Die wahre Bedeutung von „Nie wieder“

Vic Rosenthal, Abu Yehuda, 29. September 2017

Es gab also wieder einen mörderischen Terroranschlag. Er fand statt, als der Grenzpolizist Solomon Gavriya (20), die privaten Sicherheitsleute Yussef Otman (25) und Or Arish (25) und der Leiter DES Gemeindesicherheitsteams Amit Steinhart das hintere Tor von Har Adar bei Jerusalem öffneten. Ein palästinensischer Araber näherte sich ihnen, zog eine Pistole und schoss auf alle vier. Gavriya, Ottman und Arish wurden getötet, Steinhart lebensgefährlich verletzt. Der Terrorist, Nimer Mhamud Ahmad Jamal, kam aus einem nahe gelegenen Dorf. Er hatte schon einige Zeit in Har Adar gearbeitet; dort kannte man und vertraute ihm, was vermutlich der Grund ist, dass er den Wachen so nahe kommen konnte. Er wurde glücklicherweise von anderen vor Ort erschossen, bevor er in den Ort hineingelangen konnte.

Jamal hatte familiäre Probleme – seine Frau hatte ihn vor kurzem verlassen – also war es ganz normal, dass er sich entschied ein paar Juden zu töten (und Ottman, einen israelischen Araber aus Abu Gosch) und als Held zu sterben. Vielleicht ist er Mitglied einer Terrororganisation gewesen oder auch nicht. Wie üblich verteilte die Hamas auf den Straßen von Gaza Süßigkeiten und die Fatah pries ihn als Schahid. Die palästinensische Autonomiebehörde wird seiner Familie 6.000 Schekel (gut 1.400 Euro) sofort und lebenslänglich jeden Monat 2.600 Schekel (ca. 620 Euro) zahlen.

Das ist die Geschichte wieder. Ein unglücklicher palästinensischer Araber löst seine Probleme dadurch, dass er Israelis ermordet. Es überrascht nicht, denn ihm ist von seinen politischen und religiösen Führern tagein, tagaus erzählt worden, wie wunderbar und heldenhaft es ist uns zu ermorden. Er lernte in der Schule (als Yassir Arafat das palästinensische Schulsystem 1994 übernahm, wird Jamal 14 gewesen sein; damals begann es die Herrlichkeit des Märtyrertums zu lehren), es wurde ihm freitags von seinem Imam in der Moschee  erzählt und er hörte es unzählige Male im PA-Radio und -Fernsehen.

Die PA ist eine der korruptesten Behörden auf der Oberfläche der Erde. Sie erhält von der internationalen Gemeinschaft mehr als eine Milliarde Dollar pro Jahr, die als direkte Hilfe an die PA gezahlt werden, Geld für verschiedene Projekte, UNRWA-Unterstützung für „Flüchtlinge“, NGO- und Kirchenprogramme und mehr. Ein Großteil dieses Geldes geh auch an die Hamas – über die UNRWA und als Zahlungen der PA für Gehälter von PA-Bediensteten im Gazastreifen (die entweder nichts tun oder für die Hamas arbeiten). Es hat Versuche gegeben die Geldfluss an de Bedingungen zu knüpfen, dass die Aufstachelung zu Terrorismus gestoppt wird, aber die PA behauptet einfach sie hetzte nicht oder lehnt die Beendigung – wie im Fall der Zahlungen an die Familien der Terroristen – einfach ab.

Wir leben neben und manchmal verflochten mit einer Kultur an Hass und Tod. Unzufriedene Ehemänner wie Jamal, Teenager, die auf ihre Eltern wütend sind, von Ehrenmord bedrohte Frauen, fromme Muslime, die von der Scham überwältigt sind, dass jüdische Füße den Boden bei der Al-Aqsa berühren, junge Männer, die ihre Freunde beeindrucken wollen, zynisch manipulierte, psychisch gestörte Einzelpersonen, auf ihre Bosse wütende Arbeitnehmer und hartgesottene Terrorfunktionäre enden alle damit, dass sie Morde begehen. Und sie werden von ihren Kameraden und Autoritätspersonen ermutigt, außerdem durch die Zahlungen ihrer Regierung.

Trotzdem werden sie von der Welt geliebt. Diesen Leuten, die Flugzeugentführungen, Selbstmord-Bombenanschläge und Fahrzeug-Terrorismus populär machten, wird von der westlichen Linken zugeprostet. Die UNO hat besondere Unterorganisatoren aufgebaut, um ihnen zu helfen ihre „Rechte“ zu bekommen, die, so wie sie es verstehen, erfordern, dass Israel aufgelöst und durch einen rassistischen Apartheidstaat Palästina ersetzt wird, der – geht man nach der Bilanz der PA – nicht mehr erreichen würde außer Hilfe und Training ihrer Kinder zu verschlucken, damit diese zu Monstern werden. Ihre erfundene Geschichte und Geschichten von Misshandlungen durch die Juden werden kritiklos geglaubt. Ihre Fake news und Pallywood-Videos werden ohne Überprüfung oder Kritik ausgestrahlt, selbst wenn sie offensichtlich falsch sind.

Ein Beobachter von einem anderen Planten wäre verblüfft. Israel ist ein funktionierendes Land, das seinen Einwohnern ein gutes Leben ermöglicht, einer der wenigen Orte, an denen Muslime und Nichtmuslime sogar ein wenig zusammenleben, ein Land, das bei der Zufriedenheit seiner Einwohner auf Platz 12 von 156 Staaten steht (mehrere Stellen vor den USA und weit vor Großbritannien), en Land, das technologischen und wissenschaftlichen Fortschritt generiert, der in keinem Verhältnis zu seiner Größe steht, das Einheiten seiner Armee rund um den Globus schickt, nicht um in andere Staaten einzufallen, sondern Katastrophenopfern zu helfen. Und doch unterstützt die Mehrheit der Staaten der Welt eine Sache, die sich seiner Vernichtung verschrieben hat. Wenn Sie fragen warum, werden sie Ihnen sagen, dass sie das im Namen der „Menschenrechte“ tun“

In den frühen 1990-er Jahren begann der sogenannte „Friedensprozess“. Die Oslo-Vereinbarungen injizierten der PLO neues Leben und schufen die PA, die sofort ihre Programme der Hass-Indoktrination begann, zusammen mit ihrer „redet und schießt“-Strategie. Die Ignoranz der israelischen Linken, die das ermöglichte und die sogar heute, nach mehreren Kriegen und mehr als eintausend israelischen Terrortoten glaubt, dass es möglich und wünschenswert ist die Gründung eines Palästinenserstaats in Judäa und Samaria zu erlauben, ist atemberaubend. Die jüngste Geschichte und einfach dem zuzuhören, was Palästinenser sagen – sowohl ihre Führung als auch die Leute auf der Straße – sollte klar machen, dass das Ziel der Palästinensersache die Liquidierung unseres Staates ist.

Aber wie reagiert Israels „Rechte“ auf den jüngsten Terroanschlag? Wie reagierte sie auf den letzten oder den davor oder den vor diesem? Wie reagiert sie darauf, dass Soldaten an Bushaltestellen überfahren werden oder in Supermärkten auf Leute eingestochen wird? Leider überhaupt nicht.

Es wird wütende Äußerungen des Premierministers, des Ministers für interne Sicherheit und des Verteidigungsministers geben. Es wird Forderungen geben, dass Mahmud Abbas den Anschlag „verurteilt“. Das Haus des Terroristen wird abgerissen werden und seine Verwandten könnte ihr Arbeitsgenehmigungen für Israel verlieren. Ein paar Tage lang könnte die IDF in seinem Dorf Durchsuchungen durchführen und vielleicht seine Brüder zur Befragung abholen. Dann werden die Medien zu anderen Dingen übergehen, der Premierminister wird mit etwas Neuem beschuldigt werden, die Armee wird andere Sachen zu tun haben und das Leben wird weiter gehen.

Nur nicht für Solomon Gavriya, Yussef Ottman und Or Arish. Diese jungen Männer, die am Dienstagmorgen mit Plänen, Freunden und einem ganzen, vor ihnen liegenden Leben aufstanden, sind bereits unter der Erde. Ihre Familien sind erschüttert. Für die, die ihnen nahe standen, wird nichts mehr sein wie zuvor. Und für die zahllosen anderen im ganzen Land, deren Angehörigen im Namen der „palästinensischen Sache“ brutal von ihnen gerissen wurden, wird nichts sein wie zuvor.

Vielleicht sind wir zu sehr von den Weltmedien und den politischen Institutionen beeinflusst woden, die den Terrorismus gegen Israel als nachvollziehbar betrachten. Es scheint hier eine Haltung zu geben, dass es ein „akzeptables“ Niveau an Terrorismus gibt. Immerhin werden durch Verkehrsunfälle mehr Menschen getötet. Für die Familien deer, die ermordet wurden, ist aber nicht akzeptabel. Und es sollte für den Staat nicht akzeptabel sein, dass unsere Nachbarn glauben, uns zu ermorden sei lobenswert, dass sie Mörder verherrlichen und ermorden.

Es ist nicht akzeptabel, dass es einen Kultur gibt, in der das Töten von Juden erlaubt ist und dazu ermutigt wird. Es liegt in unserer Verantwortung gegenüber unserem Volk dem ein Ende zu setzen. Die Kultur des Hasses und des Todes zu vernichten.

Was anders könnte „Nie wieder“ bedeuten?

Die beste Antwort auf die Israel Apartheid Week

In den USA gibt es an den Universitäten jedes Jahr im März die „Israel Apartheid Week“, ein Hass-Fest des Antisemitismus, das sich vorgeblich gegen angebliche israelische Verbrechen des jüdischen Staates an den Palästinensern richtet. In Wahrheit feiert der Antisemitismus linke und muslimische Urständ. Das gesamte „antizionistische“ Lager macht sich auf, um zu hetzen, zu lügen, Fehlinformationen zu verbreiten und die Terroristen hochleben zu lassen. Mit Fakten kann man diesen Leuten nicht beikommen, die prallen an ihnen ab. Aber die Friedenshetzer kann man vielleicht an einem Punkt zu fassen bekommen, der ihnen angeblich immer am Herzen liegt: dem Frieden. Das macht die Entgegnung des israelischen Konsuls für den „pazifischen Nordwesten“ der USA, Ishmael Khaldi (Foto), für Europa genauso interessant, denn auch ohne die organisierten Hass-Demonstrationen gibt es in Europa genauso viele Irre, die dieselbe Denke an den Tag legen – und hoffentlich noch eine Menge von Leuten, die Argumenten und Fakten zugänglich sind.

Verloren im Schleier der Schlagworte

(03.04.2009)

Letztes Jahr hatte ich an der University of California in Berkeley die Gelegenheit, mit einigen der Organisatoren dieser Veranstaltungen einen „Dialog“ zu führen. Meine Perspektive ist einzigarte, sowohl als Vizekonsul Israels in San Francisco, als auch als Beduine und höchstrangiger Muslim, der Israel in den USA repräsentiert. Ich wurde in einen beduinischen Stamm im Norden Israels geboren, eines von elf Kindern, und begann mein Leben als Schafhirte, der in unserem Familienzelt lebte. Ich ging dann in den Dienst bei der israelischen Grenzpolizei und erwarb später einen Masters in Politikwissenschaften an der Universität Tel Aviv, bevor ich zum israelischen Außenministerium ging.

Ich bin eine stolzer Israeli – zusammen mit vielen anderen nicht jüdischen Israelis, Drusen, Bahai, Beduinen, Christen und Muslimen, die in einer der kulturell unterschiedlichsten Gesellschaften und der einzig wirklichen Demokratie im Nahen Osten leben. Wie Amerika, so ist auch die israelische Gesellschaft weit davon entfernt perfekt zu sein, aber lassen Sie uns ehrlich sein. Nach jedem wählbaren Maßstab – Bildungschancen, wirtschaftliche Entwicklung, Frauen- und Schwulenrechte, freie Meinungsäußerung und Versammlungsfreiheit, juristische Vertretung – geht es Israels Minderheiten weitaus besser als in jedem anderen Land im Nahen Osten.

Deshalb möchte ich das Folgende mit den Organisatoren der Israel Apartheid Week mitteilen, denn diejenigen, mit denen, die offen sind für Dialog und nicht von einer hasserfüllten Ideologie geblendet sind.

Ihr seid Teil des Problems, nicht Teil der Lösung: Wenn ihr wirklich idealistisch und einer besseren Welt verpflichtet seid, hört mit den falschen Phrasen auf. Wir brauchen moderate Leute, die in gutem Glauben zusammenkommen, um eine Weg zur Lösung des menschlichen Leidens auf beiden Seiten des israelisch-palästinensischen Konflikts zu finden. Diffamierung und falsche Etikettierungen sind eine Sackgasse, die ungerecht ist und uns nirgendwohin bringt.

Ihr stellt Israels fundamentales Recht einer jeden Gesellschaft ab sich zu verteidigen. Ihr verurteilt Israel, weil es eine Sicherheitsbarriere zum Schutz seiner Bürger vor Selbstmord-Bombern baut und weil es Gebäude beschießt, von denen aus Raketen auf seine Städte abgeschossen werden – aber ihr bietet nie keine Alternative an. Praktiziert ihr damit nicht eine unterbewusste Form von Rassismus, wenn ihr einer ganzen Gesellschaft das Recht bestreitet sich zu verteidigen?

Eure Kritik ist willentlich heuchlerisch: Leiden Israels Araber unter Benachteiligungen? Das sollte man auf jeden Fall annehmen. Leiden Afroamerikaner, die zehn Minuten vom Berkeley-Campus entfernt leben, unter Benachteiligungen – auch das muss man annehmen. Sollten wir also eine Berkeley Apartheid Week anfangen? Oder sollten wir nach realen Wegen suchen, mit denen wir unsere Gesellschaft verbessern und besser verfügbare Chancen schaffen?

Ihr verratet die moderaten Muslime und Juden, die daran arbeiten Frieden zu erzielen: Eure Radikalität untergräbt die Friedenskräfte in Israel und den Palästinensergebieten. Wir arbeiten hart auf eine Friedensvereinbarung hin, die die legitimen Rechte sowohl Israels als auch des palästinensischen Volkes anerkennt und ihr reißt das ein, indem ihr eine Seite verleumdet.

Den Organisatoren der Israel Apartheid Week möchte ich sagen:

Wenn Israel ein Apartheidstaat wäre, dann wäre ich weder hierher berufen worden, noch würde ich mich entschieden haben diesen Dienst zu leisten. Es gibt viele Araber, sowohl in Israel als auch in den Palästinensergebieten, die großen Mut aufgewandt haben, um den Weg des Friedens zu gehen. Ihr sollte uns auf unsere Seite stellen, statt gegen uns.

Die Ahnungslosigkeit der Free Gaza-Moonbats*

Elder of Ziyon, 17. Dezember 2008

Die Fotos der letzten Gaza-Moonbat-Publicity-Tour sind jetzt verfügbar. Sie beweisen – als hätte es des Beweises noch bedurft – wie ahnungslos diese selbst erklärten „Menschenrechtsaktivisten“ sind.

Hier sind einige der Bilder, die ahnungslosen FGM-Bildunterschriften – und die Bildbeschreibungen, die sie hätten benutzen sollen (kursiv):

„Diese Erdbeeren sollten in Europa zum Verkauf stehen“
Es gibt einen Überschuss an Früchten und Gemüse im Gazastreifen,
was sicher stellt, dass dort niemand verhungert.

„A former setelment“ [sic]
(in etwa: Eine ehemalige Sidlung)
Es gibt immer noch Zäune um die ehemaligen israelischen Siedlungen, was sicherstellt, dass gewöhnliche Einwohner des Gazastreifens keinen Nutzen welcher Art auch immer aus ihnen ziehen. Viele werden jetzt als Trainingslager für Terroristen genutzt.

„Die Siedlungen hatten das beste Land“
Es gibt nichts, das die Gazaner davon abhält Farmen zu bauen, die genauso produktiv sind, wie die, die die Israelis im Gazastreifen aufbauten. Aber selbst nachdem die Israelis das Land verließen, auf dem sie so hart arbeiteten, halten die palästinensisch-arabischen Führer ihre Bevölkerung weiter in übervölkerten Städten und erlauben ihnen nicht neue Orte zu bauen.

„Unsere ständige Polizei-Eskorte“
Obwohl wir der Welt erzählen, wie friedfertig und wundervoll die Gazaner sind und wie sehr wir die Führer der Hamas respektieren, hatten wir weder Bewegungsfreiheit noch die Möglichkeit irgendetwas von uns aus darüber herauszufinden, wie die gewöhnlichen Gazaner sich fühlen. Wir wurden während unserer gesamten Reise zu Propagandazwecken von Terrorgruppen genutzt, die Gewalt nutzen, um sicherzustellen, dass wir nicht irgendetwas tun, das ihnen nicht gefällt.

„Lubana und Premierminister Ismail Haniyeh“
Unsere Gehirnwäsche ist so vollständig, dass wir die Führer einer Terrororganisation, der für den Tod und Verletzungen Hunderter Israelis verantwortlich ist, als ein respektables menschliches Wesen betrachten. Immerhin trägt er Anzug und Krawatte und er behandelt uns, seine nützlichen Idioten, mit scheinbarem Respekt, während er hinter unserem Rücken über uns lacht. Der ausdrückliche Antisemitismus in der Hamas-Charta kümmert uns nicht im Geringsten und selbst wenn, würden wir es nicht wagen ihn Haniyeh gegenüber zu erwähnen, denn tief in uns drin haben auch wir Angst vor ihm. Wir wollen lieber auf seiner Seite stehen.

„Hier gab es nach Oslo einen Bau-Boom“
Wenn palästinensische Araber ihre Terroranschläge einstellen, gibt es für sie einen sofortigen wirtschaftlichen Nutzen – den hat es immer gegeben. Die Intifada war das Schlimmste, was unseren Freunden, den palästinensischen Arabern, passieren konnte, denn sie zerstörte ihre Wirtschaft und ihren Lebensunterhalt, die vom Handel und Arbeitsplätzen mit Israel und mit israelischen Siedlern im Gazastreifen abhingen. Jetzt werden sie von Gewaltverbrechern und Mördern geführt, denen sie weiter zujubeln. Aber wir werden die Terroranschläge unseren wohlwollenden Gastgebern gegenüber nicht kritisieren. Wir geben vor gegen alle Formen der Gewalt zu sein, aber in Wirklichkeit unterstützen wir aus vollem Herzen, was die Terroristen euphemistisch „Widerstand“ nennen.

Ich habe bisher immer noch nicht eine einzige Äußerung der Free Gaza-Website gefunden, mit der die Angriffe mit Qassam-Raketen verurteilt werden und die tatsächlich von Free Gaza-Mitgliedern stammen (sie drucken Dokumente von B’Tselem ab, in denen Qassams negativ erwähnt werden, aber unsere Freunde „Friedensaktivisten“ stehen nur für bestimmte Arten von Frieden.

(* Für den Begriff „Moonbat“ s. das politisch inkorrekte Wörterbuch!)

Die miese Tour der muslimischen Apologeten des Terrors

Ein Artikel eines Bloggers aus London namens Muhammad al-Arabi, der auch in der auf dem Google News-Index stehenden Internetseite Redress abgedruckt wurde, zeigt, wie „moderat“ Terrorunterstützer simultan sagen können wie furchtbar die Anschläge von Mumbai sind und gleichzeitig die Opfer dafür verantwortlich machen.

Aber warum Indien? Die Antwort ist aus meiner Sicht sehr einfach. Seit den frühen 1980-ern sind die Beziehungen zwischen Indien und dem rassistischen zionistischen Gebilde, das als „Israel“ bekannt ist, immer enger geworden, wobei die Verteidigungs- und Geheimdienst-Zusammenarbeit ganz oben auf der bilateralen Agenda stehen. Gleichzeitig hat Indien im Verlauf desselben Zeitraums seine Außenpolitik von Russland und der Dritten Welt weg und hin zu den USA und ihren britischen Lakaien hin wegfokussiert.

Für unzufriedene indische Muslime – oder Kaschmiris oder Pakistanis, falls es tatsächlich eine pakistanische Verbindung geben sollte – ist Indien das südasiatische Symbol der kritischen Masse des Bösen, das von den USA und Großbritannien in Palästina, dem Irak und Afghanistan angesammelt wurde.

Das macht mich wirklich traurig. Denn erstens sind können die Ziele in Mumbai – unschuldige Zivilisten – nicht für die Kurzsichtigkeit und Dummheit der indischen Regierung verantwortlich gemacht werden oder, im Fall der ausländischen Touristen, für die Politik der Marionetten Israels in Washington und London.

Es macht mich auch traurig, weil, wenn ich an Indien denke, ich an Gandhi denken möchte, an Nehru und die Blockfreien-Bewegung der 1960-er und 1970-er, nicht an Rassismus, Zionismus, Imperialismus und pure Gier.

Unglücklicherweise scheint es so, dass ein Ergebnis der Verbrechen in Mumbai so aussieht, dass Indien weiter in die Arme der Teufel getrieben wird. Doch, wie das Sprichwort sagt, „wenn du mit dem Teufel tanzt, wirst du verbrannt werden“.

Traurigerweise, das haben wir in Mumbai gesehen, sind die, die den Preis für die unbesonnene Politik bezahlen, die Unschuldigen.

Hier sehen wir das Ausmaß der muslimischen „Moderatheit“. Während sie vorgeben über das Sterben Unschuldiger zu weinen, ist es in ihrer verdrehten und krank machenden Weltsicht in keienr Weise der Fehler der Terroristen – es liegt insgesamt daran, dass der Opferstaat Dinge getan hat, die die Terroristen abscheulich finden.

Wir haben in der Vergangenheit schon zahllose Male gesehen, was wirklich gemeint ist: Muslimischer Terrorismus ist ein natürliches Phänomen, eines, das auf keinen Fall bekämpft werden kann, weil es so unvermeidlich ist wie dass die Nacht dem Tag folgt. Wie können Muslime dafür verantwortlich gemacht werden, dass sie unschuldige Frauen und Kinder in die Luft jagen – sie werden von Verbrechen wie Indiens Außenpolitik dazu getrieben! Sie haben keine Wahl! Sie haben keinen freien Willen! Sie sind wie Tiere, die instinktiv handeln und nicht unabhängig denken können!

Da also die muslimischen Apologeten ihre Mitmuslime als untermenschlich definiert haben, die vollkommen unfähig dazu sind wie normale Menschen zu denken, geht die Verantwortung dafür sie unter Kontrolle zu halten auf die erwachsene Welt über. Dieser moralische Zwerg sagt, dass, da Indien weiß, dass muslimische Tiere Indien angreifen werden, weil es seine außenpolitischen Interessen verfolgt, Indien von den extremistischen muslimischen Horden (nein, nicht von dem intellektuellen Kolumnisten, sondern von seinen unglücklichen animalischen Glaubensbrüdern, die „Extremisten“ genannt werden) in Geiselhaft gehalten werden sollte und Indien müsse tun, was die Tiere verlangen.

Da sie über keine unabhängige Denkfähigkeit verfügen, tragen sie keine Verantwortung. Aber der Westen kann sie nicht wie Tiere behandeln, denn das würde sie erniedrigen. Nein, sie sind nicht denkende Tiere, die mit Respekt behandelt werden müssen – sonst würden sie dich töten!

Es ist der pure Zufall, dass die nicht denkenden Tiere dasselbe wollen, das ihre „moderaten“ muslimischen Brüder auch wollen und dass daher diese „Intellektuellen“ wollen, dass der Westen auf diese Tiere auf eine Art und Weise reagiert, die ihre eigenen politischen Interessen voran bringt.

Was verblüfft: Dieser Subtext, das, was sie wirklich meinen, dass islamische Extremisten auf natürliche Weise handeln, wenn sie tollwütig Menschen angreifen, im gesamten Westen so endemisch ist, dass dies schockierend erscheint, wenn man sich die von ihren liberalen und „moderaten“ muslimischen Freunden abgegebenen Rechtfertigungen einmal richtig ansieht.

Paechvogel-Scheiße

„Der Anspruch, einen religiös fundierten Judenstaat in Nahost zu errichten und seine Grenzen Zug um Zug auf Kosten der dort lebenden Palästinenser zu erweitern, kann nicht auf das Verständnis der Araber zählen, deren Rechtsbewußtsein so nachhaltig verletzt wird. Da auch die Großmächte und die UNO, die Israels Existenz garantieren, den Verdrängten keine Perspektive bieten, wächst angesichts eines militärisch hochgerüsteten, über Atomwaffen verfügenden und zudem die Resolutionen der UNO permanent missachtenden Israel ein islamischer Fundamentalismus heran, der in seiner politischen wie militärischen Ohnmacht dann zur Gewalt aus Verzweiflung greift.“

Schreibt die Geistesgröße Norman Paech in „junge Welt“. Passt, weil sich gleich und gleich gern gesellen und stinkende Scheiße bei stinkender Scheiße nicht weiter auffällt.

„Der Anspruch, einen religiös fundierten Judenstaat in Nahost zu errichten“
ist natürlich nicht drin, das dürfen nur Muslime, vor allem im arabischen Raum, alles andere ist unverschämt und diskriminierend.

„seine Grenzen Zug um Zug auf Kosten der dort lebenden Palästinenser zu erweitern“
Ist auch klar: Wer mit der Absicht der totalen Vernicht seiner selbst angegriffen wird, der hat schon mal gar kein Recht sich zu wehren, geschweige denn, dabei auch noch Territorium zu erobern. Und wehe, der gibt das hinterher auch noch wieder ab – der beweist damit sein imperialistisches Expansionsstreben!

„kann nicht auf das Verständnis der Araber zählen, deren Rechtsbewußtsein so nachhaltig verletzt wird“
Nee, klar, deren Rechtsbewusstsein sieht ja so aus, dass man ihnen keinen Widerstand entgegensetzen darf, oder wenn, sich dann abmurksen lässt. Wer sie besiegt, der ist schon mal ganz unten durch, das ist ein Verbrechen. Also ist Israel ein Verbrechen, seine pure Existenz nicht erlaubt.

„Da auch die Großmächte und die UNO, die Israels Existenz garantieren, den Verdrängten keine Perspektive bieten“
Äh, wie wäre es, wenn die arabischen Brüder den von ihnen verursachten „Verdrängten“ nach drei Generationen mal eine andere Perspektive bieten würden als in ihren „Flüchtlingslagern“ zu hausen?

„wächst angesichts eines militärisch hochgerüsteten, über Atomwaffen verfügenden und zudem die Resolutionen der UNO permanent missachtenden Israel ein islamischer Fundamentalismus heran“
Auf jeden Fall. Die Juden waren schon in den 1920ern eine überlegene Militärmacht mit stehendem Heer usw., die an Atomwaffen bastelte und UNO-Resolutionen missachtete – uups, da gab’s die UNO noch nicht, da war der Völkerbund, der die Einrichtung einer jüdischen Heimstatt befohlen hatte!!! Das ist ein bisschen zu viel für Hadsch Amin al-Husseini, aber der konnte ja schon damals halluzinieren und hat schon vor allen anderen gesehen, was für ein bösartiger Haufen ihm da die Macht streitig machte (neben anderen Clans, arabischen Clans, die der Mufti von Jeruslaem sukzessive auslöschen ließ, um seine Macht zu festigen). Hadsch Amin war der große Prophet des 20. Jahrhunderts, was die Bösartigkeit der Juden angeht. Der hat offenbar alles vorausgesehen, was in den nächsten 80 Jahren mit den Juden noch kommen wird und deshalb damals schon ihre Vernichtung angestrebt.

Oh, der islamische Fundamentalismus – der hat die „Palästinenser“ doch nach den 1980-ern wieder ergriffen, nachdem die Hamas gegründet und mächtiger wurde. Die 40-50 Jahre davor waren sie Sozialisten bis Kommunisten und schwafelten die Parolen der Bolschewisten nach. Der ganze Hass gegen Israel, der Wille es zu vernichten, die Kriege, die waren alle vorher da – jetzt wird das nur noch religiös verbrämt, damit Knalltüten wie Paech-Norman ihn für etwas Neues halten. Und diese Volltrottel tun das natürlich, weil sie keine drei Tage zurückdenken können, ohne dass sie grundlegende Fakten verlieren.

„der in seiner politischen wie militärischen Ohnmacht dann zur Gewalt aus Verzweiflung greift“
Das könnte der erste Ansatz eines wahren Gedankens sein – wenn die arabischen Staaten (Muslime, Araber…) nicht endlich einmal die Konsequenzen aus ihren missglückten Völkermord-Versuchen ziehen würden. Wer immer mit dem Kopf vor die Wand rennt und daraus nur lernt, dass er weiter mit dem Kopf vor die Wand donnern muss, der darf sich über die Schmerzen nicht beschweren. Haben die Araber je etwas anderes versucht, als den Griff zur Gewalt? Zuerst selbst alle zusammen; dann nicht alle auf einmal, aber doch zu mehreren. Dann wieder, nur noch zu zweit. Und weil das alles nicht funktionierte, haben sie die Palästinenser erfunden und die Gewalt ausüben lassen. Und dabei sind sie geblieben. Alternativen? Werden gar nicht erst überlegt, weil sie nichts mit der Vernichtung des zionistischen Gebildes zu tun haben.

Paechvogel Norman liegt also auf der ganzen Linie daneben. Nicht ein einziger Teil seines Gesülzes passt mit den Fakten überein. Der außenpolitische Sprecher seiner Bundestagsfraktion beweist sein Unwissen, Nichtwissen, Ahnungslosigkeit. Oder seine Verbohrtheit, Ideologisierung, seine Boshaftigkeit, Ignoranz und seine Judenfeindschaft. Was natürlich rundheraus abstreiten wird. Wie alle von seiner Sorte.

Seine Fraktion lässt ihren stellvertretenden Vorsitzenden verlauten, dieser Beitrag von NP in der „jW“ sei eine private Meinungsäußerung; der stellvertretende Vorsitzende hält die Aussagen des Textes für „nicht akzeptabel“. Er findet sogar deutliche Worte zu den Defiziten des Genossen, attestiert ihm nicht vorhandenes, notwendiges Differenzierungsvermögen und Ignoranz der Geschichte. Bodo Ramelow betont ausdrücklich, dass für Fundamentalisten jeglichen Glaubens inakzeptabel sind. Auch die des roten Glaubens? Da müsste ihm doch zumindest Frau Wagenknecht zuwider sein, die kaum noch roter glauben kann. Und die Inkonsequenz, Typen wie Paech in seinen offiziellen Ämtern zu lassen, wo er doch so offensichtlich die Partei nicht vertreten kann, fällt den Tiefroten anscheinend auch nicht auf. So konsequent sind sie dann doch nicht.

Zu empfehlende Lektüre zum Thema:
Lizas Welt

Wie sie sich die Welt zurecht lügen

Es gibt da in der „Toleranzstadt“ Köln eine Stelle, die die ganze hässliche Fratze der vermeintlichen deutschen (oder auch Kölner) Toleranz offenbart, weil sie glatt auf den Kopf stellt, was Toleranz und Respekt und vor allem Wahrhaftigkeit angeht.

Die Rede ist von der so genannten „Kölner Klagemauer“, dem unsäglichen Lügenkasten antiisraelischer Stimmungsmache. Nur ein Beispiel für die „Klage“ dieser „Mauer“ und wie sich da „Fakten“ gestrickt werden. Ein ganz einfaches Beispiel (das Foto holt ihr euch bitte selbst rein) – da wird behauptet:

ISRAEL’s hässliches Gesicht
Mit Massakern 4,3 Millionen Palästinenser
aus ihren Dörfern und Städten vertrieben.
Kein Rückkehr-Recht!

Nehmen wir mal an, die Behauptungen von den Massakern und den Vertreibungen würden tatsächlich stimmen – diese Aussage ist trotzdem jenseits jeglicher Realität. Das fängt bei den Zahlen an. 4,3 Millionen Vertriebene Araber sind beim besten Willen nicht festzustellen. Selbst die Terror- und Israelvernichtungs-Propagandisten reden von maximal einer Million „Vertriebener“ (die sich überdies damals weigerten Palästinenser genannt zu werden – „Palästinenser“ waren die Juden!). Die Wahrheit dürfte bei etwa 500.000 Menschen liegen, die ihre Orte und Häuser im Mandatsgebiet verließen und der allergrößte Teil von ihnen wurde nicht von den Juden vertrieben.

4,3 Millionen Palästinenser gibt es vielleicht heute. Sie alle zu von Israel 1948 vertriebenen zu machen, spricht nur eine Sprache: die der übertriebenen Hass-Propaganda gegen einen Staat, der schon bei seiner Gründung vernichtet werden sollte.

„Kein Rückkehrrecht!“, dröhnt es von diesem Schild. Hier wird besonders deutlich, wie diese Aktivisten der Terrorunterstützung mit zweierlei Maß rechnen. Denn einem Schlesier, Ostpreußen oder Sudetendeutschen mit ähnlichem Anliegen wird von genau denselben Leuten sofort das Etikett des Revanchisten und ewig Gestrigen, wenn nicht mehr angehängt.

Was ist also mit diesem „Rückkehrrecht“? Warum sollen es Generationen später und außerhalb „Palästinas“ Geborenen zustehen, wenn es nirgendwo sonst auf der Welt so ist? Warum sollen die „Palästinenser“ die einzigen Menschen der Welt sein, die historische Veränderungen und Realitäten nicht anerkennen müssen? Warum sollen die Juden Israels die einzigen sein, die historische Veränderungen, die sie so nicht wollten, sondern ihnen aufgezwungen wurden, rückgängig machen müssen?

Doch noch etwas wird an diesem Hetzplakat und dem, was darum herum gezeigt wird, deutlich: Niemand von diesen Toleranz-Wütern kommt je auf die Idee sich die Massaker und den Terror anzusehen, dem die Juden im Mandat ausgesetzt waren. Niemand von ihnen kommt auf die Idee die Rolle der arabischen Hetzer und Mordanstifter zu beleuchten. Unsere Hass-auf-Israel-Experten blenden alles aus, was Israels Handeln auch nur ansatzweise rechtfertigen könnte. Araber sind gut, Araber haben Recht, Israelis (die Juden, nicht die arabischen Israelis) sind der Teufel. So tolerant sind sie! Kein Wort zur permanenten Hetze, zum übelsten Antisemitismus der Gegenwart, dem Terror gegen Zivilisten, den Vernichtungsabsichten. Gibt es in der Welt der Toleranten nicht. Augen zu und schon haben wir die Welt, wie wir sie uns wünschen! Gratulation!

Wenn sich diese Haltung gegen Israel richtet, gegen die Juden Israels, dann ist der Weg nicht weit, dass auch die Juden andernorts in der Welt darunter zu leiden haben. Die „feinsinnige“ Unterscheidung zwischen „Antizionismus“ und Antisemitismus führt sich immer ganz schnell ad absurdum, wenn man sieht, welche Auswirkungen der „Antizionismus“ der Toleranten auf die Juden außerhalb Israels hat: Synagogen/jüdische Gemeindezentren, die stärker geschützt werden als Banken und Regierungsgebäude; Rabbiner, die mit den Worten „Scheißjude“ niedergestochen werden usw.

Aber am meisten entlarvt, was die Wasserträger der Toleranten von sich geben – wer nicht in der Führungsriege der Toleranz steht, vergisst nämlich oft genug ganz einfach von Zionisten reden zu müssen und nimmt den eigentlich gemeinten Begriff in den Mund: Jude. Was natürlich niemals Jude heißt, das muss anders gesehen werden. Lügt euch ruhig eure Welt zurecht, schöner wird sie trotzdem nicht!

‚Bock als Gärtner‘ ist viel zu harmlos

Da die Achse des Guten nur den englischen Auszug aus einem Artikel im FrontPageMagazine.com bringt, hier noch mal der kurze Hinweis, wie krass bescheuert linke Akademiker sein können:

Die Oxford Union, ein sehr alter Debattierclub, hatte zu einer Diskussion über die Lösung des Nahost-Konflikts geladen, wobei debattiert werden sollte, ob eine Ein-Staaten-Lösung oder eine Zwei-Staaten-Lösung verfolgt werden soll. Dazu gilt die Ein-Staaten-Lösung als die „israelfeindliche“, weil sie in Folge des demographischen Faktors ein fast sofortiges Ende des jüdischen Staates sicher stellt. Ganz klar, dass für diese Option Israelfeinde eintreten, die nichts sehnlicher Wünschen als die Vernichtung dieses Staates.

Anders sollte es – nach normalen Dafürhalten – bei der Zwei-Staaten-Lösung aussehen; da diese den Staat Israel erhält, vielleicht sogar als jüdischen Staat (sofern nicht gefordert wird, dass Israel sämtliche „Flüchtlinge von 1948“ ins Land „zurückkehren“ lässt), sollte man meinen, dass hier Verteidiger des Staates Israel auf dem Podium stehen.

Bei der Oxford Union sind solche Spielregeln anscheinend unüblich. Auf der „antiisraelischen“ Seite standen natürlich Feinde des Staates, bei denen es üblich ist entlang der Linie zu argumentieren, dass ein binationaler Staat keine Alternative für, sondern eine solche zu Israel ist.

Und auf der „pro-Israel-Seite“? Da tummelte sich als erster Peter Tatchet, der neulich auf seiner Al-Quds-Demo in London nichts gelernt hatte: ein Israel hassender, linksextremer Schwulen-Aktivist, der sich noch nie darüber beschwert hat, wie unterdrückt seine sexuell gleich orientierten Muslime in ihren arabischen Heimatländern sind, sich aber schon einmal gegen einen Boykott einer Demonstration für Schwule in Israel aussprach – der einzigen Form des Boykotts Israels, die er nicht akzeptiert. Der war also „pro-Israel“.

Es kommt noch besser und das kann man sich nicht ausdenken: Einer der beiden anderen „pro-Israel-Aktivisten“ war Norman Finkelstein! Im FPM-Artikel schreibt Alan M. Dershowitz, er sei „ein antisemitischer Eiferer, der Israel mit Nazi-Deutschland gleich setzte und sagte er könne sich nicht vorstellen, warum Israels Apologeten beleidigt sind von ihm mit der Gestapo verglichen zu werden“. Ist ja nicht alles: „Finkelstein ist beliebt bei Neonazis wie Ernst Zündel [ob der ein Neonazi ist, müsste man noch feststellen], der Finkelstein zuschreibt ihm bei der Werbung der Holocaust-Leugnung geholfen zu haben. Finkelstein ist außerdem ein offener Unterstützer der Hisbollah, die für die Vernichtung Israels eintritt. Er hat Israel-Unterstützer, einschließlich mir [Dershowitz] ‚Kriegsverbrecher’ genannt.“

Diese selbstverliebte Hassspritze auf die pro-Israel-Seite zu stellen ist die endgültige Verhöhnung des gesunden Menschenverstandes. Aber wo hat der in der Welt der intellektuellen Linkslastigkeit auf Universitätsniveau schon noch einen Platz?