Ein Blick zurück auf die erste katastrophale „Zweistaatenlösung“

Victor Sharpe, The American Thinker, 12. Januar 2017

Die erste Zweistaatenlösung schuf vor 97 Jahren das neue arabische Gebilde namens Transjordanien, das sich über 89.000 Quadratkilometer oder fast vier Fünftel des ehemaligen Mandats Palästina erstreckte. Sofort wurde Juden verboten in diesem neuen arabischen Gebiet zu leben und daher ist es historisch korrekt zu sagen, dass Jordanien Palästina ist.

Kurz vor 12 in seiner armseligen Amtszeit im Weißen Haus stach Barack Hussein Obama sein Messer tief in das Herz des umkämpften jüdischen Staates.

Mit der von Präsident Obama und Außenminister Kerry dirigierten, erschreckend antiisraelischen Verabschiedung der Resolution 2334 des UNO-Sicherheitsrats wurde die Schuld für den israelisch-palästinensischen Konflikt fälschlich an das leichte Ziel weitergegeben: Israel und die sogenannten „Siedlungen“.

Vor dem Sechstagekrieg von 1967 gab es keine „Siedlungen“; damals überlebte der jüdische Staat einen weiteren arabischen Völkermord-Krieg und befreite den umkämpften Staat von den 16 bis 24 km frei lassenden Waffenstillstandslinien von 1947, die Israels damaliger Außenminister Abba Eban die Auschwitz-Linien nannte.

Der Konflikt mit der arabischen und muslimischen Welt oder den sogenannten Palästinensern begann nicht 1967. Um seine Ursprünge in vollem Umfang zu verstehen, müssen wir bis in die frühen Jahre des 20. Jahrhunderts zurückgehen.

1920 wurde Großbritannien vom Völkerbund die Verantwortung für die Beaufsichtigung des Palästina-Mandats gegeben, das den ausdrücklichen Auftrag hatte in diesem Territorium eine nationale jüdische Heimstatt wiederaufzubauen.

Der Völkerbund schuf eine Reihe Artikel im Einklang mit der ursprünglichen Absicht der Balfour-Erklärung vom 29. November 1917. In letzter Minute wurde allerdings vom britischen Kolonialbüro ein neuer Artikel eingeführt: der Artikel 25.

Es wurde offenkundig, dass Aufnahme dieses Artikels Großbritannien direkt ermöglichte 1921/22 das gesamte riesige Territorium östlich des Jordan abzuschneiden und es den arabischen Haschemiten zu geben. Das Gebiet, das Transjordanien und von Emir Abdallah geführt werden sollte.

Britische Offizielle behaupteten, dass das Geschenk des Mandats Palästina östlich des Jordan Dank an die Haschemiten für ihren Beitrag war die Türken zu besiegen. T.S. Lawrens beschreib allerdings die Rolle Haschemiten spöttisch als „die Nebenvorstellung einer Nebenvorstellung“.

Ironischerweise erhielten die Briten beim Sieg über das osmanisch-türkische Reich, das das geografische Palästina 400 Jahre lang beherrscht hatte, von der jüdischen Nili-Untergrund weit mehr Hilfe.

Das war die erste Teilung Palästinas, die erste Zweisaatenlösung; sie schuf vor 97 Jahren das neue arabische Gebilde namens Transjordanien, das sich über 89.000 Quadratkilometer oder fast vier Fünftel des ehemaligen Mandats Palästina erstreckte. Sofort wurde Juden verboten in diesem neuen arabischen Gebiet zu leben und daher ist es historisch korrekt zu sagen, dass Jordanien Palästina ist.

1923 spalteten die britischen und französischen Kolonialmächte dann noch den nördlichen Teil des Mandats Palästina ab. Großbritannien rannte die Golanhöhen (mit ihren antiken biblisch-jüdischen Wurzeln) ab und übergab es dem französisch besetzten Syrien.

Die von dem britischen Außenminister Lord Balfour abgegebene Balfour-Erklärung sah nie vor, dss der Jordan die östliche Grenze des wiederhergestellten jüdischen Heimatlandes sein würde.

Schon am 19. September 1919 wetterte die Londoner Times in einem Editorial: „Der Jordan wrid nicht als Ostgrenze Palästinas funktionieren. … Palästina muss eine gute militärische Grenze östlich des Jordan haben… Unsere Pflicht als Mandatsmacht besteht darin das jüdische Palästina nicht zu einem kämpfenden Staat zu machen, sondern zu einem, der in der Lage ist ein kraftvolles und unabhängiges Leben zu führen.“

Während es den Rest des Mandats Palästina bis 1947 verwaltete, schränkte Großbritannien jüdische Immigration und Landkauf massiv ein, während es bei der massiven, illegalen arabischen Zuwanderung aus den benachbarten, stagnierenden arabischen Gebieten in das Territorium wegsah.

Großbritanniens jämmerliche Bilanz des Appeasement der Araber auf Kosten des jüdischen Schicksals auf dem verbleibenden winzigen Territorium gipfelte im berüchtigten Weißbuch von 1939, das die jüdische Zuwanderung auf nur 75.000 Seelen für die nächsten fünf Jahre begrenzte. Diese drakonische Politik, wie sie unmittelbar vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs kam, war der Todesstoß für Millionen Juden, die versuchten vor der Auslöschung durch Nazideutschland zu fliehen.

Großbritanniens Missmanagement des Mandats führte schließlich zum UNO-Teilungsplan von 1947. Die Jewish Agency akzeptierte diese zusätzliche Zerstückelung dessen, was ihnen von der versprochenen jüdischen nationalen Heimstatt im Mandat Palästina übriggeblieben war.

Sie tat dies, um dem überlebenden jüdischen Rest des Holocaust und für Hunderttausende jüdischer Flüchtlinge, die überall in der arabischen Welt aus ihren Heimen vertrieben wurden, einen Zufluchtsort zu bieten. Im Gegensatz dazu lehnten die arabischen Regime den Teilungsplan ab. Damals wie heute gingen sie gegen die Existenz eines unabhängigen jüdischen Staates vor.

Israel wurde 1948 offiziell als souveräner Staat wiedergeboren und seine 600.000 Juden kämpften darum den massiven arabischen Angriff zu überleben, der den jüdischen Staat ausmerzen sollte.

1948 schloss sich Transjordanien, heute umbenannt in das Königreich Jordanien, den anderen arabischen Staaten beim Einmarsch in den jüdischen Staat an, vertrieb die jüdischen Einwohner aus Ostjerusalem und der Altstadt, annektierte das biblische und angestammte jüdische Kernland Judäa und Samaria und benannte es in Westbank um. Nur Großbritannien und Pakistan erkannten die illegale Annexion an.

Neunzehn Jahre später erklärten die arabischen Staaten wieder ihre bevorstehende Absicht Israel zu vernichten. Im Sechstagekrieg vom Juni 1967 befreite Israel in einem entscheidenden Krieg jüdische und christliche heilige Stätten in Jerusalem, Judäa und Samaria von Jordanien.

Israel bot törichterweise in der Hoffnung auf vollen und dauerhaften Frieden an, dem Haschemiten-Regime in Jordanien das gerade befreite Judäa und Samaria abzugeben. Doch die Arabische Liga, die sich im August 1967 in Khartum traf, verkündete die berüchtigten Drei Nein: Nein zu Frieden mit Israel, Nein zu Verhandlungen mit Israel, Nein zur Anerkennung Israels.

In diesem verbleibenden schmalen, 64km breiten Streifen Territorium für den jüdischen Staat (wenn man Judäa und Samaria einschließt) fordert die Welt nun die Gründung eines arglistigen arabischen Staates, der Palästina genannt werden soll – einen Staat, den es in der gesamten aufgezeichneten Geschichte niemals gegeben hat.

Hier haben wir also die nächste sogenannte Zweistaatenlösung, die das zerstückelt, was von Israel übrig ist und Hunderttausende jüdische Einwohner aus ihren Häusern, Dörfern und Bauernhöfen vertreiben wird – was eine feindliche Welt herabsetzend als „Siedlungen“ bezeichnet. Warum? Weil Juden, genau wie in Jordanien, nicht erlaubt werden wird auf muslimisch-arabischem Gebiet zu leben, während Araber frei bleiben in Israel zu leben.

Die schneidende Tragödie ist, dass die nächste Zweistaatenlösung für das jüdische Volk nur Vorbote einer weiteren Endlösung – der Euphemismus des deutschen Nazi-Regimes für den Holocaust – sein dürfte.

Tatsache ist, dass dies kein Disput um Grenzen ist. Es handelt sich um einen Religionskrieg und die Araber werden, solange die überwältigende Mehrheit muslimisch bleibt, niemals die Existenz eines nichtmuslimischen Staates auf Territorium akzeptieren, das sie im Namen Allahs erobert haben.

Vor fast siebenundneunzig Jahren wurde die ursprüngliche Zweistaatenlösung in Schande verordnet. Die aus dem Amt scheidende Obama-Administration und das gegenwärtige Außenministerium, könnten sich, so wie sie von ihrer Antiisraelfeindschaft verzehrt sind, gewiss nicht weniger um solche historische Richtigkeit scheren.

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eine Grafik dazu:

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Gute Nachrichten aus Israel — Woche bis 15.01.2017

Herzlich willkommen zu den guten Nachrichten aus Israel, Woche bis 15. Januar 2017!

Hier der Link zur englischen Originalversion!

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13 km langer Wassertunnel nach Jerusalem
Israels Wasserversorger Mekorot hat mit dem Bau des weltweit längsten Tunnels für die Druckbeförderung von Wasser begonnen. Er erstreckt sich von Beit Shemesh bis Ein Kerem in Jerusalem. Der Tunnel ist Teil eines Projekts, die Entsalzungsanlagen an der Küste mit dem Rest Israels zu verbinden.
http://www.globes.co.il/en/article-mekorot-digs-13km-water-tunnel-to-jerusalem-1001169827

Die Ursprünge der Selbstfahr-Technologie
Israelische Universitäten (vor allem die Hebräische Universität, das Technion, die Universität Tel Aviv und das Weizmann-Institut) sind weltbekannt für ihre Forschungs- und Bildungsprogramme auf dem Gebiet der IT, welche zur Grundlage für die Selbstfahrtechnologie von Fahrzeugen wurden.
http://www.jpost.com/Opinion/The-mutually-beneficial-US-Israel-relations-466443

Ben-Gurion-Universität und PayPal gehen Forschungs- und Entwicklungspartnerschaft ein
Der Online-Bezahldienst PayPal ist seine erste Partnerschaft mit dem israelischen Bildungssektor eingegangen. Gemeinsam mit der Ben-Gurion-Universität Ben-Gurion entwickelt er Daten-, Maschinenlern- und Cybersicherheits-Lösungen, welche den Bezahlvorgang für seine 192 Millionen Kunden noch sicherer machen werden.
http://www.timesofisrael.com/ben-gurion-university-paypal-to-join-forces-on-rd/

Die israelische Kunst des Wassersparens
Die Wasserkrise in Kalifornien hält an. Kalifornier bewundern Israels Lösungen und hoffen, dass sie auf ihre Situation anwendbar sind.
https://www.entitymag.com/art-water-conservation-israel/

Den App-Entwicklern die Kontrolle zurückgeben
Wenn Startups Apps entwickeln, nutzen sie fast immer Entwicklungsbaukästen (SDKs) Dritter für banale Dinge wie Absturzberichte, Werbung, Login oder Sicherheit. Und SafeDK überwacht diese SDKs. Die Produkte der Firma befinden sich mittlerweile auf Millionen von Mobilgeräten.
Mobile SDK management platform SafeDK raises $3.5M
https://www.safedk.com/

Männliche Küken vor unnötiger Tötung bewahren
Wir hatten bereits über EggDetect berichtet, welches das Schlüpfen männlicher Küken verhindert — denn diese sind von der Eierindustrie unerwünscht und werden sogleich getötet. Nun gibt es eine Alternative: TeraEgg von der Firma Novatrans. TeraEgg nutzt Terahertz-Spektroskopie bei den Gasen, die aus den Poren der Eier entweichen.
http://nocamels.com/2016/11/novatrans-saves-chicks-deaths-culling/

Dürreresistenz in Mais stimulieren
Evogene hat die Fähigkeit von Maispflanzen gesteigert, in Dürreperioden zu gedeihen. Hierzu hat die Firma Biostimulanzien entwickelt. Diese produzieren dürreresistente Mikrobenstämme, welche schon im ersten Testjahr zu hohen Erträgen geführt haben.
http://www.evogene.com/News-Events/Press-Releases/2016/Evogene-Announces-Positive-Field-Trial-Results-in-Ag-biologicals-Program-

Reichlich israelische Technologie bei der CES
Der israelische Pavillon bei der CES 2017 in Las Vegas war voll mit Hightech-Produkten. Die BBC erwähnte zwar, dass TytoCares Telegesundheits-System israelisch ist, verschwieg dies aber beim „Project Alloy AR“-Headset oder bei BMWs Partnerschaft mit Mobileye.
http://www.israel21c.org/the-israeli-gadgets-wowing-the-world-at-ces/
http://www.bbc.com/news/technology-38403944

Mehr fruchttragende australische Mandelbäume
Die chinesische Olam-Gruppe, Besitzer der größten australischen Mandelbaumplantage, nutzt Sensortechnologie der israelischen Firma Phytech. Diese kommt auf den gesamten 5.000 Hektar der fünf Plantagen in Südostaustralien zum Einsatz. Der Probelauf auf 700 Hektar im vergangenen Jahr führte zu höheren Erträgen bei weniger Wassereinsatz.
http://www.businesswire.com/news/home/20161116005970/en/Olam-Announces-Deployment-Phytech-technology-Australian-Almond

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Israels erstaunliches Wachstum
Botschafter Ettinger bezeichnet Israels wirtschaftliches und technologisches Wachstum während der vergangenen 20 Jahre als „beispiellos“. Und auch die vergangenen zwölf Monate waren nicht schlecht. Das zweite Video zeigt viele der ausländischen Investitionen in Israel — letztes Jahr insgesamt 3,54 Milliarden Euro.

Israelische Hightechfirmen werben die Rekordsumme von 4,52 Mio. Euro
Private Hightechfirmen, eine der Haupttriebfedern der israelischen Wirtschaft, warben 2016 die Rekordsumme von 4,52 Mio. Euro, eine Steigerung von 11% gegenüber 2015. Die Möglichkeit der Einwerbung finanzieller Mittel erlaubte israelischen Startups zu wachsen und die Zahl früher Exits dramatisch zu senken.
http://www.reuters.com/article/us-israel-tech-funding-idUSKBN14U13O

Das Startup, das andere Startups testet
Das Startup ProoV ist der erste und einzige „Pilotdienst“ der Welt, zumindest ist das der Begriff, den die Firma für ihre Dienste erfunden hat. Es bietet eine Plattform, auf der unabhängige Softwareanbieter (= Startups) ihre Machbarkeitsnachweise (= frühen Entwicklungen) großen Firmen vorstellen können.
http://www.jpost.com/Business-and-Innovation/ProoV-the-start-up-that-test-drives-start-ups-for-the-worlds-largest-companies-477238

Qoros richtet israelisches Forschungs- und Entwicklungszentrum für intelligente Autos ein
Der chinesische Autohersteller Qoros eröffnet ein israelisches Forschungs- und Entwicklungszentrum, wo ein intelligentes Elektroauto entwickelt werden soll. Das Zentrum wird Netzwerke für die Aufladung elektrischer Fahrzeuge entwickeln, ein System für gemeinsam genutzte Fahrzeuge usw.
http://www.globes.co.il/en/article-qoros-to-set-up-smart-car-rd-center-in-israel-1001169580

Universeller Grippeimpfstoff erhält Investition von 2,8 Mio. Dollar
BiondVax entwickelt einen universellen Grippeimpfstoff. Vor kurzem hat die Firma von Angel Investments eine Investition in Höhe von 2,8 Mio. Dollar erhalten.
http://www.israel21c.org/high-tech-investors-pump-2-8-million-into-bio-tech/

Israel ist das „Szeneviertel“ für australische Startups
Bis zu 40 australische Handelsdelegationen besuchten Israel im Jahr 2016. Geschätzt 400 Leute nahmen an The Bridge teil, einem israelisch-australischen Investorengipfel, der im November in Sydney abgehalten wurde. Und fast alle Teilnehmer waren der Ansicht, Israel könne Australien zeigen, wie man eine innovative Wirtschaft aufbaut.
http://www.smh.com.au/business/innovation/the-new-hot-spot-for-australian-startups-20161015-gs33oo.html

Ein israelischer Supermarkt in New York
Die Supermarktkette Osher Ad hat ihre erste New Yorker Filiale eröffnet. Sie heißt Bingo und steht in Brooklyn. Falls sie erfolgreich ist, könnten weitere Filialen in Städten mit großen jüdischen Gemeinschaften eröffnet werden. Osher Ad ist Israels viertgrößte Supermarktkette und zählt 15 Filialen.
http://www.israelhayom.com/site/newsletter_article.php?id=38219

Über 5000% Umsatzwachstum
AnyClip, die weltweit erste personalisierte inhaltsgesteuerte Videowerbeplattform, wurde von Deloitte als die am zweitschnellsten wachsende Technologiefirma Israels und die vierzehntschnellste außerhalb der USA eingestuft. AnyClips Umsätze sind seit 2012 um 5141% angestiegen.
http://www.anyclip.com/anyclip-ranked-the-14th-fast-growing-company-on-deloitte-2016-technology-fast-500-emea-list/

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Krebszellen die Blutzufuhr abschneiden
Das Hirnkrebs-Medikament VBL-111 der israelischen Firma VBL Therapeutics wirkt auf neue Blutadern, die zur Versorgung eines Krebstumors herausgebildet wurden. Zudem greift das Immunsystem den Tumor an, wenn das Medikament im Inneren eines manipulierten Virus, z. B. eines Schnupfenvirus, in den Tumor gegeben wird — das Immunsystem erkennt das Virus und wird tätig.
http://www.timesofisrael.com/israel-firm-has-high-hopes-for-new-cancer-busting-drug/

Scandiagnose von zuhause aus
Zebra Medical Vision hat „Profound“ veröffentlicht — eine schnelle und akkurate medizinische Bildanalyse über das Internet. Man kann seine medizinischen Bildscans hochladen, z. B. Computertomographien oder Mammographien, und bekommt eine automatische Analyse auf Schlüsselbefunde. Zudem kündigte Zebra einen neuen Algorithmus an, der die Osteoporose-Erkennung um 50% verbessern kann.
https://www.zebra-med.com/profound-by-zebra/
http://finance.yahoo.com/news/zebra-medical-vision-clalit-health-170000666.html

Intelligentes Armband schützt verletzte Soldaten
Kadetten vom „IDF Technological Officers“-Übungskurs haben ein digitales Armband entwickelt, das Sanitäter bei auf dem Schlachtfeld verletzten Soldaten anbringen können. Sensoren überwachen Puls, Blutdruck und Körpertemperatur. Ein Chip überwacht die Medikamentierung sowie die Übergabeprozeduren ans Krankenhaus.
https://www.idfblog.com/2016/11/13/idf-technological-cadets-create-smart-bracelet-will-save-lives/

Diagnostizieren Sie Hautkrankheiten mit Ihrem Smartphone
Lior Wayn, der Gründer von Emerald Medical Applications, hatte ein Interview bei ILTV. Dort erklärte er seine App, welche die Kamera Ihres Smartphones nutzt, um per Bildsoftware und proprietären Algorithmen Hautmale zu identifizieren, die sich zum Krebs weiterentwickeln könnten.
http://www.dermacompare.com/

Gerät für Schulterverletzungen
OmniCuff von der Firma Mininvasive erlaubt die minimalinvasive Reparatur einer Muskelsehnenkappe-Arthroskopie an der Schulter — ein Bereich, in dem es jedes Jahr rund 1 Mio. Operationen geben kann. Mininvasive hat jüngst eine strategische Partnerschaft mit der chinesischen MicroPort Scientific Corporation angekündigt.
http://www.businesswire.com/news/home/20161129005943/en/MinInvasive-Announces-Financing-Strategic-Partnership-MicroPort-Scientific

Modernisierung lebensrettender Gerätschaften
Die Nothilfe-Lösungen der israelischen Firma Inovytec wurden vor kurzem auf dem Sender I24 vorgestellt.
http://www.i24news.tv/en/tv/replay/the-daily-beat/x54lihc#/the-daily-beat/x54lihc

106 neue subventionierte Medikamente und Zahnbehandlungen
Im Gesundheits-Topf der von der israelischen Regierung subventionierten Medizin für das Jahr 2017 befinden sich 106 neue Medikamente und Behandlungen für Krebs, Diabetes, Parkinson und HIV. Ebenso wird Kindern bis 15 Jahren kostenlose Zahnbehandlung geboten.
http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-4902514,00.html

Raum und Zeit im Gehirn
Bei der internationalen Konferenz „Raum und Zeit im Gehirn“ in Jerusalem präsentierten Forscher ihre Forschungsergebnisse. Über 250 Delegierte hörten den Fachleuten zu, wie sie über die Physiologie des Gehirns und dessen Auswirkungen auf Raum- und Zeitbewusstsein sprachen.
https://scholars.huji.ac.il/jbc/event/space-and-time-processing-brain

Sanitäter auf Elektrofahrrad rettet Baby
Yehuda Fachima von United Hatzalah fuhr mit dem Elektrofahrrad durch die engen Straßen von Jerusalems Geula-Viertel und kam gerade rechtzeitig, um das Leben eines fünf Monate alten Mädchens zu retten, das an Flüssigkeit in seiner Luftröhre zu ersticken drohte. Sieben Minuten später traf ein Rettungswagen ein und brachte das Mädchen ins Krankenhaus.
http://israelseen.com/2017/01/06/israel-seen-electric-rapid-response-bicycle-e-bike-to-the-rescue/

Israelische Studie zeigt Nutzen von Nordic Walking
Eine von Dr. Don Silverberg geleitete Studie hat gezeigt, dass Nordic Walking chronische Schmerzen im unteren Wirbelsäulenbereich, in der Hüfte und/oder in den Knien lindern kann. 91% der 100 Probanden erlebten eine signifikante Schmerzlinderung und konnten weitaus längere Strecken zurücklegen.
http://www.jpost.com/Business-and-Innovation/Health-and-Science/Nordic-walking-sticks-can-alleviate-back-hip-and-knee-pain-475773
http://www.graphyonline.com/journal/journal_article_inpress.php?journalid=IJPTR

Das ist Israel!
Benjamin Netanyahu besuchte das Wolfson Medical Center in Holon, wo Chirurgen von Save a Child’s Heart die Herzen vieler tausend Kinder aus aller Welt geflickt haben, darunter aus Ländern, die keine diplomatischen Beziehungen zu Israel pflegen.

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Ein Blindenhund kann das Leben verändern
Das israelische Blindenhundzentrum begeht sein 25. Jubiläum, indem es die Geschichten von Menschen veröffentlicht, deren Leben sich durch einen Blindenhund verändert hat. Unter den Erzählern sind Gadi Yarkoni, der bei den Paralympics in Rio mitgelaufen ist; Orit Ray, die ihre Tochter in einem behindertengerechten Kinderwagen herumfährt; und Saleem Sharif, der in einer Klinik seinen Zivildienst ableistet.
http://jewishnews.timesofisrael.com/a-leap-of-faith-with-a-furry-friend/

Gegen häusliche Gewalt
Die Sozialdienstorganisation Yad Sarah hat ihre zweite Einrichtung für die Behandlung von Opfern und Tätern von häuslicher Gewalt eröffnet. Ihr neues Familienzentrum im westlichen Negev ergänzt das Behandlungszentrum in Jerusalem, das im Jahr 2000 eröffnet wurde.
http://www.jns.org/news-briefs/2017/1/4/social-service-organization-expands-domestic-violence-treatment-to-southern-israel

Der sicherste Ort für Christen im Nahen Osten
Israel bietet Christen eine sichere Heimstatt in einer Region, in denen es Christen immer schwerer fällt, frei zu leben.
http://www.cufi.org.uk/news/israel-the-safest-place-for-christians-in-the-middle-east/

Minderheiten in der IDF
Muslimische, beduinische, christliche, drusische und tscherkessische Soldaten treten freiwillig der IDF bei, und viele von ihnen bekleiden einen hohen Rang. Bei ihrer Dienstzeit achtet die IDF ihre Rechte (und die aller anderen Soldaten auch), um ihre Traditionen zu ehren.

Syrer wollen Frieden mit Israel
Syrer, die in israelischen Krankenhäusern behandelt wurden, merken, dass Israel ganz anders ist als was ihnen von der syrischen Regierung gesagt wurde. Rund 800 Syrer wurden seit Februar 2013 im Ziv-Krankenhaus in Safed behandelt, was Ziv zum größten israelischen Behandlungszentrum für verwundete Syrer macht.
http://www.jpost.com/Middle-East/Syrian-patients-leave-mark-on-staff-as-they-recover-at-Israeli-hospital-478092

Israelische Hilfe für Flüchtlinge weltweit
Eine Erinnerung an die Arbeit israelischer nichtstaatlicher Organisationen und Regierungsorganisationen, um das Leid der Opfer globaler Katastrophen und Kriege zu lindern.
http://www.israel21c.org/israeli-volunteers-care-for-worlds-refugees/

Hydrokultur in Kolumbien
Israelische Hightechfirmen investieren in ein Hydrokultur-Farmprojekt in Kolumbien. Die Farm in El Nus wird rund 830 Arbeitsplätze schaffen und Tomaten, Paprika und andere Gemüsesorten produzieren.
http://www.medellinherald.com/antioquia/mmn/item/370-israel-inks-us$77-million-investment-deal-for-antioquia-hydroponic-farm-project

Britisches Marineschiff legt in Haifa an
Die HMS Bulwark, ein Schiff der britischen Marine, legte auf ihrem Rückweg nach Großbritannien in Haifa an. Die Marine sagte, das Anlegen „beweist die enger werdende Beziehung zwischen der Royal Navy und der israelischen Marine sowie den Wunsch, diese Interaktion weiterzuentwickeln“.
http://www.jpost.com/Israel-News/Politics-And-Diplomacy/British-warship-docks-in-Haifa-as-part-of-growing-cooperation-with-Israel-473381

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Die israelische Straßenküche ist ein Bissen Kreativität
Köche in Tel Aviv befriedigen das Verlangen nach qualitativ hochwertigen, frischen Nahrungsmitteln, die man einfach an der Straße kaufen und beim Weiterschlendern zu sich nehmen kann.

Josef und seine Brüder
Das Jerusalemer Barockorchester und das Männer-Stimmensemble Profeti della Quinta führen am 24., 25. und 28. Januar in Tel Aviv, Jerusalem und Haifa „Josef und seine Brüder“ auf. Das Musikdrama wurde vom israelischen Komponisten, Cembalospieler und Bass-Sänger Elam Rotem geschrieben.
http://www.jpost.com/Israel-News/Culture/Classical-Back-to-the-Bible-478274

A Quiet Heart gewinnt zwei Preise beim Filmfestival Tallinn
Der israelische Film Lev Shaket (A Quiet Heart) gewann zwei Preise beim 20. Black-Nights-Filmfestival in Tallinn. Regisseur Eitan Anner nahm dort den allerhöchsten Preis entgegen, und Schauspielerin Ania Bukstein erhielt den Preis für die beste Darstellerin.
http://www.israel21c.org/a-quiet-heart-wins-grand-prix-of-tallinn-film-festival/

NASCAR-Fahrer ist Sportler des Jahres
Alon Day, der erste Israeli bei NASCAR, wurde vom israelischen Kultur- und Sportministerium als Sportler des Jahres 2016 ausgezeichnet. Day trat in der NASCAR-Whelen-Euroserie und in der NASCAR-Xfinity-Serie an.
http://www.jns.org/news-briefs/2017/1/6/nascars-alon-day-honored-as-israels-athlete-of-the-year-for-2016

Jüdische Spitzen-Baseballspieler besuchen Israel
Zehn jüdisch-amerikanische Spitzen-Baseballspieler besuchten Israel. Dies war quasi das Vorspiel zu ihrem Auftritt als „Team Israel“ beim World Baseball Classic, das im März in Südkorea stattfinden wird. Die Höhepunkte der Reise werden bei einer Doku namens „Heading Home“ von Ironbound Films gezeigt.
http://m.mlb.com/news/article/213020126/world-baseball-classic-team-visits-israel/

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Wir sind alle füreinander verantwortlich
Viele Israelis öffneten im November die Tür für die vielen tausend Israelis, die vor den zerstörerischen Bränden fliehen mussten. Wer sich als Freiwilliger bei der Stadt Haifa meldete, dem wurde gesagt, er solle sich „in die Warteschlange einreihen“, einfach weil so viele Menschen ihre Hilfe angeboten hatten.
http://www.jpost.com/Israel-News/Israelis-open-their-homes-to-shelter-evacuees-from-wildfires-473682

Verlorene Schafe kehren zurück
Jenna und Gil Lewinsky, ein israelisches Ehepaar in Vancouver, ziehen die in der Genesis erwähnten Jakobsschafe auf, damit diese ins Land ihrer Vorfahren zurückkehren können. Nun sind die ersten drei von insgesamt elf Flügen mit den Schafen in Israel eingetroffen, und zwar am 28. Cheschwan, dem Tag, an dem Noah aus der Arche stieg.
http://www.timesofisrael.com/biblical-sheep-in-israel-for-first-time-in-millennia/

Das Tor zu den Minen König Salomons
2014 fanden Archäologen der Universität Tel Aviv einen antiken Torhauskomplex in der Wüste Negev. Die Überreste der Ställe und andere Artefakte in einem der größten Kupferschmelzlager im Timna-Tal wurden nun auf ein Alter von 3.000 Jahren bestimmt — die Zeit von König David und König Salomon.
http://www.jewishpress.com/news/breaking-news/3000-yr-old-timna-valley-gatehouse-dates-back-to-kings-david-and-solomon-video/2017/01/14/

Freiwilligeneinsatz in Israel
Der Internationale Tag der Freiwilligen am 5. Dezember stößt in Israel stets auf offene Türen. Das israelische Zentralbüro für Statistik hat die Freiwilligenzahlen für 2015 veröffentlicht: 1,1 Mio. Israelis leisteten einen Freiwilligeneinsatz, 21% der Erwachsenen von 20 bis 64 Jahren und 16% der 65jährigen und älter.
http://www.jerusalemonline.com/news/in-israel/local/2015-1.1-million-volunteered-in-israel-25152

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Hier der Link zum englischen Original: http://www.verygoodnewsisrael.blogspot.com/
Ursprünglicher Herausgeber: Michael Ordman
Übersetzung: Yvaine de Winter

Eine Farm auf dem Dach

gefunden auf inhabitat.com:

Dies ist Israels ältestes Einkaufszentrum.
Es hat eine verblüffende Farm auf dem Dach.
Dort werden jeden Monat, das ganze Jahr hindurch
10.000 Köpfe Blattgemüse gezogen.
Die Farm auf dem Dach ist 750 Quadratmeter groß.
Es werden 17 verschieden Gemüsearten gezogen.
Keinerlei Pestizide werden eingesetzt. Es wird keine Erde benötigt.
Alles wird mit Hydrokultur gezogen.

Das hier ist ein Anbausystem mit tiefem Wasser,
das Wasser wird mit solargetriebenen Luftpumpen zugeführt.

Diese Gemüse wachsen doppelt so schnell
wie Erzeugnisse aus Bodenanbau.

Das Ziel von Grün in der Stadt ist die Förderung
von Landwirtschaft in der Stadt und er öffentlichen Gesundheit.

Die Farm veranstaltet Bildungs-Workshops,
Kochunterricht und System-Vorführungen.
Dazu gehören Beispiel für Hydrokultur,
Aeroponik-Türme,Nährstofffolien-Systeme,
und kostengünstige Hydrokultur-Starerkits.

Grün in der Stadt verkauft alles, sie anbauen
an örtliche Restaurants und Bürger.
Das hier ist ihr Offenheits-Stand im Einkaufszentrum.
Gemüse wird zu bezahlbaren Preisen verkauft.
Der Stand hat kein Personal und nutzt das Ehrensystem.
Die Leute kaufen Erzeugnisse und hinterlegen das Geld in einem Kasten.
Funktioniert das?
Ja, 80% der Leute, die etwas nehmen, bezahlen auch!

Die Farm auf dem Dach des Dizengoff-Zentrums
ist nur der Anfang.
Grün in der Stadt wird überall in Tel Aviv weiter wachsen,
um eine städtische Revolution zu schaffen.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (15.-21. Januar 2017)

Sonntag, 15.01.2017:

Die Ermittlungen ergaben: 71 der 80 Brände, die Israel vor eineinhalb Monaten heimsuchten, waren Brandstiftungen. (Wer etwas abfackelt, kann dann nicht behaupten es gehöre ihm!)

Israel vereitelte im letzten Jahr 1.226 Schmuggelversuche an Übergängen zum Gazastreifen.

Die Terroristen sind mit er Abschlusserklärung des Pariser Gipfels vordergründig zufrieden. Vordergründig – denn sie riefen gleichzeitig drängelnd dazu auf, dass ein „Staat Palästina“ sofort anerkannt wird.

Montag, 16.01.2017:

Mahmud Abbas droht schon wieder damit die Anerkennung Israels wieder zurückzunehmen. Dabei ist Israel von den PalArabern nie wirklich anerkannt worden.

Salman Elherfi, der Repräsentant die PA in Frankreich, behauptete, die Verlegung der US-Botschaft nach Jerusalem sei ein Verstoß gegen das Völkerrecht, weil diese dann auf „besetztes Gebiet“ gestellt und damit die Annexion dieses Gebiets durch Israel anerkannt würde. Da die USA ihre Botschaft eindeutig nach „West“-Jerusalem verlegen würde, zeigt diese Aussage, dass die PalAraber GANZ Jerusalem als ihr Territorium beanspruchen. (Und von unseren Medien und Politik ignorieren das einfach.)

Wegen der Stromkrise (-knappheit) demonstrierten Araber im Gazastreifen. Die Hamas griff durch, auch mit scharfen Waffen; 20 Demonstranten sind verhaftet worden. Gleichzeitig drohte sie Raketen auf Israel zu schießen, das für die Krise und die Wut der Bürger verantwortlich macht.

Der Negev: Ben Gurions Vision, heute Wunder

The Real Jerusalem Streets, Jan. 11, 2017

Es ist Winter in Jerusalem in Israel,
eine gute Zeit sich in den Süden zu begeben und den Negev anzusehen.

Am Tag, an dem wir an Farmen im Süden vorbeifuhren,

waren die Farmer des Negev auf dem Weg nach Jerusalem, um dort zu protestieren.

Ich fragte mich, warum all diese israelischen Flaggen dort waren.
Ein Freund, der wegen blockierter Straßen nicht kommen konnte,
lieferte später die Antwort.

Ben Gurion wäre heute erstaunt!

Der neueste Armee-Komplex im Negev

ist nach Ariel Sharon benannt und größer als viele israelische Städte.

Im Winter haben Anpflanzungen

die Wüste grün gemacht.

Stromleitungen erstrecken sich, so weit man sehen kann,
währen der „Wächter des Negev“ Wache schiebt.

Echt!

Emillo Mogilners 450t schwere Skulptur sitzt direkt neben der Straße 40.

Ebenfalls entlang der Straßen im Negev

stehen neue Beduinenlager,
die die Landschaft an mehr Orten sprenkeln

als ich zählen konnte.

Der Winter ist eine tolle Zeit für sich änderndes Wetter

und auch für Fotos stürmische Wolken.

Es gibt Wüstensand und Farmen,
zunehmende Technologie in der neuen Intel-Anlage in Kiryat Gat,
sowie die zur Ben-Gurion gehörnde Cyber-Technologie
und die sich rasch entwickelnde Gegend von Beer Sheva.

Es gibt derart viel erstaunlichen Fortschritt in so kurzer Zeit
sowie eine Sieger-Sportmannschaft.

Dieses T-Shirt hängt direkt neben dem Büro des Bürgermeisters von Beer Sheva.
Es hat die Unterschriften der Fußballmannschaft von Beer Sheva,
nachdem diese die Landesmeisterschaft gewann.

Beer Sheva hat sich im Verlauf der vergangenen 30 Jahre stark entwickelt.

Für einige meiner Neffen ist dieses Trikot eine große Sache.

Könnte Ben Gurion sich das heutige Wunder im Negev vorstellen?

Besetzungen

Nissan Ratzlav-Katz, Israel National News, 26. Mai 2003

Einige Besetzungen sind gleicher als andere

Die Präambel der von den USA gesponserten Road Map zum Frieden im Nahen Osten, gerade von der israelischen Regierung, wenn auch mit Vorbehalt, akzeptiert, beinhaltet einen Bezug zu israelischer „Besetzung“, die 1967 begann, als Israel die Herrschaft über Judäa, Samaria und Gaza in den Schoß fiel. Präsident George W. Bush, der sich als mehr oder weniger konsequenter Typ erwiesen hat, war ziemlich geradeaus und offen über das, was ihm vor einem Jahr durch den Kopf ging. In seiner wichtigen Rede vom 24. Juni 2002 bezüglich des arabisch-israelischen Konflikts sagte Präsident Bush: „Israelische Siedlungsaktivität in den besetzten Gebieten muss aufhören.“

Dr. Arieh Eldad, Knesset-Mitglied der weit rechts stehenden Nationalen Einheitspartei, schrieb letzten Monat einen Brief an den amerikanischen Botschafter in Israel, Daniel Kurtzer, in dem er das umriss, was er als grundsätzliche Fehler der Road Map ansieht. In seinem Brief schreibt Dr. Eldad: „Der Begriff ‚Besetzung’ kann auf Gebiet nicht zutreffen, das schon unter jordanischer Besatzung stand und dessen Status rechtlich umstritten und unbestimmt war. Bereits diese falsche Definition der fraglichen Gebiete untergräbt … viel von der rechtlichen Basis der in der Road Map enthaltenen Vorschläge.

Premierminister Ariel Sharon seinerseits hat die amerikanischen Forderungen zu einem Einfrieren der Bautätigkeit und des Wachstums in jüdischen Gemeinschaften in Judäa, Samaria und Gaza abgelehnt. „Ich nenne sie nicht ‚Siedlungen’, sondern Gemeinden“, sagte Sharon während des jüngsten Besuchs von US-Außenminister Colin Powell in der Region und fügte hinzu: „Wir zwingen junge Mütter auch nicht zu Abtreibungen.“

Während wir alle einen Traum vom Frieden zwischen Arabern und Juden in Israel haben und während vernünftige Leute über die endgültige Form, die dieser Frieden annehmen wird, streiten können, gibt es keinen Grund, warum Juden als Vorbedingung zu seiner Erreichung davon ausgeschlossen werden sollten, ein normales Leben zu führen – einschließlich der Erweiterung ihrer Städte in Judäa, Samaria und Gaza. Die Forderung, dass Juden – und man merke an, ausschließlich Juden, nicht Araber – die Bautätigkeit in den Gebieten, die seit 1967 unter israelischer Kontrolle sind, einstellen sollten, beeinträchtigen den Ausgang der Verhandlungen. Es setzt voraus, dass das endgültige Arrangement eine Form des Transfers von Juden aus ihren Heimen in Judäa, Samaria und Gaza beinhalten wird. Ob das so ist oder nicht – und in welchem Ausmaß –, ist noch Teil des Streits zwischen beiden Seiten, trotz der jüngsten Erklärung von Premierminister Sharon über die Notwendigkeit „das Land zu teilen“.

Was die Ungerechtigkeit der amerikanischen Forderung vergrößert, ist, dass man es als Gegenstück dazu ansieht, dass die PLO gezwungen wird, ihren Terror gegen Israel einzustellen. Das bedeutet, dass es als genauso ungeheuerlich angesehen wird, dass Juden auf Land, das vor 1967 Staatseigentum war und es jetzt noch ist, ihren Dingen nachgehen, wie, dass arabische Terroristen unschuldige Zivilisten in Bussen, Autos, auf den Straßen und an Festhallen ermorden. Das ist eine orwell’sche Gleichung: Leben heißt Töten.

Weiterhin verschleiert die zwanghafte Konzentrierung auf Israels Kontrolle über Judäa, Samaria und Gaza – fälschlicherweise als „Besetzung“ bezeichnet – die weitaus heimtückischere, tatsächliche Besetzung, der nicht entgegen getreten wird, der eines ehemals souveränen Staates im Norden Israels.

Die syrische Besetzung des Libanon begann 1975 unter dem Vorwand einer bewaffneten syrischen Intervention, um einen von der PLO angestifteten Bürgerkrieg zu unterdrücken; sie weitete sich aber aus und vertiefte sich lange, nachdem die PLO durch Israel und freie libanesische Truppen zwischen 1982 und 1985 aus dem Libanon vertrieben wurde. Am 13. Oktober 1990 war die syrische Besetzung komplett, als syrische Soldaten den Präsidentenpalast bei Baabda unter ihre Kontrolle brachten. „Seit diesem Schicksalstag wurde der Libanon als Filiale im Besitz des syrischen Regimes betrieben“, erklärt Muhammed Mugraby, Rechtsanwalt und Menschenrechts-Verfechter aus Beirut. Es ist weitgehend bekannt, dass jede Regierungsentscheidung, jede militärische Initiative, jeder diplomatische Zug und jeder Wirtschaftsplan der libanesischen Regierung dem syrischen Veto unterworfen ist – wenn es nicht schon von Anfang an eine syrische Weisung ist. Bis heute, berichten im Westen lebende Exil-Libanesen, leiden die libanesischen Christen unter Einschüchterung, Einkerkerung und weitgehender Diskriminierung durch das Marionettenregime der Syrer.

Syrien hat den Libanon komplett übernommen. Es benutzt libanesisches Territorium, um seine terroristische Stellvertreter-Armee, die Hisbollah, zu betreiben; es benutzt den Libanon für Drogenhandel; es beutet die Ressourcen des Libanon für seine eigenen Zwecke aus; es hat eine Regierung seiner Gnaden eingesetzt; und es benutzt die Polizeistaats-Taktiken, um die Opposition auszuschalten. Und trotz all dem gibt es gerade einmal drei UNO-Resolutionen, die man als Aufruf zur Beendigung der syrischen Besetzung des Libanon auslegen kann.

Warum gibt es keine Road Maps für die Beendigung der syrischen Besatzung des Libanon? Wo ist die „Operation Freiheit für Libanon“? Ist nicht die offene Übernahme und die totale Unterjochung einer vorher schon bestehenden nationalen Souveränität mehr aktive, internationale Verurteilung und diplomatische Aktivität wert, als eine jüdische Familie, die ein Kinderzimmer an ihr Haus in Gaza baut?