Gedankenverlorenes Territorium: UNO will in Sachen der 10 Plagen wegen möglichen Verbrechen gegen die Menschheit ermitteln

Der Rat hat bereits den kanadischen Professor William Schabas als Leiter der Kommission benannt, zitiert seine Erfahrung mit ähnlichen Ermittlungen

PreOccupied Territories, 1. April 2015

Genf, 1. April – Der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen hat eine Kommission ernannt, die Beweismittel sammeln und analysieren soll, dass die gegen Ägypten gerichteten zehn Plagen internationales Recht verletzten und Verbrechen gegen die Menschheit darstellen könnten.

Ägypten legte dem Rat letzten Monat den Antrag vor; es behauptete, dass die Entlassung der Israeliten unter Zwang sichergestellt wurde und dass die Israeliten dabei Massengräueltaten verübten. Als Teil der Verhandlungsstrategie mit dem damaligen Pharao schlug der hebräische Gott YHWH die Nation wiederholt mit verschiedenem Unheil, was das Leben durcheinander, Landwirtschaft, Handel, Ernährung brachte und eine unbekannte Zahl an Toten und Verletzten zur Folge hatte. Der Antrag forderte den Rat auf zu ermitteln; dabei wird vermerkt, dass die Ereignisse zwar vor fast 2.500 Jahren stattfanden, es aber keine Verjährungsfrist für solche Verbrechen gibt.

Insbesondere gehört zum Mandat der Kommission eine Reihe von zehn Ereignissen während des Jahres, das zum israelischen Exodus führte, dazu der Vorwurf von Massenmord, weil YHWH auf dem Weg aus dem Land auf unverhältnismäßige Weise das gesamte Kavalleriekorps des ägyptischen Militärs quälte. Die Kommission wird zudem die Beweismittel zweier zusätzlich Tätiger an dem Verbrechen untersuchen, die als Moses und Aaron benannt wurden – Brüder, die an einigen oder allen der vorgeworfenen Gräueltaten teilnahmen.

Die Ermittler werden durch uneinheitliche Berichte der Ereignisse durchsehen müssen, doch die groben Umrisse der Darstellung sind seit einiger Zeit allgemein akzeptiert. Nachdem er auf ägyptischen Widerstand auf seine Forderungen stieß, schickte YHWH die israelitischen Brüder Moses und Aaron, um dem Pharao wegen des Besitzes von mindestens 600.000 hebräischen Sklaven zu drohen, die der Gott für sich selbst in Besitz nehmen wollte. YHWH soll den Nil in Blut verwandelt haben; dann eine massive Frosch-Plage; nach Angaben einiger Berichte brachen auch grausame und giftig weitere Reptilien über Land herein. Den ersten beiden ging eine Drohung voraus, doch dann brachte YHWH ohne Warnung Läuse.

Das Muster wiederholte sich, als Moses drohte und wilde Tiere und Tierseuchen brachte, beide dann ohne Warnung Geschwüre auslöste – obwohl einige Berichte behaupten, statt der Tiere seien Stechmückenschwärme gekommen; und einmal mehr drohte er mit Hagel und Heuschreckenschwärmen, verursachte aber ohne Warnung tiefe Dunkelheit selbst am Tag. Schließlich griff YHWH auf tatsächliches Töten zurück, als er alle Erstgebornenen Ägypter schlug.

Die Kommission wird versuchen Ägypter, die behaupten Augenzeugen oder Opfer zu sein, unter Eid aussagen zu lassen, dann einen schlüssigen Fall für oder gegen die Empfehlung zu bilden, dass der Internationale Strafgerichtshof ein formelles strafrechtliches Verfahren eröffnet. Mehrere wichtige Hürden könnten diese Arbeit allerdings erschweren, deren wichtigste ein offensichtlicher Mangel an befragbarer Überlebenden ist, was nur dokumentarische Beweismittel strittiger Wahrhaftigkeit übrig lässt. Solche Probleme haben anderer UNHRC-Kommissionen im Nahen Osten nicht gestört, da sie oft nur auf eine Formsache bei den von den Schreibern der Berichte vorgestellten vorherbestimmten Abschlüssen der Berichte hinauslaufen; doch wenn ein redliches Strafverfahren beim ICC und nicht nur ein bloßes politisches Posieren das Ziel ist, dann könnten Beweisrechtsregeln die überwiegende Mehrzahl der allgemein akzeptierten, glaubwürdigen Quellen ausschließen.

Der Rat hat bereits den kanadischen Professor William Schabas als Leiter der Kommission ernannt, wobei seine Erfahrung mit ähnlichen Ermittlungen angeführt wurde.

Heute ist Israelhass-Tag bei der UNO

UN Watch, 23. März 2015

2015-03-23_Israel-hate-day-UNBerichte und Resolutionen zu Ländern im UNO-Menschenrechtsrat
Sitzungsperiode vom März 2015

Genf – Heute ist Israelhass-Tag bei der UNO, ein Merkmal jeder der regelmäßigen Sitzungsperioden, die im September, März und Juni im aus 47 Nationen bestehenden Menschenrechtsrat (UNHRC) stattfinden.

Während alle 193 Länder der Welt unter Tagesordnungspunkt 4 („Menschenrechtssituationen, die die Aufmerksamkeit der Welt verdienen“) erhält nur Israel unter Tagesordnungspunkt 7 („Menschenrechtslage in Palästina und anderen besetzten arabischen Gebieten“) seine Sonderbehandlung.

Es wird Null Berichte zu krassen und systematischen Menschenrechtsverletzungen durch Länder wie China, Kuba, Pakistan, Qatar, Russland, Saudi-Arabien, Sudan, Türkei und Venezuela geben, von denen viele dem UNHRC angehören.

Doch die Debatte morgen wird die Vorlage von sieben Berichten erleben, die sich gegen Israel richten:

  1. Report of the Special Rapporteur on the situation of human rights in the Palestinian territories occupied since 1967, Makarim Wibisono” (Bericht des Sonderberichterstatters zur Lage der Menschenrechte in den seit 1967 besetzten Palästinensergebieten, Makarim Wibisono)
  2. Report of the United Nations High Commissioner for Human Rights on the implementation of Human Rights Council resolutions S-9:1 and S-12:1“ (Bericht des UNO-Hockommissars für Menschenrechte zur Umsetzung der Resolutionen S-9:1 und S-12:1 des UNO-Menschenrechtsrats)
  3. Addendum – The human rights situation between 12 June and 26 August 2014 in the Occupied Palestinian Territory, including the escalation in hostilities between the State of Israel and Palestinian armed groups in Gaza” (Ergänuung: Die Menschenrechtslage zwischen dem 12. Juni und 26. August 2014 in den Besetztens Palästinensischen Gebieten, einschließlich der Eskalation der Feindseligkeiten zwischen dem Staat Israel und bewaffneten Palästinensergruppen im Gazastreifen)
  4. Implementation of the recommendations contained in the report of the independent fact-finding mission on the implications of Israeli settlements“ (Umsetzung der Empfehlungen, die im Bericht der unabhängigen Faktenfindungsmission zu den Folgen der israelischen Siedlungen)
  5. Israeli settlements in the Occupied Palestinian Territory, including East Jerusalem, and in the occupied Syrian Golan – Report of the Secretary-General” (Israelische Siedlungen in den Besetzten Palästinensischen Gebieten, einschließlich Ostjeurslaem und auf dem besetzten syrischen Golan)
  6. Human rights situation in the Occupied Palestinian Territory, including East Jerusalem – Report of the Secretary-General” (Menschdenrechtssituation in den Besetzten Palästinensischen Gebieten einschließlich Ostjerusalem – Bericht des Generalsekretärs)
  7. Report of the Secretary-General on the human rights in the occupied Syrian Golan“ (Bericht des Generalsekretärs zu den Menschenrechten auf dem besetzten syrischen Golan)

Und zusätzlich wird der Rat am Ende dieser Woche vier Resolutionen annehmen, die sich gegen Israel richten:

  1. Human rights in the occupied Syrian Golan“ (Menschenrechte auf dem besetzten syrischen Golan)
  2. “Right of the Palestinian people to self-determination” (Recht des palästinensischen Volks auf Selbstbestimmung)
  3. “Israeli settlements in the Occupied Palestinian Territory, including East Jerusalem, and in the occupied Syrian Golan” (Israelische Siedlungen in den Besetzen Palästinensischen Gebieten einschließlich Ostjerusalem und dem besetzten syrischen Golan)
  4. “Human rights situation in Occupied Palestinian Territory, including East Jerusalem” (Menschrenchtslage in den Besetzten Palästinensischen Gebieten einschließlich Ostjerusalem)

Es wird Null Resolutionen zu krassen und systematischen Menschenrechtsverletzungen durch China, Kuba, Pakistan, Qatar, Russland, Saudi-Arabien, Sudan, Türkei und Venezuela geben.

Antisemitismus ist Antiislamismus?

UN Watch berichtet, dass der UNO-Menschenrechtsrat einen 79-jährigen Algerier nomiert hat einem Gremium vorzustehen, das eingerichtet wird, US-Sanktionen gegen Schurkenregime als Verletzung der Menschenrechte einzstufen. (Die Einrichtung dieses Komitees wird natürlich von solchen Menschenrechtsgrößen wie Kuba gestützt.)

Dieser Idriss Jazairy ist ein glühender Israelfeind, der gerne mit falschen Angaben operiert. So behauptet er, die Opfer von Antisemitismus seien Arbaber und Muslime. Über den Antisemitismus befindet er:

Antisemitismus-antimuslimisch

Jawoll, Juden sind nicht betroffen! Die einzigen Opfer sind immer und überall ausschließlich „Araber und Muslime“!

Nachtrag: Für diejenigen, die nicht wissen, was Antisemitismus definitionsgemäß bedeutet – das weiß sogar Wikipedia!