Schaschlik

Für März war geplant, dass eine Knesset-Delegation nach Irland reist. Angesichts des nun israelfeindlichen Boykott-Gesetzes ist diese Reise von Parlamentspräsident Edelstein gestrichen worden. (Die Regierung Irlands ist allerdings gegen das vom Parlament initiierte Gesetz.)

Das Mandat der UNO-Beobachtergruppe TIPH wird von Israel nicht verlängert. Die „Beobachter“ haben zu viel aktiv gegen Israel gearbeitet. Norwegen ist der Meinung, der Rauswurf der TIPH verletze die Oslo-Vereinbarung. Was Blödsinn ist, weil das Mandat der TIPH immer nur für 3 Monate gültig war und dann verlängert werden musste.

Weil Malaysia keine israelischen Schwimmer zu den Wettkämpfen ins Land lassen wollte, hat ein polnischer Schwimmer und Olmypionike ein Angebot abgelehnt die malaysischen Schwimmer zu trainieren.

Die PA hat den Versuch fallen gelassen in der UNO Vollmitgliedschaft zu erreichen. Grund seien „Hindernisse“.

Es gibt Berichte, dass die Hisbollah finanzielle Probleme hat; sie kann manche Gehälter nur zum Teil auszahlen. Grund scheinen die US-Sanktionen gegen den Iran zu sein, der sich damit sein $1 Milliarden-Budget für die Hisbollah nicht komplett leisten kann.

Archäologie:
– Im Norden Israels wurden ca. 2200 bzw. 2800 Jahre alte Reiterfiguren entdeckt.

Der alltägliche Antisemitismus: (eine umfassende Sammlung gibt es auf The New Antisemit; auf twitter gibt es für den deutschsprachigen Raum die „RIAS“ (Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus):

Soziale Medien:
– Games of Thrones-Star Laura Pradelska hat auf ihrem Instagram-Account die Kommentarfunktion abgeschaltet, nachdem es dort einen Schwall antisemitischer Beschimpfungen gegen sie gab.

Araber/Islamstaaten:
– Eine Schauspielerin in Malaysia entschuldigte sich jetzt öffentlich dafür ein Foto auf Instagram gepostet zu haben, auf dem sie ohne Hijab und mit ihrem Freund zu sehen ist.
Ägypten: Der israelische Botschafter besuchte die Buchmesse in Kairo. Ägypter schimpften auf Facebook vor Empörung.
Ägypten: Besagte Buchmesse hat einen sehr großen, prominent angeordneten Aussteller, den Verlag Dar al Kitab al Arabi. Der hat zwei Riesen-Displays gezeigt, eins mit „Mein Kampf“ (samt dickem Hitler-Konterfei) und eins (bei den Bestsellern) „Die Protokolle der Weisen von Zion“.
Malaysia: Premierminister Mahathir ließ wieder wissen, dass die Juden die Kontrolle haben – „Die Welt hat die Macht, aber sie entschied sich Israel zu gehorchen. Wir gehorchen nicht.“
Ägypten: Die Regierung hat neue Gebühren für den Import von Autos erlassen. Die Vereinigung der Autohändler ist sauer. Ihr Chef meinte im Fernsehen, man würde mit Autohändler reden „asl redete man über Juden“. Und wie Juden wollen die Händler nicht behandelt werden.
Ägypten: Ein muslimischer Prediger behauptete, Adolf Hitler habe die Deutschen mit Hilfe der Koransure 54,1 für den Krieg mobilisiert.
Israel:
– Die Synagoge von Jerusalems Viertel Kiryat Yovel wurde verwüstet, Thora-Rollen sowie Möbel beschädigt.
Deutschland:
Frankfurt: Ein Deutscher kamerunischer Herkunft griff einen deutlich älteren Mann in jüdisch-orthodoxer Kleidung an, stieß ihn zu Boden und prügelte auf ihn ein. Ein Passant, der eingreifen wollte, wurde von dem Angreifer schwer verletzt.
Niederlande:
Amsterdam: Ein Pro-Israel-Aktivist wurde von einem jungen Mann angebrüllt, der die Juden verfluchte und den Mann „fragte“, ob er sich nicht schäme Jude zu sein. (Er ist kein Jude.)
Großbritannien:
– Ein Video aus dem Jahr 2012 zeigt Jeremy Cobyn, wie er behauptet Israel lege falsche Spuren, um den Iran angreifen zu können.
Italien:
Rom: Eine Frau mit einer Tasche eines Jiddisch-Kurses wurde von einem Mann mit Hakenkreuz auf dem Arm angespuckt.
Spanien:
Ein Priester macht „mächtige Juden“ dafür verantwortlich, dass die katholische Kirche die Vorführung eines antiisraelischen Films absagte.
USA:
– Die Mitglieder einer kalifornischen Kirche, die an einem Holocaust-Gedenktag teilnahmen, wurden von einem Autofahrer mit Obszönitäten und antisemitischen Sprüchen beschimpft.
Florida: Eine jüdische Familie aus New York erhielt in einem Hotel eine Matratze für ihr kleines Kind – und fand darauf aufgemalte Hakenkreuze.
– Eine Synagoge in Kalifornien wurde mit antisemitischen Graffiti „verziert“.
Down Under:
Melbourne (Australien): Einem Rabbiner wurde von einem Autofahrer zugerufen, er wolle tun, was Hitler tat und dass der Rabbi in Auschwitz hätte umkommen sollen.

Die Religion des Friedens, der Liebe, der Frauenrechte und Wissenschaften:
Salzgitter: Ein syrischer Muslim erschoss einen irakischen Christen, weil dieser in seine Schwester verliebt war.
Pakistan: Muslimische Kleriker erklärten: „Der Islam hat nichts mit Extremismus und Terrorismus zu tun.“ Dazu beklagten sie, dass der Islam von Extremismus und Terrorismus dem Islam und den Muslimen Schaden zufügt. Nur sind sie nicht bereit, in den eigenen Reihen mal mit dem Aufräumen anzufangen. Ach ja: Der Prophet war total moderat.
Pakistan: Die erneute Aufhebung des Todesurteils gegen Asia Bibi lassen wieder die Massen wüten. „Gemäß der Scharia verdient sie es getötet zu werden.“
– Sie haben wieder was zum Aufregen: Nike soll den Schriftzug „Allah“ auf Arabisch auf eine Schuhsohle aufgebracht haben. Die Teufelsdinger sind gefälligst alle zu vernichten…
Nigeria: Nachdem die Armee aus einer Stadt abgezogen war, schlachtete Boko Haram mindestens 60 der Einwohner.

Sport-Jihad:
– Bei einem Jiu-Jitsu-Turnier in Los Angeles weigert sich ein Kuwaiti gegen einen Israeli anzutreten. Darüber hatte er in sozialen Medien lautstart geprahlt. Das Turnier soll im März stattfinden. Bisher wird nicht weiter darüber berichtet, aber die kuwaitischen Medien und BDS Arabia sind voll des Lobes.

Dhimmitum, Muslimisches Herrenmenschentum, Anspruchsdenken, Frauenfreundlichkeit, Güte, Beiträge zur westlichen Gesellschaft, irre gewordene Westler, usw.:
Großbritannien: Ein Christ wird nach Pakistan abgeschoben, obwohl er dort Morddrohungen erhält und schon geschlagen wurde.
Frankreich: Ein Muslim tötete den Freund seiner Schwester, weil der Franzose und nicht muslimisch war.
Schweden: Ein Journalist, der über die zweifelhaften Aktivitäten einer Moschee recherchierte, wurde von deren Imam bedroht.
Australien: Muslime sagen, sich von Aufrufen der gewalttätigen Koranverse zu distanzieren, seien „unanständig“, das werde man „nie, niemals tun“.
USA: Der rassistische und antisemitische Führer der „Nation of Islam“, Louis Farrakhan, fordert einen eigenen Staat für schwarze Amerikaner.

Christenverfolgung:
– Bei dem Doppel-Bombenanschlag auf eine Kirche während des Gottesdienstes auf den Philippinen wurden (mindestens) 20 Personen getötet und 111 weitere verletzt.
Pakistan: Asia Bibi wurde vom obersten Gericht überraschend erneut freigesprochen.
Kanada hat der in Pakistan verfolgten Asia Bibi Asyl gewährt. Sie kam anscheinend mit ihrem Mann dort jetzt an. Ihre beiden Töchter leben schon dort.

Obama Watch:

Wer beschimpft, bedroht, beleidigt, verletzt wen?
– Ein Restaurant in Kalifornien verbietet „Make America Great Again“-Kappen – die seien dasselbe wird die Kapuzen des KKK.

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Was zum Teufel erlaubt sich der Jude?!

Wer immer noch nicht begriffen hat, wer die Palästinenser sind, hier ein paar Fakten:

Conservo

(www.conservo.wordpress.com)

Von Adrian F. Lauber *)

Wenn es etwas gibt, was Gutmensch-Deutschland auf den Tod nicht ausstehen kann, dann sind es Juden, die sich ihrer Haut zu wehren wissen.

Wir haben eine recht genaue Vorstellung davon, wie unser Haus- und Hofjude zu sein hat: schwach und wehrlos, nach Möglichkeit bereits tot, denn dann können wir ihn nach allen Regeln der Kunst bemitleiden und beweinen und der Welt demonstrieren, was für zartfühlende Wesen wir sind, die wir aus der Geschichte richtig was gelernt haben.

Was uns dagegen gewaltig irritiert, sind Juden, die selbstbewusst, stark und wehrhaft sind. Damit wissen wir nun gar nicht umzugehen.

Die Berichterstattung führender deutscher Medien über Israels Abwehrkampf gegen die radikal-islamische Terrororganisation Hamas legt davon Zeugnis ab.

Der Kölner Autor, Schauspieler und Blogger Gerd Buurmann hat eine

Ursprünglichen Post anzeigen 6.611 weitere Wörter

Kloppe – mit einem kleinen Ausflug nach Klein-Britannien

Seit Wochen wüten die Linken – meist gewalttätig – gegen die ICE (die US-Behörde, die illegale Einwanderer aufspürt und festnimmt). Die Folge: Trumps Zustimmungswerte nahmen um 10 Prozentpunkte zu – bei den Hispanics!

Noch ’ne Statistik: Obamas Präsidentschaft hatte den schlechtesten Lohnzuwachs seit der Weltwirtschaftskrise in den 1930-er Jahren. Unter Trump erlebt das Land die HÖCHSTEN Lohnzuwächse seit der Weltwirtschaftskrise in den 1930-er Jahren.
Allein im Juni 2018 wurden 213.000 neue Jobs geschaffen.

Zweierlei Maß hoch drei: Londons muslimischer Bürgermeister Sadiq Khan hat genehmigt, dass ein riesiger „Baby Trump“-Luftballon während des Besuchs des US-Präsidenten über London schweben darf. Eine Willkommens-Demonstration Trump hingegen wurde verboten. Und ich wette, dass auch der „Baby-Khan-Ballon“ nicht über London schweben darf, der gerade vorbereitet wird. Und dessen Crowdfuning-Kampagne die für den Baby-Trump-Ballon weit hinter sich lässt – innerhalb der ersten 24 Stunden wurden £16.837 gespendet (£10.000 waren anvisiert).

Obamanisten:

Porno-Darstellerin und Trump-Beschimpferin „Stormy Daniels“ machte vor 2 Wochen Schlagzeilen, sie wolle „innerhalb einer Woche“ von ihren Eltern getrennt festgehaltene Kinder illegaler Migranten besuchen. Hat sie nicht. Nicht einmal, als sie zwei Abende in einem Club strippte, der ganz in der Nähe einer solchen Einrichtung liegt.

Sie wollen Trumps Kandidaten für das Verfassungsgericht unbedingt abschießen – und womit?

Und man kann alles so drehen, dass Trump schlecht dabei wegkommt:

In der Trump-Wirtschaft bekommen mehr und mehr der Generation Y Jobs
und ziehen aus den Kellern bei Mama und Papa aus.
Trump hört einfach nicht auf Kinder von ihren Eltern zu trennen!

Etwas über die linken Truppen:

Und ohne Weiteres gingen sie vom Ausflippen über von ihren Eltern getrennten Babys
zum Ausflippen darüber über, dass der Oberste Gerichtshof ihnen das Recht nehmen will Babys zu töten.

Die Linke Denke:

Moment mal, Greg,
die Linke glaubt also, es ist okay, wenn eine Reporterin der New York Times
mit einem Vertreter der US-Regierung schläft, um Geheimmaterial für
ihre Artikel zu bekommen,
aber es sein ein krimineller Skandal, sollte eine Hollywood-Schauspielerin
einem Produzenten schlafen, um eine Filmrolle zu bekommen?

Obamanistische Gewalttäter:

In Florida wurde ein Mann geboxt und die Straße entlang geschleift, weil er eine Trump-Flagge in seinem Garten hatte.

Eine Antifa-Internetseite veröffentlichte die Privatadresse eines Richters, mit dessen Urteil die Linken nicht einverstanden waren. Daraufhin kam ein Trupp Maskierter dorthin und drohten; das sie die Kinder im Viertel verängstigten, war ihnen egal. Die Bitten der Polizei die „Demonstration“ aufzulösen, wurden vehement verweigert. Über eine verängstigte Frau machten die Täter sich lustig.

Eine ganze Reihe (Sport-) „Journalisten“ nutzten das Ausscheiden der russischen Mannschaft bei der WM dazu, auf Trump einzuprügeln: Er werde jetzt wohl die Flagge auf dem Weißen Haus auf Halbmast setzen; die russische Mannschaft zum Trost ins Weiße Haus einladen; einer schrieb, die Russen würden jetzt wohl in Kroatien einmarschieren und Trump hätte schon sein Okay gegeben. Diese ganzen „humorigen“ Schreiberlinge haben anscheinend keine Ahnung, dass Trump Sanktionen gegen Russland verhängt und eine ganze Reihe russischer Diplomaten aus dem Land gejagt hat – sie sind von den US-Medien nur darüber „informiert“, dass Trump mit den Russen kuschelte, um die Wahl zu gewinnen. Was wiederum zeigt, dass es in der Branche eine Ahnungslosigkeit zu Fakten gibt, die einfach nur erschütternd istl

Der Donald:

Ein Teenager wurde in einem Restaurant in Texas von einem irren Linken brutal angegriffen, der ihm seine „MAGA“-Kappe raubte. Donald Trump Jr. bat daraufhin, ihm die Adresse des 16-jährigen zu besorgen, damit er ihm eine neue Kappe samt Unterschrift des Präsidenten zukommen lassen kann.

Schaschlik

Wieder mal ein Beleg für übelste (linke) Charaktereigenschaften: Schwedens Außenministerin Margot Wallström hat sich gegen eine Dringlichkeitssitzung des Sicherheitsrats angesichts der Lage im Iran ausgesprochen. Die sei „nicht qualifiziert“ für eine Sondersitzung. Der Sicherheitsrat soll sich also nicht wegen Mord, willkürliche Verhaftungen und Folter treffen – aber für die Sondersitzung wegen eines Umzugs war sie sehr wohl…

Die niederländischen Finanzbehörden fordern von einer 86-jährigen Holocaust-Überlebenden, dass sie die ca. 200 Euro monatliche Entschädigung für Zwangsarbeit, die sie aus Deutschland bezieht, versteuert.

Es gab Massenproteste im Gazastreifen; die Menschen demonstrierten gegen die Stromkürzungen, für die sie die Hamas und die PA verantwortlich machen.

Die US-Administration hat beschlossen $150 Millionen NICHT an die UNRWA zu überweisen. Das ist ein Drittel des jährlichen Betrags der USA für die UNRWA und sollte eigentlich im Januar übergeben werden.

Die Islamisten im Gazastreifen fahren eine Islamisierungskampagne: In immer mehr Stadtteilen und Orten finden die Menschen „gelieferte“ Lautsprecher vor ihren Türen, über die sie vor Sonnenaufgang „geweckt“ werden, damit mehr Leute zu den Morgengebeten in die Moscheen gehen.

Logisch: Die Hamas hat nicht verhindert, dass Trump Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkennt – also erklärt der Islamische Staat den Jihad gegen die Hamas. Das Ganze in/mit einem Video, das die grausame Hinrichtung eines angeblichen Hamas-Anhängers im Sinai zeigt.

Die „Zorn“-Demos der PalAraber im Gazastreifen haben Masse-Probleme. Elder of Ziyon hat Beleg- und Vergleichsfotos.

Davon werden unsere Medien nichts berichten: Der Irak hat ein neues Gesetz erlassen, das den dort lebenden Palästinensern praktisch alle Rechte nimmt. Sie sind ab sofort Ausländer, auch wenn sie einen irakischen Pass haben sollten (bekommen werden sie einen solchen auf keinen Fall mehr). Sie haben nicht mehr das Recht im Irak zu leben, kein Recht auf freie Bildung, Gesundheitsversorgung, Reisedokumente; und sie dürfen nicht mehr an staatlichen Institutionen arbeiten.

Die Arabische Liga diskutierte bei einem Treffen der Außenminister in Jordanien, wie sie Trumps Anerkennung Jerusalem als Hauptstadt Israels ungültig machen können. Außerdem will sie die Anerkennung des „Staats Palästina mit Ostjerusalem als seiner Hauptstadt“ in der internationalen Gemeinschaft anstreben.

Das Ministerium für Strategische Angelegenheiten hat eine Liste von Pro-BDS-Organisationen veröffentlicht, die wegen ihrer Aufrufe zum Boykott Israels nicht mehr ins Land gelassen werden. Damit, so Gilad Erdan (Minister für Sicherheit und Strategien) wertete das so: „Wir sind von der Defensive in die Offensive gegangen.“

Trump, Jerusalem und die ganzen anderen:

Die Hamas fordert von der PA alle Kontakte zu den USA abzubrechen. Grund: Der US-Botschafter in Israel hat es gewagt die Reaktion der Palästinenserführungen auf die Jerusalem-Erklärung als „hässlich, unnötig provokativ und antisemitisch“ zu bezeichnen. Das sei rassistisch, ignorant und Verachtung für die Rechte der Palästinenser und das Völkerrecht, sagten die rassistischen Terroristen, die sich selbst einen Dreck um das Völkerrecht scheren.

Ein Sprecher von Mahmud Abbas tönt wieder laut: Die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels sei zusammen mit dem Jerusalem-Gesetz eine Kriegserklärung gegen das palästinensische Volk. Das Jerusalem-Gesetz verlangt, dass Teile der Stadt bei einer Friedensvereinbarung nur abgegeben werden dürfen, wenn zwei Drittel der Knesset zustimmen. (Das ist ein Angebot! Bisher wäre eine Abgabe gemäß dem aktuellen Recht gar nicht möglich!)

Die ausgesöhnten Terroristen:
– Die PA stimmt zu die Stromrechnung für den Gazastreifen zu bezahlen. Damit bat die PA Israel 50 Megawatt Stromlieferung wieder aufzunehmen.

UNO usw.:
US-Botschafterin Nikki Haley wurde gefragt, ob die UNRWA weitere Gelder erhalten würde. Die Antwort: Ohne eine Wiederaufnahme des Friedensprozesses werden keine Gelder zur Verfügung stehen. Die Palästinenser müssten schon wieder an den Verhandlungstisch kommen.

Der alltägliche Antisemitismus: (eine umfassende Sammlung gibt es auf The New Antisemit)

Soziale Medien:
– Es geht tatsächlich auch so rum: Die ADL lobte Facebook, weil eine antisemitische Seite gelöscht wurde (die allerdings auch schon 5 Jahre lang dort ihr Unwesen treiben konnte – und die ADL hatte seit 2014 an Facebook appelliert die Seite zu entfernen!).

Araber/Islamstaaten:
– >Die iranischen Revolutionsgarden verbreiten, dass die Unruhen im Land „vom zionistischen Regime angezettelt“ seien.
Europa:
Umfrage im Auftrag der EU: Europäer in 15 Ländern halten Israel für die weltweit größte Bedrohung des Friedens – größer als Nordkorea, Iran oder Afghanistan.
Niederlande:
– Das koschere Restaurant, das im Dezember von einem Palästinenser angegriffen wurde ist schon wieder angegriffen und verunstaltet worden.
Großbritannien:
– Eine Umfrage der National Union of Students wollte mehr über die Religionen ihrer Mitglieder wissen und verschickte Umfragebögen. Dort konnten die Studenten dann ankreuzen: buddhistisch, christlich, hinduistisch, muslimisch, Sikh, spirituell (was immer das heißen mag), agnostisch, atheistisch, irgendein anderer Glaube, keine, möchte ich nicht sagen. Interessant, welche Religion da nicht angeführt ist – übrigens eine der größten Studierendengruppen…
Frankreich:
– Auf zwei koschere Geschäfte in Paris wurden Hakenkreuze geschmiert.
Ein Verleger will die antisemitischen Aufsätze von Louis-Ferdinan Destouches neu auflegen, die dieser zwischen 1937 und 1941 veröffentlichte.
Baltikum:
– Ein lettischer Parlamentarier ist für die Abschaffung der russischen Schulen im Land. Um das zu unterstreichen, behauptete er, Russisch sei dasselbe wie Hebräisch und Jiddisch. Es sei „die Sprache des internationalen Zionismus“.

Die Religion des Friedens, der Liebe, der Frauenrechte und Wissenschaften:
– Ägypten: Nichtmuslime werden erklärt „Atheisten“ zur Gefahr für das Land. Er muss unter Strafe gestellt werden. („Atheisten“ – sind vermutlich alle Nichtmuslime!)

Jihad:
– Der islamische Terror hat die Republik Irland erreicht: Ein Ägypter stach auf drei Studenten ein; einer davon ist tot.

Dhimmitum, Muslimisches Herrenmenschentum, Anspruchsdenken, Frauenfreundlichkeit, Güte, Beiträge zur westlichen Gesellschaft, irre gewordene Westler, usw.:
– „Du Ungläubiger“- mit diesen Worten griff ein Syrer in einer Berliner U-Bahn „ohne ersichtlichen Grund“ (laut Polizeibericht) einen anderen Fahrgast mit einem Messer an. Vorher hatte er den Mann gefragt, ob er Türke sei. Als dieser verneinte, stach der Syrer zu.

Christenverfolgung:
In Nigeria ermordeten „Bewaffnete“ 14 Gottesdienstbesucher, die aus einer Mitternachtsmesse kamen.
Das Katharinenkloster auf dem Sinai, eine UNESCO-Welterbestätte, ist zum griechisch-orthodoxen Weihnachtsfest von den Behörden für Feiern geschlossen worden. Offiziell wegen „Entwicklungsarbeiten der Umgebung“, die einer Welterbestätte angemessen gestaltet werden sollen. Vermutlich handelt es sich aber um eine Vorsichtsmaßnahme gegen Anschläge durch islamische Extremisten.

BDS-Bewegung:
– Eine niederländische Schauspielerin verlor eine ganze ihre Follower auf Instagram, als sie Bilder aus ihrem Urlaub in Israel postete. Die Schauspielerin reagierte trotzig.

BDS fail:
Ringo Starr wird am 25. Juni mit seiner Band in Tel Aviv auftreten.

Obama Watch:

„Hassverbrechen“:
Ein blinder Muslim, der Trump für Hassmails verantwortlich machte – wurde erwischt, wie er die Mails selbst schrieb.

Zehn Jahre

— Ein Featurebeitrag der „Guten Nachrichten aus Israel“! Der nächste reguläre Newsletter erscheint am 03. Oktober. —

Als ich vor zehn Jahren meine Aliyah aus Großbritannien machte, war Israel noch ganz anders als heute. Es litt unter Wassermangel, geringen Energieressourcen, einer schwachen Wirtschaft, hoher Arbeitslosigkeit, niedrigen Währungsreserven, schwacher Technologie und internationaler Isolation.

Mittlerweile besitzt Israel Entsalzungsanlagen und bereitet 90% seiner Abwässer wieder auf. Und es hat gewaltige Erdgasvorkommen entdeckt. Es hat sich zur „Startup-Nation“ entwickelt und ist stolz, die drittstabilste Volkswirtschaft der Welt zu haben. Israel ist führend in Medizin und Cybersicherheit. Zusammen mit seinen humanitären Aktivitäten und globalen Entwicklungsprogrammen hat Israel nun auf der Weltbühne an Profil gewonnen und wird vor allem von den USA, von Afrika, Indien und China hochgeschätzt.

Ich habe nun mein elftes Jahr in Israel begonnen… aber dieser bemerkenswerte Forschritt erstaunt mich weiterhin. Unsere bahnbrechende medizinische Forschung hat jüngst ein Molekül aufgespürt, das geschädigte Herzen und Mikro-RNA wiederherstellen kann und die Anfälligkeit für epileptische Anfälle verringert. Zu der Vielzahl neuer und möglicherweise lebensrettender Behandlungen gehören eine Tollwutimpfung, Transplantationen mit im Labor gezüchtetem Knochenmaterial und die Heilung und Vorbeugung von Melanomen.

Dutzende innovativer Medizinprodukte wurden jüngst angekündigt oder auf den Markt gebracht, z. B. Brillen, die Sehbehinderten Texte vorlesen; ein System, das stummen zu Hause lebenden Menschen die Fähigkeit verleiht, sich sprachlich mitzuteilen; ein minimalinvasives Implantat zur Behandlung von Herzinsuffizienz; eine Glaukombehandlung, die nur eine einzige Sekunde pro Jahr benötigt wird; Hyper-MRT-Scanner zur Krebserkennung; Verbände, die massive Blutungen in 40 Sekunden stoppen können; und ein weiches Exoskelett, mit dem Schlaganfallpatienten wieder laufen können.

Zu den neuesten humanitären Aktivitäten Israels zählen die Katastrophenhilfe für die USA, die Karibik und Mexiko; der Ausbau der kostenlosen Behandlung von verletzten Syrern; Hilfe für Sierra Leone und den Südsudan; Brandbekämpfung in Montenegro; kostenlose Operationen für Kinder in Ghana und Fidschi sowie erneuerbarer Strom und sauberes Wasser für ugandische Schulkinder.

Zu den neuesten technologischen Durchbrüchen gehören fortschrittliche Systeme für fahrerlose Busse und Pkws, Wellenenergiesysteme für China, Indien, Chile, Gibraltar und jetzt auch Mexiko. Israelische Unternehmen stellen Wasserreinigungssysteme her, die ultraviolettes Licht und hybride Biofilter verwenden. Israelis haben hyperspektrale Bilderzeugung für erstaunlich detaillierte Fotos und Videos entwickelt, u. a. auch für einen neuen israelischen Umweltsatelliten. Israelische Startups errichten Solarbäume, nutzen 3D-Druck für Gesichtschirurgie und Prosthetik, bauen Hightech-Fischfarmen und produzieren intelligente Pestizide zur Bekämpfung von Fruchtfliegen– und Wurzelbohrerbefall.

Israelis verwandelten sogar ihre Schwerter in Pflugscharen, indem sie unbemannte Drohnen für die Auslieferung von Einkäufen einsetzen und militärische Ausbildungssysteme für Tennis, Basketball und Fußball anpassen.

Israels Wirtschaft entwickelt sich mit dem internationalen Handel und den steigenden Exporten immer stärker. Seine dreihundert Cybersecurity-Unternehmen hatten im vergangenen Jahr Exporte in Höhe von 6,5 Mrd. Dollar. Touristen besuchen Israel in Rekordzahlen, und die Arbeitslosigkeit ist auf einem Rekordtief. Massive ausländische Investitionen in israelische Startups bedeuten, dass sie sich nicht mehr vorzeitig unter Wert verkaufen müssen, sondern sich zu Einhörnern (= Unternehmen im Wert von über 1 Mrd. Dollar) entwickeln können.

Weit davon entfernt, isoliert zu sein, ist Israel der angesagteste Ort für internationale Organisationen, Politiker, Unternehmen und Prominente. Vor kurzem hat die Weltgesundheitsorganisation den ersten Israeli seit 21 Jahren in ihr Exekutivkomitee berufen. Israels Premierminister wurde in Lateinamerika begeistert empfangen. Zu den Premierministern auf Israelbesuch gehören der georgische, der ukrainische und erstmals sogar der Premierminister aus dem kanadischen Bundesstaat Québec. Und zu den neuesten Delegationen nach Israel zählten Wirtschaftsführer aus Iowa, Chicago und Australien, die Polizei von Massachusetts, französische Ärzte, indonesische Muslimführer und jordanische Scheichs.

Kaum eine Woche vergeht ohne die Ankündigung einer neuen Fluggesellschaft, dass sie Tel Aviv oder Eilat anfliegen wird. In ein und derselben Woche haben Air Canada und Air Transat separate Flüge aus Montréal aufgenommen. Chinas Hainan Airways unterhält Direktflüge nach Shanghai. El Al und Aerolíneas Argentinas werden bald Linienflüge ab Buenos Aires einrichten, und Ryanair wird von Rom aus einfliegen.

OurCrowd hat OurNetwork ins Leben gerufen, um mindestens 25 multinationale Unternehmen mit israelischen Startups zusammenzubringen. Visa wurde jüngst zum 73. Unternehmen, das ein Forschungs- und Entwicklungszentrum in Tel Aviv eröffnet — fast doppelt so viele solche Zentren wie noch vor fünf Jahren. Skoda eröffnet ein israelisches Technologiebüro. Intel wird eine weitere Mikroprozessor-Fabrik eröffnen. Viele globale Unternehmen fördern israelische Startups durch die Einrichtung von Inkubatoren — darunter zuletzt Merck und Renault-Nissan.

Israelische Technologie ist weltweit sehr gefragt. 10.000 Delegierte besuchten Tel Avivs fünfte jährliche DLD-Konferenz (DLD = Digital Life Design), die größte Technologiekonferenz des Landes. Technion und Cornell Tech eröffneten einen gemeinsamen Campus in New York. Es ist ein Zeichen der Zeit, dass israelische Sprengstoff-Aufspürkits nach Großbritannien, Frankreich und in die USA verkauft wurden. Und ein Dutzend israelische Unternehmen präsentierten ihre Lösungen gegen globale Cyberangriffe auf einer britischen Cybersicherheitskonferenz. Auch UNO-Generalsekretär Antonio Guterres besuchte Israel und erlebte die israelische Technologie aus erster Hand.

Aber es geht nicht immer so ernst zu. Londoner Gourmets strömen zum Beispiel in das israelische Restaurant The Barbary — die Nummer eins auf der TimeOut-Liste der besten Londoner Restaurants. Und zum ersten Mal in seiner 101jährigen Geschichte startet das italienische Radrennen Giro d‘ Italia außerhalb Europas, wenn nächstes Jahr die ersten drei Etappen in Israel absolviert werden. Unterdessen gab es allerhand Promis, die Israel diesen Sommer besucht haben, darunter Conan O‘ Brien, Britney Spears, Guns N‘ Roses, Radiohead und die Pixies. Cliff Richard kommt im Oktober.

Und zu guter Letzt: Meine Aliyah machte ich gerade zu dem Zeitpunkt, als Israel anfing, von den Millionen russischer Einwanderer zu profitieren, die die Startup-Nation in Schwung brachten. Seitdem habe ich die Ankunft von vielen äthiopischen und ukrainischen Juden, Bnei Menashe aus Indien, vielen tausend Juden aus Europa — vor allem aus Frankreich — und dank Nefesh b‘ Nefesh einem stetigen Strom aus den USA erlebt. Die jüngste Welle kommt aus Venezuela. Wir freuen uns darauf, in den nächsten zehn Jahren viele weitere Juden begrüßen zu dürfen, die sich dafür entscheiden, Israel zu ihrer Heimat zu machen und sich all denen anschließen, die die Welt zu einem besseren Ort machen wollen.

Schönes neues Jahr von VeryGoodNewsIsrael!

Michael Ordman schreibt einen kostenlosen und (fast) wöchentlich erscheinenden Newsletter mit guten Nachrichten rund um Israel, der hier im „Abseits vom Mainstream“-Blog auf Deutsch erscheint, übersetzt von Yvaine De Winter.
Ein durchsuchbares Archiv gibt es unter www.IsraelActive.com
Wer die guten Nachrichten auf Englisch abonnieren möchte, schreibt bitte ein E-Mail an michael.goodnewsisrael@gmail.com — auf Deutsch genügt es, dem „Abseits vom Mainstream“-Blog zu folgen.

Deutschland definiert den meisten Antisemitismus weg

Evelyn Gordon, 13. September 2017

Unter amerikanischen Juden tobt eine Debatte, ob rechter oder linker Antisemitismus die größere Bedrohung darstellt. Deutschland wartet mit einer neuen Lösung für dieses Dilemma auf, das die Leugner der linken Version zweifellos entzücken wird: Definiert Judenhass einfach um als „politisch motivierte Kriminalität von rechts“ und schon sind per Definition alle anderen Arten des Antisemitismus eliminiert.

Letzte Woche veröffentlichte das deutsche Innenministerium einen Antisemitismusbericht, in dem erklärt wurde, während der ersten acht Monate diesen Jahres wurden satte 92 Prozent der antisemitischen Vorfälle von Rechtsextremen begangen. Das klang aus zwei Gründen verdächtig, zu denen ich später kommen werde, aber da ich kein Deutsch spreche, konnte ich den Bericht nicht selbst genauer unter die Lupe nehmen. Glücklicherweise fand die deutsche Tageszeitung Die Welt die Ergebnisse gleichermaßen verdächtig und diese Woche berichtete Benjamin Weinthal von der Jerusalem Post über einige der Probleme, auf die aufmerksam gemacht wurde.

Weinthal erklärte, dass ein früher dieses Jahr in einem von der deutschen Bundesregierung zu Antisemitismus ausgegebener Bericht „das Verbrechen des ‚Judenhasses‘ in der Kategorie der ‚politisch motivierten rechtsextremen Verbrechen‘ eingeordnet wurde“. Doch sobald Judenhass per Definition zum Verbrechen Rechter erklärt worden ist, werden die meisten Täter zwangsläufig als Rechtsextreme eingestuft, selbst wenn sie keine sein sollten.

Die Welt zitierte ein besonders krasses Beispiel aus dem Sommer 2014, als Israel sich mit der Hamas im Gazastreifen im Krieg befand. Der Krieg löste zahlreiche antiisraelische Proteste aus und während einem davon brüllten 20 Hisbollalh-Anhänger proisraelische Demonstranten in Berlin die Nazi-Parole „Sieg Heil“ entgegen. Die Hisbollah-Anhänger waren islamische Extremisten, keine Neonazis, auch wenn sie sich entschieden deutsche Juden zu verhöhnen, indem sie ihnen Nazi-Parolen entgegenschleuderten. Trotzdem wurde der Vorfall als rechtsextremes Verbrechen eingeordnet, womit man geschickt einen Fall islamischen Antisemitismus aus der Statistik löschte.

Es gibt zwei gute Gründe zu glauben, dass die linguistische Akrobatik in diesem Fall eher die Regel als die Ausnahme darstellt. Erstens stellte eine Studie aus dem Jahr 2014, bei dem 14.000 Hassbriefe, die über einen Zeitraum von 10 Jahren an den Zentralrat der Juden in Deutschland und die israelische Botschaft in Berlin geschickt wurden, fest, dass nur drei Prozent davon von Rechtsextremen kamen. Mehr als 60 Prozent kamen von gebildeten Mainstream-Professoren, Inhabern von Doktortiteln, Rechtsanwälten, Priestern, Studenten und Oberstufenschülern. Und diese Briefe waren definitiv antisemitisch, nicht nur antiisraelisch; sie beinhalteten Kommentare wie „Ist es möglich, dass die Ermordung unschuldiger Kinder in eure lange Tradition passt?“ und „Während der letzten 2.000 Jahre habt ihr Land gestohlen und Völkermord begangen.“

Hasspost zu schicken ist an sich schon ein antisemitischer Vorfall, selbst wenn er nicht bei der Polizei angezeigt wird (was bei den meisten dieser Briefe zweifellos der Fall ist). Wenn man also nicht die zweifelhafte Behauptung aufstellen will, dass Deutschlands gebildeter Mainstream – anders als der in anderen westlichen Ländern – weitgehend aus Rechtsextremisten besteht, dann ist klar, dass Rechtsextremisten nicht die Einzigen sind, die aktiv antisemitische Taten begehen.

Zweitens stellen in anderen westlichen Ländern Europas islamische Extremisten eine wichtige Quelle antisemitischer Kriminalität dar. Daher ist es schwer zu glauben, dass Deutschland – das, wie mehrere Terroranschläge im Verlauf der letzten zwei Jahre gezeigt haben, kaum frei von solchen Extremisten ist – die einzige Ausnahme von dieser Regel ist. Im Gegenteil: Es ist leicht zu glauben, dass die deutsche Regierung ihre Definitionen manipuliert, um den islamischen Antisemitismus herunterzuspielen, weil deutsche Gerichte bereits dasselbe gemacht haben.

Bei dem vielleicht anrüchigsten Fall urteilte ein deutsches Gericht 2015, dass drei Palästinenser, die im Juli 2014 einen Brandanschlag auf eine Synagoge verübten, kein antisemitisches Verbrechen begingen, sondern lediglich versuchten „die Aufmerksamkeit auf den Konflikt im Gazastreifen zu lenken“. Dieses Urteil wurde später im Jahr von einem Berufungsgericht bestätigt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein deutsches Gericht urteilt, ein Brandanschlag auf eine Kirche um die Aufmerksamkeit, sagen wir, auf den US-Krieg im Irak zu lenken, sei lediglich eine politische Bekundung statt eines Hassverbrechens. Doch weder die Erst- noch die Berufungsinstanz fanden etwas Antisemitisches in dem Anschlag auf ein jüdisches Gotteshaus, um gegen Israels Handeln zu protestieren (die Männer wurden wegen Sachbeschädigung an der Synagoge verurteilt, erhielten aber nur Bewährungsstrafen). Damit ist ganz presto islamischer Antisemitismus aus der Welt geschafft worden.

Rechtsextremer Antisemitismus ist natürlich real. Aber genauso linker und islamischer Antisemitismus. Und indem sie vorgibt Letztere existierten nicht, hat die deutsche Regierung es unmöglich gemacht diese Arten von Antisemitismus effektiv zu bekämpfen, denn man kann nichts bekämpfen, dessen Existenz anzuerkennen man sich weigert.

Das mag Berlin nicht interessieren; die deutsche Regierung kümmert sich eindeutig mehr um die Bekämpfung der Rechtsextremen als die Bekämpfung des Antisemitismus und betrachtet das Umdefinieren von Judenhass zu Rechtsextremismus offenbar als legitimes Mittel, um das zu beenden. Aber es sollte Juden jeder politischen Couleur wichtig sein.

Folglich sollte die amerikanisch-jüdische Gemeinschaft beider Seiten Deutschland wegen seiner Schönfärberei zur Rede stellen. Sie sollten es auch vermeiden ihre abscheuliche Praxis des Umdefinierens des Antisemitismus zu wiederholen, damit das ihren eigenen poltischen Zwecken dient, denn das zu tun wird den von ihnen geleugneten Strängen des Antisemitismus erlauben zu metastasieren. Und am Ende, das hat die Geschichte immer wieder bewiesen, dass weder rechte noch linke Antisemiten irgendeinem Juden Immunität bieten, selbst wenn sie auf derselben politischen Seite stehen.