Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (25.09.-01.10.2016)

Sonntag, 25.09.2016:

Khaled Meschaal von der Hamas prahlt: Seine Terrortruppe hat inzwischen doppelt so viele Waffen wie 2014.

Die Flughafenbehörden in Kairo haben 7 Gaza-Araber festgenommen, die bei der Rückkehr von der Haddsch Komponenten mitbrachten, die zum Bau von Sprengsätzen nötig sind. Der Verdacht: Sie wollten sie an Terroristen im Sinai weitergeben. Da die Hamas sich aber recht aktiv um die Freilassung dieser „Pilger“ einsetzt, kann man davon ausgehen, dass das Material für sie bestimmt war.

Eine Gruppe aus israelisch-arabischen Unternehmern und IDF-Veteranen hat sich gebildet, um Start-Ups im arabischen Sektor zu fördern.

Die IDF gibt an, dass dieses Jahr bereits 145 PalAraber wegen Hetze im Internet angeklagt wurden. (Arutz-7 schreibt von 108 Anklagen; letztes Jahre waren es nur 13.)

Ein ranghoher IDF-Kommandeur sagte, dass innerhalb von nur Monaten die unterirdische Sicherheitssperre entlang des Gazastreifens vollendet sein würde. Ein Teil der Optionen wird sein die Tunnel zu fluten, das Tunnelnetzwerk werde zu einer Todesfalle werden.

Montag, 26.09.2016:

Donald Trump hat versprochen die US-Botschaft nach Jerusalem zu verlegen, wenn er Präsident werden sollte. (Das würde einem Gesetz entsprechen, das der Kongress schon vor 21 Jahren verabschiedete!). Außerdem sprach er sich für ein geeintes Jerusalem aus. Die PA-Terrorgranden finden das natürlich gar nicht gut. Saeb Erekat log, Trump würde damit das Völkerrecht brechen wollen.

Israel half dabei 12 Affen und 2 Schildkröten aus einem Zoo in Rafah in einen Zoo in Tulkarm in Samaria zu transportieren. Das ist das zweite Mal, dass Israel dem PA-Landwirtschaftsministerium beim Transfer von Zootieren half, die im Gazastreifen unter furchtbaren Bedingungen gehalten wurden.

Dienstag, 27.09.2016:

Der Schabak gab bekannt, dass fünf Einwohner von Hebron und dem nahe gelegenen Yatir wegen des Verdachts auf Waffenbau und -schmuggel festgenommen wurden. Dabei wurde ein Menge Schusswaffen und Munition, eine Rohrbombe und Messer beschlagnahmt.

Analyse: Obamas 31 Worte zum israelisch-palästinensischen Konflikt in Perspektive gebracht

Herb Keinon, The Jerusalem Post, 23. September 2016

Es gibt große Sorge darum, was der Präsident während seines Interregnum tun wird; wird er mit einer Resolution für den UNO-Sicherheitsrat aufwarten, der alle vorherigen Resolutionen auf den Kopf stellen wird?


Barack Obama und Benjamin Netanyahu treffen sich am Rande der UNO-Vollversammlung in New York (Foto: KOBI GIDON / GPO)

US-Präsident Barack Obama hielt am Dienstag seine letzte Rede als Präsident vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen.

Die Rede – unterstreichen von einen rhetorischen Schnörkeln – war ein dramatischer Überblick über die Welt durch einen Mann, der im Zentrum des Weltdramas der letzten acht Jahre stand und der gerade davor steht die Bühne zu verlassen. Sie zu halten dauert 48 Minuten, beinhaltete einige seiner unverkennbaren rednerischen Schnörkel und war 5.600 Worte lang.

Einunddreißig dieser Worte behandelten den israelisch-palästinensischen Konflikt. Einunddreißig.

Vergleichen Sie das mit den früheren Reden, die Obama vor der UNO hielt.

Im September 2009, reichlich versehen mit der Überzeugung, dass er im Besitz der Formel sei, dramatische Veränderungen im Nahen Osten durchzudrücken, widmete Obama diesem Konflikt 521 Worte. Ein Jahr später, 2010, widmete er fast 1.100 Worte – mehr als ein Viertel seiner gesamten Rede – der Lage zwischen Israelis und Palästinensern.

Das war nach dem Ende des zehnmonatigen israelischen Siedlungsbaustopps und als er mit George Mitchell einen Sondergesandten hatte, der ständig hin und her reiste. Das war auch vor dem „Arabischen Frühling“, als weltweit viele glaubten – wahrlich glaubten – dass der israelisch-palästinensische Konflikt die Wurzel und der Kern der gesamten Instabilität des Nahen Ostens sei.

2011, im Jahr der Unruhe in der arabischen Welt, widmete er dem Thema 846 Worte. Aber ab diesem Jahr gab es einen drastischen Rückgang darin, wie viel Zeit er dem Thema in seiner jährlichen UNO-Rede gab, was einem Rückgang entsprach, wie der diplomatische Prozess verlief und wie viel Zeit und politische Energie er bereit war auf das Thema zu verwenden.

2012 nahm das Thema in seiner Rede 86 Worte ein; 2013 – mitten in den Verhandlungen, die sein Außenminister John Kerry führte – ging der Anteil auf 505 hoch, fiel aber 2014 auf 192 Worte – in dem Jahr scheiterten die Verhandlungen.

Das Thema war 2015 überhaupt keiner Erwähnung würdig – in einer Rede, die dem Atomdeal mit dem Iran folgte.

Und am Dienstag tauchte es wieder auf – aber nur in einem kurzen Satz.

Und dieser einzelne Satz spiegelt den Hang seiner Regierung in diesem Konflikt immer auf völlige Balance und Symmetrie zu achten: Er war in zwei Teilsätze aufgeteilt; einer hatte mit den Palästinensern und einer mit den Israelis.

„Und gewiss: Den Israelis und den Palästinensern wird es besser gehen, wenn die Palästinenser die Hetze ausmustern und die Legitimität Israels anerkennen, aber Israel erkennt an, dass es nicht dauerhaft palästinensisches Land besetzen und besiedeln kann“, sagte der Präsident. Und das war‘s.

Erstaunlicherweise nahm mancher in Israel diesen Satz als Zeichen für Probleme, von denen sie vorhersagte, sie würden beim Treffen von Obama und Benjamin Netanyahu am Mittwoch in New York aufkommen; und für große Probleme, die nach den US-Wahlen am 8. November und bevor der neue Präsident am 20. Januar vereidigt wird auf Israel warten.

Es gibt einige Sorge darüber, was der Präsident während dieses Interregnums tun wird. Wird er eine Resolution im UNO-Sicherheitsrat einbringen, die alle früheren Resolutionen auf den Kopf stellt? Oder wird er vielleicht für Israel schädliche Parameter dazu festlegen, wie er glaubt, dass der Konflikt gelöst werden soll? Als Spiegel des Hangs in diesem Land das Negative hochzuspielen hoben die israelischen Medien den zweiten Teil des Satzes von Obama hervor – den Teil dazu, dass Israel nicht in der Lage ist palästinensisches Land dauerhaft zu besetzen und zu besiedeln – während der erste Teil heruntergespielt wurde: dass die Palästinenser die Hetze ausmustern und Israels Legitimität anerkennen müssen.

Als Ergebnis wurde das, was er zu Israel sagte, in fetten Schlagzeilen in den Morgenzeitungen abgedruckt, während seine Aussage zu den Palästinensern es nicht einmal in die Dachzeile schaffte.

In dieser Berichtweise macht Obama in erster Linie Israel für die Sachgasse verantwortlich und wird die Rechnung begleichen, wenn es keinen politischen Preis mehr zu zahlen gibt – das heißt nach den Wahlen.

Aber dieses Narrativ passt nicht mit der Wirklichkeit zusammen. Obamas Satz von Dienstag war seiner Symmetrie vielsagend, teilte beiden Seiten gleich viel Verantwortung zu.

Dieser Hang,  Obamas Einhämmern auf Israel hochzuspielen, während sein Frust wegen der Palästinenser zu gering berichtet oder ignoriert wird, hat die Berichterstattung zur Beziehung zwischen Obama und Netanyahu von Anfang an heimgesucht. Das hat eine Wahrnehmung geschaffen, dass der Präsident nur auf eine Chance wartet über Israel herzufallen.

Doch die kurze Botschaft von Dienstag war keine nur an Israel ausgeteilte Prügel, sondern ein Klopfen auf die Finger sowohl in Jerusalem als auch Ramallah: dass die Palästinenser hetzen und Israels Legitimität nicht anerkennen und dass Israel besetzt und besiedelt.

Obwohl sein Auslassen der Erwähnung palästinensischer Gewalt – er verwies lediglich auf Hetze – verwirrend war, handelte es sich um eine beiden Seiten gezeigte Gelbe Karte.

Wir in Israel, die von diesem Präsidenten mit diesem Premierminister immer das Schlimmste erwarten, sehen nur die in unsere Richtung gezeigte Gelbe Karte.

Aber die Palästinenser erhielten auch eine – die kam sogar in der Reihenfolge der Sätze zuerst.

Aber wir sehen das nicht, so überzeugt wir sind, dass Obama einfach nur auf den richtigen Augenblick wartet vor Netanyahu den Schlagbaum zu senken. Vielleicht macht er das, aber die 31 Worte, die er in seine Rede am Dienstag einarbeitete – sowie die freundliche Art des Fototermins vor seinem Treffen mit Netanyahu am Mittwoch – gab keinen Hinweis darauf, dass er diese Absicht hegt.

12 Schilder diese Woche in Jerusalem

The Real Jerusalem Streets, 21. September 2016

Es war eine weitere Herbstwoche
voller Festivals und Veranstaltungen in Jerusalem.

Mekudeschet und Manofim,
versuchen Sie all die Kunst- und Musikprogramme auseinanderzuhalten.

Abends sinken die Temperaturen
und die Menschen kommen aus ihren Verstecken – nach den heißen, sonnigen Tagen.

In der Nähe der Straßenbahnschienen und des Zion-Platzes
und nicht in New York City

locken Schilder mit Schlussverkäufen Jahreszeitwechsel.

Als Teil eines Kulturfestes

wurden Bäume auf und um den Zionsplatz gepflanzt.

Ich bin nicht sicher, ob ich das neue Aussehen mag,

aber ich mochte es sehr so viele Menschen draußen auf der Straße zu sehen.

Ich war auf dem Weg zum italienischen Fest.
Das schöne Heiligtum der italienischen Synagoge
abseits der Ben Yehuda-Straße

war für die Öffentlichkeit geöffnet.

Die Holzbänke könnten authentisch sein,
aber sie sind nicht allzu komfortabel für lange Gebetsgottesdienste.

Dies hier war das jährlich Fest,

bei dem es auf dem Platz Pizza gab

und drinnen alte Vespas ausgestellt wurden.

Die Italiener waren nicht die einzigen, die es diese Woche gab.

Chinesische Flaggen wehten über der Knesset,
als Regierungsbeamte in Jerusalem waren,
denen sich hunderte chinesische Touristen anschlossen.

Wenn es um Touristen geht:

John Hagee ist wieder da, leitet eine Gruppe von 300 Personen,
sein Transparent hing still in der Lobby, als sie die Altstadt besuchten.

Die Feier zum 50. Jahrestag der Wiedervereinigung Jerusalems
brachte die Bauenden und Finanziers Jerusalems zusammen,
die Familien, die die Jerusalem-Stiftung unterstützen.

Ihre wichtigsten Projekte sind so zahlreich, dass man sie nicht alle anführen kann.

Dieses große Schild und israelische Flaggen grüßten sie am Beit Hanasi,
der offiziellen Residenz des israelischen Präsidenten.

Feiern finden das ganze Jahr über statt,
da das hebräische Jahr 5777 nächste Woche beginnt.
Diese Woche auch im Beit Hanasi.

Es gab eine emotionale Feier zu Ehren von IDF-Soldaten,

die Knochenmarkspender sind,
veranstaltet von dankbaren Empfängern und ihren Familien.

Die letzten 10 Jahre über
haben sich IDF-Soldaten freiwilligen Screenings unterzogen
und ihre Knochenmarkspenden haben 1.100 Leben gerettet.

Von diesem kleinen Schild zu einem Handwerkerfest
auf der Derech Bet Lechem

zu diesem übergroßen Schild, das ankündigt, dass Matisyahu
im Oktober für ein Konzert am Sultan-Teich zurückkommt,
sind überall in Jerusalem neue Schilder aufgestellt worden.

Nicht alle sind auf Hebräisch.

Manchmal bekommen die auf Englisch die meisten Aufmerksamkeit.

Würden Sie 200 Schekel [ca. 45 Euro] für kaputte Jeans bezahlen?

Hunderte Schilder wurden für die

5000 Läufer aufgehängt, die Montagabend die Straßen Jerusalems
für den Jerusalemer Maccabiah-Nachtlauf füllten.

Auch zu Sport wurden am Kikar Safra, dem Platz der Regierung,
Schilder für das jährliche Basketball-Wurfderby aufgehängt.

Aber bis die Bälle anfangen durch die Luft zu fliegen

erhalten diese Sicherheitsschilder mehr Aufmerksamkeit.

Ist Sport nichts für Sie?

Im Israel Museum gibt es eine Picasso-Ausstellung

und die Räume füllten sich mit hunderten Werken des Künstlers.

Draußen. Drinnen. Groß. Klein.

Immer noch nicht genug?
Unser örtlicher Unterstand wird ein Star
der Veranstaltung der jährlichen Veranstaltung
Houses Within [Häuser von innnen] sein.

Dieses an Bäumen in der Nähe aufgestellte bescheidene Schild
bietet nur ein Dutzend Möglichkeiten für den Verlauf von 3 Tagen.
Das ist eine großartige Gelegenheit privater Häuser und andere Gebäude zu sehen,
die ansonsten für die Öffentlichkeit verschlossen sind.

Wow,
nur ein paar Schilder zu dem,
was in Jerusalem diese Woche los ist.

Da Sie jetzt diese Schilder gesehen haben,
lassen Sie mich bitte wissen, wovon Sie
nächstes Mal und zukünftig gerne mehr sehen möchten.

Foto: Die Jüdische Rache am palästinensischen Terrorismus

Kay Wilson, Facebook, 23. September 2016

Ich wünschte meine Beinahe-Mörder könnten dieses Bild sehen. Ich hoffe auch, meine tote Freundin Kristine Luken (wo immer sie auch sein mag) kann es sehen. Dieser Chabad-Rabbiner erinnerte mich daran, dass jüdische Rache am palästinensischen Terrorismus darin besteht das Geschenk des Lebens zu feiern. Hier sind wir, feiern seinen Geburtstag und zeigen es allen. Er sagte mir, jedes Mal wenn ich meine Geschichte erzähle, lege ich nicht nur Zeugnis für die Vergeblichkeit ihres Hasses und für ihr erbärmliches Versagen als menschliche Wesen und als Gesellschaft ab, sondern ich bezeuge auch das Leben meiner Freundin, die Güte Israels und das Geschenks des Lebens.

Ich liebe das.

Mögt ihr alle einen friedvollen Sabbat voller Freude und allen Guten haben. שבת שלום לביתישראל

kaywilson2016-09-23

Jerusalem5800: Much more than just Jerusalem

Hillel Fendel, Israel National News, 15. September 2016

Planer sagen, die Hauptstadt muss im Norden, Süden und Osten expandieren, braucht einen internationalen Flughafen, U-Bahn und vieles mehr.

Jerusalem (Flash 90)
Jerusalem (Flash 90)

Wie wird das Stadtgebiet Jerusalems im Jahr 2050 aussehen? Das wollen einige Jerusalem Liebende und Unterstützende nicht nur beantworten, sondern zu formen helfen – und das ist der Grund, warum sie hart an einem umfassenden und gut recherchierten Plan gearbeitet haben, den sie Jerusalem5800 nennen.

In einem von KeepJerusalem am Mittwoch organisierten Grundsatzpapier-Workshop präsentierte der Jerusalemer Stadtverordnete Aryeh King den Entwurf von Jerusalem5800: „Das ist kein politischer Plan, aber er ist natürlich von politischen Entwicklungen abhängig und kann sie formen.“

Der von Jerusalem5800 verkündete Hauptbeschluss ist: Er behandelt die Stadt nicht nur an sich, sondern einen größeren Ballungsraum, zu dem ein sehr großer, umgebender Raum gehört, der als Einheit geplant ist. Er reicht weit, stützt sich auf die Definition des „Distrikts Jerusalem“ des Innenministeriums: Vom Jordan und dem Toten Meer im Osten, Bei Schemesch im Westen, Beit-El und Ofrah im Norden und dem Gusch Etzion im Süden. Damit handelt es sich um einen Bereich, in dessen Zentrum sich Jerusalem befindet, umgeben von Vororten und kleinen Gemeinden, die mit Jerusalem als ihrer „Primärstadt“ in Beziehung stehen.

Der Plan sieht einen internationalen Flughafen vor, größer als der Ben-Gurion, in der Jüdischen Wüste südöstlich von Ma’ale Adumim gelegenen; einen kräftigen Anschub des Hotelbaus in und um die Hauptstadt; und ein groß angelegtes Transportsystem mit U-Bahnen, landesweiten Eisenbahnlinien und neuen Autobahnen – von denen einige bereits bestehen. Archäologische und andere Stätten im Großraum sollen entwickelt und hervorgehoben werden.

Man stellt sich ein „Gates of Jerusalem“-Programm vor, in dem Besucehr bei ihrer Ankunft im Gusch Etzion, östlich von Ma’ale Adumim, der Region Binyamin, vor Givat Ze’ev, Latrun und südlich von Beit Schemesch groß begrüßt werden.

Religiöser Tourismus wird für die vielen Millionen Menschen rund um die Welt hervorgehoben, für die Israel das Heilige Land ist – und GPS-Technologie wird die Besucher in die Lage versetzen abhängig von ihrem Standort genaue, pro-israelische Informationen über Kopfhörer zu erhalten.

King räumte die politischen Probleme der Umsetzung eines solchen Plans ein, sagte aber, dass es Vision geben muss, um hoffen zu können eine Veränderung zu bewirken. Ein gewichtiger Stolperstein auf dem Weg jüdischer Entwicklung der Stadt und Ausdehnung, sagte er, sei die geringe Rate jüdischer Bautätigkeit: „Am traurigsten ist, dass Jerusalem die für Juden teuerste Stadt zum Leben ist und für Araber die am wenigsten teuerste. Ein arabischer Einwohner kann eine Vierzimmerwohnung für nur $100.000 kaufen, während es für Juden das Vierfache ist. Juden muss erlaubt werden zumindest so viel zu bauen wie Arabern.“

Was ist mit dem vor kurzem von Premierminister Benjamin Netanyahu verkündeten Plan für den Bau hunderter Wohneinheiten in  Givat HaMatos in Südjerusalem? „Ich war gerade erst dort“, sagte King traurig, „und es wird nicht weniger als sechs Jahre dauern, bis die Baugenehmigungen erteilt werden können.“

Die Entwickler dieses Plans, sagte King, „gingen ihn von einem rein beruflichen Standpunkt aus an, ohne Politik. Sie erkannten bisher, dass Jerusalem eine Stadt in der Sackgasse betrachtet wrid – aber dass sich dies ändern muss und sie muss sich nach Norden, Süden und Osten erweitern. Das bedeutet natürlich, dass die Stadt nicht geteilt werden darf.“

Kings sagte, die Minister der Regierung hätte sich von dem Plan begeistert gezeigt, „anders als die Stadtverwaltung, die manchmal so zu handeln scheint, als ob die Teilung der Stadt eine ausgemacht Sache sei“. Die Planer scheinen jedoch das Gefühl zu haben, dass Jerusalem5800 länger bestehen wird als die aktuelle Führung der Stadtverwaltung und sie sind zuversichtlich, dass er umgesetzt werden kann.