Gazanern verboten Raketenstarts von Zuhause aus zu filmen

David Lange, Israellycool, 13. Mai 2021

Die Nachrichtenagentur Gaza Now ist eine Propagandaseite, die von Gaza aus agiert. Ich bin nicht sicher, ob sie offiziell mit der Hamas verbunden ist oder nicht, aber vor ein paar Stunden twitterten sie dies:

Wir fordern alle auf allen Plattformen und sozialen Medien auf die Notwendigkeit zu verinnerlichen das Filmen des Augenblicks des Abschusses der Raketen auf den Feinden aus Häusern heraus einzustellen.
Es ist auch verboten die Abschussstellen der Raketen ausfindig zu machen.
Und jeder steht unter der Verantwortung von Strafe.
Seid ein starker Schild für eure Brüder.

Ich nehme an „Filmen aus Häusern“ schadet ihrem „Widerstand“, denn es gibt uns weitere Informationen zu den Standorten der Abschussrampen.

Aber das spricht auch etwas anderes an. Wenn die Gazaner in der Lage sind aus ihren Häusern heraus Raketenschüsse zu filmen, ist das weiterer Beweis dafür, dass diese Abschussrampen sich dicht bei – oder sogar in – zivilen Bereichen befinden.

Außerdem: „Seid ein starker Schutzschild für eure Brüder“ (!)

Für den Fall, dass Sie nicht bereits von dem Videomaterial überzeugt sein sollten.

Hamas gibt indirekt zu, dass Israel nur militärische Ziele trifft

Elder of Ziyon, 10. Mai 2021

Die offizielle PA-Nachrichtenagentur WAFA behauptet um 19:22 Uhr:

20 Zivilisten, darunter 9 Kinder, wurden heute Abend, Montag, bei einem israelischen Angriff auf Beit Hanoun im nördlichen Gazastreifen getötet.

Örtliche Quellen sagten WAFA, das die Besatzungsflugzeuge zwei Bombenangriffe östlich von Beit Hanoun flogen und weiterhin auf unser Volk im Gazastreifen zielten, was zum Tod von 20 Zivilisten, einschließlich 9 Kindern, führte, zusätzlich zur Verletzung von 65 Bürger, von denen 3 schwer verletzt und ins Beit Hanoun- sowie Indonesische Krankenhaus gebracht wurden. In nördlichen Gazastreifen wurden einige von ihnen wegen der Schwere ihrer Verletzungen ins Al-Schifa-Krankenhaus gebracht.

Unser Korrespondent berichtete, dass gewaltsame Angriffe durch israelische Kampfflugzeuge auf zwei Häuser und zivile Immobilien in verschiedenen Bereichen des Gazastreifens zielten, bei denen Dutzende Raketen und Flugkörper verschossen wurden.

Er bestätigte, dass die Angriffe eine Gruppe Bürger, ein Fahrzeug, ein Motorrad und zwei Häuser in Bei Hanoun im nördlichen Gazastreifen schossen, zusätzlich zu einem israelischen Raketenangriff auf einen Hof hnter der Al-Omari-Moschee in der Stadt Jabalia im nördlichen Gazastreifen und eine Artilleriegranate fiel auf ein Haus der Familie Abdul Nabi im Bereich von Al-Jarn und das Land Al-Kaschef im Osten wurde beschossen.

Wow – das klingt, als treffe die israelische Luftwaffe ausschließlich Zivilisten und zivile Ziele!

Aber lesen Sie auch das hier, von der Hamas um 21 Uhr:

Die Al-Qassam-Brigaden, der militärische Arm der Hamas, warnte den zionistischen Feind vor einer „starken, schmerzhaften und alle Erwartungen übertreffenden“ Reaktion auf, sollte er zivile Einrichtungen bombardieren.

Der Qassem-Sprecher Abu Ubaidah sagte in einem Tweet: „Wir warnen den zionistischen Feind: Sollte er zivile Einrichtungen oder Häuser unseres Volks in Gaza bombardieren, wird unsere Antwort stark, schmerzhaft und jenseits der Erwartungen des Feindes sein.“

Klingt so, als habe Israel nur militärische Ziele getroffen!

Nur wieder ein Beweis mehr, dass palästinensische Medien lügen – immer.

Die IDF hat bestätigt, dass 3 Kinder, deren Tod die Hamas Israel anlastet, tatsächlich von einer fehlgeleiteten Hamas-Rakete zum Opfer fielen, berichtet die Times of Israel.

Nein, wir werden unseren Reichtum nicht mit ärmeren Terroristengruppen teilen, ihr Kommunisten

Ismail Haniyeh, Politik-Chef der Hamas, The MidEast Beast, 1. April 2021

Doha, 31. März – Forbes berichtete letzte Woche, dass unsere Bewegung die Hisbollah als bestfinanzierte Terrororganisation der Welt überholt hat; mehr als eine Milliarde Dollar laufen jährlich durch unsere Kassen, ein Schmankerl das mehr als ein paar weniger glückliche Verbündete und andere veranlasste Andeutungen zu äußern, wir könnten darüber nachdenken ihnen gegenüber etwas Großzügigkeit zu zeigen. Dazu erkläre ich: Träumt weiter, Schufte! Das Geld gehört uns und uns ganz allein. Hört auf Dinge zu verteilen, von denen euch nichts zusteht. Wir haben das Geld mit unserem Schweiß und Blut verdient. Gut, das Blut war größtenteils jüdisch, aber die Sache steht fest.

Die Hamas hat hart daran gearbeitet dort zu sein, wo sie heute steht: An der Spitze des Widerstands gegen die zionistische Besatzung Palästinas. Wir tauchten aus dem Schatten größerer Spieler in der Arena auf, z.B. der PLO, und steckten einen Kurs ab, der anstrebte Integrität und Beständigkeit beizubehalten, während andere – wiederum wie die PLO – Kompromisse eingingen, die ihre Verpflichtung der palästinensischen Sache gegenüber infrage stellen. Jetzt, wo unsere Politik sich buchstäblich ausgezahlt hat, können wir diesen Einsatz nicht verschwenden, indem wir Parteien belohnen, deren Entscheidungen sie zu finanziellem Mittelmaß oder Schlimmerem verdammen. Barmherzigkeit hat nie auch nur einen Zentimeter Land befreit.

Manche Schlüsselstrategien kann ich allerdings jedem mitteilen, der bereit ist sie mit Disziplin und Mut umzusetzen. Einerseits Diversität. Diplomatischer oder anderer Druck kann dafür sorgen, dass die Unterstützung von Terrorismus aus vielen Quellen versiegt – sagen wir von Qatar und der Türkei wie auch aus dem Iran. Wenn dann die Umstände und die Juden dir eine nehmen, greife auf die anderen zurück. Profitipp: Europäische Regierungen sind Trottel der „Menschenrechts“-NGOs, die wenig mehr sind als Fassaden für Terrorismus und Terrorismusrechtfertigung. Melkt die Kuh, solange sie etwas zu geben hat.

Aber stellt sicher, dass ihr euch anstrengt. Ihr könnt euch nicht einfach auf frühere Erfolge beim Töten von Juden verlassen. Es gibt immer jemanden, der ambitionierter ist die Massaker begehen zu wollen, während ihr euch auf euren Lorbeeren ausruht. Das ist der Grund, dass wir versuchen unsere Fähigkeiten und unsere Methoden zum Töten der Juden aufrechtzuerhalten. Das und die Tatsache, dass wir Juden hassen und unseren Spaß dabei haben das zu tun. Es ist vorteilhaft, wenn die eigenen religiösen und ideologischen Grundsätze ansonsten abscheuliche Taten auch gutheißen. Zufällig sehen unsere Grundsätze nicht gerne, dass Leute belohnt werden, die ihr Potenzial nicht ausnutzen, indem wir unsere schwer erarbeiteten Gelder teilen. Der Kommunismus war so destruktiv. Hört auf ihn wieder zum Leben zu erwecken.

Die Fakten zu den palästinensischen Toten im Krieg 2014 auf die Reihe bekommen

Prof. Hillel Frisch, BESA Center Perspectives Papar Nr. 1.978, 26. März 2021

IDF-Soldaten während der Operation Fels in der Brandung, 1. August 2014 (Bild via IDF Flickr CC)

Zusammenfassung: Die mögliche Ermittlung des Internationalen Strafgerichtshof (ICC) zu Israels Verhalten im Gazastreifen wird wahrscheinlich das Interesse an der Konfrontation von Hamas und Israel im Jahr 2014 erneuern. Es gibt viele Belege, die nahelegen, dass die Zahl der palästinensischen Todesfälle übertrieben wrude und dass die meisten von ihnen Terroristen waren, nicht Zivilisten.

Ob Israel mit einem juristischen Team des Internationalen Strafgerichtshofs kooperiert oder nicht, es wird jetzt wahrscheinlich eine erneute Konzentration auf die Konfrontation zwischen Israel und der Hamas vom 8. Juli bis 26. August 2014 geben. Insbesondere zwei Dinge sollten ins Blickfeld geraten: Die Zahl der palästinensischen Opfer und die Aufteilung in zivile und terroristische Todesopfer.

Nach Angaben sowohl der IDF als auch palästinensischer Quellen gibt es mindestens 2.000 palästinensische Tote durch die 50-tägige Konfrontation. Es gibt jedoch Gründe diese Zahl zu anzuzweifeln.

Nach Angaben des palästinensischen statistischen Zentralbüros gab es 2013 im Gazastreifen 4.609 Tote bzw. einen monatlichen Durchschnitt von 430 Toten. Im Jahr darauf, als die Konfrontation stattfand, wurden 6.774 Tote registriert, eine nie da gewesene Zunahme von 2.165 Toten, die vordergründig dem Konflikt zugeschrieben werden könnte. Da er über 50 Tage verlief, scheint es in dieser Zeit fast dreimal so viele Tote wie bei der natürlichen Auftretenshäufigkeit der monatlichen Toten im Gazastreifen gegeben zu haben.

Diese hohe Todesrate veranlasst einige Fragen.

Angesichts der hohen Kosten für das Betreiben von Leichenhallen würden selbst die am weitesten entwickelten Staaten der Welt keinen Überschuss für Notfälle aufrecht erhalten. Das bedeutet, wenn eine beträchtliche Zunahme an Todesfällen auftritt – sagen wir von 13 bis 40 Toten pro Tag – müsste es Szenen übervoller Leichenhallen und eine enorme Zunahme von Beerdigungsaktivitäten auf Friedhöfen geben. Die Phänomene sind insofern miteinander verzahnt, als fehlender Platz in Leichenhallen schnelle Beerdigungen erfordert, um die Verbreitung von Krankheiten zu vermeiden. Rasche Bestattung ist in einer religiösen Gesellschaft wie der des Gazastreifens auch eine islamische religiöse Verpflichtung.

Man kann sicher davon ausgehen, dass diese Szenen, wären sie aufgetreten, von den gut geölten, der palästinensischen Sache verständnisvoll gegenüber stehenden Propagandaorganen, sowie dem gewaltigen Spektrum an palästinensischen „Menschenrechts“-Organisationen, der OCHA der UNO, antiisraelische Medien wie Al-Jazira und natürlich Hamas, Fatah, die PA und den vielen Medienorganen, die sie finanzieren und kontrollieren, ausgenutzt worden wären.

Aber das gewaltige Filmmaterial der Konfrontation von 2014 brachte weder Beweise für überfüllte Leichenhallen noch für zunehmende Bestattungsraten.

Stattdessen sieht man sogenannte Leichen in Grabtüchern, die von Müttern und Verwandten bei Prozessionen getragen oder auf den Boden gelegt (selten auf dem Friedhof beerdigt) werden. Das Problem mit diesen Fotos ist, dass sie der Wirklichkeit verfaulender Leichen in der Sommerhitze des Juli und August im Gazastreifen trotzen. Eine menschliche Leiche ist sehr penetrant. Zuschauer bedecken in Anwesenheit von Leichen, die der Hitze ausgesetzt sind, automatisch ihre Nasen, um widerliche Gerüche abzuwehren. Dennoch zeigen die Fotos Menschen, die lässig um diese „Leichen“ herumlaufen. Da wird etwas vorgegaukelt.

Ein weiteres bezeichnendes Merkmal der unverhüllten „Leichen“, die auf dem Boden liegen, besteht darin, dass sie keine Zeichen von Verletzungen zeigen. Wären sie von Kugeln oder größerer Munition getroffen worden, die die israelische Luftwaffe (oder eigentlich jede Luftwaffe) einsetzt, wären die Ergebnisse weit blutiger gewesen.

Man muss diese Fotos nur mit den grausigen Fotos vergleichen, die von der Propagandaabteilung der syrisch-arabischen Armee von Leuten verbreitet wird, die aus der Luft oder bei Kämpfen am Boden getötet wurden. Sie sind fast nie intakt, so wie man es von Zielen geschmolzenen Bleis und keine Unterscheidungen machenden Granatsplittern zu erwarten ist.

Die Hamas sollte Erster sein einzuräumen, dass Fotos intakter Körper der Realität widersprechen. Als Israel bestimmte Terroristen aus der Luft beschoss, wurden die Opfer von den  Hamas-Medien oft so beschrieben, dass sie in Fetzen gerissen wurden, wodurch sie oft nur schwer identifizierbar waren.

Zusätzlich zur Debatte über die Zahl der Getöteten, in der man ernsthaft die von der IDF selbst veröffentlichten Zahlen infrage stellen sollte, gibt es eine noch stärkere Debatte darüber, wer getötet wurde – Zivilisten oder Terroristen. Israelische Quellen argumentieren, dass die meisten Terroristen waren, während die Palästinenser behaupten, die Mehrheit waren Zivilisten.

Videoaufnahmen können helfen das aufzuklären. Eines der auffälligen Merkmale der Aufnahmen ist, dass Einwohner des Gazastreifens zu sehen sind, wie sie auf getroffene Gebiete zulaufen, statt von ihnen weg. Die automatische Reaktion auf einen ballistischen Angriff besteht darin, vor ihm zu fliehen. Außerhalb von Hollywood gibt es nur selten Personen, die einem solchen Angriff entgegenlaufen.

Ein weiteres seltsames Charakteristikum eines Großteils der Aufnahmen des Konflikts von 2014 ist das Spektakel von Gazanern, die in Bereichen direkt neben dem Angriffsort herumlungern. Angriffe von F-16-Kampfflugzeugen oder Kampfhubschraubern sorgen, um es vorsichtig auszudrücken, im Allgemeinen dafür Zivilisten in den Häusern und von der Straße fernzuhalten.

Warum also verhalten sich die Gazaner so? Offenbar weil die zivilen Einwohner des Gazastreifens wissen, dass die israelische Luftwaffe sehr sorgfältig auf ihren Feind zielt und sie selbst hatten eine starke Ahnung, was in ihrer direkten Umgebung beschossen wurde – ein Raketensilo, ein Waffenlager oder ein Tunnel, in dem Terroristen Zuflucht suchten. Im engen Gazastreifen ist es schwierig diese Orte vor den Einheimischen geheim zu halten.

Wird irgendetwas von diesen Belegen eine Rolle spielen? Wahrscheinlich nicht. Das Urteil wird vermutlich gefällt, bevor die juristische Ermittlung überhaupt beginnt. Aber es ist wichtig, dass der Staat Israel sein Material den Israelis und der Welt zeigt. Wie der Sieg der Alliierten über die Achsenmächte zeigte, obsiegt rationaler Anstand langfristig über irrationalen Hass.

Stoppt die Rekrutierung palästinensischer Kinder als Soldaten

Elder of Ziyon, 15. Februar 2021

Darf ich Ihnen Anas und Saad Al-Skafi vorstellen? Sie waren Zwillinge, die für den Islamischen Jihad kämpften.

Ihren Todesanzeigen auf der Internetseite des militärischen Arms des Islamischen Jihad von heute. Sie können sehen, dass sie am 5. Dezember 1996 geboren wurden – und sie starben am 20. Juli 2014.

Was bedeutet, dass sie 17 Jahre alt waren.

Sie sind nur zwei der Kindersoldaten, die Hamas, Islamischer Jihad und Fatah regelmäßig nutzen. Erst letzten Monat wurde ein 17-jähriger getötet, als er versuchte einen IDF-Soldaten zu erstechen.

Es gibt Dutzende Beispiele von Kindern, die rekrutiert worden sind, um Israels anzugreifen oder in den Terrorarmeen im Gazastreifen zu kämpfen.

Hamas und Islamischer Jihad prahlen offen mit den paramilitärischen Programmen ihrer Sommerlager.

Diese Woche ist die zweite jährliche Woche der Palestinian Child Soldiers (PCS[1]), in der Petitionen an Menschenrechtsgruppen geschickt werden, um das Bewusstsein für diese illegale Praxis zu wecken. In der Literatur zur PCS-Woche heißt es:

  • Nach Angaben der Prinzipien von Paris aus dem Jahr 2007 wird jeglicher Einsatz von Minderjährigen (17 Jahre alt oder jünger) in jeglichen militärischen Aufgaben, sei es durch staatliche oder nichtstaatliche Akteure, von der internationalen Gemeinschaft abgelehnt und ist unmoralisch. Jahrzehnte lang sind palästinensische Minderjährige in unterschiedlichen militärischen Funktionen verwendet worden, von Gruppen, zu denen die PLO, Hamas, PFLP und der Palästinensische Islamische Jihad gehören, was sich aber nicht auf sie begrenzt. Die militärischen Positionen, die sie inne gehabt haben, auf die sie aber nicht beschränkt sind: Kampftruppen, Selbstmordbomber, Terroristen, militärische Tunnelgräber, Schlepper für Sprengsätze und Munition, menschliche Schutzschilde, stehen bei organisierten Massenkrawallen in der ersten Reihe, Kuriere sowie Spione und Späher.
  • Das Ziel der PCS-Woche ist es, die Verwendung palästinensischer Minderjähriger für militärische Zwecke bewusst zu machen und zu beenden. Jahrzehnte lang ist dieses systemische Problem als ohne Bezug zu Einzelvorfällen ignoriert oder weggewischt worden. Ohne Druck oder Konsequenzen für die Verwendung in der Praxis hat systemische Militanz von Palästinenserkindern floriert.
  • Die Coalition to Save Palestinian Child Soldiers[2] ruft die UNICEF auf von der Hamas, dem Palästinensischen Islamischen Jihad, der PLO und der PFLP zu fordern, dass sie in Übereinstimmung mit den Prinzipien von Paris zu agieren und die systemische Nutzung von palästinensischen Kindern in militärischen Einsätzen jeglicher Art einzusetzen.

Auf dieser Seite können Sie der UNICEF einen Brief schicken.

[1] palästinensischen Kindersoldaten

[2] Koalition zur Rettung palästinensischer Kindersoldaten

Die Abrisse palästinensischer Häuser, von denen Sie nichts erfahren haben

David Lange, Israellycool, 13. Januar 2021

Viele palästinensische Häuser sind abgerissen und von Bulldozern eingeebnet worden, aber Sie haben vermutlich nicht davon gehört, weil die Mainstream-Medien und sogenannten Menschenrechtsgruppen dazu geschwiegen haben.

Ich vermute, Sie können sich denken wieso.

Mohammed Abu Schteiwi wurde nahe der Stadt Rafah im südlichen Gazastreifen am Morgen des 3. Januar vom Dröhnen des Bulldozers der Hamas-Polizei geweckt. Die Baggerarbeiten gehören zu den größten, die Abrisse und das  Einebnen von palästinensischen Häusern und Farmen in einem Bereich von etwa 55 Dunam (55.000 Quadratmeter) östlich von Rafah beinhalten.

Die Familie Abu Schteiwi ist eine von 23 Familien, die in diesem Landstrich seit Jahrzehnten gelebt haben. Sie wurden von diesen Bulldozern überrascht, die ihrer Anwesenheit in der Gegend ein Ende bereiteten, weil das Land angeblich Staatsbesitz ist. Am 15 .Dezember gab die mit der Hamas im Gazastreifen nahe stehende palästinensische Landbehörde eine Entscheidung aus, dieses Land mit dem Ziel zu enteignen, den Übergang Rafah zwischen dem Gazastreifen und Ägypten aus kommerziellen Zwecken zu erweitern.

Die Bewohner des Landstrichs – Männer, Frauen, Kinder und Alte – traten den Sicherheitskräften der Hamas entgegen, während diese begannen ihre Häuser abzureisen und die Bäume zu fällen. Einwohner warfen mit Steinen nach ihnen und ihren Bulldozern. Lokale Quellen sagten Al-Monitor, dass die Hamas-Sicherheitskräfte neun Bürger verhafteten und Dutzende weitere angriffen.

Abu Schteiwi sagte gegenüber Al-Monitor: „Wir haben seit mehr als 40 Jahren auf diesem Land gelebt und es bewirtschaftet – das heißt, bevor die Hamas 2007 die Kontrolle über den Gazastreifen übernahm und noch bevor die Hamas 1987 gegründet wurde.“

Er fügte hinzu: „Wir wurden von dem Geschehen überrascht. Die Bulldozer kamen, eskortiert von dutzenden Hamas-Sicherheitskräften, die uns aufforderten unsere Häuser zu räumen und unsere Farmen, auf denen wir leben, zu verlassen. Sie sagten uns, dass sie sie brauchten um den Übergang Rafah zu erweitern. Sie hörten weg, als wir bettelten die Abrisse zu stoppen. Die auf diesem Land lebenden Familien haben keine andere Unterkunft.“

——

Maher Abu Sabha, Leiter der palästinensisch Landbehörde im Gazastreifen, sagte Al-Monitor: „Dieses Land ist Eigentum der Regierung und seine Bewohner haben keine Eigentumsnachweise. Wir haben ihnen erlaubt auf dem Land zu leben und es zu bewirtschaften, aber das heißt nicht, dass sie es erworben haben. Das Land wird für öffentlichen Zweck beschlagnahmt – die Erweiterung des Übergangs Rafah.“

Sie glauben mir nicht? Das sind die Ergebnisse einer Google-Suche nach „palestinian homes bulldozed“ (oder auf Deutsch).

Israel führt immer noch einen Dreifronten-Krieg

Nachdenken: Die Hamas baut eifrig Tunnel aus dem Gazastreifen, die Hisbollah hat 150.000 Raketen an der Grenze angehäuft und die PA-Araber steinigen immer noch Juden. Op-Ed.

Stephen M. Flatow, Israel National News, 27. Oktober 2020

Gaza-Terrortunnel (Foto: IDF-Sprecher)

Von der Sicht von meinem Balkon in Jerusalem scheint es so, als befinde sich Israel im Frieden. Aber sieht man etwas genauer hin, dann erkennt man, dass das nicht der Fall ist. Die Entwicklungen an allen dreien der Fronten Israels in den letzten Tagen erinnert uns an die Kriegsführung auf niedrigem Niveau, den arabische Kräfte weiter führen – und an die Gefahren der Zugeständnisse, die zu machen die Kritiker Israels immer fordern.

Im Süden entdeckte die israelische Armee wieder einmal einen „Terrortunnel“, der von der Stadt Khan Junis im Gazastreifen aus in israelisches Territorium reichte. Nur weil die Tunnel nicht mehr in den Schlagzeilen sind, heißt das nicht, dass sie nicht dort sind. Israel hat im Lauf der Jahre Dutzende davon zerstört oder versiegelt; aber die Hamas baut weitere.

Wann immer ich an die Tunnel denke, werde ich an das unglaubliche „mea culpa“ erinnert, von dem der frühere Friedensvermittler des US-Außenministeriums Dennis Ross vor ein paar Jahren in der Washington Post schrieb. Er erinnerte daran, dass die Israelis, als die Hamas sich in der Frühphase des Tunnelbaus befand, die Einfuhr von Baumaterial in den Gazastreifen einzuschränken begann, das für diesen Zweck verwendet werden konnte. Also schickte die Administration Obama Ross in die Region – um Israel unter Druck zu setzen.

Ross schrieb später: „Ich stritt mit israelischen Führern und Sicherheitsvertretern, sagte ihnen, sie müssten mehr Baumaterial, darunter Zement, in den Gazastreifen lassen, damit Häuser, Schulen und grundlegende Infrastruktur gebaut werden könnte. Sie entgegneten, dass die Hamas es missbrauchen würde und sie hatten recht.“

Weil die Administration Obama darauf bestand, dass der Zement nicht für militärische Zwecke verwendet werden würde, erlaubte Israel seinen Import. Das Ergebnis? Die Hamas baute „ein Labyrinth an Untergrundtunneln, Bunkern, Kommandoposten und Schutzräumen für ihre Führer, Kämpfer und Raketen“, gestand Ross ein. Sie bauten sie mit „geschätzten 600.000 Tonnen Zement“, von dem einiger „von dem in den Gazastreifen erlaubte Baumaterial abgezweigt wurde“.

Ich frage mich, ob der gerade entdeckte Tunnel von Khan Junis mit Teilen der Tonnen an Beton gebaut wurde, der Dank Ross‘ Druck in den Gazastreifen kam. Ross mag glauben, wenn er einen Artikel schreibt, in dem er einen Fehler zugibt, sei alles vergeben – aber die Israelis, die sich in der Schusslinie der Hamas befinden, müssen noch auf Jahre hinaus mit den Folgen dieses Fehlers leben.

Inzwischen endete an Israels östlicher Front ein palästinensischer Araber, der versuchte Juden zu Tode zu steinigen, selbst als Toter. Wie üblich verbreitet die palästinensische Autonomiebehörde absonderliche Behauptungen, beschuldigt israelische Soldaten den Steinewerfer zu Tode geknüppelt zu haben.

Was wir wissen: Der Terrorist, dessen Name Amer Snobar war, verließ seine Heimatstadt Yatma und fuhr mit einem Freund an eine Stelle nahe des Dorfes Turmus Aya, wo sie Felsbrocken auf vorbeifahrende israelische Autos warfen – in der Hoffnung sie würden eines der Autos dazu bringen außer Kontrolle zu geraten und einen Unfall zu haben. Da die PA das Werfen von Felsbrocken als legitim und gewaltfrei betrachtet, wird jedes israelische Vorgehen gegen arabische Steinewerfer von der PA als Mord angesehen.

Interessant ist es festzustellen, dass Yatma und Turmus Aya beide von der PA regiert werden. Israels Kritiker behaupten, arabische Steinewerfer würden verständlicherweise gegen die „Besatzung“ „Widerstand leisten“. Aber Israel hörte schon 1995 auf Yatma und Turmus Aya besetzt zu halten. Es gibt dort keine israelischen „Besatzer“. Also mussten Snobar und sein Terrorfreund PA-Gebiet verlassen, um ihr tödliches Ziel zu verfolgen.

Stellen Sie sich vor, was passiert wäre, wenn die PA-Gebiete zu einem souveränen Staat gemacht worden wären, wie es so viele Leute fordern. Snobar und sein Kumpel hätten einige Juden steinigen und dann zum Schutz nach „Palästina“ zurückfliehen können. Die israelische Armee wäre dann hilflos gewesen, sie nicht über eine international anerkannte Grenze verfolgen können.

An Israels nördlicher Front hat die Armee letzte Woche ein großes Militärmanöver durchgeführt, mit dem Krieg simuliert wurde. Der erwartete Feind war nicht Syrien oder der Libanon, sondern die Hisbollah, die sich in den letzten Jahren von einer buntgemischten Terrorgruppe in eine komplette Armee verwandelt hat.

Gestützt vom Iran hat die Hisbollah entlang der israelisch-libanesischen Grenze geschätzte 150.000 Raketen angehäuft. Die Israelis nehmen die Bedrohung ernst. Zu dem Manöver gehörten sowohl reguläre Truppen als auch Reservisten, „aus Luftwaffe, Marine und Bodentruppen sowie den Abteilungen des Geheimdienstes, aus Technologie und Logistik, Datenfernverarbeitung und Cyberverteidigung“, sagte ein Armeesprecher.

Israel stoppte 2006 sein Vorgehen gegen die Hisbollah als Reaktion auf internationale Kritik und Versprechen des UNO-Sicherheitsrats den südlichen Libanon nicht unter die Kontrolle der Terroristen kommen zu lassen. Natürlich wurden diese Versprechen nie gehalten und heute ist die Gefahr ein Mehrfaches von dem, wie sie damals war.

Beachten Sie das wiederkehrende Thema: Israel verteidigt sich, die Welt jault protestierend auf, Israel zieht sich im Tausch für Versprechen zurück und die Versprechen werden in aller Stille ad acta gelegt. Wie lange wird dieser unfassbare Kreislauf sich noch wiederholen?