Bassam Eid: Israel ist „der beste Ort, um Araber zu sein“

Hugh Fitzgerald, Jihad Watch, 26. Dezember 2021

Bassam Eid ist ein Palästinenser, der in Israel lebt, wo er eine weitreichende Karriere als Menschenrechtsaktivist gemacht hat. Ursprünglich konzentrierte er sich auf von den israelischen Streitkräften begangene Menschenverletzungen, aber seit vielen Jahren hat er seine Recherchen ausgeweitet, um Menschenrechtsverletzungen einzubeziehen, die die palästinensische Autonomiebehörde (PA) und die bewaffneten Kräfte der Palästinenser an ihrem eigenen Volk begehen. 1996 gründete er die Palestinian Human Rights Monitoring Group, die 2011 wegen des Fehlens jeglicher Kooperation seitens der PA aufgelöst wurde. Heute arbeitet er als politischer Analyst für das israelische Fernsehen und Radio.

Bassam Eid ist einer von einer Handvoll Palästinensern und israelischen Arabern – ein weiterer ist Khaled Abu Toameh – die es wagen die Wahrheit über Israel zu sagen, was bedeutet, dass ihre Artikel selten in den Mainstream-Medien des Auslands veröffentlicht werden, die einzig verdammende Storys über die Misshandlung der Araber durch den jüdischen Staat haben wollen. Sein aktuellster Text mit dem Titel „Israel – The Best Place to Be an Arab“ (Israel – der beste Ort um Araber zu sein) handelt davon, wie es Arabern in Israel tatsächlich ergeht, ganz anders, als es ihnen nach Aussage unter anderem der UNO-Vollversammlung, des UNO-Menschenrechtsrats, der EU, Ilhan Omars, Rashida Tlaibs, Roger Waters‘ und vielen anderen geht. Er ist steht hier: „Israel – the best place to be an Arab“ von Bassam Eid, The Times of Israel, 22. Dezember 2021:

Obwohl Israel der einzige jüdische Staat der Welt ist, ist es Heimat für eine freie und blühende arabische Gemeinschaft. Seit Jahrzehnten haben antiisraelische Aktivisten Israel als illegitimen Staat angeprangert, der Araber und Muslime unterdrückt. Israel ist fälschlich als Staat für „Siedler-Kolonialismus“ und Apartheid bezeichnet worden. Diese Grundsatz-Behauptungen könnten von der Wahrheit nicht weiter entfernt sein.

Forscher haben Meinungsumfragen dazu durchgeführt, die ein Licht auf den wahren Umgang mit in Israel lebenden Arabern werfen. Nach Angaben dieser Umfragen gibt es einen zunehmenden Trend, dass israelische Araber ihre frühere palästinensische Identität abstoßen und beginnen, sich stärker mit ihrer israelischen Nationalität zu identifizieren. Dieser Wechsel bei der nationalen Identität ist eine große Neuigkeit für jeden, der sich für den Nahen Osten interessiert. Er beweist, dass Araber in der Lage gewesen sind Israel ihre Heimat zu nennen, während Israel in der Lage ist seine jüdische Mehrheit beizubehalten. Obwohl es der einzige jüdische Staat ist, ist Israel ein vielfältiges Land, das eine blühende arabische Bevölkerung aufweist.

Araber in Israel beschreiben sich in immer größerer Zahl als „israelische Araber“ oder einfach als „Israelis“, werfen ihre Selbstidentifizierung als „Palästinenser“ ab. Sie identifizieren sich mit dem jüdischen Staat als auch ihrem Land. Ein herausstechendes Beispiel dafür war die aktuelle Äußerung von Mansour Abbas, dem Parteichef von Ra’am und Mitglied der israelischen Regierung, der verkündet hat, dass Israel als jüdischer Staat gegründet wurde und ein jüdischer Staat bleiben wird. Mansour Abbas erklärte, dass es in der Verantwortung der Führer der Araber in Israel liegt zu versuchen den Staat nicht zu untergraben, sondern als loyale Bürger an der Verbesserung des Lebens des von ihnen repräsentierten Volks zu arbeiten, indem sie sich auf Alltagsthemen konzentrieren, für Israels Araber so viel ökonomische Hilfe von der Regierung zu erhalten wie möglich, darunter Verbesserungen an der Infrastruktur – Straßen, Schulen, Sportstadien, Krankenhäuser – in arabischen Städten und Vierteln sowie mehr berufliche Ausbildung, Zugang zu Universitäten und Vorbereitung auf Jobs in Israels boomender Hightech-Industrie.

Eid fährt fort:

Araber stellen 20% der 8,8 Millionen Menschen betragenden Bevölkerung Israels. Israels Araber haben sich in die Gesellschaft integriert und leben in jeder Ecke des Landes. Israels Araber genießen dieselben Freiheiten wie ihre jüdischen Nachbarn. Im Gegensatz zu israelfeindlichen Kernfragen leben und arbeiten Israels Araber Seite an Seite mit Juden, Christen, Armeniern und allen andren, die Israel ihr Zuhause nennen. Wie in anderen westlichen Demokratien, können Araber wählen, Unternehmen besitzen, arbeiten, sprechen und ihren Glauben frei ausüben, wo immer sie in Israel ihr Zuhause haben. Bei den letzten Wahlen wurde Ra’am, eine pan-arabische Partei, Teil der Regierungskoalition Israels. Diese Ergebnisse könnten nicht deutlicher sein: Israel, eine heterogene Gesellschaft, gehört zu den führenden Nationen im Nahen Osten. Israels Araber haben davon Notiz genommen.

Israelische Araber genießen völlige religiöse Freiheit sowie rechtliche Gleichstellung mit israelischen Juden. Sie üben in Israel dieselbe freie Meinungsäußerung aus, die wir im fortgeschrittenen Westen als selbstverständlich ansehen, die aber in muslimischen und arabischen Ländern nirgendwo garantiert wird. Bassam Eid hatte nicht den Platz, um zur Groteske des Vorwurfs der „Apartheid“ mehr zu sagen, der oft gegen Israel erhoben wird, also lassen Sie uns hier näher auf seine Widerlegung eingehen. Araber sitzen in der Knesset, dienen am obersten Gerichtshof, gehen als Israel repräsentierende Botschafter ins Ausland. Sie besitzen nicht nur „eigene Unternehmen“, sondern können in Israels größten Konzernen weit aufsteigen. Der Vorstandsvorsitzende der größten Bank Israels, Bank Leumi, ist Araber. Juden und Araber arbeiten nicht nur in Büros und Fabriken zusammen, sondern besitzen gemeinsam Geschäfte, wie z.B. Restaurants. Die israelische Regierung hat besondere Ausbildungsprogramme eingerichtet, mit denen Araber darauf vorbereitet werden im Hightech-Bereich zu arbeiten; in der Start-up Nation ist Jerusalem entschlossen, kein Segment der Gesellschaft in der neuen Wirtschaft außen vor zu lassen. Araber und Juden werden in denselben Krankenhäusern behandelt, von jüdischen und arabischen Ärzten und Pflegern. Araber und Juden spielen in denselben Sportvereinen und in denselben Orchestern. Es gibt lediglich einen Unterschied in der Behandlung von Arabern und Juden: Juden müssen in der IDF dienen, während Araber es dürfen. Zunehmende Anzahlen israelischer Araber, besonders christlicher Araber, tun genau das.

Araber, egal wie lange sie Israelis gewesen sind, unterstützen ihr Heimatland zunehmend. Nach Angaben einer 2019 durch Dahlia Scheindlin und David Reis (zwei führende, progressive Meinungsforscher) durchgeführten Umfrage identifizieren sich 51% der Araber Israels als „arabisch-israelisch“ und 23 als „israelisch“. Die Umfrage deutete dann an, dass 76% der israelischen Araber auch sagten, dass die jüdisch-muslimischen Beziehungen innerhalb Israels überwiegend positiv sind und 58%, dass sie die Koexistenz und Verbesserung der Beziehungen zwischen Muslimen und Juden fortgesetzt sehen wollen.

Nach Angaben der Umfrage von 2019 identifiziert sich die Hälfte der israelischen Araber als „arabisch-israelisch“, während ein weiteres Viertel sich schlicht und vielsagend als „israelisch“ identifiziert. Beide Antworten signalisieren die zunehmende Bereitschaft arabischer Israelis, sich als anerkannten und organischen Teil des israelischen Gemeinwesens zu betrachten. Nur ein Viertel distanziert sich weiter, indem sie sich als „Palästinenser“ beschreiben. Dieselbe Umfrage zeigt auf, dass 76% der israelischen Araber glauben, die jüdisch-muslimischen Beziehungen in Israel sind „überwiegend positiv“. Das ist nicht das, was Kenneth Roth von Human Rights Watch Sie glauben machen will. Genauso wenig wie das Hampelmann-Gericht UNO-Menschenrechtsrat, wo Israel dauernd auf der Anklagebank sitzt. Genauso wenig wie die Israelhetzer in unseren großen Medien, z.B. die New York Times oder der Washington Post, die eine arabische Minderheit schildern, die ständig misshandelt und daher gerechtfertigterweise aufgebracht ist.

Wieder Bassam Eid:

Was an der Umfrage von Scheindlin/Reis noch mehr schockiert, waren Ergebnisse zu einem der umstrittensten Themen des israelisch-palästinensischen Konflikts: der Kontrolle über Jerusalem. Die von SFHA (einem palästinensischen Nachrichtenorgan) durchgeführte Umfrage deutet an, dass 93% der Araber [1.116 von 1.200], von denen niemand israelischer Staatsbürger ist, es vorziehen würden, dass Israel die Kontrolle über die Stadt behält. Von den 1.200 befragten Arabern sagten 79, dass sie es ablehnten ihre israelischen Personalausweise abzugeben. Nur 5 der 1.200 Befragten sagten, sie wollten, dass Israel die Kontrolle über Ostjerusalem an die PA abgibt und darüber hinaus sagten sie, sie würden bereit sein ihre israelischen Ausweise abgeben, die ihnen Freizügigkeit im gesamten jüdischen Staat erlauben.

Die Daten sprechen für sich: Muslime und Juden leben koexistent. Die größten Gewinner? Der Nahe Osten und die Menschenrechte. Das sind sehr gute Nachrichten für den sich entwickelnde Nahen Osten: Ein Israel, in dem Araber sich bevollmächtigt fühlen, ist etwas Machtvolles. Wenn Muslime und Juden in Frieden zusammenleben, gewinnt die Region. Als Israel gegründet wurde, wurde es geschaffen, um ein Ort nicht nur für das jüdische Volk zu sein, sondern für alle, die danach streben das Heilige Land zu einem besseren Ort zu machen und in Frieden Familien zu gründen. Araber sind immer ein willkommener Teil dieser Gleichung gewesen. Die einzige schlechte Nachricht lautet, dass israelfeindliche Aktivisten ihr Streben nicht aufgeben werden Muslime und Juden wegen Fragen des israelisch-palästinensischen Konflikts zu spalten. Trotzdem werden diese in dieser Umfrage reflektierten Gefühle Israel stärker und zu einem besseren Ort für Araber und Juden machen. Das Gerede des israelfeindlichen Mobs zu widerlegen wird es Israel erlauben ein Ort der Harmonie zu werden. Ich freue mich darauf zu erleben, dass Israel sich in einen Ort entwickelt, wo die Kinder Isaaks und Ismaels friedlich miteinander leben und arbeiten. Diese Entwicklung kennzeichnet einen seltenen Lichtpunkt, der eine Welt erleuchtet, die das dringend braucht.

Es stimmt, dass israelische Araber mehr und mehr das Gefühl haben, sie haben politischen Anteil am Land, durch ihre Vertreter in der Knesset und noch mehr ist es durch Mansour Abbas, den Parteichef der Ra’am, der sich der Koalitionsregierung angeschlossen hat; damit sind sie weniger von der breiteren Gesellschaft und dem Staat entfremdet und den Staat behandeln nicht als Feind. Bassam Eid und Mansour Abbas reden für die vielen israelischen Araber, die den jüdischen Staat nicht vernichten, sondern Vertreter in die Knesset wählen wollen, die für bessere Bedingungen ihrer Wähler kämpfen können, was Geld für Krankenhäuser, Schulen, Straßen, Bausubventionen und Arbeitsbeschaffungsprogramme bedeutet, einschließlich der Umschulung israelischer Araber für Jobs im Hightech-Bereich.

Es stimmt, dass die Israelis, als der Staat Israel am 14. Mai 1948 ausgerufen wurde, allen Arabern die Hand zu Frieden ausstreckten, aber besonders den Arabern, die innerhalb dessen lebten, was an diesem Datum der jüdische Staat wurde. Dennoch glaube ich, dass Bassam Eid übertreibt, wenn er behauptet, „als Israel gegründet wurde, war es um ein Ort nicht nur für das jüdische Volk zu sein, sondern für alle, die das Heilige Land zu einem besseren Ort machen wollten“. Ist das wahr? Oder ist das sein eigener hoffnungsvoller, aber nicht wirklich genauer Dreh zur Geschichte der Gründung Israels?

Egal, wie die Antwort lautet, die wir auf diese Frage geben: Als wortgewandter Palästinenser, der sich entscheidet im von Israel regierten Jerusalem zu leben, hat Bassam Eid mit seiner Bloßstellung all derer, die behaupten Israel misshandle seine arabischen Bürger, einen guten Dienst geleistet. Er hat uns daran erinnert, dass es in Israel keine „Apartheid“ gibt und dass drei Viertel der Araber in Israel sich als „arabische Israelis“ oder einfach und eindrucksvoll als „Israelis“ betrachten. Er hat die öffentliche Aufmerksamkeit auch – das kann gar nicht oft genug geschehen – auf die aktuelle  Umfrage unter Palästinensern in Jerusalem aufmerksam gemacht, von denen 93% weiter unter israelischer Herrschaft leben wollen statt unter der der PA. Bassam Eid kann, wie der andere Verteidiger der Ungläubigen, Othello, mit Artikeln wie diesem verdientermaßen beanspruchen: „Ich habe dem Staat einen Dienst erwiesen.“

Palästinenser versuchen das Josefgrab niederzubrennen – zweimal. Aber bezeichnet sie nicht als antisemitisch

Elder of Ziyon, 27. Dezember 2021

Das Josefgrab im frühen 20. Jahrhundert

Palästinensische Medien berichten:

Am Freitagabend verhinderten Sicherheitskräfte, dass wütende Jugendliche das Josefgrab in der Stadt Nablus in der nördlichen besetzten Westbank abbrannten.

Lokale Quellen berichteten, dass nachts ein Wutmarsch vor dem Flüchtlingslager Balata östlich von Nablus begann; die Teilnehmer waren dutzende junge Männer, die in Richtung des Josefgrabs im Raum Balata al-Balad marschierten; sie wollten es als Reaktion auf die eskalierenden Angriffe durch Siedler niederbrennen.

Die Quellen erklärten, dass Verstärkungen der Sicherheitskräfte am Josefgrab ankamen und sich darum verteilten; damit verhinderten sie, dass der Marsch ihm nahe kam und Konfrontationen brachen zwischen ihnen und dem Marsch-Teilnehmern aus.

Nach Angaben von Khaled Abu Toameh gab es in den letzten Tagen zwei solcher Versuche.

Zum zweiten Mal innerhalb der letzten Tage versuchten Palästinenser das Josefgrab in Brand zu setzen. PA-Sicherheitskräfte schossen Tränengas, um die Angreifer zu zerstreuen.

Versuch eine jüdische heilige Stätte niederzubrennen? Nein, daran ist nichts antisemitisch!

Al-Jazira zitiert den PA-Offiziellen Ghassan Dahglas, der buchstäblich dafür bezahlt wird über Juden in den Gebieten zu lügen und dem die großen Medien auch noch glauben. Er behauptet, dass Juden das Josefgrab erst in den letzten Jahren schufen!

Ghassan Dahglas, der für die Siedlungsakte in der nördlichen Westbank zuständig ist, bestätigt, dass der Ort „eine Pilgerstätte ist, kein Grab und nicht für Josef, den Propheten Gottes, Friede sei mit ihm, wie die Besatzung behauptet.“

Dahglas bestreitet, dass es überhaupt ein Grab ist und sagt, dass die Israelis 2011 mit auf LKW geladenen großen Steinen kamen und diese dort aufstellten und später behaupteten, es handele sich um ein Grab und er sagt Al-Jazira Net: „Dies ist von Palästinensern dokumentiert“, und fügt hinzu: „All dies wird ihren Kindern gelehrt, um es für zukünftige Generationen zu erhalten und die gefälschte Geschichte zu übernehmen.“

Er bezeichnet Juden als Lügner und Diebe, die behaupten eine muslimische Stätte gehöre ihnen? Nein, daran ist nichts antisemitisch!

Es gibt natürlich Zweifel, ob dies die tatsächliche Stelle von Josefs Grab ist, aber sie wird mindestens seit dem 5. Jahrhundert als solche identifiziert. Hier ist ein Bericht von John Mills aus dem Jahr 1864 über die Stätte

Es gibt nichts Bemerkenswertes an dem aktuellen Gebäude. Es wird von einer üblich gebauten Steinmauer umgeben, 2 Meter hoch und 78 Zentimeter dick, innen verputzt mit Mörtel. Der Raum innerhalb Mauer misst von Nord nach Süd 3,13m und 6,30m von Ost nach West. Die Ecken entsprechen fast genau den Himmelsrichtungen. Die Tür befindet sich auf der Nordseite; und gegenüber davon befindet sich in der Südmauer ein Ort für Gebet mit Ausblick zum Berg Gerizim, der von einer Nische in der Wand gekennzeichnet ist, über der sich zwei Steinfliesen mit unleserlicher hebräischer Schrift befinden: Ähnliche Nischen befinden sich in den Ecken im Südwesten und im Nordosten. Das Grab selbst ist diagonal über den Boden gebaut und nicht parallel zu den Mauern, wie es üblich wäre, mit der Kopfseite zur Tür und der Fußseite nach Südwesten. Es ist aus einfachem Stein gebaut, verputzt mit Mörtel. Es miss 2,30m in der Länge, 2,54m in der Höhe und ist am Boden 3,60m breit, noch oben verjüngt es sich und ganz oben endet es in einem First. Es gibt zudem zwei Säulen, gebaut aus Stein und verputzt im selben Stil wie das Grab selbst – eine steht an der Kopfseite und die andere an der Fußseite – die an ihrer Oberseite Aushöhlungen haben, die Weihrauch enthalten, der von den Betenden, die den Ort besuchen, verbrannt wird. Die größere der beiden misst fast 1,30m in der Höhe und beinahe 1m im Umfang. Die Mauern an der Südseite des Grabes sind mit den Namen von Samaritanern, Juden und Mohammedanern in unterschiedlichen Sprachen bekritzelt.

Israels christliche Gemeinschaft wächst, 84% zufrieden mit ihrem Leben hier

Studien vor Weihnachten fanden hohe Bildungsniveaus, stehen im Gegensatz zu Kirchenleitern, die warnen, „radikale“ israelische Gruppen würden Christen aus dem Heiligen Land treiben.

The Times of Israel, 22. Dezember 2021

Menschen sammeln sich um den gigantischen Weihnachtsbaum vor der griechisch-orthodoxen Verkündigungskirche Nazareth im nördlichen Israel, 18. Dezember 2021 (Foto: Ahmad Gharabli / AFP)

Israels christliche Gemeinschaft nahm 2020 um 1,4 Prozent zu und zählt rund 182.000 Menschen, von denen 84% sagen, sie seien mit dem Leben im Land zufrieden, sagte das Statistische Zentralamt in einem vor Weihnachten veröffentlichten Bericht.

Der Dienstag freigegebene Bericht kam mehrere Tage, nachdem christliche Führer im Heiligen Land warnten, ihre Gemeinden würden von extremistischen israelischen Gruppen mit Vertreibung aus der Region bedroht und Dialog forderten Schutz ihrer Präsenz.

Die von CBS veröffentlichte Statistik zeichnete jedoch ein anderes Bild und deutete an, dass die Gemeinschaft mit zum Rest der Bevölkerung vergleichsweise besonders hohen Hochschulbildungsraten wächst und gedeiht.

Nach Angaben von CBS stellen Christen rund 1,9% der Bevölkerung Israels und nahm 2020 um 1,4% zu.

Christen stellen 7% der arabischen Bevölkerung Israels und 76,7% der Christen in Israel sind Araber. Die größten arabisch-christlichen Bevölkerungszentren in Israel sind Nazareth (21.400), Haifa (16,500) und Jerusalem (12,900).

Die Mehrheit der nicht arabischen Christen lebt im Raum Tel Aviv.

Die Statistiken offenbaren, das arabisch-christliche Frauen einige der höchsten Bildungsraten im Land hatten.

Menschen genießen ein Weihnachtsfest am Neuen Tor in Jerusalems Altstadt, 16. Dezember 2021 (Foto: Nati Shohat/Flash90)

Es zeigte sich, dass 53,1% der arabischen Christen und 35,4% der nicht arabischen Christen nach der Hochschulreife einen Bachelor-Abschluss machen; im Vergleich dazu gilt das für 34% der Gesamtzahl der Abiturienten im arabischen Schulsystem und 47,2% aller Abiturienten im hebräischen Bildungssystem.

„Der Anteil der Frauen unter den christlichen Studenten war höher als der Frauenanteil an der Gesamtzahl der Studenten aller Abschlüsse, aber besonders in höheren Abschlüssen: jeweils 64,1% bzw. 53,2% der Studierenden für eine Promotion und jeweils 72,9% bzw. 63,8% der Studierenden für einen Masterabschluss“, stellte der Bericht fest.

Der Bericht stellt auch im Vergleich zur jüdischen und muslimischen Bevölkerung niedrigere Zahlen von Christen fest, die Arbeitslosengeld beantragen.

Nach Angaben von CBS sind 84% der Christen mit ihrem Leben zufrieden: 24% antworteten „sehr zufrieden“ und 60% waren „zufrieden“.

Zu weiteren in dem Bericht veröffentlichte Details gehört, dass 2019 in Israel 803 christliche Paare heirateten, wobei das Durchschnittsalter für erste Ehen christlicher Bräutigame bei 30,3 Jahren und der christlichen Bräute bei 26,7 Jahren liegt.

2020 gebaren christlichen Frauen 2.497 Babys, bei einem Durchschnitt von 2,05 Kindern pro Familie.

Die Ergebnisse stellen widersprechen aktuellen Äußerungen christlicher Leiter.

Fr. Francesco Patton, der oberste Hüter (Custos) der katholischen Kirche im Heiligen Land und Hüter der christlichen heiligen Stätten im Heiligen Land, schrieb in einer Stellungnahme, die am Samstag in der britischen Daily Mail veröffentlicht wurde: „Unsere Anwesenheit ist unsicher und unsere Zukunft gefährdet.“

Ein amerikanischer Pilger geht zur Grabeskirche in der Altstadt Jerusalems, 30. November 2021 (Foto: AP Photo/Maya Allenuzzo)

Letzte Woche gaben die Patriarchen und Leiter der Kirchen in Jerusalem eine gemeinsame Erklärung aus, die auf ähnliche Weise vor der Gefahr durch radikale Gruppen warnte, von denen sie sagen, sie zielten darauf ab „die christliche Präsenz zu reduzieren“.

Patton schrieb in den letzten Jahren, das Leben vieler Christen sei „von radikalen lokalen Gruppen mit extremistischen Ideologien untragbar“ gemacht worden.

„Es scheint so, dass ihr Ziel ist die Altstadt von Jerusalem von seiner christlichen Bevölkerung zu befreien, sogar das christliche Viertel“, sagte er.

Heilige Stätten, auch Kirchen, seien geschändet und verunstaltet worden, während Angriffe auf Priester, Mönche und Kirchgänger verübt wurden, klagte Patton an.

„Diese radikalen Gruppen repräsentieren nicht die Regierung oder das Volk von Israel. Aber wie bei jedem Extremistenlager kann eine radikale Minderheit allzu leicht das Leben von vielen belasten, besonders wenn sie ihre Aktivitäten unbehelligt ausüben und ihre Verbrechen nicht bestraft werden.“

Fr. Francesco Patton, Custos des Heiligen Landes, Hüter der christlichen heiligen Stätten im Heiligen Land für die katholische Kirche (Foto: zur Verfügung gestellt)

Patton schrieb, dass die Christen einst 20% der Bevölkerung Jerusalems stellten, heute aber weniger als 2% ausmachen. Er gab einen Appel um Unterstützung an die Welt aus, „damit wir die reiche Diversität dieses Heiligen Landes weiter erhalten können“.

Weitere Warnungen kamen vom britischen Erzbischof von Canterbury Justin Welby in einem gemeinsam mit dem anglikanischen Erzbischof von Jerusalem Hosam Naoum geschriebenen Artikel, der in der britischen Sunday Times veröffentlicht wurde. Sie sagten, der Artikel sei von einer letzte Woche von den Jerusalemer Kirchen ausgegebenen Äußerung ausgelöst worden, die Welby in einem Tweet „eine nie da gewese Erklärung der Patriarchen und Kirchenleiter in Jerusalem zur Zukunft der Christen im Heiligen Land“ nannte.

In ihrem Artikel schrieben Welby und Naoum, es gebe einen „abgestimmten Versuch Christen einzuschüchtern und zu verscheuchen.

Die Erzbischöfe sagten, die Zunahme israelischer Siedlergemeinden, zusammen mit den Einschränkungen der Bewegungsfreiheit durch die Sicherheitsbarriere, die gebaut wurde, um Anschläge aus der Westbank zu behindern, hätten „die Isolation der christlichen Dörfer verstärkt“.

Als Ergebnis, schrieben die beiden, gebe es „einen steten Strom palästinensischer Christen, die das Heilige Land verlassen, um woanders Leben und Lebensunterhalt zu suchen“.

Der Artikel der Erzbischöfe führte zu einem Protest des Board of Deputies der britischen Juden, der sich auf einige Behauptungen konzentrierte, die sie darüber machten, was das Schwinden christlicher Präsenz in Israel verursacht.

Präsidentin Marie van der Zyl schrieb einen Brief an Welby, in dem sie „großes Bedauern“ über seine veröffentlichten Anmerkungen ausdrückte und zu einem Treffen aufrief, um die „zutiefst beunruhigenden“ Aspekte seines Artikels zu diskutieren, berichtete der Jewish Chronicle.


Anhang: Yoseph Haddad, ein israelischer Christ, hat eine Botschaft für Erzbischof Welby – nämlich ein paar Fakten zu Christen im Nahen Osten (Video auf Englisch):

Der ist neu: „Das moderne Hebräisch ist kultureller Diebstahl des Arabischen“

Elder of Ziyon, 24. Dezember 2021

Hafez al-Barghouti ist Fatah-Mitglied und ehemaliger Redakteur der PA-Zeitung Al-Hayat al-Jadida sowie regelmäßiger Kommentator bei einer Reihe arabischer Medien.

In Jordaniens Al-Ghad brachte Bargouti mit einem völlig neuen Beispiel dafür, dass Zionisten Arabern wirklich alles stehlen.

Hebräisch.

Mitten im Artikel über israelische kulturelle Aneignung, in der er fälschlich behauptet, Israelis hätten den Teilnehmerinnen des Miss Universe-Wettbewerbs gesagt, Beduinen-Kultur sei jüdisch und dann die übliche Litanei, dass Israelis arabischen Tanz, Musik und Kochkunst stehlen, abspielt., sagt er:

Sogar die aktuelle hebräische Sprache ist eine moderne Erfindung, denn sie wurde von einem russischen Juden entwickelt, der 1890 aus Russland nach Palästina kam und arabische Grammatik und die kanaanitisch-aramäische Sprache benutzte, der er aus dem Jiddischen und aus europäischen Sprachen etwas hinzufügte und es eine hebräische Sprache nannte, geschrieben mit aramäischen Buchstaben, die dem antiken Arabisch ähneln, d.h. getrennten Buchstaben.

Ja, er behauptet, der Haupteinfluss des modernen Hebräisch ist nicht … Hebräisch; und dass die Sprache den Arabern gestohlen wurde.

Natürlich wurde schon Hebräisch gesprochen und für säkulare Zwecke verwendet, bevor Eliezer ben-Yehuda an der Standardisierung des modernen Hebräisch arbeitete. Das ganze 19. Jahrhundert hindurch wurde im alten Jischuw ein einfaches Hebräisch gesprochen und es gab hebräische Magazine und Zeitungen vor ben-Yehuda. Die frühesten Beispiele von auf Hebräisch geschriebenen Magazinen gibt es online bei Israels Nationalbibliothek; es handelt sich um Ha-Me’Asef (Polen) aus dem Jahr 1783 und Ha-Tzefirah (Ukraine) von 1823. Ben-Yehudas Grundlage für die moderne hebräische Grammatik war in erster Linie mischnaisches Hebräisch, nicht Arabisch, auch wenn er einige Worte des modernen Arabischen nahm und die hebraisierte.

Aber für einige Leute sind Juden Diebe und deshalb ist alles Jüdische oder Zionistische gestohlen. Andere Sprachen entwickeln sich mit Einflüssen von außen, aber Juden stehlen ihre Sprache. Andere Küchen machen Anleihen bei anderen Kulturen, israelische Kochkunst stiehlt.

___________________

Barghouti beendet seinen Artikel mit einem alten arabischen Witz, allerdings kann ich nicht ergründen, wie er zu diesem Thema zusammenhängt:

Es wird gesagt, ein bekannter Händler in Hebron sei ein Freund eines israelischen Händlers und eines Tages beschwerte sich der israelische Händler, er habe eine große Menge Frauen-BHS gekauft und könne sie nicht verkaufen, weil sie zu groß seien, also bot er sie dem arabischen Händler günstig zum Kauf an. Monate später trafen sie sich und der Israeli fragte ihn, was mit den BHs passiert sei. Der Mann aus Hebron antwortete: „Sie sind alle verkauft.“ Der Israeli wunderte sich: „Haben eure Frauen so große Brüste?“ Der Händler aus Hebron antwortete: „Nein, aber eure Köpfe sind groß. Ich habe sie vorarbeitet und als Kippot für religiöse Juden bestickt und sie verkauft.“

Ich habe Varianten dieses Witzes auch schon woanders gesehen, aber irgendjemand, der nicht weiß, dass Kippot deutlich billiger sind als BHs ist nicht unbedingt die richtige Person, um als Experte für Juden, Israelis oder Hebräisch zu agieren.

Tatsächlich sind Juden in die Gegenrichtung unterwegs gewesen – haben aus Kippot BHs gemacht.

Wenn man die falsche Lektion aus deinen Foto eines „mutigen“ Palästinensers zieht, der einem Soldaten die Stirn bietet

Elder of Ziyon, 19. Dezember 2021

Dieser Tweet geht seit heute Morgen viral; er feiert die Furchtlosigkeit eines Palästinensers, der mit einem schwer bewaffneten israelischen Soldaten streitet.

Da wir schon beim Vorstellen sind, können Sie sich eine solche Szene mit einem Palästinenser vorstellen, der mit einem PA-Polizisten streitet? Mit einem Hamas-Terroristen? Mit einem libanesischen oder syrischen Soldaten?

Sie werden keine derartigen Fotos finden, weil der Palästinenser verhaftet oder verprügelt oder getötet würde.

Es gibt aber jede Menge Fotos von Palästinensern, die keine Angst haben mit israelischen Soldaten und Polizisten aneinander zu geraten.

Der Grund, dass Sie so viele Fotos „mutiger“ Palästinenser sehen, die sich israelischen Soldaten und Polizisten entgegenstellen, ist der, dass sie wissen, die Soldaten werden sie nicht anrühren, solange sie nicht gewalttätig werden. Sie wissen, dass israelische Sicherheitsprofis ihnen nichts tun werden.

Sie wären genauso mutig, würden sie sich einer Wasserflasche entgegenstellen.

Diese Fotos beweisen, was die sie postenden Leute bestreiten: dass die israelischen Sicherheitskräfte Profis sind, die keinen Wunsch hegen irgendjemandem Schaden zuzufügen. Sie beweisen, dass Soldaten und Polizisten, die tagtäglich beschimpft werden, die tagtäglich fälschlich Verbrechen beschuldigt werden, die es buchstäblich jeden Tag wagen auf Gewalt zu reagieren, ihre Gesetze und Vorschrifte einhalten. Sie beweisen, dass die Palästinenser westlichen Medien erzählen, dass israelische Streitkräfte sie ohne Grund missbrauchen, aber die Wahrheit kennen – wären die israelischen Streitkräfte nur zu 10% so gewalttätig, wie gesagt wird, dann würden sie morgen nicht mehr da sein, um ihnen die Stirn zu bieten.

Diese Fotos beweisen, dass die IDF – anders als in der von den Israelhassern verbreiteten Propaganda –wirklich die moralischste Armee der Welt ist.

UPDATE: Hier können Sue Videos davon sehen, wie dieses Foto aufgenommen wurden.

Nein, für Palästinenser gibt es kein „Rückkehrrecht“

Elder of Ziyon, 15. Dezember 2021

Arabische Kämpfer mit einem brennenden jüdischen Versorgungs-LKW an der Straße nach Jerusalem, 1948.

Mondoweiss veröffentlichte einen pro BDS-Artikel von Donna Nevel, die frustriert ist, weil jüdische Zeitungen in Südflorida ihre israelfeindlichen Op-Eds nicht veröffentlichen.

Diese Woche vor 73 Jahren, am 11. Dezember 1948, machte die Resolution 194 der UNO-Vollversammlung klar, dass Palästinenser das Recht hatten in ihre Häuser und auf ihr Land zurückzukehren, von dem sie vertrieben worden waren. Resolution 194 erklärte: „Flüchtlinge, die wünschen in ihre Häuser zurückzukehren und in Frieden mit ihren Nachbarn zu leben, soll zum frühestmöglichen Zeitpunkt erlaubt werden das zu tun.“

Lassen Sie uns die Gründe zusammenfassten, warum es kein „Rückkehrrecht“ gibt.

Paragraf 11 der Resolution der UNO-Vollversammlung erklärt:

beschließt, dass den Flüchtlingen, die in ihre Heime zurückzukehren und in Frieden mit ihren Nachbarn zu leben wünschen, dies zum frühestmöglichen Zeitpunkt erlaubt werden soll und dass Ausgleichszahlungen für das Eigentum derer gezahlt werden sollte, die sich entscheiden nicht zurückzukehren und für Verlust oder Schaden von Eigentum, das unter den Regeln des internationalen Rechts oder der Gleichbehandlung von den verantwortlichen Regierungen wiedergutgemacht werden sollten;

weist die Schlichtungskommission an, die Rückführung, Wiederansiedlung und wirtschaftliche und soziale Rehabilitation der Flüchtlinge und Entschädigungszahlungen zu erleichtern und engen Kontakt mit dem Direktor des UN-Flüchtlingswerks für Palästina-Flüchtlinge und durch ihn mit den entsprechenden Organen und Einrichtungen der Vereinten Nationen zu halten;

Legt Resolution 194 eine Rechtsgrundlage für das „Rückkehrrecht“?

Erstens ist dies eine Resolution der Vollversammlung und ist als solche kein Völkerrecht. Zu ihr gehören viele weitere Paragrafen wie Schutz und freier Zugang zu heiligen Orten (was Jordanien nicht beachtete).

Beachten Sie zweitens, dass die Formulierung das Wort „Recht“ nicht verwendet. Das war eine bewusst getroffene Entscheidung, als die Resolution verfasst wurde – weil ein solches Recht nicht existiert.

Drittens lehnten die Araber die Resolution damals ab. Es ist etwas unredlich sie, was sie damals heftig bekämpften, heute als Völkerrecht beanspruchen zu lassen.

Viertens, wie Israel damals argumentierte: Der Absatz stellt Bedingungen für jegliche Rückkehr – die Araber hätten zustimmen müssen, mit ihren jüdischen Nachbarn in Frieden zu leben und das ist nie eingetreten.

Fünftens spezifiziert der britische Originalentwurf der Resolution arabische Flüchtlinge. Diese Wortwahl wurde entfernt, was bedeutet, dass sie sich darauf bezog, dass sowohl auf jüdische wie auch arabische Flüchtlinge in ihre Häuser zurückkehren können sollten. Das ist einer der Gründe, dass jeder arabische Staat sie ablehnte. Dennoch sagt niemand, der „Rückkehr“ unterstützt, dass Juden das Recht auf Rückkehr an die Orte haben, an denen sie jenseits der Grünen Linie lebten.

Und schließlich überlässt nach Angaben des Internationalen Gerichtshofs „das Völkerrecht es jedem Staat die Regeln festzulegen, die die Gewährung seiner Staatsbürgerschaft ordnen“[1]

Doch selbst ohne diese Punkte kann das Dokument nicht so interpretiert werden, dass es die Massenrückkehr von Arabern nach Israel unterstützt. Und der Beweis dafür kommt von der UNO selbst.

1950 gab die United Nations Conciliation Commission for Palestine, die mit genau derselben Resolution gegründet wurde, ein Arbeitspapier zur Interpretation von Paragraf 11 der UNGA 194 aus.

Bei der Interpretation von „in ihre Häuser“ in „die Vollversammlung … beschließt, dass den Flüchtlingen, die in ihre Heime zurückzukehren und in Frieden mit ihren Nachbarn zu leben wünschen, dies zum frühestmöglichen Zeitpunkt erlaubt wird“, schrieb die UNCCP (Hervorhebung von mir):

Es gibt keinen Zweifel, dass die Vollversammlung mit der Verwendung dieses Begriffs das Heim eines jeden Flüchtlings meinte, d.h. sein Haus oder seine Unterkunft und nicht sein Heimatland. Darauf weist die Tatsache hin, dass zwei den Begriff „die Bereiche, aus denen sie gekommen sind“ verwendende Zusätze abgelehnt wurden. Darüber hinaus scheint implizit zu folgen, dass, wenn Flüchtlinge, die nicht zurückkehren, für ihr Eigentum entschädigt werden sollen, die Rückkehrer ihre Häuser wieder einnehmen und nur für Verluste und Schäden entschädigt werden.[2]

Das bedeutet, dass selbst für Menschen, die darauf bestehen, dass Resolution 194 den Nachkommen palästinensischer Flüchtlinge das „Rückkehrrecht“ zusteht, diese nicht einfach massenhaft nach Israel ziehen können. Sogar 1950 besagte die großzügigste Lesart der Resolution 194, dass sie nur für diejenigen galt, deren originale Häuser noch intakt waren. Alle anderen würden – so 194 – nur Anspruch auf Entschädigung haben – wenn denn 194 überhaupt juristische Gültigkeit gehabt hätte. (Israel hatte angeboten bis zu 100.000 Arabern in den 1950-er Jahren die Rückkehr in ihre Häuser zu erlauben, aber die Araber lehnten das Angebot ab.)

Diejenigen, die behaupten Resolution 194 gebe Millionen von Nachkommen von Flüchtlingen das Recht auf Rückkehre, um Israel demografisch zu überfluten, haben keine juristische Grundlage dafür.

Es gibt aber noch einen stärkeren Punkt. Die Forderung nach „Rückkehr“ beruhte nie auf Gesetzmäßigkeit von Moral oder Recht. Es ging immer darum Israel zu vernichten.

Von Anfang an gab die arabische Welt im Privaten zu, dass das Bestehen auf diesem „Rückkehrrecht“ eine Nebelwand war, um dem wahren Zweck einen humanitären Glanz zu verleihen.

Schon im Oktober 1949 sagte Ägyptens Außenminister Muhammad Salah al-Din: „… mit der Forderung der Rückkehr der palästinensischen Flüchtlinge meinen die Araber ihre Rückkehr als Herren, nicht Sklaven; oder um es sehr deutlich zu formulieren: Die Intention ist die Auslöschung Israels.“[3]

Gleichermaßen sagte Ägyptens Nasser 1960: „Wenn die Flüchtlinge nach Israel zurückkehren, wird Israel aufhören zu existieren.“[4]

1950 schlug die libanesische Wochenzeitung As-Sayyad vor, dass die arabischen Staaten Israel anerkennen sollten, um die Rückkehr der Flüchtlinge zu sichern. Auf diese Weise, fügte sie hinzu, „sollten wir eine große arabische Mehrheit schaffen, die als effektivstes Mittel der Wiederbelebung des arabischen Charakters Palästinas dienen würde, indem eine Fünfte Kolonne für den Tag der Rache und der Abrechnung gebildet wird.“[5]

Abdullah el-Yafi, der Premierminister des Libanon, erklärte 1966: „Der Tag, an dem die Hoffnung der Araber auf die Rückkehr der Flüchtlinge nach Palästina wahr wird, wird der Tag der Vernichtung Israels sein.“[6]

Die Leute, die behaupten, sie würden sich um „Rückkehr“ sorgen, haben eine Agenda, die das Gegenteil von humanitär ist. Es handelt sich um eine Agenda der Zerstörung. Und es gibt keinen Unterschied in den Zielen der arabischen Führer damals und der BDS-ler heute.


[1] Internationaler Gerichtshof, Fall Nottebohm, zweite Phase, Urteil vom 6. April 1955.

[2] UNO-Dokument a/AC.25/W/45, „Analyse von Paragraf 11 der Resolution der Vollversammlung vom 11. Dezember 1948“, 15. Mai 1950.

[3] Der ägyptische Außenminister Salah-el-Din: Die ägyptische Zeitung Al-Misri, Kairo (11. Oktober 1949),  zitiert von N. Feinberg: Studies in International Law, mit einem Sonderverweis auf den arabisch-israelischen Konflikt (Jerusalem, Hebräische Universität, Magnes Press, 1979), S. 506.

[4] Neue Zürcher Eitung, 1. September 1960, zitiert von Terence Prittie in: Curtis M. Neyer/C. Waxman/A. Pollack (Hg.): The Palestinians: People, Historiy, Politics.1975.

[5] Israel gives Plan on Arab Refugees. New York Times, 12. November 1953, zitiert ein israelisches Weißbuch.

[6] Abdullah el-Yafi, Premierminister des Libanon. Libanesische Tageszeitung El-Hayat, Beirut, 29. April 1966, zitiert von N. Feinberg, o.a.

93% der Araber Jerusalems wollen, dass Israel die gesamte Stadt kontrolliert – und die meisten der übrigen 7% lügen

Elder of Ziyon, 13. Dezember 2021

Shfa News, ein palästinensischer Nachrichtensender, führte eine Meinungsumfrage bei Arabern in Jerusalem durch.

Die Stichprobe beinhaltete 1.200 arabische Einwohner Jerusalems, die einen israelischen Personalausweis haben.

Von den 1.200 sagten 1.116 (93%), sie ziehen es vor, dass Israel die Kontrolle über die gesamte Stadt behält. Nur 84 antworteten, sie würden es vorziehen, dass die politische Kontrolle an die palästinensische Autonomiebehörde übergeben wird.

Als diese 84 Leute zu ihrer Bereitschaft gefragt wurden, ob sie ihre Ausweise zugunsten eines der PA abgeben würden, wurden sie auf einmal zionistischer werden. 79 von ihnen sagten, sie würden es ablehnen den israelischen Personalausweis abzugeben, den sie jetzt haben, um ihn durch einen PA-Ausweis zu ersetzen.

Nur 5 Personen antworteten, dass sie bereit sind ihren derzeitigen israelischen Ausweis abzugeben.

Das sind 99,6%, die israelische Einwohner-Identitätsnachweise der palästinensischen Staatsbürgerschaft vorziehen.

Das wäre ein überraschendes Ergebnis für diejenigen, die behaupten Israel betreibe die ethnische Säuberung genau dieser Araber. Offenbar ziehen sie „Apartheid“ dem Leben in einem Palästinenserstaat vor.