Gedankensplitter: Umweltschützer und Ballon-Terror

Die Terroristen schicken Ballons mit Brand- und Sprengsätzen aus dem Gazastreifen ins südliche Israel, damit dort massive Schäden angerichtet werden und für die Israelis das Leben unerträglich wird.

Da fragt man sich doch: Wo ist der Waffenstillstand? Ist Waffenstillstand tatsächlich nur, wenn die Schusswaffen schweigen und keine Raketen und Granaten mehr fliegen? Sind die Brand- und Sprengsätze friedlicher Protest?

Und wo bleiben eigentlich die Umweltschützer?

Die sind schon seit Jahren die großen Schweiger, wenn die Terroristen Reifen verbrennen und damit ohne Ende die Luft verschmutzen. Und auch in den beiden vergangenen Jahren haben sie nicht einmal gegen die Natur-Vernichtung protestiert, die an den Wäldern im Umfeld des Gazastreifens angerichtet wird. Liegt das daran, dass nicht die Juden die Umweltsünder sind?

Was sorgt dafür, dass ausgerechnet die, die wegen jedem noch so „unwichtigen“ Tier hier bei uns die größten Bauprojekte eingestellt sehen wollen, die jeden am liebsten lynchen würden, der irgendetwas verbrennt, was nicht als Brennmaterial zugelassen ist, den palästinensischen Arabern nicht einmal den erhobenen Finger zeigen, wenn die jede Menge Tiere und Wald verbrennen oder durch das Verbrennen von Reifen Massen an Schadstoffen in die Luft ablassen?

Letzten Endes geht das nur wieder auf eines hinaus: Sie stellen sich hier gewissenlos auf die Seite derjenigen, die sie als die „Underdogs“ betrachten wollen – und anders als bei anderen „Underdogs“ machen sie ein Riesengetöse gegen deren Gegner, die dummerweise Juden sind. Zufall?

Ich glaube nicht an Zufälle…

„Was der Großteil der Welt als illegal betrachtet…“

First One Through, 8. Juni 2021

Hört man antizionistischen Berichten über Israel zu, dann hört man ständig an vielen Sätzen den Kehrreim angehängt: „Was der größte Teil der Welt als illegal betrachtet.“ In Ostjerusalem lebende Juden bekommen den Nachsatz: „Was der größte Teil der Welt als illegal betrachtet.“ Juden, die in Efrat Häuser bauen bekommen den Anhang: „Was der größte Teil der Welt als illegal betrachtet.“ Ein israelischer Jude mit einem Geschäft in Hebron wird beschrieben mit: „Was der größte Teil der Welt als illegal betrachtet.“

Die Anwesenheit von Juden irgendwo in der Region Nahost/Nordafrika (MENA) außerhalb der Umzäunung Israels wird von einem Großteil der Welt als illegal betrachtet und linke Medien werden Sie bei jeder Möglichkeit daran erinnern (eigentlich versäumen es die Medien zu erwähnen, dass arabische Länder ihre Juden ethnisch säuberten, denn das würde von ihrem israelfeindlichen Narrativ ablenken). Sie tun das in stillschweigender Billigung des Antizionismus der Welt, nicht in Kritik des weltweiten Rückwärtsdenkens.

Der größte Teil der Welt betrachtet auch Schwulenehen als illegal. Darüber hinaus betrachten die meisten Schwulsein schlicht als Verbrechen. Homosexuelles Handeln ist so beleidigend, dass es ein Verbrechen ist, das im Iran, Saudi-Arabien, Somalia (die Heimat der Abgeordneten Ilhan Omar), dem Sudan und dem Jemen die Todesstrafe verdient.

Da Juni in den Vereinigten Staaten Gay Pride-Monat ist, wäre bei jeder Story, die Homosexualität anführt, der Satz angehängt wird: „was der größte Teil der Welt als illegal betrachtet“. Sollten Sender und Zeitungen sich entscheiden das nicht zu tun, dann sollten sie genauso entweder aufhören den eingängigen Satz zu verwenden, wenn sie in Jerusalem lebende Juden erwähnen oder ihre eigene eingefleischt antizionistische Einseitigkeit eingestehen.

Gedankensplitter: „Fälschungssicher“

Fälschungssicher ist so ein typisch deutsches Wort, dass etwas ausdrückt, was man missverstehen kann. Normalerweise bedeutet es, dass das Objekt – zum Beispiel ein Geldschein, ein Ausweis, eine Magnetkarte – (angeblich) nicht gefälscht werden kann. Das Teil ist so sicher, dass der Bürger/Anwender/Nutzer darauf vertrauen kann, dass es a) echt und b) nicht nachzumachen ist.

Es gibt Bereiche, da habe ich angefangen, das Wort anders zu verstehen. Mal abgesehen davon, dass die angeblich fälschungssicheren Dinge bisher immer nachgemacht und diese Fälschungen eingesetzt wurden, kann man bei manchem davon ausgehen, dass mit (fast) absoluter Sicherheit feststeht, dass da eine Fälschung verwendet wird.

Das gilt nicht nur für physische Dinge, sondern besonders für „Informationen“. Zum Beispiel, wenn die Terroristen von der Hamas etwas von sich geben wie Opferzahlen; da kann man zu hundert Prozent davon ausgehen, dass sie falsch sind, entweder die Anzahl, ganz sicher aber die von Israel getöteten „Zivilisten“ und besonders die von ihnen angegebenen „Erfolge“.

Auch linksgerichtete Politiker und Medien, die irgendwelche „woke“-Informationen von sich geben, sind in der Regel mit Sicherheit falsch: Die BLM-Krawalle in vielen großen US-Städten zum Beispiel wurden als „weitgehend“ oder komplett „friedlich“ dargestellt, während es Millionenschäden mit einer ganzen Reihe Verletzten (und einigen Toten) gab. Oder wenn von „Jugendlichen“ oder „Personen“ ohne weitere Angaben die Rede ist, sollten mal wieder muslimische Randalierer aktiv gewesen sein (weitere Stichworte: „Partyszene“ oder „erlebnisorientiert“).

Noch so ein Fall, wo „fälschungssicher“ heißt, dass mit Sicherheit gefälscht oder falsch dargestellt wird: Wenn Israel auf Terroristen schießt – dann hat es vorher IMMER Terroranschläge und –Schüsse gegeben, über die die Qualitätsmedien sich ausgeschwiegen haben. Und jetzt ist auf einmal Israel derjenige, der eskaliert, ohne wirkliche Provokation schießt und „unschuldige“ Leute umbringt.

„Fälschungssicher“ heißt SEHR häufig: mit Sicherheit gefälscht/falsch. Eine näherliegende Bedeutung als „nicht zur fälschen“. Und eine äußert berechtigte.

Gedankensplitter: „Bomb Shelter“

Im Online-Wörterbuch wird „Bomb Shelter“ mit „Luftschutzbunker“ oder „Luftschutzraum“ übersetzt.

In Israel bedeutet das, dass man für Zivilisten Schutzräume baut, in denen sie bei Raketenangriffen Zuflucht finden können. Neben den obligatorischen Schutzräumen in Neubauten gibt es inzwischen solche Bomb Shelter an Bushaltestellen:

Es gibt Leute, denen ist das zu trist und sie „schmücken“ die Teile, hier in der Landwirtschaft:

Sieht wirklich hübscher aus…

Manchmal nimmt das recht kuriose Formen an, z.B. auf Kinderspielplätzen, hier in Sderot:

Innen ist es meist weniger bunt-kindgerecht:

Die Hamas hat auch „Bomb Shelter“ – nur heißt das bei denen etwas ganz anderes. Dort werden nicht die Zivilisten geschützt, die Hamas und die anderen Terroristen schützen ihre Bomben.

Ins Deutsche (was nicht so gut klingt) könnte man das zusammengefasst so übertragen:

In Israel sind Bunker dazu da die Zivilbevölkerung vor Bomben zu schützen,
im Gazastreifen dienen sie dazu Bomben zu bunkern.

Gedankensplitter: Selbstgebaute Raketen

Es wird von einer ganzen Reihe Mediengenies und Palästinenserverehrern noch immer von „gebastelten“ Raketen reden, die von Hamas und Palästinensische Islamische Jihad verschießen. Sie weisen darauf hin, dass es bei den Israelis nur wenige Tote gibt.

Mal abgesehen davon, dass die (verhältnismäßig) wenigen Toten auf israelischer Seite einzig dem Abwehrsystem zu verdanken ist: DAS HIER sind keine „gebastelten“ Raketen, improvisiert aus irgendwo aufgetriebenem Material; das sind moderne Vernichtungswaffen:

Und das alles mal abgesehen davon, dass jedem Menschen mit ein klein wenig Hirn eigentlich klar sein sollte, dass „gebastelte“ Raketen wohl kaum aus dem Gazastreifen bis nördlich von Tel Aviv oder nach Süden bis Eilat fliegen würden.

Gedankensplitter: „Waffenstillstand“

Da ist also ein „Waffenstillstand“ vereinbart worden. Er sollte um 2 Uhr in Kraft treten. Die IDF schoss ab 19 Uhr schon nicht mehr. Aber die Terroristen machten bis kurz vor 2 Uhr weiter.

Und sie feiern. Ihren „Sieg“.

Und jeder weiß, wie es weiter geht. Die Hamas stockt ihre Waffenlager wieder auf, schafft sich neue Raketen an, verwendet dazu das Geld, das für „humanitäre Zwecke“ gegeben wird und wir warten auf die nächste Runde.

So wie 2009, 2012 und 2014 auch schon.

Also alles so wie immer. Und sie erwarten wieder, dass es diesmal anders sein wird.

Herr Maas und Co. werden wohl wieder ganz stolz sein. Joe Biden ist es auf jeden Fall, er verkündete, er habe sechsmal mit Netanyahu telefoniert, außerdem mit „Präsident Abbas“ (als hätte der dabei was zu sagen); seine Administration werde in voller Partnerschaft mit der PA – „nicht Hamas“ – an humanitärer Hilfe für den Gazastreifen arbeiten und es gebe eine echte Chance Fortschritte zu machen. Illusionen ohne Ende, so wie immer…

Ist Netanyahu wirklich überzeugt alle Ziele erreicht zu haben? Für wie lange meint er für Ruhe gesorgt zu haben?

Kay Wilson erklärte auf twitter, auf was sich da geeinigt wurde:

Jeder Westler, der versucht zu intervenieren, um einen Waffenstillstand zu erreichen sollte dies wissen:

Es gibt kein arabisches Wort für „Waffenstillstand“.

Es gibt nur „hudna“.

Jihadisten stimmen einer „hudna“ (ähm: Waffenstillstand) unter bestimmten Bedingungen zu, damit sie Zeit gewinnen, um sich wieder gegen die „kuffar“ (den Häretikern, dem Feind) zu bewaffnen.

Einer hudna wird zugestimmt, damit sie sich wiederbewaffnen können, bis sie sich stärker fühlen, egal, wie lange es dauern mag.

Hudnas sind in der Geschchte immer ohne direkte Verhandlungen mit dem Feind erreicht worden – genauso, wie es jetzt geschieht.

Wir sind seit 20 Jahren ständigen Angriffen der Hamas ausgesetzt, obwohl im Gazastreifen NICHT EIN EINZIGER Jude lebt. Wenn es eine Flaute gegeben hat, dann weil es eine hudna gab.

Eine hudna ist kein Trittstein auf dem Weg zum Frieden und war es nie.

DAS ist das, auf was sich Netanyahu wieder eingelassen hat. Ihm ist es bewusst. Den friedensbesoffenen Schlaumeiern, die jetzt stolz darauf sind, dass sie auf den Waffenstillstand gedrängt haben, wohl eher nicht. Die müssten es wissen, vielleicht tun sie es sogar. Und ignorieren es, weil es mit ihrem Weltbild nicht zusammenpasst.

Der Wahnsinn hat Methode. Und so gesehen können die Terroristen tatsächlich ihren „Sieg“ feiern. Sie sind nicht vernichtet, sie haben Leute und Material verloren, aber sie können weiter machen.

Gedankensplitter: Heiko Maas will Waffenstillstand verursachen

Heute ist Heiko Maas, wie angekündigt, nach Israel geflogen, um am liebsten einen Waffenstillstand herbeizuführen.

Er ist nicht alleine und es gibt noch eine ganze Reihe anderer Stimmen, die nach Waffenstillstand rufen.

Warum? „Um die Zivilbevölkerung auf beiden Seiten zu schützen“, „damit es nicht noch mehr Tote gibt“ usw.

Was können wir diesen Leuten attestieren? Nur eines: Sie haben aus der Vergangenheit nichts, aber auch gar nichts gelernt.

Wir erleben das übliche Ritual: Die Terroristen fangen an zu schießen (und werden dafür nicht kritisiert). Sobald Israel sich wehrt, gehen die Wellen hoch. Pallywood wird in Gang gesetzt, die pawlowschen Hunde der NGOs, der Medien und der Politik fangen an zu bellen und es wird gejammert, dass Menschen umkommen, weil Israel so unverhältnismäßig agiert. Es muss ein Waffenstillstand her, schnellstens, damit wieder Ruhe einkehrt! Und in der Regel wird es Israel angelastet, wenn das nicht gleich funktioniert.

Naja, diesmal ist es ein klein wenig anders: Die üblichen Verdächtigen üben sich in den leeren Worten, dass Israel das Recht hat sich zu verteidigen. Dass die Hamas aufhören soll zu schießen. Aber Verständnis für den Raketenbeschuss haben sie schon noch, die Herrschaften. (Oder muss ich in der Genderwahn-Epoche auch von Damschaften schreiben?)

Und was passiert? Die Terroristen machen weiter, bis sie nicht mehr können. Dann jammern sie und die „internationale Gemeinschaft“ übt noch mehr Druck auf Israel aus, damit es sich gegen die Terroristen nicht weiter wehrt. Dann tritt eine Weile „Ruhe“ ein, die Terroristen rüsten wieder auf, bis sie sich wieder stark genug fühlen Israel wieder anzugreifen. Und legen wieder los.

So sieht der von den Friedensbesoffenen so oft beschworene „Kreislauf der Gewalt“ aus: Sie lassen die Terroristen bestimmen, was passiert und wie der Krieg geführt wird. Sie üben keinen Druck auf die Terroristen aus, damit die endlich aufhören und das „Spiel“ nicht jedes Mal von vorne beginnen.

Die Maasniks wollen nicht sehen, dass das alles ein vorhersagbarer Ablauf ist, der sich jedes Mal zuverlässig wiederholt. Der sich nicht ansatzweise ändert. Und immer dieselben Folgen hat, nur jedes Mal für Israel schlimmer. Waren 2008/09 „nur“ die unmittelbar am Gazastreifen liegenden Ortschaften unter Raketenfeuer, steigert sich das bei jeder „Auseinandersetzung“, heute reichen die Raketeneinschläge bis kurz vor Jerusalem, hinter Tel Aviv und fast nach Eilat. Umgekehrt geht die Zahl der zivilen Todesopfer bei den Gazanern immer weiter zurück; waren es 2014 noch mehr als 2.000 insgesamt (davon zwei Drittel bis drei Viertel Terroristen), sind es jetzt (aktuell) knapp über 200, fast alles Terroristen – und die zivilen Opfer sind vorwiegend durch noch im Gazastreifen einschlagende Terrorraketen verursacht. Und trotzdem wird Israel wieder Unverhältnismäßigkeit vorgeworfen, noch verlogener, als es bisher schon immer war.

Aber da liegt das Problem: Alles wie immer – wie es anfängt, warum es anfängt, wie es läuft und wie es zu Ende geht/gehen soll. Trotzdem glauben diese Friedensbesoffenen, es werde diesmal anders sein. Auch wie immer.

Fazit: Diese Leute, wie das Maas-Männchen, weigern sich aus der Vergangenheit zu lernen. Erfahrung zählt nichts, die wollen einfach nur ihre ideologische Verblendung leben, ohne Rücksicht auf die Realität, ohne jedes Verständnis für die Fakten vor Ort.

Es gibt da ein berühmtes Zitate das (fälschlich) Einstein zugeschrieben wird: „Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.“

Sehr geehrter Herr Maas (und viele andere), dementsprechend ist es nicht falsch, Ihnen Wahnsinn zu attestieren. Vorausgesetzt, Sie glauben tatsächlich, was Sie da von sich geben.