Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (07.-13.02.2016)

Sonntag, 07.02.2016:

Hamas fordert Selbstmord-Bombenanschläge in israelischen Bussen. Das sei keine Intifada, bis „das Dach des Busses fliegt“, hieß es in einem Musikvideo.

MK Hanin Zoabi (die antisemitische Vorzeige-Hetzerin) hat eine Geldbuße von 3.000 Schekel auferlegt bekommen, weil sie einen (arabischen) Polizisten beleidigte.

Jordanien warnt Israel vor der Veränderung an der Westmauer (dort soll eine geschlechtergemischte Zone eingerichtet werden). Ein Minister in Amman sagte, das verletze die jordanische Verwaltungshoheit über die heiligen Stätten in Jerusalem.

Nach Angaben einer Meinungsumfrage der Instituts AWARD ist die Mehrheit der PalAraber gegen eine dritte Intifada, weil eine solche die Eigenstaatlichkeit behindert. Eine große Mehrheit ist zudem gegen die Auflösung der PA (was die komplette Rückkehr zur israelischen Besatzung bedeuten würde). Insgesamt sind 80% der Befragten sofortige Wahlen zum Parlament und eines Präsidenten; bei letzterer würden die meisten für Mahmud Abbas statt Ismail Haniyeh stimmen. Die Fatah würde zudem aktuell doppelt so viele Stimmen erhalten wie die Hamas.

Das Rote Kreuz im Gazastreifen schließt vorerst sein Büro, nachdem „Demonstranten“ wiederholt versuchten es zu stürmen.

Bei der Knesset hat es schon mehr als 450 „Beschwerden“ (so eine Art Anzeige) gegen die 3 arabischen MKs gegeben, die die Terroristenfamilien besuchten und die Terroristen als Märtyrer lobten.

Aus Sicherheitsgründen erlaubt die Zivilverwaltung keinen Kaschrut-Aufsehern in die PA-Gebiete zu reisen. Damit verlieren einige PA-Firmen Einkommen, weil ihre Produkte nicht mehr abgenommen werden können.

Laut israelischen Geheimdienstinformationen haben die Hamas und der Islamische Staat ihre Kooperation intensiviert. Sie teilen Informationen, Waffenlieferungen, Logistik und medizinische Dienste.

Montag, 08.02.2016:

Das Ethik-Komitee der Knesset entschied Hanin Zoabi und Basel Ghattas für 4 Monate, Jamal Zahalka für 2 Monate aus der Knesset zu suspendieren. Grund sind u.a. die Besuche bei Terrorfamilien. Sie werden aber in der Lage sein an Abstimmungen im Plenum und in Ausschüssen teilzunehmen.
Derweil wüten nicht nur die drei betroffenen MKs gegen die Regierung; auch MK Ayman Odeh geifert etwas davon, dass die israelische Regierung faschistisch sei und deshalb arabische Abgeordnete einfach „verbieten muss“.

War auch zu erwarten: Die PalAraber nutzen Ban Ki-moons Aussagen zum Terror gegen Israelis für die Rechtfertigung ihres Terrors.

Mahmud Abbas traf sich jetzt mit den Familien von Terroristen; dabei machte er „die Morde von Duma“ für die aktuelle Terrorwelle verantwortlich, sie sei die Rache dafür. (Zudem kamen noch einige weiter seltsame Äußerungen, die die Morde an Juden der israelischen Regierung in die Schuhe schieben sollten, statt der Dauerhetze der PA.)

Dienstag, 09.02.2016:

Saeb Erekat „droht“ wieder, diesmal dass die Sicherheitskooperation mit Israel ausgesetzt wird. Allerdings war das eine Entscheidung der PLO, nicht der dafür zuständigen PA.

Mittwoch, 10.02.2016:

Syrische Medien berichten von einem israelischen Luftangriff auf eine Raketenbasis sowie eine Hisbollah-Basis an der libanesischen Grenze. Al-Manar, der Fernsehsender der Hisbollah, streitet beides ab.

Araber stellen ca. 20% der Bevölkerung Israels. Und begehen 59% der kriminellen Taten des Landes.

Was erstmal nicht berichtet wurde: Am Montagabend wurde das UNRWA-Büro in Schuafat („Flüchtlingslager“ in „Ost“-Jerusalem) von seinen Schutzbefohlenen (Arabern) angezündet. Die UNRWA selbst hat schon gar nichts veröffentlicht.

Die Hamas fordert in einem Musikvideo, dass Araber jüdisches Fleisch „braten“ sollen.

Donnerstag, 11.02.2016:

Basel Ghattas wieder: Der arabische MK beschrieb arabische Terrormörder wieder als „kostbare Söhne“ (in dem Sinne, dass das, was sie taten, richtig war).

Nabil Sha’ath forderte die EU zu Strafmaßnahmen gegen Israel und zur Anerkennung von „Palästina“ auf.

Hamas-Prediger Iyad Abu Funun: Zionistisches Blut ist versifft und nicht so viel wert wie palästinensisches Blut. (Wer sind hier die Rassisten????)

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (24.-30.01.2016)

Sonntag, 25.01.2016:

Die massiven Regenfälle in Israel sind ein Segen für das Land; aber auch für seine Sicherheit, denn am Gazastreifen brechen reihenweise Terrortunnel ein.

Saeb Erekat sagte, Israel habe versucht einen Spion in seinem Büro zu platzieren, weil die PA einen Krieg „in jedem Sinn es Wortes“ gegen Israel führt.

Montag, 25.01.2016:

Die IDF umstellte am Abend das arabische Dorf, aus dem die Terroristen von Beit Horon kamen; die Zivilverwaltung streicht der Familie der Terroristen die Arbeitsgenehmigungen für israelische Orte.

Hamas-Führer Ismail Haniyeh pries am Sonntag die Palästinensermedien für ihre aktive Rolle bei der Stärkung der Moral der Palästinenser während der (aktuellen) Intifada. Sage nochmal einer, die Araber seien nicht aufgehetzt.

Arabische Knesset-Abgeordnete drohten mit Gewalt, sollte die Regierung ihre Ankündigung wahr machen illegale gebaute Häuser konsequenter abzureißen.

Dienstag, 26.01.2016:

Die gestern in Beit Horon schwer verletzte Shlomit Krigman (23) erlag heute im Hadassah-Krankenhaus auf dem Skopusberg in Jerusalem ihren Verletzungen.

Die israelischen Sicherheitskräfte warnen, dass die Hamas die Übergänge nach Israel und die umfangreichen täglichen Lieferungen in den Gazastreifen dazu nutzt Terroristen nach Israel (und auch wieder heraus) zu schmuggeln. 2015 überquerten im Durchschnitt täglich 1.000 Personen und 850 LKW-Ladungen medizinischer Versorgungsgüter, Baumaterial und weitere Waren die Grenze. Diese müssen alle (mit großem Aufwand) kontrolliert werden und fördern immer wieder für Israel gefährliche Dinge zutage. Da festgestellt wurde, dass die Hamas auch immer wieder Zivilisten, die die Grenzen überqueren, erpresst Terroranschläge auszuführen oder logistisch zu unterstützten, hat Generalmajor Poli, der kommandierende Offizier von COGAT, damit gedroht, die Übergänge für den Personenverkehr zu schließen.

Mahmud Abbas lässt drohen, man werde Israel aus den Gebieten vertreiben. Dazu will er die „internationale Gemeinschaft“ anstiften. Das Juden in zwei legal erworbene Häuser in Hebron zogen, bezeichnete er als „Einbruch und gewaltsame Übernahme“ (und ähnliche Hetze).

Saeb Erekat beschuldigt Benjamin Netanyahu die Palästinenser über die Zivilverwaltung und COGAT zu kontrollieren; ein IDF-General agiere als „Palästinenserpräsident“. Damit versucht er wieder einmal zu verhindern, dass die Palästinensersache von der Tagesordnung der Welt verschwindet. Schließlich gibt es nichts Schlimmeres, als dass andere Nöte vordringlicher werden könnten als die Juden ermordenden Araber, die sich immer noch als die Opfer darstellen.

So viel zu „Frust“ und „Verzweiflung“ als Grund für Judenmord: Die Fatah veröffentlichte auf ihrer offiziellen Facebook-Seite „eine wichtige Ankündigung“, mit der sie nicht nur Lob für die aktuelle Mordwelle aufhäufte, sondern auch verkündete, dass Mahmud Abbas mit seiner Rede vor der UNO-Vollversammlung am 30. September die Mörder inspirierte und die „neue Phase“ des „Widerstands“ auslöste.

Ein Demograf stellte fest, dass die PA noch mehrere Hunderttausend Araber als Einwohner der PA-Gebiete zählt, die schon lange nicht mehr dort leben; diese werden noch sieben Jahre nach ihrer Auswanderung – samt ihren Kindern – als Einwohner gewertet.

Das israelische Strom- und Wasserversorgungssystem steht aktuell unter einem massiven Cyber-Angriff. Mehrere Rechner der Stromversorgungsgesellschaft und -behörde mussten stillgelegt werden. Die Situation sei aber handhabbar, hieß es.

Mittwoch, 27.01.2016:

Die schweren Regenfälle haben dazu geführt, dass mindestens 8 Hamas-Terroristen in einbrechenden Tunneln getötet wurden.

So sicher wie das Amen in der Kirche: Es regnet wie aus Kübeln, seit Tagen und natürlich ist im Gazastreifen „Land unter“, weil die Kanalisation nicht vernünftig funktioniert und die Ressourcen in die Terrortunnel gesteckt werden. Für die Folgen werden aber wieder die Juden verantwortlich gemacht, die immer noch nicht vorhandene Stauseen öffneten um Gaza zu fluten. Und diesmal entschuldigte sich sogar Al-Jazira und meldete, dass es in Israel keine Stauseen gibt, mit denen der Gazastreifen geflutet werden kann.

Donnerstag, 28.01.2016:

„Die die Messer lieben“ hat die beliebteste der schauerlichen Hymnen der PalAraber auf Youtube, die die Messeranschläge glorifizieren. Der Manager der Band ist sich sogar sicher, dass diese direkt eine der jüngsten Attacken inspirierte.

Der Messerstecher von Givat Ze’ev (gestern Abend) war ein 17-jähriger Araber.

Ein ranghoher PFLP-Funktionär fordert, dass die aktuelle Terrorwelle eskaliert wird.

Und ein Berater von Mahmud Abbas versprach, dass die Araber demnächst nicht mehr Messer, sondern Schusswaffen verwenden werden.

Bewohner des Bereichs am Gazastreifen schäumen „wegen der Inaktivität der IDF“ angesichts des Tunnelbaus der Hamas. Sie sagen, sie können die Terroristen ihre Terrortunnel graben hören, das würde bei ihnen sogar den Boden beben lassen.

Freitag, 29.01.2016:

Ranghohe Hamasniks verkündeten: Die Vorbereitungen für den nächsten Krieg laufen rund um die Uhr: Sie bauen Tunnel und testen Raketen.

Der PA-„Botschafter“ bei der UNO kündigte an, dass die PA eventuell eine Kampagne zur Erneuerung der Friedensgespräche starten wird. Dazu soll erst einmal eine Resolution zur Verurteilung der Siedlungen gehören.

Heckmeck:
Frankreich will „Palästina“ anerkennen, wenn der Stillstand in den Friedensgesprächen zwischen Israel und den Palästinensern nicht überwunden wird; um das zu erreichen, will Paris in den kommenden Wochen eine Konferenz vorbereiten.

Samstag, 30.01.2016:

Heckmeck:
Israel hat nichts gegen die neue französische Friedensinitiative, über die gestern berichtet wurde, lehnt aber das Ultimatum aus Paris ab.

Muslimische Staaten versprechen Gaza viel, geben wenig

Elder of Ziyon, 8. Januar 2015

Das Wall Street Journal brachte letzte Woche einen sehr guten Artikel über den Wiederaufbau des Gazastreifens:

Weniger als zwei Monate nachdem der letzte Krieg zwischen Israel und der Hamas Ende August 2014 endete und beide Seiten den Sieg für sich reklamierten, trafen sich Geber des Auslands in Kairo und versprachen $3,5 Milliarden Wiederaufbauhilfe für Gaza. Die arabischen Golfstaaten, wo die öffentliche Stimmung zugunsten der Palästinenser stark ist, versprachen mehr als die Hälfte der Summe oder $1,9 Milliarden.

Bis heute wurden allerdings $1,2 Milliarden der $3,5 Milliarden geliefert, wobei die Golfstaaten nur rund $170 Millionen ausgaben. Wie andere Geber haben die Regierungen am Golf Bedingungen daran geknüpft, wie ihre Hilfsgelder ausgegeben werden, heißt es von palästinensischen, UNO- und Weltbank-Offiziellen.

„Geber haben unterschiedliche Anforderungen und Prioritäten“, sagte Bashir Rayyes, der die Gaza-Hilfsanstrengungen für die Vereinten Nationen koordiniert und der PA berichtet, die die Westbank regiert.

Der wichtigste dieser Unterschiede ist ihre Meinung zu den Herrschern des Gazastreifens. Während Qatar die Hamas unterstützt, sind Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate in den letzten Jahren in ihrer Opposition zur Hamas, der Muslimbruderschaft und anderen islamistischen Gruppen der gesamten Region aggressiver geworden.

Mit dem Segen der Hamas hat Qatar ein Büro in Gaza, von dem aus es Bauunternehmer und lokale Arbeitskräfte beschäftigt, um Straßen, Schulen und Wohnhäuser zu bauen. Es hat nur einen Bruchteil der in Kairo versprochenen $1 Milliarde ausgegeben und stattdessen Gelder ausgegeben, die es dem Gazastreifen nach dem vorherigen Kriegs zwischen Israel und der Hamas im Jahr 2012 zugesagt hatte.

Ahmed Abu Rass, der das Büro leitet, sagte, Doha werde kein weiteres Geld im Gazastreifen löhnen, bis andere Geber ihre Anstrengungen zur Erfüllung ihrer Zusagen intensivieren. Ein halbherziger Versuch Hilfe zu leisten sät bei den Menschen im Gazastreifen nur weitere Verzweiflung und bereitet den Weg für eine weitere Runde der Kämpfe, was aus jeglicher Hilfe eine vergeudete Investition macht, sagte er.


Nicht gehaltene Zusagen
(Top 10 Geberländer – Anteil der verteilten Gelder – zugesagte Hilf in Milliarden Dollar)

Ich brachte schon die Zahlen der Weltbank (Stand vom letzten August). Zählt man nur die Staaten, zu denen Informationen vorhanden sind, versprachen muslimische Staaten $1,268 Milliarden, von denen nur $270 Millionen gezahlt wurden – 12,5%. Nichtmuslimische Staaten hatten $,1242 Milliarden zugesagt und $960 Milliarden ausgezahlt – mehr als 77%.

Der Artikel endet so:

Abdelraziq Harara (53) war einer allerdings der Glücklichen. Er war einer der ersten 1.000 Gazaner, dem Hilfe zum Wiederaufbau seines Hauses versprochen wurde, als Qatar vor drei Monaten endlich anfing Hilfe zu verteilen. Die $50.000 zum Wiederaufbau seines Hauses wurde in vier Raten ausgehändigt.

Als sein 65 Jahre alter Bruder Jihad dasselbe Büro des Ministeriums für öffentliche Bauarbeiten in Gaza Stadt besuchte, wurde ihm Geld versprochen – irgendwann. Letzten Monat wurde ihm gesagt, Kuwait würde das Geld zur Verfügung stellen, aber die Vorkehrungen für die Zahlungen würden immer noch mit der PA ausgehandelt.

Während Qatars kastanienbraune und weiße Flagge über einem völlig neuen Haus in der Nähe wehte, sagte Jihad er habe keine Kontrolle darüber, welches Land ihm hilft oder warum. Er hoffe einfach, dass das Geld bald kommen wird.

„Wenn die Israelis das Haus bauen würden, würde ich die israelische Flagge wehen lassen.“

Wäre es nicht großartig, wenn Israel auf das Angebot zurückkäme?

[Anmerkung heplev: Das würde dann allerdings wohl mehr als negative Konsequenzen für den Mann haben…]

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (10.-16.01.2016)

Sonntag, 10.01.2016:

Schon im November nahmen Sicherheitskräfte eine Hamas-Zelle mit Sitz in Hebron fest. Die Terroristen wollten an der Straße 35 israelische Zivilisten beschießen. Bei der Festnahme wurden Schusswaffen beschlagnahmt.

Soldaten des aus hareidischen Männern bestehenden Bataillons Netzah Yehuda vereitelten im Dezember 5 Terroranschläge (2 mit Autos, 3 mit Messern). Beim ersten versuchten Anschlag wurde ein Soldat verletzt, was zu verbesserten Sicherheitsvorkehrungen führte.

Montag, 11.01.2016:

Syrische Oppositionsgruppen behaupten, die IDF habe bis zu 5 Luftangriffe auf Hisbollah-Positionen an der Grenze zwischen Libanon und Syrien geflogen.

Dienstag, 12.01.2016:

Hanin Zoabi von der Gemeinsamen Arabischen Liste wieder in „Bestform“: Das Lügenmaul wettert, der Terrorist von Tel Aviv sei „hingerichtet“ worden. Natürlich, die Sicherheitskräfte hätten sich von ihm erschießen lassen müssen, bis ihn irgendwann irgendwer erreicht und überwältigt hätte, als er statt sich festnehmen zu lassen das Feuer auf sie eröffnete!

Die gestern in Nahariya in einem Taxi festgenommene israelische Araberin wurde heute wieder freigelassen. Sie gilt nicht weiter als terrorverdächtig.

Nach Medienberichten scheint die Hamas wieder so viele Tunnel Richtung Israel gebaut zu haben wie sie vor 2014 hatte.

Mittwoch, 13.01.2016:

Die Hamas hat vier Araber zum Tode durch Erhängen verurteilt, weil sie für Israel spioniert haben sollen. Gegen drei von ihnen wurde in absentia „verhandelt“; sie hatten es noch rechtzeitig geschafft aus dem Gazastreifen zu fliehen.

Die schlagen sich immer auf die falsche Seite, aber trotzdem bleiben sie die Hätschelkinder des Westens: Eine Meinungsumfrage in arabischen Staaten fand heraus, dass die PalAraber dort die größten Unterstützer und Befürworter des IS und Al-Qaida sind.

Die Fatah von Mahmud Abbas hat ein Musikvideo im Fatah-Fernsehsender veröffentlicht, in dem die PalAraber aufgefordert werden Israelis überall im Land zu töten – „in all ihren Vierteln“. „Nimm deine Waffe auf und marschiere vorwärts, Jerusalem ruft dich in Schmerzen. Komm, schlag sie,… Belagert sie in all ihren Vierteln. Ertränkt sie in einem Meer aus Blut. Tötet sie ganz nach Wunsch.“

Donnerstag, 14.01.2016:

Die Polizei von Jerusalem löste ein Treffen der für illegal erklärten Islamischen Bewegung Israels auf. Darüber hinaus wurde dem Leiter der Organisation, Raed Saleh, sowie seinem Stellvertreter und einigen weiteren Aktivisten die Ausreise verboten, weil sie ein Sicherheitsrisiko darstellen.

Während der letzten Woche riss die Zivilverwaltung in Judäa und Samaria 9 arabische und 5 jüdische illegale Bauten ab. Dabei wurden auch Baufahrzeuge konfisziert.

Freitag, 15.01.2016:

PA-TV lässt ein kleines Mädchen verkünden: „Die Juden ermordeten Arafat.“

Samstag, 16.01.2016:

Die PA verhaftete einen hochrangigen Mitarbeiter aus Saeb Erekats Büro; er steht im Verdacht für Israel spioniert zu haben.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (27.12.2015-02.01.2016)

Sonntag, 27.12.2015:

Syrische Medien berichteten, dass Israel mindestens 7 Luftangriffe gegen die Hisbollah im Bereich Qalamoun flog. Die IDF lehnte jeden Kommentar ab; die Hisbollah streitet ab, dass ihre Positionen dort angegriffen wurden.

Ergänzung zum Hochzeits-Vorfall Mittwoch (Donnerstag berichet): Das Video wurde nicht vom von der Familie engagierten Fotografen gemacht; die Feier wurde aber offenbar von versteckten Kameras des Inlandsgeheimdienstes Schabak gefilmt. Die Tänzer waren weder der Familie noch von ihr befragten Gästen bekannt. Die Wache vor dem Saal berichtet, dass Undercover-Polizisten auf der Hochzeit waren, die sich ihm gegenüber auswiesen. (Die Familie gilt als extremistisch; es wäre also kein Wunder, wenn sich der Schabak da umsieht. Sie gilt aber auch als ehrlich, deshalb wird von manchen der Verdacht verbreitet, dass hier ein Komplott stattfand, um sie zu diskreditieren.) Es wäre offenbar auch nichts Neues, sollte der Schabak seine Finger hier im Spiel haben. Wir können es nicht wissen. Aber die ganze Sache spielt Leuten in die Hände, die „Interessen haben“.

Hassan Nasrallah ließ eine Tirade ab, in der er behauptete, die Hisbollah werde die „israelischen Ratten“ jagen.

Montag, 28.12.2015:

Auf der Autobahn 1 wurden 3 Personen festgenommen, weil sie illegal PA-Araber auf israelisches Staatsgebiet schmuggelten.

Eine Quelle aus der PA sagt, dass die Fatah zum bewaffneten Angriffen auf Israelis zurückkehren könnte.

Dienstag, 29.12.2015:

Die Fatah lehrt Kinder wieder Frieden (PMW): Wässer das Land mit Blut, um Israel zu vernichten.

Folge der Messer-Intifada: Die „palästinensische“ Wirtschaft hat seit Beginn der Stecherangriffe $1,3 Milliarden eingebüßt. Am härtesten betroffen sind Hebron, Bethlehem, Ramallah, Schechem/Nablus und „Ost“-Jerusalem. In letzerem laufen 60% der Geschäft Gefahr pleite zu gehen und zu schließen. Die Zahl der von Israel beschäftigten PA-Araber hat drastisch abgenommen. Die Krankenhauskosten der etwa 6.000 bei „Zusammenstößen“ verletzten PA-Araber hat die PA $65 Millionen gekostet. Der Tourismus nach Jerusalem und Bethlehem hat über Weihnachten enorm nachgelassen, ebenso der „interne“ Tourismus aus dem Gazastreifen. Die Banken in der PA haben enorme Verluste eingefahren. Das Heilmittel dafür laut einem ranghohen Typen im PA-„Wirtschaftsministerium“? Weniger in Israel hergestellt Produkte kaufen und direkten Handel mit arabischen und anderen Ländern suchen, um von der israelischen Wirtschaft unabhängig zu werden. (Der Tipp keine Juden mehr abzustechen dürfte wohl zu viel verlangt sein.)

Die IDF hat angefangen Betonbarrieren an der Straße 889 entlang der Grenze zum Libanon aufzustellen, um die Verkehrsteilnehmer und Einwohner dort vor Terroraktivitäten aus dem Libanon zu schützen.

Es gab heute ein Treffen von Palästinenser-Organisation in Ramallah, bei diskutiert wurde, wie die aktuelle Terrorwelle noch eskaliert werden kann. In einer abgegebenen Erklärung wurde gejammert, Israel ermorde „unser Volk“, was Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschheit sei. Gleichzeitig wurde zu einer Fortsetzung des Terrors aufgerufen (hauptsächlich an Dienstagen und an Freitagen), außerdem ein Boykott israelischer Waren gefordert.

Mittwoch, 30.12.2015:

Heute Morgen erlag ein 42-jähriger Mann seinen Verletzungen, die ihm ein terroristischer Messerstecher am 7. Dezember in Hebron zugefügt hatte.

Am Übergang Kerem Shalom wurden auf einem LKW kugelsichere Metallplatten (Panzerplatten) gefunden. Auf dem LKW sollten sich Auto-Ersatzteile befinden. Die Terroristen hätten die Panzerung zur Befestigung von Stützpunkten nutzen können.

Die IDF-Einheiten im Norden des Landes und auf dem Golan sind in Alarmbereitschaft; die Hisbollah hatte „Vergeltung“ für den Tod von Erzterrorist Samir Kuntar angekündigt, es wird mit Angriffen gerechnet.

Donnerstag, 31.12.2015:

Am Nachmittag wurde nach 15 Tagen ohne Zugang zu einem Anwalt oder der Familie ein weiterer des Duma-Attentats Verdächtigter Jugendlicher auf richterliche Anweisung entlassen. Der Schabak versprach dem Richter, der die Freilassung anordnete, innerhalb von 5 Tagen die Vorwürfe vorzulegen.

Wie jetzt bekanntgegeben wurde, planten 2 Araber aus Jerusalem einen Bombenanschlag in einem Hotel in Eilat; dieser konnte verhindert werden, gegen die Araber wurde heute Anklage erhoben.

Im November wurde eine Terrorzelle aus 4 (israelischen) Arabern festgenommen, die Terroranschläge planten und dafür schon Waffen gekauft hatten.

Nachricht von Israel an die PA: Stoppt die Terrorwelle und wir können verhandeln.

Quellen aus der Hamas haben erstmals zugegeben, dass die Terrororganisation zur militärischen Stufe der Intifada vorgerückt ist, zu der Selbstmordanschläge in Israel und Versuche das Leben ranghoher israelischer Politiker und Militärs zu beenden gehören.

Die Fatah feiert 51 Jahre Terror gegen Israelis – heißt, die Terroristen haben erst angefangen zu feiern. Das soll weitergehen.

Freitag, 01.01.2016:

5 Mitglieder einer Familie wurden in Rafah durch eine Rakete getötet, die in ihr Haus einschlug. Nach Angaben ägyptischer Sicherheitskräfte kam die Rakete aus dem Gazastreifen.

In der Rede zu den Feiern zu 51 Jahren PLO-Terror gegen Israel behauptete Mahmud Abbas gestern mal wieder Israel wolle keinen Frieden.

Der Kommandeur der Kfir-Brigade bestrafte Soldaten, die arabische Terrorverdächtige während deren Verhaftung geschlagen haben sollen.

Die drei wegen des „Hass-Tanzes“ auf einer Hochzeit am 7. Dezember festgenommenen Männer sind wieder frei.

Nach einer Woche fortgesetzter Proteste stimmte die IDF die Nutzung einer Straße in Samaria durch Palästinenser einzuschränken; auf dieser Straße hatte es häufig Anschläge gegeben und vor kurzem wurde auf ihr ein Paar von Terroristen aus einem fahrenden Auto heraus erschossen.

Samstag, 02.01.2016:

Es gab gestern in Tel Aviv einen weiteren Mord, etwa eine Stunde nach den Morden auf der Dizengoff-Straße; es wird spekuliert, dass der Täter derselbe ist.

Gestern Abend waren nicht 4, sondern 5 Raketen aus dem Gazastreifen geschossen worden; 3 davon schlugen noch dort ein, 2 in offenem Gelände im Kreis Sha’ar HaNegev.

Eine sich dem IS zurechnende Gruppe beansprucht die Raketen von letzter Nacht für sich.

Szenen aus Gaza von den Feiern der Hamas zum 28-jährigen Bestehen

Aussie Dave, Israellycool, 14. Dezember 2015

Nach dem gestrigen Eintrag zu den Szenen der Terror-Kundgebungen kommt mehr – wieder über die Shebab News Agency.

Diese Fotos wurden in Gaza aufgenommen, bei den Feiern zum 28. Jahrestag der Gründung der Hamas.

Und nicht sagt so sehr „Wir finden die völkermörderische Hamas cool“ wie die Aufnahme von Selfies.

Nennt man es immer noch ein Selfie, wenn man sein Gesicht verdeckt?

Selbst Chef-Hamashole* Haniyeh zeigte, dass er gerne fotografiert wird. Aber lassen Sie sich nicht für dumm verkaufen – das sind keine „Hasenöhrchen“, sonder vielmehr das V-Zeichen für Victory (Sieg).

Selbst diejenigen, die zu jung sind um ein Selfie zu machen, waren in großer Zahl dort.

Ich schätze allerdings, dass jemand, der eine schwere Schusswaffe halten kann, auch ein Selfie aufnehmen kann.

Beachten Sie die „Normalität“, die hier überall herrscht. Das sieht nicht nach einer Gruppe Leute aus, die vor der Hamas kuschen oder Angst haben sich gegen das Böse zu äußern, das sie gegen unschuldige Zivilisten begehen.

 

* eine Verkürzung von „Hamas Asshole“

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (06.-12.12.2015)

Sonntag, 06.12.2015:

Umfrage bei den PA-Arabern: 72% befürworten die Messeranschläge gegen Juden.

Saeb Erekat demonstrierte Unterstützung für den Terror, indem er die Familie des PA-Sicherheitsbeamten besuchte, der beim Verüben eines Anschlags erschossen wurde.

Montag, 07.12.2015:

Ägypten gibt an weitere 20 Tunnel unter der Grenze zum Gazastreifen zerstört zu haben.

Hamas forderte wieder mal die Oslo-Vereinbarungen aufzukündigen.

Aktuell DER Renner im Gazastreifen: eine Parümflasche in Dolchform. Die Flasche und der Duft „Dolch“ sind zwar nicht neu, aber seit Beginn der Messer-Terrorwelle gibt es eine enorme Nachfrage. Vorher war er wegen seines Preises (NIS 173, ca. 42 Euro) nicht allzu gefragt.

Dienstag, 08.12.2015:

Ma’an News berichtet, dass in einem Grenztunnel am Gazastreifen 14 Araber vermisst werden, nachdem Ägypten Meerwasser hineinpumpte.

Der israelische Zoll machte in Haifa einen nicht alltäglichen Fund: Ein Container aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, der für die PA bestimmt war, wurden 4000 Puppen gefunden, die vermummte Araber, angezogen mit den Farben der palästinensischen Flagge, in der Hand ein Stein und Aufschriften wie „Jerusalem gehört uns“ und „Jerusalem wir kommen“ darstellten. Nach den offiziellen Papieren sollten sich in dem Container Kleidung, Teppiche und Plastikwaren gefinden.

Mittwoch, 09.12.2015:

Die IDF stationierte eine Eliteeinheit im Gush Etzion, die den Auftrag hat „einsame Wölfe“ zu erkennen und abzufangen.

Die PA-„Regierung“ behauptete am Dienstag die Zweistaatenlösung zu befürworten und beschuldigte gleichzeitig Israel an einer Einstaatenlösung zu arbeiten. (Komisch, dass diese „Lösung“ sonst immer als Bedrohung des Staates Israel bezeichnet wird.)

Donnerstag, 10.12.2015:

Der neueste Hit der arabischen Terroristen: Sie posten Fotos ihrer Molotowcocktails.

Freitag, 11.12.2015:

Der Auto-Terrorist, der gestern vier Soldaten verletzte, wurde heute gefasst. Er hatte sein Auto in einem Dorf stehen lassen; die Durchsuchung des Wagens ergab eine Blendgranate und eine M-16, was es sehr wahrscheinlich, dass der Mann noch mehr vorhatte.

Der Fraktionsvorsitzende der Gemeinsamen Arabischen Liste, Ayman Odeh, befindet sich in New York. Dort lehnte er ein Treffen mit einer wichtigen jüdischen Organisation ab, weil in deren Bürogebäude mehrere zionistische Organisationen untergebracht sind. Das Gebäude sei „durchdrungen von Zionismus“ und er kann es nicht verantworten sich in Räumen zu treffen, die von Organisationen genutzt werden, die „arabische Bürger vertreibt“. Dass die Konferenz der Präsidenten großer amerikanischer jüdischer Organisationen sich nicht an einem anderen Ort mit ihm treffen wollten, zeige ein tiefes Fehlen an Verständnis und Respekt. (Klar, respektlos sind immer die Juden, nicht er!)

Saeb Erekat warnte, wenn Israel nicht einem „Frieden“ mit der PA zustimme, würden ISIS-Jihadisten die PA ersetzen.