Wie Israelhass in „kleinen Veranstaltungen“ folgenlos verbreitet wird

Anfang November gab es in einem beschaulichen Ort im Berner Oberland den Vortrag einer Dame, die über ihre Arbeit in einem Waisenhaus und Behindertenheim in „Ost“-Jerusalem berichtete, die sie schon seit 50 Jahren tut. Eine Bekannte hat sich den Vortrag angehört und für das Ortsblättchen eine Reaktion als Leserbrief verfasst. Dieser wurde leider nicht abgedruckt; Begründung:

Wir haben heute den Leserbrief intern angeschaut und besprochen. Wir sind zum Schluss gekommen, dass wir den Leserbrief nicht veröffentlichen wollen, da aus unserer Sicht die Thematik zu politisch ist und zu Problemen für uns führen kann.
Leider haben wir bei solchen Themen schon negative Erfahrungen gemacht.

Geschichtsklitterung richtigzustellen ist also politisch. Geschichtsklitterung selbst nicht. Hm…
Das mit den negativen Erfahrungen – darf das ein Grund sein Falschheiten nicht zu korrigieren?
Das läuft ein wenig so nach dem Motto „Der Klügere gibt nach“ – was dann bald zur Folge hat, dass die Dummen alles bestimmen.
Argumentative Auseinandersetzungen dürfen nicht mehr sein oder was?

Der nicht veröffentlichbare Leserbrief folgt hier komplett:

Leserbrief – Einige Gedanken zum Vortrag «Eine Rose für Palästina» vom 4.11.2022

Diet Koster erzählte uns von ihrer Tätigkeit mit «ihren Kindern». Soweit so gut. Sie erwähnte auch die Mauer. Was sie nicht sagte: Die Mauer wurde errichtet, weil es immer wieder Anschläge auf jüdische Menschen gab. Dank der Mauer (total rd. 30km) bzw. dem Sicherheitszaun, konnten schon viele Attentate verhindert werden. Ohne Terror gäbe es keine Mauer. Koster betonte, wie wichtig es sei, dass die Kinder eine gute Ausbildung hätten, ohne diese könnten sie nur als Bauarbeiter bei den Israelis arbeiten. (Auch in der Schweiz gibt es nicht nur «Studierte». Gott sei Dank. Was würden wir machen ohne Bauarbeiter, Bauern, Gleisearbeiter etc.? Auch die für Kehrichtabfuhr und Reinigungsdienst Zuständigen leisten wertvolle Arbeit!) Palästinensische «Grenzgänger» erhalten den gleichen Lohn wie ihre israelischen Kollegen. Ich kenne eine jüdische Firma im Westjordanland, deren Vizedirektor ein Palästinenser ist. Sehr gerne haben Palästinenser auch bei Soda Stream gearbeitet. Infolge der Boykottbewegung BDS, vom Deutschen Bundestag als antisemitisch eingestuft, musste die Produktion in den israelischen Negev verlegt werden. Leidtragende waren in erster Linie die palästinensischen Mitarbeiter! Mehr dazu finden Sie unter: «SodaStream – Das Wohl der Palästinenser ist der BDS-Bewegung egal». Vergessen wir nicht die vielen palästinensischen Ärzte, die in Israel zusammen mit ihren jüdischen Kollegen gute Arbeit leisten. Jüdische und arabische Patienten werden genau gleich kompetent und liebevoll behandelt.

Diet Koster sagt, dass «Juden dazu aufrufen würden, Araber zu töten». Ja, auch solche Leute gibt es leider, doch sind es Ausnahmen. Der frisch gewählte Politiker Ben Gvir wurde dafür schon gerichtlich verurteil, inzwischen distanziert er sich von solchen Aussagen. Ganz im Gegensatz dazu wird im palästinensischen Fernsehen, in Moscheen etc. der Mord an Juden verherrlicht, zum Märtyrertum aufgerufen. Solche Mörder werden als Helden gefeiert. In «Ferienlagern» werden Kinder zum Kampf gegen Israel ausgebildet. Aktuelles Beispiel: «Palästinensische Schüler sollen Weg eines Terroristen berechnen». Selbst an UNRWA-Schulen (die Schweiz finanziert die UNRWA mit!) werden heute noch Bücher verwendet, welche massiv zum Hass gegen Juden aufrufen. Und zur Verstärkung gibt es diese berüchtigten Ferienlager. Siehe: «Palästinensische Autonomiebehörde rekrutiert und bildet Kinder zu Terroristen aus». / «Palästinensische Schüler spielen Exekution von Juden».

Vor einigen Jahren war bei der Geburts- wie bei der Grabeskirche ein riesiges Transparent zu sehen: «Am Samstag töten wir die Juden, am Sonntag die Christen.» Zur aktuellen Lage der Christen ein Bericht von Khaled Abu Toameh: «Übergriffe auf Christen werden von der Palästinensischen Autonomiebehörde und den Medien ignoriert».

Kurz einige Fakten zum Thema Israel

1947 schlug der UNO-Teilungsplan die Aufteilung des 1922 vom Völkerbund den Juden versprochenen britischen Mandatsgebietes in einen jüdischen und einen arabischen Staat vor. Die Juden waren einverstanden; die Araber antworteten mit Krieg. 650 000 Palästinenser verliessen ihre Häuser. Es gab einzelne Vertreibungen; der Grossteil ging jedoch, weil von arabischen Stellen dazu aufgefordert wurde. Ihnen wurde versprochen, dass sie nach wenigen Tagen (nach Vernichtung der Juden) wieder zurückkehren könnten. Gleichzeitig mussten 800 000 Juden aus arabischen Ländern fliehen oder sie wurden vertrieben. Den Jordaniern gelang es, widerrechtlich Judäa und Samaria (auch als Westjordanland bekannt) inkl. Ostjerusalem zu besetzen. Die dortigen Juden wurden vertrieben. Erst 1967 konnte Israel die jordanische Besetzung beenden.

Neben Arabern und anderen haben immer auch Juden in Palästina gelebt. Der Name Palästina stammt aus der Zeit von Kaiser Hadrian. Er änderte den Namen Judäa in Palästina um. Die jüdische Identität des Landes sollte ausgelöscht werden. Das zerstörte Jerusalem hiess neu Aelia Capitolina. Der Grossteil der Juden zerstreute sich in die ganze Welt. Einen Staat Palästina oder ein palästinensisches Volk gab es nie! 1882 begann die eigentliche Einwanderung von russischen Juden. Die ab 1920 zuständige Mandatsmacht Grossbritannien behinderte mehr und mehr die vorgesehene Einwanderung von Juden, liess dagegen illegal eine Grosszahl von Arabern einwandern. (Video: «Hamas official reveals where Palestinians came from»). Der Palästinenserführer Jassir Arafat, Terrorist und Milliardär, erblickte am 25.8.1929 in Kairo das Licht der Welt! Es ist leider so, dass die palästinensische Elite, nicht nur in Gaza, in Saus und Braus lebt, während das Volk darben muss. Video «Die Wahrheit über Gaza – Deutsche Untertitel» von TV-Journalist Imad Karim. In Ramallah habe ich einige Paläste mit eigenen Augen gesehen.

Wichtig ist, dass wir Medienberichte über den Nahostkonflikt kritisch hinterfragen. Neuestes Beispiel: Am Sonntag, 6.11.22 titelt MSN: «18-jähriger Palästinenser stirbt, nachdem er von israelischen Streitkräften erschossen wurde». Weiter im Text: «Örtliche Quellen, die von WAFA zitiert wurden, erklärten, dass israelische Soldaten das Feuer auf zwei Männer eröffneten, die auf einer unbefestigten Strasse in der Nähe der Stadt spazieren gingen, und dass Musab Mohammad Nafal, der junge Mann, der starb, von der israelischen Armee an palästinensische Sanitäter übergeben wurde, während der andere Mann entführt wurde.» Dass die «Spaziergänger» zuvor Steine auf vorbeifahrende Autos geworfen haben – was immer wieder Tote und Verletzte verursacht – wurde verschwiegen.

Eine der übelsten Falschmeldungen konnte man vor rund 21 Jahren in Schweizer Zeitungen lesen: «Ein mit Schweizer Steuergeldern erbautes Gebäude zu Staub gebombt». Dazu ein Bild mit einem Geröllhaufen, der das zerbombte Haus darstellen sollte. Es gab hasserfüllte Leserbriefe. Erst viel später hat uns eine DEZA-Dame mit sichtlichem Unbehagen bestätigt, dass am Gebäude selbst kein Schaden entstanden sei. Beim Gebäude handelt es sich um das Statistische Amt in Ramallah. Wieso hat das EDA diese Falschmeldung nie berichtigt?

Wer über den Nahost-Konflikt nicht nur einseitig informiert sein möchte, werfe ab und zu einen Blick auf audiatur-online, Israelnetz, Israel heute. Das aufschlussreiche Büchlein «Informationen über Israel» wurde von Hanspeter Büchi verfasst. Zu bestellen bei https://echad.ch/ oder Tel. (+41) 079 413 51 34.

B.B., Sigriswil

Israels Abschreckung auf dem Schlachtfeld Medien zurückgewinnen

Gil Hoffman, HonestReporting, 6. Oktober 2022

49 Jahre nachdem Israel am Yom Kippur auf dem militärischen Schlachtfeld angegriffen wurde, wurde HonestReporting es am heiligsten Tag des jüdischen Kalenders Angriffe auf dem medialen Schlachtfeld angegriffen.

Um 13.33 Uhr israelischer Zeit, als unser Team den Feiertag beging, postete der frühere freie Fotograf für die New York Times Hosam Salem auf Twitter, er sei einen Monat zuvor infolger unserer Berichte über seine Einträge in den sozialen Medien gefeuert worden.

„Nach Jahren der Berichterstattung aus dem Gazastreifen als freier Foto-Journalist für die New York Times wurde ich mit einem brüsken Anruf aus des US-Mediums informiert, dass sie in Zukunft nicht länger mit mir arbeiten wollen“, schrieb er in einem Post, der bereits der als 50.000 Likes erhalten hat.

Er stellte sich selbst als jemanden dar, der „Unterstützung für den palästinensischen Widerstand gegen die israelische Besatzung äußert“ und warnte vor dem, was er „eine systematische Anstrengung das Bild des palästinensischen Journalisten als Vertrauenswürdigkeit und Integrität unfähig zu verzerren, schlicht weil wir über die Menschenrechtsverletzungen berichten, denen das palästinensische Volk tagtätlich durch die Hände der israelischen Armee unterzogen wird.

HonestReportings Redakteursteam konnte erst antworten, als Yom Kippur vorbei war, aber diese 50.000 Menschen hatten die Zeit dazu zu prüfen, auf welchen „Widerstand“ Salem sich bezog und zu erkennen, dass diese Behauptungen nicht größer entfernt von der Wahrheit sein können.

Viele palästinensische Journalisten sind fähig, vertrauenswürdig und integer und sie sollten weiterhin über das Leid ihres Volkes und die Herausforderungen berichten, die die israelischen Verteidigungskräfte für es darstellt, genauso wie es tagtäglich andere Journalisten rund um die Welt.

Was Journalisten jeder Ethnie oder jeden Hintergrunds nicht tun sollten, ist zum Mord an unschuldigen Menschen welchen Glaubens auch immer aufrufen oder solches Tun in irgendeiner Form preisen, wie Salem es auf Facebook wiederholt machte.

HonestReporting deckte am 24. August auf, dass der Fotograf palästinensische Terroranschläge öffentlich verherrlichte, bei denen insgesamt 35 unschuldige Juden, Muslime und Christen getötet wurden.

Erkennen diese 50.000 Menschen, dass sie mit ihrem „like“ sagten, dass Lob für das Eröffnen des Feuers in einer Synagoge und Menschen beim Gebet zu töten „druckfähig“ ist? Die Morde in einer Synagoge in Jerusalemer Viertel Hfar Nof im November 2014, verübt mit Äxten, Messern und einer Schusswaffe waren Nachahmungsmorde von Synagogen in Kopenhagen, Pittsburgh (Pennsylvania), Poway (Kalifornien) und Halle und hätten auch in Colleyville (Texas) stattfinden können.

Juden sind nicht die einigen Opfer der Schüsse auf Gotteshäuser gewesen. Im November 2017 wurden in der First Baptist Church in Sutherland Springs (Texas) 25 Menschen getötet. Die Gesamtzahl der Toten durch Schüsse im März 2019 in zwei Moscheen in Christchurch (Neuseeland) betrug 51.

Auch Salem hat sein Lob für den Mord an Juden nicht eingeschränkt. Nachdem ein drusischer Polizist bei dem Anschlag in Har Nof getötet wurde, rief er seine Follower auf „die Hälse der Ungläubigen zu zerschmettern2. 2011 begab er sich auf Facebook, um einen Bombenanschlag in Jerusalem zu loben, bei dem die britische christlich-evangelikale Studentin Mary Jane Gardner ermordet und 67 weitere verletzt wurden.

Und wenn ihr die Ungläubigen findet, schlagt die Rivalen, bis ihr sie erhebt, stärkt den Glauben, nach oder als Lösegeld, bis der Krieg verloren ost. „Täuscht einander nicht und die, die auf dem Weg Allahs getötet werden, werden nicht fehltgeleitet.“ Zusammenfassung der Operation in Jerusalem von heute!

2015 lobte Salem zwei Terroranschläge, zum einen Schüssen, die den amerikanische Teenager Ezra Schwartz, einen israelischen Mann und einen unbeteiligten Palästinenser töteten; und einem Messeranschlag, bei dem drei Menschen getötet wurden.

Rund drei Jahre später, nachdem er von der Times angeheuert wurde, rief Salem nach einem Anschlag, bei dem in der Westbank zwei IDF-Rekruten getötet wurden, zu mehr Gewalt auf. „Schießt, tötet, Rückzug: drei schnelle operationelle Schritte … um den Herzen trauriger Leute wie uns Frieden zu bringen“, hieß es in dem Post.

Alle diese Einträge waren in dem Bericht von HonestReporting-Redakteur Akiva Van Koningsveld dokumentiert, der zu Salems Entlassung führte. Anders als andere, die dabei erwischt wurden, wie sie online Hass verbreiteten, hatte Salem seine Posts nicht gelöscht, auch keine Reue zum Ausdruck gebracht.

Er stellte sich als Opfer einer Verschwörung gegen das palästinensische Volk dar und verspottete auf geschmacklose Weise Van Koningsvelds Hintergrund.

Hosam Salem: Wie ich später erfuhr, wurde die Entscheidung aufgrund eines Berichts getroffen, den ein holländischer Redakteur– der vor zwei Jahren die israelische Staatsbürgerschaft erhielt – für eine Internetseite namens  HonestReporting erstellt hatte.
Ich begann die Arbeit mit der Zeitung 2018, berichtete über entscheidende Ereignisse im Gazastreifen, wie die wöchentlichen Proteste am Grenzzaun zu Israel, die Untersuchung des Feldsanitäters Razan al-Najjar durch Israel und vor kurzem die israelische Offensive im Gazastreifen mi Mai 2022.

Salems Behauptungen erfuhr sofort Zustimmung durch israelfeindliche Aktivisten und Organisationen, darunter IfNotNow, die behaupten amerikanische Juden zu vertreten, die dafür eintreten zu beenden, was sie „US-Unterstützung für Israels Apartheid-System und Forderung nach Gleichberechtigung, Gerechtigkeit und ein Streben nach Zukunft für alle“ nennen.

In einem inzwischen gelöschten Tweet argumentierte IfNotNow, Salem sei „entlassen worden, weil er offen seine Stimme gegen Israels Apartheid-System erhebt“.

Was haben Hosam Salem, Katie Halper und Malcolm Hill gemeinsam?
Sie glauben, dass jeder Menschenrechte wie Zugang zu Wasser und dem Recht auf … verdient.
Und sie wurden alle dafür gefeuert, dass sie die Stimme gegen Israels Apartheidsystem erheben, das diese Millionen von Palästinensern verweigert.

Die Wahrheit lautet, dass Salem das Wort „Apartheid“ auf seiner Facebook-Seite weder auf Englisch noch auf Arabisch verwendet hat. Und während pro-israelische Vertreter sich darüber amüsieren mögen zu sehen, wie eine israelfeindliche Organisation die New York Times attackiert, kann man nur hoffen, dass die Anhänger von IfNotNow die Eröffnung des Feuers auf eine Synagoge im Israel von vor 1967 oder auch sonstwo nicht begrüßen.

IfNotNow versuchte Salem mit Katie Halper gleichzusetzen, die auf The Hill TV keine Kommentare mehr abliefern wird, nachdem HonestReportings Chefredakteurin Rachel O’Donogue und andere ihre haltlosen Anschuldigungen Israels herausstellten. Halper verlor ihren Job infolge ihrer Geschichte der schamlosen Lügen über Israel und weil sie ihre Gefühle als Fakten propagierte – für schäbigen Journalismus, nicht weil sie gegen Israels Politik ist oder das eine oder andere Mitglied des Kongresses in Schutz nahm.

Andere israelfeindliche Vertreter, darunter der britische Rapper Lowkey, legten wert darauf festzustellen, dass aktuelle und ehemalige Beschäftigte von HonestReporting in der IDF gedient haben, während sie es unterließen festzustellen, dass keiner von ihnen jemals in den sozialen Medien zum Mord an irgendjemandem aufrief.

„Drei jüdische Reporter – Ethan Bronner, Isabel Kershner und David Brooks – schrieben weiter fpür die New York Times über Israel, selbst als ihre Kinder in den Israelischen Verteidigungskräften diensten“, schrieb die antiisraelische Internetseite Mondoweiss in Verteidigung Salems.

Aber vor, während und nachdem ihre Kinder dienten, schrieben alle drei Artikel, die Israels Politik gegenüber sehr kritisch waren; keiner forderte auf Facebook zu Massakern auf und die Integrität von niemandem von ihnen kann ernsthaft infrage gestellt werde. Die Kritik an Kershner ist besonders problematisch, weil ihre Kinder als israelische Staatsbürger der Wehrpflicht unterliegen.

Ich verberge die Tatsache nicht, dass ich in den Jahren, in denen ich über israelische Politiker berichtete, in der Sprechereinheit der IDF diente. Ich werde nicht mehr zum Reservedienst eingezogen. Als Exekutiv-Direktor von HonestReporting übernehme ich die volle Verantwortung für alles, was ich in einem Forum sage. Salem muss genauso für alles in seinem Namen zur Rechenschaft gezogen werden, ob das nun auf Englisch in der Times oder auf Arabisch auf Facebook steht.

Das ist der Grund, weshalb es HonestReporting gibt – als Watchdog, der die Mainstream- und sozialen Medien beobachtet und ideologische Vorurteile bekämpft. Der nächste Hosam Salem wird es sich zweimal überlegen müssen, bevor er in einem öffentlichen Forum Morde lobt.

Wir werden weiter tendenziösen Journalismus entlarven und für Israel und das jüdische Volk zurückschlagen; das ist unser Versuch Israels Abschreckung auf dem Schlachtfeld der Medien zurückzugewinnen.

Hosam Salem: HonestReporting hatte nicht nur den Erfolg meinen Vertrag mit der New York Times zu beenden, es hat auch aktiv andere Nachrichtenagenturen davon abgehalten mit mir und meinen beiden anderen Kollegen zusammenzuarbeiten.
Gil Hoffman: Hut ab vor der New York Times, dass sie aufgehört hat einen Fotografen zu beschäftigen, der öffentlich palästinensische Terroranschläge verherrlichte, bei denen mindestens 35 unschuldige Juden, Muslime und Christen getötet wurden. Lob für das Eröffnen des Feuers in einer Synagoge und das Töten von Menschen im Gebet gehört nicht gedruckt.

Palästinenser beschuldigen Juden gefälschte Gräber zu legen (wie üblich lügen sie)

Elder of Ziyon, 8. November 2022

Independent Arabia schreibt:

Seit Jahren haben die israelischen Behörden nicht aufgehört im Umfeld der Al-Aqsa-Moschee in Jerusalem aufzustellen, was Palästinenser „vorgetäuschte Gräber“ für Siedler nennen; das sei ein Mittel das darüber befindliche Land zu beschlagnahmen, die angeblich alte Friedhöfe sind, so die Einwohner der Gegend.

Die Palästinenser sagen, „falsche Gräber zu schaffen ist eine Möglichkeit zu schaffen, wie das Land beschlagnahmt werden kann, wie es nicht legal ist dagegen zu sein.“

Diese „gefälschten Gräber“ konzentrieren sich in der Stadt Silwan, die an die Südmauer der Al-Aqsa-Moschee grenzt, insbesondere in den Vierteln Wadi Al-Rababa und Wadi Hilweh in der Stadt, bei denen die Siedlungsvereinigungen daran arbeiten sie zu verjuden und dort die Palästinenser zu ertreiben.

Zeugen sagten: „Die israelischen Behörden arbeiten an der Schaffung eines 35cm tiefen Lochs mit eine Durchmesser von 40cm, kippen dann Zement hinein und darauf wird ein alter Stein gestellt, umgeben von altem Dreck um zu suggerieren, dass das Grab hunderte Jahre alt ist.“

Die Zeugen fügten hinzu, dass die israelischen Behörden aktuell daran arbeiten hunderte falscher Gräber im Bereich von Wadi al-Rababa in der Stadt Silwan anzulegen.

Ein Vertreter im Miniterium in Jerusalem sagte jedoch, diese Gräber zu errichten erfolgte, um „die alten Grabmarkierungen zu erhalten, die von sintflutartigem Regen und Verheerungen der Zeit oder von Palästinensern beseitigt worden waren“.

Diese Behauptung hatten die Palästinenser früher schon aufgestellt und sie einmal sogar in den Entwurf einer UNESCO-Resolution eingebracht.

Die linke israelische NGO Emek Schaweh arbeitet gegen Israel, indem sie wichtige archäologische Stätten besetzt. Aber sie hatte eine detaillierte Seite zu den Gräbern im Bereich des des Hinnom-Tals/Wadi Rababa und wie wichtig sie für die jüdische Geschichte sind:

Die gesamte Gegend diente Jahrtausende lang als Begräbnisstätte

Die Gegend beinhaltet viele Gräber, die in die Felsen getrieben wurden; dort wurden Dutzende zu verschiedenen Zeiten Menschen beerdigt. Grabstile und andere Funde erlauben es uns die frühesten auf das Ende des Königreichs Juda (7.-8. Jahrhundert v.Chr.) datiert und zeigen kontinuierliche Begräbnisse bis zu Zeit von Byzanz (4.-7. Jahrhundert n.Chr.). Entlang der Straße vom Abu Tor in das Tal kann man eine Reihe Gräber aus Zeit des Königreichs Juda sehen. Weitere Gräber aus dieser Zeit sind auf Privatland zu finden, das Einwohnern von Abu Tor gehört.

Im Verlauf der Grabungen an der Flange des Hinnom-Tals/Ras a-Dabusm wo sich derzeit das Begin Center befindet, gruben Archäologen eine Silberrolle aus, die auf ds 7. Jahrhundert v.Chr. datiert wurde und eine Inschrift aus dem priesterlichen Segen trägt, eine, Gebet, das in biblischen Zeiten geläufig war und bis heute in Synagogen immer noch aufgesagt wird. Dabei handelt es sich um einen seltenen und einzigartigen Fund, der die Kontinuität über tausende Jahre bezeugt.

Ein Reihe ausgegrabener Familiengräber, die auf das erste Jahrhundert n.Chr. datiert werden, liegen nahe des Onuphrius-Konvents. Dabei handelt es sich um luxuriöse Gräber, die jeweils aus mehreren Räumen mit ausgemeißelten Begräbnis-Nischen bestehen. Diese Bauten und die darin enthaltenen Beinkästen (Sandstein-Truhen) sind Beweise eines Begräbnis-Stils, der im Raum Jerusalem lebenden Juden zur Zeit des zweiten Tempels praktiziert wurde. Auf einigen der Gräber und Beinkästen gefundene Inschriften stützen diese Behauptung. Der Reichtum der Gräber und ihr Vorhandensein an diesem Hang belegen die zentrale Rolle Jerusalems und des Tempels. Pilger aus der gesamten antiken Welt machten sich auf den Weg nach Jerusalem und die Reichen unter ihnen investierten eine Menge Geld in den Kauf von Grabstätten und bauten opulente Familiengräber. Die Gräber dienten diesen Familien über mehrere Generationen. Auf einigen der Gräber gefundene Inschriften enthalten Namen, die zu Familien gehören zu scheinen, die von außerhalb Jerusalems stammen, so die Höhle der Familie Ariston, die in Apamea in Syrien lebte.

Dieser Artikel beschrieb ausführlich die Existenz hunderttausender jüdischer Gräber schon aus dem 8. Jahrhundert v.Chr.; er wurde 2013 geschrieben, geht also der Behauptung voraus, die Gräber seien gefälscht.

Ironischerweise sind die Palästinenser natürlich selbst auf frischer Tat ertappt worden, wie sie in Jerusalem falsche Gräber schufen.

Historische Verweise widerlegen palästinensisches Märchen

Peter Baum, The Weekly Blitz, 11. November 2022

Vor mehreren Monaten schrieb ich einen Artikel im Blitz, der das palästinensische Narrativ bezüglich ihrer Behauptungen in Israels biblischem Judäa und Samaria indigen zu sein, widerlegte. Die genannten Gebiete liegen laut Völkerrecht alle innerhalb der israelischen Souveränität. Artikel 80 des Völkerbund-Mandats von 1922, von der UNO-Charta 1945 bestätigt, und das international verbindliche Prinzip der Erworbenen Rechte, die Prinzipien Estoppel und Uti Possidetis Juris bestätigen, billigen und befürworten Israels Territorium einschließlich dieser Gebiete.

In diesem früheren Artikel führe ich die zahlreichen historischen Invasionen an – Perser, Babylonier, Griechen, Römer, Kreuzritter und Sarazenen, die keinerlei palästinensische Opposition gegen diese Kolonisierung zur Rückforderung ihrer indigenen Landstriche entdeckten. Natürlich muss das Paradox den Pro-Palästinensern erklärt werden, die ich den Dreyfus-Mob nenne.

Trotz wiederholter Anfragen zu meinen Artikeln, Konfrontation in sozialen Medien, Diskussionen in den Hallen von Radio und Fernsehen konnte uns nicht ein einziger des Dreyfus-Mobs über die historischen palästinensischen Anstrengungen aufklären oder irgendeinen einheimischen Palästinenserführer nennen, der militärisch oder politisch gegen irgendeinen fremden Einmarsch kämpfte. Es muss gar nicht erst gesagt werden, dass der Dreyfus-Mob weder eine palästinensische Flagge noch ein Emblem oder eine Währung der indigenen Palästinenser identifizieren konnte, die während ihrer Siedlung im Land verwendet wurden. Es muss doch sicher Begräbnisstätten geben? Keine. Okay, okay, frage ich, was ist mit irgendwelchen historischen Bauwerken, entweder zerstört oder immer noch stehend, gebaut von Personen, die sich als Palästinenser identifizierten? Natürlich nicht.

Hat also irgendjemand dieses Volk, diese Rasse, Stamm, Nation oder Kultur gesehen, die aus Mythologie Fakten schuf? Laut meiner Recherche müssen sie unsichtbar gewesen sein, weil kein umherziehender Schreiber jemals ihre Existenz dokumentierte.

Es lohnt sich ausgewählte Absätze aus meinen früheren Einträgen erneut zu posten um die einfache Tatsache festzustellen, dass zahlreiche Reisende im Land, die über ihre Reisen, Fahrten und Erfahrungen Tagebuch führten, alle die indigenen Einwohner übersehen haben, die wir heute Palästinenser nennen.

Abt Richard von Saint-Vanne (970 – 1046) erwähnte bei seiner Pilgerreise im 11. Jahrhundert ins Heilige Land keine Palästinenser. Juden, Muslime ja, aber kein Kollektiv namens Palästinenser.

Der arabische Biograph Yakut aus dem 13. Jahrhundert schrieb:

„Mekka ist den Muslimen heilig und Jerusalem ist den Juden heilig.“ Nirgendwo in seinen Schriften verweist er auf die Palästinenser.

Ibn Khaldun, arabischer Historiker und Philosoph, der 1406 starb, schrieb 1377:

„Jüdische Souveränität im Land Israel erstreckte sich über 1.400 Jahre und es waren die Juden, die die Kultur und die Bräuche der dauerhaften Besiedlung implantierten.“ Wiederum keinerlei Anmerkung zu den Palästinensern,

Siebald Rieter, 1426 – 1488, verfasste zu Jerusalem eine Reihe von Aufsätzen mit Landkarten (1426 – 1428), die seine Reisen durch die Region beschrieben und natürlich keinen Hinweis auf die Palästinenser hatten,

Genauso schienen Bernard von Breydenbach (1440 – 1497) in seinem „Pilgerreise. Ein Reisebericht“ (Peregrinatio in Terram Sanctam) und Sir Richard Guylfordes (1450 – 1506) „Pilgrimage“ während ihrer ausgedehnten Reisen und in ihren detaillierten Tagebüchern die palästinensische Bevölkerung übersehen zu haben,

Vielleicht entdeckten Felix Fabri (starb 1502) in seinem „Pilger und Prediger“, Peter Fassbender (1450 – 1518) in seiner „Pilgerbibliothek“ oder Martin Kabatnik (starb 1503) in „Von Jerusalem nach Kairo“ das palästinensische Volk? Absolut nicht.

Kabatnik schrieb: „Die Heiden (Nichtjuden) sind nach Belieben gegen die Juden, trotz all der Drangsal und der Qualen, die sie durch die Hand der Heiden erleiden, lehnen es die Juden ab das Heilige Land zu verlassen, das ihnen versprochen worden ist.“ Die Heiden waren die umherziehenden Beduinen.

Erwähnen wir uns nun mit John Mandeville und seinen „Travels“, veröffentlicht zwischen 1357 und 1371; Paul Walther Guglingen beschreibt in seinen „Jerusalem-Reisen“ 1482/83 detailliert die Einwohner der Gegend und auch in Arnold Van Hoffs Tagebüchern „Pilgerreise“ (1471 – 1505) gibt es – Überraschung, Überraschung – keinen einzigen Hinweis auf ein Volk, Rasse, Stamm oder Kultur, die sich als palästinensisch identifiziert.

Vater Michael Naut, ein Jesuiten-Priester, schrieb 1674 in seinem Werk „Die Verbindung zu Jerusalem“:

„Die Juden Jerusalems hatten sich damit abgefunden den Türken für ihr göttliches Recht dort zu bleiben einen hohen Preis zu zahlen.“

Nur als Zugabe, schafften es auch die folgenden Tagebuchschreiber, auf ihren Reisen das palästinensische Volk zu ignorieren, zu vergessen oder zu übersehen.

Sir Adam Smith (starb 1790); Jerusalem; Edward Robinson (starb 1863): Biblical Researches; Alphonse de Lamartine (starb 1869): Von Marseille nach Jerusalem; und Sir George Gawler (starb 1869): Syria and its New Prospects.

Die Beispiele oben sind ein paar wenige für historische, dokumentierte Arbeiten, Tagebücher und Protokolle angesehener Reisender in die Gegend, die seit uralten Zeiten als Israel bekannt ist und während kolonialer Invasionen zeitweise Palästina genannt wurde. Keines dieser schriftlichen Dokumente weist auf ein menschliches Kollektiv hin, das wir heute als Palästinenser kennen, die mit Unterstützung vieler behaupten, sie seien dort das indigene Volk.

Tatsächlich bemerkte kein Reisender die Sprache der Palästinenser, noch wie sich irgendwelche mythischen Palästinenser in ihrer Muttersprache nannten und daraus folgert, dass dies Erklärung und nähere Ausführung benötigt.

Die Beweise besagen, das arabische Militante, politische Organisationen sich der Eliminierung des jüdischen Staates Israel, wie er in den 1960-er bis 1980-er Jahren geschaffen wurde, verschrieben haben. Ihre Satzungen wurden auf Arabisch verfasst. Allerdings gibt es im Arabischen keinen Laut für den Buchstaben P, wie also nannten sich die alten (nicht existenten) oder neu gebildeten Palästinenser in ihrer Muttersprache? Der Buchstabe P wird im Arabischen entweder wie der Laut B oder F ausgesprochen, womit sie sich Balästinenser oder Felastinenser nennen. Nun, einmal mehr fehlt in der Geschichte so ein Volk, auch wenn es im Arabischen das Wort felastinensisch gibt ind die Definition den palästinensischen Ansprüchen in der Gegend indigen zu sein Hohn spricht. Sehen sie, Felastinenser ist die Aussprache für Philister – eine ausgestorbene Rasse von Leuten, die von den griechischen Inseln stammten. Die jüngere Definition von Philister lautet pöbelhafte, unkultivierte Heiden. Was glauben Sie, welche Definition die heutigen Palästinenser vorziehen würden?

Genauso wie Brustimplantate aus Silikon wurden die Palästinenser in den 1960-er Jahren erfunden.

Die Palästinenser lehnen Israels Existenzrecht ab

Maurice Hirsch, Palestinian Media Watch, 7. November 2022

Die palästinensische Beschwerde gegen die Balfour-Erklärung ist eine der eindeutigsten Ausdrucksformen der palästinensischen Ablehnung des Existenzrechts Israels. Dieses Jahr, wie in früheren auch, begingen die palästinensische Autonomiebehörde und ihrer Führer das historische Ereignis mit einer Breitseite an Äußerungen, die die Erklärung verurteilten, die von offener Ablehnung bis zu aufwändigen Verschwörungstheorien reichten.

Das gemeinsame Thema all der Äußerungen, wie Palestinian Media Watch unwiderlegbar demonstriert hat, ist die Leugnung der international und historisch anerkannten Beziehung des jüdischen Volks zum Land Israel sowie die Ablehnung der Legitimität des Staates Israel, in welchen Grenzen auch immer.

Das PA-Informationsministerium führte die Breitseite an und behauptete, die Erklärung sei „das Verbrechen der Epoche“, das „die Verbrechen des Kolonialismus übertraf“ und forderte von Britannien „sich wegen seiner Sünde zu schämen“.

Das [PA] Informationsministerium sagte, das schwarze Balfour-Versprechen in seinem 105. Jahr ist das Verbrechen der Epoche, … dieses ungerechte Versprechen ist ein gefährlicher Präzedenzfall in der Geschichte der internationalen Beziehungen… das … die Verbrechen des Kolonialismus noch übertraf…

Das Informationsministerium betonte erneut, dass Britannien und all seine Diplomaten sich wegen ihrer Sünde schämen sollten, wegen ihrer historischen Ungerechtigkeit und ihrer Leugnung aller Gesetze und Konventionen… -„ die sie verpflichten den Staat Palästina anzuerkennen und aufzuhören sich blind auf die Seite von Ungerechtigkeit, Besatzung und Kolonialismus zu stellen.“ [Offizielle PA-Zeitung Al-Hayat al Jadida, 2. November 2022]

PA-Premierminister Mohammed Schtayyeh verurteilte zudem die Erklärung; er behauptete: „Britannien gab, was ihm nicht gehörte, an die, die kein Recht darauf hatten.“ Schtayyeh fügte seine Forderung hinzu, dass Britannien seinen historischen Fehler korrigiert, indem es den „Staat Palästina“ anerkennt:

Beim wöchentlichen PA-Regierungstreffen sagte Premierminister Mohammed Schtayyeh… dass in zwei Tagen der Jahrestag der verhängnisvollen Balfour-Erklärung sein wird, am Mittwoch [2. November 2022] und Britannien mit ihr was ihm nicht gehörte an die gab, die kein Recht darauf hatten. Wir zahlen immer noch den Preis der Folgen dieser unheilvollen Erklärung – politisch, materielle, humanitär, geografisch und auf andere Weise; und Britannien muss seinen historischen Fehler korrigieren und den souveränen und zusammenhängenden Staat Palästina anerkennen, dessen Hauptstadt Jerusalem ist und ebenso das ‚Rückkehrrecht‘ der [palästinensischen] Flüchtlinge.“ [Offizielle PA-Zeitung Al-Hayat Al-Jadida, 1. November 2022]

Die Präsidentengarde der PA postete auf ihrer Facebook-Seite eine ähnliche Botschaft:

Geposteter Text: „Der 105. Jahrestag des unheilvollen Balfour-Versprechens (d.h. der Erklärung)

Am 2. November 1917 wurde das unheilvolle Balfour-Versprechen abgegeben, aufgrund dessen Britannien den Juden das Recht gab in Palästina eine nationale Heimstatt zu gründen, auf Grundlage der falschen Äußerung „Ein Land ohne Volk für ein Volk ohne Land“. …
Das ist ein schwarzer Tag in der Geschichte des palästinensischen Volks und sogar in der Geschichte der gesamten Menschheit und ein Schlag für die Gerechtigkeit und die internationalen Institutionen.“

Das Bild oben zeigt arabische Flüchtlinge oben und unten und links ist ein Bild des ehemaligen britischen Außenministers Arthur Balfour direkt neben der Balfour-Erklärung mit einem großen roten „X“, das beide auskreuzt.

Text auf dem Bild: „Das Balfour-Versprechen“

Wir werden das verhängnisvolle Versprechen nicht vergessen

Der 105. Jahrestag des verhängnisvollen Balfour-Versprechens

Der Tag, an dem die Palästinenser aus ihren Städten und Dörfern auswanderten“
[Facebook-Seite der PA-Präsidentengarde, 2. November 2022]

Fatah, die vom PA-Vorsitzenden Mahmud Abbas geführte Bewegung, erhob dieselben Behauptungen:

Geposteter Text: „105 Jahre seit dem unheilvollen Balfour-Versprechen (d.h. die Erklärung)

Ein Versprechen von einem, der kein Eigentum hat, an den, der ein Recht hat

Heute, Mittwoch, 2. November [2022] ist der 105. Jahrestag der Ausgabe des unheilvollen Balfour-Versprechens, mit dem die B riten den Juden das recht gaben eine nationale Heimstatt in Palästina einzurichten.
Unsere Alten sterben und unsere jungen Leute werden nicht vergessen
#Balfour_105“

Das Bild zeigt den ehemaligen britischen Außenminister Arthur Balfour rechts und links das Logo des von der Fatah betriebenen Awda TV.

Text im Bild: „Damit wir Palästina nicht vergessen.

Der britische Außenminister Lord Balfour

Das Balfour-Versprechen

Ein Sprechen von einem, dem es nicht gehört an jemandem, der kein Recht hat

Das Balfour-Versprechen ist der übliche Spitzname für einen Brief, den Arthur James Balfour am 2. November 1917 an Lord Lionel Walter Rothschild schickte, in dem er die Unterstützung der britischen Regierung für die Gründung einer nationalen Heimstatt für die Juden in unserem Palästina festhielt.
[Facebook-Seite der Kommission für Information und Kultur der Fatah, 2. November 2022]

Vermischt mit den Behauptungen, die Erklärung sei ein kolonialistisches Unternehmen, unterstellten andere Palästinenser, ihr Zweck sei es gewesen „die Juden loszuwerden“.

Athar Hab Al-Reich präsentierte im der offiziellen PA-Tageszeitung die zwei Seiten der Behauptung:

„Am 2. November eines jeden Jahres leuchtete das verhängnisvolle britische [Balfour-] Versprechen (d.h. die Erklärung) in unserer Erinnerung, mit der Palästina 1917 den jüdischen Gruppen in allen Staaten der Welt auf einem Silbertablett geliefert wurde. Das war nicht nur ein Versprechen, sondern sogar ein kolonialistischer Plan, der die Grundlage für die Einrichtung des Besatzungsgebildes in unserem Land legte. Dieses Versprechen war nicht das Ergebnis dieses historischen Moments und kein überraschendes Ereignis, sondern das Ergebnis früherer französischer, Deutscher und amerikanischer ‚balfouresker‘ Stationen und Trends um die Juden loszuwerden, indem sie in Palästina angesiedelt werden.“
[offizielle PA-Zeitung Al-Hayat Al-Jadida, 3. November 2022]

Im offiziellen PA-Fernsehen behauptete der palästinensisch Studienforscher Saqr Abu Fakhr, dass Balfour den Juden feindlich gesinnt war und argumentierte ähnlich, dass sein Ziel darin bestand „die Juden Europas loszuwerden“.

„Balfour war den Juden gegenüber feindselig eingestellt. Er war damals Außenminister und davor war er Premierminister. Er kam aus der Bewegung, die den Juden gegenüber feindlich eingestellt war, aber er wollte das Problem lösen, er wollte die Juden loswerden, die aus Europa kamen. Es ist bekannt, dass er derjenige ist, der das Ausländer-Gesetz [1905] verfasste, das Juden daran hinderte nach Britannien einzureisen und der betrachtete die Juden als ein Element, das sich nicht integrieren kann und er sagte in seinen Büchern, dass die Juden eine Gruppe sind, die sich nicht in andere Gruppen integrieren können.“
[Offizielles PA-Fernsehen, Aus der Diaspora, 31. Oktober 2022]

Äußerungen der Palästinenser aufdröselt, spiegelt das eine Reihe Verzerrung der Realität, was charakteristisch für das palästinensische Narrativ ist.

So hielt PMW fest, dass die Balfour-Erklärung zwar eine wichtige Äußerung der britischen Politik war, sie aber letztlich keine verbindliche Entscheidung für die Gründung Israels ist.

Die Verzerrung der Kommentare sind zweierlei. Erstens ignorieren sie die Tatsache, dass es die internationale Gemeinschaft war und nicht Großbritannien alleine, die beschlossen die historische Verbindung des jüdischen Volks zu Israel anzuerkennen und dieses Stück Land dem jüdischen Volk zum Zweck der Wiederherstellung ihres nationalen Heimatlandes zuzuteilen.

Die Entscheidung der internationalen Gemeinschaft wurden nicht im leeren Raum getroffen, sonder waren das Ergebnis sorgfältiger Überlegungen als Teil des internationalen Bemühens mit den Folgen des Ersten Weltkriegs und dem Untergang des Osmanischen Reichs umzugehen.

Eines der Dokumente, die die Gefühle der damaligen Zeit spiegeln, war die „Outline of Tentative report and recommendations prepared by the intelligence Section, in accordance with instructions, fort he President and the plenipotentiaries“ [Überblick über vorläufigen Bericht und Empfehlungen in Übereinstimmung mit Anweisungen für den Präsidenten und die Bevollmächtigten] der USA mit Datum von 21. Januar 1919, die für die Diskussionen bei der Pariser Friedenskonferenz vorbereitet wurden. Das Dokument legte eine Vision zur Bildung sowohl von Teilen Europas als auch des Nahen Ostens dar. Neben der Gründung vieler arabischer Länder empfahl das Dokument die abermals Gründung eines unabhängigen Staates ‚“Palästina“, das ein „jüdischer Staat“ sein würde. Vorher hatte nie einen unabhängigen Staat namens „Palästina“ gegeben.

„Es wird empfohlen:

1) Dass ein separater Staat Palästina gegründet wird.

2) Dass dieser Staat durch den Völkerbund unter das Mandat Großbritannien gestellt wird.

3) Dass die Juden eingeladen werden nach Palästina zurückzukehren und sich dort niederzulassen, wobei die Konferenz alle angemessene Hilfe dafür ihnen zusichert, die mit dem Schutz der persönlichen (besonders der religiösen) und der Eigentumsrechte der nichtjüdischen Bevölkerung übereinstimmen. Weiterhin wird sichergestellt, dass es die Politik des Völkerbunds sein wird Palästina als jüdischen Staat anzuerkennen, sobald er auf tatsächlich ein jüdischer Staat ist.

4) Dass die heiligen Orte und religiösen Recht aller Bekenntnisse in Palästina unter den Schutz des Völkerbundes und seines Mandats gestellt werden

[David Hunter Miller: My Diary at the Conference of Paris, With Documents,
Bd. IV, Documents 216-304]

Die Diskussion der Empfehlungen fügte an:

„Die Trennung des Bereichs Palästina von Syrien findet Rechtfertigung in der religiösen Erfahrung der Menschheit. Die jüdischen und christlichen Kirchen sind in Palästina entstanden und Jerusalem war lange Jahre in unterschiedlichen Zeiträumen die Hauptstadt einer jeden [der beiden Religionen]. Und während die Beziehung der Mohammedaner zu Palästina am Beginn nicht so innig ist, haben sie Jerusalem als heiligen Ort betrachtet. Nur durch die Gründung Palästinas als eigenen Staat kann diesen großen Tatsachen Gerechtigkeit wiederfahren.“

Es stimmt, dass Palästina ein jüdischer Staat werden soll, wenn die Juden, wenn ihnen Gelegenheit dazu gegeben wird, ihn dazu machen. Es war die Wiege und die Heimat ihrer lebendigen Rasse, die der Menschheit viel große spirituelle Beiträge gegeben hat und es ist das einzige Land, in dem sie hoffen können ein eigenes Heim zu finden; in dieser Hinsicht sind sie unter den Völkern einzigartig.

Gegenwärtig bilden die Juden aber kaum ein Sechstel von 700.000 Gesamtbevölkerung Palästinas und ob sie eine Mehrheit bilden oder Pluralität der Bevölkerung des zukünftigen Staates, bleibt ungewiss. Kurz gesagt, ist Palästina zur Zeit weit davon entfernt ein jüdisches Land zu sein. Auf England als Mandatsmacht kann man sich verlassen den Juden die privilegierte Position zu geben, die sei haben sollten, ohne die Rechte der Nichtjuden zu opfern.“

[David Hunter Miller: My Diary at the Conference of Paris, With Documents,
Bd. IV, Documents 216-304]

Mit der Zurückweisung der Balfour-Erklärung und sie als Kolonialprojekt zu bezeichnen, das von der Region einer fremden Macht implantiert wurde, versuchen die PA und die Palästinenser die Geschichte umzuschreiben. Sie machen das als Wegbereiter, um dem jüdischen Volk das Recht auf eine nationale Heimat abzustreiten. Für die PA und die Palästinenser ist Israel, wie die internationale Gemeinschaft es sich 1919 vorstellte, nämlich als „jüdischen Staat“, ein illegitimes Gebilde, geschaffen als Teil des „Verbrechens der Ära“, egal, wie seine Grenzen aussehen würden.

Die folgenden, längeren Auszüge aus einigen der oben angeführten Artikel:

„Das [PA-] Informationsministerium sagte, das schwarzen Balfour-Versprechen ist in seinem 105. Jahr das Verbrechen der Zeit, für das unser Volk immer noch einen Preis mit lebendem Fleisch, seiner Existenz, seinem Land und seiner Freiheit bezahlt.

In einer Äußerung sagte das Ministerium, dass dieses ungerechte Verbrechen ein gefährlicher Präzedenzfall in der Geschichte der internationalen Beziehungen ist. Es fügte hinzu, dass das die Verbrechen des Kolonialismus übertrifft, wobei „Gefälligkeiten“ und Diskriminierung die Grundlage für das endlose Leid eines jeden Palästinensers legten und mit einem Federstrich unser Land einem Staat gaben, das anfing ethnische Säuberungen zu begehen…

Es sagte auch, dass 67 Worte des [ehemaligen] britischen Außenministers Arthur James Balfour die Grundlage für das lange Leiden unseres Volkes legten, das nur mit der Wiederherstellung unserer Rechte und Freiheit und mit der Gründung unseres unabhängigen Staates enden wird, dessen Hauptstadt Jerusalem ist.

Das Informationsministerium betonte erneut, dass Britannien und all seine Diplomaten sich wegen ihrer Sünde, ihrer historischen Ungerechtigkeit und ihrer Leugnung all der Gesetze und Konventionen schämen sollten, die sie verpflichten den Staat Palästina anzuerkennen und sie müssen aufhören sich auf die Seite der Ungerechtigkeit, Besatzung und des Kolonialismus zu stellen.

Das Informationsministerium forderte von den nationalen, den arabischen und den internationalen Medien sich mit diesem schmerzhaften Jahrestag zu beschäftigen und an das größte politische Verbrechen zu erinnern, das seit 1917 fortbesteht und eine Versprechen von einem, dem nichts gehörte, an einen, der keine Rechte hat, darstellt.“

[offizielle PA-Tageseitung Al-Hayat Al-Jadida, 2. November 2022]

Wenn akademischer Antikolonialismus jüdische Geschichte verfälscht

Ein Buch über Juden Algeriens ignoriert Jahrhunderte vorkolonialer Unterdrückung

Lynn Julius, JNS.org, 30. Oktober 2022

Die Geschichte der Juden in arabischen Ländern ist an westlichen Universitäten lange ein obskures oder „Nischen“-Studienfeld gewesen. Zuletzt hat allerdings eine Schar bahnbrechender junger Akademiker das zu ihrem Spezialgebiet gemacht. Es sind Bücher zu so unterschiedlichen Themen wir Jüdische Kommunisten in Marokko, Juden in Bagdad und jüdische Musiker in Nordafrika aufgetaucht.

All diese Vorstöße in vergleichsweise jungfräuliches Gebiet sind zu begrüßen. Aber junge Akademiker in den USA sind auch Produkte ihrer Bildung und ihres Umfelds. Das aktuelle Klima ist das eines modischen, postmodernen Antikolonialismus – und das spiegelt sich in Arbeiten über Juden in arabischen Ländern.

Nehmen wir zum Beispiel Joshua Schreiers Buch Arabs of the Jewish Faith (Araber jüdischen Glaubens). Schreier hat eindrucksvolle Forschungsarbeit zu Frankreichs „Zivilisierungsauftrag“ bei den Juden Algeriens geleistet. Das Buch hat seinen Titel aus einer Äußerung eines ehemaligen Präfekten von Oran, Charles du Bouzet, ein Jahr, nachdem aus innenpolitischen Wahlgründen „einheimischen“ Juden durch das Décret Crémieux von 1870 die französische Staatsbürgerschaft zugewiesen wurde. (Einheimische Muslime waren davon ausgeschlossen.)

Du Bouzet sah keinen wirklichen Unterschied zwischen Arabern und Juden. Zum Beispiel wimmeln Kolonialarchive vor Verweisen auf Juden als korrupt und unmoralisch sowie der Behauptung, dass die Prostituierten von Oran alle im jüdischen Viertel zu finden waren.

In der Praxis wurden Juden allerdings als tauglicher für „Zivilisierung“ betrachtet als Muslime. Die französischen Kolonialisten glaubten, die Juden könnten nützlicher sein, weil Juden angeblich wichtige Handelsnetzwerke beherrschten und sogar loyales Kanonenfutter für das französische Militär bieten könnten.

Als Teil seines „Zivilisierungsauftrags“ strebte Frankreich an in jüdische Häuser, Schulen, Familienbeziehungen und Synagogen vorzudringen. Schreier versucht zu zeigen, dass Juden sich nicht ohne Widerstand unterwarfen. Sie waren keine passiven Opfer des Kolonialismus.

Schreiers Arbeit betrachtet Kolonialismus eindeutig als Zwang ausübend, aufdringlich und weitgehend unwillkommen. Er impliziert darüber hinaus, dass Dinge wie staatliches Eindringen ins Familienleben bis ins 21. Jahrhundert fortbestehen. Die französische Staatsbürgerschaft ist von den richtigen französischen Werten abhängig, behauptet er. Er legt einen zeitgenössischen Fall vor: Faiza, eine Marokkanerin, die in Frankreich lebt, wurde die französische Staatsbürgerschaft verweigert, weil sie eine von Kopf bis Fuß reichende Burka trug.

Es wurde auch behauptet, dass nach dem französischen Einmarsch in Algerien 1830 Ungleichbehandlung die Juden von den Muslimen „trennte“, was unnötige Feindseligkeit und Reibereien zwischen den beiden Gruppen schuf, die in Konflikt und Exil endeten. Die Distanzierung der Juden von der arabischen Kultur und Gesellschaft ist das „erste Exil“, das der einflussreiche Historiker des algerischen Judentums, Benjamin Stora, in seinem Buch Die drei Exile des algerischen Judentums beschrieb.

Dem Kontext der Diskussion fehlt jegliche tiefgehende Untersuchung dessen, wie Juden vor der Kolonialzeit behandelt wurden, als unter osmanischer Herrschaft das muslimische Scharia-Recht galt: Die Juden waren Dhimmis, institutionell gegenüber Muslimen minderwertig und mit wenig juristischen Rechten.

Schreier räumt ein, dass Juden in dieser Zeit nicht vor Erniedrigung, zusätzlichen Steuern und Kleiderordnungsgesetzen gefeit waren. Wenn sie in den Genuss wichtiger Posten kamen, dann nicht als Entscheidungsträger. Sie konnten Anordnungen ausführen. Juden konnten von Kontrahenten ermordet und von Wellen an Mob-Gewalt ins Visier genommen werden.

Schreier behauptet allerdings: „Eine buchstäbliche Interpretation des Dhimmi-Status sollte nicht für Sozialgeschichte stehen“, was „nahelegt, dass Juden relativ sicher und ein integraler Bestandteil der späten osmanischen und frühen kolonialen algerischen Gesellschaft waren“. Er verweist auf die mächtige merkantile jüdische Elite, die mit Getreide, Feldfrüchten, Wolle und Vieh handelte – sagte aber nicht, dass mehrere dieser erfolgreichen Händler den Schutz fremder Nationalitäten genossen. Er legt auch Beispiele für semitisch-nomadische Juden vor, „die wie Araber bewaffnet und gekleidet waren“, insbesondere im südlichen Algerien.

Andere Forscher, die oft in arabischen Ländern geboren waren, haben argumentiert, dass koloniale Emanzipation eine Befreiung vom Dhimmi-Status war. Soweit es die meisten Juden betraf, hatte der Kolonialismus viel, was für ihn sprach. Er gab den Juden in ihren Ländern zum ersten Mal mehr Sicherheit, Gleichberechtigung und juristische Rechte. Er führte Grundstandards in Gesundheitsvorsorge und Hygiene ein und setzte körperlichen Strafen in Schulen ein Ende. Er gab Juden eine westliche Bildung, die ihnen erlaubte in der modernen Welt Erfolg zu haben.

Den Dhimmi-Status herunterzuspielen bedeutet, die umfangreichen Zeugenberichte europäischer Reisender zu ignorieren, die die Eintreibungen und Misshandlungen beschreiben, die Juden in der vorkolonialen Zeit erlitten. Schreier tut diese Berichte als „übertrieben“ ab. Er behauptet, dass sie mit Skepsis behandelt werden sollten, weil sie geschrieben wurden, um einer kolonialen Agenda zu dienen, um die Emanzipation und Assimilation in französische Werte zu bewerben. Schreiers Verdacht erweitert sich auf Forscher wie den verstorbenen, respektierten, in Algerien geborenen französischen Professor Richard Ayoun, dessen Werk Schreier als „Beispiel für Forschung, die das koloniale Modell der Emanzipation von einem orientalischen Zustand der Demütigung wiedergibt“ bezeichnet.

In Wirklichkeit sollte es in erster Linie die jüdischen Gemeinden in muslimischen Ländern mit dem Nötigsten versorgen, damit sie um ihre Rechte als emanzipierte Bürger kämpfen können, die 1860 eine Gruppe französischer Juden in der Alliance Israelite Universelle einrichteten. Diese Institution war nicht nur eine jüdische Version des französischen „Zivilisierungsauftrags“. Es war eine Antwort auf die sehr reale Erniedrigung, die in der vorkolonialen Zeit beobachtet und festgehalten wurde und von Ritualmordlügen und Zwangskonversionen bis zu Prügel und abgebrannten Synagogen reichten. Das Buch Exile in the Maghreb von David Littman und Paul Fenton bietet reichlich Belege dafür – nicht nur aus europäischen, sondern auch aus jüdischen und muslimischen Quellen.

Dennoch finden die Bemühungen der Allianz den muslimischen Antisemitismus zu bekämpfen in Arabs of the Jewish Faith kaum Erwähnung, weil die erste Schule der Allianz in Algerien erst im frühen 20. Jahrhundert gegründet wurde.

Allzu oft macht der Antikolonialismus dieser modernen Wissenschaftler sie blind oder lässt sie arabischen und muslimischen Antisemitismus bagatellisieren. „Soziale Geschichte“ sollte keine Ausrede für Wunschdenken sein.

Eine weitere arabische „Schule“ in Area C, nur gebaut, damit die Leute Israel verurteilen, wenn sie abgerissen wird

Elder of Ziyon, Nov. 1, 2022

Israelische Gerichte haben ein Urteil bestätigt das illegal errichtete Gebäude in Area C abzureißen, das vorgibt eine Schule zu sein.

Das aus Metall vorgefertigte Gebäude in Ein Samiya al-Badawi, wurde im letzten Januar gebaut. Und das marode, gefährliche Gebäude scheint bewusst gebaut worden zu sein, damit es abgerissen wird und Israel deswegen schlecht aussieht.

Ich bin nicht überzeugt, dass das Gebäude jemals als Schule genutzt wurde. Die einzigen Fotos oder Videoaufnahmen, die ich vom Inneren finden kann, zeigen einige Schreibtische und sogar teilweise darauf verstreute Schulbücher, haben aber keine Mauern, keine Tafel, keine Lampen und anscheinend keinen Strom.

Die Toiletten sind transportabel und stehen außerhalb des Gebäudes.

Welche anständige Regierung würde ein solches Gebäude für Kinder nicht verurteilen?

Aber es scheint so, dass es nie eine Absicht gab eine echte Schule zu bauen. Es handelt sich alles um einen Schwindel, der dazu dient der israelfeindlichen Menge gutes Futter zu liefern, wenn Israel die Bulldozer heranschafft, um es abzureißen, vermutlich Anfang nächsten Jahres.

Eine Möglichkeit, wie das wissen können, entstammt den Geschichten, die besagen, wer die Schule ursprünglich finanziert hat.

Sie wurde in Zusammenarbeit mit dem palästinensischen Bildungsministerium, einer europäischen NGO und … „der Mauer- und Siedlungs-Widerstands-Kommission“ errichtet.

Das klingt nicht nach einer Bildungsorganisation. Und sie ist es auch nicht.

Sie wurde von der palästinensischen Autonomiebehörde gegründet, um internationale Organisationen unter Druck zu setzen Israel wegen seiner Siedlungsaktivitäten zu verurteilen.

All das ist Schauspielerei und jeder weiß es – Israel, die Palästinenser und die europäischen Geldgeber dieser Bauwerke sowie die Medien, die diese Geschichten geradeheraus berichten, als wäre nichts Falsches an dem ständigen Bau von Gebäuden in Area C für Gemeinden, die vor ein paar Jahren nie existierten.

Hier ist Ein Samiya 2021 und 2014 laut Google Earth.

Es ist eine Schande, dass kein Medium sich die Mühe macht tatsächlich die Wahrheit zu berichten.