Der diplomatische Terrorismus des UNO-Menschenrechtsrats

Der jüngste Bericht des UNO-Menschenrechtsrats zu Israel ist widerlich. Gegen die Ermittler sollte wegen ihre eigenen Verbrechen ermittelt werden.

Danny Danon, Israel HaYom, 15. Juni 2022

Diese Woche veröffentlichte der UNO-Menschenrechtsrat (UNHRC) einen 18 Seiten starken Bericht zum Konflikt zwischen der Hamas und Israel vom Mai 2021. Israel wusste, dass der Schluss des Berichts vorgegeben war und lehnte es zurecht ab bei einer voreingenommenen Ermittlung zu kooperieren, die es als „einen moralischen Fleck auf der internationalen Gemeinschaft und der UNO“ bezeichnete. Diese Bewertung hat sich als korrekt erwiesen.

Die Untersuchung, die zu diesem Bericht führte – die erste unbefristete solche Untersuchung – wird von Navo Pillay geleitet, einer früheren UNHRC-Hochkommissarin, die mehr Ermittlungen gegen Israel als gegen jedes andere Land der Welt angeführt hat. Sie hat eine lange Geschichte israelfeindlicher Äußerungen. Miloon Kothan aus Indien und Chirs Sidoti, ein australischer Experte für internationales Menschenrecht, waren ebenfalls in der Untersuchung involviert.  Diese beiden haben dokumentierte Bilanzen israelfeindlicher Einseitigkeit.

Es sind keine Informationen vorgelegt worden, wie diese drei Kommissionsmitglieder ernannt wurden oder wer sonst beim Verfassen ihres Berichts beteiligt war. Es ist aber klar, dass diese drei Einzelpersonen – von denen keiner im Verlauf der Untersuchung auch nur einen Fuß nach Israel setzte – es einzig aufgrund von Besuchen in Jordanien und Genf irgendwie schafften unerschütterliche Schlussfolgerungen zum Konflikt zu ziehen. Man fragt sich, wie die Motive dieser nicht gewählten Offiziellen aussehen könnten. Angesichts ihrer Geschichte und klaren Hasses auf Israel ist es nicht schwer zu verstehen, warum ihr Bericht mit Lügen vollgestopft ist.

Die Einseitigkeit und Absurdität des Berichts werden schon klar, wenn man einfach die Inhalte überfliegt sowie durch die Beobachtung, dass auf 18 Seiten des Einprügelns auf Israel nur eine Handvoll Absätze den Gräueln arabischer Terrororganisationen wie der Hamas gewidmet werden, die öffentlich erklärt, eines ihrer Ziele sei die komplette Vernichtung des Staates Israel. Angesichts dessen, dass der Rat immer wieder wegen seiner israelfeindlichen Einseitigkeit bloßgestellt wurde, überrascht es nicht, dass der UNHRC-Bericht diese Feindseligkeit gegenüber dem jüdischen Staat perpetuiert und sogar intensiviert.

Zum Beispiel vernachlässigt der Bericht komplett die mehr als 4.000 Raketen, die im Verlauf des elftägigen Konflikts im Mai letzten Jahres auf Israel geschossen wurden. Damit wird nicht nur dieses entscheidende Thema ignoriert, sondern er geht weiter. Er untergräbt und kritisiert ein demokratisches Land, dessen einziges „Verbrechen“ darin besteht sich gegen dieses Raketen-Trommelfeuer zu verteidigen, das auf seine unschuldige Zivilbevölkerung abgegeben wurde.

Statt sich zu Israels Verteidigung gegen einen brutalen Angriff blutrünstiger Radikaler zu sammeln, stellt sich der UNHRC-Bericht auf die Seite der aggressiven arabischen Terroristen, die nicht nur jüdische Bürger schädigen, sonder auch Araber in Israel und dem Gazastreifen. Statt sich einer Demokratie anzuschließen, die keine Alternative hatte als sich und ihre Bürger zu verteidigen, kollaboriert der Bericht mit Terroristen.

Das trägt nicht zur Förderung von Frieden bei. Tatsächlich macht es das Gegenteil. Es nährt Terror und versucht gleichzeitig einen souveränen Staat zu bestrafen, weil der sein Recht ausübt Terror zu bekämpfen. Niemand zieht daraus Gewinn. Nicht die unschuldigen israelisch-jüdischen oder arabischen Zivilisten, die durch die Raketenangriffe getötet und verwundet wurden oder unter Stress und Trauma leiden. Gewiss nicht die palästinensischen Araber, deren Leben während des sinnlosen Angriffs der Hamas geschädigt wurde. Die einzigen Sieger sind die Terroristen und Radikalen, deren Ziel Zerstörung und Verwüstung ist, ungeachtet der menschlichen Kosten.

Die UNHRC-Ermittlung und ihr Bericht sind schamloser diplomatischer Terrorismus gegen Israel. Gegen die dafür verantwortlichen Ermittler sollte selbst wegen Beihilfe zu Terrorismus und Gewalt gegen unschuldige Zivilsten ermittelt werden.

Neuer palästinensischer Modefimmel: M-16-Shirts – sie feiern die Verwendung von M-16-Gewehren zur Ermordung von 5 Israelis

Itamar Marcus, Palestinian Media Watch, 10. Mai 2022

Der neuest Modefimmel in den PA-Gebieten und bei einigen israelischen Arabern sind Shirts und Hosen mit einem aufgedruckten M-16-Gewehr.

Sie wurden direkt, nachdem der palästinensische Terrorits Diya Hamarscheh in Bnei Brack (nahe Tel Aviv) letzten Monat fünf Menschen ermordete und im Fernsehen und den sozialen Medien gezeigt wurde, als er mit einer M-16 auf israelische Opfer schoss, als Demonstration der Unterstützung für den Mord an Israelis beliebt.

Bilder des Terroristen mit dem M-16-Gewehr, das er benutzte, um 5 Israelis zu ermorden.

Ein palästinensischer Ladeninhaber beschrieb das Phänomen gegenüber Al-Arab, einer unabhängigen arabischen Nachrichten-Internetseite in Großbritannien:

„Die Nachfrage nach dieser Art Kleidung ist gewaltig. I denke, dass der Grund dafür die aktuelle Lage in Palästinenser ist, besonders in Jenin“ … Abu Hamza merkte an, dass er innerhalb von 10 Tagen rund 12.000 Shirts oder Hosen verkaufte, die auch den Druck tragen und dass er „wegen der gewaltigen Nachfrage“ 12.000 weitere Einheiten bestellte.
[Al-Arab, unabhängige arabische Nachrichten-Internetseite, GB, 12. April 2022]

Es überrascht nicht, dass diese Shirts in Jenin besonders beliebt sind. Die meisten terroristischen Morde, einschließlich derer, die beim Mord ein M-16-Gewehr verwendeten, kommen aus der Region Jenin.

Al-Arab erklärt weiter:

Palästinensische und israelische Akademiker und Politiker sagen, dass die Anschläge, die Palästinenser vor kurzem gegen jüdische Ziele verübten, bei einigen wurden M-16 verwendet, „für viele junge Palästinenser ein inspirierendes Symbol geworden sind, was ihren Wunsch diejenigen zu kopieren, die [die Anschläge] verüben“.

Die populäre Unterstützung der Palästinenser für diese Morde spiegelt die Unterstützung, die von der Palästinenserführung kommt. Palestinian Media Watch hat dokumentiert, dass Fatah-Führer, nachdem sie Monate lang zu Terror und Gewalt aufriefen, jetzt Unterstützung für diese Mörder zum Ausdruck bringen.

Die israelische Nachrichtenseite N12 berichtet auch, dass einige israelische Araber ebenfalls dieselben M-16-T-Shirts tragen:

Arabische Arbeiter in den bekannten [israelischen] Supermärkten, Studenten und kleine Kinder … wurden gesehen, wie sie das Shirt tragen, auf dem die Waffe abgedruckt ist.
[N12, 10. Mai 2022]

Zu dieser Zeit ist die Botschaft auf den Shirts offene Unterstützung oder sogar Bewunderung für die Verwendung von Waffen zur Ermordung von Israelis in der aktuellen Terrorwelle. Die Israelis sind natürlich wegen dieser offenen Unterstützung von Terror durch manche israelischen Araber empört.

Das Folgende ist ein längeres Zitat aus dem Artikel in Al-Arab:

[Palästinensische] Frauen sammeln sich, um auf Wunsch ihrer Söhne Baumwoll-Shirts mit dem Aufdruck eines M-16-Gewehrs zu kaufen. Es gibt eine zunehmende Nachfrage nach den Shirts, seit Palästinenser im letzten Monat [März 2022] mit M-16-Gewehren Anschläge auf Israelis verübten…

Die Shirts mit dem automatischen Gewehr haben sich während der letzten zwei Monate auf den palästinensischen Märkten in unterschiedlichen Farben verbreitet; mit anderen Worten: Seit die jüngsten Spannungen zwischen der Seite der Palästinenser und der der Israelis begannen, wobei 14 Israelis und 23 Palästinenser getötet wurden, darunter eine Reihe [Palästinenser], die Anschläge verübten.

Ahmed Abu Hamza (40), ein Ladenbesitzer, der diese Shirts verkauft, sagte: „Die Nachfrage nach dieser Art Kleidung ist gewaltig. Ich denke, dass der Grund dafür die Lage in Palästina in der letzten Zeit und besonders in Jenin ist.“ (Anmerkung von PMW: Die meisten der terroristischen Mörder, einschließlich derer, die mit M-16-Gewehren töteten – kamen aus der Region Jenin)…

Abu Hamza stellte fest, dass er in 10 Tagen rund 12.000 Shirts oder Hosen verkaufte, die ebenfalls den Aufdruck haben und dass er wegen „der gewaltigen Nachfrage“ 12.000 weitere Einheiten bestellte.

Palästinensische und israelische Akademiker und Politiker sagen, dass die Anschläge, die Palästinenser in jüngster Zeit gegen israelische Ziele verübten und bei einigen von denen M-16 benutzt wurden, „für viele junge Palästinenser ein inspirierendes Symbol geworden sind, was ihren Wunsch diejenigen zu kopieren, die [die Anschläge] verüben verstärkt“…

Zum Beispiel wurde in den sozialen Medien und in den Medienorganen ein Video veröffentlicht, in dem Diya Hamarscheh (das ist der Terrorist, der 5 Menschen mit einer M-16 ermordete), einer der Angreifer, zu sehen ist, wie er in Bnei Brak bei Tel Aviv Ende März mit einer M-16 umhergeht und schießt. Als Ergebnis davon wurden 3 Israelis und 2 Ukrainer getötet.
[Al-Arab, unabhängige arabische Nachrichten-Internetseite (GB), 22. April 2022]

Keine Terroristen mehr: Wie AFP dem Palästinensischen Islamischen Jihad eine extreme Runderneuerung verpasste

Rachel O’Donoghue, HonestReporting, 27. April 2022

Der ein Video begleitende Artikel liest sich wie ein Vorspann für einen Hollywood-Film:

In einer „Tunnelstadt“ unter dem sandigen Boden des südlichen Gazastreifens bereiten sich palästinensische Militante auf den nächsten Konflikt mit Israel vor, während Spannungen in Jerusalem zu eskalieren drohen.

An der Oberfläche gibt es keine Spur der unterirdischen Gänge.

Nur dass dies kein Blockbuster mit großem Budget ist – es handelt sich um eine Beschreibung der Terrortunnel, die von den Al-Quds-Brigaden, dem bewaffneten Arm der Terrororganisation Palästinensischer Islamischer Jihad (PIJ), durch die globale Nachrichtenagentur Agence France Presse (AFP).

Leute, die AFPs anschaulichen Bericht über maskierte Militante lesen, die durch ausgeklügelte unterirdische Gänge – als mit „elektrischem Licht, einem Lüftungssystem und Telefonkabeln ausgerüstet“ beschrieben – streifen, würden nie vermuten, dass sie in Wirklichkeit von einer Gruppe lesen, die für einige der schlimmsten Terror-Gräuel in Israels Geschichte verantwortlich ist.

Tatsächlich hat die im gesamten Westen geächtete Gruppe zahlreiche furchtbare Anschläge gegen unschuldige israelische Bürger verübt, darunter den Selbstmord-Bombenanschlag im Restaurant Maxim, bei dem 22 Menschen getötet wurden; den Selbstmord-Anschlag an der Megiddo-Kreuzung im Jahr 2002, bei dem 17 Menschen getötet wurden; und den Bombenanschlag auf das Schwarma-Restaurant in Tel Aviv, bei dem 11 Tote zurückblieben.

Trotz all dem tauchen die Worte „Terror“ oder „Terrorist“ im gesamten Artikel nicht ein einziges Mal auf.

Der Text liest sich, als ob der Journalist auf einen aufregenden Ausflug in den Untergrund mitgenommen worden wäre, durch die Schächte, die vom PIJ genutzt werden, um Anschläge auf den jüdischen Staat begonnen werden. Der Autor beschreibt die Szene sogar als „Medientour“:

Ein Vertreter des Islamischen Jihad sagte AFP während einer Medientour, dass die Bewegung sowohl defensive als auch offensive Tunnelsysteme hat.

Das Letztere „wird genutzt um israelische Soldaten gefangen zu nehmen, israelische Bodenoffensiven zurückzuschlagen und verschiede Tätigkeiten auszuüben“, sagte der Kommandeur.

Man kann nur spekulieren, ob der Journalist eine Tour durch das ehemalige ISIS-Bollwerk Raqqa in Syrien auch auf so bizarre Weise beschreiben würde.

Das den Artikel begleitende Video, das als eigene Story gepostet wurde, präsentiert eine genauso glamouröse Beschreibung der PIJ-Aktivitäten.

Es gibt jedoch etwas Kritik in dem geschriebenen Text – die für Israel reserviert ist. Der Artikel legt nahe, dass der jüdische Staat irgendwie zum Handeln des PIJ eingeladen hat, indem er eine Blockade des Gazastreifens aufrecht erhält, die Terroranschläge verhindern soll:

Die Einwohner des Gazastreifens, eines eingeengten, belagerten Küstengebiets, Heimat für 2,3 Millionen Menschen, haben die lange Erfahrung die Tunnel seit 2007 zu nutzen, als Israel eine lähmende Blockade als Reaktion auf die Machtübernahme der Hamas im Streifen verhängte.

Zurück zum Umstyling des PIJ. Der Autor versucht an einem Punkt die die Tunnel nutzenden Militanten menschlicher zu machen; dazu verweist er darauf, dass das Netzwerk auch zum Einschmuggeln einer Leckerei von „Kentucky Fried Chicken“ genutzt wird.

Derweil wird Israels stichhaltige Sorge wegen des gewaltigen Ausmaßes der Tunnel subtil als bloße „Ängste“ darüber abgetan, wie sie genutzt werden könnten.

Israelische Kommandeure fürchten, dass Militante solche Tunnel verwenden könnten, um israelisches Personal oder Zivilisten zu ergreifen, die sie dann als Druckmittel für Gefangenenaustausche nutzen.

Tatsächlich unterlässt es AFP die Tatsache zu erwähnen, dass Tunnel wie diese für die Entführung von Israelis genutzt wurden, darunter die Verschleppung des IDF-Soldaten Gilad Shalit durch die Hamas.

Hinsichtlich der jüngsten Unruhen, die Israels Hauptstadt in Aufruhr versetzen, zitiert AFP ausführlich zahlreiche Terroristen, was der weltweit agierenden Nachrichtenagentur erlaubt die nachweislich falsche Beschuldigung zu verkünden, die Al-Aqsa-Moschee sei durch Israel bedroht.

Der Artikel baut auf dieser falschen Darstellung auf, um dann die Möglichkeit eines weiteren Konflikts mit Israel als ausgemachte Sache darzustellen, die wegen der bereits erwähnten angeblichen Gefahr, der sich das muslimische Heiligtum ausgesetzt sieht, irgendwie gerechtfertigt sei:

In kurzem Abstand von einem der Tunneleingänge sitzt eine Gruppe Kämpfer plaudernd unter den Bäumen.

„Wir haben Anweisungen erhalten zu mobilisieren und in hoher Alarmbereitschaft zu sein, um die Al-Aqsa-Moschee in Jerusalem zu verteidigen“, sagte einer.

„Die Raketen sind in hoher Alarmbereitschaft und wir warten auf die Entscheidung der Führung.“

AFP spielte zudem die Terroranschläge herunter, die bisher im letzten Monat das Leben von 14 Israelis [bis zum Zeitpunkt der Übersetzung stieg die Zahl auf 19] gefordert haben, wozu auf nur „zwei tödliche Angriffe in der israelischen Küstenstadt Tel Aviv“ verwiesen wird. Tatsächlich hat es auch Anschläge in den Städten Beer Sheva, Hadera und Hebron gegeben, wie HonestReporting ausführlich geschrieben hat [und seitdem weitere in Bnei Brak, Ariel und Elad].

Das ist nicht das Einzige, was bagatellisiert wird.

Die Mob-Gewalt an der Moschee, die auf dem Tempelberg gebaut ist, bei der mit Felsbrocken, Molotowcocktails und anderen Waffen bewaffnete Palästinenser zu Krawallen aufriefen, wird schlicht als Serie „wütender Demonstrationen“ bezeichnet, die „Durchgreifen der Polizei“ veranlasste.

Der Text von AFP erfüllt nicht das, was man von einer führenden Nachrichtenagentur der Welt erwarten kann. Ihr blauäugiger Bericht zum PIJ verklärt das erklärte Ziel der Gruppe: die Auslöschung des jüdischen Staates.

Wir ermutigen unsere Leser die AFP – höflich, aber bestimmt – zu kontaktieren, um darum zu bitten diesen Text vom Netz zu nehmen.

Der „Squad“ sind nicht nur israelische Tote egal, sondern auch tote palästinensische Araber.

David Lange, Israellycool, 23. September 2021

Foto: Jim Lo Scalzo/EPA

Anfang der [letzen – heplev] Woche fing die Hamas-Squad im Kongress ein Gesetz zur Eisernen Kuppel ab:

Am Dienstag stimmte die Präsidentin des Repräsentantenhauses Nancy Pelosi zu ihre aktuellste Version eines Gesetzes für den Bundeshaushalt zurückzuziehen, die so angepasst worden war, dass sie $1 Milliarde für die Eiserne Kuppel beinhaltete.

Die Abgeordneten der Squad, Alexandria Ocasio-Cortez, Ilhan Omar, Ayanna Pressley, Rashida Tlaib, Jamaal Bowman und Cori Bush warnten zusammen mit den weiteren Progressiven Betty McCollum und Pramila Jayapal die Leitung des Repräsentantenhauses, sie hätten ihre Stimmen nicht, wenn das Gesetz diese $1 Milliarde weiter beinhaltet, hieß es von Kräften des Kongresses. Das reichte offenbar aus Pelosi und Mehrheitsführer Steny Hoyer zu überzeugen den Beschluss ohne diese Hilfe für Israel voranzutreiben.

Es wird ein separater Entwurf zur Finanzierung der Eisernen Kuppel vorgelegt werden, aber wir wissen bereits, dass das derselbe alte Mist von demselben alten (und jungen) Mist sein wird.

Das folgt dem von Squad-Mitglied Ocasio-Cortez eingereichten Zusatz zum US-Verteidigungshaushaltsgesetz, das den Transfer von Boeings Joint Direct Attack Munitions (JDAM) im Wert von $375 Millionen streichen soll – Bausätzen, die aus ungelenkten Bomben Präzisionsmunition macht.

Man muss nicht sonderlich viel über die Beschaffenheit der Waffen nachdenken, um zu verstehen, warum das demonstriert, dass Rashida, Alexandria, Ilhan & Co. der Vorstellung toter Juden bestenfalls gleichgültig gegenüber stehen, schlimmstenfalls darauf hin arbeiten.

Die Eiserne Kuppel ist ein rein defensives System, das Raketen von Typen wie der Hamas abfängt, die auf Bevölkerungszentren mit Millionen Menschen geschossen werden. Kein Palästinenser wurde je von der Eisernen Kuppel getötet (allerdings wurden jede Menge von den auf Israel geschossenen Raketen getötet).

Was JDAM angeht, so würde die Wegnahme von präzisionsgesteuerter Munition unsere Fähigkeit behindern Terrorziele wie Raketenabschussrampen zu treffen.

Aber darüber hinaus zeigt gegen die Eiserne Kuppel und JDAM zu stimmen, dass die Squad sich auch nicht wirklich um arabisches Leben kümmert. Die Eiserne Kuppel hat zahllose Leben jüdischer wie auch nichtjüdischer Zivilisten gerettet – auch das von Arabern. Ohne die Eiserne Kuppel wären Zehntausende (wenn nicht mehr) von den Raketen aus dem Gazastreifen getötet worden, was härtere israelische Reaktionen nötig gemacht hätte und wiederum zweifellos zum Verlust von mehr palästinensisch-arabischem Leben geführt hätte.

Dasselbe gilt für JDAM:

Ohne jeden Zweifel ist der Einsatz von extrem präzisen Waffen eine große technologische Leistung, aber auch eine operationelle Pflicht angesichts der Kriegsbedingungen gegen einen Feind in einem gedrängten zivilen Umfeld. Sie brachte einen drastischen Rückgang der Menge an Opfern von Nicht-Kombattanten (zwischen 100 und 200 während der Operation „Hüter der Mauern“ im Vergleich zu mehr als 1.400 als Ergebnis ähnlicher Angriffe währen der Operation Protective Edge 2014).

Vielleicht muss jemand der Squad sagen, dass Frieden eine größere Chance hat zu kommen, wenn sie die palästinensisch-arabischen Kinder mehr lieben, als sie uns hassen.

Update: Selbst Ha’aretz begreift das!

Ha’aretz-Karikatur, 23. September 2021 (Amos Biderman)

Die Wahrheit über den palästinensischen Todesethos verbreiten

Manfred Gerstenfeld (direkt vom Autor; eine englische Version erschien bei Israel National News)

Vielleicht nie zuvor hat ein Feind ein Land verleumdet, ohne dass der angegriffene Staat im Gegenzug weithin die Wahrheit über den Feind verbreitet. Das ist jedoch im palästinensisch-israelischen Konflikt der Fall. Die Palästinenser haben Israel vieler Übel beschuldigt, die es nicht begangen hat, gerade erst bei der Verbreitung des  Coronavirus.[1]

Israel hingegen ist weit davon entfernt in seiner öffentlichen Diplomatie ständig anzuführen, dass die Palästinenser eine Todeskultur haben und Völkermord und Mord verherrlichen. Die Politik unserer Feinde gründet zum Teil auf Theologie oder Nationalismus. Das entspricht ähnlichen Einstellungen in Teilen der muslimischen Welt.

In der israelischen Politik ist eine wichtige Veränderung nötig. Es sollte eine starke Betonung der palästinensischen Todeskultur geben. Das würde auch innenpolitische Veränderungen notwendig machen. Menschen, die auf Demonstrationen oder andernorts palästinensische Flaggen führen – das Symbol des Feindes – sollten eine Geldbuße zahlen müssen. Wenn sie Wiederholungstäter sind, sollten sie ins Gefängnis kommen.

Die israelischen Behörden sollten auch nicht länger die Augen gegenüber dem extremen Unfug durch einige Knessetabgeordnete der Gemeinsamen Arabischen Liste verschließen. Ein Beispiel: Deren Führer, MK Ayman Odeh, nahm an einer Pressekonferenz in Ramallah teil, die Anfang Juli von Fatah und Hamas zur palästinensischen Einheit gehalten wurde. Solches Handeln sollte zumindest zum Ausschluss aus der Knesset führen.[2]

Innenpolitisch ist eine härtesten zu knackenden Nüsse die viel zu liberale – und außer Verbindung mit Israels Mainstream stehende – aktivistische Mehrheit des israelischen Obersten Gerichtshofs. Dieser hat nie Mitglieder der extremsten arabischen Partei, Balad, daran gehindert zu Wahlen zur Knesset aufgestellt zu werden.[3] Würde die Knesset Gesetze erlassen, die das Gericht de facto zwingt das zu tun, wäre das ein wichtiger Schritt vorwärts.

Ein stimmiger Strom palästinensischen Gräueltaten, Äußerungen zur Werbung für den Tod und ihrer Taten öffentlich zu machen würde helfen der westlichen Welt besser zu verdeutlichen, dass die palästinensische Gesellschaft vom Wunsch nach Tod und Verherrlichung von Völkermord und Mord durchdrungen ist. Neue palästinensische Äußerungen und Entwicklungen in Übereinstimmung damit sollten verwendet werden, um die dominierende kriminelle palästinensische Haltung weiter zu veranschaulichen.

Die Betonung des palästinensischen Todes-Ethos kann auch genutzt werden, um zu erklären, dass die Zweistaaten-„Lösung“ – ganz zu schweigen von der Einstaaten-„Lösung“ – kein Schlüssel zum Frieden ist. Es dürfte viele Jahrzehnte dauern, wenn es überhaupt gelingt, den palästinensischen Todeskult aus der Welt zu schaffen.[4]

Das wird auch helfen die Scheinheiligkeit der Europäer zu entlarven, die fälschlich behaupten sie wollten einen „gerechten Frieden“. Man kann die Diskussion mit der Frage eröffnen: „Glauben Sie, es ist gerecht, dass Leute in einem Gebilde, das Völkermord und Mord propagiert, als Belohnung ein Upgrade zum eigenen Staat bekommen?“ Das ist nur die erste von vielen potenziell unangenehmer Fragen. Diejenigen, die „nein“ antworten, untergraben die europäische Haltung, was in Ordnung ist. Bei denjenigen, die „ja“ sagen, kann man nachfragen: „Sollten die Katalanen jetzt anfangen Spanier zu ermorden, um eine Realität zu schaffen, in der es ‚gerecht‘ ist, dass sie ihren eigenen Staat bekommen?“

Ein Standardausdruck der Palästinenser und ihrer Verbündeten im Westen lautet „Free Palestine“ (Befreit Palästina).[5] Das übersetzt sich in üblicheren Sprachgebrauch als: „Unterstütze das Volk, das Völkermord und Mord verherrlicht, um das effektiver zu tun.“ Eine weiterere Redewendung der Pro-Palästinenser lautet: „Palästina vom Fluss bis zum Meer.“[6] Das könnte so formuliert werden: „Die Leute, die Völkermord propagieren, sollten den Erfolg haben einen Staat vom Jordan bis zum Mittelmeer zu bekommen, indem sie Massenmord an Israelis begehen.“ Die Bewegung Students for Justice for Palestine sollte als „Students against Justice for Palestine“ (Studenten gegen Gerechtigkeit für Palästina) bezeichnet werden. Sie wollen einen Palästinenserstaat, was nicht gerechtfertigt ist.[7]

Auf Grundlage des oben angeführten Ansatzes kann Israel vielen westlichen Verbündeten seiner Feinde die Stirn bieten. Wie die meisten Antisemiten sind diese Leute Teilzeit-Antisemiten. Der jüdische Masochist und US-Senator Bernie Sanders ist ein prominentes Beispiel. Er hat gesagt: „Es reicht nicht länger aus, dass wir einfach pro-Israel sind. Ich bin pro-Israel. Aber wir müssen das palästinensische Volk auch mit dem Respekt und der Würde behandeln, die ihnen zusteht.“[8]

Wäre die nicht masochistische amerikanisch-jüdische Welt besser organisiert gewesen, hätte man Sanders, wo immer er in seinem Vorwahlkampf hinkam, gefragt, wie die Würde derer aussieht, die Völkermord und Mord verherrlichen und wer in der palästinensischen Gesellschaft breite Unterstützung hat.

Einem weiterer jüdischen Masochisten, Peter Beinart, ist in letzter Zeit viel Aufmerksamkeit gegeben worden. Er hat einen Ansatz entwickelt die Interessen der Palästinenser zu fördern, die daran interessiert sind Juden zu töten: die Einstaaten-Lösung. Beinart kann ich eine jüdische Heimat innerhalb eines gleichberechtigten Staates vorstellen. Dieser Rohrkrepierer hätte nicht viel Interesse wecken können, hätte nicht die New York Times eine gekürzte Version davon veröffentlicht.[9]

Im Juni machte diese Zeitung eine Krise durch. Sie veröffentlichte ein Op-Ed des republikanischen Senators Tom Cotton aus Arkansas, der eine militärische Reaktion auf die zivilen Unruhen in amerikanischen Städten verlangte.[10] Der Herausgeber des Blattes, A. G. Sulzberger, nannte die Veröffentlichung „einen bedeutenden Zusammenbruch unseres Redaktionsprozesses.“ In der Folge trat der Seitenredakteur James Bennet zurück.[11]

Beinarts Artikel zu veröffentlichen war ein weit bedeutenderer Zusammenbruch des Redaktionsprozesses der New York Times. Sie zeigte die tiefgehende Ignoranz der Redakteure, die seinen Artikel veröffentlichten. Sie hätten darauf bestehen sollen, dass er darauf verweist, wie der Staat Jugoslawien in mörderischen Kriegen auseinanderbrach, nachdem verschiedene Ethnien Jahrzehnte lang zusammen lebten und warum es einem palästinensisch-israelischen Staat besser ergehen sollte.

Jugoslawien hatte weit bessere langfristige Überlebenschancen als ein palästinensisch-israelischer Staat. Beinart war so weise seinen Artikel nicht mit „Allahu Akbar“ zu überschreiben, weil dann sogar die Redakteure der New York Times begriffen hätten, wie absurd seine Idee ist.

Eine große Frage bleibt. Israel hat Jahre lang an seiner falschen Politik festgehalten. Das hat gewaltigen Schaden angerichtet. Ist es überhaupt denkbar, dass Premierminister Benjamin Netanyahu endlich seine Meinung ändert und eine realistischere Politik anwendet oder muss man darauf warten, dass sein Nachfolger das tut?

[1] www.jpost.com/arab-israeli-conflict/pa-blames-israel-for-coronavirus-cases-in-west-bank-636009

[2] www.timesofisrael.com/right-wing-parties-seethe-as-top-arab-mk-attends-fatah-hamas-conference/

[3] https://www.ynetnews.com/article/ryvhm0TfL

[4] www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/283971

[5] www.jpost.com/opinion/the-bad-faith-behind-free-palestine-619547

[6] https://forward.com/opinion/415250/from-the-river-to-the-sea-doesnt-mean-what-you-think-it-means/

[7] www.algemeiner.com/2020/03/18/students-for-justice-in-palestine-doesnt-care-about-justice-for-palestinians/ https://www.tabletmag.com/sections/news/articles/students-justice-palestine; https://www.adl.org/resources/backgrounders/students-for-justice-in-palestine-sjp

[8] www.palestinechronicle.com/on-dignity-respect-and-being-pro-israel-what-sanders-actually-said-about-palestine/

[9] www.nytimes.com/2020/07/08/opinion/israel-annexation-two-state-solution.html

[10] www.nytimes.com/2020/06/03/opinion/tom-cotton-protests-military.html

[11] www.nytimes.com/2020/06/07/business/media/james-bennet-resigns-nytimes-op-ed.html

Hamas riegelt Gazastreifen ab

Elder of Ziyon, 14. März 2020

Palestine Today berichtet, dass der Hamas-Offizielle Mohamed Awad eine Reihe von Maßnahmen verkündete, die getroffen wurden, um die Verbreitung des neuen Coronavirus im Gazastreifen zu verhindern.

Awad sagte während einer Pressekonferenz im Gesundheitsministerium am Samstagabend: „Es wurde beschlossen die Übergänge des Gazastreifens in beide Richtungen bis auf Weiteres zu schließen, außer für Notfälle.“

Noch am Vortag beschwerte sich IfNotNow, dass Israel mit der zwangsweisen Teilschließung des Gazastreifens den dort eingeschlossenen Gazanern das Leben erschwert. Irgendwie glaube ich nicht, dass sie gegen die Hamas wegen deren weit drastischeren Abriegelung des gesamten Streifens auch nur ein Wort sagen werden.

Denn sie sind Verbündete der Terrororganisation.

Israel ist in deutschen Medien grundsätzlich zumindest Mittäter – in der Regel Alleintäter

Erinnern wir uns: Der Palästinensische Islamische Jihad verlor einen Terrorchef, den die israelische Luftwaffe durch einen gezielten, punktgenauen Angriff tötete. Daraufhin begannen gut 48 Stunden Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen durch genau diese Terrortruppe. Israel reagierte mit zielgenauen Angriffen auf Terroristen und ihre Einrichtungen.

Dann gab es unter Vermittlung Ägyptens einen „Waffenstillstand“. Der von Anfang an seitens der Terroristen nicht eingehalten wurde, die weiter Raketen schossen. Darauf reagierte die deutsche Medienlandschaft mit Aussagen, die klar besagten, Israel habe „trotz Waffenstillstand“ den Gazastreifen angegriffen. Führend dabei u.a. tagesschau.de:

Auch das Nürnberger Tagblatt schoss in diese Richtung

und schaffte es sogar zu behaupten: „Diese Meldung spiegelt den belegbaren Sachverhalt zur Veröffentlichung der Meldung am 15.11.2019 um 8 Uhr wider.“ DAS ist glatt gelogen, denn jeder wusste, dass die Terroristen die Waffenruhe gebrochen hatten, dass Israel auf erneuten Beschuss REargierte!

Dann zeigt der Satz „Israel hat trotz einer vereinbarten Waffenruhe erneut mehrere Stellungen militanter Palästinenser bombardiert“, wie die Stoßrichtung ist und dass diese Bemerkung so stark hervorgehoben wird, beweist, dass das gezielt kolportiert wird.

Anscheinend mag das ZDF dem nicht hinterherhinken zu wollen. MEAN Watch dokumentiert auf twitter:

„Waffenruhe. Das scheint weder Hamas noch Israel zu stören.“ Es geht nicht, dass die Terroristen die Täter sind und Israel nicht. Nein, Israel MUSS Täter sein, erst recht, wenn es sich wehrt. Der Judenstaat hat mindestens auf einer Stufe mit den Terroristen zu stehen, wenn nicht tiefer. Die israelische Reaktion wird auf eine Stufe gestellt mit den Aggressionen aus dem Gazastreifen. Mit anderen Worten: Israel darf sich nicht wehren, muss allen Terror hinnehmen, wenn es nicht in Grund und Boden verdammt werden will. Aber wehrt es sich nicht, kommt auch nichts, das die Terroristen kritisiert. Denn die „Berichterstattung“ setzt immer erst dann ein, wenn Israel zurückschlägt!

Und es spielt natürlich absolut keine Rolle, dass die Terroristen gezielt Nichtkombattanten umbringen wollen und ihren Tod bejubeln, während die IDF sich auf erwiesene Terroristen konzentriert und zivile Opfer nach bestem Bemühen vermeidet.

Was sagt uns eigentlich die mediale und Eliten-Reaktion auf diese Kriegsakte insgesamt? Erinnern wir uns an 2006: Die Hisbollah führte einen mehrteiligen Angriff auf Israel aus, bei dem dann auch eine israelische Patrouille auf israelischem Staatsgebiet überfallen wurde. 8 Soldaten wurden getötet, 2 entführt (und ermordet). Israel wurde „kritisiert“, dass wegen einer solchen Lappalie in den Libanon einmarschiert wurde.

Übersetzen wir das doch mal auf die Ereignisse der letzten Woche: Ein Chefterrorist (und seine Ehefrau) wurden getötet. Hätte da nicht die logische Reaktion darin bestanden, den Terroristen den Vorwurf zu machen, dass sie wegen einer solchen Lappalie derart überreagieren?

Das ist eine Idee, die den Israel-„Kritikern“ nie kommen würde, denn dieser Vorwurf wird ausschließlich Israel gemacht. Ausschließlich Israel wird kein Verständnis entgegengebracht, während man bei den Terroristen immer ein Auge zudrückt und Verständnis findet. Terroristen bringen einen beliebigen Israeli um? Kein Grund gegen die Terroristen vorzugehen! Maß halten!  Zurückhaltung! Israel tötet einen Terrorführer? „Da müssen die sich doch nicht wundern, wenn die Araber sich wehren!“ Wehren? Mit 450 Raketen? Ach ja, das sind ja nur bessere Sylvesterknaller, keine Juden ernsthaft geschädigt… Nicht, dass das Ziel gewesen wäre, ganz im Gegenteil, aber das spielt für die Israelhasser keine Rolle. Ihre „Wahrnehmung“ ist derart einseitig und mit Scheuklappen behaftet, dass ihr Handeln und Denken durchaus mit einer Vokabel charakterisiert werden kann, die sie aufs Übelste zurückweisen, das A-Wort. Nein, sie sind nur „israelkritisch“. Aber derart kritisch, dass der Antisemitismus-Vorwurf gerechtfertigt ist und sie ihn sich gefallen lassen müssen.