Abu Akleh: Die Welt zieht eindeutige Lügen über Juden ehrlichem Zweifel vor

Elder of Ziyon, 13. Mai 2022

Vor meinem Twitter-Bann twitterte ich:

Eine Seite: „Lasst uns die Beweise ansehen, transparent, mit allen Seiten und die Wahrheit finden.“

Die andere Seite: „WIR BRAUCHEN KEINE BEWEISE! IHR SEID KALTBLÜTIGE MÖRDER!“

Warum stellt sich überhaupt die Frage, welche Seite man unterstützen soll?

Trotz all der Anschuldigungen durch die PA, B’Tselem, Ken Roth und andere, dass Israel gar keine objektive und ehrliche Ermittlung durchführen kann, sagen IDF-Ermittler derzeit, dass es die Möglichkeit gibt, dass Shireen Abu Akleh von einem Schuss getötet wurde, der auf einen Terroristen-Jeep in ihrer Nähe abgegeben wurde.

Die Ermittlungen des Militärs zum Tod der Al-Jazira-Journalistin Shireen Abu Akleh ist so weit eingeengt worden, dass sie sich auf einen bestimmten Feuerwechsel zwischen IDF-Truppen und palästinensischen Schützen am Mittwoch in Jenin konzentrieren, so ein Bericht vom Donnerstag.

Dieser fragliche spezielle Vorfall „fand rund 150 entfernt von dort statt, wo die Journalistin sich befand, die von Gewehrfeuer getroffen und getötet wurde. Der Vorfall fand zu der Zeit statt [zu der sie getroffen wurde]“, berichteten die Nachrichten von Kanal 12.

Die IDF sagt, dass ein Soldat mehrere Schüsse durch einen Spalt in dem gepanzerten Fahrzeug auf eine Gruppe Terroristen in einem Jeep abgab und zwar in die Richtung von Abu Akleh, die sich hinter den Terroristen befand.

Sie sagt, die andere Möglichkeit ist, dass es massives Feuer aus palästinensischen Positionen in Richtung Norden gab, wo Abu Akleh sich befand. „Als Teil des Versuchs die militärischen Kräfte zu treffen wurde massives Feuer abgegeben, bei dem hunderte Kugeln von mehreren Zielen aus in die Richtung geschossen wurden“, wo sich Abu Akleh befand.

Angesichts dessen, dass es mehrere Schüsse um Abu Akleh gab, einschließlich auf einen Baum und ihre Kollegen, scheint es unwahrscheinlich, dass all die IDF-Kugeln fehl gingen und in ihrer Nähe einschlugen, aber die IDF sagt, es ist eine von zwei Möglichkeiten.

Sie bittet die USA um Hilfe dabei die PA dazu zu bringen die Kugel und/oder ihren Helm auszuhändigen, durch die sie feststellen könnte, ob es eine ihrer Kugeln war.

Bislang hat die PA das abgelehnt.

Warum?

Es ist ziemlich offensichtlich, dass nur eine Seite an der Wahrheit interessiert ist und die andere nur Propaganda will. Was kurz und knapp der gesamte Konflikt ist.

Die größere Frage lautet, warum so viele Leute sofort annehmen, dass Israel die Dinge vertuscht, wenn es offensichtlich klar ist, dass die einzige Seite, die kein Interesse an der Wahrheit hat, die palästinensische ist?

Es scheint in der menschlichen Natur zu liegen, dass Leute es vorziehen eindeutigen, schwarz-weiß gestalteten Narrativen zuzuhören, statt der ehrlichen Wahrheit. Aber das gilt besonders, wenn es eine bereits vorhandene Einseitigkeit gegenüber einer Seite gibt.

Die Antwort ist dieselbe Antwort, die sie seit tausend Jahren gewesen ist. Von Juden wird vorausgesetzt, dass sie Lügner und Betrüger sind. Dieses uralte Stereotyp, das hinter den Verleumdungen steckt und Teil der Gründe ist, dass so viele Menschen lieber ein deutliches Narrativ schlucken statt die nicht eindeutige Wahrheit.

Wie Gelder der Europäischen Union für Westbank-Aktivitäten Völkerrecht brechen und Frieden untergraben

Akiva Van Koningsveld, HonestReporting, 31. März 2022

Mit der bisher wahrscheinlich stärksten Rüge für die Politik der Europäischen Union umriss ein von Israels Geheimdienst-Ministerium veröffentlichter Bericht – erstmals von HonestReporting komplett ins Englische übersetzt – wie Brüssel die illegale „Übernahme“ von Bereichen durch die palästinensische Autonomiebehörde finanziert, die international als unter israelischer Kontrolle stehend anerkannt sind.

Das Dokument beschreibt ausführlich, wie Regierungen des Auslands hunderte Millionen Euros in palästinensische Projekte in Area C der Westbank (auch als Judäa und Samaria bekannt) fließen lassen, was das entsprechende Völkerrecht und entsprechende Abkommen verletzt, nämlich die Oslo-Vereinbarungen, die den aktuellen Status des Gebiets regeln.

Darüber hinaus haben die PA und ihre europäischen Helfer mit der Umgehung von Verhandlungen mit Israel den Friedensaussichten geschadet und gleichzeitig das Leben von Israelis und Palästinensern gefährdet.

Laut eines Berichts mit dem Titel The Palestinian Campaign for Area C – Shaping a Security Reality on the Ground, Description and Implications [Die palästinensische Kampagne um Area C – Schaffung einer Sicherheitsrealität vor Ort, Beschreibung und Folgen] führt die PA-Administration in Ramallah eine bewusste, abgestimmte Anstrengung an, die gesamte Westbank unter palästinensische Zuständigkeit zu bringen. Zu diesem Zweck haben die Palästinenser EU-Gelder genutzt, um tausende illegaler Gebäude zu bauen und jede Menge Quadratkilometer Agrarland in die Hände zu bekommen.

Die 76 Seiten starke Forschungsstudie, erstellt im Juni 2021, aber erst dieses Jahr freigegeben und veröffentlicht, beschreibt:

[…] die systematische, institutionelle Bemühung des gegnerischen [palästinensischen] Establishments, die Sicherheit und zivile Realität in den C-Gebieten in einer Weise zu verändern, die die Autorität des [israelischen] Staats untergräbt und die Verpflichtungen untergräbt, die die palästinensische Autonomiebehörde als Teil der [Oslo-] Vereinbarungen auf sich nahm.

Israelische Geheimdienstinformationen legen nahe, dass die EU Ramallah seit 2014 nicht nur mit den finanziellen Mitteln für seinen Landraub versorgt hat, sondern auch dass der Block der 27 Staaten der PA konkrete, justiziable, legale und diplomatische Unterstützung dafür bot; was den eigenen erklärten Verpflichtungen Europas im Rahmenwerk von Oslo und direkten Friedensverhandlungen mit Israel entgegensteht.

Die einseitige Landraub-Kampagne der palästinensischen Autonomiebehörde

Der Geheimdienst-Bericht, den HonestReporting jetzt breitflächig verbreitet, hält fest, dass die palästinensische Autonomiebehörde im Verlauf der letzten acht Jahre mehr als eine halbe Milliarde Dollar erhalten hat, um „einseitige Schritte zur Besetzung von Land“ durchzuführen. Diese Gelder werden Ramallah laut des israelischen Geheimdienstes von „Regierungen des Auslands (Niederlande, Dänemark, Schweden, Frankreich, Schweiz, Großbritannien, Belgien, Deutschland, Türkei, Qatar,  Jordnaien) und einer Bandbreite internationaler Unterstützungsorganisationen, Wirtschaftsorganisationen wie der Weltbank, UNO-Gremien und der Europäischen Union zur Verfügung gestellt, außerdem über separate Kanäle auch von einer Vielzahl arabischer und islamischer Organisationen.

Der Bericht fährt fort:

Unter dem Strich sind als Teil der Schritte zur Besetzung von Territorium [in Area C] zwischen 35.000 und 40.000 Bauten errichtet worden, die für unterschiedliche Zwecke vorgesehen sind, darunter Landwirtschaft und Industrie. Diese Bauten decken einen Bereich von etwa 35 bis 80 Quadratkilometern ab. Es sollte festgehalten werden, dass die bedeutendste Zunahme in absoluten Begriffen in der Region Nordsamaria verzeichnet wurde, wo der Bereich des von durch palästinensische Bautätigkeit in Area C besetzen Landes um mehr als 150% zugenommen hat.

Die palästinensische Autonomiebehörde hat dies in Abstimmung „direkt zwischen lokalen [Westbank] Behörden und den Auslandsinstanzen“ getan, um ihren Einfluss auf Area C zu stärken. Tatsächlich zeigten Daten der Bewegung Regavim, einer israelischen NGO, die sich auf Fragen des Landbesitzes konzentriert, schon früher, dass die Palästinenser im Verlauf der letzten zwei Jahre mindestens 5.097 illegale Bauten in Area C errichteten oder im Durchschnitt sieben pro Tag. Während desselben Zeitraums verschaffte sich die PA Zugriff auf tausende Morgen Agrarland in dem Gebiet.

Der Bericht fügt an:

Es muss festgehalten werden, dass diese Aktivitäten auch die Schädigung natürlicher Güter beinhaltet (Bautätigkeit innerhalb von Naturschutzgebieten, illegale Steinbrüche, Umweltverschmutzung und das Abladen von Müll), Schäden an Antiquitäten (es gibt etwa 10.000 archäologische Stätten in Judäa und Samaria) und die Forderung aus ihnen muslimische Stätten zu machen.

Die israelische Regierung glaubt darüber hinaus, dass „die [palästinensische] Autonomiebehörde und ihre europäischen Partner weiterhin eine Menge zusätzlicher Pläne vorantreiben, für die die Gelder bereits gefunden worden sind.“

Um es noch einmal zu betonen: Diese Aktivitäten untergraben nicht nur die Aussichten auf eine friedliche Regelung eines vordergründig territorialen Disputs, sondern sind gemäß Völkerrecht auch illegal.

Die Oslo-Vereinbarungen und das Völkerrecht

Nach der Unterzeichnung der Oslo-Vereinbarungen wurde der nach einer Reihe in den 1990-er Jahren zwischen Israel und der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) geschlossenen Abkommen neu gebildeten palästinensischen Autonomiebehörde die Kontrolle über die Areas A und B der Westbank gegeben, Heimat von 90% der dortigen arabischen Bevölkerung. Derweil sollte Israel die komplette Kontrolle über Area C behalten, die alle jüdischen Gemeinden der Westbank umfasste.

Das Geheimdienst-Ministerium berichtet jedoch, dass

die Palästinenser seit der Umsetzung der Oslo-Vereinbarungen in Judäa und Samaria und der Teilung des Landes aktiv daran gearbeitet haben das Land in Area C zu besetzen. Seit 2009 (dem Fayyad-Plan) diese Bemühungen zentral von der palästinensischen Autonomiebehörde (2009) geleitet wurden, um einen Staat „von unten nach oben“ zu gründen, indem einseitig Fakten vor Ort geschaffen werden und angesichts des Eingeständnisses der Autonomiebehörde, dass sie nicht in der Lage ist eine politische Lösung zu ihren eigenen Bedingungen voranzutreiben.

Dennoch haben die Oslo-Vereinbarungen das Gewicht des Völkerrechts, wie es der frühere anwaltliche Berater im Amt für Rechtsangelegenheiten im US-Außenministerium Geoffrey R. Watson in seinem Buch „The Oslo Accords: International Law and the Israeli-Palestinian Peace Agreements“ (Die Oslo-Vereinbarungen: Völkerrecht und die israelisch-palästinensischen Friedensvereinbarungen) erläuterte. Während die PLO anfangs nicht die Fähigkeit besaß internationale Verträge im traditionellen Sinn einzugehen, stellten die Oslo-Vereinbarungen im Effekt rechtlich bindende Vereinbarungen gemäß dem Völkergewohnheitsrecht zwischen Israel und der palästinensischen Autonomiebehörde dar.

Das Interim-Rahmenwerk von 1995 – das auf der Voraussetzung gründete, dass die sogenannten Endstatusfragen zwischen den Seiten (wie z.B. die Konturen der letztendlichen Grenzen Israels) sollten in folgenden Verhandlungen definiert werden – legte fest, dass ohne die Genehmigung der Zivilverwaltung des israelischen Verteidigungsministeriums keine Bautätigkeit in Area C stattfinden kann. Gleichzeitig machen die Oslo-Dokumente deutlich, dass die Parteien niemals ein Verbot israelischer Bautätigkeit in der Westbank vereinbarten (siehe hier, hier und hier).

Damit bleiben die vereinbarten Konditionen trotz der wiederholten Drohungen von PA-Präsident Mahmud Abbas „alle Verpflichtungen der Oslo-Vereinbarungen“ aufzugeben in Kraft und in einigen Fällen stehen sie über von der palästinensischen Autonomiebehörde behaupteten Ansprüche aus den Genfer Konventionen (wie hier analysiert wurde).

Tatsächlich können Verträge laut Völkerrecht nur unter sehr bestimmen Umständen einseitig aufgekündigt werden. Die Wiener Konvention zum Vertragsrecht verkündet, dass die Parteien sich aus internationalen Vereinbarungen ohne ausdrückliche Kündigungsklauseln allgemein nur unter sehr eingeschränkten Umständen einseitig zurückziehen können, die im Fall der israelisch-palästinensischen Abkommen nicht anwendbar sind (mehr Hintergrund dazu gibt es hier, hier und hier).

Daher stimmen die meisten Jura-Gelehrten überein, dass – auch wenn man die anhaltenden Verletzungen der Oslo-Vereinbarungen durch palästinensische Autonomiebehörde einbezieht – die Abmachungen zwischen Jerusalem und Ramallah komplett in Kraft bleiben.

„Der Eckstein des bilateralen Friedensprozesses“

Die fortbestehende Bedeutung der Oslo-Verträge wurde erst vor kurzem von dem altgedienten Diplomaten Dennis Ross bekräftigt, der früher als Nahost-Gesandter des US-Präsidenten Bill Clinton diente, als die Deals unterschrieben wurden. „Diese Vereinbarungen, von der internationalen Gemeinschaft gebilligt, bilden bis heute den Eckstein des bilateralen Friedensprozesses und regeln weiterhin die Beziehungen zwischen den Parteien“, schrieb Ross 2020 in einer Eingabe an den Internationalen Strafgerichtshof [Hervorhebung hinzugefügt].

Aber die illegale Landbesetzungs-Anstrengung durch die PA mit Hilfe der EU, die in Area C stattfindet, macht im Gegenteil die Aktualisierung der Oslo-Vereinbarungen schwieriger, da die subversive Initiative nach Angaben des israelischen Geheimdienst-Berichts „irreversible Fakten […] vor Ort“ schaffen will, die „weitreichende Folgen für eine zukünftige politische Vereinbarung haben“.

Der Bericht betont auch, dass die Landnahme bereits das Leben von Israelis wie Palästinensern gefährdet:

[…] Diese palästinensische Aktivität hat die Bewegungsfreiheit entlang der Hauptverkehrsadern in der Region erheblich eingeschränkt und gleichzeitig „Verkehrskorridore“ aus der Oslo-Ära in „Fahrspuren“ verwandelt, die überwacht werden und bedroht worden sind, was Einfluss auf die Verkehrssicherheit entlang von Abschnitten einiger der wichtigsten Routen haben könnte […]

Seit fast drei Jahrzehnten ist die Europäische Union für eine „Zweistaatenlösung auf Grundlage der Oslo-Vereinbarungen und dem Völkerrecht“ eingetreten, wobei sie oft vor einem vermeintlichen israelischen „einseitigen Abweichen von den Oslo-Vereinbarungen“ warnte. Er im letzten Jahr führte der EU-Botschafter beim UNO-Sicherheitsrat ausdrücklich die Vereinbarungen bei einer Attacke auf angebliche einseitige israelische Schritte in der Westbank ins Feld.

Und während Europa Lippenbekenntnisse für die Notwendigkeit direkter Gespräche zwischen den beiden Parteien auf Grundlage von Vereinbarungen der Vergangenheit abgab, wobei der damalige deutsche Außenminister Heiko Maas im Mai 2021 sagte, es gebe „keine Alternative zu direkten Gesprächen zwischen Israelis und Palästinensern“, begünstigte Brüssel eindeutig einseitige Schritte der palästinensischen Autonomiebehörde.

Das ist Teil einer illegalen Kampagne in Area C der Westbank, die von den europäischen Steuerzahlern finanziert wird und im Effekt die Aussichten auf einen verhandelten Frieden zwischen Israelis und Palästinenser verringert.

Öffentlich-rechtliche Entgleisungen

Gestern verübte ein arabischer Terrorist (oder zwei) einen Terroranschlag in Tel Aviv. 2 Männer, die in einer Kneipe saßen und auf ihre Freunde warteten, feiern wollten, sind tot, 8 weitere sind verletzt (Stand gestern Abend, laut BILD von heute Mittag 16!), vier davon schwer.

Und wie geht die deutsche Qualitätsjournaille damit um? Sie versuchen das zu relativeren und den Täter vielleicht sogar zum Opfer zu machen! Beispiele:

Die ARD-Tagesschau setzt Terrorist in Anführungszeichen (dokumentiert von Malca Goldstein-Wolf):

Damit wird suggeriert, der Terrorist sein wohl gar keiner, sondern werde nur von Israel als solcher bezeichnet.

Der Bayrische Rundfunk macht aus einem Terroranschlag eine „Kneipenschießerei“:

Merke: Dass der „mutmaßliche Täter“ erschossen wurde, muss natürlich in die Schlagzeile – dass der Mann 10 Menschen verletzte, 2 davon tödlich, das fehlt, war nicht erwähnenswert. Und „Ermittler vermuten ein terroristisches Motiv“ verwässert natürlich auch, was da tatsächlich passiert ist. Abgesehen davon, dass die Schlagzeile eher suggeriert, dass da alles andere als Terror war.

Auch der englische Guardian kann sich nicht dazu durchringen von einem Terroranschlag und einem Terroristen zu reden, der Juden ermordet hat. Nein, das ist kein Terrorist, es handelte sich um eine „Schießerei“, keinen Terroranschlag. Und natürlich muss auch hier ganz vorne stehen, dass ein Palästinenser von Israelis erschossen wurde, damit das Narrativ stimmt. Eine Umkehrung dessen, was tatsächlich geschah.

Ein twitter-User kommentierte das zurecht:

1. Umkehrung in der Überschrift: Ein palästinensischer Terrorist ermordet Israelis und wurde dann getötet. Warum wird das umgedreht?
2. Aktiv vs. passiv: Der Palästinenser wurde „getötet“ – aktiv. Die Israelis bleiben „tot“ zurück – passiv.
3. Kein Problem „Israelis töteten Palästinenser“ zu sagen. Sagen aber nicht: „Palästinenser tötete Israelis“.

Kommentar von Lila, die sich angehört hat, was der Vater des Terroristen – ein Polizist der PA! – von sich gegeben hat:

Auch Ahmad Mansour dokumentiert die Terror-Hetze des Terroristen-Vaters:

Aber unsere Friedensbesoffenen und Gutmenschen wollen uns weiter erzählen, dass Israel das Friedenshindernis sei.

Islamisches Privileg

First One Through, 24. März 2022

UNO-Generalsekretär Antonio Guterres sprach am 22. März 2022 vor der Organisation der Islamischen Kooperation (OIC). Er häufte Lob auf eine Organisation, die exakt die Werte und Taten verhöhnt, die er wertschätzt.

Guterres begann mit:

„Die Vereinten Nationen und die OIC genießen eine enge, Jahrzehnte bestehende Beziehung; diese wurzelt in Vertrauen und dem geteilten Glauben an die Werte multilateraler Kooperation, Dialog und Solidarität gründet. Überall in Asien, dem Nahen Osten, Afrika und darüber hinaus haben unsere zwei Organisationen zusammengearbeitet, um eine Kultur des Friedens, der Toleranz und Verständnis zu fördern.

In den vergangenen Jahren haben wir unsere Zusammenarbeit in Schlüsselbereichen gegenseitiger Anliegen – einschließlich der Schlichtung, Terrorbekämpfung, der Verhinderung von Extremismus, Bekämpfung von antimuslimischem Hass und der Förderung religiöser Toleranz vertieft. Heute ist die Notwendigkeit sich zu verbünden, gemeinsame Strategien zu entwickeln und unsere vergleichbaren Vorteile zu ziehen, dringender als je zuvor.“

Die UNO und die OIC schienen fast an der Hüfte verwachsen zu sein. Die Nutzung der Schlagwörter „eng“, „in Vertrauen wurzelnder Beziehung“, „gemeinsamer Glauben“, „Solidarität“, „zusammengearbeitet“, „Vertiefung unserer Zusammenarbeit“, „gegenseitige Anliegen“ und „gemeinsame Strategien“ in nur zwei Absätzen erscheinen wie eine peinliche Überbeanspruchung eines Synonymwörterbuchs.

In politischen Kreisen nennt man das vor einer mächtigen Gruppe „das Knie beugen“.

Die Liste der Themen, die als ein Fokus geteilter Zusammenarbeit mit islamischen Ländern hervorgehoben werden, ist lachhaft:

  • Terrorbekämpfung und Verhinderung von gewalttätigem Extremismus. Die schlimmsten Terrorgruppen der Welt sind heute allesamt islamisch, darunter ISIS, Al-Qaida, Boko Haram, Hamas, die Taliban, Hisbollah, Al-Schabaab, Laschkar, Haggani und al-Nusra, um nur ein paar zu nennen.
  • Werben für religiöse Toleranz. Islamische Staaten sind die schlimmsten, was die Förderung von Frieden zwischen Religionen angeht. Die Religion zu wechseln ist en grundlegendes Menschenrecht, aber Abfall vom Glauben ist in Afghanistan Brunei, Mauretanien, Qatar, Saudi-Arabien, dem Sudan, den Vereinigten Arabischen Emiraten und dem Jemen illegal. Erlasse hierzu hat es in Marokko und Pakistan gegeben. Islamische Länder sind die bei weitem antisemitischsten der Welt. Palästinensische Araber – von denen 93% antisemitisch sind – wählten mehrheitlich die Terrorgruppe Hamas ins Parlament, im vollen Bewusstsein, dass die Gruppe die antisemitischste je geschriebene Charta hat.

Und Guterres ignoriert nicht nur diese Fakten, wäscht sie nicht nur rein, spricht sie nicht nur frei – sondern fördert die islamischen Staaten als Verteidiger gegen Verbrechen, die in Wirklichkeit sie begehen! Kein Wunder, dass die Köpfe der Vereinten Nationen für die Idee werben, dass die Hamas ein legitimer Teil der palästinensischen Autonomiebehörde sein sollte.

Generalsekretär Antonio Guterres spricht während des High Level Segment der 37. Sitzung des Menschenrechtsrats am 26. Februar 2018.

Dieses Phänomen gab es auch bei Guterres‘ Vorgänger Ban Ki-Moon. Er stand im türkischen Istanbul beim Humanitären Weltgipfel 2016 und überschüttete den türkischen Führer Recep Erdoğan mit Lob, trotz der Tatsache, dass dieser mehr Journalisten ins Gefängnis steckte als jeder andere Staat der Welt. Ban machte Ahmed Al-Meraikhi aus Qatar zu seinem „Menschenrechts-Gesandten“, trotz der vielen Menschenrechtsverletzungen dort.

Warum gehen die Köpfe der UNO vor der islamischen Welt auf die Knie, radieren deren Menschenrechtsverletzungen aus?

Könnte es sein, dass es auf der Welt zwischen 1,6 und 1,8 Milliarden Muslime gibt? Dass es 57 islamische Staaten gibt? Wegen der Tatsache, dass ein gewaltiger Anteil der Welt islamisch ist, müssen die Vereinten Nationen sich den Launen dieser Autokraten und Diktatoren beugen, die auf den Gründungsprinzipien der UNO herumtrampeln.

Darüber hinaus braucht die UNO immer Geld und die islamischen Scheichtümer kontrollieren eine enorme Menge der Energievorräte und Reichtümer der Welt.

Also hört die Welt auf islamische Forderungen und fügt sich ihnen, unabhängig davon ob sie unmoralisch oder sachlich falsch sind. Sie stimmt zu, dass Juden nicht erlaubt werden sollte an ihren heiligsten Stätten zu beten oder in bestimmten Teilen ihres heiligen Landes zu leben, weil radikale Islamisten das fordern. Sie plappert den Unsinn nach, Israel sei ein „Apartheid“-Staat, scheinbar ohne eine Vorstellung davon zu haben, was das Wort bedeutet. Sie ignoriert tausende Jahre jüdischer Geschichte im Land Israel und bezeichnet israelische Juden als „Kolonialisten“. Und am wichtigsten: Sie will der Islamischen Republik Iran, dem führenden Staatssponsor von Terrorismus, der zur Vernichtung Israels aufruft, erlauben einen legalen Weg zu Atomwaffen zu bekommen.

Ihr nicht verdienter Reichtum und ihre gewaltige Größe verleihen der islamischen Welt Macht, der der Kopf der UNO sich unterwerfen muss. Er beugt sich pflichtgemäß ihrem Anspruchsstatus und scheißt auf Anstand und Menschenrechte. Ihm schließt sich der Führer der freien Welt an, der Präsident der USA, der es einem islamischen Terroristenstaat ermöglichen wird Atomwaffen zu bekommen.

Das ist das islamische Privileg in der Welt von heute.

Hamas hat das Ziel die Zahl der in Israel arbeitenden Gazaner zu erhöhen

Elder of Ziyon, 21. Februar 2022

Der offizielle Hamas-Vertreter Issam Al-Dalis verriet am Montag einen Plan den Gazanern wirtschaftlich zu helfen.

Zu dem Plan gehört es (indirekt) mit Israel zu verhandeln, um dafür zu sorgen, dass weitere 30.000 Arbeitsgenehmigungen für Gazaner in Israel erteilt werden.

Die Palästinenser und ihre Verbündeten erzählen der, wie fürchterlich die Juden sind und dass sie wollen, dass jeder Israel boykottiert, aber gleichzeitig will sogar die Hamas, dass die Gazaner Jobs beim gehassten Feind haben, der angeblich Araber mutwillig tötet.

Am Ende glauben noch nicht einmal Hamas und Fatah ihre eigenen Propaganda. Aber leichtgläubige Westler tun das, was genau das ist, was sie beabsichtigen.

Die zehn übelsten Aktionen der UNO 2021

UN Watch, 26. Dezember 2021

10. UNO-Überprüfung lobt Sklavenhalter Mauretaniens Menschenrechts-Bilanz

Als Mauretanien für die obligatorische UNHRC-Überprüfung seiner Menschenrechtsbilanz anstand, enthüllte UN Watch die Farce, dass tatsächlich 85% der Äußerungen der Staaten die Sklavenhalter-Bilanz des Landes rühmten. Nordkorea lobte Mauretanien für seine „Förderung und Schutz der Menschenrechte“; China hieß Mauretaniens Strategie zur „Beschleunigung von Wachstum und Wohlstand“ willkommen; Kuba pries Mauretaniens Anstrengungen „die Lebensqualität seiner Bevölkerung zu steigern“.

9. UNO-Menschenrechtsrag beendet nach saudischem Druck Ermittlungen gegen den Jemen

Der Bürgerkrieg im Jemen hat 100.000 Menschen getötet und 4 Millionen heimatvertrieben gemacht, dazu sind Gräueltaten weit verbreitet. Dennoch stimmte das höchste Menschenrechtsgremium der UNO im Oktober dafür, seine Ermittlungen zu Kriegsverbrechen im Jemen einzustellen. Diplomaten berichteten von einer intensiven saudischen Kampagne mit Anreizen und Drohungen gegenüber Ratsmitgliedern, die der Abstimmung vorausging – einschließlich eines Angebots finanzieller Unterstützung für Toto und einer Drohung gegenüber Indonesien seinen Bürgern die Besuche in Mekka einzuschränken. Saudi-Arabiens Militär ist, wie der Iran, ein Schlüsselelement des Kriegs im Jemen.

8. Belarus in die UNO-Kommission zur Verbrechensvorbeugung gewählt

Belarus‘ Diktator Alexander Lukaschenko manipuliert Wahlen, deportiert politische Gegner und foltert Demonstranten. Dennoch wurde das Regime im April in die UNO-Kommission zur Verbrechensvorbeugung und Strafjustiz gewählt. Einen Monat später fing Belarus illegal ein Linienflugzeug ab und zwang es zur Landung, um einen prominenten oppositionellen Journalisten zu ergreifen.

7. Der UNO-Menschenrechtsrat besteht jetzt zu 68% aus Diktaturen

Ab 1. Januar 2022 werden atemberaubende 68,1% des UNO-Menschenrechtsrats Diktatoren und andere Serien-Menschenrechtsverletzter sein. Trotz des detaillierten Berichts von UN Watch zu ihren krassen Menschenrechtsverletzungen wurden Qatar, Kamerun, Eritrea, Kasachstan und Somalia im Oktober alle in das höchste Menschenrechtsgremium der UNO gewählt, wo sie auf China, Kuba, Russland, Libyen, Pakistan und Venezuela treffen.

6. UNO-Beobachter macht den Westen für den Zusammenbruch Venezuelas verantwortlich, entlastet Maduro

Venezuelas Diktator Nicolas Maduro bejubelte die UNO-Sonderberichterin Alena Douhan aus Belarus wegen „des negativen Einflusses einseitiger erpresserischer Maßnahmen“, nach ihrem Besuch in Caracas, bei dem sie für alle Probleme Venezuelas westliche Sanktionen, die sich gegen das Regime richten, verantwortlich machte.

Später konfrontierte UN Watchs Hillel Neuer in der Debatte im Menschenrechtsrat Douhan wegen des Nachplapperns der Propaganda des Maduro-Regimes.

Douhans UNHRC-Posten wurde 2014 mit einer Resolution geschaffen, die von der Islamischen Republik Iran im Auftrag der Blockfreien Bewegung gestützt wurde.

5. UNO verurteilt Israel 14-mal, den Rest der Welt 5-mal

2021 hob die UNO-Vollversammlung Israel in 14 einseitigen Resolutionen heraus, während insgesamt fünf Texte für den gesamten Rest der Welt verabschiedet wurden.

EU-Staaten wie Frankreich, Deutschland und Schweden stützten zusammen mit Großbritannien mehr als zwei Drittel der gegen Israel gerichteten Resolutionen, obwohl sie es versäumten dieses Jahr auch nur eine einzige UNGA-Resolution zur Menschenrechtslage in China, Venezuela, Saudi-Arabien, Belarus, Kuba, der Türkei, Pakistan, Vietnam, Algerien oder 175 weitere Staaten einzubringen.

UN Watchs umfangreiche neue Datenbank verfolgt – und bekämpft – die politisierten und kontraproduktiven Resolutionen, die einzig zum Ziel haben den jüdischen Staat zu dämonisieren.

4. Syriens Regime Assad in den Exekutivrat der WHO gewählt

Trotz der Bombardierung des eigenen Volks in Krankenhäusern, der Tötung zahlloser Ärzte und Pfleger wurde Syriens Assad-Regime in den Exekutivrat der Weltgesundheitsorganisation gewählt.

Hillel Neuer von UN Watch sagte, das sei „als mache man einen Pyromanen zum städtischen Feuerwehrchef“ und dass das höchste Gesundheitsgremium der UNO „Assads Millionen Opfer gewissenlos beleidigt“.

3. Dringlichkeitssitzung des UNO-Menschenrechtsrats ignoriert die Taliban

Als der Menschenrechtsrat endlich zu einer Sondersitzung zur Machtübernahme durch die Taliban in Afghanistan zusammentrat, verfehlte es die daraus resultierende Resolution die Gräueltaten der Taliban zu verurteilen. Der verwässerte Text wurde per Konsens angenommen, nachdem die EU – obwohl sie ihre Enttäuschung zum Ausdruck brachte – es ablehnte darüber abstimmen zu lassen.

In der Debatte führte UN Watchs Hillel Neuer die Opposition an: „Frau Präsidentin, die Vereinten Nationen wurden gegründet um Krieg zu verhindern. Seit Jahren appellieren wir an diesen Rat eine Dringlichkeitssitzung zum Krieg in Afghanistan abzuhalten. Doch obwohl 241.000 Menschen getötet wurden, darunter 71.000 Zivilisten, hat es dieser Rat abgelehnt auch nur eine einzige Sitzung zu abhalten, um zu versuchen den Opfern in Afghanistan zu helfen. Es gab keine einzige Ermittlungskommission, um Terroristen und ihre staatlichen Sponsoren zur Rechenschaft zu ziehen. Die heutige Sitzung ist zu wenig und zu spät. In meinen Händen befindet sich der Resolutionsentwurf. Warum werden darin nirgendwo die Taliban verurteilt oder überhaupt erwähnt? Warum wird nicht erwähnt, dass, wenn die Taliban-Regierung von der UNO anerkannt wird, diese Frauenfeinde den Sitz Afghanistans in der UNO-Frauenrechtskommission erben?“

2. UNO feuert Whistleblowerin weil sie aufdeckte, dass China hunderte Namen von Dissidenten übergeben wurden

Whistleblowerin Emma Reilly deckte auf, dass das UNO-Menschenrechtsbüro heimlich dem chinesischen Regime die Namen von Dissidenten aushändigte, was es Peking ermöglichte vorab zu wissen, welche Uighuren und anderen Aktivisten für die Teilnahme an der Sitzung des UNO-Menschenrechtsrats registriert sind.

Das brachte deren Leben sowie das ihrer in China lebenden Familienmitglieder in Gefahr. Am 9. November 2021 erzählte Reilly ihre Geschichte der Le Monde. Einen Tag später wurde sie von der UNO gefeuert.

Wegen ihrer engen Verbindungen und der Beschäftigten-Drehtür  im UNO-Rechtsbüro schauten Gruppen wir Amnesty International und Human Rights Watch bei Emma Reillys Kampf gegen den Verrat von Dissidenten durch die UNO und ihrer Rechte als Whistleblower weg.

Stattdessen war es UN Watch, das die Kampagne bei den Vereinten Nationen mit Presseerklärungen, Beschwerdebriefen an die UNO und Stellungnahmen anführte, darunter im Mai 2017, Juni 2017, September 2017, September 2018, Januar 2019, June 2019, März 2021 and November 2021.

1. UNO wählte den Iran ins höchste Frauengremium

In geheimer Abstimmung wählte der Wirtschafts- und Sozialrat der UNO im April 2021 das Geschlechter-Apartheid-Regime des Iran für eine vierjährige Amtszeit in seine Kommission zum Status der Frauen, dem „wichtigsten globalen Zwischenregierungs-Gremium, das sich ausschließlich der Förderung der Gleichstellung der Geschlechter und der Stärkung von Frauen widmet“.

UN Watch, das die Story zuerst öffentlich machte, deckte zudem auf, dass mindestens vier Demokratien für das iranische Regime stimmten. Das löste einen Aufschrei aus; Abgeordnete weltweit forderten Antworten von ihren Regierungen, wie im Le Figaro, in Voice of America, Deutschlands BILD und anderen großen Medien berichtet wurde.

Kinderbuch löscht Juden und Israel aus dem Nahen Osten

Elder of Ziyon, 21. Dezember 2021

Hier ist eine Landkarte des Nahen Ostens im Kinderbuch „Erstaunliche Frauen des Nahen Ostens“:

Sie werden feststellen, dass es auf dieser Landkarte kein Israel gibt. Es ist durch „Palästina“ ersetzt worden.

Moderne Staaten wie Jordanien und die VAE werden angeführt, also kann es nicht sein, dass die Karte auf eine Zeit vor 1948 verweist.

Der Iran und die Türkei werden gezeigt, also geht es in dieser Landkarte nicht nur um arabische Staaten.

Es handelt sich eindeutig um einen gezielten Versuch Israel von der Landkarte zu löschen.

Der Liste der Frauen, die das Buch diskutiert, scheint ebenfalls gewisse Art von Leuten zu fehlen:

  • Scheherasade, Persien, Erzählerin
  • Nefertiti, antikes Ägypten, 1370 v.Chr., Königin Ägyptens
  • Königin von Saba, 1050 v.Chr., heutiges Äthiopien
  • Semiramis, antiker Irak, 811 v.Chr., Königin von Babylon
  • Kleopatra VII., Ägypten 69 v.Chr., letzte Königin von Ägypten
  • Zenobia, Syien, 240 n.Chr., Königin von Palymra
  • Theodora, 497 n.Chr., Kaiserin von Byzanz
  • Rabiya al-Adawiyya, Irak, 714, Dichterin
  • Schajarat al-Durr, Ägypten, frühes 13. Jahrhundert, Sultanin von Ägypten
  • Hurrem Sultan,  Ukraine, 1502, Sultanin des osmanischen Reichs
  • May Ziadeh, Nazareth, Palästina, 1886, Schriftstellerin
  • Nazik al-Abid, Syrien, 1887, Aktivistin
  • Anbara Salam al-Khalidi, Libanon, 1897, Aktivisitin und Feministin
  • Slaoua Raouda Choucair, Libanon, 1916, Malerin
  • Fairuz Lebanon, 1933, Sängerin
  • Zaha Hadid, Irak, 1950, Architektin
  • Anouscheh Ansari, Iran/USA, 1966, Astronautin
  • Somayya Jabarti, Saudi-Arabien, 1970, Chefredakteurin
  • Nadine Labaki, Libanon, 1974, Filmemacherin und Schauspielerin
  • Amal Clooney, Libanon/Britin, 1978, Rechtsanwältin
  • Manahel Thabet, Jemen, 1981, Wirtschaftswissenschaftlerin und Mathematikerin
  • Maha Al-Baluchi, Oman, Pilotin
  • Nadia Murad, Irak, 1993, Rechteaktivisten und Friedensnobelpreisträgerin
  • Zahra Lari, VAE, 1995, Eiskunstläuferin
  • Azza Fahmy, Ägypten, Schmuckdesignerin

Hmmm. Keine jüdische Frau schafft es auf die Liste der Erstaunlichen Frauen des Nahen Ostens. Nicht Königin Esther, nicht die Prophetin Deborah oder auch Golda Meir.

Ein paar Leute beschwerten sich einer kanadischen Buchhandelskette, die das Buch aus ihren Regalen nahm. Der Verleger, Michel Moushabeck, der Interlink Publishing gründete, schrieb eine abfällige und herablassende Antwort:

Letzte Woche wurden Interlink und meine Familie Opfer boshafter Trollerei durch eine kleine Anzahl Leuten auf sozialen Medien, die eine pro-israelische Gruppe einrichteten, was zur Folge hatte, dass Ausgaben eines Kinder-Bilderbuchs, „Erstaunliche Frauen des Nahen Ostens“, aus den Regalen von Indigo Books genommen wurden, einer großen Buchhandelskette in Kanada. Das Buch wurde verboten, weil die Gruppe sich beschwerte, es sei antisemitisch, denn das Wort Palästina – statt Israel – erschien auf der dazugehörigen Landkarte, die hilft Kinder zu erkennen, woher die in dem Buch dargestellten Frauen ursprünglich kamen (eine kam aus Palästina).

Wir sind traurig zu sehen, dass ein solch wichtiges Buch, das Frauen des Nahen Ostens aller Glaubensrichtungen feiert, online verunglimpft wird. Leider ist das nicht das erste Mal, dass wir Adressat falscher Antisemitismus-Anschuldigungen sind und das wir wohl auch nicht das letzte Mal sein. Die Vorstellung, dass Palästinenser an sich antisemitisch sind, ist ein schädliches und falsches Narrativ, das in Rassismus wurzelt. Dieses Stereotyp ist nicht nur für Palästinenser schädlich, sonder ignoriert das sehr REALE Problem des Antisemitismus, der überall in der Welt auftritt. Die von uns veröffentlichten Bücher erweitern marginalisierte und unterrepräsentierte Stimmen, einschließlich die der indigenen Palästinenser, die in westlichen Medien oft ohne Stimme bleiben. Wir verlegen auch talentierte jüdische, muslimische, christliche, hinduistische, buddhistische, agnostische usw. Autoren, die unser kulturelles Verständnis ihrer Lebenserfahrungen fördern.

Dann machte er sich über einen Tweet lustig.

Eine der porträtierten Frauen ist Scheherasade aus  Persien. Persien wird in der Landkarte nicht angeführt, was bedeutet, dass die Kinder nicht in der Lage sind zu bestimmen, woher sie kam! Wir sehen als von Anfang an, dass der Verleger in seiner Verteidigung einer Propaganda-Landkarte, die Israel auslöscht, intellektuell unehrlich ist.

Moushabeck fährt damit fort die Gefühlen der sich beschwerenden Menschen herabzuwürdigen. Niemand sagt, das „Palästinenser an sich antisemtisch“ sind. Würde die Landkarte die Westbank als Palästina angeben, hätte das niemanden gekümmert.

Aber die Entscheidung, der jüdischen Staat auszulöschen ist in der Tat antisemitisch.

Frauen einzubeziehen, die alle Religionen und Regionen des Nahen Ostens repräsentieren, außer Mitglieder einer bestimmten Religion und einer bestimmten Nation, ist in der Tat antisemitisch. (Und zu sagen, dass „Frauen aller Glaubensrichtungen“ gefeiert würden, bedeutet, dass Juden für den Verleger nicht zählen.)

Zu diesem Brief gibt es noch eine Schlussfolgerung: dass Frauen mächtiger alter Imperien wie Ägypten, Persien und dem Osmanischen Reich „marginalisierte und unterrepräsentierte Stimmen“ seien, dass Christen und Muslime, die Milliarden Menschen ausmachen, „marginalisiert“ sind. Ist Kleopatra wirklich derart marginalisiert? Aber die winzige Anzahl Juden aus einem kleinen antiken Königreich bis zu einer kleinen modernen Demokratie sind nicht erwähnenswert.

Bleiben wir ehrlich. Der Grund, dass es in dem Buch weder Juden noch Israel gibt, ist der, dass der Autor und der Verleger nicht glauben, dass Juden in der Region einen rechtmäßigen Platz haben, weder historisch noch aktuell.

Lassen Sie uns noch ehrlicher sein. Wenn das Buch j üdische Frauen ebenbürtig mit den anderen behandeln und Israel auf der Landkarte anführen und israelische Frauen wie die Friedensnobelpreisträgerin Ada Yonath oder die Präsidentin des israelischen Obersten Gerichtshofs Dorit Beinisch oder die Dichterin Leah Goldberg beinhalten würde, dann würde die Zielgruppe das Buch boykottieren.

Also hört mit dem Unsinn auf. Das hat nichts mit Palästinenser und allem zu tun, was nur als gewollte Gesinnung betrachtet werden, dass Juden Außenseiter, Kolonialisten sind – kurz gesagt: der Feind.

Deshalb ist das Buch antisemitisch.

Der Brief des Verlegers, der die Argumente zum Buch verdreht und die Juden herabsetzt, die von ihm beleidigt waren, beweist den zugrundeliegenden Antisemitismus mehr als das Buch selbst es tut.

Ich mag Zensur nicht, aber dieses Buch fördert die Vorstellung, dass Juden nicht in die Region gehören und es ist daher absolut unpassend, um von irgendjemandem gekauft zu werden, der der liberalen Einstellung anhängt, die zu befürworten Interlink Publishing vorgibt.