Ein kleiner Eindruck vom „Konzentrationslager“ Gaza: Techno-Fitnessstudio

Aussie Dave, 12. Juli 2051

Shehab News hat das folgende Video eines Kindes aus dem Gazastreifen in einem Techno-Fitnessstudio in Gaza:

Ganz klar: Er wurde in eine israelische Todes-StreckmaschineTM gesteckt, überlebte aber, um die Geschichte zu erzählen (und die Hauptrolle in dem Video zu spielen).

In anderen Nachrichten hat das „Konzentrationslager“ Gazastreifen ein Techno-Fitnesstudio, in dem es unter andere Folgendes gibt:

Einen schicken Empfangsbereich:

Einen schicken Raum mit Trainingsrädern:

Einen schicken Kardio-Raum:

Einen schicken Analysator für den menschlichen Körper (was immer das ist):

Ein schickes Schwimmbecken (wer redet hier von Wasserknappheit?)

Einen schicken Wellness-Bereich:

Weitere Fotos gibt es hier, was zeigt, dass dieses Fitnessstudio nicht nur für „reiche Ausländer“ da ist, wie einige Israelhasser behaupten, wenn man sie mit dieser Art Szenen konfrontiert.

Geschichte umschreiben: Gaza

RealJStreets, Israellycool, 19. Juli 2015

Die Welt hat zugesehen, wie ISIS antike Altertümer zertrümmert. Berichte von Zerstörungen sind aus dem Irak, Nimrod, Niniveh und anderen Orten gekommen. Die Zerstörung kostbarer Artefakte im Museum von Mossul durch den Islamischen Staat hat Archäologen und Historiker-Gemeinschaften in Bestürzung versetzt.

Allerdings versucht nicht nur der Islamische Staat die Geschichte des Nahen Ostens neuzuschreiben. Die arabische Propagandamaschine ist stark damit beschäftigt Pallywood-Produktionen zu schaffen, die Israel dämonisieren und langsam Jahrtausende alte Beweise jüdischer Präsenz in „Palästina“ zu beseitigen.

Ich sage jüdischen Präsenz in „Palästina“, weil es damals, als Juden in Kfar Darom lebten, noch keinen „Israel“ genannten Staat und es kein arabisches Volk namens „Palästinenser“ gab.

Diese jüdischen Siedler von Kfar Darom waren nicht die ersten Juden im Gazastreifen. Die Bibel verweist in ihrem Vortrag der Geschichte der jüdischen Patriarchen auf das Gebiet.

Durch die Jahrhunderte hindurch behielten Jude ihre Verbindung zum Land am Meer. Es steht geschrieben, dass die Hasmonäer-Könige eine jüdische Siedlung bauten, um Handeskarawanen dort unterzubringen.

Der Talmud und die Mischna geben Hinweise auf eine jüdische Synagoge.

Der antike und unschätzbare Mosaikboden dieser Synagoge in Gaza wurde jedoch zerstört.

Ariel Sharon war im Wiederbesiedlungsprojekt des Gazastreifens aktiv. Dann, einige Jahrzehnte nach der Tatsache, entfernte Sharon in seiner Rolle als Premierminister Israels jeden einzelnen jüdischen Einwohner. Bis vor nur zehn Jahren gab es eine jüdische Präsenz im Gazatreifen, doch als die Juden ihn verließen, verloren Araber ihre Jobs und Einkommen. Die Hamas wurde als Herrscher gewählt. Abertausende Raketen wurden auf Israel geschossen. Und immer noch verdammt die Welt die israelische Besatzung.

Ryan Bellerose hat zu den Rechten der Juden an Israel als einheimischem Volk hier auf Israellycool geschrieben.

Aber mehr und mehr Menschen glauben der umgeschriebenen Geschichte, die aus der arabischen Propagandamaschine kommt.

Die Regierung Palästinas gab Yosef am 26. Oktober 1922 eine provisorische Bescheinigung seiner palästinensischen Staatsbürgerschaft. Er war einer der vielen Juden, die Ende des 19. Jahrhunderts geboren wurden und im Gazastreifen lebten.

Werden sie mit der Zerstörung der Beweise des jüdischen Volks im Gazastreifen die Geschichte erfolgreich neu schreiben?

Fotos und Video: The Gush Katif Museum in Nitzan
Update (22.07.2015): Foto des Staatsbürgerschafts-Fotos

 

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (19.-25.07.2015)

Montag, 20.07.2015:

Seit dem Shalit-Deal haben damals freigelassene Terroristen 6 Israelis ermordet.

Eine mit dem IS verbundene Gruppe droht der Hamas mit Raketenschüssen auf Israel, sollten ihre Leute nicht von der Hamas freigelassen werden.

Die Gesetzesvorlage für härtere Strafen für Steinewerfer hat die erste Lesung in der Knesset durchlaufen.

Heckmeck:
Die EU versucht mal wieder die „Friedensgespräche“ in Gang zu bringen. Dazu will Frau Mogherini internationale Unterstützung zusammenbringen.

Dienstag, 21.07.2015:

Am Abend verabschiedete die Knesset das Gesetz für härtere Bestrafungen von Steinwurf-Terror in zweiter und dritter Lesung. 69 MKs stimmten dafür, 17 dagegen. Für Steine werfen gibt es jetzt bis zu 5 Jahre Gefängnis. Einige arabische Abgeordnete äußerten sich heftig gegen das Gesetz.

Die Hamas höhnt, Israel werde nie Informationen über den gefallenen und von ihr entführten Soldaten Oron Shaul erhalten und prahlt mit Israelis „Hilflosigkeit“.

Mittwoch, 22.07.2015:

Die beiden jüdischen Brüder, die im November einen Brandanschlag auf eine bilinguale (arabisch-hebräische) Schule verübten, wurden zu Gefängnisstrafen verurteilt. Ein dritter Täter wird sein Urteil später erhalten.

Während der letzten Monate haben Undercover-Polizeieinheiten in Judäa und Samaria 23 pal-arabische Verdächtige auffliegen lassen, die wegen Waffenschmuggel, Waffenherstellung und Drogenschmuggel festgenommen wurden. Die Polizei zeigte jetzt die Ergebnisse der Durchsuchungen und Festnahmen.

Ein arabisches Dorf östlich von Ramallah feierte Montagabend ein großes Fest – anlässlich der Ermordung von Malachi Rosenfeld, der seinen Schusswunden vom 29. Juni erlag. Die Terroristen, die den Anschlag verübten, stammen aus dem Dorf.

Die Waqf in Jerusalem verkündete offiziell (wieder einmal), dass Juden keinerlei Rechte am Tempelberg hätten. Dieser habe „immer schon“ ausschließlich dem Islam gehört. Juden, die den Tempelberg besuchen, schänden diesen.

Sicherheitspersonal am Übergang Kerem Shalom entdeckte in einem LKW mit alten Elektrogeräten ein in einem Kühlschrank verstecktes, auseinandergebautes Motorrad, das in den Gazastreifen geschmuggelt werden sollte. Die Einfuhr von Motorrädern ist untersagt, weil Terroristen diese häufig für Terroranschläge und weitere illegale Aktivitäten nutzen; die Hamas hat bei verschiedenen Aktionen während des Kriegs im letzten Jahr ebenfalls Motorräder benutzt. Seit Jahresbeginn wurden 250 Versuche verhindert illegale Waren in den Gazastreifen zu schmuggeln.

Donnerstag, 23.07.2015:

Die Polizei nahm vier weitere Verdächtige fest, die an dem Lynchmord an einem verletzten Syrer in einem Krankenwagen auf dem Golan beteiligt gewesen sein sollen.

Die Terroristen von Hamas und DFLP bezeichnen die härteren Strafen für versuchten Mord durch Steinwürfe als „faschistischen organisierten Terror“. Ausgerechnet.

Freitag, 24.07.2015:

Hamas-Grande Mussa Abu Marzuk fordert Terror, bis die „Besatzung beseitigt ist“; er nannte Mörder von israelischen Zivilisten „Helden“ und „den Stolz der Nation“. Die Anschläge auf Juden seien eine Verpflichtung durch die Religion und das Vaterland, jeder, der sich selbst respektiert, müsse stolz darauf sein.

Samstag, 25.07.2015:

Hamas hat wieder ein Sommerlager eröffnet. 25.000 PalAraber erhalten militärisches Kampftraining.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (29.06.-11.07.2015)

Montag, 29.06.2015:

Das schwedische Terrorschiffchen lief von der Marine eskortiert in den Hafen von Aschdod ein.

Dienstag, 30.06.2015:

Die Hamas sprach bezüglich der jüngsten Terroranschläge von einer „qualitativen Verbesserung“.

Nach dem erfolgreichen und einem verhinderten Terroranschlag vom Vortag strich Israel sämtliche Erleichterungen für Araber aus den Palästinensergebieten aufgehoben. (Ulrich Sahm, per E-Mail)

Der Shin Bet sagt, dass die Zahl der Terroranschläge seit 2012 um 50% zugenommen hat.

Mittwoch, 01.07.2015:

Nach dem Terror im Süden hat Israel alle Reisegenehmigungen für Araber IN den Gazastreifen gestrichen.

Donnerstag, 02.07.2015:

Der PA-„Außenminister“ al-Maliki beschuldigt Israel vor Verhandlungen mit den Terroristen wegzulaufen.

Bei einem „Gedenken“ an den vor einem Jahr ermordeten arabischen Jugendlichen forderten die Demonstranten eine „3. Intifada“.

Freitag, 03.07.2015:

Die PA ließ 50 Hamas-Mitglieder festnehmen und elektronische Ausrüstung beschlagnahmen.

Die Hamas behauptet sie habe Israel mit dem Krieg vom letzten Jahr in gegenseitiges Nichtstun gezwungen.

Samstag, 04.07.2015:

Mahmud Abbas pries den bei einem Terroranschlag mit Steinen von Soldaten getöteten junge Araber im Gespräch mit seinen Eltern.

Sonntag, 05.07.2015:

Der Tempelberg war wieder einmal für jüdische Besucher gesperrt.

Weil die Terroranschläge enorm zugenommen haben, beantragen mehr und mehr Einwohner Jerusalems Waffenbesitzrecht.

Dienstag, 07.07.2015:

Die Hamas soll nach Angaben von Fatah-Sprecher Osama Qawasmi mit Israel über einen 10-jährigen Waffenstillstand verhandeln.

Ein Vertreter der Hamas sagte, die Gruppe habe kein Interesse an neuen Kämpfen mit Israel, man wolle die Ruhe erhalten.

Ismail Haniyeh behauptet Israel ab der Hamas zugesichert den Gazastreifen nicht anzugreifen.

Mittwoch, 08.07.2015:

Die Straße 12 entlang der Grenze zu Ägypten wurde wieder für den Verkehr freigegeben.

Der PA-„Botschafter“ in Chile sagte bei einer Rede, die „Palästinenser“ würden die Juden nicht hassen – es gebe sie ja nicht. Dazu zitierte er die Protokolle der Weisen von Zion.

Abdullah Barghouti verbüßt in Israel 67-mal lebenslängliche wegen Terrormorden. Die PA-Nachrichtenagentur Ma’an pries den Terroristen als Helden.

Ein Hamas-Vertreter gelobte, man werde weiterhin auch in Judäa und Samaria agieren, um „ganz Palästina zu befreien“ (heißt: Terror treiben).

Donnerstag, 09.07.2015:

Die Hamas bezeichnet die beiden gefangenen Israelis als „Soldaten“. (Der eine ist geistig behindert und war nie in der IDF; über den anderen ist nichts bekannt.)

Außerdem prahlt die Terrorgruppe zum Jahrestag des letzten Kriegs mit Israel mit ihren Raketen.

Der Minister für innere Sicherheit hat angeordnet, dass der Sender Palestine ’48 geschlossen wird; der voll unter der Kontrolle der PA befindlicher Sender hatte als Zielpublikum die arabischen Staatsbürger Israels. Dass der Sender innerhalb von Israel agiert, verletzt die Oslo-Abkommen.

Freitag, 10.07.2015:

Am Rahelgrab setzen Terroristen vermehrt Steinschleudern ein, um Sprengsätze über eine Mauer auf Jeschiwa-Schüler und Besucher zu schießen.

Die Hamas fordert, dass Israel Terror-Häftlinge freilässt, um überhaupt erst über die entführten Israelis zu verhandeln.

Samstag, 11.07.2015:

Die Hamas tönt: Die israelischen Medien werden dafür sorgen, dass die Terrorgruppe „die israelischen Gefängnisse leert“. Sie bezog sich damit auf Druck auf die Regierung wegen der in den Gazastreifen entführten Israelis.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (21.-28.06.2015)

Sonntag, 21.06.2015:

Der arabische MK Basel Ghattas will sich auf das Terrorschiffer-Boot begeben und droht Israel mit Gewalt, sollte das Schiffchen aufgebracht werden.

Was auch sonst? Die Hamas applaudiert begeistert dem Attentäter von heute.

Montag, 22.06.2015:

Die Fünfte Kolonne: Die „Vereinte Arabische Liste“ in der Knesset machte Dampf für die Terrorschiffer von der aktuellen Gaza-Flottille. Israels Blockade sei ein Verbrechen, ließen sie wissen und tönten, dass sie die Mitfahrt von MK Ghattas auf dem Terrorschiffchen unterstützen.

Dienstag, 23.06.2015:

Israel returnierte 19 konfiszierte Fischerboote in den Gazastreifen.

Es befinden sich mal wieder arabische Terrorhäftlinge in israelischen Gefängnissen im Hungerstreik. Ein arabischer Knessetabgeordneter drohte Ärzten, die überlegen, diese Häftlinge zwangszuernähren mit Mord.

Die aktuellen Terrorschiffer sind sich ziemlich sicher, dass Israel sie wegen internationalen Drucks nicht abfangen wird.

Mittwoch, 24.06.2015:

Die IDF hat den Soldaten Oron Shaul für tot erklärt; seine Leiche (sowie die eines weiteren Soldaten) hatte die Hamas nie freigegeben. Jetzt behaupten die Terroristen, der Soldat sei noch am Leben.

Eine Umfrage zeigt, dass nur noch 51% der Israelis die Zweistaatenlösung unterstützen (letztes Jahr waren es noch 61%). 54% sind dagegen, die „Siedlungen“ alle abzureißen (38% sind dafür). 56% der PalAraber sagen, Israel plane Judäa und Samaria zu annektieren und die Araber zu vertreiben.

Mahmud Abbas hat offenbar alle israelischen „Ramadan-Zugeständnisse“ abgelehnt und sorgt dafür, dass die PalAraber sie nicht wahrnehmen.

Die Hamas hat neue Fotos von Terroristen veröffentlicht, die in den Tunneln des Gaza-Grenzgebiets trainieren.

Donnerstag, 25.06.2015:

Jordanische Medien sind verärgert, dass die israelische Botschaft gegen ihr boshaftes Preisen von Palästinenser-Terror protestiert. Al-Dustur schimpft, die Israelis würden unbewaffnete Unschuldige ermorden, sie von ihrem Land vertreiben und ihre heiligen Städten schänden.

Die Fünfte Kolonne: Die arabischen Knesset-Abgeordneten blieben der Rede von Bundestagspräsident Lammert im israelischen Parlament fern. Der Besuch des Bundestagspräsidenten sei ein „diplomatisches Ereignis“ und diene israelischer Propaganda. Daran wollten sie sich nicht beteiligen.

Eine Drohne aus dem Gazastreifen drang in den israelischen Luftraum ein und stürzte ab, bevor die IDF entscheiden konnte, ob sie sie abschießt oder nicht.

Die PA hat offiziell die ersten Dokumente gegen Israel beim ICC eingereicht.

Ein arabischer Mob randalierte an der Quelle, an der letzte Woche ein 25-jähriger Israeli ermordet und sein Freund verletzt wurde. Offenbar versuchten die Araber die historische Quelle trockenzulegen.

Die PA veranstaltet in Abu Dis bei Jerusalem ein Jugend-Fußballturnier. Die Mannschaften des Turniers sind nach „Märtyrern“ (terroristischen Mördern von Juden) benannt, einer davon der Terrorist, der im Herbst versuchte Yehuda Glick zu erschießen.

Samstag, 27.06.2015:

Der Islamische Jihad droht damit den Waffenstillstand im Gazastreifen zu beenden, sollte Terrorführer Khader Adnan bei seinem Hungerstreik sterben. (Aber den Mann zu retten, wollen sie Israel genauso wenig erlauben…)

Sonntag, 28.06.2015:

Die Fatah-Terroristen zeigten stolz einem iranischen Reporter einen Tunnel im Gazastreifen, den sie gebaut haben. Er soll 3 km lang sein. Und sooo friedlich…!

Während der letzten zwei Wochen hat es auf dem Ölberg 90 Grabschändungen gegeben. Außerdem gab es 300 Vorfälle mit Steinwürfen in „Ost“-Jerusalem.

Ein Hamas-Führer bestätigte indirekte Gespräche mit Israel, um die Spannungen zu senken.

Nach seiner Flucht aus Syrien wurde Koch zum Star in Gaza

Nach der Eröffnung von „Soryana“ (unser Syrien) im vornehmen Viertel von Gaza Stadt wird Wareef Hameedo den kleinen Bildschirm erobern – mit der eigenen Kochserie in 30 Teilen.

REUTERS, Jerusalem Post, 15. Juni 2015

Garantiert hat niemand es auf demselben Weg zum prominenten Koch gebracht wie Wareef Hameedo.

Vor drei Jahren betrieb der 34-jährige ein kleines Restaurant in einem Einkaufszentrum in der syrischen Stadt Aleppo. Dann wurde diese im syrischen Bürgerkrieg heftig bombardiert. Mitglieder seiner Familie flohen in die südöstliche Türkei und er folgte kurz darauf.

In der Türkei entschied er sich, dass es ihm in Ägypten besser gehen würde. Er fuhr mit dem Schiff nach Port Said und endete als Koch für Firmen-Banketten in Kairo. Da er kaum über die Runden kam, stand er vor einer Entscheidung: eine Reise nach Europa zu riskieren oder sein Glück woanders zu versuchen. „Ich musste mich entscheiden die Todesboote nach Europa zu nutzen und eine ungewisse Zukunft zu haben oder dem Rat einiger palästinensischer Freunde zu folgen und nach Gaza zu gehen“, sagte Hameedo. Allen Widrigkeiten zum Trotz entschied er sich für Gaza.

Im Mai 2013 wurde er durch einen der Tunnel zwischen dem Sinai und dem Palästinensergebiet geschmuggelt und schloss sich 1,8 Millionen Gazanern an, die versuchen in einer Wirtschaft am Rande des Zusammenbruchs seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Die Arbeitslosigkeit beträgt dort fast 50 Prozent.

Da er einen Abschluss als Maschinentechnik hat, hätten Hameedos technische Fähigkeiten nützlich sein können. Doch er war entschlossen es als Koch zu schaffen und Schritt für Schritt verfolgte er seinen Traum, obwohl Gaza kaum ein Jahr nach seiner Ankunft im Krieg zwischen Israel und der Hamas in Flammen aufging.

So wie er seine Frau traf – ein palästinensische Journalistin, die ihn zu syrischen Flüchtlingen interviewte – eröffnete er schließlich mit einem Partner sein eigenes Restaurant, das er „Soryana“ (unser Syrien) nannte. Es ist ein kleines Lokal in einem der besten Viertel von Gaza. „Ich sah, dass es kein kreatives Kochen gab“, sagte er zu seinem ersten Eindruck der Küche von Gaza. „Nur ein paar Lokale machten nicht Traditionelles. Mit syrisch orientiertem Essen, dachte ich, könnte ich eine Chance haben.“

Syrisches Essen ist in der arabischen Welt berühmt und Hameedo fand willige Kundschaft. „Sie lieben unser Kibbeh“, sagte er – Syriens Nationalgericht aus Rinder- oder Lammhackfleisch und Burghul-Weizen, das gebacken oder gebraten serviert wird. „Sie sind ganz verrückt danach.“

Fans fingen an ihn zu bitten anderes syrisches Essen zu kochen, von dem sie in Filmen oder im Fernsehen gehört hatten. Als sein Ruhm sich verbreitete, bat ein örtlicher Fernsehsender Hameedo eine Kochshow zu machen. Ab nächster Woche wird eine dreißigteilige Serie während des muslimischen Fastenmonats Ramadan ausgestrahlt.

Hameedo lächelt nun, doch die Zukunft ist unsicher. Sein Pass ist abgelaufen und es gibt in Gaza keine syrische Botschaft um ihn zu erneuern. Wenn er kein neues Dokument bekommt, wird er Probleme bekommen seine Familie in der Türkei zu besuchen. Andere Syrer, die nach Gaza kamen, haben entweder Asyl in Schweden genommen oder blieben arbeitslos.

Doch sein kulinarischer Enthusiasmus ist ungetrübt. „Ich habe Pläne“, sagte er und erwähnte die Idee ein weiteres Soryana im südlichen Gazastreifen zu eröffnen oder irgendwann zurück nach Syrien zu gehen.

Schujaiyah im Gazastreifen wird nicht allzu bald wieder aufgebaut – es ist propagandistisch zu wertvoll

Elder of Ziyon, 1. Juni 2015

Die Deutsche Welle offenbart* etwas Interessantes zum Gazastreifen:

Ein Jahr nach Kriegsende erinnert hier noch alles an den Konflikt. Zwar sind inzwischen die Trümmer von den Straßen geräumt, doch rechts und links sieht man immer noch zerbombte Häuser und Trümmerfelder. Von Wiederaufbau ist nur wenig zu sehen.
Oft fahren Konvois mit gepanzerten Autos durch die Straßen. Eine Tour durch das Viertel steht fast auf jedem Programm der wenigen ausländischen Gäste. Zumeist sind es Politiker, die das von Israel und Ägypten abgeriegelte Gebiet besuchen, um sich “ein Bild der Lage” zu machen.

Auch Issam Alewa hat schon viele dieser Konvois gesehen. Es sei wichtig, sagt er, dass Ausländer nach Gaza kämen, um die Folgen des Krieges zu sehen. “Wir heißen sie natürlich willkommen,” sagt er, “sie sollten alle herkommen.” Dass sich deshalb irgendetwas an der Situation ändert, erwartet er aber nicht.

Alewas Haus ist eigentlich nicht mehr bewohnbar. Die meisten Seitenwände der Wohnung im ersten Stock fehlen. Das Treppenhaus ist mit Einschusslöchern durchsiebt. Trotzdem lebt der Vater von 13 Kindern noch immer dort mit seiner Familie. “Jeder sagt mir, dass das Haus nicht mehr sicher ist und dass ich es komplett abreißen soll”, sagt er. “Aber wo sollen wir denn hin?”

Etwas weiter gibt der Artikel zu, dass Zehntausend Gazaner ihre beschädigten Häuser wieder aufgebaut haben:

Zudem haben rund 60.000 Familien Hilfe erhalten, um ihre Häuser zu reparieren. Das Baumaterial dafür wird über den “Gaza Reconstruction Mechanism” (GRM) importiert, den die Vereinten Nationen mit Israel und der Palästinensischen Autonomiebehörde im Oktober ausgehandelt hatten. Dennoch, finanzieller Druck und die strikten Einfuhrkontrollen von Baumaterial aus Israel machen die Einfuhr zu einem sehr komplizierten Prozess.

Doch aus irgendeinem Grund ging der Reporter in keines der Viertel, um die Reparatur von Zehntausenden Häuser zu erleben. (Und wenn der Prozess so kompliziert ist, wie haben es dann 60.000 Familien geschafft ihn erfolgreich zu durchlaufen?)

Es scheint wahrscheinlich, dass die Hamas – und zu einem gewissen Maß NGOs wie die UNRWA – Schujaiyah als Zoo behalten wollen, um der Welt zu zeigen, wie böse Israel ist.

Um es einfach auszudrücken: Es gibt keine Rechtfertigung dafür den Schutt neun Monate nach dem Krieg nicht weggeräumt zu haben. Im Gazastreifen gibt es Bulldozer und sogar Unternehmer, die Schutt recyceln, um neuen Beton und Schotter zu machen. Gazas 40%-ige Arbeitslosenquote bedeutet, dass es jede Menge Leute gibt, die bereit sind diesen Schutt zu bergen und zu verkaufen.

Aber Schujaiyah bleibt fast genauso, wie es im August aussah, außer vielleicht, dass die Straßen für die ständigen, mit glotzenden Europäern angefüllten Konvois freigeräumt wurden.

Dieses Foto wurde im April von AFP gemacht:

Der „Gaza Reconstruction Mechanism“ sagt, dass 58.000 Familien 100% des Materials zum Wiederaufbau erhalten haben. Weitere 30.000 haben Teile des dafür Benötigten gekauft und sie können den Rest kaufen, wann immer sie da wollen. (Der Grund, dass keine vollständig zerstörten Häuser wieder aufgebaut wurden, ist die Bürokratie, keine Materialknappheit oder Einchränkungen durch Israel. Und sehr wahrscheinlich soll diese Bürokratie auch Schujaiyah in der Verfassung halten, in er sie sich heute befindet.

Angesichts dieser Fakten scheint es wahrscheinlich zu sein, dass die sehr PR-bewussten Führer in Gaza (und die NGOs) Schujaiyah gewollt in Trümmer liegend und die Einwohner im Elend halten wollen, um das für Propaganda zu nutzen. Reporter – freudig an einer Story beteiligt, die ihnen solch großartiges Anschauungsmaterial reicht – werden die harten Fragen nicht stellen und werden die Erlaubnis nicht bekommen die Bereich des Gazastreifens zu besuchen, die Menschen wieder aufgebaut haben – oder die ihren Zement auf dem Schwarzmarkt an die Hamas verkauften.

Menschen des Gazastreifens werden obdachlos gehalten, damit Reporter Fotos wie diese machen und Artikel wie diesen schreiben können.

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* Ich benutze den etwas anders gegliederten deutschen Text.