Höchste Zeit die UNRWA aufzulösen

Die UNRWA hat gerade eine Politik in Gang gesetzt, die als beeindruckendes Hindernis für die Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts agiert, ganz zu schweigen von der Tatsache, dass sie öffentlich erklärt der Verbesserung des Lebens der Palästinenser verpflichtet zu sein, im Privaten aber enge Verbindungen zur Hamas zu pflegen.

David Billet, Israel HaYom, 11. August 2020

Theoretisch sollte es der Zweck der United Nations Relief and Works Agency sein, den Palästinensern Hilfe zukommen zu lassen und bei der Beendigung des israelisch-palästinensischen Konflikts zu helfen. In Wirklichkeit hat diese Organisation genau das Gegenteil getan: UNRWA ist ein Haupthindernis geworden, das den Staat Israel und die palästinensischen Menschen davon abhält in Frieden zu leben. Nach fast siebzig Jahren Existenz muss die UNRWA endlich aufgelöst werden.

1949 gegründet war die UNRWA ursprünglich dazu vorgesehen den Palästinensern eine kurze Zeit lang zu helfen. Nach ständiger Ausweitung weit über ihr ursprüngliches Mandat hinaus bietet diese Organisation heute jedem registrierten palästinensischen Flüchtling Schulbildung, Gesundheitsversorgung, soziale Dienste und zahllose andere Vorteile. Während die UNRWA die Palästinenser zu unterstützen schient, hat ihr Tun bewiesen, dass ihr letztliches Ziel darin besteht dem Staat Israel zu schaden.

Erstens streben UNWRA-Schulen an ihren Schülern eine unverfroren antisemitische und antiisraelische Ideologie einzuimpfen. UNRWA-Schulbücher preisen Terrorismus, bestehen darauf, dass Palästina befreit werden muss und haben in ihren Landkarten den Staat Israel durch den Staat Palästina ersetzt. Statt aktuelle archäologische Ausgrabungen anzuerkennen, werden UNRWA-Schüler gelehrt jegliche jüdische Verbindung zum Land Israel zu bestreiten.

So wie die Bildung die Macht hat eine gesamte Gesellschaft zu erheben, so hat ein korrumpiertes Bildungssystem die Macht sie auseinander zu reißen. So erklärte Khaled al-Hassan, ein Gründer der Fatah und früher Berater von Yassir Arafat, einst: „Während Terrorzellen der Fatah nur einen Agenten gleichzeitig trainieren können, können UNRWA-Schulen die Herzen der Massen trainieren.“

Die UNRWA hat zwei Arten von Politik institutionalisiert, die – nimmt man sie zusammen – als beträchtliches Hindernis zur Lösung des Konflikts agieren. Anders als alle anderen Flüchtlings-Hilfsprogramme gewährt UNRWA den Nachkommen aller registrierten Palästinenser den Flüchtlingsstatus. Das bedeutet im Grunde, dass selbst die Urenkel eines registrierten Flüchtlings, die in New York geboren und aufgewachsen sind, immer noch als Flüchtlinge betrachtet werden. Wie erwarten ist die Zahl der registrierten Flüchtlinge in die Höhe geschossen – von 726.000 im Jahr 1949 auf heute mehr als 5.000.000.

Zweitens unterstützt die UNRWA enorm die palästinensische Forderung nach einem Rückkehrrecht ins gesamte Land Israel. Sollte Israel bei einer geschätzten Bevölkerung von 9.000.000 israelischen Bürgern, wobei weniger als 7.000.0000 Juden sind, dieser Forderung jemals zustimmen, würde der jüdische Staat aufhören zu existieren. Diese Forderung nach einem „Rückkehrrecht“, zusammen mit der in die Höhe schießenden Zahl der Flüchtlinge, ist eine Sperre auf dem Weg zum Aufbau von Frieden gewesen.

Schließlich erklärt die UNRWA zwar öffentlich, sie sei der Verbesserung des Lebens der Palästinenser verpflichtet, unterhält aber privat enge Verbindungen zur Hamas, einer bekannten Terrororganisation. Sowohl Suhail al-Hindi, früher einmal Leiter der UNRWA, als auch Muhammad al-Jamassi, ein UNRWA-Mitarbeiter, sind in Führungspositionen innerhalb dieser Terrorgruppe gewählt worden.

Nach Angaben von UN Watch, einer führenden Beobachtergruppe, wurden Terrortunnel unter UNRWA-Schulen entdeckt und – im Gazastreifen – haben Schulen einen Repräsentanten, der Schüler in die Hamas rekrutieren soll. Darüber hinaus haben Terrorgruppen diese Gebäude benutzt um Raketen zu lagern, womit sie jedes Kind zwangen als menschlicher Schutzschild zu dienen und in immerwährender Gefahr zu leben. Statt für die Besserstellung der palästinensischen Menschen zu agieren, hat die UNRWA Terrororganisationen erlaubt unschuldige Kinder in einem endlosen Krieg gegen den Staat Israel zu manipulieren.

Die UNRWA erhält weiter Gelder, während sie aktiv daran arbeitet jegliche Form von Frieden zwischen Israelis und Palästinensern zu verhindern. Nach fast siebzig Jahren ihrer Existenz ist es an der Zeit, dass wir unseren Teil zu einem Ende dieses Konflikts beitragen. Die UNRWA muss um der Verhinderung des Verlustes jeglichen weiteren unschuldigen Lebens und zum Schutz palästinensischer Kinder vor Erhalt einer von Hass erfüllten, antisemitischen Bildung willen aufgelöst werden. Ohne die ständigen Einmischungen der UNRWA werden alle Israelis und Palästinenser eine bessere Chance haben eines Tages Seite an Seite in Frieden zu leben.

Verbotene Waren

Imshin, dokumentiert auf twitter, 24. Januar 2020:

UNRWA liefert Waren (Lebensmittel) für Bedürftige PA- und Gaza-Araber. Diese sollen kostenlos an die Bedürftigen verteilt werden. Und dann das:

In einem ganz normalen Supermarkt im Gazastreifen werden Waren verkauft, die UNRWA geliefert hat. Wie kommt das? Hat die Hamas sie abgegriffen und verdient sich eine goldene Nase dran oder hat UNRWA die sogar zur Verfügung gestellt?
Verdacht: UNRWA-Mitarbeiter sind – bis auf ein paar sehr hohe Leitungsposten – Araber vor Ort. Die bekommen die Lieferungen. Was machen sie damit?
Welchen Organisationen gehören sie an? Dürfte ja wohl klar sein.

Die PLO sagte es 1966: Wir werden unsere Leute gegen ihren Willen zwingen Flüchtlinge zu bleiben – sonst gibt es keine palästinensische Sache

Elder of Ziyon, 17. Oktober 2018

Aus der New York Times, 4. April 1966:

Jerusalem (jordanischer Sektor)), 30. März – „Die arabischen Staaten werden die Palästina-Flüchtlinge nicht integrieren, denn Integration ein langsamer Prozess der Liquidation des Palästina-Problems“, erklärte Ahmed Schukairy, der Vorsitzende der Palästina Befreiungsorganisation heute in einem Interview.

„Folglich wollen die Flüchtlinge nicht integriert werden“, fuhr er fort. „Wenn es kein palästinensisches Volk gäbe, gäbe es keine palästinensische Sache. Wir können uns heute keine babylonische Sache vorstellen, weil es keine Babylonier gibt. Aber wir beginnen mit der Voraussetzung, dass wir die Befreiung Palästinas bald erreichen werden.“

Der damalige PLO-Führer sagt, dass er nicht will, dass die arabischen Staaten in Flüchtlinge integrieren, weil die „palästinensische Sache“ wichtiger ist als ihre Menschenrechte.

(Die Behauptung, dass die Flüchtlinge nicht integriert werden wollen, ist eine Lüge. Jedes Mal, wenn sie die Chance bekamen eine Staatsbürgerschaft zu erhalten, ob in Jordanien, Ägypten, dem Libanon oder im Westen, nutzten sie diese Gelegenheit begierig.)

Das Ende des Artikels macht das noch deutlicher. Der Reporter interviewt einen Palästinenser, der dabei ist zur Ausbildung als Mechaniker nach Schweden zu gehen. Trotzdem besteht er darauf er würde zurückkehren – aber während des Interviews befindet sich auch ein offizieller Vertreter der PLO mit im Raum.

Hamdi Hisrallah, 40 Jahre alt, ein Repräsentant der Palästinensischen Befreiungsorganisation, war bei dem Interview anwesend. Der aus dem heute zu Israel gehörende Beer Scheva Stammende sagte mit starker Intensität:

„Ich werde Ihnen etwas sagen und ich möchte, dass Sie mich zitieren. Wenn sie versuchen auszureisen, werden wie sie notfalls mit Gewalt daran hindern.“

Ich freue mich ihn zu zitieren. Es beweist, dass den Mythos eines palästinensischen Volks zu schaffen und zu verewigen ihren Führern wichtiger ist als das Leben ihrer Leute.

Und es beweist ebenfalls, dass die palästinensische Identität in den 1960-er Jahren so schwach war, dass die PLO davon überzeugt war, ohne ein verewigtes Flüchtlingsproblem würde sich niemand als Palästinenser identifizieren wollen.

Ohne die UNRWA wären sie wahrlich den Weg der Babylonier gegangen – und sie wären heute glückliche Syrer, Libanesen, Jordanier, Kuwaitis und Ägypter.

UNRWA – das große Affentheater

Nadav Shragai, Israel HaYom, 7. Januar 2018

Endlich erschüttert jemand die Grundlagen unter einer der größten Scharaden, der United Nations Relief and Works Agency. Dank des verdrehten Mandats, die sie von der UNO in den 1950-er Jahren erhielt, hat sie die Notlage der palästinensischen Flüchtlinge von einer Generation zur nächsten fortbestehen lassen. Das Mandat verbietet der UNRWA diese „Flüchtlinge“ umzusiedeln und ein  permanentes Zuhause für sie zu finden, womit sichergestellt wird, dass sie die Idee weiter behalten, sie würden eines Tages das „Rückkehrrecht“ erhalten.

Jetzt hat die Administration Trump Schritte unternommen der Organisation die Gelder zu entziehen, vielleicht nicht aus den richtigen Gründen, wenn die Palästinenser es unterlassen an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Bislang haben sie die Hälfte der Gelder zurückgehalten, die sie normalerweise jedes Jahr geben.

Anders als die UNRWA ist das UNO-Flüchtlingswerk angemessen beauftragt worden; es soll die Notlage Flüchtlinge beenden, aber die UNRWA hat den Status des Flüchtlings perpetuiert und ist praktisch damit beauftragt worden sicherzustellen, dass die Palästinenser heimatlos bleiben. Es gibt weltweit keine andere Organisation, die das tut.

Die UNO hat nie gewünscht, dass Hindus nach Pakistan oder dass griechische  Zyprioten in den türkisch kontrollierten Teil Zyperns zurückgelassen werden; sie hat auch nicht darauf bestanden, dass Muslimen erlaubt wird nach Bulgarien zurückzukehren, nachdem sie dort vertrieben wurden.

Im Verlauf der Jahre sind Dutzende Millionen Flüchtlinge aus einer großen Zahl von Ethnien in ihren neuen Ländern neu angesiedelt worden und hat sich ihr Leben aufgebaut.

Die der gesunde Verstand endet, wenn die Flüchtlinge – ich meine: die Nachkommen von Flüchtlingen – nach Tiberias, Lod, Nazareth, Akko oder Jaffa „zurückkehren“ wollen. Die UNRWA hat eine fast genetische Abstammung der Vertreibung geschaffen, die vom Vater an den Sohn und von einer Generation an die nächste weitergegeben wird.

Die Zahl der ursprünglichen Flüchtlinge belief sich auf nicht mehr als 500.000 bis 800.000 und ihre Anzahl ist beständig rückläufig. Aber die palästinensische Vertriebenenindustrie blüht, weil die Söhne, Enkel, Urenkel und Ururenkel ewigen Flüchtlingsstatus erhalten haben. Das steht in Übereinstimmung mit  dem, was die UNO entschieden hat, als sie der UNRWA ihr Mandat gab.

Es überrascht daher nicht, dass es heute 5,5 Millionen palästinensische Flüchtlinge gibt und ihre Zahl weiter zunimmt. Anders als andere Vertriebene, die ihren Flüchtlingsstatus verloren, sobald sie die Staatsbürgerschaft ihres neuen Landes erhielten, behalten die palästinensischen Flüchtlinge diesen Status als Flüchtlinge selbst nach ihrer Einbürgerung.

Die UNRWA mag humanitäre Arbeit leisten, aber sie hat eher wie ein großer pharmazeutischer Konzern gehandelt, der sicherstellt, dass die Öffentlichkeit niemals einen gesunden Lebensstil übernimmt, womit sichergestellt ist, dass er weiter Profit macht.

Die Droge macht abhängig und so ist es auch mit dem Flüchtlingsstatus. Die UNRWA hätte unabhängig vom Stand des Friedensprozesses aufgelöst und finanziell abgebaut werden sollen. Ihre Existenz ist bestimmt den Gedanken des Rechts auf Rückkehr aufrechtzuerhalten, was nur eine andere Bezeichnung für die Vernichtung Israels ist.

Selbst die Nachkommen der ursprünglichen palästinensischen Flüchtlinge im Irak, die gerade erst wegen der Bedrängnis, der sie sich dort gegenüber sahen, vom UNO-Flüchtlingswerk UNHCR in Chile angesiedelt worden sind, können ihren Flüchtlingsstatus nicht aufgeben. Viele der palästinensischen Flüchtlinge haben rund um die Welt ein erfolgreiches und glückliches Leben geführt, aber wegen der fortgesetzten Verewigung der UNRWA gibt es im Libanon, dem Gazastreifen, Judäa und Samaria, Syrien, Jordanien und Jerusalem 59 Flüchtlingslager. Diese Lager haben sichergestellt, dass eine große palästinensische Bevölkerung weiter die Illusion hegt, sie würde eines Tages nach Israel zurückkehren – auf unserem Rücken – und uns hinauswerfen.

Die UNRWA hat sichergestellt, dass ihre Probleme niemals enden, indem sie fortgesetztes Leid garantiert und die Aufmerksamkeit der jüngeren Generationen darauf fokussiert, dass sie immer noch in Lagern leben. Milliarden Dollar an UNO-Geldern sind über die Jahre hinweg dazu verwendet worden sicherzustellen, dass das Leben in den Lagern bleibt, wie es ist, statt sie umzusiedeln oder die Lager zu schließen.

Daher wundert es nicht, dass Zakarai al-Agha, der im Exekutivkomitee der Palästinensischen Befreiungsorganisation sitzt und ein ranghoher Beamter des UNHCR ist, den israelischen Medien sagte, der Entzug der Finanzierung der UNRWA würde „für die Palästinenser eine rote Linie überschreiten“. Es überrascht ebenfalls kaum, dass die Palästinenser die arabischen aufgefordert haben Druck auf Washington auszuüben.

Ohne das Affentheater namens UNRWA würden die Palästinenser es extrem schwierig finden sich als Flüchtlinge zu definieren. Ohne Flüchtlinge zu sein würden ihre Führer nicht in der Lage sein ihre „Rückkehr“ in israelische Städte zu fordern.

Poster: Echte und nicht echte Flüchtlinge

gefunden bei Elder of Ziyon und eingedeutscht:

Es gibt weltweit nur eine bestimmte Summe an Hilfsgeldern. Und ein enormer Anteil geht an Palästinenser, die sie nicht brauchen.
(Manche Palästinenser schon – und die UNRWA ist nicht der geeignete Weg ihnen zu helfen.)