Die Kiefer ist in Israel heimisch

Elder of Ziyon, 22. August 2021

MK Ayman Odeh wiederholt eine beliebte Lüge, wenn er in Ha’aretz schreibt:

Die Kiefer war das Hauptsymbol des neuen [Jüdischen Nationalfonds]; sie wächst schnell und braucht keinen tiefen Boden um Wurzeln zu schlagen. Wie die Briten vor ihm wählte der JNF die Kiefer statt das natürliche Mittelmeer-Waldland zu erweitern, das in den Bergen Judäas wuchs. Die Kiefer sieht nett aus, aber sie ist ein fremdes Implantat in der lokalen Umwelt und gefährdet sie, weil sie in unserem heißen Klima besonders entzündlich ist.

Ich habe diese Behauptung 2016 widerlegt, aber hier sind weitere Beweise.

Der Survey of Western Palestine, Special Papers on Topography, Archaeology, Manners and Customs, Etc., Band 4 vom Palestine Exploration Fund aus dem Jahr 1881 zitiert einen Beobachter des 7. Jahrhunderts zu den großen Kiefernwäldern im Zentrum des Landes Israel:

Darüber, dass die Menge dieser Art Wald materiell abgenommen hat und immer noch abnimmt, gibt es keinen Zweifel. Die Hauptursachen sind die fortgesetzte Zerstörung von Bäumen für Brennholz, die Dummheit der Bauernschaft bei der Verstümmelung wachsender Bäume durch Abschneiden der Wurzeln oder Abbrennen der Zweige und dem Bedarf aller Gesetze für den Erhalt dieses wertvollen spontanen Wachstums. Im Jahr 700 n.Chr. erwähnt Acrulphus einen Kiefernwald zwischen Hebron und Jerusalem, in der Nachbarschaft von  Hareth (Kharas), der heute komplett verschwunden ist und mit ein oder zwei verkümmerten einsamen Bäumen lediglich Spuren hinterlassen hat.

Aus dem Untergrund von Jerusalem: Ein Bericht einiger der wichtigsten Schwierigkeiten, die bei seiner Erkundung angetroffen wurden und zu den gewonnenen Ergebnissen. Mit einer Schilderung einer Expedition durch das Jordantal und einem Besuch bei den Samaritanern von Sir Charles Warren aus dem Jahr 1876:

Die wenigen großen Bäume, die über Palästina verstreut übrig sind, belegen die Größe, die sie einst hatten. Es gibt jedoch kein Holz, das jetzt im Land zu Bauzwecken erworben werden kann, bis der Libanon erreicht wird. Verschiedene Kiefernarten sind ebenfalls verbreitet und könnten sehr vorteilhaft gezogen werden, sowohl um Holz zu gewinnen als auch um das Klima zu verbessern; die Samen, die Nüsse, die der Kiefernzapfen produziert, sind ausgezeichnet und haben mir oft mittags ein Mahl geschaffen.

In The Trees and Plants Mentioned in the Bible von William Howse Grosser (1895) erfahren wir, dass die Aleppo-Kiefer (Jerusalem-Kiefer) der beliebteste Baum in Palästina war:

Die Kiefern bewohnen die gemäßigten Regionen beider Hemisphären und sind seit undenkbaren Zeiten als die nützlichsten Zapfen tragenden Bäume bekannt. Mindestens drei der vier oben aufgezählten syrischen Arten waren neben der Zypresse klassischen Autoren bekannt und werden auf dem Kontinent Europa immer noch wertgeschätzt. Die Pinaster oder Strandkiefer bildet einen kleinen Wald auf den Sandhügeln bei Beirut, wo sie (wie P.Hepensis) wahrscheinlich gepflanzt worden ist, um das Eindringen der Treiberden zu aufzuhalten. Sie ist auch eingesetzt worden, um die öden landes an der Westküste Frankreichs wiederzugewinnen. Sie wächst in Italien bis hinunter nach Genua, wo sie der wichtigeren Aleppo- oder Seekiefer weicht. Das ist die in Palästina am häufigsten vorkommende Art; sie erscheint vom Libanon bis zu den Hügeln südlich von Jerusalem und von der Küstenebene im Westen bis zu den Bergen jenseits des Jordan. Reisende haben wiederholt aufgezeichnet, wie ein „Kiefernbereich“ die Veränderung der Temperatur infolge der Höhe dieser syrischen Anhöhen verändert. Der Karmel hat immer noch Kiefernwälder, aber diese waren, wie andere Nutzholzbäume in früheren Zeiten weit zahlreicher und großflächiger verbreitet.

Die Leute, die behaupten, dass die Kiefer ein jüngerer Import ist, neigen auch dazu zu glauben, dass Juden selbst erst vor kurzem in die Region kamen. Mit beiden Behauptungen liegen sie gleichermaßen falsch.

40 Jahre den Islam verkennen

Wann wird die Zeit sein dem zuzuhören, was die Jihadisten uns über ihre im Glauben gründende Feindschaft und Ambitionen erzählen?

Bruce Thornton, FrontPage Mag, 26. August 2021

Das Debakel in Afghanistan ist die erste und tonangebende Folge der spektakulären Inkompetenz des außenpolitischen Teams Biden. Einen festen Termin zum Abzug festzulegen war an sich bereits ein Fehler, der den Taliban signalisierte, dass alles, was sie tun mussten, war uns zu sagen, was wir hören wollten und dann abzuwarten; aber Truppen abzuziehen und die Luftwaffenbasis Bagram aufzugeben, bevor unsere Bürger evakuiert wurden, war vorsätzlich dumm. Das ließ die afghanische Armee wehrlos zurück und überließ den Himmel dem Feind. Das gleiche gilt dafür den Taliban Milliarden an fortschrittlichen Waffen zu hinterlassen. Es ist keine Frage, dass Bidens Name für immer mit einem der schlimmsten militärischen Fehler der Nachkriegsjahre verbunden bleiben wird.

Aber ein älterer Fehler bereitete die Bühne für üble Entscheidungen, die den modernen Jihadismus seit vierzig Jahren stärken – das Versagen die wahre Natur des Islam zu begreifen, wie er seit 1.400 Jahren in Praxis und Doktrin dokumentiert ist. Im Ergebnis haben wir eine illusorische Politik falscher Paradigmen betrieben.

Der erste Fehler war die iranische Revolution 1978/79 und die Entführung unserer Botschaftsmitarbeiter im November 1979 falsch gelesen zu haben. Jimmy Carters untauglicher Reaktion folgte das abgestandene Narrativ antikolonialen Widerstands gegen unsere eigennützige Missachtung der Bestrebungen nach nationaler Selbstbestimmung, politischer Freiheit und Menschenrechte. Unser Verbündeter, der Schah des Iran, fiel trotz der geostrategischen und wirtschaftlichen Bedeutung des Iran Carters naivem Glauben zum Opfer, dass „moralische Prinzipen“ und „Idealismus“ bedeutender seien als militärische Kampfbereitschaft und ein realistischer Wille Gewalt anzuwenden, um unsere nationalen Interessen und Verbündeten zu schützen. Von diesem Paradigma fehlgeleitet, hielt Carter Unterstützung für den Schah zurück; er nahm an, dass ihn eine säkulare Koalition ersetzen würde.

Gefangen im Paradigma neoimperialistischen Widerstands gegen Bewegungen nationalistischer Selbstbestimmung, versäumte Carter es die wahren Ursprünge der iranischen Revolution zu begreifen. In Wirklichkeit war die Revolution ein religiöses Phänomen, eine Antwort auf die Modernisierungs- und Säkularisierungspolitik des Schah wie der Emanzipation der Frauen und den Schutz von Minderheiten wie Juden und Bahai. Ayatollah Khomeini, der Pate der Revolution, machte sein Motiv 1963 deutlich, als er sagte, das Regime des Schah sei „fundamental gegen den Islam selbst und die Existenz einer religiösen Klasse eingestellt“.

Carters Denken fehlt die historische Rolle des Jihad in islamischen Reformbewegungen. Khomeinis Predigten und Bücher, letztere von unseren Sicherheitsdiensten verworfen, waren klar, was die religiöse Verpflichtung zur Schaffung einer politisch-sozialen Klassenordnung auf Grundlage des Islam und des Scharia-Rechts angeht. Nach der Machtübernahme im Iran artikulierte Khomeini die gewalttätige Natur des Jihad: „Der Islam ist für die Ungläubigen eine Religion des Blutes, aber für andere eine Religion der Führung.“ Und sein Ziel ist eine Religion des globalen Triumphs des Islam: „Wir werden unsere Revolution in die ganze Welt exportieren. Bis der Ruf ‚Es gibt nichts Gutes außer Allah‘ überall in der Welt erklingt, wird Jihad sein.“ Solche Äußerungen stimmen mit Koranversen wie „Erschlagt die Götzendiener, wo immer ihr sie findet“, oder „Bekämpft die, die nicht an Allah glauben“, oder „Oh ihr Gläubigen! Bekämpft die Ungläubigen, die in eurer Nähe sind und lasst sie eure Härte finden“, oder „Tötet sie, wo immer ihr sie findet“.

Keine dieser historisch ehrwürdigen Doktrinen scheint in die Gemüter unserer außenpolitischen Experten vorgedrungen zu sein. Nationale Selbstbestimmung und Reformen zur Einrichtung von auf westlichen Prinzipien – Menschenrechte, Trennung von Kirche und Staat, konfessionelle Toleranz, gleiche Rechte für Frauen – gründenden Regierungen wurden zum Ziel unserer Einmischung im muslimischen Nahen Osten.

Diese Überzeugung wurde stärker und nahm nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion einen missionarischen Eifer an; dieser Kollaps wurde als Sieg für die westlichen „Regeln auf Grundlage einer internationalen Ordnung“, weltweitem Freihandel, liberaler Demokratie und Menschenrechten interpretiert, von denen angenommen wurde, dass sie allesamt als von allen unterschiedlichen Völkern und Kulturen gewünscht sind. Diese „neue Weltordnung“, wie George H.W. Bush sie nannte, erhielt in den jihadistischen Anschlägen vom 11. September 2001 ihre Antwort, in denen ein Jahrzehnt Anschläge der Al-Qaida auf unsere militärischen Aktivposten und Personal im Ausland gipfelte.

George Bush Jr. reagierte ähnlich mit der Förderung universaler liberaler Demokratie als Antwort auf die Beharrlichkeit des Jihadismus: „Die Vereinigten Staaten müssen Freiheit und Gerechtigkeit verteidigen, weil diese Prinzipien für alle Völker überall richtig und wahr sind. … Amerika muss fest für die nicht verhandelbaren Forderungen der menschlichen Würde einstehen: Rechtstaatlichkeit, Grenzen für die absolute Macht des Staates, freie Meinungsäußerung, freie Religionsausübung, gleiches Recht, Respekt für Frauen, religiöse und ethnische Toleranz und Respekt vor Privateigentum“, wie er 2002 in der Strategie für Nationale Sicherheit schrieb. In seiner Rede zu seiner zweiten Amtseinführung bekräftigte er diesen wilsonartigen Idealismus, den er mit der nationalen Sicherheit verband: „Das Überleben der Freiheit in unserem Land hängt zunehmend vom Erfolg der Freiheit in anderen Ländern ab. Die größte Hoffnung auf Frieden in unserer Welt ist die Ausweitung der Freiheit überall in der Welt.“

Diese naiven Verallgemeinerungen ignorierten oder beschönigten die wesentliche Natur des Islam, die wir in 14 Jahrhunderten Doktrin und Praxis sehen können. Ibn Khaldun, Schriftsteller des späten 14. Jahrhunderts und einer der größten islamischen Historiker und Philosophen, schrieb in Muqaddimah: „In der muslimischen Gemeinschaft ist der heilige Krieg eine religiöse Pflicht, wegen des Universalismus des muslimischen Auftrags und der Verpflichtung jeden zum Islam zu konvertieren, entweder durch Überzeugung oder mit Gewalt.“ Wenn wir muslimische Gruppen wie die Taliban, Al-Qaida, den Islamischen Staat, die Mullahs des Iran oder andere sehen, wie sie in Treue zu diesem traditionellen religiösen Befehl töten und sterben, dann ist es gefährliche Blindheit seitens westlicher Säkularisten zu behaupten, es gebe keine Verbindung zwischen dem Islam und Jihad-Terrorismus.

Doch das ist genau das, was wir schon seit der Administration Clinton tun, als seine Außenministerin Madeline Albright den Islam als „ein Glaube, der Beratung ehrt, Frieden wertschätzt und als eines seiner grundlegenden Prinzipien die ihm innewohnende Gleichheit aller, die ihn annehmen“ bezeichnete. Befragen Sie die verängstigten Frauen in Afghanistan, die verzweifelt den brutalen, auf der Scharia gründenden Gepflogenheiten der Taliban zu entkommen versuchen, zu den Vorstellungen in „innewohnender Gleichheit“. Bill Clinton fuhr denselben Kurs, als er das „tiefste Sehnen aller – in Frieden zu leben“ des Islam behauptete, ein Anspruch, der von 14 Jahrhunderten islamischer Invasion, Besatzung, Plünderung und Versklavung widerlegt wird – alles vom Koran, den Hadithen und muslimischer Rechtslehre und Philosophen wie Ibn Khaldun gerechtfertigt.

Genauso frönte George W. Bush solch ahistorischen Rechtfertigungen: Die „Lehren“ des Islam, verkündete er, „sind gut und friedvoll und diejenigen, die Böses im Namen Allahs begehen, lästern den Namen Allahs.“ Aber was er als „Böses“ bezeichnete, sind für fromme Muslime wie Khomeini oder Osama bin Laden oder die Taliban heilige Pflichten zur Erfüllung des Willens Allahs, damit die ganze Welt den Islam, die einzig wahre Religion, annimmt. Es zeugt von westlicher Arroganz frommen Muslimen zu sagen, was ihre heiligen Schriften tatsächlich aussagen.

Mit einer solchen Tiefe historischer Ignoranz ist es kein Wunder, dass Bushs Versuche eine liberale Demokratie mit westlichen Vorstellungen von individuellen Rechten zu schaffen in Afghanistan auf unfruchtbaren Boden fielen; oder dass Barack Obama und jetzt Joe Biden erpicht darauf sind einen Deal mit Mitgliedern eines Glaubens abzuschließen, der historisch solche Verhandlungen und Verträge mit Ungläubigen als zeitlich begrenzte Zweckdienlichkeiten betrachtet, die verletzt oder verworfen werden können, wenn sie ihr von Mohammed befohlenes Ziel erreicht haben Jihad zu führen „bis der Schrei ‚Es gibt keinen Gott außer Allah‘ in der ganzen Welt erklingt“.

Dieses nutzlose Versagen der Vorstellungskraft, diese Unfähigkeit eine andere Kultur und einen anderen Glauben mit deren eigenen Begriffen zu betrachten, statt sie umzuformen, um unsere eigenen aufzudrücken, ist ein wichtiger Faktor bei dem Desaster in Afghanistan: Tausende Amerikaner sind praktisch Geiseln, Milliarden an Bewaffnung in den Händen eines eingeschworenen Feindes, das amerikanische Prestige zugunsten des Iran, Russlands und Chinas beschädigt und NATO-Verbündete brüskiert. Und vergessen Sie nicht die tausende Afghanen, von denen viele ihren Glauben reformieren und sich mit der Moderne aussöhnen wollten, jetzt aber die Ziele schrecklicher Rache sind.

Die Wahrheit über den traditionellen Islam zu verstehen ist keine Verurteilung eines jeden der 1,6 Milliarden Muslime. Abermillionen von ihnen haben es zweifelsohne geschafft treue Glaubende zu bleiben ohne die sakralisierte Gewalt islamsicher Doktrin und Bräuche zu befürworten. Aber wir wissen nicht, welcher Teil der Ummah – der globalen muslimischen Gemeinschaft – in diese Kategorie gehört. Die Hauptverantwortung unserer Regierung ist der Schutz der Sicherheit und Interessen unserer Bürger und das bedeutet, dass wir weiter auf die muslimischen Traditionalisten konzentriert bleiben müssen, die sehr klar zu diesen Überzeugungen stehen, die unsere Führungspolitiker als ein „Kapern“ des Glaubens oder „Irrlehren“ einer abtrünnigen Minderheit marginalisieren.

Nach 20 Jahren Fehlschlägen in Afghanistan ist es vielleicht an der Zeit dem zuzuhören, was die Jihadisten uns über ihre auf dem Glauben basierende Feindschaft und Ziele sagen. Vielleicht können wir dann den fehlgeleiteten Idealismus vermeiden, der unsere Sicherheit und Interessen gefährdet und tausende muslimischer Reformer einem grausamen Schicksal überlassen hat.

Israel wurde nicht wegen des Holocaust gegründet, sondern wegen jüdischer Wurzeln und moderner Entschlossenheit

Gidon Ben-Zvi. HonestReporting, 19. August 2021

Ein Artikel von Vanessa Gera bei Associated Press vom 16. August mit der Überschrift „Poland keeps ambassador at home amid dispute with Israel (Polen behält Botschafter wegen Disput mit Israel Zuhause) beschreibt den diplomatischen Streit, der durch Warschaus neues Gesetz verursacht wurde, mit dem praktisch verhindert wird, dass Holocaust-Überlebende und ihre Nachkommen ihr von den Nazis beschlagnahmtes Eigentum zurückfordern können.

Der Text hält fest:

Der Streit ist der jüngste, der wegen der Geschichte zwischen Polen, Heimat von Europas größter jüdischer Gemeinschaft vor dem Zweiten Weltkrieg, und Israel ausbrach, das als Zufluchtsort für vom deutschen Diktator Adolf Hitler und seinen Helfen aus Europa getriebene Juden gegründet wurde.

Dieses Zitat ist ein subtiles Beispiel für eine geläufige Fehlvorstellung; nämlich dass der jüdische Staat in Reaktion auf den Holocaust geschaffen wurde, eine Falschmeldung, die selbst im Westen verbreitet ist und die schon vom ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama und danach von der Kongressabgeordneten Rashide Tlaib verbreitet wurde.

Faktencheck: Israel ist nicht das Ergebnis europäischer Schuld wegen des Holocaust

Eindeutig zu erklären, dass Israels Gründung das Ergebnis des Holocaust war, ist ein Trugschluss, auch wenn die Auslöschung von 6 Millionen Juden durch Nazideutschland während des Zweiten Weltkriegs tatsächlich viele Menschen veranlasste mit der Jahrtausende anhaltenden Notlage des jüdischen Volks mitzufühlen. Aber die Vorstellung, dass dies der Hauptauslöser für den schrittweisen Prozess der internationalen Gemeinschaft hin zur Gründung eines jüdischen Staates war, verwechselt Korrelation mit Ursache.

Zu allererst reicht die jüdische Verbindung zum Land Israel mindestens 3.000 Jahre zurück. Das ist keine biblische Mutmaßung, sondern wird von einer Unzahl archäologischer Funde bestätigt.

Im 19. Jahrhundert begann die erste organisierte Welle jüdischer Migration in das, was heute Israel ist. Bereits in den 1880-er Jahren wurde die Grundlage für einen zukünftigen souveränen Staat gelegt. Während des Ersten Weltkriegs, in den letzten Tagen des Osmanischen Reichs, das 400 Jahre lang einen Großteil des Nahen Ostens regiert hatte – darunter des Territorium, das das moderne Israel umfasst – wurde die zionistische Sache von der britischen Regierung akzeptiert.

Um dieselbe Zeit, in der Adolf Hitler als Gefreiter in der Bayrischen Armee diente, gab der damalige britische Premierminister David Lloyd George öffentlich Unterstützung für den Zionismus zum Ausdruck. Am 2. November 1917 wurde mit der vom britischen Außenminister Arthur Balfour ausgegebenen Balfour-Erklärung Londons Politik formell und forderte ausdrücklich die Gründung einer jüdischen Heimstatt.

Es gab eine Vielzahl geopolitischer Überlegungen, die diese historische Entscheidung beeinflussten, darunter die Hoffnung der britischen Regierung, eine solche Erklärung würde während des Ersten Weltkriegs die jüdische Unterstützung der Alliierten in neutralen Ländern einbringen. Zusätzlich begehrte Downing Street 10 das Gebiet, das nur Jahre später das von den Briten regierte Mandat Palästina sein würde, weil es als Landbrücke zwischen den von den Briten beherrschten Territorien Indien und Ägypten diente.

Dennoch war der Glaube an die Gerechtigkeit der zionistischen Sache seitens Lloyd George und vieler anderer Führungskräfte echt.

Das spiegelte sich in dem Abschnitt des sogenannten Beschlusses von San Remo vom 25. April 1920, die offiziell das Mandat Palästina schuf. Der Beschluss wies die „Mandatsmacht“, in diesem Fall die Briten, ausdrücklich an in der neu gebildeten Einheit eine nationale Heimstatt für das jüdische Volk zu schaffen; das basierte im Großen und Ganzen auf der Balfour-Erklärung.

Darüber hinaus wurde der Text der Erklärung als Teil der Grundlage für den Aufbau einer breiten Koalition zur Unterstützung einer jüdischen nationalen Heimstatt in das Mandat des Völkerbundes aufgenommen.

Als diese wichtigen Ereignisse in den frühen 1920-er Jahren stattfanden, war die Nazi-Partei nicht viel mehr als eine unpopuläre Randgruppe.

Den Holocaust nutzen um Israel zu dämonisieren

Die Beförderung der unangebrachten Theorie, der jüdische Staat sei nur ein Nebenprodukt des Völkermords im Zweiten Weltkrieg, hat einen surrealen Bumeraneffekt gehabt und praktisch die Tür für diejenigen geöffnet, die antizionistische Agenden haben, ebenso für Antisemiten, um Holocaust-Sprache und -Symbole zu kapern, um damit Israels Umgang mit den Palästinenser mit dem der Juden durch die Nazis gleichzusetzen.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan hat seinerseits wiederholt die Gaza-Politik des jüdischen Staates mit dem Umgang der Nazis mit den Juden verglichen. Erdoğan hat gesagt: „Wir betrachten den Holocaust auf dieselbe Weise, wie wir die Belagerung des Gazastreifens und die Ausführung der Massaker darin betrachten.“

Am bekanntesten ist vielleicht, dass der ehemalige iranische Präsident und widerwärtige Antisemit Mahmud Ahmadinedschad im Jahr 2007 Israel beschuldigte den Holocaust als Vorwand für „Völkermord“ an den Palästinensern zu nutzen.

Dann gibt es den ehemaligen Londoner Bürgermeister Ken Livingston. 2018 verlängerte die britische Labour Party seine Suspendierung wegen einer Behauptung von 2016, Adolf  Hitler habe in den 1930-er Jahren den Zionismus unterstützt. Livingston behauptete, er habe lediglich „eine historische Tatsache dargelegt“.

Derweil ist die Initiative „Nie wieder, für niemanden“ ein besonders entsetzliches Beispiel, da sie Israel dämonisiert, indem sie dafür eintritt, dass das Mantra „Nie wieder“ – ausdrücklich geschaffen unter Bezugnahme auf die systematische Ermordung von 6 Millionen Juden – auf das palästinensische Volk angewandt wird.

Das große Problem mit cum hoc ergo propter hoc

Die Vereinigung der uralten Verbindung des jüdischen Volks zum Land Israel, die gewaltigen Bemühungen der zionistischen Bewegung einen jüdischen Staat zu gründen und ein komplexes Aufgebot geopolitischer Faktoren sind verantwortlich dafür, dass Israel geschaffen wurde. Und das wäre wahrscheinlich auch geschehen, wenn der Holocaust nie begangen worden wäre.

Mit der fehlenden Erklärung dieser Realität hat Associated Press, deren Arbeit von mehr als 1.300 Zeitungen und Sendern weltweit veröffentlicht wird, ungewollt oder nicht, die beinahe übernatürliche Verwirklichung durch Beharrlichkeit und harte Arbeit des jüdischen Volkes, die Sehnsucht verleumderisch zu einer Art „Trostpreis“ macht –  geschenkt von einer Welt, die vor den Schrecken des Holocaust die Augen verschlossen hat.

Diese Israel bedrohende „demografische Bombe“ ist jetzt eher ein Knallbonbon

Elder of Ziyon, 18. August 2021

Erinnern Sie sich an die Artikel aus den 1990-er und frühen 2000-er Jahren, die eine demografische Bombe vorhersagten, die Israel zerstören würde?

Diese Titelseite im der St. Petersburg Times aus Florida vom 21. September 2003 war typisch:

„Massenbevölkerungswaffe“ – Ich will viele Jungen haben, damit wir mehr Menschen haben und die Juden wegbekommen.“

Beachten Sie das Zitat – der gesamte Grund, dass diese Frau viele Kinder haben will, ist, weil sie die Juden ethnisch säubern will.

In diesem Artikel sagte der israelische Demograf Arnon Soffer zuversichtlich voraus, dass es bis 2020 8,5 Millionen Araber in den von Israel kontrollierten Gebieten gibt gegenüber 6,5 Millionen Juden.

Mit seinen Vorhersagen der arabischen Bevölkerung lag er um 1,5 Millionen daneben.

Das arabische Bevölkerungswachstum hat im Verlauf der Jahre stetig abgenommen und ihre Geburtenrate ist abgestürzt. Während die palästinensisch-arabischen und die israelisch-arabischen Geburtenraten pro tausend 2001 in der Regel mehr als doppelt so hoch lagen wie die der Juden ein Israel, liegen sie heute fast gleichauf.

Geburtenraten für Juden, arabische Israelis und palästinensische Araber 1996 bis 2020

Dazu übertraf die Fruchtbarkeitsrate der jüdischen Frauen in Israel 2018 die der arabisch-israelischen Frauen.

Das soll nicht heißen, dass das kein Thema mehr wäre, aber das Argument, Israel müsse in Panik verfallen und den Palästinensern einen Staat geben, weil es demografisch bedroht wird, hat viel von seiner Dringlichkeit verloren – besonders seit Israel sich in Sachen Gaza seine Hände gewaschen und kein Interesse hat diesen Sektor mit 2,1 Millionen Arabern unter seiner Kontrolle zu haben.

Interessanterweise scheinen die meisten Feministen kein Problem mit den Gründen für eine höhere arabische Geburtenrate zu haben – eine patriarchalische Kultur, Frauen, denen der Mut genommen wird Arbeit zu suchen, illegale Abtreibungen und Polygamie.

Zur Impflüge der Palästinenser-Anhänger

Hillel Neuer, twitter, 19. August 2021

Die, die – wie Ken Roth – davon besessen sind Israel zu dämonisieren, verbreiteten dieses Jahr die Lüge, Israels Impfprogramm würde Araber diskriminieren.

Das war eine Lüge und ist es weiterhin.

Sehen Sie unten, wie Israels Premierminister Naftali Bennett eine israelisch-arabische Stadt besucht, um die Leute dazu zu bringen sich impfen zu lassen.

Premier Bennet besuchte das Impfzentrum in Taibe als Teil der Bemühungen im arabischen Sektor zur Impfung zu ermutigen.
„Ich appelliere an die öffentlichen Führer im arabischen Sektor und bitte Sie sich dem Kampf um die Rettung von Leben anzuschließen. Ihr Leben ist mir wichtig. Lassen Sie sich impfen.“

Wieder ein dickes Eigentor von Mohamed Hadid

David Lange, Israellycool, 2. August 2021

Der prominente Immobilienentwickler und Israelhasser Mohamed Hadid postete vor kurzem Folgendes auf Instagram:

Landkarte Palästinas, die die Eisenbahnstrecke von Akko nach Damaskus zeigt.
„Kein Kommentar nötig.“

„Kein Kommentar nötig?“ Ich widerspreche.

Zum einen erzählte euch Mohamed nicht, woher die Karte ist, die er teilt – von der Internetseite der Nationalbibliothek Israels!

Nicht unbedingt das, was man von jemandem erwartet, der Israel nicht anerkennt. Andererseits ist Mohamed nicht gerade für seine Konsequenz bekannt.

Was die Karte selbst angeht, bin ich nicht wirklich sicher, was Mohamed glaubt, das sie beweist. Sie wurde 1894 von der Syrisch-Osmanischen Eisenbahngesellschaft veröffentlicht, ein Hinweis, dass es damals keinen unabhängigen Staat „Palästina“ gab. Die Hauptaufgabe der Bahnstrecke war es Handel zwischen Syrien und Großbritannien zu ermöglichen. Haifa war der Hafen dafür, aber der Bereich des damaligen Palästina war Mittel zum Zweck:

Die Auswirkungen der Öffnung des Landes durch die Eisenbahn und ihre Niederlassungen muss sein, um den Export- und Import-Handel des zentralen Syrien zu steigern; sein natürlicher Aus- und Einlass ist die Bucht von Akko, dessen Zunahme beim Handel wahrscheinlich zur Gründung einer direkten Linie von Dampfschiffen dem Vereinten Königreich und den Häfen der Firma führen wird.

Aber für Mohamed wird es noch schlimmer. Viel schlimmer.

Die Anmerkungen zur Landkarte beinhalten eine Anerkennung des positiven Einflusses der jüdischen Immigranten, die tatsächlich die Wüste erblühen ließen, während sie den damals dort lebenden Arabern Arbeitsplätze verschafften. Es gibt auch eine Anerkennung der Geschichte der Gegend als Land Israel:

Auszug aus einem Artikel im Blackwood’s Edinburgh Magazine vom Januar 1879 mit dem Titel „Der Zufluchtsort das Karmel“ (das ist Haifa): „Der Bau von etwa 50 Meilen Straße in der Sharon—Ebene und die Wiederbegründung ihres alten Bewässerungssystems und … Erweiterung der Eisenbahnlinie von Haifa nach Damaskus durch die landwirtschaftlich reichen Distrikte von Palästina und Haran; der Erwerb von Land durch Juden oder Europäer, die Einheimische als Landwirtschaftsarbeiter beschäftigen und der – heute nicht beachtete – Wohlstand würde zur Küsten des alten „Zufluchtsorts“ des Karmel fließen, der dadurch zu einem der florierendsten Häfen der Levante werden könnte, das Tor nach Syrien und die Militärbasis, von der aus der Suezkanal am effektivsten verteidigt werden könnte.
In seinem Artikel „Jüdische Kolonien in Palästina schreibt Major Condor, B.E. im Blackwood’s Edinburgh Magazine vom Juni 1891: „Palästina könnte eine sehr wichtige Quelle für Englands Versorgung mit Getreide werden … Die Einführung besserer landwirtschaftlicher Arbeitsweisen und die Zunahme des Getreideanbaus würden Exporthandel weit wichtiger machen, als er derzeit ist; und das trockene Klima von Bashan und Gilead ist wahrscheinlich gesünder als das eines jeden Teils Syriens mit Ausnahme der südlichen idyllischen Wüsten.“
Domherr Tristam aus Durham sagt in „Das Land Israel“ auf Seite 488: „Wir hatten eine prachtvolle Aussicht bis nach Jebel Hauran…“

Was heute als Teil der „Westbank“ bezeichnet wird, wird hier mit seinem wahren, biblischen Namen „Judäa“ erwähnt:

… und die Linie Jaffa-Jerusalem windet sich etwa 20 Meilen die öden Berge von Judäa hinauf. Mag darf daher mit Sicherheit schlussfolgern, dass…

Die Landkarte selbst zeigt die biblischen Ortsnamen, einschließlich „Samaria“ (ebenfalls Teil dessen, was heute fälschlich als „Westbank“ bezeichnet wird), sowie die Gebiete der israelitischen Stämme:

eingekreist: Zebulon, Issachar, Gad, Ruben

Mit anderen Worten: Hier handelt es sich nur um ein weiteres Beispiel dafür, dass Mohamed spektakulär damit scheitert zu beweisen, was er vermutlich zu beweisen versucht; stattdessen hat er es lediglich geschafft genau das Gegenteil zu beweisen.

Die nicht gesehenen Opfer der Jihad-Gewalt

Westler begreifen die Bedrohung ihrer eigenen Sicherheit nicht. Der Grund dafür ist, dass es nicht ins linke Narrativ passt – dass Muslime die Opfer westlich-kolonialistischer Unterdrückung ist. Daher ist ihre Gewalt eine Art gerechtfertigter Widerstand. Op-ed.

Melanie Phillips, Israel National News, 30. Juli 2021

Jihad-Terrorist mit Schwert (Foto: Blog site)

Der Tod von Ruth Pearl im Alter von 85 Jahren erinnert uns einmal mehr an den unaussprechlichen Horror, der Ruth und ihrer Familie heimsuchte und der als besonders entsetzlicher Weckruf für die westliche Welt diente.

Im Januar 2002 wurde ihr Sohn, der Wall Street Journal-Reporter Daniel Pearl, von Al-Qaida entführt und neun Tage später geköpft.

Daniel Pearls (Reuters)

Die Elektroingenieurin Ruth und ihr Ehemann Judea, Professor für Computerwissenschaften und Statistik gründeten die Daniel Pearl-Stiftung, die Menschen aus unterschiedlichen Kulturen über Musikveranstaltungen, Vorträge, Journalismus-Stipendien und andere Aktivitäten zusammenbringt.

Ruths unmittelbare Familienmitglieder, die das Farhoud-Pogrom von 1941 in Bagdad überlebten, bei dem 180 Juden getötet und hunderte weitere verletzt wurden, waren Teil des späteren Massenexodus von Juden nach Israel im Jahr 1951.

Kurz danach starb Ruths Bruder im Kampf für die Israelischen Verteidigungskräfte.

Ein solcher Familienhintergrund mit der jüdischen Erfahrung von Verfolgung und Selbstverteidigung bedeutete, dass Daniel Pearls Aussage in die Videokamera der Al-Qaida kurz bevor er abgeschlachtet wurde sagte: „Mein Vater ist jüdische. Meine Mutter ist jüdisch. Ich bin jüdisch“, einen Nachhall hatte, der seinen Mördern entging.

Dieses abscheuliche Individuum Khalid Scheik Mohammed sagte dem FBI, er glaubte einen Juden zu töten würde machtvolle Propaganda schaffen und seine Mitjihadisten anspornen.

Denn Al-Qaida war nicht nur eine Terrororganisation, die der undurchsichtigen Geopolitik des Nahen Ostens entsprang. Ihre Agenda wurde von Judenhass getrieben.

Judenhass ist in der Tat zentral für das Ziel der Jihadisten den Westen für den Islam zu erobern.

Wie die Hamas-Charta es ausdrücklich formuliert, glauben Islamisten, dass seit der Französischen Revolution alles, was mit der Moderne zu tun hat, die zu zerstören sie gelobt haben, von Juden geschaffen wurde. Sie glauben, dass die Juden hinter allem stecken, was Muslime für schlecht halten und dass die perfekte Welt nur kommen wird, wenn die Juden vom Angesicht der Erde getilgt sind.

Diese psychotische Überzeugung trieb Osama bin Laden in den 1990-ern und den Großmufti von Jerusalem, Haddsch Amin al-Husseini, in den 1930-ern an. Heute treibt er die von der Fatah geführte palästinensische Autonomiebehörde, das iranische Regime und andere jihadistische Organisationen an. Solche Islamisten glauben, dass die Juden den Westen kontrollieren; also muss der Westen angegriffen werden, müssen die Juden angegriffen werden. Aber der Westen hat nie begriffen, welch zentrale Rolle der Judenhass im Denken der Jihadisten spielt.

Daher zäumt der Westen den Nahost-Konflikt komplett von hinten auf. Er glaubt, wenn Muslime Juden hassen, dass weil sie Israel hassen; in Wirklichkeit aber hassen Muslime Israel, weil sei die Juden hassen.

Nach den Lynchmorden an zwei israelischen Soldaten im Jahr 2000, die in Ramallah falsch abgebogen waren, sagte Scheik Ahmad abu Halabaya im Fernsehen von Gaza Stadt: „Es ist verboten in euren Herzen Mitleid für die Juden wo auch immer und in welchem Land auch immer zu haben. Führt Krieg gegen sie, überall, wo ihr euch selbst wiederfindet. An jedem Ort, wo ihr sie trefft, tötet sie.“

So sagte der ägyptische Kleriker Mohammed Hussein Yaqoup 2009 im Fernsehen: „Wenn die Juden Palästina verließen, würden wir anfangen sie zu lieben? Natürlich nicht. … Sie wären Feinde gewesen, selbst wenn sie nichts besetzt hätten … wir werden sie bekämpfen, besiegen und auslöschen, bis nicht ein einziger Jude auf der Erdoberfläche übrig ist.“

Weil sie das nicht begreifen, verstehen Westler das Wesen und das Ausmaß der Bedrohung ihrer eigenen Sicherheit nicht. Das ist so, weil es nicht ins linke Narrativ passt – dass Muslime die Opfer westlicher kolonialer Unterdrückung sind und dass daher ihre Gewalt eine Art gerechtfertigter Widerstand ist, zumindest in den Zielen, wenn nicht gar in seinen Methoden.

Diese Blindheit plagt die Administration Biden. Sie glaubt nicht nur, dass sie mit den völkermörderischen Judenhassern des Iran verhandeln kann. Sie hat auch beschlossen Abdul Latif Nasir aus dem Gefängnis freizulassen, den Al-Qaida-Kommandeur, der 2001 den Taliban half die Buddha-Statuen in Afghanistan zu sprengen.

Nasir, der nach Marokko zurückgeschickt wurde, wo das Polizeisystem von Islamisten kontrolliert wird, ist nicht nur ein tödlich gefährlicher terroristischer Sprengstoff-Ausbilder. Wie Daniel Greenfield berichtet, hat er eine Präferenz des Tötens von Juden zum Ausdruck gebracht und besonderes Lob für Gräueltaten geäußert, bei denen Juden die Ziele waren.

Es sind aber nicht nur die auf Juden zielenden Islamisten, die der Westen ignoriert. Viele Jahre lang hat es mörderische Jihadisten-Attacken auf Christen in Afrika, den Philippinen, Sri Lanka, Syrien, Ägypten und anderen Orten in Entwicklungsländern gegeben.

Nach Angaben eines Berichts von Genocide Watch im letzten Jahr sind seit 2015 in Nigeria 11.500 Christen ermordet worden. Tausende weitere wurden verstümmelt, entführt oder ihnen wurden Häuer und Lebensgrundlage zerstört.

Wie der Barnabas Fund berichtet, der sich für verfolgte Christen in aller Welt einsetzt, ermordeten die Muslime der Fulani in Nigeria Anfang des Juli im mehrheitlich von Christen bewohnten südlichen Bundesstaat Kaduna 28 Christen, als dort etwa 120 Schüler aus einer christlichen Schule entführt wurden.

Dennoch hat dieser anhaltende und grausame Ansturm auf die Christen i praktisch überhaupt keine Berichterstattung in den Medien m Westen erhalten. Der Grund lautet, dass es nicht ins Narrativ des „kolonialistischen“ christlichen Westens passt, der die muslimische Welt verfolgt.

Eine ähnliche Kurzsichtigkeit wird zu islamischen Angriffen auf Christen im Westen selbst zur Schau gestellt. Letztes Wochenende wurde die christliche Predigerin Hatun Tash an Speakers‘ Corner im Hyde Park der britischen Hauptstadt angegriffen. Das ist ein Ort, an dem jeder sich auf eine Kiste stellen kann, um eine Rede zu halten und damit ein ikonisches Symbol der historischen Hingabe Britanniens an die freie Meinungsäußerung.

Hatun ist eine Muslim-Konvertitin zum Christentum und Direktorin der Gruppe Defend Christ Critique Islam; ihr wurde von einem Angreifer das Gesicht aufgeschlitzt; dieser floh. Von Ihrem Angreifer wird vermutet, dass er ein Islamist ist, weil Hatun wiederholt das Opfer solcher Angriffe an Speakers‘ Corner gewesen ist.

Im September 2020 tauchte Bildmaterial eines islamischen Mobs auf, der sie umzingelte und ihr mit Mord drohte. Bei anderen Vorfällen wurde sie von muslimischen Männern geohrfeigt, geboxt und zu Boden geschlagen.

Dennoch haben die britischen Medien über den Messerangriff auf sie am letzten Wochenende auf zurückhaltende Weise berichtet, wenige Details darüber hinaus gebracht festzustellen, dass sie ein Charlie Hebdo-T-Shirt trug.

Dieses Detail ist aufschlussreich. Als Islamisten 2015 in das Pariser in die Büros des Satiremagazins Charlie Hebdo eindrangen und 12 Mitarbeiter ermordeten, machten viele im Westen praktisch die Belegschaft für ihre eigene Ermordung verantwortlich. Der Grund dafür war, dass das Magazin Karikaturen veröffentlicht hatte, die sich über den Gründer des Islam, Mohammed, lustig machten. Und viele westliche Linke pflichten den Muslimen bei, die darauf bestehen, dass Material, das für ihre Religion beleidigend ist, nicht veröffentlicht werden sollte.

Solche Linke nutzen auch die Waffe „Islamophobie“, das Gedankenverbrechen, das die Jihadisten der Muslimbruderschaft als Mittel der Unterdrückung jeglicher Kritik an der muslimischen Welt erfunden haben, egal wie gut begründet diese auch sein mag.

Und damit war Hatun Tash im linken Denken schuldig, eine „unterdrückerische“ Christin, die sich gegen den Islam ausspricht.

Also werden Versuche der Jihadisten die Christenheit weltweit auszulöschen ignoriert. Muslimische Angriffe auf Juden werden wegretuschiert und sogar Reform-Muslime werden als „islamophob“ verleumdet, wenn sie ihre Glaubensbrüder kritisieren. Weil nichts davon ins „Narrativ“ passt.

Und so lehnen diejenigen, die dieses „Narrativ“ im Westen kontrollieren, es ab das Wesen und die Agenda der Leute zu begreifen, die auch hinter ihnen her sind.

Eine zunehmende Zahl Muslime sind jedoch von solchen Exzessen entsetzt und wollen nur in Frieden und Sicherheit leben. Als Großbritanniens ehemaliger Oberrabbiner, der verstorbene Lord Sacks, Judea Pearl fragte, warum er an der Aussöhnung zwischen Juden und Muslimen arbeitet, antwortete der: „Hass hat meinen Sohn getötet. Daher bin ich entschlossen den Hass zu bekämpfen.“

Möge die Erinnerung an Ruth Pearl, ihren ermordeten Sohn und ihren getöteten Bruder ein Segen sein.