Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (29.03.-04.04.2015)

Sonntag, 29.03.2015:

Quellen aus der IDF geben an, dass der IS im südlichen Jordanien an Unterstützung gewinnt und an der Grenze zu Israel aufmarschiert.

Der UNO-Sicherheitsrat soll nach Angaben von Frankreichs Außenminister eine Frist für das Ende des israelisch-palästinensischen Konflikts setzen. Innerhalb von zwei Jahren soll es einen endgültigen Palästinenserstaat geben.

Montag, 30.03.2015:

Friedensbotschaft des PA-Muftis: Muslime haben die religiöse Pflicht „Palästina zu befreien“.

Der „palästinensische“ Fußballverband hat offiziell bei der FIFA gefordert, dass Israel von allen Aktivitäten des Weltverbandes ausgeschlossen wird. Der Antrag wird im Mai behandelt und kann nur durchkommen, wenn er die Stimmen von zwei Dritteln der Mitglieder erhält.

Dienstag, 31.03.2015:

Ein hochrangiger Fatahnik erklärte, dass es keine Rückkehr zu Friedensverhandlungen mit Israel gibt, „insbesondere angesichts der Ergebnisse der Wahl zur neuen Knesset“. „Die Oslo-Vereinbarungen sind tot“, sagte er. „Wir werden auf internationale Boykotte und Sanktionen [also Terror] zurückgreifen.“ Zudem werde die Sicherheitskooperation mit Israel aufgekündigt. Und natürlich wird weiter die einseitige Anerkennung durch internationale Gremien betrieben.

Hamas-Grande Ismail Haniyeh rief (mal wieder) die PalAraber in Judäa und Samaria zu Terror („Widerstand“) auf.

Der Großmufti von Jerusalem verkündete, dass es Muslimen verboten ist auch nur einen Fetzen „Palästinas“ aufzugeben.

Mittwoch, 01.04.2015:

Umfrage bei den PalArabern: 73,5% unterstützen eine „bewaffnete Intifada“ (18,4% sind dagegen); 46,2% der Gazaner würden gerne auswandern.

Frankreich soll innerhalb von 12 Tagen eine Resolution zur Eigenstaatlichkeit der Palästinenser im UNO-Sicherheitsrat vorlegen wollen.

Khaled Meschaal befindet, dass mit dem Wahlsieg Netanyahus die Chancen auf Frieden weiter verschlechtert und „mehr Extremismus“ mit sich bringt.

Die PA heizt weiter die Araber auf: Aktuell läuft mal wieder eine Kampagne, die Israelis wollten die Al-Aqsa-Moschee zerstören und durch einen Tempel ersetzen.

Donnerstag, 02.04.2015:

Die IDF erwartet, dass bei einem weiteren Krieg mit der Hisbollah 1.000 bis 1.500 Raketen TÄGLICH auf Israel geschossen werden.

Aufruf der Fatah auf ihrer Facebookseite zum Jahrestag des schwersten Terroranschlags in Israel (1978): Juden, verschwindet aus Israel und nehmt eure Toten mit.

Jibril Rajoub verkündete, dass der palästinensische Fußballverband „bis zum Ende kämpfen wird“, damit Israel aus der FIFA geworfen wird.

Mahmud Abbas lässt wissen: Sollte Israel der PA die zurückgehaltenen Steuergelder zu den Bedingungen der PA geben, dann ist alles gut. Sollte es irgendwelche Bedingungen stellen, dann kann es das Geld behalten und die PA bringt das von den Internationalen Strafgerichtshof. (Israel hatte angekündigt einen geringen Teil zur Bezahlung von Strom- und Wasserschulden der PA einzubehalten – nicht ansatzweise so viel, wie die PalAraber Israel schulden.)

Der Oberkommandierende des Südabschnitts sagte, die Hamas sei wieder dabei Tunnel zu graben. (Keine Neuigkeit, die hat das selbst schon verkündet.)

Die PA hat ihren öffentlichen Bediensteten 60% ihrer Gehälter der letzten drei Monate ausgezahlt – die Terroristen in den israelischen Gefängnissen haben die vollen Summen bekommen, die ihnen versprochen wurden.

Samtstag, 04.04.2015:

Palli-Statistik: Im März „stürmten“ 1.268 Israelis das Gelände der Al-Aqsa-Moschee, darunter 1.114 Siedler, 115 Geheimdientler, 39 Soldaten. Bei den Siedlern waren es zwischen 23 und 140 pro Tag. 23 Mal wurde die Moschee von Sonntag bis Donnerstag „gestürmt“. Die Israelis „führten talmudische Rituale und Gebete im gesamten Gelände durch und tanzten auf provokative Weise beim Verlassen, was muslimische Gläubige provozierte. Wir sehen: Juden sind eine Provokation, (nichtmuslimisches) Beten ist eine Provokation – aber Fußball spielen ist nicht unheilig, ebenso Hasspredigten und Aufrufe zur Gewalt gegen „Ungläubige“.

Saeb Erekat kennt wieder keine Grenzen: Er stellte Netanyahu mit dem Führer des IS auf eine Stufe und behauptete, die Ermordung eines arabischen Jugendlichen im letzten Sommer durch Juden sei den Massenhinrichtungen in Syrien/Irak gleichzusetzen.

Der Baron Münchhausen der PalAraber hat wieder getönt: Mahmud Abbas behauptet in einem Interview, er habe kein Problem damit sich mit Netanyahu wieder an einen Tisch zu setzen, um zu verhandeln. Seine ganze Entourage hat zwei Wochen lang getönt, dass Verhandlungen unmöglich geworden sind; er hat einiges von sich gegeben, das genau das Gegenteil dessen ist, er jetzt behauptet…

Gleichzeitig droht er: Ohne die Lösung der Palästinenserfrage wird sich Israel bald dem Terrorismus und Extremismus gegenüber sehen, der den Nahen Osten überflutet. (Ach, die Islamisten hören auf Israel zu hassen und vernichten zu wollen, wenn die Pallis einen Staat haben?) Außerdem hasse er die Juden nicht. (Na ja, das zeigen seine Medien, Prediger und Schulen ja tagtäglich, nicht wahr?) Oh, er ist für die Zweistaatenlösung! (Beweisen ständige „Bildungs“-Fernsehsendungen, die Aschkelon, Haifa usw. als zu Palästina gehörende Städte propagieren.)

Die Besessenheit des UNO-Sicherheitsrats mit „Palästina“ im Jahr 2014

Elder of Ziyon, 18. März 2015

Hier die Zahl der Treffen des UNO-Sicherheitsrats zu Fragen des Nahen Osten/Nordafrika im Jahr 2014:

Um etwas Kontext herzustellen: 2014 wurden rund 76.000 Menschen in Syrien getötet, 17.000 im Irak und 7.600 in Afghanistan.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (15.-21.03.2015)

Sonntag, 15.03.2015:

Der PA-Religionsminister behauptete (mal wieder) die Patriarchenhöhle in Hebron sein eine „rein islamische heilige Stätte“ und beklagte lautstark ihre „Verjudung“; Juden hätten dort nichts verloren.

Nachdem die PA letzte Woche schon die Terroristen Dalal Mughrabi gefeiert hatte, wurde ihr jetzt noch ein Denkmal gesetzt – in Form eines Monuments, das so aussieht, wie die PA erzählt, dass ihr Land „Palästina“ aussieht: ohne Israel.

Montag, 16.03.2015:

Hamas sagte Samstag, dass sie Terrororte überall in Gaza wiederaufbaut und tönt, dass sie „keine Angst“ hat den nächsten Krieg mit Israel anzufangen.

Ein israelischer Soldat wurde unter dem Verdacht festgenommen, dass er gedroht hat bei einer linken Regierung der „nächste Ygal Amir“ zu werden. (Yigal Amir ist der Mörder von Yitzhak Rabin.)

Dienstag, 17.03.2015:

Die PA warnte vor Anschlägen am Wahltag und ging intensiv gegen Verdächtige vor. Die Israelis wurden von den Fatahstisten aufgerufen für die Arabische Liste und damit für „eine Revolution zu stimmen“.

Qatar hat ein „Nationales Komitee für den Wiederaufbau des Gazastreifens“. Dieser gibt zu, dass der Mechanismus zum Wiederaufbau durch die Lieferung von Zement direkt an die Gazaner fehlgeschlagen ist. 90% der Betreffenden haben ihren Zement auf dem Schwarzmarkt verkauft, ohne den Aufbau ihrer Häuser anzufangen.“ Und obwohl betont wird, dass man nicht direkt mit Israel verhandelt, um die Hilfe nach Gaza zu bringen, lobte er Israel, das er als ernsthaft für den Wiederaufbau wirkend wahrnimmt.

Mittwoch, 18.03.2015:

Die Stadt Rafah hat 1.200 Häuser weniger. Die Ägypter haben sie abgerissen, um eine Pufferzone gegen die Terroristen im Gazastreifen zu schaffen. (Wo ist der Aufschrei, wo die ISM?)

Die Reaktionen der Terroristen auf die Wahl ließen natürlich nicht lange auf sich warten.
Hamas: Das ist das Ende der Friedensgespräche (die diese Terroristen ja ohnehin bekämpften). Außerdem gäbe es bei den israelischen Parteien den Konsens den „Palästinensern“ ihre Rechte zu verweigern.
PLO: Israel wählte „Besatzung, Siedlungen“
Ein Sprecher von Mahmud Abbas: Die PA interessiert nicht, wer in Israel Premierminister ist. Man fordert halt (die bekannten Maximalforderungen).
Andere offizielle PA-Vertreter gingen mit den israelischen Wählern hart ins Gericht: Diese hätten den Weg des Rassismus, der Besatzung und des Siedlungsbaus gewählt, statt den der Verhandlungen und der Partnerschaft.
Saeb Erekat: Netanyahus Sieg zeigt den Erfolg von Rassismus und Apartheid.
Äypten: Wir erwarten, dass die (neue israelische) Regierung daran arbeitet den Friedensprozess wieder in Gang zu bringen.
Die UNO äußerte die Erwartung, dass „Israel den Nahost-Friedensprozess fortsetzt“. Ban Ki-moon rief die Regierung auf ein endgültiges Friedensabkommen zu verhandeln, das „einen lebensfähigen Palästinenserstaat“ schafft. (Wie üblich ist es Israels Aufgabe dafür zu sorgen, nicht die der „Palästinenser“!) Bans Sprecher sagte, zu den Bedingungen eines verhandelten Friedens gehöre der Stopp des „Baus von illegalen Siedlungen“. Das sei nach Auffassung des UNO-Generalsekretärs der beste und einzige Weg, dass Israel ein demokratischer Staat bleibt.
Die demokratische US-Abgeordnete Nancy Pelosi sagte, sie „respektiere das Ergebnis der Wahl in Israel“ und erwartet, „eine fortgesetzte lebhafte Diskussion über den Friedensprozess“.
John Kerry gratulierte Netanyahu zur Wiederwahl. Obama ließ wissen, er werde das „in den nächsten Tagen“ tun.
Die Premierminister von Großbritannien, Indien und Kanada gratulierten Netanyahu anscheinend ohne irgendetwas anzuhängen.
– Die EU in Person von Frau Mogherini gratulierte Netanyahu zum Wahlsieg und besteht auf dem Wiederbeginn der Friedensverhandlungen.
– Frankreich konzentriert sich auch auf „die Hoffnung nach erneuerten Friedensgesprächen“.

Donnerstag, 19.03.2015:

Die übliche Chose geht wieder los: Die PA lässt wissen, dass sie nur auf Grundlage einer Zweistaatenlösung verhandeln wird. Es wird also wieder ein Ergebnis als Vorbedingung gesetzt und vorab schon der schwarze Peter nach Israel geschoben, ohne dass überhaupt so etwas wie Verhandlungen angefangen werden.
Ganz nebenbei werden Verhandlungen mit Israel gleich ausgeschlossen: Mit Netanyahu sei eine Zweistaaten-Lösung nicht möglich, ließ Mahmud Abbas wissen. Daran ist natürlich ausschließlich Israel schuld…

Zwei Monate nach dem Vorfall äußert der UNO-Sicherheitsrat jetzt Sorge über die Entwicklung an der Grenzen zwischen Libanon und Israel: Nach dem Angriff auf einen israelischen Panzer (bei dem ein Offizier und ein Soldat getötet wurden) entwickle sich die Gefahr eines Konflikts, hieß es, wozu auch das „Vorhandensein nicht genehmigter Waffen“ und die „vermutliche Anwesenheit von Terroristen“ im südlichen Libanon beiträgt.

Freitag, 20.03.2015:

Vertreter der Gesundheitsbehörden Israels und der PA trafen sich, um den jüngsten Ausbruch der Schweinegrippe in der Region zu diskutieren. Es gab einen Informationsaustausch und es wurde über prophylaktische Maßnahmen gesprochen.

Samstag, 21.03.2015:

Die PA verurteilt Netanyahu in einem Treffen nach der Wahl als „rassistisch“ und gelobt den jüdischen Staat stärker zu bekämpfen. Israel soll für die Ergebnisse seiner Wahl „bestraft“ werden.

Die Hamas gelobt: Krieg in Judäa und Samaria, Eroberung Jerusalems im Versuch „Palästina“ zu befreien.

Israelischer Botschafter verleiht UNO-Oscars

Vor dem UNO-Sicherheitsrat legte Botschafter Prosor seine Sicht dar, wie die Oscars aussähen, würden sie von der UNO verliehen

Elad Benari, Israel National News, 24. Februar 2015

Israels Botschafter bei den Vereinten Nationen, Ron Prosor, sprach Montag bei einer Sitzung des Sicherheitsrats, der sich der Beibehaltung des internationalen Friedens und Sicherheit widmete.

Prosor verwies auf die Feier für die Academy Awards, die Oscars, die während der Nacht davor stattfand und legte seine Sicht dafür dar, wie die Oscars aussähen, würden sie von der UNO verliehen.

„Würden die Oscars für die Beibehaltung des internationalen Friedens und Sicherheit in der UNO verliehen, wäre ich nicht überrascht, wenn die folgenden Kandidaten einen Preis bekämen:

In der Kategorie bester Schauspieler – dafür, dass sie wie ein friedliebendes Land agieren, während sie Atomwaffenfähigkeiten entwickeln, den Holocaust leugnen und mit der Vernichtung eines Mitgliedsstaat drohen … der Oscar geht an den Iran“, sagte er.

In der Kategorie bester Nebendarsteller – für unablässige Unterstützung des Regimes Assad beim Töten von hunderttausenden Zivilisten … der Oscar geht an die Hisbollah.

In der Kategorie beste visuelle Effekte – dafür, dass sie Frauen aus der Öffentlichkeit verschwinden lassen, geht der Oscar an … Überraschung! … Saudi-Arabien. Hier ohne Wettbewerber“, sagte Prosor.

„Und schließlich, für die Neuschreibung von Geschichte, geht der Oscar für die beste Bearbeitung an … die palästinensische Autonomiebehörde. Die die Wahrheit ist: Die PA erhält bereits genügend Preise aus dieser Einrichtung“, schloss er.

Der israelische Botschafter hat die UNO oft gewarnt, dass sie die PA dazu ermutigt vor den Friedensverhandlungen davonzulaufen und festgestellt, dass die PA die UNO als ihre „persönlichen Geldautomaten“ betrachtet.

Ein Erfolg der PA beim UNO-Sicherheitsrat

Der UNO-Sicherheitsrat hat den PA-Antrag auf Anerkennung als Staat abgelehnt. Das heißt, dass die Araber die notwendigen 9 Ja-Stimmen nicht zusammenbekommen haben. 8 Mitglieder des Sicherheitsrats stimmten dafür, 2 dagegen und 5 enthielten sich. Damit war es nicht nötig, dass die USA ihr angekündigtes Veto einlegen.

Man kann sich fragen, warum die Araber diese Abstimmung unbedingt noch vor dem Jahresende durchpeitschen wollten. Denn ab dem 1. Januar ändert sich die Zusammensetzung des Sicherheitsrats und es ziehen 5 neue Mitglieder ein – von denen einige deutlich antiisraelischere Haltungen an den Tag legen als ausscheidende. Dazu gehören z.B. Venezuela und Malaysia, die ausdrücklich israelfeindlich eingestellt sind. Insgesamt werden ab Januar dann 3 Länder im Sicherheitsrat sitzen, die nicht einmal diplomatische Beziehungen zu Israel haben. Nach dem Jahreswechsel hätten die Araber also zumindest einen symbolischen Sieg erringen können, weil nur das Veto der USA eine Anerkennung verhindert hätte.

Michael Freund hat eine sehr einleuchtende Erklärung für die Hast der Araber: Sie wollten gar nicht gewinnen! Im Gegenteil, sie wollten diese Niederlage haben. Der Grund: Mit dieser Niederlage können sie die Frustration und Enttäuschung auf der palästinensischen Straße besser schüren und so die Fortsetzung der Intifada auf niedrigem Niveau sicherstellen, mit der sie Israel mürbe machen wollen.

Dass sie mit leeren Händen aus New York zurückkommen, stärkt die Kräfte der PalAraber, die zu „Widerstand“ durch Terrorismus gegen Israelis auffordern. Mit diesem Negativergebnis wird Öl ins Feuer gegossen und es wird mehr Anschläge auf Juden geben. Die Terroristen haben mit dieser „Niederlage“ einen Sieg errungen, weil sie genau das Ergebnis bekommen haben, das sie brauchten, um sich weiter und stärker als Opfer darstellen zu können; sie sind jetzt wieder in der Lage zu behaupten, die ganze Welt sei gegen sie und sie müssten noch mehr morden, um auf sich aufmerksam machen und ihre Ziele verfolgen zu können.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (28.12.2014- 03.01.2015)

Sonntag, 28.12.2014:

Die Polizeikräfte von Jerusalem sollen um 400 Personen aufgestockt werden.

Die iranischen Revolutionsgarden posteten auf twitter Fotos ihrer Soldaten an der Grenze zwischen Libanon und Israel.

Die Hamas veröffentlichte ein Video, mit dem gelehrt wird, wie man israelische Polizisten mit Messern angreift.

Am Übergang Erez wurde ein Bus mit arabischen Kriegswaisen von der Hamas gestoppt; die Kinder sollten eigentlich auf einen einwöchigen Erholungstrip nach Israel fahren. Die Terroristen machen geltend, diese Reise würde ihre Ausbildung behindern und stelle eine „Normalisierung“ mit dem Feind dar.

Heckmeck:
Senator Lindsey Graham (Republikaner) sagte, die USA würden ihre Gelder für die UNO stoppen, sollte der Sicherheitsrat irgendeine einseitige Entscheidung bezüglich der Initiative der PA treffen.

Montag, 29.12.2014:

Ein PA-Minister bezeichnete die Verurteilung von Judenmord (3,5 Millionen Schekel Strafe wegen Mord an einjährigem Kleinkind und dessen Vater) als „Delegitimierung des nationalen Widerstands“ der „Palästinenser“.

Militärparade der Hamas: Ganz Palästina gehört uns, vom Fluss bis zu Meer.

Heckmeck:
Der PA-Antrag bei der UNO wird nicht vor dem neuen Jahr vorgelegt werden.

Dienstag, 30.12.2014:

Die offizielle Nachrichtenagentur der PA (WAFA) und die Fatah glorifizierten die Mörder der Synagoge in Jerusalem. Die Fatah nannte den Mordanschlag eine „Operation in einer Besatzungs-Synagoge im besetzten Jerusalem“. (Har Nof, wo die Synagoge sich befindet, liegt in dem Teil Jerusalems, der schon vor 1967 zu Israel gehörte!)

Letzte Woche vereitelten Inspektoren des Landwirtschaftsministeriums sechs Versuche Gemüse aus den PA-Gebieten nach Israel zu schmuggeln. Mengenmäßig waren das mehr als 90t Gemüse.

MK Ofir Akuni forderte, dass Israel angesichts des Antrags der PA bei der UNO seine Souveränität über Judäa und Samaria ausrufen solle.

Die PA prahlt wieder, ab 2016 würde die arabische Bevölkerung in Judäa und Samaria sowie dem Gazastreifen zahlenmäßig die der Juden (in ganz Israel und den Gebieten) übertreffen.

Heckmeck:
Jordanien sagte, über den Antrag auf einen Palästinenserstaat würde heute Abend im UNO-Sicherheitsrat abgestimmt.
Großbritannien folgte den USA und sagte, man könne den Antrag der PA nicht unterstützen.
Derweil verkündet die PA, man habe mit Hilfe Frankreichs und Luxemburgs 9 Stimmen für den Antrag sicher.

Mittwoch, 31.12.2014:

Die Hamas begrüßte die Entscheidung von Abbas dem Internationalen Strafgerichtshof beizutreten. Dem Schritt müsste der Beitritt zu weiteren internationalen Institutionen folgen.

Heckmeck:
Der UNO-Sicherheitsrat lehnte am Dienstagabend den PA-Antrag auf Anerkennung als Staat ab. Die USA mussten kein Veto einlegen (hatten sie angekündigt), weil die nötigen 9 Stimmen für die Resolution (anders als von den Terroristen behauptet) nicht zusammenkamen. Es gab 8 „Ja“-Stimmen, zwei „Nein“ (USA, Australien), 5 Enthaltungen. Saeb Erekat gab an, dass man die Resolution wieder vorlegen kann, wenn ab Dienstag 5 neue Mitglieder im Sicherheitsrat sitzen, von denen angenommen wird, dass sie den PalArabern gegenüber positiver eingestellt sind.
– Nachdem der Antrag beim Sicherheitsrat nicht durchkam, will Abbas jetzt den Beitritt zum ICC forcieren.
Die EU-Außenbeauftragte Mogherini gab zu wissen, dass die Abstimmung im Sicherheitsrat die Notwendigkeit unterstreiche, dass Israel und die PA die Gespräche wieder aufnehmen. Die internationale Gemeinschaft müsse sich auf konkrete Ergebnisse konzentrieren, um eine Endregelung zu finden. Klare Parameter für Verhandlungen zu setzen sei der Schlüssel für Erfolg. (Die Dame hat wieder nichts zu sagen, was die Terroristen veranlassen könnte ihre Haltung zu ändern…)

Donnerstag, 01.01.2015:

Die letzte Woche durch einen Brandanschlag auf sie und ihren Vater lebensgefährlich verletzte Ayala ist wach und kann mit ihrer Familie sprechen.

Nach Angaben libanesischer Medien gab es intensive Flugtätigkeit israelischer Kampfjets über dem Beeka-Tal, dem südlichen Libanon und Beirut.

Heckmeck:
Die PA verschob die Abgabe unterzeichneter Beitragsanträge an UNO-Organisationen ohne Angabe von Gründen auf Ende der Woche.

Freitag, 02.01.2015:

Die Fatah bezeichnet die USA als Feind und „Kopf der Kobra“, nachdem der Antrag im Sicherheitsrat gescheitert ist und schwört Rache.

Die PA hat offiziell den Antrag auf Mitgliedschaft beim ICC in Den Haag eingereicht, um „Gerechtigkeit für all die Opfer, die von Israel getötet wurden“ zu erreichen. (Heuchler!)

Die Fatah feierte den 50. Jahrestag ihres erste Terroranschlags gegen Israelis. Dabei gibt es Israel nicht, alles ist „palästinensisch“. Ihre Terroristen werden glorifiziert und zum weiteren „Widerstand“ (Terror) aufgerufen.

Samstag, 03.01.2015:

Frankreich hat den Grund preisgegeben, warum der Antrag der PA beim UNO-Sicherheitsrat unterstützt wurde: Die Wiederaufnahme des Friedensprozesses sollte angekurbelt werden. (Sind die wirklich so verblödet, dass sie nicht begreifen, dass diese Unterstützung genau das Gegenteil bewirkt?) Andere Quellen sagen, der französische Botschafter in Israel habe zugegeben, dass die Franzosen Schiss vor Drohungen haben.

Wegen des einseitigen Vorgehens die PA (Mitgliedschaft beim ICC beantragt, vorher der Antrag auf die Anerkennung als Staat im UNO-Sicherheitsrat; das Vorhaben Israel wegen angeblicher Kriegsverbrechen zu verklagen) hat Netanyahu angeordnet, dass die Überweisung von rund $127 Millionen an Ramallah eingefroren wird. Die PA schuldet Israel Unsummen, darunter 1,4 Milliarden Schekel ($360 Dollar) an unbezahlten Stromrechnungen.
Die PA wütet, das sei „Piraterie“.
Tzipi Livni und Avoda-Parteichef Herzog verdammen Netanyahus Anweisung; das sei Schwäche.

Neben dem zum ICC hat die PA auch den Beitritt zu Interpol beantragt.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (21.-27.12.2014)

Sonntag, 21.12.2014:

Mahmud Abbas behauptete zuerst, er würde nicht gegen Israel aufhetzen, sondern es diplomatisch bekämpfen. Fast im gleichen Atemzug droht er mit Terror und der Aufkündigung der Sicherheitskooperation mit Israel.

Montag, 22.12.2014:

Friedensbotschaft von der Fatah: In ihrem Fernsehen verkündete ein Offizieller, dass Haifa, Jaffa, Akko und Nazareth „palästinensische“ Städte sind; dazu wurde dann wieder ein Lied gespielt: „Jaffa, Akko, Haifa und Nazareth gehören uns.“

Dienstag, 23.12.2014:

Einwohner des Südens Israels beobachteten Grabungen in der Nähe des Grenzzauns. Dabei waren immer wieder Flaggen von Terrorgruppen auf den angehäuften Dreckhügeln zu sehen.

Die Arabische Liga behauptet Israel habe $17 Milliarden für die „Judaisierung“ Jerusalems bereitgestellt und dagegen müsse jetzt vorgegangen werden. (Der israelische staatlich Jahreshaushalt beläuft sich auf $70 Milliarden, das der Stadt Jerusalem weniger als eine halbe Milliarde…)

Heckmeck:
Abbas droht: Sollte das mit der Resolution beim UNO-Sicherheitsrat fehlschlagen (Abzug Israels bis 2017), dann kappt die PA alle Verbindungen mit Israel.

Mittwoch, 24.12.2014:

Die Hamas ist gegen die Resolution der PA beim UNO-Sicherheitsrat. Dieser entspreche nicht dem Konsens des palästinensischen Volkes.

Umfragen zeigen, dass sowohl die PalAraber als auch die Israelis immer weniger an eine Zweistaatenlösung glauben. Insgesamt wird sie aber von mehr Israelis als PalArabern unterstützt. 47% der Israelis und 36% der PalAraber glauben, dass die Verhandlungen nicht wieder aufgenommen werden.

Die Fatah empfiehlt der Hamas den Konflikt mit Israel nicht wieder anzuheizen. Das würde Netanyahu stärken.

Heckmeck:
– Die PA hat ihren Antrag beim UNO-Sicherheitsrat ergänzt. Eine der acht Änderungen betont, dass die zukünftige Hauptstadt eines Palästinenserstaats Ostjerusalem sein wird.

Donnerstag, 25.12.2014:

Friedensvertragspartner: Ein jordanischer Parlamentarier urteilt, Gas von Israel zu kaufen ist wie ein Handel mit dem Satan.

Die israelische Polizei bestreitet, gestern einen fünfjährigen Jungen verletzt zu haben, als sie einen Mob zerstreute.

Die israelische Zivilverwaltung will das Grab des Propheten Samuel nördlich von Jerusalem in Judäa renovieren. Die PalAaber toben, das sei „rassistische Verfolgung“. (Anders als bei anderen jüdischen heiligen Stätten streiten die Terroristen nicht ab, dass es sich bei der Stätte um das Grab Samuels handelt; sie behaupten aber, Samuel sei ein muslimischer Prophet gewesen (obwohl er im Koran nicht erwähnt wird). Es ist ihnen auch egal, dass sie von der Renovierung ebenfalls profitieren würden (da die zum Gebäude gehörende Moschee besser zugänglich würde).

Heckmeck:
Saeb Erekat sagt, dass noch vor Jahresende der UNO-Sicherheitsrat über die Anerkennung eines „Staats Palästina“ abstimmen wird.
Russland wird den Antrag der PA beim Sicherheitsrat unterstützen.

Freitag, 26.12.2014:

Heckmeck:
Saeb Erekat sagte, die Resolution der PA werde entweder heute oder Montag in den Sicherheitsrat eingebracht.

Samstag, 27.12.2014:

An der jordanischen Grenze erlitt ein pal-arabisches Baby einen Herzinfarkt. Die Familie befand sich mit dem herzkranken Kind auf dem Weg zur Behandlung in Jordanien. Die IDF flog es mit einem Hubschrauber in eine Klinik in Jerusalem.

Die Propagandaabteilung der Hamas ging auf die Überholspur und veröffentlichte einen neuen Film, der die Terroristen als moderne islamische Kampftruppe mit fortschrittlichen Waffen im Training für eine große Bandbreite an Szenarien darstellt, die Jerusalem im Visier hat.

Mahmud Abbas prahlte: „Wir sind stark. Die Welt steht an unserer Seite.“ (Anders könnte er weder „stark“ sein noch überleben.)