Man darf sich doch hoffentlich wenigstens noch wundern…

gefunden auf gab.com:

Diese zwei kurzen Sätze sagen dir eine Menge über unsere Regierung und unserer Kultur:

1. Uns wird geraten nicht ALLE Muslime nach dem Tun von ein paar wenigen Verrückten zu beurteilen
aber: Wir werden ermutigt ALL Waffenbesitzer nach dem Tun von ein paar Irren zu beurteilen.
Interessant, wie das funktioniert.

Und iher ist es noch einer wert darüber nachzudenken:

2. Es scheint so, als würden wir ständig hören, der Sozialversicherung würde das Geld ausgehen.
Wie kommt es, dass wir nie zu hören bekommen, dass der Sozialhilfe das Geld ausgeht?
Interessant ist: Die erste Gruppe arbeitete für ihr Geld, die zweite aber nicht.

Tiefgreifend, oder? Denken Sie mal drüber nach. Geben Sie es weiter.

Überträgt man das von de USA (woher es stammt) auf unsere politische Unkultur:

Die UNESCO, Israel und der Einsatz von Kultur als Waffe

Paul Shindman, HonestReporting, 18. Februar 2020

Die United Nations Educational, Scientific and Cultural OrganizationUNESCO – sagt, ihr Auftrag sei es „Frieden durch internationale Kooperation in Bildung, Wissenschaften und Kultur aufzubauen“. Diese Organisation, die ein prestigeträchtiger Zweig der UNO sein sollte, nimmt das erhabene Ziel in Anspruch „kulturelles Erbe und die gleichberechtigte Würde aller Kulturen“ zu fördern, um „Bande zwischen Nationen zu stärken“.

Oberflächlich tut die UNESCO das durch die Unterstützung von Programmen, die weltweit Bildung fördern, darunter würdige Bemühungen im Bereich Bildung zum Holocaust, dem Kampf gegen gewalttätigen Extremismus, Verbesserung der Bildung für Mädchen, Unterstützung wissenschaftlicher Untersuchungen des Klimawandels und Verteidigung der Medienfreiheit.

Der Krieg der UNESCO gegen Israel

Die UNESCO ist jedoch nicht in der Lage gewesen, der eingefleischten antiisraelischen Einseitigkeit der Vereinten Nationen und dem organisatorischen Missmanagement zu entgehen.

Der antiisraelische Fokus der UNESCO gewann an Schwung, als die palästinensische Autonomiebehörde 2011 volle Mitgliedschaft erhielt, obwohl sie in der UNO nur Beobachterstatus hatte. Israels damaliger UNO-Botschafter Nimrod Barkan sagte: „Die UNESCO befasst sich mit Science [Wissenschaften], nicht mit Science Fiction“, womit er herausstellte, dass Palästina von der UNO nicht als Staat anerkannt war und dass die UNESCO aufgrund eines „politischen Themas außerhalb ihrer Kompetenzen“ handelte.

UN Watch, eine Nichtregierungs-Organisation (NGO), die die UNO beobachtet, berichtete ein beschleunigtes Tempo antiisraelischer Schritte nach dem Beitritt der Palästinenser und führte genauer aus: „Von 2009 bis 2014 verabschiedete die UNESCO 46 Resolutionen gegen Israel; eine zu Syrien; und keine zum Iran, zum Sudan, zu Nordkorea oder irgendeinem anderen Land der Welt.“

Allgemein initiiert von den Palästinensern und unterstützt von arabischen Mitgliedern der Organisation löschen die Resolutionen jüdische Geschichte und die Verbindung des jüdischen Volks zu Welterbe-Stätten im Heiligen Land aus. Kein anderes Land der Welt erhielt eine ähnlich negative Aufmerksamkeit wie Israel.

Israel-Resolutionen der UNESCO trotzen der Wirklichkeit

Die UNESCO hatte mehrere Male darüber abgestimmt Israel mit einer Wortwahl zu tadeln, die jüdische heilige Stätten in Jerusalem und Hebron als palästinensisch beschrieb. Der israelische Botschafter Carmel Shama-Hacohen bezeichnete die Resolutionen als Versuche „der Palästinenser die Geschichte umzuschreiben und unsere Verbindung zu unserem Land loszuwerden“.

Jerusalems Tempelberg vom Ölberg aus gesehen.

Zu den ungeheuerlichsten Beispielen gehört:

  • 2016 beschloss die UNESCO etwas, was Al-Jazira offen als „antiisraelische Resolution“ bezeichnete; darin wurde der Standort der antiken jüdischen Tempel in Jerusalem einzig mit seinem muslimischen Namen Haram al-Scharif Michael Worbs, der Vorsitzende des Direktoriums der UNESCO, war gezwungen zu sagen, er „bedauere“ das, was geschah.
  • Palästinenser und UNESCO versuchten 2016 Israel die Schriftrollen vom Toten Meer abzunehmen, indem sie sagten, die in den 1940-er und 1950-er Jahren in der Wüste Juda entdeckten antiken religiösen jüdischen Manuskripte sein „palästinensisch“ und gehörten den Palästinensern.
  • 2017 erklärte die UNESCO die von Juden wie von Muslimen verehrte die Grabstätte der biblischen Patriarchen Abraham, Isaak und Jakob und deren Ehefrauen in Hebron zu „palästinensischem Welterbe in Gefahr“. Der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu verurteile die Organisation wegen der Verwendung poltischer Macht zur Umbenennung der Welterbestätte in eine ausschließlich palästinensische.
Ein Fragment der Schriftrollen vom Toten Meer

2017 zogen sich die USA aus der UNESCO zurück; es hieß, die Entscheidung „spiegelt die US-Bedenken wegen zunehmender Zahlungsrückstände bei der UNESCO, der Notwendigkeit zu grundlegenden Reformen in der Organisation und fortgesetzter antiisraelischer Einseitigkeit in der UNESCO“. Israel folgte den Amerikanern und verließ die UNESCO ebenfalls.

Es war das zweite Mal, dass die USA die umstrittene UNESCO sitzen ließen; sie hatten sich bereits einmal 1984 zurückgezogen, als Washington dem UNO-Gremium vorwarf von seinen „ursprünglichen Ziele und Prinzipien“ abzugleiten. Während der Ära des Kalten Krieges war die UNESCO von der Ost-Welt-Politik und dem, was das Außenministerium „Feindschaft gegenüber den Grundinstitutionen einer freien Gesellschaft“ nannte, verdorben. Die USA traten dem Gremium 2003 wieder bei.

Ist die UNESCO zu rehabilitiert werden?

Trotz der weniger politisierten Arbeit der Organisation in Bildung, Wissenschaft und Kultur ist die Presse der UNESCO gegenüber nicht freundlich gewesen:

  • Das Magazin TIME beschrieb die UNESCO als „eine aufgeblasene Bürokratie mit Gefallen am guten Leben“.
  • Bei der genauen Beschreibung des Abgangs der USA und Israels im Jahr 2017 vermerkte Reuters, dass die UNESCO „um Bedeutung gekämpft hat, während sie zunehmend von regionalen Rivalitäten und Geldmangel behindert wurde“.
  • Joseph Nhan-O’Reilly, ein ranghoher offizieller Vertreter von Save the Children UK, sagte der Medien-Internetseite Devex, dass viele Spender betroffen gewesen waren; er erklärte: „Jeder weiß, dass es der UNESCO nicht gut geht… sie hat das Vertrauen vieler Interessierter verloren.“

Die Besessenheit der UNESCO von Israel dupliziert zudem die Einseitigkeit in Vollversammlung, Sicherheitsrat und Menschenrechtsrat – wo einseitig gegen Israel fokussierende politische Resolutionen die internationalen Institutionen ständig ablenken.

Unter all dem Gerede von dringend notwendigen Reformen bei der UNO wurde die Entscheidung der UNESCO im Jahr 2011 die Palästinenser als Vollmitglied zuzulassen im vollen Wissen getroffen, dass sie das Ende der US-Gelder bedeuten würde.

Streit weise vom Zaun brechen?

Dass die politischen Attacken gegen Israel den US-Rückzug und massive Budget-Defizite auslösten, behindert weiter diejenigen in der UNESCO, die unpolitisch daran arbeiten Bildung, Wissenschaften und Kultur in aller Welt zu verbessern.

Der Kolumnist Schmuel Rosner merkte an, dass Israels Rückzug aus der UNESCO ein Abweichen von der langjährigen Politik des „(UNO)-Mitglied bleiben und für Israels Interessen kämpfen“ sei – deren Hauptbeispiel die Streichung der niederträchtigen UNO-Resolution im Jahr 1991 war, die Zionismus mit Rassismus gleichsetzte.

„Mehrere Organisationen der Vereinten Nationen haben ähnliche antiisraelische Tendenzen“, vermerkte Rosner. „Fakt ist: Die gesamten Vereinten Nationen sind parteiisch gegen Israel … während andere Länder, die weit mehr Schuld auf sich laden, kaum einen Tadel erhalten.“

Angesichts dessen, dass die „schändliche Bilanz der UNO klar macht, dass sie von Israel besessen ist“, scheint es einstweilen so, als habe Israel beschlossen, es habe keine Priorität einen Großteil seiner Ressourcen für die Bekämpfung der Politik der UNESCO auszugeben statt Bildung, Wissenschaften und Kultur zu fördern.

Bild: vectors via Free Vector; Jerusalem CC BY-NC Bert Kaufmann; Schriftrolle vom Toten Meer CC BY Larry Koester; US-Flagge CC0 pxfuel.

Von Rechts wegen blind: Der Internationale Strafgerichtshof und Israel

Daniel Pomerantz, HonestReporting, 23. Dezember 2019

Bensouda (Foto via YouTube/ICC)

Der Internationale Strafgerichtshof (ICC/IStGH) ist eigentlich dafür da Täter der schlimmsten Arten von Verbrechen wie Völkermord, Massendeportationen, Verbrechen gegen die Menschheit und Kriegsverbrechen strafrechtlich zu belangen.

Auf Antrag der palästinensischen Autonomiebehörde kündigte die Chefanklägerin des ICC, Fatou Bensouda, neulich an, dass sie bereit ist eine formelle Ermittlung zu eröffnen, ob Israel Kriegsverbrechen begangen hat: indem es Häuser baut.

Gezielt untersucht Bensouda Wohngemeinden, die oft „Siedlungen“ genannt werden. Sie untersucht auch angebliche IDF-Verbrechen während des Gaza-Kriegs von 2014 und die Krawalle des letzten Jahres entlang der Grenze zwischen Israel und dem Gazastreifen. Sie wartet derzeit auf eine endgültige Bestätigung der Richter des Strafgerichtshofs, dass sie die Zuständigkeit für die Ermittlungen hat. Aber die Nachrichten dieser Woche konzentrieren sich in erster Linie auf die Legalität von Siedlungen.

Ein Großteil der Welt bezeichnet das fragliche Gebiet als die „Westbank“; das ist ein Name, der für sie von Jordanien während der 19-jährigen Besatzung von 1948 bis 1967 verwendet wurde und heute immer noch von vielen in der internationalen Gemeinschaft verwendet wird. Davor hieß das Gebiet „Judäa und Samaria“, nach seinen althergebrachten jüdischen Einwohnern. Einstweilen werde ich den Bereich einfach die „umstrittenen Gebiete“ nennen, da sie Gegenstand eines sehr realen und fortbestehenden Disputs ist.

Es handelt sich nicht um eine Frage, ob jüdische Siedlungen in den umstrittenen Gebieten richtig oder falsch sind, denn das wird selbst unter Israelis diskutiert. Die Frage lautet auch nicht, ob Juden oder Palästinenser historische, rechtliche oder emotionale Verbindungen zu diesem Land haben. Die Frage lautet, ob in den umstrittenen Gebieten jüdische Gemeinden zu bauen ein illegales Kriegsverbrechen ist.

Was sagt das Recht?

Die palästinensische Klage weist auf Artikel 49 der Vierten Genfer Konvention hin; dort  heißt es:

Die Besetzungsmacht darf nicht Teile ihrer eigenen Zivilbevölkerung in das von ihr besetzte Gebiet deportieren oder umsiedeln.

Ähnlicher Sprachgebrauch ist in Artikel 8 des Römischen Statuts des Internationalen Strafgerichtshof zu finden:

Manche Israelis argumentieren, dass die Situation in den umstrittenen Gebieten aus einer Reihe von historischen und technischen Gründen keine „Besatzung“ ist. Der oberste israelische Gerichtshof hingegen hat in zahlreichen Fällen geurteilt, dass Israel in diesen Gebieten dem Völkerrecht zu Besatzung folgen muss. Gemäß israelischem Recht gelten also die Regeln der Genfer Konvention.

Was uns zur Frage des zwangsweisen Bevölkerungstransfers bringt.

Angesichts des oben Angeführten lautet die Schlüsselfrage: Hat Israel gegen Artikel 49 verstoßen?

Nein.

Zahlreiche internationale Tribunale haben klargestellt, dass Artikel 49 ausdrücklich für Zwangsumsiedlungen gilt. Israel hat nie jemanden gezwungen in den umstrittenen Gebieten zu leben, genauso hat es bestehende Bevölkerungen nie gezwungen wegzuziehen. Tatsächlich hat sich die palästinensische Bevölkerung in den Jahren, seit die umstrittenen Gebiete 1967 unter israelische Kontrolle kamen, fast vervierfacht.

Kurz gesagt: Israelische Siedlungen verstoßen nicht gegen Artikel 49 der Genfer Konvention.

Zweierlei Maß

Es gibt weltweit 124 territoriale Dispute und bei genau einem davon wird Hausbau in umstrittenem Territorium als Kriegsverbrechen verfolgt. Nicht an Orten wie der russisch besetzten Ukraine, der Besetzung Nordzyperns durch die Türkei oder der totalen Übernahme der Westsahara durch Marokko.

Nur in Israel.

Umstrittene Territorien weltweit. (Screenshot einer interaktiven Landkarte)

Das Recht macht sogar Sinn. Gebietsstreitigkeiten dauern in aller Welt oft Jahre an, sogar über Generationen. Während dieser Zeit geht das Leben weiter und einzelne Leute und Gemeinschaften müssen in der Lage sein zu leben und zu wachsen, während Politiker die Streitigkeiten lösen.

Allerdings auf Israel Recht auf einzigartige Weise anzuwenden, wie es für kein anderes Land gemacht wird, ist, mit einem Wort gesagt, illegal.

Es kommt aber noch schlimmer.

Die Palästinenser fordern vom Internationalen Strafgerichtshof nicht die Einstellung aller Bauaktivitäten während des Disputs: Sie fordern (praktisch), dass Juden, und nur Juden aufhören Häuser in der Region zu bauen, während Muslime und Christen weitermachen dürfen.

Ein einzigartiges Recht nur auf Juden anzuwenden, das auf kein anderes Volk oder Religion angewendet wird, ist nicht nur illegal, sondern auch rassistisch.

Technische Fragen

Es gibt weitere, eher technische Probleme. Zum Beispiel ist Israel kein Vertragspartner des Internationalen Strafgerichtshofs, daher ist nicht klar, ob das Gericht überhaupt zuständig sein kann. Außerdem gingen Israel und die palästinensische Autonomiebehörde in den 1990-er Jahren die Oslo-Vereinbarungen ein; sie kamen überein diesen Disput über direkte Verhandlungen zu lösen statt über internationale Tribunale.

Aber lassen wir die technischen Dinge beiseite: Am wichtigsten ist, dass Gesetze überall auf alle Menschen gleich angewandt werden, unabhängig von Rasse, Religion oder Nationalität. Indem die palästinensische Klage nicht kurzerhand abgelehnt wird, wendet der ICC bereits auf einzigartige Weise zweierlei Maß auf das jüdische Volk und den jüdischen Staat an, das er bei keinem anderen territorialen Disput anwendet.

Am meisten von allem verstört aber die Frage des juristischen und moralischen Präzedenzfalls: Der Tag, an dem wir beschließen, dass es akzeptabel ist Gesetze so zu interpretieren, dass sie einzig auf Juden angewendet werden, müssen wir uns fragen … wer ist als nächstes dran?

Sie schimpfen, Demokraten dürfen nicht mit Faschisten…

Und was ist das hier? Die schimpfenden, selbsternannten Oberdemokraten, die auf der weltpolitischen Bühne mit faschistischen Judenmördern ins Bett steigen:

Angela schäkert hocherfreut mit dem sie besuchenden Antisemiten und Holocaust-Leugner Mahmud Abbas.
Steinmeier begrüßt begeistert einen Vertreter des antisemitischen, einen neuen Holocaust planenden Mullahr-Regimes. (War das der Außenminister oder nur der Botschafter?)
Steinmeier verbeugt sich andächtig-ehrfurchtsvoll vor dem Grab des antisemiten und Juden-Massenmörders Yassir Arafat.
Claudia Roth begrüßt begeistert den Antisemiten und Holocaust-Befürworter Ali Larijani aus dem Iran.

(Idee gefunden auf twitter)

Der „rassische“ und „Blut“-Vorrang der Muslime

Raymond Ibrahim, 27. Januar 2020 (FrontPage Magazine)

„Mein Leben ist mehr wert als sein Leben.“ So lautet die scheinbar seltsame Erklärung, die ein muslimischer Mann afrikanischer Herkunft für die Verstümmelung und Beinahe-Tötung eines Polizeibeamten mit einer Machete gab, nachdem Letzterer ihn bei einer Routine-Verkehrskontrolle in Großbritannien anhielt. Ein Bericht vom 15. Januar gibt an:

Ein heldenhafter Polizeibeamter erlitt zahlreiche Schädelbrüche, als ein Mann mit einem nicht versicherten weißen Van versuchte ihn mit einem brutalen Angriff mit einer Machete zu ermorden, hörte ein Gericht.

PC Stuart Outten (29) wurde schwer verletzt und hätte tot sein können, hätte er es nicht geschafft Muhammad Rodwan (56) mit seinem Taser niederzustrecken, wurde dem Old Bailey gesagt.

Nach seiner Verhaftung soll Rodwan behauptet haben, er habe in Selbstverteidigung gehandelt und sagte: „Mein Leben ist mehr wert als sein Leben.“

Obwohl der Bericht nicht anders kann als dies seltsame Äußerung mit dem Akt der Selbstverteidigung zu verbinden – wie anders sollte es sonst Sinn machen? – ist die Behauptung des islamischen Stammbaums weit weniger banal. Tatsächlich wirft ein sehr ähnlicher Vorfall mit afrikanischen Muslimen, die im Sudan einen Amerikaner abschlachteten, einiges Licht auf die Sache. Ein Bericht aus dem Jahr 2009 gibt an:

Das Gericht hatte die Männer [ursprünglich vier] im Juni wegen der Tötung des [amerikanische Diplomaten John] Granville und seines Fahrers im Juni 2008 zum Tode verurteilt, aber dieses wurde im August aufgehoben, nachdem Abbas‘[der muslimische Fahrer] Vater den Männern vergab.

Nach islamischem Recht hat die Familie des Opfers das Recht dem Mörder zu vergeben, Entschädigung zu verlangen (fedia) oder die Hinrichtung zu fordern.

Granvilles Mutter, Jane Granville, forderte damals die Hinrichtung des Mannes, aber ihr Brief wurde abgelehnt, weil er nicht notariell beglaubigt war.

Der Richter sagte, das Urteil sei bestätigt, weil Granvilles Familie (aus Buffalo im nördlichen Staat New York) sie [die Hinrichtung] nie beantragt habe.

Die vier wegen Mordes verurteilten Männer konnten 2010 dann plötzlich „aus einem Hochsicherheitsgefängnis in Khartoum entkommen“, um das US-Außenministerium zu zitieren. Einer der Männer, Abdul Ra’uf Abu Zaid Muhammad Hamza, wurde wieder eingefangen und in die Todeszelle verbracht.

In Reaktion darauf versuchten mehrere internationale islamische Organisationen, darunter das Islamic Media Observatory aus London, die Todesstrafe umwandeln zu lassen, zumeist mit dem Argument der „Menschenrechte“ Abdul Ra’ufs. Am 31. Oktober 2009 gab die Rechtsliga der Gelehrten und Prediger im Sudan (ein einflussreiches Gremium muslimischer Kleriker) eine Erklärung  mit dem Titel „Lasst keine Muslime für einen Ungläubigen getötet werden“ aus – tatsächlich ein wortwörtliches Zitat des Propheten des Islam, Mohammed – das den wahren Grund aufdeckt, warum viele Muslime danach streben die Todesstrafe zu kippen.

Die auf Arabisch verfasste Erklärung beginnt mit der Behauptung: „Allah hat menschliche Wesen über die Schöpfung geehrt und die Ehre des Muslim gegenüber der der Ungläubigen vervielfacht, weil der Islam erhebt und nichts darüber erhoben wird. Das Blut von Muslimen ist gleichwertig oder sollte es sein, aber nicht so der Wert des Blutes anderer.“ (Der Koran höchstselbst bestätigt diese Vorstellung z.B. in Sure 2,221, dass der niedrigste Muslim gegenüber jedem Nichtmuslim ranghöher ist.)

Dann zitiert die Erklärung die klaren Worte des Propheten des Islam, Mohammed (so aufgezeichnet in Sahih Bukhar und anderen kanonischen Sammlungen): „Lasst keinen Muslim für einen Ungläubigen [oder kafir, „Nichtmuslim“] getötet werden.

Die Erklärung interpretiert dies mit der Bedeutung, dass, wenn zwischen Muslimen und Nichtmuslimen geurteilt wird, muslimischen Herrschern unter keinen Umständen jemals erlaubt werden darf Muslime hinzurichten – selbst wenn sie kaltblütig Nichtmuslime ermorden, einschließlich der Gruppen, die nominell vom islamischen Recht „beschützt“ sind, wie die Dhimmis (unterjochte, Tribut zahlende Nichtmuslime) und fremde Nichtmuslime, denen aman gewährt wurde, eine Sicherheitszusage beim Betreten von muslimischen Ländern. Der „Konsens islamischer Gelehrter“ – oder ijma, eine legitime Quelle islamischer Jurisprudenz – wird weiter zitiert, um diese Ansichten zu bestätigen.

Dass es weit verbreitete ijma gibt, ist nicht zu bestreiten. Zum Beispiel beträgt gemäß eines zuverlässigen Handbuchs islamischer Rechtslehre „das Blutgeld für einen Juden oder für einen Christen ein Drittel des Blutgeldes für einen Muslim (‘Umdat al-Salik, o4.9; Übersetzung des Autors). Gleichermaßen sagte der ägpytische Kleriker Samir Haschisch 2018 in einem arabischsprachigen Video Folgendes über den Hadith „Lasst keinen Muslime für einen Ungläubigen getötet werden“:

Der Hadith selbst ist natürlich authentisch… Der  Hadith meint jedoch nicht, dass wer immer ohne Grund jemanden des Volks des Buchs [Christen und Juden] tötet, das zurecht getan hat. Überhaupt nicht – der Hadith sagte das  nicht; er sagte nicht, dass diejenigen, die das tun, im Recht sind. Der Hadith schließt lediglich die Todesstrafe von den möglichen Strafen aus. Mit anderen Worten: Der Muslim, der einen Nichtmuslim ohne Grund tötet – ist er im Unrecht oder nicht? Er ist im Unrecht. Soll er bestraft werden oder nicht? Er ist zu bestrafen – aber nicht mit dem Tod. Lasst ihn wie auch immer verurteilt werden, aber tötet ihn nicht. Warum? Wegen dem, was der Hadith sagt. Der Prophet sagte: „Lasst keinen Muslim wegen eines Ungläubigen getötet werden.“ Warum? Weil ihr Blut nicht gleichwertig ist. Das Blut eines Muslims ist höherwertig. Nennt es Rassismus oder wie immer ihr wollt, aber natürlich ist das Blut des Muslims höherwertig. Das steht nicht zur Debatte. [Übersetzung durch den Autor.]

Kein Wunder, dass die Äußerung der Rechtsliga der Gelehrten und Prediger mit einer Warnung an alle muslimischen Herrscher und Richter endet, sie sollen „Allah fürchten, damit sie Allahs Recht in allen Dingen, groß oder klein, anwenden, um Gerechtigkeit gemäß dem Konsens islamischer Wissenschaftler anzustreben, nicht um nach Möglichkeit die Ungläubigen zufriedenzustellen, nicht um schnell ein Urteil zu finden und lasst sie wissen, dass Allah die Vernichtung der gesamten Erde dem Vergießen von Blut auch nur eines unschuldigen Muslims bevorzugt“ (Hervorhebung hinzugefügt).

Fügen Sie also „Rassismus“ und Ansichten zu „höherwertigem Blut“ zu der ständig wachsenden Liste der „problematischen“ Lehren des Islam hinzu.

Kindersoldaten

Yoni Michanie, twitter, 19. Januar 2020

Links: Kindersoldaten in Sierra Leone.

Rechts: Kindersoldaten im Gazastreifen.

Einen hat die UNO verurteilt.

Raten Sie mal, welchen.

Dann fragen Sie sich: Warum?

Ist Israel zu dämonisieren es wirklich wert, die Menschenrechtsverletzungen der Palästinenserführer zu übersehen?