Deutschland, wach auf! Weißt du, welche Holocaust-Leugnung du finanzierst?

Itamar Marcus, Palestinian Media Watch, 20. September 2022

Warum bezahlt Deutschland PA-Lehrer, um Holocaust-Leugnung zu lehren, von der Bundeskanzler Olaf Scholz sagte, sie „empöre“ ihn und sei „unsäglich… unerträglich und inakzeptabel“?

Bundeskanzler Olaf Scholz:
„Ich bin empört über die unsäglichen Bemerkungen des palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas [der sagte, Israel habe „50 Holocausts“ begangen]. Gerade für uns Deutsche ist jegliche Relativierung des Holocaust unerträglich und inakzeptabel.

Der Leiter der PA-Lehrergewerkschaft – der 60.000 Lehrer vertritt – finanziert von Deutschland und der EU, über von Israel verübte „Holocausts“:

  • „Am palästinensischen Volk wurden Massaker verübt, die schlimmer sind als der Holocaust“.
  • „Der palästinensische Holocaust ist nicht zu Ende… tägliche Massaker sind ein Holocaust, der sich jeden Tag erneuert… sie versucht unserem palästinensischen Volk anzutun, was sie [den Juden] in Deutschland antaten.“
  • „Das palästinensische Volk ist auch Massakern unterzogen worden, mehr als die Juden es in Deutschland erlebten.“
  • „Abbas ist der sachkundigste Mensch zum Denken der Besatzung (d.h. Israel) und des Denkens des Zionismus, weil er [eine Arbeit] über den Vergleich zwischen Zionismus und Nationalsozialismus schrieb.“
  • „Abbas schrieb über Nationalsozialismus und Zionismus, das sie zwei Seiten ein und derselben Medaille sind.“

Das oben aufgeführte Hassreden wurden von Saed Erziqat, dem Leiter der Allgemeinen Gewerkschaft der palästinensischen Lehrer im PA-Fernsehen verbreitet und ist weit widerwärtiger als die Verleumdung des PA-Vorsitzenden Mahmud Abbas, „Israel hat 50 Holocausts begangen“. Bundeskanzler Olaf Scholz sagte, er sei „empört“ von Abbas‘ „unsäglicher … unerträglicher und inakzeptabler“ Äußerung. Jetzt ist Abbas‘ Hassrede im offiziellen PA-Fernsehen wiederholt und verstärkt worden und in einen Brief geschrieben worden, der im Auftrag von 60.000 palästinensischen Lehrern geschrieben wurde, deren Gehälter von Deutschland und der EU bezahlt werden. Das ist das, was palästinensische Lehrer zu glauben gelehrt wird und was palästinensische Kinder von ihren Lehrern lernen – und Deutschland finanziert das.

Ironischerweise finanzieren Deutschland und die EU PA-Lehrer besonders, weil die Spender nicht wollen, dass ihr Geld an Hass- und Terrorförderung der PA geht. Nachdem Palestinian Media Watch US-amerikanischen und europäischen Geldgebern der PA Dokumentationen vorlegte, dass die PA ihre Spendengelder für die Bezahlung von Terror-Häftlingen verwendet, stellten viele Länder die Finanzierung des allgemeinem Budgets der PA ein, um keine Terrorgehälter zu finanzieren. Zu den Projekten, die die EU und Deutschland zu finanzieren sich entschieden, gehörten die Gehälter der PA-Lehrer, im Denken, das sei ein sicherer, nicht terroristischer und nicht mit Hass in Verbindung stehender Beitrag.

Aber jetzt hat Saed Erziqat, Leiter der Allgemeinen Gewerkschaft der palästinensischen Lehrer der PA, der 60.000 Pädagogen vertritt, aufgedeckt, dass die Lehrergewerkschaft eine Hass-Ideologie zu Holocaust-Relativierung übernommen hat. Erziqat verteidigte Abbas‘ „50 Holocaust“-Verleumdung. Der Führer der Lehrergewerkschaft setzte wiederholt Israel mit den Nazis gleich; er sagte, was Israel den Palästinensern angetan hat, sei „schlimmer als der Holocaust selbst“:

Der Generalsekretär der Allgemeinen Gewerkschaft der palästinensischen Lehrer Saed Erziqat: „Ein Segen seiner Ehren, [PA-] Präsident Mahmud Abbas, Er ist der eine, der über Nationalsozialismus und Zionismus schrieb, dass sie zwei Seiten ein und derselben Medaille sind… Als seine Ehren, der Präsident in [Deutschland] über [50 palästinensische]  Holocaust[s] sprach, bestritt er nicht, was dem Gebilde – und den Juden in Deutschland – geschah, stattdessen versuchte er zu zeigen, dass das palästinensische Volk auch Massakern unterzogen worden ist, mehr als die Juden in Deutschland erfuhren … Wir in der Gewerkschaft der palästinensischen Lehrer schickten einen Brief an die deutsche Lehrergewerkschaft, dass es Massaker gibt, die dem palästinensischen Volk widerfuhren, was schlimmer war als der Holocaust selbst.“

Moderator: Und jetzt geschieht, nicht 1945.

Erziqat: Ja. Der palästinensische Holocaust hat nicht geendet. Die täglichen Maßnahmen der Besatzung (d.h. Israels) sind ein Holocaust, der sich jeden Tag erneut abspielt… Sie versucht unserem palästinensischen Volk anzutun, was sie den Juden in Deutschland antaten… Er [Abbas] ist der sachkundigste Mensch zum Denken über die Besatzung und dem Denken zum Zionismus, weil er [eine Arbeit] über den Vergleich von Zionismus und Nationalsozialismus schrieb. Daher ist er die Person, die am besten die Bedeutung von diesem Narrativ für die Welt versteht.“ [offizielle PA-TV-Sendung Thema des Tages“, 20. August 2022]

Abbas‘ Verleumdung auf ihrer gemeinsamen Pressekonferenz in Berlin wurde von Olaf Scholz letzten Monat [erst einen Tag später! – der Übers.] klar und deutlich verurteilt:

„Ich bin zutiefst empört über die unsäglichen Aussagen des palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas. Gerade für uns Deutsche ist jegliche Relativierung des Holocaust unerträglich und inakzeptabel.“ [Bundeskanzler Scholz‘ twitter-Account, 17. August 2022]

Palestinian Media Watch hat dem deutschen Außenministerium und der EU geschrieben und gefordert, dass sie alle Finanzierung und Kooperation mit dem PA-Bildungsministerium einstellen, bis der antisemitische Leiter der Lehrergewerkschaft von seinem einflussreichen Posten über die palästinensischen Lehrer entfernt ist. Zusätzlich muss die Gewerkschaft gleichermaßen die Verleumdungen und in ihrem Namen verbreitete antisemitische Hassrede verurteilen, den an die deutsche Lehrergewerkschaft geschickten Brief zurücknehmen und erklären, dass sie alle verleumderischen Nazi-Vergleiche zu Israel ablehnt. Um eine Wiederholung zu verhindern, wäre es darüber hinaus weise, wenn die europäischen und deutschen Geldgeber die Einbeziehung korrekter Holocaust-Bildung in den PA-Lehrplan fordern würden.

Die Internationale Holocaust-Gedenkallianz (IHRA) hat den Nazi-Israel-Vergleich als Beispiel für Antisemitismus definiert: „Vergleiche der aktuellen Politik Israels mit der Politik der Nazis“ [zu ziehen]. Deutschland gehört zu den Ländern, die die Definition der IHRA übernommen haben.

Wenn Deutschland weiter bedingungslos die PA-Lehrer finanziert, wird es den Bundeskanzler zum Gespött und seine Verurteilung von Abbas gegenstandslos machen. Deutschlands wiederholte Behauptungen Antisemitismus, Holocaust-Leugnung und Holocaust-Relativierung zu bekämpfen würden damit zu leerer Heuchelei.

Die Adleraugen-Waqf beschlagnahmte „talmudische Objekte“, die auf den Tempelberg „geschmuggelt“ wurden

Elder of Ziyon, 25. August 2022

Ma’an berichtet:

Die Wächter der Al-Aqsa-Moschee stellten sich heute, Donnerstag, einem Siedler entgegen, der die Al-Aqsa stürmte; dazu hatte er einen Kerzenhalter und biblische Artefakte dabei.

Der Siedler gehörte zu einer Gruppe Touristen, die die Moschee über das Mughrabi-Tor stürmte; und die Wachen waren in der Lage ihn zu festzusetzen und ihn davon abzuhalten Bilder in der Al-Aqsa zu machen.

Hier zeigt der Wächter das Schmuggelgut:

Gott weiß, dass die Waqf Muslime vor diesen furchtbaren Waffen beschützt.

Eine Erinnerung: 2017 wurden in der Altstadt zwei israelische Wachmänner mit Schusswaffen ermordet, die auf dem Tmepelberg gelagert worden waren. Als können Muslime Schusswaffen mitbringen, aber Juden können kein kabbalistisches „Schwi‘ti“-Diagramm mitbringen, das der Meditation dient.

Südafrikas offiziellem Antisemitismus entgegentreten

Das Wort „Apartheid“ ist der Schlüssel für das Verständnis, warum Südafrika, das sich als empfänglich für den Kerninhalt erwiesen hat, Israel habe kein Recht auf eine souveräne, unabhängige Existenz, darin heftiger ist als die USA, Großbritannien, Australien und der Großteil Europas und sogar Teile der islamischen Welt.

Ben Cohen, Israel HaYom, 14. August 2022

In keinem anderen demokratischen Land der Welt hat Antizionismus diese Art von Mainstream-Erfolg genossen wie in Südafrika.

Bedenken Sie, dass Israels jüngsten Militärschlägen gegen Positionen des Palästinensischen Islamischen Jihad (PIJ) im Gazastreifen im Großen und Ganzen das Ausmaß internationaler Verurteilung erspart geblieben ist, die frühere israelische Einfälle normalerweise begleitet haben. Zum Teil ist das so, weil die Welt jede Menge anderer Dinge hat, wegen denen sie sich Sorgen machen muss, so den Krieg in der Ukraine, harte Inflation und eine sich abzeichnende Treibstoffkrise im Winter, besonders in den Ländern, die von russischer Energieversorgung abhängig sind.

Dem ist auch so, weil die israelischen Sicherheitskräfte ihre Operation im Zeitraum von drei Tagen abgeschlossen hatten, was uns einen langwierigen Nachrichten-Kreislauf ersparte, der von Bildern aus dem Gazastreifen neben der unvermeidlichen Begleitung durch „Free Palestine“-Demonstrationen dominiert ist, was während des elftägigen Konflikts zwischen Israel und der Hamas im Mai 2021 zum Ergebnis hatte, dass jüdische Zuschauer in Städten in aller Welt verprügelt und malträtiert wurden.

Südafrika hingegen war eine Ausnahme. Als die „Operation Tagesanbruch“ zu Ende ging, gab der herrschende Afrikanische Nationalkongress (ANC) eine Erklärung aus, die die internationale Gemeinschaft aufforderte „zu intervenieren und die aktuellen und ständigen Angriffe durch das Apartheit-Israel auf das Volk von Palästina zu beenden“ – im Wesentlichen ein Aufruf an die Staaten der Welt die Waffen gegen den einzigen jüdischen Staat des Planeten aufzunehmen. Das entsprach sehr der Reaktion Südafrikas zu den Feindseligkeiten vom Mai 2021, als sogar Präsident Cyril Ramaphosa, dessen Name normalerweise nicht auf der Liste der Israelhasser im ANC geführt wird, einem französischen Sender sagte, Israels Handeln erinnere ihn an die Zeit der Apartheid in seinem eigenen Land.

Das Wort „Apartheid“ ist der Schlüssel dazu, dass Südafrika – mehr als die USA, Großbritannien, Australien und der Großteil Europas und sogar Teile der Islamischen Welt – so empfänglich für die Kernbehauptung ist, Israel habe kein Recht auf eine souveräne, unabhängige Existenz. Apartheid – das System der Rassentrennung und ungleichen Entwicklung, das in Südafrika den größten Teil des 20. Jahrhunderts vorherrschte – stellte sicher, dass eine weiße Minderheit von 10% mit eiserner Faust über eine schwarze Mehrheit von 90% herrschte, sie in übervölkerte Townships sperrte, ihnen Wahlteilnahme verweigerte, ihr Recht auf Bildung stark einschränkte und Ehen bzw. Beziehungen zwischen Angehörigen verschiedener Rassen verbot.

Die Tatsache, dass es in Israel keine ähnlichen Gesetze gibt, hat den ANC, der wie viele Antikolonialbewegungen in der sich entwickelnden Welt die Sache der Palästinenser während des Kalten Krieges annahm, nicht davon abgehalten ihnen die Lizenz für das Wort „Apartheid“ zu überlassen. Der ANC glaubt – und hat viele gewöhnliche Südafrikaner davon überzeugt das zu glauben – dass Israel eine Kopie des alten, nicht beweinten Apartheid-Regimes ist und dass seine jüdischen Bürger, die von allen Enden der Welt stammen, identisch mit den Buren-Siedlern aus Holland sind, die im 19. Jahrhundert ihr Land kolonisierten.

Wie es beim Antizionismus immer der Fall ist, beschränkt sich die Feindseligkeit nicht auf  Israel als Staat und Instanz, sondern weitet sich darauf aus Juden allgemeiner ins Ziel zu nehmen. Letzte Woche veröffentlichte eines der populärsten Nachrichtenorgane Südafrikas ein schnörkellos antisemitisches Op-Ed, das säuberlich demonstriert, wie einfach es ist traditionellen Antisemitismus in vorgeblich progressive Sorgen wegen Rassenungerechtigkeit zu übertragen.

Es gab im Denken des Op-Ed-Autors – eines Akademikers namens Oscar van Heerden – keinen Zweifel, dass Israel nicht nur Apartheid praktiziert, sondern einen naziartigen Völkermord an den Palästinensern begeht. Einfache Mathematik zeigt, wie widersinnig diese Behauptung ist – 1948 gab es etwa 1,2 Millionen palästinensische Araber, während ihre Zahl 2022 fast 5 Millionen betrug – aber das eigentliche Problem ist hier die Art, in der die Behauptungen einer eliminatorischen Ideologie als unangefochtene Tatsachen angeführt werden.

Wenn er antisemitische Sprachbilder befördert, führt van Heerden regelmäßig den israelischen antizionistischen Journalisten Gideon Levy an, dessen Argumente oft solchen Kommentatoren Schutz geben, die bemüht sind Antisemitismus-Vorwürfe zu parieren. Uns wird folglich erzählt, wie von Levy, dass das „jüdische Volk eine tiefsitzende Überzeugung hegt, es sei das auserwählte Volk, von Gott selbst erwählt. Und als ‚heiliges Volk‘, das einen Bund mit Gott hat, kann es nichts Falsches tun, wenn es seinen Namen verkündet und anderen ein Licht ist.“

Die Verfälschung des Konzepts des „erwählten“ Volks als Doktrin jüdischer ethno-rassischer Überlegenheit ist schon lange Teil des antizionistischen Arsenals gewesen, das antisemitische Falschmeldungen fördert, um zu argumentieren, die Juden und ihre Kultur selbst seien rassistisch. Anders als Levy zitiert van Heerden weder eine andere Quelle für seine Behauptung, noch für die von ihm erhobenen, damit verbundenen absonderlichen Ansprüche, darunter der Kommentar, wiederum Levy folgend: „Wenn du nur an der Oberfläche eines jeden Juden in Israel kratzt, wirst du feststellen, dass sie die Palästinenser nicht als menschliche Wesen betrachten und daher ist jedes vorgelegte Argument bezüglich des Respekts der Menschenrechte der Palästinenser hier nicht anzuwenden, weil sie keine menschlichen Wesen sind und somit als solche behandelt werden müssten.“ Später erzählt er uns, die Israelis „können oder werden nicht zugeben, dass das, was sie tun, sich nicht von genau diesen Nazis unterscheidet, die so treffend von [Adolf] Eichmann repräsentiert wurden“.

Der grundlegende Punkt ist, dass van Heerdens Op-Ed kein Ausreißer ist; was er hier über Israel sagt, unterscheidet sich kaum von dem, was Südafrikas Machthaber zu sagen haben. Bis zu ihrem verfrühten Krebstod im letzten Monat war Jessie Duarte, die stellvertretende Generalsekretärin des ANC, wohl die südafrikanische Führerin, die sich am stärksten der hetzenden Rhetorik gegen Israel und Juden hingegeben hat; sie ging so weit, während einer Demonstration im Mai 2021 vor der israelischen Botschaft in Pretoria zu erklären: „Wenn wir diesen Imperialismus in Israel nicht aufhalten, werden sie eines Tages nach Afrika ziehen und anfangen unser Land hier zu enteignen.“

Diesen vergifteten Vorstellungen begegnet man rund um die Welt, aber selten bei gewählten Führern. Allerdings hat der Enthusiasmus des ANC Israel als Apartheidstaat zu denunzieren die Gemüter seiner Anhänger für Antisemitismus als progressive Ideologie geöffnet – die einst, in einem anderen Zusammenhang, der „Sozialismus der dummen Kerls“ genannt wurde.

Die internationale Gemeinschaft, die zurecht Südafrikas Übergang von einer rassistischen Regierung zu einem multirassischen Staat unterstützt hat, darf vor dem vom ANC beförderten antizionistischen Antisemitismus nicht länger die Augen verschließen. Besonders die USA und die Europäische Union müssen die Südafrikaner daran erinnern, dass solche Rhetorik missbilligt wird und sie müssen jede derartige Äußerung durch die Führung des Landes öffentlich verurteilen.

Unsere Bewunderung für den Kampf gegen die Apartheid, verbunden mit unserem Wissen über das von den schwarzen Südafrikanern erduldete Leid unter diesem System, hat uns vielleicht zurückhaltend gemacht die aktuelle Führungsgeneration zu kritisieren. Das darf nicht länger so sein.

Israelischer General verreißt deutschen „Antisemitismus“-Beauftragten wegen der Verleumdung eines israelischen Helden

Top-Militär- und Geheimdienstexperten aus Israel, USA, Großbritannien drängen Michael Blume zurückzutreten, nachdem er den israelischen Helden Orde Wingate als Kriegsverbrecher bezeichnete.

Benjamin Weinthal, Jerusalem Post, 1. August 2022

1943 war Brigadier Orde Wingate in Indien, nachdem er von Tätigkeiten mit seiner Chindits-Einheit im japanisch besetzten Burma zurückkehrte (Foto: PICRYL)

Top-Experten aus Militär und Geheimdiensten in Israel, den USA und Großbritannien drängten die Regierung des Bundeslandes Baden-Württemberg den vermeintlichen Antisemitismus-Beauftragten Beamten Michael Blume zu ersetzen, weil er den israelischen Nationalhelden Orde Wingate, der weithin als Vater der Israelischen Verteidigungskräfte gilt, als „Kriegsverbrecher“ bezeichnete.

Brigadegeneral (a.D.) Amir Avivi, Gründer und CEO des Israel Defense and Security Forum (IDSF), sagte gegenüber der Jerusalem Post: „Der selige Orde Wingate war ein Wegbereiter und revolutionärer Militärkommandeur, dessen wagemutigen Angriffe und Taktiken an Militärschulen weltweit immer noch studiert werden. Wingate kämpfte auf mindestens drei Kontinenten tapfer gegen Unterdrücker und wird auf ewig in der israelischen Erinnerung verankert bleiben.“

Avivi, ehemaliger Kommandeur der Gaza-Division der IDF, fügte hinzu: „Wingate zu beschuldigen Kriegsverbrechen begangen zu haben, ist ein moralisch verwerflicher Versuch die Geschichte umzuschreiben und das außergewöhnliche Vermächtnis eines britischen Offiziers zu beschmutzen. Dieser Versuch ist strikt abzulehnen. Die IDSF wird weiterhin genau die Art Militärstrategie befürworten, die Wingate verkörperte: Initiative, Kreativität und ein fester Glaube an die Gerechtigkeit unserer Sache.“

Michael Oren, ehemaliger israelischer Botschafter in den USA, sagte gegenüber der Post, weil er den britischen General verunglimpfte, „sollte Blume zurücktreten“.

Michael Blume (Foto: Wikimedia Commons)

Wingate, ein von den Traditionen des christlichen Zionismus durchdrungener Offizier, diente von 1936 bis 1939 im Mandat Palästina. Er schuf und befehligte die Nächtlichen Sondereinheiten, bewaffnete Gruppen britischer und Haganah-Freiwilliger, die die arabischen Saboteure und Terroristen bekämpften.

Oren, der im ersten Libanonkrieg 1982 als Fallschirmjäger diente, ist ein angesehener Militärhistoriker und ehemaliger stellvertretender Minister im Büro des Premierministers.

Blumes Äußerung, Wingate sei ein „Kriegsverbercher“ und ein „britischer Mörder“ erschien erstmals auf seinem privaten Twitter-Account. Dann äußerte Blume das in einem Aufsatz auf einer zweifelhaften Internetseite, die mutmaßlich Antisemitismus und Verschwörungstheorien propagiert.

Der verstorbene IDF-Generalstabschef und israelische Verteidigungsminister Mosche Dayan sagte über Wingate: „Er lehrte uns alles, was wir wissen.“

Wingate ist auf dem US-Militärfriedhof im Arlington County in Virginia beerdigt.

Richard Grenell, der ehemalige geschäftsführende Direktor der Nationalen Geheimdienste der USA unter der Administration Trump, sagte gegenüber er Post: „Blume schürt Antisemitismus und eint die Leute nicht. Er sollt entweder zurücktreten oder zum Rücktritt gezwungen werden.“ Grenell diente als Botschafter in Deutschland und gehört dem Holocaust Memorial Council in Washington DC an.

Bei Israelis, amerikanischen jüdischen Organisationen und Anhängern Israels hat es im August weit verbreitete Empörung wegen Blumes israelfeindlichen Kommentaren gegeben, weil er eigentlich den modernen Antisemitismus – den Hass gegen den jüdischen Staat – bekämpfen soll.

Oberst (a.D.) Richard Kemp, der die britischen Truppen in Afghanistan befehligte, sagte der Post: „Es ist offensichtlich, warum Blume, der der Idee anhängt, dass Zionisten mit Nazis vergleichbar sind, den britischen General Orde Wingate angegriffen und diffamiert hat, als er ihn als Kriegsverbrecher und Mörder bezeichnete. Wingate, ein hoch dekorierter britischer Offizier, der im Zweiten Weltkrieg beim Kampf für sein Land getötet wurde, verteidigte in den 1930-er Jahren Juden in Palästina mutig gegen mörderische Araber-Banden. Er war ein engagierter Zionist, wird in Israel als Held und Freund verehrt. Das reicht aus, um den Hass derer anzustacheln, die gegen Israel und den Zionismus sind.“

Simon Wiesenthal Center

Das Simon Wiesenthal Center stufte Blumes Aktivitäten 2021 als siebtschlimmsten Ausbruch von Antisemitismus ein; Grund waren unter anderem seine vernichtenden Attacken auf Israel und Juden in den sozialen Medien. 2019 likte Blume einen Facebook-Eintrag, der Israelis mit Nazis gleichsetzte. Im selben Jahr drängte der Top-Nazijäger des Wiesenthal Center, Efraim Zuroff, Blume zum Rücktritt.

„Es ist unglaublich, dass ein deutscher Antisemitismus-Beauftragter in den Top Ten der Antisemitismus-Liste des Wiesenthal Centers erscheint, dass er mit dem Iran und der Hamas verkehrt, die sich beide der gewalttätigen Vernichtung des jüdischen Staates verschrieben haben. Von allen Ländern der Welt hat gerade Deutschland die Verantwortung Judenhass auf Schritt und Tritt zu bekämpfen und dass einer seiner Beamten – ob Antisemitismus-Beauftragter oder nicht – diese Abartigkeit unterstützt, ist ein Grund nationaler Schande. Herr Blume beschämt Deutschland und sollte zurücktreten oder entlassen werden“, fügte Kemp hinzu.

Der britische Oberst hat mehrfach beim UNO-Menschenrechtsrat für Israel ausgesagt, darunter 2009, als er sagte: „Aufgrund meiner Kenntnisse und Erfahrung kann ich sagen: Während der Operation Gegossenes Blei unternahmen die Israelischen Verteidigungskräfte mehr, um die Rechte von Zivilisten in Kampfzonen zu schützen als jede andere Armee in der Kriegsgeschichte.“

Rabbi Abraham Cooper, stellvertretender Dekan des Simon Wiesenthal Centers, sagte der Post: „Zionisten- und Zionismus-Hasser streben an die Geschichte unseres Volks zu verleumden und zu dämonisieren. Kann irgendjemand Blumes Antisemitismus bezweifeln? Sicher kann die deutsche Obrigkeit jemanden für den Posten des Antisemitismus-Beauftragten finden, der bereit ist Judenhass zu bekämpfen statt zu ihm beizutragen.“

Dan Pollak Direktor für Regierungsbeziehungen der Zionist Organization of America, sagte gegenüber JNS: „Diese Zitate des Michael Blume sind inakzeptabel und erfordern zusammen mit seinen anderen antisemitischen Handlungen eindeutig, dass das Land Baden-Württtemberg ihn von seinem Posten als Antisemitismus-Beauftragter entfernt. Die ZOA steht gegen Judenhass aller Arten, aber es ist besonders inakzeptabel, wenn es um einen Regierungsbeamten geht, dessen Job es ist Antisemitismus zu bekämpfen.“

Pollak, ehemaliger U-Boot-Offizier der US Navy, sagte: „Die Erinnerung an Orde Wingate ist eine Inspiration sowohl für Christen als auch für Juden, die den Weg gegangen sind, den er als wichtigster in dieser Zeit im Yischuw dienender britischer Offizier bereitete. General Wingate zu verleumden, um ein zeitgenössisches politisches Ziel zu erreichen, ist besonders widerwärtig. Wie so viele ‚Antizionisten‘ kann Michael Blume seine faktische Judenhass-Agenda nicht verbergen. Er sollte sofort zurücktreten oder entlassen werden.“

Melissa Braunstein, die für den Washington Examiner schreibt, fragte auf Twitter: „Warum gibt es einen Beauftragten gegen Antisemitismus, der Antisemitismus unterstützt?“

Wingate wird in Israel geliebt; dort sind Straßen und Plätze, das Nationale Zentrum für Körperliche Bildung und Sport, das Wingate Institute, nach ihm benannt.

Israels erster Premierminister David Ben-Gurion glaubte, Wingate hätte der erste Generalstabschef der IDF werden können, wäre er nicht im Zweiten Weltkrieg getötet worden.

Der britische Premierminister Winston Churchill sagte über Wingate: „Ich hatte ihn als einen genialen Mann erkannt und ich hoffte, er würde ein Mann des Schicksals werden.“

Nach Blume und der Kritik an Blume durch das Wiesenthal Center und Oren gefragt, sagte Natan Sharansky, der international berühmte Kämpfer für Freiheit und Demokratie und ein führender Experte für modernen Antisemitismus, er habe keine Zeit den Fall Blume zu evaluieren, weil er auf dem Weg zu einem Vortrag an der Oxford University ist, aber er „schätzt und respektiert die Meinung des Wiesenthal Centers und Michael Orens“. Sharansky ist ein ehemaliger Leiter des Jewish Agency und ehemaliger Politiker in Israel.

Die Post schickte Presse-Anfragen an Michael Blume, den baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmer, Israels Botschaft und die deutsch-jüdische Gemeinschaft.

Jihad-Terrororganisationen benutzen palästinensische Kinder für ihre Zwecke

NGO Monitor veröffentlicht erschreckende Datenbank der Beweise

Vijety Uniyal, FrontPage Mag, 2.August 2022

Die israelische Beobachtergruppe NGO Monitor hat eine Datenbank veröffentlicht, die die Verwendung von Kindersoldaten durch palästinensische Terrororganisationen enthüllt. Die von der Jerusalemer Gruppe zusammengestellten Daten zeigt, wie palästinensische NGOs, viele davon von den USA und westlichen Regierungen finanziert, die Rekrutierung und den Missbrauch palästinensischer Teenager durch Terrororganisationen vertuschen.

„Palästinensische NGOs gehen Kinderrechte heuchlerisch an. Einerseits behaupten sie Kinderrechte zu verteidigen und Anschuldigungen, sie würden verletzt, sind ein markanter Bestandteils ihrer NGO-Kampagnen gegen Israel“, erklärte NGO Monitor bei der Vorstellung der Datenbank. „Doch die NGOs ignorieren die Rekrutierung und Benutzung palästinensischer Kinder durch Terrororganisationen wie auch die Indoktrination von Kindern Gewalt zu betreiben“, fügte die Gruppe hinzu.

Viele dieser palästinensischen NGOs, die oft vorgeben im Bereich der Jugend- und Kinderwohlfahrt zu arbeiten, sind selbst Tarnorganisationen von Terrororganisationen, deckte die Recherche von NGO Monitor auf.

Die Datenbank ist in zwei Bereiche aufgeteilt. Einer behandelt hauptsächlich die von palästinensischen Minderjährigen begangenen Terrorakte und der andere beschreibt ausführlich die bei von palästinensischen Terrororganisationen angezettelter Gewalt getöteten palästinensischen Kinder, hauptsächlich während der Krawalle an der Gaza-Grenze – die regelmäßig von der islamistischen Terrorgruppe Hamas initiiert werden.

Die Datenbank mit Suchfunktion beschreibt den Vorfall, der zum Tod eines einzelnen Kinderkämpfers führte sowie seine Zugehörigkeit zu einer bestimmten Terrorgruppe. Sie bietet auch Beispiele der verzerrten Berichterstattung durch die palästinensischen NGOs, um die Umstände zu vertuschen, die zu dem Tod des Minderjährigen führte.

Diese jungen und bewaffneten Rekruten, die palästinensischen und islamistischen Terrororganisationen angehören, werden oft als unschuldige Zuschauer oder nur als Demonstranten dargestellt.

Die JerusalemPost erklärte anhand eines Beispiels:

Ein Beispiel für die Minderjährigen in der Datenbank ist Mahmud Salah, der 2019 durch IDF-Feuer verletzt wurde, als er 15 Jahre alt war. Die IDF erklärte, dass Salah versuchte an der Straße 60 Brandbomben auf Soldaten zu werfen. Dagegen behauptete DCI-P, dass der Jugendliche angeschossen wurde, als er versuchte einen Fußball zurückzuholen. Nach seiner Verwundung bezeichnete die Fatah Salah auf einem Poster als ihren „verwundeten, ehemals verhafteten Sohn“.

Mohammed Hamayel ist ein weiterer Minderjähriger auf der Liste. Hamayel wurde von IDF-Kräften getötet, als er an Zusammenstößen beteiligt war, zu denen Steinwürfe und das Verschießen von Feuerwerkskörpern gehörten. Obwohl die Volksfront zur Befreiung Palästinas (PFLP) den 15-jährigen auf einem offiziellen Poster als „ihren Kameraden“ bezeichnete, ließen zahlreiche palästinensische NGOs die Tatsache aus, dass Hamayel mit der PFLP in Verbindung steht und eine bezeichnete den Protest sogar als „friedlich“, so NGO Monitor.

„Diese zynische Kampagne der NGO und der UNO um die IDF zu dämonisieren hat die Ausnutzung palästinensischer Teenager für Terroranschläge beschönigt und die Opfer ebenfalls ausgelöscht“, sagte Gerald Steinberg, Gründer und Präsident von NGO Monitor gegenüber der Jerusalem Post. „Der Prozess der systematischen Dokumentation der Einzelheiten dieser abscheulichen Missbräuche hebt die Hetze, Rekrutierung und Ausbildung palästinensischer Kinder für Terror und das fortgesetzte Schweigen der selbsterklärten Menschenrechts-Gemeinschaft hervor.

Der UNO und Regierungsvertretern, die diese palästinensischen NGOs und die Schwarze Liste unterstützen, werden mit Informationen versorgt, die diese NGOs nicht über die jugendlichen Kombattanten liefern, was es ihnen schwieriger macht ihre Unterstützung in Zukunft zu rechtfertigen“, sagte Steinberg. „Unser Ziel ist es das Rahmenwerk der Children and Armed Conflict (CAAC – Kinder und bewaffnete Konflikte) auszunutzen und die moralische Grundlage wiederherzustellen.“

Westliche Reporter und Medienorgane wählen oft die fingierten Berichte aus, die von den palästinensischen NGOs als reale Beschreibung des Vorfalls eingereicht werden. Arabische und muslimische Länder nutzen die von diesen terrorverbundenen NGOs betriebene Kampagne, um Israel in der UNO und anderen internationalen Foren zu verleumden.

Viele der NGOs, die wiederholt in dieser Datenbank auftauchen – nämlich Defense for Children International – Palestine (DCI-P),Palestinian Center for Human Rights (PCHR),Al-Haq – haben bekannte Verbindungen zur Volksfront zur Befreiung Palästinas (PFLP), einer von den USA und der EU als Terrororganisation eingestuften Gruppe.

Die Mainstream-Medien und westliche Regierungen haben die Verwendung palästinensischer Kinder durch Terrorgruppen als Kanonenfutter weitgehend ignoriert. Die leichtgläubigen westlichen Medien behandeln ihre Berichte weiterhin als glaubwürdig und die westlichen Regierungen setzen ihre Finanzierung weiter fort. Die Europäische Union und europäische Staaten, besonders Deutschland, gehören zu den TopGeldgebern dieser terrorverbundenen NGOs, wie die Recherche von NGO Monitor zeigt.

„Die massenhafte Ausnutzung palästinensischer Kindersoldaten durch die Hamas“ (April 2019)

Die Palästinenser haben eine blühende Export-Industrie

Elder of Ziyon, 22. Juli 2022

Israel hat einen Plan vorgeschlagen, der es den palästinensischen Arabern der Westbank ermöglichen soll über den Flughafen Ramon in Eilat ins Ausland zu reisen; es sind Testflüge in die Türkei geplant, von wo sie in alle anderen Teile der Welt weiterreisen können.

Bisher mussten sie, wenn sie irgendwohin fliegen wollten, über den Grenzübergang an der Allenby-Brücke nach Jordanien und von dort nach Amman reisen.

Dieser Plan würde ihnen eine Menge Zeit und Kopfschmerzen ersparen, besonders was die gewaltigen Verspätungen am jordanischen Übergang angeht.

Also sind sie natürlich dagegen.

Musa Rahhal, Sprecher des palästinensischen Verkehrsministeriums, sagt: „Das kommt innerhalb des Rahmens der Politik der Apartheid, des Drucks auf unser Volk und des israelischen wirtschaftlichen Nutzens.“

Dann ging er ins Land der Fantasie und der Verschwörungstheorien über:

Der Sprecher macht gelten, dass Israel versucht alle Araber – palästinensische Bürger und arabische Israelis gleichermaßen – über den Flughafen Ramon zu reisen. Alle Bürger Israels – Juden wie Nichtjuden – ist es erlaubt über den Flughafen Ben-Gurion und andere von Israel kontrollierte Grenzübergänge zu reisen.

Rahhal machte zudem geltend, dass die aktuelle Überfüllung der Allenby-Brücke zwischen Israel und Jordanien Teil eines israelischen Plans ist die Palästinenser dazu zu zwingen den Flughafen Ramon zu nutzen. In den letzten Wochen sind tausende palästinensischer Reisende auf der jordanischen Seite der Allenby-Brücke wegen nie da gewesener Überfüllung und den beschränkten Öffnungszeigen am Grenzübergang steckengeblieben.

Es gibt einen sehr einfachen Grund dafür, dass die Palästinenserführung ständig gegen jeglichen Plan ist das Leben der Palästinenser einfacher zu machen.

Die Palästinenser haben eine blühende Export-Industrie. Diese Exporte haben viele Arbeitsplätze in der NGO-Industrie geschaffen. Das haut hunderte Millionen Dollar an Hilfsgeldern aus der EU und arabischen Ländern gebracht. Sie ist ein entscheidender Teil ihrer Wirtschaft.

Der Export heißt Judenhass.

Alles, was Israel tut um den Palästinenser zu helfen ein normaleres Leben zu führen, bedroht diesen entscheidenden Export. Palästinensisches Leid ist das wichtigste Rohmaterial für den profitablen Export von Antisemitismus, also müssen die Führer sicherstellen, dass Leid so öffentlich wie möglich großzügig an ihr Volk verbreitet wird, solange für das Leid immer die Juden verantwortlich gemacht werden.

Der palästinensische Export von Judenhass ist der einzige Grund, dass die Palästinenser die absoluten Top-Empfänger von humanitärer Hilfe pro Kopf in der Welt bleiben – eine Haltung, die sie unangefochten seit Jahrzehnten innehaben. Könnten sie für ihr Leid nicht die Juden verantwortlich machen, würden sie hunderte Millionen Dollar jährlich verlieren.

Also sind sie natürlich dagegen, dass ihren Leuten erlaubt wird einfacher in die Welt zu reisen. Sie wollen sagen können, dass sie in einem Freiluftgefängnis leben.

Natürlich sind sie dagegen „Flüchtlingslager“ zu schließen, selbst in ihren eigenen Bereichen. Weil sie behaupten, dass die Leute innerhalb der Grenzen des britischen Mandats Palästina „Flüchtlinge“ sind und hunderte Millionen an Gaben der internationalen Gemeinschaft brauchen.

Natürlich sind sie gegen jeden Friedensplan, der es Israel erlaubt als jüdischer Staat zu existieren. Sie brauchen Juden, um sie für alles verantwortlich zu machen.

Sobald Sie diese einfache Tatsache in Sachen palästinensischer Export-Industrie verstanden haben, macht alles, was so unerklärlich zu sein scheint, auf einmal Sinn.

Die Antisemiten und die sie verteidigen

David Collier, Beyond the Great Divide, 14. Juli 2022

Die Obsession der Antisemiten

Die meisten Menschen begreifen Antisemitismus überhaupt nicht. Die Frage „Was hat er denn Antisemitisches gesagt?“ ist eine, der man fast sofort begegnet, wenn man Antisemiten kritisch hinterfragt. Aber bei Antisemitismus geht es nicht nur um Einzeltaten – judenfeindlicher Hass ist eine Einstellung. Der Antisemit besitzt eine grob verzerrte Sichtweise darauf, wie die Dinge funktionieren.

Für einen Antisemiten wäre die Welt weit besser, würden die Juden nur nicht

  • die Brunnen vergiften
  • Seuchen verbreiten
  • das Blut von Kindern trinken
  • Land rauben
  • Menschen erpressen
  • Gott töten
  • die Politiker kontrollieren
  • üble Dinge planen
  • vorsätzlich auf Journalisten schießen
  • oder Völkermord begehen

Den Juden zu bekämpfen – welche Form auch immer der Jude annehmen mag – wird fast immer zu einer Menschenrechtsfrage.

Was uns zur Obsession mit Israel bringt. Ich weiß, dass manche Leute, wenn sie das lesen, mit den Augen rollen werden – aber gerade das ist mein Punkt. Obsession mit Israel ist so normalisiert geworden, dass viele Leute sie nicht mehr als das sehen, was sie ist. Die UNO, NGOs, linke Medien, einige Kirchengruppen, Studentengruppen, sogar der IStGH – sie alle verdrehen die Realität und dämonisieren Israel. Und es eskaliert. Je mehr Menschen das im Lauf der Zeit glauben, desto wilder können die Anschuldigungen werden. Heute werden Worte wie „Völkermord“, „ethnische Säuberung“ und „Apartheid“ alle regelmäßig mit Israel in Verbindung gebracht. Lügen, die auf anderen Lügen aufgebaut werden.

Obsessive Einbildungen

Die antisemitische Obsession ist so normalisiert worden, dass diejenigen, die sie verstärken, nicht einmal mehr versuchen den Anschein von Unparteilichkeit aufrechtzuerhalten. Der Bericht von Amnesty? Eine der Schlüsselpersonen hinter ihrem „Bericht“ ist ein palästinensischer Aktivist, der einen Fetisch hatte palästinensische Terroristen als sein Facebook-Profilbild zu verwenden. Viele der Schlüssel-Mitarbeiter von Amnesty sind besessen von und lügen über Israel. Vor Ort beschäftigt Amnesty Leute mit einer Geschichte an israelfeindlichem Aktivismus und schickt sie als „unvoreingenommene Menschenrechtsarbeiter“ los, um zu berichten, was geschieht. Ihre verdrehten Berichte bieten dann die Motivation für die Erstellung weit größerer Amnesty-Kampagnen gegen Israel.

Es sollte in der Welt kein Forum geben, in dem das ernst genommen wird. Dennoch gibt es kaum ein Medium, das die Befunde des Amnesty-Berichts nicht in ausführlichen Artikeln propagierte. Wir leben in einer Welt, in der der UNO-Menschenrechtsrat hauptsächlich aus despotischen Menschenrechtsverletzern besteht – und wie viele NGOs, die Israel ständig attackieren, wird viel davon von westlichen Demokratien finanziert und genehmigen.

Die pro-palästinensische Bewegung kann ihr Glück wohl kaum fassen. Sie können während eines Monats schwerer Regenfälle ein Bild produzieren, ein Narrativ dafür setzen, das nahe legt Israel habe das Wasser vergiftet und das Bild geht viral. Eingebildete Staudämme können überfluten, ein paar Zelte können Städte werden, 17-jährige Terroristen mit Schusswaffen werden zu „unschuldigen Kindern“ und randalierende Protestler werden „Gottesdienstbesucher in einer Moschee“.

Das mag alles Unsinn sein, aber es ist töricht das abzutun. Die Lügen werden heute in vielen Kreisen als Weisheit ausgemacht – und der Hass, den diese Lügen erzeugen, ist sehr real.

Pseudo-Wissenschaft des Hasses

Nichts davon ist neu. Die meisten der großen antisemitischen Angriffe auf Juden – diejenigen, die zu den größten Runden der Gewalt führten – wurden von den Wissenschaften ihrer Zeit unterstützt. Sie sollten keinen Zweifel haben, dass, als die Beulenpest Europa verwüstete, die Geschichten von den die Brunnen vergiftenden Juden hinreichend „bewiesen“ worden waren.

Als die Wissenschaftler sich von den Kirchen weg an die Universitäten begaben, wurden die Dinge keineswegs besser. Kommunistische Akademiker bewiesen, dass Juden hinter dem Kapitalismus steckten und kapitalistische Akademiker bewiesen, dass Juden hinter dem Kommunismus steckten. Jeder „bewies“ alles – bevor mörderische Gewalt gegen eine unschuldige jüdische Bevölkerung freigesetzt wurde.

1941 schickte Hitler, während akademisch unterstützte Rassentheorien dabei waren den Holocaust gegen das europäische Judentum zu entfesseln, seine Einsatzgruppen los, um die Auslöschung der Juden anzuführen. Viele der Kommandeure hatten Doktortitel, weil Reinhard Heidrich für diese Aufgabe ausdrücklich hoch gebildete Männer haben wollte.

Was wir heute Antizionismus nennen, ist lediglich ein Aufguss der antisemitischen „wissenschaftlichen Theorie“, die in den kommunistischen und KGB-Thinktanks der Sowjetunion aufgestellt wurden.

Und so geht es weiter. Die vor kurzem in die Welt gesetzte Idee, Anne Frank sei „weiß privilegiert“ gewesen, wurzelt in der pseudowissenschaftlichen Kritischen Rassentheorie. Innerhalb der Postkolonial-Studien verwandelt „Wissenschaft“ die Juden in weiße europäische Siedler. Und das gerade mal zwei Generationen nachdem die Juden in Europa beinahe ausgelöscht wurden, weil „Wissenschaft“ bewiesen hatte, dass Juden nicht „weiß“ sind. Das antisemitische Chasaren-Märchen – das den Antisemitismus der Nazis und der Sowjets unterstützte – wird aktuell von Publikationen in westlichen Universitäten propagiert.

Als Produkt all dieser „Wissenschaft“ gibt es jedes Jahr jede Menge veröffentlichter Bücher, die „beweisen“, dass Israel eine Art ruchloser Terrorstaat ist.

Hass ist in der Lage sich so zu verkleiden, dass er aussieht, wie er aussehen will. Er kann rechtliche Argumente produzieren, die nahelegen, wenn Juden jüdische Feiertage feiern, das eine rassistische Tat ist. NGOs können ausführliche Berichte schreiben, um zu „beweisen“, dass Israel ein Apartheidstaat ist. 9/11-Verschwörungstheoretiker können „faktisch beweisen“, dass Zionisten hinter dem Angriff auf die Türme steckten. Es gibt tausende Videos, die „beweisen“, dass jüdische Bankiersfamilien hinter beiden Weltkriegen steckten. Und CNN kann „beweisen“, dass Israel vorsätzlich eine Journalistin erschoss, ohne Zugang zu dem Soldaten, der Kugel oder vielen der nötigen Fakten zu haben.

Die modernen Verleumdungen

Global gesehen ist Israel in einen winzigen Konflikt verwickelt. Ein Krieg, der 1949 geendet hätte und lange vergessen wäre – wäre da nicht die entsetzliche Dämonisierungskampagne, die sich gegen den jüdischen Staat richtete. Natürlich gibt es keinen Frieden! Warum um alles in der Welt sollten die lokalen Araber *JEMALS* Kompromisse eingehen und einen Friedensdeal akzeptieren? Jede über ihre Feinde erstellte Verleumdung wird im Ganzen geschluckt. Die Welt konstruierte sogar eine besondere „Flüchtlings“-Kategorie nur für die Palästinenser und schuf eine einzigartige Organisation (UNRWA), die sich um sie kümmert. Die im Gegenzug Terroristen-Anhänger und Antisemiten beschäftigte, um palästinensische Kinder schreckliche Lügen über Juden zu lehren.

Und jüdische Menschen haben sich daran gewöhnt – dieser Antisemitismus ist so normal geworden, dass ihr Ausgangspunkt in Diskussionen oft defensiv und rechtfertigend ist. Manche haben sogar die invertierte Realität so sehr übernommen, dass sie praktisch die Seiten gewechselt haben.

Das Ausmaß der Lügen ist einfach atemberaubend. Seit Anfang 2017 sind im Konflikt mit Israel ungefähr 270 Palästinenser in Jerusalem und den PA-Gebieten (ohne den Gazastreifen) getötet worden.

Behält man im Kopf, dass der Gazastreifen völlig ruhig ist, außer die Hamas beginnt Angriffe, dann ist diese Statistik die wichtige. Zum Beispiel war 2020 ein Jahr relativer Ruhe an der Gaza-Grenze, nur ein Palästinenser wurde getötet. Dieser Palästinenser war Mohammed ‘Ali Hassan a-Na’em – ein Akteur des Islamischen Jihad, der von der IDF getötet wurde, als er versuchte Sprengsätze zu legen. Wenn die Hamas keine Feindseligkeiten aus dem Gazastreifen startet – gibt es auf beiden Seiten keine Opfer.

Denken Sie auch daran: Diese Zahl von 270 Toten enthält mehr als 100 Terroristen, die direkt bei Versuchen Israelis und andere zu ermorden getötet wurden und weitere mehr als 100, die an Konfrontationen mit der israelischen Armee beteiligt waren.

In einem friedlichen Land wie Schottland gibt es ungefähr 60 Morde im Jahr. Das bedeutet, dass wir eine statistische Tatsache feststellen können. Wenn Sie Palästinenser in Judäa und Samaria sind – und nicht versuchen Israelis zu schaden – dann ist deine Chance getötet zu werden weit geringer als die einer Person, die die Straßen Schottlands entlang geht.

Wird das ernsthaft von manchen Leuten Völkermord genannt? Ist Israel wirklich ein barbarischer Staat, gegen den der IStGH ermitteln muss?

Die Realität ist so weit von den „Fakten“ entfernt, die sich auf den Straßen des Westens verbreiten, dass viele sich in diesen obsessiv antisemitischen Wahnvorstellungen verloren haben.

Vor 1920 wurde das Wort „palästinensisch“ im Parlament nie verwendet (einfach deshalb, weil es „palästinensisch“ nicht gab). Eine Suche nach parlamentarischen Erwähnungen zeigt eindeutig, wie sich ein winziger Konflikt in eine Besessenheit verwandelt hat – selbst in den Hallen der Macht:

Die Besessenen

Wann immer Sie einen Blick ins pro-palästinensische Lager werfen, werden Sie antisemitisch Besessene finden, die die Anklage führen. Nehmen wir Pete Gregson, der wegen Antisemitismus aus der Gewerkschaft GMB geworfen wurde (unter anderem sagte er, Israel übertreibe den Holocaust). Es gibt zu Gregsons Antisemitismus keine Zweifel. Dieses Bild – das behauptet Zionisten gehörten nach „Kasachstan“ – stammt von seiner Internetseite, die den schamlosen Titel „Kampagne gegen erfundenen Antisemitismus“ trägt:

Gregson ist aus Aberdeen. Er versuchte vor kurzem – was fehlschlug – eine Städtepartnerschaft von Edinburgh und Gaza zu erreichen und er plant jetzt einen Rabbi der Naturei Karta (eines extremen jüdischen Kults) aus den USA auf eine Tour zu holen. Was lässt einen Typen aus Aberdeen von einem Konflikt auf niedrigem Niveau in tausenden Kilometern Entfernung so besessen sein? Völkermord? Tägliches Töten von Kindern? Das ist alles Blödsinn. Es gibt in Schottland sicher kein größeres Problem, die gelöst werden müssen, aber Gregsons Kopf ist voller antisemitischer Lügen und Verschwörungstheorien.

Es ist bei weitem nicht allein. Der Westen ist voller solcher Leute. Chris Williamson war Parlamentsabgeordneter für Derby. Heute ist er ein antisemitischer Verschwörungstheoretiker, der im iranischen Staatsfernsehen Hass verbreitet. Jackie Walker, ehemalige Vizevorsitzende von Momentum, Professor David Miller, früher an der Bristol University, haben sich alle infiziert. Was auch immer ihre Vorstellung von „Zionismus“ angestellt hat, sie brachte sie an einen wirklich dunklen Ort. Es gibt tausende Antisemiten, die den größten Teil der Energie hinter israelfeindlichem Aktivismus auf der Straße liefern. Einer der Palästina-Schlüsselaktivisten ist ein Holocaust-Leugner. Die Palästina-Solidaritätskampagnen von England, Schottland und Irland werden allesamt von kaum mehr als dem antisemitischen Antrieb ihrer Mitglieder über Wasser gehalten.

Die Lügen über Israel heute bauen auf den Lügen über Israel gestern auf. Das schafft eine unausweichliche Eskalation. BDS Boston zeichnete gerade eine Landkarte jüdischer und zionistischer Institutionen, Universitäten und Einzelpersonen, die ins Visier genommen werden sollen. Eine Landkarte, die auch in den 1930-er Jahren nicht deplatziert wirken würde.

Die Antisemiten und ihre Verteidiger

Während es keinen Zweifel gibt, dass ein großer Teil des Aktivismus gegen Israel von Antisemiten angetrieben wird: Diese Leute ernähren sich von den Lügen, die im gesamten Mainstream verbreitet werden. Hauptsächlich von den Journalisten gepuscht, die die Maske der Unparteilichkeit längst abgelegt haben. Dazu gehören die von Sky News, der BBC, des Guardian, von CNN und der New York Times – alle diese Sender verlassen sich auf palästinensische Unterstützung und produzieren zumeist Beiträge, die Desinformationskampagnen stärken.

So wie sie es immer gemacht haben, schaffen Lügen über Juden die Atmosphäre, die den Antisemitismus blühen lässt.

Und die Juden sind jetzt nicht nur das Ziel antisemitischer Angriffe – sie werden sogar dafür angegriffen, dass sie sich beklagen angegriffen zu werden.

Erst vor kurzem sagte Amnestys Generalsekretärin Agnese Callamard, Kritiker ihres Berichts „Israel Aparteid“ würden „Antisemitismus als Waffe benutzen“. Callamard leitet eine Organisation, die Verleumdungen über Israel verbreitet – angetrieben von den islamistischen Extremisten und Antisemiten in ihrem eigenen Lager – und greift dann jüdische Menschen an, die sich gegen die rassistischen Lügen ihrer Organisation auflehnen.

Dass Juden „Antisemitismus als Waffe benutzen“ ist die jüngste der judenfeindlichen Verleumdungen. Weltweit gibt es Veranstaltungen zum Thema und Akademiker liefern die notwendige „Wissenschaft“, um zu „beweisen“, dass die Anschuldigungen richtig sind. Es werden Internetseiten über „gefälschten Antisemitismus“ erstellt und die, die wegen ihres judenfeindlichen Hasses angeprangert werden, erhalten Applaus, wenn sie behaupten, sie seien Opfer einer „zionistischen Hexenjagd“.

Die Medien helfen fröhlich dabei, indem sie endlos Artikel darüber veröffentlichen, dass der Antizionismus kein Antisemitismus ist – oder mit dem Propagieren der Ansicht, damit solle nur „legitime Kritik an Israel“ zum Schweigen gebracht werden (BBC, Guardian, NYT, CNN, Irish Times, Independent, Washington Post).

Antisemiten und ihre Verteidiger. Eine Partnerschaft, die mehr als 1.000 Jahre angedauert hat. Plus ça change, plus c’est la même chose.