Foto einer unterdrückten Westbank-Araberin

Elder of Ziyon, 19. November 2010

Veet schickte mir dieses Bild, das er im Rami Levy-Supermarkt in Gush Etzion machte, in den grauslichen Gebieten.

Die arabische Frau sieht so unterdrückt aus, als sie gezwungen ist Sonderangebote zu finden, während sie direkt neben einem üblen, kolonialistischen, Land raubenden, imperialistischen jüdischen Siedler steht.

Schon allein die Vorstellung, dass Juden und Araber in Judäa und Samaria zusammenleben, ist selbstverständlich verabscheuungswürdig. Immerhin findet jeder Menschenrechtsaktivist, dass es dieses Geschäft nicht geben dürfte, dass diese Frau nicht dem Einkauf mit Juden unterworfen sein sollte; und Segregation – nicht Koexistenz – zwischen Juden und Arabern ist die eigentliche Definition von Frieden.

Und man kann leicht sehen, warum, wenn Bilder von schwermütigen Arabern wie dieses veröffentlicht werden.

In der Zwischenzeit machen friedliebende PA-Spione auf dem Parkplatz Fotos der Autos mit PA-Nummernschildern vor dem Laden, damit diese – da bin ich sicher – wegen der quälenden Erfahrung, von Juden unterjocht und erniedrigt worden zu sein, einer angemessenen, professionellen Therapie unterzogen werden können.

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Die Mauer

Ich habe sie gesehen, „die Mauer“, fast 800km lang, durch die mindestens 8m hoch die gesamte „Westbank“ und ihre Bewohner eingesperrt sind. Da ist sie. Könnt ihr sie sehen?

Hier biegt sie um die Ecke und man kann sie besser erkennen:

So boshaft sind die Zionisten: Direkt am Araberdorf geht die Mauer vorbei, ist aber so angelegt, dass die Araber nicht mal ihre Protest-Graffitis draufsprühen können!

Die rassistischen Zionisten diskriminieren aber nicht nur Araber, sondern auch die eigenen Zivilisten – die müssen die Straße links benutzen, direkt an der Apartheidmauer darf nur Militär fahren:

Hier übrigens die schlimmste Diskriminierung von allen: Die Zionisten haben die Unverschämtheit den Arabern zu zeigen, wie schön sie es haben, welche tolle Verwendung für den Boden es gibt und dass man mit ein paar Hilfsmitteln die Wüste grün und wirtschaftlich nutzbar machen kann. Ganz für sich natürlich, die Ausbeutung der Landschaft wird nicht geteilt, da ist die Mauer vor!

Das offene Tragen und Zeigen von Waffen ist illegal

Im Januar 2005 hieß es seitens Mahmud Abbas‘ und seiner PA, das Zeigen und Tragen von Waffen in der Öffentlichkeit sei verboten. Zwar stand sofort – jedenfalls für denkende Menschen – sofort die Frage im Raum, was ein Verbot des offenen Zeigens nutzen sollte, weil die Waffen schließlich nicht verboten oder gar eingesammelt wurden. Aber gut, wenigstens sollte man dann doch glauben, dass die Fatah sich an ihre Shownummer hält. Weit gefehlt, wie die Feiern zum 45. Jahrestag des ersten Fatah-Terroranschlags gezeigt haben. Zwei Beispiele:

Ernst zu nehmen war dieses Verbot noch nie. Und man kann auch sagen: „Och, das war vor fünf Jahren.“ Aber den Terroristen-Fans sollte man doch vorhalten, was das für Scharaden das sind, die ihre Helden da vorführen.

Gute Nachbarn

Yaacov Lozowick, 14. Dezember 2009

Für die jüngste Attacke auf eine Moschee in Yasuf habe ich keine Worte der Verteidigung, Entlastung oder einfach nur Worte der Erklärung, die dann in einer hinterlistige Art von Rechtfertigung übergehen. Islamisten greifen regelmäßig Moscheen an und massakrieren Betende. Palästinensische Terroristen nutzen regelmäßig Häuser des Gebets, sei es die Geburtskirche in Bethlehem oder Moscheen im Gazastreifen, als Orte, in denen sie sich verkriechen oder Waffen lagern. Zivilisierte Menschen betrachten Häuser der Anbetung nicht als militärische Ziele, außer sie sind es tatsächlich; und sie schänden sie nicht mit der Absicht zu beleidigen. Wenn sie das tun, dann ist das Beweis dafür, dass die aufgehört haben zivilisiert zu sein.

Ohne wenn und aber.

Das heißt aber nicht, dass die Reaktionen auf solch eine verachtenswerte Tat nicht bilden kann.

Eine Delegation jüdischer Religiöser Leiter und Aktivisten, einschließlich einiger aus Siedlungen der Westbank, versuchte das Dorf zu erreichen, um ihrer Abscheu angesichts des Anschlags Ausdruck zu verleihen. Aber die israelische Armee hinderte die Gruppe davon nach Yasuf zu gelangen, aus Sicherheitsgründen, da aufgebrachte Dorfbewohner erklärten, dass die Besucher nicht willkommen sein würden. „Die Leute werden das nicht zulassen“, sagte Wasfi Hassan, ein örtlicher Bauer. „Das ist wie einen Mann zu töten und dann zu seiner Beerdigung zu gehen.“

Nein, das ist nun gar nicht dasselbe. Erstens, weil niemand getötet oder auch nur verletzt wurde. Zweitens, weil es nicht die Täter waren, die mit neuen Koranen nach Yasuf kommen wollten, es waren andere Juden, einige davon Siedler, einige nicht. Die Entschlossenheit alle israelischen Juden so sehen zu wollen, als seien sie kriminelle Strolche zu sehen, mag befriedigen, entspricht aber weder der faktischen Wahrheit, noch ist es auch nur ansatzweise hilfreich für ein Vorankommen.

Abbushi wies den Gedanken zurück, dass der israelisch-palästinensische Konflikt sich in einen religiösen Kampf wenden könnte. „Es ist ein nationaler Konflikt. Wir wollen einen unabhängigen Staat, ohne Siedler“, sagte er. Allerdings skandierten palästinensische Schulkinder, die zum Demonstrieren nach Yasuf gebracht wurden: „Khaibar, Kaibar ya Yahud“, womit sie eine legendäre Schlacht zwischen dem Propheten Mohammed und den Juden der Oasis Khaibar in Erinnerung riefen; die Juden waren dort gezwungen sich zu ergeben.

Wer hat da recht? Der PA-Gouverneur, der zur Auslands-Presse spricht und ihr erzählt, was die zu hören wünscht? Oder die Leute vor Ort, vielleicht Lehrer, die die Schüler auf das vorbereiten, was sie skandieren sollen? Selbst wenn es der Gouverneur ist, warum muss ein unabhängiger Staat judenfrei sein?

In Yasuf berichteten Dorfbewohner von Jahren an Problemen mit Siedlern in der Gegend, die sie für eine ganze Reihe an Übeln verantwortlich machen, einschließlich dessen, was sie als Vergiftung einer Quellen und dem Diebstahl von Schafen anführten.

Wirklich? Die Siedler vergifteten die Quelle? Wie um Gottes Willen haben sie das geschafft? Angesichts der geologischen Struktur der Westbank, die bestimmt, wie örtliche Quellen funktionieren, lehne ich mich mal weit aus dem Fenster und sage, dass das nicht zu machen ist. Oder eher so: Es könnte vielleicht gemacht werden, aber das würde eine groß angelegte, ununterbrochene, industrieartige Anstrengung erfordern. Das ist nie geschehen, nicht in Yasuf und nicht sonst irgendwo in der Gegend. Das klingt für mich wie das Ergebnis einer anhaltenden und von der gesamten Gesellschaft getragenen Politik der Palästinenser, um die eigenen Hirne und die ihrer Kinder zu vergiften, von denen viele inzwischen aufgewachsen sind, um Eltern, Lehrer und pensionierte gebrechliche und bejahrte Urgroßeltern zu werden.

Ebenfalls am Sonntag billigte das israelische Kabinett einen Plan, um Israels Landkarte der nationalen Gebiete von Vorrang zu verändern, damit sie einige isolierte Westbank-Siedlungen einschließt, dazu große Teile von von Juden und Arabern im Norden und Süden des Landes bevölkerten Landstrichen. Der Plan wurde von der israelischen Linken wegen des Einschlusses der Siedlungen heftig kritisiert, denn diese werden nun berechtigt sein zusätzlich Regierungsgelder zu erhalten. Viele Israelis betrachteten die Anpassungs-Landkarte als Versuch der Regierung die Siedler zu beschwichtigen, die wegen des Baustopps aufgebracht sind.

Für mich sieht das aus, wie ungehörige, aber Standard-Politik. Die Regierung ist drauf und dran große Summen an jede Menge Leute auszuzahlen, darunter viele arabische Israelis; und einem störenden Wähler werfen sie eine Beruhigungspille zu. Nicht nett, aber nicht anders als es alle anderen demokratisch gewählten Politiker tun.

Saeb Erekat, der palästinensische Chef-Unterhändler, sagte in einer Erklärung, dass die neue Landkarte „als Blaupause für zukünftige Siedlungsausbreitung dient“. Er fuhr fort: „Das offenbart das Ausmaß, in dem Israels ‚Siedlungs-Moratorium‘ Augenwischerei ist.“

Wirklich, Herr Erekat? Probieren Sie es doch aus. Na los, zwing‘ uns Farbe zu bekennen. Machen Sie uns ein ernsthaftes Angebot und sehen sie, was wir tun. Oder besser noch: Stimmen Sie einfach der Rückkehr zum Verhandlungstisch zu, von dem sie am 16. September 2008 flohen, als wieder einmal ein israelisches Angebot zur Auflösung der meisten Siedlungen auf dem Tisch lag; und sehen Sie, was sie erreichen können. Los doch, fordern Sie uns heraus, statt zu stöhnen, wie schrecklich wir sind. Darum geht es doch bei der Führung eines Landes: mit der Wirklichkeit klar kommen, nicht mit Wunschträumen.

Update: Oberrabbiner Yonah Metsger kam in das Dorf, um seine Solidarität zum Ausdruck zu bringen. Er wurde von dem PA-Gouverneur und Dutzenden PA-Personenschützern begleitet, aber die Dorfbewohner ließen ihn nicht in die geschändete Moschee. Interessant ist: Er sagte den Dorfbewohnern, dass die jüdische Erinnerung an den Holocaust „mit der Schändung von Synagogen beginnt“, einem Grund, dass eine solche Schändung für Juden derart frevelhaft ist. Das ist eine interessante Anekdote für diejenigen der Feinde Israels, die darauf bestehen, dass der Holocaust regelmäßig instrumentalisiert werde, um antipalästinensische Taten zu rechtfertigen.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit (29.6.-5.7.)

Die Nacht von Sonntag auf Montag brachte die Verhaftung von 14 Palästinensern in der Westbank durch israelische Sicherheitskräfte.

Palästinensische Schulbücher sind ein Schlüsselelement für zukünftigen Krieg oder Frieden. Wie soll es Frieden geben, wenn den Schülern eingetrichtert wird, dass es nur Palästina, nicht aber Israel gibt?

Wer sich auskennt, hat es ohnehin gewusst. Aber jetzt wird es noch einmal bestätigt: Die „moderaten“ Worte von Khaled Meschaal, er würde einen Palästinenserstaat „in den Grenzen von 1967“ akzeptieren, waren kein Hinweis auf Moderation. Es handelte sich lediglich um eine taktische Äußerung.

Sie wollen nur Frieden, deshalb prahlen die von der Fatah: „Eh, wir haben mehr haben mehr Jihad-Angriffe [sprich: Terroranschläge] durchgeführt als die Hamas!“

Die Terroristen und ihre dicken und nicht so dicken Freunde krakeelen gerne, Israel solle gefälligst alle palästinensischen Gefangenen freilassen. Das könnte aber Probleme geben, da gerade viele Jugendliche ganz gezielt etwas unternehmen, um in israelischen Gefängnissen zu landen – immerhin gibt es dort drei Mahlzeiten täglich, Schulabschlüsse und Ausbildungen. Mal ganz abgesehen von der Glaubwürdigkeit, echte Palästinenser zu sein, die gegen Israel „Widerstand“ geleistet haben.

IDF-Kräfte haben in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch in der Westbank fünf gesuchte Palästinenser festgenommen.

Auf Yitzhar in Samaria wurde ein koordinierter arabischer Angriff unternommen: Eine Gruppe zündete israelische Felder an und bewarf die zum Löschen kommenden Juden massiv mit Steinen. IDF-Kräfte mussten die Angreifer vertreiben. Ein Jugendlicher wurde durch die Steinwürfe verletzt, als er versuchte die Ausbreitung des Feuers in den Ort zu verhindern.

Es liest sich wie die vorletzte Meldung, scheint aber eine neue Nachricht zu sein: Über Nacht wurden Mittwoch während Operationen in der Westbank fünf Palästinenser festgenommen.

Da marschiert einer in das Patriarchengrab bei Hebron und wird festgenommen, weil er ein Messer mit sich führt. Na, der wollte sich bestimmt nur die Fingernägel damit reinigen und deshalb tobt die Waqf: Solche Festnahmen gäbe es täglich bei Muslimen, die den Tempelberg (er nennt ihn natürlich nicht so) betreten wollen und das werde gemacht, um die Bürger einzuengen und die Altstadt seiner Bevölkerung zu entleeren. Merke: Festnahmen in Hebron sind Verbrechen gegen die muslimischen Stätten in Jerusalem.

Eine 17-jährige Palästinenserin wurde getötet, fünf weitere Personen verwundet, als Terroristen aus dem Gazastreifen eine israelische Patrouille bei Nahal Oz angriffen. Die PalAraber behaupteten, das Mädchen sei durch eine israelische Panzergranate getötet worden; die IDF hatte allerdings keine Panzer eingesetzt. Die Soldaten beobachteten, dass ihre Mörsergranaten in offenem Feld landeten; die der Araber landeten innerhalb des Gazastreifens, eine davon sorgte für die Opfer. Die Hamas behauptet inzwischen, die Tote sei drei Jahre alt. Ma’an erhöhte die Zahl der Verletzten auf 11.
Inzwischen hat die IDF eine Untersuchung eingeleitet und festgestellt, dass das Mädchen wohl doch von einer israelischen Mörsergranate verletzt wurde.

Rat an die Verständigen: Wenn du PalAraber bist und durch einen Checkpoint gehen willst, der dafür da ist Terroristen davon abzuhalten nach Israel zu kommen und Zivilisten zu töten; und wenn du dann etwas in der Hand hast, das wie eine richtige Waffe aussieht – dann solltest du schon darauf hören, wenn die IDF dich auffordert anzuhalten. Außer natürlich, du willst, dass die Soldaten auf dich schießen. (Was die 18-jährige, verheiratete Mutter eines Kindes nördlich von Jericho im Jordantal tatsächlich wollte, weil sie Zuhause misshandelt wird.)

Wieder „zu kurz“ geschossen: PalAraber haben einmal mehr einen Mörser in Richtung Israel abgefeuert – und die Granate schlug noch im Gazastreifen ein. Sollte dabei auf arabischer Seite jemand umkommen, ist auch wieder Israel schuld. Die Sicherheit der eigenen Leute interessiert die Terroristen nicht.

Seit Sonntag, 5.7.09 steht in Israel Abd el-Rahman Talalkeh vor Gericht. Er war am 1. Juni im Negev verhaftet worden, in den er vom Gazastreifen aus über die Sinai-Insel eingesickert war, um Terroristen zu rekrutieren und Informationen für den Terrorkrieg gegen die israelische Zivilbevölkerung zu sammeln.

Palästinenser wollen Siedlungen bauen

Khaled Abu Toameh, Jerusalem Post, 25. Juni 2009

Das Letzte, das Abu Mohammed al-Najjar will, ist, dass Israel dem Druck der USA und Europas erliegt und die Bautätigkeiten in den Siedlungen in der Westbank einstellt. Was den 58-jährige Arbeiter betrifft, so wäre die Einstellung der Bautätigkeiten nicht nur für ihn und seine Familie eine Katastrophe, sondern für tausende anderer Palästinenser, die in den verschiedenen Siedlungen in der Westbank arbeiten.

Natürlich bedeutet das nicht, dass sie Israels Baupolitik in den Siedlungen unterstützen. Aber für sie ist es einfach eine Frage der Möglichkeiten ihre Familien ernähren zu können. „Mir ist egal, was die führenden Politiker sagen“, sagte al-Najjar der Jerusalem Post auf einer Baustelle in Ma’aleh Adumim. „Ich muss meine sieben Kinder ernähren und das ist alles, was für mich derzeit zählt.“

Das Phänomen der für jüdische Siedler neue Häuser bauenden Palästinenser ist nicht neu. Fakt ist, dass palästinensische Arbeiter seit dem ersten Tag der Siedlungen in der Westbank im Baugeschäft tätig waren. Heute, schätzen PA-Beamte, sind mehr als 12.000 Palästinenser von jüdischen wie arabischen Bauunternehmern beschäftigt, die neue Häuser in den Siedlungen bauen. In einigen Fällen haben Palästinenser Jobs in Siedlungen gefunden, die nahe ihrer eigenen Dörfer und Städte loiegen.

Jamal Abu Sharikheh (27) aus dem Dorf Bet Ur al-Tahta hat als Bauarbeiter die letzten drei Jahre in Givat Ze’ev gearbeitet. Auf die Frage, ob er irgendwelche Probleme damit hat zu einer Zeit Häuser in den Siedlungen zu bauen, in der die internationale Gemeinschaft verlangt, dass Israel die Bautätigkeiten einstellt, sagte der vierfache Vater, er versuche seine Familie „auf würdevolle Weise“ durchzubringen. Er und die meisten von der Post in der letzten Woche interviewten Arbeiter sagten, sie seinen von den übrigen Palästinensern nie unter Druck gesetzt worden sich von der Arbeit in den Siedlungen fernzuhalten.

„Wenn sie wollen, dass wir unsere Arbeit verlassen, dann sollten sie uns eine Alternative anbieten“, sagte Abu Sharikheh. „Wir kommen nicht aus ideologischen Gründen zur Arbeit in den Siedlungen oder weil wir die Siedlerbewegung unterstützen. Wir kommen hierher, weil unsere palästinensischen und arabischen Regierungen nichts getan haben, um uns bessere Jobs zu geben.“

In Ma’aleh Adumim sagten die meisten palästinensischen Arbeiter, sie hätten kein Problem ihre Identität preiszugeben. „Wir machen nichts Falsches“, erklärte Ibrahim Abu Tair, ein 42-jähriger achtfacher Vater aus dem Dorf Um Tuba, südwestlich von Jerusalem. „Wir sind keine Kollaborateure und wir sind keine Terroristen. Wir wollen nur arbeiten.“

Er sagte, während der ersten Intifada, die Ende 1987 begann, versuchten einige Palästinensergruppen die Palästinenser davon abzuhalten zu ihrer Arbeit in den Siedlungen zu gehen. „Anfangs gab es Drohungen und pyhsische Angriffe auf einige Arbeiter“, vermerkte er. „Aber die Führer der Intifada begriffen später, dass den Arbeitern ihren Lebensunterhalt vorzuenthalten einen Bumerang-Effekt für die Palästinenser haben würde. Das ist der Grund, dass sie den Arbeiter erlaubten in die Siedlungen zu gehen.“

Selbst heute hat die PA nichts dagegen, wenn Palästinenser in den Siedlungen arbeiten, obwohl ihre Repräsentanten sagen, si würden es gerne sehen, wenn die Palästinenser woanders arbeiten. „Wir können den Arbeitern nicht sagen sie sollten Zuhause bleiben, ohne ihnen Alternativen zu bieten“, gestand ein palästinensischer Beamter in Ramallah ein. „Wir reden von tausenden Familien in der Westbank, die sich auf diese Arbeit als einziger Einkommensquelle verlassen.“

Einige der Arbeiter sagten, die Arbeit in den Siedlungen zu boykottieren würde ineffektiv und zwecklos sein, weil ihre Arbeitgeber kein Problem hätten sie durch chinesische oder andere Gastarbeiter zu ersetzen. „Sehen Sie sich an, wie viele Ausländer heute in Israel arbeiten“ beschwerte sich Jawdat Uwaisat (44) aus dem Dorf Sawahreh in der Gegend von Bethlehem. „Es gibt rund 150.000 Arbeiter aus verschiedenen Ländern, die unsere Arbeitsplätze in Israel übernommen haben. Sie bringen sogar Arbeiter aus Thailand und er Türkei her.“

ER sagte, er und seine Kollegen, die für Israelis arbeiten, verdienten fast das Dreifache von dem, was sie erhielten, wenn sie dieselbe Arbeit für palästinensische Bauunternehmungen erledigten. „Die palästinensischen Arbeitgeber zahlen uns 100 bis 150 Schekel am Tag“, sagte Uwaisat. „Die israelischen Firmen zahlen dagegen 350 bis 450 Schekel pro Tag. Das ist der Grund, dass viele von uns es vorziehen für israelische Firmen zu arbeiten, selbst wenn sich die Baustelle in den Siedlungen befindet.“ Er fügte hinzu, dass sogar Palästinenser, die als Unterstützer der Hamas und des Islamischen Jihad bekannt sind, als Bauarbeiter in den Siedlungen beschäftigt sind. „Ich kenne einige Leute von der Hamas, die als Bauarbeiter in Ariel arbeiten“, sagte er. „Wenn die Leute ihre Kinder ernähren wollen, dann überlegen sie nicht lange.“

Während die meisten Arbeiter der Post sagten, sie seien gegen die Siedlungen, betonten sie dennoch, dass sie weiter täglich zur Arbeit erscheinen würden. „Wenn man sieht, wie groß einige dieser Siedlungen sind, wird man verstehen, warum das Gerede über eine Zweistaaten-Lösung kalam fadi [Unsinn] ist“, kommentierte Iyad Mansur (55) aus dem Flüchtlingslager Kalandia, der die letzten drei Jahre in Ma’aleh Adumim gearbeitet hat. „Diese Siedlungen wachsen jeden Tag mit großem Tempo“ sagte er. „Den einen Tag siehst du leeres Land, am nächsten Tag siehst du neue Gebäude. Sie sind wirklich schnell mit Planung und Bau. Aber wer weiß? Vielleicht werden diese Siedlungen eines Tages ein Zuhause für palästinensische Flüchtlinge werden.“

Kommentar: Schießt die PA, die Hamas, die Fatah, PLO usw. in den Wind, versenkt sie allesamt an der tiefsten Stelle des Meeres; und dann lasst diese Leute die Führung der Palästinenser übernehmen!

Waffenstillstand und Friedfertigkeit (22.-28.6.)

Ein Sprecher der Volkswiderstands-Komitees in Gaza, die Gilad Shalit gefangen halten, sagte, der Israelis habe sich entscheiden am Jahrestag seiner Entführung zu heiraten. So menschlich sind sie also. Fehlt aber wohl die entführte israelische Soldatin zur Familiengründung, die sie ihm vor ein paar Monaten schon hatten besorgen wollen…

Premierminister Netanyahu stellte klar, dass er mit „demilitarisierter“ palästinensischen Staat neulich in seiner Rede auch meinte, dass diese Idee international akzeptiert wird – und nicht internationale Truppen in Judäa und Samaria bedeutet.

Die IDF hat von Sonntag auf Montag bei Operationen in Judäa und Samaria 12 Palästinenser festgenommen. (Wie war das noch immer, wenn ein Terrorist durch einen Luftangriff beseitigt wird, geifern die politisch Korrekten doch immer, er hätte festgenommen werden müssen. Machen die Israelis ja auch nie…)

Ein palästinensischer Polizist in einem israelischen Gefängnis hat den obersten Gerichtshof Israels angerufen, damit man ihn nicht in den Gazastreifen entlässt, wenn er nächste Woche das Gefängnis verlässt. Er will in Israel bleiben dürfen, weil er als einer, der als PA-loyal gilt, um sein Leben fürchten muss und ein Antrag auf Entlassung in die „Westbank“ bisher nicht beantwortet wurde.

Spricht ja unglaublich für ein friedliches Miteinander: Der Großmufti von Jerusalem, Scheik Mohammed Hussein, fordert die Araber auf Jerusalem zu retten, bevor es zu spät ist, weil die Juden nur Böses im Sinn haben. Aber nicht nur das: Der Tempelberg (den nennt er allerdings nicht so) gehört den Muslimen und alle anderen haben die Finger davon zu lassen. Ach, sie sind ja soooo tolerant!

Montagabend hat die IDF 6 gesuchte Palästinenser in Fatahstan festgenommen, vier davon bei Qalqilya, zwei weitere bei Ramallah.

Die unmenschlichen Zionazis haben Mittwoch einen PalAraber mit einem Hubschrauber gerettet und in ein israelisches Krankenhaus gebracht, der in der Nähe des Gush-Etzion-Blocks am Steilhang eines Wadis abgestürzt war.

Israel hat zugestimmt seine Streitkräfte aus vier Westbank-Städten herauszuhalten, um eine palästinensische Sicherheits-Kampagne zu unterstützen. Israel wird die PA über alle sicherheitsrelevante Entwicklungen informieren, die Eingriffe der IDF in den von der PA kontrollierten Gebieten erforderlich machen. Mit anderen Worten: Netanyahu nimmt den IDF-Truppen die Möglichkeit wirkungsvoll einzugreifen, weil die PA weiß, wen sie wo warnen muss. Das wird sicher sehr wirkungsvoll sein.

Von der PA kam allerdings sofort ein „nette“ Antwort: Ihnen reicht das nicht, die Aktion ist „bedeutungslos“.Was auch sonst? Alles unterhalb ihrer Maximalforderungen ist böswilliger Umgang und Staatsterrorismus.

Jamal Hwayal, Mitglied des palästinensischen Legislativrats der Fatah, wurde vor einigen Tagen aus einem israelischen Gefängnis entlassen; er erklärte, die Fatah würde sich nicht an einen dauerhaften Frieden hängen, so lange Israel weiterhin sein Aggression fortsetzt und seinen Verpflichtungen nicht nachkomme. Die Fatah habe zahlreich Optionen ihre nationalen Ziele zu erreichen.
Wie schrieb Yaacov Lozowick so treffend: So war es immer – Israel erfüllt die palästinensischen Erwartungen nicht. Und Israel ist die einzige Seite, die Erwartungen erfüllen muss. Sonst macht die Fatah Terror – äh, Widerstand. Die Terroristen diktieren, Israel hat zu parieren.

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag nahm die IDF in der „Westbank“ sieben gesuchte Palästinenser fest.

Man muss mit ihnen reden. Man muss sie ins Boot holen. Wirklich? Diese Schweine? – Die Hamas sagte am Donnerstag, sie könne weder bestätigen noch widerlegen, dass Gilad Shalit noch am Leben sei. Angeblich wüssten sie wegen des Gaza-Kriegs nichts mehr über ihn. Dieser Abschaum hatte schon vor Shalit eine Soldatin zu kidnappen, damit er eine Familie gründen könne. Dieses Jahr wollten sie ihn zum dritten Jahrestag seiner Entführung verheiraten.

Aus Syrien tönt es auch wieder: Wenn die Juden den Golan nicht friedlich zurückgeben, dann wollen sie ihn sich eben mit Gewalt holen. (Nur zur Erinnerung: Letzten Sonntag wies Assad jr. erst ein Angebot Netanyahus zurück Friedensgespräche zwischen den beiden Staaten „von Null“ zu beginnen.)

UNIFIL hat mal ihre Arbeit gemacht: Knapp 20 abschussbereite Katjuschas haben sie entdeckt und darüber hinaus mehrere Anschläge gegen die Blauhelme vereitelt. Allerdings war das nicht eigenes Können – sie handelten aufgrund von israelischen Informationen!

Es gibt Gerüchte, dass Israel geheime Gespräche mit Ägypten zu einer neuen Waffenstillstands-Vereinbarung führt; die relative Ruhe am Gazastreifen sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass Kämpfe auch schnell wieder aufflammen könnten. Und eine Aktion wie die Operation Gegossenes Blei dürfte wegen internationalen Drucks (besonders der Regierung Obama) kaum wieder möglich sein.

Samstagabend wurde in der „Westbank“ ein Terrorverdächtiger von der IDF festgenommen.

Die „Klagemauer“ ist integraler Bestandteil der Al Aqsa-Moschee, erklärte der palästinensische Chef-Delegierte bei der Arabischen Liga, Botschafter Mohammed Sobeih in Kairo. Damit spricht er Israel und den Juden jegliches Recht an dieser heiligen Stätte ab. Und denen soll Israel eventuell die Kontrolle über den Tempelberg übergeben?

Die nächste Verleumdung: Ma’an „berichtet“, Soldaten in drei Jeeps hätten den Brunnen des Dorfes Ya’abad mit einer Chemikalie vergiftet.

Vielleicht etwas off topic, aber doch interessant: Am Südeingang von Jericho gab die IDF die Kontrolle an die PA und baute ihre Straßensperre ab. Jetzt beschweren sich die PA-Sicherheitskräfte, dass die Israelis ihnen damit zu viel Arbeit aufbürdeten – sie müssen alle Kontrollen jetzt selbst machen, sind überlastet, Israel solle den Checkpoint gefälligst wieder aufbauen. Außerdem befindet die Palestinian Human Rights Monitoring Group (Jerusalem), dass die PalAraber an israelischen Straßensperren bedeutend besser behandelt werden/wurden als von PA-Sicherheitskräften.