Aus dem KZ/Freiluftgefängnis Gazazstreifen – bisschen Luxus gefällig?

Letzten Monat eröffnete in Gaza ein neuer Brautmodenladen, der beweist, dass Israel aus dem Gazatreifen ein KZ gemacht hat (twitter-Video):

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Nennt es Evanglikalenphobie

Jonathan S. Tobin, Israel HaYom, 13. Juli 2019

Linke Juden beschweren sich weiter über die CUFI, aber in einer Zeit zunehmenden Antisemitismus verdienen diese Freunde Dank, nicht in Vorurteil wurzelnde Verachtung.

Es spielt nicht wirklich eine Rolle, wie sehr eine Gruppe wie die Christians United for Israel versucht mit Juden und der organisierten jüdischen Welt in Kontakt zu treten. Trotz ihrer stärksten Bemühungen zu zeigen, dass ihre Unterstützung für den jüdischen Staat echt ist und obwohl ihre Opposition gegen Antisemitismus echt ist, werden sie amerikanische Juden niemals in Massen davon überzeugen, dass sie wirklich nicht der Feind sind.

Warum? Die Antwort gründet weniger in Skepsis oder durch Fakten begründete Angst sondern in Vorurteilen.

Das ist ein trauriger Zustand, es hat aber die CUFI, die diese Woche ihre Jahreskonferenz in Washington abhielt, nicht abgeschreckt weiter für sie einzutreten. Der allerwichtigste Punkt, der hierzu angeführt werden muss, sind nicht so sehr die veralteten und diskreditierten Argumente, mit denen manche Linke evangelikale Unterstützung für Israel zu etwas herunterspielen oder verdrehen wollen, das Juden fürchten müssen. Er lautet, dass in einer Zeit von zunehmendem Antisemitismus, zunehmender Unterstützung für die BDS-Bewegung und zunehmender jüdischer Entfremdung von Israel Gruppen wie CUFI nicht nur gute Verbündete sind, sie sind absolut notwendig geworden.

Jahrzehnte lang haben viele Linke argumentiert, dass Unterstützung Israels durch konservative Christen im Wesentlichen wertlos oder eine Kehrseite, kontraproduktiv und sogar gefährlich ist.

Dieses Argument behauptet, dass Evangelikale, die Israel lieben, sich gar nicht um den Staat oder sein Volk sorgen, sondern nur den guten Kampf führen, weil sie glauben, dass ihre Bemühungen zu einem Endzeit-Szenario führen, das in einem vernichtenden Krieg endet, dem die Rückkehr Jesu und die Massenbekehrung der Juden folgen.

Dass wenige Christen und fast niemand, der tatsächlich aktiv für Israel ist, für diese Art von eschatologischem Narrativ eintritt, bedeutet Juden nichts, die es einfach ablehnen zu glauben, dass konservative Christen aufrichtige Freunde sind. Es ist auch wert zu wiederholen, dass nicht klar ist, warum Juden aller Denominationen und poltischen Meinungen, die nicht glauben, dass Jesus wiederkommt, sich Sorgen über das machen sollten, was geschieht, sollte er zurückkehren.

Man sollte meinen, dass nach so vielen Jahren, in denen christliche Gruppen wie CUFI ihre treue Unterstützung für den jüdischen Staat und Opposition zu Antisemitismus demonstriert haben, diese falschen Behauptungen verscheucht sein würden. Aber obwohl jüdische Mainstream-Gruppen, einschließlich vieler, die in ihrer Politik liberal sind, begriffen haben, dass Evangelikale unser Vertrauen sowie unsere Dankbarkeit verdienen, wird diese Art von Ansichten in der jüdischen Gemeinschaft und in linken Journalen weiter geäußert, sowohl hier in den USA als auch in Israel.

Im Kern dieses Misstrauens befindet sich  etwas, das wenige Juden gerne eingestehen: religiöses Vorurteil.

Tatsache ist, dass die meisten in der weitgehend urbanen und liberalen [= linken -heplev] jüdischen Gemeinschaft eigentlich keinerlei Evangelikale kennen. Aber sie haben auf Grundlage der Zustände des Europas des 19. Jahrhunderts an der Vorstellung festgehalten, dass, je religiöser ein Christ ist, es desto wahrscheinlicher ist, dass er die Juden hassen wird. Wenn das in den USA jemals so war, dann ist es eindeutig nicht länger der Fall. In der Tat sind es die weniger leidenschaftlich religiösen, liberalen, großen protestantischen Kirchen, die heutzutage eher antisemitische Ideen speien oder offen gegen die Existenz eines jüdischen Staates opponieren. Trotzdem tendieren an der Ost- und Westküste aufeinander kauernde Juden dazu, von konservativen Christen im Überflug-Land [zwischen den Küsten – hepev] als ignorante Heumäher zu denken, die alle nicht sonderlich geheimlich gehaltene Wünsche nach Judenmord hegen, obwohl es für diese Überzeugung keine Faktenbasis gibt.

Es stimmt ebenfalls, dass das anti-evangelikale Argument sich in den letzten Jahren etwas verändert hat. Es basiert inzwischen nicht mehr ausschließlich auf dem, was ich Evangelikalenphobie nenne, da es dieses in der Politik des 21. Jahrhunderts sowohl in der amerikanischen als auch der israelischen Variante gibt.

Jüdisches Misstrauen gegenüber Evangelikalen im Jahr 2019 hat viel mehr mit Unterschieden zwischen den beiden Gemeinschaften bei Themen zu tun, die nichts mit Israel zu tun haben – Abtreibung, Schwulenehe oder die persönliche Meinung zu Donald Trump. In einer Zeit verstärkter Parteinahme verachten viele Juden einfach konservative Christen, weil sie Pro-Trump-Republikaner sind, so wie sie es mit jedem anderen tun, der in Amerika in Republikaner-Land wohnt.

So, wie die meisten anderen Amerikaner unfähig zu sein scheinen sich über ihre parteiischen Instinkte zu erheben, so betrachten auch liberale Juden Konservative aller Couleur als Mitglieder eines feindlichen fremden Stammes, statt als potenzielle Verbündete oder gar Freunde und Nachbarn. Die Vorstellung, dass man sich bei einigen Themen einigen kann uneins zu sein, während man bei denen zusammenkommt, wo es Gemeinsamkeiten gibt, ist der Kern aller jüdischen gemeinschaftlichen Beziehungen. Aber das geht inmitten der politischen Kriege verloren, die jede andere Anstrengung übertönt die Parteienkluft zu überbrücken.

Was die beiden Gemeinschaften ebenfalls auseinander treibt, sind Meinungen zu Israel. Die CUFI und andere Evangelikale unterstützen Israel, egal, wer die Regierung stellt. Sie haben eine besondere Affinität zum nationalen Lager im jüdischen Staat. Aber ihre Bereitschaft Premierminister Benjamin Netanyahu und seine Regierung zu unterstützen, zusammen mit Verständnis der Tatsache, dass das wahre Hindernis für Frieden im Nahen Osten die palästinensische Unnachgiebigkeit ist, geht liberalen Juden gegen den Strich. Diejenigen in der jüdischen Linken, die wollen, dass die amerikanische Regierung „Israel vor sich selbst rettet“ und es unter Druck setzt Zugeständnisse zu machen, die von der Mehrheit der Israelis nicht gewollt werden, mögen die christliche Rechte nicht, weil die als Hindernis für diese Hoffnungen angesehen wird.

Das ist der Grund, warum es kaum überrascht, dass zu den lautesten Gegnern der CUFI antizionistische Gruppen wie die Jüdische Stimme für Frieden und IfNotNow gehören, die beide anstreben alle pro-israelische Interessenvertretung, jüdische wie christliche, zu torpedieren. Die von ihnen vorgebrachte Vorstellung, dass Israel „bessere Verbündete“ verdient als Evangelikale, ist arglistig, denn was sie wirklich wollen, ist, dass Israel überhaupt keine Verbündeten hat – oder Rechte und Sicherheit.

Aber in einer Zeit zunehmenden Antisemitismus und antisemitischer BDS-Aktivitäten – und in der viele linke Juden gemeinsame Sache mit Israels Feinden machen, sowie anstreben pro-israelische Verteidigung zu sabotieren – ist die CUFI wichtiger als je zuvor.

Es spielt keine Rolle, was Sie von evangelikalen religiösen Überzeugungen oder ihrer Politik halten. Wenn Ihnen Israel wichtig ist, dann verdienen sie unsere Dankbarkeit. Punkt.

Am palästinensischen Jesus stimmt nichts

David Parsons, Jerusalem Post, 11. Juli 2019

Als Linda Sarsour letztes Wochenende twitterte, dass Jesus Palästinenser gewesen sei, könnten manche geglaubt haben, das sei ein harmloser Fehler. Aber angesichts dessen, dass dieselbe Falschmeldung über die letzten Monate dank der US-Abgeordneten Ilhan Omar (Demokratin, Minnesota) und anderen ähnliche Gegenreaktionen hervorgerufen hat, stehen die Chancen gut, dass Sarsour genau wusste, wie boshaft ihr Tun war. Premierminister Benjamin Netanyahus Sohn Yair fand das gewiss so.

In der Tat gibt es zum „palästinensischen Jesus“ nichts Unschuldiges. Er hat unwürdige Ursprünge, übel beseelte Motivation und arglistige Ziele.

Die Fälschung „palästinensischer Jesus“ ist ein Kernteil des Lexikons des palästinensischen Nationalismus mindestens seit den 1960-er Jahren gewesen, wie durch Archivfotos einer Pressekonferenz bewiesen wird, die PLO-Chef Yassir Arafat im Juni 1970 in Amman hielt. Über seiner Schulter hängt das Poster eines ausgemergelten, fast nackten Palästinensers, der an einen Davidstern genagelt ist. Die Botschaft ist klar: Die Palästinenser leiden durch die Hand der Juden, genauso wie Jesus es tat.

Die Palästinenser entlehnten diese hasserfüllte Gleichsetzung verschiedenen unanständigen Quellen. Erstens bedienen sie sich klassischer christlich-antisemitischer Motive, die in der Moderne von Kirchengeistlichen und anderen aus Europa in den Nahen Osten importiert wurden. Der Islam hat seine eigenen eingebetteten antisemitischen Verunglimpfungen, aber der erste Ritualmordvorwurf gegen Juden in der Region kam durch italienische Geistliche in Damaskus 1840. Selbst seitens der britischen Mandatsobrigkeit in Jerusalem in den 1930-ern war landläufig zu hören „Die Juden töteten Jesus … und sie würden es wieder tun.“

Nazi-Propagandisten exportierten ihre antisemitischen Bilddarstellungen und Ideologie in den Nahen Osten, sowohl vor dem Krieg als auch hinterher, als viele Zuflucht in Kairo und Damaskus erhielten. Einige der widerlichsten antisemitischen Karikaturen, besonders die, die das Symbol des Kreuzes verwenden, werden seit Jahrzehnten wie Schablonen von arabischen Karikaturisten kopiert. Der palästinensische Jesus ist zudem nach der Nazi-Fiktion des arischen Jesus modelliert, dass der reine, edle Christus niemals den korrupten, bösen Juden entsprungen sein könnte, sondern eher römischer oder germanischer Herkunft war.

Eine dritte Quelle ist die Befreiungstheologie, die im letzten Jahrhundert in Lateinamerika aufblühte. Als marxistische Elemente anfingen in der ganzen Region Revolutionen anzuzetteln, begannen viele lokale katholische Priester die Sache zu unterstützen, indem sie Christus als einen Revolutionär darstellten, der gegen die römische Unterdrückung kämpfte. Obwohl der Vatikan schließlich warnte, dass ihre heiligen Schriften zu Unrecht genutzt wurden, um Gewalt gegen Unterdrücker zu rechtfertigen, wurden die Inhalte der Befreiungstheologie ohne weiteres von radikalen Schwarzen-Aktivisten in den USA (z.B. von Rev. Jeremiah Wright), der Anti-Apartheid-Bewegung in Südafrika (Bischof Desmond Tutu) und dem nationalistischen Lager der Palästinenser übernommen.

Schließlich hat die islamische Kultur immer dazu geneigt offen mit der historischen Person Jesu zu spielen. Seth J. Frantzman, Kommentator der Jerusalem Post, merkte diese Woche korrekt an, dass der Islam die Verbindungen zwischen Jesus und den hebräischen Patriarchen Abraham, Isaak und Jakob anerkennt, ebenso den Gesetzesgeber Moses, die Könige David und Salomo und sogar die Stämme Israels. Aber der Islam verfälscht auch seine Identität auf viele andere Weisen komplett, die mit der Bibel nicht in Übereinstimmung gebracht werden können, besonders nicht mit dem Neuen Testament. Zum Beispiel wurde der Jesus des Koran zwar von Maria geboren, aber diese war auch noch Miriam, die Schwester des Mose. Er wird als muslimischer Prophet betrachtet, aber sein Anspruch der Sohn Gottes zu sein wird rundheraus bestritten. Zusätzlich wurde der muslimische Jesus nie wirklich gekreuzigt, sonder fuhr in den Himmel auf, von wo er eines Tages zurückkehren wird, um das Christentum auszumerzen und den Islam als die wahre Religion zu proklamieren.

Somit finden wir im palästinensischen Jesus die giftige Verschmelzung einer marxistischen Guerilla und eines arischen Helden, zusammen mit starken Dosen christlichem und islamischem Antisemitismus und Supersessionismus. Das Resultat ist ein morbider Wettbewerb unter Palästinenserführern und -eliten, wer mit der schärfsten Stichelei, der cleversten Analogie, der kreativsten Metapher zur Gleichsetzung der heutigen palästinensischen Notlage mit dem Leiden Christi aufwarten kann.

Auf einer Pressekonferenz der Vereinten Nationen 1983 bezeichnete Arafat Jesus als „den ersten palästinensischen Fedayyin [Milizionär], der sein Schwert trug“. Als Arafat im Dezember 1995 triumphierend die Kontrolle über Bethlehem übernahm, sagte er einer auf dem Krippenplatz versammelten Menschenmenge, er sei dort, um „den Geburtsort unseres Herrn, des Messias …. die Stadt des Palästinensers Jesus“ zu befreien! Bei einem Besuch im Vatikan ein paar Jahre darauf grüßte Arafat sogar Papst Johannes Paul II. als „den Nachfolger von Petrus, des ersten palästinensischen Papstes“.

Arafats Nachfolger, PA-Präsident Mahmud Abbas, hat Jesus als „einen palästinensischen Botschafter der Liebe, Gerechtigkeit und des Friedens“ beschrieben.

Der prominente PA-Vertreter Saeb Erekat hat von Jesus als dem „ersten palästinensischen Schahid [„Märtyrer“] gesprochen.

Sein Kollege Jibril Rajoub rief einmal aus: „Der größte Palästinenser in der Geschichte seit Jesus ist Yassir Arafat!“

Aber die wahren Meister der Vergoldung des Palästinensers Jesus sind palästinensische Christen. Obwohl sie es besser wissen müssten, scheint es so, als haben sie lange genug in einer dominierenden muslimischen Kultur gelebt, dass auch sie es akzeptabel finden die historische Identität Jesu zu fälschen.

Der anglikanische Priester Naim Ateek, Gründer des Sabeel Palestinian Liberation Theology Center (Sabeel Theologisches Zentrum der Befreiung Palästinas) hielt 2001 eine Osterbotschaft, in der er klagte: „Es scheint vielen von uns so, als sei Jesus wieder am Kreuz, zusammen mit tausend gekreuzigten Palästinenser um sich herum … Palästina ist zu einem gigantischen Golgatha geworden. Das Kreuzigungssystem der israelischen Regierung ist täglich in Aktion.“

Sami Awad, ein Sponsor der alle zwei Jahre stattfindenden Konferenz Christus am Checkpoint, hielt einst eine Weihnachtsbotschaft, in der er in Bethlehem nach Terroristen suchende israelische Soldaten mit „den Soldaten des Herodes“ gleichsetzte, die vor zwei Jahrtausenden die Neugeborenen der Stadt abschlachteten.

Aber es war Edward Said, Lehrstuhlinhaber und Professor an der Columbia University und Redenschreiber Arafats, der erstmals den Palästinenser Jesus populär machte und dann in dichterischem Tonfall perfektionierte. In seinem BBC-Dokumentarfilm von 1988, „My Beautiful Old House“, sprach der inzwischen verstorbene Said davon, die Palästinenser müssten „dieses endlose Golgatha … diese ständige Kreuzigung“ erdulden.

Allerdings gibt es nichts Unschuldiges am palästinensischen Jesus. Das ist ein schmieriges, zweischneidiges Schwert insofern als es 1) danach strebt Jesus als Teil der palästinensischen Desinformationskampagne seines jüdischen Erbes zu berauben, um die Verbindung der Juden zu ihrer angestammten Heimat aufzulösen, besonders in den Augen des christlichen Westens und 2) darauf abzielt Feindseligkeit gegenüber dem jüdischen Volk durch Ausnutzung klassischer christlicher Antisemitismusmotive zu schüren, ganz besonders dass die kollektiven Juden Israels immer noch das wahre Volk Jesu im Land kreuzigen – die Palästinenser.

Diese Fälschung ist dadurch besonders hinterhältig, dass die meisten Palästinenser wissen, dass Juden der Behauptung Jesus sei einer der ihren, infolge all der von Christen in seinem Namen an ihnen begangenen Gräueltaten zugeknöpft sind. Wenn es aber etwas Positives gibt, das aus diesem Gerangel über den palästinensischen Jesus hervorgeht, dann ist es, dass mehr und mehr Juden anfangen Jesus als einen Sohn Israels zurückzuholen.

Dieser moderne Trend begann mit jüdischen Gelehrten wie Martin Buber, der immer von Jesus als seinem „älteren Bruder“ sprach, und Prof. David Flusser, der ihn als seinen Lieblings-„Rabbiner“ betrachtete. Jetzt können wir auch den Sohn von Israels Premierminister auf diese Liste setzen.

Der Autor ist Vizepräsident und leitender Sprecher der Internationalen Christlichen Botschaft in Jerusalem (www.icej.org)

Israelis und Juden allgemein betreiben keine „Aneignungen“

Dani Ishai Behan, The Times of Israel blogs, 23. Juni 2019

Richtig israelisches Hummus

Währen die „Debatte“ über Israels Legitmität westliche Universitäten und Medien durchdringt, pendelt israelische Kultur regelmäßig durch das Rampenlicht, mal hinein, mal wieder hinaus. Insbesondere Streit darum, welch Aspekte der israelischen Kultur – besonders israelischer Küche – „authentisch“ israelisch sind (Tipp: kommt es aus dem Nahen Osten, dann ist es „offensichtlich nicht israelisch“) sind zu einer der am meisten umkämpften Fronten des gesamten antizionistischen Krieges gegen jüdische Rechte geworden.

Begleitend zu dem Narrativ, das zionistische Rückkehrer in Israel/Palästina „Siedler-Kolonisatoren“ sind, die arabisches Land „stahlen“, erheben Antisemiten den Vorwurf, Israelis und Diaspora-Juden würden gleichermaßen arabische Kultur „stehlen“, in der Hoffnung aus eine erstunkene und erlogene überzeugende Geschichte von jüdischer Indigenität zu weben. Das ist etwas Erdichtetes, das darauf abzielt Juden ihr eigenes kulturelles Erbe, ihre Identität, ihr Volkstum und schließlich ihr Land zu rauben.

Es bleibt jedoch die Tatsache, dass das meiste – wenn nicht alles – dessen, das uns „anzueignen“ die palästinensischen Araber uns beschuldigen, überhaupt nicht „palästinensisch“ ist. In Wirklichkeit ist das seit biblischen Zeiten Teil jüdischer Kultur gewesen, lange vor der arabischen Eroberung der Levante – und damit vor jeglichem palästinensischem Anspruch auf exklusive palästinensische Besitzrechte daran. Da diese Vorwürfe dazu tendieren ausschließlich an aschkenasische Israelis zu gehen – die ironischerweise als „weiße europäische Siedler“ diffamiert werden – werde ich mich nicht auf den Anspruch der Mizrahis an diesen Dingen konzentrieren, sondern auf die weiter gefassten jüdischen.

Hummus und  Pita – Hummus ist ein beliebter Aufstrich aus Kichererbsen, der überall in der Levante gegessen wird, während Pita eine Art Fladenbrot ist – hergestellt aus ungesäuertem oder nur leicht gesäuertem Brot – das oft verwendet wird, um Wraps/Sandwiches zu machen. Beide werden in der Thora erwähnt, einem jüdischen Text, der im 6. Jahrhundert v.Chr. geschrieben wurde und damit weit älter ist als die arabische Besetzung Israels.

Das gute, alte israelische Hummus

Eine direkte Übersetzung von Ruth 2,14 ins Deutsche gibt das hier: „Und Boaz sagte ihr, als die Zeit für das Essen kam: ‚Komm her und iss das Brot und tunke dein Stück Brot in den Essig.‘“

Besonders beachtenswert sind hier die Worte, die für Essig (hamitz oder hometz) und Brotstück (pat/pittek) verwendet werden. Der hebräische Begriff „homet/hamitz“ klingt praktisch genauso wie der moderne arabische Begriff „hummus“ und wie das moderne hebräische Wort „himtza“, was „Kirchererbsen“ bedeutet. Es ist unwahrscheinlich, dass hamitz oder hometz tatsächlich „Essig“ bedeutet, da Essig kein Dip ist. Der arabische Begriff „hummus“ ist höchstwahrscheinlich nur eine bastardisierte Version des hebräischen Wortes für Kichererbsen.

Ein köstliches pita-Sandwich

Darüber hinaus geht der Anbau von Kichererbsen in der Levante bis in die Bronzezeit zurück und Kichererbsen wurden im antiken Israel als Hauptquelle für Protein angesehen. Sie sind auch an israelitischen Stätten der Eisenzeit gefunden worden.

Das hebräische Wort „pat“ oder „pittek“ bedeutet eigentlich „ein Stück Brot“. Auf Aramäisch, einer Sprache, die mit dem Hebräischen sehr eng verwandt ist (und in der Spätantike sogar von den meisten Juden gesprochen wurde) bedeutet „pat“ „Pita“. Die Enzyklopädie des jüdischen Essens, geschrieben von Gil Marks, erwähnt zudem pita-artiges Fladenbrot, das im antiken Israel sowohl gegessen als auch zum Kochen verwendet wurde.

Mit anderen Worten: Aus diesen Texten geht klar hervor, dass die Juden Hummus und Pita in biblischen Zeiten gut genug kannten, um eine schriftliche Aufzeichnung darüber zu haben. Das bedeutet, dass diese Lebensmittel gar nicht palästinensisch-arabischer Herkunft sein können, da diese Ereignisse sich mindestens 1.000 Jahre vor der arabischen Eroberung der Levante ereigneten. Es sollte also selbstverständlich sein, dass die Vorstellung, niemand in Israel hätte vor dem Auftauchen der Araber Kichererbsen oder Fladenbrot gegessen, komplett lächerlich ist.

Linsensuppe – oder auf Hebräisch „nezid“/“meraq adashim“. Wie der Name nahe legt, handelt es sich um eine Suppe, die aus Linsen gemacht wird. Andere übliche Zutaten sind Bohnen, Erbsen und etwas Fleisch. Wie bei Hummus und Pita wird Linsensuppe in der Thora erwähnt, insbesondere in 1. Mose 25,29-34.

Nezid a.k.a. Linsensuppe

“Und Esau sagte zu Jakob: ‚Bitte gib mir etwas von dem Roten … Darauf gab Jakob dem Esau Brot und Linsensuppe.“

Ebenso haben Archäologen und Nicht-Bibel-Historiker die Existenz von Linsensuppe und Haferbrei im antiken Israel bestätigt.

Halva – Obwohl die genaue Herkunft von Halva immer noch diskutiert wird, gibt es ausreichend Beweise, dass Juden seit biblischen Zeiten levantinisches Halva gegessen haben. Diese Version wird aus Tahini gemacht, einer Art gemahlener Sesampaste, die angeblich von den antiken Persern entweder während oder kurz nach dem babylonischen Exil in Israel eingeführt wurde, obwohl es Sesam und Honig (die Hauptzutaten für Halva) seit der Natufianischen Zeit in Israel gibt. Das babylonische Exil geht der arabischen Eroberung um mehr als 1.000 Jahre voraus, während die natufianische Zeit den arabischen Invasionen um 9.000 bis 10.000 Jahre vorausgeht, also ist Halva offensichtlich kein arabisches Essen. Nach Angaben von Archäologen wurde Sesam in „kuchenartiger Form“ (Halwa) von Juden im antiken Israel gegessen. Einige Forscher haben sogar die Theorie aufgestellt, dass levantinisches Halva tatsächlich das in der Thora erwähnte, legendäre Manna ist. Es können auch andere mögliche Zutaten (z.B. Pistazien) zugegeben werden.

Israelisches Halva mit Pistazien

Es wird auf Grundlage der Etymologie des Wortes „Halva“ (Arabisch für „süß“) und der Tatsache, dass die frühester aufgezeichnete Erwähnung von Halva in einem ägyptischen Kochbuch des 13. Jahrhunderts  allgemein angenommen, dass Halva ein arabisches Essen sit. Diese Ansicht ist aus einer Reihe von Gründen falsch. Einmal bildet gemahlenes Sesam (tahini) die Grundlage für das israelische Halva. Obwohl Sesam in der Levante und Mesopotamien heimisch ist, wächst es nicht auf der Arabischen Halbinsel (da die Umwelt dort zu trocken ist ein solches Getreide zu tragen). Darüber hinaus wird gemahlenes Sesam in antiken mesopotamischen Texten erwähnt, die mindestens 3.000 Jahre zurückgehen (in eine Zeit, in der Israel und Mesopotamien eng verbunden waren), daher kam der Entwurf nicht in Arabien aufkommen. Wie bei Hummus und Pita ist die Vorstellung, dass niemand in der Levante vor Ankunft der Araber Tahini aß, lächerlich.

Zweitens ist Halva levantinischer Art offenbar alt genug um von aschkenasischen Juden in Europa mehr als 1.000 Jahre lang gegessen worden zu sein, selbst in Gegenden, die nie von den Arabern oder den Osmanen angetastet wurden. Drittens, ,und das ist am wichtigsten, war es üblich, dass arabische Kolonisatoren Essen, Kleidungsstücken, Instrumenten und sogar Städten, die von indigenen Völkern erobert wurden, arabische Namen zu geben. Die Tatsache,, dass Halva ein arabisches Wort ist, bedeutet keinesfalls exklusiven Nachweise oder Belegt arabischer Herkunft. Wenn überhaupt, dann stimmt das mit dem Muster arabischer Kolonisation und Aneignung indigener Kutluren überein.

Die wahrscheinlichste Erklärung lautet, dass levantinisches Halva ein indigenes (wenn auch persisch beeinflusstes), südlevantinisches Essen ist, das von Juden seit der Antike gegessen wurde, aber einen arabischen Nahmen hatte, der ihm während oder nach den arabischen Eroberungen aufgepfropft wurde.

Za’atar und andere nahöstliche Gewürze – Za’atarist das arabische Wort für „ezob“, ein indigenes Kraut Israels. Ezob ist Hebräisch für „Ysop“ und wird sowohl in der Thora als aucah der Mischnah erwähnt, wo es als Gewürz und Mittel zu ritueller Reinigung beschrieben wird. Dieses Kraut wird regelmäßig mit Sesam (das wiederum nicht auf der Arabischen Halbinsel wächst), sumac (das aus Südeuropa kommt) und Salz (das leicht aus dem Toten Meer gewonnen wurde) gemischt. Von anderen beleibten nahöstlichen Gewürzen wie Safran, Koriander, Myrrhe, Ingwer, Pfeffer und Thymian ist bekannt, dass sie im antiken Israel verwendet wurden, obwohl einige davon aus Arabien Ägypten, Afrika, Griechenland, Indien und China importiert werden mussten.

Za‘atar

Turbane und Gewänder – Turbane werden im Alten Testament mindestens elfmal als miznefet (d.h. „wickeln“) erwähnt, hauptsächlich im 2. Buch Mose, 3. Mose (Leviticus = Latein für „Levi“) und Hesekiel. Wie wurden sowohl von gewöhnlichen Leuten als auch von Priestern getragen, obwohl die Turane der Priester anders waren als die von einfachen Bürgern. Der Hohepriester Israels trug eine Turban, der viel größer war als die der anderen Priester; er war so gewickelt, dass er eine breite, oben flache Form hatte, die an die Blüte einer Pflanze erinnerte. Die Priesterkrone (hebräisch: „tzitz“, was „Blüte“ oder „Blume“ bedeutet) wurde am Turban mit Hilfe von zwei blauen Kordeln angebracht: Eine verlief über den oberen Kopf und die andere entlang der Seiten des Kopfes auf Ohrhöhe.

Ja, ich weiß, das sind Samaritaner, aber ich konnte nichts anderes finden, keinem Copyright unterlag. Und ich schätze, es ist auch nahe genug dran.

Darüber hinaus sind Juden im mittelalterlichen Europa (z.B. im 13./14. Jahrhundert der aschkenasische Rabbiner Gersonides) dafür bekannt Turbane getragen zu haben. Mindestens bis sie in Europas Kleiderordnung verboten wurden.

Gewänder werden in der Thora ebenfalls erwähnt und als „adderet“ bezeichnet. Sie werden als Symbol von Ruhm oder Reichtum gesehen und wurden auch von Priestern getragen. In viele Fällen ist das noch heute so.

Der aschenasische-jüdische Musiker Idan Raichel (rechts) trägt einen Turban und Rastalocken (mehr dazu unten).

Abaya – Auf Hebräisch die Sudara oder Sudra. Dabei handelt es sich um ein großes, quadratisches Stück Wollstoff, das diagonal in die Hälfte, zu einem Dreieck gefaltet wird. Man weiß, dass es von Juden im vorkolonialen (heißt:; vor-römischen und vor-arabischen) Israel getragen wurde.

Beispiel für eine Abaya.

Rastalocken/Afros – Rastalocken werden in den naziräischen Eiden auf die Thora erwähnt. Tatsächlich weiß man von der Rastafari-Gemeinschaft, dass sie tiefgehend vom Judentum beeinflusst ist und angeblich die Idee für die Rastalocken von den naziräischen Eiden herrührt. Daher ist die Vorstellung, dass wir Rastalocken „stehlen“, absurd.

Es geht noch weiter in aus den Angeln gehobenes Territorium, dass wir beschuldigt werden uns afrikanische Haargewebe anzueignen. Vor allem wird der „Jewfro“ von vielen als „Kulturelle Aneignung“ des Afro betrachtet, obwohl es selbstverständlich ist, dass wir keine Kontrolle über unsere eigenen Frisuren haben. Was wollsen sie von uns? Dass wir Glatzen tragen?

Hamas und anderer farbfroher Schmuck – Die Vorstellung, dass Juiden – aschenasische oder andere – uns farbenfrohen Schmuck „aneignen“, ist derart idiotisch, dass er sich im Grunde selbst widerlegt. Aber diese Anschuldigung ist trotzdem real und weit vom Unüblichen entfernt, also muss sie entkräftet werden.

Archäologen und Forscher bestätigen, dass von Juden im antiken Israel farbenfrohe Kleidung (vermutlich unter Einschluss von farbenfrohem Schmuck) getragen wurde. Ferner heißt es von den Phöniziern und Ägyptern dass sie viel zu unserem Schmuck und Architektur beigetragen und das selbst erstellt haben. Sehen Sie selbst.

Sieht nicht sonderlich anders aus als diese hier, nicht wahr?

Zeitgenössischer jüdischer Judaika-Laden
ein weiterer Judaika-Laden

Zu guter Letzt: Wir sind auch dafür bekannt Kleidung/Muster wie diese getragen zu haben. Die Muster sind ziemlich farbenfroh, oder?

Was die Hamsa angeht, so ist dieses Symbol gleichfalls viele Jahrtausende alt. Es ist alt genug, dass Aschkenasim sie mit nach Europa brachten, also ist es eindeutig nicht arabisch.

Yep. Auch das ist unsers. Sorry!

Oud-Musik – Obwohl sie (wahrscheinlich) nicht in Israel erfunden wurde, ist bekannt, dass Juden seit uralten Zeiten Oud-Musik gespielt haben. Tatsächlich ist as biblisch-hebräische Wort „ud“ dasselbe ist wie wie das arabische Wort „oud“ und beide haben dieselbe Bedeutung: „Holzstock“.

Allgemein gesagt: Auch wenn aschkenasische Musik oft europäische Instrumente einbezieht (weil das das war, was zur Verfügung stand), behält sie eine strikt nahöstliche Musikanwendung bei – vor allem in der Verwendung der Fünftonleiter. Ein Beispiel finden sie bei dieser chassidischen Volksmusik-Melodie.

Warum werden dann all die oben angeführten Speisen/Gegenstände/Bräuche heute als „arabisch“ betrachtet? Und warum wird jüdischen Rückkehrern nach Israel (insbesondere aschkenasischen Juden) vorgeworfen sich diese Dinge „anzueignen“, wenn ihre Präsenz in der jüdischen Kultur den arabischen Eroberungen lange vorausgehen? Denn wie die meisten Kolonialbevölkerungen nahmen die Araber einfach von den Völkern, die sie eroberten. Dazu gehören Essen, Musik und sogar Mathematik, wobei das gängiste Märchen, das sie schufen, unser Zahlensystem – oft „arabische Zahlen“ genannt – und die Algebra sind. Sie prägten das Wort, aber nicht das Thema.

Zusätzlich gibt es viele andere ausdrücklich jüdische Speisen, die ebenfalls in biblische Zeiten zurückverfolgt werden können. Sie werden heute noch gegessen, wenn auch zumeist in Israel.

Assassyot – Das sind aus Weizen, Granatäpfeln, Walnüssen, Salz und Honig hergestellte Kekse. Sie werden in der Thora erwähnt, besonders im Buch Esra.

Assassyot

Aschischim – gebratene Pfannkuchen mit Malven, Linsen, Datteln, Olivenöl, Zwiebeln, Granatäpfeln und einer Knoblauchzehe, die in Essig gepresst sind.

Aschischim

Levivot – Süße Kuchen aus Linsen, die die Grundlage für Latkes wurden. Ascheknasim hatten in der Diaspora keinen Zugang zu Linsen, deshalb wurden stattdessen Kartoffeln verwendet.

Levivot

Qali – Eine Art Popcorn aus Bulgur-Weizensamen. Die Samen werden gekocht, getrocknet, auf einer Platte ausgebreitet, ein paar Stunden zum Trocknen liegen gelassen, geröstet und dann mit Dattelhonig überzogen. Die Thora beschreibt auch hinzugefügten gedörrtem Mais, Rosinen und Feigen.

Qali

Matzen – Brot ohne Hefe. Es hat für Juden tiefe kulturelle Bedeutung und wird in erster Linie mit Pesach (Passah) in Verbindung gebracht. In der Diaspora wurden Matzen verwendet, um die Matzenkugel-Suppe zu erfinden.

Jüdischer Bäcker backt Matze-Brot

Challah – Ein Leib geflochtenes Brot, das aus Mehl, Hefe, Salz und einer riesigen Menge Eier. Ähnlich wie Matze hat Challah eine tiefe kulturelle Bedeutung und wird an jüdischen Feiertagen (außer Yom Kippur) und am Sabbat gegessen. Viele osteuropäische Länder übernahmen Challah  von den Juden, die unter ihnen lebten und entwickelte ihre eigenen Versionen.

Challah mit Sesamsamen

Kharoset – Eine süße, dunkelfarbige Paste aus Obst und Nüssen. Sie wird allgemein an Pesach gegessen.

Kharoset

Hillel Karikh – Auch bekannt als Hillel-Sandwich. Das sind zwei Scheiben Matze mit kleinen klein geschnittenem, gekochtem Ziegen-/Schaffleisch, Kharoset, Obst, Blattgemüse und Maror (bittere Kräuter).

Hillel Karikh

Salat Schiwat haMunnim – Ein Salat aus den 7 Früchten Israels: Weizen, Gerste, Weintrauben, Feigen, Granatäpfel, Oliven und Datteln.

Salat Schiwat haMunnim

Qde’irat – Ein Braten aus in Honig und Kräutern mariniertem Ziege- oder Schaffleisch, insbesondere Safran und Koriander.

Qde‘irat

Ktzitzot Khelmit – Eine Art Fleischklops, der aus Malven und manchmal Fleisch gemacht wird, sehr ähnlich den Falafel.

Ktzitzot Khelmit

Ugah – Ein Kuchen aus Hartweizengrieß, Solet, Pinienkernen, Kürbis und Rosinen.

Ugah-Kuchen

Lavan – Eine Art weißer Jogurt, dem die meiste seiner Molke entzogen wurde. Er ist im gesamten Mittelmeerraum beliebt und alternativ als „griechischer Jogurt“ oder „Labneh“ bekannt, was vom hebräischen Wort „lavan“ abgeleitet ist; „lavan“ bedeutet „weiß“.

Lavan

Zu guter Letzt ein kleiner Abschnitt zu Speisen, die nicht im antiken Israel gegessen wurden, sondern entweder von sephardischen/mizrahi-Juden erfunden oder von ihnen ins moderne Israel gebracht wurden.

Schakschuka – Ein Gericht aus Eiern, die in einer Soße aus Tomaten, Chilischoten und Knoblauch pochiert werdne, üblicherweise gewürzt mit Kreuzkümmel, Paprika, Cayennepfeffer und Muskat. Es wurde von sephardischen Juden in Nordafrika erfunden.

Falafel – Eine Speise koptischer Herkunft, die angeblich vor 1.000 Jahren erstmals erfunden wurde, als Ersatz für Fleisch in der Fastenzeit. Eine weitere Theorie lautet, dass sie bis zum pharaonischen Ägypten zurückzuverfolgen ist, von wo sie nördlich in die Levante zog. Wenn diese Theorie stimmt, dann wurde sie mit größter Gewissheit von den Vorfahren der heutigen Juden gegessen.

Schwarma – Ein Gericht auf Fleischbasis, das in Israel recht häufig gegessen wird. Es stammt allerdings aus der Türkei und wurde wahrscheinlich während der osmanischen Besatzung in die Levante gebracht.

Kebab – Ein Fleischspieß, der im gesamten Nahen Osten beliebt ist, auch in Israel. Seine Herkunft ist nicht eindeutig bekannt, allerdings glaubt man, dass er aus der Türkei stammt. Fleisch von einem über Feuer gegrillten Stab zu essen wird jedoch ziemlich überall gemacht.

Erspart mir das Gerede von „kulturellem Völkermord“.

Quellen:
– Cooper, John (1993): Eat and Be Satisfied.
– Macdonald, Nathan (2008): What Did the Ancient Israelites Eat?
– Marks, Gil (2010): Encyclopedia of Jewish Food.
– Yeivin, Z (1966): Journal of the Israel Department of Antiquities.
– Borowski, Oded (2003): Daily Life in Biblical Times, S. 72.
– J.R. Bartlett (19. Juli 1973): The First and Second Book so the Maccabees.
http://www.ancient-hebrew.org/culture_clothing.html
– Dumbrill, Richard J. (2005): the Archaeomusicology of the Ancient Near East.
– Singer, Isidore; Adler, Cyrus, et al. (1901-1906): “Food – Biblical Data”. The Jewish Encyclopedia.

Von der Straße 4370 nach Bahrain: Die palästinensische Autonomiebehörde fährt immer auf der falschen Straßenseite

Varda Epstein (Judean Rose), Elder of Ziyon, 26. Juni 2019

Schon im Januar eröffnete Israel die Straße 4370, ein Stück Schnellstraße, das von Samaria nach Jerusalem führt. Diese besonderen 5 Kilometer vierspuriger Straße ist durch eine Mauer getrennt, die genau in ihrer Mitte verläuft. Die Mauer trennt PA-Bürger von israelischen Bürgern und diejenigen mit Einreise-Genehmigungen für Jerusalem, so dass diese Bevölkerungen getrennt voneinander nicht in Kontakt geraten.

Die neue Schnellstraßenstrecke lindert Verkehrsstaus, reduziert Unfälle und Todesfälle und verhindert Terror. Mit anderen Worten: die Straße 4370 rettet Leben und Zeit.

„Apartheid“-Straße

Der Aufschrei war natürlich vorhersagbar. Das Wort „Apartheid“ war zu hören und Vergleiche mit Südafrika, ohne Ende von den üblichen arabischen Schwätzern erbrochen, die die erpichten Medien stürzen sich darauf sie zu drucken. Im Gespräch mit der Times of Israel merkte Ahmad Majdalani, Mitglied des Exekutivkomitees der PLO, an: „Dies ist ein israelisches Beispiel von Apartheid und rassistischer Trennung, die es einst in Südafrika gab. Jeder Israeli, der an Demokratie glaubt, sollte sich wegen dieser neuen Straße schämen.“

Die palästinensische Autonomiebehörde gab eine offizielle Stellungnahme ab, dass die „Apartheid“-Straße „eine Herausforderung der Glaubwürdigkeit der internationalen Gemeinschaft darstellt“.

Das waren Sachen, von denen klar war, dass sie von denen gesagt werden, die Israel hassen: „rassistisch“, „Apartheid“, „Südafrika“. Die gute öffentliche Tat Verkehr zu entspannen und Menschen sicher zu machen war dazu vorherbestimmt falsch dargestellt und in ein böses Licht gesetzt zu werden. Dennoch muss gesagt werden: Wie kann diese geteilte Straße als Diskriminierung angesehen werden, wenn Araber und Juden ich eine einzelne Seite dieser geteilten Straße teilen?

Weil genau dies der Fall ist: Juden und israelische Araber und Araber mit Einreisegenehmigungen für Jerusalem sind auf der einen Seite der Mauer-Schnellstraße, PA-Araber auf der anderen. Es ist nicht so, dass Arabern die Nutzung der Straße verboten ist, es ist so, dass Araber, die von einem anderen Gremium, der PA, regiert werden, von der Nutzung der israelische Seite der Straße ausgeschlossen sind.

Und das ist der Grund, dass sie, die Araber der palästinensischen Autonomie, ihre Freiheit von Israel haben WOLLEN und die ausgesprochenen Feinde des jüdischen Volkes sind. Also haben wir ihnen ihre Freiheit: Sie müssen sich nicht mit uns mischen oder auf unseren Straßen fahren und wir sind sicher vor ihrem Hass.

Immerhin ist es nicht so, als würde ihr Hass etwas sein, das in ihren Herzen und Gemüter, ideologisch und schlafend. Ihr Hass ist aktiv und gewalttätig, der oft in Terroranschlägen seinen Ausdruck findet. Was Trennung für Israel zum einzig vernünftigen Vorgehen macht.

Da haben Sie es also: Eine Seite der Straße ist gemischt arabisch und jüdisch. Es gibt die Araber, die bereit sind mit Juden zusammenzuleben und eine Schnellstraße mit ihnen zu teilen. Die Araber, die nicht mit Juden zusammenleben wollen, die PA-Araber, sind auf der anderen Seite der Straße, jenseits der Barriere.

Das ist dasselbe Paradigma, das wir bei der „Frieden für Wohlstand“-Konferenz in Bahrain erleben. Ashraf Jabari, ein Geschäftsmann aus Hebron, freut sich an ihr teilzunehmen und sich Chancen anzusehen seinem Volk zu helfen. Selbst wenn Israelis und Israel Teil dieser Chances sind.

Ditto für Mohammed Arif Masad, der in Burqin lebt, nicht weit von Jenin. Diese Männer begreifen, dass ihr Volk leidet. Sie begreifen, dass die Juden zumindest vorläufig in Israel sind und dort bleiben, dass sie sie genauso gut Seite an Seite mit ihnen arbeiten können und nehmen die Gelegenheit wahr. So funktioniert Koexistenz, etwas, wobei man nicht immer nur auf Rosen gebettet ist.

Diese Einstellung sich mit Israel zu arrangieren und das Beste aus der Situation zu machen, unterscheidet sich von der offiziellen Haltung der palästinensischen Autonomiebehörde zur Konferenz von Bahrain. Diese Einstellung ist eine der antisemitischen Unnachgiebigkeit und Fremdenfeindlichkeit. Alles, was mit der Konferenz in Verbindung steht, einschließlich Donald Trump, wird als böse jüdisch etikettiert (gibt es irgendetwas anderes?), weil mit Israel verbunden. Palestinian Media Watch (PMW) schreibt:

Ein als der ehemalige PA-Führer Arafat verkleideter Palästinenser verbrannte ein Poster, das Trump mit roten Satanshörnern und einem Hakenkreuz auf der Stirn sowie amerikanischen und britischen Flaggen mit Hakenkreuzen und einem blauen Davidstern darüber (s. oben). Auf einem anderen Foto ist Trump mit einem roten „X“ ausgekreuzt. Trumps Friedensplan wird als „Der Deal des Teufels“ bezeichnet.

Diese offizielle PA-Haltung gegenüber Israel und den Juden zeigt, dass dem Hass eins draufgesetzt wird, eine Ablehnung Juden, Israelis und anderes als menschliche Wesen wie sich selbst zu tolerieren. Es ist nicht Israel, das sich von ihnen separieren will. Es ist die PA, die auf Trennung besteht, selbst da, wo Israel die Hand für Frieden und Wohlstand ausgestreckt hat.

Um auf die Straße 4370 zurückzukommen: Wir haben zwei Seiten einer Straße. Auf einer Seite haben wir Araber und Juden, die auf demselben Abschnitt der Schnellstraße fahren. Das sind die Araber, die die Situation akzeptiert haben und das Beste aus den Dingen machen. Israelis freuen sich mit ihnen auf derselben Straße zu koexistieren. So wie sie sich freuen mit ihnen in Bahrain zusammenzuarbeiten.

Die auf der anderen Seite der Straße lehnen es ab Juden als menschliche Wesen zu betrachten oder einfach um ihre eigenen Dinge zu kümmern. Das ist die Seite, die die südafrikanische Apartheid in Wort und Tat nachahmt: Die Seite der Straße, die der palästinensischen Autonomie gehört. Denn wenn die PA wirklich wollte, dass diese Mauer auf der Straße verschwindet, wäre es ganz einfach. Alles, was sie tun müssten, ist die Gewalt zu verwerfen, ihre Waffen niederzulegen und sich mit dem jüdischen Staat Israel zu arrangieren.

Der Beweis starrt sie von der anderen Seite der Straße an, wo Juden und Araber Seite an Seite fahren. So wie s in Bahrain ist, wo Araber und Juden in einer Konferenz zusammensitzen, darüber zu reden, wie man die Dinge für das arabische Volk verbessern kann. Wenn die PA ihren furchtbaren Zustand beenden wollte, wo Trennung aus Sicherheitsgründen notwendig ist, wäre sie auf der israelischen Seite der Straße. Derjenigen mit der gemischten jüdischen/arabischen Bevölkerung, zufrieden damit in Frieden unterwegs zu sein.

In Israel.

Wo jeder sicher ist.

Der außergewöhnliche Tel Jerusalem

First.One.Through, 1. Juli 2019

Archäologen verbringen ihre Zeit mit dem Ausgraben und der Untersuchung von Orten, wo Menschen lebten, um den Versuch zu unternehmen das Wesen der Gesellschaften vor langer Zeit besser zu verstehen. Sie lassen die physischen Beweise Hinweise dazu geben, wie Menschen lebten, was sie aßen und wie sie als Gemeinschaft existierten.

Einige der besten Stellen uralte Geschichte zu erkunden sind in Tels zu finden, Hügeln, wo eine Gesellschaft auf den Ruinen eine früheren Gesellschaft gebaut wurden. Solche Ruinen kommen im Nahen Osten häufig vor, wo es 4.000 bis 5.000 Jahre lang eine kontinuierliche menschliche Präsenz an vielen derselben Stellen gegeben hat.

Das Problem, das sich Archäologen, die einen Tel ausgraben, stellt, ist, dass eine Schicht Geschichte entfernt werden muss, damit man die nächste Schicht menschlicher Vergangenheit erkunden kann. Die Ruinen eines Fußbodens einer Moschee aus dem 13. Jahrhundert zu entfernen könnte eine Kirche aus dem 5. Jahrhundert offenlegen, während die Schicht aus dem 5. Jahrhundert zu räumen ein Gemeindehaus aus dem ersten Jahrhundert v.Chr. aufdecken könnte. Die Geschichte muss zerstört werden, um weitere uralte Geschichte zu finden. Die Zeit abzuschälen  bringt Entdeckung durch Zerstörung.

In der heiligen Stadt Jerusalem wird die Herausforderunge für Archäologen und Historiker weiter in religiöse und politische Kämpfe eingefangen. Warum sollten die Ruinen einer Moschee aus dem 16. Jahrhundert weggeräumt werden, um eine uralte byzantinische Kirche aufzudecken? Warum sollte die Kirche abgebaut werden, um ein antikes jüdisches Ritualbad-Haus zu entdecken? Ist die eine Wahrheit bedeutender als die andere? Hat die Aufdeckung eines antiken jüdischen Gebäudes Einfluss auf die Realitäten und politischen Überlegungen von heute? Ist die Zerstörung eines uralten Gotteshauses ein Akt historischer Forschung oder ein Kreuzzug?

Die Stadt Jerusalem wurde für das jüdische Volk vor 3.000 Jahren zentral, als König David die damalige Jebsiter-Stadt etwa 1.000 v.Chr. einsackte und zur offiziellen Hauptstadt des jüdischen Volks machte. Sein Sohn Salomo baute den ersten jüdischen Tempel in der Stadt im Jahr 950 v.Chr., was die Stadt sowohl zum religiösen als auch politischen Zentrum des Volks machte. Juden pilgerten, um während der Periode des ersten Tempels (950 – 587 v.Chr.) wie auch während der des zweiten Tempels (515 v.Chr. – 70 n.Chr.) in den Tempeln zu opfern. Seit der Zerstörung des zweiten Tempels lebten Juden weiter in der Stadt und pilgerten in die Stadt um zu beten, aber ohne die rituellen Opfer, da arabische Muslime und christliche Kreuzzügler abwechselnd die Landschaft beherrschten.

Die Stadt Jerusalem während der Zeit des ersten Tempels deckte einen Teil des heutigen Tempelbergs und einen Bereich südlich der heutigen Altstadtmauern ab.

Im Verlauf der letzten Wochen hat ein Archäologenteam eine alte Straße ausgegraben, die von jüdischen Pilgern vor zweitausend Jahren genutzt wurde. Die „Pilgerstraße“ war eine Reihe von Wegen, die den Fluss der Hunderttausende Juden in die jüdischen Tempel möglich machte. Ihr Verlauf muss sich während der Jahrhunderte verändert haben, wie sich die Mauern Jerusalems änderten und während Archäologen weiterhin Ausgrabungen durchführen, werden zweifellos weitere Fakten auftauchen.

Die Pilgerstraße von den Siloah-Teichen zum Tempelberg, die von jüdischen Pilgern in der Endphase des Zweiten Tempels genutzt wurde, wurde im Verlauf von sechs Jahren ausgegraben und am 30. Juni 2019 von der Organisation Davidstadt enthüllt. (Quelle: Davidstadt)

Die Straße existiert heute als Tunnel unter einem vorwiegend arabischen Teil Jerusalems, der Silwan heißt. Der Bereich war in modernen Zeiten ursprünglich von jemenitischen Juden in den 1880-er Jahren besiedelt, die dann vertrieben  wurden, als Jordanien Israel 1948 angriff und den Bereich in einer Maßnahme annektierte, die von fast keinem Land der Welt anerkannt wurde. So wie in der frühen Geschichte geht die Eroberung und der Wiederaufbau der Stadt heute weiter.

Aber die heutigen israelischen Archäologen vollbrachten ein neues Kunststück: Sie zerstörten die Schichten der jungen Geschichte über der Pilgerstraße nicht; sie gruben einen Tunnel, der die heutigen Einwohner von Silwan weiter in ihren Häusern wohnen ließ. Anders als die lebende Geschichte der Tels, die eine Realität auf die andere baute, und Ausgrabungen, die eine Geschichte zerstören, um eine andere aufzudecken, bestehen sowohl die antike jüdische Geschichte wie auch die modernen arabischen Häuser gemeinsam weiter.

Historiker feierten das Ereignis wie der Staat Israel auch, der plant die Straße als Touristenattraktion zu entwickeln, als wichtigen Teil zum Verständnis der Geschichte des heiligsten Orts des Judentums. Selbst Würdenträger aus dem Ausland kamen, zur Eröffnungsfeier am 30. Juni, darunter der US-Botschafter in Israel, David Friedman, der Gesandte des Weißen Hauses Jason Greenblatt und US-Senator Lindsey Graham (Republikaner aus South Carolina).

Aber die palästinensischen Araber protestierten. Palästinenser wie die PLO-Veteranin Hanan Ashrawi sagten, dass die Vereinigten Staaten „werden alles unternehmen um Absprache, Identifikation mit und Unterstützung für all diese illegalen Akte zu zeigen, für die Umgestaltung des Charakters Jerusalems.“ Ein lächerlicher Vorwurf, der Greenblatt zu einer Antwort auf Twitter veranlasste: „Wir können nicht ‚judaisieren‘, was die Geschichte/Archäologie zeigt. Wir können es anerkennen; ihr könnt nicht aufhören vorzugeben, das sei nicht wahr! Frieden kann nur auf Wahrheit gebaut werden.“

Traditionell müssen Archäologen eine Schicht Geschichte zerstören, um die noch ältere offenzulegen, aber im heutigen Jerusalem schafften es die Israelis eine 2.000 Jahre alte Straße freizulegen, die von Pilgern genutzt wurde um auf den jüdischen Tempelberg zu kommen, während die Häuser der modernen Araber und Juden intakt blieben. Es ist dieses Kunststück, das alle Wahrheiten erhält und die tiefen historischen und religiösen Verbindungen des jüdischen Volks zu ihrer heiligsten Stadt unterstreicht, während auch die modernen Sensibilitäten und politischen Realitäten der vielfältigen modernen Hauptstadt respektieren.

Die gefälschte palästinensische Geschichte der UNO (Teil 3)

Elder of Ziyon, 23. Juni 2019

In Fortsetzung zur großen Dauerausstellung der UNO zur Frage der UNO und der Palästinenser sehen wir diese Zeitleiste:

1947: Die Vollversammlung beschließt Resolution 181, die man als Teilungsplan für Palästina kennt. Sie fordert die Schaffung eines arabischen und eines jüdischen Staats in Palästina mit einem internationalen Sonderstatus für Jerusalem. 1948: Großbritannien gibt sein Mandat über Palästina auf und am 14. Mai wird der Staat Israel ausgerufen. Am nächsten Tag marschieren reguläre Truppn der arabischen Nachbarstaaten in das Territorium ein, um den palästinensischen Arabern zu helfen. Die Kämpfe wurden mit einem Waffenstillstand aufgehalten, den der Sicherheitsrat am 29. Mai forderte, der von der UNO-Waffenstillstands-Aufsichtsorganisation (UNTSO) beaufsichtigt wurde. 1949: Unter Aufsicht der Vereinten Nationen warden Waffenstillstandsvereinbarungen zwischen Israel und den arabischen Nachbarstaaten unterzeichnet, womit die Waffenstillstandslinien, auch als Gründe Linie bekannt, festglegt wurden. 1967 und 1973: Nach zwei Kriegen entwarf der Sicherheitsrat in seinen Resolutionen 242 (1967) und 338 (1973) die Prinzipien für einen gerechten und dauerhaften Frieden, bestont die Unzulässigkeit des Erwerbs von Territorium durch Krieg und fordert Verhandlungen zum Erreichen dieses Ziels. 1967: Der Bau israelischer Siedlungen in den Besetzten Palästinensischen Gebieten (OPT) beginnt kurz nach dem Krieg von 1967 in Verletzung des Völkerrechts. Trotz des Aufrufs des Sicherheitsrats an Israel die Siedlungsaktivitäten einzustellen und die Siedlungen abzubauen, wurden sie weiter im palästinensischen Territorium, einschließlich Ostjerusalems bis zum heutigen Tag gebaut. 1974: Die Palästinensische Befreiungsorganisation (PLO) wird von der Vollversammlung als Repräsentant des palästinensischen Volks anerkannt und Beobachterstatus gewährt. 1975: Die Vollversammlung gründet das Komitee zur Ausübung der unveräußerlichen Rchte des palästinensischen Volks und forder es auf ein Aktionsprogramm zu empfehlen, um dem palästinensischen Volk zu ermöglichen seine unveräußerlichen Rechte auszuüben, einschließlich des auf Selbstbestimmung.

Der Eintrag zu 1948 ist falsch. Die palästinensischen Araber begannen Juden lange vor dem Mai 1948 anzugreifen – sie begannen innerhalb von Stunden nach der Abstimmung zum Teilungsplan 1947. Sie töteten viele Zivilisten bevor die zionistischen Streitkräfte begannen sich zu verteidigen.

Das Erstaunliche an dieser Geschichte ist aber, was fehlt. Obwohl es eine Geschichte der Involvierung der UNO in das Thema ist, erwähnt die UNO nicht, dass Israel 1949 als Mitglied dort akzeptiert wurde. Der Krieg von 1956 wird komplett ignoriert, ebenso wie die Fedayyin-Anschläge auf Israel von seiner Gründung bis 1967. Die Drohungen arabischer Staaten gegen Israel – ignoriert. Die tatsächlichn Kriege von 1967 und 1973 wurden im Wesentlichen ignoriert. Die Aufstellung der Fatah und der PLO sowie weiterer Terrorgruppen – ignoriert. Der Schwarze September – ignoriert. Palästinensische Flugzeugentführungen in den 1960-er und 1970-er Jahren – ignoriert.

Letzteres ist besonders wichtig, weil es mindetens eine Resolution des UNO-Sicherheitsrats gab, die forderte, dass die Entführer die Passagiere einer dieser Entführungen freilassen. Die UNO kann nicht behaupten, dass ihre Geschichte nur die ihrer direkten Involvierung bei Palästinensern udn die andere Information ist nicht relevant – weil eine Resolution des UNO-Sicherheitsrats eine große Sache ist, jedoch wird sie in dieser Geschichte ignorirt, weil der Punkt ist nicht die Besucher über die palästinensische Geschichte in der UNO zu informieren, sondern sie reinzuwaschen.

(Teil 1, Teil 2)