Die Wahrheit über den palästinensischen Todesethos verbreiten

Manfred Gerstenfeld (direkt vom Autor; eine englische Version erschien bei Israel National News)

Vielleicht nie zuvor hat ein Feind ein Land verleumdet, ohne dass der angegriffene Staat im Gegenzug weithin die Wahrheit über den Feind verbreitet. Das ist jedoch im palästinensisch-israelischen Konflikt der Fall. Die Palästinenser haben Israel vieler Übel beschuldigt, die es nicht begangen hat, gerade erst bei der Verbreitung des  Coronavirus.[1]

Israel hingegen ist weit davon entfernt in seiner öffentlichen Diplomatie ständig anzuführen, dass die Palästinenser eine Todeskultur haben und Völkermord und Mord verherrlichen. Die Politik unserer Feinde gründet zum Teil auf Theologie oder Nationalismus. Das entspricht ähnlichen Einstellungen in Teilen der muslimischen Welt.

In der israelischen Politik ist eine wichtige Veränderung nötig. Es sollte eine starke Betonung der palästinensischen Todeskultur geben. Das würde auch innenpolitische Veränderungen notwendig machen. Menschen, die auf Demonstrationen oder andernorts palästinensische Flaggen führen – das Symbol des Feindes – sollten eine Geldbuße zahlen müssen. Wenn sie Wiederholungstäter sind, sollten sie ins Gefängnis kommen.

Die israelischen Behörden sollten auch nicht länger die Augen gegenüber dem extremen Unfug durch einige Knessetabgeordnete der Gemeinsamen Arabischen Liste verschließen. Ein Beispiel: Deren Führer, MK Ayman Odeh, nahm an einer Pressekonferenz in Ramallah teil, die Anfang Juli von Fatah und Hamas zur palästinensischen Einheit gehalten wurde. Solches Handeln sollte zumindest zum Ausschluss aus der Knesset führen.[2]

Innenpolitisch ist eine härtesten zu knackenden Nüsse die viel zu liberale – und außer Verbindung mit Israels Mainstream stehende – aktivistische Mehrheit des israelischen Obersten Gerichtshofs. Dieser hat nie Mitglieder der extremsten arabischen Partei, Balad, daran gehindert zu Wahlen zur Knesset aufgestellt zu werden.[3] Würde die Knesset Gesetze erlassen, die das Gericht de facto zwingt das zu tun, wäre das ein wichtiger Schritt vorwärts.

Ein stimmiger Strom palästinensischen Gräueltaten, Äußerungen zur Werbung für den Tod und ihrer Taten öffentlich zu machen würde helfen der westlichen Welt besser zu verdeutlichen, dass die palästinensische Gesellschaft vom Wunsch nach Tod und Verherrlichung von Völkermord und Mord durchdrungen ist. Neue palästinensische Äußerungen und Entwicklungen in Übereinstimmung damit sollten verwendet werden, um die dominierende kriminelle palästinensische Haltung weiter zu veranschaulichen.

Die Betonung des palästinensischen Todes-Ethos kann auch genutzt werden, um zu erklären, dass die Zweistaaten-„Lösung“ – ganz zu schweigen von der Einstaaten-„Lösung“ – kein Schlüssel zum Frieden ist. Es dürfte viele Jahrzehnte dauern, wenn es überhaupt gelingt, den palästinensischen Todeskult aus der Welt zu schaffen.[4]

Das wird auch helfen die Scheinheiligkeit der Europäer zu entlarven, die fälschlich behaupten sie wollten einen „gerechten Frieden“. Man kann die Diskussion mit der Frage eröffnen: „Glauben Sie, es ist gerecht, dass Leute in einem Gebilde, das Völkermord und Mord propagiert, als Belohnung ein Upgrade zum eigenen Staat bekommen?“ Das ist nur die erste von vielen potenziell unangenehmer Fragen. Diejenigen, die „nein“ antworten, untergraben die europäische Haltung, was in Ordnung ist. Bei denjenigen, die „ja“ sagen, kann man nachfragen: „Sollten die Katalanen jetzt anfangen Spanier zu ermorden, um eine Realität zu schaffen, in der es ‚gerecht‘ ist, dass sie ihren eigenen Staat bekommen?“

Ein Standardausdruck der Palästinenser und ihrer Verbündeten im Westen lautet „Free Palestine“ (Befreit Palästina).[5] Das übersetzt sich in üblicheren Sprachgebrauch als: „Unterstütze das Volk, das Völkermord und Mord verherrlicht, um das effektiver zu tun.“ Eine weiterere Redewendung der Pro-Palästinenser lautet: „Palästina vom Fluss bis zum Meer.“[6] Das könnte so formuliert werden: „Die Leute, die Völkermord propagieren, sollten den Erfolg haben einen Staat vom Jordan bis zum Mittelmeer zu bekommen, indem sie Massenmord an Israelis begehen.“ Die Bewegung Students for Justice for Palestine sollte als „Students against Justice for Palestine“ (Studenten gegen Gerechtigkeit für Palästina) bezeichnet werden. Sie wollen einen Palästinenserstaat, was nicht gerechtfertigt ist.[7]

Auf Grundlage des oben angeführten Ansatzes kann Israel vielen westlichen Verbündeten seiner Feinde die Stirn bieten. Wie die meisten Antisemiten sind diese Leute Teilzeit-Antisemiten. Der jüdische Masochist und US-Senator Bernie Sanders ist ein prominentes Beispiel. Er hat gesagt: „Es reicht nicht länger aus, dass wir einfach pro-Israel sind. Ich bin pro-Israel. Aber wir müssen das palästinensische Volk auch mit dem Respekt und der Würde behandeln, die ihnen zusteht.“[8]

Wäre die nicht masochistische amerikanisch-jüdische Welt besser organisiert gewesen, hätte man Sanders, wo immer er in seinem Vorwahlkampf hinkam, gefragt, wie die Würde derer aussieht, die Völkermord und Mord verherrlichen und wer in der palästinensischen Gesellschaft breite Unterstützung hat.

Einem weiterer jüdischen Masochisten, Peter Beinart, ist in letzter Zeit viel Aufmerksamkeit gegeben worden. Er hat einen Ansatz entwickelt die Interessen der Palästinenser zu fördern, die daran interessiert sind Juden zu töten: die Einstaaten-Lösung. Beinart kann ich eine jüdische Heimat innerhalb eines gleichberechtigten Staates vorstellen. Dieser Rohrkrepierer hätte nicht viel Interesse wecken können, hätte nicht die New York Times eine gekürzte Version davon veröffentlicht.[9]

Im Juni machte diese Zeitung eine Krise durch. Sie veröffentlichte ein Op-Ed des republikanischen Senators Tom Cotton aus Arkansas, der eine militärische Reaktion auf die zivilen Unruhen in amerikanischen Städten verlangte.[10] Der Herausgeber des Blattes, A. G. Sulzberger, nannte die Veröffentlichung „einen bedeutenden Zusammenbruch unseres Redaktionsprozesses.“ In der Folge trat der Seitenredakteur James Bennet zurück.[11]

Beinarts Artikel zu veröffentlichen war ein weit bedeutenderer Zusammenbruch des Redaktionsprozesses der New York Times. Sie zeigte die tiefgehende Ignoranz der Redakteure, die seinen Artikel veröffentlichten. Sie hätten darauf bestehen sollen, dass er darauf verweist, wie der Staat Jugoslawien in mörderischen Kriegen auseinanderbrach, nachdem verschiedene Ethnien Jahrzehnte lang zusammen lebten und warum es einem palästinensisch-israelischen Staat besser ergehen sollte.

Jugoslawien hatte weit bessere langfristige Überlebenschancen als ein palästinensisch-israelischer Staat. Beinart war so weise seinen Artikel nicht mit „Allahu Akbar“ zu überschreiben, weil dann sogar die Redakteure der New York Times begriffen hätten, wie absurd seine Idee ist.

Eine große Frage bleibt. Israel hat Jahre lang an seiner falschen Politik festgehalten. Das hat gewaltigen Schaden angerichtet. Ist es überhaupt denkbar, dass Premierminister Benjamin Netanyahu endlich seine Meinung ändert und eine realistischere Politik anwendet oder muss man darauf warten, dass sein Nachfolger das tut?

[1] www.jpost.com/arab-israeli-conflict/pa-blames-israel-for-coronavirus-cases-in-west-bank-636009

[2] www.timesofisrael.com/right-wing-parties-seethe-as-top-arab-mk-attends-fatah-hamas-conference/

[3] https://www.ynetnews.com/article/ryvhm0TfL

[4] www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/283971

[5] www.jpost.com/opinion/the-bad-faith-behind-free-palestine-619547

[6] https://forward.com/opinion/415250/from-the-river-to-the-sea-doesnt-mean-what-you-think-it-means/

[7] www.algemeiner.com/2020/03/18/students-for-justice-in-palestine-doesnt-care-about-justice-for-palestinians/ https://www.tabletmag.com/sections/news/articles/students-justice-palestine; https://www.adl.org/resources/backgrounders/students-for-justice-in-palestine-sjp

[8] www.palestinechronicle.com/on-dignity-respect-and-being-pro-israel-what-sanders-actually-said-about-palestine/

[9] www.nytimes.com/2020/07/08/opinion/israel-annexation-two-state-solution.html

[10] www.nytimes.com/2020/06/03/opinion/tom-cotton-protests-military.html

[11] www.nytimes.com/2020/06/07/business/media/james-bennet-resigns-nytimes-op-ed.html

Hamas riegelt Gazastreifen ab

Elder of Ziyon, 14. März 2020

Palestine Today berichtet, dass der Hamas-Offizielle Mohamed Awad eine Reihe von Maßnahmen verkündete, die getroffen wurden, um die Verbreitung des neuen Coronavirus im Gazastreifen zu verhindern.

Awad sagte während einer Pressekonferenz im Gesundheitsministerium am Samstagabend: „Es wurde beschlossen die Übergänge des Gazastreifens in beide Richtungen bis auf Weiteres zu schließen, außer für Notfälle.“

Noch am Vortag beschwerte sich IfNotNow, dass Israel mit der zwangsweisen Teilschließung des Gazastreifens den dort eingeschlossenen Gazanern das Leben erschwert. Irgendwie glaube ich nicht, dass sie gegen die Hamas wegen deren weit drastischeren Abriegelung des gesamten Streifens auch nur ein Wort sagen werden.

Denn sie sind Verbündete der Terrororganisation.

Israel ist in deutschen Medien grundsätzlich zumindest Mittäter – in der Regel Alleintäter

Erinnern wir uns: Der Palästinensische Islamische Jihad verlor einen Terrorchef, den die israelische Luftwaffe durch einen gezielten, punktgenauen Angriff tötete. Daraufhin begannen gut 48 Stunden Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen durch genau diese Terrortruppe. Israel reagierte mit zielgenauen Angriffen auf Terroristen und ihre Einrichtungen.

Dann gab es unter Vermittlung Ägyptens einen „Waffenstillstand“. Der von Anfang an seitens der Terroristen nicht eingehalten wurde, die weiter Raketen schossen. Darauf reagierte die deutsche Medienlandschaft mit Aussagen, die klar besagten, Israel habe „trotz Waffenstillstand“ den Gazastreifen angegriffen. Führend dabei u.a. tagesschau.de:

Auch das Nürnberger Tagblatt schoss in diese Richtung

und schaffte es sogar zu behaupten: „Diese Meldung spiegelt den belegbaren Sachverhalt zur Veröffentlichung der Meldung am 15.11.2019 um 8 Uhr wider.“ DAS ist glatt gelogen, denn jeder wusste, dass die Terroristen die Waffenruhe gebrochen hatten, dass Israel auf erneuten Beschuss REargierte!

Dann zeigt der Satz „Israel hat trotz einer vereinbarten Waffenruhe erneut mehrere Stellungen militanter Palästinenser bombardiert“, wie die Stoßrichtung ist und dass diese Bemerkung so stark hervorgehoben wird, beweist, dass das gezielt kolportiert wird.

Anscheinend mag das ZDF dem nicht hinterherhinken zu wollen. MEAN Watch dokumentiert auf twitter:

„Waffenruhe. Das scheint weder Hamas noch Israel zu stören.“ Es geht nicht, dass die Terroristen die Täter sind und Israel nicht. Nein, Israel MUSS Täter sein, erst recht, wenn es sich wehrt. Der Judenstaat hat mindestens auf einer Stufe mit den Terroristen zu stehen, wenn nicht tiefer. Die israelische Reaktion wird auf eine Stufe gestellt mit den Aggressionen aus dem Gazastreifen. Mit anderen Worten: Israel darf sich nicht wehren, muss allen Terror hinnehmen, wenn es nicht in Grund und Boden verdammt werden will. Aber wehrt es sich nicht, kommt auch nichts, das die Terroristen kritisiert. Denn die „Berichterstattung“ setzt immer erst dann ein, wenn Israel zurückschlägt!

Und es spielt natürlich absolut keine Rolle, dass die Terroristen gezielt Nichtkombattanten umbringen wollen und ihren Tod bejubeln, während die IDF sich auf erwiesene Terroristen konzentriert und zivile Opfer nach bestem Bemühen vermeidet.

Was sagt uns eigentlich die mediale und Eliten-Reaktion auf diese Kriegsakte insgesamt? Erinnern wir uns an 2006: Die Hisbollah führte einen mehrteiligen Angriff auf Israel aus, bei dem dann auch eine israelische Patrouille auf israelischem Staatsgebiet überfallen wurde. 8 Soldaten wurden getötet, 2 entführt (und ermordet). Israel wurde „kritisiert“, dass wegen einer solchen Lappalie in den Libanon einmarschiert wurde.

Übersetzen wir das doch mal auf die Ereignisse der letzten Woche: Ein Chefterrorist (und seine Ehefrau) wurden getötet. Hätte da nicht die logische Reaktion darin bestanden, den Terroristen den Vorwurf zu machen, dass sie wegen einer solchen Lappalie derart überreagieren?

Das ist eine Idee, die den Israel-„Kritikern“ nie kommen würde, denn dieser Vorwurf wird ausschließlich Israel gemacht. Ausschließlich Israel wird kein Verständnis entgegengebracht, während man bei den Terroristen immer ein Auge zudrückt und Verständnis findet. Terroristen bringen einen beliebigen Israeli um? Kein Grund gegen die Terroristen vorzugehen! Maß halten!  Zurückhaltung! Israel tötet einen Terrorführer? „Da müssen die sich doch nicht wundern, wenn die Araber sich wehren!“ Wehren? Mit 450 Raketen? Ach ja, das sind ja nur bessere Sylvesterknaller, keine Juden ernsthaft geschädigt… Nicht, dass das Ziel gewesen wäre, ganz im Gegenteil, aber das spielt für die Israelhasser keine Rolle. Ihre „Wahrnehmung“ ist derart einseitig und mit Scheuklappen behaftet, dass ihr Handeln und Denken durchaus mit einer Vokabel charakterisiert werden kann, die sie aufs Übelste zurückweisen, das A-Wort. Nein, sie sind nur „israelkritisch“. Aber derart kritisch, dass der Antisemitismus-Vorwurf gerechtfertigt ist und sie ihn sich gefallen lassen müssen.

Nariman Tamimi erklärt sich mit einer mörderischen Terroristin solidarisch: „Wir sind alle Ahlam Tamimi.“

Petra Marquardt-Bigman, The Warped Mirror, 18. Januar 2018

B’Tselem, d.h. The Israeli Information Center for Human Rights in the Occupied Territories (Israelisches Informationszentrum für Menschen in den besetzten Gebieten) schrieb gerade über das Strafverfahren gegen Ahed und Nariman Tamimi; darin behaupteten sie, dieses sei unfair, weil „die Familie Tamimi seit langem ein Symbol unbewaffneten palästinensischen Widerstands gegen  die Besatzung“ geworden sei. Mächtige Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International und Human Rights Watch haben ähnliche Behauptungen aufgestellt; sie implizieren, dass „palästinensischer Widerstand“ Unterstützung verdient. Diese Haltung erfordert von diesen Organisationen, dass sie die seit langem bestehende und offen zugegebene Unterstützung für Terrorismus durch die Tamimis zynisch ignorieren oder reinwaschen.

Ich habe seit Jahren genauestens dokumentiert, dass die Tamimis Terrorismus verherrlichen und dazu aufstacheln und dass sie Familienmitglieder hoch schätzen, die Terroranschläge verübt haben. Das gilt besonders für Ahlam Tamimi, die der führende Kopf hinter dem Bombenanschlag auf die Sbarro-Pizzeria in Jerusalem und diejenige, die ihn durch Transport möglich machte, war; dabei wurden fünfzehn Menschen, darunter sieben Kinder und eine Schwangere, getötet und 130 weitere verletzt; eine junge Frau ist befindet sich in einem dauerhaft vegetativen Zustand. Ahlam Tamimi hat wiederholt mit dem Blutbad geprahlt, das sie plante und durchzuführen half.

Angesichts der derzeitigen Bemühungen die Verherrlichung von Terror durch die Tamimis und ihre offen eingestandene Verbundenheit mit und Bewunderung für mörderische Terroristen reinzuwaschen ist es an der Zeit zu demonstrieren, dass sich nichts geändert hat. Insbesondere ist beachtenswert, dass Nariman Tamimi im Verlauf des letzen Jahres weiterhin ihre Bewunderung für Ahlam Tamimi bekanntgab. Unten ist ein Screenshot einiger der Fotos, die Nariman 2017 auf ihrer Facebook-Seite postete. Die fünf Bilder mit gelbem Kreis zeigen Ahlam Tamimi, führender Kopf und Transporterin beim Sbarro-Massaker. (Eines der Bilder ist ein Poster, das zu Solidarität mnit Ahlam Tamimi auffordert; der Hashtag dazu lautet #WeAreAllAhlamTamimi.

Da Nariman Tamimi erwarten kann, dass die meisten ihrer Facebookfreunde Ahlam Tamimi kennen und ihre Bewundert für die mörderische Terroristin teilen, wurden einige der Bilder ohne Kommentar gepostet (s. z.B. das hier archivierte; die archivierte Kopie zeigt oben den Link zum Originalpost).

Doch ein Bild, gepostet am 16. März 2017, zeigt ein Poster mit dem führenden Kopf des Sbarro-Massakers und Transporterin Ahlam Tamimi, wie sie das Siegeszeichen macht; der Text fordert zu Solidarität mit ihr auf und lautet übersetzt:

Aus Loyalität für die Opfer, die Ahlam brachte, und unter Betonung ihres Rechts Widerstand gegen den plündernden Besatzer zu leisten sowie in Ablehnung der US-Forderung sie auszuliefern, #All_of-us_are_Ahlam-Tammi (sind wir alle Ahlam Tamimi). Macht mit bei unserer Solidaritätskampagne für die befreite Gefangene #All_of-us_are_Ahlam-Tammi. Heute, Donnerstag, 19 Uhr – Seid bei uns.“

Nariman Tamimi wiederholte die Parole in dem, was sie selbst schrieb: „#All_of-us_are_Ahlam-Tammi“.

 

Ein weiteres von Nariman Tamimi am 15. März 2017 gepostetes Bild zeigt Ahlam Tamimi mit ihrem Ehemann Nizar Tamimi, der Bassem Tamimis Neffe und einer der am Mord und der Verbrennung von Haim Mizrahi im Jahr 1993 Beteiligten ist; damals wurde dieser Terroranschlag als Versuch gewertet den Oslo-Friedensprozess zum Scheitern zu bringen.

Nariman Tamimi postete dieses Fot mit dem ernüchternden Kommentar „#Ahlam_will_triumph“ (Ahlam wird triumphieren) – der wahrscheinlich ein Verweis auf die Veröffentlichung eines FBI-Fahndungsaufrufs ist, zu dem Ahlam Tamimi als eine der „meist gesuchten Terroristen“ der Behörde gehört.

Dies ist das vermutlich erste Mal, dass Amnesty International, Human Rights Watch und B’Tselem enthusiastisch für jemanden kämpfen, der seit Jahren öffentlich erklärt hat, dass eine mörderische Terroristin, die heute auf der Liste der Meistgesuchten des FBI steht, als bewundernswerte Heldin angesehen werden soll, die volle Solidarität verdient.

Wenn aber diese sogenannten Menschenrechtsorganisationen darauf bestehen, dass die Tamimis ein Symbol des palästinensischen „Widerstands“ sind, dann liegen sie vollkommen richtig. Und egal, wie sehr Amnesty International, Human Rights Watch und B’Tselem versuchen in die Irre zu führen: Nariman Tamimi – zusammen mit anderen Mitgliedern ihres Clans – hat immer und immer wieder demonstriert, dass Unterstützung dieses „Widerstands“ die Unterstützung von Terrorismus ist.

Blut, Geld und Erziehung

Der Text vom September 2003 wird ergänzt durch einen weiteren offenen Brief vom 15. Juni 2004 (mit vorheriger Einleitung) und dem Artikel von Khaled Abu Toameh, auf den Arnold Roth sich bezieht.


Arnold Roth, Wall Street Journal Europe, 26. September 2003

Die Europäische Kommission ist in heller Aufregung wegen des Finanzskandals um bedeutende Summen und das Statistikbüro der EU. Das ist allerdings alles geringfügig, wenn man es mit den Folgen und dem Ausmaß des Missmanagements der EU in einem Bereich vergleicht, der meine Familie und mich betrifft.

Im letzten Dezember reiste ich als Mitglied einer kleinen Gruppe Israelis nach Brüssel. Jeder von uns hatte in den letzten zwei Jahren ein Familienmitglied durch Terror verloren. Meine Tochter Malka Chana, 15 Jahre alt, wurde von einer Terrorzelle der Hamas getötet. Sie war Gymnasiastin, eine talentierte Musikerin und eine freiwillige Helferin, die behinderten Kindern widmete. Als ihr Mörder sich in einem Jerusalemer Restaurant im August 2001 sprengte, massakrierte er 15 unschuldige Zivilisten, hauptsächlich Kinder und Teenager. Hunderte wurden verletzt.

Chris Patten, EU-Kommissar für Außenbeziehungen, spielt eine zentrale Rolle bei der Verteilung von EU-Finanzhilfen an die palästinensische Autonomiebehörde. Ich wollte ihn bei dem Besuch fragen, ob er sich der Beweise bewusst sei, dass EU-Gelder, die durch sein Büro an die PA gezahlt wurden und so dringend für die Verbesserung des Lebens der Palästinenser nötig sind, abgezweigt werden, um Terrorismus zu finanzieren. Glaubte er wirklich, dass ein gerechter Friede erzielt werden kann, wenn von EU-Hilfen an die UNRWA (die U.N. Relief and Works Agency) bezahlte Lehrer palästinensische Kinder lehren, dass Israel kein Recht hat zu existieren und dass ihr Märtyrertum ein ruhmreicher Teil der ethnischen Säuberung der Juden des Nahen Ostens ist?

Anders als die anderen hochrangigen EU-Persönlichkeiten lehnte es Mr. Patten ab sich mit uns zu treffen. Wir trafen dafür seinen Stellvertreter. Ich wies ihn auf Beweismaterial hin, das von den israelischen Soldaten 2002 entdeckt wurde und das zeigt, dass die Top-Leute der PA Gelder aus den Gehältern abzweigen und dass geheime Bankkonten ein ganz gewöhnlicher Teil der Korruption in der PA sind. Meine Besorgnis sei deplatziert, sagte er, da alle Zahlungen, die von Mr. Pattens Büro an die PA getätigt wurden, streng vom Internationalen Währungsfond beaufsichtigt wurden. Unmittelbar nach unserem Treffen überprüfte ich die Angaben und erfuhr, dass der IWF einige Monate vorher einen Bericht veröffentlicht hatte, der das abstritt. Der Bericht des IWF bestätigte Missbrauch von Geldern durch die PA.

Anfang des Monats verloren meine Familie und ich wieder Freunde durch Terrorismus. Eins der Opfer eines weiteren Massakers in einem Jerusalemer Café war ein Notfall-Chirurg, David Applebaum, der sein Leben der Sorge um Terroropfer gewidmet hatte – Juden wie Arabern. Seine Tochter, die mit ihm getötet wurde, wollte am nächsten Abend heiraten. Ihr tragischer Mord führte dazu, dass ich einmal mehr darüber nachdachte, was nötig sei, um die Hass erfüllte Erziehung palästinensischer Kinder zu stoppen, die sie in wandelnde Granaten verwandelt.

Bei der Suche auf der Internetseite der EU fand ich heraus, dass ein holländisches Mitglied des Europa-Parlaments gerade Mr. Patten einige Fragen zu diesem Thema gestellt hatte. Mr. Pattens schriftliche Antwort besagte, dass die Kommission „keine Belege dafür hat, dass die Gelder der Gemeinschaft an die Palästinensische Autonomie missbraucht oder für irgendetwas anderes als die vereinbarten Zwecke benutzt werden. Sollten solche Beweise ans Tageslicht kommen, würde sofort gehandelt.“

Das ähnelte erstaunlich seiner Antwort zu Vorwürfen über den Missbrauch von EU-Geldern durch die PA. Der Kehrreim wurde wiederholt, nachdem ein Bericht von Human Rights Watch über palästinensischen Terrorismus anführte, dass „die Al-Aksa-Märtyrerbrigaden aus routinemäßigem Missbrauch von PA-Geldern Nutzen gezogen zu haben scheinen“.

Rund 55% aller palästinensischen Araber sind unter 20 Jahre alt. Sich mit ihren Bedürfnissen zu beschäftigen ist essenziell für den Bau von Brücken zwischen unseren beiden Völkern. Um die 3,5 Millionen Euro in Form von EU-Hilfen erreichte zwischen 1994 und 2001 die palästinensische Führung. Wohin immer sie gingen, sie sind nicht zum Nutzen ihrer Bildung oder für die Herbeiführung von Frieden verwendet worden. Die Hass erfüllten Botschaften, von der ihre Erziehung durchdrungen ist, einschließlich der von der EU finanzierten Schulbücher, garantiert eine weitere Generation von Menschen, denen es unmöglich ist, sich mit einem Frieden mit den Israelis abzufinden. Fakt ist, dass es interne palästinensische Briefwechsel gibt, die bestätigen, dass die Hamas die Kontrolle über das palästinensische Erziehungsministerium übernommen hat, was sicher stellt, dass die Kinder weiterhin gelehrt werden Selbstmord-Bomber zu bewundern und nachzuahmen.

Mr. Patten hat sofortiges Handeln versprochen, sollten konkrete Beweise ans Tageslicht kommen. Ich habe ihm nun geschrieben und auf zwei besondere Quellen aufmerksam gemacht.

Zum Ersten zitiert der San Francisco Chronicle in einem Interview von letzter Woche Mahmud Abbas, den gerade zurückgetretenen PA-Premierminister, mit der Bestätigung dessen, was israelische Dokumente vor 18 Monaten schon belegten: dass die Führungsriege der PA Gelder aus Lohnzahlungen abschöpft und dass geheime Bankkonten normal sind.

Die Story zitiert Herrn Abbas mit den Worten, dass Arafat finanzielle Reformen blockierte, weil sie Schmiergeld-Töpfe in Gefahr bringen würden, die Arafat nutzte, um seine Intifada zu bezahlen. Gehälter für PA-Beamte werden von der EU bezahlt, aber „Arafat oder seine Spießgesellen zweigten bis zu 15% Einkommensteuer ab und benutzen sie für sich selbst“.

Dann wurde Herr Abbas so zitiert, dass „ich persönlich nicht weiß, wohin diese Gelder gehen. Als wir sie streichen wollten, wurde gesagt: Ihr schadet der Intifada.“

Eine zweite Quelle ist der letzte Woche vom IWF veröffentlichte Bericht über die palästinensische Wirtschaft. Dieser enthüllt, dass in den letzten Jahren von Arafat allein aus Steuern 900 Millionen Dollar „abgezweigt“ wurden. Das meiste davon endete vermutlich in öffentlichen Einrichtungen. Aber der IWF fügt an, dass nicht für alle vermissten Gelder Rechenschaft abgelegt werden kann und weist darauf hin, dass zusätzliche besondere Probleme in internen Haushaltskontroll-Praktiken der PA bestehen. Veröffentlichte Geheimdienstberichte des israelischen Militärs besagten genau dies. Mr. Patten ging darüber hinweg.

Die Kommission hat stur die Existenz dieser Korruption geleugnet, obwohl sie als einer ihrer Haupternährer diente. Unschuldige wie meine Tochter sterben, weil Geld vorhanden ist, mit dem die Räder des Bösen und der Korruption und der Hass erfüllten Erziehung geölt werden.

Mein Brief erinnert Mr. Patten daran, dass die von der EU unterstützte Road Map das sofortige Ende des palästinensischen Terrorismus fordert. Er kann sich entscheiden, die Macht des Finanzgebers auszuüben, die er in seinen Händen hält und zukünftige Gaben an die PA an eindeutig vorhandene Belege knüpfen, dass die palästinensische Erziehung auf Frieden ausgerichtet und positiv ist. Oder er kann weiterhin den Preis des EU-Blutgeldes leugnen.

Arnold Roth ist Geschäftsführer von VirTouch Ltd, das taktiles Computerzubehör für Blinde entwickelt. Er und seine Frau gründeten die Malki Foundation (www.kerenmalki.org) zur Erinnerung an ihre ermordete Tochter.

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Offener Brief von Arnold Roth

Original: http://www.eufunding.org/accountability/ArnoldRoth20June2004.html

Einleitung
20. Juni 2004

Ironischerweise gibt es in dem Moment, als die Ergebnisse der Wahl zum neuen Europa-Parlament bekannt werden, erneut Interesse am Missbrauch Brüsseler Investitionen im Nahen Osten. Ohne Zweifel gibt es zumindest eine indirekte Beziehung zwischen den beiden Ereignissen. Das Wählerverhalten zeigt eine Abkehr von den etablierten Parteien und gibt ein klares Signal nach Brüssel: Bringt eure Sachen endlich in Ordnung!

Am 7. Juni 2004 berichtete das Fernsehen des Bayerischen Rundfunks (in der Sendung „report aus München“), es habe Beweismaterial in der Hand, das der Vorsitzende Arafat genehmigt hatte, dass europäische Gelder für Terrorzwecke benutzt würden.

Die Sendung gab den ernsten Zweifeln Rückendeckung, die von 6 MEPs im März geäußert wurden, dass Gelder aus Brüssel für unmoralischen Gebrauch umgeleitet wurden (s. EU Working Group Report).

Und zwei Tage später kommentierte der EU Observer die Sendung:

„Es ist klar, dass OLAF immer noch neue Belege dafür findet, in welch unverantwortlicher Weise Millionen, wenn nicht Milliarden von Euros im Nahen Osten verteilt worden sind. Es ist zunehmend offenkundig, dass nicht nur von den Geldern an die Zielgruppen, namentlich den Palästinensern, Mittel abgezweigt wurden. Diese Gelder sind auch dazu benutzt worden, ein Muster physischer und bildungspolitischer Gewalt zu unterstützen und zu erhalten, das in jedem anständigen Land verabscheut würde.“

Die sich häufenden Beweise, die dafür sorgen, dass sich OLAFs Schlussfolgerungen weiter verzögern, sind nicht auf neue Dokumente beschränkt, die von der israelischen Armee geliefert werden, die weiter Berge von in der „Operation Schutzschild“ vorgefundenem Material übersetzt. OLAR muss auch öffentliche Äußerungen der Palästinenser einbeziehen.

Diese Woche wurden die vielen Behauptungen, es gäbe keine Beweise dafür, dass europäische Beiträge zum palästinensischen Gesamt-Budget für den Terror abgezweigt wurden, einmal mehr aus dem Mund der Terroristen selbst wiederlegt. Der arabische Journalist Khaled Toameh zitiert die Führer der Al Aksa-Brigaden Hani Uweideh und Zakaria Zubeidi, die bestätigen, dass ihre Banden Gehälter direkt aus dem PA-Haushalt erhielten und dass jetzt, da internationaler Druck diese Zahlungen gestoppt hatte, sie sich nicht länger an Terroranschlägen beteiligen könnten. [Artikel folgt unten.]

Es wird offen zugegeben, dass internationale Geldgeber etwa 60% der Einnahmen der PA ausmachen. Die EU wird als wichtigster Unterstützer betrachtet.

OLAF wird ohne Zweifel Toameh befragen wollen; eventuell auch die Terrorführer selbst. All das wird dazu beitragen, dass die Schlussfolgerungen weiter aufgeschoben werden.

Die wirkliche Frage ist, ob die neue Stimmung im Europaparlament stark genug sein wird, um sicherzustellen, dass ein neues Regime in die Präsidentschaft und die Europäische Kommission gewählt wird – oder ob sie dieselben Gesichter zurückholen werden, die sich erlaubt haben sich täuschen zu lassen, damit die hart erarbeiteten Gelder europäischer Steuerzahler in die Taschen von Dieben und Mördern abgezweigt werden konnten.

Unten steht der offene Brief von Arnold Roth, dessen Tochter bei einem Terroranschlag auf eine Pizzeria am 9. August 2001 getötet wurde. Der Täter war Is-a-din Al-Masri, ein 22-jähriger aus Akabe in der nördlichen Westbank. Al-Masri war der Sohn einer wohlhabenden Familie. Wie viele junge Palästinenser war er den neuen Erziehungsplänen der PA ausgesetzt gewesen, einem System, das Hass vermittelt und das von der EU finanziert und willkommen geheißen wird.

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Dienstag, 15. Juni 2004

An: Patten, Chris

von: Arnold Roth

Betr.: An Mr. Patten persönlich bitte

Sehr geehrter Mr. Patten,

ein arabischer Journalist, der einmal für eine von Arafats Zeitungen schrieb, hat die unten angeführte Story in der Jerusalem Post von heute veröffentlicht. Sie liefert das, was – für den vernünftig informierten Betrachter – den klarst möglichen Hinweis, dass Arafat und sein Regime zu allen bedeutenden Zeitpunkten die palästinensisch-arabischen Militanten finanzierte. Um kein Blatt vor den Mund zu nehmen: Das ist – für die, die solche Dinge tatsächlich brauchen – der „rauchende Colt“, der schlagende Beweis. Das verbindet die PA mit dem Terrorismus und bringt so auch die Europäische Kommission damit in Verbindung, die weiterhin entgegen der Berge von Beweismaterial, dass dieses Tun die Finanzierung von Mord ist, fort fuhr riesige Geldsummen in genau die PA-Kanäle zu schaufeln.

Je nachdem, aus welcher Perspektive man es sich ansieht, ist die heutige Geschichte entweder eine Offenbarung oder ein sehr, sehr guter Grund für Sie und Ihren Stab, das Telefon zu nehmen und einige dringende Anrufe zu erledigen.

Ich habe Ihnen letzten September einen offenen Brief geschrieben, der als Artikel im European Wall Street Journal veröffentlicht wurde. Darin stellte ich Ihnen einige Fragen, die darauf abzielten zu ermutigen, dass Ihr Büro Schritte in Richtung darauf zu unternehmen, der Schaffung des Friedens in der Region, in der ich lebe, zu helfen und die Finanzierung des institutionalisierten Hasses und Mordes an israelischen Teenagern wie meiner Tochter Malki durch die EU zu beenden.

Sie fanden es richtig, die Fragen und den Brief zu ignorieren. Ich frage mich, ob die in Khaled Abu Toamehs sehr wichtigem heutigen Artikel gemachten Offenbarungen Sie dazu veranlassen könnten, Ihre bisherige Unterstützung für die Angabe zu revidieren, dass es keine Belege dafür gibt, dass die PA und Arafat Terror finanzieren.

In Erwartung Ihrer Antwort

Hochachtungsvoll

Arnold Roth,
Jerusalem.

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Im Original in der Jerusalem Post veröffentlicht

Fatah gibt Verbindung zu Aksa-Brigaden zu

Khaled Abu Toameh, 15. Juni 2004

Das Zentralkomitee der Fatah hat entschieden einen Sonderausschuss zu bilden, um die Bedürfnisse der Aksa-Märtyrerbrigaden-Miliz zu erkunden. Der Ausschuss wird aus hochrangigen Fatah-Offiziellen und Ministern der Regierung bestehen.

Es ist das erste Mal, dass die palästinensisch Führung ihre Verantwortung für die bewaffnete Gruppe zugegeben hat.

Die Entscheidung diesen Ausschuss zu bilden folgt den Beschwerden der Führer der Miliz, dass der Vorsitzende der Palästinensischen Autonomiebehörde, Yassir Arafat, und die Fatah-Führung sie im Stich gelassen hätten und ihnen nicht länger die Gehälter zahlte.

Anfang der Woche stellten mehrere Mitglieder der Aksa-Märtyrerbrigaden in der Westbank und dem Gazastreifen die palästinensische Führung durch die Drohung sich von der Fatah abzuspalten. Die Bewaffneten beschuldigten außerdem die palästinensische Führung der Korruption.

Sonntagabend leitete Arafat eine Dringlichkeitssitzung des Zentralkomitees der Fatah in seinem Büro in Ramallah, um die Möglichkeiten zu diskutieren, die Meuterei durch die Fatah-Miliz einzudämmen.

Dem Treffen wohnte Premierminister Ahmed Qurei bei, der verkündete, dass die Aksa-Märtyrerbrigaden die volle Aufmerksamkeit der palästinensischen Führung erhalten würden.

Er sagte, der wichtigste Auftrag sei nun die Sicherheit der Bewaffneten zu gewährleisten, die von Israel wegen der Ausführung von Terroranschlägen gesucht werden.

Hani Uwaidah, Kommandeur der Aksa-Märtyrerbrigaden in Tulkarem, sagte der Jerusalem post, dass die PA vor ein paar Monaten die Zahlung seines Gehalts eingestellt habe. Er sagte, dies sei der Hauptgrund dafür, dass er und seine Freunde ihre Angriffe auf Israel eingestellt hätten.

„Die palästinensische Führung in Ramallah sagte uns, wir müssten still halten und wegen des Drucks der internationalen Gemeinschaft würden sie nicht in der Lage sein uns unsere Gehälter zu zahlen“, fügte er hinzu.

Hochrangige Fatah-Offizielle in Ramallah bestätigten am Montag, dass Arafat die Fatah-Milizionäre eingeladen hat, sich den reformierten Sicherheitsdiensten anzuschließen.

Der ehemalige PA-Minister Abdel Fatah Hamayel, der als Verbindungsmann zwischen Arafat und den flüchtigen Verbrechern dient, sagte, die Vorstellung die Bewaffneten für die palästinensischen Sicherheitskräfte zu rekrutieren, nicht neu sei.

Hamayel sagte, es gäbe mindestens 450 Fatah-Milizionäre in der Westbank und dem Gazastreifen, die „viele Opfer für die palästinensische Sache gebracht“ hätten.

Er fügte an: „Nach all diesen Opfern können wir diesen Männern nicht sagen, dass wir ihre Dienste nicht mehr brauchen. Die Aksa-Märtyrerbrigaden haben eine große Rolle zu spielen und sie sind den Entscheidungen der politischen Führung verpflichtet.“

In der Zwischenzeit begann der Kommandeur der Aksa-Märtyrerbrigaden im Raum Jenin, Zakariya Zubeidi, einen verbissenen Angriff auf die Führung der Fatah und forderte sie zum Rücktritt auf.

Zubeidi, der von Israel wegen seiner Rolle bei einer Serie von Terroranschlägen gesucht wird, beschuldigte die Mitglieder des Zentralkomitees der Fatah, sie versuchte die Aksa-Brigaden ins Abseits zu stellen. „Sie machen mit ihren Verschwörungen gegen die Aksa-Märtyrerbrigaden weiter und versuchen, die Gelder an uns zu stoppen“, sagte er.

Zubeidi sagte, die Gruppe habe die Position der Fatah in den letzten drei Jahren verbessert. „Dank uns hat die Fatah ihre Würde und Macht während der Intifada wieder hergestellt“, fügte er hinzu. „Aber jetzt setzen uns die Mitglieder des Zentralkomitees der Fatah unter Druck, wir sollten uns auflösen. Wir trauen ihnen nicht mehr und wir sagen ihnen, dass sie diejenigen sind, die gehen müssen.“

Zubeidi behauptet, er sei Anfang der Woche nur knapp einem Anschlag auf sein Leben durch eine Einheit der israelischen Armee entkommen, die ihm im Flüchtlingslager von Jenin auf den Fersen war. Er sagte, die Soldaten hätten das Feuer auf ihn eröffnet, aber einen seiner Leibwächter getroffen, der verwundet und ins Krankenhaus gebracht wurde.

Er sagte, er und seine Kollegen würden jede Vereinbarung zur Feuereinstellung der verschiedenen palästinensischen Fraktionen einhalten, nachdem Israel den Gazastreifen verlässt. Er drohte allerdings, dass seine Männer weiterhin Angriffe auf die IDF in der Westbank ausführen würden.

Pro-„palästinensisch“ heißt antiisraelisch

Dafna Yee, Think-Israel, 13. Mai 2004 (erhalten über den Isralert-Newsletter)

Wenn man den Kampf gegen den Terror ernst nimmt, muss man zuerst aufhören vorzugeben, dass einige der Terroristen unsere Freunde sind und aufhören zu glauben, dass man mit irgendeinem Terroristen verhandeln kann. Die harte Wahrheit ist: Wer sich als pro-palästinensisch bezeichnet, ist per Definition anti-israelisch. Jede politische Entscheidung, die diese fundamentale Tatsache nicht in Betracht zieht, wird unweigerlich gegen Israel benutzt werden.

Eins der gefährlichsten Ergebnisse der arabischen Propaganda-Kampagne ist, dass sie gut meinende Menschen auf der ganzen Welt (einschließlich einiger israelischer und amerikanischer Juden) überzeugten, dass pro-palästinensisch zu sein bedeutet, dass man für eine friedliche Lösung steht, die einem Volk, das „Palästinenser“ genannt wird (die sich weder kulturell noch historisch von irgendeiner anderen arabischen Gruppe unterscheidet), ein eigenes Land namens „Palästina“ neben Israel geben wird, wo sie in Frieden leben können. DIESER GESAMTE GLAUBE IST EINE GEZIELT GESCHAFFENE LÜGE, DIE SEIT IHRER ERFINDUNG 1964 IMMER DAZU GEDACHT WAR, ZUR VERNICHTUNG ISRAELS BENUTZT ZU WERDEN! In Ignorierung der Fülle das Gegenteil beweisender Belege gehören Präsident George W. Bush und das gesamte US-Außenministerium weiterhin zu den mächtigsten Anhängern dieses falschen Glaubens. Bush spricht weiterhin von „besetztem palästinensischem Land“. Aber er ist nicht allein. Der ehemalige Präsident Jimmy Carter führt weiterhin die Kampagne zur Legitimierung Arafats und der PLO fort, die er noch im Amt begann, und nennt sich selbst einen „Friedenschaffer“. Unglücklicherweise ist die Zahl derer, die durch die arabische Propaganda getäuscht werden, enorm.

Nicht alle, nicht einmal die meisten Araber der Welt sind Terroristen oder auch nur Unterstützer von Terroristen. Aber wenn man sich als „Palästinenser“ identifiziert, dann hat man seine Loyalität für eine intrinsisch terroristische Organisation erklärt, deren einziger Zweck die Ausradierung Israels und die Abschlachtung aller Israelis ist. Man kann kein „Moderater“ sein, wenn man dieses Ziel verfolgt, außer wenn moderat bedeutet, dass man den Gebrauch von Terror gegen Israelis nur unter bestimmten Umständen billigt. Solch ein „Moderater“ ist niemand, dem man in Verhandlungen die Sicherheit des eigenen Landes anvertrauen kann; und ihm kann sicher nicht vertraut werden, dass er wirklich die Terroristen bekämpft, deren Verbrechen – nach eigenem Empfinden – nur darin besteht, dass sie ein legitimes Mittel gegen einen Feind missbrauchten. Und doch erwarten die Menschen von der Palästinensischen Autonomiebehörde immer noch, dass sie sich dem Problem der Terroristen als Teil des „Friedensprozesses“ annehmen, was völlig die Tatsache ignoriert, das die PA AUS TERRORISTEN BESTEHT und einen großen Teil des Terrors gegen Israel finanziert!

In ihrer Natur IST jegliche pro-„palästinensische“ Rhetorik anti-israelisch! Es gibt kein Palästina – dieses Gebiet hörte 1948 sogar als eigenständige Einheit auf zu existieren (es war NIE ein unabhängiger Staat), als Israel ein eigenständiger Staat wurde. Der Gebrauch der Worte „Palästina“ und „palästinensisch“, besonders im politischen Kontext, vertritt arabische und andere anti-israelische Propaganda (ob das in der Absicht der sie benutzenden Leute liegt oder nicht). Diese Worte sind Teil eines gezielten Lexikons, das als Mittel geschaffen wurde den Staat Israel „wegzuwischen“! Erstens im sprachlichen Gebrauch – indem der Name „Israel“ vermieden und es abgelehnt wird ihn anzuerkennen; und zweitens buchstäblich – durch die Werbung von Leuten, die offen versuchen Israels Zerstörung und Auflösung herbeizuführen, um es durch „Palästina“ zu ersetzen.

Aus einem Grund, den ich immer noch nicht begreifen kann, nehmen einige Leute automatisch an, dass jede Lösung „pro-israelisch“ ist (mit anderen Worten: die die Rechte der ISRAELISCHEN Bürger auf Sicherheit als wichtige Komponente enthält) automatisch eine ist, die NICHT „gerecht und vernünftig“ für die arabische Bevölkerung ist! Das muss ein Zeichen blinder Anerkennung arabischer Propaganda und grundlose Rhetorik sein, denn Fakt ist, dass die arabische Bevölkerung in Israel immer gerechte und faire Rechte gehabt hat, weit mehr davon, als sie in jedem arabischen Land bekommt. Es hat keine erhärtenden Beweise für israelische „Gräueltaten“ gegeben; sie gibt es nur in arabischen Lügen und Rhetorik, zusammen mit „Augenzeugen-Berichten“. In Wahrheit zeigen alle verifizierbaren Belege tatsächlich eine bemerkenswerte Zurückhaltung angesichts der enormen Provokation (nach meiner persönlichen Meinung viel zu viel davon).

Ich leugne nicht, dass die arabische Bevölkerung, die unter der palästinensischen Autonomie lebt, leidet (obwohl es vielen Menschen auf der Welt weitaus schlechter geht – einschließlich der großen Mehrheit der Araber, die in arabischen Ländern leben – und niemand macht sich Gedanken um diese), aber das meiste davon ist ihre eigene Schuld, denn sie sind terroristischen Führern gefolgt, denen ihr Wohlergehen völlig egal ist! Aber warum erwähnen all diese pro-„Palästinenser“ nicht die Leiden, die die Israelis durchmachen? Die Israelis haben nicht nur mit der Angst vor weiteren Terror-Anschlägen zu leben (wie Amerika), sondern damit, dass diese stattfinden, täglich. Heute gibt es kaum einen israelischen Juden, der nicht ein Familienmitglied, einen Freund und/oder Nachbarn durch ungezügelten „palästinensische“ GRÄUELTATEN verloren hat! (Wie sonst sollte man unterschiedslosen Massenmord bezeichnen, der von menschlichen Bomben absichtlich an der Zivilbevölkerung verübt wird?) Wo ist das Mitgefühl für sie – mehr als 1.000 Männer, Frauen und Kinder, die in den letzten zwei Jahren getötet und mehr als 10.000, die verwundet wurden, aus keinem anderen Grund als dem, dass sie JUDEN waren, die in Israel lebten?

Zu viele Menschen – und Regierungen – glauben, sie könnten neutral bleiben und Freunde aller Leute sein, selbst wenn diese Leute gegenseitig verschworene Feinde sind. Der einzig mögliche Ausgang des Handelns in diesem Glauben ist, dass beide Seiten glauben werden, dass die so genannte neutrale Person sie betrogen hat. Schlimmer noch: diese Person hat wahrscheinlich, weil sie ständig versuchen muss, ihre Loyalität jedermann gegenüber zu beweisen und es unvermeidlich ist, dass sie etwas für eine Seite tut, automatisch gegen die andere gehandelt. Das ist der Grund, dass alle Versprechen, das Bush Israel gibt, von seinen Versprechungen gegenüber Israels Feinden abhängt und nicht erfüllt werden kann, selbst wenn Bush es ehrlich meinte, als er sie gab.

Um selbst herauszufinden, wie antiisraelisch die pro-„Palästinenser“ sind, untersuchte ich mehr als 300 Internetseiten, die von Gruppen, Organisationen und Einzelpersonen ins Netz gestellt werde, die sagen, sie wollten „Frieden“, „Gerechtigkeit“, „Menschenrechte“ usw. Für die „Palästinenser“. Mit nur VIER Ausnahmen war jede dieser Seiten, die behauptete die diese Ideale im Namen der „Palästinenser“ zu vertreten, eklatant gegen Israel! (Die Liste, die weiter wächst, steht jedem zur Verfügung, der sie selbst untersuchen will.) Eine interessante Tatsache, die ich heraus fand, ist: Je mehr die Seite ihre Wunsch für „Frieden für die Palästinenser“ vertritt, desto mehr antiisraelische Hass-Propaganda spuckte sie. Tatsache ist auch, dass viele Seiten, die behaupteten gegen Krieg und nicht notwendigerweise pro-„palästinensisch“, vertuschten genau dieselbe antiisraelische Hass-Rhetorik. (Einige dieser Antikriegs-Seiten veröffentlichten keine direkte antiisraelische Propaganda; statt dessen verlinkten sie zu einigen der schlimmsten antiisraelischen Seiten.)

Zu oft ist die Antiisrael-Haltung direkt verbunden mit Antisemitismus. Wenn israelische Juden von arabischen Terroristen getötet und verwundet werden, NUR WEIL SIE JUDEN SIND und für die „palästinensische“ Sache, dann ist das Antisemitismus. Es istk ein Zufall, dass der Anstieg offenen Antisemitismus in Europa, Kanada und – ja auch – Amerika in den letzten Jahren Spiegelbilder des antiisraelischen Gefühls ist, das in diesen Ländern wuchs. Dasselbe gilt auch umgekehrt – „palästinensische“ Terroristen haben ihre Operationen in direkter Proportion zu ihrem Propaganda-Erfolg gesteigert, mit dem sie Israel in den Augen der Welt dämonisieren und die Bereitschaft der Welt mit ihnen zu „verhandeln“ steigt. (Sie sollten sich auch daran erinnern, dass die schlimmsten arabischen Ausschreitungen im britisch verwalteten Palästina von 1936-1939 statt fanden – genau zu der Zeit, als Hitler und der Nationalsozialismus in Deutschland an Boden gewannen.)

Menschen, die die „palästinensische Sache“ übernehmen, egal wie falsch geleitet oder gut meinend, arbeiten in Wirklichkeit daran Israels Vernichtung herbeizuführen! Wichtiger noch: Vorzugeben, dass gute Absichten und „nichts Böses wollen“ den Ausgang ihrer Unterstützung für die Palästinenser ändern wird, macht nur bei der Propaganda-Kampagne mit und überlassen Israel den „Palästinensern“ – genau dem Volk, das geschworen hat Israel um jeden Preis zu vernichten.

Wir können uns nicht darauf verlassen, dass eine Person oder eine Regierung unser Freund ist, wenn diese auch unseren Feind als Freund betrachtet. Es ist definitiv an der Zeit, dass alle Freunde Israel eine schwere Entscheidung treffen müssen, dass sie entweder auf der Seite Israels stehen oder gegen Israel; ein Dazwischen ist nicht möglich, schon gar nicht im Nahen Osten. Also, all ihr pro-„Palästinenser“ da draußen, überlegt euch bitte, was ihr tut. Ob ihr wollt oder nicht, wenn ihr die „palästinensische Sache“ unterstützt – DANN UNTERSTÜTZT IHR TERRORISTEN!

Wenn eine christlich-ökumenische Organisation Israels Sünden beichtet

Dexter Van Zile, Israel HaYom, 9. Oktober 2016

In ein paar Tagen werden sich Juden weltweit in Syngogen versammeln, um am Feiertag Yom Kippur für ihre Sünden zu büßen. Sie werden 25 Stunden lang fasten, beten und hoffen, dass, bis sie sich hinsetzen und ihre Fast mit einem feierlichen Mahl beenden, sie von ihren Sünden gereinigt und auf die Stufe von Engeln erhoben sind.

Dieses Jahr können Juden, die Probleme haben ihre Sünden zu identifizieren, für die sie Buße tun müssen, die Internetseite des Ökumenischen Rats der Kirchen [Weltkirchenrat] konsultieren; das ist eine der vielen christlichen Organisationen, die Geschichten und Bilder von sich im Heiligen Land schlecht verhaltenden Juden sammeln und dann diese Geschichten und Bilder an ihrer christlichen Anhänger weltweit versenden.

Der ÖRK tut diese Arbeit in einer erklärten Anstrengung, um Frieden zwischen Israelis und Palästinensern zu fördern, doch offiziellen Vertretern des Rats ist es reichlich egal, ob Juden in Israel und dem Rest der Welt ihr Material für Selbstgeißelung verwenden. Es würde sie glücklich – richtig glücklich – machen zu sehen, dass Juden in den Chor der Verdammung des jüdischen Staates einfallen.

Ein Ort, den man sich auf der Internetseite des ÖRK ansehen sollte, ist der Teil, der seine Weltwoche für Frieden in Palästina und Israel bewirbt, die jedes Jahr im September stattfindet.

Dieses Jahr hat der ÖRK sich selbst übertroffen und eine liturgische „Werkzeugkiste“ produziert, die Christen nutzen können, um den Fokus ihrer Aufmerksamkeit auf die Sünden des jüdischen Staates zu richten. Das nennt sich „Barrieren abbauen“ und ist eine offensichtliche Bezugnahme auf die Sicherheitsbarriere, die im Verlauf des letzten Jahrzehnts tausende Leben – sowohl israelisches wie palästinensisches – gerettet hat.

Das Eröffnungsgebet bitte, dass „unsere gemeinsamen Gebete um Frieden, Gerechtigkeit und Gleichheit die Kraft der Liebe sind, mächtig genug, um die Art zu verändern, wie wir mit unseren Nachbarn umgehen und die Trennmauer zu Fall zu bringen.“

Es gibt in dieser Liturgie nichts dazu die Klingen in den Händen von Terroristen zu bändigen, die während der aktuellen Messer-Intifada auf Männer, Frauen und Kinder einstachen, die jeer Menge Israelis das Leben kosteten. Auch gibt es keinen Verweis auf die antisemitische Hetze, die im palästinensischen Fernsehen sowohl im Gazastreifen als auch in der Westbank ausgestrahlt wird und die die palästinensischen jungen Leute ermutigt ihr Leben mit Selbstmordangriffe zu vergeuden.

Im „Wechselgebet der Beichte“ wird es nicht viel besser. Es ist keine wirkliche Beichte von Sünden seitens der Christen, die das Gebet lesen, sondern in Wirklichkeit eine Liste von Vorwürfen gegen Israel, verkleidet in eine christliche Beichte von Sünden.

Das Gebet beschuldigt Israel implizit palästinensisches Wasser zu stehlen, wenn es darin heißt: „Du gabst reichlich Wasser und Essen für alle, aber Menschen horten es für sich selbst.“ In diesem Zusammenhang wissen die Leser, dass „Menschen“ in Wirklichkeit „diese verdammten Israelis“ bedeutet.

Wenn das Gebet ehrlich wäre, würde es Dankbarkeit zum Ausdruck bringen, dass die Israelis die Wasserproduktion und das Leitungssystem in die Westbank verbessert haben – und als Ergebnis davon der Wasserverbrauch pro Kopf für die Palästinenser in dieser Gegen seit 1967 zugenommen hat. Aber wie bei der Yom Kippur-Liturgie geht es in diesem Gebet um das Beichten der Sünden von Juden, nicht der von irgendjemandem sonst.

Zur Liturgie gehört auch ein Zeugnis palästinensischen Einwohners von Beit Jala, der von den Problemen spricht, die er hat um einen Checkpoint zu passieren, damit er zu seiner Arbeit in Jerusalem kommen oder seine Frau in ein Krankenhaus in Jerusalem bringen kann. „Ich kann mich noch daran erinnern, dass es keine Mauern gab“, berichtet Bassam. „Es war leicht für uns, uns frei zu bewegen, andere zu besuchen, an Gebeten in Kirchen teilzunehmen, Verwandte in Jerusalem oder Nazareth zu besuchen. Es war leicht diese Beziehungen aufrechtzuerhalten. Heute haben wir unsere Verwandten seit Jahren nicht gesehen.“

Es gibt eine Menge israelischer Juden, die ihre Verwandten seit Jahren nicht gesehen haben, weil sie während der zweiten Intifada von Selbstmordbombern getötet wurden, aber aus irgendwelchen Gründen werden diese Verluste nicht erwähnt.

Bei all ihrer Heuchelei für Frieden, Aussöhnung und Reue zu werben, ist die Liturgie des ÖRK nur ein weiteres Dokument, das Christen eine Vorwand liefert die Sünden des jüdischen Staates zu beichten, auch noch in der Kulisse einer Kirche.

Wir haben von dieser Art des Verhaltens im Verlauf der Kirchengeschichte genug gesehen und doch geht es weiter.

Manches ändert sich eben nie.
s. zum ÖRK und der Weltwoche des Friedens auch Dexter van Ziles Artikel „Die anhaltende Anti-Israel-Besessenheit des Weltkirchenrats