Prophetie erfüllt

gefunden auf Facebook und eingedeutscht:

Advertisements

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (10. – 16. Dezember 2017)

Dieser Eintrag wird auf der Seite oben gehalten; die sonstigen Einträge folgen darunter.
Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2017 geführt.

Sonntag, 16.12.2017:

Die Teilnahme an den „Tagen des Zorns“ scheint sich reichlich in Grenzen zu halten. Nimmt man die angegebenen Zahlen und rechnet das um, dann beteiligten sich kaum 0,1 Prozent der Bevölkerung in Judäa/Samaria und dem Gazastreifen daran (ca. 3.000 in Judäa/Samaria, ca. 4.000 im Gazastreifen).

Die IDF hat Fotos veröffentlicht, die zeigen, wie palarabische Jugendliche einen Krankenwagen als Deckung für ihre Angriffe mit Steinen auf israelische Sicherheitskräfte nutzen.

Montag, 11.12.2017:

Die „Proteste“ scheinen stark abzuklingen. Sie hatten ohnehin nicht den erwarteten Zulauf; waren es Freitag noch mehrere tausend, zählten sie Samstag nur noch mehrere hundert, Sonntag hatten sie noch einmal abgenommen. Trotzdem bleibt die IDF in erhöhter Alarmbereitschaft.

Der Terrorist, der Sonntag einen Wachmann am zentralen Busbahnhof in Jerusalem lebensgefährlich verletzte, gehört zu einer Familie, die eng mit Mahmud Abbas‘ Fatah verbunden ist. Zwei seiner Brüder arbeiten bei den PA-Sicherheitskräften.

Die PA hat alle Schulen angewiesen keine Treffen mit der Delegation aus Bahrain zu vereinbaren oder gar durchzuführen, die mit einer Friedensbotschaft zu Besuch in Israel ist. Stattdessen gab es Gerüche, die Delegation wolle über den Übergang Erez in den Gazastreifen kommen; dort versammelten sich Araber, um sie mit Schuhen und Eiern zu bewerfen. Zudem gibt es Berichte, dass der Delegation der Zugang zur Al-Aqsa-Moschee von den PA-Wächtern verweigert wurde.

In einer recht umfangreichen Aktion räumte Israel auf dem Golan 300 Landminen. Das 2 bis 3 Quadratkilometer große Gelände komplett zu räumen könnte Jahre dauern. Die Minen wurden von Syrien vor dem Sechstagekrieg 1967 gelegt.

An der Universität Haifa demonstrierten arabische Studenten gegen Trumps Entscheidung; sie skandierten: „Jerusalem ist arabisch.“

Heckmeck:
Wladimir Putin forderte beim Besuch in Kairo die „sofortige Wiederaufnahme von palästinensisch-israelischen Gesprächen über alle umstrittenen Gebiete, einschließlich des Status von Jerusalem“. Er warnte davor einer israelisch-palästinensischen Vereinbarung vorzugreifen; das sei kontraproduktiv und destabilisierend.

Acht Punkte zu Jerusalem

Yisrael Medad, 10. Dezember 2017

Lasst uns kurz und bündig sein:

1. Kein anderes Volk oder Staat hat Jerusalem jemals als Hauptstadt betrachtet, nur die Juden.

2. Die Stadt ist seit mehr als 3.000 Jahren mit den Juden verbunden. In der antiken Geschichte haben alles Nationen des Auslands das anerkannt.

3. Diese jüdische Verbindung ist eine historische, religiöse, kulturelle und rechtliche. Es gibt in der Bibel ein Gebot in die Stadt zu pilgern.

4. Die Stadt war nie geteilt – außer unter einer illegalen jordanischen Besatzung (über die sich merkwürdigerweise niemand wirklich beschwerte) und dann auch nur 19 Jahre lang. Eine „arabisches Ostjerusalem“ ist eine Erfindung.

5. Trotz des Verlustes der politischen Unabhängigkeit haben Juden immer entweder in der Stadt gelebt, wann immer möglich, trotz Erlassen, die eine solche Anwesenheit verboten, oder sie zumindest besucht.

6. eit 1860 war die Mehrheit der jüdischen Bevölkerung jüdisch.

7. Jede Facette des jüdischen Lebens, jede zentrale Veranstaltung ist mit Jerusalem verbunden, von Hochzeiten bis zu Pessah-Sederessen.

8. Selbst der berüchtigte Internationalisierungsplan in der Teilungsempfehlung von 1947 legte fest, dass nach zehn Jahren eine Volksabstimmung stattfinden würde, damit die Bevölkerung der Stadt entscheiden konnte, ob sie zum arabischen oder zum jüdischen Staat gehören wollte.

Israel befolgt UN-Resolutionen nicht, warum dann den Irak angreifen?

Jewish Internet Agency, 24.09.2002 (nicht mehr online)

Diese Frage ist regelmäßig in den Debatten über US-Politik und Pläne gegen den Irak zu hören. Die Frage wird gestellt um zu erfahren, warum die USA Israel mit Hilfen und militärischer Zusammenarbeit unterstützt und israelische „Verletzungen des internationalen Rechts“ nicht verurteilen. Trotzdem wollen die USA den Irak wegen solcher Verletzungen angreifen. Wenn beide Länder UN-Resolutionen nicht befolgten, wo liegt der Unterschied? [heplev: Ich glaube nicht, dass die Fragesteller das wirklich wissen wollen – sie wollen in erster Linie ein hartes Vorgehen gegen Israel und suchen einen Vorwand, ein Vorgehen gegen den Irak abzulehnen.]

Die eigentliche Absicht dieser Fragen ist, die Aufmerksamkeit auf Israels vermeintliche „Verletzungen des internationalen Rechts“ zu lenken und die US-Hilfe für Israel zu untergraben. Die Antwort verlangt, dass man sich einen Überblick darüber verschafft, welche UN-Resolutionen in Sachen Israel und seiner Nachbarn verabschiedet wurden, was ihr tatsächlicher Inhalt ist und was die Taten der betroffenen Parteien, nicht nur Israels, gewesen sind.

In den 40-er Jahren wurde die UNO von den Siegern des Zweiten Weltkriegs geschaffen. Diese neue Körperschaft übernahm ausdrücklich die bestehenden Vereinbarungen des Völkerbunds, darunter das britisch verwaltete Mandat für Palästina. Als die vom Krieg ausgelaugten Briten sich 1947 entschieden, das Mandat zu aufzugeben, stimmte die UN-Vollversammlung für einen Plan, der die 22% des Mandats Palästinas, das westlich des Jordan lag, in einen palästinensisch-jüdischen und einen palästinensisch-arabischen Staat teilte. Es wurde versucht, beide so auszuformen, dass jeder den größten Teil der jeweiligen Bevölkerung umfasste. Jerusalem wurde ausgenommen und sollte ein eigenes, international verwaltetes Gebiet sein. Die 78% des Mandats Palästina östlich des Jordan wurden so belassen, wie die Briten es entschieden hatten – ein arabischer Staat Jordanien, in dem Juden nicht erlaubt waren.

Ungeachtet der den Juden gegenüber offenkundig ungerechten Natur dieser Teilung – besonders angesichts der tausende jüdischer Überlebender des Holocaust, die nirgendwo hin gehen konnten, außer nach Palästina – akzeptierten die Juden die Teilung und erklärten am 15. Mai 1948 den Staat Israel innerhalb der von der UNO bestimmten Grenzen. Die palästinensischen Araber hätten das Gleiche tun können und hätten einen Staat Palästina dort und zur damaligen Zeit bereits gehabt. Aber die arabische Führung lehnte den Plan ab. Basis dafür war einzig und allein, dass sie überhaupt keinen jüdischen Staat haben wollten. Mit anderen Worten: Es gab keine Auseinandersetzung über die Details der Grenzen oder anderer Fragen. Sie lehnten jede jüdische Anwesenheit in der Region ab und erklärten sofort den Krieg, um das neu geborene Israel zu vernichten. Die arabischen Handlungen standen im Gegensatz zum UN-Teilungsplan und allen internationalen Gesetzen gegen Aggression.

Als der arabische Aggressionskrieg fehl schlug, wurden mit Hilfe der UNO Waffenstillstandsabkommen (keine Friedensabkommen) ausgehandelt und der zwielichtige Untergrundkrieg der arabischen Länder und der palästinensischen Araber gegen Israel begann. Israel hatte keine festen Grenzen; sie waren nicht international anerkannt, sondern nur Linien, wo die Truppen gerade standen, als der Waffenstillstand beschlossen wurde. Das machte sie schwer zu verteidigen und erlaubte vom ersten Tag an terroristische Operationen gegen Israel. Jordanien besetzte die Mandatsgebiete die Judäa und Samaria hießen (und nannte sie in „Westbank“ um, ein Name, der nur Sinn macht, wenn man in Jordanien lebt). Und Ägypten besetzte den Streifen Küstenland, der Gaza hieß. Diese Besetzungen wurden international nicht anerkannt, wurden aber auch nicht verurteilt. Die palästinensischen Araber lehnten das weder ab, noch verlangten sie einen (eigenen) Staat.

Die UN-Resolution 194 vom 12. November 1948 behandelte die Fragen des sich im Gange befindlichen Unabhängigkeitskriegs. Sie setzte eine internationale Schlichtungskommission ein, die zwischen den beiden Parteien vermitteln sollte. Die Resolution sagte nichts über nur „arabische Flüchtlinge“ aus und gilt klar für arabische wie jüdische Flüchtlinge des von den Arabern angezettelten Krieges. Aber die Resolution 194 wird nur dann angeführt, wenn die Rechte der Araber zur Rückkehr nach Israel gefordert werden – etwas, das weder in der Formulierung von Resolution 194 zu finden, noch rational nachzuvollziehen ist, außer in einer anderen Welt, einer, in der Juden frei in die arabischen Länder zurückkehren und dort in Frieden leben könnten.

Das Muster war gesetzt:

1. Israel wird angegriffen.
2. Israel verteidigt sich.
3. Die UN oder eine andere internationale Gruppe greift ein, um die Gewalt zu beenden und ruft beide Seiten auf, gewisse Handlungen vorzunehmen um die Situation zu lösen.
4. Israel versucht dem zu folgen, aber die Unnachgiebigkeit und die Nichtbefolgung durch Israels Feinde verzögert jede Lösung.
5. Israel wird dafür verantwortlich gemacht, dass es die Forderungen nicht erfüllt, während das Fehlverhalten der Feinde Israels ignoriert wird.

Dieses Muster wiederholt sich seit Jahrzehnten: Sinaikrieg, Sechs-Tage-Krieg, Yom-Kippur-Krieg, Libanon und auch jetzt wieder bei den israelischen Aktionen in den Gebieten, die in Reaktion auf eine Welle von Selbstmordattentaten erfolgten.

Resolution 997 der UN-Vollversammlung wurde am 2. November 1956 als Antwort auf den Sinai-Feldzug verabschiedet und rief alle Parteien auf „von Vorstößen über die Waffenstillstandslinien [von 1949] in benachbartes Territorium abzusehen“. Sie bezog sich dabei besonders auf die hunderte von Fedajin-Attacken, die in den frühen 50-er Jahren gegen Israel ausgetragen wurden. Aber obwohl Israel sich wie verlangt aus dem Sinai zurück zog, gingen die ägyptischen Übergriffe gegen diese Forderung Jahre lang weiter, was einer der Gründe war, die zum Sechs-Tage-Krieg 1967 führten.

Wenn Israel einer „UN-Resolution“ unterworfen wurde, dann muss man zuerst fragen, welche Art von Resolution das war. Resolutionen der Vollversammlung sind lediglich Empfehlungen, wie auch viele des Sicherheitsrats. Es gibt keine Verpflichtung, ihnen zu folgen und Israel kann nicht mehr vorgeworfen werden, als dass es befindet, dass die Resolution nicht in seinem nationalen Interesse ist. Resolutionen des Sicherheitsrats, die durchgesetzt werden sollen, sind eine ernstere Sache. Israel ist ihnen sehr gut nachgekommen, wenn die gesamte Resolution betrachtet wird, nicht nur die Sätze, auf die die pro-palästinensischen Vertreter uns stoßen wollen.

Das berühmteste Beispiel ist UNSCR 242 (Sicherheitsrats-Resolution 242) – die „Land für Frieden“-Resolution, die nach dem Sechs-Tage-Krieg beschlossen wurde. Die Fürsprecher der Palästinenser behaupten beharrlich, dass Israel sich aufgrund von 242 aus der Westbank zurückziehen muss, aber UNSCR 242 sagt das so nicht. UNSCR 242 stellt zwei Forderungen, den Rückzug der Israelis gekoppelt mit:

„Einstellung aller Zustände oder Forderungen von Krieg und Respekt für und Anerkennung der Souveränität, territorialen Integrität und politischen Unabhängigkeit eines jeden Staates der Region und sein Recht in Frieden innerhalb sicherer und anerkannter Grenzen und frei von Bedrohungen oder Gewaltakten zu leben“.

Da es keine „sicheren und anerkannten Grenzen, frei von Bedrohungen oder Gewaltakten“ gibt, ist Israel auch nicht verpflichtet sich zurück zu ziehen.

Am 30. März 2002 verabschiedete die UNO als Antwort auf Israels „Operation Schutzschild“ gegen Terrorbasen und terroristisch Aktive in den Gebieten die Resolution UNSCR 1402. Ein Satz dieser Resolution fordert „den Rückzug der israelischen Truppen aus palästinensischen Städten, einschließlich Ramallahs“ – das ist der Satz den man immer hört.

Ein anderer, genauso gültiger Satz fordert „eine sofortige Einstellung aller Gewaltakte, einschließlich der Terrorakte, Provokationen, Aufhetzung und Zerstörung“. Warum sollte Israel sich zurück ziehen, bevor die Taten des zweiten Satzes eingestellt wurden, einschließlich der Provokationen und der Aufhetzung, die in den höchsten Punkten der Fieberkurve weiter gehen?

Als Antwort auf Vorwürfe gegen Israel, die sich auf UN-Resolutionen stützen, muss gefragt werden: „Welche Resolution genau verletzt Israel?“ Es ist sicher richtig, dass viele UN-Resolutionen nicht umgesetzt wurden, aber ist das Israels Fehler? Muss Israel seinen Verpflichtungen nachkommen, bevor die anderen die ihren erfüllen? Und was ist mit den Resolutionen, denen Israel nachgekommen ist? Was war das Ergebnis? Die Resolutionen 425 und 426 bezüglich des Libanon führten zu Israels Rückzug und Israel wurde von der UNO bestätigt, dass es sie vollständig erfüllt hat. Aber die Angriffe gegen Israel über diese Grenze gehen bis heute weiter.

Im Vergleich zu Iraks ablehnender Haltung und seinen Ausweichmanövern ist Israel das Modell eines internationalen Bürgers. Das ist trotz der Tatsache richtig, dass es einem Sperrfeuer seiner Feinde ausgesetzt ist, die die UNO als Plattform dafür benutzen.

Chuck Chriss,
Präsident der JIA (Jewish Internet Association)

Hanukka und Ferienzeit in Jerusalem

The Real Jerusalem Streets, 6. Dezember 2017

In Jerusalem in Israel kommt mit Beginn des Dezember
die Feriensaison in Gang.

Schilder für ein neues äthiopisch-israelisches Festival sind aufgehängt.

Internationale Touristentgruppen haben das ungewöhnlich
warme, sonnige und trockene Wetter genossen.

Diese Feiertags-Straßenbeleuchtung ist angebrach
und neue Zeichen von Hanukka
sind überall zu finden,

einige für Aktivitäten des jeweiligen Viertels

und diese Schilderserie mit Festtgsleckereien.

In den Schaufenstern des Mahane Yehuda-Marktes, des Schuk,

und in den Bäckereien gibt es
wochenlang Sufganiot.

Eines meiner Lieblings-Festtagsessen sind

diese großen, roten, leckeren Erdbeeren,
deren Saison gerade angefangen hat.
Im Schuk werden sie verkauft, sind aber noch nicht hoch gestapelt.

Es ist nicht nur Hanukka-Zeit;

der Nikolaus ist in der Altstadt

und der CVJM hat Bäume sowohl drinnen

als auch draußen im Vorgarten geschmückt.

Am Freitag, im Bus in der Altstadt,

sahen wir tausende Muslime aus allen Richtungen

zu den Freitagsgebeten kommen,
während gleichzeitig

diese Typen israelische Flaggen schwenkten

und Schilder hochhielten.

Es war eine wunderbar friedliche Woche ein Jerusalem.

Wir werden abwarten und sehen müssen, was nächste Woche geschieht.

Aber um mit etwas Fröhlichem zu enden:
Zu meinen liebsten Festtagsdingen aller Zeiten
gehört diese wunderbare Klang- und Lichtprojektion
auf den Mauern der Altstadt.