In der Folge eines tödlichen Brandanschlags

This Onging War, 31. Juli 2015

Eine furchtbare Nachricht. Berichte über ein totes Baby, eine am Boden zerstörte Familie, Hinweise auf einen hämischen Angreifer und erste Zeichen der Rechtfertigung. Das ist ein Szenario, das wir von innen heraus miterlebt haben.

Es ist zwar noch zu früh, als dass jemand sicher sein kann, was geschehen ist, aber zwei Punkte stechen sofort heraus:

  • In all den Jahren (und diese Woche ist es genau 14 Jahre her) seit unsere Tochter ermordet wurde, haben nicht einen einzigen Eintrag – Artikel, Tweet oder Rede – auf Arabisch gefunden, der diesen Anschlag im Zentrum Jerusalems oder die Morde verurteilte. Wir sagen nicht, dass es keinen gegeben hat und wir erheben keinen Anspruch auf vollständiges Wissen. Aber wir suchen ständig danach (wie wir hier, hier und an weiteren Orten vermerkten) und haben sie nicht gefunden – und wir möchten diesbezüglich sehr gerne falsch liegen. Andererseits gibt es ein endloses Angebot des Gegenteils (leicht zu finden – es ist nicht notwendig sie hier wieder noch einmal einzustellen) in Kommentarspalten, auf Twitter und Facebook und YouTube.
  • Keine Gesellschaft ist frei von Menschen mit Herzen, nie, nirgends. Was eine von anderen unterscheidet, ist wie die Gesellschaft damit umgeht. Bezweifelt irgendjemand, dass eine Fahndung im Gang ist, es ein Gerichtsverfahren, eine Inhaftierung geben wird und Abscheu bei den Menschen auf unserer Seite geben wird?

Und einiges an Spekulation. Es ist (gelinde gesagt) unwahrscheinlich, dass, wer immer diese furchtbare Tat beging und am Ende zur Rechenschaft gezogen wird, als „Gefangener“ beschrieben wird, den die Polizei wegen seiner/ihrer „Widerstandsaktivität“ „entführte“. Oder dass von Demonstranten Poster hochgehalten werden, mit denen seine/ihre sofortige Freilassung gefordert wird. Was immer an selbstrechtfertigenden Argumenten durch den/die Täter heute oder später zum Ausdruck gebracht werden wird, wird von Israels mit Mainstream Verachtung beiseitegeschoben werden.

Insgesamt wissen wir, welcher der beiden Gesellschaften, der beiden Wertesystem, die hier Seite an Seite leben, zugerechnet werden wollen.

Was die Medien euch nicht über Israel erzählen

Evelyn Gordon, 27. Juli 2015

Haben Sie sich je gefragt, warum so viele Juden das demokratische Israel als hoffnungslos rassistisch ansehen, dann bedenken Sie bitte dies: Knessetmitglied Robert Ilatov machte letzten Donnerstag verständlicherweise Schlagzeilen, als er erklärte, Araber, die es ablehnen die Nationalhymne „Hatikva“ zu singen, sollten nicht zu Richtern ernannt werden. Viele bekannte englischsprachige israelischen Nachrichtenseiten machten sich nicht einmal die Mühe die prompte, kompromisslose Zurückweisung dieser Ansicht durch Justizministerin Ayaelet Shaked zu erwähnen; Sie werden z.B. nicht ein Wort ihrer Antwort im Bericht von Ha’aretz finden, während die linke Internetseite +972 sie als „schwache Gegenerklärung“ abtat, wobei sie die bedeutendsten Teile ihrer Äußerung ausließen.

Shakeds Antwort ist nicht nur wegen ihrer Position wichtig, sondern weil sie selbst keine sentimentale Linke ist; sie ist die stellvertretende Parteivorsitzende der zionistischen Partei Jüdisches Haus, die rechte Flanke dessen, was die Medien routinemäßig eine „Hardliner“-Regierung nennen. Und genau das ist der Punkt: Während Extremisten immer die Schlagzeilen bekommen, wird die Zurückzweisung ihrer Ansichten vom Mainstream ignoriert – selbst wenn die Ablehnung so umfassend ist, dass sie die Führung der rechtesten Partei in der Mitte-Rechts-Koalition einschließt.

Zugegeben, Ilatovs Ansichten können als belanglos abgetan werden; der Hinterbänkler aus der Opposition gab seine Äußerung ab, direkt nachdem die Knesset ihn als eines der neu Mitglieder des Ausschusses zur Auswahl von Kandidaten für Richterposten auswählte. Die gegensätzlichen Ansichten der anderen acht Mitglieder – und besonders Shakeds, die die Vorsitzende ist – sollten als nicht weniger Bedeuten angesehen werden, wenn man Israels Charakter beurteilt.

Shaked bestätigte in ihrer Reaktion den von Richter Salim Joubran vom Obersten Gerichtshof während seiner Vereidigungszeremonie verwendeten Kompromiss: Arabische Richters sollten zur Nationalhymne aufstehen, denn Staatsbeamte müssen die Symbole des Staates respektieren; man sollte aber nicht von ihnen verlangen, dass sie mitsingen, wenn sie sich nicht mit dem Text identifizieren können, in dem es immerhin nur darum geht, dass Juden sich nach Zion sehnen. „Ein Richter muss während der Nationalhymne stehen, aber ich werde nicht darauf sehen, ob er die Worte der Hatikva von sich gibt oder nicht“, sagte sie.

Sie unterstützte auch die Bedeutung die fachliche Qualifikation der Justiz aufrecht zu erhalten. „Ein Richter muss vor allem anderen entsprechend seiner Fähigkeiten und der Kriterien für das Amt ausgewählt werden“, betonte sie. Schließlich unterstrich sie die Bedeutung davon arabische Richter im System zu haben: „Die Tatsache, dass wir arabische Richter haben, ist etwas Bewundernswertes in einem Land, in dem 20 Prozent der Bevölkerung aus Minderheiten besteht.“

Mit anderen Worten: Die stellvertretende Parteichefin einer der rechtesten Parteien, die auch noch Justizministerin ist, sagte genau das, was sie bezüglich arabischer Empfindlichkeiten, arabischer Repräsentierung in staatlichen Institutionen und Professionalismus in der Justiz sagen sollte. Aber Linke, die ihre Nachrichten aus Ha’aretz und #972 beziehen, werden das nie wissen; wenn er diese Bericht liest, wird ein wohlgesinnter Linker legitimerweise zu dem Schluss kommen, dass in Israel antiarabische Extremisten ohne Gegenwehr herumlaufen.

Dasselbe gilt für weitere wichtige Nachrichten aus der letzten Woche: Zwei Brüder, die letztes Jahr die Jerusalemer „Hand in Hand“-Schule anzündeten, wurden zu 24 bzw. 30 Monaten Gefängnis verurteilt (das Strafmaß spiegelt die Tatsache, dass der Anschlag kein Leben gefährdete, da er während der Nacht erfolgte). Die Brandstiftung machte weltweit Schlagzeilen als Beweis für Israels „Rassismus“. Aber wie viele internationalen Medien machten sich die Mühe die Tatsache zu berichten, dass die Täter gefasst, verurteilt und ins Gefängnis geschickt wurden?

Das ist kein unwichtiges Detail. Kein Land der Erde hat es je geschafft Hassverbrechen auszumerzen; damit liegt der Unterschied zwischen einer anständigen Gesellschaft und einer intoleranten nicht darin, ob solche Verbrechen in Erscheinung treten, sondern wie die Gesellschaft darauf reagiert. Werden die Täter vergöttert und auf freiem Fuß bleiben – wie es z.B. bei palästinensischen Terroristen der Fall ist? Oder werden sie durchgängig verurteilt, vor Gericht gebracht und schwer bestraft?

Israel gehört in die zweite Kategorie: Nicht nur wurde die Brandstiftung damals einhellig verurteilt, sondern die Täter sitzen jetzt im Gefängnis. Aber weil der Anschlag im Ausland Schlagzeilen machte, das folgende Urteil aber entweder ignoriert wurde oder nur eine beiläufige Erwähnung fand, bleibt der Eindruck des Gegenteils zurück: dass Israel ein Ort ist, wo Hass-Verbrechen toleriert werden.

Weder Israel noch seine Unterstützer können die Medienberichterstattung ändern. Aber linke Juden, denen Israel etwas bedeutet, können und müssen ihre Mitmenschen über das verzerrte Bild aufklären, das diese Berichterstattung vermittelt. Denn Israel wegen seiner Minderheit an Extremisten zu verurteilen, während man nie die Bemühungen der sie bekämpfenden Mehrheit anerkennt, ist nicht „liebevolle Strenge“; das ist pure Unaufrichtigkeit.

Europäische Gelder hinter Kampagne zur Auslöschung von antiker jüdischer Stadt

Berichte offenbaren herausragende Rolle von Europa finanzierter NGOs bei der Kampagne zum Schutz einer arabischen Siedlung, die auf Ruinen des antiken Susiya gebaut wurde.

Ari Soffer, Israel National News, 21. Juli 2015

Eine dreist Kampagne zum Löschen eines antiken jüdischen Dorfs von der Landkarte wird von aus Europa finanzierten NGOs angeführt, deckte ein Bericht auf, der einmal mehr ein Schlaglich auf die führende Rolle wirft, die von der Finanzierung der antiisraelischen Bewegung durch europäische Staaten gespielt wird.

Die illegale arabische Siedlung Khirbet Susiya, direkt neben der jüdischen Stadt Susya in Judäa gelegen, ist derzeit Ziel einer Abrissanordnung der israelischen Behörden, weil es auf den Ruinen eines antiken jüdischen Dorfs selben Namens aus der Taldmud-Ära gebaut wurde.

Obwohl es von arabischen Aktivisten – von denen die meisten in Wirklichkeit in nahe gelegenen arabischen Dörfern wohnen – in den letzten nahezu zwanzig Jahren angelegt wurde, behaupten die Aktivisten jetzt Einwohner eines „uralten“ arabischen Dorfes zu sein und eine Kampagne gegen diesen Abriss begonnen.

Arabische Dörfer, die arabisierte Versionen er ursprünglichen, hebräischen Namen tragen, werden oft auf oder direkt neben antiken jüdischen Stätten in Israel gebaut, insbesondere in Judäa und Samaria; damit wird versucht diese Bereich als „palästinensisch“ zu reklamieren. Viele davon haben vielsagend das Wort „Khirbet“ im Namen, das etwas mit „Ruine“ übersetzt werden kann.

Die Kampagne für Khirbet Susiya erhielt einen Schub, als das US-Außenministerium letzte Woche auf einer Pressekonferenz eine ungewöhnliche, offensichtlich vorformulierte Erklärung ausgab, mit der behauptet wurde, die US-Regierung „beobachtet die Lage genauestens“ und Israel aufgefordert wurde den Abriss nicht auszuführen.

Jetzt wurde offenbart, dass die Kampagne von aus Europa finanzierten israelischen NGOs angeführt wird, was ein Bericht der Watchdog-Organisation NGO Monitor aufdeckte. Unter den bedeutendsten Namen in dem Bericht befindet sich die Organisation „Rabbis for Human Rights“ (RHR – Rabbiner für Menschenrechte), die den Angriff zugunsten von Khirbet Susiya damit angeführt hat, dass sie Unterlassungsklage am israelischen obersten Gerichtshof einreichte, um den Abriss zu verhindern.

RHR hat sich oft Vorwürfen ausgesetzt gesehen jüdische Einwohner und Bauern in Judäa und Samaria zu belästigen, einschließlich des Inszenierens von Provokationen zwischen jüdischen und arabischen Dorfbewohnern.

RHR legte dem Gericht zudem einen sogenannten „Masterplan für Susiya“ vor – ein Dokument, das von niemand geringerem als der britischen Regierung finanziert wurde. Das britische Konsulat in Jerusalem hat sogar vor kurzem seine schon beträchtliche finanzielle Unterstützung für RHR aufgestockt – von NIS 50.000 (mehr als €10.000) im Jahr 2014 auf NIS 337.046 (gut 80.000€) für 2015.

Das ist aber nicht alles. 2015 hat RHR dank des Human Rights and International Law Secretariat einen Zuschuss von $70.000 erhalten – diese Gruppe wird von Schweden, der Schweiz, Dänermark und den Niederlanden finanziert.

Zu den Spendern von Rabbis for Human Rights gehört der linksradikale New Israel Fund.

Eine weitere linksextreme, aus Europa finanzierte NGO, die die Kampagne anführt, ist B’Tselem, die vor kurzem in die Schlagzeilen geriet, nachdem aufgedeckt wurde, dass ihre Zeugenaussagen im jüngsten UNO-Bericht über den Gazas-Konflikt vom letzten Sommer, der Israel beschuldigt „Kriegsverbrechen“ begangen zu haben, eine bedeutende Rolle spielten.

Auch B’Tselem ist Empfänger europäischer Großzügigkeit; von ihren über 9 Millionen Schekeln (gut €2,1 Millionen) Jahresbudget kommen zum großen Teil aus stattlichen Spendern der EU und einzelner EU-Mitgliedsstaaten sowie dem New Israel Fund.

Zusätzlich stellt der Bericht fest, dass „(B’Tselem-) Mitarbeiter Nasser Nawajah, Rechercheur für die Südhebron-Berge, Einwohner von Khirbet Susiya und Teil der weiteren, die in der Kampagne gegen den Abriss führenden Familie. Nawajah, der in den Medien weithin zu Susiya zitiert wird, stellte außerdem eine Avaaz-Petition gegen den Abriss auf die Beine.

Andere an der Kampagne beteiligte, aus Europa finanzierte NGOs sind die IDF-feindliche Gruppe Breaking the Silence und die israelisch-arabische NGO Adala; letztere behauptet Susiya sei ein „Beduinendorf“.

Die starke Investition europäischer Staaten in den Versuch den Abriss des illegalen Außenpostens zu verhindern sollte jedoch nicht überraschen. Wie zuerst von Arutz Sheva aufgedeckt wurde, haben die Europäische Union und ihre Mitgliedsländer vielmehr einen Schub für illegale Besiedlung durch palästinensische Araber direkt finanziert, mit dem Bestreben in Judäa und Samaria „Fakten vor Ort“ zu schaffen und damit Vorwürfe „europäischen Kolonialismus“ auszulösen. In der Tat ist Khirbet Susiya selbst vom Geld europäischer Steuerzahler finanziert worden; in diesem Sinn agieren die erwähnten NGOs schlicht zum Schutz einer beträchtlichen Investition ihrer Spender aus der EU.

Gleichzeitig hat die Europäische Union wiederholt die Zerstörung aller jüdischen Gemeinden in der Region Judäa-Samaria gefordert.

Die Offenbarung kommt weniger als einen Monat, nachdem die französische Regierung sagte, sie würde weiterhin eine militant antiisraelische NGO finanzieren, die an der jüngsten „Freiheits-Flottille“ zum Brechen der IDF-Blockade des Gazastreifens beteiligt war. Ein Exposé von Arutz Sheva im June enthüllte, dass die Plattform der französischen NGOS für Palästina seit 2010 rund eine halbe Million Euro von der französischen Regierung erhielt.

Historische Dokumente haben die Behauptung einer arabischen Verbindung zu Susya gründlich widerlegt; sie zeigen, dass das arabische „Dorf“ ein sehr junges Phänomen ist, im Gegensatz zur einheimisch-jüdischen Verbindung zu dem Ort. Tziviki Bar-Hai, damals Leiter des Regionalrats Har Hevron, erklärte Ende 2013 bei Arutz Sheva, wie die palästinensischen Araber erstmals in Susya siedelten: „Ich war 1976 dort und abgesehen von der Synagoge, die 1969 hier gebaut wurde, gab es nicht ein einziges lebendes Wesen“, erinnert er sich. „Wir waren 1983 in der Lage archäologische Grabungen zu beginnen und auch da gab es dort keine Palästinenser.“

Er merkte an, dass arabische Bauern ab 1986 anfingen Susya ein oder zwei Nächte während bestimmter Zeiten des Jahres zu besuchen, was verrät, dass diejenigen, die heute behaupten Einwohner Susyas zu sein in Wirklichkeit aus der nahe gelegenen arabischen Stadt Yatta sind.

„In den letzten Jahren versuchen ein paar Familien aus Yatta nahe des antiken Susya zu siedeln und behaupten,s ie wurden aus dem Dorf Susiya vertrieben worden – das es nie gab“, sagte er. „Sie sind alle aus Yatta. Sie werden von linken Aktivisten unterstützt, die an den Wochenende kommen, um ihnen beim Schaffen des Narrativs der Vertreibung zu helfen.“

s. auch:
Die israelische Linke und der Mythos des „palästinensischen“ Susiya
Die Tagesschau hat wieder zugeschlagen
‘Ancient Arab Susiya‘ – The Town That Never Was
The ‚Palestinian village‘ of Susya is neither Palestinian nor a village

 

Apartheid? (25) – Ahmed Tibi, MK

Arutz-7 berichtet:

Die Knesset hat Ahmed Tibi (Gemeinsame Arabische Liste) als neuen stellvertretenden Knessetsprecher [entspricht bei uns dem stellvertretenden Bundestagspräsidenten] gewählt.

Ahmed Tibi ist nicht nur Araber. Er ist einer der übelsten antiisraelischen Hetzer, die das Land zu bieten hat. 2011 war er Mitglied einer PA-Delegation bei der UNO, die dort die Anerkennung des „Staats Palästina“ forderte. Er bezeichnet Israel regelmäßig als Apartheidstaat. Er ließ auf dem Tempelberg die PLO-Flagge wehen. Er fordert den Boykott von Waren aus „Siedlungen“. Die Liste lässt ich beliebig verlängern.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (26.07.-01.08.2015)

Sonntag, 26.07.2015:

Die Fünfte Kolonne: Arabische Knesset-Abgeordnete verurteilten den Besuch von Minister Uri Ariel auf dem Tempelberg; dieser heize die gesamte Region auf. Mit seiner Provokation (das einfache Betreten des Plateaus ist Provokation!) wolle er den Status quo verändern.

Die jordanische Regierung hat die Gewalt auf dem Tempelberg verurteilt – d.h. den Polizeieinsatz, nicht die Mordversuche und Waffenlagerung der Araber, sondern die friedlichen jüdischen Besucher, die den Tempelberg „stürmten“ und „die Heiligkeit der Al-Aqsa beschädigten“. (Wer schädigt die Heiligkeit? Ich würde sagen die, die den Ort so aussehen lassen!)

Die PA lässt wieder verkünden: Israel „verjudet“ Jerusalem, schafft falsche Geschichte und zerstört arabisch-muslimisch-palästinensische Geschichte. Die Palästinenser waren „Jahrhunderte vor den jüdischen Religion“ in Jerusalem, Israelis „stehlen Geschichte und Geografie“; die „Judaisierungs-Krake frisst die palästinensisch historischen Stätten“.

Heckmeck:
– Nach Informationen der Times of Israel sollen Israel und die PA in Amman Gespräche zwischen niedrigrangigen Vertretern führen.

Montag, 27.07.2015:

Die Fünfte Kolonne: Scheik Raed Saleh von den israelisch-arabischen Salafisten fordert von den Muslimen in Jerusalem und Umgebung, dass sie den Tempelberg gewaltsam „erobern“.

Die PA droht mal wieder: Wenn Israel weiterhin auf dem Tempelberg eskaliert, wird das schlimme Konsequenzen haben. (Man beachte: Wenn arabische Terroristen Juden angreifen, ist das Eskalation durch Israel!)

Ein muslimischer „Geistlicher“ lehrte arabische Kinder auf dem Tempelberg-Plateau Juden zu hassen und Märtyrertum und Terror zu betreiben – und die israelische (!) Polizei steht daneben und lässt ihn gewähren. Es brauchten einen arabischen Passanten, der dem Typen die Meinung geigte!

Pure Hetze: Die PA fährt aktuelle wieder eine Kampagne, dass es die jüdischen Tempel nie gab und die „Palästinenser“ schon Jahrhunderte vor den Juden in Jerusalem waren.

Auch der arabische MK Masud Ganaim behauptete im Interview mit dem Armee-Radio, dass es nie jüdische Tempel in Jerusalem gab. Außerdem seien nicht die Steine werfenden Araber, sondern die Juden das Problem.

Ein Hamas-Hetzer kündigte an, dass die Araber sich die „Angriffe“ der Juden auf die Al-Aqsa-Moschee nicht weiter gefallen lassen würden, man werde sie nicht weiter beschädigen lassen. (Auf den Fotos zu den Vorfällen von gestern sind keine Schäden an der Moschee zu erkennen, nur Schutt, den die Steinewerfer hinterließen.)

Dienstag, 28.07.2015:

Hassan Narallah wieder ganz moderat: „Das Krebsgeschwür Israel“ muss ausgelöscht werden.

Einige arabische Knesset-Abgeordnete (mehr als die Hälfte der Fraktion) trafen sich auf dem Tempelberg mit Vertretern der Waqf, um gegen jüdische Besucher auf dem Plateau zu protestieren. Dazu tauchte ein Video auf, das MK Ahmed Tibi zeigt, der fordert, jüdische Besucher auf dem Tempelberg müssten „entfernt“ werden.

Mittwoch, 29.07.2015:

Das Distriktgericht von Jerusalem wies eine Forderung der Polizei ab, zwei jüdischen Jugendlichen den Zutritt zum Tempelberg für 60 Tage zu unterlassen. Einem der Jugendlichen war vorgeworfen worden, er habe auf dem Plateau ein Schofar blasen wollen und einen Polizisten geschlagen (Letzteres erwies sich als Lüge). Das Gericht entschied, dass es keine Grundlage gibt das Blasen des Schofars zu untersagen. Dem zweiten Jugendlichen wurde vorgeworfen mit Tefillin (Gebetsriemen) auf den Tempelberg gehen zu wollen; auch dafür das zu verbieten gibt es keine Grundlage. Die Behauptung der Polizei, der Jugendliche habe während seiner Verhaftung einen Polizisten gebissen, wurde durch Videoaufnahmen widerlegt. (Es kann sein, dass er den Polizisten später biss.)

Der EU-Botschafter in Israel sieht die Zweistaatenlösung durch Baugenehmigungen in Beit-El gefährdet. Ebenso sieht er den Abriss illegaler arabischer Bauten in Susiya als Gefahr für den Frieden.
Herr Ban meint auch, er müsse die Baugenehmigungen in Beit-El als „unverantwortlich“ verurteilen – und darin auch gleich solche für Jerusalem einschließen.
Die PLO kann natürlich nicht anders und bezeichnet die Baugenehmigungen als „Kriegsverbrechen“.

Durch eine Explosion in einer Terroristenbasis der PFLP im Libanon wurden 7 PalAraber verletzt. Die PFLP behauptet, das sei ein israelischer Luftangriff gewesen. Ein Mitglied libanesischer Sicherheitskräfte sagte aber, dass die Ursache wohl eine Rakete war, die von Syrien aus geschossen wurde.

Heckmeck:
– Nach Angaben aus der PA soll Zypern eine Initiative zur Wiederbelebung des Friedensprozesses gestartet haben.

Donnerstag, 30.07.2015:

Nach Angaben arabischer Medien flog Israel gestern nicht einen, sondern zwei Angriffe auf Ziele in Syrien. Das syrische Regime redet israelischer Unterstützung für Terroristen und dem Mord an Zivilisten (merke: Terroristen sind für Araber immer Zivilisten, außer sie bekämpfen das eigene Regime).

Heute fand in Jerusalem die Gay Pride-Parade statt. Ein hareidischer Jude stach dabei sechs Personen nieder. Es stellte sich heraus, dass er einen solchen Anschlag schon vor 10 Jahren begangen hatte und gerade erst seine Strafe abgesessen hatte. Er hatte sich vor der Absperrung und den intensiven Sicherheitskontrollen in ein Geschäft begeben und wurde deshalb nicht kontrolliert. (Informationen per E-Mail von Ulrich Sahm) Die Tat wird in Israel einhellig verurteilt.

Was sind lebenserhaltende Maßnahmen? Wenn Israel sie durchführen will, sind sie „Lizenzen zum Töten“, behaupten die Terroristen, nachdem die Knesset ein Gesetz verabschiedete, dass die Gefängnisärzte Häftlinge zwangsernähren dürfen, wenn ein Gericht die Maßnahme bestätigt, damit der Gefangene sich nicht zu Tode hungert.

Geschichte umschreiben: Gaza

RealJStreets, Israellycool, 19. Juli 2015

Die Welt hat zugesehen, wie ISIS antike Altertümer zertrümmert. Berichte von Zerstörungen sind aus dem Irak, Nimrod, Niniveh und anderen Orten gekommen. Die Zerstörung kostbarer Artefakte im Museum von Mossul durch den Islamischen Staat hat Archäologen und Historiker-Gemeinschaften in Bestürzung versetzt.

Allerdings versucht nicht nur der Islamische Staat die Geschichte des Nahen Ostens neuzuschreiben. Die arabische Propagandamaschine ist stark damit beschäftigt Pallywood-Produktionen zu schaffen, die Israel dämonisieren und langsam Jahrtausende alte Beweise jüdischer Präsenz in „Palästina“ zu beseitigen.

Ich sage jüdischen Präsenz in „Palästina“, weil es damals, als Juden in Kfar Darom lebten, noch keinen „Israel“ genannten Staat und es kein arabisches Volk namens „Palästinenser“ gab.

Diese jüdischen Siedler von Kfar Darom waren nicht die ersten Juden im Gazastreifen. Die Bibel verweist in ihrem Vortrag der Geschichte der jüdischen Patriarchen auf das Gebiet.

Durch die Jahrhunderte hindurch behielten Jude ihre Verbindung zum Land am Meer. Es steht geschrieben, dass die Hasmonäer-Könige eine jüdische Siedlung bauten, um Handeskarawanen dort unterzubringen.

Der Talmud und die Mischna geben Hinweise auf eine jüdische Synagoge.

Der antike und unschätzbare Mosaikboden dieser Synagoge in Gaza wurde jedoch zerstört.

Ariel Sharon war im Wiederbesiedlungsprojekt des Gazastreifens aktiv. Dann, einige Jahrzehnte nach der Tatsache, entfernte Sharon in seiner Rolle als Premierminister Israels jeden einzelnen jüdischen Einwohner. Bis vor nur zehn Jahren gab es eine jüdische Präsenz im Gazatreifen, doch als die Juden ihn verließen, verloren Araber ihre Jobs und Einkommen. Die Hamas wurde als Herrscher gewählt. Abertausende Raketen wurden auf Israel geschossen. Und immer noch verdammt die Welt die israelische Besatzung.

Ryan Bellerose hat zu den Rechten der Juden an Israel als einheimischem Volk hier auf Israellycool geschrieben.

Aber mehr und mehr Menschen glauben der umgeschriebenen Geschichte, die aus der arabischen Propagandamaschine kommt.

Die Regierung Palästinas gab Yosef am 26. Oktober 1922 eine provisorische Bescheinigung seiner palästinensischen Staatsbürgerschaft. Er war einer der vielen Juden, die Ende des 19. Jahrhunderts geboren wurden und im Gazastreifen lebten.

Werden sie mit der Zerstörung der Beweise des jüdischen Volks im Gazastreifen die Geschichte erfolgreich neu schreiben?

Fotos und Video: The Gush Katif Museum in Nitzan
Update (22.07.2015): Foto des Staatsbürgerschafts-Fotos