Israelisches Kuh-„Washing“ wie nie

David Lange, Israellycool, 16. Juli 2021

Alt und ruiniert: Hast keine Kuh!

Das neue Heiß: Hast eine Kuh!

Zwanzig gefährdete Haushalte im Bezirk Gisagara haben jeder von der israelischen Botschaft in Ruanda eine Kuh erhalten.

Die Botschaft übergab die Rinder am Donnerstag, 24. Juni im Namen der israelischen Entwicklungsagentur MASHAV.

Botschafter Ron Adam, der israelische Gesandte in Ruanda, der die Kühe den Empfängern übergab, sagte, die Unterstützung erfolge im Zusammenhang der bilateralen Beziehungen zwischen Ruanda und Israel.

„Israel und Ruanda sind Geschwister-Länder, die sich dank bestehender Kooperationen in verschiedenen Aspekten guter Beziehungen erfreuen. Die heutige Unterstützung erfolgt, um diese gute Beziehung zu festigen“, sagte er bei dem Termin im Sektor Muscha in Gisagara.

„Eine Kuh ist ein Zeichen des Wohlstands und den wünschen wir dem Volk von Ruanda“, fügte er hinzu.

Der Schritt erfolgt in Übereinstimmung mit dem Girinka-Programm der ruandischen Regierung für eine Kuh pro Familie, über das im Lauf der Jahre hunderttausende Haushalte Kühe erhalten haben.

Das 2006 initiierte Programm soll die Probleme von Armut und Unterernährung bekämpfen und dazu die sozialen Beziehungen zwischen Haushalten festigen.

Das Konzept sieht so aus, dass arme Familien eine Färse erhalten, sie aufzieht und wenn sie Junge zur Welt bringt wir das erste weibliche Kalb einer anderen armen Familie gegeben und der Prozess wird fortgesetzt.

Das ist das zweite Mal, dass der Staat Israel Girinka unterstützt; 22 Haushalten im Distrikt Nyamasheke wurden schon Kühe gespendet.

Laut Jerome Rutaburingoga, dem Bürgermeister von Gisagara, kommt die Spende indes zur rechten Zeit und wird das Wohlergehen der Empfänger verbessern.

„Wir sind der israelischen Botschaft in Ruanda für diese Unterstützung dankbar. 90 Prozent der Bevölkerung von Gisagara sind Bauern und Kühe sind in der Entwicklung des Sektors unerlässlich“, sagte er.

Jetzt wartet darauf, dass die Hasser „Kuh-Washing“ schreien – als wäre das etwas Schlechtes (haben Sie diese Tiere mal gerochen?!)

„Islamophobie“ ist zu einem Mittel geworden Islamkritiker zum Schweigen zu bringen.

Kritik ist nicht dasselbe wie Diskriminierung

Robert Spencer, Jihad Watch, 6. Mai 2021

„Islamophobie existiert genauso wie Antisemitismus. Sie ist jedoch ein politisches Mittel geworfen die Islamkritiker zum Schweigen zu bringen. Kritik, egal an welcher Religion, ist nicht dasselbe wie Diskriminierung ihrer Anhänger.“

Ich bin nicht sicher, dass „Islamophobie“ existiert, das hängt davon ab, wie sie definiert wird und das geschieht selten. Aber der Rest dieser anonymen Stellungnahme trifft ins Schwarze und ist das, was sich seit Jahren sage. Allerdings haben das mit der Hamas verbundene Council on American-Islamic Relations (CAIR) und seine Verbündeten derzeit den Sieg davongetragen. Es wird für selbstverständlich gehalten, dass Kritik am Islam, Widerstand gegen Jihad-Gewalt und Scharia-Unterdrückung „Rassismus“, „Fanatismus“, „Islamophobie“ ist. Aber weil dies eine Revolte gegen die Realität und ein Sieg fadenscheiniger Propaganda ist, wird das gewiss nicht so bleiben.

„Ist Islamphobie ein Mittel der Politik geworden?“; WION, 4. Mai 2021

Pakistans Premierminister Imran Khan forderte am Dienstag die Organisation der Islamischen Kooperation (OIC) auf Islamphobie und die falsche Gleichsetzung des Islam mit Radikalisierung und Terrorismus entschieden entgegenzutreten.

Islamophobie existiert genauso wie Antisemitismus. Sie ist jedoch ein politisches Mittel geworfen die Islamkritiker zum Schweigen zu bringen. Kritik, egal an welcher Religion, ist nicht dasselbe wie Diskriminierung ihrer Anhänger.

Die Regierung Pakistans hat beschlossen, dass es keinen Kompromiss mit dem umstrittenen Blasphemie-Gesetz des Landes geben kann, nur Tage nachdem das Europa-Parlament eine Resolution beschloss, die eine Überprüfung von Islamabads Eignung für die Handelspräferenzen (GSP+) in der Folge einer „alarmierenden“ Zunahme der Anwendung von Blasphemie-Beschuldigungen im Land.

Premierminister Imran Khan sagte, die Verunglimpfung islamischer Grundsätze und religiöser Persönlichkeiten, die unter dem Mantel des Rechts auf freie Meinungsäußerung fälschlich gerechtfertigt werde, verletzt die Gefühle von 1,5 Milliarden Muslimen weltweit.

Allerdings versäumt Pakistan es seinen „Allwetterfreund“ China zu dessen Ausbeutung der uigurischen Muslime in Konzentrationslagern zu hinterfragen.

Das Europaparlament verabschiedete in seiner letzten Sitzung am Donnerstag einen Beschluss, in dem von Pakistan gefordert wird Raum für Religionsfreiheit zu lassen und drängte die EU-Obrigkeit den GSP+-Status Pakistans angesichts der zunehmenden Zahl der Blasphemie-Fälle zu überprüfen.

Pakistans Blasphemie-Gesetze widersprechen, nach Inhalt wie Anwendung, Pakistans Menschenrechts-Verpflichtungen das Recht auf Leben, Gedanken-, Gewissens- und Religions- oder Weltanschauungsfreiheit, Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung, Gleichheit vor dem Gesetz zu respektieren, Schutz vor Diskriminierung und das Recht auf Leben zu schützen…

Gedankenverlorenes Territorium – EU tobt: Von ihr finanzierte Terroranschläge haben nicht nur Juden getötet

„Operationen, die mit toten Nichtjuden enden, selbst wenn letztere israelische Staatbürger sind, können und werden nicht toleriert.“

PreOccupied Territory, 21. Juli 2021

Brüssel – Vertreter der Europäischen Kommission äußerten heute Erschütterung und Missfallen über Berichte, dass mit Geldern, die sie den die Fassade für gewalttätige, antisemitisch-militante Gruppen bietenden palästinensischen „Menschenrechts“-Gruppen zur Verfügung gestellt haben, darin endeten, dass damit Beschießungen, Bombenanschläge und andere Vorfälle bezahlt wurden, die auch den Tod von Nichtjuden zur Folge hatten.

Ranghohe Personen im außenpolitischen Bereich der Europäischen Union brachten Mittwoch Empörung wegen der Entdeckung zum Ausdruck, dass das Phänomen trotz zahlreicher früherer Ereignisse andauert, bei denen dieselben Vertreter schworen den Finanzierungsprozess zu reformieren, damit die Finanzierung des palästinensischen Terrorismus besser angegangen wird; das folgte Berichten von Beobachtergruppen wie NGO Monitor, dass der Geldfluss weiter ging, obwohl die Verbindungen zwischen den Zuwendungsempfängern und den Terroristen immer offensichtlicher wurde.

„Das ist inakzeptabel“, erklärte EU-Außenpolitikchef Josep Borrell. „Unsere Finanzierungsrichtlinien schreiben strikte Einhaltung bestimmter Zwecke vor; dazu gibt es robuste Überprüfungen und Berichterstattungsmechanismen, um die Einhaltung unserer Protokolle und die Verfolgung unserer erklärten außenpolitischen Ziele sicherzustellen. Operationen, die damit enden, dass Nichtjuden getötet werden, selbst wenn diese israelische Staatsbürger sind, können und werden nicht toleriert.“

„Nun, außer bei wahllosen Raketenangriffen, die mehr Palästinenser als Juden töten“, räumte er ein, womit er sich auf die jüngste Runde des Konflikts im Mai zwischen Hamas und Israel bezog. „Das ist ein akzeptables Verhältnis zwischen Nichtjuden und Juden, denn in diesem Fall wurde der Tod dieser Palästinenser im Gazastreifen von der Hamas und den gefügigen Medien als Resultat israelischer Angriffe dargestellt, die Israels moralische Position und Legitimität untergraben, ein Ergebnis, das die Ziele der Europäischen Kommission voranbringt. Leider fallen die in dem fraglichen Bericht besprochenen Anschläge nicht in diese Kategorie und das ist das, was wir ansprechen müssen. Es ist peinlich, dass wir das immer noch tun müssen.“

„Dieser Kontinent hat bereits zu viel Kollateralschäden aus der Politik die Juden loszuwerden erlebt, die außer Kontrolle geriet“, fügte EP-Mitglied U Stasche aus Kroatien hinzu. „Wenige Regionen der Welt wissen so schmerzhaft wie wir, was geschieht, wenn eine Endlösung in allgemeines Chaos abgleitet, was den Tod von viel, viel mehr Nichtjuden zur Folge hat, als irgendjemand geplant hatte. Das ist der Grund, warum die Kommission so viel Zeit und Energie damit verbringt immer und immer wieder mit denselben Palästinenserguppen zu arbeiten, um ihnen zu helfen ihre Methoden verfeinern und präziser auf Juden zu zielen und den Tod von Nichtjuden nicht einfach als ‚unglücklich‘ oder ‚notwendig‘ abzutun. Wir wissen aus Erfahrung, wohin eine solch fahrlässige Haltung führen kann.“

Entlarvt: Diese Landkarten der „palästinensischen Landverluste“ sind irreführend. Hier die Gründe.

Emanuel Miller, HonestReporting, 14. Juli 2021

Wenn Sie einige Zeit damit verbracht haben im Internet vom arabisch-israelischen zu lesen, sind Sie höchstwahrscheinlich einer Reihe Landkarten begegnet, die angeblich umreißen, wie palästinensischer Landbesitz sich im Verlauf des letzten Jahrhunderts dramatisch verringert hat.

Die unter verschiedenen Titeln wie „Palästinensischer Landverlust“, „Schrumpfendes Palästina“ oder in jüngerer Zeit „palästinensischer historischer Kompromiss“ firmierenden Karten sind eindrucksvoll.

Sie sind zudem grob irreführend und vergiften das Gespräch über Israel. Hier die Gründe.

Die meisten Menschen nehmen an, dass die Karten akkurat sind: Karten, die sorgfältig gezeichnet wurden, um getreu das Land darzustellen, das sie repräsentieren. Aber wir unterlassen es oft zu bedenken, welches Potenzial sie haben uns in die Irre zu führen. Die Fähigkeit von Landkarten dreidimensionale Realitäten in zwei Dimensionen zu vermitteln, ist beschränkter als wir realisieren. Darüber hinaus manipuliert der Titel über der Landkarte – wie eine Schlagzeile – die Art, wie wir sie verstehen.

Werden sie aus dem Zusammenhang genommen, könnten Landkarten leicht dazu benutzt werden zu manipulieren oder zu täuschen. Während diese Täuschung von denen, die mit der Geschichte dieser Region vertraut sind, sofort erkannt wird, können solche Karten trotzdem erfolgreich die Wahrnehmung nicht informierter Menschen beeinflussen.

Das nächste Mal, wenn Sie diese Karten online sehen, zögern Sie nicht aus diesem Artikel zu zitieren oder einfach auf diese Seite zu verlinken.

Was immer Sie tun, lassen Sie die Lüge nicht unangefochten stehen.

Irreführende Terminologie

Zuerst etwas Hintergrundinformation. Historisch bezog sich das Wort „Palästina“ nicht auf in der Region lebende Araber, sondern auf die Region selbst. Vor etwa 100 Jahren wurde das Land von den Briten verwaltet und seine Einwohner waren Juden, Christen und Muslime – die alle als „Palästinenser“ identifiziert wurden. Ihre eigene Hauptidentifikation bestand allerdings zum größten Teil nicht in ihrer Nationalität, sondern in ihrer Religion.

In der Tat sträubten sich die viele Araber dagegen „Palästinenser“ genannt zu werden, äußerten heftige Gegnerschaft gegen diese Bezeichnung. Stattdessen betrachteten sie sich in erster Linie als Araber oder Muslime. Erst Mitte der 1960-er Jahre wurde das Wort vereinnahmt um Araber zu meinen.

Daher hätte es vor 1948 keinen Sinn gemacht von Palästinensern als Gegner von Juden zu reden. Die Bevölkerung war in zwei Hauptgruppen geteilt: eine jüdische und eine arabische.

Das macht Sinn, denn ein souveräner palästinensischer Staat hat nie existiert. Daher gab es kein „palästinensisches Land“. Das Land war vielmehr Teil des Mandats Palästina, ein geografischer Bereich, der nach dem Zusammenbruch des Osmanischen Reichs am Ende des Ersten Weltkriegs von den Briten kontrolliert wurde.

Es lohnt sich die Landkarten eine nach der anderen anzusehen, um die Tiefe der Täuschung zu begreifen. Sehen Sie sie sich oben an, unten folgt eine Reihe genauerer Landkarten, die mit jeder aus der Grafik oben korrespondiert.

Karte Nr. 1: Das „historische Palästina“ / „Palästina 1946“

Während es online zahlreiche Versionen der Landkartenserie gibt, beginnen die meisten mit einer von zwei Grafiken. Entweder wird ein Bild des „historischen Palästina“ abgebildet oder das Land im Jahr 1946.

Die erste Version, die behauptet das „historische Palästina“ zu zeigen, ist grün ausgefüllt, was andeutet, dass es sich um einen autonomen Staat handelt. In der Zeit vor der britischen Herrschaft wurde die Region von der Türkei verwaltet und erstreckte sich bis in den modernen Libanon und Syrien. Die Gegend war damals nie eine eigene souveräne Einheit und die gezeigten Grenzen in einer solchen Karte spiegeln nicht die Grenzen der Region, wie sie von den Osmanen verwaltet wurde, auch nicht wie sie unter früheren Herrschern erschienen.

Die üblichere Version zeigt eine Karte, die behauptet „Palästina“ 1946 zu zeigen. Neben der hauptsächlich grünen Färbung gibt es eine Reihe kleiner weißer Flecken. Diese sind zwar nicht gekennzeichnet, aber die weiße Farbe wird in späteren Karten verwendet, um die von Israel kontrollierten Bereiche zu kennzeichnen. Der jüdische Staat entstand aber erst 1948. Mit anderen Worten: Das Weiße kennzeichnet hier offensichtlich Bereiche, in denen Juden lebten. Nach dieser Logik sollten dann die grünen Flecken der späteren Karten sicherlich die Präsenz der in Israel lebenden Araber andeuten. Mit der Verschmelzung von Juden in dieser Karte mit Israel in späteren Karten führt die Karte fundamental in die Irre, was die Frage angeht, die sie angeblich veranschaulicht: die Grenzen eines „palästinensischen“ Staates.

Wenn darüber hinaus die weißen Bereiche das sind, wo Juden lebten, dann sollten die grünen Bereich sicherlich zeigen, wo Araber lebten, nicht nur den Rest des Landes. Ein Großteil des Landes war unbewohnt – die Wüste Negev zum Beispiel. Die Abwesenheit von Juden in diesen Bereichen war von einer Abwesenheit von Arabern begleitet. Eine akkuratere Wiedergabe dieser Landkarte hätte deutlich gemacht, wo Araber lebten, wo Juden lebten und wo niemand lebte.

Tatsächlich gab es in dem Land etwa eine Million Araber, zusammen mit ungefähr einer halben Million Juden. Aber weil die grünen Bereiche erheblich größer sind als die weißen – obwohl ein Großteil davon unbevölkert war – verdreht das die historische Realität komplett.

Schließlich lässt die Karte zudem praktischerweise ein viel größeres Gebiet aus – rund 70 Prozent des Mandats Palästina, die in ihrer Gänze für einen jüdischen Staat auf Grundlage der Balfour-Erklärung vorgesehen waren – die früher Teil der von den Briten 1920 abgegtrennten und verwalteten Region waren und dann arabischer Kontrolle übergeben wurden (s. die begleitende Karte oben). Die Gegend sollte der unabhängige Staat Transjordanien werden, der später schlicht als Jordanien bekannt wurde – ein muslimisch-arabischer Staat, dessen Bevölkerung zum größten Teil aus arabischen Palästinensern besteht. Weil diese Region aus der ersten Karte weggelassen wird, zeigt die Grafik nur einen Teil des Landes, das ursprünglich Teil des Mandats Palästina gewesen war und ignoriert die Tatsache, dass der größte Teil des Gebiets rund 20 Jahre vor der Abstimmung der UNO zur erneuten Teilung des Landes in zwei Staaten den Arabern gegeben wurde.

Karte Nr. 2: „Palästina 1947“

Diese Karte ist vielleicht die verlogenste und die am leichtesten zu widerlegende von allen. Während die anderen, wenn auch auf höchst irreführende Weise, Realitäten vor Ort zeigen, zeigt diese Grafik etwas, das nie eine Realität war: einen Plan, der streng theoretisch blieb.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs sahen sich die Vereinten Nationen dem Dilemma gegenüber, was mit den konkurrierenden Ansprüchen auf das Heilige Land gemacht werden sollte, das damals von Britannien verwaltet wurde. In Reaktion darauf wurde im Mai 1947 eine speziell dafür eingerichtete Kommission eingerichtet, das United Nations Special Comittee on Palestine [UNO-Sonderkommission für Palästina]. Nach einigen Monaten an Treffen mit örtlichen Vertretern versuchte sie das Problem der zwei Parteien, die um dasselbe Territorium konkurrierten, mit einem Plan zu lösen, der das Land in zwei Staaten teilte: einen arabischen und einen jüdischen. Der Vorschlag, der später als Teilungsplan bekannt war, wurde der UNO am 29. November 1947 zur Abstimmung vorgelegt.

Obwohl die Abstimmung mit einer Mehrheit von 33 zu 13 Stimmen (bei 10 Enthaltungen) ausging, wurde der Plan nie umgesetzt. Während die jüdische Gemeinde in Palästina freudig die Entscheidung der UNO zur Ratifizierung der Wiederherstellung einer jüdischen Heimat feierte, griff die örtliche arabische Bevölkerung sofort zu den Waffen, um die Geburt Israels zu verhindern.

Hätten die Araber den Plan akzeptiert, so wie die Juden es machten, hätten Jahrzehnte Konflikt und Blutvergießen verhindert werden können. Stattdessen setzen sie ihre eigene Zukunft aufs Spiel, indem sie ihre jüdischen Nachbarn angriffen, nur um zu verlieren und mit weniger Land zu enden als mit dem, was ihnen unter dem UNO-Plan zugeteilt worden wäre. Die Araber können einzig ihrer Führung die Verantwortung dafür geben, dass sie sich diese Gelegenheit entgehen ließen.

Die Behauptung auf dieser Karte, sie illustriere den palästinensischen „Kompromiss“, geht noch über bloße Unrichtigkeit hinaus. Sie ist eine unverblümte Lüge. Die Karte ist zudem höchst irreführend, wenn sie unter Überschriften erscheint, die behaupten einen palästinensischen „Landverlust“ zu zeigen, da sie die Realität von Landteilung zur damaligen Zeit nicht wiedergibt. Einen theoretischen Plan zusammen mit tatsächlichen Karten zu zeigen ist zutiefst unredlich.

Karte Nr. 3: „Palästina“ 1967 oder „Palästina 1949 bis 1967“

Was manche als die „Karte von 1967“ bezeichnen, zeigt in Wirklichkeit keine Grenzen, sondern Waffenstillstandslinien, die Israel mit Jordanien und Ägypten 1949 nach seinem Unabhängigkeitskrieg unterschrieb. Gemäß Völkerrecht waren diese Waffenstillstandslinien keine Grenzen – sie markierten lediglich die Linien, denen beide Seiten zustimmten, als die Kämpfe endeten. Während jedoch israelisches Territorium akkurat dargestellt wird, wurden die als „Palästina“ gekennzeichneten Gebiete in Wirklichkeit von anderen Staaten beherrscht. Passenderweise zeigt die Karte nicht, dass Jordanien die Kontrolle über die Westbank behielt, während Ägypten die Macht im Gazastreifen festhielt.

1967 massierten sich die arabischen Armeen erneut an Israels Grenzen; erneut mit der Absicht anzugreifen und den jüdischen Staat zu vernichten. Ägypten schloss die Straße von Tiran für israelische Schiffe – ein Kriegsakt. Israel begann dann einen erfolgreichen Präventivschlag gegen Ägypten, was zu einem offenen Krieg mit Ägypten und Syrien führte. Israel appellierte an Jordanien sich den Kämpfen nicht aus dem Osten anzuschließen, dieses griff aber dennoch in der Erwartung eines raschen arabischen Sieges und der Möglichkeit an, ganz Jerusalem als jordanisches Territorium beanspruchen zu können.

Zu sagen, die Dinge entwickelten sich nicht so, wie die Araber es erwarteten, wäre untertrieben. Als die Schlacht endete, war Israels Sieg eindeutig. Die jordanische Armee floh auf das Ostufer des Jordan. Ägypten verlor nicht nur die Kontrolle über den Gazastreifen, sondern über die gesamte Halbinsel Sinai. Die Golanhöhen, von denen aus Syrien Galiläa beschoss, war in israelischer Hand.

Direkt nach dem Krieg bot Israel die von ihm eroberten Territorien im Tausch für Frieden an. Die arabische Antwort auf Israels Land für Frieden-Angebot ist als „Die Drei Nein“ bekannt:

  • Nein zu Frieden mit Israel
  • Nein zur Anerkennung Israels
  • Nein zu Verhandlungen mit Israel

Einmal mehr hätten die Palästinenser einen Großteil des Landes haben können, aber ihre Weigerung Frieden zu schließen kam sie teuer zu stehen.

Karte Nr. 4: „Das heutige Palästina“

Diese Landkarte zeigt fast das Gegenteil der ersten. Während in der ersten die offenen Gebiete als „Palästina“ gekennzeichnet waren, wird in dieser Karte Israels Präsenz überall dort, wo sie offen ist, vermutet. Das macht innerhalb Israels international anerkannten Grenzen Sinn, die eine unumstrittene Einheit sind. Aber es macht erheblich weniger Sinn, wenn man das auf die Westbank, heißt Judäa und Samaria bezieht, die weitgehend von Israel verwaltet werden.

Der jüdische Staat ist zwar für die zivile Kontrolle von 82% des Landes verantwortlich, aber das heißt nicht, dass Israel dort überall gebaut hat. Wie immer man sich zum Recht der Juden zum Bau in der Westbank stellt, Realität ist, dass sich jüdische Gemeinden in der Gegend, die auch als Siedlungen bezeichnet werden, nur einen Bruchteil des Landes ausmachen. (Nach Angaben des rechten Yescha-Rats, belegen Siedlungen nur 1% der Westbank, allerdings deckt ihre Zuständigkeit rund 40% der gesamten Region ab.) Israel hat zudem keine endgültige Kontrolle über die Region geltend gemacht, sondern ihren Endstatus offen Verhandlungen überlassen, sollten die Palästinenser sich entschließen Friedensverhandlungen einzugehen.

Nach den Oslo-Vereinbarungen in den 1990-er Jahren stimmte Israel zu sein Militär schrittweise aus Palästinensergebieten abzuziehen und die Sicherheitsverantwortung in diesen Gebieten dem Palästinensischen Legislativrat und der Polizei der palästinensischen Autonomiebehörde zu übergeben. Das fand innerhalb des Kontextes der Teilung der Westbank und des Gazastreifens in verschiedene Sektoren statt, die als Areas A, B und C eingestuft wurden, womit den Palästinensern zum ersten Mal in ihrer Geschichte die politische Kontrolle gegeben wurde.

Schlussfolgerung

Obwohl diese beliebten Landkarten vorgeben zu zeigen, dass die territoriale Kontrolle über das Land sich im Verlauf der Zeit verschoben hat, sind sie fundamental irreführend. Die Einbeziehung von Plänen, die komplett theoretisch blieben, wie im Fall des UNO-Teilungsplans und in jüngeren Versionen wie dem Friedensplan von Trump, machen sie zu unverhohlenen Lügen. Darüber hinaus macht die Vermischung unterschiedlicher Einordnungen von Karten, wobei einige jüdische und muslimische Bevölkerungen andeuten und einige sich auf Israel und palästinensisch kontrollierte Territorien beziehen, jeden bedeutenden Vergleich Bedeutung unmöglich.

Schließlich lassen diese Karten etwas Entscheidendes aus, das israelfeindliche Aktivisten selten einzugestehen bereit sind: Israel hat eine Reihe von Abzügen aus dem Land gemacht um Frieden anzubieten. Vom Abzug aus dem Sinai 1957 über den Entflechtung der Streitkräfte 1974/75 bis zum Abzug des Militärs nach dem israelisch-ägyptischen Friedensvertrag 1979 und 1982 hat Israel lange danach gestrebt Kompromisse zugunsten seiner Nachbarn zu finden, besonders wenn es eine akzeptable Chance gab Frieden zu schließen.

„Der Mythos von der Koexistenz in Israel“ (The New York Times)
Die Landkarten wurden im Mai 2021 in der New York Times abgedruckt.

In jüngerer Zeit zog Israel seine Streitkräfte 1985 aus dem größten Teil des Libanon ab und vervollständigte den Abzug aus seinen verbliebenen Posten im Südlibanon im Jahr 2000. Dafür erhielt es im Gegenzug nichts außer Trommelfeuer der Hisbollah. Dazwischen und trotz immenser Bedenken bei einem Großteil der israelischen Öffentlichkeit, erkannte die israelische Regierung die PA und übergab zum ersten Mal zivile Kontrolle großer palästinensischer Städte in der Westbank und dem Gazastreifen. 2005 zog Israel tausende Zivilisten und die sie beschützenden Soldaten aus mehr als 20 Gemeinden im Gazastreifen ab.

Aus Sicht der israelischen Öffentlichkeit ist dieser Schritt für Frieden mächtig nach hinten losgegangen; regelmäßig wurden Raketen aus dem Gazastreifen geschossen, die auf israelische Städte im Süden regneten. Unbestreitbar ist hingegen, dass solche Schritte in diesen Karten nicht gezeigt werden. Stattdessen verschleiert ihre eindimensionale, irreführende Geschichte, die schlichte Realität, dass es nie einen souveränen Palästinenserstaat gab und – entgegen der zentralen Botschaft der Karten – die Palästinenser in Wirklichkeit heute mehr Souveränität genießen als jemals zu einem anderen Zeitpunkt in ihrer Geschichte.

Archäologie – Feind der palästinensischen Araber

David Lange, Israellycool, 16. Juli 2021

Die Archäologie ist weiterhin ein Feind der palästinensischen Araber und ihres falschen Narrativs.

Archäologen haben einen kleinen Krug mit einer seltenen Inschrift aus fünf Buchstaben entdeckt; das 3.100 Jahre alte Keramik-Artefakt wird mit einem Richter aus der Bibel in Verbindung gebracht, der im Buch der Richter erwähnt wird.

Der Krug und antike Inschrift – die erste mit dem Namen „Jerubbaal“ – wurden an einer Grabungsstätte im Schahariya-Wald im Bergvorland Jerusalems gefunden, berichteten Archäologen am Montag über die Entdeckung im Jerusalem Journal of Achaeology.

„Der Name des Richters Gideon ben Yoasch war Jerubbaal, aber wir können nicht sagen, ob ihm das Gefäß gehörte, auf dem die Inschrift mit Tinte geschrieben ist“, sagten Archäologen in einer Presseerklärung.

Der beschriftete Krug mit dem Namen Jerubbaal wurde aus einer mit Steinen eingefassten unterirdischen Lagergrube geborgen. Forscher vermuten, dass der kleine Krug vermutlich eine kostbare Flüssigkeit enthielt, zum Beispiel Öl, Parfüm oder Medizin.

Ich schätze, sie können immer behaupten, der Mossad sei in der Zeit zurückgereist und habe die Dinge dort platziert, damit die Sachen praktischerweise heute entdeckt werden, um unsere Ansprüche zu untermauern, dass wir zuerst hier waren. Teuflisch!

Und jetzt könnten sie tatsächlich „Beweise“ in Form einer weiteren archäologischen Entdeckung haben:

Archäologen haben ein rätselhaftes Versteck mit 80 Millionen Jahre alten, versteinerten Haizähnen an einer 2.900 Jahre alten Stätte in Jerusalems Davidstadt gefunden.

Nach Erkenntnissen, die in der Fachzeitschrift  Frontiers in Ecology and Evolution veröffentlicht wurden, stammen die 29 Zähne von Tieren, die während der späten Kreidezeit lebten, als noch Dinosaurier die Erde durchstreiften.

Forscher nutzten Datierungstechniken mit Strontium- und Sauerstoffisotopen sowie Röntgenbeugung und Spurenelementanalyse, um das Alter und die Herkunft der Zähen festzustellen.

Eindeutig in die Vergangenheit gebrachte zionistische TodeshaieTM.

Rami Levy: Kein gewöhnlicher Typ

Kay Wilson, Israellycool, 16. April 2021

Wie die meisten israelischen Männer trägt Rami Levy T-Shirts und gleicht optisch den anderen der Mehrheit seiner lässig gekleideten Landsleute. Ein gewöhnlicher Typ, den man für einen Taxifahrer, einen Gärtner, Falaffel-Verkäufer oder irgendeinen Nachbarn halten könnte.

Aber an dem, was Rami Levy macht, gibt es nichts Gewöhnliches.

Geboren wurde er in eine türkische Familie jüdischer Immigranten und wuchs in Jerusalem auf. Als eines von sechs Kindern hatte er in der Schule infolge von Legasthenie Probleme. Wegen seiner fehlenden Fähigkeit gut schulisch zu lernen, verließ der die Schule im zarten Alter von 14 Jahren, um das Warenlager seines Großvaters im Machane Yehuda-Markt zu übernehmen. Als er dort arbeitete, bemerkte er, dass viele Leute, die kleine Geschäfte hatten, nach Lebensmitteln zu Großhandelspreisen Ausschau hielten. Das Israel der 1970-er Jahre war nicht der Handelsstaat, den wir heute haben. Anders als 2020 bediente das kleine Israel den Markt nicht in großen Mengen.

Mit der Entscheidung vieles mit jeweils geringem Profit zu verkaufen änderte Rami Levy die Dinge. Für Israelis, die absurd mehr für einen Schokoladenjoghurt made in Israel zahlen, als man das für dasselbe in Berlin verkaufte israelische Produkt tut, war Levy ein finanzieller Retter. Seine Strategie war ein derart stürmischer Erfolg, dass er innerhalb von nur ein paar Jahren nicht nur seinen Platz auf dem Markt verdoppelt hatte, sondern auch seine Mitbewerber sprachlos sein ließ, überall in Israel Supermärkte eröffnete und erstaunliche 20% Marktanteil eroberte.

Aber Levy schuf sich auch Feinde bei den „Großen“, wie dem israelischen Coca-Cola-Lizenznehmer, der ihn boykottierte, dann aber nachgeben musste, als die israelische Kartellbehörde zugunsten von Levi intervenierte.

Der für die von ihm geschaffene Gleichberechtigung am Markt bekannte Rami Levy beschäftigt auch Araber aus Judäa und Samaria. Er zahlt allen seinen Angestellten einen fairen und gleichen Lohn. 2016 gab es einen Terroranschlag in einem seiner Geschäfte. Ein dienstfreier israelischer Soldat wurde von zwei palästinensischen Terroristen erstochen, die versuchten in den Laden zu kommen.

Bei den Nachwehen eines jeden Terroranschlags gibt es große Spannungen. Levy war eisern: Die Jobs seiner arabischen Angestellten standen nicht zur Debatte. Sie hatten nichts falsch gemacht. Überhaupt, erklärte er, gibt es ja auch jede Menge Araber die in der Polizei dienen.

2020 trat Rabbi Aryeh Goldberg an ihn heran, der Generaldirektor des European Rabbinical Center, der sich um den spirituellen Zustand der Juden in Hannover (Deutschland) sorgte. Der Rabbi wollte dort Tefillin zur Verfügung stellen, weil er hoffte, er könnte damit in dieser Gemeinde die Liebe zum Judentum wiederbeleben und ihnen helfen könnte Assimilation zu vermeiden.

Nachdem der Rabbi am Coronavirus starb, spendete Levy Tefillin im Wert von einer Million Schekel für die ärmsten Juden Europas. Jeder Jude, der sie nicht hatte, konnte über den Rabbi seiner Gemeinde einen Antrag stellen, um sie als Geschenk zu erhalten. Um sicherzustellen, dass sie gleichmäßig verteilt werden, war die Spende auf zwei Sätze pro Gemeinde begrenzt. Levy hatte eine langjährige Beziehung zum European Rabbinical Center. Auf dessen Anfrage hin hat er zudem viele Bar Mitzwa-Reisen nach Israel finanziert. Obwohl äußerlich nichts an ihm heraussticht, ist vieles, das er gemacht hat, einfach herausragend.


(Eine dieser herausragenden Aktionen ist hier beschrieben.)

Darf ich Ihnen Jibril Rajoub vorstellen, einen möglichen Nachfolger von Mahmud Abbas?

Hugh Fitzgerald, Jihad Watch, 11. Juli 2021

Seit 2016 ist in der palästinensischen Autonomiebehörde von Jibril Rajoub als möglichem Nachfolger von Mahmud Abbas geredet worden, wann immer dieser endlich beschließen sollte, dass es fast zwei Jahrzehnte nach Beginn seiner vierjährigen Amtszeit als Präsident auf Lebenszeit, nachdem er seine halbe Milliarde Dollars eingesackt hat – er hat es fast geschafft – an der Zeit ist in den Ruhestand zu gehen und mit seinen Enkelkindern zu spielen, auf deren Konten im Ausland immerhin ein großer Anteil des Beuteguts ihres gütigen Großvaters geparkt worden ist.

Vor ein paar Monaten ließ Rajoub auf Facebook eine antisemitische Tirade los, in der er Israels Umgang mit den Palästinensern mit dem Umgang der Nazis mit den Juden gleichsetzte. Wir sollten dankbar sein, dass Rajoub – anders als Abbas in seiner Dissertation – den Holocaust nicht leugnete; stattdessen praktizierte er „Holocaust-Aneignung“. Ein Bericht über seinen Facebook-Rausch findet sich hier:

Einer der möglichen Nachfolger von PA-Präsident Mahmud Abbas ließ auf seiner Facebook-Seite eine antisemitische Tirade los, in der er Israel mit den Nazis und Premierminister Netanyahu mit Hitler gleichsetzte.

Jibril Rajoub, ein langjähriger Top-Vertreter der PA, der unter anderen Posten derzeit als Sekretär des Fatah-Zentralkomitees dient, behauptete, dass die Administration Trump „mit dem Weg der faschistischen Rechten kooperiert, die von Netanyahu geführt werden, dem üblen Gesicht von Mussolini und Hitler“, so eine Übersetzung von Palestinian Media Watch.

Rajoub behauptete, Israelis hätten „die Holocaust ausgebeutet“ und „was in Palästina passiert ist ein zweiter Holocaust“.

Offenbar betreiben Juden – und Israelis – die die Welt den Holocaust nicht vergessen lassen wollen, in Rajoubs grausamem Denken „die Ausnutzung des Holocaust“. Ihn anzuführen, die Menschen an die Ungeheuerlichkeit des Verbrechens zu erinnern, die Menschen vor den Folgen des Antisemitismus zu warnen und ihnen zu helfen sich gegen die neue Pandemie des Antisemitismus zu immunisieren, eine Infektion, die sowohl von den traditionellen Rechtsextremen wie heute auch, noch gefährlicher, von der Linksaußen-Variante zusammen mit Muslimen wegen dem, was der Koran über Juden eintrichtert, verbreitet wird; sie sind dauerhaft Träger des Virus des Antisemitismus.

„Wir sind 14 Millionen Menschen, die eliminiert und ausgelöscht werden, geografisch, historisch, menschlich, religiös und kulturell“, behauptete er.

Hysterie. Wie werden die Palästinenser, die von der UNO mit besonderer Fürsorglichkeit behandelt werden, für die gewaltige Mengen Zeit der Vollversammlung und des Sicherheitsrats auf die Verbrechen Israels verbraucht werden, „geographisch, historisch, menschlich, religiös und kulturell eliminiert und ausgelöscht“? Keinem Volk der Welt ist von der „internationalen Gemeinschaft“ solche verständnisvolle Aufmerksamkeit gewidmet worden wie den Palästinensern. Und von welchen „14 Millionen Menschen“ redet Rajoub? Selbst die UNRWA, die denen, die „palästinensische Flüchtlinge“ genannt werden, erlaubt ihrem Nachwuchs – Kindern, Enkeln, Urenkeln usw. – diesen Flüchtlingsstatus weiterzugeben, ein einzigartiges Privileg, das keiner anderen Flüchtlingsgruppe der Dutzenden Millionen gestattet wird, die durch Krieg und Verfolgung seit dem Zweiten Weltkrieg geschaffen worden sind, spricht von „fünf Millionen Palästinensern“. Jibril Rajoub hat beschlossen eine Zahl aus der Luft zu greifen, eine Zahl, die fast das Dreifache von dem ist, was alle anderen, einschließlich der UNRWA-Bürokraten und arabischen Propagandisten regelmäßig diskutieren. Aber wenn man schon lügt, warum nicht eine große Lüge erfinden? Es wird nicht lange dauern, bis wir palästinensische Propagandisten hören werden, die eine neue Zahl ausprobieren – „es gibt 18 Millionen von uns“ – die sie einen rhetorischen Fahnenmast hochziehen, um zu sehen, ob irgendwer salutiert – und viel zu viele werden das tun.

„Das sind Kriminelle. Das sind Mörder. Es sind niedrige Leute. Sie tun den Palästinensern, was ihnen getan wurde“, geiferte Rajoub…

Letzten Oktober [2020] behauptete Rajoub auf Facebook, Israel sei „das faschistische und rassistische Regime“ und kreischte: „Mussolini war ein Kindergarten im Vergleich zu Netanyahu und der Rechten, die Israel regiert – ein Kindergarten!“

Im September 2019 verkündete Rajoub: „Netanyahu beweist, dass er eine Fortsetzung des Faschismus und Nationalsozialismus ist, von Goebbels und Mussolini sind die geistigen Väter der rassistisch-faschistischen Kultur, die Netanyahu gegen das palästinensische Volk vollzieht.“…

Rajoub beschuldigt die Israelis weiter „Rassisten und Faschisten“ zu sein, Nazis, Anhänger von Goebbels und Mussolini, die dem „palästinensischen Volk“ das antun, was die Nazis den Juden antaten. Eigentlich nicht dasselbe, sondern viel Schlimmeres: „Mussolini war ein Kindergarten im Vergleich zu Netanyahu.“ Ich vermute, er erwähnt Hitler nicht – Goebbels ist sein Lieblingsnazi – weil Rajoub sich ungemütlich der Rolle von Haddsch Amin al-Husseini als Hitler-Bewunderer bewusst ist; dieser traf sich mit dem Führer und begrüßte begeistert die Endlösung und half sogar SS-Brigaden aus bosnischen Muslimen anzuwerben.

Wenn die Israelis einen Holocaust betreiben, dann haben sie eine seltsame Art das zu tun. Denn wir können keine Beweise für auch nur ein einziges Todeslager finden: kein israelisches Pendant zu Auschwitz-Birkenau, Belzec, Treblinka, Chelmno, Majdanek, Sobibor. Keine Beweise für irgendwelche Arbeitslager in Israel, wo die Insassen sich zu Tode arbeiten müssen. Keine Massenexekutionen, keine Folterkammern, keine makabren medizinischen Experimente. Fakt ist: Wenn Israel so wäre, wie Jibril Rajoub es sagt, dann würde die Bevölkerung der Palästinenser mit Sicherheit drastisch abnehmen, wie es beim europäischen Judentum während des echten Holocaust der Fall war.

Aber stattdessen finden wir, ziemlich dramatisch, Daten, die genau das Gegenteil zeigen – eine gewaltige Zunahme der palästinensischen Bevölkerung. In Israel gab es, als der Krieg 1949 endete, 156.000 Araber, heuet gibt es in Israel 1,9 Millionen Araber.

Das stimmt: Die arabische Bevölkerung in Israel hat sich von 1949 bis 2020 verzwölffacht. Was für ein Holocaust!

Aber es gibt weitere Daten, die nicht gerade mit Jibril Rajoubs Behauptung eines neuen Holocaust zusammenpassen, der von den nazifaschistischen Israelis begangen wird, die Goebbels und Mussolini wie „Kindergärtner“ aussehen lassen. Auch hier zeichnen die Zahlen ein ganz anderes Bild:

1948 gab es im Gazastreifen 82.500 Araber. Heute sind es 1,7 Millionen, eine Zunahme um 2000%.

1948 gab es in der Westbank 462.000 Araber, heute sind es 2,16 Millionen, eine Zunahme von 500%.

Ich kenne keinen „Holocaust“ oder „Völkermord“ oder „Massaker“ oder „Massenmord“, bei dem die Opfer sich tatsächlich um ein Vielfaches vermehrten oder überhaupt ihre Anzahl erhöhten. Vielleicht könnte Jibril Rajoub diese Zahlen gelegentlich erklären?

Fakt ist: Die Araber in Israel sind gediehen wie keine arabische Bevölkerung irgendwo sonst, mit Ausnahme derer, die in den Ölstaaten am Golf leben, die aufgrund des kolossalen Reichtums ihrer Länder einen Wohlfahrtsstaat von der Wiege bis ins Grab genießen. Der Lebensstandard der israelischen Araber ist im Vergleich viel besser als der der Araber in Ägypten, Syrien, Jordanien, dem Irak, Libyen, Algerien, Tunesien und Marokko. Abgesehen von ihrem Lebensstandard ist ihre Lebensqualität in einer stabilen Demokratie unter dem Rechtsstaatsprinzip ohne Beispiel zu jedem anderen in der arabischen oder muslimischen Welt. Israelische Araber müssen sich nicht wegen militärischem oder dynastischem Despotismus, blutigen Staatsstreichen, internem Krieg, religiösem Fanatismus, religiösen Konflikten Sorgen machen, wie es bei Arabern sonst im Nahen Osten und Nordafrika der Fall ist.

Gut, auch wenn es keine Todes- oder Arbeitslager in Israel gibt – Jibril Rajoub will uns immer noch zumindest glauben lassen, dass Israel Apartheid praktiziert; die Araber werden angeblich so behandelt, wie die Schwarzen in Südafrika vor der Zeit von Mandela.

An diesem Vorwurf ist nichts dran. Es gibt keine Diskriminierung von Arabern in Israel. Es gibt tatsächlich Programme, die jungen Arabern in MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik), von denen angenommen wird, dass sie mehr Hilfe brauchen – eine Art israelischer Fördermaßnahmen. Was Apartheid angeht, gibt es sie in Israel nicht. Araber sitzen in der Knesset (und haben das seit der ersten Knesset getan), in der der drittgrößte Block heute die Gemeinsame Arabische Liste ist. Arabische Richter sitzen im Obersten Gerichtshof. Araber gehen als Botschafter für ihren Staat Israel ins Ausland. Araber studieren an denselben Universitäten wie Juden, arbeiten als Ärzte neben Juden, spielen in denselben Sportmannschaften und Orchestern wie Juden. Der einzige Unterschied im Umgang mit Juden und Araber in Israel besteht darin, dass die Juden zum Militärdienst verpflichtet sind und die Araber nicht. Sie dürfen ihn leisten, wenn sie das wünschen und zunehmende Zahlen an Arabern, besonders christliche Araber, Drusen und Beduinen, haben beschlossen als Freiwillige in der IDF zu dienen.

Jibril Rajoub stellt sich als „Mann des Friedens“ dar, empört, dass sein „Volk“ einem von israelischen Juden zugefügten Holocaust unterzogen wird, der in seiner Grausamkeit den Nazifaschismus von „Goebbels und Mussolini“ übertrifft. Aber da er keine Fakten beibringen kann um seine Behauptung zu untermauern, ersetzt er das auf Facebook mit Giftigkeit als Zeichen seiner tiefen Ernsthaftigkeit.

Jibril Rajoub suggeriert gerne, er sei gegen Terroranschläge. Natürlich verbrachte er Zeit in einem israelischen Gefängnis, weil er bei einem solchen Anschlag mitmachte – er wurde zu 15 Jahren in einem israelischen Gefängnis verurteilt, für den Versuch des Erwerbs einer Atombombe, die sie natürlich gegen Israel einsetzen sollten? War das nur hypothetisch oder war es eine teuflische Hoffnung? Und warum hat er immer Araber, die Israelis erstechen als „Schahide“ (Märtyrer) bezeichnet? Das verrät Bewunderung, nicht Verurteilung. Und in der Tat hat er über den Terroristen, der beim Begehen seines Terroranschlags stirbt, gesagt, dass „wir ihn ehren. Und wir werden die Tatsache nicht ignorieren, dass er für das palästinensische Volk kämpfte. Er opferte sein Blut und sein Leben.“ Für mich klingt das wie Unterstützung von Terrorismus.

Wenn Jibril Rajoub es schafft Mahmud Abbas nachzufolgen, wird es hauptsächlich mehr vom Selben geben oder es wird schlimmer. Denn er wird Israels Umgang mit den Palästinenser weiterhin mit dem Umgang der Nazis mit den Juden im Holocaust gleichsetzen, was Abbas – ein Holocaust-Leugner – nie machte. Er wird weiter Terroristen als „Schahide“ (Märtyrer) verteidigen und fraglos Abbas‘ Praxis folgen Straßen und Plätze nach toten Terroristen zu benennen sowie Abbas‘ „Geld für Mord“-Programm zur Belohnung von toten wie lebenden Terroristen und ihren Familien mit großzügigen Zuschüssen weiterführen. Letzten Endes war Rajoub selbst Terrorist, warf Granaten auf Israelis, weshalb er 15 Jahre in einem israelischen Gefängnis verbrachte. Die einzige wirkliche Frage, die sich stellt, lautet, wie viel er zu stehlen schafft, wenn er Präsident der PA wird. Wird er versuchen den beiden Hamas-Führern Khaled Meschaal und Mousa Abu Marzouk nachzueifern, die es jeder schafften ein Vermögen von mindestens $2,5 Milliarden anzuhäufen? Oder wird er sich mit weniger zufriedenzugeben – sagen wir nur mit dem $400 Millionen-Notgroschen anzusammeln, die Mahmud Abbas für sich, seine Söhne Tarek und Yassir und für seine Enkelsöhne zur Seite legte? Oder könnte er etwas wirklich Außergewöhnliches tun und die Hilfsgelder nehmen, die für das „palästinensische Volk“ bestimmt sind, lediglich $200 Millionen, oder sich sogar mit bloßen $100 Millionen zufrieden geben? In der arabischen und muslimischen Welt und besonders bei den Palästinensern hat ein Führer, der nur $100 Millionen stiehlt, einen besonderen Titel: Er gilt als „ehrlicher Mann“.