Lächerliche israelfeindliche Propaganda des Tags: Der kleine Astronom

David Lange, Israellycool, 27. Juni 2022

Oxfam ist für dieses neue Propagandastück verantwortlich:

Ahmed wurde 2008 geboren, 1 Jahr, nachdem die von Israel verhängte Blockade des Gazastreifens in Kraft trat.
„Ich habe eine Leidenschaft für Astronomie, ich möchte gerne studieren, aber ich kann online keine Bücher oder ein Teleskop kaufen; selbst wenn ich das könnte, würden sie wahrscheinlich nie ankommen.“

Ich verstehe, dass Ahmed es schwer finden könnte ein Teleskop zu bekommen; sie werden als „Dual Use-Posten“ definiert, die Sondergenehmigungen Israels benötigen, um in den Gazastreifen gebracht zu werden, denn während sie zwar zivil genutzt werden können, können sie auch für militärische  Zwecke genutzt werden. Aber er könnte das Zentrum für Astronomie und Raumfahrtforschung der Al-Aqsa-Universität bitten das ihre zu benutzen. Oder einen den anderen Astronomie-Enthusiasten des Gazastreifens fragen. Warum tat er das nicht? Ich weiß es nicht (eigentlich habe ich eine ganz gute Vorstellung, warum!)

Was die Astronomiebücher angeht, so bezeichne ich das als Mist – die Leute können Bücher online bestellen und sie nach Gaza schicken lassen. Und Gaza hat seine eigenen Buchläden und Bibliotheken.

Auf Grundlage der schauspielerischen Fähigkeiten des jungen Ahmed würde ich sagen, er hat eine bessere Chance die Sterne  zu erreichen als einer zu werden. Wer glaubt ihm wirklich, wenn er aufschreit: „Warum? Ich weiß es nicht?“

Sprechen wir auch über den Elefanten im Raum. Ahmeds Haus sieht sehr nett aus, ebenso sein hochmoderner Computer. Also danke, Oxfam, dass ihr weiter zeigt, dass die Vorstellung eines „Konzentrationslagers“ Gazastreifen eine böswillige Lüge ist.

Irgendwie sind die Strände des Gazastreifens dieses Jahr sauber. Aber war es nicht so, dass die Israelis nicht erlauben Kläranlagen zu bauen?

Elder of Ziyon, 24. Juni 2022

Wenn der Gazastreifen unter Umweltkatastrophen leidet, wird Israel dafür verantwortlich gemacht, weil es angeblich verhindert, dass lebensrettende Infrastruktur gebaut wird.

Doch dieses Jahr sind die Strände des Gazastreifens wieder geöffnet, nachdem sie wegen Tonnen an Abwässer geschlossen waren, die ins Meer geleitet werden.

AFP berichtet:

Palästinenser im von Israel blockierten Gazastreifen entdecken die Annehmlichkeiten des Mittelmeers neu, nachdem die Behörden das Ende einer langen Zeit gefährlicher Meeresverschmutzung verkündeten.

Die Meeresverschmutzung ist in den letzten Jahren im Gazastreifen schlimmer geworden; dort haben unzureichende Abwasserlösungen das Mittelmeer in eine Müllhalde verwandelt.

Das Problem ist durch die verfallene Infrastruktur der verarmten und übervölkerten Enklave weiter verschlimmert worden.

Vor sechs Monaten nahm eine von Deutschland finanzierte Anlage im zentralen Gazastreifen die Arbeit auf und verarbeitet jetzt 60.000 Kubikmeter Abwasser pro Tag, was die Hälfte des Abwassers der Enklave ist, so Mohammed Masleh, ein offizieller Vertreter des Umweltministeriums von Gaza.

Das ist nur die erste Phase des Projekts und irgendwann kann die Anlage das gesamte Abwasser des Gebiets klären.

Die Qualität des Meerwassers im Gazastreifen hat sich bereits beträchtlich verbessert.

Heute sind nach Angaben der von den Behörden im Gazastreifen gesammelten Proben, zwei Drittel der Strände der Enklave zum Schwimmen geeignet, so Masleh.

Wie kann das sein? Gibt es nicht immer noch eine Blockade, mit der Israel dem Gazastreifen die Grundbedürfnisse des Lebens vorenthält?

Könnte es sein, dass Israel überhaupt nie das Material für die Klärung von Abwässern blockierte und die Probleme kamen, weil die PA und die Hamas die Lebensqualität der Bevölkerung, für die sie verantwortlich sind, nicht an die erste Stelle setzten?

Nach Angaben von Reliefweb, dauerte es, sobald Israel das Projekt genehmigte, nur vier Jahre, diese Kläranlage zu bauen.

Die Medien machen Israel für alles verantwortlich, was im Gazastreifen falsch läuft und bleiben seltsam still angesichts palästinensischer Dysfunktion und kleinliche Konflikte zwischen der PA und der Hamas sind die wahren Wurzeln der Mehrheit der Probleme des Gazastreifens.

Raten Sie mal, wer beschuldigt wird palästinensisches Land zu stehlen

Elder of Ziyon, 16. Juni 2022

Die Nachrichteagentur WAFA der palästinensischen Autonomiebehörde hat einen Artikel, in dem behauptet wird, die Hamas stehle im Gazastreifen den korrekten Eigentümern Land.

Laut der Story beschlagnahmt die Hamas im Gazastreifen ständig tausende Dunam Land – mit Waffengewalt.

Sie dreht um und gibt einiges von diesem Land ihren eigenen Mitgliedern oder Bediensteten anstelle von Gehältern.

Sie hat hunderte Familien aus ihren Häusern zwangsgeräumt, darunter einige, denen das Land zugeteilt wurde, als noch Ägypten den Gazastreifen beherrschte.

Ein investigativer Bericht des Journalisten Mohammad Othman, 2021 veröffentlicht, deckte auf, dass die Hamas 42 Dunam Land beschlagnahmte, das der Al-Azhar-Universität in Gaza gehörte und es „anderen“ gab.

Laut Othmans Recherche gewährte die Hamas einigen Hamas-Sportvereinen und anderen Grundstücke von insgesamt rund 8 Dunam zugunsten der Vereinigung junger muslimischer Frauen der Hamas.

Die Hamas schickt regemäßig Nachrichten an Einwohner, die ihnen sagen sie werden geräumt, weil das Land der Regierung gehört, während sie alte Akten schrubben, um nach einer Rechtfertigung zu suchen ihnen ihr Land zu stehlen.

Ein Journalist twitterte sarkastisch: „Hamas durchsucht die alten Bücher … sie will die Landrechte aus den Tagen der Ägypter haben … bald kommen sie zu den Ländereien der Osmanen und irgendwann werden sie auch kanaanitische Grundstücksverzeichnisse in Anspruch nehmen.“

Neueste Verleumdung: „Israel setzte im Gazastreifen indirekt Chemiewaffen ein.“

Elder of Ziyon, 30. Mai 2022

Aus dem Guardian:

Ein israelischer Luftangriff auf ein landwirtschaftliches Chemikalienlager im Gaza-Krieg vom letzten Jahr lief auf den „indirekten Einsatz chemischer Waffen“ hinaus, so ein Bericht, der den Angriff und seine Auswirkungen analysierte.

Von den Israelischen Verteidigungskräften (IDF) verschossene Brand-Artilleriegranaten trafen am 15. Mai letzten Jahres das große Lager der Khudair Pharmazeutik- und Landwirtschaftsmittel im nördlichen Gazastreifen, setzten hunderte Tonnen Pestizide, Dünger, Kunststoffe und Nylon in Brand. Der Angriff schuf eine giftige Wolke, die einen Bereich von 5,7 Quadratkilometern einhüllte und örtliche Einwohner mit Gesundheitsproblemen zurückließ, darunter zwei Berichte über Fehlgeburten und Anzeichen für Umweltschäden.

Die umfangreiche Ermittlung, zu der die Analyse von Mobiltelefonen und Drohnenaufnahmen sowie Sicherheitskameras gehörten, Dutzende Interviews mit Einwohnern und die Analyse von Munition und Experten für Flüssigdynamik, nutzten 3D-Modelle des Lagerhauses, um die Umstände des Angriffs zu ermitteln.

Es handelt sich um die erste Publikation der neu gegründeten Einheit für forensische Ermittlungen der palästinensischen Menschenrechts-NGO Al-Haq, einer einmaligen Zusammenarbeit im Nahen Osten mit Forensic Architecture, einer Forschungsorganisation mit Sitz bei Goldsmiths (University of London), die Raum- und Medienanalyse für NGOs und internationale Menschenrechtsfälle durchführt.

Wir haben erst vor ein paar Monaten gesehen, wie Forensic Architecture israelische Verbrechen behauptet, indem sie unsinnige Behauptungen mit der Illusion umfassender Forschung, angefüllt mit eindrucksvollen 3D-Modellen stützt, die nichts beweisen. Für den durchschnittlichen Beobachter scheint die schiere Menge an „Forschung“ und Anstrengung ihre Anklagen zu stützen, aber wenn man sich das genauer ansieht, handelt es sich schlicht Blendwerk.

Kurz gesagt: Forensic Architecture und Al-Haq sagen, Israel schoss die M-150 Rauchprojektile von Elbit Systems mehrmals auf das Lager von Khudai Pharmazeutik- und Landwirtschaftsmittel. Sie zeigen Videomaterial, das zeigt, dass die Projektive tatsächlich Rauchprojektile sind und sie schienen von Artillerie im Südosten zu kommen.

Das sind vertretbare Annahmen, die von Beweisen gestützt werden.

Dann entgleisen sie. Sie behaupten, das sei ein gezielter Versuch gewesen die Fabrik niederzubrennen, um eine Umweltkatastrophe zu verursachen und das Leben von Gazanern zu ruinieren.

Das ist selbstredend Unsinn.

Ich bin der erste, der zugibt keine Ahnung zu haben, warum die IDF bei diesem Angriff Rauchmunition einsetzen sollte, die gewöhnlich als Nebelwand für Bodentruppen verwendet wird. Ich weiß nicht, was im Gehirn des Kommandeurs vorging, der den Beginn dieses Angriffs beschloss oder welchen taktischen Vorteil Rauchmunition bieten könnte.

Eines ist allerdings klar: Wenn Israel die Fabrik hätte zerstören und eine Umweltkatastrophe hätte herbeiführen wollen, dann ist das die allerschlechteste Munition dafür!

Es dauerte 8 bis 9 Minuten, nachdem zwei der Granaten einschlugen, bevor ein Feuer aus in der Nähe befindlichem Material entzündet war. Bei den meisten Granaten entstand überhaupt kein Feuer. Hätte Israel die Fabrik sprengen wollen, dann ist das nicht die Art, wie ein militärischer Kommandeur das tun würde.

Ein Böller würde die Chemikalien mit höherer Wahrscheinlichkeit entzünden als eine Rauchbombe.

Die Wahl der Munition scheint auf das Gegenteil hinzuweisen: dass Israel Rauch, aber kein Feuer in der Fabrik wollte. Vielleicht hatte es Informationen, dass die Hamas mit dem Dünger in der Fabrik Sprengstoff herstellt und wollte die Produktion stoppen und gleichzeitig die Chancen minimieren, dass die Fabrik abbrennt.

Der Bericht führt ihren bevorzugten „Experten“ an – denselben, den CNN nutzte, um zu „beweisen“, dass Israel Shireen Abu Akleh erschoss: Chris Cobb-Smith; dieser sagte, es gebe keinen militärischen Grund die Rauchbombe einzusetzen.

Warum sollte die Armee sie dann einsetzen? Der „Experte“ schweigt dazu. Aber dieses Zitat ist gestaltet, es so erscheinen zu lassen, als handele es sich um einen gewollten Versuch die Fabrik niederzubrennen, was absurd ist.

Natürlich warfen die israelfeindliche Al-Haq und Forensics Architecture keinen Blick auf eine alternative Theorie zu der, die Israel so schlecht wie möglich aussehen lässt – ein bewusster Einsatz von Massenvernichtungsmitteln gegen den Gazastreifen. Sie kümmern sich nicht darum das Unerklärliche zu erklären, warum Israel die untauglichsten Mittel wählt, um seine ruchlosen Ziele zu erreichen.

Weil sie ihnen die Wahrheit egal ist. Der gesamte Bericht soll dazu dienen einen völlig lächerlichen Vorwurf zu erheben und anzunehmen, dass der Antisemitismus des Publikums stärker ist als ihr Schwachsinns-Messer. Was fast unvermeidbar ist – weil Berichte wie dieser in Organen wie dem Guardian mit Respekt behandelt werden.

Keine Terroristen mehr: Wie AFP dem Palästinensischen Islamischen Jihad eine extreme Runderneuerung verpasste

Rachel O’Donoghue, HonestReporting, 27. April 2022

Der ein Video begleitende Artikel liest sich wie ein Vorspann für einen Hollywood-Film:

In einer „Tunnelstadt“ unter dem sandigen Boden des südlichen Gazastreifens bereiten sich palästinensische Militante auf den nächsten Konflikt mit Israel vor, während Spannungen in Jerusalem zu eskalieren drohen.

An der Oberfläche gibt es keine Spur der unterirdischen Gänge.

Nur dass dies kein Blockbuster mit großem Budget ist – es handelt sich um eine Beschreibung der Terrortunnel, die von den Al-Quds-Brigaden, dem bewaffneten Arm der Terrororganisation Palästinensischer Islamischer Jihad (PIJ), durch die globale Nachrichtenagentur Agence France Presse (AFP).

Leute, die AFPs anschaulichen Bericht über maskierte Militante lesen, die durch ausgeklügelte unterirdische Gänge – als mit „elektrischem Licht, einem Lüftungssystem und Telefonkabeln ausgerüstet“ beschrieben – streifen, würden nie vermuten, dass sie in Wirklichkeit von einer Gruppe lesen, die für einige der schlimmsten Terror-Gräuel in Israels Geschichte verantwortlich ist.

Tatsächlich hat die im gesamten Westen geächtete Gruppe zahlreiche furchtbare Anschläge gegen unschuldige israelische Bürger verübt, darunter den Selbstmord-Bombenanschlag im Restaurant Maxim, bei dem 22 Menschen getötet wurden; den Selbstmord-Anschlag an der Megiddo-Kreuzung im Jahr 2002, bei dem 17 Menschen getötet wurden; und den Bombenanschlag auf das Schwarma-Restaurant in Tel Aviv, bei dem 11 Tote zurückblieben.

Trotz all dem tauchen die Worte „Terror“ oder „Terrorist“ im gesamten Artikel nicht ein einziges Mal auf.

Der Text liest sich, als ob der Journalist auf einen aufregenden Ausflug in den Untergrund mitgenommen worden wäre, durch die Schächte, die vom PIJ genutzt werden, um Anschläge auf den jüdischen Staat begonnen werden. Der Autor beschreibt die Szene sogar als „Medientour“:

Ein Vertreter des Islamischen Jihad sagte AFP während einer Medientour, dass die Bewegung sowohl defensive als auch offensive Tunnelsysteme hat.

Das Letztere „wird genutzt um israelische Soldaten gefangen zu nehmen, israelische Bodenoffensiven zurückzuschlagen und verschiede Tätigkeiten auszuüben“, sagte der Kommandeur.

Man kann nur spekulieren, ob der Journalist eine Tour durch das ehemalige ISIS-Bollwerk Raqqa in Syrien auch auf so bizarre Weise beschreiben würde.

Das den Artikel begleitende Video, das als eigene Story gepostet wurde, präsentiert eine genauso glamouröse Beschreibung der PIJ-Aktivitäten.

Es gibt jedoch etwas Kritik in dem geschriebenen Text – die für Israel reserviert ist. Der Artikel legt nahe, dass der jüdische Staat irgendwie zum Handeln des PIJ eingeladen hat, indem er eine Blockade des Gazastreifens aufrecht erhält, die Terroranschläge verhindern soll:

Die Einwohner des Gazastreifens, eines eingeengten, belagerten Küstengebiets, Heimat für 2,3 Millionen Menschen, haben die lange Erfahrung die Tunnel seit 2007 zu nutzen, als Israel eine lähmende Blockade als Reaktion auf die Machtübernahme der Hamas im Streifen verhängte.

Zurück zum Umstyling des PIJ. Der Autor versucht an einem Punkt die die Tunnel nutzenden Militanten menschlicher zu machen; dazu verweist er darauf, dass das Netzwerk auch zum Einschmuggeln einer Leckerei von „Kentucky Fried Chicken“ genutzt wird.

Derweil wird Israels stichhaltige Sorge wegen des gewaltigen Ausmaßes der Tunnel subtil als bloße „Ängste“ darüber abgetan, wie sie genutzt werden könnten.

Israelische Kommandeure fürchten, dass Militante solche Tunnel verwenden könnten, um israelisches Personal oder Zivilisten zu ergreifen, die sie dann als Druckmittel für Gefangenenaustausche nutzen.

Tatsächlich unterlässt es AFP die Tatsache zu erwähnen, dass Tunnel wie diese für die Entführung von Israelis genutzt wurden, darunter die Verschleppung des IDF-Soldaten Gilad Shalit durch die Hamas.

Hinsichtlich der jüngsten Unruhen, die Israels Hauptstadt in Aufruhr versetzen, zitiert AFP ausführlich zahlreiche Terroristen, was der weltweit agierenden Nachrichtenagentur erlaubt die nachweislich falsche Beschuldigung zu verkünden, die Al-Aqsa-Moschee sei durch Israel bedroht.

Der Artikel baut auf dieser falschen Darstellung auf, um dann die Möglichkeit eines weiteren Konflikts mit Israel als ausgemachte Sache darzustellen, die wegen der bereits erwähnten angeblichen Gefahr, der sich das muslimische Heiligtum ausgesetzt sieht, irgendwie gerechtfertigt sei:

In kurzem Abstand von einem der Tunneleingänge sitzt eine Gruppe Kämpfer plaudernd unter den Bäumen.

„Wir haben Anweisungen erhalten zu mobilisieren und in hoher Alarmbereitschaft zu sein, um die Al-Aqsa-Moschee in Jerusalem zu verteidigen“, sagte einer.

„Die Raketen sind in hoher Alarmbereitschaft und wir warten auf die Entscheidung der Führung.“

AFP spielte zudem die Terroranschläge herunter, die bisher im letzten Monat das Leben von 14 Israelis [bis zum Zeitpunkt der Übersetzung stieg die Zahl auf 19] gefordert haben, wozu auf nur „zwei tödliche Angriffe in der israelischen Küstenstadt Tel Aviv“ verwiesen wird. Tatsächlich hat es auch Anschläge in den Städten Beer Sheva, Hadera und Hebron gegeben, wie HonestReporting ausführlich geschrieben hat [und seitdem weitere in Bnei Brak, Ariel und Elad].

Das ist nicht das Einzige, was bagatellisiert wird.

Die Mob-Gewalt an der Moschee, die auf dem Tempelberg gebaut ist, bei der mit Felsbrocken, Molotowcocktails und anderen Waffen bewaffnete Palästinenser zu Krawallen aufriefen, wird schlicht als Serie „wütender Demonstrationen“ bezeichnet, die „Durchgreifen der Polizei“ veranlasste.

Der Text von AFP erfüllt nicht das, was man von einer führenden Nachrichtenagentur der Welt erwarten kann. Ihr blauäugiger Bericht zum PIJ verklärt das erklärte Ziel der Gruppe: die Auslöschung des jüdischen Staates.

Wir ermutigen unsere Leser die AFP – höflich, aber bestimmt – zu kontaktieren, um darum zu bitten diesen Text vom Netz zu nehmen.

„Ermittlungen“ der „Zerstörung der Antiquitäten von Gaza“ von Forensic Architecture vertuscht echte archäologische Verbrechen

Rachel O’Donoghue, HonestReporting, 24. April 2022

Die „Forschungsgruppe“ Forensic Architecture mit Sitz in Großbritannien besteht darauf, dass sie „Menschenrechts- oder Umweltfragen untersucht, die ansonsten vom Staat, in dem sie stattfanden, nicht angemessen angegangen werden“. Doch ihre aktuellste „Ermittlung“ der angeblichen Zerstörung von Antiquitäten im Gazastreifen durch Israel – die einem weiteren verleumderischen „Palästina“-Text aus dem letzten Jahr folgt – vertuscht die stattfindenden wahren archäologischen Verbrechen.

Wenn die Gruppe tatsächlich jede Vorstellung zerstreuen wollte, dass ihre Ermittlungen von einer tief sitzenden Feindschaft gegenüber Israel motiviert sind, hätte sie vermutlich ihren jüngsten Bericht über die angebliche Zerstörung von Antiquitäten der hellenistischen, römischen und byzantinischen Zeit im Gazastreifen nicht mit einem Zitat von Al-Haq begonnen.

Die palästinensische NGO, die vom israelischen Verteidigungsminister Benny Gantz letztes Jahr wegen ihrer Verbindungen zur terroristischen PFLP geächtet wurde, beschuldigt den jüdischen Staat in der Küstenebene bewusst „gegen Kulturerbe vorzugehen“.

Entsprechend beginnt der Bericht von Forensic Architecture, der behauptet sich auf Satellitenbilder, Fotos und die Hilfe einiger ungenannter „Einwohner und Fischer“ zu stützen, die angeblich Forscher durch „gefährdete freiliegende Überreste“ führten, mit der folgenden schillernden Beschreibung:

Entlang der Küste des Gazastreifens liegt unter einer Schicht Schutt einer der verborgenen Schätze der Palästinenser und eine der wichtigsten archäologischen Stätten der Region. Wiederholte Bombenangriffe und die der palästinensischen Gemeinschaft durch die Jahrzehnte lange Besatzung sowie die fortschreitende Küstenerosion und notwendige Entwicklung innerhalb der aufgezwungenen Verdichtung des Gazastreifens zugefügte humanitäre Katastrophe haben diesen einzigartigen Ort in existenzielle Bedrohung gebracht.“

Für eine Studie, die sich vorgeblich einzig auf die antiken kulturellen Schätze konzentriert, die wegen Israel eines Tages möglicherweise nicht mehr vorhanden sein werden, scheint es einen übermäßigen Fokus auf andere angebliche israelische „Verbrechen“ zu geben.

Zum Beispiel weicht Forensic Architecture von seiner Untersuchung bedrohter historischer Stätten ab, um die falsche und weithin entlarvte „Apartheid“-Behauptung mit einzubeziehen sowie Israel wegen seiner Selbstverteidigung gegen den von der Hamas initiierten Krieg im letzten Mai zu geißeln, als diese eine Salve Raketen auf Jerusalem schoss.

Darüber hinaus gibt es in dem gesamten Bericht nicht eine einzige Erwähnung der Terror-Herrscher des Gazastreifens, Hamas, die angesichts der völligen Missachtung der Art von Antiquitäten, um die Forensic Arcitecture vorgibt sich so sehr zu sorgen, eindeutig übersehen wird.

Es gibt zum Beispiel keinen Verweis auf die von der Hamas angeordnete Zerstörung, die an Gazas ältester archäologischer Stätte stattfand – einer 4.500 Jahre alten Siedlung der Bronzezeit, die erstmals vor mehr zwei Jahrzehnten ausgegraben wurde. Wie 2017 berichtet, befahl die Gruppe die Stätte mit Bulldozern einzuebnen, um Platz für Bauarbeiten und terroristische Infrastruktur zu schaffen.

2013 beaufsichtige die Hamas den Abriss weiterer antiker Schätze, darunter ein Teil der UNESCO-Erbestätte Hafen Anthedon, die 3.000 Jahre alt ist und die das Hauptthema des Berichts ist; es sollten weitere Terror-Trainingsbasen gebaut werden.

Der Krieg der Hamas gegen andere Stätten großer archäologischer Bedeutung ist an anderer Stelle detailliert dokumentiert worden (siehe z.B. hier).

Darüber hinaus ist in der Studie der Verkauf von unbezhalbaren Antiquitäten durch die Terrororganisation – wahrscheinlich um den opulenten Lebensstil ihrer Führung zu finanzieren – weitgehend ignoriert worden, so eine Bronzestatue des griechischen Gottes Apollo, die von einem palästinensischen Fischer entdeckt, dann beschlagnahmt wurde und später auf der Auktionsseite eBAy mit einem Listenpreis Von $500.000 auftauchte.

Die Beschlagnahme und das Verschwinden zahlloser entdeckter Relikte ist wiederum in Medienberichten vermerkt worden. (siehe hier).

Der Bericht von Forensic Architecture deutet an einer Stelle die Möglichkeit an, dass die Gazaner selbst nicht ganz unschuldig sind, wenn es um das Verschwinden antiker Artefakte geht – aber selbst das wird auf eine Weise formuliert, dass es immer noch der Fehler des jüdischen Staaten ist:

Platz ist im Gazastreifen kostbar. Die israelische Besatzung, die Übervölkerung und Armut zur Folge hat, sowie Druck innerhalb des Gazastreifens selbst, haben den Bau von notwendiger technischer und sozialer Infrastruktur auf bekannten historischen Stellen erforderlich gemacht.

Es mag vielleicht sein, dass der Gazastreifen übervölkert ist, aber Forensic Architecture lehnt es ab den Grund dafür einzugestehen. Der schmale Landstrich wird von einer Gruppe regiert, deren eingeschworenes Ziel die Vernichtung des jüdischen Staates ist. Die Ausreise von Menschen aus dem Gazastreifen wird zugegebenermaßen aus genau diesem Grund kontrolliert: um Wiederholungen der Art von Terroranschlägen zu verhindern, die bereits das Leben so vieler unschuldiger Israelis gekostet hat.

Wie erwähnt zitiert der Bericht eingehend Al-Haq, darunter Verweise auf die „Rechts“-Analyse der Gruppe, Kulturelle Apartheid: Israels Auslöschung palästinensischen Erbes im Gazastreifen; darin wird dem jüdischen Staat vorgeworfen die systematische Auslöschung „palästinensischen Kulturerbes anzustreben, um dem palästinensischen Volk sein Recht auf Selbstbestimmung über seine kulturellen Ressourcen zu verweigern und infolgedessen seine Existenz als Volk zu bedrohen“.

Allerdings hätte Forensic Architecture nicht die Tatsache auslassen dürfen, dass Al-Haq angesichts seiner Verbindungen zur Volksfront zur Befreiung Palästinas (PFLP) kaum eine vertrauenswürdige Quelle für Angelegenheiten betreffs Israel ist; die PFLP hat zahllose tödliche Anschläge auf unschuldige Israelis verübt.

Trotzdem ist der unausgewogene Bericht von Forensic Architecture von einer ganzen Reihe Fachpublikationen für Kunst verbreitet worden.

Die Website Hyperallergic aus Brooklyn beschreibt die Studie als Untersuchung von „Israels wiederholten Angriffen auf eine wichtige archäologische Stätte der Palästinenser im Gazastreifen“. Er fährt mit der Behauptung fort, Israel sei der Ausübung von „willkürlicher Archäologie“ schuldig und habe sich wegen von ihm durchgeführter Ausgrabungen „Vorwürfen einer politischen Agenda“ ausgesetzt gesehen – diese Behauptung erfolgte in Reaktion auf die Ausgrabung einer antiken Pilgerstraße in Jerusalem im Jahr 2019, die Kritiker groteskerweise als Handeln beschreiben, das auf die Schaffung einer „Siedlung ohne Menschen“ hinauslaufe.

Ein weiteres Organ, Artnet News, plappert Forensic Architectures Andeutung nach, Jerusalem gehe gezielt gegen antike Stätten vor, was als „Israels Bombardierung archäologischer Überreste des ersten Seehafens des Gazastreifens“ beschrieben wird.

Wieder fehlt jegliche Erwähnung des Handelns der Hamas dieses Bauwerk auszuradieren, um Platz für eine Terrorbasis zu machen.

Angesichts der irreführenden Inhalte dieses jüngsten Berichts gegen Israel ist ziemlich deutlich, dass Forensic Architecture komplett gegen den jüdischen Staat eingenommen ist.

Letzten August wurde die Gruppe bereits wegen seiner Ausstellung beschuldigt, die behauptete, Israel betreibe eine Art Umweltkrieg gegen die Palästinenser; sie hatte einen „sachlich“ falschen und gefährlich einseitigen Bericht zu einem extrem komplexen außenpolitischen Thema  zusammengeschustert zu haben.

HonestReporting prangerte die Gruppe früher schon an, weil sie in einer Ermittlung mit dem Titel „Die außergerichtliche Tötung des Ahmed Erekat“ die IDF der „Hinrichtung“ eines Terroristen beschuldigte, der sein Auto gezielt in einen Soldaten rammte. Zusätzlich war er sie Quelle eines Artikels auf der Titelseite der New York Times, der verschwörerisch nahelegte, der unbeabsichtigte Tod eines palästinensischen Sanitäters sei wohl  nicht unbeabsichtigt gewesen.

Israel muss deutlich machen, dass mehrere Fronten zu eröffnen einen Preis hat

Die Hamas versucht mit unterschiedlichem Erfolg an verschiedene Stellen zu zündeln. Israel muss der Gruppe verständlich machen, dass jedem Terroranschlag, für den sie verantwortlich ist, mit einer Reaktion im Gazastreifen begegnet werden wird.

Yoav Limor, Israel HaYom, 26. April 2022

Der Monat Ramadan liefert weiter eine schwindelerregende Menge an Sicherheitsvorfällen in allen Sektoren. Der Tempelberg, der die letzten zwei Wochen über im Zentrum des Interesses stand, wurde Montag vom Norden abgelöst, in dem von der Hamas initiierte Krawalle ausbrachen.

Die über Nacht auf Westgaliläa geschossene Rakete verursachte keinerlei Verletzte oder Schäden, war aber eine Erinnerung daran, dass die Hamas beharrlich daran arbeitet alle Konfliktzonen aufzuputschen. Nachdem sie – erfolglos – versuchte bei arabischen Israelis Unruhen zu schaffen, sie nur teilweisen Erfolg der Versuche erlebte Judäa und Samaria aufzustacheln, aber großen Erfolg auf dem Tempelberg hatte, versucht die Hamas jetzt im Norden zu zündeln.

Die Organisation tut das über einen Zweig, den sie im Libanon gründete; dieser operiert unter Salah al-Arouri, einem ranghohen Hamas-Vertreter im Ausland, der beim Schalit-Deal aus dem Gefängnis entlassen und dann deportiert wurde. Seitdem ist Arouri in der Achse Türkei-Qatar-Libanon aktiv gewesen, wo er eine vom Iran finanzierte und von der Hisbollah genehmigte terroristische Infrastruktur schuf, die der Gruppe erlauben soll im Fall einer Eskalation im Gazastreifen oder in Jerusalem vom Libanon aus zu agieren.

Diese Infrastruktur soll auch der Hisbollah erlauben das Beste beider Welten zu genießen – zu erleben, dass Israel angegriffen wird, ohne selbst den Preis dafür zu zahlen. Israel kann diese Entwicklung auf keinen Fall zulassen. Letztes Jahr stockte es, bevor es auf Raketenfeuer aus dem Libanon reagierte und es war gut, dass es auf den letzten Vorfall sofort antwortete. Die Reaktion war weich, aber so gestaltet, dass sie dem Libanon und der Hisbollah ein Botschaft schickte, dass die Verantwortung sich nicht allein auf die Randelemente beschränken wird, die die Rakete abfeuerten.

Um die Botschaft hervorzuheben, verriet IDF-Sprecher Oberstleutnant Avichay Adraee am Montag auf Arabisch, dass das ranghohe Hisbollah-Mitglied Haddsch Khalil Harb Drogen und Waffen über die Grenze schmuggelte. Während es ein tiefer gehendes Motiv als den Schmuggel zu vereiteln gab die Methode aufzudecken, zielte die Botschaft darauf die Hisbollah mit Drogenhandel und Verbrechen in Verbindung zu bringen und die Organisation hauptsächlich so darzustellen, dass sie mit ihrem Verhalten den Libanon in Gefahr bringt.

Die Verbindungsmöglichkeiten zwischen den verschiedenen Fronten und der Versuch die arabische und palästinensische Öffentlichkeit aufzustacheln sind nicht allein der Hamas bekannt. Der Palästinensische Islamische Jihad macht dasselbe, wie wir nach der Aufdeckung eines PIJ- Versuchs eine Terrorinfrastruktur in Judäa und Samaria aufzubauen wissen, was der Shin Bet verhinderte. Laut einer Stellungnahme des Shin Bet schafften es Mitglieder des Netzwerks eine Bombe zu bauen, bevor sie geschnappt wurden. Das ist beunruhigend, weil der potenzielle Schaden, den Bomben wie diese anrichten können, weit größer ist als das, was ein einzelner Terrorist anrichten kann.

Seit der zweiten Intifada hat der Shin Bet Dutzende ähnliche Komplotte torpediert, Selbstmord-Bombenanschläge mit Massen an Opfern verhindert. Dennoch ist klar, dass Terrororganisationen immer noch versuchen Anschläge dieser Art zu verüben, in der Hoffnung Israel in Schockstarre zu versetzen. Sie agieren unter der falschen Vorstellung, dass sie in einer Zone – Judäa und Samaria – Eskalation verursachen können, während das in einer anderen – dem Gazastreifen – verhindert wird. Dieser Versuch schlug fehl, als die Hamas im Juni 2014 drei Teenager entführte, was zur Operation Fels in der Brandung führte; und als 2021 Krawalle auf dem Tempelberg angezettelt wurden, was zur Operation Wächter der Mauern führte. Israel muss den Gruppen im Gazastreifen deutlich machen, dass ihr Mehrfrontenspiel auch heute einen Preis hat – wenn, was der Himmel verhüten möge, ein großer Terroranschlag verübt wird, der aus dem Gazastreifen finanziert und geplant wird, es der Gazastreifen ist, wo Israel reagiert.

Wir können annehmen, dass die Versuche mehrere Sektoren aufzuheizen bis zum Ende des Ramadan weitergehen werden. Das fordert von Israel seinen hohen Bereitschaftszustand fortzusetzen und umsichtig darauf zu reagieren. Inzwischen bleiben die Streitkräfte in höchster Alarmbereitschaft. Vor uns liegen jede Mange angespannter Tage, bis Entwarnung gegeben werden kann.