Natürlich ist die Stürmung der Grenze zu Israel ein Kriegsakt. Fragen Sie doch einfach Ägypten, Jordanien, den Libanon – und die Hamas

Elder of Ziyon, 11. Juni 2018

Syrer nähern sich 2011 der israelischen Grenze.

Der aktuelle „Große Marsch der Rückkehr“ ist nicht der erste Versuch von Palästinensern nach Israel „zurückzukehren“, indem sie vorgeben friedlich durch die israelische Grenze zu marschieren.

2011 gab es zwei ähnliche Demonstrationen bzw. Versuche, im Mai und im Juni zum Nakba-Tag und zum Naksa-Tag. Araber palästinensischer Herkunft versuchten aus dem Libanon, Syrien, Jordanien, Ägypten sowie dem Gazastreifen und der Westbank nach Israel zu gehen.

In den meisten Fällen wurden die Demonstranten nicht von Israel aufgehalten, sondern von der Polizei und den Armeen der Gastgeberländer und Territorien – oft mit Gewalt.

Am 15. Mai schoss die libanesische Armee auf die Demonstranten und tötete zehn von ihnen.

Die ägyptische Armee stoppte alle Buse mit Demonstranten, bevor diese sich der Grenze nähern konnten und in Jordanien wurden Dutzende verletzt, als die jordanischen Sicherheitskräfte die Demonstranten davon abhielten sich der Grenze mit Israel zu nähern.

Wenn das friedliche Proteste waren, warum hätten die Gastgeberländer dann bereit sein sollen Gewalt einzusetzen, um die eigenen Bürger davon abzuhalten sich israelischem Territorium zu nähern?

Der Grund lautet: Jeder weiß, dass ohne Erlaubnis eine Grenze zu überschreiben ein Kriegsakt ist, kein Protest. Die Länder wollten die Möglichkeit vermeiden einen Krieg mit Israel anzufangen (mit der Ausnahme Syriens, das die Demonstrationen ermöglicht hatte, um die Welt vom Beginn des syrischen Aufstands abzulenken).

Während der Demonstrationen am 5. Juni hießt sogar die Hamas die Protestler davon ab sich der Gaza-Grenze zu nähern, indem sie Checkpoints errichtete und diejenigen festnahm, die versuchten sie zu umgehen.

Damals gaben die USA eine Erklärung aus, die die offensichtliche Wahrheit verkündete. „Wir rufen alle Seiten auf Zurückhaltung zu üben. Provokatives Handeln wie dieses sollte vermieden werden. Israel hat wie jeder andere souveräne Staat das Recht sich zu verteidigen.“

Bemerkenswert ist ebenfalls, dass Israel 2018 genau dieselben Methoden einsetzte wie 2011 um die Demonstranten aufzuhalten: Es warnte sie, setzte Tränengas ein und schoss auf ihre Beine, wenn die anderen Methoden nichts fruchteten. Es gab keine Verurteilungen seitens der internationalen Gemeinschaft und wie wir gesehen haben, versuchten sogar der Libanon und Jordanien und Ägypten – und die Hamas – die Proteste zu stoppen, wenn nötig mit Gewalt.

Die internationale Reaktion auf die aktuelle Welle der gewalttätigen Krawalle ist Scheinheiligkeit hoch drei.

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Ein kurzes palästinensisches Lexikon (Poster)

Elder of Ziyon, 27. Dezember 2017

Einer der dümmsten Tweets der jüngsten Zeit kommt von James Zogby, dem Gründer des Arab American Institute, der wütend auf die Nahrungsmittel-Promi Rachael Ray ein Lebensmittel als israelisch bezeichnete:

Zur Hölle @rachaelray. Das ist kultureller Völkermord. Das ist kein israelisches Essen. Es ist arabisch (libanesisch, palästinensisch, syrisch, jordanisch). Erst klauen die Israelis das Land und säubern es ethnisch von Arabern. Jetzt stehlen sie ihr Essen und Kultur und behaupten auch noch sie seien ihre Erben! Schande.

Ja, Rachael war des „kulturellen Völkermords“ schuldig, indem sie ein paar in Israel beliebte Salate als „israelisch“ bezeichnete.

Also nur um mal zu erklären, wie Palästinenser Sprache verwenden können, hier in sehr kurzes Lexikon palästinensischer Redenwendungen. Nur zwei davon, aber sie sind ziemlich repräsentativ.

Fühlen Sie sich frei das Poster zu retweeten.

Quo vadis, Palästinenser?

Das Nicht-Nahost-Land, in dem palästinensische Araber sich komplett integriert haben, Wohlstand und ein gutes Leben finden

Ron Jontof-Hutter, Israel National News, 14. März 2018

Die palästinensischen Araber werden von ihren Führern ständig gedrängt wütend zu sein. Abbas verließ das Treffen des UNO-Sicherheitsrats, ohne sich darum zu kümmern die Rede von Botschafterin Haley anzuhören. Während die Uhr scheinbar nicht auf ihrer Seite tickt, sich die politischen Landschaften in den USA und Europa verändern, Frust traditioneller arabischer Verbündete, die nervös den Iran beobachten und die UNRWA neu bewertet und als Teil des Problems betrachtet wird, können die Palästinenser nur bestürzt darüber sein, wie ihre Leben ins Nichts zu gehen scheint.

Die weniger Wohlmeindenden könnten sagen, sie gehen den Bach runter. Leider sind Wut, Gier, Veruntreuung internationaler Hilfe und sich ständig in der Opferrolle zu sehen keine Politik, ganz zu schweigen davon talentierten palästinensischen Arabern, die von einem erfolgreichen und friedlichen Leben träumen, eine vielversprechende Zukunft zu bieten.

Während Experten verschiedene Lösungen für das palästinensisch-arabische Problem überlegen, die von einer Zweistaatenlösung, über Landtausch, einem einzigen Staat, einer jordanischen Lösung, einer Gaza-Sinai-Lösung bis zu Bevölkerungstransfer mit Entschädigung und anderen Varianten reicht – von denen keine  die PA zufriedengestellt hat – ist Chile ein Beispiel für das, was möglich sein könnte.

Chile hat Berichten zufolge die größte palästinensisch-arabische Gemeinde außerhalb des Nahen Ostens, geschätzte 500.000 in einer Gesamtbevölkerung von fast 18 Millionen, gegen die die jüdische Gemeinschaft mit 25.000 zwergenhaft wirkt. Die palästinensischen Araber sind daher ein weit größerer Anteil an Chiles Bevölkerung als bei Juden irgendwo in Europa. In Frankreich gibt es ebenfalls etwa 500.000 Juden, aber in einer Bevölkerung von fast 67 Millionen.

Zusätzlich zu den verzweifelnden, gebildeten PA-Millenials in Judäa/Samaria sind die so gut wie vergessenen palästinensischen Araber im Libanon und Syrien arm gemacht und massakriert worden. Andererseits genießen palästinensische Araber in Chile weiterhin beträchtlichen Erfolg – egal, nach welchem Standard.

Palästinensische Araber kamen in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts nach Chile, zumeist arm und als Analphabeten; sie waren in Haifa, Beirut und Alexandria an Bord von Schiffen gegangen. Das geschah währen der osmanischen Herrschaft, lange vor Israels Gründung 1948.

Anfangs waren sie nicht willkommen. El Mercurio schrieb im April 1911: „Ob sie Mohammedaner oder Buddhisten sind, was man schon von weitem sehen und riechen kann, ist, dass sie schmutziger sind als die Hunde von Konstantinopel.“

Ein Jahr später gründeten palästinensische Araber ihre erste arabisch-chilenische Zeitung, Muerched.

Rund 40 Jahre später hatte diese Gemeinschaft beträchtliche wirtschaftliche und politische Macht erworben. Sei genießen weiterhin viel Beachtung in Politik, Handel, Literatur, Medien, Sport und den Künsten.

Während „palästinensische“ Bäckereien, Cafés und Restaurants sich in Santiagos Distrikt Patronato ausbreiten, ist das der „palästinensische“ Sportverein wohl das Vorzeigestück. Die 27 Morgen Club Palestino weist stolz modernste Tennis-, Schwimm- und Speiseanlagen auf, die eine bedeutende Quelle für Stolz sind. Die „palästinensische” Fußballmannschaft gehört zu Chiles besten, einige der Spieler spielen in der Nationalmannschaft.

Die Weltbank ordnet Chile als Hochlohnland ein, wohlhabend und politisch stabil.

Die jüngere Generation der palästinensischen Araber sprechen Spanisch, viele haben eine von Palästinensern betriebene Grund- und Sekundarschule besucht. Rund 70% heiraten außerhalb ihrer Gemeinschaft. Palästinensisch-arabische Familien gehören zu den reichsten in Chile.

Politisch haben 10% der Senatoren und 11% der Unterhausabgeordneten einen palästinensisch-arabischen Hintergrund.

Der Staatssekretär für Inneres und Öffentliche Sicherheit ist Mahmud Aleuy.

Trotz der Integration der palästinensischen Araber in alle Sektoren der chilenischen Öffentlichkeit und des Privatlebens betrachten sie sich erstaunlicherweise als „staatenlos“.

Das spiegelt die Haltung des ehemaligen peruanischen stellvertretenden Präsidenten Omar Chehade, der behauptete, Israel sei ein „fiktiver Staat“ und dass südamerikanische palästinensische Araber wie er selbst „staatenlos“ seien.

Doch niemand wirft Fragen bezüglich ihrer doppelten Loyalität auf, ganz zu schweigen von der palästinensisch-arabischen Lobby oder dass „Palästinenser die Medien und Banken kontrollieren“.

Während palästinensische Araber in Chile sich assimilieren, Macht, Wohlstand und Erfolg genießen, könnte ihre fortgesetzte Behauptung und das Narrativ, sie seien staatenlos, als für ihre Landsleute beleidigend angesehen werden.

Palästinensische Araber in Ramallah, 14.000 km entfernt, können angesichts des Lebensstils ihrer chilenischen Cousins nur neidisch mit dem Kopf schütteln.

Mit Israel als mächtigstem Staat im Nahen Osten, untermauert von einer pulsierende Wirtschaft auf Grundlage von Hightech-Innovation, können die palästinensischen Araber nur sich selbst für Jahrzehnte korrupter Führung, schlechter Entscheidungen und einer fragwürdigen Zukunft verantwortlich machen, die jedes Jahr noch trostloser zu werden scheint.

Viele palästinensische Araber haben das Gefühl, dass die den Anschluss verpasst haben; sie glauben unangebrachterweise, dass die Zeit auf ihrer Seite sei. Präsident Trumps plötzliche Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels und die Entscheidung, während Israels 70. Feiern zur Unabhängigkeit die Botschaft dorthin zu verlegen, spiegelt diesen bequemen, aber irrationale Glauben. Statt den Staat aufzubauen haben sie von großzügigen Zuwendungen der USA und der EU gelebt, von denen viel für Renten für Terroristen ausgegeben werden, die man als Helden und Märtyrer betrachtet. Vetternwirtschaft, die eine Teil ihrer Kleptokratie bildet, wurde zum integralen Bestandteil palästinensisch-arabischer Kultur, was Skepsis bezüglich einer existenzfähigen Zukunft bekräftigt.

Wenn palästinensische Araber sehen, dass arabische Israelis die Pharmaindustrie dominieren, Abteilungsleiter in angesehenen Krankenhäusern sind, die besten Schulabgänger aufzuweisen haben, in der Knesset, am Obersten Gerichtshof und im Militär repräsentiert sind, dann müssen sie wohl erkennen, dass sie betrogen und belogen wurden.

Immerhin: Wie erklärt man Erfolg sowohl in Israel als auch im weit entfernten Chile, aber nicht in der „Westbank“ und dem Gazastreifen, obwohl die internationale Gemeinschaft Hilfe bietet, die weit über das hinausgeht, was Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg erhielt?

Israel ist für palästinensisch-arabische „Flüchtlinge“ keine Option mehr, wie es das noch vor Jahrzehnten war. Viele gebildete palästinensische Araber sind in der zynischen Agenda ihrer Führung gefangen. Sie sind frustriert und verzweifelt, verdienen einen Bruchteil dessen, was sie wert sind.

Hinzu kommt, dass viele bang auf den Untergang und Abgang von Abbas warten. Wahrscheinlich folgt mehr davon, aber mit Blutvergießen zwischen den Gruppen in Verfolgung der „stabilen Demokratie“, die sie der Welt glauben machen wollen.

Während Israel weiterhin sein Ansehen und seine Macht in der Welt steigert und während die internationale Gemeinschaft es müde wird einen weiteren gescheiterten Staat in Wartestellung zu unterstützen, könnte es den palästinensischen Arabern gut tun an  Chile als brauchbare Lösung zu denken, so wie ihre Vorfahren es vor 150 Jahren taten.

Wie man mit Fremden umgeht: die israelische Version, die palästinensische Variante

Ein israelischer Sanitäter kommt einem arabischen Baby zu Hilfe. Zwei Tschechinnen biegen falsch ab und landen in der PA. Finden Sie den Unterschied.

Stephen M. Flatow, Israel National News, 11. Januar 2018

Wie eine Gesellschaft mit Fremden in Bedrängnis umgeht, kann sehr aufschlussreich sein.

Beginnen wir mit der bemerkenswerten Erfahrung von Yossi Rosen, einem Freiwilligen bei United Hatzalah, einer von zwei großen medizinischen Notdiensten. Um 4 Uhr an einem Sonntagmorgen, als der Rest von uns sich bequem im Bett noch einmal umdrehte und nicht vor hatte so bald aufzustehen, sprang Rosen aus seinem Bett, als er hörte, wie einen Hatzalah-Funkalarm hörte: „Ein Kind mit Kopfwunde am Checkpoint an der Deir Balut-Kreuzung.“

Rosen, sollte vermerkt werden, ist ein übler, rassistischer, kolonialistischer, kriegstreiberischer Siedler. Das ist er, weil er in Peduel wohnt, einer jüdischen Gemeinde jenseits der Waffenstillstandslinie von 1949 in einem Gebiet, das seit etwa 3.000 Jahren Teil der historischen Heimat der Juden gewesen ist. Doch dies ist nicht die Zeit für eine Geschichtsstunde! Mein Punkt ist lediglich, das dieser Siedler Stereotypen trotzend nicht danach fragte, ob das verwundete Kind arabisch oder jüdisch war. Er raste zum Unfallort um zu helfen.

Natürlich wusste Rosen als Einwohner von Peduel, dass die Einwohner des nahe gelegenen arabischen Dorfes Deir Balut nicht immer so gutnachbarlich sind, wie man es vorziehen würde. Er wusste, dass Terroristen in der Nähe des verletzten Kindes sein könnten. Also frage er gemäß seiner Ausbildung von United Hatzalah den Disponenten, ob israelische Soldaten auf dem Weg waren, um den medizinischen Ersthelfern Rückendeckung zu geben. Zu seiner Überaschung antwortete der Disponent, dass es die Soldaten vor Ort waren, die die medizinische Hilfe angefordert hatten.

Ein Wort zum Checkpoint Deir Balut, zu dem Rosen sich begab. In Judäa und Samaia, einer Region von fast 5200 Quadratkilometern, betreibt Israel weiter 27 permanent besetzte Checkpoints. Sechsundzwanzig dier 27 liegen auf der Grenze zwischen Israel und den PA-Gebieten. Auslandsbürger, die nach Israel einreisen wollen (wie Araber aus den PA-Gebieten) werden kurz überprüft, um sicherzustellen, dass sie keine Bomben, Schusswaffen oder Messer mit sich führen. So wie jeder amerikanische Bürger an jedem Flughafen überprüft wird, bevor er in ein anderes Land einreist.

Zufälligerweise betreibt die israelische Armee nach Angaben der linksextremen Gruppe B’Tselem auch 16 „vorübergehend bemannte Checkpoints“, die – halten Sie sich fest – „für Palästinenser allgemein geöffnet sind, ohne dass sie kontrolliert werden“. Israelische Sicherheitskräfte sind nur „manchmal“ präsent.

Nun, es war in diesem Fall ziemliches Glück für die Eltern, dass israelische Soldaten anwesend waren, als sie letzte Woche mit ihrem verletzten Kind auftauchten. Die Eltern waren muslimische Aaber aus Deir Balut. Es ist interessant, dass sie, statt ihren verletzten fünfjährigen Sohn zu einem PA-Krankenhaus zu bringen, ihn an einen israelischen Checkpoint brachten. Ich frage mich, was mit den korrupten arabischen Diktaturen los ist, dass sie alle so schlechte medizinische Versorgung zu haben scheinen.

Es stellte sich heraus, dass der Zustand des Jungen nicht lebensbedrohlich war; er hatte einen Krampfanfall und war aus dem Bett gefallen. Der Sanitäter, Yossi Rosen, untersuchte und behandelte ihn. Er beruhte den verängstigten Jungen auch mit ein paar Bonbons, die er zufällig von einer Bar Mtizwa in seiner Synagoge am Tag zuvor in der Tasche hatte. Stellen Sie sich das Bild vor: 4 Uhr morgens an einem israelischen Armeecheckpoint beantwortet ein „Siedler“ Fragen neugieriger muslimischer Eltern, warum Juden einen Bar Mitzwa-Jungen mit Bonbons bewerfen.

Leider reagiert nicht jeder so freundlich, wenn ein Fremder auftaucht. Am Mittwoch fuhren zwei tschechische Frauen zum Roten Meer und bogen versehentlich falsch ab; sie fanden sich im PA-Dorf Taqua bei Bethlehem wieder. Keine große Sache, oder? Immerhin verfahren sich irritierte Touristen ständig.

Aber wenn man in ein Dorf palästinensischer Araber fährt und nicht wie ein palästinensischer Araber aussieht, ist das offenbar eine sehr große Sache. Die Einheimischen in Taqua nahmen „die Anderen“ nicht gut auf. Sie versuchten die Frauen zu Tode zu steinigen.

Als die Angreifer in Taqua begannen die mit Felsbrocken nach den beiden rauen zu werfen, wussten sie, dass sie sie töten könnten. Immerhin ist Steinigung im Nahen Osten tausende Jahre lang eine beliebte Hinrichtungsmethode gewesen. Und in den letzten Jahren sind mindestens 15 Israelis von arabischen Steinewerfern ermordet worden.

Die beiden Frauen fuchtelten nicht mit Waffen. Sie gründeten keine Siedlung. Sie verfolgten keine palästinensischen Araber. Ihr einziges „Verbrechen“ bestand darin, dass sei nicht wie palästinensische Araber aussahen. Sie waren Fremde. Und das reichte aus, damit der Mob angriff.

Die tschechischen Frauen hatten Glück. Ein paar israelische Verkehrspolizisten in der Nähe hatten gemerkt, dass sie die falsche Straße nahmen, machten sich Sorgen, folgten ihnen und retteten sie vor ihren angehenden Mördern.

Sie werden von keine dieser Vorfälle etwas in der New York Times lesen. Genauso werden weder J-Street noch die Jüdische Stimme für Frieden eine Presseerklärung zu ihnen abgeben. Einzugestehen, dass „Siedler“ menschlich sind, würde Das Narrative stören. Den gewalttätigen Blutdurst palästinensisch-arabischer Steinewerfer einzugestehen würde es ebenfalls stören.

Ich schreibe „Das Narrativ“ groß, weil wir einen Punkt erreicht haben, an dem die Art, in der Israels Kritiker Ereignisse beschreiben, derart vorhersagbar und rigide ist, dass es zu einem leicht erkennbares Phänomen geworden ist. Die jüdische Linke und ein Großteil der Nachrichtenmedien haben eine obsessive Agenda: einen palästinensisch-arabischen Staat neben Israels großen Städten und Flughäfen um jeden Preis (für Israel), egal, wie die Risiken (für das Leben von Israelis) aussieht.

Der Erfahrung des Sanitäters aus Peduel und der Touristen aus der Tschechischen Republik bilden eine tödliche Bedrohung für „Das Narrativ“.