Mohammed Dahlan

Die Nominierung von Mohammed Dahlan als „Innenminister“ im Kabinett Mahmud Abbas hatte zu einem langen Machtkampf zwischen Yassir Arafat und Mahmud Abbas geführt. Scheinbar haben beide etwas nachgegeben und Mohammed Dahlan ist jetzt (2003) als „Sicherheitsminister“ nominiert.

Das ist dann also der Posten, den Dahlan schon innerhalb des Gazastreifens unter Arafat bekleidete. Der Posten, den er dazu nutzte, illegale Waffen herzustellen, einzukaufen, zu lagern, für terroristische Aktivitäten auszuhändigen sowie Terroranschläge zu planen und zu koordinieren. Über ihn berichtet honestreporting.com am 24.04.2003:

Nachdem er 1987 der Fatah bei trat, führte Dahlen später die Sicherheitskräfte der PA im Gazastreifen; 1996 verhaftete er eine Reihe hochrangiger Hamas-Führer in der Folge einer Welle von Hamas-Terroranschlägen. Dieser gefeierte Verhaftungsbefehl zusammen mit einigen Tauben-Sätzen bescherte Dahlen die Einordnung ins Lager der „moderaten“ Palästinenser durch die westlichen Medien. Der Miami Herald z.B. nennt Dahlan ein „viel versprechendes Mitglied der neuen Generation palästinensischer Führer, ein Mann, der von vielen israelischen und US-Vertretern respektiert – sogar gemocht – wird.“ (http://www.miami.com/mld/miamiherald/news/world/3317880.htm – Link ist nicht mehr aktiv)

Viel versprechend ja, aber nicht unbedingt, was die Eindämmung des Terrors anging. Beispiele:

– In der arabischen Presse drückte Dahlan sein persönliches Bedauern über das Vorgehen gegen die Hamas-Führer aus und sagte: „Wir irrten uns mit unserer harten und diskriminierenden Haltung gegenüber der Hamas… die Anwesenheit der Hamas in den Palästinensergebieten ist sehr wichtig für den Aufbau eines palästinensischen Heimatlandes.“

– Im letzten Juni kritisierte der frühere Jerusalemer Bürgermeister Ehud Olmert Dahlan im Wall Street Journal scharf weil der Mohammed Deif persönlich Schutz bot, „einem führenden Hamas-Planer mit dem Blut ungezählter Israelis an seinen Händen.“ Olmert merkte weiter an, dass Dahlan ein Hauptverdächtiger für einen Terroranschlag auf einen israelischen Schulbus in Kfar Darom im November 2000 ist.

Kommentar: Ist es nicht toll, wie Arafats Terror-Riege in unseren Medien auf einmal zu Friedensengeln und Hoffnungsträgern mutiert wird?


Dahlan von der PA: Arafat täuschte die Welt

Itamar Marcus und Barbara Crook, Palestinian Media Watch Bulletin, 26. Juli 2009

Dahlan: „Arafat verurteilte tagsüber [Terror-]Operationen, während er nachts die ehrenhaften Dinge tat.“

Dahlan: „Widerstand [Terror] ist unser Recht, ein juristisches Recht“ der Palästinenser „am richtigen Ort und zur richtigen Zeit.“

Der PA- und Fatah-Parlamentarier Mohammed Dahlan hat öffentlich erklärt, dass Yassir Arafat die Welt täuschte, als er palästinensischen Terror verurteilte. Dahlan machte diese Äußerungen nachdem der das „Recht“ der palästinensischen Autonomiebehörde verteidigte Terror zu nutzen; er zitierte Arafats Verhalten als Beispiel:

„Arafat verurteilte tagsüber [Terror-]Operationen, während er nachts die ehrenhaften Dinge tat.“

Dahlan sagte dies im Zusammenhang mit der Verteidigung des palästinensischen Einsatzes von Terror, den er ein „juristisches Recht“ nannte. Er trat dafür ein, dass dieses „juristische Recht“ sorgfältig angewand werde, „am rechten Ort und zur rechten Zeit“ und nur durch die „Führung“ der PA.

Interessant ist festzustellen, dass die Kräfte, die für den Kampf gegen Israel zur Verfügung stheen werden, wenn und wann die PA-Führung entscheidet, dass die Zeit reif ist, die Soldaten sein werden, die von US-Generalleutnant Dayton ausgebildet wurden.

Die Strategie einen diplomatischen Prozess zu führen, während man weiter Gewalt befürwortet oder plant sie zukünftig zu nutzen, ist ein von PA-Führern allgemein zum Ausdruck gebrachtes Thema. Abbas selbst sagte der jordanischen Zeitung Al-Dustur letztes Jahr, die PA sei nicht an Terror-Operationen beteiligt, weil sie „nicht in der Lage dazu“ sei, fügte aber hinzu, dass „in zukünftigen Stufen die Dinge anders liegen könnten“.

„Zur Zeit sind wir gegen den bewaffneten Konflikt, weil wir ihn nicht führen können. In zukünftigen Stufen könnten die Dinge anders liegen. Ich hatte die Ehre derjenige zu sein, der 1965 die erste Kugel zu schießen [der Fatah-Terror gegen Israel begann 1965] und vielen in der Region und weltweit den Widerstand gelehrt zu haben, ihn zu definieren und wann er Nutzen bringt und nicht… Wir hatten die Ehre den Widerstand zu führen. Wir lehrten jedermann, was Widerstand ist, einschließlich der Hisbollah, die in unseren Lagern [d.h. den PLO-Lagern der 1960-er Jahre] trainierte.
[Al-Dustur, Jordanien, 28. Februar 2008]

Weder Arafat noch der PA-Vorsitzende Mahmud Abbas hat je Terror verurteilt, weil er falsch ist, sondern nur, weil er ineffektiv ist oder palästinensischen Interessen schadet.

Hier ist das Interview mit Dahlan zu sehen.

Es folgt das Transkript des Interviews mit Dahlan:

Mohammed Dahlan, hochrangiger Fatah-Abgeordneter: „Israel, da müssen wir eine logische zeitliche Begrenzung von zwei Jahren setzen, finde ich. Der politische Plan garantiert die Fortsetzung unseres nationalen Kampfes in all seinen Formen, auf eine Weise, die unserer nationalen Ziele innerhalb dieses Zeitraums erfüllen wird.“

PA-TV-Moderator: „Wenn das so ist, gehen [gewalttätiger] Widerstand und der Kampf weiter.“

Mohammed Dahlan: Das ist unser Recht, unser juristisches Recht. Die internationale Gemeinschaft bestätigt uns das. Aber es ist die Verantwortung der Führung, es, wenn sie das will, am rechten Ort und zur rechten Zeit zu nutzen. Wir können es nicht in den Händen der Jugend belassen, die sich selbst ein Urteil bilden. Das ist der Unterschied zwischen dem Gebrauch dieses Rechts durch die PA und allen anderen, die es nutzen. Ich habe Jahre lang mit dem Vorsitzenden Yassir Arafat gelebt. Arafat verurteilte tagsüber [Terror-] Organisationen, während er nachts die ehrenhaften Dinge tat. Ich möchte nichts weiter dazu sagen.“

[PA-TV (Fatah), 22. Juli 2009]

EU-finanzierte palästinensische „Menschenrechts“-Gruppe befürwortet Terror und die Ermordung israelischer Zivilisten

Itamar Marcus und Barbara Crook, Palestinian Media Watch Bulletin, 9. September 2005 (Link existiert nicht mehr)

Das Palestinian Centre for Human Rights (PCHR) stellt sich selbst als legitime Menschenrechts-Organisation dar. Sie wird international auch als solche wahrgenommen und erhält Gelder von der Europäischen Kommission, Irland, Dänemark, Norwegen, der Ford Foundation und anderen (Liste folgt unten).

Die Untersuchung von Äußerungen der PCHR durch Palestinian Media Watch zeigt jedoch ein alarmierendes Muster der Verteidigung von Terroristen und ihren Aktivitäten auf. Zwei kürzlich erfolgte Presseerklärungen, eine aus dieser Woche, eine aus dem letzten Monat, tadeln die Terrorgruppen wegen ihrer Nachlässigkeit bei der Umsetzung des Terrors gegen Israel – allerdings nur, weil ihre auf israelische Zivilisten zielenden militärischen Aktivitäten von zivil besiedelten palästinensischen Gebieten ausgeführt wurden, was palästinensische Opfer zur Folge hatte.

Schlimmer noch: PCHR geht über die Unanständigkeit des Ignorierens israelischer Opfer dieser oft tödlichen Terrorangriffe hinaus – durch wurden im letzten Jahr drei israelische Kinder unter vier Jahren und andere Zivilisten getötet. Obwohl diese Angriffe gegen israelische Zivilisten gerichtet sind, unterstützt PCHR ausdrücklich die Vorstellung der Fortsetzung der „militärischen Aktivitäten“, so lange die Terroristen ihre Abschussstellen so wählen, dass palästinensische Opfer vermieden werden.

Letzten Monat starteten palästinensische Terroristen Raketenangriffe gegen Zivilisten in der israelischen Stadt Sderot. Dieser Terrorangriffe schlugen fehl. Eine Rakete traf ein palästinensisches Krankenhaus, eine andere traf ein Haus; sie tötete ein palästinensisches Kind und verletzte neun weitere.

Als Antwort gab die PCHR eine langatmige Presseerklärung, in der sie die Terroristen kritisierte – nicht, weil sie Raketen gegen israelische Zivilisten schoss, sondern wegen ihrer „wiederholten Fehler“; d.h. sie trafen palästinensische Zivilisten statt israelische Zivilisten.

Darüber hinaus ging die selbst ernannte „Menschenrechts“-Organisation so weit ausdrücklich den fortgesetzten Terror gegen Zivilisten fortzusetzen. Im Schluss-Absatz nannten sie, statt diese Angriffe zu verurteilen, durch die israelische Kinder getötet worden sind, Bedingungen für solche Anschläge: Zukünftige Angriffe sollten von akzeptablen Stellen aus geführt werden:

Das PCHR … ruft sie auf [„den Widerstand“] davon Abstand zu nehmen jegliche militärischen Aktivitäten aus oder aus der Nähe von zivilen Gebieten zu starten…“

Die PCHR-Praxis den Terroristen, deren Raketen ausschließlich auf Zivilisten abgeschossen wurden, als „Widerstandskämpfer“ zu bezeichnen, ist genauso unangemessen für eine Gruppe, die „Menschenrechte“ verteidigt.

Diese Woche ging das genauso weiter, als die Explosion eines Waffenlagers der Hamas, das sich in einem Wohngebiet befand, vier palästinensische Zivilisten tötete. Die PCHR-Erklärung endete mit einer weiteren Äußerung, die den Terror befürwortet:

„PCHR erinnert die palästinensischen Widerstandsgruppen an ihre Pflichten bezüglich des Schutzes der Zivilisten und ruft sie auf von jeglicher militärischer Aktivität innerhalb oder in der Nähe von Wohngebieten Abstand zu nehmen…

Die PCHR verurteilt ebenfalls die Anwendung von Gewalt und Waffen, um Wut und Frust auszudrücken.“

Die Gesamtbotschaft der PCHR ist als, dass Terrorangriffe auf israelische Zivilisten akzeptierbarer „Widerstand“ sind – so lange sie von abseits palästinensischer Zivilisten aus erfolgen und so lange durch sie nur Israelis sterben. In Übereinstimmung mit dieser Ideologie drückt keine einzige der Presseerklärungen der PCHR-Internetseite eine Verurteilung für einen Raketenangriff auf, der zivile Ziele getroffen und israelische Zivilisten, einschließlich kleiner Kinder, getötet hat.

Untersuchungen von Palestinian Media Watch haben ebenso festgestellt, dass PCHR Nachrichten fälscht, damit sie in ihre antiisraelische politische Agenda passen.

Ein Beispiel dafür ist die Presseerklärung vom 16. Juli, ausgegeben, nachdem Israel drei palästinensische Terroristen tötete. Während alle drei palästinensischen Tageszeitungen die Toten als Mitglieder der Hamas oder des Islamischen Jihad identifizierten, berichtete das PCHR in seiner Presseerklärung, dass es nur Israel sei, das ihre Mitgliedschaft in den „Widerstandsgruppen“ „behaupte“. „Die IOF [Israeli Occupation Forces] erklären“, dass sie „zum militärischen Flügen der Hamas gehören“.

Die Verdrehung erlaubt dem PCHR die wahre Identität der Terroristen zu unterschlagen und seine irreführende Behauptung zu unterstützen Israel schieße auf „Zivilisten“. Die Überschrift ihrer Presseerklärung betonte diese Lüge: „IOF [Israeli Occupation Forces] eskalieren Angriffe auf zivile Ziele.“

Zusätzlich wirft die Definition des PCHR von Hamas und des Islamischen Jihad – Gruppen, die sich auf Selbstmordterror gegen Zivilisten spezialisieren und die auf den Terrorlisten Amerikas und europäischer Länder stehen – als „Widerstandsgruppen“ weitere Fragen bezüglich des Status des PCHR als legitime „Menschenrechts“-Organisation auf.

Nachrichten zu fälschen, um Israel zu verleumden, ist nicht palästinensisches Menschenrecht, sondern palästinensische Propaganda. Terroristen anzuweisen palästinensische Zivilisten zu schützen, während weiter Raketen abgeschossen und andere Angriffe auf Israelis ausgeführt werden, ist keine Verteidigung der Menschenrechte, sondern Verteidigung von und Werbung für Terror.

Europäische und amerikanische Spender

Ihre Internetseite zeigt auf, dass das PCHR von den folgenden europäischen Institutionen finanziert wird:

  • Die Europäische Kommission
  • Die schwedische Abteilung der International Commission of Jurists
  • Oxfam Niederlander
  • Christian Aid (Großbritannien)
  • Dänische Kirchenhilfe
  • Ireland Aid
  • Die königlich-dänische Vertretung bei der PA
  • Die Vertretung Norwegens bei der PA

Zu den Spendern aus den USA gehören:

  • Die Ford Foundation
  • Der Open Society Fund
  • Grassroots International

Das PCHR hat beim UN-Wirtschafts- und Sozialrat einen „Besonderen Berater-Status“.

Dies scheint ein weiteres Beispiel für die wachsende Zahl dokumentierter Fälle zu sein, bei denen gut meinende westliche Organisationen palästinensische Projekte und Organisationen finanzieren, die entweder direkt oder indirekt Terroristen bewerben, unterstützen oder ehren.

PCHR Presseerklärungen

Die PCHR-Presseerklärung dieser Woche, ausgegeben nach der Explosion des Waffenlagers, kommt zu diesem Schluss:

„PCHR bleibt tief besorgt angesichts der fortgesetzten Lagerung von Sprengstoffen in zivilen Siedlungsgebieten durch die palästinensischen Widerstandsgruppen; dies gefährdet das Leben palästinensischer Zivilisten und verletzt ihr Lebensrecht.“
[PCHR-Presseerklärung, 6. September 2005]

Dem folgt eine Ermahnung an die „Widerstandsgruppen“, keine „militärischen Operationen“ in oder um zivile Gebiete zu unternehmen:

“Das PCHR verurteilt solche Taten scharf und bleibt tief besorgt wegen der wiederholten Fehler beim Abschuss dieser Raketen, dass [palästinensisch] zivile Gebiete getroffen und Zivilisten gefährdet wurden. Das PCHR erinnert die palästinensischen Widerstandsgruppen auch an ihre Verantwortung bezüglich des Schutzes der Zivilisten, dass sie das internationale Recht einhalten; es ruft sie auf von der Ausführung jeglicher militärischer Aktivitäten aus oder aus der Nähe von zivilen Gebieten Abstand zu nehmen.“
[PCHR-Presseerklärung, 3. August 2005]

Schlussfolgerungen

Das westlich finanzierte Palestinian Centre for Human Rights ist an der antiisraelischen Hass-Propaganda beteiligt, fälscht Nachrichten um Israel zu verleumden, weist Terroristen zu akzeptablen Orten an, von denen aus sie israelische Zivilisten ermorden können, und verurteilt palästinensische Raketenangriffe, weil sie ihre israelischen Ziele verfehlten und statt dessen Palästinenser töteten. Die Organisationen, die dieses Zentrum in dem Glauben fördern, sie trügen zur Sache der Menschenrechte bei, finanzieren in Wirklichkeit Terror-Werbung und müssen die Verantwortung für die Folgen teilen.

Geschichtsverdrehung der PA: UNO bot Arabern 1947 keinen Staat an

Itamar Marcus/Barbara Crook, Palestinian Media Watch, 10. Dezember 2008

Vorbemerkung heplev: Die Resolution 181 ist vom Übersetzungsdienst der UNO auf Deutsch auf den Seiten der Vereinten Nationen als PDF-Dokument eingestellt worden: http://www.un.org/Depts/german/gv-early/ar181-ii.pdf

Palestinian Media Watch Bulletin vom 11. Dezember 2008 (per E-Mail)

Seit ihrer Gründung hat die Palästinensische Autonomie die Geschichte umgeschrieben; sie versucht damit sowohl eine historische Legitimität für ihre Forderung nach einem Staat zu schaffen, als auch eine Rechtfertigung für den Terror und die Kriege gegen Israel seit dessen Gründung 1948.

Das neueste Beispiel für Geschichtsrevisionismus ist die Umschreibung des UN-Teilungsplans von 1947, der die Teilung des Landes Israel/Palästina in zwei Staaten empfahl: einen jüdischen und einen arabischen.

Die falsche palästinensische Version des Teilungsplans wurde im PA-TV von Dr. Ahmad Subh offenbart, dem stellvertretenden Minister im PA-Außenministerium; er beschuldigte die UNO, sie habe 1947 nur die Gründung eines Staates erlaubt, Israel – und die eines arabischen Staates nicht.

Dies sind die Worte von Dr. Subh:

„Der Internationale Tag der Solidarität mit dem palästinensischen Volk am 29. November wurden nicht zufällig ausgesucht; er ist der Jahrestag des Teilungsplans [der UNO von 1947]…

1977 entschied die UNO-Vollversammlung die Achtung des palästinensischen Volkes wieder herzustellen, nach dem historischen Unrecht, das 1947 geschah, als einem Staat statt zweien eine ‚Geburtsurkunde’ ausgestellt wurde.

Einem Staat [Israel] wurde die Gründung erlaubt, während dem palästinensischen Staat die Gründung nicht erlaubt wurde.“

PA-TV (Fatah), 29. November 2008

Die Geschichtsverdrehung der PA kann hier angesehen werden (in Englisch)

Kirche(n) im Heiligen Land, Negativbeispiel 2 – Neuer Patriarch: Kein Land für Juden

Christliche Führer unterzeichnen geheimes Dokument, das den Verkauf von Jerusalemer Schlüsseleigentum ablehnt

Aaron Klein, WorldNetDaily, 26. November 2005

Jerusalem – Der Man, der letzte Woche als griechisch-orthodoxer Patriarch von Jerusalem inthronisiert wurde, unterzeichnete ein Geheimdokument, das ihn verpflichtet den kürzlich erfolgten Verkauf von Land an jüdische Gruppen zu anullieren; das Land umfasst Schlüsseleingänge in die Jerusalemer Altstadt. Der Patriarch soll Äußerungen dahin gehend gemacht haben, dass Juden in gewissen Teilen von Jerusalem leben.

Der neu eingesetzte griechisch-orthodoxe Führer, Theofilos III., wurde Dienstag in einer Zeremonie in der Grabeskirche gekrönt, obwohl Israel Einwände erhoben hat; Israel debattiert derzeit darüber, ob er als offizieller Jerusalemer Patriarch anerkannt werden soll – als Führer von 100.000 Christen im Heiligen Land.

Theofilos versucht die Nachfolge des derzeitigen Patriarchen Ireneos anzutreten, den Kirchenoffizielle im Mai aus dem Amt zu verdrängen versuchten, indem sie neue Wahlen zum Patriarchen abhielten, weil es Vorwürfe gab, Ireneos habe Kirchengrundstücke in Jerusalem an jüdische Gruppen vermietet. Diese Vermietungen, die letztes Jahr für einen Zeitraum von 98 Jahren unterzeichnet wurden, schließen zwei Hotels ein, die einen großen Teil des Jaffa-Tores bilden, dem Haupteingang in die Altstadt Jerusalems.

Der Eigentumstransfer erboste die beträchtliche palästinensische Mitgliedschaft der Kirche, die Jerusalem als Hauptstadt eines zukünftigen Staates beansprucht.

Ireneos, weiterhin von Israel als Patriarch anerkannt, hat bisher den Forderungen der orthodoxen Weltkirchenführer widerstanden abzutreten; er behauptet ein früherer Mitarbeiter habe die Mietverträge ohne sein Wissen unterschrieben. Den Vermietungsverhandlungen nahe stehende Quellen sagten gegenüber WND, der Handel wurde vom Finanz-Geistlichen für die Konten der Kirche bei der Israel-Bank unterschrieben und dass Ireneos direkt in den Transfer des Eigentums verwickelt war.

WND hat vor der neuen Patriarchenwahl erfahren, dass Theofilos mit einigen anderen Kandidaten für das Amt, ein geheimes Kirchendokument unterschrieb, mit dem sie erklären, dass sie im Falle ihrer Wahl zum Kirchenführer alle Transaktionen annullieren würden, die von Ireneos gemacht wurden, einschließlich der Vermietung vom Jaffa-Tor.

Das an die palästinensische Autonomiebehörde gerichtete und WND vorliegende Schriftstück erklärt: „Wir, die Kandidaten der griechisch-orthodoxen Kirche, stimmen hiermit zu, dass wir verpflichtet sind dem Gesetz des griechisch-orthodoxen Patriarchats zu folgen… Im Falle unserer Wahl werden wir für die Aufhebung aller Transaktionen arbeiten, die in der Zeit von Ireneos I. vorgenommen wurden und wir werden die orthodoxen religiösen Fundus behalten.“

Hochrangige Quellen aus dem Kirchenumfeld sagten, das Dokument wurde von einem Minister der PA entworfen wurde, wobei der Widerruf der Vermietung der Jaffator-Hotels durch Ireneos an jüdische Gruppen ausdrückliches Ziel war.

„Die Kandidaten wurden praktisch von den Palästinensern erpresst, dass sie, wenn sie das Dokument nicht unterschrieben und die Vermietung rückgängig machten, nicht die Genehmigung der PA als Kandidaten bekommen und nicht bei den Wahlen antreten könnten“, sagte eine Quelle gegenüber WND. „Das ist eine offen rassistische Politik gegen die Juden. Wenn Friedensvorschläge Erfolg haben und Jerusalem jemals geteilt wird, dann wollen die Palästinenser das Jaffator, aber Ireneos’ Vermietung würde es Israel überlassen.“

Ein hochrangiger Kirchenführer, der Ireneos nahe steht, sagte WND gegenüber: „Theofilos hat Äußerungen getätigt, dass er kein Jerusalemer Land an Juden gegeben hat. Er stimmt mit den Palästinensern überein, dass sie die Rechte an Ostjerusalem haben.“

Theofilos wurde im August durch die Heilige Synode der Kirche mit 14 Stimmen ohne Gegenstimme gewählt; die Heilige Synode ist die höchste kanonische Autorität in der Kirche.

Für die Einsetzung eines neuen Patriarchen ist die Zustimmung von Israel, Jordanien und – traditionell – die palästinensisch Autonomiebehörde nötig. Jordanien wie auch die PA haben Theofilos genehmigt. Aber Israel sagt, dass Theofilos die Übereinstimmung mit den offiziellen israelischen Wahlverfahren fehlt und hat ein Komitee eingesetzt, dass sich aus hochrangigen Ministern eingerichtet, um die Anerkennung von Theofilos zu diskutieren.

Ireneos belegt weiterhin das Quartier des Patriarchen und nahm an der Einführungsfeier von Theofilos nicht teil.

Im Gespräch mit WorldNetDaily sagte Ireneos, er könne das geheime Dokument zur Annullierung des Verkaufs am Jaffator nicht kommentieren, sagte aber: „Hier wird in Sachen der Wahl von Theofilos einige Spielchen und Versuche mich abzusetzen.“

„Die Wähler wurden erpresst Theofilos zu unterstützen. Ihnen wurde von Priestern und Bruderschafts-Mitgliedern und anderen gesagt, dass sie, wenn sie nicht für Theofilos stimmten, aus der Kirche geworfen würden. Dokumente mussten unterschrieben werden, darunter ein Brief, in dem es hieß: Ich stehe nicht auf der Seite von Ireneos.“

Ireneos sagte, er werde nicht als Patriarch zurücktreten und „erwarte begierig“ auf die Entscheidung des israelischen Komitees.

Ein in die Patriarchen-Wahlen verwickelter Lobbyist, der mit WND unter der Bedingung sprach anonym zu bleiben – er behauptete, dass er sich sonst in Gefahr befindet – sagte: „Es gibt sehr deutliche Hinweise, dass arabische Politik im Spiel war, als die Synode entschied Theophilos zu wählen. Es gab dabei direkte Erpressung.“

Der Lobbyist fuhr fort: „Das Dokument, das Theofilos und die anderen Kandidaten unterschrieben, ist schlichter, purer Rassismus. Die Kirche hat eine sehr große palästinensische und jordanisch-arabische Gemeinde. Der einzige Grund, dass die Kirche die Jaffator-Vermietung annulliert haben will, liegt darin, dass sie Jerusalemer Grundbesitz an die Juden überschrieb.“

Kirche(n) im Heiligen Land, Negativbeispiel 1 – „Frieden“ durch Antisemitismus

Joseph D’Hippolito, FrontPage Magazine, 9. Februar 2005

Wenn die Israelis und die Palästinenser jemals einen Frieden erzielen sollten, dann wahrscheinlich nicht als Ergebnis der Bemühungen der prestigeträchtigsten christlichen Prälaten des Heiligen Landes.

In „Patrarch of Terror“ (Patriarch des Terrors) stellte das FrontPage Magazine den Antisemitismus des lateinischen Patriarchen von Jerusalem, Michel Sabbah, und seine kollaborationistische Beziehung zu Yassir Arafat bloß. Allerdings ist Sabbah nicht alleine.

Der griechisch-orthodoxe Patriarch von Jerusalem, Irineos I., und sein ehemaliger Sprecher, Vater Atallah Hanna, haben in ihrer kollaborationistischen Kampagne sogar noch bösartigere Rhetorik benutzt. Diese Reden schlossen die Unterstützung von Selbstmord-Bombern, Vorwürfe des Gottesmordes gegen die Juden und die Werbung für ihre Vertreibung aus dem Heiligen Land ein.

Irineos wurde ursprünglich im September 2001 zum griechisch-orthodoxen Patriarchen ernannt worden, aber übernahm das Amt bis zum Januar diesen Jahres offiziell nicht. Entsprechend der Abläufe der griechisch-orthodoxen Kirche müssen örtliche Regierungen der Ernennung zustimmen. Jordanien und die Palästinensische Autonomiebehörde – zwei der drei Gebiete, in denen das Patriarchat liegt – genehmigten Irineos. Israel hielt die Genehmigung zurück, weil es ihn der Unterstützung Arafats verdächtigte.

Der israelische Verdacht wurde im Juli 2001 durch einen Brief bestätigt, den Irineos an Arafat und den diplomatischen Vertreter der PA in Griechenland, Abdullah Abdullah, schrieb. Damals war Irineos der diplomatische Vertreter des Patriarchats in Athen; er war einer von fünf Kandidaten, die von Israelis Justizminister Meir Schitrit abgelehnt wurden. Also bat Irineos Arafat, dass der seinen Einfluss in der arabischen Welt nutzte, um auf Israel Druck auszuüben und es umzustimmen.

Obwohl sein Englisch unbeholfen ist, ist die Botschaft von Irineos klar:

„Sie kennen meine Meinung bezüglich der Heiligen Stadt Jerusalem, wie auch die Unterstützung, die ich in der Vergangenheit im Kampf Ihres Volkes und Ihrer Nation fortlaufend angeboten habe.

Sie kennen meine vielfachen Interventionen für die Recht der palästinensischen [sic] beim verstorbenen Patriarchen Diodoros und der griechischen Regierung und den internationalen Foren, damit sie ihren unabhängigen Staat mit der Hauptstadt Jerusalem haben.“

Aber hier kommt der vernichtendste Beweis des Briefes:

„Und schließlich kennen Sie die Gefühle der Abscheu und der Respektlosigkeit, die alle Priester des Heiligen Grabes für die Nachkommen der Kreuziger unseres Herrn Jesus Christus, eigentlich die Kreuziger Ihres Volkes, empfinden, sionistische [sic] jüdische Eroberer des Heiligen Landes Palästina.“

Sollte Arafats Einfluss sich als erfolgreich erweisen, fuhr Irineos fort, „seien Sie versichert, Herr Präsident, dass die Rechte des heiß geliebten palästinensischen Volkes an der Heiligen Stadt Jerusalem in mir ihren ‚heißesten’ Helfer finden werden. Unser geliebter Herr Chouri [Arafats persönlicher Sekretär] wird Sie entsprechend darüber informieren, was wir bezüglich der Grundstücksfragen unseres Patriarchats in den Grenzen der Altstadt besprochen haben.“

Irineos schlägt mehr als ein „quid pro quo“ vor. Er schlägt gemeinsame Anstrengungen vor, jegliche jüdische Anwesenheit in Jerusalem zu beseitigen – und irgendwann die in ganz Israel.

Ein dem israelischen Kabinette 1998 vorgelegter Sicherheitsbericht stellte fest, dass die Autonomiebehörde kirchlichen Grundbesitz, insbesondere in Jerusalem, zu kontrollieren sucht. Das große Ziel der Palästinenser ist das griechisch-orthodoxe Patriarchat, das die größte und reichste Kirche des Heiligen Landes ist. Das Patriarchat verdankt seinen Reichtum ausgedehntem Landbesitz in ganz Israel, den es über die Jahrhunderte hindurch anhäufte – einschließlich des Landes, auf dem Israels Parlament, die Knesset steht, sowie die Amtssitze des Präsidenten und des Premierministers.

Der Bericht erklärte auch, dass „Chouri“, die falsche Schreibung von Ramzi Khouri, mit Marwan Barghouti von der Fatah zusammenarbeitete, um eine Union der orthodoxen palästinensischen Christen zu schaffen, die als Druckmittel der palästinensischen Autonomiebehörde agieren könnte. Die PA begreift, dass die Kontrolle über die Heiligen Stätten der Christen in Jerusalem ein machtvolles Druckmittel benutzt werden kann, um internationalen politischen Einfluss in der christlichen Welt zu gewinnen“, sagt der Bericht.

„Die PA hat ihre indirekte Kontrolle über die Geburtskirche in Bethlehem als Mittel der Beeinflussung der griechisch-orthodoxen und armenischen Patriarchate genutzt, durch die sie die politische Haltung der griechischen Regierung und der Europäischen Union beeinflusst.“

Das Ziel ist letztlich, die Eroberung durch Landerwerb und Rücknahme von Pachtvereinbarungen, sollte die Gewalt nicht ihr Ziel erreichen.

„Die (israelische) Regierung befürchtet, dass Israel sich in ein paar Jahren einem Patriarchat von Arabern gegenüber sieht, die 50 Prozent des Landes der Innenstadt hält“, erklärt ein Investment-Bericht von Capital Property Consultants, einer Jerusalemer Maklerfirma. „Israel ist immer davor auf der Hut gewesen, dass die älteste und mächtigste Kirche Jerusalems (die griechische) unter die Herrschaft eines pro-palästinensischen Patriarchaten gerät, weil es fürchtet, dass könnte in Land-Streitigkeiten enden, wenn langfristige Pachtverträge auszulaufen beginnen.“

Ireneos drückte seine antiisraelische Haltung auch in einem Brief mit Briefkopf des Patriarchats aus, den er während der Belagerung der Bethlehemer Geburtskirche an Arafat und Abdallah schrieb, die begann als palästinensische Bewaffnete die Kirche angriffen und sie darin verbarrikadierten. Ireneos’ unbeholfenes Englisch verbirgt seine Haltung nicht, wie diese Auszüge zeigen:

„Mit extremem Zorn sehen wir die Aggression gegen Ihr Hauptquartier in Ramallah, eine Tatsache, die die Erniedrigung zeigt, mit der die israelische Regierung die rechtmäßige Führung des palästinensischen Volkes unterdrückt, aber auch ihre Gleichgültigkeit dem Friedensprozess und der internationalen Gemeinschaft gegenüber beweist. Die Belagerung des Heiligsten unter den Schreinen der Geburtskirche in Bethlehem macht ihre Absichten noch deutlicher.

Wir möchten Sie versichern, Herr Präsident, dass das griechisch-orthodoxe Patriarchat von Jerusalem und ich selbst Seite and Seite mit Ihrem Volk in diesem Kampf um Freiheit und Gerechtigkeit steht.

Wir beten zum allmächtigen Gott der Liebe, dass er Ihnen Erfolg und Sieg in diesem heiligen Kampf schenkt und ebenso hilft, Seinen Frieden im Heiligen Land zu schaffen.“

Beide Briefe wurden von der israelischen Tageszeitung Ma’ariv als Teil einer Artikelserie zwischen Dezember 2002 und Januar 2004 über die pro-palästinensische Haltung von Ireneos veröffentlicht. Ireneos antwortete mit einer Verleumdungsklage, zog diese aber im Dezember zurück. Er zahlte sogar 10.000 Schekel plus Mehrwertsteuer – insgesamt etwas mehr als 2.000 US-Dollar – um die Anwaltskosten von Ma’ariv zu decken.

Trotz des Briefs von Ireneos und der öffentlichen Opposition von Ministern wie Nathan Sharansky und Benjamin Netanyahu konnte Premierminister Ariel Sharon erfolgreich für die Bestätigung von Ireneos eintreten. Die Gründe dafür liegen in interner Parteipolitik, Druck von Grundstücks-Interessen und – wie Sharon-Sprecher Dov Weisglass 2002 dem Nachrichtendienst Arutz Sheva sagte – Druck aus den USA.

Hanna, ein in Haifa geborener Araber, diente als Sprecher des Patriarchats, als er im Juni 2002 subtil für Selbstmordanschläge als Teil der palästinensischen „Intifada“ eintrat, als er in Abu Dhabi zu einem von der Arabischen Liga geführten Think Tank sprach.

„Einige Freiheitskämpfer übernehmen das Märtyrertum oder Selbstmord-Anschläge, während andere sich für andere Maßnahmen entscheiden“, zitiert die „Gulf News“ Hanna. „Erwarten Sie nicht von uns, dass wir aus der Ferne zuschauen. Wir befinden uns in einem Kampf, ob er nun mit Märtyrertum oder anderen Mitteln geführt wird. Die Muslime und die Christen sind eins und können nicht vom Kampf um die Befreiung Palästinas getrennt werden.“

Ireneos, der noch bestätigt werden musste und solch ungünstige Publicity nicht brauchen konnte, feuerte Hanna im Juli. Einen Monat später verhaftete und befragte die israelische Polizei Hanna wegen des Verdachts zur Aufhetzung zu Gewalt, der Beziehungen zu Terrorgruppen und illegalen Besuchs Syriens und des Libanon, die sich weiter im Kriegszustand mit Israel befinden. Hanna verließ das Land um sich mit dem Führer der Hisbollah, Scheik Hassan Nasrallah, zu treffen; daher setzte die Polizei Hanna unter Hausarrest und zog seinen Pass ein.

Trotzdem hat Hanna seitdem eher noch schmählichere Rhetorik benutzt, ohne irgendeinen öffentlichen Protest von Ireneos. Bei einem Empfang in Haifa am 11. Januar 2003 drückte Hanna nachdrücklich seine Unterstützung für Selbstmord-Bomber aus:

„Die Fedajin sind die Helden dieser Nation Wir sind stolz auf sie und lehnen resolut jeden Versuch ab ihre Taten zu diffamieren. Sie begehen keinen Selbstmord, wie manche behaupten, und sie sind keine Terroristen, wie andere behaupten – sie widersetzen sich der Besatzung. Wir unterstützen die Märtyrer-Operationen uneingeschränkt.“

Sechs Tage später war Hanna auf einer Kundgebung in der Grabeskirche in Jerusalem noch enthusiastischer:

„Märtyreroperationen sind ein exzellenter und guter Weg der zionistischen Invasion in palästinensischem Land Widerstand zu leisten. Vor der Grabeskirche segnen wir die Seelen der heldenhaften Shahide (Märtyrer) und die Familien der Shahide.

Die Namen der Fidaiyin-Shahide werden in der Geschichte unseres palästinensischen und arabischen Volkes in heiligen, weißen Buchstaben eingeschrieben sein. Die Stimmen derer, die diese Helden- und Ehrentaten diffamieren, sind nicht mehr als unnormale Stimmen, die nicht für die arabishe und palästinensische öffentliche Meinung stehen.“

Aber Hanna hob sich die extremste Rede für seine Predigt am 19. Januar 2003 auf – dem orthodoxen Epiphanias-Fest:

„Palästina geht vom (Mittel-)Meer bis zum (Jordan-)Fluss. Wir lehnen nachdrücklich jegliches Zugeständnis zu auch nur einem Körnchen unseres kostbaren Heimatlandes ab. So, wie Ramallah, Gaza, Nablus und Jenin palästinensische Städte sind, sind das auch Haifa, Nazareth, Jaffa, Ramle, Lod, Beersheva, Safed und andere palästinensische Städte.

Wir glauben nicht an einen so genannten ‚Frieden mit Israel’, denn Frieden kann man nicht mit dem Satan schließen. Israel ist der größte Satan. Keine Zugeständnisse und kein Waffenstillstand dürfen gemacht werden. Die Rechte der Palästinenser werden nur durch Widerstand wieder hergestellt. Was mit Gewalt genommen wurde, wird nur durch Gewalt wieder hergestellt.

Die zionistischen Juden sind Fremde in diesem Land. Sie haben kein Recht darin zu leben oder zu siedeln. Sie sollten irgendwo anders in der Welt hingehen, um ihren Staat und ihr falsches Gebilde zu gründen. Jerusalem ist eine arabische Stadt und die Juden dürfen sich darin nicht niederlassen, sie beherrschen oder irgendeine Art religiöser Rituale oder Zeremonien dort ausführen. Sie müssen ihre Häuser verlassen. Sie haben kein Recht auf Land, in Städten oder Dörfern zu leben, die ihnen nicht gehören.“

Sechzig Jahre nach der Befreiung der Gefangenen von Auschwitz ist es eine ironische Obszönität für angebliche Männer Gottes, die bösartigsten Formen des Antisemitismus zu fördern.

Hamas-Kinderprogramm

Hamas-Feiertagslied, von Kindern gesungen:
Gib uns unser Taschengeld, damit wir Waffen kaufen, Jihad führen können

MEMRI, Special Dispatch 3280, 7. Oktober 2010

Unten folgen Auszüge aus einem Feiertags-Videoclip, das vom Hamas-Fernsehen am 8. September 2010 ausgestrahlt wurde: „Feiertagsgewehre“, gesungen von Mohamed al-Mahdhoun und Irbrahim Scheik Khalil.
Den Clip konnte man sich bei MEMRI TV ansehen. (Leider hat MEMRI einige seiner Videos umgestellt, der Link geht heute ins Leere.)

Kinderchor:
Vater wir zeihen unsere neuen Sachen an.
Gib uns unser Taschengeld. Heute ist ein Feiertag.
Vater wir zeihen unsere neuen Sachen an.
Gib uns unser Taschengeld. Heute ist ein Feiertag.
Wir, mein Bruder und die Kinder des Viertels, wollen uns mit Gewehren bewaffnen.

Vater:
Meine Kinder, ich habe Angst um euch.
Dieses Spielzeug könnte eure Augen verletzen.
Meine Kinder, ich habe Angst um euch.
Dieses Spielzeug könnte eure Augen verletzen.
Denkt über ein anderes Spielzeug nach.
Ihr seid mein Augapfel, möge Allah euch beschützen.

Kind:
Vater, wir sind ein standhaftes Volk.
Diese Waffen brauchen Hände, die sie tragen.
Vater, wir sind ein standhaftes Volk.
Diese Waffen brauchen Hände, die sie tragen.
Heute spielen wir, morgen werden wir den Jihad führen.
Wie freudig wird mein Her am Tag der Rückkehr sein.

Kinderchor:
Vater wir zeihen unsere neuen Sachen an.
Gib uns unser Taschengeld. Heute ist ein Feiertag.
Vater wir zeihen unsere neuen Sachen an.
Gib uns unser Taschengeld. Heute ist ein Feiertag.
Ich, mein Bruder und die Kinder des Viertels wollen uns mit Gewehren bewaffnen.

Vater:
Deine Worte haben mein Herz mit Freude erfüllt.
Wie glücklich die Al-Aqsa ist, Jungen wie dich zu haben.
Deine Worte haben mein Herz mit Freude erfüllt.
Wie glücklich die Al-Aqsa ist, Jungen wie dich zu haben.
Hier ist dein Taschengeld.
Geh, und kaufe dir ein Gewehr.
Schieße auf niemanden als den Feind.

Kind:
Okay, Vater. Wir haben einen fröhlichen Feiertag.
Wie freudig ist mein Herz, wenn du deine Hand in meine legst.
Okay, Vater. Wir haben einen fröhlichen Feiertag.
Wie freudig ist mein Herz, wenn du deine Hand in meine legst.
Ich behalte mein Licht für meine Lieben und mein Feuer für die Feinde.
Welch ein Glück!
Welch ein Glück!

Kinderchor:
Welch ein Glück!
Welch ein Glück!

Wie die Hamas es sieht (2007-2009)

Khaled Meschaal: Jede Vereinbarung zwischen den Palästinensergruppen muss die Vereinbarung zu Angriffen gegen Israel beinhalten (SANA, 10.06.2009)

Auf einer Pressekonferenz nach seinem Treffen mit Amre Moussa, dem Generalsekretär der Arabischen Liga, fügte Meschaal an: „Jede Verabredung unter den Palästinensern sollte aus der Vereinbarung zum Widerstand gegen die israelische Besatzung her kommen und der Befähigung des palästinensischen Volkes zu Selbstbestimmungsrecht und dem Bau ihres unabhängigen Staates.“


Palästinensische Einheits-Verhandlungen vor dem Kollaps (Jeruslaem Post, 12.03.2009)

„Die Fatah will eine Regierung, die die Zweistaaten-Lösung akzeptiert; das ist etwas, das die Hamas niemals akzeptieren kann und wird“, sagte Taher a-Nunu, Sprecher der Hamas-REgierung im Gazastreifen. „Wir sind nur bereit einen palästinensischen Staat in den Grenzen von 1967 als Zwischenlösung zu akzeptieren, ohne Anerkennung der zionistischen Besatzung auch nur eines einzigen Zentimeters unseres Heimatlandes.“


Abu Obeida: Es gibt keine langfristige Waffenruhe – 09.02.2009
(Die im Text enthaltenen Fehler entstammen dem englischen Original der Brigaden.)

Offizielle Website der Al-Qasssam-Brigaden, 9. Februar 2009 (dem bewaffneten Arm der Islamischen Widerstandsbewegung, Hamas):

Exkluisv von der Al-Qassam-Site: Abu Obeida, der offizielle Sprecher der Izzedin al-Qassam-Brigaden, dem militärischen Flügel der Islamischen Widerstandbewegung Hamas, bestätigte, dass die (Waffen-)Ruhe eine Periode ist, die es durch die palästinensische Geschichte hindurch und für das palästinensische Volk gegeben hat. Er fügte hinzu, dass die (Waffen-)Ruhe kam, um das palästinensische Volk zu befreien.

Abu Obeida sagte in einem Exklusiv-Interview für die Qassam-Site am Montag, dass die Bedingungen der Ruhe die volle Einstellung der Aggression im Gazastreifen ist, als Vorbereitung für die Übertragung der Ruhe in die Westbank, ebenso die volle Öffnung der Grenzübergänge und die Aufhebung der Belagerung der Palästinenser und das ist das Minimum, das für das palästinensische Volk verlangt wird.

Diese Haltung ist nicht nur unsere Haltung, es ist die Haltung aller palästinensischer Fraktionen, aller ehrbaren Menschen in der arabischen und islamischen Welt und sogar in der freien Welt.

Einige Regime in der arabischen und islamischen Welt betreibt jetzt Widerstandsforderungen für ihre Glauben, dass die Widerstandsforderungen legitim sind.

Zu einer Frage, die wir ihm über die Zustimmung zu einer langfristigen Waffenruhe stellten, antwortete Abu Obaida und sagte: „Es gibt keine offen Ruhe wegen der aggressiven zionistischen Absichten, wir werden unseren Widersteht nicht mit langfristiger Waffenruhe festbinden, weil unsere strategische Wahl der Widerstand ist.“

Er fügte hinzu, dass die zionistischen Drohungen, die von dem zionistischen Feind über die Ermordung von Hamasführern, ist nur für den Wahlkampf, die zionistische Besatzung versuchte früher schon Hamasführer zu ermorden und er ermordete einige Führer während des Krieges gegen Gaza.

Der Sprecher erklärte ebenfalls, dass die Besatzung seit vielen Monaten versuchte die Frage des Shalit mit den Übergangsakten zu verbinden und wir weisen diese Verbindung zurück. Abu Obaida sagte auch, dass sie es ablehnten die Frage des Shalit mit der Frage der Aufhebung der Belagerung zu verbinden.


Busse legitime Ziele, keine Juden in Palästina vor 1917, Ziel ist die Auslöschung Israels – 16.08.2007

Von MEMRI über FrontPageMag.com:

Die folgenden Auszüge aus einem Interview mit dem Hamas-Repräsentanten im Libanon, Osama Hamdan, das auf Al-Kawthar TV am 6. August 2007 ausgestrahlt wurde.
Um dieses Video zu sehen, gehen Sie bitte auf http://www.memritv.org/clip/en/1527.htm

Interviewer: „Das islamische Recht hat Aggression während des Jihad verboten – indem es das Töten von Frauen, Kindern, Alten, Klerikern verbietet, die sich der Anbetung Gottes verschrieben haben, und anderer ziviler Nichtkombattanten, die nicht in der Armee des Feindes dienen. Betrachten Sie alle die Juden in Palästina als Kombattanten, die das Land geplündert haben? Wir sind Zeugen von Märtyrer-Operationen, die sich gegen Busse und Restaurants gerichtet haben.“

Osama Hamda: „Zu allererst lassen Sie mich etwas sehr Wichtiges klarstellen. Was ist die Regelung bezüglich derer, die in Palästina leben, im so genannten Israel, und wer sind die Aggressoren und Plünderer des Landes? Wir sehen es so, dass sie alle von außerhalb nach Palästina kamen, ob nun vor der Ausrufung des zionistischen Gebildes oder hinterher. Wenn man Statistiken innerhalb des zionistischen Gebildes erheben würde, würde man feststellen, dass all diese Leute ihren Urspruch in anderen Ländern haben – sie kamen aus Europa, Osteuropa, aus Amerika, Südamerika oder anderen Orten.“

Interviewer: „Mit anderen Worten, es gab keine palästinensischen Juden?“

Osama Hamdan: „Nein, es gab keine palästinensischen Juden. Als das britische Mandat 1917 begann, gab es nur eine Siedlung auf palästinensischem Land, zu der einige Dutzend Juden gehörten, die dort in Verletzung des damaligen Gesetzes lebten. Ich würde gerne erwähnen, dass es im ottomanischen Staat – ohne Brücksichtung der vielen Vorbehalte, die wir deswegen haben – ein Gesetz gab, das den Juden verbot sich länger als einen Monat in Palästina aufzuhalten.
Ihre Passe und persönlichen Dokumente wurden ihnen weggenommen und ihnen wurde an der Grenze eine ottomanische Genehmigung gegeben, die es ihnen erlaubte einen Monat auf palästinensischem Land zu verbringen. Die einzige Gruppe, die jüdisch genannt werden kann, gab es in Nablus. Sie leben dort heute noch. Die Palästinenser betrachten sie als Teil der Zusammensetzung der palästinensischen Gesellschaft und sie zählen nicht mehr als ein paar Hundert. Was die angeht, die aus allen möglichen Ländern einwanderten – sie sind keine Juden.
2Jeder, der kommt, um in einem Kriegsgebiet zu leben, ist ein Kombattant, egal, ob er Uniform trägt oder nicht. Das ist das eine. Zweitens töten weder die Hamas noch der palästinensische Widerstand absichtlich Zivilisten. Sie erwähnten die Busse. Was ist ein leichteres Ziel – ein Bus, der durch verschiedene Sicherheitsmaßnahmen geschützt ist, oder zum Beispiel eine Schule oder ein Theater oder ein Stadion? Diese zivilen Ziele – bei denen die Tötung von Frauen und Kindern absichtlich geschieht – sind nicht das Ziel gewesen von
„Warum wurden Busse angegriffen? Weil sie die Transportmittel sind, die auch von Soldaten benutzt werden. Die zionistischen Soldaten, die von ihrem Zuhause auf ihre Basen und zurück reisen, benutzen öffentliche Verkehrsmittel, weil das nichts oder fast nichts kostet. Meiner Meinung nach haben die Besatzungssoldaten ein Sicherheitsmotiv, dass sie die öffentlichen Verkehrsmittel benutzen.Sie schützen sich hinter so genannten ‚Zivilisten’ innerhalb des zionistischen Gebildes.
Daher, so sehe ich es, müssen sie aufhören öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen oder die Gesellschaft sollte sie davon abhalten sie zu benutzen, weil es die Soldaten sind, denen die Angriffe gelten. Nur, um es zu beweisen: Bei den Dutzenden Operationen, die ausgeführt wurden, verkündeten die Zionisten zum Beispiel nie, dass 20 Kinder getötet wurden oder dass 50 Frauen getötet wurden. Im Gegenteil: Wenn man untersuchen würde, wer in Märtyreroperationen getötet wurden, die sich gegen Busse richteten, würde man feststellen, dass 70% der Fahrgäste Besatzungsoldaten waren und dass sie zu diesem Zeitpunkt der Operation sogar in Uniform waren.“[…]

„Das Endziel des Widerstands ist es dieses Gebilde von der Erdoberfläche zu wischen“

„Wir treffen die Vorbereitungen für eine Konfrontation. Das machen wir nicht, weil wir auf einen israelischen Akt der Aggression vorbereitet sein müssen – immerhin ist Aggression diesem Gebilde innewohnend – sondern weil es das Endziel des Widerstands ist dieses Gebilde von der Erdoberfläche zu wischen. Für dieses Ziel müssen die Fähigkeiten des Widerstands entwickelt werden, bis dieses Gebilde weggewischt ist.“

Interviewer: Glauben Sie, dass Mahmud Abbas, der sich selbst in der Krise der Konfrontation mit der Hamas wieder fand, die Rolle eines Polizisten spielt, der die Intifada, des Widerstands und des Jihad gegen die zionistische Besatzung im palästinensischen Land hintertreibt?“

Osama Hamdan: „Er spielt eine Rolle, die noch schlimmer ist. Mahmud Abbas tut das aus ideologischer Überzeugung. Er hat schon immer, seit 1973, eine Lösung gefordert. Es war Mahmud Abbas, der die Oslo-Vereinbarungen schuf und der von den Amerikanern eingebracht wurde, um als Premierminister gegen Arafat zu arbeiten. Meiner Meinung nach spielt er diese Rolle willentlich und aus Überzeugung, was schlimmer ist als wenn er es aus Verpflichtung der Besatzung gegenüber tun würde.“

Kommentar von ElderofZiyon:
Die Zahl der Lügen pro Satz ist in diesem kleinen Interview höher als die Anzahl, die arabische Terroristen gewöhnlich von sich geben.
Sollten Sie wegen der von ihm erwähnten Juden in Nablus neugierig geworden sein: Er bezieht sich auf Samariter. Es ist möglich, dass er, dadurch, dass er sie als Juden definiert, die Juden, die kontinuierlich in Palästina gelebt haben, als Ungläubige definiert, nicht als Dhimmis; das würde bedeuten, dass sie alle legitime Ziele für Tötungen sind.
Natürlich können wir keine allzu große Beständigkeit von Leuten erwarten, die die Geschichte nach Gutdünken umschreiben und die bequemerweise Terroranschläge auf Schulen, Einkaufszentren, Diskotheken, Bar Mitzvahs, Cafes, Pizzerien und Hotels vergessen.


Ex-PA-Außenminister: Koran verbietet Anerkennung Israels – 20. April 2007

Die Jerusalem Post berichtet, dass der ehemalige PA-Außenminister Mahmud A-Zahar in einem Interview erklärte, Israel anzuerkennen widerspreche dem Koran. Darüber hinaus habe die Hamas das Prinzip nicht aufgegeben, dass ganz Palästina muslimisches Land sei.


Palestinian Media Watch Bulletin – 12. April 2007

Hamas-Sprecher: Völkermord an Juden bleibt Ziel der Hamas
[Anmerkung heplev: In der vergangenen Woche waren in den Medien einmal mehr verstärkt Meinungen aufgebracht worden, die Hamas würde ihre extremistischen Ziele wenn schon nicht aufgeben, dann doch jedenfalls zurückschrauben. Der folgende Text zeigt, dass das unrealistisches Wunschdenken ist.]

Von Itamar Marcus und Barbara Crook

Originaltext hier

Einleitung

Während die Hamas internationale Anerkennung sucht, indem sie ihren Tonus in Englisch weicher gestaltet, fährt sie auf Arabisch mit der Forderung nach dem Völkermord an den Juden fort. In einer jüngst auf PA-TV ausgestrahlten Predigt machte Hamas-Sprecher Dr. Ismail Radwan klar, dass die klassische Hamas-Ideologie sich nicht verändert hat, einschließlich des fortgesetzten Einschlusses extremistischer islamischer Glaubenslehren in die Hamas-Ideologie und –Politik. Er wiederholte:

  1. Die Stunde – die islamische Auferstehung am Ende der Zeit – hängt wortwörtlich vom Töten der Juden durch Muslime ab.
  2. Die verbleibenden Juden werden erfolglos versuchen sich zu verstecken, da die Steine Felsen und Bäume sie verraten werden, indem sie ausrufen: „Hier ist ein Jude hinter mir, töte ihn!“
  3. „Palästina wird durch das Gewehr befreit“ – ein Euphemismus, der bedeutet, dass Israel durch Gewalt vernichtet werden wird.

Der Hamas-Sprecher endete mit Gebeten an Allah, Israel und die USA zu „nehmen“.

Es folgt der Text des Aufrufs des Hamas-Sprechers zum Völkermord an den Juden:

Hamas-Sprecher Dr. Ismail Radwan, PA-TV, 30. März 2007

Die Stunde [der Auferstehung] wird nicht statt finden, bis die Muslime die Juden bekämpfen und die Muslime sie töten und der Felsen und der Baum sagen wird: „Oh Muslim, Diener Allahs, da ist ein Jude hinter mir, töte ihn!“

Wir müssen unsere arabische und muslimische Nation, ihre Führer und Menschen, ihre Gelehrten und Schüler erinnern, daran erinnern, dass Palästina und die Al Aksa-Moschee weder durch Gipfeltreffen noch durch internationale Resolutionen befreit werden, sondern durch das Gewehr. Es wird nicht durch Verhandlungen befreit, sondern durch das Gewehr, den die Besatzung kennt keine Sprache außer der der Gewalt… O Allah, stärke den Islam und die Muslime und bringe unseren den Jihad kämpfenden Betern Sieg, in Palästina und überall… Allah möge die Unterdrücker-Juden und –Amerikaner und ihre Helfer nehmen!

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