War doch zu erwarten,…

dass die Verschwörungsidioten ganz schnell darauf kommen, wer „wirklich“ hinter den Morden in Paris steckt. Ganz vorne dabei war natürlich die jüdische Antisemitin Greta Berlin: Der Anschlag wurde vom Mossad ausgeführt. Von wem auch sonst, möchte man sie fragen. Ihre „Free Gaza“-Mitgründerin Mary-Hughes Thompson twitterte entsprechend: “#Hebdo killings indefensible. Can’t help thinking #JSIL Mossad false flag though.” (#Hebdo Morde unentschuldbar. Kann aber nicht anders als denken #JSIL Mosaad False Flag. – Anmerkung heplev: false flag ist eine Aktion, die man durchführt, um sie anderen in die Schuhe zu schieben; JSIL soll „Jüdischer Staat in der Levante“ heißen und ist eine herabwürdigende Bezeichnung Israels)

Dass Idioten von überall in dasselbe Horn stoßen, ist klar. Auf Facebook fragte eine Userin in einem lokalen „Nettwerk“, ob in der Gruppe nicht eine Solidaritätsaktion für die Opfer gestartet werden solle (der Eintrag ist inzwischen gelöscht). Da stellte als dritter ein Solidaritäts-Poster für die „Palästinenser“ ein. Zwei Einträge später war einer mit einer „False-Flag“-Meldung da, der sich aufregte, die anderen sollten endlich die Augen aufmachen. (Der schloss sich einen Tag später einem Aufruf an eine Solidaritätsdemo für die Opfer in der Stadt zu machen, mit der zu Frieden und Toleranz aufgerufen wird.) Zu weiteren Schwachmaten gehörten diese hier:

Hebdo-Astloecher01

Hebdo-Astloecher02

Aber es gibt auch weitere Vollpfosten und Gesinnungsschweine, die nicht dem gemeinen Volk und Pöbel angehören, sondern in angeblich ernst zu nehmenden Medien verortet sind. Wegen diesen schrieb heute Klaus Kelle auf Facebook:

Es ist kaum zu fassen. Da greifen islamistische Terroristen französische Bürger an und töten sie, während sie dazu „Allahu Akbar“ rufen. Die Täter sind polizeibekannte Islamisten, mindestens einer war in Jemen im Terror-Ausbildungscamp, sie bekennen sich gegenüber einer Geisel zu al Kaida und freuten sich gegenüber der Polizei auf den „Märtyrertod“ . Und sie überfallen einen jüdischen Supermarkt und töten dort vier Menschen. Und tatsächlich gibt es bereits jetzt in Deutschland „Berichte“ in „unabhängigen Medien“, die schreiben, die ganzen Ereignisse der vergangenen 48 Stunden in Frankreich seien eine „false flag“-Aktion, hinter der der israelische Geheimdienst Mossad steckt – und dieser Dreck wird von Tausenden Leuten im Internet weiterverbreitet. Ich glaube langsam, die ganze Verschwörungs-Szene in Deutschland ist reif für die Klappse….

Wer nicht glaubt, dass das tatsächlich so ist, hier ein paar Links:

Die International Business Times fragte auf Twitter ausdrücklich (inzwischen entfernt und bedauert): „Charlie Hebdo-Anschlag und Mossad-Verbindung: Lässt Israel seine Wut wegen Frankreichs Anerkennung eines Palästinenserstaats ab?“

Im WDR 5dokumentiert von Gerd Buurmann, unbedingt lesen!!!!! – gab es ein Tagesgespräch, in dem darauf herumgeritten wurde, dass an dem Anschlag letzen Endes „wir“ schuld sind, unsere westliche Gesellschaft, die einfach nicht sensibel und gerecht genug mit Minderheiten im Allgemeinen und Muslimen im Besonderen umgeht. (Und auch hier durfte „Israel-Palästina“ nicht als Mitursache für muslimischen Terror im Westen fehlen!)

Das nur als kleinen Ausschnitt aus dem Sumpf der geistig Verwirrten, die die Frechheit haben uns belehren zu wollen, wie die Welt zu funktionieren hat und wie wir zu denken haben.

—–

weitere Charakterschweine:

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Darunter geht es weiter (das verlinkte Zitat):

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Und in der Folge tobt sich der Mob der Verschwörungsanhänger aus…
Es ist mir allerdings bisher nicht klar, ob Oliver Michael von Anhalt-Quelinburg das teilte, um es als Idioten-Beispiel zu geben (das würde das Smiley andeuten) oder ob der die Meinung der Irren teilt, die teilte (den Verschwörern in den Kommentaren wird freier Lauf gelassen).

Die Astlöcher von Anonymus dürfen natürlich auch nicht fehlen:

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Und dass ein „Netzwerk“, das sich nach Voltaire benennt, ausgerechnet nichts Besseres zu tun hat als antiwestliche bis antisemitische Verschwörungstheorien zu verbreiten, sich auch auf die Seite derer schlägt, die „beweisen“, dass der Islam nichts mit den Morden zu tun hat und die Terrormörder keine Muslim-Extremisten waren, sollte auch nicht verwundern. Denn bei diesen Irren ist der Islamist ein primitiver, militärisch nicht ausgebildeter Stümper ohne richtige Sprachkenntnisse, der nicht gezielt morden kann, vor Morden immer erst einmal Dinge zerstört und so lange am Ort des Geschehens wütet, bis er den „Märtyrertod“ stirbt.

Christian Bommarius und die Frankfurter Rundschau können auch nicht anders als behaupten, die islamistischen Terroristen und die „islamophoben Radikalen“ seien sich noch nie so nahe gewesen und die AfD würde sich der Morde in Paris „sogleich bemächtigen, als die Leichen noch warm waren“.

„Unsere“ Muslime:
– Bekir Alboga von der DITIB distanziert sich nicht nur von den Tätern, sondern auch von den Opfern. Die macht er zumindest mitverantwortlich für ihre Ermordung. (Und der Deutschlandfunk fragt nicht kritisch nach.)

Eine besondere Variante gibt uns Julian Assange zu Wissen: Für den Terroranschlag auf Charlie Hebdo ist die „jüdisch Pro-Zensur-Lobby“ verantwortlich zu machen.

Mit „Muslimklärung“ Islamischen Terrorismus wegerklären

Daniel Greenfield, FrontPageMag, 22. Mai 2014

Während nach einem „Allahu Akbar“-Schrei und einer Bombenexplosion blutige Leichenteile und Rauch in die Luft steigen, folgt jedem muslimischen Terroranschlag die „Muslimklärung“, warum der jüngste Akt islamischer Gewalt nichts mit dem Islam zu tun hat.

Manchmal sind die Muslimklärer Muslime. Oft nicht einmal das.

Als die Boko Haram, eine islamische Terrorgruppe mit Verbindungen zur Al-Qaida, nigerianische Mädchen entführte, machten sich die Muslimklärer der Medien eilig dran zu erklären, warum das nichts mit dem Islam zu tun hat. TIME brachte „5 Gründe, warum Boko Haram unislamisch ist“; ein netter Artikel von einem dieser nicht muslimischen Experten darüber, warum der Islam feministisch ist. „Mit ihrer anhaltenden Kampagne an Morden und Entführungen verhalten sich die Mitglieder von Boko Haram selbst auf eine Weise, die den Lehren des Propheten Mohammed kaum fremder sein könnten“, behauptete der Artikel. Als Beweis zitierte TIME eine Äußerung des saudi-arabischen Großmufti Scheik Abdulaziz al-Scheikh, dass Boko Haram „aufgebaut wurde, um das Bild des Islam zu beschmutzen“.

Das ist derselbe Scheik al-Scheikh, der die Zerstörung aller Kirchen in der Region und die Verheiratung 10-jähriger Mädchen forderte. Kirchen zu zerstören und Schulmädchen zu vergewaltigen ist genau das, wofür Boko Haram steht. Wenn man den Medien glaubt, dann unterstützt genau derselbe Großmufti die Vergewaltigung von Kindern in Saudi-Arabien als islamisch, der sie in Nigeria zu vergewaltigen als unislamisch bezeichnet.

Der einzige Grund, dass der mit gespaltener Zunge redende Doppel-Scheik Boko Haram und andere Al-Qaida-Gruppen verurteilt, besteht darin, dass er ein Sprachrohr der saudischen Herrscherfamilie ist, die gegen sie ablehnt.

Saudi-Arabien lehnt Al-Qaida nicht ab, weil diese unislamisch ist. Sie ist gegen Al-Qaida, weil die islamische Gruppe das Haus Saud ersetzen will, was den Deal zwischen Wahhab und Saud kippt, der eine Ausgewogenheit zwischen der tyrannischen Königsfamilie und der Moschee schuf.

Saudi-Arabien und seine Sprachrohre sind nicht gegen Al-Qaida, weil diese unislamisch ist. Sie sind dagegen, weil sie für sie zu islamische ist.

Muslimklärung durch Nichtmuslimen ist verlogen. Time behauptet, Mohammed sei dagegen gewesen Frauen und anderen Nicht-Kombattanten Schaden zuzufügen, obwohl er und seine Männer gefangene Frauen versklavten und vergewaltigten. Es behauptet, der Islam sei dagegen minderjährige Mädchen zwangsweise zu verheiraten, obwohl doch Mohammed ein minderjähriges Mädchen heiratete und der von Time in seiner Einführung zitierte muslimische religiöse Führer das unterstützt. Time behauptet, Boko Harams Krieg gegen Christen sei unislamisch, doch forderte der von ihm zitierte Großmufti die Zerstörung christlicher Kirchen auf Grundlage der Forderung Mohammeds auf seinem Totenbett: „Es darf keine zwei Religionen auf der Arabischen Halbinsel gleichzeitig geben“.

Sollten wir Time glauben, dann ist nicht nur Boko Haram unislamische, sondern auch der Großmufti, den Time zitierte, um zu beweisen, dass Boko Haram unislamisch ist.

Das gleiche gilt für Mohammed.

Wenn Mohammed unislamisch ist, weil er in einer Feldzug der Gewalt und Sklaverei Mädchen vergewaltigte, Frauen versklavte und religiöse Minderheiten ermordete … gibt es dann überhaupt einen Islam?

Entweder ist Mohammed, der Gründer des Islam, unislamisch, so dass der Islam, wie er von den Muslimklärern definiert wird, nicht existiert. Oder die Muslimklärer lügen, was den Islam angeht.

Muslimische Länder gehören zu den religiös intolerantesten Orten der Welt und sie sind zudem die Orte, wo Frauen und Mädchen am wahrscheinlichsten wir Dreck behandelt werden. Man kann entweder den unabhängigen Statistiken, den Zitaten muslimischer Geistlicher und Mohammes glauben – oder den Muslimklärern, die behaupten, dass die Verurteilung der Boko Haram durch ein totalitäres islamisches Land, dessen Religionspolizei Schulmädchen zurück in ein brennendes Gebäude stieß, weil ihr Haar nicht bedeckt war, beweist, dass die Gruppe nichts mit der moderaten Form des in Saudi-Arabien praktizierten Islam gemein hat.

Muslimklärung durch Muslime beleidigt die Opfer des Islam noch stärker.

Scheik Mostafa Elazabawy von der Moschee Masjid Manhattan trat aus dem interreligiösen Beratergremium für das 9/11-Museum zurück und warnte, die Dokumentation über Terrorismus würde Muslime beleidigen.

Das war derselbe Scheik Elazabawy, der Juden ein „Krebsgeschwür“ nannte. Muslimklärer wie Elazabawy fordern Toleranz ein, aber sie sind nicht bereit sie im Gegenzug auch zu üben. Sie sind nicht wirklich für Toleranz, sondern dafür Raum für muslimische Privilegien auszumeißeln.

Das ist nichts anderes als das, was islamisch-herrenmenschliche Gruppen wie Al-Qaida und Boko Haram tun. Der einzige Unterschied wischen muslimisch-herrenmenschlichen „Moderaten“ und „Extremisten“ besteht darin, dass die Extremisten bezüglich ihres Herrenmenschentums ehrlich sind, während die Moderaten sich hinter Toleranz verstecken.

„Der Film unterstellt ignorant, eine Religion statt einer Gruppe Krimineller sei für die Anschläge vom 11. September verantwortlich zu machen“, insistiert CAIR. Kriminelle begehen keinen Selbstmord, indem sie Flugzeuge in Gebäude fliegen. Kriminelle streben nach Profit aus ihren Verbrechen. Die Entführer des 9/11 waren bereit zu sterben, weil sie glaubten, sie würden in einem mit ewigen Jungfrauen und Wein servierenden Jungen gefüllten Paradies wiedergeboren werden.

Die Checkliste für die 9/11-Entführer sagte ihnen, sie sollten den Koran in ihre Hände lesen und ihre Messer und Reisepässe berühren, um sie mit magischen Kräften des Koran auszustatten. Sie versprach ihnen, dass Flughafensicherheitskräfte sich nicht anhalten würden, außer durch den Willen Allahs. Beim Angriff wurden sie gedrängt Allah zu preisen und sich daran zu erinnern, dass „die Frauen im Paradies warten“.

Das sind die Motive der innig religiösen Männer, die Tod und Töten anbeten.

Glauben die Muslimklärer von CAIR wirklich, dass Al-Qaida eine Bande Krimineller ist? Unter ihrer derzeitigen Führung ist A-Qaida praktisch eine Splittergruppe der Muslimbruderschaft. CAIR hat enge Verbindungen zur Muslimbruderschaft. Sie haben außerdem eine Geschichte der Unterstützung einer anderen Terrorgruppe der Muslimbruderschaft, Hamas. Nihad Awad, Gründer und geschäftsführender Direktor von CAIR, sagte: „Ich unterstütze die Hamas-Bewegung.“

Al-Qaida drängte auf Unterstützung für die Hamas und die Hamas verurteilte die Tötung von Osama bin Laden, indem sie sagte: „Wir verurteilen die Ermordung eines muslimischen und arabischen Kriegers und wir beten zu Allah, dass seine Seele in Frieden ruht. Wir betrachten dies als Fortsetzung der amerikanischen Unterdrückung und Vergießens des Blutes von Muslimen und Arabern.“

CAIR unterstützt Hamas. Hamas unterstützt Al-Qaida. Und doch wollen die Muslimklärer von CAIR uns glauben machen, dass sie Al-Qaida nicht unterstützen, obwohl sie ein Zweig derselben Muslimbruderschaftsbaums ist. CAIR nahm sogar Geld von einer mit Al-Qaida verbundenen Fassadengruppe an.

Wenn Al-Qaida eine Bande unislamischer Krimineller ist, dann ist auch die Hamas, die Al-Qaida unterstützt, eine unislamische Bande Krimineller. Wir können nichts glauben, was CAIR über den Islam sagt, weil sie nach eigenem Eingeständnis eine unislamische Bande von Kriminellen ist.

Da praktisch jede muslimische Organisation in diesem Land mit CAIR verflochten ist, sind auch diese unislamische Banden Kriminelle und wir sollten alles ignorieren, was sie über den Islam sagen.

Da sich jetzt alle Muslimklärer als unislamische Kriminelle geoutet haben, können wir vielleicht eine ehrliche Diskussion über den Islam führen. Und diese Diskussion muss mit dem Eingeständnis beginnen, dass religiöse Toleranz und Respektierung der Rechte von Frauen unislamisch sind. Entweder das; oder wir glauben, dass Al-Qaida und Boko Haram, ganz zu schweigen davon, dass Pakistan, dem Iran, Saudi-Arabien, Afghanistan, Indonesien, Kuwait, Qatar und den Vereinigten Arabischen Emiraten, die zusammen eine Bevölkerung von rund einer halben Milliarde Muslimen haben, unislamisch sind. Und wo sollen wir dann tatsächlich irgendwelche Muslime finden außer den hypothetischen in den muslimklärenden Artikeln der Mainstreammedien?

Entweder haben die Muslimklärer recht und den wahren Islam, wie den wahren Kommunismus, gibt es nirgendwo in einem muslimischen Land auf der Erde; oder sie liegen falsch und der wahre Islam ist das, womit wir es hier zu tun haben. Es handelt sich nicht um unislamische Kriminelle, die Schulmädchen entführen, Kirchen sprengen, Flugzeug in Gebäude fliegen, und Menschen wegen Mohammed-Karikaturen ermorden.

Das ist Islam.

Zusammenfassung des Präventionsgipfels…

… durch Robert Spencer:

Der deutsche Innenminister Hans-Peter Friedrich sagt, Muslime müssen gegen „Radikalisierung“ in ihren eigenen Gemeinden kämpfen. Als Antwort geloben die Muslimführer in Deutschland volle, offene und ehrliche Zusammenarbeit mit den Gesetzeshütern – nee, Quatsch! In Wirklichkeit jammerten sie über „Islamophobie“, beschwerten sich, dass die ganze Gemeinde durch die Bekämpfung der Jihadisten unter Generalverdacht gestellt würde und fordern, dass die Regierung dafür arbeitet, dass die Muslime sich in Deutschland „zuhause“ fühlen. Müssen sie irgendetwas tun, um ihre Loyalität dem Staat gegenüber und die Ablehnung aller im Widerspruch zu deutschem Recht stehenden Bereiche der Scharia zu demonstrieren? Warum denn das, natürlich nicht, du schmieriger Islamophober!

Okay: Er vergisst zu erwähnen, dass die linken Bessermenschen wie SPD-Oppermann natürlich in dasselbe Horn stoßen. Aber das ist bei ihm ohnehin implizites Wissen, das nicht weiter erwähnt werden muss.

Die Religion des Friedens – wirft anderen vor, was sie selbst macht

In Florida hat der bekloppte „Pastor“ jetzt doch einen Koran verbrennen lassen. Vorher wurde das Buch „gerichtlich“ verurteilt – wegen Aufruf zu Mord und Vergewaltigung und somit der Auslösung von Millionen dieser Verbrechen.

Reaktionen aus der muslimischen Welt kann man sich vorstellen. In Afghanistan war es bisher am heftigsten: Vor einem Büro der UNO in Masar-i-Sharif fand ein friedlicher Protest von ca. 500 Menschen statt – die dann mal eben das Büro stürmten, acht UNO-Mitarbeiter massakrierten und das ganze Teil abfackelten.

Das ist so ein Muster, das wir eigentlich kennen, nur etwas anders konfiguriert: Wann immer jemand bei uns Kritisches über den Islam bzw. bestimmte Muslime äußert, wird ihm vorgeworfen, alle Muslime in einen üblen Topf zu werfen. Es werden Horrorszenarien heraufbeschworen, dass Kollektivhaftung und –verunglimpfung geübt wird. Der Blödsinn lässt sich statistisch und mit gesundem Menschenverstand widerlegen, aber das macht nichts, er wird weiter kolportiert und als Gemeinwissen vertrieben. Ayman Mazyek machte es allen exemplarisch vor (und das ist nicht der einzige Fall): Einerseits stellte er den Mörder von Dresden als Spiegelbild der deutschen Gesellschaft hin (der Mann hatte eine ägyptische Zeugin im Gerichtsgebäude ermordet); andererseits ist er nie bereit eine durch islamistischen Fanatismus begangene Tat auch nur ansatzweise mit dem Islam in Verbindung zu bringen und kreischt hysterisch (nicht wörtlich und akustisch, sondern inhaltlich) von Diskriminierung, Generalverdacht und dass die Tat nichts mit dem Islam zu tun habe.

Tatsächliche Kollektivhaftung und –„bestrafung“ üben dagegen die Mitglieder der Religion des Friedens aus, wie das Beispiel aus Afghanistan wieder einmal bestätigt. Weder die UNO, noch der Westen allgemein und auch nicht die Christen insgesamt sind dafür verantwortlich, billigen das oder können etwas dafür. Und dennoch wird in der muslimischen Welt „Rache“ für dieses Sakrileg gerne und immer wieder an ganzen Gruppen vollzogen, die mit dem Irren assoziiert werden. Sagt ein als Christ wahrgenommener Mensch etwas, das den Anhängern der Religion des Friedens nicht passt, dann sterben Christen; malt ein westlicher Karikaturist den grünen Karawanenräuber, werden Christen in Pakistan (und Nigeria und Indonesien und den Philippinen und…) ermordet. Und so weiter.

Warum sollten wir uns wundern, wenn die Vertreter dieser Religion im Westen mit denselben Instinkten reagieren, sobald ein Muslim ein Verbrechen begeht: Jetzt wollen sie uns allen an den Kragen – so wie unsere denen an den Kragen gehen würden. Sie gehen davon aus, dass wir so agieren wie sie. Und das macht ihnen Angst.

Jedenfalls denen, die es nicht besser wissen. Funktionäre der Muslimverbände wissen es besser. Aber die bedienen lieber die Ängste der 08/15-Muslime; denn damit haben sie die Stimmung, die sie brauchen, um Druck auszuüben. Nicht auf ihre Leute, sondern auf uns. Die Dummen, die das dann übernehmen, weil die große Masse der Muslime sich Sorgen macht und wir und immer Sorgen machen, wenn sich andere Sorgen machen, dass wir Dummheiten begehen. Dass das projizierte „Dummheiten“ sind, macht nichts. Wenn Muslime jammern, dann haben sie Recht, denn wir sind die Bösen, weil wir Kolonialherren waren und das ja im Grunde immer noch sind (über wirtschaftliche Ausbeutung), weil wir westliche Werte aufdrücken (obwohl dem von den Gutmenschen mehr als heftig entgegen gearbeitet wird), weil wir für die Übel der Welt zuständig sind, während alle anderen, besonders aber die Opfer der Kreuzritter des 11.-13. Jahrhunderts von uns immer und überall bedroht werden.

Von sich selbst auf andere schließen ist aber nicht nur das Problem der Gutmenschen, die in ihrer Dummheit bei anderen nur sehen, was sie sehen wollen, sondern auch ein Problem für uns alle, weil Verbandsmuslime das nutzen, um uns ein schlechtes Gewissen einzuimpfen und ihre Interessen durchzusetzen. Herzlich willkommen in der Schönen Neuen Welt.

Rechte, die die Welt nicht braucht?

Jedenfalls nicht, wenn man von dem ausgeht, was da auf Demonstrationen gezeigt und von sich gegeben wurde, die genau diese Rechte in Anspruch nehmen, deren Ende diese Demonstrationen verkünden.

Rechtzeitig vor dem sechsten Jahrestag der Anschläge von New York und Washington D.C. machen diejenigen von sich reden, die gegen alles sind, was bei uns Freiheit bedeutet. Nachrichtenwertig scheint es nicht zu sein, was da so zu lesen ist: Da sind die „Muslime gegen Demokratie und westliche Werte“, die „den Krieg gegen den Terror unterstützen“, aber gleichzeitig „die USA verurteilen“. Da sind die Vollvermummten, die wohl Frauen sein könnten und fleißig Traktate verteilen. Und da sieht man das intellektuelle Futter, zum Beispiel die Erkenntnisschrift „Jihad in Islam“, mit der ganz klar ist, dass Islam Frieden bedeutet und eine Kalaschnikow lediglich ein Mittel für den spirituellen inneren Kampf sein kann. Da darf natürlich auch nicht fehlen, dass der „Holocaust eine Täuschung“ ist, vom wahren Glauben Abgefallene die „Feinde im Inneren“ – und „Abgefallene“ sind alle Staatschefs, die keinen Taliban-Staat schaffen.

Das alles auf den Straßen Amerikas – auf der Madison Avenue. In den USA, die doch auf dem Weg in eine Extremchristen-Diktatur sind und Muslime unterdrücken!

Angesichts dieser deutlichen Haltung dieser Demonstranten und dem, was sie verkünden, für was sie stehen und dass von muslimischen Organisationen diesem Wahn nichts entgegen gesetzt wird, ist wohl die Frage berechtigt, wieso wir solche Leute im Westen dulden und wieso sie hier überhaupt etwas zu sagen haben sollten. Wer die freiheitliche Grundordnung des Westens nicht nur in Frage stellt oder ablehnt, sondern sie aktiv beseitigen will, der sollte als das behandelt werden, was er ist: als Staatsfeind.

Im Blog Atlas Shrugs werden sie als Islamo-Nazis bezeichnet; ein Plakat von Gegendemonstranten in New York spielt nicht mit solchen Zusammensetzungen, sondern benennt sie direkter: Sag Nein zu Islamo-Nazis!