Derselbe Terror – nur die Reaktion…

ist anders (gefunden auf twitter):

Medienreaktionen auf
– Terroranschlag in den USA: US-Flagge
– Terroranschlag in Frankreich: Trikolore
– Terroranschlag in Belgien: Je suis Brüssel
– Terroranschlag in Israel: Ist euer Fehler!

 

2015 wurden in Israel mehr als 100.000 palästinensische Araber medizinisch versorgt – und die Israelis zahlen für ihre Behandlung

Elder of Ziyon, 5. März 2017

Makor Rishon brachte gerade einen Artikel, der die Statistiken zu palästinensischen Patienten in Israel beschreibt. (Ich fand die Statistiken online sowie in einem Artikel in Mako vom Mai 2016).

2015 behandelten israelische Krankenhäuser mehr als 97.000 Araber aus der Westbank (mehr als 100.000 Personen wurde erlaubt sie zu begleiten). Zusätzlich kamen 2015 31.787 Patienten und Begleitpersonen aus dem Gazastreifen.

Zu jedem beliebigen Zeitpunkt gibt es 60 bis 70 Gazaner, die allein im Ichilov-Krankenhaus in Tel Aviv behandelt werden.

Nur 10% der Kosten der Versorgung dieser Patienten wird von der PA bezahlt. Den Rest bezahlt der israelische Steuerzahler.

Das alles, während die Palästinenserführung weiterhin volle Gehälter an Terroristen und ihre Familien auszahlt. Aber man kann sie nicht damit behelligen für die medizinische Versorgung ihrer normalen Bevölkerung zu zahlen – weil die Israelis das wollen.

Es ist eines Mitgefühl zu zeigen und allen zu helfen, die Hilfe benötigen. Ich bin froh, wenn ich sehe, dass kranke Kinder die Hilfe bekommen, die sie benötigen, egal, wer sie sind.

Etwas anderes ist es ein Trottel zu sein.

Die EU bezahlt fröhlich, einfach so, für den Bau illegaler Schulen und Häuser in der Westbank, von denen sie wissen, dass Israel sie abreißen wird, aber zahlt sie für echte medizinische Bedürfnisse von Palästinensern, die in Israel behandelt werden?

Warum sollten sie, wenn sie wissen, dass Israel den Preis begleicht? Israel bekommt so gut wie keine Medienaufmerksamkeit für die Hilfe, die es denen gibt, die es vernichten wollen, doch wenn Israel auf voller Bezahlung bestünde, dann können Sie sicher sein, dass von Reuters rührselige Geschichten über herzlose Israelis veröffentlicht würden, die palästinensischen Patienten den unbeschränkten Zugang verweigern.

„Kindermörder Israel“ – wie geht Israel mit seinen Feinden um? (2/2)

Es ist en vogue Israel willkürlichen Massenmord vorzuwerfen, weil es militärisch gegen die vorgeht, die es vernichten wollen – und das nicht nur verbal in die Welt setzen, sondern durch Taten untermauern. So ist auch gerade jetzt im Zusammenhang mit dem Kampf gegen die Hisbollah im Libanon wieder viel davon zu hören, dass Israel unverhältnismäßig reagiere, zu viele Zivilisten töte und keine Rücksicht auf die libanesische Bevölkerung nehme.

Jedem, der auch nur ein ganz klein wenig vergleicht, wie sich andere Armeen verhalten, vor allem aber, wie sich die verhalten, die Israel zu bekämpfen gezwungen ist, weiß, was für ein Unsinn diese Vorwürfe an Israel sind. Allen anderen – die leider die überwiegende Mehrheit in unserem Lande zu stellen scheinen – möchte ich hier zwei Beispiele dafür aufzeigen, wie sich Israel positiv von dem deutlich unterscheidet, was ihm vorgeworfen wird.

Wie Israel kämpft

Was die Medien nicht berichten

Jonathan Kay, Jewish World Review, 10. August 2006

Am späten Samstagabend landete eine israelische Kommandoeinheit per Hubschrauber auf dem Strand in der Nähe der libanesischen Stadt Tyrus. Keiner der Soldaten trug militärische Abzeichen. Alle hatten sich Bärte stehen lassen, damit Beobachter glauben würden, sie seien nur eine weitere Gruppe von Hisbollah-Jihadis.

Nach der Landung bahnten sich die Soldaten ihren Weg in eine Gebäude, in dem sich eine dreiköpfige Raketenwerfer-Mannschaft der Hisbollah befand. Aus Geheimdienstberichten wussten die Angehörigen des Kommandos, dass sich das Trio in einer Wohnung im zweiten Stock verschanzt hatte.

Der israelische Kommandeur war der erste, der durch die Tür ging und prompt eine Kugel in die Lunge bekam. Die Israelis schossen zurück. Als sich der Rauch legte, waren alle drei Hisbollah-Mitglieder tot. Der israelische Kommandeur atmete noch – so gerade eben. Ein weiterer Soldat war schwer verwundet.

Als der Kommandotrupp das Haus verließ – die beiden Verwundeten auf Tragen – wurde er von Hisbollah-Kämpfern angegriffen, die aus den umliegenden Gebäuden fluteten. In der nähe schwebende israelische Kampfhubschrauber gaben Feuerschutz, was dem Kommandotrupp erlaubte sich in die Landezone zurückzuziehen. Nachdem ein Militärarzt eine Notoperation durchführte, die das Leben des Kommandeurs rettete, flog das ganze Team zurück nach Israel.

Diese Details der Operation klingen, als kämen sie aus einem Hollywood-Film. Aber der wirklich erstaunlichste Teil ist, dass die Mission überhaupt statt fand. Statt das Leben seiner weitaus besten Soldaten zu riskieren, hätte Israel einfach eine Bombe auf das Gebäude fallen lassen können, die ihre Ziele ausgeschaltet hätte, während diese schliefen.

Warum hat Israel das nicht gemacht? Weil das Gebäude nicht nur als Kaserne für die Hisbollah diente, sondern auch Zivilisten beherbergte. Und Israel wollte deren Blut nicht vergießen. Die Hisbollah mag Krieg führen, indem sie sich hinter Frauenröcken und Babyrasseln versteckt. Aber Israel hält sich stur an menschlichere Überzeugungen.

Das ist keine neue Politik, die Israel als Antwort auf die Bombardierung von Qana am 30. Juli übernahm. Israelische Soldaten wendeten dieselben humanen Methoden bei einem der ersten größeren Gefechte dieses Krieges an.

Am 26. Juni griffen israelische Infanteristen die Außenbezirke von Bint Jabail an, einem wichtigen Hisbollah-Stützpunkt nahe der Grenze. Israel hätte die Stadt einfach zum Vorteil seiner Soldaten platt machen können – sie liegt im Feuerbereich der Artillerie der Armee, ganz zu schweigen von der israelischen Luftwaffe. Aber nach Angaben eines hochrangigen israelischen Offiziers wurde ein Flächenbombardement ausgeschlossen, weil mehrere Hundert zivile Einwohner von Bint Jbail die israelische Aufforderung zur Flucht ignoriert hatten. Wie in Tyrus benutzte die Hisbollah sie als menschliche Schutzschilde.

Das Ergebnis? Das Bataillon 51 der israelischen Golani-Brigade wurden von Dutzenden Hisbollah-Kämpfern überfallen, die Panzerabwehr-Raketen schwangen. In dem folgenden höllischen Nahkampf starben acht israelische Soldaten. Wie die 23 israelischen Soldaten, die 2002 ihr Leben in den engen Straßen des Flüchtlingslagers in Jenin verloren, starben die Männer von Bataillon 51, damit arabische Zivilisten leben konnten. Keiner der Feinde Israels wäre unter denselben Umständen dieselben Risiken eingegangen.

Israel folgt auch nicht einfach den Buchstaben des internationalen Rechts. Eine Hisbollah-Rakete kann Dutzende oder sogar Hunderte Israelis mit einer einzigen Salve töten. Es wäre vertretbar proportionale und völlig legale israelische Antwort auf die durch die darin befindlichen Männer gewesen, das Wohnhaus in Tyrus zu vernichten.

Darüber hinaus hatte Israel die Einwohner von Tyrus oft gewarnt die Stadt zu verlassen. Die meisten derer, die in der Stadt blieben, sind Unterstützer der Hisbollah. Letzte Woche sagte Haidar Fayadh, ein Cafe-Besitzer in Tyrus, der New York Times: „Jeder hat eine Waffe im Haus. Es gibt Ärzte, Lehrer und Bauern. Die Hisbollah ist das Volk. Das Volk ist die Hisbollah.“ Zum Glück für Fayadh nimmt Israel ihn nicht beim Wort, sonst wäre er tot und ganz Tyrus eine qualmende Ruine.

An diesem Punkt des Krieges werden einige Leser genug über Medien-Voreingenommenheit gehört haben. Dennoch kann ich nicht anders als über den Eindruck aus einer andren Welt zu wundern, den die Menschen bekommen. Die israelische Luftwaffe hat in diesem Krieg 9.000 Einsätze geflogen. Die Hand voll Vorfälle, bei denen Israel versehentlich zivile Ziele beschossen hat, werden als Kriegsverbrechen gehandelt. Inzwischen hat die Hisbollah mehr als 2.000 Raketen nach Israel abgeschossen, von denen jede gezielt israelische Zivilisten treffen sollte. (Die in Syrien gefertigten 302mm-Raketen der Gruppe sind voll gepackt mit Zehntausenden Stahlkugeln, die diejenigen, die nicht getötet werden, entstellen sollen.) Aber darüber wird nur dann berichtet, wenn die Raketen tatsächlich etwas treffen – in diesem Fall wird die Tatsache nicht als Anklage der Barbarei der Hisbollah angeführt, sondern als Zeugnis für ihre Stärke und die angeblichen Nutzlosigkeit der israelischen Strategie.

Dieses verheerende zweierlei Maß geht über die Medien-Einseitigkeit hinaus. Es spiegelt ein tiefer gehendes Gefühl wider, dass unsere gesamte Gesellschaft durchdringt. Nachdem wir zwei Generationen lang zusahen, wie arabische Terroristen unschuldige Juden töten, haben wir uns an ihr Tun gewöhnt. Es wird einfach als selbstverständlich angesehen, dass antiisraelische „Widerstands“-Bewegungen auf das niedrigstmögliche Niveau absinken, sobald das Schießen los geht: Zivilisten umbringen. Raketenwerfer in Wohnhäusern verstecken. Aus Moscheen heraus schießen. All das überrascht nicht – wird sogar erwartet – also macht daraus niemand eine Nachricht. Lass andererseits Israel versehentlich Zivilisten töten, wenn es sich wehrt und die Druckerpressen müssen angehalten werden.

Es ist nicht klar, welche Seite im derzeitigen Krieg als Sieger angesehen werden wird. Aber noch bevor das Schießen begann, konnten militante Araber ein perverse Art von Triumph feiern: die Befreiung von den menschlichen Standards, die die Welt normalerweise an die Armeen anlegt, die im Krieg kämpfen. Israel – und mit ihm alle zivilisierten Nationen – kann stolz darauf sein, dass es diesen Triumph hinter sich gelassen hat.

Europas Besatzungs-Heuchelei

Michael Freund, Jerusalem Post, 9. Februar 2017

Nachdem Montag das Gesetz verabschiedet wurde, das bestimmte Landfragen in Judäa und Samaria regulieren soll, verschwendeten Israels angebliche Freunde in Europa keine Zeit, bevor sie mit bemerkenswert barschen Tönen auf den jüdischen Staat eindroschen. Die Führer des Kontinents führten alle ihnen zur Verfügung stehenden Giftigkeit ins Feld, die grenzenlos zu sein scheinen, wenn das Thema Israel ist; sie begannen einen rhetorischen Amoklauf, der genauso obszön wie beleidigend war.

Wie üblich war es die Hohe Repräsentantin für äußere Angelegenheiten, Federica Mogherini, die die Übertreibungen au Maß brachte, als sie das Gesetz als „neu und gefährlich“ bezeichnete, als wäre die Lösung von Landstreitigkeiten durch Entschädigung ein noch nie da gewesenes Konzept des modernen Rechts. Dann ging Mogherini jedoch noch weiter; sie erklärte: „Das israelische Parlament hat ein Gesetz zum rechtlichen Status von Land beschlossen, das innerhalb besetzten Gebietes liegt, was eine Frage ist, die jenseits seiner Zuständigkeit liegt.“

Die Ironie ihrer eigenen Äußerung hat sie offenbar nicht bemerkt. Denn welche „Zuständigkeit“ hat Mogherini, dass sie sich in Israelis innere Angelegenheiten einmischen, sein demokratisch gewähltes Parlament beschimpfen oder die von ihm beschlossenen Gesetze interpretieren kann? Andere Führungspolitiker wie der französische Präsident François Hollande verurteilte das Gesetz mit der Aussage, es würde „die Weg in die Annexion der besetzten Gebiete öffnen“; derweil sagte der UNO-Sonderkoordinator für den Frieden im Nahen Osten, Nikolai Mladenov, mit der Gesetzgebung „auf besetztem palästinensischem Land“ habe Israel „eine sehr dicke rote Linie überschritten“.

Nun, wenn europäische und internationale Staatsmänner wirklich eine Debatte über „besetzte Gebiete“ führen wollen, dann sage ich ihnen: Versucht es doch.

Ein guter Ort damit anzufangen wären einige der kolonialen Relikte Europas, an denen es raffgierig festhält wie ein verkaterter Penner, der sich an einer Flasche mit ein paar verbleibenden Tropfen Wodka festkrallt.

Nehmen wir zum Beispiel die Insel Korsika, deren wunderschöne Strände, beschauliche Buchten und dichte Wälder eine hässliche historische Tat verstecken: Frankreichs Invasion von 1768/69 und die Annektierung der aufkeimenden Republik. Obwohl fast 250 Jahre vergangen sind, sehnen sich immer noch viele Korsen nach größerer Autonomie oder sogar Unabhängigkeit.

Im Dezember 2015 gewann die nationalistische Partei Pè a Corsica die Regionalwahlen der Insel; sie verpasste die absolute Mehrheit nur um zwei Sitze. Meinungsumfragen zeigten, dass zwei Drittel der Korsen ein Referendum zur Unabhängigkeit von Frankreich abhalten wollten.

Unabhängig gesinnte Korsen sagen, Paris habe bewusst versucht die Inseln zu „französisieren“, indem ihre Kultur und Sprache unterdrückt wurden.

Doch wann war das letzte Mal, dass Sie hörten, wie europäische Führungspolitiker oder übrigens sonst irgendjemand Frankreich wegen seiner „besetzten Gebiete“ verurteilt? Und dann gibt es natürlich Katalonien, wo die Regionalregierung plant m September diesen Jahres trotz der Opposition der spanischen Obrigkeit eine Volksabstimmung zur Unabhängigkeit zu veranstalten. Seltsamerweise scheint jedoch die Sehnsucht der Katalanen nach Unabhängigkeit in Europas Hauptstädten nicht so viel Interesse zu auszulösen wie die der Palästinenser, obwohl erstere deutlich stärkeren Anspruch auf einen eigenen Staat geltend machen können.

Erst einmal gab es im 17. Jahrhundert tatsächlich einen katalanischen Staat, wenn auch nur kurz, während es in der gesamten Geschichte nie ein unabhängiges Palästina gegeben hat. Und selbst wenn man glaubt, dass die Palästinenser seit 1967 besetzt sind, hat Spanien Katalonien seit mehr als drei Jahrhunderten besetzt gehalten. Das macht ihn zu einem länger andauernden Disput und hinausgeschobene Gerechtigkeit ist verwehrte Gerechtigkeit. Darüber hinaus können Katalanen legitim beanspruchen eine Nation mit einer klar eigenen Sprache zu sein; das können die Palästinenser nicht.

Die Liste geht natürlich weiter und dazu gehören auch Orte wie die Falklandinseln.

Im April vor 35 Jahren entsandte Großbritannien eine Marinestreitkraft von mehr als 100 Schiffen, um die Inseln von Argentinien zurückzuerobern, womit es seine Jahrhunderte alte koloniale Besetzung behauptete.

Erst vor kurzem zementierte Norwegen in einer der größten Landnahmen der Geschichte seinen Zugriff auf mehr als 2,7 Millionen Quadratkilometer der Antarktis, als es im Juni 2015 einseitig erklärte, sein Territorium im östlichen Teil der Region erstrecke sich bis ganz hinunter bis zum Südpol. Ein vom norwegischen Außenministerium veröffentlichtes Weißbuch erklärte offen: „Der Zweck der Annexion war es das Land, das derzeit nicht beansprucht wurde, untertan zu machen.“ Norwegen behauptet ihm gehöre das Land, weil es zuerst dort war.

Seltsamerweise scheinen sie dieselbe Logik nicht auf Judäa und Samaria anzuwenden, wo die jüdische Präsenz der Gründung des Islam um mehr als 1.500 Jahre vorausgeht.

Wenn man die Dinge in historische Perspektive setzt, dann ist Europas Gebrüll wegen Israels „besetzten Gebieten“ eindeutig nicht mehr als diplomatische Doppelzüngigkeit. Das trifft besonders angesichts der Tatsache zu, dass Judäa und Samaria das uralte Kernland des jüdischen Volks und die Wiege unserer Zivilisation sind.

Anders als viele der von Europa selbst besetzen Gebiete hat Israel jedes Recht – moralisch, historisch, theologisch und militärisch – in Judäa und Samaria zu sein und deshalb werden wir bleiben.

Wenn also die EU das nächste Mal beschließt wegen der Notwendigkeit der „Beendigung der Besatzung“ loszubrüllen, sollte Israel ankündigen Menschenrechtsbeobachter nach Korsika, Katalonien und anderer solche Gebiete zu schicken, um sicherzustellen, dass die europäischen Besatzungsmächte nicht auf den Rechten der indigenen Einwohner herumtrampeln.

Außerdem sollte der jüdische Staat auch anfangen am Entwurf eine UNO-Resolution zu arbeiten, die die fortgesetzte europäische Besatzung verschiedener Landbereiche überall auf der Welt zu verurteilt.

Es mag albern klingen, aber statt ständig in der Defensive zu sein ist es für Israel vielleicht das letzte Mal, dass es Europa mal so behandelt, wie es andere behandelt.