„Besatzung“ gegen „Völkermord“

Dmitry Radyshevsky, 21. März 2004 (direkt vom Autor)

Ein Freund von mir, israelischer Journalist, wurde kürzlich in eine amerikanische Radiosendung eingeladen, um die Lage im Nahen Osten mit einem Kollegen, Amerikaner arabischer Abstammung, zu diskutieren. Wie so viele solcher Debatten war dies eine für die jüdische Seite verlorene Sache. Alle Fakten zu Terrorismus, die monströse „hasst-die-Juden-Propaganda“ in palästinensischen Schulen, Medien und Moscheen, alle Zahlen und Statistiken und Zitate wurden durch ein einziges Wort seines Gegners zunichte: „Besatzung“. Und das Publikum stimmte zu: Terror ist schrecklich, aber er ist durch diese fiese Besatzung verursacht.

Tausende antiisraelischer Propaganda-Macher haben das Rezept gut gelernt, das vom KGB entwickelt und von europäischen und amerikanischen PR-Firmen für PLO-Kunden aufgenommen wurde: für den Westen ist das Wort „Besatzung“ ein absolutes Negativum und kann (mit begleitenden Begriffen wie „Recht auf Selbstbestimmung“ und „Kampf um Unabhängigkeit“) dazu benutzt werden, um alle Tatsachen zu übertrumpfen.

Können die Verteidiger Israels ein magisches Wort finden, das „Besatzung“ aussticht? Es müsste ein einzelnes Wort sein – ein Wort der Wahrheit, um die Legionen an Lügen zu besiegen.

Es gibt ein solches Wort. Es heißt „Völkermord“.

1948 versuchten fünf arabische Armeen den israelischen Staat noch im Embryo-Stadium zu erdrücken. Nur Tage vor der Invasion verkündete Azzam Pascha, Generalsekretär der Arabischen Liga: „Dies wird ein Auslöschungskrieg sein, ein monumentales Massaker, von dem man reden wird wie von den mongolischen Massakern und den Kreuzzügen.“

1967 erklärte Nasser nur ein paar Tage vor dem Krieg: „Unser Hauptziel ist die Vernichtung Israels.“ Syriens Assad gab das Echo: „Es ist Zeit, einen Vernichtungskrieg in Angriff zu nehmen.“ Dieselben Gefühle wurden 1973 geäußert.

Nur die Angst vor einer weiteren schweren Niederlage oder durch Israels Atomwaffen ausgeschnipst zu werden haben seitdem den Irak, den Iran, Ägypten und Syrien von neuen Versuchen abgehalten.

Und dennoch wächst die satanische Besessenheit mit der „Vernichtung des Namens Israels“ im Islam weiter. Arabische Landkarten zeigen weiterhin kein Israel und nach 55 Jahren Entmenschlichung und Dämonisation der Juden in der arabischen Propaganda und im arabischen Erziehungssystem sind die psychologischen Grundlagen für einen neuen Völkermord gelegt.

Die klare und gegenwärtige Gefahr eines neuen jüdischen Holocaust – nicht bloß die zahnlose Verurteilung des Terrorismus – sollte das Thema der israelischen Delegation bei ihrer Präsentation aller Völkermord-Konferenzen der Welt sein.

Nur durch Israels militärische Abschreckungsfähigkeit ist dieser neue Völkermord nicht zustande gekommen. Der Schlüssel dazu ist die Aufrechterhaltung der vollen militärischen Kontrolle über Judäa, Samaria und Gaza, die minimale territoriale Tiefe, um im Falle eines Angriffs die Reserven zu mobilisieren und die Palästinenser davon abzuhalten, direkt in das Herz Israels vorzustoßen.

Damals, 1967, kam der amerikanische Generalstab zu dem Schluss: In dem Augenblick, in dem die islamische Welt glaubt, dass Israels Eindämmungskapazitäten nicht mehr da sind, wird sie einen Angriff beginnen.

Daher muss Israel permanente militärische Kontrolle über das winzige Land Israel (0,12% der Landmasse des Nahen Ostens) haben, um einen neuen Holocaust zu verhindern.

Jedermann mit einem Überrest westlicher, jüdisch-christlicher Moralvorstellungen muss zugeben, dass die jüdische Militärpräsenz in Judäa und Samaria ein akzeptabler Preis für die Verhinderung eines Holocaust ist.

Wer das Besatzung nennen will, bitteschön. Besatzung ist ein akzeptabler Preis für die Verhinderung eines Holocaust.

Die Besatzung rettet das Leben von 5 Millionen Juden. Darüber hinaus rettet sie 4 Millionen Arabern das Leben, die im Land Israel leben und die mit zugrunde gehen würden, wenn die islamischen Horden wieder versuchen Israel zu vernichten. (Die arabische Welt kümmert das nicht: Anwar Sadat, verstorbener Friedensnobelpreis-Gewinner, pflegte zu sagen: Jeder islamische Staatsmann kann ein paar Millionen seiner Untertanen opfern um Israel von der Erdoberfläche zu radieren.)

Weiterhin dient die Besatzung der Rettung der gesamten Menschheit vor einem nuklearen Armageddon, denn dies wird eintreten, sollten die islamischen Führer, bewaffnet mit Massenvernichtungswaffen, versuchen den jüdischen Staat zu vernichten.

Vom Pharao bis Hitler sind die Juden durch Holocausts gegangen. Und wir werden weder Arafat, noch Mubarak oder die Ayatollahs das Vergnügen lassen, das fortzusetzen.

Nur die Besatzung Deutschlands beendete Hitlers Völkermord. Die ganze Welt akzeptierte das als einzigen Weg zur Rettung. Wenige Antisemiten würden so schamlos sein zu behaupten, dass einer Besatzung immer ein Völkermord voraus gehen sollte.

Erinnern wir uns: Das Wort heißt Völkermord.

Kontrollstellen verhindern Völkermord.

Israelische Soldaten in arabischen Dörfern verhindern Völkermord.

Die „rassistische Trennmauer“ verhindert Völkermord.

Wenn die Europäer, deren Eltern am Holocaust teilnahmen oder Beihilfe dazu leisteten, so besorgt um das Wohlergehen der Palästinenser sind, dann sei ihnen eine weitere Wahrheit gegeben: Die Besatzung ist ihre einzige Hoffnung auf ein normales Leben. Bis zu Arafats Rückkehr aus Tunis waren alle lebenswichtigen Daten der unter der israelischen Besatzung schmachtenden Palästinenser – Lebenserwartung, Kindersterblichkeit, Bildung, Einkommen, freie Presse – unvergleichlich höher als sie es nun nach 10 Jahren unter der palästinensischen Autonomiebehörde sind.

Darüber hinaus ist die Besatzung die einzige Chance der islamischen Welt, sich von der Besatzung durch die unheiligen Kräfte zu befreien, die die islamische Theologie und das Alltagsleben übernommen haben. Wenn die Palästinenser von Israel aufgeklärt werden, werden sie Agenten des Wechsels in der islamischen Welt werden; wenn nicht, dann werden sie der Stoßtrupp des Jihad bleiben, was zur Zerstörung der Zivilisation und ihrer selbst führen wird.

Aber wie, die Israelis – nicht die Europäer – müssen hauptsächlich die Berechnungen anstellen. Wir müssen zugeben, dass wir im Tor von Auschwitz stehen und uns weigern beiseite gestoßen zu werden. Sie nennen unseren Überlebenswillen „Besatzung“. Lasst sie. Nie wieder werden wir ihrem Willen uns zu töten nachgeben. Auch dem Willen unserer eigenen Masochisten, einen Friedhofsfrieden zu bekommen, oder dem der Europäer, eine Konkubine in einem islamischen Harem zu sein, werden wir nicht nachgeben. Wir werden zum Gegenangriff über gehen und wir werden uns durchsetzen, denn unser Gott ist der Gott der Lebenden, die die „Besatzung“ dieses Lichts in der Welt ausbreiten werden. Der entscheidende Wechsel zum Positiven in diesem Krieg wird hier im Herzen Israels stattfinden. Er wird mit einer Veränderung in unseren Herzen beginnen – wenn wir nicht länger um „Frieden“ nachsuchen, für den wir mit Land bezahlen müssen; wenn wir die Verantwortung für dieses Land und das Volk übernehmen, dem Gott erlaubt hier zu bleiben – den Palästinensern – hin zur wirklichen Besatzung, deren teuflischer Auftrag die Vernichtung der Juden ist.

Der Völkermord-Mechanismus

Itamar Marcus, Jerusalem Post, 26. April 2009

Überlebende der Völkermorde in Ruanda und Darfur sprachen diese Woche in Genf auf der Parallelkonferenz zu Menschenrechten, mit der die Durban II-Veranstaltung der UNO gekontert wurde. Ihrer Beschreibung zuzuhören, wie sie von ihren Mördern systematisch dämonisiert wurden, machte klar, dass Völkermord nicht in einem Vakuum geschieht. Der Hass-Zustand einer Bevölkerung, die bereit und begierig darauf ist Völkermord zu begehen, muss genährt werden. Völkermord muss in positive Worte gekleidet werden, damit er die notwendige breite öffentliche Unterstützung bekommt.

Dem Rahmen aller Völkermorde ist eine sehr besondere Art von Dämonisierung gemein. In Ruanda lehrten die Hutus, dass die Tutsies Kakerlaken und Schlangen seien. Tutsi-Frauen wurden als listige Verführerinnen dargestellt, die Schönheit und sexuelle Macht nutzten, um die Hutus zu erobern. In Bosnien besagte ein fiktiver Nachrichtentext, dass Muslime Tieren im Zoo von Sarajewo mit serbischen Kindern fütter würden. Radio Ruanda strahlte wiederholt eine Warnung aus, dass Hutus kurz davor stehen würden von Tutsis angegriffen zu werden, um die Hutus zu überzeugen, dass sie, um sich zu schützen, zuerst angreifen müssten.

Zu dieser Dämonisierung gehörten zwei spezielle Komponenten. Erstens mussten die Opfer als klare und aktuelle Gefahr wahrgenommen werden, damit die Mörder überzeugt waren in Selbstverteidigung zu handeln. Zweitens wurden die Opfer dämonisiert, damit die Mörder sich selbst überzeugten, das sie keine wirklich menschlichen Wesen vernichteten.

Ein anständiger Mensch wird sich am Mord an Unschuldigen nicht beteiligen, aber ein anständiger Mensch könnte sich am Töten von Untermenschen beteiligen, die seine Existenz gefährden. Völkermord als Selbstverteidigung zu formulieren kann anständige Menschen zu Mördern machen. Der Schutz von Kindern und Familie kann aus einem ruhigen Nachbarn einen leidenschaftlichen Mörder machen, weil Selbstverteidigung immer gerechtfertigt ist.

In Darfur und Ruanda bestand alles Nötige, um eine Gesellschaft normaler Menschen in Mörder zu verwandeln, darin sie zu überzeugen, dass sie in Gefahr waren und dass die Leute, die sie gefährdeten, weniger menschlich waren.

Ein Blick zurück in die jüdische Geschichte macht klar, dass die Methode, die genutzt wurde, um Gewalt gegen Juden zu schüren, immer diese Formulierung der „Selbstverteidigung“ einschloss, an der nur Details geändert wurden.

Wenn also Juden im Mittelalter fälschlich der Brunnenvergiftung beschuldigt wurden, die tausende Tote verursachte, dann schlossen sich selbst anständige Menschen dem Töten an. Sie empfanden sich nicht als Mörder, denn sie verteidigten sich und ihre Familien. Als man glaubte, Juden würden das Blut von Kindern für ihre Passah-Matzen benutzen, dann empfanden es selbst anständige Menschen als in Ordnung, wenn sie Juden massakrierten, denn sie verteidigten ihre Kinder vor fürchterlicher Folter.

Selbst Hitler benutzt dieses Argument der Selbstverteidigung in Mein Kampf: In diesem Fall [angesichts der Bedrohung des deutschen Volkes durch die Juden] war die einzige Rettung der Krieg, Krieg mit allen Waffeen, die der menschliche Geist, Verstand und Willen aufbringen kann… Wenn der Jude… über die Völker dieser Welt siegt, dann wird seine Krone der Trauerkranz der Menschheit sein… Daher glaube ich heute, dass ich entsprechend des Willens des allmächtigen Schöpfers handle: Wenn ich mich gegen den Juden verteidige, dann kämpfe ich für das Werk des Herrn.“*

Auch Hitler verpackte seinen Völkermord als legitime Selbstverteidigung. Die Details mögen in jeder Gesellschaft anders sein, aber die Formulierung ist immer dieselbe.

Wenn man die palästinensische Werbung für Hass heute untersucht, dann ist es besonders auffällig und verstören, dass diese Komponenten von Genoziden an Juden in der Vergangenheit hervorstechende Elemente der Hass-Werbung der palästinensischen Autonomiebehörde und der Hamas gegen Juden und Israelis sind. Zwei Sendungen des Hamas-Fernsehens Anfang des Monats dokumentieren dies klar.

Das Hamas-Fernsehen strahlte einen Sketch aus, in dem Schauspieler einen jüdischen Vater und seinen Sohn in traditioneller Kleidung darstellten, die den Hass gegen Muslime diskutierten, die ihre jüdische Religion fordert. Der Vater belebt sogar den Jahrhunderte alten Ritualmordvorwurf wieder, die Jüden würden das Blut der Muslime trinken: „Shimon, sieh, mein Sohn, ich will dich ein paar Dinge lehren. Du musst die Muslime hassen… wir wollen die Muslime ttöen, wir Juden wollen das Blut der Muslime trinken.“ Er kritisiert seinen Sohn später, dass er sich die Hände vor dem Gebet in Wasser wäscht: „Wir müssen unsere Hände mit dem Blut der Muslime waschen.“ (Al-Aqsa-TV, 3. April) Ironischerweise kam die Beschuldigung der Hamas, die Juden würden muslimisches Blut trinken, in der Woche vor dem Passah-Fest, dem Jahrestag vieler fürchterlicher Ritualmord-Vorwürfe.

Am selben Tag beendete ein religiöser Führer der Hamas seine Predigt mit dem Versprechen, dass letztlich der Völkermord an den Juden stattfinden wird. Um das richtig zu formulieren, begann er mit einer Darstellung der Juden als Feinde der Menschheit. Die Juden sind in sich böse, streben die Weltherrschaft an und sind eine Bedrohung der Muslime und der gesamten Menschheit.

Ziad Abu Alhai formulierte es so: „Hass auf Muslime und den Islam ist in ihren [der Juden] Seelen, sie sind von Natur aus so veranlagt… Israel ist ein Krebs, der die Welt beherrschen will.“ Er schlussfolgerte, dass den Juden die Auslöschung bestimmt ist: „Die Zeit wird kommen, durch Allahs Willen, wenn ihr Besitz zerstört und ihre Kinder ausgelöscht werden und kein Jude oder Zionist auf dem Angesicht dieser Erde verbleiben wird.“ (Al-Aqsa TV, 3. April)

Diese Dämonisierung und Entmenschlichung der Juden ist nicht auf die Hamas beschränkt. Obwohl sie zögert ausdrücklich zum Mord an Juden aufzurufen, während sie Geld vom Westen bekommen will, führt die PA weiterhin ihre unerbittliche Formulierung von Völkermord als Selbstverteidigung und zum Guten der Allgemeinheit fort.

In den PA-Fatah-Medien von heute werden Juden und Israelis durch böswillige Verleumdungen dämonisiert, darunter durch Lügen wie die Behauptung, dass Israel absichtlich AIDS und Drogen verbreite, naziartige medizinische Experimente an Palästinensern durchführe und plane die Al Aksa-Moschee zu zerstören.

Taysir al-Tamimi, der palästinensische religiöse Oberrichter, sagt: „Die AIDS-Frage muss die ihr zustehende Aufmerksamkeit bekommen… da wir Nachbar einer Gesellschaft [Israel] sind, wo diese Seuche weit verbreitet ist und die so handelt, dass [AIDS] in der palästinensischen Gesellschaft übertragen wird. Die Besatzungsbehörden, besonders die in Jerusalem, arbeiten daran Drogen und Drogenabhängigkeit zu verbreiten, ohne Zweifel.“ (PA-Radio, 17. Februar 2008)

Und dies kommt von Dr. Mutawakil Taha, dem Kopf der palästinensischen Schriftstellervereinigung und ehemalige stellvertretende Minister der PA: „Wir haben gesehen, wie sie [die Zionisten] mit Messern in die Bäuche schwangerer Frauen stechen, Kleinkinder abschlachten und kaltblütig Leben fressen. Sie beschossen Kinder und die Schöße von Frauen, damit dieses Volk sich nicht fortpflanzt.“ (PA-TV, 4. März 2008)

Ein Artikel in Al-Ayyam vom Juli 2008 beschuldigt israelische Siedler, sie setzten Ratten in Jerusalems Altstadt frei „um das Leben der [arabischen] Einwohner in eine Hölle auf Erden zu verwandeln, sie zur Flucht zu zwingen…“ (17. Juli 2008). Ein Video auf PA-TV stellte Szenen echter israelischer Panzer fiktiven Szenen eines Kindes gegenüber, auf das geschossen wird, womit die Fiktion geschaffen wurde, dass Israelis absichtlich auf palästinensische Kindern zielen und schießen. (PA-TV, 15. Mail 2008)

So, wie die Tutsis als Kakerlaken und Schlangen beschrieben wurden, haben sowohl die Hamas als auch die PA Juden als verabscheuungswürdige und gefährliche Tiere beschrieben, darunter als Kakerlaken, Spinnen, Skorpione und Alligatoren.

Zwar ist jede Verleumdung ein wenig andres, aber ihr Substanz dieselbe: Die Israelis und die Juden sind gefährlich, sie sind keine Menschen, wir müssen uns gegen sie verteidigen und wir sind klar im Recht, wenn wir das tun.

Es ist tragisch, dass diese Formulierung von Völkermord als notwendige Selbstverteidigung derart erschreckend erfolgreich geworden ist.

Eine Umfrage nach dem Mord an acht Jeschiwa-Schülern im letzten Jahr stellte fest, dass „84 Prozent der Palästinenser die Terror-Anschläge befürworten, bei denen acht junge Schüler in einer Jerusalemer Jeschiwa am 6. März 2008 getötet wurden“ (Umfrage des Palestinian Center for Policy and Survey Research, New York Times, 19. März 2008). Wie kann eine ganze palästinensische Gesellschaft den Mord an Kindern unterstützen? Eindeutig ist die Bezeichnung von Juden und Israelis als tödliche Gefahr für die Palästinenser ein totaler Erfolg gewesen.

Israel sieht sich jetzt einer Gesellschaft gegenüber, die sehr wahrscheinlich über das Stadium der Formulierung des Völkermords hinaus ist und den Punkt erreicht hat, die Tötung von Israelis, sogar Teenagern, als gerechtfertigt betrachtet. All dies wäre notwendig, damit die Bevölkerung bei dem von ihren Führern so oft in allen Details beschriebenen End-Script mitzieht, das das Mittel dazu wäre.
* Rückübersetzung aus dem Englischen

Israel wird Völkermord an den palästinensischen Arabern vorgeworfen

gefunden auf Facebook:

genocide

Die Bevölkerungsentwicklung der Juden in arabischen/muslimischen Staaten und die der Araber im Gazastreifen und den PA-Gebieten:
Juden (bzw unten: Muslime) 1948, 2015 und in der letzten Spalte der Anteil der noch vorhandenen Bevölkerung.
Wenn der Stand der PA-Araber in den Gebieten unter voller Kontrolle der PA bei 540% der Anzahl von 1948 liegt und in den arabisch-muslimischen Staaten der Anteil der Juden so gut wie überall auf 0% gefallen ist (und in den beiden anderen nur noch einen Bruchteil der früheren Bevölkerungszahl beträgt), dann sind natürlich die Juden die Völkermörder und ethnischen Säuberer, aber niemals die muslimischen Araber, nicht wahr?

Sie posten offen, was sie wollen

Thomas von der Osten-Sacken fand an einem Tag (7.11.15) gleich 2 Bilder (auf einer „Free Palestinee“-Seite), die den ganzen Friedenswillen der Palästinenser-Liebhaber verdeutlichen:

Palli-Frieden2015-11-07Israel, denke daran:
Wir werden den Kampf niemals aufgeben,
bis Palästina frei ist.
(Und als Palästina bezeichnen sie das „ganze historische Palästina“,
„vom Fluss bis zum Meer“.)

Von Proportionalität und Fähigkeiten

Von Nissan, am 19. August, locker übertragen:

Lasst uns mal sehen: Israel schoss rund 5000 Mal in den Gazastreifen. Nach Angaben der Palästinenser wurden rund 2000 Gazaner getötet. Das bedeutet also, dass Israel 2 bis 3 Luftangriffe benötigte, um einen einzelnen Gazaner zu töten.

Wir können offenbar nicht zielen, haben schlechte Waffen oder sind echt grottenschlecht bei diesem „Völkermord“-Geschäft. Vielleicht brauchen wir Lektionen bei Assad oder dem neu ausgerufenen Islamischen Staat – oder von der Hamas, von der berichtet wird, das sie an einem betulichen Abend mit Schießen rund 30 bis 50 Gazaner töteten, weil die Gegner des Regimes waren.