Eine Frage des Stils

Elder of Ziyon, 30. März 2015

Aus der New York Times:

Nur noch zwei Tage bis zum Fristablauf und die Vertreter des Iran rückten Sonntag von einem entscheidenden Element einer vorgeschlagenen Atomvereinbarung ab; sie sagten, sie seien nicht länger bereit ihren atomaren Treibstoff aus dem Land zu bringen.

Monate lang stimmte der Iran zögerlich zu, dass er zustimmen würde einen großen Teil seines Uran-Vorrats nach Russland zu schicken, wo er nicht zur Nutzung für ein eventuelles zukünftiges Waffenprogramm zugänglich wäre. Doch am Sonntag gab Irans stellvertretender Außenminister einen überraschenden Kommentar gegenüber iranischen Reportern ab, der jegliche Vereinbarung ausschließt, zu dem die Aufgabe eines Vorrats gehört, den anzusammeln der Iran Jahre und Milliarden Dollar kostete.

„Der Export von Beständen angereicherten Urans ist steht nicht in unserem Programm und wir haben nicht vor sie ins Ausland zu schicken“, sagter der offizielle Vertreter, Abbas Araqchi, den iranischen Medien nach Angaben von Agence France Presse. „Vorräte außer Landes zu schicken kommt nicht in Frage.“

Verhandlungen_USA-Iran

Hat irgendjemand auch nur einmal während der Verhandlungen erlebt, dass die USA den Iran bei irgendetwas überlisteten?

Ich habe gestern auch eine ältere politische Karikatur angepasst:

Obama-Doktrin_Kennedy

Obama kloppen

Gideon Böss hat eine Äußerung Obamas aufgenommen und kommentiert:
„Wir nehmen Netanjahu beim Wort. Und deshalb müssen wir evaluieren, welche anderen Optionen möglich sind, um sicherzustellen, dass wir in der Region kein Chaos erleben.“ Stimmt, Obama, da muss man jetzt echt aufpassen, dass der Nahe Osten kein Chaos erlebt. Im Moment ist das Chaos ja zum Glück noch auf den Libanon, auf Syrien, den Irak, Jordanien und Libyen beschränkt.

So kann man’s auch sehen:

Obama_224ysUSPositiv ist: Wir haben 224 Jahre hinter uns gebracht,
ohne dass wir einen so inkompetenten Präsidenten wie diesen hatten.

Wer ist der Feind? Yaakov Kirschen hat das genauer ausformuliert:

Gilt er noch als Heilsbringer? Nicht, wenn man einer Umfrage glauben darf, deren Ergebnis von der TeaParty-Bewegung als Poster veröffentlicht wurde:

Obama_72%regret-voting-for-him71% bereuen Obama gewählt zu haben.

Bei den schwarzen Rassisten kommt der Superpräsi aus einem anderen Grund nicht (mehr) gut an:

Obama_crappy-presidentIch hab‘ dir gesagt, dass er ein Sch…-Präsident sein wird;
er ist zur Hälfte ein Weißer.

Außenpolitik der totale Erfolg, nicht wahr?

Obama_aussenpolitik

Wenn Obama und Netanyahu ihr Innerstes nach außen kehren, könnte das hier dabei herauskommen:

Obama_wer-woran-glaubt

Thema Iran:

USA_Fortschritte-Iran

Das mit den Fortschritten geht noch viel weiter; für Obama besteht da „eine historische Chance“:

Obama_historischeChance

Oder auch so:

Obama_flötentanz

Sonstiges (an Meinung) über Obama:

Was wohl Forrest Gump gesagt hätte?

Obama_ForrestGump

Etwas widersprüchlich, oder?

Will Wahlpflicht einführen.
War als US-Senator bei 324 namentlichen Abstimmungen nicht anwesend.
Hmmm….

Und wie ist das mit dem Übernehmen von Verantwortung? So ist es:

Obamas-Religion

USA gibt Bericht frei, gibt Details zu Israels Atomprogramm preis

Das Pentagon hat gerade eine verblüffende Menge an Informationen zu einigen von Israels bestbewachten Geheimnissen preis, darunter Details zu seinem Atomprogramm

Hana Levi Julian, The Jewish Press, 25. März 2015

Der Atomreaktor in Dimona, aufgenommen 1968 vom amerikanischen Aufklärungssatelliten KH-4 CORONA
Foto: KH-4 CORONA / GlobalSecurity.org (public domain)

Die Vereinigten Staaten haben gerade eine verblüffende Menge Informationen zu einigen der bestgehüteten Geheimnisse Israels preisgegeben: Informationen zu seiner militärischen Kooperation mit Amerika und 20 Jahre Einzelheiten zu Israels Atomtechnologie-Entwicklung bis in die 1980-er Jahre.

Der 386 Seiten lange Bericht wurde 1987 vom durch Bundesgelder finanzierten Institute for Defense Analysis (eine NGO, die unter dem Pentagon operiert) und heißt „Critical Technological Assessment in Israel and NATO nations“ (Entscheidende technologische Bewertung in Israel und NATO-Staaten). Er wurde vom Pentagon Anfang Februar deklassifiziert – doch seltsamerweise ist er zensiert worden, um alles schwarz zu halten oder vorzuenthalten, was das Institut zu Amerikas NATO-Verbündeten schrieb – aber alles offenzulegen, was amerikanische Experten zu Israel zusammentrugen.

Die Nachricht vom Verrat ist sickert erst jetzt in die israelischen Medien durch und hat in den USA eigentlich so gar keine Schlagzeilen gemacht, wo Sender sich des Tsunamis weithin nicht bewusst zu sein scheinen, der folgen dürfte, wenn sie Zuhause ins Bewusstsein dringt.

Angesichts des Timings der Deklassifizierung und der selektiven Herausgabe des Berichts muss man sich fragen, welche Entscheidungen zur Auswahl von ganz oben getroffen wurden. Doch eine Antrag zur Veröffentlichung des Berichts wurde unter dem Gesetz „Freedom of Information“ vor drei Jahren vom amerikanischen Journalisten Grant Smith gestellt.

Einer der verräterischsten Teile des Berichts sagt aus, die Israelis würden „die Art von Code entwickeln, der sie in die Lage versetzen wird Wasserstoffbomben* herzustellen, also Code, der Kernspaltungs- und fusionsprozesse auf mikroskopischer und makroskopischer Ebene genau beschreibt“.

Der Bericht verglich zudem Israels Laboratorien mit denen in Los Alamos, Lawrence Livermore und den Oak Ridge National Laboratories. Die israelischen Einrichtungen, hieß es in dem Bericht, sine „eine fast exakte Parallele des Fähigkeiten, die derzeit in unseren Nationalen Laboren existieren“.

Schließlich waren noch in einigen Bereichen israelische Wissenschaftler offenbar weiter als die Amerikaner; der Bericht vermerkt mit Bewunderung, dass israelische Physiker bei Rafael (ein Forschungs- und Entwicklungslabor in Israel) „genial intelligente“ Lösungen für schwierige Probleme. Dennoch verficht der Bericht, dass israelische Wissenschaftler noch nicht das Level von „Partnern“ erreicht hatten, da sie Atomtechnologien „auf der Grundlage von Extrapolation von US-Ausrüstung und -Ideen“ gewonnen hatten und diese wurden in den Vereinigten Staaten produziert.

Bei weiterer Untersuchung vor Ort wurde allerdings festgestellt, dass der jüdische Staat „einen komplett integrierte Anstrengung in Systementwicklung im gesamten Staat“ geschaffen hatte. Alle Formen elektronischen Kampfes agierten innerhalb eines „integrierten Systems, das nicht von den Systemen der Armee, Marine und Luftwaffe getrennt war“. Die Technologie ist in einigen Fällen „weit fortgeschrittener als in den USA“, berichtete der Experte.

* Eine Wasserstoffbombe ist weit stärker als die Atombombe, die in 1945 Hiroschima auslöschte.

Kein Frieden für unsere Zeit

Charles Krauthammer, Washington Post, 20. März 2015 (s. auch: Jewish World Review, 20.03.15)

Von all dem Schwachsinn, der in Reaktion auf Benjamin Netanyahus überwältigenden Wahlsieg geäußert wurde, ist keiner allgegenwärtiger als die Idee, dass die Friedensaussichten jetzt tot sind, weil Netanyahu erklärte, es werde keinen Palästinenserstaat geben, während er Israels Premierminister ist.

Ich habe Neuigkeiten für die blökenden Herden: Es würde auch keinen Frieden und keinen Palästinenserstaat geben, wenn Isaac Herzog Premierminister wäre. Übrigens auch nicht mit Ehud Barak oder Ehud Olmert. Die beiden letzten waren Premierminister (nicht vom Likud), die den Palästinensern ihren eigenen Staat anboten – mit Jerusalem als Hauptstadt und jeder israelischen Siedlung aus dem neuen Palästina entfernt – nur um rüde zurückgewiesen zu werden.

Das ist keine alte Geschichte. Das sind die Jahre 2000, 2001 und 2008 – drei erstaunlich entgegenkommende Friedensangebote innerhalb der letzten 15 Jahre. Jedes einzelne zurückgewiesen.

Die grundlegende Realität bleibt: Diese Generation der Palästinenserführung – von Yassir Arafat bis Mahmud Abbas – hat nie und wird nie ihren Namen unter ein Endstatusabkommen setzen, das das Land mit einem jüdischen Staat teilt. Und ohne das wird keine israelische Regierung welcher Art auch immer einem Palästinenserstaat zustimmen.

Heute jedoch gibt es einen zweiten Grund dafür, dass ein Friedensabkommen unmöglich ist: Die allgegenwärtige Instabilität des gesamten Nahen Ostens. Ein halbes Jahrhundert lang wurde er von Diktatoren geführt, die niemand mochte, aber mit denen man handeln konnte. Das Entflechtungsabkommen mit Syrien 1974 z.B. brachte mehr als vier Jahrzehnte fast vollständiger Ruhe an der Grenze, weil die Assad-Diktatoren es befahlen.

Das autoritäre Regime ist nicht mehr, gestürzt vom Arabischen Frühling. Syrien ist von einem mehrteiligen Bürgerkrieg ruiniert worden, in dem mehr als 200.000 Menschen getötet wurden und der Al-Qaida-Verbündete, Hisbollah-Kämpfer, Regierungstruppen und sogar gelegentlich einen iranischen General an der israelischen Grenze umherstreifen sieht. Wer wird erben? Das weiß niemand.

In den letzten vier Jahren hat Ägypten zwei Revolutionen und drei radikal unterschiedliche Regime erlebt. Der Jemen verwandelte sich derart schnell von einem pro-amerikanscihen Land in einen Anhänger des Iran, dass die Vereinigten Staaten ihre Botschaft in Panic evakuieren mussten. Libyen ist vom wahnsinnigen Autoritarismus Moammar Gaddafis in einen jihadistisch beherrschten Bürgerkrieg übergegangen. Am Mittwoch traf Tunesien, der einzige relative Erfolg des Arabischen Frühlings, ein großer Terroranschlag, von dem der Premierminister sagte, er „zielt auf die Stabilität des Landes“.

Von Mali zum Irak ist alles im Fluss. Durch welche Zauberkraft wäre in diesem Chaos die Westbank – zerrissen von einer bitteren Rivalität zwischen Fatah und Hamas – eine Insel der Stabilität? Was würde irgendeinem israelisch-palästinensischen Friedensabkommen auch nur einen Funken an Haltbarkeit geben?

Es gab eine Zeit, da befehligte Arafat die Palästinenserbewegung in der Art wie Gaddafi Libyen befehligte. Abbas befehligt niemanden. Warum, glauben Sie, ist er im elften Jahr seiner vierjährigen Amtszeit und lehnt es seit fünf Jahren ab Wahlen abzuhalten? Weil er Angst hat, dass er gegen die Hamas verliert.

Mit oder ohne Wahlen könnte die Westbank an die Hamas fallen. Von wo an dann Feuer auf Tel Aviv, den Ben Gurion-Flughafen und das gesamte israelische städtischer Kernland fällt – genauso, wie es im südlichen Israel aus dem Gazastreifen regnet, wenn es der Hamas passt, die diesen ersten Palästinenserstaat in eine terroristische Abschussrampe verwandelt hat.

Jede arabisch-israelische Friedensregelung würde verlangen, dass Israel gefährliche und von Haus aus nicht umkehrbare territoriale Zugeständnisse zur Westbank macht und im Gegenzug Versprechen und Garantien bekommt. Unter den derzeitigen Bedingungen würden diese in Sand geschrieben sein.

Nun, sagen die Kritiker. Israel könnte Garantien von außen erhalten. Garantien? Wie das Memorandum von Budapest aus dem Jahr 1994, in dem die USA, Großbritannien und Russland „die territoriale Integrität“ der Ukraine garantierten? Wie die roten Linien in Syrien? Wie die einstimmigen UNO-Resolutionen, die jede Anreicherung von Uran durch den Iran für illegal erklären – und die jetzt praktisch nicht existent gemacht wurden?

Frieden setzt drei Dinge voraus. Dass die Palästinenser endlich einen jüdischen Staat akzeptieren. Dass ein Palästinenserführer bereit ist ein Abkommen unterschreiben, das auf dieser Voraussetzung gründet. Ein Mindestmaß an regionaler Stabilität, die es Israel gestattet die potenziell tödlichen Abzüge zu riskieren, die ein solches Abkommen mit sich bringt.

Ich glaube, ein solcher Tag wird kommen. Doch es gibt jetzt oder kurzfristig absolut keine Chance dafür. Das ist im Wesentlichen das, was Netanyahu am Donnerstag sagte, als er seine „Kein Staat Palästina“-Äußerung erklärte (und abschwächte).

In der Zwischenzeit verstehe ich die erdrückende Enttäuschung der Obama-Administration und ihrer Medien-Pudel angesichts des spektakulären Erfolgs des Führungspolitikers aus dem Ausland, den sie mehr als alles andere auf dem Planeten hassen. Das folgerichtige Schäumen und Spritzen sind verständlich, wenn auch ungebührlich. Netanyahu für verscheuchten Frieden verantwortlich zu machen ist jedoch hirnlos.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (22.-28.03.2015)

Sonntag, 15.03.2015:

Shin Bet, IDF und die Polizei gaben die Festnahme einer Terrorzelle bekannt; die Hamas-Einheit aus Qalquilya wollte Anschläge in Israel verüben. Bei den Mitgliedern wurde Material gefunden, dass zum Bombenbau verwendet wird.

Die Hamas verspricht Judäa und Samaria zu übernehmen und „ganz Palästina zu befreien“. Von Verrätern (PA) und Besatzern (Israel).

Einige arabische MKs haben vor sich an den Generalstaatsanwalt zu wenden und Netanyahu wegen „Äußerungen am Wahltag“ vor Gericht zu bringen.

Die PA lässt wissen, dass ihr alles egal ist, sie wird Israel auf jeden Fall vor den ICC in Den Haag schleifen.

Ein letzte Woche bei „Zusammenstößen“ mit Soldaten verletzter Araber erlag heute seinen Wunden.

Montag, 23.03.2015:

PA-TV, ein Prediger: „Die Menschheit wird nie angenehm leben, solange die Juden verheerende Korruption verursachen.“ Denn Juden stecken ja hinter allem, was in der Welt falsch läuft. Und selbst „wenn Fische im Meer miteinander kämpfen, dann stecken die Juden dahinter“.

Die Einwohner rund um den Gazastreifen sind sich sicher, dass sie die Terroristen ihre Tunnel graben hören. Die IDF streitet das ab, man habe keine Beweise dafür gefunden.

Eine neue Kampagne der Hamas fordert die Einwohner auf die Besetzung des Gazastreifens durch die Israelis zu bekämpfen. Gleichzeitig faselte Haniyeh etwas davon, der Strip sei von den Besatzern befreit worden. Ja, was denn nun?

Dienstag, 24.03.2015:

Nach dem Einfrieren der PA-Steuergelder steigt die Terroraktivität der Araber in Judäa und Samaria. Die IDF bereitet sich auf zunehmende Konfliktsituationen vor.

Einige hochrangige Militärs sind der Meinung, dass die Hisbollah kurz davor steht einen Krieg vom Zaun zu brechen. Sie bewegen sich verdächtig entlang der Grenze und betreiben Aktivitäten, die stark darauf hindeuten.

Saeb Erekat ist auf dem Weg nach Washington, um mit der Obama-Administration die Lage nach Netanyahus Wahlsieg zu besprechen. Er soll den Amerikanern klar machen wollen, dass die PA nicht an den Verhandlungstisch mit Netanyahu zurückkehren kann. Sie könne auch nicht „alte Regeln einhalten“.

Mittwoch, 25.03.2015:

Der arabische zukünftige Likud-Abgeordnete Ayoub Kara hat die Arabische Liste aufgerufen endlich anzufangen das Volk zu repräsentieren statt sich darauf zu konzentrieren Netanyahu zu verunglimpfen. Die ließen sich nicht beirren und machten weiter – sie ließen wissen, Netanyah sei von Natur aus rassistisch.

Entgegen der Versprechen vor der Wahl keine Einstellung von Wohnungsbau in Jerusalem zu verfügen, ordnete die Regierung an, dass der Bau von 1.500 Wohnungen in Har Homa eingefroren wird.

Donnerstag, 26.03.2015:

Umfrage unter den PalArabern: 59,3% sind für die Boykottierung israelischer Waren. 41% sind gegen die Rückkehr zu Verhandlungen mit Israel (30% sind dafür). Zudem sind 68% für Raketenangriffe der Hamas auf zivile israelische Ziele. 51% sind für eine Zweistaatenlösung, 49% dagegen. 37% befinden, „bewaffenter Kampf“ sie der beste Weg sich der Juden im Land zu entledigen. 65% unterstützen die Terrortunnel. 58% sind bereit für eine neue Intifada. 62% sind „unzufrieden mit den Ergebnissen des Krieges vom letzten Sommer.

Das offizielle PA-Fernsehen zeigte mal wieder ein vorbildliches Kind: Ein kleiner Junge in einem Theater-Wettbewerb des PA-Bildungsministeriums; der sagte: „Ich kam hierher … um israelische Produkte zu boykottieren und die Juden zu bekämpfen, zu töten und zu besiegen.“

Mahmud Abbas hat lauthals verkündet, dass er mit Netanyahu nicht verhandeln wird. Wie reagiert die EU? Sie beschließt Maßnahmen, um Israel unter Druck zu setzen an den Verhandlungstisch zu kommen!

Nabil Sha’ath, Fatah-Kommissar für internationale Beziehungen, forderte die israelischen Araber auf „das intern besetzte Gebiet“ abzulehnen. So bezeichnete er das „anerkannte Israel“.

Freitag, 27.03.2015:

An den Gerüchten über die Bereitschaft der Hamas für einen langfristigen Waffenstillstand mit Israel scheint etwas dran zu sein. Es wird hitziger Streit zwischen der Hamas-Führung im Gazastreifen und der im Ausland berichtet. Die Gaza-Terroristen scheinen bereit zu einem langfristigen bis unbefristeten Waffenstillstandsvertrag mit Israel zu sein. (Aber was das Wert ist, wissen wir ja – ThemaHudna“.)

Premierminister Netanyahu hat angewiesen, dass der PA mehrere Millionen Dollar eingefrorene Steuergelder überwiesen werden sollen. Die Entscheidung erfolgt aus „humanitären Überlegungen und einer breiteren Perspektive der Interessen Israels in dieser Zeit“. Aus Washington kommt Lob – das sei „ein wichtiger Schritt“.

Frankreich plant erneute Gespräche über eine Resolution des UNO-Sicherheitsrats zur Wiederbelebung der Friedensgespräche zwischen Israel und den Terroristen.

Hassan Nasrallah angesichts der Bestrebungen eine arabische Armee aufzustellen, die die Islamisten-„Rebellen“ im Jemen bekämpft: Die Araber sollten sich zusammentun, um Israel angreifen, nicht den Jemen.

Samstag, 28.03.2015:

Mahmud Abbas sagt, er glaubt nicht, dass Israel die Gelder für die PA überweisen wird. Israel würde wohl „1001 Vorbedingungen“ stellen, bisher hätten sie jedenfalls nichts getan. (Was Wunder, 1 Tag nach Ankündigung und dann auch noch am Sabbath!)

Abbas hat auch an die Araber eine Forderung: Statt den Jemen sollten sie die Hamas bombardieren.

Obama kloppen

Der Superpräsi hat ja so ziemlich alles getan, um Netanyahu loszuwerden, sogar ein Wahlkampfteam nach Israel geschickt/schicken lassen. Jetzt hat er so eine Art Déjà-vu:

Obama_Netanyahu-hallo-Barack

Mit anderen Worten: Seine Aktionen im israelischen Wahlkampf waren ein Rohrkrepierer:

Könnte sein, dass er sich jetzt bei den Linken schadlos halten will, weil seine Unterstützung nichts genutzt (oder das Gegenteil bewirkt?) hat:

Obama_Buji-Geld
(„Buji“ ist der Spitzname von Avoda-Chef Herzog)

Und auch zur Wahl in Israel könnte der Superpräsi seinen Lieblingsvorwurf anbringen:

Obama_Israel-rassistisch-Wahl
Ich habe bei Fox News gerade herausgefunden,
dass man israelischer Staatsbürger sein muss,
um in Israel wählen zu können.
Und ich finde, das ist rassistisch.

Auf jeden Fall haben wir es nicht erlebt, aber es hat wohl innerlich stattgefunden:

Thema Iran:


(ohne Worte)

Sonstiges (an Meinung) über Obama:

Dennis Prager hat klar und deutlich seine Meinung gesagt:

Obama_DennisPrager

Team Obama:

John Kerry hat Ähnlichkeiten mit jemandem…

Obama_Kerry-geburt-getrennt

Gratulation! (Und eine Anmerkung zur Wahl)

Elder of Ziyon, 19. März 2015

Obama_Wahl-gratuliere

Barry Shaw erklärt das Wahlergebnis:

Der Grund, dass die Zionisische Union von Herzog/Livni von einer 4 -Prozentpunkte-Führung auf die Wahlniederlage abstürzte, war, dass sie einen „Wir oder die“-Wahlkampf führten, ohne der israelischen Öffentlichkeit zu erklären, wer „wir“ ist.

Sie versäumten es Kandidaten aufzustellen, die das „Wir“ der israelischen Gesellschaft sind. Keine Kippaträger; keine Russen oder prominente Anglo- oder französische Einwanderer; keiner aus der Peripheie der israelischen Gesellschaft.

Das „Wir“ wurde der israelischen Öffentlichkeit fremd.

Zudem veranstaltete das Lager Herzog/Livni einen Wahlkampf der Angst vor Bibi, während Bibi einen der Angst vor einem atomaren Iran führte. Und die Öffentlichkeit kaufte Bibi seine Botschaft ab, nicht Herzog.