Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (16.-22. Oktober 2016)

Sonntag, 16.10.2016:

Israel heute berichtet: „Die palästinensische Delegation in der UNO besteht darauf, eine Delegation von internationalen Experten nach Israel zu senden. Sie soll die Heiligen Stätten besuchen und Israel wegen der angeblichen Zerstörung archäologischer und historischer Ausgrabungen anklagen. Die Palästinenser werfen Israel unter anderem vor, wegen dem Bau der Jerusalemer Straßenbahn zahlreiche archäologische Ausgrabungen vernichtet zu haben.“ (Geht‘ noch verlogener? Ausgerechnet die Vernichter archäologischer Schätze auf dem Tempelberg werfen dem Staat, der für archäologische Grabungen alle Bauvorhaben stoppt, vor, was sie selbst betreiben!)

Kinderzeichnungen in der PA: Israel trinkt das Blut von Palästinensern; Israel isst Palästinenser; Ja zu Gewalt; ganz Israel ist „Palästina“.

Mahmud Abbas gab einen Empfang für eine Familie, die ein Mitglied verloren hatte. Dieser Mann erlag einem Herzinfarkt. In einem israelischen Gefängnis. Weil er ein Terrorist war und mordete. Abbas bezeichnete ihn als Helden.

Montag, 17.10.2016:

Umfrage von An-Najah: 59,4% der Palästinenser erklären, dass die Gründung eines Palästinenserstaats in den „Grenzen von 1967“ KEINE endgültige Lösung ist. Mit anderen Worten: Der Vernichtungskrieg gegen Israel wird auch nach einem „Friedensschluss“ und dem völligen Abzug Israels aus Judäa und Samaria weitergehen. (IMRA, per E-Mail)

Dienstag, 18.10.2016:

Zu Sokkoth (Laubhüttenfest) hat die Polizei ihre Präsenz überall in Israel an öffentlichen Plätzen, Parks, Einkaufszentren drastisch verstärkt.

Nach der Zerstörung des Friedhofs in Yarmuk (bei Damaskus) wollte die PA die Überreste von Abu Jihad aus Syrien in die PA überführen. Israel verweigerte die Genehmigung. Der Terrorchef (damals Stellvertreter Arafats) war 1988 bei einem israelischen Einsatz gegen die PLO in Tunesien getötet worden.

Mittwoch, 19.10.2016:

Die IDF gab bekannt, das 5 Verdächtige festgenommen wurden, die im Verdacht stehen am 11. Oktober den Schießangriff auf Soldaten bei Ni’lin verübt zu haben.

Der Schabak hat die Einreisegenehmigungen für 12 der 14 offiziellen Vertreter der PA im Gazastreifen aufgehoben, die von arabischer Seite für die Verhandlungen um Passierscheine und die Einfuhr von Baumaterial zuständig sind. Damit wird anscheinend umgesetzt, was Vereidigungsminister Lieberman ankündigte: dass Israel die PA umgeht und sich direkt mit den betreffenden Arabern beschäftigt und kommuniziert.

Donnerstag, 20.10.2016:

Die Fünfte Kolonne: Der arabische Knesset-Abgeordnete Ahmed Tibi log wieder: Es habe nie einen jüdischen Tempel auf dem Tempelberg gegeben. Nicht nur das: „Es hat nie irgendeine Verbindung einer anderen Religion zur Al-Aqsa-Moschee gegeben.“ Womit er auch christliche Verbindungen zu Jerusalem bestreitet.

Die PalAraber drängen den UNO-Sicherheitsrat, er solle eine Resolution verabschieden, die „ernste Maßnahmen“ gegen Israel beschließt, wenn es die „Siedlungsaktivitäten“ in Judäa, Samaria und Jerusalem nicht einstellt. Es sollen „Konsequenzen“ wegen „Verletzungen des Völkerrechts“ folgen.

In arabischen Städten im Norden Israels wurden in den letzten Tagen eine ganze Reihe von illegalen Schusswaffen, Sprengstoff und anderen Waffen beschlagnahmt. 2 Personen wurden festgenommen.

Eine Hamas-Terrorgruppe aus dem Gazastreifen hatte vor ein (privates) Fest im Süden Israels zu nutzen, um Juden zu töten und zu entführen. Vor allem wollten sie einen Soldaten töten und seine Leiche mitnehmen um sie als Verhandlungsmasse zu nutzen. Die Zelle konnte ausgehoben und verhaftet werden.

Vier Soldaten (nicht im Dienst) nutzten die Handy-App Waze und wurden von ihr in einen Bereich der Area A (unter voller PA-Kontrolle) geführt; sie konnten ohne weitere Zwischenfälle von der IDF wieder herausgeholt werden.

Freitag, 21.10.2016:

Zum Laubhüttenfest wurden Juden in Efrat von Arabern „von nebenan“ besucht. Der Bürgermeister von Bethlehem ließ gegen sie wegen des „gefährlichen Verbrechens“ ermitteln. Inzwischen wurden einige Araber verhaftet.

Der Shin Bet sagt, dass sich die Zahl der Terroranschläge von Arabern in Jerusalem hat sich im September gegenüber dem August verdoppelt. Die Zahl aller gegen Israelis gerichteter Terroranschläge stiegt um 17% an.

Wieder mal behauptete ein führender Hamasnik, es habe nie jüdische Tempel auf dem Tempelberg gegeben und außerdem gebe es eine Beweise dafür, dass es sie je gab.

Dem Terroristen, der plante einen Soldaten zu entführen und zu töten, wurde die israelische Staatsbürgerschaft wieder aberkannt; er stammt aus dem Gazastreifen und ist mit einer israelischen Araberin verheiratet.

Die USA und Ägypten übermittelten der PA-Führung eine Botschaft, mit der diese aufgefordert wurde nach dem 8. November keinen Schritt gegen Israel beim UNO-Menschenrechtsrat zu unternehmen. Die USA würden jegliche Anträge der PA mit einem Veto belegen.

Hamas-Fernsehen: Israel, die Juden leben von Blut und dem Betrachten von Körperteilen.

Samstag, 22.10.2016:

Ein offener Kritiker von Mahmud Abbas bei Hebron wurde angegriffen. „Unbekannte“ beschossen sein Haus.

Die Hamas beschwert sich, dass in Judäa und Samaria Sicherheitskameras an (israelischen) Straßen, an Geschäften und Privathäusern installiert sind. Damit würde Israel „Militante“ entdecken und des dem „bewaffneten Widerstand“ erschweren seinen „Kampf“ auszutragen. Vor kurzem wurde ein Terrorist in Ni’lin mit Hilfe solcher Kameras identifiziert und festgenommen.

Ein Gericht im Gazastreifen verurteilte einen Mann zu 20 Jahren Haft und Zwangsarbeit, weil er Israel Informationen zukommen lassen haben soll.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (13.-19.09.2015)

Sonntag, 13.09.2015:

Mahmud Abbas nannte – natürlich! – das Handeln der angegriffenen Sicherheitskräfte auf dem Tempelberg einen Angriff und verurteilte es.
Auch Jordanien redete von „israelischen Provokationen“ und warnte davor den Status quo zu ändern

Die israelische Islamisten-Bewegung verkündete, dass den Juden niemals erlaubt würde den Tempel wieder aufzubauen. Die israelische Führung würde Augen und Ohren für Vernunft und Wahrheit verschließen, die Palästinenser ausrotten und die Al-Aqsa-Moschee zerstören wollen.

Dienstag,15.09.2015:

Die Reaktion der UNO auf den muslimischen Terror auf dem Tempelberg: „Die Zusammenstöße könnten Gewalt an anderen Orten auslösen, solche Provokationen haben das Potenzial Gewalt auch jenseits der Mauern der Altstadt von Jerusalem auszulösen.“ Die „Zusammenstöße“ erfolgten nach Angaben des UNO-Sondergesandten nach „radikalen Einschränkungen“ für den Zugang auf den Tempelberg (für Muslime) durch Israel. „Alle“ sollen Zurückhaltung üben.

Und Jordanien schimpft wieder über israelische „Aggressionen“ auf dem Tempelberg.

Die PA macht sowieso Israel für alles verantwortlich, was an Unfrieden auf dem Tempelberg geschieht.

Das Weiße Haus äußert sich „besorgt“ über die Zusammenstöße auf dem Tempelberg und verurteilt „alle Gewalttaten“ dort.

Mittwoch, 16.09.2015:

Klartext von Mahmud Abbas: „Israelis haben kein Recht unsere heiligen Stätten mit ihren dreckigen Füßen zu schänden.“ Er sprach ausdrücklich von muslimischen und christlichen Stätten in Jerusalem. Dazu pries er die „Märtyrer“. (Alles so richtig dem Frieden dienend, nicht wahr?)

Die Ermordung des israelischen Autofahrers hat zu Protesten jüdischer Israelis in Jerusalem geführt.

Nach den massiven Krawallen und Gewalttätigkeiten der Feiertage blieb es heute auf dem Tempelberg dank massiver Polizeipräsenz ruhig. Das hat allerdings die Kreischweiber nicht davon abgehalten jüdische Besucher weiterhin zu belästigen.

Jordaniens König Abdallah warnt Israel vor weiteren „Provokationen“; diese würden unweigerlich die Beziehung zwischen den beiden Staaten beeinflussen, Jordanien werde handeln müssen.

Einer der Führer der „Islamischen Bewegung in Israel“ hat einen religiösen Krieg um den Tempelberg ausgerufen.

Der Hungstreik-Terrorist Mohammed Allan wurde aus dem Krankenhaus entlassen und sofort wieder festgenommen.

Die PA wirbt für Angriffe durch Steinewerfen für die Al-Aqsa-Moschee. Nach dem internationalen Recht seien solche Mordversuche erlaubt, erzählten die Terrorgranden dem Volk. Gleichzeitig drohen sie, härtere Maßnahmen gegen die Mordversuche werde die Palästinenser ermutigen Schusswaffen zu benutzen.

Die Einwohner von Armon Hanatziv glauben der Regierung bzw. den Politikern nicht, dass sie – wie von Netanyahu gerade versprochen – härter gegen Stein- und Brandwurf-Terrorismus vorgehen werden. Seit einem Jahr stehen sie ständig unter solchen Angriffen aus dem Viertel Jabel Mukaber.

Die Israelis können offensichtlich sagen, was sie wollen (nämlich dass der Status quo auf dem Tempelberg nicht verändert wird), die Terrorgranden weiter Israel wolle den Tempelberg „teilen“ und „stehlen“. Aktuell gab das gerade wieder Saeb Erekat von sich. Israel müsse den „Terrorsumpf“ trockenlegen, forderte er. (Merke: Die Mordversuche und die Belästigungen durch die Muslime und ihre Kreischweiber sind niemals Terrorismus, sondern friedlich auf das Plateau kommende Juden!)

Jetzt mischt sich auch Hollande ein und fordert „die Beibehaltung des Status quo“ auf dem Tempelberg – womit nicht der echte Status quo gemeint ist, sondern das Verbot von Juden auf dem Berg. Natürlich alles aus Sorge vor einer Eskalation der Gewalt. Die einigen, die den Status quo – gewaltsam – ändern wollen, sind die Terroristen, zusammen u.a. mit arabischen Knessetmitgliedern, die sich zum Teil aktiv an den Krawallen beteiligen.

Donnerstag, 17.09.2015:

Im Hamas-Fernsehen lassen sie kleine Jungs tönen: „Wir wollen Jihad gegen Israel führen, wenn wir groß sind.“

Weil mehr Gewalt erwartet wird, hat die IDF eine „Eiserne Kuppel“ bei Aschdod stationiert.

Netanyahu hat mit Ban Ki-moon telefoniert und ihm erklärt, dass Israel nicht aus dem Blauen heraus auf dem Tempelberg agiert, sondern auf Gewalttaten reagiert. Im Gegensatz zu Palästinensergewalt und -hetze behält Israel den Status quo bei.

Die Saudis haben Obama aufgefordert die „israelischen Angriffe auf den Tempelberg“ zu stoppen. (Heuchler!)
Jordanien droht Israel seinen Botschafter abzuberufen, wenn es den Terroristen in Sachen Tempelberg nicht nachgibt.
D
er UNO-Sicherheitsrat forderte Ruhe auf dem Tempelberg. Die „Regeln“ sollten eingehalten werden. (Sprich: freie Religionsausübung für Juden darf es nicht geben, man muss vor den gewalttätigen Muslimen kuschen.)

Freitag, 18.09.2015:

Da die Hamas einen „Tag des Zorns“ ausgerufen hat, steht die Polizei in verstärkter Bereitschaft.

Ron Prosor (Israels Botschafter bei der UNO) antwortete auf die Aussagen des UNO-Sicherheitsrats: Das war eine Erklärung, die auf den Tempelberg nur im Namen der Muslime Bezug nimmt und die Rechte von Muslimen anführt, aber die Gewalt der Palästinenser völlig ignoriert, ebenso die Verbindung des jüdischen Volks zum Tempelberg und das Recht auf freien Zugang für Mitglieder anderer Religionen.

Seit dem frühen Freitagmorgen kursiert ein Video im Internet (und verbreitet sich virusartig), das einen arabischen (israelischen) Polizisten zeigt, der auf Anweisung eines Waqf-Mitarbeiters einen alten Juden schlägt und bedroht, er soll auf dem Tempelberg ja keine Bewegungen ausführen. Der Mann bewegte irgendwann seine Lippen, der Waqf-Mann zeigte das bei dem Polizisten an, der sofort „eingriff“.

PA-Premierminister Rami Hamdallah war auf dem Weg auf den Tempelberg, zusammen mit einer Entourage aus u.a. PA-Sicherheitschefs. Israel verbot – angesichts der Sicherheitsmaßnahmen für den heutigen Tag – der Truppe Jerusalem überhaupt zu betreten.

Samstag, 19.09.2015:

Die Stadt Sderot forderte am Freitagabend, dass die israelische Regierung auf die Raketenangriffe reagiert.

Die Hamas behauptet eine israelische Drohne in ihrem Besitz zu haben, die bei Beit Lahiya abgestürzt sei.

Tempelberg-Empörungen:
– Der ägyptische Präsident Sisi fällt in den Chor ein und warnt vor Konsequenzen für den Frieden. Natürlich ignoriert er dabei die arabisch-muslimische Gewalt völlig.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (29.03.-04.04.2015)

Sonntag, 29.03.2015:

Quellen aus der IDF geben an, dass der IS im südlichen Jordanien an Unterstützung gewinnt und an der Grenze zu Israel aufmarschiert.

Der UNO-Sicherheitsrat soll nach Angaben von Frankreichs Außenminister eine Frist für das Ende des israelisch-palästinensischen Konflikts setzen. Innerhalb von zwei Jahren soll es einen endgültigen Palästinenserstaat geben.

Montag, 30.03.2015:

Friedensbotschaft des PA-Muftis: Muslime haben die religiöse Pflicht „Palästina zu befreien“.

Der „palästinensische“ Fußballverband hat offiziell bei der FIFA gefordert, dass Israel von allen Aktivitäten des Weltverbandes ausgeschlossen wird. Der Antrag wird im Mai behandelt und kann nur durchkommen, wenn er die Stimmen von zwei Dritteln der Mitglieder erhält.

Dienstag, 31.03.2015:

Ein hochrangiger Fatahnik erklärte, dass es keine Rückkehr zu Friedensverhandlungen mit Israel gibt, „insbesondere angesichts der Ergebnisse der Wahl zur neuen Knesset“. „Die Oslo-Vereinbarungen sind tot“, sagte er. „Wir werden auf internationale Boykotte und Sanktionen [also Terror] zurückgreifen.“ Zudem werde die Sicherheitskooperation mit Israel aufgekündigt. Und natürlich wird weiter die einseitige Anerkennung durch internationale Gremien betrieben.

Hamas-Grande Ismail Haniyeh rief (mal wieder) die PalAraber in Judäa und Samaria zu Terror („Widerstand“) auf.

Der Großmufti von Jerusalem verkündete, dass es Muslimen verboten ist auch nur einen Fetzen „Palästinas“ aufzugeben.

Mittwoch, 01.04.2015:

Umfrage bei den PalArabern: 73,5% unterstützen eine „bewaffnete Intifada“ (18,4% sind dagegen); 46,2% der Gazaner würden gerne auswandern.

Frankreich soll innerhalb von 12 Tagen eine Resolution zur Eigenstaatlichkeit der Palästinenser im UNO-Sicherheitsrat vorlegen wollen.

Khaled Meschaal befindet, dass mit dem Wahlsieg Netanyahus die Chancen auf Frieden weiter verschlechtert und „mehr Extremismus“ mit sich bringt.

Die PA heizt weiter die Araber auf: Aktuell läuft mal wieder eine Kampagne, die Israelis wollten die Al-Aqsa-Moschee zerstören und durch einen Tempel ersetzen.

Donnerstag, 02.04.2015:

Die IDF erwartet, dass bei einem weiteren Krieg mit der Hisbollah 1.000 bis 1.500 Raketen TÄGLICH auf Israel geschossen werden.

Aufruf der Fatah auf ihrer Facebookseite zum Jahrestag des schwersten Terroranschlags in Israel (1978): Juden, verschwindet aus Israel und nehmt eure Toten mit.

Jibril Rajoub verkündete, dass der palästinensische Fußballverband „bis zum Ende kämpfen wird“, damit Israel aus der FIFA geworfen wird.

Mahmud Abbas lässt wissen: Sollte Israel der PA die zurückgehaltenen Steuergelder zu den Bedingungen der PA geben, dann ist alles gut. Sollte es irgendwelche Bedingungen stellen, dann kann es das Geld behalten und die PA bringt das von den Internationalen Strafgerichtshof. (Israel hatte angekündigt einen geringen Teil zur Bezahlung von Strom- und Wasserschulden der PA einzubehalten – nicht ansatzweise so viel, wie die PalAraber Israel schulden.)

Der Oberkommandierende des Südabschnitts sagte, die Hamas sei wieder dabei Tunnel zu graben. (Keine Neuigkeit, die hat das selbst schon verkündet.)

Die PA hat ihren öffentlichen Bediensteten 60% ihrer Gehälter der letzten drei Monate ausgezahlt – die Terroristen in den israelischen Gefängnissen haben die vollen Summen bekommen, die ihnen versprochen wurden.

Samtstag, 04.04.2015:

Palli-Statistik: Im März „stürmten“ 1.268 Israelis das Gelände der Al-Aqsa-Moschee, darunter 1.114 Siedler, 115 Geheimdientler, 39 Soldaten. Bei den Siedlern waren es zwischen 23 und 140 pro Tag. 23 Mal wurde die Moschee von Sonntag bis Donnerstag „gestürmt“. Die Israelis „führten talmudische Rituale und Gebete im gesamten Gelände durch und tanzten auf provokative Weise beim Verlassen, was muslimische Gläubige provozierte. Wir sehen: Juden sind eine Provokation, (nichtmuslimisches) Beten ist eine Provokation – aber Fußball spielen ist nicht unheilig, ebenso Hasspredigten und Aufrufe zur Gewalt gegen „Ungläubige“.

Saeb Erekat kennt wieder keine Grenzen: Er stellte Netanyahu mit dem Führer des IS auf eine Stufe und behauptete, die Ermordung eines arabischen Jugendlichen im letzten Sommer durch Juden sei den Massenhinrichtungen in Syrien/Irak gleichzusetzen.

Der Baron Münchhausen der PalAraber hat wieder getönt: Mahmud Abbas behauptet in einem Interview, er habe kein Problem damit sich mit Netanyahu wieder an einen Tisch zu setzen, um zu verhandeln. Seine ganze Entourage hat zwei Wochen lang getönt, dass Verhandlungen unmöglich geworden sind; er hat einiges von sich gegeben, das genau das Gegenteil dessen ist, er jetzt behauptet…

Gleichzeitig droht er: Ohne die Lösung der Palästinenserfrage wird sich Israel bald dem Terrorismus und Extremismus gegenüber sehen, der den Nahen Osten überflutet. (Ach, die Islamisten hören auf Israel zu hassen und vernichten zu wollen, wenn die Pallis einen Staat haben?) Außerdem hasse er die Juden nicht. (Na ja, das zeigen seine Medien, Prediger und Schulen ja tagtäglich, nicht wahr?) Oh, er ist für die Zweistaatenlösung! (Beweisen ständige „Bildungs“-Fernsehsendungen, die Aschkelon, Haifa usw. als zu Palästina gehörende Städte propagieren.)

Die Besessenheit des UNO-Sicherheitsrats mit „Palästina“ im Jahr 2014

Elder of Ziyon, 18. März 2015

Hier die Zahl der Treffen des UNO-Sicherheitsrats zu Fragen des Nahen Osten/Nordafrika im Jahr 2014:

Um etwas Kontext herzustellen: 2014 wurden rund 76.000 Menschen in Syrien getötet, 17.000 im Irak und 7.600 in Afghanistan.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (15.-21.03.2015)

Sonntag, 15.03.2015:

Der PA-Religionsminister behauptete (mal wieder) die Patriarchenhöhle in Hebron sein eine „rein islamische heilige Stätte“ und beklagte lautstark ihre „Verjudung“; Juden hätten dort nichts verloren.

Nachdem die PA letzte Woche schon die Terroristen Dalal Mughrabi gefeiert hatte, wurde ihr jetzt noch ein Denkmal gesetzt – in Form eines Monuments, das so aussieht, wie die PA erzählt, dass ihr Land „Palästina“ aussieht: ohne Israel.

Montag, 16.03.2015:

Hamas sagte Samstag, dass sie Terrororte überall in Gaza wiederaufbaut und tönt, dass sie „keine Angst“ hat den nächsten Krieg mit Israel anzufangen.

Ein israelischer Soldat wurde unter dem Verdacht festgenommen, dass er gedroht hat bei einer linken Regierung der „nächste Ygal Amir“ zu werden. (Yigal Amir ist der Mörder von Yitzhak Rabin.)

Dienstag, 17.03.2015:

Die PA warnte vor Anschlägen am Wahltag und ging intensiv gegen Verdächtige vor. Die Israelis wurden von den Fatahstisten aufgerufen für die Arabische Liste und damit für „eine Revolution zu stimmen“.

Qatar hat ein „Nationales Komitee für den Wiederaufbau des Gazastreifens“. Dieser gibt zu, dass der Mechanismus zum Wiederaufbau durch die Lieferung von Zement direkt an die Gazaner fehlgeschlagen ist. 90% der Betreffenden haben ihren Zement auf dem Schwarzmarkt verkauft, ohne den Aufbau ihrer Häuser anzufangen.“ Und obwohl betont wird, dass man nicht direkt mit Israel verhandelt, um die Hilfe nach Gaza zu bringen, lobte er Israel, das er als ernsthaft für den Wiederaufbau wirkend wahrnimmt.

Mittwoch, 18.03.2015:

Die Stadt Rafah hat 1.200 Häuser weniger. Die Ägypter haben sie abgerissen, um eine Pufferzone gegen die Terroristen im Gazastreifen zu schaffen. (Wo ist der Aufschrei, wo die ISM?)

Die Reaktionen der Terroristen auf die Wahl ließen natürlich nicht lange auf sich warten.
Hamas: Das ist das Ende der Friedensgespräche (die diese Terroristen ja ohnehin bekämpften). Außerdem gäbe es bei den israelischen Parteien den Konsens den „Palästinensern“ ihre Rechte zu verweigern.
PLO: Israel wählte „Besatzung, Siedlungen“
Ein Sprecher von Mahmud Abbas: Die PA interessiert nicht, wer in Israel Premierminister ist. Man fordert halt (die bekannten Maximalforderungen).
Andere offizielle PA-Vertreter gingen mit den israelischen Wählern hart ins Gericht: Diese hätten den Weg des Rassismus, der Besatzung und des Siedlungsbaus gewählt, statt den der Verhandlungen und der Partnerschaft.
Saeb Erekat: Netanyahus Sieg zeigt den Erfolg von Rassismus und Apartheid.
Äypten: Wir erwarten, dass die (neue israelische) Regierung daran arbeitet den Friedensprozess wieder in Gang zu bringen.
Die UNO äußerte die Erwartung, dass „Israel den Nahost-Friedensprozess fortsetzt“. Ban Ki-moon rief die Regierung auf ein endgültiges Friedensabkommen zu verhandeln, das „einen lebensfähigen Palästinenserstaat“ schafft. (Wie üblich ist es Israels Aufgabe dafür zu sorgen, nicht die der „Palästinenser“!) Bans Sprecher sagte, zu den Bedingungen eines verhandelten Friedens gehöre der Stopp des „Baus von illegalen Siedlungen“. Das sei nach Auffassung des UNO-Generalsekretärs der beste und einzige Weg, dass Israel ein demokratischer Staat bleibt.
Die demokratische US-Abgeordnete Nancy Pelosi sagte, sie „respektiere das Ergebnis der Wahl in Israel“ und erwartet, „eine fortgesetzte lebhafte Diskussion über den Friedensprozess“.
John Kerry gratulierte Netanyahu zur Wiederwahl. Obama ließ wissen, er werde das „in den nächsten Tagen“ tun.
Die Premierminister von Großbritannien, Indien und Kanada gratulierten Netanyahu anscheinend ohne irgendetwas anzuhängen.
– Die EU in Person von Frau Mogherini gratulierte Netanyahu zum Wahlsieg und besteht auf dem Wiederbeginn der Friedensverhandlungen.
– Frankreich konzentriert sich auch auf „die Hoffnung nach erneuerten Friedensgesprächen“.

Donnerstag, 19.03.2015:

Die übliche Chose geht wieder los: Die PA lässt wissen, dass sie nur auf Grundlage einer Zweistaatenlösung verhandeln wird. Es wird also wieder ein Ergebnis als Vorbedingung gesetzt und vorab schon der schwarze Peter nach Israel geschoben, ohne dass überhaupt so etwas wie Verhandlungen angefangen werden.
Ganz nebenbei werden Verhandlungen mit Israel gleich ausgeschlossen: Mit Netanyahu sei eine Zweistaaten-Lösung nicht möglich, ließ Mahmud Abbas wissen. Daran ist natürlich ausschließlich Israel schuld…

Zwei Monate nach dem Vorfall äußert der UNO-Sicherheitsrat jetzt Sorge über die Entwicklung an der Grenzen zwischen Libanon und Israel: Nach dem Angriff auf einen israelischen Panzer (bei dem ein Offizier und ein Soldat getötet wurden) entwickle sich die Gefahr eines Konflikts, hieß es, wozu auch das „Vorhandensein nicht genehmigter Waffen“ und die „vermutliche Anwesenheit von Terroristen“ im südlichen Libanon beiträgt.

Freitag, 20.03.2015:

Vertreter der Gesundheitsbehörden Israels und der PA trafen sich, um den jüngsten Ausbruch der Schweinegrippe in der Region zu diskutieren. Es gab einen Informationsaustausch und es wurde über prophylaktische Maßnahmen gesprochen.

Samstag, 21.03.2015:

Die PA verurteilt Netanyahu in einem Treffen nach der Wahl als „rassistisch“ und gelobt den jüdischen Staat stärker zu bekämpfen. Israel soll für die Ergebnisse seiner Wahl „bestraft“ werden.

Die Hamas gelobt: Krieg in Judäa und Samaria, Eroberung Jerusalems im Versuch „Palästina“ zu befreien.

Israelischer Botschafter verleiht UNO-Oscars

Vor dem UNO-Sicherheitsrat legte Botschafter Prosor seine Sicht dar, wie die Oscars aussähen, würden sie von der UNO verliehen

Elad Benari, Israel National News, 24. Februar 2015

Israels Botschafter bei den Vereinten Nationen, Ron Prosor, sprach Montag bei einer Sitzung des Sicherheitsrats, der sich der Beibehaltung des internationalen Friedens und Sicherheit widmete.

Prosor verwies auf die Feier für die Academy Awards, die Oscars, die während der Nacht davor stattfand und legte seine Sicht dafür dar, wie die Oscars aussähen, würden sie von der UNO verliehen.

„Würden die Oscars für die Beibehaltung des internationalen Friedens und Sicherheit in der UNO verliehen, wäre ich nicht überrascht, wenn die folgenden Kandidaten einen Preis bekämen:

In der Kategorie bester Schauspieler – dafür, dass sie wie ein friedliebendes Land agieren, während sie Atomwaffenfähigkeiten entwickeln, den Holocaust leugnen und mit der Vernichtung eines Mitgliedsstaat drohen … der Oscar geht an den Iran“, sagte er.

In der Kategorie bester Nebendarsteller – für unablässige Unterstützung des Regimes Assad beim Töten von hunderttausenden Zivilisten … der Oscar geht an die Hisbollah.

In der Kategorie beste visuelle Effekte – dafür, dass sie Frauen aus der Öffentlichkeit verschwinden lassen, geht der Oscar an … Überraschung! … Saudi-Arabien. Hier ohne Wettbewerber“, sagte Prosor.

„Und schließlich, für die Neuschreibung von Geschichte, geht der Oscar für die beste Bearbeitung an … die palästinensische Autonomiebehörde. Die die Wahrheit ist: Die PA erhält bereits genügend Preise aus dieser Einrichtung“, schloss er.

Der israelische Botschafter hat die UNO oft gewarnt, dass sie die PA dazu ermutigt vor den Friedensverhandlungen davonzulaufen und festgestellt, dass die PA die UNO als ihre „persönlichen Geldautomaten“ betrachtet.