Christliche Leiter schweigen, während die Kirche ihren ältesten Hass recycelt

Der südafrikanische Pastor Frank Chikane, ein Moderator der Kirchenkommission für Internationale Angelegenheiten des Weltkirchenrats, suggeriert offen, dass israelische Juden dämonisch seien.

Melanie Phillips, Israel HaYom, 1. Februar 2021

Melanie Phillips (zur Verfügung gestellt)

Der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK/Weltkirchenrat) ist theologisch in die volle Aufstachelung gegen den Staat Israel gewechselt.

In einem aktuellen Zoom-Webinar mit mehr als 300 christlichen Aktivisten zur Werbung für einen Film über den pro-palästinensischen Aktivismus des Michel Sabbah – dem ehemaligen lateinischen Patriarchen von Jerusalem – ging Rev. Frank Chikane, der Moderator der ÖRK-Kommission für die Kirchen zu internationalen Angelegenheiten, viel weiter als bei den üblichen Unwahrheiten über Israels „Brutalität“ gegenüber den Palästinensern. „Wir müssen anfangen zu denen, die Israel bei der brutalen Behandlung der Palästinenser unterstützen, dass das Blut des Volks von Palästina ihnen angelastet wird, weil sie kollaborieren, indem sie diesem System gestatten weiter zu bestehen“, sagte er.

Chikanes offensichtliche Aufstachelung zu Gewalt kanalisierte eindeutig Matthäus‘ berüchtigten Fluch im Neuen Testament: „Sein Blut komme über uns und unsere Kinder!“[1]

Dieser Fluch, der Vergeltung in alle Ewigkeit gegen das jüdische Volk für die Kreuzigung Jesu fordert, hatte die Abschlachtung Hunderttausender Juden durch die Jahrhunderte hindurch zur Folge.

Da man Jesus für den Sohn Gottes hielt, rechtfertigte der Vorwurf des Gottesmordes das Abschlachten der Juden auf theologischer Grundlage und machten sie zu Teufeln.

Tatsächlich suggeriert Chikane, ein südafrikanischer Pastor, offen, dass israelische Juden dämonisch seien. Er sagte, die Palästinenser müssten „mit denselben Dämonen fertig werden, mit denen wir in Südafrika zu tun hatten, mit der Ausnahme, dass in ihrem Fall die Dämonen viele andere Dämonen eingeladen haben, um ihren Kampf weit schwieriger zu machen“.

Also hatten Chikanes Worte mit derselben völkermörderischen Hetze Israels die Juden als Ziel.

Diese schockierende Verschmelzung aufhetzerischer Unwahrheiten zu Israels Verbrechen gegen die Menschheit mit dem schrankenlos aufwiegendelnderen Vorwurf des Gottesmordes ist in der christlichen Kirche alles andere als neu. Sie ist Teil dessen, was „Supersessionsmus“ heißt, auch bekannt als „Ersetzungstheologie“.

Das ist eine uralte christliche Schmähung gegen die Juden, die im Lauf der letzten Jahrzehnte wiederbelebt worden ist und die palästinensische Sache übernahm.

Die Doktrin behauptet, dass den Juden Gottes Gnade genommen wurde, weil sie die Göttlichkeit Jesu bestritten. Christen haben daher Gottes Versprechen geerbt und wurden zum „neuen Israel“, während die Juden verdammt wurden.

Diese mörderische Doktrin wurde durch Holocaust eine Weile in den Untergrund getrieben, erhielt aber neues Leben durch das Aufkommen der palästinensisch-christlichen Befreiungstheologie. Diese verschmolz die Unwahrheit, dass die palästinensischen Araber die ursprünglichen Besitzer des Landes Israel seien mit dem theologischem, judenfeindlichen Superserssionismus.

Diese Verschmelzung gab dem palästinensisch-arabischen Anspruch auf das Land Israel den Status vermeintlich heiliger Schrift, machte aus dem Staat Israel einen gottlosen Eindringling und seine Verteidiger zu den Feinden Gottes.

Als Anlass zu der offensichtlich lächerlichen Behauptung „Jesus war Palästinenser“ gebend – er war natürlich Jude aus dem antiken Judäa – hat es groteske die palästinensische Propaganda verstärkt, die die Palästinenser als von den Israelis „gekreuzigt“ darstellt. Dieses Bild provoziert bei einigen westlichen Christen eine instinktive Abscheu gegen Israel; ihre Ignoranz des Judentums und der Geschichte des Nahen Ostens macht aus ihnen nützliche Idioten für mörderische Hetze gegen Israel und die Juden.

Die Mischform aus christlicher Theologie und palästinensischer politische Dämonisierung Israels und der Juden wird seit Jahren vom Sabeel Ecumenical Liberation Theology Center in Jerusalem ausgebreitet. Das Zoom-Webinar wurde von Sabeel und anderen gehässig israelfeindlichen Christengruppen und -Aktivisten organisiert.

Diese palästinensische „Befreiungstheologie“ ist vom Weltkirchenrat komplett übernommen worden.

Jahrzehnte lang hat der ÖRK israelfeindliche und antizionistische Rhetorik und Aktivismus propagiert. Über seine Propaganda der „Befreiungstheologie“ hat er liberale Kirchen mit neomarxistischen, antikapitalistischen, antiwestlichen Einstellungen durchtränkt – womit dem Antisemitismus und Antizionismus der Linken praktisch ein Heiligenschein aufgesetzt wird.

Der christliche Historiker Paul Merkley hat berichtet, dass der ÖRK beim Herbeiführen des antizionistischen Hassfestes in Durban (Südafrika), kurz vor dem 9/11 eine Schlüsselrolle spielte; dort forderten seine Repräsentanten bei einer UNO-Konferenz gegen Rassismus, Rassendiskriminierung, Fremdenfeindlichkeit und damit zusammenhängender Gewalt, dass die Vereinten Nationen Israel wegen „systematischen Begehens rassistischer Verbrechen, einschließlich Kriegsverbrechen, Völkermord und ethnischer Säuberung“ verurteilen.

Das Simon Wiesenthal Center hat festgestellt, dass der ÖRK zwar gegen Israel nachgelegt, aber wenig oder keine Kritik zu den brutalen Regimen wie Kuba, Nordkorea, Venezuela, China oder dem Iran geübt hat.

Als islamische Extremisten koptische Kirchen in Ägypten in die Luft jagten, sagten traumatisierte Kopten, dass der ÖRK offenbar zu sehr mit Israel beschäftigt war, als dass er ihnen Unterstützung zukommen lässt.

Allerdings hat ihr Vorzeigeprojekt Ecumenical Accompaniment Programme in Palestine and Israel[2] (EAPPI) im Verlauf der letzten Jahrzehnte mindestens 1.800 Freiwillige geschickt, um als Beobachter in Jerusalem und der „Westbank“ zu dienen.

Die Internationale Holocaust-Gedenkallianz erklärt, dass „das Ziehen von Vergleichen zwischen heutiger israelischer Politik mit der der Nazis“ ein Beispiel für Antisemitismus ist. Der ÖRK sagte, er „setzt Israel nicht mit Nazideutschland gleich, weder in der Ausbildung von Teilnehmern des EAPPI noch auf andere Weise“.

2019 berichtete jedoch die Beobachtergruppe NGO Monitor, dass die Führung des ÖRK sowie EAPPI-Freiwillige in ihren Interessenvertretungs-Versammlungen wiederholt Vergleiche israelischen Handelns mit dem von Nazi-Deutschland anstellten.

2012 sagten Vivian Wineman, die Präsidentin des U.K. Board of Deputies[3], Mitglieder jüdischer Gemeinden im gesamten Land hätten „bei EAPPI-Treffen Schikane und Misshandlungen ertragen müssen“ und dass das EAPPI „dabei half, innerhalb der Church of England ein Klima der Feindseligkeit gegenüber Israel zu schaffen“.

Über die Zoom-Veranstaltung des ÖRK wurde letzte Woche von Dexter van Zile im The Algemeiner berichtet; er ist Spezialist für christliche Angelegenheiten beim Committee for Accuracy in Middle East Reporting (CAMERA) und hat lange die Verschmelzung von christlichem Antisemitismus mit antiisraelischer Hetze aufgezeichnet.

In einem Folge-Artikel dieser Woche berichtet van Zile, dass der ÖRK jetzt versucht hat sich von Chikanes Worten zu distanzieren, indem behauptet wird, er sei vom Afrikanischen Nationalkongress und habe daher nicht im Auftrag des ÖRK gesprochen, als er seine Kommentare abgab.

Er schrieb, dass ein Teilnehmer, der Theologe Gerald McDermott, Chikanes Äußerungen heftig widersprach und erklärte, dieser sei „außer Kontakt mit der Lage vor Ort“.

Unter solchen Umständen wäre das eine beträchtliche Untertreibung. Die Lage bei der Kirche sieht so aus, dass einflussreiche christliche Organisationen weiterhin aufhetzende Lügen über Israel und den Zionismus in die Welt jagen, die Israel nicht nur einfach dämonisieren und delegitimieren, sondern sich auf die Theologie der Kirche stützen, die das jüdische Volk dämonisiert.

Der schockierendste Aspekt davon ist, dass die Kirchen mit gerade einmal einer Handvoll Ausnahmen darüber schweigen.

Kirchenführer streiten in der Regel rundheraus ab, dass christlicher Supersessionismus irgendeine zeitgenössische Resonanz findet. Man muss aber nicht sonderlich hart an der Oberfläche der antiisraelischen Äußerungen westlicher Kirchenführer kratzen, um die superssionistischen Anspielungen aufzunehmen.

Es stimmt, dass manche der leidenschaftlichsten proisraelischen Menschen in der heutigen Welt Christen sind, in Amerika und anderswo. Diese tendieren aber dazu bibeltreu zu sein. Die obsessive Feindschaft gegen Israel und den Zionismus, zusammen mit seiner supersessionistischen Untermauerung, ist hauptsächlich bei liberalen Christen zu finden.

Und deren Einfluss – über christliche NGOs und eine weite Bandbreite an anderen öffentlichen und kulturellen Institutionen – ist immens.

Sie beeinflussen nicht nur andere Christen. Selbst an relativ gottlosen Orten wie dem heutigen Großbritannien bedeutet die Annahme, dass Christen für Wahrheit, Gerechtigkeit und Mitgefühl stehen, dass sogar säkulare Menschen dazu tendieren dem zu glauben, was sie sagen. Die bösartigen Lügen, die solche Christen über Israel in die Welt setzen, werden daher als unangreifbar wahr betrachtet.

So extrem sie auch war, die Hetzrede von Chikane auf Zoom illustriert einen noch widerwärtigeren Zustand der Dinge – das stille Einverständnis von Kirchenführern in der zeitgenössischen Mutation der mörderischen Geschichte der Christenheit und ihre bösartige Verbreitung in die kulturellen Arterien des Westens.

[1] Matth. 27,25

[2] Ökumenisches Begleitprogramm in Palästina und Israel

[3] das ist die Dachorganisation britischer Juden

Medien: Israel lässt Palästinenser auf Impfstoff warten. Wahrheit: Die Palästinenser baten nie um Hilfe

Charles Bybelezer, HonestReporting, 21. Dezember 2020

Während Israel diese Woche eine große Initiative zur Impfung der Bevölkerung des Landes gegen den Coronavirus begann, pflasterten Medien wie Reuters, Associated Press (AP), die Washington Post und ABC News Schlagzeilen auf ihre Internetseiten, die fälschlich implizierten, Jerusalem sei verantwortlich für den angeblich fehlenden Zugang der Palästinenser zu Impfstoffen.

Palästinenser drängen auf COVIC-19-Impfstoffe, während Israel Einsatz vorbereitet.
Palästinenser müssen warten, während Israel bereit zum Einsatz von Impfstoff ist.

Zu Beginn seines Reuters-Artikels tönt Ali Sawafta:

Während Israel sich auf die  Ausgabe von COVID-19-Impfstoff an seine Bürger vorbereitet, mühen sich Palästinenser in der von Israel besetzten Westbank und dem Gazastreifen ihre eigenen Dosen beschaffen, von denen die Gesundheitsbehörden sagen, sie würden erst in Monaten kommen…

Joseph Krauss von AP begann damit deutlich zu machen, dass selbst während der jüdische Staat darauf vorbereitet ist der erste Staat weltweit zu sein, der alle seine Hochrisiko-Bürger immunisiert, „Millionen unter israelischer Kontrolle lebender Palästinenser viel länger warten müssen“.

Steve Hendrix von der Washington Post fing so an:

Israel handelt, wie viele andere einkommensstarke Länder, schnell, um neu genehmigte Coronavirus-Impfstoffe einzuführen, wobei Premierminister Benjamin Netanyahu am Samstag die symbolische erste Impfung erhielt. Aber nebenan in der Westbank und dem Gazastreifen sind die Aussichten zur Impfung der fast 5 Millionen Palästinenser weit weniger gewiss, da finanzielle, politische und logistische Hürden die Impfung gegen das Wüten der Pandemie um Monate verzögern könnten.

Wenige Orte bieten ein deutlicheres Beispiel für die Kluft [zwischen den Habenden und den Habenichtsen] als Israel und die Palästinensergebiete. (Hervorhebung hinzugefügt)

Es gibt nur ein Problem: Die Story ist komplett falsch.

Auftritt Khaled Abu Toameh von der Jerusalem Post, der in Palestinians: We Didn’t Ask Israel for COVID-19 Vaccine [Palästinenser: Wir haben Israel nicht um COVID-19-Impfstoff gebeten] klarstellte:

Ein ranghoher Vertreter des Gesundheitsministeriums der palästinensischen Autonomiebehörde, sagte, die Palästinenser würden nicht erwarten, dass Israel ihnen den Impfstoff verkauft oder für sie von einem anderen Land erwirbt.

Der offizielle Vertreter sagte gegenüber der Jerusalem Post, dass die Palästinenser bald fast vier Millionen in Russland hergestellte Impfdosen gegen COVID-19 erhalten werden…

Ein weiterer Vertreter des PA-Gesundheitsministeriums sagte, er erwartet, dass die Impfungen in der Westbank und dem Gazastreifen im nächsten Monat beginnen werden. Auch er stellte klar, dass die PA Israel nicht angefragt hat die Palästinenser mit Impfstoff zu versorgen.

„Wir arbeiten selbst daran den Impfstoff zu erhalten, aus einer Reihe von Quellen“, fügte der Offizielle hinzu. „Wir sind keine Abteilung des israelischen Verteidigungsministeriums. Wir haben unsere eigene Regierung und Gesundheitsministerium und sie machen enorme Anstrengungen den Impfstoff zu bekommen.“ (Hervorhebung hinzugefügt)

Mit Durchführung dieser Recherche – einschließlich des Berichts der weithin zirkulierten Information, die er aus einem Briefing für Journalisten durch einen Vertreter des israelischen Militärs bekommen hat – erfüllte Toameh mit dem Nachfragen bei vielen Seiten eine grundlegende Anforderung; er legte die Fakten vor und zeichnete damit effektiv ein wahres und verlässliches Bild:

Ein ranghoher Vertreter des Koordinators der Regierungsaktivitäten des Verteidigungsministeriums in den Gebieten [oder COGAT, die israelische Organisation, die mit der Verwaltung von Teilen der Westbank und Verbindung zu offiziellen Palästinensern  zuständig ist], sagte gegenüber der Post, dass die PA Israel bis jetzt nicht wegen des Kaufs von Impfstoff kontaktiert hat.

„Wir werden sehr erfreut sein, das für sie zu tun“, sagte der Vertreter. „Wir wollen sehen, dass die PA Verantwortung für ihre Einwohner übernimmt und den Prozess zum Kauf des Impfstoffs beginnt. Israel ist bereit ihnen dabei zu helfen, aber zuerst müssen wir den Dialog schaffen. Bisher hat dieser Dialog leider nicht stattgefunden. Wir warten immer noch darauf, dass die PA uns in dieser Sache kontaktiert.“

Im Gegensatz dazu ist in keiner aller der anderen erwähnten Texte eines dieser wesentlichen Details vermittelt worden. Tatsächlich verlassen sich die AP und die Washington Post auf die Äußerungen von Physicians for Human Rights – Israel, die weithin als linksradikale  Gruppe betrachtet wird.

Auf ähnliche Weise zitiert Sawafta von Reuters Gischa, eine weitere problematische Organisation, die behauptete: „Israel ist verpflichtet die Gesundheit und Sicherheit aller unter seiner Kontrolle lebenden Menschen zu schützen, indem es sicherstellt, dass der Impfstoff in Israel, der Westbank und dem Gazastreifen verfügbar ist.“

Um das Maß vollzumachen behauptete Krauss von der AP genau das Gegenteil: „Die Oslo-Vereinbarungen [von 1993] verpflichten die PA internationalen Impfstandards einzuhalten und dass die Seiten Informationen austauschen sowie bei der Bekämpfung von Epidemien kooperieren“, schrieb er.

Und während Hendrix von der Washington Post ganz am Ende seines Artikels kurz eine Äußerung von COGAT anschnitt, die besagte, dass „Israel keine Anforderung medizinischer Hilfe abgelehnt hat, die es erreichte“, hätte er sich auch verpflichtet gefühlt haben können auf einen kürzlich veröffentlichten offenen Brief an die Einwohner des Gazastreifens zu verweisen, der vom israelischen Generalmajor Kamil Abu Rukun auf Facebook gepostet wurde:

Wir finden es wichtig deutlich zu betonen, dass weder ich noch die Organisation, die ich leite [COGAT] eine Anfrage oder Anforderung für die Einfuhr medizinischer Hilfe jeglicher Art behindert haben. Wir heißen alle Hilfe aus all den verschiedenen Quellen willkommen.

Angesichts der Lage lässt COGAT Hilfe der internationalen Gemeinschaft für das Gesundheitssystems des Gazastreifens zu. Bisher sind viele dutzende Beatmungsgeräte angekommen, ebenso viele PCR-Maschinen, die die Geschwindigkeit der Tests von 200 auf 2.500 Test pro Tag erhöhte.

Dutzende Sauerstoffanlagen sind angekommen und hunderte Inhalatoren für den Einsatz im Krankenhaus und Zuhause. Hunderte Krankenhausbetten sind hinzu gekommen und mit unserer Koordination ist die Einfuhr von etwa 600 Tonnen notwendiger Medikamente und medizinischer Ausrüstung erlaubt worden, darunter zehntausende Coronavirus-Testkits.

All diese Hilfe kann dem Gesundheitssystem helfen Pflege zu bieten und Leben zu retten. Die COVID-19-Pandemie ist eine globale Herausforderung und es obliegt allen Seiten für diese Herausforderung eine Lösung anzustreben.

Erlaubt mir diese Gelegenheit zu nutzen allen gute Gesundheit zu wünschen.

Was die von der PA geführten Städte angeht, so kann man nicht für die Annahme kritisiert werden, dass es für Reporter entscheidend gewesen wäre festzustellen, dass Ramallah den größten Teil diesen Jahres die Verbindungen zu Jerusalem komplett gekappt hat, weil dieses plante – was inzwischen gestrichen wurde – in Übereinstimmung mit US-Präsident Donald Trumps Friedensplan Souveränität über Teile der Westbank zu erklären.

Die Entscheidung der PA wurde wohlgemerkt auf dem Höhepunkt der Pandemie getroffen, als die Palästinenser, so suggeriert das Narrativ der Medien, verzweifelt Hilfe suchte.

Stattdessen lehnte die PA es nicht nur ab riesige Geldsummen an monatlichen Steuergeldern und Zöllen anzunehmen, die Israel für sie einsammelt und überweist, eine Entwicklung, die irgendwie ironisch, von verschiedenen Stellen von Reuters, AP und der Washington Post berichtet wird; aber sie ging aus so weit, dass sie bei zahlreichen Gelegenheiten den Transfer von humanitärer Hilfe im Zusammenhang mit COVID-19 ausschlug, die die Vereinigten Arabischen Emirate kam, weil diese Lieferungen aus dem Golfstaat in einem Flugzeug ankam, das auf dem Ben Gurion-Flughafen gelandet war.

Es ist zwar redlich die Kämpfe aufzuzeigen, denen sich die Palästinenser gegenüber sehen, aber das ohne die Erwähnung dieser Aspekte zu tun, wirft ethische Fragen auf. Ganz zu schweigen von der Auslassung des Offensichtlichen: nämlich, dass die PA weit besser positioniert wäre um Impfungen zu beschaffen, hätte sie nicht unglaubliche Summen internationaler Hilfe verschwendet, darunter für den anhaltenden Zweck in Israel inhaftierten Terroristen sowie den Familien der bei der Durchführung von Anschlägen auf Israelis getöteten „Gehälter“ zu zahlen.

Oder, was diese Sache angeht, dass die Gazaner furchtbar unter der Herrschaft der islamistischen Hamas gelitten haben, die massive Geldsummen für die Militarisierung abzweigt, statt die palästinensische Enklave zu modernisieren, so dass sie einen scheinbar endlosen Terrorkrieg gegen den jüdischen Staat fortsetzen kann.

Zugegeben, Israel hat eine Rolle dabei zu spielen das Leben der Palästinenser zu verbessern, aber wenn ihre Führung Hilfe meidet, dann haben Journalisten die Pflicht die Öffentlichkeit zu informieren, indem sie das komplette Bild des größeren Kontextes vermitteln: insbesondere das krasse Versagen von PA und Hamas über Jahrzehnte notwendige Infrastruktur aufzubauen, um einen angeblich Staat in Wartestellung in die Lage zu versetzen die Bedürfnisse ihres Volks zu befriedigen.


Das ZDF lässt sich übrigens nicht lumpen und agiert genauso: Der PA fehlt es an Geld, Israel lässt die Palästinenser hängen. „Das Gefälle im Zugang zu den Impfstoffen ist kaum woanders so dramatisch sichtbar wie im Fall Israel und der besetzten Gebiete.“ Kein Wunder – das ZDF verbreitet die „Meldung“ von Joseph Kraus von der AP.

Hinter Schlagworten verstecken: Wie BDS seine israelfeindliche Agenda verbreitet

Sara Goldstein, HonestReporting, 11. November 2020

Nach Angaben der Internetseite der Bewegung Boykott, De-Investition, Sanktionen besteht das Hauptziel der Initiative darin auf „ein Ende der internationalen Unterstützung für Israels Unterdrückung der Palästinenser“ hinzuarbeiten und „Israel unter Druck zu setzen das Völkerrecht zu befolgen“. Von daher will BDS das globale Ansehen des jüdischen Staates delegitimieren, indem es ihn als Paria unter den Staaten isoliert und den Mythos verewigt, dass sein Militär Menschenrechtsverletzungen begeht und Israel somit kein Existenzrecht hat.

Zunehmender Einfluss: Die Manipulation der Medien durch BDS

Der Einfluss von BDS hat sich auf viele Schauplätze ausgeweitet, wobei ihre Ideologie Regierungen, Großunternehmen, Kirchen, Gewerkschaften und – besonders – Universitäten infiltriert hat. Allerdings nutzt BDS falsche Behauptungen über Israel, die in heiße Themen wie „soziale Gerechtigkeit“ gehüllt sind, um junge Menschen anzusprechen, insbesondere zukünftige Führer, Wähler, Meinungsmache rund Trendsetter.

Auf diese Weise hofft die Bewegung ihr Ziel zu erreichen Israel praktisch international auf eine Prozessliste zu setzen.

Eine der bedeutendsten Strategien der BDS besteht darin verzerrte Medienberichterstattung des israelisch-palästinensischen Konflikts publik zu machen, um ungerechtfertigt Glaubwürdigkeit zu erlangen, Wut in der Öffentlichkeit anzustacheln und Nachrichten auszunutzen, um die Menschen glauben zu machen, die Argumente der Bewegung seien logisch und triftig.

Als Ergebnis hat BDS zur Förderung eines binären politisch-sozialen Umfeld beigetragen, in dem jeder Einzelne glaubt, er sei gezwungen eine Entscheidung zu treffen: Entweder gegen israelische Politik einzutreten und als Folge auf der „richtigen Seite der Geschichte“ zu stehen oder im Gegensatz dazu Israel zu verteidigen und es zu riskieren als „Unterdrücker“ betrachtet zu werden.

Das Werben der BDS-Bewegung für das „Rückkehrrecht“ des palästinensischen Volks ist ein Beispiel krassen Antisemitismus, weil seine Verwirklichung die Eliminierung des einzigen jüdischen Staates zum Ergebnis haben würde.

Aber die Wahrheit ist weit nuancierter.

BDS: Juden haben kein Recht an ihrer angestammten Heimat

Als Israel 1948 seine Unabhängigkeit erklärte, marschierten sofort arabische Staaten in den neugeborenen Staat ein. Während des Krieges wurden rund 750.000 Palästinenser heimatlos. Kurz darauf wurde eine UNO-Organisation gebildet, die sich ausschließlich um ihre Bedürfnisse kümmerte, während eine neue Definition von „Flüchtling“ angenommen wurde, damit die dazugehören, die heute rund 5 Millionen Nachkommen derer sind, die Israel verließen oder von dort flohen.

Sollten diesen Einzelpersonen erlaubt werden in Massen ins Land zurückzukehren, würde das der jüdischen Mehrheit Israels den Todesstoß versetzen. Im Wesentlichen versucht dann also BDS eine Situation herbeizuführen, in der das jüdische Volk kein Recht auf Selbstbestimmung in seiner angestammten Heimat hat.

BDS auf dem Campus: Israel Apartheid Week

An Universitäten ist Students for Justice in Palestine (SJP) wahrscheinlich die bekannteste Organisation, die die Rhetorik und die Positionen der BDS verbreitet. Mit rund 150 Ortsgruppen in Nordamerika dürfte SJPs „großartigster“ Beitrag zur höheren Bildung die „Israel Apartheid Week“ sein. Der antisemitische Charakter dieser Veranstaltung, bei der SJP alle „Menschen mit Bewusstsein“ aufruft sich an einem Boykott israelischer Produkte zu beteiligen, dazu an einer Reihe von Vorträgen teilzunehmen, die die falsche Analogie zwischen Israels Umgang mit den Palästinensern und dem ehemaligen Apartheid-Südafrika propagieren, ist offensichtlich.

Werbung für die Israel Apartheid Week, geschaffen von Studenten an der Columbia University in New York City.

BDS zur Rede stellen: Fakten zu arabischen Israelis und palästinensischer Verweigerung

Trotz der Behauptungen der BDS, werden arabische Israelis vor dem Gesetz genauso behandelt wie Juden. Sie nehmen am politischen Prozess teil und haben einen Repräsentanten am Obersten Gerichtshof. Arabische Israelis sind Ärzte, Akademiker und genießen dieselben Freiheiten wie alle anderen Bürger.

Und was die Palästinenser angeht, hat Israel in der Vergangenheit alles unternommen, um den Konflikt mit seinen Nachbarn zu beenden. Im Gegensatz dazu haben die Palästinenser im Verlauf der letzten 25 Jahre zahlreiche großzügige Friedensangebote abgelehnt.

Antizionistische Allianz: BDS und die Jüdische Stimme für Frieden

Um ihr Handeln zu rechtfertigen, arbeitet die BDS-Bewegung oft mit Gruppen zusammen, die von vielen als von Juden geleitete antiisraelische Gruppen betrachtet werden. Dieses Tun dient als „Versteck“ für ihr Handeln. Wie kann BDS antisemitisch sein, wenn sie z.B. Rückendeckung von der Jüdischen Stimme für Frieden hat (JVP – Jewish Voice for Peace)? Was nicht erwähnt wird: dass diese Organisationen allgemein nur einen Rand des amerikanischen Judentums repräsentieren und damit keinesfalls repräsentativ für die breitere Bevölkerung stehen, von denen die Mehrheit zumindest Israels Existenzrecht unterstützt.

Das wird kristallklar, wenn man kurz die Internetseite von JVP unter die Lupe nimmt; die Organisation „wird geleitet von einer Vision der Gerechtigkeit, Gleichheit und Freiheit für alle Menschen. Wir sind unmissverständlich gegen den Zionismus, weil er diesen Idealen widerspricht.“

Studenten nehmen an einem Protest von JVP teil, deren Ziel es ist zu beweisen, dass es Juden gibt, die die Delegitimierung Israels unterstützen.

Einseitigkeit kontern: Über Schlagworte hinaus zur Wahrheit

Dies ist einer der vielen Gründe, dass es bei der Bildung von Meinung zu jeglichem Thema entscheidend ist in die Fakten einzutauchen, während darauf bestanden wird, dass beide Seiten der Gleichung fair dargestellt werden. Um die wahren Vorzüge eines bestimmten Arguments beurteilen zu können, muss Einseitigkeit zuerst identifiziert und von der Wahrheit getrennt werden. Diesen Prozess zu erklären und anzuwenden, ist unerlässlich, um sicherzustellen, dass die nächste Generation in der Lage bleibt zu komplexen Fragen kritisch zu denken, die mit Schlagworten nicht angemessen zu verstehen sind.

Leute, die Israel beschuldigen die Palästinenser zur hassen, projizieren ihren eigenen Hass

Elder of Ziyon, 28. April 2020

Ah, psychologische Projektion. Eines meiner Lieblingsthemen in den frühen Jahren des Blogs und gilt immer noch für arabische Araber Israels.

Heute twitterte Ali Abunimah von Electronic Intifada:

Es gibt kein nachlassen in Israels brutaler, rassistischer Belagerung von zwei Millionen Palästinensern im Ghetto Gazastreifen. Derweil gibt es Palästinenser, die Schutzausrüstung anfertigen, um das Leben von Israelis zu retten.

Wie der Artikel, den er verlinkt, zeigt, würden Textilfabriken im Gazastreifen – die ihre Exporte nach Israel stetig erhöhten, weil Israel die Einschränkungen für die Exporte aus dem Gazastreifen in den letzten Jahren lockerte – gezwungen zu schließen, als die Pandemie zuschlug. Rund 6.000 Arbeiter verloren ihre Jobs.

Seitdem haben israelische Modefirmen sich gedreht und die Fabriken im Gazastreifen gebeten mit von Israelis gelieferten Materialien Schutzmasken zu nähen. (Die PA ordert ebenfalls Masken von den Fabriken im Gazastreifen.“

Die Fabrikbesitzer im Gazastreifen freuen sich, dass sie hunderte Menschen wieder beschäftigen können. Die Arbeiter freuen sich, dass sie einen Job haben. Aber Ali Abunimah ist nicht glücklich, weil die Israelis rassistisch sind und ihre Hilfe für die Gazaner nur Teil ihres Rassismus ist.

Nee, es ist nicht Israel, das Menschen grundlos hasst. Es sind Leute wie Abunimah, die das tun.

Ebenfalls vor kurzem veröffentlichte Ha’aretz eine „Rezension“ von Faouda, die von einem Palästinenser namnes George Zeidan geschrieben wurde. Einiges an seiner Kritik zur Genauigkeit trifft zu 100% zu und ich bin ein wenig überrascht, dass der Regisseur und die Autoren nicht ordentlich recherchierten. Aber dann schrieb er dies:

Das führt mich zum größten Problem mit der Show. Bei jeder Chance, die sich ihnen bietet, stellen die Autoren die israelischen Kommandosoldaten als persönlich und operationell prinzipientreu dar, die sich enorm um den Schutz der Zivilisten im Gazastreifen sorgen, keine Mühen scheuen ihr Versprechen gegenüber der Familie des palästinensischen Informanten zu erfüllen, der sie unterstützte. Sei werden nicht gezeigt, wie sie auf jede palästinensische Frau oder jedes palästinensische Kind schießen oder töten.

Es ist also unrealistisch, dass die die Undercover-Agenten im Gazastreifen spielenden Schauspieler das Wort „habibti“ gegenüber einer jungen Frau benutzen, die sie zufällig treffen, aber es wäre realistisch, dass sie ihr Tarnung auffliegen lassen, indem sie manchmal willkürlich Frauen und Kinder ohne Grund ermorden? Weil Zeidan und Ha’aretz natürlich wissen, dass das die Wahrheit ist.

Zeidan führt sogar Beweise an!

Aber das ist Faudas Krieg gegen die Wahrheit. Alle Daten zeigen, dass das Gegenteil stimmt. Nach Angaben des UNO-Büros zur Koordination Humanitärer Angelegenheiten (OCHA) wurden in Bezug auf nur einen der Konflikte zwischen Israel und Hamas, dem Gaza-Krieg von 2014, 2.251 Palästinenser getötet, davon waren 1.462 Zivilisten, 551 Kinder und 299 Frauen wurden getötet. Die Israelis müssen die ungeschminkte Wahrheit wissen: das ihre Armee für die Tötung all dieser Zivilisten verantwortlich ist und sie müssen die Kluft zwischen diesen Todesfällen, die Täter und Faudas Fantasie-Soldaten anerkennen.

Nun, bis auf die Tatsache, das viele der getöteten Kinder menschliche Schutzschilde für ihre terroristischen Verwandten waren, wenn auch einige versehentlich von sekundären Explosionen und solchen Dingen getötet wurden.

Zeidan stellt israelische Soldaten – heißt: die meisten Israelis – als blutrünstige und eifrige Killer dar; Grundlage dafür ist die armselige Berichterstattung über den Krieg vor 6 Jahren. Er hat Israels Bilanz der Vermeidung ziviler Opfer in städtischen Gebieten nicht mit der anderer Armeen in der Geschichte vergleichen. Er „weiß“ einfach, dass Israelis willkürlich Frauen und Kinder ohne Grund ermorden.

Was bedeutet, dass Zeidan dessen schuldig ist, was er den Israelis zu sein vorwirft – jemand, der eine Gruppe Menschen ohne Grund und ohne Beweise hasst, einfach so.

Projektion läuft.

Wenn Israel für die Toten im Gazastreifen verantwortlich ist, warum wird Israel nicht auch das Fehlen von Gaza-Toten zugute gehalten?

Elder of Ziyon, 6. April 2020

Vor zwei Wochen wurde von Israel-Hassern eine großer Propaganda-Offensive begonnen; darin warnten sie, dass jeder einzelne Palästinenser, der im Gazastreifen durch den COVID-19 stirbt, von Israel zu verantworten ist.

Seitdem sind weltweit 50.000 Menschen gestorben, allein in den USA rund 9.000. Und im Gazastreifen starb nicht ein einziger Mensch am Virus.

Wenn also Israel für die Gesundheit im Gazastreifen verantwortlich ist, ist Israel dann nicht auch für die Tatsache verantwortlich, dass im Gazastreifen niemand auch nur ernsthaft durch den Virus erkrankt ist und die Hälfte der Infizierten sich bereits erholte?

Für Israelhasser lautet die Antwort: „Natürlich nicht“. Israel ist nur verantwortlich, wenn schlimme Dinge passieren, nicht wenn Schlimmes vermieden wird. Um es anders auszudrücken: Alles, was sie Israel irgendwie anhängen können – einschließlich bizarrerweise Polizeigewalt in den USA – werden sie ihm anhängen.

Aber alles Positive, das Israel tut, wird ihm nie zugute gehalten oder es wird ins Negative verdreht.

Nein, es gibt eine strikte Einbahnstraßen-Definition für Verantwortung.

Natürlich ist Israel nicht verantwortlich für die Probleme mit dem Gesundheitssektor des Gazastreifens. Mehr als ein Jahrzehnt der Diebstähle von Medikamenten und Krankenhausausrüstung durch die Hamas, die medizinische Einrichtungen als Deckung für Terroranschläge verwendet und dass die PA Medikamente und Elektrizität als Druckmittel kürzt, um allen Gazanern wegen des Coups der Hamas zu schaden, hat die aktuellen Probleme verursacht.

Und Israel ist auch nicht verantwortlich für das Nichtvorhandensein der Verbreitung des Virus im Gazastreifen – die Hamas hat ein effektives Quarantänesystem für alle verhängt, die aus Ägypten oder Israel dort einreisen; mehr als tausend Menschen befinden sich in Isolation.

Nur, wenn die Welt tatsächlich fordert, dass die Palästinenser Verantwortung für ihr eigenes Tun übernehmen, wird es eine Chance auf Frieden geben. Bis dahin geben die, die reflexartig Israel für alles verantwortlich machen, den Palästinenserführern weitere Ausflüchte dafür sich wie verwöhnte Kinder zu verhalten, die keinen Grund haben erwachsen zu werden.

Oh übrigens: Die Palästinenser hatten 2019 eine Rekord-Olivenernte

Elder of Ziyon, 3. März 2020

Von der OCHA:

Rekord-Ausbeute zur Olivenernte 2019 berichtet

In der Westbank gibt es mehr als 10 Millionen Olivenbäum, auf denen zwischen 80.000 und 100.000 Familien für ihr Einkommen angewiesen sind, darunter eine große Anzahl ungelernter Arbeiter und mehr als 15 Prozent der arbeitenden Frauen. Nach Angaben der UN Food and Agricultural Organization (FAO) wird die Olivenöl-Ausbeute für die Ernte von 2019, die von September bis November stattfand, auf 27.000t geschätzt, einschließlich 4.200t Öl im Gazastreifen; das sind mehr als 80 Prozent Zunahme im Vergleich zu 2018.

Die weit überwiegende Masse des Berichts dreht sich darum, dass Israel den Bauern das Laben angeblich unmöglich macht – doch irgendwie erreichten sei einen neuen Rekord mit 27.000t geernteten Früchten.

Angesichts, dass es mehr als 10 Millionen in dem Gebiet gibt, zeigt das, dass sogar, wenn man ihren Zahlen von rund 8.000 dieses Jahr durch Siedler beschädigte oder vernichtete Bäume glaubt – ein höchst unwahrscheinliches Szenario, in Anbetracht dessen, wie schwierig es ist einen Olivenbau tatsächlich zu zerstören – bedeutet es, dass der „Schaden durch Siedler“ winzig ist, weniger als ein Zehntel von einem Prozent aller Bäume. Sieht man, wie viel Zeit die UNO die die palästinensischen Medien auf atemlose Berichterstattung zu jedem einzelnen angeblich von Juden angegriffenen Baum auswendet, zeigt es, dass die UNO wenig Interesse an tatsächlichen Ernteergebnissen hat, dafür ein um so größeres daran Juden zu verleumden.

Die Entscheidung des Internationalen Strafgerichtshofs zu Israel würde Himmler mit Stolz erfüllen

Die Hand der Chefanklägerin des ISTGH wird heute von Organisationen kontrolliert, die mit dem Dritten Reich verbunden sind

Richard Kemp, The Jerusalem Post, 26. Dezember 2019

Anklägerin Fatou Bensouda wartet letzten Monat auf den Beginn des Verfahrens gegen den ehemaligen Präsidenten der Elfenbeinküste, Laurent Gbagbo und den ehemaligen Jugendminister Charles Ble Goude vor dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag. (Foto: Peter DeJong/Reuters)

Reichsführer SS Heinrich Himmler, Architekt und Leiter des Holocaust, wäre stolz auf den jüngsten Schritt von Fatou Bensouda, Chefanklägerin des Internationalen Strafgerichtshof. Entschlossen zur totalen Eliminierung der jüdischen Rasse unterstützte Himmler Amin al-Husseini, den Großmufti von  Jerusalem, bei seinen Plänen die Juden in Palästina auszulöschen.

Jetzt haben sich Bensouda und der IStGH sich der internationalen Kampagne zur Vernichtung des jüdischen Staates angeschlossen, die von al-Husseinis Nachfolgern geführt wird. In einer grotesken Umkehrung ist der IStGH, Erbe des Kriegstribunals von Nürnberg, zu einer Propagandawaffe antisemtischen Hasses geworden. Das repräsentiert einen schändlichen Verrat an seinem ehrbaren Anti-Nazi-Vorläufer. Sein Weg ähnelt eher dem des berüchtigten Volksgerichtshofs der Nazis als den Nürnberger Prozessen.

Nürnberg ließ viele der Nazi-Monster untertauchen, die den Holocaust verübten. Die Hand der IStGH-Chefanklägerin wird heute von Organisationen kontrolliert, die mit dem Dritten Reich verbunden sind – dem Palestinian Center for Human Rights, Al-Haq, Addameer und Al-Dameer.

Von Geldern der EU und der Schweiz gestützte NGOs haben mehr als ein Jahrzehnt lang auf den IStGH Einfluss genommen, damit er Israel anklagt, heißt es vom israelischen Forschungsinstitut NGO Monitor. Alle sind mit der Palästinensergruppe PFLP verbunden, deren Gründungsführer in den 1970-er Jahren vom ehemaligne SS-Oberst Otto Skozeny und Dr. Gerhard Hartmut von Schubert, einst in Josef Goebbels‘ Propagandaministerium tätig, ausgebildet wurden.

Anstifter der IStGH-Ermittlung war PA-Präsident Mahmud Abbas, ein Mann, der bis über beide Ohren so in Judenhass versunken ist, dass er eine Dissertation schrieb, die den Holocaust leugnete. Er veröffentlichte sie als Buch auf Arabisch mit dem Titel „Die andere Seite: Die geheime Beziehung zwischen Nationalsozialismus und Zionismus“, in der er suggerierte, dass von den Deutschen getötete Juden tatsächlich Opfer eines Komplotts der Nazis und der Zionisten war. Heute leitet Abbas eine Administration, die Terroristen Anreize bietet Juden zu töten, indem er ihnen Gehälter zahlt sowie ihre mörderischen Verbrechen offen billigt.

Abbas‘ Buch gibt eine der Haupttaktiken preis, die in der Kampagne politischer Kriegsführung gegen den jüdischen Staat genutzt wird und bei dem dieser mit genau den Kriegsverbrechen gebrandmarkt wird, die gegen sein Volk verübt wurde: Völkermord, Massenmord und zwangsweiser Bevölkerungstransfer.

Damit, dass Bensouda sich dieser Kampagne anschließt, sagt sie nach fünf Jahren Voruntersuchung: „Ich bin überzeugt, dass in der Westbank, einschließlich Jerusalem, und dem Gazastreifen Kriegsverbrechen begangen worden sind und begangen werden.“ Aber keine objektive Untersuchung der Fakten hätte zu diesem Schluss führen können. Sie hätte diesen Punkt erst erreichen können, nachdem falsche Beschuldigungen der Kriegsverbrechen im Verlauf vieler Jahre politischer Kriegsführung normal wurden, so wie die Nazis den Krieg gegen das jüdische Volk in Deutschland normalisierten. So schrieb Hitler: „Die Propaganda versucht einem ganzen Volk eine Doktrin aufzuzwingen… Propaganda bearbeitet die allgemeine Öffentlichkeit vom Standpunkt einer Idee aus und macht sie reif für den Sieg dieser Idee.“

Wie ist diese Normalisierung zustande gekommen? Über Jahrzehnte unermüdlicher antiisraelischer Propaganda an Universitäten und in Schulen, den Medien, politischen Parteien, sogenannten Menschenrechtsgruppen und internationalen Organisationen wie der EU.

Israel ist lange schon von der UNO für Sonderbehandlung ausgesondert worden. Nach Angaben der NGO UN Watch sind in der Sitzungsperiode 2019/20 der UNO-Vollversammlung insgesamt nur 7 Resolutionen gegen den Rest der Welt verabschiedet worden, 18 allein gegen Israel. In dieser Periode ist Syrien trotz hunderttausender Toter und Millionen Vertriebener nur zweimal kritisiert worden. Keine Resolution gab es gegen einige der schlimmsten Menschenrechtsverletzter der Welt, darunter China, Pakistan, Venezuela und Algerien. Israel ist das einzige Land der Welt, das einem dauerhaften Tagesordnungspunkt des UNO-Menschenrechtsrats unterworfen ist.

Die IStGH-Anklägerin beschuldigt Israel, es habe während der Operation Wolkensäule im Jahr 2014 im Gazastreifen unverhältnismäßige Gewalt eingesetzt, wobei sie gewollt Zivilisten tötete und schwer verletzte sowie absichtlich geschützte Einzelpersonen und Orte angriff. Sie behauptete, dass die IDF Kriegsverbrechen an Gazanern beging, die 2018 und 2019 versuchten die Grenze nach Israel zu durchbrechen.

Ich war während dieser Konflikte anwesend, Zeuge und zu den IDF-Operationen unterrichtet. Ich war Mitglied einer Ermittlung zur Operation Wolkensäule durch den Militärausschuss, ein unabhängiges Gremium von Generalen außer Dienst aus westlichem Militär und Menschenrechtsexperten. Die Gruppe kam einstimmig zu dem Schluss: „Die IDF erfüllt nicht nur ihre Verpflichtungen gemäß dem Kriegsvölkerrecht, sondern geht auf dem Schlachtfeld oft darüber hinaus.“

General Martin Dempsey, damals US-Generalstabschef, kommentierte: „Israel unternimmt außergewöhnlich viel, um Kollateralschäden und zivile Opfer zu begrenzen.“ Meine hautnahen Beobachtungen während der von der Hamas angezettelten Gewalt 2018/19 geben diese Bewertungen wieder.

Wenn Bensoudas Anschuldigungen demonstrativ falsch sind, kann ihr dritter Vorwurf, dass Israel Kriegsverbrechen gemäß Artikel 8 des Status von Rom durch Transfer von Teilen seiner Zivilbevölkerung in besetztes Gebiet nur als ungeheuerlich bezeichnet werden.

Die Westbank, Ostjerusalem und der Gazastreifen sind keine „besetzten Gebiete“. Sie sind umstrittene Gebiete, sind aber kein Territorium eines souveränen Staates außer Israel und sind es nie gewesen. Die Andeutung, dass gewolltes Miteigentum an diesem Land durch Juden an sich schon als illegal betrachtet wird, erlebt die IStGH-Anklägerin als jemanden, die das Nazi-Konzept der Judenreinheit, der Säuberung der Gegend von Juden, übernimmt. Trotz Situationen, in denen Verbrechen bereits begangen wurden, darunter Nordzypern und die Krim, hat es nie eine Anklage wegen Kriegsverbrechen in dieser Kategorie gegen irgendjemanden gegeben. Sonderbehandlung ist einmal mehr für den jüdischen Staat reserviert.

Bensoudas Anschuldigungen haben nicht nur die Normalisierung von antiisraelischem Hass ermöglicht, aber sie ist darauf versessen den Auftrag des IStGH illegal zu verzerren, um den jüdischen Staat auf die Anklagebank zu bringen. Die Zuständigkeit liegt nur dann vor, wenn vorgeworfene Kriegsverbrechen von einem Staat begangen worden sind, dem die Fähigkeit und der politische Willen fehlt sie zu untersuchen und selbst zu handeln. Auf Israel trifft das Gegenteil zu; es hat ein international anerkanntes Rechtssystem und eine Erfolgsbilanz der strafrechtlichen Verfolgung von Verbrechen auf dem Schlachtfeld.

Die Zuständigkeit des IStGH ist auch auf Vorwürfe beschränkt, die von souveränen Staaten erhoben werden. Die palästinensische Autonomiebehörde ist nach keiner Definition ein souveräner Staat. Die Anklägerin denkt da anders und hat Vorverhandlungskammer angerufen zu entscheiden.

Die USA und Australien haben beide Bensoudas Entscheidung verurteilt mit ihren Ermittlungen weiterzumachen, ein nie da gewesener Schritt. Großbritannien, selbst unter unangebrachter IStGH-Vorermittlungen wegen angeblicher Kriegsverbrechen im Irak, sollte die Keule aufnehmen. Wenn die Voruntersuchungskammer beschließt, dass der IStGH zuständig ist, sollte das Vereinte Königreich als Mitglied des Status von Rom seine Entscheidung anfechten und die Unterstützung von Australien und Kanada anfordern, die dem Statut ebenfalls beigetreten sind.

Bensoudas Ankündigung ist von Israels Feinden bereits aufgegriffen worden. Wenn ihre Ermittlungen weiter gehen, wird allein das schon, egal, was dabei herauskommt, ausreichen, um zu Gewalt gegen Israelis und Juden überall aufzustacheln und zu ermutigen. Würde ihre Entscheidung auf objektiver rechtlicher Bewertung gründen, dann müsste der Preis gezahlt werdne. Aber dies sit ein politisch motivierter Schritt, mit dem die, die dahinter stecken, ihre antiisraelische Propagandakampagne verstärken wollen. Wird der Prozess fortgesetzt, werden Bensouda und ihre Kollegen vom IStGH sowie diejenigen, die ihr Handeln unterstützen oder es verfehlen dieses zu bekämpfen, Blut an ihren Händen haben.