Wächter Jerusalems (7)

Sie schützen Zivilisten und Touristen vor Terror – möge das Wochenende friedlich bleiben (gefunden auf twitter):

Advertisements

Die Illusion des vereinten Jerusalem

Ist Jerusalem vereinigt? Lassen Sie mich einen Eimer Eiswasser über diejenigen unserer Politiker auskippen, die die Wahrheit nicht sehen wollen.

Barry Shaw, The Jerusalem Post, 9. Oktober 2017

EinLuftbild des Tempelbergs und Ostjerusalems (REUTERS)

Premierminister Benjamin Netanyahu gelobte letzte Woche ein Gesetz Großjerusalem zu unterstützen, das orte wie Ma’aleh Adumim, Givat Ze’ev UND Dörfer im Gush Etzion-Block annektieren und erlauben würde ihre Einwohner bei Bürgermeisterwahlen in Jerusalem abstimmen zu lassen. Dieses Gesetz würde auch unabhängige Stadtbezirke für israelische Araber schaffen, die innerhalb Jerusalems Stadtgrenzen, aber jenseits der Sicherheitsbarriere leben.

Knessetmitglieder und Bürgermeisterwahlen spenden diesem Schritt Beifall.

Die stellvertretende Außenministerin Tzipi Hotovely sagte: „Israelisches Recht anzuwenden ist das Wichtigste um sicherzustellen, dass jeder erkennt, dass Jerusalem geeint bleiben wird.“

Ist Jerusalem geeint? Lassen Sie mich einen Eimer kaltes Wasser auf diejenigen unserer Politiker werfen, die die Tatsachen nicht erkennen wollen.

Wäre Jerusalem wirklich die ungeteilte Hauptstadt Israels, wie kommt es dann, dass mindestens 14 Fußballvereine mit Sitz in Jerusalem unter der Leitung des von Jibril Rajoub von der PA geleiteten Palästinensischen Fußballbundes (Palestinian Football Association/PFA) spielen? Da diese Vereine in die Zuständigkeit des PFA fallen, der Mitglied des Fußballweltverbandes FIFA ist, werden diese Vereine weltweit als palästinensisch anerkannt, nicht als israelisch. Der israelische Fußballverband hat schon vor Jahrzehnten die Kontrolle über sie verloren.

Noch schlimmer: Einige dieser Vereine propagieren Terrorismus gegen Israels als Teil ihrer Fußballaktivitäten, mit vollem Wissen und Genehmigung von Rajoub. Einige dieser Aktivitäten werden vom PFA beaufsichtigt und finanziert.

Am 11. Oktober 2016 gingen Fußballer und Trainer des Hilal al-Quds (al-Quds ist der arabische Name für Jerusalem) auf ihr Spielfeld und entfalteten vor ihren bewundernden Fans ein riesiges, farbenfrohes Banner mit dem Gesicht von Musbah Abu Sbeih, dem palästinensischen Terroristen der bei einem Schusswaffenanschlag in Jerusalem zwei Tage zuvor zwei Israelis ermordete und fünf weitere verletzte. Sie priesen ihn als Helden und Märtyrer.

Hilal al-Quds ist der palästinensische Fußballmeister. Diese Demonstration war das Gleiche, als würde der englische Fußballmeister FC Chelsea, von seinen Fans in Stamford Bridge gefeiert, ein Banner mit den Gesichtern zur Schau stellen, die ihre mörderischen Ausschreitungen auf der London Bridge begingen. Was in London undenkbar wäre, hatte nicht ein einziges Wort des Protestes seitens des Jerusalemer Bürgermeisters oder der Minister unserer Regierung zur Folge.

Das ist kein vereinzelter Vorfall. Der Fußballverein Ansar, ebenfalls aus Jerusalem, veranstaltete ein jährliches Fußballturnier zu Ehren von Abu Jihad, dem palästinensischen Terroristen, der für die Ermordung von 127 Israelis verantwortlich ist. Wieder kein Wort des Protests von unseren Politikern.

In Jerusalem wird diese jährliche Veranstaltung vom palästinensischen Fußballverband beaufsichtigt und gesponsert, mit Geldern, die ihm von der palästinensischen Autonomiebehörde finanziert werden; genauso ein Kinder-Fußballturnier, das zu Ehren des palästinensischen Teenagers benannt ist, der mit einem Messer auf den Straßen Jerusalems wütete.

Das Leben von Israelis ist zum Teil infolge Terror propagierender Propaganda von palästinensischen Sport- und Fußballveranstaltungen in Jerusalem verloren worden. Die Grenzpolizistin Hadar Cohen wurde ermordet, als sie Dienst vor dem Damaskustor der Altstadt von Jerusalem tat; Täter war der Kapitän eines palästinensischen Fußballvereins.

Es gibt viele solche terroristische Hetzskandale aus Jerusalem, die von Politikern nicht infrage gestellt werden, die von einem geeinten und ungeteilten Jerusalem reden.

Als Teil einer Gruppe von NGOs mit Sitz in Israel, London und New York haben wir uns bei der FIFA dafür eingesetzt, dass der Fall der Werbung für Terrorismus im palästinensischen Fußball thematisiert wird. Leider verfehlen es Minister der Regierung, des Büros des Premierministers und sogar der israelische Fußballverband dieses beunruhigende Phänomen in Jerusalem zu thematisieren.

Lassen Sie also weder Hotovely noch Bürgermeister Nir Barkat und nicht einmal Premierminister Benjamin Netanyahu behaupten, dass Jerusalem die ungeteilte Hauptstadt Israels ist.

Sie haben die Kontrolle schon vor Jahren verloren, mit Kosten für unsere Sicherheit und dem Verlust von viel zu viel Leben.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (15.-21. Oktober 2017)

Dieser Eintrag wird auf der Seite oben gehalten; die sonstigen Einträge folgen darunter.
Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2017 geführt.

Sonntag, 15.10.2017:

Der Imam der Al-Aqsa-Moschee beschuldigt jüdische „Extremisten“, diese würden einen Krieg gegen die Al-Aqsa führen.

Nach Angaben israelischer Tempelberg-Organisationen hat sich die Zahl jüdischer Besucher auf dem Tempelberg im Allgemeinen und besonders während der Festwoche zum Laubhüttenfest zugenommen. Und das, obwohl das Plateau während der Feiertag an drei Tagen mehr als sonst für Juden gesperrt war.

Ein israelischer Araber aus Galiläa wurde wegen Aufstachelung zu Terror angeklagt.

Montag, 16.10.2017:

Der Islamische Staat reklamiert den gestrigen Raketenangriff aus dem Sinai auf Israel für sich.

Trumps Nahost-Gesandter Jason Greenblatt wurde bei seinem Besuch in Ramallah von Rami Hamdallah gedrängt Israel unter Druck zu setzen die Bautätigkeiten in Judäa und Samaria einzusellen.

Dienstag, 17.10.2017:

Weil die Stadt Um el-Fahm in einer von der staatlichen Lotterie und dem Bildungsministerium finanzierten (und von der Lotterie vor ein paar Jahren neu renovierten) Sporthalle eine Veranstaltung abhielt, mit der der Chef der verbotenen Islamischen Bewegung unterstützt wird, der in der Stadt lebt, hat die Lotterie jetzt jegliche Zahlungen an die Stadt eingestellt. Die Veranstaltung widerspricht allen Vereinbarungen mit und Prinzipien der Lotterie.

Die Zeit der Olivenernten-Lügen ist wieder da. Angeblich sind die Siedler wieder dabei arabische Olivenbäume fällten zu wollen und haben „einen Angriff erfolgreich abgewehrt“. Das ist – mal wieder – nie passiert.

Die palästinensische Künstler-„Gewerkschaft“ warnte arabische Künstler, sie würden aus der Gewerkschaft ausgeschlossen, sollten sie an einem israelischen Kulturfestival in Jerusalem teilnehmen.

Mittwoch, 18.10.2017:

Das israelische Sicherheitskabinett hat beschlossen und verkündet, dass mit einer PA-Regierung, der die Hamas angehört, nicht verhandelt wird. Die Hamas beschwert sich deshalb, Israel würde sich in die inneren Angelegenheiten der Palästinenser einmischen.
Die PA besteht auf der Einheit mit der Hamas.

Bildungsminister Bennett erklärte am Morgen, dass die Sicherheitskooperation Israels mit der PA ungeachtet des Einheits-Deals mit der Hamas weitergeht.

Donnerstag, 19.10.2017:

Grenzpolizisten nahmen in Jenin zwei 17-jährige fest, die letzte Woche einen Selbstmordbomber losgeschickt hatten.

Die Al-Quds-Universität ehrte einmal mehr massenmörderische Terroristen. Beim Empfang neuer Studenten gab es große Banner, die ihnen verkündeten, wer palästinensische „Helden“ sind – die Gründer und Chefs von Terrororganisationen, verantwortlich für viele hundert ermordete Israelis.

Die Hamas ließ wissen, dass „niemand im Universum uns entwaffnen kann“. Außerdem werde sie nicht darüber diskutieren Israel anzuerkennen, sondern ausschließlich darüber es zu vernichten.