„Warum mögen uns im Kongress eigentlich nur Verlierer?“, fragt sich die Hamas

The MidEast Beast, 15. Juni 2021

Foto: AL DÍA NEWS at https://bit.ly/3cHL5GN

Während des jüngsten Konflikts verglich die Abgeordnete Ilhan  Omar die islamistische Terror-Organisation mit Amerika und die Abgeordneten Rashida Tlaib und Alexandria Ocasio-Cortez stellten sich ebenfalls gegen Israel. Das lässt sich die Hamas-Führer Berichten zufolge verwirrt wundern, warum sie nur von Verlierern gemocht werden.

„Ich meine, es ist irgendwie erstaunlich, dass jeder in Amerika uns unterstützt, bedenkt man, wie irre unsere Charta ist und angesichts der Tatsache, dass wir alle Ungläubigen töten wollen“, sagte Hamasführer Ismail Haniyeh begenüber dem MidEast Beast. „Aber es ist trotzdem etwas deprimierend, dass die einzigen Leute im Kongress, die für uns Partei ergreifen, die Frau ist, die ihren Bruder heiratete und die Kellnerin, die einen Jihad gegen Kuhfürze führt.“

Mohammed Deif, der den militärischen Arm der Hamas kommandiert, fragte, warum die viel cooleren Kongressmitglieder entweder schweigen oder sich aktiv gegen die Hamas stellten.

„Warum können wir keine Liebe von diesem Typen mit der Augenklappe bekommen oder von dieser brillanten Frau, die die jüdischen Weltraumlaser preisgab?“, fragte Deif. „Ich habe gehört, dass ein Senator Astronaut ist. Warum kann er nicht wertschätzen, dass wir selbst letzten Monat 4.000 Raketen starteten?“

Zur Zeit der Drucklegung war Hamas aufgeregt, weil sie erfuhren, dass eine weitere Kongressabgeordnete sich zugunsten der Terrororganisation geäußert hatte. Die Aufregung kehrte sich jedoch in Enttäuschung, als sie erfuhren, dass es nur Cori Bush war, ein weiteres Mitglied der „Squad“.

Dem ältesten Hass geht es in der US-Administration richtig gut

Seien wir ehrlich: Ein beträchtlicher Teil der Kongress-Delegation einer politischen Partei der USA sind Fürsprecher einer völkermörderischen Terrororganisation. Op-ed.

Joan Swirsky, Israel National News, 6. Juni 2021

offizielles Foto des Weißen Hauses von Shealah Craighhead

Zitat des ehemaligen britischen Oberrabbiners Jonathan Sacks: „Antisemitismus ist ein Virus, der durch Mutation überlebt. Im Mittelalter wurden Juden wegen ihrer Religion gehasst. Im 19. und 20. Jahrhundert wurden sie wegen ihrer Rasse gehasst. Heute werden sie wegen ihres Nationalstaats Israel gehasst. Antizionismus ist der neue Antisemitismus.


Im Februar, keine zwei Wochen nach Beginn der Präsidentschaft von Joe Biden, beschrieb ich in meinem Artikel „Joe’s Jews“ [Joes Juden] seine Ernennung von 11 langjährigen Judenhassern und Israel-Verächtern in Schlüsselpositionen seines Kabinetts/Regimes.

Einen Monat später beschrieb ich in meinem Artikel „More about Joe and the Jews“ [Mehr zu Joe und den Juden] 12 weitere Judenhasser und Israelverächter, die Joe in Schlüsselpositionen seines Kabinetts/Regimes berufen hatte.

Seitdem hat es viele weitere alarmierende ähnliche Berufungen gegeben, was selbst dem flüchtgsten Beobachter klar macht, dass das Weiße Haus von Biden eine besonders feindselige Haltung gegenüber Juden und ihrer uralten Heimat Israel hat, dazu eine perverse Verliebtheit in und Treue zu Gruppen oder Einzelnen, die die Absicht haben den jüdischen Staat zu vernichten.

Es gibt keine Zweifel, dass Bidens Anwesenheit im Weißen Haus von diesen als unmissverständliches Abnicken interpretiert wird, den Tsunami des Antisemitismus fortzusetzen und sogar auszuweiten, der derzeit über den gesamten Globus hinwegfegt – von der Vergiftung der meisten amerikanischen Colleges und Universitäten über die brutalen physischen Angriffe auf Juden auf den Straßen von New York, Las Vegas, Los Angeles und rund um die Welt – ein Phänomen, das der Schriftsteller Victor Rosenthal in erschreckenden Einzelheiten darlegt – bis zur Verurteilung Israels durch das irische Parlament und andere Regierungen und den rassistischen Obszönitäten, die gewohnheitsmäßig von demokratischen Mitgliedern des US-Kongresses ausgekotzt werden.

UND DER MARSCHTAKT GEHT WEITER

Tatsächlich demonstrieren Joe Biden und seine gesamt Clique/Mitarbeiterschaft/Kabinett/Amtsträger aus linken, antisemitischen Radikalen ihren giftigen Rassismus tagtäglich, ungeachtet seiner Standardklausel-Ankündigungen der Unterstützung Israels… zu genau der Zeit, in der er Israels Todfeinde umarmt, ihnen applaudiert und sie finanziert. Sie wollen Beweise? Hier ist eine sehr kurze Liste:

Es muss davon absehen die Araber zwangszuräumen, die seit Jahrzehnten ohne Miete zu zahlen jüdisches Immobilieneigentum besetzen.

Es muss die fanatisch militanten Araber appeasen, die es Juden nicht erlauben an ihrem heiligsten Ort, dem Tempelberg, zu beten.

Und es muss aufhören den Tag der Vereinigung Jerusalems zu feiern, der den Staat Israel ehrt. „Stellen Sie sich vor ein anderes Land würde fordern, dass wir aufhören den 4. Juli oder den Memorial Day zu begehen!“

  • Bidens Kandidatin für eine Top-Position im Außenministerium, schreibt Alana Goodman, „spielte eine Schlüsselrolle bei der Zusammenstellung eines Buches über den üblen Einfluss der ‚Israel-Lobby‘, während sie für eine Organisation arbeitete, die Behauptungen über jüdische Medienkontrolle und geteilte Loyalität für Israel propagierte.“
  • Biden wählte die Anwältin Kirsten Clarke als stellvertretende Bundestaatsanwältin aus, um die Abteilung für Bürgerrechte im Justizministerium zu leiten; ihr Hass auf Juden und Weiße ist durch den geschätzten Daniel Greenfield ausgiebig dokumentiert worden, ebenso durch den Autor/Redakteur David Rosenberg. Clarke hat postuliert: „Das menschliche Gehirn wurde auf eine Weise strukturiert, dass es Schwarze Weißen überlegen macht.“
  • Biden lieferte Israel – dem belagerten Land und zu dessen Nachteil – nur ein Jahr nach seiner Wahl [in den Kongress] vor dem Yom Kippur-Krieg 1973 ägyptische Desinformationen, schildert der Autor David Israel.
  • Erst kürzlich ordnete Beiden an, dass die US-Botschaften weltweit die Black Lives Matter-Flagge hissen, um am 25. Mai und darüber hinaus der Ermordung von George Floyd zu gedenken. Sie erinnern sich: BLM ist die marxistische Terrorgruppe, die überall in den USA das letzte Jahr über wütete und für rund $2 Milliarden Immobilienschäden verantwortlich ist, für verheerende Brandstiftungen, weit verbreiteten Diebstahl, die Verletzungen von mehr als 240 Polizeibeamten und die Zerstörung hunderter Polizeireviere, für mehr als 30 Morde und die Entstellung und mutwillige Beschädigung von Synagogen, vor denen sie „F… die Juden und tötet die Polizisten“ brüllten.
  • Bidens Demokraten im Repräsentantenhaus lehnten letzte Woche – einstimmig – einen Versuch der Republikaner ab Israel mit Notfall-Sicherheitsgeldern für sein Leben rettendes System Eiserne Kuppel auszustatten. Ein paar Tage davor stoppten sie ein Gesetz, das Auslandsinstanzen sanktioniert hätte, die Geschäfte mit der Hamas machen. Formt sich bei  Ihnen das Bild?
  • Biden & Co. geben der Weltgesundheitsorganisation volle Unterstützung, einem giftigen Zweig des Sumpfs UNO, der neulich ein Treffen veranstaltete, um die globale Reaktion auf die Corona-Pandemie zu besprechen und vorhersagbar – angesichts seiner gesamten Geschichte fanatischen Antisemitismus‘ – Israel herausgriff, um es für die Verletzung der Rechte der sich selbst Palästinenser nennenden Araber zu verurteilen, obwohl der Vorwurf objektiv falsch ist.
  • Biden hat islamische Aktivisten hereingeholt – darunter Hina Shamsi, die im Auftrag der Holy Land Foundation kämpfte, deren Führer wegen materieller Unterstützung der Hamas verurteilt wurden – um „Extremismus“ im US-Militär zu untersuchen. Im Wesentlichen, schreibt Daniel Greenfield, „wird amerikanisches Militärpersonal der Gnade von Fürsprechern seiner schlimmsten Feinde übergeben. Für Biden ist die Verteidigung von Al-Qaida- und Hamas-Terroristen die einzige Qualifikation, die man braucht, um amerikanischen Soldaten nachzustellen.“

ALTER WEIN; NEUE FLASCHE

Eines gilt für Judenhasser und Israelverächter: Sie sind bemerkenswert unoriginell. Ihre Gründe dafür Juden zu hassen mögen sich im Verlauf der Jahrhunderte geändert haben, die Symptome ihres Rassismus sind dieselben geblieben:

– obsessiv an Juden zu denken

– in Hass zu explodieren

– für alles, was in ihrem Leben und der Gesellschaft falsch läuft, die Juden verantwortlich zu machen

– sich mit anderen Rassisten zusammenzutun, um Schaden zuzufügen

– in vielen Fällen ihr Leben dieser Besessenheit zu widmen

All das ist getrieben von krankhafter Eifersucht.

Interessanterweise schienen sie sich nie zu fragen, warum acht Milliarden Menschen auf der Welt – darunter 2,2 Milliarden katholische Christen, ungefähr eine Milliarde Protestanten und 1,8 Milliarden Muslime (in 49 Ländern die Mehrheit) – mit 15 Millionen Juden (sieben Millionen in den USA, sieben Millionen in Israel und rund eine Million sonst weltweit) nicht klar kommen oder sie vernichten können.

Das muss sie sich immens dumm oder impotent vorkommen lassen, daher sind sie noch wütender als in ihrem üblich fixierten Zustand der Rage.

Aber wie jeder liberale, linke Progressive – oder wie immer sie sich heutzutage nennen – der glaubt, dass die krachenden Fehlschläge des Sozialismus und des Kommunismus in der Weltgeschichte ein Problem schlechter Umsetzung waren und dass er es besser machen wird, so glauben die Judenhasser der Welt, dass sie letztlich das mit dem Antisemitismus richtig hinkriegen und ein für alle Male das Volk und ihr Land loswerden werden, das dafür sorgt, dass sie sich so schlecht und unterlegen fühlen.

DER FISCH STINKT VOM KOPF HER

„Die Administration Biden hat die lange brodelnde Feindschaft des Präsidenten gegenüber Israel offenbart“, schreibt der ehemalige Professor für Politikwissenschaften Abraham Miller, „die bis zu seiner Begegnung mit dem damaligen israelischen Premierminister Menachem Begin zurückreicht, bei der Biden drohte Israel die Hilfen abzuschneiden.“

„Während Israelis sich in Fluren und Bunkern duckten und die Hamas den Tod aus dem Himmel gegen sie schoss“, schreibt Miller, „verhandelten die Vertreter der Administration Biden in Wien um eine Ouvertüre für den desaströsen Atomdeal mit dem Iran“ – der Iran ist der führende Waffenlieferant der Hamas.

Larry Gordon, Chefredakteur der 5 Towns Jewish Times (aus Long Island, NY), fragt: „Ist jüdisches Leben wichtig?“

„Ein Großteil der aktuellen Debatte [über den Konflikt zwischen Hamas und Israel]“, schreibt Gordon, „dreht sich um die Frage, ob Israel das Recht hat sich zu verteidigen… unter welchen Umständen es möglicherweise akzeptabel oder in Ordnung sein könnte, dass Israel sich verteidigt.“

„Im Verlauf der letzten Wochen sind Juden wahllos mit und ohne Schläger geprügelt worden“, fährt Gordon fort. „Aber der Präsident hat es bisher nicht in sich gefunden – so wie der jüdische Mehrheitsführer im Senat, Chuck Schumer – aufzustehen und diese Art von Hassverbrechen zu verurteilen. Vielleicht betrachten sie sich als zu sehr als mit Juden verbunden, was ihre politische Stellung beeinflussen könnte … was für eine beschämende Situation!“

Die Wirtschafts- und politische Kommentatorin Valerie Sobel erklärt, dass es „völlig inakzeptable ist, wie ein solch großes Gremium des amerikanischen Judentums durch einen Tweet eines Präsidenten oder Medien-Einseitigkeit derart irreparabel verletzt wird und doch von den „Tod den Juden“-Parolen bei den gewalttätigen, politisch garantierten Judenhass-Festen ihrer eigenen Partei und unermüdlich antisemitischen Medien gänzlich unberührt bleiben kann.

Es ist unmöglich geistig zu verarbeiten, dass ihr jüdischer Nachwuchs, ihre kontaminierten Krieger für soziale Gerechtigkeit, die Enkel von Holocaust-Überlebenden derart indoktriniert sind, dass sie mit den Judenhassern von Black Lives Matter und der BDS-Bewegung marschieren und dabei ‚Free Palestine‘-Plakate hochhalten. Und völlig unvereinbar ist das gleichgültige Schweigen überwiegend liberaler jüdischer Gemeindeleiter zu den Kristallnacht-artigen Pogromen in Los Angeles, London und New York.

Wie können wir diesen feigen Wunsch erklären uns im Namen der Wokeness ins Schwert zu stürzen?“, fragt Sobel. „Wer würde dieser verzweifelten Gier nach Akzeptanz in einem Club der liberalen Ideen applaudieren, der widerlichen Judenhass beinhaltet? Und warum um alles in der Welt sollte eine politische Partei mit einem so riesigen antisemitischen Kassenbuch und klinischer israelallergischer Mitgliedschaft von Juden selbst als derart hochwertig bewertet werden?“

Der Psychiater und Historiker Kenneth Levin redet ebenfalls von denen die den genozidalen Antisemitismus im Kongress ermöglichen. „Die Hamas will ausdrücklich nicht nur alle Israelis, sondern alle Juden töten“, schreibt Levin…

„Die aktuelle Administration“, fährt Levin fort, „hat die Wiederbehauptung amerikanischer moralischer Autorität zu einem ihrer grundlegenden Ziele erklärt… aber das weitere, hässliche Phänomen eines beträchtlichen Segments der Kongress-Delegation einer großen amerikanischen politischen Partei, das als Unterstützer oder Fürsprecher der kriminellen Handlungen einer völkermörderisch antisemitischen Terrororganisation dient … ist eher eine Demonstration moralischen Bankrotts.“

Liel Leibovitz erklärt in der New York Post: „Als Juden letzte Woche überall in Amerika verprügelt, geboxt, bespuckt, mit Sprengsätzen eingeschüchtert und für Gewalttätigkeiten und Schikanen ausgesucht wurden, waren die rechtschaffenen Männer und Frauen der Demokratischen Partei schnell dabei doppelte Geißel hinter diesen Mini-Pogromen zu verurteilen: Antisemitismus und – Trommelwirbel bitte – Islamophobie.

Das ist das Problem mit dem moralisch verwirrten Denken“, fährt Leibovitz fort. „Es ist ein einfaches Prinzip, das fast jedem in der Demokratischen Partei von heute abhanden gekommen zu sein scheint. Hoffentlich werden ihre jüdischen Wähler sich darüber klar werden, bevor es zu spät ist.“

Der Journalist und Autor John Perazzo beschreibt in „Israels falscher ‚Freund‘“ – einer eingehenden, umfassenden Zeitleiste der unerbittlichen Feindschaft Joe Bidens gegenüber Israel von 1982 bis vor nur ein paar Monaten – „eine lange, destruktive Bilanz der Aushöhlung der Sicherheit Israels“.

„Joe Biden hat es zur Gewohnheit gemacht, sich als loyalen, standfesten Freund und Verbündeten Israels zu beschreiben“, schreibt Perazzo … „aber eine sorgfältige Untersuchung der Bilanz offenbart seine lange und extrem Besorgnis erregende Geschichte der Aushöhlung der Sicherheit und des öffentlichen Bildes Israels.“

In seiner Zeitleiste beschreibt Perazzo acht lange Jahre der standhaften Unterstützung Bidens für Barack Obamas tiefgehende Feindschaft und Sabotage gegenüber Israel, die der israelische Abgeordnete Danny Danon, Vorsitzender des internationalen Kontaktzweigs des Likud als „katastrophal“ bezeichnete.

Die Schriftstellerin Andrea Widburg hat das letzte Wort zu Bidens unehrenhafter Rolle gegenüber Israel: „Biden mag sagen, er glaube, Israel habe das Recht auf Selbstverteidigung“, schreibt Widburg, „aber sein Handeln offenbart, dass seine wahren Sympathien bei den Islamisten liegen, die die Vernichtung Israels anstreben und jeden einzelnen seiner Einwohner zu töten…“

Sind gebildete Menschen antisemitischer?

Eine neue Umfrage zeigt, dass ein Gegenmittel, auf das amerikanische Juden das letzte Jahrhundert über vertraut haben, heute die Seuche verbreiten könnte.

Jay P. Greene/Alberg Cheng/Ian Kingsbury, Tablet Magazine, 30. März 2021

Ein Grundlagenprinzip im Kampf gegen Hass in Amerika ist die Überzeugung, dass Intoleranz im Allgemeinen und Antisemitismus im Besonderen Funktionen von Ignoranz sind, die über Bildung gelöst werden können. Wir sehen Beweise dafür, wo immer Sorgen wegen Intoleranz oder Antisemitismus stärker auffällig werden. Vorgeschlagene Lösungen bieten regelmäßig verbesserte Holocaust-Bildung oder ausgeweitete Diversität, Gleichheit und Inklusionstraining an. Die Profile von Antisemiten tendieren dazu aus Weißen vom Land oder städtischen Minderheiten mit niedrigem Bildungshintergrund zu bestehen. Hoch gebildete Menschen tendieren dazu sich in ihrem höheren Klassen-Status sicher zu fühlen und nehmen an, dass die Gefahren von Hass zwischen Gruppen sich andernorts konzentrieren.

Tatsächlich unterstützen weithin zitierte Antisemitismus-Studien die Überzeugung, dass er mit niedrigem Bildungsniveau einher geht. Die Umfrage Global 100 der Anti-Defamation League zu weltweitem Antisemitismus stellte zum Beispiel fest: „Unter Christen und den nicht Praktizierenden führt ein höherem Bildungsniveau zu weniger antisemitischen Einstellungen.“ Die Umfrage, die auch im Iran und der Türkei durchgeführt wurde, befand: „Bei muslimischen Befragten gilt das das Gegenteil…“ Nimmt man Schulsysteme aus, die ausdrücklich Judenhass lehren, so scheint Bildung tatsächlich Antisemitismus zu reduzieren. Nach Durchsicht mehrerer Studien kam der Soziologe Frederick Weil zu dem Schluss: „Die besser Gebildeten sind in den USA weit weniger antisemitisch als die schlechter Gebildeten und für diese Beziehung kann kein anderes Maß als der soziale Status (d.h. Einkommen, Beruf) verantwortlich sein.“

Ein großes Problem dieser weithin vertretenen Überzeugung – die seit den Tagen von Louis Brandeis die Herangehensweise der amerikanischen jüdischen Gemeinschaft an die Bekämpfung des Hasses dominiert – besteht darin, dass sie von den Fragen der Umfragen abhängt, die vermutlich versäumten den Antisemitismus unter den gut Gebildeten zu erfassen. Diese Studien messen Antisemitismus größtenteils einfach mit der Frage an die Probanden, welche Gefühle sie zu Juden haben oder indem sie fragen, ob sie unverhohlen antisemitischen Stereotypen zustimmen. Aber gebildete Menschen, die erfahren darin sind Tests zu absolvieren, wissen, dass das „falsche“ Antworten sind.

Zum Beispiel sollte eine aktuelle Umfrage Antisemitismus an Colleges beurteilen; sie basierte auf dem Niveau der Zustimmung der Befragten zu Äußerungen wie „Juden haben zu viel Macht auf internationalen Finanzmärkten“ oder „Juden kümmert es nicht, was anderem außer den ihren geschieht“. Erfahrene Befragte dürften eher entdecken, was sie gefragt werden und gesellschaftlich wünschenswertere Antworten geben, die einen nuancierteren Grad an Antisemitismus nicht offenlegen. Die Überzeugung, dass Antisemitismus mit niedrigerem Bildungsniveau verbunden ist, dürfte daher eine Funktion des „Wer wird per Umfrage erwischt“ sein statt auf einer akkuraten Beziehung zwischen Bildung und Antipathie gegen Juden zu gründen.

Um diese Hypothese zu überprüfen, entwickelten wir ein neues Umfragemaß, das auf dem gründet, was der Menschenrechtsaktivist und ehemalige Refusenik Natan Sharansky als bestimmendes Merkmal des Antisemitismus bezeichnet. Wir entwarfen zwei Versionen derselben Frage; eine wollte, dass die Befragten ein Prinzip auf ein jüdisches Beispiel, die andere, dasselbe Prinzip auf ein nichtjüdisches Beispiel anwenden. Den Probanden wurde stichprobenartig entweder die eine oder die andere Version der Frage gezeigt, so dass kein Befragter beide Versionen der Frage sieht. Da niemand beide Versionen der Frage sieht, haben gebildete Probanden keine Möglichkeit zu wissen, dass wir ihre Gefühle gegenüber Juden messen und keinen Hinweis, um mit ihren Antworten zu spielen.

Als wir diese doppelte Standards in einer landesweit repräsentativen Befragung von mehr als 1.800 Personen anwandten, unterschieden sich die Ergebnisse breitflächig von der herkömmlichen Ansicht zur Beziehung zwischen Bildung und Antisemitismus. Fakt ist, dass wir mehr hoch gebildete Menschen feststellten, die eher dazu neigten Prinzipien bei jüdischen Beispielen härter anzuwenden. Damit, dass wir verhinderten, dass die Probanden wussten, dass sie über ihre Gefühle gegenüber Juden befragt werden, entdeckten wir, dass höher gebildete Menschen in den USA dazu tendieren stärkere Antipathie gegenüber Juden zu haben es als weniger gebildete Menschen tun.

Entgegen früheren Behauptungen scheint es so, dass Bildung keinen Schutz vor Antisemitismus bietet und ihn sogar lizensiert – zum Teil dadurch, dass die Leute mit durchdachten und sozial akzeptierbaren Möglichkeiten ausgestattet werden ihn zu formulieren.

Unsere Umfrage bestand aus 29 Themen, in denen die Probanden zu einer Vielzahl von politischen Fragen und Streitfragen sowie zu demografischen und Hintergrundinformationenbefragt wurden. Wir nahmen eine größere Stichprobe an Lehrern und Professoren, um zusätzliche statistische Kraft zu erhalten, damit Schlüsse über Menschen mit höherem Bildungsniveau gezogen werden konnten. Es wurden Gewichtungen genutzt, um sicherzustellen, dass die gemeinsame Stichprobe für die USA repräsentativ ist. Eingebettet in die Umfrage waren sieben Posten, die die Probanden baten ein Prinzip entweder auf ein jüdisches oder auf ein nichtjüdisches Beispiel anzuwenden.

Aus Gründen, die wir unten erklären, konzentrierten wir uns auf vier der sieben Punkte, um unser Maß für Antisemitismus zu entwickeln. Der erste Punkt will wissen, ob „die Regierung Minimalanforderungen für das setzen sollte, was in Privatschulen gelehrt wird“, wobei als Anschauungsbeispiele orthodoxe jüdische und Montessorischulen verwendet wurden. Der zweite Punkt wollte wissen, ob „die Bindung einer Person zu einem anderen Land einen Interessenkonflikt schafft, wenn für gewisse außenpolitische Positionen der USA eingetreten wird“, wobei Israel und Mexiko als Anschauungsbeispiele angegeben werden. Der dritte Punkt will wissen, ob „dem US-Militär erlaubt werden sollte zu verbieten“, dass religiöse Kopfbedeckungen als Teil der Uniform getragen werden; eine jüdische Jarmulke und ein Sikh-Turban sind als Beispiele angegeben. Und der vierte Punkt will wissen, ob öffentlichen Versammlungen während der Pandemie „eine Bedrohung der öffentlichen Gesundheit darstellen und hätten verhindert werden sollen“, wobei orthodoxe jüdische Beerdigungen und Black Lives Matter (BLM) -Proteste als Anschauungsbeispiele genannt werden.

Die Logik dieser Doppelstandard-Punkte lautet, dass die Situationen in jüdischen und nichtjüdischen Beispielen ausreichend vergleichbar sind, dass die Befragten sie im Durchschnitt ähnlich beantworten sollten. Einige Menschen mögen mehr oder weniger Regulierung dessen bevorzugen, was in Privatschulen gelehrt wird, mehr oder weniger Sorge wegen Fragen geteilter Loyalität haben, mehr oder weniger respektvoll gegenüber Regeln militärischer Uniformen und glauben, dass öffentliche Versammlungen größere oder weniger große Bedrohung der öffentlichen Gesundheit darstellen. Ungeachtet dessen, welche Gefühle diese Zielpersonen zu jedem dieser bedeutenden Themen haben, sollten sie sie insgesamt nicht unterschiedlich beantworten, wenn es sich um jüdische oder nicht jüdische Beispiele handelt.

Für die verbleibenden drei Punkte könnten die Umstände zwischen den jüdischen und nichtjüdischen Themen ausreichend unterschiedlich gewesen sein, damit eine Person sie unterschiedlich beantworten könnte, ohne über Antipathie oder Bevorzugung gegenüber Juden nachzudenken. Der erste dieser Punkte wollte wissen, ob Israels Grundlagengesetz „diskriminiert“, wenn es sagt, dass „der Staat Israel der Nationalstaat des jüdischen Volks ist“. Die nichtjüdische Version dieses Punktes wollte etwas über die Bestimmung in der dänischen Verfassung wissen; dort heißt es: „Die evangelisch-lutherische Kirche soll die Kirche Dänemarks sein und als solche soll sie vom Staat unterstützt werden“, bzw. die Bestimmung in der jordanischen Verfassung, die besagt: „Der Islam ist die Staatsreligion und Arabisch die offizielle Sprache.“ Der zweite Punkt fragte, ob Professoren entlassen werden sollten, wenn sie den Holocaust leugnen oder Immigranten kritisieren. Bei all diesen Beispielen könnten die Situationen als ausreichend unterschiedlich betrachtet werden, dass der durchschnittliche Befragte nicht unterschiedlich damit umgeht und so klammerten wir sie aus unserem Maß für Antisemitismus aus. Dennoch werden dieselben Ergebnismuster angewandt. Unser Maß für Antisemitismus bei jeder der beiden Untergruppen ist der Unterschied zwischen dem, wie viele der jeweiligen Untergruppen die jüdische und die nichtjüdische Version in jedem Punkt beantworteten.

Wir stellten fest, dass die Befragten mit höherem Bildungsniveau wahrscheinlicher als die mit niedrigerem Bildungsniveau für Juden nachteiliges zweierlei Maß anwenden. In allen vier Punkten, in denen die jüdische und die nichtjüdische Version der Fragen am ähnlichsten schienen und bei denen die Gesamtstichprobe in etwa auf dieselbe Art beantwortetet wurden, war es bei Befragten mit College-Abschluss 5 Prozentpunkte wahrscheinlicher, dass sie ein Prinzip anwenden, das Juden gegenüber strenger ist als gegenüber Nichtjuden. Bei denen mit höheren Abschlüssen war es um 15 Prozent wahrscheinlicher, dass die Probanden bei jüdischen nachteiliger waren als bei nichtjüdischen Beispielen.

Betrachtet man diese vier Punkte getrennt, dann stellen wir Befragte mit höherem Bildungsniveau fest, die bei drei Fragen nachteiliger für Juden antworten und bei einer keinen Unterschied machen. Zur Frage der Regulierung der Inhalte bei Privatschulen, bevorzugen Menschen mit höherem Bildungsniveau mehr Regulierung durch die Regierung, scheinen dieses Prinzip aber bei orthodox jüdischen Schulen anders anzuwenden als bei einer Montessorischule.

Danach gefragt, ob „Verbundenheit mit einem anderen Land einen Interessenkonflikt schafft“, war es bei Befragten mit einer vierjährigen Universitätsausbildung um 7 Prozentpunkte und bei denen mit weitergehendem Abschluss um 13 Prozentpunkte wahrscheinlicher, dass sie diese Sorge zum Ausdruck bringen, wenn die fragliche Verbindung Israel statt Mexiko war. Bei Personen mit höheren Abschlüssen war es um 12 Prozentpunkte wahrscheinlicher, dass sie beim Militär die jüdische Jarmulke als Teil der Uniform verbieten, als dass sie es bei einem Sikh-Turban tun. Diejenigen mit vierjährigem College-Abschluss beantworteten diese Frage beim jüdischen und beim Sikh-Beispiel gleich.

Die Gesamtstichprobe war recht besorgt wegen öffentlichen Versammlungen während der Pandemie; 61% unterstützen das Verbot öffentlicher Treffen, egal ob bei einer jüdisch-orthodoxen Beerdigung oder bei BLM-Protesten. Bei denen mit einer vierjährigen College-Ausbildung war es 11 Prozentpunkte wahrscheinlicher, dass sie gegen diese öffentlichen Versammlungen für jüdische Beerdigungen sind, als es bei BLM-Protesten der Fall war. Bei Menschen mit höheren Abschlüssen war es 36 Prozent wahrscheinlicher, dass sie jüdisch-orthodoxe Beerdigungen verbieten würden als bei BLM-Protesten.

IPSOS

Unser zweifaches Standardmaß für Antisemitismus erlaubt uns nicht das absolute Niveau des Antisemitismus in den USA zu messen, da wir uns auf Punkte konzentrieren, in denen die Durchschnittsperson die jüdische und die nichtjüdische Version des Punkts vergleichbar findet. Vom Entwurf her wird das Ergebnis für die Durchschnittsperson nahe Null liegen. Aber dieser Ansatz erlaubt uns die Stichprobe nach Bildungsniveau aufzubrechen, um zu sehen, wo es relativ mehr oder weniger Antipathie gegenüber Juden gibt. Entgegen der gängigen Meinung und Recherche in der Vergangenheit schienen Menschen mit mehr Bildung Juden gegenüber weniger wohlwollend eingestellt.

Diese stärkere Feindseligkeit gegenüber Juden bei den Gebildeteren ist aus einer Reihe von Gründen beunruhigend. Erstens könnten Juden sich dazu irren, wo Bedrohungen ihrer Interessen vorherrschen. Juden könnten glauben, dass Gefahren zumeist aus fernen und unbekannten Gruppen kommen statt aus Kreisen, in denen sie leben. Zweitens tendieren gut gebildete Menschen dazu größeren Einfluss auf den Verlauf der Ereignisse zu haben, also verheißt es für Juden nichts Gutes ihnen zu missfallen. Drittens tendieren unsere Strategien zur Beschäftigung mit Intoleranz im Allgemeinen und Antisemitismus im Besonderen dazu sich um die Überzeugung zu drehen, dass Gruppenhass von Ignoranz verursacht und dass die Lösung mehr Bildung ist. Wenn aber höher gebildete Menschen gegenüber Juden feindlicher sind, dann könnten höheres Bildungsniveau und mehr Kurse und Training Vorurteile verstärken statt sie zu reduzieren.

Zumindest scheint es so, dass eine Bildung, die einfach Informationen über historische Ereignisse, bürgerliche Freiheiten und andere kulturelle Gruppen bietet, mangelhaft ist. Antisemitismus und Vorurteile allgemeiner zu behandeln mag erfordern Tugenden zu kultivieren. Insbesondere erfordert das die Bildung einer Art von Charakter, die nicht nur mit anderen Außengruppen und demokratischen Normen vertraut ist, sondern auch die Integrität hat sich auf eine Art und Weise zu verhalten, die Erwägung ihrer Interessen und Zurückhaltung im Gebrauch politischer Macht bei der Verfolgung persönlicher Interessen demonstriert.

Die Harvard-Professorin und Yiddish-Forscherin Ruth Wisse hat argumentiert, dass Antisemitismus nicht infolge von Ignoranz aufgeblüht ist, sondern wie er „Teil einer politischen Bewegung ist und als politischer Zweck dient“. Diese politischen Gründe Antisemitismus zu nutzen werden von den gut Gebildeten in diesem Land zunehmen genutzt. Dem Antisemitismus der gut Gebildeten entgegenzuwirken wird ein politischer und moralischer Kampf sein und keiner, der mit konventionellen Herangehensweisen und Bildungskonzepten angegangen werden kann.

Die letzte, aber immer noch aktive Front des Zweiten Weltkriegs

Es gibt im Westen ein tiefgehendes Bedürfnis zu beweisen, dass Juden schlechte Menschen sind. Unter den Israelhassern gibt es ein atemloses Verlangen nach dem Augenblick, in dem man „erwischt“ brüllen und dann die Juden an den öffentlichen Pranger stellen kann.

Melanie Phillips, Israel National News, 21. Mai 2021

Unsere aktuellen Erschütterungen, bei denen das jüdische Volk sowohl in Israel als auch in der Diaspora unter mörderischen und gehässigen Angriffen steht, sind weit folgenreicher als viele begreifen mögen.

Israel, wo ein Waffenstillstand für den Konflikt im Gazastreifen angekündigt wurde, blieb unter dem Feuer von Raketensalven, die israelische Zivilisten in den letzten Stunden vor Inkrafttreten töten sollten. Die Spannungen infolge von Angriffen durch Horden israelischer Araber auf israelische Juden, mit gelegentlicher übler Vergeltung durch eine kleine Zahl jüdischer Extremisten, bleiben stark.

Aber die Gewalt beschränkt sich nicht auf den Nahen Osten. Es hat einen gewaltigen Anstieg der Übergriffe auf Diaspora-Juden in Großbritannien, Europa und Amerika gegeben.

Auf den Straßen europäischer Städte haben Demonstranten nach der Vernichtung Israels gebrüllt und skandiert, die „Armee Mohammeds“ sei zurück um die Juden abzuschlachten.

In Los Angeles lebende Juden sagen, als sie im Restaurant in der City aßen, kamen Dutzende Palästinenserflaggen schwenkende Leute, von denen sie schlimm verprügelt wurden, nachdem sie vorher fragten: „Wer ist Jude?“

Die britische Verteidigungsorganisation für Juden, Community Security Trust, berichtet von einer mindestens fünffachen Zunahme antisemitischer Vorfälle während des Gaza-Kriegs.

Das dramatischste Beispiel war ein vierstündiger Autokorso, die Autos mit Palästinenserflaggen behängt, deren Insassen in jüdischen Bereichen von Nordlondon umherfuhren und Schmähungen brüllten. Einer dieser Schlägertypen brüllte durch ein Megafon: „F*** die Juden, f***t ihre Töchter, f*** ihre Mütter, vergewaltigt ihre Töchter und befreit Palästina-„

Diese erschreckenden Ereignisse sind nicht das Ergebnis davon, dass ein weiterer Konflikt zwischen Israel und den palästinensischen Arabern eine vorhersagbare antiisraelische Reaktion provoziert. Was jetzt geschieht, ist die Umgestaltung des palästinensisch-arabischen Kriegs gegen Israel zu einem Krieg gegen die Juden.

Diaspora-Juden werden physisch und verbal angegriffen, ihre Kinder eingeschüchtert und ihre Synagogen mutwillig beschädigt.

Die meisten solchen Taten werden von Muslimen begangen. Aber das wird von extremer Feindseligkeit westlicher „Progressiver“ gegenüber Israel verstärkt. Diese selbsternannten „Antirassisten“ sagen sich selbst, dass sie auf der Seite der Engel stehen. Aber während sie von den Angriffen auf jüdischen Menschen in ihren Städten aufrichtig entsetzt sind, lehnen sie es ab einzugestehen, dass ihre eigene Haltung gegenüber Israel zutiefst judenfeindlich ist.

Es sind nicht nur die verdrehte Berichterstattung, Verfälschungen und Ritualmordbeschuldigungen, die direkt aus dem Manuskript der Hamas kommen, die von der BBC, Sky UK, dem Guardian, der New York Times und vielen anderen Mainstream-Medien rund um die Uhr übermittelt werden. Noch schlimmer ist die Intensität der perversen und ungerechtfertigten Leidenschaft, mit der Israel dämonisiert wird.

Es handelt sich um die spuckende Empörung, dass nicht genug Israelis sterben, damit militärisches Handeln zum Stopp der Tausenden einfliegenden Raketen gerechtfertigt ist.

Es ist die wütende und herablassende Art, wie die Tatsache abgetan wird, dass die israelischen Verteidigungskräfte auf einzigartige Weise vor anstehenden Raketeneinschlägen auf [von den Terroristen militärisch genutzte] zivile Ziele warnen, mit denen ziviles Leben gerettet wird.

Es ist die bösartige Befriedigung, mit der jede einzelne Militäraktion Israels gegen die palästinensischen Araber, die einzig ausgeführt wird, um israelisches Leben zu retten, als Beweis für seine moralische Verderbtheit aufgegriffen wird.

Auch wenn Grauen und Empörung über die Millionen in Syrien Abgeschlachteten oder die Verfolgung der Uighuren in China zum Ausdruck gebracht werden, rufen diese Gräueltaten nicht dieselben obsessiven und tief sitzenden Leidenschaften hervor wie Israels Verteidigung des Lebens seines Volks. Es ist unmöglich nicht die Schlussfolgerung zu ziehen, dass die Erklärung für diese ansonsten unerklärliche Perversität gegenüber dem jüdischen Staat ein Wunsch ist Juden einfach deshalb anzuprangern, weil sie Juden sind.

Aus dieser einzigartigen Pathologie geht hervor, dass es im Westen ein tiefgreifendes Bedürfnis gibt zu beweisen, dass die Juden schlechte Menschen sind. Bei den Israelhassern gibt es ein atemloses Verlangen nach dem Augenblick, in dem man „erwischt“ brüllen und dann die Juden an den öffentlichen Pranger stellen kann.

Die Ursachen dafür sind zweifelsohne komplex. Aber der Hauptgrund ist mit Sicherheit, dass sie die Vorstellung nicht tolerieren können, dass das „auserwählte Volk“ – ein Begriff, den sie als „privilegiert“ fehldarstellen, obwohl Juden glauben, dass sie stattdessen für eine drückende Reihe von Lasten ausgewählt wurden – ihnen moralisch überlegen sein könnte.

Wenn sie also nicht wie die Juden sein können, werden sie sicherstellen, dass Juden von ihrem angeblichen moralischen Sockel geholt werden – oder Schlimmeres.

Für jeden rationalen, anständigen Menschen mag das unglaublich scheinen. Aber das charakteristische Merkmal von Antisemitismus, das ihn von jedem anderen Rassismus und Bigotterie unterscheidet, ist: Er ist völlig verwirrt.

Für einen Juden ist es unmöglich in all dem nicht den unverkennbaren Widerhall früherer Schrecken zu hören – die mittelalterlichen Ritualmordlügen gegen die Juden, die zu den Massakern an ihnen anstachelten, die Jahrhunderte christlicher Pogrome an den Juden Europas und der Holocaust. Der Nazivergleich wird zwar wiederholt missbraucht, aber in diesem Fall ist er nur allzu gerechtfertigt. Tatsächlich ist es nicht allzu abstrus, dass wir das erleben, was wir als die letzte, übersehene, aber immer noch aktive Front des Zweiten Weltkriegs betrachten.

Die antijüdische Feindlichkeit sowohl in der muslimischen Welt als auch im liberalen Westen hat tiefe Wurzeln in Nationalsozialismus und Holocaust.

Da der Westen demoralisiert war, nachdem im Epizentrum europäischer Hochkultur der Holocaust stattfand, drängten linke Denker auf eine totale Ablehnung des Nationalstaats und westlicher Grundwerte als fundamental ungerecht und diskriminierend. Das führte wiederum zu dem Dogma, dass Israel ein koloniales und illegitimes Unterfangen war, der Zionismus Rassismus sei und die Juden kein Recht auf Selbstbestimmung hätten.

In der muslimischen Welt wurde dem Judenhass, obwohl er in der islamischen Theologie verwurzelt ist, im frühen letzten Jahrhundert durch das Aufkommen des Islamismus (politischer Islam), dessen Gründungsdenker sowohl aus dem Kommunismus als auch aus dem Nationalsozialismus schöpften, Raketentreibstoff gegeben.

In den 1930er Jahren formte sich der arabische Nationalismus in Syrien und dem Irak nach dem Vorbild des italienischen und deutschen Faschismus. Nach der Wiedergeburt Israels 1948 rekrutierten Ägypten und die Arabische Liga ehemalige Nazi-Geheimdienstler und SS-Generale, um bei der Vernichtung des jüdischen Staates zu helfen.

Der berüchtigste arabische Nazi war der Mufti von Jerusalem, Haddsch Amin al-Husseini, der Hitlers Verbündeter wurde und schwor die Juden des gesamten Nahen Ostens auszurotten, wenn Hitler den Krieg gewonnen hatte. Und al-Husseinis ergebenster Gefolgsmann heute ist der aktuelle Führer der palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmud Abbas.

Im Zweiten Weltkrieg bekämpften die Alliierten den Versuch die westliche Zivilisation zu erobern und zu zerstören sowie die Juden auszumerzen.

Heute betreiben die Palästinenser sowohl der Hamas als auch der Fatah von Abbas ständig mörderische Aufstachelung gegen das jüdische Volk. Und das Regime des Iran, das die Hamas finanziert und bewaffnet, befindet sich seit vier Jahrzehnten im Krieg gegen den Westen und verkündet regelmäßig seine völkermörderischen Absichten gegen die Juden.

Der heutige Krieg gegen die westlichen Zivilisation und die Juden kommt also einem höllischen, unerledigten Geschäft gleich. Aber anders als im Zweiten Weltkrieg, als die in der freien Welt, die sich auf die Seite der Faschisten stellen, als Verräter betrachtet wurden, marschieren solche Leute heute auf den Straßen Londons und anderer Städte Arm in Arm mit denen, die gelobt haben islamischen heiligen Krieg gegen die Juden und den Rest der Welt der „Ungläubigen“ zu führen.

In den Vereinigten Staaten sagte Präsident Joe Biden Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, Amerika erwarte eine sofortige und „erhebliche Deeskalation“ auf dem Weg zu einem Waffenstillstand. Ausgerechnet, während Raketen aus dem Gazastreifen immer noch gegen Israel flogen. Die Forderung war derart unverschämt, wie es gewesen wäre den Briten während der Luftschlacht um England zu sagen, sie müssten deeskalieren.

Es kommt noch schlimmer: Nachdem die demokratische Abgeordnete Rashida Tlaib aus Michigan Biden wegen des Gaza-Kriegs konfrontierte und Anschuldigungen aus einer früheren Rede wiederholte, Israel betreibe „Rassismus“ und ein „Apartheidsystem“, sagte Biden über Tlaib: „Gott danke dir, dass du eine Kämpferin bist.“

Die Erben der Nazis sind immer noch fest entschlossen dieselben Zielen zu erreichen. Der Unterschied besteht heute darin, dass diejenigen, die für die Zivilisation kämpfen, von einer gewaltige Fünften Kolonne untergraben werden – und sogar der Anführer der freien Welt ist selbst zum nützlichen Idioten der anderen Seite geworden.

Unbezahlbarer Patzer von Rashida Tlaib

David Lange, Israellycool, 10. Mai 2021

Die Kongressabgeordnete Rashida Tlaib hat einen Twitter-Sturm gegen den jüdischen Staat losgetreten. Aber es scheint so, als habe sie in ihrem Eifer einen gewaltigen Lapsus produziert:

Sie schreibt:
Ich war 7 Jahre alt, als ich zum ersten Mal mit meiner Oma in der Al-Aqsa betete. Für Muslime ist das ein heiliger Ort. Das ist das Pendant zu einem Angriff auf die Grabeskirche für Christen oder der Tempelberg für Juden.

Damit, dass sie die Existenz des Tempelbergs zugibt, tut sie mehr als nur seine Bedeutung für die Juden einzugestehen (und damit zuzugeben, dass uns auch erlaubt sein sollte dort zu beten). Der Tempelberg ist genau der Ort, auf dem die Al-Aqsa-Moschee gebaut wurde. So gibt sie also zu, dass der Bereich vom Islam kolonisiert wurde!

Dankeschön!

Memo für Joe Biden

Anlässlich des aktuellen Raketenterrors:

Die neue US-Regierung hat die Finanzierung der UNRWA und der Terroristen wieder aufgenommen. So wie die Europäer sie nie eingestellt haben. Das Memo für Biden gilt also auch für die Heuchler in unseren Regierungen:

Hey Joe, das Geld, das du in den Gazastreifen geschickt hast, ist in Israel gelandet. Du ernährst keine Familien, du nährst den Terror.

Auf Facebook hat ein Bekannter eine deutsche Version verteilt, die universal nutzbar ist, weil im Poster niemand direkt als Geldgeber genannt wird: