„Die Juden sind die wahren Antisemiten“ ist kein neues Argument der Antisemiten

Elder of Ziyon, 30. September 2022

Moderne antisemitische Gruppen wie Electronic Intifada, IfNotNow und andere behaupten gerne, sie seien nicht antisemitisch – die wahren Antisemiten sind die Juden (sie sagen „Zionisten“).

Es stellt sich heraus, dass selbst dieses Argument von den klassischen Antisemiten der Geschichte verwendet wurde.

Dieses Op-Ed im The Wisconsin Jewish Chronicle vom 3. Oktober 1941 zeigt, dass sein Argument vom antisemitischen „America First Committee“ verwendet wurde.

Das Op-Ed zeigt einen methodologischen Antisemitismus, der heute noch populär ist.

Wer ist antisemitisch? Es müssen die Juden sein!

Das „America First“-Komitee beendete seine langen Geburtswehen des Nachdenkens über die antisemitischen Äußerungen seines Führers, Lindbergh, indem es dieser Monstrosität einer „offiziellen Erklärung“ Platz machte.

„Oberst Lindbergh und die Mitglieder seines America First-Komitees sind nicht antisemitisch. Wir missbilligen das Einbringen der Rassenfrage in die Diskussion über Krieg und Frieden. Das haben die Interventionisten gemacht!!!“

Nun, hier ist es! Das ist die „Antwort“! Und es ist eine genauso vernünftige und logische und wahre Antwort wie Lindberghs Beschuldigung, dass das jüdische Volk plante Amerika in den Krieg zu stürzen.

Es ist eine Antwort an die etablierte Philosophie und Moral des Nationalsozialismus, der anordnet, wenn ein guter Nazi bei Kampfansagen an die Wahrheit mit Unwahrheiten antworten sollte – je größer die Lüge, desto besser und leichter werden die Menschen sie glauben.

Es handelt sich um eine Antwort in der älteren Technik des flüchtenden Diebs, der sich er Menge anschließt, die ihn verfolgt und selbst „Haltet den Dieb!“ ruft. Das ist der korrupte Trick eine Sache wie einen Bumerang zurückkommen zu lassen – den Vorwurf vom Verbrechen des Täters auf das Opfer des Verbrechens abzulenken. Das ist bis zur Perfektion der Zerstörung durch Hitler in all seinen Einmärschen und Eroberungen genutzt worden. Immer ist das Opfer verantwortlich zu machen!

Also ist weder „Oberst“ Lindbergh, noch irgendjemand sonst in „America First“ antisemitisch! Nun, WER ist überhaupt antisemitisch? Nye protestiert, er sei nicht antisemitisch; Wheeler bestreitet es; Flynn lehnt schon die Idee davon ab; Clark und Tobey und Reynolds sagen, sie sind es gewiss nicht. Gibt es in Amerika überhaupt IRGENDWELCHE Antisemiten? Nein, natürlich nicht!

Nun denn, was ist mit dieser Einbringung des Rassen- und Religionsthemas in die aktuelle Diskussion über Krieg und Frieden? Das ist etwas anderes! „America First“ hat eine bessere Antwort darauf! „Das haben die Interventionisten gemacht!!!“

Nicht Lindbergh mit seinem Vorwurf und der Androhung von Konsequenzen für das jüdische Volk wegen Krieg; nicht Nye mit seiner Betonung jüdischer Namen in der subversiven Film-Inquisition; nicht Wheeler, der den „internationalen Bankiers“ vorwirft für den Krieg verantwortlich zu sein und nur jüdische Namen nannte; keiner der Sprecher, Führer oder Mitglieder von „America First“ hat irgendetwas damit zu tun die Rassen- und Religionsfrage in die aktuelle politische Diskussion einzubringen!

Es sind die „Internationalisten“, die die wahren „Antisemiten“ sind! Und wer sind sie? Nun, es sind die Leute, die Komplotte schmieden, um dieses Land in den Krieg zu ziehen; Lindbergh erwähnte ihre Namen, die Roosevelts, die Briten und die Juden. Da es also offensichtlich ist, dass Roosevelt nicht antisemitisch ist (schließlich ist er selbst Jude, sein wahrer Name ist Rosenfelt“) und da die Briten berüchtigt judenfreundlich sind (sie werden schließlich von den „internationalen Bankiers“ kontrolliert) – nun, WER könnte diese Rassen- und Religionsfrage denn in die Kriegsdiskussion eingebracht haben? WER könnte möglicherweise in Amerika antisemitisch sein? – Warum, natürlich, natürlich Sie sollten es inzwischen wissen – ES SIND DIE JUDEN!

Ja, die Juden! Nicht Lindbergh oder irgendeiner der anderen und nicht das Komitee „America Fist“! Die Juden sind nicht nur dafür verantwortlich die Antisemitismus-Frage in die amerikanische Szene eingebracht zu haben, sondern sie sie für Kriegstreiberei in Amerika verantwortlich und sie sind für den Krieg in Europa verantwortlich. Sie sind für den Weltkrieg Nr. 2 und den Weltkrieg Nr. 1sowie die folgende Depression verantwortlich. Lindbergh sagt das für Amerika – und Hitler sagt das für Europa.

Das ist der Trick, die Technik und der Plan des Antisemiten. Mache die Juden für alles Schlechte verantwortlich, dann bestreite, dass das Antisemitismus ist und dann mache die Juden dafür verantwortlich das Thema überhaupt aufzubringen…

„Das ist der Trick, die Technik und der Plan des Antisemiten. Mache die Juden für alles Schlechte verantwortlich, dann leugne, dass das Antisemitismus ist und dann mache die Juden selbst dafür verantwortlich, dass das Thema überhaupt aufgebracht wird.“

In 80 Jahren hat sich nichts geändert.

Noch ein idiotisches Argument der Antisemiten

Elder of Ziyon, 16. September 2022

Heute twitterte ich dieses Mem:

Du kannst kein Kolonialist sein, wenn du zuerst da warst.

Irgendein Juden hassender Idiot antwortete heute, die heutigen Juden hätten nichts mit den Juden in der Zeit Jesu zu tun und gab als Beweis an: „EDOM IS IN MODERN JEWRY. In: The Jewish Encyclopedia, Ausgabe 1925, Bd. 5, S. 41“

Das war mir neu, also schlug ich das spaßeshalber nach. Und dieses Zitat ist auf allen antisemitischen Internetseiten zu finden, ich sah sogar ein Video darüber in „GoyimTV“.

Sie behaupten, dass die Jewish Encyclopedia sagte, Juden seien in Wirklichkeit Nachkommen von Edom (Esau).

Also schlug ich Seite 41 von Band für der Jewish Encyclopedia von 1925 nach. Das ist tatsächlich der Eintrag über Edom, obwohl er überhaupt nicht das sagt, was sie behaupten.

Was dort steht, ist, dass während der Hasmonäer-Ära einige der Edomiter (Idumäer) von Johannes Hyrcanus I. zwangsweise zum Judentum konvertiert wurden (was der einzige Fall von Zwangskonversion zum Judentum in der aufgezeichneten Geschichte ist).

Die Idumäer wurdne zu begeisterten Mitgliedern der Religion – König Herodes war Idumäer. Sie waren offensichtlich immer noch eine Minderheit unter den Juden (In dem Artikel wird eine interessante halachische Frage dazu aufgeworfen, ob Edomitern erlaubt wurde sich dem jüdischen Volk anzuschließen, aber das ist ein anderes Thema.)

Trotzdem – sie wurden als Juden betrachtet, die dort lebten, was später, um die Zeit Jesu, „Palästina“ genannt werden sollte. Sie sind eindeutig von nahöstlicher Herkunft, Einheimische der Region. Selbst wenn einige von ihnen überlebten, um heute Juden weiter zu sein, wie genau schadet das dem jüdischen Anspruch an Israel? Die Idumäer lebten als Juden in Judäa – sieben Jahrhunderte vor dem Islam!

Das beweist nur, dass Antisemiten, wie Antizionisten, ein winziges Stückchen echter Information nehmen und ein komplettes fiktives Universum darum herum aufbauen, damit das in ihren Hass passt.

Von Antisemiten und Antizionisten

gesehen auf Twitter:

Der Antizionist hat die gleiche Einstellung zu Israel wie der Antisemit zum Juden. Er stört sich nicht daran, was Israel macht oder unterlässt, sondern daran, dass es Israel gibt.

Das zeigt sich an den Lügen, die der Antizionist = Antisemit verbreitet, Beispiel: Die Erfindung des „historischen“ Landkarten-Vergleichs (hier mit Richtigstellung)

Der moderne Zionismus schuf nur zwei Dinge

First One Through, 2. September 2022

„Der Zionismus, die ideologische Untermauerung Israels, ist eine umstrittene politische Philosphie.“
Keith Ellison, Generalstaatsanwalt von Minnesota, ehemaliger Kongressabgeordneter (Demokraten), ehemaliger stellvertretender Vorsitzender der Demokratischen Partei

Mehr als 1.000 Juden aus aller Welt kamen diese Woche nach Basel in der Schweiz, um den 125. Jahrestag des ersten Zionistischen Weltkongresses zu begehen. Sie feierten den unglaublichen Erfolg des modernen Staates Israel, vor 75 Jahren wiedergegründet, der ganze 50 Jahre nach Theodor Herzls erster Konferenz der Inspiration in die Wirklichkeit gebracht wurde.

Der erste Redner war Israels Präsident Isaak „Bougie“ Herzog. Seine Rede hieß die Zionisten aus aller Welt willkommen, ungeachtet ihrer religiösen Konfession oder politischen Zugehörigkeit. Er forderte sie alle auf sich in das zionistische Projekt einzubringen und Fragen bezüglich „des gesamten jüdischen Volks gemeinsam zu erörtern, im Geist gegenseitiger Verantwortung und am wichtigsten: in umfassender und institutionalisierter Partnerschaft.“

Er schloss seine Bemerkungen damit ab, dass die breite Gemeinschaft den Zionismus von den abscheulichen Verleumdungen zurückzuholen muss, die die Gesellschaft heute bevölkern. Herzog offerierte seine Rezepte, zu denen einzigartige jüdische und israelische Ziele gehörten sowie der Umgang mit globalen Themen wie dem Klimawandel. Er erwähnte dreimal „tikkun olam“ (die Welt reparieren) als Mission (und potenzielles Balsam) zur Bekämpfung der hinterhältigen woken, antisemitischen Infektion der Welt.“ Der moderne Zionismus gibt uns unser Gefühl nicht nur eines gemeinsamen Schicksals, sondern auch gemeinsamer Bestimmung, solange das in unseren tiefsten Wurzeln verankert bleibt, die die untrennbaren Fäden von Volk, Land und Staat verwebt.“

„Nichts ist gruseliger als der Zionismus. Weist den Rassismus in die Schranken.“
Linda Sarsour, ehemalige verantwortliche Direktorin der Arab American Society von New York, Vizevorsitzende des Women’s March 2017

Herzogs Appelle an sein vielfältiges zionistisches Publikum war nett, zeigte aber, dass er die Wut und die Fehlvorstellungen zum Zionismus in der antiisraelischen Welt verinnerlicht. Sich der extremen Linken bei der Bekämpfung des Klimawandels unter dem Banner des Zionismus anzuschließen, klingt als habe er ein paar Artikel über Intersektionalität und „Allianzen“ gelesen. Sicher, für globale Themen zu kämpfen ist eine Verantwortung, die Israel mit der gesamten Welt teilt, aber das war kein Grundlagenthema für Herzls Zionismus vor 125 Jahren und den modernen Zionismus heute auf diese Weise umzudefinieren wird nichts dazu beitragen, die Definition von den Israelhassern „zurückzuholen“, die den jüdischen Staat beflecken und zerstören wollen.

„Wir müssen die Anti-Defamation League im Auge behalten. Wir müssen der Jewish Federation Aufmerksamkeit schenken. Wir müssen den zionistischen Synagogen Aufmerksamkeit schenken. Wir müssen den Hillel-Ortsgruppen an unseren Universitäten Aufmerksamkeit schenken. Denn nur weil sie heute unsere Freunde sind, heißt das nicht, dass sie hinter uns stehen, wenn es um Menschenrechte geht. Also tretet den Faschisten vehement entgegen, aber bekämpft auch die höflichen Zionisten. Sie sind nicht unsere Freunde.“
Zahra Billoo, Exekutivdirektorin des Council of American Islamic Relations (CAIR) San Francisco.

Herzog hat Recht, dass wir „den Zionismus zurückholen“ müssen, aber nicht indem wir seine Bedeutung in etwas ausdehnen, die von seinen Kerngrundsätzen weit entfernt sind. Wir müssen die Welt dazu bilden, was die einfachen Grundlagen-Wahrheiten sind und was moderner Zionismus tatsächlich bedeutet und schuf.

Die europäischen jüdischen Zionisten behaupten Nachkommen der antiken palästinensischen Hebräer zu sein und lediglich in ihr angestammtes Land „zurückzukehren“.
Joseph Massad, Professor an der Columbia University

Universitäten und extremistische Medien haben den Zionismus als gewalttätige nationalistische Anstrengung europäischer Juden arabisches Land zu stehlen dargestellt. Sie behaupten, Juden haben keine Geschichte oder Verbindung zum Land und sind einfach die jüngste Version des europäischen Kolonialismus. Glaubt Herzog wirklich, dass Israelis, die sich zu Klimawandel verbinden, helfen können solchen Wahnsinn aufzuhalten?

„Der Zionismus war nie die liebenswürdigste Ideologie.“
Steven Erlander,
Journalist der New York Times

„Der Forschungs- und Entwicklungszweig der Israelischen Verteidigungskräfte ist am besten für seine Pionierarbeit bekannt, innovative Wege zu finden Menschen zu töten und Sachen zu sprengen.“
David Halbfinger, Chef des Jerusalem-Büros der New York Times

Juden, Historiker und alle Menschen guten Willens müssen zu grundlegenden historischen Wahrheiten und dem Auftrag des modernen Zionismus deutlich sein.

Grundwahrheiten und Moderner Zionismus

Grundlegende Fakten:

* Juden sind ein Volk
* Juden haben tausende Jahre Geschichte im Land Israel
* Juden haben immer in Israel gelebt und sind dorthin gezogen.
* Das Land Israel ist ein Herzstück des Judentums

Der Moderne Zionismus

* Juden werden Antisemitismus nur erfolgreich bekämpfen, wenn sie volle Selbstbestimmung haben.
* Juden sollten in ihrer Heimat Souveränität haben.

Der moderne Zionismus stahl den Arabern weder Geschichte noch Land. Er ist keine Ableitung der Fälschung Die Protokolle der Weisen von Zion, die fälschlich behauptet, es gebe als Untermenge der Weltherrschaft das Ziel die palästinensischen Araber zu berauben. Die simple Tatsache ist, dass Juden tausende Jahre Geschichte im Land Israel haben und dass sie immer im Land gelebt und dorthin gezogen sind, weil es ein zentraler Teil des Judentums ist.

„Die zionistische Idee die Region vom Nil bis zum Euphrates zu beherrschen war durchaus bekannt, aber Israel erkannte, dass die Zweistaatenlösung es in dieser Richtung nicht weiterbringen würde.“
Hiba Husseini, Vorsitzender des juristischen Komitees für Endstatus-Verhandlungen zwischen Palästinensern und Israelis und Sprecher bei den Vereinten Nationen

„Der zionistische Plan ist grenzenlos. Nach Palästina wollen die Zionisten sich vom Nil bis zum Euphrat ausdehnen. Wenn sie die von ihnen eroberte Region verdaut haben, werden sie weitere Expansion anstreben und so weiter. Ihr Plan ist in den Protokollen der Weisen von Zion enthalten und ihr gegenwärtiges Verhalten ist der beste Beweis für das, was wir sagen.“
Hamas-Charta, Artikel 32

Der moderne Zionismus wurde von Herzl auf nur zwei Ideen begonnen. Erstens, dass Juden auf immer als Minderheit in Ländern rund um die Welt ins Visier genommen werden, ob sie sich als fromme orthodoxe Juden oder assimilierte Säkulare präsentieren; und zweitens ist die einzige Möglichkeit sicher zu sein und eine Zukunft zu haben wieder die Souveränität in ihrer Heimat zu bekommen.

Antizionist zu sein bedeutet, dass man nicht an eines oder beide davon glaubt. Gegen das erste zu sein, bedeutet die furchtbaren Verbrechen zu ignorieren oder zu verharmlosen, die an dem am meisten verfolgten Volk der Geschichte begangen wurden. Sich gegen das Zweite zu stellen bedeutet auf die Vernichtung des einen jüdischen Staates zu drängen. Beides ist unverhohlen antisemitisch.

„Die drei Grundcharakteristiken des Zionismus sind: Rassismus, Expansionismus und Siedler-Kolonialismus.
UC San Diego – Redner bei der Abstimmung über De-Investition.

„Israel ist von Anbeginn an keine jüdische Idee, sondern eine europäische.“
BDS-Abstimmung an der University of Wisconsin

Den „Zionismus zurückzuholen“, wie der israelische Präsident Herzog es wünscht, ist notwendig, aber sein Rezept sich den woken Sachen anzuschließen ist unsinnig. Solche Bemühungen werden Colleg-Campusse und die Medien nicht von ihren Fehlvorstellungen neu auszurichten, Israel sei ein gewalttätiger europäischer Kolonialistenstaat.

Stattdessen müssen wir wiederholt die fundamentalen Wahrheiten zu Juden und dem Land Israel darlegen. Wir müssen die Bedeutung des Zionismus und dass Antizionismus Antisemitismus ist deutlich artikulieren. Und wir müssen laut verkünden, dass wir stolze Zionisten sind und über die liberale Demokratie staunen, die im illiberalen Nahen Osten blüht.

Gedankenverlorenes Territorium: Juden verwenden Weltraum-Laser, um Mann glauben zu lassen, Juden verwenden Weltraum-Laser für Gedankenkontrolle

PreOccupied Territory, 10. Mai 2022

Atlanta – Ein lokaler Einwohner glaubt, er hat die hinterhältige Methode herausgefunden, mit der Juden ihre bösartige gesellschaftliche und wirtschaftliche Agenda voranbringen: Sie nutzen ihre besondere Photonenstrahl-Technologie in der Erdumlaufbahn, um die Nervenbahnen der Menschen so zu manipulieren, dass diese Menschen glauben, ihre Gedanken gerieten unter die Kontrolle von Photonenstrahl-Projektoren in der Erdumlaufbahn.

Mark Taylor Greenman (40) klatsche Dienstag in die Hände, als er erkannte, dass er seine Neigung zu weit hergeholten, offenkundig dummen Verschwörungstheorien über Juden erklären konnte, nachdem er jetzt herausgefunden hatte, dass die Juden ihre berüchtigten Weltall-Laser dazu nutzen seine Gedanken, seine Wünsche und sogar seine Intelligenz zu kontrollieren.

„Das erklärt alles!“, verkündete er mit begeistertem Gesichtsausdruck, der schnell Triumph Platz machte, dann Frust, dann Wut. „Ich wusste es! Ich wusste es! Aber das heißt, dass wir es mit einer noch teuflischeren Intrige zu tun haben, als sich jeder vorstellen konnte. Wir müssen etwas unternehmen!“

Greenman beeilte sich seine Offenbarung mehreren Kollegen mitzuteilen, von denen jeder die Nachricht auf die gleiche Weise aufnahm. „Mark ist auf etwas zutiefst verstörendes gestoßen“, erklärte Mosh Jandel, ein Aktivist aus Ohio. „Woher kommen diese bekloppten jüdischen Verschwörungstheorien? Sie bringen Leute dazu legitime Sorgen über jüdische Kontrolle der Medien, Banken und gesellschaftlichen Institutionen aufzubringen, die wie Irrsinn aussehen. Sie sorgen jeden Tag dafür, dass normale Leute als durchgeknallt erscheinen, die sich wegen von Juden in Impfstoffe platzierten Peilsendern und Autismus Sorgen machen. Das Phänomen hat sich derart weit verbreitet, dass es kein Zufall sein kann. Nein, die von der Realität losgelösten Verschwörungstheorien über jüdische Macht und Ruchlosigkeit kann nur damit erklärt werden, dass Juden fortschrittliche Technologie einsetzen, um diese Theorien in nichtjüdischen Gehirnen einzupflanzen, um den berechtigten Verdacht gegen Juden als kriminelle Drahtzieher in epischem Ausmaß zu diskreditieren.“

„Da jetzt jemand hingegangen ist und aus uns Freidenkern eine Lachnummer gemacht hat, weil wir behaupten, dass die Juden den transatlantischen Sklavenhandel betrieben“, klagte die Aktivistin Ohan Ilmar aus Minnesota. Es ist teuflisch clever von den Juden das zu arrangieren – das ist die Art von Übel, mit der wir es zu tun haben.“

Greenman und seine Kohorte haben ausführlich die Strategie besprochen, wie man der bösartigen jüdischen Kontrolle des judenfeindlichen Narrativs entgegentritt, wo man an jeder Ecke entdeckt, dass die Juden zuerst dort waren und den rhetorischen Brunnen vergiftet haben, womit effektiv substanzielle Maßnahmen verhindern, mit der jüdische Kontrolle gebremst werden könnte. „Wir müssen die Juden diskreditieren“, drängte er. „Das Ding ist, dass jeder, der versucht die Juden zu diskreditieren, bekloppt erscheint, was lediglich für unsere Diskreditierung sorgt. Wir brauchen auch einen Weltraum-Laser, wenn wir siegreich hervorgehen wollen. Jemand muss Elon Musk überzeugen uns einen zu bauen, wenn er damit fertig ist bei den Linken Wutanfälle zu verursachen.“

Gedankenverlorenes Territorium: Von Antisemitismus durchzogene Bewegung bestreitet antisemitisch zu sein

„Wenn du Fakten zur Allgegenwart des Antisemitismus in der pro-palästinensischen Bewegung anführst, verleumdest du uns.“

PreOccupied Territory, 13. Januar 2022

New York – Eine Kollektion an Organisationen, Aktivisten und Ideologen, die der Sache des „Free Palestine“ anhängen, die alle möglichen Arten von Judenphobie anzieht, bestand heute darauf, dass ihr Druck den einzigen jüdischen Staat der Welt von der Landkarte zu beseitigen, nichts mit Antipathie gegenüber Juden zu tun hat und dass die Häufigkeit von Judenhassern in ihren Reihen das Ergebnis unglücklicher Zufälle ist, aber gewiss kein inhärentes Problem der Sache oder der Leute, die sie unterstützen.

„Wir haben nichts gegen Juden“ argumentierte Ali Abunimah, dessen Internetseite Electronic Intifada gewalttätige Angriffe auf Juden verklärt und tendenziöse Inhalte gegen die jüdische Souveränität im angestammten jüdischen Heimatland postet. „Wir kritisieren nur diejenigen, die die Unterdrückung der Palästinenser billigen. Die Tatsache, dass unsere Bewegung Antisemiten aus aller Welt anzieht und ihnen ein Banner liefert, unter dem sie sich vereinen und einen Mantel, in den sich ihre Bigotterie und Unterstützung für Terrorismus hüllen können, sagt nichts über unsere Bewegung aus. Wir werben für Menschenrechte.“

„In unserer Bewegung sind Juden willkommen“, beharrte Linda Sarsour, die früher zum Vorstand des Women’s March“ gehörte. Alles, was sie tun müssen, um Anerkennung zu gewinnen, ist jeder Überzeugung abzuschwören, dass Juden einen sicheren, souveränen Ort für sich selbst in der Wiege und dem Mittelpunkt ihrer Geschichte und Kultur verdienen. Ebenfalls zuzustimmen, sich mit denen zusammenzusetzen, die jüdische Sicherheit als im Kampf die Welt zu einem besseren Ort zu machen als bestenfalls zweitrangig und manchmal als völlig wertlos betrachten. Es ist, offen gesagt, lästig, dass wir des Antisemitismus beschuldigt werden, nur weil unsere Gruppe vor Judenhass nur so sprudelt, der so mächtig ist, dass unsere Proteste gegen Rassismus ihn nicht kontrollieren kann. Wer Fakten zur Allgegenwart von Antisemitismus in der pro-palästinensischen Bewegung anführt, der verleumdet uns.“

Die Organisatoren haben lange darum gekämpft in der öffentlichen Meinung eine Trennung zu etablieren, dass zwischen den antisemitischen Strolchen, die jeden israelfeindlichen Protest bevölkern, und dem Antizionismus selbst unterschieden wird, wenn auch mit gemischtem Erfolg. „Es ist ein schwieriger Balanceakt“, erklärte der Leiter der Ortsgruppe Students for Justice in Palestine UC-Davis, Awas Afflem. „Wir mögen die Darstellungen von uns als hasserfüllte, Gewalt glorifizierende Eiferer nicht, aber ohne die Hardcore-Antisemiten ziehen unsere Veranstaltungen nur zwei oder drei Leute an und das reicht nicht, um echten Einfluss und Veränderung zu generieren. Die Umstände zwingen uns zu wählen: entweder keinen merklichen Einfluss zu haben oder einen Einfluss, der – ja – pro-palästinensische Anliegen auf die Landkarte setzt, aber auch Juden verängstigt. Es gab einmal eine Zeit, in der es niemanden kümmerte, aber heute müssen wir zumindest so tun als ob. In der Regel spreche ich das damit an, dass ich die Zionisten dafür verantwortlich mache.“

Die Linksextreme und die Rechtsextreme stimmen in Sachen „zionistische Strippenzieher“ überein

Elder of Ziyon, 26. Dezember 2021

Prominente Antizionisten überschreiten ständig die Linie zum Antisemitismus, mit kaum oder keinen Auswirkungen auf ihre Karriere.

Der frühere Pink Floyd-Musiker Roger Waters wurde 2020 von der mit der Hamas verbundenen Schehab News Agency interviewt. In diesem Interview zitierte er im Grunde Nazi-Literatur:

Sheldon Adelson, der der Strippenzieher ist, der die Marionettenfäden an Donald Trump, Mike Pompeo und wie heißt er noch … der Boschafter [in Israel] Greenberg [sic], glaube ich, ist sein Name. Sheldeon Adelson ist der Marionettenspieler, der alle Fäden zieht. Und Sheldon Adelson ist ein rechtsgerichteter, faschistischer, rassistischer Fanatiker, der nicht die geringste Vorstellung davon hat, dass menschliche Wesen Rechte haben könnten. Sheldon Adelson glaubt, dass einzig Juden – nur das jüdische Volk – völlig menschlich ist… Jeder andere auf Erden ist hier, um ihnen zu dienen. Sheldon Adelson glaubt das. Ich sage nicht, dass jüdische Menschen das glauben. Ich sage, dass er das tut und dass er die Strippen zieht.[1]

Es gibt keine Zitate von Sheldon Adelson, die auch nur im Entferntesten dem ähneln, was Waters sagt, was dieser „Strippenzieher“ glaubt. Allerdings gibt es ähnliche Zitate zuhauf überall auf Neonazi-Internetseiten, die sich auf Juden allgemein beziehen. Waters verband im Wissen, dass Adelson ein religiöser Jude war, die gefälschten antisemitischen Talmud-Zitate, die es überall im Internet über jeden religiösen Juden gibt und Adelson – als „Strippenzieher“ – war der gefährlichste religiöse Jude.

Ein weiteres Beispiel, das von den antizionistischen Truppen eifrig aufgegriffen wird, war die Kampagne „Tödlicher Austausch“. Sie begann um 2015 und behauptete, dass Polizei-Austausch- und Trainingsprogramme zwischen örtlichen Polizeibehörden in den Vereinigten Staaten und Israel zu US-Polizeigewalt in den USA führte, die sie von ihren israelischen Gegenübern gelernt hatten.

Der Vorwurf ist offensichtlich und nachweisbar falsch. Die Ausbildung, die US-Polizisten in Israel erhielten, dreht sich nicht um Techniken zur Kontrolle von Krawallen und hatte nichts mit dem Bändigen von Menschen zu tun; die Programme betonten Informationssammlung, Spionageabwehrtechniken, Grenzsicherheit, Mechanismen zum Aufhalten von Terroristen auf dem Weg zu einem Ziel z.B. durch Checkpoints, Sicherheit vor Ort für Terrorziele wie Restaurants, Einkaufszentren, die Verhinderung von Bombenanschlägen, die Sicherung von Flughäfen und Grenzübergängen sowie die Durchführung von Massenrettungsmaßnahmen.[2] Aber diese Fakten halten israelfeindliche Propagandisten und Helden der Linken wie Rania Khalek und Dave Zivin von The Nation nicht davon ab zu behaupten, dass Israel der US-Polizei „die Kunst der Unterdrückung“ lehrt.[3]

Die Beschuldigung schlägt in reinen Antisemitismus um, weil mit ihr angenommen wird, dass lokale US-Polizeibehörden keinerlei Autonomie oder eigenständige Handlungsfähigkeit haben. Wenn, wie sie fälschlich behaupten, israelische Polizisten ihnen einem Verdächtigen das Knie in den Nacken zu drücken oder andere potenziell tödliche Techniken beibringen würden, dann würde das bedeuten, dass die örtliche US-Polizei irgendwie gehirngewaschen wird diese Techniken in ihren eigenen Vorgehenshandbüchern anzuwenden. Das ist eine weitere Variante des jüdischen Puppenspielers, der die Nichtjuden dazu bringt seinen ruchlosen Willen zu tun.

Selbst die Jewish Voice for Peace, die Jahre damit verbracht die Lügen des „tödlichen Austauschs“ zu puschen, führte eine Kehrtwende durch, als sie ihren Fokus von rein israelfeindlichem Aktivismus zu allgemeineren Fragen der sozialen Gerechtigkeit vornahm. Sie gab im Stillen zu, dass für US-Polizeibrutalität Israel verantwortlich zu machen antisemitisch und genau dasselbe ist, was die rechtsextremen Rassisten machen:

Verbindungen zwischen den USA und Israel zu  ziehen, ohne den Kontext zu beachten, kann Schaden anrichten. Diese Polizei-Austauschprogramme ohne ausreichenden Kontext oder Tiefe hervorzuheben, kann am Ende unserer Bewegung für Gerechtigkeit schaden. Nahezulegen, dass Israel der Beginn oder die Quelle amerikanischer Polizeigewalt oder Rassismus ist, verschiebt die Schuld von den USA nach Israel. Das verdeckt die grundlegende Verantwortung und das Wesen der USA und schädigt Schwarze und den von Schwarzen geführten Kampf. Es fördert auch eine antisemitische Ideologie. Weiße Herrenmenschen suchen nach jeder Gelegenheit amerikanischen schwarzenfeindlichen Rassismus zu verklären und voranzubringen und jede Chance zu nutzen Juden hinzustellen, als würden sie heimlich die Welt kontrollieren und manipulieren. Polizeilichen Austausch aus dem Kontext zu nehmen, bietet diesen rassistischen und antisemitischen Sprachbildern Futter.[4]

Sprachbilder, die JVP noch vor ein paar Jahren von Herzen ermutigte, machen für die US-Polizeibrutalität Israel verantwortlich.[5]

In einem UNO-Bericht von 2005 über Gewalt gegen Frauen hieß es:

Frauen mit Ehemännern erklärten, dass die furchtbare wirtschaftliche Lage und der Druck der Besatzung Männer noch gewalttätiger gemacht haben, weil sie ihre Möglichkeit verloren den Lebensunterhalt zu beschaffen und zu beschützen – zwei wesentliche Elemente der Männlichkeit in einer traditionell patriarchalischen Gesellschaft. Wenn Männern ihre Männlichkeit genommen wird, werden Frauen die Stoßdämpfer der Krisen als Ziele häuslicher Gewalt.[6]

Diese Schuldzuweisung an Israel dafür, dass palästinensische Männer ihre Frauen schlagen hat die damalige Hochkommissarin für Menschenrechte Navi Pillay 2014[7] und erneut 2015[8] wiedergegeben.

Das mag nicht direktes „Puppenspiel“ sein, aber die Botschaft, die unmissverständlich deutlich gemacht wird, lautet, dass Israel für häusliche Gewalt gegen palästinensische Frauen verantwortlich ist. Das ist doppelt voreingenommen: Es gibt das Thema der jüdischen Kontrolle über Nichtjuden wieder und bevormundet die palästinensischen Araber als nicht verantwortlich für ihr eigenes Leben.

Diese zwei Themen werden auf zahllose weitere Arten als Wahrheit akzeptiert. Arabischer Terrorismus ist Israels Fehler, arabische Uneinsichtigkeit ist Israels Fehler, das Fehlen von Impfstoffen in den Gebieten ist Israels Fehler, selbst wenn die Palästinenserführer ausdrücklich sagen, dass sie Israels Hilfe nicht wollen. Israel hat alle Verantwortung und die Palästinenser haben keine. Was ist das, wenn nicht ein Nachplappern der traditionell antisemitischen Themen jüdischer Kontrolle über die „Goyim“?


[1] “Musician Roger Waters On Hamas-Affiliated News Agency: Crazy Puppet Master Adelson Has Donald Trump’s Tiny Little Prick In His Pocket; Israelis Teach U.S. Police How To Murder Blacks.” MEMRI-TV, 20. Juni 2020.

[2] S.: “Idiots blame Israel for – Baltimore!”. Elder of Ziyon, 7. Mai 2015.

[3] S: “’The Nation’ sportswriter blames Israel for US police brutality.” Elder of Ziyon, 28. Juli 2015.

[4] DeadlyExchange.org, erhalten 28. Juni 2020.

[5]Israel Security Forces Are Training American Cops Despite History Of Rights Abuses – The Intercept,” Deadly Exchange, 25. September 2017.

[6] „Report of the Special Rapporteur on violence against women, its causes and consequences, Yakin Ertürk,” E/CN.4/2005/72/Add.4, 2. Februar 2005.

[7] “Report of the United Nations High Commissioner for Human Rights on the implementation of Human Rights Council resolutions S-9/1 and S-1,” ns A/HRC/25,13.  Januar 2014.

[8] “Situation of and assistance to Palestinian women: Report of the Secretary-General,” E/CN.6/2016/6, 22. Dezember 2015.