US-Progressive: Friedensdeal zwischen Israel und VAE/Bahrain/Sudan ist furchtbar für Nahost-Frieden

The Mideast Beast, 14. November 2020

Am Weißen Haus in Washington DC – Präsident Trump und die First Lady nehmen an einer Unterschriften-Zeremonie für die Abraham-Vereinbarungen teil. (Foto: Public Domain, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=94136660)

Es war einmal – vor dem Aufkommen von Twitter – wäre jegliche Beziehung zwischen einem arabischen Land und Israel Ursache für Feiern gewesen, doch angesichts des aktuellen Klimas im Nahen Osten ist mancher unsicher angesichts der Normalisierung der Beziehungen zwischen Israel, den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE), Bahrain und jetzt dem Sudan.

Während der historische Deal zwischen Israel, den Golfstaaten und der Republik Sudan von vielen als historische Leistung gelobt wurde, gab es manche, die sich sorgte, er würde ihre persönlichen Überzeugungen darüber schädigen, wie die Realität auszusehen hat. Meade Benjamin, eine Mitgründerin von Code Pin, sagt, die Vereinbarung zwischen Israel, den VAE und Bahrain ist für den Nahen Osten ein Schritt in die falsche Richtung und: „Wir werden im Nahen Osten niemals Frieden haben, wenn sie sie weiter Friedensvereinbarungen mit Israel schließen.“ Code Pink ist eine progressive Organisation, die andere friedliche Bewegungen in der Region wie die iranischen Revolutionsgarden, Hamas, Hisbollah und einfach jede beliebige Gruppe Männer unterstützen will, die es genießen samstags zu diesen besonderen Wochenend-Schlägen gegen Frauen und kleine Kinder zusammenzukommen.

Ebenfalls besorgt wegen der Aussichten auf eine weitere Buchhandel mit Lese-Tour ist der ehemalige Vertreter der Obama-Administration Ben Rhodes, der feststellte: „Ich kann nicht falsch liegen, die Geschichte ist das Problem.“ Der ehemalige Obama-Außenminister John Kerry, der einst sagte, Israel würde isoliert und zum Paria-Staat werden, wurde zuletzt durch seine Schlafzimmertür gehört, wie er in ein Kissen weinte und sich weigerte herauszukommen.

COVID-19 erhält Sitz im UNO-Menschenrechtsrat

The Mideast Beast, 22. Oktober 2020

Illustration 178973861 © Anton Litvintsev, Dreamstime.com

COVID-19 ist in den UNO-Menschenrechtsrat gewählt worden; in dem internationalen Gremium gesellt es sich zu Ländern wie China, Kuba, Russland und Pakistan.

COVIC-19 ist der erste Virus, der im Rat sitzt, seit er 2006 gegründet wurde. Aber die Wähler aus der Vollversammlung vermerkten, dass der Virus gut in die derzeitigen Mitglieder von Tod und Zerstörung passt, zu denen auch Libynen, Venezuela und Usbekistan gehören.

„Geht man nach den Gewählten, dann ist die Fähigkeit Leid und Tod über viele zu bringen , ,das, was die Qualifikation für den Menschenrechtsrat ausmacht“, erklärte einer aus der Vollversammlung. „Nach dieser Metrik gibt es niemanden, der besser qualifiziert ist, als COVID.“

Zur Zeit der Drucklegung wurde auch der Rapper und Präsidentschaftskandidat Kanye West in den Rat gewählt.

Unsere Lage ist so verzweifelt, dass wir es ablehnen irgendetwas zu opfern, um uns zu retten

Von Mahmud Abbas, Präsident, palästinensische Autonomiebehörde, Vorsitzender der Palästinensischen Befreiungsorganisation

The Mideast Beast, 27. Oktober 2020

Foto: Kremlin.ru via Wikimedia Commons

Die palästinensische Nationalbewegung hat selten dunklere Tage erlebt. Ein arabischer Staat nach dem anderen hat Normalisierung mit dem zionistischen Gebilde angekündigt, während unsere Sache erlahmt und wir beim Kampf gegen die üble Flut des Friedens so ohnmächtig wie immer bleiben. Die Umstände haben sich bis zu dem Punkt verschlechtert, dass das bloße Überleben der Bewegung auf dem Spiel steht. In einer derart schrecklichen Lage hat die Bewegung unter meiner Führung beschlossen den drastischen Schritt zu unternehmen, es abzulehnen von unserer Haltung abzurücken, dass wir auch den letzten Zentimeter Palästinas von den dreckigen Fängen der jüdischen Usurpatoren befreien müssen, egal wie katastrophal unsere Lage als Ergebnis genau der Beibehaltung dieser Haltung während des letzten Jahrhunderts geworden ist.

Verzweifelte Zeiten fordern verzweifelte Maßnahmen. Der Sudan, die Vereinigten Arabischen Emirate, Bahrain – diese verräterischen Schlangen stellen nur die Spitze des Eisbergs der Normalisierung dar; wir müssen uns den Fakten stellen. In meinen vierundachtzig Jahren habe ich unsere Sache nie als kurz vor der Niederlage stehend betrachtet. Der Ernst, die Unsicherheit unserer Lage muss Selbstprüfung veranlassen, nüchterne Neuuntersuchung dessen, welche Elemente unserer Vision wir behalten müssen, um das Wesen und das Überleben der Sache zu erhalten, damit keine weiteren Versuche unternommen werden an irrelevanten Ambitionen festzuhalten, die das gesamte Unternehmen kompromittieren. Nach meiner Auswertung erreichten wir dieses Stadium, als Donald Trump gewählt wurde, obwohl die Auswirkungen dieses Ereignisses einige Zeit brauchten, um hervorzutreten. Jetzt müssen wir die schwierigen Entscheidungen treffen, was wir fallen lassen, um unser Schiff über Wasser zu halten. Die Antwort lautet: Nichts.

Vergleichen Sie diese verantwortungsvolle Haltung mit dem launischen Verhalten der jüdischen Führung im Palästina von 1947. Die Vereinten Nationen stimmten für einen Plan zur Teilung des Landes in einen jüdischen und einen arabischen Staat. Die Juden versuchten das gesamte Land westlich des Jordan für einen Staat zu bekommen, entsprechend der britischen Garantien nach dem Ersten Weltkrieg; der Teilungsplan „erkannte“ den Juden mehr als die Hälfte dieses Territoriums ab, aber die Führung der Juden in Palästina, die die politischen Grenzen kannten, denen sie sich gegenüber sagen, akzeptierte den Plan auf nichtsnutzige Weise. Sehen sie, wohin sie das gebracht hat! Alles, was sie heute kontrollieren, ist das Land westlich des Jordan bis auf unseren geteilten Rumpfstaat, dazu eine Wirtschaft und ein Militär, die die eines jeden Landes um sie herum in den Schatten stellen.

Wir, andererseits, prahlen mit einer endlosen Ansammlung an Flüchtlingslagern, Bantustans, außer Gefecht setzenden Clan-Konflikten und Hoffnung auf volle Unabhängigkeit, die mit jedem Tag unserer fortgesetzten Unnachgiebigkeit schwächer wird. Wir stehen vor einer harten Wahl. Aber wählen werden wir: die Nichtbeachtung!

Al-Qaida verklagt die Antifa wegen Copyright-Verletzung

The Mideast Beast, 16. Oktober 2020

Bild aus National Review: Gangs of Berkeley (http://bit.ly/2vz6bjh)

Al-Qaida sagt, die radikal linke Gruppe habe sowohl ihr Aussehen als auch die politischen Ansitzen ohne Genehmigung nachgeahmt; deshalb wurde angekündigt eine Klage gegen die amerikanische Organisation „Antifa“ einzureichen.

„Hört zu, wir machen das ganze ‚schwarz anziehen, Gesicht verhüllten und rumrennen, dass wir Amerika hassen‘ schon seit 20 Jahren“, sagte Al-Qaida-Führer Ayman al-Zawahiri gegenüber dem Mideast Beast. „Dann kommen aus dem Nichts diese Antifa-Deppen mit genau denselben Abläufen und tun so, als hätten sie das erfunden.“

Zawahiri fügte an: „Hört zu, ich glaube, es ist großartig, dass sie unseren Umhang nehmen und unschuldige Journalisten und Zivilisten angreifen, weil die an freie Meinungsäußerung glauben. Aber sie sollten uns Lizenzgebühren zahlen!“

Zur Zeit der Drucklegung sah sich die Antifa Berichten zufolge mit weiteren Klagen vor Gericht konfrontiert, da die Taliban die Gruppe beschuldigte ihre Idee der Zerstörung antiker Statuen gestohlen zu haben.

Gedankenverlorenes Territorium: Goliath liegt nachWortwechsel mit Israeliten in Umfrage 24% vorn

„Es ist sich vorzustellen, wie Saul und sein Lager sich davon erholen.“

PreOccupied Territory, 8. Oktober 2020

Elah-Tal, Grenzregion Philister-Israeliten – Eine rhetorische Konfrontation zwischen einem Philister-Krieger und seinen von Saul, König von Israel, geführten Gegnern ging heute Morgen damit zu Ende dass Ersterer in den Augen potenzieller Wähler als klarer Favorit hervor ging, fand eine Reihe Meinungsumfragen heraus.

Goliath, ein Gigant, der die Israeliten mehrere Tage lang verhöhnte, setzte seine Sticheleien gegen die Hebräer und ihren Gott heute fort, wozu die Israeliten kaum zu kontern in der Lage waren. Der Philister-Krieger forderte seine Feinde heraus, sie sollten einen einzelnen Kämpfer schicken, der gegen ihn antreten soll, statt den Konflikt mit einer richtigen Schlacht zu beizulegen – eine Herausforderung, die Saul und seine Militärkommandeure bislang nicht angenommen haben. Umfragen zeigten, dass der Philister-Krieger vor zwei Tagen durchschnittlich 11% vor den Israeliten lagt und die Lücke sich inzwischen nur vergrößert hat und bis zur nicht beantworteten Herausforderung von heute Morgen auf 24,3% anstieg.

Analysten erwarten einen Erdrutschsieg der Philister. „Wähler erkennen einen starken Kandidaten, wenn sie ihn sehen“, erklärte Doe Egg, ein Wahlstatistiker. „Die bisherige Unfähigkeit der Israeliten eine effektive Antwort auf Goliaths Argumente zu anzubringen, hat ihnen nur geschadet. Manche Experten glauben, seine Spitzen zu ignorieren könnte sie als über dem Gefecht stehend und die Philister als unkultiviert und unreif erscheinen lassen, aber diese Analysten versäumten es das instinktive Echo einzukalkulieren, das Goliaths Gerede schafft. Sollten die Zahlen halten, wenn der offizielle Showdown stattfindet, dann werden die Israeliten Glück haben, sollten sie vierzig Prozent der Stimmen erhalten. Das ist ein Erdrutschsieg. Es ist nur schwer erkennbar, wie Saul und sein Lager sich in dieser Phase von dieser Entwicklung erholen können, ganz zu schweigen davon die Lücke zu schließen, die bereits vor der Debatte bestand.“

Der israelitische König hat darum gerungen die Moral seiner Wähler und Anhänger beizubehalten, während Goliath einen rhetorischen Schlag nach dem anderen landete. Saul hat militärisch Stärke und Ressourcen bereitstellen müssen, um die Abwanderung von Wählern einzudämmen, statt die Themen der Philister zu widerlegen oder Goliaths Geschichte bzw. politischen Vorschläge zu kritisieren, ganz zu schweigen davon, dass er sich um eine positive Vision für die Zukunft bemühen konnte, die er zu schaffen versucht.

Ein Sprecher der israelischen Kampagne versuchte die Bedeutung der Debatte herunterzuspielen. „Es sind noch jede Menge Stunden bis zum eigentlichen Wettkampf und in der Zeit kann sich vieles ändern; und abgesehen davon übertrieben die Leute den Einfluss von Debatten dieser Dinge, weil die überwiegende Mehrheit der Wähler sich entschieden haben“, insistierte Abner ben-Ner von den königlichen Generalstabschefs.

Eine Meldekampagne auf den letzten Drücker seitens der israelischen Reihen versucht David, einen Schafhirten aus Hebron und jüngsten von acht Brüdern, Wettkämpfer anzumelden. Experten betrachten die Bemühungen als spekulativ.

Hamas versucht Reichweite der Ballon-Bomben zu erhöhen, um VAE und Bahrain zu erreichen

Die Wüste im östlichen Jordanien oder nördlichen Saudi-Arabien zu treffen wird die Hamas nicht zufriedenstellen, weil es dort keine Wälder, Gebüsch oder Kinderhorte gibt, die man in Brand stecken kann.

The Mideast Beast, 17. September 2020

Gaza Stadt – Die militante Islamistenorganisation, die das Küstenterritorium regiert, will ausprobieren, wie stark sie die Reichweite ihrer vom Wind getragenen Brandvorrichtungen erhöhen kann, um Ziele in zwei Golfstaaten zu erreichen, die neulich einen Friedensvertrag mit Israel unterzeichneten, kündigte ein Sprecher der Bewegung am Donnerstag an.

Die Hamas wies ihr Waffenentwicklungspersonal an ihre Pläne für von Helium-Ballons getragene Brandbomben so zu ändern, dass sie weiter in den jüdischen Staat hinein reichen und sich stattdessen auf viel weiter reichende Waffen zu konzentrieren, die für die Vereinigten Arabischen Emirate und Bahrain vorgesehen sind, die beiden arabischen Staaten, deren Repräsentanten am Dienstag auf dem Rasen des Weißen Hauses die Abraham-Vereinbarungen unterzeichneten.

Der Hamas-Repräsentant Fawzzi Barhoum sprach auf einer Pressekonferenz am Donnerstagmorgen mit Reportern. „Das zionistische Gebilde wird immer da sein“, stimmte er an. „Ich meine, nein, wird es nicht, wie wir den gewaltigen Jihad betreiben, um das Land von dieser Geißel zu befreien, aber – ach, vergesst, dass ich das sagte. Lasst mich von vorn anfangen. Unsere gerechten Anstrengungen schmerzliche Schläge tief im feindlich besetzten Gebiet zuzuschlagen werden fortgesetzt, aber wir werden auch Vergeltung gegen diejenigen üben, die die heilige palästinensische Sache verraten haben, indem sie die Beziehungen mit den Nachkommen von Affen und Schweinen normalisieren, statt all ihre Politik unserer Agenda unterzuordnen.“

Barhoum lehnte eine Antwort ab, als er gefragt wurde, ob der Hauptsponsor der Militanten aus dem Gazastreifen, der Iran, weitere Waffen zur Verfügung stellen würde, um ihnen zu helfen die VAE und Bahrain zu erreichen.

Experten vermerkten, dass die Hamas und andere Terrorgruppen aus dem Gazastreifen anstreben diese Golfstaaten anzugreifen – zu denen bald Oman und Saudi-Arabien gehören werden, wenn die Ankündigungen des Weißen Hauses korrekt sind – wobei sie beeindruckende technologische und natürliche Hindernisse beim Streben nach solchen Waffen begegnen. „Zum einen verlaufen die Windströme nicht in diese Richtung“, erklärte Pulsa Dinura, ein Berater für Waffenhandel. „Morgens bläst der Wind vom Mittelmeer landeinwärts, aber nicht lange und nicht weit hinein. Heliumballons fliegen nicht weit genug, selbst wenn der Wind sie in die richtige Richtung weht: Die heiße Sonne der arabischen Wüste wird einfach das Gas ausdehnen, bis die Ballons dem Druck nicht mehr standhalten und sie werden platzen. Die Wüste im östlichen Jordanien und nördlichen Saudi-Arabien zu treffen wird die Hamas nicht zufriedenstellen, weil es dort keine Wälder, Buschwerk oder Kinderhorte gibt, die man in Brand setzen kann.“

Barhoum schwor das Projekt bald voranzutreiben. „Wir müssen das Eisen schmieden, solange es noch heiß ist und dieser Vorwand wird immer mitschwingen“, stellte er fest. „Bald wird ein anderer Vorwand auftauchen und wir wollen in der Lage sein, dem unsere volle Aufmerksamkeit zu widmen.“

Nach den Abraham-Vereinbarungen gibt die UNO eine Resolution aus, mit der Frieden verurteilt wird

The Mideast Beast, September 2020

Am Weißen Haus in Washington DC – Präsident Trump und die First Lady nehmen an einer Unterzeichnungsfeier für die Abraham-Vereinbarungen teil. https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=94136629

Die Vollversammlung der Vereinten Nationen verabschiedete Dienstag eine Resolution, die das Konzept von Frieden verurteilte, nachdem die USA, Israel, die VAE und Bahrain die Abraham-Vereinbarungen zwischen Israel und den arabischen Golfstaaten unterzeichneten.

Die mit 157 zu 7 bei 15 Enthaltungen verabschiedete Resolution bezeichnete Frieden als „Verbrechen gegen die Menschheit und ein zionistisches Werkzeug“.

„Frieden ist ein enorm überschätzter Zustand von Angelegenheiten, das schwache Männer schafft und zu Überbevölkerung führt“, erklärt die Resolution. „Wir verurteilen Frieden, wie auch Friedensverträge und diejenigen, die sie unterschreiben, auf das Äußerste.“

Der UNO-Resolution wurde in den USA mit Schulterzucken begegnet; dort betrachten die meisten Amerikaner Frieden positiv. Der ehemalige Außenminister John Kerry hingegen drängte die Administration Trump die Resolution anzuerkennen und sich mit sofortiger Wirkung aus den Friedensvereinbarungen zurückzuziehen.

„Die Administration Trump spuckt der internationalen Gemeinschaft ins Gesicht, indem sie einen Friedenshandel unterschreibt, obwohl die UNO vor dem Übel des Friedens warnt“, sagte Kerry. „Nur ein Deal, der einem Terrorstaat Zugang zu Atomwaffen gibt, ist die Unterschrift des Präsidenten wert, weil es keine Möglichkeit jemanden gibt, dass jemand das mit Frieden verwechselt.“