Nicht nur Obama kloppen

Das muss weh tun: Mehr Amerikaner glauben an Bigfoot als an Hillary Clinton.

Aua: Eine Zeitung in Dallas sprach sich vor kurzem für Hillary Clinton aus (die Zeitung stellt sich normalerweise auf die Seite der Republikaner). Das hatte Folgen: Jede Menge Abonnenten kündigten ihr Abo.

Obama redete vom „Resetknopf“ in den Beziehnungen zu Russland. Seine damalige Außenministerin setzte das um. Sie gab den Russen den Resetknopf – sie führten einen Reset ihres E-Mail-Passworts durch…

Diese Woche war Obama vor der UNO und wir bekamen wieder einen Eindruck davon, wie er Außenpolitik macht:

Wenn zwei das Gleiche sagen: „Wir sind ein Land der Immigranten, aber wir sind auch ein Land des Gesetzes. Wir müssen Immigranten stoppen, die illegal hierher kommen und illegale Immigranten deportieren, die bereits hier sind.“

Als Clinton das sagte, bekam er Applaus.
Als Trump das sagte, wurde er als Rassist bezeichnet.

Die Amerikaner haben die Wahl:

Die Clinton-Korruption in einer einzelnen Karikatur:

clinton-corruption-in-1-cartoon

Hillarys ärmste Spender beklagen sich: Die Demokraten haben statt einmal mehrmals Spenden abgebucht. So viel dazu, dass die Kandidatin sich mehr um die Ärmsten der Armen kümmert als die pösen Republikaner.

Hillary gab im August $50 Dollar für Anti-Trump-Werbung aus. Der „Erfolg“: Sie verlor 10 Prozentpunkte in der Wählergunst.

Geballte Kompetenz: Clintons Wahlkampfmanager konnte in einer Morgensendung im Fernsehen keinerlei außenpolitische Fragen beantworten.

Clinton untersucht…

„Wie Sie sehen können ist alles normal…
nur das übliche Problem mit der Transparenz!“

Übrigens haben Hillarys Ärzte sie für gesund erklärt – waren hoffentlich nicht diese…

Aber Hillary ist wieder im Wahlkampf unterwegs…

Da könnte ihr Wahlkampfslogan („gemeinsam stärker“) eine ganz neue Bedeutung bekommen:

Es wird eine Fernsehdiskussion der Kandidaten geben. Jeder bereitet sich darauf vor… Hillary, der Moderator, die Wähler und der Donald…

Letztlich könnte es sein, dass Obama selbst den Hauptgrund geliefert hat Trump zu wählen:

Obama sagte: „Lassen Sie mich sagen: Wenn Donald Trump gewinnt,
wird alles wieder rückgängig gemacht, wofür wir gearbeitet haben.“

Die inoffiziellen Wahlkämpfer:

Wie CNN über Bilder zu Hillarys Gesundheitsprobleme berichtet:

Hillary hilft zwei Männern die Treppe hoch

Der Donald:

Er klopft gerne Sprüche: „Clinton bietet Sozialschecks, ich werde für Gehaltsschecks sorgen.“

Foto: Wahltipp im Lokal

The Jewish Press, 10.08.2016

Eine Pizzeraia in der Altstadt von Jerusalem lässt die Gäste Tipps zur Präsidentschaftswahl in den USA abgeben.

Trump sieht aus, als liege er ein winziges Bisschen  vor Clinton, aber die Wahrheit ist, dass die Gläser alle ziemlich leer sind – könnte das ein Hinweis sein, dass die Leute nicht abstimmen werden? Oder einfach, dass sie nicht gerne Tipps in Pizzerien abgeben?

Obamanisten kloppen

Die US-Wählerschaft hat eine Wahl:

Da war doch mal was…

Obama_Hillary-Nixon-Not-a-CrookNach heutigen Standards bin ich kein Betrüger!

Man kann weiter vergleichen…

Obama_Snowden-v-Hillary-wantedSnowden: verriet öffentlich geheime Informationen – wegen Hochverrat gesucht.
Hillary: verriet heimlich geheime Informationen – soll Präsidentin werden?

Obama_Hillary-Too-Big-AgainHillary: „Es sollte keine Bank geben, die zu groß zum Pleitegehen ist
und keine Einzelperson, die zu groß ist, um ins Gefängnis zu gehen.“
(Mit einer Ausnahme – ihr selbst?)

Obama_Hillary-Broke-ClintonsIch hoffe, eines Tages werde ich mal so reich sein
wie die Clintons, als sie pleite waren.

Hillary, hat das FBI herausgefunden, hat alles gemacht, was man ihr vorwirft. Sie ist eine Verbrecherin. Aber sie wird nicht angeklagt. Und so machen sie das dann zum Parteiprogramm der Demokraten:

Obama_Party-PlatformUnten alle Skandale/Verbrechen
Oben Obama: Weiter nicht angeklagt!

Fazit: Alle möglichen Leute wurden angeklagt oder sind im Knast oder werden gesucht. Nur eine nicht – die wird Präsidentschaftskandidatin der Demokraten.

Obama_Clinton-Hypicrisy

Aber einmal war sie selbst nach Meinung des FBI-Chefs sehr fahrlässig:

Obama_Hillary-CarlessSie hat Bill geheiratet

Nicht nur Obama kloppen

Zweierlei Maß:

Obama_pressesprecher_RegierungenReporter: Erinnern Sie sich je das Gefühl gehabt zu haben
Regierungen in Europa zu raten, sie zu warnen, sie zu drängen
wenn sie auf Terroranschläge reagieren,
sollten sie Zurückhaltung üben?
Regierungssprecher: Ich kann kein Beispiel nennen. Nein.

Die US-Wählerschaft hat eine Wahl:

Monica Lewinsky will Trump wählen (Satire)

Obama_Lewinski-wählt-Trump„Der letzte Clinton hat einen schlechten Geschmack in meinem Mund zurückgelassen.“

Hillarys Programm: an den Erfolgen der Obama-Politik anknüpfen:

Obama_Hillary-Build-on-Obama(Wirtschaftspolitik)

Obama_Hillary-Build-on-Success(Obama-Politik allgemein)

Sie ist für Hillary:

Obama_Warren-and-HillaryDie Wall Street und die großen Banken leiten dieses Land.
Also befürworte ich die Kandidatin, der sie am meisten Geld gaben.
(Hillary hat enorme Großspenden bekommen – von denen, die angeblich das Land beherrschen.)

Was sie an Trump schätzen:

Wenn man das als Maßstab nimmt, ist Clinton am Ende: Sie hat den Slogan „Ich stehe auf ihrer Seite“ (ihre = Clinton). Trump macht sich das zunutze: Clinton glaube, sie habe einen Anspruch auf das Präsidentenamt. Und macht jetzt Wahlwerbung mit „Ich stehe auf eurer Seite.“ (Ich = Trump, eure = das Volk)

Da ist noch die Sache mit den angestrebten Waffengesetzen:

Wieder ein Beispiel, diesmal über einen Vergleich:

Obama_Homicide-RatesHonduras und die Schweiz haben praktisch die gleiche Zahl an Einwohnern. In Honduras dürfen Bürger keine Waffen besitzen. In der Schweiz sind sie [noch] zum Waffenbesitz verpflichtet. Honduras hat die höchste Mordrate der gesamten Welt. Die Schweiz die niedrigste.

Macht aber alles nichts, die Bösen in Sachen Waffenbesitz sind die gesetzestreuen Bürger, die Waffen besitzen:

Obama_Who-to-Blamenatürlich nie die Terroristen, die Kriminellen, die Geisteskranken oder gar die Politik.

Vergleiche – Was Präsidenten leisteten:

Obama_Pres-AchievementsWashington: Führte die USA durch den Unabhängigkeitskrieg.
Lincoln: Führte die USA durch den Bürgerkrieg.
Reagan: Führte die USA durch den Kalten Krieg.
Obama: Führte Jungs in die Mädchentoilette.

Obamedien:

Ein ranghoher NBC-Mensch befindet zum (illegal im Land befindlichen) Möchtegern-Mörder (der Trump erschießen wollte), er solle als „guter Junge mit einer Waffe angesehen werden.

Medien-Tribunal – Reporter: Sind Sie derzeit oder waren Sie je Mitglied der Partei, die nicht glaubt, dass unser Präsident das Größte auf der Welt ist?

Obama_Media-Obamabots

Entschieden

Obama hat gewonnen. Jedenfalls die Wahl. Für mich ist der eigentliche Gewinner John McCain. Was hätten wir wohl zu hören bekommen, wenn Obama die Wahl verloren hätte? Sicherlich nichts in der Art dessen, was McCain sagte. (Natürlich ist in diesem Link sehr wenig davon wiedergegeben, wie überhaupt extrem wenig über die Tatsache hinaus berichtet wird, dass er seine Niederlage „eingesteht“.)

Diese Hochachtung vor dem politischen Konkurrenten könnte auch einer der Gründe sein, dass McCain verlor. Er hat es immer wieder abgelehnt Fakten zu nutzen, die Obama in extrem schlechtes Licht setzten und als das hätten da stehen lassen, was er ist: ein linksextremer Hetzer, dünnhäutig, der austeilt und hemmungslos austeilen lässt, aber Kritik nicht verträgt. Politisch groß geworden in einem Milieu der Intoleranz und Weißenhass (Rassismus), der Lüge, Kungelei und Täuschung, der Einschüchterung und „Tricks“ (= Fälschung). Dass er das in seinem Wahlkampf voll ausgelebt hat, ist dokumentiert, wurde aber lediglich von Bloggern versucht öffentlichkeitswirksam zu verbreiten; die Qualitätsmedien ließen alles unter den Tisch fallen, was Obama geschadet hätte, zogen sich aber an allem auf, was sie an „Negativem“ bei McCain/Palin fanden – und scheuten nicht davor zurück, die blanken Lügen der Obama-Kampagne gegen Palin zu verbreiten und darauf herumzureiten.

Noch am Wahltag konnte festgestellt werden, wie Obamas Anhänger die Wahl beeinflussen wollten; wäre es knapp gewesen, hätten sie sie „gestohlen“ – mit mehrfach eingetragenen Wählern zu Hunderttausenden! In Philadelphia wurden ein Mann von CNN interviewt, der „heute ein paar Mal gewählt hatte“. Der Reporter: „Ich glaube, das ist gesetzwidrig, aber es ist in Ordnung.“ Mehr als 100.000 Wähler aus Georgia waren auch entweder in Ohio oder in Florida eingetragen, um auch dort abstimmen zu können (und reichlich viele haben es offenbar getan). In Philadelphia wurden republikanische Wahlbeobachter aus Wahllokalen geworfen (s. Update am Textende), obwohl ein Richter geurteilt hatte, dass das nicht rechtens ist.

Unsere Medien jubeln. Was der WDR-Moderator heute zwischen 6 und 7 Uhr von sich gab, war keine Berichterstattung, sondern pure Partystimmung. In Blogs sieht es häufig ähnlich aus. Ein ganz schlauer (schade, den Link habe ich verdaddelt) meinte, er hätte nicht gedacht, dass die Amerikaner so viel Hirn hätten (Obama zu wählen) – womit er nur seinen Antiamerikanismus unter Beweis stellte, aber das ist eine andere Sache.

Manfred Messemer schreibt auf arlesheim reloaded, er sei über den Wahlsieg Obamas froh, weil jetzt die Rassenkarte nicht mehr gespielt werden könne. Wenn er sich da mal nicht täuscht. Obama und seine Wahlkampftruppe haben diese Karte ständig gespielt, obwohl sie keine Fakten für die Rassismus-Behauptungen liefern konnten. Das war pure Stimmungsmache, die sicherlich spätestens im nächsten Wahlkampf wieder betrieben wird. Eher früher und zwar bei aller möglichen Kritik, die an dem neuen Präsidenten geübt wird.

Dabei ist die Frage, wo die wirklichen Rassisten überhaupt sitzen. Wer einen Kandidaten wegen seiner Hautfarbe gewählt hat, diskriminiert die Konkurrenten. Wie viele Weiße könnten es sich leisten einen Weißen wegen seiner Hautfarbe zu wählen? Da haben wir sie wieder, die Rassenkarte. Hier soll sie gelten, dort nicht.

Die wirtschaftlichen Probleme sollen McCain die Wahl gekostet haben. Viele trauen eher Obama zu, dass er sie löst. Mit höheren Steuern und der Umverteilung „des Reichtums“ wird’s wohl nicht gehen, aber so weit denken sie nicht, die emotionalisierten „Yes, we can“-Jünger; sollten sie wirklich vergessen haben, wie empfindlich gerade die US-Firmen auf Abgabenerhöhungen reagieren? Da dürften sich einige Leute ganz gewaltig vertan haben.

Die USA werden die nächsten vier Jahre überstehen. Andere vielleicht nicht.

Zumindest Witze kann man reißen. In der Form einer ausführlichen Stellungnahme wie bei No Blood for Sauerkraut (es geht auch schlicht süffisant). Das beste haben einmal mehr die von der Titanic aus dem Ergebnis gemacht; das funktioniert natürlich nicht auf Englisch, so ist das nun mal mit Wortspielen.

Wortspiele ganz anderer Art kommen aus Griechenland. Dort scheinen einige der ekligsten Fans des Obamessias zu sitzen. Die Zeitung Avriani titelte: „Der erwartete Sieg Obamas bei den US-Wahlen signalisiert… das Ende der jüdischen Vorherrschaft – alles ändert sich in den USA und wir hoffen, dass sie dort demokratischer und menschlicher werden.“ Wie gelegentlich schon inhaltlich erwähnt: Zeige mir deine Fans und ich sage dir, wer und was du bist. Es sind nicht die einzigen Antisemiten, die The One anhimmeln.

Tyrannen und Hetzer: Amerikaner, wählt unseren Helden!

Zeige mir deine größten Fans und ich sage dir, was du bist. Oder für was du stehst.

Und wenn man diese Gallerie der Schurken sieht, die alle dafür sind, dass The One zum Präsidenten der USA gewählt wird, dann graust es mir:

Auf Anhieb erkenne ich Fidel Castro, Bashar Assad, Kim Yong-Il, Hugh Chavez, Mahmud Ahmadinedschad, Jimmy Carter, ein Kind mit einem Bild von Ahmed Yassin; die Frau mit dem Kopftuch scheint Nancy Pelosi zu sein, die durchgeknallte Chefin der demokratischen Abgeordneten im Kongress.
Wer die andren drei sind, würde mich auch interessieren. Die Leser dürfen mich gerne aufklären.