Hamas-Umweltminister schwört die Reifenverbrennungen bis 2030 um 20% zu verringern

The MidEast Beast, 27. September 2019

Foto: taz

In einer der ambitioniertesten Initiativen gegen den Klimawandel hat der Hamas-Umweltminister Ahmet al-Buluti feierlich geschworen die Emissionen beim Verbrennen von Reifen bis 2030 um 20% zu senken.

„Wir müssen alle unseren Teil dazu beitragen der Realität der globalen Erwärmung entgegenzutreten und diese Ziele werden ein wichtiger Schritt zur Reduzierung unserer CO2-Bilanz sein“, sagte al-Buluti in einer Pressekonferenz. „Bis 2050 hoffen wir die Emissionen vom Reifen verbrennen zu halbieren, weil alle Nationen Opfer bringen müssen, um sicherzustellen, dass unser Planet bewohnbar bleibt.“

Während die Ziele der Hamas bis heute die aggressivsten sind, ist der Gazastreifen nur eine von vielen Nahost-Regierungen, die versuchen Emissionen zu reduzieren. Syrien hat den Übergang von CO2-intensiven Flächenbombardments zu CO2-freiem Saringas begonnen, während der Islamische Staat dabei ist das Verbrennen von Gefangenen bei lebendigem Leib auslaufen zu lassen und durch Enthauptungen zu ersetzen.

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Repräsentantenhaus beginnt Amtsenthebungsverfahren, nachdem Trump gesehen wurde, wie er Ketchup auf Falafel gab

The MidEast Beast, 25. September 2019

Mit der Erklärung, der Präsident habe sich „praktisch selbst amtsenthoben“ hat Parlamentspräsidentin Nancy Pelosi eine Amtsenthebungs-Anfrage eröffnet, nachdem Präsident Donald Trump gesehen wurde, wie er Falafel mit Ketchup isst.

Die Kontroverse brach aus, als von einem Whistleblower heimlich ein Video gegeben wurde, das Trump zeigt, wie er eine Falafel-Pita auswickelt, eine Portion Tahini in den Mülleimer wirft und mehrere Päckchen Ketchup aus seiner Schreibtischschublade holt. Zu den entsetzten Blicken seiner Berater und Kabinettsmitglieder drückte Trump ein Päckchen Heinz nach dem anderen auf das Brot, bis in der Pita nur noch die Tomatensoße zu sehen war.

„Das ist nicht nur eine Schande für sein Amt – es handelt sich um ein Hass-Verbrechen an der Gemeinschaft des Nahen Ostens“, sagte die Abgeordnete Donna Shalala, Demokratin aus Florida, in einer Stehgreif-Pressekonferenz. „Wenn wir nicht sofort in Sachen Amtsenthebung handeln, was wird dann einen zukünftigen Präsidenten davon abhalten Hummus mit Kürbisgeschmack zu essen oder Mozzarella-Sticks in Baba Ghanousch-Dip zu stecken?“

Pelosi wehrte sich erst gegen das Drängen auf eine Amtsenthebung. Diese Handlung wurde unhaltbar, als Trump, aufgefordert sein Handeln zu erläutern, erklärte, er habe nur deshalb Ketchup genommen, weil ihm die Barbeque-Soße ausgegangen war.

Todenhöfer verdirbt Palliwood-Propaganda-Szene

Der berüchtigte Israelfreund Jürgen Todenhöfer, Spitzename Herr Hodentöter, war mal wieder im Gazastreifen aktiv. Dort gerierte er sich als jemand, der für die volle Souveränität Israels ist, „aber“… Dazu hielt er ein Schild hoch, das einen Appell an Israel enthielt. Die Einzelheiten kann man bei ihm auf Facebook suchen oder hier (Ulrich Sahm berichtete für n-tv) ansehen.

Der Mann hat sich ganz wagemutig dem Grenzzaun genähert, seine große Sorge zum Ausdruck gebracht, dass er die Israelis nicht provozieren will und trotzdem alles gefährlich ist. Er erzählte von Schüssen (die nicht zu hören waren). Dann ging er wieder ein paar Schritte zurück und sagte, dort, wo er eben gestanden habe, seien Gasgranaten hingeschossen worden. War ein paar Meter weiter, aber was soll’s. Und „Gasgranaten“ hört sich schön nach Giftgas-Kriegsführung an, nicht nach Tränengas.

Und dann bekommt er was ab. Hat er sich doch sicher gewünscht. Jedenfalls, wenn es so harmlos ist, wie er im Video sagt.

Auf Facebook jammert er, dass ihn ein israelisches Gummigeschoss getroffen habe. Ulrich Sahm hat sich das Video mal genauer angesehen und festgestellt, dass ein dosenartiges Objekt geflogen kam. Und das auch noch von seitlich. (Hat n-tv natürlich nicht, das muss man auf Facebook nachsehen.)

Screenshots:

Wie auch immer, etwas hat ihn da wohl erwischt. Und sofort sind die Pallywood-Sanis da und wollen eine große Show draus machen. Was der Hodentöter aber nicht begreift. Er hält das für echte Sorge und erklärt ihnen, dass ihm nichts passiert ist: „Alles in Ordnung, mir fehlt nichts.“

Da konnten sich die beflissenen Show-Helferlein noch so sehr bemühen, der seltsame alte, weiße Mann ließ sich nicht behandeln. Aller Kamera-Aktivismus umsonst. Keine Pallywood-Verletztenproduktion, mit der man schöne Propaganda machen kann. Nicht so, wie vor fast fünf Jahren, als er fotogen und propagandagewaltig mit nagelneuem, gezielt platzierten Spielzeug in Ruinen posierte. Hier war das spontan, nicht abgesprochen, nicht geplant. Und schon funktioniert das Ganze nicht so, wie die Pallywooder sich das vorstellten. Dafür ist der Hodentöter denn dann doch zu doof. Und vermasselt den Propagandisten ihren Einsatz.

Der Dussel hat es nicht begriffen: Am Gaza-Grenzzaun geht es nicht um Freiheit oder Selbstbestimmung, es geht einzig darum Propagandamunition gegen Israel zu schaffen. Das hat er ihnen vermasselt.

Hoffentlich sind sie ihm nicht allzu böse. Nicht, dass sie ihn jetzt nicht mehr reinlassen…

Gedankenverlorenes Territorium: Twitter entschuldigt sich für die Schließung eines Hamas-Accounts, nachdem dieses für eine Parodie gehalten wurde

„Wir hielten die Völkermord-Rhetorik auf dem fraglichen Account für eine überzogene Parodie.“

PreOccupied Territory, 9. Mai 2019

San Francisco, 9. Mai – Der Microblogging-Mediengigant Twitter kündigte heute an, dass er sich entschuldigt hatte und den Account der Islamistengruppe wiederherstellte, der den Gazastreifenführt und routinemäßig Terrorismus betreibt; es gab die irrtümliche Sperr des Accounts, dessen radikaler Ton und Inhalt die Firma zu dem Verdacht veranlasste es handele sich um einen Betrüger, der versuchte die Gruppe zu karikieren, um sie extremer erscheinen zu lassen.

Ein Twitter-Sprecher postete heute Morgen, dass die englischsprachige Seite des Hamas-Account ihre Aktivitäten jetzt wieder wie zuvor aufnehmen könne und erklärte, die Firma bedaure den Vorfall.

Twitter bemüht sich eifrig darum seine Nutzer vor Imitatoren zu schützen“, twitterte der Sprecher. „Manchmal geht unsere Tatkraft zum Erhalt der Authentizität unserer User über das hinaus, was absolut notwendig ist, wie in diesem Fall, in dem wir die völkermörderische Rhetorik des fraglichen Accounts für eine überzogene Parodie der Hamas hielten. Bei genauerer Untersuchung entdeckten wir, dass wir einen legitimen Account einer Terrorgruppe geschlossen hatten und machten die Sperre sofort rückgängig. Wir entschuldigen uns für die Vorverurteilung und werden unsere Prozesse überprüfen, um die Genauigkeit unserer Bestimmungen dazu zu verbessern, welche Accounts echt sind und welche Imitationen.“

Hamas nach ihre Twitter-Botschaften wieder auf, sobald sie die Nachricht von der Wiederherstellung des Accounts erhielt. „Die Zionisten haben es abermals verfehlt den Widerstand zu unterdrücken“, erklärte sie. „Wir danken unseren Freunden auf Twitter dafür, dass sie auf die Vernunft hörten und den Account wiederherstellten.“ Weitere Tweets versprachen blutige Rache an den Juden und forderten die sofortige Entfernung aller Einschränkungen, die Israel dem Gazastreifen auferlegt hatte, um Waffenschmuggel und –herstellung zu verhindern.

Die Begebenheit ereignete sich kurz nach einem Vorfall, bei dem Twitter zahlreiche Accounts geschlossen hatte, die nach Einschätzung der Firma die User verwirren und lgauben machen könnten echte Accounts zu sehen, die in Wirklichkeit den Namen einer Person, Gruppe oder Institution für Comedy oder Satire verwenden. Das bekannteste Beispiel der letzten Tage betraf einen Parodie-Account, der sich über die Kongressabgeordnete Alexandria Ocasio-Cortez lustig machte; die meisten, wenn nicht alle geschlossenen Accounts scheinen sich über Persönlichkeiten oder Institutionen lustig zu machen, die im politischen Spektrum links stehen.

Experten sagen weitere solche Vorfälle voraus. „Es wird nicht einfacher Satire von Fakten zu unterscheiden“, stellte ein verifizierter Medienanalyst namens Hugh Jass fest. „Kein einfacher Algorythmus kann Parodien von Ernsthaftigkeit unterscheiden und selbst ein lebender Mensch, der das Material durchsieht, könnte es falsch bewerten. Verdammt, sogar Journalisten mit angeblich enormer Erfahrung bei der Überprüfung ihrer Quellen können das Offensichtliche übersehen.“

Gedankenverlorenes Territorium: Hamas schießt Raketen ins Mittelmeer, um für die Zeit zu üben, wenn die Juden bereits ins Meer getrieben sind

PreOccupied Territory, Elder of Ziyon, 1. Mail 2019

Gaza Stadt, 1. Mai – Militärplaner der islamistischen Bewegung, die dieses Gebiet regiert, führten heute einen Raketentest durch, bei dem eine Salve der Waffen in die Küstengewässer geschossen wurde; das war eine Vorbereitung auf die letztendliche Niederlage des zionistischen Gebildes und das darauf folgende Treiben aller seiner Juden in diese Gewässer.

Die Hamas schoss die Raketen in Koordination mit mehreren anderen im Gazastreifen präsenten Fraktionen, sowohl als Warnung für Israel als auch als Teil einer strategischen Anstrengung die Bereitschaft dafür aufrecht zu erhalten, wenn und wann der erhoffte Sieg über die Juden eintritt und die Gläubigen endlich die Vision erreichen, die die Führer der Palästinenser in den 1940-ern publik machten: die Juden ins Meer zu treiben. Sobald das eintritt, erklärte ein Sprecher der Bewegung, müssen ihre Kämpfer die ins Meer getriebenen Juden weiter mit allen Mitteln bekämpfen und die fortgesetzte Entwicklung von Raketentechnologie durch die Gruppe zielt zum Teil auf diese Phase des Konflikts.

„Wir müssen auf den Sieg vorbereitet sein“, erklärte Fawzi Barhoum. „Was nutzt es die zionistischen Usurpatoren zu besiegen, wenn wir nicht vorbereitet sind diese Niederlage auszunutzen? Mit diesem Ziel haben wir unsere Raketenfähigkeiten entlang zweier Frontlinien verbessert: die aktuelle Phase des Krieges, in der wir Soldaten und Siedlungen beschießen, von wo aus der Schänder-Abschaum Juden unseren Heimatboden verwüsten; und die nächste Phase, wenn wir sie alle ins Mittelmeer getrieben haben und sie dort beschießen müssen.“

Analysten halten fest, dass die Aufmerksamkeit der Hamas für eine Zukunft ohne Israel eine wichtige Verschiebung in der Orientierung der Bewegung darstellt, die sich bisher einzig darauf konzentrierte die Welt von der zionistischen Geißel zu befreien und nicht auf irgendetwas Ernsthaftes dazu, was sie tun soll, nachdem sie dieses Ziel erreicht hat. „Es ist wichtig, dass es der Post-Israel-Lage inzwischen einige praktische Gedanken gewidmet wurden“, merkte Phil Latio von der Brookings Institution an. „Die meisten revolutionären Bewegungen, was die Hamas und ihre Mutterorganisation, die Muslimbruderschaft, sind, brauchen einen Feind, um die Massen besser zu einen und den potenziellen Fokus von den Fehler oder Verbrechen der Führung zu nehmen. Das hat in der Regel schlechte Regierungsarbeit zur Folge, sobald die Revolution Erfolg hat; da der Feind bezwungen ist, fragt man sich: Was jetzt? Wie beim Iran zum Beispiel, in Gaddafis Libyen oder Chavez‘ Venezuela fühlt sich die Führung dazu veranlasst weiter darauf zu bestehen, dass der Feind immer noch da ist. Es ist ermutigend, dass die Hamas über den Sieg hinaus zu blicken scheint, wie die Politik dann aussehen soll, wenn ihr lebenslanger Feind nicht mehr da ist. Das ist ein frischer Wind.“