Gedankensplitter: Palästinenser und ihre Anhänger im Westen sind „Reichsbürger“

Da kam doch neulich so eine Intelligenzbestie und fand, israelitische archäologische Funde in Israel (na ja, diese Person sagte natürlich „Palästina“) könnten keinerlei Ansprüche von Juden am Land rechtfertigen. Und verglich das mit den „deutschen Ostgebieten“, wo man ja schließlich auch überall noch „Deutsches“ finden könne und das rechtfertige auch keine Übernahme durch Deutschland, sondern Ostpreußen z.B. gehöre jetzt Russland.

Mal abgesehen davon, dass halb Ostpreußen heute zu Polen gehört: Diese Rollenumkehrung ist schon interessant, nicht wahr?

Das Dritte Reich/Deutschland hatte im Osten Polen und dann die Sowjetunion überfallen (dazu fast ganz Europa) und verlor infolge dieses Angriffskriegs viele Gebiete im Osten. Die arabischen Staaten hatten Israel überfallen, Judäa/Samaria und den Gazastreifen besetzt und beides nach einem weiteren von ihnen angezettelten Krieg verloren.

Aber dass die Russen und Polen die „Ostgebiete“ behalten, ist selbstverständlich; wehe, es kommt jemand auf die Idee sie als „Besatzer“ zu bezeichnen.
Israel hingegen hat sich gewehrt, gewonnen und ist deshalb Besatzer, die Aggressoren die Opfer?

Das ist schizophren. Zweierlei Maß in Reinform.

Die Israelhasser argumentieren da eigentlich nicht anders als die „Reichsbürger“. Sie erkennen die selbstverschuldeten Veränderungen nicht an und wollen die Zeit zurückdrehen auf etwas, das es längst nicht mehr gibt. Sollte man ihnen mal vorhalten, mal sehen, wie sie dann anfangen zu wüten und zu toben, das sei etwas ganz anderes.

Ist es nicht.