Jordanische Nachrichtensite: „Juden sind Affen und Schweine – wie können Muslime einen jüdischen Staat akzeptieren?“

Elder of Ziyon, 26. April 2021

Ein Kolumnist der in Ägypten beliebten jordanischen Nachrichtenseite Sawaleif zeigte einmal mehr, dass Antizionismus und Antisemitismus identisch sind.

Die verruchten, unreinen Juden, Allah verfluchte sie in vielen Versen, ihre Vorfahren waren Affen undScheine, die physisch verwandelt wurden, und ihre Nachkommen wurden als moralische Metamorphose umgewandelt, sie alle haben die Charakteristika von Affen und Schweinen.

Dann beschrieb Allah, möge er gepriesen und verherrlicht werden, sie im Großen Koran, dass sie keinen Bund haben und trotzdem findet ihr unser uns solche, die sich ihnen verpflichten, ihnen vertrauen und mit ihnen zusammenarbeiten. Wir wissen aus den Edlen Buch Allahs, dass sie die Mörder von Propheten wie Yahya (Johannes der Täufer), Friede sei mit ihm, sind, so wie sie versuchten Jesus zu töten, den Sohn Marias, Friede sei mit ihm, und seine Mutter. Diese zersetzten Juden, die von Britannien in unser Land gepflanzt wurden und von Amerika mit Geld und Waffen unterstützt werden, sie töten palästinensische Kinder und verbrennen sie mit Benzin und Feuer bei lebendigem Leibe und greifen Frauen und Kinder und wehrlose Scheiks an und reißen Olivenbäume aus und verleumden die Heiligtümer morgens wie abends.

Es ist allen bekannt, dass der Meister der Schöpfung und von der Wahrheit geliebte Mohammed, mögen Allahs Gebete und Frieden mit ihm sein, der Prophet der gesamten Menschheit und begabten Gnade, er und seine Gefährten zogen mit ihren Waffen auf den von Gabriel überbrachten Befehl Allahs, des Allmächtigen, gegen die Juden der Bani Qure’isch, um sie für ihre Heimtücke und Bruch des Bundes zu bestrafen und wir alle wissen, wie ihre Strafe aussah und Allah vermachte all ihr Land und ihre Häuser den Muslimen.

Die Gefährten und Anhänger vereinbarten alle Juden wegen ihres Unglücks und ihres Verrats aus der gesamten Arabischen Halbinsel zu vertreiben und im Zeitalter des Bundes steht geschrieben, dass sie keinen Platz in Palästina haben, was die Bischöfe Jerusalems bezeugen, die seine Schlüssel dem Kommandeur der Gläubigen aushändigten.

Wie können Muslime bei all dem Angeführten heute akzeptieren, dass Palästina, in dem ein muslimisches Volk vom Meer bis zum Fluss lebt, von einem jüdischen Staate regiert wird? Wehe! Aus Zions Hals … wird das rote Blut kommen.

Der Autor scheint ein unheimlich liebevoller Typ zu sein.

Wie immer gibt es nicht einmal einen einzigen Pieps der Entrüstung oder Verärgerung seitens der arabischen Medien zu diesem eindeutigen Antisemitismus.

Wie immer wird arabischer Antisemitismus von den selbsterklärten Experten dieses Themas in der Linken nicht als Antisemitismus angesehen.

Juden verteilen Lebensmittel zum Ramadan an arme Marokkaner – und viele Muslime sind wütend wegen dieser „Erniedrigung“?

Elder of Ziyon, 25. April 2021

Ein Video wird geteilt, in dem Mitglieder einer jüdischen Organisation zu sehen sind, die unter Polizeiaufsicht an einer Synagoge Lebensmittelpakete zum Ramadan an eine lange Schlange mittelloser Marokkaner verteilen.

Die meisten Kommentare auf YouTube sind ziemlich negativ. Während Einzelne die Juden loben, sagen die meisten Kommentatoren, sie würden sich schämen, dass diese Leute Almosen von Juden annehmen und dass die Menschen, die die Hilfe annehmen, voller Schande und Erniedrigung seien.

Oh Gott, Hunger und Erniedrigung
Die Kultur der Erniedrigung und des Bettelns bei Fremden wird bei Gruppen der Gesellschaft eingegraben.
Die tödliche Person hat sein Volk zur Beute des Volks von Zion gemacht.
Es gibt ein altes algerisches Sprichwort, das besagt: „Schande ist länger als das Leben. Das Leben vergeht, aber Schande wird Generationen lang weiter gegeben.
Meine algerischen Brüder, als Muslime müssen wir Flugzeuge mit Ramadan-Tribünen an unsere freien Muslime schicken, die fastenden Brüder in Marokko. Damit Allahs Feinde sie nicht demütigen können.

Die Themen der Kritiker lauten, dass Juden keine wahren Marokkaner sind und dass ihre Absicht beim Verteilen von Lebensmitteln darin besteht die Muslime zu demütigen.

Es ist interessant, dass Almosen von Juden anzunehmen zutiefst demütigend ist, aber Hilfe von der UNRWA oder der EU für Leute überhaupt nicht problematisch ist, die angeblich so sensibel für Schande sind.

Antisemitismus und vier Fälle juristischen Hohns

David Harris, The Times of Israel blogs, 22. April 2021

Vier Jahre nachdem Sarah Halimi, eine 65-jährige französische Jüdin, Mutter und Ärztin, in Paris ermordet wurde, ist der Fall in Frankreich wieder in den Nachrichten.

Das französischen oberste Gericht urteilte diesen Monat, dass der Täter, Kobili Traoré, nicht vor Gericht gestellt werden kann, obwohl niemand bestritt, dass er sein Opfer brutal geprügelt und aus ihrem Fenster im dritten Obergeschoss geworfen hatte, wobei er „Allahu akbar“ porklamierte.

Der Grund? Es wurde entschieden, dass er unter dem Einfluss von Cannabis einen „Deliriumsschub“ hatte. Damit könne er strafrechtlich nicht für sein Handeln zur Verantwortung gezogen werden. Als Ergebnis gab es kein Verfahren und rechtliche Abrechnung und wird sie auch nicht geben. Stattdessen wurde der Mörder als psychiatrischer Behandlung bedürftig erachtet. Aber wird diese psychiatrische Behandlung sich einzig auf sein Drogenproblem oder wird sie auch seine tödlich antisemitischen Überzeugungen konzentrieren?

Dass dies ein haarsträubendes Ergebnis ist, muss gar nicht erst gesagt werden. Welche Botschaft sendet das aus? Nun, im wahrsten Sinn des Wortes kann der Mörder offensichtlich nicht für seine eigene Entscheidung Cannabis zu konsumieren zur Verantwortung gezogen werden, ganz zu schweigen für die kaltblütige Ermordung seiner Nachbarin und die eindeutig antisemitischen Untertöne all dessen.

Fazit: Rauche Gras, ermorde einen Juden, geh nicht ins Gefängnis.

Apropos: Das dürfte rechtliche Folgen über die Grenzen Frankreichs hinaus haben, weil immer mehr Länder, darunter eine Reihe US-Bundesstaaten den Gebrauch von Cannabis legalisieren.

Der französische Präsident Emmanuel Macron hat zurecht damit reagiert Veränderungen des Gesetzes zu fordern, um zu verhindern, dass so etwas noch einmal passiert, auch wenn manche mit dem Rücken an der Wand gelehnt da stehen und ihn der Einmischung in die Justiz beschuldigt haben.

Wäre dies die einzige juristische Verhöhnung in Europa, die Juden trifft, wäre das schon mehr als genug. Aber so ist es nicht. Hier sind drei weitere Beispiele unter viel zu vielen.

2014 gab es im deutschen Wuppertal einen Brandanschlag auf eine Synagoge. Drei Täter mit palästinensischem Hintergrund wurden ausgemacht.

Während der folgenden drei Jahre juristischen Hickhacks vor mehreren Gerichten behaupteten die Angeklagten wechselnd, sie seien von Cannabis high gewesen, betrunken und es nicht böse gemeint, obwohl sie auch behaupteten, sie hätten „Aufmerksamkeit auf den Gaza-Konflikt mit Israel lenken“ wollen.

Am Ende erhielten die drei Bewährungsstrafen für den von ihren Molotowcocktails verursachten Schaden. Aber – und das ist ein großes Aber – das Landgericht urteile, das Motiv sei nicht antisemitisch, sondern vielmehr Protest gegen Israel.

Die Berliner Direktorin des American Jewish Committe, Deidre Berger, sagte damals dazu in den Medien: „Das war ein eindeutiger Fall. Warum ist es dann so schwer für Rechtsorgane das Offensichtliche zu sagen, nämlich dass Hass auf Israel oft Antisemitismus kaschiert?“

Beachten Sie den offiziellen Denkprozess: Das es in der Gegend kein „legitimes“ israelisches Ziel gab, konnte die Synagoge, ein Ort der religiösen Verehrung, als Stellvertreter für Israel angesehen und damit auch angegriffen werden – ohne jegliche Erkenntnis des antisemitischen Charakters dessen, was stattfand. Atemberaubend, absolut atemberaubend.

Unterdessen hing ein Cafébesitzer in der Stadt Saint-Nicolas in Belgien ein Schild in sein Fenster. Es war in seiner Muttersprache Türkisch geschrieben: „Hunde sind in dieser Einrichtung zugelassen, Jude aber unter keinerlei Umständen.“ Es erschien auch auf Französisch, wobei das Wort „Juden“ durch „Zionisten“ ersetzt wurde.

Dieser Vorfall ereignete sich kurz nachdem vier Menschen, darunter ein israelisches Paar, dessen Kinder als Waisen zurückblieben, im jüdischen Museum in der Hauptstadt Brüssel von einem Jihadisten getötet wurden.

Trotz breit gestreuter Proteste wegen des Schildes im Fenster und seiner abschreckenden Botschaft, die an die Nazizeit erinnerte, entschied sich die Staatsanwaltschaft keine Anklage gegen den Cafébesitzer zu erheben.

Die erschreckende Botschaft? Es ist in Ordnung, wenn ein Geschäft öffentlich behauptet, dass Hunde willkommen sind, Juden aber nicht.

Und dann gab es noch diesen Vorfall im norwegischen Oslo im Jahr 2018.

Bei einer öffentlichen Veranstaltung, die ausgerechnet für Multikulturalismus werben sollte, betrat der norwegische Rapper Kaveh Kholardi, von Vertretern der Stadt eingeladen, die Bühne und sprach über die „Scheißjuden“.

Die Folge? Der Staatsanwalt lehnte juristisches Vorgehen ab; er behauptete Kholardi „scheint auf Juden zu zielen, es kann aber so gesehen werden, dass er seine Unzufriedenheit mit der Politik des Staates Israel zu Ausdruck bringt.“

Wie bitte?

Die unvermeidliche Bedeutung der norwegischen Entscheidung: Juden, wo immer sie leben mögen und was immer sie denken, müssen als Stellvertreter des Staates Israel betrachtet werden.

Das ist kaum anders als das Urteil aus Wuppertal, dass eine Synagoge als Nebenstelle des Staates Israel angesehen werden kann.

Vier Beispiele – Paris, Wuppertal, Saint-Nicolas und Oslo – wo der Rechtsweg die Juden im Stich ließ, die Justiz versagte und der gesunde Menschenverstand scheiterte.

Vier Beispiele der Unfähigkeit oder Nichtbereitschaft kristallklare Erscheinungsformen des zeitgenössischen Antisemitismus zu begreifen und ihm entgegenzutreten.

Vier Beispiele dafür, dass, wenn es um Judenhass geht, von manchen unermüdliche Anstrengungen unternommen werden, um die Umstände für milder zu erklären oder das Offensichtliche schlicht zu bestreiten.

Vier Beispiele dafür, dass die Worte „Nie wieder“, die so oft wegen des Völkermords am jüdischen Volk auf europäischem Boden zwischen 1933 und 1945 wiederholt werden, nur dann Bedeutung haben, wenn angemessenes Handeln diese Worte begleitet.

Andernfalls sind sie bestenfalls nur hohles Gerede, schlimmstenfalls eine grausame Irreführung.

Karikatur: Beinahe islamophob

Elder of Ziyon, 18. April 2021

Angeregt von vom Video eines Anschlags auf chassidische Juden in Brooklyn mit einem Auto, der eindeutig absichtlich war. Es gibt ein Foto des Fahrers aus einem weiteren Video; dieser sieht nun gar nicht wie ein weißer Herrenmensch aus, was bedeutet, dass die üblichen Vertreter der „Jerusalem-Erklärung für Antisemitismus“ wie immer dazu schweigen werden.

Palästinensermedien bleiben antisemitisch

Elder of Ziyon, 16. April 2021

Die palästinensische Nachrichtenseite Amad veröffentlichte ein Op-Ed von Nidal Khadra, das das Chasaren-Märchen puscht:

Die zionistische Bewegung fälschte die Geschichte mit der Behauptung, die Juden des Westens und Russlands, Immigranten der Siedlungen, seien ethnisch und religiös rein, um in der Lage zu sein für ihre Immigration in die Siedlung namens Israel zu werben.

Beachten Sie, dass für ihn ganz Israel eine „Siedlung“ ist.

Es war für die zionistische Bewegung schwierig die Juden des Ostens von der zionistischen Ideologie zu überzeugen, denn sie lebten im arabischen und islamischen Osten, in Sicherheit und Ruhe, nebst der Reinheit ihrer biblischen Überzeugungen, in die zionistische Überzeugungen nur schwer einzubringen sind.

Das ist amüsant, weil praktisch alle diese Juden, die in „Sicherheit und Ruhe“ in der arabischen Welt leben von ihren freundlichen arabischen Nachbarn ethnisch gesäubert wurden – und die Mehrheit sich aus irgendeinem Grund entschied nach Israel zu ziehen.

Die zionistische Bewegung hat sich von Anfang an darauf verlegt das historische Narrativ zu fälschen und Fakten zu schaffen, die beweisen sollen, dass die nach Palästina einwandernden westlichen Juden und russische Immigration aus Westeuropa und Russland nach Rasse und Glaube reine Juden sind.

Dieses Genie glaubt, das aschkenasische Juden sich nicht als jüdisch betrachteten – bis die Zionisten sie überzeugten, dass sie es seien!

Viele historische Berichte, insbesondere die These des ägyptischen Denkers Jamal Hamdan in „Der anthropologische Jude“, bestätigen, dass die jüdischen Einwanderer aus dem Westen und Russland Juden aus den tatarischen Chasaren sind und nichts mit der jüdischen Rasse zu tun haben, die den Nachkommen des Propheten Jakob und seinen elf Stämmen gehört.

Elf Stämme?

Khadra geißelt dann die arabische Welt, sie unternehme nicht genug dafür diese Fakten der Welt zu offenzulegen.

Der im Gazastreifen lebende Autor scheint ein Forscher des in Kairo sitzenden Arab Democratic Center for Strategic, Political and Economic Studies [Arabisches Dmeokratisches Zentrum für Strategische, Politische und Wirtschaftsstudien] zu sein.

Der Khazaren-Mythos ähnelt Holocaust-Leugnung; er bestreitet, dass Juden ein Volk sind und leugnet, dass Juden jemals irgendeine Verbindung zu Jerusalem hatten – alles populäre arabisch-antisemitische Theorien, die sich als historische Debatte verkleiden. Mit der Ausnahme der Holocaust-Leugnung wird keine davon über die Antisemitismus-Definitionen der IHRA oder deren Gegner abgedeckt, was eine bedeutende Lücke in diesen Definitionen darstellt.