Geimpfte Studentin an israelischer Universität verleumdet Israel weiter

David Lange, Israellycool, 25. März 2021

Im März schrieb ich über einen versuchten Anschlag des Magazins +972 auf Israel: Ein Artikel über einen palästinensisch-arabische Studentin an der Universität Tel Aviv, der Berichten zufolge eine Impfung bei der Impfkampagne an der Universität verweigert wurde. Wie ich damals erklärte, erhielt die Studentin keine Impfung infolge einer bürokratischen Oberaufsicht. Fakt ist, dass die Universität Tel Aviv kurz darauf eine Impfkampagne für mehr als 400 internationale und palästinensisch-arabische Studenten durchführte.

Jetzt hat Business Insider South Africa die Geschichte entdeckt und das ist ein weiterer Anschlag:

Die Studentin im Aufbaustudium Nadiah Sabnah braucht fünf Stunden für ihre Fahrt von ihrem Zuhause in der nördlichen Westbank an ihre Universität in Tel Aviv. Sie muss sich Transportgelegenheiten besorgen, dem Wetter trotzen und drei militärische Checkpoints passieren, um ihren Campus zu erreichen.

Am 16. Februar war ihr aber die vom Regen durchweichte Fahrt an die Universität in Tel Aviv egal. Ihre Schwierigkeiten, glaubte sie, wären es wert, als sie die Impfkampagne der Schule erreichte und schließlich ihre erste Covid-19-Spritze erhielt, sagte sie dem Insider.

Als sie ankam, zog sie eine Nummer und stellte sich in die Schlange, wartete geduldig, dass sie dran kam und erhielt einen Impfstoff gegen den Virus, der ihre Mutter auf die Intensivstation gebracht hatte.

Sabaneh sagte, sie habe sich bei der Universität erkundigt, bevor sie losfuhr, um zu bestätigen, dass auch sie berechtigt war die Impfung zu bekommen, was Teil der Bemühungen der Universität ist die gesamte Campus-Gemeinde zu impfen, bevor im Frühling wieder Unterricht in Anwesenheit beginnt. Obwohl einige ihrer Freunde und Familienmitglieder sie wegen ihrer Nachfrage getadelt hatten, wurde ihr versichert, dass ihre Fahrt eine Spritze zur Folge haben würde.

Als Sabaneh an die Spitze der Schlange kam, sagte sie, ein freiwilliger Gesundheitsdienstler wollte ihre Identitätsnummer sehen – das Ausweisdokument der Regierung, das allen israelischen Bürgern bei ihrer Geburt zugewiesen wird. Der Beamte brauchte ihre Nummer oder den Beleg einer israelischen Krankenversicherung, irgendetwas, um ihren Namen ins System einzugeben.

Aber Sabaneh konnte keine Nummer, auch keine Versicherung vorweisen, denn obwohl sie in einem von israelischen Streitkräften besetzten Gebiet lebt, ist Sabaneh keine Israelin. Sie ist Palästinenserin. Und weil sie Palästinenserin ist, sagt sie, wurde sie an diesem Tag abgewiesen und ihr eine Impfung verweigert.

Sabaneh sagte, sie sah von abseits im Raum zu, wie Professoren, Studenten, Hausmeister und Beschäftigte unterschiedlicher Hintergründe allesamt ohne Probleme ihre Spritzen erhielten. Trotz zahlreicher Versuche von Universitätsvertretern, die Situation zu korrigieren, sagte Sabaneh, wurde klar, dass keine Ausnahmen gemacht werden konnten. Sie musste nach Hause zurückkehren, ungeimpft; der enttäuschende Gipfel dessen, was sie als eine „schmerzhafte Erfahrung“ bezeichnete.

„Ich wollte Gerechtigkeit und Gleichbehandlung“, sagte Sabaneh. „Ich habe mir das Recht geimpft zu werden, genauso verdient wie jeder andere Student.“

Nach sechs Stunden Warten, sagte Sabaneh, ging sie schließlich. Es wurde dunkel und sie musste durch die Checkpoints nach Hause, bevor diese schlossen.

Obwohl ihre Situation inzwischen korrigiert wurde, ist sie sinnbildlich für Israels bisherige umstrittene Impfanstrengungen; hervorragender Erfolgt bei der Impfung der eigenen Bürger und ein missgönnender Widerstand dasselbe für die Palästinenser zu tun.

Die Ungerechtigkeit hat eine weltweite Debatte darüber veranlasst, ob Israel als Besatzungsmacht die Verpflichtung hat das palästinensische Volk zu impfen.

Sabanehs Geschichte war zu erwarten, sagt  Omar Shakir, Human Rights Watch-Direktor für Israel und Palästina.

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Öffentlicher Druck mag eine Rolle für den Ausgang von Sabanehs Geschichte gespielt haben. Ob es die Berichterstattung über ihre Situation in den in zahlreichen lokalen Medien war oder die Bemühungen entschlossener Vertreter der Universität waren, die halfen die Wende herbeizuführen, Sabaneh bekam schließlich am 9. März ihre erste Spritze.

Nur Minuten, bevor ein Organ der Mainstream-Medien ihre Geschichte veröffentlichen wollte, sagte Sabaneh, änderte das israelische Gesundheitsministerium seine Politik bezüglich palästinensischer Studenten an israelischen Universitäten. Sabaneh wie auch ihre neu palästinensisch Mitstudenten sollten geimpft werden.

Mit anderen Worten: Obwohl sie an einer israelischen Universität ausgebildet wird, Universitätsvertreter für sie kämpften und sie schließlich kostenlos geimpft wurde (ich nehme an, sie musste keine 20 Schekel für ein Impfzertifikat zahlen, wie es bei den unter PA-Schirmherrschaft Geimpften der Fall ist), hält es Sabaneh für angebracht Israel in den internationalen Medien zu verleumden.

Und hier ist noch etwas, das ich herausheben wollte:

In der Story von +972 wurde das hier berichtet:

Die palästinensische Studentin, die anonym bleiben wollte, um ihre Sicherheit zu gewährleisten, sagte, nach Erhalt der E-Mail erkundigte sie sich bei ihrem Studienprogramm, ob sie impfberechtigt sei.

Jetzt hat sie keine Sorge mehr wegen ihrer Sicherheit?

Ich denke, Sabaneh ist nicht ehrlich. Nicht, dass es das erst Mal ist, dass ein palästinensischer Araber seine Version der Ereignisse an die Mainstream-Medien weitergibt.

Die Lüge, die Israelis seien Nazis

Die groteske und bösartige Kampagne der Nazifizierung der Israelis entlarvt

Richard L. Cravatts, FrongPage Mag, 22. März 2021

Hinweis: Dies ist der zweite Teil zu „Lügen im geistigen Krieg gegen Israel“. Teil finden Sie hier.

Wenn SJP-Aktivisten und die von ihnen eingeladenen Redner gegen Israel demonstrieren, sind ihr Reden und ihre Literatur gespickt mit Vorwürfen zu Israels angeblichen „Verbrechen gegen die Menschheit, Massakern und Völkermord“ sowie Kommentaren, die den türkischen Präsidenten Tayyip Erdoğan nachplappern, Israel habe in seinem Umgang mit dne Palästinenser demonstriert, dass „… ihr Barbarismus sogar den von Hitler übertroffen hat“.

Die Nazifizierung der Israelis – und in Erweiterung damit der Juden – ist sowohl atemberaubend in ihrer moralischen Umkehrung und grausam in der Art, wie sie die tatsächlichen Opfer der Schrecken des Dritten Reichs zu einer modernen Reinkarnation genau dieser Barbarei macht, gleichzeitig unhistorisch, arglistig und grotesk in ihrer moralischen und faktischen Unrichtigkeit.

Was ist der Sinn dieser grotesken Kampagne der Ummodelung des jüdischen Staates ins Dritte Reich? Die tückische Antwort lautet: Sobald Israel erst einmal mit den Verleumdungen des Rassismus und Nazismus geteert ist, ist der jüdische Staat zu einem international Geächteten gemacht worden, einem Paria, der sein moralisches Recht schon auf Existenz verloren hat – natürlich exakt das, was seine Feinde durchweg angestrebt haben.

Noch beunruhigender ist, dass die Charakterisierung der Israelis als Nazis ein Bild ist, das heute von westlichen Eliten und sogenannten Intellektuellen, einschließlichl eines breiten Kontingents an Akademikern verkündet wird, die der Kampagne zur Diffamierung Israels durch Nazifizierung seines Volkes und erneuten Beschuldigung der Juden als die moralischen und existenziellen Feinde der Welt mitschuldig sind, wie von ihrer Unterdrückung und Brutalität gegenüber den „lange leidenden Palästinensern“ demonstriert sein soll. Daher haben antiisraelische, von radikalen Studentengruppen unterstütztte Hass-Feste so widerliche Namen wie „Holocaust im Heiligen Land“, „Israel: Die Politik des Völkermords“ oder „Israel: Das Vierte Reich“, was eine klare, wenn auch verlogene Verbindung zwischen Nationalsozialismus und Zionismus schafft – eindeutige Beispiele sowohl der Holocaust-Bagatellisierung und -umkehr sowie zeitgenössische Versionen antisemitischen Denkens und Ausdrucksweisen.

Dasselbe Bild wird von anderen Akademikern wie Richard Falk wiederholt und verstärkt, einem Professor emeritus für Internationales Recht und Politik an der Princeton University und ehemaliger grotesk betitelter „Sonderberichterstatter zur Lage der Menschenechte in den seit 1967 besetzten Palästinensergebieten“, der sich laut fragte, ob es „eine unverantwortliche Übertreibung ist, die Behandlung der Palästinenser mit dieser kriminalisierten Bilanz kollektiver Grausamkeit seitens Israels in Verbindung zu bringen“, um dann schnell seine eigene Frage mit der Aussage zu beantworten: „Ich glaube nicht.“

An der Abteilung für den Nahost-, Südasien- und Afrikastudien (MESAAS) der Columbia University lässt Joseph Massad, ein Privatdozent für moderne arabische Poloitik als weiteres Beispiel nie eine Gelegenheit aus, den jüdischen Staat als rassistisches, koloniales Unterfangen, als moralischen Fleck auf der Welt ohne jeglichen Anflug von Legitimität und Israelis zu verunglimpfen; Israelis, wird er nie müde zu erwähnen, sind die neuen Nazis und die Palästinenser die neuen Juden geworden. „Während Palästinenser zu tausenden ermordet und verletzt werden“, schrieb er nach der Operation Gegossenes Blei, in der Israel sich gegen einige unermüdlichen Raketenangriffe auf dem Gazastreifen auf zivile Viertel verteidigte, „spornen die Weltmächte das an … und das geschah sogar während des Zweiten Weltkriegs, als der Nazi-Völkermord im Gang war.“

Dies ist ein tödliches Narrativ, denn wenn es geglaubt wird, dann fragt die Welt sich natürlich: Wenn Israel ein naziartiger Staat, ein Apartheid-Regime ist, das allem entgegen steht, wofür die zivilisierte Gemeinschaft der Nationen steht, wer würde Israel da nicht zur Verantwortung ziehen und es wegen seiner Vergehen unfreundlich beurteilen? Dass gegen alle historischen Beweise und die Kraft der Vernunft die Verleumdung Israels, es sei ein mörderisches, sadistisches und völkermörderisches Regime, erfolgreich propagiert worden ist und das weiter an Boden gewinnt, deutet an, dass Israels akademische Verleumder die Geschichte erfolgreich als Teil der modernen Inkarnation des ältesten Hasses der Welt umgedreht haben.

Lügen über eine jüdische Verbindung zu Jerusalem und dem  Heiligen Land

So wie er und andere in der muslimischen Welt es zu tun pflegen, setzte Palästinenserpräsident Mahmud Abbas 2012 eine lange Tradition der Versuche fort Jerusalem zu entjuden, indem er seine verlogene Ansicht zum Ausdruck brachte, dass „die Identität Jerusalems arabisch ist und die der Stadt und der christlichen heiligen Stätten vor israelischen Drohungen geschützt werden müssen“. Derselbe Geschichtsgelehrte, der eine Dissertation schrieb, die das Ausmaß und die Wahrhaftigkeit des Holocaust in Frage stellte, stellt jetzt seine eigenen historischen Behauptungen auf, dass es nie eine jüdische Präsenz und Geschichte in der heiligsten Stadt des Judentums gegeben hat.

Damit, dass er Ostjerusalem – oder eigentlich irgendeinen Teil von Jerusalem – als Territorium bezeichnet, das Israel „besetzt“, über das es aber keine Souveränität genießt, hat Abbas einmal mehr den Inhalt und den Sinn von Resolution 242 des UNO-Sicherheitsrats von 1967 falsch verstanden, der einen Abzug „aus Gebieten“ vorschlug, die Isarel im Sechstage-Krieg eroberte. Kritiker israelischer Politik, die die Resolution gewollt falsch lesen oder ihren Sinn bewusst verschleiern, sagen, der jüdische Staat verletzte 242 durch die Fortsetzung der Besatzung der Westbank und Jerusalems, einschließlich dem, was heute fälschlich als „arabisches“ Ost-Jerusalem bezeichnet wird. Aber die Verfasser von Resolution 242 waren sehr genau in der Sprache des Entwurfs und sie betrachteten Jerusalem nie als von Israel nach dem Sechstage-Krieg „besetzt“. Der ehemalige US-Botschafter bei der UNO Arthur Goldberg, einer der Autoren der Resolution, machte das sehr deutlch, als er einige Jahre später schrieb: „Resolution 242 nimmt keinerlei Bezug auf Jerusalem und es wurde bewusst ausgelassen. … Zu keiner Zeit bezog ich mich in meinen vielen Reden vor der UNO auf Ost-Jerusalem als besetztes Gebiet.“

Zusammen mit ihren unerschütterlichen und vielfältigen Forderungen, darunter ein „Rückkehrrecht“ für alle Flüchtlinge und Souveränität über den Tempelberg, bestehen die Palästinenser heute darauf, dass Jerusalem geteilt werden muss, um ihnen mit dem östlichen Teil eine Hauptstadt ihres neuen Staates zu geben. Diese Ansicht ist beunruhigend, denn sie offenbart ein Muster, mit dem Araber Jerusalem mit hochgradiger Bedeutung ausstatten, damit es politischer Zweckdienlichkeit dient.

Dore Gold, von 1997 bis 1999 Israels UNO-Botschafter, stellte in seinem Buch The FIght for Jerusalem: Radical Islam, the West, and the Future of the Holy City[1] fest, wie viele in der muslimischen Welt und selbst manche im Westen einen unheilvollen Prozess begonnen haben, der auf die Gründung einer spirituellen sowie politischen Präsenz des Islam in Jerusalem abzielt, während gleichzeitig historische jüdische Verbindungen zur Stadt abgeschwächt werden. Gold glaubt, dass dieser Trend bei den Camp David-Treffen im Jahr 2000 begann, als Yassir Arafat einem schockierten Präsdienten Bill Clinton erstmals laut und öffentlich seine atemberaubende Überzeugung erklärt, dass es nie einen jüdischen Tempel auf dem Tempelberg gegeben habe. Arafat warf damit „einen Stein historischer Lügen in einen See und seine Wellen verbeiteten sich über den gesamten Nahen Osten. ‚Tempellleugnung‘ wurde in den Folgejahren ein geläufiges Thema in Seminaren in den VAE oder Jordanien. Europäische Professoren schlossen sich diesem antibiblischen Trend an.“

Palästinensische Propagandisten haben zusammen mit ihren Fürsprechern im Westen natürlich beharrlich versucht ein historisches Narrativ neu zu schreiben, mit sich selbst als ein indigenes Volk und den Israelis als europäische koloniale Usurpatoren ohne wirkliche Verbindung zum Land, das Israel wurde. Um diese unangenehmen Fakten zu überwinden, behauptete Barnard-Professor Nadia Abu El-Haj – als ein nur ein ungeheuerliches Beispiel –  in ihrem verlogenen Buch Facts on the Ground: arachaeological Practice an dTerritoral Self-Fashionig in Israeli Society[2], von Israel geleitete Archäologen nähmen es auf sich, sich eine mit muslimischen Überresten reich gefüllte Vergangenheit durchzugehen, hätten sie aber ignorierten und ausschließlich nach den Funden gesucht, sie identifiziert und aufgenommen, die eine historische jüdische Verbindung zum Land bestätigten. „Die Arbeit der Archäologie in Palästina/Israel ist ein grundlegender institutioneller Standort für die andauernde Praxis kolonialen Volkstums“, schreibt El-Haj mit der politisierten Syntax ihres ideologischen Mentors Edward Said von der Columbia University, „womit Fakten produziert werden, durch die historisch-nationale Ansprüche, territoriale Umgestaltung, Erbe-Objekten und Geschichtlichkeit ‚stattfinden‘.“

Ihr Buch ist weithin genau deshalb verurteilt worden, weil es nicht wie authentische Forschung zur Archäologie im Heiligen Land, sondern eine revisionistische Geschichte auf Grundlage politischer Ideologie zu sein scheint – die Vorstellung, dass jede historische Beziehung zwischen Juden und Jerusalem, sogar zu Israel selbst, lediglich ein Konstrukt ist, eine Fiktion, ein professioneller Schwindel, für die Welt der Forschung durch israelische Archäologen gehisst, die über Grabungen und Künstler eine historische Verbindung zwischen den Juden und dem Heiligen Land ‚aufbauten‘, womit sie natürlich den Palästinensern ihre eigene historische Verbindung bestreiten. Wenn der jüdische Anspruch auf das Heilige Land herabgewürdigt wird, wird natürlich der palästinensische Anspruch angehoben und berechtigter gemacht, was aber eine Umkehrung der Wahrheit ist, etwas, das der israelische Journalist Nadav Shragai treffend als „Lügengewebe“ bezeichnet hat.

Pseudowissenschaften und Lügen über den jüdischen Staat

In dem regelmäßigen Chor der Diffamierung Israels durch eine mit Palästinensianismus infizierte Welt hat ein neuer, ekelhafter Trend begonnen sich zu zeigen: Die Ritualmordlüge ist wiederbelebt worden, aber heute wird, um Israel und den Zionismus als dämonische Agenten in der Gemeinschaft der Staaten zu positionieren, primitiver Aberglaube mit einem Anstrich akademischer Forschung und politisiertem wissenschaftlichen Studium maskiert.

Wenn vermeintlich brutale, militärische Angriffe und Israels Einsatz von Waffen nicht als Ursache gesundheitlicher Schäden für Nichtjuden verantwortlich gemacht werden können, sind Israelhasser schnell dabei die behauptete allgemeine Unterdrückung durch zionistische Besatzung und Brutalität als Ursachen für arabische Gesundheit und Glück zu verurteilen.

2005 nahmen es zum Beispiel die Psychologen für Soziale Verantwortung auf sich „die Verwendung psychologischer Kriegsführung durch die israelische Armee gegen die Bevölkerung des Gazastreifens zu verurteilen“. Israel, behauptete die Gruppe, machte das mit Hilfe des Einsatzes von F-16-Jets erzeugter „Überschallknalle“, die eine „besonders bösartige Form der psychologischen Kriegsführung sind“.

Während sie widerwillig eingestanden, dass der Grund für die abendlichen Jetflüge gegen die Bevölkerung des Gazastreifens in erster Linie die hunderte Raketen waren, die auf israelische Orte im südlichen Israel regneten, schien die Sorge der Psychologen sich nie auf jüdische Kinder zu erstrecken, genauso wenig forderten sei ein Ende des Terrorismus, den israelische Militäroperationen zu drosseln versuchten.

Aber Überschallknalle waren auf jeden Fall inakzeptabel.

Im selben Jahr heckte das Palästinensische Beratungszetnrum als Teil einer unerbittlichen Kampagne zur Diskreditierung der israelischen Sicherheitsbarriere und ihre Position als „Apartheidmauer“, die symbolisch für den wesentlichen Rassismus des Zionismus steht, eine „wissenschaftliche“ Studie der psychologischen Auswirkungen auf die geistige Gesundheit der Palästinenser auf das aus, was es Israles „Annexions- und Ausweitungsmauer“ für die Bewohner in fünf Dörfern im Distrikt Kalkilya nennt.

Bezeichnenderweise hatte der Internationale Gerichtshof im selben Jahr die Barriere für illegal erklärt und entschieden, dass Israels Recht seine Bürger gegen Mord zu verteidigen von den Menschenrechten der Palästinenser übertrumpft werde, für die die Anwesenheit der Barriere lästig sein könnte.

Unheilvoller ist, dass die Existenz der Mauer für „das Auftreten psychologischer Symptome bei den Erwachsenen sowie Gefühle der Einsamkeit und anderer physischer Symptome wie Atemprobleme und Bauchschmerzen“ verantwortlich gemacht wird.

Statt die palästinensische Todeskultur zu evaluieren, die Kindern vom Kindergarten an bis zur Oberschule eingetrichtert wird, wo sie gelehrt werden Juden zu hassen und Märtyrertum anzustreben, sowie zu untersuchen, ob diese Happen psychologischen Gepäcks selber einen negativen Einfluss auf emotionales Wachstum haben könnten, wurden jegliche negativen emotionalen oder psychologischen Symptome mit der bloßen Anwesenheit der Mauer verknüpft. Die gesamte „Besatzung“ ist für Wissenschaftler ein Ziel geworden, mit der versucht wird die allgemeine Unterdrückung durch den Zionismus mit Krankheiten in der palästinensischen Gesellschaft in Verbindung zu bringen.

Selbst wenn Israel sich mit dem befasste, was nach normalen Maßstäben als humanitäre Hilfe angesehen werden würde – wie es bei seiner sofortigen Reaktion auf das Erdbeben in Haiti war, wohin israel ein Kontingent medizinischer Teams schickte, die in Port au Prince hochmoderne medizinische Einrichtungen aufbauten – waren diejenigen, die Israel ständig diffamieren wollen, in der Lage Vergehen zu finden, sogar in Haiti.

Die heimtückische Behauptung kam von Baroness Jenny Tonge, ehemaliger Gesundheitssprecherin des britischen Oberhauses, die zwar die IDF lobte, aber auch andeutete, israelische Soldaten würden bei haitischen Opfern Organe ernten. The Palestinian Telegraph, eine Publikation, die Tonge fördert, brachten einen Artikel mit dem Titel „Fokus auf Israel: haitische Organe ernten“ von einem Blogger aus Boston, der „Gerechtigkeit für alle unterdrückten Völker der Welt wie die lange leidenden Menschen Haitis und die Palästinenser“ anstrebt und der Israel eines „Verbrechens gegen die Menschheit“ beschuligt, natürlich auf Grundlage absolut keiner Beweise oder Fakten.

Wissenschaftliche Publikationen sind ebenfalls mit fadenscheinigen Studien intellektuell gekapert worden, die ihnen gegenüber eine grundlegende Voreingenommenheit haben, die die Gültigkeit aller Forschung diskreditiert. The Candian Journal of Psychiatry z.B. brachte einen Artikel mit dem Titel „Die Vorherrschaft psychologischer Erkrankungen bei Kindern in der Westbank“, geschrieben seltsamerweise von einem niedrigrangigen Chirurgen und einen Mirkobiologen.

Wenn Mitglieder der Scholars for Peace in the Middle East (SPME), einer Organisation von Akademikern, Ausgewogenheit in der Diskussion des palästinensisch-arabischen Konflikts anstrebt, dieses Teils mangelhafter Forschung gewahr wurde, analysierten sie das Papier selber und stellten fest, dass es ein Beipsiel war für „schlechte wissenschaftlicher Arbeit, bei der fehlende Beweise und die ungenauer Anführung psychologischer Literatur gehörte“. Darüber hinaus hatte sich die ursprüngliche These, „dass ‚Siedlungs-Übergriffe‘ für die Probleme palästinensischer Kinder verantwortlichl seien“, sich auf die psychiatrische „Kompetenz“ von niemand anderem als dem wegen seines Hasses auf Israel gekannten Linguisten Noam Chomsky verlassen hatte, um der Studie zu helfen zu ihren Schlüssen zu kommen.

Anhänger der Sache der Palästinenser haben die Tatsache akzeptiert, dass Israel nicht mit der Andung traditioneller Kriegsmittel besiegt werden wird. Stattdessen haben die Feinde des jüdischen Staats im Nahen Osten, unter Beihilfe ihrer Unterstützer im Westen, angefangen andere, aber gleichermaßen gefährliche Taktiken anzuwenden, um Israel zu delegitimieren, in der Hoffnung es letztlich zu vernichten.

Man kann kein auffälligeres Beispiel dieses Typs verlogener akademischer Leistung zu finden, als in einem abstoßenden Buch von Rutgers-Professor Jasbir K. Puar, veröffentlicht von der Duke University Press, the Right to Maim: Debility, Capacity, Disability.[3] Die These von Puars Buch wird von ihrer Untersuchung „israelischer taktischer Berechnungen von Siedler-Kolonialherrschaft“ gebildet, die, wie sie behauptet, „der Schaffung von Verletzung und Beibehaltung palästinensischer Bevölkerung als dauerhaft geschwächt und doch noch am Leben, um sie zu kontrollieren“ dient.

Mit anderen Worten: Puars Kerngedanke lautet, dass israelische Militärtakitken – als Erweiterung seiner politischen Strategien – bewusste beinhaltet, Palästinenser zu „hemmen, sie zu verstümmeln, körperlich zu Invaliden zu machen und wissenschafltiche Experimente an ihnen durchzuführen“, eine unsfassbare und groteske Wiederauferstehung des klassischen antisemitischen Bildes, dass Juden absichtlich und sadistisch Nichtjuden Schaden zufügen und töten.

„Die israelischen Verteidigungskräfte (IDF) haben über Jahrzehnte ein nachweisbares Muster gezeigt Leben zu verschonen, eher zum Verstümmeln als zum Töten zu schießen. Das ist vordergründig eine humanitäre Praxis“, gibt sie zu, obwohl als Ergebnis davon „viele Zivilisten in einem Territorium zerstörter Krankenhäuser, rationierter medizinischer Vorräte und karger Ressourcen ‚dauerhaft behindert‘ bleiben.“ Während Puar also widerstrebend eingesteht, dass Israel die Tödlichkeit seiner Selbstverteidigung über Zurückhaltung und taktische Kontrolle bewusst beschränkt, beschuldigt sie es trotzdem Gewalt einzusetzen und Verletzungen als taktisches Mittel eines Siedlerstaats einzusetzen, um die Kontrolle über eine verletzliche indigene Bevölkerung aufrecht zu erhalten. Das ist sowohl sadistisch als auch ausbeuterisch, argumentiert sie, weil es damit eine angeblich ungerechte und illegale Besatzung sowie die Unterdrückung eines Opfervolks aufrecht erhält.

Natürlich wird Puar nicht anerkennen, „warum es die intensivste Praxis der Biopolitik Schwächung“, die Nutzung von Gewalt gegen die zivile Palästinenser-Bevölkerung, überhaupt gibt; das heißt, dass Israels sogenannt brutale Besatzung und sein militärisches Eindringen durch arabische Aggression und Terrorismus nötig gemacht wurden und der Einsatz von Gewalt, das Verstümmeln der Palästinenser keine willkürlichen Vorfälle der Launen eines sadistischen israelischen Militärs sind, sondern eine Reaktion auf und das Ergebnis von unerbittlichen Terroranschlägen, mit denen psychopathische Jihadisten seit Israels Gründung versucht haben Juden mit Messern, Lastwagen, Bomben, Raketen und Gewehren zu ermorden.


[1] Der Kampf um Jerusalem: Radikaler Islam, der Westen und die Zukunft der Heiligen Stadt

[2] Fakten vor Ort: Archäologische Praxis und territoriale Selbstinszenierung in der israelischen Gesellschaft

[3] Das Recht zu verstümmeln: Debilität, Fähigkeit, Unfähigkeit

Christliche Leiter schweigen, während die Kirche ihren ältesten Hass recycelt

Der südafrikanische Pastor Frank Chikane, ein Moderator der Kirchenkommission für Internationale Angelegenheiten des Weltkirchenrats, suggeriert offen, dass israelische Juden dämonisch seien.

Melanie Phillips, Israel HaYom, 1. Februar 2021

Melanie Phillips (zur Verfügung gestellt)

Der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK/Weltkirchenrat) ist theologisch in die volle Aufstachelung gegen den Staat Israel gewechselt.

In einem aktuellen Zoom-Webinar mit mehr als 300 christlichen Aktivisten zur Werbung für einen Film über den pro-palästinensischen Aktivismus des Michel Sabbah – dem ehemaligen lateinischen Patriarchen von Jerusalem – ging Rev. Frank Chikane, der Moderator der ÖRK-Kommission für die Kirchen zu internationalen Angelegenheiten, viel weiter als bei den üblichen Unwahrheiten über Israels „Brutalität“ gegenüber den Palästinensern. „Wir müssen anfangen zu denen, die Israel bei der brutalen Behandlung der Palästinenser unterstützen, dass das Blut des Volks von Palästina ihnen angelastet wird, weil sie kollaborieren, indem sie diesem System gestatten weiter zu bestehen“, sagte er.

Chikanes offensichtliche Aufstachelung zu Gewalt kanalisierte eindeutig Matthäus‘ berüchtigten Fluch im Neuen Testament: „Sein Blut komme über uns und unsere Kinder!“[1]

Dieser Fluch, der Vergeltung in alle Ewigkeit gegen das jüdische Volk für die Kreuzigung Jesu fordert, hatte die Abschlachtung Hunderttausender Juden durch die Jahrhunderte hindurch zur Folge.

Da man Jesus für den Sohn Gottes hielt, rechtfertigte der Vorwurf des Gottesmordes das Abschlachten der Juden auf theologischer Grundlage und machten sie zu Teufeln.

Tatsächlich suggeriert Chikane, ein südafrikanischer Pastor, offen, dass israelische Juden dämonisch seien. Er sagte, die Palästinenser müssten „mit denselben Dämonen fertig werden, mit denen wir in Südafrika zu tun hatten, mit der Ausnahme, dass in ihrem Fall die Dämonen viele andere Dämonen eingeladen haben, um ihren Kampf weit schwieriger zu machen“.

Also hatten Chikanes Worte mit derselben völkermörderischen Hetze Israels die Juden als Ziel.

Diese schockierende Verschmelzung aufhetzerischer Unwahrheiten zu Israels Verbrechen gegen die Menschheit mit dem schrankenlos aufwiegendelnderen Vorwurf des Gottesmordes ist in der christlichen Kirche alles andere als neu. Sie ist Teil dessen, was „Supersessionsmus“ heißt, auch bekannt als „Ersetzungstheologie“.

Das ist eine uralte christliche Schmähung gegen die Juden, die im Lauf der letzten Jahrzehnte wiederbelebt worden ist und die palästinensische Sache übernahm.

Die Doktrin behauptet, dass den Juden Gottes Gnade genommen wurde, weil sie die Göttlichkeit Jesu bestritten. Christen haben daher Gottes Versprechen geerbt und wurden zum „neuen Israel“, während die Juden verdammt wurden.

Diese mörderische Doktrin wurde durch Holocaust eine Weile in den Untergrund getrieben, erhielt aber neues Leben durch das Aufkommen der palästinensisch-christlichen Befreiungstheologie. Diese verschmolz die Unwahrheit, dass die palästinensischen Araber die ursprünglichen Besitzer des Landes Israel seien mit dem theologischem, judenfeindlichen Superserssionismus.

Diese Verschmelzung gab dem palästinensisch-arabischen Anspruch auf das Land Israel den Status vermeintlich heiliger Schrift, machte aus dem Staat Israel einen gottlosen Eindringling und seine Verteidiger zu den Feinden Gottes.

Als Anlass zu der offensichtlich lächerlichen Behauptung „Jesus war Palästinenser“ gebend – er war natürlich Jude aus dem antiken Judäa – hat es groteske die palästinensische Propaganda verstärkt, die die Palästinenser als von den Israelis „gekreuzigt“ darstellt. Dieses Bild provoziert bei einigen westlichen Christen eine instinktive Abscheu gegen Israel; ihre Ignoranz des Judentums und der Geschichte des Nahen Ostens macht aus ihnen nützliche Idioten für mörderische Hetze gegen Israel und die Juden.

Die Mischform aus christlicher Theologie und palästinensischer politische Dämonisierung Israels und der Juden wird seit Jahren vom Sabeel Ecumenical Liberation Theology Center in Jerusalem ausgebreitet. Das Zoom-Webinar wurde von Sabeel und anderen gehässig israelfeindlichen Christengruppen und -Aktivisten organisiert.

Diese palästinensische „Befreiungstheologie“ ist vom Weltkirchenrat komplett übernommen worden.

Jahrzehnte lang hat der ÖRK israelfeindliche und antizionistische Rhetorik und Aktivismus propagiert. Über seine Propaganda der „Befreiungstheologie“ hat er liberale Kirchen mit neomarxistischen, antikapitalistischen, antiwestlichen Einstellungen durchtränkt – womit dem Antisemitismus und Antizionismus der Linken praktisch ein Heiligenschein aufgesetzt wird.

Der christliche Historiker Paul Merkley hat berichtet, dass der ÖRK beim Herbeiführen des antizionistischen Hassfestes in Durban (Südafrika), kurz vor dem 9/11 eine Schlüsselrolle spielte; dort forderten seine Repräsentanten bei einer UNO-Konferenz gegen Rassismus, Rassendiskriminierung, Fremdenfeindlichkeit und damit zusammenhängender Gewalt, dass die Vereinten Nationen Israel wegen „systematischen Begehens rassistischer Verbrechen, einschließlich Kriegsverbrechen, Völkermord und ethnischer Säuberung“ verurteilen.

Das Simon Wiesenthal Center hat festgestellt, dass der ÖRK zwar gegen Israel nachgelegt, aber wenig oder keine Kritik zu den brutalen Regimen wie Kuba, Nordkorea, Venezuela, China oder dem Iran geübt hat.

Als islamische Extremisten koptische Kirchen in Ägypten in die Luft jagten, sagten traumatisierte Kopten, dass der ÖRK offenbar zu sehr mit Israel beschäftigt war, als dass er ihnen Unterstützung zukommen lässt.

Allerdings hat ihr Vorzeigeprojekt Ecumenical Accompaniment Programme in Palestine and Israel[2] (EAPPI) im Verlauf der letzten Jahrzehnte mindestens 1.800 Freiwillige geschickt, um als Beobachter in Jerusalem und der „Westbank“ zu dienen.

Die Internationale Holocaust-Gedenkallianz erklärt, dass „das Ziehen von Vergleichen zwischen heutiger israelischer Politik mit der der Nazis“ ein Beispiel für Antisemitismus ist. Der ÖRK sagte, er „setzt Israel nicht mit Nazideutschland gleich, weder in der Ausbildung von Teilnehmern des EAPPI noch auf andere Weise“.

2019 berichtete jedoch die Beobachtergruppe NGO Monitor, dass die Führung des ÖRK sowie EAPPI-Freiwillige in ihren Interessenvertretungs-Versammlungen wiederholt Vergleiche israelischen Handelns mit dem von Nazi-Deutschland anstellten.

2012 sagten Vivian Wineman, die Präsidentin des U.K. Board of Deputies[3], Mitglieder jüdischer Gemeinden im gesamten Land hätten „bei EAPPI-Treffen Schikane und Misshandlungen ertragen müssen“ und dass das EAPPI „dabei half, innerhalb der Church of England ein Klima der Feindseligkeit gegenüber Israel zu schaffen“.

Über die Zoom-Veranstaltung des ÖRK wurde letzte Woche von Dexter van Zile im The Algemeiner berichtet; er ist Spezialist für christliche Angelegenheiten beim Committee for Accuracy in Middle East Reporting (CAMERA) und hat lange die Verschmelzung von christlichem Antisemitismus mit antiisraelischer Hetze aufgezeichnet.

In einem Folge-Artikel dieser Woche berichtet van Zile, dass der ÖRK jetzt versucht hat sich von Chikanes Worten zu distanzieren, indem behauptet wird, er sei vom Afrikanischen Nationalkongress und habe daher nicht im Auftrag des ÖRK gesprochen, als er seine Kommentare abgab.

Er schrieb, dass ein Teilnehmer, der Theologe Gerald McDermott, Chikanes Äußerungen heftig widersprach und erklärte, dieser sei „außer Kontakt mit der Lage vor Ort“.

Unter solchen Umständen wäre das eine beträchtliche Untertreibung. Die Lage bei der Kirche sieht so aus, dass einflussreiche christliche Organisationen weiterhin aufhetzende Lügen über Israel und den Zionismus in die Welt jagen, die Israel nicht nur einfach dämonisieren und delegitimieren, sondern sich auf die Theologie der Kirche stützen, die das jüdische Volk dämonisiert.

Der schockierendste Aspekt davon ist, dass die Kirchen mit gerade einmal einer Handvoll Ausnahmen darüber schweigen.

Kirchenführer streiten in der Regel rundheraus ab, dass christlicher Supersessionismus irgendeine zeitgenössische Resonanz findet. Man muss aber nicht sonderlich hart an der Oberfläche der antiisraelischen Äußerungen westlicher Kirchenführer kratzen, um die superssionistischen Anspielungen aufzunehmen.

Es stimmt, dass manche der leidenschaftlichsten proisraelischen Menschen in der heutigen Welt Christen sind, in Amerika und anderswo. Diese tendieren aber dazu bibeltreu zu sein. Die obsessive Feindschaft gegen Israel und den Zionismus, zusammen mit seiner supersessionistischen Untermauerung, ist hauptsächlich bei liberalen Christen zu finden.

Und deren Einfluss – über christliche NGOs und eine weite Bandbreite an anderen öffentlichen und kulturellen Institutionen – ist immens.

Sie beeinflussen nicht nur andere Christen. Selbst an relativ gottlosen Orten wie dem heutigen Großbritannien bedeutet die Annahme, dass Christen für Wahrheit, Gerechtigkeit und Mitgefühl stehen, dass sogar säkulare Menschen dazu tendieren dem zu glauben, was sie sagen. Die bösartigen Lügen, die solche Christen über Israel in die Welt setzen, werden daher als unangreifbar wahr betrachtet.

So extrem sie auch war, die Hetzrede von Chikane auf Zoom illustriert einen noch widerwärtigeren Zustand der Dinge – das stille Einverständnis von Kirchenführern in der zeitgenössischen Mutation der mörderischen Geschichte der Christenheit und ihre bösartige Verbreitung in die kulturellen Arterien des Westens.

[1] Matth. 27,25

[2] Ökumenisches Begleitprogramm in Palästina und Israel

[3] das ist die Dachorganisation britischer Juden

Medien: Israel lässt Palästinenser auf Impfstoff warten. Wahrheit: Die Palästinenser baten nie um Hilfe

Charles Bybelezer, HonestReporting, 21. Dezember 2020

Während Israel diese Woche eine große Initiative zur Impfung der Bevölkerung des Landes gegen den Coronavirus begann, pflasterten Medien wie Reuters, Associated Press (AP), die Washington Post und ABC News Schlagzeilen auf ihre Internetseiten, die fälschlich implizierten, Jerusalem sei verantwortlich für den angeblich fehlenden Zugang der Palästinenser zu Impfstoffen.

Palästinenser drängen auf COVIC-19-Impfstoffe, während Israel Einsatz vorbereitet.
Palästinenser müssen warten, während Israel bereit zum Einsatz von Impfstoff ist.

Zu Beginn seines Reuters-Artikels tönt Ali Sawafta:

Während Israel sich auf die  Ausgabe von COVID-19-Impfstoff an seine Bürger vorbereitet, mühen sich Palästinenser in der von Israel besetzten Westbank und dem Gazastreifen ihre eigenen Dosen beschaffen, von denen die Gesundheitsbehörden sagen, sie würden erst in Monaten kommen…

Joseph Krauss von AP begann damit deutlich zu machen, dass selbst während der jüdische Staat darauf vorbereitet ist der erste Staat weltweit zu sein, der alle seine Hochrisiko-Bürger immunisiert, „Millionen unter israelischer Kontrolle lebender Palästinenser viel länger warten müssen“.

Steve Hendrix von der Washington Post fing so an:

Israel handelt, wie viele andere einkommensstarke Länder, schnell, um neu genehmigte Coronavirus-Impfstoffe einzuführen, wobei Premierminister Benjamin Netanyahu am Samstag die symbolische erste Impfung erhielt. Aber nebenan in der Westbank und dem Gazastreifen sind die Aussichten zur Impfung der fast 5 Millionen Palästinenser weit weniger gewiss, da finanzielle, politische und logistische Hürden die Impfung gegen das Wüten der Pandemie um Monate verzögern könnten.

Wenige Orte bieten ein deutlicheres Beispiel für die Kluft [zwischen den Habenden und den Habenichtsen] als Israel und die Palästinensergebiete. (Hervorhebung hinzugefügt)

Es gibt nur ein Problem: Die Story ist komplett falsch.

Auftritt Khaled Abu Toameh von der Jerusalem Post, der in Palestinians: We Didn’t Ask Israel for COVID-19 Vaccine [Palästinenser: Wir haben Israel nicht um COVID-19-Impfstoff gebeten] klarstellte:

Ein ranghoher Vertreter des Gesundheitsministeriums der palästinensischen Autonomiebehörde, sagte, die Palästinenser würden nicht erwarten, dass Israel ihnen den Impfstoff verkauft oder für sie von einem anderen Land erwirbt.

Der offizielle Vertreter sagte gegenüber der Jerusalem Post, dass die Palästinenser bald fast vier Millionen in Russland hergestellte Impfdosen gegen COVID-19 erhalten werden…

Ein weiterer Vertreter des PA-Gesundheitsministeriums sagte, er erwartet, dass die Impfungen in der Westbank und dem Gazastreifen im nächsten Monat beginnen werden. Auch er stellte klar, dass die PA Israel nicht angefragt hat die Palästinenser mit Impfstoff zu versorgen.

„Wir arbeiten selbst daran den Impfstoff zu erhalten, aus einer Reihe von Quellen“, fügte der Offizielle hinzu. „Wir sind keine Abteilung des israelischen Verteidigungsministeriums. Wir haben unsere eigene Regierung und Gesundheitsministerium und sie machen enorme Anstrengungen den Impfstoff zu bekommen.“ (Hervorhebung hinzugefügt)

Mit Durchführung dieser Recherche – einschließlich des Berichts der weithin zirkulierten Information, die er aus einem Briefing für Journalisten durch einen Vertreter des israelischen Militärs bekommen hat – erfüllte Toameh mit dem Nachfragen bei vielen Seiten eine grundlegende Anforderung; er legte die Fakten vor und zeichnete damit effektiv ein wahres und verlässliches Bild:

Ein ranghoher Vertreter des Koordinators der Regierungsaktivitäten des Verteidigungsministeriums in den Gebieten [oder COGAT, die israelische Organisation, die mit der Verwaltung von Teilen der Westbank und Verbindung zu offiziellen Palästinensern  zuständig ist], sagte gegenüber der Post, dass die PA Israel bis jetzt nicht wegen des Kaufs von Impfstoff kontaktiert hat.

„Wir werden sehr erfreut sein, das für sie zu tun“, sagte der Vertreter. „Wir wollen sehen, dass die PA Verantwortung für ihre Einwohner übernimmt und den Prozess zum Kauf des Impfstoffs beginnt. Israel ist bereit ihnen dabei zu helfen, aber zuerst müssen wir den Dialog schaffen. Bisher hat dieser Dialog leider nicht stattgefunden. Wir warten immer noch darauf, dass die PA uns in dieser Sache kontaktiert.“

Im Gegensatz dazu ist in keiner aller der anderen erwähnten Texte eines dieser wesentlichen Details vermittelt worden. Tatsächlich verlassen sich die AP und die Washington Post auf die Äußerungen von Physicians for Human Rights – Israel, die weithin als linksradikale  Gruppe betrachtet wird.

Auf ähnliche Weise zitiert Sawafta von Reuters Gischa, eine weitere problematische Organisation, die behauptete: „Israel ist verpflichtet die Gesundheit und Sicherheit aller unter seiner Kontrolle lebenden Menschen zu schützen, indem es sicherstellt, dass der Impfstoff in Israel, der Westbank und dem Gazastreifen verfügbar ist.“

Um das Maß vollzumachen behauptete Krauss von der AP genau das Gegenteil: „Die Oslo-Vereinbarungen [von 1993] verpflichten die PA internationalen Impfstandards einzuhalten und dass die Seiten Informationen austauschen sowie bei der Bekämpfung von Epidemien kooperieren“, schrieb er.

Und während Hendrix von der Washington Post ganz am Ende seines Artikels kurz eine Äußerung von COGAT anschnitt, die besagte, dass „Israel keine Anforderung medizinischer Hilfe abgelehnt hat, die es erreichte“, hätte er sich auch verpflichtet gefühlt haben können auf einen kürzlich veröffentlichten offenen Brief an die Einwohner des Gazastreifens zu verweisen, der vom israelischen Generalmajor Kamil Abu Rukun auf Facebook gepostet wurde:

Wir finden es wichtig deutlich zu betonen, dass weder ich noch die Organisation, die ich leite [COGAT] eine Anfrage oder Anforderung für die Einfuhr medizinischer Hilfe jeglicher Art behindert haben. Wir heißen alle Hilfe aus all den verschiedenen Quellen willkommen.

Angesichts der Lage lässt COGAT Hilfe der internationalen Gemeinschaft für das Gesundheitssystems des Gazastreifens zu. Bisher sind viele dutzende Beatmungsgeräte angekommen, ebenso viele PCR-Maschinen, die die Geschwindigkeit der Tests von 200 auf 2.500 Test pro Tag erhöhte.

Dutzende Sauerstoffanlagen sind angekommen und hunderte Inhalatoren für den Einsatz im Krankenhaus und Zuhause. Hunderte Krankenhausbetten sind hinzu gekommen und mit unserer Koordination ist die Einfuhr von etwa 600 Tonnen notwendiger Medikamente und medizinischer Ausrüstung erlaubt worden, darunter zehntausende Coronavirus-Testkits.

All diese Hilfe kann dem Gesundheitssystem helfen Pflege zu bieten und Leben zu retten. Die COVID-19-Pandemie ist eine globale Herausforderung und es obliegt allen Seiten für diese Herausforderung eine Lösung anzustreben.

Erlaubt mir diese Gelegenheit zu nutzen allen gute Gesundheit zu wünschen.

Was die von der PA geführten Städte angeht, so kann man nicht für die Annahme kritisiert werden, dass es für Reporter entscheidend gewesen wäre festzustellen, dass Ramallah den größten Teil diesen Jahres die Verbindungen zu Jerusalem komplett gekappt hat, weil dieses plante – was inzwischen gestrichen wurde – in Übereinstimmung mit US-Präsident Donald Trumps Friedensplan Souveränität über Teile der Westbank zu erklären.

Die Entscheidung der PA wurde wohlgemerkt auf dem Höhepunkt der Pandemie getroffen, als die Palästinenser, so suggeriert das Narrativ der Medien, verzweifelt Hilfe suchte.

Stattdessen lehnte die PA es nicht nur ab riesige Geldsummen an monatlichen Steuergeldern und Zöllen anzunehmen, die Israel für sie einsammelt und überweist, eine Entwicklung, die irgendwie ironisch, von verschiedenen Stellen von Reuters, AP und der Washington Post berichtet wird; aber sie ging aus so weit, dass sie bei zahlreichen Gelegenheiten den Transfer von humanitärer Hilfe im Zusammenhang mit COVID-19 ausschlug, die die Vereinigten Arabischen Emirate kam, weil diese Lieferungen aus dem Golfstaat in einem Flugzeug ankam, das auf dem Ben Gurion-Flughafen gelandet war.

Es ist zwar redlich die Kämpfe aufzuzeigen, denen sich die Palästinenser gegenüber sehen, aber das ohne die Erwähnung dieser Aspekte zu tun, wirft ethische Fragen auf. Ganz zu schweigen von der Auslassung des Offensichtlichen: nämlich, dass die PA weit besser positioniert wäre um Impfungen zu beschaffen, hätte sie nicht unglaubliche Summen internationaler Hilfe verschwendet, darunter für den anhaltenden Zweck in Israel inhaftierten Terroristen sowie den Familien der bei der Durchführung von Anschlägen auf Israelis getöteten „Gehälter“ zu zahlen.

Oder, was diese Sache angeht, dass die Gazaner furchtbar unter der Herrschaft der islamistischen Hamas gelitten haben, die massive Geldsummen für die Militarisierung abzweigt, statt die palästinensische Enklave zu modernisieren, so dass sie einen scheinbar endlosen Terrorkrieg gegen den jüdischen Staat fortsetzen kann.

Zugegeben, Israel hat eine Rolle dabei zu spielen das Leben der Palästinenser zu verbessern, aber wenn ihre Führung Hilfe meidet, dann haben Journalisten die Pflicht die Öffentlichkeit zu informieren, indem sie das komplette Bild des größeren Kontextes vermitteln: insbesondere das krasse Versagen von PA und Hamas über Jahrzehnte notwendige Infrastruktur aufzubauen, um einen angeblich Staat in Wartestellung in die Lage zu versetzen die Bedürfnisse ihres Volks zu befriedigen.


Das ZDF lässt sich übrigens nicht lumpen und agiert genauso: Der PA fehlt es an Geld, Israel lässt die Palästinenser hängen. „Das Gefälle im Zugang zu den Impfstoffen ist kaum woanders so dramatisch sichtbar wie im Fall Israel und der besetzten Gebiete.“ Kein Wunder – das ZDF verbreitet die „Meldung“ von Joseph Kraus von der AP.

Hinter Schlagworten verstecken: Wie BDS seine israelfeindliche Agenda verbreitet

Sara Goldstein, HonestReporting, 11. November 2020

Nach Angaben der Internetseite der Bewegung Boykott, De-Investition, Sanktionen besteht das Hauptziel der Initiative darin auf „ein Ende der internationalen Unterstützung für Israels Unterdrückung der Palästinenser“ hinzuarbeiten und „Israel unter Druck zu setzen das Völkerrecht zu befolgen“. Von daher will BDS das globale Ansehen des jüdischen Staates delegitimieren, indem es ihn als Paria unter den Staaten isoliert und den Mythos verewigt, dass sein Militär Menschenrechtsverletzungen begeht und Israel somit kein Existenzrecht hat.

Zunehmender Einfluss: Die Manipulation der Medien durch BDS

Der Einfluss von BDS hat sich auf viele Schauplätze ausgeweitet, wobei ihre Ideologie Regierungen, Großunternehmen, Kirchen, Gewerkschaften und – besonders – Universitäten infiltriert hat. Allerdings nutzt BDS falsche Behauptungen über Israel, die in heiße Themen wie „soziale Gerechtigkeit“ gehüllt sind, um junge Menschen anzusprechen, insbesondere zukünftige Führer, Wähler, Meinungsmache rund Trendsetter.

Auf diese Weise hofft die Bewegung ihr Ziel zu erreichen Israel praktisch international auf eine Prozessliste zu setzen.

Eine der bedeutendsten Strategien der BDS besteht darin verzerrte Medienberichterstattung des israelisch-palästinensischen Konflikts publik zu machen, um ungerechtfertigt Glaubwürdigkeit zu erlangen, Wut in der Öffentlichkeit anzustacheln und Nachrichten auszunutzen, um die Menschen glauben zu machen, die Argumente der Bewegung seien logisch und triftig.

Als Ergebnis hat BDS zur Förderung eines binären politisch-sozialen Umfeld beigetragen, in dem jeder Einzelne glaubt, er sei gezwungen eine Entscheidung zu treffen: Entweder gegen israelische Politik einzutreten und als Folge auf der „richtigen Seite der Geschichte“ zu stehen oder im Gegensatz dazu Israel zu verteidigen und es zu riskieren als „Unterdrücker“ betrachtet zu werden.

Das Werben der BDS-Bewegung für das „Rückkehrrecht“ des palästinensischen Volks ist ein Beispiel krassen Antisemitismus, weil seine Verwirklichung die Eliminierung des einzigen jüdischen Staates zum Ergebnis haben würde.

Aber die Wahrheit ist weit nuancierter.

BDS: Juden haben kein Recht an ihrer angestammten Heimat

Als Israel 1948 seine Unabhängigkeit erklärte, marschierten sofort arabische Staaten in den neugeborenen Staat ein. Während des Krieges wurden rund 750.000 Palästinenser heimatlos. Kurz darauf wurde eine UNO-Organisation gebildet, die sich ausschließlich um ihre Bedürfnisse kümmerte, während eine neue Definition von „Flüchtling“ angenommen wurde, damit die dazugehören, die heute rund 5 Millionen Nachkommen derer sind, die Israel verließen oder von dort flohen.

Sollten diesen Einzelpersonen erlaubt werden in Massen ins Land zurückzukehren, würde das der jüdischen Mehrheit Israels den Todesstoß versetzen. Im Wesentlichen versucht dann also BDS eine Situation herbeizuführen, in der das jüdische Volk kein Recht auf Selbstbestimmung in seiner angestammten Heimat hat.

BDS auf dem Campus: Israel Apartheid Week

An Universitäten ist Students for Justice in Palestine (SJP) wahrscheinlich die bekannteste Organisation, die die Rhetorik und die Positionen der BDS verbreitet. Mit rund 150 Ortsgruppen in Nordamerika dürfte SJPs „großartigster“ Beitrag zur höheren Bildung die „Israel Apartheid Week“ sein. Der antisemitische Charakter dieser Veranstaltung, bei der SJP alle „Menschen mit Bewusstsein“ aufruft sich an einem Boykott israelischer Produkte zu beteiligen, dazu an einer Reihe von Vorträgen teilzunehmen, die die falsche Analogie zwischen Israels Umgang mit den Palästinensern und dem ehemaligen Apartheid-Südafrika propagieren, ist offensichtlich.

Werbung für die Israel Apartheid Week, geschaffen von Studenten an der Columbia University in New York City.

BDS zur Rede stellen: Fakten zu arabischen Israelis und palästinensischer Verweigerung

Trotz der Behauptungen der BDS, werden arabische Israelis vor dem Gesetz genauso behandelt wie Juden. Sie nehmen am politischen Prozess teil und haben einen Repräsentanten am Obersten Gerichtshof. Arabische Israelis sind Ärzte, Akademiker und genießen dieselben Freiheiten wie alle anderen Bürger.

Und was die Palästinenser angeht, hat Israel in der Vergangenheit alles unternommen, um den Konflikt mit seinen Nachbarn zu beenden. Im Gegensatz dazu haben die Palästinenser im Verlauf der letzten 25 Jahre zahlreiche großzügige Friedensangebote abgelehnt.

Antizionistische Allianz: BDS und die Jüdische Stimme für Frieden

Um ihr Handeln zu rechtfertigen, arbeitet die BDS-Bewegung oft mit Gruppen zusammen, die von vielen als von Juden geleitete antiisraelische Gruppen betrachtet werden. Dieses Tun dient als „Versteck“ für ihr Handeln. Wie kann BDS antisemitisch sein, wenn sie z.B. Rückendeckung von der Jüdischen Stimme für Frieden hat (JVP – Jewish Voice for Peace)? Was nicht erwähnt wird: dass diese Organisationen allgemein nur einen Rand des amerikanischen Judentums repräsentieren und damit keinesfalls repräsentativ für die breitere Bevölkerung stehen, von denen die Mehrheit zumindest Israels Existenzrecht unterstützt.

Das wird kristallklar, wenn man kurz die Internetseite von JVP unter die Lupe nimmt; die Organisation „wird geleitet von einer Vision der Gerechtigkeit, Gleichheit und Freiheit für alle Menschen. Wir sind unmissverständlich gegen den Zionismus, weil er diesen Idealen widerspricht.“

Studenten nehmen an einem Protest von JVP teil, deren Ziel es ist zu beweisen, dass es Juden gibt, die die Delegitimierung Israels unterstützen.

Einseitigkeit kontern: Über Schlagworte hinaus zur Wahrheit

Dies ist einer der vielen Gründe, dass es bei der Bildung von Meinung zu jeglichem Thema entscheidend ist in die Fakten einzutauchen, während darauf bestanden wird, dass beide Seiten der Gleichung fair dargestellt werden. Um die wahren Vorzüge eines bestimmten Arguments beurteilen zu können, muss Einseitigkeit zuerst identifiziert und von der Wahrheit getrennt werden. Diesen Prozess zu erklären und anzuwenden, ist unerlässlich, um sicherzustellen, dass die nächste Generation in der Lage bleibt zu komplexen Fragen kritisch zu denken, die mit Schlagworten nicht angemessen zu verstehen sind.

Leute, die Israel beschuldigen die Palästinenser zur hassen, projizieren ihren eigenen Hass

Elder of Ziyon, 28. April 2020

Ah, psychologische Projektion. Eines meiner Lieblingsthemen in den frühen Jahren des Blogs und gilt immer noch für arabische Araber Israels.

Heute twitterte Ali Abunimah von Electronic Intifada:

Es gibt kein nachlassen in Israels brutaler, rassistischer Belagerung von zwei Millionen Palästinensern im Ghetto Gazastreifen. Derweil gibt es Palästinenser, die Schutzausrüstung anfertigen, um das Leben von Israelis zu retten.

Wie der Artikel, den er verlinkt, zeigt, würden Textilfabriken im Gazastreifen – die ihre Exporte nach Israel stetig erhöhten, weil Israel die Einschränkungen für die Exporte aus dem Gazastreifen in den letzten Jahren lockerte – gezwungen zu schließen, als die Pandemie zuschlug. Rund 6.000 Arbeiter verloren ihre Jobs.

Seitdem haben israelische Modefirmen sich gedreht und die Fabriken im Gazastreifen gebeten mit von Israelis gelieferten Materialien Schutzmasken zu nähen. (Die PA ordert ebenfalls Masken von den Fabriken im Gazastreifen.“

Die Fabrikbesitzer im Gazastreifen freuen sich, dass sie hunderte Menschen wieder beschäftigen können. Die Arbeiter freuen sich, dass sie einen Job haben. Aber Ali Abunimah ist nicht glücklich, weil die Israelis rassistisch sind und ihre Hilfe für die Gazaner nur Teil ihres Rassismus ist.

Nee, es ist nicht Israel, das Menschen grundlos hasst. Es sind Leute wie Abunimah, die das tun.

Ebenfalls vor kurzem veröffentlichte Ha’aretz eine „Rezension“ von Faouda, die von einem Palästinenser namnes George Zeidan geschrieben wurde. Einiges an seiner Kritik zur Genauigkeit trifft zu 100% zu und ich bin ein wenig überrascht, dass der Regisseur und die Autoren nicht ordentlich recherchierten. Aber dann schrieb er dies:

Das führt mich zum größten Problem mit der Show. Bei jeder Chance, die sich ihnen bietet, stellen die Autoren die israelischen Kommandosoldaten als persönlich und operationell prinzipientreu dar, die sich enorm um den Schutz der Zivilisten im Gazastreifen sorgen, keine Mühen scheuen ihr Versprechen gegenüber der Familie des palästinensischen Informanten zu erfüllen, der sie unterstützte. Sei werden nicht gezeigt, wie sie auf jede palästinensische Frau oder jedes palästinensische Kind schießen oder töten.

Es ist also unrealistisch, dass die die Undercover-Agenten im Gazastreifen spielenden Schauspieler das Wort „habibti“ gegenüber einer jungen Frau benutzen, die sie zufällig treffen, aber es wäre realistisch, dass sie ihr Tarnung auffliegen lassen, indem sie manchmal willkürlich Frauen und Kinder ohne Grund ermorden? Weil Zeidan und Ha’aretz natürlich wissen, dass das die Wahrheit ist.

Zeidan führt sogar Beweise an!

Aber das ist Faudas Krieg gegen die Wahrheit. Alle Daten zeigen, dass das Gegenteil stimmt. Nach Angaben des UNO-Büros zur Koordination Humanitärer Angelegenheiten (OCHA) wurden in Bezug auf nur einen der Konflikte zwischen Israel und Hamas, dem Gaza-Krieg von 2014, 2.251 Palästinenser getötet, davon waren 1.462 Zivilisten, 551 Kinder und 299 Frauen wurden getötet. Die Israelis müssen die ungeschminkte Wahrheit wissen: das ihre Armee für die Tötung all dieser Zivilisten verantwortlich ist und sie müssen die Kluft zwischen diesen Todesfällen, die Täter und Faudas Fantasie-Soldaten anerkennen.

Nun, bis auf die Tatsache, das viele der getöteten Kinder menschliche Schutzschilde für ihre terroristischen Verwandten waren, wenn auch einige versehentlich von sekundären Explosionen und solchen Dingen getötet wurden.

Zeidan stellt israelische Soldaten – heißt: die meisten Israelis – als blutrünstige und eifrige Killer dar; Grundlage dafür ist die armselige Berichterstattung über den Krieg vor 6 Jahren. Er hat Israels Bilanz der Vermeidung ziviler Opfer in städtischen Gebieten nicht mit der anderer Armeen in der Geschichte vergleichen. Er „weiß“ einfach, dass Israelis willkürlich Frauen und Kinder ohne Grund ermorden.

Was bedeutet, dass Zeidan dessen schuldig ist, was er den Israelis zu sein vorwirft – jemand, der eine Gruppe Menschen ohne Grund und ohne Beweise hasst, einfach so.

Projektion läuft.