Die Linken können Antisemitismus nicht lösen, weil sie Teil des Problems sind

Elder of Ziyon, 24. Mai 2021

Die Arbeit Antisemitismus, Schwarzenfeindlichkeit, Islamophobie, palästinenserfeindlichen Rassismus und jede andere Art von Hass aufzulösen, ist UNSERE Arbeit.
Wir werden NUR kollektive Befreiung erreichen, indem wir mit radikaler Liebe führen.
Für Hass jeglicher Art gibt es in unserer Bewegung für Gerechtigkeit keinen Raum.
[Behauptet diese weißen- und israelfeindliche linke Hetzerin]

Die größte progressive Lüge zu Antisemitismus lautet, dass er in Verbindung mit der Bekämpfung von Rassismus, Homophobie, Islamophobie usw. geführt werden muss.

Das kommt der Wahrheit nicht einmal nahe.

Dafür gibt es ein paar Gründe.

Erstens: Keine der anderen Hassformen gründet auf einer Verschwörungstheorie. Die Leute hassen Minderheiten, weil sie die „anderen“ sind oder weil sie sich bedroht fühlen und die Leute sich in Angst und Hass zurückziehen.

Aber Judenhass ist anders – es ist der einzige Hass, der sich auf eine Verschwörungstheorie stützt. Er behauptet, dass Juden (Israel) heimlich die Medien, die Banken, die Regierung kontrollieren. Dass sie in geheimen Verbindungen und mit dem Ziel arbeiten die Welt zu beherrschen (oder Hegemonie im Nahen Osten auszuüben). Keine Anschuldigung ist zu grell, um den Juden/Israel entgegengeschleudert zu werden – Babykiller, ethnische Säuberer, Seuchenverbreiter, Organdiebe zu sein, über ihre Geschichte zu lügen.

Die Mittel zur Bekämpfung der anderen Fanatismen nun gar nicht die Mittel zur Bekämpfung des Judenhasses.

Zweitens: Wenn die Linksextremen sagen, alle Fanatismen sollten zusammen bekämpft werden, dann meinen sie in Wirklichkeit, dass Antisemitismus ans Ende ganz hinten eingereiht wird. Erst nachdem aller anderer Hass eliminiert ist – was niemals geschehen wird, weil dieselben Linken behaupten, Rassismus sei systemisch und in der DNA von Weißen verankert – werden sie die niedrigste Priorität angeblich aufnehmen. Also nie.

Drittens: Dieser angebliche Plan trägt der Tatsache nicht Rechnung, dass ein großer Teil des Antisemitismus von den anderen „Opfer“-Parteien selbst kommt – schwarzer Antisemitismus und arabisch-muslimischer Antisemitismus sind in diesen Gruppen viel stärker verbreitet, als in der Gesamtbevölkerung. Die Linke kann sich das selbst nicht eingestehen, weil es ihre These zerstört, dass Opfer rein sind. Sie behaupten Täter bestrafen zu wollen, nicht Opfer. (Juden sind nie Opfer.)

Schließlich bestreitet das gesamte Konstrukt die grundlegende Tatsache, dass es eine Menge linken Antisemitismus gibt, der sich als Antizionismus kaschiert. Die Sprachbilder sind dieselben, der sie animierende Hass ist derselbe, die Besessenheit ist dieselbe. Wenn die extreme Linke behauptet gegen Antisemitismus zu sein, dann meint sie nur eine spezielle Art von Antisemitismus und sie haben nicht die Fähigkeit in den Spiegel zu sehen und ihren eigenen zu erkennen. Was der wahre Grund sein könnte, dass sie ihn unter den Teppich kehren und nicht nur Lippenbekenntnisse abzugeben.

Wir sehen heute eine gewaltige Zunahme des Antisemitismus – und alles wegen Jahren, den Westen dazu zu bringen die Lügen über Israels unübertroffenes Übel zu glauben. Die aktuelle Welle ist kein Defekt, sondern ein Merkmal der Dämonisierung des jüdischen Staates, die auf den Meinungsseiten der führenden Zeitungen der Welt zum Mainstream geworden ist. Heute sind die Hasser zuversichtlich, dass sie mit ihrem Hass an die Öffentlichkeit gehen können ohne sonderlich Angst haben zu müssen; immerhin haben sie ihre widerlichen Meinungen seit Jahren privat untereinander ausgetauscht, ohne dass irgendein mutiger Linker aufstand und sagte, das dass gegen alles ist, wofür sie stehen sollten.

Selbst heute können die führenden Lichter der Progressiven-Bewegung der USA Antisemitismus nicht einstimmig verurteilen – weil ein solches Statement ihnen bei anderen Extremisten schaden würde, auf deren enthusiastische (und hirnlose) Unterstützung sie angewiesen sind.

Die Linke ist nicht ausgerüstet Antisemitismus zu bekämpfen, weil die Linke sich den heutigen Antisemitismus begeistert zu eigen macht.

Die überraschende Herkunft der Kritischen Rassentheorie

L.K. Samuels, The American Thinker, 28. August 2021

Oft wurde die Kritische Rassentheorie (KRT) als Ableger der Theorie des Klassenkampfs von Karl Marx angeführt, die dazu geschaffen wurde eine Klasse gegen die andere kämpfen zu lassen, um so zu von den Arbeitern geführte Revolutionen zu anzufachen. Es wird auch weithin akzeptiert, dass die marxistische Frankfurter Schule in Deutschland Marx‘ Theorie des gesellschaftlichen Konflikts in den 1950-er Jahren umarbeitete, indem „Rasse“ zu ihrer langen Liste „unterdrückter“ Minderheiten hinzugefügt wurde. Aber historisch waren die Theoretiker der Frankfurter Schule Nachzügler am Tisch der Rassentheorie. Sie waren nicht die Erfinder der Kritischen Rassentheorie. In Deutschland hatte bereits Jahrzehnte zuvor eine revolutionäre sozialistische Bewegung existiert. Diese Rassengerechtigkeitskrieger wollten eine Rasse gegen die andere ausspielen und die Unterdrückten ermutigen den Unterdrücker zu stürzen. Sie bezeichneten sich als die deutschen Nationalsozialisten.

Nach dem Zweiten Weltkrieg begannen die Intellektuellen und Akademiker der Frankfurter Schule den „Rassenkampf-“ und die „Opferrollen“-Theorien abzuschreiben, die Mitte der 1920-er Jahre mit den Nazi-Theoretikern entstanden. Es stimmt, dass die Theoretiker der Nazis, viele mit marxistischen Neigungen, in ihrem Ansatz der Rassenüberlegenheit weniger hochentwickelt waren. Aber ihre Langzeit-Ziele zu Rassenunterschieden und -kampf waren bemerkenswert ähnlich.

Die Nationalsozialisten widmeten sich, wie die Führer der marxistischen Frankfurter Schule, der Bekämpfung von Rassenunterdrückung, die von anderen, bevorteilten Rassen auferlegt wurden. Aber im Fall der Nazis identifizierten diese als „unterdrückte Rasse“ das arische und deutsche Volk und als „Unterdrückerrasse“ die Juden. Sie glaubten, dass die Juden die Welt als Mitglieder einer Reichen und privilegierten Rasse kontrollierten, die angeblich die sogenannte arische Rasse misshandelte.

Um die sogenannten „jüdischen Unterdrücker“ herabzuwürdigen, lehrten die Nationalsozialisten deutsche Kinder, dass die Juden, von Juden geführte Banken und Kapitalisten die deutsche Nation und ihr Volk verfolgten. Dieses Narrativ der „Unterdrücker gegen Unterdrückte“ ist reiner Rassen-Marxismus, der verheerende Folgen in allen Annalen der modernen Geschichte hatte. Solcher Rassenunsinn spaltet die Gesellschaft, schafft feindseligen Tribalismus und nicht endende ethnische Gewalt.

Natürlich war dieser Rassenkampf genau das, was die Nazi-Propagandisten in ihrem Versuch bestimmte „Unterdrücker“-Rassen zu eliminieren vorhatten. Sie wollten, dass es in deutsch kontrollierten Gebieten nur eine Rasse gibt. Das ist der Grund, dass die Kritische Rassentheorie so giftig ist. Ihr Endspiel resultiert fast immer in furchbaren Endlösungen, um sogenannte privilegierte und Unterdrückerrassen zu bestrafen.

Der Marsch zur Sicherung der Überlegenheit über eine Unterdrückerrasse begann ernsthaft, nachdem die Nazis 1933 die meisten deutschen Schulen verstaatlicht hatten. Schulverwaltungen fügten schnell Rassenpolitik in neu geschriebene Schulbücher und Schulpolitik ein. Mit Hilfe des Nationalsozialistischen Lehrerbundes (der offiziellen Lehrergewerkschaft der Nazis) wurden Schüler mit Rassentheorien überschwemmt, die in die meisten Fächer eindrangen. Vertreter der Nazi-Partei propagierten

Bild: Bundesarchiv, Bid 102-00089

das Führer-Konzept der Gleicheit in der Volksgemeinschaft des Führers, zu dem Social Engineering, soziale Gerechtigkeit, Rassen-Tribalismus, nationale Kollektivität und Sozialdarwinismus gehörten. Aber ihre größte Aufgabe bestand darin die tendenziösen ethnischen Rassenstudien in Deutschlands Klassenzimmern einzuprägen.

Nach Angaben von Richard J. Evans in The Third Reich in Power 1933-1939 geboten die Pädagogen und Verwalter des Bildungsministeriums, dass die Themen der „Rassenbiologie“ und „Rassenkunde“ in fast jeden schulischen Lehrgang in ganz Deutschland eingefügt wird. Die Biologie wurde als Schlüssel für das Verständnis und die Identifizierung von Rassenunterschieden verkündet. Die Nationalsozialisten entwickelten für ihre Schulbücher sogar eine rassengesellschaftliche Arithmetik um Schüler zu indoktrinieren. Diese rassische Mathematik verwendet z.B. Formeln, um Berechnungen zu konstruieren, die bestimmen sollten, wie viel blonde Arier in einer deutschen Bevölkerungsgruppe lebten.

Der Politisierung der Bildung entkam auch die deutsche Sprache nicht. Sprache musste sich auf Sprachmuster konzentrieren, um reinen rassischen Hintergrund zu liefern, der deutschen Schulkindern unterbewusst die rassensozialistische Ideologie des Nationalsozialismus einpflanzte. Das Studium der Geografie musste sich einer rassischen Umgestaltung beugen, die verlangte, dass die Nazi-Ideologie vereinbar mit Heldentum, Heimat und Rasse ist. Erstaunlicherweise fanden Nazi-Pädagogen sogar Wege das Klima mit der Rasse zu verbinden.

Es überrascht nicht, dass solcher Rassismus der alten Schule jetzt in unsere Welt zurückkehrt, zumeist geäußert von Progressiven, dem Woke-Mob und Black Lives Matter. Ähnlich den Nationalsozialisten ist diese Orthodoxie ein Sammelsurium aus sozialer Gerechtigkeit, Unterdrücker-gegen-Unterdrückte-Opfertum und rassischen Tribalismus. Ein deutsches Plakat aus dem Jahr 1933 hebt die Hingabe der Nazis an einen sozial gerechten Rassenstaat hervor und verkündet: „Weil das Dritte Reich Adolf Hitlers die soziale Gerechtigkeit bringen will, darum ist das großkapitalistische Judentum der schlimmste Gegner dieses Reiches und seines Führers.“

Eine Reihe heutiger „antirassistischer“ Aktivisten ahmen die Pogrompolitik der Nationalsozialisten nach. Zum Beispiel rief die Mitgründerin von Black Lives Matter in Toronto, Yusra Khogali, die Vernichtung bestimmter Rassen. In Spitzen gegen weißes Privileg und Unterdrückerrassen und -Geschlechter sinnierte sie 2016, dass sie einen Drang verspüre „Männer und Weiße zu töten“. Darüber hinaus twitterte sie, dass „weiße Haut untermenschlich ist“. Hitler und seine Nazihorde spien dieselben „Untermenschen“-Anschuldigen gegen Juden und schließlich handelten sie gemäß ihrer Überzeugungen im Holocaust.

Die Ursprünge der Kritischen Rassentheorie haben eine dunkle Geschichte. Warum sollte jemand in der heutigen Welt Rassismus, Rassenüberlegenheit oder rassische Minderwertigkeit rechtfertigen? Solche aufhetzerische Rhetorik hat nie zu rassischer oder sozialer Gleichberechtigung geführt. Die KRT muss im Ascheimer der Geschichte entsorgt werden, zusammen mit jedem Wiederaufleben des Nationalsozialismus und seinen sozialistisch-rassistischen Narrativen.

Wie gegen Antisemitismus den Mund aufmachen?

Die Plattitüden der Politiker werden das Anschwellen des Judenhasses nicht eindämmen, das seit dem Zweiten Weltkrieg in Amerika ohne Beispiel ist.

Jeff Jacoby, The Boston Globe, 9. Juli 2021

Rabbi Shlomo Noginski am Sonntag in seinem Haus in Brighton, drei Tage, bevor er vor dem Shaloh House, einer jüdischen Schule, niedergestochen wurde (Foto: Erin Clark/Boston Globe)

Vertreter der Öffentlichkeit äußerten sich schnell, nachdem Rabbi Shlomo Noginski vor dem Shaloh House, einer jüdischen Schule und Synagoge in Brighton am 1. Juli brutal niedergestochen wurde. Die von ihnen zum Ausdruck gebrachten Gefühle waren des Moments angemessen. Sie gelobten „auf der Seite der jüdischen Gemeinde zu stehen“. Sie beschrieben die Anschläge als „entsetzlich“. Sie erklärten, sie seien „vereint gegen Hass“. Sie insistierten, „ein Angriff auf jedes Mitglied unserer Gemeinschaft ist ein Angriff auf uns alle“. Sie verkündeten, dass „Antisemitismus in Massachusetts keinen Platz hat“.

Die Worte waren so weit in Ordnung. Sie gingen leider nicht sonderlich weit.

Das ist nicht herabsetzend gemeint. Gemeinplätze und sichere Wortwahl gehören zum Rüstzeug der meisten Politiker. Wenn am helllichten Tag auf einer belebten Straße in Boston inmitten einer nationalen Welle antisemitischer Gewalt wiederholt mit einem Messer auf einen orthodoxen jüdischen Rabbiner eingestochen wird, dann sollte es eine natürliche Reaktion sein, dass Regierungsvertreter instinktiv das Verbrechen verurteilen.

Reine Floskeln werden jedoch wenig tun, um das Anschwellen des Judenhasses einzudämmen, der ein Niveau erreicht hat, das in Amerika seit vor dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr zu finden war. Juden stellen gerade einmal 2 Prozent der US-Bevölkerung, aber sie sind in mehr als 60 Prozent der religiös motivierten Hassverbrechen die Opfer, so der jüngste Bericht des FBI zu Statistiken von Hass-Verbrechen. Am Donnerstag wurde der wegen des Stichangriffs auf Noginski Verdächtige, der 24-jährige Khaled Awas, formell wegen eines Hassverbrechens angeklagt. Nach Angaben seines früheren Zimmergenossen ist Awad gewalttätig und „sehr antisemitisch“ – so sehr, dass er nach einem Angriff auf sich ein Kontaktverbot erwirkte.

Als Einwohner des Großraums Boston, Wähler in Massachusetts und praktizierender Jude war ich froh zu sehen, dass Vertreter der Öffentlichkeit den gewalttätigen Angriff auf den Rabbiner verurteilen. In manchen Bereichen ist dieser Tage einfach Antisemitismus zu verurteilen eine Beleidigung geworden, durch die man entlassen werden kann: Letzten Monat verlor April Powers ihren Job als Leiterin für Gleichstellung und Inklusion bei der Society of Children’s Book Writers and Illustrators, nachdem sie einen Eintrag in sozialen Medien einstellte, die die „Zunahme von Hassreden und willkürlicher Gewalt gegen Juden“ beklagte. Erstaunlicherweise generierte dieser Eintrag eine aufgebrachte Gegenreaktion, weil er keine Islamophobie erwähnte. Powers, eine Schwarze und Jüdin, wurde zum Rücktritt gezwungen und mit Morddrohungen überflutet.

Es ist unmöglich sich vorzustellen, dass jemand eine Arbeit wegen einer Äußerung verliert, mit der gewalttätiger Fanatismus gegen Amerikaner verdammt wird, die schwarz, asiatisch, muslimisch oder LGBT sind. Tatsächlich sind solche Äußerungen allgegenwärtig. Sie triggern nie die Art verwirrter Wut, die gegen Powers entfesselt wurde. Die Erklärung für den Unterschied lautet, dass Antisemitismus selbst verwirrt ist. Er ist eine Geistesstörung. Judenhass unterscheidet sich fundamental von anderen Formen des Vorurteils oder Gruppenfeindseligkeit. Das ist ein Punkt, den zu unterstreichen sich für jeden lohnt, der über reine Plattitüden hinausgehen will, wenn er von Antisemitismus spricht.

„Der meiste Fanatismus ist eine Behauptung von Unterlegenheit und spricht die Sprache der Unterdrückung“, hat David Brooks geschrieben. „Antisemitismus ist die Behauptung von Unreinheit und spricht die Sprache der Auslöschung.“

Rassische Vorurteile sind unbestreitbar abscheulich, genauso Hass gegen Muslime oder Katholiken, Sexismus und schwulenfeindliche Grausamkeit. Fanatiker würdigen Mitmenschen herab, missbrauchen oder unterdrücken sie, weil sie sie als minderwertig betrachten.

Aber Antisemitismus ist etwas anderes. Die gefährlichsten Antisemiten betrachten Juden oder das Judentum nicht als minderwertig, sondern als Verkörperung dessen, was sie am stärksten beschimpfen. Jahrtausende lang haben Antisemiten Juden mit allem identifiziert, was gemäß ihrem Weltbild einzigartig verabscheuenswürdig oder heimtückisch ist: Christen im Mittelalter verabscheuten Juden, weil sie nicht Jesus anbeteten. Kommunisten beschrieben Juden als habgierige, bourgeoise Kapitalisten. Der Industrielle Henry Ford beschuldigte die Juden die Weltwirtschaft zu manipulieren. Die Nazis stellten die Juden als Ungeziefer dar, das die Reinheit der deutschen Rasse verunreinigte. America Firsters beschuldigen die Juden illoyal zu sein. Weiße Nativisten und Fremdenfeinde werfen Juden Werbung für Zuwanderung vor. Schwarze Nationalisten verleumden Juden als Rassisten, die den Sklavenhandeln und Jim Crow verursachten. Israelhasser grenzen Juden aus, weil sie den jüdischen Staat unterstützen. Islamisten verabscheuen Juden, weil der Zionismus die Hegemonie des Islam im Nahen Osten untergräbt.

Eine interreligiöse Kundgebung gegen Antisemitismus in Miami Beach (Florida) am 3. Juni (Foto: Joe Raedle/Getty)

Antisemitismus hat es so lange gegeben, wie es Juden gibt und er hat sich in seinen Formen den Zeiten angepasst. Er hat sich als der unausrottbarste Hass erwiesen; wie ein Virus mutiert er. „Im Mittelalter wurden Juden wegen ihrer Religion verfolgt“, hielt der verstorbene Rabbi Sir Jonathan Sacks fest, Mitglied des britischen Oberhauses und ein renommierter öffentlicher Intellektueller. „Im 19. und 20. Jahrhundert wurden sie wegen ihrer Rasse geschmäht. Heute werden Juden angegriffen, weil es ihren Nationalstaat Israel gibt. Israels Existenzrecht zu bestreiten ist der neue Antisemitismus.“

Wenn Vertreter der Öffentlichkeit aufrichtig „auf der Seite der jüdischen Gemeinschaft“ gegen die steigende Flut des Judenhasses stehen wollen, dann ist es wichtig, dass sie ihn besonders dann mit einem Bann belegen, wenn er von der eigenen politischen Seite kommt. Für Progressive und Demokraten war es leicht Entsetzen zum Ausdruck zu bringen, als ein rechter Mörder in einer Synagoge in Pittsburgh das Feuer eröffnete, aber viele zögern die zahlreichen Anschläge auf US-Juden und jüdische Institutionen zu verurteilen, die israelfeindliche Fanatiker während der jüngsten Kämpfe im Gazastreifen begingen. Hartnäckige Republikaner haben nicht gezögert den üblen Antisemitismus der Abgeordneten Ilhan Omar scharf zu kritisieren, aber als ein republikanischer Abgeordneter für eine Benefizveranstaltung mit einem weißen, herrenmenschlichen Holocaust-Leugner wirbt, wurde der GOP-Chor ganz leise.

Es ist auch entscheidend, dass Schwarzenführer, die sehr laut für Rassengerechtigkeit und die Auslöschung aller Spuren von Rassismus eintreten, zum unverhältnismäßig hohen Niveau des Antisemitismus bei schwarzen Amerikanern genauso lautstark sind. Das ist kein neues Phänomen. Schon 1992 beklagte Henry Louis Gates Jr, der Vorsitzender von Harvards Abteilung für Afroamerikanische Studien war, Daten, die zeigten, „dass es zweimal so wahrscheinlich war, dass Schwarze antisemitische Ansichten haben“. Schwarze Täter sind für einige der tödlichsten Hassverbrechen an Juden der letzten Jahre verantwortlich. Dennoch sind wenige gewählte Schwarze als starke Führer gegen Antisemitismus aufgetreten. Einer, der das gemacht hat, ist der Abgeordnete Ritchie Torres, ein progressiver Demokrat, der unverblümt die „hysterische Dämonisierung Israels“ als Ursache von so viel antisemitischer Gewalt benannte.

Mehr als je zuvor brauchen Juden Verbündete, die sachkundig und offen über die Bedrohung sprechen können, die die sich verbreitende Plage des antisemitischen Hasses darstellt. Sie brauchen Vertreter der Öffentlichkeit, die Antisemitismus ohne Wenn und Aber und nicht nur als eine von vielen Formen des Fanatismus zurückweisen. Sie brauchen Politiker, die begreifen und artikulieren können, dass angepasst an die Bevölkerung Juden bei weitem die wahrscheinlicheren Opfer von Hassverbrechen sind als Mitglieder jeder anderen Minderheit.

Eine zeitlose Lehre der Geschichte lautet, dass gegen Juden vorzugehen für Antisemiten nur ein Anfang ist; sie hören selten dort auf. Der islamistische Terror schickte viele Juden in ein frühes Grab, bevor er es dann dasselbe am 9/11 mit tausenden Amerikanern machte. Die Nazis begannen mit der Verbrennung von Juden; am Ende stand ganz Europa in Flammen. Antisemitischer Hass und Gewalt gefährden die amerikanische Gesellschaft als Ganzes, nicht nur speziell Juden. Nie in der erlebten Erinnerung ist es so wichtig gewesen, dass Vertreter der Öffentlichkeit und Oppositionsführer das begreifen. Nie ist es unerlässlicher gewesen, dass sie das sagen.

Wie man Antisemitismus bekämpft – und wie nicht

Elder of Ziyon, 14. Juli 2021

Diese Woche gab es zwei Geschichten, die für die amerikanisch-jüdische Gemeinschaft nichts Gutes verheißen.

Die erste war die kaum besuchte Kundgebung „No Fear“ (Keine Angst) gegen Antisemitismus in Washington. Die zweite war die Veröffentlichung einer Meinungsumfrage, die zeigt, dass viele amerikanische Juden glauben, Israel sei der Apartheid und sogar des Völkermords schuldig.

Beide Ereignisse deuten auf katastrophales Versagen der amerikanischen jüdischen Gemeinschaft hin.

Lauri Regan, eine erfahrene Organisatorin, schreibt eine vernichtende Kritik zur Kundgebung „No Fear“. Während viele ihrer Probleme technischer Natur seien, war der Hauptgrund dafür, dass sie derart klein ausfiel, ironischerweise der, dass man so viele Juden wir möglich als Beteiligte dabei haben wollte.

Um erfolgreich zu sein braucht man eine fokussierte Botschaft und ein Thema, hinter dem die Leute stehen können. Man muss einen Kern engagierter Teilnehmer haben. Aber die Organisatoren waren stärker daran interessiert liberale jüdische Organisationen zu gewinnen, die dem jüdischen Staat entweder teilnahmslos oder feindselig gegenüber stehen und die gefordert hatten, dass die Kundgebung nicht offen zionistisch ist – Organisationen, die die Existenz von Antisemitismus bei ihren politischen Verbündeten der Linken bestreiten.

Wenn die teilnehmenden Organisationen sich nicht einmal zur Definition von Antisemitismus einigen können, ist die Veranstaltung schon ein Fehlschlag bevor sie beginnt.

Was heißt überhaupt „Keine Angst“? Das ist eine leere Parole. Juden werden auf der Straße und online brutal angegriffen und eine Kumbaya-Parole stumpfen diese Angriffe nicht im Geringsten ab.

Wenn man eine Botschaft verwässert, um niemanden vor den Kopf zu stoßen, dann hat man am Ende eine Botschaft, die niemanden anlockt.

Der wahre Grund, dass die Kundgebung ein Fehlschlag war, findet sich in der Umfrage des Jewish Electorate Institute. Zusammen mit anderen Umfragen bei amerikanischen Juden zeigt sie eine Gemeinschaft, die abnehmende emotionale Verbindungen zu Israel hat – und wenige Bindungen zum Judentum. Junge Juden zeigen die Richtung an, in die die Gemeinschaft sich bewegt – weniger Verbundenheit zu Israel und weniger Verbundenheit zum Judentum.

Diese Grafik von Pew sollte jedem Angst machen, dem die Zukunft des amerikanischen Judentums am Herzen liegt.

Fast die Hälfte der US-Juden haben kein Interesse daran sich an irgendwelchen jüdischen Aktivitäten zu beteiligen oder überhaupt eine Verbindung zum Judentum zu zeigen.

Ihre Apathie gegenüber dem Judentum und Israel stehen miteinander in Verbindung.

Engagiertere Juden tendieren dazu sich stärker für Israel zu engagieren. Antisemiten hassen Israel. Amerikanische Juden, die sich im Konflikt mit ihrem Judentum befinden, haben gleiche Probleme mit Israel. Die Verbindungen zwischen Judentum und Israel heute zu bestreiten heißt die Realität zu bestreiten.

Die Lösung für beides ist dieselbe: Kenntnis und Stolz.

Die meisten amerikanischen Juden wissen nichts über das Judentum und sie wissen nichts über Israel. Gleichermaßen haben die meisten amerikanischen Juden wenig Sinn für Stolz, weder bezüglich des Judentums noch zu Israel.

Das ist die Wurzel des Versagens der amerikanisch-jüdischen Gemeinschaft. Es handelt sich um ein Versagen der Führer, es ist ein Versagen der Synagogen, aber noch mehr ist es ein Versagen der Eltern, die die Hauptverantwortung dafür haben ihren Kindern Stolz einzuflößen.

Es dauerte Generationen uns dahin zu bringen, wo wir heute sind. Es ist das Produkt von Jahrzehnten, in denen sich mehr darum gekümmert wurde in Amerika Erfolg zu haben statt ihren Kindern jüdischen Stolz anzuerziehen.

Wenn die Juden nicht die Kurve kriegen, wie kann man dann erwarten, dass Nichtjuden uns unterstützen?

Leider sind viele dieser Juden bereits verloren. Und nur allzu viele von ihnen führen ihr Judentum nur dann ins Feld, wenn sie mit Hilfe von Antizionismus behaupten Helden zu sein.

Für das amerikanische Judentum ist es aber noch nicht zu spät

Es gibt einige großartige neue Gruppen, die darauf zielen über das Judentum, Israel oder beides zu bilden und Stolz einzuflößen. Es ist nicht nötig orthodox zu sein, um ein engagierter, kompetenter Jude zu sein und es ist nicht notwendig Siedlungen zu unterstützen, um ein stolzer, engagierter Zionist zu sein (sehen Sie sich Hen Mazzig oder Einat Wilf an).

So wie es Zeit brauchte, um dahin zu kommen, wo wir heute stehen, wird es eine lange Zeit dauern jüdische Belesenheit und jüdischen Stolz wieder aufzubauen. Das braucht echte Hingabe. Und das fängt in der eigenen Familie an.

Wenn wir Juden unsere eigene Geschichte kennen, sind wir dafür gerüstet uns gegen die Lügen zu verteidigen. Wenn Juden aber stolz sind, gewinnen wir Fans.

Menschen sind für die attraktiv, die wissen, wer sie sind und wer sich deshalb nicht rechtfertigt. Sicher, Juden müssen genug wissen, um die Lügen zu kontern, aber das ist nur ein kleiner Teil des Jobs. Wir sollten stolz auf unser Judentum und auf Israel sein. Wir sollten nicht defensiv seine – sonder begeistert. Wir sollen Juden in Amerika und Israel als unsere Familie behandeln, die wir lieben und unterstützen, selbst wenn sie uns manchmal wahnsinnig machen.

So wird Antisemitismus bekämpft. Und es ist entscheidend die nächste Generation so aufzuziehen, dass sie weiß, wer wir sind: dass wir Juden sind, dass wir stolz sind, wir sind ein Volk und dass wir nicht weggehen.

Gedankensplitter: Wird so in Deutschland Antisemitismus bekämpft?

Sie können es nicht lassen: SPD und Grüne in Hamburg wollen einen Islamisten in den NDR-Rundfunkrat holen. Ausgerechnet Vertreter von aus dem Ausland gesteuerten Muslim-Organisationen sollen mehr Vielfalt in den Rundfunkrat bringen? Geht’s noch?

DITIB und das Islamische Zentrum Hamburg sind Organisationen, die extremistischen Islam-Varianten zugeordnet werden müssen; DITIB untersteht der türkischen Religionsbehörde und ist von Erdoğans Ideologie gesteuert, das IZH ist eine Dependence des Mullah-Regimes im Iran.

Beides sind Organisationen, die dem Antisemitismus frönen.

Und die sollen jetzt im Rundfunkrat mitbestimmen, was der NDR so ausstrahlt…

Aber das passt. Die SPD hat die antisemitische Terrororganisation Fatah 2013 zum strategischen Partner erklärt, die Jusos sich erst vor kurzem mit der Jugendorganisation der Fatah verbrüdert. Links geht es offenbar nicht anders. Fragt sich nur, wodurch das bedingt ist.

Aber man kann es sich vorstellen. In der links-verqueren Denke müssen alle „eingebunden“ werden, damit man insgesamt als Welt miteinander auskommt, egal, was diese anderen so treiben. Nein halt, das gibt es Ausnahmen: Nazis und AfD (ach ja, auch Nazis) sind gefälligst nicht einzubinden, die müssen gemieden, verteufelt und ausgegrenzt werden. Aber alle anderen: Gute, nette Leute, mit denen man reden muss.

Das macht man dann mit Teheran seit 1979. Wie erfolgreich das ist, sehen wir ja immer wieder. Jedes Jahr zum antisemitischen Israel-Vernichtung-Quds-Tag-Marsch, der allein durch die Corona-Hysterie verhindert werden kann. Durch Geschäfte ohne Ende mit den Terror-Mullahs, die nicht nur das eigenen Volk unterdrücken und jegliche abweichende Meinung mit Haft und Folter „belohnen“, sondern auch international nicht nur in der eigenen Region Kriege anzetteln und Terror verbreiten. Seit Trump aus dem Amt ist, wieder mit noch mehr Verve und neuer Aggressivität.

Antisemitismus bekämpft man nicht durch Einladungen an Antisemiten in Aufsichtsgremien. Nicht durch große Geschäftemacherei mit einem Terror-Regime, das vermutlich nicht nur regionale Hegemonie und Unterdrückung anstrebt. Nicht durch Kuschen vor einem islamistischen Autokraten, der das Türkentum wieder als regionale Supermacht aufbauen will und dazu gerne mal den „Weg über Jerusalem“ mitsamt Vernichtung der Juden und ihres Staates als geeignetes Mittel propagiert und ansonsten die EU mit echten und falschen Flüchtlingen erpresst.

Die linke Mischpoche ist nicht in der Lage – schon lange nicht mehr gewesen – ihre eigenen Feinde als solche zu benennen und deren Motive zu erkennen. Sie ist auch nicht willens, das zu tun. Weil sie ihre (politischen) Feinde ausschließlich „rechts“ sucht. Weil sie nicht in der Lage ist sich vorzustellen, dass jemand anderes als Nazis auch in der Lage sein könnte systematisch zu fanatisieren.

Und so werden dann Antisemiten in Gremien berufen und hofiert, die da nichts zu suchen haben, auch weil sie unserer Demokratie gegenüber feindlich eingestellt sind. Das zu begreifen geht über den viel zu geringen linken Horizont hinaus, der nur „rechts“ etwas sieht. Und so wird von diesen Linken – zu denen inzwischen auch große Teile der CDU zu zählen sind – nicht Antisemitismus bekämpft, sondern ermöglicht und Antisemiten gestärkt.

Wenn nur Nazis als Antisemiten wahrgenommen werden dürfen oder können, dann sind die ganzen Beteuerungen des „Nie wieder“ und „Kein Platz für Antisemitismus“ glatte Lügen. Und in Deutschland wird gelogen, dass sich die Balken biegen.

Gedankensplitter: Das Niederknien vor BLM

Jetzt wird also auch „die Mannschaft“ vor dem Spiel niederknien. Na Mahlzeit, aber nach dem Regenbogen-Hype war das zu erwarten. Fußball ist kein Sport mehr, Fußball ist Politik.

Wovor knien diese Leute nieder?

Das Niederknien ist angeblich ein Eintreten gegen Rassendiskriminierung. Problem: Es ist das Zeichen für die Unterstützung der BLM-Bewegung.

Und diese BLM-Bewegung steht nicht für Toleranz und kein Diskriminierung. Sie steht auch nicht für Frieden, friedlichen Protest oder gar Gleichberechtigung. Sie steht für Randale, Anarchie, Vernichtung von Eigentum, Schäden in Milliardenhöhe und für Diskriminierung. Ihre Führer in den USA sind erklärte Kommunisten, die alles andere als Gleichberechtigung wollen. Es gibt eine ganze Reihe führender Vertreter dieser Bewegung, die offen schwarzes Herrenmenschentum propagieren, indem sie von der Überlegenheit der schwarzen Rasse schwadronieren und Weiße allein schon aufgrund ihrer Hautfarbe als Rassisten bezeichnen. Das hat dazu geführt, dass Weiße diskriminiert, in den USA auch noch Asiaten von Schwarzen willkürlich verprügelt werden. Martin Luther King dürfte im Grab rotieren. Was er sich wünschte und erreichen wollte, wird heute durch diese Bewegung ad absurdum geführt.

Diskriminierung in der Vergangenheit rechtfertigt nicht, heute „zurück“ zu diskriminieren. Diskriminierung in der Vergangenheit rechtfertigt nicht, dass heute die früher diskriminierten als Herrenmenschen agieren (dürfen).

Zeichen gegen Rassismus werden nicht gesetzt, indem man neuen Rassismus hofiert oder gar rechtfertigt.

Diesen Terror nicht mitzutragen hat mich eine Freundin gekostet, die Jahre lang einen fixen Beitrag auf meinen Blog gesetzt hat. Ihrer Meinung nach bin ich also jetzt Rassist, weil ich nicht damit einverstanden bin mich als Rassisten bezeichnen zu lassen, nur weil ich ein Weißer bin. (Na, sie rechnet auch noch negativ dazu, dass ich kein Trump-Verächter bin…)

Macht mir das was aus? Klar. Lässt mich das meine Meinung revidieren? Ich bin doch nicht bescheuert. Was falsch ist, bleibt falsch, egal, was andere darüber sagen. BLM ist ein verbrecherisch, totalitär und unmenschlich. Das zu unterstützen, ist ein Unding.

Gegen Rassismus und Diskriminierung ist nicht von BLM abhängig, ganz im Gegenteil. „Die Mannschaft“ setzt heute Abend zusammen mit dem englischen Team kein Zeichen für Toleranz, sondern ein Zeichen für Diskriminierung, Intoleranz und die Unterwerfung unter kommunistische Rassisten.

Herzlichen Glückwunsch. Das muss ich mir nicht antun. Und zum ersten Mal in meinem Leben drücke ich ihnen nicht die Daumen, sondern werde sie schlichtweg ignorieren.

Gedankensplitter: Palästinenser und ihre Anhänger im Westen sind „Reichsbürger“

Da kam doch neulich so eine Intelligenzbestie und fand, israelitische archäologische Funde in Israel (na ja, diese Person sagte natürlich „Palästina“) könnten keinerlei Ansprüche von Juden am Land rechtfertigen. Und verglich das mit den „deutschen Ostgebieten“, wo man ja schließlich auch überall noch „Deutsches“ finden könne und das rechtfertige auch keine Übernahme durch Deutschland, sondern Ostpreußen z.B. gehöre jetzt Russland.

Mal abgesehen davon, dass halb Ostpreußen heute zu Polen gehört: Diese Rollenumkehrung ist schon interessant, nicht wahr?

Das Dritte Reich/Deutschland hatte im Osten Polen und dann die Sowjetunion überfallen (dazu fast ganz Europa) und verlor infolge dieses Angriffskriegs viele Gebiete im Osten. Die arabischen Staaten hatten Israel überfallen, Judäa/Samaria und den Gazastreifen besetzt und beides nach einem weiteren von ihnen angezettelten Krieg verloren.

Aber dass die Russen und Polen die „Ostgebiete“ behalten, ist selbstverständlich; wehe, es kommt jemand auf die Idee sie als „Besatzer“ zu bezeichnen.
Israel hingegen hat sich gewehrt, gewonnen und ist deshalb Besatzer, die Aggressoren die Opfer?

Das ist schizophren. Zweierlei Maß in Reinform.

Die Israelhasser argumentieren da eigentlich nicht anders als die „Reichsbürger“. Sie erkennen die selbstverschuldeten Veränderungen nicht an und wollen die Zeit zurückdrehen auf etwas, das es längst nicht mehr gibt. Sollte man ihnen mal vorhalten, mal sehen, wie sie dann anfangen zu wüten und zu toben, das sei etwas ganz anderes.

Ist es nicht.