Gedankensplitter: Umweltschützer und Ballon-Terror

Die Terroristen schicken Ballons mit Brand- und Sprengsätzen aus dem Gazastreifen ins südliche Israel, damit dort massive Schäden angerichtet werden und für die Israelis das Leben unerträglich wird.

Da fragt man sich doch: Wo ist der Waffenstillstand? Ist Waffenstillstand tatsächlich nur, wenn die Schusswaffen schweigen und keine Raketen und Granaten mehr fliegen? Sind die Brand- und Sprengsätze friedlicher Protest?

Und wo bleiben eigentlich die Umweltschützer?

Die sind schon seit Jahren die großen Schweiger, wenn die Terroristen Reifen verbrennen und damit ohne Ende die Luft verschmutzen. Und auch in den beiden vergangenen Jahren haben sie nicht einmal gegen die Natur-Vernichtung protestiert, die an den Wäldern im Umfeld des Gazastreifens angerichtet wird. Liegt das daran, dass nicht die Juden die Umweltsünder sind?

Was sorgt dafür, dass ausgerechnet die, die wegen jedem noch so „unwichtigen“ Tier hier bei uns die größten Bauprojekte eingestellt sehen wollen, die jeden am liebsten lynchen würden, der irgendetwas verbrennt, was nicht als Brennmaterial zugelassen ist, den palästinensischen Arabern nicht einmal den erhobenen Finger zeigen, wenn die jede Menge Tiere und Wald verbrennen oder durch das Verbrennen von Reifen Massen an Schadstoffen in die Luft ablassen?

Letzten Endes geht das nur wieder auf eines hinaus: Sie stellen sich hier gewissenlos auf die Seite derjenigen, die sie als die „Underdogs“ betrachten wollen – und anders als bei anderen „Underdogs“ machen sie ein Riesengetöse gegen deren Gegner, die dummerweise Juden sind. Zufall?

Ich glaube nicht an Zufälle…

Faktencheck: Wollen die Palästinenser wirklich nur „Ostjerusalem“?

Emanuel Miller, HonestReporting, 10. Juni 2021

Es ist übliche Praxis, dass Nachrichtenorgane Standardklauseln kopieren – geschriebene Texte, die in neuen Kontexten oder Anwendungen ohne wesentliche Änderungen am Original wiederverwendet werden. Im Kontext von Zusammenstößen oder Gewalt in Jerusalem fügen die Medien oft eine Zeile oder einen Absatz am Ende des Berichts ein, so wie in diesen Beispielen:

(Associated Press, June 7, 2021) … während die Palästinenser Ostjerusalem als Hauptstadt ihres zukünftigen Staates haben wollen…

(Reuters, June 7, 2021) … die Palästinenser, dass Ostjerusalem die Hauptstadt eines Staates ist, den sie in der von Israel besetzten Westbank und dem Gazastreifen gründen wollen…

(CNBC, May 10, 2021) … die Palästinenser wollen Ostjerusalem als Hauptstadt eines Staates…

Die Leser sind derart daran gewöhnt diese Worte zu sehen, dass sie anfällig dafür sind solche Absätze nur oberflächlich zu überfliegen. Und aus einer Perspektive der Medieneinseitigkeit scheinen sie harmlos und sogar ausgewogen. Aber sind sie das wirklich?

Zeit für eine Überprüfung.

Die territorialen Ziele der palästinensischen Autonomiebehörde

PA-Präsident Mahmud Abbas hat sich zwar tatsächlich für die Gründung eines „unabhängigen palästinensischen Staates mit Ostjerusalem als seiner Hauptstadt“ ausgesprochen, aber er hat sich wiederholt widersprochen und seine Abneigung preisgegeben das Ziel der Eroberung der gesamten heiligen Stadt nicht aufzugeben.

In einem im August 2019 auf Abbas‘ Facebookseite hochgeladenem Video, das von MEMRI übersetzt wurde, kann man Abbas sagen hören: „Diejenigen, die in diesem Land fremd sind, haben keine Rechte daran… Jerusalem gehört uns, ob sie es ihnen nun gefällt oder nicht.“

Als seine Worte Mitglieder der Menge veranlassten die Parole zu skandieren „Wir marschieren nach Jerusalem, Millonen von Märtyrern“, antwortete Abbas: „Wir werden in Jerusalem einziehen: Millionen von Kämpfern!“

Während Abbas öffentliche Lippenbekenntnisse für die Idee Seite an Seite lebender zweier Staaten abgibt, verrät seine Rhetorik auf Arabisch öfter, als dass sie es nicht tut, seinen Wunsch ganz Jerusalem unter palästinensische Kontrolle zu bringen.

Im Juli 2018 berichtete die palästinensische Nachrichtenagentur WAFA, Abbas habe erklärt, dass Jerusalem die „ewige Hauptstadt der Palästinenser“ sei und dass es „keine Kompromisse“ geben könne. Genauso erklärte er auf einer Pressekonferenz im März 2020 Unterstützung für palästinensische Frauen, die israelische Soldaten drangsalieren; er sagte, das würde helfen „unseren unabhängigen Staat mit Jerusalem als Hauptstadt zu erreichen“. Ostjerusalem wurde nicht erwähnt.

Abbas‘ Worte werden von anderen palästinensischen Politikern, Beratern und religiösen Führern wiederholt, die die „Befreiung“ von Jerusalem und mehr gefordert haben.

Im August 2020 sagte Mahmud Al-Habbasch, ein Berater von Abbas, in einem Fernsehinterview, „Jerusalem und Palästina“ würden von der Besatzung befreit werden und ausschließlich den Palästinensern gehören. „Palästina und Jerusalem werden alleine uns gehören“, sagte Al-Habbasch. Mit Verwies auf Israels Existenz als „Besatzung“ fügte er hinzu: „Diese Besatzung wird verschwinden, wie alle anderen vor ihr.“

In jüngerer Zeit, als im Mai 2021 die Kämpfe zwischen Israel und der Hamas tobten, sagte Musa Al-Rajabi, stellvertretender Sekretär des Fatah-Zweigs Schuafat und Beit Hanina (zwei Viertel in Jerusalem) gegenüber dem PA-Fernsehen: „Jerusalem wird nicht zustimmen zweigeteilt zu werden. Jerusalem gehört uns. Jerusalem ist arabisch, islamisch und christlich“, berichtete Palestinian Media Watch“.

„Wir werden sie weiter konfrontieren … bis zur Befreiung ganz Palästinas; Palästinas vom [Mittel-] Meer bis zu Fluss [Jordan], Palästina, das arabisch und islamisch ist. Es wird unser bleiben“, fügte Al-Rajabi an.

Solche Gesinnungen sind für Fatah-Vertreter normal. Fatahs Zentralratsmitglied Tawfiq Tirawi zum Beispiel postete im Februar 2020 ein Video auf seinem Facebook-Profil, in dem er behauptet: „Unser palästinensisches Land reicht vom Fluss bis zum Meer … das ist alles Waqf-Land.“

Der verstorbene PLO-Chefunterhändler Saeb Erekat sagte gegen über der PA-Tageszeitung Al-Hayat Al-Jadida im Juni 2017: „Wir arbeiten daran die Besatzung zu beenden, um die Souveränität des Staats Palästina zu verwirklichen, dessen Hauptstadt Jerusalem ist.“

Am bemerkenswertesten ist vielleicht, dass Erekat sich im April 2019 im PA-Fernsehen an das erinnerte, was er gegenüber Abbas 2008 während der Verhandlungen mit Israel sagte: „Olmert will dir 20 Quadratkilometer geben, so dass du [den Palästinensern] sagen kannst: ‚Ich habe mehr als die Gebiete von 1967 bekommen.‘“ Dennoch wurde das großzügige Angebot abgelehnt – weiterer Beweis, dass die Palästinenser weniger an einer Rückkehr in die Linien von vor 1967 und letztlich an der totalen Auslöschung Israels interessiert sind.

Hamas

Die offizielle Haltung der Hamas ist von Anfang an klar gewesen. Die Hamas-Charta wurde am 18. August 1988 veröffentlicht. Das Dokument setzt sich aus 36 einzelnen Artikeln zusammen, von denen alle das grundlegende Hamas-Ziel der Vernichtung des Staates Israel durch Jihad (islamischer „Heiliger Krieg“) propagieren. Die folgenden Auszüge veranschaulichen die Sichtweise der Hamas auf die Zweistaatenlösung:

„Die Islamische Widerstandsbewegung ist eine bedeutende palästinensische Bewegung, deren Treue Allah gehört und deren Lebensweise der Islam ist. Sie strebt danach das Banner Allahs über jedem Zentimeter Palästinas zu hissen.“ (Artikel 6)

„Israel wird existieren und das weiter tun, bis der Islam es auslöscht, so wie er andere vor ihm ausgelöscht hat.“ (Präambel)

„Das Land Palästina ist eine islamische Waqf [Heiliger Besitz], zukünftigen muslimischen Generationen geweiht bis zum Tag des Jüngsten Gerichts. Niemand kann es oder irgendeinen Teil davon aufgeben oder es oder einen Teil davon verlassen.“ (Artikel 11)

Diese Äußerungen sind im Lauf der Jahre regelmäßig durch weitere Erklärungen gestützt worden. 2017 zum Beispiel protestierte Hamas-Führer Ismael Haniyeh gegen den damaligen Präsidenten Donald Trumps Ankündigung, die USA würden Jerusalem als Israels Hauptstadt anerkennen. „Diese Entscheidung stellt das offizielle Ende der Verhandlungen dar. Jerusalem ist palästinensisch, arabisch und islamisch“, sagte Haniyeh gegenüber Al-Jazira. „Diese Entscheidung wird die Realität in Jerusalem und an seiner Geschichte nichts ändern.“

Ein jüngeres Beispiel der Nichtbereitschaft der Hamas die Bildung eines Palästinenserstaats an der Seite Israels zu billigen, ist in den Worten des ranghohen Hamas-Vertreters Mahmud Al-Zahar zu finden, der in einem auf Al-Jazira TV (Qatar) am 25. Mai 2021 ausgestrahlten Interview sagte: „Dieses Land ist für eine Zweistaaten-Lösung nicht geeignet. Es heißt entweder – oder.“

In Bezug auf die Existenz Israels als „Besatzung“ fügte Al-Zahar hinzu: „Entweder die Besatzung bleibt für immer, eine Option, die völlig unvorstellbar geworden ist – oder diese Besatzung wird beseitig und jeder [Israeli] wird seiner Wege gehen“, bevor er vorschlug, Netanyhau „sollte nach Amerika gehen“ und Lieberman „sollte nach Russland gehen“.

Der Islamisch Jihad

Ähnliches gab es von anderen palästinensischen Gruppierungen. Im November 2019 sagte zum Beispiel Khader Habib, Führer des Islamischen Jihad, in einer Rede, die im Alghad-TV (VAE/Ägpyten) ausgestrahlt wurde, Israel werde verschwinden und Jerusalem und Palästina gehörten den Palästinensern. „Euer [zionistisches] Gebilde wird verschwinden und wir werden bleiben, so Allah will, Palästina gehört uns. Jerusalem gehört uns.“

Obwohl kleiner als die Hamas, ist der Palästinensische Islamische Jihad sogar die ältere Organisation. Er ist am stärksten im Gazastreifen vertreten, wo er sich regelmäßig an Raketenangriffen auf Israel beteiligt und sich der Vernichtung Israels durch Jihad sowie der Gründung eines islamischen Palästinenserstaats vom Fluss bis zum Meer verschrieben hat.

Die Gründungscharta des Islamischen Jihad erklärt öffentlich seinen „Jihad gegen die jüdische Existenz in Palästina“ und erinnert seine Anhänger: „Der Jihad ist die Verpflichtung eines jeden Muslims und muss sofort ausgeführt werden, ungeachtet der Bildung eines islamischen Staates.“

Religiöse Führer

In einer Rede in der Al-Aqsa-Moschee im Februar 2020 sagte Scheik Mohammed Ayed: „Verkündet die Gründung des Kalifats! Marschiert auf Jerusalem! Marschiert zu Al-Aqsa-Moschee und befreit sie! Nehmt Rache an ihnen, macht euch auf den Weg nach Rom und dann auf den Weg zum Weißen Haus, zu diesem Trump, zu Putin und zu andern. Lasst uns die Erde erobern… das bedeutet die gesamte Welt und wir werden sie alle durch die Gerechtigkeit des Islam erobern und beherrschen!“

Im Mai 2021 sprach Imam Yussuf Makharzah an derselben Stelle in einer Freitagspredigt, die im Al-Waqiyah-TV der Hizb ut-Tahrir (im Libanon) ausgestrahlt wurde; er sagte der versammelten Menge: „Die Juden werden nicht einmal Teil unserer Überlegungen sein, denn sie stehen zu niedrig, sind zu unwürdig und zu erbärmlich. Rom wird erobert werden, so Allah will.“

Seine Worte ähnelten denen des palästinensischen Scheiks Abu Hanifa Awda, der in einer weiteren Ansprache in der Al-Aqsa-Moschee, die am 2. Juni 2019 ins Internet hochgeladen wurde, sagte: „Jerusalem ist dort, wo die Banner des Kalifats wehen werden“. „Von hier werden Armeen ausziehen, um die Welt zu erobern!“, rief Abu Hanifa aus, bevor er auflistete, wie die muslimischen Armeen angreifen werden: „Eine Brigade wird Palästina befreien… eine siebte Brigade wird Rom belagern. Eine achte Brigade wird das Weiße Haus schwarz machen. Eine neunte Brigade wird die Jizya-Kopfsteuer über London verhängen.“

Eine Ansprache des palästinensischen Politologen Scheik Ahmed Al-Khatwani vom Januar 2020 in der Al-Aqsa-Moschee bestätigte diese Sichtweise. „Palästina kann nicht wirklich die Existenz von zwei Staaten unterstützen. Die Realität in Palästina – was Geografie und Bevölkerung angeht – sieht so aus, dass es hier keine zwei Staaten geben kann. Entweder wird es einen jüdischen Staat geben oder einen islamischen. Wir haben für keinen Staat Platz außer für einen islamischen Staat.“

Schluss: Medienwahrheit, nicht tatsächliche Wahrheit

Nach Durchsicht zahlreicher Quellen ist erwiesen, dass viele Palästinenser den klaren Wunsch hegen einen souveränen Palästinenserstaat oder einen muslimischen Staat in dem Gebiet zwischen Jordan und Mittelmeer zu gründen und damit den Staat Israel auszulöschen. Extremisten wie die Mitglieder der Hamas und des Islamischen Jihad sind offen gegen das Konzept eines dauerhaften Friedens mit Israel. Selbst die moderateren Elemente wie die in der Fatah, die von Verpflichtung zum Friedensprozess reden, erklären auch wiederholt, dass das gesamte Land „palästinensisch“ ist. Ihre Ideologie ist die der Vertreibung, nicht des leidenschaftlichen Wunsches Seite an Seite mit ihren jüdischen Nachbarn zu leben.

In einigen Fällen reden religiöse Führer offen in Begriffen, die westliche Beobachter als denen von ISIS-Anhängern ansehen würden: Verweise auf die Gründung eines Kalifats, was bedeutet, dass nicht nur der jüdische Staat bedroht ist, sondern auch Rom, das Zentrum der Christenheit und sogar die Hauptstädte der Welt wie London und Washington.

Von daher ist der oft wiederholte Satz „Die Palästinenser wollen Ostjerusalem als Hauptstadt eines zukünftigen Staates“ stark irreführend und gründet nicht in der Realität. Obwohl er zahllose Male wiederholt worden ist, gibt er schlicht nicht die Fakten wieder und Journalisten, die diesen Satz recyceln, verraten – ungeachtet ihrer Absicht – das Vertrauen ihrer Zuhörer und Leser durch fundamentale Falschdarstellung der wahren Ziele der Palästinenser. Die Resultate dieser Falschinformation sind sehr real: Es wird öffentlich und international Druck auf Israel aufgebaut Frieden mit einem „Friedenspartner“ zu schließen, der den jüdischen Staat von der Landkarte wischen will.

Warum die Araber in Israel keine Einheimischen sind (aber Rechte aus lange bestehender Anwesenheit haben)

Ryan Bellerose, Israellycool, 10. Juni 2021

Als ich zum ersten Mal über den indigenen Status und darüber, wie er im Nahen Osten angewandt wird, zu sprechen begann, dachte ich nie, er würde sich in eine solche Gong-Show verwandeln. Meine Aussagen wurden von der Wissenschaft, Geschichte, Genetik und Archäologie unterstützt – zur Hölle, selbst die Bibel war ziemlich komplett auf meiner Seite (‘tschuldigung, Rabbi). Die Thora ist eindeutig, wenn es um die Bedeutung des Landes für das jüdische Volk geht. Ich nutze das religiöse Argument nicht wirklich, weil ich es a) nicht brauch und b) das nicht meine Religion ist. Für mich reicht allein die Wissenschaft aus.

Martinez Cobo hat recht überzeugend argumentiert, warum seine Definition ziemlich der Maßstab war, aber weil sie so trocken und akademisch und zudem allzu wortreich war, beschloss ich sie für den Durchschnittsmenschen zu interpretieren. Ich entschied mich außerdem meine eigene „Helfer-Theorie“ zu schaffen, die den indigenen Status sogar für Kinder leicht verständlich macht.

Halten Sie Ihre linke Hand hoch. Nun stellen Sie sich vor, dass jeder Finger einen Aspekt unserer indigenen Identität repräsentiert. Alle Finger arbeiten mit Ihrem Daumen zusammen, um die Hand funktionieren zu lassen und alle diese Aspekte arbeiten zusammen, um eine funktionierende Identität herzustellen. Eine Hand kann funktionieren, wenn ein Finger fehlt, sogar ohne zwei oder drei und wenn der Daumen fehlt, funktioniert sie immer noch, aber sehr schlecht. Deine indigene Identität ist insofern sehr ähnlich, als es mit jedem Aspekt, der Ihnen fehlt, für Ihre Identität viel schwieriger wird sich authentisch zu manifestieren. Je mehr funktionierende „Finger“ es gibt, desto leichter wird es.

Jeder Finger repräsentiert einen Aspekt indigener Identität. In der Regel verwende ich diese Reihenfolge: Sprache, Land, Kultur, Blut, Spiritualität (wobei die Spiritualität der Daumen ist).

Jedes indigene Volk manifestiert seine Identität mit diesen fünf Aspekten. Indigener Status ist ortspezifisch, was bedeutet, dass wir aus einem bestimmten Land kommen. Wir sprechen eine bestimmte Sprache, die aus dem Land kommt, mit dem wir verknüpft sind. Wir tragen bestimmte vorkoloniale Blutlinien aus diesem Land in uns und während die Blutmenge eine Schöpfung des weißen Mannes ist, die ihn in die Lage versetzt uns „herauszuzüchten“, ist sie insofern nützlich, als dass Blutlinien zurückverfolgt werden können. Unsere Kultur ist für das Land spezifisch, aus dem wir kommen, wobei die meisten seiner Aspekte direkt mit dem Land verbunden sind. Sie ist nicht inklusiv; es ist eine Tatsache, dass sie sich fast immer stark von dem unserer Nachbarn unterscheidet. Unsere Art und Weise, wie wir mit dem Schöpfer umgehen, ist auch für unser Land, unsere Kultur und unser Volk spezifisch, wobei unsere Geschichten und heiligen Orte alle in dem Land unserer Vorväter vor sich gehen.

Das bedeutet nicht, dass Sie nicht indigen sind, wenn Sie adoptiert oder gestohlen oder zur Religion des Kolonisators zwangskonvertiert wurden oder gezwungen wurde seine Sprache zu sprechen, aber die traurige Wahrheit lautet, dass Ihnen indigener Status nicht weggenommen werden kann, er kann lediglich abgegeben werden. Wenn Sie sich assimilieren und den Mantel des Eroberers übernehmen, dann wären Sie nicht länger einer von uns, Sie würden als Kolonisator betrachtet. Sie könnten eines Tages nach Hause kommen, aber wie betrachten Sie dann als verloren.

Anders als eine Hand können Sie Ihre „Identitätsfinger“ nachwachsen lassen (obwohl ich keine Zweifel habe, dass diese gerissenen Israelis eine Möglichkeit finden werden richtige Finder nachwachsen zu lassen). Das zeigt sich darin, wie das jüdische Volk das Hebräische zurückgewann, die Kontrolle über sein angestammtes Land nach dem Exil zurückgewann und darin, dass einzelne Juden zu dem wurden, was als Baal Tschuwa bekannt ist. Es ist buchstäblich eine Blaupause für andere indigene Völker, die sich demselben Kampf gegen Assimilation ausgesetzt sehen. Wir brauchen also kulturelle und linguistische Wiederauferstehungen sowie Selbstbestimmung in unserem angestammten Land.

Alle indigenen Völker sind ethnoreligiös, was bedeutet, dass unsere Ethnie und unsere Art und Weise, wie wir mit dem Schöpfer interagieren, fester Bestandteil dessen ist, wer wir sind. Wenn Sie eine traditionelle Schwarzfuß-Indianerin fragen, welche Religion sie hat, wird sie sagen: „Ich bin eine Cree.“ Teil des Grundes, warum die Europäer damit rangen uns zu verstehen, war, dass wir ethnoreligiös waren. Das ist auch der Grund, dass sie die Juden nie verstanden (es ist auch der Grund, dass kolonisierte Juden uns nicht immer verstehen). Es ist nicht einfach nur eine Religion, es ist eine ethnoreligiöse Identität.

Hier ist jetzt der Grund, warum ich das schreibe. Ich schrieb schon mehrere Artikel, die erklären, wie Juden die von mir gerade erwähnten Kriterien erfüllen, aber ich erwähnte die Araber in meinen Artikeln nicht, weil die Tatsache, dass sie nicht indigen sind zumindest für mich selbstverständlich ist.

Sie werden nicht indigen, indem sie ein indigenes Volk erobern. Sie werden nur durch eine Ethnogenese für ein bestimmtes Land indigen. Sie müssen eine vorkoloniale Verbindung haben, Blutbande und eine tatsächlich einheitliche Kultur, die für Ihr Volk besonders ist. Eroberung, Vergewaltigung, Zwangskonversion und ein indigenes Volk zu subsumieren macht Sie nicht indigen, selbst wenn Sie irgendwelche nebulösen Blutsbande haben.

Es gibt drei Gruppen Menschen mit einem legitimen Anspruch darauf in Israel indigen zu sein, die all diese Kriterien erfüllen und die palästinensischen Araber gehören nicht dazu. Es handelt sich um die Samaritaner, die Aramäer und die Juden.

Was die Araber angeht, so gibt es ein paar Dinge, die zeigen, dass sie nicht indigen sind.

  1. In Wirklichkeit sind sie fremde Kolonisatoren. Sie kommen aus dem Hedschas (das ist die Arabische Halbinsel).
  2. Ihre Religion, Sprache und Kultur sind dem Land Israel fremd, sie sind wörtlich genommen im Heschas indigen.
  3. Nein, „Palästinenser“ sind keine Philister (die ohnehin Fremde waren), sie sind keine Dromiter oder Nabatäer (die Teil der arabischen Ethnogenese waren).
  4. Sie sind keine Kanaaniter, die größtenteils unter die Hebräer subsummiert wurden. Wann immer einer von ihnen das behauptet, frage ich stets: „Welche kanaanitischen Konstrukte haben Sie? Das können sie nie beantworten.

Es stimmt, dass viele Araber jüdisches Blut in sich tragen; der Grund dafür ist, dass es vor der muslimischen Expansion und der arabischen Eroberung im gesamten Nahen Osten viele jüdische Gemeinden gab, eine davon in der Stadt Medina im Hedschas, die eine der ersten von Mohammed eroberten Städte war. Alle Männer wurden getötet und die dort lebenden Frauen in Ehen und Sklaverei gezwungen, was offensichtlich Gene in arabische Blutlinien einbrachte. Berücksichtigen Sie dies sowie Zwangsehen und Vergewaltigungen während der arabischen Eroberung im 7. Jahrhundert und Sie können sehen, warum so viele Araber jüdisches Blut in sich haben. Blut allein gewährt keinen Status als Indigener, sonst müssten alle Kolonisatoren einfach eine Generation lang Zwangsehen und Vergewaltigungen begehen und schon würden sie sich dafür qualifizieren.

Um das klar zu sagen: Eroberung schließt indigenen Status nicht aus, sie garantiert ihn nur nicht.

Also nein: Die Araber sind nicht indigen. Sie haben Rechte aus lange bestehender Anwesenheit, die respektiert werden sollten, aber selbst mit den laschesten Maßstäben sind sie weder indigen noch qualifizieren sie sich dafür.

Unangebrachte Ehre: das wahre Hindernis für Frieden

Elder of Ziyon, 7. Juni 2021

Während israelfeindliche Aktivisten versuchen Scheik Jarrah zurück an die Spitze der Aufmerksamkeit der Welt zu bringen, kommt eine einfache Frage auf.

Nach Angaben israelischer juristischer Entscheidungen können die Bewohner der Häuser, die in den Nachrichten sind, wenn sie den jüdischen Eigentümern einfach Miete zahlen würden, niemals zwangsgeräumt werden.

Wenn Leute sich wirklich darum sorgen würden, dass drei Familien obdachlos werden, warum zahlt dann nicht einfach jemand die Miete?

Der Grund: Ehre. Mit der Zahlung von Miete würde eingestanden werden, dass Juden die Eigentümer der Häuser sind, was vier Jahrzehnte lang immer und immer wieder mit Gerichtsurteilen bewiesen wurde.

Aber nicht die Bewohner schienen die Leute zu sein, die die Entscheidung treffen keine Miete zu zahlen. Nach Angaben eines Artikels von Jewish Press ist der gesamte Fall von der PLO übernommen worden und die sind diejenigen, die entscheiden, was für die Bewohner am besten ist – heißt: kein Kompromiss, keine Anerkennung von Deals, keine Zahlung von Miete.

Aus Sicht der PLO ist es für die Bewohner ehrenhafter obdachlos zu sein, als zuzugeben, dass die Häuser Juden gehören.

Natürlich müssen nicht die PLO-Führer den Preis für solche Entscheidungen tragen. Sie zwingen die unglücklichen Bewohner dem höheren Prinzip der palästinensischen Ehre festzuhalten: Opfert euch für unsere Prinzipien.

Das ist ein Muster.

Wenn man herausstellt, dass Israel Friedensdeals angeboten hat, die von den Palästinenserführern abgelehnt wurden, dann sagen die Apologeten der Palästinenser: „Die Angebote waren nicht gut genug.“ Was soll das heißen? Bedeutet das, dass immerwährende Staatenlosigkeit besser ist als eine Eigenstaatlichkeit, die die Forderungen nicht ganz erfüllt?

Wie immer zwingen die Führer – deren Leben vom Nichtvorhandensein eines Staates kein bisschen tangiert wird – die Menschen an ihrem falschen Gefühl der Ehre festzuhalten, zum Nachteil der Menschen.

Den Palästinensern wird gesagt, sie sollen nichts von israelischen Märkten kaufen – wegen der „Ehre“. Statt gestohlene Autos an Israel zurückzugeben, werden sie in der Presse zerquetscht – wegen der „Ehre“. Juden sollen nicht auf dem Tempelberg umhergehen und beten – weil das die „Ehre“ verletzt. Es wird mit Internationalen Vorfällen gedroht, sollten Juden mit Flaggen durch ihre  eigene Hauptstadt ziehen – weil das ein Affront für die „Ehre“ ist.

Wissen Sie, was wirklich ehrenhaft ist? Frieden! Ein Frieden, bei dem die Palästinenser ihre Kinder in Würde aufziehen können. Ein Frieden, in dem sie Autonomie haben. Ein Frieden, in dem sie mit ihren jüdischen Nachbarn zusammenarbeiten, statt so zu handeln, als ob die Juden nicht in das Land gehören, das schon 1.500 Jahre vor jeglicher arabischer Herrschaft dort jüdisch war.

Israel und Palästina beschuldigt sich gegenseitig falsch zu gendern

The MidEast Beast, 6. Juni 2021

IDF 88370481 © Alexlmx | Dreamtime.com

Der israelisch-palästinensisch Konflikt ist in neue Höhen eskaliert; jede Seite beschuldigt jetzt die andere sie falsch zu gendern.

In einer vom Büro des Premierministers, jedenfalls noch ein paar Tage, veröffentlichten Stellungnahme, erklärte Netanyahu: „Wir sind zwar Palästina genannt worden, aber wir sind immer Israel gewesen. Und so gingen wir 1948 vom einen in das andere über. Israel ist unser Gender, das in einem breiten Spektrum existiert; Sie haben israelische Juden, israelische Araber und diese Sonderlinge mit den Hüten. Uns falsch zu gendern, indem ihr unseren abgeschafften Namen ‚Palästina‘ verwendet, ist zudem zutiefst antisemitisch und erfordert eine angemessene Antwort, da wir dafür verantwortlich sind unseren sicheren Ort zu schützen. Unsere korrekten Pronomen sind ‚Judäa und Samaria‘.“

In Reaktion veröffentlichte ein Repräsentant von Students for Justice in Palestine (Abteilung Berkeley) eine Stellungnahme: „Palästina falsch zu gendern, indem das Pronomen ‚Israel‘ verwendet wird, ist kultureller Völkermord der schlimmsten Art. Es ist besonders schädigend für alle queeren, behinderten, weiblichen, palästinensischen, transen, Frauen of Color, für die zu sprechen wir uns die Freiheit genommen haben. Unsere palästinensische Gender-Identität zu bestreiten befindet sich an der Kreuzung von Kolonialismus, Bevormundung, Patriarchat, Rassismus, Kapitalismus und all den anderen Begriffen, die ich in meinem Unterricht für soziale Gerechtigkeit und kritische Rassentheorie gestern lernte. Und ja, Mathematik ist rassistisch!“