PA prügelt blindlings auf „imaginären Tempel” der Juden ein

Nissan Ratzlav-Katz, IsraelNationalNews.com, 25. September 2008

Die von PLO/Fatah-Chef geführte palästinensische Autonomiebehörde bemüht sich wieder darum die muslimische Leugnung der jüdischen Verbindung zu Jerusalem zu popularisieren, besonders die zum Ort der beiden jüdischen Tempel. Die PA-Ansprüche setzen sich sowohl über alle archäologischen Beweise hinweg, als auch über die Geschichte Jerusalems, wie sie von den meisten maßgeblichen muslimischen Quellen bestätigt werden.

Nach Angaben von Itamar Marcus und Barbara Crook von der Organisation Palestinian Media Watch haben Sendungen des von der Fatah kontrollierten Fernsehens ein Musikvideo beworben, das „jegliche historische Verbindung zwischen dem jüdischen Volk und Jerusalem abstreitet“. Aufbauend auf der Leugnung jüdischer Rechte in Jerusalem und er Behauptung, dass der Tempelberg „unser“ ist, d.h. den Muslimen gehört, erklärt PMW: „Die Zeilen wiederholen die palästinensische Erfindung, dass Israel plane die Al-Aqsa-Moschee zu zerstören, die daher geschützt werden müsse.“

Das Video erschien am 23. September 2008 im PA-TV; wie PMW es übersetzt, beinhaltet es die Zeilen: „Oh [Söhne] Zions, egal, wie sehr ihr grabt und egal, wie viel ihr zerstört, euer imaginärer Tempel wird nicht entstehen, Al-Aqsa gehört uns. Al-Aqsa gehört uns, oh Muslime, Al-Aqsa gehört uns.“ In der Folge, sagt PMW, wird ein neuer Saladin gefordert, der muslimische Eroberer Jerusalems im Jahr 1187.

Marcus und Crook erklären, dass das Video sowohl im Fatah- wie im Hamas-Fernsehen „mit Unterbrechungen während der letzten 18 Monate lief und Teil einer anhaltenden Hass-Kampagne gegen Israel. Die Kampagne streitet die historische Tatsache der Verbindung zwischen dem jüdischen Volk, Jerusalem und dem Tempelberg ab, während sie [gleichzeitig] Hass und Angst einflößen, indem sie vorgeben, dass die heilige Stätte des Islam, wie auch seine Anhänger in großer Gefahr sind.“

Muslimrat von Jerusalem: Tempel in Jerusalem „unumstritten“

In völligem Gegensatz zu den von der PA heute aufgestellten Behauptungen, berichtete Israel National News dieses Jahr, erklärt ein vom obersten Muslimrat (der Waqf) von Jerusalem 1925 veröffentlichter Reiseführer zum Tempelberg: „Seine Identität mit dem Ort von Salomos Tempel ist unumstritten. Die Identität des Ortes mit Salomos Tempel ist unumstritten. Dies ist auch nach universellem Glauben die Stelle, auf der ‚Und David baute dort dem HERRN einen Altar…“

Zusätzlich bezieht sich die Broschüre auf das unterirdische Gebiet in der Südost-Ecke des Berges, die es Salomos Ställe nennt. „Über die Geschichte der Kammer selbst ist wenig bekannt“, heißt es in dem Reiseführer. „Sie stammt wahrscheinlich sogar aus der Zeit des Baus von Salomos Tempel. Nach Angaben von Josephus gab es sie bereits als Zufluchtsort der Juden zur Zeit der Eroberung Jerusalems durch Titus im Jahr 70 n.Chr. und wurde so genutzt.“

Mohammed, Gründer des Islam: Der Tempel ist in Jerusalem

In den gesamten religiösen, Verhaltens- und doktrinären Gesetzbüchern, von denen die Muslime glauben, dass sie von Mohammed oder seinen unmittelbaren Gefährten überliefert wurden und als Hadithe bekannt sind, wird Jerusalem auf Arabisch Bayt al-Makdis genannt. Der Begriff ist eine arabische Übersetzung des hebräischen Bait HaMikdasch, was auf Deutsch „der Tempel“ bedeutet.

Jerusalem wird jedoch in der Hauptschrift des Islam, dem Koran, nicht namentlich erwähnt. Muslim-Apologeten stellen allerdings oft eine Beschreibung einer mystischen Reise Mohammeds zur „weitest entfernten Moschee“ heraus, von der sie behaupten, dass das die Al-Aqsa-Moschee ist, die sich derzeit auf dem Tempelberg in Jerusalem befindet.

Der Haditah, der weitere Einzelheiten der mystischen Reise beschreibt, nennt allerdings Jerusalem als Ort des jüdischen Tempels. Die Hadithe-Sammlung Sahih Muslim erklärt: „Der Botschafter Allahs (Friede sei mit ihm) sagt: Mir wurde al-Buraq gebracht, ein weißes und langes Tier, größer als ein Esel, aber kleiner als ein Maultier, der seinen Huf so weit setzte, wie man sehen kann. Ich stieg auf und kam zum Tempel (Bait al-Maqdis in Jerusalem) und band ihn dann an den Ring, den die Propheten benutzten.“ Bis heute nennen die Muslime die Westmauer „al-Buraq-Mauer“.

Archäologische Beweise: Die Tempel standen in Jerusalem

Archäologische Funde der letzten Jahre in und um Jerusalem haben physische Beweise für die Geschichte geliefert, wie sie von den frühesten jüdischen, christlichen und muslimischen Quellen dargestellt wird. Hier einige Beispiele:

* 2005 entdeckten Forscher nach sorgfältiger archäologischer Arbeit auf der Schutthalde eines illegalen Waqf-Bauprojekts auf dem Tempelberg: ein Münze aus der Zeit des ersten Aufstandes gegen die Römer, der der Zerstörung des Zweiten Tempels voraus ging und den Satz „Zur Erlösung Zions“ trägt; eine in das Fragment eines Kruges gemeißelte Inschrift der Zeit des Ersten Tempels mit den alten hebräischen Buchstaben heh, ayin und kof; ein Siegel mit einem Stern mit fünf Spitzen und alten hebräischen Buchstaben, die das Wort „Jerusalem“ zwischen den Spitzen trägt; eine Münze von Alexander Jannaeus; eine scythisch-iranische Pfeilspitze des Typs, wie er von der babylonischen Armee des Nebukadnezar benutzt wurde, die 586 vor unserer Zeitrechnung den Ersten Tempel zerstörte; und einiges mehr.

* 2005 entdeckte ein Archäologe der Hebräischen Universität ein Tonsiegel, das auf die Zeit um 580 vor unserer Zeitrechnung datiert und den Namen Yehuchal Ben-Schelemja trägt, der als königlicher Botschafter und Minister identifiziert wird, den König Zedekia zum Propheten Jeremia sandte (in den Kapiteln 37 und 38 des Buches Jeremia in der Bibel).

Einige Jahre früher wurde an derselben Grabungsstätte ein weiteres königliches Siegel aus der Periode um 580 vor unserer Zeitrechnung gefunden. Es trug den Namen Gemarja, Sohn von Schafan, der ebenfalls im Buch Jeremia als einer der höchsten Beamten am Hof von König Zedekias Vorgänger, König Jojakim, erwähnt wird. Ein weiteres, unter Dutzenden anderer gefundenes Siegel trägt den Namen Asarja ben-Hikija, Mitglied einer priesterlichen Familie, der nach Angaben von 1. Chronik 9,10 vor der Zerstörung Jerusalems im Tempel diente.

* Im Mai 2007 entdeckten Archäologen eine Reihe von Siegeln und Siegelringen aus der Zeit der biblischen Könige David und Salomo; sie wurden in der Davidstadt, unterhalb der Altstadt Jerusalems, ausgegraben.

* Im Januar 2008 entdeckten Archäologen ein Steinsiegel, das auch den Namen Temach trug, einer Familie, deren Mitglieder Diener der Zeit des Ersten Tempels waren, nach Babylon ins Exil mussten und dann nach Jerusalem zurückkehrten. Das Siegel wurde in der Nähe der Altstadtmauern am Misttor gefunden. Das Buch Nehemia (Kapitel 7) nennt die Familie Temach namentlich.

* Im März 2008 wurde in der Davidstadt eine Münze des Zweiten Tempels gefunden, wie sie in dieser turbulenten Zeit Tempels genutzt wurde, um die biblische Kopfsteuer von einem halben Schekel zu bezahlen.

* Im August 2008 gruben Archäologen einen völlig intakten Siegelabdruck aus, der den Namen eines weiteren Ministers von König Zedekia trug, Gedalja, Sohn des Paschhur; das geschah nur wenige Meter von der Stelle entfernt, an der drei Jahre vorher das Siegel von Yehuchal Ben-Selemja gefunden wurde.

Oxfam fälscht die Bilanzen, schreibt Palästinensern zu sie beherbergen 2.000.000 Flüchtlinge

Elder of Ziyon, 19. Juli 2016

Oxfam hat einen neuen Bericht dazu, dass westliche Staaten nicht genug tun, um die weltweite Flüchtlingskrise anzugehen:

Die Verantwortung für die Versorgung der Flüchtlinge mit Unterkunft, Lebensmitteln und Gesundheitsvorsorge sowie mit Arbeit und Bildung fällt in unverhältnismäßig starke Weise ärmeren Ländern zu, die sich oft abstrampeln, um den Bedürfnissen des eigenen Volks nachzukommen oder riskieren ihre eigene Stabilität gefährden.

Die sechs reichsten Länder der Welt, die mehr als die Hälfte der globalen Wirtschaft stellen, beherbergen nur 8,8 Prozent der Flüchtlinge und Asylsuchenden der Welt. Unter den Ländern hat alleine Deutschland mehr als 736.000 Menschen aufgenommen, während die USA, Großbritannien, Frankreich, China und Japan die verbleibenden 1,4 Millionen unter sich aufteilen.

In scharfem Gegensatz dazu ist die Hälfte der Flüchtlinge und Asylsuchende der Welt – fast 12 Millionen Menschen – von Jordanien, der Türkei, den Besetzten Palästinensischen Gebieten, Pakistan, der Libanon und Südafrika aufgenommen worden, deren Wirtschaftskraft zusammen weniger als zwei Prozent der Welt beträgt.

Hier die Zahlen, die sie anführen:

Diese Zahlen sind durch die Hinzufügung von palästinensischen „Flüchtlingen“ völlig verzerrt.

Die „Flüchtlinge“ in der Westbank und dem Gazastreifen sind nach keiner zurechnungsfähigen Definition Flüchtlinge, da sie in dem Land leben, aus dem sie geflohen sein sollen.

Die weit überwiegende Mehrheit der „Flüchtlinge“ in Jordanien – mehr als zwei Millionen – sind palästinensische Staatsbürger Jordaniens!

200.000 der palästinensischen Flüchtlinge, die sich im Libanon befinden sollen, gibt es gar nicht und der Rest sind Nachkommen von Flüchtlingen – obwohl der Libanon sie ausnehmend schlecht behandelt.

Oxfam hat einigen Grund die Zahlen zu frisieren, die Flüchtlinge beinhalten, die keine Flüchtlinge sind. Wenn man die 5 Millionen falschen palästinensischen Flüchtlinge aus der Rechnung herausnimmt, dann geht die Zahl der von diesen sechs armen Staaten (und Quasi-Staaten) beherbergten Flüchtlinge von fast 12 Millionen auf etwa 7 Millionen zurück.

Das erklärt Oxfams Entscheidung die palästinensischen „Flüchtlinge“ in den Bericht einzubeziehen aber nicht wirklich.

Die jüngste Trendbericht des UNHCR von Mitte 2015 führt die Gastgeberländer der echten Flüchtlinge bereits an der Spitze – und sie sind zumeist immer noch arme Länder (beachten Sie, dass die Zahlen zu Jordanien und dem Libanon im Vergleich zu Oxfams Zahlen aussehen):

Oxfam hätte sein Argument zu den armen Ländern, die die Hauptlast der Beherbergung des Großteils der Flüchtlinge machen können, ohne die falschen UNRWA-Flüchtlingszahlen dazuzutun.

Offenbar will Oxfam die Palästinenser mit einem Heiligenschein versehen und so handeln, als wären sie eine Art humanitäres Kraftpaket, weil sie so großherzig ihrem eigenen Volk gegenüber, dass sie im Land leben dürfen, bis sie herausgefunden haben, wie sie Israel vernichten können.

Nutzt man die Zahlen des UNO-Menschenrechtsrats, dann steigt der Anteil der von den sechs reichsten Ländern aufgenommenen Flüchtlinge von 9% auf 14%. Sie hätten ihr Argument mit Hilfe der echten Zahlen anbringen können, aber die falschen palästinensischen „Flüchtlinge“ peppen ihre Statistiken auf.

Zum Mindesten offenbart dies, dass NGOs mehr als bereit sind Statistiken zu frisieren, im vollen Wissen, dass die Nachrichtenmedien ihre Zahlen blind akzeptieren werden.

Palästina und die Evangelien, aber keine Wahrheit

Yisrael Medad, My Right Word, 8. Januar 2016

Es gibt ein Buch mit dem Titel “Faith in the Face of Empire: The Bible Through Palestinian Eyes” (Der Glaube angesichts des Reichs: Die Bible durch palästinensische Augen). Hier findet sich eine Beschreibung:

In dieser kurzen Arbeit, die auf den Laien als Leser zielt, deckt Raheb, Schriftsteller, Prediger und Präsident des Dar al-Kalima University College in Bethlehem einen beeindruckende Bandbreite antiker und moderner palästinensischer Geschichte, um den geopolitischen Kontext für die Schriften der Bibel herzustellen. Raheb … stellt Fehlvorstellungen von Außenstehenden zur Kultur und ihren Texten heraus, während er wortgewand für größere Aufmerksamkeit für diese Kultur eintritt, wenn man die Bibel interpretiert, insbesondere das lange Vermächtnis des Reichs in Palästina und die Reaktion des Volks auf wiederholte Besetzung. Das ist eine selten gehörte Sichtweise auf die Bibel.

Das Buch ist in neun Kapitel gegliedert,

dazu ein Epilog. Raheb erklärt, dass das Ziel des Buchs darin besteht „die Grundlagen für eine echte palästinensisch-christliche Schilderung zu legen, die politisch aktuell ist, ebenso der Mission Jesu, in der der palästinensischen Kontext heute als hermeneutischer Schlüssel für das Verständnis des ursprünglichen Kontextes und den Inhalt der Bibel dient. Die palästinensischen Christen selbst sind schließlich ein wichtiges Kontinuum von biblischer Zeit bis heute, deren Narrativ ein einzigartiges Licht auf die biblische Geschichte wirft (S. 6-7) … Raheb greift den Mythos einer „jüdisch-christlichen Tradition“ an, ebenso die „kreative Art evangelikaler Hardliner-Christen“ (S. 24), die zusammen mit den arabischen und westlichen Mächten die dominante Kultur geformt haben, die für die Notlage der Palästinenser verantwortlich ist (S. 26-27). Postkoloniale Theorie und Edward Saids Orientalismus bieten die Plattform dafür, dass die palästinensische Befreiungstheologie den jüdischen Nationalismus ablehnt (S. 27-29). Die Ablehnung der Vorstellung, dass „der moderne Staat Israel in einer Kontinuität des biblischen Israel steht“ ist die Grundlage für die Widerstandsbewegung der palästinensischen Christen (S. 35).

Hier ist allerdings eine andere Beschreibung:

Die Wahrheit lautet, dass Raheb in dem Buch nicht nur ziemliche Ignoranz zur Bibel zeigt und seine Gestaltung Äußerungen tätigt, die das Buch für eine Diskussion in jeglichem akademischen Kontext disqualifizieren würde; außerdem hat er auch wiederholt Ansichten über das jüdische Volk zum Ausdruck gebracht, die reichlich rassistisch sind.

Und hinzugefügt wird:

Raheb wirbt für eine „palästinensische Theologie“, die behauptet Juden seien nicht das auserwählte Volk und hätten daher kein Recht auf das Heilige Land. In einer Ansprache sagte er im März 2010: „Tatsächlich sind die palästinensischen Christen die einzigen in der Welt, die, wenn sie von ihren Vorvätern sprechen, ihre tatsächlichen Ahnen meinen und zudem die Vorväter im Glauben … Das ist also die Realität der Völker im Land. Wiederum sind sie nicht Israel…“

Kein Wunder, dass es ein kurzes Buch ist.

„Palästina kommt in den Büchern des Neuen Testaments nicht vor.

Judäa sehr wohl. Samaria sehr wohl. Das Land Israel sehr wohl.

Aber der Autor, werden wir informiert, hat einen Preis gewonnen:

Der Olof Palme Gedächtnisfond in Stockholm (Schweden) hat verkündet, dass der Olof Palme-Preis 2015 zu gleichen Teilen dem palästinensischen Pastor Mitri Raheb von der Evangelical Lutheran Christmas Church in Bethlehem (Palästina) und dem israelischen Journalisten Gideon Levy, Autor und Kolumnist bei Ha’aretz, verliehen wurde.

Wer ist schlimmer, Raheb oder Levy?

Nachtrag: Zur Verfolgung und Ermordung von Christen im November letzten Jahres.

„Zionistische Invasoren erhoffen sich Europa zu besetzen“

Elder of Ziyon, 24.November 2015

Israelhasser sind seltsame Wesen:

Eine Reihe zionistischer Investoren kaufte in Finnland eine Insel, die 450.000 Euro wert ist, um daraus eine israelische Kolonie zu machen.

Eine Reihe zionistischer Investoren kauften unter dem Vorwand in einer Flaute zu stecken eine Insel in einem der skandinavischen Länder (Finnland), die 450.000 Euro kostet“, berichtete die israelische Zeitung Yedioth Ahronoth.

Sie haben vor eine Kolonie für Israel zu schaffen, für Leute, die die Natur leben. Diese Insel heißt offiziell Petäjäsaari.

Die Namen einiger der Investoren sind enthüllt: Amir Weil, Aviad Scheibitz, Assaf Giller und Moti Shemtovi.

Einige antizionistischen jüdischen Gruppen haben dieses Tun mit der Besatzung Palästinas durch die Juden 1948 gleich gesetzt.

Die wahre Geschichte steht bei YNet. Israelis kauften eine der Tausenden von Inseln, die in Finnland zu Verkauf stehen, um ökologische Ferienwohnungen für die zu bauen, die weit entfernt vom Alltagsleben sind. Während sie die Hütten unter Israelis vermarkten, verkaufen sie sie an jeden, der eine haben will und haben bisher Hütten an Käufer in England, Deutschland, der Schweiz und sogar Finnland verkauft.

Die örtlichen Finnen sind von dem Kauf begeistert. Ihre einzige Anfangssorge war nicht, dass die Israelis das Land kauften, sondern dass sie eine Strohmann-Organisation von Russen sein könnten.

Es ist aber nett, dass die Israelhasser mit ihrer Analogie zuzugeben scheinen, dass Juden in Palästina legal Land kauften, als sie im 19. und 20. Jahrhundert dorthin zogen.

Fazit: „Die Welt ist eine Scheibe“

Ulrich W. Sahm, Jerusalem, 20. Oktober 2015 (direkt vom Autor)

Eine Koalition arabischer und blockfreier Staaten hat in der UNO eine Resolution eingebracht, die Welt zur Scheibe zu erklären. Damit soll die seinerzeit von der katholischen Kirche hart bekämpfte Entdeckung des Galileo Galilei rückgängig gemacht werden, wonach die Erde eine Kugel sei und sich um die Sonne drehe. Politische Beobachter bei der UNO behaupten, dass die Eingabe nur an einem Veto der Amerikaner scheitern könne. Doch aus politischen Rücksichten werde US-Präsident Barack Obama eher den „Islam umarmen“ und keinen Widerspruch äußern. (Ende Satire)

Messerstecher mit „politischem Horizont“ bekämpfen

UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon hat sich in einer Videobotschaft an Israelis und Palästinenser gewandt. Die palästinensischen Kinder und Jugendlichen, darunter 13-Jährige, sollten nicht mehr zu Waffen greifen. „Ich verstehe Eure Frustration. Ich weiß, dass Eure Hoffnungen auf Frieden unzählige Male zerstört wurden. Ihr seid wütend wegen der anhaltenden Besatzung und dem Ausbau von Siedlungen.“

Zum Ausgleich wandte er sich auch an Israelis. Er verstehe deren „echte Sorge um Frieden und Sicherheit.“ Er sagte weiter: „Wenn Kinder Angst haben, zur Schule zu gehen, wenn man auf der Straße ein potenzielles Opfer ist, dann ist die Sicherheit zu Recht Ihre unmittelbare Priorität. Aber Mauern, Checkpoints, harte Reaktionen der Sicherheitskräfte und Hauszerstörungen können den Frieden und die Sicherheit nicht gewährleisten.“

Eine Lösung biete nur die Errichtung eines palästinensischen Staates. Nur mit einem „politischen Horizont“ könne „dieser Kreislauf der Gewalt und Angst durchbrochen werden“.

Ban Ki-Moon ließ offen, wie Israelis an Bushaltestellen, im Bus oder auf der Straße den Messerstechern mit „politischem Horizont“ begegnen sollten, wenn jemand mit dem Messer auf sie zugeht, in den Hals sticht oder mit einem Fleischermesser den Kopf zerhackt, nachdem zuvor ein Auto die Menschen an einer Bushaltestelle überfahren hat.

Die Israelis haben Kontrollpunkte an den Zufahrtsstraßen nach Israel eingerichtet und 2003 eine Mauer aufgestellt, um Selbstmordattentäter fern zu halten. In letzter Zeit wurden Waffen tragende Bürger und Sicherheitskräfte aufgefordert, Amok-laufende Palästinenser zu erschießen, wenn sie mit Messern oder Feuerwaffen in einer Menschenmenge Mordanschläge verüben. Anhand von Aufnahmen der Sicherheitskameras ist deutlich zu sehen, dass die schnelle Reaktion der Polizisten, mit ihren Schusswaffen den Angreifer zu neutralisieren, zweifellos viele Menschenleben gerettet hat.

Klagemauer als islamisches Heiligtum anerkennen

Eine weltbewegende neue Resolution steht bei der UNESCO an, der Kulturorganisation der UNO. Mehrere arabische Staaten haben auf Initiative der Palästinenser den Antrag gestellt, die sogenannte Burak-Mauer in Jerusalem zu einem islamischen Heiligtum zu erklären. Der Vorplatz zu jener Mauer, von der aus der Prophet Mohammad auf seinem Pferd Burak in einer Nacht in den Himmel gefahren sei, solle als Eigentum der muslimischen Behörde Waqf anerkannt werden. Die Burak-Mauer ist eine Stützmauer des Haram al-Scharif, des „erhabenen Heiligtums“, auf dem Felsendom und die Al-Aqsa-Moschee stehen.

Für Leser, die sich in Jerusalem nicht auskennen, muss hier ergänzt werden, dass der Haram-al-Scharif normalerweise „Tempelberg“ genannt wird und jene Stelle bezeichnet, wo in biblischer Zeit der jüdische Tempel stand. Jesus wurde in dem Tempel als Erstgeborener freigekauft und hat dort gelehrt. Die westliche Stützmauer ist bekannt als „Klagemauer“. Juden beten dort, weil sie ihr eigentliches Heiligtum auf dem Tempelberg Jahrhunderte lang nicht betreten durften. Gemäß dem „Status quo“ dürfen sie dort auch heute dort kein Gebet sprechen.

Die israelische Regierung redet von einer „totalen Islamisierung“ der Heiligsten Stätte des Judentums und will die Resolution abwenden. In dem 6-Seiten langen Vorschlag werden nur arabische Bezeichnungen verwendet, so dass die jüdisch-christliche Beziehung zu diesen Heiligen Stätten unterschlagen wird. „Das jüdische Volk von der Klagemauer zu trennen geht einen Schritt zu weit, sogar für die schlimmsten Feinde Israels“, sagte hoffnungsvoll der israelische UNESCO-Botschafter Carmel Schama Hacohen.

Über die Resolution soll am Mittwoch (morgen) in Paris, dem Sitz der UNESCO, abgestimmt werden. 2011 war hat die UNESCO als erste UNO-Organisation den noch nicht existenten „Staat Palästina“ anerkannt.

(C) Ulrich W. Sahm

Mamilla-Friedhof: Wieder Aufwiegelung

RealJStreets, Israellycool, 12. August 2015

Wow, das hat nicht lange gedauert!

Ich war in der Mamilla-Einkaufspromenade, einem Bereich, der von 1948 bis 1967 Teil des „Niemandslands“ war. Heißt, der Bereich von einigen Metern vor den jordanischen Besatzungssoldaten, die aufs Geratewohl auf Juden schossen, den Mauer der Jerusalemer Altstadt zu nahe kamen.

Heute sind die erneuerten Schaufenster Teil einer hochwertigen Einkaufsmeile. Eine Szenerie in Jerusalem, die zu den erfolgreichsten der Vielfältigkeit in Israel gehört.

Beim Heimweg kam ich am Mamilla-Friedhof vorbei, der auf der Straße gegen des Waldorf-Astoria Hotels liegt. Das Land für den historischen Mamailla-Friedhof war ein großes Gebiet. Aber die Husseini-Familie mit ihren guten Verbindungen schafften es 1929 einen Großteil des Landes für ihre Bauprojekte umwidmen zu lassen.

Als wir nach Israel zogen, war der eingezäunte Teil des Mamilla-Friedhofs einer der schlimmsten Schandflecken der Stadt. Vor neun Jahren war er eine Müllkippe. Es ist ein Jammer, dass ich keine Fotos davon machte, um diese Dinge zu dokumentieren – ein Bereich, der von Unkraut überwuchert war. Hässliche Orte standen damals nicht auf meiner Agenda.

Als dann aber Pläne für das Toleranz-Museum bekannt wurden, änderte sich die Situation vor Ort fast über Nacht. Erinnern Sie sich? Neue Hetze wegen Mamilla-Friedhof?

Der genaue Bereich des Friedhofs mag fraglich sein, aber wenn man anfängt einen Bereich zu reinigen, dann ist das egal und es wird bald Ärger geben.

Ich gehe oft dort vorbei und sehe die Veränderungen, die es im Lauf der Zeit gibt. So sah ich, dass diese Woche wieder ein Teil gesäubert wurde.

Dieser von der Straße aus klar zu sehende Flecken mit Gräbern war bis vor kurzem unter Unkraut begraben. Ich machte diese Fotos mit dem Gedanken, dass nach einer Reinigung bald Ärger folgen würde.

Innerhalb von Stunden fand ich beim überfliegen von Google-Schlagzeilen, dass Israel eine Kneipe auf einem historischen Jerusalemer Friedhof baut.

Die Arabische Liga hat den Bau einer Kneipe auf einem historischen Friedhof in Ostjerusalem verurteilt.

Anfang des Monats eröffneten die israelischen Behörden eine Kneipe auf einem Teil des Mamilla-Friedhofs, von dem man glaubt, dass er bis ins siebte Jahrhundert zurückreicht.

In einer Erklärung beschrieb die Arabische Liga mit Sitz in Kairo die israelische Bautätigkeit ein „entsetzliches Verbrechen“.

Hier haben wir es also, bitte sehen Sie selbst, das „entsetzliche Verbrechen“ der Kneipenszene.

Das neue Restaurant liebt auf der anderen Straßenseite des eingezäunten Mamilla-Friedhofs, auf Land das Gan Ha’atzmaut war, der Unabhängigkeitspark.

Jahrzehnt lang ist das ein öffentlicher Jerusalemer Park gewesen, NICHT Teil des eigentlichen Friedhofs.

Wenn die Arabische Liga und die Waqf Ärger machen wollen, dann ist die Fakten vor Ort etwas zu strecken kein Problem. Was sind schon ein paar Meter, wenn das die Massen aufhetzen wird?

Tja, wieder ein Fall, in dem die Arabische Liga jede Spur der Juden auslöschen will.