Die Nazi-Wurzeln des palästinensischen Nationalismus

Adam Eliyahu Berkowitz, Breaking Israel News, 8. April 2019

Sie sagen: Kommt, wir tilgen sie aus, dass sie kein Volk mehr sind, des Namens Israel werde nicht mehr gedacht. Einmütig haben sie sich beraten, einen Bund gegen dich zu schließen: die Zelte Edoms und die Ismaeliter,… (Psalm 83,5-7, Zürcher Bibel)

Haddsch Amin al-Husseini, besser bekannt als Großmufti von Jerusalem, mit Nazi-SS-Offizeren im November 1943 (Foto: deutsches Bundesarchiv/JNS)

Es ist unbestreitbar, dass sich während des Zweiten Weltkriegs viele Muslime mit Deutschland verbündeten und Hunderttausende von ihnen für die Nazis kämpften. Man könnte argumentieren, dass sei Folge ihrer gemeinsamen Feinde gewesen: dem britischen Empire, der Sowjetunion und der Vereinigten Staaten von Amerika.

Obwohl das für viele muslimische Länder, die sich aus pragmatischen und strategischen Gründen auf die Seite Deutschlands stellten, eindeutig stimmt, deutet bezüglich der Palästinenser ein Blick auf die Verbindung zwischen den Wurzeln des palästinensischen Nationalismus und dem Aufstieg der Nazis darauf hin, dass stärker vertretbar ist, dass diese Allianz auf gemeinsamen Philosophien und einem Hass ihrer größten gemeinsamen Nemesis gründete: den Juden.

Israels Premierminister Benjamin Netanyahu (Foto: Yonatan Sindel/Flash90)

Der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu wurde weithin kritisiert, weil er in einer Rede vor dem World Zionist Congress (WZC) 2015 auf den Judenhass verwies, der die Herkunft des palästinensischen Nationalismus mit dem Nationalsozialismus verbindet. Darin schrieb der dem Palästinenserführer Haddsch Amin al-Husseini zu, Hitler überzeugt zu haben alle Juden zu töten.

„Hitler wollte zu dieser Zeit die Juden nicht auslöschen, er wollte die Juden vertreiben“, sagte Netanyahu vor dem WZC. „Und Haddsch Amin al-Husseini ging zu Hitler und sagte: ‚Wenn Sie sie vertreiben, werden sie hierher (nach Palästina) kommen.‘ Nach Angaben von Netanyahu fragte Hitler daraufhin: ‚Was sollte ich mit ihnen machen?‘, und der Mufti antwortete: ‚Verbrennen Sie sie.‘“

Obwohl Netanyahu von den linken Medien für diese Kommentare kritisiert wurde, hat seine Behauptung eine historische Grundlage. Dieter Wislicency, einer von Adolf Eichmanns Stellvertretern, behauptete das bei den Nürnberger Prozessen nach dem Krieg ebenfalls. Dass Wislicenys Behauptung korrekt ist, wird von vielen Historikern angefochten, obwohl bekannt ist, dass al-Husseini Hitler in Deutschland während des Kriegs besuchte und auf der Höhe seines Betriebs Auschwitz besucht haben könnte.

Ebenfalls gut dokumentiert ist, dass al-Husseini von Hitler eine Versprechen einforderte und erhielt, keinen aus Europa fliehenden Juden zu erlauben in Palästina anzukommen, ein Plan, der von der englischen und der amerikanischen Regierung initiiert wurde. Das führte zweifellos dazu, dass viele Juden nicht in der Lage waren zu fliehen und in den Todeslagern der Nazis starben.

Forschungergebnisse haben gezeigt, dass er Holocaust sich beinahe bis ins Heilige Land ausbreitete. 2006 fanden Historiker an der Universität Stuttgart in ihren Studien in Nazi-Archiven heraus, dass eine in Athen stationierte SS-Einheit den Auftrag hatte der Front der Invasionstruppen in Palästina zu folgen und dann rund 500.000 europäische Juden zusammenzutreiben und zu ermorden, die dort Zuflucht gefunden hatten. Das war der Nahost-Teil der Endlösung.

„Der wichtigste Nazi-Kollaborateur und ein absoluter arabischer Antisemit war Haddsch Amin al-Husseini, der Mufti von Jerusalem“, sagten die Forscher und merkten an, dass al-Husseini und Heinrich Himmler, der Nazi-Führer, dem die größte Verantwortung für die Bemühungen zur Auslöschung der Juden zugeschrieben wird, sich hierfür oft trafen.

„Die Niederlage Rommels durch die Alliierten Ende 1942 hatte die Ausdehnung des Holocaust nach Palästina verhindert“, schlossen die Forscher.

Al-Husseinis Hass auf die Juden war so groß, dass er die Palästinenser im britischen Mandat aufhetzte Pogrome zu begehen. Selbst als al-Husseini 1941 in den Irak ins Exil musste, hetzte der zu Gewalt gegen die große jüdische Gemeinschaft dort auf.

Die Bewunderung, die al-Husseini für Hitler hatte, beruhte auf Gegenseitigkeit. Während er den Katholizismus als schwache, verweichlichte Religion verurteilte, pries Hitler den Islam als starke, aggressive, soldatische Religion. Albert Speer, Hitlers Minister für Bewaffnung und Kriegsproduktion, schrieb in seinen Memoiren über seine Erfahrungen im Zweiten Weltkrieg; darin hielt er Hitlers Denkreisen fest.

„Sehen Sie, es ist unser Unglück, die falsche Religion zu haben“, soll Hitler nach Aussage Speers regelmäßig gesagt haben. „Warum hatten wir nicht die Religion der Japaner, die das Opfer für das Vaterland als höchstes Gut ansehen? Auch die mohammedanische Religion wäre für uns weit passender gewesen als das Christentum. Warum musste es das Christentum mit seiner Sanftmut und Schlaffheit sein?“

Dieses Erbe des Judenhasses wurde weitergegeben, fand seinen Weg in die Ursprünge der palästinensischen Autonomiebehörde. Al-Husseini traf 1946 einen jungen Yassir Arafat, später Führer der palästinensischen Befreiungsorganisation und ersten Präsidenten der PA. Es war an diesem Punkt, dass Arafat sein Schützling wurde, die Angelegenheit übernahm und schließlich die Führung des palästinensischen Nationalismus.

Diese Union zwischen den Idealen der arischen Herrenrasse des Nationalsozialismus und den sehr semitischen Palästinensern erscheint merkwürdig. Rabbi Pinchas Winston, ein produktiver Endzeit-Autor, beschreibt hingegen seine klaren Wurzeln in der Bibel und seine Funktion beim Herbeiführen des Messias.

„Die Araber wurden von den Nazis ausgebildet. Die Nazis wurden besiegt, die Araber aber nicht. Die Araber sind ihre Fortsetzung“, sagte Rabbi Winston gegenüber Breaking Israel News. „Das kann man grafisch in der antiisraelischen Propaganda der Araber sehen, die mit der antisemitischen Propaganda identisch ist. Die Palästinenser waren eine Kreation der arabischen Welt, einfach nur um über Politik und Öffentlichkeitsarbeit zu erreichen, was ihnen militärisch nicht gelang.“

Winston zitierte die Grundlage für diese Verbindung, man kann sie in Kol Hator finden (Die Stimme der Turteltaube), geschrieben von Rabbi Hillel Rivlin aus Schklow. Das Buch stellt die Lehren zum Prozess des Messias von Rabbi Elijah ben Solomon Zalman dar, dem herausragenden Gelehrten des 18. Jahrhunderts, der als Gaon von Wilna bekannt war.

„Es gibt drei Klipot (Schalen der Unreinheit): Esau, Ismael und Erew Raw (gemischte Vielzahl)“, erklärte Rabbi Winston. „Der Erew Raw arbeitet daran Esau und Ismael zusammenzubringen, um das jüdische Volk zu vernichten.“

Winston erklärte, dass das das jüdische Konzept eines Messias zwei Stufen hat, der mit dem Moschiach (Messias) aus dem Haus Josef beginnt, ein praktischer Prozess, zu dem der Aufbau des Landes Israel und die Sammlung der Exilanten gehört. Der Moschaich aus dem Haus David ist ein Wunderprozess, der in der Vollendung des Dritten Tempels und der Wiederauferstehung der Toten gipfelt.

„Ismael von der Seite der Klipa (Unreinheit) ist der unreine Hamor (Esel), der dem Moschiach ben David auf der Seite der Keduscha (Heiligkeit) entspricht“, erklärte Rabbi Winston. „Der Moschiach ben Josef ist die Heiligkeit, die der Unreinheit des Esau auf der Seite des Schor (Bullen) entspricht. Esau kommt, um den Moschiach ben Josef zu vernichten, so wie Ismael kommt, um den Moschiach ben David zu vernichten. Sie arbeiten Hand in Hand, um den Moschiah ben David vom Moschiach ben Josef zu trennen.“

Der Rabbi erklärte, dass dies im Krieg von Gog und Magog gipfelt, einem Bündnis aus Esau und Ismael. Sie kommen zusammen gegen Israel, obwohl sie immer noch miteinander zerstritten sind.

„Diese Beziehung zwischen Esau und Ismael wird vom Erew Raw unterstützt und aktiviert, der heute aus vielen Linken und Liberalen besteht, sogar aus Juden, die, wie der Erew Raw aus Ägypten kamen und dran arbeiten Israel zu untergraben und die Geula (Erlösung) zu verhindern. Der Zohar sagt, als Moses den Erew Raw aus Ägypten holte, besiegelte er das Schicksal des jüdischen Volks bis zum Moschiach. Moses wird in jeder Generation zurückkommen, nur um den Erew Raw in Ordnung zu bringen.“

Rabbi Winston merkte an, wie diese Beziehung Esau-Ismael ein unerlässliches Element der Verbindung zwischen den Palästinensern und dem Nationalsozialismus ist.

„Der Punkt ist, dass die Verbindung zwischen den Palästinensern und Muslimen zu den Nazis nicht nur eine Zweck-Beziehung war“, sagte Winston. „Esau und Ismael sind untrennbar miteinander verbunden und diese Verbindung hat kabbalistische Wurzeln mit Moschiach-Konsequenzn. Das ist der Grund, dass Esau Machala heiratet, die Tochter Ismaels; um eine böse Allianz gegen die Nachkommen Jakobs zu schmieden.“

Obwohl in rabbinischen Quellen allgemein Übereinstimmung besteht, dass Ismael heute vom Islam und der arabischen Welt repräsentiert wird, ist Esau zu identifizieren heute etwas komplizierter.

„Esau hat drei Komponenten: eine geschäftliche, eine religiöse und eine rüpelhafte“, erklärte Winston. „Russland ist eindeutig der Rüpel Esau, mit dem schwer umzugehen ist, aber das ist immer noch möglich. Rom ist der religiöse Esau. Amerika ist der Geschäftsmann Esau, mit dem man schachern kann.“

Rabbi Winston vermerkte, dass Esau regelmäßig als die Christenheit identifiziert wird, da die Kirche aufzublühen begann, nachdem sie ihr Zentrum in Rom hatte, der Nation, die am engsten mit dem biblischen Esau identifiziert wird. Aber der Rabbi betonte, dass nicht von der gesamten Christenheit prophezeit wird, in der Endzeit eine negative Funktion zu erfüllen.

Winston zitierte einen Abschnitt des Talmud, in dem dem römischen Kaiser Antonius gesagt wurde, dass er es verdiente, dass die zu ihm Welt kam, weil er freundlich zu den Juden und zu Rabbi Jehudah HaNasi war (der die Mischnah zusammenstellte). Der Rabbi versicherte ihm, für seine Taten würde er es verdienen, dass die Welt kommt. Antonius gab der Sorge Ausdruck, dass die letztliche Vernichtung Esaus vorhergesagt wurde. Rabbi Jehudah HaNasi erklärte, dass Esau (d.h. Rom) schließlich wie vorhergesagt vernichtet werden würde, aber nur der Teil von Esau, der die Rolle des Esau als Zerstörer erfüllte.

„Das ist eine Quelle für das Konzept des gerechten Heiden“, erklärte Rabbi Winston. „Das sehen wir heute in den Christen, die Israel unterstützen.“

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Apartheid? (55) – Drusischer Oberst zu Militärsekretär für Präsident Rivlin ernannt, zum Brigadegeneral befördert

Elder of Ziyon, 11. April 2019

Aus YNet:

IDF-Oberst Ala Abu Rukon ist zum neuen Militärsekretär für Präsident Reuven Rivlin ernannt worden, sagte dessen Büro a Donnerstag.

Abu Rukon wird mit der Ernennung in den Rang eines Brigadegenerals befördert, sagte Rivlins Büro. Die Entscheidung wurde von Rivlin, Benjamin Netanyhau, der agierender Verteidigungsminister sowie Premierminister ist, und IDF-Generalstabschef Aviv Kochavi getroffen.

Der 47-jährige Offizier aus dem drusischen Ort Isfiya dient derzeit als Militärattache in China. Er ist seit 25 Jahren Mitglied der Streitkräfte und hat Positionen in der Fallschirmjägerbrigade und im Geheimdienstbereich bekleidet.

Rivlin gratulierte Abu Rukon zu seiner Ernennung; er nannte ihn „eine beeindruckende und professionelle Ergänzung meines Beraterstabs“.

Ich konnte kein Foto von Ala Abu Rukon finden, aber er ist nicht der erste Druse – noch nicht einmal der erste Abu Rukon! – der einen hohen Rang in der IDF erreicht.

Letztes Jahr wurde Generalmajor Kamil Abu Rukon zum neuen Leiter der COGAT[*] der IDF ernannt.

Es ist ironisch, dass dies einen Tag nach der Wahl Netanyahus in eine neue Amtszeit als Premierminister geschah – zu jeder Menge Geschichten darüber, wie rassistisch er doch sei.

Und doppelte Ironie, dass diese währen des Monats der „Israel Apartheid Week“ geschieht.

[*] Coordinatior of Government Activities in the Territories – Koordinator der Aktiviäten/des Handelns der (israelischen) Regierung in den Gebieten (Judäa/Samaria und Gazastreifen), die IDF-Einheit, die alles regelt, was mit den Beziehungen zu den Gebieten und der Verwaltung der Gebiete betrifft.

Die Davidstadt und das Problem der Teilung Jerusalems

Archäologische Funde widerlegen weiterhin palästinensische Versuche jüdische Geschichte zu leugnen. Aber ohne die jüdische Präsenz vor Ort würden all diese kostbaren Altertümer auf dem Müll landen.

Jonathan S. Tobin, JNS.org, 3. April 2019

Diejenigen, die weiterhin die historischen Fakten zum jüdischen Jerusalem leugnen, erhielten diese Woche weitere schlechte Nachrichten. Archäologen, die im Bereich der Davidstadt in Jerusalem arbeiten, zeigten einige ihrer neuesten Funde, darunter eine Bulle (ein kleines Siegel), die auf das sechste Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung und damit vor die Zerstörung des ersten Tempels durch die Babylonier datiert werden kann.

Dieses besondere Stück wurde im letzten Herbst in der Davidstadt gefunden, einem Gebiet direkt außerhalb der heutigen Altstadtmauern Jerusalems, das aber Stätte der biblischen Hauptstadt des Königreichs Judäa war. Das Siegel trägt eine Inschrift, die feststellt, dass es „Natan Melech, Diener des Königs, gehörte“.

Die Bedeutung des kleinen Siegels liegt in der Tatsache, dass sein Eigentümer in 2. Könige als Beamter erwähnt wird, der im Dienst König Josiahs stand, der vor rund 2.600 Jahren lebte und starb. Als solches ist es ein weiterer in der zunehmenden Liste von Belegen, die in Ausgrabungen an der Davidstadt gefunden wurden und die beweisen, dass die in der Bibel geschilderten Geschehnisse des davidischen Königtums in historischen Fakten wurzeln, nicht in religiöser Fiktion.

Das ist aus zwei Gründen wichtig.

Einer ist, dass damit Behauptungen der Palästinenser widerlegt werden, die die jüdische Geschichte und die Verbindungen des jüdischen Volks zum Land bestreiten, insbesondere zu Jerusalem.

Zweitens setzt es die fortgesetzte Kontroverse um die Ausgrabungen in der Davidstadt und das Recht der Juden, in dieses Gebiet zu ziehen, in Kontext.

Wie Bari Weiss in einem ausgewogenen Text in der Sunday New York Times am vergangenen Wochenende vermerkt, sind die Archäologen seitens der palästinensische Autonomiebehörde und örtlichen arabischen Bewohner so unwillkommen wie die Juden, die herkamen, um in diesem Teil der antiken Stadt zu leben.

Während die Bedeutung des dort gefundenen Schatzes nicht zu bestreiten ist, betrachten Israels Kritiker die Grabung als etwas eher Politisches denn Geschichte. Mit der Entwicklung des Orts in einen Geschichtspark ist die City of David Foundation als Siedlergruppe verdammt worden, die mehr die Absicht hat Israels Zugriff auf einen Teil der Stadt zu festigen, der vom Großteil der Welt nicht als Teil Israels anerkannt wird.

Wie die Altstadt und die Westbank, so besetzte Jordanien von 1948 bis 1967 illegal den Bereich der Davidstadt. Die palästinensischen Araber, die in diesem Umfeld lebten, betrachten Juden als fremde Eindringlinge, obwohl fast alles Grundeigentum in dem Bereich vor der Gründung des Staates Israel Juden gehört oder gehörte. Obwohl niemand sie aus ihren Heimen vertreibt, fühlen sie sich zunehmend von einem Zustrom an Juden in das Viertel bedroht, die heute nach Angaben der Times ein Sechstel der Bevölkerung vor Ort ausmachen. Darüber hinaus nehmen sie die Entwicklung des archäologischen Parks bitter übel und betrachten die dort gemachten Entdeckungen als Beleidigung ihrer Überzeugungen, dass Jerusalem und all seine heiligen Stätten ausschließlich den Arabern gehören.

Ihre Märchen über diesen Versuch die physischen Beweise des jüdischen Jerusalems – wie der Tempelberg selbst und die Westmauer – als entweder gefälscht oder islamischer Natur zu behandeln, sind von Palästinenserführern wie Yassir Arafat und seinem Nachfolger Mahmud Abbas, dem Leiter der palästinensischen Autonomiebehörde, bestärkt worden.

Kritiker der City of David Foundation sind gegen diese Aktivitäten, weil sie glauben, dass der Bereich Teil eines zukünftigen Palästinenserstaats sein soll. Sie sagen, dass die Entwicklung der Stätte und die Grabungen Teil eines Versuchs sind, die erneute Teilung Jerusalems zu verhindern, die es der palästinensischen Autonomie ermöglicht ihre Hauptstadt dorthin zu legen.

Viele Israelis glauben immer noch im Prinzip an die Idee einer Zweistaaten-Lösung, wenn auch nicht annähernd so viele wie in der Vergangenheit, denn es fehlt ein glaubwürdiger palästinensischer Friedenspartner. Aber die Anstrengungen die Arbeit in der Davidstadt zu delegitimieren zeigt zwei grundlegende Probleme des Konzepts auf, sobald es auf eine sensible Stelle angewendet wird. Wenn die jüdischen Rechte an einem Ort bestritten werden, an dem König David und seine Nachkommen ihr antikes Königreich regierten, dann können sie überall im Land bestritten werden. Und das zu tun, dem haben die Palästinenser sich verschrieben. Ihre Anstrengungen die Davidstadt oder auch die Westmauer als mit jüdischen Mythen verbunden zu behandeln, statt als den Beginn der jüdischen Zivilisation, ist untrennbar mit ihrer Weigerung verbunden die Legitimität eines jüdischen Staates anzuerkennen, egal, wo dessen Grenzen gezogen werden könnten.

Es kann auch nicht argumentiert werden, dass die Palästinenser bei einer Zweistaaten-Lösung das Vertrauen gegeben werden kann die heiligen Stätten als solche zu schützen.

Erst diese Woche tauchten Beweise auf, dass antike Gräber im Raum Jericho – Territorium, das von der palästinensischen Autonomie regiert wird – von lokalen Arabern geplündert werden. Das ist in den gesamten Gebieten ein gewöhnliches Vorkommnis; das uralte jüdische Erbe der Region wird von Leuten systematisch zerstört, die auf Profit aus sind oder deren Hauptziel darin besteht die in Hülle und Fülle vorhandenen Beweise für die uralten jüdischen Verbindungen zu diesem Land auszulöschen.

Tatsächlich gibt es kein besseres Beispiel für solchen Vandalismus als den Tempelberg selbst, wo die muslimische Waqf, die den Ort verwaltet, archäologische Beweise in massivem Ausmaß verwüstete. Wir kennen das Ausmaß des Schadens aufgrund der Arbeit der Freiwilligen, die den Schutt durchsieben und bei ihrer Arbeit vor Ort viele wichtige archäologische Funde entdeckt haben, die aufzeigen, dass die jüdischen Ursprünge des Berges böswillig als Müll weggeworfen wurden.

Die einzige Möglichkeit das Erbe der Davidstadt zu schützen, besteht darin sicherzustellen, dass sie und der Rest Jerusalems unter der ungeteilten israelischen Obrigkeit verbleiben, mit dem Recht der Juden ungehindert in ihrer uralten Hauptstadt zu leben. Jede andere Lösung ist kein Weg zum Frieden, sondern etwas, das die Geschichtsleugner der PA nur weiter dazu ermutigt ihren Krieg gegen die jüdische Geschichte weiterzuführen.

Gedankenverlorenes Territorium: Bei den nächsten Wahlen wird es mehr politische Parteien als Wähler geben

PreOccupied Territory, 4. April 2019

Seit 2016 ist jeder Abiturient einer neuen Partei zugordnet worden.

Journalisten und politische Analysten sagten heute voraus, wenn die nächste Regierung die volle, vierjährige Legislaturperiode übersteht, wird die Zahl der Parteien, die um die Sitze in der Knesset konkurrieren, im nächsten Wahlkampf die Zahl der Wahlberechtigten überschreiten.

In ihrem Artikel in Ha’aretz von heute Morgen vermerkten professonielle Demoskopen und Politikexperten, dass das Tempo der Registrierung von Parteien beim Wahlvorstand die der Geburtenrate überschritten hat; wenn also beide Raten ihrem aktuellen Trend folgen, werden die Parteien bis ins erste Halbjahr 2023 die Zahl der Wähler überschreiten.

„Das alles gilt nur, wenn die Regierung, die sich nach den aktuellen, für den 9. April geplanten Wahlen bilden wird die vollen zweieinhalb Jahre übersteht, was israelische Regierungen in den letzten 7 Jahrzehnten selten getan hat“, erklärte der Artikel. „Wenn die Rate der neuen Partei-Registrierungen sich ändert, wird sich außerdem entsprechend der Punkt verschieben, an dem die Parteien die Wähler an Zahl übertreffen.“ Das offizielle Datum für Wahlen kommt an einem Dienstag im jüdischen Monat Heschwan – im Herbst – nach der Vollendung von vier Jahren seit dem vorherigen Wettstreit, so dass theoretisch fast fünf Jahre zwischen Wahlen vergehen können. Die letzten Wahlen wurden im Mai 2015 abgehalten.

Derzeit gibt es in Israel in etwa fünf Millionen Wahlberechtigte; im Vergleich dazu gibt es vierhunderttausend politische Parteien. Es haben allerdings neue Parteien viel schneller angefangen sich zu bilden als in früheren Jahren: Zur Zeit der früheren vorigen Jahren vor fast vier Jahren gab es etwa zweihunderttausend Partien und zwei Jahre davor waren es nur siebzigtausend. Beim aktuellen Tempo werden die Parteien die Wähler rechtzeitig vor dem Heschwan 5884 nach dem jüdischen Kalender oder Oktober/November 2023 nach dem gregorianischen überholen.

„Besonders diese letzen 15 Jahre haben geometrische Zunahmen in der Bildung von Parteien erlebt“, stellt der Artikel fest. „Seit 2016 ist jeder Oberschul-Absolvent einer einzigartigen neuen Partei zugeordnet worden und Haushalte haben  versucht ihren politischen Einfluss sowie ihr Einkommen zu verstärken, indem sie sich seit den späten 1990-er Jahren als Einheiten registrieren ließen.“

Der Einfluss dieses Phänomens auf Wahlen bleibt unklar. „Die meisten der fraglichen Parteien werden es niemals zu irgendetwas Konsequentem bringen oder längere Zeit Aufmerksamkeit auf sich ziehen“, warnen die Autoren. „Wie Lyndon Johnsen gesagt haben soll, beseht die grundlegendste Fähigkeit eines Politikers darin zu wissen, wie er zählt. Die Leute werden zumeist für die bestehenden, traditionellen Parteien stimmen, die eine Chance haben in die Knesset einzuziehen – immerhin beträgt die Hürde immer noch 3,25% der Stimmen. Es wäre daher vergeblich für die singuläre Partei der eigenen Familie zu stimmen oder für eine obskur, irrelevante, die niemand außer einem selbst kennt und von der die eigenen Freunde noch nie gehört haben, wie die ‚Kulanu‘.“

Antisemitismus kann nicht mit Islamophobie vermengt werden

Zebya Nur, American Thinker, 28. März 2019

Mit dem Aufstieg antimuslimischer Stimmungen im Westen gibt es einen zunehmenden Trend Islamophobie mit Antisemitismus zu vermengen. Nach dem Anschlag auf die Moschee in Neuseeland behauptete der Journalist Mehdi Hassan, Antisemitismus sei auf eine Art stigmatisiert worden, wie es mit Islamophobie nicht getan wird Hassan sinnert zudem:

Stellen Sie sich vor ein BBC-Moderator fragt eine jüdischen Gast nach den Schüssen in der Synagoge von Pittsburgh: „Denken Sie, Ihre Gemeinde tut genug um Israels Besatzung zu verurteilen?“

Mehdi Hassen offenbart unwissentlich eine antisemitische Art zu denken, von der er annimmt, sie werde ihm einen Freifahrtschein verschaffen, weil sie in antizionistischem oder antiisraelischem Gewand daherkommt; Juden sind für die israelische Besatzung das, was Muslime für den extremistischen Islam sind. Viele Muslime behaupten antizionistisch, aber nicht antisemitisch zu sein. In Wahrheit ist das wenig anders als eine irreleitende Finte, die in der westlichen Welt unter dem Deckmantel der Menschenrechte Unterstützung gewinnen soll, wo Aufrufe zur Vernichtung Israels (wie sie in muslimischen Ländern üblich sind) nicht toleriert werden würden.

Die Verschmelzung von Antisemitismus und Islamophobie kann in einer Reihe von Punkten energisch hinterfragt werden:

  1. Die logische Verschmelzung würde darin bestehen, Juden mit extremistischem Judentum zu vergleichen. Aber natürlich wird das Judentum im Westen nicht auf die Weise als Bedrohung gesehen wie der Islam. Selbst der linksextreme Antisemitismus, der in Großbritannien unter Jeremy Corbyns Labour Party popularisiert wurde, wurzelt im marxistischen Glauben, dass Juden reiche Kapitalisten sind.
  2. Muslime sind, wie Christen, eine religiöse Gruppe, während Juden sich als ethnoreligiöse Gruppe definieren: Jüdisch sein folgt weiblicher Erblinie. Islamophobie ist ein Hass, der sich gegen die Religion des Islam richte. Hass gegen Muslime sollte vielleicht Muslimphobie genannt werden, damit diese Gewalt gegen Muslime bekämpft werden kann, ohne Kritik am Islam zu unterdrücken. Der Islam sollte nicht vor demselben Level an Kritik abgeschirmt werden, das andere Religionen unter der freien Meinungsäußerung erdulden.
  3. Islamophobie wird von Muslimen oft als Mittel verwendet legitime Diskussion über den Islam zu verhindern. Das Scharia-Recht, wie es von den Hauptzweigen des Islam befürwortet wird, ist inkompatibel mit westlicher Demokratie, nicht zuletzt weil der Islam keine Reformation gehabt hatte. Das bewies sich durch die fehlgeschlagenen Versuche der Organisation der Islamischen Kooperation im Westen Blasphemiegesetze einzuführen.
  4. Muslime selbst sind oft die größten Lieferanten von Antisemitismus. Muslimische Opposition gegen Israel ist in islamischen Vorherrschafts-Lehren verwurzelt, einer Ersetzungstheologie, die selbst eine Form des Antisemitismus ist. Wenige Muslime werden behaupten, dass Pakistan ein britisches Kolonialunterfangen ist, wie sie es fälschlich mit Israel tun. Als ich aufwuchs, hörte ich eines Tages, der Islam würde Israel auf dieselbe Weise besiegen wie die Kreuzritter vor Jahrhunderten. Es heuchlerisch von Muslimen gegen den Zionismus zu sein und sich dann mit den Juden in einen Topf zu werfen und zu behaupten demselben Feind gegenüber zu stehen und vorzugeben, der Zionismus habe nichts mit dem Judentum zu tun. Denn würde das stimmen, würden mehr als 700.000 Juden des Nahen Ostens nicht vertrieben oder gezwungen worden zu sein ihren Besitz und Vermögen zurückzulassen, als sie vor arabischer Gewalt und Verfolgung vor und nach der Gründung Israels im Jahr 1948 flohen. Diese Heuchelei ist ein Trick, um die etablierteren jüdischen Organisationen zu mobilisieren Islamohpobie für die Muslime zu bekämpfen.
  5. Eine Menge der antimuslimischen Stimmung im Westen ist Folge der illiberalen und extremistischen Überzeugungen und Praktiken von Muslimen. Zum Beispiel behauptete der Moschee-Attentäter von Neuseeland, er nehme Rache für die Massenvergewaltigungen durch Versklavungsbanden in Rotherham, begangen von Männern, die hauptsächlich pakistanisch-muslimischer Mirpur-Herkunft in England. Im Vergleich dazu sind die orthodoxen Strömungen des Judentums liberal und gut integriert sowie mit westlichen Demokratien kompatibel. In Großbritannien haben die strikt Orthodoxen sogar die geringsten Verbrechensraten des Landes, während Gefängnisstatistiken zeigen, dass demografisch eine höhere Verbrechensrate pro Kopf haben als die Gesamtbevölkerung.
  6. Die rechtsextreme, weiß-nationalistische Ideologie ist eine rassistische, aber das bedeutet nicht notwendigerweise, dass jeder Gegner des Islam ein Rassist ist. Viele, die die Scharia als inkompatibel mit liberalen westlichen Werten, lehnen gleichermaßen die rechtsextreme Ideologie ab. Andere Minderheiten, die selbst oft aus denselben Ländern wie muslimische Immigranten stammen, sehen sich nicht demselben Maß an Feindseligkeit gegenüber. Warum hören wir nichts von Buddhistophobie? Hinduphobie? Sikhphobie?
  7. Die Zunahme der Islamophobie im Westen ist eine Reaktion auf den Typ islamischen Extremismus, der von Al-Qaida und ISIS entfesselt wurde. Kulturelle Praktiken in einigen muslimischen Ländern wie weibliche Genitalverstümmelung und Ehrenmorde sind ein treibender Faktor. Noch ein Grund ist die unverhältnismäßige Zahl muslimischer Männer, die in Skandalen zum Heranziehen von Sexsklavinnen in England beteiligt sind. Es hilft nicht, dass die politisch korrekte Kultur eine ehrliche Diskussion religiöser und kultureller Praktiken in vielen Teilen der Welt üblich ist. Es gibt muslimische Männer, die glauben, dass Frauen, die sich nicht verschleiern und die an sexuelle Befreiung glauben, keinen Grund haben sich darüber zu beschweren, dass Männer sie vergewaltigen. In der jüdisch-christlichen Tradition ist der Mann verpflichtet die Sexualität zu kontrollieren, aber in der islamischen Kultur muss eine Frau sicherstellen, dass sie den Mann nicht erregt. In muslimischen Ländern wird eine vergewaltigt Frau oft für das Verbrechen verantwortlich gemacht den Mann angestachelt zu haben. Soziale Normen diktieren, dass Themen wie sexueller Missbrauch (ob von Frauen oder von Kindern) unter den Teppich gekehrt werden, um die Familienehre zu wahren. Wenn Männer aus solchen Kulturen in den Westen ziehen und diese Praktiken mitbringen, dann kann man erwarten, dass es Gegenreaktionen gibt.

Für Muslime wäre es vielleicht produktiver diese Sichtweisen und Bräuche infrage zu stellen oder zu reformieren und nicht vorzugeben, Islamophobie und Antisemitismus seien zwei Seiten derselben Medaille. Die Bräuche des ISIS-Kalifats jesidische Frauen als Sexsklavinnen zu halten und zu vergewaltigen, werden vom Koran genehmigt. Historisch kann man sehen, dass die Praxis des osmanischen Kalifats christliche Frauen als Sexsklavinnen zu versklaven, in denselben Lehren wurzelt.

Natürlich befürworten nicht alle Muslime diese Auffassungen und viele andere halten sie für überholt. Aber leider hat nicht es denselben Eifer muslimischer Führer und Geistlicher gegeben, um für Reform zu werben, wie es ihn gegeben hat die Vernichtung Israels anzustreben. Im Gegenteil, man kann gemeinsame Bemühungen erkennen die Aufmerksamkeit von traditionellen islamischen Lehren abzulenken und stattdessen die Rassenkarte zu spielen, um sich als Opfer darzustellen. Gruppen für Muslimrechte wie die Hamas – in den USA mit CAIR verbunden und in Großbritannien mit dem Muslim Council of Britain – werden eine unmäßige Menge an Energie aufwenden, die liberale Muslime untergräbt und Islamismus fördern, während sie behaupten die Opfer von Rassismus und Islamophobie zu sein.

Islamophobie und Antisemitismus sind zwei verschiedene Dinge, die nicht vermengt werden sollten.