Hamas versucht Reichweite der Ballon-Bomben zu erhöhen, um VAE und Bahrain zu erreichen

Die Wüste im östlichen Jordanien oder nördlichen Saudi-Arabien zu treffen wird die Hamas nicht zufriedenstellen, weil es dort keine Wälder, Gebüsch oder Kinderhorte gibt, die man in Brand stecken kann.

The Mideast Beast, 17. September 2020

Gaza Stadt – Die militante Islamistenorganisation, die das Küstenterritorium regiert, will ausprobieren, wie stark sie die Reichweite ihrer vom Wind getragenen Brandvorrichtungen erhöhen kann, um Ziele in zwei Golfstaaten zu erreichen, die neulich einen Friedensvertrag mit Israel unterzeichneten, kündigte ein Sprecher der Bewegung am Donnerstag an.

Die Hamas wies ihr Waffenentwicklungspersonal an ihre Pläne für von Helium-Ballons getragene Brandbomben so zu ändern, dass sie weiter in den jüdischen Staat hinein reichen und sich stattdessen auf viel weiter reichende Waffen zu konzentrieren, die für die Vereinigten Arabischen Emirate und Bahrain vorgesehen sind, die beiden arabischen Staaten, deren Repräsentanten am Dienstag auf dem Rasen des Weißen Hauses die Abraham-Vereinbarungen unterzeichneten.

Der Hamas-Repräsentant Fawzzi Barhoum sprach auf einer Pressekonferenz am Donnerstagmorgen mit Reportern. „Das zionistische Gebilde wird immer da sein“, stimmte er an. „Ich meine, nein, wird es nicht, wie wir den gewaltigen Jihad betreiben, um das Land von dieser Geißel zu befreien, aber – ach, vergesst, dass ich das sagte. Lasst mich von vorn anfangen. Unsere gerechten Anstrengungen schmerzliche Schläge tief im feindlich besetzten Gebiet zuzuschlagen werden fortgesetzt, aber wir werden auch Vergeltung gegen diejenigen üben, die die heilige palästinensische Sache verraten haben, indem sie die Beziehungen mit den Nachkommen von Affen und Schweinen normalisieren, statt all ihre Politik unserer Agenda unterzuordnen.“

Barhoum lehnte eine Antwort ab, als er gefragt wurde, ob der Hauptsponsor der Militanten aus dem Gazastreifen, der Iran, weitere Waffen zur Verfügung stellen würde, um ihnen zu helfen die VAE und Bahrain zu erreichen.

Experten vermerkten, dass die Hamas und andere Terrorgruppen aus dem Gazastreifen anstreben diese Golfstaaten anzugreifen – zu denen bald Oman und Saudi-Arabien gehören werden, wenn die Ankündigungen des Weißen Hauses korrekt sind – wobei sie beeindruckende technologische und natürliche Hindernisse beim Streben nach solchen Waffen begegnen. „Zum einen verlaufen die Windströme nicht in diese Richtung“, erklärte Pulsa Dinura, ein Berater für Waffenhandel. „Morgens bläst der Wind vom Mittelmeer landeinwärts, aber nicht lange und nicht weit hinein. Heliumballons fliegen nicht weit genug, selbst wenn der Wind sie in die richtige Richtung weht: Die heiße Sonne der arabischen Wüste wird einfach das Gas ausdehnen, bis die Ballons dem Druck nicht mehr standhalten und sie werden platzen. Die Wüste im östlichen Jordanien und nördlichen Saudi-Arabien zu treffen wird die Hamas nicht zufriedenstellen, weil es dort keine Wälder, Buschwerk oder Kinderhorte gibt, die man in Brand setzen kann.“

Barhoum schwor das Projekt bald voranzutreiben. „Wir müssen das Eisen schmieden, solange es noch heiß ist und dieser Vorwand wird immer mitschwingen“, stellte er fest. „Bald wird ein anderer Vorwand auftauchen und wir wollen in der Lage sein, dem unsere volle Aufmerksamkeit zu widmen.“

Fragen zu palästinensischen Gefängnissen, auf die niemand die Antwort zu kennen scheint

Elder of Ziyon, 5. Oktober 2020

Es gibt tausende Artikel und Berichte darüber, wie furchtbar Israel palästinensische Häftlinge behandelt.

Aber es gibt praktisch keine über palästinensische Häftlinge und Gefängnisse.

Außer dass ab und zu eine NGO etwas über Folter in palästinensischen Gefängnissen schreibt, gibt es ein schwarzes Loch an Informationen darüber, wie der palästinensische Strafvollzug funktioniert.

Wie viele Häftlinge sitzen in palästinensischen Gefängnissen (sowohl bei Hamas, als auch der Fatah)?
Wie viele Frauen?
Wie viele Kinder?
Wie viele aus politischen Gründen?
Wie viele haben die Todesstrafe erhalten?
Wie viele sind gefoltert worden?
Wie viele sind in Haft gestorben?
Wie viele Häftlinge haben COVID-19? Welche Vorsorgemaßnahmen sind getroffen worden, um sie zu schützen?

All diese Informationen sind für das israelische Gefängnissystem leicht zugänglich, aber nicht für die palästinensische Gefängnisbürokratie.

Das ist nicht nur ein Transparenzproblem seitens der PA und der Hamas zu ihrem Strafvollzugssystem. Es zeigt auch, wie wenig Interesse die angeblich propalästinensischen NGOs an den Rechten palästinensischer Häftlinge haben. Es zeigt, wie wenig Interesse palästinensische Medien am eigenen Volk im Gefängnis haben. Und es zeigt, wie wenig Interesse die Medien, sowohl die palästinensischen wie die internationalen, daran haben einen Blick auf diese Story zu werfen.

Fatah und Hamas: Eine blutige Geschichte von Versöhnungen

Dov Lipman, HonestReporting, 4. Oktober 2020

Die Ankündigung, dass Fatah und Hamas in Verhandlungen zur Aussöhnung und Bildung einer neuen palästinensischen Einheitsregierung eintreten, wird in den Medien fälschlich als bedeutende Entwicklung berichtet. Die Nachrichten über Gespräche der beiden rivalisierenden Gruppen sind die jüngsten in einer langen Reihe Abkommen der beiden, die ausnahmslos schlecht endeten.

Befreit das Heilige Land von Israel: Gründung der Fatah

Die Fatah wurde 1959 als palästinensische nationale Befreiungsbewegung gegründet, deren Ziel darin bestand das Heilige Land vom jüdischen Staat zu befreien. Ende der 1960-er Jahre wurde die Fatah zur dominierenden Kraft innerhalb der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO). 1969 wurde Fatah-Gründer Yassir Arafat zum Vorsitzenden der PLO. Die BBC berichtete, dass Arafat in diese Position aufstieg, nachdem seine Bewegung im Jahr 1969 2.432 Terroranschläge verübt hatte.

Während die Gründungsdokumente der PLO die totale Eliminierung Israels fordern, hatte der Oslo-Prozess der frühen 1990-er zum Ergebnis, dass die Organisation versprach die Existenz des jüdischen Staates anzuerkennen.

Die erste Intifada und die Gründung der Hamas

Die Hamas wurde 1987 kurz nach dem Beginn der ersten Intifada von radikalen sunnitischen Muslimen mit Verbindung zur Muslimbruderschaft in Ägypten gegründet. Anders als die Fatah wird die Hamas – deren Verfassung die Vernichtung Israels fordert – von vielen in der internationalen Gemeinschaft, einschließlich den USA und der Europäischen Union, immer noch als Terrororganisation betrachtet.

Da Arafat der Terrorisierung des jüdischen Staats verpflichtet blieb, wie durch seine Ablehnung auf dem Camp David-Gipfel 2000 einen Deal mit Jerusalem zu erzielen und die Entfesselung der zweiten Intifada zu erkennen war, kooperierten Fatah und Hamas in ihren Anschlägen gegen Israel.

Wahlen führen zum Zerwürfnis zwischen Hamas und Fatah

Israel zog 2005 seine Soldaten und Bürger aus dem Gazastreifen ab, was den Palästinensern die Möglichkeit gab sich selbst zu regieren und ihren eigenen Staat aufzubauen. Die Dinge schienen in Richtung Einheit zu laufen. Im Januar 2006 wurden Wahlen abgehalten. Als Ergebnis übernahm die Hamas die Kontrolle der Legislative.

Aber die beiden Gruppen konnten sich nicht einigen, wie sie gemeinsam regieren sollten. Ismail Haniyeh, der Führer der Hamas, kündigte am 29. März 2006 eine neue Palästinenserregierung an. Die Fatah lehnte es ab der Regierung beizutreten, unter anderem weil die Hamas sich weigerte Israel anzuerkennen.

Gewalt brach aus, darunter Mordversuche an Führern sowohl der Fatah als auch der Hamas. Hunderte Palästinenser wurden getötet.

Das Gefangenen-Dokument

Im Mai 2006 schrieben palästinensische Terroristen in einem israelischen Gefängnis das, was als das „Gefangenen-Dokument“ bekannt wurde und unterschrieben es. Es forderte die Einheit aller Palästinensergruppen im Kampf gegen die „israelische Besatzung“ und eine nationale Einheitsregierung, die einen Palästinenserstaat innerhalb der Grenzen der Westbank und des Gazastreifens von 1967 leitet. Al-Quds (Jerusalem) sollte die Hauptstadt sein. Das implizierte eine Anerkennung des Staates Israel in seinen Grenzen von 1967.

Am 11. September 2006 einigten sich Abbas und Haniyeh auf die Bildung einer neuen Regierung auf Grundlage des Gefangenen-Dokuments. Aber die Hamas war nicht bereit Teil einer Führung zu sein, die Israel anerkennt. Die Aussöhnungsgespräche kamen zum Stillstand und die Kämpfe gingen weiter.

Fatah und Hamas unterzeichneten im Februar 2007 die von den Saudis vermittelte Mekka-Vereinbarung, in der sie sich verpflichteten die Gewalt zu beenden und eine Einheitsregierung zu bilden. Es waren jedoch von März bis Juni 2007 mehr als 260 Menschen getötet worden. Human Rights Watch berichtete, dass zu diesen Tötungen von Dächern geworfene Menschen und öffentliche Hinrichtungen gehörten.

Die Hamas übernimmt den Gazastreifen

Dann begannen Militante von der Hamas im Juni 2007, überzeugt, dass die internationale Gemeinschaft die Fatah finanzierte und bewaffnete, damit sie den Gazastreifen kontrollieren kann, eine gewalttätige Übernahme. Alle Fatah-Minister wurden von der Macht entfernt. Die Hamas hat seitdem die Kontrolle über den Gazastreifen und hat die Küstenenklave als Startrampe für Raketenangriffe auf israelische Städte benutzt, was zu zahlreichen Kriegen führte.

Putschverusch der Hamas in der Westbank

Die beiden Seiten unterschrieben am 23. März 2008 in Sana’a im Jemen ein Friedensabkommen. Der Deal forderte, dass der Gazastreifen unter gemeinsame Führung gestellt wird, wie er das vor dem Juni 2007 war. Das trat nicht ein. Nach der Operation Gegossenes Blei folterte die Hamas mindestens 20 Palästinenser und richtete sie hin, viele davon Fatah-Mitglieder; ihnen wurde Kollaboration mit Israel vorgeworfen.

Die beiden Seiten trafen sich im Februar in Kairo, um die Einheitsgespräche wieder zu beginnen, aber diese schlugen fehl. Ägypten machte im Juni 2010 einen Vorschlag für palästinensische Einheit, aber die Verhandlungen scheiterten, unter anderem wegen der Weigerung der Hamas die Gewalt aufzugeben und Israels Existenzrecht anzuerkennen. Dem folgten die Vereinbarung von Doha und die Vereinbarung von Kairo, beide 2012 unterzeichnet.

Trotz dieser Bemühungen erreichten die Spannungen zwischen Fatah und Hamas einen Höhepunkt, als der von den USA gestützte Abdel Fattah Al-Sisi 2013 in Ägypten Präsident wurde. Al-Sisi beschloss den Grenzübergang Rafah zwischen dem Gazastreifen und Ägypten geschlossen zu halten, bis Präsident Abbas die Kontrolle über Gaza erhält.

Die Hamas betrachtete das als Partnerschaft der PA-Führung mit Israel um den Gazastreifen zu blockieren und reagierte mit einem Umsturzversuch, um die Kontrolle über die Palästinensergebiete in der Westbank zu übernehmen. Israelische Sicherheitsdienste entdeckten das Komplott und vereitelten es.

Der Plan der Fata den Streifen wieder zu übernehmen.

Dann wurde am 23. April 2014 ein Aussöhnungs-Abkommen unterzeichnet. Der Deal forderte die Bildung einer Einheitsregierung innerhalb von fünf Wochen und Wahl für den Präsidenten und die Legislative innerhalb von sechs Monaten. Aber die Entführung und Ermordung von drei israelischen Teenagern und der folgenden Operation Fels in der Brandung legte das auf Eis.

Diese Runde der Aussöhnungsgespräche brach 2016 endgültig zusammen, als Fatah-Führer zu fordern begannen, dass die Hamas ihre Kontrolle über den Gazastreifen aufgibt und Gerüchte zu zirkuliert wurden, die Fatah plane sich den Streifen mit Gewalt zurückzuholen.

Im Oktober 2017 brachten sich andere arabische Länder in die Einigungsbemühungen ein. Die Vereinten Arabischen Emirate, Qatar und Ägypten zwangen beide Seiten eine Vereinbarung zu unterschreiben, die der Fatah die volle zivile Kontrolle über den Gazastreifen gab, im Gegenzug sollte sie der Hamas gegen ihre Wirtschaftskrise infolge der Blockade helfen, wozu die Öffnung des Grenzübergangs Rafah gehören sollte.

Israel ist gegen die Aussöhnung von Fatah und Hamas

Israel ist vehement gegen jegliche Kooperation zwischen PA und Hamas. Im April 2011 sagte Premierminister Benjamin Netanyahu: „Die PA muss sich entweder für Frieden mit Israel oder für Frieden mit der Hamas entscheiden. Es gibt keine Möglichkeit zu Frieden mit beiden.“ Die Vereinigten Staaten und die Europäische Union sind ebenfalls gegen jegliche Aussöhnung.

Derweil hat der Nahost-Friedensplan von US-Präsident Donald Trump, den die Palästinenser abgelehnt haben, sie weiter von Israel weg und hin zur Hamas und dem gemeinsamen Kampf gegen Israel gedrückt.

Wird also dieses Aussöhnungs-Gerücht dazu führen, dass die Fatah ihre Anerkennung Israels anerkennt? Wird die Veränderung des Umfelds im Nahen Osten die Hamas veranlassen eine Kehrtwende zu vollführen und Israel anzuerkennen?

Oder wird der neueste Aussöhnungsversuch von Fatah und Hamas zu gar nichts führen?

Palästinensische Asylsuchende in Europa fliehen nicht vor Israel – sie fliehen vor der Hamas

Elder of Ziyon, 18. Oktober 2019

Ha’aretz hat einen Artikel darüber, dass viele Gazaner Asyl in Belgien suchen.

Obwohl die UNO viele von ihnen als „palästinensische Flüchtlinge“ gemäß der UNRWA-Definitino betrachtet, reicht das nicht, um tatsächlich irgendwo in der Welt Asyl zu bekommen, denn Asyl gilt für echte Flüchtlinge, die echte Angst vor Verfolgung in ihren Heimatländern haben – was für Araber in Israel oder den Gebieten nicht gilt.

Zumindest nicht aus Israel.

Die palästinensischen Flüchtlinge, die Asyl in Belgien (und überall in Europa) suchen, suchen keinen Schutz vor Israel – sondern vor der Hamas.

Adel Atieh, der stellvertretende Leiter der palästinensischen Mission bei der Europäischen Union, stellt heraus, dass es in Belgien vor elf Jahren nur 3.000 Palästinenser gab. Heute schätz Atieh jedoch, dass um die 10.000 palästinensische Asylsuchende dort leben, wobei ganze 98 Prozent aus dem Gazastreifen kommen.

„Aufgrund des Arguments, dass es unter der Hamas Menschenrechtsverletzungen gibt und dass ihre Sicherheit von der Miliz Hamas bedroht ist, hatten Palästinenser aus dem Streifen traditionell bessere Chancen in Belgien Asyl zu erhalten, als Palästinenser aus der Westbank“, sagt Atieh. „Viele von ihnen kamen nach den Kriegen von 2008/09 und 2014“, fügt er hinzu.

Wir haben festgestellt, dass einzig die Palästinenser, die weltweit Asyl suchen, Verfolgung durch die Hamas in der Vergangenheit geltend machen.

Die größten Gegner der „Normalisierung“ sind zufälligerweise Terroristen

Elder of Ziyon, 15. April 2019

Das Motto der von der Hamas organisierten Krawalle an der Grenze des Gazastreifens am letzten Freitag lautete „Zusammen gegen die Normalisierung“.

Andere palästinensische Terrorgruppen haben ebenfalls Todesangst angesichts der Idee, dass Israel Beziehungen zu arabischen Staaten haben wird. Auf einer Kundgebung gestern verurteilte Khader Habib, Führer des Islamischen Jihad, die Politik der arabischen Normalisierung mit Israel, von der er sagte, sie sei „ein Verbrechen an der palästinensischen Sache und der gesamten arabischen Nation auf Kosten der palästinensischen Städte, ihrer Dörfer und ihrer permanenten Rechte“.

Er sagte, das „israelische“ Gebilde sei als bösartige Gewächs in die Mitte der arabischen Nation gepflanzt worden und dass das palästinensische Volk über das Verbrechen der Normalisierung zum Ziel gemacht würde.

Er warte arabische Führer: „Das Verbrechen der Normalisierung wird ihre Throne nicht schützen“. Und: „Normalisierung wird ihnen nur Schande bringen.“

„Normalisierung ist Verrat an Allah und dem Propheten und der Nation des Islam und dem palästinensischen Volk und den Gefangenen des Propheten Mohammed, Friede sei mit ihm.“

Führer von DFLP, PFLP, Hamas und Nasser Salah-al-Din-Brigagden sprachen sich ebenfalls gegen die Normalisierung mit Israel aus.

Die Terrororganisationen, die in der arabischen Welt vor nur wenigen Jahren als Helden betrachtet wurden, haben vor der Idee Angst weiter marginalisiert zu werden und ziehen alle Register mit dem wenigen Einfluss, den sie immer noch haben – Appell an Religion und Schande, die beiden mächtigsten Argumente, die sie anführen können.

(Es gibt leider keine Bilder des Publikums, also weiß ich nicht, ob diese Kundgebung Dutzende oder Hunderte anzog. Das Fehlen einer Bühne deutet darauf hin, dass dies keine sonderlich große Kundgebung war und nicht den Gazanern galt, sondern der arabischen Welt.)

Hamas schiebt Frust, weil sie weiter das Mitgefühl der Welt hat

The Mideast Beast, Juni 2020

Aus dem Gazstreifen nach Israel geschossene Qassam-Rakete, ID 32995 © Rafael Ben Ari/Dreamline.com

Die Hamas ist in den letzten Monaten zunehmend frustriert wegen ihrer Unfähigkeit die Welt davon zu überzeugen, dass sie tatsächlich eine Terrororganisation ist.

„Die Marke Hamas ist einfach nicht mehr sexy“, erklärte ein Hamas-Mitglied in einem „Ich (Herz) Terror“-T-Shirt. „Sehen Sie sich andere erfolgreiche Terrororganisationen an; sie alle werden einseitig als böse, als furchtbar anerkannt. Im Namen Allahs, was müssen tun, um diese Art von Respekt zu bekommen?“

Die Hamas wird zunehmen eifersüchtig auf jüngere, hippere Terroristen. „ISIS macht immer noch ein paar echt interessante Sachen, die den Terrorismus zu den Massen bringen“, sagte ein weiteres Hamas-Mitglied gegenüber dem Mideast Beast. „Ich meine: Sicher, einige ihrer Taktiken sind ein bisschen von der alten Schule. Das ist wie ‚Oh, das 14. Jahrhundert rief und sie wollen ihre Enthauptungen zurück.‘ Aber die Organisation macht weiter richtig innovative Sachen mit Marketing und Technologie.“

Die Hamas hat sich Mut gemacht in der Terror-Rangliste wieder aufzusteigen und als Gegner von Terror-Bekämpfungs-Legenden wie dem SEAL Team Six oder Diana von Themyscira ernst genommen zu werden und ihr Terrorspiel in den letzten, von Corona beherrschten Monaten gesteigert. Zusätzlich zu etwas Raketen-Spaß im Spiel „zielt auf den Juden“, trieb sie auch Dissidenten zusammen und führte ein paar öffentliche Hinrichtungen durch.

„Bedenkt man die verrückten Dinge, die wir tun und sagen, dann verstehe ich das nicht“, sagte der Hamas-Sprecher. „Obwohl unser erklärtes Ziel darin besteht alle Juden zu ermorden und Israel zu vernichten, setzen der Westen und einige Golfstaaten Israel weiter unter Druck mit uns zu verhandeln. Ich meine, Jesus, erinnert ihr euch, als die uns 5,4 Milliarden für den ‚Wiederaufbau des Gazastreifens‘ gaben? Es ist wie – niemand lernt. Jeder weiß, dass wo das Geld wirklich hingeht. Also wirklich, wir haben bereits hunderte Millionen an Hilfsgeldern allein für Tunnel ausgegeben. Was müssen wir noch tun, um uns zu beweisen?“

Die PA verhindert weiter, dass Gazaner benötigte medizinische Hilfe erhalten. „Propalästinensische Gruppen“ schweigen.

Elder of Ziyon, 3. Juli 2020

Aus dem Bericht der OCHA-OPT der UNO zu den letzten zwei Wochen im Juni:

Ein acht Monate alter Junge, der eine Operation am Herzen in einem israelischen Krankenhaus benötigte, konnte den Gazastreifen nicht verlassen und starb am 18. Juni. Seit dem 21. Mai hat die PA keine Anträge für Ausreisegenehmigungen aus dem Gazastreifen angenommen oder an die israelischen Behörden weitergeleitet; das ist eine Reaktion auf Israels Plan Teile der Westbank zu annektieren. Seitdem schafften es nur ein paar wenige Patienten, die zu medizinischer Behandlung in der Westbank oder Israel überwiesen wurden, es mit Hilfe von NGOs oder internationalen Organisationen geschafft den Gazastreifen zu verlassen.

Nicht nur die palästinensische Autonomiebehörde hat diese medizinischen Transfers gestoppt, das tun auch palästinensische NGOs – die NGOs, die die UNO anführt, sind israelische NGOs!

Wie es immer der Fall ist, sorgen sich Israel und die Israelis mehr um palästinensisches Leben als es die Palästinenser tun. Die PLO und die PA wie die Fatah und Hamas sind begierig darauf ihre eigenen Leute nebulösen „Prinzipen“ zu opfern, in diesem Fall dem „Prinzip“ nicht mit Juden zureden um palästinensisches Leben zu retten.

Die Welt bleibt von dieser Grausamkeit unberührt, die Palästinenser ihrem eigenen Volk gegenüber zeigt, weil das falsch Narrativ des die Palästinenser hassenden Israel zu stark ist, als dass erlaubt wird Gegenbeispiele zu verbreiten.