Die Neuerfindung der Vergangenheit Jerusalems durch die UNO

Dore Gold, JCPA, 30. Dezember 2021

Die UNO macht es schon wieder: Am 26. November 2021 verabschiedete die Vollversammlung eine Resolution mit Verweis auf den Tempelberg in Jerusalem, wo der Tempel Salomons einst stand – allerdings nur mit seinem arabischen Namen, Haram al-Scharif. Vom Standpunkt der UNO aus waren christliche und jüdische Verbindungen zu dem Bereich nicht existent.

Seit Jahren puscht die Bildungs-, Wissenschafts- und Kulturorganisation der UNO (UNESCO) inzwischen systematisch falsche Narrative zu Jerusalem, die die historische Verbindung des jüdischen Volks zu seinen heiligen Stadt leugnet. Im Mai 2016 beschloss die UNESCO, dass der Platz vor der Westmauer mit Anführungszeichen gekennzeichnet werden sollte, nachdem sie ohne jede Qualifikation den Begriff „Al-Buraq-Platz“ für genau diesen Bereich übernahm.

In den Folgejahren bestätigte die UNESCO diesen Sprachgebrauch. Diese Verzerrungen, eine unverhohlene Missachtung ihrer eigenen Statuten, sind in den Diskurs über Jerusalem in den internationalen Medien, an Universitäten und in Parlamenten der Welt eingedrungen. Was vor 200 Jahren unumstößlich war, wird heute bezweifelt.

Es reden so viele Leute über Jerusalem, aber nur wenige begreifen es wirklich.

Ich bin mehr als drei Jahrzehnte lang Diplomat gewesen, habe an der Front von Israels Kampf um die Heilige Stadt gestanden. 30 Jahre – und ich bin immer noch überrascht vom Ausmaß der Desinformation und des Tiefgangs der Ignoranz in Bezug auf die Heilige Stadt. Die Ignoranz angesichts überwältigender Beweise ihrer historischen Vergangenheit. Die Ignoranz gegenüber historischen Fakten selbst der jüngsten Geschichte.

50 Jahre sind seit der Wiedervereinigung Jerusalems vergangen und während überall im Nahen Osten heilige Stätten zerstört werden, werden sie in Jerusalem geschützt. Und doch wird Israels Legitimität immer wieder infrage gestellt.

Das wäre nicht das erste Mal. Nach der Zerstörung des Tempels im Jahr 70, vor fast 2.000 Jahren, versuchten die Römer die jüdische Verbindung zu Jerusalem auszumerzen; sie benannten die Heilige Stadt in Aelia Capitolina um. Sie versuchten den Geist der Überlebenden zu zerschlagen. Aber ihre historische Verbindung war in ihren Gedächtnissen wie auch im Alten Testament, dem Neuen Testament und sogar im Koran eingemeißelt.

Schließlich war das jüdische Volk aus seiner historischen Hauptstadt nicht fernzuhalten. Die Juden strömten zurück, wann immer sie konnten – nach den Niederlagen der Byzantiner, der Kreuzritter und wem immer, der sie mit Gewalt davon abhielt an ihren heiligen Stätten zu beten. 1864 dokumentierten die Briten, dass die Juden ihre unbestreitbare Mehrheit der Bevölkerung Jerusalems wieder hergestellt hatten, die bis heute besteht. Bei Israels Wiedergeburt 1948 rührte die UNO keinen Finger, als die Juden Jerusalems gewaltsam vertrieben und ihre Synagogen in Schutt und Asche gelegt wurden. Heute verdreht die UNO die Geschichte, statt das Erbe, die Rechte und das Vermächtnis aller Glaubensrichtungen in der Heiligen Stadt zu schützen.

Palästinenser versuchen das Josefgrab niederzubrennen – zweimal. Aber bezeichnet sie nicht als antisemitisch

Elder of Ziyon, 27. Dezember 2021

Das Josefgrab im frühen 20. Jahrhundert

Palästinensische Medien berichten:

Am Freitagabend verhinderten Sicherheitskräfte, dass wütende Jugendliche das Josefgrab in der Stadt Nablus in der nördlichen besetzten Westbank abbrannten.

Lokale Quellen berichteten, dass nachts ein Wutmarsch vor dem Flüchtlingslager Balata östlich von Nablus begann; die Teilnehmer waren dutzende junge Männer, die in Richtung des Josefgrabs im Raum Balata al-Balad marschierten; sie wollten es als Reaktion auf die eskalierenden Angriffe durch Siedler niederbrennen.

Die Quellen erklärten, dass Verstärkungen der Sicherheitskräfte am Josefgrab ankamen und sich darum verteilten; damit verhinderten sie, dass der Marsch ihm nahe kam und Konfrontationen brachen zwischen ihnen und dem Marsch-Teilnehmern aus.

Nach Angaben von Khaled Abu Toameh gab es in den letzten Tagen zwei solcher Versuche.

Zum zweiten Mal innerhalb der letzten Tage versuchten Palästinenser das Josefgrab in Brand zu setzen. PA-Sicherheitskräfte schossen Tränengas, um die Angreifer zu zerstreuen.

Versuch eine jüdische heilige Stätte niederzubrennen? Nein, daran ist nichts antisemitisch!

Al-Jazira zitiert den PA-Offiziellen Ghassan Dahglas, der buchstäblich dafür bezahlt wird über Juden in den Gebieten zu lügen und dem die großen Medien auch noch glauben. Er behauptet, dass Juden das Josefgrab erst in den letzten Jahren schufen!

Ghassan Dahglas, der für die Siedlungsakte in der nördlichen Westbank zuständig ist, bestätigt, dass der Ort „eine Pilgerstätte ist, kein Grab und nicht für Josef, den Propheten Gottes, Friede sei mit ihm, wie die Besatzung behauptet.“

Dahglas bestreitet, dass es überhaupt ein Grab ist und sagt, dass die Israelis 2011 mit auf LKW geladenen großen Steinen kamen und diese dort aufstellten und später behaupteten, es handele sich um ein Grab und er sagt Al-Jazira Net: „Dies ist von Palästinensern dokumentiert“, und fügt hinzu: „All dies wird ihren Kindern gelehrt, um es für zukünftige Generationen zu erhalten und die gefälschte Geschichte zu übernehmen.“

Er bezeichnet Juden als Lügner und Diebe, die behaupten eine muslimische Stätte gehöre ihnen? Nein, daran ist nichts antisemitisch!

Es gibt natürlich Zweifel, ob dies die tatsächliche Stelle von Josefs Grab ist, aber sie wird mindestens seit dem 5. Jahrhundert als solche identifiziert. Hier ist ein Bericht von John Mills aus dem Jahr 1864 über die Stätte

Es gibt nichts Bemerkenswertes an dem aktuellen Gebäude. Es wird von einer üblich gebauten Steinmauer umgeben, 2 Meter hoch und 78 Zentimeter dick, innen verputzt mit Mörtel. Der Raum innerhalb Mauer misst von Nord nach Süd 3,13m und 6,30m von Ost nach West. Die Ecken entsprechen fast genau den Himmelsrichtungen. Die Tür befindet sich auf der Nordseite; und gegenüber davon befindet sich in der Südmauer ein Ort für Gebet mit Ausblick zum Berg Gerizim, der von einer Nische in der Wand gekennzeichnet ist, über der sich zwei Steinfliesen mit unleserlicher hebräischer Schrift befinden: Ähnliche Nischen befinden sich in den Ecken im Südwesten und im Nordosten. Das Grab selbst ist diagonal über den Boden gebaut und nicht parallel zu den Mauern, wie es üblich wäre, mit der Kopfseite zur Tür und der Fußseite nach Südwesten. Es ist aus einfachem Stein gebaut, verputzt mit Mörtel. Es miss 2,30m in der Länge, 2,54m in der Höhe und ist am Boden 3,60m breit, noch oben verjüngt es sich und ganz oben endet es in einem First. Es gibt zudem zwei Säulen, gebaut aus Stein und verputzt im selben Stil wie das Grab selbst – eine steht an der Kopfseite und die andere an der Fußseite – die an ihrer Oberseite Aushöhlungen haben, die Weihrauch enthalten, der von den Betenden, die den Ort besuchen, verbrannt wird. Die größere der beiden misst fast 1,30m in der Höhe und beinahe 1m im Umfang. Die Mauern an der Südseite des Grabes sind mit den Namen von Samaritanern, Juden und Mohammedanern in unterschiedlichen Sprachen bekritzelt.

Palästina war nie eine Zuflucht für religiöse Freiheit – bis Israel

Elder of Ziyon, 13. Dezember 2021

Einer der Redner bei der Konferenz der American Muslims for Palestine in Chicago am Erntedank-Wochenende war Omar Suleiman, der als neuer Typ moderater Muslimführer gelobt wurde – er hielt sogar einmal das Eröffnungsgebet im Kongress.

Suleiman stellte seine Vision eines zukünftigen Palästina dar, in der Judne und Christen nicht vertrieben werden, sondern unter vermeintlich wohlwollender muslimischer Herrschaft würdevoll leben.

Ist Palästina ein muslimisches Thema? Es ist ein muslimisches Thema, aber es ist nicht nur ein muslimisches Thema. Die Menschen werden sagen: Nun gut, wisst ihr, die muslimische Vision für Palästina ist eine, in der es keine Juden gibt, in der es keine Christen gibt, in der Menschen ausgewischt und unterdrückt werden. Und ich antworte ihnen und ich sage, habt ihr Umar Ibn Al-Khattab nicht gelesen, wie er in Palästina einzog? Das ist meine Vision für Palästina.

Umar Ibn al-Khattab wurde angeboten in der Kirche zu beten und er sagte dem Patriarchen: „Lasst mich hier rausgehen, denn wenn ich hier bete, dann wird später ein übereifriger Muslim kommen und sagen Umar Ibn al-Khattab betete hier und sie werden hieraus eine Masjid machen.“ Und so ging er aufgrund seiner Weisheit und Offenheit hinaus und er betete an einem Ort, der heute die Masjid Omar ist.

Meine Vision für Palästina ist eine, die … religiöse Gemeinschaften nicht ausschließt, Weiße nicht ausschließt. Meine Vision für Palästina ist das, was Palästina war! Das ist keine falsche hypothetische Situation der Zukunft: Es ist eine die existierte! In der Menschen Würde haben und hoch geschätzt werden! Das ist das Palästina, das ich will.

Also kommt mir nicht mit eurer aktuellen Realität Muslime und Christen ethnisch zu säubern und zu sagen, wir müssen das tun, denn wenn wir diesen barbarischen Leuten nachgeben, dann wischen sie uns vom Planeten. Das ist nicht wahr und wir haben eine Geschichte, die älter ist als siebzig Jahre.

Er klingt richtig tolerant!

Leider für ihn ist diese Vision eine Schönfärberei der Wirklichkeit von Juden und Christen unter muslimischer Herrschaft, die Jahrhunderte hindurch und auch noch heute. Letzen Endes müssen wir uns nur ansehen, wie die Christenheit unter muslimischer Herrschaft selbst in den letzten Jahrzehnten dahinschwand, um zu sehen, wie tolerant Muslime gewesen sind – ganz zu schweigen von ethnischer Säuberung, unter der Juden unter muslimischer Herrschaft vor nur siebzig Jahren gelitten haben.

Das Palästina, zu dem er zurück will, ist eines, in dem Juden geprügelt würden, sollten sie es wagen die sieben Stufen zum Patriarchengrab entlangzugehen; wo Juden getötet würden, sollten sie den Tempelberg betreten, wo Juden angegriffen würden, sollten sie Klappstühle zur Westmauer bringen, um dort zu beten. Das Palästina, das er sich ausmalt, ist eines, in dem Juden und Christen wissen, dass ihr Platz ist, demütige Bittsteller bei ihren muslimischen Herren zu sein – andernfalls…

Wie war es Jude in Palästina unter muslimischer Herrschaft zu sein? James Finn, der britische Konsul in Jerusalem Mitte des 19. Jahrhunderts, beschreibt es:

In vergangenen Zeiten hatten diese einheimischen Juden ihren vollen Anteil am Leid durch das allgemein tyrannische Verhalten der Muslime und ohne Ressourcen für die Instandhaltung im Heiligen Land wurden sie, wenn auch so gerade eben so, von Spenden aus Synagogen aus aller Welt am Leben erhalten. Weil die Muslime diesen Versorgungsmodus verstanden, unterzogen sie von Generation zu Generation die Juden Geldeintreibungen und Plünderungen. (Einzelne von ihnen hatten allerdings gelegentlich lukrative Ämter inne, wenn sie das Spiel mitmachten.) Diese Unterdrückung erwies sich als eine der Ursachen, die der Gemeinschaft einen beängstigenden Albtraum an Schulden mit sich brachten, wobei die Zahlung der Zinsen eine starke Belastung für das Einkommen aus dem Ausland ist.

… Die Juden werden durch Zahlungen  gedemütigt des Oberrabbiners, der lokalen muslimischen Eintreibern Gehälter zahlt, z.B. die Summe von £300 im Jahr für den Effendi, dessen Haus an den Klageort grenzt (ein Teil der westlichen Mauer der Tempelumgrenzung), für die Erlaubnis dort zu beten; £100 im Jahr für die Dorfbewohner von Siloam, damit die Gräber am Abhang des Ölbergs in Ruhe gelassen werden; £50 im Jahr an die Araber von Ta’amra, damit sie die Grabstätte von Rahel bei Bethlehem nicht beschädigen und rund £10 im Jahr an Scheik Abu Gosch, damit er ihre Leute auf der Chaussee nach Jaffa nicht belästigen, obwohl er von der türkischen Regierung als Wärter der Straße hoch bezahlt wurde. All das sind Eintreibungen, die aufgrund ihrer übermäßigen Zaghaftigkeit erfolgen; dass die türkische Regierung das zulässt, ist für sie beschämend. Die Zahlen sind ihren bescheidenen Aufrufen entnommen, die sie gelegentlich an die Synagogen in Europa richten. Weitere unbedeutende Zumutungen wurden ihnen auferlegt, die sie nicht weiter bezahlen wollten, so wie einen Mann (Muslim) das Schlachten von Rindern für Eigenbedarf als Lebensmittel beaufsichtigt, um dafür zu sorgen, dass das von dem sephardischen Rabbiner gemacht wird, der die Lizenz dafür kaufte. Regelmäßige Geschenke wie Zucker usw. an die wichtigen Muslime bei deren Festen.

Die Juden von Hebron waren den rauen Gepflogenheiten der Einheimischen stärker ausgesetzt als die in Jerusalem und sie hatten enorm unter der Tyrannei des brutalen Abderrahman el-Amer gelitten.

Das kratzt aber kaum an der Oberfläche.

Ein Bericht von 1852 beschreibt, wie Juden jeden Hinweis auf zunehmenden Wohlstand oder Waren verbergen mussten, weil die Araber sie ihnen stehlen würden. Juden in Palästina erlitten Pogrome – nicht nur 1929. Das Wort „Jude“ war (und blieb) in der arabischen Welt ein Schimpfwort.

Omar Suleiman möchte, dass die Juden zu diesem Leben zurückkehren.

Es stellt sich heraus, dass Suleiman eine Geschichte der Bigotterie hat, die er hinter seinen Worten verbergen will, mit denen er vorgibt tolerant zu sein. Die verstorbene Petra Marquardt-Bigman schrieb 2019 für die JTA ausführlich über ihn.

Und unter der jüdischen Herrschaft, die Suleiman als „ethnische Säuberung“ bezeichnet, gibt es mehr in Jerusalem lebende Muslime als jemals zuvor in der Geschichte. Es besuchen jede Woche mehr Muslime die Al-Aqsa – unter jüdischer Aufsicht – als sie jemals in der aufgezeichneten Geschichte unter muslimischer Herrschaft besucht hatten.

Aber alles, was Sie wirklich über Suleiman wissen müssen, ist das, was er am Ende seiner AMP-Rede sagte – dass die jüdische Geschichte im Land nicht weiter als 70 Jahre zurückreicht. Er leugnet jüdische Geschichte an sich. Er leugnet, dass jüdische heilige Stätten jüdisch sind, obwohl sie alle der muslimischen Invasion im Land um mehr als tausend Jahre vorausgingen.

Jeder, der jüdische Geschichte bestreitet, ist ein Antisemit, egal, wie wunderbar er redet.

Israelhasser beschuldigen Miss Universe-Teilnehmerinnen kultureller Aneignung

David Lange, Israellycool, 8. Dezember 2021

Die israelfeindliche Seite Quds News Network hat einige Fotos gepostet, die Miss Universe-Teilnehmerinnen angeblich bei „kultureller Aneignung“ zeigen.

„Während ihrer Tour durch Apartheid-Israel trugen die Miss Universe-Teilnehmerinnen das traditionelle palästinensisch Kleid und füllten Weinblätter – ein bekanntes Gericht der traditionellen palästinensischen Küche, und behaupten, diese zwei Bräuche seien israelisches Erbe.“

Andere behaupten dasselbe:

Dieses Video von Miss Philippines 2021 war Werbung für „Besucht Isr*el“.

Sie tragen traditionelle palästinensische Kleidung, singen traditionelle palästinensische Volkslieder und auf anderen Bildern füllen sie Weinblätter, ein traditionelles palästinensisches Gericht.

Hört auf uns unsere Kultur zu stehen. pic.twitter.com/zusOOkWcWa

– Mo Mustafa (@mufastamo) 7. Dezember 2021

Ein Blick auf das, was Miss Universe Philippines 2021, Beatrice Luigi Gomez, tatsächlich sagte, zeigt, was wirklich vor sich ging:

Ein Tag im Leben von Beduinen.

Mit anderen Worten: Niemand behauptete, das Kleid oder gefüllte Weinblätter seien israelisch. Die Teilnehmerinnen verbrachten Zeit mit Beduinen, machten Erfahrung mit ihrer Kultur.

Und wenn palästinensische Araber behaupten wollen, Beduinen würden sich nicht so kleiden oder gefüllte Weinblätter essen, dann viel Glück damit.

Palästinenser betrachten Nachrichten über archäologische Beweise zu Juden in Israel als „Hetze und Rassismus“

Elder of Ziyon, 8. Dezember 2021

Jede Woche veröffentlicht die offizielle palästinensische Nachrichtenagentur Wafa eine unabsichtlich lustige Liste mit Artikeln in den israelischen Medien, von denen sie behaupten, sie zeigten israelischen „Rassismus und Hetze“.

Praktisch keines ihrer Beispiele zeigt jemals tatsächlich Hetze oder Rassismus.

Zu den Beispielen dafür aus der Ausgabe von dieser Woche gehört ein Artikel, der einen Juden zitiert, der in Judäa und Samaria lebt und sagt, es gibt eine Chance von 50%, dass er von einem Stein getroffen wird, wenn er an der Al-Lubban-Schule vorbeifährt. Ein weiterer Artikel in Israel HaYom forderte ein Gesetz gegen das Lehren von Terrorismus in Schulen, in der Folge der Ermordung eines Juden durch einen arabischen Lehrer in Jerusalem und die Entdeckung, dass er seine Schüler lehrte Juden zu hassen.

Vielleicht das hirnrissigste Beispiel für „Rassismus und Hetze“ war ein Fernsehbericht von Kan, der die aktuelle Ausgrabung eines Gebäudes in Yavne aus der Zeit des Sanhedrin, unmittelbar nach der Zerstörung des Tempels, beschrieb.

Für Palästinenser ist alles, was beweist, dass Juden vor dem 20. Jahrhundert in Israel lebten, eindeutig Hetze gegen sie, weil es zeigt, dass Juden vor Arabern hier waren.

Deshalb ist das „rassistisch“.

Für Arafat war palästinensische Kultur nur eine Waffe, um Juden ethnisch zu säubern.

Elder of Ziyon, 11. November 2021

Der 11. November ist der Jahrestag des Todes von Yassir Arafat.

Die offizielle palästinensische Nachrichtenagentur Wafa veröffentlichte einen Artikel darüber, wie sehr Arafat die palästinensische Kultur fördert. Aber worum es wirklich geht ist, dass Arafat wusste, er muss eine palästinensische Kultur schaffen, weil vor dem Zionismus keine eigenständige Kultur existierte – die palästinensischen Araber waren einfach Teil der breiteren levantinischen oder syrisch-arabischen Gesellschaft (mit ein paar ägyptischen Einflüssen).

Der „Abu Ammar, Freund der Intellektuellen“ übertitelte Bericht sagt:

Die Intellektuellen, die Wafa traf, stimmten einhellig überein, dass der Märtyrer Präsident Arafat Interesse an Kultur und Intellektuellen hatte, da Kultur ein integraler Bestandteil der Revolution ist und dass das Gedicht und der Füller im Verlauf der palästinensischen Revolution mit dem Gewehr des Rebellen Hand in Hand gehen.

Der Artikel fährt damit fort zu zeigen, dass Arafat Geldern für palästinensisch-arabische Autoren Priorität einräumte und eifrig daran interessiert war Musik für Propaganda zu verwenden:

Khaled Habbasch (62), einer der Gründer der Band „Palestine Lovers Songs“ (Lieder derer, die Palästina lieben), glaubt, dass Präsident Yassir Arafat daran interessiert war die palästinensische kulturelle Identität zu stärken, besonders populäre und patriotische Lieder.

Abu Ammar traf sich von Zeit zu Zeit mit der Band, besonders nach ihrer Rückkehr von Tourneen auf verschiedenen Kontinenten der Welt, ermutigte sie und wiederholte ihnen gegenüber, dass die Band ein Botschafter Palästinas in der Welt ist und er kümmerte sich um die Kosten der Produktion revolutionärer Lieder.

„Er betonte uns gegenüber immer die Bedeutung der palästinensischen Identität, die von traditionellen und patriotischen Liedern verstärkt wird und bekräftigte, dass unsere Musikinstrumente und unsere revolutionären und überlieferten Lieder, die Hand in Hand mit dem Gewehr gehen, unverzichtbar sind“, sagte Habbasch, der heute als Kulturoffizier im palästinensischen Konsulat in Dubai arbeitet.

Wenn es eine solch reichhaltige palästinensische kulturelle Identität gäbe, warum hätte sie gestärkt werden müssen?

Ein weiterer Befragter vermerkte, dass Arafat die Verbreitung von Postern mit Parolen wie „Gehörst du zur Revolution?“ und „Schließ dich den Söhnen Palästina an!“ unterstützte. Er sagte: „Abu Ammar war der Meinung, dass unser Konflikt ein Kulturkonflikt ist, nicht weniger heftig als in anderen Feldern.“

Arafat unterstützte keine bestehende Kultur – er half eine Kultur zu schaffen, wo es vorher keine gab, denn er musste für die Welt die Fassade eines antiken palästinensischen Volks mit lange bestehenden Verbindungen zum Land herbeizaubern, obwohl fast jede prominente Palästinenserfamilie ihre Ursprünge stolz zum Arabischen Golf zurückverfolgen kann.

Weiterer Beweis, dass Arafats Interesse an Kultur allein im Kontext des Konflikts bestand, war, dass er zwar eine palästinensische Kultur schuf, aber jegliche jüdische Geschichte oder Kultur in Israel leugnete. Er sagte Bill Clinton bekanntermaßen, wenn Salomo einen Tempel baute, dann war das in Nablus, nicht in Jerusalem und es gab keine Spur irgendeiner jüdischen Präsenz auf dem Tempelberg. Seitdem ist Tempelleugnung ein wichtiges Merkmal des palästinensischen Diskurses gewesen, wobei die palästinensische Autonomiebehörde eine Entschuldigung des UNO-Generalsekretärs fordert, weil der festhielt, dass der jüdische Tempel in Jerusalem existierte.

Wenn Arafat sich wirklich um Kultur sorgte, hätte er dann die Kulturen anderer Völker bestritten?

Dieser Artikel, der Arafats Liebe zur palästinensischen Kultur feiern sollte, beweist in Wirklichkeit das Gegenteil: Er betrachtete Kultur als Waffe wie jede andere und sein Interesse an dem Thema ging nie darüber hinaus, wie er Kultur als Mittel für die ethnische Säuberung von Juden aus der Region benutzen kann.

Zeit für ein faktenbasiertes Gespräch über israelische „Sieder-Gewalt“

Akiva Van Koningsveld, The Altemeiner, 3. Dezember 2021 (HonestReporting, Nov. 24, 2021)

Israelische Soldaten bewachen beim Dorf Mugeibila in Nordisrael einen Zaun zu Judäa und Samaria als Teil der Suche zur Ergreifung von sechs palästinensischen Terroristen, die zuvor aus dem Gilboa-Gefängnis entkamen; 9. September 2021 (Foto: Reuters/Ammar Awad/File Photo)

„Hassverbrechen sind die Wurzel, aus der Terrorismus erwächst und wir müssen das ausmerzen.“ – der israelische Verteidigungsminister Benny Gantz

„Unser Widerstand in den besetzen Landstricken richtet sich gegen die Symbole der Besatzung. Ob es die [jüdischen] Siedler sind, ihre Farmen, ihre Armee oder all ihre Bälger und sonstiges.“ – derGeneralsekretär Fatah (der herrschenden Palästinenserfraktion), Jibril Rajoub

Diese beiden Zitate legen die krassen Unterschied dazwischen offen, wie Israelis und wie Palästinenser Gewalt gegen Zivilisten in der Westbank sehen, einem Gebiet, das auch unter seinem biblischen Namen Judäa und Samaria bekannt ist.

Offizielle Vertreter Israels haben scharf verurteilt, was manche als jüdische Terrorakte bezeichnet haben. Derweil ermutigt die Palästinenserführung zu und unterstützt ausdrücklich Anschläge auf alle Israelis, einschließlich der Juden, die in Gemeinden jenseits der Grünen Linie leben.

Bedenkt man jedoch die Art und Weise, wie viele Medienorganisationen zu dem Thema berichten, könnte einem vergeben werden, dass man glaubt, das Gegenteil sei wahr.

Dieses Jahr produzierten 23 der weltweit am weitesten verbreiteten Publikationen und Presseagenturen, darunter die Washington Post, die Associated Press, der Guardian, CNN und andere, 45 Berichte zum Thema israelischer „Siedlergewalt“.

Das vorherrschende Narrativ lautet, dass 2021 einen „drastischen Anstieg“ (The Independent) von Angriffen erlebt hat, die von Juden gegen Palästinenser verübt wurden und dass Jerusalem „Siedlergewalt als ‚wichtiges Informationsmittel‘ nutzt, um Palästinenser von Acker- und Weideland zu vertreiben“ (Associated Press).

Tatsächlich haben die führenden Nachrichtenorgane der Welt 2021 mehr Artikel über jüdische Gewalt in der Westbank veröffentlicht als in den drei Jahren davor zusammen (41). Obwohl es in den letzten Monaten mehrere weithin verurteilte Vorfälle gab, führt eine Überprüfung offizieller Daten nicht notwendigerweise zu dem Schluss, dass das Phänomen wesentlich zugenommen hat.

Abgesehen davon hat HonestReporting wiederholt betont, dass alle Gewalt gegen Zivilisten verurteilt werden muss, Punkt – egal, wer der Täter ist.

Aber jede Analyse oder Diskussion des Themas sollte auf Fakten basieren.

In der Tat ist es an der Zeit tiefer in die Sache der „Siedlergewalt“ einzutauchen.

Nach Angaben von im letzten Monat veröffentlichten offiziellen Zahlen sind zwischen dem 1. Januar und dem 11. November von der israelischen Polizei 21 Vorkommnisse von „Reibereien“ (eine einzigartige statistische Kategorie) zwischen Israelis und Palästinensern in der Westbank registriert worden – ein Rückgang um 19,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Darüber hinaus registrierte die Polzei einen 61-prozentigen Rückgang der sogenannten „Preisschild-Anschläge“, die sich allgemein gegen arabisches Eigentum richten.

Die Polizei stellte keine offiziellen Daten zu Steinwurf-Anschlägen auf palästinensische Fahrzeuge zur Verfügung. Vor zwei Jahren wurde ein israelischer Minderjähriger aus Kokhav HaSchahar angeklagt, weil er eine Palästinenserin durch das Werfen eines Felsbrockens auf das Auto tötete, in dem sie fuhr.

Im Kontext der aktuellen Erntezeit im Oktober/November verzeichnete die Polizei 43 Vorfälle „nationalistischer Verbrechen“ (eine weitere Kategorie), eines mehr als 2020. Gleichzeitig hielt der Bericht fest, dass die Zahl der Anklagen für araberfeindliche Verbrechen sich verdoppelt hatte; 32 Anklagen wurden gegen israelische Einwohner von Judäa und Samaria erhoben.

„[Jüdische] Aktivisten haben mehr Angst und sind vorsichtiger“, wurde ein Polizeisprecher des Armeeradios zitiert. Er schrieb den Gesamtrückgang aller Vorfälle mit „Siedlern“ in der Westbank dem Einsatz von Administrativanweisungen durch die israelischen Sicherheitskräfte und weiterer „Sicherheitsinstrumente“ gegen jüdische Extremsten zu.

Vielleicht das  Wichtigste, während die Zahl der angezeigten Vorfälle über das vergangene Jahr hinweg ziemlich gleich blieb, ist, dass die Fälle der Anklagen mit jüdischen Tätern beträchtlich zunahmen, was nahelegt, dass die israelische Polizei abgestimmte Bemühungen unternimmt, um das Phänomen auszumerzen.

Das läuft natürlich dem vorherrschenden Medien-Narrativ zuwider.

Polizeistatistiken sind zwar ungenau, weil  es nicht angezeigte Fälle geben dürfte, aber sie bieten einen allgemeinen Überblick der bestehenden Realität und Trends. Die Lage ist jedoch unvorstellbar differenziert und schwer zu fassen. Zum Beispiel zeigten die letzen Monat von der IDF veröffentlichten Daten 67 Vorfälle von „Siedlergewalt“ im Zusammenhang mit der palästinensischen Olivenernte, aber israelische Journalisten stellten schnell heraus, dass das Verteidigungsestablishment in seine  Zahlen Anzeigen einschließt, die letztlich widerlegt wurden (dieses Jahr rund 10 bis 15 Fälle).

Währenddessen ist die OCHA-OPT-Datenbank der UNO, die von mehreren internationalen Medien zitiert wird, genauso unzuverlässig. So schrieb die Watchdog-Gruppe NGO Monitor aus Jerusalem letztes Jahr:

[UN-OCHA] … präsentiert [palästinensische] Terroristen als Opfer und listet Zuhause, beim Einkaufen oder an Bushaltestellen wartend erstochene Israelis als Opfer von „Siedlergewalt“.

Trotz der Mehrdeutigkeit haben Nachrichteberichte fast einheitlich als Tatsache dargestellt, dass von Juden initiierte Störungen „zunehmen“ (NBC News), eine „starke Zunahme (Washington Post) erkannt oder „in die Höhe geschossen“ sind (Foreign Policy). Die meisten der Artikel, die „Siedlergewalt“ erwähnen (29 von 45) haben ihre Wurzeln offensichtlich in von der EU unterstützten, randständigen NGOs erstellten Berichten.

Ende 2019 stellte Brüssel einem Projekt namens „A Symbiotic Relationship in the West Bank: Holding Israeli Authorities Accountable for Settler Violence“ (Eine symbiotische Beziehung in der Westbank: Die israelische Obrigkeit für Siedlergewalt zur Verantwortung ziehen) mehr als $335.000 zur Verfügung, das im Verlauf der letzten zwei Jahre von B’Tselem und Breaking the Silence angeführt wird und das viele Beobachter als unverhohlen israelfeindlich einstufen (siehe hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier). Eines der Ziele der Unterstützung bestand darin „internationalen und israelischen Entscheidungsträgern und der Öffentlichkeit“ gegenüber angebliche Menschenrechtsverletzungen zu enthüllen, „die von Siedlern an Palästinensern verübt wurden“.

B’Tselem seinerseits hat von Anfang 2020 bis September diesen Jahres insgesamt 451 Fälle von dem dokumentiert, was sie als „Siedlergewalt gegen Palästinenser und ihr Eigentum“ bezeichnen. HonestReporting konnte keine zusammengefassten Daten zu den Zahlen solcher Vorfälle für den davor liegenden Zweijahres-Zeitraum feststellen.

Im Gegensatz dazu verzeichnete der Shin Bet (Israels Geheimdienst) allein im Oktober 2021 mehr als 100 palästinensische Terroranschläge in Judäa und Samaria. 2020 registrierte der Sicherheitsdienst fast 800 Akte palästinensischen Terrorismus in dem Gebiet. Weitere 424 „signifikante Anschläge“ wurden vereitelt.

Trotzdem ist die Berichterstattung der Medien über „Siedlergewalt“ sprunghaft angestiegen – während die zugehörigen Statistiken relativ stabil bleiben und von den Vorfällen palästinensischer Gewalt total in den Schatten gestellt werden – wobei die Schlagzeilen behaupten, die israelischen Verteidigungskräfte seien „beteiligt“ daran Palästinensern zu schaden und Artikel die Vorstellung propagieren, israelische Radikale würden „nicht dem Staat trotzen, sondern nach seiner Pfeife tanzen“.

Und das, obwohl der israelische Außenminister Yair Lapid und Verteidigungsminister Benny Gantz vor kurzem gelobten jüdische „Terroristen“ ihrer gerechten Strafe zuzuführen und das israelische Parlament vor kurzem ein Treffen einberief, um genau dieses Thema zu diskutieren.

Was ebenfalls unerwähnt bleibt: dass Einzelne, die mit B’Tselem und Breaking the Silence in Verbindung stehen, mehr als einmal beschuldigt worden sind Ereignisse zu erfinden (siehe z.B. hier und hier). Nach Zeugenaussagen ehemaliger IDF-Soldaten haben sich B’Tselem-Aktivisten sogar palästinensischen Steinwerfern angeschlossen. Ihre „Ermittlungen“ sind trotzdem von Publikationen weltweit für bare Münze genommen worden.

Die Europäische Union spielt auf mehr als eine Weise eine fragwürdige Rolle bei der Propagierung des dubiosen Narrativs. Bereits 2011 postulierte ein von EU-Vertretern in Ramallah und Jerusalem erstelltes Positionspaper, dass „das Nichtvorhandensein von Schutz oder Rechtsmitteln“ gegen Gewalt die Palästinenser dazu treibt „beim Versuch ihre Lage zu verbessern zunehmend andere Mittel zu unterstützen.“ [Hervorhebung  hinzugefügt]

Sprung zum 17. November 2021, als die EU-Delegation bei der palästinensischen Autonomiebehörde auf twitter behauptete, sie sei Zeuge gewesen, wie „mehrere israelische Siedler“ Steine auf vorbeifahrende Autos warfen. „Solche Anschläge müssen verhindert werden und die Täter müssen schnell ihrer gerechten Strafe zugeführt werden“, hieß es in dem Post.

In Antwort auf Fragen von HonestReporting lieferte ein EU-Vertreter in Tel Aviv die folgende Erklärung:

Am Mittwoch [17. November] gegen 12:20 Uhr warf eine Gruppe israelischer Siedler Steine auf vorbeifahrende Autos auf einer stark befahrenen Straße 60 nahe der Mikhmas-Kreuzung. Ein Angestellter des Büros des Repräsentanten der EU in Ostjerusalem kehrte in einem EU-Fahrzeug aus Ramallah nach Ostjerusalem zurück, das beinahe von Steinen getroffen wurde, aber der Fahrer schaffte es umzukehren und den Ort des Vorfalls zu verlassen. Einige der Fahrzeuge vor dem EU-Fahrzeug wurden von Steinen getroffen. Der Vorfall wurde den israelischen Behörden gemeldet.

Der offizielle Vertreter antwortete allerdings nicht auf Rückfragen, wie genau die Identität der Angreifer bestätigt wurde. In der Vergangenheit haben palästinensische Steinewerfer, die nach Autos mit israelischen Nummernschildern Ausschau hielten, auch palästinensische und UNO-Fahrzeuge getroffen.

Im Zuge der Recherche von HonestReporting sagte ein Sprecher der israelischen Polizei, dass zwar tatsächlich zahlreiche Anzeigen zu Steinwürfen in derselben Gegend eingegangen seien, aber keine Verdächtigen festgestellt wurden. „Das ist eine Gegend, in es der sowohl Araber als auch Juden gibt und es gibt keine Möglichkeit zu wissen, wer die Tat beging“, betonte der Sprecher.

Trotz der offensichtlich fehlenden Beweise erlangte der anklagende Post der EU in den sozialen Medien schnell mehr als 150 Retweets, darunter von Omar Schakir von Human Rights Watch; einem Angestellter von Al-Haq, einem Professor der City University New York, und zahlreichen europäischen Gesandten bei der palästinensischen Autonomiebehörde.

Wie schon erwähnt kam der EU-Tweet imitten grassierender palästinensischer Anschläge überall in Judäa und Samaria. „Wir erleben eine Zunahme an Steinwürfen und anderen Terrorvorfällen durch arabische Randalierer“, schrieb Bürgermeister Israel Ganz vom Regionalrat Binyamin am 19. November auf Facebook und stellte heraus, dass mehrere jüdische Einwohner von Ma’ale Levona – 19 km südlich von Nablus – im Verlauf der Vorwoche Verletzungen erlitten hatten.

Fakt ist: Am Tag des EU-Tweets wurde Berichten zufolge ein israelisches Mädchen bei einem arabischen Steinwurf-Angriff nahe der Gemeinde Alon Schwut verletzt. Etwa zur gleichen Zeit wurde bei Ma’ale Levona ein israelischer Bus getroffen; lokale Quellen sagten, es war der siebte ähnliche Vorfall innerhalb von 24 Stunden. Einen Tag später wurden Palästinenser aus A-Lubban al-Scharqiyah auf Video festgehalten, wie sie Steine auf Israelis warfen.

Es fällt auf, dass die EU, B’Tselem und Breaking the Silence dazu noch keine Berichte ausgegeben oder es verurteilt haben.

HonestReporting hat im Verlauf der letzten Monate eine Serie von Untersuchungen zu von der PA unterstütztem Terrorismus gegen die jüdische Bevölkerung in Judäa und Samaria erstellt (siehe hier, hier und hier) und wir haben die EU wiederholt aufgerufen diese sinnlose Gewalt zu verurteilen.

Bis heute kann die Europäische Union entweder als unvoreingenommener Vermittler agieren, der anstrebt die friedliche Koexistenz zwischen Israelis und Palästinensern zu fördern, in welchem Fall sie allen Extremismus verurteilen müsste, oder sie kann ein einseitiges Narrativ begünstigen, das den jüdischen Staat für die komplexe und oft sprunghafte Lage in den umstrittenen Gebieten verantwortlich macht.

Und natürlich gilt dasselbe Neutralitäts-Prinzip für die Medien, die die ganze Geschichte berichten sollten, statt dubiose Behauptungen zu puschen, die von der Datenlage nicht voll gestützt sind.