Irgendwie sind die Strände des Gazastreifens dieses Jahr sauber. Aber war es nicht so, dass die Israelis nicht erlauben Kläranlagen zu bauen?

Elder of Ziyon, 24. Juni 2022

Wenn der Gazastreifen unter Umweltkatastrophen leidet, wird Israel dafür verantwortlich gemacht, weil es angeblich verhindert, dass lebensrettende Infrastruktur gebaut wird.

Doch dieses Jahr sind die Strände des Gazastreifens wieder geöffnet, nachdem sie wegen Tonnen an Abwässer geschlossen waren, die ins Meer geleitet werden.

AFP berichtet:

Palästinenser im von Israel blockierten Gazastreifen entdecken die Annehmlichkeiten des Mittelmeers neu, nachdem die Behörden das Ende einer langen Zeit gefährlicher Meeresverschmutzung verkündeten.

Die Meeresverschmutzung ist in den letzten Jahren im Gazastreifen schlimmer geworden; dort haben unzureichende Abwasserlösungen das Mittelmeer in eine Müllhalde verwandelt.

Das Problem ist durch die verfallene Infrastruktur der verarmten und übervölkerten Enklave weiter verschlimmert worden.

Vor sechs Monaten nahm eine von Deutschland finanzierte Anlage im zentralen Gazastreifen die Arbeit auf und verarbeitet jetzt 60.000 Kubikmeter Abwasser pro Tag, was die Hälfte des Abwassers der Enklave ist, so Mohammed Masleh, ein offizieller Vertreter des Umweltministeriums von Gaza.

Das ist nur die erste Phase des Projekts und irgendwann kann die Anlage das gesamte Abwasser des Gebiets klären.

Die Qualität des Meerwassers im Gazastreifen hat sich bereits beträchtlich verbessert.

Heute sind nach Angaben der von den Behörden im Gazastreifen gesammelten Proben, zwei Drittel der Strände der Enklave zum Schwimmen geeignet, so Masleh.

Wie kann das sein? Gibt es nicht immer noch eine Blockade, mit der Israel dem Gazastreifen die Grundbedürfnisse des Lebens vorenthält?

Könnte es sein, dass Israel überhaupt nie das Material für die Klärung von Abwässern blockierte und die Probleme kamen, weil die PA und die Hamas die Lebensqualität der Bevölkerung, für die sie verantwortlich sind, nicht an die erste Stelle setzten?

Nach Angaben von Reliefweb, dauerte es, sobald Israel das Projekt genehmigte, nur vier Jahre, diese Kläranlage zu bauen.

Die Medien machen Israel für alles verantwortlich, was im Gazastreifen falsch läuft und bleiben seltsam still angesichts palästinensischer Dysfunktion und kleinliche Konflikte zwischen der PA und der Hamas sind die wahren Wurzeln der Mehrheit der Probleme des Gazastreifens.

Warum ignorieren Umweltschützer palästinensische Umweltvergehen?

Der Sierra Club hielt es für angebracht seine Reiseprogramme in Israel wieder anzubieten. Aber warum steht er abseits, wenn die Palästinenser gegen die Luft, das Wasser und andere natürlichen Ressourcen vorgehen?

Stephen M. Flatow, Israel National News, 23. März 2022

Illegaler arabischer Steinbruch (Foto: Regavim)

Der Sierra Club, eine der ältesten und einflussreichsten Umweltgruppen Amerikas, hat seine Streichung von Reisen nach Israel gekippt. Das setzt der kurzen Kontroverse ein Ende – lässt aber die größere, unbeantwortete Frage offen, warum so viele Umweltschützer die Augen vor ökologischen Verbrechen der palästinensischen Araber verschließen.

In derselben Woche, in der sich die Episode mit dem Sierra Club sich abspielte, berichtete zufällig die Israel Nature and Parks Authority, dass „hunderte palästinensische Jäger in der Westbank routinemäßig Wildtiere töteten, darunter Ibexe und Hochwild, Stachelschweine, Rebhühner und Falken sowie viele weitere seltene Tierarten, die vor dem Aussterben stehen.“

„In vielen Gegenden gibt es fast keine Wildtiere mehr“, sagte Erez Bruhi, der Vollzugsbeamte der Naturschutzbehörde. „Es gibt einen Wettbewerb unter den Dorfbewohnern, wer mehr Stachelschweine erlegt. Sie schicken einander Bilder und Videos, um Beweise vorzulegen, wer besser ist. Hochwildjagd ist am schwersten. Dafür zeihen sie Tarnkleidung an.“

Bruhi sagte, seine Beamten hätten vor kurzen neunzehn (!) lebende Rehe in arabischen Häusern gefunden. „Sie halten sie aus Spaß. Sie nutzen sie als Haustiere, bis sie wild werden, dann machen sie Kebab aus ihnen.“

Glauben Sie, wenn israelische Jäger Tiere ins Aussterben treiben und sie fürs Abendessen verwenden, dann würde der Sierra Club dazu schweigen? Irgendwie habe ich da meine Zweifel.

Aber das Thema Jagd ist nur ein Teil eines weit umfangreicheren Musters des Missbrauchs der Umwelt in und um die von der PA regierten Gebiete. Eine Studie des BESA Centers, eines führenden israelischen Think Tanks, stellte fest: „Wasserknappheit in der PA ist das Resultat palästinensischer Politik, die gewollt Wasser verschwendet und die regionale Wasser-Ökologie zerstört.“

Arabische Abwasserströme ins Wadi Kelt (Foto:Binyamin Regional Council)

Die PA „lehnt es ab eine Meerwasser-Entsalzungsanlage zu bauen, massive Lecks in ihren städtischen Wasserrohren zu flicken, Kläranlagen zu bauen, [Acker-] Land mit geklärtem Abwasser oder modernen, Wasser sparenden Vorrichtungen zu bewässern oder ihre Bürger für Wasserverbrauch zahlen zu lassen, was zu enormer Verschwendung führt“, so der BESA-Bericht.

Gleichzeitig schickt die PA „ihr Abwasser in die Täler und Ströme von Zentralisrael … wodurch sie die Umwelt und Grundwasserschicht verschmutzen und die Verbreitung von Krankheiten verursachen.“ Wann haben der Sierra Club oder Greenpeace oder das Natural Resources Defense Council zum letzten Mal etwas wegen all dieser von der PA eingefädelten Verschmutzung gesagt?

Es gibt eine weitere wichtige Dimension des Missbrauchs der Umwelt durch die palästinensisch-arabische Führung – die Auswirkungen des von ihr gesponserten Terrorismus. Denken sie an die abertausende Feuer, die palästinensisch-arabische Brandstifter während der letzten Jahre gezielt in israelischen Wäldern gelegt haben. Denken sie an die angerichteten Zerstörungen, die von palästinensischen Terroristen im Gazastreifen regelmäßig Richtung Israel geschickte Brandballons verursachten.

Was ist mit den Tieren, die durch das Einatmen des von den Terroristen verursachten Rauchs erstickten? Was ist mit der massenhaften Vernichtung von Bienenstöcken durch die Brände? Was ist mit dem Leid, das die bei Israelis von den Terroristen verschmutzte Luft mit Asthma oder Lungenkrankheiten verursacht?

Israelische Feuerwehrleute bekämpfen Waldbrände (Foto: Yonatan Sinde/Flash90)

Während sie die Umweltverschmutzung durch die palästinensisch-arabische Führung ignorieren, versuchen Israels Kritiker in den Nachrichtenmedien oft Umweltfragen dazu zu nutzen den jüdischen Staat zu verleumden. Ein klassisches Beispiel war der „Babykiller“-Prügelartikel in der britischen Zeitung The Guardian vor ein paar Jahren.

Der Artikel trug die herzerweichende Schlagzeile „Wer wird Gazas Kinder retten?“ und behauptete, viele neugeborene Babys litten an einer als Blue Baby Syndrome bekannten Krankheit [Methämoglobinämie/Blausucht bei Neugeborenen], die von kontaminiertem Wasser verursacht wird, was sie irgendwie zum Ergebnis von Israels Blockade der Einfuhr von bestimmten Baumaterialien in den Gazastreifen machten (die Art, die die Hamas für den Bau von Terrortunneln benutzt).

Die Wahrheit, offenbarte CAMERA, war aber, dass die Weltgesundheitsorganisation (WHO) keinerlei aktuell dokumentierte Fälle von Blue Baby Syndrome im Gazastreifen entdecken konnte; das Wasser im Gazastreifen erfüllt WHO-Standards für Trinkwasser; und die aufgetretenen Hauptprobleme mit Wasser sind dort vorhanden, weil palästinensische Bauern „übermäßig Jauche als Dünger einsetzen“, wogegen die Hamas-Regierung nichts unternimmt.

Eine weitere wichtige und häufige Ursache für Wasserverschmutzung im Gazastreifen hat ebenfalls nichts mit Israel zu tun – es handelt sich um „Überpumpen aus Brunnen für den Haus- und landwirtschaftlichen Gebrauch, was zur Abnahme von Grundwasser und damit zum Eindringen von Meerwasser führt“.

Was uns alles zurück zur Frage des Versagens der Umweltgruppen führt, über palästinensischen Missbrauch zu reden. Ist ihr Schweigen das Ergebnis von Druck pro-palästinensischer Vertreter der Art, der ursprünglich dazu führte, dass der Sierra Club seine Israel-Reisen strich? Oder gibt es politische oder ideologische Motive dahinter? Bis diese Gruppen endlich ihre Stimmen erheben, ist der Rest von uns berechtigt diese Frage stellen.

Palästinensische Umweltverschmutzung: ein schmutziges kleines Geheimnis

Stephen M. Flatow, JNS.org, 20. Juni 2017

Exzessive Steinbrucharbeiten der Palästinenser in einem Naturschutzgebiet in der Judäischen Wüste wurde von der israelischen Zivilverwaltung gestoppt. (Foto: Israelische Zivilverwaltung)

Die israelischen Behörden beschlagnahmten letzte Woche zwei Traktoren, einen hydraulischen Bagger und weitere Ausrüstung, die von Palästinensern für illegale Steinbrucharbeiten genutzt wurden, was ein außerordentliches Naturschutzgebiet in der Judäischen Wüste schädigte.

Würde eine große amerikanische Zeitung darüber berichten, dürfte die Schlagzeile vermutlich lauten „Israel beschlagnahmt palästinensische Traktoren.“

Ich sage „würde“, weil es nicht wirklich wahrscheinlich ist, dass die New York Times oder die Washington Post jemals eine Geschichte bringen würden, die die palästinensische Sache schlecht aussehen ließe. Das würde ihren Drang für die Gründung eines Palästinenserstaats zu werben untergraben.

„Die Palästinenser haben in dem Bereich mehrere Jahre lang illegale Steinbruchaktivitäten durchgeführt und die Steinbrüche im Verlauf der letzten Monate beträchtlich ausgeweitet, besonders im oberen Teil der Darga-Schlucht, einem saisonalen Wasserlauf, der aus der Judäischen Wüste ins Tote Meer verläuft.“, berichtete Israel HaYom. „Die umfangreichen Steinbrucharbeiten haben das Ökosystem in dem außerordentlichen Naturschutzgebiet systematisch zerstört…“

Nach Angaben von Marco Ben-Shabbat, dem Leiter der Inspektoreneinheit der israelische Zivilverwaltung, „gehen die Palästinenser einfach von einem Ort zum nächsten auf der Suche nach Stellen, wo sie graben können. Es ist undenkbar, dass ein Ort, der 2000 Jahre lang ungestört war, auf diese Weise innerhalb eines Monats geschädigt wurde.“ Ben-Shabbat sagte, er „hatte die PA kontaktiert, in dem vergeblichen Versuch, dass diese den Schaden für das Naturschutzgebiet ohne israelische Intervention verhindert.“

All diese illegalen Steinbrucharbeiten sind zudem eine eklatante Verletzung der Oslo-Vereinbarungen, die jegliche derartigen Aktivitäten ohne israelische Zustimmung verbieten. Doch da die Nachrichtenmedien und die internationale Gemeinschaft die vielen anderen palästinensischen Verstöße gegen die Vereinbarungen gewohnheitsmäßig ignorieren, warum sollten sie wegen dieser den Mund aufmachen?

Im letzten Oktober deckte Ha’aretz-Korrespondent Zafrir Rinat, dass „seit Jahren Abwässer aus Bereichen der von der palästinensischen Autonomiebehörde verwalteten Westbank Flüsse innerhalb Israels verschmutzen… letzte Woche führte das Problem zum ersten Mal dazu, dass im Bereich von Netanya ein Strand nahe der Mündung des Alexander-Flusses gesperrt werden musste.“

Und der Beit-Yannai-Strand war nach Aussage von Rinat nicht das einzige Opfer der Abwässer der Olivenöl-Fabriken aus dem Bereich Nablus: „Die Naturschutzbehörde sagt, dass diese Abwässer eine Menge Wildtiere töten und die in einem Gebiet gemachten Wiederherstellungsarbeiten zunichte gemacht werden. Die Behörde hat vor diesem Problem in der Vergangenheit häufig gewarnt.“

Amerikanische und europäische Zeitungen zitieren Ha’aretz oft, wenn sie Artikel veröffentlicht, die Israel in ein schlechtes Licht stellen. Sie loben Ha’aretz als die „New York Times Israels“ nd stellen sei als maßgebliche Informationsquelle zu Israel und den Palästinensern dar. Aber in den seltenen Fällen, in denen Ha’aretz etwas druckt, das die PA in ein schlechtes Licht stellt, verlieren die großen US-Tageszeitungen das Interesse.

Man erinnert sich: Die internationalen Nachrichtenmedien schauten weg, als die israelischen Behörden eine Holzkohle-Fabrik im von der PA beherrschten Ya’bad schlossen, die in der Region schlimme Luftverschmutzung verursachte. Israel warnte die PA wiederholt wegen des Problems, aber diese lehnte es ab zu handeln – obwohl die örtlichen palästinensischen Dörfer wegen des Rauchs aus der Fabrik unter einer unverhältnismäßig hohen Rate an Problemen mit den Atemwegen litten.

Die Auswirkungen der palästinensischen Umweltverschmutzung sind für die Frage von erheblicher Bedeutung, ob es einen Palästinenserstaat geben sollte oder nicht. Jeder Versuch Israels gegen Umweltverschmutzung vorzugehen, die von einem Staat „Palästina“ ausgeht, würde eine Verletzung der nationalen Souveränität eines anderen Landes darstellen. Die Israelis würden verurteilt und sähen sich vielleicht sogar internationalen Sanktionen ausgesetzt. Giftiger Rauch würde Israels Luft füllen und tödliche Abwässer würden in seine Flüsse fließen und Israel wäre nicht in der Lage das zu beenden.

Das ist der Grund, warum Fürsprecher der Palästinenser in den Nachrichtenmedien und „Friedens“-Gruppen niemals von der Holzkohle-Fabrik in Ya’bad oder den Olivenöl-Fabriken in Nablus reden, auch nicht von den Steinbrucharbeiten in der Judäischen Wüste. Sei wissen, dass das schmutzige kleine Geheimnis der palästinensischen Umweltzerstörung ernste Fragen bezüglich der Frage der palästinensischen Eigenstaatlichkeit aufwerfen würden – Fragen, die sie lieber nicht beantworten wollen.

Israel handelt, um die Umwelt zu retten – aber „grüne“ Aktivisten schweigen

Stephen M. Flatow, JNS.org, 18. Nov. 2016

Eine Ansicht der von der PA regierten Stadt Ya’bad, die im Zentrum eines israelisch-palästinensischen Streits um Luftverschmutzung steht. (Foto: Wikimedia Commons)

Letzte Woche wurde von einer Regierung etwas Wichtiges zum Schutz der Umwelt unternommen. Aber erwarten Sie nicht, dass die fragliche Regierung dafür irgendeine Anerkennung bekommt – denn es war die israelische Regierung, die handelte und die palästinensischen Araber waren die Verschmutzer. Und die Palästinenser sind, wie wir alle wissen, für internationale Kritik immun.

Die israelischen Behörden alarmierten im Verlauf mehrerer Jahre wiederholt die palästinensische Autonomiebehörde (PA) wegen einer Holzkohle-Fabrik in der von der PA regierten Stadt Ya’bad, die schwere Luftverschmutzung in der Gegend verursacht. Die Israelis machten klar, dass Israel, sollte die PA nicht handeln, selbst intervenieren müsste.

Die Hauptopfer der Verschmutzung von Ya’bad waren natürlich die palästinensischen Einwohner der Stadt und der nahe gelegenen Dörfer. Israelische Beamte betonten der PA gegenüber, dass die Einwohner der Gegend unter einer unverhältnismäßig hohen Rate an vom Rauch verursachten Atemwegsproblemen leiden. Man sollte also denken, dass die PA allein schon aus diesem Grund handeln würde. Doch die PA hat kein Interesse daran die Umwelt zu schützen. Also ignorierte sie die israelischen Warnungen.

PA-Offizielle nahmen zweifellos – auf Grundlage jeder Menge früherer Erfahrungen – an, wenn Israel handelt, dann würden das US-Außenministerium und JStreet sowie die New York Times Israel der „Einmischung auf palästinensischem Territorium“ und „einen palästinensischen Industriellen aus dem Geschäfts zu drängen“ beschuldigen. Die PA kalkulierte vermutlich auch damit, das verschiedene Arme der Grünen Partei rund um die Welt derart in einer radikal linken, pro-palästinensischen Weltsicht gefangen sind, dass sie sich nie gegen palästinensische Umweltverschmutzung äußern werden. Und bisher scheint das auch der Fall zu sein.

Israels Geduld mit den Luftverschmutzern von Ya’bad war Mittwoch schließlich erschöpft. Israelische Polizei schloss die Fabrik und konfiszierte ihre Produktionsausrüstung. Statt den Israelis für den Schutz der Umwelt und der Rettung von Palästinenser vor Lungenkrebs zu danken verurteilten PA-Offizielle das israelische Handeln sofort. Der Gouverneur der PA für den Distrikt Jenin sagte, das israelische Handeln sei das jüngste Beispiel von „israelischer Politik der Beschlagnahme von Land und dem Verhängen von verschärften Maßnahmen gegen das palästinensische Volk“. Er drohte, Israels Rettung von Palästinensern vor giftiger Luftverschmutzung werden „unsere Entschlossenheit unser Land zu behalten und unsere nationalen Ziele zu erreichen stärken“.

Die palästinensische Nachrichtenagentur Ma’an berichtete, dass „Palästinenser, deren Lebensunterhalt von der Holzkohlefabrik abhängen, Menschenrechtsorganisationen aufriefen zu intervenieren und Israels Behinderung ihrer Geschäfte zu stoppen“. Ich bin überrascht, dass palästinensische Ärzte und Krankenhausverwaltungen sich den Protesten nicht angeschlossen haben; immerhin gab der Rauch aus der Fabrik ihnen einen steten Fluss an Patienten.

Damit niemand auf die Idee kommt, die Episode von Ya‘bad sei ein vereinzeltes Ereignis, beachten Sie bitte, dass erst vor zwei Wochen Ynet (die Nachrichten-Internetseite der israelischen Zeitung Yedioth Ahronoth) berichtete, dass es „im Verlauf der vergangenen Woche beträchtliche Menge an Verschmutzung des Flusses Alexander gegeben hat, deren Quelle Müll von der palästinensischen Olivenernte in der Westbank zu sein scheint. Ähnliche Zeichen an Verschmutzung wurden letztes Jahr im Fluss entdeckt.“

Ein Augenzeuge sagte, Menschen, die den Weg entlang des Flusses abliefen, bemerkten „einen Gestank entlang des Weges, dessen Herkunft nicht erklärt werden konnte. Wir dachten zuerst, dass die Quelle des Geruchs von stehendem Wasser und den umgebenden Obstplantagen kommt. Aber alles änderte sich, als wir die Schildkrötenbrücke erreichten. Es gab keine Schildkröten. Und zu unserem Schrecken sahen wir dutzende tote Fische und schwarzes Wasser; ein wahrer Schrecken … Es sah aus, als hätten sie Öl in den Fluss gekippt und alle Fische verendeten. Es ist traurig zu sehen, wie die Natur vor unseren Augen auf diese Weise stirbt.“

Ynet stellte fest, dass die israelische Regierung „erhebliche Ressourcen in die Wiederherstellung des Zustands des Alexander investierte, einem Fluss mit großem Bestand an Fisch, Schildkröten und anderen Wassertieren, aber jedes Jahr fließt Müll von der jahreszeitlichen Olivenernte in der Westbank in den Fluss, was zum Tod von Fischen und anderen Tieren führt, was auch zu fauligem Geruch führt. Zudem könnte die Verschmutzung das Pflanzenleben entlang des Flussufers gefährden.“

Stephen M. Flatow

Die israelische Regeirung wird zweifellos gezwungen sein gegen die palästinensischen Flussverschmutzer vorzurgehen, so wie es in Ya’bad handelte. Und die Palästinenser warden zweiffellos behauptetn sie würden „verfolgt“. Hoffentlich werden die Israelis diese Kritik ignorieren und das Richtige für die Umwelt tun.

Aber stellen Sie sich nur einen Moment vor, die PA ware ein souveränder Staat „Palästina“, wie Unterstützer der palästinensischen Sache es fordern. Jeder Versuch Israels gegen die von der palästinensischen Seite der Grenze ausgehenden Verschmutzung würde eine Verletzung der nationalen Souveränität des anderen Landes darstellen. Die Israelis würden nicht nur verurteilt werden, sondern sähen sich auch internationalen Sanktionen gegenüber. Israels Luft wäre voller giftigen Rauchs aus palästinensischen Holzkohle-Fabriken, Israels Flüsse würde ein Abladeplatz für den Müll der Olivenpflücker und Israel könnte das nicht stoppen. Ist das wirklich die Art von Zukunft, die wir uns für den jüdischen Staat wünschen?

Die Konsequenz der Gipfelstürmer

gefunden auf Facebook:

Weltklimagipfel2015151 Führungspolitiker aus 151 Ländern fliegen mit 151 Flugzeugen nach Paris,
um dem Rest der Welt zu sagen, wir würden zu viel Sprit verbrauchen…

Vielleicht sollten wir sie alle zu Fuß nach Hause schicken!

 

 

Off topic: Earth Day-Nachbericht

Steven Hayward, PowerLine blog, 23. April 2014

Der unermüdliche Roy Spencer bietet auf seiner Webiste DrRoySpencer.com eine Zusammenstellung der gestrigen Earth Day-Karikaturen an, die nebenbei erinnert, dass Leute, die mit ihren Autos zu Baumpflanzungs-Zeremonien fahren, zweifellos mehr CO2 produzieren als der Baum jemals aufnehmen kann, bevor er sowieso zwangsläufig eines Tages abstirbt und mehr von diesem CO2 in die Atmosphäre freigibt. Diese hier ist besonders gut:

Doch das ist keine Satire: Sehen Sie sich in der Abteilung „Leben imitiert Kunst“ die Schweinerei im Fort Mason-Park in San Francisco nach den Festlichkeiten des letzten Earth Day an:

Erfreuen Sie sich derweil mit ein paar weiteren Handreichungen aus Dr. Spencers Vorrat:

Um den Earth Day zu feiern, lasst uns die Klimawandel-Skeptiker auf dem Scheiterhaufen verbrennen. Fällt dir die Ironie nicht auf? Nein, die Daten sind weg.

Lasst uns unseren Teil zum Earth Day tun, indem wir die weiterhin Welt nur über E-Mail, Facebook und Twitter beeinflussen.

Die EU baut eine Entsalzungsanlage im Gazastreifen – raten Sie mal, wer dagegen ist

Elder of Ziyon, 21. März 2014

AFP berichtet:

Die Europäische Union und UNICEF starteten Donnerstag ein Projekt zum Bau einer Entsalzungsanlage im Gazastreifen, um 75.000 Palästinenser mit Trinkwasser zu versorgen.

In einer gemeinsamen Erklärung hieß es, das Projekt werde von UNICEF Dank einer EU-Beihilfe von €10 Millionen verwirklicht.

Nur 5,8 Prozent der Haushalt im Gazastreifen haben Wasser guter Qualität; Ursache ist eine zunehmende Versalzung, verursacht von Abwasser, das ins Grundwasser sickert, heißt es in einer am Donnerstag vom palästinensischen zentralen Statistikbüro vor dem Weltwassertag am Samstag veröffentlichten Erklärung.

„Zugang zu sauberem Wasser ist eine fundamentales Menschenrecht für alle. Dennoch sehen sich viele Gazaner tagtäglich einer akuten Wasserknappheit gegenüber“, sagte EU-Vertreter John Gatt-Rutter, als der erste Stein für das Projekt gelegt wurde.

„Andere haben nur Wasser von sehr schlechter Qualität zur Verfügung“, fügte er hinzu; er sagte, die neue Anlage „bietet Tausenden Familien die Aussicht auf Zugang zu sauberem Wasser.“

Es wird erwartet, dass die Anlage in Deir al-Balah im Zentrum des Gebiets 2015 in Betrieb gehen und 75.000 Menschen in Khan Yunis und Rafah im Süden Frischwasser liefern wird.

Wer könnte schon etwas dagegen haben?

Nun, eine Menge Organisationen haben etwas dagegen – und alle geben vor sie sorgten sich um palästinensische Araber!

Als die UNICEF vor ein paar Jahren die Ausschreibungen für die Entsalzungsausrüstung ausgab, sagten die Gewerkschaften in Gaza, sie würden UNICEF boykottieren, wenn sie israelischen Firmen gestattet Angebote für das Projekt einzureichen. Es ist nicht klar, ob UNICEF vor ihren Forderungen einknickte, aber das zeigt, dass Politik den Gewerkschaften im Gazastreifen wichtiger ist als öffentliche Gesundheit.

Doch sie sind nicht alleine.

Kürzlich stellte AIJAC heraus, dass ein gesamtes Konsortium palästinensisch-arabischer NGOs sich gegen das Konzept der Entsalzung im Gazastreifen ausgesprochen hat.

Ja, Sie haben richtig gelesen.

Das Konsortium, EWASH, schrieb:

… Die unterzeichneten Organisationen möchten ihre besorgten Stimmen zur Umsetzung der Seewasserentsalzung für Gaza wie auch den Herausforderungen sich dem entgegenzustellen erheben:
1. Aufrechterhaltung des Status quo während gleichzeitig der Besatzung geholfen wird…
2. Zunehmende Isolierung des Gazastreifens, während Israel ermöglicht wird seine Verpflichtungen zu ignorieren…
3. Verstärkung der Verletzbarkeit der Zivilbevölkerung des Gazastreifens…
4. Entsalzungsanalgen brauchen eine beträchtliche Menge Strom, den Gaza nicht hat…
5. Eine Meerwasser-Entsalzungsanlage ist umwelttechnisch instabil, was die bereits beklagenswerte Lage im Gazastreifen weiter verschlechtert…
6. Es gibt nachhaltigere und auf Recht basierende Alternativlösungen…

Das „Recht“, das sie fordern, besteht darin, dass Israel dem Gazastreifen Wasser zu einem Sonderpreis liefert.

Ist es nicht faszinieren, dass „pro-palästinensische“ Organisationen fordern, dass der Gazastreifen stärker von Israel abhängig wird statt unabhängig zu werden?

Statt einer Region, die bereits in einer Krise steckt, neues Süßwasser zuzuführen wollen sie, dass Israel das Wasser, das es hat, neu verteilt – zum seinem Schaden.

Und wer sind diese brillanten NGOs, die nicht wollen, dass der Gazastreifen neue Quellen für frisches Trinkwasser bekommt?

Unterstützende Oganisationen:

EWASH-Mitglieder:

1. DanChruchAid
2. Applied Research Institute Jerusalem (ARIJ)
3. Polnische Menschenrechtsaktion
4 Institut für Umwelt- und Wasserstudien – Birzeit-Universität
5. Nahost-Rat der Kirchen, Jerusalem
6. Middle East Children’s Alliance
7. Palästinensisches Umwelt-NGO-Netzwerk (PENGON)
8. We Effect – Swedish Cooperative Centre
9. MAAN Entwicklungszentrum
10. House for Water and Environment (HWE)
11. Palästinensische Abwasser-Ingenieurgruppe (PalWEG)
12. Palästinensische Landwirtschaftliche Hilfskomitees (PARC)

Weitere zivilgesellschaftliche Organisationen:

13. Al-Mezan-Zentrum für Menschenrechte
14. Das Palästinensische Zentrum für Menschenrechte
15. Medien-Umwelt-Zentrum
16. Palästinensische Bauernvereinigung (PFU)
17. Earth and Human Centre for Research and Studies (EHCRS)
18. Palästinensischer Bauernverband
19. Land Research Centre
20. Institut für Wasser und Umwelt – Al-Azhar-Universität
21. Vereinigung der agrarkulturellen Arbeitskomitees (UWAC)
22. Palästinensische Umweltfreunde (PEF)
23. Arabisches Zentrum für landwirtschaftliche Entwicklung

Behalten Sie diese Liste im Hinterkopf, denn diese Organisationen – einschließlich sogenannter „Menschenrechts“-Organisationen – sind derart besessen davon Israel zu schaden, dass sie bereit sind das Leiden der Gazaner zu vergrößern, um ihr Ziel zu erreichen.