Ist Trumps Kritik an amerikanischen Juden gerechtfertigt?

Ruthie Blum, Israel HaYom, 18. Oktober 2022

Die Reaktion auf den Truth Social-Eintrag des ehemaligen US-Präsidenten ist nichts weniger als eine fast hysterische – zielgerichtete – Falschlesung seiner Worte, die weder drohend noch antisemitisch waren.

Der jüngste Aufruhr um den früheren US-Präsidenten Donald Trump betrifft Kommentare, die er am Sonntag zu amerikanischen Juden machte – und die an sie gerichtet waren.

„Kein Präsident hat mehr für Israel getan als ich“, schrieb er auf seiner Plattform Truth Social. „Etwas überraschend jedoch erkennen das unsere wunderbaren Evangelikalen weit mehr an, als die Leute jüdischen Glaubens, besonders diejenigen, die in den USA leben.“

Stimmt alles, bis auf das „überraschend“. Die Mehrheit der Juden in den Vereinigten Staaten würde einen Republikaner nicht unterstützen, auch wenn ihr Leben oder das Israels davon abhängen würden. Ein passender Witz, der vor den Wahlen 2012 in Jerusalem kursierte, lautete: Wenn der damalige Präsident Barack Obama eine Atombombe auf Tel Aviv werfen würde, dann könnte der Anteil der ihn wählenden Juden auf 75% fallen.

Trump fuhr fort: „Die in Israel leben sind hingegen etwas ganz anderes; höchste Zustimmungsraten der Welt. Könnte ganz leicht Premier werden!“

Wieder ist das, was er so charakteristisch selbstgefällig sagt, auf den Punkt. Während seiner Amtszeit witzelten viele ihn bewundernden Israels darüber, sie würden ihn ins Premierminister-Amt wählen. Und aus gutem Grund.

Er stornierte den Joint Comprehensive Plan of Action, den Atom-Deal mit dem Iran. Er verlegte die US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem, das er als Israels Hauptstadt anerkannte. Er stellte die Finanzierung für die den Terror unterstützende UNRWA ein. Er schloss die PLO-Mission in Washington. Er erkannte Israels Souveränität über die Golanhöhen an. Sein Außenministerium entfernte das Wort „besetzt“ aus Hinweisen zu Judäa und Samaria (der Westbank). Er bestimmte die Islamischen Revolutionsgarden des Iran als Terrororganisation. Und er vermittelte die historischen Abraham-Vereinbarungen.

Dennoch waren seine politischen und persönlichen Feinde wütend, dass er es wagte sich als bester Freund zu rühmen, den Israel je im Weißen Haus hatte. Was sie so richtig gallig machte, war seine Warnung: „US-Juden müssen sich am Riemen reißen und würdigen, was sie an Israel haben, bevor es zu spät ist!“

Die Reaktion ist geradezu hysterisch gewesen und das nicht im lustigen Sinne.

„Wir brauchen keinen ehemaligen Präsidenten, der sich bei Extremisten und Antisemiten anbiedert, der uns über die amerikanisch-israelische Beziehung belehrt“, twitterte Jonathan Greenblatt, CEO der Anti-Defamation League. „Es geht nicht um ein Quid pro quo; es geht um gemeinsame Werte und Sicherheitsinteressen. Dieses ‚Jewsplaining‘ ist beleidigend und abstoßend.“

Eigentlich ist Greenblatt derjenige, der nicht von „gemeinsamen Werten“ mit Israel reden sollte, dessen härteste Kritiker er regelmäßig verteidigt. Er ist es, der eine deftige Dosis „Jewsplaining“ brauchen könnte, um ihn daran zu erinnern, wie seine Rolle aussehen sollte.

Das Jewisch Democratic Council of America spie gleichermaßen abscheuliches Gift aus. „Weiterer unverfrorener Antisemitismus von Republikaner-Führer Donald Trump“, twitterte die Gruppe. „Seine Drohung gegen jüdische Amerikaner und seine ständige Verwendung des antisemitischen Sprachbilds der gespaltenen Loyalität schürt Hass auf Juden. Wir werden uns nicht von Donald Trump bedrohen lassen und jüdische Amerikaner werden GOP-Fanatismus im November zurückweisen.“

Das ist in seiner Idiotie besonders bemerkenswert. Trump äußerte keine „Drohung“ und er führte natürlich nicht „das Sprachbild der geteilten Loyalität“ an.

Im Gegenteil: Er rief die Juden dazu auf sich Israels Zukunft und Wohlergehen mehr, nicht weniger, anzunehmen. Und er warnte davor, dass diesbezügliches Versäumnis negative Konsequenzen für den jüdischen Staat haben könnte. Was ist daran falsch, geschweige denn antisemitisch? Die Antwort: Nichts.

Trotzdem plapperte Karine Jean-Pierre, Sprecherin des Weißen Hauses, die falsche Anschuldigungen nach, wobei „plagiatieren“ eine bessere Beschreibung wäre.

„Donald Trumps Kommentare waren sowohl antisemitisch, wie Sie alle wissen, als auch beleidigend für Juden  und unsere israelischen Verbündeten“, sagte sie am Montag gegenüber Reportern. „Aber sagen wir es deutlich: Seit Jahren hat Donald Trump sich in eine Reihe mit extremistischen und antisemitischen Personen gestellt. … Wir müssen Antisemitismus überall ausreißen, wo er seinen abstoßenden Kopf erhebt. Wir müssen das anprangern. Bezüglich Israel ist unsere Beziehungen eisern und wurzelt in gemeinsamen Werten und Interessen. Donald Trump begreift eindeutig beides nicht.“

Wirklich? Vielleicht sollte sie ihrem Boss sagten, dass er ihn aus der Demokratischen Partei und ihren Unterstützern in der akademischen Welt „ausreißen“ muss, wo er ganz gewaltig „seinen abstoßenden Kopf erhebt“.

Vielleicht sollte sie auch die Definition von „eisern“ überdenken. Sie wissen schon: Weil die Administration Biden palästinensische Terroristen und das israelische Militär als „beide Seiten“ bezeichnet, wenn sie auf Zurückhaltung und Deeskalation drängt.

Was die spitze Bemerkung des Komikers Jay Leno aus 2014 zum damaligen Präsidenten Barack Obama in Erinnerung ruft, der wusste „wie unzerbrechlich das Band zwischen den USA und Israel ist, weil er seit Jahren versucht es zu brechen“.

Es war Trump, der das umkehrte, zum Entsetzen genau dieser progressiven jüdischen Organisationen, die ihn wegen seines Eintrags bei Truth Social verleumdet haben. Sie und zahlreiche Medien sind so weit gegangen seine Äußerungen mit denen des Rappers/Designers Kanye West (alias Ye) gleichzusetzen, dessen jüngste Tiraden mit dreistem Judenhass in gewalttätiger Rhetorik angefüllt war.

Das ist ein geschickter Trick, weil West ein Pro-Trump-Konservativer ist. Aber vergleicht man Kim Kardashians Ex-Ehemann – der mit seiner Absicht prahlte „gegen jüdische Leute auf Death Con 3“ zu gehen – mit Israels erwiesenem Verbündeten, dann ist das nicht nur schlicht unredlich. Es ist auch durchsichtig.

Das dient nicht nur der Heraushebung der Vorladung an Trump, er solle vor dem Ausschuss zur Untersuchung des Sturm auf das Kapitol vom 6. Januar aussagen; es stellt auch einen Hail Mary-Pass[*] seitens all derer dar, die dafür beten, dass eine wahrscheinliche Wahlniederlage der Demokraten bei den anstehenden Midterm-Wahlen abgewendet wird. Zu den sich Sorgenden gehören auffälligerweise Juden.

Obwohl Trump nicht damit alleine steht ihr widersprüchliches Wahlverhalten zu beklagen, macht er den Fehler das uralte Phänomen persönlich zu nehmen. So stellte der verstorbene Soziologe Milton Himmelfarb bekanntlich 1973 im Magazin Commentary heraus: „Juden verdienen wie Episkopale, wählen aber wie Puertoricaner.“

Glücklicherweise gibt es zu dieser Regel Ausnahmen. Die Zionist Organization of America (ZOA) zum Beispiel verkündete am Freitag, dass sie Trump ihre Theodor Herzl-Medaille verleihen wird. Die Ehre wird dem „besten Freund, den Israel je im Weißen Haus hatte“ bei der Gala am 13. November in New York City verliehen.

Hut ab vor der ZOA, dass sie sich bei dem erkenntlich zeigt, wo es sich gehört.


[*] „Hail Mary-Pass“ ist ein Begriff aus dem American Football, bei dem der Quarterback kurz vor Spielende einen willden, sehr kaum kontrollierten, weiten Ball wirft, in der Hoffnung, dieser wird vielleicht – gegen alle Wahrscheinlichkeit – von einem Receiver gefangen und in einen Touchdown verwandelt.

Versager bei israelfeindlicher Propaganda, Ausgabe Erwähnt nicht den Krieg, äh: Boykott

David Lange, Israellycool, 29. März 2022

Der Ortsverband San Francisco der Democratic Socialists of America (DAS – eine Untergruppe in der Partei der US-Demokraten), eine fanatisch israelfeindliche Gruppierung, die BDS unterstützt, veranstaltete am 20. März ein Webinar mit dem Titel Teach-In: Palestine & BDS 101 (Teach-In: Einmaleins Palästina und BDS).

Eine der Rednerinnen war Nadya Tannous von der Terror unterstützenden Palestinian Youth Movement (Palästinensische Jugendbewegung), die einen Großteil ihrer Ansprache damit verbrachte Geschichte (bzw. ihre Version davon) durchzugehen. An einer Stelle behauptete sie, die moderne BDS-Bewegung würde in den Boykotten „zionistischer Firmen“ der 1930-er Jahre wurzeln.

Ich dachte, ich zeige mal auf, dass dies in Wirklichkeit eine gute Erinnerung daran ist, dass das sogenannte „palästinensische Narrativ“ bis zu dem Punkt ausgeheckt ist, das schon die Vorstellung einer „palästinensischen Identität“ heute das glatte Gegenteil dessen ist, was sie behaupten.

Israelhasser erinnert uns ungewollt daran, wer die wahren „Palästinenser“ waren.
Hintergrund: Streiks im Jahr 1936
BDS wurzelt im langen Erbe gewaltfreien palästinensischen Widerstands
– Proteste gegen das britische Mandat in den 30-ern
– frühe Boykotte zionistischer Firmen
– palästinensische Kunst und Literatur
israellycool_advocacy: Die Hasser sind entweder ignorant oder verzerren mutwillig Geschichte. Vielleicht etwas von beidem.

Mit anderen Worten: Tannous verbindet die BDS-Bewegung mit den Boykotten „zionistischer Firmen“ in den 1930-er Jarhen, aber damals hießen sie „arabische Boykotte“ gegen „palästinensische Waren“. Die, von denen sie behauptet, sie seien Palästinenser, wurden schlicht als „Araber“ bezeichnet, während die „Zionisten“ (alias Juden) als Palästinenser bezeichnet wurden.

Ich gehe das Webinar immer noch durch, es besteht also die Möglichkeit, dass ich weitere „Perlen“ entdecken könnte.

Michelle Obama: „Wir dürfen dem Kongress keine Wahl lassen.“

Michelle verkündet, dass sie bei der Wahl mitmischen wird.

Daniel Greenfield, FrontPage Mag, 11. Januar 2022

„Wir dürfen dem Kongress keine Wahl lassen“, geifert Michelle Obama im jüngsten Bulletin ihrer Organisation When We All Vote.

So reden Diktatoren oder Leute, die es werden wollen.

Nachdem die Demokraten fälschlich vor einer „Bedrohung der Demokratie“ durch Republikaner warnten, demonstrierten sie einmal mehr, dass sie die wahre Bedrohung sind.

Und dass die Partei der Radikalen das eigene Handeln und die eigene Haltung auf Republikaner projiziert.

Michelle Obamas Brief droht „mindestens 100.000 Menschen zu organisieren“, um „ihre Senatoren, zu kontaktieren, sie anzurufen alles ihnen Mögliche zu tun, um den Freedom to Vote Act und den John Lewis Voting Rights Advancement Act zu verabschieden“.

Bedenkt man die gewalttätigen Ergebnisse der vergangenen linken Druck-Kampagnen auf den Senat und das Repräsentantenhaus, die zu Wellen an Morddrohungen führten, dazu die aggressive Belästigung auch von moderaten Demokraten im Senat wie Manchin und Synema während der aktuellen Umsturz-Bemühungen, dann gibt es wenige Zweifel, dass 100.000 linke Extremisten für eine Kampagne zu mobilisieren, die Gegner beschuldigt eine Bedrohung für die Demokratie zu sein, werden damit weitere Morddrohungen, Schikanen und sogar mögliche Gewalttaten riskiert.

Darüber hinaus verspricht Michelle, dass ihre Organisation und ihre radikalen Verbündeten mehr als eine Million neue Wähler registrieren lassen werden und „tausende Rechtsanwälte anwerben wird, um Wähler in den Staaten zu schützen, in denen die Wahlfreiheit bedroht wird“. Aber wie sie und ihr Ehemann durchaus wissen, ist das Stimmrecht in jedem Staat absolut. In Chicago manchmal sogar zwei-, drei- oder viermal.

Während die ehemalige First Lady Republikaner fälschlich als eines „nie da gewesenen Angriffs“ auf „unsere Demokratie“ beschuldigt und fälschlich Wählerintegrität mit Jim Crow [Rassengesetzen] gleichsetzt, handelt sie als Fassade für einen tatsächlich nie da gewesenen Angriff der Demokraten auf Wählerrechte und auf die Republik.

Die Freedom to Vote Act wäre ein Putsch des Bundesstaats gegen den Föderalismus, der lokale Wähler überstimmt und Bundesrichtern die Macht in die Hand gibt ihre eigenen Wahl-Landkarten zu schaffen.

Der FVA-Puscht würde linken Aktivisten erlauben schnell bei Bundesrichtern gegen Wahlkreise Beschwerde einzulegen und dann Gerichte zu instruieren „vorläufig“ ihre eigenen zu installieren. Nur um sicherzustellen, dass diese dann in ihrem Sinne gestaltet sind, würden die Beschwerden an den D.C. Circuit Court of Appeals weitergereicht.

In Kombination mit dem John Lewis Voting Rights Advancement Act, der Bundesaufsicht über lokale Wahlen verhängt, indem die Bürgerrechts-Notfallverordnung der 1960-er dauerhaft die lokale Zuständigkeit an das Establishment in Washington verschiebt, laufen diese beiden Gesetze auf einen Putsch des District of Columbia gegen Amerika hinaus.

Michelle Obama und die Demokraten beschwören weiterhin John Lewis und die Rassentrennung, aber wie der Oberste Gerichtshof in der Entscheidung feststellte, die den dauerhaften Bürgerrechtsnotstand kippte, mit dem Bundesstaaten die Genehmigung zur Durchführung ihrer eigenen Wahlen beim Bund einholen mussten, „deuten die Daten der letzten Wahl an, dass die afroamerikanische Wählerbeteiligung die der weißen Wähler in fünf der sechs Staaten übertraf… wobei der Unterschied im sechsten Staat weniger als die Hälfte eines Prozents betrug.“

Trotz falscher Behauptungen seitens Michelle Obamas, der Demokraten und ihrer Medien gibt es keinen systemischen Rassismus und kein Muster von Wählerunterdrückung. Gäbe es diese, wären die Demokraten nicht in der Lage gewesen das abzuziehen, was sie in Georgia machten und würden nicht versuchen Rennen im Süden zu gewinnen.

Die John Lewis-Würze mit dem VRA würde den Demokraten-Aktivisten erlauben bei Demokraten-Richtern Petitionen einzureichen, um Bundesstaaten auf schwarze Listen zu setzen und dort für ihre Partei eine Sperrung vorzunehmen, indem sie jedes Detail der Wahlen bis ins Kleinste regeln. Zusammen mit dem Fluss der Zuckerbucks und anderer privater Geldgeber-Interventionen agiert eine öffentlich-private Herrscherklasse von Washington, New York City und San Francisco aus und wäre in der Lage jeden Bundesstaat zu kapern und seine Wahlmethoden zu „kalifornisieren‘, um sicherzustellen, dass die Demokraten nicht verlieren können.

Der FVA würde auch massive Mengen an Wahlfälschungen ermöglichen, indem Identitätsüberprüfung für Wahlen verboten wird, was Wählerregistrierung am selben Tag erzwänge und „keine Ausrede“-Briefwahlen verfügt, die bis zu einer Woche nach Ende der Wahlen gezählt werden können. Jeder Briefwahlbogen mit dem richtigen Datum auf dem Umschlag, selbst wenn es keinen legitimen Poststempel darauf gibt, würde gezählt werden, was Wahlbetrug schlichtweg unwiderstehlich machen würde.

Und das würde der Wahlbetrugs-Maschine der Demokraten bei jedem Szenario jede Menge Zeit geben „aufzuholen“ und „weitere Stimmen zu finden“, wenn es keinen massiven und nicht zu leugnenden Erdrutsch gibt.

Das ist nicht das „Recht zu wählen“, es ist das recht offen Wahlbetrug zu begehen, während gleichzeitig jegliche landesweite Bemühung zu Wählerintegrität unterdrückt werden.

Was steckt hinter Michelle Obamas Drohungen?

When We All vot ist eine der Organisationen, die unter dem Dach Obamas gegründet wurden. Wie eine Menge von Obama-Projekten ist es eine Mischung aus nervigen Promis – Tom Hanks und seine Frau, Hamiltons Lin-Manuel Miranda und [US-] Fußball-Star Megan Rapinoe – aber dahinter steckt Civic Nation, eines der wichtigen Bretter der Obamawelt, das von Geldern von Pierre Omidyars Democracy Fund, Carnegie, Mellon und anderen linken Stiftungen sowie von opportunistischen Infusionen der NFL, MLB und der von Warren Buffets Tochter geleiteten Sherwood Foundation profitiert hat.

Aber bisher waren Civic Nation und Gruppen wie When We All Vote zumeist wenig überzeugend. Michelle Obamas Brief legt nahe, dass sich das ändern soll.

Die Agenda ist ziemlich deutlich.

Die Obama-Aktion stellt sich hinter den Putsch der Demokraten gegen die Republik. Plan A ist eine Kampagne zum Ausüben von Druck, um die Verabschiedung des FVA und des angepassten VRA zu erzwingen, damit die Demokraten ungehindert Wahlen manipulieren und die Wahlverfahren und -Regeln von Bundesstaaten aufheben können, wann es ihnen passt.

Plan B besteht darin eine Datenbank an freiwilligen Helfern aus dieser Druckmach-Kampagne aufzubauen, um aus ihnen Organisatoren für die anstehende Wahl zu machen. Es ist kein Zufall, dass Michelle Obama 100.000 Freiwillige für die Druckmach-Kampagne für den Putsch der Demokraten rekrutieren will und 100.000 Freiwillige registrieren und als Wähler einbringen will, wenn der Putsch unter der falschen Flagge Stimmrecht fehlschlägt.

Diese Art von Operationen zu steigern wird mehr Geld benötigen als When We All Vote derzeit zu haben scheint. Und der Brief von Michelle Obama ist sowohl eine Verkaufsmasche für die Anhänger und Spender, dass sie mehr tun sollten, als auch eine Ankündigung, dass sie vor hat in den anstehenden Wahlen mitzumischen.

Manche haben lange spekuliert, ob Michelle Obama ihre eigenen politischen Ambitionen hegen könnte. Es gibt dafür in der Vergangenheit wenige Anzeichen und selbst When We All Vote hatte bisher den üblichen Eitelkeitsprojekten geähnelt, voller ausschweifender Promis, die begierig darauf sind mit den Obamas in Verbindung gebracht zu werden.

Die in dem Brief dargelegten ehrgeizigen Pläne deuten an, dass sie vor hat darüber hinauszugehen.

Die Obamas sind bei den beiden letzten Wahlen verhaltene Spieler gewesen. Barack Obama war unglücklich mit den Kandidaturen sowohl von Hillary Clinton als auch von Joe Biden. Da die Partei für 2024 keine guten Chancen zu haben scheint, könnte er durchaus in der Position sein eine Art Königsmacher oder Königinnenmacher zu spielen.

Der Brief von Michelle Obama ist ein Plan der Obamas, der aggressiver ist, als wir es seit seinem Amtsende erlebt haben. Er legt nahe, dass sie über mit ihrer Bibliothek herumzuspielen, Urlaub zu machen oder gelegentlich eine Rede zu halten hinaus gehen und stattdessen beabsichtigen wieder wichtige Akteure zu werden.

Und sie machen das auf die übliche scheinheilige Art, die die Amerikaner kennen und hassen gelernt haben.

Wenn ein Obama erklärt: „Wir dürfen dem Kongress keine Wahl lassen“, dann kann man kaum etwas anderes hören als Echos des alten, aggressiven Obama mit dem „geht ihnen ins Gesicht“ und „bestraft unsere Feinde“ aus den acht Jahren, die unsere Politik kaputt gemacht haben. Obwohl Demokraten vor einer Gefahr für die Demokratie warnen, erinnert uns Michelle daran, dass die Bedrohung für die Republik immer aus dem Inneren des Hauses der Esel gekommen ist.

Das Fiasko der Demokraten zur Eisernen Kuppel und was es (für Israel) bedeutet

Jüdische Verteidiger sollten auf die Achillesverse ihrer Feinde schießen – ihren Narzissmus und ihren Glauben an ihre eigene, unantastbare Tugend.

Melanie Phillips, Israel HaYom, 24. September 2021

Nach Angaben des Mehrheitsführers im Repräsentantenhaus, Steny Hoyer, war, als die Demokraten aus ihrem umkämpften Ausgabengesetz $1 Milliarde Dringlichkeitsgelder für Israels Verteidigungssystem Eiserne Kuppel strichen, das lediglich eine „Formsache“, die umgekehrt werden kann.

Welch eine Formsache! Die unheilvolle Wirklichkeit hinter dieser Entwicklung ist die, dass die Demokratische Partei über die Unterstützung Israels zersplittert.

Das System Eiserne Kuppel hat tausende Raketen und Flugkörper davon abgehalten israelische Zivilisten abzuschlachten und ihre Städte in Schutt und Asche zu legen. Diese Gelder abzuziehen würde bedeuten, dass diese Partei das nicht länger verhindern will.

Vorhersehbarer Aufruhr trat ein, nicht zuletzt bei proisraelischen Demokraten. Zwei Tage später verabschiedete das Repräsentantenhaus ein gesondertes Gesetz, das den Geldern für die Eiserne Kuppel gewidmet ist. Die proisraelische demokratische Abgeordnete Kathy Manning gelobte, dass die Partei „unsere eiserne Unterstützung für unseren Verbündeten Israel bekräftigt“.

Aber trotz der Verabschiedung des zweiten Gesetzes gibt es diese eiserne Unterstützung nicht mehr.

Das Fiasko wurde von Druck seitens des Ausschusses der „Progressiven“ der Partei ausgelöst, deren Mitglieder Israel hassen und es beseitigt sehen wollen. Berichten zufolge sagten sie der Parteiführung, sie würden nicht für das Haushaltsgesetz stimmen, sollte dieses die Finanzierung für die Eiserne Kuppel beinhalten.

Da die Republikaner weiter stur dabei blieben gegen das Gesamtgesetz zu stimmen, knickten Hoyer und Parlamentspräsidentin Nancy Pelosi ein – ein Moment moralischen Bankrotts, den späteres Handeln nicht auslöschen kann.

Die Bedeutung dieser Episode liegt nicht bei der Eisernen Kuppel. Sie liegt stattdessen in dem, was sie uns über den Weg erzählt, den die Demokratische Partei eingeschlagen hat. Denn sie demonstriert, wie stark der Einfluss dieses linksextremen Ausschusses ist. Die Tatsache, dass die Gelder für Israel herausgenommen wurden (wenn auch nur zeitweilig) war ein Gewinn für die Linksextremen, die den „gemäßigten“ Flügel in den Hintergrund drängte.

Das zeigt: Wenn es um das Thema Israel geht, kann die „moderate“ Führung das Geschehen nicht kontrollieren, wenn sie eine so hauchdünne Mehrheit hat. Als Ergebnis dieses Sieges – auch wenn er rein symbolisch ist – wird die Linksextreme jetzt Rückenwind haben und das droht auf ganzer Linie mit weiteren solchen Kämpfen um Israel.

Fakt ist, dass linksextreme Demokraten in der Partei die Oberhand gewannen, sobald sie gewählt wurden. Und das ist so, weil die Führung vor ihnen ständig eingeknickt ist.

Sie hat schmählich der „Squad“ aus progressiven weiblichen Abgeordneten nie Gegendruck gemacht, trotz deren abstoßenden Äußerungen – nicht nur zu Israel, sondern auch über Juden – die von ihr unter dem lächerlichen Feigenblatt der Sorge um „die Rechte der Palästinenser“ gemacht wurden.

Und natürlich hat die Eiserne Kuppel nichts mit „Palästinenserrechten“ zu tun, sondern ist einzig ein Mittel israelische Bürger gegen Angriffe zu verteidigen.

Dass die Demokraten einknickten, war verachtenswert; aber auf beiden Seiten des Atlantiks versinkt „progressive“ Politik um Israel und das jüdische Volk immer tiefer in der moralischen Kloake.

Weit über den linksextremen Ausschuss hinaus erodiert bei den Demokraten die Unterstützung für Israel. Es mag sich um eine kleine Fraktion im Repräsentantenhaus handeln, aber sie repräsentiert eine breitere Wählerschaft, die zu groß ist, als dass die Parteiführung sie ignorieren kann.

In Großbritannien verdrängte die Labour Party die Linksextreme unter ihrem früheren Parteichef Jeremy Corbyn, insbesondere wegen des Themas Antisemitismus. Trotzdem wurden nur die ungeheuerlichsten judenfeindlichen Täter aus der Partei geworfen und einige von ihnen wurden sogar wieder aufgenommen.

Der Grund dafür ist, dass es schlicht zu viele gibt, die für einige oder sogar alle ihrer Einstellungen Verständnis haben; und das ist wiederum so, weil eine alarmierende Zahl Linker, sowohl in Britannien als auch in Amerika, viele dieser diabolischen Unwahrheiten über Israel unterschreiben, die einmal mehr die Büchse der Pandora des schamlosen Antisemitismus geöffnet haben.

Die, die nach israelischem Blut bellen, bestreiten, dass Israel auf diese Weise herauszuheben, um es zu dämonisieren, praktisch dieselbe Art gestörter Behandlung ist, die Juden unendliche Zeiten hindurch zuteil wurde.

Stattdessen nicken mehr und mehr Linke – tragischerweise auch viele Juden – jetzt die bösartigen und offenkundig aberwitzigen Vorwürfe gegen Israel ab: Apartheid, ethnische Säuberungen und Kriegsverbrechen.

Wenn Israelis in den umstrittenen Gebieten der „Westbank“ ermordet werden, ist das Schwiegen der von Menschenrechten besessenen, „antirassistischen“ Linken ohrenbetäubend. Diese Morde werden schlicht ignoriert, weil diese jüdischen Opfer für Anhänger der „Palästinenserrechte“ einfach aus dem Drehbuch der Menschheit herausgeschrieben worden sind.

Selbst für „moderate“ Israel-Unterstützer der Linken, gibt es gute Israelis und schlechte Israelis, gute Juden und schlechte Juden. Die Schlechten werden als schlecht erachtet, weil sie ihre Feinde bekämpfen, die Guten werden als gut erachtet, weil sie vor ihnen einknicken.

Das Ergebnis ist eine gewaltige Zunahme von Angriffen auf Juden, wobei Studenten auf dem Campus zunehmend ihre jüdische Identität verbergen.

Was sollten also Israel und seine Unterstützer in Reaktion darauf tun?

Israels neuer Botschafter in den Vereinigten Staaten, Brigadegeneral Michael Herzog, hat mit Recht gesagt: „Wir befinden uns mitten in einem Bewusstseinskrieg und der Staat Israel muss neue, starke und umfassende Mittel entwickeln, um mit dieser Herausforderung umzugehen.“

Tatsächlich hat Israel nie adäquat auf diese große Krise westlichen Denkens reagiert. Zum Teil ist das die Folge von Israels unglaublicher und vorherrschender Inkompetenz.

Das ist aber auch wegen Israels tiefsitzender Überzeugung so, Israels Sache in Britannien und Europa, wo Judenhass seit Jahrhunderten tief eingewurzelt ist, zu vertreten sei eine hoffnungslose Aufgabe – während (mit Ausnahme des ehemaligen Premierministers Benjamin Netanyahu, der verstand, dass Israel sich direkt an die amerikanische Öffentlichkeit wenden muss) die Unterstützung der Amerikaner als selbstverständlich angesehen werden kann.

Jetzt muss es genau diese Annahme dringend überdenken. Ausgerechnet in diesem äußerst kritischen Augenblick hat Israel sich eine schwächliche Regierungskoalition aufgehalst, die zu glauben scheint, dass man mit einem Plastiklöffel bewaffnet zu einer Schießerei gehen kann.

Sein Außenminister Yair Lapid ist ein derart oberflächlicher Politiker, dass er glaubt, am Antisemitismus gebe es nichts Besonderes. Für ihn ist das nur eine weitere Form des „Hasses von Außenstehenden“ – eine, die er tatsächlich einmal lachhaft nicht nur den Nazis, sondern auch Sklavenhändlern, „Muslimen, die andere Muslime töten“ und denjenigen, die LGBTQ-Leute ermorden zuschrieb.

Entsprechend glaubt er, der Weg mit Israel-Bashern umzugehen bestehe darin mit ihnen „einen Dialog zu führen“. Das ist ein Außenminister Israels, der sagt, der Weg die terroristischen Kriegsverbrechen der Hamas zu stoppen sei es Geld in den Gazastreifen zu pumpen (das, wie er nicht zu erkennen scheint, die Hamas requirieren wird, um ihre Angriffe auf Israel zu verstärken, ganz zu schweigen von denen auf das eigene Volk im Gazastreifen, das sich unter ihrer Tyrannenknute befindet“.

Die Chancen, dass Lapid jemals begreift, was nötig ist um mit dem breiteren „Bewusstseinskrieg“ umzugehen, sind daher gleich Null.

Vor allem aber ist es nötig, dass sowohl Israel als auch seine Unterstützer aufhören defensiv zu agieren und stattdessen in die Offensive gehen. Man muss das Muster ändern.

Die Feinde des jüdischen Volks haben die Geschichte und Sprache gekapert, um Israel fälschlich als kolonialen Aggressor darzustellen. Jüdische Verteidiger müssen die Wahrheiten der Geschichte und den Sprachgebrauch wieder herstellen, indem Israel im westlichen Denken mit Rechtmäßigkeit, Gerechtigkeit und Menschenrechten assoziiert wird, sowie dass Juden im gesamten infrage stehenden Land Einheimische sind.

Verteidiger der Juden sollten auch auf die Achillesferse ihrer Feinde zielen – ihren Narzissmus und die Überzeugung an die eigene, unantastbare Tugend. Diese westlichen Feinde können schnell geschwächt werden, indem man sie auf ihrem eigenen Gebiet angreift; indem man sie z.B. als Werber für arabischen Kolonialismus entlarvt, die den palästinensischen nazihaften Judenhass gutheißen, die ethnische Säuberung der Juden aus den umstrittenen Gebieten befürworten – und am vernichtendsten für alle solchen Leute, dass sie dumm und leichtgläubig sind.

Mit anderen Worten: Es ist an der Zeit, dass die jüdische Welt ihren Kampfgeist findet und die Samthandschuhe auszieht. Dafür gibt es leider kaum Anzeichen. Denn du kannst den Juden aus dem Ghetto holen; aber wie so erschreckend in Israel wie in der Diaspora demonstriert wird, kann man das Ghetto nicht immer aus dem Juden holen.

Linke Mitglieder des Kongresses versuchen den Verkauf von Bomben an Israel zu blockieren, die ziviles Leben RETTEN

Elder of Ziyon, 14. September 2021

Jewish Currents berichtet:

Die Abgeordneten Alexadria Ocasio-Cortez, Rashida Tlaib und Mark Pocan führen erneuerte Bemühungen an die Lieferung von in den USA hergestellten Bomben nach Israel zu verbieten.

Die drei progressiven Abgeordneten legten eine Ergänzung des jährlichen National Defense Authorization Act (NDAA) vor, die von der Administration Biden fordern würde die Exporte der von Boeing hergestellten Joint Direct Attack Munitions and Small Diameter Bombs ein Jahr lang zu stoppen. Die Bomben wurden von der israelischen Luftwaffe während der Eskalation der Gewalt im Gazastreifen im Mai eingesetzt.

JDAM ist ein Steuerungs-Anbausatz, mit dem man bestehende ungesteuerte, frei fallende Bomben in präzise „smarte“ Munition auch bei ungünstigem Wetter umrüstet. Mit der Ergänzung einer neuen Heckeinheit, die ein Trägheitsnavigationssystem und eine GPS-Leiteinheit enthält, verbessert JDAM die Genauigkeit ungesteuerter, Mehrzweckbomben in allen Wetterbedingungen.

Die Small Diameter Bomb [Bombe mit kleinem Durchmesser] ist eine „250 Pfund schwere Präzisions-Gleitbombe, die Flugzeuge mit der Fähigkeit ausstatten soll eine größere Zahl präziserer Bomben mitzuführen“.

Wenn Israel keine präzisen Smart-Bomben hat, müsste es weniger genaue und möglicherweise tödlichere Bomben einsetzen, wenn es sich gegen die Hamas (und die Stellvertreter des Iran in Syrien) verteidigt. Wenn diese Kongressmitglieder erfolgreich sind, werden mehr Palästinenser sterben.

Aber ihnen wäre das willkommen. Tote Palästinenser sind die beste Werbung für die Israel-Hasser. Das ist der Grund, dass Israel alles ihm Mögliche tut zivile Opfer zu vermeiden und Lügner wie AOC, Tlaib und Pocan schreien, die unglückliche Opferzahl aus der Benutzung der Leute als menschliche Schutzschilde durch die Hamas sei in Wirklichkeit das Ergebnis „willkürlicher“ israelischer Angriffe.

Die Einzigen, die von toten unschuldigen Palästinensern profizieren, sind die Israel-Hasser. Diese Rechnung ist so gestaltet, dass sie dieses Ergebnis sicherstellt.

Selbst die, die die Ergänzung verfasst haben, geben zu, dass das lediglich eine PR-Nummer ist, um israelfeindliche Schlagzeilen zu bekommen. Die Ergänzung impliziert, dass Israel Zivilisten mit Präzisionswaffen beschießt. Das ist eine verleumderische Lüge.

Ein anständiger Reporter würde die drei Abgeordneten fragen, ob Israel das Recht hat sich mit den bestmöglichen Waffen zu verteidigen, um zivile Opfer zu vermeiden. Zu schade, dass es so wenige gute Reporter gibt.

Alles abbrennen, um die Juden loszuwerden

First One Through, 9. August 2021

Mir wurde immer gesagt, dass die Familie meiner Großmutter väterlicherseits aus Sighet kam, einer mittelgroßen Stadt in Rumänien an der Grenze zur Ukraine. Das wurde als kleine Quelle familiären Stolzes betrachtet, da es auch die Heimatstadt von Eli Wiesel war, dem Nobelpreisgewinner, der über den Holocaust schrieb.

Vor ein paar Jahren, als ich, weil meine Großmutter vor meiner Geburt starb, mit dem Bruder meiner Großmutter über den Ort sprach, an dem die Familie aufwuchs, erfuhr ich, dass die Geschichte etwas Zeit benötigt, sowohl um stattzufinden als auch erklärt zu werden.

Mein Großonkel informierte mich, dass seine Familie in deinem kleinen Schtetl aufwuchs, einem kleinen jüdischen Dorf ein paar Kilometer von Sighet. Eines Abends, als er etwa acht Jahre alt war, brach in einer Ecke des Schtetl ein Brand aus. Alle Menschen des Orts, auch er, stellten sich rasch auf, um Wassereimer weiterzureichen, damit die Flammen gelöscht werden konnten. Er erinnerte sich, dass er beim Weiterreichen der Eimer jemanden rufen hörte, dass auf der anderen Seite des Dorfes ein weiteres Feuer ausgebrochen sei. Die Dorfbewohner begannen zu rufen, wie man die Reihe in zwei aufteilen konnte, um mit dem zweiten Brand klarzukommen, als sie aufsahen und einen dritten Brand in einer weiteren Stelle des Ortes sahen. Und dann einen vierten.

Die lokalen Antisemiten waren gekommen, um ihren Ort abzubrennen.

Er erinnerte sich, dass die Familie am folgenden Morgen alle Habseligkeiten griff, die sie nehmen konnte und nach Sighet ging, während der Rauch aus seinem Dorf die Luft erfüllte. Er sagte mir den Name des ehemaligen Dorfes und wie ich den fremd klingenden Namen vergaß, verinnerlichte ich, dass die Geschichte es auch vergessen hatte.

Also ja, die Familie lebte in Sighet, aber das war nicht wirklich seine Geburtsstadt. Unsere Familie war bereits von den örtlichen Antisemiten ein paar Jahrzehnte, bevor die Nazis hinter den Juden von Sighet her waren, in die Flucht geschlagen worden.

Extreme Rechte verfolgten hunderte Jahre lang unerbittlich die Juden Europas und Russlands, manchmal als Teil der herrschenden Klasse und andere Male durch eine Bande Einheimischer. Unter allen jeweiligen Umständen wussten sie, wie die sie die kleine Ansammlung Juden in die Flucht schlagen konnte.

Die Vier Ecken des Antisemitismus heute

In vielen Teilen der Welt wird die Herrscherklasse von Extremisten übernommen. Die Linke zeigte Wirkung in Amerikas Demokratischer Partei, indem die Demokratischen Sozialisten Amerikas (DSA) Sitze im Kongress erhielten, u.a. Bernie Sanders, Rashida Tlaib, Ilhan Omar, Alexandria Ocasio-Cortez, Cori Bush und Jamaal Bowman. Die DSA folgten dem Manuskript der Labour Party in Großbritannien, wo Jeremy Corbyn Antizionismus, Antisemitismus und extremistische Ideen puschte, um die Partei zu übernehmen.

Die DSA luden den in Ungnade gefallenen ehemaligen Vorsitzenden der britischen Labour Party, Jeremy Corbyn, ein, um auf ihrer jährlichen Tagung zu sprechen.

Die extreme Rechte existiert immer noch weltweit und in Amerika, wurde aber von der zivilisierten Gesellschaft gemieden und kaltgestellt. Nicht so die extreme Linke, die sich mit islamischen Extremisten verbunden hat, um Macht zu gewinnen, in der Sache von Brandstiftungen an jüdischen Häusern auch mit der extremen Rechten.

Amerikanische Juden sind auf allen Seiten umgeben von antisemitischen Extremisten und es gibt weder genug Freiwillige, die Eimer weiterreichen, um die Flammen des Hasses zu löschen, noch um die sinistren Brandstifter zu vertreiben.