Rakete, die am ersten Tag des Konflikts im Mai sechs Kinder im Gazastreifen tötete, kam aus einem Untergrund-Raketenbunker der Hamas

Elder of Ziyon, 6. Oktober 2021

Yasan al-Masri (2)

Am ersten Tag des Kriegs im Mai berichtete die israelfeindliche NGO DCI-P:

Sechs palästinensische Kinder und zwei Erwachsene wurden bei einer dritten Explosion getötet, die sich gegen 18 Uhr in Beit Hanun, rund 800 Meter westlich des Grenzzauns am Gazastreifen ereignete. Zu den Getöteten gehörten Rahaf Mohammed Attalla al-Masri (10) und ihr Cousin Yazan Sultan Mohammed al-Masri (2), die Brüder Marwan Jussef Attalla al-Masri (6) und Ibrahim Jussef Attalla al-Masri (11) sowie Hussein Munir Hamad (11) und der 16-jährige Ibrahim Abduallah Mohammed Hassanain, so vom DCIP gesammelte Informationen. Als sich die Explosion ereignete, sollen Mitglieder der Familie al-Masri Weizen auf dem Feld vor ihrem Haus geerntet haben und ihrer Kinder spielten in der Nähe, so die vom DCIP gesammelten Informationen.

Das DCIP hat die Ursache dieser Tode noch nicht bestätigt. Zur Zeit des Vorfalls wurden israelische Drohnen und Kampfflugzeuge im Luftraum berichtet und palästinensische bewaffnete Gruppen schossen selbstgebaute Raketen nach Israel. Das DCIP wird diese Vorfälle weiter untersuchen, um die verantwortlichen Seiten festzustellen und zu identifizieren.

Der Abschussort der Hamas-Rakete, die diese Familie tötete, darunter 6 Kinder, ist identifiziert worden:

Die Rakete kam aus einer unterirdischen Raketenabschussrampe der Hamas mit 10 Silos. Sie flog 7,5km bis Beit Hanun, wo sie die Familie al-Masri tötete.

Die Silos befanden sich direkt neben einer Moschee im Viertel Scheik Radwan.

Das geschah um 18 Uhr am 10. Mai, entweder vor oder innerhalb von Minuten irgendeines israelischen Luftangriffs auf den Gazastreifen.

Obwohl Defense for Children International glaubte, dies könnte eine „selbstgebaute“ Rakete gewesen sein, beschloss Human Rights Watch Monate später nach einer fingierten „Ermittlung“, dies sei ein israelischer Flugkörper gewesen.

Am 10. Mai nahe der Stadt Beit Hanun schlug eine israelisch gelenkte Rakete bei vier Häusern der Familie al-Masri ein und tötete 8 Zivilisten, darunter 6 Kinder.

HRW gründete seine Lügen auf „Augenzeugen“, die sagten, die Rakete sei aus Osten gekommen und es beschloss, auf Grundlage seiner Experten, die buchstäglich nichts über Waffen wissen, dass es eine israelische Antipersonen-Rakete war.

So läuft das – die Hamas tötet Kinder im Gazastreifen und Israel wird dafür die Schuld gegeben.

Eine Selbsttäuschung namens „Vereinbarung“

Israel wiederholt bei der Hamas im Gazastreifen denselben Fehler, den es mit der Fatah und der PLO unter Yassir Arafat machte, mit ähnlichen Resultaten.

Doron Matza, Israel HaYom, 7. Oktober 2021

Der Tod des Grenzpolizisten Barel Hadaria Schmueli, nachdem er von Schüssen schwer verletzt wurde, die ein Mitglied der Hamas an der Grenze zum Gazastreifen abgegeben wurden, ist nicht nur ein Spiegel eines taktischen Fehlers der IDF, sondern einer pervertierten Strategie. Israel sehnt sich, wie die USA in Sachen Iran, danach die Dinge mit der Hamas hinzubiegen. Und wie bei den Amerikanern ist auch das ein Wunsch, der eine fehlgeleitete Lesart der Hamas unter Gaza-Führer Yahya Sinwar verbirgt, die das israelische Versagen widerspiegelt Yassir Arafats Fatah oder PLO zu begreifen.

1991 übernahm Israel die Sichtweise, um eine „politische Vereinbarung“ zu erzielen. Die Annahme, die sich als unzutreffend erwies, lautete, einen Konsens des “Territorium für Frieden“ zu übernehmen, würde die palästinensische Kriegslust komplett erodieren.

Der Zusammenbruch des „Oslo-Prozesses“ infolge der zweiten Intifada, die ausbrach, nachdem Arafat Israels großzügiges Angebot eines dauerhaften Friedensabkommens ablehnte und Gewalt gegen Israel unterstützte, illustriert, dass die palästinensische Nationalbewegung den Konflikt nie in den klassischen Begriffen einer politischen Vereinbarung betrachtete, die über einen Kompromiss bei Territorium erreicht wird, sondern vielmehr als langfristigen Kampf, der schlussendlich den Zionismus besiegt.

Fast 30 Jahre nach dem Zerfall des Friedensprozesses besteht Israel immer noch darauf, genau denselben Fehler zu machen, jetzt mit der islamischen Widerstandbewegung im Gazastreifen – der Hamas. Diesmal wird die Sichtweise auf eine politische Vereinbarung von der Aussicht auf eine langfristige Wirtschafts-„Vereinbarung“ ersetzt, die auf der Anpassung der Idee von Sicherheit im Austausch für Territorium in einem Sicherheitskonzept im Tausch für Wirtschaft und der teilweisen Lockerung der „Blockade“ des Gazastreifens basiert.

In den letzten Jahren ist diese Sichtweise zur Grundlage von Israels Politik gegenüber dem Gazastreifen geworden. Sie fügt sich in Israels Abneigung im Gazastreifen militärisch einzugreifen. Israel klammert sich so stark daran, dass es dazu tendiert hat den fortgesetzten Terrorismus der Hamas blind als „Schurken“-Taten zu betrachten, die nicht die offizielle Linie der Organisation repräsentieren, die Geburtswehen, die damit einhergehen, dass die Bewegung mit einer langfristigen „Vereinbarung“ (Hudna oder Waffenruhe) auf Linie kommt, zu der angeblich eine Bereitschaft gehört sich Terrorakten komplett zu enthalten.

Selbst die jüngste Runde der Feindseligkeiten mit der Hamas im Mai schaffte es nicht irgendetwas an Israels Sichtweise zu ändern. Im Gegenteil. Sie verankerte die Annahme, dass nach den Kämpfen jetzt die Zeit für eine langfristige Vereinbarung sei. Es gab kein Verständnis dafür, dass die Hamas, wie Arafats PLO, die im Namen des ewigen Prinzips des Konflikts, nie bereit war diesen zu beenden und Gewalt mit Dialog mischte, ihre eigene Strategie in Begriffen von Realität betrachtet, die Verhandlungen mit Terrorismus kombiniert. Das ist die Strategie des „beides“ (eine Vereinbarung plus Widerstand), die den Iran kennzeichnet (der Gespräche mit den USA, aber auch Atomwaffen will) und es ist das Gegenteil der israelischen Strategie, die auf einem „Entweder – oder“-Konfliktmodel oder einer Abmachung basiert.

Die Lektion, die die Geschichte uns lehren kann, liegt nicht nur in der Tatsache, dass es keinen wirklichen Unterschied zwischen der säkularen PLO-Fatah und der islamistischen Hamas gibt, sondern auch die Einsicht, dass Israel dazu tendiert den Fehler zu wiederholen westliches Denken auf seine Gegner zu projizieren, ganz zu schwiegen von der Tatsache, dass politisches Opfer zu sein keine Sache des Schicksals ist.

Haben wir erst einmal die Illusion einer langfristigen politischen Vereinbarung oder Regelung hinter uns gelassen, dann wird es möglich sein aus der Idee einer Wirtschaftsvereinbarung aufzuwachen oder zumindest die Tat zu erkennen, dass eine solche Vereinbarung nicht notwendigerweise eine Realität der Ruhe an der Sicherheitsfront garantiert.

Hamas interessiert das Wohlergehen der Palästinenser nicht

Hugh Fitzgerald, Jihad Watch, 5. September 2021

Die Gleichgültigkeit der Hamas gegenüber dem Wohlergehen derer, die zu repräsentieren und sich um sie zu kümmern sie behauptet – die Palästinenser – ist durchaus bekannt. Immerhin ist der Modus operandi der Terrorgruppe so gestaltet, dass er die palästinensischen Zivilisten maximal in Gefahr bringt. Im Gazastreifen versteckt die Hamas ihr gewaltiges Waffenarsenal in Wohnhäusern, Schulen, Krankenhäusern; sie bringt ihre Kommando- und Kontrollzentren in Hochhäusern unter; sie schießt ihre Raketen aus denselben zivilen Gebäude oder aus ihrer Nähe nach Israel – Wohnhäuser, Schulen, Krankenhäuser. Wenn Israel dann auf eine Salve Hamas-Raketen reagiert, muss es notwendigerweise auf diese Stellen schießen, von denen aus sie die Raketen abschießen, wo diese Waffen gelagert werden, in denen die höheren Kommandeure der Hamas sich verstecken, ihre Plane schmieden. Die IDF unternimmt große Anstrengungen die Zivilisten vor bevorstehenden Angriffen zu warnen. Sie nutzt Flugblätter, Telefonanrufe, E-Mails und ihre „auf dem Dach anklopfen“-Technik, alles, um die Zahl ziviler Opfer zu minimieren. Die Hamas hofft natürlich auf das Gegenteil; sie will, dass mehr palästinensische Zivilisten getötet werden; solche Tote lassen den jüdischen Staat schlecht aussehen und für die Hamas zählt einzig das, nicht das Wohlergehen dieser Zivilisten.

Ein Bericht über die aktuellsten Beweise der Abgebrühtheit der Hamas – und des PIJ – gegenüber den Palästinensern ist hier: „Die wirkliche Sorge der Hamas und des Islamischen Jihad um die Palästinenser nach Treffen zwischen Gantz und Abbas entlarvt“ von Rachel O’Donogue, The Algemeiner, 2. September 2021:

Sollte es noch Bedarf an irgendwelchen Beweisen gegeben haben, dass sich die Hamas-Herrscher des Gazastreifens der Vernichtung Israel verpflichtet haben – und sich nicht um die Verbesserung der Lebensbedingungen der Palästinenser kümmern (siehe z.B. hier und hier) – so kam der jüngste Beleg in einer Äußerung, die nach dem Treffen des israelischen Verteidigungsministers Benny Gantz und PA-Präsident Mahmud Abbas vom 29. August veröffentlicht wurde.

Über das Tete-a-tete zwischen Gantz und Abbas wurde weithin berichtet; es gipfelte in einer offenkundigen Vereinbarung zu wirtschaftlichen Maßnahmen, die den Palästinensern in der Westbank helfen sollen; dazu gehörte ein Kredit von 500 Millionen Schekeln (€133m Millionen) gegen Steuern und Zölle, die Jerusalem für die PA sammelt und an sie überweist – die aber gemäß eines israelischen Gesetzes, das gegen Ramallahs „Geld für Mord“-Politik zurückgehalten werden, mit der monatliche „Gehälter“ an Terroristen und ihre Familien gezahlt werden.

Es gab auch eine Vereinbarung über eine Initiative, die weiteren 16.000 Palästinensern das Recht gibt in Israel zu arbeiten, sowie die Genehmigung palästinensischer Bauprojekte in Area C der Westbank.

Sowohl der €133 Millionen-Kredit, den Israel der PA zu geben zugestimmt hat, wie auch das Angebot des jüdischen Staats, weitere 16.000 Palästinenser – sowohl aus der Westbank als auch dem Gazastreifen – in Israel arbeiten zu lassen, werden die Verhältnisse der verzweifelten Palästinenser im Gazastreifen verbessern.

Hamas-Sprecher Abd al-Latif al-Qanou beschrieb das Treffen zwischen Gantz und Abbas als einen „Stich in den Rücken des palästinensischen Volks und was es geopfert hat“, und fügte hinzu, das sei ein „Verrat am Blut der Märtyrer“.

Offenbar ist es ein „Stich in den Rücken des palästinensischen Volks“ in der Lage zu sein, 16.000 weiteren Palästinensern Arbeit in Israel zu bieten. Es ist ein „Stich in den Rücken“, dass Mahmud Abbas einen dringend benötigten Kredit von €133 Millionen von Israel annimmt. Es ist zweifellos ein „Stich in den Rücken“ seitens der PA, wenn sie hilft Israel zu überzeugen die palästinensischen Fischern zur Verfügung stehende Fischereizone auf 15 Seemeilen zu erweitern und mehr Waren in den Gazastreifen einführen zu lassen, darunter einige Dual-Use-Produkte wie Zement. Die meisten Palästinenser würden solche „Stiche in den Rücken“ willkommen heißen.

Ein weiterer Sprecher für die von den USA als Terrororganisation eingestufte Gruppe beschuldigte Abbas der „Ermutigung arabischer Länder die Beziehungen zu Israel zu normalisieren“. Diese Verurteilung ist köstlich, bedenkt man, dass PA-Vertreter mehrere arabische Staaten heruntermachten, als sie vor kurzem unter dem Patronat der Abraham-Vereinbarungen diplomatische Beziehungen zum jüdischen Staat aufnahmen.

Abbas und seine Kumpane in der PA haben die Abraham-Vereinbarungen nie gefördert, mit denen vier arabische Staaten sich entschlossen in Verfolgung ihrer nationalen Interessen die Beziehungen zu Israel zu normalisieren. Die PA hat sie durchweg angegriffen, was die Hamas durchaus weiß. Die Terrororganisation hofft ihr Publikum habe vergessen, was die PA schon immer über die Vereinbarungen gesagt hat. Auf jeden Fall weiß die Hamas, dass es nicht schadet die Wahrheit falsch darzustellen – heißt: zu lügen. Sie hat das seit ihrer Gründung 1987 mit großem Erfolg bereits gemacht.

In Anlehnung an die Gefühle der Hamas krähte Tariq Silmi, ein Vertreter des Palästinensische Islamische Jihad: „Das Blut der von der Armee auf Gantz‘ Befehl getöteten Kinder ist noch nicht getrocknet, als sich Präsident Abbas mit ihm in Ramallah trifft.“

Das Treffen von Gantz und Abbas in Ramallah war für die PA eindeutig ein Nettogewinn. Abbas kam mit einem großen Kredit von €133 Millionen für die PA dort raus, dazu mit Genehmigungen, dass 16.000 weitere Palästinenser in Israel arbeiten dürfen. Und kurz nach diesem Treffen und in seinem Geist kündigte Israel an, es werde die Fischereizone für Gazas Fischer – auf 15 Seemeilen – vergrößern, dazu soll weiteren Güter in den Gazastreifen über den von Israel kontrollierten Übergang Kerem Schalom importiert werden dürfen, darunter „Dual-Use“-Zement.

Nach allen dreien bisherigen Konflikten zwischen Hamas und Israel wurden der Hamas Hilfsgelder zur Reparatur der Schäden geschickt. Einiges von diesen Hilfsgeldern haben Hamas-Führer sich selbst eingesteckt (nur zwei von ihnen, Khaled Meschaal und Mousa Abu Marzouk, haben es geschafft Vermögen von mindestens $2,5 Milliarden anzuhäufen), einiges von den Hilfsgeldern floss in den Wiederaufbau der Waffenlieferungen der Hamas und um zu helfen das Netzwerk an Terrortunneln aufzubauen. Der Rest ging dann in den „Wiederaufbau“. Israel war entschlossen, dass diesmal die von Qatar angebotenen Hilfsgelder – $10 Millionen jeden Monat – nicht an die Hamas ging, sondern stattdessen direkt den 100.000 ärmsten Familien im Gazastreifen zugänglich gemacht, die Terrororganisation übergangen würde. Israel kümmert sich um das Wohlergehen der Palästinenser im Gazastreifen; die Hamas, der es in den Fingern kribbel die gesamten qatarischen Hilfsgelder in die Hände zu bekommen – Geld, das Israel zu sammeln half – tut das nicht.

Für die Hamas ist das ein Hafen im Sturm. Der 52. Jahrestag des Anschlags auf die Al-Aqsa durch einen geistesgestörten Australier wird so gut wie alles andere als Ausrede dienen, um Krawalle von Palästinensern an Israels Sicherheitszaun zu schüren. Und sobald die Krawalle im August begannen, sind sie allabendlich von der Hamas fortgesetzt worden und zum Zeitpunkt dieses Artikels gab es keine Anzeichen, dass das aufhört.

Die Hamas nahm Mitte August ihren früheren „Großer Rückkehr-Marsch“ (von 2018/19) wieder auf, bei dem tausende Palästinenser jeden Freitag so nahe wie möglich an Israels Sicherheitszaun marschierten und versuchten in zu durchbrechen. Die Hamas hat jetzt die Palästinenser nicht wöchentlich geschickt, sondern jeden Abend, um nahe an den Zaun zu gehen und, einmal dort, Felsbrocken und Molotowcocktails auf die israelischen Soldaten auf der anderen Seite zu werfen; in einem Fall schoss ein Palästinenser mit einer Pistole aus kürzester Distanz auf einen Grenzpolizisten, der inzwischen deswegen starb. Israel setzt Tränengas, Gummigeschosse und Blendgranaten ein, um die Randalierer vom Durchbrechen des Grenzzauns abzuhalten; es wird nur in den gefährlichsten Situationen mit scharfer Munition schießen und versucht dann auf die Beine derer zu zielen, die es aufhalten will. Israel will schwere Verletzungen und Tote bei palästinensischen Zivilisten minimieren.

Die Hamas andererseits will, dass mehr von diesen Demonstranten verletzt oder getötet werden. Sie stellt auch sicher, dass Kinder in Dienst genommen werden, man sie an die Spitze der Marschierer oder in ihrer Nähe platziert, damit eine größere Chance besteht, dass sie verletzt werden. Wen in der Hamas kümmert es schon, wenn einige dieser Demonstranten verletzt werden oder ihnen schlimmeres zustößt? Die Hamas findet Wohlgefallen daran, wenn Demonstranten schwer verletzt oder getötet werden; das bietet mehr Munition für die Propagandamühlen der Terrororganisation.

Wäre die Hamas wirklich am Wohlergehen der Palästinenser im Gazastreifen interessiert, dann würde sie aufhören ihre Waffen in, unter oder in der Nähe von Wohnhäusern, Schulen, Krankenhäusern und Hochhäusern im Streifen zu verstecken. Sie würde keine Raketen auf Israel aus, von unter oder aus der Nähe derselben Wohnhäuser, Schulen, Krankenhäuser und Hochhäuser schießen. Sie würde palästinensische Zivilisten nicht den Gefahren israelischer Vergeltungsschläge aussetzen, womit sie sie gezielt Gefahren aussetzen und dazu ermutigen den Versuch zu unternehmen den Zaun zu durchbrechen. Seit 2018 sind 36.000 palästinensische Demonstranten – die meisten sehr leicht – am oder nahe des Sicherheitszauns verletzt worden, weil solche Verletzungen trotz Israels größter Bemühungen weniger schädliche Mittel (Tränengas, Gummigeschosse, Blendgranaten) einzusetzen, um die Demonstranten aufzuhalten, unvermeidbar sind. Tränengas und die Behälter, in denen es sich befindet, können Verletzungen verursachen, ebenso Gummigeschosse – obwohl daraus selten ernste Verletzungen entstehen.

Israel hat trotz jeder vorstellbaren Provokation seitens der Hamas sein Möglichstes getan, um das Leben der Palästinenser in der Westbank wie dem Gazastreifen weniger beschwerlich zu machen. Das ist der Grund, weshalb Verteidigungsminister Benny Gantz Mahmud Abbas den €133 Millionen-Kredit und Arbeitsgenehmigungen für weitere 16.000 Palästinenser in Israel versprach. Es ist der Grund, dass Israel die für Fischer des Gazastreifens zugängliche Zone erweiterte und beschloss mehr Waren in den Gazastreifen zu lassen, von denen einige sogar „Dual-Use“ sind. Die Hamas hingegen begann einen Krieg mit Israel, den vierten in einer Serie, nur um zu zeigen, dass sie – und nicht die PA – der wahre „Widerstand“ gegen den jüdischen Staat ist. Wie die vorherigen drei Kriege endete auch dieser damit, dass ein großer Teil der Infrastruktur des Gazastreifens in Trümmern lag. Warum sollte die Hamas das kümmern? Sie erklärte, sie habe gesiegt und wartet auf das Geld, das hereinfließt. Nur wird die Hilfe – aus Qatar, dem einzigen arabischen Staat, der bereit ist die Palästinenser zu finanzieren – diesmal die Hamas umgehen und direkt an die beabsichtigten Empfänger gehen, die am stärksten verarmten Menschen im Gazastreifen. Das wurde gemacht, weil Israel darauf bestand, dem – anders als der Hamas – tatsächlich etwas am Wohlergehen der Palästinenser liegt.

Töricht: Die These „Wirtschaft für Frieden“

Dr. Doron Matza, BESA Center Perspectives Paper Nr. 2.2159, 24. September 2021

Hamas-Mitglied, Bild via Israel a Catalunya

Zusammenfassung: Ganz ähnlich der Oslo-Illusion, die postulierte, dass territoriale Zugeständnisse an die PLO Frieden mit den Palästinensern herbeiführen würde, ist die Hoffnung, dass wirtschaftliche Erleichterungen im Gazastreifen würden den Terrorismus der Hamas mäßigen, ein fehlgeleiteter Versuch eine westliche Logik des Konfliktsmanagements auf einen palästinensischen Feind anzuwenden, dessen Definition vom Ende des Konflikts mit Israel nicht im politisch-kulturellen Lexikon des Westens enthalten ist.

Die jüngsten tödlichen Schüsse auf den Grenzpolizisten Feldwebel Barel Hadaria Schmueli durch einen Hamas-Terroristen, der aus kürzester Entfernung feuerte, spiegelt nicht nur einen ernsten taktischen Fehler seitens der IDF, sondern eine strategische Deformierung. Israel sehnt sich, wie die USA im Kontext Iran, nach einer Regelung mit der Hamas. In beiden Fällen offenbart dieses Verlangen die Unfähigkeit die Natur und Absichten akkurat wahrzunehmen. Diese Fehlwahrnehmungen erinnern stark an das israelische Versagen Yassir Arafat und die Wahrnehmung von „Frieden“ durch die PLO zu begreifen.

In den frühen 1990-er Jahren übernahm Israel das Konzept des „Land für Frieden“, gemäß dem zu erwarten sei, dass den Palästinensern von Israel überlassenes Territorium die palästinensische Militanz aufhebt und ein neues Zeitalter des Friedens herbeiführt. Als aber Israel Arafat ein gewichtiges Angebot machte, mitsamt großzügigen territorialen Zugeständnissen, antwortete er damit seinen Terrorkrieg auszulösen (die „al-Aqsa-Intifada“). Das führte letztlich zum kompletten Zusammenbruch des Oslo-Prozesses.

Arafats Entscheidung Israels Friedensangebot trotz beträchtlicher territorialer Zugeständnisse zurückzuweisen machte deutlich, dass die palästinensische Nationalbewegung kein Kampf um eine politische Regelung auf Grundlage von territorialem Kompromiss war. Es handelte sich und ist weiterhin eine langfristige Kampagne mit dem Endziel der kompletten Vernichtung des Staates Israel.

Zwanzig Jahre nach dem Kollaps des politischen Prozesses besteht Israel jetzt darauf gegenüber der Hamas genau denselben Wahrnehmungsfehler zu wiederholen, mit der Idee, dass eine „wirtschaftliche Regelung“ den Platz einer politischen Regelung einnehmen wird. Wirtschaftliche Erleichterungen und eine teilweise Lockerung der sogenannten israelischen „Belagerung“ des Gazastreifens sollen, wie die verschmähten territorialen Zugeständnisse der 1990-er, die Hamas und all die anderen palästinensischen terroristischen Elemente im Gazastreifen anregen ihre Waffen niederzulegen und mit Israel Frieden zu schließen.

In den letzten Jahren ist diese Vorstellung zu einem Eckpfeiler der Politik Israels gegenüber dem Gazastreifen geworden, was mit Israels Widerwillen zu tun hat weitere militärische Feldzüge im Streifen zu führen. Israels Bindung an diese fehlgeleitete Idee ist so stark geworden, dass es angefangen hat den Hamas-Terrorismus falsch als „Ungehorsam“ zu darzustellen, der nichts mit dem offiziellen Ziel der Organisation zu tun hat den jüdischen Staat zu vernichten, was zu verbergen die Hamas nicht einmal versucht.

Nicht einmal die Gewalt des Gaza-Kriegs im Mai konnte bei den Israelis diese Sichtweise ändern. Im Gegenteil: Er verankerte die Annahme, dass eine wirtschaftliche Regelung möglich sei. Diese Auffassung offenbart, dass die Israelis die Tatsache noch nicht verinnerlicht haben, dass die Strategie der Hamas, wie bei der PLO, die nicht bereit war die Existenz Israels in welcher Form auch immer anzuerkennen und diese Ansicht mit Gewalt zu Ausdruck brachte, während sie vorgab zu verhandeln, auf einer Kombination von Verhandlungen und Terrorismus gründet. Diese Kombination aus einer verlogenen Bereitschaft zu verhandeln und ständigem gewalttätigen Verhalten charakterisiert auch den Iran in seinen Beziehungen zu den USA, während er versucht einen Weg zu Atomwaffen aufzubauen. Dieser Ansatz funktioniert für Terrororgane gut, weil ihre westlichen Feinde, egal ob Amerikaner oder Israelis, auf die Idee des „entweder – oder“ festgelegt sind – entweder Krieg oder Zugeständnisse sind der Weg zu Frieden.

Es gibt keine fundamentalen Unterschiede zwischen der PLO und der Hamas. Soweit es Israel angeht, fühlen sie dasselbe: Das Ziel ist die völlige Vernichtung Israels. Dennoch wiederholt Israel seine Fehler, indem es künstlich seinen Feinden westliche Denkmuster überstülpt.

Politische Torheit ist jedoch kein Schicksal. Es ist an der Zeit, dass Israel ernüchtert und erkennt, dass wirtschaftliche Regelung keinerlei Art von Versprechen eines sicheren Friedens mit sich bringt.

Während die Medien Israel beschimpfen, soll die Hamas genug Geld versteckt halten, mit dem der Gazastreifen komplett wiederaufgebaut werden könnte

Akiva van Koningsveld, HonestReporting, 17. August 2021

Die führende deutsche Zeitung DIE WELT hat ein Exposé zum geheimen Auslands-Investmentportfolio der Hamas veröffentlicht. Nach Angaben von Dokumenten, die die Zeitung aus westlichen Geheimdienstquellen erhielt, besitzt die von den USA zur Terrororganisation erklärte Gruppe Anteile an rund 40 internationalen Firmen im Nahen Osten und Nordafrika mit einem Schätzwert von mehr als $500 Millionen.

„Seit Jahren gab es Gerüchte über ein solches Portfolio, die jetzt durch auf einem Hamas-Computer gefundene Informationen bekräftigt zu sein scheinen“, hielt WELT-Chefkorrespondent Clemens Wergin fest. „Die Bilanz enthält auch verschlüsselte Hinweise auf 49 Millionen US-Dollar, die aus dem Portfolio in die Schatullen der Hamas gingen, von denen geschätzte 40% in Militär-/Terrorausgaben flossen.“

Nach Angaben israelischer Daten reichen alleine diese $49 Millionen aus um im Gazastreifen 1.405 Häuser, 310 Kliniken, 114 Moscheen oder 98 Schulen zu bauen. Das würde, was nicht gesagt werden muss, viel dazu beitragen die Enklave nach dem 11-tägigen, von der Hamas angefangenen Konflikt mit Israel im Mai wieder aufzubauen. Weiter gefasst würden die mutmaßlich von der Hamas gebunkerten $500 Millionen ausreichen, um – nach Angaben der Weltbank – allen während des Kriegs eingehandelten physischen Schaden sowie die sich daraus ergebenden wirtschaftlichen Verluste zu reparieren.

Trotzdem wurde die Story des offenkundigen Auslands-Investitionsportfolios der Hamas – dessen Wert fast dem Nettovermögen von Queen Elizabeth entspricht – nur von zwei englischsprachigen Medienorganen aufgegriffen, nämlich The Algemeiner und der The National mit Sitz in de VAE. Und das, obwohl die New York Times, CNN, die Washington Post und andere hoch gehandelte Organe haben seit dem Waffenstillstand vom 21. Mai mehr als 80 Artikel zum künftigen Weideraufbau des Gazastreifens veröffentlichten.

Die ganze Zeit über wird Israel öfter als nur ein paar Male für den fehlenden Fortschritt zu einer langfristigenWaffenruhe verantwortlich gemacht worden, der dem von der Hamas regierten Gebiet die Wiederherstellung gestatten würde. Unerwähnt bleibt, dass de facto die Terrororganisation daran schuld ist, in erster Linie mit ihrer Forderung, dass ihr Zugang zu Dutzenden Millionen Dollar Bargeld aus Qatar gewährt wird ohne irgendwelche Garantieren zu geben, dass das Geld auch wirklich für humanitäre oder zivile Zwecke verwendet werden wird.

Insbesondere israelische Medienberichte legen nahe, dass die Hamas es ablehnt die Gelder per Überweisung anzunehmen; stattdessen besteht sie darauf, dass das Geld weiter in mit Bargeld vollgestopften Koffern weitergegeben wird. Israel und die palästinensische Autonomiebehörde üben beide ihrerseits ziemlichen Druck aus, dass die Gelder strenger Aufsicht unterzogen werden, damit sie von der Hamas nicht für Terroraktivitäten verwendet werden.

„Wir arbeiten auch an einer Lösung, die humanitäre Hilfe für die Einwohner des Gazastreifens erlauben wird, aber ohne Koffer voller Dollar“, betonte der israelische Premierminister Naftali Bennett letzten Monat. Gazas Herrscher jedoch haben Berichten zufolge über ägyptische Vermittler wissen lassen, sollten Jerusalem und Ramallah nicht ihren absurden Bedingungen zustimmen, dann werden sie eine neue Runde der Gewalt gegen den jüdischen Staat lostreten.

Am 12. August zitierte die der Hamas nahe stehende Nachrichtenagentur Safa eine „informierte Quelle“ damit, dass die Terrororganisationen im Gazastreifen wegen des Themas „auf eine Eskalation mit Israel hinarbeiten“. Die Drohungen wurden am Samstag intensiviert, als Hamas-Sprecher Hazem Qassem vor einer „jederzeit möglichen Explosion“ warnte. Die al-Nasser Salah al-Din-Brigaden, eine große Terrorfraktion, die am jüngsten Konflikt teilnahm, sagte, die Organisationen „werden dem Feind nicht mehr Zeit geben“.

Am Montagnachmittag ließ die Terrororganisation ihrer Drohung Taten folgen, als die seit dem Waffenstillstand vom 21. Mai erste Rakete aus dem Gazastreifen gefeuert wurde. Das Raketenverteidigungssystem Eiserne Kuppel fing das Projektil ab, das in der Stadt Sderot wie auch umliegenden jüdischen Gemeinden die Sirenen auslöste. Der Angriff, der anfangs von keiner Fraktion für sich beansprucht wurde, fand statt, als die Terrorgruppen im Gazastreifen sich zur Diskussion „wichtiger nationaler Fragen“ treffen sollten.

Artikel der der auf Linie der Hamas befindlichen Medien sowie eine Äußerung auf der Internetsete der Terrororganisation haben regelmäßig auf die Verzögerung des Empfangs qatarischen Bargelds als Hauptgrund für die andauernden Spannungen hingewiesen.

Auslandsmedien hingegen haben die Forderung der Hamas, die Koffer voller Bargeld im Tausch für vorläufige Ruhe zu erhalten, komplett ignoriert – selbst als DIE WELT aufdeckte, dass der Reichtum der Hamas ausreicht den Gazastreifen mit eigenen Mitteln wieder aufzubauen. Der Bericht von Associated Press über das Raketenfeuer von Montag z.B., der in der Washington Post und bei ABC News abgedruckt wurde, überspielte das Thema komplett. AP hingegen verknüpfte den Angriff mit Zusammenstößen dieser Woche zwischen palästinensischen Terroristen und israelischen Sicherheitskräften in der Westbank.

„Sie [die Rakete] kam nur Stunden, nachdem israelische Truppen während einer spätabendlichen Razzia in der besetzten Westbank mit palästinensischen Bewaffneten aneinander gerieten, wobei in einer der tödlichsten Schlachten in dem Gebiet in Jahren vier Palästinenser getötet wurden“, lautete ein Satz dem Artikel.

Wie auch während des Konflikts im Mai üblich, schreiben AP und andere Publikationen wieder Israel die Verantwortung für die Eskalation zu, die die palästinensischen Terrororganisationen seit Wochen angekündigt haben.

Tatsächlich scheint die Hamas bereit zu sein weiteres unschuldiges Leben zu opfern, sollte sie nicht kaltes, hartes Bargeld in die Hände bekommen, obwohl sie auf einem grotesk großen finanziellen Polster sitzt, das die Situation der gewöhnlichen Gazaner enorm verbessern könnte.

Kontaktieren sie Associated Press und fordern Sie, dass man dort entscheidenden Kontext zu den zunehmenden Spannungen zwischen Israel und dem Gazastreifen mitberichtet.

Der wahre Plan von Hamas und Islamischem Jihad für die Palästinenser nach Treffen von Abbas und Gantz entlarvt

Rachel O’Donoghue, HonestReporting, 1. September 2021

Wenn es irgendwelche zusätzlichen Beweise gebraucht hätte, dass die Gaza-Herrscher der Hamas sich der Vernichtung Israels verschrieben haben und sich kein Bisschen um die Verbesserung der Lebensbedingungen der Palästinenser kümmern (s. z.B. hier und hier), dann kam der jüngste Beweis in einer Erklärung, die nach einem Treffen zwischen dem israelischen Verteidigungsminister Benny Gantz und PA-Präsident Mahmud Abbas am 19. August veröffentlicht wurde.

Über Gantz‘ und Abbas‘ tete-a-tete wurde weithin berichtet und es hatte offenbar eine Vereinbarung zu wirtschaftlichen Maßnahmen zur Folge, die den Palästinensern in der Westbank helfen sollen, darunter ein Darlehen von 500 Millionen Schekeln (€131,5 Millionen) gegen Steuern und Zolleinnahmen, die Jerusalem im Auftrag der PA einnimmt und überweist, die aber gemäß eines israelischen Gesetzes zurückgehalten werden, weil Ramallah mit der „Geld für Mord“-Politik monatliche „Gehälter“ an Terroristen und ihre Familien zahlt.

Ebenfalls vereinbart wurde eine Initiative, die weiteren 16.000 Palästinensern das Recht gibt in Israel zu arbeiten, dazu die Genehmigung palästinensischer Bauprojekte in Area C in der Westbank.

Das kommt vor dem Hintergrund der anhaltenden bitteren Rivalität zwischen der Hamas und der von der Fatah kontrollierten PA, die sich 2007 intensivierte, als erstere letzterer in einem brutalen inneren Konflikt die Kontrolle über den Gazastreifen entriss. Trotz dieser Fehde könnte man annehmen, dass die Hamas bereit wäre ihre Differenzen mit der PA im Kontext der Verbesserung des Lebens der Palästinenser beiseite zu stellen.

Das wäre ein Fehlschluss.

Stattdessen beschrieb Hamas-Sprecher Abd al-Latif al-Qanou das Treffen zwischen Gantz und Abbas als einen „Dolchstoß in den Rücken des palästinensischen Volks und was es geopfert hat“; er fügte hinzu, es sei ein „Verrat am Blut der Märtyrer“.

Ein weiterer Sprecher der in den USA als Terrororganisation eingestuften Gruppe beschuldigte Abbas der „Ermutigung der arabischen Länder die Beziehungen zu Israel zu normalisieren“. Diese Verurteilung ist köstlich, bedenkt man, dass die PA mehrere arabische Staaten heftig kritisierte, als sie vor kurzem unter der Schirmherrschaft der Abraham-Vereinbarungen diplomatische Beziehungen zum jüdischen Staat aufnahmen; und trotz der Tatsache, dass eine Quelle in der Nähe des israelischen Premierministers Naftali Bennett kategorisch bestritt, dass es irgendeinen „diplomatischen Prozess“ mit Ramallah gibt.

Die Äußerungen der Terrorgruppen bieten einen aufschlussreichen Blick auf ihre wahrlich eigennützigen Interessen: die Vernichtung Israels auf Kosten von Millionen von Palästinensern.

Natürlich hat die Hamas bei zahlreichen Gelegenheiten demonstriert, dass ihr eine Sorge um Zivilisten komplett fehlt. Zum Beispiel sind die Wiederaufbau-Bemühungen in der Küstenenklave wie die nach dem von den Palästinensern initiierten 11-tägigen Krieg gegen Israel im Mai durchweg dadurch behindert worden, dass die Hamas Hilfen für die Gazaner an sich selbst umleitet – eine Realität, die Israel gezwungen hat Maßnahmen einzuführen, um den freien Fluss von Geld und Nachschub in den Gazastreifen zu stoppen.

Derweil fährt die Hamas fort tödliche Krawalle an Israels Grenze mit den Streifen zu inszenieren, die unter dem Vorwand begannen den 52. Jahrestag eines Brandanschlags auf Jerusalems Al-Aqsa-Moschee durch den christlichen Extremisten Denis Michael Rohan zu begehen. Während der Australier später von einem israelischen Gericht als geistesgestört erachtet und in eine Psychiatrie eingewiesen wurde, benutzt die Hamas den Vorfall weiter dafür zu Gewalt aufzustacheln.

Darüber hinaus ist die Behauptung, das Treffen zwischen Gantz und Abbas sei ein Verrat an dem, was die Palästinenser „geopfert“ haben, hinterlistig. Sogenannte „Märtyrer“ gehen zwar bereitwillig mit Selbstmord-Anschlägen und Messerangriffen in den Tod gehen, dasselbe gilt aber nicht für die Zivilisten, die die Hamas gewohnheitsmäßig als menschliche Schutzschilde benutzt. Wie von HonestReporting bei zahlreichen Gelegenheiten bewiesen wurde, neigt die Terrororganisation dazu ihre Raketen in und unter Wohnhäusern, Krankenhäusern, Hotels und sogar Schulen zu verstecken.

Um es ganz klar zu sagen: Die vom Iran gestützten Hamas und Islamischer Jihad sind weder an Frieden interessiert noch am Wohlergehen des eigenen Volks.

Ahmed Abbas, jüngster Schneider des Gazastreifens

David Lange, 2. September 2021

Reuters hat ein Video von Ahmed Abbas, dem jüngsten Schneider des Gazastreifens.

Der Junge scheint talentiert zu sein – ich würde lieber seine Kreationen an Schaufensterpuppen in Gazas Geschäften sehen als diese:

Was mir an diesem Video besonders auffiel, war, dass Israel überhaupt nicht für die Tatsache verantwortlich gemacht wird, dass Ahmed als Schneider arbeitet. Tatsächlich wird das als etwas Positives dargestellt – ein Kind, das etwas tut, das es liebt.

Obwohl es ein wenig wie Sklavenarbeit klingt, würde ich liebend gerne wissen, welche „Erledigungen“ sein Vater macht, während sein Sohn wirklich arbeitet und vermutlich die Familie ernährt.

Ich habe auch Angst um den kleinen Ahmed, wenn er älter wird. Wird die Hamas wohlwollend auf einen jungen Mann blicken, zu dem Frauen in seine Werkstatt kommen (und werden diese Frauen sich in seiner Gegenwart immer noch entspannt „fühlen“?

Und vielleicht etwas kritischer: Wie werden sie mit ihm umgehen, wenn er seinen Traum erkennt Modedesigner werden zu wollen?