Ken Roth von HRW hat das Wort „Apartheid“ dieses Jahr 129-mal benutzt, um Israel zu beschreiben – und nie bei einem anderen Land. Ja, das ist Antisemitismus.

Elder of Ziyon, 4. Oktober 2021

Der Chef von Human Rights Watch, Ken Roth, verwendete 2019 achtzehnmal das Wort „Apartheid“, um Israel zu beschreiben; im Vergleich dazu nutzte er es fünfmal für Myanmar und einmal für China.

2020 verwendet Roth den Begriff „Apartheid“ zur Beschreibung Israels 22-mal; für Myanmar dreimal und für China einmal.

2021 hat Roth den Begriff auf Israel 129-mal benutzt – und ihn für kein anderes Land auch nur ein einziges Mal verwendet, seit er den Begriff im Januar zum ersten Mal benutzte.

Die „Apartheid“-Behauptung ist lächerlich. Darüber hinaus bedeutet Roths Besessenheit damit, ausschließlich Israel mit diesem Begriff anzustreichen, dass Human Rights Watch beschlossen hat, dass einzig Israel des Verbrechens der Apartheid schuldig ist – und Myanmar und China lassen sie 2021 alles durchgehen.

HRWs Definition von „Apartheid“, wenn sie auf Israel angewandt wird, bedeutet wenig mehr als „Diskriminierung“ – etwas, für das sich so ziemlich jeder Staat auf der Erde auf irgendeine Weise schuldig macht.

Das, obwohl Muslime in vielen europäischen Ländern unter diskriminierenden Gesetzen leiden, die Israel nicht hat. Obwohl Palästinenser unter arabischer Herrschaft schlimmer leiden, als sie es unter jüdischer Herrschaft tun.

Die Lüge „Zionismus ist Apartheid“ wurde, wenig überraschend, von Stalinisten in die Welt gesetzt – von Leuten, die ihren Antisemitismus nicht verbergen.

Dass HRW Israel als einzigartig böse aussondert, ist nichts weniger als obsessiv – und dass der Begriff seit Januar gegen keinen anderen Staat benutzt wird, beweist, dass diese Besessenheit nichts mit Israels Verbrechen zu tun hat, sondern mit HRWs tieferliegendem Judenhass.

Gegen die Abraham-Vereinbarungen zu sein ist ein ziemlich guter Indikator, dass Frieden dir ziemlich egal ist – Menschenrechte übrigens auch

Elder of Ziyon, 30. August 2021

Noura Erekat, die bösartig israelfeindliche Akademikern, die sich als „Menschenrechts-Anwältin“ positioniert, nutzte Naftali Bennetts Besuch im Weißen Haus als Ausrede dafür ein Op-Ed in der Washington Post zu schreiben, mit dem sie Israel als „Apartheid“-Staat und mit anderen Lügen angreift, die wir so gut kennen.

Um all ihre Argumente durchzugehen, bräuchte es einen längeren Artikel; viele von ihnen habe ich schon öfter widerlegt, aber ein Absatz reicht aus, um Erekats Unredlichkeit zu zeigen und wie wenig ihr Liberales am Herzen liegt.

Als Teil dieses Plans ein neues Image zu präsentieren will Bennett „den Konflikt schrumpfen“, indem Verhältnisse für Palästinenser verträglicher macht, während die israelische Dominanz beibehalten wird, ganz in der Art von Trumps Vision für „wirtschaftlichen Frieden“. Dieser Ansatz zeigt auch die Verherrlichung der Abraham-Vereinbarungen – Israels Anerkennungs-Pakte mit von den USA unterstützten autoritären Regimen – als Friedensmodell. Bennett wird wahrscheinlich die Erhöhung der US-Hilfe für die palästinensische Autonomiebehörde unterstützen, die Teil von Israels Sicherheitsapparat ist; diese verhaftete erst vor kurzem Dutzende palästinensische Menschenrechts-Verteidiger im Versuch Dissens zu unterdrücken.

Erekat verhöhnt die Abraham-Vereinbarungen, weil Israel sie nur mit „von den USA unterstützten autoritären Regimen“ schließt. Man fragt sich, ob ihre Opposition sich gegen den Teil „von den USA unterstützt“ oder „autoritär“ richtet. Da jeder mehrheitlich muslimische Staat im Nahen Osten ein autoritäres Regime ist, bedeutet das, dass Erekat dagegen ist, dass Israel überhaupt Frieden mit irgendeinem Staat schließt. Diese „Menschenrechts“-Anwältin hat kein Interesse an dem Problem, das jedes muslimische und arabische Land in der Region autoritär ist – sie ist empört, dass Israel überhaupt Frieden mit einem von ihnen schließt.

Ihre Äußerung offenbart, dass sie nicht gegen Autoritarismus ist, sondern gegen Frieden – mit Israel.

Wenn jemand gegen eine Friedenvereinbarung mit Israel ist – und behalten Sie im Hinterkopf, dass die Friedensvereinbarungen mit Ägypten und Jordanien unter Präsidenten der Demokraten vermittelt wurden und ihre Regime genauso autoritär – dann bedeutet das, dass er komplett gegen Israels Existenz und schon gegen die Idee jüdischer Selbstbestimmung ist.

Wie genau würde Israels Verschwinden die Menschenrechtslage im Nahen Osten verbessern? Würden die palästinensischen Araber mehr Freiheit und mehr Rechte genießen?

Wir alle kennen die Antwort darauf, aufgrund von Erekats nächstem Satz, in dem sie festhält, dass die PA Protestierende verhaftet. (Sie „Menschenrechtsverteidiger“ zu nennen geht etwas zu weit.) Sie macht natürlich Israel dafür verantwortlich, als hätte Israel diese Verhaftungen ausgesourct.

Die Araber, die im Nahen Osten das höchste Menschenrechtsniveau genießen, sind die, die in Israel leben. Wenn Israel ausgelöscht wird – und Erekat bestreitet das eindeutig – dann würde es die Dinge für sie und vermutlich für alle Araber schlechter machen, deren Regime sich durch Israels Menschenrechtsbilanz im Vergleich mit sich selbst zumindest ein wenig beschämt fühlen.

Natürlich haben die Golfstaaten fürchterliche Menschenrechtsbilanzen, aber ihr Wunsch sich dem Westen zuzuneigen, macht sie moderater und Frieden mit Israel ist ein Teil davon. Gegen die Abraham-Vereinbarungen zu sein, bedeutet nicht nur gegen Frieden, sondern auch gegen Menschenrechte für Araber zu sein.

Warum unterstützten Protestanten in Deutschland Rahebs Chasaren-Verschwörungstheorie?

Dexter Van Zile, Times of Israel (blogs), 23. Oktober 2020

Mitri Rabeh bie der Vollversammlung der Presbyterianischen Kirche (USA) (Foto. Dexter Van Zile)

Mitri Raheb ist bekannt für seine Neigung dazu, aus seiner Position als lutherischer Pastor in der Westbank heraus den jüdischen Staat zu dämonisieren.

Sein Buch Bethlehem Besieged (Belagertes Bethlehem) ist eine einseitige Darstellung der frühen Monate der Zweiten Intifada. Er spricht über die Panzer, Schützenpanzer und Hubschrauber, die Israel in die Westbank schickte, versäumt es aber den Selbstmord-Bombenanschlag auf das Park Hotel in Netanya während einer Pessahfeier zu erwähnen, bei dem 30 Israelis getötet und 140 weitere verletzt wurden und der Israels Entscheidung in die Westbank einzumarschieren vorausging.

Raheb unterließ es ebenso seinen Lesern zu erzählen, dass in den Wochen vor der Operation Verteidigungsschild mehr als 80 Israelis (zumeist Zivilisten) von palästinensischen Selbstmordbombenanschlägen und mehr als 35 Zivilisten von Gewehrfeuer getötet wurden. Israels Entscheidung mit Panzern und Schützenpanzern in die Westbank einzumarschieren war eine Konsequenz dieser Anschläge, die Raheb ignoriert.

2017 besuchte Raheb die Al-Aqsa-Moschee auf dem Tempelberg, Ort regelmäßiger israelfeindlicher und judenfeindlicher Hetze. Er erzählte den Leuten, sein Besuch sei ein „unvergesslicher Abend gewesen … demonstrierte Glaube an den Raum des Reichs und christlich-muslimischer Einheit als Mittel kreativen Widerstands“.

Das ist alles ziemlich unverantwortliches Zeug, aber es kommt noch schlimmer. 2012 redigierte und veröffentlichte Raheb The Biblical Text in the Context of Occupation: Towards a new hermeneutics of liberation (Der biblische Text im Kontext von Besatzung: Auf dem Weg zu einer neuen Hermeneutik der Befreiung) in der von ihm betriebenen gemeinnützigen Organisation Diyar Institute.

In diesem Buch schrieb Rahe, seine Leser „sollten vorsichtig sein, wenn sie von der ‚Rückkehr‘ der Juden reden, als würden diese so etwas wie eine Heimkehr in ihr ursprüngliches Land erleben“.

Um seine Darstellung der Juden als Eindringlinge zu untermauern, die wirklich keinerlei Verbindung zum Land Israel haben, schriebt Raheb: „Viele der jüdischen Emigranten [sic] nach Palästina waren in Wirklichkeit keine Nachkommen dieses einheimischen Volks, die ins Exil getrieben wurden, sondern hauptsächlich die Nachkommen nordafrikanischer Berberstämme oder osteuropäischer ‚Chasaren‘-Stämme, die zum Judentum konvertierten. Für sie war Jerusalem das, was Rom für die Katholiken ist.“

Ja, Sie haben richtig gelesen.

Rev. Dr. Mitri Raheb, der den „Deutschen Medienpreis“ verliehen bekam, verkauft 2012 diese alte Lüge, dass die modernen Juden keine Verbindung zu den Juden haben, von denen in der Bibel geschrieben ist, indem er das Märchen von den „Chasaren“ ins Feld führt.

Raheb verkauft diese gründlich diskreditierte Verleumdung im Namen des „Friedens“ als würde die jüdische Verbindung zum Land Israel in Verruf zu bringen das Leben der Palästinenser verbessern (tut es nicht).

Angesichts der Geschichte Rahebs sollte es nicht überraschen, dass er eine solch üble und unredliche Lüge verbreitet. Was überrascht ist aber, dass das Buch, in dem er dieses Sprachbild bewirbt, mit Hilfe der Protestanten in Deutschland veröffentlicht wurde. Auf der Rückseite des Titels des Buchs heißt es ausdrücklich, dass es vom „Verband der protestantischen Kirchen und Vertretungen in Deutschland“ unterstützt wird [der angeführte Link führt leider inzwischen ins Leere – heplev].

Warum unterstützte ein (ausgerechnet!) in Deutschland arbeitender Kirchenverband die Veröffentlichung eines Buchs, das eine offenkundig antisemitische Verleumdung zum Inhalt hat – dass die in Israel lebenden Juden von heute keine Verbindung zu den Juden der Bibel und daher keinen legitimen Platz im Land Israel haben?

Geimpfte Studentin an israelischer Universität verleumdet Israel weiter

David Lange, Israellycool, 25. März 2021

Im März schrieb ich über einen versuchten Anschlag des Magazins +972 auf Israel: Ein Artikel über einen palästinensisch-arabische Studentin an der Universität Tel Aviv, der Berichten zufolge eine Impfung bei der Impfkampagne an der Universität verweigert wurde. Wie ich damals erklärte, erhielt die Studentin keine Impfung infolge einer bürokratischen Oberaufsicht. Fakt ist, dass die Universität Tel Aviv kurz darauf eine Impfkampagne für mehr als 400 internationale und palästinensisch-arabische Studenten durchführte.

Jetzt hat Business Insider South Africa die Geschichte entdeckt und das ist ein weiterer Anschlag:

Die Studentin im Aufbaustudium Nadiah Sabnah braucht fünf Stunden für ihre Fahrt von ihrem Zuhause in der nördlichen Westbank an ihre Universität in Tel Aviv. Sie muss sich Transportgelegenheiten besorgen, dem Wetter trotzen und drei militärische Checkpoints passieren, um ihren Campus zu erreichen.

Am 16. Februar war ihr aber die vom Regen durchweichte Fahrt an die Universität in Tel Aviv egal. Ihre Schwierigkeiten, glaubte sie, wären es wert, als sie die Impfkampagne der Schule erreichte und schließlich ihre erste Covid-19-Spritze erhielt, sagte sie dem Insider.

Als sie ankam, zog sie eine Nummer und stellte sich in die Schlange, wartete geduldig, dass sie dran kam und erhielt einen Impfstoff gegen den Virus, der ihre Mutter auf die Intensivstation gebracht hatte.

Sabaneh sagte, sie habe sich bei der Universität erkundigt, bevor sie losfuhr, um zu bestätigen, dass auch sie berechtigt war die Impfung zu bekommen, was Teil der Bemühungen der Universität ist die gesamte Campus-Gemeinde zu impfen, bevor im Frühling wieder Unterricht in Anwesenheit beginnt. Obwohl einige ihrer Freunde und Familienmitglieder sie wegen ihrer Nachfrage getadelt hatten, wurde ihr versichert, dass ihre Fahrt eine Spritze zur Folge haben würde.

Als Sabaneh an die Spitze der Schlange kam, sagte sie, ein freiwilliger Gesundheitsdienstler wollte ihre Identitätsnummer sehen – das Ausweisdokument der Regierung, das allen israelischen Bürgern bei ihrer Geburt zugewiesen wird. Der Beamte brauchte ihre Nummer oder den Beleg einer israelischen Krankenversicherung, irgendetwas, um ihren Namen ins System einzugeben.

Aber Sabaneh konnte keine Nummer, auch keine Versicherung vorweisen, denn obwohl sie in einem von israelischen Streitkräften besetzten Gebiet lebt, ist Sabaneh keine Israelin. Sie ist Palästinenserin. Und weil sie Palästinenserin ist, sagt sie, wurde sie an diesem Tag abgewiesen und ihr eine Impfung verweigert.

Sabaneh sagte, sie sah von abseits im Raum zu, wie Professoren, Studenten, Hausmeister und Beschäftigte unterschiedlicher Hintergründe allesamt ohne Probleme ihre Spritzen erhielten. Trotz zahlreicher Versuche von Universitätsvertretern, die Situation zu korrigieren, sagte Sabaneh, wurde klar, dass keine Ausnahmen gemacht werden konnten. Sie musste nach Hause zurückkehren, ungeimpft; der enttäuschende Gipfel dessen, was sie als eine „schmerzhafte Erfahrung“ bezeichnete.

„Ich wollte Gerechtigkeit und Gleichbehandlung“, sagte Sabaneh. „Ich habe mir das Recht geimpft zu werden, genauso verdient wie jeder andere Student.“

Nach sechs Stunden Warten, sagte Sabaneh, ging sie schließlich. Es wurde dunkel und sie musste durch die Checkpoints nach Hause, bevor diese schlossen.

Obwohl ihre Situation inzwischen korrigiert wurde, ist sie sinnbildlich für Israels bisherige umstrittene Impfanstrengungen; hervorragender Erfolgt bei der Impfung der eigenen Bürger und ein missgönnender Widerstand dasselbe für die Palästinenser zu tun.

Die Ungerechtigkeit hat eine weltweite Debatte darüber veranlasst, ob Israel als Besatzungsmacht die Verpflichtung hat das palästinensische Volk zu impfen.

Sabanehs Geschichte war zu erwarten, sagt  Omar Shakir, Human Rights Watch-Direktor für Israel und Palästina.

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Öffentlicher Druck mag eine Rolle für den Ausgang von Sabanehs Geschichte gespielt haben. Ob es die Berichterstattung über ihre Situation in den in zahlreichen lokalen Medien war oder die Bemühungen entschlossener Vertreter der Universität waren, die halfen die Wende herbeizuführen, Sabaneh bekam schließlich am 9. März ihre erste Spritze.

Nur Minuten, bevor ein Organ der Mainstream-Medien ihre Geschichte veröffentlichen wollte, sagte Sabaneh, änderte das israelische Gesundheitsministerium seine Politik bezüglich palästinensischer Studenten an israelischen Universitäten. Sabaneh wie auch ihre neu palästinensisch Mitstudenten sollten geimpft werden.

Mit anderen Worten: Obwohl sie an einer israelischen Universität ausgebildet wird, Universitätsvertreter für sie kämpften und sie schließlich kostenlos geimpft wurde (ich nehme an, sie musste keine 20 Schekel für ein Impfzertifikat zahlen, wie es bei den unter PA-Schirmherrschaft Geimpften der Fall ist), hält es Sabaneh für angebracht Israel in den internationalen Medien zu verleumden.

Und hier ist noch etwas, das ich herausheben wollte:

In der Story von +972 wurde das hier berichtet:

Die palästinensische Studentin, die anonym bleiben wollte, um ihre Sicherheit zu gewährleisten, sagte, nach Erhalt der E-Mail erkundigte sie sich bei ihrem Studienprogramm, ob sie impfberechtigt sei.

Jetzt hat sie keine Sorge mehr wegen ihrer Sicherheit?

Ich denke, Sabaneh ist nicht ehrlich. Nicht, dass es das erst Mal ist, dass ein palästinensischer Araber seine Version der Ereignisse an die Mainstream-Medien weitergibt.

Die Lüge, die Israelis seien Nazis

Die groteske und bösartige Kampagne der Nazifizierung der Israelis entlarvt

Richard L. Cravatts, FrongPage Mag, 22. März 2021

Hinweis: Dies ist der zweite Teil zu „Lügen im geistigen Krieg gegen Israel“. Teil finden Sie hier.

Wenn SJP-Aktivisten und die von ihnen eingeladenen Redner gegen Israel demonstrieren, sind ihr Reden und ihre Literatur gespickt mit Vorwürfen zu Israels angeblichen „Verbrechen gegen die Menschheit, Massakern und Völkermord“ sowie Kommentaren, die den türkischen Präsidenten Tayyip Erdoğan nachplappern, Israel habe in seinem Umgang mit dne Palästinenser demonstriert, dass „… ihr Barbarismus sogar den von Hitler übertroffen hat“.

Die Nazifizierung der Israelis – und in Erweiterung damit der Juden – ist sowohl atemberaubend in ihrer moralischen Umkehrung und grausam in der Art, wie sie die tatsächlichen Opfer der Schrecken des Dritten Reichs zu einer modernen Reinkarnation genau dieser Barbarei macht, gleichzeitig unhistorisch, arglistig und grotesk in ihrer moralischen und faktischen Unrichtigkeit.

Was ist der Sinn dieser grotesken Kampagne der Ummodelung des jüdischen Staates ins Dritte Reich? Die tückische Antwort lautet: Sobald Israel erst einmal mit den Verleumdungen des Rassismus und Nazismus geteert ist, ist der jüdische Staat zu einem international Geächteten gemacht worden, einem Paria, der sein moralisches Recht schon auf Existenz verloren hat – natürlich exakt das, was seine Feinde durchweg angestrebt haben.

Noch beunruhigender ist, dass die Charakterisierung der Israelis als Nazis ein Bild ist, das heute von westlichen Eliten und sogenannten Intellektuellen, einschließlichl eines breiten Kontingents an Akademikern verkündet wird, die der Kampagne zur Diffamierung Israels durch Nazifizierung seines Volkes und erneuten Beschuldigung der Juden als die moralischen und existenziellen Feinde der Welt mitschuldig sind, wie von ihrer Unterdrückung und Brutalität gegenüber den „lange leidenden Palästinensern“ demonstriert sein soll. Daher haben antiisraelische, von radikalen Studentengruppen unterstütztte Hass-Feste so widerliche Namen wie „Holocaust im Heiligen Land“, „Israel: Die Politik des Völkermords“ oder „Israel: Das Vierte Reich“, was eine klare, wenn auch verlogene Verbindung zwischen Nationalsozialismus und Zionismus schafft – eindeutige Beispiele sowohl der Holocaust-Bagatellisierung und -umkehr sowie zeitgenössische Versionen antisemitischen Denkens und Ausdrucksweisen.

Dasselbe Bild wird von anderen Akademikern wie Richard Falk wiederholt und verstärkt, einem Professor emeritus für Internationales Recht und Politik an der Princeton University und ehemaliger grotesk betitelter „Sonderberichterstatter zur Lage der Menschenechte in den seit 1967 besetzten Palästinensergebieten“, der sich laut fragte, ob es „eine unverantwortliche Übertreibung ist, die Behandlung der Palästinenser mit dieser kriminalisierten Bilanz kollektiver Grausamkeit seitens Israels in Verbindung zu bringen“, um dann schnell seine eigene Frage mit der Aussage zu beantworten: „Ich glaube nicht.“

An der Abteilung für den Nahost-, Südasien- und Afrikastudien (MESAAS) der Columbia University lässt Joseph Massad, ein Privatdozent für moderne arabische Poloitik als weiteres Beispiel nie eine Gelegenheit aus, den jüdischen Staat als rassistisches, koloniales Unterfangen, als moralischen Fleck auf der Welt ohne jeglichen Anflug von Legitimität und Israelis zu verunglimpfen; Israelis, wird er nie müde zu erwähnen, sind die neuen Nazis und die Palästinenser die neuen Juden geworden. „Während Palästinenser zu tausenden ermordet und verletzt werden“, schrieb er nach der Operation Gegossenes Blei, in der Israel sich gegen einige unermüdlichen Raketenangriffe auf dem Gazastreifen auf zivile Viertel verteidigte, „spornen die Weltmächte das an … und das geschah sogar während des Zweiten Weltkriegs, als der Nazi-Völkermord im Gang war.“

Dies ist ein tödliches Narrativ, denn wenn es geglaubt wird, dann fragt die Welt sich natürlich: Wenn Israel ein naziartiger Staat, ein Apartheid-Regime ist, das allem entgegen steht, wofür die zivilisierte Gemeinschaft der Nationen steht, wer würde Israel da nicht zur Verantwortung ziehen und es wegen seiner Vergehen unfreundlich beurteilen? Dass gegen alle historischen Beweise und die Kraft der Vernunft die Verleumdung Israels, es sei ein mörderisches, sadistisches und völkermörderisches Regime, erfolgreich propagiert worden ist und das weiter an Boden gewinnt, deutet an, dass Israels akademische Verleumder die Geschichte erfolgreich als Teil der modernen Inkarnation des ältesten Hasses der Welt umgedreht haben.

Lügen über eine jüdische Verbindung zu Jerusalem und dem  Heiligen Land

So wie er und andere in der muslimischen Welt es zu tun pflegen, setzte Palästinenserpräsident Mahmud Abbas 2012 eine lange Tradition der Versuche fort Jerusalem zu entjuden, indem er seine verlogene Ansicht zum Ausdruck brachte, dass „die Identität Jerusalems arabisch ist und die der Stadt und der christlichen heiligen Stätten vor israelischen Drohungen geschützt werden müssen“. Derselbe Geschichtsgelehrte, der eine Dissertation schrieb, die das Ausmaß und die Wahrhaftigkeit des Holocaust in Frage stellte, stellt jetzt seine eigenen historischen Behauptungen auf, dass es nie eine jüdische Präsenz und Geschichte in der heiligsten Stadt des Judentums gegeben hat.

Damit, dass er Ostjerusalem – oder eigentlich irgendeinen Teil von Jerusalem – als Territorium bezeichnet, das Israel „besetzt“, über das es aber keine Souveränität genießt, hat Abbas einmal mehr den Inhalt und den Sinn von Resolution 242 des UNO-Sicherheitsrats von 1967 falsch verstanden, der einen Abzug „aus Gebieten“ vorschlug, die Isarel im Sechstage-Krieg eroberte. Kritiker israelischer Politik, die die Resolution gewollt falsch lesen oder ihren Sinn bewusst verschleiern, sagen, der jüdische Staat verletzte 242 durch die Fortsetzung der Besatzung der Westbank und Jerusalems, einschließlich dem, was heute fälschlich als „arabisches“ Ost-Jerusalem bezeichnet wird. Aber die Verfasser von Resolution 242 waren sehr genau in der Sprache des Entwurfs und sie betrachteten Jerusalem nie als von Israel nach dem Sechstage-Krieg „besetzt“. Der ehemalige US-Botschafter bei der UNO Arthur Goldberg, einer der Autoren der Resolution, machte das sehr deutlch, als er einige Jahre später schrieb: „Resolution 242 nimmt keinerlei Bezug auf Jerusalem und es wurde bewusst ausgelassen. … Zu keiner Zeit bezog ich mich in meinen vielen Reden vor der UNO auf Ost-Jerusalem als besetztes Gebiet.“

Zusammen mit ihren unerschütterlichen und vielfältigen Forderungen, darunter ein „Rückkehrrecht“ für alle Flüchtlinge und Souveränität über den Tempelberg, bestehen die Palästinenser heute darauf, dass Jerusalem geteilt werden muss, um ihnen mit dem östlichen Teil eine Hauptstadt ihres neuen Staates zu geben. Diese Ansicht ist beunruhigend, denn sie offenbart ein Muster, mit dem Araber Jerusalem mit hochgradiger Bedeutung ausstatten, damit es politischer Zweckdienlichkeit dient.

Dore Gold, von 1997 bis 1999 Israels UNO-Botschafter, stellte in seinem Buch The FIght for Jerusalem: Radical Islam, the West, and the Future of the Holy City[1] fest, wie viele in der muslimischen Welt und selbst manche im Westen einen unheilvollen Prozess begonnen haben, der auf die Gründung einer spirituellen sowie politischen Präsenz des Islam in Jerusalem abzielt, während gleichzeitig historische jüdische Verbindungen zur Stadt abgeschwächt werden. Gold glaubt, dass dieser Trend bei den Camp David-Treffen im Jahr 2000 begann, als Yassir Arafat einem schockierten Präsdienten Bill Clinton erstmals laut und öffentlich seine atemberaubende Überzeugung erklärt, dass es nie einen jüdischen Tempel auf dem Tempelberg gegeben habe. Arafat warf damit „einen Stein historischer Lügen in einen See und seine Wellen verbeiteten sich über den gesamten Nahen Osten. ‚Tempellleugnung‘ wurde in den Folgejahren ein geläufiges Thema in Seminaren in den VAE oder Jordanien. Europäische Professoren schlossen sich diesem antibiblischen Trend an.“

Palästinensische Propagandisten haben zusammen mit ihren Fürsprechern im Westen natürlich beharrlich versucht ein historisches Narrativ neu zu schreiben, mit sich selbst als ein indigenes Volk und den Israelis als europäische koloniale Usurpatoren ohne wirkliche Verbindung zum Land, das Israel wurde. Um diese unangenehmen Fakten zu überwinden, behauptete Barnard-Professor Nadia Abu El-Haj – als ein nur ein ungeheuerliches Beispiel –  in ihrem verlogenen Buch Facts on the Ground: arachaeological Practice an dTerritoral Self-Fashionig in Israeli Society[2], von Israel geleitete Archäologen nähmen es auf sich, sich eine mit muslimischen Überresten reich gefüllte Vergangenheit durchzugehen, hätten sie aber ignorierten und ausschließlich nach den Funden gesucht, sie identifiziert und aufgenommen, die eine historische jüdische Verbindung zum Land bestätigten. „Die Arbeit der Archäologie in Palästina/Israel ist ein grundlegender institutioneller Standort für die andauernde Praxis kolonialen Volkstums“, schreibt El-Haj mit der politisierten Syntax ihres ideologischen Mentors Edward Said von der Columbia University, „womit Fakten produziert werden, durch die historisch-nationale Ansprüche, territoriale Umgestaltung, Erbe-Objekten und Geschichtlichkeit ‚stattfinden‘.“

Ihr Buch ist weithin genau deshalb verurteilt worden, weil es nicht wie authentische Forschung zur Archäologie im Heiligen Land, sondern eine revisionistische Geschichte auf Grundlage politischer Ideologie zu sein scheint – die Vorstellung, dass jede historische Beziehung zwischen Juden und Jerusalem, sogar zu Israel selbst, lediglich ein Konstrukt ist, eine Fiktion, ein professioneller Schwindel, für die Welt der Forschung durch israelische Archäologen gehisst, die über Grabungen und Künstler eine historische Verbindung zwischen den Juden und dem Heiligen Land ‚aufbauten‘, womit sie natürlich den Palästinensern ihre eigene historische Verbindung bestreiten. Wenn der jüdische Anspruch auf das Heilige Land herabgewürdigt wird, wird natürlich der palästinensische Anspruch angehoben und berechtigter gemacht, was aber eine Umkehrung der Wahrheit ist, etwas, das der israelische Journalist Nadav Shragai treffend als „Lügengewebe“ bezeichnet hat.

Pseudowissenschaften und Lügen über den jüdischen Staat

In dem regelmäßigen Chor der Diffamierung Israels durch eine mit Palästinensianismus infizierte Welt hat ein neuer, ekelhafter Trend begonnen sich zu zeigen: Die Ritualmordlüge ist wiederbelebt worden, aber heute wird, um Israel und den Zionismus als dämonische Agenten in der Gemeinschaft der Staaten zu positionieren, primitiver Aberglaube mit einem Anstrich akademischer Forschung und politisiertem wissenschaftlichen Studium maskiert.

Wenn vermeintlich brutale, militärische Angriffe und Israels Einsatz von Waffen nicht als Ursache gesundheitlicher Schäden für Nichtjuden verantwortlich gemacht werden können, sind Israelhasser schnell dabei die behauptete allgemeine Unterdrückung durch zionistische Besatzung und Brutalität als Ursachen für arabische Gesundheit und Glück zu verurteilen.

2005 nahmen es zum Beispiel die Psychologen für Soziale Verantwortung auf sich „die Verwendung psychologischer Kriegsführung durch die israelische Armee gegen die Bevölkerung des Gazastreifens zu verurteilen“. Israel, behauptete die Gruppe, machte das mit Hilfe des Einsatzes von F-16-Jets erzeugter „Überschallknalle“, die eine „besonders bösartige Form der psychologischen Kriegsführung sind“.

Während sie widerwillig eingestanden, dass der Grund für die abendlichen Jetflüge gegen die Bevölkerung des Gazastreifens in erster Linie die hunderte Raketen waren, die auf israelische Orte im südlichen Israel regneten, schien die Sorge der Psychologen sich nie auf jüdische Kinder zu erstrecken, genauso wenig forderten sei ein Ende des Terrorismus, den israelische Militäroperationen zu drosseln versuchten.

Aber Überschallknalle waren auf jeden Fall inakzeptabel.

Im selben Jahr heckte das Palästinensische Beratungszetnrum als Teil einer unerbittlichen Kampagne zur Diskreditierung der israelischen Sicherheitsbarriere und ihre Position als „Apartheidmauer“, die symbolisch für den wesentlichen Rassismus des Zionismus steht, eine „wissenschaftliche“ Studie der psychologischen Auswirkungen auf die geistige Gesundheit der Palästinenser auf das aus, was es Israles „Annexions- und Ausweitungsmauer“ für die Bewohner in fünf Dörfern im Distrikt Kalkilya nennt.

Bezeichnenderweise hatte der Internationale Gerichtshof im selben Jahr die Barriere für illegal erklärt und entschieden, dass Israels Recht seine Bürger gegen Mord zu verteidigen von den Menschenrechten der Palästinenser übertrumpft werde, für die die Anwesenheit der Barriere lästig sein könnte.

Unheilvoller ist, dass die Existenz der Mauer für „das Auftreten psychologischer Symptome bei den Erwachsenen sowie Gefühle der Einsamkeit und anderer physischer Symptome wie Atemprobleme und Bauchschmerzen“ verantwortlich gemacht wird.

Statt die palästinensische Todeskultur zu evaluieren, die Kindern vom Kindergarten an bis zur Oberschule eingetrichtert wird, wo sie gelehrt werden Juden zu hassen und Märtyrertum anzustreben, sowie zu untersuchen, ob diese Happen psychologischen Gepäcks selber einen negativen Einfluss auf emotionales Wachstum haben könnten, wurden jegliche negativen emotionalen oder psychologischen Symptome mit der bloßen Anwesenheit der Mauer verknüpft. Die gesamte „Besatzung“ ist für Wissenschaftler ein Ziel geworden, mit der versucht wird die allgemeine Unterdrückung durch den Zionismus mit Krankheiten in der palästinensischen Gesellschaft in Verbindung zu bringen.

Selbst wenn Israel sich mit dem befasste, was nach normalen Maßstäben als humanitäre Hilfe angesehen werden würde – wie es bei seiner sofortigen Reaktion auf das Erdbeben in Haiti war, wohin israel ein Kontingent medizinischer Teams schickte, die in Port au Prince hochmoderne medizinische Einrichtungen aufbauten – waren diejenigen, die Israel ständig diffamieren wollen, in der Lage Vergehen zu finden, sogar in Haiti.

Die heimtückische Behauptung kam von Baroness Jenny Tonge, ehemaliger Gesundheitssprecherin des britischen Oberhauses, die zwar die IDF lobte, aber auch andeutete, israelische Soldaten würden bei haitischen Opfern Organe ernten. The Palestinian Telegraph, eine Publikation, die Tonge fördert, brachten einen Artikel mit dem Titel „Fokus auf Israel: haitische Organe ernten“ von einem Blogger aus Boston, der „Gerechtigkeit für alle unterdrückten Völker der Welt wie die lange leidenden Menschen Haitis und die Palästinenser“ anstrebt und der Israel eines „Verbrechens gegen die Menschheit“ beschuligt, natürlich auf Grundlage absolut keiner Beweise oder Fakten.

Wissenschaftliche Publikationen sind ebenfalls mit fadenscheinigen Studien intellektuell gekapert worden, die ihnen gegenüber eine grundlegende Voreingenommenheit haben, die die Gültigkeit aller Forschung diskreditiert. The Candian Journal of Psychiatry z.B. brachte einen Artikel mit dem Titel „Die Vorherrschaft psychologischer Erkrankungen bei Kindern in der Westbank“, geschrieben seltsamerweise von einem niedrigrangigen Chirurgen und einen Mirkobiologen.

Wenn Mitglieder der Scholars for Peace in the Middle East (SPME), einer Organisation von Akademikern, Ausgewogenheit in der Diskussion des palästinensisch-arabischen Konflikts anstrebt, dieses Teils mangelhafter Forschung gewahr wurde, analysierten sie das Papier selber und stellten fest, dass es ein Beipsiel war für „schlechte wissenschaftlicher Arbeit, bei der fehlende Beweise und die ungenauer Anführung psychologischer Literatur gehörte“. Darüber hinaus hatte sich die ursprüngliche These, „dass ‚Siedlungs-Übergriffe‘ für die Probleme palästinensischer Kinder verantwortlichl seien“, sich auf die psychiatrische „Kompetenz“ von niemand anderem als dem wegen seines Hasses auf Israel gekannten Linguisten Noam Chomsky verlassen hatte, um der Studie zu helfen zu ihren Schlüssen zu kommen.

Anhänger der Sache der Palästinenser haben die Tatsache akzeptiert, dass Israel nicht mit der Andung traditioneller Kriegsmittel besiegt werden wird. Stattdessen haben die Feinde des jüdischen Staats im Nahen Osten, unter Beihilfe ihrer Unterstützer im Westen, angefangen andere, aber gleichermaßen gefährliche Taktiken anzuwenden, um Israel zu delegitimieren, in der Hoffnung es letztlich zu vernichten.

Man kann kein auffälligeres Beispiel dieses Typs verlogener akademischer Leistung zu finden, als in einem abstoßenden Buch von Rutgers-Professor Jasbir K. Puar, veröffentlicht von der Duke University Press, the Right to Maim: Debility, Capacity, Disability.[3] Die These von Puars Buch wird von ihrer Untersuchung „israelischer taktischer Berechnungen von Siedler-Kolonialherrschaft“ gebildet, die, wie sie behauptet, „der Schaffung von Verletzung und Beibehaltung palästinensischer Bevölkerung als dauerhaft geschwächt und doch noch am Leben, um sie zu kontrollieren“ dient.

Mit anderen Worten: Puars Kerngedanke lautet, dass israelische Militärtakitken – als Erweiterung seiner politischen Strategien – bewusste beinhaltet, Palästinenser zu „hemmen, sie zu verstümmeln, körperlich zu Invaliden zu machen und wissenschafltiche Experimente an ihnen durchzuführen“, eine unsfassbare und groteske Wiederauferstehung des klassischen antisemitischen Bildes, dass Juden absichtlich und sadistisch Nichtjuden Schaden zufügen und töten.

„Die israelischen Verteidigungskräfte (IDF) haben über Jahrzehnte ein nachweisbares Muster gezeigt Leben zu verschonen, eher zum Verstümmeln als zum Töten zu schießen. Das ist vordergründig eine humanitäre Praxis“, gibt sie zu, obwohl als Ergebnis davon „viele Zivilisten in einem Territorium zerstörter Krankenhäuser, rationierter medizinischer Vorräte und karger Ressourcen ‚dauerhaft behindert‘ bleiben.“ Während Puar also widerstrebend eingesteht, dass Israel die Tödlichkeit seiner Selbstverteidigung über Zurückhaltung und taktische Kontrolle bewusst beschränkt, beschuldigt sie es trotzdem Gewalt einzusetzen und Verletzungen als taktisches Mittel eines Siedlerstaats einzusetzen, um die Kontrolle über eine verletzliche indigene Bevölkerung aufrecht zu erhalten. Das ist sowohl sadistisch als auch ausbeuterisch, argumentiert sie, weil es damit eine angeblich ungerechte und illegale Besatzung sowie die Unterdrückung eines Opfervolks aufrecht erhält.

Natürlich wird Puar nicht anerkennen, „warum es die intensivste Praxis der Biopolitik Schwächung“, die Nutzung von Gewalt gegen die zivile Palästinenser-Bevölkerung, überhaupt gibt; das heißt, dass Israels sogenannt brutale Besatzung und sein militärisches Eindringen durch arabische Aggression und Terrorismus nötig gemacht wurden und der Einsatz von Gewalt, das Verstümmeln der Palästinenser keine willkürlichen Vorfälle der Launen eines sadistischen israelischen Militärs sind, sondern eine Reaktion auf und das Ergebnis von unerbittlichen Terroranschlägen, mit denen psychopathische Jihadisten seit Israels Gründung versucht haben Juden mit Messern, Lastwagen, Bomben, Raketen und Gewehren zu ermorden.


[1] Der Kampf um Jerusalem: Radikaler Islam, der Westen und die Zukunft der Heiligen Stadt

[2] Fakten vor Ort: Archäologische Praxis und territoriale Selbstinszenierung in der israelischen Gesellschaft

[3] Das Recht zu verstümmeln: Debilität, Fähigkeit, Unfähigkeit