Wer hat Angst vor christlichem Zionismus? Nur die Antizionisten

Elder of Ziyon, 25. August 2020

Die jüdische sozialistische Linke hat heute Zeit damit verbracht vor dessen Rede auf dem Republikanischen Parteitag aus Jerusalem gegen Mike Pompeo zu twittern. Sie stellen heraus, dass er christliche Zionist ist oder wie sie es sagen ein „extremistischer Zelot“ und sie behaupten, dass alle christlichen Zionisten die Verzückung sehen wollen und die Juden nur die Bauern in diesem Plan sind, bei dem sie angeblich weitere Nahost-Kriege erleben wollen.

Es ist sehr amüsant, dass Leute, die total dagegen sind, dass Israel mit arabischen Ländern Frieden schließt, vorgeben sich so sehr um Frieden zu kümmern.

Doch darüber hinaus gründen ihre Beschwerden über die christlichen Zionisten auf einer christenfeindlichen und antisemitischen Annahme: dass fundamentalistische Christen weit verbreitet Krieg und Zerstörung sehen wollen, um so das zweite Kommen [Jesu] herbeizuführen – und dass das militante, kriegslüsterne Israel ihren angeblichen Wunsch teilt im gesamten Nahen Osten Atombomben zu werfen.

In Wirklichkeit entscheidet Israel, was für Israel am besten ist. Kein Evangelikaler wird Israels Führung überzeugen einen Krieg anzufangen, der nicht in Israels eigenem Interesse ist. Die christlichen Zionisten sagen Israel nicht, was es tun soll – sie vertrauen darauf, dass Israel schlau genug ist zu wissen, was für sein Volk und seine Zukunft am besten ist. Und sie unterstützen, wozu auch immer Israelis Führungspolitiker sich entschließen.

Und genau so sollte es sein. Nur Leute, die Israel hassen – wie diese Sozialisten – glauben, dass Israel nicht tun sollte, was in seinem eigenen Interesse ist.

Der wahre Grund, warum diese „Woke“-Typen christliche Zionisten hassen: Sie sind Zionisten. Der zweite Grund ist, dass sie religiös sind und diese Sozialisten hassen Religion. Der dritte Grund ist: Sie sind Christen und sie wollen alle religiösen Christen als Antisemiten verleumden, was ehrenrührig und absurd ist.

Der vierte Grund ist: Christliche Zionisten gehen wählen.

Wie definierst du dich selbst?

Elder of Ziyon, 8. Mai 2007

Yom Ha’atzmaut-Feiern sind, zusammen mit dem palästinensisch-arabischen „Nakba“-Gedenken, eine gute Gelegenheit einen fundamentalen Unterschied zwischen Zionisten und palästinensisch-arabischen Nationalisten festzustellen.

Zionistien definieren sich völlig unabhängig von anderen Spielern der Weltgeschichte. Der Zionismus ist die nationale Wiederbelegungsbewegung für das jüdische Volk im Land seiner Vorväter. Das hat nichts mit den Europäern oder den Arabern oder sonst irgendetwas zu tun. Das ist eine völlig positive, autarke Definition. Man mag sagen, dass der Zionismus die Araber unfair behandelte, aber die Araber waren nicht kein inhärenter Faktor in der Definition des Zionismus; der Zionismus ist als Begriff unabhängig von anderen Faktoren. Araber, die versuchten diesen Traum zu zerstören, wurden nicht als Bedrohung für den Zionismus betrachtet – sie wurden als für das Konzept an sich irrelevant angesehen. Wenn sie Israel akzeptierten, gut; wenn nicht, Pech für sie.

Andererseits definiert sich der palästinensisch-arabischer Nationalismus ausschließlich über die Beziehung zu anderen; und diese Definierung ist eine negative. Die 60. Wiederkehr der Gründung Israels zeigt diese Unterschiede mit scharfem Profil.

Heute wird der Yom Ha’atzmaut gefeiert, aber das ist nicht der Jahrestag. Dieser ist der fünfte Tag des hebräischen Monats Iyar, am Samstag. Da dies der jüdische Sabbath ist, wurde das Datum auf heute vorverlegt, um jedermann die Möglichkeit zu geben angemessen zu feiern.

Die Nakba-Festlichkeiten waren ursprünglich für den 15. Mai, den „Nakba-Tag“ terminiert, aber die bloße Vorstellung, dass Israel heute feiert, irritiert die palästinensischen Araber derart, dass sie den heutigen Tag zu einem Tag der Trauer erklärten:

Donnerstag wird ein Tag nationaler Trauer in den gesamten Palästinensergebieten gehalten, um an die sechzigste Wiederkehr der palästinensischen Nakba zu erinnern.

Palästinensische schwarze Flaggen werden auf Gebäudedächern gehisst, ein öffentlicher Teilstreik wird von 12 bis 1 Uhr am Donnerstagmittag zusätzlich zu den Demonstrationen in der gesamten Westbank abgehalten.

In einer am Donnerstag abgegebenen Erklärung forderte das Nationale Komitee für die Erinnerung an die Nakba alle Palästinenser auf an der Aktion teilzunehmen, um „gegen die Feiern des Besatzungsstaates [Israel] zu seiner Gründung auf den Überbleibseln palästinensischen Städte und Dörfer zu protestieren, indem ausgedrückt wird, dass die Palästinenser an ihrem ‚Rückkehrrecht’ festhalten, das ein legitimes Recht ist.“

Heute ist weder nach dem hebräischen noch dem gregorianischen oder muslimischen Kalender der Jahrestag, aber weil Israel heute feiert, müssen die palästinensischen Araber ihre Gedenkveranstaltungen auch heute beginnen. Ihre Geschichte und ihre Selbstsicht wird völlig durch das definiert, was Israel tut, nicht durch das, was angeblich ihre Ziele sind.

Wenn die Nakba dazu gedacht wäre, an die Wiederkehr der Flucht der palästinensischen Araber aus ihren Häusern zu erinnern, dann könnte der Tag irgendwann im Jahr begangen werden, da es keine bestimmten Bevölkerungsverschiebungen am 15. Mai gab. Sie könnte das Datum der Kapitulation von Haifa oder das der Unterzeichnung des Waffenstillstands durch Israel mit Jordanien nehmen – und damit sicher stellen, dass sie in der Lage sind einen Staat aufzubauen. Aber sie entscheiden sich, ihn dann zu begehen, wenn Israel das tut – und wenn Israel das Datum verschiebt, dann machen sie das auch.

So zeigt sich das auch bei diesem Nakba-Poster:

Die Form „Palästinas“ (dargestellt als Schlüsselloch) leugnet die Tatsache, dass der palästinensisch-arabische Nationalismus in seiner Gänze von externen Faktoren abhängig ist. Das historische Palästina sieht überhaupt nicht aus wie auf diesem Bild; und während es schwierig sein würde die Grenzen zu ziehen, die nie festgelegt wurden, würde jedermann zustimmen, dass der Negev nicht Teil davon ist und dass bedeutende Teil dessen, was heute Jordanien ist, dazu gehören. Die Tatsache, dass die palästinensischen Araber auf jeden Anschein der Wiederherstellung des „historischen“ Palästina verzichtet haben und nur an den Gebieten interessiert sind, die zufälligerweise Israel kontrolliert, mit nationalen Grenzen, die von den Briten und Franzosen gezogen wurden, zeigt, dass es beim palästinensisch-arabische Nationalismus überhaupt nicht um den Aufbau, sondern um die Vernichtung eines Staates geht.

Natürlich zeigt auch, dass sie 1949 die jordanische Souveränität und Staatsbürgerschaft anerkannten, dass eine unabhängige Nation kein Ziel der so genannten „Nationalisten“ war.

Seit Oslo sind fast 15 Jahre vergangen. Während eines großen Teils dieser Zeit war ein Großteil der Westbank unter arabischer Autonomie. Die PA hat Zugang zu denselben Mitteln, die das embryonische Israel 1948 hatte. Vor der Intifada gab es dort eine lebensfähige Wirtschaft; vor 2003 gab es keine Straßensperren.

Nun sehen Sie sich an, wie viel Fortschritte sie mit der Autonomie gemacht haben, die sie haben, und vergleichen Sie sie mit dem, was Israel in den 10 bis 15 Jahren machte, nachdem es seine eigene Autonomie gewann. (Wir fangen noch nicht einmal von Gaza zu sprechen an, dem Musterbeispiel palästinensisch-arabischen Nationalismus.)

Eine wirkliche, unabhängige Nationalbewegung würde jede Gelegenheit und Autonomie nutzen, die sie könnten, um ihre Institutionen aufzubauen – ihre Schulen, Krankenhäuser, Infrastruktur; um Handel mit anderen Staaten aufzubauen, Arbeitsplätze zu schaffen und die Sicherheit des eigenen Volkes zu gewinnen. Eine vorgetäuschte Nationalbewegung, deren wirklicher Zweck destruktiv ist, würde nichts davon unternehmen.

Es ist offensichtlich, welche Beschreibung zu der jüngeren Geschichte des palästinensisch-arabischen Nationalismus passt.

Das Oslo-Syndrom: Der Irrglaube eines belagerten Volkes

Kenneth Levin, Middle East Forum, 26. September 2005

Ausgerechnet am Abend des Handschlags zwischen Yitzhak Rabin und Yassir Arafat auf dem Rasen des Weißen Hauses im September 1993 ging Letzterer ins jordanische Fernsehen und sagte seiner Anhängerschaft, dass sie die Oslo-Vereinbarungen als die erste Phase des Stufenplans verstehen sollte, den die PLO 1974 ausgearbeitet hatte und dessen Endziel die Vernichtung Israels ist. Arafat wiederholte seine Aussage mindestens ein Dutzend Mal während der ersten Monate von Oslo. Warum bestand Israel auf dem Oslo-Prozess, obwohl es nach Arafats Ankunft in den Gebieten im Juli 1994 die schlimmsten Terroranschläge seiner Geschichte erlebte?

Der Oslo-Prozess hätte am Ende einen echten Frieden zwischen den Arabern und Israelis erreichen sollen; statt dessen ergab sich daraus der schlimmste Terror, den Israel je erlebt hat. Wir müssen fragen, warum das so ist. Warum ging Israel vielfache Vereinbarungen mit Arafat ein, obwohl er offen erklärte, dass sein Ziel die Auslöschung Israels sei?

Nach Angaben von Ari Shavit, der für Ha’aretz schreibt, waren aufgeklärte Israelis während der Oslo-Vereinbarungen von einer messianischen Idee beeinflusst – sie glaubten, dass das Ende des alten Nahen Ostens, das Ende der Geschichte, das Ende der Kriege und das Ende von Konflikten nahe war. Sie täuschten sich selbst mit Wahnvorstellungen, so geblendet, dass sie einen Akt messianischer Trunkenheit begingen.

Um das Warum dieser Situation zu verstehen, müssen wir einen Blick auf die Psychologie chronisch belagerter Bevölkerungen werfen. Fast unvermeidlich gibt es Teile der Bevölkerung, die die Anklagen der Belagerer in der Hoffnung akzeptieren, dass sie damit Erlösung und Frieden gewinnen können. Das ist eine psychologische Antwort auf das Belagert werden und die Juden sind seit 2000 Jahren belagert worden. Max Nordau schrieb vor mehr als 100 Jahren, dass der größte Erfolg der Antisemiten war, dass sie die Juden dazu gebracht hatten sich selbst durch antisemitische Augen zu sehen. Nordau sah die Idee eines jüdischen Staates als Zuflucht für alle Juden, ungeachtet ihrer politischen Ansichten, Sprache oder Nationalität.

In den 1920-ern und 1930-ern wurde in der zionistischen Bewegung der „neue Jude“ als säkularer Sozialist entworfen, ohne die Ausstattung, die die weitere nichtjüdische Welt erzürnte. Deutsche jüdische Intellektuelle wie Martin Buber setzen ihre Missbilligung in moralische Begriffe und argumentierten, dass Juden sich über die Notwendigkeit eines Staates hinaus bewegt hätten, waren aber auch besorgt, dass sie ihre neu erworbenen Nationalitäten verlieren könnten, wenn ein jüdischer Staat gegründet würde.

Seit der Gründung des jüdischen Staates bis 1977 wurde Israel von sozialistischen Zionisten geführt. Das änderte sich 1977, als erstmals eine nicht sozialistische Regierung gewählt wurde. Von 1977 bis 1992 begann die Wählerschaft der Arbeitspartei die Idee zu akzeptieren, dass, wenn Israel sich auf die Linien von 1967 zurückzog, die Araber ihnen erlauben würde in Frieden zu existieren. Die Bewegung der neuen Historiker unterstützte ebenfalls die Idee, dass Israel, um Frieden zu erreichen, seine Schuld anerkennen und einem Rückzug zustimmen müsse. Mehr noch: Sie bot die Sichtweise an, das Israel die Hauptverantwortung für den Hass trug, mit dem es von seinen Nachbarn gesehen wurde. Die pro-zionistische Bewegung argumentierte, dass Israel zu jüdisch sei und dass es das Rückkehrgesetz aufgeben und die Flagge und die Nationalhymne ändern müsse, weil diese den Arabern gegenüber unfair seien.

Innerhalb eines Jahres nach den Wahlen von 1992 hatte die Arbeitspartei einige dieser Ideen akzeptiert. Trotzdem ging die „Friedensbewegung“ gegen Premierminister Yitzhak Rabin auf die Straße, mit dem Argument, dass er nicht schnell genug Zugeständnisse machte. Diese Bewegung machte weiter Druck, mehr Konzessionen zu machen, trotz Arafats Äußerungen, dass dies die erste Phase im Plan zum Auslöschen Israels sei und trotz der Terroranschläge, die gegen Israel verübt wurden.

Die Koalition der Arbeitspartei wurde 1996 geschlagen, als Benjamin Netanyahu zum Premierminister gewählt wurde. In seinen drei Jahren als Kopf der Regierung war Netanyahus Ton weniger konziliant, aber er setzte die Führung einer Reihe von Verhandlungen fort, die auf dem Prinzip der israelischen Zugeständnisse im Austausch für palästinensische Zusicherungen gründete. Die Terroranschläge nahmen nicht ab.

Ehud Barak und eine von der Arbeitspartei geführte Koalition folgten 1999 Netanyahu nach. Baraks Ansatz war rhetorisch und praktisch dem von Rabin gleich, dessen Nachfolger er zu sein schien. Eine Serie intensiver Verhandlungen wurde unternommen, so z.B. in Scharm el-Scheikh, aber mit jedem Schritt kamen die Anschläge häufiger und schrecklicher.

Der Barak-Ansatz der Hinzufügung schrittweiser Zugeständnisse schlug furchtbar fehl. Im September 2000, als Arafat seinen Terrorkrieg gegen Israel begann, wurde einem zunehmenden Prozentsatz der Bevölkerung Israels klar, dass weder Rückzug noch Zugeständnisse ihnen den Frieden bringen würden, den sie so ernsthaft wünschten. Der Prozess kulminierte Anfang 2001 in der Wahl Ariel Scharons zum Premierminister. Der folgende Terrorkrieg und die Schlacht in Jenin überzeugten viele in der israelischen Öffentlichkeit, dass Zugeständnisse ein Auslaufmodell waren.

Obwohl es fast 60 Jahre belagert wird, hat Israel eine freie, Leben sprühende und kreative Gesellschaft geschaffen. Die Frage ist, ob Israel weiter fördern kann, was es als Mittel für echten Wandel in der arabischen Welt aufgebaut hat, oder ob die Israelis bei ihrer Suche nach wahrem Frieden weiterhin nach Täuschungen von Frieden greifen, die alles bedrohen, was sie geschaffen haben?

Hunderttausende Gründe die christliche Unterstützung der Opfer der Brände wertzuschätzen

Wir haben hunderttausende Gründe wertzuschätzen, was christliche Zionisten allein während der letzten Woche für Israel getan haben.

Tuly Weisz, The Jerusalem Post, 7. Dezember 2016

EIne der furchtbaren Tragödien des Waldbrandes 2010 auf dem Karmel bestand darin, dass das Innenministerium vor der Krise eine Reihe wichtiger Feuerwehrfahrzeuge ablehnte, weil sie Spenden evangelikalen Christen waren. Als Ergebnis der fehlenden Vorbereitung des Landes starben 44 Menschen und mehr als 5.000 Hektar wertvollen Landes verbrannten in der schlimmsten Naturkatastrophe der Geschichte Israels. Statt unseren christlichen Freunden zu danken, trug das völlige Fehlen von Harakat Hatov – Dankbarkeit – vielleicht zum unnötigen Verlust von Leben bei.

Nicht abgeschreckt sprangen christliche Zionisten einmal mehr mit einer Welle der Liebe und Unterstützung als Reaktion auf die jüngste Welle der Waldbrände und Brandstiftungen ein, die Israel letzte Woche verheerten.

Als das Ausmaß der Tragödie am letzten Sonntag klar wurde, schickte ich sofort eine Hilfsanfrage an die vorwiegend evangelikalen christlichen Leser von Israel365, den thematisch biblischen E-Mail-Newsletter, den ich während der vergangenen fünf Jahre täglich versandt habe. Innerhalb von Tagen spendeten mehr als 500 Leser mehr als $50.000 um israelischen Familien zu helfen.

Die Spenden kamen aus Ländern mit starken evangelikalen Gemeinschaften wie den USA, Kanada und China, dazu viele Überraschungen wie Spenden aus der Türkei, Indien und Pakistan.

Was mehr berührt als Spenden (durchschnittlich $97 pro Spender) waren die zahlreichen Mitteilungen, die ich von Christen erhielt, die zu arm sind um finanziell etwas beizutragen, die mir aber versicherten, dass sie für reichlich Regen im Heiligen Land beteten.

Anfang der Woch1e sprach ich mit Becky Brimmer, der Geschäftsführerin von Bridges for Peace, einer christlichen Organisation in Jerusalem, über die Gemeinschaft von Neve Tzuf. Zu diesem Zeitpunkt suchte man 25 Waschmaschinen für die obdachlosen Familien in ihren provisorischen Unterkünften und ohne zu zögern stimmte Brimmer zu die benötigte Hilfe zu beschaffen.

Ihr einzige Sorge bestand darin, dass es den jüdischen Familien von Neve Tzuf unangenehm sein könnte ihr christliches Geschenk anzunehmen, daher stellte sie sicher ihnen zu sagen: „Wir verbinden damit keine Absichten. Wir missionieren nicht. Wir haben großen Respekt vor der jüdischen Gemeinschaft und das Gefühl, dass alles, das unserem Glauben kostbar ist, aus dem Judentum kommt.“

Der bekannteste Leiter christlich-zionistischen Spendensammelns ist Rabbi Yechiel Eckstein.

Es war seine International Fellowship of Christians and Jews, die 2010 die Feuerwehr-LKW anbot, die MK Eli Yihsai (Shas) ablehnte, weil er sich weigerte mit Eckstein auf einem Foto zu sein. Trotzdem, sagte mir die IFCJ, hat Rabbi Eckstein, in Reaktion auf die aktuellen Brände, „mehr als eine Viertelmillion Dollar bereitgestellt, um zu helfen den Schaden zu reparieren, der von riesigen Buschbränden verursacht wurde, die Ende letzter Woche durch das nördliche Israel fegten“.

Viele weitere pro-israelische christliche Dienste wie das Center for Jewish Christian Understanding and Cooperation, die Christian Friends of Israeli Communities und die International Christian Embassy Jerusalem sind ebenfalls mit Gebeten und Spenden überflutet worden, um Hundeten Israelischer Familien zu helfen, die ihre Häuser und persönliche Habe durch die verheerende Brände verloren.

Trotz dieser Ausgießung an Liebe und Unterstützung für Israel bleiben viele Juden argwöhnisch, was die „wahre“ Motivation proisraelischer Christen betrifft. Immerhin haben christliche Autoritäten Jahrhunderte lang Ersetzungstheologie gepredigt, was tragischerweise zu Zwangskonversionen und brutalem Antisemitismus führte.

Viele Juden leben weiter in der Vergangenheit und glauben, dass der einzige Grund, dass Christen Israel unterstützen, der ist, dass es ihnen die Möglichkeit eben wird uns zu bekehren oder zu töten.

Ironischerweise kommt tief sitzende Befürchtungen gegenüber Christen aus zwei entgegengesetzten Lagern innerhalb der jüdischen Gemeinschaft. Skepsis herrscht am stärksten bei linksliberalen Juden vor, die mit Christen grundsätzlich in jeder politischen und sozialen Frage in Widerspruch stehen und daher kein Interesse daran haben das Zerwürfnis zu reparieren. Andererseits sind auch die ultraorthodoxen Juden, die sich von Natur aus am langsamsten an Veränderungen anpassen, misstrauisch gegenüber dem, was sie als böse Motive hinter christlichen Zionisten empfinden. Dieser Zynismus steckt hinter Yishais verhängnisvoller Entscheidung 2010 die Feuerwehrfahrzeuge der IFCJ abzulehnen.

Dankenswerterweise hat Israel in den letzten Jahren wertvolle Lektionen aus dem Carmelwald-Feuer gelernt. Das Land hat seine Feuerbekämpfungskapazitäten verbessert, so dass, obwohl hunderte separater Brände gleichzeitig im ganzen Land tobten, nicht ein einziger Israeli sein Leben verlor.

Hoffentlich können wir auch eine weitere Lektion lernen: dass es an der Zeit ist, dass wir alle unseren christlichen Freunden Danke sagen. Wir haben hunderttausende Gründe wertzuschätzen, was christliche Zionisten allein in der letzten Woche für Israel getan haben.

(Rabbi Tzuly Weisz ist Direktor von www.Israel365.com, einem Newsletter, der täglich 150.000 Menschen mit Israel verbindet; er dient als Herausgeber von www.BreakingIsraelNews.com. Außerdem ist er der Editor von wwwTheIsraelBible.com, der einzigen Bibel, die die Bedeutung des Landes und des Volkes Israel hervorhebt. Er lebt mit Frau und Familie in Ramat Beit Schemesch.)

Israelisch-arabische Muslima sagt stolz „Am Yisrael Chai“ an der Kotel (Video)

Elder of Ziyon, 23. November 2016

Sarah Zoabi ist die Mutter von Mohammed Zoabi und selbst eine brennende Zionistin. Hier ist ein Video, dass sie vor kurzem machte – an der Westmauer.

Sie vermerkt, dass sie diese heilige Stätte der Juden in ihrem Hijab besuchen kann, ohne dass einer der Juden in der Gegend etwas dagegen einzuwenden hat.