Nichts ist erfolgreicher als Niederlagen

Daniel Pipes, Jerusalem Post, 28. Februar 2001 (mit Ergänzungen)

Heute vor genau 10 Jahren endete die irakische Eroberung Kuwaits mit einem totalen Misserfolg. Man erwartete, dass der irakische Präsident Saddam Hussein bald die Kontrolle über den Irak verlöre, aber ein Jahrzehnt später ist er weiterhin fest im Sattel.

Wie konnte er das schaffen? Tariq Aziz, eines von Saddams wichtigsten Sprachrohren, deutete noch vor dem Kriegsausbruch im Januar 1991 an, warum sein Herr sich keine Sorgen machte. Regime des Nahen Ostens, so sagte Aziz dem US-Außenminister James Baker, sind nie „in einen Krieg mit Israel oder Vereinigten Staaten gegangen und haben dabei politisch verloren“. Das ist zwar etwas übertrieben (arabische Führer zahlten einen Preis für die Niederlage gegen Israel 1948/49), aber Aziz hat im Prinzip recht: Eine militärische Niederlage schadet einem nahöstlichen Herrscher in der Regel nicht. Statt dessen leugnet er die Katastrophe auf dem Schlachtfeld und blüht politisch auf.

Einige Beispiele:

Suezkrise 1956: Ägyptens Präsident Gamal Abdel Nasser erlitt durch die Briten, Franzosen und Israelis eine demütigende militärische Schlappe, bestand aber darauf, einen Sieg errungen zu haben. Ihm wurde weitgehend geglaubt. Das Ergebnis war, dass diese Episode „ihn politisch und moralisch stärkte“, schreibt Shukri Abed von der University of Maryland; sie half Nasser, die dominierende Figur der arabischen Politik zu werden.

Sechs-Tage-Krieg 1967: Die katastrophale Niederlage durch die Israelis veranlasste Nasser dazu, seinen Rücktritt anzubieten, aber die Ägypter antworteten mit massiven Straßendemonstrationen, die ihn aufforderten, an der Macht zu bleiben (was er tat). Syriens Verteidigungsminister von 1967, Hafez Assad, machte weiter und wurde Präsident seines Landes.

Die Schlacht von Karama 1968: Yassir Arafats Fatah verlor ihren ersten größeren bewaffneten Zusammenstoß mit den Israelis, behauptete aber gesiegt zu haben.

Belagerung von Beirut 1982: Arafat verwandelte einen demütigenden Rückzug aus Beirut in einen politischen Sieg, indem er betonte, dass die Israelis 88 Tage benötigten um ihn zu besiegen, weit länger, als sie für den Sieg über andere arabische Streitkräfte brauchten.

Heute erinnert man sich an diese Ereignisse als glorreiche Siege. Die Hamas erzählte z.B. ein paar Jahre später, dass die Palästinenser 1982 Israel „demütigten“ und „seine Entschlossenheit brachen“.

Was erklärt aber dieses überraschende Muster? Drei Aspekte des muslimischen Lebens helfen, das aufzuklären.

 

  • Ehre hat monumentale Bedeutung; sie zu erhalten bedeutet mehr, als wirklich etwas zu erreichen. Hussein Sumaida, ein Exil-Iraker, erklärt Saddams Motive dafür, dass er sich 1991 gegen den Großteil der Welt stellte: „Sieg oder Niederlage spielten keine Rolle. Wichtig war, eine gute Show zu liefern und die Herzen der glühenden arabischen Welt zu gewinnen.“
  • Fatalismus bietet muslimischen Herrschern eine Möglichkeit, keine Verantwortung übernehmen zu müssen. Es war alles eine Frage des Schicksals, was konnten wir schon tun? As’ad Abu Khalil von der California State University stellt fest, dass arabische Führer in Zeiten der Niederlage typischerweise die Haltung übernehmen, dass „Menschen keinerlei Einfluss oder Auswirkungen auf ihre Taten oder Pflichten haben. Nur Gott handelt.“ Sich auf diese „Unvermeidbarkeit des Schicksals“ zu berufen entledigt die arabischen Regime und Armeen ihrer Verantwortung. Dieses Muster, merkt er korrekt an, „ist so typisch geworden, dass man es voraussehen kann“.
  • Verschwörungstheorien dominieren derart, dass bei jeder Konfrontation mit dem Westen (einschließlich Israels) angenommen wird, dass der Westen dadurch die Herrscher vernichten und ihre Länder erobern will. Die Ägypter glauben z.B. weitgehend, dass die britischen und französischen Regierungen 1956 planten Nasser zu eliminieren und Ägypten zu besetzen. Als diese vernichtenden Folgen nicht eintraten, kam sein bloßes Überleben einem überwältigenden Sieg gleich.

Einen Feind auf dem Schlachtfeld zu schlagen, ist nicht genug, um im Nahen Osten zu gewinnen; der Herrscher und sein Regime muss ebenfalls eliminiert werden. Die politischen Auswirkungen für den Irak sind offensichtlich.

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Ergänzungen:

28. August 2006: Hassan Nasrallahs Starstatus im Nahen Osten, nachdem er nach allen objektiven Maßstäben den Krieg mit Israel verloren hat, passt genau in dieses Muster. Lee Smith stellt die Kontinuitäten in „The Real Losers: Hezbollah’s Hassan Nasrallah admits that the war was a mistake“ heraus. (Die wahren Verlierer: Hisbollahs Hassan Nasrallah gesteht ein, dass der Krieg ein Fehler war.)

19. November 2012: Barry Rubin führt in „The Israel-Hamas War and the Suicide Strateby: How Arab Forces Expect to be Weak, Start Losing Wars and Still Hope to Win” (Der Krieg zwischen Israel und der Hisbollah und die Selbstmordstrategie: Wie arabische Streitkräfte erwarten schwach zu sein, beginnen Kriege zu verlieren und immer noch hoffen zu gewinnen) ähnliche Punkte wie die meinen an. Was er die „Selbstmordstrategie“ nennt, beinhaltet, dass ein Führer denkt: „Ich werde einen Krieg anfangen, den ich nicht gewinnen kann, um eine Situation zu schaffen, in der die andere Seite meine Infrastruktur zerstört und mein Volk tötet. Dann werde ich militärisch verlieren, aber die Schlacht gewinnen. Wie?“ Rubin listet dann drei Elemente auf:

  • Ich tötet ein paar Leute der anderen Seite und füge ihr etwas Schaden zu. Da sie schwächer und weniger mutig sind als ich, werden sie aufgeben. Je länger der Krieg dauert, desto wahrscheinlicher werden sie nach einer Ausstiegsmöglichkeit suchen, selbst wenn dazu gehört, dass sie viele Zugeständnisse zu machen. Terrorismus gegen ihre Zivilisten einzusetzen verstärkt diese Taktik.
  • Mit dem Leiden und der Vergrößerung des Leidens durch Nutzung allgemein verständnisvoller westlicher Medien werde ich dafür sorgen, dass die andere Seite Mitleid mit mir hat und sich gegen die eigenen Führungspolitiker stellt, die dann als herrisch, blutrünstig und imperialistisch hingestellt werden.
  • Das Gespenst von Krieg, Leiden und besonders zivilen Opfern wird die „internationale Gemeinschaft“ dazu bringen Druck auf meine Gegner auszuüben, damit sie klein beigeben, den Kampf beenden (selbst wenn ich ihn auf niedrigerer Ebene weiterführe), mich überleben lassen und mir Vorteile verschaffen.

Während diese Strategie „oft gegen westliche Gegner oder Israel funktioniert hat“, vermerkt Rubin, „wird sie gegen andere Araber oder den Iran nicht funktionieren, denn für diesen Kräfte könnte nichts gleichgültiger sein als wie viel Schaden und wie viele zivile Opfer sie verursachen“.

Feiern eines vorgetäuschten Hamas-Sieges

November 2012: Die Israelischen Verteidigungskräfte mögen viele der Hamas-Führer exekutiert, ihre Infrastruktur zerschlagen und den Gazastreifen ins Schwanken gebracht haben, aber – wie man es von ihr kennt – hat die Hamas am Tag nach Inkrafttreten eines Waffenstillstands einen Feiertag ausgerufen. Nicht nur das, sondern sie hat den 22. November zu einem Tag erklärt, der fortan jedes begangen werden soll: „Wir fordern jedermann auf zu feiern, Familien von Märtyrern, die Verwundeten und die, die Häuser verloren haben zu besuchen.“ Die Feierei war derart ernst, dass ein Mensch von Schüssen in die Luft getötet und drei verletzt wurden.

Der offizielle Fatah-Vertreter Bassam Zakrneh fordert auf seiner Facebookseite: „Meine Brüder, wenn der Tod von 163 Märtyrern, einschließlich des Führers Ahmed Jabari, mit Tausenden Verletzten und der Zerstörung aller [Regierungs-] Institutionen als Sieg betrachtet wird, was um Gottes Willen ist dann eine Niederlage?“

  1. Juli 2014: Ich betrachte dieses Thema einmal mehr in „Warum will die Hamas Krieg?“ Der Schlüsselabschnitt:

Die Hamas-Führer agieren recht rational. Regelmäßig (2006, 2008, 2012) entscheiden sie sich Krieg gegen Israel zu führen, im vollen Bewusstsein, dass sie diesen auf dem militärischen Schlachtfeld verlieren, aber in der Erwartung, dass sie auf der politischen Ebene gewinnen werden. Israelische Führungspolitiker nehmen umgekehrt an, dass sie militärisch gewinnen, aber politisch eine Niederlage einstecken werden – schlechte Presse, Resolutionen der Vereinten Nationen und so weiter.

11. September 2014: Der ägyptische Analytiker Abdel-Moneim Said nimmt dieses Thema in „Victory and defeat“ (Sieg und Niederlage) auf. Er beginnt mit der Erinnerung an seine Zeit bei einer Studentenzeitung nach dem furchtbaren ägyptischen Verlust im Sechstage-Krieg: „Zu meiner großen Überraschung stellte ich fest, dass eine ganze Menge meiner Kollegen bei dieser Zeitung glaubten, wir hätten den Krieg von 1967 gewonnen!“ Wie konnte das sein?

Die Logik sah so aus: Der Zweck der israelisch-amerikanischen Aggression bestand darin den ruhmreichen Präsidenten und das sozialistische System in Ägypten zu stürzen, da aber der Präsident immer noch an der Macht ist, nachdem das Volk ihn mit Massendemonstrationen unterstützte und seiner weisen Führung am 9. und 1. Juni und angesichts dessen, dass das sozialistische System immer noch bestand, hatte der Feind seine Ziele nicht erreicht. Also hatten wir gewonnen!“

Leider, fährt er fort, „blieb die oben beschriebene allgemeine Linie unverändert und viele arabische Revolutionskräfte nutzen sie weiterhin“. Said bietet liefert Beispiele:

Nach dem Krieg zur Befreiung von Kuwait entschied der irakische Präsident Saddam Hussein, er habe „die Mutter aller Schlachten“ gewonnen. Immerhin bestand das Ziel des Krieges darin ihn und sein Regime zu stürzen. Da er und sein Regime immer noch da waren, waren er und sein Regime siegereich [aus dem Krieg] hervorgegangen. …

Scheik Hassan Nasrallah wandte dieselbe Logik auf den Krieg zwischen dem Libanon und Israel im Sommer 2006 an. Solange er persönlich und seine Gruppe Hisbollah überlebten, konnte er uneingeschränkten Krieg geltend machen.

Selbst Präsident Bashar al-Assad glaubt, er könne sich zum Sieger erklären, bevor die Schlacht auch nur zu Ende ist. Befindet er nicht immer noch mit seiner Partei, seiner Clique und seinem Clan dort im Herzen Syriens?

Dann wendet er diese Logik auf die Kämpfe vom Juli/August 2014 zwischen der Hamas und Israel an:

Wenn eine Seite 2.100 Tote hat, tausende weitere Verletzte, ein Großteil ihrer zivilen Infrastruktur und ihre Tunnel zerstört werden und ein beträchtlicher Teil ihrer militärischen Kapazitäten dezimiert werden, weil die qualifizierten Kommandeure dafür getötet wurden, während die andere Seite 72 Tote und zwei Verwundete als Verluste hat und bei den Störungen durch Hunderte, die von Zeit zu Zeit in Bunkern Zuflucht suchen mussten, dann können die Ergebnisse des jüngsten Kriegs im Gazastreifen kaum als palästinensischer Sieg gutgeschrieben werdne. Dennoch haben Hamasführer In Übereinstimmung mit der erwähnten Logik ihren Sieg proklamiert.

Es herrscht die Meinung, dass das israelische Ziel war die Hamas zu eliminieren und das Schießen von Flugkörpern zu beenden. Daher sollten die Palästinenser, solange sowohl die Hamas als auch die Flugkörper weiter existieren, angesichts dieses dröhnenden Sieges jubeln. Natürlich zog niemand auch nur ein einziges palästinensisches Ziel in Betracht, das mit der Befreiung der besetzten Gebiete (wofür, sollte man annehmen, es Waffen, Flugkörper und Tunnel gibt) zu tun hat. Die Frage, ob die Schlacht der Befreiung auch nur eines einzigen Quadratmeters des besetzten Landes gewonnen wurde, ist nicht aufgebracht worden.

Wir feierten den Sieg, weil der Feind es nicht schaffte seine Ziele zu erreichen, wie wir sie definiert haben. Was unsere Ziele angeht, wurde es von Anfang an als selbstverständlich angesehen, dass sie nicht in unserer Gleichungen von Krieg und Frieden eingehen würden.

„Kollektive Bestrafung im Gazastreifen und Sderot – eine Einordnung

Amir Isseroff, ZioNation, 2. Juli 2006

Während im Gazastreifen die Spannung wegen der Entführung (Gefangennahme?) eines israelischen Soldaten steigt, steigt auch der Druck auf Israel: „Der ganze Aufstand wegen eines einzelnen Soldaten!“ „Die Menschen im Gazastreifen leiden unter kollektiver Bestrafung!“ Der UNO-Sicherheitsrat, gleichgültig gegenüber dem Schicksal der unter Raketenangriffen leidenden Israelis, entführten und ermordeten israelischen Kindern oder von Terroristen entführten israelischen Soldaten, macht verdächtige Geräusche. Wieder einmal wird Israel als große und böse „Besatzungs“-Macht dargestellt, obwohl keine israelische Soldaten den Gazastreifen besetzen.

Es ist unglaublich, wie kurz das menschliche Gedächtnis ist. Die Stadt Sderot und ihre Nachbarn sind einem sich verstärkenden Blitzkrieg von immer tödlicheren Qassam-Raketen ausgesetzt. Erinnern Sie sich jetzt? Tagtägliche Luftangriffe, Raketen auf Kindergärten, Raketen auf Schulen, Raketen, die in der Nähe des Hauses des Verteidigungsministers einschlagen. Die Raketen haben bereits 9 Menschen getötet und sie werden weiter größer und gefährlicher. Ein „verbessertes“ Modell schlug am 29. Juni in der Stadt Aschkelon ein. Hier ist das, worum es bei der israelischen Aktion im Gazastreifen wirklich geht:

Qassam-Raketen, die im westlichen Negev einschlugen, nach Monaten gelistet:

September 2005
November 2005
Dezember 2005
Januar 2006
Februar 2006
März 2006
April 2006
Mai 2006
Juni 2006
12
8
4
16
0
49
64
46
89

Die letzten vier Monate sind für die Menschen in Sderot die Hölle gewesen. Wenn in Ihrer Stadt innerhalb eines Monats 89 Raketen einschlügen, was würden sie von Ihrer Regierung erwarten? Es stimmt, Israel hat eine Tradition „nie jemanden zurückzulassen“. Sogar um Körperteile unserer Soldaten zurückzubekommen, hat Israel Dutzende Gefangene eingetauscht, darunter gefährliche. Keiner dieser Austausche wurde je während einer Terroroperation durchgeführt. Israel würde nie das Leben so vieler seiner Soldaten in Gefahr bringen oder des Gefangenen, wenn es nur um die Rückgabe von Gilad Shalit ginge. Jeder weiß das, einschließlich derer, die behaupten, dass Israel „kollektive Bestrafung“ der Palästinenser des Gazastreifens betreibe. Gerüchte über eine bevorstehende israelische Invasion gingen schon eine ganze Weile um, bevor Gilad Shalit entführt oder „gefangen genommen“ wurde. Es ist übrigens interessant, dass man den amerikanischen Soldaten, der im Irak von Aufständischen gefangen wurde, als „entführt“ bezeichnet wird, während die nicht israelischen Medien als „gefangen genommen“ bezeichnen, als hätten die Hamas-Gangster eine legitime Armee.

Was das Elend der Menschen im Gazastreifen angeht, so beschwerte sich die BBC, dass diese ein bitteres Schicksal erwartet. Die Zeitung Al-Quds al-Arab allerdings schrieb am 26. Juni die Wahrheit, wenn auch nicht für westliche Augen und Ohren:

Quellen im Gazastreifen bestätigten gestern, dass es … in der Bevölkerung Freude gab wegen der Qualität der von den Al-Qassam-Brigaden, den Volkswiderstands-Komitees und der Armee des Islam durchgeführten Operation, das zwei israelische Soldaten und zwei Männer des Widerstands das Leben kostete und die Entführung eines israelischen Soldaten zur Folge hatte.

Augenzeugen sagten gestern, dass die Freude auf den Gesichtern Hunderter von Menschen in Rafah offensichtlich war, nachdem sie von der vom palästinensischen Widerstand durchgeführten Operation hörten. Sei deuteten an, dass Hunderte Menschen einander gratulierten und einige Süßigkeiten an die Bewohner verteilten, um ihrer Freude Ausdruck zu geben.

„If you’re happy and you know it, clap your hands“ – sie lieben es, wenn ein Plan funktioniert. Al-Quds al-Arabi führte ebenfalls an, dass die Mutter eines der bei der Aktion getöteten Terroristen sagte:

Heute feiere ich die Hochzeit meines Sohnes mit dem Wertvollsten im Leben, Allah. Die Menschen sollten zu mir kommen und mir zum Märtyrertum meines Sohnes Mohammed gratulieren. Ich opferte, was meinem Herzen und Gott das Liebste war, ich bin absolut zufrieden und ehrlich in dem, was ich sage. Er sagte mir, ich möge ihm vergeben.
[Auf der Seite des Originals ist hierzu ein Link in Arabisch angegeben.]

In Israel freut man sich nicht. Wir sind nicht glücklich über die „Gefangennahme“ von Gilad Shalit oder die Tötung von fünf Menschen in Sderot oder die Ermordung von Eliyahu Asheri. Wir werden nicht glücklich sein, so lange die Morde und die Gewalt weiter gehen. Wir sind nicht glücklich über die bevor stehende Wiederbesetzung des Gazastreifens, wenn das das ist, was geschehen wird; und wir sind nicht glücklich, wenn die Palästinenser im Dunkeln feiern müssen, weil ihre Transformatoren von der israelischen Armee zerstört wurden. Wir wollen ihre Feiern nicht verderben. Aber wenn das getan werden muss, wird es getan werden.

Mussa Mohammed Abu Marzuk ist in der zweithöchsten Position der politischen Führung der Hamas im syrischen Exil. Er soll ein „milder“ Politiker sein, kein blutrünstiger General. Er sagte dem „Spiegel“:

„Egal, was passiert, die Gewalt wird nie aufhören.“

Der Chef der israelischen Luftwaffe, Generalmajor Eliezer Shkedy, ist ein Mann des Militärs. Er soll einer der schlimmsten zionistischen Kriegstreiber sein, die den Palästinensern im Gazastreifen Kollektivstrafen auferlegen, so kann man von der BBC hören. Zum einigem Entsetzen israelischer Falken sagte er der Jerusalem Post:

Wenn wir wissen, dass [der Terrrist] seinen Sohn an der Hand hält, werden wir nicht schießen. Selbst, wenn der Terrorist gerade dabei ist eine Qassam abzuschießen und die Qassam uns töten soll. Wir werden nicht schießen. Das sollten Sie wissen. Und das ist etwas Beängstigendes.

Ich bin sehr stolz auf das, was wir tun. Ich finde, das ist bisher nicht da gewesen. Ich bin stolz auf unsere Moral. Ich bin stolz auf unsere operationalen Fähigkeiten.

Letztlich besteht unsere Stärke nicht nur aus militärischer Macht. Die ist Teil unserer Stärke. Die Stärke des jüdischen Volkes im Staat Israel und dem Land Israel ist in erster Linie unsere große moralische Stärke. Alles andere kommt daher.

Ein informativer Unterschied zwischen dem Hamas-„Politiker“ und dem israelischen General. Fall irgendjemand glaubt die Hamas werde gewinnen, hier die Pointe des Interviews mit Shkedy:

Unsere Abschreckungsfähigkeit, unsere Existenz? Ich denke, dass wir bis ans Ende der Zeiten hier sein werden.

Herr Marzuk, merken Sie sich das.

Einige Tunnel sind nicht zum Schmuggeln gedacht

Elder of Ziyon, March 28, 2013

Ma’an schreibt:

Ein Mitglied des bewaffneten Flügels der Hamas starb Donnerstag während einer Mission im östlichen Gazastreifen, sagten medizinische Offizielle und Zeugen.

Mohammed Ahmad al-Sarhi (20) aus dem Viertel Zaytoun in Gaza Stadt wurde beim Einsturz eines Tunnels getötet; drei weitere wurden verwundet, sagte Ashraf Al-Qidra, Sprecher des Gesundheitsministeriums.

Zeugen in der Gegend bestätigten gegenüber Ma’an, dass eine Gruppe Al-Qassam-Mitglieder in einem Tunnel östlich von Zaytoun operierten, als der Tunnel plötzlich einbrach.

Dieser Tunnel befand sich nicht ansatzweise in der Nähe der ägyptischen Grenze.

Was bedeutet, dass er entweder ein Untergrund-Bunker zum Lagern von Waffen war oder ein Tunnel, um Israelis zu entführen.

Die Al-Qassam-Internetseite der Hamas nannte ihn einen „Widerstandstunnel“.

Ein wenig Kontext ist schon nützlich.

Von al-Durah zu Badawi: Tödlicher Journalismus und wie Palästinenser mit ihrer Propaganda Konsens herstellen

Philippe Assouline, Huffington Post (blog), 5. März 2013

Es war ein entscheidendes Bild des letzten Flächenbrands im Gazastreifen: Hamas-Premierminister Ismail Haniyeh und der ägyptische Premierminister Hashim Kandil hielten die Leiche eines palästinensischen Kindes in die Kameras – das Gesicht des Jungen, seine leblosen Augen beschworen überzeugend die Welt: „Werdet ihr euch wegen der Tötung dieses Kindes jetzt endlich gegen Israel stellen?!“

Doch es war nicht Israel, das den 4-jährigen Mohammed Sadallah ermordete; es scheint die Hamas gewesen zu sein. In grotesker Ironie, wird berichtet, landete eine von tausenden Raketen, die die Hamas auf israelische Kinder abschoss, stattdessen auf dem 4-jährigen Jungen aus dem Gazastreifen. Die Islamistengruppe dachte sich nichts dabei aus dem Kind eine PR-Waffe zu machen – und die internationale Presse folgte brav. In derselben Woche versuchten palästinensische Aktivisten widerholt Fotos von toten arabischen Kindern als Werk Israels auszugeben. Die Fotos waren in Wirklichkeit Bilder syrischer Kinder, die Wochen früher von Bashar Assad massakriert wurden. Und in diesem Monat feuerte die UNO nach nie da gewesener öffentlicher Kritik Kulhood Badawi, eine ihrer hochrangigen Public Affairs-Beauftragten in Jerusalem. Badawi hatte versucht das Foto eines Mädchens, das 2006 bei einem Unfall getötet wurde, als Opfer Israels zu verkaufen. Diese Aktivisten, Badawi und die Hamas – deren Minister 2009 vom Gebrauch von „menschlichen Schutzschilden der Frauen, der Kinder … die die zionistische Bombardierungsmaschinerie herausfordern“ prahlte – nahmen an, dass die internationale Presse sich einfach auf ihr Wort verlassen würde, wie sie das immer getan hatte.

Blogger deckten ihre Lügen auf, doch der Schaden war angerichtet. Und der Schaden, wenn Journalisten gewissen palästinensischen Aktivisten beim Missbrauch des öffentlichen Mitgefühls zur Dämonisierung Israels helfen, wird in Toten gezählt – auf beiden Seiten.

Im Krieg um die Herzen und Köpfe begriffen einige der Propagandisten für die palästinensische Sache schon vor langer Zeit, dass Gefühle über Fakten triumphieren. Bilder und Anschuldigungen, die die Gefühle missbrauchen und die natürliche Empathie der Öffentlichkeit ausnutzen, sind unersetzbare Munition, um Mitgefühl für die Palästinenser und Feindseligkeit gegenüber Israel zu erzwingen. Yassir Arafat selbst unterstrich das zynisch im Januar 2002 – zwei Tage, bevor seine Fatah-Organisation sechs Gäste bei einer Bat Mitzvah-Feier in Israel ermordete – den Wert toter palästinensischer Kinder als Propagandamittel: „Das palästinensische Kinde, das einen Stein hält und sich einem Panzer stellt – ist das nicht die größte Botschaft an die Welt, wenn ein Held zum ‚Märtyrer‘ wird?“

Als Arafat diese Worte sprach, dachte er an die herzzerreißenden Bilder des Todes von Mohammed al-Durah. Dieser von France 2 im September 2000 gedrehte und weltweit verbreitete 50-Sekunden-Clip zeigt einen Jungen und seinen Vater, die im Kreuzfeuer gefangen saßen, sich ängstlich hinter ein Betonfass im Gazastreifen kauerten. Einige fesselnde Momente später springt das Bild, letzte Schüsse erschallen und eine Staubwolke verflüchtigt sich, um den leblosen Junge zu zeigen, der auf den Füßen seines Vaters hingestreckt ist. Charles Enderlin, Reporter von France 2, erzählt die Szene, obwohl er sie nicht erlebt hat und bestimmt der Welt gegenüber, dass der Junge und sein Vater „die Ziele israelischen Feuers“ waren.

Enderlins Bericht verbreitete sich wie ein Virus und war entscheidend beim Schüren der zweiten Intifada. Innerhalb von Tagen brüllte ein wütender Mob in Ramallah nach „Rache für das Blut von Mohammed al-Durah“, als er zwei verirrte Israelis zerstückelte. Eine Flut palästinensischer Selbstmordbomber machte oft dasselbe Motiv für die Ermordung hunderter israelische Zivilisten in entsetzlichen Anschlägen auf Restaurants, Schulen, Busse und Einkaufszentren geltend. Al-Qaida nutzte al-Durah als wichtiges Rekrutierungsmthema und Jihadisten enthaupteten 2002 Daniel Pearl mit al-Durahs Bild im Hintergrund. Im Westen klagte Enderlins Bericht Israel unwiderruflich an und lieferte moralische Deckung für Terroranschläge der Palästinensergruppen; viele gingen so weit Israel mit Nazideutschland gleichzusetzen. Ist es zwölf Jahre später ein Wunder, dass Mohammed Merah in Toulouse jüdische Schulkinder niederschoss, um die Tötung von „palästinensischen Kindern“ durch Israel zu rächen? Assistiert von den Nachrichtenmedien ist der Tod eines einzelnen Kindes zu einer weltweiten Lizenz Juden, Westler und ihre Kinder zu töten geworden.

Doch es war nicht Israel, von dem Mohammed al-Durah erschossen wurde.

Kritiker legten schnell die klaffenden Lücken in Enderlins Bericht offen: Al-Durah sollte an Blutverlust gestorben sein, doch die Aufzeichnungen zeigen kein Blut; das Bild seiner Leiche in einem Leichenschauhaus in Gazas erwies sich als das eines anderen Jungen; die Wunden, die sein Vater durch israelisches Feuer erlitten haben wollte, stammten von Messerstichen, die er Jahre zuvor erhielt. Am erdrückendsten ist, dass die Israelis aus ihrer Position al-Durah an diesem Tag gar nicht getroffen haben konnten.

Ironischerweise wurde einer der Aktivisten, der unermüdlich daran arbeitete die Wahrheit ans Lichts zu bringen, aufgrund öffentlicher Infragestellung der Glaubwürdigkeit der Arbeit Enderlins wegen Verleumdung verklagt. Als aber ein französisches Gericht France 2 anwies, die von Enderlin in seinem Bericht genutzten, nicht editierten Videoaufzeichnungen vorzulegen, entwirrten sich die Dinge für die Beschuldiger rapide. In dem Filmmaterial bewegt sich al-Durah, nachdem Enderlin den Jungen für tot erklärt hatte, seinen Körper auf wundersame Weise, hebt seinen Arm und lugt darunter hervor. Statt Feuergefechten zeigte die Aufzeichnung palästinensische Teilnehmer, die Verletzungen vortäuschen, „Schlacht“-Szenen vor Dutzenden Reportern führender Nachrichtenagenturen inszenieren und choreografieren – alles, während Kinder gelassen vor der israelischen Position herumlaufen. Die al-Durah-Story – der Auslöser einer Explosion von Gewalt und Leid – war eine Lüge. „Weißt du, das ist immer so“ und „Oh, sie mach das ständig“ sollen Enderlin und Vertreter von France 2 gesagt haben, als man sie mit den inszenierten „Nachrichten“ konfrontierte.

Dass Badawi letzte Woche entlassen wurde, sollte keine falschen Hoffnungen verursachen. France 2 und Enderlin zeigen keine Reue und das französische Medienestablishment schließt hinter ihnen seine Reihen. Das Fehlen von Berichten zu dieser Affäre deutet an, dass sie Enderlin – und ihren Berufsstand – erfolgreich vor Rechenschaftspflicht schützen.

Die internationale Presse sollte sich lieber fragen, wie hoch die Kosten ihrer Verdunkelung in einer Rufmord-Propagandakampagne sind. Wird der Frieden gefördert, wenn man diese Palästinensergruppen berücksichtigt, die auf Kinder schießen und Kinder benutzen, um künstlich die Welt stattdessen auf Israel zu konzentrieren? Warum schaffen die Medien einen Anreiz für Fatah, Hamas und andere, Kinder Gefahren auszusetzen, während die Kameras laufen? Und nicht weniger wichtig: Wie viele Unschuldige werden weiter wegen schlampigen Journalismus zum arabisch-israelischen Konflikt sterben?

Talal Abu Rahmeh, der palästinensische Kameramann, der al-Durahs Tod filmte, sagte 2001 einer marokkanischen Zeitung, dass er den Journalismus aufnahm, um für das palästinensische Volk zu kämpfen. Diese Worte – eine beißende Rüge des Fehlens der Sorgfalt der internationalen Presse bezüglich ihrer palästinensischen Stringer – erinnern gespenstisch an die Charta der Hamas: „Der Jihad ist nicht auf das Tragen von Waffen und die Konfrontation mit den Feind beschränkt. Das effektive Wort, der gute Artikel … sind Elemente des Jihad.“ Wie lange noch wird die internationale Presse als Gehilfe des Medienjihad dienen?

* Weitere Informationen gibt es auf http://www.aldurah.com/ und http://www.theaugeanstables.com/.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (03.-09.03.2013)

Sonntag, 03.03.2013:

Assad: Wir werden gegen Israel zurückschlagen. Ja, auch da steht der Frieden unmittelbar bevor, wenn nur die bösen Juden endlich wollten, nicht wahr?

Montag, 04.03.2013:

Die Lügenbolzen von der Al-Aqsa-Stiftung behaupten, am Sonntag habe eine israelische Soldatin Frauen, die den Koran studierten, vertreiben wollen und dabei einen Koran durch die Gegend getreten. Die angeblichen Beweisfotos und -videos können das nicht ansatzweise belegen.

Der Shin Bet berichtet, dass die Zahl der Terroranschläge im Februar signifikant angestiegen ist.

Mittwoch, 06.03.2013:

Fast untergegangen: Schon am 23. Februar wurde im Gazastreifen eine Rakete gestartet, die aber noch am Abschussort explodierte. Das erklärt vielleicht, wieso Israel nach den beiden Raketen vom 26. Februar den Übergang Kerem Shalom für sechs Tage schloss – es war nicht der erste Angriff(sversuch) der Terroristen nach der Operatoin Amud Anan und die IDF wollte eine stärkere Botschaft nach Gaza schicken, dass der Rückfall auf den Status quo gelegentlicher Raketen inakzeptabel ist.

Auf der syrischen Seite der Grenze auf dem Golan sind offensichtlich Al-Qaida-Kämpfer aktiv und studieren die Patrouille der IDF. Außerdem sind sie schwer bewaffnet. Nur eine Frage der Zeit, bis sie anfangen auf Israel zu schießen? (Und nach Aussage von John Kerry bekommen die syrischen Rebellen – also auch die Al-Qaida – von den USA Waffen.)

Die Bürger Israels erhalten wieder Reisewarnungen. Der Sinai, die Türkei und Tunesien sind besonders gefährliche Regionen, wo Hisbollah und Iran verstärkt versuchen wollen Israelis zu entführen oder zu töten.

Donnerstag, 07.03.2013:

Ja, der Frieden ist in greifbarer Nähe: Ägypten hat die Hamas nie aufgefordert ihren „bewaffneten Kampf“ gegen Israel aufzugeben, ließen die Terroristen wissen.

Freitag, 08.03.2013:

Die IDF übt für den nächsten Krieg mit der Hisbollah.

Samstag, 09.03.2013:

Liebesgrüße aus dem Iran: „Der Countdown zum Angriff auf Israel hat begonnen – mit der Hoffnung es komplett vom Planeten auszumerzen.“

Heckmeck:
König Abdallah von Jordanien hat große Hoffnung, dass Obamas Besuch in Israel den Friedensprozess wieder in Gang bringt. Hm, dazu müsste er den Terroristen klar machen, dass sie nichts zu erwarten haben, wenn sie nicht endlich auch mal was für den Frieden tun statt sich zu verweigern und zu morden, oder?

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2013“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

Terror im Süden

Zusammenfassung der Ereignisse an der ägyptischen Grenze nördlich von Eilat durch die IDF:

Beim mehrteiligen Terroranschlag gegen israelische Zivilisten wurden acht Personen getötet und rund 40 verletzt. In einem geplanten Anschlag schossen Terroristen auf israelische Zivilisten, die auf dem Weg nach Eilat waren, einem beliebten Touristenziel für Sommerurlaube. Alle Vorfälle fanden in der Nähe der ägyptischen Grenze statt. Israelische Geheimdienst-Informationen sagen, dass die Terroristen aus dem Gazastreifen kamen.

Gegen 12 Uhr mittags am 12. August 2011 eröffneten Terroristen das Feuer auf einen israelischen zivilen Bus der Linie 392, der auf dem Weg nach Eilat war. Vierzehn Menschen wurden verletzt und in ein nahe gelegenes Krankenhaus evakuiert. Der Busfahrer fuhr weiter und hielt an einem Sicherheits-Checkpoint, um den Vorfall zu melden.

Bei gleichzeitigen Vorfällen entlang derselben Straße zerriss eine Bombe einen zivilen Bus ohne Passagiere und tötete den Fahrer; Terroristen feuerten auf zwei zivile Fahrzeuge. Soldaten der IDF wurden losgeschickt, um zivilen Opfern zu helfen; auf dem Weg zum Ort des Vorfalls wurde auf sie geschossen, wobei Oberfeldwebel Moshe Naftali (22) getötet wurde.

Zusätzlich fing das israelische Raketenabwehrsystem Eiserne Kuppel zwei Raketen ab, die aus dem Gazastreifen nach Israel geschossen wurden.

Die operative Reaktion der IDF:

Im Verlauf der Nacht beschossen Flugzeuge der Luftwaffe sieben Ziele im Gazastreifen. Im nördlichen Gazastreifen gehörten zu den Zielen eine Waffenproduktionsstätte du zwei Orte mit Terroraktivitäten. Im südlichen Gazastreifen gehörten zu den Zielen zwei Schmuggeltunnel, ein Terrortunnel und zwei Orte mit Terroraktivitäten.

Es wurden direkte Treffer bestätigt; an einer Reihe von Zielen wurden Sekundärexplosionen festgestellt.

Diese Orte wurde in Antwort sowohl auf die verbundenen Terroranschläge beschossen, die die gestern gegen Mittag in der Nähe der Stadt Eilat stattfanden, als auch auf den Abschuss von Raketen vom Gazastreifen auf Israel.

Von der IDF hieß es darüber hinaus, dass man die Hamas für alle aus dem Gazastreifen ausgehenden Terroranschläge gegen Israel zur Verantwortung ziehen wird.

Seit gestern Nachmittag wurden insgesamt 15 Raketen auf Israel abgeschossen, die sich vor allem gegen größere Bevölkerungszentren richten. Das Abwehrsystem schoss 4 Raketen ab.

Gegen 9 Uhr (Ortszeit) wurde Ashdod mit Raketen angegriffen; 1 traf das Dach einer Synagoge (3 Verletzte), eine weitere schlug neben einer Schule ein.

Im Juli und August schossen die Terroristen rund 50 Raketen und Mörser aus dem Gazastreifen nach Israel, darunter 5 Grads. Seit Jahresbeginn waren es mehr als 350.

(Einzelheiten zum Verlauf des gestrigen Tages, so weit er festgehalten werden konnte, sind in den Friedfertigkeiten 2011 zu finden.)

Update: Uli hat eine Karte mit den Hauptpunkten der Anschläge und dem zeitlichen Ablauf eingestellt: