Gedankenverlorenes Territorium: USA, Europa hoffen auf friedliche Übergabe der politischen Unterdrückung, wenn Mahmud Abbas gestorben ist

Ein Großteil der euro-amerikanischen Außenpolitik der vergangenen Jahrzehnte hat sich darauf verlassen, dass Machthaber in den verschiedensten undemokratischen Staaten der Bevölkerung Entscheidungen aufzwingen.

PreOccupied Territory, 5.Oktober 2021

Foto: kremlin.ru via Wikimeida Commons

Ramallah, 5. Oktober – anähnger des aktuellen Präsidenten der palästinensischen Autonomiebehörde und seiner herrschenden Fraktion bleiben gegen über der Instabilität skeptisch, die mit dem Ableben des bereits gebrechlichen Führers zu entstehen droht und wollen einen sanften Übergang auf einen Nachfolge-Despoten garantieren, der ebenfalls abweichende Meinungen unterdrücken, politische Rivalen inhaftieren, Journalisten zum Schweigen einschüchtern, Demonstranten verprügeln und Gewalt gegen Juden sowohl verherrlichen als auch dazu aufstacheln lassen wird.

Mahmud Abbas, der nächsten Monat 86 wird, muss immer noch einen Nachfolger benennen oder irgendeinen Prozess initiieren, über den die Palästinenser einen aussuchen können. Amerikanische und Europäische Diplomaten ließen dazu in zahlreichen Gesprächen im Verlauf der letzten Monate einen Ton der Vorsicht hören, mit einer Betonung auf der Frage, wer die Fortsetzung von Machtmissbrauch, Korruption, Vetternwirtschaft, lebenslange Zahlungen an Terroristen, offiziellen Antisemitismus und völlige Missachtung der Vorstellung davon Menschen über Politik zu setzen garantiert, sobald Abbas stirbt, arbeitsunfähig wird oder zurücktritt.

„Ein Großteil der amerikanischen Außenpolitik der letzten Jahrzehnte hat darauf gesetzt, dass Machthaber der Öffentlichkeit in undemokratischen Staaten Entscheidungen aufzwingen“, erklärte der stellvertretende US-Außenminister für Nahost-Angelegenheiten, Pupp Etrejeem. „Es ist viel einfacher mit so einem Typen klarzukommen – machen wir uns nichts vor; es ist immer ein Typ – und seine Interessen – als zu versuchen genug Leute der Bevölkerung auf die eigene Seite zu ziehen, damit eine Demokratie sich hinter uns stellt. Sehen Sie sich nur an, wie schwer es ist unsere eigenen Landsleute zu überzeugen, dass wir nicht alles vermasseln! Also ziehen wir natürlich Despoten vor. Abbas ist der, zu dem wir gehen, wenn es um die Palästinenser geht, so wie es vor ihm Arafat war. Wenn er nicht bald eine Möglichkeit findet seinen Ersatz zu benennen, wird der friedliche Übergang der Diktatur in höchster Gefahr.“

Etrejeem wies auf die Popularität der rivalisierenden Bewegungen von Abbas‘ Fatah hin, in erster Linie die Hamas. „Wenn heute Wahlen stattfinden würden, würde die Hamas über eine Mehrheit verfügen“, stellte er fest. „Ich meine sowohl Präsidenten- als auch Parlamentswahlen. Abgesehen vom Status der Hamas als Terrororganisation, und das haben wir z.B. in Afghanistan gezeigt, dass wir absolut bereit sind so etwas zurückzustellen, wir haben nur keine etablierten Kontakte und Beziehungen zu ihnen; es gibt darüber hinaus den unverblümten Verdacht, dass dies der Grund ist, dass wir ihre Rivalen und Israel so lange unterstützt haben. Wir brauchen die Fatah an der Macht, damit wir daran arbeiten können Lösungen für alle Seiten zu verhänge und keiner von ihnen die Möglichkeit zu geben diese Lösungen an der Wahlurne abzulehnen.“

Europäische Diplomaten legt als möglichen Notfall-Kompromiss nahe, dass Hunter Biden für den Posten verfügbar sei.

Gleichberechtigung: Taliban verbieten biologische Männer und biologische Frauen die Teilnahme an Frauensport

The MidEast Beast, 23. September 2021

The Mideast Beast und irgendeine andere Nachrichtenseite

Ganz ähnlich einem einsachtzig großen Soldaten der Sondereinsatzkräfte, der sich mit einer Dame einen Ringkampf liefert, haben Sportorganisationen rund um die Welt mit dem umstrittenen Thema der Transgender-Athleten im Frauensport gerungen. Diejenigen, die gegen die Idee sind, argumentieren, dass Unterschiede bei Größe, Hormonen und Knochendichte es für Transgender-Athleten und Cisgender-Athleten unsicher macht gegeneinander anzutreten. Während andere argumentieren, es sei in Ordnung, wenn einer Frau von einem Typen der Schädel gebrochen wird, der erst seit ein paar Monaten eine Tussi ist.

Jetzt haben Talibanführer in Kabul in einem Schritt, der sicher alle zufriedenstellen wird, die erste wirklich faire und gleichberechtigte Politik in der Sache bekanntgegeben. Der stellvertretende Leiter des Kulturkommission der Taliban, Ahmadullah Wasiq, verkündete am Mittwoch, dass sowohl biologischen Männern als auch biologischen Frauen die Teilnahme an Frauensport verboten ist. Das bedeutet, dass Einzelpersonen, die mit einem Penis und XY-Chromosomen geboren sind, deren höheres Testosteronniveau ihnen einen natürlichen Vorteil bei athletischen Kraftakten gibt, die Teilnahme bei weiblichen Sportmannschaften nicht erlaubt wird. Und dasselbe gilt für Einzelpersonen, die mit einer Vagina und XX-Chromosomen geboren wurden, deren höheres Niveau an Östrogen ihnen einen natürliche Vorteil bei Leistungen im Kochen, SMS schreiben und Einkaufen gibt.

Die Win-Win-Situation der Taliban in der kontroversen Debatte wird sicherstellen, dass niemand – Mann, Frau, Cisgender oder Transgender – jemals im Frauensport wetteifern. Progressive Gruppen und Organisationen von Transgender-Befürwortern werden zweifelsohne begeistert sein, dass endlich alle Athleten, ungeachtet ihrer Gender-Identität, gleich behandelt werden und dass dieses entscheidende Problem gelöst worden ist.

Israel zerstört syrische Luftwaffe, nachdem diese den sozialen Grenzabstand nicht einhielt

The MidEast Beast, 19. September 2021

Von Deror Avi – eigenes Werk CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=78890117

In einer dramatischen nächtlichen Operation zerstörte die israelische Luftwaffe Berichten zufolge die syrische Luftwaffe, nachdem diese es „verfehlte angemessene soziale Grenzabstände einzuhalten“.

General Amikam Norkin, Oberkommandierender der israelischen Luftwaffe, sprach mit dem MidEast Beast. „Da die syrischen Piloten die Anweisungen der Weltgesundheitsorganisation zum Tragen von Masken, Hand-Desinfektionsmittel und die Einhaltung angemessener sozialer Abstände zur Grenze einhalten, hat Israel bedauerlicherweise kein andere Wahl gehabt als Assads zerbröckelnde Luftwaffe auszulöschen, so wie wir es bei Ausbruch des Sechstage-Kriegs im Juni 1967 machten, obwohl das damals zugegebenermaßen Teil einer viel größeren Gewalt-Epidemie war.

Der tief bestürzte, verdiente syrische Führer Bashar Assad sprach gegenüber dem MidEast Beast aus seinem befestigten Palastbunker, als Israels neue, von den USA finanzierten „ZOG II“-Kampfjets verstohlen in den syrischen Luftraum eindrangen und arglistig Dose auf Dose Arschkloppe auf iranische Revolutionsgarden und Biobauern der Hisbollah abwarfen.

„Die virusphobischen zionistischen Aggressoren begehen wieder einmal Völkermord an meinem luftgestützten Friedenskorps und seinen menschlichen Verbündeten Iran und Hisbollah. Wie werde ich jetzt in der Lage sein Amazon-Pakete an meine kostbaren wenigen syrischen Landsleute auszuliefern, die noch leben und immer noch keinen Schritt Richtung Europa gemacht haben?“

Der UNO-Menschenrechtsrat (UNHRC) war unglaublich schnell dabei den Staat Israel über Zoom zu verurteilen. „Ich gebe zu“, hielt ein israelischer Analyst für Außenpolitik fest, „dass es wirklich erstaunlich ist, wie sich UNHRC-Mitglieder sogar in dieser herausfordernden Corona-Zeit organisieren und koordinieren können, wenn es um die Länder und Konflikte geht, die wirklich wichtig sind.“

Unnötig zu erwähnen, dass russische Diplomaten ihre Meinung zu Israels mutmaßlichem Angriff beisteuerten, aber überraschenderweise auch Syrien schalten. „Wir verurteilen Israels herzlose Zerstörung von Assads friedlicher Luftwaffe aufs Schärfste, da ihre Flugzeuge nur mit Ramadan-Geschenken aus Russland für alles beladen waren, was in Syrien noch lebt. Welch eine Verschwendung von Kalaschnikows. Gleichzeitig fragt sich, wie oft die Welt die Syrer nach Welle um Welle des auf Syrien niederprasselnden Coronavirus noch an die Anordnung erinnern muss ‚in dem Haus zu bleiben, das sie verlassen haben‘, eine Maske und Handschuhe zu tragen und mindestens 1,80m Abstand von den Grenzen zu anderen zu halten? Echt jetzt, wir verlangen doch wirklich nicht viel von euch.“

Gedankenverlorenes Territorium: NGO hofft Israel unter dem Vorwurf vor den ICC zu bringen, dass massenhaft nicht vergewaltigt wurde

PreOccupied Territory, 13. September 2021

Foto: Vincent van Zeijst

Den Haag, 13. September – Aktivisten für Palästinenser-Rechte setzen ihre Anstrengungen fort Gerechtigkeit zu suchen; eine Gruppe organisiert sich dabei um das Ziel israelische Offizielle auf die Anklagebank des Internationalen Strafgerichtshof hier in dieser Stadt in den Niederlanden zu bringen, weil sie Operationen der Israelischen Verteidigungskräfte beaufsichtigten, die den Tod von Millionen palästinensischer Frauen und Mädchen zum Ergebnis hatten, gegen die es keine sexuellen Übergriffe von israelischen Soldaten gab, was nur die rassistische Ideologie hinter dem zionistischen Vorhaben unterstreicht, verkündete heute eine Sprecherin der Gruppe.

Oness Hamoni von der NGO New York Movement for Palestinian Hysterics and Outlandishness (New Yorker Bewegung für palästinensische Hysteriker und Absonderlichkeit – NYMPHO) sagte heute gegenüber Reportern, ihre Gruppe sei extra zum ICC gekommen, um dem Gremium eine Petition zu übereichen, mit dem dessen Ermittlungen zu vorgeworfenen israelischen Kriegsverbrechen ausgeweitet werden soll, darunter mutwillige Weigerung Palästinenser massenhaft zu vergewaltigen, eine Politik, die sich auf dramatische Weise von praktisch der gesamten Kriegsgeschichte verabschiedet und bestürzende Fragen dazu aufwirft, wie israelische Soldaten palästinensische Frauen betrachten.

„Da stimmt etwas nicht“, klagte Frau Hamoni an, selbst Palästinenserin und syrischer Abstammung. „Nur eine zutiefst voreingenommene Gesellschaft könnte ihren Soldaten befehlen die Frauen und Mädchen – oder übrigens auch Männer und Jungen – in Bereichen unter ihrer Kontrolle nicht zu vergewaltigen, besonders im Blutrausch während und direkt nach dem Kampf, und diese Soldaten bis zum letzten Mann dazu zu bringen diesen Befehl zu befolgen. Das kann nur bedeuten, dass die IDF und die zionistische Kultur im Allgemeinen die Palästinenser, vermutlich alle Araber, als untermenschlich und daher der Lust nicht würdig betrachten.“

Hamoni warnte davor in die Falle zu geraten israelische Erklärungen für die Ereignisse für bare Münze zu nehmen. „Wir wissen bereits von Pinkwsahing und anderen Phänomenen“, mahnte sie unter Verweis auf Israel als Insel der Toleranz und Freiheit für Homosexuelle in einer Region, in der die Bevölkerung sich Folter und Exekutionen ausgesetzt sieht. „Wann immer und wo immer es aussieht, dass Israel etwas Positives tut, sollte man nach einem unheilvollen, verborgenen Motiv suchen. Da liegt die Wahrheit.“

Jura-Experten bezweifeln die Aussichten der Initiative. „Ein Erfolg ist wahrscheinlicher, wenn sie einfach palästinensische Freiwillige oder, was wahrscheinlicher ist, gegen Bezahlung finden, die Fälle tatsächlicher Vergewaltigungen durch IDF-Soldaten erfinden, zu denen es keine Untersuchungen oder Strafen gab“, erklärte Richard Falk. „Internationale Organisationen wie der ICC neigen dazu solche Beschuldigungen leichter zu schlucken, so empfänglich, wie sie dafür sind von israelischer Schuld auszugehen, noch bevor es echte Ermittlung von Beweisen gegeben hat. Ich würde vorschlagen, die NYMPHO sollte sich stattdessen darauf konzentrieren ‚Opfer‘ dieser Art zu identifizieren und zu trainieren. Ich kann da einige Hilfe anbieten, habe selbst Erfahrung darin Vorwürfe israelischer Verbrechen zu handhaben. Meine Mitarbeiter und ich werden sie freudig in meinem Hotelzimmer zu beraten.“

Gedankenverlorenes Territorium: Israels „Völkermord“ an Palästinensern als Modell zur Förderung des Bevölkerungswachstums

„Wir könnten sogar fordern, dass die IDF auch uns besetzt.“

PreOccupied Territory, 25. August 2021

Amman, 25. August – Ländern, die sich einer demografischen Krise gegenüber sehen, streben jetzt nach Input von denen, die für den Völkermord an den Palästinensern in einem Jahrzehnte dauernden Prozess verantwortlich sind, der eine Verzehnfachung dieser demografischen Gruppe zur Folge hatte, stellten Experten fest.

Bevölkerungsstatistik-Forscher stellten diese Woche einen Entwicklungstrend bei Staaten mit Bevölkerungen fest, die sich unterhalb der Reproduktionsrate vermehren oder die demografisches Wachstum benötigen, das die aktuellen Wachstumsprognosen übertrifft, um ihre wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit beizubehalten: Findet heraus, was immer es ist, das Israelmit seiner weithin in Verruf gebrachten Massenvernichtung der Palästinenser gemacht hat, und die Palästinenserbevölkerung nach statistischen Angaben der Palästinenser und der UNO  um 900 Prozent in gerade sieben Jahrzehnten hat steigen lassen und setzt das um.

„Die meisten Menschen nehmen selbstverständlich an, dass Völkermord in Bevölkerungsreduzierung resultiert“, erklärte Prinz Hussein Abu Bakr von Jordanien, der eine königliche Taskforce zum Thema führt. „Das trifft auf die meisten, aber nicht auf alle Völkermorde zu: die an den Juden in Europa natürlich, aber auch an den Armeniern im Osmanischen Reich, den Tutsi in Ruanda, den Ukrainern unter Stalin und den Uiguren unter dem kommunistischen China, um nur ein paar zu nennen. Aber die merkwürdige Ausnahme bleiben die Palästinenser unter israelischer Besatzung, die trotz ethnischer Säuberung, willkürlichen Tötungen, vergiftetem Wasser und Luft sowie zahllosen anderen Dingen, von denen Menschenrechtsaktivisten uns gesagt haben, dass Israel sie ihnen antut, ausschließlich exponentielles Bevölkerungswachstum erlebt haben, sowohl in den besetzten Gebieten als auch den Flüchtlingslagern an anderen Orten. Dieses Phänomen machte uns nachdenklich: Wir sollten mit unserem eigenen Volk tun, was immer es ist, das Israel tut, um die Palästinenser zu völkermorden, weil das das Ergebnis ist, das wir sehen wollen.“

Der Prinz hielt zudem fest, dass die über Israel berichteten Massenmisshandlungen an und -tötungen von palästinensischer Kindern gegen alle Vermutungen eine palästinensische Bevölkerung zur Folge hatte, die jünger ist als der weltweite Gesamtdurchschnitt.“ Er ist anders als jeder Völkermord, den ich bisher studiert habe“, gab er zu. „Ich muss wirklich, wirklich wissen, wie sie das gemacht haben, denn es könnte uns ernsthaft helfen unsere alternde Bevölkerung und die potenzielle wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit anzugehen, die sich damit bietet.“

Staaten über den Nahen Osten hinaus haben auch Interesse bekundet. „Wir befinden uns mitten in einer drohenden demografischen Pleite, also ist das eine wichtige Erfahrung, auf die wir zurückgreifen können“, gestand der dänische Innenminister Sven Larssen ein. „Ich habe bereits Kollegen in Israel kontaktiert, um zu bestimmen, wie modular oder anpassbar ihre Methodik ist. Wenn alles hart auf hart kommt, könnten wir uns auch einfach durch die IDF besetzen lassen. Wir könnten einiges von dieser israelischen ‚Völkermord‘-Magie brauchen.“

Gedankenverlorenes Territorium: Wir von Human Rights Watch sind so um Afghanistan besorgt, dass wir eine ganze Stunde nichts zu Israel getwittet haben

PreOccupied Territory, 1.September 2021

Was in Afghanistan passiert, ist so entsetzlich wie es zu verhindern war, was die Tragödie noch verschlimmert. Die Sorge unserer Organisation bezüglich der jüngsten Entwicklungen dort hat sie bis zu dem Punkt gesteigert, dass sich einen Tag vor zwei Wochen und erneut letzten Freitag unser offizieller Twitter-Account volle 60 Minuten lang ausschließlich darauf konzentrierte, mit kaum einer Botschaft, die in dieser Zeit Israel diffamierte. So ernst nehmen wir diese Ereignisse.

Unter normalen Umständen behalten wir bei Human Rights Watch einen laserartigen Fokus auf das bei, was wirklich wichtig ist, d.h. das satanische, ekelhafte Wesen des einzigen jüdischen Staats der Welt, wie er von Gegnern der jüdischen Selbstverteidigung und Souveränität beschrieben wird, die wir liebend gerne ohne kritischen Blick auf ihre Arbeit beschäftigen. Gelegentlich gibt es allerdings irgendwo anders als in Palästina eine Entwicklung, die in ihren Folgen für die Menschenrechte derart bedeutsam und umwälzend ist – ich weiß, das ist irre, nicht wahr? – dass die Glaubwürdigkeit fordert, dass wir sie mit mehr als symbolischer Sympathie ansprechen, die wir sporadisch für Juden äußern, die es besser wissen müssten als so jüdisch zu sein.

Das letzte Mal, an das ich mich erinnern kann, dass es einen Zeitraum von 60 Minuten ohne israelfeindlichen Tweet von HRW gab – weder vom offiziellen Account, von meinem beruflichen Account oder dem unserer besonders fokussierten Rechercheure, von denen, das wüssten Sie, kein einziger dem fortdauernden Menschenrechtsdebakel gewidmet ist, das in Afghanistan seit mehr als 45 Jahren im Gang ist – war, als Twitter 2015 einen schweren Ausfall hatte. Sie können aber wetten, dass wir diese Trockenzeit in den folgenden Stunden wieder gut machten. Wir konnten unsere saudischen, qatarischen und wer weiß noch anderen Spender nicht glauben lassen, dass wir bei unserem Kernthema weich geworden wären.

Sollte die Welt den Fokus auf Palästina als zentral anregendes Thema unserer Zeit verlieren, dann könnte es irgendwo sonst in der Welt echte, bedeutungsvolle Veränderung geben und das würde die gesamte Weltordnung untergraben, die unsere Organisation unterstützt. China, Nigeria, Russland, Belarus, Myanmar, Pakistan, Iran, Afghanistan, Kuba, Jemen, Libanon, Syrien, Venezuela – all diese Länder stehen vor immensen Menschenrechtsproblemen, die sie verewigen und die, sollte die Welt ihnen angemessene Aufmerksamkeit widmen, im Handumdrehen angesprochen werden könnten – was genau das ist, was unsere wichtigsten Geldgeber vermeiden wollen. Können Sie sich Transparenz zu Unterdrückung der freien Presse in der Türkei vorstellen? Wir auch nicht, wenn wir wissen, was für unsere Bankkonten gut ist.

Also ja, eine ganze Stunde. Es war entsetzlich.

Israel Gastgeber der Winter-Olympiade 2022

The MidEast Beast, 30. Juli 2021

In einer überraschenden Wende der Ereignisse ist Israel als Gastgeber der Olympischen Winterspiele 2022 angekündigt worden.

Ein Sprecher des IOC erklärte die Entscheidung: „Wir vom IOC glauben es ist wichtig alle zu jeder Zeit zufriedenzustellen. Menschenrechtsverletzungen sind nicht sonderlich nett, nicht wahr? Wir möchten das Aussehen Kasachstans nicht wirklich – wir haben uns ‚Borat‘ dreimal angesehen, bevor wir die Entscheidung trafen. Und wir stimmen zwar alle überein, dass chinesische Imbisse die besten sind, aber wir wollen wirklich nicht die eigentlichen Abläufe dahinter sehen. Nämlich Kinder, Ausbeuterbetriebe und Fleisch, das wir im Westen allgemein als ‚Haustiere‘ bezeichnen.“

„Wir glauben, dass die Winterspiele an Israel zu vergeben ein einfacher Weg sein die internationale Gemeinschaft zu vereinen, da wir alle einstimmt dieses lästige kleine Land hassen. Um aber ehrlich zu sein, sind wir ziemlich sicher, dass viele nicht sicher sind, warum wir Israel hassen. Ah, vergangen. Wichtig ist, dass alle glücklich sind. Dazu sollten Sie im Hinterkopf behalten, dass Israel im Eurovision Song Contest vertreten ist und ich will betonen: ‚Euro‘, also wird dieser Ort natürlich für ein paar merkwürdige Entscheidungen genutzt.“

„Und sobald wir der Arabischen Liga sagten, dass olympische Veranstaltungen in der Regel das Gastgeberlandes zahlungsunfähig machen, waren sie alle einverstanden. Erledigt!“

Ein Knessetsprecher sprach die Behauptungen an, dass es wegen Schneemangels in Israel schwierig sein wird die Gastgeberrolle zu erfüllen und sagte gegenüber dem MidEast Beast. „Wir werden ihn aus Assville in Colorado importieren. Die USA sind absolut auf unserer Seite, was die Ausrichtung der Spiele angeht. Wir haben sie noch nie so aufgeregt und zudringlich erlebt.“