Eine Botschaft des jüdischen Volks an die UNESCO

Paula R. Stern, A Soldier’s Mother, 15. Oktober 2016

Seit Tagen habe ich jetzt wunderbare Reaktionen auf die UNESCO-Resolution gesehen, die die Recht der Muslime am Tempelberg nahelegt, behauptet, „bescheinigt“ und Israel wegen Reaktionen verurteilt – während nie auch nur erwähnt wird, dass die Reaktionen auf gewalttätige Angriffe erfolgten; dass die Unterdrückung von Rechten gewöhnlich gegen Juden gerichtet ist und wenn sie sich gegen Araber richten, dann IMMER als Ergebnis von Gewalt ihrerseits.

Mit Wut schrieben viele meiner Facebook-Freunde, bis die Reaktionen sich an einem Punkt – eigentlich sogar recht schnell – von Wut in Humor veränderten…

Von Justin Ambler:

Zirkuskarten verfügbar!

Hallo, alle miteinander – Ich habe Eintrittskarten für die jüngste Aufführung, die Fantasie wirklich macht – Cirque de Soleil: UNESCO.

Es ist eine Aufführung, die der Logik trotzt, Hirngespinste umklammert und dich auf eine Reise in die Vergangenheit mitnimmt, die nie stattgefunden hat, eine Welt, die es nie gab und dich in eine Scheinwelt versetzt – eine wahres Theater des Absurden. Lass mich wissen, wenn du die Karten haben willst, aber es hat keine Eile, denn diese Aufführung wird noch lange gespielt werden.

Von Zev Shandalov:

Im Buch 1. Könige, Kapitel 24 lesen wir:
„Und dann sprach der Prophet Eliah zu Mohammed und erklärte Mohammeds Tempelberg auf dem Berg Moriah zum wundersamsten der UNESCO-Welterbestätten.“
Es sieht also so aus, als habe die UNESCO eine Grundlage im Pasuk im Tanach … deshalb bitte: Entschuldigung, dass ich mich beschwert habe.

Mekka zur uralten jüdischen Stätte erklärt! UNESCO schockiert die Welt heute damit, dass sie sagt Mekka sei in Wahrheit der Begräbnisort des Propheten Micha und sie bestreitet seine muslimischen Wurzeln … Großscheik Ahmad ibn Fashla wurde zitiert mit: „Uups.“

Die UNESCO stimmt über die muslimische Verbindung zum Vatikan ab… erklärt „Papst, Quatsch … jeder weiß, dass der Vatikan Mohammeds Sommerpalast war!“

UNESCO:
U nited (Vereinte)
N ations (Nationen)
E rasing (löschen)
S hred of any Jewish (Bruchstück jeder jüdischen)
C onnection (Verbindung)
O bsessively (besessen)

Liron Kopinsky:

Die UNO erklärte gerade meine Laubhütte zur muslimischen heiligen Stätte. Was soll ich tun?

Zu sagen, das Judentum habe keinen historischen Anspruch auf Jerusalem, ist so, als würde man sagen, die Hamas habe keine historischen Anspruch auf das Abfeuern von Raketen auf unschuldige Zivilisten.

Israels Außenministerium:

Die Sonne dreht sich um die Welt. Die Welt ist flach. Es gab nie einen jüdischen Tempel auf dem Tempelberg.

Premierminister Netanyahu:

Zu sagen, Israel habe keine Verbindung zum Tempelberg, ist so als würde man sagen, China habe keine Verbindung zur Großen Mauer oder Ägypten habe keine Verbindung zu den Pyramiden… mit dieser absurden Entscheidung hat die UNESCO auch den letzte Rest an Legitimität verloren, den sie noch hatte.

Der Dorftrottel

Paula R. Stern, A Soldier’s Mother, 15. Oktober 2016

Der Dorftrottel ist eine sehr beliebte Figur in der Geschichte, die die Menschheit ist. Sehr beliebt… bis zu dem Punkt, wo die Liebe sich in etwas Bitteres verwandelt. Der Dorftrottel ist derjenige, der nicht sehen kann, was ihm vor Augen steht und wenn ihm das Objekt seiner Weigerung gezeigt wird, wird der Dorftrottel die Realität weiter bestreiten.

Der Dorftrottel erstaunt die anderen Dorfbewohner damit, dass er es schafft mit der falschen Schlussfolgerung zu kommen … jedes verdammte Mal. Fakten bedeuten nichts, Beweise sind Verschwendung. Was die Dörfler schnell lernen: Der Idiot ist, was er immer sein wird – blind, stur und nichts wert außer unseres Mitleids.

Während wir durch unser Leben gehen, bereichert mit Liebe zu Land, Familie und unserem Volk, bleibt der Dorftrottel – nun, ein Trottel.

Die UNESCO ist die United Nations Educational Scientific and Cultural Organization, deren Wahlspruch lautet: „In den Gemütern von Männern und Frauen Frieden bauen.“ Vielleicht als fehlgeleiteten Versuch diesen Wahlspruch zu fördern, hat die Organisation mit 58 Mitgliedern einen Resolutionsentwurf zu einem Ort namens Al-Aqsa-Moschee/al-Haram al-Scharif verabschiedet. Sie schafften es eine volle fünf Seiten umfassende Resolution zu schreiben, ohne auch nur einmal die nicht zu bestreitende Tatsache zu erwähnen, dass die Moscheen, auf die diese Resolution verweist, auf dem stehen, was durch die Geschichte als der Tempelberg bekannt und so genannt wurde.

Tempelberg, weil dort einst (in Wirklichkeit zweimal) ein Tempel stand, majestätisch und schön. UNSER Tempel war dort. Zweitausend Jahre lang haben wir uns von überall in der Welt in eine Richtung gewandt – UNSEREN TEMPELBERG.

Das erste Gefühl, das viele Juden zu diesem weiteren Beweis eklatanten Antisemitismus hatten, ist Wut. Ja, wir sind wütend, weil die Erde nicht lügt – grabt und ihr WERDET die Wahrheit finden. Unsere Geschichte und nicht ihre; unsere Knochen und nicht ihre. Unsere Tongefäße, unsere Geschichte. Unseres.

Was kommt als Nächstes? Eine UNESCO-Entscheidung, die die Verbindung von Erdnussbutter und Marmelade bestreitet? Batman und Robin? Rock und Roll?

 

Doch nach einer Weile wendet sich die Wut in zwei weitere Gefühle – und das stehen die meisten Juden jetzt gerade. Das erste ist Ungläubigkeit. Das ließ unseren Premierminister ein paar ausgezeichnete, geistreiche Bemerkungen abgeben, darunter:

„Heute zu sagen, dass Israel keine Verbindung zum Tempelberg hat, ist so, als sagte man, China habe keine Verbindung zur Großen Mauer oder Ägypten keine Verbindung zu den Pyramiden. Mit dieser absurden Entscheidung hat die UNESCO das bisschen Legitimität verloren, die sie noch hatte.“

Anstelle der Wut ist, so glaube ich, unsere beste Reaktion zu lachen. Stimmt. Lachen. Ich würde nichts weiter von der UNO und der UNESCO erwarten, als eine Resolution zu verabschieden, die etwas bestreitet, das so leicht als Tatsache zu beweisen ist. Und während Sie das tun, erinnern Sie sich.

Wir sind hier, auf unserem Land. Das alte Ägypten ist nicht mehr, Babylon und Assyrien liegen in grauer Vorzeit. Die Phönizier, die Römer, die Perser, die Amalekiter – die Liste derer, die wir überlebt haben, ist lang. Eines Tages in der nicht allzu fernen Zukunft, werden viele der Namen, die für diese Resolution stimmten, auch auf diese Liste gesetzt werden.

Die Sonne wird morgen wieder aufgehen; der Tempelberg wird immer noch der Ort sein, wo unsere heiligen Tempel standen. Morgen, nächsten Monat, nächstes Jahr, im nächsten Jahrhundert.

Lacht. Der Dorftrottel wird aus einem guten Grund Trottel genannt. Die UNESCO hat nur bewiesen, dass die Anrede an den richtigen vergeben wurde.

Die PLO erklärt ihre Positionen zu Jerusalem

Elder of Ziyon, 7. Januar 2010

Denjenigen, die naiverweise glauben, dass die PA „nur“ von Israel will, dass es sich auf die Grüne Linie zurückzieht und dann Frieden herrschen wird, erklärt die „PLO-Mission in den Vereinigten Staaten“ das anders.

Diese Internetseite soll eine moderate Fassade für das westliche Publikum sein, aber sie ist angefüllt mit Halbwahrheiten und unverblümten Lügen, für die man einen Monat brauchen würde, um sie auseinanderzunehmen. Hier nur das, was sie über Jerusalem sagen:

Israel hat kein juristisches Recht auf irgendeinen Teil Ostjerusalems, da Ostjerusalem Teil der 1967 besetzten palästinensischen Gebiete war. Ostjerusalem ist Teil des Territoriums, über das die indigene palästinensische Bevölkerung Souveränität ausüben wird, wenn Israel abzieht.

1967 gab es keine juristisch anerkannten „palästinensischen Territorien“ und Israels Übernahme derselben in einem Verteidigungskrieg gegen Jordanien ist juristisch keine „Besatzung“ entsprechend der Definition, wie sie im internationalen Recht angeführt wird – den Haager Konventionen von 1907.

In Übereinstimmung mit dem internationalen Recht und wie es in der Prinzipienerklärung zu Interims-Selbstregierungs-Arrangements erklärt wird, unterliegt ganz Jerusalem (und nicht nur Ostjerusalem) den Verhandlungen um einen Permanenzstatus.

Die PLO erklärt hier formal, dass sie über die Grüne Linie hinaus gehen und auch einen Anteil des Westteils Jerusalems beanspruchen will. Da Oslo von 1993 sagt, „Jerusalem“ werde Teil der Endstatus-Verhandlungen sein, interpretiert die PLO, dass ganz Jerusalem auf dem Tisch liegt – eine krasse Fehlinterpretation der Vereinbarung von 1993, die nur sagt, dass Jerusalem zu einem späteren Zeitpunkt diskutiert werden wird, nicht dass der Westteil zur Verhandlung steht.

Jerusalem sollte eine offene Stadt sein. Innerhalb Jerusalems sollte es, ungeachtet der Lösung der Frage der Souveränität, keine physische Teilung geben, durch die die freie Zirkulation von Menschen darin verhindert würde.

Hier verfestigen sie ihren oben erhobenen Anspruch – indem sie sagen, dass sie für die Terroristen das volle Recht fordern, ungehindert jüdische Bereich der Stadt und darüber hinaus zu betreten.

Palästina und Israel sollen sich verpflichten die freie Ausübung von Gebet und freien Zugang zu religiösen Stätten innerhalb Jerusalems zu garantieren. Beide Staaten werden alle möglichen Maßnahmen treffen, um solche Stätten zu schützen und ihre würde zu erhalten.

Das ist ein Witz, der als Beruhigungspille für den Westen gemeint ist. Die PLO will offiziell keinen jüdischen Zugang zu jüdischen heiligen Stätten in Hebron, Nablus und Bethlehem. Der einzige Grund, dass es heute überhaupt einen solchen Zugang gibt, besteht in Israels „illegaler Besatzung“, nicht weil es seitens der PLO irgendwelches liberale Denken gibt. Jerusalem würde innerhalb kurzer Zeit genauso aussehen, würde die PLO den Westen von ihren „friedlichen Absichten“ überzeugen. Darüber hinaus ist die Vorstellung, die PLO würde jemals freien jüdischen Zugang zum Tempelberg erlauben, mehr als absurd.

Offiziell verhandelt Israel mit der PLO, nicht der PA; also ist dies keine extreme Haltung einer Splittergruppe. Das ist das, was der „moderate“ palästinensische Flügel verlangt, auf Englisch.

Man wird weiterhin verdammt lange suchen müssen, um auf Arabisch eine Landkarte „Palästinas“ zu finden, die Israel überhaupt zeigt.

PA prügelt blindlings auf „imaginären Tempel” der Juden ein

Nissan Ratzlav-Katz, IsraelNationalNews.com, 25. September 2008

Die von PLO/Fatah-Chef geführte palästinensische Autonomiebehörde bemüht sich wieder darum die muslimische Leugnung der jüdischen Verbindung zu Jerusalem zu popularisieren, besonders die zum Ort der beiden jüdischen Tempel. Die PA-Ansprüche setzen sich sowohl über alle archäologischen Beweise hinweg, als auch über die Geschichte Jerusalems, wie sie von den meisten maßgeblichen muslimischen Quellen bestätigt werden.

Nach Angaben von Itamar Marcus und Barbara Crook von der Organisation Palestinian Media Watch haben Sendungen des von der Fatah kontrollierten Fernsehens ein Musikvideo beworben, das „jegliche historische Verbindung zwischen dem jüdischen Volk und Jerusalem abstreitet“. Aufbauend auf der Leugnung jüdischer Rechte in Jerusalem und er Behauptung, dass der Tempelberg „unser“ ist, d.h. den Muslimen gehört, erklärt PMW: „Die Zeilen wiederholen die palästinensische Erfindung, dass Israel plane die Al-Aqsa-Moschee zu zerstören, die daher geschützt werden müsse.“

Das Video erschien am 23. September 2008 im PA-TV; wie PMW es übersetzt, beinhaltet es die Zeilen: „Oh [Söhne] Zions, egal, wie sehr ihr grabt und egal, wie viel ihr zerstört, euer imaginärer Tempel wird nicht entstehen, Al-Aqsa gehört uns. Al-Aqsa gehört uns, oh Muslime, Al-Aqsa gehört uns.“ In der Folge, sagt PMW, wird ein neuer Saladin gefordert, der muslimische Eroberer Jerusalems im Jahr 1187.

Marcus und Crook erklären, dass das Video sowohl im Fatah- wie im Hamas-Fernsehen „mit Unterbrechungen während der letzten 18 Monate lief und Teil einer anhaltenden Hass-Kampagne gegen Israel. Die Kampagne streitet die historische Tatsache der Verbindung zwischen dem jüdischen Volk, Jerusalem und dem Tempelberg ab, während sie [gleichzeitig] Hass und Angst einflößen, indem sie vorgeben, dass die heilige Stätte des Islam, wie auch seine Anhänger in großer Gefahr sind.“

Muslimrat von Jerusalem: Tempel in Jerusalem „unumstritten“

In völligem Gegensatz zu den von der PA heute aufgestellten Behauptungen, berichtete Israel National News dieses Jahr, erklärt ein vom obersten Muslimrat (der Waqf) von Jerusalem 1925 veröffentlichter Reiseführer zum Tempelberg: „Seine Identität mit dem Ort von Salomos Tempel ist unumstritten. Die Identität des Ortes mit Salomos Tempel ist unumstritten. Dies ist auch nach universellem Glauben die Stelle, auf der ‚Und David baute dort dem HERRN einen Altar…“

Zusätzlich bezieht sich die Broschüre auf das unterirdische Gebiet in der Südost-Ecke des Berges, die es Salomos Ställe nennt. „Über die Geschichte der Kammer selbst ist wenig bekannt“, heißt es in dem Reiseführer. „Sie stammt wahrscheinlich sogar aus der Zeit des Baus von Salomos Tempel. Nach Angaben von Josephus gab es sie bereits als Zufluchtsort der Juden zur Zeit der Eroberung Jerusalems durch Titus im Jahr 70 n.Chr. und wurde so genutzt.“

Mohammed, Gründer des Islam: Der Tempel ist in Jerusalem

In den gesamten religiösen, Verhaltens- und doktrinären Gesetzbüchern, von denen die Muslime glauben, dass sie von Mohammed oder seinen unmittelbaren Gefährten überliefert wurden und als Hadithe bekannt sind, wird Jerusalem auf Arabisch Bayt al-Makdis genannt. Der Begriff ist eine arabische Übersetzung des hebräischen Bait HaMikdasch, was auf Deutsch „der Tempel“ bedeutet.

Jerusalem wird jedoch in der Hauptschrift des Islam, dem Koran, nicht namentlich erwähnt. Muslim-Apologeten stellen allerdings oft eine Beschreibung einer mystischen Reise Mohammeds zur „weitest entfernten Moschee“ heraus, von der sie behaupten, dass das die Al-Aqsa-Moschee ist, die sich derzeit auf dem Tempelberg in Jerusalem befindet.

Der Haditah, der weitere Einzelheiten der mystischen Reise beschreibt, nennt allerdings Jerusalem als Ort des jüdischen Tempels. Die Hadithe-Sammlung Sahih Muslim erklärt: „Der Botschafter Allahs (Friede sei mit ihm) sagt: Mir wurde al-Buraq gebracht, ein weißes und langes Tier, größer als ein Esel, aber kleiner als ein Maultier, der seinen Huf so weit setzte, wie man sehen kann. Ich stieg auf und kam zum Tempel (Bait al-Maqdis in Jerusalem) und band ihn dann an den Ring, den die Propheten benutzten.“ Bis heute nennen die Muslime die Westmauer „al-Buraq-Mauer“.

Archäologische Beweise: Die Tempel standen in Jerusalem

Archäologische Funde der letzten Jahre in und um Jerusalem haben physische Beweise für die Geschichte geliefert, wie sie von den frühesten jüdischen, christlichen und muslimischen Quellen dargestellt wird. Hier einige Beispiele:

* 2005 entdeckten Forscher nach sorgfältiger archäologischer Arbeit auf der Schutthalde eines illegalen Waqf-Bauprojekts auf dem Tempelberg: ein Münze aus der Zeit des ersten Aufstandes gegen die Römer, der der Zerstörung des Zweiten Tempels voraus ging und den Satz „Zur Erlösung Zions“ trägt; eine in das Fragment eines Kruges gemeißelte Inschrift der Zeit des Ersten Tempels mit den alten hebräischen Buchstaben heh, ayin und kof; ein Siegel mit einem Stern mit fünf Spitzen und alten hebräischen Buchstaben, die das Wort „Jerusalem“ zwischen den Spitzen trägt; eine Münze von Alexander Jannaeus; eine scythisch-iranische Pfeilspitze des Typs, wie er von der babylonischen Armee des Nebukadnezar benutzt wurde, die 586 vor unserer Zeitrechnung den Ersten Tempel zerstörte; und einiges mehr.

* 2005 entdeckte ein Archäologe der Hebräischen Universität ein Tonsiegel, das auf die Zeit um 580 vor unserer Zeitrechnung datiert und den Namen Yehuchal Ben-Schelemja trägt, der als königlicher Botschafter und Minister identifiziert wird, den König Zedekia zum Propheten Jeremia sandte (in den Kapiteln 37 und 38 des Buches Jeremia in der Bibel).

Einige Jahre früher wurde an derselben Grabungsstätte ein weiteres königliches Siegel aus der Periode um 580 vor unserer Zeitrechnung gefunden. Es trug den Namen Gemarja, Sohn von Schafan, der ebenfalls im Buch Jeremia als einer der höchsten Beamten am Hof von König Zedekias Vorgänger, König Jojakim, erwähnt wird. Ein weiteres, unter Dutzenden anderer gefundenes Siegel trägt den Namen Asarja ben-Hikija, Mitglied einer priesterlichen Familie, der nach Angaben von 1. Chronik 9,10 vor der Zerstörung Jerusalems im Tempel diente.

* Im Mai 2007 entdeckten Archäologen eine Reihe von Siegeln und Siegelringen aus der Zeit der biblischen Könige David und Salomo; sie wurden in der Davidstadt, unterhalb der Altstadt Jerusalems, ausgegraben.

* Im Januar 2008 entdeckten Archäologen ein Steinsiegel, das auch den Namen Temach trug, einer Familie, deren Mitglieder Diener der Zeit des Ersten Tempels waren, nach Babylon ins Exil mussten und dann nach Jerusalem zurückkehrten. Das Siegel wurde in der Nähe der Altstadtmauern am Misttor gefunden. Das Buch Nehemia (Kapitel 7) nennt die Familie Temach namentlich.

* Im März 2008 wurde in der Davidstadt eine Münze des Zweiten Tempels gefunden, wie sie in dieser turbulenten Zeit Tempels genutzt wurde, um die biblische Kopfsteuer von einem halben Schekel zu bezahlen.

* Im August 2008 gruben Archäologen einen völlig intakten Siegelabdruck aus, der den Namen eines weiteren Ministers von König Zedekia trug, Gedalja, Sohn des Paschhur; das geschah nur wenige Meter von der Stelle entfernt, an der drei Jahre vorher das Siegel von Yehuchal Ben-Selemja gefunden wurde.

Oxfam fälscht die Bilanzen, schreibt Palästinensern zu sie beherbergen 2.000.000 Flüchtlinge

Elder of Ziyon, 19. Juli 2016

Oxfam hat einen neuen Bericht dazu, dass westliche Staaten nicht genug tun, um die weltweite Flüchtlingskrise anzugehen:

Die Verantwortung für die Versorgung der Flüchtlinge mit Unterkunft, Lebensmitteln und Gesundheitsvorsorge sowie mit Arbeit und Bildung fällt in unverhältnismäßig starke Weise ärmeren Ländern zu, die sich oft abstrampeln, um den Bedürfnissen des eigenen Volks nachzukommen oder riskieren ihre eigene Stabilität gefährden.

Die sechs reichsten Länder der Welt, die mehr als die Hälfte der globalen Wirtschaft stellen, beherbergen nur 8,8 Prozent der Flüchtlinge und Asylsuchenden der Welt. Unter den Ländern hat alleine Deutschland mehr als 736.000 Menschen aufgenommen, während die USA, Großbritannien, Frankreich, China und Japan die verbleibenden 1,4 Millionen unter sich aufteilen.

In scharfem Gegensatz dazu ist die Hälfte der Flüchtlinge und Asylsuchende der Welt – fast 12 Millionen Menschen – von Jordanien, der Türkei, den Besetzten Palästinensischen Gebieten, Pakistan, der Libanon und Südafrika aufgenommen worden, deren Wirtschaftskraft zusammen weniger als zwei Prozent der Welt beträgt.

Hier die Zahlen, die sie anführen:

Diese Zahlen sind durch die Hinzufügung von palästinensischen „Flüchtlingen“ völlig verzerrt.

Die „Flüchtlinge“ in der Westbank und dem Gazastreifen sind nach keiner zurechnungsfähigen Definition Flüchtlinge, da sie in dem Land leben, aus dem sie geflohen sein sollen.

Die weit überwiegende Mehrheit der „Flüchtlinge“ in Jordanien – mehr als zwei Millionen – sind palästinensische Staatsbürger Jordaniens!

200.000 der palästinensischen Flüchtlinge, die sich im Libanon befinden sollen, gibt es gar nicht und der Rest sind Nachkommen von Flüchtlingen – obwohl der Libanon sie ausnehmend schlecht behandelt.

Oxfam hat einigen Grund die Zahlen zu frisieren, die Flüchtlinge beinhalten, die keine Flüchtlinge sind. Wenn man die 5 Millionen falschen palästinensischen Flüchtlinge aus der Rechnung herausnimmt, dann geht die Zahl der von diesen sechs armen Staaten (und Quasi-Staaten) beherbergten Flüchtlinge von fast 12 Millionen auf etwa 7 Millionen zurück.

Das erklärt Oxfams Entscheidung die palästinensischen „Flüchtlinge“ in den Bericht einzubeziehen aber nicht wirklich.

Die jüngste Trendbericht des UNHCR von Mitte 2015 führt die Gastgeberländer der echten Flüchtlinge bereits an der Spitze – und sie sind zumeist immer noch arme Länder (beachten Sie, dass die Zahlen zu Jordanien und dem Libanon im Vergleich zu Oxfams Zahlen aussehen):

Oxfam hätte sein Argument zu den armen Ländern, die die Hauptlast der Beherbergung des Großteils der Flüchtlinge machen können, ohne die falschen UNRWA-Flüchtlingszahlen dazuzutun.

Offenbar will Oxfam die Palästinenser mit einem Heiligenschein versehen und so handeln, als wären sie eine Art humanitäres Kraftpaket, weil sie so großherzig ihrem eigenen Volk gegenüber, dass sie im Land leben dürfen, bis sie herausgefunden haben, wie sie Israel vernichten können.

Nutzt man die Zahlen des UNO-Menschenrechtsrats, dann steigt der Anteil der von den sechs reichsten Ländern aufgenommenen Flüchtlinge von 9% auf 14%. Sie hätten ihr Argument mit Hilfe der echten Zahlen anbringen können, aber die falschen palästinensischen „Flüchtlinge“ peppen ihre Statistiken auf.

Zum Mindesten offenbart dies, dass NGOs mehr als bereit sind Statistiken zu frisieren, im vollen Wissen, dass die Nachrichtenmedien ihre Zahlen blind akzeptieren werden.

Palästina und die Evangelien, aber keine Wahrheit

Yisrael Medad, My Right Word, 8. Januar 2016

Es gibt ein Buch mit dem Titel “Faith in the Face of Empire: The Bible Through Palestinian Eyes” (Der Glaube angesichts des Reichs: Die Bible durch palästinensische Augen). Hier findet sich eine Beschreibung:

In dieser kurzen Arbeit, die auf den Laien als Leser zielt, deckt Raheb, Schriftsteller, Prediger und Präsident des Dar al-Kalima University College in Bethlehem einen beeindruckende Bandbreite antiker und moderner palästinensischer Geschichte, um den geopolitischen Kontext für die Schriften der Bibel herzustellen. Raheb … stellt Fehlvorstellungen von Außenstehenden zur Kultur und ihren Texten heraus, während er wortgewand für größere Aufmerksamkeit für diese Kultur eintritt, wenn man die Bibel interpretiert, insbesondere das lange Vermächtnis des Reichs in Palästina und die Reaktion des Volks auf wiederholte Besetzung. Das ist eine selten gehörte Sichtweise auf die Bibel.

Das Buch ist in neun Kapitel gegliedert,

dazu ein Epilog. Raheb erklärt, dass das Ziel des Buchs darin besteht „die Grundlagen für eine echte palästinensisch-christliche Schilderung zu legen, die politisch aktuell ist, ebenso der Mission Jesu, in der der palästinensischen Kontext heute als hermeneutischer Schlüssel für das Verständnis des ursprünglichen Kontextes und den Inhalt der Bibel dient. Die palästinensischen Christen selbst sind schließlich ein wichtiges Kontinuum von biblischer Zeit bis heute, deren Narrativ ein einzigartiges Licht auf die biblische Geschichte wirft (S. 6-7) … Raheb greift den Mythos einer „jüdisch-christlichen Tradition“ an, ebenso die „kreative Art evangelikaler Hardliner-Christen“ (S. 24), die zusammen mit den arabischen und westlichen Mächten die dominante Kultur geformt haben, die für die Notlage der Palästinenser verantwortlich ist (S. 26-27). Postkoloniale Theorie und Edward Saids Orientalismus bieten die Plattform dafür, dass die palästinensische Befreiungstheologie den jüdischen Nationalismus ablehnt (S. 27-29). Die Ablehnung der Vorstellung, dass „der moderne Staat Israel in einer Kontinuität des biblischen Israel steht“ ist die Grundlage für die Widerstandsbewegung der palästinensischen Christen (S. 35).

Hier ist allerdings eine andere Beschreibung:

Die Wahrheit lautet, dass Raheb in dem Buch nicht nur ziemliche Ignoranz zur Bibel zeigt und seine Gestaltung Äußerungen tätigt, die das Buch für eine Diskussion in jeglichem akademischen Kontext disqualifizieren würde; außerdem hat er auch wiederholt Ansichten über das jüdische Volk zum Ausdruck gebracht, die reichlich rassistisch sind.

Und hinzugefügt wird:

Raheb wirbt für eine „palästinensische Theologie“, die behauptet Juden seien nicht das auserwählte Volk und hätten daher kein Recht auf das Heilige Land. In einer Ansprache sagte er im März 2010: „Tatsächlich sind die palästinensischen Christen die einzigen in der Welt, die, wenn sie von ihren Vorvätern sprechen, ihre tatsächlichen Ahnen meinen und zudem die Vorväter im Glauben … Das ist also die Realität der Völker im Land. Wiederum sind sie nicht Israel…“

Kein Wunder, dass es ein kurzes Buch ist.

„Palästina kommt in den Büchern des Neuen Testaments nicht vor.

Judäa sehr wohl. Samaria sehr wohl. Das Land Israel sehr wohl.

Aber der Autor, werden wir informiert, hat einen Preis gewonnen:

Der Olof Palme Gedächtnisfond in Stockholm (Schweden) hat verkündet, dass der Olof Palme-Preis 2015 zu gleichen Teilen dem palästinensischen Pastor Mitri Raheb von der Evangelical Lutheran Christmas Church in Bethlehem (Palästina) und dem israelischen Journalisten Gideon Levy, Autor und Kolumnist bei Ha’aretz, verliehen wurde.

Wer ist schlimmer, Raheb oder Levy?

Nachtrag: Zur Verfolgung und Ermordung von Christen im November letzten Jahres.