Warum macht ein in Samaria lebender Jude den US-Botschafter wütend?

Justin Hilton, The Israel Guys, 18. März 2022

Vor ein paar Monaten schrieb ich einen Artikel über den neu ernannten US-Botschafter in Israel, Thomas Nides. Nides hat eine Vergangenheit in der Arbeit mit Israel, weil er während der Administration Obama stellvertretender Außenminister war. In dem Artikel stellte ich die Frage, ob er in Bezug auf Israel das Richtige tun würde. Vor kurzem gab der Botschafter einige Äußerungen von sich, die sehr besorgniserregend waren und bewiesen, dass er kein wirklicher Unterstützer Israels ist. Er verwendete reichlich undiplomatische Sprache und machte die Einwohner von Judäa und Samaria rüde nieder.

Auf seiner ersten Reise nach Israel lehnte Botschafter Nides es ab die Siedlungen in Judäa und Samaria zu besuchen; er sagte, er werde das „absolut nicht tun“. Dann machte er einen Rückzieher und sagte, er werde vielleicht die „Westbank“ besuchen, um sich mit Mahmud Abbas zu treffen, dem Leiter der palästinensischen Autonomiebehörde.

Dienstagabend erschien Thomas Nides live bei einem von Americans for Peace Now veranstalteten Webinar; dabei handelt es sich um eine linke Organisation, die erbittert gegen israelische Souveränität ist. Er begann mit den Worten „Ich konzentriere mich auf einen demokratischen, jüdischen Staat – aber um das zu tun, brauchen wir unbedingt eine Zweistaatenlösung.“ Erstens weiß Nides, weil er in der Vergangenheit in der Außenpolitik gearbeitet hat, mehr als andere, dass eine Zweistaatenlösung niemals funktionieren wird, weder für Israel noch für die Palästinenser. Er weiß, dass die palästinensische Autonomiebehörde eine Zweistaatenlösung niemals akzeptieren wird; sie wollen das gesamte Land Israel und nichts weniger. Er weiß auch, dass eine Zweistaatenlösung für den Staat Israel absolut selbstmörderisch wäre. Israel zog 2005 aus dem Gazastreifen ab, um Frieden zu schließen und die amerikanische Administration zu beschwichtigen; im Gegenzug hat die Hamas tausende Raketen auf Israels Städte und Dörfer regnen lassen.

Nachdem er Unterstützung für eine Zweistaatenlösung gelobte, fuhr Thomas Nides wie folgt fort: „Es geht nicht, dass wir die Israelis die Siedlungen in Ostjerusalem oder der Westbank erweitern lassen. Ich bin darin ein kleiner Nörgler, einschließlich zur Idee des Siedlungswachstums – was mich erzürnt, wenn sie etwas tun – es sorgt nur für Wut, sowohl in Ostjerusalem als auch in der Westbank.“ Warum macht Siedlungswachstum Thomas Nides so wütend? Glaubt er wirklich, Bautätigkeit in Judäa und Samaria verhindere Frieden?

Er fuhr fort: „Wir dürfen nichts Dummes tun, das uns bei einer Zweistaatenlösung behindert. Wir dürfen die Israelis keine Siedlungen in Ostjerusalem und der Westbank erweitern lassen.“ Der Botschafter ist nicht nur wegen der Siedlungen in Judäa und Samaria „verärgert“, sondern er sagt auch, dass die Israelis „dumm“ sind, weil sie das Land aufbauen.

Nides sagte, er wolle keine „Wut schaffen und niemanden nicht respektieren, wenn ich das vermeiden kann“, und hat oft gesagt, dass er niemanden aufregen oder verärgern will. Wir sollten allerdings, glaube ich, als Israels Unterstützer wegen seiner jüngsten Äußerungen sehr wütend über das sein, was der US-Botschafter sagte.

Arrogant sagte er: „Wenn wir über irgendetwas außer einer Zweistaatenlösung reden, ist das nicht gut für die Palästinenser, es ist gewiss nicht gut für Israel, es ist nicht gut für die Juden; es ist für niemanden gut.“

Laut Nides schadet es Israels Sicherheit nicht, der United Nations Relief and Works Agency for Palestine Refugees (UNRWA) Geld zu geben. Ich möchte dem aber widersprechen, denn die UNRWA ist bis ins Innerste korrupt und das palästinensische Flüchtlingsproblem hat unter ihr nur zugenommen, was für Israel stärkere Bedrohung bedeutet.

Was wir heute hauptsächlich mit nach Hause nehmen, ist, dass wir als Leute, die Israel lieben, zur Unterstützung des heiligen Landes, einschließlich Judäas und Samarias, aufstehen müssen. Die derzeitige US-Administration muss aufhören Israel in eine Zweistaatenlösung pressen zu wollen und muss aufhören Siedlungswachstum im Kernland Israels – Judaä und Samaria – zu verhindern.

An den US-Botschafter in Israel: Wenn ihr Frieden wollt, besteht nicht auf einem geteilten Jerusalem

Elder of Ziyon, 16. März 2022

Die Jerusalem Post schreibt über ein Gespräch, das der US-Botschafter in Israel Tom Nides mit Americans for Peace Now führte; darin stimmt er uneingeschränkt der Agenda der linken Gruppe gegen jenseits der Grünen Linien lebende Juden zu.

„Wir dürfen keine dummen Dinge machen, die uns bei der Zweistaaten-Lösung behindern. Wir dürfen die Israelis in Ostjerusalem oder in der Westbank nicht kein Siedlungswachstum machen lassen“, sagte Nides der linken Americans for Peace Now bei einer virtuellen Veranstaltung am Dienstag.

„Ich bin diesbezüglich ein kleiner Nörgler, einschließlich der Idee des Siedlungswachstums, die mich wütend macht, wenn sie Sachen machen, die Lage einfach zur Weißglut bringt, sowohl in Ostjerusalem als auch in der Westbank“, fuhr er fort.

Der US-Botschafter erklärte, dass er seine Kämpfe aussuchen muss. Er hat jedoch, sagte er, dafür gekämpft die Weiterentwicklung eines Projekts von 3.500 Wohneinheiten im Raum der Siedlung Ma’ale Adumim, bekannt als E1, zu verhindern.

Die Recht hat von der Bedeutung des Projekts zur Erweiterung von Ma’ale Adumim und der Sicherstellung der Erhaltung eines jüdischen Korridors rund um Jerusalem gesprochen.

Die palästinensische Autonomiebehörde und die internationale Gemeinschaft haben argumentiert, das würde einen zukünftigen Palästinenserstaat nicht lebensfähig machen.

Bautätigkeit in E1 würde eine „Katastrophe“ sein, sagte Nides. „Ich bin voll auf E1 eingestiegen … Es handelt sich um eine sehr wichtige Gegend, die, wenn dort gebaut würde, jede Möglichkeit einer Hauptstadt für die Palästinenser nehmen“, fügte er hinzu.

Die Vorstellung, dass ein jeglicher Palästinenserstaat seine Hauptstadt in Jerusalem haben muss, ist absolut künstlich. Das ist eine Forderung, die aus einem einzigen Zweck geschaffen wurde: Juden den Zugang zu ihren heiligsten Orten zu verweigern.

Als Araber und Muslime während der Osmanen-Zeit Jerusalem kontrollierten, betrachteten sie die Stadt nicht für wichtig. Es wird schwer fallen irgendwelche islamischen Kunstwerke oder Dichtung zu finden, die vor dem 20. Jahrhundert die Stadt rühmen. Erst als der Zionismus poltische Zugewinne schaffte, begann der Mufti das doppelte Märchen über die zentrale Bedeutung Jerusalems für Muslime und dass es gegen den jüdischen Wunsch der Zerstörung der Al-Aqsa verteidigt werden müsse zu schaffen.

Diese zwei Vorstellungen waren miteinander verquickt. Und sie bleiben es.

Von 1948 bis 1967 gab Jordanien Jerusalem keinerlei Bedeutung. Es gab auf der arabischen Seite wenig Wachstum und kaum Investitionen in die Infrastruktur, während sich auf der jüdischen Seite die Bevölkerung mehr als verdoppelte.

Die PLO-Charta von 1964 erwähnt Jerusalem nicht ein einziges Mal. Genauso wenig die PLO-Charta von 1968.

Wie beim Mufti begann Yassir Arafat erst Jahre später Jerusalem zu betonen, während der 1970-er Jahre und als Mittel die arabischen Leidenschaften gegen die Juden anzuheizen. Es handelte sich um ein Thema, das einzig dafür geschaffen wurde die gespaltenen christlichen und muslimischen palästinensischen Terrorgruppen zu vereinen, indem man sich auf die „Befreiung Jerusalems“ von jüdischer Kontrolle konzentrierte – ein Thema, hinter das sich beide Seiten stellen konnten.

Heutzutage gehört zu jeder einzelnen Erwähnung eines Palästinenserstaats durch Abbas oder Schtayyeh reflexhaft „mit Jerusalem als seiner Hauptstadt“. Allerdings war Jerusalem nie die Hauptstadt eines muslimischen oder arabischen Staates. Es handelt sich um eine künstliche Forderung, um zu Hass aufzustacheln und dem jüdischen Staat seine Jüdischsein wegzunehmen.

Und der Westen hat ohne jegliche Skepsis diese Lüge gekauft, dass ein Palästinenserstaat Jerusalem einschließen muss.

Warum genau muss ein Palästinenser Jerusalem als Hauptstadt haben? Was genau hält ihn davon ab, Ramallah oder Gaza-Stadt als Hauptstadt zu haben? Immerhin sind Ramallah und Gaza-Stadt die aktuellen palästinensischen Regierungssitze. Es gibt absolut keinen objektiven Grund, dass Jerusalem zu einem Palästinenserstaat gehören muss, ganz zu schweigen davon, dass es seine Hauptstadt sein muss. Irgendwie schaffen es mehr als 190 andere Staaten ohne Jerusalem als Hauptstadt auszukommen.

Die palästinensische Besessenheit mit Jerusalem gründet, heute genauso wie in den 1920-er Jahren, darauf es den Juden wegnehmen zu wollen und nicht auf irgendwelchen historischen oder rechtlichen Verbindungen zu der Stadt.

Warum besteht der Westen darüber hinaus darauf, dass ein geeintes Jerusalem wieder geteilt werden muss? Wer, der bei vollem Verstand ist, kann sich ausdenken, dass Jerusalem friedlicher sein würde, wenn die Juden wieder im Besuch ihrer heiligsten Stätten eingeschränkt werden, die allesamt von den Palästinenser als ausschließlich die ihren beansprucht werden? Jerusalem ist unter jüdischer Herrschaft weit diverser und toleranter gegenüber allen Religionen als es das in der Geschichte jemals gewesen ist.

Darauf zu bestehen den Arabern die Kontrolle über die sensibelsten Bereiche zu geben, so wie es von 1949 bis 1967 war, ist ein Rezept für Krieg, nicht für Frieden. Wenn ihr echten Frieden haben wollt, dann nehmt Jerusalem vom Tisch und sagt den Palästinenser offen, dass Frieden und die Teilung Jerusalems nicht kompatibel sind und sie sich dafür jemand anderes suchen sollen.

Die Welt mit der Lüge „Jerusalem ist palästinensisch“ ausgetrickst worden. Das laut zu sagen, haben nur sehr wenige den Mut.

Siedlungen für Frieden

First One Through, 27. Oktober 2021

Die Administration Biden hat Israel öffentlich gerügt, weil es den Bau von weiteren jüdischen Häusern in Area C der Westbank genehmigte. Ned Price, Sprecher des Außenministeriums, sagte: „Wir [die Administration Biden] lehnen die Ausweitung der Siedlungen entschieden ab… schädigt die Chancen auf eine Zweistaatenlösung.“ Die Häuser sollen in Revava, Kedumim, Elon Moreh, Har Bracha, Karnei Schomron, Gush Etzion und den Hebron-Bergen gebaut werden, Gemeinden, die von christlichen Gemeinden in den Vereinigten Staaten und weltweit stark unterstützt werden.

Während die Pläne von religiösen Christen und Juden weithin unterstützt werden, griffen die Administration Biden und die Europäische Union die Pläne für 1.300 Heime an; genauso ignorierten sie Israels Genehmigung von mehr als 1.000 Häusern für palästinensische Araber im israelischen Territorium Area C, wo rund 14% der Westbank-Araber leben.

Die Rüge steht im Gegensatz zur Wirklichkeit, in der Israel es geschafft hat mit einer Minderheitsbevölkerung von 25% Nichtjuden zu existieren. Ein zukünftiger Palästinenserstaat könnte genauso mit mehreren hunderttausend Juden existieren und die Wirtschaft eines solchen Staates würde von jüdischen Einwohnern profitieren, die Stabilität und Handel mit Israel bringen.

Das wahre Hindernis für einen dauerhaften Frieden – und eine Zweistaatenlösung – ist die arabische Überzeugung, dass Juden kein Recht haben wo auch immer im Land zu leben. Eine solche Denkweise hat die palästinensische Autonomiebehörde dazu gebracht ein Gesetz zu haben, das für jeden Araber, der Land an einen Juden verkauft, entweder die Todesstrafe oder lebenslange harte Zwangsarbeit fordert. Es bringt die PA dazu Zahlungen an Terroristen, die Juden töten, Priorität über alle anderen öffentlichen Dienstleistungen zu geben. Es treibt die den Gazastreifen regierende politisch-terroristische Hamas an, ihre begrenzten Ressourcen auf den Bau und das Schießen von Raketen nach Israel zu verwenden, statt eine produktive Gesellschaft und Wirtschaft aufzubauen.

Geführt von derartiger antisemitischer Weltanschauung glauben die Palästinenser, dass Terrorismus Israel aus dem Gazastreifen und den Areas A und B vertrieben hat und letztlich die Juden aus Area C und komplett aus Israel vertreiben wird. Palästinenserpräsident Mahmud Abbas bezeichnete ganz Israel als „schmerzliche Siedlung“ und ist bereit es als Ganzes zu beseitigen.

Das muss aufhören.

Der Weg zu einem dauerhaften Frieden besteht nicht darin zwangsweise eine halbe Million Juden aus Area C zu vertreiben, sondern den falschen Götzen eines judenreinen Staats zu zerschlagen. Es ist an der Zeit für die Welt den Palästinensern zu sagen, dass Juden weder die Westbank noch Ostjerusalem verlassen werden. Genauso, wie es israelische Araber gibt, wird es palästinensische Juden geben.

Häuser in Area C unter israelischer Kontrolle, wie in den Oslo-Vereinbarungen vereinbart…
sind kein „Friedenshindernis“, wie die Administration Biden es am 26. Oktober 2021 behauptete.
Die palästinensisch-arabische Forderung nicht mit Juden als Nachbarn leben zu wollen ist das Hindernis.

Viel zu lange haben die Leute die zeitlose antisemitische Tradition akzeptiert, dass Juden irgendwo zu leben verboten werden sollte. Juden Menschenrechte zu verweigern, wird niemals Frieden bringen.

Es ist an der Zeit anzuerkennen, dass die Straße zu einer friedlichen Zweistaatenlösung mit den Anstrengungen der Juden aufgebaut wird, die in der Westbank leben, arbeiten und bauen.

Der Bombenanschlag auf das Restaurant Sbarro und warum Oslo versagte

Zwei Jahrzehnte nach dem terroristischen Massaker in Jerusalem bleibt der Vorfall eine notwendige, grausige Erinnerung an den grundlegenden Charakter eines Konflikts, der nicht durch israelische Zugeständnisse gelöst werden kann.

Jonathan S. Tobin, Israel National News, 11. August 2021

Der Terroranschlag auf das Sbarro (Foto: Flash90)

Nächsten Monat werden die Amerikaner den 20. Jahrestag der Anschläge vom 9/11 begehen. Das Trauma bleibt im Gedächtnis eines jeden bestehen, der damals lebte. Aber während dieser Tag des Terrors nie vergessen werden wird, weil er ein Ereignis ist, das Außen- und Verteidigungspolitik prägt, wird er schnell so belanglos werden wie der japanische Angriff auf Pearl Harbor.

Die letzten amerikanischen Truppen ziehen sich aus Afghanistan zurück, während Washington mit Gleichgültigkeit auf die Beweise reagiert, dass die Taliban – die Gruppe, die die Angreifer des 9/11 beherbergten und möglich machten – in Kabul schnell wieder das Sagen haben werden, zwei Jahrzehnte, nachdem US-Truppen sie als Teil einer Reaktion auf die Terroranschläge in die Flucht schlugen.

Aber etwas mehr als einen Monat vor dem 11. September erlitt Israel einen Terroranschlag, der zwar im Ausmaß geringer war als der Angriff auf New York und Washington, aber ebenfalls traumatisch. Und im Gegensatz zur amerikanischen Reaktion auf die Anstrengungen von Al-Qaida ist das, was am 9. August 2011 geschah immer noch entscheidend für das Verständnis nicht nur der israelischen Einstellungen gegenüber der Vorstellung eines Friedensprozesses mit den palästinensischen Arabern, sondern der Notwendigkeit, dass der jüdische Staat Verteidigungsmaßnahmen trifft, um sicherzustellen, dass die Ereignisse dieses Tages sich nicht wiederholen.

Ein Jahr nach Beginn des palästinensischen Abnutzungskriegs, der als Zweite Intifada bekannt wurde, schnallte eine palästinensische Araberin einem Selbstmord-Bomber eine Vorrichtung mit Sprengstoff, Nägeln und Schraubenmuttern um. Ihr Ziel war eine Filiale der Pizzakette Sbarro an Jerusalems Zion-Platz an der verkehrsreichen Kreuzung der King George Street und der Jaffa Road.

Das Verbrechen wurde von Ahmad Ahlam al-Tamimi geplant, einer damals 20-jährigen palästinensischen Araberin, die den Ort des Anschlags auswählte und den Bomber zu der Pizzeria führte. Sie glaubte, das Restaurant sei ein gutes Ziel, weil es ein beliebter Ort für Familien war, um ihre Kindern am Freitagnachmittag in der Hektik vor Sabbat zu verpflegen.

Zusammen mit dem Mörder wurden in dem Restaurant 15 Israelis und Touristen, darunter sieben Kinder getötet. Weitere 130 wurden von der Bombe verletzt, viele davon furchtbar verstümmelt, die so gestaltet war, dass nicht nur einfach Tod zugefügt wurde, sondern grauenhafte Verletzungen.

In einem Interview im Palästinenserfernsehen war Tamimi 2012 weiter stolz auf das, was sie getan hatte – und weidete sich sogar an der Erinnerung in einem Bus in Jerusalem gewesen zu sein, als die Nachricht von dem Bombenanschlag gesendet wurde und sie hörte, dass die anderen arabischen Fahrgäste die steigenden Todeszahlen feierten.

Natürlich sind 20 Jahre eine lange Zeit. Dank dem Bau der Sicherheitsbarriere zwischen einem Großteil der von der PA regierten „Westbank“ und Israel gehören Ereignisse wie die Bombe vom Sbarro, die während einer Intifada, die sich auf solche Gräueltaten konzentrierte, alltäglich geworden waren, heute der Vergangenheit an. Folgende Bemühungen palästinensisch-arabischen „Widerstands“, bei dem das Abschlachten von Juden das Ziel ist, beschränken sich auf ziellose Stichangriffe sowie das weitgehend sinnlose Schießen von Raketen nach Israel durch die Hamas und den Islamischen Jihad (von denen die meisten von der Eisernen Kuppel und dem Arrow-Luftverteidigungssystem abgefangen werden und viele Projektile oft zu kurz fliegen). Durch sie dürften mehr Araber als Juden geschädigt werden.

Warum sollten wir uns dann immer noch an den Sbarro-Bombenanschlag erinnern, außer um die Opfer zu ehren?

Dieses traurige Kapitel ist mehr als nur eine Tragödie, der gedacht werden sollte. Es gibt ein Problem mit so viel von dem, was als in den Mainstream-Medien als informierte Kommentare zum Konflikt durchgeht. Diejenigen, die hirnlos israelische Zugeständnisse und territoriale Rückzüge, einschließlich in Jerusalem fordern, haben anscheinend das Schlachtfest im Sbarros so vergessen wie andere Terroranschläge, die schließlich mehr als 1.000 Israelis das Leben kosteten.

Sie haben auch vergessen, was der unsinnigen, wenn auch blutigen, fünfjährigen Kampagne der palästinensischen Araber vorausging und warum es unter den Israelis einen breiten Konsens gibt, der sich von Mitte-links bis Rechts erstreckt und zurecht begreift, dass bei den palästinensischen Arabern und ihren Führern kein plausibler Friedenspartner irgendeiner Art zu finden ist.

Im Jul 2000 reiste der damalige israelische Premierminister Ehud Barak nach Camp David, wo er zusammen mit dem Gastgeber, Präsident Bill Clinton, PLO-Führer Yassir Arafat die Erfüllung des Versprechens der Formel „Land für Frieden“ der Oslo-Vereinbarungen von 1993 anbot. Arafat wurde ein Deal angeboten, der den Palästinensern Unabhängigkeit in fast der gesamten „Westbank“, dem Gazastreifen und einem Teil der Stadt Jerusalem gegeben hätte. Im Tausch dafür war alles, was er zu tun hatte, zuzustimmen den Konflikt für immer zu beenden.

Arafats Antwort lautete „nein“. Ein paar Monate später was es immer noch „nein“, als Barak das Angebot bei Gesprächen in der ägyptischen Grenzstadt Taba noch versüßte. Im Widerspruch zu den Erwartungen vieler Israelis und der meisten Beobachter des Auslands war das Ziel der von ihm geführten palästinensisch-arabischen nationalistischen Bewegung kein unabhängiger Staat an der Seite Israels, sondern ein Palästinenserstaat anstelle des einen jüdischen auf diesem Planeten.

Aber als Arafat Barak zum zweiten Mal abgewiesen hatte, hatte er auf das israelische Friedensangebot eine entschiedener Antwort gegeben, indem er die Orgie terroristischer Morde lancierte, die mit dem neutral klingenden Begriff „Zweite Intifada“ keimfrei gemacht wurde.

In den folgenden Jahren versuchten sich die folgenden US-Administrationen an derselben „Land für Frieden“-Formel mit ähnlich fehlendem Erfolg, weil Mahmud Abbas – Arafats angeblich „moderaterer“ Nachfolger – nicht fähiger war Frieden zu schließen, selbst wenn er dem zugeneigt gewesen wäre.

Dieselbe Art Aufstachelung zu Mord an Juden seitens der offiziellen palästinensischen Medien und Bildungsinstitutionen, die zu Massakern wie im Sbarro führten, geht heute weiter. Und in einem Anflug grausamer Ironie sitzt Tamimi heute frei wie ein Vogel in Jordanien, als Ergebnis der Entscheidung des ehemaligen Premierministers Benjamin Netanyahu mehr als 1.000 Terroristen freizulassen, um den 2005 von der Hamas entführten Soldaten Gilad Shalit frei zu bekommen, darunter solche mit Blut an den Händen wie sie.

Genauso schlimm: Präsident Joe Bidens außenpolitisches Team agiert immer noch so, als sei die Annahme über „Land für Freiden“ und eine Zweistaatenlösung so berechtigt, wie sie es war, als Präsident Bill Clinton im Sommer 2000 glaubte, er werde den Friedensnobelpreis gewinnen. Für sie ist es so, als hätten das Friedensangebot von Camp David sowie das folgende Blutvergießen nie stattgefunden. Sie und die Basis der Demokratischen Partei, die eine noch feindseligere Haltung gegenüber Israel vorziehen würde, handeln immer noch so, als würden die israelischen Sicherheitskontrolle in den ansonsten autonom regierten Bereiche der palästinensischen Autonomiebehörde in der „Westbank“ ein Akt der Unterdrückung sein statt notwendige Selbstverteidigung.

Die Palästinenser und ihrer Führer müssen begreifen, dass diese israelischen Anstrengungen eine Rückkehr zu Bombenanschlägen wie während der Intifada zu einem Rohrkrepiere macht. Aber auch sie handeln und reden immer noch, als sei die Anerkennung der Legitimität eines jüdischen Staates – egal, wo seine Grenzen gezogen werden – etwas, das sie nie tun werden. Die Israelis wissen, dass ein Rückzug aus der „Westbank“ und die Entwurzelung hunderttausender Juden aus ihren Heimen in Jerusalem und den Gebieten keinen Frieden bringen wird. Es würde, wie der Abzug aus dem Gazastreifen 2005, ihr Land nur weniger sicher machen.

Sbarro ist immer noch wichtig, nicht nur wegen seines Grausens, sondern weil die Dummheit, die die Serie der Ereignisse zur Runde des Terrorismus in Gang setzte, in den unrealistischen Forderungen nach einem Ende der „Besatzung“ und Unterstützung von BDS-Kampagnen, die vom Antisemitismus derer inspiriert wird, die behaupten die einzigen zu sein, die für Frieden und Menschenrechte eintreten, immer noch gesund und munter ist. Anständige Menschen sollten nicht nur die Erinnerung an die Opfer vom 9. August 2021 als Segen behalten, sondern auch niemals erlauben, dass die Lektionen des Scheiterns von Oslo vergessen werden.

Die verzerrte Vision von einer Zweistaaten-Lösung

Victor Sharpe, The American Thinker, July 31, 2021

Während acht unheilvoller Jahre machte Präsident Barack Hussein Obama Israel das Leben absolut trübselig, weil er unerbittlich seine verzerrte Vision einer „Zweistaatenlösung“ des israelisch-palästinensischen Konflikts v erfolgte. Aber diese Vision, die sich jetzt wieder ausgemalt wird, wäre für Israel nationaler Selbstmord.

Sie ist, auch wenn sie von allzu vielen in den internationalen Korridoren der Macht gepuscht wird, in Wirklichkeit ein erschreckender Euphemismus, nicht unähnlich der „Endlösung“ der deutschen Nazis, die den Holocaust einläutete. Und siehe da, heute puscht die Administration Biden/Harris – die viele als Obamas dritte Amtszeit betrachten – einmal mehr für die Exhumierung des verrottenden Kadavers, den wir als „Zweistaatenlösung“ kennen.

Sie wird die Zerstörung des wiederhergestellten jüdischen Staates und die Auslöschung seines Volks durch eine muslimische Welt bedeuten, die einen nicht muslimischen Staat niemals akzeptieren und ewigen Krieg gegen ihn – den Dar al-Harb – führen wird, bis er total zerstört ist. Die bestehende und vorgeschlagene „Zweistaatenlösung“ leitet eine spätere und garantierte Vernichtung des jüdischen Staates ein.

Natürlich würde, sollte Israel einfach seine Ablehnung der „Zweistaatenlösung“ erklären, eine solche Äußerung der Wahrheit als aufwieglerisch betrachtet werden und mit Sicherheit einen weiteren palästinensisch-arabischen Ausbruch an Gewalt und Barbarei provozieren (gewürdigt mit dem arabischen Begriff Intifada).

Aber ist das nicht das, was mit fast täglichen Gräueltaten in Judäa und Samaria (der sogenannten Westbank) geschieht, die von arabischen Schlägern an jüdischen Zivilisten begangen werden?

Die mehr als 3.500 Jahre alten hebräischen und biblischen Namen Yehuda und Schomron (Judäa und Samaria) beziehen sich auf das Kernland sowohl der antiken wie der modernen jüdischen Heimat. Aber eine böswillige Welt zieht es vor das Gebiet als Westbank zu bezeichnen; das, was nur 19 Jahre lang der jordanische Name für das Land war, nachdem in dieses und einen Großteil Jerusalems illegal einmarschiert worden und es von 1948 bis 1967 besetzt war.

Sofort, nachdem sie in das Gebiet einmarschierte und es besetzte, begann die jordanische Arabische Legion damit jüdische Gräber auf dem Ölberg zu schänden, die Grabsteine für den Bau von Latrinen für ihre Truppen zu verwenden, 57 uralte Synagogen und heilige Stätten zu zerstören und die jüdischen Einwohner zwangsweise aus ihren Dörfern und uralten Heimen in Jerusalems Altstadt zu vertreiben.

In der gesamten aufgezeichneten Geschichte hat es nie einen unabhängigen, souveränen Staat namens Palästina gegeben. Die sogenannten Palästinenser sind eine Erfindung der Araber. Ein solches Volk hat in den vergangenen Jahrhunderten nicht existiert. Der Araberführer und Mitglied des Exekutivkomitees der PLO Zuheir Mohsen hat diese Tatsache am 31. März 1977 selbst eingestanden, in der niederländischen Zeitung Trouw:

Das palästinensische Volk existiert nicht. Die Gründung eines Palästinenserstaats ist nur ein Mittel zur Fortsetzung des Kampfs gegen den Staat Israel. In Wirklichkeit gibt es heute keinen Unterschied zwischen Jordaniern, Palästinensern, Syrern und Libanesen … Nur aus politischen und taktischen Gründen reden wir heute von der Existenz eines palästinensischen Volks, weil arabische nationale Interessen fordern, dass wir die Existenz eines eigenständigen „palästinensischen Volks“ postulieren.

Heute gibt es jüdisches Grundeigentum, von Arabern illegal besetzt, verstreut über die gesamten arabischen Gebiete Jerusalems. Sie hängen juristisch in der Luft, weil international Druck auf die israelischen Regierungen ausgeübt wurde. Das hat zu endlosen Verzögerungen bei der Rückgabe von Land und Immobilien an ihre rechtmäßigen jüdischen Eigentümer geführt.

Alle, die Ahnung von Geschichte haben, wissen, dass Jordanien auf vier Fünfteln dessen liegt, was bis 1922 das gesamte Mandat Palästina war, von dem große Teile dem jüdischen Volk als nationale Heimstatt versprochen wurden. Die Araber, die sich Palästinenser nennen, besitzen also de facto bereits einen Staat am Ostufer des Jordan, der Israel von der Größe her zwergenhaft erscheinen lässt. Es besteht daher bereits seit 100 Jahren, seit 1922, eine Zweistaatenlösung.

Die Wirklichkeit sieht so aus, dass die Araber, die sich Palästinenser nennen, keinen Staat an der Seite Israels wollen und auch nie einen wollten. Das ist der Grund, warum atemberaubende Großzügigkeit – nee, selbstmörderische israelische Angebote – immer abgelehnt wurden.

Die Araber ersticken kontinuierlich Teile des biblischen und uralten jüdischen Judäa und Samaria (die sogenannte Westbank) mit illegalen Gebäuden, die von bestimmten ölreichen Golfstaaten, der EU, der UNO und israelfeindlichen NGOs bezahlt werden und die Welt bleibt tödlich still. Nur wenn eine israelische Familie es wagt an ihrem winzigen Haus ein neues Zimmer anzubauen oder innerhalb des uralten Kernlands oder in Israels Hauptstadt Jerusalem ein paar neue Wohnungen gebaut werden, schreit dieselbe Welt Mord und Totschlag.

Sich Baustopps aufzuerlegen, um Feinde und sogenannte Freunde zu besänftigen, während der arabische Feind ungestraft illegale Siedlungen baut, ist für den umkämpften jüdischen Staat Irrsinn. Für Israel ist es jenseits allen Vorstellbaren das kostbare jüdische Heimatland zu verlieren und zu den Schrecken des Exils zurückzukehren.

Ohne das Bergland zu behalten, das wie eine Wirbelsäule von Norden nach Süden durch Judäa und Samaria verläuft, wird Israels kläglich enge, 16 km breite Küstenebene der Gnade des palästinensisch-arabischen Rowdytums ausgeliefert sein, so wie israelische Städte und Dörfer im Süden unter unerbittlicher Aggression seitens des von der Hamas besetzten Gazastreifens erduldet. Das ist der Grund, warum die Zweistaatenlösung, wie sie einmal mehr von der EU und der moralisch bankrotten UNO ins Auge gefasst und feilgeboten wird, eine neue „Endlösung“ einläuten würde.

Die Welt ist auf ein verlogenes palästinensisches Narrativ hereingefallen. Das erlaubt einer uninformierten Welt die Unwahrheiten eines arabischen Volks zu akzeptieren, das sich Palästinenser nennt und einen Atmosphäre schafft, in der der umkämpfte jüdische Staat ungerechterweise und grotesk dämonisiert wird. Das erlaubt zunehmend solchen widerlichen israelfeindlichen und antisemitischen Bewegungen wie BDS (Boykott, De-Investitionen und Sanktionen) ihr schmutziges Werk fortzusetzen – dessen jüngstes der jämmerliche Boykott jüdischer Orte überall in Judäa und Samaria durch Ben und Jerry’s ist.

Dass es in dem Konflikt nicht um Territoriales geht, sondern er auf der unveränderbaren Ablehnung des Islam gründet einen jüdischen Staat oder sonst irgendeinen nicht muslimischen Staat, wie immer seine Grenzen aussehen, in einmal im Namen Allahs erobertem und besetztem Gebiet zu akzeptieren, wird von so vielen nicht bemerkt, die die internationalen Korridore der Macht bevölkern. Mit wenigen Ausnahmen hängen die meisten Diplomaten immer noch der Illusion an, dass territoriale Kompromisse die arabische und muslimische Welt zufriedenstellen werden. So wird der als „Zweistaatenlösung“ bekannte und diskreditierte Kadaver wieder und wieder ausgegraben und als Standardplan präsentiert.

Albert Einstein wird zugeschrieben gesagt zu haben: „Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.“ Dasselbe kann auch diejenigen einbeziehen, die keine Augen haben um zu sehen und keine Ohren um zu hören.

Eine Geschichte dreier Palästinenser Flüchtlinge, mit und ohne UNRWA

First One Through, 11. April 2021

Die Administration Biden kündigte an, dass sie $150 Millionen amerikanischer Steuerzahlergelder an die UNRWA schicken wird, die United Nations Relief and Works Agency for Palestine Refugees in the Near East. Diese „vorübergehende“ Organisation wurde nach dem Krieg der Araber zur Vernichtung Israels 1948/49 gegründet, um „Personen [zu versorgen], deren normaler Wohnort in der Zeit vom 1. Juni 1946 bis zum 15. Mai 1948 Palästina war und die als Ergebnis des Konflikts von 1948 sowohl Haus als auch Einkommensquelle verloren hatten“. Sie hat ihr Mandat Jahrzehnte lang immer weiter ausgedehnt, versorgt inzwischen die Enkel und Urenkel dieser „Personen“.

Mehrere Seiten äußerten ihre Missbilligung der Spende der Vereinigten Staaten. Die ehemalige Botschafterin bei den Vereinten Nationen Nikki Haley sagte: „UNRWA gehört zu den korruptesten und kontraproduktivsten aller UNO-Organisationen. Präsident Trump hatte recht sie zu verlassen.“ Der israelische Botschafter bei der UNO GIlad Erdan fügte hinzu: „Wir glauben, dass diese UNO-Organisation für sogenannte ‚Flüchtlinge‘ in ihrer jetzigen Form nicht existieren sollte.“

UNRWA-Büro in Jerusalem (Foto: First One Through)

Um zu überlegen, wie diese UNO die „sogenannten ‚Flüchtlinge‘“ in dieser „kontraproduktiven“ Organisation handhabte, stellen Sie sich zwei Araber vor, die während des arabisch-israelischen Krieges 1948/49 Palästina verließen. Einer kam 1925 aus dem Irak nach Palästina, der andere 1935 aus Syrien. Beide ließen sich in Jaffa nieder. Der irakischer Palästinenser besaß sein Haus und sein Geschäft und zögerte alles zu verlassen, was er sich aufgebaut hatte, kam aber zu dem Schluss, dass das Kriegsgebiet zu riskant sei und kehrte 1949 in den Irak zurück. Der syrische Palästinenser mietete sein Haus und arbeitete auf einem Bauernhof vor der Stadt. Er kehrte früh im Krieg nach Syrien zurück, in der Annahme, dass fünf eindringende arabische Armeen die Zionisten in kurzer Zeit erledigen würden und er in eine judenfreie Stadt zurückkehren könne, vielleicht sogar unter der Flagge Syriens.

Am Ende des Krieges waren die Zionisten in der Lage am Land festzuhalten – an mehr als im UNO-Teilungsplan von 1947 vorgeschlagen wurde und weniger als ihnen gemäß dem britischen Palästina-Mandat zugeteilt worden war – und hatten kein Interesse daran die Rückkehr derjenigen Araber zu gestatten, die Israel vernichtet sehen wollten.

Der irakische Palästinenser beschloss sein Haus in Jaffa aufzugeben und begann ein neues Leben unter seinen Cousins im Irak. Der syrische Palästinenser hingegen beschloss in seinem alten Viertel nicht neu anzufangen, in dem er 15 Jahre zuvor gelebt hatte; stattdessen entschied er sich kostenlose Unterkunft, Lebensmittel, Bildung und Gesundheitsdienste in Anspruch zu nehmen, die von der UNO als Teil von deren UNRWA-Initiative angeboten wurden. Seine Enkel leben als Folge dieser Entscheidung weiter als Mündel der Welt.

Eine weitere vom arabisch-israelischen Krieg betroffene Person war kein Araber, sondern Jude. Er kam Ende des 19. Jahrhunderts aus dem Jemen nach Palästina und zog nach Jerusalem. Die jordanische Armee vertrieb ihn während des Krieges aus seinem Haus und er kehrte in den Jemen zurück. Nicht lange darauf wurde der Antisemitismus im Jemen unerträglich und er und seine Familie zogen nach Kanada.

Diese drei Einzelpersonen waren „Personen, deren normaler Wohnort während der Zeit vom 1. Juni 1946 bis 15. Mai 1949 Palästina war und die als Folge des Konflikts von 1948 sowohl Heim als auch Einkommensquelle verloren hatten“. Aber nur einer erhielt Dienste der UNRWA. Der palästinensische Jude und der irakisch-palästinensische Araber verloren beide ihre Heime und Erwerbsquellen, aber ihnen wurde von der UNO nichts angeboten. Nur der syrisch-palästinensische Araber, der beschloss nicht in seine Heimatstadt in Syrien zu ziehen, wurde eine besondere Empfängerklasse. Solange er und seine Nachkommen Empfänger bleiben, gab es ein Versprechen der UNO, dass sie Eigentum und/oder Geld von dem Land bekommen würden, das Jaffa und die von ihm kontrollierte umgebende Region in ein wirtschaftliches und technologisches Wunder verwandelte.

Heute sind die Enkel dieses palästinensischen Juden und des irakisch-palästinensischen Arabers erfolgreiche Geschäftsleute und geben dem Fußball mehr Aufmerksamkeit als der Politik. Sie denken so viel an die UNO, wie sie über einen Niednagel von vor fünf Jahren nachdenken.

Aber die Enkel des syrischen Palästinensers haben ihren gesamten Lebensstil um die Großzügigkeit der Vereinten Nationen und deren Versprechen aufgebaut, dass sie Israel zwingen wird ihnen Geld oder Land auszuhändigen, solange sie weiterhin die kostenlosen Angebote für Bildung, medizinische Versorgung und Unterkunft in Anspruch nehmen. Die UNO ist die Muttermilch, eine Zitze, die ihre gesamte Familie seit Generationen versorgt und es stehen weitere Geschenke an.

Diese drei „Flüchtlinge“ werden von einem alten palästinensischer Araber fünfter Generation beobachtet, die 1948 gezwungen wurde aus Palästina in den Gazastreifen zu fliehen und deren Nachkommen in den Unterkunftskomplexen der UNRWA leben. Seine rund 60km weite Reise von Jaffa nach Gaza ist in etwa so lang wie von Manhattan nach Stamford in Connecticut. Hätte es nie einen Krieg gegeben und er sich entschieden nach Gaza zu gehen (wie mehrere Cousins es vor dem Krieg 1948/49 machten), würde er keine Äußerungen an Mitgefühl oder Almosen erhalten.

Wenn die UNO versucht das verlorene Grundeigentum von Leuten zu lösen, die aus dem Kriegsgebiet flohen, warum sollte es eine Rolle spielen, ob sie als „Flüchtlinge“ registriert sind und Dienste der UNRWA in Anspruch nehmen? Sollten der irakisch-palästinensische Araber und der palästinensische Jude nicht für dieselbe Leistung berechtigt sein? Warum sollte der syrische Palästinenser so viel Wiedergutmachung erhalten, obwohl er nie Land besaß?

Die UNRWA-Politik führt zu dem Schluss, dass ihr Ziel sich nicht um Geld und Grund dreht, sondern darum, ein ausgesuchtes Untersegment an vom Krieg betroffenen Personen – ausschließlich Araber – in den jüdischen Staat umzusiedeln. Solche UNRWA-Politik steht in direktem Konflikt mit dem erklärten UNO-Ziel der Zweistaatenlösung, eines arabischen und eines jüdischen Staates, weil  fast 6 Millionen Araber in den jüdischen Staat injiziert werden sollen. Man kann nicht gleichzeitig für eine Zweistaatenlösung sein und die UNRWA beibehalten.

Es gibt bedeutende Dinge, die im arabisch-israelischen Konflikt bedacht werden müssen, aber die Frage der palästinensischen „Flüchtlinge“ ist eine schon lange künstlich hergestellte. Es ist längst Zeit sie abzuschaffen.

Ist die Zweistaatenlösung ein Alarmzeichen für Antisemitismus?

Während Trumps Präsidentschaft hörten wir diesen Kehrreim selten … Zweistaatenlösung … und es war ein Genuss das los zu sein, wie bei einem schlechten Zahn. Op-ed.

Jack Engelhard, Israel National News, 28. Februar 2021

US-Außenminister Antony Blinken (Foto des Außenministeriums, Ron Przysucha)

Ist das Werben für eine Zweistaatenlösung antisemitisch?

Die Rufe nach einer Zweistaatenlösung kommen bereits schnell und wild. Was keine Überraschung ist, da jetzt Biden im Weißen Haus sitzt; aber trotzdem ist es genauso beunruhigend.

Die Nachrichtenmedien begannen damit (lesen Sie hier nach) und wie aufs Stichwort kommt Außenminister Antony Blinken daher und sagt, dass Israel nur über eine Zweistaatenlösung Frieden und Sicherheit haben kann.

Ich schätze, er ist nicht ganz auf dem Laufenden.

Denn es ist selten so friedlich und sicher gewesen wie heute, da die palästinensischen Araber ins Abseits gestellt und die Abraham-Vereinbarungen fröhlich ohne sie unterschrieben wurden.

Der arabisch-israelische Konflikt ist also nicht mehr so, wie er war, sondern im aktiven Konflikt weitgehend auf die palästinensischen Araber, auf ihre unerbittliche Terrorkampagne gegen den jüdischen Staat reduziert.

Sie hatten nichts zu sagen, als Israel mit den VAE, Bahrain, dem Sudan und Marokko am Tisch saß, was beweist, dass selbst anderen Arabern inzwischen dämmert, dass die palästinensischen Araber nie die Lösung, sondern immer das Problem waren. Offenbar ist das nicht gut genug oder vielleicht ist es zu gut für Leute, die den Gedanken nicht ausstehen können, dass Israel so gut klar kommt, wie es das tut.

Es handelt sich um Leute, die vorgeben zu wissen, was das Beste ist, aber von der Tatsache beunruhigt sind, dass Israel existiert. Punkt. Für sie gibt es ein Wort … Antisemiten.

Sie konzentrieren sich auf Israel, als gehe sie das etwas an und wollen es nicht in Ruhe lassen, ob es sich um eine ganze Partei handelt (die Demokraten) oder um irgendeinen zweitklassigen Komiker, der auf Saturday Night Life judenfeindlichen Hass versprüht.

Glück ist für sie – Leute wie Blinken und seinen Vorgänger Kerry – ein jüdischer Staat, der immer weniger jüdischer Staat und immer mehr zum palästinensisch-arabischen Staat wird.

Auf derselben Frequenz senden auch Typen wie Roger Waters und Peter Beinart.

Das wird diese Israelis lehren sich vorzustellen, sie seien endlich im Land ihrer biblischen Väter zuhause.

Während der gesamten Präsidentschaft Trumps hörten wir diesen Kehrreim selten … Zweistaatenlösung … und das war eine Erleichterung. Es war ein Genuss ihn los zu sein wie einen schlechten Zahn.

Jetzt ist es wieder in Mode, weil alle Antisemiten wieder in Mode sind.

Ich verwende diesen Begriff nicht leichtfertig.

Ich weiß ich nicht, wie es Ihnen geht, aber was mich angeht, ist mir dieser Begriff … Zweistaatenlösung … nicht geheuer und es wird mir dabei ganz anders.

Für mich klingt er so wie für einen schwarzen Menschen das N-Wort. Er sorgt für dasselbe Gefühl von grundloser Respektlosigkeit, Anfeindung und Hass.

Er sagt, dass Juden … Israelis … nur ein halbes Volk sind und daher nur ein halbes Land verdienen.

Das ist purer Rassismus.

Er sagt, dass die Israelis Eindringlinge sind, die nur mieten, während die palästinensischen Araber die wahren Eigentümer seien.

Das ist pure Bigotterie.

Er sagt, wenn die Juden bleiben wollen, müssen sie das als Bettler tun und deshalb Jerusalem zugunsten der Palästinenser aufgeben.

Er sagt, dass die Juden nicht gedeihen dürfen oder das Land erweitern dürfen, bis sie die Erlaubnis der Vereinigten Staaten haben … und die der Welt.

Er sagt, dass die Juden immer bereit sein müssen herausgerissen zu werden, wie im Gazastreifen, wann immer die Welt sagt, wir sollten so handeln, wie sie sagt.

Er sagt, dass die Juden 2.000 Jahre nach der Zerstreuung und nachdem sie endlich ihr Ziel erreichten, „dahin zurückgehen sollen woher sie kamen“ (das zufällig Israel ist).

Er sagt, dass Juden nicht die Herren über ihr eigenes Schicksals sind.

All das ist purer Antisemitismus und das höre ich, wenn ich „Zweistaatenlösung“ höre und ich bin der Ansicht, dass Personen, die diesen Begriff verwenden, als Antisemiten gebrandmarkt und beschämt werden sollten.

Das würde der Stimmung unserer Zeit entsprechen, einer Zeit, in der Menschen so schnell ihre Empfindlichkeiten aussprechen, außer für Juden, die nicht schreien dürfen, wenn sie verletzt sind.

Es ist an der Zeit ihn gegen sie zu wenden.