Wenn ein abgehalfterter Pöbler in Politik (weiter-) macht

Ralf „Pöbel-Ralle“ Stegner ist auf dem SPD-Bundesparteitag abgeschossen worden. Eigentlich müsste er einsehen, dass seine Zukunft im politischen Nichts liegt. Er tut aber so, als sei er immer noch DER aktuelle Sprechapparat der Partei und äußert sich zu allem und jedem. Wobei er einfach nicht begreifen will, dass er vor allem Unsinn schwatzt. Aktuelles Beispiel: Der Trump-Friedensplan. Inhaltlich haben die linken Strohköppe nicht wirklich etwas beizutragen. Und so verfällt auch der Schleswig-Holsteiner Meckerpott mit der ewig mürrischen Fratze in nur scheinbare Sachlichkeit:

Was ist an dieser Bemerkung unsachlich? Ganz einfach:

Die Terrorführung um Mahmud Abbas in Ramallah hat sich jeglicher Beteiligung enthalten, sie brüsk verweigert. Warum? Ganz einfach:

Erstens wussten sie, dass Trump nicht nach ihren Pfeife tanzt und zu Ungunsten Israels auf ihre sämtlichen Befindlichkeiten Rücksicht nehmen, sondern auch ihnen einiges abverlangen wird. Das geht nach ihrem Dafürhalten ja nun gar nicht. Also bleibt man allem fern, was nach Verhandlungen aussehen könnte.

Zweitens wissen die Terroristen die EU-ropäer hinter sich. Die sind Trump-Hasser, stehen grundsätzlich nicht auf der Seite Israelsund machen ihnen ständig Mut, ihre Verweigerungshaltung durchzuziehen und vor allem ihre Maximalforderungen aufrecht zu erhalten. Das Bekenntnis zur Sicherheit Israels ist ein reines Lippenbekenntnis – das ständig wiederholt wird, aber in der Praxis der Forderungen an Israel ausschließlich negiert wird.

Drittens ist da die Frage nach dem Selbstbestimmungsrecht – das ausschließlich den Palästinensern zugestanden wird, während Israel zu parieren hat. Welches Selbstbestimmungsrecht übrigens? Das Recht Juden zu morden, Israel zu vernichten und einen reinen Araberstaat zwischen Jordan und Mittelmeer zu errichten? DAS sind nämlich die Parameter, über die die Palästinenser sich definieren. Reiner Israel- und Judenhass, der schon den Kindern – auch und gerade über Medien und von EUropa geförderte Schulen – eingeimpft wird.

Oder das Recht Israel alle Rechte abzuerkennen? Zu tun und zu lassen, was immer ihnen in den Sinn kommt, um Israel seine Rechte zu negieren? Verträge nicht ansatzweise einzuhalten und sich über alles hinwegzusetzen, was vereinbart wurde (s. z.B. die „Area A“, in der die PA gemäß den Oslo-Vereinbarungen nichts zu sagen hat, sondern abwarten muss, bis ein VERHANDELTES Abkommen ihr dort ihre Rechte zugesteht)?

Viertens: die sozioökonomischen Perspektiven: Die hat es zuhauf gegeben, mit der Hilfe und Unterstützung (gutgläubiger) Israelis, die gemeinsame Industriegebiete einrichteten, gemeinsame Firmen, jede Menge Araber aus den PA-Gebieten arbeiten in Israel; Netanyahu hatte als Finanzminister versucht die PA-Gebiete mit Wohlstand zuzuschütten, um den Lebensstandard für die Araber zu verbessern.

Alles hat nicht geholfen. Alles wurde ausgenutzt, um Israelis zu terrorisieren, zu ermorden und das Einkommen der PA nicht für die Verbesserung der Infrastruktur, nicht für den Aufbau positiver Institutionen, Friedenserziehung und ein friedliches Klima untereinander und zu Israel zu schaffen. Stattdessen wurde Hass gepredigt, Stimmung gegen Israel gemacht und weiterhin das Volk dahin gehend gedrillt, dass man „ganz Palästina befreien“ und die Juden vertreiben wird.

Wenn das die Selbstbestimmung der Palästinenser und die ökonomisch-soziale Perspektive ist, die die Palästinenser bekommen sollen – haben sie längst, ständig, über 25 und mehr Jahre bewiesen. Eine andere Perspektive hätten sie längst haben können, sie wurde ihnen lange angeboten. Wird ihnen heute noch angeboten. Aber sie wollen sie nicht – jedenfalls nicht die Typen, die dort das Sagen haben. Die wollen (Juden-) Mord und Terror. Und ihnen das weiter zu ermöglichen ist das, was Herr Stegner mit seinen Pöbeleien heftig propagiert. Ich kenne da so ein, zwei Worte, die das beschreiben…

Palästina ist keine Religion?

Gerd Buurmann schreibt am 29.01.2020:

Palästina ist keine Religion. Palästina ist lediglich eine Gebietsbeschreibung. Palästinenser können Muslime, Christen, Juden, Atheisten und vieles mehr sein. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war „Palästinenser“ sogar ein Synonym für Jude. Palästinensische Juden gibt es schon in der Antike, zu einer Zeit also, als es noch keinen Islam und noch kein Christentum gab.

Meistens schätze ich seine Meinung. Hier nicht; obwohl: der Rest des Textes ist lesenswert.

„Palästina“ ist keine Religion? Das wüsste ich aber. Man schaue sich an, wie die Anhänger der Palästinenser – vielleicht sollte ich lieber „Palästinianismus“ oder „Palästinensertum“ schreiben – sich verhalten:

Sie hängen an jedem Wort, das von den Terroristen kommt und glauben es unbedingt, unbesehen und vor allem ungeprüft.

Sie marschieren stets auf, wenn etwas passiert, das ein Anhänger „Palästinas“ als negativ empfindet.

Sie verwahren sich gegen jede Kritik an ihrem Verhalten, ihrem Glauben und den Worten der Propheten des Palästinensertums.

Sie verwünschen jeden, der es wagt sich den Lehren ihres Glaubens zu verweigern, geschweige denn sie zu kritisieren.

Sie tragen offen Zeichen ihres Glaubens: Palästinensertücher, „Kauft nicht beim Juden Israel“-Schilder, „Kindermörder Israel“-Plakate usw.

Gebetsmühlenhaft werden von ihnen die immer selben Sprüche zitiert.

Sie haben Teufel ihres Glaubens definiert – Israel und die USA.

Sie gehen mit zelotenhaftem Eifer, ggf. mit Gewalt gegen Zeichen dieser Teufel vor.

Sie kochen vor Wut, wenn ihnen ihre Überzeugungen mit Fakten widerlegt werden – eine reine emotionale Glaubensreaktion.

Alles Zeichen eines Kultes. Das soll keine Religion sein?

„Klima-Holocaust“

Auf twitter wird – mal wieder – der Holocaust missbraucht. Es spricht Bände über die Jugend-Klima-Bewegung, wie hier mit der Schoah umgegangen wird.

„Klima-Holocaust“ (Teil 2 des Threats) – das ist Holocaust-Revisionismus ohne Ende.

Nachtrag: Der Twitterer ist18 Jahre alt, Schüler, Kandidat der Partei Die Linke für die Bürgerschaftswahlen. Wenn das denn stimmt, denn das Twitter-Profil ist offenbar Fake.

Antisemitismus durch Missbrauch des Holocaust

Manfred Gerstenfeld (direkt vom Autor)

Viele aktuelle Themen sind höchst fragmentiert. Das ist ein Charakteristikum unserer Zeit, eine Periode, die oft als Postmoderne bezeichnet wird. In Übereinstimmung damit ist auch der Antisemitismus in viele Unterthemen zersplittert. Einen Überblick über diese Explosion des Hasses zu bekommen wird daher weit schwieriger als in der Vergangenheit, als der klassische Antisemitismus sich auf die Juden als Anhänger einer Religion ab dem 19. Jahrhundert als Volk konzentrierte.

Eine Menge des zeitgenössischen Antisemitismus richtet sich gegen Israel. Das heißt jedoch nicht, dass es keine neuen Entwicklungen im klassischen Antisemitismus gegeben hat. Viele wichtige davon betreffen den Holocaust und seine Geschichte.

Die Entstellung, die die meiste öffentliche Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat, ist Holocaust-Leugnung. Sie kann unterschiedliche Formen annehmen. Eine falsche Behauptung lautet, dass die Deutschen keine Gaskammern einsetzten, um Menschen zu töten. Diese Äußerung wird recht oft von einer falschen Behauptung begleitet, dass die Mehrheit der Juden während des Zweiten Weltkriegs aufgrund von in Lagern zugezogenen Krankheiten gestorben sei. Holocaust-Minimierung behauptet, dass weit weniger als 6 Millionen Juden ermordet wurden.

Eine Entstellung anderer Art ist Ablenkung vom Holocaust. Täternationen oder Einzelne könnten zugeben, dass der Holocaust stattfand, aber dennoch ihre Komplizenschaft oder die Verantwortung bestimmter Gruppen oder Einzelpersonen bestreiten. Mit anderen Worten: Sie machen für den Holocaust andere verantwortlich. Zum Beispiel bestritt die polnische Obrigkeit den Holocaust nicht. Trotzdem gab es in dem Land einen zähen Kampf gegen die Behauptung, dass Polen viele Juden töteten oder gar, dass sie im Zweiten Weltkrieg mehr Juden töteten als die Deutschen.[1] Die Stadt Jedwabne, wo die Einwohner fast alle Juden ohne Intervention der Deutschen ermordeten, ist ein wichtiges Symbol polnischer Beteiligung am Holocaust geworden.[2]

Eine andere Art Holocaust-Entstellung ist die Entjudung. Diese besteht aus einer Vielzahl an Erinnerungsmanipulationen. Das kann zum Beispiel durch Minimierung des jüdischen Merkmals der Opfer gemacht werden. Die Sowjetunion machte es zur Politik den Holocaust zu entjuden, indem die jüdischen in die vielen lokalen Opfer einbezogen wurden. Der Tatsache, dass sie ermordet wurden, weil sie Juden waren, wurde keine Aufmerksamkeit geschenkt. Eine weitere Unterkategorie dieser Holocaust-Entstellung ist die Erweiterung des Holocaust, um viele andere Menschen außer die Juden einzuschließen, die im Zweiten Weltkrieg ermordet wurden oder starben. Die Taten an bestimmten anderen Gruppen hatten in der Tat Völkermord-Charakter, hatten jedoch nicht ihre systematische und totale Vernichtung zum Ziel.

Eine weitere Entstellung kann bestenfalls als Holocaust-Äquivalenz bezeichnet werden. Vorkriegs- und Kriegszeit-Holocaust-Äquivalenz gründen auf dem Vorwurf, deutsches völkermörderisches Verhalten während des Zweiten Weltkriegs sei ähnlich dem anderer Staaten vor und während des Krieges. Diejenigen, die diese Verzerrung vornehmen, wollen hauptsächlich deutsche Verbrechen reinwaschen oder abschwächen.

Die Nachkriegsvariante von Holocaust-Äquivalenz basiert auf der Behauptung, dass es in den vergangenen Jahrzehnten viele Ereignisse gab, die von ihrer Natur her den von Deutschland unter Hitlers Herrschaft begangenen ähnlich oder äquivalent sind. Ein Aspekt dieser weitgehenden, in hohem Maße falschen Behauptung besteht darin, dass Nationalsozialismus und Kommunismus austauschbar seien. Online-Äußerungen, die Personen mit Hitler gleichsetzen, fallen ebenfalls in diese Kategorie. In den letzen Jahrzehnten haben extreme Gegner manchmal amerikanische Präsidenten mit dem deutschen Führer verglichen. Das trifft auch auf Präsident Donald Trump zu.[3]

Gemeinhin wird geglaubt, dass die schlimmste Art der Holocaust-Entstellung die Holocaust-Leugnung sei. Es gibt allerdings eine noch üblere Variante. Sie kann am besten als Holocaust-Umkehr bezeichnet werden. Diese Art des Missbrauchs entstammt der Holocaust-Äquivalenz, richtet sich aber besonders gegen Juden und Israel. Holocaust-Umkehrer behaupten oft, dass Israel sich den Palästinensern gegenüber auf dieselbe Weise verhält, wie die Deutschen sich im Zweiten Weltkrieg gegenüber den Juden verhielten.

Eine in einer Reihe von EU-Ländern durchgeführte Meinungsumfrage wollte wissen, ob die Israelis vorhaben die Palästinenser auszulöschen; es wurde festgestellt, dass 150 Millionen von 400 Millionen Erwachsenen in der EU das bejahten.[4] Das sind fanatisch antisemitische Meinungen. Es demonstriert zudem, dass die über tausend Jahre alte Verflechtung von Antisemitismus mit der europäischen Kultur sich in einer zeitgenössisch mutierten Form manifestiert. Diese scheinbar widersprüchlichen Kategorien von Holocaust-Leugnung und Holocaust-Umkehr sind in der arabischen Welt manchmal sogar gemeinsam zu finden.

Ein weiterer Typ der Holocaust-Entstellung ist Trivialisierung. Das ist ein Mittel für ideologisch oder politisch motivierte Aktivisten, um eine Gleichsetzung von ihnen abgelehnten Phänomenen mit der Vernichtung von Juden in industriellem Maß durch die Deutschen und ihren Verbündeten im Zweiten Weltkrieg vorzunehmen. Regelmäßig ist vom „Tier-Holocaust“ zu hören. Hier wird die industrielle Schlachtung von Tieren mit dem Völkermord an den Juden gleichgesetzt. Dann gibt es zum Beispiel noch den „Klima-Holocaust“, der „Atom-Holocaust und den „Abtreibungs-Holocaust“.

Holocaust-Trivialisierung manifestiert sich zudem in seiner zunehmenden Einfügung in eine große Zahl grundverschiedener Ereignisse, die keine Verbindung zu dem Völkermord an den Juden haben. Andere Trivialisierer agieren aufgrund von kommerziellen oder künstlerischen Überlegungen oder aus dem Wunsch heraus Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen oder sogar zu provozieren. Ein aktueller Fall war die vom linken Zentrum für Politische Schönheit (ZPS) installierte Säule vor dem deutschen Parlament in Berlin. Die Initiatoren behaupteten, darin habe sich Asche von Holocaust-Opfern befunden.[5]

Noch eine allgemeine Kategorie der Holocaust-Entstellung kann am besten als „Auslöschung der Holocaust-Erinnerung“ bezeichnet werden. Dazu können Taten wie das Besudeln oder die Zerstörung von Mahnmalen oder die Störung von Holocaust-Gedenkfeiern gehören. Im Januar 2020 veröffentlichte die PA-Tageszeitung ‚Al-Hayat al-Jadida‘ einen Kommentar, der die Leser aufrief Morde zu begehen, um die Veranstaltungen zum 75. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz zu stoppen.[6]

Eine weitere Auslöschungs-Aktivität ist der Versuch aus Holocaust-Gedenkfeiern in allgemeine Gedenkfeiern zu machen. Eine weitere Manifestation des Versuchs Holocaust-Gedenken auszulöschen ist „Holocaust-Dämpfung“. Das besteht daraus zu erklären, dass Juden zu oft über den Holocaust reden. Eine weitere Form davon ist die Behauptung, dass Juden den Holocaust für verschiedene Zwecke missbrauchen. Es gibt zudem indirekte Angriffe auf Holocaust-Erinnerung, die jüdische Gedenkstätten involvieren. Ein Beispiel ist die Beseitigung jüdischer Friedhöfe an verschiedenen Orten.

Die große Vielzahl der oben angeführten Liste sollte uns eine weitere Lektion erteilen, die nicht damit zusammenhängt. Es gibt ein starkes Bedürfnis nach einer enormen Ausweitung des Antisemitismus-Forschung. Worauf oben hingewiesen wird, ist einfach ein Bereich des sehr facettenreichen Hasses auf Juden und Israel.

[1] http://www.timesofisrael.com/complicity-of-poles-in-the-deaths-of-jews-is-highly-underestimated-scholars-say/

[2] http://www.cbsnews.com/news/new-book-on-killing-of-jews-in-poland-exposes-raw-nerve/

[3] www.theguardian.com/australia-news/2019/jul/23/qa-alastair-campbell-compares-donald-trump-to-hitler

[4] library.fes.de/pdf-files/do/07908-20110311.pdf.

[5] www.tagesspiegel.de/berlin/zentrum-fuer-politische-schoenheit-polizei-stoppt-abbau-der-saeule-vor-dem-reichstag/25389204.html

[6] jpost.com/Israel-News/PA-newspaper-One-murder-can-prevent-Holocaust-remembrance-event-614621

Die Gleichung, die das Böse erklärt

Dennis Prager, 10. September 2019 (Townhall.com)

Unser Zeitalter liebt wissenschaftliche Gleichungen. Hier ist eine, die Sie nicht an der Uni gelehrt wurden, die Sie aber genauso beeinflussen wie das Gravitationsgesetz.

GA – W = B

Gute Absichten (GA) minus Weisheit (W) führt zu Bösem (B)

Diese Regel wurden Ihnen nicht an der UNI beigebracht, weil die modernen Universitäten glauben, nur die Naturwissenschaften hätten Regeln. „Regeln des Lebens“ ist ein weiterer Begriff für Weisheit und es gibt keine Weisheit – oder auch nur das Streben nach Weisheit – an unseren Universitäten.

Das Leben hat genauso Regeln wie die Naturwissenschaften. Zu den Beispielen gehören:

Undankbarkeit machen Glück unmöglich.

Korrupte Menschen glauben jeder andere sei so korrupt wie sie selbst.

Die menschliche Natur ist nicht im Kern gut.

Gefühle sind weit weniger wichtig als Taten.

Die meisten Männer brauchen eine Frau reif zu werden. Die meisten Frauen brauchen einen Mann um reif zu werden.

Die Liste ist lang. Und je mehr Lebensregeln die Menschen kennen und nach ihnen leben, desto besser werden sie sein – desto besser wird die Welt sein.

Es gibt einen Grund für Jordan Petersons Buch „12 Rules for Life“ ist millionenfach verkauft worden, zumeist an junge Leute. Es ist derselbe Grund, dass PragerU eine Milliarde Ansichten im Jahr, zumeist von jungen Menschen unter 35. Viele junge Leute haben das Gefühl von den Erwachsenen getäuscht werden, die ihnen z.B. Selbstbewusstsein statt Selbstkontrolle beigebracht haben – eine “Regel“, die dafür garantiert zu moralischem und beruflichem Versagen zu führen.

Aber eine Regel, die fast niemandem beigebracht wurde, die das organisierte Böse und besonders die Linke am besten erklärt, von den Bolschewisten über Mao und Castro bis zu Chavez und den Alltagslinken in New York oder Iowa: Gute Absichten ohne Weisheit führen zu Bösem.

Der Kommunismus, größter Massenmörder-Ideologe der Geschichte, gründete für fast alle seine Fußvolk-Unterstützer im Wunsch Gutes zu tun. (Das galt nur selten für seine Führer, deren größtes Verlangen Macht war.)

Die vielen Millionen Menschen überall in der Welt, die den Kommunismus unterstützten, glaubten nicht, sie würden nie da gewesene Stufen an Massenmord und Folter oder eine gleichermaßen nie da gewesenen Verlust der fundamentalsten Menschenrechte eines beträchtlichen Anteils der Menschheit unterstützen. Sie glaubten sie seien moralisch, würden eine schöne Zukunft für die Menschheit aufbauen – Ungleichheit eliminieren, Menschen zu ermöglichen so hart oder so wenig zu arbeiten, wie sie wollen, ihren Mitbürgern „kostenlose“ Bildung und „kostenlose“ Gesundheitsversorgung zu bieten. Sie waren überzeugt, dass der moralische Bogen der Geschichte sich in ihre Richtung neigt und dass sie gut seien, weil ihre Motive gut seien.

Das ist der Grund, weil Linke solche moralische Verachtung für diejenigen empfinden, die anders denken als sie. Weil die in der Linken so gut sind, können sich nur böse Menschen gegen sie stellen. Das ist die Haltung von praktisch jedem Redakteur und Kolumnisten bei der New York Times.

Das Problem mit Kommunisten und Linken, die sich selbst nicht als Kommunisten betrachten, besteht darin, dass keiner von ihnen es nicht gut meint. Was ihnen fehlt ist Weisheit. Es gibt weise und dumme Liberale, weise und dumme Konservative; aber alle Linken sind Narren. Jeder der Demokraten, die sich derzeit um das Präsidentenamt bewerben, ist ein Narr. Das ist allerdings keine Totalbeschreibung ihres Menschseins. Narren können persönlich nett und großzügig sein, mögen loyale Freunde und hingebungsvolle Ehepartner sin und natürlich können sie es gut meinen. Aber in puncto Weltverschlechterung gibt es wenige Unterschiede zwischen einem gut meinenden Narren und einem bösartigen Menschen. Dutzende Millionen gut meinender Westler unterstützten Stalin. Die Westler, die Stalin mit den Geheimnissen der Atombombe versorgten, waren nicht von Bösem motiviert. Sie waren einfach Narren. Aber nur wenige bösartige Menschen taten so viel, das der Welt schadete, wie sie es machten.

Narren sind sie zum Teil, weil sie glauben, gute Absichten sei alles, was zählt. Daher stellen sie vielleicht nie die wichtigste moralische Frage, die man stellen kann: Was wird passieren, wenn meine Politik umgesetzt wird? Linke Anhänger des Kommunismus stellen diese Frage nie.

Demokraten, die den das Land in den Bankrott treibenden Green New Deal puschen, liefern ein  aktuelles Beispiel. Sie bestreiten nicht nur die die Wirtschaft und die Gesellschaft vernichtenden Folgen des Green New Deal, sie bestreiten überhaupt, dass das etwas kosten wird. Jedes Haus, Büro, Krankenhaus, jede Schule und Geschäft wird gezwungen sein fossile Brennstoffe zu verwenden, aber davon wird nur guter Wille kommen. Angesichts der Menge an Zwangsgewalt des Staates hat für Linke keine Folgen. In ihrer Scheinwelt wird niemand leiden. Im Gegenteil, Amerika wird reicher werden und Millionen Arbeitsplätze werden geschaffen, während wir unsere Wirtschaft vernichten. Arme Afrikaner, die versuchen ihre Länder zu elektrifizieren, wird gesagt, sie sollten das nicht tun – aber auch sie werden irgendwie reich werden, indem sie ausschließlich Wind und Sonne verwenden.

Wenn dieser Green New Deal umgesetzt wird, wird die amerikanische Wirtschaft zusammenbrechen – und mit ihr ein Großteil des Rests der Welt. Tyranneien wie China und der Iran werden ermutigt, genauso Diktatoren wie Russland.

In jedem Fall, in dem Linke sich von Konservativen (und oft von Liberalen)unterscheiden, sind sie Narren. Sie drängen auf einen Palästinenserstaat, obwohl selbst linke Israelis wissen, dass das einen Hamas-Hisbollah-Staat an der israelischen Grenze bedeuten würde. Aber sie meinen es gut.

Sie etikettieren regelmäßig den Leuchtturm der Freiheit auf der Erde als rassistisch, frauenfeindlich, schwulenfeindlich, imperialistisch, völkermörderisch; sie setzen das Etikett „Nazi“ herab; werben für rein schwarze Wohnheime und Aschlussfeiern; propagieren Shows mit kleinen Jungs als Drag Queens; erzählten jungen Frauen, dass Karriere für Glück wichtiger ist als Ehe; glauben, ein Land könne mit offenen Grenzen eine eigenständige Nation bleiben; verurteilen Eltern, die versuchen ihrem dreijährigen Sohn zu versichern, dass er ein Junge ist; und ruinieren die Universität, die Künste, Late night comedy, Profi-Football und Religion.

Aber sie meinen es gut.

Darwinismus, Judentum und der Zusammenprall von Naturwissenschaften und Religion

Melanie Phillips, 6. September 2019 (Jewish News Syndicate)

David Gelernter, Professor für Computerwissenschaften an der Yale University, hat seine bisherige Überzeugung von der Darwinschen Evolution aufgegeben.

Er schrieb, er sei betrübt „eine brillante und wunderschöne wissenschaftliche Theorie“ aufzugeben, sagte aber, er sei zu dem Schluss gekommen, dass sie das große Ganze nicht erklären könne – nicht das Feintuning bestehender Arten, sondern die Entstehung von neuen.

Ob dieses Argument stichhaltig ist oder nicht, soll ein anderes Mal diskutiert werden. Der Punkt hier ist, dass das von niemandem gesagt werden darf, der nicht bereit ist beruflichen und sozialen Selbstmord zu begehen.

Der Darwinismus, sagte Gelernter, habe die wissenschaftliche Argumentation hinter sich gelassen. Obwohl seine Kollegen in Yale höflich und kollegial mit ihm umgingen, hätten Leute ihr Leben in die eigene Hand genommen, um die darwinistische Evolution infrage zu stellen.

„Sie werden dich vernichten, wenn du sie anzweifelst“, sagte er. Es gab nichts, was in die Nähe von freier Meinungsäußerung kommt, wenn es um dieses Thema geht. „Das ist eine Art bittere, fundamentale, wütende, empörte, gewalttätige Reaktion, die einer wissenschaftlichen oder intellektuellen Diskussion nicht einmal ähnelt.“

Gelernters Schlüsse zum Darwinismus sind hauptsächlich aus seiner Analyse der statistischen Wahrscheinlichkeit der Evolution neuer Arten hergeleitet. Jedoch wird jeder, der den Darwinismus bezweifelt, sofort als „anti-wissenschaftlich“ etikettiert und beschuldigt ein religiöser Fanatiker zu sein.

Tatsächlich gehörte zur Gegenreaktion auf Gelernters Abfall die Feststellung, dass er religiöser Jude ist. Offenbar kann der einzige Grund, dass er zu seiner „leugnerischen“ Schlussfolgerung kam – heißt es auf einer pro-evolutionistischen Internetseite – sein, dass er die Wissenschaften durch eine „alttestamentliche Brille“ betrachtet.

In Wirklichkeit hat eine Überzeugung, die nicht angetastet werden darf, die Charakteristika eines religiösen Glaubens. Das ist der Grund, dass Gelernter den Darwinismus als Religion bezeichnet.

Es gibt jede Menge anderer unsagbarer Dinge in unserer von der Gedankenpolizei kontrollierten Gesellschaft. Menschgemachte Klimaerwärmung wird zum Beispiel als jenseits von Infragestellung betrachtet, weil von den Wissenschaften gesagt wird, dass das „entschieden“ ist. Das ist faktisch antiwissenschaftliches Dogma, denn in den Wissenschaften ist nichts jemals „entschieden“, das immer offen dafür ist neu hinterfragt zu werden.

Wie kommt dann unser wissenschaftliches Zeitalter dazu antiwissenschaftliche Ideen zu propagieren, die religiöser Doktrin gleichkommen und diese als Wissenschaft bezeichnet?

Unser Zeitalter hat sich angeblich der Förderung individueller Freiheit, Toleranz und dem Ende von Vorurteilen verschrieben. Warum werden dann so viele Ansichten zum Schweigen gebracht? Warum ist Diskussion so weithin durch hasserfülltes Beleidigen ersetzt worden? Und wie kommt es, dass dies von einer Welle des Antisemitismus begleitet worden ist, oft bei genau denselben Subskribenten der liberalen, antirassistischen „Woke“-Agenda[1]?

Es könnte hier eine Verbindung geben, die allgemein übersehen wird. Und die involviert die Juden.

Im Kern all dieses moralischen und intellektuellen Durcheinanders liegt ein Angriff auf die Kernprinzipien der westlichen Zivilisation auf der Grundlage, dass diese von Haus aus ausschließend, von Vorurteil befallen und unterdrückerisch seien.

Der Grund dafür lautet, sie sei in biblischen Werten verwurzelt, die für grausam, verdunkelnd und schädlich für die Vernunft, die Aufklärung und die Großzügigkeit des Geistes gehalten werden.

Im Gegensatz dazu wird von der säkularen Agenda geglaubt, sie stehe für alles Gute, das man mit der Moderne verbindet: Freundlichkeit, Rationalität und Fortschritt.

Der Westen sagt sich selbst, dass die Moderne einer Ablehnung der Religion in der Aufklärung des 18. Jahrhunderts entsprang.

Fakt ist, wie ein neues Buch aufzeigt, dass das Christentum im Kern des zeitgenössischen westlichen Denkens verbleibt, selbst bei denen, die es verachten. „Dominion“, geschrieben vom britischen Historiker Tom Holland, ist eine meisterhafte Analyse der Art, wie christliche Werte den Westen geformt haben und das immer noch an den unwahrscheinlichsten Stellen tun.

Sein Buch ist nicht nur ein faszinierender Bericht der außergewöhnlichen Reichweite und Beharrlichkeit des Christentums, das sich über Generationen und Gesellschaften hinweg entwickelt und angepasst hat. Er argumentiert zudem, dass christliche Werte, die manchmal zu Sklaverei, Imperium und Krieg geführt haben, trotzdem im Kern dessen liegen, was den Westen zivilisiert und gut macht.

Das hat Leute aufgeschreckt, für die es unumstößlich ist, dass nur der Säkularismus Gutes produziert, während Religion nur Schlechts schafft. Aber Holland stellt heraus, dass sogar Angriffe säkularer Liberaler auf christliches Denken von den christlichen Werten der Toleranz und Fairness motiviert sind.

Natürlich gibt auch einen Elefanten in diesem besonderen Raum. Denn obwohl diese westlichen Kernprinzipien vom Christentum eingeführt und verbreitet wurden, liegt ihre Herkunft in der hebräischen Bibel.

Holland schenkt den jüdischen Grundlagen des Christentums gebührende Beachtung, ebenso der furchtbaren Art, wie das Christentum sich in der Vergangenheit gegenüber den Juden verhalten hat.

Was aber so viele übersehen: Die moralischen Prinzipien, die vermeintlich vom Christentum erfunden wurden – z.B. Mitgefühl, Fairness, für die Armen sorgen oder andere an die erste Stelle setzen – sind der Welt allesamt von der hebräischen Bibel vorgestellt worden.

Es ist der mosaische Kodex des Judentums, der dem Westen sein Gewissen und die Wurzeln seiner Zivilisation gab, indem er dem selbstsüchtigen Appetit der Menschen Ketten anlegte. Und es fällt auf: Jede zeitgenössische Ideologie, die darauf abzielt den Westen zu untergraben oder umzuformen, gründet auf Gegnerschaft zu jüdischen religiösen Überzeugungen, jüdischem Moralkodex oder dem jüdischen Heimatland in Israel.

Tiefgrünes Umweltbewusstsein zum Beispiel will die Menschen von ihrem Sockel aus der Genesis stoßen, dass er die Krone der Schöpfung ist; die Wahl sexueller Lebensstile negiert die moralischen Codizes des Judentums; wissenschaftlicher Materialismus verwirft den Glauben an den göttlichen Schöpfer der Welt; der Antizionismus bestreitet das Recht der Juden auf ihr eigenes Heimatland; und linkem Universalismus ist es angeboren das Judentum anzugehen, das mit einem sturen und einzigartigen Überzeugungssatz immer einer jeden Universalisierungsideologie im Weg stand.

Ein großer Teil des säkularen Ansturms geht auf die zentrale Idee der Aufklärung einer Welt zurück, die auf Vernunft gründet, von denen besonders französische Denker der Aufklärung meinten, sie stünde in Gegnerschaft zu Religion.

Aber das westliche Konzept der Vernunft kommt in Wirklichkeit aus der hebräischen Bibel. Vorstellungen wie ein geordnetes und rationales Universum, das gemäß einem linearen Konzepts strukturiert ist, waren revolutionäre Konzepte, die im ersten Buch Mose eingeführt wurden.

Diese Ideen waren grundlegend für die Entwicklung der westlichen Wissenschaften. Frühe Wissenschaftler glaubten, dass Naturgesetze notwendigerweise einen Gesetzgeber voraussetzen. So sagte Galileo Galilei: „Die Gesetze der Natur sind von der Hand Gottes in der Sprache der Mathematik geschrieben.“

Die Gegnerschaft von Religion und Wissenschaften, die säkulare Liberale als fundamental annehmen, ist dem Judentum sogar fremd. Da so viel aus der hebräischen Bibel im Verlauf der Jahrhunderte als Allegorie oder Metapher interpretiert worden ist, hat das Judentum Wissenschaften nicht als Bedrohung betrachtet.

Der jüdische Weise Maimonides im 12. Jahrhundert war das große Beispiel der Überzeugung, dass Wissenschaften und Religion einander ergänzen. Er schrieb, dass der Konflikt zwischen Wissenschaft und Bibel entweder einem Mangel an wissenschaftlichem Wissen oder einem fehlerhaften Verständnis der Bibel entstammt.

Ohne die hebräische Bibel hätte es keine westliche Rationalität oder Prinzipien wie Gerechtigkeit und Mitgefühl gegeben. Aber der Säkularismus behauptet, dass die Regel der Vernunft, getrennt von biblischer Religion, Schlechtes wie Vorurteil oder Krieg aus der Welt und dem menschlichen Herzen verbannen werde.

Unmöglicher Utopismus wie dieser führt unweigerlich zu Unterdrückung. Das erwies sich beim apokalyptischen Christentum des Mittelalters so, bei der französischen Revolution, dem Kommunismus und dem Faschismus; und so erweist es sich heute beim kulturellen Totalitarismus der Linken.

Wie alle Utopisten glaubt die Linke, ihre Ideen seien unangreifbar, weil sie angeblich für die Tugend selbst stehen. Alle, die gegen sie sind, liegen daher nicht nur falsch, sondern sind auch böse. Also müssen Häretiker wie Gelernter ausgemerzt werden, weil keiner Herausforderung des Säkularismus jemals Pardon gegeben werden darf.

Was säkulare Liberale nicht begreifen: Angriffe auf die jüdischen Konzepte im Kern des christlichen Westens sind nicht nur einfach eine Zurückweisung ihrer angeblichen Ideale der Toleranz und Rationalität, sondern sägen den Ast ab, auf dem sie selbst sitzen.

[1] „woke“ = wach, politisch bewusst (insbes. bzgl. linker Themen, diesen sehr positiv gegenüber eingestellt)

Wenn mir wieder einer damit kommt…

… das der Fact Checker Snopes etwas als unwahr kategorisiert, dann bitte sofort das hier lesen:

SNOPES: FACT-CHECKER OF JOKES

To my knowledge, every purported fact checker in the United States is on the left–Snopes, PolitiFact, the Washington Post, the Associated Press. If there is a neutral or conservative fact checker operating–other than sites on the free internet like Power Line–I don’t know who it is.

(hier geht’s weiter)

Snopes kann nicht mehr wirklich ernst genommen werden.