Hamas versucht sich in PR

Dry Bones, 7. August 2019

Werbeanzeigen

Gedankenverlorenes Territorium: Twitter entschuldigt sich für die Schließung eines Hamas-Accounts, nachdem dieses für eine Parodie gehalten wurde

„Wir hielten die Völkermord-Rhetorik auf dem fraglichen Account für eine überzogene Parodie.“

PreOccupied Territory, 9. Mai 2019

San Francisco, 9. Mai – Der Microblogging-Mediengigant Twitter kündigte heute an, dass er sich entschuldigt hatte und den Account der Islamistengruppe wiederherstellte, der den Gazastreifenführt und routinemäßig Terrorismus betreibt; es gab die irrtümliche Sperr des Accounts, dessen radikaler Ton und Inhalt die Firma zu dem Verdacht veranlasste es handele sich um einen Betrüger, der versuchte die Gruppe zu karikieren, um sie extremer erscheinen zu lassen.

Ein Twitter-Sprecher postete heute Morgen, dass die englischsprachige Seite des Hamas-Account ihre Aktivitäten jetzt wieder wie zuvor aufnehmen könne und erklärte, die Firma bedaure den Vorfall.

Twitter bemüht sich eifrig darum seine Nutzer vor Imitatoren zu schützen“, twitterte der Sprecher. „Manchmal geht unsere Tatkraft zum Erhalt der Authentizität unserer User über das hinaus, was absolut notwendig ist, wie in diesem Fall, in dem wir die völkermörderische Rhetorik des fraglichen Accounts für eine überzogene Parodie der Hamas hielten. Bei genauerer Untersuchung entdeckten wir, dass wir einen legitimen Account einer Terrorgruppe geschlossen hatten und machten die Sperre sofort rückgängig. Wir entschuldigen uns für die Vorverurteilung und werden unsere Prozesse überprüfen, um die Genauigkeit unserer Bestimmungen dazu zu verbessern, welche Accounts echt sind und welche Imitationen.“

Hamas nach ihre Twitter-Botschaften wieder auf, sobald sie die Nachricht von der Wiederherstellung des Accounts erhielt. „Die Zionisten haben es abermals verfehlt den Widerstand zu unterdrücken“, erklärte sie. „Wir danken unseren Freunden auf Twitter dafür, dass sie auf die Vernunft hörten und den Account wiederherstellten.“ Weitere Tweets versprachen blutige Rache an den Juden und forderten die sofortige Entfernung aller Einschränkungen, die Israel dem Gazastreifen auferlegt hatte, um Waffenschmuggel und –herstellung zu verhindern.

Die Begebenheit ereignete sich kurz nach einem Vorfall, bei dem Twitter zahlreiche Accounts geschlossen hatte, die nach Einschätzung der Firma die User verwirren und lgauben machen könnten echte Accounts zu sehen, die in Wirklichkeit den Namen einer Person, Gruppe oder Institution für Comedy oder Satire verwenden. Das bekannteste Beispiel der letzten Tage betraf einen Parodie-Account, der sich über die Kongressabgeordnete Alexandria Ocasio-Cortez lustig machte; die meisten, wenn nicht alle geschlossenen Accounts scheinen sich über Persönlichkeiten oder Institutionen lustig zu machen, die im politischen Spektrum links stehen.

Experten sagen weitere solche Vorfälle voraus. „Es wird nicht einfacher Satire von Fakten zu unterscheiden“, stellte ein verifizierter Medienanalyst namens Hugh Jass fest. „Kein einfacher Algorythmus kann Parodien von Ernsthaftigkeit unterscheiden und selbst ein lebender Mensch, der das Material durchsieht, könnte es falsch bewerten. Verdammt, sogar Journalisten mit angeblich enormer Erfahrung bei der Überprüfung ihrer Quellen können das Offensichtliche übersehen.“

Noch etwas zu den „Zivilisten“, die letzte Woche getötet wurden

Elder of Ziyon, 13. Mai 2019

Der wöchentliche Bericht der NGO PCHR aus dem Gazastreifen behandelte alle wichtigen Angriffe im Gazastreifen vom letzten Wochenende, natürlich ohne die hunderte Raketen zu erwähnen, die auf Israel geschossen wurden.

Neben den Leuten, die ich bereits erwähnte, die in dem täglichen Bericht fälschlich „Zivilisten“ genannt wurden, gab es ein paar weitere Anomalien, die zeigen, dass westliche NGOs und Reporter PCHR niemals trauen können, wenn sie sagt, wer ein „Zivilist“ ist.

Dieser Absatz in sich widersprüchlich:

Um etwas 13:10 Uhr (5. Mai) schoss ein israelisches Kampfflugzeug eine Rakete auf eine Gruppe palästinensischer Zivilisten, die sich im Osten des Viertels al-Scheja östlich von Gaza Stadt befanden. Als Ergebnis wurden Bilal Mohammed Abdul Banna (29) und Abdullah Nofal Mohammd Abu al-‘Ata (21), Mitglieder der Bewegung Islamischer Jihad, getötet.

Wenn Israel auf eine Gruppe Zivilisten schoss, wie kann es dann sein, dass die einzigen Getöten Terroristen waren?

Um etwa 14:45 Uhr schossen israelische Kampfflugzeuge eine Rakete auf ein Auto, das von Hamed Ahmed Abdul Khudari (34) aus dem Viertel al-Tuffah östlich von Gaza Stadt gesteuert wurde. Der Beschuss fand in der Nähe von a-Sdrah in dem erwähnten Viertel statt. Als Ergebnis wurde al-Khudari, der in Geldumtausch arbeitet, getötet.

Hier ist ein Geldwechseler, der auch Kommandeur der Al-Qassam-Brigaden war und seit 2003 eine Geschichte als Terrorist hatte.

Die Hamas veranstaltete zudem letzten Freitag eine Feier zum Tod ihrer beiden Mitglieder, zu denen verstörende Fotos gehören, die zeigen, die wahrscheinlich einen der Söhn in voller Terrorausrüstung zeigen.

Gedankenverlorenes Territorium: Hamas schießt Raketen ins Mittelmeer, um für die Zeit zu üben, wenn die Juden bereits ins Meer getrieben sind

PreOccupied Territory, Elder of Ziyon, 1. Mail 2019

Gaza Stadt, 1. Mai – Militärplaner der islamistischen Bewegung, die dieses Gebiet regiert, führten heute einen Raketentest durch, bei dem eine Salve der Waffen in die Küstengewässer geschossen wurde; das war eine Vorbereitung auf die letztendliche Niederlage des zionistischen Gebildes und das darauf folgende Treiben aller seiner Juden in diese Gewässer.

Die Hamas schoss die Raketen in Koordination mit mehreren anderen im Gazastreifen präsenten Fraktionen, sowohl als Warnung für Israel als auch als Teil einer strategischen Anstrengung die Bereitschaft dafür aufrecht zu erhalten, wenn und wann der erhoffte Sieg über die Juden eintritt und die Gläubigen endlich die Vision erreichen, die die Führer der Palästinenser in den 1940-ern publik machten: die Juden ins Meer zu treiben. Sobald das eintritt, erklärte ein Sprecher der Bewegung, müssen ihre Kämpfer die ins Meer getriebenen Juden weiter mit allen Mitteln bekämpfen und die fortgesetzte Entwicklung von Raketentechnologie durch die Gruppe zielt zum Teil auf diese Phase des Konflikts.

„Wir müssen auf den Sieg vorbereitet sein“, erklärte Fawzi Barhoum. „Was nutzt es die zionistischen Usurpatoren zu besiegen, wenn wir nicht vorbereitet sind diese Niederlage auszunutzen? Mit diesem Ziel haben wir unsere Raketenfähigkeiten entlang zweier Frontlinien verbessert: die aktuelle Phase des Krieges, in der wir Soldaten und Siedlungen beschießen, von wo aus der Schänder-Abschaum Juden unseren Heimatboden verwüsten; und die nächste Phase, wenn wir sie alle ins Mittelmeer getrieben haben und sie dort beschießen müssen.“

Analysten halten fest, dass die Aufmerksamkeit der Hamas für eine Zukunft ohne Israel eine wichtige Verschiebung in der Orientierung der Bewegung darstellt, die sich bisher einzig darauf konzentrierte die Welt von der zionistischen Geißel zu befreien und nicht auf irgendetwas Ernsthaftes dazu, was sie tun soll, nachdem sie dieses Ziel erreicht hat. „Es ist wichtig, dass es der Post-Israel-Lage inzwischen einige praktische Gedanken gewidmet wurden“, merkte Phil Latio von der Brookings Institution an. „Die meisten revolutionären Bewegungen, was die Hamas und ihre Mutterorganisation, die Muslimbruderschaft, sind, brauchen einen Feind, um die Massen besser zu einen und den potenziellen Fokus von den Fehler oder Verbrechen der Führung zu nehmen. Das hat in der Regel schlechte Regierungsarbeit zur Folge, sobald die Revolution Erfolg hat; da der Feind bezwungen ist, fragt man sich: Was jetzt? Wie beim Iran zum Beispiel, in Gaddafis Libyen oder Chavez‘ Venezuela fühlt sich die Führung dazu veranlasst weiter darauf zu bestehen, dass der Feind immer noch da ist. Es ist ermutigend, dass die Hamas über den Sieg hinaus zu blicken scheint, wie die Politik dann aussehen soll, wenn ihr lebenslanger Feind nicht mehr da ist. Das ist ein frischer Wind.“

Das Leben der Palästinenser ist unwichtig*

* außer Israel kann dafür verantwortlich gemacht werden.

Bret Stephens, The New York Times, 21. März 2019

Hajar Harb, eine palästinensische Journalistin, ist von der Hamas verhaftet worden, weil sie einen gegenüber dem Gesundheitsministerium kritischen Artikel veröffentlichte. (Foto: Adel Hana/Associated Press)

Die Menschen im Gazastreifen protestieren wieder und Soldaten schießen wieder und Zivilisten werden wieder zu Opfern. Nur dass Sie dieses Mal die Story verpasst haben könnten, weil diese Proteste in den meisten westlichen Nachrichten kaum für einen Absatz wert gehalten wurden.

Das ist seltsam: Manche Medien sind bereit Monate journalistischer Recherche in die Flugbahn einer einzelnen Kugel zu investieren, die versehentlich einen Palästinenser tötet – vorausgesetzt, es handelt sich um eine israelische Kugel.

Der Unterschied beseht diesmal darin, dass die Schüsse von der Hamas abgegeben werden, der militant-islamistischen Gruppe, die seit 2007 im Gazastreifen regiert hat, als sie in einem kurzen und die blutigen Bürgerkrieg ihren Rivalen in der Fatah die Macht entriss. Seitdem sind keine echten Wahlen veranstaltet und kein Widerspruch geduldet worden.

Die aktuellen Demonstrationen, die letzte Woche begannen, kommen als Reaktion auf Jahre der wirtschaftlichen Misswirtschaft der Hamas, Preiserhöhungen und jüngsten Steuererhöhungen. Das geschieht nicht aufgrund fehlender Geldmittel für die Hamas: Seit 2012 hat die Gruppe mehr als eine Milliarde Dollar allein von Qatar erhalten, um Kosten für Treibstoff, humanitäre Hilfe und die Gehälter von Behördenbediensteten zu bezahlen.

Wohin das Geld geht, ist eine andere Frage. 2014 berichtete das Wall Street Journal, dass die Hamas Rund $90 Millionen für den Bau von Angriffstunneln nach Israel ausgegeben hatte, Durchschnittskosten von fast $3 Millionen pro Tunnel. Das in jeden Tunnel gesteckte Material, berichtete das Journal, reicht aus „um 86 Häuser, sieben Moscheen, sechs Schulen oder 19 kleine Kliniken zu bauen“. Drei Kriege gegen Israel, jeder von der Hamas angefangen, haben ebenfalls ihren Tribut an Leben, Verletzungen, Infrastruktur und Isolation gefordert.

All das hat für die Menschen des Gazastreifens Leiden und Mangel bedeutet, unabhängig von allem, was Israel tut. Im Februar berichtete Amnesty International, dass gegen die palästinensische Journalistin Hajar Harb ein Gerichtsverfahren in Abwesenheit geführt wurde, weil sie auf Al-Araby TV einen Bericht brachte, der detailliert Korruptionsvorwürfe im Gesundheitsministerium beschrieb. Hamas-Vertreten haben sich zudem Berichten zufolge bereichert, indem sie den Untergrundhandel zwischen dem Gazastreifen und Ägypten mit Waren von Geflügel über Möbel bis hin zu Autos kontrollieren.

Deshalb lassen die Gazaner ihre Verzweiflung wissen. Hunderte gingen letzte Woche auf die Straße, nur um von Hamas-Sicherheitskräften beschossen, zusammengeknüppelt und verhaftet zu werden.

„Das Zuschlagen gegen freie Meinungsäußerung und die Anwendung von Folter im Gazastreifen hat alarmierende neue Höhen erreicht“, vermerkte Saleh Higazi von Amnesty. Zu den Vorfällen gehören die Verhaftung von Menschenrechtsaktivisten, das Prügeln und die Inhaftierung von mehr als 15 lokalen Journalisten und gewalttätige Angriffe auf friedliche Demonstranten „unter Verwendung von Granaten, Schlagstöcken, Pfeffersprach, scharfer Munition und physischen Angriffen“.

Überrascht? Sollten Sie auch sein. Die Hamas bezeichnet sich selbst als „Widerstands“-Bewegung und solche Bewegungen, von der Irisch-Republikanischen Armee über den Vietkong bis zur Simbabwes ZANU-PF, neigen dazu sich auf bemerkenswert ähnliche Weise zu verhalten: fanatisch, brutal, militaristisch, scheinheilig und korrupt.

Für diese Gruppen bedeutet Befreiung mehr als die Ersetzung einer Art fremder Besatzung durch lokalen Despotismus. Sie bekennen sich zur Demokratie, veranstalten aber nie wirklich faire Wahlen. Sie schaffen eine Geheimpolizei, parallele Sicherheitskräfte, Politbüros, innere und äußere Parteistrukturen. Sie führen Krieg gegen ihre Nachbarn, um von ihrem unvermeidlichen Versagen Zuhause Wohlstand zu schaffen abzulenken. Ihre Führer predigen Kampf und Märtyrertum, während sie selbst in Saus und Braus leben.

Genauso wenig sollten Sie von der Dürftigkeit westlicher Berichterstattung überrascht sein. Es würde das herkömmliche Narrativ des iraelisch-palästinensischen Konflikts verkomplizieren, das besagt, dass Israel nicht nur der Hauptunterdrücker, sondern der einzige ist. Das füttert die breitere progressive Fiktion, die großen Verbrechen der Welt nach dem Zweiten Weltkrieg seien die, die der Westen gegen den Rest der Welt begeht. Tatsächlich waren die von Nichtwestlern – Mao Tse-Tung, Pol-Pot, Saddam Hussein, Fidel Castro, Idi Amin, Nicolás Maduro – an ihren eigenen Völkern begangenen Verbrechen weit schlimmer.

Dasselbe gilt für die Palästinenser. In Syrien sind in den letzten zehn Jahren mehr gestorben, hauptsächlich aufgrund der Verheerungen des angeblich propalästinensischen Regimes von Bashar al-Assad, als von Israel getötet wurden. Und die Palästinenser sind weiter die Opfer von Führern, die keinen Grund erkennen, sich regulären Wahlen zu stellen – oder finanziellen Überprüfungen oder Kriminalermittlungen oder irgendeinem anderen Mechanismus politischer oder moralischer Rechenschaft.

Das Fehlen von Rechenschaft ist in erster Linie ein Versagen der Palästinenser. Aber westlicher Journalismus leistet dem Vorschub; mit wenigen ehrenwerten Ausnahmen ist er zu lange erbärmlich uninteressiert an jeglicher Form palästinensischen Leidens gewesen, für das nicht Israel verantwortlich gemacht werden kann. Das ist manchmal eine Funktion ideologischer Einseitigkeit, aber es ist auch ein Versagen von grundlegender Berichterstattung.

Die Israelis und ihre Freunde im Ausland beschweren ich oft über schiefe Berichterstattung, die bei allem, was sie tun, Fehler finden, während sie alles Entschuldigungen finden, was ihre Gegner tun. Wenn die Proteste im Gazastreifen irgendetwas demonstrieren, dann dass auch die Palästinenser kaum Nutzen aus der Berichterstattung zeihen können.

Palästinensisches Leben und Lebensunterhalt sollten wichtig sein, egal, wer ihnen schadet. Eine Welt, die mit den Schultern zuckt, wenn die Hamas das eigene Volk misshandelt, lizensiert nur die ungehinderte Fortsetzung der Misshandlungen,

Die Hamas kämpft immer noch eine verlorene Schlacht … gegen israelische Lebensmittel

Aussie Dave, 28. Februar 2019

Wieder so ein köstlicher BDS-Fehlschlag.

Ein verletzter Hamasnik verdiente sich im Krankenhaus besucht zu werden und erhielt ein Lebensmittelpaket, vermutlich als Wertschätzung seiner Terroraktivitäten.

Ein Rotter-User mit Adleraugen bemerkte, dass sein Fresspaket ein zionistisches Goodie enthielt!*


Das ist Gil, ein von der israelischen Firma Tnuva hergestellter Joghurt. Er scheint ein Lieblingsprodukt der palästinensischen Araber zu sein, besonders derer, die eine Hamas-Überzeugung hegen:

Die Hamas hat wahrlich ein Problem mit zionistischen Produkten.

Was habe ich denen gesagt? Widerstand ist zwecklos!

* Mit ist aus verlässlicher Quelle gesagt worden, dass der Gaza-Araber, der ursprünglich die Krankenhausfotos postete, sie nach dem Rotter-Post aus Facebook löschte.