Der UNO-Sicherheitsrat tagt …

… oder auch nicht (gefunden auf twitter):

oben: Die UNO diskutiert die „Problem“ der jüdischen Siedlungen.
unten: Die UNO diskutiert palästinensische Terroranschläge.

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Wer muss abziehen?

Yisrael Medad, My Right Word, 11. März, 2017

Resolution 242 des UNO-Sicherheitsrat weist Bedenkliches auf.

Sie erwähnt kein „palästinensisches Volk“.

Sie erwähnt nur „Staaten“.

Sie sagt nicht, dass Israel aus „allen Gebieten…“ abziehen muss und definiert den Erwerb von „allen/jedem Territorium“ nicht als unzulässig.

Und noch eins:

Die Forderung nach „Abzug“ ist auf „bewaffnete Kräfte“, also die IDF beschränkt.
Bis November waren bereits mehrere zivile Gemeinden gegründet worden.
Ist es möglich, dass jüdischen Zivilisten bleiben können?

 

Obama, der Sicherheitsrat, Muslime und Alinsky

ManfredGerstenfeldManfred Gerstenfeld (direkt vom Autor)

In den vielen Reaktionen auf Präsident Obamas Entscheidung, dass die USA sich bei der antiisraelischen Resolution 2334 des UNO-Sicherheitsrats enthalten, sind zwei Schlüsselaspekte seiner Haltung kaum erwähnt worden.[1] Der erste betrifft eine wichtige Motivation für die Entscheidung, die zweite seine Taktik.

Die Präsidentschaft Obamas war die ganze Zeit hindurch von regelmäßigem Reinwaschen des aus Teilen der muslimischen Welt kommenden Terrorismus gekennzeichnet. Während seiner ersten Auslandsreise sagte er 2009 in Kairo, er würde eine Beziehung zu den Muslimen in aller Welt aufbauen, die „auf gegenseitigem Interesse und gegenseitigem Respekt gründet“.[2] Diese Erklärung war zu vage formuliert, als dass damals schon jeder verstanden hätte, dass für Obama gegenseitiger Respekt auch bedeutete, bei mit dem Islam in Verbindung stehenden Terrorismus in Teilen der muslimischen Welt wegzusehen. Während dieser Reise besuchte er mit Ägypten und Saudi-Arabien zwei nicht demokratische muslimische Staaten, aber nicht Israel, den einzigen demokratischen Staat in der Region und Langzeit-Verbündeten der USA.

Daniel Pipes stellt heraus, dass Hussein als zweiter Vorname ausschließlich Muslimen gegeben wird. Pipes erwähnt auch, dass Obama vier Jahre lang in einem vollständig muslimischen Milieu in Indonesien unter der Aufsicht seines muslimisch-indonesischen Stiefvaters Lolo Soetoro lebte.[3] Diejenigen, die ihn in Indonesien kannten, betrachteten Obama als Muslim. Als solcher war er auch in der Grundschule angemeldet.[4] Obwohl er später zum Christentum konvertierte, gibt es viele Zeichen seines Widerwillens sich der ideologischen Gewalt zu stellen, die aus mehreren islamischen Gesellschaften kommt.

2011 entzog Obama nach Jahrzehnten einem amerikanischen Verbündeten, dem ägyptischen Präsidenten Hosni Mubarak, die Unterstützung, womit er den Aufstieg der fanatischen Muslimbruderschaft ermöglichte.[5] Die Washington Times behauptete 2015, dass die Politik der Administration zur Unterstützung der Muslimbruderschaft für Reformen im Nahen Osten und Nordafrika in einem klassischen Dokument mit dem Titel Presidential Study Directive-11 umrissen wurde.[6] Eine Sprecherin des nationalen Sicherheitsrats des Weißen Hauses lehnte einen Kommentar ab. Die Muslimbruderschaft wurde 2014 von den Regierungen der amerikanischen Verbündeten Saudi-Arabien, Ägypten und Vereinigte Arabische Emirate zur Terrororganisation erklärt.[7]

Obama verbot die Verwendung der Begriffe „Islam“, „Jihad“, „radikal-islamischer Terrorismus“ und „radikaler Islam“ in US-Sicherheitsdokumenten.[8] Er entislamisierte sogar die Bewegung Islamischer Staat mit den Worten: „ISIL ist nicht islamisch. Keine Religion billigt das Töten Unschuldiger.“[9] Die Beurteilung dessen, was wann im Einklang mit dem Islam steht oder nicht, sollte von muslimischen Theologen bestimmt werden, nicht von einem christlichen amerikanischen Präsidenten.

Obamas Haltung gegenüber dem palästinensischen Terrorismus steht weitgehend in Übereinstimmung mit seinem Reinwaschen ideologischer Gewalt, die aus Teilen des Islam weltweit kommt. Er sprach nicht über die Tatsache, dass die Hamas 2006 bei den einzigen palästinensischen Parlamentswahlen die Mehrheit der Sitze erhielt. Diese Partei wirbt in ihrer Charta für den Völkermord an allen Juden. Das Höchste, das Obama in einem Interview mit Jeffrey Goldberg im The Atlantic zu sagen sich überwinden konnte, war, dass die Palästinenser „kein einfacher Partner“ sind.[10] So redet dieser demokratische Präsident über Menschen, die von Massenmord nur absehen, weil sie nicht in der Lage sind, ihr völkermörderisches Ziel zu erreichen.

Was die Taktik der Enthaltung angeht: Obama war einige Jahre lang „Community Organizer“ in Chicago. Die Organisation, für die er arbeitete, war das Developing Community Project, das vom Denken Saul Alinskys, eines Radikalen aus Chicago, beeinflusst war.[11] Dessen Ansatz war ein fast geschäftsmäßiger. Er suchte den effektivsten Weg die korrupte Lokalregierung, diskriminierende Unternehmen und „Slum Lords“ anzugreifen.

Die aktuelle Enthaltung der USA bei der Abstimmung zu Resolution 2334 des UNO-Sicherheitsrats passt in Alinskys Geisteshaltung der minimalen Anstrengung zur maximalen Schädigung der anderen Seite. Der Unterschied besteht darin, dass Alinsky seine oft extremistischen Methoden gegen korrupte Institutionen und Ausbeuter anwandte, Obama aber gegen einen demokratischen Verbündeten.

[1] http://www.bloomberg.com/news/articles/2016-12-26/what-does-un-vote-on-israeli-settlements-mean-and-what-s-next

[2] http://www.whitehouse.gov/the-press-office/remarks-president-cairo-university-6-04-09

[3] http://de.danielpipes.org/5422/bestaetigt-barack-obama-war-praktizierender

[4] http://de.danielpipes.org/12231/obama-muslimische-kindheit

[5] http://nationalinterest.org/feature/obama-wrecked-us-egypt-ties-12573

[6] Studienrichtlinie des Präsidenten – http://www.washingtontimes.com/news/2015/jun/3/inside-the-ring-muslim-brotherhood-has-obamas-secr/

[7] ebenda

[8] http://www.haaretz.com/news/obama-bans-terms-islam-and-jihad-from-u-s-security-document-1.909

[9] http://www.youtube.com/watch?v=pwp8qKvE-0g

[10] http://www.theatlantic.com/international/archive/2016/06/obama-radical-islam/487079/

[11] http://www.nytimes.com/2008/07/07/us/politics/07community.html

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (16.-22. Oktober 2016)

Sonntag, 16.10.2016:

Israel heute berichtet: „Die palästinensische Delegation in der UNO besteht darauf, eine Delegation von internationalen Experten nach Israel zu senden. Sie soll die Heiligen Stätten besuchen und Israel wegen der angeblichen Zerstörung archäologischer und historischer Ausgrabungen anklagen. Die Palästinenser werfen Israel unter anderem vor, wegen dem Bau der Jerusalemer Straßenbahn zahlreiche archäologische Ausgrabungen vernichtet zu haben.“ (Geht‘ noch verlogener? Ausgerechnet die Vernichter archäologischer Schätze auf dem Tempelberg werfen dem Staat, der für archäologische Grabungen alle Bauvorhaben stoppt, vor, was sie selbst betreiben!)

Kinderzeichnungen in der PA: Israel trinkt das Blut von Palästinensern; Israel isst Palästinenser; Ja zu Gewalt; ganz Israel ist „Palästina“.

Mahmud Abbas gab einen Empfang für eine Familie, die ein Mitglied verloren hatte. Dieser Mann erlag einem Herzinfarkt. In einem israelischen Gefängnis. Weil er ein Terrorist war und mordete. Abbas bezeichnete ihn als Helden.

Montag, 17.10.2016:

Umfrage von An-Najah: 59,4% der Palästinenser erklären, dass die Gründung eines Palästinenserstaats in den „Grenzen von 1967“ KEINE endgültige Lösung ist. Mit anderen Worten: Der Vernichtungskrieg gegen Israel wird auch nach einem „Friedensschluss“ und dem völligen Abzug Israels aus Judäa und Samaria weitergehen. (IMRA, per E-Mail)

Dienstag, 18.10.2016:

Zu Sokkoth (Laubhüttenfest) hat die Polizei ihre Präsenz überall in Israel an öffentlichen Plätzen, Parks, Einkaufszentren drastisch verstärkt.

Nach der Zerstörung des Friedhofs in Yarmuk (bei Damaskus) wollte die PA die Überreste von Abu Jihad aus Syrien in die PA überführen. Israel verweigerte die Genehmigung. Der Terrorchef (damals Stellvertreter Arafats) war 1988 bei einem israelischen Einsatz gegen die PLO in Tunesien getötet worden.

Mittwoch, 19.10.2016:

Die IDF gab bekannt, das 5 Verdächtige festgenommen wurden, die im Verdacht stehen am 11. Oktober den Schießangriff auf Soldaten bei Ni’lin verübt zu haben.

Der Schabak hat die Einreisegenehmigungen für 12 der 14 offiziellen Vertreter der PA im Gazastreifen aufgehoben, die von arabischer Seite für die Verhandlungen um Passierscheine und die Einfuhr von Baumaterial zuständig sind. Damit wird anscheinend umgesetzt, was Vereidigungsminister Lieberman ankündigte: dass Israel die PA umgeht und sich direkt mit den betreffenden Arabern beschäftigt und kommuniziert.

Donnerstag, 20.10.2016:

Die Fünfte Kolonne: Der arabische Knesset-Abgeordnete Ahmed Tibi log wieder: Es habe nie einen jüdischen Tempel auf dem Tempelberg gegeben. Nicht nur das: „Es hat nie irgendeine Verbindung einer anderen Religion zur Al-Aqsa-Moschee gegeben.“ Womit er auch christliche Verbindungen zu Jerusalem bestreitet.

Die PalAraber drängen den UNO-Sicherheitsrat, er solle eine Resolution verabschieden, die „ernste Maßnahmen“ gegen Israel beschließt, wenn es die „Siedlungsaktivitäten“ in Judäa, Samaria und Jerusalem nicht einstellt. Es sollen „Konsequenzen“ wegen „Verletzungen des Völkerrechts“ folgen.

In arabischen Städten im Norden Israels wurden in den letzten Tagen eine ganze Reihe von illegalen Schusswaffen, Sprengstoff und anderen Waffen beschlagnahmt. 2 Personen wurden festgenommen.

Eine Hamas-Terrorgruppe aus dem Gazastreifen hatte vor ein (privates) Fest im Süden Israels zu nutzen, um Juden zu töten und zu entführen. Vor allem wollten sie einen Soldaten töten und seine Leiche mitnehmen um sie als Verhandlungsmasse zu nutzen. Die Zelle konnte ausgehoben und verhaftet werden.

Vier Soldaten (nicht im Dienst) nutzten die Handy-App Waze und wurden von ihr in einen Bereich der Area A (unter voller PA-Kontrolle) geführt; sie konnten ohne weitere Zwischenfälle von der IDF wieder herausgeholt werden.

Freitag, 21.10.2016:

Zum Laubhüttenfest wurden Juden in Efrat von Arabern „von nebenan“ besucht. Der Bürgermeister von Bethlehem ließ gegen sie wegen des „gefährlichen Verbrechens“ ermitteln. Inzwischen wurden einige Araber verhaftet.

Der Shin Bet sagt, dass sich die Zahl der Terroranschläge von Arabern in Jerusalem hat sich im September gegenüber dem August verdoppelt. Die Zahl aller gegen Israelis gerichteter Terroranschläge stiegt um 17% an.

Wieder mal behauptete ein führender Hamasnik, es habe nie jüdische Tempel auf dem Tempelberg gegeben und außerdem gebe es eine Beweise dafür, dass es sie je gab.

Dem Terroristen, der plante einen Soldaten zu entführen und zu töten, wurde die israelische Staatsbürgerschaft wieder aberkannt; er stammt aus dem Gazastreifen und ist mit einer israelischen Araberin verheiratet.

Die USA und Ägypten übermittelten der PA-Führung eine Botschaft, mit der diese aufgefordert wurde nach dem 8. November keinen Schritt gegen Israel beim UNO-Menschenrechtsrat zu unternehmen. Die USA würden jegliche Anträge der PA mit einem Veto belegen.

Hamas-Fernsehen: Israel, die Juden leben von Blut und dem Betrachten von Körperteilen.

Samstag, 22.10.2016:

Ein offener Kritiker von Mahmud Abbas bei Hebron wurde angegriffen. „Unbekannte“ beschossen sein Haus.

Die Hamas beschwert sich, dass in Judäa und Samaria Sicherheitskameras an (israelischen) Straßen, an Geschäften und Privathäusern installiert sind. Damit würde Israel „Militante“ entdecken und des dem „bewaffneten Widerstand“ erschweren seinen „Kampf“ auszutragen. Vor kurzem wurde ein Terrorist in Ni’lin mit Hilfe solcher Kameras identifiziert und festgenommen.

Ein Gericht im Gazastreifen verurteilte einen Mann zu 20 Jahren Haft und Zwangsarbeit, weil er Israel Informationen zukommen lassen haben soll.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (13.-19.09.2015)

Sonntag, 13.09.2015:

Mahmud Abbas nannte – natürlich! – das Handeln der angegriffenen Sicherheitskräfte auf dem Tempelberg einen Angriff und verurteilte es.
Auch Jordanien redete von „israelischen Provokationen“ und warnte davor den Status quo zu ändern

Die israelische Islamisten-Bewegung verkündete, dass den Juden niemals erlaubt würde den Tempel wieder aufzubauen. Die israelische Führung würde Augen und Ohren für Vernunft und Wahrheit verschließen, die Palästinenser ausrotten und die Al-Aqsa-Moschee zerstören wollen.

Dienstag,15.09.2015:

Die Reaktion der UNO auf den muslimischen Terror auf dem Tempelberg: „Die Zusammenstöße könnten Gewalt an anderen Orten auslösen, solche Provokationen haben das Potenzial Gewalt auch jenseits der Mauern der Altstadt von Jerusalem auszulösen.“ Die „Zusammenstöße“ erfolgten nach Angaben des UNO-Sondergesandten nach „radikalen Einschränkungen“ für den Zugang auf den Tempelberg (für Muslime) durch Israel. „Alle“ sollen Zurückhaltung üben.

Und Jordanien schimpft wieder über israelische „Aggressionen“ auf dem Tempelberg.

Die PA macht sowieso Israel für alles verantwortlich, was an Unfrieden auf dem Tempelberg geschieht.

Das Weiße Haus äußert sich „besorgt“ über die Zusammenstöße auf dem Tempelberg und verurteilt „alle Gewalttaten“ dort.

Mittwoch, 16.09.2015:

Klartext von Mahmud Abbas: „Israelis haben kein Recht unsere heiligen Stätten mit ihren dreckigen Füßen zu schänden.“ Er sprach ausdrücklich von muslimischen und christlichen Stätten in Jerusalem. Dazu pries er die „Märtyrer“. (Alles so richtig dem Frieden dienend, nicht wahr?)

Die Ermordung des israelischen Autofahrers hat zu Protesten jüdischer Israelis in Jerusalem geführt.

Nach den massiven Krawallen und Gewalttätigkeiten der Feiertage blieb es heute auf dem Tempelberg dank massiver Polizeipräsenz ruhig. Das hat allerdings die Kreischweiber nicht davon abgehalten jüdische Besucher weiterhin zu belästigen.

Jordaniens König Abdallah warnt Israel vor weiteren „Provokationen“; diese würden unweigerlich die Beziehung zwischen den beiden Staaten beeinflussen, Jordanien werde handeln müssen.

Einer der Führer der „Islamischen Bewegung in Israel“ hat einen religiösen Krieg um den Tempelberg ausgerufen.

Der Hungstreik-Terrorist Mohammed Allan wurde aus dem Krankenhaus entlassen und sofort wieder festgenommen.

Die PA wirbt für Angriffe durch Steinewerfen für die Al-Aqsa-Moschee. Nach dem internationalen Recht seien solche Mordversuche erlaubt, erzählten die Terrorgranden dem Volk. Gleichzeitig drohen sie, härtere Maßnahmen gegen die Mordversuche werde die Palästinenser ermutigen Schusswaffen zu benutzen.

Die Einwohner von Armon Hanatziv glauben der Regierung bzw. den Politikern nicht, dass sie – wie von Netanyahu gerade versprochen – härter gegen Stein- und Brandwurf-Terrorismus vorgehen werden. Seit einem Jahr stehen sie ständig unter solchen Angriffen aus dem Viertel Jabel Mukaber.

Die Israelis können offensichtlich sagen, was sie wollen (nämlich dass der Status quo auf dem Tempelberg nicht verändert wird), die Terrorgranden weiter Israel wolle den Tempelberg „teilen“ und „stehlen“. Aktuell gab das gerade wieder Saeb Erekat von sich. Israel müsse den „Terrorsumpf“ trockenlegen, forderte er. (Merke: Die Mordversuche und die Belästigungen durch die Muslime und ihre Kreischweiber sind niemals Terrorismus, sondern friedlich auf das Plateau kommende Juden!)

Jetzt mischt sich auch Hollande ein und fordert „die Beibehaltung des Status quo“ auf dem Tempelberg – womit nicht der echte Status quo gemeint ist, sondern das Verbot von Juden auf dem Berg. Natürlich alles aus Sorge vor einer Eskalation der Gewalt. Die einigen, die den Status quo – gewaltsam – ändern wollen, sind die Terroristen, zusammen u.a. mit arabischen Knessetmitgliedern, die sich zum Teil aktiv an den Krawallen beteiligen.

Donnerstag, 17.09.2015:

Im Hamas-Fernsehen lassen sie kleine Jungs tönen: „Wir wollen Jihad gegen Israel führen, wenn wir groß sind.“

Weil mehr Gewalt erwartet wird, hat die IDF eine „Eiserne Kuppel“ bei Aschdod stationiert.

Netanyahu hat mit Ban Ki-moon telefoniert und ihm erklärt, dass Israel nicht aus dem Blauen heraus auf dem Tempelberg agiert, sondern auf Gewalttaten reagiert. Im Gegensatz zu Palästinensergewalt und -hetze behält Israel den Status quo bei.

Die Saudis haben Obama aufgefordert die „israelischen Angriffe auf den Tempelberg“ zu stoppen. (Heuchler!)
Jordanien droht Israel seinen Botschafter abzuberufen, wenn es den Terroristen in Sachen Tempelberg nicht nachgibt.
D
er UNO-Sicherheitsrat forderte Ruhe auf dem Tempelberg. Die „Regeln“ sollten eingehalten werden. (Sprich: freie Religionsausübung für Juden darf es nicht geben, man muss vor den gewalttätigen Muslimen kuschen.)

Freitag, 18.09.2015:

Da die Hamas einen „Tag des Zorns“ ausgerufen hat, steht die Polizei in verstärkter Bereitschaft.

Ron Prosor (Israels Botschafter bei der UNO) antwortete auf die Aussagen des UNO-Sicherheitsrats: Das war eine Erklärung, die auf den Tempelberg nur im Namen der Muslime Bezug nimmt und die Rechte von Muslimen anführt, aber die Gewalt der Palästinenser völlig ignoriert, ebenso die Verbindung des jüdischen Volks zum Tempelberg und das Recht auf freien Zugang für Mitglieder anderer Religionen.

Seit dem frühen Freitagmorgen kursiert ein Video im Internet (und verbreitet sich virusartig), das einen arabischen (israelischen) Polizisten zeigt, der auf Anweisung eines Waqf-Mitarbeiters einen alten Juden schlägt und bedroht, er soll auf dem Tempelberg ja keine Bewegungen ausführen. Der Mann bewegte irgendwann seine Lippen, der Waqf-Mann zeigte das bei dem Polizisten an, der sofort „eingriff“.

PA-Premierminister Rami Hamdallah war auf dem Weg auf den Tempelberg, zusammen mit einer Entourage aus u.a. PA-Sicherheitschefs. Israel verbot – angesichts der Sicherheitsmaßnahmen für den heutigen Tag – der Truppe Jerusalem überhaupt zu betreten.

Samstag, 19.09.2015:

Die Stadt Sderot forderte am Freitagabend, dass die israelische Regierung auf die Raketenangriffe reagiert.

Die Hamas behauptet eine israelische Drohne in ihrem Besitz zu haben, die bei Beit Lahiya abgestürzt sei.

Tempelberg-Empörungen:
– Der ägyptische Präsident Sisi fällt in den Chor ein und warnt vor Konsequenzen für den Frieden. Natürlich ignoriert er dabei die arabisch-muslimische Gewalt völlig.