Das Spiel mit den Schuldzuweisungen geht weiter

Die „Muslimische Straße“ und westliche Intellektuelle teilen die Leidenschaft Israel zum Sündenbock zu machen

Jonathan S. Tobin, Jewish World Review, 23. November 2005)

Es kam als kleine Überraschung, dass viele in der arabischen und muslimischen Welt, als eine Bande islamistischer Terroristen sich Anfang des Monats in drei jordanischen Hotels in die Luft jagten, schnell mit Schuldzuweisungen an Israel bei der Hand waren.

Ein Korrespondent der New York Times, der – ohne Zweifel – in der Suche nach der mythischen „arabischen Straße“ auf die Bürgersteige einer jordanischen Stadt geschickt worden war, musste feststellen, dass es nicht gerade wenige Einheimische gab, die Israel als in etwa am Grunde des furchtbaren Verbrechens steckend ansehen, das von Muslimen im Namen ihrer Interpretation des Islam begangen wurde.

Wie die anscheinend unverwüstliche Ente, dass bei den Anschlägen vom 11. September keine Juden starben, weil ihre Brüder die Täter waren, dauerte es nicht lange, dass die Bewohner der „Straße“ einander versicherten, dass es die Juden waren, die Massaker bei einer Hochzeitsfeier und an anderen unschuldigen Arabern verübten.

UNVERÄNDERBARE REGELN DES HASSES

Die unveränderbaren Regeln des Nahen Ostens können nicht durch Fakten, Logik oder auch nur die kleinste Spur von gesundem Menschenverstand verändert werden. Da die Wiederbelebung der jüdischen Souveränität in einem Teil der ansonsten rein arabischen Region ist für Muslime eine furchtbare Erniedrigung, kann dem jüdischen Staat für alles die Schuld zugeschoben werden.

Die Wahrheit ist aber, dass viele im Westen das Toben der „Straße“ nicht weiter beachten. Das ist der Grund dafür, dass mit dem enormen Anwachsen antijüdischer Hetze und Hass-Bildung (besonders in palästinensischen Schulen) immer eine untergeordnete Frage der amerikanischen außenpolitischen Establishments und vieler der anderen Leuchten gewesen ist, die davon Leben ihre Meinung über die Region von sich zu geben.

Diese Woche bekamen wir aber noch einen Hinweis auf eine weitere Ursache für die fehlende Empörung über die Falschmeldungen zu Israel, die im arabischen politischen Dialog so tief verwurzelt sind. Der Clou kam während der Diskussionen über die Verhandlungen über die Öffnung der Grenzübergänge in den Gazastreifen, die diese Woche abgeschlossen wurden.

Im Verlauf der Gespräche strebte Israel an, die Einreise nach Gaza zu begrenzen und zu kontrollieren, während die Palästinenser, kräftig unterstützt von den USA und der Europäischen Union, anstrebten Israels Beteiligung zu minimieren.

Am Ende gab Israel klein bei und trotz einiger symbolischer Gesten, die mehr als alles andere die innenpolitische Unterstützung von Premierminister Ariel Scharon stärken sollten, bekamen die Palästinenser ihren Willen.

Wirklich interessant an den Kommentaren zu den Gesprächen war aber die Art, in der die amerikanischen Mainstream-Publikationen bereit waren Israels Haltung in das denkbar schlechteste Licht zu stellen.

Nach der Außenpolitik-Kolumnistin Trudy Rubin vom Philadelphia Inquirer liegt der Fehler für das Versagen der Wirtschaft des Gazastreifens allein bei Israel. Sie schrieb am 9. November, dass selbst nach Scharons einseitigem Abzug auch des letzten israelischen Soldaten und Siedlers, Gaza ein „riesiges Gefängnis“ sei.

Außer wenn die „Tomaten und Paprika“ von Gaza von der schweren Hand der israelischen Unterdrückung befreit würden und ihnen der ungehinderte Zugang zum Markt erlaubt werde, sei der Frieden zum Untergang verurteilt, behauptete sie. Aber die Frage, wie die Einreise nach Gaza gemanagt werden würde, sei nicht nur eine der Wirtschaft und Logistik; Israels Interesse am Zugang von und aus Gaza entstammt direkt der Tatsache, dass die Gegend ein bewaffnetes Lager ist, das vor terroristischen Waffen und Sprengstoff nur so strotzt.

Obwohl die palästinensischen Forderungen nach einem israelischen Abzug befriedigt worden sind, versuchten Terroristen immer noch über die Grenze einzudringen, um Verwüstung und Blutvergießen in den Teilen des „besetzten Palästina“ zu verursachen, das selbst die Vereinten Nationen als Territorium des Staates Israel anerkennen. Und die wahllos aus Gaza nach Israel abgeschossenen Raketen haben nur eine Pause eingelegt, weil Israel direkt droht, dass es das Gebiet wieder besetzt.

Aber die Vorboten einer neuen Intifada, die der alten so dicht folgt, dass man kaum sagen kann, wo die eine endete und die andere anfängt, beeindruckt Leute wie Rubin oder selbst amerikanische Beamte nicht, die sonst Israel mit Sympathie gegenüber stehen, so Außenministerin Condoleezza Rice und James Wolfensohn, der Nahost-Beauftragte der Regierung.

Sie scheinen sich in den Gesprächen ausschließlich darauf konzentriert zu haben, dass Israel nachgibt, um so die palästinensische Wirtschaft aufzupusten. Das ist – oberflächlich – ein vernünftiges Argument, da die Entwicklung der Gebiete zu Recht als integraler Bestandteil des Friedensprozesses angesehen wird.

Aber was Rice und Wolfensohn in ihrem Gehabe über die dem Zugang nach Gaza hinein und hinaus eingeführten Kontrollen vergaßen, war, dass das einzige wirkliche Hindernis für wirtschaftlichen Fortschritt nicht aus Israel kommt, sondern von den Palästinensern selbst.

ES WIRD WEGGESEHEN

Wenn es keine palästinensischen Terrorangriffe gegen Israel gäbe – und die Terrorgruppen den israelischen Abzug die Waffenruhe nicht nutzen würden um ihre „militärischen Positionen“ zu stärken – dann würde es keine israelischen Forderungen nach strenger Kontrolle der Grenzen geben.

Aber so, wie das State Department bereit ist über die fortgesetzte Benutzung von Moscheen, Zeitungen und des Fernsehsenders der PA zur Hetze gegen Juden und Israel hinwegzusehen, genauso vernichtend ist die Bereitschaft einiger von der Presse, die Wirklichkeit der palästinensischen Absichten und des palästinensischen Verhaltens zu ignorieren.

Rubin war in ihrer Polemik gegen Israels letztlich erfolglosen Versuch, die Benutzung des Grenzübergangs zwischen Ägypten und Gaza für die Einfuhr von Waffen und Terroristen zu stoppen, sogar bereit die jüngste Geschichte ausgerechnet des palästinensischen Tomatenanbaus zu fälschen.

Während sie sich über das entsetzliche Schicksal dieses welkenden Gemüses auslässt – das gezwungen wurde in der Sonne zu warten, während boshafte Israelis es ablehnten den Fluss palästinensischen Verkehrs ungehindert laufen zu lassen – vergaß sie eine ins Auge springende Tatsache außer Acht.

Obwohl sie vermerkte, dass Wolfensohn $500 Millionen seines eigenen Geldes gespendet hatte, um die Gewächshäuser zu kaufen, die von den inzwischen evakuierten Israelis gebaut wurden, vergaß sie zu erwähnen, dass die meisten dieser Einrichtungen, die mit dem Geld des Gesandten und anderer gut gesinnter amerikanischer Juden erworben wurde, einfach kaputt gingen.

Statt von den Arbeitsplätzen und den Produkten zu profitieren, die die von den Israelis gebauten Farmen ihnen geben könnten, haben palästinensische Mobs das meiste davon zerstört.

Im Gegensatz zu Rubin ist die Moral der Geschichte nicht, dass die Israelis dafür sorgen, das palästinensische Tomaten wegen dümmlichen Befürchtungen verrotten, dass ihre Familien abgeschlachtet werden. Die Moral ist, dass die Palästinenser lieber verhungern als Frieden zu schließen. Dieser Reflex Israel die Schuld zu geben ist derart eingepflanzt, dass selbst die vernünftigsten Forderungen zur Sicherheit automatisch als herzlos nieder gemacht werden.

All das bedeutet, dass Kolumnisten und Offizielle, die Israel für diese Situation verantwortlich machen, kein bisschen besser sind als die Idioten auf der „Straße“, die es für die Bomben in Amman verantwortlich machen.

Die Tatsache, dass sie, anders als der arabische Mob, die israelischen Opfer beklagen werden, die unvermeidlich ihrem diplomatischen Arbeiten zugunsten der Palästinenser folgen werden, macht sie nicht weniger schuldig. Die zum Sündenbock gemachten Opfer werden davon nichts als kaltes Mitleid haben.

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Das nennen sie den Völkermord an den Palästinensern

gefunden auf twitter:
Das nennen sie also den „Völkermord an den Palästinensern“ (man sehe sich die Bevölkerungsentwicklung an).

Ich glaube nicht, dass sie wissen, was dieses Wort bedeutet.

Eine Million Jahre Palästinenser

Die PA macht Werbung, damit Touristen kommen. Nach Angaben ihrer offiziellen Tourismus-Internetseite hat „Palästina“ eine mehr als 1.000.000 Jahre alte Geschichte, ist der Schmelztiegel prähistorischer Kulturen; dort entwickelten sich die niedergelassenen Gesellschaft, das Alphabets, die Religion und die Literatur. Dort entwickelten sich die Ideen, die die Welt formten, die wir heute kennen. Es ist ein einzigartiges Zentrum der Weltgeschichte mit einer mehr als reichhaltigen kulturellen Vergangenheit und den archäologischen und religiösen Stätten der drei monotheistischen Religionen, darunter dem Geburtsort von Jesus Christus.

Screenshot gefunden auf twitter

Jetzt habe ich aber mehrere Probleme: „Palästina“ gab es nicht, es hieß Israel, als diese Entwicklungen stattfanden – und sie fanden in der Regeln nicht unter arabischer/muslimischer Herrschaft statt. Auch nicht mit einer arabisch-muslimischen Bevölkerung. Außer man definiert die Juden zu muslimischen Arabern um, wofür es keinerlei Belege gibt, im Gegenteil.

Übrigens die Juden bzw. die „drei monotheistischen Religionen“: Behaupten nicht die Muslime so gerne das Christentum sei gar nicht monotheistisch, sondern Vielgötterei, weil an drei Götter geglaubt werde (Gott, Jesus, heiliger Geist)? Und wer soll die dritte monotheistische Religion sein, wenn doch die Juden gar keine Verbindung zum Land haben, es die jüdischen Tempel nie gab, wie die Palästinenserführung nicht müde wird hervorzuheben?

Wenn Sie noch Beweise mehr brauchen, dass die EU gegen Israel ist…

Elder of Ziyon, 19. Oktober 2017

Ha’aretz berichtet:

Acht Länder der Europäischen Union schrieben Israel einen offiziellen Protestbrief, in dem sie mehr als €30.000 Schadenersatz forderten, weil Gebäude und Infrastruktur konfisziert wurde, die die Länder in Area C der Westbank gebaut hatten; Area C steht unter voller israelischer Kontrolle.

Ein ranghoher europäischer Diplomat sagte gegenüber Ha’aretz, dass Belgien den Schritt anführte. Die anderen beteiligten Länder beim Abfassen des Briefs sind Frankreich, Spanien, Schweden, Luxemburg, Italien, Irland und Dänemark. Alle acht Länder sind Mitglieder des Schutzkonsortiums für die Westbank, einem Gremium, über das sie ihre humanitäre Hilfe für Area C koordinieren.

Diese Länder protestierten gegen die Beschlagnahme der von ihnen in Beduinengemeinden installierten Sonnenkollektoren und den Abriss von mobilen Gebäuden, die in verschiedenen Beduinengemeinden finanziert wurden und als Klassenzimmer dienten.

Die Existenz des Protestbriefs wurde als erstes von der französischen Zeitung Le Monde berichtet. In dem Brief betonten die acht Länder, wenn Israel die beschlagnahmte Ausrüstung nicht ohne Wenn und Aber zurückgibt, würden sie Entschädigung verlangen. Der Abriss und die Beschlagnahme der humanitären Ausrüstung, einschließlich der Schul-Infrastruktur sowie die eingriffe in den Transfer humanitärer Hilfe verletze Israels Verpflichtungen nach dem Völkerrecht und verursache Leiden für die palästinensischen Einwohner, hieß es in dem Brief.

Der Brief ist der zweite Schritt, den diese Länder in der Sache unternehmen. Vor eineinhalb Monaten kamen Diplomaten aus den acht Ländern, um sich mit der Leiterin des Europaressorts der Außenminister, Rodica Radian-Gordon, zu treffen, damit sie gegen Israels Vorgehen gegen Beduinengemeinden in Area C zu protestieren.

Nach Angaben eines ranghohen Beamten des Außenministeriums sagte Olivier Belle, der belgische Botschafter in Israel, bei dem Treffen, wenn Israel die beschlagnahmte Ausrüstung nicht zurückgebe, werde sein Land formell Entschädigung verlangen. Belle war der einzige bei dem Treffen, der das Thema der Entschädigung aufbrachte, aber in den folgenden Wochen schaffte er es offenbar seine Kollegen zu überzeugen, aus der Forderung eine gemeinsam erarbeitete Position zu machen, die Israel offiziell übermittelt wurde.

Israel lehnt die Forderung nach Schadenersatz kategorisch ab. Israels Haltung lautet, dass die europäischen Aktivitäten in Area C keine humanitäre Hilfe sind, sondern illegale Entwicklung, die ohne Koordination mit Israel sowie mit dem Ziel der Stärkung des Zugriffs der Palästinenser auf Area C erfolgt. Die europäische Haltung! Lautet, dass gemäß der Genfer Konvention Israel für den Umgang mit den Alltagsbedürfnissen der palästinensischen Bevölkerung in Area C zuständig ist und weil es sich nicht darum kümmert springen die europäischen Staaten mit humanitärer Hilfe ein.

Die offizielle Haltung der EU gegenüber Area C steht in komplettem Widerspruch zum Völkerrecht. Der Oslo-Prozess sagt, dass Area C unter israelischer Kontrolle bleibt, bis es eine Vereinbarung zu Grenzen gibt, aber die EU sagt, Area sei palästinensisch. Punkt.

Aus ihrer eigenen Internetseite:

Israel behält die fast ausschließliche Kontrolle über Gesetzesvollzug, Planung und Bautätigkeit in Area C.

In Übereinstimmung mit den Empfehlungen der Schlüsse des des EU-Außenministerrats arbeitet die Europäische Union in Area C an zwei Fronten: humanitäre Unterstützung und Entwicklung.

Die EU bietet bedürftigen Gemeinden in Area C humanitäre Unterstützung in Übereinstimmung mit den humanitären Notwendigkeiten. Gleichzeitig arbeitet die EU mit der palästinensischen Autonomiebehörde an der Entwicklung von Area C und unterstützt die palästinensische Präsenz dort. Dazu gehören Projekte, die die wirtschaftliche Entwicklung fördern und die Lebensqualität der palästinensischen Gemeinden in den Bereichen der Entwicklung des Privatsektors, der Umwelt und Landwirschaft verbessern. Die EU berät sich mit den örtlichen Gemeinden selbst sowie wo nötig den israelischen Behörden.

Die EU berät sich offensichtlich nicht mit Israel, wenn sie Gebäude und andere Bauwerke baut. Aber sie gibt zu, das ihr Hauptpartner bei Entscheidungen, was in Area C getan werden muss, die PA ist – obwohl sie ziemlich genau weiß, dass Israel Bau und Planung kontrolliert.

Mit anderen Worten: Die Anwesenheit der EU in dem Gebiet ist Ausweichmanöver um unterschriebene Vereinbarungen herum und ein Versuch vor Ort Fakten zu schaffen. Sie sagen das selbst.

Die Idee ist, dass das ein humanitärer Witz ist. Sei versuchen mehr Palästinenser in Area C zu locken und weg von den Gebieten unter teilweise oder voller Kontrolle der PA.

Der Grund? Israel eins auszuwischen.

Letzten August errichtete die EU in Dörfern der Westbank eilig mehrere Schulen, bevor das Schuljahr begann. Es dauerte für jedes Gebäude nur einen bis zwei Tage es zu bauen. Es gab keine Genehmigungen und bei einer der Schulen gab Israel ausdrücklich die Anweisung alle Arbeit an dem Gebäude zu stoppen.

Die EU ignorierte die israelische Politik und sogar das von der EU anerkannte Völkerrecht (wenn man annimmt, dass Area C „besetzt“ ist, dann hat Israel das alleinige Recht zu entscheiden, was wo gebaut wird).

Israel zerstört illegale Bauten.

Die EU rief ihre Medien-Kumpels beim Independent an, sie sollten antiisraelische Artikel schreiben, die beschrieben, wie furchtbar es sei, dass die Kinder ihre Schulen verloren, die sie nie hatten.

Und das ist der Punkt, an dem Belgien erstmals Entschädigung forderte – buchstäblich 24 Stunden danach.

Der ganze Vorfall als Fernsehdrama inszeniert, mit traurigen Kindern, die „gezwungen“ waren in einem Zelt zu lernen. 80 Kinder, die in anderen, nahe gelegenen schulen gewesen waren, wurden als ohne Chance auf Bildung proträtiert.

Ich habe diese Dörfer gesehen, in denen diese Leute leben. Sie werden überall in Area C gebaut, mit auffällig angebrachten EU-Flaggen. Etwa ein Dutzend Hütten und mobile Heime, die planlos auf Hügel gesetzt wurden, die ein paar Jahre zuvor leer waren. Das ist alles illegale Bautätigkeit der EU und zudem ein illegaler Transfer von Menschen aus ihren Häusern in den Areas A und B in die Area C, wo sie so tun können, als würden sie unter Einschränkungen durch die Israelis leiden.

Hier haben Sie einen Zeitsprung von Google Earth, der zeigt, wie diese Bauten platziert wurden, um die Landnahme in Area C zu maximieren; der Unterschied zeigt die letzten fünf Jahr in einem kleinen Bereich von Area C nahe Jerusalem.

Die EU versucht nicht Gemeinden mit geordneten Straßen und Infrastruktur zu bauen. Sie vesucht so viel Land in Area C wie möglich zu stehlen, um es Palästinensern zu geben.

Und jetzt will sie Israel verklagen, um für illegales Handeln entschädigt zu werden.

Das ist Chutzpe und ein klarer Beweis, dass die EU fanatisch antiisraelisch ist.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (15.-21. Oktober 2017)

Dieser Eintrag wird auf der Seite oben gehalten; die sonstigen Einträge folgen darunter.
Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2017 geführt.

Sonntag, 15.10.2017:

Der Imam der Al-Aqsa-Moschee beschuldigt jüdische „Extremisten“, diese würden einen Krieg gegen die Al-Aqsa führen.

Nach Angaben israelischer Tempelberg-Organisationen hat sich die Zahl jüdischer Besucher auf dem Tempelberg im Allgemeinen und besonders während der Festwoche zum Laubhüttenfest zugenommen. Und das, obwohl das Plateau während der Feiertag an drei Tagen mehr als sonst für Juden gesperrt war.

Ein israelischer Araber aus Galiläa wurde wegen Aufstachelung zu Terror angeklagt.

Montag, 16.10.2017:

Der Islamische Staat reklamiert den gestrigen Raketenangriff aus dem Sinai auf Israel für sich.

Trumps Nahost-Gesandter Jason Greenblatt wurde bei seinem Besuch in Ramallah von Rami Hamdallah gedrängt Israel unter Druck zu setzen die Bautätigkeiten in Judäa und Samaria einzusellen.

Dienstag, 17.10.2017:

Weil die Stadt Um el-Fahm in einer von der staatlichen Lotterie und dem Bildungsministerium finanzierten (und von der Lotterie vor ein paar Jahren neu renovierten) Sporthalle eine Veranstaltung abhielt, mit der der Chef der verbotenen Islamischen Bewegung unterstützt wird, der in der Stadt lebt, hat die Lotterie jetzt jegliche Zahlungen an die Stadt eingestellt. Die Veranstaltung widerspricht allen Vereinbarungen mit und Prinzipien der Lotterie.

Die Zeit der Olivenernten-Lügen ist wieder da. Angeblich sind die Siedler wieder dabei arabische Olivenbäume fällten zu wollen und haben „einen Angriff erfolgreich abgewehrt“. Das ist – mal wieder – nie passiert.

Die palästinensische Künstler-„Gewerkschaft“ warnte arabische Künstler, sie würden aus der Gewerkschaft ausgeschlossen, sollten sie an einem israelischen Kulturfestival in Jerusalem teilnehmen.

Mittwoch, 18.10.2017:

Das israelische Sicherheitskabinett hat beschlossen und verkündet, dass mit einer PA-Regierung, der die Hamas angehört, nicht verhandelt wird. Die Hamas beschwert sich deshalb, Israel würde sich in die inneren Angelegenheiten der Palästinenser einmischen.
Die PA besteht auf der Einheit mit der Hamas.

Bildungsminister Bennett erklärte am Morgen, dass die Sicherheitskooperation Israels mit der PA ungeachtet des Einheits-Deals mit der Hamas weitergeht.

Donnerstag, 19.10.2017:

Grenzpolizisten nahmen in Jenin zwei 17-jährige fest, die letzte Woche einen Selbstmordbomber losgeschickt hatten.

Die Al-Quds-Universität ehrte einmal mehr massenmörderische Terroristen. Beim Empfang neuer Studenten gab es große Banner, die ihnen verkündeten, wer palästinensische „Helden“ sind – die Gründer und Chefs von Terrororganisationen, verantwortlich für viele hundert ermordete Israelis.

Die Hamas ließ wissen, dass „niemand im Universum uns entwaffnen kann“. Außerdem werde sie nicht darüber diskutieren Israel anzuerkennen, sondern ausschließlich darüber es zu vernichten.

Freitag, 20.10.2017:

Die PA-Araber errichteten in Qalqilya errichteten ein Denkmal für Saddam Hussein; es trägt die Inschrift „Arabisches Palästina vom Fluss bis zum Meer“.

Die PA-Gesandtschaft in Kolumbien twitterte ein Zitat Arafats – in dem er klar erklärt, dass das Ziel der Araber nicht Frieden, sondern das Ende Israels ist.

Bilanz: Der September 2017 war mit 103 Terroranschlägen der mit den wenigsten Anschläge innerhalb eines Monats der letzten 5 Jahre.

Der Vierte Stand

A Time To Speak, 15. Januar 2002 (nicht online)

Im Frankreich des Ancien Régime war die Bevölkerung in drei Stände geteilt: Adel, Klerus und Gemeine. Im 19. Jahrhundert war der Historiker Thomas Babington Macauley der erste, der die, die Nachrichten berichteten, den „Vierten Stand“ nannte. Seit Lord Macauley Zeiten ist die Macht der Presse weit gestiegen und mit der Macht der Radio- und Fernseh-Sendungen verstärkt worden.

„Wie habt ihr das Eitle so lieb und die Lüge so gern?“ (Psalm 4,3)

Die Website HonestReporting.com verlieh einen Preis für unehrenhafte Berichterstattung für da Jahr 2001; gegen harte Konkurrenz ging der Preis an die BBC (British Broadcasting Corporation):

Im Mai 2001 fingierte die BBC einen Filmausschnitt in dem Versuch, israelische Brutalität zu zeigen. Als Israelis eine palästinensische Basis in Gaza angriffen, gab es keine Bilder von Opfern – da Israel leere Gebäude angriff. Die BBC-Redakteure bauten einen Filmausschnitt israelischer Opfer eines palästinensischen Terrorangriffs, die an einem israelischen Krankenhaus ankamen, ein, um zu unterstellen, dass diese Opfer eines israelischen Angriffs waren. Die Nachrichtensprecherin in London, selbst ehemalige BBC-Israel-Korrespondentin, beendete ihren Text mit „Dies sind Bilder aus Gaza“.

Unter den Geschlagenen: Chris Hedges für seinen Artikel „Gaza Tagebuch: Szenen des palästinensischen Aufstands“, in: Harper’s, Oktober 2001. Hedges erinnert sich: „Ich habe nie zuvor gesehen, wie Soldaten Kinder wie Mäuse in die Falle locken und sie als Sport ermordeten.“ Er führt keine Belege für den Vorwurf an. Er gibt zu, dass er die behaupteten Tötungen nicht sah und schließt daraus, dass sie außer Sicht hinter Sanddünen statt fanden. Er gibt zu, dass er keine Schüsse hörte und schließt daraus (fälschlicherweise), dass israelische Soldaten Schalldämpfer auf ihre Waffen montierten.

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„Es gibt viel Positives über den modernen Journalismus zu sagen. Indem er uns die Meinung der Ungebildeten weiter gibt, bleiben wir in Kontakt mit der Ignoranz der Gemeinschaft.“ – Oscar Wilde

Sender, Reporter und Redakteure, die ihre eigene Abneigung gegen Israel an ihre Zuschauer und Leser weiter geben wollen, haben verschiedene Techniken, die bevorzugten Eindrücke unterschiedlich von der Realität zu schaffen. Diese Techniken benötigen kein Fachwissen oder Verständnis der Fakten, des Hintergrunds oder der Sache selbst.

1. Stelle die Araber als die schwächere Seite dar, die deshalb Sympathie verdienen, ohne Rücksicht auf ihre Haltung.Dazu darf man nur die Araber westlich des Jordans zählen, um die Realität der 5 Millionen Juden im Fadenkreuz der gesamten, ausgedehnten und bevölkerungsreichen arabischen Welt und dem Großteil der nicht arabischen muslimischen Welt zu verschleiern.

Auszug aus „Zwischenspiele“ von Jay Nordlinger (NationalReviewOnline, 15. Januar 2002:

Vor ein paar Tagen sah ich etwas, das mit mächtig amüsierte. Es gab da einen AP-Artikel – im Internet – über die israelische Übernahme dieses palästinensischen/iranischen Schiffs, damit mit 50 Tonnen Material beladen war, mit dem Israelis getötet werden sollten. Den Artikel begleitete ein Foto mit … nun, ich lasse es den Text zum Bild sagen: „Der Palästinenser Harun Al-Rabaa, rechts, und sein Sohn Ander backen Brot in einem behelfsmäßigen Ofen in ihrem Haus, in dem es wegen der Sperrung des Dorfes Salem bei Nablus in der Westbank kein Gas zum Kochen gibt.“

Oh, diese verdammten Israelis. Das ist der große Sieg, den die Palästinenser auf dem Propaganda-Schlachtfeld errungen haben. Einer meiner Freunde sagte kürzlich Folgendes: …“Kennst du die erstaunlichste Veränderung, die im letzten Vierteljahrhundert stattgefunden hat? In Propaganda-Sprache: die Umkehrung der David-und-Goliath-Situation im Nahen Osten. Es war einmal so, dass jeder erkannte, wer der wirkliche David war – Israel: Es ist eine winzige Nation, ein winziger Streifen, gegen den 22 arabische Staaten aufgeführt wurden, eine ganze Welt, die sich schwor, diesen winzigen Staat zu zerstören, der nach dem europäischen Holocaust um sein Leben kämpfte. Und dann machten die arabischen Propagandisten mit haufenweise Hilfe des Westens daraus die palästinensischen armen Teufel gegen die israelischen Scheusale – sie kehrten die Gleichung um. Und seitdem schnattern sie ständig -dass nicht einer der 22 arabischen Staaten jemals den palästinensischen armen Teufeln irgendeine reelle Hilfe anbieten wird.“

2. Benutze eine zurückhaltende Sprache, z.B.:

a) Die BBC scheut den Begriff „Terrorist“ für PLO-Personal, das israelische Restaurants in die Luft jagt oder israelische Kinder an Bushaltestellen zusammen schießt. Statt dessen sind sie „Aktivisten“ oder „Militante“. Im Gegensatz dazu sind Mitglieder der IRA, die Gewaltakte begehen, Terroristen.

b) Die internationale Nachrichtenagentur Reuters vermeidet „Terrorist“ überhaupt, sogar für die Massenmörder am World Trade Center. Der Direktor erklärt: „Wie wir alle wissen, ist des einen Terrorist für einen anderen ein Freiheitskämpfer“. Es gab eine Abweichung von dieser nicht-bewerten-Doktrin, als Reuters kürzlich berichtete:

„(Außenministeriums-Sprecher) Boucher sagte, die Vereinigten Staaten, die Israel rund 2 Milliarden US-Dollar im Jahr an Waffen liefern, um Palästinenser zu töten, protestiert gegen eine 100-Millionen-Dollar-Ladung an die Palästinenser, weil dies zur Eskalation der Gewalt beitragen würde.“

c) Vorfälle werden im Passiv berichtet: „eine Schießerei brach aus“ oder „Gewalt brach aus“ oder „es gab eine Explosion“. Dies kann die Tatsache verbergen, dass PLO-Terroristen die Schießerei begannen oder die Gewalt oder die Bombe zündeten.

d) Eine Zeit der „Ruhe“ oder „Stille“ bedeutet, dass israelische Sicherheitskräfte Terroristen abfing, bevor sie ihre Aufträge ausführen konnten. „Relative“ Ruhe oder Stille heißt, nur ein oder zwei Juden wurden an diesem Tag ermordet.

Akzeptiere in jedem strittigen Fall, wie z.B. Geschichte, Territorium, Besatzung, Aggression, Unterdrückung, Menschenrechte usw. die arabische Sichtweise ohne weiter zu fragen. [zu einigen dieser Themen s. ATTS Nr. I-2, I-6, I-8, I-9] Übernimm sie und wiederhole sie, als wären sie die einzig möglichen Sichtweisen.Zum Beispiel:

a) Gebiete, die die Oslo-Verträge unter bedingte PLO-Verwaltung stellten, werden „palästinensische Gebiete“ genannt, was sie nie waren.

b) Jüdische Gemeinden in Judäa und Samaria außerhalb der „Grünen Linie“ (das ist die Waffenstillstandslinie von 1949) sind „Siedlungen“ und die Bewohner „Siedler“. Araber, gleichgültig, vor wie kurzer Zeit sie in der Region ankamen, sind immer Eingeborene. Einige Reporter und Sender sagen automatisch „illegale Siedlungen“. Hoch qualifizierte Autoritäten des internationalen Rechts haben dargestellt, dass sie nicht illegal sind, aber diese Medienleute kleben an ihrem selbst gefällten juristischen Urteil zur Sache.

c) Die Bedingungen der Oslo-Vereinbarungen, die Yassir Arafat mit sein Reich ausstatteten, bewilligten ihm den Titel „Vorsitzender“; aber in Widerspruch zu diesen Vereinbarungen beförderte er sich selbst zum „Präsidenten“. Daher ist er für CNN unter anderem immer „Präsident“.

4. Wenn ein Jude, der in einer „Siedlung“ lebt oder sie nur besucht, von einem arabischen Terroristen ermordet wird, sollte das Opfer als „Siedler“ bezeichnet werden.Das macht es zu einem verständlichen oder sogar gerechtfertigten Mord. Gelegentlich, wenn ein Mord innerhalb der Grünen Linie statt findet, identifiziert ein Reporter, der nicht unbedingt allzu gut Karten lesen kann, den Ort als „Siedlung“.

Shalhevet Pass wurde in der uralten jüdischen Gemeinde des biblischen Hebron. Als sie zehn Monate alt war, zielte ein arabischer Scharfschütze sehr genau auf sie und tötete sie, indem er ihr eine Kugel in ihren Kopf schoss. Deborah Sontag, damals Korrespondent der New York Times vor Ort, beschwerte sich, dass die Schlagzeilen der israelischen Zeitungen „die Tötung eines israelischen Babys und nicht eines Siedlerbabys meldeten“.

5. Kooperiere mit oder begünstige sogar die Inszenierungen von Vorfällen, die mit der besonderen Zielsetzung statt finden, dass über sie berichtet werden soll.Bei einem spontanen Ausbruch arabischer Wut wurde ein PLO-Fatah-Führer erwischt, als er vor einer Kamera der israelischen Armee sagte: „Fangt noch nicht mit dem Steine werfen an. Ich habe gerade gehört, dass das CNN-Team bei Ramallah noch im Verkehr fest steckt.“

6. Geh mit jedem, der für Israel spricht, hart oder sogar gehässig um. Sei milde oder sogar kriecherisch gegenüber jedem, der für die PLO spricht.Die Medienbeobachtungs-Organisation CAMERA hat gezählt, dass es mehr als doppelt so wahrscheinlich ist, dass Interviewer bei CNN eine Aussage eines Israelis in Frage stellen oder angreifen, als eine Aussage eines Arabers.

7. Bei einem Fernsehbericht aus Israel, wähle den besten Hintergrund.Richte dich und die Kamera in Jerusalem so aus, dass der vergoldete Felsendom auf dem Tempelberg zu sehen ist. Dies wird die Zuschauer in aller Welt daran erinnern, dass du in einer muslimischen Stadt bist. Die BBC filmt ihre Jerusalem-Korrespondenten in einem Studio vor einem Gemälde des Doms als Hintergrund.
Die Berichte der Korrespondenten vor Ort sind an den Nachrichtensprecher im Studio des eigenen Senders auf einem anderen Kontinent gerichtet. Wenn der Bericht von einem schockierenden terroristischen Blutbad und Verstümmelungen handelt, könnte der Nachrichtensprecher ernsthaft fragen: „Wie wird das den Friedensprozess beeinflussen?“

8. Achte auf deine Sprache.Viele Ortsnamen sind auf das biblische Hebräisch zurück zu führen und sind weltweit unter diesen Namen bekannt. Es ist vernünftig, dass englischsprachige Medien die englische Version (dieser Namen) benutzen. Von Zeit zu Zeit werden die bekannten englischen Namen durch alternative arabische ergänzt, während die hebräischen nie benutzt werden. Dies schafft den Eindruck, dass beide, englische wie arabische, es Wert sind, erwähnt zu werden, aber das Hebräische – die Sprache des antiken wie modernen Landes – unbedeutend ist.

a) Der biblische Tempelberg (Hebräisch: Har Ha-Bayit), heiligste aller alten jüdischen historischen und heiligen Stätten, wird als „Haram al-Sharif“ (Arabisch für „edles Heiligtum“) dargestellt, mit der Erinnerung daran, dass es sich um „den drittheiligsten Ort des Islam“ handelt.

b) Im Januar 2001 versammelten sich sage und schreibe 400.000 Juden in Jerusalem (auf Hebräisch: Yeruschalayim), um ihrer Hauptstadt Treue zu schwören [vgl. Ausgabe I-1). CNN musste den Hauptpunkt der Versammlung am Jaffator (Hebräisch: Scha’ar Yafo) mit der obskuren arabischen Bezeichnung „Bab al-Khalil“ bezeichnen.

c) Da Jerusalemer Wohnviertel Gilo (Hebräisch: Gilo) kommt regelmäßig unter Gewehr- und Mörser-Beschuss aus der nahe gelegenen Stadt Beit Jala, die unter PLO-Herrschaft steht. Ein Fernsehreporter erklärte: „Gilo ist die hebräische Aussprache von Jala“ – eine Bemerkung, die in Widerspruch oder Missachtung der Tatsache steht, dass Gilo schon ein Wohnviertel Jerusalems zur Zeit König Davids (Hebräisch: Da’avid HaMelekh) war (2. Samuel 15 und 23).

9. Finde beschönigende Umstände für Terroristen, z.B.:
a) Ein arabischer Busfahrer aus Gaza rammte sein Fahrzeug absichtlich in eine Gruppe von Menschen, die an einer Bushaltestelle bei Tel Aviv warteten; dadurch ermordete er sieben und verletzte weitere. Der Fahrer selbst erklärte, dass er dies in voller Absicht tat um zu töten. Aber Suzanne Goldenberg vom britischen The Guardian, lehnte sein Geständnis ab und bestand darauf, dass er „kein Terrorist“ sei, sondern lediglich einen Unfall verursachte, weil er Medikamente nahm, die ihn benommen machten.

b) Zwei Israelis bogen versehentlich falsch in das PLO-beherrschte Ramallah ab, wo sie vom Mob zu Tode geprügelt wurden. Einer der Verbrecher posierte im Fenster und stellte stolz ihr auf ihm verspritztes Blut zur Schau. Lee Hockstadter, damals Korrespondent der Washington Post vor Ort, achtete genau darauf zu erklären, dass dieser Mörder in der Kindheit kränkelte und stotterte und ihn das zurückhaltend machte.

c) Als ein Selbstmord-Bomber außerhalb einer Einkaufshalle Tod und Verwundung für eine Reihe von Passanten brachte, berichteten Peter Jennings und die Mannschaft von ABC, dass der Mörder ein „junger palästinensischer Zimmermann war, … der von seiner Familie als ein 21-jähriges Mitglied der militant-islamischen Hamas war, einer von vielen Palästinensern, die von den letzten acht Monaten der Gewalt radikalisiert worden ist.“

Verbessere keinen Fehler, wenn die falsche Version zu mehr zu gebrauchen ist als die richtige:
Über Vorfälle, für die Israel die Verantwortung zugeschoben werden kann, wird weltweit berichtet. Stellt sich diese Zuschiebung als falsch heraus, sind Richtigstellungen und Widerrufe selten. Beispiele:

a) Der Tod des 12-jährigen Mohammed al-Dur während eines PLO-Angriffs auf einen israelischen Wachposten war ein internationales Schlachtfest, so lange gesagt werden konnte, dass er durch israelisches Feuer getötet wurde. Als technische Studien zeigten, dass er nur von PLO-Feuer getötet worden sein konnte, wurde die Story nicht richtig gestellt.

b) Als Mary Robinson, UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, eine Tour durch die Gefahrenzone unternahm, wurde Israel beschuldigt, auf ihr Auto geschossen zu haben. Als in Europa durchgeführte ballistische Tests nachwiesen, dass die Schüsse aus PLO-Waffen stammten, wurde die Story nicht richtig gestellt.

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Ein Leser wird manchmal nur die Schlagzeile oder eine Bildunterschrift lesen und den Bericht überspringen, besonders, wenn das Thema diesen Leser nicht sonderlich interessiert. Daher kann eine falsche Schlagzeile oder Bildunterschrift, die faktisch falsch ist, erstens einen falschen Eindruck vermitteln und zum zweiten von einem sorgfältiges Durchlesen der Story abhält. AP (Associated Press), internationale Quelle vieler Zeitungsberichte und Bilder, ist besonders gut bekannt für die Kunst der falschen Zeichen:

1. Bildunterschrift: „Israelischer Polizist schlägt Palästinenser“
Bild: Ein amerikanisch-jüdischer Student in Jerusalem, von einer Bande Araber angegriffen und zusammen geschlagen, wird von einem israelischen Polizisten gerettet (vgl. Ausgabe I-3).

 

2. Schlagzeile: „Jüdisches Kleinkind stirbt im Westjordanland“
Artikel: Shalhevet Pass, 10 Monate alt – also noch nicht zum Kleinkind heran gewachsen – „starb“ davon, dass ein arabischer Scharfschütze ihr gezielt in den Kopf schoss.

 

3. Schlagzeile: „Explosion tötet Bomber in Tel Aviv“
Artikel: Er kam um, als er die Explosion am Eingang zu einer Diskothek auslöste, wobei er 21 junge Menschen ermordete und viele weitere schwer verwundete.

 

4. Schlagzeile: „Israelische Soldaten töten zwei Palästinenser“
Artikel: Die „Palästinenser“ waren Hamas-Terroristen, die dabei waren eine Bombe neben einer Straße zu platzieren. Die wurden in einem Feuergefecht mit den israelischen Soldaten getötet, die sie dabei entdeckten. Wenn AP über irgendein anderes Land berichtet, wird ein solches Detail nicht weg gelassen.

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PLO-Terroristen aus dem Gazastreifen drangen nach Israel ein und griffen einen israelischen Wachposten an. Sie töteten vier Soldaten. Diese Soldaten waren israelisch-arabische Beduinen, die in den Streitkräften der Nation dienten. Also machte der Jerusalem-Korrespondent von British Sky News die haltlose Andeutung, dass Israel vielleicht nicht ernsthaft darauf reagierte, weil die Soldaten keine Juden waren.

Die Männer wurden von Terroristen aus Rafiach, am südlichen Ende des Gazastreifens, getötet. Israel zerstörte prompt Gebäude, die unbewohnt waren und nur als Terroristennester und Endpunkte für Tunnel zum Waffenschmuggel unter der nahe gelegenen ägyptischen Grenze genutzt wurden.

Die PLO erhöhte die Zahl der eingeebneten Gebäude und erhob das falsche Klagegeschrei, dass der Verlust dieser (wie gesagt: unbewohnten) Gebäude 700 Flüchtlinge obdachlos im Winterwetter zurück ließ. Das Internationale Rote Kreuz stürzte pflichtbewusst mit Zelten herbei und die Nachrichtenmedien strahlten pflichtbewusst den abgelagerten Film „Trauernde in den Ruinen“ aus.

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„Mein Freund, du erklärst, dass du die Juden nicht hasst, dass du nur Antizionist bist. Und ich sage dir, lass die Wahrheit von den höchsten Bergspitzen erklingen, lass ihr Echo durch die Taler von Gottes grüner Erde hallen: Wenn man den Zionismus kritisiert, dann meint man die Juden – das ist Gottes Wahrheit… Antisemitismus, der Hass auf das jüdische Volk, war und bleibt der Fleck auf der Seele der Menschheit. Darin stimmen wir vollständig überein. Also wisse auch dies: Antizionismus an sich ist antisemitisch und wird es immer bleiben.“
Martin Luther King, Jr. in: The Saturday Review, August 1967

Die antiisraelische Besessenheit der Nachrichtenmedien in Großbritannien und Europa ist ausführlich beschrieben in „New Prejudices for Old – The Euro Press and the Intifada“ (Neue Vorurteile gegen alte – die europäische Presse und die Intifada) von Tom Gross, 1. November 2001. Teile aus diesem Bericht über die britischen Medien werden in den folgenden Auszügen und Zusammenfassungen wieder gegeben:

Über den Redakteur des Guardian, einer höchst einflussreichen Zeitung unter britischen Intellektuellen:

Letzten Mai begleitete ich den Herausgeber von Londons Zeitung The Guardian, Alan Rusbridger und den Redakteur Ian Katz in Westjerusalem und ins palästinensische kontrollierte Bethlehem. Es war Rusbridgers erste Reise nach Israel. Seine Zeitung wurde von Kritikern der Berichterstattung über Israel als eine der unfairsten heraus gestellt.

Wir fuhren mit dem Auto über die Grenze nach Bethlehem… Zwei israelische Soldaten, ungefähr 18 Jahre alt, standen auf der israelischen Seite der Grenze Wache. Als wir unsere Presseausweise sahen und fragten, ob wir hinüber dürften, sagte einer von ihnen auf Englisch: „Aber natürlich, wenn Sie Journalisten sind, müssen sie kommen.“ Dann fügte er mit einem trockenen Grinsen hinzu: „Schließlich sind Sie die Leibwächter der Demokratie.“ Rusbridger pinnte die Bemerkung des Soldaten in seinen Notizbuch.

[…] Rusbridger und Katz sahen, dass die israelischen Soldaten den Palästinensern gegenüber liebenswürdig und höflich waren. Sie sahen, dass Palästinensern erlaubt wurde, in Autos oder zu Fuß die Grenze innerhalb von Sekunden zu überschreiten. Und sie sahen den Gegensatz: wie die gleichen Soldaten religiöse Juden, die am nahe gelegenen Grab Rahels zu beten wünschten, den Zugang nach Bethlehem verweigerten.

Bei unserer Fahrt über eine von Bethlehems Hauptstraßen passierten wir Autos, die Palästinensern gehörten und von ähnlichem Standard waren wie die, die wir gerade von Israelis gesteuert in Jerusalem gesehen hatten. Rusbridger und Katz hatte auch die Chance zu beobachten, dass die örtlichen arabischen Geschäfte gut gefüllt waren. Und als wir Bethlehem verließen und zurück nach Israel fuhren, konnten sie sehen, dass Palästinensern schneller Wechsel über die Grenze erlaubt wurde – ungefähr in der gleichen Zeit, die ein Israeli braucht um eine Einkaufshalle in Tel Aviv oder ein Kino zu betreten, werden ihre Taschen nach Sprengstoff durchsucht. Die religiösen Juden, die wir vorher schon gesehen hatten, waren immer noch auf der anderen Straßenseite dabei mit den Soldaten zu verhandeln, um nach Bethlehem hinein zu kommen.

Zwei Wochen später schrieb Rusbridger über seine Reise in einer Titelgeschichte des Spectator in London. Rusbridger begann seinen Spectator-Artikel wie folgt: ‚Als die Apartheid in den letzten Zügen lag, besuchte ich Südafrika… Vor einigen Wochen machte ich meine erste Reise in ein anderes Land, über das viel geschrieben wird: Israel. Wie bei meiner früheren Reise fand ich viel Schockierendes, aber diesmal war ich wirklich überrascht. Nicht hatte mich darauf vorbereitet, derart viele Echos der schlimmsten Tage Südafrikas im modernen Israel zu finden.‘ … Er schrieb von den ‚endlosen, demütigenden Schlagen, die darauf warteten, durch israelische Kontrollpunkte durch gelassen zu werden.‘ Er erwähnte nichts von unseren sehr anderen Erfahrungen…

Rusbridger fuhr im Guardian fort:

Wir sind gezwungen, einige unbequeme Wahrheiten darüber zu sagen, wie der Traum einer Zufluchtsstätte für das jüdische Volk in genau dem Land, in dem ihre spirituelle, religiöse und politische Identität geformt wurde, derart vergiftet worden ist. Die Einrichtung dieser Zufluchtsstätte ist mit einem sehr hohen Preis in Menschenrechten und Menschenleben erkauft worden. Es muss einleuchten, dass die internationale Gemeinschaft diese Kosten nicht endlos mit tragen kann. [Frage von ATTS: Wer verspritzte das Gift und sorgte für die Kosten?]

Die Nahost-Korrespondentin des Guardian, Suzanne Goldenberg:

Ihr Bericht von Samstag, 3. Juni 2000, trug den Titel: „Palästinenser unter Druck – Polizei setzt Strand-Apartheid durch: Mit dem sich abzeichnenden Frieden will Israel Gebiete nur für Juden einrichten.“
Der Artikel begann mit den Worten: „In diesen schwülen Frühsommertagen ist der lange, mit Palmen gesäumte Strand von Tel Aviv ein natürliches Zufluchtsgebiet. Wenn man aber Palästinenser ist, kann ein Tag am Strand eine Nacht im Gefängnis zur Folge haben. Während sich israelischen Juden gestern am Strand räkelten, war die in Massen eingesetzte Polizei eifrig darauf bedacht, die Strand-Apartheid durchzusetzen… eine Aktion um rein jüdische Strände zu schaffen. Palästinenser wurden in der Nähe des Dolphinariums verhaftet, noch bevor sie den Sand betreten konnten.“

Als jemand, der in Tel Aviv lebt und meistens auch an den Strand geht, habe ich niemals etwas derartiges gesehen. Juden und Araber mischen sich völlig ungehindert am Strand und machten das genauso, als dieser Artikel im Juni 2000 geschrieben wurde. Das kann jeder Einwohner Tel Avivs bestätigen. Das gilt auch für die Gegend um das Dolphinarium, wo eine tödliche palästinensische Selbstmordbombe an einer Stranddisco für Teenager explodierte – genau ein Jahr, nachdem Goldenberg ihren Artikel schrieb.

[Im vergangenen Jahr (2001) zeichnete der London Press Club Goldenberg mit einem Preis aus – für „mutigen und objektiven Journalismus“. Auf einer anderen Preisverleihung wurde über Goldenberg in der Laudatio gesagt: „Diese Journalistin wurde einer Verleumdungskampagne ausgesetzt.“]

Unter anderem zitiert Gross ein Gedicht im Sunday Observer, das „die zionistische SS der gezielten Erschießung palästinensischer Kinder beschuldigt“ sowie einen Artikel in einer obskuren Kleinstadt-Zeitung mit wenig außenpolitischen Meldungen, der „Juden in Springerstiefeln“ überschrieben war. Im Januar 2001 entwickelte sich der Guardian mit einem Kommentar weiter, der den Titel trug: „Israel hat schlichtweg kein Recht zu existieren.“

Gross macht außerdem diese Beobachtungen:

Es wäre ein Leichtes, ohne Ende mit ähnlichen Beispielen aus ganz Europa fortzufahren. In den generellen Judenhass – und zwanghaften Versuchen, Parallelen mit dem Holocaust zu ziehen – mischt sich ein besonderer, auf dem Christentum basierender Antisemitismus. Obwohl die überwältigende Mehrheit der Palästinenser Muslime sind, benutzen viele Karikaturen, Schlagzeilen und Berichte christliche Bilder. Sätze sie „die Via Dolorosa der Palästinenser“ und „das Kreuz, das die Palästinenser zu tragen haben“ sind in Ländern wie Frankreich und Italien an der Tagesordnung.
… Hillary Anderson, BBC-Chefkorrespondentin in Jerusalem, begann kürzlich einen Bericht über den Tod palästinensischer Kinder wie folgt: „Tief im Boden von Bethlehem sind die Überreste einer so abscheulichen Gräueltat, die in der Geschichte so weit zurück liegt: die Abschlachtung der Unschuldigen durch König Herodes…“ (Die Kamera zeigte währenddessen einen Haufen Schädel.) Dann ging sie auf den Tod der palästinensischen Kinder über, beschwor Herodes‘ Massaker an den Unschuldigen, um den Zuschauer daran zu erinnern, dass die Juden, die versucht hatten, das Baby Christus zu töten, jetzt voll damit beschäftigt sind, einmal mehr unschuldige Kinder zu ermorden.

Nach einem Überblick über noch schlimmere Beispiele vom europäischen Kontinent, wertet Gross die Zusammenhänge und Konsequenzen aus:

Ist diese Verfälschung letztendlich von Bedeutung? Nach meinem Verständnis, ja und nicht nur, weil die Wahrheit immer wichtig ist. Zum einen ist es klar, dass ungenaue Berichterstattung die internationalen diplomatischen Bemühungen beeinflusst. Ein verdrehtes Bild der Ereignisse hilft, entsprechend verdrehte Politik zu schaffen, besonders in Europa.

Zusätzlich können jüdische Organisationen in Europa und darüber hinaus bestätigen, dass es eine deutliche Verbindung zwischen aufhetzender Berichterstattung über Israel und physischen Angriffen auf Juden und jüdische Einrichtungen in den Ländern gibt, wo diese Berichte veröffentlicht oder gesendet werden. Die Korrespondenten mögen das nicht bemerken, aber ihre unfaire Berichterstattung spielt in die Hände des bereits existierenden Antisemitismus… Der systematische Aufbau eines falschen Israel-Bildes als Aggressor und vorsätzlichen Mörders von Babys und Kindern hilft dabei, Stück für Stück Israels Legitimität zu zerstören. Wie können gewöhnliche Menschen, wo auch immer, nicht dazu kommen, ein solches Land zu hassen? …

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Auf einer Abendgesellschaft im Haus des Zeitungsverlegers Lord Black beschrieb ein diplomatischer Gast Israel als „ein kleines Sch…land“ und verlangte: „Warum sollten wir wegen dieser Leute den Dritten Weltkrieg riskieren?“ [Kein sonderlich scharfsinniger Diplomat, wenn er glaubt, dass ein in der Welt allein stehendes, winziges Land den Dritten Weltkrieg auslösen kann.] Lady Black ist die Kolumnistin Barbara Amiel; sie schrieb einen Artikel über den schicken Antisemitismus und zitierte die Bemerkungen, ohne den Diplomaten oder sein Land zu nennen. Der Guardian identifizierte ihn schnell als Daniel Bernard, den französischen Botschafter. Lady Black wurde vernichtend kritisiert, weil sie eine Bemerkung zitierte, die nur für seine Freunde gedacht war.

Deborah Orr, Kolumnistin des Independent, der Schwesterzeitung des Guardian, schrieb am 21. Dezember: „Ich bin es satt, eine Antisemitin genannt zu werden.“ Sie mochte Monsieur Bernards Ausdrucksweise so sehr, dass sie sie mehrmals wiederholte und damit uneingeschränkte Zustimmung ausdrückte. Dann erklärte sie: „Antisemitismus ist eine Abneigung gegen alle Juden überall; Antizionismus ist nur die Abneigung der Existenz Israels und Opposition gegen die, die es unterstützen. Das mag eher eine akademische denn eine praktische Unterscheidung sein und keine Verbindung zu der honorablen Meinung haben, dass nach meiner Erfahrung Israel tatsächlich besch… und klein ist.“

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Im Dezember präsentierte Newsweek „Eine Geschichte zweier Feinde“, einen parallel gedruckten Vergleich von Arafat und Sharon. (Anmerkungen von ATTS in Klammern)

YASSIR ARAFAT:
1929: Geboren in Ägypten, Mit 16 beginnt er Waffen nach Palästina zu schmuggeln, die gegen die Briten und Juden eingesetzt werden sollen.
1948: Verlässt kurzfristig die Schule um in Gaza während des arabisch-israelischen Konflikt zu kämpfen.
1956-58: Erhält seinen Abschluss als Bauingenieur. Lässt sich in Kuwait nieder. Gründet mit Freunden die Fatah. [Kein Hinweis auf Fatah als Terror-Organisation!]
1964: Verlässt Kuwait um Revolutionär zu werden. Fatah tritt der PLO bei, einer neuen Schirmorganisation, die für die Befreiung Palästinas gebildet wird [was in der Charta als die Zerstörung Israels definiert wird].
1969: zum PLO-Vorsitzenden ernannt.
1974: Spricht vor der UN-Vollversammlung – das erste Mal, dass jemand, der nicht Staatschef ist, eingeladen wird. [und das erste Mal, dass ein Redner ein Pistolenholster auf dem Podium trägt].
1993: Hält geheime Friedensgespräche mit Yitzak Rabin in Oslo ab.
1996 – 2000: Führt die Gespräche mit Israel fort, schlägt aber den Clinton-Barak-Friedensplan aus [und fängt einen Krieg an].

 

ARIEL SHARON:
1928: Geboren in Palästina.
1948-49: Führt eine Infanterie-Gruppe in Israels Unabhängigkeitskrieg.
1956-67: Kämpft im Sinai-Krieg und später im Sechstage-Krieg; wird für seine militärischen Fähigkeiten und Rücksichtslosigkeit ausgezeichnet. [Keine derartige Herabsetzung für den Erzterroristen Arafat]
1972-73: Scheidet aus der Armee aus, um in die Politik zu gehen. Hilft bei der Gründung des Likud.
1981-82: Von Menachem Begin zum Verteidigungsminister ernannt. Führt Israels Invasion des Libanon, bei der 2000 palästinensische Flüchtlinge getötet werden. [Die palästinensischen Flüchtlinge wurden von libanesischen arabischen Christen getötet. Eine Untersuchungskommission und die Geschworenen in einem New Yorker Verleumdungsprozess gegen das „Time Magazine“ befanden beide, dass Israel nicht daran beteiligt war und Sharon im Voraus nichts davon wusste.]
1990: Beschleunigt den Bau von Siedlungen in palästinensischem Gebiet als Minister für Bauwesen. [So etwas wie „palästinensisches Gebiet“ gibt es nichts.]
1998: Hält als Außenminister Friedensgespräche mit Arafat.
2000: Besucht die Al Aksa-Moschee und löst damit die zweite palästinensische Intifada (Aufstand) aus. [Sharon besuchte den Tempelberg. Er kam der Al Aksa-Moschee nie nahe. Sogar die PLO gibt zu, dass sie die Gewalt im Vorhinein geplant hatte und Sharons Besuch auf dem Tempelberg nur als Vorwand zu ihrem Beginn benutzte.]
2001: Zum Premierminister gewählt.

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Wenn Berichte nicht von einer Zeitung oder Sender in Privatbesitz kommen, sondern von einer öffentlich-rechtlichen Körperschaft, dann wird sie von den Steuerzahlern subventioniert. Zu was das führen kann, berichtet CAMERA über „National Public Radio – allzeit nur Verfälschung“ (12. August 2001):

National Public Radio-Reporter mögen nicht fair oder ausgewogen sein, wenn es um Berichterstattung aus den Nahen Osten geht; sie mögen keine Muster für Genauigkeit sein oder Beispiele für journalistische Ethik, aber eins man von ihnen nicht behaupten: dass sie unbeständig sind. Wenn es darum geht, tagein, tagaus eine pro-palästinensische Linie zu verfolgen, kommt ihnen in den USA niemand gleich.
Am Morgen des 27. Juli gab es z.B. zwei Nahost-Berichte, über die NPR zu berichten hatte:

1) Palästinensische Heckenschützen töteten einen 17-jährigen israelischen Jungen namens Ronen Landau durch Schüsse, als er mit seinem Vater und Bruder nach Hause fuhr. Kurz vor dem Anschlag hatten die gleichen Heckenschützen auf israelische Kinder auf einem Spielplatz geschossen.

2) Die Beerdigung von Saleh Darwazeh, einen hochrangigen Hamas-Techniker, der von israelischen Soldaten getötet wurde. Darwazeh hatte eine Reihe von tödlichen Anschlägen auf Israelis organisiert.

Welche Geschichte hob NPR hervor, welche Person vermenschlichte das öffentlich-rechtliche Radio mit Details und Namen und Interviews? In einem 1141 Worte langen Artikel widmete NPR genau 26 Wörter dem Mord an dem israelischen Jungen vor den Augen seines Vaters und Bruders, kümmerte sich aber nicht einmal um seinen Namen: „Israelische Panzer beschossen gestern Morgen palästinensische Sicherheitsposten in der Westbank, nachdem palästinensische Schützen einen israelischen Teenager am Eingang zu einer jüdischen Siedlung töteten.“ Der Rest des Artikels – insgesamt 1115 Worte – wurden Saleh Darwazeh gewidmet, der als „Aktivist“ seiner Sache beschrieben wurde…

Die NPR-Reporterin [Linda Gradstein] beschreibt dann sehr hilfreich für den Zuhörer die israelische „Belagerung“ von Nablus: „Eine Fahrt zwischen Jerusalem und Nablus dauerte immer etwas über eine Stunde, aber wird nur jüdischen Siedlern erlaubt, die Hauptstraße zu befahren. Palästinenser müssen einen großen Umweg über eine gewunden Straße durch das Jordantal nehmen, fast die dreifache Distanz. Sie müssen auch eine Reihe israelischer Straßensperren passieren, oft an jeder stundenlang warten. Israelischer Soldaten haben auch mehr als ein Dutzende Dörfer bei Nablus abgeriegelt.“

Gradstein liegt natürlich falsch – es sind nicht nur „jüdische Siedler“, die auf der Hauptstraße reisen können, sondern jeder mit einem israelischen Nummernschild, also auch die israelischen Araber. Und während die Palästinenser einen unangenehmen Umweg in Kauf nehmen müssen, müssen viele Israelis auch weite Umwege fahren, da sie versuchen, tödliche palästinensische Hinterhalte zu umgehen. So wie den palästinensischen Hinterhalt, der Ronen Landau tötete, zu dem NPR kaum etwas sagte.

Im Gegensatz dazu interviewte Gradstein in ihrem Bericht über den Selbstmordanschlag auf die Sbarro-Pizzeria in Jerusalem am 9. August, bei dem 15 Israelis (darunter 7 Kinder) getötet wurden, zuerst Israelis, um dann Yassir Abed Rabbo, dem palästinensischen Informationsminister, das letzte Wort zu überlassen. Rabbo machte nicht die Hamas, die den Bomber schickte, für den Anschlag verantwortlich, auch nicht Arafat, der es ablehnte, die Bomben-Bauer zu verhaften und sogar mit ihnen zusammen arbeitet – sondern Israels Premierminister:

NPRs von Steuern gestützte Verfälschungen sind ein Affront gegen den Journalismus und eine Beleidigung für die Steuerzahler, die gezwungen sind, es zu finanzieren. Bis NPR eine genaue und faire Berichterstattung beginnt, hat es ohne Zweifel keine Subventionierung oder Spendengeschenke verdient – genauso wenig die lokalen Radiosender, die seinen Schund senden.

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In den letzten Wochen wurde etwas Druck auf Arafat ausgeübt, damit er einige der krassesten Terroristen der Hamas und des Islamischen Jihad verhaftet. Sogar einige europäische Regierungen haben das empfohlen – wenn auch vielleicht nur, um Arafats Ansehen aufzupolieren.

Es wird berichtet, dass die PLO ihren Leuten, einschließlich Arafats privater Tanzim Miliz, eine Gratifikation von $3.000 pro Person angeboten hat, damit einen Monat in einer Gefängniszelle sitzen und vorgeben Hamas- oder Jihad-Gefangene zu sein. Das solle zur Ausstellung für Personen der Medien und den Diplomatenzirkus der Europäischen Union dienen.

Palästinenser zeigen Bilder aus der Zeit des Holocaust als Fotos „israelischer Massaker“

Elder of Ziyon, 14. September 2017

Tomer Ilan machte auf Facebook eine erschreckende Entdeckung:

Palästinensische Medien präsentieren fälschlich Holocaust-Bilder als Bilder aus dem israelisch-palästinensischen Konflikt. Meine Recherchen habe Dutzende von Fällen aufgedeckt, in denen palästinensische und arabische Publikationen, darunter auch Mainstream-Zeitungen, Bilder aus den Nazi-Konzentrationslagern des Zweiten Weltkriegs veröffentlichen, die sie fälschlich als Ereignisse bezeichnen, die im Nahost-Konflikt auftraten.

Tatsächlich ist dieses Bild aus dem Gestapo-KZ Mittelbau-Dora in arabischen Medien als Beweis für israelische Massaker benutzt worden. Das Lager war nicht in erster Linie für Juden gedacht, obwohl tausende Juden, darunter Frauen und Kinder, gegen Ende des Krieges dorthin geschickt wurden und auf dem Weg viele starben und im Lager selbst verhungerten.

Al-Quds, die offizielle PA-Zeitung, sagt, dies sei ein Bild, das Kafr Qasim im Jahr 1956 zeigt. (autoübersetzter Screenshot).

Qudsn.ps sagt, das Foto sei aus Tel Zaatar im Libanon im Jahr 1976.

Karam Press, die Nachrichtenseite Shasha.ps und viele andere Internetseiten bezeichnen dieses Foto als Deir Yassin (autoübersetzter Screenshot):

Al Ghad TV sagt, es handelt sich um ein Foto aus Sabra und Shatila im Libanon:

Die schon widerliche, von palästinensischen Arabern und ihren antisemitischen Verteidigern regelmäßig betriebene Holocaust-Umkehr (bei der Juden beschuldigt werden genauso schlimm wie die Nazis zu sein) wird hier noch grotesker, weil diese Bilder den Holocaust komplett ausgelöscht und durch Palästinenser als Opfer ersetzt werden.