Die Wahrheit hinter der israelfeindlichen „Apartheid“-Verleumdung

David Collier, Beyond the Great Divide, 27. Juni 2022

Der UNO-Menschenrechtsrat (UNHRC) hat gerade seine jüngsten Schritte dahingehend unternommen, die Apartheid-Verleumdung zu nutzen, um Israel zu delegitimieren.

Jeder mit einem Funken Verstand weiß, dass es in Israel keine Apartheid gibt. Und das schließt natürlich diejenigen ein, die mehrere Definitionen zerfleischen und vermischen, um langatmige Berichte zu schreiben, die das Gegenteil behaupten. Zwei Minuten zu Fuß durch Israels diverse Städte ist alles, was man braucht, um jeden Zweifel zu zerstreuen. Warum also argumentieren die größten Menschenrechts-NGOs der Welt, linke Politiker, Akademiker, zahlreiche Aktivisten – und vermutlich bald der UNHRC – anders? Lesen sie weiter, um die beschämende Wahrheit hinter dieser vorsätzlichen Verleumdung zu verstehen:

Die Grundlagen

Die zugrundeliegende Wahrheit, die die Grundlage für jede Diskussion über Israel bilden sollte, bleibt diese:

Die Araber (ein pan-arabischer Block, zu dem diejenigen gehörten, die sich heute als Palästinenser identifizieren) lehnten es ab zu akzeptieren, dass Juden überhaupt einen Staat haben sollen; egal in welchen Grenzen; egal, wie klein. Die Araber lehnten eine jüdische Zuwanderung und dann den UNO-Teilungsplan gewalttätig ab. Als all dies – und sogar ein Bürgerkrieg – das Unvermeidbare nicht aufhalten konnte, marschierten die benachbarten arabischen Staaten am Tag ihrer Geburt in die jüdische Enklave ein –  mit der Absicht sie auszuradieren.

Hätten sie das nicht getan – hätten die Araber sich stattdessen entschieden einen Kompromiss einzugehen – hätte es nicht einen einzigen Tag Krieg und keinen einzigen arabischen Flüchtling gegeben. Wären die Araber fähig gewesen Seite an Seite mit den Juden zu leben, wäre vor 74 Jahren ein Palästinenserstaat geschaffen worden.

Nichts zu entschuldigen

Diese einfache Wahrheit sollte nie vergessen werden. Auch sollte sich Israel nicht dafür entschuldigen einen völkermörderischen Krieg überlebt zu haben, mit dem es vernichtet werden sollte. Jede Trennung, die auftrat, entwickelte sich aus der Notwendigkeit, dass die Juden sich gegen die verteidigen, die sie umbringen wollten. Die Palästinenser von haute sind die Überbleibsel des Scheiterns des Versuchs der arabischen Welt Israel auszuradieren.

Diese Landkarte stammt aus der London Evening News vom Mai 1967, nur ein paar Wochen vor dem Sechstage-Krieg. Sie wird dafür sorgen, dass viele israelfeindliche Aktivisten sich am Kopf kratzen. Sie zeigt, die politische Welt, wie sie damals aussah. Eine Welt ohne Palästina.

Seit dem ursprünglichen Konflikt 1948 kämpften die Araber wieder und wieder – in militärischem und politischem Konflikt – im Versuch Israel auszulöschen – und scheiterten immer wieder. Nach einer vernichtenden Niederlage 1967 und zunehmender Erkenntnis in den 1970-er Jahren, dass sie Israel militärisch nicht besiegen konnten, begannen einige arabische Staaten Frieden zu schließen. Die Extremisten, die es immer noch ablehnen jegliche jüdische Selbstherrschaft zu akzeptieren, legten den Fokus dann auf eine intensive diplomatische „Delegitimierungs“-Kampagne.

Die „Araber Palästinas“

Unter Aussparung Jordaniens (das zwar wichtig ist, aber hier eine unnötig Komplikation wäre) fielen die Araber, die in dem Bereich lebten (oder dorthin zogen), der (vom Völkerbund) den Briten zur Schaffung einer jüdischen Heimstatt zugewiesen war, größtenteils in drei Kategorien:

  • Israelische Araber – Beduinen, Drusen, Muslime und Christen, die 1948 nicht aus dem Kriegsgebiet flohen. Sie sind volle israelische Staatsbürger und sind die einzigen Araber der gesamten MENA-Region, die wahre demokratische Freiheit erleben.
  • Die „palästinensischen Araber“. Diese Araber befanden sich in den von Jordanien und Ägypten „besetzten“ Territorien, über die Israel im Sechstage-Krieg die Kontrolle übernahm.
  • Die palästinensischen Flüchtlinge. Araber, die zumeist während des israelischen Unabhängigkeitskrieges 1948/49 flohen. Statt von den arabischen Staaten absorbiert zu werden, ließ man sie in Flüchtlingslagern verrotten. Dann wurde, aus dem einzigen Grund den Konflikt zu perpetuieren, den „palästinensischen Flüchtlingen“ Erbestatus gegeben. Sie leben größtenteils in Jordanien, Syrien und dem Libanon. Es gibt viele Absurditäten, so den Versuch nahezulegen, dass ein in Gaza oder Jenin geborener Palästinenser ein Flüchtling ist (befindet er sich etwa nicht in seinem Heimatland?). Einige wurden sogar in Großbritannien, den USA und anderen Ländern rund um die Welt geboren – Staatsbürger der größten Demokratien der Welt, die sich perverserweise immer noch als Flüchtlinge bezeichnen.

Es ist wichtig diese drei unterschiedlichen Gruppen zu verstehen – und sie zu unterscheiden – weil es das Ziel israelfeindlicher Aktivisten ist diese Linien zu verwischen.

Die drei erklärten Ziele der Boykottbewegung – BDS

Die drei Ziele der BDS werden ausdrücklich und wissentlich geschaffen, um diese drei Kategorien alle zu erfassen.

  • Ziel 1 behandelt das 1967 eroberte Land – und deckt daher die „palästinensischen Araber“ ab.
  • Ziel 2 fordert die volle Gleichheit für in Israel lebende „Palästinenser“ – und eignet sich auf unverschämte Weise die arabischen Bürger Israels an.
  • Ziel 3 deckt das Rückkehrrecht der Flüchtlinge ab – und beschäftigt sich daher mit den Arabern, die die Nachkommen der Araber sind, die vor dem Krieg von 1948 flohen.

Das ist wichtig und kein Zufall. Die Erschaffung der BDS-Strategie, um israelische Araber einzuschließen, delegitimiert Israels Souveränität auf jedem Zentimeter Land, den Israel kontrolliert.

Das bedeutet, dass BDS weiter angreifen wird – selbst wenn ein Kompromiss mit den Palästinensern erzielt werden sollte – sogar wenn die Flüchtlingsfrage geregelt wird. Diese Extremisten werden weiter angreifen, bis Israel komplett ausgelöscht sein wird. BDS ist die Belagerungsmaschine der radikal-islamischen Terrorgruppen.

Das Scheitern von BDS

Das Problem war, dass BDS gescheitert ist – und zwar gründlich.

Erstens ist Israels Wirtschaftswachstum seit dem Beginn der BDS-Bewegung 2005 herausragend gewesen. Selbst vom weltweiten Crash von 2008 war es kaum betroffen. Aber darüber hinaus ist Israel zu einem globalen Player in technologischer und medizinischer Innovation geworden und hat vor Kurzem begonnen Gas zu exportieren. Sicher, BDS mag manche in Boston oder Sheffield dazu verleiten keine israelische Avocados zu kaufen – aber sie kann die Milliarden-Dollar-Investitionen in israelische Innovationen nicht aufhalten.

Zweitens wurde sie durchschaut. Ich bin der erste, der zugibt, dass BDS, wenn sie sich selbst nur auf die Kernfrage eines Palästinenserstaates auf Grundlage einer Zweistaatenlösung beschränkt hätte, viel besser dastehen würde. Das würde ihr nicht recht geben – aber es würde zumindest aufrichtig aussehen. Doch die BDS-Bewegung strebt die Vernichtung einer Demokratie an. Sie ist vage, rassistisch, inkonsequent, demokratiefeindlich, hinterlistig und gründet auf Heuchelei. Wenn Sie kein Narr oder Antisemit sind, werden Sie kein Teil davon sein wollen. Die BDS-Kampagne hatte selten Erfolg aus ihrer eigenen, extremistischen Blase auszubrechen.

Das Schlüsselproblem der Extremisten hinter BDS ist einfach. Israel ist die einzige Demokratie in der gesamten MENA-Region. Es ist die einzige Nation in der Gegend, in der alle Bürger frei sind. Darüber hinaus hat das jüdische Volk ein Recht auf Selbstbestimmung in seiner historischen Heimat. BDS und ihre extremistischen Helfer müssen diese Kernwahrheiten ungeschehen machen. Sie müssen die Realität auf den Kopf stellen.

Das ist die Grundursache der Apartheid-Verleumdung.

Auftritt der NGOs

Früher puschte nur die sowjetische/arabische Propagandamaschine die Apartheid-Verleumdung. Im Lauf der Zeit, besonders seit dem Fall der Berliner Mauer und dem sich ändernden demografischen Angesicht der westlichen Demokratien, gelangte die Terminologie in den Westen. Da die radikalen Islamisten und die Linksextremen begannen im Westen zusammenzuarbeiten, verbreiteten die Samen sich in akademischen und politisch linken Kreisen. Die Übernahme und Politisierung der NGOs durch die extreme Linke war Teil dieses Kampfes.

Timing ist alles. Die zweite Intifada fand gleichzeitig mit der globalen Verbreitung des Internets, der Geburt der sozialen Medien, Massenmigration in den Westen und Universitäten, die ihre Türen öffneten, statt. Als Hamas-Bomber Busse, Cafés und Einkaufszentren in die Luft jagten, nutzten die Terroristen-Netzwerke ihren „diplomatischen“ Arm, um Israel mit Hilfe viraler Online-Verbreitung von Desinformation anzugreifen.

In der realen Welt zogen Sympathisanten von „Hamas“, „PFLP“ und „Muslimbruderschaft“ über Stipendienprogramme in die westlichen Universitäten ein. Von dort aus konnten sie die lokale Umwelt von innen heraus korrumpieren. Viele gingen nicht einmal mehr weg. Sie machten ihre Doktorentitel und wurden selbst Akademiker. Die heutige Campus-Atmosphäre ist ein direktes Ergebnis davon. Einige der Extremisten verließen den Campus, um andernorts für Probleme zu sorgen – sie wurden z.B. „Menschenrechtsaktivisten“ in wichtigen NGOs.

Die „Apartheidmauer“ und der Gazastreifen

Die früheste Mainstream-Verwendung des Begriffs „Apartheid“ kam, als Israel begann eine defensive Barriere zu bauen, um die unablässigen und tödlichen Terroranschläge während der zweiten Intifada zu stoppen.

Das war einfach eine Mauer, die zu errichten Israel gezwungen war, weil radikalislamische Terroristen in israelische Städte kamen und Bürger niedermetzelten. Aber israelfeindliche Aktivisten ergriffen die Gelegenheit. Beachten Sie an dieser Stelle, dass es keinen Versuch gibt diese Apartheid-Behauptung in den Mainstream zu drücken, der über die falsche Behauptung hinaus ging, der Verlauf der defensiven Barriere Israels sei problematisch.

Dasselbe gilt für den Gazastreifen. Die Leute haben hier die Wahrheit komplett vergessen. Die Palästinenser feierten Israels vollständigen Abzug aus dem Gazastreifen.

„Heute ist ein Tag der Freude und des Glücks, die unserem Volk im letzten Jahrhundert geraubt wurden“, sagte Palästinenserführe Mahmud Abbas am 10. September 2005.

Es ist nicht Israels Fehler, dass die Palästinenser sich erneut eine weitere Gelegenheit verweigerten, die radikalislamische Terrororganisation Hamas wählten und den Gazastreifen in eine Raketenfabrik verwandelten. Aber dieser Abzug bot den Extremisten eine weitere Gelegenheit die Apartheid-Verleumdung gegen Israel zu nutzen – diesmal, weil sie den Palästinensern eine Chance gab sich selbst zu regieren.

Die Apartheid-Verleumdung wurde „nur“ gegen einige der politischen Handlungen Israels und „nur“ in Bezug auf die Bereiche von 1967 erhoben. Die Antiisrael-Industrie wusste, nichts anderes würde hängenbleiben. Sie haben seitdem zwanzig Jahre gehabt, um die Desinformationskampagne durch das Verwischen aller Linien zu normalisieren.

Die Apartheid-Verleumdung – es wird nachgelegt

Es stimmt, dass die meisten Menschen nichts über den Konflikt wissen. Den meisten ist nicht bewusst, wie der Konflikt begann oder dass Israel Heimat von fast 2 Millionen Arabern ist. Diese allgemeine Ignoranz bietet fruchtbaren Boden für eine erfolgreiche Desinformationskampagne.

Israels Herz musste attackiert werden. Um eine Illusion der Diskriminierung der in Israel lebenden Araber zu schaffen. Nicht der Palästinenser – nicht der Flüchtlinge – sonder der Araber Israels selbst. Damit konnte die Antiisrael-Industrie Israels bloße Existenz delegitimieren.

In den frühen 2000-er Jahren begann die NGO Adalah eine Liste dessen zu bewerben, von dem sie behauptete, es seien israelische Gesetze zur Diskriminierung nichtjüdischer Bürger. Adalah verwandelte sich schließlich in eine Datenbank für israelfeindliche Aktivisten. Nur dass die Liste selbst Unsinn ist – einschließlich solcher Posten wie der israelischen Flagge, jüdischer Feiertage und so weiter.

Die Wahrheit spielt hier keine Rolle. Niemand kümmerte sich je darum sie zu lesen. Es ging einzig darum Informationen zu verbreiten, die israelfeindliche Aktivisten nutzen können – sie wiederholen und herumerzählen. Immer und immer wieder. Die „Israel Apartheid-Woche“ wurde zu einem regelmäßigen, jährlich stattfinden Ereignis an Universitäten des Westens. Sie lief jedes Jahr eine Woche, dann zwei Wochen, dann drei. Heute kann die „Israel Apartheid-Woche“ einen ganzen Monat dauern.

All das bedeutet, dass Aktivisten, wenn sie von israelischer Apartheid reden, anfangen könnten die Dinge zu vermengen – und wenn sich das an eine ignorante Öffentlichkeit richtet, werden die Linien zunehmend verwischt.

Der Internationale Strafgerichtshof

Mehrere Jahre lang nahm die Verwendung der Apartheid-Verleumdung in Aktivistenkreisen zu. Die NGOs wie Amnesty International verwendeten ihre Einrichtungen offen dazu, diese Zunahme zu fördern. Der Verfall der NGOs ist ein entscheidender Teil dieser Geschichte. Amnesty zerstörte sich selbst durch Verwendung der Extremisten als Rekrutierungspool.

Zwei kleine Beispiele:

  • Saleh Hijazi ist eine der Schlüsselfiguren für Amnestys Israel-Strategie. Er ist Palästinenser, der früher Profile von Terroristen auf seiner Facebook-Seite eingestellt hatte.
  • Ali Jarrar war bei Code Pink. Sie engagierte sich in der Extremistengruppe Codepink aktiv für den Boykott von Airbnb. Amnesty stellte sie ein. Kurz danach begann Amnesty eine eigen Airbnb-Kampagne.

Hier bezeichnete sie vor elf Jahren Israel als Apartheidstaat:

Bring „den Leidenden Hoffnung“ – boykottiere Apartheid-Israel

In allen Bereichen, in den NGOs, der akademischen Welt und den Medien, korrumpierten diese Extremisten von innen heraus. Wenn man unablässig einseitige Extremisten beschäftigt, wird man selbst einseitig und extremistisch.

Aber die Lage außerhalb arbeitete weiter gegen sie. Die zunehmende Bedrohung durch den Iran, die zunehmende wirtschaftliche Stärke Israels und ein zunehmender Überdruss gegenüber den Palästinensern in arabischen politischen Kreisen begann eine tickende Zeitbombe unter ihren Füßen zu schaffen.

Israel wurde im Nahen Osten immer weiter normalisiert. Mit dem Zusammenbruch sowohl Syriens als auch des Irak hatten die Extremisten nichts außer den Terrorgruppen mehr hinter sich. Die VAE und Bahrain begannen Friedensgeräusche zu machen – und selbst Saudi-Arabien wurde weicher. Es wurde unumgänglich das Argument auf die nächste Ebene zu heben – also zogen die Palästinenser mit ihrer Sache vor den IStGH.

Choreographie im zwielichtigen Bereich

Was folgte, bewies, dass alles, was Sie über Wahrheit und Gerechtigkeit wissen, beiseite gestellt werden kann. Was wir erleben, ist ein inszenierter Versuch von Extremisten die Fundamente Israels zu untergraben. Der IStGH hat zwar keine Zuständigkeit in Israel, behauptet aber plötzlich, er habe sie. Der IStGH beschloss auch für die Palästinenser Partei zu ergreifen – obwohl er damit seine eigenen Regeln bricht. Genauso, wie wir es mit den NGOs erleben, ist der IStGH von innen heraus korrumpiert worden.

Die IStGH-Entscheidung schuf einen Schneeballeffekt und die NGOs mussten ihren Beitrag leisten. Es wurde wichtig den Vorwurf der Apartheid in die Liste der Verbrechen Israels aufzunehmen. So produzierten B’Tselem, HRW und Amnesty ihre Berichte.

Die schlichte Wahrheit

Vor kurzem sah ich das hier auf Twitter und es entlarvt die Apartheid-Lüge besser als 10.000 Worte es tun könnten. Es handelt sich um eine Landkarte der MENA-Region.

Im grünen Bereich gab es einmal fast eine Million Juden, bis sie vor starker islamischer Verfolgung flohen. In diesem massiven Bereich sind nur ein paar tausend Juden übrig geblieben. Die Christen und andere Minderheiten werden ebenfalls aus dem grünen Bereich gedrängt. Jeder, der bleibt, lebt unter islamisch-herrenmenschlicher Herrschaft – als Bürger zweiter Klasse. In vielen Staaten gibt es Gesetze, die diese diskriminierende Herrschaft durchsetzen. Während in dem winzigen, rot markierten Bereich Israels zwei Millionen Nichtjuden leben. Sie sind die einzigen freien nichtjüdischen Bürger in der gesamten MENA-Region. Dennoch wollen Amnesty und HRW Sie ernsthaft glauben machen, dass Israel der Apartheidstaat ist.

Es handelt sich um eine einfache Tatsache: Die einzigen freien Muslime, Christen, Juden, Drusen und Beduinen in der gesamten MENA-Region leben allesamt in Israel.

Die Apartheid-Verleumdung begreifen

An der Apartheid-Verleumdung ist absolut nichts logisch oder redlich. Sie ist eine vorsätzliche und rachsüchtige Lüge. Machen Sie keinen Fehler: Amnesty und HRW wissen, dass sie alle hinters Licht führen.

Es begann mit der der Dämonisierung der Versuche Israels seine Bürger gegen Terroranschläge zu verteidigen. Ab da – um den erfolgreichen Boykott Südafrikas zu wiederholen – begann die antiisraelische Propagandamaschine eine Pyramide aus Lügen zu bauen. Um die Grenzen zu verwischen, bis Israels bloße Existenz infrage gestellt wurde.

Diese Leute verraten alle Werte, an die sie angeblich glauben. Sie eignen sich die Identität von Minderheitsgruppen an, brechen die Regeln des IStGH, schlachten die Definition, wer Flüchtling ist. Sie haben den Menschenrechtsaktivismus von innen heraus zerstört.

Die Bewegung der Apartheid-Verleumdung ist gegen Frieden. Sie ist auf die Abraham-Vereinbarungen wütend. Sie betrachtet die PA selbst als Verrat (wie sie Israel anerkannte). Diese Leute sind gegen eine Zweistaaten-Lösung. Das ist keine freundliche Bewegung, die in linken Kreisen willkommen geheißen werden sollte, sondern eine Terror unterstützende Gruppe von Extremisten, die für die Vernichtung der einzigen Demokratie in MENA werben.

Die verstörende Verzerrung des israelisch-palästinensischen Konflikts durch die akademische Welt

Norman L. Cantor, HonestReporting, 23. November 2021

Von Akademikern wird erwartet, dass sie mit umstrittenen Themen mit durchdachter Analyse umgehen – objektive Evaluation gegensätzlicher Seiten. Kommentare nach dem 11-tägigen Krieg zwischen Israel und der Hamas offenbarten eine schockierende Abweichung von diesem Standard vieler amerikanischer Akademiker. Fakultätsgruppen an allen möglichen Universitäten – einschließlich Princeton, Brown, Vassar und CUNY – äußerten absolut einseitige, verzerrte und hetzerische Erklärungen, die die palästinensische Version der Geschichte und Ereignisse unterstützen.

Die Äußerungen walzten üblich antizionistische Sprachbilder aus. Israel ist durch sein Wesen ein rassistischer „Apartheid“-Staat. Israel ist ein „siedler-kolonialistisches“ Unternehmen, das auf „ethnische Säuberung“ der Araber aus ist. Israel führt einen „Völkermord“-Krieg gegen die Einwohner des Gazastreifens.

Israel ist zwar nicht immun vor Kritik, aber die aktuellen akademischen Verzerrungen dämonisieren und delegitimieren den jüdischen Staat. Sie stellen den elftägigen Gaza-Krieg als nicht provozierten, mörderischen israelischen Angriff dar, ignorieren aber den Kontext der Raketensalven der Hamas auf israelische Zivilisten. Die Äußerungen konzentrieren sich zudem ausschließlich auf Israels angebliche Unterdrückung der Araber, während sie Misshandlungen und Missbrauch der im Gazastreifen lebenden Palästinenser durch die Hamas ignorieren.

Dieser kurze Aufsatz will die kurzsichtigen Verzerrungen und Märchen bloßstellen und diskreditieren, die in sich in diesen Verurteilungen Israels spiegeln. Werden sie nicht widerlegt, dann stellen diese einseitigen, verfälschten Behauptungen beträchtliche Gefahren dar. Eine Gefahr besteht darin, dass Amerikas Unterstützung von Israels Existenz untergraben wird, indem man Israel als illegitimer Pariastaat gebrandmarkt.

Eine weitere Gefahr unkritischer Akzeptanz des dämonisierenden Narrativs ist die Verlängerung des israelisch-palästinensischen Konflikts. Der langjährige, gewalttätige Widerstand der Hamas gegen den Staat Israel (statt einer Verhandlungslösung) wird von der Wahrnehmung verstärkt, dass ihre gewalttätige Unnachgiebigkeit von Amerika unterstützt wird. Der von der Hamas angestrebte eine Staat „vom Fluss bis zum Meer“ hat zur Folge, dass Israel demontiert wird und könnte unkalkulierbar kostspielige, gewalttätige Konfrontation herbeiführen.

Eine letzte Gefahr besteht in der Befeuerung von Feindschaft gegenüber jüdischen Studenten an amerikanischen Universitäten ohne Bezug zu dem, was diese Einzelnen zu verschiedenen israelischen Politikpunkten denken und fühlen. Jüdische Studenten sind zunehmend zu Zielen von Hohn und Isolation geworden, einfach nur weil sie Juden sind. Eine aktuelle Umfrage bei 1.027 Studenten, die sich aktiv für jüdische Angelegenheiten engagieren, deckte auf, dass sich 50% von ihnen gezwungen sehen „ihre jüdische Identität zu kaschieren oder ihre Unterstützung Israels zu verbergen“. Die Studenten berichteten von 47 Angriffen gegen sich, darunter bespuckt oder physisch attackiert zu werden.

1. Die Verleumdung Israel sei als kolonialistisches Unterfangen gegründet worden

Zu Kolonialismus gehört die Eroberung eines fremden Territoriums mit Gewalt und die Besiedlung und Ausbeutung der einheimischen Bevölkerung und ihrer Ressourcen. Dieses Szenario mag in Teilen auf die Westbank (Judäa und Samaria) zutreffen, ist aber völlig unangebracht in Bezug auf Israel, wie es 1948 innerhalb der Grenzen gegründet wurde, worauf 5 arabische Länder den neu gegründeten Staat angriffen.

Die jüdische Präsenz im Land begann vor mehr als 3.000 Jahren. König David machte Jerusalem zur Hauptstadt eines israelitischen Königreichs und König Salomo baute dort den ersten jüdischen Tempel. Im Heiligen Land blieb eine bedeutende jüdische Präsenz bestehen, wenn auch als Minderheit und trotz Eroberungen durch die Babylonier, die Römer, byzantinische Christen, Muslime, Kreuzritter und die Osmanen.

Die jüdische Bevölkerung war klein, bis sie im 19. Jahrhundert allmählich zunahm. Mitte des 19. Jahrhunderts kauften jüdische Flüchtlinge aus Osteuropa Land und gründeten kleine, zumeist landwirtschaftliche Enklaven. (Das Gebiet war damals eine spärlich besiedelte Region, die vom osmanischen türkischen Reich mit seinem Zentrum in Konstantinopel „regiert“ wurde.) Weitere jüdische Migranten, zumeist vor zaristischer Unterdrückung und Pogromen fliehende Russen, kamen im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert. In den 1930-er und 1940-er Jahren suchten einige der vor der Verfolgung der Nazis in Deutschland, Polen und der Tschechoslowakei fliehende Juden Zuflucht im britischen Mandat Palästina.

Diese friedliche Migration und Siedlung von Juden in der uralten jüdischen Heimat fand parallel zu ähnlicher Siedlung dort durch Araber statt, die vorher unter osmanischer Herrschaft in Bereichen lebten, die heute Syrien, Ägypten, Libanon und Jordanien sind. Die Flüchtlingsjuden, die sich dort niederließen, wo heute Israel ist, hatten den gleichen Rechtsstatus wie die vielen tausend Araber, die dorthin zogen.

Diese jüdischen Flüchtlinge waren keine Kolonialisten, auch wenn viele von ihnen das Ziel hatten die Gegend zur Heimat weiterer jüdischer Flüchtlinge zu machen.

Das Ziel jüdischer Migration bestand nicht in der Schädigung der Interessen der einheimischen arabischen Bevölkerung. Das Mandat des Völkerbundes, das die Briten einen Teil des ehemaligen osmanischen Reichs verwalten sollten, begrüßte jüdische Siedlung in ihrer angestammten Heimat, bewahrte aber ausdrücklich die Bürgerrechte bestehender nichtjüdischer Gemeinschaften.

Von 1922 bis 1947 ließen sich sowohl Juden als auch Araber weiter im Mandat Palästina nieder und beide ethnischen Gruppen rieben sich unter der britischen Kontrolle, die während dieser Zeit vorherrschten. Als die Juden kurz nach der Ablehnung des UNO-Teilungsplan 1947 den jüdischen Staat ausriefen, versprach die Unabhängigkeitserklärung das Land zum Wohl aller seiner Einwohner zu entwickeln und sicherzustellen, dass alle Einwohner gleiche politische und religiöse Freiheiten haben.

Die Umsetzung dieser Vision ist nicht perfekt gewesen, ist aber weit von dem verachtenswerten Bild entfernt, das von den Behauptungen der antizionistischen Akademiker gemalt wird, Israel sei ein kolonialistischer Staat, der die arabische Bevölkerung ausbeuten soll.

2. Die falsche Anschuldigung Israel sei ein Apartheidstaat

Der Begriff Apartheid verweist auf die früher von Südafrika staatlich aufgezwungene Trennung der Bevölkerung auf der Grundlage von Rassen. Sie schrieb institutionalisierte Trennung von Wohnort, Reisen, Bildung und Berufen vor und verwies begleitendend Nichtweiße in einen minderwertigen politischen Status. Die Apartheidstruktur machte Südafrika zum Pariastaat, was schließlich zu seiner Isolierung und dem Untergang des Systems führte.

Dass Akademiker Israel mit „Apartheid“ etikettieren, ist ein böswilliger Versuch Israel zu diffamieren und sein Existenzrecht auszuhöhlen. Israels 1,7 Millionen Araber haben volle politische Rechte und Araber haben rund 10 Prozent der Parlamentssitze Israels inne. Araber leben in zahlreichen israelischen Städten mit Juden zusammen, darunter als Rechtsanwälte, Richter, Ärzte, Krankenpfleger, Pharmazeuten, Unternehmer und Hightech-Arbeiter. Araber vermischen sich täglich in Einkaufszentren und im öffentlichen Nahverkehr mit Juden.

All das ist weit entfernt von Apartheid.

3. Die falsche Vorstellung, dass Israel eine Völkermord-Kampagne gegen die Zivilisten im Gazastreifen betreibt

Die Erklärung der Akademiker vom Mai 2021 bezeichnet Israels Bombenangriffe im Gazastreifen als zielgerichtete Tötungen von Zivilisten – Teil einer fortgesetzten Kampagne von „Völkermord“ und „ethnischer Säuberung“. Diese Anschuldigung ignoriert die Tatsache, dass Israel einen Verteidigungskrieg gegen die Raketenstarts und Mörserschüsse der Hamas auf israelische Zivilisten führte.

Die Raketensalven der Hamas richten verheerende Schäden an (einschließlich der Zerstörung von Immobilien) und verursachen Traumata (die Angst vor Luftschutzsirenen und anhaltende Aufenthalte in Luftschutzkellern). Die erste Salve der Hamas mit 150 Raketen am 10. Mai 2021 tötete zwei Einwohner von Aschkelon und verletzte Dutzende. Während des elftätigen Krieges schoss die Hamas mehr als 4.300 Projektile auf Israel.

Israels Ziele im Gazastreifen waren militärische – Raketenwerfer, Waffenlager, Kommandozentren und das umfangreiche Tunnelnetzwerk, in dem die Soldaten der Hamas sich verstecken und Pläne schmieden. Wenn Kriegführende wie die Hamas zivile Bauwerke und Bereiche wie Moscheen und Schulen als Waffenlager und Abschussrampen nutzen, werden diese zweckentfremdeten Stellen zu möglichen Zielen.

Israel hält die internationalen Rechtsstandards der Verhältnismäßigkeit bei der Auswahl militärischer Ziele ein und unternimmt außergewöhnliche Schritte (wie Anrufe bei möglichen zivilen Bewohnern) um Kollateralschäden durch seine Verteidigungsschläge einzuschränken. Wenn sich Krieg in städtische Umgebungen ausweitet, dann sind einige zivile Verluste unvermeidlich – eine Lektion, die die USA und ihre Verbündeten bei Operationen an Orten wie dem Kosovo, dem Irak, Libyen und Afghanistan lernten.

Antizionisten verurteilen „unverhältnismäßige Gewalt“, wenn ein Verteidigungskrieg gegen den Gazastreifen begonnen wird, so wie im Mai 2021; sie deuten auf höhere Todeszahlen bei den Gazanern als bei den Israelis. Während im Gazastreifen 256 Menschen starben, wurden nur 13 Israelis (12 davon Zivilisten) von palästinensischen Raketen getötet, weitere 312 Zivilisten wurden verletzt. Israels zivile Opferzahlen sind nur deshalb geringer, weil Israels Verteidigungssystem Eiserne Kuppel viele der Hamas-Raketen abfing.

Die Hamas schoss alle ihre 4.300 Projektile auf zivile israelische Bereiche. Diese Variation der ethnischen Säuberung der Hamas schlug nur aufgrund von Israels technischer Tüchtigkeit fehl.

Eine weitere Tatsache widerlegt die Behauptung, Israel habe einen Völkermord-Feldzug gegen die Palästinenser: die Verdoppelung der arabischen Bevölkerung in den umstrittenen Gebieten der Westbank im Verlauf der letzten 20 Jahre.

4. Kurzsichtige Missachtung des erbärmlichen palästinensischen Fehlverhaltens

Die Äußerungen der Akademiker vom Mai 2021 drückten Solidarität mit der palästinensischen Sache aus und griffen Israel zur Verurteilung heraus. Diese einseitige Haltung ignoriert sowohl die historische arabische Verweigerungshaltung schon nur gegenüber der Existenz Israels und die unterdrückerische, missbräuchliche Misshandlung der Bevölkerung des Gazastreifens durch die Hamas.

Die arabische Verweigerungshaltung zu Israel kam schon früh zum Ausdruck, als die Armeen von fünf arabischen Ländern auf die Ausrufung eines jüdischen Staates das frisch gebackene Israel angriffen. Die völlige Verweigerung ging 1967 weiter, nachdem Israels präventiver Sechstage-Krieg die Eroberung beträchtlicher arabischer Gebiete zur Folge hatte und arabische Führer sich weigerten Israel als legitimes Land anzuerkennen oder mit Israel um die Rückgabe dieser Gebiete zu verhandeln. Mehrere arabische Länder begannen stattdessen den Yom Kippur-Krieg von 1973, bei dem Israel beinahe überrannt wurde und in dem die israelischen Streitkräfte erhebliche Verluste erlitten. Bei einigen arabischen Ländern hat die Verweigerungshaltung geendet (als Zeugnis gibt es die Verträge mit Ägypten, Jordanien, Bahrain und den Vereinigten Arabischen Emiraten); dennoch geht die Ablehnung Israels durch die Hamas unvermindert weiter.

Die Hamas, die aktuellen tyrannischen Herrscher des Gazastreifens, ist immer Israel Vernichtung und der Auferlegung strikten Scharia-Rechts verschrieben gewesen. Ihre Charta von 1988 gelobt Israel zu vernichten und „das Banner Allahs über jeden Zentimeter Palästinas zu hissen“ (einschließlich des Staates Israel). 1993 lehnte die Hamas die Oslo-Vereinbarungen zwischen Israel und den von der Fatah repräsentierten Palästinensern und führte die Kampagne der Terroranschläge auf israelische Busse, Einkaufszentren und Hotels fort.

Als die Hamas 2017 ihre Prinzipienerklärung abänderte, lehnte sie weiter „jede Alternative zur vollen und kompletten Befreiung Palästinas vom Fluss bis zum Meer“ ab.

2005 gewann die Hamas die Wahlen zum Palästinenserparlament. Die Wahlen waren allerdings nicht die Quelle der Kontrolle des Gazastreifens nach Israels einseitigem Rückzug 2005. Die Hamas übernahm 2007 gewaltsam die Kontrolle über den Gazastreifen in einem Putsch gegen die Fatah, mit dem eine autoritäre Hamas-Herrschaft installiert wurde. Die von der Hamas verhängte Version des Scharia-Rechts knechtet Frauen, verfolgt LGBTQ wegen ihrer sexuellen Identität und toleriert keine abweichenden Meinungen.

Die hunderte amerikanischen Akademiker, die einseitige Erklärungen zur Unterstützung der Sache der Palästinenser im Konflikt zwischen Hamas und Israel befürworteten, demonstrierten einen schockierenden Mangel an akademischer Integrität. Ob nun von Boshaftigkeit, Ignoranz oder Gleichgültigkeit angetrieben: Dieses Phänomen stellt eine alarmierende und erbärmliche Abweichung von akademischen Normen dar.

Der Tod von Shireen Abu Akleh – der Dreyfus-Mob ist gesund und munter

Peter Baum, The Weekly Blitz, 21. Mai 2022

Der Tod der Al-Jazira-Journalistin Shireen Abu Akleh hat eine sättigende Medienberichterstattung durch die üblichen judenfeindlichen Kommentatoren erhalten – diese bezeichne ich als den Dreyfus-Mob. Dieselbe Art von Leuten, die eifernd das falsche Narrativ propagierten, die einen jüdischen Hauptmann der französischen Armee, Alfred Dreyfus, fälschlich beschuldigten ein Spion zu sein. 1895 wegen Hochverrat verurteilt, wurde Dreyfus inhaftiert und später entlassen sowie 1906 nach einer Kampagne von Emile Zola offiziell entlastet. Dieser Fall begünstigte judenfeindliche Krawalle in Frankreich und anderen Teilen Europas. Vor kurzem verwies die BBC auf Dreyfus nicht als den heldenhaften, fälschlich verurteilen Juden, sondern als den berüchtigten französischen Spion. Die BBC hat den französischen Antisemitismus von vor 125 Jahren nicht hinter sich gelassen.

In Großbritannien sind es weiterhin die BBC-Nachrichtenplattform, die Zeitungen Guardian und Independent und in den USA CNN, MSNBC und die New York Times, die kontinuierlich eine israelfeindliche Agenda propagieren, die, wie sie wissentlich anerkennen müssen, bei ihrem Publikum Antisemitismus begünstigen. Und täuschen Sie sich nicht, das propagierte Narrativ, die Schuldzuweisungen richten sich beim aktuellen Tod der AJ-Journalistin direkt gegen Israel. Wie bei Dreyfus ohne jede Spur eines Beweises hat Israel die Mob-Propaganda erlebt, die weltweite judenfeindliche Staatskrawalle ermöglicht. Der heutige Dreyfus-Mob ist ans Tageslicht gekommen und lechzt nach israelischem und jüdischem Blut.

Die Journalistin arbeitete für Al-Jazira, das indirekt der Regierung von Qatar gehört und von dieser finanziert wird; Qatar ist ein Land, das islamistischem Terrorismus assistiert und natürlich an vorderster Front der antijüdischen Feindschaft steht. Sieben vor kurzem von Assads syrischen Streitkräften getötete AJ-Journalisten erhielten keine so starke Aufmerksamkeit – Qatar erlaubte das nicht und AJ fügt sich dem unterwürfig. Warum aber schweigen die globalen Medien und linken Politiker zum Tod von Mohammed al-Masslma, Mohammed al-Qasim und Mohammed al-Safar, die 2013, 2014 und 2015 von Syrien getötet wurden und zu Ibrahim al-Omar, der 2016 von den der syrischen Armee helfenden Russen getötet wurde? Die Frage stellt sich, warum irgendein moralisch anständiger Journalist für AJ arbeiten kann, bedenkt man, dass die Eigentümer islamischen Terrorismus in allerlei Regionen wie der Sahel und über iranische Stellvertreter im Nahen Osten sponsern. Es scheint so, dass finanzielle Gier, Borniertheit und fehlender moralsicher Anstand die nötigen Qualitäten sind, um Journalist bei AJ zu werden. Selbst die, die sich so weit erniedrigen, dass sie für AJ arbeiten und im Dienst getötet werden, sind vergessen und werden ignoriert. Außer dann, wenn eine Verbindung zu ihrem Tod mit dem jüdischen Staat Israel in Verbindung gebracht werden kann.

In Europa sind es die irischen Zeitungen – Überraschung – die die Ergüsse klagender parlamentarischer Trauer und Feindschaft anführen – gut, das kommt ausgerechnet aus einem Land, zufällig dem einzigen Land der Welt, das zum Tod von Adolf Hitler kondolierte, da ist das nicht anders zu erwarten. Um leicht vom Haupttenor dieses Artikels abzuweichen: Es ist ziemlich unglaublich, sogar ekelerregend, dass Irland immer noch zahlreiche öffentliche Denkmäler für Nazi-Kollaborateure hat und es wundert kaum, dass diejenigen, die das ultimative Opfer brachten, um Europa vom Nationalsozialismus zu befreien, sich im Grabe umdrehen. Es ist allerdings verständlich, dass der tollwütige Antisemitismus der gemeinsame Faktor ist, der die Abgeordneten der Republik Irland mit den Palästinensern verbindet, deren Chartas die Auslöschung der Juden fordern.

Die Faschisten der politischen Linken haben die Plattformen der sozialen Medien mit widerlichen Judenhasser-Tweets geflutet, die „Mitgefühl“ für die palästinensische Journalistin und Feindschaft gegenüber Israel zeigen. Für die neunzehn gerade von palästinensischen Terroristen ermordeten Israelis gibt es kein solches Mitgefühl.

Im britischen Parlament schlugen zwei intellektuell gehandicapte weibliche muslimische Abgeordnete, Naz Shah und Zarah Sultana, in dieselbe judenfeindliche Kerbe, wie der Schatten-Außenminister David Lammy, der den Großteil seiner langweiligen Radiosendung dem Thema widmete. Auch die UNO will eine umfassende Untersuchung des Todes.

Warum gab es keine UNO-Ermittlungen zum Tod der sieben in Syrien getöteten AJ-Journalisten?

Proteste sind von den Linken und ihrer islamischen Unterstützerbasis gut besucht gewesen. Fürs Protokoll: Die Palästinenser würden keine unabhängige Ermittlung des Todes der Journalistin zulassen, weil es höchst wahrscheinlich ist, dass die inkompetente, voreingenommene Reporterin von einem inkompetenten Nazi-palästinensischen Heckenschützen getötet wurde. Die Leiche wurde beerdigt, bevor eine unabhängige Untersuchung durchgeführt werden konnte. Warum? Weil sie aller Wahrscheinlichkeit nach von einem Palästinenser getötet wurde. Trotzdem gibt der Dreyfus-Mob dem jüdischen Staat die Schuld.

Der Tod anderer getöteter Journalisten schafft keine solche Medienaufmerksamkeit oder Empörung. Dieses Jahr sind 14 Journalisten – 6 Russen, 4 Ukrainer, ein Italiener, ein Amerikaner, in Litauer und ein Ire – entweder von der russischen oder der ukrainischen Armee getötet worden. Ich wette, Naz Shah, Sultana und Lammy kennen keinen einzigen ihrer Namen und haben sie natürlich im Parlament oder in Lammys Radiosendung kommentiert. Ich wette, die BBC widmete dem einen palästinensischen Tod mehrfache, tausendmal mehr Berichterstattung als den 14 in der Ukraine getöteten Journalisten. Ähnlich wette ich, dass dasselbe für die Berichterstattung der US-Medien gilt.

Es ist praktisch unmöglich die Zahl der in einem bestimmten Land in einem bestimmten Jahr getöteten Journalisten zu entschlüsseln, besonders in Ländern, in denen die Medien vom Staat kontrolliert werden, ist das praktisch nicht zu verifizieren. Zum Beispiel bestätigen die offiziellen Statistiken Pakistans, dass im Zeitraum von 1990 bis 2020 durchschnittlich zehn Journalisten im Jahr von pakistanischen Kräften getötet wurden. Weitergehende Untersuchungen inoffizieller Quellen zum Journalistenparadiese Pakistan offenbaren jedoch, dass im selben Zeitraum 2.658 Journalisten getötet worden sind – das sind im Durchschnitt 90 im Jahr. Die Statistiken wurden von ANI (die sich selbst als Südafrikas führende multiple Nachrichtenagentur vermarkten) am 26. Januar 2022 berichtet. Ich frage mich, warum Shah, Sultana und Lammy keinen Anlass gesehen haben die zahlreichen getöteten pakistanischen Journalisten zu identifizieren.

Das Syrian Network for Human Rights (Syrisches Netzwerk für Menschenrechte) berichtete, dass in Syrien in den letzten acht Jahren mehr als 700 Journalisten getötet worden sind. Ich frage mich, wie viel Zeit die BBC, CNN, der Guardian, der Independent, Shah, Sultana, Lammy und die Viererbande in den USA irgendeinem dieser siebenhundert Toten gewidmet haben.

Von der türkischen Armee sind seit 1995 achtzehn kurdische Journalisten getötet worden – diese Toten schienen die BBC nie interessiert zu haben, ganz zu schweigen von den anderen Nachrichtenorganen und Parlamentariern. Kein Gejammer seitens des irischen Parlaments oder der irischen Presse.

Die Tötung mehrerer Journalisten durch Islamisten in der Sahelzone in den letzten Jahren ist von der globalen Presse unbeachtet geblieben, genauso wie der Tod mehrerer Journalisten im Libanon, wo seit August 2021 sieben Journalisten getötet worden sind und in Afghanistan, wo seit 2006 fast 100 getötet wurden. Auch Mexiko ist kein sicherer Ort für Journalisten; dort werden durchschnittlich 15 bis 20 im Jahr getötet. Seitens der UNO ist in diesen Regionen keine Intervention zu Ermittlungen erforderlich.

In den guten, alten EU-Ländern wurden 2021 sechs Journalisten allem Anschein nach durch staatliche Intervention getötet – weder seitens EU noch der UNO wurden Ermittlungen für erforderlich gehalten. Wo waren die trauernden Medienergüsse und flächendeckende Berichterstattung über den Tod der Bulgarin Viktoria Marinova, den Slowaken Jan Kuciak, zu Daphne Galicia aus Malta, Kim Wall aus Schweden, Dmitri Popkov aus Russland vor dem Ukraine-Krieg und Saeeed Karimian, einem im Iran lebenden Türken?

Warum das Schweigen der globalen Medien zu all diesen getöteten Journalisten, aber das Aufheulen und der ohrenbetäubende Lärm zur Al-Jazira-Journalistin.

Die Medien sind so korrupt wie jeder andere Beruf, umso mehr, als sie vorgeben diejenigen zu sein, die dafür existieren Korruption aufzudecken. Die heutigen westlichen Journalisten bestehen im Allgemeinen aus Inkompetenten und Bigotten und die BBC und CNN sind mit ihnen vollgepackt. Die heutigen politisch Linken äffen politischen Rechten von gestern nach. Heute sind sie der Dreyfus-Mob, was ihre judenhassende Ideologie betrifft. In der Vergangenheit hieß es „die Juden sind verantwortlich“ und heute ist es laut der globalen Medien, muslimischen Politiker und politischen Linken der jüdische Staat.

Vielleicht zielen Shah, Sultana, Lammy und die Viererbande die Rassisten und Bigotten innerhalb ihrer eigenen Wahlkreise an, aber sie finden gewiss keinen Anklang bei moralisch Anständigen, egal aus welcher Gemeinschaft.

Die Briten waren die ersten, die Juden schon 1942 mit Nazis gleichsetzten. Die Araber folgten enthusiastisch

Elder of Ziyon, 27. Januar 2022

Das „Juden als Nazis“-Mem ist unter Antisemiten üblich. Für Judenhasser ist die groteske Analogie köstlich: Die Juden sind genauso schlimm wie ihre Unterdrücker, die Juden sind genauso des Völkermords schuldig, Juden zu töten ist so moralisch wie der französische Widerstand, Juden haben kein Recht sich zu verteidigen, Juden haben die „Lektionen“ des Holocaust nicht gelernt – als sei der Holocaust nur eine Universität für Juden gewesen, die bei ihren Kursen durchfielen, während der Rest der Welt, der daneben stand und zuließ, dass sie abgeschlachtet wurden, die Lehrer sind.

Wer war der erste, der diese widerwärtige Behauptung aufstellte?

Das Früheste, was ich finden kann, kommt von den Briten.

Lord Moyne, der britische Staatsminister im Nahen Osten, beteiligte sich am 9. Juni 1942 an einer Diskussion im britischen Parlament, in der es darum ging, ob Juden in Palästina erlaubt werden sollte gegen die Nazis zu kämpfen. Lord Moyne war gegen diese Idee, was Lord Wedgwood energisch unterstützte. Seine Argumente klingen gewaltig nach Antisemitismus: Er beschwerte sich, dass die Juden ihren Mitjuden erlauben wollten nach Palästina zu immigrieren, um ihr Leben zu retten:

Der zionistische Anspruch hat zwei brennende Themenaufgeworfen: Erstens die Forderung nach groß angelegter Immigration in ein bereits übervölkertes Land und zweitens Rassenvorherrschaft durch diese Neuankömmlinge über die ursprünglichen Einwohner… Die Einwohner dieses kleinen Landes – etwa in der Größe von Wales, aber weit weniger fruchtbar – sind bereits von Zuständen massiver Überfüllung bedroht. Bei der gegenwärtigen Wachstumsrate wird die arabische Bevölkerung sich innerhalb von siebenundzwanzig Jahren verdoppeln. Der gesamte fruchtbare Boden wird nicht nur besetzt, sondern sehr eng bebaut. Am Ende des letzten Krieges zählte die jüdische Gemeinschaft 80.000. Heute sind es 450.000; und trotzdem hat die zionistische Organisation die Bedingungen des Weißbuchs empört abgelehnt, unter dem Immigration weiterer 75.000 innerhalb von fünf Jahren zugelassen werden soll.

Lord Wedgwoods Bemühungen haben eine weit größere Macht Schaden anzurichten, weil sie sich an Amerika richteten. Es muss sicher eine bedauerliche Auswirkung auf unsere Alliierten haben, dass ihnen von einem ehemaligen Kabinettsmitglied erzählt wurde, die Verwaltung Palästinas möge Juden nicht und dass es genug Antisemitismus in Großbritannien gibt die Politik und den Geist Hitlers zu unterstützen. Der Hinweis ist eine komplette Umkehrung der Wahrheit. Wenn ein Vergleich mit den Nazis gezogen wird, dann handelt es sich mit Sicherheit um diejenigen, die der arabischen Bevölkerung ein importiertes Regime aufzwingen wollen und sich des Geistes der Aggression und Herrschaft schuldig gemacht haben.

Hier setzt er direkt alle Zionisten, die das Leben von Millionen Juden retten wollten, mit den Nazis gleich.

Lord Moyne brachte auch die Chasaren-Theorie ein, dass aschkenasische Juden keine echten Juden sind und nicht in den Nahen Osten gehören:

Sehr oft wird lose gesagt, dass die Juden Semiten sind, aber Anthropologen sagen uns, dass die jüdische Rasse, so rein sie ihre Kultur gehalten hat, sich seit Beginn der Diaspora stark mit Nichtjuden vermischte. Während der babylonischen Gefangenschaft erwarben sie eine stark hethitische Beimischung und es ist offensichtlich, dass die armenischen Merkmale, die immer noch bei den Sephardim zu finden sind, aus dem Aschkenasischen durch eine Beimischung von slawischem Blut herausgezüchtet worden sind.

Premierminister Winston Churchill brachte die Analogie der Juden zu den Nazis nicht als Tatsache, sondern als Befürchtung zur Sprache, nachdem Lord Moyne von Mitgliedern der Lehi-Gruppe in Ägypten ermordet wurde. Aus einer Meldung vom 1. November 1944:

Dieses schändliche Verbrechen hat die Welt schockiert. Es hat niemanden stärker beeinflusst als diejenigen, wie mich selbst, die in der Vergangenheit beständige Freunde der Juden und ständig Architekten ihrer Zukunft gewesen sind. Wenn unsere Träume vom Zionismus im Rauch der Pistolen der Mörder enden sollten und unsere Arbeiten für ihre Zukunft nur eine neue Gruppe Gangster hervorbringt, die Nazideutschlands würdig sind, werden viele, ich selbst auch, die Haltung überdenken müssen, die wir in der Vergangenheit so konsequent und so lange beibehalten haben.

Lord Moynes Nachfolger Sir James Grigg wiederholte diese Meinung am 3. Januar 1945:

Die Ermordung schockierte England und die Welt tatsächlich. Anders als Lord Moynes frühere Kommentare, die eindeutig antisemitisch waren, können die Anmerkungen von Churchill und Grigg so interpretiert werden, dass sie sich nur gegen die jüdischen Gruppen richteten, die Briten angriffen, nicht gegen alle Zionisten.

Trotzdem öffneten sie die Tür für weitere widerwärtige Verwendungen der Analogie.

Der nächste britische Beamte, der die gesamte zionistische Bewegung mit den Nazis auf eine Stufe stellte, war Sir Edward Spears 1946, deutlich nachdem die gesamten Schrecken des Holocaust bestens bekannt geworden waren. Von United Press, 30. Januar 1946:

rot unterstrichen:
„…beschuldigte die zionistische Politik Eigenschaften zu haben, die der Nazi-Philosophie sehr ähnlich sind…“
… mit vielen der nicht wünschenswerten Eigenschaften, die die Nazi-Bewegung kennzeichneten.“

Arabische Diplomaten nahmen die Verleumdung etwa zur selben Zeit auf; das Thema „Juden sind Nazis ist seitdem ein ständiges Merkmal der Antisemiten geblieben.

Die Arabische Liga zog die Analogie am 6. Dezember 1945, wobei jüdische Immigration wieder mit den Nazis gleichgesetzt wurden (Manchester Guardian, 7. Dezember 1945):

Überschrift: Nazi-zionistischer Terrorismus

Im September 1947 beschuldigte der arabische Delegierte die Juden gleichzeitig, sie legten Naziverhalten an den Tag, als er damit drohte, dass die Araber sie alle umbringen würden:

Überschrift: Arabischer Delegierter beschuldigt Zionisten der Nazitaten

Und im Oktober 1947 sagte der Leiter der arabischen Delegation bei den Teilungsgesprächen in Lake Success, die Zionisten seien nicht an Palästina interessiert, sondern wollten dieses als Tor für die Übernahme des gesamten Nahen Ostens nutzen – irgendwie genauso wie die Nazis.

Überschrift: Zionisten setzen in Palästina Nazi-Methoden ein, sagte Jamali

Beachten Sie, dass genau diese Analogien überall vorkommen: Die konkreten Nazi-Taten, derer die Juden angeblich schuldig sind, ändern sich ständig. Für moderne Antisemiten ist Juden mit ihren Mördern gleichzusetzen das Hauptziel und die Details sind nicht weiter wichtig. Die Gültigkeit der Analogien hat keine Bedeutung für die Analogien selbst. Der springende Punkt liegt darin zu sagen, dass Juden die schlimmsten Menschen auf der Erde sind und um nichts besser als die Nazis, die sie abschlachteten.

Die Anschuldigung soll nicht korrekt sein. Sie soll den Juden wehtun.

Gedankenverlorenes Territorium: NGO hofft Israel unter dem Vorwurf vor den ICC zu bringen, dass massenhaft nicht vergewaltigt wurde

PreOccupied Territory, 13. September 2021

Foto: Vincent van Zeijst

Den Haag, 13. September – Aktivisten für Palästinenser-Rechte setzen ihre Anstrengungen fort Gerechtigkeit zu suchen; eine Gruppe organisiert sich dabei um das Ziel israelische Offizielle auf die Anklagebank des Internationalen Strafgerichtshof hier in dieser Stadt in den Niederlanden zu bringen, weil sie Operationen der Israelischen Verteidigungskräfte beaufsichtigten, die den Tod von Millionen palästinensischer Frauen und Mädchen zum Ergebnis hatten, gegen die es keine sexuellen Übergriffe von israelischen Soldaten gab, was nur die rassistische Ideologie hinter dem zionistischen Vorhaben unterstreicht, verkündete heute eine Sprecherin der Gruppe.

Oness Hamoni von der NGO New York Movement for Palestinian Hysterics and Outlandishness (New Yorker Bewegung für palästinensische Hysteriker und Absonderlichkeit – NYMPHO) sagte heute gegenüber Reportern, ihre Gruppe sei extra zum ICC gekommen, um dem Gremium eine Petition zu übereichen, mit dem dessen Ermittlungen zu vorgeworfenen israelischen Kriegsverbrechen ausgeweitet werden soll, darunter mutwillige Weigerung Palästinenser massenhaft zu vergewaltigen, eine Politik, die sich auf dramatische Weise von praktisch der gesamten Kriegsgeschichte verabschiedet und bestürzende Fragen dazu aufwirft, wie israelische Soldaten palästinensische Frauen betrachten.

„Da stimmt etwas nicht“, klagte Frau Hamoni an, selbst Palästinenserin und syrischer Abstammung. „Nur eine zutiefst voreingenommene Gesellschaft könnte ihren Soldaten befehlen die Frauen und Mädchen – oder übrigens auch Männer und Jungen – in Bereichen unter ihrer Kontrolle nicht zu vergewaltigen, besonders im Blutrausch während und direkt nach dem Kampf, und diese Soldaten bis zum letzten Mann dazu zu bringen diesen Befehl zu befolgen. Das kann nur bedeuten, dass die IDF und die zionistische Kultur im Allgemeinen die Palästinenser, vermutlich alle Araber, als untermenschlich und daher der Lust nicht würdig betrachten.“

Hamoni warnte davor in die Falle zu geraten israelische Erklärungen für die Ereignisse für bare Münze zu nehmen. „Wir wissen bereits von Pinkwsahing und anderen Phänomenen“, mahnte sie unter Verweis auf Israel als Insel der Toleranz und Freiheit für Homosexuelle in einer Region, in der die Bevölkerung sich Folter und Exekutionen ausgesetzt sieht. „Wann immer und wo immer es aussieht, dass Israel etwas Positives tut, sollte man nach einem unheilvollen, verborgenen Motiv suchen. Da liegt die Wahrheit.“

Jura-Experten bezweifeln die Aussichten der Initiative. „Ein Erfolg ist wahrscheinlicher, wenn sie einfach palästinensische Freiwillige oder, was wahrscheinlicher ist, gegen Bezahlung finden, die Fälle tatsächlicher Vergewaltigungen durch IDF-Soldaten erfinden, zu denen es keine Untersuchungen oder Strafen gab“, erklärte Richard Falk. „Internationale Organisationen wie der ICC neigen dazu solche Beschuldigungen leichter zu schlucken, so empfänglich, wie sie dafür sind von israelischer Schuld auszugehen, noch bevor es echte Ermittlung von Beweisen gegeben hat. Ich würde vorschlagen, die NYMPHO sollte sich stattdessen darauf konzentrieren ‚Opfer‘ dieser Art zu identifizieren und zu trainieren. Ich kann da einige Hilfe anbieten, habe selbst Erfahrung darin Vorwürfe israelischer Verbrechen zu handhaben. Meine Mitarbeiter und ich werden sie freudig in meinem Hotelzimmer zu beraten.“