Hamas-Führer werden israelische Bürger beschützen

Beth Goodtree, JewishIndy, 10. Januar 2004 (nicht mehr online)
Sie hatte angekündigt, dass sie beißen und sich lustig machen wird. Hier der Beweis.

In der letzten Woche verkündete der Premierminister des pseudo-palästinensisch-arabischen Gebildes*, dass er, wenn sich Israel einseitig von den Palästinensern abtrennt, einen binationalen Staat Israel fordern würde. Ahmed Qurei, alias Abu Ala (warum haben diese Typen immer zwei Namen – versuchen sie etwas zu verbergen?) drohte, er würde eine Ein-Staaten-Lösung anstreben, in der alles Land und alle Menschen ein Land würden – Israel. Er würden dann für seine Anhänger die gleichen Recht verlangen, wie die Israelis sie genießen. In der Tradition des großen jüdischen Wissenschaftlers Albert Einstein entschied ich mich, ein gedankliches Experiment durchzuführen – etwas, das Herr Qurei hätte machen sollen, bevor er seine jüngste Ankündigung von sich gab und damit der Welt weiteres Futter zum Spotten zu geben. Okay, legen wir los…
Die Araber, die heute Judäa, Samaria und Gaza besetzen, sind also plötzlich israelische Staatsbürger. Das bedeutet, dass all die Hamas-, al-Aksa- und anderen Terrororganisations-Mitglieder und Führungen nun Israelis sind und in der israelischen Armee dienen müssen. [heplev: gleiche Rechte, gleiche Pflichten…] Das heißt, dass sie einen jüdischen Stern auf ihren Uniformen tragen werden, da auf der israelischen Flagge ein jüdischer Stern ist. Ich liebe das Bild von Herrn Rantissi & Co, wie sie mit Magen Davids herumlaufen und Israels Existenzrecht verteidigen – gegen feindliche Angriffen von, sagen wir, Hisbollah aus dem Südlibanon. Ich liebe besonders das Bild wie er und seine Kohorten kämpfen, um israelische Bürger gegen Angriffe seiner früheren Mitverschwörer aus dem Ausland zu verteidigen.

Derweil wird die ganze pseudo-palästinensisch-arabische Gesellschaft einen Realitätsschock erleben. Eine komplette Generation Araber ist gelehrt worden, dass es kein Land namens Israel gibt. Stellen Sie sich deren Überraschung vor, sich plötzlich in einem Land lebend wiederzufinden, das ein Fantasiegebilde war. Wie wird ihre Führung ihnen erklären, dass sie sie Jahrzehnte lang systematisch belogen hat? Ich kann gar nicht abwarten zu erleben, wie sie das weg erklären wollen.

Dann sind die Vereinten Nationen. Die von den Muslimen kontrollierte UNO hat gegen Israel geschossen und beschlossen, so lange Israel existiert hat. Die so genannten „palästinensischen Beobachter“ bei der UNO sind in Wirklichkeit antisemitische Vollzeit-Lobbyisten gewesen. Aber wenn all diese Araber, die jetzt das alte jüdische Kernland besetzen, plötzlich Israelis werden, würde jedes antiisraelische Vorgehen Mit-Araber/Muslime treffen. [heplev: Na ja, damit hatten sie doch noch nie Probleme…]

Wenn also Israel aufgrund dieser Sachlage aus dem Bild gerät, erwarte ich allen Ernstes, dass die arabisch-muslimischen Länder das tun werden, wovon sie immer wieder gezeigt haben, dass es zu ihren Lieblings-Beschäftigungen gehört: gegen einander Krieg zu führen. Wenn Sie mir nicht glauben, verweise ich auf eine Rede, die Dr. Mahathir aus Malaysia auf dem Treffen der OIC (Organisation Islamischer Staaten) im Herbst 2003 hielt. Darin sagte er: „…wir haben tausend Religionen, die oft so sehr gegen einander stehen, dass wir uns oft gegenseitig bekämpfen und töten… Wir helfen und begünstigen sie, indem wir uns gegenseitig angreifen und schwächen…“ Ich erwarte allen Ernstes, dass die arabisch-muslimische Welt sich selbst zerstört, wenn die Pseudo-Palis Israelis werden.

Und schließlich gibt es die kleine Sache von fast 40 Jahren Lügen und Propaganda. Wie werden das Pseudo-palästinensisch-arabische Gebilde und der Rest der arabisch-muslimischen Welt sich mit der Tatsache aussöhnen, dass sie ihre Völker Generationen lang belogen haben? Sehen Sie: Sind Arafats Araber erst einmal Israelis, werden sie frei zugängliche Informationen haben. Sei werden nicht nur plötzlich heraus finden, dass es tatsächlich den Staat Israel gibt, sie werden sehen, dass völlig unwahr ist, was sie durch Gehirnwäsche zu glauben angehalten waren. Sie werden auch im 21. Jahrhundert ankommen und westlichen Werten, westlicher Kultur und westlicher Technologie ausgesetzt sein.

Sie werden lernen, dass ihre religiösen und politischen Führer, sogar ihre Lehrer, sie mit einer völlig falschen Sichtweise der Realität gefüttert haben. Was glauben Sie, wie die darauf antworten werden? Und was ist mit den Eltern der toten (Selbst)Mord-Bomber, wie auch den Bombern, die sich zur Zeit in der Ausbildung befinden? Wie werden sie reagieren, wenn sie erfahren, dass alles auf Lügen aufgebaut war? Wenn man nach den Erfahrungen anderer Völker geht, die in der Vergangenheit in der gleichen Lage waren, vermute ich, dass sie alles ablehnen werden, was sie gelehrt wurden und die Kerle lynchen werden. Wäre das ein Tritt in die Weichteile!

Wenn die Feinde Israels den Folgen derart gleichgültig gegenüber stehen wie Herr Qurei und weiter handeln, bevor sie denken – wie er es offensichtlich getan hat (er hat sich nicht nur den Fuß in den Mund gesteckt, sondern sich gleich bis zur Hüfte selbst verschluckt!), muss sich Israelis lediglich zurücklehnen und seine Feinde sich in die Vergessenheit nachdenken zu lassen.

* pseudo-palästinensisch-arabisches Gebilde: Ich bezieh mich auf die Besatzer von Gaza, Judäa und Samaria als das „pseudo-palästinensisch-arabische Gebilde“, weil es nie ein Land namens Palästina gab außer dem, das die Hebräer regierten. Es hat nie ein Volk namens „Palästinenser“ gegeben, außer dem jüdischen Volk in den letzten 2000 Jahren, bis der Ägypter Yassir Arafat den Namen in den frühen 1960-er Jahren stahl und einem Haufen ausgestoßener Araber verpasste, die von nicht einmal mehr in ihre eigenen Länder hinein gelassen wurden. Es ist ein „Gebilde“, weil es keinen Rechtsstatus hat und „Gebilde“ das freundlichste Wort war, das ich für eine Gesellschaft fand, die – nach ihren eigenen Meinungsumfragen – völkermordmäßige Bombardierungen des jüdischen Volkes befürwortet.

Es gibt kein palästinensisches Volk

Joseph Farah, WorldNetDaily, 11. Juli 2002

Eine provokante Überschrift? Es ist mehr als das. Es ist die Wahrheit.

Wahrheit ändert sich nicht. Wahrheit ist Wahrheit. Wenn etwas vor 50 Jahren wahr war, vor 40 Jahren, vor 30 Jahren, dann ist es auch heute noch wahr. Und die Wahrheit ist, dass es vor nur 30 Jahren sehr wenig Verwirrung in der Palästinafrage gab.

Vielleicht erinnern Sie sich daran, dass die einstige israelische Ministerpräsidentin Golda Meir kühn erklärte: „So etwas wie ein palästinensisches Volk gibt es nicht.“

Diese Darstellung ist seitdem Quelle von Hohn und Spott arabischer Propagandisten gewesen. Sie lieben es, über Golda Meirs „Rassismus“ zu reden. Sie lieben den Hinweis, sie verleugne Geschichte. Sie lieben es zu sagen, ihre Aussage sei offenkundig falsch, eine bewusste Lüge, ein strategischer Betrug.

Worüber sie jedoch nicht reden wollen, sind die sehr ähnlichen Aussagen von Yassir Arafat und dem inneren Kreis seiner politischen Führung – Jahre, nachdem Golda Meir die Wahrheit gesagt hatte: dass es keine eigene palästinensische Kultur und nationale Identität gibt.

Trotz der Tatsache, dass das Alltagswissen inzwischen verkündet, es gäbe so etwas wie das palästinensische Volk, bringe ich diese unbequemen Zitate auf, die von Arafat und seinen Handlangern gemacht wurden, als ihre PR-Wachsamkeit versagte. Vor langer Zeit, am 31. März 1977, veröffentlichte die niederländische Zeitung Trouw ein Interview mit dem PLO-Exekutivratsmitglied Zahir Muhsein. Er sagte Folgendes:

Ein palästinensisches Volk gibt es nicht. Die Schaffung eines palästinensischen Staates ist nur ein Mittel, unseren Kampf gegen Israel für unsere arabische Einheit fortzusetzen. In Wirklichkeit gibt es keinen Unterschied zwischen Jordaniern, Palästinensern, Syriern und Libanesen. Nur aus politischen und taktischen Gründen sprechen wir heute von der Existenz eines palästinensischen Volkes, da die arabischen Interessen verlangen, dass wir die Existenz eines eigenen „palästinensischen Volkes“ fordern, um uns dem Zionismus zu widersetzen.

Aus taktischen Gründen kann Jordanien als souveräner Staat mit festgelegten Grenzen keine Ansprüche auf Haifa und Jaffa geltend machen, während ich als Palästinenser unzweifelhaft Haifa, Jaffa, Beer-Sheba und Jerusalem beanspruchen kann. In dem Augenblick aber, in dem wir unser Recht an ganz Palästina wieder gewonnen haben, werden wir nicht eine Minute zögern, Palästina und Jordanien zu vereinen.

Das ist ziemlich deutlich, oder? Es ist sogar noch deutlicher als Golda Meirs Aussage. Es bestätigt einmal mehr, was ich zu dieser Frage bisher geschrieben habe. Und es ist nicht die einzige Aussage dieser Art. Erst im Herbst 1993 gab Arafat selbst eine sehr entschiedene und eindeutige Erklärung in dieser Richtung ab. Sie zeigt schlüssig, dass in Wirklichkeit das Argument einer palästinensischen Nationalität die strategische Täuschung ist – eine Täuschung, die auf die Zerstörung Israels abzielt.

Es war sogar so, dass am Tag, als Arafat 1993 die Prinzipienerklärung auf dem Rasen des Weißen Hauses unterzeichnete, er sein Tun im jordanischen Fernsehen erklärte. Er sagte Folgendes: „Da wir Israel nicht durch Krieg zerstören können, tun wir es in Phasen. Wir übernehmen alles und jedes Stückchen Land Palästinas, dessen wir habhaft werden können und gründen darauf eine souveräne Einheit. Diese nutzen wir als Sprungbrett um mehr zu greifen. Wenn die Zeit reif ist, können wir die arabischen Nationen dazu bringen, gemeinsam mit uns den Endschlag gegen Israel zu führen.“

Egal, wie viele Leute sich selbst davon überzeugen, dass das Streben der Palästinenser nach einem Staat aufrichtig und der Schlüssel zum Frieden im Nahen Osten ist, sie täuschen sich weiterhin selbst. Ich habe es früher schon gesagt und werde es weiterhin sagen: In der Weltgeschichte hat niemals ein Palästina als Nation oder Staat existiert. Die Region, die als Palästina bekannt ist, wurde von Römern, islamischen Eroberern und christlichen Kreuzfahrern, vom ottomanischen Reich und kurze Zeit von den Briten nach dem ersten Weltkrieg beherrscht. Die Briten stimmten zu, wenigstens einen Teil des Landes den Juden als Heimatland ihrer Vorfahren wieder herzustellen. Es wurde nie von den Arabern als eigenständige Einheit regiert.

Warum hat es solch eine kritische Priorität gewonnen?

Die Antwort ist: Wegen einer massiven Täuschungskampagne und mehr als 40 Jahren unbarmherzigen Terrorismus.

Golda Meir hatte Recht. Ihre Aussage ist durch die Wahrheit der Geschichte und durch die freimütigen, aber nicht weit verbreiteten Verkündungen Arafats und seiner Untergebenen bestätigt worden. Israel und der Westen dürfen dem Terrorismus nicht nachgeben, indem sie den Mördern genau das geben, was diese wollen – einen PR-Triumph und einen strategischen Sieg. Es ist noch nicht zu spät, zum Terrorismus „Nein“ zu sagen. Es ist noch nicht zu spät, zu einem weiteren arabischen Terrorstaat „Nein“ zu sagen. Es ist noch nicht zu spät, die Wahrheit über Palästina zu verkünden.

© WorldNetDaily.com, Inc. 2002

Nach dem Terroranschlag: Business as usual

Kay Wilson, Facebook, 23. Mai 2017 (auch auf Israellycool)

Während die Polizei Körperteile britischer Kinder einsammelt, die in der Manchester Arena verteilt sind, wird berichtet, dass die britische Öffentlichkeit entschlossen ist mit „business as usual“ weiterzumachen.

Dieses Business as usual ist eine bewundernswerte Haltung, die dem britischen Volk half den Nazi-Blitzkrieg im Zweiten Weltkrieg zu überleben.

Aber das hier ist nicht der Blitzkrieg.

Denn während des Blitzkriegs hatten die Briten keine Angst zu sagen, wer ihr Feind ist. Da sie ihren Feind identifiziert hatten, bekämpften sie ihn und besiegten ihn. Sie gaben nicht nur ihrem Horror Ausdruck oder schickten ihre Gedanken oder sprachen ein Gebet oder zündeten eine Kerze an oder hielten eine Mahnwache.

Eigentlich ist es Business as usual, weil Business as usual der Widerwille ist der islamischen politischen Ideologie entgegenzutreten, die die britischen Lehrpläne infiziert, die britischen Medien infiziert und in sogenannten „Wohltätigkeitsorganisationen“ grassiert, die Spenden in die Finanzierung von Terror schleust. Dieses Business as usual wird auch in Predigten in britischen Moscheen verbreitet und ist in Stadtparks zu hören. Business as usual, kotzt Hass gegen Juden und Christen, Business as usual verunglimpft Zionisten, Business as usual marschiert auf englischen Kopfsteinpflaster-Straßen, und ordert die Einführung des Scharia-Rechts. Business as usual stellt sicher, dass britische jüdischen Schulen, britische jüdische Einrichtungen und britische Synagogen Tag und Nacht Schutz benötigen.

Aus persönlicher Erfahrung kann ich sagen, dass das Leben nach einem Terroranschlag NICHT Business as usual ist. Und es kann nie Business as usual sein, denn Mord ist die kosmischste und irreparabelste Verletzung, die sowohl der Mensch als auch die Menschheit kennen. Mord beraubt Familien und plündert die ungeborenen Generationen. Mord quält Freunde. Mord reißt Seelen aus Gemeinschaften. Mord verletzt eine Nation und Mord schädigt unsere Welt irreparabel.

Business as usual sind die vertrauten Szenen persönlicher, emotionaler und kokllektiver Blutbäder. So werden die Dinge sein, bis die Menschen sich entscheiden, dass sie nicht länger bereit sind Business as usual hinzunehmen. Sie werden nicht länger bereit sein die Realität zu bestreiten. Sie werden nicht länger darauf verzichten dieses Böse mit den Wurzeln zu entfernen. Und sie werden nicht länger zulassen, dass im Namen der freien Meinungsäußerung diejenigen, die dagegen ihr Stimme erheben, verleumdet oder verhaftet werden.

Doch bis sie das tun, wird Business as usual eine stets vertraute Sichtweise der britischen Polizei und der britischen Krankenwagenbesatzungen sein, die Körperteile britischer Kinder von Mauern wie der britischen Kulturarena kratzen.

Kinderkram?

Benjamin Netanyahu hat ein Treffen mit Bundesaußenminister Gabriel abgesagt, weil dieser sich unbedingt mit – so hallt es aus unsere Medien – „Menschenrechtsgruppen“ treffen will, „die Israels Siedlungspolitik kritisieren“.

So kann man es natürlich auch ausdrücken. Vor allem kann man die Zusammenhänge außen vor lassen. Und man kann, wie Gabriel auch, Entscheidendes ausblenden oder weglassen.

Erst einmal zur Berichterstattung. In unserem Lokalradio wie auch im WDR hieß es in den Nachrichten (und der weiteren „Berichterstattung“, Netanyahu habe wegen Gabriels Treffen mit „Menschenrechtsgruppen, die Israels Siedlungspolitik kritisieren“ mit der Absage des Termins mit dem Deutschen gedroht. Im WDR heißt es noch „linke Menschenrechtsgruppen“ – und damit ist klar, dass sie die guten sind, denn Netanyahu ist bekannt rechts und damit auf der falschen Seite.

Unsere herzallerliebste Moderatorin des Lokalradios meinte kommentieren zu müssen, dass Netanyahu sich wie ein kleines Kind verhalte – und machte die entsprechenden Geräusche dazu. Der WDR wurde auch nicht konkreter, ließ aber Sigmar Gabriel ausführlich zu Wort kommen: Es sei ganz normal, wenn man bei Auslandsbesuchen auch mit Vertretern der Zivilgesellschaft spricht; und es sei undenkbar, dass bei einem Besuch Netanyahus in Deutschland ein Treffen mit ihm abgesagt würde, weil er sich mit Regierungskritikern treffen wollte.

Die Printmedien sind zum Teil etwas ausführlicher. Der SPIEGEL nennt z.B. zwei der fraglichen Organisationen: B’Tselelm und Breaking the Silence und versucht Netanyahus „Rage“ zu erklären – allerdings in der üblichen positiven Weise, die dem Leser vermittelt, dass sie die Guten sind und die Kritik an ihnen ungerechtfertigt ist.

Die FAZ beschränkt sich auf eine kurze Meldung, die so nichtssagend ist wie die Meldungen im Radio.

Manche andere, die ausführlicher sind, schreiben auch, dass es sich u.a. um Breaking the Silence handelt – und auch hier wird nicht gezeigt, wie übel diese Truppe agiert, sondern „neutral“ so geschrieben, dass der Leser einen guten Eindruck von ihr bekommt. Darüber hinaus kommt dann die „Information“, dass „Breaking the Silence und andere linke Organisationen … in Israel oft als Nestbeschmutzer oder Verräter gebrandmarkt“ werden. Die Gründe werden nicht erläutert, nur so angedeutet, dass man einen positiven Eindruck bekommt.

ZDF heute um 17 Uhr: Auch hier keine Zusammenhänge. Ein Hinweis auf die abgesagten „Regierungskonsultationen“ im Februar, wegen des Wahljahres. Und liefert noch gleich einen spekulativen Grund für Netanyahus Aktion mit: Das macht er wegen der Innenpolitik, um dem „rechten Rand“ seiner Koalition zu zeigen, was er kann.

Allgemein wird davon geredet, dass Netanyahu für den Eklat sorgt, für die Verschlechterung der Beziehungen.

Und was lassen die Qualitätsjournalisten und Herr Gabriel aus?

Zunächst einmal wird kaum irgendwo erwähnt, dass Gabriels erklärter Freund Mahmud Abbas keine Zeit für ihn hat – kommentiert schonmal gar nicht. Warum auch, schließlich hatte Frau Merkel ja auch mal keine Zeit für Netanyahu. Dass sie andererseits kurz darauf Zeit für ein ausführliches Treffen mit Mahmud Abbas hatte – geschenkt, ist kein Problem. Dass das für die Israelis ein Schlag ins Gesicht ist, zählt nicht. Die haben die Wange hinzuhalten, müssen sich alles gefallen lassen.

Es wird Gabriels Argument kolportiert, dass eine solche Aktion umgekehrt undenkbar wäre. Ich möchte aber lieber nicht wissen, was los wäre, wenn Netanyahu sich mit den Regierungskritikern von Pegida träfe. Die „Kritik“ eines solchen Treffens mit der Zivilgesellschaft – na ja, man kann sich nur allzu gut vorstellen, was dann an Kommentaren aus Berlin käme.

Auch nicht erwähnt wird Gabriels antiisraelische Vorgeschichte. Schon gar nicht, wenn Gabriel selbst im Interview mit dem ZDF Morgenmagazin erzählt, er habe genug Freunde in Israel und wäre nicht darauf angewiesen Netanyahu zu treffen. Diese Vorgeschichte ist aber ein entscheidendes „Detail“: dass Gabriel vor einigen Jahren Israel Apartheid vorwarf; dass er Abbas seinen Freund nennt, den er gerne trifft usw. Gabriel ist nicht nur deutscher Außenminister, er ist auch ein Kumpel der Terroristen und einer, der mit falschen Vokabeln Israel verleumdet.

Wenn dieser Mensch sich dann mit Organisationen treffen will, die eben nicht einfach „linke Menschenrechtsorganisationen“ und „Kritiker der Regierung“ sind, sondern Gruppen am äußersten Rand der israelischen Gesellschaft, die mit Lügen und unsachlichen Vergleichen gegen das Land (nicht nur die Regierung) hetzen, dann passt das ins Weltbild nicht nur von Gabriel und unserer Qualitätsjournaille, die solche Verbrecher hochleben lassen und hofieren. Die solche Gruppen finanzieren und ganz erpicht darauf sind, von ihnen weitere „Informationen“ zu erhalten, die nicht nur Fake News, sondern dreiste Unwahrheiten bis Lügen sind.

Wer mehr über B’Tselem und Beraking the Silence wissen möchte, kann auf diesem Blog deren Namen ins Suchfenster eingeben. Der kann das auch bei Elder of Ziyon, Palestinian Media Watch und einigen anderen tun. Ganz aktuell hat aus Anlass des Eklats der Blog Israelkompetenzkollektion eine ausführliche Informaion eingestellt.

Wenn Netanyahu hier als der Schlimme dargestellt und seine Aktion als Ursache für eine Verschlechterung des Verhältnisses zu Israel verbreitet wird, dann ist das schlicht falsch. Wenn die Moderatorin unseres Lokalradios sein Verhalten als kindisch bezeichnet, beweist sie nur einmal mehr die Lücken ihrer Kenntnisse und den Unwillen selbst zu denken oder zu recherchieren (die Dame plappert aber sowieso nur nach, was in der üblen Seite des Mainstreams so vorgegeben wird).

Qualitätsjouranlismus. Qualitätsdiplomatie. Stoße die Israelis vor den Kopf, bis sie sauer werden. Und beschwere dich dann, dass die Israelis dünnhäutig, kindisch und so weiter ist. So funktioniert heute Politik. Dass damit verleumdet wird – geschenkt, das sind die Israelis, die haben sich das gefallen zu lassen.

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Weitere Kommentare:
– Audiatur: Sigmar Gabriels kalkulierter Eklat
– tw24: Zumutung
– Israelnetz: Der Verunglimpfung abgesagt

Arafats Rede vor der UN-Vollversammlung am 10.11.2001

Übersetzter Originaltext Kommentar des Übersetzers
Ankündigung des nächsten Redners:
ANSPRACHE SEINER EXZELLENZ, PRÄSIDENT YASSIR ARAFAT, Arafat ist kein Präsident!
Präsident des Staates Palästina, dass in der UNO der Terrorist Arafat als Staatspräsident vorgestellt wird, ist eine unglaubliche Entgleisung, die durch nichts zu rechtfertigen ist: Es gibt (zumindest bisher) keinen Staat „Palästina“, keinen Staatspräsidenten, aber die UNO will offenbar Fakten schaffen, ohne Rücksicht auf Verluste!
Vorsitzender des Exekutiv-Komitees der Palästinensischen Befreiungs-Organisation (PLO), Präsident der Palästinensischen National-Behörde Eine solche „Nationalbehörde“ gibt es nicht – es gibt eine palästinensische Autonomie-Behörde, deren Vorsitzender Arafat ist; die Bezeichnung „national“ wird von den Palästinensern benutzt und fälschlicherweise von vielen im Westen übernommen; das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland z.B. benutzt den Begriff „national“ nie, weil er international nicht vereinbart ist – auch darüber setzt die UNO sich hinweg.
(Arafat geht ans Rednerpult)
Herr Präsident, Exzellenzen, Herr UN-Generalsekretär, ich möchte damit beginnen, meine Glückwünsche Ihnen, Herr Präsident, zu Ihrer Wahl zum Präsidenten dieser Sitzungsperode der UN-Generalversammlung zu überbringen. Ich möchte auch meine Glückwünsche seiner Exzellenz, Herrn Kofi Annan, dafür überbringen, dass er zu einer zweiten Amtszeit als Generalsekretär gewählt wurde und der UN dafür, dass sie mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde.

Es ist besonders wichtig, heute in dieser Sitzung bei Ihnen zu sein, die unter sehr kritischen und wichtigen Umständen abgehalten wird, denn wir treffen uns in den Nachwirkungen der terroristischen, erschreckenden, kriminellen und verabscheuungswürdigen Taten des 11. September 2001 gegen New York und Washington, D.C., die wir scharf verurteilten. In diesem Zusammenhang möchte ich noch einmal Präsident Bush, dem amerikanischen Volk und Regierung und den Familien der Opfer unsere tiefste und wärmste Sympathie aussprechen. Das palästinensische Volk hat seine Bereitschaft ausgedrückt, alle Formen intenrationalen Terrorismus entgegen zu treten, einschließlich staatlich organisiertem Terror, um eine neue Welt aufzubauen, die Gerechtigkeit, Frieden, Sicherheit und Freiheit für alle Menschen garantiert, eine neue Welt auf der Basis der Menschenrechte, internationaler Legalität. Wir rufen alle Naitonen auf, ihre Bemühungen innerhalb des Rahmens der UNO und internationaler Legalität zu koordinieren, um einen Zusammenstoß der Zivilisationen zu vermeiden und zum Dialog zwischen allen Völkern zu ermutigen.

Herr Präsident, ich hatte letztes Jahr die Ehre, auf dem Milleniuims-Gipfel der UNO zu sprechen; hier bin ich wieder einmal, spreche zu Ihnen, mit dem Schmerz des palästinensischen Volkes und seiner gerechten Sache, das immer noch auf eine gerechte Lösung wartet.

Wie Sie sich alle erinnern, verabschiedete die UN-Vollversammlung die Resolution 181, die die Aufteilung Palästinas in zwei Staaten forderte: einen jüdisch, den anderen palästinensisch, aber der palästinensische Staat wurde von der UNO nicht anerkannt, im Gegenteil: das palästinensische Volk sah sich einer enormen historischen Ungerechtigkeit gegenüber, die Mehrheit wurde von ihren Heimen entwurzelt und zu Flüchtlingen gemacht. Das ist nun wirklich der Gipfel der Unverfrorenheit: Die Araber haben den Teilungsbeschluss nicht anerkannt, es gab nie die Chance, diesen palästinensischen Staat einzurichten, weil die arabischen Nachbarstaaten dies nicht wollten und gegen Israel Krieg führten! Wie Arafat die Entwurzelung der Flüchtlinge auslegt, brauche ich wohl nicht zu schildern – nach PA-Lesart hat Israel die Palästinenser vertrieben! Dabei waren es die Araber, die die Menschen dort weg holten, lockten und teilweise mit Drohungen entfernten.
Dazu kommt dann noch: Was sollte denn die UNO anerkennen? Wo war denn der „palästinensische Staat“? Den wollte kein Araber – und Jordanien und Ägypten besetzten das, was angeblich heute das Staatsgebiet eines palästinensischen Staates werden soll. Dagegen hat kein Araber protestiert. Auch kein Palästinenser, denn die gab es damals noch nicht, sie wurden erst 1964 erfunden!
Das palästinensische Volk setzt seine Suche nach dem Recht auf Selbstbestimmung und Rückkehr weiter fort. Rechte, die heute das Rückgrat aller wichtigen Resolutionen des Sicherheitsrats und der Generalversammlung darstellen, die universelle Erklärung der Menschenrechte und des internationalen Rechts. Rechte, die auf dem nationalen palästinensischen Boden ausgeübt werden sollten. Das ist interessant: Niemand glaubt wirklich, dass Arafat als Herrscher die Menschenrechte in seinem Herrschaftsbereich auch nur im mindesten interessieren. Im Gegenteil: Dort wird ohne ordentliche Gerichtsverfahren (im internationalem Standard) verurteilt und ins Gefängnis (menschenunwürdige Zustände) gesteckt oder hingerichtet; in seinen Gefängnissen wird gefoltert. Und wie er seinem Volk bei der von ihm und seinesgleichen ausgeübten Korruption Gerechtigkeit widerfahren lassen will, ist mir schleierhaft.
Ihnen ist bewusst, meine Damen und Herren, dass wir die Lösung akzeptiert haben, die die ingernationale Gemeinschaft angeboten hat, ja, wir haben weniger als 25 Prozent des historischen Palästinas akzeptiert, während die Vollversammlung uns fast 50 Prozent des historischen Palästina zugestand, wie es die Resolution 181 von 1947 vorsah. Arafat kümmert es nicht, dass es kein „historisches Palästina“ gab. Ihn kümmert es nicht, dass das britische Mandat „Palästina“ ursprünglich das gesamte Gebiet des heutigen Jordanien einschloss und von den Briten ohne Abstimmung mit dem Völkerbund oder später der UNO vom „Palästina“ westlich des Jordan abgetrennt wurde, um als Königreich Transjordanien einen eigenen Staat zu bilden – das heutige Jordanien. Ihn kümmert es nicht, dass eine arabische Akzeptanz des Teilungsbeschlusses von 1947 fehlte und Israel schon vor dem Teilungsplan 75% dessen verweigert wurde, was den Juden vom Völkerbund als Heimstatt zugewiesen wurde. Ihm ist egal, dass die Vergrößerung des israelischen Staatsgebiets nur durch arabisch verursachte Kriege zustande kam. Wie großzügig, auf die Hälfte dessen zu „verzichten“, was man ohnehin nicht mehr bekommen kann.
Auf dieser neuen Basis gingen wir zur Konferenz von Madrid, die auf der Grundlage des Prinzips „Land für Frieden“ und mit der objektiven Umsetzung aller bedeutenden Resolution der internationalen Legalitätsträger einschließlich der Resolutionen 242, 338, 425 und der Resolution 194 der UN-Vollversammlung betreffs der palästinensischen Flüchtlinge abgehalten wurde. Und die Ungenauigkeiten wie die Unwahrheiten gehen weiter: Land für Frieden bedeutet ja wohl, dass die Israelis nicht weiter vom palästinensischen Terror bedroht sind – das hat Arafat mit seinen Kumpanen nie auch nur ansatzweise verwirklicht (weshalb sollte er also Land dafür bekommen?). Die Auslegung der Resolutionen, die Arafat anführt, ist so einseitig, dass Israel nur Pflichten auferlegt bekommt, ohne dass die Palästinenser sich um die von ihnen zu erfüllenden Pflichten kümmern.
Dann unterschrieben wir die Oslo-Vereinbarungen in Washington, D.C., mit den USA, der Russischen Föderation, der Europäischen Union, China, Japan, Ägypten, Jordanien und der ganzen Welt als Zeugen. Später unterzeichneten wir weitere Vereinbarungen und Verständigungs-Abkommen. Nach der Ermordung meines Partners, Herrn Yitzak Rabin, verfolgten die israelischen Regierungen einen Weg der Nicht-Erfüllung und setzten Israels Verpflichtungen aus den zugehörigen, unterschriebenen Vereinbarungen nicht um, was unsere aufrichtigen Bemühungen, einen umfassenden, gerechten, dauerhaften Frieden, den Frieden der Mutigen, erschwerte. Siedlungen und Siedler haben sich seit dem Start des Friedensprozesses verdoppelt, was den Mangel an Ernsthaftigkeit auf Seiten der israelischen Regierung widerspiegelt. Die Behauptung Arafats, er habe sich um umfassenden Frieden bemüht, spottet jeder Beschreibung. Jeder Konflikt mit der Regierung Netanyahu z.B. und die entsprechenden Verzögerungen im Oslo-Prozess resultierte daraus, dass Arafat seinen Verpflichtungen nicht nach kam – und der Westen Israel unter Druck setzte, sich trotzdem aus weiteren Gebieten zurückzuziehen! Arafat verschweigt, dass er noch zu Lebzeiten Rabins den Frieden unterlief und die Abkommen ad absurdum führte, als er (öffentlich und aufgezeichnet!) sagte, dass der Vertrag mit Israel dem gleich setzbar sei, den Mohammed mit den Qureish schloss – und den er (islamisch legal, weil mit Ungläubigen geschlossen!) in dem Moment brach, als er militärisch stark genug war, sie zu besiegen. Damit hat er die Oslo-Verträge für von vorneherein als Mittel zum Zweck klassiert: Eine Wartezeit zu schaffen, um die Israelis zu günstiger Stunde wieder neu angreifen (und vernichten) zu können. So sehen Arafats Bemühung um Frieden aus!
Dann kam Sharons Besuch des Edlen Heiligtums im heiligen Jerusalem, vor dem ich die israelische Regierung gewarnt hatte, dass es schwerste Konsequenzen für den Friedensprozess und die Region haben werde. Eklatanter kann man kaum lügen: Sharon hat sich nicht nur von den Moscheen fern gehalten, die Palästinenser hatten bei den Anfragen der Barak-Regierung gesagt, der Besuch könne problemlos statt finden, solange Sharon sich den Moscheen nicht nähere. Die angebliche Warnung Arafats hat es nicht gegeben. Außerdem bestreitet er weiterhin die Rechte der Juden am Tempelberg.
Diese Aktion löste die palästinensische Intifada aus; sie kam als Reflex der Ablehnung des palästinensischen Volkes gegen die Verstöße der israelischen Regierung gegen unterschriebene Vereinbarungen, israelischer Siedlungspolitik, die die Besatzung vertieft, statt sie durch Abzug aus dem besetzten palästinensischen Gebiet zu beenden sowie auch ihrer Politik, unsere christlichen und moslemischen Heiligen Stätten zu unterwandern. Wo soll denn diese „Unterwanderung“ statt finden? Die Israelis haben ALLE „Heiligen Stätten“ der Christen und Moslems als solche behandelt und ihnen nirgendwo Schaden zugefügt. Sie haben den Moslems die Verwaltung des Tempelbergs überlassen (was nur dazu genutzt wird, Juden vom Tempelberg fern zu halten). Mir kann auch keiner erzählen, dass der Besuch Sharons der Auslöser für den Terror war – er wurde als Anstoß genommen für Maßnahmen, die von langer Hand vorbereitet waren (was inzwischen genügend palästinensische Führer/“Politiker“ zugegeben haben!). Hätte es Sharons Besuch nicht gegeben, hätte Arafat sich einen anderen fadenscheinigen Grund gesucht!
Die derzeitige israelische Regierung führt die Aggression gegen das palästinensische Volk fort, die von der vorherigen Regierung begonnen wurde. Staatsterrorismus wird gegen das palästinensische Volk verübt, wobei die Macht der israelischen Armee, einschließlich F-15, F-16, Apache-Hubschraubern, Panzern, Raketen und Marineschiffen, einschließlich verbotener Waffen genutzt wird. Und wieder wird auf die Propagandapauke gehauen: Die „Aggression“ besteht darin, dass sich Israel gegen den Terror der Arafat-Schergen wehrt. Die Palästinenser selbst wollen und werden „alle Mittel einsetzen“, die sie haben, um gegen Israel vorzugehen – aber wehe, die Israelis handeln entsprechend. Der „Staatsterrorismus“ sind Israels gezielte Schläge, die die Opfer so gering wie möglich halten, während die Leute Arafats möglichst viele Opfer unter Unschuldigen erzielen wollen. Wer übt also Terror aus? Es spricht für die Israelis, dass sie ihre besten High-Tech-Waffen einsetzen, um gegen die Terroristen vorzugehen, weil dadurch unnötige Opfer verhindert werden! Würden sie weniger hoch enwickelte Waffen verwenden, gäbe es mehr Opfer unter den Palästinensern. – Illegale Waffen setzen die Israelis nicht ein. In Europa kam die Diskussion um die amerikanische „Uran“-Munition auf – prompt behaupteten die Palästinenser, Israel würde Uran-Munition gegen sie einsetzen; die ständig behaupteten Gasangriffe konnten sie nicht nachweisen. Arafat lügt seit Jahren gegenüber allen möglichen Leuten, Israel vergifte Palästinenser mit AIDS, setze Gift ein (in Süßigkeiten abgeworfen) usw. Das kann er nicht belegen, aber was soll’s? Hauptsache, es steht in der Welt und die eigenen Leute und die Araber glauben es. Die anderen sind egal, die glauben dann wenigstens die weniger haarsträubenden Sachen. Wieso widerspricht ihm niemand?
Die israelische Armee praktiziert auch die Ermordung palästinensischer politischer Führer, Zerstörung von Häusern, Vernichtung von privaten und Regierungsinstitutionen, der Entwurzelung hunderttausender von Bäumen und Farmen (Oliven und Obst), Praktiken, die die Tötung von Frauen, Kindern und Alten einschließen. 1800 Palästinenser wurden getötet und 37.000 verwundet, wodurch viele ein Leben lang behindert sind, tausende wurden verhaftet. Arafats Zahlen sind lächerlich um ein Vielfaches übertrieben. Das entscheidende sagt er nicht: Warum wohl gibt es die Toten, Verwundeten und Verhafteten? Weil Arafat nicht für Frieden sorgt, sondern den Krieg will. Warum wurden Bäume ausgerissen und Häuser platt gemacht? Weil Arafats Terroristen sie als Deckung für ihre Anschläge nutzten. Im Gegensatz zu Israel, das ausschließlich zum Schutz gegen Angriffe zu solchen Maßnahmen greift, haben Palästinenser gezielt israelische Felder und Glashäuser in Brand gesetzt und auf andere Arten vernichtet. Wer hat hier also mehr Grund zur Beschwerde? Wer tötet ohne Ansehen der Person, wobei Frauen, Kinder und Alte sterben? Bei den Israelis sind das bedauerte palästinensische Opfer, während die Arafat-Terroristen genau diese „Zielgruppe“ haben. Arafat verkehrt die Tatsachen, wenn er anderes behauptet.
Es sollte angemerkt werden, dass die palästinensische Wirtschaft verwüstet wurde, die Verluste erreichen 7 Milliarden Dollar als Resultat aller möglichen Formen von ökonomischer, finanzieller, medizinischer, Lebensmittel-Abriegelungen und Belagerungen, die allen palästinensischen Städten, Dörfern und Flüchtlingslagern aufgezwungen wurden, die weiterhin die Bewegungsmöglichkeiten der Leute und Waren verhindern, inklusive der Bewegungsfreiheit von Schülern und Lehrer, die daran gehindert werden ihre Schulen und Universitäten zu erreichen und die kürzlich verschärft wurden. Unsere internen Verbindunge, Flughäfen sind geschlossen. Alle Maßnahmen stehen in krasser Verletzung der grundlegendsten Menschenrechte. Arbeiter werden davon abgehalten, ihre Arbeitsstellen zu erreichen. Herr Arafat vergisst einmal mehr die Gründe für das israelische Handeln: die terroristischen Aktionen der Verbrecher zu behindern, möglichst verhindern, die von Arafat geschützt, unterstützt und befehligt werden. Er schreibt die katastrofale ökonomische Lage den Israelis zu – und verschweigt dabei die Verantwortung seines eigenen Apparats, der Milliarden-Hilfen der USA und der EU in Korruptionskassen versickern ließ, in illegale Waffenkäufe statt die wirtschaftliche Entwicklung gesteckt und zur Entlohnung der Tanzim und anderer Terroristengruppen der Fatah genutzt hat. Die Selbstmord-Attentäter wurden in palästinensischen Schulen und Universitäten radikalisiert und rekrutiert. Die sonstigen Attentäter kommen aus allen möglichen Schichten und Gegenden der Autonomiegebiete. Um den terroristischen Aktivitäten auch nur einigermaßen vorbeugen zu können bleibt Israel nichts anderes übrig, als die Bewegungsfreiheit der Terroristen (und damit der palästinensischen Bevölkerung insgesamt) zu kontrollieren und einzuschränken. Würde Arafat seinen Verpflichtungen nachkommen und die Terroristen verhaften sowie die Volksverhetzung gegen die Juden beenden und seine Jugend zum Frieden erziehen, dann könnten alle Schranken wieder abgebaut werden. Aber das will Arafat vorsichtshalber nicht ausprobieren, es könnte ja zum Frieden führen – und er verlöre einen Sündenbock für seine eigenen Verbrechen! Für ihn gehört es zu den grundlegenden Menschenrechten, dass Juden ungehindert abgeschlachtet werden können, die Mörder sich frei bewegen können müssen und Israel sich auf keinen Fall wehren darf. Bezüglich der wirtschaftlichen Situation der Palästinenser vergisst Arafat auch geflissentlich, dass seine Untertanen, solange Israel für sie sorgte, in wirtschaftlich besseren Verhältnissen lebten als heute. Er verschweigt, dass Israel mehr für die Palästinenser getan hat als alle Araber des Nahen Ostens zusammen!
Wir stehen einer Aggression, Eskalation und dem blutigen Krieg des Staatsterrors gegenüber, der von der israelischen Regierung gegen unser Volk, Land, die heiligen Stätten geführt wird, den Panzervorstößen in unsere Städte, Dörfer und Flüchtlingslager und den Massakern, die an verschiedenen Orten in der Westbank und dem Gazastreifen verübt wurden. Wir rufen die internationale Gemeinschaft, vertreten durch Sie alle und alle Befürworter des Friedens, der Freiheit, Gerechtigkeit in aller Welt auf, jeden möglichen Versuch zu unternehmen, diesen Aggressionskrieg zu stoppen, internationale Beobachter zu schicken, um unser Volk vor der Besatzung, dem Terror, der ethnischen Säuberung zu schützen, die von Israel ausgeübt wird und um die Umsetzung eines Waffenstillstands zu überwachen, der von unserer Seite mehrfach erklärt wurde und immer durch die israelische Regierung verletzt wurde. Jetzt läuft er zur Hochform in der Desinformation auf: Israels Waffenstillstände, sein Stillhalten z.B. über zwei Monate (von Mitte Mai bis Mitte Juli) werden ignoriert. Im Gegensatz zu Israel haben Arafats „Waffenstillstände“ nie Wirkung gezeigt – der Ankündigung folgten eine Erhöhung der terroristischen Aktivitäten in Qualität oder Quantität, manchmal in beidem. Wenn Arafat von ethnischen Säuberungen spricht, dann verkehrt er die Verhälntnisse: Er will einen judenreinen Palästinenserstaat, er verbietet Juden den Zugang zu ihren heiligen Stätten usw. Wer ist hier der Rassist? Er sagt, die Israelis richteten Massaker an – was gehört dazu? Zielgerichtete Tötung einzelner Terroristen soll schon Massaker darstellen? Wenn Israel Massaker anrichten würde, müssten die Palästinenser weitaus mehr Beerdigungen bewältigen. Wenn Massaker stattfinden, dann dort, wo Palästinenser gezielt in Menschenmengen, Privatwagen oder Busse schießen oder diese per Selbstmordattentat in die Luft jagen – aber da interessiert ja nicht, das ist ja keine israelische Gewalt.
Herr Präsident, die internationale Schirmherrschaft über den Friedensprozess im Nahen Osten ist die einzige Garantie für die Bemühungen, die die internationale Gemeinschaft unternimmt, um Frieden zu einer etablierten Realität in unserer Region zu machen, die Abwesenheit der internationalen Einbeziehung in den Konflikt und die seriöse Suche nach einer Lösung der palästinensischen Frage in Übereinstimmung mit Gerechtigkeit du den Prinzipien des internationalen Rechts wird die Region in die Gewalt, Konfrontation und das Blutvergießen zurücksetzen und die Situation explosiver und brüchiger mache Das ist Arafats Ziel seit Ausbruch der Gewalt – Internationalisierung, damit die Verhältnisse des Libanon und Hebrons auch im übrigen Gebiet entstehen: internationale Beobachter, die unter Druck stehen oder auch bedroht werden und deshalb nur das berichten, was die PLO berichtet wissen will.
Daher rufe ich die internationale Gemeinschaft auf ihre ehrlichen Bemühungen zur Beendung der derzeitigen Situation und der eskalierenden Krise zu verdoppeln, die den Friedensprozess bedrohen. Es ist für die aktiven Eingriffe der internationalen Gemeinschaft und der echten Supermächte ehtscheident, den Friedensprozess zu retten und zurück auf die Gleise zu setzen und ihne ehrlich und effektiv vorwärts zu bringen. Ein dauerhafter Frieden wird nicht erreicht werden und anhalten ohne die Umsetzung internationaler Vorschriften, die für einen effektiven internationalen Mechanismus sorgen sollte, über den die entsprechenden Resolutionen des Sicherheitsrats und der Vollversammlung umgesetzt werden. Die genaue und ehrliche Umsetzung dieser Resolutionen wird den Frieden bringen und erhalten und weiteres Blutvergießen in unserer Region zu verhüten. Arafats Ziel seit Beginn des derzeitigen Terrors ist die Internationalisierung, damit Israels Handlungsfähigkeit möglichst stark beschnitten wird. Wenn er von ehrlicher Umsetzung der Resolutionen redet, dann spricht er von seiner eigenen, völlig einseitigen Auslegung – jede andere akzeptiert er erfahrungsgemäß nicht. Ehrlich und objektiv ist Arafats Sichtweise mitnichten! Und was Araber mit UN-Resolutionen tun, die ihnen nicht passen, haben wir seit 1948 immer wieder erleben können (s. Resolution 181), zuletzt im Fall der „Sheeba-Farmen“, von denen die UNO sagt, sie seien syrisch, die aber von den Arabern auf einmal zu libanesischem Staatsgebiet erklärt wird, damit die Hisbollah weiter gegen Israel um der „Freiheit“ willen bomben kann. Und noch einmal: vorsichtshalber verzichtet Arafat darauf, den israelischen Friedenswillen zu testen und terrorisiert weiter. Von wem also geht das Blutvergießen aus?
Entsprechend unserem Glauben an Frieden als eine strategisch unumkehrbare Option unseres Volkes haben wir vollständig und positiv mit allen internationalen Bemühungen und Initiativen zusammen gearbeitet, z.B. (?) der ägyptisch-jordanischen Initiative, den Tenet-Verständigungen und dem Mitchell-Bericht, die wir als Paket akzeptierten. Allerdings nicht auch nur ansatzweise umsetzten! Und außerdem falsch darstellten.
Wir haben auch einen einseitigen, umfassenden Waffenstillstand ausgerufen und wir haben äußerste Anstrengungen unternommen ihn einzuhalten. Eine glatte Lüge – dagegen spricht alleine die Zahl der Anschläge in Israel, die im Durchschnitt deutlich höher liegen als im Frühjahr, vor dem einseitigen israelischen Waffenstillstand, der von Arafat genutzt wurde, die Gewalt in Qualität und Quantität zu steigern.
Am Vorabend des jüdischen Neujahrs ging von uns eine Aufruf zum Frieden auf und wir entboten dem israelischen Volk unsere aufrichtigen Glückwünsche und riefen sie auf, das neue Jahr eine Gelegenheit zu einem neuen Zeitalter des Friedens, der Sicherheit und Koexistenz zwischen dem palästinensischen und dem israelischen Volk und den Menschen des Nahen Ostens zu machen. Was außer von Shimon Peres, Yossi Beilin und Uri Avnery als lachhafte Propaganda abgetan wird.
Wir haben unsere Strategische Verpflichtung zum Frieden, zu Verhandlungen, einer friedlichen Lösung aller ausstehenden Fragen zwischen uns und der Regierung von Israel sehr deutlich und aufrichtig getroffen. Warum dann weiterhin die Hetzbücher in den Schulen, die Hetzkampagnen in den Medien, die Ausbildungslager für kleine Kinder, die Verherrlichung der „Märtyrer“ und Selbstmörder, die Verteufelung der Juden, die Geschichtsverfälschungen der Waqf zum Tempelberg und Jerusalem, die Angriffe auf die jüdischen heiligen Stätten, der Schutz der Terroristen usw?
Bedauerlicherweise wies die israelische Regierung ihre Armee an, die Militärkampagne gegen unser Volk, unsere Städte, Dörfe und Flüchtlingslager zu eskalieren, wozu die Pufferzonen gehören, die zu Zerstörung unserer Farmen, der Entwurzelung tausender vo Bäumen an den verschiedenen Orten der Westbank und des Gazastreifens gehören. Zu diesen verleumderischen Vorwürfen brauche ich nicht mehr zu sagen, das steht oben schon. Aber Wiederholung braucht Herr Arafat, damit er seine Lügen selber glauben kann.
Erlauben Sie mir, meine größte Hochachtung und aufrichtigen Wünsche an alle brüderlichen, freundlichen Nationen und den Supermächten auszudrücken, die heute mehr als je zuvor erkannt haben, dass die Einrichtung eines palästinensischen Staates mit dem heiligen Jerusalem als seiner Hauptstadt die einzige Garantie für Sicherheit, Frieden und Stabilität in der Region und der Welt ist und einen Grundstein für seine Schaffung und seinen Erhalt ist. Ich wage das zu bezweifeln – Arafat und genügend seiner Schergen haben zu oft und zu glaubhaft gesagt, dass der Palästinenserstaat vom Jordan bis zum Mittelmeer reichen soll. Der „Frieden“ Arafats kann also erst dann stabil und fortdauernd sein, wenn Israel vernichtet ist – genau das, was die PA-Schulbücher, Medien und der Mufti von Jerusalem, wie auch die übrigen „Geistlichen“ predigen.
Wir rufen diese Nationen auf, besonders die USA, Großbritannien, die russische Föderation, Frankreich, China, Japan, die Länder der EU, dass sie jeden möglichen Versuch ausüben, diese Vision auf einen realistischen Weg zu bringen, um dem palästinensischen Volk zu ermöglichen in Frieden, Würde, Freiheit in Unabhängigkeit und eigener Landeshoheit in ihrem eigenen unabhängigen Staat auf ihrem nationalen Boden mit dem heiligen Jerusalem als ihrer Hauptstadt zu leben und sicher zu stellen, dass Israel, die Besatzungsmacht, vollständig und umfassend aus allen palästinensischen und arabischen Gebieten einschließlich dem heiligen Jerusalem auf die Grenzen vom 4. Juni 1967 zurückzieht, die Siedlungsaktivitäten beendet und die Siedler aus unserem Land evakuiert und den palästinensischen Flüchtlingen das Recht auf Rückkehr in Übereinstimmung mit der Resolution 194 garantiert, die dieses Recht aufführt und zur Entschädigung derer aufruft, die nicht zurückzukehren wünschen. Da haben wir wieder die einseitigen Darstellungen zu den UN-Beschlüssen. Nach diesen müssten auch die Juden, die vertrieben wurden, in ihre Gebiete/Häuser usw. zurückkehren dürfen – aber das lehnt Arafat ab, alle „Siedler“ müssen verschwinden, egal, ob sie vor 1948 in dem zukünftigen Palästinenserstaat lebten oder nicht. Eine Entschädigung käme für sie auch nicht in Frage. Nach Arafats Lesart haben nur die Israelis Verpflichtungen, nur die Israelis verletzen die UN-Resolutionen, nur die Israelis sind die, die zahlen müssen. Palästinenser sind zu nichts verpflichtet! Mich würde im Übrigen auch interessieren, was die übrigen arabischen Staaten sagen, wenn sie auf einmal die Resolution zur Rückkehr der Flüchtlinge umsetzen müssten – sie haben 1948/49 hunderttausende von Juden vertriegen, die ihre Rechte einklagen könnten!
Wir heißen die positiven Stellungnahmen von Präsident George Bush und anderer Führer willkommen, die zur Errichtung des palästinensischen Staates aufriefen; wir glauben, dass dies einen entscheidenen Schritt auf dem Weg zur Beendigung des Konflikts und der Errichtung des Friedens im Nahen Osten darstellt. Klar, dass er das so sieht. Die sicherlich etwas schlecht überlegten, aber wohl (wegen der Antiterror-Koalition) gewollten Äußerungen Bushs und Blairs haben ihn darin bestätigt, dass nur genug gelogen, gebombt und terrorisiert werden muss, damit der Westen ihm liefert, was er haben will. Dass dies SEIN „Frieden“ ist, der den jüdischen Staat vernichten wird, stellt er nicht heraus – das will der Westen nicht hören, also verschweigen wir es ihm, es reicht, wenn es die eigenen Leute wissen.
Ich sage Ihnen offen, dass die Wiederbelebung des Friedensprozesses nach allem ,was geschehen ist, nicht durch Interim-Abkommen möglich sein wird; es ist natürlich unmöglich, ein weiteres Interim-Abkommen zu erreichen. Und schon wird der Grund dafür gelegt, dass ein Friede nicht erreichbar wird: Israel hat unter Barak ein Endstatus-Abkommen versucht und ist grausam an Arafat gescheitert. Deshalb wird es erst einmal keinen Versuch in dieser Richtung mehr unternehmen. Sharon und viele andere haben schon gesagt, dass sie weitere Interim-Abkommen suchen werden, um langsam in Richtung eines Endstatus-Abkommens zu gelangen. Alles andere ist nach den Erfahrungen Baraks offensichtlich unrealistisch. Aber Arafat beugt dem vor. Er stellt die Israelis einmal mehr vor die Wahl: Entweder ihr tut, was wir wollen oder wir kommen mit Terror! Wie soll so ein Frieden erreicht werden können? Nicht mit Arafat, der will absolut keinen Frieden, außer dem, den er definiert: Juden raus und alles den Palästinensern. Judenreines Land zwischen Jordan und Mittelmeer!
Um die Situation auf dem Boden zu kontrollieren und zu dem zurück zu bringen, was vor dem 28. September 2000 bestand, braucht einen klaren politischen Horizont, damit die Hoffnung wieder belebt wird.

Was der Friedensprozess nun braucht, um einen gerechten und dauerhaften Frieden zu erreichen, ist ein aufrichtiger Versuch unter der Schirmherrschaft der USA, der russischen Föderation, der EU und arabischer und muslimischer Staate und anderer freundschaftlich verbundener Nationen der blockfreien Bewegung, um sofort einen umfassenden Rahmen für eine dauerhafte Lösung auf Grundlage der internationalen Legalität, damit beide Parteien rasch über die Details der dauerhaften Lösung verhandeln können

Und das bedeutet für Arafat: Ich mache keine Kompromisse, ich sage, was ich haben will – und wenn die Juden nicht spuren, dann ist es halt nichts mit Frieden, dann wird wieder gebombt. Das ist dieselbe Strategie wie in Camp David: Ich bestimme, was gerecht ist, die Juden haben den Preis zu zahlen und wer Kompromisse von mir erwartet, der muss sehen, wo er bleibt.
Dem sollte unverzüglich von der Umsetzung des Mitchell-Berichts und der Tenet-Vorschläge voran gehen. Wobei er geflissentlich außer Acht lässt, dass er selbst natürlich die Bedingungen beider Vereinbarungen/Vorschläge nicht erfüllt, aber Israel trotzdem alles tun soll, was darin von ihm gefordert wird. Er verschweigt, dass in beiden Vorbedingung ist, dass die Palästinenser den Terror einstellen und zu Recht und Gesetz zurückkehren. Er verschweigt, dass der erste Schritt von ihm kommen muss. Vorher hat Israel überhaupt keine Verpflichtungen!
Es ist offensichtlich, dass wir mehr internationale Bemühungen und internationale Präsenz vor Ort brauchen. Weiter oben steht alles zu Arafats Internationalisierungs-Versuch.
Auf jeden Fall müssen die UNO und der Generalsekretär ihre wichtige Rolle tragen, damit wir unsere Friedens-Unternehmung erreichen können. Und solange sie Arafats Meinung sind, ist alles gut – aber wehe, sie weichen auch nur einen Millimeter davon ab, dann sind sie die bösen Verbrecher, die das palästinensische Volk verraten und sich der jüdischen Weltverschwörung hingeben – vgl. die palästinensische Presse gegenüber jedem, der Arafat nicht nach dem Mund redet, auch wenn er gerade eben noch ein „Freund“ war.
Ich rufe die israelische Regierung und das israelische Volk auf, auf diesen Ansatz positiv zu reagieren, damit wir zusammen Frieden im Land des Heiligen Landes bauen können. Es ist unnötig zu sagen, dass wir einen schnellen Versuch benötigen, der nicht länger verzögert werden darf, besonders angesichts der derzeitigen internationalen Situation. Es ist klar, dass Arafat schnelles Handeln braucht – bei Verzögerungen ist seine Macht in Gefahr, er könnte von den westlichen Mächten wieder einmal entlarvt werden und seine heuchlerischen Positionen als solche erkannt werden. Die taktischen Unterstützungsrufe der westlichen Welt, wegen der Anti-Terror-Koalition getätigt, könnten weniger ernst gemeint sein, wenn das Afghanistan-Problem sich einer Lösung zuneigt und die Notwendigkeit nicht mehr besteht, die von den Arabern betriebene Verknüpfung des Al-Qaida-Terrorismus mit der Lösung des Nahost-Konflikts zu Politik zu machen. Und vor allem: Es könnte sein, dass die „militanten“ Gruppen und andere anfangen könnten gegen Arafat vorzugehen und ihn abzulösen.
Wir sind bereit, unseren Teil der Verantwortung zu tragen, wir bauen darauf, dass Sie auch bereit sind, dasselbe zu tun. Den ersten Teil der Behauptung führt Arafat Zuhause täglich ad absurdum – und die Welt soll das unterstützen. Er unterstellt, dass die Israelis nicht bereit sind – dabei haben sie es immer und immer wieder bewiesen, während die Palästinenser das nutzten, den Terror auszudehnen.
Ich grüße Sie alle und hoffe, dass diese Sitzungsperiode die geforderten Resolutionen und Empfehlungen hervor bringt, die es unseren Völker und Nationen und die gesamte Menschheit ermöglichen in Frieden, Stabilität und mehr Wohlstand zu leben. Im Falle der Palästinenser braucht es dazu weniger UN-Resolutionen, sondern mehr die Abschaffung der Korruption, die Beendigung der Gewalt und eine Rückkehr zu zivilisiertem Verhalten, damit die Palästinenser zu mehr Wohlstand kommen.
FRIEDE SEI MIT IHNEN In seinen Zeitungen und auf der Website der Fatah heißt es an dieser Stelle immer: REVOLUTION BIS ZUM SIEG! (von wegen Frieden!)

 

Araber zwingen uns die Westbank hässlich zu machen

Brian of London, Israellycool, 16. März 2017

Ich benutze den #FakeNews-Begriff “Westbank” in der Überschrift nur, um mehr Klicks zu bekommen. Es ist ein Begriff, der erfunden wurde, um das Land zu beschreiben, die die Jordanier 1949 erobert und illegal besetzt hatten.

Fahre ich durch das ansonsten quälend schöne Kernland Israels, dann bin ich entsetzt davon, wie einiges davon aussieht. Wenn man die schönen und weithin leeren Hügel entlang fährt, dann sind die Seiten der Straße mit riesigen, hässlichen Betonblocken übersät. Es gibt Beton-Wachtürmne und Zäune und Militärausrüstung. Jede Bushaltestelle ist geschützt.

Die Hügel um Amona – Foto: Brian of London

 

Neve Eretz: – Foto: Brian of London

Das ging mir gestern bei den erstaunlichen Aufnahmen des jihadistischen Terroranschlags mit einem Auto im Gush Etzion durch den Kopf.

Dave machte darauf aufmerksam, wie böswillig darüber berichtet wurde (wie üblich), aber es ließ mich auf diese gelben Poller blicken, die gestern eindeutig jüdisches Leben retteten. Wie es aussieht, wurde eine Schwangere ins Krankenhaus gebracht, die eindeutig durch diese Nahtod-Erfahrung unter Schock stand. Dieselben gelben Poller sind an der anderen Bushaltestelle eines weiteren Anschlags im letzten Jahr (diesmal mit einem Messer) zu sehen.

Screenshot YouTube

Diese gelben Poller, die Leben retteten, sind relative hübsch: Überall in den umstrittenen Gebieten kann man diese schlimmen Betonhässlichkeiten sehen. Und alle sind dem Verhindern von Judenmord durch arabische Terroristen gewidmet. Sehen Sie sich diesen Screenshot aus Google an:

Google-Suche: West Bank concrete

Banksy kann seine dummen bilder auf die Mauer malen, aber das lässt die Mauern nicht hübsch aussehen. Und wie der Vorfall gestern demonstrierte: Ohne dieses Zeug würden viel mehr Juden sterben.

Das lässt mich zutiefst traurig zurück. Es verstärkt die Gesamtbotschaft des „Wer sind die Einheimischen?“. Ich schäme mich dafür, wie wir uns verteidigen müssen und wie das unser schönes Land aussehen lässt. Der ständige und erbarmungslose Jihad gegen die in unserem souveränen Staat lebenden Juden verunstaltet unsere schöne Heimat. Wenn die Araber sich mehr um dieses Land sorgen würden als sie sich rum Auto fahrende Juden kümmern oder darum uns wieder dem Dhimmitum im Islam zu unterwerfen, würden sie das nicht tun.

Judäische Wüste – Foto: Brian of London