Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (30.03.-05.04.2014)

Sonntag, 30.03.2014:

War zu erwarten: Naftali Bennett sagt, dass die PA mit der Behauptung lügt, Israel habe angeboten 400 Araber freizulassen, wenn die PA die Gespräche über den 29. April hinaus weiterführt.

Derweil verkündet Abbas, das „Angebot“ Israels 400 Araber freizulassen, sei zu niedrig – für die Fortsetzung der Gespräche müsse Israel 1000 Gefangene freilassen.

Aus Anlass des „Tag des Landes“ hatten israelische Araber für heute zu einem Streik aufgerufen. Alle Bildungseinrichtungen, Geschäfte, öffentlichen Einrichtungen und medizinischen Zentren sind davon betroffen. (Die schaden sich also wieder am liebsten selbst – und machen dann wieder die Juden dafür verantwortlich…)
Am Nachmittag gab es Demonstrationen in Galiläa und dem Negev.

Mahmud Abbas fordert Israel auf mit der vierten Gruppe Terroristen auch Marwan Barghouti freizulassen, der wegen fünf Morden an Israelis einsitzt. (Er hat viel mehr Juden auf dem Gewissen.)

Montag, 31.03.2014:

Heckmeck:
Ein Abbas-Sprecher kündigte an, die Gespräche mit Israel würden bis zum 29. April weitergeführt.

Dienstag, 01.04.2014:

Im März gab es einen beträchtlichen Anstieg der Terroranschläge an den verschiedenen israelischen Fronten.

Fatah-Sprecher Ahmed Assaf hat eine Erklärung abgegeben, dass die PA einzig an den „Friedensgesprächen“ teilnimmt, um Israel zur Freilassung inhaftierter Terroristen zu erpressen.

Die Terroristentruppe von Ramallah sagt, sie will Israel aus der FIFA ausschließen lassen, sollten die Reisebeschränkungen in Judäa und Samaria nicht aufgehoben werden.

Heckmeck:
PA an Kerry: Du hast 24 Stunden Israel dazu zu bringen die Häftlinge freizulassen, danach werden wir internationale Anerkennung beantragen. Die Terroristen nennend das eine „diplomatische Attacke“.
John Kerry verließ Israel heute ohne sich mit PA-Chef Abbas getroffen zu haben. Er traf sich nur kurz mit Erekat. Mittwoch will er wieder da sein.
Shimon Peres forderte eine Rückkehr zu geheimen Verhandlungen. Der Frieden stehe vor der Tür.
Es gibt Gerüchte: Im Tausch für die Freilassung von Jonathan Pollard durch die USA soll Israel 400 Mörder (darunter Marwan Barghouti) freilassen, den Bau öffentlicher Einrichtungen in den „Siedlungen“ stoppen, keine neuen Baugenehmigungen dort erteilen. Beide Seiten müssen dafür die Gespräche bis 2015 fortsetzen.
Mahmud Abbas hat die Gespräche mit Israel praktisch offiziell beendet, indem er die Anträge zur Aufnahme in 15 UNO-Gremien offiziell unterschrieb.

Mittwoch, 02.04.2014:

Wer wundert sich? Die PA-Führungsetage klagt: John Kerrys „jüdische Berater“ sind für den Stillstand in den Friedensgesprächen verantwortlich. Alle Mitglieder der US-Delegation bei den Gesprächen (mit Ausnahme von Kerry)seien Juden, behauptet ein ehemaliger PA-Minister und strebten danach Israels Ziele durchzusetzen. Klar doch… (Wie nennt man das? Ach ja: Antisemitismus.)

Und Mahmud Abbas höchst persönlich klagt: Krieg ist im Interesse der „Palästinenser“, aber die arabischen Führer sind nicht darauf vorbereitet. Juhu, der Frieden bricht aus und Israel ist Kriegstreiber, nicht wahr?

Sechs Anwälte, Einwohner Jerusalems, wurden unter dem Verdacht festgenommen Geld und Botschaften der Hamas und des Palästinensischen Islamischen Jihad an Häftlinge vermittelt zu haben.

Heckmeck:
John Kerry weiß es ganz genau: Keines der gestern von Mahmud Abbas unterzeichneten Dokumente (Anträge auf Aufnahme in UNO-Gremien) war für die UNO. Abbas habe ihm sein Wort gegeben die Gespräche bis zum Ende ihrer Deadline im April weiterzuführen. Der hat die Liste der 15 Organisationen, bei denen Abbas die Mitgliedschaft beantragte, nicht mitbekommen oder will sie nicht sehen..
– Trotz der boshaften Ausfälle von Abbas gegen Kerrys Mannschaft und der Aufkündigung der Gespräche mit Israel durch die Anträge bei UNO-Organisationen hat der Terrorchef die Hoffnung geäußert, dass der Amerikaner „in den kommenden Tagen die Bemühungen erneuern wird“. Mit anderen Worten: Wir machen was wir wollen, aber ihr habt trotzdem so zu tun, als hätten wir nichts gemacht, was uns diskreditiert.
John Kerry telefonierte mit Mahmud Abbas und bat ihn „die Tür für Verhandlungen offen zu halten“. (Schon wieder sollen keine Konsequenzen für das Verhalten folgen…)

Donnerstag, 03.04.2014:

Der UNO-Nahost-Sondergesandte berichtete, dass er die PA-Anträge zur Aufnahme in 13 UNO-Gremien und -Konventionen erhalten hat.

Der PA-„Botschafter“ bei der UNO sagte, die PA sei berechtigt 550 internationalen Konventionen und Verträgen beizutreten, darunter auch dem internationalen Kriminalgerichtshof.

Eine linke israelische Truppe will in Tel Aviv Menschen mit Geld (Schecks über $1.175) „überreden“ für „Frieden“ mit den Terroristen einzutreten. Die Bekloppten behaupten, die „Besatzung“ von Judäa, Samaria und „Ost“-Jerusalem koste jeden israelischen Steuerzahler jährlich $1.175.

Heckmeck:
Der Terrorchef in Ramallah behauptete in einem Telefongespräch mit John Kerry, er sei weiterhin „internationalen Resolutionen verpflichtet, um einen gerechten Frieden mit Israel zu erreichen“. (Hat er ja mit seiner Verletzung praktisch aller Vereinbarungen bewiesen…)
Tzipi Livni bezeichnet die UNO-Anträge der PA als „Fehler“, der aber die Fortsetzung der Gespräche nicht verhindern dürfe. Er ist von Israel und der PA „enttäuscht“, befindet das Verhalten für „nicht hilfreich“ und betont, dass die USA immer noch an den diplomatischen Prozess glauben.
John Kerry forderte Israel und die PalAraber auf sich endgültig zu entscheiden, ob sie Frieden schließen wollen oder nicht. Beide müssten „fundamentale Entscheidungen zu Kompromissen treffen“; andernfalls gibt es nicht viel, für das man sorgen könne.
Livni soll Erekat mit Sanktionen gegen die PA gedroht haben; dieser soll im Gegenzug gesagt haben, wenn Israel die Lage weiter verschärfe, werde die PA Israel vor dem internationalen Kriminalgerichtshof wegen Kriegsverbrechen verklagen.
Israel hat die Entlassung der vierten Tranche der Häftlinge offiziell abgesagt.
Die PA hat neue Forderungen gestellt: Für die Fortsetzung der Gespräche soll Israel sich zu einem Palästinenserstaat in den „Grenzen“ von 1967 (vor dem Krieg) mit Jerusalem als Hauptstadt verpflichten, 1.200 Häftlinge freilassen (darunter die Erzterroristen Marwan Barghouti und Ahmed Saadat), Blockaden gegen den Gazastreifen aufheben, jüdische Bautätigkeit in Ostjerusalem beenden und PA-Institutionen dort erlauben, die Rückkehr der Terroristen der Geburtskirche gestatten und 15.000 PA-Einwohnern die israelische Staatsbürgerschaft verleihen (Stichwort „Familienzusammenführung“). Die Verhaftung von Terroristen und andere Sicherheitsmaßnahmen in Judäa und Samaria müssen aufhören und die Area C-Gebiete der Kontrolle der PA übergeben werden. (Worüber soll dann eigentlich noch verhandelt werden?????)

Freitag, 04.04.2014:

Bilanz März: rund 123 Raketen- und Mörserschüsse aus dem Gazastreifen Richtung Israel, 77 davon schlugen in Israel ein.

Yassir Abed-Rabbo behauptet Israel habe die Gewohnheit Vereinbarungen und Konventionen zu umgehen, die es unterschrieben hat. (Ausgerechnet – da schließt wieder einer von sich auf andere!)

Samstag, 05.04.2014:

Erst stellen die Terroristen neue und mehr als unverschämte Bedingungen für die Fortsetzung der Gespräche, von denen sie wissen, dass Israel sie nicht einmal ansatzweise in die Überlegungen einbeziehen kann. Und dann behauptet Saeb Erekat, diese Liste sei nicht von ihm oder seinen Mitarbeitern – womit der Eindruck erweckt werden soll, dass es die Liste und die Forderungen gar nicht geben würde.

Der PA-Außenminister erwartet übrigens, dass es seitens der USA „keinerlei Konsequenzen“ (gegenüber den Terroristen) wegen der eingereichten UNO-Anträge geben wird.

Freitagspredigten im Gazastreifen (die ohnehin schon antisemitische Jihad-Veranstaltungen sind) werden noch etwas heftiger. Demnächst werden Hamas-„Kämpfer“ freitags in den Moscheen „predigen“ – dreimal darf geraten werden, was sie dort predigen werden.

Ein Hamas-Kleriker rühmt die „palästinensischen Frauen“ für die Ermordung von Israelis und bei diesem Tun getötet zu werden.

Heckmeck:
Ma’an berichtet von den „Verhandlungen“: Erekat habe erklärt, nicht für die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) zu verhandeln, die letzten Endes von Israel kontrolliert werde, sondern für den „Staat Palästina“. Das ist ja interessant. Ach ja: Erekat hat nach diesem Bericht die Forderungen der PA vorgelegt…
Baroness Ashton findet, dass die sich in einer kritischen Phase befinden. Schlauli sagte auch, die Bemühungen von Kerry würden „voll unterstützt“ und dass „die Radikalen auf beiden Seiten“ die Gespräche übernehmen. (Als hätte es auf der arabischen Seite jemals andere als Radikale gegeben. Und Netanyahu gilt ja sowieso als radikal.)
Tzipi Livni tönt, dass die Gespräche unbedingt fortgesetzt werden müssen. Netanyahu und Abbas müssten direkt miteinander reden. (Ich weiß, wer dazu bereit wäre und wer nicht…)

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2014“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (02.-08.02.2014)

Sonntag, 02.02.2014:

Liebesgrüße aus Teheran: „Wir werden den Zionisten keine Luft zum Atmen lassen.“

Ein Araber hat bei YouTube ein Video eingestellt, das Araber zeigt, wie sie Soldaten mit Steinen bewerfen und sich ihnen bedrohlich nähern. Die Soldaten halten sich zurück, bis ihr Kommandeur offensichtlich zu große Gefahr für Leib und Leben seiner Truppe wahrnimmt und Schießbefehl gibt. Es ist nicht klar, ob sie scharf oder mit Gummingeschossen schießen und ob sie in die Luft schießen oder auf die Araber. Klar ist aber: Aggressiv sind die Araber (und anscheinend mächtig stolz drauf).^

Da hat er wohl recht: Netanyahu sagte, die wirtschaftliche Kriegsführung gegen Israel wird die Haltung der PalAraber nur verhärten. Klar, die sehen ihre Position dadurch gestärkt, weil die Israels geschwächt wird – und das lässt sie vom Sieg träumen.

Der jordanische Außenminister tönte im Parlament in Amman, dass sein Staat keine Verletzung des „palästinensischen“ „Rückkehrrechts“ hinnehmen wird. Herr Kerry, hören Sie?

Heckmeck:
– Da Yassir Abed Rabbo den Kerry-Plan als „israelisch“ abgelehnt hat, droht Jibril Rajub mit der Wiederaufnahme des Terrors.

Montag, 03.02.2014:

Mahmud Abbas hat sich für eine NATO-Präsenz im Jordantal ausgesprochen. Klar, das wollen die Terroristen immer, westliche Truppen sind ein prima Schutzschild für die eigenen Aktivitäten. Und die Erfahrung lehrt, dass die Araber damit gut fahren – die Terroristen werden geschützt, Israel wird angegriffen (verbal wie physisch) und die angeblichen Friedensbedingungen ad absurdum geführt.

Die PalAraber behaupten wieder, Siedler hätten Olivensetzlinge zerstört – gleich 1.700 davon. (Times of Israel hat keine kritische Haltung zu solchen Vorwürfen – bei denen kommt nicht vor, dass – wie des Öfteren schon gezeigt und bewiesenAraber den Vandalismus vortäuschen oder selbst veranstalteten. Die Meldung kann stimmen, muss aber nicht.)

Die Irren von der PA haben wieder zugeschlagen. Sie behaupten, weil Kerry Abbas warnte, er werde dasselbe Schicksal haben wie Abbas (was dessen Fehlschläge bei der Verwirklichung der Eigenstaatlichkeit meinen dürfte), „interpretieren“ die Terroristen das so: Das beweise, dass Israel von den USA grünes Licht für die Ermordung Arafats bekam und diesen dann umgebracht habe – und jetzt droht Kerry damit, auch Abbas umbringen zu lassen. Deshalb wollen sie Kerry sogar vom Internationalen Gerichtshof verklagt wissen.
Das Sahnehäubchen kommt noch: „Wenn das stimmt, dann ebnet Kerrys Drohung den Weg dafür ihn vor den Internationalen Strafgerichtshof zu bringen, weil er das Leben eines gewählten palästinensischen Präsidenten bedroht hat.“ Der Mann ist nicht „Präsident“, sondern Vorsitzender der PA. Und er ist nicht gewählt, seine Amtszeit endete 2009!

Heckmeck:
Recht hat er: Netanyahu sagte, es sei absurd von Abbas, selbst Anerkennung (eines Palästinenserstaates) zu verlangen, aber keine Anerkennung (Israels) geben zu wollen.
Der EU-Botschafter in Israel droht wieder: Wenn die Friedensgespräche zusammenbrechen, wird der jüdische Staat isoliert werden und private Unternehmen werden den Druck auf den jüdischen Staat anführen. Ein Scheitern der „Friedens“-Gespräche wird also vorab nur den Israelis in die Schuhe geschoben. Super, EU! Voll unparteiisch!

Dienstag, 04.02.2014:

Saeb Erekat lässt wieder wissen, dass es bislang keine Fortschritte bei den Verhandlungen mit Israel gibt.

Das PA-Fernsehen strahlte Interviews mit Schülerinnen einer nach einer Terroristin benannten Schule aus. Die Schülerinnen glühen danach, der Namenspatronin ihrer Schule nachzueifern.

Der Palästinensische Islamische Jihad hat gedroht „jede Vereinbarung zu zerstören, die die zionistische Besatzung legitimiert“.

37% der von den Terroristen im Januar auf Israel geschossenen Raketen schlugen noch vor Überquerung des Grenzzauns ein – also im Gazastreifen – oder explodierten schon beim Start.

Mittwoch, 05.02.2014:

Minister Yuval Steinitz lehnte im Namen der israelischen Regierung eine Kommission aus Israelis, Amerikanern und PalArabern ab, die die „fortgesetzte Hetze der PA“ besprechen sollte. Steinitz: „Wenn es ihnen ernst damit ist, dann sollten sie einfach damit aufhören.“

Der „Friedenspartner“: Saeb Erekat nannte das „israelische Regime“ „rassistisch“ und forderte, es müsse bestraft werden. Anlass war anscheinend eine hitzige Auseinandersetzung mit Tzipi Livni und dass sie darauf bestand, dass die Araber Israel anerkennen müssen. (Und dann folgte wieder die ganze verlogene Litanei, dass Israel die „Palästinenser“ vertrieben habe, blablabla…)

4 Araber aus „Ost“-Jerusalem wurden angeklagt, weil sie planten einen Terroranschlag auf eine Hochzeitsgesellschaft zu verüben; dazu wollten sie sich als hareidische Juden verkleiden und bei der Feier mit Schusswaffen möglichst viele Opfer verursachen.

Die „Friedenspartner“: Die Fatah weist auf ihrer Facebook-Seite Eltern an ihre Kinder für den Terror zu erziehen.

Wegen der starken Zunahme von gewalttätigen Vorfällen dürfen israelische Minister die Straße 443 entlang den PA-Gebieten nicht mehr benutzen – zu gefährlich.

Donnerstag, 06.02.2014:

Bilanz Januar 2014: Es gab 468 Vorfälle, in denen mit Steinen geworfen wurde, 121 Angriffe mit Brandsätzen; 2 Angriffe mit Schusswaffen; 14 Israelis wurden in Judäa und Samaria verletzt, 30 Messer wurden konfisziert, 5 Sprengsätze wurden beschlagnahmt, ebenso 19 Schusswaffen.

Wegen arabischer Drohungen mit Krawallen sperrte die Polizei erneut den Tempelberg für Juden.

Friedensgrüße aus Teheran: „Nur Krieg kann Palästina befreien.“

Baroness Ashton weist Israel an, die Baupläne für Jerusalem zu streichen, weil diese „ein binationales Jerusalem gefährden“.

Freitag, 07.02.2014:

Fünfte Kolonne: In einer von ihnen angestrengten Ausschuss-Sitzung tönten arabische Abgeordnete – unterstützt von einer Meretz-Abgeordneten – davon, dass Galiläa nicht jüdisch sei, von Israel judaisiert werde und „jüdische Siedlungen“ in der Absicht das Land zu rauben gebaut würden.

Etwas Statistik: Etwa 1% des Terrors wird von der PA gestoppt/verhindert – 99% durch israelische Sicherheitskräfte. (Die PA will Frieden!)

Der Friedenspartner: Tzipi Livni hatte Mahmud Abbas darauf aufmerksam gemacht, dass er Konsequenzen tragen müsse, wenn er die Friedensgespräche scheitern lasse. Was macht der darauf? Seine Medien und Sprachrohre kreischen daraufhin jetzt: Tzipi Livni ermordete einen iranischen Atomwissenschaftler mit Gift. Ihre Drohungen gegen Mahmud Abbas müssen ernst genommen werden. Ihre Äußerungen müssen als offizielle Drohungen betrachtet werden und machen sie zu einer Partei, mit der nicht verhandelt werden kann.

Moderatere Mullahs: Der iranische Parlamentspräsident Ali Larijani nutzte die Feier zur Einsetzung der neuen tunesischen Verfassung, um Israel als „Krebsgeschwür in der Region“ zu bezeichnen.

Jordanische Parlamentarier zitieren religiöse Quellen zum „Beweis“, dass den „Palästinensern“ das ganze Land Israel gehört, eine Aussöhnung mit den „hinterlistigen Juden“ unmöglich ist.

Heckmeck:
William Hague, britischer Außenminister, warnt: Wenn es keinen Friedensschluss gibt, würde das zu „furchtbaren Konsequenzen“ für beide Seiten führen. Es werde beträchtlichen internationalen Druck auf Israel geben. Das passt wieder – warum keinen auf die Terroristen?????

Samstag, 08.02.2014:

Heckmeck:
Vollhonk: Ehud Olmert forderte Netanyahu auf das Vertrauen mit Mahmud Abbas wieder aufzubauen. Die Bedingungen des Premierminister seien „riesig weit davon entfernt“ eine Grundlage für Frieden darzustellen. Solche Kritik kommt Olmert bezüglich der PalAraber nicht über die Lippen.

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2014“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (26.01.-01.02.2014)

Sonntag, 26.01.2014:

Ein offizieller Vertreter der Fatah kündigt an: Die Verhandlungen werden fehlschlagen, es wird keinen Palästinenserstaat in der „Westbank“ und dem Gazastreifen geben. Also muss der Widerstand jetzt „mit allen Aspekten“ fortgesetzt werden. Heißt: Er fordert die PalAraber zum Judenmord auf. Dabei betonte er, dass seine Gruppe den „bewaffneten Widerstand“ nie fallen gelassen hat und dass der Rahmenplan von John Kerry „von den Palästinensern abgelehnt“ wird.

Letzteres scheint sich zu bestätigen: In der gesamten „Westbank“ gab es am Samstag Demonstrationen „linker Palästinenser“ gegen die Verhandlungen mit Israel und gegen den Kerry-Plan.

Saeb Erekat ließ wieder wissen, dass ein Palästinenserstaat komplett judenrein zu sein hat.

Montag, 27.01.2014:

„Anerkennung“ für Netanyahu – die offizielle PA-Zeitung schrieb über den israelischen Premier, er „imitiert Hitlers Rassismus“, den er „genetisch aus den Tagen der Nazis und von der arischen Rasse“ erwarb. Der Mann hat also Nazi-Gene. Mal was Neues?

Abbas-Sprecher Nabil Abu Rudeineh schießt ausgerechnet auf Tzipi Livni, die ja nun diejenige aus der Regierung ist, die den PalArabern am stärksten entgegenzukommen bereit ist. Sie sei „nicht geeignet“ als Unterhändlerin. Weil sie gesagt hat, dass Mahmud Abbas zu unbeweglich ist und dafür zahlen wird, wenn sich das nicht ändert. Damit habe sie (unter anderem) die Vertraulichkeit der Gespräche verletzt. Das ausgerechnet von einem, dessen Truppe ständig Inhalte der Gespräche hat durchsickern lassen!

Die libanesische Al-Manar behauptet ein IDF-Soldat sei an der Grenze zum Libanon verletzt worden. Die IDF bestreitet das.

Nach Angaben libanesischer Medien sollen sechs israelische Flugzeuge bei Latakia in Syrien eine Flugabwehrstellung angegriffen haben. Die IDF bestreitet das.

2013 wurden 6 Israelis durch arabischen Terror getötet (2012 waren es 10). 3 der Opfer waren Zivilisten, der Rest IDF-Soldaten. 5 wurden von Terroristen in Judäa und Samaria ermordet, 1 durch Terror aus dem Gazastreifen.

Presseorgane der arabischen Terroristen stellen die Welt auf den Kopf: Die Beweise für die Waffenlager und Waffen in Wohngebäuden, Schulen und Moscheen seien gar keine Beweise und von den Israelis erfunden, um die Absicht zu rechtfertigen Moscheen, Wohngebiete und Zivilisten zu bombardieren. Klar, Israel macht ja alles muslimische platt, nicht wahr? Warum stehen dann noch Moscheen in Israel?

Dienstag, 28.01.2014:

Mahmud Abbas droht wieder: „Ost-Jerusalem“ ist die Hauptstadt von Palästina und die Israelis haben jetzt drei Jahre um aus Judäa und Samaria abzuziehen, sonst…

Benjamin Netanyahu lässt derweil wissen, dass die PA für Frieden die Hetze einstellen muss. Eigentlich selbstverständlich, aber die wollen ja nicht…

Yassir Abed Rabbo ist einer von zwei PalArabern, die autorisiert sind über die Verhandlungen mit Israel etwas zu sagen. Und er nennt diese Verhandlungen „sinnlos“. Niemand könne die Vorschläge Kerry akzeptieren. Israel wolle jedes Element palästinensischer Souveränität auslöschen. Und deshalb müsse man zum „Widerstand“ zurückkehren – also wieder terroristischen Judenmord begehen.

Donnerstag, 30.01.2014:

Die Fatah ehrt zwei Terroristen: Ein Terrorist, der 11 Menschen tötete und Dutzende verletzte, ist ein „Held“, der „erfolgreich die Sicherheitsbarrieren der Zionisten durchbrach und ihre Festungen überwinden. Ein weiterer Terrorist, der einen Menschen umbrachte und 100 verletzte, ist „die Sonne Palästinas und ihr scheinender Strahl“.

Freitag, 31.01.2014:

Die Hamas lässt wissen: Der so genannte Holocaust ist eine erfundene Geschichte.

Bilanz bisher: 2014 wurden aus dem Gazastreifen 28 Flugkörper auf Israel geschossen; 14 davon schlugen in Israel ein, 5 wurden von der Eisernen Kuppel abgefangen. Außerdem wurden 3 Sprengsätze am Grenzzaun platziert und gezündet.

Heckmeck:
John Kerry will nach Angaben von Vermittler Martin Indyk bis Ende 2014 einen Frieden. In einem Palästinenserstaat werden 80% der „Siedler“ in ihren Häusern lassen. Die Grenzen orientieren sich an den Waffenstillstandslinien von 1949 und beinhalten Landtausche. Es soll Entschädigungen für aus arabischen Ländern geflüchtete/vertriebene Juden geben, die Araber werden Israel als jüdischen Staat anerkennen, Israel den Palästinenserstaat und beide Seiten werden den Ende des Konflikts verkünden. Die Araber bekommen ihre Hauptstadt in „Ost“-Jerusalem. Das arabische „Rückkehrrecht“ gibt es nicht. Netanyahu sagte, dieser Rahmenplan sei keine Vereinbarung, sondern ein Pfad für Fortschritte.
– Siedlervertreter glauben Indyk nicht.
Am Rande der Sicherheitskonferenz in München werden sich die Quartettler Baroness Ashton, Ban Ki-moon, der russische Außenminister Lawrow und Tony Blair mit John Kerry zu einem Gespräch darüber treffen, wie man Kerry bei der Förderung des Friedens helfen kann.
Yassir Abed Rabbo: Die Ideen Kellys können von den „Palästinensern“ nicht akzeptiert werden. Sie sind „allgemein und vage“, wo sie nicht die „Rechte“ der „Palästinenser“ negieren („Rückkehr“ usw.) – und sie seien „israelische Ideen“. Tawfik Tirawi wirft Kerry vor, er habe nur Abu Dis und al-Ram als Araber-Hauptstadt angeboten, nicht Israel.

Samstag, 01.02.2014:

Friedenspartner Fatah: Auf der Facebookseite der Organisation wurde der Sprecher des israelischen Premierministers ein „wütender Zwerg“ genannt; außerdem werde man den „Kampf bis zur Befreiung unseres Landes von den Zionisten fortsetzen“. Das war die Reaktion auf eine Aussage, dass die Fatah keinen Frieden will; diese wurde mit dem Titelfoto der Facebookseite der Fatah belegt. Und natürlich durch die „Kampf bis zur Befreiung“-Aussage auf eben dieser Seite.

John Kerry drohte Israel mal wieder mit Boykotten und der Delegitimierung des jüdischen Staates, sollten die Verhandlungen mit den Terroristen scheitern. Der stellvertretende Verteidigungsminister Danny Danon gab eine passende Antwort: „Wir respektieren Außenminister Kerry, aber wir werden keine Gespräche mit einer Schusswaffe an unserem Kopf führen. Freunde stellen keine Ultimaten zur Sicherheit des Staates Israel.“

Die Hamas hat ihre „Raketenschieß-Verhinderungstruppen“ von der Grenze des Gazastreifens abgezogen. Das könnte eine Freigabe des Raketenterrors gegen Israel bedeuten.

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2013“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (06.-12.10.2013)

Sonntag, 06.10.2013:

Friedenspartner: Die Fatah pries auf einer ihrer Facebook-Seiten den Terroristen, der am Samstag ein neunjähriges Mädchen in den Hals schoss.

Klar doch: Religiöse „jüdische Siedler“ sollen ausgerechnet am Sabbat arabische Olivenbäume umgeschlagen haben. Wieso gibt es davon keine Bilder?

Montag, 07.10.2013:

Jibril Rajoub, offizieller Vertreter der Fatah, „verurteilte“ den Anschlag auf das neunjährige Mädchen am Samstag in Psagot: „Ich verurteile alles, was Schaden verursacht… Ich verurteile die dafür Verantwortlichen. Und die dafür Verantwortlichen sind die Regierung Israels und der Premierminister Israels.“
Die Hamas gibt sich auch ganz friedlich: „Eine jüdische Siedlerin wurde am Samstag in einem möglichen Scharfschützen-Angriff in der Siedlung Psagot ernst verletzt… behauptet die israelische Polizei.“ (Nach dem Motto: a) Kinder sind Siedler, b) „behauptet“ – wer weiß, was davon stimmt.

Der ägyptische Dichter, dessen „Gedicht“ mit der Zeile „unser Feind, Zion, ist Satan mit einem Schwanz“ während der letzten Wochen immer wieder in den PA-Medien rezitiert wurden (vor allem von kleinen Mädchen), bekam vom PA-„Kulturminister“ und dem Gouverneur von Ramallah eine Auszeichnung überreicht.

Heckmeck:
Premierminister Netanyahu sagte Sonntagabend, damit die derzeitigen Gespräche mit der PA erfolgreich sein können, ist es notwendig, dass „wir von der Palästinenserführung hören, dass es das jüdische Volk und sein Recht auf sein Land anerkennt, den Staat Israel“.
Derweil forderte die Hamas die PA auf die Gespräche mit Israel zu beenden; sie solle sich besser auf die Aussöhnung zwischen den Terrorgruppen konzentrieren.

Dienstag, 08.10.2013:

Bei einem Empfang für israelische Knesset-Abgeordnete behauptete Abbas, die Mehrheit seiner Leute würde eine Zweistaaten-Lösung unterstützen. Er ging aber offenbar nicht das Risiko ein „palästinensische“ Journalisten dabei haben zu wollen – die fehlten, sie hätten ja auch das Gegenteil bekundet (jegliche „Normalisierung“ mit Israel wird vom palästinensischen Journalistenbund abgelehnt).

Die PA präsentierte erneut zwei Selbstmord-Bomberinnen als bewundernswerte Vorbilder, denen nachgeeifert werden soll, diesmal auf den offiziellen Facebook-Seiten der Fatah.

Mittwoch, 09.10.2013:

Bei einem Treffen der Inter-Parlamentarischen Union in Genf diese Woche wollten die „Palästinenser“ eine „Dringlichkeits“-Erklärung mit einbringen, mit der alle Parlamente aufgefordert worden wären Israel zu boykottieren und den Siedlungsbau zu verurteilen. Zwei israelische Parlamentarier konnten das mühsam verhindern. Der eine davon machte klar, dass solche Erklärungen seitens der „Palästinenser“ Friedensbemühungen und -verhandlungen schädigen. (Wer sich so verhält, wie die PA-Vertreter – wie will der FÜR Frieden sein?)

Die Hamas prahlt mit ihren Fähigkeiten in einem Musikvideo: Sie haben versteckte Raketen-Abschussrampen, schießen damit auf Israel und verschwinden direkt wieder im Versteck.

Yassir Abed Rabbo vom „Friedenspartner“ Fatah betonte erneut, dass die Palästinenserführung es ablehnt, das „historische Palästina“ als „Heimat des jüdischen Volks“ anzuerkennen. Außerdem sei Netanyahu „Rassist und Israels Extremist Nr. 1“.

Khaled Meschaal tönte auf „Staatsbesuch“ in der Türkei, dass eine echte Militärstreitmacht aufgebaut werden müsse, um Jerusalem zu „befreien“. Die Gespräche zwischen der PA und Israel würden die heilige Stadt gefährden.

Donnerstag, 10.10.2013:

Letzte Woche tönte der Mann „Juden sind Prophetenmörder“. Diese Woche krawallt derselbe arabische Knesset-Abgeordnete: Die Patriarchen (Abraham, Isaak und Jakob) seien keine Juden, sondern Muslime (Abraham) bzw. „hanif“ (vor-koranische Personen, die Götzenglauben zugunsten von Monotheismus aufgaben), die sich Allah „unterwarfen“. Das beweise der Koran „ohne jeden Zweifel“. Natürlich.

Freitag, 11.10.2013:

Hamas-Führungskraft Husam Badran forderte die Eskalation des „Widerstands“ in der „Westbank“.

Bauminister Ariel stellte infolge des Mordes vom Morgen im Jordantal lapidar (aber zurecht und anklagend) fest: „Friedensgespräche führen nur zu mehr Terror.“

Heckmeck:
– Saeb Erekat: Bautätigkeit jenseits der Waffenstillstandslinien zerstört den Friedensprozess, beendet die Friedensgespräche.
Mahmud Abbas betont wieder: Keine Kompromisse zu den „Grenzen“ von 1967 und kein Frieden ohne Jerusalem als Hauptstadt des Palästinenserstaates. (Sonst? Na, was wohl, braucht er gar nicht zu sagen: Terror!)

Samstag, 12.10.2013:

Mahmud Abbas verkündete, dass die Gehälter für die Regierungsangestellten im nächsten Monat nicht gezahlt werden können. Schuld ist – wer hätte es gedacht? – „die israelische Besatzung“. „Israel beutet unsere Ressourcen und unser Land aus, was direkt zu einer Zunahme des Defizits führt, mit dem wir klar kommen müssen“.

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2013“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (08.-14.09.2013)

Sonntag, 08.09.2013:

Mahmud Abbas verlieh einer Kinder- und Jugend-Tanzgruppe $6.000. Gut. Schlecht: Die Truppe ist nach Dalal Mughrabi benannt, die 1978 einen Terroranschlag mit 38 Toten (davon 12 Kinder) verübte – der „erfolgreichste“ Einzelanschlag der Terroristen.

Heckmeck:
In Ramallah organisierte die PFLP eine Demonstration gegen die „Friedensgespräche“ mit Israel. Mindestens 1.000 Personen nahmen daran teil.
John Kerry erinnerte Reporter daran, dass Syrien nicht alles ist, was Obama durch den Kopf geht. Israelis und Palästinenser seien entschlossen die „Friedensgespräche“ voranzutreiben.

Montag, 09.09.2013:

Eine EU-Delegation ist in Israel, um die Israelis zu beruhigen, der Boykott sei gar nicht so doll. Die PLO drängelt dagegen, dass der Boykott auf jeden Fall durchgezogen werden muss. Außerdem sollen die USA aufhören „Israels Lobbyist zu sein“.

Heckmeck:
Saeb Erekat droht wieder mit „Folgen“: Wenn die Verhandlungen scheitern, dann werden einfach einige Länder „Palästina“ anerkennen.

Dienstag, 10.09.2013:

Die Al-Aqsa-Märtyrerbrigaden haben eine Aufforderung in die Welt gesetzt: Am Freitag sollen alle Einheiten, einschließlich Schläferzellen, zur bewaffneten Konfrontation mit der „israelischen Besatzung“ bereit stehen. Während also Mahmud Abbas an angeblichen Friedensverhandlungen teilnimmt, machen die Führer seiner Organisation mobil und wollen zum „bewaffneten Kampf“ zurückkehren.

Heckmeck:
– PLO-Generalsekretär Yassir Abed Rabbo verkündet, dass Israel wegen seiner „Besetzung“ von Judäa und Samaria das Friedenshindernis ist. Verhandlungserfolg sei „gering“. Und Israel und die USA seien die einzigen, die durch die Wiederaufnahme der Gespräche profitieren. Hm… wie passt das zum Aufruf der Terroristen, ab Freitag wieder „bewaffneten Widerstand“ zu üben? Zur ständigen und unverminderten Hetze gegen Israel? Zu den Vorbedingungen für die Verhandlungen und den israelischen Zugeständnissen?

Mittwoch, 11.09.2013:

Der aktuelle Mufti von Jerusalem, Scheik Mohammed Hussein, forderte Muslime auf „in Massen“ zur Al-Aqsa-Moschee zu kommen, um sie „vor der Besatzung“ zu „schützen“. Er behauptet, Israel würde systematisch islamische Heiligtümer beschädigen und die übrigen üblichen Lügen.

Donnerstag, 12.09.2013:

Und wieder wird Dalal Mughrabi (Ermordung von 38 Menschen, davon 37 in einem Bus, 12 davon Kinder) als Vorbild glorifiziert – nicht nur in der PA, sondern auch in Jordanien.

Der Frieden steht vor der Tür? 62% der PalAraber befürworten Selbstmord-Bombenanschläge. Das sind fast doppelt so viel, wie im zweitschlimmsten Hassland (Libanon)! Die so genannten Palästinenser sind also die mit weitem Abstand führendsten Gewaltbefürworter.

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2013“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

Israels Friedenspartner: Was sie auf Englisch sagen – was sie auf Arabisch sagen

Khaled Abu Toameh, Hudson New York, 13. September 2010

Eine Reihe hochrangiger Palästinenser-Vertreter, die bei den eigenen Leuten nicht gerade Glaubwürdigkeit genießen, versuchen jetzt sich den Israelis als „Friedenspartner“ zu verkaufen.

Es handelt sich um dieselbe Gruppe Palästinenser, die in der Vergangenheit Yassir Arafat rieten, das Angebot des damaligen Premierministers Ehud Barak während des verbockten Camp David-Gipfels im Jahr 2000 abzulehnen. Sie gehörten zu Arafats innerem Kreis, als er den Camp David-Gipfel verließ und die „Zweite Intifada“ auslöste. Es handelt sich außerdem um dieselben Vertreter, die damals den Ausbruch der Intifada als „natürliche Antwort“ auf Israels Ablehnung zu 100% die palästinensischen Forderungen zu erfüllen rechtfertigten.

Saeb Erekat, Jibril Rajoub und Yassir Abed Rabbo versuchen nun die israelische Öffentlichkeit zu überzeugen, dass Israel auf der palästinensischen Seite Friedenspartner hat. Und wer sind diese alten neuen Partner? Natürlich Erekat, Rajoub und Abed Rabbo. Mit Hilfe von US-Steuergeldern schicken die drei zusammen mit anderen Palästinenser-Vertretern auf Englisch ihre „Friedens“-Botschaft an die Israelis. Die Kampagne wird nach Angaben der Palästinenser durch die US Agency for International Development [USAID] bezahlt. Sie zielt ausschließlich auf die israelische Öffentlichkeit. Den Palästinensern wird keine solche Botschaft geschickt, trotz der Versprechen, dass dies geschehen würde. Es wäre effektiver gewesen, hätte sich die Kampagne, von denen manche sagen, sie koste rund $250.000, auch an die palästinensische Öffentlichkeit gerichtet.

Was ist falsch daran, eine Kampagne zu finanzieren, die sich mit einer Botschaft an die Palästinenser richtet, die von Gespräche über Frieden, Koexistenz, Kompromiss und Zusammenarbeit mit Israel spricht? Gibt nicht auch die Notwendigkeit, dass man sich zur Notwendigkeit von Frieden und Kompromissen an die Palästinenser wendet?

Ironischerweise erzählen genau die Vertreter, die sich den Israelis als „Friedenspartner“ anbieten, gleichzeitig den Palästinensern – auf Arabisch – dass Israel keinen Frieden will. Der Ton in den palästinensischen Medien bleibt so antiisraelisch wie immer. Erst in der letzten Woche haben die offiziellen PA-Vertreter ihre Worte dadurch verschärft, dass sie mit Rückzug aus den von den USA unterstützten und in Washington begonnenen direkten Gesprächen drohten.

Auf Arabisch erzählen Mahmud Abbas und seine Top-Beamten den Palästinensern, sie würden während der Friedensgespräche niemals „auch nur ein einziges Zugeständnis“ an Israel machen. Auf Arabisch sagen sie, dass sie Israel niemals als jüdischen Staat anerkennen werden; dass sie niemals das Rückkehrrecht von Millionen Flüchtlingen nach Israel aufgeben werden; und dass sie zu Jerusalem niemals einen Kompromiss eingehen werden.

Auf Arabisch sagen sie den Palästinenser auch, dass Israel nicht ernsthaft Frieden will und dass es in Israel keinen echten Friedenspartner gibt.

Auf Englisch aber erzählen dieselben Vertreter den Israelis, dass sie bereit sind sich flexibel zu zeigen und „Opfer“ für den Frieden bringen wollen.

Rajoub, Abed Rabbo und Erekat gehören zu einer Zeit, die viele Palästinenser lieber vergessen würden. Es handelt sich um dieselben Vertreter, die ihr Volk seit der Unterzeichnung der Oslo-Vereinbarungen 1993 immer wieder enttäuschten. „General“ Rajoub führte einen berüchtigten Sicherheitsdienst, der nicht zögerte Palästinenser zu verfolgen, einzuschüchtern und zu foltern. Erekat wurde im Januar 2006 als Abgeordneter gewählt, der den kleinsten Wahlkreis in der Westbank repräsentiert: Jericho. Abed Rabbo führt eine Einmann-Partei, die sich von der leninistischen Demokratischen Front für die Befreiung Palästinas [DFLP] abspaltete.

Vertreter, die bei den eigenen Leuten über wenig Glaubwürdigkeit verfügen fordern also jetzt die Israelis auf ihnen zu glauben. Sie tun das auf Englisch und mit Unterstützung amerikanischer Steuergelder. Bevor sie sich um das Vertrauen der Israelis bemühen, sollten sie erst einmal um das Vertrauen ihres eigenen Volkes bemühen.