Eine kurze Geschichte des Judenhasses

Clifford D. May, The Washington Times, 13. März 2019

Ein Neumitglied des US-Kongresses macht sich offen blind-religiösen Eifer gegen Juden und Israel zueigen. Ihre Parteigenossen von den Demokraten verfehlen es mit nur wenigen Ausnahmen ihre Worte und Ansichten entschlossen zu verurteilen. Beunruhigend, sicher; aber erinnern wir uns: Dieser krasse Baum wächst in einem alten üppigen und weltweiten Wald.

Beispiele gefällig? Letzte Woche gehörten zu einem Karnevalsumzug in Belgien Wagen, die übergroße Statuen religiöser Juden trugen, wütend knurrende Männer mit großen Nasen, die auf Geldsäcken saßen, einer mit einer Ratte, die sich auf seiner Schulter niedergelassen hatte.

Die UNESCO, eine UNO-Organisation, die sich angeblich der „intellektuellen und moralischen Solidarität der Menschheit“ verschrieben hat, erkannte den Umzug als kulturelles Erbe-Ereignis an und lehnte jegliche Kritik daran ab. Die UNO hat sich freilich in eine  Organisation entwickelt, die Israel beständig und vehement diskriminiert.

Ebenfalls in Belgien wurde letzte Woche Mehdi Nemmouche, von der BBC alsl „in Frankreich geborener Jihadist“ erkannt, des Mordes an einem Paar und zwei Mitarbeitern des jüdischen Museums in Brüssel vor fünf Jahren schuldig gesprochen. Sein Anwalt hatte behauptet, der Anschlag sei eigentlich „eine gezielte Exekution“ durch Agenten des Mossad gewesen, Israels Auslands-Geheimdienst. Er machte sich nicht die Mühe irgendwelche Beweise dafür vorzulegen.

Die BBC merkte an: „An einem Punkt argumentierte die Verteidigung sogar, dass Nemmouche nicht als antisemitisch bezeichnet werden könne, weil er Calvin Klein-Schuhe trug – ein offenkundiger Verweis auf Herrn Kleins jüdisches Erbe.“

Gewaltverbrechen gegen Juden nehmen in Deutschland, Frankreich und Schweden zu. Großbritanniens Labour Party wird geführt von Jeremy Corbyn, der letztes Jahr an der Veranstaltung einer Gruppe teilnahm, die Israel „einen qualmenden Haufen Jauche, die ordnungsgemäß entsorgt werden muss“ bezeichnete.

In Irland verabschiedete das Parlament ein Gesetz, das noch nicht gültig ist,  um eine Reihe Geschäftstransaktionen mit Juden in der Westbank, auf den Golanhöhen und sogar im jüdischen Viertel der Altstadt von Jerusalem für kriminell zu erklären.

Von diesen wird oft gesagt, es handele sich um „illegal besetztes palästinensisches Territorium“. Ein weniger tendenziöser Begriff wäre „umstrittene Gebiete“. Israel nahm in einem Verteidigungskrieg 1967 sie Syrien (den Golan), und Jordanien (Westbank und Ostjerusalem einschließlich des jüdischen Viertels) ab.

Die Israelis haben in der Vergangenheit Land aufgegeben und würden das zweifelsohne wieder tu n – wenn sie das Vertrauen hätten, im Gegenzug Frieden zu bekommen, statt Raketen und Terrortunnel, wie es der Fall war, seit sie 2005 den Gazastreifen aufgaben. Welcher andere Staat würde das nicht haben wollen? Welcher andere Staat würde dafür kritisiert, dass er so handelt?

Judenhass ist so alt wie die Berge von Judäa; er geht sogar noch vor die Rebellion der jüdischen Nation gegen den römischen Imperialismus und Kolonialismus von 66 bis 73 n.Chr. zurück. Zu den von Rom verhängten Strafen gehört die Umbenennung der eroberten jüdischen Gebiete.

Syria Palaestina oder kurz Palästina, kommt von Philistia, Land der Philister, uralten Feinden der Israeliten (mit Goliath als dem Bekanntesten). Die Philister waren ein Seefahrervolk von den Inseln der Ägais, das sich im 12. Jahrhundert v.Chr. an den Ufern des östlichen Mittelmeers niederließ. Und nein, die wir heute Palästinenser nennen, sind nicht ihre Nachfahren.

Judenhass hat in den folgenden Jahrhunderten viele Formen angenommen, darunter Verfolgung und Pogrome in Europa und dem Nahen Osten. Juden sind aufgrund von Religion und Rasse gehasst worden, wegen ihres Reichtums und ihrer Armut, als Kapitalisten und Kommunisten. Juden sind als Kosmopoliten und (in Israel) als Nationalisten geschmäht worden.

Judenhasser können Christen, Muslime oder Atheisten sein. Manche der destruktivsten Judenhasser sind selbst Juden oder jüdischer Abstammung gewesen.

„Antisemitismus“ ist ein relativ neuer Kunstbegriff, geprägt 1879 von Wilhelm Marr, einem deutschen Judenhasser, dessen Ziel es war klarzumachen, dass selbst Juden, die konvertiert und/oder assimiliert sind, als Feinde betrachtet werden sollten, die Komplotte gegen die deutsche Nation und die arische Rasse schmieden.

1919 schrieb Hitler von „rationalem Antisemitismus“, einer Doktrin, deren „Endziel unbeirrbar die Beseitigung der Juden insgesamt sein muss“. Nachdem er 1933 an die Macht kam, initiierte er den Boykott jüdischer Geschäfte – eine BDS-Bewegung (für Boykott, De-Investitionen und Sanktionen) sozusagen. Schließlich schaffte es Hitler mit extremem Vorurteil, rund 6 Millionen Juden aus Europa zu beseitigen.

Heute streben Israels Gegner an etwa dieselbe Zahl aus dem Nahen Osten zu beseitigen. Manche BDS-Befürworter bestehen darauf, dass sei nicht ihre Absicht. Jeder, der glaubt, es sei möglich den jüdischen Staat zu vernichten, ohne die in diesem Staat lebenden Juden zu vernichten, wäre gut beraten sich durchzulesen, was in Syrien und dem Jemen abläuft und Somalia, dem blutgetränkten Land, aus dem die Abgeordnete Ilhan Omar und ihre Familie flohen.

Oder sie sollten einfach den Führern von Hamas, Hisbollah und der Islamischen Republik Iran zuhören, die nicht versuchen ihre völkermörderischen Absichten zu verbergen. Der oberste Revolutionsführer Ali Khamenei hat Israel als „bösartigen Krebstumor“ bezeichnet, der „entfernt und ausgerottet“ werden muss.

Ja, ich weiß: Nicht jeder, der Israel kritisiert, ist für diese „Endlösung“. Aber ich sehe keinen Grund denen, die sich selbst als Antizionisten bezeichnen, einen Vertrauensbonus zu geben.

Vor 1948 war das zionistische Projekt die Wiedergründung eines jüdischen Nationalstaats in einem Teil der antiken jüdischen Heimat. Man konnte aus vielen Gründen dagegen sein. Seit 1948 aber bedeutet Zionismus inzwischen die Unterstützung des Überlebens Israels, seines Existenzrechts.

Diejenigen, die dagegen sind, sind bestenfalls gleichgültig gegenüber dem Schicksal der einzigen aufblühenden jüdischen Gemeinschaft, die es im Nahen Osten noch gibt. Mit anderen Worten: Ihnen ist jüdisches Leben egal.

Das irgendwelche Kongressabgeordnete dieser Beschreibung entsprechen, ist Besorgnis erregend. Aber wir wollen nicht vergessen: Das ist Ausdruck einer uralten und weit verbreiteten Ideologie, einer, die nie lange inaktiv war.

Werbeanzeigen

Wo ist die Apartheid?

Apartheid ist ein Begriff aus Südafrika. Dort wurden Schwarze und Farbige als minderwertig betrachtet und durften z.B. bestimmte Bereiche gar nicht erst betreten. Mal sehen, wie das in „ganz Palästina“ zwischen Jordan und Mittelmeer ist:

Ramallah – Betreten ist israelischen Bürgern verboten!

Area A – Betreten für israelische Bürger verboten

Area A – Betreten für jüdische Bürger verboten

Wenn die Juden/Israelis diejenigen sind, die diskriminieren, warum werden dann Juden ausgesperrt?

Wenn die Juden/Israelis diejenigen sind, die diskriminieren, müsste dann hier nicht irgendwo stehen, dass „Palästinensern“ der Zutritt verboten ist?

Die Friedensfanatiker werden weiter von den Palästinensern widerlegt

Wie Mahmud Abbas höchstselbst Führern in Bagdad sagte, „ermutigt die Administration Trump Israel dazu ein Staat zu sein, der über dem Gesetz steht“; sie sei auch „einseitig und nicht geeignet Friedensgespräche zu unterstützen“.

Ruthie Blum, JNS.org, 5. März 2019

Die Palästinenser haben sich während der letzten Woche mächtig damit beschäftigt in Wort und Tat zu demonstrieren, dass US-Präsident Donald Trumps „Deal des Jahrhunderts“ schon bei der Ankunft tot ist.

Am Sonntag ritt Omar Hilmi Al-Ghoul, der dem ehemaligen PA-Premierminister Salam Fayyad als Berater für nationale Angelegenheiten diente, in einem Op-ed in der offiziellen, von der PA kontrollierten Tageszeitung Al-Hayat Al-Jadida“ eine Attacke auf das Weiße Haus. Als er dabei war, beleidigte er alle Menschen mit Behinderung.

Wie Palestinian Media Watch berichtet, schrieb Al-Ghoul: „Jeder, der sich [Trumps Gesandten Greenblatt] ansieht, entdeckt, dass er äußere und innere Merkmale hat, die denen mit einem Down-Syndrom ähneln: Er ist klein, seinen Augen sehen wie die von Mongoloiden au s, er plappert zügellos und ist politisch zurückgeblieben.“

Al-Ghoul fuhr fort: „Der kranke Greenblatt ist nicht der einzige, der das Down-Syndrom hat., denn es trifft alle Komponenten der amerikanischen Regierung. Jeder, der die allgemeinen Gene der Komponenten der Regierung Trump untersucht, sieht, dass es eine politisch verkrüppelte Kreatur ist. … Der mongoloide Greenblatt kann, zusammen mit Präsident Trump, seinem Schwiegersohn Jared Kushner und dem zionistischen [US-] Botschafter [in Israel David] Friedman von dem ominösen Deal schwafeln so viel er will. Sie sollten aber sicher sein, dass ohne die Unterschrift des PLO-Vorsitzenden Mahmud Abbas kein Deal zustande kommen wird und ihre dümmlichen Schritte und Politik werden weiter zwecklos sein.“

Vier Tage zuvor, deckte PMW ebenfalls auf, postete Abbas‘ Fatah eine antisemitische Tirade auf ihrer offiziellen Facebook-Seite. Zusammen mit drei Fotos aus dem Zweiten Weltkrieg verzerrte die Fatah eine Geschichte aus den Memoiren eines russischen Häftlinkgs und behauptete, dieser habe gesagt, dass Juden eifrig auf einen Nazibefehl reagierten, sie sollten Russen lebendig begraben. Nach Angaben des Fatah-Kontos hielt der deutsche Kommandeur die Juden, nachdem sie begannen die Russen in einer Grube mit Dreck zu bewerfen, davon ab die Aufgabe zu vollenden und schrie den Opfern zu: „Ich wollte euch nur wissen lassen, wer die Juden sind und warum wir sie töten!“

Und wie auf Bestellung rammten am Montag drei palästinensische Terroristen ihr Auto in einen israelischen Grenzpolizisten und einen IDF-Offizier, die aus ihrem liegen gebliebenen Jeep stiegen. Beide wurden bei dem Anschlag verletzt, einer von ihnen schwer.

Andere Soldaten vor Ort eröffneten das Feuer auf das Fahrzeug der Terroristen, töteten damit zwei von ihnen und verletzten den dritten. Später kam  heraus, dass diese Terroristen vorher Molotowcocktails auf eine nahe gelegene Autobahn geworfen hatten.

Montagmorgen lobte die Hamas die „zwei Märtyrer“; sie sagte: „Ihr Tod beweist, dass das palästinensische Volk weiter seinen Kampf gegen den Besatzer führt, bis unser Land befreit ist.“

Die Familien aller drei Täter werden heute mit einem happigen Gehalt der PA belohnt, die diese Woche verkündete, die Terroristen werden, egal, wie viel Geld Israel von den Steuereinnahmen abzieht – gemäß eines neuen Gesetzes, das darauf abzielt Abbas‘ Politik der Bezahlung pro Mord einzudämmen – ihre Gehälter ausgezahlt bekommen. Hass auf  Israel ist eines der wenigen Dinge, bei denen die Hamas im Gazastreifen und die Fatah in Ramallah völlig übereinstimmen.

Wo wir schon davon reden: Am Montagabend gingen zwei Sprengstoff tragende Ballons, die aus dem Gazastreifen nach Israel „geflogen“ wurden, zwischen zwei Häusern im Kreis Eschkol hoch. Der Vorfall ereignete sich ein paar Stunden, nachdem Israel Terrorziele im Gazastreifen als Reaktion auf die Sprengstoffballons von letzter Woche und palästinensische Krawalle beschoss; zu den Krawallen gehörte das Verbrennen von Reifen und die Zündung zahlreicher Sprengsätze entlang des Sicherheitszauns.

Derweil gab die Vereinigung Palästinensischer Wissenschaftler (P.S.A.) im Gazastreifen die neueste einer Reihe von Fatwas (islamisch-religiöse Meinungen) aus; mit dieser warnte sie vor Friedensvereinbarungen mit dem „zionistischen Gebilde“. Nach Angaben eines Berichts von Khaled Abu Toameh im Gatestone Institute entschied die P.S.A., dass „Normalisierung und Aussöhnung bedeutet den Juden Macht über das Land der Muslime zu geben, sich den Ungläubigen zu ergeben und die islamische Religion und Land zu verlieren“.

Zusätzlich legte die Fatwa der P.S.A. fest, dass jeder Frieden mit Israel „das Recht des palästinensischen  Volks auf sein Land bestreitet und das Recht der Juden darauf fälschlich anerkennt. Aussöhnung und Normalisierung mit dem zionistischen Feind wird als null und nichtig betrachtet, als ausdrückliche Verletzung der Bestimmungen der Scharia“.

Abbs beabsichtigt eindeutig diese Fatwa zu befolgen, wie er während einer Reise nach Ägypten im Januar deutlich machte:

„Ich werde mein Leben nicht als Verräter beenden“, sagte er gegenüber Reportern in Kairo. „Ich kann ‚Nein‘ sagen und ich habe ein Volk, das ‚Nein‘ sagt, an meiner Seite. … Die Türen sind für die USA geschlossen. Solange sie ihre Entscheidung gegen das palästinensische Volk nicht zurücknehmen, darf sich kein Palästinenser mit der amerikanischen Führung treffen, egal, welche Rolle er hat.“

Erst am Montag sagte Abbas bei einem Besuch im Irak den Führern in Bagdad, dass die Administration Trump „Israel dazu ermutigt ein Staat über dem Gesetz zu sein“ sowie „einseitig und nicht adäquat als Sponsor für Friedensgespräche“.

So viel zum „Deal des Jahrhunderts“, dessen Einzelheiten erst noch verraten werden müssen. So viel zu den Fantasten in Israel und im Ausland, die weiterhin irgendwelche Hoffnungen hegen.

Der blinde Umgang des Westens mit der Hisbollah

Westliche Staaten stärken die Terrororganisation durch die künstliche Trennung ihrer politischen Aktivitäten von ihrer Militanz und durch Unterstützung des Militärs des Libanon.

Aaron Kliegman, The Washington Free Beacon, 4. März 2019

Hisbollah-Militante (Getty)

Raten Sie, wer das hier sagte: „Jeder weiß, dass der politische und der militärische Arm der Hisbollah ein und dasselbe sind.“

Nein, es nicht irgendein israelischer oder amerikanischer Falke, erpicht darauf den Stellvertreter des Iran im Libanon zu zerschlagen. Im Gegenteil: Ammar Moussawi, der Leiter der Hisbollah für internationale Beziehungen, äußerte diese Worte 2013, als die Europäische Union den „militärischen Arm“ der Gruppe als Terrororganisation auflistete, wobei deren „politische“ Aktivitäten als Teil einer eigenen, harmlosen Organisation ausgeschlossen wurden. Sechs Jahre später trennt die EU immer noch den sogenannten politischen Arm von seinem militärischen, zieht eine willkürliche Linie zwischen den beiden, die es nicht gibt. Offenbar glauben die Führer in Brüssel, sie verstünden die Hisbollah besser als die Hisbollah selbst. Sie sind nicht allein.

Die Regierung der deutschen Kanzlerin Angela Merkel schient ebenfalls die frei erfundene Linie, die sauber zwischen den militärischen und politischen Armen der Hisbollah trennt. Nachdem letzte Woche Großbritannien die Hisbollah insgesamt verbot, lehnte Berlin es ab nachzuziehen. Amerikanische Quellen, die mit Deutschlands Denken vertraut sind, sagten gegenüber der Jerusalem Post, dass Berlin den politischen Arm der schiitischen Islamistengruppe nicht verbietet, weil sie „mit den israelisch-palästinensischen Friedensgesprächen verbunden ist“. Dieselben Quellen sagten der Zeitung letztes Jahr auch, dass Deutschland die Administration Trump als zu pro-israelisch betrachtet. Dennoch  sagte ein Sprecher des deutschen Innenministeriums am Montag: „Die gesamte Hisbollah ist gegen die Idee internationaler Auffassung im Sinne des Basisgesetzes, weil sie das Existenzrecht des Staates Israel mit terroristischen Mitteln bekämpft“. Der Sprecher fügte an: „Ein solches Ziel ist seiner Natur nach antisemitisch.“

Die deutsche Regierung zögert also die gesamte Hisbollah zu verbiten, weil sie eine Rolle im israelisch-palästinensischen Konflikt spielt, gibt aber ebenfalls zu, dass die Gruppe Israels Vernichtung anstrebt. Wenn diese Ideen widersprüchlich klingen, dann weil sie es sind. Vielleicht kann Merkel erklären, wie eine Organisation, die sich der Vernichtung des jüdischen Staats verschrieben hat, einen förderliche Rolle im Friedensprozess spielen kann.

Deutschlands Ablehnung die gesamte Hisbollah zu verbieten, ist zudem von Angst getrieben den Libanon zu verärgern, wo die Terrororganisation eine mächtige politische Partei ist. Zusammen mit verbündeten Parteien und Politikern kontrollierte die Hisbollah aktuell 70 der 128 Sitze im libanesischen Parlament. Darüber hinaus sind der libanesische Präsident Michel Aoun und weitere Schlüsselmitglieder der Regierung mit der  Hisbollah verbündet. 2013 machten sich offizielle Vertreter der EU Sorgen, die Listung des militärischen Arms der Hisbollah , die ein Einfrieren ihrer Aktiva im Block die Beziehung der EU zur libanesischen Regierung verkomplizieren würde. „Ein paar der Mitgliedstaaten wollte sicherstellen, dass eine solche Entscheidung keinesfalls den politischen Dialog gefährden würde“, sagte ein ranghoher EU-Offizieller damals. Einige EU-Diplomaten argumentierten, der militärische Arm könnte am Ende Mitglieder der Hisbollah drängen sich von der Militanz ihrer Politik abzurücken. Die darunterliegende Annahme lautet, dass die Gewalt der Gruppe nichts mit ihrer Politik zu tun hat und das ihre politische Aktivitäten harmlos sind. Was die EU motovierte – und weiterhin motiviert – treibt auch Deutschlands Herangehensweise an die Hisbollah an.

Das Vereinte Königreich durchschaute den Unsinn letzte Woche. „Die Hisbollah setzt ihre Verusche die fragile Lage im Nahen Osten zu destabilisieren fort – und wir sind nicht länger in der Lage zwischen ihrem bereits verbotenen militärischen Arm und der politischen Partei zu unterscheiden“, sagte der britische Innenminister Sajid Javid in einer Erklärung. „Deswegen habe ich die Entscheidung getroffen die Gruppe in ihrer Gesamtheit zu verbieten.“

Die Vereinigten Staaten, Kanada, die Arabische Liga, Israel, die Niederlande und Japan weisen ebenfalls die gesamte Hisbollah als Terrororganisation aus.

Der Gedanke zwischen den militärischen und die politischen Aktivitäten der Hisbollah zu trennen, ist immer schon lächerlich gewesen. Die Gesamtorganisation steht unter derselben Führung. Von Parlamentsmitgliedern bis zu aktiven Terroristen wird die Hisbollah von Hassan Nasrallah geführt, der letztlich vom Iran kontrolliert wird. Nasrallah, seine obersten Stellvertreter und ihre Herren in Teheran unterscheiden keine zwei getrennten Arme, warum sollte also der Westen das tun? Zudem geben die Soldaten und Politiker der Hisbollah frei Geld aneinander weiter. Es gibt keine Unterscheidung. Aus internationalen kriminellen Unternehmungen der Hisbollah – zu denen Drogen- und Menschenschmuggel, Fälschung europäischen Geldes und vieles mehr gehören – unterstützt die Hisbollah soziale und politische Aktivitäten innerhalb des Libanon, genauso wie sie Terroraktionen und militärische Entwicklungen im Ausland unterstützen. Europas Ablehnung die gesamte Hisbollah zu verbieten, erlaubt der Gruppe sogar sich auf europäischem Boden zu organisieren und Geld zu sammeln.

Erinnern Sie sich zudem daran, dass die Hisbollah 2005 den früheren libanesischen Premierminister Rafic Hariri ermordete und dann setzte die Gruppe 2008 Gewalt auf den Straßen des Libanon ein, um mehr Einfluss in der Regierung zu gewinnen. Wie unterscheiden sich die politischen Aktivitäten der Hisbollah von ihren militanten?

Deutschland sollte motiviert sein die gesamte Hisbollah auf die Terrorliste zu setzen. Wie die Jerusalem Post vermerkt, gibt es in Deutschland 950 Hisbollah-Aktivisten, die Gelder sammeln, neue Mitglieder rekrutieren und ihre antiwestliche, antisemitische Ideologie verbreiten, wie deutsche Geheimdienste berichten. Hisbollah-Agenten arbeiten außerdem überall in Europa eng mit den Quds-Kräften der iranischen Revolutionsgarden zusammen. Aber natürlich: Deutschland betreibt gegenüber dem Iran eine Appeasement-Politik und daher auch gegenüber dessen Fortsatz  Hisbollah. Weil ein Verbot der gesamten Hisbollah die Ayatollahs verärgern würde, hat Deutschland kein Interesse, das zu tun.

Selbst Länder, die die gesamte Hisbollah verbieten, haben einen blinden Ansatz gegenüber der Hisbollah. Nehmen Sie Kanada, dessen Streitkräfte sich im Libanon befinden, um Soldaten in der Führung von Winterkrieg ausbilden, um ihnen zu helfen ihre Grenzen besser zu verteidigen. Und Kanada ist dabei nicht allein: Die Vereinigten Staaten haben den libanesischen Streitkräften (LAF) seit 2006 rund $1,7 Milliarden zur Verfügung gestellt.

Es gibt bezüglich dieser Unterstützung zwei große Probleme. Erstens ist die Hisbollah mächtiger geworden als die LAF; sie hat etwa 130.000 Raketen in ihrem Arsenal und starke Unterstützung aus dem Iran. Zweitens und wichtiger: Die LAF sind mit der Hisbollah verbündet, arbeiten eng mit der Terrororganisation zusammen, während sie Unterstützung aus dem Westen erhalten. Tatsächlich agieren die Hisbollah und die LAF im südlichen Libanon zusammen und die Hisbollah-Akteure tragen manchmal sogar libanesische Uniformen. Der Iran hat zudem ein Zivilflugzeug genutzt, bekannt für die Verbindungen zu den Islamischen Revolutionsgarden, um Waffen und fortschrittliche System zum internationalen Flughafen von Beirut zu fliegen, den die libanesische Armee kontrolliert. Die LAF zu unterstützen ist eine Möglichkeit die Hisbollah zu unterstützen, ob der Westen das nun weiß oder nicht.

Die westeuropäischen Länder müssen sich daran erinnern, was die Hisbollah ist. Das ist dieselbe Gruppe, die tausende Soldaten in Syrien stationiert hat, um dem Iran und das Regime Assad zu helfen das syrische Volk abzuschlachten. Es handelt sich um dieselbe Gruppe, die 2012 in Bulgarien einen israelischen Touristenbus sprengt, wobei sechs Menschen ermordet und 32 weitere verletzt wurden. Und es handelt sich um dieselbe Grupp, die libanesische Zivilisten als menschliche Schutzschilde nutzt, um Israel davon abzuschrecken seine Akteur anzugreifen, nachdem diese Israelis angreifen. Die Hisbollah ist destruktiv, sowohl innerhalb des Libanon als auch im Ausland. Es ist eine beschämend und strategisch inkompetent die Organisation nicht als Ganzes zu verbieten. Und es ist höchste Torheit die LAF weiter zu unterstützen, wenn sie so eng mit der Hisbollah zusammenarbeitet. Vielleicht wird der Westen irgendwann lernen. Aber es gibt kein einfaches Heilmittel für vorsätzliche Blindheit.

Was passierte mit Israels Souvränität an seinen Grenzen?

Douglas Altabef, The Jewish Press, 4. März 2019

Foto: Büro IDF-Sprecher, via Twitter

Tausende Gazaner randalieren an der Grenze zu Israel, werfen scharfe Granaten und Sprengstoff auf IDF-Soldaten und israelisches Territorium.

Wir haben die Vorstellung internalisiert, dass einzelne Nationen souverän sind – unabhängig und ihre jeweiligen Länder kontrollieren. Sie schützen ihre Grenzen mit Soldaten, die Teil einer Arme dieser souveränen Macht sind.

Alle Länder respektieren das Recht anderer Länder ihr Souveränität auf eine Weise auszuüben, wie dieser Staat das für richtig hält.

Das klingt alles schön und gut, aber im Fall Israels bricht das alles zusammen. Wenn Israel seine Grenzen oder Übergänge zu sensiblen Bereichen schützen will, trifft es regelmäßig auf Verachtung – Verachtung dafür, dass seine Soldaten diese Orte bewachen und infolgedessen Verachtung für die Nation selbst.

Wie zeigt sich das? „Beobachter“ belagern regelmäßig Checkpoints oder Wachhäuser, um das Verhalten der dortigen Soldaten zu „beobachten“. In der Praxis nimmt diese Beobachtung oft die Form subtiler oder nicht so subtiler Belästigungen an, bei der Beobachter Soldaten aus extremer Nähe filmen, in der Hoffnung von einem Soldaten eine Reaktion zu provozieren, die als Akt der Unterdrückung viral gehen kann, wenn nicht gar als Kriegsverbrechen.

Ein Großteil dieses herablassenden Verhaltens wird von der Europäischen Union, einzelnen europäischen Regierungen oder mit ihnen verbundenen NGOs vorgenommen oder gesponsert.

Was bedeutet dieses widerwärtig Verhalten? Vor allem zeigt es eine völlige Missachtung und Herabsetzung israelischer Solidarität. Die klare Folge davon ist, dass Israel kein Recht hat sein souveränes Territorium zu patrouillieren und zu kontrollieren, wie es das für richtig hält.

Bekamen diese Länder das Memo nicht, das die Welt vor rund 70 Jahren darüber informierte, dass Israel jetzt ein unabhängiger Staat ist, so wie alle anderen Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen? Oder ist das Teil davon, dass die Europäische Union sich schleichend in ein imperialistisches Gebilde umwandelt, das sich um nationale Grenzen und Nationalstaaten im Allgemeinen nicht kümmert?

Man fühlt, dass Israel selbst bei der transnationalen Orientierung der EU ein Sonderfall ist. Es gibt das klare Gefühl, dass Israels Souveränität irgendwie bedingt und vorbehaltlich ist; es existiert durch Duldung der europäischen Staaten, aus denen die meisten der Gründer Israels flohen.

Es ist kein Geheimnis, dass die EU und die meisten westeuropäischen Länder die Palästinenser unterstützen. Sie sind ganz erpicht darauf einen Palästinenserstaat zustande kommen zu sehen, egal welche Folgen für die Sicherheit Israels das mit sich bringt.

Die Politik der israelischen Regierungen ist daher in verschiedenem Maße ärgerlich gewesen. Aus europäischer Perspektive ist die Regierung Netanyahu eine der schlimmsten gewesen, weil es keine Bewegung, keine bedeutsamen Zugeständnisse gegeben hat, um das Ziel der palästinensischen Eigenständigkeit zu erreichen.

Also haben die Europäer sich entschieden die Hintertür zu nutzen. Sie beschäftigen antizionistische israelische NGOs, um für die Politik einzutreten, die sie, die Europäer, umgesetzt sehen wollen. Die Idee lautet hier, wenn echte Israelis auf diese Politik drängen, wird es wahrscheinlicher, dass ihre Regierung dem nachkommen.

Gleichzeitig haben di Europäer sich entschieden zu reagieren, als würde es das Problem nicht geben, als gäbe es überhaupt keine israelische Souveränität.

Diese Haltung manifestiert sich in der Belästigung von Soldaten an Checkpoints und an sensiblen Orten wie Hebron. Soldaten eines anderen Landes zu schikanieren gleicht der Nichtanerkennung der Legitimität dieses Landes, auch nicht der Soldaten, die ihm dienen.

Bis vor kurzem hat Israel beschlossen diesen Zustand zu ertragen. Protokolle der Arme erlauben es Zivilisten sich den Soldaten zu nähern und sie aus nächster Nähe zu filmen. Die Regierung greift normalerweise nicht gegen die sich ergebende Belästigung so ein, dass diejenigen, die sie begehen, verhaftet oder ausgewiesen werden.

Glücklicherweise tritt Veränderung ein, weil zionistische Organisationen und Bürger davon abgestoßen sind, dass diese Hasser freie Hand hatten.

Ein Einsatz von Im Tirtzu, Israels größter zionistischer Basisorganisation, ist besonders vielversprechend. Im Tirtzu hat eine Gruppe Freiwilliger „Videokommandos“ rekrutiert, die Feuer mit Feuer bekämpfen; sie wenden dieselben Näherungsrechte an, die von den Dämonisierern ausgenutzt werden.

Die Videokommandos erzielten einen wichtigen Sieg, als die vorwiegend skandinavische EAPPI, ein Tochtergruppe des antizionistischen Ökumenischen Rats der Kirchen, verkündete, dass sie Hebron verlässt und zwar wegen der „Belästigungen“, denen ihre Freiwilligen neuerdings unterzogen wurden.

Diese „Belästigung“ war nichts anderes als den Spieß umzudrehen, der EAPPI eine neue Realität aufzuzeigen. Plötzlich zeigten die Videokommandos genau das, was EAPPI-Mitglieder in ihren Anstrengungen zur Dämonisierung der Soldaten tun.

Diese neue Realität und die Aussicht, das die antiisraelischen Aktivitäten dieser Provokateure der israelischen Öffentlichkeit mit einem machtvollen Mittel weithin bekannt gemacht.

In einer Zeit, in der unsere Soldaten von diesem Filmenden ungestraft belästigt werden, gibt es nichts passenderes, als Feuer mit Feuer zu bekämpfen.

Nein, Israel wurde nicht von der UNO geschaffen

Elder of Ziyon, 5. Februar 2019

Arab News hat eine typische antiisraelische Tirade von Chris Boyle gebracht, dem Direktor des in London ansässigen Council for Arab-British Understanding. Er schreibt: „Israel was ein Kinder der UNO, geboren aus einer Resolution der Vollversammlung. Und wie es mit vielen Kindern ist, ist es eindeutig undankbare geblieben.“

Nein, die UNO-Resolution, die Palästina in einen jüdischen und einen arabischen Staat teilte, ist nicht das, wodurch Israel geschaffen wurde.

Die Resolutionen der UNO-Vollversammlung haben kein rechtliches Gewicht, außer alle Seiten stimmen ihnen zu; in diesem Fall wird ihm durch ihre Zustimmung rechtlicher Status gegeben. Als die Araber die Resolution ablehnten, verlor sie jegliche rechtliche Kraft, die sie potenziell hätte haben können.

Die UNO schuf das moderne Israel nicht. Zionistische Juden schufen es, indem sie sie Institutionen eines Staates aufbauten, während sie den Versuchen der arabischen Welt sie auszurotten Widerstand leisteten.

Ich habe gesehen, dass auch Zionisten dieses Argument anführten.

Israel wurde nicht durch ein Stück Papier geschaffen. Es wurde durch Schweiß und Blut von Juden geschaffen, die zweitausend Jahre lang von der Rückkehr nach Zion geträumt und dafür gebetet haben – und die Welt akzeptierte den Staat trotz des Widerstands der arabischen Welt.

Den Terrorismus besiegen

Jerusalem Post, Redaktion, 3. März 2019

IDF-Kriegsübungen im Norden simulieren einen Konflikt mit der Hisbollah (Foto: IDF-Sprecher)

Großbritannien designierte letzte Woche die gesamte Hisbollah-Organisation als Terrorgruppe; dem folgte einige Tage, nachdem Innenminister Sajid Javid seinen Plan verkündete, dass die Regierung dies tun würde, eine Debatte im Parlament. Zuvor war der militärische Arm der Hisbollah als Terrororganisation bewertet worden, aber nicht ihr politischer Arm.

Als Ergebnis wird der letzte Juni – als Irans Al-Quds-Tag gegen Israel mit dem letzten Freitag des Ramadan zusammenfiel – vielleicht das letzte Mal gewesen sein, dass jemand in der Lage war, den widerwärtigen Anblick tausender Demonstranten zu sehen, die auf den Straßen Londons Hisbollah-Flaggen schwenken.

Die Abstimmung im Parlament hat noch nicht stattgefunden, aber die britische Regierung hat eine klare Haltung gegen Terrorismus und die Art des iranischen Expansionismus eingenommen, den die Hisbollah als Teherans Stellvertreter im Libanon und Teilen Syriens repräsentiert. Die Hisbollah bedroht Israel regelmäßig – nicht nur mit Worten, sondern auch durch das Horten von Raketen und Geschossen sowie den Bau von Tunneln unter der nördlichen Grenze hindurch, von denen mehrere vor kurzem von der IDF zerstört wurden.

Die Regierung der britischen Premierministerin Theresa May sagte, die Entscheidung sei „auf Grundlage dessen getroffen worden, dass es nicht länger vertretbar ist zwischen dem militärischen und dem politischen Arm der Hisbollah zu unterscheiden… der weiterhin Waffen in direkter Verletzung der Resolutionen des UNO-Sicherheitsrats anhäuft, was die Sicherheit der Region gefährdet“.

Javid sagte: „Die Hisbollah setzt ihre Versuche fort die fragile Lage im Nahen Osten zu destabilisieren.“ Außenminister Jeremy Hunt sagte: „Wir können nicht zufrieden sein, wenn es um Terrorismus geht. Es ist klar, dass die Unterscheidung zwischen dem militärischen und dem politischen Arm der Hamas nicht existiert… Ihre destabilisierenden Aktivitäten in der Region sind absolut inakzeptabel und der nationalen Sicherheit Großbritanniens abträglich.“

Die australische Außenministerin Marise Payne sagte kurz nach Javids Ankündigung, dass ihre Regierung nachziehen könnte – und sie sollte dazu ermutigt werden.

Doch trotz dieser starken Argumente, dass die Hisbollah nicht nur für Israel eine Bedrohung darstellt, sondern eine destabilisierende Kraft für den gesamten Nahen Osten ist – mit dem Potenzial auch westlichen und britischen Interessen zu schaden – sagte Deutschland am Wochenende, es sei nicht überzeugt, dass die Terrororganisation verboten werden sollte.

Die EU hat den militärischen Arm der Hisbollah seit 2013 verboten und ein deutscher Geheimdienstbericht aus dem letzten Jahr besagt, dass fast eintausend Hisbollah-Agenten im Land Spenden sammeln, rekrutieren und die antisemitische Ideologie der Organisation verbreiten.

Ein Sprecher des deutschen Innenministeriums gestand gegenüber Benjamin Weinthal von der Jerusalem Post sogar ein, dass die Hisbollah „das Existenzrecht des Staates Israel mit terroristischen Mitteln bekämpft“ und „ein solches Ziel seiner Natur nach antisemitisch ist“.

Dennoch bleibt Deutschland dabei, dass der sogenannte politische Arm der Hisbollah legitim ist.

Die Vorstellung, dass der politische und der militärische Arm irgendwie trennbar sind, ist völlig absurd. Ja, die Hisbollah ist im libanesischen Parlament als Partei vertreten und mit zwei Sitzen im Kabinett Mitglied in der Regierungskoalition des Landes. Aber der politische Zweig ist nur ein weiteres Mittel Macht zu gewinnen und die destruktive und radikalislamische Ideologie der Organisation zu verbreiten. Beide Arme der Hisbollah haben denselben Führer, Hassan Nasrallah, der regelmäßig damit droht Israel zu vernichten und unter dem Daumen der Mullahs im Iran agiert.

Aber sie wollen Israel nicht nur in Vergessenheit bomben; sie haben Terroranschläge gegen Juden in aller Welt versucht und durchgeführt. Wenn eine antisemitische Terrororganisation mit einer tödlichen Geschichte droht, wäre es geboten, dass die Welt das ernst nimmt.

Damit Deutschland eingesteht, dass die Hisbollah eine Ideologie propagiert und agiert, um etwa die Hälfte der Juden der Welt zu eliminieren, es aber weiterhin ablehnt diese giftige Terrororganisation zu verbieten, ist falsch.

Wir befinden uns immer noch in einer Zeit, wo es lebendige Erinnerung an den Holocaust gibt und Deutschland eine besondere Verantwortung hat zu handeln und sicherzustellen, dass nichts auch nur annähernd Derartiges wieder geschieht.

Das muss mit der Beseitigung des Antisemitismus auf dem eigenen Staatsgebiet anfangen – und eine Art das zu tun besteht darin, die Hisbollah insgesamt zur Terrororganisation zu erklären.