Die Türkei preist einen massenmordenden, pädophilen Sklavenhändler – versucht sie auch ihm nachzueifern?

Was der „Held“ eines Volks über dieses aussagt.

Raymond Ibrahim, FrontPage Mag, 10. Juni 2021

Dieser Tage beschäftigt Kirchen zu Moscheen zu machen den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan ganz enorm. Am Freitag, 4. Juni, sprach er während der Eröffnung einer Moschee in der Stadt Zonguldak vom türkischen Vermächtnis der Eroberung und Umwandlung der Hagia Sophia [in eine Moschee]. In seinen eigenen Worten: „Die Wiedereröffnung der Hagia Sophia als Moschee ist wichtig, da das ein Vermächtnis der Eroberung ist.“

Damit haben wir hier, während der Westen sich darin überschlägt jegliche „Eroberung“, die seine Vorfahren begangen haben könnten – zum Beispiel die „Eroberung der Amerikas“ durch den „völkermordenden“ Kolumbus – den Präsidenten der Türkei, der die gewalttätigen Eroberungen durch seine muslimischen Vorfahren preist. Die Bedeutung dieser Gegensätzlichkeit und was sie für die Zukunft bedeutet, muss anerkannt werden.

Nehmen Sie als Fallbeispiel Erdoğans Haltung gegenüber den größten Jihadisten der Geschichte – Männer, deren grauenhafte Taten ISIS beschämen würden. Letzten Sommer feierte Erdoğan wiederholt, während er seinen Erlass zur Umwandlung der Hagia Sophia – die ein Jahrtausend lang als größte Basilika des östlichen Christentums diente – in eine Moschee, Sultan Mohammed al-Fatah („der Eroberer“, 1432 bis 1481) wegen der gewaltsamen Umwandlung des christlichen Konstantinopels ins islamische Istanbul.

Bedenken Sie jedoch: Sultan Mohammeds einzige Rechtfertigung für die Eroberung Konstantinopels bestand darin, dass der Islam die Unterwerfung der „Ungläubigen“ fordert, in diesem Fall Christen. Er hatte keine andere „Beschwerde“ als diese. Als er Sultan wurde, schwor er tatsächlich „beim Gott ihres falschen Propheten, beim Propheten, dessen Namen er trug“, schrieb ein verbitterter christlicher Zeitgenosse rückblickend, „er sei ihr [der Christen] Freund und würde sein ganzes Leben ein Freund und Verbündeter Konstantinopels bleiben“. Obwohl sie ihm glaubten, nutzte er „die gemeinsten Künste von Heuchelei und Täuschung“, schrieb Edward Gibbon. „Auf seinen Lippen war Frieden, aber er hatte Krieg im Herzen.“

Während dieser Belagerung Konstantinopels ermahnte er seine muslimische Armee regelmäßig mit Jihad-Ideologie, unter anderem mit dem Loslassen jeder Menge Predigten, in denen er schrie:

Kinder Mohammeds, seid guter Stimmung, denn morgen werden wir so viele Christen in unseren Händen haben, die wir verkaufen, zwei Sklaven für eine Dukate und wir werden so reich sein, dass wir alle aus Gold sind und von den Bärten der Griechen werden wir Leinen für unsere Hunde machen und ihre Familien werden unsere Sklaven sein.

„Erinnert euch an die Versprechen unseres Propheten zu gefallenen Kriegern im Koran“, mahnte der Sultan höchstselbst: „Der Mann, der im Kampf stirbt, wird körperlich ins Paradies gebracht und wird mit Mohammed in Anwesenheit von Frauen, schönen Knaben und Jungfrauen speisen.“

Die Erwähnung von „schönen Knaben“ war nicht nur ein genauer Verweis auf das Versprechen des Koran (z.B. Suren 52,24, 56,17 und 76,19); Mohammed war ein berüchtigter Pädophiler. Dass er Jacob Notaras – ein schöner 14-jährigen Sohn eines Edelmanns in Konstantinopel, den Mohammed zwang sein persönlicher Lustknabe zu werden, bis er entkam – versklavte und vergewaltigte, war nur eine der niederträchtigsten. Der Sultan erstach einen weiteren christlichen Jungen, der „den Tod der Schändung vorzog“.

Nach seiner Eroberung und Schändung der Hagia Sophia ließ Mohammed die „elenden Bürger Konstantinopels“ während der abendlichen Feiern vor seine Männer zerren und „befahl, dass viele von ihnen in Stücke gehackt werden, um damit [seine Leute] zu unterhalten“. Der Rest der Bevölkerung der Stadt – bis zu 45.000 – wurde in Ketten weggeschleppt, um als Sklaven verkauft zu werden.

Das ist der Mann, den die Türkei und ihr Präsident ehren – einschließlich ihm eine der größten und ältesten Kirchen der Christenheit im letzten Jahr wieder zur Siegesmoschee zu widmen. Mohammed al-Fatah ist auch nicht der einzige Terrorist, der geehrt wird: so erklärte Erdoğan in einer seiner Reden:

Die Eroberung Istanbuls [Konstantinopels] und die Umwidmung der Hagia Sophia in eine Moschee gehören zu den ruhmreichsten Kapiteln der türkischen Geschichte… Die Auferstehung der Hagia Sophia repräsentiert unsere Erinnerung voller Höhepunkte unserer Geschichte, von [der Schlacht von] Badr bis Manzikert, von Nikopolis bis Gallipoli [alles jihadistische Siege] … Die Wiederherstellung der Hagia Spohia wird von allem Respekt und Engagement vor all unseren Vorfahren gefordert, von Alp Arslan [dem islamischen Sieger von Manzikert, der den Weg zur Eroberung von Kleinasien öffnete und zehntausende Christen massakrierte oder versklavte] über Mohammed al-Fatah, bis zu Abdulhamid [der von 1894 bis 1896 bis zu 300.000 Armenier im Namen des Jihad abschlachtete]. Die Wiederauferstehung der Hagia Sophia … ehrt Mohammed al-Fatahs Eroberungsgeist… So Allah will, werden wir ohne Pause oder Zögern weiter diesen heiligen Weg gehen, bis wir unser letztes Ziel erreichen. [Hervorhebung hinzugefügt]

Die Botschaft könnte nicht deutlicher sein: In der Türkei dominiert die jihadistische Ideologie, zumindest in ihrer Führung. Bei Nachbarvölkern einzumarschieren und sie zu erobern – nicht wegen irgendwelchen Grolls, sondern weil sie keine Muslime sind – mit all den begleitenden Gräueltaten, Vergewaltigungen, Zerstörungen und Massensklaverei ist offenbar das Ideal, das wiederaufgenommen werden soll, sobald der Sonnenuntergang westlicher Macht vollendet ist.

Derweil bleibt, weil die Amerikaner es gewohnt sind zu sehen, wie Statuen der Helden ihrer eigenen Nation umgestürzt werden – aus keinem anderen Grund, als dass sie weiß und/oder christlich und daher von Natur aus schlecht waren – die Bedeutung der Worte Erdoğans und sein Lob für Mohammed den Eroberer – der als asiatischer Muslim weiter vor westlicher Kritik immun ist, schließlich wäre das „rassistisch“ – von ihnen auf ewig unbemerkt.

Hagia Sophia: Ein wahres „Zentrum des Wissens über den Islam“

Raymond Ibrahim, 31. Mai 2021

Im letzten Sommer wandelte die türkische Obrigkeit die Hagia Sophia („Heilige Weisheit“) – die ursprünglich als eine der großartigsten Kathedrale der Christenheit gebaut wurde und ein Jahrtausend lang als solche wirkte – (wieder) in eine Moschee um. An diesem Freitag, 24. Juli 2020 (den viele östliche Christen heute als „Trauertag“ erachten), trafen sich Muslime im Innern der entweihten Kirche, wo sie von einem ein Schwert schwingenden Imam bei krampfartigen „Allahu Akbar“-Rufen angeführt wurden.

Die Türken, angefangen mit ihrem Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan, haben diese kulturelle Aneignung als  ihr „Recht“ dargestellt. Imam Ali Erbas, der Präsident für religiöse Angelegenheiten der Türkei, ist noch weiter gegangen; kürzlich behauptete er: „Das Ziel aller unserer Moscheen und besonders der Hagia Sophia, ist es Zentren des Wissens über den Islam zu werden.“

So sei es. Da der Jahrestag der türkischen Eroberung Konstantinopels und seiner Hagia Sophia gerade hinter uns liegt (29. Mai 1453), wollen wir auf das zurückkommen, was an diesem Tag geschah – ein Tag, der wahrhaftig viel „Wissen über den Islam“ vermittelt, nicht zuletzt, weil wir Primärquellen-Dokumente haben, die genau beschreiben, was die Türken taten, insbesondere in und  um die Hagia Sophia. (alle im folgenden Bericht zitierten Texte wurden aus zeitgenössischen Quellen bezogen, zumeist Augenzeugenberichte; exakte Verweise sind in Kapitel 7 von Sword and Scimitar zu finden.)

Als sie erst einmal nach Konstantinopel eingedrungen waren, „gaben wütenden türkischen Soldaten kein Pardon“:

Als sie massakriert hatten und es keinen Widerstand mehr gab, waren sie versessen darauf zu plündern und schweiften durch die Stadt, stahlen, entkleideten, brandschatzten, töteten, vergewaltigten, nahmen Männer, Frauen, Kinder, alte Männer, junge Männer, Mönche, Priester, alle möglichen Menschen in allen möglichen Zuständen gefangen … Es gab Jungfrauen, die aus unruhigem Schlaf erwachten, um diese Räuber über sich stehend zu sehen, mit Blut an den Händen und Gesichtern voll bitterer Wut… die Türken schleiften sie fort, zerrissen sie, zwangen sie, entehrten sie, vergewaltigten sie an Straßenkreuzungen und brachten sie dazu sich den furchtbarsten Gewalttaten zu unterwerfen… Zarte Kinder wurden brutal von der Brust ihrer Mütter gerissen und Mädchen wurden erbarmungslos fremden und furchtbaren Verbänden gegeben und tausend andere furchtbare Dinge geschahen.

Weil tausende Bürger fliehen mussten und sich in der Hagia Sophia versteckt hatten, bot die uralte Basilika eine ausgezeichnete Ernte an Sklaven, sobald ihre Türen mit Äxten eingeschlagen waren:

Ein Türke suchte nach der Gefangenen, die die reichste zu sein schien, ein anderer bevorzugte ein schönes Gesicht unter den Nonnen… Jeder raublustige Türke war begierig seine Gefangene an einen sicheren Ort zu verbringen und dann wiederzukehren, um sich einen zweiten und einen dritten Preis zu sichern … Dann waren lange Reihen Gefangener zu sehen, die die Kirche und ihre Schreine verließen und wie Vieh oder Schafherden getrieben wurden.

Manchmal kämpften die Sklaventreiber miteinander bis zum Tod wegen „einer wohlgeformten jungen Frau“, während viele von diesen es „vorzogen sich in die Brunnen zu stürzen und zu ertrinken statt den Türken in die Hände zu fallen“.

Nachdem sie die Hagia Sophia in Besitz genommen hatten – die zur Zeit ihrer Eroberung tausend Jahre lang als Kathedrale gedient hatte – betrieben die Eindringlinge „darin alle Arten von Widerwärtigkeit, machten sie zu einem öffentlichen Bordell“. Auf „ihren heiligen Altären“ vollführten sie „Perversionen mit unseren Frauen, Jungfrauen und Kindern“, darunter der „Tochter des Großfürsten, die sehr schön war“. Sie wurde gezwungen sich „auf den großen Altar der Hagia Sophia zu legen, ein Kreuz unter ihrem Kopf und wurde dann vergewaltigt“.

Als nächstes „paradierten sie das Hauptkruzifix [der Hagia Sophia] in höhnischer Prozession durch ihr Lager, schlugen davor Trommeln, kreuzigten Christus erneut unter Bespucken und Blasphemie und Flüchen. Sie setzten ihm eine türkische Mütze auf den Kopf und schrien höhnisch: ‚Seht auf den Gott der Christen!“

Praktisch alle anderen Kirchen der uralten Stadt erlitten dasselbe Schicksal. „Die Kreuze, die auf die Dächer oder an die Wände der Kirchen gesetzt waren, wurden herabgerissen und auf ihnen wurde herumgetrampelt.“ Die Eucharistie wurde „zu Boden geworfen und getreten“. Bibeln wurden ihrGold oder Silber genommen, bevor sie verbrannt wurden. „Ikonen wurden ausnahmslos den Flammen übergeben.“ Patriarchengewänder wurden Hunden um die Hüfte gelegt; Priestergewänder wurden auf Pferde gelegt.

„Überall gab es Ungemach, jeder war von Schmerz berührt“, als Sultan Mohammed schließlich groß in die Stadt einzog. „Es gab Klagen und Weinen in jedem  Haus, Schreien an den Straßenkreuzungen und Leid in allen Kirchen; das Stöhnen der erwachsenen Männer und die gellenden Schreie der Frauen begleiteten Plünderung, Versklavung, Trennung und Vergewaltigung.“

Der Sultan ritt zur Hagia Sophia, stieg ab und ging hinein und „bestaunte den Anblick“ der großen Basilika. Nachdem er sie von ihren Kreuzen, Statuen und Ikonen reinigen ließ – Mohammed selbst stieß den Hauptaltar um und trampelte darauf herum – befahl er einem Muezzin auf die Kanzel zu steigen und „ihre widerwärtigen Gebete“ ertönen zu lassen, schrieb ein verdrossener Christ. „Dann stieg dieser Sohn des Frevels, dieser Vorläufer des Antichrist auf den Heiligen Tisch, um seine eigenen Gebete auszustoßen“, womit er „aus der großen Kirche einen heidnischen Schrein für seinen Gott und seinen Mahomet machte“.

Um seinem Triumph die Krone aufzusetzen ließ Mohammed die „elenden Bürger von Konstantinopel“ während der Abendfestlichkeiten vor seine Männer schleifen und befahl, dass „viele von ihnen in Stücke gehauen werden, als Unterhaltung“. Der Rest der Bevölkerung der Stadt – nicht weniger als 45.000 – wurde in Ketten weggeschleppt, um in österliche Gefangenschaft verkauft zu werden.

So sieht das „Wissen über den Islam“ aus, das die Erfahrungen der Hagia Sophia vermittelt.

Die Dinge bezüglich der Eroberung von Konstantinopel richtigzustellen, wie es dieser Artikel getan hat, ist heute doppelt wichtig, da Google und Big Tech sich wie die Türken dem Verbergen der Wahrheit widmen. Bevor die Türkei die Hagia Sophia gewaltsam in eine Moschee umwandelte, erbrachte eine Google-Suche nach dem Datum „29. Mai“ – einem Tag, der Jahrhunderte vor Pearl Habor „Schmach brachte“ –zahlreiche Suchergebnisse zur muslimischen Eroberung von Konstantinopel; heute sind es nur sehr wenige.

Der Völkermord an den Armeniern geht weiter

Raymond Ibrahim, 24. April 2021 (Gatestone Institute)

Ein muslimischer Terrorist schreit „Allahu Akbar“ vom Kirchturm einer armenischen Kirche, nachdem er das Kreuz abschlug.

Am 24. April, ist der Gedenktag für den Völkermord an den Armeniern, 106 Jahre nach Beginn des Völkermords, als die osmanischen Türken während des Ersten Weltkriegs ungefähr 1,5 Millionen Armenier massakrierten.

Die meisten objektiven Historiker, die das Thema untersuchten, stimmen unmissverständlich überein, dass es sich um einen vorsätzlichen, geplanten Völkermord handelte. Das Genocide Education Project gibt an:

Mehr als eine Million Armenier starben infolge von Hinrichtungen, Hunger, Krankheiten, der rauen Umwelt und körperlichen Missbrauchs. Ein Volk, das fast 3.000 Jahre lang in der östlichen Türkei lebte [mehr als doppelt so lange wie die eingedrungenen islamischen Türken Anatolien besetzt hatten, das wir heute als „Türkei“ kennen], verlor seine Heimat und wurde mit dem ersten groß angelegten Völkermord des 20. Jahrhunderts gewaltig dezimiert. Zu Beginn des Jahres 2015 gab es in der Türkei rund 2 Millionen Armenier; heute sind es weniger als 60.000…

Trotz der gewaltigen Menge an Beweisen, die die historische Realität des armenischen Völkermords aufzeigt, trotz Augenzeugenberichten, offiziellen Archiven, fotografischen Belegen, den Berichten von Diplomaten und den Zeugenaussagen Überlebender ist die Leugnung des Völkermords an den Armeniern seit 1915 durch folgende Regime der Türkei bis heute weitergegangen.

Die Türkei hat nicht nur wiederholt die Täterschaft für den Völkermord an den Armeniern bestritten; sie scheint fest entschlossen ihn wieder neu loszutreten, gerade erst indem sie Aserbaidschan hilft Krieg gegen Armenien im Zusammenhang mit dem Streit um Nagorny-Karabach zu führen, der Ende 2020 einmal mehr ausbrach.

So stellte Armeniens Premierminister Nikol Paschinyan im Oktober 2020 fest: „Warum ist die Türkei 100 Jahre [nach Auflösung des osmanischen Reichs] wieder in den Südkaukasus zurückgekehrt? Um den Völkermord an den Armeniern fortzusetzen.“

Während dieses aktuellen Konflikts, der sie nicht betraf, finanzierte die Türkei die Scharia aufzwingende „Jihadistengruppen“ und schleuste Geld an sie, sagte der französische Präsident Macron; diese Gruppen hatten in Syrien und Libyen agiert – einschließlich der der Muslimbruderschaft nahe stehenden Hamza-Division, die nackte Sexsklavinnen im Gefängnis hielt – um Armenier zu terrorisieren und abzuschlachten.

Neben anderem Verhalten wie ISIS wurde eine intellektuelle, behinderte, 58-jährige Armenierin von diesen Söldnern und aserbaidschanischen Partnern „bis zur Unkenntlichkeit gefoltert“, indem ihr die Ohren, Hände und Füße abgehackt wurden, bevor man sie ermordete. Ihre Familie konnte sie nur noch anhand ihrer Kleidung identifizieren.

„Die Armenier werden“ nach Angaben eines Berichts vom Dezember 2020, „brutal behandelt“ und haben „Territorium an jihadistische Nachbarn verloren, bevor sie einem von Russland durchgesetzten Waffenstillstand zustimmten … Bevor sie die sogenannte Waffenstillstandsvereinbarung verletzten, machten die türkischen Muslime in Aserbaidschan das, was Mohammed gebot: sie köpften Christen.“

Der Bericht verlinkte ein Video von Soldaten in Tarnkleidung, die einen zappelnden, alten armenischen Mann überwältigten und zu Boden brachten, bevor sie ihm lässig mit einem Messer die Kehle aufschlitzten.

„Aserbaidschan hat Armenien beschuldigt das Friedensabkommen zuerst verletzt zu haben“, führt der Bericht fort, „aber Beobachter vermerken, dass die einzige Provokation, die die Muslime brauchen, um Armenier anzugreifen, deren fortbestehende Existenz ist.“

Rhetorik gegen „Ungläubige“ unterstreicht diese Ansicht. Ein gefangen genommener Terrorist gestand, dass ihm „eine monatliche Zahlung von $2.000 für den Kampf gegen ‚Kafir‘ in Artsak versprochen wurde und 100 Dollar extra für jeden geköpften ‚Kafir‘.“ (Kafir oft als „Ungläubiger“ übersetzt, ist Arabisch für Nichtmuslime, die es versäumten sich islamischer Obrigkeit zu unterwerfen, was sie automatisch zu Feinden macht, die Sklaverei oder den Tod verdienen.)

Genauso wurden armenische Kirchen, die unter aserbaidschanische Kontrolle kamen, geschändet – trotz Versprechen der Obrigkeit sie zu schützen. Bei einem Vorfall wurde ein Soldat – es ist unklar, ob eine Aseri oder ein Jihad-Söldner aus Syrien oder dem Irak – gefilmt, wie er auf einer Kirche steht, deren Kreuz abgebrochen war und triumphierend „Allahu akbar!“ brüllt. Aserbaidschanische Streitkräfte beschossen und zerstörten auch die Kirche Heiliger Retter, eine armenische Kathedrale mit Kultcharakter, die „1888 geweiht, aber während des Massakers an Armeniern der Stadt durch Aserbaidschaner im März 1920 beschädigt wurde und über Jahrzehnte verfiel.“

Weniger weit zurück wurden nach Angaben eines Berichts vom 29. März 2021 im Verlauf von nur zwei Wochen mindestens drei armenische Kirchen in der Region Nagorny-Karabach von aserbaidschanischen Kräften verwüstet und zerstört – obwohl im November ein Waffenstillstand ausgerufen wurde. Videobilder der Schändung einer dieser Kirchen zeigen, wie aserbaidschanische Truppen das christliche Gotteshaus betreten und dann lachend, höhnend christliche Gegenstände darin treten und entstellen, darunter ein Fresko des letzten Abendmahls. Die Flagge der Türkei taucht auf den Uniformen der aserbaidschanischen Soldaten auf, was weiter die Beteiligung der türkischen Regierung impliziert. Als sie sich nähern, sagt einer der muslimischen Soldaten: „Lasst uns in ihre Kirche gehen, wo ich namaz machen werde.“ (namaz ist ein Hinweis auf muslimische Gebete; wenn Muslime in nichtmuslimischen Tempeln beten, werden diese sofort zu Moscheen.) In Reaktion auf dieses Video gab Arman Tatoyan, ein armenischer Menschenrechtsaktivist eine Erklärung aus:

Der Präsident von Aserbaidschan und die Behörden des Landes setzen seit Jahren eine Politik des Hasses, der Feindschaft, der ethnischen Säuberung und des Völkermords gegen Armenien, Bürger Armeniens und das Volk Armeniens um. Die türkische Obrigkeit hat dasselbe gemacht oder offen zu derselben Politik ermutigt.

Als Beispiel sagte er, dass Aserbaidschans Präsident Alijew Anfang März stolz erklärte: „Die jüngere Generation ist mit Hass auf den Feind aufgewachsen“, womit er die Armenier meinte.

Solcher Hass, der der Vorläufer für Völkermord ist, scheint überall offenkundig zu sein. Man muss nur der Tirade eines türkischen Mannes in einem Video zuhören, der alle Armenier als „Hunde“ bezeichnet und dass jeder in der Türkei Gefundene abgeschlachtet werden sollte, um eine Idee des Antriebs zu bekommen, der diesen Hass schürt:

Was macht ein Armenier in meinem Land? Entweder der Staat vertreibt ihn oder wir töten ihn. Warum lassen wir sie am Leben? … Wir werden sie abschlachten, wenn die Zeit reif ist. … Dies ist türkischer Boden. Wie sind wir osmanische Enkel? … Das Volk der Türkei hat Ehre, Würde und Allah muss die Köpfe der Armenier in der Türkei abschneiden. Es ist entehrend für jeden, Armenier zu treffen und nicht zu töten. … Wenn wir Menschen sind, lasst uns das tun – lasst es uns für Allah tun. … An jeden, der zuhört: Wenn du Allah liebst, verbreite bitte dieses Video von mir an alle…

Genauso antwortete vor kurzem eine Frau in Reaktion auf eine Frage, die zufälligen Straßen-Passanten in der Türkei gestellt wurde – „Wenn Sie mit etwas davonkommen könnten, was würden Sie tun?“ – auf Video: „Was ich tun würde? 20 Armenier köpfen.“ Dann sah sie direkt in die Kamera und lächelte, während sie mit dem Kopf nickte.

Ein Großteil dieses völkermörderischen Hasses überrascht nicht, bedenkt man, dass Schulbücher der öffentlichen türkischen Schulen weiterhin Armenier – de facto Christen allgemein sowie Juden – dämonisieren, wie eine Studie feststellte.

Wenn die Türken, die vom Konflikt zwischen Armeniern und Aserbaidschan nicht betroffen sind, sollte es nicht überraschen, dass unzählige Aserbaidschaner das auch tun. Folglich ist es für Nurlan Ibrahimow, Leiter des Pressedienstes des Fußballklubs Qarabab in Aserbaidschan so: „Wir [Aserbaidschanis] müssen alle Armenier töten – Kinder, Frauen, die Alten. Wir müssen sie ohne Unterschied töten. Kein Bedauern, kein Mitleid.“

Entsprechend ist es gut heute, am Gedenktag für den Völkermord an den Armeniern, nicht nur an das zu erinnern, was damals geschah, sondern auch an das, was eindeutig vorbereitet wird noch einmal zu passieren.

Vor 80 Jahren: US-Senatoren für eine jüdische Heimstatt – britische und türkische Diplomaten protestieren, sagen es wäre besser, Juden bleiben unter der Herrschaft der Nazis

Elder of Ziyon, 20. April 2021

Im April 1941 schlossen sich 70 US-Senatoren einem Aufruf an „der Bewegung für die Wiederherstellung der Juden in Palästina jede mögliche Unterstützung zu geben“; das solle die „erklärte Politik der Vereinigten Staaten sein“ und der Wiedergründung einer jüdischen nationalen Heimstatt in Palästina Unterstützung zu bieten; angeführt wurde die Anstrengung von Senator Robert F. Wagner, dem Vorsitzenden des American Palestine Committee.

Die Erklärung hielt fest:

280.000 Flüchtlinge kamen seit dem Aufkommen des Naziregimes in Deutschland 1933 nach Palästina. Die beispiellose Arbeit der Wiederherstellung des Heiligen Landes und der Wiederherstellung eines Volkes ist ohne Unterbrechung verlaufen und geht heute trotz der Kriegsumstände weiter.

Palästina ist von Großbritannien mit Genehmigung der Vereinigten Staaten und anderer Nationen als Zuflucht für das jüdische Volk anerkannt und bestimmt worden und Flüchtlinge strömen an seine Küste, trotz restriktiver Maßnahmen, die von der Administration dieses Landes neuerdings in Kraft gesetzt sind.

Die tragische Zwangslage von Flüchtlingen, die vor Verfolgung fliehen und kein Heim finden, eine Lage, die durch die Versenkung von Flüchtlingsschiffen mitsamt ihrer menschlichen Fracht so dramatisch zur Aufmerksamkeit der Welt gebracht wurde, muss unsere Aufmerksamkeit erzwingen und unsere Entschlossenheit stärken, jede mögliche Ermutigung für die Bewegung zur Wiederherstellung der Juden in Palästina als große humanitäre Anstrengung und in Übereinstimmung mit dem Geist biblischer Prophetie fortzusetzen.

Die Archive des US-Außenministeriums beschreiben die Reaktion von Diplomaten in der Türkei und Britannien auf diese Erklärung. Sie sagen, dass Juden unter der Herrschaft der Nazis zu belassen im Vergleich damit, die Araber zu verärgern, das geringere Übel ist.

Am 21. April traf sich ein Mr. Butler von der britischen Botschaft, der im Namen des britischen Botschafters Lord Halifax handelte, mit US-Außenstaatssekretär Sumner Welles. Welles schrieb:

Mr. Butler sprach zuerst von der großen Sorge, die bei der Botschaft durch die Ankündigung des Dinners bewirkt wurde, das am 30. April unter Schirmherrschaft von Senator Wagner und einigen anderen gleichermaßen prominenten Senatoren sowie Mr. William Green von der American Federation of Labor veranstaltet wurde, bei der Doktor Weizmann im Auftrag der zionistischen Bewegung in Palästina sprechen soll.

Die britische Botschaft hat das Gefühl, dass die deutsche Propaganda jetzt an die arabische Welt gerichtet ist, was es so aussehen lässt, dass die britische Regierung komplett unter der Vorherrschaft der Vereinigten Staaten steht und dass die Vereinigten Staaten Großbritannien zwingen würden am Ende des Krieges, wenn Großbritannien siegreich ist, ganz Palästina für jüdische Wiederansiedlung zu öffnen. Die britische Regierung glaubt, dass dies eine überaus gefährliche Form der Propaganda ist und wenn jetzt in den USA Reden von Prominenten in oberen Regierungskreisen gehalten werden, die für die sofortige Öffnung Palästinas für die jüdische Wiederansiedlungsplanung im Fall eines britischen Sieges eintreten, sehr große Unruhen in der arabischen Welt geschaffen werden, insbesondere im Irak, wo bereits eine höchst kritische Lage besteht. Die britische Regierung drängte darauf, dass die Exekutive dieser Regierung alles ihr möglich tut, um den Sponsoren des Dinners die Lage deutlich zu machen.

Ich sagte, ich würde mich sehr freuen mir die Sache anzusehen und dass ich Mr. Butler sehr bald wissen lassen würde, welche Schritte, wenn überhaupt, in dieser Richtung unternommen werden könnten.

Am 22. April besuchte der türkische Botschafter in den USA das Außenministerium ebenfalls:

Bei einem Anruf heute zu einer anderen Sache sagte der türkische Botschafter, er sei von einem Zeitungsbericht recht verstört, der besagte, dass siebzig US-Senatoren sich einer Erklärung angeschlossen hätten, die zu „jeder möglichen Ermutigung für die Bewegung für die Wiederherstellung der Juden in Palästina“ auffordere. Der Botschafter sagte, dass seiner Meinung nach solche Aktivitäten für die Sache der Briten im nahen Osten besonders schädlich seien und zudem erwartet werden könne, dass sie ungünstige Auswirkungen für die Juden selbst haben werden.

Der Botschafter fügte hinzu, dass seine Regierung langjährige Erfahrung im Umgang mit den Arabern habe und ihre Mentalität gründlich kenne. Es gab seiner Meinung nach nicht die geringste Frage, dass Aktivitäten in den Vereinigten Staaten, die weitere jüdische Immigration nach und Kontrolle von Palästina befürworten, von den Achsenmächten in ihrer Propaganda für die arabischen Länder genutzt würde. Jegliche derartige Aktivität wie die des American Palestine Committee würde nur die arabische Meinung weiter anheizen und die Probleme der Briten in der für sie so wichtigen Region des Nahen Ostens verstärken.

Ich sagte dem Botschafter, dass die Senatoren und Kongressmitglieder natürlich absolut frei seien sich jedem Komitee anzuschließen, wie sie wollen und dass die Exekutivarm der Regierung selbstverständlich keine Kontrolle über solche Aktivitäten hat.

… Der Botschafter sagte dann, dass jegliche Aktivitäten, die dazu dienen die Araber im nahen Osten aufzuheizen und die Probleme für die Briten zu verstärken, natürlich von großem Interesse für seine eigene Regierung seien, die mit Großbritannien verbündet war. Er fügte hinzu, dass sie Frage stattdessen über die arabischen Länder hinaus gehe und auch Indien treffe. Er sagte, dass er viele enge Freunde unter den indischen Muslimen habe und dass er mir feierlich versichern könne, dass die Gruppe der Muslime in Indien, auf die Großbritannien für Unterstützung in diesem Land angewiesen war, von Äußerungen wie der der siebzig Senatoren nur nachteilig beeinflusst werde kann. Er sagte, es sei notwendig für ihn die Bedeutung der Loyalität der Muslime Indiens für Großbritannien und die traurigen Auswirkungen zu betonen, die folgen könnten, wenn sie das Gefühl hatten, dass ihre Religionsbrüder in Palästina keine Gleichbehandlung erführen.

Beachten Sie, dass der Diplomat zu sagen versuchte, es sei besser für die Juden in Europa zu bleiben, damit sie abgeschlachtet werden, als es so erscheinen zu lassen, dass die USA es unterstützen sie in Sicherheit zu bringen.

Vor die Wahl zwischen toten Juden und wütenden Arabern und Muslimen gestellt, entscheiden sich höfliche Diplomaten für tote Juden.

In die Nichtexistenz weggeschnippelt: Armenien vom Islam umringt

Raymond Ibrahim,19.November 2020

Die Ruinen von Ani, Armeniens Hauptstadt, die früher als „Stadt der 1001 Kirchen“ bekannt war.

Vor kurzem wurde „Frieden“ zwischen Armenien und Aserbaidschan erzielt, die fast zwei Monate lang gegeneinander kämpften, nachdem der christliche Staat zustimmte sein angestammtes Land in Artsakh seinem muslimischen Nachbarn zu überlassen.

Von einem temporären und kurzsichtigen Standpunkt aus mag eine solche Regelung progressiv erscheinen; von einem langfristig denkenden Standpunkt aus ist das zurückschreitend und spiegelt das Kontinuum der armenisch-islamischen Geschichte und Beziehungen: Im Tausch für Frieden sind Christen immer gezwungen worden Muslimen Territorium abzugeben. Tatsächlich war das gesamte Herz der muslimischen Welt – der Nahen Osten, Ostafrika und Kleinasien – christlich, bevor das Schwert des Islam einmarschierte.

Bevor der Islam Ostanatolien (Kleinasien) im elften Jahrhundert gewaltsam eroberte, war Armenien beträchtlich größer als heute. Angefangen vor tausend Jahren brachen die Türken jedoch Stückchen um Stückchen armenisches Territorium ab und verleibten es sich ethnisch ein. Was heute geschieht, ist schlicht Teil dieses Kontinuums.

Die Chronik des Matthäus von Edessa (datiert 1144), eines armenischen Historikers, der nahe an den ersten Eroberungen lebte, macht das alles deutlich. Nach Angaben dieser historisch wertvollen Quelle traten 1019 „die ersten dieser blutrünstigen Bestien auf … die grausame Nation Ungläubiger namens Türken drang nach Armenien ein … und schlachteten die christlichen Gläubigen erbarmungslos mit dem Schwert.“ Drei Jahrzehnte später fanden die Überfälle praktisch nonstop statt. 1049 erreichte der Gründer des türkischen Seldschuken-Reichs, Sultan Tughril Bey (regierte 1037 bis 1063) erreichte die armenische Stadt Arzden westlich des Van-Sees und „nahm die gesamte Stadt mit dem Schwert, schlachtete bis zu hundertfünfzigtausend Menschen ab.“

Andere Zeitgenossen bestätigen die Verwüstungen, die Arzden heimsuchten. „Wie verhungernde Hunde“ schreibt Aristakes (gest. 1080), ein Augenzeuge, „warfen sich die Türken auf unserer Stadt, umzingelten sie und drängten hinein, massakrierten Männer und mähten alles nieder wie Schnitter im Feld, machten die Stadt zu einer Wüste. Ohne Gnade verbrannten sie die, die sich in Häusern und Kirchen versteckt hatten.“

Elf Jahre später, 1060, belagerten die Türken Sebastia (heute zwar eine türkische Stadt, die vorherigen 400 Jahre aber armenisch). Sechshundert Kirchen wurden zerstört, „viele und zahllose Menschen wurden verbrannt“ und ungezählte Frauen und Kinder „wurden nach Persien in Gefangenschaft geführt“.

Von 1064 bis 1065 belagerte Tughrils Nachfolger, Sultan Mohammed bin Dawud Chaghri – der Nachwelt als Alp Arlsan oder einer der widerlichen Nationalhelden der Türkei bekannt – Ani, die befestigte Hauptstadt Armeniens, damals eine große und bevölkerungsreiche Stadt. Die donnernde Bombardierung durch Mohammeds Belagerungsmaschinen ließ die ganze Stadt erbeben und Matthäus beschreibt zahllose von Panik erfüllte Familien, die sich zusammendrängten und weinten. Sobald sie in die Stadt eingedrungen waren, „begannen die Türken die Einwohner der gesamten Stadt gnadenlos abzuschlachten … und stapelten ihre Leichen aufeinander … Unzählige Jungen mit hübschen Gesichtern und schöne junge Frauen wurden zusammen mit ihren Müttern weggebracht.“

Die Brandschatzung der armenischen Hauptstadt ist nicht nur durch mehrere christliche Quellen dokumentiert – eine zeitgenössische stellt lapidar fest, dass Mohammed „Ani über Massaker und Feuer zu einer Wüste machte“ – das machen auch muslimische Quellen, oft mit apokalyptischen Worten: „Ich wollte die Stadt betreten und es mit eigenen Augen sehen“, erklärte ein Araber. „Ich versuchte eine Straße zu finden, ohne dass ich über die Leichen steigen musste. Das war aber unmöglich.“

So bekommt man einen Eindruck davon, was muslimische Türken christlichen Armeniern antaten – nicht während des Völkermords an den Armeniern vor hundert Jahren, sondern vor tausend Jahren, beginnend 1019, als die islamische Eroberung Armeniens erst begann.

„Das war der Anfang des Unglücks Armeniens“, schließt Matthäus von Edessa seinen Bericht: „So lasst uns nun dieser melancholischen Aufzählung ein Ohr geben.“ Das hat sich als unheilvolle Äußerung erwiesen; denn die angeführte Geschichte aus Blut und Tränen war in der Tat nur „der Anfang des Unheils Armeniens, dessen „melancholische Aufzählung“ bis heute weiter geht, „gerade erst durch die jüngsten Zugeständnisse, die langfristig gesehen vergeblich gewesen sind.

Kein Wunder, dass viele Armenier unzufrieden sind, dass ihre Regierung noch mehr Land abgibt – bis zu dem Punkt, dass sie das Parlament stürmten und „Parlamentspräsident Ararat Mirzoyan vor dessen Familie bewusstlos schlugen“. Vielleicht sind sie sich nicht bewusst, wie die Geschichte nahelegt, kann wahrer und dauerhafter Frieden zwischen Armenien und seinen muslimischen Nachbarn nur erreicht werden, wenn die christliche Nation sich in die Nichtexistenz begeben hat.

Hagia Sophia: Türkische Märchen und Historische Fakten

Raymond Ibrahim, 15. Juli 2020

Millionen orthodoxer und andere Christen in aller Welt waren entweder schockiert, wütend und/oder traurig, als sie vor kurzem erfuhren, dass die Türkei gerade die Umwandlung des Museums Hagia Sophia – ursprünglich als orthodoxe Kathedrale gebaut und ein Jahrtausend lang so genutzt – in eine Moschee genehmigt wurde.

In einer langen Rede zur Begründung dieser Entscheidung, die er persönlich herbeiführte, sagte der türkische Präsident Erdoğan Folgendes:

Die Eroberung Istanbuls [Konstantinopels] und die Umwandlung der Hagia Sophia [Griechisch für „Heilige Weisheit“] in eine Moschee gehört zu den glorreichsten Kapiteln der türkischen Geschichte. Am 29. Mai 1453 betrat der [osmanische] Sultan Mohammed II. die Stadt nach einer langen Belagerung und begab sich direkt in die Hagia Sophia. Als die Byzantiner im Inneren der Hagia Sophia voller Angst und neugierig ihr Schicksal erwarteten, betrat Mohammed die Hagia Sophia, versicherte den Menschen, dass sie ihr Leben und ihre Freiheiten behalten würden… Dann sagte er den ersten adhan [Gebetsruf] auf. Damit beurkundete er seine Eroberung. Dann führte er in einer Ecke der Hagia Sophia zwei Dankbarkeits-Kniefälle aus. Mit diesem Schritt demonstrierte er, dass er die Hagia Sophia zu einer Moschee gemacht hatte… Die Kuppeln und Wände dieses großartigen Ortes der Anbetung schwangen seitdem 481 Jahre lang mit Gebeten und tabirs [„Allahu Akbar“-Rufen] mit [bis sie 1934 zum Museum wurde].

Eine solch andächtige Nacherzählung  ist nur geringfügig hagiographischer als die Haltung führender türkischer Historiker wie Professor Selim Akdogan. Auf Al-Jazira bestand er kürzlich darauf, dass Sultan Mohammed die Hagia Sophia eigentlich von den eroberten christlichen Kirchgängern „gekauft“ habe.

Ist diese rosige Wiedergabe korrekt? Glücklicherweise müssen wir uns nicht auf türkische Propaganda verlassen; wir haben Primärquellen, die genau beschreiben, was die Türken und Sultan Mohammed nach der Eroberung Konstantinopels und seiner Hagia Sophia 1453 taten. (Alle in der folgenden Schilderung verwendeten Zitate wurden zeitgenössischen Quellen entnommen, zumeist von Augenzeugen, wie sie in Kapitel 7 von Sword and Scimitar dokumentiert sind.)

Als sie am 29. Mai 1453 erst einmal in der Stadt waren, „gaben die wütenden türkischen Soldaten kein Pardon“:

Als sie ihr Massaker veranstaltet hatten und es keinen Widerstand mehr gab, waren sie erpicht darauf zu plündern und durchstreiften die Stadt, stahlen, plünderten, töteten, vergewaltigten, nahmen Männer, Frauen, Kinder, alte Männer, junge Männer, Mönche, Priester, Menschen aller Arten und in allen Zuständen… Es gab Jungfrauen, die aus unruhigem Schlaf aufwachten und diese Räuber mit blutigen Händen und wutverzerrten Gesichtern über sich stehend vorfanden… [Die Türken] zerrten sie, rissen sie, entehrten sie, vergewaltigten sie an den Kreuzungen und ließen sie sich den furchtbarsten Verbrechen unterwerfen… Zarte Kinder wurden brutal von den Brüsten ihrer Mütter gerissen und Mädchen wurden erbarmungslos fremden und furchtbaren Einheiten gegeben und eintausend andere furchtbare Dinge geschahen…

Weil tausende Bürger geflohen waren und sich in der Hagia Sophia versteckten, bot die uralte Basilika eine exzellente Sklavlenernte, sobald ihre Türen mit Äxten aufgeschlagen waren. „Einer der Türken sah nach der gefangenen Person, die am wohlhabendsten zu sein schien, ein zweiter bevorzugte ein hübsches Gesicht unter den Nonnen… Jeder räuberische Türke war erpicht darauf seine Gefangene an einen sicheren Ort zu bringen und dann zurückzukehren, um sich einen zweiten und einen dritten Preis zu sichern… Dann konnte man lange Ketten Gefangener die Kirche und ihre Heiligtümer verlassen sehen, die wie Vieh oder Schafherden getrieben wurden.“

Manchmal bekämpften sich die Sklavenhalter bis zum Tod wegen „irgendeiner wohlgeformten jungen Frau“, auch wenn viele der letzteren es „vorzogen sich in die Brunnen zu werfen und zu ertrinken, statt den Türken in die Hände zu fallen“.

Nach dem sie die Hagia Sophia, eine der größten und ältesten Kirchen der Christenheit – zur Zeit ihrer Eroberung fast tausend Jahre alt – in Besitz genommen hatten, „betrieben die Invasoren alle Arten von Widerwärtigkeiten darin, machten sie zu einem öffentlichen Bordell“. Auf „ihren heiligen Altären“ inszenierten sie „Perversionen mit unseren Frauen, Jungfrauen und Kindern“, darunter mit „der Tochter des Großfürsten, die sehr schön war“. Sie wurde gezwungen „sichmit dem Kruzifix unter ihrem Kopf auf den Großaltar der Hagia Sophia zu legen und sich dort vergewaltigen zu lassen“.

Als Nächstes „paradierten sie das [Haupt-] Kruzifix [der Hagia Sophia] in verhöhnender Prozession durch ihr Lager, schlugen Trommeln vor ihm, kreuzigten Christus erneut mit Bespucken und Gotteslästerungen und Flüchen. Sie setzten ihm eine türkische Mütze auf und riefen spöttisch: „Seht, der Gott der Christen!“

Praktisch alle anderen Kirchen in der alten Stadt erlitten dasselbe Schicksal. „Die Kreuze, die auf den Dächern oder an den Wänden der Kirche angebracht waren, wurden herabgerissen und auf ihnen herumgetrampelt.“ Die Eucharistie wurde auf den Boden geworfen; heiligen Ikonen wurde das Gold genommen, sie wurden „auf den Boden geworfen und getreten“. Bibeln wurde die goldene oder silberne Beleuchtung genommen, bevor man sie verbrannte. „Ikonen wurden ausnahmslos den Flammen übergeben.“ Patriarchengewänder wurden Hunden auf die Hüften gelegt; Priestergewänder wurden auf Pferde gelegt.

„Überall war Unglück, jeder wurde von Schmerz berührt“, als Sultan Mohammed schließlich groß in die Stadt einzog. „In jedem Haus gab es Wehklagen und Weinen, Schreie an den Kreuzungen und Trauer in allen Kirchen; das Stöhnen Erwachsener und die Schreie der Frauen begleiteten Plünderung, Versklavung, Aufteilung und Vergewaltigung.“

Der Sultan ritt zur Hagia Sophia, stieg vom Pferd und ging hinein, „bestaunte den Anblick“ der großen Basilika. Nachdem sie von ihren Kreuzen, Statuen und Ikonen gesäubert war – Mohammed höchstpersönlich kippte ihren Hauptaltar um und trampelte darauf herum – befahl er einem Muezzin die Kanzel zu besteigen und „ihre abscheulichen Gebete erklingen zu lassen. Dann stieg dieser Sohn des Frevels, dieser Vorreiter des Antichristen, auf den heiligen Tisch, um seine eigenen Gebete von sich zu geben“, womit er „aus der Großen Kirche in einen heidnischen Schrein für seinen Gott und seinen Mahomet machte.“

Um seinen Triumph abzurunden ließ Mohammed die „elenden Bürger Konstantinopels“ während den abendlichen Feiern vor seine Männer schleifen und „befahl, dass zur Belustigung viele von ihnen in Stücke gehackt werden“. Der Rest der Bevölkerung der Stadt – volle fünfundvierzigtausend – wurden in Ketten gelegt, um als Sklaven verkauft zu werden.

So viel zu Erdoğans Behauptung, dass Sultan Mohammed „den Menschen ihrer Leben und Freiheiten versicherte“ oder dass die Hagia Sophia ordentlich „gekauft“ wurde.

Auf jeden Fall ist dies die Geschichte, die Millionen Türken rühmen. In den bereits erwähnten Worten Erdoğans, ihres Präsidenten: „Die Eroberung Istanbuls und die Umwandlung der Hagia Sophia in eine Moschee gehören zu den prächtigsten Kapiteln der türkischen Geschichte.“

Wenn Eroberung, unfassbare Gräueltaten und Vergewaltigungen, die Schändung der Kirchen – alle im Namen des Jihad begangen – „die prächtigsten Kapitel der türkischen Geschichte“ sind, dann fragt man sich, wie die Ruhmes-Zukunftspläne der Türkei aussehen.

Anmerkung: Zitierte Auszüge in der obigen Schilderung sind dem Buch Sword and Scimitar: Fourteen Centuries of War between Islam and the West, entnommen.

Türkei: Wiederaufleben der glorreichen/blutrünsigen Tage des Jihad

Raymond Ibrahim, 29. November 2019 (FrontPage Magazine)

Die wenig kommentierten, aber andauernden Misshandlungen historischer Kirchen durch die Türkei spiegelt vermehrt das zunehmende Gefühl des islamischen Überlegenheitsanspruchs dieser Nation.

Bevor die Türken dort einmarschierten, war Anatolien (die heutige Türkei) eine uralt-christliche Region; ein großer Teil der Paulusbriefe wurde an ihre Kirchen geschickt oder handelten von ihnen, darunter die sieben Gemeinden der Apokalypse. Mit der Eroberung, Kolonisierung und folgenden Türkifizierung Anatoliens durch die Türken – der Grund, dass es heute einfach „Türkei“ heißt – wurden zehntausende Kirchen systematisch geschändet und in Sieges-Moscheen umgewidmet.

Unter Mustafa Kemal Atatürks (gest. 1938) Säkularisierungsprogramm wurden aus einigen dieser historischen und bedeutenden, in Moscheen verwandelten Kirchen neutrale Museen gemacht. Heute werden sie allerdings wieder angegriffen, wieder in islamische Sieges-Moscheen umgewandelt.

Erst vor kurzem, am 5. November, kündigte die Regierung an, dass eine 1500 Jahre alte Kirche, gewidmet dem Heiligen Retter, wieder in eine Moschee umgewidmet werden soll, obwohl sie seit 1945 ein Museum gewesen ist. Das bedeutet: Obwohl sie „eines der großartigsten Beispiele byzantinischer Kunst ist und immer noch Mosaike und Fresken erhalten sind“, werden diese alle im Säuberungsprozess zerstört werden, der sie zu einer Moschee macht.

Die Heilige Retter ist kaum die erste Kirche/Museum, die in den letzten Jahren in eine Moschee umgewandelt wurde. Das andauernde Phänomen ist keine sonderlich verschleierte Drohung für die ultimative und stark erwartete Umwidmung – die der Hagia Sophia, der größten Basilika des östlichen Christentums; sie steht in Konstantinopel (dem modernen Istanbul). Obwohl auch sie seit Mitte der 1930-er Jahre ein Museum gewesen ist, obwohl sie für die östlich-orthodoxen Christen einen besonderen Ort darstellt und obwohl es allein in Istanbul mehr als 3.000 aktive Moscheen gibt,  sagten mehr als 97 Prozent der 2013 befragten Türken, sie wollten, dass die Hagia Sophia in eine Moschee verwandelt wird.

Warum so viele Türken nach dieser Umwandlung schreien – sie wollen ihr islamisches Überlegenheitsgefühl gegenüber dem Christentum (und demzufolge über den Westen, so läuft ihr Denken) zu beweisen – ist in allen Bereichen der Gesellschaft offenkundig, von ganz oben bis ganz unten. Betrachten Sie Präsident Recep Tayyip Erdoğan, der früher dieses Jahr deutlich machte, dass auch er sehen will, dass aus der Hagia Sophia eine Moschee gemacht wird. Nach dem Bericht, dass „der Präsident der Türkei in der Hagia Sophia ein islamisches Gebet rezitierte, ein historisches Istanbuler Wahrzeichen, das zum Symbol von Interreligiosität und diplomatischer Spannungen geworden ist“, fügte AP hinzu, dass Erdoğan sein Gebet den „Seelen all derer widmete, die uns diese Arbeit als Erbe hinterließen, besonders Istanbuls Eroberer [Sultan Mehmet II.].“

Salih Turhan, Leiter der Anatolischen Jugendvereinigung, die jedes Jahr rund um die Hagia Sophia demonstriert, erklärte zudem: „Als die Enkel von Mehmet dem Eroberer ist es unser legitimes Recht, dass wir die Wiedereröffnung der Hagia Sophia anstreben.“

Mit anderen Worten: Der Wunsch aus der Hagia Sophia in eine aktive Moschee zu machen, ergibt sich nicht aus Frömmigkeit oder einem Mangel an Moscheen, sondern im Ruhm – heißt die Blutrünstigkeit – der Tage des Jihad und Ehre derer, die ihn ausüben, zu schwelgen.

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Im Folgenden besuchen wir exakt das, was Mehmet II., der Eroberer, in der Hagia Sophia machte und ihr antat, dass so viele modernen Türken ihn ehren, einschließlich ihres Präsidenten, wozu auch gehört, dass sie die Umwandlung des Gebäudes in eine Moschee fordern. (Alle Zitate des folgenden Berichts stammen aus Primärquellen, zumeist von Augenzeugen und sind in Sword and Scimitar: Fourteen Centuries of War between Islam and the West dokumentiert.)

Nachdem Konstantinopel Jahrhunderte lange Jihad-Vorstöße abgewehrt hatte, brandschatzte Mehmet – d.h. Mohammed (Mehmet ist die türkische Aussprache des arabischen Namens des Propheten) – Konstantinopel am 29. Mai 1453. Einmal in die Stadt eingedrungen „gaben die türkischen Soldaten kein Pardon“, schrieb ein Augenzeuge:

Als sie ihr Massaker veranstaltet hatten und es keinen Widerstand mehr gab, wollten sie plündern und durchstreiften die Stadt, stahlen, entkleideten, brandschatzten, töteten, vergewaltigten, nahmen Männer, Frauen, Kinder, alte Männer, junge Männer, Mönche, Priester, Menschen aller Art und in jeglichem Zustand… Es gab Jungfrauen, die wachten aus unruhigem Schlaf auf, um diese Banditen mit blutigen Händen und Gesichter voller erbärmlicher Raserei über sich zu sehen … [Die Türken] zogen sie weg, rissen sie fort, zwangen sie, entehrten sie, vergewaltigten sie auf den Kreuzungen und unterzogen sie den furchtbarsten Gewalttaten… Zarte Kinder wurden brutal von den Brüsten ihrer Mütter gerissen und Mädchen wurden gnadenlos fremden und schrecklichen Vereinigungen übergeben und tausend andere Dinge geschahen…

Weil tausende Bürger geflohen waren und sich in die Hagia Sophia geflüchtet hatten, bot sich hier eine ausgezeichnete Ernte an Sklaven – sobald ihre Türen aufgebrochen waren. „Ein Türke sah nach der scheinbar reichsten Gefangenen, ein anderer zog ein hübsches Gesicht bei den Nonnen vor… Jeder räuberische Türke war gierig darauf seine Gefangene zu einem sicheren Ort zu bringen und kehrte dann für einen zweiten oder dritten Preis zurück… Dann konnte man lange Schlangen sehen, die die Kirche und ihre Heiligtümer verließen, getrieben wie Vieh oder Schafherden.“

Manchmal bekämpften die Sklavenhalter sich wegen „irgendeines gut gebauten Mädchens“ gegenseitig bis zum Tod, obwohl diese es „vorzogen sich in Brunnen zu werfen und zu ertrinken statt in die Hände der Türken zu fallen“.

Nachdem sie Besitz von einer der größten und ältesten Basiliken – zur Zeit ihrer Eroberung fast tausend Jahre als – ergriffen hatten, betrieben die Invasoren „alle möglichen Widerwärtigkeiten darin, machten aus ihr ein öffentliches Bordell“. Auf „ihren heiligen Altären“ inszenierten sie „Perversionen mit unseren Frauen, Jungfrauen und Kindern“, darunter „die Tochter des Großfürsten, die sehr schön war“. Sie wurde gezwungen „sich auf den großen Altar der Hagia Sophia zu legen, mit einem Kreuz unter ihrem Kopf, dann wurde sie vergewaltigt“.

Dann „paradierten sie das Hauptkreuz [der Hagia Sophia] in einer höhnischen Prozession durch ihr Lager, schlugen Trommeln dazu, kreuzigten Christus erneut mit Bespucken und Gotteslästerungen und Flüchen. Sie setzten ihm einen türkischen Hut auf … seinen Kopf und brüllten höhnisch: „Seht, der Gott der Christen!“

Viele andere Kirchen in der alten Stadt erlitten dasselbe Schicksal. „Die Kreuze, die auf den Dächern oder Wänden von Kirchen angebracht waren, wurden heruntergerissen und darauf herumgetrampelt.“ Die Eucharistie wurde auf den Boden geworfen; heilige Ikonen wurden ihres Goldes beraubt, „auf den Boden geworfen und getreten“. Bibeln wurden ihre Gold- und Silberbilder genommen, bevor sie verbrannt wurden. „Ikonen wurden ohne Ausnahme den Flammen übergeben.“ Patriarchengewänder wurden auf die Lenden von Hunden platziert; Priestergewänder wurden auf Pferde gelegt.“

„Überall gab es Unglück, jeder wurde von Schmerz berührt“, als Sultan Mehmet schließlich seinen Einzug in der Stadt hielt. „Es gab Klagen und Weinen in jedem  Haus, Schreie auf den Straßen und Leid in allen Kirchen; das Stöhnen der erwachsenen Männer und die Schreie von Frauen, begleiteten Plünderung, Versklavung, Trennung und Vergewaltigung.“

Der Sultan ritt zur Hagia Sophia, stieg ab und ging hinein, „bewunderte den Anblick“ der Großkirche. Nachdem sie sie von ihren Kreuzen, Statuen und Ikonen gesäubert hatten – der Sultan selbst stieß ihren Altar um und trampelte darauf herum – befahl Mehmet einem Muezzin auf die Kanzel zu steigen und „ihre widerwärtigen Gebete ertönen zu lassen. Dann stieg dieser Sohn des Frevels, der Vorläufer des Antichristen, auf den Heiligen Tisch, um seine eigenen Gebete zu sprechen“, womit er „aus der Großkirche in einen Heidenschrein für seinen Gott und seinen Mahomet machte“.

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Das ist also das, worauf die Muslime der Türkei und ihr Präsident stolz sind: die gewalttätige Eroberung uralten christlichen Territoriums und die von Gräueln beladene Umwandlung ihrer größten Kathedrale in eine Moschee; das ist das, was sie begierig ehren, indem sie aus der Hagia Sophia wieder eine Moschee machen. Täuschen Sie sich nicht: Auch wenn der Durchschnittswestler bezüglich der erwähnten Geschichte keine Ahnung hat, wird sie doch jedem Türken wird sie in seiner Jugend gelehrt.

Mehmet offen zu vergöttern und zu versuchen zu tun, was er tat – aus der Hagia Sophia eine Moschee zu machen, um die „Seelen all derer zu ehren, die uns dieses Werk als Erbe hinterließen, besonders Istanbuls Eroberer“, wie Erdoğan proklamierte – ist gleichbedeutend damit, dass Türken sagen: „Wir sind stolz auf unsere Vorfahren [und versuchen es ihnen gleichzutun], die Menschen abschlachteten, versklavten und vergewaltigten und ihnen ihr Land stahlen, nur weil sie christliche Ungläubige waren.“

Nachbemerkung: Einen umfassenden Bericht von der Belagerung und folgenden Plünderung von Konstantinopel finden Sie in Kapitel 7 des Buchs Sword and Scimitar dieses Autors.