Gedankenverlorenes Territorium: Twitter entschuldigt sich für die Schließung eines Hamas-Accounts, nachdem dieses für eine Parodie gehalten wurde

„Wir hielten die Völkermord-Rhetorik auf dem fraglichen Account für eine überzogene Parodie.“

PreOccupied Territory, 9. Mai 2019

San Francisco, 9. Mai – Der Microblogging-Mediengigant Twitter kündigte heute an, dass er sich entschuldigt hatte und den Account der Islamistengruppe wiederherstellte, der den Gazastreifenführt und routinemäßig Terrorismus betreibt; es gab die irrtümliche Sperr des Accounts, dessen radikaler Ton und Inhalt die Firma zu dem Verdacht veranlasste es handele sich um einen Betrüger, der versuchte die Gruppe zu karikieren, um sie extremer erscheinen zu lassen.

Ein Twitter-Sprecher postete heute Morgen, dass die englischsprachige Seite des Hamas-Account ihre Aktivitäten jetzt wieder wie zuvor aufnehmen könne und erklärte, die Firma bedaure den Vorfall.

Twitter bemüht sich eifrig darum seine Nutzer vor Imitatoren zu schützen“, twitterte der Sprecher. „Manchmal geht unsere Tatkraft zum Erhalt der Authentizität unserer User über das hinaus, was absolut notwendig ist, wie in diesem Fall, in dem wir die völkermörderische Rhetorik des fraglichen Accounts für eine überzogene Parodie der Hamas hielten. Bei genauerer Untersuchung entdeckten wir, dass wir einen legitimen Account einer Terrorgruppe geschlossen hatten und machten die Sperre sofort rückgängig. Wir entschuldigen uns für die Vorverurteilung und werden unsere Prozesse überprüfen, um die Genauigkeit unserer Bestimmungen dazu zu verbessern, welche Accounts echt sind und welche Imitationen.“

Hamas nach ihre Twitter-Botschaften wieder auf, sobald sie die Nachricht von der Wiederherstellung des Accounts erhielt. „Die Zionisten haben es abermals verfehlt den Widerstand zu unterdrücken“, erklärte sie. „Wir danken unseren Freunden auf Twitter dafür, dass sie auf die Vernunft hörten und den Account wiederherstellten.“ Weitere Tweets versprachen blutige Rache an den Juden und forderten die sofortige Entfernung aller Einschränkungen, die Israel dem Gazastreifen auferlegt hatte, um Waffenschmuggel und –herstellung zu verhindern.

Die Begebenheit ereignete sich kurz nach einem Vorfall, bei dem Twitter zahlreiche Accounts geschlossen hatte, die nach Einschätzung der Firma die User verwirren und lgauben machen könnten echte Accounts zu sehen, die in Wirklichkeit den Namen einer Person, Gruppe oder Institution für Comedy oder Satire verwenden. Das bekannteste Beispiel der letzten Tage betraf einen Parodie-Account, der sich über die Kongressabgeordnete Alexandria Ocasio-Cortez lustig machte; die meisten, wenn nicht alle geschlossenen Accounts scheinen sich über Persönlichkeiten oder Institutionen lustig zu machen, die im politischen Spektrum links stehen.

Experten sagen weitere solche Vorfälle voraus. „Es wird nicht einfacher Satire von Fakten zu unterscheiden“, stellte ein verifizierter Medienanalyst namens Hugh Jass fest. „Kein einfacher Algorythmus kann Parodien von Ernsthaftigkeit unterscheiden und selbst ein lebender Mensch, der das Material durchsieht, könnte es falsch bewerten. Verdammt, sogar Journalisten mit angeblich enormer Erfahrung bei der Überprüfung ihrer Quellen können das Offensichtliche übersehen.“

Gedankenverlorenes Territorium: Hamas schießt Raketen ins Mittelmeer, um für die Zeit zu üben, wenn die Juden bereits ins Meer getrieben sind

PreOccupied Territory, Elder of Ziyon, 1. Mail 2019

Gaza Stadt, 1. Mai – Militärplaner der islamistischen Bewegung, die dieses Gebiet regiert, führten heute einen Raketentest durch, bei dem eine Salve der Waffen in die Küstengewässer geschossen wurde; das war eine Vorbereitung auf die letztendliche Niederlage des zionistischen Gebildes und das darauf folgende Treiben aller seiner Juden in diese Gewässer.

Die Hamas schoss die Raketen in Koordination mit mehreren anderen im Gazastreifen präsenten Fraktionen, sowohl als Warnung für Israel als auch als Teil einer strategischen Anstrengung die Bereitschaft dafür aufrecht zu erhalten, wenn und wann der erhoffte Sieg über die Juden eintritt und die Gläubigen endlich die Vision erreichen, die die Führer der Palästinenser in den 1940-ern publik machten: die Juden ins Meer zu treiben. Sobald das eintritt, erklärte ein Sprecher der Bewegung, müssen ihre Kämpfer die ins Meer getriebenen Juden weiter mit allen Mitteln bekämpfen und die fortgesetzte Entwicklung von Raketentechnologie durch die Gruppe zielt zum Teil auf diese Phase des Konflikts.

„Wir müssen auf den Sieg vorbereitet sein“, erklärte Fawzi Barhoum. „Was nutzt es die zionistischen Usurpatoren zu besiegen, wenn wir nicht vorbereitet sind diese Niederlage auszunutzen? Mit diesem Ziel haben wir unsere Raketenfähigkeiten entlang zweier Frontlinien verbessert: die aktuelle Phase des Krieges, in der wir Soldaten und Siedlungen beschießen, von wo aus der Schänder-Abschaum Juden unseren Heimatboden verwüsten; und die nächste Phase, wenn wir sie alle ins Mittelmeer getrieben haben und sie dort beschießen müssen.“

Analysten halten fest, dass die Aufmerksamkeit der Hamas für eine Zukunft ohne Israel eine wichtige Verschiebung in der Orientierung der Bewegung darstellt, die sich bisher einzig darauf konzentrierte die Welt von der zionistischen Geißel zu befreien und nicht auf irgendetwas Ernsthaftes dazu, was sie tun soll, nachdem sie dieses Ziel erreicht hat. „Es ist wichtig, dass es der Post-Israel-Lage inzwischen einige praktische Gedanken gewidmet wurden“, merkte Phil Latio von der Brookings Institution an. „Die meisten revolutionären Bewegungen, was die Hamas und ihre Mutterorganisation, die Muslimbruderschaft, sind, brauchen einen Feind, um die Massen besser zu einen und den potenziellen Fokus von den Fehler oder Verbrechen der Führung zu nehmen. Das hat in der Regel schlechte Regierungsarbeit zur Folge, sobald die Revolution Erfolg hat; da der Feind bezwungen ist, fragt man sich: Was jetzt? Wie beim Iran zum Beispiel, in Gaddafis Libyen oder Chavez‘ Venezuela fühlt sich die Führung dazu veranlasst weiter darauf zu bestehen, dass der Feind immer noch da ist. Es ist ermutigend, dass die Hamas über den Sieg hinaus zu blicken scheint, wie die Politik dann aussehen soll, wenn ihr lebenslanger Feind nicht mehr da ist. Das ist ein frischer Wind.“

Gedankenverlorenes Territorium: Bei den nächsten Wahlen wird es mehr politische Parteien als Wähler geben

PreOccupied Territory, 4. April 2019

Seit 2016 ist jeder Abiturient einer neuen Partei zugordnet worden.

Journalisten und politische Analysten sagten heute voraus, wenn die nächste Regierung die volle, vierjährige Legislaturperiode übersteht, wird die Zahl der Parteien, die um die Sitze in der Knesset konkurrieren, im nächsten Wahlkampf die Zahl der Wahlberechtigten überschreiten.

In ihrem Artikel in Ha’aretz von heute Morgen vermerkten professonielle Demoskopen und Politikexperten, dass das Tempo der Registrierung von Parteien beim Wahlvorstand die der Geburtenrate überschritten hat; wenn also beide Raten ihrem aktuellen Trend folgen, werden die Parteien bis ins erste Halbjahr 2023 die Zahl der Wähler überschreiten.

„Das alles gilt nur, wenn die Regierung, die sich nach den aktuellen, für den 9. April geplanten Wahlen bilden wird die vollen zweieinhalb Jahre übersteht, was israelische Regierungen in den letzten 7 Jahrzehnten selten getan hat“, erklärte der Artikel. „Wenn die Rate der neuen Partei-Registrierungen sich ändert, wird sich außerdem entsprechend der Punkt verschieben, an dem die Parteien die Wähler an Zahl übertreffen.“ Das offizielle Datum für Wahlen kommt an einem Dienstag im jüdischen Monat Heschwan – im Herbst – nach der Vollendung von vier Jahren seit dem vorherigen Wettstreit, so dass theoretisch fast fünf Jahre zwischen Wahlen vergehen können. Die letzten Wahlen wurden im Mai 2015 abgehalten.

Derzeit gibt es in Israel in etwa fünf Millionen Wahlberechtigte; im Vergleich dazu gibt es vierhunderttausend politische Parteien. Es haben allerdings neue Parteien viel schneller angefangen sich zu bilden als in früheren Jahren: Zur Zeit der früheren vorigen Jahren vor fast vier Jahren gab es etwa zweihunderttausend Partien und zwei Jahre davor waren es nur siebzigtausend. Beim aktuellen Tempo werden die Parteien die Wähler rechtzeitig vor dem Heschwan 5884 nach dem jüdischen Kalender oder Oktober/November 2023 nach dem gregorianischen überholen.

„Besonders diese letzen 15 Jahre haben geometrische Zunahmen in der Bildung von Parteien erlebt“, stellt der Artikel fest. „Seit 2016 ist jeder Oberschul-Absolvent einer einzigartigen neuen Partei zugeordnet worden und Haushalte haben  versucht ihren politischen Einfluss sowie ihr Einkommen zu verstärken, indem sie sich seit den späten 1990-er Jahren als Einheiten registrieren ließen.“

Der Einfluss dieses Phänomens auf Wahlen bleibt unklar. „Die meisten der fraglichen Parteien werden es niemals zu irgendetwas Konsequentem bringen oder längere Zeit Aufmerksamkeit auf sich ziehen“, warnen die Autoren. „Wie Lyndon Johnsen gesagt haben soll, beseht die grundlegendste Fähigkeit eines Politikers darin zu wissen, wie er zählt. Die Leute werden zumeist für die bestehenden, traditionellen Parteien stimmen, die eine Chance haben in die Knesset einzuziehen – immerhin beträgt die Hürde immer noch 3,25% der Stimmen. Es wäre daher vergeblich für die singuläre Partei der eigenen Familie zu stimmen oder für eine obskur, irrelevante, die niemand außer einem selbst kennt und von der die eigenen Freunde noch nie gehört haben, wie die ‚Kulanu‘.“

Israelische Verteidigungskräfte stimmen zu Pfeil und Bogen einzuführen

The Mideast Beast, 5. Januar 2019

Nachdem bestätigt wurde, dass Sicherheitskräfte in Kamerun potenzielle Selbstmordbomber mit einem vergifteten Pfeil getötet wurde, hat Oberst Bill Giles von der IDF-Abteilung für neue und interessante Waffensysteme bestätigt, dass die Einheit die Idee nächsten Monat testen wird.

„Offen gesagt, haben wir die Nase voll von der internationalen Kritik, die folgt, wenn wir Raketen keine Chance geben auf etwas Wichtigem einzuschlagen. Mit dem neuen Ansatzversuch werden dann einige unserer Soldaten mit den stärksten Handgelenken an der Grenze Aufstellung mit diesen neuen Waffen nehmen. Zum Glück hat der überwiegend langweile Charakter des Militärdienstes zu einem massiven Anstieg bei „Schlag den Rabbi“ geführt, also hatten wir jede Menge ausgezeichneter Kandidaten.

Wir hoffen, dass das Chancengleichheit schafft und der Hamas eine gute Chance gibt wahllos eine Menge unserer Zivilisten zu töten. Wir sind nicht in der Lage gewesen eine gute Antwort von der BDS-Bewegung dazu zu bekommen, wie diese Anzahl lauten sollte.

Natürlich müssen diese verdammten Siedler das alles verderben, indem sie Pfeil und Bogen fordern und dann ein paar Kids löchern, die mit Steinen auf sie werfen. Es gibt Tage, da kann man einfach nichts gewinnen.“