Irgendwie sind die Strände des Gazastreifens dieses Jahr sauber. Aber war es nicht so, dass die Israelis nicht erlauben Kläranlagen zu bauen?

Elder of Ziyon, 24. Juni 2022

Wenn der Gazastreifen unter Umweltkatastrophen leidet, wird Israel dafür verantwortlich gemacht, weil es angeblich verhindert, dass lebensrettende Infrastruktur gebaut wird.

Doch dieses Jahr sind die Strände des Gazastreifens wieder geöffnet, nachdem sie wegen Tonnen an Abwässer geschlossen waren, die ins Meer geleitet werden.

AFP berichtet:

Palästinenser im von Israel blockierten Gazastreifen entdecken die Annehmlichkeiten des Mittelmeers neu, nachdem die Behörden das Ende einer langen Zeit gefährlicher Meeresverschmutzung verkündeten.

Die Meeresverschmutzung ist in den letzten Jahren im Gazastreifen schlimmer geworden; dort haben unzureichende Abwasserlösungen das Mittelmeer in eine Müllhalde verwandelt.

Das Problem ist durch die verfallene Infrastruktur der verarmten und übervölkerten Enklave weiter verschlimmert worden.

Vor sechs Monaten nahm eine von Deutschland finanzierte Anlage im zentralen Gazastreifen die Arbeit auf und verarbeitet jetzt 60.000 Kubikmeter Abwasser pro Tag, was die Hälfte des Abwassers der Enklave ist, so Mohammed Masleh, ein offizieller Vertreter des Umweltministeriums von Gaza.

Das ist nur die erste Phase des Projekts und irgendwann kann die Anlage das gesamte Abwasser des Gebiets klären.

Die Qualität des Meerwassers im Gazastreifen hat sich bereits beträchtlich verbessert.

Heute sind nach Angaben der von den Behörden im Gazastreifen gesammelten Proben, zwei Drittel der Strände der Enklave zum Schwimmen geeignet, so Masleh.

Wie kann das sein? Gibt es nicht immer noch eine Blockade, mit der Israel dem Gazastreifen die Grundbedürfnisse des Lebens vorenthält?

Könnte es sein, dass Israel überhaupt nie das Material für die Klärung von Abwässern blockierte und die Probleme kamen, weil die PA und die Hamas die Lebensqualität der Bevölkerung, für die sie verantwortlich sind, nicht an die erste Stelle setzten?

Nach Angaben von Reliefweb, dauerte es, sobald Israel das Projekt genehmigte, nur vier Jahre, diese Kläranlage zu bauen.

Die Medien machen Israel für alles verantwortlich, was im Gazastreifen falsch läuft und bleiben seltsam still angesichts palästinensischer Dysfunktion und kleinliche Konflikte zwischen der PA und der Hamas sind die wahren Wurzeln der Mehrheit der Probleme des Gazastreifens.

Raten Sie mal, wer beschuldigt wird palästinensisches Land zu stehlen

Elder of Ziyon, 16. Juni 2022

Die Nachrichteagentur WAFA der palästinensischen Autonomiebehörde hat einen Artikel, in dem behauptet wird, die Hamas stehle im Gazastreifen den korrekten Eigentümern Land.

Laut der Story beschlagnahmt die Hamas im Gazastreifen ständig tausende Dunam Land – mit Waffengewalt.

Sie dreht um und gibt einiges von diesem Land ihren eigenen Mitgliedern oder Bediensteten anstelle von Gehältern.

Sie hat hunderte Familien aus ihren Häusern zwangsgeräumt, darunter einige, denen das Land zugeteilt wurde, als noch Ägypten den Gazastreifen beherrschte.

Ein investigativer Bericht des Journalisten Mohammad Othman, 2021 veröffentlicht, deckte auf, dass die Hamas 42 Dunam Land beschlagnahmte, das der Al-Azhar-Universität in Gaza gehörte und es „anderen“ gab.

Laut Othmans Recherche gewährte die Hamas einigen Hamas-Sportvereinen und anderen Grundstücke von insgesamt rund 8 Dunam zugunsten der Vereinigung junger muslimischer Frauen der Hamas.

Die Hamas schickt regemäßig Nachrichten an Einwohner, die ihnen sagen sie werden geräumt, weil das Land der Regierung gehört, während sie alte Akten schrubben, um nach einer Rechtfertigung zu suchen ihnen ihr Land zu stehlen.

Ein Journalist twitterte sarkastisch: „Hamas durchsucht die alten Bücher … sie will die Landrechte aus den Tagen der Ägypter haben … bald kommen sie zu den Ländereien der Osmanen und irgendwann werden sie auch kanaanitische Grundstücksverzeichnisse in Anspruch nehmen.“

Die drei Paten

Dry Bones, 24. Mai 2022

Palästinensische Apartheid: 800.000 palästinensische Araber werden in 27 sogenannten Flüchltingslagern gehalten. 600.000 in 8 von der Hamas kontrollierten Lagern im Gazastreifen und 200.000 in 19 von der PLO kontrollierten Lagern in der Westbank (Judäa und Samaria). Die UNO, die Hamas und die PLO lehnen es ab die Bevölkerung in ihren Apartheidlagern in den Dörfern und Städten neu anzusiedeln, die die PLO in der Westbank seit 1995 und in den Bereichen, die die Hamas seit 2007 im Gazastreifen kontrolliert.

Schlicht und einfach: Apartheid!

„Ermittlungen“ der „Zerstörung der Antiquitäten von Gaza“ von Forensic Architecture vertuscht echte archäologische Verbrechen

Rachel O’Donoghue, HonestReporting, 24. April 2022

Die „Forschungsgruppe“ Forensic Architecture mit Sitz in Großbritannien besteht darauf, dass sie „Menschenrechts- oder Umweltfragen untersucht, die ansonsten vom Staat, in dem sie stattfanden, nicht angemessen angegangen werden“. Doch ihre aktuellste „Ermittlung“ der angeblichen Zerstörung von Antiquitäten im Gazastreifen durch Israel – die einem weiteren verleumderischen „Palästina“-Text aus dem letzten Jahr folgt – vertuscht die stattfindenden wahren archäologischen Verbrechen.

Wenn die Gruppe tatsächlich jede Vorstellung zerstreuen wollte, dass ihre Ermittlungen von einer tief sitzenden Feindschaft gegenüber Israel motiviert sind, hätte sie vermutlich ihren jüngsten Bericht über die angebliche Zerstörung von Antiquitäten der hellenistischen, römischen und byzantinischen Zeit im Gazastreifen nicht mit einem Zitat von Al-Haq begonnen.

Die palästinensische NGO, die vom israelischen Verteidigungsminister Benny Gantz letztes Jahr wegen ihrer Verbindungen zur terroristischen PFLP geächtet wurde, beschuldigt den jüdischen Staat in der Küstenebene bewusst „gegen Kulturerbe vorzugehen“.

Entsprechend beginnt der Bericht von Forensic Architecture, der behauptet sich auf Satellitenbilder, Fotos und die Hilfe einiger ungenannter „Einwohner und Fischer“ zu stützen, die angeblich Forscher durch „gefährdete freiliegende Überreste“ führten, mit der folgenden schillernden Beschreibung:

Entlang der Küste des Gazastreifens liegt unter einer Schicht Schutt einer der verborgenen Schätze der Palästinenser und eine der wichtigsten archäologischen Stätten der Region. Wiederholte Bombenangriffe und die der palästinensischen Gemeinschaft durch die Jahrzehnte lange Besatzung sowie die fortschreitende Küstenerosion und notwendige Entwicklung innerhalb der aufgezwungenen Verdichtung des Gazastreifens zugefügte humanitäre Katastrophe haben diesen einzigartigen Ort in existenzielle Bedrohung gebracht.“

Für eine Studie, die sich vorgeblich einzig auf die antiken kulturellen Schätze konzentriert, die wegen Israel eines Tages möglicherweise nicht mehr vorhanden sein werden, scheint es einen übermäßigen Fokus auf andere angebliche israelische „Verbrechen“ zu geben.

Zum Beispiel weicht Forensic Architecture von seiner Untersuchung bedrohter historischer Stätten ab, um die falsche und weithin entlarvte „Apartheid“-Behauptung mit einzubeziehen sowie Israel wegen seiner Selbstverteidigung gegen den von der Hamas initiierten Krieg im letzten Mai zu geißeln, als diese eine Salve Raketen auf Jerusalem schoss.

Darüber hinaus gibt es in dem gesamten Bericht nicht eine einzige Erwähnung der Terror-Herrscher des Gazastreifens, Hamas, die angesichts der völligen Missachtung der Art von Antiquitäten, um die Forensic Arcitecture vorgibt sich so sehr zu sorgen, eindeutig übersehen wird.

Es gibt zum Beispiel keinen Verweis auf die von der Hamas angeordnete Zerstörung, die an Gazas ältester archäologischer Stätte stattfand – einer 4.500 Jahre alten Siedlung der Bronzezeit, die erstmals vor mehr zwei Jahrzehnten ausgegraben wurde. Wie 2017 berichtet, befahl die Gruppe die Stätte mit Bulldozern einzuebnen, um Platz für Bauarbeiten und terroristische Infrastruktur zu schaffen.

2013 beaufsichtige die Hamas den Abriss weiterer antiker Schätze, darunter ein Teil der UNESCO-Erbestätte Hafen Anthedon, die 3.000 Jahre alt ist und die das Hauptthema des Berichts ist; es sollten weitere Terror-Trainingsbasen gebaut werden.

Der Krieg der Hamas gegen andere Stätten großer archäologischer Bedeutung ist an anderer Stelle detailliert dokumentiert worden (siehe z.B. hier).

Darüber hinaus ist in der Studie der Verkauf von unbezhalbaren Antiquitäten durch die Terrororganisation – wahrscheinlich um den opulenten Lebensstil ihrer Führung zu finanzieren – weitgehend ignoriert worden, so eine Bronzestatue des griechischen Gottes Apollo, die von einem palästinensischen Fischer entdeckt, dann beschlagnahmt wurde und später auf der Auktionsseite eBAy mit einem Listenpreis Von $500.000 auftauchte.

Die Beschlagnahme und das Verschwinden zahlloser entdeckter Relikte ist wiederum in Medienberichten vermerkt worden. (siehe hier).

Der Bericht von Forensic Architecture deutet an einer Stelle die Möglichkeit an, dass die Gazaner selbst nicht ganz unschuldig sind, wenn es um das Verschwinden antiker Artefakte geht – aber selbst das wird auf eine Weise formuliert, dass es immer noch der Fehler des jüdischen Staaten ist:

Platz ist im Gazastreifen kostbar. Die israelische Besatzung, die Übervölkerung und Armut zur Folge hat, sowie Druck innerhalb des Gazastreifens selbst, haben den Bau von notwendiger technischer und sozialer Infrastruktur auf bekannten historischen Stellen erforderlich gemacht.

Es mag vielleicht sein, dass der Gazastreifen übervölkert ist, aber Forensic Architecture lehnt es ab den Grund dafür einzugestehen. Der schmale Landstrich wird von einer Gruppe regiert, deren eingeschworenes Ziel die Vernichtung des jüdischen Staates ist. Die Ausreise von Menschen aus dem Gazastreifen wird zugegebenermaßen aus genau diesem Grund kontrolliert: um Wiederholungen der Art von Terroranschlägen zu verhindern, die bereits das Leben so vieler unschuldiger Israelis gekostet hat.

Wie erwähnt zitiert der Bericht eingehend Al-Haq, darunter Verweise auf die „Rechts“-Analyse der Gruppe, Kulturelle Apartheid: Israels Auslöschung palästinensischen Erbes im Gazastreifen; darin wird dem jüdischen Staat vorgeworfen die systematische Auslöschung „palästinensischen Kulturerbes anzustreben, um dem palästinensischen Volk sein Recht auf Selbstbestimmung über seine kulturellen Ressourcen zu verweigern und infolgedessen seine Existenz als Volk zu bedrohen“.

Allerdings hätte Forensic Architecture nicht die Tatsache auslassen dürfen, dass Al-Haq angesichts seiner Verbindungen zur Volksfront zur Befreiung Palästinas (PFLP) kaum eine vertrauenswürdige Quelle für Angelegenheiten betreffs Israel ist; die PFLP hat zahllose tödliche Anschläge auf unschuldige Israelis verübt.

Trotzdem ist der unausgewogene Bericht von Forensic Architecture von einer ganzen Reihe Fachpublikationen für Kunst verbreitet worden.

Die Website Hyperallergic aus Brooklyn beschreibt die Studie als Untersuchung von „Israels wiederholten Angriffen auf eine wichtige archäologische Stätte der Palästinenser im Gazastreifen“. Er fährt mit der Behauptung fort, Israel sei der Ausübung von „willkürlicher Archäologie“ schuldig und habe sich wegen von ihm durchgeführter Ausgrabungen „Vorwürfen einer politischen Agenda“ ausgesetzt gesehen – diese Behauptung erfolgte in Reaktion auf die Ausgrabung einer antiken Pilgerstraße in Jerusalem im Jahr 2019, die Kritiker groteskerweise als Handeln beschreiben, das auf die Schaffung einer „Siedlung ohne Menschen“ hinauslaufe.

Ein weiteres Organ, Artnet News, plappert Forensic Architectures Andeutung nach, Jerusalem gehe gezielt gegen antike Stätten vor, was als „Israels Bombardierung archäologischer Überreste des ersten Seehafens des Gazastreifens“ beschrieben wird.

Wieder fehlt jegliche Erwähnung des Handelns der Hamas dieses Bauwerk auszuradieren, um Platz für eine Terrorbasis zu machen.

Angesichts der irreführenden Inhalte dieses jüngsten Berichts gegen Israel ist ziemlich deutlich, dass Forensic Architecture komplett gegen den jüdischen Staat eingenommen ist.

Letzten August wurde die Gruppe bereits wegen seiner Ausstellung beschuldigt, die behauptete, Israel betreibe eine Art Umweltkrieg gegen die Palästinenser; sie hatte einen „sachlich“ falschen und gefährlich einseitigen Bericht zu einem extrem komplexen außenpolitischen Thema  zusammengeschustert zu haben.

HonestReporting prangerte die Gruppe früher schon an, weil sie in einer Ermittlung mit dem Titel „Die außergerichtliche Tötung des Ahmed Erekat“ die IDF der „Hinrichtung“ eines Terroristen beschuldigte, der sein Auto gezielt in einen Soldaten rammte. Zusätzlich war er sie Quelle eines Artikels auf der Titelseite der New York Times, der verschwörerisch nahelegte, der unbeabsichtigte Tod eines palästinensischen Sanitäters sei wohl  nicht unbeabsichtigt gewesen.

Israel muss deutlich machen, dass mehrere Fronten zu eröffnen einen Preis hat

Die Hamas versucht mit unterschiedlichem Erfolg an verschiedene Stellen zu zündeln. Israel muss der Gruppe verständlich machen, dass jedem Terroranschlag, für den sie verantwortlich ist, mit einer Reaktion im Gazastreifen begegnet werden wird.

Yoav Limor, Israel HaYom, 26. April 2022

Der Monat Ramadan liefert weiter eine schwindelerregende Menge an Sicherheitsvorfällen in allen Sektoren. Der Tempelberg, der die letzten zwei Wochen über im Zentrum des Interesses stand, wurde Montag vom Norden abgelöst, in dem von der Hamas initiierte Krawalle ausbrachen.

Die über Nacht auf Westgaliläa geschossene Rakete verursachte keinerlei Verletzte oder Schäden, war aber eine Erinnerung daran, dass die Hamas beharrlich daran arbeitet alle Konfliktzonen aufzuputschen. Nachdem sie – erfolglos – versuchte bei arabischen Israelis Unruhen zu schaffen, sie nur teilweisen Erfolg der Versuche erlebte Judäa und Samaria aufzustacheln, aber großen Erfolg auf dem Tempelberg hatte, versucht die Hamas jetzt im Norden zu zündeln.

Die Organisation tut das über einen Zweig, den sie im Libanon gründete; dieser operiert unter Salah al-Arouri, einem ranghohen Hamas-Vertreter im Ausland, der beim Schalit-Deal aus dem Gefängnis entlassen und dann deportiert wurde. Seitdem ist Arouri in der Achse Türkei-Qatar-Libanon aktiv gewesen, wo er eine vom Iran finanzierte und von der Hisbollah genehmigte terroristische Infrastruktur schuf, die der Gruppe erlauben soll im Fall einer Eskalation im Gazastreifen oder in Jerusalem vom Libanon aus zu agieren.

Diese Infrastruktur soll auch der Hisbollah erlauben das Beste beider Welten zu genießen – zu erleben, dass Israel angegriffen wird, ohne selbst den Preis dafür zu zahlen. Israel kann diese Entwicklung auf keinen Fall zulassen. Letztes Jahr stockte es, bevor es auf Raketenfeuer aus dem Libanon reagierte und es war gut, dass es auf den letzten Vorfall sofort antwortete. Die Reaktion war weich, aber so gestaltet, dass sie dem Libanon und der Hisbollah ein Botschaft schickte, dass die Verantwortung sich nicht allein auf die Randelemente beschränken wird, die die Rakete abfeuerten.

Um die Botschaft hervorzuheben, verriet IDF-Sprecher Oberstleutnant Avichay Adraee am Montag auf Arabisch, dass das ranghohe Hisbollah-Mitglied Haddsch Khalil Harb Drogen und Waffen über die Grenze schmuggelte. Während es ein tiefer gehendes Motiv als den Schmuggel zu vereiteln gab die Methode aufzudecken, zielte die Botschaft darauf die Hisbollah mit Drogenhandel und Verbrechen in Verbindung zu bringen und die Organisation hauptsächlich so darzustellen, dass sie mit ihrem Verhalten den Libanon in Gefahr bringt.

Die Verbindungsmöglichkeiten zwischen den verschiedenen Fronten und der Versuch die arabische und palästinensische Öffentlichkeit aufzustacheln sind nicht allein der Hamas bekannt. Der Palästinensische Islamische Jihad macht dasselbe, wie wir nach der Aufdeckung eines PIJ- Versuchs eine Terrorinfrastruktur in Judäa und Samaria aufzubauen wissen, was der Shin Bet verhinderte. Laut einer Stellungnahme des Shin Bet schafften es Mitglieder des Netzwerks eine Bombe zu bauen, bevor sie geschnappt wurden. Das ist beunruhigend, weil der potenzielle Schaden, den Bomben wie diese anrichten können, weit größer ist als das, was ein einzelner Terrorist anrichten kann.

Seit der zweiten Intifada hat der Shin Bet Dutzende ähnliche Komplotte torpediert, Selbstmord-Bombenanschläge mit Massen an Opfern verhindert. Dennoch ist klar, dass Terrororganisationen immer noch versuchen Anschläge dieser Art zu verüben, in der Hoffnung Israel in Schockstarre zu versetzen. Sie agieren unter der falschen Vorstellung, dass sie in einer Zone – Judäa und Samaria – Eskalation verursachen können, während das in einer anderen – dem Gazastreifen – verhindert wird. Dieser Versuch schlug fehl, als die Hamas im Juni 2014 drei Teenager entführte, was zur Operation Fels in der Brandung führte; und als 2021 Krawalle auf dem Tempelberg angezettelt wurden, was zur Operation Wächter der Mauern führte. Israel muss den Gruppen im Gazastreifen deutlich machen, dass ihr Mehrfrontenspiel auch heute einen Preis hat – wenn, was der Himmel verhüten möge, ein großer Terroranschlag verübt wird, der aus dem Gazastreifen finanziert und geplant wird, es der Gazastreifen ist, wo Israel reagiert.

Wir können annehmen, dass die Versuche mehrere Sektoren aufzuheizen bis zum Ende des Ramadan weitergehen werden. Das fordert von Israel seinen hohen Bereitschaftszustand fortzusetzen und umsichtig darauf zu reagieren. Inzwischen bleiben die Streitkräfte in höchster Alarmbereitschaft. Vor uns liegen jede Mange angespannter Tage, bis Entwarnung gegeben werden kann.

Palästinensische Propagandisten: Alle Schwarzen sehen gleich aus

David Lange, Israellycool, 24. April 2022

Avraham „Avera“ Mengistu ist ein psychisch instabiler äthiopisch-israelischer Mann, der am 7. September 2014 die Grenze zum Gazastreifen überschritt; er wurde von der Hamas festgenommen und verhört und wird seitdem vermisst.

Die  Hamas hat darauf beharrt, dass Avera ein israelischer Soldat sei, nicht nur ein Zivilist, obwohl seine Familie Papiere geliefert hat, die zeigen, dass er wegen seiner psychischen Instabilität aus dem Militärdienst entlassen wurde.

Die Lüge, Avera sei Soldat, geht bis heute weiter, wobei die palästinensische Propaganda-Internetseite Gaza Now folgendes auf ihrem Telegram-Kanal und ihrer Facebook-Seite postete:

Übersetzung:

Die Familie Mengistu aus Äthiopien hat den Medien gegenüber gelogen, ihr Sohn sei kein Soldat in den Reihen der israelischen Besatzung und dass er geistig gestört sei, bis der palästinensische Widerstand ihn freilässt, weil sie wissen, dass dieser mit Gefangenen als der Islam umgeht, aber es stellt sich überraschend heraus, dass er Soldaten in den Reihen der Besatzungsarmee ist und er ist ein Gefangener in Gaza.

Das obere Foto ist eine ganz andere Person und stammt spätestens aus dem Jahr 2012, Jahre bevor Avera gefangengenommen wurde. Aber noch sachlicher: Die zwei Männer sehen sich nicht einmal entfernt ähnlich.[1] (Gaza Now hat inzwischen den Facebook-Post gelöscht, aber auf Telegram steht er noch.)

Mit der Behauptung, die beiden Männer seien ein und dieselbe Person sagend diese Propagandisten im Grunde: „Alle schwarzen Menschen sehen gleich aus.“ Nicht dass die Woken und BLM irgendetwas dazu zu sagen haben – so wie sie nichts über Averas Notlage zu sagen haben.


[1] Quds News Network versuchte schon 2019 diesen Soldaten als Avera auszugeben.