„Kindermörder Israel“ – wie geht Israel mit seinen Feinden um? (1/2)

Es ist en vogue Israel willkürlichen Massenmord vorzuwerfen, weil es militärisch gegen die vorgeht, die es vernichten wollen – und das nicht nur verbal in die Welt setzen, sondern durch Taten untermauern. So ist auch gerade jetzt im Zusammenhang mit dem Kampf gegen die Hisbollah im Libanon wieder viel davon zu hören, dass Israel unverhältnismäßig reagiere, zu viele Zivilisten töte und keine Rücksicht auf die libanesische Bevölkerung nehme.

Jedem, der auch nur ein ganz klein wenig vergleicht, wie sich andere Armeen verhalten, vor allem aber, wie sich die verhalten, die Israel zu bekämpfen gezwungen ist, weiß, was für ein Unsinn diese Vorwürfe an Israel sind. Allen anderen – die leider die überwiegende Mehrheit in unserem Lande zu stellen scheinen – möchte ich hier zwei Beispiele dafür aufzeigen, wie sich Israel positiv von dem deutlich unterscheidet, was ihm vorgeworfen wird.

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Rede Brigitte Gabriels an der Duke University (14.10.2004, Link existiert nicht mehr)

Ich bin stolz und geehrt, heute hier als Libanesin zu stehen, die sich für Israel ausspricht, der einzigen Demokratie im Nahen Osten. Als jemand, die in einem arabischen Land aufgezogen wurde, möchte ich Ihnen einen kleinen Blick in das Herz der arabischen Welt geben.

Ich wurde im Libanon groß gezogen, wo ich gelehrt wurde, dass die Juden böse sind, Israel der Teufel und die einzigen Zeit, dass wir Frieden im Nahen Osten haben werden, die sein wird, wenn wir alle Juden töten und sie ins Meer treiben.

Als die Muslime und Palästinenser den Christen 1975 den Jihad erklärten, begannen Stadt für Stadt die Christen zu massakrieren. Für mich bedeutete das, dass ich ab dem Alter von 10 Jahren ein Leben im Bunker unter der Erde führte bis ich 17 war, ohne Strom, Gras aß um zu überleben und unter Heckenschützen-Kugeln zu einer Quelle kroch, um Wasser zu holen.

Es war Israel, das kam und den Christen im Libanon half. Meine Mutter wurde von einem muslimischen Geschoss verwundet und zur Behandlung in ein israelisches Krankenhaus gebracht. Als wir die Notaufnahme betraten, war ich von dem, was ich sah, schockiert. Dort waren hunderte verwundete Menschen – Muslime, Palästinenser, libanesische Christen und israelische Soldaten lagen auf dem Flur. Die Ärzte behandelten jeden entsprechend seiner Verwundung. Sie behandelten meine Mutter vor dem israelischen Soldaten, der neben ihr lag. Sie achteten nicht auf die Religion, sie achteten nicht auf politische Zugehörigkeit. Sie sahen Menschen in Not und sie halfen.

Zum ersten Mal in meinem Leben erfuhr ich eine menschliche Qualität, von der ich weiß, dass meine Kultur sie ihren Feinden nicht gezeigt haben würde. Ich erlebte die Werte der Israelis, die in der Lage waren ihre Feinde in schwierigsten Zeiten zu lieben. Ich verbrachte 22 Tage in diesem Krankenhaus. Diese Tage veränderten mein Leben und die Art, wie ich Informationen glaube; die Art, wie ich dem Radio oder Fernsehen zuhöre. Ich erkannte, dass mir von meiner Regierung eine Lüge über die Juden und Israel verkauft worden war, die von der Realtiät weit entfernt war. Ich wusste, dass es eine Tatsache war, dass ich, wäre ich eine Jüdin, die in einem arabischen Krankenhaus stünde, gelyncht und niedergeworfen würde, während Freudenschreie des „Allahu Akbar“ (Gott ist groß) durch das Krankenhaus und die umliegenden Straßen klingen würden.

Ich freundete mich mit den Familien der verwundeten israelischen Soldaten an, besonders mit Rina, deren einziges Kind an den Augen verletzt worden war. Eines Tages war ich bei ihr und eine Band der israelischen Armee kam, um nationale Lieder zu spielen und die verwundeten Soldaten aufzumuntern. Als sie um sein Bett standen und ein Lied über Jerusalem spielten, begannen Rina und ich zu weinen. Ich fühlte mich fehl am Platz und wollte den Raum verlassen; die Mutter hielt meine Hand und zog mich zurück, ohne mich auch nur anzusehen. Sie hielt mich fest, weinte und sagte: „Das ist nicht dein Fehler.“ Wir standen dort, weinten, hielten uns an den Händen. Was für ein Unterschied zwischen ihr – einer Mutter, die vor ihrem verstümmelten 19-jährigen, einzigen Sohn stand und noch in der Lage war, mich, den Feind, zu lieben – und einer muslimischen Mutter, die ihren Sohn losschickt, damit er sich in Stücke zu sprengen, nur um ein paar Juden oder Christen zu töten.

Der Unterschied zwischen der arabischen Welt und Israel ist ein Unterschied in Werten und Charakter. Es ist Zivilisation gegen Barbarei. Es ist Demokratie gegen Diktatur. Es ist Gut gegen Böse.

Es gab einmal einen besonderen Platz in den tiefsten Tiefen der Hölle für diejenigen, die absichtlich ein Kind ermorden. Heute wird die absichtliche Ermordung israelischer Kinder als palästinensischer „bewaffneter Kampf“ legitimiert. Wenn jedoch ein solches Verhalten erst einmal gegen Israel legitimiert ist, ist es überall auf der Welt legitim und wird von nichts mehr als dem subjektiven Glauben von Menschen im Zaum gehalten, die sich in Dynamit und Nägel wickeln, um Kinder im Namen Gottes zu töten.

Weil die Palästinenser ermutigt wurden zu glauben, dass die Ermordung unschuldiger israelischer Zivilisten eine legitime Taktik zum Vorantreiben ihrer Sache ist, leidet die Welt heute unter der Plage des Terrors, von Nairobi bis New York, von Moskau bis Madrid, von Bali bis Beslan.

Sie machen für die Selbstmordanschläge die „Verzweiflung der Besatzung“ verantwortlich. Lassen Sie mich Ihnen die Wahrheit sagen. Der erste größere Terror-Bombenanschlag von Arabern gegen den jüdischen Staat fand statt schon 10 Wochen, bevor Israel unabhängig wurde. Am Sonntagmorgen, 22. Februar 1948, in Vorausahnung der Unabhängigkeit Israels, wurde von arabischen Terroristen eine dreifache LKW-Bombe auf der Ben Yahuda-Straße des damaligen jüdischen Teils Jerusalems gezündet. 54 Menschen wurden getötet und hunderte verletzt.

Daher ist offensichtlich, dass arabischer Terrorismus nicht durch „Verzweiflung“ oder „Besatzung“ verursacht wird, sondern durch den SCHLICHTEN GEDANKEN der Existenz eines jüdischen Staates.

So oft haben in der Geschichte der letzten hundert Jahre Bürger daneben gestanden und nichts getan und damit dem Bösen erlaubt sich durchzusetzen. So, wie Amerika gegen den Kommunismus aufstand und ihn besiegte, ist es jetzt an der Zeit gegen den Terror religiöser Bigotterie und Intoleranz aufzustehen. Es ist für jedermann an der Zeit aufzustehen und den Staat Israel zu unterstützen und zu verteidigen, der an vorderster Front im Krieg gegen den Terror steht.

Ich danke Ihnen.


 

Präsidentenzeit in Jerusalem

The Real Jerusalem Streets, 22. Februar 2017

Es ist Februar.
Es ist wieder Zeit für Präsidenten.
In den Vereinigten Staaten bedeutet der Februar ein langes Feiertagswochenende

zu Ehren der Geburtstage von Präsident George Washington

und Präsident Abraham Lincoln.

Da ich diese Jerusalemer Straßenschilder oft verwendet habe,
zog ich los um etwas Neues zu finden.
Ich suchte nach einem Schild, wo sich die beiden Straßen treffen,

nur um festzustellen, dass es an dieser Jerusalemer Straßenecke
KEIN Schild gibt.

Mehr als 6.000 Menschen kamen aus aller Welt

letzte Woche zum OurCrowd-Weltgipfel

mit Elli Q, eine von hunderten erstaunlicher israelischer Innovationen.

Firmenchefs und Führer der Startup-Nation
vernetzten sich und teilten ihre Ideen und Talente.

Ein weiterer Tagungsort, die jährliche Konferenz der Präsidenten
wichtiger amerikanisch-jüdischer Organisationen trafen sich dieses Jahr wieder
In Jerusalem in Israel, nach einem koscheren Abendessen im königlichen Palast in Marokko
und einem Zwischenstopp in Kairo, um sich mit Präsident Abdel Fattah el-Sisi zu treffen.

Präsident Reuven Rivlin war der erste Redner
und nein, der Präsident war nicht sonderlich begeistert mich zu sehen.

Der ehemalige Präsident Bulgariens, Rosen Plevneliev,
war zum Eröffnungsdinner im Bankettsaal.
Er ist ein wirklich freundlicher Mensch.

Auf dem Weg zum Besuch bei Präsident Rivlin im Beit Hanasi,
der offiziellen Residenz des israelischen Präsidenten,
hielten der ehemalige Präsident Bulgariens und sein Team an,
sagten Hallo, lächelten und posierten für Fotos.

Aber wie im Februar üblich,
denken die meisten Leute nicht an all diese Präsidenten,

sondern sind damit beschäftigt an Kostüme,
Süßigkeiten für Geschenke und für einen König geeignete Mahlzeiten nachzudenken.

Der Mahane Yehuda-Markt, der Schuk, ist seit Wochen bereit.
Egal, wie das Wetter aussieht,

farbenfrohe Stoffe für Kostüme säumen die Gehwege auf der Jaffa Road.

Purim steht an.

„Kollektive Bestrafung im Gazastreifen und Sderot – eine Einordnung

Amir Isseroff, ZioNation, 2. Juli 2006

Während im Gazastreifen die Spannung wegen der Entführung (Gefangennahme?) eines israelischen Soldaten steigt, steigt auch der Druck auf Israel: „Der ganze Aufstand wegen eines einzelnen Soldaten!“ „Die Menschen im Gazastreifen leiden unter kollektiver Bestrafung!“ Der UNO-Sicherheitsrat, gleichgültig gegenüber dem Schicksal der unter Raketenangriffen leidenden Israelis, entführten und ermordeten israelischen Kindern oder von Terroristen entführten israelischen Soldaten, macht verdächtige Geräusche. Wieder einmal wird Israel als große und böse „Besatzungs“-Macht dargestellt, obwohl keine israelische Soldaten den Gazastreifen besetzen.

Es ist unglaublich, wie kurz das menschliche Gedächtnis ist. Die Stadt Sderot und ihre Nachbarn sind einem sich verstärkenden Blitzkrieg von immer tödlicheren Qassam-Raketen ausgesetzt. Erinnern Sie sich jetzt? Tagtägliche Luftangriffe, Raketen auf Kindergärten, Raketen auf Schulen, Raketen, die in der Nähe des Hauses des Verteidigungsministers einschlagen. Die Raketen haben bereits 9 Menschen getötet und sie werden weiter größer und gefährlicher. Ein „verbessertes“ Modell schlug am 29. Juni in der Stadt Aschkelon ein. Hier ist das, worum es bei der israelischen Aktion im Gazastreifen wirklich geht:

Qassam-Raketen, die im westlichen Negev einschlugen, nach Monaten gelistet:

September 2005
November 2005
Dezember 2005
Januar 2006
Februar 2006
März 2006
April 2006
Mai 2006
Juni 2006
12
8
4
16
0
49
64
46
89

Die letzten vier Monate sind für die Menschen in Sderot die Hölle gewesen. Wenn in Ihrer Stadt innerhalb eines Monats 89 Raketen einschlügen, was würden sie von Ihrer Regierung erwarten? Es stimmt, Israel hat eine Tradition „nie jemanden zurückzulassen“. Sogar um Körperteile unserer Soldaten zurückzubekommen, hat Israel Dutzende Gefangene eingetauscht, darunter gefährliche. Keiner dieser Austausche wurde je während einer Terroroperation durchgeführt. Israel würde nie das Leben so vieler seiner Soldaten in Gefahr bringen oder des Gefangenen, wenn es nur um die Rückgabe von Gilad Shalit ginge. Jeder weiß das, einschließlich derer, die behaupten, dass Israel „kollektive Bestrafung“ der Palästinenser des Gazastreifens betreibe. Gerüchte über eine bevorstehende israelische Invasion gingen schon eine ganze Weile um, bevor Gilad Shalit entführt oder „gefangen genommen“ wurde. Es ist übrigens interessant, dass man den amerikanischen Soldaten, der im Irak von Aufständischen gefangen wurde, als „entführt“ bezeichnet wird, während die nicht israelischen Medien als „gefangen genommen“ bezeichnen, als hätten die Hamas-Gangster eine legitime Armee.

Was das Elend der Menschen im Gazastreifen angeht, so beschwerte sich die BBC, dass diese ein bitteres Schicksal erwartet. Die Zeitung Al-Quds al-Arab allerdings schrieb am 26. Juni die Wahrheit, wenn auch nicht für westliche Augen und Ohren:

Quellen im Gazastreifen bestätigten gestern, dass es … in der Bevölkerung Freude gab wegen der Qualität der von den Al-Qassam-Brigaden, den Volkswiderstands-Komitees und der Armee des Islam durchgeführten Operation, das zwei israelische Soldaten und zwei Männer des Widerstands das Leben kostete und die Entführung eines israelischen Soldaten zur Folge hatte.

Augenzeugen sagten gestern, dass die Freude auf den Gesichtern Hunderter von Menschen in Rafah offensichtlich war, nachdem sie von der vom palästinensischen Widerstand durchgeführten Operation hörten. Sei deuteten an, dass Hunderte Menschen einander gratulierten und einige Süßigkeiten an die Bewohner verteilten, um ihrer Freude Ausdruck zu geben.

„If you’re happy and you know it, clap your hands“ – sie lieben es, wenn ein Plan funktioniert. Al-Quds al-Arabi führte ebenfalls an, dass die Mutter eines der bei der Aktion getöteten Terroristen sagte:

Heute feiere ich die Hochzeit meines Sohnes mit dem Wertvollsten im Leben, Allah. Die Menschen sollten zu mir kommen und mir zum Märtyrertum meines Sohnes Mohammed gratulieren. Ich opferte, was meinem Herzen und Gott das Liebste war, ich bin absolut zufrieden und ehrlich in dem, was ich sage. Er sagte mir, ich möge ihm vergeben.
[Auf der Seite des Originals ist hierzu ein Link in Arabisch angegeben.]

In Israel freut man sich nicht. Wir sind nicht glücklich über die „Gefangennahme“ von Gilad Shalit oder die Tötung von fünf Menschen in Sderot oder die Ermordung von Eliyahu Asheri. Wir werden nicht glücklich sein, so lange die Morde und die Gewalt weiter gehen. Wir sind nicht glücklich über die bevor stehende Wiederbesetzung des Gazastreifens, wenn das das ist, was geschehen wird; und wir sind nicht glücklich, wenn die Palästinenser im Dunkeln feiern müssen, weil ihre Transformatoren von der israelischen Armee zerstört wurden. Wir wollen ihre Feiern nicht verderben. Aber wenn das getan werden muss, wird es getan werden.

Mussa Mohammed Abu Marzuk ist in der zweithöchsten Position der politischen Führung der Hamas im syrischen Exil. Er soll ein „milder“ Politiker sein, kein blutrünstiger General. Er sagte dem „Spiegel“:

„Egal, was passiert, die Gewalt wird nie aufhören.“

Der Chef der israelischen Luftwaffe, Generalmajor Eliezer Shkedy, ist ein Mann des Militärs. Er soll einer der schlimmsten zionistischen Kriegstreiber sein, die den Palästinensern im Gazastreifen Kollektivstrafen auferlegen, so kann man von der BBC hören. Zum einigem Entsetzen israelischer Falken sagte er der Jerusalem Post:

Wenn wir wissen, dass [der Terrrist] seinen Sohn an der Hand hält, werden wir nicht schießen. Selbst, wenn der Terrorist gerade dabei ist eine Qassam abzuschießen und die Qassam uns töten soll. Wir werden nicht schießen. Das sollten Sie wissen. Und das ist etwas Beängstigendes.

Ich bin sehr stolz auf das, was wir tun. Ich finde, das ist bisher nicht da gewesen. Ich bin stolz auf unsere Moral. Ich bin stolz auf unsere operationalen Fähigkeiten.

Letztlich besteht unsere Stärke nicht nur aus militärischer Macht. Die ist Teil unserer Stärke. Die Stärke des jüdischen Volkes im Staat Israel und dem Land Israel ist in erster Linie unsere große moralische Stärke. Alles andere kommt daher.

Ein informativer Unterschied zwischen dem Hamas-„Politiker“ und dem israelischen General. Fall irgendjemand glaubt die Hamas werde gewinnen, hier die Pointe des Interviews mit Shkedy:

Unsere Abschreckungsfähigkeit, unsere Existenz? Ich denke, dass wir bis ans Ende der Zeiten hier sein werden.

Herr Marzuk, merken Sie sich das.

Pierres neuer Freund – der Großimam der Al-Aqsa-Moschee

Pierre Rehov, Facebook, 14. Februar 2017

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Der Großimam der Al-Aqsa-Moschee wurde gefragt: „Wie kannst du wissen, dass Jerusalem der Ort ist, an dem die Al-Aqsa-Moschee gebaut werden sollte.“ Er antwortete: „Als der Prophet Mohammed zur ersten Moschee gefragt wurde, sagte er, dass die erste Moschee die Heilige Moschee in Mekka ist und die zweite in der Welt gebaute, war die Al-Aqsa-Moschee. Das ist, was der Prophet uns als Beweis gegeben hat. Und dass vierzig Jahre zwischen ihnen liegen. Das bedeutet, dass derjenige, der die Heilige Moschee baute, ADAM ist und der eine, der die Al-Aqsa-Moschee baute entweder ADAM oder sein Sohn ist…“

Das habe ich nicht erfunden. Das ist die genau Übersetzung von seinem Auftritt auf Arabisch auf ITV auf. Noch viel mehr von diesem Quatsch können Sie in „Unveiling the Tempel Mount“ (Entschleierung des Tempelbergs) sehen, der Dokumentation, die zu drehen ich die Ehre hatte (Danke für eure großzügigen Spenden! Übrigens, weitere Spenden sind weiterhin willkommen.)

Raketen schließen die Grenze

David Frankfurter, 6. März 2006

Die Schließung von Grenzübergängen zwischen Gaza und Israel verursacht nicht zu leugnendes menschliches und wirtschaftliches Leid.

Diese Übergänge haben sich als für Israel sehr schwer zu kontrollieren erwiesen und wurden regelmäßig als Schmuggelstellen für die Infiltration durch Terroristen und ihre tödlichen Waffen nach Israel benutzt. Das Problem wurde letztes Jahr durch die Festnahme von Wafa al-Bass am Erez-Checkpoint lebhaft hervorgehoben. Sie wurde von den Al Aksa-Märtyrerbrigaden der Fatah geschickt und hatte 20 Pfund Sprengstoff in ihre Unterwäsche eingenäht, um sich im Soroka-Krankenhaus in Beer Sheva im Süden Israels selbst in die Luft zu jagen. Sie wollte sich mit Mitpatienten und den palästinensischen und israelischen Ärzten töten, die ihr viele Monate lang halfen sich von schweren Brandwunden aus einem Unfall zu erholen.

Seit Neuestem konzentriert man sich auf die Schließung der Grenze bei Karni, das in der Nähe der Felder liegt, von denen das Raketen-Sperrfeuer auf Israel von örtlichen „militanten“ Palästinensern ausgeht. Israel sagt außerdem, dass konkrete Informationen zu Anschlägen auf diesen Übergang vorliegen und hat den Hinweis gegeben, dass der Alternativ-Übergang Kerem Shalom am Dreiländereck mit Ägypten eine Alternativ-Route ist.

Israel sagt, dass die PA diese Alternative aus „nicht substanziellen Gründen“ abgelehnt hat, vermutlich, um das Leiden in Gaza als Mittel im Propaganda- und physischen Krieg gegen Israel zu nutzen. Israel hat deutlich gemacht, dass, sobald die Bedrohung der Sicherheit und der Beschuss vorbei sind, Karni wieder geöffnet werden kann. Über das Wochenende wurde ein weiterer Schwarm Geschosse nach Israel geschickt, von denen einer das Elektrizitätswerk in Aschkelon traf, das auch Strom nach Gaza liefert.

Letzten Donnerstag berichtete Al-Jazira.net über die Schließung der Grenze.

Das unkontrollierte Sperrfeuer mit Raketen, das aus dem Gazastreifen nach Israel kommt, wird durch den Sender als nur „selten Opfer verursachend“ verniedlicht. Er verunglimpft auch Israels Versprechen den Grenzübergang wieder zu öffnen, sobald die Ruhe wieder hergestellt ist. Während die Kriegshandlungen weiter gehen, wird von Israel gesagt, es würde „Versprechen brechen“ und „kollektiver Bestrafung“ frönen.

Wird die Propaganda erst einmal weggelassen, dann wird selbst aus dem Al-Jazira-Bericht klar, dass Israel legitime und legale Schritte unternimmt, um seine Bürger und seine Grenzen zu schützen. Diese Schritte verursachen umgekehrt der palästinensischen Zivilbevölkerung unvermeidbar schwere Belastungen. Wenn die Qassam-Raketen und der Terror gestoppt werden, kann man die Grenzen wieder öffnen. Palästinensische landwirtschaftliche Produkte können rasch und ohne Probleme wieder durch und kommen zügig auf die internationalen Märkte, was den Wohlstand der Palästinenser verbessert.

Wie die Weltbank immer wieder betont hat, liegt die Verantwortung bei der palästinensischen Führung, die ihren Verpflichtungen aus der Roadmap nachkommen muss, die Anschläge auf israelische Zivilisten zu verhindern. Israel hat in der Vergangenheit gezeigt, dass es sofort reagiert, indem es Einschränkungen des Verkehrs von Waren und Menschen erleichtert und den palästinensischen Landwirten Zugang zum Markt erlaubt.

Abgesehen von der Logik wie man sich gegenüber einem Volk und Regime verhält, das von sich selbst erklärt mit dir im Krieg zu sein, muss gefragt werden, ob die Palästinenser wirklich erwarten, dass Israel seine Grenzen für das ungezügelte Risiko der Rückkehr zu Selbstmord-Bombern öffnet, wie es in den letzten Jahren war – was jedes Mal passierte, wenn es solchen guten Willen zeigte.

Was hier zu fehlen scheint sind verantwortlicher Journalismus, der die Not des Durchschnitts-Palästinensers heraushebt – und die Verantwortung direkt dorthin gibt, wo sie richtigerweise hin gehört: an die palästinensische Führung der letzten 10 Jahre, die die Gleichgültigkeit der westlichen Politiker ausgenutzt hat, um auf Kosten der palästinensischen Bevölkerung riesige Summen ihrer Steuergelder dafür zu nutzen einen Terrorkrieg gegen israelische Zivilisten zu führen.

Die Nachrichten nur eines Tages in Israel

Barry Shaw, Facebook, 20. Februar 2017

Neulich Dienstag, Februar 2017

3 Hamas-Terroristen in Haifa angeklagt wegen Verschwörung eine Synagoge sowie Bus- und Bahnhaltestellen in Haifa anzugreifen.
Polizei verhaftet 14 und beschlagnahmt Geld, das die Hamas an Terroristenfamilien in Jerusalem zahlt.
ID beschießt weiter Hamas-Ziele im Gazastreifen nach Hamas-Raketenangriff auf Israel.

Und die wollen, dass Israel aus strategisch wichtigem Gebiet abzieht, um diesen Leuten einen Staat zu geben.

Wahnsinn!