Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (06.-12.04.2014)

Sonntag, 06.04.2014:

Abbas Zaki von der PA behauptet, US-Sonderbotschafter Martin Indyk sei ein Zionist, der die Interessen Israels schützt. Die USA betrachteten die Lage „durch die Augen des Likud“. Sobald sie ihren Willen nicht voll und ganz bekommen oder sich jemand von ihnen nicht mehr zu 100% verarschen lässt, zeigen die Terroristen ihren vollen Antisemitismus.

Wenn die PA tatsächlich den UNO-Organisationen beitritt, wird die israelische NGO Shurat HaDin sie mit einer Klagewelle überziehen. Für die Klagen gegen PA-Offizielle wegen Brüchen internationalen Rechts, Menschenrechten usw. werden die entsprechenden Papiere vorbereitet. Sollte die PA wirklich dem Internationalen Strafgerichtshof beitreten, will die NGO diesen sofort für die entsprechenden Klagen nutzen.

Saeb Erekat: „Ich verkünde jedem im Namen des Präsidenten Mahmud Abbas und des Exekutivrats, dass die Hamas eine Palästinenserbewegung ist. Sie war keine Terrororganisation und wird keine sein.“ (Wie verschafft man sich selbst Absolution? In dem man die Schlimmeren für harmlos erklärt. Dann wird die Fatah also zur Friedensbewegung…)

Benjamin Netanyahu schießt zurück: Wenn die Palästinenser einseitig handeln, dann werden wir das auch tun. Sie müssen begreifen, dass sie einen eigenen Staat nur über Verhandlungen mit Israel erreichen können. (Das setzt natürlich voraus, dass die Terroristen einen Palästinenserstaat wollen – was bezweifelt werden darf; ihnen geht es nur darum Israel zu vernichten.)

Montag, 07.04.2014:

Der stellvertretende Chef der Islamischen Bewegung in Israel behauptet Israel würde Jerusalem Stück für Stück verjuden. Israel sei „Land, das seit 1948 besetzt ist“.

Heckmeck:
Wohnungsbauminister Ariel von der Partei „Jüdische Heimat“ kündigte an, seine Partei werde die Koalition verlassen, sollten die Verhandlungen mit der PA wieder aufgenommen werden, ohne dass diese die Beitrittsanträge bei der UNO widerruft.
Ein PA-Vertreter macht – natürlich – Israel für das Scheitern der Verhandlungen verantwortlich – die Israelis hätten beim letzten Treffen nur gedroht.
Sowohl Israel als auch die Terroristen haben die USA gebeten ein weiteres Treffen (am heutigen Montag) zu organisieren, um den Zusammenbruch der Gespräche zu verhindern.

Dienstag, 08.04.2014:

Die pal-arabische Journalistin Manal Seif hat einen Preis für ihre Arbeit erhalten – die Auszeichnung palästinensische weibliche Medienpersönlichkeit 2014. Ihre Leistung: Terroristen verherrlichen und Israel verunglimpfen.

War auch zu erwarten: John Kerry macht Israel für die Krise in den „Verhandlungen“ verantwortlich. Zwar hätten beide Seiten negative Schritte unternommen, sagte er im US-Senat, aber Israel habe die vierte Tranche verurteilter Terroristen nicht freigelassen und angekündigt, dass es keinen Baustopp verhängt. (Was die Terroristen machten, spielt für den Mann natürlich keine Rolle.)
Und natürlich behauptet ein Sprecher des US-Außenamtes, die Amerikaner und auch John Kerry würden keine Schuldzuweisungen betreiben!

Und sie werden alles dafür tun, dass es so weit kommt: Ein offizieller Vertreter der PA hat angekündigt, dass ein zweiter Schub Anträge für die UNO zur Unterschrift bereit liegt, sollten die „Friedensgespräche“ diesen Monat scheitern.
Die aktuell eingereichten Anträge wollen die Terroristen jedenfalls auf keinen Fall zurückziehen.

Heckmeck:
– Nach einem weiteren Gespräch verbreiten die Amerikaner weiter Zweckoptimismus: Die Lücken seien weiter vorhanden, hieß es, aber beide Seiten seien entschlossen sie zu verkleinern. (Wer‘s glaubt…)

Mittwoch, 09.04.2014:

Netanyahu macht Ernst: Er hat Israels Regierungsbehörden angewiesen keine Treffen mit Mitglieder der PA wahrzunehmen, außerdem sind zivile und finanzielle Kooperation mit der PA verboten. Die Anweisungen gelten nicht für das Verteidigungsministerium und Gespräche im Rahmen der Friedensverhandlungen.
Dazu ließ Netanyahu einen Sprecher seines Amtes sagen, dass man von John Kerrys Anschuldigungen tief enttäuscht ist; Israel habe z.B. nie einem Baustopp zu gestimmt (den Kerry als einen der „nicht hilfreichen“ Schritte nannte, die die „Verhandlungen“ platzen ließen).

Der März war im Norden Israels der gewalttätigste seit dem Krieg 2006; es gab Schussangriffe, versuchte Bombenanschläge und Raketen entlang der Grenzen zum Libanon und Syrien.

Dass die Arabische Liga Israel alleinverantwortlich für die Probleme der „Friedensgespräche“ macht, versteht sich von selbst…

Donnerstag, 10.04.2014:

Ein hochrangiges Fatah-Mitglied warnte, die israelischen Sanktionen würden zur Auflösung der PA führen. Sie werde einfach zusammenbrechen. Dafür und für die Folgen seien ausschließlich Israel und die USA verantwortlich.
Die Hamas sagte zum selben Thema, dass die Fatah jetzt gefälligst „den Widerstand von der Leine lassen“ sollte.
Abbas allerdings scheint anderer Meinung zu sein; er ließ wissen, die Gespräche könnten über den 29. April hinaus fortgesetzt werden.

Jibril Rajoub von den „Friedenspartnern“ der Fatah verkündete im PA-Fernsehen, Hitler hätte bezüglich Unterdrückung und Vernichtungslagern von Israel lernen können.

Heckmeck:
– Einen Tag nach seiner einseitigen Schuldzuweisung an Israel rudert Kerry zurück. Beim Besuch von Avigdor Liebermanin Washington DC sagte der Amerikaner, Israel sei „nicht allein verantwortlich“ für den Kollaps der Friedensgespräche. Er habe im Kongress schlicht die „Ablauf der Ereignisse beschrieben“. („Nicht allein verantwortlich“ – das heißt aber noch nicht, dass Israel nicht hauptverantwortlich ist!)
– Aus den USA kommt wieder mal, dass die Kluft zwischen Israelis und Palästinensern verringert worden sei.

Freitag, 11.04.2014:

Hamas-Kundgebung in Gaza: In ein paar Jahren wird der Widerstand Israel vernichten.

Saeb Erekat bezeichnet die Einbehaltung von Steuern der PA als „Diebstahl“. (Ich würde sagen, wer seine Strom-, Wasser- und sonstigen Rechnungen nicht bezahlt, begeht Diebstahl.)

Gegen den Bürgermeister einer israelisch-arabischen Stadt im Norden Israel wurde Anzeige erstattet, nachdem in seinem Ort Bilder der Terroristen gesehen wurden, die 1984 einen israelischen Soldaten ermordeten. Die Fotos trugen Sprüche wie „Heute ihr, morgen alle Häftlinge“ und „Ihr kamt als Helden zurück“.

Die PA hat offiziell die Genfer Konventionen unterschrieben, wurde aus der Schweiz bestätigt. (Da wollen wir doch mal sehen, wann sie endlich wegen des Terrors zur Verantwortung gezogen wird.)

Die UNO hat die Anträge der PA akzeptiert. Der PA-„Botschafter“ bei der UNO sagte, „Palästina“ werde am 2. Mai als Staat Mitglied von 13 von 15 Konventionen werden (und sei bereit mehr Anträge zu stellen). Erstaunlich, dass ein Nichtstaat wie ein Staat behandelt wird…

Heckmeck:
Die PA bestreitet, dass es Fortschritte bei den Gesprächen mit Israel gegeben hat. Wieder eine Ohrfeige für Kerry.
Der Generalsekretär der Arabischen Liga sagte, er sei zuversichtlich, dass die Israelis und Palästinenser die Friedensbemühungen zu verlängern.

Samstag, 12.04.2014:

Das US-Außenministerium macht Israel wieder Vorschriften: Die Steuern der PA einzubehalten sei „unglücklich“, der wirtschaftliche Austausch zwischen Israel und der PA ist notwendig und nötig für das Wohlergehen der palästinensischen Wirtschaft. (PA-Verhalten wird mal wieder links liegen gelassen.)

Heckmeck:
– Nachdem John Kerry erst Israel praktisch allein für den Stillstand in den Verhandlungen verantwortlich machte, dann ein wenig Ansatz von Zurückrudern zeigte, als er den Staat nicht mehr als „allein verantwortlich“ bezeichnete, kommt jetzt die Antwort aus Israel: Für die Krise ist Kerry verantwortlich. Schließlich hat er Abbas gegenüber falsche Versprechungen gemacht hat, die mit Israel nicht abgemacht waren und weil er Monate verstreichen ließ, in denen Diskrepanzen zur Häftlingsfreilassung hätten ausgeräumt werden können.

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2014“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

Bulgarien hat neue Beweise, die die Hisbollah mit Burgas verbinden

Israel Matzav, 21. Juni 2013

Die bulgarische Regierung hat neue Beweise, die die Hisbollah mit dem Terroranschlag in Burgas im letzten Jahr in Verbindung bringt, bei dem fünf Israelis und ein bulgarischer Busfahrer ermordet wurden.

Ein bulgarischer Repräsentant bei der Europäischen Union sagte Mittwoch, Ermittler haben entdeckt, dass ein Hisbollah-Agent der Eigentümer eines Druckers ist, der zur Herstellung gefälschter Dokumente genutzt wurde, die den Bombenanschlag auf einen mit israelischen Touristen voll besetzten Bus in Burgas am 19. Juli erleichterten. Fünf Israelis und ihr bulgarischer Busfahrer wurden bei dem Anschlag getötet.

Die Mitteilung erfolgte bei einem Treffen der Arbeitsgruppe CP931, gab ein dort anwesender EU-Diplomat an. Die Gruppe hat den Auftrag festzustellen, ob die Europäische Union die Hisbollah als Terrororganisation auf die schwarze Liste setzen wird.

„Die Bulgaren legten währen dieses Treffens neue Beweise auf den Tisch“, sagte der Diplomat. „Ihr Repräsentant sagte, der Drucker sei an jemanden von der Hisbollah verkauft worden.“

Das Treffen war die zweite Sitzung, die auf Antrag Großbritanniens einberufen wurde, das den militärischen Arm der Hisbollah als Terrororganisation betrachtet und letzten Monat den Anschlag in Burgas in einem Antrag zitierte, mit dem die britische Position von der Europäischen Union übernommen werden sollte.

Die britische Position ist feige und ineffektiv. Es gibt keine Trennung zwischen einem „politischen“ und einem „militärischen“ Arm der Hisbollah; und ihrem „politischen“ Arm zu gestatten weiterhin zu agieren, wird bedeuten, dass die Terrorgruppe in Europa Millionen an Spenden sammelt.

Was könnte schief gehen?

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (16.-22.06.2013)

Sonntag, 16.06.2013:

Ein jordanischer Zeitungsartikel hat eine sehr friedensfördernde Aufforderung: „Lasst uns die Juden überall töten.“

Montag, 17.06.2013:

Die (sunnitische) Hamas hat die (schiitische) Hisbollah aufgefordert sich aus Syrien zurückzuziehen. Der Grund: Lasst uns zusammen die Juden töten.

Dienstag, 18.06.2013:

Heckmeck:
– Wohnungsbauminister Uri Ariel bestätigte jetzt doch, dass es jenseits der Waffenstillstandslinien von 1949 einen Baustopp gibt. Netanyahu hat nach Obamas Besuch einen Stopp für Baugenehmigungen in Judäa, Samaria und „Ost“-Jerusalem erlassen.

Mittwoch, 19.06.2013:

Wieder zwei im Fernsehen gepriesene Helden der PA: Einer hat eine 84-jährigen Juden zu Tode geprügelt; der andere einen 24-jährigen Taxifahrer. Die Mutter des zweiten Terroristen: „Er hat nie seinen muslimischen Bruder geschädigt, nie einen Nachbarn, nie irgendjemanden.“

Juden auf dem Tempelberg „verschmutzen“ den heiligen Ort. Dass Muslime Fußball spielen, entheiligt ihn nicht, finden die Terroristen. Und selbst die Polizei gibt Bälle zurück und sagt, alles ist in Ordnung – trotz eines Beschlusses des Obersten Gerichtshofs, dass Sport und ähnliche Aktivitäten dort nicht stattfinden dürfen.

Heckmeck:
Gegenüber den Außenministern der Niederlande und Neuseelands äußerte Mahmud Abbas wieder einmal – in separaten Treffen – die Vorbedingungen für die Wiederaufnahme der Gespräche mit Israel: Baustopp in Judäa und Samaria (einschl. „Ost“-Jerusalem) und die Entlassung aller Terroristen aus israelischer Haft.

Donnerstag, 20.06.2013:

In der Woche von 11. bis 17. Juni gab es 72 Vorfälle, bei denen Araber mit Steinen warfen; bei 15 Vorfällen warfen sie Brandbomben.

Heckmeck:
– Mahmud Abbas bestätigte einmal mehr seine angeblich nicht vorhanden Vorbedingungen für Verhandlungen mit Israel: Vollständiger Baustopp jenseits der Grünen Linie und Freilassung aller arabischer Häftlinge.
Dazu warnte der „Friedenspartner“ die USA, sie sollten ja keinen Druck auf die PA ausüben zu Verhandlungen zurückzukehren, ohne dass Abbas’ Bedingungen erfüllt sind. Diese bestehen in der Einstellung jeglicher „Siedlungs“-Bautätigkeit, Freilassung aller arabischer Häftlinge und die Anerkennung einer Zweistaaten-Lösung auf Basis der „Grenzen“ von 1967. Ansonsten werde den US-Bemühungen gegenüber die Tür geschlossen. Kurz gesagt: Entweder ihr tut, was wir verlangen oder wir sorgen dafür, dass ihr komplett entgleist.

Freitag, 21.06.2013:

Wie nennt man terroristische Mörder, die in Israel nach einem regulären Gerichtsverfahren einsitzen? Na klar doch, so wie diesen 66-fachen Mörder: „Administrativ-Häftling“ (also ohne Gerichtsverfahren in Haft) oder „Gefangener“.

Heckmeck:
– Die EU-Außenminister wollen sich Montag treffen und dabei u.a. eine Erklärung zum Nahost-Konflikt abgeben. Einige Länder wollen eine harsche Aussage zu den israelischen „Siedlungen“ hineinschreiben, andere sträuben sich. Netanyahu hat Baroness Ashton bei einem Treffen dazu ein diplomatisches „Haltet doch einfach mal den Mund“ nahe gelegt – die Inhalte der Erklärung seien unwürdig und das Timing behindert John Kerrys Bemühungen um eine Wiederaufnahme der Friedensgespräche.

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2013“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (02.-08.06.2013)

Montag, 03.06.2013:

Der Terrorfürst von Ramallah knallt jetzt richtig durch: In einem Interview behauptete der lupenreine „Friedenspartner“, Israels archäologische Grabungen dienten dazu die Al-Aqsa-Moschee zu zerstören, beschwerte sich darüber, dass „jüdischen Extremisten“ das Betreten des Tempelbergs gestattet wird, was alles Teil eines „bösen und gefährlichen Plans“ sei die Moschee zu vernichten, „um den angeblichen Tempel“ zu bauen. Westliche Medien ignorieren das natürlich wieder weitgehend.

Dienstag, 04.06.2013:

Während des Mai schnellten die Fälle von Brandstiftungen in die Höhe, vor allem im Raum Jerusalem. Zwei Hauptbereiche dafür sind der HaShalom-Wald südöstlich der Stadt und die Armeebasis Ofrit auf dem Ölberg. Die Behörden bezeichnen das als besondere Terroranschläge.

Die Hisbollah lässt wissen, dass sie bereit ist, auf dem Golan gegen Israel zu kämpfen.

Die Verbindung der muslimischen Wissenschaftler (der PalAraber) forderte „die arabische und islamische Nation“ auf alle Namen derer, die die Normalisierung mit Israel befürworten, auf eine Liste der wegen Verrat Gesuchten zu setzen.

Saeb Erekat droht wieder: Sollte Israel nicht kuschen und sich John Kerry (und damit den Terroristen) beugen, dann gibt es wieder eine „Intifada“ (die hat dann wieder alles, nur nichts Spontanes, wie bei den letzten auch).

Heckmeck:
PA-Minister Hussein a-Scheik sagt US-Präsident John Kerry bat Mahmud Abbas, er möge mehr Zeit für die Friedensbemühungen geben. Kerry soll gesagt haben, dass bei einem Fehlschlag die Funktionsrolle der PA ein Ende finden würde und Israel die Verantwortung für die Besatzung tragen müsse.
John Kerry spricht vor dem American Jewish Congress. Mindestens drei Personen twittern live darüber. Einer schreibt Klartext: Kerry sagt dem jüdischen Publikum, dass er drauf scheißt, dass Israel von Territorium abzog und ihm dafür mit Terror gedankt wurde.
Mahmud Abbas lässt wieder wissen, dass Verhandlungen allein in der Verantwortung Israels liegen. Sie können stattfinden, sobald Israel alle Forderungen der Terroristen erfüllt hat.

Mittwoch, 05.06.2013:

Shin Bet-Direktor Rubin sagte dem Sicherheitskabinett, dass Mahmud Abbas nicht glaubt, dass es einen Frieden mit Israel gibt.

Am heutigen Mittwoch beginnt zum vierten Mal das „Jerusalem Festival of Light“ (Jerusalemer Lichterferst, hier ein Promo-Video). Das PA-„Außenministerium“ hat seine ganz besondere Charakterisierung dieses fröhlichen Festes: Es ist nichts weniger als Israels Versuch einen regionalen Krieg anzufangen – „ein ausdrücklicher Aufruf im gesamten Nahen Osten einen religiösen Krieg zu führen“.

Der „militärische Arm“ der Hamas wie auch der hochrangige Terrorfürst Mahmud Al-Zahar lassen wissen, dass sie „Palästina mit Gewehren und Raketen aus dem Iran und von der Hisbollah, nicht mit Geld aus Qatar“ befreien wollen.

Donnerstag, 06.06.2013:

Die IDF veröffentlichte Bilder der im Mai bei acht Vorfällen konfiszierten Waffen von Terroristen (davon hört/liest/sieht man in unserem Medien gar nichts).

Versuche israelische Soldaten zu entführen haben im ersten halben Jahr 2013 stark zugenommen. Die IDF listet 27 Versuche, von denen 9 als in fortgeschrittenem Stadium beschrieben werden und die allesamt den Rückhalt einer Terrororganisation hatten. 2012 gab es insgesamt so viele versuchte Soldaten-Entführungen wie bisher im Jahr 2013.

Das „Window of Opportunity“ für Frieden schließt sich, sagte der US-Außenminister – 2013, 2003, 1991…

Heckmeck:
Die EU als Oberarschloch: Wichtige EU-Mitglieder warnten Israel, wegen der festgefahrenen Friedensverhandlungen und der Genehmigung von Wohneinheiten (in Jerusalem und Yescha) würde zur Unterstützung und Werbung der EU für die Anerkennung der PA-Eigenstaatlichkeit bei der UNO und deren Drohung mit Klagen wegen Kriegsverbrechen in Den Haag führen.

Freitag, 07.06.2013:

Herr Abbas wieder absolut friedensorientiert: Israel will die Al-Aqsa-Moschee zerstören (indem es Juden erlaubt auf dem Tempelberg zu beten!) und einen Tempel dort bauen. Außerdem werde arabischen Muslimen der Zugang zu Tempelberg und das Gebet in den Moscheen verweigert. Jerusalem stehe nicht zur Verhandlung, die Araber würden es nie aufgeben und es werde keinen Palästinenserstaat ohne Jerusalem geben.

Anfang der Woche demonstrierten mehrere Tausend „Palästinenser“ in Ramallah für die Einführung des Kalifats. Frieden!

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2013“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (26.05.-01.06.2013)

Sonntag, 26.05.2013:

Videobotschaft im PA-Fernsehen: „Lasst alle wissen, dass ich keine Kompromisse mache.“

Heckmeck:
– John Kerry (vor dem Treffen mit Präsident Shimon Peres): „Ich denke, dass es eine Gelegenheit [für Frieden] gibt, doch das aus vielerlei Gründen nicht jedem auf der Zunge liegt. Die Leute in Israel wachen nicht jeden Tag auf und fragen sich, ob morgen Frieden sein wird, weil es ein Gefühl der Sicherheit und ein Gefühl von Geleistetem und Wohlstand gibt.“ Soll das etwa heißen, dass Herr Kerry Israels Wohlstand als Friedenshindernis betrachtet?
Erekat lügt wieder rum: Israel müsse sich auf die „Grenzen von 1967“ zurückziehen und den Siedlungsbau einstellen – das seien keine Vorbedingungen, sondern Verpflichtungen. Verhandlungen gibt es nicht, bevor Israel der Forderung folgt. Ansonsten führe übrigens die israelische Politik zu „schlimmerer Apartheid“ als in Südafrika.
Ah, der Friedenspartner: Mahmud Abbas behauptet, das „palästinensische Volk“ wolle „in Frieden und Sicherheit an der Seite des Staates Israel leben“. Das widerspricht den Umfragen und der „Bildung“, die das „palästinensische Volk“ in Schulen, Moscheen und Medien erhält. Aber auf Englisch schwatzt er ja gerne, was die Friedenshetzer hören wollen. Auf Arabisch ist das schon wieder etwas ganz anderes!
– Ah, wieder ist Geld die Quadratur des Kreises und damit die Lösung für den Nahost-Konflikt. Kerry will $4 Milliarden in die PA-Wirtschaft stecken, das wird dann alles ändern. Das ist ein Plan, Mannomann: größer, mutiger und ambitionierter als alles, was seit Oslo 1993 vorgeschlagen wurde. Na, viel Glück. Das Geld wird – wetten dass? – in dunklen Löchern verschwinden und sich in Terror und Terrorinstrumente verwandeln, wie üblich.

Montag, 27.05.2013:

Der Sommer steht vor der Tür und die arabische Brandstift-Jihad-Saison geht wieder los. Bei und in Jerusalem wird im Schnitt alle 24 Stunden ein Brand gelegt.

Auf dem Golan trainieren syrische Rebellen der Jabhat al-Nusra-Brigade, die mit der Al-Qaida verbunden ist. Sie haben geschworen Assad zu stürzen und dann „Palästina zu befreien“. Sie haben ein entsprechendes Werbe-Video veröffentlicht.

Heckmeck:
Der Vorsitzende des Palästinensischen Investmentfonds, Mohammed Mustafa, betonte, die Palästinenserführung werde keine politischen Zugeständnisse für wirtschaftliche Vorteile machen. (Gehört, John Kerry?)
– Tzipi Livni und ein Sonderbotschafter Netanyahus trafen sich mit Kerry in Jordanien. Es „gab noch keinen Durchbruch“.
– Der schon vor langer Zeit zurückgetretene Chefunterhändler der Fatah, Saeb Erekat, hat in eben dieser Funktion gerade wieder offiziell verkündet, dass Benjamin Netanyahu der einzige ist, der den Frieden am eintreten hindert. Die Mehrheit der Israelis wolle einen Rückzug auf die „Grenzen“ von 1967.

Dienstag, 28.05.2013:

Ein arabischer Terrorist ging tatsächlich ernsthaft in den Hungerstreik im israelischen Gefängnis. Er wurde dann in den Gazastreifen entlassen. Jetzt gehört er zu den Hamas-Truppen an der Grenze zu Israel.

Der führende Mufti der Muslimbruderschaft sagte am Samstag Journalisten gegenüber, dass Präsident Morsi Jerusalem befreien wird, Israel wird verschwinden.

Mittwoch, 29.05.2013:

Die Hamas „erinnert“ Abbas an das islamische Recht: Israelische Soldaten zu entführen „liegt im Kern der ‚palästinensischen‘ Kultur“!

Hatte ich nicht schon erwähnt, dass die Terroristen in Ramallah den „Wirtschaftsplan“ von John Kerry ablehnen?

Der Jammerlappen klagt: Die USA üben großen Druck auf Abbas aus, die „Friedensverhandlungen“ ohne Siedlungsbaustopp wieder zu beginnen. Er sitzt in der Zwickmühle – entweder die Amerikaner vor den Kopf stoßen oder die eigene Basis geht auf die Barrikaden. Der Ärmste!

Donnerstag, 30.05.2013:

Mahmud Abbas hat einen neuen Berater, Hussein Fayyad. Der Mann ist einer der Kommandeure der Terrorgruppe, die 1978 das „Küstenstraßenmassaker“ beging. Ein Terrorist, verantwortlich für den Tod von 39 Menschen (darunter 13 Kindern), der sich nicht geändert hat. Ein Friedenspartner!

Der Friedenspartner auch hier wieder: Dass Israel in Jerusalem bauen will, macht Kerrys Bemühungen zunichte.

In Judäa und Samaria werden Sicherheitskräfte ab jetzt mit Kameras ausgestattet, um die arabische Gewalttätigkeiten während der Einsätze zu dokumentieren.

Freitag, 31.05.2013:

Sie kann es nicht lassen: Baroness Ashton tönt, die israelischen Siedlungen stellten eine Bedrohung der Zweistaatenlösung dar. Israel soll sofort alle Bautätigkeit einstellen.

John Kerry drängte Mahmud Abbas erneut zu Verhandlungen. Er bekam eine Abfuhr: Entweder… Abbas‘ wiederholte seine Vorbedingungen.

Samstag, 01.06.2013:

Feier im Gazastreifen: Der Hamas-Hauptredner ist glücklich über die Toten auf der Mavi Marmara. Durch den Vorfall haben sich die Beziehungen zwischen der Türkei und der Hamas dramatisch verbessert. Ein Vertreter der Türkei erklärte: Die Türkei wird die israelische Entschuldigung niemals akzeptieren und es wird keine Normalisierung geben. (Er log auch, das Murmelschiff hätte humanitäre Hilfe an Bord gehabt und sein auf einer humanitären Mission gewesen.) Ein Vertreter des Palästinensischen Islamischen Jihad ließ wissen, dass die toten Türken mehr erreicht hätten, als sie sich erhofften – sie hätten Märtyrertum erreicht. Frieden! (Oder eher doch ein Kult des Todes und der Lügen?)

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2013“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

Zuletzt wenig von palästinensischem Terror gehört? Liegt nicht daran, dass sie es nicht versuchen.

P. David Hornik, Love of the Land, 28. Januar 2013

Außer von Raketen aus dem Gazastreifen – die inzwischen seit Israels Operation Wolkensäule vom November eingestellt sind – hat man nicht viel von palästinensischem Terror gehört. Das heißt aber nicht, sie würden es nicht probieren.

Der Shin Bet (Inlands-Geheimdienst) hat seine Zahlen für 2012 veröffentlicht. Er sagt, er verhinderte im Lauf des Jahres 100 „ernste“ Terroranschläge, von denen ein Drittel geplante Entführungen waren; vier waren versuchte Selbstmord-Bombenanschläge. Außerdem verhaftete der Shin Bet im Jahr 2012 insgesamt 2.300 Terrorverdächtige, was zu 2.170 Anklagen führte.

Zum ersten Mal in vier Jahrzehnten wurden 2012 keine Israelis bei Terroranschlägen in Judäa und Samaria (der Westbank) getötet. Aber die Zahl der Anschläge stieg stark an, von 320 im Jahr 2011 auf 578 im Jahr 2012. Dazu gehört ein sehr starker Anstieg von 68% bei Anschlägen mit Molotowcocktails, die die Opfer zu Tode verbrennen sollen.

Das sind hohe Zahlen – 100 versuchte schwere Anschläge, mehr als 2.000 verhaftete Verdächtige, 578 Anschläge innerhalb eines Jahres in der Westbank. Bedenkt man, dass vielleicht zwei Millionen (die Zahl ist umstritten) in der Westbank lebenden Palästinensern, dann würde das rechtfertigen sie als Terrorgebilde zu nennen. Was den Gazastreifen angeht, so zählt er rund 1,5 Millionen Palästinenser und es wurden während des Jahres 2.327 Raketen auf Israel geschossen, was schließlich die Operation Wolkensäule nötig machte.

Derweil befindet sich, wie Evelyn Gordon ausführlich beschreibt, in schlimmen finanziellen Schwierigkeiten. Als PA-Präsident Mahmud Abbas im November vor die UNO-Vollversammlung ging, um sich um die Anerkennung der PA als Nichtmitglieds-Beobachterstaat zu bemühen – und sie erhielt – wurde er sowohl von den USA als auch Israel vor den Folgen gewarnt, da dieser Schritt die israelisch-palästinensischen Vereinbarungen – unter der Schirmherrschaft der USA unterschrieben – vorschreiben, dass die Fragen allein durch Verhandlungen beigelegt werden sollen.

Zwei Monate später, sagt Gordon, „sieht sich die PA der schlimmsten Finanzkrise ihrer von Krisen geschüttelten Geschichte gegenüber“. Israel hat rund $100 Millionen in Steuereinkünften zurückgehalten, die es für die PA einzieht. Salam Fayyad, der PA-Premierminister, nennt das „Piraterie“, doch Israel nutzt die Gelder, um die enormen Schulden der PA bei der Israel Electric Company abzuzahlen.

Was die USA angeht, hat der Kongress $450 Millionen an Hilfen zurückgehalten. Die Obama-Administration will, dass er das Geld freigibt, doch der Kongress lehnt das weiter ab.

Die Folge für die PA: Ihre 150.000 Bediensteten bekamen nur ihr halbes November-Gehalt und nichts für Dezember; sie schuldet örtlichen Banken mehr als $1,3 Milliarden; sie erwartet, dass sich die Armutsrate verdoppelt.

Dass Israel und der Kongress darauf beharren, dass Abbas‘ Schritt vom November einen Preis fordert, ist eine willkommene Entwicklung; sie lässt die PA wissen, dass sie nicht länger außerhalb der normalen menschlichen Kosten-Nutzen-Rechnung steht, wobei Israel sie endlos stützt und die USA immer weiter ihre politische und finanzielle Unterstützung strömen lassen, egal, wie sie sich benimmt.

Fügen Sie dem Bild die Tatsache hinzu, dass nach fast zwei Jahrzehnten ihrer Existenz die PA – und nicht nur der von der Hamas beherrschte Gazastreifen – eine Brutstätte des Terrors bleibt, der nur durch die israelischen Sicherheitskräfte daran gehindert wird einen fürchterlichen Tribut forderten; und es gibt um so mehr Grund die automatische Rückendeckung für „die Palästinenser“ zu überdenken.

Während die Obama-Administration ihrerseits der Idee verpflichtet bleibt, dass der Ausbau der palästinensischen Eigenstaatlichkeit irgendwie im Interesse der USA ist und Israel von den Bemühungen eingeschränkt wird mit der Obama-Administration auszukommen, bleibt zu hoffen, dass der Kongress nach all den ernsten Bemühungen, sie als positive Kraft zu pflegen, einen strengen Blick auf die palästinensische Realität wirft.

Wie Europa die Vernichtung Israels finanziert

Giulio Meotti, FrontPageMag.com, 27. Juli 2012

Die USA sind Heimat vieler christlicher Unterstützer Israels; die christlichen Gruppen hingegen, näher an der globalen öffentlichen Meinung, Bürokratie, Medien und Rechtsforen stehen, sind allesamt brachial antiisraelisch und anti-jüdisch. Im Juli stimmte z.B. die Church of England für die Unterstützung der Boykottbewegung gegen Israel.

Ein Sonderbericht der israelischen Watchdog-Organisation NGO-Monitor offenbarte den riesigen Geldfluss, der von europäischen Regierungen für kirchliche Bemühungen zur Vernichtung Israels zur Verfügung gestellt werden. Diese Entwicklung ebnet den Weg für ein neues Blutbad an Juden über das Mittel des Ausschlusses der Juden Israels aus der Familie der Nationen.

Die niederländische Regierung zum Beispiel gewährt Organisationen wie der Kerk in Aktie und der Interchurch Organization for Development Cooperation Millionen von Euros; sie unterstützen einen „generellen Boykott“ israelischer Produkte gemäß der Politik der Protestantischen Kirche der Niederlande. Die Interchurch Organization erhielt darüber hinaus Geld von der Europäischen Union (€5,3 Millionen).

Schwedens größte humanitäre NGO, Diakonia, wurde von fünf schwedischen Kirchen gegründet (der Allianzmission, der Baptistischen Union, InterAct, der Methodistischen Kirche und der Missionsbund-Kirche). Diakonia finanzierte Programme „zum Gedenken der Nakba“, dem palästinensischen Begriff für „Katastrophe“, der die Gründung Israels 1948 bezeichnet.

Christian Aid aus Großbritannien und FinnChruchAid aus Finnland erhielten Millionen von der EU, um die schlimmsten antiisraelischen Blutlügen zu propagieren, darunter Verhungern lassen, Folger, Enteignung und Belagerung. Der Ökumenische Rat der Kirchen, der bei der Mobilisierung von Kirchen zum Boykott Israels eine Schlüsselrolle spielt, erhält jährlich Millionen vom europäischen Steuerzahler.

Europäische Steuern werden auf verschiedene Weise genutzt, um Antisemitismus zu fördern, der eine Intensität erfährt, die seit Nazideutschland nicht zu sehen war.

Brüssel steckt auch islamischen Terroristen Geld in die Taschen.

Die palästinensische Autonomiebehörde hat berichtet, dass die EU (41,4 Millionen Euro), Frankreich (14 Millionen Euro), Irland (5 Millionen Euro), Norwegen (53 Millionen Dollar) und die Weltbank (40 Millionen Dollar) allesamt Gelde ins palästinensische Budget gesteckt haben, die genutzt wurden, um den Familien der „Märtyrer“ (soll heißen: Selbstmordbomber) und der 5.500 in israelischen Gefängnissen einsitzenden palästinensischen Häftlinge zu unterstützen.

Europa finanziert Israels Vernichtung auch dadurch, dass Millionen Euros an säkulare und linke NGOs geschleust werden. Nur einige davon: Addameer ($207.000 aus Schweden), Al-Haq ($426.000 aus Holland, $88.000 vom schuldengeschüttelten Irland und $156.000 aus Norwegen), Al-Mezan ($105.000 aus Schweden), Applied Research Institute ($374.000 von der Europäischen Union und $98.000 aus Schweden), Coalition for Women for Peace ($247.000 von der Europäischen Union) und Troicare ($2.000.000 aus Brüssel und $640.000 aus Großbritannien).

Es gibt eine vierte Art, wie Europa palästinensischen Terrorismus und Antisemitismus finanziert: Bücher, Schulbücher, Dokumentationen, Fernsehsender. Dies ist eine Art „Software“ für den Heiligen Krieg gegen die Juden.

Nach Angaben eines Berichts des Intitute for Monitoring Peace and Cultural Tolerance in School Education hetzen die von der EU finanzierten palästinensischen Schulbücher gegen Israel: „Palästina“ wird so gezeigt, dass es den gesamten jüdischen Staat umfasst; die heiligsten Stätten des Judentums (wie den Tempelberg und das Rahelgrab) sind ausradiert worden; die Juden werden dämonisierte und es wird arabisches „Märtyrertum“ gepriesen. In diesen Texten werden Juden als „durchtrieben“, „Heuschrecken“ und „wilde Tiere“ beschrieben.

Dank arabischer Satellitenfernseh-Sender können Hisbollhas Al-Manar und das Al-Aqsa TV der Hamas ihren Hass in europäische Wohnzimmer ausstrahlen und muslimische Einwanderer auf dem gesamten Kontinent radikalisieren. Brüssel hat nie versucht dieses europäische Jihad-Fernsehen zu stoppen, bei dem selbst das Massaker an vier Juden in Südfrankreich durch einen französischen Muslim ignoriert wird.

Die Europäische Union finanziert eine Fernsehsendung namens „Die Stars“, die ihren Zuschauern erzählte, dass die Größe „Palästinas“ 27.000 Quadratkilometer beträgt – ein Gebiet, dass ganz Israel einschließlich Tel Aviv,Jaffa, Hadera, Haifa, Petah Tikva einschließt. Die Sendung beschreib Nazareth als eine „palästinensische Stadt“. Die Flagge der Europäischen Union wird stolz die ganze Sendung über während der ersten Staffel von „Die Stars“ hinter dem Moderator zur Schau gestellt.

Eine der neuesten Ausgaben von Zayzafuna, dem PA-Magazin für Kinder, beinhaltete einen von einem Mädchen eingereichten Aufsatz, in dem Adolf Hitler bewundert wird, weil er Juden tötete. Die von Palestinian Media Watch aufgedeckte Story zeigt ein Mädchen, das im Traum Hitler fragt: „Bis du derjenige, der die Juden tötete?“ Hitler antwortet: „Ja. Ich tötete sie, damit ihr alle wisst, dass ihr eine Nation seid, die überall in der Welt Zerstörung verbreitet.“ Zayzafuna wird von der UNESCO mit Sitz in Paris und der Stiftung MDG Achievement finanziert, einer weiteren UNO-Stiftung, die ihr Geld von der spanischen Regierung bekommt.

Vor siebzig Jahren mussten die Europäer die Juden zusammentreiben und sie zum nächsten Bahnhof bringen. Heute müssen sie bloß ein Schulbuch oder eine Fernsehsendung finanzieren und aus 3.299km (die Entfernung von Brüssel nach Jerusalem) einen Scheck ausstellen. Das ist eine sauberere und bequemere antijüdische Politik, die jeder rationalen Teufelsaustreibung standhält.

Wir werden eines Tages nicht überrascht sein, wenn die neuen Europäer unter dem europäischen Banner versuchen werden, die Nachkommen des Holocausts aus dem Land Israel zu werfen. Diese zweite Schoah wird „Frieden und Liebe für Palästina“ heißen.