Die Peinlichkeit UNRWA, in ihren eigenen Zahlen

First One Through, 19. November 2021

UNRWA, die umstrittene UNO-Organisation, die einzig den Nachkommen palästinensischer Flüchtlinge und anderer lokaler Menschen gewidmet ist, veranstaltete einen zweitätigen Spenden-Appell, der am 16. November 2021 begann. Angeführt von den Regierungen Jordaniens und Schwedens, wurden Länder rund um die Welt gebeten einer befristeten Organisation Geld zu spenden, die 1949 gegründet wurde.

Eine Untersuchung der statistischen Daten von UNRWA vom 31. Dezember 2020 würde die Spender flüchten lassen.

UNRWA-Klientel

Nach Angaben der UNRWA versorgte sie 5,7 Millionen Flüchtlinge und 685.000 andere Menschen (hauptsächlich Arme und Personen, die mit Nachkommen von Flüchtlingen verheiratet sind) in fünf Operationsgebieten. Das bedeutet, dass 10,7% der UNRWA-Mündel keine Flüchtlinge sind, nicht einmal, wenn man der übertriebenen Definition folgt, die UNRWA verwendet. In der Westbank sind die Zahlen noch höher, dort sind 19,5% der UNRWA-Mündel „andere“. Viele dieser Zusatz-Klienten sind arme Araber in Jerusalem, wie im Kleingedruckten des UNRWA-Berichts zu erkennen ist.

UNRWA fügte Dienste für tausende arme Araber in den östlichen Teilen Jerusalems hinzu, was in der Westbank zu in aufgeblähten 19,5% UNRWA-Mündeln als „andere“ führt, während das im Gazastreifen nur 10,2% sind.

Als Beweis für die Verfälschung in der Westbank gibt es dort sehr wenige Schüler im Verhältnis zur Bevölkerung, besonders im Vergleich mit dem Gazastreifen. Während der Prozentsatz der Bevölkerung unter 14 Jahren in beiden Bereichen mit 35,3% in der Westbank und 42,5% im Gazastreifen sehr hoch ist (und 17,4% bzw. 18,0% für die 15- bis 24-jährigen), gehen nur 4,2% der UNRWA-Mündel in der Westbank in UNRWA-Schulen, während es im Gazastreifen 17,5% sind – das Vierfache! Der Grund dafür lautet, dass Kinder in der Westbank viel mehr Möglichkeiten haben und es vorziehen sich von UNRWA-Schulen fernzuhalten.

UNRWA versorgt 287.000 Schüler im Gazastreifen, aber nur 46.000 in der Westbank. Die Jugend in der Westbank zieht es vor nicht von UNRWA betriebene Schulen zu besuchen, weil sie die Wahl haben, während es im Gazastreifen nur Auswahlmöglichkeiten gibt.

Obwohl die UNRWA-Schulen in der Westbank nicht beliebt sind, stellt die Organisation weiter Lehrer ein. Das Verhältnis Schüler zu Lehrer betrug 20, in scharfem Kontrast zu dem von 30 Schülern pro Lehrer im Gazastreifen.

Die US-Botschafterin bei der UNO könnte Teil des Witzes sein, da sie während ihres Besuchs an einer UNO-Schule am 17. November twitterte: „Heute traf ich mich mit Pädagogen und Schülern der Jalazone-UNRWA-Mädchenschule in Ramallah. Ich war von ihren Geschichten und Zukunftsträumen inspiriert und ich sprach mit UNRWA-Vertretern darüber, wie man ihre Arbeit stärken, effizienter und rechenschaftspflichtiger machen kann.“

Schritte der UNRWA nach Jerusalem und Stationen zur Staatenlosigkeit

Zum 1. Januar 2012 begann UNRWA die Kategorie „andere“ erstmals herauszulösen. Das war auch das letzte Jahr, in dem der jährliche Bericht aus dem Gazastreifen veröffentlicht wurde. Mit Beginn des folgenden Jahres – einem Jahr, das erlebte, wie die Demokratische Partei der USA auf ihrem nationalen Wahlparteitag brüllte, sie würde Jerusalem nicht länger als Hauptstadt Israels betrachten – begann sie ihren Bericht in Jerusalem zu veröffentlichen, wie am Fuß des Berichts vermerkt wurde.

Im Verlauf der neun Jahre seit Beginn der Ausweisung der Kategorie „andere“ nahm die Zahl der Flüchtlinge in der Westbank von 727.471 auf 871.537 zu, ein Wachstum von 20%, während die anderen Bereiche mit 147.156 auf 211.116 einen Sprung von 43% hatten – mehr als das Doppelte. Die Situation war in Jordanien noch dramatischer; dort nahm die UNRWA-Flüchtlingsbevölkerung um 17% zu, während die Kategorie „andere“ sage und schreibe 130% Wachstum erlebte. Es ist nicht schwer zu spekulieren, dass Menschen heirateten, um die kostenlose Dienste der UNRWA zu bekommen und die fette Organisation konnte Bargeld und Dienstleistungen an Flüchtlinge leiten, die in Wirklichkeit vor dem syrischen Bürgerkrieg fliehend nach Jordanien fluteten.

Tatsächlich hatte die Mehrheit der UNRWA-Klientel aus der Zeit der Gründung der Organisation bis 1988 die jordanische Staatsbürgerschaft. Jordanien annektierte 1950 illegal, was heute allgemein die „Westbank“ genannt wird und gab allen dortigen Arabern die Staatsbürgerschaft. Viele Araber zogen bis 1967 zwischen Jordanien und der Westbank hin und her (die beide Teil des ursprünglichen Mandats Palästina waren); dann wurde es schwerer das zu tun, nachdem Jordanien (und die Westbanker) Israel angriffen und die Region verloren. Jordanien gab diesen Arabern weiter die jordanische Staatsbürgerschaft, bis sie sie ihnen im Juli 1988 abrupt entzog, was diese Araber staatenlos machte.

Insgesamt 55,5% der UNRWA-Mündel wären immer noch Jordanien, hätte der König ihnen nicht die Staatsbürgerschaft entzogen.

Personal

Im Jahr 2000 beschäftigte die UNRWA 22.447 Personen, um eine Bevölkerung von 3.806.055 zu versorgen – ein Verhältnis von 170 registrierten Personen pro Mitarbeiter. Ende 2020 war der Personalstand aufgrund der Kürzungen der Administration Trump gegenüber den Vorjahren zurückgegangen, insgesamt aber von 28.563 Mitarbeitern für 6.388.887 Menschen höher – auf einen Mitarbeiter für 224 Menschen. Im Vergleich dazu musste der UNHCR, die weltweite Flüchtlingsagentur der UNO, 76,7 Millionen Menschen versorgen, die vor Kriegen in weite Entfernung ihrer Heimat flohen, was brandneue Unterkünfte und Schulen erforderte und das Ganze mit Personal von 17.300 oder einem Mitarbeiter für 4.433 echte Flüchtlinge.

UNRWA hat in exakt derselben Gegend mit genau denselben Menschen gearbeitet, die seit Jahrzehnten genau dieselbe Sprache sprechen, hat aber immer noch Personal, das das zwanzigfache Verhältnis gegenüber dem der UNHCR hat, die echte Flüchtlinge handhaben muss, die quer durch die Welt fliehen und alles neu brauchen.

Zusammenfassung

UNRWA ist extrem überbesetzt, besonders im Verhältnis zur globalen Flüchtlingsorganisation, die wirklich Ressourcen benötigt. Sie hat ihren Auftrag aufgeblasen, indem sie fast 11% neue Leute auf ihre Liste setzte und ihr Zentrum in die umkämpfte Stadt Jerusalem verlegte und begann die armen Araber Ostjerusalems zu versorgen, was die Organisation noch mehr politisierte. Darüber hinaus hat die UNRWA, in Begrifflichkeiten der Kompetenz ausgedrückt, gezeigt, dass sie nicht in der Lage ist ihre Schulen für Schüler attraktiv zu machen.

Man muss sich keine Nachrichten und Kommentare darüber ansehen, dass die UNRWA Antisemitismus unterstützt, Terroristen Unterschlupft gibt und sie beschäftigt, den Begriff „Flüchtling“ umdefiniert, ihren Auftrag ausweitet und zu hören, dass Araber sich aus dem UNRWA-Register löschen, um zu erkennen, wie katastrophal sie ist. Die eigenen Zahlen dieser Organisation machen deutlich, dass sie unfähig ist und dass es höchste Zeit ist sie aufzulösen.

UNRWA – das Schlimmste, was den Palästinensern je passiert ist

Itamar Marcus, Palestinian Media Watch, 14. November 2021

Geberländer werden sich am Dienstag in Brüssel treffen; sie hoffen $800 Millionen für die United Nations Relief and Works Agency for Palestinian Refugees (UNRWA) zu sammeln, um palästinensische Flüchtlingslager zu betreiben. Aber ist UNRWA zu finanzieren eine weise Investition der Geberländer? Und noch wichtiger: Ist die UNRWA zu finanzieren gut für die Palästinenser?

Es hat eine Menge negativer Nachrichten über die UNRWA gegeben. Die Vereinten Nationen und andere fordern, dass UNRWA ihre Schulbücher in Ordnung bringt und garantiert, dass UNRWA-Schulen nicht weiter Terrortunnel verstecken. Natürlich sind diese Forderungen berechtigt.

Was aber nicht angesprochen wird: Selbst wenn UNRWA all diese Probleme in Ordnung bringen würde, bliebe sie möglicherweise immer noch die am stärksten die Menschenrechte missbrauchende Institution, die von der internationalen Gemeinschaft finanziert wird.

Dieses Jahr haben die USA der UNRWA bereits $318 Millionen gegeben und vor der Administration  Trump waren die USA der größte Geldgeber der UNRWA. Während der acht Jahre der Administration Obama z.B. gaben die USA UNRWA mehr als $2 Milliarden. Was bekamen die USA im Gegenzug für ihre Investitionen?

Nach Angaben von UNRWA nahm die Zahl der Flüchtlinge während der Obama-Jahre von 4,6 Millionen auf 5,3 Millionen zu – ein Anstieg von 700.000 Flüchtlingen. Die $2 Milliarden-Investition durch die USA rehabilitierte nicht einen einzigen Flüchtling. Stattdessen bekam sie $2.857 für jeden neuen Flüchtling. Addiert man die vielen Milliarden hinzu, die von anderen Ländern beigetragen wurden, dann handelt es sich um eine enorme Verschwendung. Zusätzlich hat das UNRWA-Budget seit Obamas erstem Jahr von $545 Millionen auf $806 Millionen zugenommen. UNRWA ist ein Hort der Zunahme von Flüchtlingen und ein Fass ohne Boden für internationale Gelder. Das fundamentale Problem der UNRWA ist – die UNRWA selbst.

Betrachtet man die Geschichte der UNRWA, so zeigt dies noch deutlicher. UNRWA wurde 1949 gegründet, als schätzungsweise 726.000 Araber (nach Angaben von UNO-Zahlen), die während des israelischen Unabhängigkeitskriegs heimatlos geworden waren, unter die Obhut der UNRWA gestellt wurden. Deren Zahl ist bis heute auf unglaubliche 5.700.000 in 58 Lagern gestiegen. Mit der Ablehnung die ursprünglichen Flüchtlinge neu anzusiedeln, machte UNRWA aus einem begrenzten Problem gewollt eine dauerhafte Not, sowohl für die eigentlichen Flüchtlinge als auch die 5,5 Millionen Menschen, die als Flüchtlinge geboren wurden. Möglicherweise war das Schlimmste, was den Palästinensern jemals passierte die Gründung der UNRWA. UNRWA ist die wahre palästinensische Nakba (Katastrophe).

Es hätte nicht so sein müssen. Ein paar Monate nach der Gründung der UNRWA wurde das UNO-Hochkommissariat für Flüchtlinge (UNHCR) eröffnet, um allen anderen Flüchtlingen zu helfen. UNHCR beschreibt seinen Erfolg: „Zu unseren Lebzeiten (seit 1950) haben wir mehr als 50 Millionen Flüchtlingen geholfen!“ Der Kontrast ist seltsam. UNHCR hat in demselben Zeitraum Millionen Flüchtlinge neu angesiedelt, in dem UNRWA nicht einen einzigen umsiedelte, sondern Millionen Kindern den Flüchtlingsstatus aufdrückte, von denen einige schon vor 72 Jahren geboren wurden. Jedes Kind hat das Recht in Freiheit geboren zu werden, aber UNRWA hat dieses Menschenrecht mehr als fünf Millionen Male mit Füßen getreten. UNRWA zu finanzieren ist nicht nur eine Verschwendung internationaler Ressourcen, sondern die Finanzierung einer Organisation, die ein fundamentaler Menschenrechtsverletzer ist.

In einem schockierenden Eingeständnis der politischen Agenda hinter UNRWA sagte PA-Sozialentwicklungsminister Ahmed Majdalani vor kurzem dem UNRWA-Generalkommissar Philippe Lazzarini in einem Online-Artikel in Al-Quds am 27. Oktober, wie die PA UNRWA sieht: „Majdalani betonte die Notwendigkeit UNRWA nicht als Institution zu beschützen, die Dienste für Flüchtlinge bietet, sondern vielmehr als politisches Symbol der Rückkehrrechts der Flüchtlinge ist“, heißt es in dem Artikel.

UNRWA soll den Flüchtlingen nicht helfen, sondern sie als Flüchtlinge bewahren, die den Zielen der PA dienen. Die Welt erlebte während des syrischen Bürgerkriegs ein tragisches Beispiel für die Ideologie der PA. Palästinenser in Flüchtlingslagern wurden getötet und Israel bot ihnen an sie in PA-Gebiete zu lassen, unter der Voraussetzung, dass sie von der UNO-Flüchtlingsliste genommen werden. Schockierenderweise lehnte Mahmud Abbas ab. Die PA zog es vor, dass sie lieber als Flüchtlinge getötet werden, statt dass sie als freie Menschen in den PA-Gebieten leben. Es wird geschätzt, dass bis zu 4.000 Lager-Bewohner während der Kämpfe getötet wurden.

Als oberste internationale Priorität muss etwas unternommen werden, um die 5,7 Millionen Opfer der UNRWA zu retten und es gibt eine Lösung. Die UNRWA-Infrastruktur muss dichtgemacht und die Verwaltung all ihrer Lager muss an den UNHCR übertragen werden – ohne die Diktate der PA. UNHCR wird mit der Lösung des Problems beauftragt, ganz anders als die UNRWA, deren Aufgabe es gewesen ist das Problem zu verewigen. UNHCR wird mit dem Auftrag in den Libanon, nach Syrien, Jordanien und in die PA-Gebiete gehen den Flüchtlingen die Ketten zu nehmen und ihnen Freiheit zu geben.

Der UNHCR wird seine Milliarden Dollar dazu verwenden sie auszubilden, Arbeitsplätze zu schaffen und ihnen Heime in Ländern zu geben, in denen sie geboren wurden und ihr gesamtes Leben verbrachten, wo ihnen volle Staatsbürgerschaft gewährt werden muss. Länder, die es ablehnen ihre arabischen Geschwister anzusiedeln, müssen von der internationalen Gemeinschaft geächtet werden, bis sie einwilligen. Statt jedes Jahr weitere 100.000 neue Flüchtlinge in Ketten zu legen, können hunderttausende, am Ende Millionen jedes Jahr neu angesiedelt werden, bis alle diese politischen Flüchtlinge befreit sind.

UNRWA passt als „politisches Symbol“ der PA nicht in die Werte der Welt und dient nicht den Interessen derer, die in den Gefängnissen der UNRWA leiden. UNRWA aufzulösen und den UNHCR diese Menschen in Ketten umsiedeln zu lassen ist ein Gebot der Menschenrechte. Wenn die internationale Gemeinschaft UNRWA erlaubt weiterzumachen, dann wird es bis 2030 sieben Millionen Flüchtlinge geben und bis 2050 vermutlich 10 Millionen oder mehr. Jeden Tag werden in den 58 Gefängnissen der UNRWA 274 weitere Kinder geboren. Jedes Jahr wird weiteren 100.000 Kindern die Freiheit verweigert. Es ist unmoralisch der UNRWA zu erlauben noch einen einzigen weiteren Tag zu existieren.

Die Palästinenser sagen, sie betrachten die UNRWA als Mittel Israel zu vernichten, nicht als Hilfsorganisation (UNRWA widerspricht nicht)

Elder of Zion, 28. Oktober 2021

Al-Quds berichtet über das Treffen eines ranghohen Palästinenservertreters mit dem Leiter der UNRWA gestern in Ramallah.

Ahmed Majdalani ist Mitglied des Exekutivkomitees der PLO und Generalsekretär der Palästinensischen Volkskampffront. Er traf sich mit UNRWA-Generalkommissar Philip Lazzarini, angeblich um die Bemühungen der UNRWA zu unterstützen mehr Spender zu gewinnen, damit die Organisation weiterarbeiten kann.

Aber Majdalani ist egal, dass die UNRWA Leuten hilft, die sie als „Flüchtlinge“ bezeichnet. Für ihn – wie für alle Palästinenserführer – dient sie einem ganz anderen Zweck: der Hilfe bei der Vernichtung des jüdischen Staats.

Nach Angaben des Artikels sagte er Lazzarini, dass er UNWRA nicht als Institution unterstützt, die palästinensischen Flüchtlingen Dienstleistungen bietet, sondern weil sie eine politische Basis für das „Rückkehrrecht“ repräsentiert: Millionen Palästinenser, die Israel fluten und aus ihm einen weiteren arabischen Staat machen sollen.

Um zu helfen das zu erreichen, sagte Majdalani, sei er dagegen, dass die USA darauf bestehen, dass die UNRWA lehrt, Israel habe das Recht zu existieren und dass sie keine Aufstachelung lehren soll. Er ist heftig gegen die Vereinbarung der UNRWA mit den USA, über die Objektivität als Vorbedingung für Gelder sichergestellt werden soll; dazu sagte er: „Wir betrachten diese Vereinbarung als riskant, sie zielt gegen und bedroht die Flüchtlingsfrage, um diese zu untergraben und aufzulösen. Sie definiert zudem Flüchtlinge um und das wird als für uns in der Palästinensischen Befreiungsorganisation gefährlich betrachtet.“

Er spricht nicht nur für sich selbst, sondern für die ganze PLO.

UNRWA gibt vor eine unpolitische, objektive Organisation zu sein, aber natürlich ist sie das nicht. Sie sagt, es müsse sie geben, bis es eine Lösung für die „Flüchtlingsfrage“ gibt; und da die Palästinenser keine Lösung akzeptieren, mit der Israel nicht vernichtet wird, stimmt die UNRWA Majdalani und der PLO im Wesentlichen zu.

Bei dem Treffen sagte Lazzarini offensichtlich kein Wort gegen Majdalanis Darstellung der Organisation; stattdessen lobte er Majdalani für dessen Worte zur Unterstützung der Ziele der UNRWA weitere Gelder zu bekommen.

Sein Schweigen ist Zustimmung. UNWRA wird das nicht laut sagen, aber auch sie betrachtet sich selbst als entscheidendes Mittel bei der etwaigen Vernichtung Israels.

Unschuldige Opfer oder Terrorunterstützer: Wissen die EU und die UNO, dass sie Stipendien für die Kinder von Terroristen unterstützen?

Maurice Hirsch, Palestinian Media Watch, 8. Oktober 2021

Ein Werbeflugblatt für einen Kurs einer international finanzierten palästinensischen NGO zeigt, wie die palästinensische Autonomiebehörde und die palästinensischen NGOs internationale Geldgeber missbrauchen, indem sie sie dazu übertölpeln, vordergründig Würdiges zu finanzieren, womit aber gleichzeitig Terror unterstützen.

Palestinian Media Watch befürwortet zwar, dass die Europäische Union und die UNO Ausbildungskurse für Palästinenser finanzieren, aber es entsteht das Problem, dass sie mit Kursen, die volle Stipendien für die Kinder von inhaftierten und toten Terroristen anbieten, Terroristen für deren Verbrechen belohnen.

Ein neues Flugblatt, das der stellvertretende Sekretär des Zentralkomitees der Fatah Sabri Saidam, ehemaliger Bildungsminister und Berater für Kommunikations- und  Informationstechnologie des PA-Vorsitzenden Mahmud Abbas, postete, wirbt für das Programm einer digitalen Akademie für wissenschaftliche Innovation (DASI), das von der palästinensischen NGO Al-Nayzak betrieben wird.

Nach Angaben des Flugblattes können zwar Kinder von normalen, gesetzestreuen palästinensischen Familien Anspruch einen Preisnachlass von bis zu 65% erhalten, aber Kinder von „Märtyrern und Gefangenen“ haben Anspruch auf ein volles Stipendium. Mit anderen Worten: Kinder von Terroristen und Mördern – seien sie inhaftiert, freigelassen oder tot (sogenannte „Märtyrer“) – werden belohnt und können kostenfrei studieren.

Text des Bildes: „Beeile dich, registriere dich unter folgendem Link:

Dasi.ps/register“

Mit der Möglichkeit ein volles Stipendium für die Kinder von Märtyrern und Gefängnissen zu erhalten.

Und ein Nachlass von bis zu 65% für den Rest der Empfänger.“

[Facebook-Seite des stellvertretenden Sekretärs des Fatah-Zentralkomitees Sabri Saidam, 18. September 2021]

Das bedeutet, dass Safa, die Tochter von Abdallah Bargouhti, einem inhaftierten palästinensischen Terroristen, der wegen der Ermordung von 67 Menschen bei zahlreichen Terroranschlägen, und die Kinder von Marwan Barghouti, seinerseits wegen seiner Rolle bei der Ermordung von 5 Menschen, schlicht deshalb Anspruch auf Sonderprivilegien haben, weil ihre Väter Massenmörder sind. Wenn du das Kind von Marwan Al-Qawasmi oder Amer Abu Aischeh bist – den zwei Terroristen, die 2014 drei israelische Teenager entführten und ermordeten und die die dann während Israels Versuch sie zu verhaften selbst getötet wurden – dann würdest du ebenfalls Sonderprivilegien erhalten.

Um es prägnant auszudrücken: Es lohnt sich das Kind eines Terroristen zu sein.

Während allgemein bekannt ist, dass die PA jedes Jahr hunderte Millionen von Schekeln/Dollar/Euros für Gehälter, Zuschüsse und die Familien toter Terroristen ausgibt, ist weniger bekannt, dass die EU und die UNO an der Bereitstellung dieser Leistungen beteiligt sind.

Der von Abbas-Berater Saidam beworbene Kurs wird von der palästinensischen NGO Al-Nayzak durchgeführt. Die Internetseite von Al-Nayzak zeigt stolz, dass zu ihren Geldgebern die UNICEF (die UNO-Organisation, die dafür zuständig ist humanitäre und Entwicklungshilfe für Kinder weltweit zur Verfügung zu stellen), UNRWA (die UNO-Organisation, die einzig den palästinensischen Flüchtlingen gewidmet ist), UNOPS (die UNO-Organisation, die sich der Umsetzung von Projekten des UNO-Systems für internationale Finanzinstitutionen, Regierungen und anderer Partner weltweit widmet), UNDP (das UNO-Entwicklungsprogramm, das technische und Investitions-Kooperation fördert, um Menschen zu helfen sich ein besseres Leben aufzubauen), die EU und andere gehören.

Al-Nayzak identifiziert sich selbst als „palästinensische gemeinnützige Organisation“, die Zentren in „Jerusalem, Ramallah, Gaza, Hebron und Nablus“ hat, ist aber tatsächlich bei der NGO-Registratur in Israel angemeldet.

Diese Wirklichkeit wirft die Frage auf: Sind die UNO und die EU unschuldige und unwissende Opfer der PA und der palästinensischen NGO oder wissen sie, dass ihr Geld verwendet wird, um die Kinder von Terroristen zu begünstigen und damit, wenn auch indirekt, zu helfen den palästinensischen Terror gegen Israel und Israelis zu fördern, dazu anzuspornen und ihn zu belohnen?

2017 enthüllte PMW, dass die palästinensische NGO „Women’s Affairs Technical Committee“ (WTAC – Technisches Komitee für Frauenfragen) ein Jugendzentrum für Frauen nach Dalal Mughrabi benannt hatte, die terroristische Mörderin, die den tödlichsten Anschlag in der Geschichte Israels angeführt hatte; das Gebäude des Zentrums war eine gemeinsame Initiative der NGO, der PA, der UNO und der norwegischen Regierung.

Am Tag der Veröffentlichung des PMW-Berichts forderte die norwegische Regierung ihr Geld zurück und nur Tage später verurteilte die UNO das Tun der NGO.

Da die UNO-Gelder bereits von palästinensischen NGOs missbraucht worden sind, sollte man annehmen, dass die UNO seitdem strenge Vorbehalte für Gelder eingeführt hat, um zu verhindern, dass UNO-Fonds wieder von NGOs zum Zwecke der Förderung oder Verklärung von Terror und Terroristen missbraucht werden.

Mit Beginn des Finanzjahrs 2020 fügte die EU eine grundlegende Antiterror-Vorbedingung für all ihre externe NGO-Finanzierung ein. Um Anspruch auf Gelder zu haben, müssen die Nutznießer von Zuschüssen jetzt sicherstellen, dass EU-Gelder nicht über sie an von der EU als Terrororganisationen eingestufte Gruppen gehen.

Nach der Einführung dieser Vorkehrung berichtete PMW, dass mindestens eine palästinensische NGO, nämlich DCI-Palestine – eine Organisation, mit dokumentierten Verbindungen zur Volksfront zur Befreiung Palästinas (PFLP), die internationale als Terrororganisation eingestuft wird – seitdem die Terrorbekämpfungs-Bedingungen der EU zurückwies und auf die EU-Hilfe verzichtet.

Vor der Veröffentlichung dieses Berichts schrieb PMW an den UNO-Generalsekretär, das Büro des UNO-Sonderkoordinators für den Frieden im Nahen Osten, UNICEF, UNRWA, UNOPS, UNDP und die EU und fragte, warum diese eine palästinensische NGO unterstützen, die zu Terror anstachelt, dafür wirbt und ihn belohnt. Keiner von ihnen entschied sich zu antworten.

Da sie nicht auf unsere private Korrespondenz reagierten, ruft PMW die betreffenden UNO-Organisationen und die EU öffentlich auf die Verwendung ihrer Gelder für Sonderprivilegien für die Kinder von Terroristen zu verurteilen. Kinder sind zwar unschuldig und sollten nicht für den Terror ihrer Eltern bestraft werden, aber internationale Gremien sollten keine Botschaft an die palästinensische Gesellschaft schicken, dass Kinder von Terroristen eine Vorzugsbehandlung gegenüber anderen Kindern verdienen, insbesondere deshalb, weil ihre Eltern Terroristen waren. PMW fordert die UNO und die EU überdies auf sofort alle Spenden an die palästinensische NGO Al-Nayzak einzustellen.

Der Krieg der UNRWA gegen Israel (Teil 3)

Andrew Harrod, Jihad Watch, 24. August 2021

Die United Nations Relief and Works Agency for Palestine Refugees in the Near East (UNRWA) hat „das Leid der Flüchtlinge in ein politisches Werkzeug“ zur Vernichtung Israels gekehrt, hielt David Bedein, Direktor des Center for Near East Policy Research (CNEPR) 2014 fest. Sein Buch Roadblock to Peace: How the UNO Perpetuates the Arab-Israeli Conflict – UNRWA Policies Reconsidered ist für das Verständnis der grausamen Ausnutzung des Humanität um Krieg gegen Israel zu führen unverzichtbar.

Wie bereits erörtert sind mehr als 5 Millionen palästinensische „Flüchtlings“-Nachkommen von Arabern, die ihre Heime in dem, was Israel wurde, im Unabhängigkeitskrieg von 1948/49 verloren, Mündel der UNRWA. Diese aufgeblähte Organisation existiert einzigartig außerhalb des UNO-Hochkommissars für Flüchtlinge (UNHCR), der sich um alle anderen Flüchtlinge weltweit kümmert. UNRWA hat zudem einzig ein „Rückkehrrecht“ ins moderne Israel als dauerhafte Lösung für palästinensische „Flüchtlinge“ betont.

Sie „sind die einzigen in der Welt, die ihren Status als Flüchtlinge über vier Generationen hinweg beibehalten haben; und ihre Not ist als Waffe gegen Israel benutzt worden“, schrieb Bedein. Jeder Zustrom durch ein „Rückkehrrecht“ würde Israel demografisch überschwemmen. Daher „versteht Israel ‚Rückkehr‘ als Codewort für Vernichtung, etwas, das der jüdische Staat niemals zulassen wird“, fügte er hinzu.

Bedein zitierte dazu den ägyptischen Außenminister Muhammad Saleh Ed-Din. Der schrieb 1949: „Mit der Forderung nach Rückführung der Flüchtlinge nach Palästina beabsichtigen die Araber als Herren in die Heimat zurückzukehren“ und „den Staat Israel auslöschen“. Wie Bedein überprüfte,

wurde das „Rückkehrrecht“ oft in arabischen Foren im breiteren Kontext der Diskussion über Israels Auflösung erwähnt. In den Augen von Israelis verrät daher das anhaltende Beharren auf dem „Rückkehrrecht“ durch alle arabischen Seiten den Wunsch dieser Seiten Israel von der Landkarte zu wischen.

„Tragischerweise bietet die Betonung des „Rückkehrrechts“ seitens der UNRWA den Palästinensern eine Begründung für ihren Krieg gegen Israel“, stellt Bedein fest und entsprechend „fungieren die UNRWA-Lager schlechthin als proterroristisches Umfeld.“ Terroraktivitäten in UNRWA-Flüchtlingslagern sind ausgiebig von Beobachtern wie dem israelischen Geheimdienst Shin Bet dokumentiert worden, schrieb er. Der Shin Bet hat „dokumentiert, wie UNRWA-Schulen zur Lagerung von Munition sowie auch als Versteck für Terroristen benutzt werden“, während UNRWA-Fahrzeuge und Krankenwagen auch Terroristen und Munition transportieren.

Bedein fasst zusammen:

UNRWA-Flüchtlingslager sind zu Zentren paramilitärischer Aktivitäten geworden. In UNRWA-Lagern werden Terroristen von klein auf aufgezogen und dann rekrutiert, trainiert und losgeschickt, während Waffen gefertigt werden und UNRWA-Einrichtungen als Versteck für Terroristen und Waffen genutzt werden.

UNRWAs Ausbrütung von Terrorismus überrascht nicht, stellte Bedein fest, denn „UNRWA unternimmt keinen Versuch zu ermitteln, ob ihre Leistungsempfänger Terrorverbindungen haben.“ „UNRWA führt aus Prinzip keine Sicherheitsuntersuchungen oder Hintergrundchecks durch, wenn sie Mitarbeiter in der Westbank und dem Gazastreifen anwerben“, schreibt er, ein Gegensatz zu UNRWA-Operationen andernorts. „In Jordanien, Syrien und dem Libanon finden Überprüfungen von Bewerbern für UNRWA-Mitarbeiterposten statt.“

Umfangreiche Infiltration der Hamas in die UNRWA führte schon zu amerikanischen Forderungen, UNRWA müsse auf Terroristen überprüfen, aber UNRWA stimmte nur zu „terroristische Verbindungen zu Al-Qaida und den Taliban zu überprüfen“, vermerkte Bedein. „Erstaunlicherweise gehören zum Terror-Überprüfungsprozess nicht Hamas und Hisbollah“ oder sonstige Terrororganisationen, die Israel bedrohen, „genau die Terrorgruppen, die im Umfeld der UNRWA agieren“, staunte er. Während amerikanisches Recht fordert, dass amerikanische Hilfe an die UNRWA nicht Terroristen zugute kommt, lautete die Politik der UNRWA „Frag‘ nichts, sag‘ nichts.“

„Die überwältigende Oberhand der mit der Hamas verbundenen Personen innerhalb des Bestands an von der UNRWA angeheuerten Lehrern ist besonders störend“, hob Bedein hervor. „Zum Beispiel war Hamas-Führer Scheik Ahmed Yassin, bevor Israel ihn 2004 tötete, UNRWA-Lehrer gewesen. Seine Beerdigung fand in einer UNRWA-Jungenschule im Flüchtlingslager Balata in Nablus statt, wo vermummte Hamas-Terroristen Attrappen von Qassam-Raketen der Hamas mitführten und „Märtyrer“-Familien Geschenke brachten. Genauso waren viele Mitglieder des militärischen Arms der Hamas, den al-Qassam-Brigaden, früher in UNRWA-Schulen in der Jugendbewegung der Hamas, al-Kutla al-Islamiya, aktiv.

„Mehr als die Hälfte des allgemeinen Budgets der UNRWA ist der Bildung gewidmet“, hielt Biden fest, aber UNRWAs PA-Schulbücher haben kaum eine erbauliche Wirkung. In ihnen wird Israel als „in seinem Wesen übel“ dargestellt, merkte er an, was in der Folge von einer CNEPR-Studie genauer dargelegt wurde, die vom Israeli Arnon Groiss mit geschrieben wurde. Er stellte diesem Autor gegenüber in einem Interview am 21. März 2016 und auf einem Briefing des CNEPR auf dem Capitol Hill am folgenden Tag fest, dass diese Schulbücher „gewalttätige Rückkehr zum Jihad“ als Antwort der palästinensischen „Flüchtlinge“ darstellen. „Diese in UNRWA-Schulen eingesetzten Schulbücher erörtern nie irgendeine andere mögliche Lösung für das palästinensische Flüchtlingsproblem“, schrieb Bedein bereits 2014.

Solch bösartiger Hass weist die üblichen Unwahrheiten über die Resolution 194 der UNO-Vollversammlung vom 11. Dezember 1948 als Rechtsbasis für das palästinensische „Rückkehrrecht“ zurück. Die Resolution legt als Bedingung für jegliche Rückkehr von Arabern in ihre früheren Heime in Israel fest, dass diese Flüchtlinge „in Frieden“ mit ihren Nachbarn leben. „Wie festgestellt werden könnte, dass die palästinensischen Flüchtlinge wahrhaftig mit ihren Nachbarn „in Frieden leben“ wollen, ist nie angesprochen worden“, hielt Bedein fest. Heute „gibt es keine Belege dafür, dass die palästinensische Flüchtlingsbevölkerung friedliche Absichten hat; diese Absicht hatten sie von Anfang an nicht.“

Im Gegensatz zur UNRWA-Mythologie betrachtete Bedein den „historischen Zusammenhang“ der palästinensischen „Flüchtlinge“. Zuerst einmal wurde „wurde die Flüchtlingssituation als Ergebnis der Aggression gegen Israel und auf Drängen der arabischen Führer geschaffen und damit liegt sie nicht in der Verantwortung Israels.“ Zweitens wurden in den auf 1948 folgenden Jahren

mehr als 850.000 Juden aus arabischen Ländern aus ihren Heimen vertrieben, ohne von diesen arabischen Ländern entschädigt zu werden und ohne Hilfe der internationalen Gemeinschaft. Sie wurden von Israelis aufgenommen. Die Situation stellt praktisch einen Bevölkerungsaustausch dar.

Während die UNRWA „die Fortdauer des Elends der Flüchtlinge verfügt“, dient Israels Integration von Mizrahi-Juden Bedein als Modell dafür palästinensischen „Flüchtlingen“ zu helfen, die „von einem Friedensprozess ermutigt werden sollten, um ihr Leben weiterzuführen“. „Überall auf der Welt wird Neusansiedlung genutzt, um Flüchtlingen zu erlauben ihr Leben fortzusetzen“, erklärte er. Derweil hat die UNRWA den bei ihr registrierten Flüchtlingen einen Bärendienst erwiesen, denn sie hat sie ermutigt eine „Rückkehr“ in frühere Häuser zu erwarten, die es niemals geben wird.“

Im Gegensatz dazu brachte der UNHCR 2008 mehrere hundert palästinensische „Flüchtlinge“ aus dem Irak nach Chile, hielt Bedein fest. Sie waren 1948 in den Irak geflohen, wo der irakische Diktator Saddam Hussein ihr Gönner wurde. Nachdem die von den Amerikanern geführte Koalition ihn 2003 stürzte, fiel Hussein in Ungnade und Chile gab ihnen erfolgreich eine neue Heimat.

Bei dem CNEPR-Briefing auf dem Capitol Hill 2016 stimmte der palästinensische Menschenrechtsaktivist Bassam Eid, der selbst in einem UNRWA-Lager in Jerusalems Viertel Schuafat aufwuchs, Bedein zu. Eid führte eine Umfrage aus dem Jahr 2009 an, bei dem 70 Prozent der Diaspora-Palästinenser es vorzogen Entschädigung für materielle Verluste während der Flucht von 1948 einem „Rückkehrrecht“ zu erhalten. Er verurteilte die UNRWA dafür, dass sie „versucht mit Hilfe des Leides des palästinensischen Volks zu überleben“.

Angesichts der Bilanz der UNRWA erstaunt die Hilfe für sie durch die Steuerzahler der USA und westlicher Länder und muss beenden werden. UNRWA schürt Hass und Gewalt gegen Israel als Teil einer Langzeit-Strategie Israel mit Millionen „zurückkehrender“ Araber zu vernichten. Westliche Spender sollten aufhören diesen Jihad zu finanzieren, der die als Kanonenfutter verwendet, die in der Fürsorge er UNRWA stehen und Ressourcen umleiten, damit neues Leben jenseits des Konflikts mit Israel geschaffen werden kann.

UNRWAs Jihad gegen Israel (Teil 2)

Andrew Harrod, Jihad Watch, 22. August 2021

Die United Nations Relief and Works Agency for Palestine Refugees in the Near East (oder UNRWA) „wurde von Anfang an gefördert, um jegliche dauerhafte Lösung für die Not der vor Israels Unabhängigkeitskrieg von 1948 Geflohenen zu vermeiden“. So ist es vom Direktor des Center for Near East Policy Research (CNEPR) David Bedein in seinem bereits diskutierten, aufschlussreichen Buch Roadblock to Peace: How the UN Perpetuates the Arab-Israeli Conflict—UNRWA Policies Reconsidered dokumentiert.

Wie Bedein erklärte, hat die UNRWA die „arabische Flüchtlingskrise von 1948“ verursacht, damit diese „länger als jede andere Flüchtlingslage der Welt andauert“. Diese Langlebigkeit ist Ergebnis der UNRWA-Definition palästinensischer Flüchtlinge, die nicht nur diejenigen einschließt, die ihre Heime 1948/49 dort verloren, was Israel wurde, sondern auch die vielen Generationen ihrer Nachkommen. Gleichzeitig hat die UNRWA darauf bestanden, dass diese Gemeinschaft ihren Flüchtlingsstatus nur über ein „Rückkehrrecht“ nach dort beenden kann, was das moderne Israel ist.

Anders als die UNRWA, stellte Bedein fest, „erwähnt die UNO-Konvention zum Status von Flüchtlingen von 1951 keine Nachkommen“. Diese Konvention „entlässt also Personen aus dem Flüchtlingsstatus, die ‚eine neue Nationalität erworben haben‘“, fügte er hinzu. Während ein solcher Erwerb einer neuen Staatsbürgerschaft in der Regel den Flüchtlingsstatus beendet, sagt die Flüchtlingsdefinition der UNRWA nichts über eine neu erworbene Nationalität.

Derweil gibt es für ein palästinensisches Rückkehrrecht „in der Geschichte keinen juristischen Präzedenzfall und ist tatsächlich nie in anderen Fällen von Kriegsflüchtlingen des 20. Jahrhunderts, das eine Rekordzahl solcher Flüchtlinge erlebt hat, angewandt worden“, vermerkt Bedein. Befürworter dieses behaupteten Rechts berufen sich oft fälschlich auf die Resolution 194 der UNO-Vollversammlung vom 11. Dezember 1948. Gleichzeitig hatten die UNO-Vertreter aber „Sorge, dass eine internationale Garantie des ‚Rückkehrrechts‘ für Flüchtlinge auf die Millionen Deutschen angewendet werden könnte“, die nach dem Zweiten Weltkrieg ihre Heime in Osteuropa verloren.

Die UNRWA wich auch auf weitere Weisen von der Praxis des UNO-Hochkommissars für Flüchtlinge (UNHCR) ab, der für alle anderen Flüchtlinge der Welt zuständig ist. „Während es andere UNHCR-Organisationen gibt, die für die Nachkommen von Flüchtlingen zuständig sind, ist die UNRWA die einzige UNO-Flüchtlingsorganisation, die sogar für ein ‚Rückkehrrecht‘ wirbt“, beobachtet Bedein. Er merkt kritisch an: „UNHCR ist verpflichtet Flüchtlingen zu helfen ihr Leben so schnell wie möglich weiterführen zu können, was in der Mehrzahl der Fälle Umsiedlung bedeutet“. Aber „Flüchtlingen zu helfen, die Asyl und eine dauerharte Neuansiedlung entweder vor Ort oder an anderen Orten anstreben, ist genau das, was UNRWA nicht tun wird.“

Stattdessen hat UNRWA ihren registrierten „Flüchtlingen“ eine dauerhafte, revisionistische Identifikation mit behaupteten Heimen in Israel eingetrichtert. Eine CNEPR-Studie über PA-Schulbücher von 2017 hob dieses Phänomen hervor. Die Autoren fanden es „bemerkenswert, dass es in der zweiten und dritten Generation der Nachkommen der Flüchtlinge recht üblich ist sich mit den Wohnorten ihrer Vorväter zu identifizieren, obwohl sie selbst außerhalb davon geboren wurden“.

Solche Einstellungen sind kein Zufall, vermerkt Bedein. „Als Familien sich ursprünglich bei der UNRWA registrierten, wurde eine Karte ausgefüllt, die ihnen eine Registrierungsnummer zuwiesen, zu der ein fünfstelliger Code gehörte, der eine Herkunft im „Palästina vor 1948“ beinhaltete“, hält er fest. Zusätzlich wurden UNRWA-Flüchtlingslager anfangs entsprechend den Heimatdörfern eingerichtet. In den meisten Fällen kam es so, dass eine Mehrheit der Menschen, die aus einem bestimmten Dorf kam, zusammen in einem Lager lebte; Bereiche in dem Lager und sogar Straßen wurden nach Dörfern benannt. So wird heute von jedem in dem Lager, bis in die dritte und vierte Generation, erwartet genau zu wissen, woher er oder sie kam. Das Bewusstsein wird mit einer ganzen Reihe von Programmen ständig verstärkt.

Bedein tat solchen Atavismus als töricht ab, da diese palästinensischen „Flüchtlinge“ ein „‚Rückkehrrecht‘ in Häuser in arabischen Dörfern in Israel von vor 1948 beanspruchen, die es nicht mehr gibt“. Bei einer Podiumsdiskussion am 22. März 2016, das von ihm und dem CNEPR im Rayburn House Office Building auf dem Capitol Hill veranstaltet wurde, stimmte der palästinensische Menschenrechtsaktivist Bassam Eid dem zu. Als jemand, der in einem UNRWA-Lager im Jerusalemer Viertel Schuafat aufwuchs, hielt er fest, dass UNRWA die Palästinenser ermutigt symbolisch alte Schlüssel zu verlorenen Häusern zu behalten, die inzwischen jedoch fernsteuerte Systeme verwenden.

Trotzdem fördern die UNRWA und ihre Verbündeten „weiter Erwartungen des ‚Rückkehrrechts‘ bei den UNRWA-„Flüchtlingen“ und verpassen ihnen einen Schwebestatus“, erklärte Bedein. Im Libanon, Syrien und weiteren Orten „leben arabische Flüchtlinge und ihre Nachkommen in UNRWA-Einrichtungen in einen Zustand ausgesetzter Lebendigkeit – sie haben kein Gefühl der dauerhaften Einrichtung und haben mit wenigen Ausnahmen keine Staatsbürgerschaft“, hielt er fest. Die Palästinensische Befreiungsorganisation (PLO) erklärte in einer offiziellen Monografie:

Um das Flüchtlingsthema am Leben zu erhalten und Israel davon abzuhalten der Verantwortung für ihr Leid vermeiden, haben arabische Länder – mit der beachtenswerten Ausnahme von Jordanien – in der Regel versucht eine palästinensische Identität zu erhalten, indem der Status der Palästinenser als Flüchtlinge beibehalten wird.

Bedein verurteilte solche „unentschuldbare und unmenschliche“ Politik. Er hielt insbesondere fest, dass sie ständig das materielle Wohlergehen der Kunden der UNRWA behinderten. „Die Aufbesserung der Lebensbedingungen wird als negativer Prozess betrachtet, wenn sie den Wunsch von Teilen der Flüchtlinge mindert in ihre ursprünglichen Heime und Dörfer von 1948 zurückzugehen, die es nicht länger gibt“, schrieb er.

Bedein zitierte die Erfahrung israelischer Soldaten, die nach dem Sieg über ägyptische Truppen während des Sechstage-Krieges 1967 UNRWA-Lager im Gazastreifen betraten. Die Israelis „stellten fest, dass Ägypten keinen Strom oder fließendes Wassre in den Lagern gestattet hatten, während den Einwohnern von UNRWA-Lagern verboten war außerhalb der Lager zu arbeiten“, erklärte er. Diese Zustände änderten sich erst unter der folgenden israelischen „Besatzung“.

Eine ähnliche Lage entstand 1985, als israelische Behörden versuchten registrierte UNRWA-„Flüchtlinge“ in dauerhafte Unterkünfte zu verlegen, die mit Hilfe der Catholic Relief Agency gebaut worden waren. Die UNO stimmte gegen das Programm. Damit „standen 1.300 auf einem Hügel bei Nablus gebaute Häuser auch Jahrzehnte später immer noch leer“, hält Bedein fest.

Die 1994 gebildete palästinensische Autonomiebehörde (PA) ist der Führung der PLO zu UNRWAs Flüchtlingen gefolgt. Eine der ersten Erklärungen gegen die Beseitigung der UNRWA-Lager in den PA-Gebieten lautete, dass dies das „Rückkehrrecht“ der Palästinenser verletzen würde. Entsprechend bestätigte 2014 Baschar al-Masri, der geschäftsführende Direktor der neu entwickelten Stadt Rawabi,  gegenüber Bedein, dass UNRWA-Flüchtlinge nicht in diese moderne Modell-Stadt ziehen könnten.

UNRWAs erbärmliche Isolation seiner „Flüchtlinge“ offenbart, wie leer die Parole „Der Frieden beginnt hier“ ist, die einige Jahre nach 2010 eingeführt worden war. Stattdessen dient diese Bevölkerung als Bodensatz für Gewalt gegen Israel und bietet die Möglichkeit einer zukünftigen demografischen Vernichtung des jüdischen Staats Israel über einen „Krieg der Rückkehr“ an, was der letzte Artikel dieser Reihe untersuchen wird.