Foto der Woche – Kippot

Foto-der-Woche_Kippot

Warum Kippot (Yarmulkes, jüdische Kopfbedeckungen)? Weil sie, in Deutschland bzw. Europa getragen, zu einer „Einladung“ geworden sind, den Träger zu beschimpfen, bespucken, beleidigen, körperlich zu drangsalieren, zu verprügeln – und irgendwann auch umzubringen. So weit sind wir 70 Jahre nach dem Holocaust schon wieder.

Wenn ich im Wörterbuch…

Lexikon_Kriegserklärung(Text bei Facebook gesehen und grafisch verwertet.)

Ich war ja auch erst noch versucht, eins dieser Bilder hier zu verwenden, weil der Mann so gerne enormen Stuss verbreitet, der uns hinters Licht führen soll („hat alles nichts mit dem Islam zu tun“):

Mazyek1 Mazyek2

Alternativ auch dieses, aber das hätte weniger Spaß gemacht:
Kim_PRK

Was ich nicht ganz verstehe, Google: Warum wurde dieses Bild bei der Suche nach „Kriegserklärung“ angezeigt?

Mal was zum Nachdenken

Barry Shaw, Facebook, 8. Februar 2015

Denken Sie mal darüber nach.

Israel zog aus dem Sinai ab und bekam Al-Qaida.

Israel zog aus dem Libanon ab und bekam Hisbollah.

Israel zog nicht von den Golanhöhen ab – Gott sei Dank.
Dort haben wir Al-Nusra, den Islamischen Staat und die Hisbollah.

Israel zog aus dem Gazastreifen ab und bekam Hamas und den Islamischen Jihad.

Jetzt fordert die Welt, dass wir Judäa und Samaria aufgeben.

An wen? Was würde daraus werden?

Mit Sicherheit wird ein solcher Schritt ein weiteres Hamastan ergeben.

Op-Ed: Zeit den Internationalen Holocaust-Gedenktag zu überdenken?

The New Antisemite, 24. Dezember 2014

Über den Algemeiner und JNS.org schlägt Ben Cohen vor, dass nichtjüdische Holocaust-Gedenkveranstaltungen abgeschafft werden sollten.

Wenn also das Holocaustgedenken im öffentlichen Raum erfordert, dass Juden ihre Beziehung zu Israel herunterspielen müssen und die enge Verbindung zwischen dem, was der Holocaust repräsentiert und der Bedeutung eines jüdischen Staates in unserer Zeit auslassen müssen, dann würde ich sagen, wir wären ohne den Holocaust-Gedenktag besser dran.

Ich finde, er ist zu nett. Der Holocaust wird inzwischen als Waffe gegen die Juden benutzt. Jüdische Organisationen ziehen sich bereits aus „Holocaust-Gedenkveranstaltungen“ zurück, wie diese als Plattform zum Einschlagen auf Israel und die Juden dienen. Europa liebt es seiner toten Juden zu erinnern und wendet sich dann gegen die lebenden und beschuldigt sie des Völkermords und ethnischer Säuberungen.

Wer braucht das? Wenn das die Lehre der Europäer aus dem Holocaust ist, dann flehe ich euch als Jude an aufzuhören. Hört auf den Holocaust zu lehren, hört auf seiner zu gedenken, hört auf diese Stolpersteine zu verlegen, die weiterhin mutwillig beschädigt werden. Und all das, während Juden bewaffnete Wachen vor ihren Synagogen und Schulen brauchen; wenn Menschen auf der Straße „Juden ins Gas“ und „Tod, Tod Israel“ brüllen können und die Staatsanwaltschaft sich nicht sicher ist, ob das illegal ist oder ein politischer Protest gegen ein anderes Land (in Mainz entschied sie, es sei Letzteres).

Abgesehen davon sind der Jahrestag der Kristallnacht und der internationale Holocaust-Gedenktag besondere Tage geworden, an denen Juden mehr als gewöhnlich angegriffen werden.

Sollte es daran irgendetwas Gutes geben, dann weiß ich wirklich nicht, was das sein soll.