4 Stopps im Schomron

The Real Jerusalem Streets, 11. Dezember 2019

Zuerst sagte ich nein.

Ich war früher schon auf Ausflügen in den Schomron und nach Barkan.

Allerdings war ich am Sonntagmorgen, als der Jerusalemer Himmel grau wurde

im Bus auf dem Weg aus der Stadt hinaus, bevor der Regen zu fallen begann…

und das lange und schwer auf die sehr trockenen Straßen Jerusalems.

Als wir aus Jerusalem hinausfuhren, war der Himmel blau und klar.

Wolken sammelten sich, als wir uns dem Industriegebiet Barkan im  Schomron näherten.

Der Blick von der Straße auf Barkan vom Industriegebiet Ariel war so beeindruckend wie immer. Die Entwicklung und das Wachstum der einst öden Hügel ist verblüffend.

Zum Stopp Nr. 1 im Barkan gehörten Grüße von Vertretern des Schomron-Rats an die internationalen Parlamentarier der Israel Allies. Diese Unterstützer Israels waren aus der gesmaten Welt gekommen.

Ich habe ein ganzes Album an Selfies. Das von Dr. Thomas Coker aus Sierra Leone, wie er ein Foto mit Alan Clemmons aus South Carolina machte, muss ein neues Lieblingsfoto sein.

Volle Offenlegung: Einer der Hauptgründe, dass ich mitfuhr, war meinen Facebook-Freund, den Abgeordneten Alan Clemmons zu treffen, der in South Carolina das erste Anti-BDS-Gesetz initiierte. Mehr als die Hälfte der US-Bundesstaaten haben heute ähnliche Gesetze gegen Israel-Boykotte.

„Nie wieder werden Nationen bei Boykotten gegen das jüdische Volk still daneben stehen“, hieß es auf dieser Erklärung, unterzeichnet von der internationalen Gruppe aus 25 Ministern und Parlamentariern.

MK Miki Zohar hielt ein Foto von Kim Levengrond Yehezkel (sel.A.) und Ziv Hajbi (sel.A.) hoch, als er zur Delegation sprach. Die Unterzeichnung und die Reden erfolgten auf dem Parkplatz der Tweitplast-Fabrik.

Im Oktober letzten Jahres wurde dieser Arbeitsplatz der Koexistenz, über den ich mehr als einmal geschrieben hatte, zum schockierenden Szenerie des Terrors, als zwei junge Eltern ermordet wurden.

Zivs Mutter sprach ebenso wie Kims Vater (sitzend, Mitte). Beide baten die internationalen Abgeordneten, sich an ihre Regierungen zu wenden um die Finanzierung des Terrors zu beenden. Dahinter sthet IDF-Präsident Josh Reinstein; direkt neben dem Podium saß Yossi Dagan vom Schomron-Rat.

Keine Reise zum Barkan ist komplett ohne Mosche Lev Ran, der in der Twitoplast-Fabrik zu den internationalen Besuchern sprach.

Moches Lächlen und die Botschaft waren nicht neu.

Wie ich in der Vergangenheit schon mtiteilte, beschäftigen diese Fabriken im Schomron tausende arabische Arbeiter. Die Arbeit in diesen jüdischen Unternehmen bedeuten höhere Löhne und Zusatzleistungen als unter der PA. Wenn ein israelisches Unternehmen von EU-Etikettierungsrestriktionen und Boykott gezwungen wird zu schließen, schadet das am meisten den Familien der arabischen Beschäftigten.

Jedes Mal, wenn ich in die Fabrik gehe, scheint es mehr Produkte zu geben.

Israel Twito, das kreative Genie hinter Twitoplast, hat mehr als 100 Patente.

Diese Grafik macht die Gebiete A, B, C, deutlicher als wenn ich versuchen würde die komplexe Situation des Regeirens in Yehudah (Judäa) und dem Schomron zu erklären.

Die Straßen in Gebiet „A“ des Schomron haben rote Schilder, die es Israelis verbieten dort hineinzufahren.

Wie Sie sehen können hatte das Wetter sich geändert, als wir Barkan verließen.

Die Mahnmale für Terroropfer befinden sich entlang der Straße in der Nähe von Kreuzungen.

Die Dörfer im Tal liegen in der Hügellandschaft entlang der Straße.

Neue  Häuser auf den  Hügelkuppeln werden bei jedem Besuch immer eindrucksvoller.

Der Stopp Nr. 2 war ebenfalls ein Wiederholung und wie erwartet war das Mittagessen in der Winzerei Kabir ausgezeichnet.

Der zweite Grund, dass ich mich entschloss mitzufahren, war der, dass Leah Goldin, die Mutter von Hadar Goldin (sel.A.) nach dem Mittagessen sprechen sollte. Fünf Jahre und 4 Monate lang hat sie versucht die Gebeine ihres Sohnes, der von der Hmaas im Gazastreifen festgehalten werden, zur Beerdigung nach Israel zurückzuholen.

Ich war in einem Bus, der 2014 nach dem angeblichen Waffenstillstand nach Jerusalem vom Soroka-Krankenhaus in Beer Sheva zurückkehrte. Es wurde immer noch Raketen gefeurt und wir konnten die Eiserne Kuppel in Aktion sehen.

Die Hamas tötete und entführte Hadar zwie Stunden nach dem Beginn des „Waffenstillstands“ – ein Kriegsverbrechen und gegen die humanitären Verhaltensregeln. Goldin wollte den Abgeordneten das bewusst machen und drängte sie, von ihren Heimatländern aus zu helfen.

Stopp Nr. 3 war in Schiloh

Das war schnell gemacht, weil die Sonne unterging.

Minuten später fing es an zu regnen.

Die Gruppe posierte sehr schnell für ein Foto neben der neuen Schaufeld für die zwölf Stämme.

Ich hatte den Tag mit einem Schirm und Plastiktüten auf den Tag vorbereitet begonnen, die befanden sich allerdings im Bus.

Wir gingen im Dunkeln und im Regen den Hügel hinauf und fanden Schutz in der Hologramm-Show von Schiloh, die das antike Schiloh in einem Film mit Schauspielern nachspielt.

369 Jahre lang war das antike Schiloh der Ort der Bundeslade, bevor König Salomo seinen Tempel in Jerusalem baute. Sie müssen hinfahren und das selbst sehen, denn ein regnerischer Abend bietet nicht die besten Bedingungen zum Fotografieren.

Stopp Nr. 4 war die Winzerei Psagot.

Eine weitere Fahrt eine kurvenreiche, enge Straße hinauf auf eine Bergkuppe, in die Wärme eines ausgezeichneten Restaurants.

Und Wein. Guter Wein. Die Eigner von Psagot zogen vor den Internationalen Gerichtshof und versuchten die Etikettierung der EU gegen jüdische Unternehmen im Schomron rückgängig zu machen. Sie verloren den Prozess, aber sie planen es weiter zu versuchen. Mit 200 umstrittenen Gebieten weltweit, fragten sie, warum müssen nur die jüdischen Israelis für Sonderetikettierung herausgehoben werden?

Ich war schon im Schomron, aber es war gut, das Alte und das Neue zu sehen und zu hören.

Auf den Straßen Jerusalems passierte viel, trotz des starken Regens.

Eine Führung von Botschaftern bei der UNO, geführt von Israelis UNO-Botschafter Danny Danon, war im Beit Hanasi, dem Haus des israelischen Präsidenten.

Für die meisten internationalen Diplomaten war es ihre erste Reise nach Israel.

Als sie sich privat mit Präsident Rivlin unterhielten, war auf der anderen Straßenseite eine Gruppe arabischer Schüler auf dem Weg ins Islamische Museum.

Mehr von dem, was Leah Goldin zu humanitären und Rechtsfragen sagte.

Mehr Facebook-Fotos der Fahrt sind HIER.

Mehr von dem, was in Jerusalem in Israel geschieht, beim nächsten Mal.

Vier Belege, dass Siedlungen nicht der Grund sind, dass wir keinen Frieden haben

Dr. Einat Wilf auf twitter:

1) Vor 1967 kontrollierten Jordanien und Ägypten die Westbank und den Gazastreifen, es gab keine Siedlungen und trotzdem lehnte die arabische Welt Israel ab, während Palästinenser die „Befreiung Palästinas“ mit Gewalt forderten.

2) Zwei Premierminister, Ehud Barak (2000) und Ehud Olmert (2008) legten Friedensvorschläge vor, die ein souveränes arabisches Palästina in praktisch der gesamten Westbank und dem Gazastreifen (mit Landtausch) ohne jegliche Siedlungen geschaffen hätten. Arafat und Abu Mazen lehnten trotzdem ab.

3) Israel hat wiederholt seine effektive und skrupellose Fähigkeit demonstriert Siedlungen für Frieden (Sinai) oder viel weniger (Gazastreifen, nördliche Westbank) zu räumen. Die Paläsinenser müssen bislang noch immer wenigestens einen einzigen „Flüchtling“ aus den UNRWA-Namenslisten entfernen, selbst die, die bereits im Gazastreifen und der Westbank leben.

4) Trotz der Kontrolle über die Westbank seit mehr als 50 Jahren leben fast 80% der Siedler auf 4% des Territoriums der Westbank, fast direkt an die Waffenstillstandlinie von 1949 (Grüne Line) angrenzend, was die Zweistaatenlösung offen und möglich hält (lesen Sie Shaul Arieli für mehr dazu).

Der Grund, dass wir keinen Frieden haben, lautet, dass die arabischen Palästinenser immer noch, wie sie es immer schon machten, dem jüdischen Volk als Volk gleiches Recht auf nationale Selbstbestimmugn in allen Teilen seines historischen Heimatlandes verweigern, eine Ablehnung, die in der fortgesetzten palästinensischen Forderung nach „Rückkehr“ spiegelt.

In Israel tummeln sich mehr „Menschenrechts“-NGOs als sonst irgendwo, wird aber trotzdem beschuldigt sie nicht zuzulassen

Elder of Ziyon, 5. Dezember 2019

Die letzten zwei Wochen haben Kenneth Roth (@KenRoth) und Human Rights Watch (@hrw) behauptet, dass Israel die Arbeitsgenehmigung eines antiisraelischen Aktivisten nicht verlängert zeige, wie Israel mit Menschenrechtsgruppen umgeht.

Hier ist ein Hinweis darauf, wie viele Menschenrechts-NGOs es heute in Israel gibt. (Das Bild stammt von mir.)

Glauben Sie die Lügen von HRW  nicht.

Wenn irgendein Land der Erde mehr NGOs pro Quadratkilometer hat und mehr NGO-Mitarbeiter pro Kopf als Israel, dann wüsste ich gerne etwas darüber.

Doch statt zu zeigen, wie offen Israel für Kritik ist, leisten diese NGOs sich einen Wettstreit darum, wer Israel am schlimmsten aussehen lassen kann.

Das ist ihr Geschäftsmodell!

Ihre zumeist westlichen Geldgeber bezahlen sie nicht dafür zu finden, was an Israel gut ist oder wie Israel mit JEDEM anderen im Krieg befindlichen Land der Geschichte vorteilhaft aussieht. Sie zahlen nur für Schmutz und die Mitarbeiter wissen, dass ihre Jobs von Verunglimpfung abhängen, nicht von Genauigkeit und Kontext.

Ausgerechnet Israels Offenheit ist es, was mehr NGOs gestattet Israel weiter zu kritisieren, mit mehr kritischen Berichten und Artikeln und Tweets als jeder andere Staat der Geschichte. (Jedes Gegenbeispiel ist willkommen. Glauben Sie nicht, Sie werden sie finden.)

Wer wird dafür zahlen einen Bericht zu sehen, dass Israel gegenüber Muslimen toleranter ist als Frankreich (Burkini-Verbot) oder die Schweiz (Minarett-Einschränkungen)? Niemand kümmert das. Sei wollen zeigen, dass Israel übel ist und mit genug Geld, dass NGOs in den Rachen geworfen wird, finden (oder schaffen) sie verblüffenderweise all den Schmutz, den sie brauchen!

Es ist eine komplette Industrie, die von Menschen und Organisationen finanziert werden, die allgemein ein Problem mit einem jüdischen Staat oder jüdischer Souveränität haben.

Doch diese NGOs und ihre Geldgeber haben keine Rechenschaftspflicht. Keine unabhängigen Überprüfungen ihrer Methoden. Keine Fakten-Checker. Keine Ombudsleute.

Das ist also der Grund, dass @KenRoth sich weiter zwanghaft mit Israel beschäftigen kann. Er und die anderen NGOs haben volle Straffreiheit – genau das, was sie Israel vorwerfen.

Neben @NGOmonitor und Seiten wie meine gibt es praktisch nichts, das existiert, um diese Macht davon abzuhalten Israel unfair zu verleumden.

Wie Israel tatsächlich die Demokratie und offene Gesellschaft ist, von der diese NGOs sich überschlagen das Gegenteil zu sagen.

Wann waren Sie das letzte Mal in Jerusalem?

The Real Jerusalem Streets, 4. Dezember 2019

Jerusalem, Israel.

Wann waren Sie das letzte Mal in Jerusalem?

Es ist ein Wunder, wie die Dinge sich im Verlauf der letzten Jahre verändert haben.

Oh, der Verkehr, der Straßenbau, der Straßenbahnbau in jede Richtung, so viel geschieht auf einmal, es ist kaum zu glauben.

Die Kräne von der Baustelle der Nationalbibliothek, nachts angestrahlt, heben sich gegen den Nachthimmel ab, zusammen mit der Saitenbrücke, ein Anblick farbenfroher Lichter.

Baukräne und Baumaterialien füllen den Bereich nahe der Straßenbahnlinie der Jaffa Road.

Das ist der Anblick in die andere Richtung, zum Zentralen Busbahnhof, mit alten Gebäuden und Kränen.

Auf dem Machane Yehuda-Markt sind das tägliche Brot

und die jungen, Ball spielenden Männer ein vertrauter Anblick.

Aber das Gebäude, das die alte Jaffa Road überragt – meine Güte, was für ein Gegensatz zu den Tagen der Vergangenheit.

Nur während der letzten Woche in Jerusalem:

Der alte Davidturm war voller digitaler neuzeitlicher ZERO ONE-Kunst.

Die Biennale Jerusalem 2019 ging am Van Leer-Institut und einem Dutzend weiterer Ort zu Ende.

Es gab das 11. Manofim Jerusalem Festival für  zeitgenössische Kunst.

Es wurden große und kleine Erntedank-Dinner veranstaltet. Ein Zelt am Alten Bahnhof bewirtete 1.000 „Einsame Soldaten“ de IDF und einige US Marines.

Gleichzeitig veranstaltete das Bloomfield Wissenschaftsmuseum am Alten Bahnhof eine „Kleine Macher“-Messe, um zukünftige Wissenschaftler und ihre Familien zu anzuspornen.

FEM-JLM wurde im Jerusalem WeWork gestartet, um Unternehmerinnen zu ermutigen ins Feld der Technologie zu gehen. Es gibt eine Menge Arbeit für mehr Frauen in STEM.

Präsident Reuven Rivlin war Gastgeber der israelischen Medaillen-Gewinner der Internationalen Physik-Olympiade, die im Sommer in Tel Aviv stattfand. Sehen Sie, dass alles Männer sind?

Der Präsident begrüßte jeden der jungen Männer.

Hoffentlich wird es in der Zukunft auch junge Frauen geben.

Der 3. Dezember 2019 war der Internationale Dag für Personen mit Behinderung.

Es gab Schilder und Veranstaltungen, die die ganze Woche über überall in Jerusalem stattfanden.

Sich in Jerusalem zu bewegen ist für die mit Behinderungen wie auch die ohne nicht einfach.

Dieses Auto konnte nur mit wenigen Zentimetern Platz durch diese enge Straße fahren.

Der nächste blieb allerdings stecken.

Man weiß nicht, wann oder wo in Jerusalem was als nächstes geschehen wird.

Das sehr Alte gegen das sehr Neue, in Jerusalem ein ständiges Thema.

So viel mehr.

Aber genug für jetzt, nur diese Fotos aus dem, was diese Woche geschah.

Jerusalem in Israel, wo selbst Graffiti auf den alten Mauern nicht wie irgendwelche anderen sind.

Verhandlungen sind in einem Vernichtungskrieg keine Lösung, sondern Kapitulation

Melanie Phillips, 22. November 2019

Der Erklärung des US-Außenministers Mike Pompeo, dass Israels Siedlungen „mit dem Völkerrecht nicht unvereinbar sind“, ist, wie vorherzusehen war, von Israels Verteidigern mit Bewunderung und von seinen Feinden mit Denunzierungen begegnet worden.

Beide Seiten verpassen jedoch einmal mehr das Offensichtliche – so wie die Administration Trump es auch schon tut.

Die Erklärung sollte, so wie sie ist, herzlich willkommen geheißen werden. Sie ist eine bemerkenswerte Haltung zur Wahrheit gegen die einhellige Befürwortung der Großen Lüge über Israel durch die westliche Welt, die so viel getan hat, um den Staat zu dämonisieren und zu delegitimieren: Die Behauptung, dass seine Besetzung der Palästinensergebiete und israelische Siedlungen illegal seien.

Jeder Teil dieser Behauptung – dass Israel „besetzt“, dass das Land „besetztes palästinensisches Gebiet“ ist und dass Israel illegal handelt – ist falsch.

Gemäß dem Völkerrecht besetzt Israel die umstrittenen Gebiete nicht; nur Land, das einem souveränen Staat gehört, kann überhaupt „besetzt“ sein und die fraglichen Gebiete haben nie zu einem souveränen Land gehört.

Es ist nie „palästinensisches“ Gebiet gewesen, weil es den Palästinensern nie gehört hat – aus dem sehr guten Grund, dass es nie eine palästinensische Nation gab, der es gehört haben konnte. Palästina war lediglich der Name, der Judäa verächtlich von den Römern gegeben wurde, als sie es eroberten und versuchten seine jüdische Identität auszulöschen.

Und die Araber, die dort lebten, als die internationale Gemeinschaft nach dem Ersten Weltkrieg beschloss die jüdische Heimat wieder herzustellen, betrachteten sich nie als „Palästinenser“ oder eine nationale Identität auf Grundlage dieses Landes habend.

Großbritannien und die Europäische Union behaupten die Siedlungen seien illegal, weil die Genfer Konvention einem Staat verbietet seine Bevölkerung in Territorium zu deportieren oder umzusiedeln, das er besetzt hat. Das ist aber eine groteske Fehlinterpretation sowohl der Genfer Konvention als auch des Status der israelischen Einwohner von Judäa und Samaria.

Weit davon entfernt vom Staat Israel umgesiedelt zu sein, entschieden sich diese Einwohner aus eigenem Willen dorthin zu ziehen – entweder aus religiösen Gründen oder weil die Wohnungen preiswert waren und es Platz  und frische Luft für ihre Kinder gibt.

Der entscheidende Teil der Genfer Konvention wurde formuliert, um zu verhindern, dass etwas wie die Deportationen von Juden in ihren Tod durch die Nazis je wieder passiert. Das zu verwenden, um zu behaupten israelische Siedlungen seien illegal, ist daher einfach obszön.

Tatsache ist, dass das einzige Volk, das legalen Anspruch auf dieses Territorium hat, die Juden sind, deren Recht sich dort niederzulassen, wo heute Israel, die „Westbank“ und der Gazastreifen sind, von der internationalen Gemeinschaft in den 1920-er Jahren allein ihnen gewährt wurde, in Anerkennung der Tatsache, dass die Juden das einzige Volk waren, für die das Land Israel jemals ihr nationales Königreich war. Das Recht sich niederzulassen ist nie aufgehoben worden, sondern wurde von den Vereinten Nationen übernommen.

Also sagte Pompeo lediglich die Wahrheit über das Recht, was so willkommen wie lange überfällig war.

Seine Erklärung ging jedoch in dieselbe Falle wie diejenigen, die sie verurteilten. Sie sagten, es würde den Frieden hemmen, weil eine verhandelte Lösung verhindert wird. Pompeo sagte: „Das ist ein komplexes politisches Problem, das nur durch Verhandlungen zwischen den Israelis und den Palästinensern gelöst werden kann.“

Aber das setzt beides den Fehler, der sicherstellt, dass diese Nahost-Krise niemals gelöst wird – sie als Disput um territoriale Grenzen zu betrachten, der durch Verhandlungen gelöst werden kann.

Das ist er nicht und kann es nicht sein. Er ist vielmehr ein versuchter Vernichtungskrieg gegen Israel. Die einzige angemessene Antwort besteht darin, diejenigen zu besiegen, die es auslöschen wollen.

Mit ihnen überhaupt zu verhandeln heißt ihre Aggression zu belohnen, indem man ihnen einen Teil des Territoriums anbietet, das sie angreifen. Das ist ein Signal der Kapitulation, das nur zu weiteren Angriffen ermutigt.

Aber genau das hat der Westen seit Jahrzehnten gemacht.

Es begann in den 1930-er Jahren, als die Briten ihre rechtlichen Verpflichtungen brachen die Juden in Palästina anzusiedeln, indem sie einen Teil dieses Territoriums den Arabern anboten.

Dieses frühe Beispiel einer „Zweistaatenlösung“ erfolgte in Reaktion auf die arabischen Angriffe auf die Juden wie auf die Briten; sie zielten darauf ab zu verhindern, dass die jüdische Heimat überhaupt aufgebaut würde.

Seitdem hat der Westen die Araber immer dafür belohnt, dass sie versuchten Israel zu vernichten. Erstaunlicherweise akzeptierte er, dass die Araber ihren Vernichtungskrieg als Kampf der Palästinenser um ihr eigenes Recht auf das Land neu formulierten.

Der Westen hat die Wahrheit nie anerkannt: dass dieses Recht nicht existiert, weil es nie ein palästinensisches Volk gab. Dieses wurde in den 1960-er Jahren künstlich erfunden, rein dafür die Wahrheit des einzigartigen Anspruchs des jüdischen Volks zu leugnen, indem versucht wurde sie aus ihrer eigenen Geschichte hinauszuschreiben und haarsträubend zu behaupten, die Palästinenser seien das indigene Volk des Landes.

Indem darauf bestanden wird, dass Israel über das Eigentumsrecht an diesem Land mit denen verhandeln muss, die versuchen es ihnen zu stehlen, hat der Westen noch mehr Aggressionen geduldet, da die „Palästinenser“ erkannt haben, dass der Westen seine Versuche sie zu belohnen verstärkt, je absurder die von ihnen gestellten Ansprüche sind.

So unausstehlich es auch ist, das westliche Mantra, dass die „Besatzung“ und die Siedlungen illegal sind, ist nicht die Grundlage der Amoral und feindlichen Haltung des Westens gegenüber Israel. Sie wurzelt vielmehr in der Großen Lüge, die der Westen über die Rechte der Palästinenser geschluckt hat, die auf den Fälschungen gründen, die sie zu ihrer eigenen Identität und Agenda und zur Geschichte des jüdischen Volkes propagieren.

Der hartnäckige Glaube des Westens, dass Verhandlungen der korrekte und erreichbare Kurs sind, ist der Grund, warum dieser Konflikt jahrein, jahraus fortbesteht – immer die Farce der wiederholten palästinensischen Verweigerungshaltung und die fehlgeleiteten Versuche sie auf den Konferenztisch zu schubsen, von dem der immer noch nicht enthüllte Trump-Friedensplan nur das neueste Beispiel ist.

Und Peng, aufs Stichwort, haben sie in Reaktion auf diesen jüngsten US-Versuch die Palästinenser dazu zu kriegen, dass sie akzeptieren keine andere Wahl zu haben als zu verhandeln, mit mehr Gewalt gedroht. Natürlich: ihr Ziel der Vernichtung Israels ist nicht verhandelbar.

Also hat die palästinensische Autonomiebehörde angekündigt, sie überlege „Empfehlungen zur Stärkung … der Heimatfront und des Volkswiderstands“ und „forderte“, dass „die Massen des palästinensischen Volks in der Heimat und überall handeln, um das Komplott zur Eliminierung der palästinensisches Sache zu vereiteln“.

So hat Palestinian Media Watch berichtet, dass bei der letzten Fatah-Konferenz für Volkswiderstand Mahmud Abbas‘ Fatah-Stellvertreter Mahmud al-Aloul erklärte, „Widerstand“ sei „ständig und andauernd“ und dass „weder um einer Vereinbarung noch um Verhandlungen willen gestoppt oder vertagt werden soll“. Nur in Kombination mit „Widerstand“, sagte al-Aloul, würden Verhandlungen mit Israel erfolgreich sein.

Wenn Präsident Trump wirklich glaubt, er könne den „Deal des Jahrhunderts“ zwischen Israel und den Palästinensern zustande bringt, dann liegt er falsch. Einen verhandelten Deal als Lösung für einen Vernichtungskrieg zu verfolgen, gehört in die Kategorie Fehler.

Trumps kühne, proisraelische Handlungen der Erklärung, die Siedlungen seien nicht illegal, sowie die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels und Israels Annexion des Golan, sollten uns nicht für den breiteren und anhaltenden Fehler blind machen.

Der einzige Weg den arabischen Vernichtungskrieg zu beenden besteht darin die Palästinenser bezüglich ihrer fundamentalen Lügen zu stellen und sie nicht als Staatsmänner in Wartestellung zu behandeln, sondern als internationale Schmuddelkinder.

Erst wenn die Vereinigten Staaten das tun, werden wir in der Lage sein zu sagen, dass Wahrheit und Gerechtigkeit im Nahen Osten endlich hochgehalten werden.

Vorbereitung auf die Wahl eines US-Präsidenten der Demokratischen Partei

Manfred Gerstenfeld (direkt vom Autor)

Aktuelle Meinungsumfragen geben den führenden Präsidentschaftskandidaten der Demokratischen Partei einen beträchtlichen Vorteil gegenüber Präsident Donald Trump bei den Wahlen im November 2020. Der Durchschnitt aus den Umfragen im Oktober gaben Biden eine Führung von 10%,[1] Sanders eine Führung von 8%[2] und Warren eine Führung von 7% gegenüber Trump.[3]

Trotz dieser Quoten könnte Trump für eine zweite Amtszeit wiedergewählt werden. Israel muss sich aber auch auf einen Demokratischen Präsidenten vorbereiten. Die Hauptkandidaten scheinen, was Israels Interessen angeht, alles andere als gleichwertig zu sein. Biden ist ein Mainstream-Demokrat, scheint vernünftig zu sein und ist eine bekannt Größe. Er beschrieb Sanders‘ Vorschlag der Kürzung der Militärhilfe für Israel vor kurzem als haarsträubend.[4]

Warren als Präsidentin ist problematisch. Max Berger, ein jüdischer, anti-israelischer Mitarbeiter, hat in ihrem Wahlkampf eine wichtige Rolle gespielt.[5] Er twitterte 2013: „Ich würde absolut Freund mit der Hamas sein.“[6] Senator Warren scheint eine aktive Unterstützerin der Fake-Zweistaaten- „Lösung“ für den israelisch-palästinensischen Konflikts zu sein. Wenn sie gewählt wird, kann man nur hoffen, dass dies eine Erklärung ohne konkrete Bedeutung zu sein. Andernfalls kehren wir zu dem fehlgeleiteten Druck Barack Obamas auf Israel zurück. Ohne Israels starken Widerstand hätte das zu einem gescheiterten, von Terror durchdrungenen Palästinenserstaat direkt neben Israel geführt.

Sanders aber sollte als für Israel absolut gefährlich betrachtet werden. Er erklärt, dass er hundertprozentig pro-Israel ist und fügt an, dass Israel alles Recht der Welt hat in Frieden und Sicherheit zu existieren und nicht Terroranschlägen ausgesetzt zu sein.[7] Andere Äußerungen von Sanders widersprechen dem jedoch. Eine davon ist, dass die USA in ihrem Herangehen an den israelisch-palästinensischen Konflikt unparteiischer sein müssten.[8] Mit anderen Worten: Die USA sollte stärker die unterstützen, die die beiden palästinensischen Entitäten kontrollieren: den von der Völkermord propagierenden Hamas kontrollierten Gazastreifen, die bei den einzigen palästinensischen Wahlen – denen von 2006 – gewann und die von der die Terroristen belohnenden Fatah beherrschte Westbank. Mit anderen Worten: Die USA sollten die israelische Demokratie schwächen, indem die palästinensischen Terroristen gestärkt werden.

Ein Beispiel für Sanders‘ Ausgewogenheit gab es, als er sagte: „Tatsächlich glaube ich, es ist fair zu sagen, dass einiges [von dem Geld für Israel] jetzt in humanitäre Hilfe im Gazastreifen fließen sollte.“[9 Viel Auslandshilfe für den Gazastreifen hat die militärischen und anderen Fähigkeiten der Hamas gestärkt, statt seinen Bürgern zu helfen, deren Mehrheit für diese Völkermord-Befürworter stimmten.

Es gibt noch mehr Bemerkungen von Sanders, die weiter darauf hinweisen, dass Israel ihm nicht trauen kann. Der Schaden, den er diesem Land und seiner Beziehung zu den Vereinigten Staaten  zufügen könnte, kann sowohl geplant als auch unbeabsichtigt sein.

Israel kann und sollte nicht direkt in die US-Wahlen eingreifen. Dennoch wäre es ein großer Fehler still zu sitzen, sich jeglichen Tuns zu enthalten und das Beste zu hoffen. Eine gründliche Bewertung sollte dazu erstellt werden, wo Israel bisher bezüglich den USA versagt hat und was immer noch getan werden kann, um die Lage zu verbessern.

Das bringt uns zu zwei wichtigen miteinander verflochtenen Themen. Das erste ist: Die israelische Regierung hat nicht begriffen, dass sie dem amerikanische Judentum ausdrücklich und kontinuierlich die harte Wahrheit über die extreme palästinensische Kriminalität und deren Verweigerungshaltung gegenüber den großzügigen israelischen Friedensangeboten sagen muss. JStreet und andere noch weiter links stehende und masochistische jüdische Organisationen sind nicht mehr zu retten. Es gibt aber ein großes amerikanisch-jüdisches Publikum, das an Fakten interessiert ist.

Anders als die Ägypter, Libyer und Tunesier während des Arabischen Frühlings und den Ägyptern, Libanesen und Irakern heutzutage sind Palästinenser nicht auf die Straße gegangen, um gegen die Politik ihrer Führer zu protestieren.

Die Premierminister Barak und Olmert haben den Palästinensern zu verschiedenen Zeiten großzügige Friedensabkommen angeboten.[10] Arafat und Abbas haben es jeweils abgelehnt diese Angebote anzunehmen. Was Olmerts Vorschlag angeht, empfahl selbst Abbas‘ enger Berater Erekat, er solle das Angebot annehmen.[11] [12]

Israels zweiter Fehler besteht darin, dass seine Regierung die Gründung eines Gremiums versäumt hat, das systematisch mit den vielen pro-israelischen Organisationen in den USA in Kontakt tritt. Das hätte eine der vielen Aufgaben der nicht existenten Gegenpropaganda-Organisation Israels sein müssen.

Es sollte keine Dominanz durch Israels Feinde bei den Fragen geben, die US-demokratische Präsidentschaftskandidaten zum Nahost-Konflikt vorgelegt werden. Es gibt immer noch genug mutige Juden und andere Freunde Israels in den USA, die Sanders regelmäßig eine erste Runde sachdienlicher Fragen stellen könnten. Um ein paar zu nennen:

– „Sie haben die israelische Regierung als rassistisch bezeichnet. Wie kommt es, dass sie Abbas nicht als Rassisten bezeichnet haben, der gesagt hat: ‚In einer endgültigen Lösung würden wir die Anwesenheit nicht eines einzigen Israelis – Zivilist oder Soldat – in unserem Land erleben.‘“[13]
– Und: „Sie haben von ‚Respekt und Würde, die die Palästinenser verdienen‘ gesprochen, während Sie andere Terroristen verurteilen. Können Sie erklären, was die Würde von Leuten ist, die in großer Mehrheit für Völkermord propagierende Terroristen stimmten und die terroristische Mörder glorifizieren?“
– „Sie haben mit Leuten posiert, die Plakate halten, auf denen steht ‚Juden gegen Besatzung‘.[14] Sind Sie bereit mit Menschen zu posieren, die Schilder halten, auf denen steht: ‚Juden gegen die führende Rolle der muslimischen Welt im Terrorismus?‘ Wie bekannt, wenn auch tragisch und furchtbar, war der 9/11 nur ein kleiner Teil des muslimischen Terrorismus.“

Wenn wir erst einmal wissen, wie Sanders versuchen wird von diesen und ähnlichen Fragen abzulenken, werden erfahrene Wahlkämpfer für Israel und gut informierte Aktivisten zusammen in der Lage sein eine zweite Reihe harter Fragen vorzubereiten, die sie dem Erz-Heuchler und falschen Moralapostel Sanders stellen können.

[1] www.realclearpolitics.com/epolls/2020/president/us/general_election_trump_vs_biden-6247.html

[2] www.realclearpolitics.com/epolls/2020/president/us/general_election_trump_vs_sanders-6250.html

[3] www.realclearpolitics.com/epolls/2020/president/us/general_election_trump_vs_warren-6251.html

[4] http://www.jewishvirtuallibrary.org/views-on-israel-of-u-s-presidential-candidates-2020-joe-biden

[5] www.haaretz.com/us-news/elizabeth-warren-aide-is-a-jewish-activist-against-israeli-occupation-1.7605033; jewishjournal.org/2019/07/11/warren-calls-for-end-of-occupation/

[6] http://www.jns.org/opinion/zoa-urges-warren-to-fire-hamas-loving-israel-hating-ifnotnow-co-founder-max-berger/

[7] http://www.cnn.com/videos/politics/2019/04/23/bernie-sanders-israel-middle-east-netanyahu-vpx.cnn

[8] http://www.youtube.com/watch?v=QgxhzOyXnF0

[9] theintercept.com/2019/11/01/bernie-sanders-palestine-aid-hamas/

[10] www.theguardian.com/world/2002/may/23/israel3

[11] www.jns.org/erekat-olmert-offered-abbas-more-than-the-entire-west-bank/; www.jpost.com/Opinion/Palestinian-exceptionalism-prevents-two-state-solution-601402

[12] www.tabletmag.com/scroll/195315/missed-opportunity-olmert-abbas-and-media-bias

[13] http://www.timesofisrael.com/abbas-says-there-will-be-no-israelis-in-palestine/

[14] http://www.timesofisrael.com/how-ifnotnow-is-getting-2020-democrats-to-talk-occupation/