Was ist los im Gazastreifen?

Barry Shaw, The View vom Israel, 2. April 2018

Eines, was die von der Fatah geführte palästinensische Autonomiebehörde mit der Hamas und dem Palästinensischen Jihad im Gazastreifen gemeinsam hat, ist der Traum von einer Welt ohne Israel und Juden.

Beide propagieren eine Welt, in der die Palästinenser ganz „Palästina“ beherrschen werden – „vom Fluss bis zum Meer“. Was sie mit sieben Millionen Juden tun werden, bleibt unbeantwortet. Es reicht, dass ihre Kinder mit einer gefälschten Opfergeschichte gelehrt werden, Israel gehöre rechtmäßig ihnen. Gemacht wird das mit eine gefälschten Geschichte der Enteignung, die bis 1948 zurückreicht, als vier arabische Armeen (Ägypten, Jordanien, Syrien und Irak) versuchten den entstehenden jüdischen Staat zu vernichten und versagten,

Die Araber flohen vor den tobenden Kämpefn und denen, die das nicht machten, wurden vom Arabischen hohen Rat befohlen den eindringenden arabischen Streitkräften Platz zu machen, die entschlossen waren die Juden ins Meer zu treiben. Daher wurde das arabische Flüchtlingsproblem von den eindringenden Arabern geschaffen, die darauf aus waren die Juden zu vernichten.

Nach ihrem fehlgeschlagenen Krieg stellte die Arabische Liga, angeführt von Ägypten, eine „Gesamtpalästinensische Regierung“ im Gazastreifen auf, die der berüchtigte Haddsch Amin al-Husseini geführt wurde, der sich mit Adolf Hitler traf, die Nazi-Todeslager besuchte, eine prodeutsche muslimische Streitmacht in Bosnien gründete und mit den Deutschen die Endlösung für das jüdische Problem im Nahen Osten plante.

Im Gazastreifen bildete er eine Armee des Heiligen Krieges, eigentlich die erste jihadistische Miliz moderner Zeiten. Der Gazastreifen wurde nach dem Krieg von 1948 von Ägypten kontrolliert.

Nach diesem Krieg kontrollierte Abdallah, der Haschemitenkönig, der Transjordanien regierte, das der größere Teil des jetzt verblichenen Palästina gewesen war, Judäa und Samaria sowie die Altstadt von Jerusalem. Er erkannte die Gefahr für seine Herrschaft über beide Seiten des Jordan durch ein Wiederaufleben einer vom ehemaligen Mufti von Jerusalem geführten radikalen Armee fanatischer Islamisten.

Der Führung der Gesamtpalästinensischen Regierung durch den Mufti war bei vielen in der Arabischen Liga gefürchtet und verrufen; vom ägyptischen Führer Gamal Abdel Nasser wurde sie 1959 aufgelöst.

Es half al-Husseinis islamischer Sache nicht, als König Abdallah am 20. Juli 1951 in Jerusalem ermordet wurde, als er die beiden Moscheen auf dem Tempelberg besuchte. Getötet wurde er von Mustafa Aschu, einem militanten Mitglied von al-Husseinis Jihad al-Muqaddas.

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Israelis begleiten palästinensische Patienten vom Gazastreifen zu Krankenhäusern in Israel

Fast jeden Tag kommen israelische Freiwillige der Organisation „Straße zur Genesung“ an den Übergang Erez, um palästinensische Patienten aus dem Gazastreifen zu Krankenhäusern in Israel zu transportieren, wo sie medizinisch behandelt werden.

COGAT (Coordination of Government Activities in the Territories), 6. Juli 2018

Der Übergang Erez ist der Hauptübergang zur Ausreise für Gazaner in die Welt. Jeden Tag betreten oder verlassen hunderte Menschen den Gazastreifen, selbst in schwierigen Zeiten, wenn Terrororganisationen im Gazastreifen Raketen auf Israel schießen. Trotz der Probleme, der Störungen, der Terrorakte und der Sicherheitslage ist der zentrale Grund des Übergangs Erez geöffnet zu bleiben der humanitäre. Israel gestattet Gazanern, die medizinische Behandlung benötigen, die Reise zu Krankenhäusern in Israel, palästinensischen Krankenhäusern in Judäa und Samaria und auch im Ausland.

Nehmen wir z.B. die letzte Woche (22.05.2018). Hedva, eine dreifache Mutter und fünffache Großmutter, kam morgens zum Übergang Erez und wartete auf vier Gazaner – zwei Patienten mit ihren beiden Begleitpersonen. Hedva ist eine von hunderten Freiwilligen der Organisation „Straße zur Genesung“, die hilft Palästinenser aus dem Gazastreifen und Judäa-Samaria zu Krankenhäusern in Israel zu bringen, wo sie passende medizinische Behandlung, medizinische Untersuchungen und stationären Aufenthalt erhalten.

Hedva sagt, in den sechs Jahren, die sie Mitglied von „Straße der Genesung“ ist, hat sie viele palästinensische Patienten zu verschiedenen Krankenhäusern in Israel gebracht und eine freundschaftliche Beziehung zu einigen von ihnen entwickelt. Sie erzählt z.B. von einem Hebräisch sprechenden Jungen aus Gaza, der bereits ein Freund ihres Enkels ist und jedes Mal, wenn er zur Behandlung nach Israel kommt, trifft er Hedva und spielt mit ihrem Enkel.

Gegen 11 Uhr kamen die vier Gazaner, auf die Hedva wartete, durch den Übergang Erez. Sie nahm sie mit zum Zug und von dort fuhren sie weiter zum Assuta-Krankenhaus, so dass die beiden Patienten ihre geeignete Behandlung bekommen konnten, die sie verdienten. Solche einfachen und bewegenden Geschichten über gute Menschen, die Menschen kostenfrei helfen, ungeachtet der Religion oder Nationalität, der sie angehören, finden am Übergang Erez jeden Tag statt. Einer der Begleiter aus dem Gazastreifen, der mit Hedva reiste, fasst dies gut zusammen: „Was humanitäre Arbeit angeht, gibt es so etwas wie Israelis oder Palästinenser nicht, nur Menschen.“

Gaza und die zionistische Linke

Meir Inor, Israel HaYom, 9. Juli 2018

In den Tagen der Fahndung nach Terroristen – nach dem Mord an den Kindern der Familie Arroya 1971 in Gaza – sagte mir mein kommandierender Offizier in der Sayeret Rimon, Meir Dagan: „Heute wirst du zwei Jeeps nehmen, ein paar ranghohe Regierungsbeamte einladen und mit ihnen eine Tour durch die Dünen machen.“

Am Morgen trafen wir Vertreter der Siedlerbewegung , die mit Ingenieuren und Stadtplanern kamen, allesamt von der Mapai (dem Vorgänger der Arbeitspartei). Unter ihnen befand sich kein einziger Rechter. Die meisten ranghohen Vertreter erklärten: „Golda [Meir] und [Mosche] Dayan haben beschlossen, dass wir den Streifen nicht mehr verlassen“, was ich auf den Abzug aus dem Gazastreifen 1957 nach dem Sinai-Krieg und den Rückzug aus Kfar Darom während des Unabhängigkeitskriegs 1948 bezog.

„Der Weg den Streifen diesmal zu behalten ist die Erneuerung der Siedlung, einschließlich Kfar Daroms; das glauben sie in der Regierung“, sagte der offizielle Vertreter.

Dann kamen die Siedler und dann die Häuser mit den roten Dächern und die grünen, ansprechenden Gemeinden; und die Kinder; die winzigen Mühlen und die Gewächshäuser sprenkelten die Landschaft; und das große Kontingent der Bauern, die mit lokalen Arbeitern arbeiteten, um ihren Lebensunterhalt damit zu verdienen aus diesen Sanddünen fruchtbare Felder zu machen. Die Beziehungen waren nachbarschaftlich. Frauen bekamen in Khan Junis Führerscheine und brachten ihre Autos zur Reparatur dorthin.

Es gab wirtschaftlichen Wohlstand mit geteilten Dienstleistungen. Das Geld blieb in den Händen der Leute vor Ort; bei den Israelis, den Arbeitern und den Händlern im Gazastreifen. Die Staatskassen profitierten ebenfalls, anders als in der aktuellen Situation, in der an Gastarbeiter gezahltes Geld aus dem Land geht. Die Stadtverwaltungen wurden von israelischen Gouverneuren betreut, aber von Einwohnern des Gazastreifens gemanagt. Die Straßen wurden sauberer und die örtliche Polizei war der israelischen Polizei unterstellt. Statt des brutalen Geheimdienstapparats der Hamas nutzte der israelische Shin Bet Kollaborateure. Terroristen machten die Erfahrung, dass Terror einen Preis hatte und sie wurden ins Gefängnis geschickt.

Die Regierungspolitik damals war nicht von historischen Stimmungen geleitet – insbesondere der, dass Juden fast immer im Gazastreifen gelebt hatten – sondern von Sicherheitserwägungen. Die Doktrin der Sicherheit durch Siedlung kam von der zionistischen Linken. Die Mapainiks erklärten uns das so: Nicht alle Araber hassen uns, aber die meisten schon. Daher können wir uns den Luxus nicht leisten die Sicherheitskontrolle über den Gazastreifen zu preiszugeben. Jedes Machtvakuum wird von terroristischen Elementen gefüllt werden.

Die Terroranschläge begannen nicht mit der „Besatzung“ nach dem Sechstagekrieg 1967. Sie begannen 1948, nach dem Unabhängigkeitskrieg.

Die Kampfdoktrin der IDF damals wurde nicht von Brigadegeneral Ofer Winter entworfen, dem umstrittenen früheren Kommandeur der Infanteriebrigade Givati, sondern von Offizieren der zionistischen Linken, die Gaza als „lebendes Organ“ bezeichneten, „das dem Körper Israels entrissen wurde … eine Faust, die gegen das Land ausgefahren wurde, eine Basis für mörderische Terroristen, eine ständige Bedrohung der Kette prosperierender Gemeinden, durch ständige Bedrohung und Störmanöver, Beschuss mit Granaten und Opfern; unsere südliche Grenze.“

Letztlich zog die IDF unter Druck der internationalen Mächte und der Vereinten Nationen aus dem Sinai und dem Gazastreifen ab. IN den Tagen vor dem Sechstagekrieg warf der damalige ägyptische Präsident Gamal Abdel Nasser die UNO-Friedensschützer hinaus. Israel eroberte den Streifen zweimal. Jedes Mal wurde der dem Feind zurückgegeben, er wurde als Basis von Terroraktivitäten und zur Gefährdung unserer Gemeinden genutzt. Je mehr sich die Dinge ändern, desto mehr bleiben sie dieselben.

Um die Bedeutung der Sicherheitskontrolle über den Gazastreifen zu verstehen, sehen Sie sich die Landkarte an. Eine Enklave von 40 Kilometern Länge und 10 Kilometern Breite, die in israelische Bevölkerungszentren hineinragt – Aschkelon, Sderot und die umgebenden landwirtschaftlichen Gemeinden – wird derzeit von der Hamas und dem Islamischen Jihad beherrscht.

Der verstorbenen General und Chef der Arbeitspartei Yigal Allon erklärte das so: „Diese Gemeineden sind von höchster Bedeutung für die diplomatische Zukunft des Gazastreifens, denn sie teilen den Streifen in nördlich und südlich von Gaza Stadt. Außerdem hat eine jüdischen Präsenz im Herzen des Gazastreifens beträchtliche Sicherheitsbedeutung.“ Was damals stimmte, ist auch heute noch wahr.

Oberstleutnan (a.D.) Meir Indor ist der Leiter der Terroropfer-Vereinigung Almagor.

Der Feuerdrachen-Terror

gefunden auf twitter:

Der 7. Juli markiert 100 Tage seit die Palästinenser anfingen Brand-Drachen und -Ballone aus dem Gazastreifen nach Israel zu schicken.

Bis jetzt wurden mehr als 30.000 Morgen wertvollen Landes verbrannt. Im Kontext: Das sind etwa 22.500 Fußballfelder!

Das ist schlicht und einfach Terror! Aber wo ist die Empörung?

(persönliche Anmerkung am Rande: Ich habe mit meinen Eltern gesprochen, die fleißig unsere Mainstream-Medien konsumieren, ob sie etwas von den Bränden im südlichen Israel wissen. Sie hatten keine Ahnung davon, haben von mir zum ersten Mal etwas davon gehört.)