Stimmen Palästinas (4) – Haddsch Amin al-Husseini

FrontPageMag, 7. Nomber 2011

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Der vom Britischen Hochkommissar im Mai 1921 ernannte Mufti von Jerusalem, Haddsch Amin al-Husseini, war der Gründer der palästinensisch-arabischen Bewegung. Er setzte auf heftige antijüdische Hetze, um die Unterstützung der Bevölkerung zu erlangen. Während seiner gesamten Karriere nutzte der Mufti traditionelle antijüdische Motive des Korans, um die arabische Straße zu erwecken. Zum Beispiel rief er während der Aufstachelung, die zu der arabischen Revolte in Palästina von 1929 führte, zur Bekämpfung und dem Abschlachten „der Juden“, nicht nur der Zionisten auf. Tatsächlich waren die meisten der jüdischen Opfer der arabischen Revolte von 1929 Juden aus den Jahrhunderte alten Dhimmi-Gemeinschaften (z.B. in Hebron), anders als die mit der zionistischen Bewegung gleichgesetzten heutigen Siedler.

Mit dem Aufstieg Nazideutschlands in den 1930-er Jahren intensivierten der Mufti und seine Seilschaften ihre antisemitischen Aktivitäten, um sich die Unterstützung von Hitlers Deutschland, bosnischen Muslimen und der gesamten arabisch-muslimischen Welt zu sichern – für den Jihad zur Auslöschung der Juden Palästinas. Nach seiner Vertreibung aus Palästina durch die Briten organisierte der Mufti in Bagdad ein brutales antijüdisches Pogrom (1941), in Übereinstimmung mit seinen fehlgeschlagenen Bemühungen im Irak eine nazifreundliche Regierung zu installieren.

Als er nach diesem erfolglosen Umsturzversuch nach Europa entkam, verbrachte der Mufti den Rest des Zweiten Weltkriegs in Deutschland und Italien. Aus dieser Zuflucht bot er den Deutschen aktive Unterstützung bei der Rekrutierung bosnischer Muslime in engagierte SS-Einheiten, zusätzlich zu den muslimischen Minderheiten aus dem Kaukasus. Die Ziele des Muftis für diese Rekruten und die Muslime allgemein, wurden ausdrücklich während seiner zahlreichen Radiosendungen aus Berlin während des Krieges deutlich gemacht, die in der gesamten arabischen Welt gehört wurden: eine internationale Völkermord-Kampagne gegen die Juden.

Zum Beispiel erklärte er während seiner Sendung am 1. März 1944: „Tötet die Juden, wo immer ihr sie findet. Das stellt Allah, die Geschichte und die Religion zufrieden.“ Haddsch Amin leitete einen besonders wichtigen Beitrag für die deutschen Kriegsanstrengungen in Jugoslawien, wo die von ihm rekrutierten bosnisch-muslimischen SS-Einheiten (insbesondere die Handschar-Division) brutal die örtlichen Widerstandsbewegungen gegen die Nazis unterdrückte. Die Broschüre des Mufti trug den Titel „Der Islam und die Juden“; sie wurde von den Nazis in Kroatien und Deutschland für die Verteilung während des Krieges an diese bosnisch-muslimischen SS-Einheiten veröffentlicht. Diese hasserfüllte Propaganda diente dazu zum Abschlachten der Juden sowie der (serbischen) Christen aufzustacheln.

Tatsächlich war die bosnisch-muslimische Handschar-SS-Division für die Vernichtung ganzer bosnisch-jüdischer und -serbischer Gemeinschaften verantwortlich, darunter dem Massaker an Juden und Serben und der Deportation von Überlebenden zur Vernichtung in Auschwitz. Diese abscheulichen Verbrechen, für die der Mufti direkte Verantwortung trägt, hatte jedoch nur einen begrenzten Einfluss auf die Gesamtzerstörung des europäischen Judentums, verglichen mit seiner ruchlosen Kampagne zur Verhinderung jüdischer Emigration aus Europa nach Palästina während des Krieges. Er führte die persönliche Unterstützung prominenter Nazis wie Himmler und Eichmann an; damit verursachte die unermüdliche Einschüchterung von deutschen, rumänischen und ungarischen Regierungsbeamten die Streichung von geschätzten 480.000 Ausreisevisa, die Juden bereits gewährt worden waren (80.000 aus Rumänien und 400.000 aus Ungarn). Als Ergebnis davon wurden diese Unglücklichen in Nazi-Konzentrationslager deportiert.

Ein 1947 vorgelegtes Dokument der Versammlung der Vereinten Nationen enthielt den Brief des Muftis vom 28. Juni 1943 an den ungarischen Außenminister, mit dem die Deportation ungarischer Juden nach Polen beantragt wurde, darunter diese vielsagende Anmerkung: „Als Folge dieses Antrags wurden später 400.000 Juden getötet.“

Der Mufti entkam nach dem Krieg in den Nahen Osten und entging der Gefangennahme und möglichen Anklage wegen Kriegsverbrechen. Der Mufti war in seinem Eintreten für einen aggressiven judenfeindlichen Hass als zentralem Glaubensgrundsatz seiner Ideologie nach dem Zweiten Weltkrieg und der Gründung des Staates Israel unerbittlich. Der geachtete Journalist und Autor David Pryce-Jones erläuterte den überragenden Status des Antisemitismus im bitteren Erbe des Mufti: „Dies waren also die Bilder und vorgefassten Meinungen, an die Haddsch Amin eingehen konnte, sobald er der führende palästinensische Machthaber wurde.“

In am Ende seines Lebens, als der Bankrott dieser Bilder und Vorurteile gut sichtbar war, geschriebenen Memoiren sprach er immer noch von den Juden als „…wegen Perfidität und Fälschung und Verzerrung und Grausamkeit verrufen, für die der edle Koran die härtesten Zeugnisse gegen sie bietet…“ Sein Hass auf Juden war instinktiv, stammeszugehörig; er wünschte sich sie zu fällen, ihnen ins Gesicht zu sagen: „Nichts als dem Schwert wird die Zukunft dieses Landes entscheiden…“ Dass dies unter Katastrophen und Ruin wahr wurde, war Haddsch Amins Denkmal für die Nachwelt.

Pryce-jones Einsichten heben den tiefgreifenden Einfluss der persönlichen Überzeugungen und hasserfüllten  Botschaften des Mufti für die Entwicklung der arabischen und palästinensischen politischen Kultur in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts bis zur Gegenwart hervor. Es überrascht nicht, dass Yassir Arafat ab dem Alter von 16 Jahren für die Terroroperationen des Mufti zu arbeiten begann. Arafat betrachtet den Mufti immer noch als seinen wichtigsten spirituellen und politischen Mentor betrachtet.

Dieses Profil wurde aus dem Artikel „Arab Muslim Anti-Semitism“ angepasst, der von Andrew G. Bostom geschrieben und vom FrontPageMagazine am 25. November 2002 veröffentlicht wurde.

Stimmen Palästinas (3) – Fathi Hammad

Ein Top-Hamasführer feiert den Tod, indem er die Tugenden der Nutzung von Frauen und Kindern als menschliche Schutzschilde rühmt.

FrontPage Magazine, 14. Dezember 2011

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Die Missachtung aller Verhaltensregeln zum menschlichen Leben seitens der Terrororganisation Hamas zeigt sich nicht nur durch ihre völkermörderische Kampagne gegen das jüdische Volk, sondern auch durch die Benutzung palästinensischer Kinder und Frauen sowohl als Selbstmord-Bomber wie auch als menschliche Schutzschilde. Während die meisten Menschen diese Gepflogenheit als abstoßend empfinden, hat sie im Innenminister der seit 2009 den Gazastreifen kontrollierenden Hamas-Regierung, Fathi Hammad einen entschiedenen Verfechter gefunden.

Als Innenminister beschrieb Hammad seine Rolle als eine, in der er die Terrorpolitik der Hamas leitet, so: „Wir treffen und koordinieren uns regelmäßig mit den Kommandeuren aller Fraktionen des Widerstands im Gazastreifen… um sie zu schützen und es leichter für sie zu machen jeden Aspekt ihrer Jihadmissionen auszuführen.“

Zusätzlich dazu Terror zu ermöglichen beinhaltet Hammads professioneller Lebenslauf auch der Leiter der Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit der Hamas zu sein, dazu Netzwerkdirektor des von der Hamas kontrollierten Àl-Aqsa-TV und ehemaliges Mitglied des Palästinensischen Legislativrats.

Abgesehen von seiner beruflichen Tätigkeit ist Hamad in der Wohlfahrt tätig; er leitet die Oragnisation Waad, die im November 2009 $1,4 Millionen Belohnung für jeden in Israel lebenden Araber aussetzte, der einen israelischen Soldaten entführt. Hamad hat immer sehr viel Wert darauf gelegt Juden zu peinigen; so sagte er einmal in einer Rede im September 2008: „Bei der Gnade Allahs, auch nur einen einzigen Juden zu töten ist dasselbe als würde man 30 Millionen töten.“

Angesichts seines politischen und beruflichen Hintergrunds hat Hammad seine Rolle als Hamas-Tausendsassa genutzt, um die Botschaft Terrororganisation zu Gewalt und Tod in Verfolgung des Anspruchs auf „Palästina“ im Namen Allahs zu verbreiten. Hammad sagte, die Hamas werde „nicht rasten, bis wir das zionistische Gebilde zerstört haben“; und in eine Rede im Jahr 2009 sagte er vorher, dass Israel „bis 2022 verschwinden wird“.

Als 2006 Al-Aqsa-TV gestartet wurde, sagte Hammad, der Auftrag des Fernsehsenders sei es „die islamische Kultur und eine ideologische, wissenschaftliche und politische Vision zu begründen, die im Einklang mit dem Geist des Islam steht und Informationen zu wichtigen Dingen zu verbreiten“. Dazu begann Hammad Kindersendungen zu produzieren, die Terroraktivitäten und Hass auf Juden und Israelis begünstigt, Sendungen wie „Die Pioniere von Morgen“ und „Brillante Kinder“.

„Die Pioniere von Morgen“ hatte eine Hamas-Version von Micky Maus, ein riesiges, schwarzweißes Nagetier namens Farfour, der Kinder mit Liedern unterhielt, die Texte wie diesen enthielten:

Oh Jerusalem, es ist die Zeit des Todes… Wir werden die islamische Gemeinschaft zu ihrer früheren Größe zurückbringen und Jerusalem befreien und alle Länder der Muslime befreien, in die die Mörder eingedrungen sind. Du und ich legen die Grundlage für eine Welt, die von Islamisten geführt wird.

In „Brillante Kinder“ zeigte eine Sendung eine Marionette, angeblich ein palästinensisches Kind, das auf eine andere Marionette einsticht; diese stellte George W. Bush dar und es sollte die Rache für die Toten des Vaters des „Kindes“ im Irak, seine Mutter im Libanon und seine Brüder und Schwestern sein, von der die Sendung sagte, sie seien von „zionistischen Kriminellen“ im „Gaza-Holocaust“ getötet worden.

Als Kritikern ihm entgegentraten, die die Sendung abgesetzt sehen wollten, antwortete Hammad:

Die von den Feinden und besonders dem zionistischen Feind und dem amerikanischen Imperialismus geführte brutale Kampagne ist nicht neu. Sie kommt im Rahmen der brutalen Kampagne gegen das palästinensische Volk als ein Zusatz zur Belagerung unseres Volkes. Daher sind wir davon nicht überrascht. Sie wollen, dass das palästinensische Volk seiner islamischen Religion und Überzeugung abschwört. In Reaktion darauf sagen wir: Wann immer unser palästinensisches Volk sich auf seine Religion besann, wurde es von Allah unterstützt. Daher werden wir unseren Glauen und unsere Überzeugung nicht aufgeben und wir werden um Allahs willen vorwärts marscheiren. Wir halten an dieser Religion fest, weil sie das Geheimnis unseres Sieges ist.

Mit solch begieriger Hingabe überrascht es nicht, dass Hammad im Februar 2008 eine Rede hielt, in der er den Fanatismus des palästinensischen Todeskultes pries, insbesondere die Verwendung von Kindern und Alten als menschliche Schutzschilde:

Für das palästinensische Volk ist der Tod eine Industrie geworden, in der Frauen sich auszeichnen und so tun es alle in diesem Land lebenden Menschen. Die Alten zeichnen sich darin aus und ebenfalls die Mudschaheddin und die Kinder. Das ist der Grund, dass sie menschliche Schutzschilde aus den Frauen, den Kindern, den Alten und den Mudschaheddin gebildet haben, um die zionistische Bombenmaschinerie herauszufordern. Es ist so, als würden sie dem zionistischen Feind sagen: „Wir wünschen uns den Tod wie ihr euch das Leben wünscht.“

Während Hammad mit dem Leben der Kinder anderer mit lässiger Verachtung umgeht, zieht er natürlich eine Grenze, wenn es darum geht, wie er mit dem Leben seiner eigenen Kinder verfährt. Insbesondere wurde im April 2010 der dreijährigen Tochte reiner seiner vier Frauen von der israelischen Regierung die Genehmigung erteilt nach Jordanien zu reisen, um dort medizinisch behandelt zu werden, nachdem sie anfänglich in einem israelischen Krankenhaus in Aschkelon behandelt wurde.

Trotz der humanitären Geste kann Hammad sich nicht dazu durchringen Juden, die er als die „Brüder von Affen und Schweinen“ bezeichnet, als echte menschliche Wesen zu betrachten. Darüber hinaus hat Hammad klar gemacht, dass es in der gesamten muslimischen und arabischen Welt keinen Platz für das jüdische Volk geben kann, nur ewigen Krieg. Diese Botschaft war von Hammad im Januar 2008 in einer Rede deutlich gemacht worden, ebenso seine Überzeugung an eine Variante der Verschwörungstheorie der Weisen von Zion, die im gesamten Nahen Osten populär ist und die jüdische Herrschaft über andere Völker postuliert:

Wo seid ihr, Muslime? Seid ihr monotheistisch oder nicht? Seid ihr Muslime oder nicht? Liebt ihr Allah oder nicht? Liebt ihr den Propheten oder nicht? … Daher, oh Araber, die ihr 300 Millionen zählt, könnte ihr es euch nicht erlauben von vier Millionen Brüdern von Affen und Schweinen beherrscht zu werden. Wo ist euer Adel? Schämt ihr euch nicht? Wo seid ihr, Muslime, die ihr mehr als eine halbe Milliarde zählt, aber doch von vier Millionen Brüdern von Affen und Schweinen beherrscht werdet?

Im Dezember 2010 wurde im Al-Aqsa-TV ein Interview ausgestrahlt, in dem Hammad auf Gleiches sagte:

Die Juden sind zu verabscheuten und verhassten Ausgestoßenen geworden, weil sie von Korruption und dem Plündern der Völker leben – nicht nur der arabischen und islamischen Völker, sondern aller Völker der Welt. Die Welt hat angefangen sich dieser korrupten Gefahr bewusst zu werden und applaudiert deshalb der Hamas. Die gesagte Welt sagt: „Bravo, Haas, dass ihr euch diesem Volk der Korruption entgegenstellt.“ … Die Hamas wir ihre Mittel zum Überleben erhalten, ihre Waffen und ihre Unterstützer, von dort, wo man es am wenigsten erwartet, denn der Hass auf die Juden ist im Steigen begriffen und Menschen, die die Juden hassen, finden keinen anderen Weg ihren Hass auf die Juden und die Amerikaner zu erfüllen – auch die Amerikaner sind inzwischen in der ganzen Welt verabscheut, wegen ihrer Korruption, denn sie werden von den Juden geführt.

Doch trotz all dem bleibt Hammad weiter dabei, dass die Hamas „eine aufgeklärte, moderate islamische Bewegung“ ist, was, sollte das stimmen, einen schaudern lässt, denkt man daran, wie eine barbarischere Version des Islam tatsächlich aussehen würde.