Warum Linke bei Aufrufen zu Gewalt gegen Juden nur mit den Schultern zucken

Während die Welt die Holocaust-Opfer ehrt, wird Empörung wegen Aufrufen zum Mord an Juden an der University of Michigan als Beweis dafür verspottet, dass Juden „Mimosen“ sind.

Jonathan S. Tobin, Israel HaYom, 29. Januar 2023

Stellen Sie sich vor eine Gruppe weißer Nationalisten marschiert über den Campus irgendeiner großen Universität in den USA und ruft zum Lynchen von Afroamerikanern auf. Ganz ähnlich den Neonazi-Marsch in Charlottesville (Virginia) 2017, hätte der Vorfall auf der Titelseite jeder Zeitung im Land gestanden. Von Küste zu Küste hätten Politiker das als Beweis der hoffnungslos rassistischen Natur der amerikanischen Gesellschaft verurteilt. Und wären irgendwelche Studenten daran beteiligt gewesen, dann wären sie schnell suspendiert und wahrscheinlich exmatrikuliert worden.

Aber als eine Gruppe pro-palästinensischer Studenten früher im Januar Aufrufe zur „Intifada“ – Terroranschläge gegen Juden – skandierend über den Campus der University of Michigan marschierte, gähnte die Nation nur. Einige konservative Publikationen berichteten darüber und ein paar Politiker wie Senator Ted Cruz (Republikaner aus Texas) verurteilten das. Aber es sorgte für keine Erwähnung in der New York Times und der Washington Post oder CNN.

Viele jüdische Gruppen verurteilen zwar erzürnt den Vorfall, aber die linke jüdische Meinung war unbeeindruckt. Forward-Kolumnist Rob Eshman tat ihn nicht nur als bedeutungsloses Gedöns ab. Er schrieb auch, dass die Wut seitens der zionistischen Juden und ihrer sogen wegen des Einflusses, den Rufe nach dem Vergießen von jüdischem Blut auf jüdische Studenten hätten, war ein Beispiel dafür, dass amerikanische Juden nicht als ein Haufen „Mimosen“ seien, die Angst davor hätten über das Handeln einer israelischen Regierung zu debattieren, die nicht wirklich mit liberalen in Einklang sind.

Und das ist der Grund, dass ich dieses Jahr, wie vielleicht in jedem anderen Jahr, nicht sonderlich beeindruckt von des Aufhebens bin, die wegen des Internationalen Holocaust-Gedenktag gemacht wird.

Während Israel und ein Großteil der jüdischen Gemeinschaft am Yom HaSchoah, der zwischen Pessach und Israels Feiertagen zum Gefallenen-Gedenken und Unabhängigkeitstag (fällt dieses Jahr auf den 18. April) der 6 Millionen im Holocaust Ermordeten gedenkt, zeihen die UNO und der Großteil der Welt den 27. Januar vor, den Jahrestag der Befreiung von Auschwitz 1945.

Die feierlichen Reden und Zeremonien, die an diesem Tag gehalten werden, mögen in vielen Fällen gut gemeint sein. Sie mögen helfen die Erinnerung an das Abschlachten europäischer Juden durch die deutschen Nazis und ihre Kollaborateure wach zu halten. Aber wenn es irgendetwas gibt, das wir aus Holocausterziehung und –gedenken gelernt haben sollten, dann dass es wenig dazu beiträgt den zeitgenössischen Antisemitismus zu bekämpfen.

Die unablässigen Bemühungen die Schoa zu verallgemeinern entzieht dem Ereignis seine Einmaligkeit und verwässert alle Bedenken in einen bedeutungslosen Wunsch Intoleranz zu bekämpfen. Das missversteht das Wesen des Antisemitismus, der zwar in der Lage ist in unterschiedliche Formen zu schlüpfen, um von Faschisten, Nazis, Kommunisten, Islamisten und heute von woke-intersektionalen Ideologen adaptiert zu werden, aber praktisch ein politischer Virus ist. Sein Zweck ist kein Beispiel für „die Unmenschlichkeit des Menschen“. Er will politische Ziele erreichen, indem er Hass auf das Judentum, die Juden und den jüdischen Staat lenkt.

Wichtiger noch: Das meiste des andächtigen Saldaberns und Trauer wegen des Holocaust zum Ausdruck zu bringen ist gezielt losgelöst von jeglicher Sorgen um Bedrohungen des Staates Israel und des Rechts der Juden, die dort leben, um sich gegen diejenigen zu verteidigen, die einen weiteren Holocaust an ihnen begehen würden.

Wie der Titel von  Dara Horns Buch uns lehrte: „Die Leute lieben tote Juden.“ Es sind die Lebenden, besonders die, die ihre Rechte geltend machen und sich verteidigen, die ein Großteil der Welt nicht ausstehen kann und um die er sich nicht weniger scheren könnte.

Und das bringt uns zurück zur University of Michigan.

Es ist vielsagend, dass viel von der vermeintlich aufgeklärten linken Meinung ein Problem mit der Antisemitismus-Definition hat der Internationalen Holocaust-Gedenkallianz (IHRA) hat. Sie mögen sie nicht, weil sie ausdrücklich Aufrufe zur Vernichtung des jüdischen Staates und Vergleiche zwischen Israel und den Nazis als Beweise für Antisemitismus anführt. Linke wollen eine Trennmauer zwischen dem Hass auf lebende Juden und den für die von den Nazis getöteten vergossenen Krokodiltränen schaffen.

Diejenigen, die von solch hohlen Argumenten überzeugt sind, ignorieren die Tatsache, dass Israelis für zeitgenössische Antisemiten der Ersatz für traditionelle Wortbilder des Hasses sind, der sich gegen Juden richtet. Wie die IHRA-Definition klar macht, werden die Versuche Israels Verhalten bei seiner Verteidigung gegen Bemühungen zu vernichten mit zweierlei Maß zu beurteilen, das auf keine andere Demokratie angewendet wird, scheinheilig. Sie sind Beweis einer bösartigen Form des Vorurteils gegenüber Juden.

Aber der Punkt zum „Intifada“-Marsch auf dem An Arbor-Campus der University of Michigan ist, dass diejenigen, die ihn verteidigen – oder, wie im Fall von Eshman, ihn rational zu machen oder zu rechtfertigen – nicht nur die Vorstellung von „Kritik“ an Israel mit der antisemitischen BDS-Kampagne oder dem Eintreten von Gewalt durcheinander bringen. Millionen Israelis stehen jeden Tag auf und kritisieren ihre Regierung auf ganz ähnliche Weise wie hunderte Millionen Amerikaner es mit ihrer machen. Antizionistischer Aktivismus soll den einzigen jüdischen Staates auf dem Planeten beseitigen – nicht seine Politik ändern oder seine Grenzen anpassen. Weil Antizionismus den Juden verweigern will, was niemand sonst irgendwem anders zu verweigern wagen würde, ist der Anspruch, dass er nicht als nur eine weitere Variante des Antisemitismus eingestuft werden sollte, ein große Lüge.

Darüber hinaus sind Juden, die sich über Aufforderungen sie zu töten, keine „Mimosen“ mit weichen Knien, die beim ersten Zeichen von Widerspruch gegen ihre Überzeugungen in Deckung gehen oder versuchen gegnerische Ansichten zu unterdrücken. Das liegt nicht nur daran, dass niemand es wagen würde dasselbe über Afroamerikaner zu sagen, die rassistische Attacken auf ihre Gemeinschaft auf die Art angingen, wie sie das Recht der Juden infrage stellen empört auf Befürwortung von Antisemitismus zu reagieren.

Die Atmosphäre vieler, wenn nicht der meisten US-Universitäten ist eine, in der pro-israelische Stimmen oft einschüchternd zum Schweigen gebracht werden. Wie die aktuelle Kontroverse wegen des Angebots eines Lehrauftrags für Kenneth Roth, den Israel hassenden und antisemitischen früheren Leiter von Human Rights Watch an der Kennedy School of Government der Harvard University veranschaulicht ist Antizionismus in Amerikas höherer Bildung normalisiert worden. Pro-israelische Akademiker müssen entweder still bleiben oder eine andere Möglichkeit suchen sich ihren Lebensunterhalt zu verdienen, während die, die toxische Mythen über den jüdischen Staat verbreiten, gefeiert werden.

As hat tiefgehende Auswirkungen auf jüdische Studenten. Sie wissen, dass für ihr Volk den Mund aufzumachen sie in Konflikt mit der modischen linken Meinung bringt, die sich die giftige Mär der Intesektionalität zu eigen gemacht hat, in der Juden und Israel fälschlich als Nutznießer von „weißem Privileg“ gekennzeichnet werden. Diejenigen, die Israels Vernichtung anstreben, werden fälschlich als Opfer behandelt. Diejenigen, die glauben, Juden sollte bereit sein die Vorzüge der Argumente für ihre Abschlachtung zu diskutieren sind entweder wegen des Wesens des palästinensischen Nationalismus und Terrorismus verwirrt oder moralisch bankrott. In einigen Fällen lautet die offensichtliche Antwort, dass auf ihre Art der Interessenvertretung beides zutrifft.

Die linke Bereitschaft im Namen der freien Meinungsäußerung Aufrufe zum Töten von Juden zu tolerieren, ist nicht nur heuchlerisch. Es ist auch hinterhältig. Es ist ein Spiegel des Wunsches das zu normalisieren, woran niemand denken würde, wenn es um Hass auf jede andere ethnische oder Religionsgruppe geht.

Diejenigen, die bereit sind Aufrufe zum Vergießen jüdischen Blutes schlicht als Argument zu bezeichnen, zu dem vernünftige Leute unterschiedlicher Meinung sein können, betreiben eine anrüchige Art von Interessenvertretung. Sie erinnern uns auch daran, wie bedeutungslos eine solche Art des Gedenkens des Holocausts geworden ist. Das einzige wahre oder bedeutungsvolle Denkmal für die 6 Millionen ist der jüdische Staat, der zu spät geschaffen wurde um sie zu retten, der aber zukünftige Versuche die Juden abzuschlachten verhindern kann. Jeder – ob Jude oder Nichtjude – der das nicht versteht, hat kein Recht zu dem Thema irgendetwas zu sagen.

Der teuflische Angriff der UNO auf den jüdischen Staat – als Teil der Holocaust-Gedenkveranstaltung

First One Through, 19. Januar 2023

Die UNO wird ihr Holocaust-Gedenken mit der Darstellung der Juden als Flüchtlingen statt als wehrlose, abgeschlachtete Opfer begehen.

Am 27. Januar 2023 werden die Vereinten Nationen den Internationalen Gedenktag zur Erinnerung an die Opfer des Holocaust unter dem Thema „Heimat und Zugehörigkeit“ begehen. Dazu werden mehrere Ausstellungen gehören, die größte davon heißt „Nach dem Ende der Welt: Vertriebene und Vertriebenenlager“.

In der Beschreibung der Veranstaltung schrieb die UNO: „Opfern des Holocaust wurden von den Nazis und ihren rassistischen Kollaborateuren ihre Häuser, ihre Nationalitäten und ihr Gefühl der Zugehörigkeit genommen.“ Das stimmt zwar, aber die Welt begeht dieses Ereignis nicht wegen eines Bürgerkriegs, in dem Juden und andere obdachlos wurden.

Das ist nicht der Grund, warum die UNO am 10. Dezember 1948 die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte schuf, in der es heißt: „Die Nichtanerkennung und Verachtung der Menschenrechte haben zu Akten der Barbarei geführt, die das Gewissen der Menschheit mit Empörung erfüllen, und es wurde verkündet, dass einer Welt, in der die Menschen Rede- und Glaubensfreiheit und Freiheit von Furcht und Not genießen, das höchste Streben des Menschen gilt“.

Das ist nicht der Grund, dass Gesellschaften Holocaust-Mahnmale schufen, um die die gezielte Folter und Abschlachten des am meisten verfolgten Volks der Welt zu würdigen.

Skulptur im KZ Mauthausen, Österreich (Foto: FirstOneThrough)

Das ist nicht der Grund, dass Deutschland und andere Nazi-Kollaborateure Holocaust-Überlebenden für ihre Sklavenarbeit, Inhaftierung, kaltblütige Ermordung von Familienmitgliedern und den Diebstahl all ihrer Habe Entschädigung zahlen.

Das ist nicht der Grund, dass viele Länder Holocaust-Leugnung und den Verkauf von Nazi-Utensilien zum Verbrechen erklärten.

Nein, die Welt hat viele Kriege gesehen, zahllose Flüchtlinge und beträchtliche Zahlen von Heimatlosen. Die UNO könnte eine Veranstaltung für diese Leute unter dem Banner „Heimat und Zugehörigkeit“ veranstalten und die betrauern, denen „ihre Häuser, ihre Nationalitäten und ihr Gefühl der Zugehörigkeit entrissen wurden“, samt Ausstellungen über Vertriebenenlager.

Aber für Holocaust-Gedenken ist das geschmacklos.

Hier betreibt das Weltgremium Schönfärberei der barbarischen Verbrechen, die den Juden zugefügt wurden, um sie für Antisemiten allgemein ansprechender zu machen und damit wird die Bildung ausgehöhlt, die sie besonders diesen Leuten vermittelt sollte. Es handelt sich um eine neue, tückischere Form der Holocaust-Leugnung, die auf die Weltbühne gestellt wird und in der Juden und alte Überlebende als Betrogene agieren.

Ja, Obdachlosigkeit und die Existenz von Millionen Flüchtlingen sind traurige Themen, die angegangen werden sollten. Es stimmt, dass Antisemitismus und Rassismus große Makel in weiten Teilen der Gesellschaft sind.

Aber das ist nicht der Kernpunkt des Holocaust. Da gab es eine üble Regierung, die einen Teil der eigenen, wehrlosen Bevölkerung systematisch folterte und auslöschte, oft mit Billigung und Beteiligung der übrigen Bürger.

Einer der Teilnehmer des Marsches gegen Hass über die Brooklyn Bridge, 5. Januar 2020, der gegen die anhaltenden physischen Angriffe auf Juden protestierte. (Foto: FirstOneThrough)

Will man des Holocausts nach dem Geschmack modernen Publikums gedenken, dann muss man sich auf die Einstellung von Gewalt konzentrieren, insbesondere die gegen Juden. Der Ansatz der UNO, den gezielten Völkermord an Juden durch Säuberung zu reinigen, um einen Aufruf für Flüchtlinge daraus zu machen, ist ein unheilvoller Versuch den jüdischen Staat als moderne Nazis zu kennzeichnen, die die Palästinenser in die Staatenlosigkeit zwangen und die UNO als Retter der Juden der 1940-er und der Araber von heute darzustellen.

Das ist eine von Grund auf abscheuliche Lüge und es ist zutiefst antisemitisch, das während einer Holocaust-Veranstaltung zu propagieren.

Was die Klima-Terroristen bei uns von den Terrormördern der Palästinenser gelernt haben…

… nämlich Ursache und Wirkung umzukehren, um den rechtmäßigen Maßnahmen Unrecht zuzuschreiben:

Emilia Fester twitterte: „Mich beschäftigen krasse Bilder nach meiner parlamentarischen Beobachtung der Großdemo in Lützerath am vergangenen samstag: Bilder von einem riesigen Polizeiaufgebot, in dicke Schutzschichten verpackte Frauen und Männer. Ihnen gegenüber die Aktivist*innen der Klimagerechtigkeitsbewegung, ebenfalls tausende, ohne Helm, nur in Regenkleidung und Wanderschuh.“

Hallo, ihr Vollhonks,
wenn ihr nicht illegal dort gewesen wärd, hätte es das Polizeiaufgebot nicht gegeben!
Wenn ihr nicht die Polizei angegriffen hättet, wäre deren Schutzkleidung nicht nötig!

Warum der Besuch eines Juden am heiligsten jüdischen Ort Empörung provoziert

Clifford May, The Washington Times, 11.  Januar 2023

Stellen Sie sich vor, Papst Franz würde sagen: „Nur Christen dürfen den Vatikan betreten! Keine Muslime und keine Juden!“ Die „internationale Gemeinschaft“ würde empört sein. Allerdings würde der Pontifex das niemals sagen. Muslime und Juden sind im Vatikan willkommen.

Stellen Sie sich vor, die Israelis würden sagen: „Nur Juden sind auf Jerusalems Tempelberg erlaubt! Keine Muslime und keine Christen!“ Die „internationale Gemeinschaft“ wäre empört. Aber Israelis würden das nie sagen. Christen und Muslime sind am Tempelberg, dem heiligsten Ort des Judentums, dem Ort, wo die zwei großen jüdischen Tempel gebaut und von fremden Imperien zerstört wurden, willkommen.

Stellen Sie sich vor, die Palästinenser, Jordanier und andere würden sagen: „Nur Muslime sind auf dem Haram al-Scharif erlaubt, von dem Mohammed in den Himmel auffuhr und der der drittheiligste Ort der Muslime ist!“ De facto ist es das, was viele Palästinenser, Jordanien und andere sagen und die „internationale Gemeinschaft“ ist empört – aber wegen der Israelis, weil sie diese Regeln nicht akzeptieren, die nur für Juden gelten sollen.

Verstehen Sie, warum der Tempelberg und Haram al-Scharif dieselbe kleine Hügelkuppe besetzen? Weil in der Antike imperiale Eroberer – nicht nur Muslime – üblicherweise auf den heiligen Stätten derer bauten, die sie eroberten.

Heute hingegen behauptet die „internationale Gemeinschaft“ Toleranz, Vielfalt und Inklusion wertzuschätzen. Tut sie das? Und die Administration Biden präsentiert sich selbst als Verteidiger dieser Werte. Ist sie das?

„Wir sind zutiefst besorgt vom Besuch des israelischen Ministers auf dem Tempelberg/Haram al-Scharif“, erklärte Ned Price, der Sprecher des US-Außenministeriums. „Dieser Besuch hat das Potenzial die Spannungen zu verschärfen und zu Gewalt zu führen.“ Wessen Spannungen das verschärft und warum das zu Gewalt führen könnte, sagte er nicht.

Der israelische Minister, auf den er sich bezog, ist Itamar Ben-Gvir, dessen Partei Otzma Yehudit (Jüdische Kraft) Mitglied der neuen Koalition ist, die Benjamin Netanyahu zurück ins Amt des Premierministers brachte. Ben-Gvir ist im israelischen politischen Spektrum weit rechts angesiedelt, aber das ist hier irrelevant.

Er ist Israeli, Jude und Vertreter einer demokratisch gewählten Regierung, die die Souveränität über den Tempelberg/Haram al-Scharif inne hat.

Um 7 Uhr morgens am 3. Januar betrat er das Gelände, ging etwa 13 Minuten umher und verließ es dann in aller Stille. Er kam der Al-Aqsa-Moschee nicht nahe – ganz zu schweigen davon sie zu betreten – die sich am Südende des Plateaus befindet.

Danach sagte er, dass er in seiner offiziellen Funktion als Minister für nationale Sicherheit dafür gewährleisten wird, dass Muslime und Christen sowie Juden den Ort frei besuchen können.

Trotzdem bezeichnete der stellvertretende UNO-Generalsekretär Mohamed Khaled Khiari Ben-Gvirs Besuch als „besonders aufrührerisch“.

Die Hamas, die palästinensische Autonomiebehörde und das Königreich Jordanien veröffentlichten Stellungnahmen, die erklärten, wenn Blut fließt, wären die Israelis dafür verantwortlich.

Die jordanische Stellungnahme verurteilte „aufs allerschärfste die Erstürmung“ des Haram al-Scharif und die Verletzung der „Heiligkeit“ der Al-Aqsa-Moschee.

Wenn aufgrund einer Nationalität, Rasse, Ethnie und/oder Religion eines Einzelnen, der einen Fuß vor den anderen setzt, einfaches Umhergehen zur Erstürmung wird, sollte es dann nicht Widerspruch von Mitgliedern der „internationalen Gemeinschaft“ geben müssen, die sagt, sie sei gegen Diskriminierung?

Stattdessen forderten jedoch die Vereinigten Arabischen Emirate im Verbund mit der Volksrepublik China die Einberufung einer „Notfall“-Sitzung des UNO-Sicherheitsrats, um über die Anwesenheit eines Juden am heiligsten Ort des Judentums zu diskutieren.

Die Emiratis – Unterzeichner der Abraham-Vereinbarungen, die friedliche Beziehungen mit Israel einführen – wollen zweifellos als Verteidiger des Islam und der Palästinenser betrachtet werden. Sie könnten sich fragen: Ist das Befürworten einer intoleranten Interpretation des Islam für Muslime und Palästinenser wirklich von Nutzen?

Vor ein paar Jahren erklärte PA-Präsident Mahmud Abbas, dass sowohl die Al-Aqsa-Moschee als auch Jerusalems Grabeskirche – die für Christen einer der heiligsten Ort ist – „uns gehören“. Juden, fügte er hinzu, „haben kein Recht sie mit ihren dreckigen Füßen zu schänden“. Ich schätze, das überzeugte die meisten Israelis nicht „Risiken für Frieden“ einzugehen.

Was die Herrscher Chinas angeht, so verfolgen sie zur Zeit ihre muslimischen Untertanen bis hin zum Völkermord. Sie haben tausende Moscheen in Xinjiang, der Heimat der Uiguren, zerstört. Dennoch bleiben Pekings Beziehungen zu mehrheitlich muslimischen Ländern freundlich. Israel zu diffamieren hilft Chinas Herrschern, dass es so bleibt.

Wenn Sie über diesen Bohei in den meisten Medien gelesen haben, dann haben Sie wahrscheinlich Appelle gesehen „den historischen Status quo zu erhalten“, ohne dass oder nur kaum erklärt wurde, was das heißt. Das werde ich Ihnen sagen.

Nachdem in Jerusalem die Flagge des britischen Empires 1948 zum letzten Mal eingeholt wurde, erklärten die Israelis ihre Unabhängigkeit. Sie wurden sofort von den umgebenden arabischen Staaten angegriffen.

Jordanische Streitkräfte eroberten und besetzten Ostjerusalem, aus dem sie alle Juden vertrieben. Und sie verboten Juden jeglicher Nationalität – aber nicht israelischen Arabern – auf dem heiligen Hügel zu beten. Und sie zerstörten oder schändeten jüdische religiöse Stätten.

Im Sechstage-Verteidigungskrieg von 1967 trieben die Israelis die Jordanier aus Ostjerusalem hinaus. Aber als versöhnliche Geste stimmten die israelischen Führer zu, dass eine Waqf, ein von Jordanien kontrolliertes Gremium, die religiöse Obrigkeit über das Gelände behielt, während die Israelis die Sicherheit aufrechterhalten, die heiligen Stätten für alle offen halten – auch wenn nur Muslimen erlaubt wurde dort zu beten.

Dieser Status quo besteht fort, aber es gibt bei den Israelis Diskussionen über das Verbot des Gebets von Nichtmuslimen. In freien Ländern ist Debatte nicht ungewöhnlich. Die Länder, die Israel angreifen – rhetorisch und/oder kinetisch – entscheiden sich diese Tatsache zu ignorieren.

Antisemiten machen aus Juden Parias. Heute machen sie die einzige überlebende und blühende jüdische Gemeinschaft im Nahen Osten zum Paria-Staat.

Antisemitismus ist ein mutierender Virus. Die meisten Israelis sind zu dem Schluss gekommen, dass die moderne Variante nicht behandelbar – schon gar nicht heilbar – ist, indem man denjenigen gegenüber weitere Zugeständnisse macht, die sie zusammen mit denen der „internationalen Gemeinschaft“ hassen, die solchen Hass unterstützen und ihm Beihilfe leisten.

Wenn Sie nach einer knappen Erklärung dafür suchen, warum die Israelis eine rechte Koalition wählten: Hier haben Sie sie.

Die EU definiert Chuzpe neu – fordert von Israel Entschädigung für den Abriss illegaler Gebäude

Elder of Ziyon, 11. Januar 2023

Die klassische Definition von Chuzpe lautet: Jemand ermordet seine Eltern und sich dann der Gnade des Gerichts anvertraut, weil er eine Waise ist.

Die EU hat jetzt diesen hohen Standard erreicht:

Der EU-Kommissar für Krisenmanagement Janez Lenarcic sagte am Wochenende, Israel müsse Entschädigungen für Gebäude bezahlen, die es in der Westbank abgerissen hat und die mit EU-Geldern gebaut worden waren.

Lenarcics Bemerkungen waren eine Antwort auf 24 EU-Parlamentsmitglieder, die den Kommissar nach Israels Absicht kontaktiert wurden Dutzende Häuser in Dörfern des Raums Masafer Yatta der Westbank abzureißen, die mit finanzieller der Europäischen Union oder ihrer Mitgliedstaaten gebaut worden waren.

„Die Europäischen Union hat Israel wiederholt aufgefordert Entschädigung für den Verlust europäischer Steuerzahler-Gelder zu leisten“, schrieben Parlamentsmitglieder an Lenarcic; sie fügten hinzu, dass die Kommission selbst zugab, dass ihre diplomatischen Aufforderungen an Israel ineffektiv waren.

Lenarcic antwortete: „Bei einer Reihe von Vorfällen ist Israel gebeten worden Aktiva zurückzugeben oder Entschädigungen zu zahlen, die von der Union finanziert wurden, die zerstört, abgerissen oder beschlagnahmt wurden“ und dass die Europäische Union die Arbeit diesbezüglich über eine Reihe diplomatischer und politischer Kanäle fortsetzt.

Das ist wie eine Forderung nach Entschädigung von der Polizei für die Beschlagnahme des Autos, das Sie gestohlen haben.

Die von der EU finanzierten Gebäude sind illegal gebaut worden. Nicht nur laut israelischem Recht – sondern gemäß Völkerrecht!

Selbst wenn sie Area C als „besetzt“ bezeichnen, hat der Besatzer von den Genfer Konventionen die Verpflichtung ein Rechtssystem in dem Gebiet zu erhalten. Diese Gebäude sind willkürlich unter Verstoß der Planungs- und Flächennutzungsgesetze errichtet, fast immer auf öffentlichem bzw. Staatsland, ohne Straßen und oft mit Wasserdiebstahl. Es ist so, als würde beschlossen ein Haus mitten im Yellowstone Nationalpark gebaut.

Ich habe diese Bauten selbst gesehen, die stolz die EU-Flagge zur Schau stellen.

Die EU baut sie bewusst in Area C, in Bereichen, in denen Araber oder Beduinen nie gelebt haben, um das Land dem Gebrauch durch Israel wegzunehmen. Die bringen Araber aus den Areas A und B dorthin und fahren Schüler mit Bussen aus diesen Bereichen zu in Area C gebauten Schulen. Das ist Landraub.

Und diese illegalen Gebäude schießen überall aus dem Boden.

Ich habe einmal auf Grundlage von Satellitenbildern eine Animation erstellt, die diese von der EU und NGOs finanzierten, brandneuen Dörfer in der Judäischen Wüste zeigt und wie sie gewachsen sind.

Es gibt keine Infrastruktur. Mit voller Unterstützung der EU übernehmen Araber Land, bauen Hütten und behaupten dann, dies seien ihre uralten Eigenheime.

So berichtete die Daily Mail 2015:

Alan Baker, ein Anwalt für internationales Recht, der in den Neunzigern an der Formulierung der Oslo-Vereinbarungen beteiligt war, sagte, das Handeln der EU sei illegal.

„Die EU ist Mitunterzeichner der Oslo-Vereinbarungen, also kann sie sich nicht aussuchen, was davon sie anerkennt“, sagte er.

„Laut Völkerrecht müssen alle Gebäude in Area C Genehmigungen Israels haben, ob sie vorläufig ist oder dauerhaft. Dasselbe Prinzip gilt überall auf der Welt. Wenn du bauen willst, muss dein Plan genehmigt werden. Die EU ignorierte das Völkerrecht und unternimmt konkrete Schritte die Fakten vor Ort zu beeinflussen.“

Wenn es hier irgendein Problem gibt, dann das, dass Israel beim Zerstören der illegalen Gebäude nicht vorausschauend genug gehandelt hat, die Palästinenser und die EU darin gestärkt hat unter Verstoß gegen das Völkerrecht weiter zu bauen.

13 Minuten am Tempelberg – Ein Kommentar von Hillel Fuld

Es reicht. Es ist nicht mehr nachvollziehbar. Ich will es nicht mehr hinnehmen!! Von was spreche ich?

Nun, ich verstehe nicht, dass Fakten keine Rolle mehr spielen. Ich verstehe nicht, dass sobald Juden beteiligt sind, jegliche Logik und jegliches rationale Denken über Bord geworfen wird.

Kannst Du es verstehen, dass, wenn ein israelischer Minister für 13 Minuten sich auf dem Tempelberg befindet, die Welt durchdreht? Die UN rief innerhalb eines Tages eine Dringlichkeitssitzung wegen dieser 13 Minuten ein. 13 Minuten!

Möchtest Du raten, wie lange die UN gebraucht hat, um den Sicherheitsrat wegen der Massaker an Demonstranten zu versammeln, die gerade im Iran stattfindeen? Irgendeine Idee, ein Vorschlag? Ein Tag? Eine Woche? Ein Monat? Alles falsch. Sie haben nicht einmal eine Dringlichkeitssitzung einberufen. Nichts.

13 Minuten. Ein Jude betritt den heiligsten Ort für Juden und unsere Nachbarn nennen es „eine Kriegshandlung“. Machst Du Witze?!!

Hier geht’s zum kompletten Text.

Ein neuer Tag, ein neuer Haufen Lügen von Francesca Albanese von der UNO

Elder of Ziyon, 25. Dezember 2022

Die „UNO-Sonderberichterstatterin für die Besetzen Palästinensischen Gebiete“ hat einmal mehr gezeigt, wie wenig sie die Wahrheit – und das Leben von Juden – schert, in einem Twitter-Thread über den Lungenkrebstod des Erzterroristen Nasir Abu Hmeid (Hamid).

Abu Hamid, palästinensischer Flüchtling aus dem Lager Al-Amar in der Westbank, wurde wegen angeblicher Beteiligung an Angriffen auf israelische Streitkräfte während der Zweiten Intifada 2002 zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt. Seine Inhaftierung schien grundlegende Menschenrechtsstandards zu verletzen, darunter die Verweigerung von Besuchen durch die Familie.

Lüge Nr. 1: Er war kein „palästinensischer Flüchtling“. Laut Definition kann ein Flüchtling nicht in dem Land leben, aus dem er vermeintlich geflohen ist. Die Definition eines Flüchtlings steht der deutlich in der UNO-Flüchtlingskonvention.

Lüge Nr. 2: Er wurde nicht wegen „angeblicher Beteiligung an Angriffen auf israelische Streitkräfte“ verurteilt. Er wurde zu mehreren lebenslangen Haftstrafen verurteilt, weil er an der Ermordung von sieben israelischen Zivilisten beteiligt war, nicht von Soldaten.

Und es gibt nichts Angebliches daran. Die Palästinenser prahlen offen mit ihrem sogenannten „Widerstand“.

Lüge Nr. 3: Während Israel manchmal Familienbesuche aus bestimmten technischen Gründen verweigert hat, aber natürlich lassen sie sie zu. Die Familie besuchte Abu Hamid und seine drei Terrorbrüder nicht nur im Gefängnis – sie konnten alle zusammen in einer Gruppe bleiben, ohne Glasmauer zwischen sich, konnten lachen und Spaß miteinander haben. Ich habe zwei separate Besuche gesehen, die mit Fotos dokumentiert wurden.

Das ist nur ein einziger Tweet.

Albanese verlinkt zu einem Brief über Abu Hmeid, den sie im Oktober mit verfasste und zeigt, wie wenig es ihr um Fairness und Wahrheit geht. Obwohl sie versucht sicherzustellen, dass niemand sie als Lügnerin bezeichnet, weil sie großzügig ihre fadenscheinigen Anschuldigungen zu israelischer Misshandlung von Abu Hmeid mit „mutmaßlich“ und „Berichten zufolge“ einsprenkelt, schafft sie es dennoch ihre Verachtung für Israel und für israelische Zivilisten zu zeigen und die Lügen durchscheinen zu lassen:

* Sie erhebt wieder den falschen Vorwurf, seine Verhaftung sei wegen „Angriffen auf israelische Truppen“ erfolgt. Das zeigt, dass sie palästinensische Propaganda glaubt, wo jeder israelische Zivilist als legitimes militärisches Ziel betrachtet wird.

* Sie wiederholt die Lüge, indem sie sagt: „Am 19. September 2022 verschob der Vorstand das Datum der Anhörung zu Herrn Abu Hamids Fall auf den 6. Oktober 2022, angeblich wegen der Einsprüche der Familien der israelischen Soldaten, die an mutmaßlich von Herrn Abu Hamid getötet wurden, gegen seine Freilassung.“

Das ist kein Fehler – sie wiederholt die Lüge, dass er keine Zivilisten tötete, sondern „Soldaten“.

* Sie schreibt: „Herr Abu Hamid hat den Großteil seiner Strafe im Gefängnis Askalan abgesessen, wo er Berichten zufolge Haftbedingungen unterworfen war, die minimale Sicherheit, Hygiene oder Gesundheitsstandards nicht respektieren. Er wurde in eine enge und überfüllte Zelle ohne angemessene Lüftung gesperrt und ihm wurde angemessen Gesundheitsversorgung vorenthalten.“

Erstens lautet der Name des Gefängnisses Aschkelon, nicht Askalan. Selbst wenn man den arabischen Namen der Stadt benutzt, hat das Gefängnis nicht diesen Namen. Das zeigt, dass Albanese einfach keine Information aus Israel als wahr akzeptiert, während sie palästinensische Lügen vorbehaltlos glaubt.

Zweitens kleidet sich ihre Anschuldigungen wegen der Zustände im Gefängnis nicht ein irgendein „mutmaßlich“. Albanese erklärt als Tatsache, dass das Gefängnis überfüllt ist und ungeeignet Belüftung hat. Hat das Rote Kreuz gesagt, dass es dort keine geeignete Belüftung gibt? Hat sie irgendeinen israelischen Prüfbericht gelesen? Natürlich nicht.

Die Palästinenser lügen ständig zu den Umständen im Gefängnis… und dennoch: Wenn sie für bessere Bedingungen zu streiken anfangen, können wir die Wahrheit sehen. Diese umfangreiche Liste an Forderungen aus dem Jahr 2004, auf der Höhe der zweiten Intifada, fordert Dinge wie die Besuchserlaubnis für Cousins zweiten Grades und „zu erlauben, dass alle Zellen und nicht nur Studenten Zugang zu Computern haben“. Aber es werden keine grundlegenden Dinge wie bessere Belüftung oder weniger überfüllte Zustände gefordert!

Warum nicht? Weil das selbst 2004 kein Problem war, ganz zu schweigen von heute!

Hier ist ein weiterer Beweis, als wäre das nötig, dass Francesca Albanese eine Lügnerin ist. Und ihrer Weigerung auch nur ein Wort zu glauben, das jüdische Israelis sagen, während sie die Anschuldigungen der Mörder und ihrer Anhänger glaubt, zeigt erneut, dass ihr Geschimpfe auf die „jüdische Lobby! kein Fehler war, sondern Antisemitismus integraler Bestandteil dessen ist, was sie ist.