Mythen gegen Fakten: NGOs und die destruktive Wasser-Kampagne gegen Israel

NGO Monitor, 22. März 2015

EINLEITUNG

Nichtregierungsorganisationen (NGOs) haben ihre Ausnutzung des Themas Wasser in ihren politischen Kriegskampagnen gegen Israel gesteigert. Dazu gehören falsche Beschuldigungen der Wasser-„Diskriminierung“ und des „Stehlens von Wasser“, Druck auf internationale Unternehmen die israelische Nationale Wassergesellschaft Mekorot zu boykottieren und krasse Verzerrungen bindender internationaler Vereinbarungen zwischen Israel und den Palästinensern.

Als Ergebnis dieser NGO-Kampagnen strich die niederländische Wassergesellschaft Vitens eine geplante Vereinbarung zur Zusammenarbeit mit Mekorot. Die italienische Wasserfirma ACEA sah sich ähnlichem Druck ausgesetzt und ebenso fanden Kampagnen gegen Mekorot in Großbritannien und Argentinien statt.

HINTERGRUND

Fragen und Auseinandersetzungen zu Wasserrechten sind nicht an internationale Grenzen und Linien auf einer Landkarte gebunden. Enge Kooperation und Koordination aller Parteien sind Voraussetzung dafür, dass kreativ und konstruktiv Probleme angegangen werden und fairer, maximaler Zugang zu sauberem und sicherem Wasser sichergestellt wird. Zusätzlich wird die Komplexität und Zentralität der Wasserfrage im Kontext des arabisch-israelischen Konflikts durch regionale Wasserknappheit vergrößert. Allerdings wurde im Zusammenhang des arabisch-israelischen Konflikts ein Joint Water Committee (JWC – gemeinsames israelisch-palästinensisches Wasserkomitee) gebildet, um „alles zu behandeln, was mit Wasser- und Abwasserdingen in der Westbank zu tun hat“. Der Entscheidungstreffens-Mechanismus des JWC gründet auf „Konsens, einschließlich der Agenda, ihrer Abläufe und anderen Dingen“. Gleichermaßen ist ein Grundsatz des Friedensvertrags mit Jordanien von 1994, dass „Kooperation in Wasserthemen zugunsten beider Seiten erfolgt und helfen wird ihre Wasserknappheit zu vermindern.“

Leider ist Wasser trotz der bestehenden Kooperation zwischen Israelis, Palästinensern und Jordaniern auch eine zerstörerische Waffe in der Hand politischer Interessenvertretungs-NGOs geworden, die Vorwürfe zu Wasserrechten und –Verfügbarkeit als Teil ihrer Delegitimierungs- und Antinormalisierungskampagnen gegen Israel machen. NGOs präsentieren eine verzerrte Darstellung der Wasserfrage; sie ignorieren die verhandelten Vereinbarungen zwischen Israel und den Palästinensern (z.B. die Interim-Vereinbarung „Oslo II“ von 1995), die Wasserregelungen, das interne palästinensische Kräftespiel und andere komplexe Themen regeln – um Israel fälschlich zu der Verletzung internationalen Rechts zu Wasserrechten zu beschuldigen, während Israels Wasserlieferungen an die Palästinenser in Wirklichkeit „weit über [Israels] Verpflichtungen aus dem Wasserabkommen hinaus gehebn“.

Diese Art der Darstellung beschuldigt Israel auch fälschlich palästinensische Wasserentwicklungsprojekte zu blockieren, darunter Abwasseraufbereitungsanlagen (WWTP), was im Gazastreifen eine „Wasserkrise“ schaffe und den Palästinensern die „minimal zum Überleben in Gebieten humanitärer Katastrophen“ verschafft, während den Siedlern großzügige Mengen an Wasser zur Verfügung gestellt werden. In vielerlei Hinsicht haben Kampagnen der NGOs die politische Agenda der Palästinenser nachgeplappert.

Zu den diese Kampagne führenden NGOs gehören Al-Haq, das Palestinian Center for Human Rights (PCHR), BADIL, die Coalition of Women for Peace/Who Profits und EWASH (eine Koalition aus palästinensischen NGOs, internationalen Entwicklungshilfeorganisationen und UNO-Instanzen). Internationale und europäische NGOs wie Human Rights Watch, Amnesty International und United Civilians for Peace (UCP – eine Dachorganisation, die aus den niederländischen NGOs ICCO, Oxfam Novib, Pax [ehemals IKV Pax Christi] und Cordaid zusammengesetzt ist) beschuldigen Israel ebenfalls den Palästinensern „fairen Zugang zu Wasser“ zu verweigern und erheben verzerrte Behauptungen bezüglich Israels angeblichen Verpflichtungen vis-a-vis palästinensischen Wasserrechten.

In vielen Fällen geben die NGOs zu, dass sie von Politik und der Dämonisierung Israels motiviert sind, nicht davon den palästinensischen Zugang zu Wasser zu verbessern. EWASH z.B. war gegen ein von der EU finanziertes Entsalzungsprojekt in Gaza, das die Wasserversorgung dramatisch verbessern würde – aus politischen Gründen, denn das – so wurde behauptet – würde „der Besatzung entgegenkommen“ und „israelisches Handeln legitimieren“. EWASH behauptete außerdem – Beweisen zuwider – die Entsalzung sei eine „Interim-Lösung“, was            von regionalen Bemühungen die Entsalzung als dauerhafte Lösung für Wasserknappheit auszuweiten.

REGELMÄSSIG ANGEFÜHRTE NGO-MYTHYEN

Mythos: „Mekorot profitiert von der israelischen Kontrolle über einen palästinensischen Markt, der unter Besatzung geknutet wird. Die Oslo-Vereinbarungen verhindern, dass die Palästinenser ihren eigenen Wasser- und Kanalisationssektor entwickeln, was die Möglichkeit des Kaufs von Wasser aus Nachbarländern oder von internationalen Firmen auslöscht“ (Who Profits, 2013). „Israel verhindert aktiv den Bau und die Erhaltung von Wasser-Infrastruktur in 59 Prozent der Westbank, die als Area C gekennzeichnet ist… durch die systematische Verweigerung von Genehmigungen für jeglichen Bau oder Wiederherstellung von Wasser-Infrastruktur“. (Al-Haq, 2013)

Realtität: Israels Engagement im Wassersektor der Westbank – Versorgung einiger palästinensischer Gemeinden und Siedlungen – wird von der Interim-Vereinbarung (Oslo II) absolut vorgeschrieben, der Israel und die palästinensische Autonomiebehörde gemeinsam zugestimmt haben und die von der internationalen Gemeinschaft garantiert wird und die genauen Verpflichtungen beider Seiten ausführt. Entgegen der Behauptungen der NGO wird von dieser Vereinbarung nicht „verhindert, dass die Palästinenser ihren eigenen Wasser- und Kanalisationssektor entwickeln“. Artikel 40 der Vereinbarung erklärt, dass die Genehmigung von Wasserprojekten in der Westbank vom Gemeinsamen Wasser-Komitee (JWC) per einvernehmlicher Übereinkunft erteilt wird. Die Palästinenser haben die Freiheit jede Komponente des Wasser- und Kanalisationssektors zu bauen, wenn diese vom JWC genehmigt sind. Einmal erteilt, hat Israel keine weitere Befugnis über Projekte in den Areas A und B (unter palästinensischer militärischer und/oder ziviler Kontrolle). Palästinensische Wasserprojekte in Area C (israelische zivile und militärische Kontrolle) erfordert Genehmigungen der Ziviladministration (CA) des israelischen Verteidigungsministeriums. In den meisten Fällen liegt jedoch die Verantwortung für die Umsetzung der Projekte bei der PWA (Palestinian Water Authority). In vielen Fällen verzichten die Palästinenser auf die Umsetzung von Projekten, die genehmigt wurden und für die Gelder bereitstehen – und zwar aus politischen Gründen, wozu auch innerpalästinensische Konflikte und intensive Lobbyarbeit durch von Projekten, die genehmigt wurden und für die Gelder bereitstehen – und zwar aus politischen Gründen, wozu auch innerpalästinensische Konflikte und intensive Lobbyarbeit durch den palästinensischen Landwirtschaftssektor gehören.

Seit dem Jahr 2000 hat die CA 73 von 76 Anträgen in der Area C genehmigt. Korrespondenz zwischen der CA und PWA-Vertretern zeigt, dass im Jahr 2001 genehmigte Projekte selbst 2009 noch nicht verwirklicht wurden. Zu weiteren 44 vom JWC (in den Areas A und B) genehmigten und ebenfalls nicht verwirklichten Projekten gehören Abwasseraufbereitungsanlagen (WWTPs), Hauptleitungen, Wasserverteilungs-Netzwerke für mehrere Dörfer und Städte und Wasserreservoire.

Zudem profitiert Mekorot nicht von der Wasserversorgung für die Palästinenser. Auf den Preis, zu dem die Palästinenser Wasser von Mekorot kaufen, einigte man sich in den Oslo II-Vereinbarungen gemeinsam festgelegt; er wurde (1996) auf NIS1,66 pro Kubikmeter festgelegt und ist seitdem auf NIS2,85 pro Kubikmeter (wie in der Vereinbarung vorgeschrieben) angepasst; das reflektiert verteuerte Produktionskosten (Bohrungen, Energie, Wartung usw.). Mekorots Fixkosten betrugen j2014 NIS4,16 pro Kubikmeter, was bedeutet, dass Mekorot den Palästinensern Wasser mit Verlust verkauft. Im Gegensatz dazu bezahlen Israelis NIS 8,89 pro Kubikmeter und subventionieren dmait die Palästinenser.

Mythos: „Die von Israel auferlegte Blockade des Gazastreifens, Einschränkungen beim Import von für die Entwicklung und Reparatur von Infrastruktur nötigen Material und Ausrüstung in den Gazastreifen haben dafür gesorgt, dass die Situation für Wasser und Kanalisation einen kritischen Punkt erreicht hat.“ (EWASH, 2015); „Die Blockade verhindert, dass die Kinder des Gazastreifens normale Möglichkeiten haben… sauberes Wasser zu trinken“ (Save the Children/MAP, 2012); „Strenge Einschränkungen, die in den letzten Jahren von Israel für die Einfuhr von Material und Ausrüstung in den Gazastreifen auferlegt wurden, die für die Entwicklung und Reparatur der Infrastruktur nötig sind, haben weitere Verschlechterung der Wasser- und Kanalisationsprobleme dort verursacht, die einen kritischen Punkt erreicht hat“ (Anmesty, 2009).

Realität: Die Oslo-Vereinbarungen schrieben vor, dass die Verwaltung des Wassersektors im Gazastreifen in seiner Gesamtheit den Palästinensern übergeben wurde (mit Ausnahme der israelischen Siedlungen und Militärbasen), wobei Israel den dortigen Palästinensern jährlich 5 Millionen Kubikmeter liefern soll. Damit tragen nach der Abkoppelung von 2005 die Hamas-Regierung und die palästinensische Autonomiebehörde die volle und alleinige Verantwortung für die Lage im Gazastreifen.

Trotz unaufhörlicher Raketenangriffe der Hamas und anderer Terrorgruppen aus dem Gazastreifen auf israelische Zivilisten hält Israel seine Verpflichtungen ein, die in den Oslo-Vereinbarungen festgelegt wurden. Darüber hinaus repariert und wartet die israelische Wasserbehörde trotz der fortgesetzten Angriffe weiterhin die Wasserversorgung in den Gazastreifen.

Ein wichtiger Faktor für die Wasserknappheit in Gaza ist die schlechte Wartung der Wasser- und Abwasser-Infrastruktur im Gazastreifen selbst, die Verluste von mehr als 40% zur Folge hat (verglichen mit 3% im israelischen System und 33% in dem von den Palästinensern betriebenen Netz in der Westbank). Dieses Problem anzugehen würde die Wasserversorgung des Gazastreifens enorm verbessern und Verbesserungen könnten sofort und ohne Hilfe von außen verwirklicht werden. Abwasserreinigung und -wiederverwendung, Tröpfchenbewässerung und die Installation von Wasseruhren würden die lokale Wasserlage im Gazastreifen ebenfalls sofort verbessern.

Langfristig ist wahrscheinlich Entsalzung die einzige permanente Lösung einer verlässlichen und sicheren Wasserquelle für den Gazastreifen (wie es für Israel schon der Fall ist). Die internationale Gemeinschaft hat angeboten solche Anlagen zu bauen; die Palästinenser und die ihre Interessen vertretenden NGO-Partner lehnen eine Zusammenarbeit hierbei ab – sie behaupten, das würde „der Besatzung beispringen“ und „israelisches Handeln legitimieren“.

Israel hat trotz seiner Sicherheitsbedenken Ausrüstung für Wasserprojekte nach Gaza hineingelassen und hat den Bau einer zusätzlichen Pipeline vollendet, die weitere 5 Millionen Kubikmeter jährlich in den Gazastreifen liefern kann.

Mythos: „Mekorot beutet palästinensische Wasserquellen aus, beliefert die Siedlungen und leitet palästinensisches Wasser über die Grüne Linie“ (Who Profits, 2013); „In den vergangenen Jahren haben die Palästinenser rund 50 Millionen Kubikmeter pro Jahr gekauft. Dieses Wasser wird von Mekorot der Bergwasserschicht entnommen und Palästinenser sollten in der Lage sein das Wasser selbst zu entnehmen, wenn ihnen erlaubt würde zu graben und ihre eigenen Brunnen zu betreiben“. (Stop the Wall, 2013)

Realität: Die Wasservereinbarung erlaubt es den Palästinensern ihre eigenen Brunnen zu boren und zu betreiben und die Mehrheit der Brunnen in der Westbank gehören Palästinensern und werden von ihnen betrieben. Mekorot bohrt in der Westbank, wie mit den Palästinensern im JWC vereinbart, um Wasser sowohl Palästinensern als auch Israelis ohne Ansehen der Nationalität zur Verfügung zu stellen. Nichts von diesem Wasser wird von Mekorot nach außerhalb der Westbank transportiert. Da Wasser wird ausschließlich den palästinensischen und israelischen Einwohnern der Westbank geliefert. Fakt ist, dass von den ungefähr 57 Millionen Kubikmeter, die Israel den Palästinenser der Westbank 2013 lieferte, 10 Millionen Kubikmeter aus Brunnen der Westbank stammten. Der Rest wird von Israel in die Westbank geleitet. Mit anderen Worten: Israel nutzt beträchtliche Mengen seines eigenen Wassers, um die Palästinenser zu beliefern und nicht die Reserven, wie es die NGOs behaupten. Die NGOs behaupten bezüglich der „palästinensischen Wasserressourcen“ (in diesem Fall die Berg-Wasserschicht – die einzige große Wasserquelle in der Westbank) sind ebenso haltlos. Die Berg-Wasserschicht ist ein gemeinsamer Vorrat; zwei Drittel liegen unter Israel, das verbleibende Drittel unter der Westbank.

Mythos: „Siebzig Prozent des den Siedlungen zugeteilten Wassers im besetzten Jordantal kommt aus Bohrungen von Mekorot“ (Who Profits, 2013); „Israelische Brunnen im Jordantal produzieren um die 40 Millionen Kubikmeter jährlich … wird fast ausschließlich von den rund 9.000 Siedlern genutzt, die landwirtschaftliche Siedlungen im Tal betreiben“ (Human Rights Watch, 2010).

Realität: Israelischen Einwohnern des Jordantals werden rund 10 Millionen Kubikmeter pro Jahr weniger gegeben, als die Wasserbrunnen des Jordantals hergeben und das in den Oslo-Vereinbarungen ausdrücklich zum Verbrauch durch sie genehmigt wurde. Gleichzeitig werden schätzungsweise 7 Millionen Kubikmeter im Jahr Wasser aus Israels Nationalem Wasserversorgungssystem an die Palästinenser in Gemeinden im Jordantal gegeben (einschließlich Jericho, Uja, Bardale und weiteren). Abgesehen davon stehen die Versorgung der Siedlungen im Jordantal wie auch das Bohren von Brunnen in dieser Region allesamt in Übereinstimmung mit der Wasservereinbarung zwischen Israel und der PA und werden unter der Aufsicht der JWC durchgeführt. Mekorot enthält den Palästinensern im Jordantal oder sonst wo kein Wasser vor. Die riesige Mehrheit des von Mekorot in die Westbank gelieferten Wassers (sowohl an die Palästinenser wie an die Israelis) wird aus Israel geschickt (über Israels Nationales Wasserversorgungssystem). Darüber hinaus haben die Palästinenser weniger als 50% der ihnen im Jordantal genehmigten Brunnen für Wasser aus den Bergschichten gebohrt. Die jährliche Entnahme aus den Östlichen Bergen, die Palästinenser wie Israelis im Jordantal versorgen, bleibt weit unter der Lieferkapazität der Wasserschicht.

Mythos: „Mekorot ermöglicht ausgedehnte landwirtschaftliche Produktion in illegalen israelischen Siedlungen (Who Profits, 2013).

Realität: Ungefähr 60% allen Wassers, das in israelischer Landwirtschaft in der Westbank genutzt wird, ist entweder aufbereitetes Abwasser oder kommt aus anderen Nicht-Trinkwasser-Quellen (z.B. salzhaltigem Brackwasser, überschüssiges Überflutungswasser) und dieses Wasser wird den Siedlungen in Übereinstimmung mit international bindenden Vereinbarungen zur Verfügung gestellt. Im Gegensatz dazu lehnen die Palästinenser Abwasseraufbereitung ab und nutzen für die Landwirtschaft ausschließlich Trinkwasser, was 50% des palästinensischen Süßwasserverbrauchs ausmacht; damit verschlimmern sie die Wasserkrise. In vielen Fällen, besonders in der nördlichen Westbank, nutzen Bauern Wasser, das aus illegalen Brunnen entnommen wird und bezahlen nicht dafür, was es ihnen erlaubt Wasser auf unverantwortliche Weise zu vergeuden. Zusätzlich hat die PA, selbst wenn Gelder internationaler Gremien oder Auslandsregierungen bereits zur Verfügung steht, Pläne zum Bau von Kläranlagen (WWTP) nicht vorangetrieben (S. 5), die zusätzliche Wasserquellen für landwirtschaftliche Nutzung bieten und Verschmutzung von natürlichen Wasserquellen ebenso reduzieren könnte, wie den Abfluss unbehandeltem Abwasser nach Israel.

Mythos: „Mekorot liefert den Siedlungen viel mehr Wassre als den palästinensischen Gemeinden“ (Who Profits, 2013).

Realität: Diese Behauptung ist eine eklatante Verzerrung des Wassersystems in der Westbank. Die PWA ist für die Wasserversorgung der palästinensischen Gemeinden verantwortlich. Israelische Wasserversorgung der Siedlungen ist Teil der Verteilung von Wasser durch Israel, wie sie vom Joint Water Committee vereinbart und hat keinerlei Einfluss auf die Versorgung der Palästinenser. Im Allgemeinen liefert Mekorot mehr Wasser im Jahr an die PA (57 Millionen Kubikmeter), als es entsprechend der Wasser-Vereinbarung vorgesehen ist (29 Millionen Kubikmeter, von denen 5 Millionen dem Gazastreifen geliefert werden). Und das zusätzlich zum von den Palästinensern selbst produzierten Wasser (rund 140 Millionen Kubikmeter pro Jahr).

Mythos: „Um die Siedler zu versorgen, beschränkt Mekorot die Wasserversorgung der palästinensischen Gemeinden“ (Who Profits, 2013); Mekorot reduziert regelmäßig die Verteilung/Menge des an die palästinensischen Gemeinden gelieferten Wassers während der heißen Sommermonate, während der Verbrauch der Siedler sich verdoppelt (EWASH, 2011).

Realität: Die israelische Wasserlieferung an die Siedlungen ist Teil der Wasserverteilung Israels und hat keinerlei Einfluss auf die Versorgung der Palästinenser. Zusätzlich liefert Israel israelischen Bürgern in der Westbank weniger Wasser als in den Oslo-Vereinbarungen festgelegt und leitet die verbleibende Quote an die Palästinenser weiter.

Mythos: „Mekorot verwendet diskriminierende Wasserpreise und verlangt von den Palästinenser höhere Sätze als von Israelis“ (Who Profits, 2013).

Realität: Diese Behauptung ist völlig falsch. Wie oben erklärt, verkauft Mekorot der PA Wasser mit Verlust; sie berechnet NIS 2,85 pro Kubikmeter (wie in der Wasservereinbarung festgelegt), während die Produktionskosten für Mekorot bei NIS 4,16 pro Kubimeter liegen.
Mekorot berechnet israelischen Bürgern NIS 8,89 pro Kubikmeter für den Hausgebrauch.

Mythos: 30% der Wassers geht aus palästinensischen Leitungen verloren – weil Israel ihnen die Erneuerung verweigert (Friends of the Earth Palestine/PENGON, 2014).

Realität: Die PWA verliert im Jahr 33% des Wassers in ihrem System (verglichen mit 3% im israelischen System); Grund sind Diebstahl innerhalb des Wassernetzwerks der PWA und schlechte Wartung. Israel verhindert nicht, dass die Palästinenser ihr eigenes Leitungssystem reparieren. Viele der PWA-Wasserpumpen werden schlecht gewartet und werden zur Reparatur über lange Zeit abgeschaltet, weil es fehlende technische Fähigkeiten zur Reparatur der Pumpen und fehlende abgestimmte Anstrengungen zur Durchführung von Reparaturen gibt.

Wasserdiebstahl durch Palästinenser sowohl vom israelischen als auch vom palästinensischen Netz ist eine wichtige Quelle der Wasserverluste. Es ist bekannt, dass es alleine in der Westbank mehr als 250 illegale Bohrungen gibt. Die israelische Wasserbehörde koppelt jedes Jahr 600 davon ab. Israelische Aufforderungen die gemeinsamen (israelisch-palästinensischen) Aufsicht und Vollstreckungsteams (JSETs) wieder einzusetzen, um den Wasserdiebstahl zu bekämpfen, sind von den Palästinensern abgelehnt worden. Protokolle der JWC-Sitzungen zeigen, dass die PWA sich in vielen Fällen verpflichtet hatte illegale Bohrungen zu stillzulegen, dem aber nicht nachkam. Als die CA sie schließlich abriss, protestierte die PWA. Zusätzlich sind viele der Wasserpumpen der PWA schlecht gewartet und wegen Reparaturen über lange Zeiträume abgeschaltet, weil es an technischen Fähigkeiten zur Reparatur der Pumpen fehlt und in einigen Fällen israelische Hilfe abgelehnt wurde.

Mythos: „Mekorots bestehende Pumpen reduzieren die Wassermenge palästinensischer Quellen und Brunnen“ (Who Profits, 2013); Israel begrenzt die Wassermenge, die den Palästinensern jährlich zur Verfügung steht… währen es beständig weiter übermäßig Wasser für den eigenen Gebrauch fördern, weit über die jährliche tragfähige Menge der Grundwasserschicht hinaus (Amnesty International, 2009). Wasser-Überförderung durch Israel hat einen Rückgang des Grundwasserspiegels in der Westbank verursacht (Human Rights Watch, 2010).

Realität: Israel verringert die Menge des den Palästinensern in der Westbank zur Verfügung stehenden Wassers nicht. Mekorots Brunnenwasser-Entnahme innerhalb der Westbank liegt weit unter der vereinbarten Menge, die von Wasserexperten sorgfältig festgesetzt und vom israelisch-palästinensischen Gemeinsamen Wasserkomitee genehmigt wurde.

Absenkungen in der Vorratskapazität des Grundwasserträgers kann als Ergebnis aufeinander folgender Jahre niedriger Niederschlagsmengen in der Region auftreten. Wie oben vermerkt reagiert Israel mit der Ergänzung von mehr Wasser aus Israels eigenen Ressourcen statt eine Überförderung aus den Brunnen in der Westbank zu riskieren.

Im Gegensatz dazu haben Hunderte nicht genehmigter palästinensischer Wasserpumpen (S. 10-11), besonders im nördlichen Teil des Berggrundwasserträgers in der Westbank den Wasserspiegel in den Bergen abgesenkt, was droht die Wasserqualität zu verschlechtern. Gleichzeitig hat Mekorot seine Pumptätigkeit aus dem Berggrundwasser in den letzten Jahren verringert, um die Fördermengen vertretbar zu halten.

Derweil hat die PWA, obwohl sie die Genehmigung für 2000 Brunnen im unausgelasteten östlichen Wasserträger erhalten hat, weniger als die Hälfte der genehmigten Brunnen gebohrt. Israel hat der PA zudem angeboten nahe Hadera eine Entsalzungsanlage auf israelischem Land zu bauen, um ihre Bedürfnisse zu versorgen; die PA hat das Angebot abgelehnt.

Darüber hinaus hat die PWA in rund 50% der palästinensischen Häuser und an den meisten landwirtschaftlichen Pumpen keine Wasseruhren installiert und kann daher die Nutzung nicht kontrollieren sowie keine Zahlungen von den Kunden einziehen.

Mythos: „Mekorots Politik und Betrieb ignorieren die Grüne Linie“. (Who Proficts, 2013).

Realität: Alle Tätigkeit Mekorots in der Westbank werden innerhalb des Rahmens der Vereinbarung von 1995 und entsprechend der Konsensentscheidungen des JWC ausgeführt. Mekorot liefert Wasser sowohl an palästinensische als auch an israelische Gemeinden in der Westbank und liefert Wasser über die in den Oslo-Vereinbarungen – einem international anerkannten Vertrag – verabredete Menge hinaus. Im Gegensatz dazu ignoriert die PWA ihre Verantwortlichkeiten Wasserlösungen für palästinensische Bürger zu bieten, verletzt die Wasservereinbarung auf viele Weise, lässt das meiste Abwasser und Schadstoff der Palästinenser nach Israel fließen (womit die Grüne Linie eklatant ignoriert wird) und schiebt die Verantwortung für die Missstände Israel zu.

SCHLUSSFOLGERUNG

Angesichts der Bedeutung von Wasser für alle Menschen der Region ist es beunruhigend, dass NGOs es als Mittel zur Förderung antiisraelischer politischer Agenden nutzen.

Fragen bezüglich Wasser werden unter der Schirmherrschaft der internationalen Gemeinschaft in großer Ausführlichkeit in der Wasser-Vereinbarung von 1995 behandelt. Unter Vorbehalt weiterer Verhandlungen zwischen den Seiten sind die vereinbarten Bestimmungen und Mechanismen dann voll bindend und sollten respektiert werden. NGOs, die behaupten für Menschenrechte einzutreten, sollten sich an die verfügbaren und leicht zugänglichen Fakten halten und die PA sowie die Hamas-Regierung im Gazastreifen auffordern ihre diesbezügliche Verantwortung gegenüber den palästinensischen Bürgen zu akzeptieren.

Die riesige internationale Kampagne in dieser Frage, die falsche und verzerrte Informationen verbreitet, ist integraler Bestandteil des Versuchs Israel zu dämonisieren und zu delegitimieren. Die NGOs an der Spitze dieser Bemühungen werben nicht für Frieden, noch helfen sie den Palästinensern ihren Zugang zu sauberem und sicherem Wasser zu verbessern.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (24.-30.05.2015)

Sonntag, 24.05.2015:

Die Fatah verspricht weiter die Vernichtung Israels: „Was mit Gewalt genommen wurde, wird mit Gewalt zurückgewonnen.“ Das Bild dazu: das „ganze Palästina“, einschließlich des dann nicht mehr existenten Israel.

Die Fünfte Kolonne: Ein Führer der Islamischen Bewegung in Israel ließ wissen, dass ein „ausgewachsener Krieg“ zwischen den israelischen Arabern und der Regierung Netanyahu nur eine Frage der Zeit sei. Netanyahu lasse den israelischen Arabern „keine andere Wahl als den bewaffneten Kampf“. Die Israelis würden einen religiösen Krieg gegen die Araber führen.

Montag, 25.05.2015:

Friedenswille der Fatah: In ihren Nakba-Botschaften forderte die Fatah Terrorismus als EINZIGEN Weg den GESAMTEN Staat Israel zu übernehmen.

Freitag erlebte der oberste islamische Richter von Jordanien, wie Juden sich auf dem Tempelberg fühlen, wenn sie von Arabern belästigt werden: Als er (zusammen mit dem jordanischen Minister für Waqf-Angelegenheiten) die Al-Aqsa zu den Freitagsgebeten besuchte, sollte eigentlich die Predigt dort halten. Ein islamistischer Trupp forderte lautstark seinen (und der jordanischen Delegation) Abgang. Sie waren wütend, weil die Jordanier friedlich kamen, statt mit einer Invasionsarmee zur Eroberung Jerusalems.

Dienstag, 26.05.2015:

Die PA lehnt Verhandlungen mit Israel ab, solange Netanyahus Regierung nicht vorab die „Grenzen von 1967“ anerkennt. Saeb Erekat erklärte kategorisch, dass „Siedlungsblöcke“ zu definieren ein Versuch seien palästinensisches Land zu stehlen, die können die Israelis also nicht behalten.

FIFA-Blatter hat sich optimistisch zum Problem des PA-Antrags zum Ausschluss Israels geäußert. Offensichtlich hat er nicht mitbekommen, dass Jibril Rajoub gestern schon wieder kategorisch jegliche Rückzieher abgelehnt hat.

Der neue Minister für öffentliche Sicherheit, Gilad Erdan, erklärte, dass Israel bereit sei territoriale Zugeständnisse an die Palästinenser zu machen, „sollte dort jemals ein Friedenspartner aufkommen“. Als erstes müsse Mahmud Abbas die „einseitigen Schritte in der internationalen Arena einstellen“.

Nicht zu fassen, diese Überschrift

… bzw. das, was dahinter steckt (Barry Shaw, Facebook, 22. Mai 2015):

UN Watch überschreibt die Meldung:

UNO: Israel ist der schlimmste Brecher von Gesundheitsrechten in der Welt

Der Hintergrund:

Mit 104 gegen 4 Stimmen (bei 6 Enthaltungen und 67 abwesenden Staaten) stimmte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) für eine Resolution, die einzig Israel der abgeblichen Verletzung von Gesundheitsrechten bezichtigte (nämlich der palästinensischen und drusischen Einwohner des Golan).

Barry Shaw dazu:

Das ist dasselbe Israel, das 27.000 Einreisegenehmigungen für Gazaner erteilte, die medizinische Behandlung in Israel und an anderen Orten erhielten; das Hunderte verwundete Syrer für medizinische Notfall-Behandlungen aufnahm; das das erste Feldlazarett im von einem Erdbeben heimgesuchten Nepal eröffnete und es als Geschenk für das nepalesische Volk dort ließ. Ein Israel, das das Leben von Millionen weltweit mit seinen wissenschaftlichen und medizinischen Innovationen rettet und die Gesundheit von noch mehr Menschen verbesert.

Gibt es in dieser Welt ein globales Gesundheitsproblem, dann heißt es UNO.

Weiß irgendjemand, wie dieses vergiftete und gefährlich einseitige Irrenhaus zu heilen ist?

Mal sehen: Es gab keine Diskussion der Gesundheit der Menschen im Jemen, die jetzt unter wahllosem Bombardement stehen, ganz zu schweigen von den getöteten 1.850 Jemeniten, den 7.394 Verwundeten und den 545.000 Vertriebenen, von denen viele verzweifelt nach irgendetwas Essbarem suchen.

Es gibt auch keine Diskussion der Gesundheitsfragen der Zivilisten in der Ukraine, der 6.000 Toten dort oder der eine Million Heimatlosen. Dass dort die Gefahr einer Polio-Epidemie oder weiterer Krankheiten besteht – uninteressant.

Wahrheitswidrig behaupten die Resolutionsbefürworter, es bestehe eine „fatale Notwendigkeit für medizinisch-technische Hilfe für die Bewohner des besetzten syrischen Golan“ – während über die in Syrien abgeschlachtete Bevölkerung nicht ein Ton zu vernehmen war.

Die WHO ist das, was die übrige UNO auch und immer ist: ein antisemitischer Hetzverein, der nichts unternimmt, um seinen Auftrag zu erfüllen, aber dafür Lügen verbreitet, um ein Land zu verunglimpfen, das mehr für die Welt tut, als fast jeder andere. Die UNO gehört abgeschafft!

Experten für internationales Recht loben Israels Handeln im Gaza-Krieg

Elder of Ziyon, 26. April 2015

Aus Just Security:

Eine juristische und operationelle Bewertung der Zielauswahlpraxis Israels

Michael Schmitt und John Merriam

Israel hat sich lange geweigert seine Zielfindungsmethoden oder gar einige seiner bestimmten Haltungen zum Recht in bewaffneten Konflikten (Law of Armed Conflict – LOAC) öffentlich offenzulegen; es fürchtete, dies zu tun würde seinen Feinden einen operationellen Vorteil bieten und von oft kritischen Gesprächspartnern unter Staaten und der internationalen Menschenrechtsgemeinschaft ausgenutzt. Das könnte sich ändern. Kurz nach der Beendigung der offenen Feindseligkeiten lud die IDF uns nach Israel ein, um ihre Zielfindungspraktiken und die Anwendung der LOAC zu untersuchen. Wir besuchten eine Operationszentrum der IDF (die Gaza-Division) und beobachteten, wie sie ihre Zellen ins Visier nimmt; begutachteten die Zielfindungs-Prozeduren sowohl der Bodentruppen als auch der Luftwaffe; studierten die Organisation, das Training und die Methodologie der Obersten Militärstaatsanwaltschaft; besuchten einen Angriffstunnel der Hamas; untersuchten Kampfszenen, einschließlich der hier veröffentlichten Filmmaterial; und interviewten IDF-Offiziere – sowohl die juristischen Berater als auch die führenden Offiziere – auf vielen Kommandoebenen.

Unser Ziel war es nicht den gerade beendeten Feldzug (Operation Fels in der Brandung) zu bewerten, sondern uns eingehend damit zu befassen, wie die IDF Zielfindung in allgemeiner Form aus der Perspektive der Einzelpersonen betreibt, die die echte Erfahrung damit haben Ziele ins Visier zu nehmen und Fachkenntnisse in den LOAC besitzen. Die Ergebnisse der Recherche werden in zwei zusammenhängenden Texten veröffentlicht werden, einem für ein militärisches Publikum, der andere für ein akademisches juristisches Magazin.

Vereinfacht gesagt sind wir zu der Erkenntnis gekommen, dass die Haltung der IDF zum Recht der Zielfindung weitgehend denen des US-Militärs folgt. Darüber hinaus bleibt der israelische Ansatz da, wo er abweicht, innerhalb des Bereichs allgemein akzeptierter staatlicher Praxis. Der IDF dient eine Gruppe hoch kompetenter und gut ausgebildeter Rechtsberater, die mit einem bemerkenswerten Grad an Autonomie agiert und ihre Operationen unterliegen ausgiebiger juristischer Beobachtung. Es gibt zwar natürlich israelische juristische Positionen, die kontrovers sein können, aber wir stellten fest, dass ihre Vorgehensweise an die Zielfindung mit dem Recht übereinstimmt und in vielen Fällen wert ist nachgeahmt zu werden.

Michael Schmitt ist Charles H. Stockton-Professor für internationales Recht und Direktor des Stockton Center for the Study of International Law am US Naval War College.

John Merriam ist ein Anwalt der US Army, der aktuell als Associate Director des Stockton Center am US Naval War College dient.

Die beiden großen Abhandlungen selbst sind auch interessant. Zum Beispiel:

Wenn Zivilisten von einem Angriff betroffen sein könnten und es militärisch machbar ist, unternimmt die IDF umfangreiche Maßnahmen sie zu warnen.69 Einige davon, so der Abwurf von Flugblättern und allgemeine Ankündigungen an die Zivilbevölkerung, sind in Konflikten üblich. Sie kündigen typischerweise an, dass ein bestimmter Bereich angegriffen wird und weisen die Bevölkerung an wohin sie gehen soll, um dessen Auswirkungen zu entgehen. In vielen Fällen kontaktiert die IDF Oberhäupter der Viertel und fordert sie auf die Zivilisten anzuspornen den Bereich zu verlassen. Die IDF übermittelt auch exakte Warnungen vor bestimmten Angriffen. Wie unten beschrieben gehören dazu direkte Telefonanrufe an Zivilisten im Zielgebiet und sogenanntes „Anklopfen auf dem Dach“. Menschenrechtsorganisationen kritisieren beide diese Technik während der jüngsten israelischen Operation im Gazastreifen, gleichwohl finden die Autoren diese Kritik nicht gut begründet.70

Fußnote 70 verweist auf Human Rights Watch und Amnesty International, was praktisch heißt, dass deren Verständnis des internationalen Rechts mangelhaft ist.

Zum Schluss:

Obwohl Israels Positionen zu den Prinzipien und Regeln und Prinzipien des LOAC bezüglich der Zielfindung eher orthodox sind, hat das einzigartige operationelle Umfeld, in der es sich befindet, klare Auswirkungen auf Interpretation und Anwendung. Als Beispiel angesichts der Neigung der Feinde Israels menschliche Schutzschilde zu benutzen ist es nicht überraschend, dass Israel die Haltung eingenommen hat, dass Einzelpersonen, die freiwillig auf diese Weise handeln, als direkte Teilnehmer an Feindseligkeiten zu betrachten sind. Angesichts der ständigen Versäumnis seiner Feinde sich von der Zivilbevölkerung zu unterscheiden ist es gleichermaßen nicht überraschend, dass Israel das Prinzip der Angemessenheit bezüglich der Zielfindung begrüßt hat. Am vielleicht bemerkenswertesten ist der hohe Wert, den Israel auf die Sicherheit seiner Soldaten und seiner Zivilbevölkerung legt. Obwohl es nicht möglich ist, das zu quantifizieren, haben diese Anliegen zweifellos die Sicht der israelischen Kommandeure beeinflusst, wenn sie militärische Operationen planen und ausführen, Perspektiven, die oft bei der Anwendung von LOAC-Konzepten wie der Verhältnismäßigkeit ins Spiel kommen.

Nach Meinung der Autoren formt der Gebrauch von Lawfare durch Israels Feinde ähnlich – ob bewusst oder nicht – Israels Interpretation und Anwendung der LOAC. Insbesondere hat Israel einen inklusiven Ansatz zum Anreicht auf geschützten Status übernommen, besonders den Status von Zivilisten. Zu Beispielen gehört Israels Haltung zu Zweifeln, sein Umgang mit unfreiwilligen Schutzschilden wie Zivilisten, die nicht direkt an Kämpfen teilnehmen und seiner Ansicht, dass Einzelpersonen, die Warnungen ignorieren, ihren zivilen Status behalten. Obwohl diese Haltungen für einen Staat, der sich Feinden gegenüber sieht, die geschützten Status für militärische und andere Gewinne ausbeuten, gegen die Intuition zu stehen scheinen, passen solche Haltungen gut, um dem entgegenzuwirken, dass der Feind sich auf Lawfare verlässt. Diesbezüglich verbessern Israels LOAC-Interpretationen eher seine Position auf operationeller und strategischer Ebene, trotz aller taktischen Verluste. In die gleiche Richtung geht, dass die IDF in ihren Verfahrensweisen in vielen Fällen Einschränkungen aufbürdet, die über die Anforderungen der LOAC weit hinaus gehen.

Israels Handeln war nach jeder zurechnungsfähigen Interpretation des Rechts für bewaffnete Konflikte völlig rechtmäßig. Amnesty und HRW verdrehen das internationale Recht auf eine Weise, die es jeder modernen Armee unmöglich macht zu kämpfen.

Sie steckten sie in eine Gaskammer

Paula R. Stern, PaulaSays, 16. Mai 2014

Wie viele Israelis arbeite ich in der Hi-Tech-Welt. Immer mehr gibt es immer weniger Cyber-Grenzen. In Minuten überbrücken wir die Kluft tausender Kilometer, um uns mit jemandem in Indien, Island, den USA oder Deutschland hinzusetzen und plaudern.

Als der Hi-Tech-Boom 2001 platzte, entließ eine Firma in Israel fast ihr gesamtes Personal … und stellte mich ein. Seitdem arbeite ich dort. Irgendwann kauften sie eine Firma in den USA, die Ähnliches machte; durch den Zusammenschluss hofften sie die technologischen Angebote der neuen, größeren Firma auszubauen und zu bereichern. Ich wurde damit beauftragt an ihren Dokumentationen zu arbeiten und fügte das meinem bestehenden Verantwortungsbereich hinzu. Wenn nötig, holte ich zusätzliche Hilfe; ansonsten bin ich ihr Dokumentationsteam. Etwas später kauften sie eine Firma in Island, eine weitere in den USA und eine in Deutschland.

Meine Schwiegermutter war ein Teenager, als die Nazis in ihre kleine Stadt an der Grenze zwischen Ungarn und der Tschechoslowakei kamen. Zuerst nahmen sie ihren ältesten Bruder und seine frisch angetraute Frau mit. Dann kamen sie wieder und holten den Rest. Sie ermordeten ihre Großeltern, Onkel und Tanten. Sie ermordeten ihren Vater, ihre Mutter, eine jüngere Schwester und einen zweiten Bruder.

Sie steckten sie und ihre Schwester in eine Gaskammer und schlossen die Tür… Sekunden müssen wie eine Ewigkeit erschienen sein, als sie dort nackt im Dunkeln standen. Und dann … öffneten die Nazi-Wächter die Tür, weil sie ein paar weitere Frauen für einen Arbeitstrupp brauchten und sie und ihre Schwester wurden herausgezogen. Die Zurückgebliebenen wurden Teil der sechs Millionen.

Wenn High-Tech-Firmen fusionieren, muss man die Stärken jeder der Firmen evaluieren. Was wird wo gemacht – und muss es zweimal gemacht werden? Offenbar bin ich die einsame technische Autorin und treffe daher nicht nur mit israelischen Ingenieuren zusammen, sondern mit Teams in weit entfernten Ländern. Das ist eigentlich ziemlich cool. Ich gehe in einen von drei Videokonferenz-Räumen, betrete einen gemeinsamen Tagungsraum und habe ein Treffen mit jemandem in einer anderen Zeitzone. Wir sitzen überall in der Welt, wie Menschen früher an einem Tisch saßen. Keine Verzögerungen, keine Unterbrechungen.

Er kann seinen Bildschirm teilen, damit ich sehen kann, woran er arbeitet; ich kann meinen teilen. Wir hören, wir sehen, wir reden. Wir planen die Woche, diskutieren über die Firma, welche Dokumente benötigt werden, den Gesamtfluss der Informationen und die ständige Notwendigkeit die Kommunikation zwischen den Abteilungen Entwicklung und Dokumentation zu verbessern. Manchmal sprechen wir über einen anstehenden Feiertag, wenn der eine oder andere nicht da sein wird. Je mehr er mit seinem angenehmen und ruhigen deutschen Akzent spricht, desto mehr denkt ein Gehirn auf Hebräisch. Ich zwinge mich nur Englisch zu sprechen – das ist ganz schön seltsam, weil Englisch die Sprache meiner Geburt ist, aber nicht die meines Herzens. Ich kann Dinge in Englisch ausdrücken, die mir auf Hebräisch nicht gelingen, einfach weil Englisch meine Muttersprache bleibt. Doch in diesen Momenten, wenn ich merke, das Hebräisch einfach nicht nutzbar ist, ist es Hebräisch, das meinen Verstand füllt.

Sie steckten sie in eine Gaskammer; diese sanfte Frau, die nie jemandem weh getan hatte. Und als sie aus dem Krieg kam, kam sie zurück, um eine Schwester und einen Bruder und einen Cousin vorzufinden, der ihr Ehemann wurde. Ein paar weitere Cousins kamen wieder – eine junge Generation, der die Grundlagen gestohlen worden waren. Sie waren eine Gruppe junger Leute – höchstens in ihren frühen Zwanzigern, aber sie waren alles, was ihnen an Familie geblieben war. Er kaufte ein Haus, in dem sie alle leben konnten; und als sie sagte, es sei an der Zeit, dass sie weiterzieht und Arbeit findet, stellte er sie an, damit sie sein großes Haus putzte und warnte dann in aller Stille jeden davor nur ja keine Schweinerei anzurichten, damit sie nicht so schwer arbeiten musste. Sie zogen nach Amerika, weil es das einzige Land war, das ihnen allen Visa gab; und sie brachten ihre vier Kinder auf die Welt. Und wenn diese, wie sie, ein wenig vernarbt waren, dann war es nicht ihre Schuld. Wie konnte sie keine Narben haben? Wie konnten sie keine Narben haben?

Er ist sehr höflich, sehr intelligent, sehr praktisch veranlagt und sehr sensibel, was die Bedürfnisse der Firma angeht. Es ist ein Vergnügen mit jemandem zu arbeiten, der wertschätzt, was ich mache und den Nutzen davon erkennt. Technisches Schreiben ist eine exakte Fertigkeit. Fehler und Unstimmigkeiten verwirren den Nutzer. Er schätzt das, wohingegen die meisten es als etwas extrem und absurd ansehen.

Darüber hinaus schätzt er das Wissen, das ich auf diesem Gebiet im Verlauf der letzen zwei Jahrzehnte angesammelt habe. Ich frage nach einem Upgrade und habe das Gefühl erklären zu müssen, warum der Kauf der neuesten Version eines Software-Entwicklungswerkzeugs meine Arbeit einfacher und effektiver machen wird. Innerhalb von Minuten sorgt er dafür, dass der Kauf genehmigt wird. Er ist für einen technischen Schreiber ein Traum mit ihm zu arbeiten und er spricht mit einem deutschen Akzent.

Es ist 70 Jahre her… 70 Jahre, seit sie sie in die Gaskammer steckten. Sie starb vor 19 Jahren. Sie erlebte, dass sie meine drei Kinder sehen und im Arm halten konnte; meine jüngste Tochter hat ihren Namen, ihre Grazie und sogar ihre Augen. Meine Tochter, alle meine Kinder, leben in einer Welt, die enorm weit von der entfernt ist, in die meine Schwiegermutter geboren wurde. Niemals, nicht in einer Million Jahre, könnte ein Hitler heute tun, was damals getan wurde. Nicht, weil er es nicht versuchen würde, sondern weil wir ihn nicht lassen würden. Die Stärke unserer Armee, unserer Söhne, steht, fliegt, bewacht und befährt das Meer für uns alle.

All die Jahre unserer Ehe habe ich nichts „Made in Germany“ gekauft. Die Leute sagen, ich bestrafe die Falschen; dass das heutige Deutschland nichts falsch machte. Sie haben recht … aber ich auch. Solange meine Schweigermutter lebte, brachte ich nichts aus Deutschland in mein Haus. Wie hätte ich das tun können? Hätte ich einen deutschen Ofen gekauft? Der Gedanke macht mich krank.

Sie steckten sie in eine Gaskammer; ermordeten fast alle, die sie liebte. Sie gab ihren Kindern ihre Namen, wo ihr das möglich war. Ich nannte meinen ersten Sohn nach ihrem älteren Bruder; meinen zweiten Sohn nach dem jüngeren Bruder meines Schwiegervaters, der auch ermordet wurde.

Warum sollte das heutige Deutschland verantwortlich gemacht werden? Zweifelsohne sollte man es nicht tun. Warum sollten sie für die Wunden Narben erhalten, die ihre Großeltern und Urgroßeltern zufügten?

Ah, hier ist endlich die Frage. Warum sollten sie Narben bekommen? Meine Kinder wissen, woher ihre Namen kommen; wissen, was ihrer Großmutter angetan wurde. Wir reden noch nicht von vielen Generationen zurückliegenden Verwandten – wir reden von ihrer Großmutter. Mein Mann kannte die Liebe von Großeltern nie, weil die Nazis alle vier ermordeten, lange bevor er geboren wurde.

Und dieser Mann, den ich jede Woche treffe, spricht mit demselben Akzent. Und in dieser Welt, die so weit von meiner Arbeit entfernt ist, kann ich zugeben, dass es für mich schwierig ist. Schwierig seinen Akzent zu hören. Es ist nicht sein Fehler; aber meiner ist es auch nicht.

Eine der israelischen Managerinnen flog zu einem Treffen nach Deutschland. Während freundlicher Diskussionen fragte einer der Deutschen sie, was Israel im Gazastreifen macht und sagte, es sei falsch, dass Israel dort Konzentrationslager schafft. Ich fragte sie, was sie antwortete, während in mir die Wut aufstieg. Sie sagte nichts, ignorierte den Kommentar. Ich wäre nie in der Lage gewesen solche Zurückhaltung zu zeigen.

Konzentrationslager im Gazastreifen? Nein, nicht mal annähernd. Niemand steckt Palästinenser in Gaskammern, wie meine Schwiegermutter hineingesteckt wurde. Und niemand bezahlte meinen Schwiegervater und meine Schwiegermutter für die Knochenarbeit, die zu tun sie gezwungen wurden. Man musste Sklave der Nazis sein oder sterben. Palästinenser, die für Israelis arbeiten, werden bezahlt und viele leben wie Könige in großen Häusern, haben feine Autos und mehrere Telefone am Gürtel.

Meine Schwiegermutter lebte von Zuteilungen, die sie kaum am Leben hielten; palästinensische Geschäfte sind voller Bonbons, Fleisch, Gemüse und mehr.

Wenn jemand in den Nazi-Todeslagern krank wurde, musste er weiter arbeiten und seine Krankheit verbergen, besonders die Jungen. Palästinenser, die fortschrittliche medizinische Hilfe brauchen, kommen oft zur Behandlung in israelische Krankenhäuser, besonders die Jungen.

So gehe ich jede Woche in mein Treffen und frage mich, ob das die Woche sein wird, in der mein Herz sich losreißt und fragt – warst du derjenige, der den Gazastreifen mit einem deutschen KZ gleichsetzte? War dein Großvater der Nazi, der den Großvater meines Mannes ermordete? Hast du Narben durch das, was deine Nation tat, wie meine sie von dem hat, was ihr angetan wurde? Wenn mein Mann Narben hat und meine Kinder Narben haben, warum solltest du nicht auch Narben haben?

Es ist letztlich so wie mit dem großen rosa Elefanten im Raum: Wir beenden unser Meeting, wünschen einander alles Gute. Wir lächeln, echtes Lächeln, wenn wir einander grüßen oder lachen über die jüngsten Veränderungen in der Firma. Ich mag ihn wirklich und vielleicht, wenn er nach Israel kommt, biete ich ihm an ihn herumzuführen und ihm einige der erstaunlichen Dinge zu zeigen, die wir aufgebaut haben; und während unserer Treffen höre ich seinen Worten zu und nicht seinem Akzent.

Sie steckten sie in eine Gaskammer; ermordeten fast alle, die sie liebte.

Das Schweigen wirklich brechen 4: Matan Katzman

Elder of Ziyon, 14. Mai 2015

Aus Facebook:

Ich breche das Schweigen. Hier ist mein Bericht, er setzt eine wichtige Initiative unter dem Hashtag #האמת_שלי (Hebräisch für #My_Truth / #meine_Wahrheit) fort.

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Beit Hanun, Gazastreifen, 2006. Operation „Herbstwolken“. Wir gehen in ein Haus. Am Eingang treffen wir einen Mann und seine Ehefrau. Wir bringen sie in einen Nebenraum und bieten ihnen etwas zu trinken an. Wir fragen den Mann, ob er irgendetwas mit der Hamas zu tun hat. „Nein, natürlich nicht, wir haben keine Verbindung zu denen.“ Dann fragen wir, ob sie irgendwelche Waffen in ihrem Haus haben. „Nein, natürlich nicht“, antwortet er. Das Team bleibt ein paar Stunden im Haus. Bevor sie es verlassen entscheiden sich Soldaten in einem der Räume ein Sofa zu verschieben; sie legen einen Sprengsatz frei, der gepanzerte Fahrzeuge sprengen soll. Der Mann ist heil und unversehrt.

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Beit Hanun, Gazastreifen, 2006. Operation „Herbstwolken“. Wir suchen im Zentrum der Stadt (Kasbah) nach Waffen und gehen von einem Haus zum anderen vor. In einem davon fühlt sich ein Zivilist mittleren Alters nicht wohl. Unser Sanitäter, Roi, diagnostizierte mögliche Herzprobleme. Wir stoppen die Suche nach Waffen und gehen nicht zu anderen Häusern weiter, damit Roi ihn behandeln kann. Mit Hilfe der Tochter des Mannes, die fließend Englisch spricht, rufen wir den Roten Halbmond und dehnen unseren Aufenthalt in seinem Haus aus, womit wir uns exponieren und uns noch weiter gefährden.

Kurz danach hören wir einen mächtigen Knall und Splitter fliegen überall herum. Ein IDF-Team der benachbarten Einheit, die in der Nähe vorging und nicht erfahren hatte, dass wir dem Mann immer noch notfallmedizinische Behandlung im vorherigen Haus leisten, löste versehentlich eine Einbruchs-Sprengsicherung an der Tür des Hauses nur ein paar Meter von uns aus. Es ist ein Wunder, dass niemand verletzt wird.

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Das Viertel Zeithoun, Gazastreifen, 2009. Operation „Gegossenes Blei“. Mein Team hat den Befehl die Kontrolle über ein Wohnhaus zu übernehmen, in dem ein prominenter Hamas-Funktionärs, der dort mit seiner Familie lebte. Die IDF hätte es leicht aus der Luft bombardieren können, aber wir gefährden uns selbst und durchsuchen das Gebäude zu Fuß. Im zweiten Stock, in dem das Elternschlafzimmer ist, gibt es einen großen Kleiderschrank mit einem Spiegel darüber. In einem Fach des Schranks finden wir Granatwerfer, Mörsergranaten, Handfeuerwaffen, Gewehre, Handgranaten, Armeewesten, Funkgeräte, Handys und Tausende Kugeln.

Im Hof finden wir zwei Raketenwerfer zwischen den Olivenbäumen versteckt, wo wahrscheinlich die Söhne des Hamas-Funktionärs spielen. In einer Ecke des Hofs befindet sich eine verdächtige Bude, die wir bei der Durchsuchung als Werkstatt zum Zusammenbau von Raketen identifizieren. Die Bude ist voller Raketen, Sprengkörper, Dünger zur Herstellung von Sprengstoff und arabische Handbücher für den Zusammenbau und den Abschuss von Raketen – alles in einem Wohnhaus, in dem der Funktionär mit Frau und Kindern lebt. Obwohl die IDF einen starken Verdacht hatte, was wir in dem Haus finden würden, was sich alles – und darüber hinaus – letztlich als wahr erweist, wird es nicht aus der Luft bombardiert. IDF-Soldaten – ich und mein Team – werden abkommandiert das Haus zu durchsuchen um damit den Schaden für den Grundbesitz und die Hamas zu minimieren.

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Ich schreibe das, nachdem ich hier sitze und Dutzende Seiten anonymer Aussagen von „Breaking the Silence“ lese, die wie viele andere Aussagen aus dem Zusammenhang gerissen sind, zu denen es keine Belege gibt, die die Komplexität des Krieges nicht erklären und die Realität der zynischen Benutzung von Zivilisten durch die Hamas ignoriert. Sie sind schlicht ignorant und eine weitere Gelegenheit auf israelische Soldaten einzuprügeln.

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Es gibt Geschichten, die tausendmal heldenhafter sind als meine. Ich suche nicht und brauche keine Aufmerksamkeit. Ich mache das, weil ich stolz auf die IDF bin, ich habe volles Vertrauen in die Soldaten, die an meiner Seite kämpften und ich glaube an ihren hohen moralischen Standard. Ich lehne es ab einer winzigen, anonymen Minderheit die IDF zu verleumden. Ich bin mir Fehlern bewusst, die Soldaten auf dem Schlachtfeld machen. Diese Fälle sind ein winziger Bruchteil der israelischen Soldaten. Sie sind eine Ausnahmen und stehen in keiner Weise für die Soldaten und Offiziere der IDF – einschließlich meiner selbst.

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Es wird höchste Zeit, dass wir Israelis unseren Zynismus abkratzen und anfangen unsere persönlichen Geschichten zu erzählen. Ich hatte neulich die Chance meine Geschichte in den USA bei einer Soldaten-Tour von StandWithUs zu erzählen. Israelische Soldaten: Teilt eure Geschichte mit und fügt den Hashtag #האמת_שלי #My_Truth hinzu.

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Im Bild: Zugang zu dem Haus des Hamas-Terroristen, das nicht aus der Luft bombardiert wurde; Zeithoun, Gazastreifen.