Von Antisemiten und Antizionisten

gesehen auf Twitter:

Der Antizionist hat die gleiche Einstellung zu Israel wie der Antisemit zum Juden. Er stört sich nicht daran, was Israel macht oder unterlässt, sondern daran, dass es Israel gibt.

Das zeigt sich an den Lügen, die der Antizionist = Antisemit verbreitet, Beispiel: Die Erfindung des „historischen“ Landkarten-Vergleichs (hier mit Richtigstellung)

Was ist Faschismus?

Auszug aus: Andrea Widburg: Democrats to Republicans: We hate you; we really hate you. American Thinker, 27. August 2022

Nur zur Erinnerng: Faschismus ist eine Teilmenge des Sozialismus, anders als Kommunismus (eine weitere Teilmenge des Sozialismus) erlaubt er Privateigentum der Produktionsmittel, vorausgesetzt, alles steht letztlich unter kompletter staatlicher Kontrolle. Deutschland und Italien waren faschistische Länder. China, einst ein kommunistisches Land, ist derzeit faschistisch.

Donald Trumps MAGA-Philosophie wollte den Regierungsanteil senken und die Macht dem Volk zurückgeben. Das ist das Gegenteil von Faschismus. Bidens Administration wird Privateigentum der Produktionsmittel zulassen, wenn alles letztlich unter voller Kontrolle des Staates steht. Wie Enthüllungen über das FBI demonstrieren, hat seine Administration ihre eigene Geheimpolizei. Als sagt mir – welche Partei hat den faschistischen Ansatz zum Regieren?

Offizielle Reaktion einer Veteranengruppe auf Michael Blume – kommentiert

Die Stellungnahme einer US-Veteranenorganisation zur Behauptung des Antisemitismus-Beauftragten von Baden-Württemberg Michael Blume, der britische Offizier Orde Wingate sei ein Mörder und Kriegsverbrecher:

Die Jewish Veterans oft he U.S.A. (JWV – Jüdische Veteranen der USA) feiern die außergewöhnliche militärische Bilanz von Generalmajor Orde Wingate. Als britischer Armeeoffizier mit Auszeichnungen während der 1930-er Jahre und dem Zweiten Weltkrieg wird Wingates Dienst von Israelis, Amerikanern und den Briten für die Bildung militärischer Spezialeinheiten verehrt“, sagte der JWV-Nationalkommandant Oberst a.D. Nelson Mellitz. Mellitz erklärte: „Die JWV widersprechen vehement der Charakterisierung Wingates durch den deutschen Antisemitismus-Beauftragten Michael Blume als Kriegsverbrecher und britischem Mörder und drängen Blume zurückzutreten oder Baden-Württemberg ihn sofort aus seinem Amt zu entfernen.“

Mellitz diente 23 Jahre in der US Air Force und setzt eine mehr als 80-jährige Familientradition des Dienstes in der JWV fort, bevor er vor kurzem zum Nationalkommandanten gewählt wurde. „Wingates Vermächtnis wird in nach ihm benannten Straßen und Plätzen erhalten, ebenso trägt Israels Nationalem Zentrum für körperliche Bildung und Sport seinen Namen. In den USA wird Wingate dadurch geehrte, dass er auf dem geheiligten Boden des Arlington National Cemetary in Virginia beerdigt ist. Diese nachhaltigen Ehrungen sind geeignete Denkmäler“, sagte Mellitz.

Belege für Blumes Hass-Posts:

Erklärender Hinweis: Der Beauftragte von Baden-Württemberg scheint immer mehr seinen Job so zu verstehen, dass er Antisemiten, die von sich selbst behaupten keine solchen zu sein, zu unterstützen und ihren Antisemitismus zu verbreiten. Dazu ist ihm, weil er ihm gegenüber kritische Stimmen nicht erträgt und sie auf Teufel komm raus verunglimpfen will, offenbar kein Mittel der Geschichtsklitterung und Hasspropaganda zu blöde. Oder er ist sich zu fein, um die Behauptungen zu hinterfragen und zu recherchieren, die diese Hassprediger machen, sondern gibt das ungeprüft einfach weiter, so wie hier:

So bezeichnet er das Simon Wiesenthal Center in den USA immer wieder als Fälschung und redet von einem „wahren Wiesenthal-Institut in Wien“; weiß er nicht, dass Simon Wiesenthal aufgrund des österreichischen Antisemitismus und Drohungen sein Zentrum von Österreich in die USA verlegt oder will er es nicht wissen? Oder weiß er es, äußert sich aber wissentlich so boshaft, um seine Kritiker zu verleumden? (Das SWC hat Deutschland mit ausdrücklicher Erwähnung seiner Person 2021 auf die Liste der 10 schlimmsten antisemitischen Vorfälle, Personen und Institutionen gesetzt!)

In diesem Zusammenhang hat er behauptet Orde Wingate sei ein Mörder und Kriegsverbrecher; weil eines seiner Haupt-Hassziele und wahrscheinlich schärfster (aber wohl aktivster) Kritiker, der amerikanisch-israelische Journalist Benjamin Weinthal, in sozialen Medien ein Bild von Orde Wingate als Profilbild nutzt.

Was diesen angeht, ist er sich auch nicht zu schade Unwahrheiten zu verbreiten. Gebetsmühlenartig behauptet er, Weinthal habe ihn und seine Familie bedroht. Das ist schlicht boshaft, Weinthal hat immer nur Fragen gestellt, die nichts mit Drohungen zu tun hatten; oder seinen Rücktritt sowie seine Entlassung gefordert, seit klar ist, dass Blume als unbelehrbarer Täter sich nicht ändern wird. Aber gut, wer das Bild eines verdienten, berühmten und hoch angesehenen britischen Offiziers mit vielen Auszeichnungen als Drohung darstellt, von dem ist wohl nichts anderes zu erwarten als dumm-boshafte Verdrehungen der Wirklichkeit.

Blumes Hasstiraden werden von Israelhassern und Antisemiten natürlich begeistert aufgenommen und weiterverbreitet. Umgekehrt werden deren Ergüsse von Blume immer und immer wieder positiv markiert („gelikt“) und weitergeleitet (z.B. „retweeted“). Beispiele gibt es zuhauf auf Weinthals twitter-Account @BenWeinthal, der sie als Beleg für seine Aussagen über Blume sammelt und dokumentiert.

Er kann das auch auf Englisch…

Blumes Hasstiraden werden von Israelhassern und Antisemiten natürlich begeistert aufgenommen und weiterverbreitet. Umgekehrt werden deren Ergüsse von Blume immer und immer wieder positiv markiert („gelikt“) und weitergeleitet (z.B. „retweeted“). Beispiele gibt es zuhauf auf Weinthals twitter-Account @BenWeinthal, der sie als Beleg für seine Aussagen über Blume sammelt und dokumentiert. [Ergänzung: Dieser Account wurde am 21.08.22 von Twitter komplett gesperrt, ein englischsprachiger Hetzer prahlt damit, das veranlasst zu haben.]

Ein Antisemitismus-Beauftragter, der Antisemiten fördert, der antisemitische Einträge in sozialen Medien likt und teilt, der Leute verunglimpft und Rufmord an ihnen betreibt, die gegen Antisemitismus kämpfen (u.a. auch die jüdische Aktivistin Malca Goldstein-Wolf), hat entweder nicht begriffen, was seine Aufgabe sein sollte oder eine falsche Jobbeschreibung bekommen. Das Unglaubliche ist, dass (leider nicht nur) die Landesregierung Baden-Württemberg ihn stützt und in Schutz nimmt, den von ihm verbreiteten Hass trägt.

Leider passt solches Verhalten seitens der Politik auch noch ins Gesamtbild – siehe documenta in Kassel, siehe Pressekonferenz mit Kanzler Scholz und dem PA-Oberantisemiten Abbas im Kanzleramt. Gehandelt wird immer erst dann, wenn es gar nicht mehr anders geht – und dann viel zu schwach und völlig unzureichend. Aber warum geht es bei Blume nicht? Schützt ihn, dass er „Antisemitismus-Beauftragter“ ist? Reicht es tatsächlich, dass er diesen Posten ausfüllt, um zu behaupten, sein Handeln sei in Ordnung oder zumindest tragbar? Oder spiegelt er eine Haltung, die die eigentliche ist und die jetzt unter allen Umständen durchgezogen werden muss? Nämlich die Heuchelei, die in Deutschland (und nicht nur da) das Bild bestimmt? So wie ein Bundespräsident, der in Israel eine begeistert aufgenommene Rede gehalten hat, die aber mit seinen sonstigen Einstellungen und Taten in Sachen Nahost schlicht nicht ein Einklang zu bringen ist?

In den sozialen Medien verbreitet Michael Blume (meist) den Antisemitismus anderer und unterstützt antisemitische Aussagen. Und je mehr ihm das nachgewiesen wird, desto boshafter schlägt er um sich, prügelt mit übelsten Verleumdungen auf die ein, die ihn darauf aufmerksam machten und machen, die von ihm Veränderung verlangten und inzwischen seinen Rücktritt bzw. von der Landesregierung seine Absetzung fordern.

Jeder Tag, den dieser Mann länger im Amt bleibt, ist ein Beleg dafür, dass Deutschland nicht gegen Antisemitismus vorgeht; dass unser Land sich in Wahrheit gegen Israel stellt, auf die Seite derer, die den jüdischen Staat beseitigt sehen wollen. Das aber mit Worten wie „Nie wieder“ (was so eine völlig andere Bedeutung erhält) oder der „Staatsräson“ vom „Existenzrecht Israels“ und gar Israels „Recht auf Sicherheit“ garniert wird, die dann als „Beweis“ dienen nicht das zu sein, was dieses Land tatsächlich ist: Nicht der Gute, sondern der Unterstützter des Bösen.

Gedankensplitter – Dummschwätz des Monats: Claudia Roth

Der Kampf gegen den Antisemitismus“, hat Claudia Roth (GRÜNE) dem Kulturausschuss des Bundestages bekannt, „muss so global sein wie der Antisemitismus selbst.“

So schreibt ein Thomas Wessel bei den Ruhrbaronen.

Ich finde, das Roths Aussage ist – für sich genommen – entweder ziemlich schwachsinnig oder bewusst ablenkend gedacht.

Was soll „muss global sein“ heißen?

Natürlich muss der Antisemitismus überall auf der Welt bekämpft werden. Bei der Betrachtung des Hickhacks um die document15, dann bekomme ich aber ganz massiv den Eindruck, dass Frau Roth eher davon ablenken will, dass dort die Antisemitismus-Bekämpfung nicht nur versäumt, sondern seine Verbreitung sogar gefördert wurde und möglicherweise gewollt war.

So gesehen empfinde ich die Aussage von Frau Roth als Ausrede, Antisemitismus vor Ort, lokal gerade nicht zu bekämpfen, weil das ja „global“ gemacht werden muss. Wenn also nicht die ganze Welt mitzieht, dann lassen wir das, oder wie?

Frau Roth hat die Antisemiten bis zu dem Moment vehement verteidigt, als es nun wirklich nicht mehr möglich war sie weiter freizusprechen.

Neben Roth verkünden auch andere ständig, dass die Sichtweisen von Leuten aus anderen Ländern, die anders denken als wir, respektiert werden müssen, dass man sie diskutieren muss. Und rechtfertigen damit, dass offener Antisemitismus zur Schau gestellt wird. Nur auf massivsten Druck wurden die schlimmsten Darstellungen verhüllt (!) und sollten bleiben, bis sie dann doch abgehängt wurden. Und ständig wurde bestritten, dass das Antisemitismus war, was man da zu sehen bekam.

Ganz ehrlich? Ich habe selten solch einen Sch..ß gelesen/gehört. Antisemitismus ist Antisemitismus, egal von wem woher oder er kommt oder welchen „Ruf“ Juden oder Israelis dort haben. Nur, weil jemand aus Indonesien kommt, soll Antisemitismus kein Antisemitismus sein (dürfen) und ich soll anerkennen (und auch noch in Ordnung finden!), dass er diese Meinung hat und Respekt dafür zeigen?

Wenn einer aus was weiß ich woher antisemitische „Kunst“ fabriziert, die prima in Der Stürmer hätte veröffentlicht werden können, dann ist das antisemitisch – aber ich soll das nicht so sagen dürfen? Soll „Respekt“ für seine Kunst haben? Ihn nicht in die Schranken weisen? Das nicht für antisemitisch halten oder es als antisemitische bezeichnen dürfen?

Was für ein hanebüchener Schwachsinn! Antisemitismus ist Antisemitismus, egal, ob er aus Indonesien, Brasilien oder vom Mars kommt!

Und wenn einer antisemitische Bilder produziert, dann kann es nicht sein, dass ich das nicht sagen können soll, nur weil er kein Europäer ist!

Wenn Antisemitismus bekämpft werden soll, dann überall da, wo er auftritt, ohne Rücksicht auf „globale“ Empfindlichkeiten. Und da, wo er auftritt, heißt: Genau da, lokal, ohne „globale“ Bekämpfungsmaßnahmen abzuwarten oder einzufordern.

Wer auf „globale Bekämpfung“ wartet, der sorgt nur dafür, dass vor Ort nichts getan wird.

Und was genau soll „global bekämpfen“ heißen? Bis alle an einem Strang ziehen? Bis die Terror-Mullahs in Teheran einsehen, dass Antisemitismus nicht richtig ist? Dass wir den Antisemitismus der documenta bekämpfen, wenn auch die Palästinenser bereit sind ihn aus ihren Schulbüchern zu streichen?

Claudia Roth und die documenta15-Verantwortlichen haben sich darum gedrückt etwas gegen den Antisemitismus auf der documenta zu  unternehmen, wenn nicht gar den gezeigten Antisemitismus gefördert. Bei einigen Leuten kann man glatt den Eindruck bekommen, sie haben ihn nicht nur gerechtfertigt, sondern gewollt. Sie haben die warnenden Stimmen monatelang überhört, abgewiegelt, ausgegrenzt.

DAS ist keine Bekämpfung von Antisemitismus, sondern Antisemitismus-Förderung, Antisemitismus-Duldung. Mindestens. Lokal bis global.

Die antisemitische Ersetzungstheorie weißer und islamischer Extremisten

First One Through, 18. Mai 2022

Von gewalttätigen Extremisten wurde ein weiteres boshaftes Hassverbrechen an Schwarzen verübt, diesmal von einem Weißen in Buffalo (Staat New York). Nachdem er in einem Lebensmittelgeschäft zehn Menschen getötet hatte, wurde sein Online-„Manifest“ gefunden, das rassistische und antisemitische Verleumdungen sowie eine Warnung enthielt, dass die USA in ein von Nichtweißen beherrschtes Land verwandelt würden.

Diese Vorstellung einer „Ersetzungstheorie“ ist in einer Reihe von Gemeinschaften zu finden und wird von den Medien sehr unterschiedlich gehandhabt.

Die Ersetzungstheorie weißer Rassisten

In Europa 2015 kam antiimmigrantischer Eifer auf, weil Muslime vor Bürgerkriegen im Nahen Osten und Nordafrika (MENA) den Kontinent zu fluten begannen und begingen eine Reihe terroristischer Taten, darunter im französischen Paris. Präsident Obama wurde beschuldigt sich nicht an der Neuansiedlung der MENA-Flüchtlinge zu beteiligen, weshalb er im selben Jahr zehntausende weiterer Flüchtlinge aufnahm. Im Juni 2015 griff Donald Trump öffentliche Angst vor islamischem Terrorismus auf und kündigte mit antiimmigrantischen Kommentaren seine Präsidentschaftskandidatur an. Nur zwei Tage darauf platzte ein weißer Mann in eine schwarze Kirche und tötete neun Menschen. Das erklärte Motiv des Mörders war eine rassistische und antisemitische Wahrnehmung des Sturzes Amerikas, nachdem er Proteste von Black Lives Matter gesehen hatte:

„ Ich hasse den Anblick der amerikanischen Flagge. Der moderne amerikanische Patriotismus ist ein absoluter Witz. Menschen geben vor, sie hätten etwas, auf das sie stolz sein können, während tagtäglich Weiße auf der Straße ermordet werden… Wie wäre es, wenn wir die weiße Rasse beschützen und auch aufhören für die Juden zu kämpfen?“

Trump übernahm das Amt im Januar 2017 und erließ eine Präsidentenverfügung, um den Zustrom von Flüchtlingen aus sieben vorwiegend muslimischen Ländern zu begrenzen, deren Grenzkontrollen als lasch betrachtet wurden und drängte auf den Bau einer Mauer an der Südgrenze, um den Strom von Immigranten aus Zentralamerika einzudämmen. Ein paar Monate später marschierten im August 2017 weiße Rassisten in Charlottesville (Virginia) mit „Juden werden uns ersetzen!“-Gebrüll; sie verdammten lautstark liberale jüdische Gruppen wie HIAS, die es nichtweißen Immigranten ermöglichen in die USA zu kommen. Im Oktober 2018 nahm ein weißer Rassist das auf und erschoss 11 Juden in einer Synagoge in Pittsburgh (Pennsylvania). Sein „Manifest“ sagte, HIAS „bringt gerne Invasoren ins Land, die unsere Leute töten“.

Die Medien haben die Rhetorik vom der „Ersetzungstheorie“ des weißen Rassisten scharf kritisiert. PBS beschreibt die Theorie als „ein Komplott zur Aushöhlung des Einflusses weißer Menschen. Gläubige sagen, das Ziel werde sowohl über die Immigration Nichtweißer in die Gesellschaften erreicht, die lange von Weißen beherrscht wurden, als auch über einfache Demografie, wobei Weiße niedrigere Geburtsraten haben als andere Bevölkerungen. Die rassistischeren Anhänger der Verschwörungstheorie glauben, dass Juden hinter dem sogenannten Ersetzungsplan stecken.“

Interessant ist an der Berichterstattung der Medien über die Ersetzungstheorie der weißen Rassisten, dass sie Fiktion und Fakten zusammenmischt, um alles als rassistische Fiktion erscheinen zu lassen. In Wahrheit HABEN Weiße weniger Kinder als Nichtweiße (aber Geburtenraten von Nichtweißen sinken viel schneller als die von Weißen). Projektionen unparteiischer Gruppen wie Pew Research schätzen, dass der Anteil der Weißen in den Vereinigten Staaten von heute 67% bis 2050 auf 47% zurückgehen wird. Die fiktive Komponente der Ersetzungstheorie besteht darin, dass diese Entwicklungen Teil eines abgestimmten Plans sind, den Juden ausgebrütet haben, nicht natürliche Entwicklungen mit einer Vielzahl an Ursachen.

Die Ersetzungstheorie radikaler Islamisten

Die Angst vor der Veränderung der Demografie beschränkt sich nicht auf weiße Rassisten. Sie ist auch bei radikalen Islamisten verbreitet, besonders bei palästinensischen Arabern. Ähnlich ihrer rassistischen Waffenbrüder töten auch sie Juden wegen der vermeintlichen eigenen Notlage.

Araber begannen 1920 Angst vor nach Palästina ziehenden Juden zu haben, nachdem vier Weltmächte – Großbritannien, Frankreich, Italien und Japan – bei der Konferenz von San Remo zusammenkamen, um das besiegte muslimische osmanische Reich aufzuteilen. Zu den verschiedenen Mandaten gehörte das Mandat für Palästina (1922), das unter britische Kontrolle kam, zu dem die Forderung gehörte die Zuwanderung von Juden in ihre antike Heimat zu ermöglichen. Die Araber randalierten, metzelten Juden nieder und protestierten bei den Briten, sie sollten die Ankunft von Juden verhindern, obwohl Juden die einzigen Leute waren, die während der letzten 100 Jahre osmanischer Herrschaft nach Palästina zogen.

Islamische Radikale massakrierten 1921, 1929 und während der mehrjährigen Pogrome von 1936 bis 1939 Juden im Heiligen Land im Versuch in Palästina eine mehrheitlich muslimische Bevölkerung zu behalten. Während des europäischen Holocaust leisteten die palästinensischen Araber effektive Lobbyarbeit bei den Briten, um die Zahl jüdischer Flüchtlinge im Land zu beschränken, was den Tod von zehntausenden Juden ermöglichte. Als Holocaust-Überlebende nach dem Krieg nach Palästina kamen, brachen arabische Armeen über sie herein, um sie für immer auszurotten. In den Bereichen, in denen die Islamisten Land eroberten – dem Gazastreifen und der „Westbank“ – nahmen sie ethnische Säuberung an allen Juden in dem Bereich vor.

Zerstörte Synaboge in Berlin, 10. November 1938
Arabisches Treffen in London, um jüdische Immigration zu stoppen
Protest gegen das von den Arabern geförderte britische Weißbuch nach der Kristallnacht.

Die palästinensischen Araber gedenken immer noch der „Nakba“ von 1948, als sie damit scheiterten den jüdischen Staat bei seiner Gründung zu vernichten und nur in der Lage waren Juden aus einem Teil des Landes auszurotten. Bis heute fordern Araberführer von den Briten sich von der Balfour-Erklärung zu distanzieren.

Aber die Medien äußern sich nicht zur Ersetzungstheorie der Islamisten als inhärent antisemitisch. Wenn muslimische Extremisten jüdische Zivilisten mit Äxten töten, übernehmen die Medien das Narrativ der Killer, sie würden „auf Gewalt zurückgreifen“, weil Muslime „frustriert“ seien. Die Hamas-Charta – die schlimmste aller antisemitischen Programmschriften – und die Aufstachelung der Palästinenserführung zu Gewalt werden von dem antisemitischen Narrativ der Medien vorsätzlich ausgespart.

„Vereinte Rechte“ in Virginia, August 2017
Israelfeindliche Kundgebung in New Jersey, Dezember 2017

Die demografische Zusammensetzung im Großteil der Welt entwickelt sich weiter, besonders wenn Menschen an Orte übersiedeln, die Freiheit und Chancen bieten. Die USA sind lange ein Ziel für Immigranten gewesen, wobei sich die Zusammensetzung der Heimatländer mit der Verabschiedung des Gesetzes zu Zuwanderung und Einbürgerung von 1965 von Europa nach Asien und Lateinamerika verlagerte. In den 1950-er Jahren setzen sich die Immigranten in die USA aus 75% Europäern, 5% Asiaten und 9% aus Lateinamerika zusammen. Bis zu den 1980-ern änderten sich diese Anteile zu jeweils 23%, 26% und 44%.

Die sich verändernde Demografie ereignete sich auch in Palästina, wo Muslime 1945 60% der Bevölkerung stellten und Juden eine Minderheit von 31% waren. Heute ist das Land zweigeteilt, wobei Israel zu 74% jüdisch und zu 21% muslimisch ist, während die von der PA kontrollierten Bereiche zu 100% arabisch sind und ihre Aufgabe weiterhin darin sehen ein judenreines Land zu bekommen. Juden zogen ins Land, bevor der jüdische Staat wiedergegründet wurde, weil es das Zentrum des Judentums und seit 1948 eine sichere Zuflucht vor dem Antisemitismus ist.

Die Angst der weißen Rassisten und der Muslime ist nicht unbegründet, da sie in Bezug zur sich ändernden Demografie steht. Die Giftigkeit ihrer Emotionen entsteht jedoch aus dem Glauben, dass ihre neuen Nachbarn an sich problematisch sind und dass die frühere Mehrheit Opfer ist, die Schutz bedarf.

  • Für weiße Rassisten sind die Opfer Weiße, die unter einer nichtweißen Invasion leiden; für radikale Islamisten sind die Opfer arabische Muslime, die es mit „europäischen Kolonialisten“ zu tun haben (obwohl Juden aus Europa weniger als ein Drittel der Israelis ausmachen).
  • Weiße Rassisten töten Schwarze und Juden im Versuch ihre Vision eines weißen Amerika zu schützen. Jihadisten töten Juden im Versuch „Palästina vom Fluss bis zum Meer“ von den jüdischen Invasoren „zu befreien“.
  • Die Medien prangern den Rassismus und Antisemitismus weißer Rassisten an; die Medien und die UNO greifen JEDOCH jüdische Opfer verbal an und beschützen palästinensische Rassisten, weil sie fürchten, dass das offensichtlich Böse anzuprangern die Möglichkeit einer Zweitstaatenlösung verhindert.

Die Große Ersetzungstheorie wird von den Medien falsch dargestellt. Die Grundannahme, dass die Mehrheit zu einer Minderheit wird, trifft zu. Was falsch ist: Eine solche Dynamik an sich ist ein Problem; ist ein konzertiertes „Komplott von Juden“; beschränkt sich nur auf weiße Rassisten; und einzig der toxische Hass wird in den sozialen Medien gefüttert, weil die Mainstream-Presse und die UNO ständig Antisemitismus und die Islamische Große Ersetzungstheorie begünstigen.

Der Sinn des gelben Sterns in Nazi-Deutschland war EXAKT derselbe, den BDS heute hat

Elder of Ziyon, 9. Juni 2022

1960 veröffentlichte das Magazin Life kleine Auszüge aus Transkripten von Bandaufnahmen eines anderen Nazis, der Adolf Eichmann in den 1950-ern in Argentinien interviewte.

Dieser Auszug erklärt die Ähnlichkeiten von Nazis in den 1930-er Jahren und den fanatischen Israelhassern von heute.

Wir erfanden den gelben Stern nicht, um die Juden selbst unter Druck zu setzen. Im Gegenteil, sein Sinn bestand darin die natürliche Neigung unserer Deutschen unter Kontrolle zu halten jemandem, der in Schwierigkeiten war, zu Hilfe zu kommen. Die Kennzeichnung sollte jede solche Hilfe für Juden, die schikaniert wurden, verhindern. Wir wollten, dass die Deutschen sich beschämt fühlen, dass sie Angst haben überhaupt Kontakt mit Juden zu haben. Also war unsere Verwaltung sehr glücklich diese Ballen an gelbem Stoff zu verteilen und regelt die Frist, bis zu der diese Sterne zu tragen waren.

Der gelbe Stern war nicht dazu da die Juden zu bestrafen, sondern es Nichtjuden zu erschweren Mitgefühl mit ihnen zum Ausdruck zu bringen.

Heute versuchen die Leute, die für Boykotte Israels eintreten, nicht in erster Linie Israel zu schaden. Sie versuchen es anderen Leuten schwer zu machen pro-israelisch zu sein.

Diejenigen, die Israel der „Apartheid“ oder „ethnischer Säuberung“ oder des „Völkermords“ beschuldigen, versuchen nicht Israel dazu zu bringen die Palästinenser besser zu behandeln. Sie versuchen jeden, der Israels Existenzrecht unterstützt, als Unterstützer von Kriegsverbrechen zu teeren.

„Wir wollten, dass die Deutschen sich beschämt fühlen, Angst haben überhaupt Kontakt zu Juden zu haben.“ Gibt es irgendeine bessere Beschreibung der Absicht von BDS und Antizionismus? Schauen Sie sich einfach an, wie die „Woke“-Truppen mit Promis umgehen, die Israel besuchen.

Das ist genau dasselbe.

Nur außergewöhnliche Leute konnten dem sozialen Druck entgegenstehen Juden in Deutschland auszugrenzen. Und nur außergewöhnliche Leute können in linken Kreisen für Israel einstehen. In beiden Fällen ducken sich die Schwächeren und dann ist es nur ein kleiner Schritt bis zur Behauptung, ihre Feigheit sei in Wirklichkeit eine moralische, rechtschaffene Haltung.

Der gelbe Stern sollte nicht den Juden schaden. Er repräsentiert die ursprüngliche Cancel Culture.

PowerLines Lexikon linker Redewendungen

Steven Hayward, PowerLine blog, 9. Juni 2022

Ich habe vor inzwischen einer ganzen Weile versprochen unser eigenes Lexikon der tatsächlichen Bedeutung linker Schlüsselbegriffe zusammenzustellen – eine undatierte Version von Ambrose Bierces Devil’s Dictionary (des Teufels Wörterbuch). Jetzt geht’s los. Leser werden ermutigt weitere Definitionen und Begriffe in den Kommentaren vorzuschlagen und wir werden dieses Lexikon von Zeit zu Zeit aktualisieren.

Populismus: Wenn die falsche Person oder Sache eine freie Wahl gewinnt, z.B. der Brexit, Trump oder die Abberufung eines Soros-Staatsanwalts.

Rassismus: Jegliche Opposition zur Agenda der Linken.

Demokratie: Jeder Entwurf oder Abstimmsystem, das es der Linken ermöglicht zu bekommen, was sie will.

Bedrohung der Demokratie: Wenn Republikaner eine Wahl gewinnen.

Gleichheit: Veraltete Idee aus der Unabhängigkeitserklärung

Vielfalt: Wenn jeder anders aussieht, aber gleich denkt und mit identischen Klischees redet.

Gerechtigkeit: Die Wendung, die Linke verwenden, wenn sie nach deinem Portemonnaie greifen.

Inklusion: Der bewusste Ausschluss weißer Männer

Desinformation: Alles, was ein Konservativer sagt.

Holistisch: Linkes Adjektiv für „wir haben keine Ahnung, was wir bei dem Problem tun sollen“.

Grundursache: Methode zur Ablenkung der Aufmerksamkeit von sofortigen Lösungen für die ein Problem (oft in Verbindung mit „holistisch“ verwendet).

Eigentum: Diebstahl (s. Marx, Karl)

Soziale Gerechtigkeit: Alternative Redewendung, die Linke nutzen, wenn sie nach deinem Portemonnaie greifen (s. Gerechtigkeit oben).

Neoliberalismus: Alles, was die Linke nicht mag (oft als Synonym für „Rassismus“ verwendet).

Strukturelle Unterdrückung: Synonym für „wir hassen Kapitalismus“.

Hassrede: Jede Äußerung, die die Dogmen der Linken infrage stellt. Gewöhnlich eingesetzt, wo immer ein Konservativer dabei ist ein Streitgespräch zu gewinnen (s. auch „Rassismus“ oben).