Die erfolgreiche Ermordung von Juden

First One Through, 2. Januar 2023

Araber haben Juden im heiligen Land seit 1920 ermordet, als die Briten die Region von den Osmanen eroberten. Die Zahl der von lokalen Arabern getöteten Juden schoss während Krawallen wie denen von 1929, von 1936 bis 1939 und von 2000 bis 2004 in die Höhe.

Juden sind jedes Jahr gezielt zur Tötung ins Visier genommen worden. In manchen Jahren sind die Araber erfolgreicher als in anderen.

Israelische Terroropfer

2014, als die von den USA geförderten Friedensgespräche zusammenbrachen, entführte die palästinensische politisch-terroristische Hamas drei Teenager und tötete sie, was die Operation Protective Edge im Gazastreifen auslöste. Die palästinensischen Araber in den Areas A und B in der Westbank schlossen sich dem Blutbad kurz darauf an; das wurde als „Messer- und Autoramm-Intifada“ bekannt, was ein arabischer Begriff war, der „Widerstand“ bedeutete, um die antisemitische Blutrünstigkeit schönzureden.

Im September 2015 forderte Mahmud Abbas, amtierender Vorsitzender der palästinensischen Autonomiebehörde, einen heiligen Krieg um Jerusalem; er segnete muslimisch-arabische „Aktivisten“, die Juden bedrängten, die ihre heiligste Stätte, den Tempelberg, besuchten. Er sagte: „Wir segnen euch, wir segnen die Murabitun und die Murabitat. Wir heißen jeden Tropfen Blut willkommen, der in Jerusalem vergossen wird. Das ist reines, sauberes Blut, Blut auf seinem Weg zu Allah. Mit der Hilfe Allahs wird jeder Schahid [Märtyrer] im Himmel sein und jeder Verwundete wird seine Belohnung erhalten. All ihre Schritte werden wir nicht zulassen. All diese Spaltungen, Die Al-Aqsa ist unser und die Grabeskirche ist unsere, alles ist unser, alles unseres. Sie [die Juden] haben kein Recht sie mit ihren dreckigen Füßen zu entweihen und wir werden ihnen nicht erlauben das zu tun.“

33 der 37 durch palästinensischen Terrorismus 2015 getöteten gab es nach Abbas‘ Aufstachelung.

Glücklicherweise war der palästinensische Terrorismus in den folgenden Jahren weniger erfolgreich. Die vier Jahre der Administration Trump – zu der die Anerkennung Jerusalems als Israels Hauptstadt durch die USA und der  Umzug der Botschaft dorthin gehörte – wies die niedrigsten Rate an Blutzoll durch Terrorismus innerhalb jedes beliebigen Vierjahres-Zeitraums vieler vergangener Jahrzehnte auf.

Leider sollte sich der Trend nicht fortsetzen.

Im Mai 201 nahmen weitere palästinensischen Araber Waffen gegen ihre jüdischen Nachbarn auf. Am 5. Mai schossen Palästinenser auf drei 19-jährige jüdische Studenten auf der Straße; einer, Yehuda Guetta, wurde getötet. Israel begann mit Hilfe der palästinensischen Autonomiebehörde bei Nablus nach dem Killer zu suchen, was viele Palästinenser erzürnte. Zusammen mit Juden, die im Jerusalemer Viertel Scheik Jarrah/Schimon HaTzadik Häuser kauften, setzte diese Aktion die Region einmal mehr in Flammen.

Während die Hamas aus dem Gazastreifen Raketen auf israelische Städte schoss, wurden in der Westbank zwei neue Terrorgruppen gegründet. Die Jenin-Brigaden (oder Jenin-Bataillon) und die Löwengrube haben seitdem Juden in Israel, Judäa und Samaria angegriffen.

Auch wenn sie nicht von der PA gelenkt sind, haben sie breite öffentliche Unterstützung der arabischen Straße gefunden. Laut einer palästinensischen Meinungsumfrage vom Dezember 2022 denken zwar 59%, dass die PA für die Palästinenser eine Last ist, aber 72% unterstützen die zwei neuen Terrorgruppen und 87% sind dagegen, dass die PA irgendjemanden aus diesen Gruppen verhaftet.

Palästinensische Stimmung: bevorzugte arabische Politik im arabisch-israelischen Konflikt, Dezember 2022

Die Umfrage zeigte auch erschreckend, dass 50 Prozent der Palästinenser das Töten israelischer Zivilisten innerhalb Israels unterstützen (57% im Gazastreifen und 46% in der Westbank).

Diese Lücke von elf Prozent zwischen dem Gazastreifen und der Westbank ist wichtig.

Während des Zwei-Prozent-Krieges/„zweite Intifada“ von 2000 bis 2004 hatten die Araber im Gazastreifen und der Westbank ähnliche Ansätze zum Mord an israelischen Juden, wobei die Gazaner Mord mit etwas 10 Prozentpunkten Vorspruch befürworteten. Diese Lücke bann sich mit Israels Fertigstellung der Trennbarriere zu vergrößern und öffnete sich zwischen 2018 und 2020 richtig weit auf mehr als 40 Prozentpunkte; damals ging der Terrorismus enorm zurück.

Wie oben beschrieben steht diese Lücke jetzt, Stand Dezember 2022, bei nur 11%, ein Niveau, das seit der zweiten Intifada nicht vorhanden war.

Palästinensische Unterstützung für das Töten israelscher Juden  (durchschnittliche Lücke zwischen den beiden Graphen)

Der von der Hamas kontrollierte Gazastreifen hat Terrorismus gegen israelische Juden schon lange unterstützt und während die palästinensische Autonomiebehörde zu Terrorismus aufstachelte, entfernte sich das unter ihrer Kontrolle stehende Gebiet bis 2021 von der Unterstützung dafür. Diese Tage sind jetzt vorbei und die neuen Terrorgruppen in der Westbank haben die Unterstützung der Bevölkerung Juden ungestraft niederzumetzeln.

Sollte Israel die palästinensischen Araber boykottieren?

Daled Amos, Elder of Ziyon, 5. Dezember 2022

Am 23. November wurde Tiran Fero, ein 19-jähriger Druse, der in Nordisrael lebte, bei einem Verkehrsunfall nahe Jenin schwer verletzt. Als er ins Krankenhaus gebracht wurde, fanden palästinensische Bewaffnete heraus, dass er israelischer Staatsbürger war, trennten ihn von den lebenserhaltenden Maßnahmen und nahmen den Körper mit – offenbar planten sie die Leiche eines israelischen Bürgers als Druckmittel für Verhandlungen zu benutzen.

Die Bewaffneten unterschätzten die Gemeinschaft der Drusen gewaltig.

Innerhalb von 30 Stunden gaben sie die Leiche an die Familie zurück. Das war zum Teil die Folge von Verhandlungen, an denen sowohl Qatar als auch die IDF beteiligt waren,

Allerdings schreibt Douglas Altabef für JNF:

Es besteht der starke Verdacht, dass das, was die Rückgabe der Leiche Feros letztlich herbeiführte, die Mobilisierung der Gemeinschaft der Drusen und ihre Drohung war in Jenin einzumarschieren. Es kursiert auch eine Geschichte, dass Drusen vier Araber entführt hätten und mit Vergeltungsmaßnahmen an ihnen drohten.

Die Drusen haben uns gerade eine Lehrstunde in Nahost-Verhandlungen erteilt: Stärke spielt eine Rolle. Die Bereitschaft Stärke einzusetzen und die Unfähigkeit des Gegners zu erkennen, wie weit man zu gehen bereit ist, sind entscheidend.

Schöne Gefühle, aber ist Israel tatsächlich in der Lage seine Stärke gegen palästinensische Terroristen einzusetzen?

Lassen wir Israels Stärke in seiner militärischen Überlegenheit beiseite – die Verurteilung der militärischen Stärke Israels durch die Welt, wenn es auf Hamas-Raketen antwortet, tendiert dazu die IDF zu lähmen, sie zu mehr Kreativität zu zwingen, wie wir es beim letzten Ausbruch zwischen Israels Militär und dem Palästinensischen Islamischen Jihad sahen.

Aber Israels Optionen sind nicht auf militärische Optionen beschränkt. Es verteilte gerade tausende neue Arbeitsgenehmigungen an Gazaner, was eine Situation schuf, in der die Hamas es riskierte diesen Arbeitern ihres Lebensunterhalts zu berauben und weitverbreitete Unruhe zu erzeugen. Ein weiterer wirtschaftlicher Faktor ist, dass man erwartet, dass die Exporte aus dem Gazastreifen um mehr als 93% zunehmen.

Die Hamas steht nicht davor zusammenzubrechen, sie ist auch nicht darauf erpicht diesen wirtschaftlichen Fortschritt willkürlich zu gefährden.

Wenn es um die palästinensische Autonomiebehörde geht, hat Israel ebenfalls wirtschaftliche Alternativen. Palestinian Media Watch analysierte gerade Berichte des Zentralen Statistik-Büros der PA. Dabei wurde festgestellt, dass im letzten August mehr als die Hälfte der palästinensischen Importe – summa sumarum US$ 729 Millionen – aus Israel kamen. Darüber hinaus wurden mehr als 90% der Exporte nach Israel verkauft.

Während also die palästinensische Autonomiebehörde sich der BDS-Bewegung anschließt und eine große Sache daraus macht die eigenen Leute darin zu unterstützen, keine israelischen Produkte zu kaufen, bleibt die Tatsache, dass wenn die palästinensischen Araber diese „Drohung“ durchziehen Israel zu boykottieren, das Ergebnis vernachlässigbar wäre –

Würde aber der israelische Markt in gleicher Weise auf den BDS-Aufruf reagieren und aufhören palästinensische Produkte zu kaufen, dann würde die palästinensische Wirtschaft vor beträchtlichen Problemen stehen, weil sie die Fähigkeit verlieren würde 90% ihrer Erzeugnisse zu vermarkten.

Vielleicht sollte Israel eine Seite aus dem antiisraelischen Manuskript nehmen und die Westbank boykottieren? Die Frage lautet, ob Israel in der Lage sein würde den unvermeidlichen Empörungssturm aus dem Westen durchzustehen, der den jüdischen Staat beschuldigt die palästinensischen Araber auf unfaire Weise herauszugreifen.

Aber es gibt noch eine andere Option, die Israel ausprobiert.

Vor zwei Wochen erstach Muhammad Murad Sami Souf zwei Israelis und überfuhr einen dritten. Die israelische Regierung hat sich für eine Taktik entschieden, die das spiegelt, was sie versuchen um die Hamas im Zaum zu halten:

Israel wird die Arbeits- und Einreisegenehmigungen von 500 Palästinensern widerrufen, die mit dem palästinensischen Angreifer verwandt sind, der den Anschlag nahe der Siedlung Ariel am Dienstag verübte.

… Die Entscheidung die Genehmigungen zu widerrufen stimmt mit einem Beschluss des Sicherheitskabinetts vom März überein, der die Festnahme breiterer Personenkreise verlangt, die mit Terrorverdächtigen verwandt sind, um die Abschreckung bei den Palästinensern zu verstärken.

Indem Freunde und Familie zur Verantwortung gezogen werden, hat man eine Variante der Hausabrisse, auf die Israel in der Vergangenheit manchmal zurückgegriffen hat. Wird der Westen Israel kritisieren, wie er es damals machte und behaupten, dass unschuldige palästinensische Araber herausgegriffen werden?

Kritiker sind empört wegen Kollateralschäden. Sie sind wütend, wenn Gazaner zwischen den Fronten gefangen sind, weil die von den Arabern gewählten Hamas-Terroristen Raketen auf israelische Zivilisten schießen.

Dennoch haben diese selbsterklärten Verteidiger der Menschenrechte kein Problem damit, dass israelische Zivilisten – nicht israelische Militärziele – gewollt und direkt angegriffen werden.

Kein Mitgefühl
Kein Aufschrei
Kein einziges Wort

Wenn überhaupt, dann reißen sie sich ein Bein aus, um palästinensische Terror-Anschläge zu verteidigen, zu behaupten, dass diesen Benachteiligten keine andere Möglichkeit zur Verfügung steht – Benachteiligten, die auf indigen jüdischem Land leben, in dem Juden seit mehr als 3.000 Jahren gelebt haben.

Und doch verbiegt sich Israel in dem Versuch Möglichkeiten zu finden, um zu verhindern, dass jüdisches – und arabisches – Leben Schaden davonträgt.

Spotlight auf Jenin – Teil 5: Die Drohung des Terrorismus für Jenins Wirtschaft

Chaim Lax, HonestReporting, 19. Oktober 2022

Jenin, das von Beobachtern den Spitznamen „Terror-Hauptstadt“ bekommen hat, ist in den letzten Monaten in den Nachrichten gewesen, weil Israel weiter Terrorbekämpfungs-Operationen ausführt, um israelisches Leben zu  retten und dem Handeln derer vorzubeugen, die dem jüdischen Staat schaden wollen.

Aber während Jenin ständig in den Medien erwähnt wird, wie viel wissen wir wirklich über Jenin?

In dieser Reihe werden wir einen Blick auf andere mit Jenin verbundene Themen werfen und hoffentlich ein facettenreiches Verständnis der Stadt im Zentrum des aktuellen Anstiegs von Gewalt und Terror bieten.

Das ist „Spotlight auf Jenin“.

In diesem Text werden wir einen Blick auf die Wirtschaft von Jenin werfen, ihr überdimensionales Wachstum in den 15 Jahren nach der zweiten Intifada und die Bedrohung, die der Terrorismus für ihr weiteres Wachstum darstellt.

Von traditionellen Märkten zu Masseninvestition: Jenins Wirtschaftsboom

Aufgrund des fruchtbaren Bodens der Region und des Zugangs zu natürlichen Wasserquellen basiert die Wirtschaft Jenins traditionell auf Landwirtschaft.

Die Stadt machte allerdings nach der zweiten Intifada eine Periode nie dagewesenen wirtschaftlichen Wachstums durch. Während der Terrorwelle war Jenin der Ort einiger der intensivsten Kämpfe zwischen der israelischen Armee und palästinensischen Terrorgruppen.

Das wirtschaftliche Wachstum war durch zunehmende arabisch-israelische Investitionen gekennzeichnet, die Eröffnung der Arabisch-Amerikanischen Universität (was die Geschäfte in der Gegend um den Universitäts-Campus und die Studentenwohnheime stärkte), zunehmende Bewegung von Menschen und Waren zwischen der Region und dem Israel von vor 1967 am nahegelegenen Übergang Gilboa/Jalameh (der 2009 öffnete), eine Zunahme der Zahl der Einwohner Jenins, die für israelische Firmen arbeiten und einen Boom im Immobiliensektor.

Eindrucksvoller Besuch heute am Campus von Jenin @aaup_edu, einem akademischen und wissenschaftlichen Leuchtturm im Nahen Osten, der palästinensischen und internationalen Studenten Qualitätsbildung bietet. Mabruk für eure Leistungen!

Zusätzlich begann die palästinensische Autonomiebehörde 2008 das Pilotprojekt Jenin. Dieser von Israel, den USA und anderen internationalen Investoren unterstützte Plan konzentrierte sich auf die Wiederbelebung Jenins. Dazu gehörte die Stärkung der PA-Kräfte in der Region, die Entwicklung eines Industriegebiets und die Verbesserung unverzichtbarer Infrastruktur wie Strom und Wasser.

Während Jenins Wirtschaft 15 Jahre Wachstum und Wohlstand durchmachte, entwickelte sich auch eine Art Schwarzmarkt, auf dem entrechtete Jugendliche und ehemalige Mitglieder von Terrororganisationen ihren Lebensunterhalt bestreiten, indem sie gestohlene Autoteile verkaufen, mit Waffen handeln und Mitglieder der allgemeinen Bevölkerung erpressen.

Das Wachstum dieser zwielichtigen Schattenseite in Jenin im Verlauf der letzten Jahre sowie ein wirtschaftlicher Niedergang infolge der COVID-19-Pandemie halfen zur anarchischen Atmosphäre beizutragen, die es Terrororganisationen wie der Hamas, den Al-Aqsa-Märtyrerbrigaden und dem Palästinensischen Islamischen Jihad erlaubt haben ihre Vorherrschaft auf den Straßen Jenins durchzusetzen und den Sicherheitskräften der PA die Kontrolle über den Bereich zu entreißen.

Das hat im Gegenzug zur Wiederbelebung Jenins als Drehkreuz des palästinensischen Terrorismus geführt.

Wie der Terrorismus der Wirtschaft Jenins schadet

Seit dem Wiederaufleben des Terrorismus hat sich die wirtschaftliche Lage Jenins rapide verschlechtert.

Der Hauptgrund für diesen Niedergang ist, dass Terroranschläge, die von der Region Jenin ausgehen, verbunden mit israelischen Terrorbekämpfungsoperationen, zu einer Reduzierung der Zahl arabischer Israelis geführt hat, die bereit sind aus geschäftlichen Gründen und in der Freizeit nach Jenin zu reisen. Da Jenin stark von arabisch-israelischen Geschäften angewiesen ist, hat das schädliche Auswirkungen auf die Wirtschaft.

Auch für arabische Israelis, die sich noch nach Jenin wagen, ist der Zugang in Zeiten erhöhter Spannungen eingeschränkt. Im April 2022 riegelte Israel als Reaktion auf die von der Region ausgehenden Bedrohung den Zugang nach Jenin für arabische Israelis ab.

Genauso wurde im September 2022 der Übergang Gilboa/Jalama von Israel eine Reihe von Tagen geschlossen, nachdem ein IDF-Offizier bei einer Schießerei mit palästinensischen Bewaffneten aus der Gegend von Jenin getötet wurde. Laut einer Schätzung verlieren die Firmen in der Region Jenin mit jedem Tag, an dem der Übergang geschlossen ist, etwa $420.000.

Folglich muss die PA, damit Jenin und die Umgebung ein Wiederaufleben des Wirtschaftswachstums und Wohlstands erlebt, ihre Kontrolle über die Region Jenin wieder geltend machen, helfen den Einfluss der palästinensischen Terrororganisationen zu verringern und der Region ein Gefühl der Ruhe und Stabilität zurückbringen. Nur dann wird Jenin einige Vorteile ernten, für die es in den letzten 15 Jahren so hart gearbeitet hat.


(Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5, Teil 6, Teil 7)

Der Sinneswandel eines Linken

LinkedIn, 23. Oktober 2022

Manche Leute befinden sich immer noch in dem Irrglauben, dass Israel die Westbank besetzen will. Tut es nicht. Es hat nur einfach keine einfache Wahl. Lesen Sie diesen intelligenten Bericht Sie werden klüger werden.

„Ein Ende dieser Besatzung würde die Palästinenser von israelischer Herrschaft befreien und die Israelis von der Herrschaft über Leute befreien, die nicht beherrscht werden wollen.

Beobachter des Nahen Ostens des Jahres 2015 begreifen auch, dass ein Ende der Besatzung ein Machtvakuum schaffen wird, das gefüllt werden wird, wie alle Machtvakuen in der Region gefüllt worden sind, nicht durch die Kräfte der Demokratie und der Moderne, die in unserer Region von schwach bis vernachlässigbar reicht, sondern von den mächtigen und skrupellosen, den Extremisten.

Das haben wir aus den Auflösungen im Nahen Osten in den letzten Jahren gelernt. Das ist das, was im Irak, Syrien, Libyen, dem Jemen und Ägypten geschah und davor im Gazastreifen und dem Südlibanon. Mein Haus in Jerusalem liegt innerhalb einer lockeren Fahrt sowohl von Aleppo als auch von Bagdad aus. Einen neuen Spielplatz für diese Kräfte zu schaffen wird die schwarz maskierten Soldaten des radikalen Islam in die Gärten israelischer Häuser bringen, mit Mörsern, Raketen und Tunnelwerkzeug. Viele tausende werden sterben.

Über die offensichtliche Bedrohung für palästinensisch Christen, Frauen, Schwule und Liberale hinaus, die die ersten sein werden, die leiden, droht das einen Großteil oder ganz Israel unbewohnbar machen, was dem einzigen sicheren, progressiven Raum im Nahen Osten, der einzigen sicheren Zuflucht für Minderheiten im Nahen Osten und dem einzigen jüdischen Land der Welt ein Ende setzen würde.

Keine internationalen Investitionen oder Garantien, keine vom Westen unterstützte Regierung oder ausgebildetes Militär wird in der Lage sein das aufzuhalten, wie wir es gerade im Irak erlebt haben.

Die Welt wird diesen Ausgang mit ernsten Sympathiebekundungen beweinen. Erst vor mehreren Jahren hätte ich das wohl, wie viele Linke, das als ein apokalyptisches Szenario abgetan. Das ist es aber nicht. Es ist das wahrscheinlichste Szenario.

Beachten Sie, dass Israel den Sinai zurückgegeben hat. Komplett.

Erinnern Sie sich, dass Syrien ein gescheiterter Staat ist, denken Sie an die Übernahme Ägyptens durch die Muslimbruderschaft und an Nasrallah von der Hisbollah im bankrotten Libanon. Behalten Sie im Gedächtnis, wie arm Jordanien ist.

Sie reden von dem Risiko ein Machtvakuum zu hinterlassen, das der Islamische Staat ausnutzen kann.

Es ist also nicht so, dass Israel die Westbank kontrollieren will. Es ist so, dass es die Folgen das nicht zu tun nicht riskieren kann.

Sentimentale Linke haben nicht die Verantwortung für den Schutz von 7 Millionen Juden. Und Juden werden es niemand anderem überlassen sich zu schützen. Nicht nach dem, was in Europa geschah.

Capisce?

In der Westbank entsteht eine gefährliche neue Generation Militanter

Jonathan Spyer, Newsweek, 12. Oktober 2022 (Middle East Forum)

Israelische Soldaten müssen auf lockere Versammlungen junger Männer in Jenin und Nablus achten, die bereit sind gewalttätig gegen Israelis vorzugehen – Soldaten wir Zivilisten.

In der nördlichen Westbank braut sich etwas zusammen. In den letzten Monaten haben die israelischen Behörden in den Städten Jenin und Nablus das Aufkommen neuer und ungewohnter Formen bewaffneter palästinensischer politischer Organisationen beobachtet. Diese neuen Strukturen sind nur lose mit bestehenden palästinensischen politischen Bewegungen verbunden. Sie repräsentieren das kommende Zeitalter einer nächsten Generation.

Einer weitgehend islamistischen politischen Einstellung verpflichtet, ohne Interesse oder Bezugnahme auf diplomatische Prozesse und in Unterstützung eines strategischen bewaffneten Aufstands repräsentiert diese unausgereifte Versammlung eine neue Herausforderung sowohl für Israel als auch für die in Ramallah ansässige palästinensische Autonomiebehörde dar.

Neben diesem Aufkommen und damit verbunden hat es in den letzten Monaten eine Steigerung der Aktivitäten von Einzelnen gegeben, die gegenüber der Organisation Islamischer Staat in Westbank sowie in Israel loyal sind. Die letzte bedeutende Welle terroristischer Anschläge im Zeitraum April/Mai 2022 enthielt sowohl Vorfälle, die dem Raum Jenin/Nablus stammten, als auch Taten, die von Einzelnen begangen wurden, die mit dem Islamischen Staat verbunden oder ihm gegenüber loyal sind.

Diese miteinander verbundenen Phänomene dürften durchaus die Umrisse der nächsten Phase des israelisch-palästinensischen Konflikts zeigen.

Was genau ist hier im Gang?

Das aktuelle Gärmittel in Jenin und Nablus entstammt einer Kombination aus mehreren Faktoren: Die Pandemie und die durch die damit verbundenen Schließungen verschärften die Verarmung. Die palästinensische Autonomiebehörde hat ihre Aktivitäten in dem Bereich reduziert und bei der jüngeren Generation hat sie keinerlei Glaubwürdigkeit. Diese aufstrebende Generation war wiederum kein Zeuge des bitteren Aufstands der zweiten Intifada von 2000 bis 2004 oder der israelischen militärischen und Geheimdienst-Kampagne, die diese zerschlug. Waffen sind verbreitet vorhanden und leicht verfügbar – oft durch die Hände von Clans oder organisierter Verbrechergruppen.

All diese Faktoren haben sich vermengt, um eine lose Sammlung von wahrscheinlich nicht mehr als ein paar hundert jungen Männern in jeder dieser Städte hervorzubringen, die für gewalttätiges Handeln gegen Israelis – Soldaten wie Zivilisten – bereit sind.

Die bekannten palästinensischen Organisationen wollen sich in diesem Raum organisieren. Die Hamas ist in der nördlichen Westbank traditionell relativ schwach. Der Islamische Jihad und die Fatah sind die dort stark verwurzelten Bewegungen.

Der vom Iran unterstützte Islamische Jihad tritt in Jenin besonders hervor. Ende 2021 gründete er das „Jenin-Bataillon“ in der Absicht die bewaffneten jungen Männer der Stadt und des Flüchtlingslagers unter ihrem Banner zu organisieren. Das „Bataillon“ scheint keine echte Hierarchie zu haben und bringt Aktive aus einer Vielzahl von Organisationen und ohne Zugehörigkeit zusammen.

Der Beitrag des Islamischen Jihad ist vermutlich finanzieller Art. Aber er will auf einer Welle reiten, nicht sie erzeugen.

Ähnlich lautet in Nablus der der Dachorganisation gegebene Name „Löwengrube“; sie bringt die jungen Militanten zusammen. Wieder könnte Geld aus traditionelleren Strukturen kommen – der Hamas oder dem Islamischen Jihad in Nablus. Aber die Triebkraft ist lokal und kommt von unten.

Das Ergebnis ist ein ansteigender Bogen der Gewalt. Es begann während des Ramadan dieses Jahr (April/Mai). Am 29. März, 7. April, 29. April und 5. Mai wurden von Einzelnen aus den Bereichen Nablus und Jenin tödliche Terroranschläge gestartet. Diese Anschläge brachten die fraglichen Bereiche auf das Radar der israelischen Sicherheitskräfte.

Es folgten nahezu nächtlich Razzien in diesen Städten. Mehr als 100 Palästinenser sind bei den sich daraus ergebenen Zusammenstößen getötet und rund 1.500 sind verhaftet worden Die Zahl der Anschläge geht weiter nach oben. Von Israels Inlandgeheimdienst Schin Bet Ende September veröffentlichte Zahlen zeigen für diesen Monat insgesamt 212 Anschläge – wie das Werfen von Molotow-Cocktails, Rohrbomben und Messeranschläge – gegenüber 172 im August und 113 im Juli. Es gab im September 34 Schießanschläge, im Vergleich dazu 23 im August und 15 im Juli. Zwei Israelis, ein Soldat und ein Zivilist wurden im September getötet.

Neben und parallel zur Zunahme der Anschläge, die aus den Bereichen Jenin und Nablus kommen, gibt es Hinweise des Entstehens von Aktivitäten des Islamischen Staats in Israel und der Westbank. Die ersten drei Akte der Terrorwelle während des Ramadan, kamen nicht aus der nördlichen Westbank. Stattdessen wurden alle drei – in Jerusalem, Beer Scheva und  Hadera, alle innerhalb der Grünen Linie – von Einzelnen begangen, die Loyalität gegenüber dem IS bekundeten. Bei diesen Vorfällen wurden sieben Israelis getötet. Die israelischen Behörden haben erst letzte Woche eine IS-Zelle in Nazareth ausgehoben, die eine Serie von Anschlägen plante.

Was heißt das alles und was bedeutet es? Eine Verschlechterung in einen neuen Aufstand der Art von 2000 bis 2004 sollte nicht ausgeschlossen werden. Aber sporadische, weitgehend ungerichtet anhaltende Gewalt ist genauso möglich. Die palästinensische Politik ist gespalten und befindet sich in einer Sackgasse. Weder Diplomatie noch Aufstand haben den Feind gebrochen oder echte Fortschritte gemacht. Die aktuelle, unausgereifte militärische Organisation ist eine reflexhafte, verzweifelte Antwort darauf, der jegliche politische Horizont fehlt, aber von beträchtlicher Wut angetrieben ist und von einer unveränderten Politik, die jeglichen Kompromiss ablehnt.

Spotlight auf Jenin, Teil 3: Die 10 berüchtigtsten Terroristen aus Jenin

Chaim Lax, HonestReporting, 9. Oktober 2022

Jenin, das von Beobachtern den Spitznamen „Terror-Hauptstadt“ bekommen hat, ist in den letzten Monaten in den Nachrichten gewesen, weil Israel weiter Terrorbekämpfungs-Operationen ausführt, um israelisches Leben zu  retten und dem Handeln derer vorzubeugen, die dem jüdischen Staat schaden wollen.

Aber während Jenin ständig in den Medien erwähnt wird, wie viel wissen wir wirklich über Jenin?

In dieser Reihe werden wir einen Blick auf andere mit Jenin verbundene Themen werfen und hoffentlich ein facettenreiches Verständnis der Stadt im Zentrum des aktuellen Anstiegs von Gewalt und Terror bieten.

Das ist das „Spotlight auf Jenin“.

Als palästinensische Terrorhauptstadt ist Jenin Heimat zahlreicher Terroristen gewesen, die Anschläge auf israelische Zivilisten und Soldaten verübt haben. In diesem Text werfen wir einen Blick auf die 10 berüchtigtsten Terroristen, die im 21. Jahrhundert aus der Region Jenin kamen (in chronologischer Reihenfolge):

1. Shadi Tubasi

Alter: 18
Terroristische Zugehörigkeit: Hamas

Bekannt für: Ausführung für den Selbstmord-Bombenanschlag auf das Restaurant Matza in Haifa am 31. März 2002. 16 Menschen wurden getötet und mehr als 40 verletzt.

Das Neueste zum Terror des „Blutmarsches“ vom 31. März 2022, dem Selbstmord-Bombenanschlag im Rahmen im Restaurant „Matza“, bei dem 16 Menschen ermordet wurden. Gleichzeitig ein Selbstmordattentat in Efrat (zum Glück keine Opfer)

2. Mahmud Tawalbe

Alter: 22
Terroristische Zugehörigkeit: Palästinensischer Islamischer Jihad

Bekannt für: Führer des bewaffneten Zweigs des Islamischen Jihad in Jenin. Verantwortlich für eine Reihe von Anschlägen auf israelische Zivilisten. Tawalbe wurde im Kampf um Jenin 2002 getötet.

Zwei der drei Palästinenser, die heute bei Jenin in einer Terrorbekämpfungsaktion getötet wurden, waren Mitglieder des Palästinensischen Islamischen Jihad in der Westbank, wahrscheinlich Katibat Jein (Jenin-Arm des PIJ). Zwei der drei Mitglieder mit Postern von Mahmud Tawalbe, einem berühmten Mitglied des PIJ in der Westbank.

3. Hamza Samoudi

Alter: 18
Terrorzugehörigkeit: Palästinensischer Islamischer Jihad

Bekannt für: Ausführung des Selbstmord-Bombenanschlags auf den Bus 830 (von Tel Aviv nach Tiberias), als er sich der Megiddo-Kreuzung im nördlichen Israel näherte. Samoudi fuhr seinen mit Sprengstoff beladenen Wagen neben den Bus und sprenget ihn. 17 Menschen wurden getötet, 43 weitere verletzt.

4. Aschraf al-Asama und Mohammed al-Hasnin

Alter: 18 und 19
Terroristische Zugehörigkeit: Palästinensischer Islamischer Jihad

Bekannt für: Ausführung des Selbstmord-Bombenanschlags auf den Bus 841 (Kiryat Schmona nach Tel Aviv) an der Karkur-Kreuzung bei Hadera am 21. Oktober 2002. Al der Bus anhielt, um Fahrgäste aufzunehmen, zündeten die Terroristen ihren mit Sprengstoff beladenen Jeep neben dem Bus; sie töteten 14 Menschen und verletzten 50.

5. Hanadi Jaradat

Alter: 29
Terroristische Zugehörigkeit: Palästinensischer Islamischer Jihad

Bekannt für: Ausführung des Selbstmord-Bombenanschlags im Restaurant Maxim in Haifa am 4. Oktober 2003. 21 Menschen, darunter vier Kinder und vier arabische Angestellt, wurden getötet, 60 weitere verletzt.

Heute ist der 18. Jahrestag des Selbstmord-Bombenanschlags auf das Restaurant Maxim in Haifa, das in gemeinsamem jüdsch-arabichem Besitz war. 21 Menschen, darunter 3 Kinder und ein Baby, wurden von einem palästinensischen Terroristen ermordet, der sich sprengte. 60 weitere Menschen wurden verletzt. Möge die Erinnerung an sie sein Segen sein.

6. Sami Hammad

Alter: 21
Terroristische Zugehörigkeit: Palästinensischer Islamischer Jihad

Bekannt für: Ausführung des Selbstmord-Bombenanschlags auf das Schwarma-Restaurant Rosch Ha’ir in Tel Aviv am 17. April 2026. Der Anschlag tötete letztlich 11 Menschen – darunter einen amerikanischen Teenager – und verletzte mehr als 70 weitere.

7. Zakaria Zubeidi

Alter: 46 (1976 geboren)
Terroristische Zugehörigkeit: Al-Aqsa-Märtyrerbrigaden

Bekannt für: Als Führer der der Fatah zugehörigen Al-Aqsa-Märtyrerbrigaden war Zubeidi verantwortlich für eine Reihe Terroranschläge auf israelische Zivilisten während der zweiten Intifada.

Zubeidi wurde 2007 allgemeine Amnestie gewährt, aber diese wurde später widerrufen und er wurde 2019 wegen seines Anteils bei einer Reihe aktueller Terror-Schießereien verhaftet.

Zubeidi war einer der palästinensischen Terroristen, die im September 2021 aus dem Gilboa-Gefängnis entkamen. Er wurde von israelischen Sicherheitskräften fünf Tage nach seiner Flucht wieder eingefangen.

8. Diha Hamarscha

Alter: 27
terroristische Zugehörigkeit: Al-Aqsa-Märtyrerbrigaden

Bekannt für: Ausführung eines Schieß-Terroranschlags in Bnei Brak, Vorort von Tel Aviv am 29. März 2022. Vier israelische Zivilisten und ein israelischer Polizist wurden getötet.

9. Ra’ad Hazem

Alter: 28
Terroristische Zugehörigkeit: Fatah

Bekannt für: Auführung eines Schieß-Terroranschlags auf eine Bar an der belebten Dizengoff-Straße in Tel Aviv am 7. April 2022. Drei Menschen wurden bei dem Anschlag getötet und 15 Menschen wurden verletzt. Nach einer Fahndung, die die ganze Nacht andauerte, starb Hazem bei einem Schusswechsel mit israelischen Sicherheitskräften an einer Moschee in Jaffa.

Einfach furchtbar: Szenen von Menschen, die während eines terroristischen Schießangriffs auf der Dizengoff-Straße in Tel Aviv um ihr Leben rennen.

10. Bassam al-Saadi

Alter: 61 (geboren 1961)
Terroristische Zugehörigkeit: Palästinensischer Islamischer Jihad

Bekannt für: Er ist der Leiter des Palästinensischen Islamischen Jihad in der Westbank und ist verantwortlich für eine Reihe Terroranschläge auf israelische Zivilisten. Seine Verhaftung im August 2021 durch Israel löste den dreitägigen Konflikt zwischen Israel und dem Palästinensischen Islamischen Jihad im Gazastreifen aus.

(Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5, Teil 6, Teil 7)

Spotlight auf Jenin, Teil 2: Die palästinensischen Terrorgruppen, die die Straßen Jenins kontrollieren

Chaim Lax, HonestReporting, 3. Oktober 2022

Jenin, das von Beobachtern den Spitznamen „Terror-Hauptstadt“ bekommen hat, ist in den letzten Monaten in den Nachrichten gewesen, weil Israel weiter Terrorbekämpfungs-Operationen ausführt, um israelisches Leben zu  retten und dem Handeln derer vorzubeugen, die dem jüdischen Staat schaden wollen.

Aber während Jenin ständig in den Medien erwähnt wird, wie viel wissen wir wirklich über Jenin?

In dieser Reihe werden wir einen Blick auf andere mit Jenin verbundene Themen werfen und hoffentlich ein facettenreiches Verständnis der Stadt im Zentrum des aktuellen Anstiegs von Gewalt und Terror bieten.

Das ist das Spotlight auf Jenin“.

In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf die Terrororganisationen, die Jenin ihr Zuhause nennen und die Bedrohung, die sie für die weitere Region darstellen.

Wer sind die Top-Terrorgruppen in Jenin?

1. Palästinensischer Islamischer Jihad (PIJ)

Der PIJ ist eine vom Iran unterstützte Terrororganisation, die die Existenz des jüdischen Staates ablehnt und ihn durch einen islamischen Palästinenserstaat ersetzen will.

In den 40 Jahren seiner Existenz ist der PIJ für eine Reihe von Schieß- und Bombenanschlägen auf israelische Zivilisten verantwortlich gewesen, darunter für den Selbstmord-Bombenanschlag 2003 im Restaurant Maxim in Haifa (21 Tote), einen Selbstmord-Bombenanschlag  auf ein Restaurant in Tel Aviv 2006 (11 Tote) und einen Selbstmord-Bombenanschlag auf eine Bäckerei in Eilat 2007 (3 Tote).

2. Hamas Die auch als Islamische Widerstandsbewegung bekannte Hamas erkennt Israels Exitenzrecht nicht an und will es durch einen islamischen Palästinenserstaat ersetzen. IN den 35 Jahren ihres Bestehens hat die international als Terrororganisation eingestufte Hamas zahlreiche tödliche Anschläge auf israelische Zivilisten verübt. Einige der bedeutendsten Anschläge sind der Selbstmord-Bombenanschlag 2001 auf das Pizza-Restaurant Sbarro in Jerusalem (15 Tote), der Selbstmord-Bombenanschlag auf ein Pessah-Seder in einem Hotel in Netanya 2002 (30 Tote) und die Bombe an der Hebräischen Universität in Jerusalem 2002 (9 Tote).
3. Al-Aqsa-Märtyrerbrigaden Die Brigaden wurden um die Jahrtausendwende als Netzwerk bewaffneter Fraktionen mit engen Verbindungen zu Yassir Arafats Fatah-Partei gegründet. Die Al-Aqsa-Märtyrerbrigaden haben sich einer Ideologie des säkularen palästinensischen Nationalismus verschrieben. Seit ihrer Gründung 2000 sind die Al-Aqsa-Märtyrerbrigaden für Anschläge auf israelische Zivilisten verantwortlich gewesen, darunter einen Selbstmord-Bombenanschlag auf eine Bar Mitzwa in Jerusalem 2002 (9 Tote), einen Doppel-Selbstmord-Bombenanschlag im Zentralen Busbahnhof von Tel Aviv 2003 (23 Tote) und einen Schießanschlag in Bnei Brak 2022 (5 Tote).
4. Das Jenin-Bataillon: Gegründet im Mai 2021 wurde diese dem PIJ angegliederte Organisation als Möglichkeit für bewaffnete Palästinensergruppen in Jenin und Umgebung gegründet – einschließlich der Hamas und der Al-Aqsa-Märtyrerbrigaden – um Anschläge auf israelische Kräfte zu verstärken, die in dem Bereich agieren. Unter Verwendung fortschrittlicher Kommunikationsmethoden zu Koordinierung von Anschlägen verwendet diese neue Gruppen Gewehrfeuer, improvisierte Sprengsätze und Molotowcocktails im Versuch die israelischen Terrorbekämpfungsoperationen aufzuhalten.

Welche Bedrohung stellen diese Terrorgruppen dar?

Mit ihrem radikalen Hass auf Israel und seine Bürger sind diese Terrorgruppen fest entschlossen den einzigen jüdischen Staat zu vernichten und durch einen monolithischen Palästinenserstaat zu ersetzen. Unter Verwendung von Gewalt und Terror gegen Zivilisten, um diese Ziele zu erreichen, stellen diese Gruppen eine direkte Bedrohung von Millionen unschuldigen Israelis dar, der Juden, Muslime und Christen. Dieser Einsatz von Gewalt durch die Terrorgruppen mit Sitz in Jenin bedroht auch das Wohlergehen lokaler Palästinenser, die sich der Möglichkeit wirtschaftlicher Verluste in Zeiten erhörter Spannungen sowie der Gefahr bei Terrorbekämpfungsmaßnahmen ins Kreuzfeuer zwischen den Israelischen Verteidigungskräften und palästinensischen Terrorgruppen zu geraten.
(Teil 1, Teil 2, Teil 3Teil 4Teil 5, Teil 6, Teil 7) Hier ist das (englischsprachige) Video mit den entsprechenden Inhalten zu den beiden Texten: