Die Wahrheit über die „Waffenruhe”

Elder of Ziyon hat gerade im „Waffenstillstands“-Kalender für November die Tage im November und Ende Oktober markiert, an denen Israel die Einfuhr von Waren in den Gazastreifen erlaubt hat. Das dient vor allem dazu, dem kurzen Gedächtnis der Welt auf die Sprünge zu helfen, da immer erklärt wird Israel halte den Strip hermetisch abgeriegelt und sorge für eine „humanitäre Katastrophe“, weil es keinerlei Güter hinein lässt. „Die Menschen in Gaza verhungern“, heißt die Botschaft, die nicht nu die Bekloppten Grünhelme von sich geben (während im Gazastreifen orgiastisch das Opferfest begangen wird, sondern auch Leute, die vor Ort waren und es besser wissen müssten (wie Lauren Booth).

Die Wahrheit sieht also anders aus. Das israelische Außenministerium bietet zudem regelmäßig eine Auflistung der Güter an, die in den Gazastreifen geschickt wurden. Für die Zeit vom 7. bis 12. September 2008 (als besagte Lauren Booth gerade Propaganda-Einkäufe tätigte) wurde z.B. Folgendes hineingeschickt:

299 LKW-Ladungen Waren über den Sufa-Übergang.
390 LKW-Ladungen Waren über den Karni-Übergang
Insgesamt mehr als 19.655t Waren, darunter 2442t Zement und humanitäre Hilfsgüter wie Lebensmittel, Medikamente, landwirtschaftliche Ausrüstung, Schulbedarf.
Erez-Übergang: 97 Patienten und ihre Begleitung reisten für medizinische Behandlung nach Israel ein.

Treibstoff (über Nahal Oz):
121.000 Liter Benzin
1.199.920 Liter Diesel für Transportzwecke
2.509.610 Liter Diesel für den Betrieb des Kraftwerks
1.228 t Kochgas

Anfangs der Waffenruhe, als es noch immer sporadisches Raketenfeuer gab, schloss Israel die Übergänge nach jeder Rakete einen Tag lang und öffnete sie dann am nächsten Tag wieder. Im September und Oktober, als das Raketenfeuer beinahe aufhörte, lieferte Israel fast jeden Wochentag, außer an den jüdischen Feiertagen, Waren. Die gelieferte Hilfe war weitaus abwechslungsreicher und von größerer Quantität als vor der „Waffenruhe“. Betrachtet man die Zahlen, dann sie man, dass jede LKW-Ladung aus Israel 10 bis 20 t Hilfsgüter brachte. (Man vergleiche das mit der einen Tonne Hilfen, die die Free Gaza-Freaks mit ihrem letzten Schiff gebracht haben wollen mit den 5000 t Hilfsgütern, die Israel im Dezember lieferte, selbst während des Raketen-Sperrfeuers.)

Mit anderen Worten: Israel hielt sich an die Bedingungen der Waffenruhe: zunehmende Warenmengen, die nur gestoppt wurden, wenn das Raketenfeuer aufgenommen wurde. Im Moment tun die Hamas und ihre nützlichen Idioten von Freunden im Westen so, als seien die Schließungen etwas Neues, obwohl das während der gesamten sechs Monate der so genannten Waffenruhe israelische Politik war.

Ursache und Wirkung sind klar: Wenn keine Raketen gefeuert werden, bekommen sie in Gaza Hilfsgüter. So einfach ist das und diese Fakten sind dokumentiert. Diesen „Friedens“-Aktivisten, die vorgeben sich um die Menschen im Gazastreifen zu sorgen, aber über die Raketen schweigen, sind sowohl die Menschen in Gaza als auch der Frieden egal.

Dieser ramponierte, falsche „Waffenstillstand“ endet heute, Freitag, 19. Dezember 2008, offiziell. Bestand hatte er seit einem Monat schon nicht mehr, weil die Terroristen schon mehrere Hundert Raketen und Mörser geschossen hatten. Israel hat mit einer handvoll gezielten Schüssen geantwortet und seine Regierung hat immer noch von Waffenstillstand und Fortsetzung der Waffenruhe gefaselt. Olmert et. al. trotteln mal wieder der Entwicklung weit hinterher.

Waffenstillstand auf terroristisch

Jede der Terroristengruppen betreibt ihren offiziellen “bewaffneten Arm”: die Hamas hat ihre “Al-Qassam-Brigaden” und die Fatah ihre „Al-Aqsa-Märtyrerbrigaden“. Das sind die bekanntesten. Eine weitere sind die „Nationalen Widerstands-Brigaden“, die der „bewaffnete Arm“ der Demokratischen Front zur Befreiung Palästinas (DFLP) darstellt. Die haben gerade recht offen getönt, was man unter einer Waffenruhe mit Israel zu verstehen hat:

Nationale Widerstands-Brigaden: Waffenruhe muss Recht auf Widerstand anerkennen

Maan News, 30.11.2008

Die palästinensischen Fraktionen müssen einen Konsens zum Status und der Zukunft der Waffenruhe mit Israel erreichen, der das Recht auf Widerstand der Fraktionen anerkennt, sagte der Sprecher der Nationalen Widerstandsbrigaden, Abu Salim, am Sonntag.

Die Brigaden senden eine Erklärung an die palästinensischen Medien; sie antworten damit auf den bewaffneten Flügel der Hamas, die Al-Qassasm-Brigaden, die in ihrer Stellungnahme ein Treffen aller Parteien im Gazastreifen fordern, um den Zustand der Waffenruhe zu diskutieren.

„Wir müssen aus dieser derzeitigen Waffenruhe lernen und sie neu auswerten“, sagten die Nationalen Widerstandsbrigaden und stießen damit in dasselbe Horn wie die Al-Qassam-Brigaden in ihrer Erklärung. Sie fügten jedoch hinzu, dass jede Vereinbarung mit Israel zu neuen Bedingungen einer Waffenruhe das Recht der Parteien zum Widerstand anerkennen und die Bedingungen der Waffenruhe respektieren müsse.

Kommentar: Diese Gruppierung macht eindeutig klar, wie eine „Waffenruhe“ nach Ansicht der Terroristen auszusehen hat – Freibrief zum Judenmord für die Terroristen, bei gleichzeitigem Verbot sich irgendwie zu wehren für Israel. Jetzt fehlt nur noch, dass unsere Terroristen-Rechtfertiger Israel angreifen, wenn es dieses „Angebot“ nicht annimmt.