Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (19.-25.04.2015)

Sonntag, 19.04.2015:

Aus Anlass des Holocaust-Gedenktags hatte die offizielle PA-Zeitung auch ein paar Nettigkeiten parat: Es gab zwischen ein und zwei Millionen jüdische Opfer; das Ziel der zionistischen Bewegung während des Holocaust waren: 1) finanzielle und politische Erpressung der europäischen Staaten, 2) die Juden drangsalieren, damit sie in den ethnisch säubernden Staat Israel einwandern, 3) das Leid der Juden zu vergrößern, um das Mitgefühl der Welt auszuschlachten.

Die UNO hat keine Belege dafür, dass in den Gazastreifen geliefertes Baumaterial für andere als zivile Zwecke verwendet wird. (Na ja, die kriegen ja auch nicht mit, dass die Terroristen Raketen und andere Waffen in UN-Einrichtungen lagern…)

Montag, 20.04.2015:

Während der letzten 12 Monate wurden 31 Israelis bei Terroranschlägen getötet. (In den 12 Monaten davon nur 2.)

Ein Soldat wurde verhaftet, nachdem er den Tempelberg verließ; beim Verlassen des Plateaus soll er seinen Kopf leicht geneigt haben, wie viele es aus Respekt beim Verlassen z.B. einer Synagoge tun.

Dienstag, 21.04.2015:

Sinai: Ägypten meldet, dass seit März 69 Tunnel zerstört wurden.

Die PA und ihr Chef Mahmud Abbas aalen sich zum israelischen Gefallenen-Gedenktag in Terror-Verherrlichung; Abbas persönlich ehrte im Verlauf des letzten Monats „erste“ Terroristen (daruter der 1. „Märtyrer“, der 1. Gefangene, die 1. Gefangene).

Der im letzten Sommer von drei Juden ermordete arabische Jugendliche wurde auf die Gedenktafel für die Terroropfer auf dem Herzl-Berg in Jerusalem gesetzt. Seine Familie forderte allerdings, dass er wieder entfernt wird; sie betrachten sich nicht als Israelis.

Der Araber, der neulich mit seinem Auto an einer Bushaltestelle mehrere Menschen rammte (einer starb noch am selben Tag, die andere ist immer noch in kritischem Zustand), gab zu, dass er „Juden töten“ wollte.

Mittwoch, 22.04.2015:

Premierminister Netanyahu mahnt die PalAraber: Hört auf Terror zu verherrlichen, das wird euch keinen Frieden bringen.

Eine christliche Schule in den Palästinensergebieten schickte einige ihrer Schüler auf einen Schulausflug nach Yad Vashem. Dafür erntet sie jetzt heftige Kritik; das PA-„Bildungsministerium“ verlangte von der Schulleitung sogar eine Rechtfertigung für den Ausflug.

Sport-/Fußball-Jihad: FIFA-Chef Blatter reist demnächst los, um israelische und palarabische Führungspersönlichkeiten zu treffen, damit eine Abstimmung über den PA-Antrag auf Ausschluss Israels aus der FIFA zu vermeiden. Jibril Rajoub „hofft“ darauf, dass Blatter die Israelis überzeugen kann alle Restriktionen gegen palästinensische Athleten aufzuheben und den palästinensischen Verband als Gleichen zu behandeln. Er werde nichts weniger akzeptieren, sonst werde der Antrag nicht aufgegeben. (Sch…. drauf, dass Israel nur Terroristen und stark Terrorverdächtigen Beschränkungen auferlegt. Die Juden dürfen keine Gründe haben…)

Freitag, 24.04.2015:

Die Hamas hat signalisiert, dass nicht sie für den Raketenangriff von Donnerstag verantwortlich ist und daran arbeitet die Verantwortlichen ausfindig zu machen; von israelischen Sicherheitskreisen wird trotzdem die Hamas als verantwortlich betrachtet.

Ein Hamas-Abgeordneter offenbarte, wie viel die PA inhaftierten Terroristen zahlt. Die Summe, die den Familien von „Märtyrern“, bei ihren Aktionen verletzten Terroristen und inhaftierten Terroristen gezahlt wird, beläuft sich auf monatlich 150 bis 160 Millionen US-Dollar.

Der ehemalige Kommandeur des Abschnitts Süd sagte, dass die Hamas definitiv einen weiteren Krieg gegen Israel vorbereitet. Da die Hamas die Bevölkerung im Gazastreifen vernachlässigt, baut sich Druck auf, der einen weiteren Krieg praktisch zwingend zur Folge haben wird.

Neue Satellitenbilder zeigen, dass die Hisbollah im Libanon eine Start-/Landebahn gebaut hat, die offenbar für (vom Iran gelieferte) Drohnen gedacht ist.

Gedankenverlorenes Territorium: Hamas rüstet Verteidigungssystem Menschliche Kuppel nach

Hamas hält beträchtliches Reservoir an Menschen, mit denen sie ihr Low-Tech-System bestückt

PreOccupied Territory, 14. April 2015

Gaza Stadt, 14. April – Militärbeobachter berichten, dass die Hamas, die militant islamistische Bewegung, die den Gazastreifen betreibt, ihr Menschliche Kuppel-System nach einem strapaziösen Krieg mit Israel im letzten Sommer wieder aufzubauen und zu verbessern scheint.

Menschliche Kuppel bot während der 51 Tage Krieg sowohl Abschreckung vor bestimmten israelischen Angriffen als auch massive Ausnutzung durch den Medienapparat der Hamas durch Nutzung von Bildern der Toten und Verletzten nach Angriffen, die einen zivilen Blutzoll forderten. Das System wurde sogar zur vorrangigen Offensivwaffe der Hamas, die mit Hilfe internationaler Sympathisanten und Nachrichtenorganisationen sehr effektiv genutzt wurde.

Satelliten und andere Überwachungsdaten deuten darauf hin, dass die militanten Organisation ihre Reparatur und Aufwertung des Systems fast abgeschlossen hat; anders als technisch fortschrittlichere Ausrüstung benötigt sie keine Teile und Maschinen, die derzeit in dem Küstenstreifen Mangelware sind. Menschliche Kuppel braucht nur Menschen, vorzugsweise Frauen und Kinder, die strategisch in, nahe oder auf Gebäuden von militärischem Wert sind; Beobachter sehen keine Knappheit an Menschen im Gazastreifen, bei denen Kinder in unverhältnismäßig großem Anteil vorhanden sind. Militäranalysten sehen, dass die Hamas sowohl die Zahl als auch die Schwere der Opfer dieser taktischen Aktivposten verbessert, um den Schaden als Hebel zu benutzen, um Israel politisch zu schaden und damit zusätzliche Zugeständnisse abzupressen.

Während die Hamas in den mehreren früheren Kriegen mit Israel Menschliche Kuppel-Einheiten lediglich in der Nähe von Kämpfern, Lagern, Tunneln oder Bunkern positionierte und dann darauf wartete, dass Israel sie beschießt und Opfer fordert, erwarten Analysten, dass die Organisation im nächsten Krieg nicht darauf warten wird, dass auf hereinkommende IDF-Flugkörper oder -Geschosse Zivilisten töten. Stattdessen wird die Hamas, gestärkt durch die Eile der internationalen Medien israelische Schuld für alle Opfer im Gazastreifen, selbst die durch von der Hamas fehlgeschossenen Raketen, zu akzeptieren, selbst auf diese Zivilisten schießen und den Medien dann einfach sagen, dass Israel das war.

Eine solche Taktik, sagte Analyst Hugo Menschschild, zielt darauf das Tempo der politischen Auswirkungen von Menschliche Kuppel zu forcieren, um authentische militärische Aktivposten einzusparen. Zwar gibt es Verbesserungen beim Raketenarsenal der Hamas und der unterirdischen Infrastruktur, aber der Zugang zu echter militärischer Ausrüstung bleibt eingeschränkt. „Raketen, Sprengstoff und Schusswaffen müssen eingeschmuggelt werden, aber die Menschen sind Eigengewächs“, erklärt Menschschild.

Die Analyse der zur Verfügung stehenden Daten deuten an, dass zwar fast die Hälfte der Bevölkerung des Gazastreifens von fast 2 Millionen gerne auswandern würde, sie aber effektiv davon abgehalten werden, das in beträchtlicher Anzahl zu tun. Israel bewahrt eine hermetisch abgeschlossene Grenze entlang der nördlichen und östlichen Seite des Gazastreifens aufrecht und gestattet nur bestimmten Arbeitern, Patienten und Waren den Grenzübertritt. Im Süden hat Ägypten den Streifen blockiert und begonnen die Schmuggeltunnel zu zerstören, die einst das Territorium mit dem Sinai verbanden und behauptet, die Hamas unterstützten die dortigen islamistischen Guerillas. Das lässt das Mittelmeer im Westen als möglichen Ausgang übrig, aber nur wenige Gazaner sind bereit die Risiken einzugehen, die eine Seereise nach Europa beinhaltet und die auf der sie von Schmuggler ausgesetzt oder ausgeraubt werden können. Von daher behält die Hamas ein beträchtliches Reservoir an Menschen, mit denen sie ihr Low-Tech-System ausstatten kann.

Video: Warum die Inspektion Einfuhren in den Gazastreifen notwendig ist

Stand with Us hat Montag ein Video hochgeladen, das zeigt, wie an einem Übergang in den Gazastreifen „harmloses“ Baumaterial inspiziert wird. Dabei kamen Schweißerelektroden zum Vorschein, die die Hamas nutzt, um die Rohre für Raketen zu bauen.

Neue Restriktionen der Hamas – Obst verrottet an der Grenze von Gaza

Elder of Ziyon, 14. April 2015

Diese Welt wäre eine andere, wenn NGOs 10% so viel Anstrengungen auf die Rolle der Hamas beim Elend im Gazastreifen verwenden würden, wie sie es für die falschen Beschuldigungen an Israel tun.

Heute gibt es wieder eine Story, die NGOs wie Gisha ignorieren werden (außer dieser Eintrag beschämt sie so sehr, dass sie sie widerstrebend erwähnen).

Die Hamas erhebt im Gazastreifen gerade eine neue Steuer auf Obst; sie verlangt 100 Scheckel pro Tonne. Das Ergebnis: Die Obsthändler sind nicht bereit Erzeugnisse zu importieren, die sie nicht verkaufen können.

20 LKW Obst stecken wegen dieser Entscheidung seit gestern am Übergang Kerem Shalom fest.

Die Hamas hat früher schon die Einfuhr von Obst direkt eingeschränkt.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit (12.-18.04.2015)

Sonntag, 12.04.2015:

Das wird die PalAraber bestimmt auf Friedensschlussbereitschaft mit Israel trimmen: Mahmud Abbas lässt seine Medien Israel mit dem IS gleichsetzen, der gerade PalAarber im Lager Yarmuk abschlachtet.

Hassan Nasrallah gab in einem Interview zu, dass die Hisbollah Israel nicht alleine bekriegen kann. Die Terrorgruppe kämpft zur Zeit an mehreren Fronten.

Montag, 13.04.2015:

Die Waqf gräbt wieder illegal auf dem Tempelberg, aktuell reißt sie anscheinend einen antiken Steinboden ab; dazu wurde ein kleiner Bagger in den Felsendom gebracht. Angeblich werden „Teppiche ersetzt“.

Dienstag, 14.04.2015:

Hamas-Innenministerium: Wir ziehen unsere Kinder auf „in Liebe zum Jihad und Märtyrertod“. (Und gegen wen richtet sich das? Richtig: die Juden.)

Shin Bet, IDF und Polizei nahmen eine Hamas-Zelle hoch, die für Purim einen Terroranschlag geplant hatte. (Wurde jetzt bekanntgegeben.)

Mahmud Abbas behauptete in Moskau, er sei dem Friedensprozess verpflichtet und es sei an Israel zu entscheiden, was es tun werde.

Mittwoch, 15.04.2015:

Die Hamas forciert ihre Tunnelbau-Aktivitäten, wozu sie sogar schweres Gerät nutzt. Dazu fertigt sie wieder Kurzstreckenraketen, die sich im letzten Sommer als recht effektiv erwiesen haben.

Donnerstag, 16.04.2015:

Fatah feierte 5 Selbstmord-Bombenanschläge der Organisation, bei der 55 Zivilisten ermordet wurden.

Ein hochrangiger Hamas-Vertreter droht: Wann es den nächsten Krieg gibt und wann er anfängt, bestimmen wir von der Hamas. Wobei natürlich nur auf israelische „Aggressionen“ „reagiert“ wird…

Ein weiterer Hamasnik gab bekannt, der einzige Weg die eigenen Leute aus israelischer Haft herauszubekommen, bestehe in der Entführung israelischer Soldaten. (Da Frieden schließen nicht in Frage kommt…)

Freitag, 17.04.2015:

Die Hamas hat den Export von Tomaten nach Israel vorübergehend eingestellt, weil die Nachfrage auf dem örtlichen Markt (also im Gazastreifen) plötzlich gestiegen ist, die Preise ebenfalls. (Aha, so sieht das also mit der Abriegelung aus – Israelis kaufen landwirtschaftliche Produkte aus Hamastan!)

Ein israelischer Soldat wurden – ausgerechnet am Holocaust-Gedenktag – in Beit Schemesch von hareidischen Extremisten beschimpft und „Nazi“ genannt.

Friedens-Versprechen der Hamas: Der „bewaffnete Widerstand“ gegen Israel wird auf jeden Fall weitergehen.

Samstag, 18.04.2015:

Nächste Woche will Israel $470 Millionen der eingefrorenen Steuergelder an die PA auszahlen, obwohl diese dem ICC beigetreten ist. Nach Informationen vom Abend sollen es sogar 1,8 Milliarden Schekel sein.

Hamas-Führer Khaled Meschaal hat die Forderungen an Israel hochgeschraubt, die erfüllt werden sollen, damit die Terroristen die Leichen zweier israelischer Soldaten freigeben: Israel soll einen Haufen Terroristen freilassen, die es im letzten Jahr nicht entließ, weil die Terroristen ihren Verpflichtungen in einem Abkommen nicht nachkamen; zudem sollen alle Terroristen freigelassen werden, die seit dem erneut wegen fortgesetzter Terrortätigkeit festgenommen wurden.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (05.-11.04.2015)

Sonntag, 05.04.2015:

Die zurückgehaltenen Steuereinnahmen will Israel fast vollständig zurückgeben; sie ziehen lediglich einen geringen Teil ab, mit dem erste Schulden der PA für Strom und Wasser bezahlt werden sollen. Mahmud Abbas gefällt das nicht. Er will alles Geld. Deshalb lehnt er die Annahme der Zahlungen Israels ab und will deswegen den ICC bemühen.

Montag, 06.04.2015:

Importeure im Gazastreifen geben an, dass Israel die Einfuhr von Bauholz einschränkt.

Dienstag, 07.04.2015:

Der PA-Uno-Botschafter forderte den Sicherheitsrat auf eine Resolution zur Festsetzung eines Termins für die Ausrufung eines Palästinenserstaats festzulegen. Das sei eine der effektivsten Möglichkeiten den Extremismus in der Region zu bekämpfen.

Die PA versucht die Verfahren gegen Israel beim ICC in Den Haag zu beschleunigen.

Die Arabische Liga will einen detaillierten Zeitplan „für ein Ende der israelischen Besatzung“ vorlegen. Dazu bildet sie ein Sonderkomitee, das eine entsprechende Resolution für den UNO-Sicherheitsrat formulieren soll. (Merke: nur für den israelischen Abzug, nicht für einen Friedensschluss!)

Mittwoch, 08.04.2015:

MK Miri Regev nahm den Anschlag auf die Soldaten bei Shilo zum Anlass darauf aufmerksam zu machen, dass Mahmud Abbas einerseits behauptet, er wollen um Frieden verhandeln, andererseits die Araber aufhetzt und das Feuer schürt; er müsse beweisen, dass seine Absichten für Verhandlungen und Frieden echt sind.

Donnerstag, 09.04.2015:

Die Orte rund um Jerusalem waren bisher unter vollständiger Kontrolle Israels. Das ändert sich jetzt; die PA hat in Absprache mit Israel begonnen dort bewaffnete Polizisten patrouillieren zu lassen.

Einmal mehr belohnt die PA Terror: Die Mutter von 4 terroristischen Mördern wurde als Vorbild für palästinensische Frauen geehrt. Ihre Söhne sitzen für zusammen 18-mal lebenslänglich wegen Mord und Beteiligung an Terroranschlägen in israelischen Gefängnissen.

Die Al-Qassam-Brigaden der Hamas lassen wissen: Der Messerangriff von gestern war eine „natürliche Reaktion auf israelischen Extremismus“.