Wollen Sie sehen, wie verlogen antizionistische Gruppen sind? Sehen Sie sich diese Presseerklärung an!

Elder of Ziyon, 16. Mai 2022

Amerikanisch-muslimische Organisationen vereint in der Zurückweisung der „Verleumdung“ durch die ADL und zur Unterstützung palästinensischer Menschenrechte

CAIR und ein Haufen anderer israelfeindlicher Gruppen, die meisten davon muslimisch, veröffentlichten diese Presseerklärung:

Im Namen Allahs, des Barmherzigen, des Allergnädigsten

Wir, die unterzeichnenden muslimisch-amerikanischen Organisationen, geben unserer vereinten Unterstützung für die Menschenrechte aller Völker Ausdruck, einschließlich der Palästinenser. Wir drücken ebenfalls unsere Ablehnung von Versuchen aus, Mitglieder unserer Gemeinschaft zu verleumden und zum Schweigen zu bringen, die für palästinensische Menschenrechte eintreten.

Viel zu oft werden muslimische Amerikaner und andere angegriffen, weil sie es wagen unsere Nation dazu aufzurufen die Menschenrechtsverletzungen der israelischen Regierung am palästinensischen Volk zu stoppen. ADL-Direktor Jonathan Greenblatts Entscheidung prominente jüdische, muslimische, arabische und palästinensische Menschenrechtsaktivisten anzugreifen, darunter Studenten, war nur das jüngste Beispiel für dieses inakzeptable Muster.

Das muss aufhören. Gruppen wie die ADL dürfen Mitglieder unserer Gemeinschaft, die für Menschenrechte eintreten, nicht ausgrenzen und verleumden. Als muslimische Amerikaner  stehen wir vereint mit jedem anderen, der Gerechtigkeit unterstützt. Wir stehen auch zusammen mit den jüdischen Amerikanern, christlichen Amerikanern, arabischen Amerikanern, palästinensischen Amerikanern, Afroamerikanern und vielen anderen, die auf unfaire Weise dafür angegriffen worden sind, dass sie Gerechtigkeit für alle unterstützen.

Die amerikanisch-muslimische Gemeinschaft hat lautstark, kollektiv und beständig allen Formen von Hass die Stirn geboten, darunter Rassismus, Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit, Islamophobie und antipalästinensischem Rassismus. Wir haben eng mit unseren Freunden und Partnern in der jüdischen Gemeinschaft und anderen Gemeinschaften zusammengearbeitet, um solchen Bedrohungen entgegenzutreten.

Der Grund lautet, dass unser Glaube uns lehrt Gerechtigkeit für alle Menschen zu unterstützen. Egal, welchen Angriffen wir ausgesetzt sind, wir werden das weiter tun – zusammen, so Gott will.

An dieser Erklärung ist buchstäblich nichts wahr.

Jonathan Greenblatt griff keine „Menschenrechtsorganisation“ oder -aktivisten an. Er beleidigte keine Muslime als Muslime.

Er sagte, dass Antizionismus – zu sagen, dass Juden kein Recht auf einen eigenen Staat haben und ein solcher Staat inhärent illegitim ist – Antisemitismus ist.

Er sagte nicht, dass Palästinenser zu unterstützen antisemitisch ist. Nicht ein einziges Wort seiner Rede deutete so etwas auch nur an. Im Gegenteil, er unterstützt einen Palästinenserstaat an der Seite Israels. Er unterstützt palästinensische Menschenrechte. Er unterstützt das Recht auf Protest. Er unterstützt das Recht Israel zu kritisieren.

Diese Erklärung beinhaltete das Wort „Antizionismus“ nicht einmal, weil sie die tatsächliche Botschaft nicht einmal thematisiert, die Greenblatt äußerte. Statt mit dem zu argumentieren, was Greenblatt sagte, erfanden sie Lügen über das, was er sagte – und attackierten diese.

Nun, das ist Unaufrichtigkeit.

Die Presseerklärung der muslimischen Gruppen sagt: „Greenblatt behauptete auch, die ADL betrachte jede Kritik am Zionismus als Antisemitismus.“ Das ist ebenfalls eine Lüge. Er hat das nie gesagt. Er behauptete nie, Kritik an Israel oder dem Zionismus sei antisemitisch, weil alles legitim kritisiert werden kann. Israel vernichtet und seine Anhänger einkassiert und gemieden sehen zu wollen ist keine „Kritik“.

Es ist Hass.

Zusätzlich ist die Behauptung, diese Gruppen stünden gegen Antisemitismus ein, genauso gelogen. In muslimischen und arabischen Medien gibt es tagtäglich Angriffe – Holocaust-Leugnung, Juden werden als „Söhne von Affen und Schweinen“ bezeichnet, jüdische Geschichte wird geleugnet, die Behauptung, dass Juden nicht wirklich Juden sind – und nicht einmal hat eine dieser Organisationen Mitmuslime wegen Antisemitismus kritisiert.

Diese Presseerklärung und Äußerung zeigt eindeutig, dass antizionistische Organisationen nicht fähig sind die Wahrheit zu sagen – weil die Wahrheit beweist, dass sie bigott sind. Stattdessen lügen sie über das, was ihre Kritiker sagen, um ihnen Etiketten anzuheften.

Aber darüber hinaus verleumden sie selbst alle Muslime. Denn sie behaupten, im Namen aller Muslime, es gebe keinen Unterschied dazwischen „pro-palästinensisch“ und „antizionistisch“ zu sein. Sie sagen, im Namen aller Muslime, dass diejenigen, die am Sonntag marschierten und sagen jüdische Zivilisten in Israel zu ermorden sei legitimer „Widerstand“, würden lediglich „Palästinenserrechte unterstützen“ und seien keine hasserfüllten Terroranhänger.

Wäre ihre Behauptung korrekt, dann wären laut ihrer eigenen Logik alle Muslime antisemitische Fanatiker.

Das sind sie aber nicht. Und Zionisten behaupten das nicht.

Diese selbsterklärten Muslimführer sind die Bigotten. Und sie haben keine Gewissensbisse Terror gegen Juden im Nahen Osten und ihre ethnische Säuberung zu unterstützen. Aber darüber hinaus wollen sie Sie Glauben machen, dass sie alle Muslime vertreten – und damit tragen sie genauso viel zur Verbreitung von Islamophobie bei wie jede rechte Gruppe.

Die Top 5-Mythen der Antizionisten zum Krieg von 1948

Adin Haykin, 25. Dezember 2021

Mythos Nr. 1

„Sofort nach dem Teilungsplan griffen jüdische Terrororganisationen unschuldige Palästinenser mit dem Ziel der Durchführung ethnischer Säuberungen an.“

Einen Monat vor der Verabschiedung der UNO-Resolution schätzte Israel Galili, der Generalstabschef der Hagana:

„Soweit wir wissen glaubt der Mufti, dass es keine bessere Möglichkeit gibt ‚die Dinge in Gang zu bringen‘, als durch das Mittel des Terrors, in Menschenmengen, die am Samstagabend Kinos verlassen vereinzelte Bomben zu werfen. Das wird den Ball ins Rollen bringen. Denn zweifellos werden die Juden reagieren und als Reaktion auf eine Reaktion wird es an einem anderen Ort einen Ausbruch geben… [bis] das ganze Land aufgeheizt ist, zu Ärger aufgestachelt wird und die benachbarten arabischen Länder überzeugt werden einen ‚heiligen Krieg‘ zu beginnen, um den palästinensischen Arabern zu helfen.“

Um zu verhindern, dass dieses Szenario zur selbsterfüllenden Prophetie wird, war die anfängliche Reaktion der Hagana auf den Gewaltausbruch im Wesentlichen defensiv, der Versuch eine empfindliche Balance zwischen der Notwendigkeit der Schaffung einer glaubwürdigen Abschreckung und dem Wunsch zu verhindern, dass der Kreislauf der Gewalt sich auf nicht zu kontrollierende Höhen aufschaukelt. Erst am 9. Dezember, als arabische Angriffe auf jüdische Transporte im ganzen Land greifbare Auswirkungen zu haben begannen, befahl der Einsatzchef der Hagana, Yigael Yadin, den Kommandeuren auf gleiche Weise zu reagieren, um die arabische Kampagne gegen jüdischen Verkehr einzuschränken.[1]

Lehi wurde kalt erwischt, als die Briten ihre Absicht ankündigten abzuziehen und die Vereinten Nationen die Teilung Palästinas genehmigten – spirituell wie praktisch. Lehi hatte keinen Plan vorbereitet, weil ihre Mitglieder nicht glauben konnten, dass die Briten ihr Wort halten würden. Lehi unterstützte immer noch die Philosophie der „Neutralisierung des Nahen Ostens“, die alle Völker, die Befreiung anstreben als natürliche Verbündete betrachtet, auch die Araber. Das ist der Grund, dass Lehi im Dezember 1947 nicht auf die arabischen Krawalle reagierte, sondern nur forderte, dass die Ordnung wiederhergestellt wird. Sie schlug sogar der Hagana vor, dass ihr die Kampfabteilung von Lehi zu Verfügung gestellt wird. Das Lehi-Zentralkomitee glaubte immer noch, dass es keinen jüdisch-arabischen Krieg geben würde.

Die Lehi veröffentlichte Flugblätter auf Arabisch, die zu Frieden, Brüderlichkeit und einem gemeinsamen Kampf gegen die Imperialisten aufriefen, die beide Völker zu Opfern machten und ihnen einen unnötigen Konflikt aufzwangen. Sie glaubten, dass die jüdisch-arabischen Kämpfe, die nach der Veröffentlichung des UNO-Teilungsplans ausbrachen, nicht eskalieren, sondern abklingen würden, sobald die Briten aus dem Land abzogen. Sie hatten nicht damit gerechnet, dass die Briten aufstacheln und eine Invasion durch die Armeen der benachbarten Araber nach Palästina nach ihrem Abzug anführen würden.[2]

An die Araber!
Wir von Lehi, euch als „Stern-Bande“ bekannt, warnen euch:
Wir haben Jahre lang den britischen Feind bekämpft, weil wir überzeugt waren, dass sie der wahre Feind sind und wir sie überwinden… Aber vor ihrem Abzug haben sie versucht aus der internationalen Front eine jüdisch-arabische zu machen. Sie haben das mit der Hilfe von Verräterbanden geschafft, die von Söldnern angeführt werden, die dem britischen Imperialismus Jahre lang gedient haben.
Statt zu versuchen einen Weg zu finden sich mit den Juden in Frieden zu einigen um dieses Land gemeinsam zu verbessern, sehen wir, dass sie mit einem widerwärtigen Blutvergießen Verwüstung über dieses Land bringen. Und jetzt versuchen sie die Ignoranz der Massen auszunutzen und sie einerseits durch wilde Propaganda und andererseits durch haltlosen Jihad hineinzuziehen.
O Araber! Wir warnen euch, bevor es zu spät ist. Wir von Lehi werden keine Gnade kennen. Die Explosion in Jaffas Saariya war die erste Warnung. Diese getöteten kriminellen Führer brachten euch diesen Ärger ein, versteckten sich hinter britischen Röcken und die Massen werden allein gelassen.
Wisst, o arabische Gemeinschaft! Wenn ihr weiter auf den Rat der angeheuerten Verräter vom Hohen Arabischen Rat hört, werdet ihr nichts gründen, nicht einmal euch selbst retten. Beweise dafür finden sich in den tausenden Flüchtlingen aus Jaffa, Haifa und Jerusalem. Wenn ihr weiter macht, werdet ihr kein Asyl finden; ihr alle werdet zu Zielen von Angriffen. Wir werden eure Städte und Dörfer bombardieren. Weder Jenin, Ramallah, Be’er Sheva noch Schechem werden euch als Schutz dienen… Folgt nicht blind dem Gerede von Verstärkungen aus den benachbarten arabischen Staaten, denn Lüge hat Überhand genommen.
Daher wisst, dass Lehi bei Nacht und am Tag zu euch kommen wird und ihr werdet keine Ruhe finden.
In diesem letzten Augenblick rufen wir euch zu Frieden und Solidarität auf. Wenn ihr eure verräterischen Führer verlasst, werdet ihr von Freiheit und dem Segen dieses Landes profitieren. Aber wenn ihr den bösartigen Plänen der Briten und ihrer Heuerlinge folgt, werden sie euch nicht retten.
Vor euch liegen Leben und Tod. Ihr habt die Wahl.
Wir haben euch die Wahl gegeben und euch gewarnt.

Auch die Irgun begann Vergeltungseinsätze auszuführen. Gleichzeitig veröffentlichte sie jedoch Ankündigungen, die die Araber aufriefen ihre Waffen niederzulegen und eine Waffenruhe einzuhalten:

„Die Nationale Militärische Organisation hat euch gewarnt, wenn die mörderischen Angriffe auf jüdische Zivilisten weitergehen, dann werden ihre Soldaten in eure Aktivitätszentren eindringen und euch heimsuchen. Ihr habt die Warnung nicht beachtet. Ihr schadet unseren Brüdern und sie mit wilder Grausamkeit zu ermorden. Daher werden Soldaten der Nationalen Militärischen Organisation zum Angriff übergehen, wie wir euch gewarnt haben… Doch selbst in diesen hektischen Zeiten, in denen arabisches und jüdisches Blut beim britischen Versklaver vergossen wird, rufen wir euch hiermit auf … die Angriffe einzustellen und Frieden zwischen uns zu schaffen. Wir wollen keinen Krieg mit euch. Wir sind sicher, dass ihr auch keinen Krieg mit uns wollt…“[3]

Die Konfrontation begann genau genommen, als der Hohe Arabische Rat einen dreitätigen landesweiten Streik ausrief, der am folgenden Tag beginnen sollte. Er erzwang die Schließung aller arabischen Läden, Schulen und Geschäftsstellen und organisierte und hetzte große arabische Menschenmengen auf, auf die Straßen zu gehen und jüdische Ziele anzugreifen. Der größte solche Angriff fand am Dienstag, 2. Dezember in Jerusalem statt, als eine Menge von mehreren hundert Arabern das neue jüdische Geschäftszentrum gegenüber den Altstadt-Mauern angriff, Geschäfte plünderte und niederbrannte und auf jeden einstach und ihn steinigte, dem sie begegneten. Ein Zug der Haganah, der zum Schutz der Zivilisten dorthin beordert wurde, wurde von der britischen Polizei gebieterisch gestoppt und entwaffnet, 16 seiner Mitglieder wegen illegalen Waffenbesitzes verhaftet. Einige der konfiszierten Waffen wurden später bei getöteten und gefangen genommenen arabischen Krawallmachern gefunden. Von dem Geschäftszentrum machte sich der Mob zum Rathaus auf, wo sie versuchten mehrere jüdische städtische Angestellt zu lynchen und nahe gelegene Geschäfte zu plündern. ‚Lange Zeit griff die Polizei gegen diesen kleinen Mob nicht ein‘, erinnerte sich der britische Bürgermeister Richard Graves, ‚und es war herzzerreißend zu sehen, dass diesen jungen Hooligans freie Hand gegeben wurde die Produkte der menschlichen Mühen zu zerstören… Ich protestierte bei der Polizei, die mir sagte, sie hätten Befehl nicht einzugreifen, bis sie Verstärkung erhielten.‘ Am 4. Dezember griffen etwa 120 bis 150 bewaffnete Araber den Kibbuz Efal am Stadtrand von Tel Aviv an, ein erster groß angelegter Versuch eine jüdische Siedlung zu stürmen. Vier Tage später wurde ein gewagterer Angriff begonnen, als hunderte bewaffneter Araber das Viertel Hatikva im südlichen Tel Aviv angriffen.

Die unmittelbare Reaktion auf den UNO-Teilungsplan, 30. November bis 11. Dezember 1947

Mythos Nr. 2

„Plan Dalet war ein Gesamtkonzept für ethnische Säuberung.“

Das ist ein Märchen, das ich bereits in einem früheren Artikel (There Was no Zionist ethnic cleasing plan in 1948) widerlegt habe. Aber hier füge ich etwas mehr Kontext hinzu.

Ab Januar wurden arabische Einsätze zunehmend militarisiert durch das Eingreifen einer Reihe von Regimentern der Arabischen Befreiungsarmee (ALA, bestehend aus Freiwilligen aus arabischen Ländern) innerhalb Palästinas, jedes aktiv in einer Auswahl verschiedener Küstenstädte. Sie festigten ihre Präsenz in Galiläa und Samaria. Abd al-Qadri al-Husseini kam mit mehreren hundert Mann der Armee des Heiligen Krieges aus Ägypten. Nach der Rekrutierung von ein paar tausend Freiwilligen organisierte al-Husseini die Blockade der 100.000 jüdischen Einwohner Jerusalems. Um dem entgegenzuwirken versuchte die Obrigkeit des Jischuw die Juden der Stadt mit Lebensmitteln zu versorgen, indem sie Konvois mit bis zu 100 gepanzerten Fahrzeugen verwendeten, aber die Operation wurde immer unbrauchbarer, da die Zahl der Opfer in den Entlastungskonvois steil anstieg. Bis März hatte sich Al-Husseinis Taktik, „Der Krieg der Landstraßen“ genannt, ausgezahlt. Fast alle gepanzerten Fahrzeuge der Hagana waren zerstört worden, die Blockade war in voll im Gang. In der letzten Märzwoche hatten 136 Versorgungs-LKW versucht Jerusalem zu erreichen; nur 41 schafften es und die Hagana hatte mehr als 100 Kämpfer verloren. Nach Angaben von Benny Morris war die Lage für die, die in den jüdischen Siedlungen im stark isolierten Negev und Nordgaliläa lebten, genauso kritisch.[4]

Der Hintergrund für den Plan Dalet war die zunehmende Belagerung der jüdischen Siedlungen.

Mythos Nr. 3

„Arabische Staaten haben am 15. Mai nur wegen der ethnischen Säuberung, die in Palästina schon begonnen hatte, interveniert!“

Zwischen dem 8. Und 17. Dezember trafen sich die arabischen Staatsoberhäupter in Kairo zu einer Reihe von Besprechungen unter der Leitung der Arabischen Liga, um die Palästina-Lage zu diskutieren. Die Zusammenkunft definierte die übergeordneten arabischen Ziele als „Verhinderung des Teilungsplans, Verhinderung der Gründung eines jüdischen Staates und Erhalt Palästinas als unabhängig vereintem arabischem Staat“. Dafür würden die arabischen Staaten eine Million ägyptischer Pfund für die Palästina-Kriegsanstrengung beitragen (zusätzlich zu derselben Summe, die drei Monate zuvor auf einem anderen Gipfel der Arabischen Liga in der libanesischen Stadt Sofar versprochen wurde), dem Militärrat des Liga 10.000 Gewehre zur Verfügung stellen und die notwendigen Vorkehrungen zur Rekrutierung von 3.000 Freiwilligen für die ALA treffen, die in Syrien aufgebaut wurde. Sie bestätigten zudem die beim Alei-Gipfel im Oktober 1947 getroffene Entscheidung ihre Streitkräfte entlang der Grenze Palästinas zu stationieren, solange die Briten im Land verblieben, um aktive Unterstützung für die ALA-Operationen innerhalb Palästinas auszuweiten.[5]

Die Arabische Liga griff schon vor dem allgemeinen arabischen Einmarsch im Mai 1948 in den Krieg ein, bildete die Araber des Landes Israel aus und kämpfte an ihrer Seite.

Abdallah al-Tel, Kommandeur der Jerusalem-Legion während des Unabhängigkeitskriegs und danach Gouverneur Ostjerusalem, bezeugte in seinen Memoiren, dass Hecht im November, als er in die Erste Britische Division eingegliedert wurde, deren Hauptquartier sich in Sarpand befand: „Allah half meine Pflicht im Kampf in Palästina zu erfüllen“. Er bildete zusätzlich zu den Arabern und in Koordination mit den Leitern der örtlichen Führung der Araber Palästina, darunter den Bürgermeister von Lod, weitere junge Leute aus Lod, Ramle, Abbasiya, al-Beria … im Umgang mit Waffen aus, die sie aus den Lagern der Legion liehen, auch von Schießständen.

Am 14. Dezember 1947 tötete die Legion 13 Mitglieder des Ben Schemen-Konvois, wobei sie hilflose Verletzte ermordeten.

Am 22. April halfen entlang der Straße von Jenin nach Haifa stationierte Einheiten der Legion den Arabern im Kampf um Haifa.

Vom 27. Bis 29. April griff die Legion Den Kibbuz Gescher im Versuch an ihn zu besetzen, obwohl vorgesehen war, dass Gescher gemäß dem Teilungsplan innerhalb der Grenzen des jüdischen Staates liegen sollte.

Die Legion blockierte die Straße nach Jerusalem im Bereich Latrun (das die Jordanier bis zum Sechstage-Krieg hielten) und erneuerten dabei die Belagerung des jüdischen Jerusalem.

Am 12. Mai griff sie den Gusch Etzion an und spaltete ihn in zwei Teile. Die Siedlungen des Blocks kapitulierten zwei Tage später. Überlebende des Massakers im Kfar Etzion gingen in jordanische Gefangenschaft.

Das zeigt deutlich, dass die offizielle Entscheidung zum Eingreifen vom 15. Mai nichts mit „ethnischer Säuberung“ zu tun hatte, sondern schlicht bis zum Ende des britischen Mandats zu warten, um den jüdischen Jischuw anzugreifen, vollständig entlarvt ist.

Mythos Nr. 4

„Die arabischen Staaten marschierten 1948 nicht in Israel ein, sondern verteidigten die Bereiche, die laut UNO-Teilungsplan für den arabischen Staat vorgesehen waren.“ (Dank an Gail Ellis)

Ägyptens Luftwaffe und Marine drangen in den israelischen Luftraum und Küstengewässer ein, um wiederholt Tel Aviv und andere Bereiche Israels anzugreifen.

Die ägyptischen Bodenstreitkräfte griffen die Kibbuzim Negba, Nirim und Urim an, die alle innerhalb Israels lagen und nicht auf dem Weg in den arabischen Sektor.

Die Jordanier griffen Gezer, Hulda und Jerusalem an, das zwar nicht im israelischen Sektor lag, aber eine jüdische Mehrheit in der neutralen Zone hatte.

Die libanesische Armee griff Ramat Naftali, Malkiye, Kadesch, Nebi Yeschua und Zara’in an, alle im israelische Sektor.

Der Irak griff Tira an, das innerhalb Israels lag.

Der Irak und Syrien griffen zusammen Gescher, Ein Gev, Schar HaGolan, Mesada und Degania an.

Die syrische Armee griff den Kibbuz Dan und den Kibbuz Dafne an.

Syrien griff den Kibbuz Mischmar HaYarden an und die arabische Befreiungsarmee griff bei Sejera, ebenfalls in Israel, die Straße von Afula nach Tiberias an.

Mythos Nr. 5

„Massaker der Zionisten waren weit verbreitet und wurden von der Führung unterstützt.“

Laut Benny Morris töten Soldaten des Jischuw (oder später Israels) bei 24 Vorfällen rund 800 arabische Zivilisten und Kriegsgefangene.

Das schließt Vorfälle ein, die seitdem infrage gestellt wurden, so Lydda und Deir Yassin.

Bedenkt man, dass in dem Krieg mehr als 2.000 jüdische Zivilisten getötet wurden, ganz zu schweigen von fast 600 jüdischen Gefangenen, die „in Szenen der Gruppenvergewaltigungen und Sodomie abgeschlachtet … zerstückelt, geköpft, verstümmelt und dann fotografiert wurden.“[6]

„Al Zot“ ist ein Gedicht von Natan Alterman, das am 19. November 1948 in der Zeitung „Davar“ veröffentlicht wurde, als der Unabhängigkeitskrieg in vollem Gang war. Das Lied beschreibt ein Kriegsverbrechen an IDF-Soldaten und am Ende gibt es eine Forderung Kriegsverbrecher juristisch zu belangen und ihr Tun nicht reinzuwaschen. Nach seiner Veröffentlichung wurde das Lied auf Beschluss von Premier- und Verteidigungsminister David Ben-Gurion unter IDF-Soldaten verbreitet.[7]


[1] Ephraim Karsh: The Arab-Israeli Conflict: The Palestine War 1948, S. 31.

[2] https://visionmag.org/story-natan-yellin-mor/

[3]https://web.archive.org/web/20210302120953/https://www.daat.ac.il/daat/ezrachut/begin/47_20-2.htm

[4] Benny Morris (2008): 1948: a history of the first Arab-Israeli war, S. 116

[5] Ephraim Karsh: The Arab-Israeli Conflict: The Palestine War 1948, S. 31.

[6] Netanel Lorch: The Edge of the Sword: Israel’s War of Independence, 1947-1949. New Y ork (G.P. Putnam’s Sons), 1961, S. 450 (2.000 Zivilisten); Sarah Honig in der Jerusalem Post, 1. März 2001 (600 Gefangene).

[7] https://he.wikipedia.org/wiki/%D7%A2%D7%9C_%D7%96%D7%90%D7%AA

Der deutsche „Antisemitismus-Beauftragte“, der BDS, Judenhass und den Iran freigibt

Rabbi Cooper vom Simon Wiesenthal Center sagte über Blume, dass „der Job eines Antisemitismus-Beauftragten darin besteht diesen zu bekämpfen, nicht ihn zu verbieten“. Op-Ed

Benjamin Weinthal, Israel National News, 30. September 2021

BDS in Europa (Foto: Flash 90 – Hadas Porush)

Baden-Württemberg ist in eine Reihe von Antisemitismus-Skandalen verwickelt. Der mit der Bekämpfung von Antisemitismus Beauftragte des Landes, Michael Blume, hat es versäumt etwas gegen die Finanzierung der Kampagne Boykott, De-Investitionen und Sanktionen zu unternehmen, die sich gegen den jüdischen Staat richtet; und er hat es abgelehnt die Stadt Freiburg zu drängen ihre Partnerschaft mit dem völkermörderischen, antisemitischen Regime des Iran zu beenden.

Wenn es Baden-Württemberg und Freiburg ernst damit ist Antisemitismus zu bekämpfen, dann sollte das Bundesland Blume auf der Stelle feuern, das Bankkonto des für BDS eintretenden Palästina-Komitee Stuttgart schließen und Freiburgs Städtepartnerschaft mit dem iranischen Regime in Isfahan beenden.

Eine der mächtigsten BDS-Organisationen, das Palästina-Komitee Stuttgart, hat ihren Sitz in der Landeshauptstadt Stuttgart und betreibt ein Konto bei der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW), einer Staatsbank. Das Komitee veranstaltete eine internationale Konferenz, die ein Who’s Who der BDS-Kampagne mit mehr als 300 Teilnehmern zusammenbrachte.

Blumes Behauptung, mit der er suggeriert, dass Banken Konten von BDS-Gruppen nicht schließen können, ist nachweislich falsch. Die folgenden deutschen Banken haben Konten von BDS-Gruppen wegen der Unterstützung von Terrorismus oder Antisemitismus oder beidem geschlossen: Deutsche Bank, Commerzbank, Deutsche Postbank, DAB Bank München und die Bank für Sozialwirtschaft.

Gemäß deutschem Recht ist Hetze gegen Juden illegal. 2019 verabschiedete der Bundestag einen Beschluss, der BDS als antisemitisch definierte. Es lohnt sich festzuhalten, dass die Bank für Sozialwirtschaft das Konto der extremistischen Pro-BDS-Organisation Jüdische Stimme für einen Gerechten Frieden im Nahen Osten nach der Inkraftsetzung des Anti-BDS-Beschlusses kündigte.

Die investigative Serie dieses Autors führte zur Schließung von mehr als 20 BDS-Konten in Ländern wie Frankreich, Deutschland, Österreich, den USA, Irland und Großbritannien; Grund sind die Verletzungen von Antidiskriminierungs-Gesetzten gegen Israel, Aufstachelung gegen Juden und Verbindungen zum Terrorismus.

Der Stadt Stuttgart und der Landesregierung zusammen gehört fast die Hälfte der Landesbank Baden-Württemberg. Leider haben Ministerpräsident Winfried Kretschmann von den Grünen und Innenminister Thomas Strobl von der CDU keine Lust gezeigt der Toleranz Landes für BDS und Blumes antisemitische und israelfeindliche Aktivitäten in den sozialen Medien und in seinen Artikeln ein Ende zu setzen.

Blume behauptete in einem verschwurbelten Blog-Artikel, dass „ich als gelernter Finanzassistent weiß, dass Banken im Sparkassenverbund einen Grundversorgungsauftrag erfüllen und Kontenschließungen also engen, rechtlichen Vorgaben unterliegen.“. Sein Mangel an Wissen über Gesetze gegen Terrorfinanzierung und die zahlreichen Schließungen von BDS-Bankkonten in Deutschland, Österreich und dem übrigen Europa ist schockierend.

Blumes Weigerung die LBBW zu drängen das BDS-Konto zu schließen ist eine Absage an öffentliche Aufrufe des Zentralrats der Juden in Deutschland an die Finanzinstitutionen, die Boykott-Gruppen stärken, an die israelische Regierung, insbesondere ihr Botschafter bei der UNO und den USA Gilad Erdan, an den Leiter der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Uwe Becker und den Beauftragten für jüdisches Leben in Deutschland und den Kampf gegen Antisemitismus des Bundes Felix Klein.

Becker erklärte als stellvertretender Bürgermeister von Frankfurt, das sie Stadt keine Geschäfte mit Banken tätigen wird, die BDS-Organisationen Konten bieten.

Blume hat eine unappetitliche Bilanz, im Kampf gegen zeitgenössischen Antisemitismus auf der falschen Seite der Geschichte zu stehen.

2019 verglich er in einem weitschweifigen Blogeintrag mit dem Titel „Eichmann, Breivik, Spencer und der Terrorangriff von Christchurch – Der Ethnonationalismus als Verbindung aus Antisemitismus und Rassismus“ die prominente deutsch-jüdische BDS-Aktivistin Malca Goldstein-Wolf mit dem Organisator des Holocaust Adolf Eichmann.

In Reaktion darauf sagte der Top-Nazijäger des Simon Wiesenthal Center Dr. Efraim Zuroff aus Jerusalem, Blume solle „erst seinen Rücktritt anbieten und sich dann bei Frau Goldstein-Wolf entschuldigen“.

Nach erneuter israelfeindlicher Aktivität seitens Blumes im Juli in den sozialen Medien sagte Rabbi Abraham Cooper vom Simon Wiesenthal Center: „Der Job eines Antisemitismus-Beauftragten besteht darin diesen zu bekämpfen, nicht ihn zu verbreiten.“ Blume widersprach zum Beispiel beim Austausch mit einem Twitter-Account nicht, als dort die israelische Flagge in einer Karikatur als „schlimmste von allen“ verteufelt wurde. Darüber hinaus likte Blume Posts eines Twitter-Accounts, der Judenhass schürt und retweetete dortige Einträge.

Derweil setzte Blume seine israelfeindlichen Tiraden auf seinem privaten Twitter-Account fort.

Diesen Monat deckten Antisemitismus-Beobachter in sozialen Medien auf, dass Blume Unterstützung für die deutsche israelfeindliche Journalistin Nemi El-Hassan äußerte, die an einer dem iranischen Regime freundlich gesinnten Al-Quds-Demonstration teilnahm, auf der Teilnehmer zur „Vergasung von Juden“ aufriefen. Die jährliche Kundgebung fordert die Vernichtung des jüdischen Staats.

Und nach Angaben der größten Zeitung Deutschlands, BILD, „likte“ El-Hassan im Sommer diesen Jahres antisemitische Inhalte in sozialen Medien, die Terrorismus gegen Israel verherrlichen.

El-Hassan strebt die Beschäftigung als Moderatorin beim WDR-Fernsehen an und Blume erklärte seine Unterstützung für sie. Er argumentierte, dass „Menschen Antisemitismus überwinden können“ und drängte darauf, dass ihr als Moderatorin „eine Chance gegeben“ wird. Nach Beschwerden seitens des Zentralrats der Juden und anderer, entschied sich der WDR El-Hassan nicht als Moderatorin vor der Kamera zu arbeiten, sie aber als Autorin zu beschäftigen.

Dieser Reporter schickte Presseanfragen an Blume zu seiner Unterstützung für El-Hassan; dieser erklärte über Twitter, dass er auf seinem privaten Twitter-Account eine vorübergehende Pause machen würde.

Leider ist Blume ein israelfeindlicher und judenfeindlicher Dauernutzer der sozialen Medien. 2019 „likte“ er einen Facebook-Post, der Zionisten mit Nazis gleichsetze – nach der Definition der Internationalen Holocaust-Gedenkallianz, die von der deutschen Regierung übernommen wurde, ein klarer Ausdruck von zeitgenössischem Antisemitismus.

Blumes Untätigkeit bezüglich der Städtepartnerschaft des iranischen Regimes mit Freiburg ist beunruhigend. 2020 forderte die politische Partei JUPI im Freiburger Stadtrat ein Ende der Partnerschaft, weil das Regime des Iran „Holocaust-Leugnung und die Verfolgung von Homosexuellen betreibt, was nicht die Grundlage einer Freundschaft sein kann“.

JUPI-Stadtratsmitglied Segio Pax sagte, es „kann keinen Dialog“ mit dem Iran geben, weil dieser „das Existenzrecht Israels nicht anerkennt“.

Freiburgs Partnerschaft mit Isfahan dient einzig dem Zweck den tödlichen Antisemitismus, globalen Terrorismus und Holocaust-Leugnung der Islamischen Republik in den Mainstream zu bringen.

Die US-Regierung sowohl unter demokratischen als auch unter republikanischen Administrationen hat das Regime des Iran als den größten Staatssponsor für Terrorismus erkannt. Jonathan Greenblatt als CEO der Anti-Defamation League sagte vor dem Kongress aus, dass die Islamische Republik der führende internationale Staatssponsor von Antisemitismus und Holocaust-Leugnung ist.

Die vom iranischen Regime kontrollierte Metropolises News Agency (früher als Isfahan Municipality News Agency bekannt) berichtete im Mai darüber, wie Isfahan den Al-Quds-Tag 2021 feierte. Maschregh News, eine der Sicherheits- und Geheimdienst-Organisationen des Iran nahe stehende Internetseite, betonte bei der Diskussion des Al-Quds-Tag-Demonstration in Isfahan im Mai „die Notwendigkeit der Befreiung des besetzten Jerusalem“.

Kurz gesagt: die Beseitigung Israels.

Blume behauptete bezüglich der Städtepartnerschaft, dass er nicht eingreifen oder gar seine Meinung zu Entscheidung der Stadtoberen äußern könne. Das ist schlicht falsch. Bedenken Sie, dass der Antisemitismus-Beauftragte des Bundeslandes Hamburg, Stefan Hessel, vor kurzem die Stadtregierung aufforderte das von der Islamischen Republik Iran kontrollierte Islamische Zentrum Hamburg zu schließen. Das Zentrum schürt Antisemitismus und propagiert radikale und terroristische Ideologien.

Blume nutzte eine erfundene Ausrede, um die Konfrontation mit der tödlichen antisemitischen Ideologie Teherans in Baden-Württemberg aus dem Weg zu gehen.

Antisemitismus ist in der Kultur und der Machtstruktur Baden-Württembergs tief eingegraben. Das Bundesland wählte 1966 den früheren Nazi-Marinerichter Hans Filbinger zum Ministerpräsidenten; dieser wurde wiedergewählt und behielt den Posten bis 1978 und genoss als Vaterfigur enorme Beliebtheit. Filbinger verteidigte seine Arbeit in der Nazizeit samt dem Verhängen der Hinrichtung von Deserteuren später mit den Worten: „Was damals Recht war, kann heute nicht Unrecht sein.“

– Blume lehnte es ab meine Presseanfrage zu beantworten, ob er in seiner Rede in Lörrach im September, als dort „Demokratie“ gefeiert wurde, die baden-württembergische Stadt kritisierte. Bestenfalls scheint Blume Lörrachs Nazi-Geschichte und dass sie den ehemaligen Nazi-Bürgermeister Reinhard Boss noch 2016 ehrte ignoriert zu haben.

– Lörrachs Sprecherin Susanne Baldus-Spingler und Bürgermeister Jörg Lutz lehnten es ab auf meine Presseanfragen zu antworten, warum die Stadt ihre Nazi-Vergangenheit während ihrer Feiern zum „Tag der Demokratie“ ignoriert.

– Blume und Baldus-Spingler lehnten es ab diesem Reporter eine Kopie seiner Rede zur Verfügung zu stellen.

Chaim Noll, ein deutsch-israelischer Schriftsteller kritisierte Blume wegen „latentem Antisemitismus“ und schrieb in einem beißenden Artikel auf der beliebten Internetseite Die Achse des Guten über Blumes schwergradige Inkompetenz und Antisemitismus. Mit dem Vorwurf des „latenten Antisemitismus“ sind Blumes Angriffe auf deutsche Juden, die israelischen Medien und Israelis in den sozialen Medien und in seinen bizarren Blogeinträgen zum Teil erklärbar.

Wenn Baden-Württembergs Politiker und Führungskräfte weiter Business-as-usual betreiben, dann wird das Antisemitismus-Problem des Landes nur zunehmen.

In Israel sind alle Juden Familie. Das wollen die Hasser beenden.

Elder of Ziyon, 11. März 2021

Adam Levick teilt auf Facebook eine wunderbare Geschichte:

Eine „Nur in Israel“-Geschichte: Ich wartete darauf in Terem geröntgt zu werden und eine Mutter mit einem Baby-Jungen (ein paar Monate alt) in einem Kinderwagen bat eine alte Dame, die sie eindeutig nicht kannte, auf ihr Baby aufzupassen, während sie zum Röntgen ging.

Dann musste die alte Dame zu ihrem Röntgen-Termin, also bat sie einen Mann, den sie nicht kannte, ob er auf das Baby aufpassen würde – weil die Mutter des Jungen noch nicht zurückgekommen war.

Dann wurde der Mann in den nächsten Röntgenraum gerufen und er gab das Baby an mich weiter. Ich passte auf ihn auf (circa 10 Minuten), bis seine Mutter schließlich heraus kam. Die Mutter war dankbar, aber nicht übertrieben – so als hätte ich ihr gerade die Uhrzeit gesagt, statt die Sicherheit und das Wohlergehen ihres Kleinkindes sicherzustellen!

Jetzt ist das Interessante, dass dies hier kein ungewöhnliches Ereignis ist. Bitte verstehen Sie mich nicht falsch: auf einer Ebene denke ich: „Wow!… Sie vertraut das Leben ihres Babys völlig Fremden an!“ Und ich könnte mir nicht vorstellen, dass dies in den USA passiert – bestimmt nicht in einer großen Stadt.

Aber es gibt hier etwas über das Leben … Man muss hier leben, um zu wissen was ich meine. Auf einer Ebene schien es irre, auf der anderen schien es absolut natürlich – das Beste, was dieses Land ist.

Das ist nur eine „Nur in Israel“-Geschichte. Es gibt hunderte andere. Einige Beispiele:

Wenn niemand etwas Seltsames daran sieht dich zu fragen wie viel du für dein Haus bezahlt hast oder wie hoch deine Hypothek ist oder übrigens aus, wie viel zu verdienst.

Wenn eine fremde alte Dame zu dir kommt, wenn du dein Kleinkind im Arm hältst und den Reißverschluss des Mantels des Kindes zuzieht und sagt, es sei zu kalt, als dass das Kleine auf diese Weise draußen ist. Und dann in ihr Taxi steigt.

Wenn deine Bankerin dir sagt, dass du mit langfristigen Spareinlagen 2% Zinsen bekommst oder du könntest in Bonds investieren und auch dass ihr Sohn, in deinem Alter, zufällig Single ist und ob du zum Schabbat-Essen kommen magst.

Es gibt einen gemeinsamen Nenner hinter diesen Geschichten.

Das ist so, weil Israel weit mehr ist als ein jüdischer Staat. Es ist ein Ort, an dem alle Arten von Juden tatsächlich Familie sind.

Keine Gemeinschaft. Kein Stamm. Familie.

Derselbe familiäre Instinkt, der sich im Anvertrauen deines Kindes an andere Juden ausdrückt, findet sich in einem Streit mit einem anderen Juden, den du nie zuvor getroffen hast. Das Familiengefühl erklärt sowohl die erstaunliche israelische Freundlichkeit und offensichtliche israelische Grobheit.

Als jemand, der immer noch außerhalb Israels lebt, spüre ich das stark, wenn ich zu Besuch komme. Es fühlt sich an wie Zuhause zu sein. Es fühlt sich angenehm an. In den USA bin ich immer wachsam, mache mir Sorgen wegen jedes negativen Eindrucks, den ich versehentlich als Jude machen könnte; in Israel fühle ich mich, als könnte ich meine Schuhe abstreifen und meine Füße auf den Kaffeetisch legen ohne um Erlaubnis zu fragen.

Das ist berauschend.

So behaglich fühle ich mit selbst in den meisten jüdischen Gemeinden in Amerika nicht. Sie alle haben ihre Standards, ihre kulturellen Bräuche und einige Menschen passen hinein und einige passen nicht.

Das ist in Israel nicht der Fall, wo Juden aller Hintergründe, religiöser Intensität und Hautfarbe Teil derselben Familie sind.

Familien geben zuerst auf ihre Mitglieder acht. Natürlich sollten sie die, die keine Familienmitglieder sind, mit Respekt behandeln und eine moralische Familie lehrt alle ihre Mitglieder zu anderen menschlich zu sein. Jeder sollte seine Nachbarn so gut wie möglich behandeln. Aber wenn das Boot sinkt und du nur einen Menschen retten kannst, wirst du dich für deinen Verwandten entscheiden. Das ist so normal wie moralisch.

Unerträglicherweise versuchen Israelhasser aus diesem Gefühl für Familie das schlimmstmögliche Verbrechen zu machen.

Wenn sie sagen, dass jüdische Israelis „jüdische Herrenmenschen“ seien, dann sagen sie, mit anderen Juden wie mit Familie umzugehen sei unmoralisch. Die Hasser versuchen, das Schöne und Bewegende in etwas Bösartiges und Rassistisches zu verkehren.

Sie wollen, dass jüdische Solidarität und Stolz das Gleiche sind, wie zu denken, dass Nichtjuden weniger als menschlich sind. Sie plappern die schlimmste Haltung der Antisemiten durch die Jahrhunderte nach. Am meisten wollen sie, dass die Juden aufhören als Familie zu handeln. „Wir identifizieren uns nicht mit unseren Mitjuden und wir wollen auch nicht, dass ihr das tut“, lautet die Botschaft derer [von ihnen], die zufälligerweise durch Geburt ebenfalls Juden sind.

Das ist der Grund, dass der Vorwurf von „jüdischem Überlegenheitsanspruch“ so durch und durch abstoßend ist. Er ist nicht nur antisemitisch – er ist ein Versuch zu vernichten, was das jüdische Volk Israel so besonders macht.

Israels Stärke kommt aus dem Gefühl für Familie, das normale, gesunde Juden für einander empfinden. Nichts kann das wegnehmen.

Das antizionistische Lexikon: Palästinenser schönreden

First One Through, 10. August 2021

Anhänger der Palästinenser, die Israel hassen, verwenden eine Reihe Begriffe, um die Verbrechen und Absichten der palästinensischen Araber schönzureden. Hier folgt eine Auswahl mit einer Einordnung der Irreführung.

„Intifada“

Der Begriff „Intifada“ bedeutet „Aufstand“. Er vermittelt das Gefühl, dass die Bewegung eine ist, die die Entrechteten stark macht, dass es sich eher um Protest handelt statt um die Realität von völkermörderischem Terrorismus.

Die „Zweite Intifada“, die in etwa vom September 2000 bis September 2004 tobte, erlebte, dass palästinensische Araber Eisdielen voller Kinder, Schulmensen und Busse sprengten. Mehr als 1.000 unschuldige israelische Zivilisten wurden in dem Durcheinander getötet, weil die Führung der Palästinenser es ablehnte irgendetwas weniger als 100% ihrer Forderungen zu akzeptieren.

Intifada bedeutet Krieg. Bedeutet Terrorismus. Der Ruf nach einer Intifada ist keine Protest-Parole, sondern Aufstachelung zu Gewalt.

Auf einer propalästinensischen Kundgebung in New York Yity am 31. Juli gab es Demonstranten, die „breitet die Intifada weltweit aus“ und andere antiisraelische Parolen skandierten.

„Märtyrer“

Die palästinensischen Mörder israelischer Zivilisten werden von den Palästinensern als „Märtyrer“ beschrieben. Sie werden palästinensischen Kindern als Idole vorgegeben, wenn Schulen, Fußballturniere und öffentliche Plätze nach Terroristen benannt werden. Die Mütter und Väter der Mörder werden im Fernsehen zur Schau gestellt und erzählen dem arabischen Publikum, wie stolz sie auf das Opfer der Killer sind. Die palästinensische Autonomiebehörde zahlt den Familien der Terroristen monatliche Gehälter für ihren „Beitrag“ den Feind zu töten.

Um das klarzustellen: Der Begriff „Märtyrer“ bedeutet eigentlich „eine Person, die wegen ihrer religiösen Überzeugungen getötet wird“. Den Begriff auf palästinensische Terroristen anzuwenden macht aus Israel rassistische Mörder statt Opfer von jihadistisch-völkermörderischen Irren.

„Widerstand“

Die politisch-terroristische Gruppe Hamas bezeichnet sich selbst als „Widerstandsstreitkraft“. Sie ist von Dutzenden westlichen Länder als Terrororganisation ausgewiesen worden, weil sie hunderte Anschläge auf Zivilisten überall auf der Welt verübt hat. Ihre Gründungscharta ist eine antisemitische Tirade, die zur Ermordung von Juden und zur Zerstörung Israels aufruft. Die Menschen des Gazastreifens unterstützen weiter in jeder Umfrage das Töten israelischer Zivilisten.

Der palästinensische „Widerstand“ richtet sich gegen die schiere Anwesenheit von Juden, was sie in 100 Jahren an Krawallen und Kriegen klar gemacht hat, obwohl Anhänger der Palästinenser die Araber als nur „gegen Israels Umgang mit Palästinensern“ protestierend darstellen.

„verzweifelt“

Palästinensische Apologeten behaupten, die Palästinenser seien „verzweifelt“, was der Grund ist, dass sie israelische Zivilisten so brutal behandeln. Das ist empörend. Verzweifelte Menschen nehmen froh an, was immer sie können; Leute, die etwas beanspruchen, lehnen es ab auch nur ansatzweise weniger als ihre vollen Forderungen anzunehmen.

Die Palästinenser haben seit Generationen jedes Friedens-Angebot abgelehnt. Sie fordern ein Land, in dem nicht ein einziger Jude lebt. Sie lehnen es kategorisch ab anzuerkennen, dass Israel als Teil einer endgültigen Regelung ein jüdischer Staat ist. Ein verzweifeltes Volk, das an einer Chance auf Selbstbestimmung klebt, würde so etwas niemals verweigern, außer das tatsächliche Ziel ist es Juden ihre eigenen Häuser und Land zu verweigern.

„Palästina befreien“

Parolen wie „Palästina befreien“, „vom Fluss bis zum Meer wird Palästina frei sein“ und „wir wollen keine zwei Staaten, wir wollen alles“ werden als einfacher Wunsch nach Gleichberechtigung für Juden und Araber im heiligen Land verdreht. Es ist nichts derartiges, sondern ein Aufruf zur Vernichtung des jüdischen Staats Israel.

Linke Medien verkehren „vom Fluss bis zum Meer“ als in Wirklichkeit eine Parole jüdischer Extremisten, die die Westbank annektieren wollen, ein Gebiet, das zum britischen Mandat gehörte, das die Wiederherstellung einer jüdischen Heimstatt dort forderte.

„arabisches Land“

Sorry, aber Israel ist nicht Teil der Arabischen Halbinsel. Es ist auch nicht Teil der Liga arabischer Staaten. Es ist ebenfalls nicht europäisch oder afrikanisch. Es ist ein kleines Stück Land, das viele Kontinente verbindet.

Argumentieren die Leute, die diese Formulierung verwenden, dass das Land selbst die DNA eines bestimmten Volks hat? Würden dieselben Leute sagen, das Europa „weißes Land“ oder Afrika „schwarzes Land“ ist? Würde jemand argumentieren, dass ein Stück Land wahrhaftig fester Bestandteil einer speziellen Gruppe Leute ist, würden sie zugeben, dass das Land Israel „jüdisches Land“ ist, da das Judentum die einzige Religion ist, die eine Verbindung zu einem bestimmten Land hat.

Der Begriff „arabisches Land“ ist gewollt so geschaffen, dass er tausende Jahre Geschichte abtrennt, die die Juden im Land haben. Es ist ein Beispiel für das fiktive Narrativ, dass „Jesus Palästinenser war“ und nicht Jude, im Versuch nicht nur die aktuell im Land befindlichen Juden gewaltsam zu vertreiben, sondern die gesamt jüdische Geschichte auszulöschen.

„Würde“

Politiker erklären immer und immer wieder, Israel verdiene „Sicherheit“, während die Palästinenser „Würde“ verdienen. Es scheint so einfach zu sein Israel aufzufordern den Palästinensern einen Anschein von Würde zu gewähren.

Aber wenn die Parameter der palästinensischen Würde so aussehen, dass Juden keine Souveränität haben dürfen, nicht in der Westbank leben dürfen, nicht auf dem Tempelberg beten dürfen, von einem Araber kein Land kaufen dürfen und die Leugnung jüdischer Geschichte gefordert wird, warum sollte diese Art „Würde“ befürwortet werden, ganz zu schweigen davon sie in Erwägung zu ziehen?

„Flüchtlinge“

Anhänger der Palästinenser haben den Begriff „Flüchtlinge“ für palästinensische Araber auf Weisen benutzt und missbraucht, die keine Beziehung zu dem Wort haben; damit schädigen 30 Millionen tatsächlicher Flüchtlinge, die heute aus Kriegszonen fliehen.

Die palästinensischen Araber, für die die UNRWA sorgt, sind keine Flüchtlinge, sondern staatenlos. Sie verdienen es Bürger eines neuen oder eines bestehenden Landes zu werden, aber das macht ein Kind, dessen Großeltern eine Stadt 8km weiter weg während eines Krieges verließen, nicht zum „Flüchtling“. Dennoch nehmen diese palästinensischen „Flüchtlinge“ Milliarden Dollar an Unterstützung ein, wenn solche Gelder für Kinder verwendet werden könnten, die tatsächlich in fremde Länder fliehen, deren Sprache sie nicht sprechen und wo sie keine Familie oder Infrastruktur zu ihrer Unterstützung haben.

Ein „existenzfähiger“ Staat

Antizionistische Unterstützer der Palästinenser argumentieren, es gebe bestimmte Mindeststandards, die ein neues Land Palästina haben muss, um existenzfähig zu sein.

Wie oben erörtert, bedeutet „existenzfähig“, dass es keine Juden geben darf. Aus irgendwelchen Gründen untergraben „Siedler“ die Gründung des Landes. Während Araber in Israel leben können ohne den Staat zu zerstören, untergräbt die Anwesenheit von Juden in Palästina die Existenzfähigkeit des Landes.

Genauso würde ein palästinensischer Staat weit breiter sein müssen als Israel es heute ist. Wenn Israel Land bis zur Stadt Ma’ale Adumim östlich von Jerusalem annektieren würde, warnen Kritiker, würde Palästina in zwei nicht existenzfähige Teile geschnitten, die an einem Punkt nur 15km breit wären. Derweil ist Israel entlang seiner Hauptbevölkerungszentren ohne Forderungsgeschrei Israel zu verbreitern genauso breit.

„Die Grenzen von 1967“

Die Leute benutzen den Begriff „Grenzen von 1967“, obwohl die Waffenstillstands-Vereinbarungen von 1949 zwischen Israel und Jordanien wie auch die zwischen Israel und Ägypten ausdrücklich besagten, dass diese Linien keine Bedeutung haben und nicht als Grenzen fungieren.

„Palästinensische Bürger Israels”

Israel gewährte allen Arabern die Möglichkeit Staatsbürger zu sein, als es 1948 seine Unabhängigkeit erklärte und bietet heute allen Arabern in Jerusalem an israelische Staatsbürger zu werden. Mehr als 20% der Bevölkerung Israels sind Araber.

Pro-Palästinenser mögen die Vorstellung von „israelischen Arabern“ nicht, da sie glauben, damit würde irgendwie der Liberalismus Israels als offene Gesellschaft anerkannt. Stattdessen entscheiden sie sich für das langatmige „palästinensische Bürger Israels“, um die Aussage zu vermarkten, dass ihre Verbindung zum Land Palästina so dauerhaft ist wie ihre Identität, die sich von Israel unterscheidet. Sollte jemals ein neuer Staat Palästina geschaffen werden, dann steht außer Frage, dass dieselben palästinensischen Propaganda-Werber die Juden in dem Land „palästinensische Juden“ nennen würden (möge Gott verhüten, dass ihnen erlaubt wird dort zu leben), nicht „israelische Bürger Palästinas“.

„Palästinensisches Ostjerusalem“

Die antizionistischen Medien wollen Sie Glauben machen, dass „Ostjerusalem“ heute existiert, obwohl es dieses nur 19 Jahre als Kriegslist gab, die vor mehr als 50 Jahren endete. Um diese Fiktion aufrechtzuerhalten, werden sie propagieren, dass es sich um eine palästinensische Stadt handelt, auch wenn es kein anerkanntes Land Palästina gibt und im UNO-Teilungsplan nie irgendein Teil der Stadt als arabisch begriffen wurde.


Das antizionistische Lexikon greift nicht nur den jüdischen Staat an, sondern säubert die palästinensischen Araber von ihrem Antisemitismus und Terrorismus; das ist ein Versuch sich den Staat Palästina in die Existenz zu wünschen. Jedermann sollte problemlos den Missbrauch der Sprache erkennen, der von israelfeindlichen Stimmen zum Mainstream gemacht worden ist.