Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (27.11.-3.12.2016)

Sonntag, 27.11.2016:

Zahlen zum Feuer-Terrorismus: Seit Beginn der Brände in der letzten Woche
– wurden 75.000 Menschen evakuiert
– etwa 600 Menschen nicht in ihre Häuser zurückgelassen
– ca 10.131 Ar Land vernichtet
– mehr als 1.800 Häuser in 14 Landkreisen beschädigt
– mehr als 1.600 Feuerwehrleute zur Brandbekämpfung eingesetzt
Mehr als 100 Feuerwehrleute aus dem Ausland wurden bei der Brandbekämpfung eingesetzt, darunter 69 aus Zypern, 30 aus den USA und 24 von der PA.
– unter den bisher 39 festgenommenen Brandstiftern sind 18 israelische Araber.

Rund 25.000 Juden begaben sich über das Wochenende zum Patriarchengrab in Hebron, um dort zu beten. Anlass war eine Feier des Lebens der Matriarchin Sarah.

Einer der Hamas-Führer prahlte wieder, dass die Terroristen jede Menge Raketen haben, mit denen sie Tel Aviv und Orte nördlich davon beschießen können.

Montag, 28.11.2016:

Mahmud Abbas hat Hamas und den Palästinensischen Islamische Jihad zum Fatah-Kongress eingeladen, der ab Mittwoch stattfinden soll. Vor einer Woche noch hatte die Hamas bestritten, dass es eine solche Einladung gibt.

Dienstag, 29.11.2016:

Nachdem die 2000 Brände gelöscht sind (und während sie noch tobten), setzten die PalAraber und israelische Araber  ihre Terrorangriffe auf Juden fort (unvollständige Zusammenfassung von Montag):
– Bei Kiryat Ono wurde ein Blendgranate auf ein Auto geworfen.
– Am Bahnhof von Yehoschua ging ein Egged-Bus in Flammen auf
– In Schuafat wurden von Arabern wieder Steine geworfen.
– Zwei Linienbusse wurden bei Efrat mit Steinen beworfen. (Eine Windschutzscheibe ging zu Bruch.)
– Auf derselben Straße wurden Autofahrer mit Felsbrocken beworfen.
– Bei Rahat in Südisrael wurde ein Linienbus mit Steinen beworfen.
– Bei Ofra wurde ein IDF-Posten angegriffen.

Heckmeck:
– Zum „Internationalen Tag der Solidarität mit dem palästinensischen Volk“ mahnte Ban Ki-moon, dass die Aussichten für eine Zweistaatenlösung des israelisch-palästinensischen Konflikts rasch schwinden. Siedlungsbau und der Abriss von (illegalen) Häusern würden die israelische Demokratie untergraben. Und die Uneinigkeit der Palästinenser sei lähmend. (Kritik am Terror? Fehlaneige!)

Mittwoch, 30.11.2016:

Vor drei Tagen brach mal wieder ein Hamas-Tunnel (an der Grenze zu Ägypten) ein und begrub 4 Hamasniks. Eine saudische Quelle macht die Ägypter für den Einsturz verantwortlich; diese pumpen Wasser in gefundenen Tunnel.

Die Brandermittler, die einen großen Brand bei Nataf (nahe Jerusalem im Israel von vor 1967) untersuchen, fanden Überreste eines Molotowcocktails, der offensichtlich aus dem nahe gelegenen PA-Gebiet geworfen worden war.

Hacker störten Dienstag zeitweise die Sendungen der israelischen Fernsehkanäle 2 und 10. Etwa eine halbe Minute lang waren auf den Bildschirmen Bilder muslimischer heiliger Stätten zu sehen, im Hintergrund wurden muslimische Gebete abgespielt; dazu kamen Bilder der aktuellen Brände und die Worte „Allah ist groß“ (in Hebräisch).

Donnerstag, 01.12.2016:

Der Fatah-Kongress hat Mahmud Abbas für die nächsten fünf Jahre wieder zum Vorsitzenden gewählt. In seiner Dankesrede gelobte der geliebte Führer: Ich werde Israel niemals als jüdischen Staat anerkennen. So viel zur Friedensbereitschaft des „Friedenspartners“.

Yuval Steinitz, israelischer Minister für Infrastruktur, Energie und Wasserressourcen bezeichnete Mahmud Abbas als „Israels Feind Nummer 1“.

Freitag, 02.12.2016

Die israelische Polizei hat inzwischen 39 der Brände der letzten Woche genauer untersucht. 29 davon waren auf jeden Fall Brandstiftung. Dazu gab es Dutzende Stellen, an denen versuchte Brandstiftung nicht in einen Flächenbrand ausartete.

Samstag, 03.12.2016:

Haifa wird nach den Bränden ein dreitägiges arabisches Lebensmittelfest veranstalten, an dem arabisch-muslimische, arabisch-drusische, arabisch-christliche und jüdische Köche kulinarische Schätze der Region vorstellen werden. Die Veranstalter versprechen sich davon eine Stärkung des Zusammenhalts der Bevölkerung.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (13.-19. November 2016)

Sonntag, 13.11.2016:

Khaled Meschaal meldet sich wieder zu Wort. Er ruft zu einer „auf dem Widerstand gegründeten“ Aussöhnung der Palästinenserfraktionen auf.

Anders als in Schechem gab es keine Probleme mit Juden die in der Nähe des Patriarchengrabs in Hebron eine weitere heilige Stätte aufsuchten und Juden, die am Rahelgrab beteten.

Ein Viertel der Anschläge von letzter Woche fanden im Raum Ramallah statt – was die Stadt vorläufig zur Hauptstadt des palästinensischen Terrors macht.

Weil die Anschläge auf die Friedhöfe und Juden auf dem Ölberg ständig weitergehen, wurde das Sicherheitsbudget für diesen Bereich erhöht.

Bei Avnei Hefetz in Samaria soll eine Straße wieder für PA-Araber geöffnet werden. Die Einwohner des Ortes protestieren dagegen, weil dort in der Vergangenheit sehr häufig Anschläge stattfanden.

Montag, 14.11.2016:

Ma’an prahlt und jubelt: PalArabische Jugendliche hätten 3 Molotowcocktails auf ein Haus „in der illegalen Siedlung Beit-El“ geworfen und dieses niedergebrannt. Problem 1: Kriminelles Terrorverhalten wird gepriesen. Problem 2: Und dann ist auch noch alles gelogen.

War zu erwarten: Abbas redet von den „Beweisen muslimischer Vormachtstellung in Jerusalem“ – und führt dazu die UNESCO an, die ja entsprechende (Lügen-) Beschlüsse gefasst hat.

Es gibt Bestrebungen den terrorisierenden Lärm der Moschee-Gebetsrufe in Israel einzudämmen. Deshalb drohen Muslime dort jetzt mit einem „Religionskrieg“.

Der arabische Knesset-Abgeordnete Jamal Zahalka giftete im Zusammenhang mit dem vorgeschlagenen Gesetz gegen Lärm von Minaretten: Das Land sei fundamental islamisch, arabisch, palästinensisch.

Spinner, totaler: Gideon Levy bezeichnet die Presse in Israel als rechtsgerichtet und behauptete die Einwohner von Judäa und Samaria seien für den Palästinenserterror verantwortlich.

Dienstag, 15.11.2016:

War auch zu erwarten: Ein Fatah-Offizieller bezeichnete den neu gewählten US-Präsidenten nicht nur – das kennen wir aus Europa – als „rassistisch“ usw. Sein wahres Gesicht sei „zionistisch und rassistisch“. Und Obama sei nicht besser als Trump.

Mittwoch, 16.11.2016:

Die Hamas prahlt mit ihrem Raketenarsenal und dessen Ausbau. Sie kann nach eigenen Angaben Tel Aviv damit erreichen und lahmlegen.

Donnerstag, 17.11.2016:

PA-Araber errichteten bei Mehola im Jordantal einen illegalen Außenposten. Sie nannten ihn „Yassir Arafat-Außenposten“.

Die Hamas versucht „verzweifelt“ gegen israelische SIM-Karten vorzugehen. Zwei israelische Anbieter von PrePaid-Karten gehören zu den beliebtesten des Gazastreifens, weil die Karten des arabischen Anbieters im Strip eine Bruchteil der Telefonzeit und nur stark eingeschränkte Internetnutzung zum selben Preis ermöglichen.

Israelische Sicherheitskräfte gingen gegen Holzkohle-Hersteller in Judäa und Samaria vor. Diese sorgen seit Jahren für enorme Umweltbelastung und die PA ist nicht bereit das zu ändern. In der Aktion wurden 160t Baumstämme und Ausrüstung konfisziert.

Zwischen dem Gush Etzion und Kiryat Arba wird eine neue Umgehungsstraße gebaut werden, um die Sicherheit für israelische Autofahrer zu erhöhen.

Miese Fotos des Tages: Maskierte Terroristenunterstützer – an einer Universität – feiern Arafats Todestag

Elder of Ziyon, 12. November 2016

Diese Szenen gab es am Samstag an der Bir Zeit-Universität, um den Jahrestag von Yassir Arafats Tod zu begehen.

So moderat! So liberal! So friedfertig!

Nissans Notes and Quotes Corner: Eine Nation, die Blut trinkt

Nissan Ratzlav-Katz, 6. April 2009

Ein Fernsehsender, der von der jihadistischen Hamas-Bewegung – was natürlich die Gaza-Hälfte der palästinensischen Autonomie bedeutet – betrieben wird, strahlte kürzlich ein Anspiel aus, zu dem ein krudes Porträt eines offenen, antisemitischen Ritualmord-Vorwurfs gehörte.

Die Sendung vom 3. April 2009 lief ungefähr so ab (wie Palestinian Media Watch berichtet):

[Ein Vater spricht zu seinem Sohn]: Vater: „Wir Juden hassen die Muslime, wir wollen die Muslime töten, wir Juden wollen das Blut der Muslime und Araber trinken.“

[Wendet sich ans Publikum:] „Seid ihr Muslime und Araber? Ich hasse euch, um Gott zu gefallen.“ [imitiert jüdisches Gebet]

Der Rest ist mehr davon, bis zum Erbrechen.

Die Islamisten brauchen ausnahmslos Schauspieler, wenn sie sie einige imaginäre jüdische Wünsche muslimisches (oder christliches) Blut zu trinken darstellen wollen. Da war dieses Hamas-Schauspiel, syrische und ägyptische Telenovelas, PA-Musikvideos, iranisches Kinderfernsehen und mehr.

Was mich angeht: Ich kann es mir nicht leisten Schauspieler zu bezahlen, also muss ich mich mit Adham Ahmad Hujyla Abu Jandal begnügen. Bevor er sich aufmachte, um am 7. Dezember 2004 einen Selbstmordanschlag zu verüben, nahm Abu Jandal ein „Abschiedsvideo“ auf, in dem er sagte:

„Meine Botschaft an die verabscheuten Juden ist, das es keinen Gott gibt außer Allah. Wir werden euch überall jagen. Wir sind eine Nation, die Blut trinkt; und wir wissen, dass es kein besseres Blut gibt als das Blut von Juden. Wir werden euch nicht in Ruhe lassen, bis wir unseren Durst mit eurem Blut und den Durst unserer Kinder mit eurem Blut gestillt haben.“

 

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (30.10.-05.11.2016)

Sonntag, 30.10.2016:

Die PalAraber behaupten mal wieder, religiöse Siedler hätten „palästinensische“ Olivenbäume gefällt. Am Sabbat. Klar doch… (Elder of Ziyon hat nach Fotos gesucht – und nur akutelle Fotos gefunden, die abgeschnittene Äste zeigen, deren Blätter braun sind, die also abgeschnitten wurden, um den Baum zu pflegen. Gefällte Bäume werden nicht gezeigt.)

Montag, 31.10.2016:

Acht Araber, darunter 3 Minderjährige, wurden in A-Tur (Jerusalem) verhaftet. Sie werden beschuldigt an Gewalttaten gegen Israelis beteiligt gewesen zu sein, darunter Würfe mit  Steinen und Brandsätzen.

Benjamin Netanyahu wird mit einer Rede die Wintersitzungsperiode der Knesset offiziell eröffnen. Die Vereinte Arabische Liste wird diese Rede geschlossen boykottieren.

Dienstag, 01.11.2016:

Nach dem Terroranschlag eines PA-Polizisten auf Soldaten gestern fordert die Hamas weitere Angriffe von Sicherheitsbeamten auf Juden.

Eine Gruppe jüdischer Jugendlicher hat seit einem Terror-Doppelmord im letzten Jahr in der Altstadt von Jerusalem Kuchen und Limonaden an Soldaten auf Patrouille verteilt, um ihnen ihre Wertschätzung zu zeigen. Jetzt haben die Jugendlichen am Herodestor ein altes Ladenlokal hergerichtet, wo sie diesen Dienst fortsetzen möchten. Die PalAraber schäumen. Das sei gefährlich, isoliere die Moscheen auf dem Tempelberg und die muslimischen Moscheebesucher. Und ganz schlimm: Die Juden werden an die Eingangstür eine Mezuzah hängen – wieder so ein teufliches talmudisches Dingens.

Die Reaktion in den „palästinensischen“ sozialen Medien auf den Terroranschlag eines PA-Polizisten: Lob für den Mordversucher, Aufforderung an andere PA-Sicherheitskräfte, ebenfalls solche Anschläge auszuführen. Die Leute folgen damit aber eigentlich nur der Führung der Fatah, die den Terroristen als „heldenhaften Märtyrer“ ehrte.

Mittwoch, 02.11.2016:

Verteidigungsminister Liberman plant in die Sicherheit der Grenzstädte am Gazastreifen fast eine Milliarde Dollar zu investieren.

COGAT dokumentierte, das die Hamas Einwohner des Gazastreifens unter Druck setzt, sie sollten für die Terrororganisation Informationen, Ausrüstung und Geld für Hamas-Häftlinge zu schmuggeln, wenn sie die Grenze nach Israel überqueren.

Donnerstag, 03.11.2016:

Einwohner des Jerusalemer Viertels Pisgat Ze’ev haben bei Bürgermeister Barkat eine Protestaktion durchgeführt. Sie spielten vor seinem Haus den muslimischen Gebetsruf in der Lautstärke ab, in der sie ihn ständig ertragen müssen und fordern, dass die Lärmschutzregeln auch endlich für den Gebetsruf durchgesetzt werden.

Drei Terroristen, die letztes Jahr bei Beit-El ein israelisches Auto mit Molotowcocktails bewarfen und ein Kleinkind schwer verletzten, wurden jetzt gefasst.

Freitag, 04.11.2016:

Einwohner von Yatir und Susiya in Judäa wehren sich: Weil Araber schon wieder illegal auf Staatsland bauen und die Behörden nichts unternehmen, marschierten sie auf den Hügel, an dem das Gebäude entsteht.

Samstag, 05.11.2016:

Ein PA-Bauer behauptet, er sei bei der Olivenernte von Israelis angegriffen und verletzt worden (am Sabbath). Zwei weitere wollen weniger schwer verletzt worden sein.

Ein endgültiger Stich gegen die Lösung des palästinensisch-israelischen Konflikts

Clifford D. May, The Washington Times, 19. Oktober 2016

Sie sind vermutlich mit der alten Geschichte über den alkoholisierten Typen vertraut, der nachts unter einer Straßenlaterne nach seinem Portemonnaie sucht – nicht weil er es dort verloren hat, sondern weil es keinen Sinn macht im Dunkeln herumzustochern. Das ist seit Jahren im Wesentlichen die amerikanische Herangehensweise an die Lösung des palästinensisch-israelischen Konflikts gewesen.

Immer und immer wieder werden die Israelis aufgefordert Zugeständnisse zu machen, „Risiko für Frieden“ einzugehen. Unter Druck tun sie das manchmal. Zugeständnisse der Gegenseite werden von den Palästinenserführern nicht gefordert, denn was wäre der Punkt von ihnen etwas zu verlangen, das sie nicht können oder wollen? Hamas, die im Gazastreifen herrscht, lehnt schon die Vorstellung einer friedlichen Koexistenz mit dem jüdischen Staat ab. Hamas erklärte offen ihr Ziel der Vernichtung Israels. Was PA-Präsident Mahmud Abbas angeht: Der kann keinen Fuß in den Gazastreifen setzen und in der Westbank ist seine Unterstützung derart dünn geworden, dass er keine Friedensvereinbarung mit Israel unterschreiben könnte, selbst wenn er das wollte – und es ist überhaupt nicht klar, ob er das will.

Zu viele von uns haben ein sehr kurzes Gedächtnis. Im Jahr 2000 in Camp David legte Präsident Bill Clinton den israelischen und palästinensischen Führungspolitikern seine „Parameter“ für eine „Zweistaatenlösung“ vor. Die Palästinenser, sollte Herr Clinton später schreiben, sollten „annähernd 97 Prozent der Westbank“, den ganzen Gazastreifen sowie Teile von Ostjerusalem erhalten. Die Israels sollte ein „formelles Ende des Konflikts“ bekommen. Das war keine Grundlage für weitere Gespräche – das war die Grenze, von der Herr Clinton glaubt, dass die Israelis bis zu ihr im Austausch für ein Versprechen gehen konnten.

Die Israelis akzeptierten den Deal. Der damalige Palästinenserführer Yassir Arafat nicht. Stattdessen ging er dazu über eine Welle terroristischer Gewalt gegen Israelis zu entzünden, die als zweite Intifada bekannt wurde.

Fünf Jahre später wurde ein weiteres Experiment „Land für Frieden“ durchgeführt: Die Israelis zogen aus dem Gazastreifen ab, Territorium, dass sie im Verteidigungskrieg von 1967 Ägypten abgenommen hatten – nicht Palästinensern. Es dauerte nicht lange und die Hamas und ihr Rivale Fatah, angeführt von Herrn Abbas, waren dort in einen brutalen Bürgerkrieg verwickelt. Die Hamas siegte. Statt den Gazanern Frieden und Wohlstand zu bringen, begann die Hamas Flugkörper nach Israel zu schießen und in der jüngeren Vergangenheit Terrortunnel unter israelische Dörfer und Bauernhöfe zu graben. Heute kollaboriert die Hamas mit dem Islamischen Staat, der im Sinai einen Jihad gegen Ägypten führt, Land, das Israel 1967 ebenfalls erobert, aber im Tausch für einen Friedensvertrag an Ägypten zurückgab.

Die jüngste Geschichte ist heute besonders wichtig, weil erwartet wird, dass Präsident Obama sich nach der Wahl vom November in seinen letzten Tagen im Amt wieder auf den israelisch-palästinensischen Konflikt konzentrieren wird. Es wird berichtet, dass er das Außenministerium beauftragt hat mit einer Liste an Optionen aufzuwarten, darunter „Obama-Parameter“, die die Clinton-Parameter ersetzen würden, Maßnahmen zu Abschreckung und/oder Bestrafung derer, die israelische Siedlungen jenseits der Waffenstillstandslinien von 1949 unterstützen (was der Delegitimierung Israel eine Schub geben würde, insbesondere der BDS-Bewegung) und keine Resolutionen des UNO-Sicherheitsrats mit einem Veto belegen würde, die einen Palästinenserstaat anerkennt.

Ein solcher Staat würde mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit scheitern. Er würde aus zwei Gebieten bestehen, einem regiert von einer als Terrororganisation gekennzeichneten, einem von einem 81-jährigen Politiker mit Gesundheitsproblemen, der es nicht wagt Wahlen abzuhalten und keine Plan für seine Nachfolge vorbereitet hat. Weder der Gazastreifen noch die Westbank hab funktionsfähige politische und wirtschaftliche Einrichtungen. Wichtig, wenn auch allgemein nicht erwähnt, ist: Ohne israelische Sicherheitskooperation wäre die Westbank anfällig für eine Übernahme durch die Hamas.

Oder schlimmer: Was würden ohne Israels Militärpräsenz in der Westbank die, die einen völkermörderischen Jihad in Syrien führen, davon abhalten einzusickern und schon bald Hälse aufzuschlitzen und Leichen in Massengräbern abzuladen? Die von Israel gebotene stille Sicherheitsunterstützung der PA (wie auch Jordaniens) ist unerlässlich. Hat Herr Obama eine Alternative im Sinn? Vielleicht UNO-Friedensschützer?

Wenn wir schon davon reden: Die krude Borniertheit und absolute Feindseligkeit der UNO und ihrer Organe gegenüber Israel macht diese Institution unfähig einen erfolgreichen Friedensprozess zu ermöglichen. Wenn Herr Obama das in der Vergangenheit nicht erkannt hat, dann hätte es ihm letzte Woche dämmern müssen, als der Exekutivrat der UNESCO, der U.N. Educational, Scientific and Cultural Organization, einen Beschluss fasst, der die wichtigsten religiösen Stätten in Jerusalem als nur muslimisch bezeichnete – und damit ihre älteren jüdischen (und damit christlichen) Verbindungen bestritt. Russland und China, beides Mitglieder des UNO-Sicherheitsrats, stimmten für die Resolution.

Ein von Senator Ted Cruz, einem texanischen Republikaner, und der Abgeordneten Ileana Ros-Lehtinen, einer Republikanerin aus Florida, initiierte und von 39 Abgeordneten – Republikanern wie Demokraten – unterzeichnete Brief verurteilte die Resolution als weiteren Beweis für die „obsessiv feindselige Haltung der UNO gegenüber Israel“. Sogar die Generaldirektorin der UNESCO, Irina Bokova, kritisierte das Votum; sie sagte: „Jerusalem ist die heilige Stadt der drei monotheistischen Religionen – Judentum, Christentum und Islam. Jegliches Leugnen, Verbergen oder Löschen jüdischer, christlicher oder muslimischer Traditionen untergräbt die Integrität des Ortes.“ Das Außenministerium bekundete „große Sorge“.

Sollte Donald Trump zum Präsidenten gewählte werden, wird Herr Obama tun, was in seiner Macht steht, um dessen politische Auswahlmöglichkeiten zu einer Reihe von Themen einzuschränken. Das höre ich. Aber wenn Hillary Clinton die nächste Bewohnerin des Weißen Hauses ist, wird er seiner früheren Außenministerin einen enormen Bärendienst erweisen, sollte er ihr die Hände binden.

Und außerdem wird die Wahrnehmung weit verbreitet sein, dass sie mit Herrn Obamas Herangehensweise übereinstimmt – oder ihr die Kraft fehlt ihn davon abzubringen. Die Israelis werden sie nicht so sehen, wie sie Bill Clinton sahen – als ehrlichen Vermittler – sondern als dritte Amtszeit eines Präsidenten, der geholfen hat den Nahen Osten zu einem blutigeren Ort zu machen und nur zu begierig ist in Verfolgung dessen, was er inzwischen als sein Hauptziel zu verfolgen scheint, ihr Leben zu riskieren: ein Vermächtnis.