Sammlung zu Uri Avnery (3): 3 kurze Anmerkungen

Uri Avnery und seine Aktionen gegen Israel:

Hier noch ein Beispiel, wie Avnery der einzigen Demokratie des Nahen Ostens alles abspricht, was sie ausmacht; wie er die freie Presse Israels (die einzige solche im Nahen Osten) verunglimpft und über Tatsachen lügt; wie er die einzigen Armee der Welt, die bewusst zur Schonung von Zivilisten eigene Verluste in Kauf nimmt, als Terrorinstrument darstellt (Quelle: nai-Nachrichten, 23.05.2002; Hervorhebungen durch heplev):

Uri Avnery schadet Israel
Der israelische Linksextremist Uri Avnery bekräftigte in einem seiner jüngsten Interviews mit der saudischen Zeitung A-Sharq al-Awsat anti-israelische Stellungnahmen der arabischen Parteien. „Die israelischen Panzer rasen in die palästinensischen Dörfer hinein und zerstören die Häuser und Autos der armen Palästinenser. Die israelischen Soldaten schiessen wild um sich und töteten u.a. auch palästinensische Ärzte“, so Avnery, der aber nicht nur die Israelische Verteidigungsarmee für die Krisensituation verantwortlich machte, sondern auch die israelische Presse. Laut Avnery unterstützt die israelische Presse die Politik Israels und beschuldigt diese eine Zensur nach sowjetischem Muster zu führen. „Das ist typisch Uri, der ständig unseren Feinden hilft und unsere Stellung vor der Weltöffentlichkeit schwächt“, sagte uns der Knessetabgeordnete Eli Cohen.
Arutz-7, Email-Nachrichten vom 3.10.2002 im Bericht über die Gerichtsverhandlung gegen Marwan Barghouti

Während der Staatsanwalt dafür plädierte, dass Barghouti bis zum Ende des Verfahrens gegen ihn wegen vieler mörderischer Terroraktionen in Untersuchungshaft bleibt, schrie draußen [vor dem Gerichtsgebäude] mindestens einer der Demonstranaten – Gush Shaloms Uri Avnery – „Die Intifada wird gewinnen!“
Was nur einmal mehr zeigt, wie krank im Hirn dieser Mann ist. Er rechtfertigt alles, was palästinensische Terroristen tun und unterstützt selbst schlimmste Terrorführer.

Sammlung zu Uri Avnery (2): Brief an einen Piloten

von Uri Avnery, ArabNews.com, 27. August 2002 (Kommentare: heplev)

Ich habe das Interview Ihres Kommandeurs, Generalmajor Dan Halutz, gelesen und wie viele andere in Israel und außerhalb war ich geschockt.

Am 23. Juli warf einer Ihrer Kameraden (oder vielleicht Sie selbst?) eine 1000kg-Bombe auf ein Haus in einem eng besiedelten Viertel in Gaza. Das Ziel war, ohne Gerichtsverfahren [wie sollte er vor Gericht gestellt werden – er wurde von der PA und anderen geschützt, Israel konnte ihn nicht festnehmen und er plante weitere Massaker!] Salah Shehadeh, einen Hamas-Aktivisten [Uri, Aktivisten schwingen Plakate und verteilen Flugblätter, sie planen keinen Massenmord!], zu exekutieren. Neben ihm wurden 16 Nachbarn, darunter 11 Kinder getötet. Dutzende anderer Männer, Frauen und Kinder wurden verwundet.

In der Schule lernten Sie mit Sicherheit die Worte des berühmten Gedichts von Bialik, unserem Nationalpoeten: „Sogar Satan hat die Rache an einem kleinen Kind nicht erfunden.“ [Aber offensichtlich die Palästinenser – siehe die Opfer in der Sbarro Pizzeria und andernorts. Und offensichtlich hat Satan die Maßnahme erfunden, Jugendliche zu „Märtyrern“ werden zu lassen; ein Volk einer Gehirnwäsche zu unterziehen, damit es aus lauter „Shahiden“ besteht und Menschen loszuschicken, damit sie sich unter Frauen und Kindern selbst in die Luft jagen.]

Ich nehme an, dass Sie nach diesem Akt von Gewissensbissen geplagt sind, dass Sie sich Ihre Kinder ansehen und sagen: „Kinder sind Kinder. Wie können ihre Kinder für die Lage verantwortlich sein?“ [Ich vermute, dass diese Annahme richtig ist. Wie sieht es bei den Palästinensern aus? Sind sie „von Gewissensbissen geplagt“, nachdem ihre Kinder sich unter Kindern und Jugendlichen selbst sprengen?]

Und jetzt kommt Ihr Kommandeur daher und sagt, Sie hätten keine Probleme mit Ihrem Gewissen. Ich weiß nicht, ob er die Wahrheit sagt oder Sie verleumdet.

Der General sagt, dass er Ihnen erzählte: „Sie haben Ihre Aufgabe perfekt ausgeführt… Sie taten genau das, was man Ihnen sagte… Sie sind nicht einen Zentimeter nach rechts oder links abgewichen… Sie haben kein Problem.“

Diejenigen, die mit dieser Aktion Probleme haben und gegen sie protestierten (so wie ich), werden von dem General „herzblutende Menschen“ und „eine unbedeutende und lärmende Minderheit“ genannt… [Ich denke, er liegt mit dieser Annahme richtig.]

Er beschuldigt uns, wir würden „es wagen Mafia-artige Erpressung unseren Kämpfern gegenüber zu benutzen… Verrat ist verboten… Im Gesetz muss nach einem Paragraphen gesucht werden, der sie in Israel vor Gericht bringt… das erinnert mich an die dunklen Zeiten des jüdischen Volks, als eine Minderheit unter uns andere Juden bespitzelte.“ [Wie hätten wir jemals annehmen können, dass du dein eigenes Volk unterstützt, Uri?]

Er verurteilt auch die „Besessenheit einiger Journalisten… ihnen ist langweilig… als springen sie auf jede Kleinigkeit an…“

Diese extremen Äußerungen belegen nicht die geistige Nüchternheit des Generals, der sagt, dass er „ein tiefes Gefühl der Gerechtigkeit und Moral“ hat. Ich würde sagen, dass auf dem Kopf des Generals die blaue Mütze brennt.* Jedes Wort verrät Hysterie. [Höchstens die Hysterie derer, die gegen jede Militäraktion hetzen und jede israelische Aktion zum Kriegsverbrechen stempel, wie du es tust, Uri.]

Aber dieser Stil muss tiefe Angst verursachen. Die Worte hätten natürlich geklungen, wären sie von einem General in Argentinien oder Chile während der Militärdiktaturen geäußert worden oder von einem türkischen Offizier, der dabei ist die zivile Regierung zu stürzen. Wenn ein Israeli solche Worte gegen die Medien und die Zivilgesellschaft benutzt [Hat er nicht, er hat sie gegen eine winzige Gruppe von Extremisten benutzt], dann geht ein Warnlicht an. Und das um so mehr, als er nicht fristlos entlassen, sondern im Gegenteil, öffentlich gelobt wurde. [Mach weiter, Junge, die Palästinenser sind die Engel und die Juden die Teufel! Wie wäre es, wenn du dich mit ein paar Neonazis zusammen tust? Sie würden dir absolut zustimmen!]

Die israelische Demokratie verliert ihr Maß. Aber ich will mit Ihnen nicht über Dan Halutz sprechen, sonder über Sie selbst. [Na, das war ja wohl kein Gespräch, sondern eine Verleumdungstirade!]

Wer sind Sie? Was sind Sie?

Einer der Piloten erklärte einem Interviewer, Vered Levy-Barzilai: „Es gibt die Einzigartigkeit und die Schönheit der Pilotenwelt. Du sitzt da oben, in Ruhe, mit einem weiten Raum. Es gibt keine Geräusche, keinen Krach, kein Geschrei. Du bist ganz auf das Ziel konzentriert, du hast weder den Schmutz noch den Schrecken des Schlachtfelds. Du erledigst deinen Auftrag und machst dich auf den Nachhauseweg.“

Dan Halutz beschreibt diese Gefühle ebenfalls [Ich dachte, Uri wollte nicht mehr von Dan Halutz reden?]: „Wenn Sie wirklich wissen wollen, was ich fühle, wenn ich eine Bombe werfe, dann will ich es Ihnen sagen: Ich spüre einen leichten Hüpfer des Flugzeugs als Ergebnis des Lösens der Bombe. Eine Sekunde später ist sie weg und das war’s. Das ist es, was ich fühle.“

„Das war’s.“

Da unten geschehen furchtbare Dinge, verstümmelte Körper fliegen durch die Luft, verwundete Menschen winden sich in Schmerz, Menschen sind unter Schutt begraben und krächzen ihre letzen Töne, Frauen weinen über den Leichen ihrer Kinder, eine Szene aus der Hölle, nicht zu unterscheiden von einem Selbstmordanschlag – und „das war’s.“ [Ist es dir jemals in den Sinn gekommen, Uri, dies könnte eine verärgerte Reaktion auf ständige Belästigung sein, durch tendenziöse Fragen, wie du sie immer stellst – bei denen immer geleugnet wird, dass Israel ein Recht auf Selbstverteidigung hat und immer gesagt wird, die Palästinenser hätten ein Recht Juden zu terrorisieren?]

Ein leichter Hüpfer des Flugzeugs und dann ab nach Hause zu einer warmen Dusche und einem Bett. Ich muss zugeben, dass es mir schwer fällt, mir diese Erfahrung vorzustellen. [Mir nicht. Es ist nicht viel anders als eine Last fallen zu lassen, um dann ohne sie weiter zu gehen. Die Ergebnisse erfahre ich später. Dann werden sie mir durch den Kopf gehen.]

Ich diente in der Infanterie, ich sah, auf wen ich schoss und wer auf mich schoss; ich konnte jederzeit verwundet (was auch passierte) oder getötet werden. Es fällt mir schwer mir die Erfahrung einer Person vorzustellen, die sich oben am Himmel befindet und Tod und Zerstörung sät, ohne selbst in Gefahr zu sein. [Das ist halt der Unterschied: Du weißt nicht, wie das ist und willst es nicht wissen. Du willst lieber weitere Juden tot sehen als solche Erfahrungen als Einsatzerfahrung werten.]

Ist dieser Pilot – Sie! – Zweifeln ausgesetzt? Stellt er sich manchmal selbst in Frage? Fragt er sich, ob eine bestimmte Aktion erlaubt ist, moralisch richtig? Oder wird er – Sie! – ein Roboter, ein „Profi“, der stolz auf seine perfekte Kontrolle der ihm anvertrauten atemraubenden Todesmaschine ist und auf die „exakte“ Ausführung seiner Befehle? [Hast du je einem Palästinenser eine solche Frage gestellt, Uri?]

Ich weiß, dass nicht alle Piloten Roboter sind. Ich sehe immer noch Oberst Yigal Shohat vor mir, wie er von einem Blatt abliest, seine Stimme von Gefühlen zitternd, bei seinem historischen Aufruf an seine Piloten-Kollegen und die Auszubildenden der Luftwaffe, dass sie offenkundig illegale Befehle verweigern sollten, genau solche wie diese Aktion in Gaza. [Oh, er hat die Gaza-Aktion erwähnt? – Natürlich nicht. In welchem Zusammenhang stand dieser Aufruf? Rechtfertigt er, dass praktisch jede Verteidigungsmaßnahme des israelischen Militärs als Kriegsverbrechen bezeichnet wird?] Shohat, ein Kriegsheld, der über Ägypten abgeschossen wurde und dessen Bein von einem ägyptischen Chirurgen amputiert wurde, ist das genaue Gegenteil von Halutz.

Sie müssen sich entscheiden – ein menschliches Wesen wie Shohat zu sein, sensibel gegenüber den Leiden der anderen, oder ein Roboter wie Halutz, der einen kleinen Hüpfer spürt, wenn er Dutzende menschlicher Wesen umbringt. [Ich denke, er muss sich anders entscheiden, Uri – etwas, das du nie in deinem Leben bereit sein wirst anzuerkennen: Er hat sich zu entscheiden, ob er Befehlen folgt, die Israel am Leben erhalten oder ob er sein Volk vergisst und es dem Untergang überlässt.]

Die Regeln des Krieges wurden nach dem Dreißigjährigen Krieg geschaffen, einem der fürchterlichsten in den Annalen Europas, einem Holocaust, indem ein Drittel der deutschen Nation ausgelöscht und zwei Drittel Deutschlands verwüstet wurde. Die internationalen Konventionen gründen auf der Überzeugung, dass selbst in einem harten Krieg, wenn jede Seite um ihre Existenz kämpft, die Gebote der menschlichen Moral eingehalten werden müssen. [Hast du das je von den Palästinensern verlangt? Ich habe nie davon gehört. Nur, dass du gesagt hast, ihr Terror sei kein Terror.]

Machen Sie es sich nicht leicht, indem Sie die primitiven Sprüche von Halutz übernehmen, der alles damit rechtfertigt, dass Shehadeh eine „bösartige Inkarnation“ war, Worte, die seine ultrarechte Sichtweise verraten. Shehadeh wurde nicht vor Gericht gestellt. [Hey, Uri, warum hast du ihn uns nicht geholt, damit er vor Gericht gestellt werden konnte?] Keine seiner angeblichen Taten wurde bewiesen. Aber sogar, wenn bewiesen worden wäre, dass er ein gefährlicher Feind war, rechtfertigt das in keiner Weise die Tötung seiner Nachbarn. Das Argument, dass diese Massentötung die Ermordung von Juden verhinderte, zieht nicht. [Wirklich? Wie kommt es dann, dass Israel diese Aktionen nur dann ausführt, wenn es absolut sicher ist, dass es sich um mehr als eine angenommene Gefahr handelt? Für Uri Avnery reicht es nicht aus, dass der Massenmörder mehr als ein Schreibtischtäter ist. Es reicht nicht aus, dass er sich mit seinen Plänen brüstete. Nein, für Uri Avnery ist ein Täter erst dann erwiesenermaßen ein Täter, wenn er sich selbst gerade in die Luft gesprengt hat. Vorher könnte es ja sein, dass er den Sprengstoff nur transportiert!] Als der Pilot die Bombe warf, war er sicher, dass er viele Menschen umbrachte, während Shehadehs Fähigkeit zu töten nur eine Vermutung war. [Uri, glaubst du wirklich immer noch, dass dieser „Kommandeur von Freiheitskämpfern“ nichts plante? Nach dem, was er schon geplant hatte und wofür seine Organisation steht?] Andererseits war sicher, dass diese Tötung zu weiteren Racheakten führen würde und dass viel jüdisches Blut deshalb fließen würde. [Klar, Hamas wartet immer erst, dass ihre Leute umkommen, bevor die Terrorkampagne fortgesetzt wird!]

Außerdem besteht ein himmelweiter Unterschied zwischen einer Guerillagruppe und einer mächtigen Armee, die im Auftrag eines Staates agiert. [Ja, Uri, genau! Eine „Guerillagruppe“ handelt durch Terror. Du glaubst, dass Terror gerechtfertigt ist. Aber wenn Juden sich verteidigen, ist das nicht gerechtfertigt.]

Hätten Sie ihrem Kommandeur unter diesen Umständen gesagt. „Ich weigere mich diesen Befehl auszuführen, denn er ist offensichtlich illegal“? Das israelische Gesetz und die menschliche Moral verpflichten Sie dazu. Aber Dan Halutz sagt: „Weigerung einen Einsatz zu fliegen gehört nicht zu den Regeln meines Spiels.“ Wie sehen IHRE Spielregeln aus? [Nun, DEINE Spielregeln kennen wir inzwischen, Uri: Liebe Palästinenser, bringt so viele Juden um, wie ihr wollt, ich werde das immer rechtfertigen! Wenn es einen jüdischen Antisemiten gibt, dann bist du die am besten entwickelte Ausgabe davon!]

* Eine Anspielung auf ein jüdisches Sprichwort: „Auf dem Kopf des Diebes brennt der Hut“ – was heißt, dass sein Verhalten seine Schuld verrät.

Sammlung zu Uri Avnery (1): Avnery und der Postzionismus auf Tournee

Jonathan Schanzer, Middle East Forum, 8. April 2002

Der namhafte Friedensaktivist, Journalist und dreifache Knesset-Abgeordnete Uri Avnery zog während seiner jüngsten US-Tour große Massen an.

Avnery ist eine Kultfigur unter Israels ultra-linken Politikern geworden. Er ist seit langer Zeit Kritiker der Palästinenser-Politik Israels und ein standhafter Befürworter der Zweistaaten-Lösung trotz des jahrelangen palästinensischen Krieges gegen Israel und trotz offensichtlicher Verbindungen zwischen der palästinensischen Autonomiebehörde (PA) und den Terrorgruppen, die für hunderte israelischer Toter in den letzten Jahren verantwortlich sind.

Als solcher steht Avnery unter den Führern des Postzionismus – einer Bewegung, die aus pro-palästinensischen Israelis besteht, die langsam das Gefüge der israelischen Gesellschaft demontieren. Denen hier in Amerika nicht unähnlich, die die Terroranschläge gegen Amerika entschuldigen, versucht die Postzionisten-Bewegung Israel selbst als Wurzel der palästinensischen Brutalität darzustellen.

Eine intensivere Betrachtung von Avnerys postzionistischer politischer Vision enthüllt eine Missachtung des Sicherheitsbedürfnisses seines eigenen Landes. Sie spiegelt eine reflexartige Antwort der schnellen Lösungen auf einige der problematischsten Fragen der heutigen Nahost-Politik wider. Avnery gab tatsächlich eine Reihe alarmierender Stellungnahmen ab, die noch einmal untersucht und korrigiert werden müssen.

Der militante Islam

Avnery beschäftigte sich nie angemessen mit der Bedrohung, die der militante Islam für einen zukünftigen palästinensischen Staat darstellt; auch nicht die Aussichten auf Frieden oder, noch wichtiger, der israelischen Sicherheit. Er tut die Gefahr, die von Hamas und Islamischem Jihad ausgeht, ab und behauptet, ihre Popularität liege unter den Palästinensern „irgendwo zwischen 10 und 15 Prozent“. „Als die Intifada ausbrach“, erklärte er, wurden diese Gruppen populärer, motivierter und unternahmen kühnere Aktionen. Wenn dieser Krieg beendet ist, wird diese Popularität wieder zurück gehen.“

In Wirklichkeit wird die Popularität von Hamas und Islamischem Jihad unter den Palästinensern nach einer Umfrage vom 30. Oktober (2001) durch die Birzeit-Universität in Ramallah auf fast 30% geschätzt. Alarmierender ist aber die Tatsache, dass 75% aller Palästinenser deren Taktiken, insbesondere die Selbstmord-Anschläge gegen israelische Zivilisten, befürworten.

Palästinensische Islamisten-Gruppen sind klar das größte Sicherheitsrisiko für Israel und stellen daher das größte Hindernis für den Frieden dar. Avnery und seine Unterstützer müssen erkennen, dass, so lange der Vorsitzende der Autonomiebehörde, Yassir Arafat, die islamistischen Militanten frei agieren lässt und israelisches Leben bedroht ist, „Land für Frieden“ ein falsches Konzept und die Schaffung eines palästinensischen Staates ein unmöglicher Traum ist.

Palästinensische Flüchtlinge

Herr Avnery argumentiert, dass es ein Vorbild für den palästinensisch-israelischen Frieden gibt: „Eine Reihe von (palästinensischen) Flüchtlingen muss in Israels Kernland zurück kehren. Das ist nötig, um die Wunden durch eine symbolische Geste zu heilen. Wir glauben, dass Israel 50.000 Flüchtlinge pro Jahr über einen Zeitraum von zehn Jahren annehmen sollte, was eine halbe Million Flüchtlinge in zehn Jahren ergibt.“

Avnery sagt, dass nach der Aufnahme von einer Million sowjetischer Juden in den letzten Jahren „dies keine Gefahr für die Grundzüge der Demographie Israels ist“. Aber Avnery liegt wieder einmal falsch. Trotz des jüngsten Zustroms sowjetischer Juden ist Israel immer noch demographisch verwundbar.

Anfang des Jahres veröffentlichte der Journalist Yair Sheleg einen Artikel unter dem Titel „Die Araber sind eine demographische Bedrohung“, in der die demographischen Probleme Israels, wie sie die Palästinenser und die israelischen Araber darstellen, dokumentiert werden. Er führt an, dass die Geburtenrate unter Muslimen in Israel (4,6 Kinder pro Frau) fast doppelt so hoch ist wie unter israelischen Juden (2,6 Kinder pro Frau). Heute ist ungefähr jeder fünfte israelische Staatsbürger Muslim. In 20 Jahren wird die Rate bei einem Drittel liegen. Danach ist es nur eine Frage der Zeit, bis die jüdische Mehrheit verloren geht.

Was die muslimische Welt durch Gewalt nicht hat erreichen können, wird langsam und heimlich erreicht. Avnery muss erkennen, dass eine weitere halbe Million Muslime die wachsenden Probleme nur verschlimmern würde.

Jerusalem

Herr Avnery tritt für die Teilung Jerusalems ein. Er behauptet, dass wir vom Beispiel Roms lernen könnten, „das sich Italien und der Vatikan teilen“.

Der Vatikan allerdings kann nicht mit der PA verglichen werden. Erstens steht die PA unter der Kontrolle Yassir Arafats, eines Mannes, der seine Karriere als Terrorist begonnen hat, während der Vatikan unter die Schirmherrschaft des Papstes fällt, der unermüdlich für den Weltfrieden arbeitet. Weiterhin verlangt die Palästinenser-Charta die Zerstörung Israels, während der Vatikan keine solchen Vorstellungen zu Italien hat. Und schließlich hat Ostjerusalem eine Bevölkerung von 155.000 Menschen, die bereit sind, einen Krieg im Namen des Nationalismus zu führen, während der Vatikan über keinerlei demographisches oder ideologisches Äquivalent verfügt.

Avnery lehnte wiederholt ab, den Kriegszustand des palästinensischen Volks wahrzunehmen, womit er einen Mangel an Scharfsinn und Verständnis für die auf der Hand liegenden Dinge offenbart.

Indem er die israelische Politik als Haupthindernis für den Frieden nannte, rief Avnery die amerikanischen Juden auf, Premierminister Ariel Sharon in Frage zu stellen und herauszufordern. Jüdische Amerikaner, sagte er, hätten Angst gegen Israels Besetzung der palästinensischen Gebiete zu opponieren, weil sie „Angst haben wie Antisemiten zu klingen“.

„Selbst wenn Israel das Haus Caligulas1 wählen würde“, sagte er, „würde es die organisierte Unterstützung der amerikanischen Juden erhalten.“ Mit den amerikanischen Juden hinter der Friedens-Vision, so sagte er seinen Zuhörern, „rettet ihr Israel vor sich selbst.“

Diese Kommentare, obwohl oberflächlich und ohne Beleg, würde auch Avnerys Landsleute wütend machen. Während die amerikanischen Juden oft eine starke Verbindung zu den Israel betreffenden Dingen haben, weiß Avnery, dass letztlich die wichtigen politischen Entscheidungen bezüglich Israel den Israelis – und ihnen allein – überlassen werden müssen.

Schlussfolgerung

In einer Schlussanalyse mag eine Zwei-Staaten-Lösung unvermeidbar sein, aber Herrn Avnerys Plan für die Umsetzung ignoriert oder weist die kritischsten Fragen meist weit von sich. Eine kritische Betrachtung der palästinensisch-israelischen Diplomatie der letzten Jahre zeigt, dass es diese Mentalität war, die hauptsächlich zum Untergang des Friedensprozesses geführt hat.

© Middle East Forum 2002

Fußnote:
1   Caligula: römischer Kaiser, gilt als einer der schlimmsten Willkürherrscher und Mörder des römischen Reiches

Hagalil – Bühne für Israelhasser

Hagalil.com, das sich „Bildung gegen Antisemitismus und Rechtsextremismus“ auf die Fahnen geschrieben hat und mit diesem „Stichwort“ zum Spenden aufruft, hat zwar immer wieder auch gute Texte (z.B. von Ulrich Sahm oder durch die Empfehlung eines Buchs von Barry Rubin), verkommt aber immer mehr zu einem antiisraelischen Propagandainstrument. Anderer Extremismus scheint die Herrschaften nicht zu interessieren, so der von Uri Avnery und seiner Leib- und Magen-Übersetzerin Ellen Rohlfs (die anscheinend den Begriff „Verkehrsunfall“ nicht kennt oder ihn für Israel zu verharmlosend findet und deshalb „Straßenunfall“ schreibt?).

Oder doch: Der übrige Extremismus interessiert sie gewaltig, denn die Lügen und Faktenfälschungen bzw. -auslassungen von Arafats jüdischem Pudel werden nur allzu gerne ins Netz gestellt. So auch jetzt gerade wieder. [Man sehe mir nach, dass ich den Scheiß nicht verlinken mag.] Da ist die „Zweite Intifada“ immer noch ein von Ariel Sharon bewusst provozierter spontaner Aufstand, dem direkt am Anfang massenhaft friedliche „palästinensische“ „Demonstranten“ (Anführungszeichen von mir) niedermetzelten. Die Soldaten „waren trainiert“ (auf Massenmord), während die Araber offenbar gar nicht wussten, was sie da taten.

Die Behauptung, Ende September 2000 sei es zu spontanen „Reaktionen“ – auch noch friedlichen Reaktionen! – auf den Besuch von Ariel gekommen und die Israelis hätten erst daraus gewalttätige Auseinandersetzungen gemacht, ist mehr als Chutzpe – das sind Propagandalügen der übelsten Sorte, weil sie nun gar nichts mehr mit der Realität zu tun haben. Die Fatah/PLO hatte diesen „Aufstand“ geplant, seit dem Sommer, dem „Scheitern“ der Gespräche in Camp David, wo Arafat den ihm auf dem Silbertablett angebotenen Staat ohne Gegenangebot ablehnte, fanden Aktionen statt, die den Israelis ganz klar machten, dass etwas im Gang war (z.B. stark vermehrte Diebstähle von Krankenwagen). Die „Zweite Intifada“ kam nicht unerwartet, nur der Zeitpunkt war nicht abzusehen.

Avnery ignoriert bewusst, dass diese „Intifada“ von der Fatah gezielt geplant war – wie nicht nur Marwan Barghouti offen prahlte, sondern auch Arafats Ehefrau es gerade erst schilderte. Wobei es schon seltsam ist mit etwas zu prahlen, was erst einmal gar nicht in die Gänge kam, sondern einen Tag Verzögerung brauchte, bis die Mordversuche an Juden begannen.

Bewusste Lüge ist das, war Avnery dann von sich gibt:

– Als Sharon sich der Al-Aqsa-Moschee näherte, wurde er mit Steinen „begrüßt“. Die Polizei tötete die Steinewerfer mit scharfer Munition, und siehe da, die Zweite Intifada war auf dem Weg.
– Arafat – gerade in Tunis, hatte nichts damit zu tun.

Beim Besuch Sharons auf dem Tempelberg gab es absolut nichts, er war mit der PA abgesprochen. Er wurde nicht „begrüßt“ und die Polizei schoss nicht. Steine und Schüsse kamen erst später. Und wenn die israelische Polizei scharf schießt, dann nur als allerletztes Mittel. Der Lügner Avnery will gezielt gegen seinen Staat aufhetzen. Ihm sind jegliche Mordversuche an Israelis gleichgültig, sie zählen nicht in der Suche nach Ursachen für Tote und Verletzte, es kann nur einen Schuldigen geben – den Juden.

Dass Arafat nichts damit zu tun gehabt haben soll, ist genauso „glaubwürdig“ – als hätte Dahlan das alles ohne Arafats Wissen und Zustimmung geplant.

Avnery ist ein verlogenes Charakterschwein übelster Sorte. Seine Übersetzerin Ellen Rohlfs treibt sich vorwiegend in der links-antisemitischen Szene herum.

Und Hagalil gibt diesen Terroristenfreunden und Hasspredigern eine Bühne.

Man fasst es nicht – und doch ist es für dieses Portal leider nicht die Ausnahme, sondern inzwischen die Regel.

Nachtrag:
Ein Leser hat Hagalil eine Reaktion auf das Avnery-Machwerk geschickt:

Die Steilvorlage für alle roten und braunen Hetzer, die dieses Forum für ihren geistigen Müll missbrauchen!

Und ausgerechnet von dieser unsäglichen Frau übersetzt!

Naja …! Grenzwertig ist euer Verständnis von Pluralität und Meinungsfreiheit zumindest!

Ihr habt einen Link auf eurer HP, wo aufgefordert wird, rechtsextreme und antisemitische Umtriebe im Netz zu melden und verlinkt dann indirekt (über den Namen dieser Frau) zum Palästina-Portal, einer der widerlichsten Kloaken des deutschsprachigen Judenhasses schlechthin und wünscht euch, dass man nach Möglichkeit auch noch spendet, da ihr laut eigener Aussage

… leider keinerlei Förderung aus den öffentlich ausgewiesenen Mitteln zum Kampf gegen Rechtsextremismus und Antisemitismus.

erhaltet!

Ja wundert euch das tatsächlich?

Auf der Achse des Guten findet man diese Informationen (http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/uris_doitsche_zunge):

Doch damit nicht genug, Ellen Rohlfs ist auch Mitglied des rot-braunen Übersetzer Netzwerkes tlaxcala, einer Website, die auch mehrfach wegen antisemitischer Hetze verurteilte Rechtsextremisten wie Dieudonné ( Mbala Mbala) publiziert. [2]

Rohlfs Kollegin bei tlaxcala ist Maria Poumier, die sich im Dunstkreis von Holocaustleugnern befindet und für den Holocaustleugner und ehemaligen Marxisten Roger Garaudy in die Bresche springt. Poumier publizierte in Frankreich die Pamphlete des von ihr als „israelischen Dissidenten“ angegebenen ‚Israel Shamir“, der aber ein nichtjüdischer schwedisch-russischer Antisemit ist [3]

Auch der verstorbene italienische Übersetzer von ‘Israel Shamir’ war Mitglied des Netzwerkes tlaxcala. [4]

Rechtsextremistische Websites wie z.B. Altermedia publizieren gerne die Texte des rot-braunen Netzwerkes tlaxcala, auch diejenigen, die Ellen Rohlfs übersetzt.
Beispielsweise wurde Jean Zieglers Artikel „Israel ist das schlimmste koloniale Regime“ [5] von Altermedia am 8.11.2007 publiziert.

Altermedia, das gelegentlich zur Gewaltanwendung gegen Politiker aufruft, veröffentlicht insbesondere gerne jüdische Israelis („Jews on Demand“), die Antisemiten und Neonazis Argumente liefern, wie Uri Avnery.

http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/uris_doitsche_zunge
http://www.hagalil.com/archiv/2013/03/02/die-dritte-intifada/

Arafat sagt uns, was er will – in Englisch

Elder of Ziyon, 22. Juni 2010

[http://www.youtube.com/watch?v=O8DG56K8hTY&feature=player_embedded]
Da ich Middle East News Watch erwähnte: Hier ist ein Video, das sie auf YouTub einstellten und das die Ziele des größten Verfechters des palästinensisch-arabischen Nationalismus zeigt. Hilfreicherweise sagt er es auf Englisch:

(Übersetzung: „Wir wollen einen einzigen arabischen Staat schaffen, von Marokko bis Aden.“)

Wenn schon Arafat höchstpersönlich nicht an einem besonderen palästinensisch-arabischen Staat interessiert war, außer als Mittel zur Vernichtung Israels, warum sollten wir glauben, dass irgendein anderer arabischer Führer irgendwelche anderen Ziele hat?

(Übrigens ist der Mann direkt neben Arafat Uri Avnery, bei seinem ersten Treffen mit dem Rais. Glauben Sie, er hätte widersprochen oder das in seinen Schriften als angeblicher „Friedensaktivist“ überhaupt erwähnt?)

[Spekulation heplev: Arafat sieht sich suchend um, bevor er „Aden“ vorgesagt bekommt. Von wem? Könnte das vielleicht sogar Avnery selbst gewesen sein?]

Uri Avnery – Komplize der Holocaust-Leugner

Uri Avnery ist der Deutschen Lieblingsjude. Ihr Ober-Alibijude. Ihre ultimative Rechtfertigung für jede „Kritik“ an Israel, so weit hergeholt sie auch sein mag. In Israel selbst ist er eine Randfigur, ein Vollidiot, der nichts weiter gilt. Dennoch ist er bekannt – bekannter, als es ihm recht sein dürfte. Was ihn nicht weiter stören braucht, denn in Deutschland weiß man nicht, was man in Israel über ihn weiß. Vielleicht können wir ein wenig dazu beitragen, das zu ändern. Steven Plaut hat einiges zusammengestellt, das in weiteren Texten bei IsraelNationalNews belegt und vertieft wird.

Terroristen der Feder
Terroristen der Feder

Uri Avnery ist ziemlich buchstäblich der Pate des israelischen Antizionismus und Antisemitismus. Lange bevor „Postzionismus“ die heidnische Theologie der radikalen Linken Israels wurde, forderte Avnery das Ende des Zionismus und Israels in seinem Buch „Israel without Zionists“ (Israel ohne Zionisten), von ihm in den späten 1960-ern gezeichnet und veröffentlicht. Damals war Avnery der Verleger des halb pornografischen Skandalblattes „Haolam Hazeh“, der israelischen Antwort auf den National Enquirer in den USA. Avnery kandidierte für das Parlament und wurde aufgrund einer Protestwahl kurz in die Knesset gewählt, von derselben Sorte Leute, die andernorts für Alfred E. Neuman oder Homer Simpson stimmen würden. Er war unehrenhaft in die komplexen Dinge im Umfeld des Gerichtsfalls Kastner und der zugehörigen Kontroverse in Israel verwickelt.

Avnery wirft Steine auf Juden
Avnery wirft Steine auf Juden

Und seit den frühen 1970-er Jahren hat er Vollzeit an Israels Auslöschung gearbeitet. Er schreibt regelmäßig für zahlreiche antisemitische und pro-jihadistische, Pro-Terror-Internetseiten, am häufigsten für „Counterpunch“, die vom Erzantisemiten Alexander Cockburn betriebene neostalinistische Internetseite; der Typ behauptet, die Juden steckten hinter den Anschlägen auf die USA vom 11. September und ebenfalls hinter den Anthrax-Anschlägen in den USA.

Avnery ist der Vorzeigejude der israelischen Linken. Er verkörpert alles, was für sie pathologisch ist. Er verfügt über unglaublichen Selbsthass. Anders als andere Linke gibt er zu anzustreben, dass Israel alle Verbindungen zum Judentum beendet und die Israelis aufhören sollen Juden zu sein. Er dient als Israels Lord Haw-Haw (Haw-Haw war der britische Propagandist, der den Zweiten Weltkrieg damit verbrachte über das englischsprachige Radio in Berlin Pronazi-Propaganda zu senden). Natürlich wird er von Antisemiten auf dem gesamten Globus geliebt und regelmäßig geehrt.

Anvery betreibt eine extremistische, antiisraelische Splitter-„Protestgruppe“ namens Gush Shalom, die von neutralen Israelhassern aus Europa und sonstwo finanziert wird. Er tourt oft außerhalb Israels als Redner, gesponsert von islamofaschistischen Organisationen.

Uri Avnery wurde von seiner eigenen Mutter verstoßen, weil die ihn als Verräter betrachtete. Er diente wiederholt als menschlicher Schutzschild für Yassir Arafat und andere Terroristen. Mindestens ein hochrangiger israelischer Militär forderte, dass Avnery als Verräter erschossen werden sollte, ebenso einige rechte Hitzköpfe wie Baruch Marzel. Er wurde zusammengeschlagen und als Verräter beschossen; ihm wurden wegen seiner verräterischen Schriften schon 1953 beide Arme gebrochen. Er behauptet, dass 1975 jemand versuchte ihn zu ermorden, aber ich habe den Verdacht, dass das nicht mehr als selbstdarstellende Show und Gehabe  ist, um sich Publicity zu verschaffen.

Uri Avnery protestiert

Wir hatten früher schon Gelegenheit Avnerys Nazi-Verbindungen und –Zuneigung aus seiner Jugend in Deutschland zu kommentieren. Jetzt wissen wir, dass seine Verbindungen zu Nazis und auch Holocaust-Leugnern nicht vergessene Indiskretionen aus der Jugend sind; sie sind jetzt für uns alle klar ersichtlich, sogar diese Woche!

Die Internetseite Rense.com ist eine Website für Holocaust-Leugnung und Neonazitum, die vom Radio-Schlock namens Jeff Rense betrieben wird. Anders als Michael Savage ist ihm nicht, weil er Rassist ist, die Einreise nach Großbritannien verboten. Renses Internetseite fließt über von Artikeln darüber, welche eine von den Zionisten erfundene Fälschung der Holocaust ist und dass in Auschwitz keine Juden ermordet wurden. Wenn Sie glauben ich übertreibe, gehen Sie auf Rense.com und suchen mit der Suchmaschine nach den Worten „Holocaust“ oder „Auschwitz“.

Radio-Internet-Schlock-Nazi Jeff Rense.
Radio-Internet-Schlock-Nazi Jeff Rense.

Rense ist so offen nazistisch und durchgeknallt (dort werden auch „Theorien“ zu Ufos vertreten), dass selbst die offensten antisemitischen Juden sich gewöhnlich davon fern halten. Sogar Leute wie Neve Gorden, dessen Artikel auf Holocaust-Leugner- und Neonazi-Internetseiten erscheinen, hat sich Rense nie genähert. Die einzige Ausnahme ist Barry Chamish, der eine regelmäßige Kolumne für Rense.com schreibt, aber der ist so vollkommen geistesgestört, dass sein Auftauchen auf der Seite wahrscheinlich hilft sie zu diskreditieren.

Es gibt einige Antisemiten und Holocaust-Leugner, die tatsächlich für Rense schreiben und ebenfalls auf linken antisemitischen Internetseiten wie Counterpunch auftauchen. Alexander Cockburn scheint es nicht zu stören einige Schreiber aus seinem Stall mit Rense zu teilen (einschließlich Holocaust-Leugnern wie John Chuckman, Henry Makow und Paul Craig Roberts und linke Neonazis wie Stephen Lendman).

Nun, um auf den Punkt zu kommen: Diese Woche veröffentlicht Uri Avnery eine seiner zahllosen Haut-auf-Israel-ein-Tiraden auf Rense.com. Sie ist hier zu lesen. Sie sollten sie lieber lesen, sonst glauben Sie, dass ich Sie wieder verulken will.

Darüber hinaus ist das nicht Avnerys erstes Auftauchen dort. Wenn Sie auf Rencse.com gehen und Avnerys Namen in die Suchmaschine eingeben, werden Sie Dutzende weitere Texte Avnerys sehen, die auf dieser Holocaustleugnungs-Seite veröffentlicht wurden. Offensichtlich macht das Avnery keine Sorgen. Wenn die Veröffentlichungen ohne seine Zustimmung geschehen wären, könnte er Rense verklagen und seine Sponsoren zwingen dort entfernt zu werden oder Rense einfach öffentlich ablehnen. Während Sie die Suchmaschine arbeiten lassen, schauen Sie doch mal den Begriff Holocaust oder Auschwitz nach. Mein Lieblingstext von Rense zum Holocaust ist dieser. Sie werden Chamish unter den offiziellen Kolumnisten auf der Eingangsseite von Rense.com finden.

Zur Erinnerung an Avnerys persönliche Geschichte und Verbindungen zum deutschen Nationalsozialismus:

Der heute führende Überlebende der frühen „Kanaaniter“-Bewegung (antijüdische Israelis) ist Uri Avnery, ein fanatischer und antizionistischer Antisemit, dessen Haut-auf-Israel- und pro-Hamas-Artikel überall erscheinen, wo man Antisemitismus finden kann, rechts wie links. Was weniger bekannt ist: Uri Avnerys richtiger Name war Helmut Osterman; geboren in Deutschland gehörte er zu den beiden führenden Personen der „Kanaaniter“; und Avnery/Osterman war ein Bewunderer der Nazis.

1941 schrieb Avnery einen pro-Nazi-Artikel in dem Journal „Shem“ in Paris, dessen Inhalt später von Prof. Yehoshua Porat, Orientalist an der Hebräischen Universität, in seinem Buch „Shelach V’At B’yado“ auf Seite 182 offengelegt wird. Herr Avnery nutzt auch gerne das Konzept des „hebräischen Blutes“ im rassistischen Sinn, auf die gleiche Weise wie Hitler von deutsch-arischem Blut sprach. In diesen Tagen war er Antimarxist, obwohl er heute kein Problem damit hat sich mit Stalinisten in Zusammenhang zu bringen. Damals drückte er wiederholt seine Bewunderung für die großartige Arbeit aus, die Hitler machte, als er die deutsche Nation neu formte und erneuerte. Avnery war ein offener Bewunderer des Nazi-Propagandisten Alfred Rosenberg, übernahm dessen Rhetorik und erklärte wiederholt, dass er sich selbst als den hebräischen Alfred Rosenberg betrachtete (was er in gewissem Sinn ist). Avnery betrieb ein winziges „Journal“ namens „Der Kampf“, eine offensichtliche Imitation des Titels „Mein Kampf“. Er betrieb seine Einmann-Partei, deren offizieller Gruß eine gehobene Nazihand war.

Avnery trat in dieser Zeit für die Schaffung einer semitischen „Rasse“ ein, die den Nahen Osten zu Größe führen würde, wenn sie mit einer neuen hebräischen, nichtjüdischen Kultur kombiniert würde. Damit vertrat er das Ende des jüdischen Volkes als nationaler Einheit und Expansion der neuen Rasse in ihren „semitischen Lebensraum“ (ja, er nutzte dieses Nazi-Konzept!). Später schreib er von seinem Traum eines aufkommenden neuen und besseren Hitler, eines Antinazi-Hitler, der den Kampf um Frieden anführen und die palästinensische Sache vertreten wird (nun, wenigstes DAS hat er richtig hingekriegt!).

Dann verließ er das Land mit Ziel Israel/Palästina. In den Sechzigern betrieb er ein halb pornografisches Magazin namens „Haolam Hazeh“, als ein israelischer Larry Flint. Das Magazin betrieb auch etwas Skandalisierung. Avnery kandidierte später für das Parlament und wurde bei einer Art Protestwahl gewählt. In den 1960-ern schrieb Avnery „Israel ohne Zionisten“, die Bibel der israelischen selbsthassenden Linken. Seitdem ist er der Reverend Moon der extremen linken israelischen „Postzionisten“ und er leitet die kleine und gewalttätig antiisraelische Organisation „Gush Shalom“. Er ist mit Mikey Lerner befreundet und erscheint oft im Magazin Tikkun.