Google: So etwas wie arabische Kriegsverbrechen gibt es nicht, nur jüdische

Israellycool-Leser Darth Caustic, Israellycool, 25. Juli 2021

Während einer Diskussion, in der mir nebulöse, falsch definierte „israelische Kriegsverbrechen“ vorgeworfen wurden, beschloss ich gegenüber meinem Gesprächspartner den Spieß umzudrehen und googelte „arabische Kriegsverbrechen“, um ihm zu zeigen, dass er nur auf einem Bein steht: von Mohammeds Massaker an den jüdischen Stämmen Arabiens bis zu den Völkermorden in Indien und Afrika, vom arabischen Sklavenhandel bis zur Arabisierung des Nahen Ostens und Nordafrikas (samt Zwangskonversionen, systematischer Unterdrückung von Nichtmuslimen und Massenvergewaltigungskampagnen, die bis heute weitergehen), von psychotischen Krieg von ISIS gegen die Vergasungen im Irak und dem Jemen und Selbstmord-Bombenanschlägen auf Zivilisten und die schlimmsten Exzesse im syrischen Bürgerkrieg.

Stellen SIe sich meine Überraschung vor, als Google dieses entzückende, quietschend reine Ergebnis auswarf:

Alles, was Sie über Menschenrechte in Israel wissen müssen und…
Tötungen und Massaker während des Palästinakriegs 1948 …
Liste der Tötungen und Massaker im Mandat Palästina …
Jüdische Gräueltaten im Heiligen Land
Jüdische Tötungen im Heiligen Land: Memorandum vorgelegt …

Bitte vermerken Sie: Bei jedem einzelnen Ergebnis auf der ersten Seite geht es um Israel, obwohl das nicht einmal Teil meiner Anfrage war und die weit überwiegende Mehrheit von ihnen entweder von jüdischen Kriegsverbrechen (zumeist fiktiv) handeln oder davon, dass Araber keinerlei Kriegsverbrechen begingen:

Trotz ihrer Rhetorik begingen arabische Armeen wenige Gräueltaten und es fanden keine großen Massaker an Gefangenen statt, als die Umstände es ihnen erlaubt hätten.

Klar, die Verteidiger des Kfar Ezion dürften da anderer Meinung sein.

Auf jeden Fall: Was hat das alles mit der langen, reichhaltigen und detaillierten Geschichte an Kriegsverbrechen und Gräueltaten zu tun, die von Arabern die Geschichte hindurch begangen wurden? Ich suchte nicht nach Informationen zu Israel, aber das ist alles, womit Google sich zu beschäftigen scheint.

Anmerkung spotplenni: Eine deutsche Google-Suche (28.07.2021, 16:15 Uhr) sieht etwas besser aus: Google bietet „Meintest du: Serbische Kriegsverbrechen“ an, dazu auf der ersten Seite ein Link zu Syrien, einen von Amnesty International zu den VAE, Übersetzungsseiten Deutsch-Arabisch und einen zum Jemen, aber keine Verweise auf Israel; auf der zweiten Seite weitere Verweise auf Wörterbücher und Syrien.

„Ramsch-Wissenschaft“: Aschkenasische Juden sind keine Nachkommen von chasarischen Konvertiten

Akiva Van Koningsveld, HonestReporting, 13. Juli 2021

Was haben Palästinenserführer, weiße Rassisten und Mitglieder der Black Hebrew Israelite-Bewegung gemeinsam? Es ist der Glaube an den sogenannten „Chasaren-Mythos“, der viele Antisemiten aus dem gesamten ideologischen Spektrum eint. Im Juni wiederholte PA-Premierminister Mohammed Schtayyeh diese Behauptung: „Es gibt keine Verbindung zwischen den Israelis und den Juden“, versicherte er. „Ohne in Details zu gehen – sie sind chasarische Juden, die im sechsten Jahrhundert n.Chr. zum Judentum konvertierten“, gab Schtayyeh an.

Versuchen Sie mal, das zu verstehen.

Seine Rede wiederholte frühere Äußerungen von PA-Präsident Mahmud Abbas, der 2018 fälschlich suggerierte, dass osteuropäische Juden – anders als Misrahi-Juden, deren Wurzeln in arabische Länder zurückverfolgt werden können – „keine Semiten sind und sie haben keine Verbindung zum Semitismus oder Abraham, Jakob“, da sie angeblich Nachkommen von Bekehrten aus dem „Königreich der Chasaren“ sind.

Antisemiten wie die ehemalige US-Kongressabgeordnete Cynthia McKinney, der Schütze von Jersey City und ein Moderator von Qatars Al-Jazira haben die Verleumdung ebenfalls verbreitet.

Mit dem Bestehen darauf, dass aschkenasische Juden in Wirklichkeit „Fake-Juden“ sind, versuchen sie die unbestreitbare, tausende Jahre alte Verbindung zwischen dem jüdischen Volk und dem Land Israel zu widerlegen. In Wirklichkeit ist die Theorie um die Chasaren-Konversion zum Judentum von den meisten ernsthaften Wissenschaftlern verworfen worden – es war sogar von „Schrott-Wissenschaften“ die Rede.

Die „Chasaren-Hypothese“ wurde der allgemeinen Öffentlichkeit erstmals 1976 von Arthur Koestler bekannt gemacht, einem in Ungarn geborenen jüdischen Autor und Journalisten. Sein inzwischen widerlegtes Buch Der dreizehnte Stamm: Das Chasaren-Reich und sein Erbe, spekulierte: „Der Hauptteil der osteuropäischen Juden – und daher des Weltjudentums – ist chasarisch-türkischer statt semitischer Abstammung“, was impliziert, dass sie keine Nachkommen Abrahams sind – denen Gott nach Angaben der Bibel das Land Israel versprochen hat.

Das Chasarenreich war ein multiethnisches Königreich in der heutigen Ukraine und Russland, das von etwa 650 bis 969 n.Chr. bestand. Nach Angaben einer weithin für wahr gehaltenen Erzählung nahm die Herrscherklasse des Reichs irgendwann – im achten oder neunten Jahrhundert – das Judentum an; dem folgte eine weit verbreitete Bekehrung im Volk.

Springen wir ein paar Jahrhunderte weiter, in die Mitte des 13. Jahrhunderts. Die Mongolen besiegten das Chasarenreich, was dessen völligen Zusammenbruch zur Folge hatte. Hier kommt Koestlers Theorie ins Spiel: Die Chasaren, argumentierte er, verschwanden nicht einfach. Stattdessen endeten sie in Ländern wie der Ukraine, Polen, Ungarn und Deutschland, wo sie die bestehende jüdische Bevölkerung zahlenmäßig enorm übertrafen. Seine Theorie schlussfolgert, dass die Chasaren-Bevölkerung schließlich so zunahm, dass sie die Mehrheit des Weltjudentums stellte.

Schlecht recherchierte Chasaren-Theorie wird Werkzeug für Antisemiten

Von Anfang an diente diese schlecht recherchierte Hypothese Antisemiten als Werkzeug. Der Ku Klux Klan machte das schon 1926 zur Waffe, als die weiße Rassistengruppe lautstark jüdische Zuwanderung in die Vereinigten Staaten verdammte und behauptete, dass osteuropäische Juden „keine wahren Juden sind, sondern nur judaisierte Mongolen – Chazaren“.

Ironischerweise wollte Koestlers Buch ursprünglich dem Antisemitismus ein Ende setzen. Mit der Unterstellung, dass die meisten modernen Juden nichts mit der biblischen Nation zu tun haben, versuchte er die Rassenbasis für Judenhass zu beseitigen. So schrieb er in Der Dreizehnte Stamm:

Wenn dem so ist, würde das bedeuten, dass ihre Vorfahren nicht vom Jordan kommen, sondern von der Wolga, nicht aus Kanaan, sondern aus dem Kaukasus, von dem man einst annahm, dass er die Wiege der arischen Rasse ist; und dass sie genetisch näher an den Hunnen-, Uiguren- und Magyaren-Stämmen sind am Samen Abrahams, Isaaks und Jakobs. Sollte es sich herausstellen, dass dem so ist, dann würde der Begriff „Antisemitismus“ auf Grundlage einer Verkennung, die von Mördern wie auch ihren Opfern geteilt wird, jegliche Bedeutung verlieren.

Offenkundig schlug seine Mission fehl und Antisemiten wurden weiter ermutigt, als der israelische Molekulargenetiker Eran Elhaik 2012 eine Studie veröffentlichte, die die Theorie angeblich bewies. Elhaik verglich die DNA von Juden mit der von Armeniern und Georgiern, die er als Ersatz für die Chasaren benutzte. „Unsere Untersuchungsergebnisse unterstützen die Chasaren-Hypothese und porträtieren das europäisch-jüdische Genom als Mosaik nahöstlich-kaukasischer, europäischer und semitischer Herkunft“, lautete die Schlussfolgerung der Studie.

Allerdings wurde Koestlers wie auch Elhaiks Forschung von zahllosen anderen schnell widerlegt; einige der Experten verwiesen sogar auf Vertreter der Theorie als „Ausreißer … die eine Minderheitsansicht haben, die wissenschaftlich nicht gestützt wird“. Andere haben die Chasaren-Hypothese als „Ramsch-Wissenschaft“ bezeichnet.

Tatsächlich ist die Chasaren-Hypothese von praktisch jedem Bereich der Wissenschaften widerlegt worden. Historiker z.B. betonen, dass das Königreich höchstwahrscheinlich nie zum Judentum konvertierte. Archäologen fanden in ehemals chasarischem Land fast keine Artefakte, die jüdische Symbole hatten. Darüber hinaus stellen Linguisten heraus, dass Jiddisch – Jahrhunderte lang die von osteuropäischen Juden gesprochene Sprache – nicht einmal ansatzweise der im Chasarenreich verwendeten Sprach ähnelte; auch haben in den letzten 600 Jahren verwendete jüdische Nachnamen keine Verbindung zu dem Königreich.

Experten für jüdische Genetik griffen Elhaiks „Befunde“ an; sie argumentierten, dass er „die Statistik auf eine Art und Weise anzuwenden scheint, die ihm Ergebnisse bringt, die sich von dem unterscheiden, was alle anderen aus den im wesentlichen gleichen Daten holten“. Fakt ist, dass die meisten DNA-Forschung genau das Gegenteil beweist: nämlich dass die europäischen Juden eng mit den Bevölkerungen des Nahen Ostens verwandt sind.

Der größte Teil seiner Forschung ist schon lange offen verfügbar; führende Wissenschaftler haben Elhaiks Schrift innerhalb eines Jahres nach ihrer Veröffentlichung widerlegt. Trotzdem nutzen Judenhasser wie Antizionisten den Chasasren-Mythos, um die Jahrtausende alte jüdische Verbindung zum Land Israel zu leugnen.

Interessanterweise hat Elhaik – der sieben Jahre in der israelischen Armee diente – gesagt, es bereite ihm Sorge, dass Einzelpersonen seine Forschung für verachtenswerten Zwecke benutzen. Koestler seinerseits erklärte, dass das „Problem der Chasaren-Infusion vor tausend Jahren … für das moderne Israel irrelevant ist“, da die Existenz des jüdischen Staates aus seiner Sicht auf Entscheidungen basiert, die von der internationalen Gemeinschaft getroffen wurden.

Das antizionistische Argument ist aus weiteren wichtigen Gründen fehlerhaft: Heißt, die meisten jüdischen Israelis sind nicht europäischer Herkunft. 2018 identifizierten sich nach Angaben von Recherche der Universität Tel Aviv nur 31,8 Prozent der israelischen Juden als aschkenasisch (osteuropäisch). Ein beträchtlich größerer Anteil – rund 45 Prozent – identifizieren sich als Mizrahi – ein Oberbegriff für die Juden, die aus arabischen Ländern ins werdende Israel flohen. Israelis jemenitischer Herkunft z.B. verfolgen ihre Wurzeln in der Region bis in biblische Zeiten zurück.

Die Tatsache, dass Millionen israelischer Mizrahim im Nahen Osten indigen sind, ist nicht zu bestreiten.

Entlarvt: Diese Landkarten der „palästinensischen Landverluste“ sind irreführend. Hier die Gründe.

Emanuel Miller, HonestReporting, 14. Juli 2021

Wenn Sie einige Zeit damit verbracht haben im Internet vom arabisch-israelischen zu lesen, sind Sie höchstwahrscheinlich einer Reihe Landkarten begegnet, die angeblich umreißen, wie palästinensischer Landbesitz sich im Verlauf des letzten Jahrhunderts dramatisch verringert hat.

Die unter verschiedenen Titeln wie „Palästinensischer Landverlust“, „Schrumpfendes Palästina“ oder in jüngerer Zeit „palästinensischer historischer Kompromiss“ firmierenden Karten sind eindrucksvoll.

Sie sind zudem grob irreführend und vergiften das Gespräch über Israel. Hier die Gründe.

Die meisten Menschen nehmen an, dass die Karten akkurat sind: Karten, die sorgfältig gezeichnet wurden, um getreu das Land darzustellen, das sie repräsentieren. Aber wir unterlassen es oft zu bedenken, welches Potenzial sie haben uns in die Irre zu führen. Die Fähigkeit von Landkarten dreidimensionale Realitäten in zwei Dimensionen zu vermitteln, ist beschränkter als wir realisieren. Darüber hinaus manipuliert der Titel über der Landkarte – wie eine Schlagzeile – die Art, wie wir sie verstehen.

Werden sie aus dem Zusammenhang genommen, könnten Landkarten leicht dazu benutzt werden zu manipulieren oder zu täuschen. Während diese Täuschung von denen, die mit der Geschichte dieser Region vertraut sind, sofort erkannt wird, können solche Karten trotzdem erfolgreich die Wahrnehmung nicht informierter Menschen beeinflussen.

Das nächste Mal, wenn Sie diese Karten online sehen, zögern Sie nicht aus diesem Artikel zu zitieren oder einfach auf diese Seite zu verlinken.

Was immer Sie tun, lassen Sie die Lüge nicht unangefochten stehen.

Irreführende Terminologie

Zuerst etwas Hintergrundinformation. Historisch bezog sich das Wort „Palästina“ nicht auf in der Region lebende Araber, sondern auf die Region selbst. Vor etwa 100 Jahren wurde das Land von den Briten verwaltet und seine Einwohner waren Juden, Christen und Muslime – die alle als „Palästinenser“ identifiziert wurden. Ihre eigene Hauptidentifikation bestand allerdings zum größten Teil nicht in ihrer Nationalität, sondern in ihrer Religion.

In der Tat sträubten sich die viele Araber dagegen „Palästinenser“ genannt zu werden, äußerten heftige Gegnerschaft gegen diese Bezeichnung. Stattdessen betrachteten sie sich in erster Linie als Araber oder Muslime. Erst Mitte der 1960-er Jahre wurde das Wort vereinnahmt um Araber zu meinen.

Daher hätte es vor 1948 keinen Sinn gemacht von Palästinensern als Gegner von Juden zu reden. Die Bevölkerung war in zwei Hauptgruppen geteilt: eine jüdische und eine arabische.

Das macht Sinn, denn ein souveräner palästinensischer Staat hat nie existiert. Daher gab es kein „palästinensisches Land“. Das Land war vielmehr Teil des Mandats Palästina, ein geografischer Bereich, der nach dem Zusammenbruch des Osmanischen Reichs am Ende des Ersten Weltkriegs von den Briten kontrolliert wurde.

Es lohnt sich die Landkarten eine nach der anderen anzusehen, um die Tiefe der Täuschung zu begreifen. Sehen Sie sie sich oben an, unten folgt eine Reihe genauerer Landkarten, die mit jeder aus der Grafik oben korrespondiert.

Karte Nr. 1: Das „historische Palästina“ / „Palästina 1946“

Während es online zahlreiche Versionen der Landkartenserie gibt, beginnen die meisten mit einer von zwei Grafiken. Entweder wird ein Bild des „historischen Palästina“ abgebildet oder das Land im Jahr 1946.

Die erste Version, die behauptet das „historische Palästina“ zu zeigen, ist grün ausgefüllt, was andeutet, dass es sich um einen autonomen Staat handelt. In der Zeit vor der britischen Herrschaft wurde die Region von der Türkei verwaltet und erstreckte sich bis in den modernen Libanon und Syrien. Die Gegend war damals nie eine eigene souveräne Einheit und die gezeigten Grenzen in einer solchen Karte spiegeln nicht die Grenzen der Region, wie sie von den Osmanen verwaltet wurde, auch nicht wie sie unter früheren Herrschern erschienen.

Die üblichere Version zeigt eine Karte, die behauptet „Palästina“ 1946 zu zeigen. Neben der hauptsächlich grünen Färbung gibt es eine Reihe kleiner weißer Flecken. Diese sind zwar nicht gekennzeichnet, aber die weiße Farbe wird in späteren Karten verwendet, um die von Israel kontrollierten Bereiche zu kennzeichnen. Der jüdische Staat entstand aber erst 1948. Mit anderen Worten: Das Weiße kennzeichnet hier offensichtlich Bereiche, in denen Juden lebten. Nach dieser Logik sollten dann die grünen Flecken der späteren Karten sicherlich die Präsenz der in Israel lebenden Araber andeuten. Mit der Verschmelzung von Juden in dieser Karte mit Israel in späteren Karten führt die Karte fundamental in die Irre, was die Frage angeht, die sie angeblich veranschaulicht: die Grenzen eines „palästinensischen“ Staates.

Wenn darüber hinaus die weißen Bereiche das sind, wo Juden lebten, dann sollten die grünen Bereich sicherlich zeigen, wo Araber lebten, nicht nur den Rest des Landes. Ein Großteil des Landes war unbewohnt – die Wüste Negev zum Beispiel. Die Abwesenheit von Juden in diesen Bereichen war von einer Abwesenheit von Arabern begleitet. Eine akkuratere Wiedergabe dieser Landkarte hätte deutlich gemacht, wo Araber lebten, wo Juden lebten und wo niemand lebte.

Tatsächlich gab es in dem Land etwa eine Million Araber, zusammen mit ungefähr einer halben Million Juden. Aber weil die grünen Bereiche erheblich größer sind als die weißen – obwohl ein Großteil davon unbevölkert war – verdreht das die historische Realität komplett.

Schließlich lässt die Karte zudem praktischerweise ein viel größeres Gebiet aus – rund 70 Prozent des Mandats Palästina, die in ihrer Gänze für einen jüdischen Staat auf Grundlage der Balfour-Erklärung vorgesehen waren – die früher Teil der von den Briten 1920 abgegtrennten und verwalteten Region waren und dann arabischer Kontrolle übergeben wurden (s. die begleitende Karte oben). Die Gegend sollte der unabhängige Staat Transjordanien werden, der später schlicht als Jordanien bekannt wurde – ein muslimisch-arabischer Staat, dessen Bevölkerung zum größten Teil aus arabischen Palästinensern besteht. Weil diese Region aus der ersten Karte weggelassen wird, zeigt die Grafik nur einen Teil des Landes, das ursprünglich Teil des Mandats Palästina gewesen war und ignoriert die Tatsache, dass der größte Teil des Gebiets rund 20 Jahre vor der Abstimmung der UNO zur erneuten Teilung des Landes in zwei Staaten den Arabern gegeben wurde.

Karte Nr. 2: „Palästina 1947“

Diese Karte ist vielleicht die verlogenste und die am leichtesten zu widerlegende von allen. Während die anderen, wenn auch auf höchst irreführende Weise, Realitäten vor Ort zeigen, zeigt diese Grafik etwas, das nie eine Realität war: einen Plan, der streng theoretisch blieb.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs sahen sich die Vereinten Nationen dem Dilemma gegenüber, was mit den konkurrierenden Ansprüchen auf das Heilige Land gemacht werden sollte, das damals von Britannien verwaltet wurde. In Reaktion darauf wurde im Mai 1947 eine speziell dafür eingerichtete Kommission eingerichtet, das United Nations Special Comittee on Palestine [UNO-Sonderkommission für Palästina]. Nach einigen Monaten an Treffen mit örtlichen Vertretern versuchte sie das Problem der zwei Parteien, die um dasselbe Territorium konkurrierten, mit einem Plan zu lösen, der das Land in zwei Staaten teilte: einen arabischen und einen jüdischen. Der Vorschlag, der später als Teilungsplan bekannt war, wurde der UNO am 29. November 1947 zur Abstimmung vorgelegt.

Obwohl die Abstimmung mit einer Mehrheit von 33 zu 13 Stimmen (bei 10 Enthaltungen) ausging, wurde der Plan nie umgesetzt. Während die jüdische Gemeinde in Palästina freudig die Entscheidung der UNO zur Ratifizierung der Wiederherstellung einer jüdischen Heimat feierte, griff die örtliche arabische Bevölkerung sofort zu den Waffen, um die Geburt Israels zu verhindern.

Hätten die Araber den Plan akzeptiert, so wie die Juden es machten, hätten Jahrzehnte Konflikt und Blutvergießen verhindert werden können. Stattdessen setzen sie ihre eigene Zukunft aufs Spiel, indem sie ihre jüdischen Nachbarn angriffen, nur um zu verlieren und mit weniger Land zu enden als mit dem, was ihnen unter dem UNO-Plan zugeteilt worden wäre. Die Araber können einzig ihrer Führung die Verantwortung dafür geben, dass sie sich diese Gelegenheit entgehen ließen.

Die Behauptung auf dieser Karte, sie illustriere den palästinensischen „Kompromiss“, geht noch über bloße Unrichtigkeit hinaus. Sie ist eine unverblümte Lüge. Die Karte ist zudem höchst irreführend, wenn sie unter Überschriften erscheint, die behaupten einen palästinensischen „Landverlust“ zu zeigen, da sie die Realität von Landteilung zur damaligen Zeit nicht wiedergibt. Einen theoretischen Plan zusammen mit tatsächlichen Karten zu zeigen ist zutiefst unredlich.

Karte Nr. 3: „Palästina“ 1967 oder „Palästina 1949 bis 1967“

Was manche als die „Karte von 1967“ bezeichnen, zeigt in Wirklichkeit keine Grenzen, sondern Waffenstillstandslinien, die Israel mit Jordanien und Ägypten 1949 nach seinem Unabhängigkeitskrieg unterschrieb. Gemäß Völkerrecht waren diese Waffenstillstandslinien keine Grenzen – sie markierten lediglich die Linien, denen beide Seiten zustimmten, als die Kämpfe endeten. Während jedoch israelisches Territorium akkurat dargestellt wird, wurden die als „Palästina“ gekennzeichneten Gebiete in Wirklichkeit von anderen Staaten beherrscht. Passenderweise zeigt die Karte nicht, dass Jordanien die Kontrolle über die Westbank behielt, während Ägypten die Macht im Gazastreifen festhielt.

1967 massierten sich die arabischen Armeen erneut an Israels Grenzen; erneut mit der Absicht anzugreifen und den jüdischen Staat zu vernichten. Ägypten schloss die Straße von Tiran für israelische Schiffe – ein Kriegsakt. Israel begann dann einen erfolgreichen Präventivschlag gegen Ägypten, was zu einem offenen Krieg mit Ägypten und Syrien führte. Israel appellierte an Jordanien sich den Kämpfen nicht aus dem Osten anzuschließen, dieses griff aber dennoch in der Erwartung eines raschen arabischen Sieges und der Möglichkeit an, ganz Jerusalem als jordanisches Territorium beanspruchen zu können.

Zu sagen, die Dinge entwickelten sich nicht so, wie die Araber es erwarteten, wäre untertrieben. Als die Schlacht endete, war Israels Sieg eindeutig. Die jordanische Armee floh auf das Ostufer des Jordan. Ägypten verlor nicht nur die Kontrolle über den Gazastreifen, sondern über die gesamte Halbinsel Sinai. Die Golanhöhen, von denen aus Syrien Galiläa beschoss, war in israelischer Hand.

Direkt nach dem Krieg bot Israel die von ihm eroberten Territorien im Tausch für Frieden an. Die arabische Antwort auf Israels Land für Frieden-Angebot ist als „Die Drei Nein“ bekannt:

  • Nein zu Frieden mit Israel
  • Nein zur Anerkennung Israels
  • Nein zu Verhandlungen mit Israel

Einmal mehr hätten die Palästinenser einen Großteil des Landes haben können, aber ihre Weigerung Frieden zu schließen kam sie teuer zu stehen.

Karte Nr. 4: „Das heutige Palästina“

Diese Landkarte zeigt fast das Gegenteil der ersten. Während in der ersten die offenen Gebiete als „Palästina“ gekennzeichnet waren, wird in dieser Karte Israels Präsenz überall dort, wo sie offen ist, vermutet. Das macht innerhalb Israels international anerkannten Grenzen Sinn, die eine unumstrittene Einheit sind. Aber es macht erheblich weniger Sinn, wenn man das auf die Westbank, heißt Judäa und Samaria bezieht, die weitgehend von Israel verwaltet werden.

Der jüdische Staat ist zwar für die zivile Kontrolle von 82% des Landes verantwortlich, aber das heißt nicht, dass Israel dort überall gebaut hat. Wie immer man sich zum Recht der Juden zum Bau in der Westbank stellt, Realität ist, dass sich jüdische Gemeinden in der Gegend, die auch als Siedlungen bezeichnet werden, nur einen Bruchteil des Landes ausmachen. (Nach Angaben des rechten Yescha-Rats, belegen Siedlungen nur 1% der Westbank, allerdings deckt ihre Zuständigkeit rund 40% der gesamten Region ab.) Israel hat zudem keine endgültige Kontrolle über die Region geltend gemacht, sondern ihren Endstatus offen Verhandlungen überlassen, sollten die Palästinenser sich entschließen Friedensverhandlungen einzugehen.

Nach den Oslo-Vereinbarungen in den 1990-er Jahren stimmte Israel zu sein Militär schrittweise aus Palästinensergebieten abzuziehen und die Sicherheitsverantwortung in diesen Gebieten dem Palästinensischen Legislativrat und der Polizei der palästinensischen Autonomiebehörde zu übergeben. Das fand innerhalb des Kontextes der Teilung der Westbank und des Gazastreifens in verschiedene Sektoren statt, die als Areas A, B und C eingestuft wurden, womit den Palästinensern zum ersten Mal in ihrer Geschichte die politische Kontrolle gegeben wurde.

Schlussfolgerung

Obwohl diese beliebten Landkarten vorgeben zu zeigen, dass die territoriale Kontrolle über das Land sich im Verlauf der Zeit verschoben hat, sind sie fundamental irreführend. Die Einbeziehung von Plänen, die komplett theoretisch blieben, wie im Fall des UNO-Teilungsplans und in jüngeren Versionen wie dem Friedensplan von Trump, machen sie zu unverhohlenen Lügen. Darüber hinaus macht die Vermischung unterschiedlicher Einordnungen von Karten, wobei einige jüdische und muslimische Bevölkerungen andeuten und einige sich auf Israel und palästinensisch kontrollierte Territorien beziehen, jeden bedeutenden Vergleich Bedeutung unmöglich.

Schließlich lassen diese Karten etwas Entscheidendes aus, das israelfeindliche Aktivisten selten einzugestehen bereit sind: Israel hat eine Reihe von Abzügen aus dem Land gemacht um Frieden anzubieten. Vom Abzug aus dem Sinai 1957 über den Entflechtung der Streitkräfte 1974/75 bis zum Abzug des Militärs nach dem israelisch-ägyptischen Friedensvertrag 1979 und 1982 hat Israel lange danach gestrebt Kompromisse zugunsten seiner Nachbarn zu finden, besonders wenn es eine akzeptable Chance gab Frieden zu schließen.

„Der Mythos von der Koexistenz in Israel“ (The New York Times)
Die Landkarten wurden im Mai 2021 in der New York Times abgedruckt.

In jüngerer Zeit zog Israel seine Streitkräfte 1985 aus dem größten Teil des Libanon ab und vervollständigte den Abzug aus seinen verbliebenen Posten im Südlibanon im Jahr 2000. Dafür erhielt es im Gegenzug nichts außer Trommelfeuer der Hisbollah. Dazwischen und trotz immenser Bedenken bei einem Großteil der israelischen Öffentlichkeit, erkannte die israelische Regierung die PA und übergab zum ersten Mal zivile Kontrolle großer palästinensischer Städte in der Westbank und dem Gazastreifen. 2005 zog Israel tausende Zivilisten und die sie beschützenden Soldaten aus mehr als 20 Gemeinden im Gazastreifen ab.

Aus Sicht der israelischen Öffentlichkeit ist dieser Schritt für Frieden mächtig nach hinten losgegangen; regelmäßig wurden Raketen aus dem Gazastreifen geschossen, die auf israelische Städte im Süden regneten. Unbestreitbar ist hingegen, dass solche Schritte in diesen Karten nicht gezeigt werden. Stattdessen verschleiert ihre eindimensionale, irreführende Geschichte, die schlichte Realität, dass es nie einen souveränen Palästinenserstaat gab und – entgegen der zentralen Botschaft der Karten – die Palästinenser in Wirklichkeit heute mehr Souveränität genießen als jemals zu einem anderen Zeitpunkt in ihrer Geschichte.

Weitere Belege, die beweisen, dass der „Apartheid“-Bericht von HRW nur Propaganda ist

Elder of Ziyon, 12. Juli 2021

Auf dem Blog des European Journal of International Law gab es ein Online-Symposium darüber, ob Israel des Verbrechens der Apartheid schuldig ist, wie es von Human Rights Watch behauptet wird. Einige der Artikel waren technischer Natur und legten nahe, dass HRW das Völkerecht mit dem Menschenrechtsgesetz verwechselt, die zwei unterschiedliche Absichten und Definitionen haben; oder dass Apartheid nach dem gebräuchlichen Völkerrecht vielleicht kein Verbrechen gegen die Menschheit ist.

Eugene Kontorovich zeigte eine Reihe von Gründen, warum der HRW-Bericht verheerend fehlerhaft und von einer Agenda getrieben ist und die Antwort von HRW ignoriert die meisten seiner Punkte; stattdessen argumentiert die Organisation, sie habe nie gesagt, dass Israel ein „Apartheidstaat“ sei, sondern ein Staat, der Apartheid als Strategie praktiziert – als würde diese Unterscheidung seine massive Kritik widerlegen.

Ich sah mir den HRW-Bericht von April noch einmal an, der den Apartheid-Vorwurf erhob und sah einen weiteren Grund, der beweist, dass der Bericht darauf gründet die Beweise einem Verbrechen anzupassen statt tatsächlich eine aufrichtige Bewertung israelischen Handelns vorzunehmen. Dieses eine Beispiel reicht für den Beweis aus, das der Bericht 217 Seiten Propaganda ist und keine nüchterne Analyse.

Um jüdisch-israelische Kontrolle aufrecht zu erhalten, haben die israelischen Behörden Politik übernommen, die das abzumildern, was sie offen als demografische „Bedrohung“ beschreiben, die die Palästinenser darstellen. Diese Politik beinhaltet die Beschränkung der Bevölkerung und der politischen Macht der Palästinenser, das Wahlrecht nur Palästinensern zu geben, die innerhalb der Grenzen Israels leben, wie es von 1948 bis 1967 existierte und die Fähigkeit der Palästinenser einzuschränken aus den OPT [Occupied Palestinian Territores – Besetzte Palästinensergebiete] nach Israel zu ziehen und von irgendwo anders nach Israel oder in die OPT.

Der hervorgehobene Teil ist eine unverhohlene Lüge.

Es gibt tausende israelische Araber, die außerhalb der Grünen Linie leben.

Es gibt arabische Bürger Israels, die über die Grüne Linie in den südlichen Teil von Beit Safafa in Jerusalem jenseits der GrünenLinie umgezogen sind.

Es gibt arabische Bürger Israels, die nach Beit Hanina zogen, ein wohlhabendes Viertel jenseits der Grünen Linie.

Etwa 1.000 Einwohner des Viertels French Hill in Jerusalem, jenseits der Grünen Linie, sind Araber.

Hunderte arabische Familien leben in den „jüdischen Siedlungen“ Pisgat  Ze’ev und Neve Yaakov. Viele, wenn nicht die meisten von ihnen sind israelische Staatsbürger.

Jeder arabische Staatsbürger, der jenseits der Grünen Linie lebt, kann bei israelischen Wahlen seine Stimme abgeben, so wie es jeder Jude tun kann.

Human Rights Watch lügt absichtlich und sagt, dass nur jenseits der Grünen Linie lebende Juden in Israel das Recht haben in Israel zu wählen, keine Araber. Sie benutzen diese Lüge als Schlüssel-Nachweis dafür, dass Israel seine Juden und Araber unterschiedlich behandelt. Fakt ist aber, dass Israel arabischen Bürgern Israels genau dieselben Rechte gibt wie jüdischen Bürgern Israels und dass der einzige Unterschied für das Wahlrecht die Staatsbürgerschaft ist, nicht Religion oder Volkszugehörigkeit. Alles, was man sagen kann, ist, dass Israel – wie jeder andere Staat auf dem Planeten – seine Staatsbürger anders behandelt als Leute, die keine Staatsbürger sind.

HRW lügt zu einem Grundmerkmal des israelischen Rechts und verdreht Gesetze, die Juden und Araber gleich behandeln in solche, die Araber diskriminieren.

Diese eine Lüge ist groß genug, um den Bericht als Ganzes zu disqualifizieren. Wenn HRW die Wahrheit hier absichtlich falsch darstellt, dann kann man überhaupt keiner seiner Recherchen oder Behauptungen des Berichts trauen.

Das ist kein unschuldiger Fehler. HRW kennt die Wahrheit.

An einer späteren Stelle im Bericht gesteht HRW ein:

Palästinenser in Israel sind Bürger, die das Recht haben bei nationalen Wahlen abzustimmen, anders als Palästinenser in der Westbank, dem Gazastreifen und Ostjerusalem (mit Ausnahme der kleinen Minderheit der Palästinenser Jerusalems, die die israelische Staatsbürgerschaft beantragt und bewilligt bekommen haben).

Diese beiläufige Anmerkung, die sich auf mehrere tausend Araber jenseits der Grünen Linie bezieht, die die israelische Staatsbürgerschaft haben, zeigt, dass HRW sich in der Tat bewusst ist, dass es israelisch-arabische Bürger jenseits der GrünenLinie gibt – was zeigt, dass sie in dem vorher zitierten Abschnitt gelogen haben. Die Autoren des Berichts sind sich durchaus bewusst, dass Israel beim Stimmrecht zwischen Staatsbürgern und Nichtstaatsbürgern unterscheidet, nicht zwischen Arabern und Juden.

Genauso schreibt HRW: „Jüdische Israelis, die in allen Teilen Jerusalems leben, stimmen ebenfalls sowohl bei Gemeindewahlen auch bei nationalen Wahlen ab“, was impliziert, dass nur jüdische Israelis dieses Recht haben, direkt nachdem sie verschleierten, dass es in Jerusalem in der Tat arabische Bürger gibt, die genau dieselben Rechte haben. Im Absatz vor diesem Zitat heißt es: „Es gibt einen Weg für palästinensische Einwohner Jerusalems zur Staatsbürgerschaft, aber die weit überwiegende Mehrheit hat sich entschlossen diesen nicht zu gehen.“ HRW gibt zu, dass tausende erfolgreich Staatsbürger geworden sind und gleiche Rechte haben, versucht diese Tatsache aber zu verbergen.

Das sind keine unschuldigen Fehler – HRWs Sprachgebrauch beweist, dass man dort die Fakten kennt und bewusst den Eindruck rechtlicher Diskriminierung von Arabern erweckt.

Der einzige Grund dafür, dass HRW das tut, ist der, dass die Organisation kein Interesse an der Wahrheit hat, sondern eine israelfeindliche Agenda bewirbt. Die Wahrheit widerlegt „Apartheid“, was der Grund ist, dass HRW die Wahrheit verheimlicht oder vernebelt.

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Ein weiterer Beweis für die Missachtung der Wahrheit durch HRW: Der Bericht verweist zahlreiche Male auf die „Grenzen von vor 1967“, die es nie gab. Die Grüne Linie war die Waffenstillstandslinie, die 1949 gezogen wurde und die ausdrücklich nicht als Grenze definiert worden war. Für einen Bericht, der vorgibt juristisch zu argumentieren, treibt HRW sehr viel Schindluder mit Sprache, die juristische Definitionen hat. Das ist erneut vorsätzlich, denn akkurater Sprachgebrauch würde beweisen, dass Israel rechtlich einen Anspruch auf das Land jenseits der Grünen Linie hat, also wählt HRW einen Sprachgebrauch, mit dem Israels Rechte reduziert werden.

Palästineser-Premier sagt. die Ursünde waren Juden in Petach Tikwa 1882

Elder of Ziyon, 2. Juli 2021

Leute sagen gerne, es werde keinen Frieden geben, bis die „Besatzung“ endet. Das ist natürlich Unsinn, da es vor der „Besatzung“ keinen Frieden gab.

Gestern brachte ich etwas über eine Konferenz des Jahres 1929, auf der Araberführer sagte, es werde keinen Frieden geben, bis die Balfour-Erklärung widerrufen werde.

Aber selbst das würde nicht weit genug in die Geschichte zurückreichen, um die palästinensischen Araber glücklich zu machen.

In seiner Eröffnungsrede für die Konferenz „Israels Narrativ widerlegen“, über die ich diese Woche berichtete, sagte der palästinensische Premierminister Mohammed Schtayyeh etwas Bemerkenswertes:

„Die Kolonisierung Palästinas begann nicht mit der zionistischen Bewegung, sondern 15 Jahre vor deren Gründung, als die erste gegründete Kolonie Petah Tikva war, 1882.“

Das Land für Petach Tikva wurde 1878 von religiösen Juden zwei Landbesitzern aus Jaffa abgekauft. Die Osmanen erlaubten den Kauf, weil das Land als qualitativ minderwertig betrachtet wurde. Nach anfänglichen Rückschläge und deinem Malaria-Ausbruch legten die Juden die Sümpfe trocken und schafften es auf dem Land zu bauen, zuerst als Bauernhof und dann als Stadt.

Selbst in seinen frühesten Tagen wurde Petah Tikva von Arabern angegriffen. Es spielte keine Rolle, dass das Land legal gekauft worden war oder dass es, bevor die Juden kamen, unbewohnbar war.

Der angeblich moderate palästinensische Premierminister erinnert uns daran, dass das Palästinenserproblem nicht die „Besatzung“ oder „Kolonialismus“ oder „ethnische Säuberung“ oder die Lügen sind, die sie dem Westen erzählen. Sogar der Balfour-Erklärung die Schuld zuzuschieben ist falsch.

Ihr Problem sind die Juden.

Israelfeindliche Fauxtografie des Tages: Ausgabe „Luftangriff in Gaza“

David Lange, Israellycool, 30. Mai 2021

Sheika Hend bint Faisal Al Qasimi – Prinzessin der Emirate, Geschäftsfrau und Philantropin – twitterte vor kurzem Folgendes an ihre 433.000 Twitter-Follower:

75.000 Obdachlose
227 Tote
64 Kinder
1.620 Verletzte
Israelische Luftangriffe und Artillerie haben Häuser, Straßen und medizinische Einrichtungen überall in dem Gebiet zerstört oder beschädigt.

Das ist fast 2.000-mal retweeted worden und dasselbe oder ähnliche Bilder sind hinausgetwittert worden, mit unterschiedlichen Bildbeschreibungen zahlreicher Israelhasser.

Fühlt einfach den Schmerz der Palästinenser.
Das ist das, was Zionisten tagtäglich tun.
Schande über euch, die der israelischen Besatzung das Recht gebt Zivilisten zu töten und ihre Häuser zu zerstören .. Schande über euch, die ihr dies seht und nichts tut, um Leben zu retten .. Leben sind wichtig!!

Das ist wieder so ein Beispiel dafür, wie eine Lüge um die Welt reisen und zurück reisen kann, während die Wahrheit sich noch die Schnürsenkel bindet.

Wie Sie sehen können ist das Foto aus Syrien, nicht aus dem Gazastreifen. Ich nutze sogar den Israelhasser Ken Roth als Beweis!

Wie Sie sehen können, arbeiten die Hasser mit Photoshop, um die Satellitenantenne zu entfernen und ein paar zionistische Flugzeuge hinzuzufügen. Ich nehme an der Grund für ersteres bestand darin, auf dem Narrativ vom „Konzentrationslager Gazastreifen“ spielen zu können.

Anmerkung heplev: Nur für den Fall, dass Kenneth Roth seinen Tweet löschen sollte, hier ein Screenshot:

Die Bomber-Drecksarbeit von Assad und Putin heute in Rastan, Gouvernement Homs, Syrien

Richtigstellung: die Lügen-Landkarten der Palästinenser

gefunden auf twitter (mit meinen Erläuterungen):

1946: britisches Mandat Palästina
1947: UNO-TeilungsPLAN, von den Araber abgelent.
1948: Israel wird angegriffen und siegt.
1949 bis 1967: Judäa und Samaria im Besitz von Jordanien, Gazastreifen im Besitz Ägyptens. Die Sterne bedeuten arabische Staatsbürger Israels („arabische“ Orte).
1967: Israel wird angegriffen und siegt.
1967 bis 1995: Israel in den Grenzen des Mandatsgebiets verwirklicht.
heute: Israel hat Gebiete an eine von Terroristen geführte Selbstverwaltung abgetreten, die weniger verwaltet als viel mehr terrorisiert.