historisches Foto aus Jerusalem (51)

gefunden auf City of David:

Ein Jude in einer Gass der Altstadt von Jerusalem, zwischen 1934 und 1939 (Foto: Metson Collection)
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Israel früher und heute (62) – Erster Weltkrieg

Denkmäler für die British Expeditionary Force, die im Dezember 1917 das Nordufer des Yarkon von den Türken eroberten (gefunden auf Facebook) – Ramat Gan 1920 und heute:

Die westlichen Werte komplett zunichte gemacht

Melanie Phillips, 8. Oktober 2018

Der Zirkus um die Bestätigung von Richter Kavanaugh ist nicht nur ein wenig erbauliches Spektakel, das einem die Sprache verschlägt.

Die Vorwürfe sexueller Übergriffe gegen den Kandidaten für den Obersten Gerichtshof Brett Kavanaugh sind unter den eigenen zahlreichen Widersprüchen, den nicht vorhandenen Bestätigungen und unbegründeten Behauptungen zerbröselt.

Haben also all diejenigen, die sofort Kavanaugh als schuldig im Sinne der anklage erklärten, Reue wegen dieses Rufmords zum Ausdruck gebracht? Im Gegenteil: Sie haben lediglich die Torpfosten zu weiteren fadenscheinigen Beschuldigungen verschoben.

Dazu gehören angebliches Saufen als Teenager, Lügen und Pädophilie, dazu die anscheinende höchste Disqualifikation für das hohe juristische Amt, er habe Wut und Verstimmung darüber gezeigt, dass sein bis dahin herausragender Ruf durch solche Verleumdungen für immer getrübt worden ist. Schlimmer noch: In den Augen dieses Fiebermobs steht Kavanaugh selbst stellvertretend für jedes soziale Übel oder Ungerechtigkeit.

Konfrontiert mit bösartigem Rufmord aufgrund nachweislich absurder Vorwürfe ist es also das Opfer, das sich entmenschlicht, dämonisiert und delegitimisiert wiederfindet. Darüber hinaus wird selbst schon die Andeutung, dass er tatsächlich das Opfer ist, als weiterer Skandal behandelt.

Klingt bekannt? Sollte es sein. Denn das ist genau derselbe Umgang, der dem Staat Israel und den ihn unterstützenden Juden zuteil wird.

Israel wird fälschlich Verbrechen wir mörderischer Aggression, Kolonialismus und Besatzung beschuldigt, derer es nicht nur nicht schuldig ist, sondern deren Opfer es in Wirklichkeit ist. Diejenigen, die solche Lügen anprangern, werden selbst als die Grenzen überschreitend verurteilt, weil sie das tun.

In Großbritannien sind die Menschen erschüttert vom Antisemitismus-Skandal in der Labour Party. Sie können einfach nicht verstehen, wie solch monströse Äußerungen über Juden überhaupt derart Fuß finden konnten. In den Vereinigten Staaten greifen sich Menschen angeischts des Kavanaugh-Debakels gleichermaßen an den Kopf und fragen sich laut, wie in aller Welt es in Amerika so weit kommen konnte.

Warum eine solche Überraschung? Antiisraelische Abhandlungen, die in Unwahrheiten, Verzerrungen, Ritualmordlügen und Verschwörungstheorien verwurzelt sind – Jahrhunderte lang die Kennzeichen des klassischen Antisemitismus – ist in „progressiven“ britischen Kreisen seit vielen Jahren eine endemische Krankheit gewesen.

Diese transatlantischen Erschütterungen wegen Kavanaugh oder Israel sind nicht aus dem Nichts gekommen. Sie sind aufs Engste mit weit breiteren sozialen und kulturellen Trends verbunden.

Recht einfach gesagt ist die westliche Zivilisation von ihren Kernprinzipien abgekoppelt worden, die in ihren grundlegenden Texten biblischer Moral verwurzelt waren.

Der Aufstieg des Säkularismus, der der Welt Toleranz und politische Freiheit brachte, setzte sie auch auf eine Bahn, die zu Kommunismus und Faschismus führte. Diese sind im Gegenzug in eine Form kulturellen Totalitarismus mutiert, der auf der Tyrannei des Individuums gründete, der Verfinsterung der objektiven Wahrheit durch subjektive Gefühle und die Zerstörung von Anhängsel einer bestimmten Kultur durch die Doktrin der universellen Werte.

Das hat den Zusammenbruch der Bausteine der westlichen Zivilisation verursacht: die traditionelle Kernfamilie, der Vorstellung von Bildung als Getriebe der Kultur durch Generationen hindurch und die bloße Idee der westlichen Nation.

An ihre Stelle sind Multikulturalismus, die sexuellen und geschlechtlichen Gerangel und die moderne Form der Stammeskriegsführung, die als Identitätspolitik bekannt sind. Sie alle gründen auf Ideologie, dem Drang nach Macht und vor allem Wut – Wut darauf, von Eltern im Stich gelassen zu sein, Wut auf ein unerfüllbares Gefühl Ansprüche zu haben, Wut darauf in einer Welt ohne stimmige Identität auf die Straße gesetzt zu werden.

Wir durchleben heute sowohl einen revolutionären als auch konterrevolutionären Moment. Revolutionär durch Occupy, Antifa, Black Lives Matter, #MeToo. Das sind Bewegungen, die alle darauf abziehen Macht durch Gewalt zu kapern: physische Gewalt oder Schikanen, Einschüchterung, Rufmord und so weiter.

War losgetreten wurde, liegt jenseits der Vernunft: ein pathologischer, unerklärlicher, gewalttätiger Hass. Auf twitter, wütete Carol Christine Fair, eine Politikwissenschaftlerin der Georgetown University, wegen Kavanaugh gegen „anspruchsberechtigte weiße Männer, die die anmaßenden Ansprüche einen Serienvergewaltiger legitimieren. Sie alle verdienen erbärmlich zu sterben, während Feministinnen lachen, während sie ihre letzten Keucher tun. Bonus: Sollen wir ihre Leichen kastrieren und damit die Schweine füttern? Ja.“

Ein republikanischer Senator wurde aus einem Restaurant gehetzt; andere mussten durch die Büros des Kapitols eskortiert werden, um sie vor Protestierenden zu schützen; persönliche Details wie die Wohnadressen von Senatoren und Handynummern wurden online gepostet.

Die Wahrheit wird nicht länger anerkannt, genauso wenig die Unterschiede zwischen Behauptung und Beweis. Im The Forward schrieb Jane Eisner: „Christine Blasey Ford [die Hauptbeschuldigerin Kavanaughs] ist alle Frauen. Das passiert, wenn man uns zu sehr bedrängt.“

Für Eisner, so scheint es, ist eine subjektive, unbestätigte und dubiose Behauptung axiomatisch wahr, wenn sie von einer Frau gegen einen Mann erhoben wird. Eisner weiß schlicht nicht, ob Kavanaughs Übergriff auf Ford stattfand, weiß schlicht nicht, warum diese Frau die Erinnerung 36 Jahre lang für sich behielt, aber sie weiß, dass „so viele von uns [Frauen] danach streben der Machtstruktur zu helfen statt sie zu stürmen“.

All dieser boshafte Unsinn wird mit dem Ansturm unserer progressiven Klasse auf die westlichen Nation als Quelle aller Übel eingetütet.

Von diesem arroganten Establischment abgewiesen hat aber die Wut der einfachen Leute immer mehr zugenommen. Wut darauf, ihrer eigenen Kultur beraubt zu sein. Wut darauf der Fähigkeit beraubt worden zu sein dieser Kultur durch demokratische Selbstregierung Ausdruck zu verleihen. Wut auf die Schikane und Einschüchterung und Diffamierung und Gehässigkeit, die auf sie gerichtet wird, weil sie diese Dinge überhaupt haben wollen.

Die öffentliche Wut übersetzte sich in eine Konterrevolution: das Doppelphänomen der Brexit-Abstimmung in Großbritannien und des Gewinns der Macht durch Trump in Amerika.

Wir befinden uns also jetzt an einem kritischen Wegpunkt. Die alte Weltordnung weicht neuen Allianzen. Israel, Saudi-Arabien und Trump gegen den Iran die Europäische Union und die amerikanische Demokratische Partei. Die britische Öffentlichkeit gegen die Europäische Union und das britische politische und Medien-Establishment. Westeuropa gegen Osteuropäer, die wissen, was es heißt Freiheit zu verlieren und nicht noch einmal sanft in die Dunkelheit marschieren werden.

Heute stehen einige europäische Parteien für ihre Nation und Kultur ein und werden als Rassisten oder Faschisten verleumdet. Manch von ihnen sind tatsächlich autoritär und illiberal.

Aber die vor uns liegende Wahl – und es handelt sich um folgenschere – besteht nicht nur aus zwei Möglichkeiten. Es handelt sich nicht um eine Wahl zwischen liberaler Demokratie und ihrer Antithese. Der Grund dafür lautet, dass die Grenzen zwischen Demokratie und Autoritarismus unscharf geworden sind.

Westliche Gesellschaften, in denen die Unschuldsvermutung oder Freiheit anderer Meinung zu sein ausgehöhlt worden sind, sind nicht länger liberal; sie sind zutiefst illiberal geworden. Gleichzeitig prahlen früher totalitäre Gesellschaften wie Russland mit den äußeren Zeichen der Demokratie, aber die Realität der Wahlalternative ist dort eine Illusion.

Wo jetzt die Linie zwischen politischer Freiheit und Autoritarismus gezogen wird, ist eine der großen Fragen unserer Zeit.

Und unterdessen gibt es Israel, der originale, uralte Nationalstaat, gegründet auf den moralischen, sozialen und rationalen Prinzipien, die sich genau im Fundament der westlichen Zivilisation befinden.

Wen kann es daher überraschen, dass Israel das Ziel von westlich-„progressiver“ Gehässigkeit ist? Doch aus demselben Grund befindet sich Israel im Zentrum des großen Ringens, das heute stattfindet, um die westliche Zivilisation zu retten.

Es ist an der Zeit, dass Israel selbst und das jüdische Volk weltweit, diese jüngste Manifestation des jüdischen Schicksals erkennt und entsprechend handelt.

Die Welt – zweierlei Maß, scheinheilig, verlogen

gefunden auf Facebook:

Logik der Welt:
Die Hamas macht an unseren Grenzen Krawall,
verbrennt unsere Felder, versucht in unser
Land einzudringen, damit sie uns töten können.
Die Welt macht Israel dafür verantwortlich!

Die Hamas schießt mehr als 100 Raketen und Mörser
auf israelische Städte, ein Kindergarten wird getroffen.
Die Welt schweigt!

Noch irgendwelche Fragen?

Israel umgeht Abbas, um dem Gazastreifen Strom zu liefern

Elder of ZIyon, 4. Oktober 2018

Aus Ha’aretz:

Es könnte in Sachen Strommangel im Gazastreifen etwas Entlastung geben. Im Rahmen einer in den letzten Wochen entwickelten Vereinbarung wird Qatar den Kauf von Treibstoff für Gazas Elektrizitätswerk finanzieren.

Das Arrangement, das in den kommenden Tagen in Kraft treten soll, wird eine signifikante Zunahme der Versorgung der Einwohner des Gazastreifens mit Strom erlauben. Israel hofft, dass diese Entwicklung, die dem Alltagsleben der Einwohner einen sofortige Verbesserung bieten sollte, das Risiko einer militärischen Konfrontation mit der Hamas reduzieren wird.

Der Gazastreifen erhält derzeit etwa vier Stunden Strom am Tag. Die Hilfe aus Qatar, die schätzungsweise Dutzende Millionen Dollar beträgt, zielt darauf den Durchschnitt auf acht Stunden am Tag zu erhöhen.

Wie Ha’aretz letzte Woche berichtete, sind Gespräche zu diesem Thema im Verlauf der letzten Monate über den UNO-Gesandten in der Region, Nikolay Mladenow, geführt worden. Qatar wurde von seinem Gesandten in Israel und den Gebieten vertreten, Mohammed al-Amedi. Der von Seiten Israels am stärksten involvierte Vertreter war der Nationale Sicherheitsberater Meir Ben-Shabbat. Der Durchbruch wurde auf einer Konferenz von Ländern erreicht, die für die Palästinenser spenden; sie fand letzte Woche in New York am Rande der Sitzungen der UNO-Vollversammlung statt.

Hier ist der Teil, den westliche Medien so widerstrebend berichten:

Frühere Gespräche hatten die Möglichkeit der Zunahme der Stromversorgung aus Israel durch Ausbau der Stromleitungen aus Israel in den Gazastreifen aufgebracht, aber dieser Vorschlag traf auf Probleme, weil die palästinensische Autonomiebehörde ihn ablehnte. In der Vergangenheit erzielte Übereinkünfte bezüglich der Stromversorgung waren an juristische und finanzielle Zusagen durch die PA gebunden. Aber Palästinenserpräsident Abbas hat Schritte abgelehnt die Stromversorgung im Gazastreifen zu verbessern, ohne dass es Fortschritte in den Aussöhnungsgesprächen zwischen der PA und der Hamas gibt.

Israel muss mit seinem Feind Qatar verhandeln, um den Palästinensern im Gazastreifen Strom zu liefern, gegen die Wünsche der Palästinenser in Ramallah. Der qatarische Treifstoff würde direkt aus Israel in den Gazastreifen gepumpt.

Wenn es könnte, würde Israel dem Gazastreifen mehr Strom liefern, aber es wird durch bestehende Vereinbarungen mit Abbas eingeschränkt.

Diese beiden Faktoren selbst zeigen, dass Israel sich mehr um das Wohlergehen der gewöhnlichen Palästinenser kümmert als deren eigene Führer.

Das ist eine atemberaubende Anklage der Palästinenserführung. Doch die Medien und die Diplomaten der Welt werden nichts Negatives über den „Friedensstifter“ Mahmud Abbas sagen, also wird diese Geschichte zusammen mit den vielen anderen beerdigt, die zeigen, dass Palästinenserführer sich nicht um ihr eigenes Volk kümmern, außer es dient als Kanonenfutter und politische Schachfiguren.