Zeit mit dem Bau Israels, nicht dem Palästinas, weiterzumachen

26. Dezember 2012 um 15:34 | Veröffentlicht in die Welt+Nahost, Israel, Nahost-Konflikt | 2 Kommentare

FresnoZionism, 21. Dezember 2012

Wenn dir jemand sagt, dass all dein Land ihm gehört und er es bekommen und dich vertreiben wird, egal, wie lange es dauert, würdest du dann vorschlagen, dass er jetzt im Namen des Friedens die Hälfte nimmt?

Ich bin immer verwirrt, wenn das, was die von den Medien in den USA und Europa ständig als Israels „rechte Hardliner“ bezeichnete Regierung sagt, dass sie einer „Zweistaaten-Lösung“ mit der PLO als Partner verpflichtet ist – die PLO hat mehr Juden ermordet, als jede Organisation seit der Nazipartei. Was ist daran so „hardline“?

Die Regierung wird als „harline“ bezeichnet, weil sie ankündigte, das sie den Bau von Wohnungen für Juden an Orten wie E-1, die jetzt entsprechend der Oslo-Vereinbarungen (obwohl die PLO ihre Verachtung für diese Vereinbarungen zeigte, indem sie sich unilateral an die UNO wandte, um als „Staat“ anerkannt zu werden) unter voller israelischer Kontrolle sind und in seiner Hauptstadt erlaubt.

Weil aber die PLO alle diese Orte als Teil ihres judenfreien Staates haben will (die normalerweise jedem Atemzug von Rassismus gegenüber hypersensiblen Medien schienen das nie zu registrieren), werden diese Ankündigungen als „Friedenshindernisse“ angesehen.

Das größte Friedenshindernis ist natürlich die Absicht der Palästinenser einen arabischen Staat vom Fluss bis zum Meer zu gründen.

1993 schaffte es die israelische Linke die Regierung zu beschwatzen die PLO zurückkehren zu lassen und seit damals haben sich der rapide dahinschwindenden Linken (die sich inzwischen ziemlich weitgehend auf einige Akademiker und Mitglieder der Redaktion von Ha’aretz beschränkt) die Europäer und die USA in einem Bemühen angeschlossen Israel dazu zu zwingen die erste Stufe der Eroberung durch die PLO umzusetzen, indem es Judäa und Samaria sowie die Hälfte seiner Hauptstadt aufgibt.

Die USA und die Europäer sind von wirtschaftlichem Druck durch arabische Ölproduzenten betroffen, dem politischen Einfluss der wachsenden muslimischen Bevölkerung Europas, dem fest verwurzelten saudischen Einfluss in den USA und herkömmlichem Judenhass. Die israelische Linke, wie es aussieht, wird entweder bezahlt – linke NGOS werden von den Europäern und dem NIF mit Sitz in den USA finanziert – oder leiden unter unheilbar am Oslo-Syndrom.

Ich habe immer und immer wieder erklärt, dass die „Zweistaaten-Lösung nichts löst“ – sie wäre eher ein Sicherheitsdesaster – und dass es keinen Grund gibt den Palästinensern gegenüber irgendwelche Zugeständnisse zu machen, solange ihr oft erklärtes Ziel das Ende des jüdischen Staates bleibt.

Jeder, der die Lage begreift, weiß das. Die Regierung Netanyahu weiß es sicher besser als die meisten anderen. Warum also leistet sich weiter Lippenbekenntnisse für die destruktive Idee, dass Frieden durch Zugeständnisse an die PLO zu haben ist?

In einem Artikel über Naftali Bennett von der Partei HaBayit HaJehudi (jüdisches Heimat) – der noch mehr als „rechter Hardliner“ als Netanyahu angesehen wird – vermerkt David Horovitz:

[Bennett] erhob den Vorwurf, dass die Politik der Regierung Netanyahu zu Siedlungen und den Palästinenser „schizophren“ ist – womit er offensichtlich meinte, dass der Premierminister eine Menge von größerer Erweiterung der Bautätigkeit jenseits der Grünen Linie redet, währen er auch darauf besteht, er wolle mit den Palästinenser vorankommen, Positionen, die es schaffen die internationale Gemeinschaft, die Palästinenser, die Siedler und so ziemlich jeden sonst dazwischen zu verärgern.

Ist es rechtsextremistisch Beständigkeit zu erwarten? Ich denke: Nein.

Es ist an der Zeit den obligatorischen Kniefall vor der Notwendigkeit eines Palästinenserstaates zu versenken und mit dem Bau des jüdischen weiterzumachen.

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2 Kommentare »

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  1. richtig so, Adon Pipes!

    • Ist nicht von Pipes, sondern von Manfred Gerstenfeld. Und ich bin auch nicht Pipes.


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