Palästina und die Evangelien, aber keine Wahrheit

Yisrael Medad, My Right Word, 8. Januar 2016

Es gibt ein Buch mit dem Titel “Faith in the Face of Empire: The Bible Through Palestinian Eyes” (Der Glaube angesichts des Reichs: Die Bible durch palästinensische Augen). Hier findet sich eine Beschreibung:

In dieser kurzen Arbeit, die auf den Laien als Leser zielt, deckt Raheb, Schriftsteller, Prediger und Präsident des Dar al-Kalima University College in Bethlehem einen beeindruckende Bandbreite antiker und moderner palästinensischer Geschichte, um den geopolitischen Kontext für die Schriften der Bibel herzustellen. Raheb … stellt Fehlvorstellungen von Außenstehenden zur Kultur und ihren Texten heraus, während er wortgewand für größere Aufmerksamkeit für diese Kultur eintritt, wenn man die Bibel interpretiert, insbesondere das lange Vermächtnis des Reichs in Palästina und die Reaktion des Volks auf wiederholte Besetzung. Das ist eine selten gehörte Sichtweise auf die Bibel.

Das Buch ist in neun Kapitel gegliedert,

dazu ein Epilog. Raheb erklärt, dass das Ziel des Buchs darin besteht „die Grundlagen für eine echte palästinensisch-christliche Schilderung zu legen, die politisch aktuell ist, ebenso der Mission Jesu, in der der palästinensischen Kontext heute als hermeneutischer Schlüssel für das Verständnis des ursprünglichen Kontextes und den Inhalt der Bibel dient. Die palästinensischen Christen selbst sind schließlich ein wichtiges Kontinuum von biblischer Zeit bis heute, deren Narrativ ein einzigartiges Licht auf die biblische Geschichte wirft (S. 6-7) … Raheb greift den Mythos einer „jüdisch-christlichen Tradition“ an, ebenso die „kreative Art evangelikaler Hardliner-Christen“ (S. 24), die zusammen mit den arabischen und westlichen Mächten die dominante Kultur geformt haben, die für die Notlage der Palästinenser verantwortlich ist (S. 26-27). Postkoloniale Theorie und Edward Saids Orientalismus bieten die Plattform dafür, dass die palästinensische Befreiungstheologie den jüdischen Nationalismus ablehnt (S. 27-29). Die Ablehnung der Vorstellung, dass „der moderne Staat Israel in einer Kontinuität des biblischen Israel steht“ ist die Grundlage für die Widerstandsbewegung der palästinensischen Christen (S. 35).

Hier ist allerdings eine andere Beschreibung:

Die Wahrheit lautet, dass Raheb in dem Buch nicht nur ziemliche Ignoranz zur Bibel zeigt und seine Gestaltung Äußerungen tätigt, die das Buch für eine Diskussion in jeglichem akademischen Kontext disqualifizieren würde; außerdem hat er auch wiederholt Ansichten über das jüdische Volk zum Ausdruck gebracht, die reichlich rassistisch sind.

Und hinzugefügt wird:

Raheb wirbt für eine „palästinensische Theologie“, die behauptet Juden seien nicht das auserwählte Volk und hätten daher kein Recht auf das Heilige Land. In einer Ansprache sagte er im März 2010: „Tatsächlich sind die palästinensischen Christen die einzigen in der Welt, die, wenn sie von ihren Vorvätern sprechen, ihre tatsächlichen Ahnen meinen und zudem die Vorväter im Glauben … Das ist also die Realität der Völker im Land. Wiederum sind sie nicht Israel…“

Kein Wunder, dass es ein kurzes Buch ist.

„Palästina kommt in den Büchern des Neuen Testaments nicht vor.

Judäa sehr wohl. Samaria sehr wohl. Das Land Israel sehr wohl.

Aber der Autor, werden wir informiert, hat einen Preis gewonnen:

Der Olof Palme Gedächtnisfond in Stockholm (Schweden) hat verkündet, dass der Olof Palme-Preis 2015 zu gleichen Teilen dem palästinensischen Pastor Mitri Raheb von der Evangelical Lutheran Christmas Church in Bethlehem (Palästina) und dem israelischen Journalisten Gideon Levy, Autor und Kolumnist bei Ha’aretz, verliehen wurde.

Wer ist schlimmer, Raheb oder Levy?

Nachtrag: Zur Verfolgung und Ermordung von Christen im November letzten Jahres.

„Zionistische Invasoren erhoffen sich Europa zu besetzen“

Elder of Ziyon, 24.November 2015

Israelhasser sind seltsame Wesen:

Eine Reihe zionistischer Investoren kaufte in Finnland eine Insel, die 450.000 Euro wert ist, um daraus eine israelische Kolonie zu machen.

Eine Reihe zionistischer Investoren kauften unter dem Vorwand in einer Flaute zu stecken eine Insel in einem der skandinavischen Länder (Finnland), die 450.000 Euro kostet“, berichtete die israelische Zeitung Yedioth Ahronoth.

Sie haben vor eine Kolonie für Israel zu schaffen, für Leute, die die Natur leben. Diese Insel heißt offiziell Petäjäsaari.

Die Namen einiger der Investoren sind enthüllt: Amir Weil, Aviad Scheibitz, Assaf Giller und Moti Shemtovi.

Einige antizionistischen jüdischen Gruppen haben dieses Tun mit der Besatzung Palästinas durch die Juden 1948 gleich gesetzt.

Die wahre Geschichte steht bei YNet. Israelis kauften eine der Tausenden von Inseln, die in Finnland zu Verkauf stehen, um ökologische Ferienwohnungen für die zu bauen, die weit entfernt vom Alltagsleben sind. Während sie die Hütten unter Israelis vermarkten, verkaufen sie sie an jeden, der eine haben will und haben bisher Hütten an Käufer in England, Deutschland, der Schweiz und sogar Finnland verkauft.

Die örtlichen Finnen sind von dem Kauf begeistert. Ihre einzige Anfangssorge war nicht, dass die Israelis das Land kauften, sondern dass sie eine Strohmann-Organisation von Russen sein könnten.

Es ist aber nett, dass die Israelhasser mit ihrer Analogie zuzugeben scheinen, dass Juden in Palästina legal Land kauften, als sie im 19. und 20. Jahrhundert dorthin zogen.

Fazit: „Die Welt ist eine Scheibe“

Ulrich W. Sahm, Jerusalem, 20. Oktober 2015 (direkt vom Autor)

Eine Koalition arabischer und blockfreier Staaten hat in der UNO eine Resolution eingebracht, die Welt zur Scheibe zu erklären. Damit soll die seinerzeit von der katholischen Kirche hart bekämpfte Entdeckung des Galileo Galilei rückgängig gemacht werden, wonach die Erde eine Kugel sei und sich um die Sonne drehe. Politische Beobachter bei der UNO behaupten, dass die Eingabe nur an einem Veto der Amerikaner scheitern könne. Doch aus politischen Rücksichten werde US-Präsident Barack Obama eher den „Islam umarmen“ und keinen Widerspruch äußern. (Ende Satire)

Messerstecher mit „politischem Horizont“ bekämpfen

UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon hat sich in einer Videobotschaft an Israelis und Palästinenser gewandt. Die palästinensischen Kinder und Jugendlichen, darunter 13-Jährige, sollten nicht mehr zu Waffen greifen. „Ich verstehe Eure Frustration. Ich weiß, dass Eure Hoffnungen auf Frieden unzählige Male zerstört wurden. Ihr seid wütend wegen der anhaltenden Besatzung und dem Ausbau von Siedlungen.“

Zum Ausgleich wandte er sich auch an Israelis. Er verstehe deren „echte Sorge um Frieden und Sicherheit.“ Er sagte weiter: „Wenn Kinder Angst haben, zur Schule zu gehen, wenn man auf der Straße ein potenzielles Opfer ist, dann ist die Sicherheit zu Recht Ihre unmittelbare Priorität. Aber Mauern, Checkpoints, harte Reaktionen der Sicherheitskräfte und Hauszerstörungen können den Frieden und die Sicherheit nicht gewährleisten.“

Eine Lösung biete nur die Errichtung eines palästinensischen Staates. Nur mit einem „politischen Horizont“ könne „dieser Kreislauf der Gewalt und Angst durchbrochen werden“.

Ban Ki-Moon ließ offen, wie Israelis an Bushaltestellen, im Bus oder auf der Straße den Messerstechern mit „politischem Horizont“ begegnen sollten, wenn jemand mit dem Messer auf sie zugeht, in den Hals sticht oder mit einem Fleischermesser den Kopf zerhackt, nachdem zuvor ein Auto die Menschen an einer Bushaltestelle überfahren hat.

Die Israelis haben Kontrollpunkte an den Zufahrtsstraßen nach Israel eingerichtet und 2003 eine Mauer aufgestellt, um Selbstmordattentäter fern zu halten. In letzter Zeit wurden Waffen tragende Bürger und Sicherheitskräfte aufgefordert, Amok-laufende Palästinenser zu erschießen, wenn sie mit Messern oder Feuerwaffen in einer Menschenmenge Mordanschläge verüben. Anhand von Aufnahmen der Sicherheitskameras ist deutlich zu sehen, dass die schnelle Reaktion der Polizisten, mit ihren Schusswaffen den Angreifer zu neutralisieren, zweifellos viele Menschenleben gerettet hat.

Klagemauer als islamisches Heiligtum anerkennen

Eine weltbewegende neue Resolution steht bei der UNESCO an, der Kulturorganisation der UNO. Mehrere arabische Staaten haben auf Initiative der Palästinenser den Antrag gestellt, die sogenannte Burak-Mauer in Jerusalem zu einem islamischen Heiligtum zu erklären. Der Vorplatz zu jener Mauer, von der aus der Prophet Mohammad auf seinem Pferd Burak in einer Nacht in den Himmel gefahren sei, solle als Eigentum der muslimischen Behörde Waqf anerkannt werden. Die Burak-Mauer ist eine Stützmauer des Haram al-Scharif, des „erhabenen Heiligtums“, auf dem Felsendom und die Al-Aqsa-Moschee stehen.

Für Leser, die sich in Jerusalem nicht auskennen, muss hier ergänzt werden, dass der Haram-al-Scharif normalerweise „Tempelberg“ genannt wird und jene Stelle bezeichnet, wo in biblischer Zeit der jüdische Tempel stand. Jesus wurde in dem Tempel als Erstgeborener freigekauft und hat dort gelehrt. Die westliche Stützmauer ist bekannt als „Klagemauer“. Juden beten dort, weil sie ihr eigentliches Heiligtum auf dem Tempelberg Jahrhunderte lang nicht betreten durften. Gemäß dem „Status quo“ dürfen sie dort auch heute dort kein Gebet sprechen.

Die israelische Regierung redet von einer „totalen Islamisierung“ der Heiligsten Stätte des Judentums und will die Resolution abwenden. In dem 6-Seiten langen Vorschlag werden nur arabische Bezeichnungen verwendet, so dass die jüdisch-christliche Beziehung zu diesen Heiligen Stätten unterschlagen wird. „Das jüdische Volk von der Klagemauer zu trennen geht einen Schritt zu weit, sogar für die schlimmsten Feinde Israels“, sagte hoffnungsvoll der israelische UNESCO-Botschafter Carmel Schama Hacohen.

Über die Resolution soll am Mittwoch (morgen) in Paris, dem Sitz der UNESCO, abgestimmt werden. 2011 war hat die UNESCO als erste UNO-Organisation den noch nicht existenten „Staat Palästina“ anerkannt.

(C) Ulrich W. Sahm

Mamilla-Friedhof: Wieder Aufwiegelung

RealJStreets, Israellycool, 12. August 2015

Wow, das hat nicht lange gedauert!

Ich war in der Mamilla-Einkaufspromenade, einem Bereich, der von 1948 bis 1967 Teil des „Niemandslands“ war. Heißt, der Bereich von einigen Metern vor den jordanischen Besatzungssoldaten, die aufs Geratewohl auf Juden schossen, den Mauer der Jerusalemer Altstadt zu nahe kamen.

Heute sind die erneuerten Schaufenster Teil einer hochwertigen Einkaufsmeile. Eine Szenerie in Jerusalem, die zu den erfolgreichsten der Vielfältigkeit in Israel gehört.

Beim Heimweg kam ich am Mamilla-Friedhof vorbei, der auf der Straße gegen des Waldorf-Astoria Hotels liegt. Das Land für den historischen Mamailla-Friedhof war ein großes Gebiet. Aber die Husseini-Familie mit ihren guten Verbindungen schafften es 1929 einen Großteil des Landes für ihre Bauprojekte umwidmen zu lassen.

Als wir nach Israel zogen, war der eingezäunte Teil des Mamilla-Friedhofs einer der schlimmsten Schandflecken der Stadt. Vor neun Jahren war er eine Müllkippe. Es ist ein Jammer, dass ich keine Fotos davon machte, um diese Dinge zu dokumentieren – ein Bereich, der von Unkraut überwuchert war. Hässliche Orte standen damals nicht auf meiner Agenda.

Als dann aber Pläne für das Toleranz-Museum bekannt wurden, änderte sich die Situation vor Ort fast über Nacht. Erinnern Sie sich? Neue Hetze wegen Mamilla-Friedhof?

Der genaue Bereich des Friedhofs mag fraglich sein, aber wenn man anfängt einen Bereich zu reinigen, dann ist das egal und es wird bald Ärger geben.

Ich gehe oft dort vorbei und sehe die Veränderungen, die es im Lauf der Zeit gibt. So sah ich, dass diese Woche wieder ein Teil gesäubert wurde.

Dieser von der Straße aus klar zu sehende Flecken mit Gräbern war bis vor kurzem unter Unkraut begraben. Ich machte diese Fotos mit dem Gedanken, dass nach einer Reinigung bald Ärger folgen würde.

Innerhalb von Stunden fand ich beim überfliegen von Google-Schlagzeilen, dass Israel eine Kneipe auf einem historischen Jerusalemer Friedhof baut.

Die Arabische Liga hat den Bau einer Kneipe auf einem historischen Friedhof in Ostjerusalem verurteilt.

Anfang des Monats eröffneten die israelischen Behörden eine Kneipe auf einem Teil des Mamilla-Friedhofs, von dem man glaubt, dass er bis ins siebte Jahrhundert zurückreicht.

In einer Erklärung beschrieb die Arabische Liga mit Sitz in Kairo die israelische Bautätigkeit ein „entsetzliches Verbrechen“.

Hier haben wir es also, bitte sehen Sie selbst, das „entsetzliche Verbrechen“ der Kneipenszene.

Das neue Restaurant liebt auf der anderen Straßenseite des eingezäunten Mamilla-Friedhofs, auf Land das Gan Ha’atzmaut war, der Unabhängigkeitspark.

Jahrzehnt lang ist das ein öffentlicher Jerusalemer Park gewesen, NICHT Teil des eigentlichen Friedhofs.

Wenn die Arabische Liga und die Waqf Ärger machen wollen, dann ist die Fakten vor Ort etwas zu strecken kein Problem. Was sind schon ein paar Meter, wenn das die Massen aufhetzen wird?

Tja, wieder ein Fall, in dem die Arabische Liga jede Spur der Juden auslöschen will.

Die Wahrheit zu Susiya

(weiter aktualisiert, 24.07.2015)
Sar Shalom, Israel Thrives, 23. Juli 2015

Da die New York Times auf einer Op-ed-Seite heute ein Flehen von Nasser Nawaja an Israel veröffentlicht, ihn nicht aus seinem Haus in Susiya zu werfen, ist es an der Zeit die Wahrheit über Susiya zu wiederholen. Das palästinensische Narrativ behauptet, sie lebten dort, seit sie 1948 aus Israel vertrieben wurden und sich 1986 erneut einer Ausweisungsdrohung gegenüber sahen. Dieses Luftbild aus dem Jahr 1999 zeigt aber, dass es bis zu diesem Zeitpunt keine dauerhafte Sieldung in Susiya gab.

Susiya_Aerial-Photo-Susiya-area-1999

Seit damals entschied sich Salam Fayyad das palästinensische Territorium zu erweitern, indem man Fakten in Area C schafft. Das zu gehört, dass Palästinenser aus dem nahe gelegenen Dorf Yatta in Susiya Zelte aufschlugen, die PA mobile Wassertanks lieferte und mit Unterstützung der EU unter den Zelten dauerhaftere Gebäude aus dem Boden schossen. Das Ergebnis dieser Fakten schaffenden Aktivitäten kann man in diesem Luftbild aus dem Jahr 2013 sehen; der rote eingekreiste Bereich ist der, der sich auf den beiden Fotos verändert hat.

Susiya_Aerial-Photo-Susiya-Area-2013

Mehr Informationen bekommen sie in diesem Video von Regavim, der Organisation, die die Fotos oben zur Verfügung stellte.

In der Jerusalem Post schreibt Ari Briggs über den Bereich Susiya:
Fakt ist, dass der von den Landbesetzern eingenommen Bereich nur als Weideland genutzt wurde. Plia Albek, Landexpertin der Regierung, dokumentierte 1982 einiges Privatland in dem Bereich und bestätigte es als reines Agrarland. Der Anthropologe Yaacov Havakook erforschte die Gegen in den 1980-er Jahren, als er dort mehrere Jahre lang lebte. Als Experte gab er Zeugnis: „Die Araber lebten nie dauerhaft in diesen Höhlen… Die Höhlen sind nur als vorübergehende Behausung für Hirten gedient, die zwei Wochen bis einen Monat im Jahr während der Weidesaison hierher kamen.“
Elder of Ziyon ist den Behauptungen nachgegangen, es habe eine Jahrhunderte alte arabische („palästinensische“) Siedlung Susiya (Susiya al-Qadima) gegeben, die der 1983 gegründeten jüdischen Siedlung lange voraus ging und auf alten Landkarten zu finden sei.
Eine solche Bezeichnung war vor dem 21. Jahrhundert nicht zu finden. Einige alten Landkarten, die er fand, geben ein Susiya an, aber Reiseberichte zeigen, dass niemand dort lebte, sondern es nur Ruinen gab (Quellen vor dem 19. Jahrundert).
Landkarten aus den 1940-er Jahren erwähnen kein Dorf dort.


Regavim
schreibt über Susiya:

Ein Jahrunderte altes Dorf? Nicht wirklich! Die Behauptung, dass dies ein arabisches Dorf ist, das über Jahrhunderte existierte, ist völlig falsch. Nach Angaben Reisender des 19. Jahrhunderts und aus Bestandsaufnahmen der Dörfer und Bevölkerung der britischen Mandatsbehörden 1945, die alle Dörfer in der Gegend und sogar einige der Bewohner namentlich erwähnen, gibt es keinen Hinweis auf die Existenz eines Dorfes namens Susiya, außer als antike archäologische Stelle. Dieses felsige Land, auf dem ein illegales Lager errichtet wurde, diente als Weideland. In diesen Tagen, nur während den Weidemonaten, boten die Höhlen in der Gegend zeitweise den Hirten des Dorfes Yatta Schutz vor Räubern, wilden Tieren und schlechtem Wetter. Luftbilder belegen, dass es an diesem Ort vor dem Jahr 2000 nie eine Siedlung gab, außer 4 oder 5 Bauwerken, die in den späten 1909-ern illegal gebaut wurden.

Jüdische Geschichte: Bei den archäologischen Ausgrabung an der antiken Stätte wurde eine antike jüdische Siedlung gefunden, die aus dem 4 bis 9. Jahrhundert unserer Zeitrechnung stammt. Forscher geben an, dass dies eine blühende jüdische Gemeinde war, die Hunderte Jahre lang nach der Zerstörung des Zweiten Tempels existierte und am Ende der byzantinischen und Anfang der arabischen Periode ihre stärkste Entwicklung erlebte. Vor Ort entdeckten sie eine große Synagoge, rituelle Bäder, Häuser, Gemeinschaftsgebäude und weitere Bauwerke. Darüber hinaus wurden 1986 dort 277 Dunam zur Einrichtung einer archäologischen Grabungsstätte zugewiesen; seit damals ist es den Hirten verboten die Höhlen zu nutzen. Anfangs kamen die Hirten während der Weidezeit hin und stellten für die Zeit, in der ihre Tiere dort grasten, Zelte auf, aber in den letzten zehn Jahren hat die Familie Nawaja versucht dauerhafte Kontrolle über den Bereich zu erlangen.

Keine Vertreibung – die Räumung von Landbesetzern. Recherche in den Bevölkerungsregistern der Zivilverwaltung eigt auf, dass der Mehrheit der in dem illegalen Lager befindlichen Familien Häuser in Yatta gehören. Die Familie Najawa, die in Yatta lebt, ergriff Kontrolle über Land, das ihr nicht gehört. Damit reden wir nicht davon Leuten von ihrem Land zu verdrängen, sondern von der Zwangsräumung illegaler Landbesetzer, die unter Verletzung des Rechts Dutzende Bauwerke aufgestellt haben.

s. auch:
Die israelische Linke und der Mythos des „palästinensischen“ Susiya
Europäische Gelder hinter Kampagne zur Auslöschung von antiker jüdischer Stadt
Die Tagesschau hat wieder zugeschlagen
‘Ancient Arab Susiya‘ – The Town That Never Was
The ‚Palestinian village‘ of Susya is neither Palestinian nor a village

Amnestys „Gesundheitsarbeiter aus Gaza“ waren zufällig auch Terroristen

Elder of Ziyon, 9. Juli 2015

Auf Amnestys Gaza-Plattform heißt es:

Gegen 15.30 Uhr bombardierten israelische Kampfflugzeuge einen Krankenwagen des Gesundheitsministeriums. Als Resultat wurden 3 Gesundheitsarbeiter getötet: Atef Saleh al-Zameli (42), der Fahrer; Yussuf Ejmai’an al-Zameli (33), Krankenpfleter; und Yussuf Jaber Darabih (25) ein freiwilliger Sanitäter.

Im vergangenen September berichtete ich, dass alle drei Getöteten Terroristen des Islamischen Jihad waren.

Hier ist das Märtyrer-Poster von Atef Saleh al-Zameli. Man beachte, dass er keine Mediner-Kleidung trägt – er trägt Uniform.

Der Name des getöteten „Krankenpflegers“ lautete richtig Yussuf Ahmad Scheik al-Eid. Hier ist sein Märtyrer-Poster des IslamischenJihad:

Der „Sanitäter“ Yussuf Jaber Darabih war ebenfalls ein stolzes Mitglied der jihadistischen Terrororganisation:

Wenn diese drei Terroristen einen Krankenwagen als Mittel nutzten sich selbst und Waffen vor Angriffen zu schützen – und da jeder einzelne von ihnen Mitglied des Islamischen Jihad ist, erscheint das wahrscheinlich – dann waren SIE es, die Kriegsverbrechen verübten. Es deutet auch darauf hin, dass das Gesundheitsministerium des Gazastreifens nicht nur eng mit den Al-Qassam-Brigaden zusammenarbeiteten, damit diese die Krankenwagen zum Transport von Terroristen und vermutlich Waffen nutzen konnten, sondern dass es auch mit dem Islamischen Jihad arbeitete.

Ich schrieb damals, dass weder die UNO noch irgendeine der „Menschenrechts“-Organisationen dieses Kriegsverbrechen untersuchen wird. Und ich lag zu 100% richtig.

Amnesty hatte ein ganzes Jahr, um zu den getöteten Personen zu recherchieren, wie ich es im September machte. Aber Amnesty ist nicht daran interessiert irgendwelche Zeit oder Geld dazu zu verwenden Israel zu entlasten. Nein, sie verwenden vermutlich Hunderttausende Dollars darauf eine Plattform aufzubauen und begleitendes Material und Videos zu produzieren, die Israel für Verbrechen verantwortlich macht, die es schlicht nicht beging.