Mal so, mal anders – wie sie es gerade haben wollen

Die Araber (nicht nur) im Gazastreifen machen sich die Nazis, wie sie es gerne hätten. Mal sind sie die Bösen, wenn es ihnen dient, mal (und zwar öfter) sind die Nazis die Vorbilder.
Frage: Sind die Terroristen am Gaza-Zaun gegen die Nazis oder befürworten sie sie?

(gefunden auf Facebook)

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Arafat’s Suicide Factory

Daniel Pipes, The New York Post, 9. Dezember 2001

Indem er seinen eigenen Krieg gegen den Terrorismus erklärte, unternahm Premierminister Ariel Sharon letzte Woche einen überraschenden Schritt. Er sagte, dass Yassir Arafat, der palästinensische Führer, „verantwortlich ist für alles, was hier passiert“, ein Verweis auf den Angriff von vier Selbstmord-Operationen, die gerade 26 tote Israelis und rund 200 Verwundete hinterließ.

Worauf man vernünftigerweise fragen möchte: Warum Arafat verantwortlich machen?

Niemand macht Präsident Bush für die Katastrophe vom 11. September verantwortlich – oder andere Politiker für den Terrorismus, der in ihrer Amtszeit stattfindet. Warum sollte es bei Arafat anders sein? Ist Sharon nicht unfair?

Schauen wir uns die Beweise an.

Jede Untersuchung palästinensischer Selbstmord-Anschläge – und besonders Nasra Hassans bemerkenswerter Bericht in einer der letzten Ausgaben des „New Yorker“ – stellt fest, dass diese nicht einfach so spontan geschehen, sondern aus einer großen und hoch entwickelten Infrastruktur heraus kommen.

Diese Infrastruktur hat einen Grund: normale Menschen zum Sterben bereit zu machen. Weil islamisches Recht Selbstmord verbietet, kann keine selbstmordgefährdete Person dafür rekrutiert werden eine solche Mission durchzuführen. Stattdessen ist es (perverserweise) nötig, nur jemanden loszuschicken, der nicht selbstmordgefährdet ist.

Der Islamische Jihad, der wie Hamas Selbstmord-Mörder ausbildet, erklärt: „Wir nehmen keine depressiven Leute. Wenn es nur eine Minimal-Chance von 1 zu 1000 gäbe, dass eine Person selbstmordgefährdet wäre, würden wir ihm nicht erlauben, sich zum Märtyrer zu machen. Um ein Märtyrer-Bomber zu sein, musst du leben wollen.“ Dieselbe befremdliche Logik gilt für Hamas, die jeden ablehnt, „der Selbstmord begeht, weil er die Welt hasst“.

Gesunde Individuen davon zu überzeugen sich selbst in die Luft zu jagen, ist offenbar nicht leicht, sondern bedarf Ideen und Institutionen. Der Prozess beginnt damit, dass die palästinensische Autonomiebehörde (PA) ihrer Bevölkerung zwei Dinge einimpft, womit sie bei den Kindern beginnt: einen Hass auf die Juden und eine Liebe zum Tod. Lehrpläne, Ferienlager, Fernseh-Programme und religiöse Indoktrination stellen die Israelis in nazi-ähnlicher Manier dar, als Untermenschen, die getötet werden dürfen und verwerfen dann den Selbsterhaltungstrieb, indem sie beindruckbaren jungen Menschen erzählen, dass ihr Leben zu opfern das ehrenhafteste aller Ziele sei.

Das System funktioniert: Hassan berichtet, dass „Horden junger Männer“ danach verlangen, in ihre eigene Vernichtung geschickt zu werden. Hamas und Islamischer Jihad haben in den Moscheen einen Auswahlprozess eingerichtet, wo „ein bemerkenswert fanatische Jugendliche“, vorbereitet auf ihr Märtyrertum, von Klerikern aufmerksam registriert werden, die sie für die Auswahl empfehlen.

Diejenigen, die es schaffen, beginnen ein langwieriges, streng beaufsichtigtes und diszipliniertes Ausbildung in spirituellen Studien und militärähnlichem Training. Dieses Können wird gelehrt, um die Selbstmord-Aktionen als eine Möglichkeit zu sehen, „die Tür zum Paradies“ für sich und die Familie zu sehen. „Ich liebe das Märtyrertum“, sagt ein solcher „lebender Märtyrer“.

Kurz vor dem Anschlag führen die Männer besondere fromme Vorbereitungen aus (Waschungen, saubere Kleidung, ein gemeinschaftliches Gebet). Ihre Tode werden von Hamas oder Islamischem Jihad durch eine instrumentalisierte Beerdigungsfeier („als wäre es eine Hochzeit“, beschreibt es Hassan) und die Verteilung von Videokassetten mit einer Erklärung aus dem Grab gefeiert. Die Organisation, die das sponsert, stellt sicher, dass die Familie [des „Märtyrers“] soziale Ehren und finanzielle Belohnungen erhält.

Diese Fakten sagen uns dreierlei: Selbstmord-Attentäter des militanten Islam werden nicht geboren, sondern geschaffen. Wie die vier gleichzeitigen Selbstmord-Flugzeugentführungen am 11. September resultierten die vier fast gleichzeitigen Selbstmord-Anschläge letzte Woche in Israel aus einer langfristigen Planung durch erfahrene Organisationen. Sie können nicht heimlich agieren, sondern bedürfen der Erlaubnis einer regierenden Obrigkeit, entweder der Taliban oder der PA.

All dies führt zu der Schlussfolgerung, dass Sharon Recht hatte, als er Arafat für den Schlag der Selbstmord-Attentate auf Israelis verantwortlich machte.

Dies hat umgekehrt eine Folge für den Krieg gegen den Terrorismus. Mindestens genauso wie in Afghanistan muss das amerikanische Ziel sein, die Selbstmord-Fabrik in den Palästinenser-Gebieten zu schließen.

Und während es wunderbar gelegen käme, wenn Yassir Arafat diese Aufgabe übertragen werden könnte, so sind die Chancen dafür, dass er das tut in etwa so groß wie die der Taliban, Al Qaida abzustoßen – mit anderen Worten: „gleich null“. Arafat ist seit fast vier Jahrzehnten im Geschäft des Ermordens von Israelis tätig; er verdient nicht noch eine weitere Chance.

Glücklicherweise ist in diesem Fall – anders als in anderen Teilen der Welt, wo Amerikaner den Kampf gegen den Terrorismus auf eigene Faust führen müssen – ein Verbündeter, Israel, bereit und willens, den Terrorismus selbst zu bekämpfen. Die Zeit ist reif, sie dazu anzuspornen.

PLO-Archive: Arafat kontrolliert den Terror der Fatah-Tanzim und anderer Organisationen

Michael Widlanski, The MediaLine, 25. März 2002

Israel hat in den letzten Tagen Dokumente zugänglich gemacht, die Yassir Arafat unwiderlegbar mit den Terrorakten der Fatah-Tazim-Miliz und anderer terroristischer Organisationen in Verbindung bringt.

Andere Akten deuten stark darauf hin, dass Arafat und seine Adjutanten den gegenwärtigen Abnutzungskrieg (von ihnen „Intifada“ genannt“ lange vor dem September 2000 planten – vielleicht bereits im Herbst 1995 – und dass sie keine Absicht hatten, eine friedliche Einigung aufgrund von Kompromissen mit Israel einzugehen.

„Diese Akten – von denen Arafat viele selbst unterschrieb – sind mehr als eine rauchende Waffe. Sie sind ein rauchender Füller – ein Füller, aus dem Blut tropft -, den Arafat hält“, erklärte Uzi Landau, Israels Minister für öffentliche Sicherheit, der die Dokumente der AP zugänglich machte.

Die Akten waren Teil der Archive mit zehntausenden von Papieren, die im „Orient-Haus“ lagerten; das Orient-Haus ist ein Gebäude-Komplex, der Faisal Husseini gehörte, Yassir Arafats persönlichem Repräsentant in Jerusalem (bis zu seinem Tod im Herbst letzten Jahres) und das Hauptquartier der Autonomiebehörde in der israelischen Hauptstadt.

Die Gebäude wurden auf Anordnung von Sicherheitsminister Landau geschlossen, was die Rückendeckung der israelischen Gerichte hatte, denn der Autonomiebehörde ist es laut den mit Israel geschlossenen Verträgen nicht erlaubt, dort nationale Institutionen zu unterhalten.

Zusätzliche Akten in den Archiven, die von den israelischen Behörden sicher gestellt wurden, enthüllen die enge Verbindung zwischen Arafat (und den Institutionen, die er kontrolliert) und islamischen Terrorgruppen wie Hamas und der Holy Land Foundation (die mit Al-Qaida verbunden ist).

Die Akten zeigen, dass die Autonomiebehörde (PA) eine enge Beziehung zu Saddam Husseins Irak hat und sich glücklich schätzte, besondere Geldhilfen zu empfangen, die aus irakischen Ölverkäufen stammten, die unter besonderen Vereinbarungen mit der UNO getätigt wurden.

Zu den bemerkenswerten Funden unter den tausenden von Akten befinden sich:

*– unterschriebene Befehle Arafats, Tanzim-Mitglieder zu entlohnen, die als Leute bekannt sind, die Anschläge durchführen;

*– unterschriebene Berichte über Terrror-Aktivitäten, die um höhere Budget-Mittel bitten; diese Berichte gingen an den Mann, der Arafats persönlicher Repräsentant in Jerusalem war – Faisal Husseini;

*– unterschriebene Befehle Arafats, Mitglieder der Tanzim-Miliz in Offiziersränge der Palästinensischen Armee zu erheben, die eine nicht uniformierte Armee und damit nach internationalem Recht eine illegale Armee ist.

„Arafat leugnet eine Beteiligung am Waffentransport der Karine-A, aber er kann diese Akten nicht leugnen, die zeigen, dass er und seine Spitzenleute diese Terrorakte planten und finanzierten“, erklärte Dr. Landau.

Die Akten könnten dazu dienen, der Frage, ob Arafat die Tanzim kontrolliert oder von ihnen kontrolliert wird, ein Ende zu setzen.

Zusätzlich beinhaltet das Archivmaterial viele handschriftliche Notizen und Briefe, wie auch maschinenschriftliche Artikel und Aufsätze, die von führenden Palästinensern wie Arafat selbst, Husseini und Tanzimführer Marwan Barghouti unterschrieben sind.

Das Material deutet unter anderem stark darauf hin, dass:

*– Die Tanzim sind ein integraler Bestandteil der militärischen Bereiche der Autonomiebehörde und ihre Mitglieder agieren praktisch als nicht uniformierte Armee, im Gegensatz zu internationalem Recht;

*– Yassir Arafat hat formal und praktisch die Kontrolle über die Tanzim, entgegen den Analysen, die beinhaltet haben, dass die Tanzim unabhängig von Arafats Kontrolle seien;

*– Marwan Barghouti berichtet Yassir Arafat regelmäßig sogar über Kleinigkeiten der Operationen seiner Organisation – sogar die Ernennung und die Ränge von Offizieren der mittleren und höheren Ebene;

Eine der am meisten für sich sprechenden Enthüllungen der Akten ist: die weithin akzeptierte Ansicht, dass Arafat „die Details anderen überlässt“, ist völlig falsch.

Tatsächlich zeigen die Akten wiederholt, dass Arafat tagtäglich in Kontrolle der Details aller seiner Organisationen ist und die Informationen zur Kommentierung seinen hochrangigen Mitgliedern seiner militärischen Abteilungen weiter gibt – z.B. den Generälen Haj Ismail, Abdel-Razek Mujaida und Hadj Mutlik (der die militärische Entlohnung der PA abwickelt).

„Einsame Wölfe“ als palästinensische Terroristen sind nicht so alleine

Benyamin Korn, The Algemeiner, 7. September 2015

PA-Präsident Mahmud Abbas zeigt auf ein Poster seines Vorgängers, PLO-Chef Yassir Arafat (Photo: Facebook)

Es gab eine interessante Verdrehung der Berichterstattung in den Medien zu den jüngsten palästinensischen Terroranschlägen gegen Israelis. Diese Messerangriffe, Rammen mit Autos und andere arabische Anschläge waren „isolierte“ Vorfälle, erklärte die Associated Press. New York Times-Korrespondent Diaa Hadid betonte im zweiten Satz eines aktuellen Berichts, dass die Angreifer „allein zu handeln scheinen, ohne die Rückendeckung oder Anweisungen irgendeiner Organisation“.

Warum sind die großen Nachrichtenmedien und andere Sympathisanten der Palästinenser so erpicht darauf die Angreifer als einsame Wölfe darzustellen?

Der erste Grund besteht darin, dass viele pro-palästinensische Journalisten hoffen aufrichtig, dass solche Anschläge den Beginn einer neuen Welle von „Volks“-Intifada-Gewalt signalisieren. Die jüngsten Anschläge „bringen Ängste vor einer neuen Welle der Gewalt auf“, berichtete die AP. Sie sagte nicht, wer genau es ist, der solche „Ängste“ hat. Musste sie auch nicht. Wir alle erinnern uns an die Menge an Artikeln in den internationalen Nachrichtenmedien vor mehreren Monaten, die hoffnungsvoll eine „dritte Intifada“ durch die palästinensischen Massen vorhersagen.

Palästinensersympathisanten freuen sich sogar auf solche Gewalt. Sie hoffen, das wird die Israelis aus dem Rest von Judäa-Samaria treiben. Sie sind aufrichtig überrascht und enttäuscht, wenn ein Anschlag oder zwei sich nur als ein Anschlag oder zwei herausstellen und nicht als Teil einer groß angelegten Welle täglicher, gewalttätiger Angriffe auf israelische Juden.

Im Verlauf der Jahre haben verschiedene US-Offizielle Erklärungen abgegeben, die einer Rechtfertigung der palästinensischen Gewalt gefährlich nahe kamen. Im Jahr 2000 sagte Präsident Bill Clintons Nationaler Sicherheitsberater Samuel „Sandy“ Berger, palästinensische Gewalt sei nicht nur „ein Fluch“, sondern auch „ein Segen“, weil sie zu mehr israelischen Zugeständnissen führen könnte. Im Mai 2014 sagte ein „ranghoher US-Offizieller“ Reportern: „Die Palästinenser sind des Status quo müde. Sie werden am Ende ihren eigenen Staat bekommen – ob durch Gewalt oder indem sie sich an internationale Organisationen wenden.“ Ha’aretz berichtete in der Folge, dass Präsident Obamas Nahost-Gesandter Martin Indyk derjenige war, der das gesagt hatte. Indyk stritt das nie ab.

Der zweite Grund für all die Betonung der Behauptung, dass die jüngsten Anschläge von „einsamen Wölfen“ verübt werden, besteht darin, dass es eine Möglichkeit ist die PA von jeder Verantwortung freizusprechen. Unterstützer der palästinensischen Sache sind erpicht darauf die PA vor Kritik abzuschirmen. Beweise für die Unterstützung der PA für Terrorismus untergräbt die Chancen die Gründung eines Palästinenserstaats herbeizuführen. Es könnte die US-Hilfe für die Palästinenser gefährden. Es könnte die israelischen Wähler dazu treiben Parteien zu unterstützen, die stark antiterroristisch sind. Daher muss das Image der PA um jeden Preis aufrecht erhalten werden.

Die New York Times und Martin Indyk scheinen jedoch nicht die Möglichkeit bedacht zu haben, dass die Israelis eine sehr andere Lektion aus den jüngsten „Einsamer Wolf“-Anschlägen gelernt haben könnten.

Sie könnten legitimerweise zu dem Schluss kommen, dass es einen Grund gibt, warum sich ein einzelner Palästinenser, selbst ohne Deckung einer Organisation, entschließen könnte willkürlich einen Juden abzustechen oder sein schnell fahrendes Auto in eine Gruppe Juden zu fahren, die an einer Bushaltestelle warten.

Das könnte etwas mit dem zu tun haben, was sie in Schulen gelehrt werden, was sie im Fernsehen sehen und was ihnen in ihren Moscheen gepredigt wird. Die Schulbücher in palästinensischen Schulen lehren die Kinder, dass Juden böse sind und Israel vernichtet werden muss. Sendungen im offiziellen PA-Fernsehen stellen Massenmörder als Helden und Märtyrer dar, denen nachgeeifert werden sollte. Die Imame in ihren Moscheen beschuldigen Juden die muslimischen heiligen Stätten zu schänden.

Kurz gesagt: Die „einsamen Wölfe“ sind also nicht wirklich „allein“. Sie sind das Produkt einer Kultur des Hasses und der Gewalt, die die PA befürwortet und nährt. „Es braucht ein Dorf“, um ein Kind großzuziehen, heißt es in Hillary Clintons berühmtem Kinderbuch. Das Dorf der palästinensischen Autonomiebehörde zieht eine Generation an Killern groß.

Op-Ed: Jihadisten deluxe? Liebe Welt, ich hab’s dir doch gesagt

Sie entführen israelische Kinder und du nimmst es kaum wahr. Aber dann kommen sie dich holen.

Jack Engelhard, IsraelNationalNews.com, 16. Juni 2014

Ich sah das kommen und ich habe dich gewarnt, aber du wolltest nicht hören; willkommen also in einer neuen Gruppe der Über-Geisteskranken, die vor deinen Toren angekommen ist. In meinen Werken von Kolumnen bis zu Büchern sah ich das alles schon vor Monaten, vor Jahren kommen. Nein, ich bin kein Prophet. Aber ich bin ein Pessimist und das ist fast dasselbe. Wir erwarten das Schlimmste und – Schazam – wir gewinnen, du verlierst. Wir Pessimisten liegen in 90 Prozent der Fälle richtig. Traurig, aber wahr.

Du warst so auf das winzige Israel fixiert, dass du den Blick auf das große Ganze verloren hast – deine wahren Feinde sollten aus dem Inneren kommen und dein dicker Fisch sollte deinen kleinen Fisch verschlingen. Erst war da Al-Qaida und dann waren es die Taliban und jetzt – herzlichen Glückwunsch – ist etwas perfekt Böses, das sich ISIS nennt, aus diesen Verrückten gekommen und siehe, das gesamte Irrenhaus ist ausgeleert worden.

Das hoffen wir jedenfalls – denn es überspannt deine Fantasie, dass es etwas viel Schlimmeres in deinen Vierteln gibt als massenhafte Enthauptungen bei ihren Sunniten und ihren Schiiten oder aus ihrem Koran und deinem Koran. Unter euch könnte ihr einen Unmenschen von einem anderen unterscheiden, aber spielt das eine Rolle, wenn die Hölle ausbricht, wie es im Irak bereits der Fall ist?

Innerhalb der letzten 48 Stunden exekutierten sie 1.700 irakische Soldaten – muslimische Glaubensbrüder – und sie lachten, während sie das taten.

Diese Jihadisten de Luxe sind so weit gegangen, dass selbst Al-Qaida erschauert und sofort in die Berge verzieht, wenn die auftauchen. Einige rennen nach Israel in Sicherheit. Wohin sonst?

In etwa derselben Zeitspanne, die die Los Angeles Kings brauchten, um die New York Rangers im Stanley Cup zu besiegen, begannen diese neuen und verbesserten Fanatiker Kilometer um Kilometer im Irak zu schlucken, der uns einen Schatz an Dollars und Blut gekostet hat – und ich habe dir gesagt, dass Saddam das geringere von zwei Übeln war. Aber du wolltest nicht hören.

Und ich habe dir gesagt, dass sofort nach Obamas scheußlichem Gefangenenaustausch ganz bestimmt Israel wird zahlen müssen.

Lieber Bibi: Bleib aufrecht. Stell dir diese Meschuggenen in einer Zweistaaten-Lösung vor. Erst vor ein paar Tagen entführten diese Friedenspartner drei Jeschiwa-Jungs – möge Gott sie sicher heimbringen – und du machst die Hamas dafür verantwortlich. Vielleicht war es die Hamas, vielleicht war sie es nicht. Diese Leute sind alle dasselbe.

Sie sind eine Bedrohung für Israel und sie sind eine Bedrohung der gesamten Menschheit. Aber die Menschheit scheint diesen Wink nicht zu begreifen.

Liebe Presbyterianische Kirche der USA: Wink! Diese Jihadisten sind hinter uns her. Sie haben unseren kostbarsten Gut genommen, unsere Söhne … entführt, weil sie Juden sind.

Aber mach‘ es dir nicht zu bequem. Denn du bist als nächstes dran. Also mach ruhig weiter und boykottiere Israel, solange du es noch kannst. Mach damit weiter und bald werden deine Kirchen Minarette tragen.

Das geschieht bereits überall in Europa.

Stellt euch vor, was euch hier erwartet, liebe Ungläubige.

Denke über das hier von T.E. Larence (Peter O’Toole) im Film Lawrence von Arabien nach:

„Solange die Araber Stamm gegen Stamm kämpfen, solange werden sie ein kleines Volk sein, ein dummes Volk – habgierig, barbarisch und grausam.“

Du glaubst also, was in Las Vegas geschieht, bleibt in Las Vegas und was im Irak passiert, bleibt im Irak? Sei da nicht so sicher.

Die Politik ist nicht mehr lokal und der islamische Terror genauso wenig. Ich habe bereits gewarnt: „Der Koran ist angekommen und er ist gekommen, die Bibel zu verschlingen.“

Die drei entführten jüdischen Teenager kamen aus dem Bibelunterricht!

Diesen Barbaren auf Steroiden ist es egal, ob du Jude oder Christ oder sogar Araber bist – und so ist es in Amerika nicht sicherer als in Israel. Nichts ist sicher.

Bei seiner Freilassung aus einem amerikanischen Gefängnis im Irak schickte der Terroristen Abu Bakr al-Bagdadi, der jetzt den ISIS-Aufstand anführt, diese Botschaft: „Ich treffe euch dann in New York.“

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (06.-12.04.2014)

Sonntag, 06.04.2014:

Abbas Zaki von der PA behauptet, US-Sonderbotschafter Martin Indyk sei ein Zionist, der die Interessen Israels schützt. Die USA betrachteten die Lage „durch die Augen des Likud“. Sobald sie ihren Willen nicht voll und ganz bekommen oder sich jemand von ihnen nicht mehr zu 100% verarschen lässt, zeigen die Terroristen ihren vollen Antisemitismus.

Wenn die PA tatsächlich den UNO-Organisationen beitritt, wird die israelische NGO Shurat HaDin sie mit einer Klagewelle überziehen. Für die Klagen gegen PA-Offizielle wegen Brüchen internationalen Rechts, Menschenrechten usw. werden die entsprechenden Papiere vorbereitet. Sollte die PA wirklich dem Internationalen Strafgerichtshof beitreten, will die NGO diesen sofort für die entsprechenden Klagen nutzen.

Saeb Erekat: „Ich verkünde jedem im Namen des Präsidenten Mahmud Abbas und des Exekutivrats, dass die Hamas eine Palästinenserbewegung ist. Sie war keine Terrororganisation und wird keine sein.“ (Wie verschafft man sich selbst Absolution? In dem man die Schlimmeren für harmlos erklärt. Dann wird die Fatah also zur Friedensbewegung…)

Benjamin Netanyahu schießt zurück: Wenn die Palästinenser einseitig handeln, dann werden wir das auch tun. Sie müssen begreifen, dass sie einen eigenen Staat nur über Verhandlungen mit Israel erreichen können. (Das setzt natürlich voraus, dass die Terroristen einen Palästinenserstaat wollen – was bezweifelt werden darf; ihnen geht es nur darum Israel zu vernichten.)

Montag, 07.04.2014:

Der stellvertretende Chef der Islamischen Bewegung in Israel behauptet Israel würde Jerusalem Stück für Stück verjuden. Israel sei „Land, das seit 1948 besetzt ist“.

Heckmeck:
Wohnungsbauminister Ariel von der Partei „Jüdische Heimat“ kündigte an, seine Partei werde die Koalition verlassen, sollten die Verhandlungen mit der PA wieder aufgenommen werden, ohne dass diese die Beitrittsanträge bei der UNO widerruft.
Ein PA-Vertreter macht – natürlich – Israel für das Scheitern der Verhandlungen verantwortlich – die Israelis hätten beim letzten Treffen nur gedroht.
Sowohl Israel als auch die Terroristen haben die USA gebeten ein weiteres Treffen (am heutigen Montag) zu organisieren, um den Zusammenbruch der Gespräche zu verhindern.

Dienstag, 08.04.2014:

Die pal-arabische Journalistin Manal Seif hat einen Preis für ihre Arbeit erhalten – die Auszeichnung palästinensische weibliche Medienpersönlichkeit 2014. Ihre Leistung: Terroristen verherrlichen und Israel verunglimpfen.

War auch zu erwarten: John Kerry macht Israel für die Krise in den „Verhandlungen“ verantwortlich. Zwar hätten beide Seiten negative Schritte unternommen, sagte er im US-Senat, aber Israel habe die vierte Tranche verurteilter Terroristen nicht freigelassen und angekündigt, dass es keinen Baustopp verhängt. (Was die Terroristen machten, spielt für den Mann natürlich keine Rolle.)
Und natürlich behauptet ein Sprecher des US-Außenamtes, die Amerikaner und auch John Kerry würden keine Schuldzuweisungen betreiben!

Und sie werden alles dafür tun, dass es so weit kommt: Ein offizieller Vertreter der PA hat angekündigt, dass ein zweiter Schub Anträge für die UNO zur Unterschrift bereit liegt, sollten die „Friedensgespräche“ diesen Monat scheitern.
Die aktuell eingereichten Anträge wollen die Terroristen jedenfalls auf keinen Fall zurückziehen.

Heckmeck:
– Nach einem weiteren Gespräch verbreiten die Amerikaner weiter Zweckoptimismus: Die Lücken seien weiter vorhanden, hieß es, aber beide Seiten seien entschlossen sie zu verkleinern. (Wer‘s glaubt…)

Mittwoch, 09.04.2014:

Netanyahu macht Ernst: Er hat Israels Regierungsbehörden angewiesen keine Treffen mit Mitglieder der PA wahrzunehmen, außerdem sind zivile und finanzielle Kooperation mit der PA verboten. Die Anweisungen gelten nicht für das Verteidigungsministerium und Gespräche im Rahmen der Friedensverhandlungen.
Dazu ließ Netanyahu einen Sprecher seines Amtes sagen, dass man von John Kerrys Anschuldigungen tief enttäuscht ist; Israel habe z.B. nie einem Baustopp zu gestimmt (den Kerry als einen der „nicht hilfreichen“ Schritte nannte, die die „Verhandlungen“ platzen ließen).

Der März war im Norden Israels der gewalttätigste seit dem Krieg 2006; es gab Schussangriffe, versuchte Bombenanschläge und Raketen entlang der Grenzen zum Libanon und Syrien.

Dass die Arabische Liga Israel alleinverantwortlich für die Probleme der „Friedensgespräche“ macht, versteht sich von selbst…

Donnerstag, 10.04.2014:

Ein hochrangiges Fatah-Mitglied warnte, die israelischen Sanktionen würden zur Auflösung der PA führen. Sie werde einfach zusammenbrechen. Dafür und für die Folgen seien ausschließlich Israel und die USA verantwortlich.
Die Hamas sagte zum selben Thema, dass die Fatah jetzt gefälligst „den Widerstand von der Leine lassen“ sollte.
Abbas allerdings scheint anderer Meinung zu sein; er ließ wissen, die Gespräche könnten über den 29. April hinaus fortgesetzt werden.

Jibril Rajoub von den „Friedenspartnern“ der Fatah verkündete im PA-Fernsehen, Hitler hätte bezüglich Unterdrückung und Vernichtungslagern von Israel lernen können.

Heckmeck:
– Einen Tag nach seiner einseitigen Schuldzuweisung an Israel rudert Kerry zurück. Beim Besuch von Avigdor Liebermanin Washington DC sagte der Amerikaner, Israel sei „nicht allein verantwortlich“ für den Kollaps der Friedensgespräche. Er habe im Kongress schlicht die „Ablauf der Ereignisse beschrieben“. („Nicht allein verantwortlich“ – das heißt aber noch nicht, dass Israel nicht hauptverantwortlich ist!)
– Aus den USA kommt wieder mal, dass die Kluft zwischen Israelis und Palästinensern verringert worden sei.

Freitag, 11.04.2014:

Hamas-Kundgebung in Gaza: In ein paar Jahren wird der Widerstand Israel vernichten.

Saeb Erekat bezeichnet die Einbehaltung von Steuern der PA als „Diebstahl“. (Ich würde sagen, wer seine Strom-, Wasser- und sonstigen Rechnungen nicht bezahlt, begeht Diebstahl.)

Gegen den Bürgermeister einer israelisch-arabischen Stadt im Norden Israel wurde Anzeige erstattet, nachdem in seinem Ort Bilder der Terroristen gesehen wurden, die 1984 einen israelischen Soldaten ermordeten. Die Fotos trugen Sprüche wie „Heute ihr, morgen alle Häftlinge“ und „Ihr kamt als Helden zurück“.

Die PA hat offiziell die Genfer Konventionen unterschrieben, wurde aus der Schweiz bestätigt. (Da wollen wir doch mal sehen, wann sie endlich wegen des Terrors zur Verantwortung gezogen wird.)

Die UNO hat die Anträge der PA akzeptiert. Der PA-„Botschafter“ bei der UNO sagte, „Palästina“ werde am 2. Mai als Staat Mitglied von 13 von 15 Konventionen werden (und sei bereit mehr Anträge zu stellen). Erstaunlich, dass ein Nichtstaat wie ein Staat behandelt wird…

Heckmeck:
Die PA bestreitet, dass es Fortschritte bei den Gesprächen mit Israel gegeben hat. Wieder eine Ohrfeige für Kerry.
Der Generalsekretär der Arabischen Liga sagte, er sei zuversichtlich, dass die Israelis und Palästinenser die Friedensbemühungen zu verlängern.

Samstag, 12.04.2014:

Das US-Außenministerium macht Israel wieder Vorschriften: Die Steuern der PA einzubehalten sei „unglücklich“, der wirtschaftliche Austausch zwischen Israel und der PA ist notwendig und nötig für das Wohlergehen der palästinensischen Wirtschaft. (PA-Verhalten wird mal wieder links liegen gelassen.)

Heckmeck:
– Nachdem John Kerry erst Israel praktisch allein für den Stillstand in den Verhandlungen verantwortlich machte, dann ein wenig Ansatz von Zurückrudern zeigte, als er den Staat nicht mehr als „allein verantwortlich“ bezeichnete, kommt jetzt die Antwort aus Israel: Für die Krise ist Kerry verantwortlich. Schließlich hat er Abbas gegenüber falsche Versprechungen gemacht hat, die mit Israel nicht abgemacht waren und weil er Monate verstreichen ließ, in denen Diskrepanzen zur Häftlingsfreilassung hätten ausgeräumt werden können.

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2014“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).