Von Saudi-Arabien gestütztes Institut für „Toleranz“ und Schätzung von Ironie in Wien eröffnet

Marisol, Jihad Watch, 14. Oktober 2011

Die Lage in Saudi-Arabien selbst beweist, dass diese Truppe, das Internationale König Abdallah Bin Abdualziz Zentrum für interreligiösen und interkulturellen Dialog (so was kann man nicht erfinden) nichts anderes ist als ein Außenposten für Dawah, das ist die islamische Missionierung, und für Täuschung. Wenn es für irgendetwas gut ist, dann konstituiert es eine grelle Studie der Gegensätzlichkeiten zwischen der Scharia, wie sie in diesem „interreligiösen“ Schwindel in Wien beworben wird, und der Scharia, wie sie in Saudi-Arabien eingehalten wird.

Ohne Gewähr: „Von Saudi-Arabien gestütztes religiöses Toleranz-Zentrum eröffnet“, von George Jahn für Associated Press am 13. Oktober:

WIEN (AP) – Saudi-Arabien weihte Donnerstag ein interreligiöses Zentrum in Wein ein und sein Außenminister sagte, er hoffe, der Geist der Toleranz, den die neue Institution verkörpere, werde seinem konservativ muslimischen Land helfen, das jegliche Religion außer dem Islam verbietet.

Wenn man 1683 keinen Erfolg hatte, versucht man es wieder, versucht man es wider. „Krieg ist Täuschung“, sagte Mohammed.

Die Äußerung von Außenminister Saud al-Faisal war eine ungewöhnlich klare Absichtserklärung der Herrscher Saudi-Arabiens zur Arbeit für religiöse und soziale Reformen aus dem Ausland angesichts innenpolitischer Opposition gegen raschen Wandel.

Das Zentrum hat Diskussionen ausgelöst. Unterstützer hoffen, dass es Toleranz in Saudi-Arabien fördern wird, einem Königreich, das derzeit jede Religion außer dem Islam verbietet. Kritiker, darunter Österreichs Grüne Partei und moderat muslimische Gruppen in Österreich, sagen, die Saudis seien das letzte Volk, das Gastgeber für Initiativen zu religiöser Koexistenz sein sollten.

Wenn das Ziel ist Saudi-Arabien zu verändern, könnte sie überlegen es – sagen wir mal – in Saudi-Arabien zu versuchen.

Vor den Einweihungszeremonien am Donnerstag zitierte die Tageszeitung Der Standard Rabbi David Rosen vom American Jewish Committee, der saudische Pläne kritisierte die anfänglich die Aufsicht über die Institution auszuüben; er sagte, diese müsse „vollkommen unabhängig“ sein.

Der Wahhabismus – der sunnitische Strang des Islam, der in Saudi-Arabien praktiziert wird – gilt als einer der konservativsten der Religion. Einige seiner Grundsätze wurden von Osama bin Laden und weiteren Terroristen für sich beansprucht, um ihre Taten zu rechtfertigen.

Die strikten Interpretationen des Galubens haben dazu geführt, dass saudischen Frauen das Recht genommen ist Auto zu fahren und ohne die Erlaubnis eines männlichen Verwandten das Haus zu verlassen. Sie haben außerdem die Verbindungen zum anderen wichtigen Zweig des Islam, dem Shiitentum, zerfleddert, was große Rivalitäten zwischen Saudi-Arabien und dem vorwiegend schiitischen Islam offen legte.

Die sunnitisch-schiitische Jihad ist natürlich keine Erfindung eines dieser beiden Länder.

Die Beziehungen erreichten diese Woche nach US-Vorwürfen einen Tiefpunkt, dass der Iran hinter einem Komplott zur Ermordung des saudischen Botschafters in Washington steckt.

In Wien, um das interreligiöse Zentrum zu eröffnen, warf der saudische Außenminister Saud al-Faisal Teheran „Mord und Chaos“ vor und sagte, sein Land arbeite an einer „wohl überlegten Antwort“ auf den behaupteten iranischen Mordversuch.

Doch die meisten seiner Kommentare konzentrierten sich auf das „Internationale König Abdallah Bin Abdulaziz-Zentrum für interreligiösen und interkulturellen Dialog“ – und er schien eifrig darauf bedacht Skepsis zur Verbindlichkeit seines Landes zerstreuen, um es zu einem Mittelpunkt von interreligiösem Dialog und Toleranz zu machen.

In einer ungewöhnlich offenen Erklärung, die den Vorstoß der saudischen Führung nach Veränderung widerspiegelt, sagte der Minister, er hoffe „das Zentrum werde die Führung dabei übernehmen“ Saudi-Arabien zu einer toleranteren Gesellschaft zu machen.

Wie genau soll das nochmal funktionieren?

„Saudi-Arabien ist bereit sich finanziell an diesem Projekt zu beteiligen und all seine moralischen und politischen Ressourcen in solch ein Zentrum zu stecken, ohne … seiner Autonomie oder Unabhängigkeit von politischer Einmischung zu beeinträchtigen“, sagte er Offiziellen und Reportern.

Außerdem warnte er vor „extremistischen Minderheiten innerhalb jeder religiösen und kulturellen Gemeinschaft…, die danach streben… Ideen von Intoleranz, Ausgrenzung, Rassismus und Hass zu propagieren.

In letzter Zeit mal ein saudisches Schulbuch in die Hand genommen?

„Diese winzigen Minderheiten“, sagte er, „versuchen die legitimen Identitäten und Ziele von Völkern aller Kulturen und Glaubensrichtungen zu kapern.“

Das Gründungsdokument zitiert Prinzipien, die in der Universalen Erklärung der Menschenrechte verankert sind, „insbesondere das Recht Gedankenfreiheit, Gewissensfreiheit und Religionsfreiheit.“ Es betont „Menschenrechte und fundamentale Freiheiten für alle ohne Unterschied in Rasse, Geschlecht, Sprache oder Religion.“

Sein Vorstand wird aus drei Christen, drei Muslimen, einem Juden, einem Buddhisten und einem Hindu bestehen…

Also könnten zwei Drittel des Vorstands ihre Religion in Saudi-Arabien nicht ausüben. Welches Land braucht noch mal ein nigelnagelneues Toleranz-Institut?