Caroline Glick: „Deutschland stiftet einen neuen Weltkrieg an“

Rick Moran, The American Thinker, 16. April 2018

Einer der wichtigsten Helfer des Iran ist nach Angaben der international gefeierten Kolumnistin Caroline Glick Deutschland mit seiner Kanzlerin[1] Angela Merkel.

Während die USA darauf setzen beim Atomdeal mit dem Iran die Schrauben anzuziehen, hält Deutschland mit unseren europäischen Verbündeten dem Iran den Rücken frei, die derzeit intensive Verhandlungen mit den USA betreiben, um das Raketenprogramm des Iran im Zaum zu halten und ihn davon abzuhalten seinen Drang nach einem Atomprogramm wiederzubeleben.

Das mag nicht reichen, um den Deal zu retten, da Donald Trump klar gemacht hat, dass die Vereinbarung dramatisch verbessert werden muss, ehe er zustimmt sie fortzusetzen. Aber Glick sagt, Deutschland habe es abgelehnt der Wiedereinführung von Sanktionen gegen den Iran zuzustimmen.

Breitbart:

Die letzten Wochen haben offizielle Vertreter der Administration Reportern gesagt, dass Deutschland dem Iran Technologie verkauft, die der Iran dazu nutzt dem Regime Assad zu helfen sein Chemiewaffenarsenal wieder aufzustocken.

Letzte Woche berichtete die Jerusalem Post, dass die deutsche Krempel-Gruppe Teile lieferte, die auf den iranischen Raketen gefunden wurden, die das syrische Regime bei seinen Chemiewaffenangriffen in Douma einsetzte.

Die deutsche Regierung lehnte es ab den offensichtlichen Krempel-Beitrag zu Assads Einsatz von Chemiewaffen gegen Zivilisten zu kommentieren.

Was den Atomdeal mit dem Iran angeht, ist Deutschland nach Angaben von Regierungsvertretern, die an den Verhandlungen mit den Europäern zur Ergänzung des Deals beteiligt sind, das Haupthindernis für substanzielle Veränderungen an der Vereinbarung.

Gemäß einem Bericht im Washington Free Beacon sagte ein offizieller US-Vertreter, Detuschland lehne es aber der Einsetzung von Sanktionen gegen den Iran wegen dessen Programm zur Entwicklung ballistischer Waffen zuzustimmen.

Statt den Iran wegen seiner Entwicklung von ballistischen Raketen zu bestrafen, die nach Feststellung der Administration den Geist der Vereinbarung sowie verbindliche Resolutionen des UNO-Sicherheitsrat verletzt, sagen die Deutschen, nach Angaben des Regierungsvertreters, „der Westen solle einfach weiterhin auf Sanktionen verzichten und anbieten mit dem Iran über sein Raketenprogramm zu verhandeln, indem man dem Regime weitere wirtschaftliche Anreize zum Tausch für JCPA-artige Zugeständnisse bei den Raketen macht.“

Was die Hisbollah angeht, hat Deutschland Europa davon abgehalten weiter entschieden zu handeln.

So hat Benjamin Weinthal von der Foundation for Defense of Democracies festgehalten, dass Deutschland seit Jahren Bemühungen der EU-Mitglieder, insbesondere der Niederlande, blockierte die Hisbollah als Terrororganisation zu kennzeichnen. Deutschlands Verhalten wird durch eine unausgesprochene Vereinbarung mit der Terrorgruppe untermauert, dass die Hisbollah sich in Europa unter der Bedingung betätigen kann, dass sie keine europäischen Ziele angreift.

Seitdem die Sanktionen gelockert wurden, hat Deutschland mehr vom Handel mit dem Iran profitiert als jedes andere europäische Land. Man hasst den Gedanken, dass das alles eine Sache von Dollars und Cents ist, aber es gibt wirklich keine andere Erklärung.

Und dass das Wohlwollen auf die libanesische Terrororganisation Hisbollah ausgedehnt wird.

Es lohnt sich festzuhalten, dass Deutschlands zentrale Rolle bei der Stärkung des Iran und der Hisbollah den zentralen Grundgedanken von Deutschlands Nachkriegs-Staatsführung untergräbt. 70 Jahre lang hat die Bundesrepublik Deutschland darauf bestanden, dass sie die Lektionen aus den Aggressionen seiner Vergangenheit und Verbrechen gegen die Menschheit gelernt hat.

Nachdem die Deutschen zwei Weltkriege anfachten und den ungeheuerlichsten Völkermord der Menschheitsgeschichte verübten, bestehen sie darauf, dass sie der Aggression entsagen und ihre „besondere Verantwortung“ zum Schutz des jüdischen Staates ernst nehmen. Aber Deutschlands Umgang mit dem Iran und der Hisbollah einerseits und sein Umgang mit Israel andererseits weisen darauf hin, dass es, wie immer die Lektionen aussehen mögen, die Deutschland gelernt hat, die zwei wichtigsten verpasst hat.

Erstens: Wenn du einen Weltkrieg verhindern willst, solltest du nicht die Kräfte stark machen, die einen auslösen wollen.

Und zweitens: Wenn du dich verpflichtet hast zu verhindern, dass die Übeltäter einen weiteren Holocaust zu inszenieren, dann solltest du den Übeltätern, die sich der Vernichtung des jüdischen Staates verschrieben haben, nicht ermöglichen die Mittel zu erwerben das zu tun.

Glick ist keine spinnerte zionistische Irre. Ihr Blickwinkel ist wegen ihrer ausgezeichneten Quellen und ihrem scharfen Verstand bei der Analyse der Bedrohung durch den Iran immer wertvoll.

Die von ihr getroffenen Aussagen dazu wie Deutschland Teheran nicht nur dazu befähigt in Syrien Gewalt zu verüben, sondern auch den jüdischen Staat zu bedrohen, sollten beherzigt werden, wenn Trump danach strebt den Iran dazu zu zwingen Veränderungen am Atomdeal zu akzeptieren oder, sollte das scheitern, den Deal insgesamt verwerfen.

[1] Moran hat sich im Original vertan und Merkel als Deutschlands Präsidentin bezeichnet.

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Kloppe

Oh, wie schlimm: Trump ist inzwischen beliebter als es Obama war.

Schüsse bei YouTube in Kalifornien – das Sache war noch im Gang, also von einer Demokraten-Chefin schon nach schärferen Waffengesetzen rief.
Dann stellte sich heraus, dass die Mörderin eine linksextreme Youtuberin (mit muslimischem Namen) war.
Am Abend davor war die Polizei noch von ihrem Vater gewarnt worden, dass seien Tochter etwas vorhatte.

Das ist ja nun doch selbstverständlich nicht einseitig, nicht wahr? Ermittler Muller ermittelt gegen Trump wegen einer Spende eines ukrainischen Oligarchen in Höhe von $150.000. Die $13 Millionen, die derselbe Oligarch den Clintons zusteckt, werden von Muller ignoriert…

Es könnte demnächst in Kalifornien neue Verkehrs-Warnschilder geben:


Willkommen in Kalifornien
Vorsicht! Illegale queren
Vorsicht! Einwohner&Geschäfte fliehen

Obamanisten:

Bernie Sanders, Hillarys ehemaliger Konkurrent um die US-Präsidentschaftskandidatur, regte sich über Ostern auf, dass Israel es gewagt hatte seine Grenze gegen „unbewaffnete, nicht gewalttätige Zivilisten“ zu verteidigen. FrontPage zeigt ein paar dieser Lämmer.

Die Jagd auf Trump:


Das Müller-Hexenprojekt:
Im Mai 2017 verschwand die Glaubwürdigkeit von FBI und Justizministerium in den Wäldern nahe der 1600 Pennsylvania Avenue,
als sie wegen der geheimen Absprachen mit Russland ermittelten und sich selbst ins Knie schossen.
Ein Jahr darauf dauern die Ermittlungen immer noch an.

Die Obamedien:

Gerade die Obamedien warnen ja besonders vor Fake News. Allerdings haben sie ihr Publikum nicht überzeugt. 3 von 4 Amerikanern halten einer Umfrage zufolge die Medien für Fake News.

Was ist mit dem Wirtschaftsaufschwung? Die Obamedien machen daraus eine Katastrophe:


Der Himmel fällt uns auf den Kopf!
Der Himmel fällt uns auf den Kopf!

Das übliche zweierlei Maß:


Kennedy: Schürzenjäger, reicher Typ, Steuerkürzer – HELD
Trump: Schürzenjäger, reicher Typ, Steuerkürzer – Arsch

Trump twittert und die Medien schimpfen: „Rüpel!“

Der Donald:

Er räumt dem Superpräsi hinterher, auch in Sachen Syrien:

Eine seiner Lieblingsbeschäftigungen:


Ich drücke diesen Knopf
und die Medien drehen durch.

Noch einer übrig:

Ich schätze mal, Mike Pence hat diese Staffel von „The Apprentice“ gewonnen.

Ist Trump dabei Obamas schlimmsten Fehler zu wiederholen?

Malcolm Lowe, Gatestone Institute, 5. April 2018

  • Sollte amerikanisches Personal aus Syrien abgezogen werden, wird Präsident Erdoğan in der Lage sein seine Panzer und Flugzeuge zu benutzen, um die türkische Völkermord-Tradition wiederaufzunehmen, indem er die syrischen Kurden aus ihren Städten und Dörfern entlang der gesamten Grenze mit der Türkei vertreibt. Das sind dieselben Kurden – erinnern Sie sich an Kobane? – die ISIS aus seinem syrischen „Kalifat“ trieben und anderen Syrern ermöglichten ihre Freiheit wiederzugewinnen und in ihre Heime zurückzukehren.
  • Anfang Februar flehte der Sprecher des iranischen Außenministeriums die Türkei an, ihren Angriff auf Afrin einzustellen; er behauptete – was nur allzu wahr war – dass „die Fortsetzung der Militäraktion der Türkei die Rückkehr der Instabilität nach Syrien fördert“. In der Tat werden die Kurden ohne den amerikanischen Schutz kaum jemanden anderes außer dem Iran finden, der bereit sie ist zu retten. Wenn das geschieht, werden die Kurden die Iraner mit derselben Loyalität und Hingabe belohnen, die sie bislang den Amerikanern gegenüber zeigten. Verständlicherweise, denn sie werden ihr Leben und ihre Häuser dem Iran verdanken, nicht den Vereinigten Staaten.
  • Selbst wenn die Folgen des Massakers in Afrin nicht klar offenkundig wären, sollte Präsident Trump sich an den schlimmsten Fehler der Präsidentschaft Obamas in der Gegend erinnern. Das war Obamas überstürzte und launenhafte Entscheidung die restlichen amerikanischen Truppen aus dem Irak abzuziehen. Mr. Trump, wir flehen Sie an und drängen Sie Obama nicht zu kopieren, der seinen großen Feiler machte und ihn rückgängig machte, sondern dass Sie Ihren Fehler rückgängig machen, bevor Sie ihn begehen.

Die erschrockenen, grässlichen Warnungen, die Donald Trumps Wahl zum Präsidenten der Vereinigten Staaten begegneten, haben sich als die am meisten übertriebenen oder erfundenen erwiesen. In einigen Fällen, wie seiner Entscheidung die absurden diplomatischen Eskapaden zum Ort der Hauptstadt Israels, hat er dem Unsinn ein Ende gesetzt, der von Politikern in aller Welt begangen wird, einschließlich aller letzten amerikanischen Präsidenten. Betrüblicherweise scheint er nun leider geneigt zu sein den schlimmsten Fehler seines Vorgängers, Präsident Obama, zu wiederholen.

Es verbreitet sich das Gerücht, dass Trump drauf und dran ist alle amerikanische Beteiligung in Syrien zu beenden und das amerikanische Militärpersonal nach Hause zu bringen. Das Ergebnis wird innerhalb von Monaten oder sogar nur Wochen die Vertreibung der syrischen Kurden aus ihren Heimen sein; sie sind die treuesten Verbündeten und ehrlichsten Bewunderer der Vereinigten Staaten gewesen. Ein solcher Verrat wird den Ruf Donald Trumps unauslöschlich und dauerhaft schädigen, was alle zufriedenstellt, die behaupteten, dass dieser erfolgreiche Geschäftsmann null Kompetenz in der Politik hat.

Das Ergebnis eines amerikanischen Abzugs sollte aus der jüngsten Vergangenheit blendend klar sein. Die Türkei hat gerade 200.000 syrische Kurden aus ihren Häusern in Afrin vertrieben und ihre Absicht verkündet von dort aus Richtung Manbij weiterzumachen. Nur die Anwesenheit amerikanischer Militärs in Manbij hat den türkischen Präsidenten Erdoğan bisher davon abgehalten seine irre Verfolgung der Kurden fortzusetzen. Sollte das amerikanische Personal aus Syrien abgezogen werden, wird Erdoğan n der Lage sein seine Panzer und Kampfflugzeuge zur Wiederbelebung der türkischen Völkermordtradition wiederzubeleben, indem er die syrischen Kurden aus ihren Städten und Dörfern entlang der Grenze zu Türkei vertreibt. Dabei handelt es sich um dieselben Kurden – erinnern Sie sich an Kobane? – die ISIS aus dessen syrischer „Hauptstadt“ trieben und anderen Syrern ermöglichte ihre Freiheit wiederzugewinnen und in ihre Häuser zurückzukehren.

Im Bild: Das Stadtzentrum von Kobane in Syrien am 20. Juni 2015, kurz nachdem die kurdische YPG-Miliz ISIS die Kontrolle über die Stadt entrissen hatte. (Foto: Ahmet Sik/Getty Images)

Es ist eine Schande, dass weder die USA noch die meisten anderen Länder irgendetwas unternahmen um gegen die in Afrin begangene Gräueltat zu verhindern oder wenigstens dagegen zu protestieren. Die Hauptausnahme war überraschenderweise das iranische Regime – trotz seiner Probleme mit seinen eigenen Kurdengebieten. Anfang Februar flehte der Sprecher des iranischen Außenministeriums die Türkei an ihren Angriff auf Afrin einzustellen; er behauptete – was nur allzu wahr war – dass „die Fortsetzung der türkischen Militäroperation die Rückkehr von Instabilität und Terrorismus nach Syrien fördert“. In der Tat werden die Kurden ohne den amerikanischen Schutz kaum jemanden anderes außer dem Iran finden, der bereit ist sie zu retten. Wenn das geschieht, werden die Kurden die Iraner mit derselben Loyalität und Hingabe belohnen, die sie bislang den Amerikanern gegenüber zeigten. Verständlicherweise, denn sie werden ihr Leben und ihre Häuser dem Iran verdanken, nicht den Vereinigten Staaten.

Trumps sich abzeichnende Entscheidung ist, so lauten die Gerüchte, von seiner Überzeugung motiviert, dass die Vereinigten Staaten nicht im Geschäft des „Nation Building“ tätig sein sollten. Aber das ist nicht das, worum es hier geht. Wir reden nicht von der Investition von Hunderten Millionen Dollar in den Wiederaufbau der zerstörten Städte und Infrastruktur Syriens. Wir reden von der Belassung von ein paar tausend Amerikanern Bodenpersonal und einem Schirm der Luftwaffe, um türkische Panzer und Kampfflugzeuge abzuhalten.

Selbst wenn die Konsequenzen des Massakers in Afrin nicht so klar offenkundig wären, sollte Präsident Trump sich an den schlimmsten Fehler der Präsidentschaft Obamas in der Gegend erinnern. Das war Obamas überstürzter und launischer Abzug aus dem Irak. Die irakische Regierung flehte Amerika an, eine Militärpräsenz im Irak zu belassen, um seine Rolle der Beratung und der Begleitung der reformierten irakischen Armee fortzusetzen. Das einzige Problem bestand darin, wie das amerikanische Personal für zivile Verstöße außerhalb des Dienstes verfolgt werden sollten. Ein Kompromiss dazu war sicher möglich, aber Obama verlor die Geduld und zog ab.

Obamas Rechtfertigung bestand darin, dass – die ganze Zeit schon – der Krieg in Afghanistan ein „guter Krieg“ war, aber der im Irak ein „böser Krieg“, weil ersterer die Zustimmung der UNO hatte, letzterer aber nicht. Das war aus Sicht der amerikanischen Interessen ein absurder Vergleich. Der Irak liegt an einer Schlüsselposition im Nahen Osten, hat riesige Ölfelder und moderne Industrie sowie eine durchaus gebildete Bevölkerung. Afghanistan ist mehrheitlich von ungebildeten Stämmen bewohnt, die sich in immerwährenden Kleinkriegen befinden; das einzige Produkt des Landes sind Mohnblüten für die Herstellung von Opium.

Als Resultat von Obamas Fehler war ISIS in der Lage ein riesiges Gebiet im nördlichen Irak mit – ursprünglich – eher hunderten statt tausenden Milizmännern zu erobern. Es geschah, weil die irakischen Offiziere in Mossul, ihrer amerikanischen Berater beraubt, in Panik gerieten und flohen, womit sie ihre Soldaten zu hilflosen Opfern der kleineren, aber gut geführten ISIS-Streitmacht machten.

Die Folgen dieser vermeidbaren Katastrophe waren immens: das Massaker an den Jesiden und die Verfolgung der Christen, die schamlose Vernichtung historischer Kirchen und antiker Altertümer, der Diebstahl hunderttausender Dollar aus der Bank in Mossul, die vielen Oper und die gewaltige Zerstörung in Mossul und anderen Städten, die die lange dauernde, langsame Vertreibung des ISIS begleiteten.

Glücklicherweise war Obama in seiner Ideologie nicht so dogmatisch, die Notwendigkeit erneuerten amerikanischen Engagements im Irak und Engagement auf dem syrischen Schauplatz nicht anzuerkennen. In beiden Ländern spielten die Kurden – die die Jesiden davor retteten ausgelöscht zu werden und den Christen Zuflucht gegeben hatten – eine entscheidende Rolle.

Also, Mr. Trump, wir flehen Sie an Obama nicht zu kopieren, der seinen großen Fehler machte und ihn zurücknahm, sondern Ihren Fehler zurückzunehmen, bevor Sie ihn machen.

Bitte hören Sie Leuten wie Senator Lindsey Graham zu, der Ihnen gerade eine ähnliche Botschaft zukommen ließ: „Wenn es um Syrien geht, lesen Sie nicht das Manuskript Obamas… Es wäre die schlimmste Einzelentscheidung, die der Präsident treffen könnte.“

Gaza und Jerusalem

Elliott Abrams, Pressure Point, 8. April 2018

Als Präsident Trump darüber nachdachte Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen, waren die Argumente dagegen vertraut – und hatte vorherige Präsidenten überzeugt. Rex Tillerson, zu der Zeit Außenminister, argumentierte, dass die negative arabische Reaktion großflächig, schnell und signifikant sein würde.

Dabei gab es dann nicht viele arabische Reaktionen. Erinnern Sie sich an die Krawalle und riesigen Demonstrationen von Casablanca über Kairo und Bagdad bis Jakarta? Nein, denn es gab keine. Auch die Reaktion arabischer Regierungen war nicht sonderlich umfangreich. Alle waren gegen die Entscheidung, verwendeten aber Worte wie ungerecht oder unglücklich oder nicht hilfreich, die nicht gerade Kriegserklärungen waren.

Letzten Freitag und den Freitag davor organisierte die Haas sehr große Demonstrationen an der Grenze zwischen Gazastreifen und Israel. Letzten Freitag kamen vielleicht 20.000 Menschen. Viel mehr (vielleicht das Doppelte) kamen am 30. März und dieser Rückgang muss der Hamas Sorgen machen. Das Wort „Demonstrationen“ ist eigentlich falsch: Es gab bewaffnete Männer in der Menge und sie waren nicht da um zu „demonstrieren“, sonder den Grenzzaun zu durchbrechen, damit tausende Gazaner nach Israel hinein konnten – wo einige von ihnen, die Hamas-Kämpfer sind, zweifellos Gewalttaten verübt hätten, darunter Mord, Brandstiftung und Entführungen. Die Zahl der Toten vor zehn Tagen betrug 18 (oder bis zu 23, die Zählungen variieren) und letzten Freitag gab es nach Angaben der Hamas zehn weitere.

Diese Ereignisse haben, nicht zuletzt aus arabischen Hauptstädten, die vorhersagbaren Verurteilungen, Warnungen und Aufrufe zur Zurückhaltung ausgelöst, nicht zuletzt von UNO-Vertretern. Die Vereinigten Staaten mussten am Samstag, 7. April eine Resolution des Sicherheitsrats blockieren (vorgeschlagen von Kuwait, dem arabischen Vertreter im Sicherheitsrat), weil sie nicht forderte, dass die Hamas diese gefährlichen Versuche die Grenze zu stürmen einstellt und weil sie eine internationale Ermittlung forderte. Israels und unsere Erfahrung mit solchen „Ermittlungen“ sind, dass sie unfair, einseitig und gegen Israel gerichtet sind und nichts erreichen.

Aber noch einmal: Wo sind die Krawalle und großen, spontanen Demonstrationen in der arabischen Welt (oder auch sonst irgendwo)? Nicht vorhanden. Arabische Regierungen ermutigen nur ungern sehr große Demonstrationen, weil sie immer Gefahr laufen außer Kontrolle zu geraten und gewalttätig zu werden oder sich gegen die Regime selbst zu wenden. Darüber hinaus sind diese Regime es schlicht leid, dass die palästinensische Politik sich bei ihrer eigenen einmischt. Trotzdem, wenn es riesige Reaktionen vom Volk gegeben hätte, hätte das respektiert und irgendwie in öffentliche Proteste gelenkt werden müssen. Offenbar gibt es auch das nicht. (1.500 arabische Israelis marschierten Samstag friedlich in Sakhnin in Niedergaliläa.) Palästinenserpräsident Mahmud Abbas warf Israel die „Ermordung wehrloser, friedliche Protestierender“ vor und forderte die Welt af „die Barbarei und das Töten durch die Besatzungsarmee“ zu stoppen. Aber er ist ein Feind der Hamas und will erleben, dass deren neue Taktik der Grenzzusammenstöße zunichte gemacht wird; seine Äußerungen sollen die öffentliche Meinung der Palästinenser lindern, nicht öffentliche Proteste heraufbeschwören. Sein Problem ist: Er scheint nichts zu tun, während die Hamas in den Nachrichten ist.

Bürger des Gazastreifens haben jede Menge, gegen das sie protestieren könnten, angefangen von der schlechten Regierung der Hamas und der furchtbaren Wirtschaftslage, in der so viele Gazaner sich befinden. Die Hamas tendiert zu der Reaktion mehr Gewalt zu begehen, Israel mit Raketen anzugreifen oder mit jeder Art von gefährlichem Zusammenstoß an der Grenze. Natürlich hilft nichts davon den Gazanern. Ägypten und Saudi-Arabien haben sogar einen konstruktiven Vorschlag gemacht: Im Tausch für eine Entscheidung der Hamas weitere solche Grenzgewalt zu meiden würde der Übergang Rafah zwischen Ägypten und dem Gazastreifen geöffnet. Ägypten hat Rafah oft geschlossen gehalten, manchmal um die Hamas wegen des Verdachts auf Absprache mit den Terroristen im Sinai zu bestrafen, manchmal im Auftrag der PA in Ramallah (die die Kontrolle über den Übergang haben will).

Der saudisch-ägyptische Vorschlag steckt einen sinnvollen Weg vorwärts ab. Die Not im Gazastreifen ist nicht in Israels Interesse. Es genauso wahrscheinlich, dass sie die Hamas stärkt, wie dass sie sie schwächt. Der fehlender Strom bedeutet, dass Abwasser nicht geklärt werden und wen sie ins Mittelmeer fließen, kann das kontaminierte Wasser sich nach Norden an Israels Häfen und Strände ausbreiten. Fehlender medizinischer Nachschub und nicht arbeitende Krankenhäuser könnten sogar eines Tages zu einer Epidemie führen, die nach Israel übergreifen kann, wie der israelische Journalist Nahum Banea ausgeführt hat. Die Administration Trump begreift diesen Punkt perfekt, weshalb er im März eine Konferenz zum Gazastreifen einberief. Israel, Jordanien, Ägypten, die VAE, Bahrain, der Oman und Qatar gehörten zu den Teilnehmern, wie auch die EU und acht europäische Länder, Kanada und Japan. Merken Sie, wer fehlt? Die palästinensische Autonomiebehörde, die eine Teilnahme ablehnte. Die Not im Gazastreifen interessiert Präsident Abbas nicht.

Der US-Nahost-Unterhändler Jason Greenblatt sagte auf der Konferenz, dass bei der Suche nach „realistischen und praktischen Lösungen“ alle Politik beiseite geschoben werden sollte, die nicht „die Sicherheit Israels und Ägyptens riskiert“ und „nicht ungewollt die Hamas mächtig macht, die die Verantwortung für das Leiden im Gazastreifen trägt“.

Das ist der richtige Ansatz und einer, den die Saudis und Ägypter verstehen. Vielleicht wird es nicht möglich sein Fortschritte zu machen, aber die Anstrengung sollte unternommen werden – aus praktischen wie auch aus humanitären Gründen.

Wie bei den arabischen Protesten gegen Präsident Trumps Entscheidung zu Jerusalem sind die Proteste zum Gazastreifen nicht groß und werden vermutlich bald verschwinden. Aber das Problem, das der Gazastreifen für Israel und Ägypten darstellt, wird das nicht tun, also sollten diese Bemühungen einen Weg zu finden, weitere Not zu vermeiden, ohne die Hamas zu stärken, weitergehen. Die palästinensische Autonomiebehörde mag sie nicht und die Hamas hat wahrscheinlich sehr gemischte Gefühle zu ihnen. Aber für den Rest der Welt macht dieser Weg im Gegensatz zu Standard-Denunzierungen Israels und unausgewogenen UNO-Resolutionen weit mehr Sinn.

Kloppe

Die Aufregung! Trump hat Putin zum Wahlsieg gratuliert! Geht gar nicht!

Und dann auch noch das mit den Facebook-Daten für den Wahlkampf! Es macht anscheinend doch einen Unterschied wer das Gleiche tut:


Obama-Wahlkampf fördert Facebook-Freundesdaten – cool!
Trump-Wahlkampf fördert Facebook-Freundesdaten – anrüchig!

Zur Zeit machen sie Krawall in Sachen Waffenkontrolle. Wenn man ihnen dann mit den Statistiken kommt, dass die Morde mit Schusswaffen zurückgehen:


Hört auf euch über diese Kids lustig zu machen,
ihr herzlosen Kindermörder!

Es gibt da Leute, die haben Erfahrungen damit ihre Waffen abzugeben:

Die Demonstrationen gegen Waffen zeigen inzwischen, dass die Schulen weniger Unterrichtsinstitute sind, als vielmehr Trainingslager für politischen Aktivismus:

Derweil haben sie in Chicago – Stadt mit a) Schusswaffenverbot und b) der höchsten Mordrate in den USA – neue Schulbusse angeschafft (Satire!):

Die Obamedien:

Ihr habt doch nichts dagegen, wenn ich repariere, was Obama kaputt gemacht hat?

Der Donald:

Späßchen 1: Das Ehepaar Trump besucht den „angeschlagenen“ Jammerlappen Joe Biden im Krankenhaus:

Späßchen 2: Das Trump-Sandwich:

Kloppe

Was ist der Unterschied zwischen Putin und Hillary?


Putin kann Wahlen gewinnen, die zu seinen Gunsten manipuliert werden.

Aber weil sie ja immer noch jammert, dass Trump gewählt wurde, nochmal eine Erinnerung:


Mein Mann hat mich nicht überzeugt für Trump zu stimmen,
Bill Clintons Frau hat das gemacht.

Und noch etwas zum Bundesstaat Kalifornien:

Ganz offen: Damit Trump in Kalifornien ein netter Empfang bereit würde,
müsste er als Illegaler kommen.

Nicht nur die Linken haben ihre Probleme mit Trump, sondern auch das Partei_Establishment der Republikaner:

Wenn Trump der Gesinnungspolizei (und damit den linken Medien) eins verpasst,
findet das Partei-.Establishment:
Trump schlägt zurück! Was für ein Loser!

Obamanisten:

Die Schulen sind derart auf links gedreht, dass man sich nur in einer Richtung äußern darf. Ein weiteres, aus dem Leben gegriffenes Beispiel:

Lehrerin zum Schüler links:
Wie kannst du es wagen ein derart beleidigendes T-Shirt zur Schule anzuziehen?
Warum kannst du nicht etwas mehr so sein wie Billy hier?

Wirtschaftspolitik:

Trump, du fängst einen Wirtschaftskrieg an!

Vergleich: Womit ziehen die Demokraten in den Wahlkampf 2018 („Mid Term Elections“):

Republikaner: sichere Grenzen, Wirtschaftsboom, bessere Handelsverträge, Infrastruktur
Demokraten: Hasst Trump

Und falls die Republikaner wieder mit dem Wahlfälschungs-Thema anfangen:

Es gibt keine Wahlfälschungen,
außer du bist Russe.

Sie suchen weiter danach, wie sie Donald Trump diskreditieren können:

Und damit zeigen sie auch ihre Prioritäten, wie die Opfer des Amokläufers der Highshool Parkland (Florida) erfahren dürfen: Sie werden jetzt von einer Porno-Darstellerin ersetzt, das bringt mehr Schlagzeilen gegen Trump.

Dasselbe in Sachen (echter wie angeblicher) Sex-Affären:

Dieselben Leute, die darauf bestanden, dass Bill Clintons Sexleben niemanden etwas angeht,
kriegen sich wegen Stormy Daniels nicht ein.

Noch ein bisschen Hillary:

Wem stand es besser?

Beim Besuch in Indien musste sie mal wieder aufgefangen werden:

Deshalb ein Vorschlag, damit sie für die Stufen gerüstet ist:

Die Obamedien:

Wie Trump es macht, für sie macht er es falsch:

1. Sanktionen – Medien: Drohungen gegen Nordkorea? Trump will uns in einen Atomkrieg ziehen!
2. Treffen mit Kim Yong Un – Medien: Weiß Trump nicht, dass Nordkorea nicht auf Diplomatie reagiert?

Wenn zwei das Gleiche tun (Datenklau bei Facebook – Obama 2012, sicher; Trump 2016, behauptet), berichten die Medien auch gleich? Mitnichten:

zu Obama: genial
zu Trump: bösartig

Der neue Antisemitismus (1): Der Neue Antisemitismus

Daniel Pipes, The Jewish Exponent, 16. Oktober 1997

Die neueste Ausgabe von „Anti-Semitism Worldwide“, einer von der Anti-Defamation League jährlich veröffentlichten Studie, beinhaltet zwei erstaunliche, aber nicht wahr genommene Muster. Erstens zeigt sie, dass sich das Zentrum antijüdischen Redens und Tuns aus den christlichen Ländern in die muslimische Welt verschoben hat. Zu den ersteren berichtet die Studie über Aktivitäten von Randgruppen; bei letzteren zitiert sie Staatsoberhäupter, mächtige politische Parteien, Mainstream-Zeitungen und führende Intellektuelle. Die Palästinensergruppe Hamas zitiert z.B. in ihrer Charta aus den „Protokollen der Weisen von Zion“. Antisemitismus liegt in der ganzen Welt heimlich auf der Lauer; bei den Muslimen herrscht er voller Stolz.

Zweitens – und das ist vielleicht sogar noch unheilvoller: Selbst in den vorwiegend christlichen Ländern Europas und Amerikas schwenken Muslime heutzutage zunehmend das Banner des Antisemitismus und stellen eine physische Bedrohung für Juden dar. Das heißt nicht, dass Antisemitismus unter Christen sich in Luft aufgelöst hat, sondern dass er deutlich weniger Schlagkraft hat als die muslimische Art. Die Studie berichtet, dass, während Rechtsextremisten in Europa Juden belästigten und jüdisches Eigentum demolierten, „gewalttätige Angriffe mit der Absicht, körperlichen Schaden zuzufügen, in den meisten Fällen von muslimischen Extremisten verübt wurden“. Beispielsweise wurde der einzige antisemitische Terrorakt 1995 in Europa nicht von Skinheads begangen, sondern von einer algerischen Fundamentalistengruppe (der Versuch, eine jüdische Schule bei Lyon in Frankreich zu sprengen). Muslime von Südafrika über Argentinien bis Schweden übertreffen die Rechte auch bezüglich der Reichweite ihrer antisemitischen Rhetorik und ihres Einflusses.

Dasselbe Muster gilt für die Vereinigten Staaten. Hier teilt sich die muslimische Bevölkerung in zwei Hauptgruppen: Konvertiten (meist Schwarze, von denen viele irgendwann Verbindung zur „Nation of Islam“ hatten) und Immigranten (zumeist aus Südasien). Expliziter, feindseliger Antisemitismus ist bei beiden Gruppen die Regel. Es gibt zwar ein paar wenige, mutige Stimmen, die sich gegen die endlosen Angriffe auf die Juden stellen; diese sind aber im Trommelfeuer der Einseitigkeit, Schmähungen und Verschwörungstheorien kaum zu hören.

Einwanderer

Wie ihre Glaubensbrüder andernorts setzen sich Muslime, die in die USA emigrieren oder amerikanische Konvertiten für eine große Bandbreite an Ansichten ein. Es fällt aber auf, dass, im Gegensatz zu Ländern wie der Türkei und Ägypten, wo eine lebhafte Debatte zwischen Moderaten und Fundamentalisten stattfindet, in den USA die Fundamentalisten dominieren – so sehr, dass Moderate kaum zu Wort kommen. Die Fundamentalisten kontrollieren alle großen Muslim-Organisationen, einschließlich der Islamic Association for Palestine, dem Islamic Circle of North America, dem Islamic Committee for Palestine, der Islamic Society for North America, der Muslim Arab Association, dem Muslim Public Affairs Council und der Muslim Students Association. Sie haben auch zunehmende Kontrolle über die Mehrzahl der Moscheen, Wochenzeitungen und kommunalen Organisationen.

Diese fundamentalistische Hegemonie ist Ergebnis mehrerer Faktoren. Einer hat mit der Finanzierung und mit anderer Unterstützung aus dem Nahen Osten zu tun, die fast ausschließlich an Fundamentalisten gehen. Die Iraner, Libyer und Saudis haben seit Jahren den aggressivsten, fundamentalistischsten Gruppen geholfen. Der andere Faktor hat damit zu tun, dass die Moderaten dazu tendieren, in die Welt hinaus zu gehen und sich in andere, weniger mit der muslimischen Gemeinde zusammen hängenden Aktivitäten einbringen.

Jede der fundamentalistischen Organisationen sprudelt Antisemitismus hervor, viele öffentlich, andere diskreter. Fast alle nehmen Bezug auf einen ständigen Kampf bis zum Tod mit den Juden. Einer der angesehensten islamischen Theologen, Yussuf al-Qardawi, sagte z.B. 1989 einer riesigen Zuhörerschaft bei einem Treffen in Kansas City: „In der Stunde des Gerichts werden die Muslime gegen die Juden kämpfen und sie töten.“

Die amerikanischen Muslime konzentrieren sich auf zwei Hauptthemen. Das eine betrifft die Notwendigkeit Israel zu vernichten. Fundamentalistische Gruppen schließen sich eng an die Sache der Hamas und des Islamischen Jihad an, feiern, was diese erreichen und teilen ihre mörderische Haltung gegenüber den Juden. Redner auf ihren Treffen rufen regelmäßig die Zuhörerschaft zur Hilfe bei der Eliminierung der jüdischen Präsenz von dem auf, was sie Palästina nennen; die Verkündung einer terroristischen Aktion gegen Israelis ruft bei einem muslimischen Treffen ungehemmten Jubel hervor.

Das zweite Thema betrifft die Notwendigkeit, mehr Schlagkraft als die amerikanischen Juden zu gewinnen. Amerikanische Muslime erklärten wiederholt ihre Absicht mit den Juden gleich zu ziehen und sie zu überholen; sie betrachten fast jeden Bereich ihrer politischen Existenz in den USA – Bevölkerungsanteil, Geldbeschaffungsmöglichkeiten, Einfluss in Washington – in Begriffen dieses Wettbewerbs. Diese Ambition spiegelt sich in der Meinung des Intellektuellen Ali Mazrui, dass „im nächsten Jahrhundert die Muslime genauso einflussreich in der Beeinflussung der Politik sein werden wie die Juden“.

Die „Nation of Islam“

Was die Konvertiten angeht, hat sich Louis Farrakhan, Führer der „Nation of Islam“ als der führende antijüdische Ideologe etabliert. Er hat einen Eiertanz deswegen aufgeführt, aber nie seine bekannten Äußerungen von 1984 in Abrede gestellt, dass das Judentum eine „Gossenreligion“ sei und Adolf Hitler ein „sehr großer Mann“. In einer berüchtigten Rede am Kean College im November 1995 spuckte Farrakhans Stellvertreter eine Serie von Statements über die Juden aus, die einem die Sprache verschlagen. Die „Nation of Islam“ verkauft auf ihren Veranstaltungen „Die Protokolle der Weisen von Zion“. Darüber hinaus hat die Organisation sogar eigene „Forschung“ unternommen und 1991 einen Band zusammengestellt, der „The Secret Relationship between Blacks and Jews“ (Die geheime Beziehung zwischen Schwarzen und Juden) genannt wurde und die vorgibt aufzuzeigen, dass Juden die Hauptverantwortlichen für die Versklavung der Schwarzen und ihren Transport nach Amerika waren.

Die „Nation of Islam“ hat eine weitaus größere Reichweite, deshalb sind ihre Ansichten weitaus wichtiger als die der rechtsextremen Gruppen. Anders als der Ku Klux Klan hat sie eine organisierte paramilitärische Streitmacht in Dutzenden von Städten – und hat es sogar geschafft, dafür Bundeszuschüsse zu bekommen. Anders als die Liberty Lobby holt sie regelmäßig Tausende von Zuhörern in große Arenen. Anders als die Milizmänner erscheint ihr Führer in der Öffentlichkeit Hand in Hand mit dem Bürgermeister von Philadelphia. Anders als die Aryan Nation hat sie einen Patron aus dem Ausland (Mu’ammar al-Gaddhafi von Libyen), der ihr eine Milliarde Dollar angeboten hat, um die amerikanischen Muslime zu organisieren und sie dazu zu bringen „ihre Stimmen für einen Kandidaten abzugeben, der den Arabern dient“.

Folgen

Antisemitismus, historisch ein christliches Phänomen, ist nun hauptsächlich ein muslimisches Phänomen – und das nicht nur im Nahen Osten, sondern auch hier bei uns in den Vereinigten Staaten. Muslime sind heute die lebhaftesten und unverhülltesten Antisemiten; sie sind es, die bei uns am meisten zum Judenhass beitragen. Muslime reden in Begriffen eines offenen Antisemitismus, die kaum irgendwo anders im Westen zu finden sind. Die Sendung von Auszügen aus Hitlers „Mein Kampf“ in Radio Islam in Schweden führte dazu dass Ahmed Arami sechs Monate in einem schwedischen Gefängnis verbrachte.

Das hat für Juden verschiedene Auswirkungen. Erstens: So, wie die muslimische Bevölkerung in den Vereinigten Staaten wächst, wächst auch der Antisemitismus (ganz zu schweigen von einem damit zusammenhängenden Phänomen, dem Antichristianismus). Zweitens: Amerikanische jüdische Organisationen sollten weniger von ihren Ressourcen auf die christliche Rechte verwenden und mehr davon auf den fundamentalen Islam. Das Schulgebet ist weitaus weniger ein Thema als die Atmosphäre unverhohlener Feindseligkeit und potenzieller Gewalt gegen Juden.

Drittens: Das institutionelle Übergewicht von Fundamentalisten in den USA machen es den amerikanischen jüdischen Organisationen extrem schwer, konstruktive Beziehungen zu muslimischen Gegenüber aufzubauen, da sämtliche wichtigen islamischen Gruppierungen fundamentalistisch sind, möglicherweise mit der Ausnahme der Bewegung von W. Deen Mohammed. Angesichts der Wahl, sich mit Fundamentalisten zusammenzusetzen oder mit niemandem, sollten die jüdischen Organisationen die zweite Möglichkeit wählen. Andernfalls laufen sie Gefahr, ihre schlimmsten Feinde zu legitimieren.