Während die Medien Israel beschimpfen, soll die Hamas genug Geld versteckt halten, mit dem der Gazastreifen komplett wiederaufgebaut werden könnte

Akiva van Koningsveld, HonestReporting, 17. August 2021

Die führende deutsche Zeitung DIE WELT hat ein Exposé zum geheimen Auslands-Investmentportfolio der Hamas veröffentlicht. Nach Angaben von Dokumenten, die die Zeitung aus westlichen Geheimdienstquellen erhielt, besitzt die von den USA zur Terrororganisation erklärte Gruppe Anteile an rund 40 internationalen Firmen im Nahen Osten und Nordafrika mit einem Schätzwert von mehr als $500 Millionen.

„Seit Jahren gab es Gerüchte über ein solches Portfolio, die jetzt durch auf einem Hamas-Computer gefundene Informationen bekräftigt zu sein scheinen“, hielt WELT-Chefkorrespondent Clemens Wergin fest. „Die Bilanz enthält auch verschlüsselte Hinweise auf 49 Millionen US-Dollar, die aus dem Portfolio in die Schatullen der Hamas gingen, von denen geschätzte 40% in Militär-/Terrorausgaben flossen.“

Nach Angaben israelischer Daten reichen alleine diese $49 Millionen aus um im Gazastreifen 1.405 Häuser, 310 Kliniken, 114 Moscheen oder 98 Schulen zu bauen. Das würde, was nicht gesagt werden muss, viel dazu beitragen die Enklave nach dem 11-tägigen, von der Hamas angefangenen Konflikt mit Israel im Mai wieder aufzubauen. Weiter gefasst würden die mutmaßlich von der Hamas gebunkerten $500 Millionen ausreichen, um – nach Angaben der Weltbank – allen während des Kriegs eingehandelten physischen Schaden sowie die sich daraus ergebenden wirtschaftlichen Verluste zu reparieren.

Trotzdem wurde die Story des offenkundigen Auslands-Investitionsportfolios der Hamas – dessen Wert fast dem Nettovermögen von Queen Elizabeth entspricht – nur von zwei englischsprachigen Medienorganen aufgegriffen, nämlich The Algemeiner und der The National mit Sitz in de VAE. Und das, obwohl die New York Times, CNN, die Washington Post und andere hoch gehandelte Organe haben seit dem Waffenstillstand vom 21. Mai mehr als 80 Artikel zum künftigen Weideraufbau des Gazastreifens veröffentlichten.

Die ganze Zeit über wird Israel öfter als nur ein paar Male für den fehlenden Fortschritt zu einer langfristigenWaffenruhe verantwortlich gemacht worden, der dem von der Hamas regierten Gebiet die Wiederherstellung gestatten würde. Unerwähnt bleibt, dass de facto die Terrororganisation daran schuld ist, in erster Linie mit ihrer Forderung, dass ihr Zugang zu Dutzenden Millionen Dollar Bargeld aus Qatar gewährt wird ohne irgendwelche Garantieren zu geben, dass das Geld auch wirklich für humanitäre oder zivile Zwecke verwendet werden wird.

Insbesondere israelische Medienberichte legen nahe, dass die Hamas es ablehnt die Gelder per Überweisung anzunehmen; stattdessen besteht sie darauf, dass das Geld weiter in mit Bargeld vollgestopften Koffern weitergegeben wird. Israel und die palästinensische Autonomiebehörde üben beide ihrerseits ziemlichen Druck aus, dass die Gelder strenger Aufsicht unterzogen werden, damit sie von der Hamas nicht für Terroraktivitäten verwendet werden.

„Wir arbeiten auch an einer Lösung, die humanitäre Hilfe für die Einwohner des Gazastreifens erlauben wird, aber ohne Koffer voller Dollar“, betonte der israelische Premierminister Naftali Bennett letzten Monat. Gazas Herrscher jedoch haben Berichten zufolge über ägyptische Vermittler wissen lassen, sollten Jerusalem und Ramallah nicht ihren absurden Bedingungen zustimmen, dann werden sie eine neue Runde der Gewalt gegen den jüdischen Staat lostreten.

Am 12. August zitierte die der Hamas nahe stehende Nachrichtenagentur Safa eine „informierte Quelle“ damit, dass die Terrororganisationen im Gazastreifen wegen des Themas „auf eine Eskalation mit Israel hinarbeiten“. Die Drohungen wurden am Samstag intensiviert, als Hamas-Sprecher Hazem Qassem vor einer „jederzeit möglichen Explosion“ warnte. Die al-Nasser Salah al-Din-Brigaden, eine große Terrorfraktion, die am jüngsten Konflikt teilnahm, sagte, die Organisationen „werden dem Feind nicht mehr Zeit geben“.

Am Montagnachmittag ließ die Terrororganisation ihrer Drohung Taten folgen, als die seit dem Waffenstillstand vom 21. Mai erste Rakete aus dem Gazastreifen gefeuert wurde. Das Raketenverteidigungssystem Eiserne Kuppel fing das Projektil ab, das in der Stadt Sderot wie auch umliegenden jüdischen Gemeinden die Sirenen auslöste. Der Angriff, der anfangs von keiner Fraktion für sich beansprucht wurde, fand statt, als die Terrorgruppen im Gazastreifen sich zur Diskussion „wichtiger nationaler Fragen“ treffen sollten.

Artikel der der auf Linie der Hamas befindlichen Medien sowie eine Äußerung auf der Internetsete der Terrororganisation haben regelmäßig auf die Verzögerung des Empfangs qatarischen Bargelds als Hauptgrund für die andauernden Spannungen hingewiesen.

Auslandsmedien hingegen haben die Forderung der Hamas, die Koffer voller Bargeld im Tausch für vorläufige Ruhe zu erhalten, komplett ignoriert – selbst als DIE WELT aufdeckte, dass der Reichtum der Hamas ausreicht den Gazastreifen mit eigenen Mitteln wieder aufzubauen. Der Bericht von Associated Press über das Raketenfeuer von Montag z.B., der in der Washington Post und bei ABC News abgedruckt wurde, überspielte das Thema komplett. AP hingegen verknüpfte den Angriff mit Zusammenstößen dieser Woche zwischen palästinensischen Terroristen und israelischen Sicherheitskräften in der Westbank.

„Sie [die Rakete] kam nur Stunden, nachdem israelische Truppen während einer spätabendlichen Razzia in der besetzten Westbank mit palästinensischen Bewaffneten aneinander gerieten, wobei in einer der tödlichsten Schlachten in dem Gebiet in Jahren vier Palästinenser getötet wurden“, lautete ein Satz dem Artikel.

Wie auch während des Konflikts im Mai üblich, schreiben AP und andere Publikationen wieder Israel die Verantwortung für die Eskalation zu, die die palästinensischen Terrororganisationen seit Wochen angekündigt haben.

Tatsächlich scheint die Hamas bereit zu sein weiteres unschuldiges Leben zu opfern, sollte sie nicht kaltes, hartes Bargeld in die Hände bekommen, obwohl sie auf einem grotesk großen finanziellen Polster sitzt, das die Situation der gewöhnlichen Gazaner enorm verbessern könnte.

Kontaktieren sie Associated Press und fordern Sie, dass man dort entscheidenden Kontext zu den zunehmenden Spannungen zwischen Israel und dem Gazastreifen mitberichtet.

Übrigens: Mahmud Abbas‘ Fatah sagt ausdrücklich, dass sie Israel vernichten will

Elder of Ziyon, 22. Juni 2021

Ich habe diesen Artikel in der offiziellen Nachrichtenagentur WAFA aus dem März verpasst, aber am „Tag des Landes“ gelobte die Fatah die Kontrolle über ganz Israel zu übernehmen.

Die palästinensische nationale Befreiungsbewegung „Fatah“ bestätigte, dass das Land der Kern des Konflikts ist und dass unser Volk seine Standhaftigkeit auf dem Land seiner historischen Heimat Palästina fortsetzen wird und alle Opfer bringen für seine Befreiung von der israelischen Besatzung bringen wird.

Die Fatah sagte in einer Erklärung, die am heutigen Montag zum 45. Jahrestag des Ewigen Tages des Landes von der Kommission für Information und Kultur ausgegeben wurde, dass der Kampf um unser palästinensisches Volk mit einem festen Willen seit mehr als 100 Jahren fortgesetzt wird und dass er nicht aufhören wird, bis seine Freiheit als Herren des Landes erzielt ist.

Der Artikel glasklar darin, dass er sich auf das gesamte Land des „historischen Palästina“ bezieht, denn er verweist auf den Negev, Galiläa und das „Dreieck“.

… Dieser Tag ist einer, mit dem Augenblicke in der Geschichte der palästinensischen Sache definiert werdne und ein komplett bewusster Akt des Kampfes, sowie die Reaktion der Fatah auf die Nakba Palästina 1948 und ihren Beginn der Revolution, um das Ziel der Befreitung das Landes und die Rückkehr zu betonen.

Jeder, der glaubt, dass die größte palästinensische politische Partei in der PA ihre Ansprüche aufgeben würde, wenn sie einen Staat in der Westbank und dem Gazastreifen bekommt, ist willentlich blind.

Die Lüge, die Jerusalem in Brand setzt

„Die Al-Aqsa ist in Gefahr“ wird herausgeschleudert, um religiösen Terrorismus anzuwerfen, wenn die nationale Motivation verweht. Derweil erlaubt Israel, dass das unfassbare Zugeständnis, das es 1967 machte, als selbstverständlich betrachtet wird.

Nadav Shragai, Israel HaYom, 9. Mai 2021

Rund 20 Jahre nach den Krawallen vom Oktober 2002 auf dem Tempelberg und den unvergessenen Äußerungen des damaligen Führers der Partei Ra’am, MK Abd al-Malik Dahamsche, er wäre „bereit der erste Schahid zu sein, der die Al-Aqsa verteidigt“, geben beide Arme der Islamischen Bewegung in Israel – der legale Südliche Zweig wie auch der verbotene Nördliche – heute Ähnliches von sich.

Alles ist koordiniert: Die ideologische Linie ist die der Muslimbruderschaft. Die Operation vor Ort und die Aufstachelung werden von der Hamas, der Islamischen Bewegung und einigen Arabern in Ostjerusalem erledigt. Die palästinensische Autonomiebehörde ist wie üblich mit dabei. Das ist dieselbe Achse, die während der Krise um die Metalldetektoren aktiv war. Es handelt sich um dieselbe Achse, die während der aktuellen Schlägereien am Damaskustor einsetzte. Es ist auch jetzt dieselbe Achse. Das Ziel ist, den Konflikt auf religiöse Linien zu schieben, nachdem die nationalistische Frage sich als für einen Flächenbrand unzureichend erwies. Der Weg das zu tun läuft über dieselbe alte Lüge: „Die Al-Aqsa ist in Gefahr.“

Manchmal handelt es sich um eine wahnhafte Behauptung, Israel plane die Moscheen auf dem Tempelberg abzureißen. Manchmal ist es eine niederträchtige Behauptung, Israel plane angeblich am Status quo auf dem Tempelberg herumzubasteln, wenn genau das Gegenteil wahr ist: Die Muslime sind diejenigen, die den Status quo gewaltig umstoßen.

Aber diese Geschichten haben vor langer Zeit aufgehört nur Propaganda und Aufstachelung zu sein. Sie sind Ersatz für Terrorismus und Katalysator für Terroranschläge, Krawalle und jetzt einen Halbaufstand geworden, dessen Zweck darin besteht Israels Zugriff auf und Souveränität über die Altstadt von Jerusalem und den Tempelberg zu schwächen.

Die neue Gleichung, die Hamas versucht zu konstruieren, ist eine, in der Israel in Jerusalem im Tausch für Ruhe abgibt, sowohl in der Stadt selbst als auch in Judäa und Samaria und dem Gazastreifen. Diese Formel, ob es nun um den Tempelberg oder das Viertel Scheik Jarrah/Schimon HaTzadik geht oder um den Bau im Viertel Har Homa, sollte mit strenger Hand niedergeschlagen werden. Die Hamas betrachtet jedes Zugeständnis in Jerusalem oder überhaupt als Schwäche und Ermutigen, um die Krawalle, den Terror sowie Aufwiegelung und mehr zu intensivieren.

Die Öffentlichkeit in Ostjerusalem, arabische Israelis und die Araber in Judäa, Samaria und dem Gazastreifen sind versiert darin die Fiktion der „Al-Aqsa in Gefahr“– und der angeblich nötigen Verteidigung – einzusetzen, um politische und nationale Zwecke durchzusetzen. Der Vater der Verleumdung und des religiösen Terrorismus in Israel war der Großmufti Haddsch Amin al-Husseini. Sein Nachfolger ist Scheik Raed Saleh, derzeit im Gefängnis, wie er es verdient. Salehs Verbündete und Schüler sind diejenigen, die jetzt Jerusalem und den Tempelberg in Flammen setzen.

Zur „Al-Aqsa ist in Gefahr“-Koalition, die in den letzten Jahren Terrorismus hervorbrachte, gehören auch die Islamische Bewegung in Israel, einige arabische Knesset-Abgeordnete, die PA und ihre Sprecher, alle Arme der PLO, die Fatah, der türkische Führer Recep Tayyip Erdoğan, die Hamas, der Palästinensische Islamische Jihad, die Hisbollah, der Iran, Syrien sowie Mitglieder des Blocks, der sich mit der moderaten arabischen Welt in Ägypten, Jordanien, Saudi-Arabien und den Golfstaaten sowie Indonesien identifiziert. Seit Jahren haben deren Mitglieder versucht sich einander bei der Aufstachelung und im Radikalismus auszustechen, weil schon das Thema anzurühren ihnen in den Augen ihres jeweiligen Publikums und ihren Kreisen Vertrauenswürdigkeit gibt.

Der Diskurs, in den der radikale Islam die Welt wie auch uns [die Israelis] zieht, fokussiert sich fast ausschließlich auf den heiligen Status des Tempelbergs für Muslime. Niemand erinnert die Welt an das enorme, unglaubliche Zugeständnis zum Berg, das Israel bereits gemacht hat, schon 1967, als es ihn in die Hände einer rivalisierenden Religion, des Islam, gab, für den er nur der drittheiligste Ort ist, was den Rechten der Juden dort massiven Schaden zufügte.

Aus irgendeinem Grund ist diese Tatsache, die nun wirklich schwer zu akzeptieren ist, etwas geworden, das für selbstverständlich gehalten wird, was es aber nicht sein sollte. Es gibt nirgendwo auf der Welt ein solches Beispiel eines anderen Zugeständnisses wie dieses in Beziehungen zwischen den Religionen, aber Israel spielt es herunter, als sei das nie geschehen.

Stoppt die Rekrutierung palästinensischer Kinder als Soldaten

Elder of Ziyon, 15. Februar 2021

Darf ich Ihnen Anas und Saad Al-Skafi vorstellen? Sie waren Zwillinge, die für den Islamischen Jihad kämpften.

Ihren Todesanzeigen auf der Internetseite des militärischen Arms des Islamischen Jihad von heute. Sie können sehen, dass sie am 5. Dezember 1996 geboren wurden – und sie starben am 20. Juli 2014.

Was bedeutet, dass sie 17 Jahre alt waren.

Sie sind nur zwei der Kindersoldaten, die Hamas, Islamischer Jihad und Fatah regelmäßig nutzen. Erst letzten Monat wurde ein 17-jähriger getötet, als er versuchte einen IDF-Soldaten zu erstechen.

Es gibt Dutzende Beispiele von Kindern, die rekrutiert worden sind, um Israels anzugreifen oder in den Terrorarmeen im Gazastreifen zu kämpfen.

Hamas und Islamischer Jihad prahlen offen mit den paramilitärischen Programmen ihrer Sommerlager.

Diese Woche ist die zweite jährliche Woche der Palestinian Child Soldiers (PCS[1]), in der Petitionen an Menschenrechtsgruppen geschickt werden, um das Bewusstsein für diese illegale Praxis zu wecken. In der Literatur zur PCS-Woche heißt es:

  • Nach Angaben der Prinzipien von Paris aus dem Jahr 2007 wird jeglicher Einsatz von Minderjährigen (17 Jahre alt oder jünger) in jeglichen militärischen Aufgaben, sei es durch staatliche oder nichtstaatliche Akteure, von der internationalen Gemeinschaft abgelehnt und ist unmoralisch. Jahrzehnte lang sind palästinensische Minderjährige in unterschiedlichen militärischen Funktionen verwendet worden, von Gruppen, zu denen die PLO, Hamas, PFLP und der Palästinensische Islamische Jihad gehören, was sich aber nicht auf sie begrenzt. Die militärischen Positionen, die sie inne gehabt haben, auf die sie aber nicht beschränkt sind: Kampftruppen, Selbstmordbomber, Terroristen, militärische Tunnelgräber, Schlepper für Sprengsätze und Munition, menschliche Schutzschilde, stehen bei organisierten Massenkrawallen in der ersten Reihe, Kuriere sowie Spione und Späher.
  • Das Ziel der PCS-Woche ist es, die Verwendung palästinensischer Minderjähriger für militärische Zwecke bewusst zu machen und zu beenden. Jahrzehnte lang ist dieses systemische Problem als ohne Bezug zu Einzelvorfällen ignoriert oder weggewischt worden. Ohne Druck oder Konsequenzen für die Verwendung in der Praxis hat systemische Militanz von Palästinenserkindern floriert.
  • Die Coalition to Save Palestinian Child Soldiers[2] ruft die UNICEF auf von der Hamas, dem Palästinensischen Islamischen Jihad, der PLO und der PFLP zu fordern, dass sie in Übereinstimmung mit den Prinzipien von Paris zu agieren und die systemische Nutzung von palästinensischen Kindern in militärischen Einsätzen jeglicher Art einzusetzen.

Auf dieser Seite können Sie der UNICEF einen Brief schicken.

[1] palästinensischen Kindersoldaten

[2] Koalition zur Rettung palästinensischer Kindersoldaten

Terrorherrschaft: Die Volksfront zur Befreiung Palästinas (PFLP)

Akiva van Koningsveld, HonestReporting,19. Januar 2021

Die Volksfront zur Befreiung Palästinas (PFLP) ist eine linksextreme Gruppe und die zweitgrößte Fraktion der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO), die als die offizielle „Stimme“ des palästinensischen Volks gilt und deren Vorsitzender PA-Präsident Mahmud Abbas ist. Während der Einfluss der PFLP beim palästinensischen Volk abebbt und zunimmt, erfährt ihr bewaffneter Arm vorwiegend aufgrund der Unterstützung durch den Iran eine rapide Wiederbelebung.

Seit ihrer Gründung hat die PFLP mehrere Anschläge weltweit sowie viele gegen israelische Zivilisten und Soldaten organisiert und ist daher von Israel (1986), von den USA (1997), der Europäischen Union (2002) und Kanada (2013) sowie mehreren weiteren Ländern als Terrororganisation gekennzeichnet worden.

Die Organisation hat Aufrufe zur Entwaffnung im Kontext mit Friedensverhandlungen mit dem jüdischen Staat wiederholt abgelehnt.

Die Geschichte der PFLP

Nach Israels Sieg im Sechstage-Krieg schlossen sich Verschiedene Organisationen zusammen, um die Volksfront zur Befreiung Palästinas zu bilden. Die treibende Kraft hinter dem Schritt war George Habasch, der am 11. Dezember 1967 verkündete, dass seine arabisch-nationalistische Bewegung sich unter mit anderen Kräften unter einem Schirm mit den Helden der Rückkehr, der Palästinensischen Befreiungsfront, der Jugendorganisation für Rache und „mehreren anderen palästinensischen Gruppen im Heimatland“ zusammenschloss.

Ursprünglich erhielt die PFLP Unterstützung aus Ländern wie der Sowjetunion, Syrien und China. Sie hielt zudem enge Verbindungen zu anderen linksextremen Gruppen wie der deutschen Rote Armee Fraktion, den italienischen Brigate Rosse und der französischen Action Directe.

Nach dem Zusammenbruch der UdSSR suchte die PFLP andere Sponsoren. Heute hat die historisch säkulare Terrororganisation in der Islamischen Republik Iran einen neuen Gönner gefunden.

Bald nach ihrer Gründung spalteten sich mehrere Fraktionen von der PFLP ab.

Zum Beispiel spaltete sich 1968 die PFLP-Generalkommando (PFLP-GC) ab, um sich direkter auf Terrorismus zu konzentrieren. Diese von Ahmed Jibril angeführte Gruppe verübte zahlreiche Anschläge auf israelische Ziele. Die PFLP-GC hat Unterstützung aus Teheran und Damaskus erhalten.

Ein Jahr später bildeten weitere PFLP-Mitglieder, angeführt von Nayef Hawatmeh, die Demokratische Front für die Befreiung Palästinas, die am besten wegen des Ma’alot-Massakers von 1974 bekannt ist, bei dem in Israel 22 Oberschüler und vier Erwachsene ermordet wurden.

Derweil war George Habash bis 2000 Generalsekretär der PFLP. Sein Nachfolger Abu Ali Mustafa wurde kurz nachdem er den Posten übernahm bei einem israelischen Luftangriff getötet. Der militärische Arm der Gruppe, anfangs die Roten Adler genannt, wurde danach nach Mustafa umbenannt. Der aktuelle PFLP-Führer Ahmed Sa’adat sitzt in Israel eine 30-jährige Gefängnisstrafe ab, weil er mehrere Anschläge befahl und leitete.

Ein „Volkskrieg“: Die PFLP-Ideologie

Die PFLP kombiniert säkularen arabischen Nationalismus mit traditioneller linksextremer Revolutionsideologie. Habash betrachtete „den zionistischen Feind“ als neokolonialistisches Projekt westlicher Mächte. Gemäß ihres Programms von 1969 betrachtet die PFLP Terrorismus gegen Israel „zu allererst“ durch die Linse eine Klassenkampfs.

Die Plattform greift daher nicht nur den Zionismus an, sondern verdammt auch die „arabische Bourgeoisie“, weil sie Friedensgespräche mit der Aussicht einen Palästinenserstaat an der Seite eines jüdischen Staates betreibt. Nach Maßgabe der PFLP wirbt jede friedliche Lösung des arabisch-israelischen Konflikts für jüdische Selbstbestimmung, die sie vehement überall zwischen Jordan und Mittelmeer ablehnt.

Um das zu erreichen fordert die Gründungserklärung der PFLP alle Araber auf den bewaffneten Kampf – heißt: Terrorismus – gegen Israel zu betreiben. In den Augen der PFLP widerlegte der Sechstage-Krieg die „bourgeoise Theorie“, Israel könne mit konventioneller Kriegsführung besiegt werden. Stattdessen stellt sich die Organisation einen „Volkskrieg“ mit asymmetrischen Taktiken vor. „Jeder Bürger hat die Möglichkeit der Besatzung mit allen Mitteln Widerstand zu leisten“, hat Habash insistiert.

Die Spezialität der PFLP: Internationaler Terrorismus

Innerhalb weniger Monate nach ihrer Gründung gewann die PLFP durch die Inszenierung von Terroranschlägen und Flugzeugentführungen einen berüchtigten Ruf. Yoram Schweitzer, ein Forscher an Israels Institut für Nationale Sicherheitsstudien (INSS) legt nahe, dass die PFLP das Wesen des Terrorismus grundlegend verändert; erstens durch Anschläge auf globale Ziele mit der Aussicht weit verbreitet Aufmerksamkeit auf die Sache der Palästinenser zu ziehen und dann durch die Rekrutierung von Ausländern.

„Diese Innovationen ermöglichten es der PFLP und ihrer Ableger einige der dramatischsten Operationen auszuführen, die das 20. Jahrhundert erlebt hat, womit ein Trend gesetzt wurde, der erst Jahrzehnte später durch die Anschläge vom 11. September 2001 gebrochen wurde“, schrieb Schweizer in seinem Aufsatz Innovation in Terrorist Organizations. The Case of PLFP and its Offshoots.[*]

Zu einigen der beachtenswertesten Terroranschläge im ersten Jahr der PFLP gehörten die einzige erfolgreiche Entführung eines israelischen El Al-Flugzeugs, Angriffe am Boden auf europäische Flughäfen sowie Bomben auf israelische und jüdische Geschäfte. Experten ziehen auch eine Verbindung der Gruppe zur Belagerung der OPEC vom Dezember 1975 und der berüchtigten Entführung eines Air France-Flugzeugs 1976.

Auch während der Zeiten Intifada (2000 bis 2005) bereitete der bewaffnete Arm der PFLP dutzende Terrorakte vor, darunter mehrere Selbstmord-Bombenanschläge und die Ermordung von Rehavam Ze’evi, dem damaligen israelischen Tourismusminister. Israelische Offizielle haben Ahmad Sa’adat beschuldigt Ze’evis Ermordung direkt befohlen zu haben.

Nach der zweiten Intifada bestanden die Terror-Aktivitäten der PFLP hauptsächlich aus Raketen- und Mörserfeuer auf israelische Zivilisten, die nahe des Gazastreifens leben. Mit der PFLP verbundene Einheiten sind zudem Berichten zufolge daran beteiligt Sprengsatz-Ballons auf israelische Städte im Umfeld der von der Hamas beherrschten Enklave zu schicken.

2012 wurden dann zwei Terroristen mit Verbindungen zur PFLP wegen der Ermordung von fünf Mitgliedern der Familie Fogel im israelischen Ort Itamar verurteilt. Zwei Jahre später übernahm die Gruppe die Verantwortung für ein Massaker in einer Synagoge in Jerusalem. 2019 beanspruchte die Gruppe den Terroranschlag für sich, bei der die 17-jährige Israelin Rina Schnerb getötet wurde; sie wurde durch einen Sprengsatz getötet, als sie mit ihrer Familie an einer beliebten Quelle nahe Dolev in der Westbank wanderte. Die Bombe verletzte auch Rinas Vater und Bruder.

Nachdem israelische Sicherheitskräfte Mitglieder der verantwortlichen PFLP-Zelle festnahmen, pries die Gruppe die Täter als „Helden“.

Nach dem Mord deckte der Shin Bet (Israels Inlands-Geheimdienst) ein umfangreiches Netzwerk an PFLP-Agenten auf, die planten „bedeutende“ Anschläge zu verüben. Mit der Hilfe des Iran beschafften sich die Terroristen große Mengen an Waffen und Material zum Bombenbau.

„Lange wurde sie als Fossil des Kalten Krieges betrachtet, aber die Organisation ist in den letzten Monaten zu bescheidener Berühmtheit aufgestiegen“, warnte Nahost-Analyst Jonathan Spyer letztes Jahr in einem Artikel.

Die Verbindungen der PFLP zu „Menschenrechts“-Organisationen

In der Gründungserklärung von 1967 forderte George Habash einen „totalen Boykott aller wirtschaftlichen, bürgerlichen und politischen Institutionen des Feindes [Israel] und eine Ablehnung aller Beziehungen“. In der Tat betrachtete Habash die Isolierung Israels durch eine internationale Propagandakampagne als Parallel-Strategie zu Terrorismus, die letztlich zum Untergang des Landes beitragen könnte.

Die PFLP ist daher eng in die antiisraelische Bewegung Boykott, De-Investition und Sanktionen (BDS) involviert. PLFP-Funktionäre sind bei verschiedenen BDS propagierenden NGOs als Mitarbeiter angestellt oder Vorstandsmitglieder. In anderen Fällen wurden die NGOs von der PFLP gegründet.

Der Mord an Rina Schnerb hebt die Verbindung zwischen der PFLP und verschiedenen sogenannten Menschenrechts-Organisationen hervor. Zwei Beschäftige der Gewerkschaft der Komitees der Landwirtschaftlichen Arbeiter (UAWC), angeblich eine Organisation, die palästinensische Bauern unterstützt, gaben zu den Anschlag geplant und ausgeführt zu haben.

Obwohl ein von USAID genehmigtes Audit die UAWC bereits als „die Landwirtschaftsorganisation der PFLP“ beschrieben hatte, haben verschiedene europäische Länder die Gruppe weiterhin unterstützt. Die niederländische Regierung, einer der Hauptsponsoren der UAWC, gab 2020 zu, einen Teil der Gehälter der Terroristen bezahlt zu haben, die Schnerb ermordeten. Die Niederlande stoppten daraufhin die Gelder für die UAWC abhängig vom Ergebnis einer Untersuchung.

NGO Monitor hat Berichte veröffentlicht, die viele weitere NGOs mit Verbindungen zur PFLP detailliert beschreiben; die meisten davon werden von europäischen Regierungen unterstützt.

[+] Innovation in Terrororganisationen. Der Fall der PFLP und ihrer Ableger

Palästinenser verurteilen Israel, zählen aber auf seine medizinische Versorgung

Während von der Hamas festgehaltene Israelis grausamster Folter unterworfen sind.

Hugh Fitzgerald, FrontPage Mag, 15. Dezember 2020

Saeb Erekat verbrachte sein Leben damit Israel und die Israelis zu denunzieren. Aber als er an Covid-19 erkrankte, bestand er darauf im Hadassah-Krankenhaus behandelt zu werden, wo er – wie er wusste – einen Behandlungsstandard erhielt, der in palästinensischen Krankenhäusern nicht erreichbar ist.

Er ist einer von vielen Palästinensern, die auf israelische medizinische Versorgung gesetzt haben. Ein Bericht zu diesem Phänomen findet sich HIER:

Der mit dem Coronavirus in Zusammenhang stehende Tod des ranghohen Palästinensers Saeb Erekat in Jerusalems Hadassah-Krankenhaus hat in der israelischen Gesellschaft eine Debatte um Medizin und Moral und den Zynismus und die Undankbarkeit der Palästinenser in ihren Beziehungen zu Israel wieder entfacht.

Erekat, den ich persönlich kannte, ist ein perfektes Beispiel: Er arbeitete unermüdlich nicht nur daran Israel zu delegitimieren, sondern es mit Mitteln wirtschaftlicher Strangulation über seine nicht enden wollende weltweite Werbung für die BDS-Kampagne zu vernichten. Er beschuldigte Israel ein „Apartheid“-Staat zu sein, unterstützte aktiv den „Widerstand“ (eine Beschönigung für palästinensischen Terrorismus, der darauf abzielt Israelis zu töten), forderte einen Tsunami von Millionen „zurückkehrenden palästinensischen Flüchtlingen“, um Israel zu überwältigen und demografisch als Heimatland des jüdischen Volks zu vernichten und trat für die Beendigung der Koordination zwischen Israel und der palästinensischen Autonomie (PA) ein.

Trotzdem wurde er nie von einer westlichen Regierung oder Menschenrechtsorganisation getadelt. Fakt ist, dass Erekat nicht anders behandelt wurde als andere Mitglieder der PA und der Hamas, die offen Terrorismus koordinieren und unterstützen sowie ihre Kinder mit giftig antisemitischen Lehrplänen indoktrinieren – oft subventioniert von europäischen Regierungen und großen linken US-Stiftungen.

Angesichts dieses Verhaltens in der Vergangenheit ist es ironisch, dass Erekat sich wegen seiner Coronavirus-Notlage um Hilfe an das Hadassah Ein Kerem-Krankenhaus in Israels Hauptstadt wandte.

„Ironisch“ ist eine viel zu freundliche Beschreibung von Erekats Verhalten – schließlich verbrachte er jeden wachen Moment damit den jüdischen Staat zu untergaben, während er sich in seiner Stunde der Not selbst in ein israelisches Krankenhaus eingewiesen hatte. Da fallen einem andere, passendere Worte ein, zum Beispiel „pure Heuchelei“.

Der Jerusalemer Scheik Ikrama Sabri verhielt sich genauso. Jahre lang spuckte er von seiner Kanzel aus boshafte Propaganda und israelfeindliche sowie antiamerikanische Hetze. Aber als er dringend am Herzen operiert werden musste, war seine erste Wahl – das von den Zionisten betriebene Hadassah-Krankenhaus in Jerusalem. Die jüdischen Ärzte retteten Sabris Leben und er kehrte dazu zurück Israel zu diffamieren und zu Gewalt und Terrorismus gegen Juden aufzustacheln.

Es gibt viele weitere Beispiele dieses moralischen zweierlei Maßes und jeden Monat schicken die Führungen von Hamas und PIJ hunderte kranke Palästinenser zu komplizierten medizinischen Verfahren in israelische Krankenhäuser.

Es ist interessant, dass es so viele Terroristen im arabischen medizinischen Establishment gibt, das so herausragend zu Terrorismus und Mord beigetragen hat. Ayman Zawahiri, ein Arzt, war einer der ursprünglichen Gründer von Al-Qaida; Abdel Aziz al-Rantisi war eine ranghohe Hamas-Persönlichkeit und Mediziner, genauso wie Mahmud al-Zahar (ein Chirurg) und Ibrahim al-Yazouri (ein Apotheker); allesamt aktive Terroristen bis ins Mark. Aber statt ein modernes palästinensisches öffentliches Gesundheitssystem auszubilden und neue Krankenhäuser zu bauen sowie die medizinische Qualität im Gazastreifen zu verbessern, investierten die Führer von Hamas und Palästinensischem Islamischem Jihad die Gelder der „humanitären Hilfe“ der internationalen Gemeinschaft in die Positionierung von Raketenstellungen innerhalb von UNO-Schulen und -Spitälern, den Aufbau eines Netzwerks an Untergrund-Kommando- und -Angriffstunneln im gesamten Gazastreifen und die Befestigung von Bunkern, die sie unter dem Schifa-Krankenhaus in Gaza-Stadt bauten.

Die schlechte Qualität der medizinischen Versorgung im Gazastreifen (und die leicht bessere in den von der PA regierten Gebieten der Westbank) spiegelt eine bewusste Entscheidung der Palästinenserführer. Sie beschlossen ihr Geld, das sie von Auslandspendern für die Palästinenser erhielten, nicht für die Verbesserung ihrer Krankenhäuser, die Ausbildung und Einstellung von Ärzten und Pflegekräften, den Kauf benötigter medizinischer Ausrüstung zu investieren, sondern stattdessen in zehntausende Raketen in Schulen, Moscheen, Spitälern, den Bau eines gewaltigen Untergrundsystems an Angriffstunneln und befestigten Bunkern sowie die Bezahlung von Waffen – all das braucht Geld, das in die Verbesserung der medizinischen Versorgung für die Palästinenser hätte gehen können. Es war ihre Entscheidung so viel von ihren Hilfsgeldern in Terror statt in medizinische Hilfe zu stecken.

Es ist daher kein Wunder, dass das palästinensische öffentliche Gesundheitssystem nicht mit komplizierten medizinischen Problemen klarkommen kann und seine schwierigen Fälle in israelische Krankenhäuser schickt. 2014 wurde die Ehefrau von PA-Führer Mahmud Abbas in Israel behandelt. 2018 wurde ein israelischer Spezialist nach Ramallah geschickt, um Abbas selbst zu behandeln, was eine dramatische Verbesserung seiner Gesundheit und offenbar die Rettung seines Lebens zur Folge hatte. Im Verlauf der Jahre hat Israel den Verwandten von Hamas- und PA-Führern medizinische Versorgung geboten, deren Hauptbeschäftigung darin besteht ihre Tage damit zu verbringen über die Vernichtung des Staates Israel nachzudenken und sie zu planen…

Die westliche Presse hat es verfehlt zu erwähnen, das erst Abbas‘ Frau und dann Abbas selbst erfolgreich von israelischen Ärzten behandelt wurden. Natürlich wird diese Information von den Behandelten sehr geheim gehalten; sie wollen nicht, dass bekannt wird, dass sie sich für besondere Behandlungen auf israelische Ärzte verlassen, denn das würde sich mit ihrer ständigen Denunzierung wie grausam Israel gegenüber den Palästinensern ist, beißen. Und sie wollen natürlich nicht, dass ihr eigenes Volk von der besonderen medizinischen Versorgung erfährt, die sie von Israel erhalten. In der palästinensischen Presse werden Sie nichts zu diesen Patienten finden.

Abbas und seine Frau sind nicht die einzigen Mitglieder seiner Familie, die in Israel behandelt wurden. Mahmud Abbas‘ jüngerer Bruder, Abu Louai, wurde im Assuta-Krankenhaus behandelt, einem Privathospital in Tel Aviv. Abu Louai ist 76 Jahre alt und leidet unter Krebs. Er lebt in Qatar. Die PA-Presse hat diese Information nie veröffentlicht und wird das auch nie tun, genauso wenig wie der Rest der arabischen Presse die Nachricht jemals bekommen sollte. Bedenken Sie, dass Abu Louai sich entschied bzw. machte das eher sein Bruder für ihn, sich in einem israelischen Privat-Krankenhaus behandeln zu lassen, obwohl die Alternative in seinem Fall nicht in einem finanziell schlecht bestellten palästinensischen Krankenhaus bestand, sondern ein hochmodernes Krankenhaus im superreichen Qatar. Ohne Zweifel wollte Abbas die beste Versorgung für seinen Bruder und seine eigene Erfahrung mit einem israelischen Spezialisten, der ihn in Ramallah wegen seines lebensbedrohlichen Zustands behandelte, führte ihn dazu darauf zu bestehen, dass sein Bruder von israelischem medizinischem Personal behandelt wird. Selbst ein Krankenhaus in Qatar war nicht gut genug. Und als Abbas‘ Schwager am Herzen operiert werden musste, wurde auch er in einem israelischen Krankenhaus behandelt. Mit anderen  Worten: Abbas, seine Frau, sein Bruder und sein Schwager sind alle wegen lebensbedrohlicher Krankheiten von israelischen Ärzten behandelt worden.

Eine der skandalösen Absurditäten, die aus Israels beispielloser humanitärer Politik gegenüber genau den terroristischen Gruppen entstehen, die versuchen den jüdischen Staat zu vernichten – in westlichen Medien nie berichtet – besteht darin, dass dieselben Terrororganisationen versucht haben, im Gegenzug aus einigen ihrer Patienten Selbstmordbomber zu machen. Zum Beispiel schickte die Hamas 2005 eine Frau aus dem Gazastreifen namens Samir Ibrahim Bas zu lebensrettender Behandlung ins Soroka-Krankenhaus in Beer Sheva. Aber die Hamas füllte ihre Unterwäsche mit 20 Pfund Hochleistungs-Sprengstoff, damit sie die sie behandelnden Ärzte in ihrem israelischen Krankenhaus in die Luft jagen konnte.

Eine palästinensische Patientin, die die von israelischen Ärzten angebotene lebensrettende Behandlung benötigte, war bereit sich selbst – und diese – bei einem von der Hamas geplanten Selbstmord-Bombenanschlag zu sprengen. Glücklicherweise wurden in ihrer Unterwäsche versteckten die 20 Pfund hochexplosiver Sprengstoff rechtzeitig entdeckt. Könnte es eine teuflischere Tat geben als genau die Leute zu ermorden, die versuchen dein Leben zu retten?

Über die medizinischen Behandlungen hinaus, die jedem Terroristen zuteil wird, der sich geschworen hat den jüdischen Staat zu vernichten, eröffnete Israel ein Feldlazarett an seiner Grenze zu Syrien auf den Golanhöhen, um die zu behandeln, die Hilfe suchen. Die israelischen Ärzte und Pflegekräfte stellten keinem der hunderte Verletzten Fragen. Zu den Patienten gehörten Soldaten der feindlichen syrischen Armee – technisch immer noch im Krieg mit Israel.

Daher war es ironisch, dass in den letzten zwei Wochen an genau derselben Stelle auf den Golanhöhen, wo Israel das Feldlazarett betrieb und verletzte Syrer behandelte, israelische Soldaten ein System improvisierter Sprengsätze fanden, mit der eine IDf-Patrouille zu getötet werden sollte.

Es spielte keine Rolle, dass israelische Ärzte genau dort hunderte verletzte Syrer versorgten. Sie waren Israelis, Juden und das wog in der Sicht fanatischer Muslime schwerer als alles Gute, das sie getan haben könnten. Mit der Behandlung dieser hunderte verletzter Syrer, einschließlich Soldaten, deren Staat sich immer noch mit Israel im Krieg befindet. Daher der arabische Undank, der sich in Sprengsätzen zum Ausdruck bringt, die IDF-Soldaten töten sollen.

In Israel kennen wir die Wahrheit. Zum Beispiel wurde im Oktober 2014, nur zwei Monate nachdem die Hamas einen Krieg mit Israel begann, bei dem sie mehr als 10.000 Raketen auf zivile Ziele abfeuerte, Sarah Haniyeh, die Tochter von Hamas-Führer Ismail Haniyeh, im Ichilov-Krankenhaus in Tel Aviv behandelt, nachdem es bei ihr in einem Krankenhaus im Gazastreifen Komplikationen gab. Um dieselbe Zeit verließen auch Haniyehs Schwiegermutter und Enkelin ebenfalls den Gazastreifen für Behandlung in israelischen Krankenhäusern…

Wie Mahmud Abbas wollte Hamasführer Ismail Haniyeh für seine Tochter, seine Schwiegermutter und seine Enkelin nur die beste medizinische Versorgung. Natürlich veranlasste er, dass sie von israelischen Ärzten in israelischen Krankenhäusern behandelt wurden.

Eine weitere Absurdität, die israelische Medizin von palästinensischem Zynismus und Heuchelei unterscheidet, ist das Beispiel des Terroristen Yahya al-Sinwar, dem Leiter des Politbüros der Hamas im Gazastreifen, dem 2007 während seiner Inhaftierung in Israel in einer Operation ein Gehirntumor entfernt wurde. Nach seiner Entlassung 2011 beim Gefangenenaustausch gegen Gilad Shalit, schlägt jetzt er weiterhin wutentbrannt die Hamas-Trommel für immer mehr Raketen und immer mehr Tötungen.

Yahya Sinwar wurde 2007 wegen eines Gehirntumors operiert; sein Leben wurde von israelischen Ärzten gerettet, als er sich Israel im Gefängnis befand. Bei seiner Freilassung 2011 ging er sofort dazu über mehr Angriffe auf israelische Ziele, mehr Tötungen israelischer Zivilisten zu fordern. Wie Scheik Ikrama Sabri, wie Mahmud Abbas und seine Verwandten war Yahya Sinwar Nutznießer israelischer Medizin. Und wie sie ging Sinwar, nachdem sein Leben gerettet wurde, sofort wieder daran israelische Juden zu denunzieren und zur Zerstörung ihres Staates aufzufordern. Diese Empfänger israelischer medizinischer Versorgung waren schamlos; sie betrachteten sich nicht als Heuchler; sie wussten: Man kann Hilfe von Ungläubigen annehmen und diese Ungläubigen immer noch tot sehen wollen.

Derzeit hält die Hamas israelische Zivilisten und IDF-Soldaten als Geiseln unter unvorstellbaren Zuständen. Niemand weiß, wo sie sind, wie es ihnen geht oder ob sie überhaupt noch am Leben sind. Die Hamas lehnt es ab das Rote Kreuz zu ihnen zu lassen. Gleichzeitig gehen verurteilte palästinensische Terrormörder in israelischen Gefängnissen in den Hungerstreik, im sicheren Wissen, dass sie sich auf den Eid verlassen können, den ihre jüdischen Ärzte geschworen haben, was sich die Terroristen zynisch für ihre eigenen Ziele zunutze machen, um praktisch „du kommst aus dem Gefängnis frei“-Freikarten zu bekommen…

Man kann sich die Art von mentaler und physischer Folter vorstellen, der von der Hamas festgehaltene israelische Zivilisten und Soldaten unterzogen werden. Derweil gehen palästinensische Terroristen in israelischen Gefängnissen aus verschiedenen Gründen in den Hungerstreik; dazu gehören die Forderung aus Administrativhaft entlassen zu werden (die Forderung, die Israel jetzt für Maher al-Akhras erfüllt hat) und bessere Lebensbedingungen – obwohl Inspektionen internationaler Beobachter berichten, dass israelische Gefängnisse gut gepflegt und die Häftling gut behandelt werden.

Die palästinensische Mord-Doktrin soll keine Heilung oder Frieden bringen, sondern Tod säen. Die Raketen der Hamas in UNRWA-Krankenhäusern, zum Transport von Terroristen verwendete Krankenwagen des Roten Halbmonds und die Hamas-Bunker unter dem Schifa-Krankenhaus zeugen von dieser schrecklichen Wahrheit. Es ist an der Zeit diesem Wahnsinn ein Ende zu setzen.

Der „Wahnsinn“, den der Autor meint, ist der, dass Israel weiter Palästinenserführern der Hamas wie der PA und ihren erweiterten Familien exzellente medizinische Versorgung bietet. Wenn diese Versorgung auch nur den geringsten Milderungseffekt bei ihren grauenerregenden Ansichten gehabt hätte, wäre das eines. Aber israelische medizinische Versorgung zu erhalten hat bei diesen Führern zu keinerlei Herzensänderung geführt; Sie predigen weiter mörderischen Hass, um das Töten von Israelis zu fördern und auf die Vernichtung des jüdischen Staates zu drängen.

Den Palästinenserführern und ihren Verwandten darf nicht länger Zugang zu medizinischer Versorgung in Israel gegeben werden, da keiner von ihnen seine Absicht Israel zu vernichten geändert hat und das auch weiter sagt. Die Israelis sollten den einfachen Palästinensern offenbaren, wie viele ihrer Führer und Verwandte dieser Führer um medizinische Behandlung in israelischen Krankenhäusern gebeten und diese auch erhalten haben. Das sollte Verstimmung bei Millionen einfacher Palästinenser entfachen, die diese Möglichkeit nicht haben, sondern sich mit minderwertiger Versorgung in palästinensischen Einrichtungen zufrieden geben müssen. Und dann sollten die Israelis öffentlich die Führer von Hamas, PIJ und der palästinensischen Autonomiebehörde ansprechen und sie fragen: „Wie lange wollt ihr eurem eigenen Volk noch das Niveau der Versorgung vorenthalten, das ihr für euch selbst und eure Familien besorgt habt, indem ihr israelische Krankenhäuser nutzt?“ Und: „Wie lange erwartet ihr von uns, dass wir euch noch behandeln, wenn ihr weiter Geld in die eigenen Taschen steckt, das für medizinisches Personal und Einrichtungen im Gazastreifen und in den von der PA geführten Teilen der Westbank verwendet werden sollte? Und wie lange wollt ihr gewaltige Summen eurer Hilfsgelder für Waffen und Terrortunnel verwenden, Geld, das für Krankenhäuser im Gazastreifen und den von der PA geführten Teilen der Westbank ausgegeben werden könnte, damit das Leben eures Volks verbessert wird?“

Die größten Gegner der „Normalisierung“ sind zufälligerweise Terroristen

Elder of Ziyon, 15. April 2019

Das Motto der von der Hamas organisierten Krawalle an der Grenze des Gazastreifens am letzten Freitag lautete „Zusammen gegen die Normalisierung“.

Andere palästinensische Terrorgruppen haben ebenfalls Todesangst angesichts der Idee, dass Israel Beziehungen zu arabischen Staaten haben wird. Auf einer Kundgebung gestern verurteilte Khader Habib, Führer des Islamischen Jihad, die Politik der arabischen Normalisierung mit Israel, von der er sagte, sie sei „ein Verbrechen an der palästinensischen Sache und der gesamten arabischen Nation auf Kosten der palästinensischen Städte, ihrer Dörfer und ihrer permanenten Rechte“.

Er sagte, das „israelische“ Gebilde sei als bösartige Gewächs in die Mitte der arabischen Nation gepflanzt worden und dass das palästinensische Volk über das Verbrechen der Normalisierung zum Ziel gemacht würde.

Er warte arabische Führer: „Das Verbrechen der Normalisierung wird ihre Throne nicht schützen“. Und: „Normalisierung wird ihnen nur Schande bringen.“

„Normalisierung ist Verrat an Allah und dem Propheten und der Nation des Islam und dem palästinensischen Volk und den Gefangenen des Propheten Mohammed, Friede sei mit ihm.“

Führer von DFLP, PFLP, Hamas und Nasser Salah-al-Din-Brigagden sprachen sich ebenfalls gegen die Normalisierung mit Israel aus.

Die Terrororganisationen, die in der arabischen Welt vor nur wenigen Jahren als Helden betrachtet wurden, haben vor der Idee Angst weiter marginalisiert zu werden und ziehen alle Register mit dem wenigen Einfluss, den sie immer noch haben – Appell an Religion und Schande, die beiden mächtigsten Argumente, die sie anführen können.

(Es gibt leider keine Bilder des Publikums, also weiß ich nicht, ob diese Kundgebung Dutzende oder Hunderte anzog. Das Fehlen einer Bühne deutet darauf hin, dass dies keine sonderlich große Kundgebung war und nicht den Gazanern galt, sondern der arabischen Welt.)