Gedankenverlorenes Territorium: Die nächste UNO-Ermittlung gegen Israel spart Zeit – man schreibt einfach aus Der Stürmer ab

„Um dasselbe Ergebnis zu erzielen, hätten wir lediglich die bestehende Nazi – äh – Literatur nehmen und sie auf den Kontext des Gazastreifens anpassen müssen.“

Preoccupied Territory, 26. Juni 2015

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Genf, 24. Juni – Das Rechercheteam, das einen Bericht seiner Ermittlungen zum israelischen palästinensisch Kampfverhalten während des Kriegs im und um den Gazastreifen vom letzten Sommer veröffentlicht hat, sagte inzwischen, dass sie die Arbeit zwar befriedigend und wichtig fanden, aber das nächste Mal, wenn sie einen solchen Bericht erstellen sollen, beträchtlich Zeit, Mühe und Geld einsparen werden, indem sie einfach alte Ausgaben des Nazi-Boulevardblatts Der Stürmer neu drucken.

Die Zeitung, die – außer wenn bei kriegsbedingter Papierknappheit die Produktion unterbrochen wurde – von 1923 bis 1945 mehr oder weniger regelmäßig veröffentlicht wurde, half der Nazi-Partei ihren Zugriff auf die Gefühlslage der Arbeiterklasse zu zementieren, indem sie die krudesten antisemitischen Ausdrucksformen des mittelalterlichen Europa wiederbelebte und kultivierte. Mit Hunderten zur Verfügung stehenden Ausgaben wird der einfach unvermeidbare Bericht über irgendeine aufkommende Wiederaufnahme der Feindseligkeiten zwischen Israel und der Hamas sich als weit einfacher zu erstellen erweisen, sagt Schabas-Davis Kommissionsleiterin Mary McGowan Davis.

„Da die Kämpfe alle paar Jahre wieder ausbrechen, werden die mit dem Finden von Beweisen israelischer Kriegsverbrechen beauftragten Menschenrechts-Ermittlergruppen ihre Arbeit erledigt bekommen“, sagte Davis. „Tausende Palästinenser zu befragen, Stapel an von der Hamas produzierten Opferstatistiken zu ordnen, die genau richtigen gefühlsbetonten Auszüge in einen Bericht einarbeiten, israelische Bemühungen zur Minimierung ziviler Opfer auszublenden – all das braucht eine Menge Zeit und Energie. Es fühlt sich zwar lohnenswert an die Legitimität jüdischer Selbstverteidigung zu untergraben, aber unser Team erkannte erst hinterher, dass wir das Rad neu erfanden.“

Davis verwies auf verschiedene archivierte Ausgaben des Naziblattes als Illustration. „Alles ist da: umfassende Verleumdung, ignorieren von Zusammenhang, Missbrauch jüdischer Quellen, Akzeptanz absonderlicher, unbestätigter Histörchen als Fakten und die schlichte Wiederholung der Großen Lüge, alles im Dienst der Rechtfertigung von Attacken auf Juden und der Förderung einer Atmosphäre, die jedes jüdische Existenzrecht bezweifelt, ganz zu schweigen von ihrer Selbstverteidigung. Wir verbrachten Monat um Monat damit unausgewogene Befragungen durchzuführen, verschiedene Quellen selektiv zu befragen und unkritisch Propaganda aufzuzeichnen, um sie später nachzuplappern. Um dasselbe Ergebnis zu erzielen, hätten wir lediglich die bestehende Nazi – äh – Literatur nehmen und sie auf den Kontext des Gazastreifens anpassen müssen. Das hätte die Hälfte der Zeit gebraucht.“

„Mancher denken von der UNO als großer Jobmaschine“ sagte der ehemalige Kommissionsvorsitzende William Schabas. „Aber das ist nicht wirklich der Fall. Das pass auf ausgewählte Agenturen der Organisation wie der UNRWA. Aber im Allgemeinen ist es wichtig bei unserer Arbeit Etat-Empfindlichkeiten anzuwenden und den antisemitischen Inhalt des Stürmers zu recyceln statt Julius Streichers nimmermüde Bemühungen gegen das internationale Judentum, würde viel dazu beitragen den Betrieb des Menschenrechtsrats optimieren.“

Schabas vermerkte außerdem einige Bedenken zur Verwendung des Nazimaterials, erwartet aber keine unlösbaren Schwierigkeiten. „Streicher wurde in Nürnberg für seine Rolle beim Nähren der Atmosphäre, in der die Endlösung möglich wurde, wegen Verbrechen gegen die Menschheit verurteilt, also hatte einige unserer Kollegen Vorbehalte gegen diese Idee zum Ausdruck gebracht“, erklärte er. „Aber das internationale Recht hat sich verändert und es gibt keine ernsthafte Besorgnis, dass dies auf uns zurückfallen und uns verfolgen würde.“

Gedankenverlorenes Territorium: Rüge für den Louvre – Antisemitismus zu offensichtlich betrieben

PreOccupied Territory, 16. Juni 2015

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Paris, 16. Juni – Die Regierung Frankreichs gab dem Management des Museums Louvre heute einen strengen Tadel und warnte es, dass die Zurschaustellung antijüdischen und antiisraelischen Vorurteils weit subtiler sein muss als die aktuelle Ablehnung eines Gruppenbesuchs israelischer Studenten durch die Institution.

Letzten Monat versuchte ein israelischer Professor der Universität Tel Aviv Zeit und Raum zu reservieren, um seine Kunststudenten in das Museum zu bringen; er wurde aber brüskiert, obwohl er dieselbe Reservierung auf denselben Reisen früher schon mehrfach machte. Der Professor nahm dann die Rolle eins Lehrenden aus Abu Dhabi an und hatte keinerlei Probleme zu diesen Daten zu reservieren. Das Management des Museums bestritt Fehlverhalten und machte für die Ablehnung technische Probleme mit dem Computersystem verantwortlich; allerdings drückte die Regierung, die das meiste Geld für die Finanzierung des Museums zur Verfügung stellt, ihren Unmut wegen der Leichtfertigkeit aus, mit der der Louvre es französischem Antisemitismus erlaubte an die Oberfläche zu dringen.

Kultusministerin Fleur Pellerin wies das Museum an sofort Maßnahmen zu treffen, um seine antijüdischen und antiisraelischen Tendenzen effektiver als legitime Motivlage zu verkaufen. „Im 21. Jahrhundert ist Zurschaustellung kruder Diskriminierung welcher Gruppe auch immer in unserer Gesellschaft nicht willkommen“, schrieb Ministerin Pellerin an Louvre-Direktor Jean-Luc Martinez. „Von daher muss die Ihrer Sorge anvertraute Institution aktive, sofortige und effektive Schritte unternehmen, um Judenhass in ein angenehmeres Gewand zu kleiden.“

Die jüngste Zunahme antisemitischer Angriffe und Verhaltens überall in Europa und besonders in Frankreich haben Paris mit einem unangenehmen sozialen Dilemma konfrontiert. Rechtsradikale Gruppen und linksradikale Aktivisten haben im Antisemitismus eine ungewöhnliche Gemeinsamkeit gefunden, was die französisch Mainstream-Gesellschaft betroffen macht, die sich ansonsten geschmackvollerer Dosierungen an Vorurteilen gegenüber Juden erfreut, direkte Erscheinungsformen davon aber grotesk findet.

Der Direktor des Louvre versprach eine gründliche Untersuchung der Politik und Verfahren, die zur Ablehnung der Gruppe der Universität Tel Aviv führten. „Im Namen des Louvre entschuldige ich mich für die von uns gezeigte eklatante Diskriminierung und verspreche, dass ich solche Manifestationen des Antisemitismus schwerer belegbar machen werde“, sagte er.

Teil des Prozesses diese Manifestationen zu verwischen beinhaltet ein auffälligeres Bestehen darauf, Gegnerschaft zu den Juden und Gegnerschaft zum Nationalstaat der Juden zu unterschieden. „Viele Aktivisten und Regime erwecken den Anschein nichts gegen Juden an sich zu haben, nur gegen Israel“, erklärte Martinez. „Doch wenn es um Manifestationen dieses Hasses geht, bemühen sich, wenn überhaupt, nur wenige darum sicherzustellen, dass die Unterscheidung konsequent eingehalten wird. Wir hätten die Ablehnung aufgrund politischen Protestes gegen israelische Politik verteidigen können, doch das würde schlicht die Frage aufwerfen, warum nie je auch nur eine einzige Ablehnung von Gruppen aus Ländern mit weit schrecklicheren Menschenrechts-Bilanzen ausgegeben wurde.“

„Zudem steht die offizielle Haltung der französischen Regierung, die offiziell den Louvre kontrolliert, BDS entgegen“, fügte Martinez hinzu. „Wenn wir bei eklatanteren Vorurteilen Nachsicht zeigen, müssen wir warten, bis die Juden keine Kontrolle über die Reg… – ich meine, bis diese Haltung sich ändert.“

Keine Sorge Israel, unsere Abgeordneten sind auch die Partner der Palästinenser

Andererseits: Wenn jeder davon überzeugt ist, dass eine Zwei-Staatenlösung das Beste ist, muss dann nicht auch das Morden aufhören?

Rowan Dean, AFR (Financial Review), 3. Mai 2015 (übersetzt von Cora)

Sehr geehrter Mr. Fooley (oder darf ich Luke sagen?)

ich komme gerade von einem Ausflug mit meiner Labour-Parlamentsgruppe zurück, bei dem ich meine Zeit ganz genau zwischen Israel und den palästinensischen Gebieten aufgeteilt haben – so, wie Sie es verlangten.

Ich bin noch ganz außer Atem.

Montag: Nachdem wir einige Male in der Luft kreisen mussten, um nicht von der IS, Hamas, Hisbollah oder einer anderen Truppe friedensliebender Freunde des palästinensischen Kampfes dafür, die Juden vom Antlitz der Erde zu wischen – Lob sei Allah – abgeschossen zu werden, landeten wir in Tel Aviv. Ich grabschte mir einige zollfreie Sachen und eilte in die Innenstadt. Sieht aus wie ein Surfer-Paradies, das auf Surry Hill (Vorort von Beverly Hills) trifft. Überall coole Hipster und heiße Tussis. Ich griff mir ein kühles Bier und einen Burger, kaufte mir einige fantastische neue Apps und Software und ….

Oops! Es ist Zeit nach Palästina zu fahren. Fuhren direkt in die Innenstadt Ramallahs. Sieht aus, als wenn Mogadischu auf eine Goldgräberstadt stoßen würde. Überall Abfall. Bewaffnete Wachen und Maschinengewehre schwingende Typen, die wie Mafiosi aussehen, treiben sich überall herum. Versuchte mir ein kühles Bier zu besorgen, aber, äh ….

Hoppla, wir müssen zurück nach Israel. Treffen mit einigen Wissenschaftlern, die die Smartphone-Industrie mit aufgebaut haben, oder andere coole Sachen, wie Viber und Waze. Außerdem erfanden sie all das bionische Zeugs, das Querschnittgelähmten hilft, den plötzlichen Kindstod verhindert und allerlei anderes, das heilt …

Huch, zurück nach Palästina. Treffen mit ein paar Typen, die die Klage-Industrie erfunden haben. Sie erklären uns, wie Israel sie seit Jahrzehnten unterdrückt. Ich frage sie, wie genau sie das machen, und sie erklären: „Indem es existiert!“.

Herrjeh! Zurück nach Jerusalem. Wunderschöne alte Stadt. Besichtigung der Klagemauer, die alles ist, was von dem Original des vor 3000 Jahren gebauten Tempels noch übrig ist und wohin die Typen mit den schwarzen Hüten gehen und nicken. Jeder kann dorthin gehen, aber man muss vorsichtig sein, denn arabische Kinder lieben es, Steine auf dich zu schmeißen, wenn du betest.

DER TEMPELBERG

Als nächstes: Rauf auf das palästinensischen Teil, das oben auf dem Tempelberg steht, wobei es hier allerdings nicht erlaubt ist, ihn so zu nennen; man muss al-Aqsa-Moschee sagen. Ein Glückspilz, wer nicht jüdisch ist, denn Juden sind hier nicht erlaubt. (Hm, ist das nicht rassistisch?)

Ok, ok – ich komme ja schon. Zurück zum Bus und eine kurze Stippvisite in Sderot, einem kleinen Ort in der Wüste. Verrückte Architektur. Jedes Haus hat einen großen Bombenschutzraum aus Beton im Vorgarten, jede Bushaltestelle dient auch als Bunker, selbst die Spielplätze für die Kinder sind als Schutzräume ausgebaut. Klasse! Ich frage die Leute, wie es kommt, dass sie hierbleiben, wenn sie doch nur 15 Sekunden von ihrer Vernichtung entfernt sind und sie antworten, dass dies ihr Zuhause sei und sie es lieben würden.

Verständlich.

Auf einem Hügel steht ein Haus, das wirklich nett aussieht, obwohl es schon dutzende Male von Raketen getroffen und wieder repariert wurde. Klasse.

Ab nach Gaza. Wow, verrückte Architektur. Jedes Krankenhaus wird auch als Raketenabschussrampe genutzt, jeder Kinderspielplatz ist auch ein Raketensilo. Toll. Ich frage die Menschen, wie es kommt, dass sie hierbleiben und sie erklären mir, dass die Hamas sie erschießen würde, wenn sie versuchten zu fliehen. Kann man nachvollziehen.

Auf einem Hügel gibt es eine Siedlung, die wirklich toll aussieht. Aber dort darf man nur wohnen, wenn man Kinder hatte, die sich selber in die Luft jagten um Juden zu töten.

Schnelle Wende. Zurück nach Israel. Auf zu dem abgefahrenen Gebäude der Knesset. Es ist an der Zeit über Politik zu debattieren. Junge, Junge! Niemand ist mit irgendjemandem einer Meinung. Die diskutieren wie bekloppt über den richtigen Weg zum Frieden (ich nehme an, das ist Demokratie) und wie man eine Zweistaaten-Lösung herbeiführen könnte. Alle sind sich hier einig, dass ein palästinensischer Staat in Ordnung ist, sobald sie mit den Versuchen aufhören würden, Juden zu ermorden. Absolut verständlich.

UNVORSTELLBAR ÜPPIG

Zurück nach Ramallah. Eigenartig, inmitten all des Abfalls und Drecks gibt es da diese unglaublich opulenten Gebäude, die aussehen wie massive Millionärsvillen auf Steroiden. Stellt sich heraus, dass sie alle den Typen der palästinensischen Selbstverwaltung gehören und von den Milliarden der Vereinten Nationen gebaut wurden. Wie cool ist das denn? Wir kamen in diesen marmorgefliesten Ballsaal des Gebäudes, das aussieht wie ein Hotel der Gold Küste. Es wird Zeit über Politik zu sprechen. Junge, Junge. Die Typen erklären uns, dass es nur einen Weg zum Frieden gibt; wenn es zwei Staaten gibt: einer wird Palästina genannt und dort gibt es keine Juden und der andere wird Wie zur Hölle ihr ihn auch immer nennen wollt, solange da „nur ein paar“ Juden drin sind. Hört sich, hm, ein klein wenig unangemessen an.

Zurück ins Hotel. Entspannt vor der Glotze schaue ich mir eine Doku darüber an, wie Israel Zeug erfindet um die Klimaerwärmung zu lösen. Wirklich interessant. (Wieso wollen wir das boykottieren?)

Ach du Schande! Luke hat gesagt, wir sollen die gleiche Zeit auch dem palästinensischen Fernsehprogramm widmen. Wechsel zu einem Kinderprogramm. Echt interessant. Der Moderator ist als Clown verkleidet und benutzt eine Stoffpuppe, um zu zeigen, wie man Juden ermordet. (Sollten wir nicht sowas boykottieren?)

Hui, ich bin gespannt auf morgen!

Foto der Woche – Kriegsende

Gestern und heute wurde des Endes des Zweiten Weltkriegs (in Europa) gedacht. Hier mit Nachdenklichkeit, dort mit Pomp und Täterätä. Jeder eben so, wie es ihm gefällt und es gut findet. Es gibt wunderbare Traditionen (so in Russland die Ehrung der Veteranen durch die ganz normalen Staatsbürger). Es gibt Bilder, die nachdenklich machen, es gibt Bilder, die die schiere Freude ausdrücken; Bilder, die Verzweiflung zeigen, Bilder die Erleichterung zeigen – bei den Besiegten Deutschen, wie auch bei den Alliierten. Die Wehrmacht war geschlagen, die Sieger wachten über die Besiegten.

Und es gibt auch satirisch-amüsante Vergleiche  wie den unten – soll man so ewtas zeigen? Vielleicht nicht, vielleicht ja. Ich denke, diesen Wahnsinn satirisch/humoristisch/zynisch zu kommentieren, ist auch eine legitime Verarbeitung und vielleicht sogar Warnung. Auf jeden Fall eine Erinnerung daran, wer sich letztlich lächerlich gemacht hat, obwohl es so furchtbar ernst war. Es gibt böse Witzfiguren; wir sollten sie erkennen, um sie rechtzeitig bloßzustellen.

WKII_Scissors-beat-PaperSchnick-schnack-schnuck:
Schere besiegt Papier!

Gedankenverlorenes Territorium: Zionistisch kontrollierte Medien sind irgendwie nicht in der Lage die Israelberichterstattung unter Kontrolle zu halten

„Ich hätte niemals gedacht, dass die jüdischen Medien-Lehnsherren erlauben würden, dass so etwas geschieht. Doch hier sind wir“, sagte UNO-Berater Richard Falk.

PreOccupied Territory, 7. Mai 2015

New York, 8. Mai – Analysten bei den Vereinten Nationen hielten heute ein Treffen ab, auf dem das kuriose Phänomen der zionistisch kontrollierten Medien diskutiert wurde, die irgendwie nicht in der Lage sind die Medien davon abzuhalten fast kontinuierlicher Kritik an Israel zu frönen.

Ein Expertenteam traf sich heute Morgen (Freitag) im UNO-Hauptsitz in New York, um Informationen und Analysen zu einer Industrie auszutauschen, die sich als völlig unter der Knute jüdischer Mogule erwiesen hat. Jüdische Kontrolle der Medien, die seit mehr als einem Jahrhundert dokumentiert ist – insbesondere im bahnbrechenden russischen Werk Die Protokolle der Weisen von Zion – ist bei der einen Aufgabe spektakulär erfolglos gewesen, von der man erwarten könnte, dass jüdisch kontrollierte Weltmedien sich darauf konzentrieren: Offenlegung und Kritik an seinem Vorzeige-Projekt zum Schweigen zu bringen – dem Zionismus. In Wirklichkeit zieht Israel eine solch unverhältnismäßige Menge an Schmähungen in den jüdisch kontrollierten Medien an, dass ein Beobachter zu dem Schluss kommen könnte, dass es eine solche Kontrolle gar nicht gibt.

Fakt ist, sagen Experten, dass es im Nahen Osten, der einzigen Region, in der zionistisch kontrollierte globale Medien die am notwendigsten und effektivsten sein müssten, überhaupt keine Anstrengungen zu geben scheint die unverhohlenen antiisraelischen und oft antisemitischen Redewendungen zu kontern, die eine Klammer der den arabischen und Farsi-Medien sind. „Es ist recht überraschend die Regelmäßigkeit und Intensität antiisraelischer, antijüdischer Ideen und Gesinnungen in arabischen Medien festzustellen – Ich hätte niemals gedacht, dass die jüdischen Medien-Lehnsherren erlauben würden, dass so etwas geschieht. Doch hier sind wir“, sagte UNO-Berater Richard Falk.

Die Analysten bleiben zu dem geteilter Meinung, was für die scheinbar massenhafte Kritik an Israel in allen Arten von Meiden gesehen wird. Die am weitesten geltenden Annahmen involvieren eine bewusste Politik seitens der jüdischen Medienbarone, das Erscheinungsbild einer unabhängigen, freien Presse aufrecht zu erhalten, obwohl in Wirklichkeit hinter der Bühne der Mix der Geschichten und Meinungen sorgfältig abgeglichen wird. „Ausgerechnet dem Economist wurde erlaubt zu behaupten, dass Benjamin Netanyahus Büro die endgültige Genehmigung über alle Artikel in der israelischen Tageszeitung Israel HaYom ausübt und das, obwohl sowohl die Zeitung als auch Netanyahu das bestreiten“, vermerkte Falk. „Für mich war das ein Geniestreich – genau das Thema der zionistischen Medienkontrolle zu nutzen, um seine Richtigkeit zu untergraben.“

Andere legten die Betonung nicht auf die Erscheinung von unabhängigen Medien per se, sondern auf die Ausnutzung der Medien, um das Image von Israel heimgesuchten, feindseliger Journalisten als Medium zu schaffen, mit dem international Mitgefühl generiert wird, insbesondere bei Konservativen, denen das weithin linke Medien-Establishment bereits verdächtig ist. „Es verblüfft mich, wie weit das Drehbuch viele Journalisten du Organisationen treibt, wenn sie vorgeben antiisraelisch zu sein“, sagte Radiomoderator Alex Jones, der aus irgendeinem Grund immer noch unbelästigt senden kann. „Ich habe gedacht, die zionistischen Lehnsherren würden mehr Raffinesse zeigen und nicht Israels Gegner derart übertrieben hasserfüllt aussehen lassen, dass es nicht überzeugt. Aber die Leute schienen das zu kaufen, also wissen Zuckerberg, Eisner, Adelson, Sulzberger und Co. Offensichtlich etwas, das ich nicht weiß.“

„Ich denke, über alles andere hinaus verstecken sie sich nur vor uns, um uns wie Schafe unter Kontrolle zu halten“, fügte er der Deutlichkeit halber hinzu.

Gedankenverlorenes Territorium: Muslime fordern, dass der Mount Everest niedriger gemacht wird als die Al-Aqsa

Historisch gesehen waren die muslimischen Herrscher Jerusalems in der Lage durchzusetzen, dass nichtmuslimische Gebäude nicht höher sein dürfen als die Al-Aqsa, aber sie zogen es nicht immer vor sich entsprechend zu verhalten.

PreOccupied Territory, 23. April 2015

Mekka, 23. April – Islamische Autoritäten äußerten sich heute empört, dass es etwas geben könnte, das höher ist als die heiligste Stätte des Islam und forderten, dass die Regierung von Nepal soflrt den Mount Everest gestutzt wird, damit sein Gipfel nicht länger die Moschee der Al-Aqsa in Jerusalem überragt.

Der Oberste Muslimische Rat, der den sunnitischen Islam repräsentiert, sandte eine scharf formulierten Brief an die Regierung von Präsident Ram Baran Yadav in Kathmandu, in dessen Territorium der Gipfel des Everest sich auf 8.848 Meter über dem Meeresspiegel erhebt. Im Gegensatz dazu liegt die Al-Aqsa auf einem Berg lediglich 740 Meter über Meereshöhe; sie hat ein Minarett, das nur 37 weitere Meter hinzufügt. Da islamische Regeln besagen, dass nichts eine Moschee überragen darf, schrieb der Rat an Yadav und protestierte wegen derart offenkundiger Respektlosigkeit gegenüber dem Islam.

„Im Namen aller Muslime sind wir aufgebracht, dass Ihr Land eine Formation behält, die Westlern als ‚Everest‘ und den Menschen vor Ort als Sagarmāthā bekannt ist und die unsere heilige Stätte überragt. Der Bau oder die Instandhaltung eines solchen Objekts, sei es religiöser oder weltlicher Natur, stellt eine dreiste Verletzung des islamischen Rechts dar“, hieß es in dem Brief. „Ein Land wie das Ihre, das behauptet Vielfältigkeit in religiösem Glauben und Bräuchen zu tolerieren, kann daher nicht weiter schamlos und unverhohlen solche Geringschätzung für den Islam zu zeigen.“

Nepals Bevölkerung ist überwiegend buddhistisch und hinduistisch; die beiden Glaubenssystem verschmelzen in eines für viele. Andere Religionen schließen den Islam, das Christentum, den Kiratismus und Animismus ein; Anhänger des Islam stellen nur etwas über vier Prozent der Nepalesen. In seinem Brief beschuldigte der Rat Nepal der Unterdrückung dieser Muslime dadurch, dass sie gezwungen werden ihre heilige Stätte niedriger halten als den Everest und Hassverbrechen zu betreiben, indem sie die Höhe des Berges – er ist der höchste der Welt – zu einem so auffälligen Teil des internationalen Images des Landes machen.

Offiziell verläuft die Grenze mit der Volksrepublik China über den Gipfel des Mount Everest, aber der Rat entschied sich dagegen denselben Brief an Peking zu schicken; er hatte Angst, das würde die bereits entzündeten religiösen und ethnischen Spannungen in China schüren, wo muslimische Uiguren der Provinz Xinjiang für religiöse und bürgerliche Autonomie kämpfen. Die Tatsache wurde in dem Sendschreiben an Kathmandu ausdrücklich behandelt, in dem es hieß: „Anders als Sie, haben wir Sorge um unsere Brüder und haben im Interesse der Toleranz und verminderten ethnischen Spannungen bewusst keine Brief an die andere Seite geschickt, die den Everest kontrolliert.“

Historisch gesehen waren die muslimischen Herrscher Jerusalems in der Lage durchzusetzen, dass nichtmuslimische Gebäude nicht höher sein dürfen als die Al-Aqsa, aber sie zogen es nicht immer vor sich entsprechend zu verhalten. Im Verlauf der Jahrhunderte hat es Spannungen wegen der Höhe der Grabeskirche gegeben, die den Ort der Kreuzigung Jesu kennzeichnet. Gleichermaßen hat Israels Wiederaufbau von Synagogen, die von jordanischen Soldaten 1948 zerstört wurden, nachdem diese alle Juden aus der Altstadt vertreiben hatten, Wut der muslimischen Waqf, die das Al-Aqsa-Gelände verwaltet, wegen eines solchen Affronts entfacht.