Michelle Obama: „Wir dürfen dem Kongress keine Wahl lassen.“

Michelle verkündet, dass sie bei der Wahl mitmischen wird.

Daniel Greenfield, FrontPage Mag, 11. Januar 2022

„Wir dürfen dem Kongress keine Wahl lassen“, geifert Michelle Obama im jüngsten Bulletin ihrer Organisation When We All Vote.

So reden Diktatoren oder Leute, die es werden wollen.

Nachdem die Demokraten fälschlich vor einer „Bedrohung der Demokratie“ durch Republikaner warnten, demonstrierten sie einmal mehr, dass sie die wahre Bedrohung sind.

Und dass die Partei der Radikalen das eigene Handeln und die eigene Haltung auf Republikaner projiziert.

Michelle Obamas Brief droht „mindestens 100.000 Menschen zu organisieren“, um „ihre Senatoren, zu kontaktieren, sie anzurufen alles ihnen Mögliche zu tun, um den Freedom to Vote Act und den John Lewis Voting Rights Advancement Act zu verabschieden“.

Bedenkt man die gewalttätigen Ergebnisse der vergangenen linken Druck-Kampagnen auf den Senat und das Repräsentantenhaus, die zu Wellen an Morddrohungen führten, dazu die aggressive Belästigung auch von moderaten Demokraten im Senat wie Manchin und Synema während der aktuellen Umsturz-Bemühungen, dann gibt es wenige Zweifel, dass 100.000 linke Extremisten für eine Kampagne zu mobilisieren, die Gegner beschuldigt eine Bedrohung für die Demokratie zu sein, werden damit weitere Morddrohungen, Schikanen und sogar mögliche Gewalttaten riskiert.

Darüber hinaus verspricht Michelle, dass ihre Organisation und ihre radikalen Verbündeten mehr als eine Million neue Wähler registrieren lassen werden und „tausende Rechtsanwälte anwerben wird, um Wähler in den Staaten zu schützen, in denen die Wahlfreiheit bedroht wird“. Aber wie sie und ihr Ehemann durchaus wissen, ist das Stimmrecht in jedem Staat absolut. In Chicago manchmal sogar zwei-, drei- oder viermal.

Während die ehemalige First Lady Republikaner fälschlich als eines „nie da gewesenen Angriffs“ auf „unsere Demokratie“ beschuldigt und fälschlich Wählerintegrität mit Jim Crow [Rassengesetzen] gleichsetzt, handelt sie als Fassade für einen tatsächlich nie da gewesenen Angriff der Demokraten auf Wählerrechte und auf die Republik.

Die Freedom to Vote Act wäre ein Putsch des Bundesstaats gegen den Föderalismus, der lokale Wähler überstimmt und Bundesrichtern die Macht in die Hand gibt ihre eigenen Wahl-Landkarten zu schaffen.

Der FVA-Puscht würde linken Aktivisten erlauben schnell bei Bundesrichtern gegen Wahlkreise Beschwerde einzulegen und dann Gerichte zu instruieren „vorläufig“ ihre eigenen zu installieren. Nur um sicherzustellen, dass diese dann in ihrem Sinne gestaltet sind, würden die Beschwerden an den D.C. Circuit Court of Appeals weitergereicht.

In Kombination mit dem John Lewis Voting Rights Advancement Act, der Bundesaufsicht über lokale Wahlen verhängt, indem die Bürgerrechts-Notfallverordnung der 1960-er dauerhaft die lokale Zuständigkeit an das Establishment in Washington verschiebt, laufen diese beiden Gesetze auf einen Putsch des District of Columbia gegen Amerika hinaus.

Michelle Obama und die Demokraten beschwören weiterhin John Lewis und die Rassentrennung, aber wie der Oberste Gerichtshof in der Entscheidung feststellte, die den dauerhaften Bürgerrechtsnotstand kippte, mit dem Bundesstaaten die Genehmigung zur Durchführung ihrer eigenen Wahlen beim Bund einholen mussten, „deuten die Daten der letzten Wahl an, dass die afroamerikanische Wählerbeteiligung die der weißen Wähler in fünf der sechs Staaten übertraf… wobei der Unterschied im sechsten Staat weniger als die Hälfte eines Prozents betrug.“

Trotz falscher Behauptungen seitens Michelle Obamas, der Demokraten und ihrer Medien gibt es keinen systemischen Rassismus und kein Muster von Wählerunterdrückung. Gäbe es diese, wären die Demokraten nicht in der Lage gewesen das abzuziehen, was sie in Georgia machten und würden nicht versuchen Rennen im Süden zu gewinnen.

Die John Lewis-Würze mit dem VRA würde den Demokraten-Aktivisten erlauben bei Demokraten-Richtern Petitionen einzureichen, um Bundesstaaten auf schwarze Listen zu setzen und dort für ihre Partei eine Sperrung vorzunehmen, indem sie jedes Detail der Wahlen bis ins Kleinste regeln. Zusammen mit dem Fluss der Zuckerbucks und anderer privater Geldgeber-Interventionen agiert eine öffentlich-private Herrscherklasse von Washington, New York City und San Francisco aus und wäre in der Lage jeden Bundesstaat zu kapern und seine Wahlmethoden zu „kalifornisieren‘, um sicherzustellen, dass die Demokraten nicht verlieren können.

Der FVA würde auch massive Mengen an Wahlfälschungen ermöglichen, indem Identitätsüberprüfung für Wahlen verboten wird, was Wählerregistrierung am selben Tag erzwänge und „keine Ausrede“-Briefwahlen verfügt, die bis zu einer Woche nach Ende der Wahlen gezählt werden können. Jeder Briefwahlbogen mit dem richtigen Datum auf dem Umschlag, selbst wenn es keinen legitimen Poststempel darauf gibt, würde gezählt werden, was Wahlbetrug schlichtweg unwiderstehlich machen würde.

Und das würde der Wahlbetrugs-Maschine der Demokraten bei jedem Szenario jede Menge Zeit geben „aufzuholen“ und „weitere Stimmen zu finden“, wenn es keinen massiven und nicht zu leugnenden Erdrutsch gibt.

Das ist nicht das „Recht zu wählen“, es ist das recht offen Wahlbetrug zu begehen, während gleichzeitig jegliche landesweite Bemühung zu Wählerintegrität unterdrückt werden.

Was steckt hinter Michelle Obamas Drohungen?

When We All vot ist eine der Organisationen, die unter dem Dach Obamas gegründet wurden. Wie eine Menge von Obama-Projekten ist es eine Mischung aus nervigen Promis – Tom Hanks und seine Frau, Hamiltons Lin-Manuel Miranda und [US-] Fußball-Star Megan Rapinoe – aber dahinter steckt Civic Nation, eines der wichtigen Bretter der Obamawelt, das von Geldern von Pierre Omidyars Democracy Fund, Carnegie, Mellon und anderen linken Stiftungen sowie von opportunistischen Infusionen der NFL, MLB und der von Warren Buffets Tochter geleiteten Sherwood Foundation profitiert hat.

Aber bisher waren Civic Nation und Gruppen wie When We All Vote zumeist wenig überzeugend. Michelle Obamas Brief legt nahe, dass sich das ändern soll.

Die Agenda ist ziemlich deutlich.

Die Obama-Aktion stellt sich hinter den Putsch der Demokraten gegen die Republik. Plan A ist eine Kampagne zum Ausüben von Druck, um die Verabschiedung des FVA und des angepassten VRA zu erzwingen, damit die Demokraten ungehindert Wahlen manipulieren und die Wahlverfahren und -Regeln von Bundesstaaten aufheben können, wann es ihnen passt.

Plan B besteht darin eine Datenbank an freiwilligen Helfern aus dieser Druckmach-Kampagne aufzubauen, um aus ihnen Organisatoren für die anstehende Wahl zu machen. Es ist kein Zufall, dass Michelle Obama 100.000 Freiwillige für die Druckmach-Kampagne für den Putsch der Demokraten rekrutieren will und 100.000 Freiwillige registrieren und als Wähler einbringen will, wenn der Putsch unter der falschen Flagge Stimmrecht fehlschlägt.

Diese Art von Operationen zu steigern wird mehr Geld benötigen als When We All Vote derzeit zu haben scheint. Und der Brief von Michelle Obama ist sowohl eine Verkaufsmasche für die Anhänger und Spender, dass sie mehr tun sollten, als auch eine Ankündigung, dass sie vor hat in den anstehenden Wahlen mitzumischen.

Manche haben lange spekuliert, ob Michelle Obama ihre eigenen politischen Ambitionen hegen könnte. Es gibt dafür in der Vergangenheit wenige Anzeichen und selbst When We All Vote hatte bisher den üblichen Eitelkeitsprojekten geähnelt, voller ausschweifender Promis, die begierig darauf sind mit den Obamas in Verbindung gebracht zu werden.

Die in dem Brief dargelegten ehrgeizigen Pläne deuten an, dass sie vor hat darüber hinauszugehen.

Die Obamas sind bei den beiden letzten Wahlen verhaltene Spieler gewesen. Barack Obama war unglücklich mit den Kandidaturen sowohl von Hillary Clinton als auch von Joe Biden. Da die Partei für 2024 keine guten Chancen zu haben scheint, könnte er durchaus in der Position sein eine Art Königsmacher oder Königinnenmacher zu spielen.

Der Brief von Michelle Obama ist ein Plan der Obamas, der aggressiver ist, als wir es seit seinem Amtsende erlebt haben. Er legt nahe, dass sie über mit ihrer Bibliothek herumzuspielen, Urlaub zu machen oder gelegentlich eine Rede zu halten hinaus gehen und stattdessen beabsichtigen wieder wichtige Akteure zu werden.

Und sie machen das auf die übliche scheinheilige Art, die die Amerikaner kennen und hassen gelernt haben.

Wenn ein Obama erklärt: „Wir dürfen dem Kongress keine Wahl lassen“, dann kann man kaum etwas anderes hören als Echos des alten, aggressiven Obama mit dem „geht ihnen ins Gesicht“ und „bestraft unsere Feinde“ aus den acht Jahren, die unsere Politik kaputt gemacht haben. Obwohl Demokraten vor einer Gefahr für die Demokratie warnen, erinnert uns Michelle daran, dass die Bedrohung für die Republik immer aus dem Inneren des Hauses der Esel gekommen ist.

Das Fiasko der Demokraten zur Eisernen Kuppel und was es (für Israel) bedeutet

Jüdische Verteidiger sollten auf die Achillesverse ihrer Feinde schießen – ihren Narzissmus und ihren Glauben an ihre eigene, unantastbare Tugend.

Melanie Phillips, Israel HaYom, 24. September 2021

Nach Angaben des Mehrheitsführers im Repräsentantenhaus, Steny Hoyer, war, als die Demokraten aus ihrem umkämpften Ausgabengesetz $1 Milliarde Dringlichkeitsgelder für Israels Verteidigungssystem Eiserne Kuppel strichen, das lediglich eine „Formsache“, die umgekehrt werden kann.

Welch eine Formsache! Die unheilvolle Wirklichkeit hinter dieser Entwicklung ist die, dass die Demokratische Partei über die Unterstützung Israels zersplittert.

Das System Eiserne Kuppel hat tausende Raketen und Flugkörper davon abgehalten israelische Zivilisten abzuschlachten und ihre Städte in Schutt und Asche zu legen. Diese Gelder abzuziehen würde bedeuten, dass diese Partei das nicht länger verhindern will.

Vorhersehbarer Aufruhr trat ein, nicht zuletzt bei proisraelischen Demokraten. Zwei Tage später verabschiedete das Repräsentantenhaus ein gesondertes Gesetz, das den Geldern für die Eiserne Kuppel gewidmet ist. Die proisraelische demokratische Abgeordnete Kathy Manning gelobte, dass die Partei „unsere eiserne Unterstützung für unseren Verbündeten Israel bekräftigt“.

Aber trotz der Verabschiedung des zweiten Gesetzes gibt es diese eiserne Unterstützung nicht mehr.

Das Fiasko wurde von Druck seitens des Ausschusses der „Progressiven“ der Partei ausgelöst, deren Mitglieder Israel hassen und es beseitigt sehen wollen. Berichten zufolge sagten sie der Parteiführung, sie würden nicht für das Haushaltsgesetz stimmen, sollte dieses die Finanzierung für die Eiserne Kuppel beinhalten.

Da die Republikaner weiter stur dabei blieben gegen das Gesamtgesetz zu stimmen, knickten Hoyer und Parlamentspräsidentin Nancy Pelosi ein – ein Moment moralischen Bankrotts, den späteres Handeln nicht auslöschen kann.

Die Bedeutung dieser Episode liegt nicht bei der Eisernen Kuppel. Sie liegt stattdessen in dem, was sie uns über den Weg erzählt, den die Demokratische Partei eingeschlagen hat. Denn sie demonstriert, wie stark der Einfluss dieses linksextremen Ausschusses ist. Die Tatsache, dass die Gelder für Israel herausgenommen wurden (wenn auch nur zeitweilig) war ein Gewinn für die Linksextremen, die den „gemäßigten“ Flügel in den Hintergrund drängte.

Das zeigt: Wenn es um das Thema Israel geht, kann die „moderate“ Führung das Geschehen nicht kontrollieren, wenn sie eine so hauchdünne Mehrheit hat. Als Ergebnis dieses Sieges – auch wenn er rein symbolisch ist – wird die Linksextreme jetzt Rückenwind haben und das droht auf ganzer Linie mit weiteren solchen Kämpfen um Israel.

Fakt ist, dass linksextreme Demokraten in der Partei die Oberhand gewannen, sobald sie gewählt wurden. Und das ist so, weil die Führung vor ihnen ständig eingeknickt ist.

Sie hat schmählich der „Squad“ aus progressiven weiblichen Abgeordneten nie Gegendruck gemacht, trotz deren abstoßenden Äußerungen – nicht nur zu Israel, sondern auch über Juden – die von ihr unter dem lächerlichen Feigenblatt der Sorge um „die Rechte der Palästinenser“ gemacht wurden.

Und natürlich hat die Eiserne Kuppel nichts mit „Palästinenserrechten“ zu tun, sondern ist einzig ein Mittel israelische Bürger gegen Angriffe zu verteidigen.

Dass die Demokraten einknickten, war verachtenswert; aber auf beiden Seiten des Atlantiks versinkt „progressive“ Politik um Israel und das jüdische Volk immer tiefer in der moralischen Kloake.

Weit über den linksextremen Ausschuss hinaus erodiert bei den Demokraten die Unterstützung für Israel. Es mag sich um eine kleine Fraktion im Repräsentantenhaus handeln, aber sie repräsentiert eine breitere Wählerschaft, die zu groß ist, als dass die Parteiführung sie ignorieren kann.

In Großbritannien verdrängte die Labour Party die Linksextreme unter ihrem früheren Parteichef Jeremy Corbyn, insbesondere wegen des Themas Antisemitismus. Trotzdem wurden nur die ungeheuerlichsten judenfeindlichen Täter aus der Partei geworfen und einige von ihnen wurden sogar wieder aufgenommen.

Der Grund dafür ist, dass es schlicht zu viele gibt, die für einige oder sogar alle ihrer Einstellungen Verständnis haben; und das ist wiederum so, weil eine alarmierende Zahl Linker, sowohl in Britannien als auch in Amerika, viele dieser diabolischen Unwahrheiten über Israel unterschreiben, die einmal mehr die Büchse der Pandora des schamlosen Antisemitismus geöffnet haben.

Die, die nach israelischem Blut bellen, bestreiten, dass Israel auf diese Weise herauszuheben, um es zu dämonisieren, praktisch dieselbe Art gestörter Behandlung ist, die Juden unendliche Zeiten hindurch zuteil wurde.

Stattdessen nicken mehr und mehr Linke – tragischerweise auch viele Juden – jetzt die bösartigen und offenkundig aberwitzigen Vorwürfe gegen Israel ab: Apartheid, ethnische Säuberungen und Kriegsverbrechen.

Wenn Israelis in den umstrittenen Gebieten der „Westbank“ ermordet werden, ist das Schwiegen der von Menschenrechten besessenen, „antirassistischen“ Linken ohrenbetäubend. Diese Morde werden schlicht ignoriert, weil diese jüdischen Opfer für Anhänger der „Palästinenserrechte“ einfach aus dem Drehbuch der Menschheit herausgeschrieben worden sind.

Selbst für „moderate“ Israel-Unterstützer der Linken, gibt es gute Israelis und schlechte Israelis, gute Juden und schlechte Juden. Die Schlechten werden als schlecht erachtet, weil sie ihre Feinde bekämpfen, die Guten werden als gut erachtet, weil sie vor ihnen einknicken.

Das Ergebnis ist eine gewaltige Zunahme von Angriffen auf Juden, wobei Studenten auf dem Campus zunehmend ihre jüdische Identität verbergen.

Was sollten also Israel und seine Unterstützer in Reaktion darauf tun?

Israels neuer Botschafter in den Vereinigten Staaten, Brigadegeneral Michael Herzog, hat mit Recht gesagt: „Wir befinden uns mitten in einem Bewusstseinskrieg und der Staat Israel muss neue, starke und umfassende Mittel entwickeln, um mit dieser Herausforderung umzugehen.“

Tatsächlich hat Israel nie adäquat auf diese große Krise westlichen Denkens reagiert. Zum Teil ist das die Folge von Israels unglaublicher und vorherrschender Inkompetenz.

Das ist aber auch wegen Israels tiefsitzender Überzeugung so, Israels Sache in Britannien und Europa, wo Judenhass seit Jahrhunderten tief eingewurzelt ist, zu vertreten sei eine hoffnungslose Aufgabe – während (mit Ausnahme des ehemaligen Premierministers Benjamin Netanyahu, der verstand, dass Israel sich direkt an die amerikanische Öffentlichkeit wenden muss) die Unterstützung der Amerikaner als selbstverständlich angesehen werden kann.

Jetzt muss es genau diese Annahme dringend überdenken. Ausgerechnet in diesem äußerst kritischen Augenblick hat Israel sich eine schwächliche Regierungskoalition aufgehalst, die zu glauben scheint, dass man mit einem Plastiklöffel bewaffnet zu einer Schießerei gehen kann.

Sein Außenminister Yair Lapid ist ein derart oberflächlicher Politiker, dass er glaubt, am Antisemitismus gebe es nichts Besonderes. Für ihn ist das nur eine weitere Form des „Hasses von Außenstehenden“ – eine, die er tatsächlich einmal lachhaft nicht nur den Nazis, sondern auch Sklavenhändlern, „Muslimen, die andere Muslime töten“ und denjenigen, die LGBTQ-Leute ermorden zuschrieb.

Entsprechend glaubt er, der Weg mit Israel-Bashern umzugehen bestehe darin mit ihnen „einen Dialog zu führen“. Das ist ein Außenminister Israels, der sagt, der Weg die terroristischen Kriegsverbrechen der Hamas zu stoppen sei es Geld in den Gazastreifen zu pumpen (das, wie er nicht zu erkennen scheint, die Hamas requirieren wird, um ihre Angriffe auf Israel zu verstärken, ganz zu schweigen von denen auf das eigene Volk im Gazastreifen, das sich unter ihrer Tyrannenknute befindet“.

Die Chancen, dass Lapid jemals begreift, was nötig ist um mit dem breiteren „Bewusstseinskrieg“ umzugehen, sind daher gleich Null.

Vor allem aber ist es nötig, dass sowohl Israel als auch seine Unterstützer aufhören defensiv zu agieren und stattdessen in die Offensive gehen. Man muss das Muster ändern.

Die Feinde des jüdischen Volks haben die Geschichte und Sprache gekapert, um Israel fälschlich als kolonialen Aggressor darzustellen. Jüdische Verteidiger müssen die Wahrheiten der Geschichte und den Sprachgebrauch wieder herstellen, indem Israel im westlichen Denken mit Rechtmäßigkeit, Gerechtigkeit und Menschenrechten assoziiert wird, sowie dass Juden im gesamten infrage stehenden Land Einheimische sind.

Verteidiger der Juden sollten auch auf die Achillesferse ihrer Feinde zielen – ihren Narzissmus und die Überzeugung an die eigene, unantastbare Tugend. Diese westlichen Feinde können schnell geschwächt werden, indem man sie auf ihrem eigenen Gebiet angreift; indem man sie z.B. als Werber für arabischen Kolonialismus entlarvt, die den palästinensischen nazihaften Judenhass gutheißen, die ethnische Säuberung der Juden aus den umstrittenen Gebieten befürworten – und am vernichtendsten für alle solchen Leute, dass sie dumm und leichtgläubig sind.

Mit anderen Worten: Es ist an der Zeit, dass die jüdische Welt ihren Kampfgeist findet und die Samthandschuhe auszieht. Dafür gibt es leider kaum Anzeichen. Denn du kannst den Juden aus dem Ghetto holen; aber wie so erschreckend in Israel wie in der Diaspora demonstriert wird, kann man das Ghetto nicht immer aus dem Juden holen.

Linke Mitglieder des Kongresses versuchen den Verkauf von Bomben an Israel zu blockieren, die ziviles Leben RETTEN

Elder of Ziyon, 14. September 2021

Jewish Currents berichtet:

Die Abgeordneten Alexadria Ocasio-Cortez, Rashida Tlaib und Mark Pocan führen erneuerte Bemühungen an die Lieferung von in den USA hergestellten Bomben nach Israel zu verbieten.

Die drei progressiven Abgeordneten legten eine Ergänzung des jährlichen National Defense Authorization Act (NDAA) vor, die von der Administration Biden fordern würde die Exporte der von Boeing hergestellten Joint Direct Attack Munitions and Small Diameter Bombs ein Jahr lang zu stoppen. Die Bomben wurden von der israelischen Luftwaffe während der Eskalation der Gewalt im Gazastreifen im Mai eingesetzt.

JDAM ist ein Steuerungs-Anbausatz, mit dem man bestehende ungesteuerte, frei fallende Bomben in präzise „smarte“ Munition auch bei ungünstigem Wetter umrüstet. Mit der Ergänzung einer neuen Heckeinheit, die ein Trägheitsnavigationssystem und eine GPS-Leiteinheit enthält, verbessert JDAM die Genauigkeit ungesteuerter, Mehrzweckbomben in allen Wetterbedingungen.

Die Small Diameter Bomb [Bombe mit kleinem Durchmesser] ist eine „250 Pfund schwere Präzisions-Gleitbombe, die Flugzeuge mit der Fähigkeit ausstatten soll eine größere Zahl präziserer Bomben mitzuführen“.

Wenn Israel keine präzisen Smart-Bomben hat, müsste es weniger genaue und möglicherweise tödlichere Bomben einsetzen, wenn es sich gegen die Hamas (und die Stellvertreter des Iran in Syrien) verteidigt. Wenn diese Kongressmitglieder erfolgreich sind, werden mehr Palästinenser sterben.

Aber ihnen wäre das willkommen. Tote Palästinenser sind die beste Werbung für die Israel-Hasser. Das ist der Grund, dass Israel alles ihm Mögliche tut zivile Opfer zu vermeiden und Lügner wie AOC, Tlaib und Pocan schreien, die unglückliche Opferzahl aus der Benutzung der Leute als menschliche Schutzschilde durch die Hamas sei in Wirklichkeit das Ergebnis „willkürlicher“ israelischer Angriffe.

Die Einzigen, die von toten unschuldigen Palästinensern profizieren, sind die Israel-Hasser. Diese Rechnung ist so gestaltet, dass sie dieses Ergebnis sicherstellt.

Selbst die, die die Ergänzung verfasst haben, geben zu, dass das lediglich eine PR-Nummer ist, um israelfeindliche Schlagzeilen zu bekommen. Die Ergänzung impliziert, dass Israel Zivilisten mit Präzisionswaffen beschießt. Das ist eine verleumderische Lüge.

Ein anständiger Reporter würde die drei Abgeordneten fragen, ob Israel das Recht hat sich mit den bestmöglichen Waffen zu verteidigen, um zivile Opfer zu vermeiden. Zu schade, dass es so wenige gute Reporter gibt.

Alles abbrennen, um die Juden loszuwerden

First One Through, 9. August 2021

Mir wurde immer gesagt, dass die Familie meiner Großmutter väterlicherseits aus Sighet kam, einer mittelgroßen Stadt in Rumänien an der Grenze zur Ukraine. Das wurde als kleine Quelle familiären Stolzes betrachtet, da es auch die Heimatstadt von Eli Wiesel war, dem Nobelpreisgewinner, der über den Holocaust schrieb.

Vor ein paar Jahren, als ich, weil meine Großmutter vor meiner Geburt starb, mit dem Bruder meiner Großmutter über den Ort sprach, an dem die Familie aufwuchs, erfuhr ich, dass die Geschichte etwas Zeit benötigt, sowohl um stattzufinden als auch erklärt zu werden.

Mein Großonkel informierte mich, dass seine Familie in deinem kleinen Schtetl aufwuchs, einem kleinen jüdischen Dorf ein paar Kilometer von Sighet. Eines Abends, als er etwa acht Jahre alt war, brach in einer Ecke des Schtetl ein Brand aus. Alle Menschen des Orts, auch er, stellten sich rasch auf, um Wassereimer weiterzureichen, damit die Flammen gelöscht werden konnten. Er erinnerte sich, dass er beim Weiterreichen der Eimer jemanden rufen hörte, dass auf der anderen Seite des Dorfes ein weiteres Feuer ausgebrochen sei. Die Dorfbewohner begannen zu rufen, wie man die Reihe in zwei aufteilen konnte, um mit dem zweiten Brand klarzukommen, als sie aufsahen und einen dritten Brand in einer weiteren Stelle des Ortes sahen. Und dann einen vierten.

Die lokalen Antisemiten waren gekommen, um ihren Ort abzubrennen.

Er erinnerte sich, dass die Familie am folgenden Morgen alle Habseligkeiten griff, die sie nehmen konnte und nach Sighet ging, während der Rauch aus seinem Dorf die Luft erfüllte. Er sagte mir den Name des ehemaligen Dorfes und wie ich den fremd klingenden Namen vergaß, verinnerlichte ich, dass die Geschichte es auch vergessen hatte.

Also ja, die Familie lebte in Sighet, aber das war nicht wirklich seine Geburtsstadt. Unsere Familie war bereits von den örtlichen Antisemiten ein paar Jahrzehnte, bevor die Nazis hinter den Juden von Sighet her waren, in die Flucht geschlagen worden.

Extreme Rechte verfolgten hunderte Jahre lang unerbittlich die Juden Europas und Russlands, manchmal als Teil der herrschenden Klasse und andere Male durch eine Bande Einheimischer. Unter allen jeweiligen Umständen wussten sie, wie die sie die kleine Ansammlung Juden in die Flucht schlagen konnte.

Die Vier Ecken des Antisemitismus heute

In vielen Teilen der Welt wird die Herrscherklasse von Extremisten übernommen. Die Linke zeigte Wirkung in Amerikas Demokratischer Partei, indem die Demokratischen Sozialisten Amerikas (DSA) Sitze im Kongress erhielten, u.a. Bernie Sanders, Rashida Tlaib, Ilhan Omar, Alexandria Ocasio-Cortez, Cori Bush und Jamaal Bowman. Die DSA folgten dem Manuskript der Labour Party in Großbritannien, wo Jeremy Corbyn Antizionismus, Antisemitismus und extremistische Ideen puschte, um die Partei zu übernehmen.

Die DSA luden den in Ungnade gefallenen ehemaligen Vorsitzenden der britischen Labour Party, Jeremy Corbyn, ein, um auf ihrer jährlichen Tagung zu sprechen.

Die extreme Rechte existiert immer noch weltweit und in Amerika, wurde aber von der zivilisierten Gesellschaft gemieden und kaltgestellt. Nicht so die extreme Linke, die sich mit islamischen Extremisten verbunden hat, um Macht zu gewinnen, in der Sache von Brandstiftungen an jüdischen Häusern auch mit der extremen Rechten.

Amerikanische Juden sind auf allen Seiten umgeben von antisemitischen Extremisten und es gibt weder genug Freiwillige, die Eimer weiterreichen, um die Flammen des Hasses zu löschen, noch um die sinistren Brandstifter zu vertreiben.

Du kannst nicht „pro-Israel“ sein, wenn du Antizionisten verteidigst

Liberale und Linke versuchen weiter den Konflikt mit antisemtiischen „Squad“-Mitgliedern Rashida Tlaib und Ilhan Omar zu vermeiden. Ihre Rechtfertigungen sind sehr dünn.

Jonathan S. Tobin, Israel HaYom, 15. August 2021

Es scheint so, dass die Abgeordneten Rashida Tlaib (Demokraten, Michigan) einigen ihrer linken jüdischen Verbündeten und Fürsprecher dann doch etwas zu weit gegangen sein könnte. Bei einer Online-Konferenz Gleichgesinnter der Demokratischen Sozialisten Amerikas beschloss die erste palästinensische Amerikanerin im Repräsentantenhaus in ihrer laufenden Kampagne der Dämonisierung Israels und der Juden einen Schritt weiter zu gehen.

Die Demokratin aus zog eine direkte Linie zwischen dem, was sie fälschlich als Unterdrückung der Palästinenser durch Israel bezeichnet, und dem Umgang mit Afroamerikanern in den Vereinigten Staaten, womit sie eine undurchsichtige, niederträchtige Verschwörung hinter Missetaten auf zwei Kontinenten behauptete.

„Sie tun das von Gaza bis Detroit. Die Struktur, unter der wir gerade leben, ist von denen geschaffen, die den Rest von uns zu ihrem eigenen Profit ausbeuten. Wenn Sie den Vorhang öffnen und dahinter sehen, dann sind es dieselben Leute, die – und ja, das tun sie – mit Rassismus Geld machen.“

Es gab nicht viele Zweifel darüber, wer „sie“ sind. Das ist dieselbe Frau, die früher schon mit antisemitischen Stereotypen hausierte und vor nicht einmal drei Monaten an einer auf Israel einprügelnden Sitzung im US-Repräsentantenhaus beteiligt war, wo sie Lügen über den jüdischen Staat und Rechtfertigungen für den Hamas-Terrorismus heraussprudelte. Sie macht außerdem deutlich, dass sie glaubt, die einzig gerechte Lösung für den Konflikt im Nahen Osten bestehe darin den einzigen jüdischen Staat auf dem Planeten auszuradieren.

Aber zu behaupten, dieselben Leute, die verhindern, dass die Palästinenser die Juden loswerden, würde „normaler Amerikaner“ ausbeuten, verband das alles in einen Verschwörungsbogen, dem die ebenfalls aus Michigan stammende Ikone und Antisemit Henry Ford beglückt beigepflichtet hätte.

Die Reaktion von Liberalen, die so getan haben, als kämen Hass und Antisemitismus von der Rechten, reichten von Wut bis Verwirrung. Jonathan Greenblatt von der Anti-Defamation League hat aus dem voreingenommenen Manuskript der Partei heraus agiert, der er während der beiden Administrationen der letzten Jahre diente, obwohl auch er sie als „entsetzlich“ betrachtete.

Aber Greenblatts Instinkt, dies irgendwie mit den Leuten in Verbindung zu bringen, die er wirklich ablehnt – Republikaner und der ehemalige Präsident Trump – verwies darauf nur als „antisemitisches Pfeifen“. Das ist ein Begriff, der wiederholt gegen Trump eingesetzt wurde, um behaupten zu können, dass er irgendwie an Antisemitismus beteiligt war, obwohl er nicht nur der pro-israelischste Präsident aller Zeiten im Weißen Haus war, sondern seine Freundschaft und engen Verbindungen zu Juden nie in Frage standen.

Dieselbe Linie wurde von Dana Milbank von der Washington Post gefahren, der ebenfalls ständig Trump dämonisierte und es fällt ihm sehr schwer zu begreifen, warum Menschen wie Tlaib, von denen er so verzweifelt gut denken will, Antisemiten sind.

Er ignorierte die Tatsache, dass Tlaibs Überzeugung eine ein Jahrhundert alte Tradition palästinensischen Denkens veranschaulicht, ebenso die Art von Verschwörungsverbreitung über jüdische Macht, die von Elementen der Linksextremen angewandt wird, die auf Karl Marx höchstpersönlich zurückgeht. Stattdessen behauptet er, dass sie Trump nachäfft, von dem er sagte, er habe Tlaib und Omar wegen ihres Antisemitismus und ihrer Bereitschaft Amerikas Rolle in internationalen Angelegenheiten als Hauptproblem, dem die internationale Gemeinschaft gegenüber steht, unfair kritisiert.

Das Problem hier ist nicht, wie weit liberale Stimmen gehen um Tlaib zu verurteilen. Die wahre Frage ist, was ihre Partei bereit ist zu tun, um festzulegen, dass sie die Art offenen Judenhasses nicht tolerieren wird, die sie von sich gibt. Und die Antwort auf diese Frage lautet: nichts.

Erinnern wir uns, dass zu den ersten Aufgaben, die vom aktuellen Kongress aufgenommen wurden, als er Anfang diesen Jahres zusammentrat, gehörte die Bestrafung der Abgeordneten Marjorie Taylor-Greene (Republikanerin, Georgia), weil sie sich in der Vergangenheit eine Vielzahl QAnon-Verschwörungstheorien zueigen machte. Die berüchtigsten davon handelten von einer Führungskraft einer Rothschild-Bank und Weltall-Lasern. Demokraten beschlossen ein Exempel zu statuieren, indem sie Taylor-Greene das Recht verweigerten in Ausschüssen des Repräsentantenhauses zu sitzen.

Lassen wir die Tatsache beiseite, dass Taylor-Green Anfang des Jahres verkündete, sie habe sich seitdem von QAnon distanziert: Die Dinge, die sie in der Vergangenheit sagte, waren unhaltbar. Aber wie kann man sie als für Privilegien des Repräsentantenhauses für unwählbar erklären, wenn Parlamentspräsidentin Nancy Pelosi und Mehrheitsführer Steny Hoyer – die beide weiterhin ihre Freundschaft zu und Unterstützung von Juden und Israel verkünden – Tlaib vom Haken lassen?

Die Antwort ist dieselbe, die sie in der Vergangenheit gegeben haben, um es abzulehnen Tlaibs „Squad“-Kollegin Ilan Omar (Demokratin, Minnesota) ernsthaft zu disziplinieren. Als „Women of Color“ wird ihnen ein dauerhafter Freifahrtschein gegeben Antisemitismus zu betreiben.

Im Juni zog Omar eine fadenscheinige und unerhörte Analogie zwischen Terrorgruppen wie der Hamas und den Taliban einerseits und Israel und den USA andererseits, für die sie eine ihrer Markenzeichen-„Klarstellungen“ gab, die einer Rücknahme oder Entschuldigung nicht einmal nahe kamen.

Omar hat früher schon amerikanische Juden mit ihrem berüchtigten „es geht nur um die Benjamins“-Satz zur Rolle, die die pro-Israel-Lobby AIPAC spielt, beschuldigt den Kongress zu kaufen. Das verhinderte nicht, dass die Parlamentspräsidentschaft sie befürwortet sowie als Star von Late Night-Fernsehcomedians gefeiert wurde, deren Sendungen einen täglichen gleichgesinnten Beitrag für die Demokratische Partei darstellen.

AIPAC geißelte das sowie einen Kommentar von „Squad“-Star Alexandria Ocasio-Cortez (Demokraten, New York), in dem sie sich gegen Hilfe für Israel stark machte und anstrebte die Hamas für ihre Terroranschläge auf den Judenstaat zu belohnen. Die Reaktion von führenden Demokraten und liberalen jüdischen Gruppen war nicht Empörung wegen ihrer Ziele, sondern richtete sich gegen die pro-israelische Lobby, weil die die Frechheit besaß, sie wegen dem, was sie sagte, anzuprangern.

Nach Angaben von Omar und ihren Verteidigern hieß etwas über ihren Antisemitismus und Hass gegen Israel zu sagen „ihr Leben in Gefahr zu bringen“. Die linke J-Street-Lobby behauptete, dass AIPAC damit, schlicht die Fakten zu festzustellen, „progressiven Demokraten den Krieg erklärt“ und falsche Beschuldigungen zu „Women of Color“ erhebt.

Leider sagten Pelosi und Hoyer, sich gegen das Paar oder Tlaib zu äußern sei „zutiefst zynisch und aufhetzend“ und es würde die Unterstützung für Israel nicht zunehmen lassen.

Das Problem hier lautet nicht nur, dass Mitglieder der erweiterten Version der „Squad“ von 2021 zu Israel gelogen haben und helfen zu antisemitischer Gewalt gegen Juden aufzustacheln. Das Problem ist, dass ihre Demokraten-Kollegen sich immer noch stärker von Versuchen angegriffen fühlen, diese Leute zur Verantwortung zu ziehen, als sie es von der Art offenen Antisemitismus sind, der von ihnen zum Ausdruck gebracht wird.

Demokraten reagieren auf jede Anfrage zu diesem Thema mit Gerede von rechtsextremem Antisemitismus. Aber das Land mit Gerede über Trump in den Wahnsinn zu treiben ist keine Antwort.

Wir wissen, dass Demokratische Sozialisten und andere Mitglieder der linken Basis der Partei, die derzeit sowohl das Weiße Haus als auch den Kongress kontrollieren, zunehmend antizionistische und antisemitische Positionen akzeptieren, was es für Mainstream-Demokraten politisch gefährlich macht sich ihnen entgegenzustellen.

Auch wenn sie schändliche Attacken gegen die führten, die versuchen die Wahrheit über „The Squad“ aufzuzeigen, zog J-Street seine Unterstützung für Tlaib wegen ihrer offenen Befürwortung der Elimination Israels zurück. Aber es gibt wenig Unterschiede zwischen ihrer Haltung und denen von Abgeordneten wie Omar, Ocasio-Cortez und Cori Bush (Demokraten, Missouri), die ebenfalls der antisemitischen BDS-Bewegung anhängen.

Wir befinden uns jetzt an dem Punkt, an dem liberalen jüdische Gruppen – ganz zu schweigen von den Demokratenführern Pelosi und Hoyer im Repräsentantenhaus – nicht erlaubt werden darf weiterhin mit den Bemühungen davonzukommen sich von diesen Hassern zu distanzieren, während sie sie eigentlich nicht verurteilen oder ihre Entfernung aus dem Kongress fordern. Das Gerede über die Verteidigung von „Women of Color“ und andere Versuche uns von der Wirklichkeit dessen abzulenken, was inzwischen auf einen informell für Antisemitismus eintretenden Gremium im Parlament hinausläuft, reicht schlicht nicht mehr aus.

Einfach ausgedrückt: Wenn Rashida Tlaib nicht dieselbe Behandlung zuteil wird wie Taylor-Greene, dann gibt es keine Möglichkeit zu argumentieren, dass die Mehrheit des Parlaments keinen Standard aufgebaut hat, der dem Antisemitismus von links gestattet durchzugehen.