Al-Qaida verklagt die Antifa wegen Copyright-Verletzung

The Mideast Beast, 16. Oktober 2020

Bild aus National Review: Gangs of Berkeley (http://bit.ly/2vz6bjh)

Al-Qaida sagt, die radikal linke Gruppe habe sowohl ihr Aussehen als auch die politischen Ansitzen ohne Genehmigung nachgeahmt; deshalb wurde angekündigt eine Klage gegen die amerikanische Organisation „Antifa“ einzureichen.

„Hört zu, wir machen das ganze ‚schwarz anziehen, Gesicht verhüllten und rumrennen, dass wir Amerika hassen‘ schon seit 20 Jahren“, sagte Al-Qaida-Führer Ayman al-Zawahiri gegenüber dem Mideast Beast. „Dann kommen aus dem Nichts diese Antifa-Deppen mit genau denselben Abläufen und tun so, als hätten sie das erfunden.“

Zawahiri fügte an: „Hört zu, ich glaube, es ist großartig, dass sie unseren Umhang nehmen und unschuldige Journalisten und Zivilisten angreifen, weil die an freie Meinungsäußerung glauben. Aber sie sollten uns Lizenzgebühren zahlen!“

Zur Zeit der Drucklegung sah sich die Antifa Berichten zufolge mit weiteren Klagen vor Gericht konfrontiert, da die Taliban die Gruppe beschuldigte ihre Idee der Zerstörung antiker Statuen gestohlen zu haben.

Die Schlacht von Tours: Als der Westen dem Islam „mannhaft Widerstand leistete“

Raymond Ibrahim, 10. Oktober 2020

Am 10. Oktober 732 rettete eine gewaltige Schlacht Westeuropa davor islamisch zu werden.

Genau hundert Jahre nach dem Tod des Propheten des Islam, Mohammed, im Jahr 632 – ein Jahrhundert, das die Eroberung tausender Quadratkilometer ehemals christlicher Länder erlebte, darunter Syrien, Ägypten, Nordafrika und Spanien – befand sich der Krummsäbel des Islam 732 im Herzen Europas und stand der stärksten Militärmacht des Kontinents gegenüber, den Franken.

Nachdem die muslimischen Horden, die Berichten zufolge 80.000 Mann zählen sollten, den Großteil des südwestlichen Frankreich verheert hatten, trafen sie am 10. Oktober irgendwo zwischen Poitiers und Tours auf 30.000 fränkische Infanteristen unter der Führung von Karl Martell. Ein anonymer arabischer Chronist des Mittelalters beschrieb die Schlacht wie folgt:

Nahe des Flusses Owar [Loire] wurden die beiden großen Heerscharen der zwei Sprachen [Arabisch und Latein] und der beiden Glaubensbekenntnisse [Islam und Christentum] gegeneinander aufgestellt. Die Herzen von Abd al-Rahman, seinen Hauptleuten und seine Männer waren voller Zorn und Stolz und sie waren die ersten, die den Kampf begannen. Die muslimischen Reiter stürmten heftig und oft vorwärts gegen die Bataillone der Franken, die mannhaft Widerstand leisteten; bis die Sonne unterging fielen viele auf beiden Seiten.

Der Angriff der Muslime bestand komplett aus überstürztem Anstürmen und erwies sich als ineffektiv, denn „die Männer des Nordens standen als bewegungslose Mauer, sie waren wie ein Eisgürtel zusammengefroren und waren nicht aufzulösen, während sie die Araber mit dem Schwert erschlugen. Die Austrasier [Ostfranken], riesig an Leib und mit eiserner Hand, schlugen im heftigen Kampf mutig zu“, schreibt ein Chronist. Die Franken weigerten sich die Reihen aufbrechen zu lassen und aufeinander folgende Reiter durch die Lücken zu galoppieren zu lassen, worauf die arabische Kavallerietaktik sich verließ. Stattdessen festigten sie ihre Reihen und „in einem Band um ihren Häuptling [Karl] aufgezogen trugen die Männer der Austrasier alles vor sich aus. Ihre unermüdlichen Hände trieben ihre Schwerter auf die Brüste [des Feindes] hinab.“

Der Militärhistoriker Victor Davis Hanson bietet eine praktischere Sicht:

Wenn die Quellen von „einer Mauer“ sprechen, einer „Eismasse“ und „unbeweglichen Reihen“ Infanteristen, sollten wir uns ein buchstäbliches menschliches Bollwerk vorstellen, fast unverwundbar, mit geschlossenen Schilden vor gepanzerten Körpern, die Waffen ausgestreckt, um die Unterleiber eines jeden islamischen Reiters zu treffen, der dumm genug war im Galopp die Franken zu treffen.

Wie erwartet war die Schlacht ein bewunderungswürdiges Durcheinander: „Muslime ritten in großen Gruppen los, schlugen auf die unbeholfeneren Franken ein und ritten dann fort, während die feindlichen Linien vorrückten.“

In Reaktion „stieß jeder fränkische Soldat, das Schild erhoben, seinen Speer entweder in das Bein oder das Gesicht des Reiters und die Flanke seines Pferdes, dann schlitzte und stach er mit seinem Schwert zu, um den Reiter niederzustrecken, während er gleichzeitig sein Schild – die schwere eiserne Beule in seiner Mitte eine eigene beeindruckende Waffe – gegen das entblößte Fleisch rammte. Allmahlich rückten die Franken als Masse vor, um dann weiter auf die gefallenen Reiter zu ihren Füßen einzutreten und sie zu erstechen – wobei sie immer engen Kontakt miteinander hielten.“

Einmal umzingelten Allahs Krieger Karl und hatten ihn in der Falle, aber „er kämpfte so erbittert, wie die hungrigen Wölfe, die über einen Hirschen herfallen. Durch die Gnade unseres Herrn richtete er ein großes Gemetzel bei den Feinden des christlichen Glaubens an“, schreibt der Chronist Denis. „Da wurde er erstmals ‚Martell‘ genannt, denn wie ein eiserner Hammer, aus Stahl und jedem anderen Metall schlug er auf alle seine Feinde in der Schlacht ein und schlug sie.“

Als die Nacht über das Feld des Gemetzels hereinbrach, lösten die beiden blutig geschlagenen Armeen sich von einander und zogen sich in ihre Lager zurück. Im Morgengrauen bereiteten die Franken sich auf die Fortsetzung der Schlacht vor, mussten aber entdecken, dass die Muslime im Schutz der Dunkelheit geflohen waren. Ihr Herr, Abdul, war im Kampf am Tag zuvor getötet worden und die Berber – von seiner Knute befreit und nachdem sie den fränkischen Eifer gekostet hatten – zogen offensichtlich das Leben und etwas Beute dem Märtyrertum vor. Sie flohen alle zurück nach Süden – wobei sie weiter alles plünderten, brandschatzten und versklavten, was ihnen begegnete. Im Bewusstsein, dass seine Stärke in seiner „Eismauer“ lag, verfolgte Karl sie nicht.

Die Folgen „war, wie bei allen Kämpfen der Kavallerie, ein blutiges Chaos, übersät mit tausenden verwundeter oder sterbender Pferde, aufgegebener Beute und toten und verwundeten Arabern. Wenige der Verwundeten wurden gefangen genommen – angesichts ihrer bisherigen Geschichte aus Mord und Brandschatzung.“ Die ältesten Quellen führen astronomische Zahlen getöteter Muslime an, bei nur einem Bruchteil getöteter Franken. Wie auch immer die wahren Zahlen aussehen, in dieser Schlacht fielen beträchtlich weniger Franken als Muslime. Selbst arabische Chronisten verweisen auf das Gefecht als den „Bodenbelag der Märtyrer“, was nahe legt, dass der Boden mit muslimischen Leichen übersät war.“

„Die freudige Botschaft wurde bald in der katholischen Welt verbreitet“ und die überlebenden Chroniken der Zeit – einschließlich der erwähnten und anonymen Araber – stellen diesen Sieg als gewaltig, wenn nicht gar apokalyptisch dar. Tatsächlich ist Tours von all den vielen Schlachten zwischen dem Islam und dem Christentum seit Beginn der zeitgenössischen Chroniken bis in die Moderne eine der, wenn nicht die meist gefeierte des Westens. Denn obwohl das Mittelmeer verloren war und obwohl Überfälle auf die europäische Küste zu einem festen Bestandteil wurden, wurde der Islam auf die iberische Halbinsel beschränkt, wodurch das westliche Europa sich organisch entwickeln konnte.

Aus genau diesem Grund haben führende westliche Historiker wie Godefroid Kurth (gest. 1916) bis weit ins 20. Jahrhundert Tours weiter als „eines der größten Ereignisse in der Weltgeschichte“ betrachtet, „da davon die Frage abhing, ob die christliche Zivilisation weiter bestehen würde oder der Islam in ganz Europa die Vorherrschaft erringt.“

Historische Zitate in diesem Artikel wurden dem Buch Sword and Scimitar: Fourteen Centuries of War between Islam and the West des Autoren entnommen.

Zeit, dass die Medien die Antisemitismus-Definition übernehmen

Pesach Benson, HonestReporting, 13. März 2019

Da der Antisemitismus zunimmt, ist es äußerst wichtig eine respektierte Definition dessen zu haben, was antijüdischen Hass und Intoleranz ausmacht. In den letzten Jahren hat eine Antisemitismus-Definition Fuß gefasst. Erstellt von der Internationalen Holocaust-Gedenkallianz (IHRA) in Berlin ist diese Definition von einer zunehmenden Zahl von Regierungen übernommen und bestätigt worden. Die Antisemitismus-Definition der IHRA finden sie (auf Deutsch) hier; schauen Sie sich selbst an.

Mit der Anleitung durch eine schlüssige Definition können Abgeordnete eine nuanciertere Politik entwickeln, Polizei und Staatsanwaltschaften können effektiver auf Hassverbrechen reagieren und Universitäten können angemessen mit dem Antisemitismus auf dem Campus umgehen. Lokale Aktivisten müssen sich nicht mehr mit dem dürftigen Argument „Ich erkenne es, wenn ich es sehe“ abstrampeln.

Auch die Medien sollten auf eine klare Definition dessen festgelegt werden, was auf inakzeptable Weise judenfeindlich ist.

Die Definition hat schon als machtvolles Mittel für öffentliche Rechenschaftpflicht gedient: Als die britische Labour Party eine verwässerte Version der Definition übernehmen wollte, erwies sich die davon ausgelöste Kontroverse als zu peinlich. Labour übernahm die volle Definition – aber über der Partei hängt immer noch eine dunkle Wolke.

Die von Labours Geschwätz aufgepeitsche Kontroverse hob einen Aspekt der IHRA-Definition  heraus, den viele Israel-Basher nicht akzeptieren können. Zu den von der IHRA aufgeführten Beispielen für Antisemitismus gehört „Leugnung des Rechts des jüdischen Volks auf Selbstbestimmung“, „zu behaupten, die Existenz Israels sei ein rassistisches Unterfangen“ und „die Anwendung von zweierlei Maß, indem von ihm ein Verhalten gefordert wird, dass man von anderen demokratischen Staaten weder erwartet noch fordert“. Antizionismus ist eine Form von Antisemitismus. Menschen, die diese Grenze überschreiten, können nicht länger sagen: „ich bin antizionistisch, nicht antisemitisch.“

Man kann die Politik der Regierung Israels kritisieren, ohne die Grenze zum Antisemitismus zu überschreiten und die IHRA erkennt an, dass „Kritik an Israel, die der ähnelt, die gegen jedes andere Land gerichtet wird, nicht als antisemitisch betrachtet werden kann“.

Die IHRA-Definition ist zwar rechtlich nicht bindend, aber weitere Länder werden sich hoffentlich dem Vereinten Königreich, Deutschland, Frankreich, Holland, dem Europaparlament und dem US-Außenministerium und Bildungsministerium, dem griechischen Bildungsministerium (und HonestReporting) und anderen anschließen, die bereits an Bord sind.

Wo die Medien hereinkommen

Über die Regierungsebene hinaus gibt es einen weiteren Sektor, der die IHRA-Definition für Antisemitismus übernehmen muss: die Medien.

Mit der Entscheidung, über was sie berichten und wie sie darüber berichten legen die Nachrichtemedien die Agenda für den öffentlichen Diskurs fest. Geleitet von der IHRA würden Journalisten besser informierte Entscheidungen zur Berichterstattung über Hassverbrechen treffen. Die Berichterstattung über die Bewegung Boykott, De-Investitionen und Sanktionen (BDS), besonders an lokalen Standorten, wären nuancierter. Mit einem einheitlichen Standard würden Redakteure in der Lage sein Op-eds und Briefe besser zu beurteilen, während Moderatoren Kommentare im Internet zivilisierter halten könnten.

Das ist natürlich eine Win-win-Situation.

Und in einer Zeit, in denen in der Öffentlichkeit stehende Personen rechts wie links unterschiedliche Grade antisemitischer Rhetorik betreiben, wird die Presse besser in der Lage sein ihre Rolle zu erfüllen die Führungskräfte zur Verantwortung zu ziehen.

Gedankenverlorenes Territorium: Goliath liegt nachWortwechsel mit Israeliten in Umfrage 24% vorn

„Es ist sich vorzustellen, wie Saul und sein Lager sich davon erholen.“

PreOccupied Territory, 8. Oktober 2020

Elah-Tal, Grenzregion Philister-Israeliten – Eine rhetorische Konfrontation zwischen einem Philister-Krieger und seinen von Saul, König von Israel, geführten Gegnern ging heute Morgen damit zu Ende dass Ersterer in den Augen potenzieller Wähler als klarer Favorit hervor ging, fand eine Reihe Meinungsumfragen heraus.

Goliath, ein Gigant, der die Israeliten mehrere Tage lang verhöhnte, setzte seine Sticheleien gegen die Hebräer und ihren Gott heute fort, wozu die Israeliten kaum zu kontern in der Lage waren. Der Philister-Krieger forderte seine Feinde heraus, sie sollten einen einzelnen Kämpfer schicken, der gegen ihn antreten soll, statt den Konflikt mit einer richtigen Schlacht zu beizulegen – eine Herausforderung, die Saul und seine Militärkommandeure bislang nicht angenommen haben. Umfragen zeigten, dass der Philister-Krieger vor zwei Tagen durchschnittlich 11% vor den Israeliten lagt und die Lücke sich inzwischen nur vergrößert hat und bis zur nicht beantworteten Herausforderung von heute Morgen auf 24,3% anstieg.

Analysten erwarten einen Erdrutschsieg der Philister. „Wähler erkennen einen starken Kandidaten, wenn sie ihn sehen“, erklärte Doe Egg, ein Wahlstatistiker. „Die bisherige Unfähigkeit der Israeliten eine effektive Antwort auf Goliaths Argumente zu anzubringen, hat ihnen nur geschadet. Manche Experten glauben, seine Spitzen zu ignorieren könnte sie als über dem Gefecht stehend und die Philister als unkultiviert und unreif erscheinen lassen, aber diese Analysten versäumten es das instinktive Echo einzukalkulieren, das Goliaths Gerede schafft. Sollten die Zahlen halten, wenn der offizielle Showdown stattfindet, dann werden die Israeliten Glück haben, sollten sie vierzig Prozent der Stimmen erhalten. Das ist ein Erdrutschsieg. Es ist nur schwer erkennbar, wie Saul und sein Lager sich in dieser Phase von dieser Entwicklung erholen können, ganz zu schweigen davon die Lücke zu schließen, die bereits vor der Debatte bestand.“

Der israelitische König hat darum gerungen die Moral seiner Wähler und Anhänger beizubehalten, während Goliath einen rhetorischen Schlag nach dem anderen landete. Saul hat militärisch Stärke und Ressourcen bereitstellen müssen, um die Abwanderung von Wählern einzudämmen, statt die Themen der Philister zu widerlegen oder Goliaths Geschichte bzw. politischen Vorschläge zu kritisieren, ganz zu schweigen davon, dass er sich um eine positive Vision für die Zukunft bemühen konnte, die er zu schaffen versucht.

Ein Sprecher der israelischen Kampagne versuchte die Bedeutung der Debatte herunterzuspielen. „Es sind noch jede Menge Stunden bis zum eigentlichen Wettkampf und in der Zeit kann sich vieles ändern; und abgesehen davon übertrieben die Leute den Einfluss von Debatten dieser Dinge, weil die überwiegende Mehrheit der Wähler sich entschieden haben“, insistierte Abner ben-Ner von den königlichen Generalstabschefs.

Eine Meldekampagne auf den letzten Drücker seitens der israelischen Reihen versucht David, einen Schafhirten aus Hebron und jüngsten von acht Brüdern, Wettkämpfer anzumelden. Experten betrachten die Bemühungen als spekulativ.

Das größte Beispiel für muslimische Täuschung (taqiyya) in der Geschichte des Westens

Raymond Ibrahim, 9. Oktober 2020

Sultan bin Muhammad al-Qasimi

Vor kurzem erfuhren wir, dass Scheik Dr. Sultan bin Muhammad al-Qasimi, Mitglied des Obersten Rats der VAE und Herrscher von Scharjah, die Umgestaltung der Kathedrale von Cordoba zurück zur Moschee von Cordoba, weil Spaniens Christen „sie nicht verdienen“.

Was uns nicht gesagt wurde, ist das, was ihn veranlasste das zu sagen – der hochwichtige Zusammenhang dieser Forderung – nämlich sein neues Buch Die Inquisition (arabisches Original hier). Al-Qasimi will damit zeigen, wie die spanische Inquisition Muslime missbrauchte; offensichtlich glaubt er, das sei ein starkes Argument dafür, dass Spanien die Kathedrale in eine Moschee verwandelt, als eine Art von „Wiedergutmachung“.

Während einer arabischsprachigen Satellitensendung mit Diskussion seines neuen Buches sagte er (Übersetzung):

So Allah will, wird dieses Buch etwas bewirken; und hier fordern wir zumindest die Rückgabe der Moschee von Cordoba an uns. Ich habe das früher schon gefordert und sie informierten mich, dass die Stadt sie der Kirche gegeben hat. Also sagte ich ihnen: „Derjenige, der nicht besitzt, gab demjenigen, der nicht verdient.“ Denn das ist unser Besitz als Muslime; darüber hinaus ist ihre Rückgabe leicht und nahe bevorstehend, so Allah will.

Mit anderen Worten und weil sein Buch argumentiert, dass Spanien extrem mit seinen Muslimen umging – einschließlich der erzwungenen Bekehrung zum Christentum gegen ihren Willen – ist das Mindeste, was es jetzt tun kann die Kathedrale an den Islam fallen zu lassen.

Der Scheik ignoriert aber nicht nur die Tatsache, dass „die Moschee [von Cordoba] nicht nur auf einer christlichen Stätte gebaut wurde, sondern auch unter Verwendung der Materialien des im neunten Jahrhundert zerstörten christlichen Gebäudes aus dem sechsten Jahrhundert“, genauso ignoriert er, warum Spanien die Muslime überhaupt erst einer Inquisition unterzog.

1492 ging die Reconquista mit der Kapitulation Granadas zu Ende. Statt nach Nordafrika zu abzuwandern – woher die meisten ihrer jihadistischen Verbündeten, nämlich die Almoraviden und die Almohaden stammten – entschieden sich die fast eine halbe Million Muslime der Bevölkerung im Land zu bleiben. Ihnen wurden anfangs milde Konditionen gewährt, einschließlich des Rechts ins Ausland zu reisen und den Islam friedlich auszuüben. Allerdings begannen sie, wann immer sich die Gelegenheit bot, viele schwer niederzuschlagende Aufstände – von denen mehrere „die Steinigung, Zerstückelung, Enthauptung, das Pfählen und Verbrennen von Christen bei lebendigem Leib“ beinhalteten – und regelmäßig mit muslimischen Mächten aus dem Ausland (z.B. den osmanischen Türken) konspirierten, um Spanien wieder dem Islam zu unterwerfen.

Ein letzter „muslimischer Aufstand im Jahr 1499 und die Niederschlagung dieser Revolte 1501 führte zu einem Edikt, dass Muslime zum Christentum übertreten oder die Halbinsel verlassen müssen“. Anders als im gängigen Volksglauben war die Motivation dafür weniger religiöser, sondern vielmehr politischer Natur; es ging weniger darum Muslime zu „guten Christen“ zu machen, sondern darum sie zu „guten Bürgern“ zu machen. Solange sie Muslime bleiben, womit sie unter der höchst kontroversen Doktrin von „Loyalität und Feindschaft“ agierten, würden sie dem christlichen Spanien gegenüber feindlich gesinnt und abtrünnig bleiben; und weil Säkularismus, Atheismus, Multikulturalismus oder einfach allgemein „Wokeness“ damals keine Optionen waren, bestand der einzige praktische Weg darin, dass Muslime ihren Tribalismus ablegen und in einem christlichen Königreich voll partizipieren konnten, den Glauben anzunehmen.

Unter solchen Umständen ist die Scharia klar: Muslime sollten versuchen auszuwandern. Aber es hat immer eine wichtige Mahnung gegeben: Wann immer Muslime sich unter der Obrigkeit von Ungläubigen wiederfinden, können sie fast alles sagen und tun – Mohammed anprangern, sich taufen lassen und die Kommunion empfangen, das Kreuz ehren, alles, was dem Islam Anathema ist – solange ihre Herzen dem Islam treu bleiben.

So sieht die Doktrin der taqiyya aus, die traditionell den Modus Operandi des Islam unter nichtmuslimischer Obrigkeit festlegt. Noch vor der Reconquista in Spanien „hatten sunnitische Muslime die taqiyya ins Feld geführt, um Verheimlichung unter christlicher Herrschaft in anderen Zeiten und Regionen zu rechtfertigen, darunter Sizilien nach der Eroberung durch die Normannen 1061 bis 1091 und die byzantinischen Märsche“. Daher überrascht es nicht, dass taqiyya den Islam im Spanien nach der Reconquista definierte; eine Obrigkeit verwies auf eine Fatwa von 1504, die die muslimischen Untertanen Spaniens drängt taqiyya als „theologisches Schlüsselelement für das Studium des spanischen Islam“ anzuwenden.

Sobald das Edikt zu Übertritt oder Auswanderung erschien, nahm fast die gesamte Bevölkerung Granadas – hunderttausende Muslime – offen das Christentum an, blieben aber Krypto-Muslime. Öffentlich gingen sie zur Kirche und tauften ihre Kinder; Zuhause rezitierten sie den Koran, predigten unvergänglichen Hass auf die Ungläubigen und ihre Verpflichtung al-Andalus zu befreien.

Dass diese „Moriscos“ (Maurenchristen) – heißt: selbsterklärte muslimische Konvertiten zum Christentum, die weiterhin „maurisch“ oder islamisch waren – alles unternahmen, um ihre Täuschung unterzuschieben, ist nicht zu bezweifeln, wie ein Historiker erklärte:

Damit ein Morisco als guter Christ durchging, brauchte es mehr als eine einfache Aussage diesbezüglich. Es benötigte eine anhaltende Ausübung mit hunderten einzelner Äußerungen und Handlungen unterschiedlicher Art, von denen viele vielleicht wenig per se mit Ausdrücken des Glaubens oder Ritualen zu tun hatten. Verstellung [taqiyya] war eine institutionalisierte Praxis Morisco-Gemeinschaften, zu der reguläre Verhaltensmuster von einer Generation zur nächsten weitergegeben wurden.

Trotz dieser aufwändigen Maskerade bekamen die Christen das zunehmend mit: „Mit der Erlaubnis und dem Freibrief, den ihre verhasste Sekte ihnen erteilte“, merkte ein frustrierter Spanier an, „konnten sie äußerlich und ohne zu sündigen jede Religion vortäuschen, solange sie ihre Herzen trotzdem ihrem falschen Blender von Propheten widmeten. Wir sahen so viele von ihnen, die starben, während sie das Kreuz anbeteten und gut von unserer katholischen Religion sprachen, die aber im Innern ausgezeichnete Muslime waren.“

Christen versuchten anfangs mit den Moriscos zu diskutieren; sie erinnerten sie daran, wie sie überhaupt erst zu Muslimen wurden: „Euer Vorfahr war Christ, obwohl er sich zum Muslim machte“, um der Verfolgung zu entgehen oder seinen sozialen Status zu verbessern; also „musst du jetzt Christ werden“. Als das scheiterte, wurden Korane beschlagnahmt und verbrannt; dann wurde Arabisch, die Sprache des Islam, verboten. Als auch das fehlschlug, wurden extremere Maßnahmen getroffen; das ging so weit, dass ein Morisco „nicht einmal ein Messer besitzen durfte, das keine abgerundete Spitze hat, damit er damit keinen Christen verletzt“.

Ein muslimischer Chronist fasst diese Zeiten so zusammen: „Muslime, die noch in Andalus verblieben, waren zwar der Erscheinung nach Christen, aber nicht in ihren Herzen; denn heimlich verehrten sie Allah…. Die Christen überwachten sie mit höchster Wachsamkeit und viele wurden entdeckt und verbrannt.“

So sahen die Ursprünge der spanischen Inquisition aus (die sich entgegen der landläufigen Meinung viel stärker gegen Muslime als gegen Juden richtete). Denn egal, wie viele Moriscos „das Erscheinungsbild einer absolut friedlichen Unterwerfung darboten“, schrieb ein Historiker des 19. Jahrhunderts, „so blieben sie dennoch fundamentale Muselmanen, die nach einer günstigen Gelegenheit Ausschau hielten und geduldig auf die Stunde der Rache warteten, die von ihren Prophetien versprochen war.“

Als dann 1568 ein Gerücht aufkam, dass die osmanischen Türken endlich gekommen seien, sie zu befreien, drehten die vormals „moderaten“ Muslime bei Granada „im Glauben, die Tage unter christlicher Herrschaft seien vorbei, durch. Im ganzen Land wurden Priester angegriffen, verstümmelt oder ermordet; einige wurden bei lebendigem Leibe verbrannt; einer wurde in ein Schwein eingenäht und gegrillt; die schönen christlichen Mädchen wurden emsig vergewaltigt, einige fortgeschafft, um in die Harems marokkanischer und algerischer Machthaber einzuziehen.“

Da Muslime niemals einer ungläubigen Obrigkeit gegenüber loyal sein konnten – sie konspirierten ständig mit fremden Muslimen und betrieben Subversion – und wenn Übertritt zum Christentum wegen des Glaubenssystems der taqiyya keine Lösung war, dann verblieb nur ein Möglichkeit: Zwischen 1609 und 1614 wurden alle Moriscos von der Halbinsel nach Afrika vertrieben, von wo der Islam fast ein Jahrtausend zuvor erstmals nach Spanien eingedrungen war.

Das ist natürlich eine vollständigere Erklärung dafür, warum Spaniens Muslime der Inquisition unterzogen wurden, als al-Qasimi aus offensichtlichen Gründen zuzugeben bereit ist: Vortäuschende und immer subversive Muslime (in der Vergangenheit oder der Gegenwart) gewinnen nicht viel Mitgefühl – gewiss keines, das Spanien beginnen lässt Zugeständnisse zu machen.

Er scheint auch die große Ironie zu verpassen: Zumindest befreiten die Spanier ihr eigenes Land und gaben denen, deren Vorfahren einmarschiert waren, die Gelegenheit es unbehelligt zu verlassen. Das ist weit nachsichtiger als die Weise, wie der Islam sich immer verhalten hat – in nichtmuslimische Länder einzumarschieren und Ungläubigen drei Optionen zu geben: konvertieren, als unterjochte Dhimmis leben oder sterben – wie der gelehrte Scheik sehr wohl weiß.

Gedenken des barbarischen Lynchmords von Ramallah

Emanuel Miller, HonestReporting, 12. Oktober 2020

Die Medien lieben ein starkes Bild, aber genau 20 Jahre nach dem brutalen, barbarischen Lynchmord an zwei israelischen Reservesoldaten wird dieses nicht wieder veröffentlicht. Das ist die wichtige Story, die die Medien heute nicht erneut erzählen.

Am 12. Oktober 2000 bogen zwei israelische Reservesoldaten, Vadim Nurzhitz und Yossi Avrahami falsch ab und landeten in Ramallah. Die zwei Reservisten wurden von PA-Polizisten festgenommen und in eine lokale Polizeiwache gebracht.

Schnell verbreiteten sich Gerüchte, dass israelische Undercover-Agenten in dem Gebäude waren und eine wütende Menge von mehr als 1.000 Palästinensern versammelte sich vor der Wache und forderten den Tod der Israelis. Binnen kurzer Zeit überwältigten erboste Randalierer die Polizei und stürmten das Gebäude.

Die Soldaten wurden geprügelt, auf sie wurde eingestochen, ihnen wurden die Augen ausgestochen und Gliedmaßen ausgerissen. Während das geschah, kam ein Mann ans Fenster und zeigte der Menge triumphierend seine blutgetränkten Hände; diese brach in Jubel aus.

Die Menge applaudierte und jubelte, als dann die Leichen der Soldaten aus dem Fenster geworfen und von der rasenden Menge auf ihr herumgetrampelt und geschlagen. Eine der Leichen wurde in Brand gesetzt.

Kurz darauf zog die Menge die beiden verstümmelten Leichen auf den Al-Manara-Platz im Stadtzentrum, wo die Masse eine spontane Siegesfeier begann.

Nur Monate zuvor hatten Israel und die Palästinenser in Camp David begonnen über ein Friedensabkommen zu verhandeln. Israel machte massive Zugeständnisse, bot den Palästinensern weit mehr Land an als jemals zuvor – doch das beispiellos großzügige Angebot wurde von Arafat abgelehnt, sehr zum Entsetzen der Vermittler.

Statt einen dauerhaften Frieden zu schmieden waren die nächsten Jahre von fürchterlicher Gewalt gekennzeichnet, in der Wellen palästinensischer Selbstmordbomber israelische Busse, Einkaufszentren, Universitäten, Restaurants und Clubs angriffen.

Der bösartige Lynchmord an zwei israelischen Soldaten in einer eher liberal gesonnenen palästinensischen Stadt zeigte den Israelis, dass Frieden zwar sicherlich ein Ziel ist, aber solcher Hass und Gewalt auf der palästinensischen Seite massive Friedenshindernisse bleiben.

Die tiefgehenden Folgen, die dieser barbarische Akt auf das israelische Bewusstsein hatten, können kaum überbewertet werden. Zwei Jahrzehnte später bleibt dieses Bild eines Palästinensers, der seine blutgetränkten Hände einem frohen Mob zeigt, ins israelische Bewusstsein eingebrannt.

Für viele ist dieses Bild das bekannteste der zweiten Intifada.

Es handelt sich um ein überzeugendes Foto und eine horrende Geschichte. Aber sie stimmt nicht mit dem Narrativ überein, dass Israels die hilflosen Palästinenser gnadenlos unterdrückt. Und sie ist von den Medien heute völlig übersehen worden.

Zwanzig Jahre später hat Israel es geschafft, dass die Wellen der Selbstmordbomber und Schüsse innerhalb Israels komplett eingestellt sind; die Hamas ist zurückgedrängt, so dass deren effektivste Angriffe heute in Form von unregelmäßigen, intensiven Raketenschüssen aus dem Gazastreifen nach Israel.

Derweil verherrlicht die Palästinenserführung weiter solch barbarischen Akte des Hasses, indem sie öffentliche Schulen und Straßen nach verurteilten Mördern benennt und Mörder sowie deren Familien großzügige Gehälter zahlt.

Es liegt an uns dieser Geschichten zu gedenken und sie ständig zu erzählen, damit Journalisten, einfache Leute und Politiker die Brutalität nicht vergessen, der Israel ausgesetzt ist.

Geld für Mord gibt für Palästinenser dreimal so viel Geld wie Olivenöl-Einnahmen

Elder of Ziyon, 12. Oktober 2020

Es ist die Zeit im Jahr, in der die Palästinenser Oliven ernten und es gibt jede Menge Geschichten und Fotos darüber, wie entscheidend diese Zeit des Jahres für die palästinensische Wirtschaft ist. Aus dem größten Teil der Oliven wird Olivenöl gemacht.

Wie viel bringt das jährliche Olivenöl in der Westbank? Nach Angaben der UN-OCHA sind es zwischen $110 und $120 Millionen im Jahr.

Artikel versuchen zu sagen, wie entscheidend das Olivenöl-Geschäft für die palästinensische Wirtschaft ist; dazu wird mit Zahlen um sich geworfen, die sagen, dass es das Haupteinkommen für 100.000 palästinensische Familien ist. Einfache Mathematik zeigt, dass das nicht stimmen kann, denn es würde bedeuten, dass jede Familie nur ein jährliches Einkommen von $1.200 hat, während das durchschnittliche Familieneinkommen mehr als $25.000 beträgt. Die Olivenöl-Industrie ist nicht annähernd so groß, wie uns erzählt wird.

Aber es gibt einen weiteren nützlichen Vergleich. Das Jahresbudget, das die palästinensische Autonomiebehörde Häftlingen, „Märtyrern“ und ihren Familien zahlt, Betrug 2016 $315 Millionen – was bedeutet, dass die palästinensische Autonomiebehörde jedes Jahr das fast Dreifache der jährlichen Olivenöl-Erträge an Terroristen und ihre Familien zahlt.

Die Palästinenserführer wollen die Welt Glauben machen, ihre oberste Priorität sei die Olivenöl-Industrie. Terroristen und ihre Familien zu bezahlen hat eindeutig eine viel, viel höhere Priorität.