Yair Lapids exzellenter Brief an den UNO-Generalsekretär zeigt die Scheinheiligkeit der UNO auf

Elder of Ziyon, 1. August 2022

Pillay: Der Auftrag der Untersuchungskommission besteht darin eine „Endlösung“ für das zionistische Problem zu finden.
Kothari: Keine Sorge – das ist alles legal gemäß dem Völkerrecht (das Israelhasser zu definieren halfen).

Der israelische Premierminister Yair Lapid schrieb einen exzellenten Brief an UNO-Generalsekretär Antonio Guterres, eine Reaktion auf die Äußerungen eines der Mitglieder der Untersuchungskommission (Commission of Inquiry/COI), Miloon Kothari, die antisemitisch waren und behaupteten die „jüdische Lobby“ kontrolliere die sozialen Medien.

Bezeichnenderweise prangert Lapids Brief nicht nur den Antisemitismus dieser Äußerung an. Er stellt auch heraus, dass Kotharis Vorschlag, Israel gehöre nicht in die Vereinten Nationen, ebenfalls vollkommen ein Beispiel für Antisemitismus ist – und zwar gemäß den Worten von Antonio Guterres selbst!

Aber noch mehr stellt er heraus, dass die Kommission selbst von Anfang an voreingenommen war und ihre Reaktion auf diese Episode nur erhärtet, wie einseitig sie ist.

Wie es oft der Fall ist, veröffentlichte das Büro des Premierministers den Brief irrsinnigerweise nicht auf eine Art, die leicht zu kopieren und einzufügen ist – es veröffentlichte lediglich eine Fotografie des Briefs. Das ist schlicht unverzeihlich. Die Grundlagenkenntnisse der Public Relations werden ignoriert und nur Leute, die sich große Mühe geben ihn zu betrachten und zu zitieren, können das tun.

Also gebe ich ihn hier wieder.

Exzellenz,

ich schreibe Ihnen um die sofortige Entfernung aller drei Mitglieder der COI zu fordern, die mit den Ermittlungen gegen Israel beauftragt sind und dass die Kommission aufgelöst wird. Die COI ist von den öffentlich zum Ausdruck gebrachten Vorurteilen ihrer Führung beschmutzt worden, die die grundlegenden Standards der Neutralität, Unabhängigkeit und Objektivität nicht erfüllen, die von den Vereinten Nationen gefordert werden.

In einem vor kurzem gegebenen Interview (25. Juli) gab eines der Kommissionsmitglieder, Herr Miloon Kothari, mehrere empörende Kommentare ab, von denen einige eindeutig antisemitisch sind.

Während des Interviews sagte Herr Kothari: „Wir sind sehr entmutigt von den sozialen Medien, die weitgehend von – ob das sie jüdische Lobby ist oder bestimmte NGOs, es wird eine Menge Geld da hineingesteckt, um uns zu diskreditieren.“ Weiter stellte er Israels Existenzrecht als gleichberechtigtes Mitglied der Staatengemeinschaft infrage, ein inakzeptabler und zynischer Versuch die Legitimität des einen und einzigen jüdischen Staates zu diskreditieren. Er erklärte: „Ich würde so weit gehen die Frage aufzuwerfen, warum sie überhaupt Mitglied der Vereinten Nationen sind.“

Diese antisemitischen Bemerkungen sind ein Fleck auf den gesamten Vereinten Nationen und stehen einer Person in einer solchen Position nicht zu. Als solche wurden sie von Repräsentanten der USA, Frankreichs, Kanadas, Deutschlands, Großbritanniens, den Niederlanden, der Tschechischen Republik, Österreichs, der Europäischen Union und anderen scharf verurteilt.

Statt eine moralische Haltung einzunehmen und sich von diesen Kommentaren zu distanzieren, beschloss Frau Navi Pillay, die den Vorsitz der COI inne hat, sie in einem öffentlichen Brief, den sie am 28. Juli dem Präsidenten des Menschenrechtsrats schickte, zu verteidigen und zu rechtfertigen. Sie beharrte weiter auf der Unterstützung der Kommission für Herrn Kotharis Kommentare. Pillays Behauptung, die Kommentare seien aus dem Zusammenhang gerissen, sind falsch und wurden vom Präsidenten des UNO-Menschenrechtsrats zurückgewiesen. Ich fordere Sie dringend auf sich Herrn Kotharis Interview anzuhören und sich selbst ein Urteil zu bilden.

Ich erinnere mich an Ihre Grundsatzkommentare bei einer Konferenz in New York 2017, dass „eine moderne Form des Antisemitismus in der Leugnung des Existenzrechts des Staates Israel besteht“. Darüber hinaus versprachen Sie „an vorderster Front im Kampf gegen den Antisemitismus“ ein Zeichen zu setzen und „sicherzustellen, dass die UNO in der Lage ist alles Mögliche zu tun, damit Antisemitismus verurteilt wird und wenn möglich vom Angesicht der Erde zu beseitigen“. Sie betonten, dass „Israel wie jeder andere Staat behandelt werden muss, mit exakt denselben Regeln“.

Exzellenz, Ich rufe Sie heute in diesem ungeheuerlichen Fall Ihr Wort zu halten, die Dinge ins richtige Licht zu rücken. Das darf nicht stehen bleiben. Verunglimpfungen über eine „jüdische Lobby“, die handelt, um die Medien zu „kontrollieren“, erinnern an die dunkelsten Tage der modernen Geschichte.

Die grundlegend fehlerhafte Natur der COI ist weithin diskutiert worden und eine Gruppe aus 22 Staaten, angeführt von den USA, gab während der Sitzung des UNO-Menschenrechtsrats im Juni eine gemeinsame Erklärung aus, die ihre tiefe Sorge dazu zum Ausdruck brachte. Dieser jüngste schändliche Vorfall ist ein weiteres Beispiel ihrer fehlerhaften und voreingenommenen Natur.

Der Kampf gegen den Antisemitismus kann nicht nur mit Worten geführt werden, er erfordert Handeln. Die Zeit zu handeln ist jetzt; es ist an der Zeit die Kommission aufzulösen. Von Herrn Kotharis empörenden Verleumdungen bis zu Frau Pillays Verteidigung des Unentschuldbaren befürwortet die Kommission nicht nur den Antisemitismus – sie schürt ihn noch.

Daher bitte Ich Sie alle notwendigen Maßnahmen zu treffen, um die sofortige Rücktritte von Frau Pillay und der anderen Kommissionsmitglieder zu veranlassen und die Kommission aufzulösen.

Hochachtungsvoll
Yair Lapid

Ich kann den vollen Text der Rede von Antonio Guterres 2017 vor dem World Jewish Congress nicht finden, in der er sagte: „Eine moderne Form des Antisemitismus ist die Leugnung des Existenzrechts des Staates Israel.“ Vertretbarerweise war die wichtigere Aussage die, als er sagte: „Israel muss wie jeder andere Staat behandelt werden, mit exakt denselben Regeln.“ Diese Kommission verletzt schon durch ihre Existenz und die Tatsache, dass sie die einzige unbefristete Kommission der Geschichte der UNO, diese Regel und ist ein Anscheinsbeweis des  innewohnenden Antisemitismus der UNO.

Guterres hat auch gesagt: „Sie können absolut sicher sein: Als Generalsekretär der Vereinten Nationen werde ich im Kampf gegen den Antisemitismus an vorderster Front stehen und sicherstellen, dass die Vereinten Nationen in der Lage sind alles Mögliche zu tun, damit der Antisemitismus verurteilt und wenn möglich vom Angesicht der Erde beseitigt wird.“

Es ist höchste Zeit diesen Worten Taten folgen zu lassen.

Die UNO hat kein Interesse an Frieden im Nahen Osten, nur an einem Palästinenserstaat

First One Through, 24. Oktober 2021

Die Vereinten Nationen wurden als Institution geschaffen, um eine neutrale Partei zu sein, die Frieden und Ordnung in eine chaotische Welt bringt.

Schön wär’s.

Die Eröffnungssätze der UNO-Charta halten „gleiche Rechte für Männer und Frauen und große wie kleine Staaten“ fest und Artikel 2 forderte ausdrücklich das „Prinzip der souveränen Gleichheit all ihrer Mitglieder“. Gleichheit schien ein Grundstein der Prinzipien der Organisation zu sein.

Aber die Vereinten Nationen haben ständig ein bestimmtes Nichtmitglied GEWALTIG einem bestehenden Mitglied vorgezogen. Insbesondere die palästinensische Autonomiebehörde dem Staat Israel.

Der Leiter der Vereinten Nationen, UNO-Generalsekretär Antonio Guterres, ernannte einen Sonderkoordinator für den Nahost-Friedensprozess, in jeder Hinsicht eine gute Idee um die explosive Region davon abzuhalten außer Kontrolle zu geraten und um als unparteiischer Gesandter zu dienen, der die PA und Israel zusammenzubringen, um einen dauerhaften Frieden zu schmieden.

Aber Guterres suchte nicht jemanden aus, der als neutrale Partei agierte. Er ernannte Tor Wennesland, der eine Bilanz aufweist für die Palästinenser und andere muslimische Araber in der Region zu arbeiten und sie zu unterstützen. Er diente als:

  • Norwegens Vorsitzender des Ad-hoc-Verbindungskomitees für Palästina
  • von 2007 bis 2011 Norwegens Repräsentant bei der palästinensischen Autonomiebehörde
  • von 2012 bis 2015 als Norwegischer Botschafter in Ägypten und Libyen

Noch schlimmer und vielsagender ist: Guterres bat Wennesland auch sein persönlicher Repräsentant bei der Palästinensischen Befreiungsorganisation und der PA zu sein. Diese Person wurde nicht ausgesucht, um die Krieg führenden Parteien zusammenzubringen, sondern um im Namen nur einer Seite– der PA – zu agieren, einem Nicht-Mitglied der Vereinten Nationen.

Die Ernennung hätte von Israel und dem gesamten Mitgliedsgremium der Vereinten Nationen rundheraus als Affront für den Friedensprozess abgelehnt werden müssen, da der Führer der Organisation die Agenda des Nichtmitglieds gegen ein Mitglied fördert.

Die systemische israelfeindliche Einseitigkeit in den Vereinten Nationen findet sich an jeder Ecke, von den Dutzenden Mitgliedstaaten, die die Anerkennung des jüdischen Staates verweigern, bis zum Generalsekretär selbst, der inzwischen in diesem giftigen Meer des Antisemitismus stark befleckt worden ist.

Unschuldige Opfer oder Terrorunterstützer: Wissen die EU und die UNO, dass sie Stipendien für die Kinder von Terroristen unterstützen?

Maurice Hirsch, Palestinian Media Watch, 8. Oktober 2021

Ein Werbeflugblatt für einen Kurs einer international finanzierten palästinensischen NGO zeigt, wie die palästinensische Autonomiebehörde und die palästinensischen NGOs internationale Geldgeber missbrauchen, indem sie sie dazu übertölpeln, vordergründig Würdiges zu finanzieren, womit aber gleichzeitig Terror unterstützen.

Palestinian Media Watch befürwortet zwar, dass die Europäische Union und die UNO Ausbildungskurse für Palästinenser finanzieren, aber es entsteht das Problem, dass sie mit Kursen, die volle Stipendien für die Kinder von inhaftierten und toten Terroristen anbieten, Terroristen für deren Verbrechen belohnen.

Ein neues Flugblatt, das der stellvertretende Sekretär des Zentralkomitees der Fatah Sabri Saidam, ehemaliger Bildungsminister und Berater für Kommunikations- und  Informationstechnologie des PA-Vorsitzenden Mahmud Abbas, postete, wirbt für das Programm einer digitalen Akademie für wissenschaftliche Innovation (DASI), das von der palästinensischen NGO Al-Nayzak betrieben wird.

Nach Angaben des Flugblattes können zwar Kinder von normalen, gesetzestreuen palästinensischen Familien Anspruch einen Preisnachlass von bis zu 65% erhalten, aber Kinder von „Märtyrern und Gefangenen“ haben Anspruch auf ein volles Stipendium. Mit anderen Worten: Kinder von Terroristen und Mördern – seien sie inhaftiert, freigelassen oder tot (sogenannte „Märtyrer“) – werden belohnt und können kostenfrei studieren.

Text des Bildes: „Beeile dich, registriere dich unter folgendem Link:

Dasi.ps/register“

Mit der Möglichkeit ein volles Stipendium für die Kinder von Märtyrern und Gefängnissen zu erhalten.

Und ein Nachlass von bis zu 65% für den Rest der Empfänger.“

[Facebook-Seite des stellvertretenden Sekretärs des Fatah-Zentralkomitees Sabri Saidam, 18. September 2021]

Das bedeutet, dass Safa, die Tochter von Abdallah Bargouhti, einem inhaftierten palästinensischen Terroristen, der wegen der Ermordung von 67 Menschen bei zahlreichen Terroranschlägen, und die Kinder von Marwan Barghouti, seinerseits wegen seiner Rolle bei der Ermordung von 5 Menschen, schlicht deshalb Anspruch auf Sonderprivilegien haben, weil ihre Väter Massenmörder sind. Wenn du das Kind von Marwan Al-Qawasmi oder Amer Abu Aischeh bist – den zwei Terroristen, die 2014 drei israelische Teenager entführten und ermordeten und die die dann während Israels Versuch sie zu verhaften selbst getötet wurden – dann würdest du ebenfalls Sonderprivilegien erhalten.

Um es prägnant auszudrücken: Es lohnt sich das Kind eines Terroristen zu sein.

Während allgemein bekannt ist, dass die PA jedes Jahr hunderte Millionen von Schekeln/Dollar/Euros für Gehälter, Zuschüsse und die Familien toter Terroristen ausgibt, ist weniger bekannt, dass die EU und die UNO an der Bereitstellung dieser Leistungen beteiligt sind.

Der von Abbas-Berater Saidam beworbene Kurs wird von der palästinensischen NGO Al-Nayzak durchgeführt. Die Internetseite von Al-Nayzak zeigt stolz, dass zu ihren Geldgebern die UNICEF (die UNO-Organisation, die dafür zuständig ist humanitäre und Entwicklungshilfe für Kinder weltweit zur Verfügung zu stellen), UNRWA (die UNO-Organisation, die einzig den palästinensischen Flüchtlingen gewidmet ist), UNOPS (die UNO-Organisation, die sich der Umsetzung von Projekten des UNO-Systems für internationale Finanzinstitutionen, Regierungen und anderer Partner weltweit widmet), UNDP (das UNO-Entwicklungsprogramm, das technische und Investitions-Kooperation fördert, um Menschen zu helfen sich ein besseres Leben aufzubauen), die EU und andere gehören.

Al-Nayzak identifiziert sich selbst als „palästinensische gemeinnützige Organisation“, die Zentren in „Jerusalem, Ramallah, Gaza, Hebron und Nablus“ hat, ist aber tatsächlich bei der NGO-Registratur in Israel angemeldet.

Diese Wirklichkeit wirft die Frage auf: Sind die UNO und die EU unschuldige und unwissende Opfer der PA und der palästinensischen NGO oder wissen sie, dass ihr Geld verwendet wird, um die Kinder von Terroristen zu begünstigen und damit, wenn auch indirekt, zu helfen den palästinensischen Terror gegen Israel und Israelis zu fördern, dazu anzuspornen und ihn zu belohnen?

2017 enthüllte PMW, dass die palästinensische NGO „Women’s Affairs Technical Committee“ (WTAC – Technisches Komitee für Frauenfragen) ein Jugendzentrum für Frauen nach Dalal Mughrabi benannt hatte, die terroristische Mörderin, die den tödlichsten Anschlag in der Geschichte Israels angeführt hatte; das Gebäude des Zentrums war eine gemeinsame Initiative der NGO, der PA, der UNO und der norwegischen Regierung.

Am Tag der Veröffentlichung des PMW-Berichts forderte die norwegische Regierung ihr Geld zurück und nur Tage später verurteilte die UNO das Tun der NGO.

Da die UNO-Gelder bereits von palästinensischen NGOs missbraucht worden sind, sollte man annehmen, dass die UNO seitdem strenge Vorbehalte für Gelder eingeführt hat, um zu verhindern, dass UNO-Fonds wieder von NGOs zum Zwecke der Förderung oder Verklärung von Terror und Terroristen missbraucht werden.

Mit Beginn des Finanzjahrs 2020 fügte die EU eine grundlegende Antiterror-Vorbedingung für all ihre externe NGO-Finanzierung ein. Um Anspruch auf Gelder zu haben, müssen die Nutznießer von Zuschüssen jetzt sicherstellen, dass EU-Gelder nicht über sie an von der EU als Terrororganisationen eingestufte Gruppen gehen.

Nach der Einführung dieser Vorkehrung berichtete PMW, dass mindestens eine palästinensische NGO, nämlich DCI-Palestine – eine Organisation, mit dokumentierten Verbindungen zur Volksfront zur Befreiung Palästinas (PFLP), die internationale als Terrororganisation eingestuft wird – seitdem die Terrorbekämpfungs-Bedingungen der EU zurückwies und auf die EU-Hilfe verzichtet.

Vor der Veröffentlichung dieses Berichts schrieb PMW an den UNO-Generalsekretär, das Büro des UNO-Sonderkoordinators für den Frieden im Nahen Osten, UNICEF, UNRWA, UNOPS, UNDP und die EU und fragte, warum diese eine palästinensische NGO unterstützen, die zu Terror anstachelt, dafür wirbt und ihn belohnt. Keiner von ihnen entschied sich zu antworten.

Da sie nicht auf unsere private Korrespondenz reagierten, ruft PMW die betreffenden UNO-Organisationen und die EU öffentlich auf die Verwendung ihrer Gelder für Sonderprivilegien für die Kinder von Terroristen zu verurteilen. Kinder sind zwar unschuldig und sollten nicht für den Terror ihrer Eltern bestraft werden, aber internationale Gremien sollten keine Botschaft an die palästinensische Gesellschaft schicken, dass Kinder von Terroristen eine Vorzugsbehandlung gegenüber anderen Kindern verdienen, insbesondere deshalb, weil ihre Eltern Terroristen waren. PMW fordert die UNO und die EU überdies auf sofort alle Spenden an die palästinensische NGO Al-Nayzak einzustellen.

Schutz

Zionist Pugs, Israellycool, 21. August 2018

UNO-Generalsekretär Guterres hat eine UNO-Schutztruppe für den Gazastreifen gefordert. Nicht, um die Gazaner vor den Terroristen der Hamas usw. zu schützen. Nein, die Truppe soll gegen Israel eingesetzt werden. Kommantar:

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (11.-17. Februar 2018)

Dieser Eintrag wird auf der Seite oben gehalten; die sonstigen Einträge folgen darunter.
Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2017 geführt.

Sonntag, 11.02.2018:

Eine arabische Knesset-Abgeordnete behauptet die Eskalation im Norden am Samstag sei von Netanyahu gezielt vorbereitet und initiierte worden; er wolle damit sein politisches Überleben sichern. Auch einige linke Abgeordnete äußerten sich so. Ausgerechnet die Vorsitzende der linksextremen Meretz-Partei verurteilte diese Äußerungen. „Die Verschwörungstheorien, die gerade verbreitet werden, nach denen Netanyahu die Aufmerksamkeit von den Ermittlungen gegen ihn ablenken wolle, haben keine Grundlage und sind unnötig, … beleidigend und empörend.“

Eine syrische Beobachtergruppe mit Sitz in London gibt an, bei den israelischen Angriffen am Samstag seien 6 „syrische und nichtsyrische Kämpfer“ ums Leben gekommen.

Die syrische Armee bestreitet Berichte, dass Israel auch Damaskus bombardiert habe.

Der UNO-Generalsekretär rief „die Beteiligten“ (an den militärischen Auseinandersetzungen zwischen Israel und Syrien) auf „an einer sofortigen und bedingungslosen Deeskalation der Gewalt und Zurückhaltung zu arbeiten“.

Die USA „unterstützen Israels Recht auf Selbstverteidigung“ und teilen die Sorge, dass der Iran die Region stabilisiert.

Die Hamas bejubelt den Abschuss der israelischen F-16, als hätten sie das geschafft. Das sein ein „schwerer Schlag“ für Israel. An manchen Orten in Judäa und Samaria wurden Süßigkeiten verteilt, um den Verlust des Flugzeugs zu feiern.

Montag, 12.02.2018:

Die arabische Knesset-Abgeordnete Hanin Zoabi wurde aus dem Bildungsausschuss entfernt, nachdem sie israelische Soldaten (pauschal) als „Mörder“ bezeichnet hatte.

Die PA zerstörte 40 „illegale Fahrzeuge“ – Autos, die PA-Araber in Israel gestohlen haben. Statt sie an die israelischen Eigentümer zurückzugeben ( was zudem billiger wäre als ihre Zerstörung).

Die Hisbollah droht: Sollte Israel Ziele im Gazastreifen angreifen, dann will sie eine „zweite Front“ in Syrien und dem Libanon eröffnen.

Die Polizei konnte vor etwa einer Woche einen PA-Polizisten festnehmen, der an mehreren Anschlägen auf Israelis mit Felsbrocken und Brandsätzen beteiligt war.

Die israelischen Geheimdienste deckten ein Netzwerk von Hamas-Hetzern auf, zu dem ein israelischer und ein türkischer Staatsbürger gehörten. Sie versorgten die Hamas mit Geld aus der Türkei.

Die Fatah feierte einen Selbstmordbomber als „heldenhaften Märtyrer“ und „Giganten“, der 14 Juden ermordete.

Dienstag, 13.02.2018:

Die PA hat die gestern in Jenin einer Soldatin gestohlene Waffe an die IDF zurückgegeben.

Laut Sputnik News hat die PA verkündet, sie sei zu „direkten Verhandlungen mit Israel über Russland bereit“.

Die Zivilverwaltung schloss eine illegale Müllkippe in Samaria, die zum Verbrennen von Müll verwendet wurde.

Auf arabische Fahrzeuge in einem PA-Dorf in Samaria wurden Sprüche gesprüht, darunter „Tod den Arabern“.

Die Polizei verhaftete einen PA-Araber aus Umm Ar-Rihan, der antike Artefakte im Wert von NIS200.000 in seinem Haus versteckte.

Hisbollah-„Kämpfer“ in Syrien trainieren, wie sie nach Israel einsickern können.

Donnerstag, 14.02.2018:

Am Mittwoch besuchte der hochrangig Fatahnik Jibril Rajoub mit seinem offiziellen Gast aus Oman (der Außenminister) Hebron. Der Besuch lief eigentlich völlig ruhig und geordnet ab, bis Rajoub an einer Sperre anfing eine Grenzpolizistin zu beschimpfen, als einer seiner palästinensischen Begleiter aufgehalten wurde. Er brüllt sie an, sie solle den Mund halten und zur Hölle fahren, sie sei unverschämt und bezeichnete sie als wahnsinnig. Die Vorgesetzte der Grenzpolizistin berichtete, dass Rajoub versuchte die junge Frau zu provozieren, um eine Szene zu haben, die er gegen Israel verwenden kann – dass diese sich aber nicht provozieren ließ. (Der Rundgang durch die Stadt ging danach problemlos weiter.)

Freitag, 16.02.2018:

7 NGOs in Israel, die vorgeben Gelder für Bildungs-, soziale und kulturelle Zwecke zu sammeln, wurden aufgelöst, nachdem sich herausstellte, dass sie in Wirklichkeit zur verbotenen Islamischen Bewegung nördlicher Zweig gehören.

Wegen der Zunahme der Messerangriffe am Damaskustor sollen dort zwei Wachtürme errichtet werden. Die Araber wüten: das sei ein Angriff auf das islamische Erbe und den muslimischen Charakter der Stadt. Sie sollen deshalb Proteste zur Beseitigung der Türme.

Samstag, 17.02.2018:

Bauminister Galant kündigte auf einer Konferenz an, wenn Israel noch einmal in Syrien angreifen müsse, dann werde es „die Handschuhe ausziehen“ und mit voller Kraft antworten.

Palästinensergruppen im Gazastreifen priesen den Terroranschlag auf die Soldaten am Gazastreifen als „Heldentat“ und warnten Israel vor Gegenschlägen. Keine der Gruppen beanspruchten den Anschlag für sich.

Die Hamas macht Israel für die (heutige) Eskalation am Gazastreifen verantwortlich. [Wie üblich: Sie fangen mit dem Terror an, aber Israel ist verantwortlich dafür, dass sie das machen.]

 

Der Welt-Terror-Club

Melanie Phillips, 20. September 2006 (nicht mehr online)

Alan Dershowitz und andere haben kürzlich vorgeschlagen, der Iran solle aus der UNO geworfen werden. Das scheint mir verkehrt herum zu gehen. Alle zivilisierten Länder sollten sich jetzt selbst aus der UNO werfen. Die schändlichen Szenen, wie Ahmadinedschad diese Woche als hoch geschätztes Mitglied der Weltgemeinschaft behandelt wurde, als er auf der UNO-Bühne agierte, illustriert deutlich die Tatsache, dass die UNO nicht einfach nur nutzlos ist – sie ist der Welt-Terror-Club, der effektiv von Tyrannen und korrupten Despoten geführt und leibeigen gehalten wird, die denjenigen Mitgliedsstaaten an Zahl überlegen sind, die die Menschenrechte hoch halten. Die groteske Vorstellung, dass solch eine Einrichtung für tauglich gehalten wird bei internationalen Konflikten Schiedsrichter zu sein – und noch schlimmer: als höchster Schlichter globaler Rechtmäßigkeiten und Ethik zu sein – ist der institutionelle Grund, dass die Welt dazu gekommen ist, systematisch Aggression zu belohnen und deren Opfer zu ignorieren oder zu bestrafen.

Vor einiger Zeit schrieb ich, dass die UNO aufgelöst und von Vereinigten Demokratischen Nationen ersetzt werden sollte. Anne Bayefsky, die mehr als irgendjemand sonst getan hat, um die den Terror und die Tyrannen unterstützenden Exzesse der UNO ans Tageslicht zu bringen, begrüßt diese Sichtweise in diesem Artikel.

Kurz nach 9/11 schuf die UNO ein neues Gremium, das die Führung bei der Beantwortung terroristischer Bedrohungen übernehmen sollte: das Terrorbekämpfungs-Komitee des Sicherheitsrats (CTC). Bis heute hat das CTC nie einen einzigen Terroristen, Terrororganisation oder staatlichen Terror-Sponsor beim Namen genannt. Was trägt eine solche Bilanz zu den Kriegsanstrengungen bei? Sie belässt die Verwaltung des Krieges gegen den Terror in den Händen von jemandem, der ihn nicht definieren kann…

UNO-Generalsekretär Kofi Annan entschied sich vor kurzem in den Iran zu reisen und Präsident Ahmadinedschad die Hand zu schütteln. Annan überbrachte die Botschaft, mit seinen eigenen Worten, dass „die internationale Gemeinschaft den Iran nicht isolieren sollte“. Ahmadinedschad hat sich für Völkermord ausgesprochen, die Auslöschung eines UNO-Mitgliedsstaats gefordert, die Wahrheit über den Holocaust geleugnet, obwohl ausgerechnet dessen Asche den Grundstein der UNO bildete, und seine vertraglichen Verpflichtungen zur Beendigung der Beschaffung von Atomwaffen gebrochen. Und doch glaubt der Generalsekretär immer noch, der Präsident des Iran verdiene Isolierung nicht. Was richtet solch eine Botschaft bezüglich des Sieges im Krieg an? Sie sagt uns: beschwichtigt, entschuldigt und lauft weg.

Die Korruption der UNO – in jeder Bedeutung – ist Legion. Sie ist seit Jahren ein Feind der Zivilisation. Dennoch scheint Präsident Bush, wie Anne Bayefsky in einem zweiten Bericht schreibt, nicht nur den Versuch aufgegeben zu haben sie zu reformieren, sondern hat deren Sprache und moralisches Winden sogar übernommen:

Die wirkliche Überraschung dieses Tages war allerdings Präsident George W. Bush. Letztes Jahr um diese Zeit gab der Präsident eine Liste von Reformen aus, die er von der UNO in naher Zukunft erwartete: ein neues Menschenrechts-Gremium, das keine Missbraucher zu seinen Mitgliedern zählt, ein umfassender Vertrag gegen den Terrorismus, institutionelle Reformen von Bedeutung in den Bereichen der Aufsicht, Rechenschaftslegung und Effizienz. Nicht eine dieser Forderungen wurde erfüllt, aber statt sie durchfallen zu lassen, sagte der Präsident rein gar nichts über die Reform der UNO. Zum Iran hatte er nicht mehr zu bieten als: „Der Iran muss seine Atomwaffen-Ambitionen aufgeben.“ Kein Wort zu Sanktionen. Keine Erwähnung von Konsequenzen für die offensichtliche Weigerung des Iran diese Ambitionen aufzugeben. Zur Hamas sagte er: „Die Welt wartet darauf zu sehen, ob die Hamas-Regierung…. eine extremistische Agenda verfolgen wird.“ Wartet darauf zu sehen? Wie viele Raketenangriffe, Entführungen, Reden, die Rassenhass und Gewalt erzielen wollen oder Morde sind noch nötig, um ein Extremist zu sein? Und zur palästinensisch-israelischen Front sagte er: „Die palästinensischen Menschen haben unter der täglichen Erniedrigung der Besatzung gelitten.“ – genau die Sprache von wem? Ja, Kofi Annan.

Der Iran ist auf dem Weg seine erklärte Absicht der Vernichtung der westlichen Zivilisation durch Atomwaffen zu untermauern. Die Hamas ist dem Völkermord am jüdischen Volk und der Islamisierung eines Großteils der westlichen Welt verpflichtet. Wenn das ein „Krieg gegen den Terror“ ist, dann graut mir davor mir vorzustellen, wie die Kapitulation aussehen würde.

Die 10 schwachsinnigsten antiisraelischen Handlungen der UNO 2017

Hillel Neuer, The Times of Israel (Blogs), 21. Dezember 2017

Die Liste, auf die Sie alle gewartet haben – es gab 20107 zwar eine Unzahl weiterer echt antiisraelische Resolutionen, Berichte und Stellungnahmen von UNO-Organisationen und –Beamten, aber bedauerlicherweise konnte ich nur zehn hier einbringen.

10. Die UNO-Agentur von 18 arabischen Staaten veröffentlichte einen Bericht, in dem Israel der „Apartheid“ beschuldigt wurde.

In Reaktion darauf ergriff UN Watch-Geschäftsführer Hillel Neuer das Wort und stellte Algerien, den Irak, Syrien, Ägypten, Libyen, den Libanon, Jemen und andere eine einfache Frage: „Wo sind eure Juden?“ Ausnahmsweise war der Saal zum Schweigen gebracht worden. Die Rede von UN Watch verbreitete sich im virusartig Internet; es wurde weltweit 5 Millionen Mal angesehen.

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9. Die UNO-Kommission für Frauenrechte verurteilte Israel als den einzigen Staat der Welt, der Frauenrechte verletzt. Echte Verletzter von Frauenrechten wie der Iran, Jemen und Afghanistan wurden ignoriert.

Im nächsten Monat entlarvte UN Watch die Wahl Saudi Arabiens durch die UNO in genau diese Frauenrechtskommission –  und die Tatsache, dass mindestens 5 EU-Staaten für die Saudis stimmten. Die Story verbreitete sich rasend schnell und sorgte in Belgien für einen mächtigen Skandal; dort gestand  der Premierminister schließlich ein, dass sein Land dafür stimmte und entschuldigte sich; die Sache löste in Irland, Norwegen und Schweden Kontroversen aus. (Video)

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8. Im June unterzeichneten 16 UNO-Organisationen eine Vereinbarung mit dem „Staat Palästina“, um beispiellose $18 Millionen für die Finanzierung von Lawfare gegen Israel zu finanzieren, das Ganze formuliert in Vokabular für Menschenrechte, Völkerrecht und „Verantwortlichkeit“.

Die Kampagne der UNO strebt an Israels Fähigkeit zu auszuhöhlen sich gegen Terroranschläge von Hamas und Hisbollah zu verteidigen. So vermerkte Fox News: „UN Watch, eine unabhängige Beobachtergruppe mit Sitz in der Schweiz, war eine der ersten, die die UNO-Ausgaben aufzeigte und kritisierte; Geschäftsführer Hillel Neuer forderte die USA, Kanada und Australien sowie weitere Demokratien auf sicherzustellen, dass ihre Steuergelder-Beiträge nicht missbraucht werden, um UNO-Institutionen durch eine Eskalation der politisierten Angriffen auf Israel zu untergraben.

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7. Im Oktober gab UNO-Palästina-Berichterstatter Michael Lynk einen Bericht aus, der sich für einen Wirtschaftsboykott gegen israelische Firmen einsetzt.

Als Llynk zu seiner jährlichen Pressekonferenz im UNO-Hauptsitz in New York ankam, war er überrascht, als drei verschiedene Journalisten ihn zu seinem einseitigen Bericht und Mandat zur Rede stellten. Die Reporter waren von UN Watchs Beschwerdebrief an den UNO-Generalsekretär ermuntert worden, in dem Lynks Boykottaufruf und dass er Menschrechtsverletzungen durch die palästinensische Autonomiebehörde und die Hamas ignorierte. Lynk behauptete fälschlich sich „nicht bewusst“ zu sein, dass er palästinensische Menschenrechtsverletzungen weiterleiten konnte.

„Nicht gewusst“ – UNMO-Palästina-Berichterstatter Michael Lynk

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6. Die Weltgesundheitsorganisation der UNO hob Israel als einzigen Verletzer von „mentaler, physischer und Umweltgesundheit“ der Welt hervor und löschte auf Druck von Syriens Assad-Regime Teile eines Berichts zu israelischem Handeln auf den Golanhöhen – wie diese für Israel positiv waren.

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5. Dubravka Simonovic, die UNO-Expertin für Gewalt gegen Frauen, besuchte Israel und die Gebiete und kam zu dem Schluss: Wenn palästinensische Männer ihre Frauen schlagen, dann ist Israel das schuld.

UN Watchs Geschäftsführer ergriff das Wort um den Bericht der UNO-Ermittlerin infrage zu stellen: „Warum versäumen Sie zu erwähnen, dass das offizielle palästinensische Fernsehen regelmäßig islamische Prediger ausstrahlt, die den Menschen erzählen, wie sie ihre Frauen schlagen müssen?“

Als Reaktion darauf brach der ägyptische Vorsitzende mit dem parlamentarischen Protokoll: „Ich würde gerne Danke sagen, aber das kann ich nicht“, sagte Botschafter Amr Ramadan. „Denn ich glaube, Sie müssen diesem Rat mehr Respekt entgegenbringen.“ (Video)

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4. In ihrem Ritual des jährlichen Israel zum Sündenbock machens verabschiedete die UNO-Vollversammlung 20 einseitige Resolutionen gegen Israel – und nur 6 zum Rest der übrigen Welt zusammen. Morgen wird bei einem Dringlichkeitstreffen, das von den arabischen und islamischen Staaten einberufen wurde, um die USA wegen ihrer Anerkennung Jerusalems als Israels Hauptstadt zu verurteilen, eine 21. Resolution verabschiedet werden, die den jüdischen Staat kritisiert.

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3. Die UNESCO machte ihren Auftrag das Welterbe zu schützen zunichte, indem sie eine Resolution verabschiedete, die Hebron – wegen des Patriarchengrabs die zweitheiligste Stadt des Judentums – als palästinensische Welterbestätte anerkannte.

UN Watch deckt auf, dass die UNESCO den Rat ihrer eigenen Experten verworfen hatte, die aufgrund der fehlenden Anerkennung des jüdischen und christlichen Erbes gegen die palästinensische Nominierung waren.

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2. UNRWA begann eine globale Kampagne, die das Bild eines 11-jährigen Mädchens, „Aya aus Gaza“, in einem ausgebombten Gebäude zeigte; Israel wurde als grausamer Unterdrücker palästinensischer Kinder dargestellt. Aber UN Watch deckte auf, dass das eine Fälschung war: Das Foto stammte in Wirklichkeit aus Syrien. Die Story verbreitete sich rasend schnell. Die UNRWA kam gewaltig in Verlegenheit und war weltweit gezwungen das Foto zu entfernen.

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1. Das Büro von Menschenrechtskommissar Zeid Ra’ad al-Hussein verbrachte das vergangene Jahr mit der Vorbereitung dafür die antiisraelische Boykott-Kampagne anzufachen, indem eine Schwarze Liste von Firmen erstellt wird, im Jüdischen Viertel von Jerusalem oder anderen jüdischen Gemeinden jenseits der Waffenstillstandslinie von 1949 Geschäfte machen. Der Bericht soll diesen Monat eingereicht und dem Rat im März vorgelegt werden. UN Watch wird die Führung beim Kontern dieser Schwarzen Liste übernehmen, die Nikki Haley diese Woche als „übles Produkt“ des UNO-Menschenrechtsrats bezeichnete.