Wie die Twitter-Sphäre Antisemitismus verbreitet

David Collier, Beyond the Great Divide, 30. Dezember 2022

Wir alle wissen, dass Judenhass sich in der Twitter-Sphäre verbreitet, aber niemand berührt das Thema, wie viel es davon gibt. Die Leute ziehen auch keine Vergleiche zwischen dem Niveau von „Anti“-Aktivitäten und dem Niveau des „Pro“ der Versuche darauf zu antworten.

Als vollkommene Minderheit werden Juden in den sozialen Medien übertönt und weil diese Plattformen mit Algorithmen arbeiten, die „Beliebtheit“ belohnen, sind Juden von Anbeginn an Verlierer. Hass-Netzwerke verbünden sich sogar, damit Juden von den Plattformen entfernt werden. Ich habe das am eigenen Leib erfahren (Beispiele 1, 2, 3, 4, 5).

„Zioporn“-Süchtige, tausende Accounts in der Twitter-Sphäre, die ihre „Schrulle“ mit dem Ansehen, Liken oder Teilen verwöhnen, fälschen oder vergewaltigen Bilder die Israel oder Israelis dämonisieren. Je grausamer das Bild, desto besser das Hoch. Echtheit ist irrelevant. Zum „Happy End“ gehört normalerweise ein getwitterte Aussage des Ekels oder Empörung, die sich gegen den Staat Israel oder diejenigen richtet, die ihn unterstützen.

In einer Welt, zu der brutale Regime gehören, die Millionen Menschen abschlachten, behauptet dieser Tweet (gepostet am 28.12. um 2:28 morgens), dass Israel der „verabscheuungswürdigste“ Staat auf der Erde ist:

Israel ist derzeit das verabscheuungswürdigste Gebilde der Erde, das nach einem Staat aussieht. Kann’s nicht abwarten, dass es im Mülleimer der Zivilisationen landet.

Eine Schnappschuss aus der Twitter-Sphäre

Ich wollte einen Schnappschuss machen. Einen Zeitraum auf Twitter zu analysieren und dann die Ausstoß des Gefundenen quantifizieren. Eine solche Übung würde es mir erlauben einen Vergleich zur Art und Weise zu zeihen, wie mit anderen Staaten in sozialen Medien umgegangen wird – was zeigt, wie einzigartig (und daher antisemitisch) die israelfeindliche Rhetorik ist.

Ich nahm einen Zeitraum von 36 Stunden, von Mitternacht des 28. Dezember bis Mittag des 29. Es wurden nur zwei Suchbegriffe verwendet. Da niemand irgendein Interesse daran hat, dass ein Troll sich durch 100 inaktive israelfeindliche Tweets am Tag arbeitet, legte ich die Hürde auf ein Minimum von Retweets. Das stellte sicher, dass nur der Hass gezählt wurde, der auf Reisen geht.

Test der Twitter-Sphäre

Die Kriterien:

  • Der Tweet war auf Englisch.
  • Er beinhaltet „Israel“ oder „Palästina“.Der Tweet wurde innerhalb des Zeitfensters gepostet.
  • Er wurde mindestens 20-mal retweetet.

Dann teilte ich die betreffenden Tweets in diese drei Gruppen ein:

  • Israelfeindlich
  • pro-israelisch
  • allgemeine Nachrichten.

Die Ergebnisse

Es waren gerade einmal 32 qualifizierte pro-israelische zu finden. Israelfeindliche Posts stellten sowohl die „Pro-Accounts“ als auch die „Nachrichten-Accounts“ enorm in den Schatten.

kategorieTWEETSRETWEETSLIKESangesehen
pro-israelisch322.07910.485419.532
Mainstream-Medien191.1633.869676.695
israelfeindlich32228.02390.1654.865.421

Es wurde eine Gesamtzahl von 322 israelfeindlichen Tweets erfasst. Diese wurden insgesamt 28.023-mal retweeted und erhielten 90.165 Likes. Diese Tweets wurden 4.865.421-mal oder zehnmal so oft angesehen, wie die Zahl, die die angeklickten pro-israelischen Retweets erhielten. Für je 100.000 Personen, die wir mit den Nachrichten erreichen, dass israelische Soldaten einen Terroristen in einem Feuergefecht anschossen, werden Millionen hören, dass die „Besatzungskräfte einen Fußballer in den Rücken schossen“.

Diese Zahl ist bezeichnend für den Unterschied im Ausmaß. Stellen Sie sich vor, was mit dem Wort „zionistisch“ auf Arabisch, Russische oder Urdu stattfindet. Von den globalen Netzwerken der israelfeindlichen Aktivisten in der Twitter-Sphäre verbreiteten Fake News haben die komplette Kontrolle über das Narrativ.

Ein Bund der Hasser

Ich möchte ein paar Beispiele dessen zeigen, was ich feststellte. Das Erste ist dieser Tweet von MintPress News:

Israelische Streitkräfte greifen während ihres Gottesdienstes antizionistische Juden in einer Jerusalemer Synagoge an, die den Staat Israel verurteilen.

Laut MintPress News zeigt dieses Video israelische Streitkräfte, die eine Synagoge antizionistischer Juden eindringen und auf unnötig gewalttätige Weise handeln. Die Schlussfolgerung lautet, dass es sich um ein vor kurzem stattgefundenes Ereignis handelt.

In Wirklichkeit ist das Video stark vergewaltigt worden – und zeigt zwei getrennte Vorfälle. Der erste fand vor mehr als 13 Jahren statt, 2009. Ich konnte den genauen Vorfall nicht orten, aber es gab einen Ausbruch zwischen einer ultraorthodoxen Gemeinde und der Polizei nach der Verhaftung einer orthodoxen Frau, die beschuldigt wurde ihren dreijährigen Sohn zu misshandeln. Das könnte damit in Verbindung stehen. In einem Teil der Aufzeichnung ist deutlich zu sehen, dass die Polizisten Masken tragen, was bedeutet, dass ein Teil des Videos von einem anderen Vorfall im Jahr 2020 stammt. Das steht wahrscheinlich damit in Zusammenhang, dass orthodoxe Gemeinden damals Covid-Einschränkungen verstießen. Wie immer die Wahrheit hinter diesen beiden Vorfällen aussieht, das gefälschte Video erhielt mehr als 135.000 Ansichten in nur ein paar Stunden.

Eine Weltreise des Antisemitismus

Der nächste ist vom Middle East Monitor. Dieses Medium ist ein von Qatar finanziertes Sprachrohr der Muslimbruderschaft. Es stellt sich auf die Seite der Hamas und hat eine sunnitisch-muslimische Einstellung:

Israel überschwemmt den Gazastreifen nach Öffnung von Staudämmen

Der Middle East Monitor die jährliche Verleumdung wieder von sich zu geben, Israel habe Staudämme, die es öffnet, um den Gazastreifen zu überfluten. In Wirklichkeit gab es nur starke Regenfälle in Südisrael, die alles unter Wasser setzten.

Von den Sunniten zu den Schiiten. 5Pillars ist ein pro-iranisches Sprachrohr und sein Chefredakteur Roschan Salih verbrachte mehrere Jahre damit für Press TV zu arbeiten. Sie beschlossen ein Video zu teilen, das zahlreichen Terroristen als Kinder zählt und unverschämte Behauptungen zu sexuellem Missbrauch aufstellt:

Israel hat dieses Jahr 53 palästinensische getötet und hunderte weitere entführt, die in Militärhaft oft verprügelt und sexuell missbraucht werden.

An der Seite der Sunniten und der Schiiten treffen wir auf die rechtsextremen Rassisten. Der Account des Celtic Clan ist eine Kloake weiß-nationalistischer Ideologie:

Glauben sie, die Zio-Christen würden jemals etwas unternehmen, um diese armseligen Mädchen zu helfen, die im Menschenhandel als Sexsklaven in Israel festgehalten werden?

Es gibt auch eine komplette Kette an Palästinensern, die im Westen verehrt werden und die sich als „Menschenrechtsaktivisten“ bezeichnen, einfach nur deshalb, weil sie Israel hassen. Beispiele wie Muhammad Shehada schreiben für zahlreiche westliche Medienorgane. Sein Tweet über Netanyahu und Apartheid wurde 1.640-mal retweetet.

Apartheid? … welche Apartheid?

Wir können uns immer darauf verlassen, dass Sinn Fein sich auf die Seite der Terroristen stellt. Sinn Fein Youth erhielt mehr als 1.050 Retweets für ihren Input:

Wir stehen darüber. Free Palestine.

Dann gibt es die NGOs wie Amnesty International, B’Tselem, Al-Haq und Human Rights Watch (HRW). Adalah ist die NGO, die vor mehr als einem Jahrzehnt die fingierte Liste der Apartheid-Gesetze schrieb:

Heute veröffentlichte die neue Regierung ihre Leitprinzipien, deren erster Satz erklärt: „Das jüdische Volk hat ein exklusives und unbestreitbares Recht an allen Bereichen des Landes Israel.“

Die Liste ist endlos

Das Hass verbreitende Online-Netzwerk ist unendlich. Nur ein paar weitere Beispiele.

  • weit links stehende Politiker wie Mick Wallace und Yanis Varoufakis
  • Promis wie Roger Waters und Mark Ruffalo
  • jüdische Extremisten-Seiten wie JVP (Jewish Voice for Peace) und das Magazin +972
  • staatlich finanzierte Propagandamaschinen wie Al-Jazira, Russia Today oder Middle East Eye
  • Verschwörungstheoretiker, die sich als Journalisten ausgeben, z.B. Max Blumenthal und Robert Carter
  • Antisemiten wie Sarah Wilkinson, Chris Williamson und David Miller
  • Hass-Magazine wie Electronic Intifada und Mondoweiss
  • Fake News-Fabriken vor Ort wie die Times of Gaza oder Al-Quds News

Auf der Seite der Wahrheit gibt es derartiges nicht – nicht ein einziges Organ, das mit einer „Electronic Intifada‘ mithalten kann, von Medienmaschinen wie Al-Jazira ganz zu schweigen. Juden sehen sich einem Tsunami an staatlich finanziertem, revisionistischem Material gegenüber, das vorgenommen hat sie zu dämonisieren.

Israel ist die Ausnahme

Die Wahrheit ist, dass es weit wahrscheinlicher ist, dass jemand einem Post begegnet, der Fake News verbreitet und Israel dämonisiert, als einem, der irgendeine Ausgewogenheit besitzt. Und sobald ein User erst einmal Interesse an einem bestimmten Post andeutet –  stellen die Algorithmen sicher, dass er mit mehr davon zugemüllt wird. Die Vernetzungsfähigkeit der Online-Erfahrung bedeutet, dass Interesse auf einer Plattform zu zeigen Ergebnisse beeinflussen wird, die man überall sieht. Online in einen israelfeindlichen Rhythmus zu fallen ist einfach. Und Israel wird anders behandelt als alle anderen Staaten.

Eine einfache Suche nach gescheiterten Staaten wie Pakistan oder brutalen Besatzern wie Russland lässt ganz andere Ergebnisse erscheinen. Ja, es gibt Posts, die das kritisieren, aber selbst bei Pakistan sind die dünn gesät – da finden normale politische Meinungsverschiedenheiten statt und viele Einträge äußern nichts als Respekt. Es gibt keine Dämonisierungskampagen, die sich auf das Volk irgendeines Staates konzentriert, außer bei Israel. Erinnern sie sich an den Poster vom Anfang, der behauptete, Israel sei der „verabscheuungswürdigste Staat“ – das hier hat er über einen pakistanischen Staat zu sagen, der nach Belieben Minderheiten verfolgt:

Möge Gott Pakistan und alle Muslime und friedliebende Staaten auf der Erde beschützen. Glücklichen pakistanischen Unabhängigkeitstag

Und diese Israel vorbehaltene „Sonderbehandlung“  bedeutet, dass Judenhass sich in den Social Media-Netzwerken fast unbehelligt ausbreitet. Es gibt da draußen einen Tsunami des Hasses. Indem unverhohlenen Fake News erlaubt wird sich ohne Reue zu verbreiten, sind Social Media-Plattformen zu den Hauptleitungen für die Verbreitung von Antisemitismus geworden. Eine radikalisierende Kraft wie keine, die wir je gesehen haben. Wenn Sie verstehen wollen, warum alles ständig schlimmer zu werden scheint – dann müssen Sie nicht weiter gehen als einen Blick auf Ihr Smartphone zu werfen.

Der Anti-Netanyahu-Widerstand spielt mit dem Feuer

Ein falsches Narrativ zum Extremismus der neuen Regierung – verbreitet sowohl von Lapid als auch von linken Rabbinern – wird der Sache des Antizionismus helfen, nicht nur Netanyahus Kritikern.

Jonathan S. Tobin, 29. Dezember 2022

Wie die Demokraten, die an dem Wochenende, als im Januar 2017 Donald Trump als Präsident vereidigt wurde, zu Millionen auf die Straße gingen, haben Benjamin Netanyahus Feinde eindeutig vor als „Widerstand“ zu agieren statt als loyale Opposition.

Netanyahu und seine rechten und religiösen Koalitionspartner gewannen eine deutliche Mehrheit der 120 Sitze der Knesset; sie haben 64 Sitze gegenüber der Sammlung aus linken, ehemals rechten und arabischen politischen Parteien, die die letzten 18 Monate in Israel herrschten. Dennoch ist die Politik in Israel, wie im Fall der Vereinigten Staaten auch, zu einer Stammeskultur geworden. Aber selbst, wenn jeder sich inzwischen an die Situation gewöhnt hat, in der zwei Seiten einander nicht nur als falsch, sondern als Feinde von Anstand und Demokratie betrachten, spielen, während Netanyahus neue Regierung am Donnerstag vereidigt wird, seine Gegner mit Feuer.

Seitdem ihre Niederlage offenbar wurde, hat die „Jeder außer Bibi“-Opposition – angeführt von Interims-Premierminister Yair Lapid – ihr Bestes gegeben, um seinen Nachfolger als „gefährlich, extremistisch und unverantwortlich“ zu etikettieren. Nach dem Vorbild einer Seite aus dem Manuskript der US-Demokraten behauptet sein Lager, die Sieger der demokratischen Wahlen des Landes hätten vor die Demokratie zu zerstören.

Gemäß ihren Stichwörtern lassen viele in den israelischen Medien dieselben Themen dieser Quellen erklingen und plappern sie nach – wie die Kommentarseite der New York Times, auf die man sich immer verlassen kann, dass sie den jüdischen Staat ins schlimmstmögliche Licht stellt, wenn sie ihn nicht ganz und gar dämonisiert.

Die jüngste Eskalation dieser Bemühung kam von einer Gruppe von mehr als 300 amerikanischen Rabbinern. Sie unterschrieben einen offenen Brief, mit dem Netanyahu und seine Partner verurteilt wurden und gelobten Mitgliedern des von Bezalel und Smotrich geführten Zionistisch-Religiösen Blocks – zu dem Itamar Ben-Gvirs Partei Otzma Yehudit und die viel kleinere anti-LGBTQ-Fraktion Noam, geführt von Avi Maoz – zu vierbieten in ihren Synagogen oder bei ihren Organisationen zu sprechen.

Für jeden, der weiß, wie das amerikanisch-jüdische Leben funktioniert, ist dieser Boykott der 14 Knessetmitglieder, die unter dem Banner des religiösen Zionismus gewählt wurden, nichts Neues. Tatsächlich hießen viele der fraglichen Synagogen niemals Vertreter der israelischen Parteien rechts der Mitte willkommen, auch nicht denen von Netanyahus Likud.

Auch haben nur wenige von ihnen einen konservativen amerikanisch-jüdischen Redner eingeladen, außer er oder sie war von einem linken Gegenstück begleitet. Und selbst diese Praxis ist in den letzten Jahren mit dem Aufkommen der linken Intoleranz gegenüber Konservativen weitgehend aufgegeben worden.

Derweil werden jüdische Institutionen – einschließlich derer, die angeblich unparteiisch sind – oft genauso abgeneigt eine tatsächliche Diskussion über wichtige Themen zu ermöglichen, wie sie freier Meinungsäußerung gegenüber feindselig eingestellt sind – auf die Art, wie nicht linke Ansichten an Universitäten eher gecancelt werden statt über sie zu streiten.

Der Bann gegen die neu ins Amt kommende israelische Führung sollte daher in diesem Licht gesehen werden. Und ob Smotrich, Ben-Gvir oder orthodoxe Politiker zu Vorträgen eingeladen werden, wenn sie die USA besuchen, ist nicht die entscheidende Frage.

Was eine Rolle spielt, ist die anhaltende Propaganda-Kampagne Netanyahus Regierung als das moralische Äquivalent des Regimes im Iran darzustellen – ein Versuch Israel auf eine Weise zu schaden, die die Täter und ihre Weggefährten nicht zu verstehen scheinen.

Nicht überzeugende Argumente

Wenn man sie ernsthaft betrachtet, dann überzeugen die Gesprächsthemen zum mutmaßlichen Extremismus der neuen Koalition nicht.

Die Vorstellung, dass die vorgeschlagenen Reformen der Rechten zu einem außer Kontrolle geratenen, linken Obersten Gerichtshof antidemokratisch seien, sind absurd. Solche Reformen würden in einem System ein Maß an Rechenschaftspflicht wiederherstellen, in dem die Judikative jede Maßnahme, die von der Legislative verabschiedet wird, ohne Bezugnahme auf verfassungsrechtliche Prinzipien außer Kraft setzen kann – bis auf die, die die Richter frei erfinden.

Kein Amerikaner, ob rechts oder links, würde Richter tolerieren, die, anders als gewählte Repräsentanten des Volks, ihre Nachfolger selbst aussuchen. Dennoch ist das genau die Praxis, die von denjenigen verteidigt wird, die behaupten, sie zu ändern sei undemokratisch.

Andere vermeintlich extremistische Vorschläge sind, sieht man sie im Zusammenhang, ebenfalls nicht so radikal, wie sie dargestellt werden. Zum Beispiel ist die Behauptung der Kritiker Netanyahus, seine Regierung sei dabei Diskriminierung von Schwulen zu legalisieren oder Ärzten zu erlauben die Behandlung von Patienten aus religiösen Gründen zu verweigern, schlicht falsch.

Das tatsächliche Ziel ist es privaten Einzelnen und Unternehmen das Recht zu ermöglichen – wie es in der US-Verfassung vom ersten Verfassungszusatz gewährt wird – unter bestimmten Bedingungen nicht gezwungen zu sein an Praktiken teilzunehmen, die ihrem Glauben widersprechen.

Darüber hinaus plant Netanyahu, anders als die Petition der Rabbiner behauptet, nicht die Annexion von ganz Judäa und Samaria, ohne den Palästinensern das Wahlreich zu geben. Zur Debatte steht die Ausweitung des israelischen Rechts auf die von den Oslo-Vereinbarungen gekennzeichnete Area C, wo es israelische Gemeinden gibt, die nicht aufgegeben werden, selbst wenn die entfernte Möglichkeit eines Friedensvertrags mit den Palästinenser Realität werden sollte.

Genauso inhaltslos sind die Beschwerden der Rabbiner wegen eines Vorschlags Terroristen auszuweisen; ihre Petition behauptet fälschlich, das sei ein Versuch arabische Kritiker der Regierung mundtot zu machen.

Dann gibt es die Hysterie darüber Smotrich mehr Macht zu geben (als Finanzminister) um die Siedlungen zu finanzieren oder dem Minister für Nationale Sicherheit Ben-Gvir die Macht über die Polizei zu geben. Beides ist unangemessen.

Ersterer will schlicht die jüdischen Gemeinden in den Gebieten stärken, ein Schritt, der von der Mehrheit der israelischen Wählerschaft unterstützt wird. Letzterer hat ein Mandat zum Handeln, da die aus dem Amt scheidende Regierung das offenkundig nicht machte, um den starken Anstieg des palästinensischen Terrorismus und die heftige Verbrechensrate im arabisch-israelischen Sektor zu stoppen.

Sorgen darüber sind verständlich, ob Ben-Gvir, ein ehemaliger Anhänger des verstorbenen Rabbi Meir Kahane, und der altgediente rechte Aktivist Smotrich, verantwortlich handeln werden, sind sie erst einmal an der Macht. Aber beide sind begierig sich zu beweisen und sie wegen ihrer Überzeugungen und Verhalten der Vergangenheit statt der Gegenwart als für ein hohes Amt untauglich zu halten ist ein Prinzip, das wenige auf das gesamte politische Spektrum anwenden würden.

Tatsächlich waren fast alle, die heute schreien, die beiden würden die Demokratie bedrohen, absolut glücklich von der Beteiligung von Mansour Abbas, dem Leiter der antizionistischen Islamisten-Partei, an der aus dem Amt scheidenden Regierung; die Partei ist Schwulenrechten und freier Religionsausübung gegenüber noch feindlicher eingestellt las jeder aus der israelischen Rechten.

Sobald man sich an diese unbequeme Tatsache erinnert, wird der Großteil des Entsetzens der Linken wegen der neuen Regierung als üble parteiische Scheinheiligkeit entlarvt.

Dennoch sind einige Vorschläge – wie einer zur Ergänzung des Rückkehrrechts – umstritten. Das Gesetz wurde als Möglichkeit entworfen all denen in Israel Schutz zu geben, die von den Nazis mit dem Tod bedroht worden sein könnten, was heißen soll: jeder mit einem jüdischen Großelternteil. Das hat zu einem Zustrom vieler Immigranten geführt, besonders aus der früheren Sowjetunion, die weder jüdisch sind noch sich als solche identifizieren.

Die Frage, ob die „Großeltern-Klausel“ Jahrzehnte nach dem Holocaust immer noch nötig ist oder dem Land demografisch schadet – und wirtschaftlich, da viele dieser Immigranten Unterstützung vom Staat annehmen und das Land dann verlassen – ist diskutabel. Aber angesichts der Opposition Netanyahus und der meisten im Likud gegen diese Ergänzung wird das vermutlich nicht umzusetzen sein.

Dasselbe gilt dafür die nichtorthodoxen Konversionen für den Zweck der Aliyah anzuerkennen, was die Mehrheit der liberalen amerikanischen Juden zurecht übelnimmt, trotz der Tatsache, dass sehr wenige von ihnen nach Israel ziehen. Tatsächlich sind die meisten Amerikaner, die Israel zu ihrem Heim machen, orthodox. Hier wird Netanyahu allerdings sicherstellen, dass dies nicht Gesetz wird.

Antizionisten helfen, nicht nur Bibi-Kritikern

Die Verleumdung des anstehenden Kabinetts durch den Anti-Bibi-Widerstand ist mehr als eine Sache des Vorbringens unfairer Argumente. Lapid weiß, dass seine Vorwürfe – typisch für diejenigen, die israelische Politiker aller Couleur einander regelmäßig an den Kopf werfen –bestenfalls übertrieben sind.

Aber er strebt danach die Beziehungen zwischen der neuen Koalition und Washington zu verschlechtern und Umstände zu schaffen, unter denen die Regierung auseinanderfallen wird, selbst wenn seine eigenen Chancen die nächste Wahl zu gewinnen, vernachlässigbar sind. Was er und die Rabbiner dabei allerdings vergessen, ist, dass ihre Argumente, die nur dazu dienen sollen Netanyahu und seine Partner zu diskreditieren, von denen gehört und genutzt werden, die Israels Existenz bedrohen, egal, wer am Steuer des jüdischen Staates steht.

Die Lüge, dass Israel unter Netanyahu keine Demokratie sein wird, liefert der antisemitischen BDS-Bewegung und ihren jüdischen Mitreisenden von der Jewish Voice of Peace und IfNotNow Munition. Es trägt auch zur feindseligen Atmosphäre gegenüber dem Zionismus in einigen Bereichen bei, wo Israel unter Einfluss der intersektionalen Ideologie und der kritischen Rassentheorie bereits als Verkörperung von weißem Kolonialismus und „Apartheid“ verleumdet wird.

Vielleicht war es unvermeidlich, dass, wie so viel in der nach Israel importierten amerikanischen Kultur, die Delegitimierung politischer Gegner als Autoritäre folgte, die darauf aus sind die Freiheit ihrer Mitbürger zu vernichten. Vielleicht wird auch, sobald Netanyahu wieder im Amt ist und seine Regierung sich weitgehend so verhält wie ihr Vorgänger, die Schmierenkampagne nachlassen. Aber bei der Administration Trump haben wir gesehen, dass es, ist erst einmal in den Augen Washingtons und der amerikanisch-jüdischen Öffentlichkeit die Vorstellung etabliert, dass die Regierung illegitim ist, schwer sie wieder aus der Welt zu schaffen.

Das ist der Grund, warum diejenigen, die ihren Frust wegen des Siegs der Rechten bei der Knesset-Wahl am 1. November ihr Urteilsvermögen trüben lassen, damit aufhören müssen. Sie müssen erkennen, dass sie mit ihrem Versuch Bibi zu dämonisieren Israel und dem jüdischen Volk möglicherweise unwiderruflichen Schaden zufügen.

Palästinenser wiederholen immer noch die Überflutungs-Lüge

Elder of Ziyon, 25. Dezember 2022

2015 unternahmen die Mainstream-Medien, was sie am besten können – ungeprüft lächerliche palästinensische Behauptungen nachplappern – und berichteten, Israel habe Dämme geöffnet, um den Gazastreifen zu überfluten. User der sozialen Medien machten sich über AFP lustig, dass man dort so dumm war und ausnahmsweise prüfte AFP einmal die Fakten und zog seine Story zurück, gab zu, dass es keine „Dämme“ im Negev gab, die Israel hätte öffnen können, um den Gazastreifen zu überschwemmen.

AFP sagte, ihre Berichterstattung „zerschlägt ein lange behauptetes palästinensisches Märchen“.

Jemand sollte das den Palästinensern sagen.

Der Bürgermeister von Zawaida im Gazastreifen, Sami Abu Muhaisen, sagte, „die Besatzung“ flute gewollt die östlichen Regionen im mittleren Gazastreifen, indem Dämme geöffnet und Wasser geöffnet und Abwasser-Kanäle geöffnet würden, was die Überflutung von Agrarland, Ernteschäden und die Ansammlung von großen Wassermengen in der Salah al-Din-Straße verursachte.

Es gab am Wochenende auch schwere Überschwemmungen in Mekka, aber dafür ist Israel nicht verantwortlich gemacht worden.

Noch nicht.

Das Märchen von der israelischen Unterdrückung

Die Linke kann versuchen es zu leugnen, aber wenige Staaten sind so frei und gleichberechtigt wie der jüdische Staat.

James Sinkinson, Israel HaYom, 20. Dezember 2022

Während sogenannte „Progressive“ und einseitige Medien in den Vereinigten Staaten einen unermüdlichen Strom an Anschuldigungen gegen Israel loslassen, ignorieren diese „Kritiker“ durchweg die Tatsache, dass Israel eine der liberalsten, progressivsten Nationen der Welt ist. Wenn Israels „progressive“ Kritiker sich wirklich um soziale Gerechtigkeit sorgen würden, dann wären sie die leidenschaftlichsten Anhänger des Landes.

Feinde Israels beschuldigen Israel fälschlich des weißen Kolonialismus, der Apartheid, des Ultranationalismus, unfairen Umgangs mit seinen arabischen Bürgern, LGBT-„Pinkwashing“, der Theokratie und Verstößen gegen das Völkerrecht.

In Wirklichkeit ist Israel eine reife Demokratie mit hoch funktionellen Regierungs- und Justiz-Institutionen, dazu einer langen Erfolgsbilanz an moralischem Verhalten und Rechtstaatlichkeit. Es garantiert seinen Bürgern umfangreiche Rechte und wirtschaftliche Chancen.

Dazu gehören natürlich auch Israels zwei Millionen arabische Bürger – 20% der Bevölkerung – die an allen die Vorteile der israelischen Gesellschaft teilhaben.

Die israelischen Araber sind derzeit in der Knesset durch wie politische Parteien vertreten, von denen eine eine islamistische Partei ist, die teil der abtretenden Koalition ist. Ein arabisch-muslimischer Richter dient an Israels Oberstem Gerichtshof. Auch ein arabischer Christ dient als Richter des Obersten Gerichtshofs und war Vorsitzender des zentralen Wahlausschusses Israels.

Ein arabischer Muslim ist Leiter der Bank Leumi, Israels größter Bank. Araber stellen auch 30% der Ärzte des Landes und 50% der Apotheker.

Tausende israelischer Araber dienen freiwillig in den Israelischen Verteidigungskräften (IDF) obwohl arabische Muslime und Christen nicht zum Militärdienst verpflichtet sind.

So viel zum Märchen der israelischen Apartheid.

Israel ist die diverseste Nation des Nahen Ostens und eine der diversesten der Welt. De facto besteht die überwältigende Mehrheit seiner Bevölkerung aus People of Color – darunter mehr als die Hälfte der israelischen Juden, die zum größten Teil aus Afrika und dem Nahen Osten stammt.

Die IDF ist ebenfalls extrem divers, weist Angehörige aus 73 Staaten und einen Muslim im Rang eines Majors auf.

Israel beschützt die Religionsfreiheit. Anders als bei den meisten seiner nahöstlichen Nachbarn sind alle Religionen – einschließlich aller Zweige des Judentums – willkommen und Israel ist das einzige Land im Nahen Osten, in dem die Zahl der Christen zunimmt. In Israel befindet sich auch das Weltzentrum der Bahai-Religion.

Israel glaubt an und praktiziert volle soziale Gleichberechtigung. Frauen genießen komplette Freiheit, dienen auf allen Ebenen der Regierung und des Geschäftslebens und sind sogar zum Militärdienst verpflichtet. Die IDF hat sechs weibliche Brigadegeneräle und eine Kampfpilotin.

Abtreibung ist in Israel legal. Es gibt keine staatlichen Einschränkungen zu rassischer oder religiöser Mischehe. Gleichgeschlechtliche Ehen werden vom Rechtssystem anerkannt. Das war vor neun Jahren der Fall, bevor gleichgeschlechtliche Ehen in den USA legalisiert wurden. Zusätzlich ist die missbrauchende Praxis der „Konversionstherapie“ für Mitglieder der LGBT-Gemeinschaft, die in einigen Teilen der USA immer noch legal ist, in Israel verboten.

Während Homosexualität und sexuelle Diversität in fast allen Nahost-Staaten entweder geächtet sind oder scharf getadelt werden, bietet Israel einige der größten und lebendigsten Feiern des LGBT-Lebens der Welt. Tel Aviv wird zurecht die Schwulen-Hauptstadt des Nahen Ostens genannt.

Israel gewährt sogar Mitgliedern der LGBT-Gemeinschaft, die in Bereichen unter der Zuständigkeit der palästinensischen Autonomiebehörde leben, Asyl; dort gibt es harte, oft gewalttätige Bestrafung sexueller Minderheiten und keine Gesetze zum Schutz ihrer Rechte.

Israel ist ein Musterbürger der Staatengemeinschaft. Angesichts von Naturkatastrophen weltweit – Wirbelstürme, Erdbeben, Tsunamis – findet die Reaktion des jüdischen Staats mit medizinischer Hilfe und Lebensmittelversorgung nicht Ihresgleichen. Das winzige Israel ist gewöhnlich das erste Land, das Hilfe schickt.

Die IDF hält einige der strengsten Einsatzregeln der Welt ein, um Zivilisten in Kriegsgebieten zu schützen. Diese Politik bringt die IDF-Soldaten oft in Gefahr, weil sie vor Ort in gefährliche Gebiete geschickt werden, statt Taktiken wie Flächenbombardements anzuwenden, die zum Tod vieler Unschuldiger führen könnten.

Angebliche Verletzungen der Einsatzregeln durch die IDF – so der Tod der Journalistin Shireen Abu Akleh – werden ernsthast untersucht und schwer bestraft, wenn der Nachweis erbracht wird, was bei Akleh nicht der Fall war.

Schließlich ist Israel weit davon entfernt ein kolonialer Siedlerstaat zu sein. Es wurde von einheimischen Juden gegründet, die in ihre Heimat zurückkehrten, das Gegenteil von Kolonialherrschaft. Zudem wurde seine Gründung gemäß dem Völkerrecht durch die UNO legitimiert.

Israel hält sich auch strikt an den Wortlaut internationaler Protokolle und Verträge, denen es beigetreten ist. Zum Beispiel hat Israel trotz ständiger Lügen, es halte die Genfer Konventionen gegen Besatzung nicht ein, niemals seine Bürger in das Gebiet eines anderen Staats transferiert.

Kurz gesagt: Israel ist eine der moralischsten, aufgeklärtesten Demokratien – wenige Staaten können seinen umfassenden Bürgerrechten, gesetzlichem Schutz für Minderheiten, Gleichstellung und Chancen und Einhaltung des Völkerrechts gleichkommen. Kein Wunder, dass der Demokratie-Index der EIU für 2021 Israel als 23. der erfolgreichsten Demokratien einstuften – vor den USA, Spanien, Italien und 139 anderen Staaten.

Weit davon entfernt eine weiße Kolonialnation zu sein, ein Unterdrücker von Arabern oder ein Menschenrechtsverletzer ist Israel eines der freiesten, diversesten und gesetzestreuen Länder der Welt.

Knirpsen Terror beibringen – Neubewertung der Oslo-Vereinbarungen

Itamar Marcus, Palestinian Media Watch, 12. Dezember 2022

Viele Beobachter sind ratlos gewesen, warum die Oslo-Friedensvereinbarungen von 1993 nicht zu Frieden, sondern genau zum Gegenteil geführt haben. Sporadische palästinensische Terroranschläge vor 1993 wurden von wiederholten palästinensischen Terrorwellen abgelöst, die mehr als 2.000 Israelis ermordeten. PMWs Bericht „Knirpsen Terror lehren2 ist der Schlüssel dazu das Post-Oslo-Terror-Mysterium zu verstehen.

Palestinian Media Watch hat die offizielle  PA/Fatah-Ideologien, Politik und Botschaften über jedes Rahmenwerk verbreitet, das sie seit mehr als 20 Jahren kontrollieren und alles, was PMW aufgedeckt hat, hat Fragen zur Ernsthaftigkeit der PA/Fatah im Friedensprozess aufgeworfen. PMW veröffentlichte vor kurzem einen Bericht über das Kindermagazin Waed der Fatah für 6 bis 15-jährige, das alle Theman abdeckt, die im Verlauf der letzten acht Jahre veröffentlicht wurden. Die an über Waed an palästinensische Kinder verbreiteten Botschaften bestätigen, dass das Endspiel der PA/Fatah die Vernichtung Israels und Israels Ersetzung durch „Palästina“ war und bleibt.

Die hunderte Beispiele in dem 70-seitigen Bericht zeigt, dass die Fatah – die die PA seit ihrer Gründung dominiert und kontrolliert hat – palästinensische Kinder  über Waed gelehrt hat, dass:

„Vom Fluss bis zum Meer wird Palästina frei sein“, nachdem „die zionistischen Invasoren in die Mülltonne der Geschichte gehen werden“, weil „die Periode des Zionismus schließlich vorbei sein wird“. Als letzten Schritt „werden alle jüdischen Siedler in Palästina verschwinden“.

Israel muss vernichtet werden, weil Juden/Israelis folgendes sind:
„zionistische Diebe, die unser Land gestohlen haben“
„jüdische Invasoren“
„Ausländer von allen Enden der Erde, die Palästina nicht kennen und nicht darin leben – weder sie noch ihre Vorfahren“

Da Juden keine Rechte haben, haben die Palästinenser das „Recht einen bewaffneten Kampf zu führen, um ihre gestohlene Heimat zurückzuholen“. Das ist der einzige Weg der PA/Fatah, weil „die Befreiung Palästinas nur über bewaffneten Kampf erreicht werden wird“.

Kurz gesagt: Die Botschaft der PA/Fatah an die Kinder lautet, dass Israel durch Diebstahl geschaffen wurde, das Fortbestehen seiner Existenz ein Verbrechen und seine Vernichtung durch bewaffneten Kampf gerechtfertigt und unvermeidbar ist. Die Kinder, die Waed lesen, werden gelehrt, dass sie die Verantwortung haben die Zukunft der Welt ohne Israel herbeizuführen.

Die in dem Bericht dokumentierte PA/Fatah-Bildung ist die treibende Kraft hinter der aktuellen palästinensischen Terrorwelle, die von palästinensischen Jugendlichen angeführt wird, die mit diesen Hassbotschaften erzogen wurden. Wenn nicht gehandelt wird, um die Erziehung der PA/Fatah zu Hass und Terror zu bekämpfen, wird sie weiter für Generationen die treibende Kraft für palästinensisch Gewalt sein.

PMWs Enttarnung der Botschaften der PA/Fatah durch Waed hätte weitreichende politische Folgen haben sollen. Einstellungen gegenüber den Oslo-Vereinbarungen und der Politik gegenüber der PA müssen aufgrund der Realität dessen neu bewertet werden, was die PA ist und nicht aufgrund der Illusion dessen, was die internationale Gemeinschaft sich vorstellte, wie sie sein sollten. Wenn palästinensischer Terror gestoppt werden und Stabilität nach Israel zurückkehren soll, dann müssen die neu entlarvten Lehren der PA/Fatah der Impuls für eine neue Einstellung gegenüber der PA sein.

PMW veröffentlicht diesen Bericht auf der Jerusalemer Christlichen Medienkonferenz des Pressebüros der Regierung.

Um PMWs „Teaching Terror to Tots“ (Knirpsen Terror beibringen) zu lesen, klicken Sie hier (Englisch).

Hier folgt eine Zusammenfassung von „Knirpsen Terror beibringen“:

Die Fatah, die regierende politische Bewegung der palästinensischen Autonomiebehörde (Pa) betreibt eine Jugendbewegung für palästinensische Kinder im Alter von 6 bis 15 Jahren namens Löwenbaby (Jungen) und Blumen (Mädchen), das ein Kindermagazin namens Waed (Arabisch für „Versprechen“) veröffentlicht. Das Magazin wird auf der Internetseite der Jugendbewegung veröffentlicht und bei Fatah- und PA-Aktivitäten sowie in PA-Schulen verteilt.

Die Kindererziehung der Fatah über Waed ist die Antithese von Friedenserziehung. Zwar bewirbt nicht alles Material in dem Magazin  Hass auf Israelis und Israel, aber aller Bezug auf Israelis und Israel ist von Hass erfüllt.

Waeds grundlegende Botschaften lauten, dass Israelis fremde, kolonialistische Invasoren sind und Israel daher kein Existenzrecht hat. Von der Fatah geführte Palästinenser werden weiter den heldenhaften bewaffneten Kampf führen, bis die Invasoren besiegt sind und das Land verlassen. Es gibt nicht die Spur eine Legitimität Israels, noch gibt es eine Möglichkeit, dass Israel neben einem befreiten Palästina vorhanden sein wird, dessen Grenzen ganz Israel umfassen werden.

Fiktive Geschichte schafft ein gewalttätiges Schicksal

Die Neuschreibung der Vergangenheit durch die Fatah schafft ihre Vision für die Zukunft. Ein fiktives, 5.000 Jahre altes „kanaanitisch-palästinensisch-arabisches“ Volk wird als Vorwand für alle Palästinenser-Rechte erfunden: „Seit dem dritten Jahrtausend v. Chr., mit anderen Worten vor 5.000 Jahren haben seine palästinensischen Einwohner es besiedelt“ (Waed, Ausgabe 37, S. 22). Die Auslöschung der authentischen jüdischen Geschichte im Land ist der Vorwand dafür Juden jegliche Rechte zu verweigern. Israelis werden als „Ausländer, die von allen Enden der Erde kamen, Fremde, die Palästina nicht kennen und nicht dort leben – weder sie noch ihre Väter und Vorväter“ gebrandmarkt (Waed, Ausgabe 36, S. 2). Von jeder Stadt in Israel und jeder Zentimeter Israels wird gesagt, dass sie Teile des besetzten Palästinas, der „gestohlenen Heimat“ sind.

Entsprechend wird Israel als der „stehlende Feind“ delegitimiert und Israelis werden als die „jüdischen Invasoren“ und „zionistischen Invasoren“ dämonisiert. Die Fatah verkündet, dass sie Israel vernichten wird, indem sie „Palästina von dem diebischen zionistischen Gebilde befreit“ (Waed, Ausgabe 32, s. 3). Israels Vernichtung wird in verschiedene Euphemismen verpackt, z.B.: „Die Zeit des Zionismus wird letztlich vorbeigehen“ und „es gibt keinen Invasoren, der es [Palästina] nicht besiegt verließ“. (Waed, Ausgabe 27, S. 23)

Diese unvermeidliche „Befreiung Palästinas2 wird nicht weniger sein, als dass palästinensische „Opfer“ Gerechtigkeit erzielen, weil Palästinenser das „absolute Recht haben sich ihre Rechte vollständig zurückzunehmen“. (Waed, Ausgabe 26, S. 12)

Ultimative Gerechtigkeit wird mit der Vertreibung aller Juden erreicht. Die Fatah legt Algerien als historischen Präzedenzfall vor: „Am Ende der Zeit des französischen Kolonialismus … flohen alle nach Frankreich… Algeriens Erfahrung stellt sicher, dass die jüdischen Siedler in Palästina am Ende verschwinden werden.“ (Waed, Ausgabe 28, S. 25; rote Hevorhebung im Original.)

Waed betont, dass das Ziel der Fatah darin besteht Israels Existenz und nicht nur Israels Kontrolle über die Westbank zu beenden. Die verweise auf „Palästina“, „gestohlene Heimat“ und „Besatzung“ beinhaltet immer den gesamten Staat Israel. Dasselbe tun alle Landkarten von „Palästina“.

Über tausende Jahre ist bewiesen worden… dass es keinen Invasoren gibt, der in dieses Land eindrang und es am Ende nicht besiegt verlassen hat und das ist das, was den zionistischen Invasoren geschehen wird. (Waed, Ausgabe 27, s. 23)

Dämonisierung

Zusätzlich zur Dämonisierung Israels als Staat dämonisiert die PA/Fatah Israelis als Individuen, bezeichnet sie als böse, rassistische, blutrünstige Killer über Ausdrücke wie die „gigantische israelische Mordmaschine“, „zionistische Banden“ und „das Blut der Kinder des Gazastreifens hat den Durst des israelischen Monsters nicht gestillt“. Neben den vielen Verleumdungen, die das Magazin verbreitet, beschuldigt es Israel Nazi-artigen Schrecken zu verbreiten.

Für die PA/Fatah ist diese fabrizierte Geschichte das, was die Vision für das palästinensische Schicksal schafft. Die Botschaft von Waed: Israel wurde durch Diebstahl geschaffen, sein Fortbestand ist ein Verbrechen und sein Ende über bewaffneten Kampf ist gerechtfertigt und unausweichlich. Die den Kindern über Waed vermittelte Bildung wird die treibende Kraft für palästinensischen Hass und Terror durch eine weitere Generation sein.

Das Narrativ der „Siedlergewalt“ und die Knessetwahl

Wenn ein Israeli eine Straftat begeht, wird er oder sie verhaftet und vor Gericht gestellt. In der PA ist das Gegenteil der Fall: Dort werden diejenigen, die Juden töten als Helden bejubelt.

Ruthie Blum, Israel HaYom, 24. Oktober 2022

Der aktuelle Anstieg des palästinensischen Terrorismus, gekennzeichnet von täglich Dutzenden Fällen an Steinwürfen, Brandbomben, Messerangriffen, Autoramm- und Schießanschlägen, wurde letzte Woche von dem überschattet, was die Lokalpresse und bestimmte Politiker als nicht hinzunehmende „starke Steigerung der Siedlergewalt“ betonten.

Die Inbrunst, mit der Nachrichtenorgane und das „Jeder außer Bibi“-Lager – die Parteien im linken Spektrum, die darum wetteifern den ehemaligen Premierminister Benjamin Netanyahu nach der Wahl vom 1. November von der Rückkehr an die Macht abzuhalten – auf Geschichten von „Siedlern“ anspringen, die IDF-Truppen und Palästinenser angreifen, ist kaum zu beschreiben.

Nehmen wir z.B. das Aufeinandertreffen vom Donnerstag in Huwara bei Nablus.

Premierminister Yair Lapid etikettierte die Rowdys, die Steine auf palästinensische Fahrzeuge warfen und das Fallschirmjäger-Bataillon 202 der IDF mit Pfefferspray besprühten, wobei sie den Kommandeur und einen Soldaten verletzten, prompt als „gefährliche Kriminelle, die kurzerhand mit aller Härte verurteilt und der Gerechtigkeit zugeführt werden müssen“.

Sie „gefährden das Leben unserer Soldaten und schaden dem Staat Israel“, fügte er hinzu.

Verteidigungsminister Benny Gantz ging einen Schritt weiter und schrieb den Vorfall dem Verhalten seiner rechten Konkurrenten in der Religiös-Zionistischen Partei zu.

„Unverantwortliche Politiker, besonders [die Knessetmitglieder] Itamar Ben-Gvir und Bezalel Smotrich, motiviert von Nationalismus, betreiben eine Gewaltkampagne und stacheln zu Gewalt und Verbrechen gegen Westbank-Palästinenser und IDF-Kräfte auf“, erklärte er fröhlich. „Diese Leute könnten in Machtpositionen sein, wenn Netanyahu in der Lage ist die nächste Regierung zu bilden und das wird auf ihn zurückfallen“, heißt: sein Fehler sein, warnte er.

Es gibt ein zweifaches Problem mit dieser Äußerung – anders als sein Verweis auf Parlamentarier des Religiösen Zionismus als „diese Leute“. Erstens verurteilten alle Israelis, einschließlich der Leiter der Siedlungsgemeinden, den Angriff.

Zweitens: Hätte Gantz das Verteidigungsressort anders gehandhabt – eher mit eiserner Faust als mit der Ansicht, dass Frieden und Ruhe am besten mit Gesten des guten Willens sowie finanziellen Anreizen für palästinensische Araber erreicht werden – stünde Ben-Gvir wohl in den Umfragen nicht so gut da. Das ist aber eine unangenehme Wahrheit, die er als Zeichen beklagen kann und wird, die israelische Gesellschaft im Allgemeinen würde sich im Unrecht befindet, weil sie den Extremismus der liberalen Demokratie vorzieht.

Die Ironie ist atemberaubend. In dem Konflikt zwischen der palästinensischen Autonomiebehörde und Israel lehnt erstere die Werte der liberalen Demokratie ab und klammert sich an Extremismus; für letztere ist es umgekehrt.

Das soll nicht heißen, dass Israel keinen Anteil an gewalttätigen jüdischen Kriminellen hat. Aber wenn ein israelischer Zivilist oder Soldat in Judäa und Samaria oder sonstwo im Land einen Akt der Aggression gegen irgendjemanden begeht, wird er oder sie verhaftet und vor Gericht gestellt. In der PA ist das Gegenteil der Fall, wo diejenigen, die Israelis töten, als Helden bejubelt und ihre Familien mit Ehren und deftigen monatlichen Gehältern überschüttet werden.

Ein weiterer Punkt, den die Experten und Politiker bei jeder Gelegenheit nutzen, um „Siedlergewalt“ zu unterstreichen, versäumt es anzuerkennen, dass die Überzeugungen und Lehren der PA bekennen, der gesamte Staat Israel sei eine Siedlung. In der Tat unterscheiden sich, soweit es die Bosse in Ramallah und Gaza betrifft, die Bar-Hüpfer von Tel Aviv und die Besucher der Einkaufszentren in Haifa nicht von Juden, die in Efrat oder Tekoa leben. Und Lapid und Gantz sind nicht von Bibi und Ben-Gvir zu unterscheiden, außer im Ausmaß, in dem sie manipuliert werden können.

Als er über die beiden Flüche der Linken sprach, sagte der ehemalige Premierminister Ehud Barak letztes Wochenende in einem Interview, es sei nicht nur so, dass Netanyahu und Ben-Gvir „nur darauf warten, dass eine Mutter und ihre vier Kinder am Vorabend der Wahl ermordet werden; sie helfen dem auch“.

Seine verleumdenden Worte beinhalteten ein tragisches Häppchen Wahres. Das fragliche Duo muss nicht „darauf warten“, dass Palästinenser massakrieren oder „dabei helfen“.

Für jeden der blutigen Anschläge, die erfolgreich verübt wurden – wie das Einstechen auf einen jungen Mann in Jerusalem am Samstagnachmittag – wurden hunderte weitere vereitelt, dank der Wachsamkeit israelischer Sicherheitskräfte und durch die Gnade Gottes.

Das Phänomen ist heutzutage so alltäglich geworden, dass es kaum noch Schlagzeilen auf der Titelseite erhält. „Siedlergewalt“ hingegen wird groß herausgestellt. Der Grund dafür ist, dass sie selten vorkommt, nicht dass sie grassiert.

Deutschland, wach auf! Weißt du, welche Holocaust-Leugnung du finanzierst?

Itamar Marcus, Palestinian Media Watch, 20. September 2022

Warum bezahlt Deutschland PA-Lehrer, um Holocaust-Leugnung zu lehren, von der Bundeskanzler Olaf Scholz sagte, sie „empöre“ ihn und sei „unsäglich… unerträglich und inakzeptabel“?

Bundeskanzler Olaf Scholz:
„Ich bin empört über die unsäglichen Bemerkungen des palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas [der sagte, Israel habe „50 Holocausts“ begangen]. Gerade für uns Deutsche ist jegliche Relativierung des Holocaust unerträglich und inakzeptabel.

Der Leiter der PA-Lehrergewerkschaft – der 60.000 Lehrer vertritt – finanziert von Deutschland und der EU, über von Israel verübte „Holocausts“:

  • „Am palästinensischen Volk wurden Massaker verübt, die schlimmer sind als der Holocaust“.
  • „Der palästinensische Holocaust ist nicht zu Ende… tägliche Massaker sind ein Holocaust, der sich jeden Tag erneuert… sie versucht unserem palästinensischen Volk anzutun, was sie [den Juden] in Deutschland antaten.“
  • „Das palästinensische Volk ist auch Massakern unterzogen worden, mehr als die Juden es in Deutschland erlebten.“
  • „Abbas ist der sachkundigste Mensch zum Denken der Besatzung (d.h. Israel) und des Denkens des Zionismus, weil er [eine Arbeit] über den Vergleich zwischen Zionismus und Nationalsozialismus schrieb.“
  • „Abbas schrieb über Nationalsozialismus und Zionismus, das sie zwei Seiten ein und derselben Medaille sind.“

Das oben aufgeführte Hassreden wurden von Saed Erziqat, dem Leiter der Allgemeinen Gewerkschaft der palästinensischen Lehrer im PA-Fernsehen verbreitet und ist weit widerwärtiger als die Verleumdung des PA-Vorsitzenden Mahmud Abbas, „Israel hat 50 Holocausts begangen“. Bundeskanzler Olaf Scholz sagte, er sei „empört“ von Abbas‘ „unsäglicher … unerträglicher und inakzeptabler“ Äußerung. Jetzt ist Abbas‘ Hassrede im offiziellen PA-Fernsehen wiederholt und verstärkt worden und in einen Brief geschrieben worden, der im Auftrag von 60.000 palästinensischen Lehrern geschrieben wurde, deren Gehälter von Deutschland und der EU bezahlt werden. Das ist das, was palästinensische Lehrer zu glauben gelehrt wird und was palästinensische Kinder von ihren Lehrern lernen – und Deutschland finanziert das.

Ironischerweise finanzieren Deutschland und die EU PA-Lehrer besonders, weil die Spender nicht wollen, dass ihr Geld an Hass- und Terrorförderung der PA geht. Nachdem Palestinian Media Watch US-amerikanischen und europäischen Geldgebern der PA Dokumentationen vorlegte, dass die PA ihre Spendengelder für die Bezahlung von Terror-Häftlingen verwendet, stellten viele Länder die Finanzierung des allgemeinem Budgets der PA ein, um keine Terrorgehälter zu finanzieren. Zu den Projekten, die die EU und Deutschland zu finanzieren sich entschieden, gehörten die Gehälter der PA-Lehrer, im Denken, das sei ein sicherer, nicht terroristischer und nicht mit Hass in Verbindung stehender Beitrag.

Aber jetzt hat Saed Erziqat, Leiter der Allgemeinen Gewerkschaft der palästinensischen Lehrer der PA, der 60.000 Pädagogen vertritt, aufgedeckt, dass die Lehrergewerkschaft eine Hass-Ideologie zu Holocaust-Relativierung übernommen hat. Erziqat verteidigte Abbas‘ „50 Holocaust“-Verleumdung. Der Führer der Lehrergewerkschaft setzte wiederholt Israel mit den Nazis gleich; er sagte, was Israel den Palästinensern angetan hat, sei „schlimmer als der Holocaust selbst“:

Der Generalsekretär der Allgemeinen Gewerkschaft der palästinensischen Lehrer Saed Erziqat: „Ein Segen seiner Ehren, [PA-] Präsident Mahmud Abbas, Er ist der eine, der über Nationalsozialismus und Zionismus schrieb, dass sie zwei Seiten ein und derselben Medaille sind… Als seine Ehren, der Präsident in [Deutschland] über [50 palästinensische]  Holocaust[s] sprach, bestritt er nicht, was dem Gebilde – und den Juden in Deutschland – geschah, stattdessen versuchte er zu zeigen, dass das palästinensische Volk auch Massakern unterzogen worden ist, mehr als die Juden in Deutschland erfuhren … Wir in der Gewerkschaft der palästinensischen Lehrer schickten einen Brief an die deutsche Lehrergewerkschaft, dass es Massaker gibt, die dem palästinensischen Volk widerfuhren, was schlimmer war als der Holocaust selbst.“

Moderator: Und jetzt geschieht, nicht 1945.

Erziqat: Ja. Der palästinensische Holocaust hat nicht geendet. Die täglichen Maßnahmen der Besatzung (d.h. Israels) sind ein Holocaust, der sich jeden Tag erneut abspielt… Sie versucht unserem palästinensischen Volk anzutun, was sie den Juden in Deutschland antaten… Er [Abbas] ist der sachkundigste Mensch zum Denken über die Besatzung und dem Denken zum Zionismus, weil er [eine Arbeit] über den Vergleich von Zionismus und Nationalsozialismus schrieb. Daher ist er die Person, die am besten die Bedeutung von diesem Narrativ für die Welt versteht.“ [offizielle PA-TV-Sendung Thema des Tages“, 20. August 2022]

Abbas‘ Verleumdung auf ihrer gemeinsamen Pressekonferenz in Berlin wurde von Olaf Scholz letzten Monat [erst einen Tag später! – der Übers.] klar und deutlich verurteilt:

„Ich bin zutiefst empört über die unsäglichen Aussagen des palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas. Gerade für uns Deutsche ist jegliche Relativierung des Holocaust unerträglich und inakzeptabel.“ [Bundeskanzler Scholz‘ twitter-Account, 17. August 2022]

Palestinian Media Watch hat dem deutschen Außenministerium und der EU geschrieben und gefordert, dass sie alle Finanzierung und Kooperation mit dem PA-Bildungsministerium einstellen, bis der antisemitische Leiter der Lehrergewerkschaft von seinem einflussreichen Posten über die palästinensischen Lehrer entfernt ist. Zusätzlich muss die Gewerkschaft gleichermaßen die Verleumdungen und in ihrem Namen verbreitete antisemitische Hassrede verurteilen, den an die deutsche Lehrergewerkschaft geschickten Brief zurücknehmen und erklären, dass sie alle verleumderischen Nazi-Vergleiche zu Israel ablehnt. Um eine Wiederholung zu verhindern, wäre es darüber hinaus weise, wenn die europäischen und deutschen Geldgeber die Einbeziehung korrekter Holocaust-Bildung in den PA-Lehrplan fordern würden.

Die Internationale Holocaust-Gedenkallianz (IHRA) hat den Nazi-Israel-Vergleich als Beispiel für Antisemitismus definiert: „Vergleiche der aktuellen Politik Israels mit der Politik der Nazis“ [zu ziehen]. Deutschland gehört zu den Ländern, die die Definition der IHRA übernommen haben.

Wenn Deutschland weiter bedingungslos die PA-Lehrer finanziert, wird es den Bundeskanzler zum Gespött und seine Verurteilung von Abbas gegenstandslos machen. Deutschlands wiederholte Behauptungen Antisemitismus, Holocaust-Leugnung und Holocaust-Relativierung zu bekämpfen würden damit zu leerer Heuchelei.