Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (19.-25. März 2017)

Sonntag, 19.03.2017:

Mahmud Abbas weihte in Doha eine Schule ein, die nur „palästinensische“ Kinder unterrichten wird. Dort werden die Kinder gelehrt: Israel gibt es nicht, nur „Palästina“. Gewalt ist Klasse. (Und die UNESCO fördert diese Schule.)

Der Oberste Kooperationsrat (eine Gruppe aus Repräsentanten der führenden pal-arabischen Terrororganisationen) rief zu einer Eskalation des Terrorkriegs gegen Israel auf.

Die PA protestiert gegen Veränderungen im Lehrplan an den UNRWA-Schulen in Geografie und Geschichte. Dort werden die Schüler bisher gelehrt Israel nicht anzuerkennen und nach Israel „zurückkehren“ zu wollen sowie Israel zu vernichten. (Worin die Veränderungen bestehen, wird aus den Berichten nicht deutlich.)

Der Terrorist, der am Montag zwei Grenzer an der Jerusalemer Altstadt neiderstach, gehörte einer WhatsApp-Gruppe an, die sich „Weg zum Himmel“ nennt; 18 Mitglieder der Gruppe wurden im Verlauf der letzten Tage festgenommen. Die beiden Grenzer wurden heute aus dem Krankenhaus entlassen.

Der Stabschef der IDF warnt, dass die Hisbollah die UNO-Resolutionen verletzt und sich auf den nächsten Krieg gegen Israel vorbereitet, u.a. mit Aufstockung ihres Waffenarsenals.

Montag, 20.03.2017:

Geheimdienstchef Nadav Argaman warnte in einem Knessetausschuss am Morgen, dass Israel während der anstehenden Pessah-Feiertage einer Zunahmen an Versuchen Terroranschläge zu verüben gegenüber sehen wird. Er rechnet damit, dass vor allem die Hamas verstärkt versuchen wird Israelis zu ermorden.

Dienstag, 21.03.2017:

Statistisches: Der Shin Bet hat 2016 mindestens 16 Selbstmord-Bombenanschläge und 16 Entführungen verhindert.

Das ist mal wieder regelrecht antisemitisch: Mahmud Abbas behauptet, der Grund für alle (!) Katastrophen in der Welt sei die (also Israels) „Besatzung“.

Omar Barghouti, BDS-Gründer und Student an der Universität Tel Aviv, wurde festgenommen. Ihm wird Steuerbetrug vorgeworfen.

Während der letzten Tage wurden im PA-Dorf Jilazoun 5 Personen festgenommen, die zahlreiche Anschläge mit Brandsätzen unternommen haben.

Mittwoch, 22.03.2017:

Vertreter der syrischen Opposition behaupten Israel habe Positionen der syrischen Armee bei Damaskus bombardiert.

Immer mehr Araber aus „Ost“-Jerusalem beantragen die israelische Staatsbürgerschaft.

Donnerstag, 23.03.2017:

Der neue Chef der Hamas im Gazastreifen hat ein Versprechen gegeben: „Ganz Palästina“ soll „befreit“ werden.

Ruf nach Veränderung

Micah Halpern, 3. Mai 2004 (direkt vom Autor)

Die Kriegsregeln haben sich geändert. Das weiß aber nur eine Seite – und die ist nicht der Westen.

Und bis wir – die die Freiheit liebenden Jungs mit den weißen Hüten – akzeptieren, dass die Regen sich geändert haben und unsere eigene Kriegsmentalität neu ausrichten, werden wir weiterhin unsere Kämpfer, unsere Soldaten dazu verdammen, auf einem unfairen Spielfeld zu agieren.

Bis wir diese neue Wirklichkeit des Kriegs gegen den Terror, Terroristen und Terrorpraktiken begreifen, werden US-Soldaten und ihre Verbündeten, einschließlich Israel, gegen ihre Feinde Fangen spielen, das nie gewinnen wird.

Ich rede nicht in abstrakten oder moralischen Begriffen. Ich rede über die Genfer Konvention und die Kriegsregeln.

Die Doktrin, die bestimmt, wie der Westen Krieg führt, besteht aus einem Regelwerk zur Kampfführung und diktiert die Behandlung der feindlichen Soldaten und Zivilisten während des Krieges. Das Ziel der Konvention war es, einen grundlegenden humanitären Standard zu schaffen, mit dem alle Unterzeichner die Feinde in Kriegszeiten behandeln würden.
Als Henri Dunant 1864 die Genfer Konvention initiierte, war die Absicht, sicherzustellen, dass medizinische Einrichtungen im Krieg nicht beschossen werden, dass Krankenhäuser alle Verwundeten behandeln, ohne Rücksicht darauf, auf welcher Seite sie kämpften, und dass die Zivilisten geschützt werden, die die Verwundeten versorgen. Sie betonte, dass das Rote Kreuz ein Symbol ist, unter dem jeder geschützt ist – die im Krieg Verwundeten und die Zivilisten, die die Verwundeten versorgen.

Die Genfer Konvention wurde 1906, 1929 und 1949 ergänzt. Die späteren Konventionen diktierten, wie Gefangene zu behandeln sind und wies an, dass Gefangenenlager für Inspektionen offen sein sollten. 1977 wurde die Genfer Konvention noch einmal ergänzt; diesmal wurde hinzugefügt, dass auf „Guerillakämpfer“ derselbe Schutz ausgedehnt wird, der konventionellen Soldaten im Krieg gewährt wird. Es ist sehr wichtig anzumerken, dass die USA sich entschieden, dies nicht zu unterschreiben und diesen Zusatz nicht zu akzeptieren.
Und jetzt ist es Zeit, sie ein weiteres Mal zu ergänzen. Denn in den heutigen Kriegen gegen den Terror – und das sind legitime Kriege, mit Helden und Heldinnen, mit Toten und Verwundeten, mit Strategien und Taktiken – macht die andere Seite, die Terroristen, vollen Gebrauch von den Schwächen des Westens, die durch die Genfer Konvention sicher gestellt werden.

In der Welt des Terroristen wird westliche Moral als große Schwäche angesehen. Also verstecken sie sich und suchen Zuflucht in Moscheen. Sie benutzen Krankenwagen, um Terroristen, ihre Bomben und ihre Waffen zu transportieren. Sie verstecken sich in zivilen Zentren. Sie lagern Waffen in Anbetungsstätten. Sie maskieren sich als schwangere Frauen, als schwache oder kränkliche Patienten. Sie legen Bomben gegen Kinder. Was wird von westlichen Soldaten erwartet? Wie sollten sie reagieren, wenn sie aus Moscheen und Kirchen beschossen werden? Wie sollen sie wissen, welchen Zivilisten sie trauen können und welche verdächtig sind? Wer ist krank oder schwanger oder lahm und wer gibt das nur vor?
Ein neuer Feind kämpft mit einem anderen Regelsatz. Und durch die Befolgung antiquierter Regeln der Genfer Konvention werden die Armeen des Westens nur noch verletzbarer, noch angreifbarer, einfacher zu treffen.

Es besteht kein Zweifel, dass sich die Moral im Laufe der Zeit ändert. Wir wissen, dass Moral im Krieg nicht absolut ist. Letztendlich erhöhte die Genfer Konvention jedoch nicht das Level der Moral im Krieg, sondern senkt es.

Neue Regeln müssen eingeführt werden, die den westlichen Kämpfern legal erlauben, sich selbst angemessen zu verteidigen und diejenigen ins Visier zu nehmen, von denen sie angegriffen werden sollen, einschließlich derer, die Terror-Kämpfern, Organisatoren und Führern Schutz gewähren.

Diese Regeln müssen anerkennen:

* dass der terroristische Feind sich Vorteile durch heilige Stätten und geistliche Gewänder und religiöse Rhetorik verschaffen könnte und diese benutzt, um Angriffe zu starten, Botschaften zu schicken und sie als operationellen Hauptquartiere zu nutzen.

* dass eine Zivilbevölkerung nicht ohne Verantwortung sein kann, wenn Terroristen in ihren Gemeinden Zuflucht und Sicherheit finden, dass Terroristen sie aussuchen, um dort Schutz zu finden, weil es so einfach zu bewerkstelligen ist.

* dass auf Terroristen zu schießen und ihre bestätigte Tötung entscheidend ist.

Werden diese neuen Regeln damit westlichen Kämpfern genehmigen, die Vorgehensweisen ihrer Feinde zu übernehmen? Absolut nicht! Wir müssen immer das Richtige tun und mit rechtschaffen handeln. Die Moral darf nicht verwahrlosen, sondern nur umgeformt, neu formatiert werden.
Die USA und Israel sehen sich einer neuen Wirklichkeit gegenüber, Zuhause wie im Ausland. Ihre neuen Feinde respektieren die internationalen Kriegsregeln nicht. Sie werden es niemals tun. Diese Blase der Unschuld muss platzen.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (5. – 11. Februar 2017)

Sonntag, 05.02.2017:

Es heißt Israel habe der Hamas angeboten den Bruder eines ranghohen Hamas-Typen im Tausch gegen einen der beiden vermutlich festgehalten Israelis freizulassen. Die Hamas lehnte ab, der Deal sei nicht ausreichend.

Drei junge Männer aus Deir Abu Meschal bei Ramallah wurden wegen Brandstiftung angeklagt; sie hatten im November in Halamisch Brände gelegt.

Drei weiteren Arabern wird von einem Militärgericht vorgeworfen im November in Neve Tzuf Feuer gelegt zu haben.

Montag, 06.02.2017:

Die Sicherheitsbehörden verkündeten, dass sie eine Hamaszelle ausgehoben und damit eine Serie an Terroranschlägen auf Juden im Raum Hebron verhindert haben. Die Terroristen wollten Juden entführen, mit Steinwürfen und mit Schüssen töten. Sie hatten außerdem über illegale Beschäftigung in Israel Ziele im Raum Haifa ausgekundschaftet.
Die drei Männer wurden jetzt in Jerusalem wegen Vorbereitung von Terroranschlägen angeklagt.

Eine Salafistengruppe hat die Verantwortung für die Rakete vom Morgen übernommen. Sie beschuldigt die Hamas die Aktivitäten ihrer Terroristen zu behindern und diese zu foltern.

Aus dem Gazastreifen gab es heute zwei Angriffe auf Israel, einen mit einer Rakete, einen mit leichten Waffen. Israel schoss zurück. Und die Hamas fordert von der internationalen Gemeinschaft „die Besatzung und ihre Aggression im Zaum zu halten“; Israel würde die Lage eskalieren. Und sie tönt, dass sie die „Eskalation der IDF gegen die Menschen des Gazastreifens nicht zulassen“ werde.

Dienstag, 07.02.2017:

Shin Bet, IDF und Polizei konnten eine Terrorzelle hochnehmen, die für eine Reihe Anschläge mit Molotowcocktails entlang der Schnellstraßen 443 und 436 verantwortlich ist.

Mittwoch, 08.02.2017:

PA-Premierminister Rami Hamdallah forderte anlässlich der Premiere eines Films über den Terrorfürsten Marwan Barghouti (sitzt fünfmal Lebenslänglich wegen Mord im Gefängnis), dass diesem der Friedensnobelpreis verliehen werden soll.

Der Shin Bet veröffentlichte heute, dass er eine Operation von Hamas und Islamischem Jihad aufgedeckt hat, über die Bargeld aus dem Gazastreifen nach Judäa/Samaria geschickt wird, um damit Terror zu finanzieren.

Mahmud Abbas droht wieder, im französischen Senat: Die israelische „Kolonisierung“ könnte dafür sorgen die Sicherheitskooperation zu beenden.
Und der französische Botschafter tönt „schön“: Die Internationale Gemeinschaft fragt sich, ob sie Israel noch trauen kann. (Die umgekehrte Frage wäre wohl angemessener. Mal ganz abgesehen davon oder auch weil sie sich nicht darum kümmert, was die Araber so alles an Verbrechen begehen.)

Donnerstag, 09.02.2017:

Für den gestrigen Raketenangriff auf Eilat erklärte sich der IS verantwortlich. Dabei kam auch heraus, dass anscheinend der IS jetzt die Gaza-Tunnel kontrolliert.

Freitag, 10.02.2017:

Familienmitgliedern des Terroristen, der gestern in Petach Tikva zu morden versuchte, wurden ihre Einreisegenehmigungen nach Israel entzogen.

Zum internationalen Holocaust-Gedenktag: NIE WIEDER

Es gibt sie immer noch, die Judenvernichtungs-Träumer. Sie werden es nicht schaffen, denn die Juden lassen sich nicht mehr auf die Schlachtbank führen – heute wehren sie sich.

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Und wer es nicht sehen wollte: Schaut euch genau an, was die Terroristen da oben zeigen – und dann sagt mir nochmal, das seien keine Antisemiten oder sie verdienen einen eigenen Staat oder sie seien Freiheitskämpfer!

Was Anekdoten beweisen

1) Itamar Marcus, 29. Juni 2003:
Palestinian Media Watch berichtet einen weiteren solchen Widerspruch, der nachdenklich machen sollte:

Einleitung:
Die Palästinenser stellen israelische Gefängnisse in ihren Medien als Folterkammern für palästinensische Gefangene dar. In einem Interview im PA-Fernsehen gab Ahmed Jabara, der Terrorist, der wegen der Ermordung von 14 Menschen in Jerusalem im Jahr 1975 27 Jahre im Gefängnis saß und als Geste guten Willens letzten Monat entlassen wurde, unabsichtlich ein Bild der einzigartigen Wohltätigkeit, die in israelischen Gefängnissen erlebt werden kann.

Der Interviewer fragte Ahma Jabara die Härten und Folter in dem israelischen Gefängnis zu beschreiben, damit „die Zuschauer wenigstens ein wenig das Leiden und die Elend der Gefangenen nachfühlen kann“. Jabara antwortete mit zwei widersprüchlichen Erklärungen. Zuerst behauptet er, dass die israelischen Gefängnisse genauso schlimm sieen wie Nazi-Lager. In seiner Beschreibung der Natur dieses „naziartigen“ Übels war das schlimmste Beispiel, das er anführen konnte: „zu jeder Zeit konnten die Israelis in unsere Räume stürmen und uns untersuchen.“ Später in dem Interview ging er noch weiter in der beschreibung der exzellenten Bedingungen in israelischen Gefängnissen, als er erwähnte, dass palästinensische Gefangene sogar eine Ausbildung durch israelische Universitäten erhalten können!

Es folgt das Gespräch im PA-TV:

Frage: „Beschreiben Sie die Bedingungen der Gefangenen, damit die Zuschauer wenigstens ein bischen das Leiden und Elend der Gefangenen nachempfinden können.“
Jabara: „Ich würde gerne der Führung unserer arabischen und islamischen Nation sagen, dass wir in Lagern leben, in denen es nicht weniger Leiden gibt als in den Nazilagern in Deutschland. Es ist Fakt, dass zu jeder Zeit Israelis in unsere Räume stürmen und uns untersuchen konnten…
Und als palästinensische Gefangene sind, Allah sei Dank, mehr als 200 von uns von der Hebräischen Universität und der Ben Gurion-Universität angenommen worden und unser Bruder Hischam Abd al-Razak (PA-Minister für Gefangene) bezahlt die Studiengebühren… Sogar in den Gefängnissen studieren wir und wir blicken auf die Zukunft und leben hoffnungsvoll.“
PA TV, 23. Juni 2003

Jetzt fehlt nur noch, dass die lügnerischen Nazi-Vergleiche zu Israel bei uns weiter durch die Medien gehen

2) Nissan Ratzlav-Katz, 1, Juni 2003:

Manchmal enthüllt eine kleine Anekdote, eine kurze, auf so viele Arten wenig bemerkenswerte Nachricht, mehr Wahrheit als der furchtloseste Bericht des investigativen Journalismus. Wenn ein Bild mehr sagt als tausend Worte, dann sind die folgenden Bilder mindestens eine Dissertation über die wahre Natur des israelischen Krieges gegen den Terrorismus wert.

Ahmed Abu Sukkar, jüngst (am 3. Juni) aus einem israelischen Gefängnis als „Goodwill-Geste“ entlassen, damit die „Road Map“ gestartet werden kann, gab eine sehr aufschlussreiche Erklärung ab. Als einfacher Fußkrieger im arabischen Terrorkrieg gegen die Juden war er weder weise noch sprachgewandt genug zu vermeiden, der authentischen arabischen Haltung zum Terrorismus Ausdruck zu verleihen. „Wir sind keine Mörder. Wir sind keine Kriminellen. Wir sind Menschen, die Frieden und Freiheit wollen“, sagte er während einer Feier bei PLO-Führer Yassir Arafat in Ramallah. Abu Sukkar erklärte später zuversichtlich gegenüber der versammelten Presse und in Englisch: „Sie sagten, wir seien Terroristen, aber wir haben nie jemanden außerhalb von Palästina getötet.“

PLO-Mitglied Abu Sukkar hat vielleicht „nie jemanden außerhalb von Palästina getötet“, aber er tötete viele Menschen in Jerusalem. Am Freitag, dem 4. Juli 1975 ließ Abu Sukkar einen mit Sprengstoff gefüllten Kühlschrank auf dem Zion-Platz in der Hauptstadt Israels explodieren, wodurch 13 Menschen umgebracht und mehr als 70 verletzt wurden. Unter den Toten waren zwei Kinder und unter den Verwundeten zwei Amerikaner. Die PLO unter der Führung von Yassir Arafat übernahm die Verantwortung. Der Terrorist, der die „Kühlschrank-Bombe“ zündete, wurde letzte Woche in Kalandiya, südlich von Ramallah, von jubelnden Massen begrüßt. „Abu Sukkar, der Kostbare! Abu Sukkar, der Held!“, skandierten sie.

Abu Sukkars Offenheit enthüllt – wieder einmal – genau das, was die Fatah-Führer Abu Mazen und Yassir Arafat meinen, wenn sie sagen, dass sie gegen Terrorismus sind. Die PLO und, in Erweiterung dieser, die Palästinensische Autonomie sind natürlich gegen Terrorismus – in Oklahoma City. Menschen in Israel zu töten ist allerdings überhaupt kein Terrorismus.

Der „Kühlschrank-Anschlag“ fand in einem Israel statt, das noch nicht von den Oslo-Fantasien geblendet war. In einer Ansprache an die Knesset erklärte der damalige Premierminister Yitzak Rabin: „Der Mord dient uns als Warnung, damit wir uns nicht in Illusionen über die Absichten der Terror-Organisationen verstricken… Wir müssen strikt der Politik folgen, nicht mit ihnen zu verhandeln. Wir müssen zu ihnen in der einzigen Sprache reden, die sie verstehen, der Sprache des Schwertes.“ Ein anderes Knesset-Mitglied der Arbeitspartei, Aharon Yariv, kommentierte: „Es ist nötig, die Gefahr deutlich zu machen, die in der Schaffung eines palästinensischen Staates liegt…“

Wenn die Pressekonferenz von Abu Sukkar Licht auf arabisches Verhalten wirft, dann wirft ein anderer Vorfall der jüngsten Vergangenheit Licht auf israelisches Verhalten.

Am 1. Juni 2003 wurde eine Einwohnerin des von der PA kontrollierten Jericho von der Grenzpolizei verhaftet, nachdem sie die Umgebung des Jerusalemer Tempelbergs mit einer großen Tasche betrat und schrie: „Allahu akbar!“ (Allah ist größer) und: „Ich werde mich in die Luft sprengen!“ Polizisten nahmen die Frau fest, ohne dass ihr etwas zustieß. Wie sich heraus stellte, trug sie keine Bombe bei sich; sie sagte aber, sie hoffte erschossen zu werden, um dem Missbrauch durch ihr Elternhaus zu entkommen. Die Möchtegerne-Selbstmörderin muss reichlich enttäuscht gewesen sein, als sie entdeckte, dass all die Geschichten über die schießwütigen Juden falsch waren, die ihr von den Medien der Autonomie eingetrichtert worden sind. Die arme Frau machte alles, was ihr möglich war: sie trug eine verdächtige Tasche bei sich, sie schrie das muslimische Äquivalent für „Bomben los“ und, nur um sicher zu gehen, dass die israelischen Wehrpflichtigen sie verstanden, machte sie ihre Absicht sie zu töten klar. Und all das nutzte nichts.

Das sind dieselben Israelis, die hinter dem „Massaker“ von Jenin stecken?

Amerikanische Soldaten im Irak schossen bei Najaf auf sieben unbewaffnete Zivilisten und töteten sie, als das Fahrzeug, mit dem sie fuhren, an einer militärischen Straßensperre nicht anhielt. Würden diese Soldaten gewartet haben, um herauszufinden, ob die Frau am Tempelberg eine Selbstmordattentäterin war oder einfach nur Selbstmord gefährdet?

Ein ähnlich aufschlussreicher Vorfall ereignete sich Ende März 2002, als Nachum Barnea, Kolumnist der bedeutenden israelischen Tageszeitung Yediot Aharonot, nach Ramallah fuhr, um Hussein a-Scheikh zu interviewen, den Regionalkommandeur von Yassir Arafats Fatah-Organisation. A-Scheikh war zusammen mit dem inhaftierten Marwan Barghouti für eine Reihe von Terrorangriffen in Jerusalem verantwortlich. In dem Interview mit Barnea sagte A-Scheik, dass er nicht da war, als israelische Truppen auf der Suche nach ihm sein Haus in Ramallah stürmten. Er war zu dieser Zeit mit Bewaffneten der Fatah unterwegs, aber er rief sofort seine Familie an.

„Habt keine Angst“, sagte der Fatah-Führer seinen verängstigten Kindern, „die Soldaten werden euch nichts tun.“

Das muss seinen armen Nachwuchs mächtig verwirrt haben, so, wie er durch Arafats Fernsehen und Radio auf „Märtyrertum“ durch die „Kinder mordende israelische Armee“ gepolt waren. In einem Satz, mit seinen eigenen Worten, gab Hussein A-Scheikh das zu, was alle arabischen Propgandisten als Wahrheit kennen: Die israelische Armee hält einen moralischen Standard durch, der weitaus höher ist als der ihrer arabischen Feinde. PLO-Führer wie A-Scheik haben es gewollt auf Schulen abgesehen, auf Kinder, die draußen spielen, Jugendliche auf Geburtstagsfeiern und Babys in ihren Kinderwagen. Als dann die Nachrichten über solche Anschläge die arabischen Städte in Judäa, Samaria und Gaza erreichten, füllten sich die Straßen mit Menschen, die die Massaker feierten. Und trotzdem kann ein Terrorführer im Fall von israelischen Soldaten seinen Kindern zuversichtlich sagen: „Habt keine Angst, die Soldaten werden euch nichts tun.“

Ein ähnlich stilles Anerkenntnis der hohen moralischen Standards der israelischen Armee wird jedes Mal abgegeben, wenn Freiwillige aus dem Westen sich als „menschliche Schutzschilde“ für arabischen Terroristen oder Eigentum in Judäa, Samaria und Gaza anbieten. Ein Schild ist nur brauchbar, wenn er den schützen kann, der ihn benutzt. Durch ihre Handlungen demonstrieren die westlichen „Schilde“ ihre Überzeugung, dass Juden zögern werden, Nicht-Kombattanten in Gefahr zu bringen, selbst bei Antiterror-Operationen. Sie wissen sehr gut, welche Seite des arabisch-israelischen Konflikts sich um Menschenleben sorgt und welche nicht. Das ist der Grund, dass sie nicht in Betracht ziehen würden, als menschliche Schutzschilde gegen das Gewehrfeuer auf Gilo, in Jerusalem oder in israelischen Cafés oder in israelischen Bussen zu dienen. Sie wissen sehr gut, dass ihre arabischen Alliierten sich in keiner Weise um unschuldige Nicht-Kombattanten kümmern, sondern in Wirklichkeit gerade solche Unschuldige zur Vernichtung aussuchen.

Israel veröffentlicht Terrorkarte des Südlibanon

The Jewish Press, 7. Dezember 2016

Die IDF hat eine Landkarte veröffentlicht, die die Stellungen und Waffenlager der Hisbollah im Südlibanon zeigt – und damit dokumentiert, wie die Terrorgruppe sich in die Zivilbevölkerung eingebettet hat: Waffenlager, Raketenabschussrampen, Infanterie, Tunnel und sonstige Infrastruktur, mit denen die gesamte Bevölkerung zu menschlichen Schutzschilden gemacht wird.

Damit ist Resolution 1701 des UNO-Sicherheitsrats vom Jahresende 2006 Makulatur, komplett ad absurdum geführt.

Nissans Notes and Quotes Corner: Eine Nation, die Blut trinkt

Nissan Ratzlav-Katz, 6. April 2009

Ein Fernsehsender, der von der jihadistischen Hamas-Bewegung – was natürlich die Gaza-Hälfte der palästinensischen Autonomie bedeutet – betrieben wird, strahlte kürzlich ein Anspiel aus, zu dem ein krudes Porträt eines offenen, antisemitischen Ritualmord-Vorwurfs gehörte.

Die Sendung vom 3. April 2009 lief ungefähr so ab (wie Palestinian Media Watch berichtet):

[Ein Vater spricht zu seinem Sohn]: Vater: „Wir Juden hassen die Muslime, wir wollen die Muslime töten, wir Juden wollen das Blut der Muslime und Araber trinken.“

[Wendet sich ans Publikum:] „Seid ihr Muslime und Araber? Ich hasse euch, um Gott zu gefallen.“ [imitiert jüdisches Gebet]

Der Rest ist mehr davon, bis zum Erbrechen.

Die Islamisten brauchen ausnahmslos Schauspieler, wenn sie sie einige imaginäre jüdische Wünsche muslimisches (oder christliches) Blut zu trinken darstellen wollen. Da war dieses Hamas-Schauspiel, syrische und ägyptische Telenovelas, PA-Musikvideos, iranisches Kinderfernsehen und mehr.

Was mich angeht: Ich kann es mir nicht leisten Schauspieler zu bezahlen, also muss ich mich mit Adham Ahmad Hujyla Abu Jandal begnügen. Bevor er sich aufmachte, um am 7. Dezember 2004 einen Selbstmordanschlag zu verüben, nahm Abu Jandal ein „Abschiedsvideo“ auf, in dem er sagte:

„Meine Botschaft an die verabscheuten Juden ist, das es keinen Gott gibt außer Allah. Wir werden euch überall jagen. Wir sind eine Nation, die Blut trinkt; und wir wissen, dass es kein besseres Blut gibt als das Blut von Juden. Wir werden euch nicht in Ruhe lassen, bis wir unseren Durst mit eurem Blut und den Durst unserer Kinder mit eurem Blut gestillt haben.“