Ein Drittel aller Länder hat ein religiöses Symbol auf seiner Flagge – aber nur Israel ist „rassistisch“

Elder of Ziyon, 6. September 2018

Ich fand diese Infografik von Pew aus dem Jahr 2014

Das sind 64 Länder mit einem religiösen Symbol auf ihrer Nationalflagge.

Buddhistisch, christlich, muslimische, hindu, shinto – niemand sorgt sich um die Minderheitenrechte in diesem Ländern, weil sie eng an eine Religion gebunden sind.

Nur der jüdische Staat wird als „rassistisch“ kritisiert.

Ja, zu sagen, dass man Israel hasst, gründet auf seinem angeblichen Rassismus, der von seiner Flagge oder Nationalhymne symbolisiert wird. Das ist antisemitisch.

Advertisements

Warum Juden in Palästina Einheimische sind – und Araber nicht

Daled Amos, Elder of Ziyon, 18. September 2018

Wenn Leute über Israel streiten, werfen sie mit verschiedenen Worten um sich. Die Leute werden von „Besatzung“ reden, von „unverhältnismäßiger Gewalt“ und „Apartheid“ – Worte, die in der realen Welt eine Bedeutung haben, die dazu tendiert verloren zu gehen.

Ein weiteres Wort, das zunehmend missbraucht wird, lautet „indigen“ (einheimisch, Ureinwohner).

Hier ist ein Tweet von Ariel Gold von Code Pink aus dem letzten Monat:

Faszinierender Artikel. Gute Argumente. Spricht aber nirgendwo
von Gleichheit/Liberalismus für Nichtjuden (Palästinenser).
„Israel würde Heimat aller Juden sein, aus der ganzen Welt.“
Was ist mit der indigenen Bevölkerung?
Für mich als Reformjuden sind die Rechte der Palästinenser
Teil meiner Religion.

Sie wendet das Wort „indigen“ nicht nur nicht auf Juden an, sondern nach ihrer Lesart – sind es die Araber, die in Palästina indigen sind.

Hat sie recht?

Nun, wenn man Saeb Erekat fragt, den palästinensischen Chefunterhändler, dann wird er einem sagen, er sei „stolzer Sohn von Kanaanitern“ mit einer Geschichte in Jericho zu sein, die rund 10.00 Jahre zurückgeht. (Gruß an Elder of Ziyon)

Saeb Erekat. (Foto: British Foreign and Commonwealth Office; Quelle: Wikipedia)

Aber ernsthaft.

1946 kam das Anglo-amerikanische Ermittlungskomitee zusammen, um die politischen, wirtschaftlichen und sozialen Bedingungen der Palästinenser zu untersuchen, um zum Thema der jüdischen Immigration und Siedlung Empfehlungen zu geben. Die Kommission konsultierte Repräsentanten sowohl der Araber als auch der Juden.

In Kapitel VI ihres Berichts legte die Kommission die Antwort der arabischen Seite vor:

Auf das Wesentliche reduziert gründet der Fall für die Araber auf der Tatsache; dass Palästina ein Land ist, das die Araber seit mehr als tausend Jahren besetzt haben und dass der jüdische historische Anspruch auf Palästina bestritten wird. [Hervorhebung hinzugefügt]

Das waren die guten, alten Zeiten – als die Araber damit zufrieden waren einfach nur die jüdischen Verbindungen zum Land zu leugnen, ohne das Gefühl zu haben, sie müssten selbst noch übertreiben.

Im Grunde gab es 3 Wege, auf denen die Araber ihren Weg von Arabien nach Judäa gefunden haben:

  • Invasion, gefolgt von Besetzung und Besiedlung des Landes
  • Konvertierung von Juden zum Islam (was wir bereits diskutiert haben)
  • Immigration infolge wirtschaftlicher Probleme dort, wo sie lebten und/oder wirtschaftliche Chancen in Palästina

Aber wie viele heute in Israel lebende Araber sind Nachkommen der ursprünglichen arabischen Invasoren des 7. Jahrhunderts?

In ihrem Artikel „Whose Palestine?“ (Wessen Palästina) – einer großartigen Rezension des Buchs „From Time Immemorial“ (Seit undenkbaren Zeiten) von Joan Peters – vermerken Erich Isaac und Rael Jean Isaac:

Jedoch sind die palästinensischen Araber nicht nur keine Nachkommen der Kanaaniter, es ist auch höchst zweifelhaft, dass mehr als ein paar von ihnen Nachkommen derer sind, die das Land als Teil der arabischen Invasion im 7. Jahrhundert sind. Mehr als tausend Jahre nach der arabischen Eroberung lang machte Palästina einer eine Reihe verheerender Invasionen durch, denen Massaker an der existierenden Bevölkerung folgten: seldschukischen Türken und fatimidischen Wiedereroberern, Kreuzritter, denen Wellen mongolischer Stämme folgen, denen wiederum Tartaren folgten, Mameluken, Türken und dauernde beduinische Plünderer folgten.

Sie erklären weiter, dass zwar mehrere Invasionen die Zahl der von denen abstammenden Arabern, die ursprünglich das Land eroberten, reduzierten, die fremden Araber, die im 18. und 19. Jahrhundert aus der Fremde immigrierten, die Bevölkerung der ursprünglichen arabischen Invasoren weiter verdünnten.

  • Vor allem in der Zeit von 1832 bis 1840 kamen mehrere Wellen Ägypter.
  • Sudanesen leisteten erfolgreiche Pionierarbeit in den moorigen Sumpfgebieten.
  • Beduinenstämme kamen aus so weit entfernten Gebieten wie Libyen, um die Küstenebene zu besiedeln.
  • Libanesische Christen siedelten sich in verlassenen Dörfern Galiläas an.
  • Armenier, Syrer und Türken besiedelten die Küstenstädte.
  • Die französische Expansion in Nordafrika hatte Flüchtlingswellen zur Folge, die nach Palästina immigrierten.
  • Viele der Anhänger des algerischen Widerstandsführers Abd el-Kader gründeten Dörfer in Galiläa.
  • Die russische Expansion in den Kaukasus führte zur Emigration vieler muslimischer Menschen (Tscherkessen und Georgier) nach Palästina.
  • Das österreichische Vordringen auf dem Balkan führte zur Emigration bosnischer Muslime nach Palästina.
  • Angehörige der Turkvölker im russischen Zentralasien und Kurden immigrierten ebenfalls.

1931 beinhaltete eine Volkszählung statt einer arabischen Bevölkerung, die ihre Spuren bis ins 7. Jahrhundert (geschweige denn tausende von Jahren) zurückverfolgen konnte, die Geburtsorte der Einwohner von Jerusalem neben Palästina selbst als: Syrien, Transjordanien, Zypern, Ägypten, Irak, Jemen, Persien, Türkei, Algerien, Marokko, Tirol, Tunis, Albanien, Frankreich, Griechenland, Spanien, Großbritannien, die UdSSR, die USA, Mittel- und Süd-Amerika und Australien. [s. „From Time Immemorial“, S. 227; Zitat der Volkszählung in Palästina 1931, Band I, Palästina; Teil I]

Daniel Pipes zitiert aus der 11. Ausgabe der Encyclopdia Britannica (1910/1911). Der Eintrag zu „Palästina“ wurde vom irischen Archäologen Robert Alexander Stewart Macalister geschrieben, der auch anmerkt, dass die Bevölkerung Palästinas damals alles andere als homogen war:

Die Einwohner Palästinas setzen sich aus einer großen Anzahl von Elementen z usammen, die in ethnologischen Affinitäten, Sprache und Religion breit differieren. Es könnte interessant sein, als Illustration ihrer Heterogenität zu erwähnen, dass im frühen 20. Jahrhundert von einer Gesellschaft an Männern, deren unterschiedliche Positionen es ihnen ermöglichte genaue Informationen zum Thema vorzuweisen, in Jerusalem eine Liste von nicht weniger als 50 Sprachen als Umgangssprachen erstellt wurde.

Macalister beschreibt die Städte:

In jeder gibt es vorrangig ein großes arabisches Element … Es gibt sehr große Kontingente aus den Mittelmeerländern, besonders aus Armenien, Griechenland und Italien, vorwiegend mit Handel beschäftigt. Die außergewöhnliche Entwicklung jüdischer Besiedlung hat seit 1870 für eine Revolution in der Bevölkerungsbalance in einigen Teilen des Landes gesorgt, insbesondere in Jerusalem.

Pipes fasst den Artikel zusammen:

Dieser Überblick über Palästina erwähnt nicht weniger als 20 fremde Ethnien neben den einheimischen Fellachen (Bauern) und Juden: Assyrer, Perser, Römer, Araber, Kreuzfahrer, Nawar, Araber, Türken, Armenier, Griechen, Italiener, Turkmenen, Motawila, Kurden, Deutsche, Bosnier, Tscherkessen, Sudanesen, Algerier und Samaritaner.

In ihrem Artikel Were the Arabs Indigenous to Mandatory Palestine? (Waren die Araber Einheimische im Mandat Palästina?) wies Sheree Ross das Buch “The Rape of Palestine” (Die Vergewaltigung Palästinas) hin, geschrieben von William B. Ziff – dem Mitgründer des Verlags Ziff-Davis. 1938 veröffentlicht, vermerkt Ziffs Buch, dass das Sammelsurium an Immigranten in Palästina nicht nur aus denjenigen bestand, die von irgendwo flohen oder nach Palästina gerannt kamen. Manchmal wurden sie importiert:

In Palästina war die Polizeigewalt immer der fremde Soldat. Die Tuluniden brachten Türken und Neger. Die Fatimiden brachten Berber, Slawen, Griechen, Kurden und Söldner aller Art herein. Die Mameluken importierten Legionen an Georgiern und Tscherkessen. Jeder Monarch verließ sich bezüglich seiner persönlichen Sicherheit in erheblichem Maß auf Sklavenkrieger. Saladin, von den Kreuzrittern  bedrängt, erhielt einhunderfünfzigtausend Perser, denen für ihre Dienste in Galiläa und im Distrikt Sidon Land gegeben wurde.

Aus diesem menschlichen Flickenwerk an Juden, Arabern, Armeniern, Kalmücken, Persern, Kreuzfahrern, Tartaren, Indern, Äthiopiern, Ägyptern, Sudanesen, Türken, Mongolen, Römern, Griechen, Pilgern, Wandernden, Nichtsnutzen und Abenteurern, Invasoren, Sklaven… wurde der Flickenteppich aus Blut und Mentalität geformt, den wir heute als „Levantiner“ bezeichnen. …

Ziff erarbeitet eine Liste der von Isaac erwähnten Immigranten und nennt einige Zahlen:

Im 14. Jahrhundert verursachte Trockenheit die Immigration von 18.000 „Zelten“ der Jurate-Tartaren vom Euphrat nach Palästina. Bald folgten 20.000 Aschiri unter Gaza und 4.000 Mongolen unter Moulai, die das Jordantal besetzten und sich von Jerusalem nach Süden ansiedelten. Kaisaitische und jemenitische Stämme folgten ihnen auf dem Fuß…

1830 kolonisierte der albanische Eroberer Mehemet (Mohammed) Ali Jaffa, Nablus und Beisan mit ägyptischen Soldaten und ihren sudanesischen Verbündeten. Vierzehn Jahre später schätzte Lynch, dass die 13.000 Einwohner von Jaffa sich aus 8.000 Türko-Ägyptern, 4.000 Griechen und Armeniern und 1.000 Juden und Maroniten zusammensetzten. Er zog nicht in Betracht, dass in dieser Stadt irgendwelche Araber waren.

Vor hundert Jahren hatte Jaffa eine Bevölerung von 4.000. Heute hat es 70.000, überwältigend mehrheitlich Araber, die weitgehend Nachkommen der Ägypter und Äthiopier sind, die vom Eroberer Ibrahim Pascha (Mohammed Alis Sohn) hergebracht wurden. Die paar tausend Juden, die dort lebten, flohen während der Krawalle von 1936 und ließen ihre Geschäfte und Grundstücke zurück.

Es gibt viele Wege diese arabische Bevölkerung zu beschreiben – aber indigen ist eindeutig keine von ihnen.

Wichtiger ist, dass der fortgesetzte Zustrom all dieser verschiedenen Nationalitäten und Ethnien bedacht wird, Araber wie andere;  jüdische Immigration im 20. Jahrhundert, dem 19. Jahrhundedrt und sogar früher ist weniger zulässig.

Das stimmt noch mehr, bedenkt man die indigenen Bande, die die Juden zum Land haben.

Angaben des Neuansiedlungs-Handbuchs der UNRWA (2011) besagen:

Indigene Gruppen sind Nachkommen von Völkern, die Land oder Territorium vor der Kolonisierung oder vor der Einrichtung von Staatsgrenzen bewohnten. Sie haben oft eine starke Verbundenheit zu ihrem angestammten Land und natürlichen Ressourcen, ein Kennziechen, das sie von anderen Minderheitengruppen unterscheiden kann. Sie können auch deutliche soziale, wirtschaftliche und politische Systeme haben, Sprachen, Kulturen und Überzeugungen oder Religionen. Ihr Recht auf Selbstbestimmung ist regelmäßig von nachfolgender Migration anderer ethnischer Gruppen in Territorium, in dem sie leben, erschwert worden, (S. 201)

In Palästina hat es eine durchgehende jüdische Präsenz gegeben. Die Juden Israels sind heute letztlich die Nachkommen der Juden, die lange vor der arabischen Besetzung Palästinas im 7. Jahrhundert in dem Land lebten. Die starke Verbundenheit der Juden zu ihrer angestammten Heimat ist in Begriffen ihrer eigenen Geschichte, Kultur, heiligen Stätten, Sprache und Literatur deutlich beschrieben. Und ja, dieses Recht auf Selbstbestimmung wurden regelmäßig verhindert: Zuletzt durch die Invasion und Migration der Araber – und heute von den palästinensischen Arabern.

Im Gegensatz dazu sind palästinensisch-arabische Geschichte, Kultur, heilige Stätten, Sprache und Literatur letztlich, wie es für alle Araber gilt, an Arabien gebunden.

Entlang dieser Linien sollte vermerkt werden, dass die UNO-Vollversammlung 2007 die Erklärung der Rechte indigener Völker verabschiedete:

Artikel 11
1. Indigene Völker haben das Recht, ihre kulturellen Traditionen und Bräuche zu pflegen und wiederzubeleben. Dazu gehört das Recht, die vergangenen, gegenwärtigen und künftigen Erscheinungsformen ihrer Kultur, wie beispielsweise archäologische und historische Stätten, Artefakte, Muster, Riten, Techniken, bildende und darstellende Künste und Literatur, zu bewahren, zu schützen und weiterzuentwickeln.

Artikel 31
1. Indigene Völker haben das Recht auf die Bewahrung, die Kontrolle, den Schutz und die Weiterentwicklung ihres kulturellen Erbes, ihres traditionellen Wissens und ihrer traditionellen kulturellen Ausdrucksformen sowie der Erscheinungsformen ihrer Wissenschaften, ihrer Techniken und ihrer Kultur, einschließlich ihrer menschlichen und genetischen Ressourcen, ihres Saatguts, ihrer Arzneimittel, ihrer Kenntnisse der Eigenschaften der Tier- und Pflanzenwelt, ihrer mündlichen Überlieferungen, ihrer Literatur, der von ihnen geschaffenen Muster, ihrer Sportarten und traditionellen Spiele und ihrer bildenden und darstellenden Künste. Sie haben außerdem das Recht auf die Bewahrung, die Kontrolle, den Schutz und die Weiterentwicklung ihres geistigen Eigentums an diesem kulturellen Erbe, traditionellen Wissen und diesen traditionellen kulturellen Ausdrucksformen.

Gemäß allen Rechten sollte diese Erklärung in vollem Umfang auf Israels indigene Rechte angewandt werden.

Stattdessen haben wir erlebt, dass die UNO ihre eigene Erklärung verletzt, z.B. dadurch, dass die UNESCO versucht die indigenen jüdischen Bande der Juden zu Hebron und Jerusalem und die indigene jüdische Verbindung zum sowie das das Recht am Tempelberg zu usurpieren.

Wenn die UNO sich entscheidet in Sachen indigener Rechte Ernst zu machen, dann sollte sie Israel das wissen lassen.

Herkunft der Geschichte der Palästinenser

gefunden auf Facebook:

Im Juni n1964 hielt ein ägyptischer Opportunist auf der Gehaltliste der Muslimbruderschaft
einen jordanische Flagge hoch, auf der der Stern entfernt worden war.
Und so begannen 3.000 Jahre „palästinensische Geschichte“

Schutz

Zionist Pugs, Israellycool, 21. August 2018

UNO-Generalsekretär Guterres hat eine UNO-Schutztruppe für den Gazastreifen gefordert. Nicht, um die Gazaner vor den Terroristen der Hamas usw. zu schützen. Nein, die Truppe soll gegen Israel eingesetzt werden. Kommantar:

Geht es beim Christentum darum Gott zu lieben oder die Juden zu hassen?

Dexter Van Zile, The Jerusalem Post, 23. August 2018

Wenn christliche Leiter wie Bischof Harris Israel fälschlich als mörderischen und räuberischen Staat darstellen, porträtieren sie Juden, die Israel unterstützen als mörderische und räuberische Personen.

Ein Kreuz und ein Davidstern (Foto: INGIMAGE)

Worum geht es im Christentum? Geht es darum die Liebe Gottes zur Menschheit zu erfahren? Oder nähren sich Christen von der negativen Energie, die von Narrativen getrieben wird, die Juden als die abstoßenden, bösen Anderen darstellen?

Christen jeden Schlags müssen sich das angesichts des von Bischöfin Gayle Harris aus Suffragan in der Episkopalen Diözese Massachussetts initiierten Skandals fragen. Während der Gesamtsynode der Episkopalen Kirche in Austin (Texas) im Juli beschuldigte Harris israelische Soldaten, sie hätten einen 15-jährigen Jungen zehnmal in den Rücken geschossen, weil er ihnen eine Frage stellt, die ihnen nicht gefiel. Sie ließ das klinken, als sei sie Augenzeugin des von ihr beschriebenen Mordes gewesen. Das tat sie, um ihrer Geschichte Glaubwürdigkeit zu verleihen; diese Geschichte sollte eine einseitige und polemische Ouvertüre sein, mit der Israel wegen angeblicher Misshandlungen palästinensischer Kinder verurteilt wurde. (Es war vorhersagbar, dass der Beschluss nicht auf palästinensische Verbrechen an Kindern verwies.)

In ihrer Mikrofonzeit während er Gesamtsynode der Bischöfe sage sie exakt dies: „Ich war als Teenager dort, ich glaube, er war 15, ging die Straße entlang und stellte einem Militärfahrzeug, der israelischen Regierung eine Frage und weil diese Frage diesen Soldaten nicht passte, begann er wegzulaufen und sie schossen im viermal in den Rücken. Er fiel auf den Boden und sie schossen weiter sechsmal auf ihn.“

Sie sagte zudem, sie sei „vor ein paar Jahren dort“ gewesen, auf dem Tempelberg, als israelische Soldaten dorthin kamen, um einen dreijährigen Jungen in Handschellen zu legen, der versehentlich einen Gummiball, mit dem er spielte, über die Westmauer rollen ließ. Ja, von Palästinenser ist bekannt, das sie an der Westmauer betenden Juden Felsbrocken auf die Köpfe werfen, aber es gibt schlicht keine Möglichkeit, wie ein Gummiball unschuldig über die die Hindernisse zwischen dem Tempelberg und dem Platz darunter „rollen“ kann.

Es stellte sich heraus, dass Harris nicht „dort“ war, wie sie sagte, sie sei es gewesen. Einige Wochen, nachdem Harris in der Bischofssynode ihr Zeugenaussage machte, entschuldigte sie sich dafür unbestätigte Gräuelgeschichten weitergegeben und den falschen Eindruck erweckt zu haben, sie sei Zeugin der von ihr beschriebenen Ereignisse gewesen. Zwischen den Zeilen liest man, dass ziemlich deutlich war, dass Harris wusste, dass sie irregeführt worden war und sich von wem auch immer, der ihr die Geschichten erzählte, die sie weitergab, irreführen ließ.

„Ich gebe auch zu, dass ich nicht die Möglichkeit nutzte diese Geschichten zu verifizieren“, sagte sie in ihrer Entschuldigung. „Ich sprach aus meiner Leidenschaft für Gerechtigkeit für alle Menschen heraus, aber ich widerholte, was ich aus zweiter Hand erfuhr. Ich handelte unbedacht, als ich die Geschichten wiederholte ohne sie zu verifizieren und ich entschuldige mich dafür.“

Wäre tatsächlich ein Mord auf die von Harris beschriebene Weise geschehen, wüsste die ganze Welt davon, denn palästinensische Aktivisten und ihre Verbündeten in der Menschenrechts-Gemeinschaft würden jedem davon berichten. Die Eltern würden interviewt und uns würden Aufnahmen der Beerdigung des Jungen gezeigt.

Hoffentlich wird Harris‘ Entschuldigung die Espikopalen veranlassen zu untersuchen, wie es um die Kultur ihrer Kirche steht, die ihre logischerweise unwahrscheinlichen und falschen Äußerungen über Israel zuließen, die von ihren Mitbischöfen nicht hinterfragt wurden. Andere Christen, insbesondere die Protestanten der Großkirchen in den Vereinigten Staaten, müssen das, was in der Episkopalen Kirche geschah, als warnendes Beispiel betrachten.

Es steht viel auf dem Spiel. Seien wir ehrlich: Wenn Menschen zu Israel Lügen erzählen, dann lügen sie über Juden. So einfach ist das. Sie Menschen, die uns immer und immer wieder erzählen, dass es keine logische Einheit zwischen dem jüdischen Staat und dem jüdischen Volk gibt, sind genau die, die uns fragen, warum und wie Juden Israel trotz all der furchtbaren Dinge unterstützen können, die es angeblich den Palästinensern antut.

Wenn christliche Leiter wie Bischöfin Harris Israel fälschlich als mörderischen und raubenden Staat darstellen, dann stellen sie Juden, die Israel unterstützen, als mörderische und räuberische Menschen dar. Genau diese Art von Narrativ hat Juden in Europa das Leben zunehmend untragbar gemacht. Sollten Jihadisten im Nahen Osten oder Europa Harris‘ Aussage hören, dann würden sie jubeln. Aus diesem Grund sind ihre Bemerkungen so verheerend und war ihre Entschuldigung so notwendig.

1988 verabschiedete die Gesamtsynode der Episkopalen Kirche einen Beschluss, der beklagte, dass in der christlichen Geschichte „Juden und jüdische Gruppen als Negativmodelle dargestellt wurden und von der Wahrheit und Schönheit des Christentums geglaubt wurde, sie würden aufgewertet, indem man das Judentum als falsch und abstoßend anlegt.“ Die Erklärung fügte hinzu: „Leider diffamierten viele der Kirchenväter das jüdische Volk.“

Leider geht diese Diffamierung weiter und nicht nur in der Epikopalen Kirche. Für viele sogenannte christlichen „Friedensstifter“ ist der jüdische Staat der erkorene Sündenbock. Sie reisen ins Heilige Land und sprechen mit palästinensischen Christen, die ein einseitiges und verzerrtes Narrativ zum israelisch-palästinensischen Konflikt erzählen, das den Palästinenser jegliche Verantwortung abspricht. Sie erzählen Geschichten von israelischen Missetaten, viele davon gefälscht, und dann liefern sie eine Rechtfertigung nach der anderen für palästinensische Untaten. In ihrem übertriebenen Narrativ, das den Hass auf die Juden bagatellisiert und verschleiert, der die palästinensische Zivilgesellschaft durchzieht, sind jüdische Versuche der Selbstverteidigung per Definition tadelnswerter als palästinensische Versuche Juden anzugreifen.

Diese Friedensaktivisten sind abhängig von den Gefühlen der gerechten Empörung und steigern sich in eine feindselige Raserei gegenüber Israel  hinein; dann suchen sie nach Gelegenheiten die Geschichten, die ihnen erzählt wurden, in der eigenen Vorstellung noch einmal zu erleben und sie vorzutragen.

Für diese Leute – die Menschen, die die Israelis auf die Stelle des „widerwärtigen anderen“ stellen, um sich ihre eigene Identität als gute, progressive Christen zu bestätigen – sind die Vollversammlungen der protestantischen Großkirchen perfekte Podien die Standardstücke jüdischer Niedertracht und palästinensischer Unschuld zu vorzutragen, die sie bei ihren Besuchen im Heiligen Land gelernt haben.

Die Episkopale Kirche warnte vor genau dieser Art von Verhalten. In dem Dokument von 1988 über christlich-jüdische Beziehungen erklärte die Gesamtsynode der Kirche: „Die Christen sind aufgerufen allen religiösen Vorurteilen Widerstand zu leisten, durch de Juden oder sonstige Menschen zu Sündenböcken für das Versagen und die Probleme von Gesellschaften und politischen Regimen gemacht werden.“ Es erklärte zudem: „Die Kirche muss lernen das Evangelium zu verkünden, ohne Verachtung für das Judentum oder das jüdische Volk zu erzeugen.“

Das sind Worte, nach denen Christen leben müssen. Hoffentlich wird Bischöfin Harris ihnen ein Beispiel geben, dem sie in den vor uns liegenden Jahren folgen werden. Was immer als nächstes geschieht, die Menschen werden sehr genau hinhören, was sie zu sagen hat.

Warum arbeiten Palästinenser lieber für israelische Arbeitgeber?

Sprecher erklären im offiziellen PA-Fernsehen, dass die Arbeitsbedingungen für Palästinenser bei israelischen Arbeitgebern weit positiver sind

Redaktion Arutz-7, 25. Juli 2016 (mit Unterstützung von Palestinian Media Watch)

Arabische Arbeiter kommen über die Grenze nach Israel (Yaakov Naumi/Flash90)

Die Welt ergötzt sich an Geschichten der Misshandlung von Palästinensern durch Israel, gewöhnlich begleitet von der Behauptung, wenn die Palästinenser ihren eigenen Staat hätten und in Ruhe gelassen würden, erlöst von der Unterdrückung durch die israelische „Besatzung“, dann würde für sie alles gut sein.

Ein Bericht von Palestinian Media Watch (PMW) zeigt jedoch, dass viele Stimmen innerhalb der palästinensischen Gesellschaft geltend machen, dass das – zumindest wenn es um Arbeitnehmerrechte geht – schlicht nicht stimmt. Offenbar sorgen die vorherrschenden Arbeitsbedingungen dafür, dass palästinensische Arbeiter danach drängeln Arbeit bei Israelis zu finden, statt unter dem Schutz der palästinensischen Autonomiebehörde (PA) zu arbeiten.

Die Bedingungen für in Israel und den Siedlungen arbeitende Palästinenser sind weit besser als in der PA, sagen ein israelisch-arabischer Anwalt für Arbeitsrecht und ein palästinensischer Arbeiter in zwei Interview in der PA-Fernsehsendung Arbeiterangelegenheiten, wie PMW berichtet. Der Arbeiter erklärt, dass die Arbeitsbedingungen derart viel besser sind, dass viele Palästinenser es vorziehen oder „gezwungen“ sind sich für Arbeit bei israelischen Arbeitgebern zu entscheiden.

Der israelisch-arabische Anwalt für Arbeitsrecht Khaled Dukhi, der mit der israelischen NGO „Workers‘ Hotline“ arbeitet, die – nach Angaben ihrer Internetseite – „zum Ziel hat die Rechte der am stärksten benachteiligten Arbeiter in Israel zu schützen“, erklärte in der Sendung des PA-TV, dass das israelische Arbeitsrecht „sehr gut“ ist, weil es keine Unterschiede zwischen Männern und Frauen oder auch zwischen Israelis und Palästinensern macht. Allerdings, erklärte er, leiden palästinensische Arbeiter, die in Israel oder den Siedlungen arbeiten, immer noch, weil sie von palästinensischen Mittelsmännern missbraucht werden, die einen Teil ihres Lohnes „stehlen“:

„Die palästinensischen Arbeiterinnen im [israelischen] Landwirtschaftssektor genießen viele Reche, wie jeder israelische Arbeiter in der Landwirtschaft: Der Lohn ist höher als der Mindestlohn, man hat in den ersten vier Jahren 14 Urlaubstage, 2.000 Schekel Krankengeld [im Jahr], bezahlte Feiertage, egal, ob man islamisch oder jüdisch ist. In der Wirklichkeit erhalten palästinensische Arbeiter – und besonders die palästinensischen Arbeiterinnen – dies nicht. Warum? Sie [der Moderator des PA-TV] sagten: ‚Die palästinensischen Mittelsmänner ziehen etwas von ihrem Lohn ab.‘ Nein, er zieht es nicht ab, er teilt ihren Lohn. In der Praxis nimmt er 50%, 60% und sogar 70% ihres Lohnes. Wenn ihr Tageslohn 180 Schekel beträgt, erhält sie am Ende 60 Schekel. Der Mittelsmann stiehlt zwei Drittel ihres Lohnes. Entschuldigen Sie das Wort ‚stiehlt‘, aber das ist das richtige Wort.“

In einer anderen Ausgabe von Arbeiterangelegenheiten erklärte Qassem Abu Hadwan, ein Arbeiter aus Hebron, dass palästinensische Arbeiter „gezwungen“ sind in Israel zu arbeiten, weil palästinensische Arbeitgeber sie ausbeuten und weniger als die Hälfte zahlen:

„Die fehlende Beaufsichtigung der [palästinensischen] Eigentümer von Firmen und Fabriken und ihrer Ausbeutung der Arbeiter ist das, was die Leute nach Israel zwingt. Würden die Löhne in der PA wenigstens die Hälfte der Löhne in Israel betragen, würde niemand in Israel arbeiten. Arbeiter müssen aber nach Israel gehen, weil niemand [in der PA] ihnen gibt, was sie für ihre Arbeit verdienen.“

Abu Hadwan erklärte, obwohl auch israelische Arbeitgeber palästinensische Arbeiter „ausbeuten“, „geben sie ihnen, was ihnen zusteht“. Er erklärte, dass Palästinenser nicht in Israel arbeiten würden, wenn die Bedingungen in der PA besser wären, aber da „ein Monat Arbeit hier [in der PA] einer Woche Arbeit dort [in Israel] gleicht“, werden die Leute dazu getrieben Arbeit in Israel oder den Siedlungen zu suchen.

Der Moderator der Sendung schloss, dass Ausbeutung und niedrige Löhne der Grund dafür sind, dass Palästinenser lieber in Israel und den Siedlungen arbeiten und er schlug vor, dass die PA das ändert:

„Wir brauchen Investitionen und die Rechte der Arbeiter müssen gewürdigt werden. Was die Arbeiter motiviert, wie wir sagten, [zum Arbeiten] ins Innere (d.h. Israel) oder die Siedlungen zu gehen, ist die an Orten [in der PA] stattfindende Ausbeutung und das niedrige Einkommen.“

PMW hat ähnliche Äußerungen von Palästinensern dokumentiert, die die Tatsache bezeugen, dass die Bedingungen für palästinensische Arbeiter in Israel weit besser sind als in der PA.

Hassan Al-Barghouti, der Direktor des Zentrums für Demokratie und Arbeiterrechte erklärte im Mai 2016 im PA-Fernsehen, dass „120.000 [Palästinenser] in Israel und den Siedlungen arbeiten“.

Das Zentralbüro für Statistik der PA hat erklärt: „2015 erreichte die Zahl der Arbeiter aus der Westbank, die in Israel und den Siedlungen arbeiten, 112.300 … und die Zahl der Arbeiter in israelischen Siedlungen erreichte 22.400.“