Robert Wistrich sel.A. – ein leidenschaftlicher Verteidiger des jüdischen Volks

Manfred Gerstenfeld (direkt vom Autor)

Robert_WistrichProfessor Robert Wistrich war der führende Historiker in Sachen Antisemitismus und veröffentlichte auch in anderen Feldern der Geschichte wichtige Bücher. Die Kombination aus seiner intellektuellen Tiefe und fruchtbaren Autorenschaft spiegelten sein Expertentum zu vielen Aspekten im Bereich des Antisemitismus. Seine Präsenz war am wichtigsten in einem Bereich, in dem die Zahl der Forscher leider nicht mit der jüngsten Explosion des Hasses und seiner Mutationen mitgehalten hat; das reicht von der Verachtung der jüdischen Religion und des jüdischen Volkes bis zur Verleumdung des jüdischen Staates.

Robert war ein Sprecher und Repräsentant des jüdischen Volkes – Rollen, denen er vollkommen verpflichtet blieb. Zu den vielen von ihm geführten Projekten gehörte die gemeinsam vom Simon Wiesenthal Center und der UNESCO erstellte Ausstellung „Buch, Volk, Land – die 3.500-jährige Beziehung des jüdischen Volks zum Heiligen Land“. Etwas ganz Anderes war seine Mitgliedschaft in der 1999 gegründeten Internationalen Katholisch-Jüdischen Historischen Kommission, die die Rolle von Papst Pius XII. während des Zweiten Weltkriegs neu beurteilte. Robert ließ seine Integrität nicht durch Druck aus Kirchenquellen beeinträchtigen, was schließlich zur verfrühten Einstellung der Arbeit der Kommission beitrug.

Wenn man den Nachruf für einen derart herausragenden Intellektuellen schreibt, zeigen seine Biographie und seine vielen menschlichen Qualitäten einige Aspekte seiner Persönlichkeit; wichtige weitere kann man sehen, wenn man sich auf einiges aus seinem großartigen analytischen Werk konzentriert.

Vor Jahrzehnten las ich eine Veröffentlichung der World Union of Jewish Students. Unter den vielen von Studenten geschriebenen Artikeln gab es einen, der weit aus dem Rest hinausragte. Auf diese Weise begegnete mir Roberts Name zum ersten Mal.

Antisemitismus-Studien wurden dank des französischen Wissenschaftlers Léon Poliakov (1910 – 1997) zum Forschungsfeld; Poliakov schrieb einen Großteil der fundamentalen Arbeit in diesem Bereich. Es war jedoch die Entwicklung eines Instituts auf hohem Niveau nötig, um das Feld in größerem Umfang abzudecken und Robert war bei diesem Unterfangen entscheidend. Er war Neuburger-Professor für Europäische Geschichte und Jüdische Geschichte an der Hebräischen Universität von Jerusalem. Als Robert 2002 zum Leiter des Vidal Sassoon International Center wurde, verwandelte er dieses in einen Ort, der ein breites Spektrum an Antisemitismus-Forschung veröffentlichte, das viele Länder und Themen abdeckte.

Robert war nicht nur ein sehr geschickter Autor, sondern auch ein durchdachter Redner. Als Kind polnisch-jüdischer Eltern in der Sowjetunion geboren, war Englisch nicht seine Muttersprache, sondern eine der Sprachen, die er beherrschte. Dies und sein enzyklopädisches Wissen erlaubten es ihm tiefe Einsicht in verschiedene Kulturen zu gewinnen.

Es ist unmöglich Roberts gesamte Arbeiten zu besprechen, ohne einen überlangen Aufsatz zu schreiben – also werde ich mich auf einige seiner jüngeren Veröffentlichungen konzentrieren. Sein magnum opus, „A Lethal Obsession“ (Tödliche Besessenheit), trägt den Untertitel „Anti-Semitism from Antiquity to the Global Jihad“ (Antisemitismus von der Antike bis zum weltweiten Jihad) und kam im Jahr 2010 heraus. Seine einzelnen Kapitel können als eigenständige Aufsätze gelesen werden.

In seinem Buch widmete Robert ein ganzes Kapitel den „Juden gegen Zion“. Er behandelte die Geschichte der selbsthassenden Juden ab den Apostaten im christlichen Spanien nach den Massakern an den Juden im Jahr 1391. Er verwies zu einer Äußerung, die bereits zur Wende vom 19. auf das 20. Jahrhundert vom Wiener Dramatiker Arthur Schnitzler zitiert wurde: „Antisemitismus hatte keinen Erfolg, bis die Juden anfingen ihn zu fördern.“ Extrem masochistische Tendenzen, einschließlich psychologischer Selbstgeißelung, die bei Juden regelmäßig vorkommt, gehen wahrscheinlich über die in anderen Kulturen hinaus. Ein Beispiel war Roberts tödliche Analyse des österreichischen, jüdischen Nachkriegskanzlers Bruno Kreisky, einem sozialistischen Reinwäscher ehemaliger Nazis.

Viele Wissenschaftler sehen weg, wenn es um den von muslimischen Staaten und Teilen der muslimischen Bevölkerung in westlichen Ländern ausgehenden, weit verbreiteten Antisemitismus geht. Trotz der Gegenreaktionen blieb Robert freimütig, als sein nach dem 9/11 ursprünglich in Englisch veröffentlichten Aufsatz über muslimischen Antisemitismus auf Deutsch aktualisiert und wieder aufgelegt wurde. Darin machte Robert geltend, dass der Hardcore-Antisemitismus in der arabischen und muslimischen Welt nur mit dem von Nazideutschland vergleichbar ist. Eine solche Meinung zu äußern war weit mehr als eine akademische Beurteilung. Es war eine mutige Tat. Weniger scharfe Kritik am extrem üblen Phänomen muslimischer Gesellschaften wurde bereits als Islamophobie bezeichnet. Solche Kritik wird ständig nicht nur von Muslimen, sondern auch von vielen „politisch korrekten“ Westlern abgewürgt. Robert erklärte ausdrücklich, dass muslimischer Hass auf Israel und Juden „ein eliminierenatorischer Antisemitismus mit Völkermord-Dimension“ ist.

2012 wurde From Ambivalence to Betrayal: The Left, the Jews, and Israel“ (Von Ambivalenz zu Verrat: Die Linke, die Juden und Israel) veröffentlicht. Das Buch enthält das Kapitel Great Britain: A Suitable Case for Treatment? (Großbritannien: Ein passender Fall für Therapie?) Robert hat in Großbritannien studiert, wo der Unterricht zu klassischer britischer Literatur im Lehrplan der Schule fast immer von antisemitischer Natur war. Roberts Analyse begann mit Chaucers Canterbury Tales (Die Canterbury-Erzählungen) aus dem späten 14. Jahrhundert und Christopher Marlowes The Jew of Malta (Der Jude aus Malta) vom Ende des 16. Jahrhunderts. Er sprach sich unmissverständlich gegen die Weißwaschung des Antisemitismus in Shakespeares Kaufmann von Venedig aus.

Vielleicht mehr als jeder andere hat Robert bewiesen, dass Antisemitismus nicht nur in der Geschichte Europas tief verwurzelt, sondern dass er ein integraler Bestandteil der europäischen Kultur ist. Ich überzeugte ihn einmal am Jerusalem Center for Public Affairs einen Vortrag über die lange Tradition des intellektuellen Antisemitismus zu halten. Er illustrierte, wie jede Veränderung im sozialen Umfeld eine Mutation des Antisemitismus mit sich bringt. In Europa legte der katholische Antisemitismus die ideologische Infrastruktur, von der aus sich ein Großteil der Dämonisierung der Juden, des Judentums und des jüdischen Volks entwickelte. Von Martin Luther und dem Protestantismus zur Aufklärung, Voltaire eingeschlossen, von den großen deutschen, idealistischen Philosophen über frühe französische Sozialisten bis zu Karl Marx – viele Intellektuelle und innovative Bewegungen gaben ihren eigenen „Beitrag“ zum Antisemitismus.

Robert war ein leidenschaftlicher und unermüdlicher Kämpfer für seine Ideen. Ich hatte das Privileg zum letzten Mal mit diesem Kampfgenossen gegen die vielen üblen Feinde des jüdischen Volkes und Mann der Prinzipien während des jüngsten Weltforum zur Bekämpfung von Antisemitismus, ein paar Tage vor seinem Tod zu sprechen – ein ausführliches Gespräch, wie immer anregend und angenehm. Seine Zielstrebigkeit blieb bis zum letzten Moment ungebrochen. Wie alle großen Intellektuellen wird er durch das Vermächtnis seiner umfassenden Arbeiten und seines originellen Denkens weiterleben.

Ägyptischer Waqf-Kleriker sagt Juden seien eifersüchtig darauf, wie friedlich Muslime sind

Elder of Ziyon, 20. Mai 2015 (keine Satire!)

Scheik Abdul Khaliq Oteify von der ägypitschen Waqf sagt, Juden seien eifersüchtig auf Muslime.

Der Grund?

Weil Muslime „untereinander Frieden verbreiten“.

Der gelehrte Scheik sprach auf einem ägyptischen Satellitenkanal darüber, wie der Prophet Mohammed alle Muslime aufforderte einander zu lieben. Juden, sagte er, seien eifersüchtig auf eine solche Idee, an die kein anderes Volk jemals zuvor gedacht habe.

Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst

Die Regierung von Tennessee über BDS

gefunden auf Facebook:

BDS-vehicle-for-antisemitism_TennesseeBDS ist eins der  Hauptmittel zur Verbreitung von Antisemitismus…
Sie ist inhärent antithetisch und fügt den Sachen von Frieden, Gerechtigkeit, Gleichberechtigung, Demokratie und Menschenrechten für alle Völker im Nahen Osten schweren Schaden zu.”
von der Staatsregierung von Tennessee verabschiedete Resolution

Spürt ihr es? Ein Sturm zieht auf!

Europas Küsten versinken in einer Flutwelle des Antisemitismus. Niemand kann vorhersehen, wohin das führen wird, aber es Zeit für die Juden, heimzukehren.

Shelley Neese, Israel National News, 16. April 2015 (übersetzt von Cora)
Das Video unten wurde von Shelley Neese gemacht. Der Artikel darüber ist von Victor Sharpe.

Der 15. April ist nicht nur der Tag, an dem wir unsere Steuern dem allmächtigen und zudringlichen Staat zu entrichten haben. Nein, der 15. April dieses Jahres kennzeichnet auch den Holocaust Gedenktag, der uns an die Schrecken erinnern soll, den die Nazis und ihre europäischen Verbündeten an den staatenlosen und unglückseligen Juden vor über 70 Jahren verübten. Es ist kein Versehen wenn man über den größten jüdischen Friedhof der Welt nachdenkt: Er wird Europa genannt.

Vor dem Zweiten Weltkrieg lebten etwa 18 Millionen Juden. Nach dem Krieg und dem Sieg über Deutschland, sind nur noch 12 Millionen übrig geblieben. Die sechs Millionen, die verschwunden sind, tränkten den umnachteten Boden Europas mit ihrem Blut und füllten den Himmel mit ihrer Asche.

Aber das waren nur die jüdischen Opfer des 20. Jahrhunderts. Bevor dieses blutigste aller Jahrhunderte seine Barbarei und infernalischen Hass auf das jüdische Volk losließ, erlitten sie fürchterliche Martyrien und starben über zweitausend Jahre lang durch die Kirche des Mittelalters oder die weltlichen Machthaber in Europa.

Lasst uns an die Verfolgungen, Vertreibungen, Pogrome, die erzwungenen Konversionen und die endlose Unterdrückung und Elend vor den Nazis erinnern, die auf den über ganz Europa verteilten, hilflosen und machtlosen jüdischen Gemeinden lasteten. Dass es heute noch Juden gibt, trotz der grausamsten und anhaltendsten Verfolgung, die je ein Volk erleiden musste, ist eines der größten Wunder.

Wir nennen diesen Horror, dem das jüdische Volk und seinem Glauben zugefügt wurde, mit dem Begriff aus dem 19. Jahrhundert: Antisemitismus. Aber es ist ein Gift in der Menschheit, ein andauernder Virus, der allen Versuchen der Ausmerzung standhält. Um es einfach zu sagen; es ist Judenhass. Und als solcher ist er also in ganz Europa wieder ausgebrochen und spiegelt in seiner Perversion und sinnlosen Gewalt die Erinnerungen heftigen an das Dritte Reich.

Frankreich, das wunderbare Frankreich, hat uns wunderbare Literatur und herrliche Musik geschenkt. Aber diese Nation gab uns auch die bekannte Dreyfus-Affäre im 19. Jahrhundert. Es war die gleiche Nation, die unter der Vichy Regierung fröhlich seine jüdischen Mitbürger zusammentrieb und in die deutschen Todeslager schickte; die gleiche Nation, die zusah, als Wagenladungen von jüdischen Talmudbüchern im 12. Jahrhundert nach Paris gebracht wurden, um verbrannt zu werden. Und diese Nation ist nun überschwemmt von dem gewaltigen Einfluss muslimischer Immigranten, die ihren Judenhass ausspucken, den sie aus dem Koran und den Hadithen auswendig gelernt haben.

Und viele Franzosen und Französinnen machen mit in der Orgie des Hasses gegen die umkämpfte, neu errichtete jüdische Heimat: Israel. Dieses hässliche Spektakel beinhaltet den alten, sehr alten Virus: Judenhass.

Was auf den Straßen von Paris geschah, als der muslimische Mob und seine europäischen Mitreisenden die Menschlichkeit plünderte und entstellte, war zu erwarten gewesen. Die muslimischen Gangster sind unheilbar zerfressen durch ihre Ideologie, die in eine Religion eingepackt ist (um Churchill zu zitieren) und sie werden sich nur davon befreien können, wenn sie ihr Festhalten am Islam aufgeben. Die Nichtmuslime, die Israel und die Juden angreifen sind nützliche Idioten, die ihre Droge genommen haben, die aus dem unermüdlichen Propagandakrieg gegen den jüdischen Staat besteht.

George Orwell schrieb in seinem Roman „1984“, dass das Ministerium der Wahrheit verkündete: Wissen ist Ignoranz; Freiheit ist Sklaverei. Genauso sind die muslimischen und europäischen Drohnen wie Laborratten in einem infernalischen Experiment durch die Straßen von Paris gerannt. Sie waren bar jeglichen Wissens, während sie neue Untiefen der selbstverschuldeten Sklaverei ihres Geistes ausloteten.

Die Scheinheiligkeit des kreischenden antijüdischen und antiisraelischen Mobs in Paris wurde für alle sichtbar und hörbar, als wir letzte Woche erfuhren, dass das syrische Regime Fassbomben warf und damit das palästinensische Krankenhaus in Yarmouk zerstörte, einem südlichen Vorort von Damaskus, in dem hauptsächlich Araber leben, die sich selber Palästinenser nennen. Hunderte wurden getötet oder verwundet. Und wie ein Einwohner Yarmouks es ausdrückte: „Sie haben sie auf der Straße abgeschlachtet.“ Nein, das war nicht in Gaza.

Nun vergleicht die Massaker der letzten Wochen in Syrien mit den Straßen von Paris und anderen Teilen Europas und Großbritanniens 2014. Da gab es gefälschte Geschichten von einem „Massaker in Gaza“. Die Propagandisten der Hamas fütterten die Facebook-Nutzer mit Bildern von toten Kindern, die meisten davon waren noch nicht einmal aus Gaza, und andere sah man später, wie sie von den Bahren aufstanden und davon gingen. Das nennen wir fabrizierte Filme, die Produkte von Pallywood.

In Syrien dagegen gibt es tatsächliche Massaker an den palästinensischen Arabern. Aber wo sind jetzt der muslimische Mob und seine nützlichen Idioten aus Europa? Wo sind die Drohnen, die auf den Straßen von Paris und ganz Europa skandieren? Wo sind die abertausenden von Tweets die wir 2014 sahen? Wo sind die Kundgebungen, die lautstarken Schreie? Es gibt sie nicht, denn Israel ist nicht beteiligt, was die absolute Scheinheiligkeit und Bösartigkeit aufzeigt, die diese abscheuliche antijüdische und antiisraelische Kampagne deutlich preisgibt.

Shelley Neese, die Vizepräsidentin der christlich-zionistischen Website The Jerusalem Connection, hat ein bemerkenswertes Musikvideo über den Anstieg antijüdischer Vorurteile und Fanatismus in Frankreich und ganz Europa produziert. Sie verbindet dies mit dem Horror vor über 70 Jahren. Sie warnt die jüdischen Gemeinden in Frankreich, dass nur noch wenig Zeit bleibt und ihre Zukunft in der angestammten und biblischen jüdischen Heimat liegt: in Israel.

Sie wurde von Andrew McKain, einem talentierten Musiker und Rapper, unterstützt, dessen knallharte Verse sich vor allem an junge Leute richten, die dringend erfahren müssen, was die Vergangenheit gebracht hat und was die Zukunft vielleicht bereit hält.

Sie sollten wissen, wie die im 20. Jahrhundert besiegten totalitären Bewegungen mutierten und wie der Islamo-Faschismus und die heutige Linke gemeinsame Sache machen, um das Gleiche zu erreichen, wie ihre Vorgänger – die Vernichtung der Juden und der Freiheit weltweit.
aus dem VIDEO:

(Es gilt das gesprochene/gesungene Wort – der Text ist hauptsächlich inhaltlich wiedergegeben!)

„Die Juden werden von überall herkommen: aus Frankreich, aus Russland, aus Amerika, aus dem Jemen … Ihr Glaube wird ihr Pass sein“ (David Ben Gurion)

CNN: „Erschreckenderweise ist der Antisemitismus in Frankreich im Anstieg begriffen, daher haben sich einige Juden dazu entschlossen, nach Israel zu gehen.“

Rapsong:

Im Sommer 2014 sind die Massen der Muslime losgestürmt und haben die Straßen okkupiert. Ihr lauter Schrei lautete: „Tod den Juden“ und „Vergast die Juden“

(Bild: Antisemitische Zwischenfälle in Frankreich: 1999 – 82; 2013 – 432.)

Doch der Angst folgte Entsetzen, als der Schrei Tatsache wurde. Sie behaupten, sie seien für die Menschen in Gaza und die mordeten Unschuldigen. Es ist wirklich erschreckend und vielleicht glauben sie tatsächlich daran, was sie da zeigen und sagen, doch wir können diese Ausbrüche nicht ignorieren obwohl wir uns nicht vorstellen konnten, wie viel Hass da vorhanden ist. Das Böse ist auf der Lauer.

Ein Sturm zieht auf!

Der Hass geht gegen Israel, er führt dazu, dass Waren aus den Regalen verschwinden.

(Bild: Sainsbury entfernt vorsorglich alle koscheren Lebensmittel in seinem Laden im
Zentrum Londons, aus Angst davor, Demonstranten könnten den Laden plündern.)

Denn sie sind zu ängstlich koscheres Essen zu verkaufen – sie könnten dafür angegriffen werden.

(Bild: Obwohl sie behaupten, die Demonstrationen seien zur Unterstützung Gazas, waren es tatsächlich Anti – Israel und antisemitische Demonstrationen. Es ist unglaublich!“)

Denn Muslime greifen Synagogen mit Molotowcocktails an – es ist für die Juden wie 1942 – und damit wird deutlich, dass es reiner Antisemitismus ist und es nicht nur um Israel geht. An alle, die jetzt noch glauben, es sei nicht so schlimm, es ginge vorbei, der Hass würde sich verflüchtigen und alles fort wünschen wie einen schlechten Traum: Nehmt euren Kopf aus dem Sand! Erkennt, was man euch gesagt hat, der Hass sitzt tief und die Quelle dafür trocknet niemals aus.

Der Hass ist zurück wie ein Krebsgeschwür. Juden werden angegriffen und das sollte die Warnglocken läuten lassen: Ein Sturm zieht auf!

Was erst weit entfernt war, kommt jede Minute näher! Bist du zu beschäftigt, es wahrzunehmen? Der Sturm kommt näher und näher und wir wissen, er wird nicht aufhören, denn sie haben eine Mission.

Wir auch!

Ich sehe das Ganze, ich versuche zu entkommen. Ich brauche keine Kristallnacht, um zu wissen, was kommen wird. Ich muss auch nicht Zeuge sein, wie ein Jahrhundert zuvor, als ein französischer Jude ohne jeden Beweis des Hochverrats beschuldigt wurde, was ein ähnliches Geschrei auslöste: „Vielleicht sind die Juden der Grund für alle Probleme?“

Einer verstand das Geschrei

(Bild: Wenn ihr es wollt, ist es kein Traum)

und machte sich daran einen Staat für die Juden zu suchen, wo sie frei wären. Entgegen der großen Flut, damit sie dieser entkommen könnten.

Zu wenige halfen, es war zu spät.

(Bild: Wir organisieren das jüdische Volk auf sein künftiges Schicksal hin.)

Niemand in der Welt glaubte ihm, als er sagte, dass ein Sturm aufziehe.

Im Jahre 1894, 40 Jahre, bevor dieser auf das Land traf, sah er die Sturmwolken aufziehen, die Unschuldige treffen würden. Und er versuchte, wie einst Noah, eine Arche zu bauen. Doch die Kräfte waren gegen ihn und auch die Gesetze.

Einige sahen die Dinge, wie sie waren, doch zu wenige glaubten ihm. Sehen ist leicht, glauben ist schwer. Heute müssen wir entscheiden, ob wir unseren Teil beitragen.

Liegen wir faul am Strand, während sich der Himmel immer mehr verdüstert? Oder stehen wir in der Brandung und helfen den Menschen an Land?

Heute gibt es keine Entschuldigung mehr, zu deutlich sind die Sturmwolken über uns und die Blitze sprühen Funken.

Da kommt ein Sturm auf, ob ihr es wollt oder nicht und das Grollen des Donners kommt immer näher, mit jeder Minute.

Da stehst du und staunst, fragst dich, was du tun sollst.

(Bild: „Jude, Jude, feiges Schwein, komm heraus und kämpf allein. Israelische Massenmörder. Kindermörder, Schweine.“)

Was verpasst du hier? Dass sie durch die Städte toben? Erfüll einfach deine Mission!

Es geht doch gar nicht um Gaza. Es ist eine Krankheit, die sie befallen hat, der Glaube, sie seien etwas Besonderes, die die Juden diskriminieren müssen. Und was sie schreien, meinen sie auch! Frag einfach mal die vier Menschen, die im belgischen Museum ermordet wurden!

Das soll uns erschrecken – braucht es denn noch mehr Anlässe und Gründe? Noch mehr Opfer und Hilflosigkeit? Noch mehr Überfälle und Schicksale, damit ihr begreift: Jetzt ist es an der Zeit!

Sie kennen nur den Tod und was sie schwören, wird Realität. Wer glaubt, all das käme aus dem Nichts, ist ein Narr.

Seit Jahrtausenden ist es normal, Juden zu hassen. Es kommt und geht in Wellen. Wie ein Taubenschwarm lässt es sich hier und da nieder und verbreitet sich.

Niemals wieder passiert immer wieder!

Um dem Sturm zu entkommen, müsste ihr fliehen.

EL AL landet, in Sicherheit. In Israel, wo die Wächter niemals schlafen. Wir kommen, immer zu zweit*, um das Land zwischen dem Jordan und dem Meer zu bebauen. Denn dies ist unser Land!

—–
* Verweis auf die Arche Noah (Anmerkung der Übersetzerin)

Die Maske Antizionismus

gefunden auf Facebook:

Maske_Antizionismus-Antisemitismus

Leseempfehlungen für die deshalb gleich wieder tobenden Ignoranten:
Antizionismus – Antisemitismus?
Ja, Antizionismus ist wirklich Antisemitismus
Schlicht und einfach: Antizionismus ist Antisemitismus
Warum Antizionismus inhärent antisemitisch ist
Antizionismus = Antisemitismus
Martin Luther King über Antizionismus

Kanadisch-muslimische Zeitung nennt Juden Terroristen

Elder of Ziyon, 28. April 2015

Meshar ist eine freie arabische Zeitung aus Ontario. Ihre April-Ausgabe enthält einen Artikel (S. 22), der das Judentum als terroristische Religion beschreibt; sein Titel: „Jüdischer Terrorismus“.

Der ursprünglich auf Al-Jazira veröffentlichte Artikel sagt, dass der Islam Muslimen nur befiehlt defensive Schlachten zu kämpfen, „aber wenn man sich die Bibel ansieht, dann sind die Juden die wahren Terroristen im Namen des Herrn“.

In dem Artikel heißt es, dass Juden glauben „die Welt sei in zwei Teile geteilt: Die Leute Gottes, die Gnade und Liebe gefunden haben und andere Leute, die bestialische, grausame Taten begehen“. Die Torah, heißt es, sagt den Hebräern, sie sollten sich von andern Menschen fernhalten, weil die Nichtjuden unrein und einfach Tiere in Menschenform sind, die es nicht verdienen sich mit dem auserwählten Volk zu vermischen. Der einzige Grund, dass Gott Nichtjuden schuf, wird ihnen gesagt, besteht darin, dass er sie ihnen verfügbar macht, um sie durch Juden zu vernichten oder damit Gott sie als Lektion benutzen kann, wenn er wütend ist, damit die Heiden die Juden besiegen können.

Es gibt laut dem Autor nur drei Dinge, die die Juden den Heiden tun dürfen. Das erste ist (natürlich) sie zu ermorden. Das zweite sie zu vertreiben. Und das einzige andere akzeptable Verhalten der Juden gegenüber Nichtjuden besteht darin sie zu versklaven.

Und wird auch gesagt, dass Frauen als schlechte Eigenschaften habend und von jüdischen Männern verachtet dargestellt werden.

Ich glaube, dieser Artikel dürfte die kanadischen Gesetze zu Hasspropaganda verletzen. Es gibt zwar ein Schlupfloch für legitime Kritik an religiösen Überzeugungen, doch muss die Person, die diese Kritik äußert, in gutem Glauben handeln und in diesem Fall basiert der Artikel völlig auf Lügen, die der Autor (und der Lektor) erkannt haben müssen, wenn sie nicht selbst von vorneherein antisemitisch wären.

Hier ist eine Illustration des Artikels in Meschawar: