PA bettelt um Geld für Gaza, behält es aber für sich selbst

Elder of Ziyon, 12. Januar 2022

Das Hamas-Sprachrohr Felestin hat eine Artikelserie zum Missbrauch, den die palästinensische Autonomiebehörde mit ihren Geldern betreibt. Die Quelle ist voreingenommen, aber einige der Zahlen scheinen legitim zu sein.

Nach Angaben des Artikels steht die öffentliche Verschuldung der PA in Ramallah inzwischen bei $3,702 Milliarden, ein Sprung von $905 Millionen innerhalb von nur einem Jahr und 53% des Bruttosozialprodukts.

Sie haben einige Ökonomen dazu zitiert, wie die PA dem Gazastreifen Geld stiehlt.

Dr. Osama Nofal macht für die wirtschaftlichen Probleme des Gazastreifens die PA verantwortlich, nicht Israel. Er sagt, dass die PA Bargeld bei internationalen Spendern einwirbt, um den Wiederaufbau des Gazastreifens zu finanzieren, aber von dem Geld nichts nach Gaza abgibt. Er sagte, die Auferlegung von Wirtschaftssanktionen seitens der PA habe einen Niedergang des Bruttosozialprodukts von 40 auf 18% und eine Zunahme der Arbeitslosigkeit von 22 auf 50% verursacht. Laut Nofal ist Gazas Anteil an jährlicher internationaler Hilfe von $400 Millionen auf $20 Millionen gekürzt worden.

Der Ökonom Dr. Samir al-Daqran sagt, das Finanzministerium in Ramallah beschlagnahme die Steuern wichtiger Firmen im Gazastreifen; die PA erhalte $60 Millionen monatlich an Steuern auf Waren, die Kerem Schalom passieren, aber nichts davon fließe in den Gazastreifen zurück.

Die Wirtschaftler erwähnten keinerlei Geld, das aus dem Iran in den Gazastreifen fließt.

Eine gute Information gab es: Die Artikel bestätigen, dass die PA die „Geld für Mord“-Politik etwas eingeschränkt hat. Sie reduzierte Zahlungen an „Märtyer“-Familien der Hamas im Gazastreifen oder stellte sie ganz ein, was offenbar starke Auswirkungen auf die Gaza-Wirtschaft hat.

Schauen Sie, was die Hamas mit Wasserrohren im Gazastreifen macht, statt die Einwohner zu ernähren

Leah Rosenberg, IsarelUnwired, 27. Dezember 2021

Willkommen im Gazastreifen, wo eine Terror-Organisation die Show betreibt. Das bedeutet, dass sie den Tod unschuldiger Juden über die Ernährung der Gazaner stellen.

Der Gazastreifen wird von Terroristen regiert

Das passiert, wenn die Hamas den Gazastreifen regiert. Sie verwenden Wasserrohre, die genutzt werden sollten, um dabei zu helfen die Gazaner zu ernähren und bauen daraus stattdessen Raketen. Ihr Ziel besteht darin, unschuldige israelische Männer, Frauen und Kinder zu töten. Die Hamas kehrt es nicht einmal, wenn ihre eigenen Leute getötet werden oder infolge ihres Handelns sterben. Sie interessiert einzig das Töten von Juden.

Der Welt tun die Gazaner leid – aber sie glaubt, dass die Gazaner durch Israel leiden. Das könnte nicht weiter von der Wahrheit entfernt sein! Die Gazaner leiden durch ihre Führung – ihre TERRORISTISCHE Führung. Wenn ihnen Lebensmittel und Wasser fehlen, dann weil die Hamas ihre Ressourcen für Terrorismus verwendet statt dafür die Gazaner am Leben zu erhalten. Der Hamas ist der Tod wichtiger als das Leben.

Es ist unglaublich, dass die Welt die Wahrheit nicht sehen kann! Die Menschen im Gazastreifen werden weiter leiden, bis die Welt aufwacht und Israel bei seinem Kampf gegen die Hamas und den Terrorismus unterstützt. Zu viele in der Welt stehen auf der falschen Seite. Es gibt hier ein deutliches Richtig und Falsch und bis die Menschen das nicht sehen, werden unschuldige Gazaner unter der Hamas gefangen sein.

In Zahlen: Angriffe auf Israel 2021

gefunden auf twitter:

31 Raketen aus dem Libanon
mehr als 4.500 Raketen aus dem Gazastreifen (90% von der Eisernen Kuppel abgefangen)
2 Raketen aus Syrien

Libanon und Syrien:
10 Infiltrationen nach Israel
120kg Drogen abgefangen
75 Schusswaffen beschlagnahmt, die nach Israel geschmuggelt werden sollten

Judäa und Samaria:
5.532 Vorfälle mit Steinwürfen auf Israelis
1.022 Brandanschläge auf Israelis
61 Schusswaffenangriffe auf Israelis
18 Stichanschläge auf Israelis
die IDF beschlagnahmte 397 illegale Schusswaffen
die IDF schloss 9 terroristische Waffenwerkstätten
die IDF beschlagnahmte NIS 11.386.270 Terrorgelder (gut €3,2 Millionen)

IDF-Aktivitäten:
184 Hubschrauber-Rettungseinsätze
mehr als 1.000 Kampfjet-Einsätze
rund 100 Marineeinsätze

Fast alle Christen sind wegen Anschlägen von Hamas und Salafisten aus dem Gazastreifen geflohen

Elder of Ziyon, 26. September 2019

Mako hat (auf hebräisch) ein Interview mit einem Gazaner, der vor kurzem aus der von der Hamas geführten Enklave entkam.

Seit dem Aufstieg der Hamas an die Macht im Gazastreifen sind in dem Sektor lebende Christen die Sündenböcke und ein Ziel für Schädigung durch die Hamas wie auch extremistische Salafisten geworden. Wegen ihrer Zwangslage flohen die meisten von ihnen; von einer Gemeinschaft von 4.200 Menschen vor zwölf Jahren sind jetzt nur noch ein paar Hundert übrig geblieben.

Bis vor kurzem war auch Kamal Teresi dort, aber er schaffte die Flucht vor 4 Monaten: „Die Hamas-Leute übernahmen mein Haus und machten daraus eine Einsatzzentrale“, sagt er.

Teresi bietet einen seltenen Blick in die untragbare Realität, die er und seine Gemeinschaft tagtäglich gegenüber standen. „Ich wurde in eine Reihe Gefängnisse gesteckt und das Hamas-Gefängnis ist nichts außer Prügel und psychologische Folter“, erinnert er sich. Nach seinen Angaben sind die Anschläge auf Christen im Gazastreifen Routine geworden und das hört nicht einmal in Kriegszeiten auf.

„Wir Christen sind in Palästina keine Zuschauer, wir sind zweitausend Jahre lang in Palästina gewesen, wir sind keine Gäste“, sagt Kamal gequält. „Sie drangsalieren und verletzen die christliche Öffentlichkeit und christliche Institutionen, Kirchen und Vereine.“

… eines ist für Kamal sicher: Für ihn gibt s keinen Weg mehr zurück: „Ich kann nicht zurück in den Gazastreifen, eine Rückkehr würde ein Todesurteil sein.“

Warum hat es dann keinerlei Berichte von Amnesty, Human Rights Watch oder Oxfam über die Not der Christen im Gazastreifen gegeben?

Weil diese Gruppen keine Mühen scheuen israelische Juden schlecht aussehen zu lassen. Frü Israel werden Gerüchte oder Analysen von Leuten, die Israel bereits abgeneigt gegenüber stehen, hervorgehoben; für Palästinenser werden nur unbestreitbare Missbräuche wie Folter oder Raketenfeuer oder Selbstmord-Bombenanschläge widerwillig erwähnt – und selbst dann werden sie mehr oder weniger gerechtfertigt, indem auch von „Besatzung“ geredet wird.

Mehr als 80% der Christen sind unter der Hamas-Herrschaft aus dem Gazastreifen geflohen. Unter der PA steht es etwas besser, aber nicht viel – Bethlehem hatte früher 70% Christen, heute sind es weniger als 15%, während Muslime sie einschüchtern, damit sie fortgehen.

Christen bescheren sich nur selten offiziell über ihre palästinensischen Herren, weil sie wissen, wie die Konsequenzen aussehen. Die meisten Artikel lassen sie sich pflichtgemäße einfügen, so dass alles Israel in die Schuhe geschoben werden kann. Nur wenige Reporter machen sich die Mühe unter die Oberfläche zu gucken – und Menschenrechtsgruppen sind schlicht nicht interessiert.

Warum die Hamas Israel bekämpft

Clifford May, The Washington Times, 27. Oktober 2021

2005 führten die Israelis ein mutiges Experiment durch. Die vorherrschende Weisheit behauptete, dass der palästinensisch-israelische Konflikt die Folge von Israels „Besatzung“ zweier „palästinensischer Territorien“ sei. Wenn das stimmte, sollte nicht den Palästinensern eines dieser Territorien zu geben – den Gazastreifen – den Konflikt entschärfen? Verhandlungen über das andere „besetzte Gebiet“, die Westbank, könnten folgen und zur Lösung des Konflikts führen.

Sprung in den letzten Mai, als die den Gazastreifen beherrschende Hamas einen Krieg mit Israel anfing – zum vierten Mal. Offensichtlich ist Israels Experiment fehlgeschlagen.

Genauso offensichtlich: Die Israelis können nicht aus der Westbank abziehen, bis sie Sicherheitsgarantien der palästinensischen Autonomiebehörde (PA) haben, also des Gremiums, das dieses Gebiet regiert. Und wenn das heißt, dass den Juden des jüdischen Viertels der Altstadt von Jerusalem keinen Ben&Jerry’s Chunky Monkey verwehrt wird, dann ist es halt so.

Werden Sie sich von mir auf etwas tiefer eintauchen lassen? Als die Israelis – jeder Soldat jeder Bauer, jedes Grab – aus dem Gazastreifen abzogen, erwarteten sie, dass die PA die Kontrolle übernehmen würde. Aber die Hamas führte und gewann einen Bürgerkrieg gegen die PA. Seit 2007 hat PA-Präsident Mahmud Abbas es nicht gewagt einen Fuß in den Gazastreifen zu setzen.

Aus dem Gazastreifen ein Mittelmeer-Singapur zu machen hat nie auf der To-do-Liste der Hamas gestanden. Was darauf stand: Terrortunnel nach Israel graben, Brandballons schicken, um israelische Felder und Wälder abzubrennen und Raketen auf israelische Dörfer und Städte zu schießen. 2008, 2012, 2014 und erneut dieses Jahr waren die Salven heftig genug, um Kriege auszulösen.

Die Israelis versuchen die Waffenlieferungen an die Hamas zu begrenzen. Israels Feinde bezeichnen das als „Blockade“ und geben vor, das sei die Ursache – nicht das Ergebnis – des Hamas-Terrorismus. Sowohl Lebensmitte als auch Medikamente und andere nicht militärische Waren werden täglich aus Israel wie auch aus Ägypten in den Gazastreifen gebracht.

Was oft missverstanden wird: Obwohl die Israelis den Palästinensern den Gazastreifen gaben, nahmen sie ihn den Palästinensern nie weg. Das Gebiet war in osmanischem Besitz, bis deren Reich kollabierte. Es war in britischem Besitz, bis deren Empire daraus abzog. 1947 schlug die UNO die Teilung Palästinas in zwei Länder vor: einem sehr kleinen für die jüdischen Palästinenser, einem größeren für die arabischen Palästinenser (die da noch nicht darauf bestanden, dass nur sie „Palästinenser“ genannt werden können).

Die Juden stimmten zu. Die Araber nicht. 1948 begannen die Palästina umgebenden arabischen Staaten einen Krieg, um die Juden ins Meer zu treiben.

Die Juden kämpften um ihr Leben und gewannen einen unabhängigen Staat in Teilen ihres uralten Heimatlandes. Aber Ägypten eroberte den Gazastreifen. Und Jordanien eroberte Judäa und Samaria, Gebiete, die es in Westbank umbenannte und aus dem alle Juden vertrieben wurden. Kein Staat versuchte aus diesem Territorium in einen Palästinenserstaat zu machen.

1967 begannen Ägypten, Jordanien und andere arabische Staaten das, was als Sechstage-Krieg bekannt wurde. Sein Ziel war die Auslöschung Israels. Sein Scheitern ließ den Gazastreifen und die Westbank in der Hand Israels.

Wenn diese kurze und faktisch korrekte Geschichte Ihnen unbekannt ist, dann wahrscheinlich wegen der ständigen Verbreitung von Fehlinformationen und Desinformation über Israel – in den Medien, an Universitäten und durch Organisationen wie die UNO und Human Rights Watch.

Damit im Hinterkopf hat Jonathan Schanzer, mein Kollege am FDD, schnell, aber sorgfältig ein das erste Buch über den Krieg von diesem Jahr geschrieben. „Gaza Conflict 2021: Hamas, Israel and Eleven Days of War“ (Der Gaza-Konflikt 2021: Hamas, Israel und elf Tage Krieg) übernimmt die Aufgabe „diesen Krieg im Nachhinein besser zu erklären, als er damals erklärt wurde“.

Er untersucht, was die Hamas wirklich motivierte Israel in diesem kritischen Moment anzugreifen und welche Rolle die anderen Akteure spielten, insbesondere die Islamische Republik Iran, die der Hamas „die finanzielle Hilfe sowie auch Training und Waffen“ zur Verfügung stellt und den Gazastreifen als Teil ihres sich ausweitenden Imperiums betrachtet.

Er bietet historischen Kontext, der nicht mit den Narrativen konform geht, die von Antizionisten und Antisemiten verkündet werden (aber ich wiederhole mich).

Schanzer erzählt auch ein paar gute Kriegsgeschichten; die beste davon ist die, wie die IDF am 13. Mai eine Erklärung twitterte, die andeutete, dass Bodentruppen in den Gazastreifen eingedrungen seien. Westliche Reporter brachten das. Im Gegensatz dazu suchten die israelischen Medien Bestätigung.

„Die Hamas drängte ihre Sonderkräfte – von denen viele im Iran ausgebildet wurden – sich in die, so der israelische Spitzname, ‚Hama-Metro‘“, schreibt Schanzer. „Die Metro war ein Labyrinth an Tunneln, die zu graben die Hamas Jahre und hunderte Millionen Dollar gebraucht hatte. Die Terrororganisation hoffte die in den Gazastreifen einmarschierenden israelischen Truppen mit plötzlich auftauchenden und schnell wieder in den vielen Öffnungen der Metro verschwindenden Kommandokämpfern zu überraschen. Ihr Ziel bestand darin möglichst viele IDF-Soldaten zu entführen oder zu töten.“

Israelische Bodentruppen kamen nie. Stattdessen „warfen 160 Flugzeuge bei einer intensiven Operation 450 Flugkörper auf 150 Ziele im nördlichen Gazastreifen ab. Die Metro trug beträchtlichen Schaden davon und viele der Kommandotruppen wurden getötet, auch wenn über die genaue Zahl immer noch diskutiert wird. Israelische Panzer, Artillerie und Infanterie-Einheiten in der Nähe des Gazastreifens zielten auf Raketenmannschaften, die auftauchten um Israel zu beschießen.

Gibt es eine diplomatische Lösung für den Konflikt der Hamas mit Israel? Schanzer bezweifelt das. „Die Hamas existiert um Israel zu bekämpfen“, schließt er. Die Schirmherren der Hamas – neben der Islamischen Republik Qatar und die Türkei – „liefern aus genau diesem Grund Geld und Hilfen“. Er sagt voraus: „Krieg wird leider wieder kommen.“

Könnten die Israelis die Hamas eines Tages entscheidend besiegen? Möglicherweise, aber was passiert am Tag danach? Die meisten Israelis wollen die Last den Gazastreifen zu besetzen und zu regieren nicht. Genauso wenig wollen sie die Expeditionsstreitkraft der PA werden, die es seit Jahren abgelehnt hat ernsthaft mit ihnen zu verhandeln.

Schanzer kommt zu dem Schluss, dass die Israelis keine andere Wahl haben, als endlose Kriege und endlose „Kriege zwischen Kriegen“ gegen die Hamas, die Hisbollah im Libanon (die 150.000 auf Israel ausgerichtete Raketen hat) und gegen die iranischen Schirmherren beider zu führen. Ändern wird sich das, wenn der Löwe sich zum Lamm legt.

Rakete, die am ersten Tag des Konflikts im Mai sechs Kinder im Gazastreifen tötete, kam aus einem Untergrund-Raketenbunker der Hamas

Elder of Ziyon, 6. Oktober 2021

Yasan al-Masri (2)

Am ersten Tag des Kriegs im Mai berichtete die israelfeindliche NGO DCI-P:

Sechs palästinensische Kinder und zwei Erwachsene wurden bei einer dritten Explosion getötet, die sich gegen 18 Uhr in Beit Hanun, rund 800 Meter westlich des Grenzzauns am Gazastreifen ereignete. Zu den Getöteten gehörten Rahaf Mohammed Attalla al-Masri (10) und ihr Cousin Yazan Sultan Mohammed al-Masri (2), die Brüder Marwan Jussef Attalla al-Masri (6) und Ibrahim Jussef Attalla al-Masri (11) sowie Hussein Munir Hamad (11) und der 16-jährige Ibrahim Abduallah Mohammed Hassanain, so vom DCIP gesammelte Informationen. Als sich die Explosion ereignete, sollen Mitglieder der Familie al-Masri Weizen auf dem Feld vor ihrem Haus geerntet haben und ihrer Kinder spielten in der Nähe, so die vom DCIP gesammelten Informationen.

Das DCIP hat die Ursache dieser Tode noch nicht bestätigt. Zur Zeit des Vorfalls wurden israelische Drohnen und Kampfflugzeuge im Luftraum berichtet und palästinensische bewaffnete Gruppen schossen selbstgebaute Raketen nach Israel. Das DCIP wird diese Vorfälle weiter untersuchen, um die verantwortlichen Seiten festzustellen und zu identifizieren.

Der Abschussort der Hamas-Rakete, die diese Familie tötete, darunter 6 Kinder, ist identifiziert worden:

Die Rakete kam aus einer unterirdischen Raketenabschussrampe der Hamas mit 10 Silos. Sie flog 7,5km bis Beit Hanun, wo sie die Familie al-Masri tötete.

Die Silos befanden sich direkt neben einer Moschee im Viertel Scheik Radwan.

Das geschah um 18 Uhr am 10. Mai, entweder vor oder innerhalb von Minuten irgendeines israelischen Luftangriffs auf den Gazastreifen.

Obwohl Defense for Children International glaubte, dies könnte eine „selbstgebaute“ Rakete gewesen sein, beschloss Human Rights Watch Monate später nach einer fingierten „Ermittlung“, dies sei ein israelischer Flugkörper gewesen.

Am 10. Mai nahe der Stadt Beit Hanun schlug eine israelisch gelenkte Rakete bei vier Häusern der Familie al-Masri ein und tötete 8 Zivilisten, darunter 6 Kinder.

HRW gründete seine Lügen auf „Augenzeugen“, die sagten, die Rakete sei aus Osten gekommen und es beschloss, auf Grundlage seiner Experten, die buchstäglich nichts über Waffen wissen, dass es eine israelische Antipersonen-Rakete war.

So läuft das – die Hamas tötet Kinder im Gazastreifen und Israel wird dafür die Schuld gegeben.

Eine Selbsttäuschung namens „Vereinbarung“

Israel wiederholt bei der Hamas im Gazastreifen denselben Fehler, den es mit der Fatah und der PLO unter Yassir Arafat machte, mit ähnlichen Resultaten.

Doron Matza, Israel HaYom, 7. Oktober 2021

Der Tod des Grenzpolizisten Barel Hadaria Schmueli, nachdem er von Schüssen schwer verletzt wurde, die ein Mitglied der Hamas an der Grenze zum Gazastreifen abgegeben wurden, ist nicht nur ein Spiegel eines taktischen Fehlers der IDF, sondern einer pervertierten Strategie. Israel sehnt sich, wie die USA in Sachen Iran, danach die Dinge mit der Hamas hinzubiegen. Und wie bei den Amerikanern ist auch das ein Wunsch, der eine fehlgeleitete Lesart der Hamas unter Gaza-Führer Yahya Sinwar verbirgt, die das israelische Versagen widerspiegelt Yassir Arafats Fatah oder PLO zu begreifen.

1991 übernahm Israel die Sichtweise, um eine „politische Vereinbarung“ zu erzielen. Die Annahme, die sich als unzutreffend erwies, lautete, einen Konsens des “Territorium für Frieden“ zu übernehmen, würde die palästinensische Kriegslust komplett erodieren.

Der Zusammenbruch des „Oslo-Prozesses“ infolge der zweiten Intifada, die ausbrach, nachdem Arafat Israels großzügiges Angebot eines dauerhaften Friedensabkommens ablehnte und Gewalt gegen Israel unterstützte, illustriert, dass die palästinensische Nationalbewegung den Konflikt nie in den klassischen Begriffen einer politischen Vereinbarung betrachtete, die über einen Kompromiss bei Territorium erreicht wird, sondern vielmehr als langfristigen Kampf, der schlussendlich den Zionismus besiegt.

Fast 30 Jahre nach dem Zerfall des Friedensprozesses besteht Israel immer noch darauf, genau denselben Fehler zu machen, jetzt mit der islamischen Widerstandbewegung im Gazastreifen – der Hamas. Diesmal wird die Sichtweise auf eine politische Vereinbarung von der Aussicht auf eine langfristige Wirtschafts-„Vereinbarung“ ersetzt, die auf der Anpassung der Idee von Sicherheit im Austausch für Territorium in einem Sicherheitskonzept im Tausch für Wirtschaft und der teilweisen Lockerung der „Blockade“ des Gazastreifens basiert.

In den letzten Jahren ist diese Sichtweise zur Grundlage von Israels Politik gegenüber dem Gazastreifen geworden. Sie fügt sich in Israels Abneigung im Gazastreifen militärisch einzugreifen. Israel klammert sich so stark daran, dass es dazu tendiert hat den fortgesetzten Terrorismus der Hamas blind als „Schurken“-Taten zu betrachten, die nicht die offizielle Linie der Organisation repräsentieren, die Geburtswehen, die damit einhergehen, dass die Bewegung mit einer langfristigen „Vereinbarung“ (Hudna oder Waffenruhe) auf Linie kommt, zu der angeblich eine Bereitschaft gehört sich Terrorakten komplett zu enthalten.

Selbst die jüngste Runde der Feindseligkeiten mit der Hamas im Mai schaffte es nicht irgendetwas an Israels Sichtweise zu ändern. Im Gegenteil. Sie verankerte die Annahme, dass nach den Kämpfen jetzt die Zeit für eine langfristige Vereinbarung sei. Es gab kein Verständnis dafür, dass die Hamas, wie Arafats PLO, die im Namen des ewigen Prinzips des Konflikts, nie bereit war diesen zu beenden und Gewalt mit Dialog mischte, ihre eigene Strategie in Begriffen von Realität betrachtet, die Verhandlungen mit Terrorismus kombiniert. Das ist die Strategie des „beides“ (eine Vereinbarung plus Widerstand), die den Iran kennzeichnet (der Gespräche mit den USA, aber auch Atomwaffen will) und es ist das Gegenteil der israelischen Strategie, die auf einem „Entweder – oder“-Konfliktmodel oder einer Abmachung basiert.

Die Lektion, die die Geschichte uns lehren kann, liegt nicht nur in der Tatsache, dass es keinen wirklichen Unterschied zwischen der säkularen PLO-Fatah und der islamistischen Hamas gibt, sondern auch die Einsicht, dass Israel dazu tendiert den Fehler zu wiederholen westliches Denken auf seine Gegner zu projizieren, ganz zu schwiegen von der Tatsache, dass politisches Opfer zu sein keine Sache des Schicksals ist.

Haben wir erst einmal die Illusion einer langfristigen politischen Vereinbarung oder Regelung hinter uns gelassen, dann wird es möglich sein aus der Idee einer Wirtschaftsvereinbarung aufzuwachen oder zumindest die Tat zu erkennen, dass eine solche Vereinbarung nicht notwendigerweise eine Realität der Ruhe an der Sicherheitsfront garantiert.