Gratulation! Arabische Medien berichten, dass Israel besiegt ist!

Elder of Ziyon, 17. November 2022

Die Hamas hat verkündet, dass das zionistische Projekt besiegt worden ist – von Algerien!

Der offizielle Sprecher der Hamas, Sami Abu Zuhri, sagte, Algerien habe es geschafft das zionistische Projekt, das die Palästinenser spalten wolle, aufzuhalten, weil die Algerier Gastgeber eines Treffens zwischen Hamas und Fatah zu sein, bei dem sie vorgaben einer Einheit zuzustimmen – etwas, dem sie im Verlauf der letzten zehn Jahre jedes Jahr oder zweite Jahr zugestimmt haben.

Sehen Sie, es ist ja nicht so, dass die Hamas und die PA einander hassen. Es ist so, dass Israel es schafft sie gespalten zu halten. Sonst wäre alles eitel Sonnenschein.

Mabrouk zum Sieg über das zionistische Gebilde!

Derweil erklärte die Vereinigung muslimischer Gelehrter im Libanon – der sowohl Schiiten als auch Sunniten angehören – dass sie den Terroranschlag in Ariel gestern [Mittwoch] segneten – sie lobten die Ermordung von Juden als Repräsentanten aller muslimischen religiösen Führer. Und dann verkündeten sie, dass „das usurpierende zionistische Gebilde ein vorübergehendes ist, dessen Schicksal darin besteht zu verschwinden und Allah uns das versprochen hat. Der Untergang steht unmittelbar bevor und wird sehr bald stattfinden, so Allah will.“

Sie haben das seit mehr als 70 Jahren prophezeit, aber diesmal ist es bestimmt so!

Die Palästinenser schließen sich immer den schlimmsten Menschenrechtsverletzern an und die „Menschenrechts“-Gemeinschaft schweigt

Elder of Ziyon, 15. September 2022

Eine der größten Ironien des  progressiven Kriegs gegen Israel besteht darin, dass die Palästinensergruppen sich ständig auf die Seite der schlimmsten Menschenrechtsverletzter der Welt stellen – von Hitler und Stalin über Saddam Hussein und Muammar Gaddafi bis zu Osama bin Laden.

Heute verkündete die Hamas eine Wiederherstellung der Beziehungen zu Syrien, das vom syrischen Bürgerkrieg zerrissen worden ist.

In einer offiziellen Erklärung drückte die Hamas ihre Wertschätzung für die Führung und das Volk der Syrisch-Arabischen Republik aus, „für ihre Rolle an der Seite des palästinensischen Volks und seiner gerechten Sache zu stehen“ und „den Bestrebungen Syriens Ausdruck zu geben, seine Rolle und Position bei den arabischen und islamischen Staaten wiederzugewinnen und wir unterstützen alle ernsthaften Bemühungen um Stabilität, Sicherheit, Wohlstand und Fortschritt in Syrien“.

Ismail Haniyeh, Führer des Politbüros der Hamas, traf sich am vergangenen Wochenende auch mit ranghohen russischen Vertretern des russischen Außenminister Lawrow.

Das Treffen veranlasste die Ukraine, die Hamas als Terrororganisation einzustufen.

Es ist nicht nur die Hamas. Am 9. September gab Mahmud Abbas eine Presseerklärung aus:

Der Staatspräsident Palästinas Mahmud Abbas gratulierte dem Generalsekretär der Arbeitspartei Koreas, Staatschef der Demokratischen Volksrepublik Korea, Oberkommandierendem der Streitkräfte, Marschall Kim- Jong-un zum Jahrestag der Gründung der Republik.

Fakt ist, dass Mahmud Abbas und Hamasführer im Gazastreifen genauso Diktatoren sind wie die Autokraten, denen sie sich so gerne anschließen. Und sie haben alle die Verachtung grundlegender Menschenrechte als eine Gemeinsamkeit.

Versuchen Sie mal irgendeine „progressive“ oder „Menschenrechts“-Organisation zu finden, die diese Verbindungen verurteilt.

Immer mehr Mitglieder der palästinensischen Sicherheitskräfte greifen direkt die IDF an

Elder of Ziyon, 14. September 2022

Heute Morgen (Donnerstag) wurde ein IDF-Soldat von zwei palästinensischen Militanten bei einer Verhaftungsoperation erschossen.

Einer der Terroristen, Ahmed Abed, arbeitete für die Sicherheitskräfte der palästinensischen Autonomiebehörde.

Beide Terroristen, die miteinander verwandt zu sein scheinen, wurden von den Al-Aqsa-Märtyrerbrigaden der Fatah als zu ihnen gehörend beansprucht.

Es hat eine beträchtliche Zunahme an PA-Kräften gegeben, die in den letzten Monaten Israel direkt angriffen. Laut unterzeichneten Vereinbarungen sollen die palästinensische Polizei und Sicherheitskräfte mit israelischen Sicherheitskräften zusammenarbeiten, um Terroristen zu verhaften und einzusperren – aber neuerdings sind sie Terroristen geworden.

Joe Truzman schreibt im Long War Journal:

Seit dem letzten Jahr sind israelische Truppen zunehmend in bewaffnete Zusammenstöße mit Mitgliedern der PA-Sicherheitskräfte (PSS) im Westjordanland verwickelt worden. In einigen Fällen gehörten PSS-Mitglieder militanten Organisationen an.

Der Trend begann im Juni 2021, als zwei Mitglieder des militärischen Geheimdienstes der PA, Adham Tawfiq und Taysir Issa, getötet wurden, nachdem sie auf israelische Sondereinsatzkräfte schossen, die versuchten Jamil al-Amouri zu verhaften, ein Mitglied des Palästinensischen Islamischen Jihad (PIJ) in Jenin.

Im Mai 2022 verhafteten IDF-Soldaten während eines Antiterror-Einsatzes bei Jenin einen Offizier des palästinensischen Präventiv-Korps der PA. Drei Monate später verhafteten israelische Kräfte ein Mitglied des Zolls der PA nach einem langwierigen bewaffneten Zusammenstoß in der Stadt Rujeib, nahe Nablus.

Ende Juli schoss ein palästinensischer Polizist namens Mahmud Hujeer auf israelische Soldaten am Checkpoint Huwara im Westjordanland. Hujeer wurde verhaftet, nachdem er bei dem Angriff lebensgefährlich verletzt wurde.

Weitere Beispiele betreffen Militante und ihre Anhänger, die für die PSS arbeiten. Im Mai wurde Dawud Zubeidi, ein Mitglied der PSS, in Jenin von israelischen Kräften während eines Antiterror-Unternehmens angeschossen. Er starb später in einem israelischen Krankenhaus und wurde von den Al-Aqsa-Märtyrerbrigaden als Kommandeur in der Organisation gelobt.

Die Beweise legen nahe, dass die PA scheinbar die Kontrolle über ihre Sicherheitsdienste verlieren. Während die Zahl der PSS-Mitglieder, die Angriffe auf IDF-Soldaten beginnen, nicht das Niveau der zweiten Intifada erreicht hat, sollte der Trend der Zunahme vermerkt werden. Fügen Sie den Problemen der PA die Erosion ihrer Autorität in Teilen der Westbank hinzu.

Die Frage lautet, ob die PA die Kontrolle verliert – oder eine aktive Entscheidung trifft ein doppeltes Spiel zu spielen. Das öffentliche Erscheinungsbild der Al-Aqsa-Märtyrerbrigaden der Fatah in den letzten Monaten deutet an, dass dies eine bewusste Entscheidung sein könnte zu Yassir Arafats Spiel der Kontrolle sowohl der „Guten“ als auch der „Bösen“ zurückzukehren und dem Westen zu erzählen, er brauche mehr Hilfe, um seine eigenen Terroristen zu kontrollieren.

So wie Hamas-Polizisten Mitglieder der terroristischen Al-Qassam-Brigaden der Hamas sind, sind PA-Polizisten Mitglieder der Terrorgruppe der Hamas (die vor 15 Jahren hätte aufgelöst werden sollen).

Es ist auch möglich, dass dies Teil des größeren Kampfes um die Nachfolge von Mahmud Abbas ist und dass diese „fehlgeleiteten“ Militanten von einem der aufstrebenden neuen Palästinenserführer geleitet werden.

Der Trend palästinensischer Sicherheitskräfte, die die IDF angreifen, ist auch in den palästinensischen Medien zustimmend bemerkt worden, von denen einige zu einer neuen gewalttätigen Intifada aufrufen, die von den Palästinensern angeführt wird, die der Westen bewaffnet hat. Aus einem Editorial von Amad:

Die Entwicklungen, die den Widerstandsakt in den letzten Monaten prägten, sind die praktische Teilnahme der palästinensischen Sicherheitskräfte als wesentlicher und Aktiver Teil… Diese Dienste und ihre Söhne, die mit einem Volk und unter der Führung  des Gründers kämpften, der längsten militärischen Konfrontation mit der Armee des nationalen Feindes in den vier Jahren von 2000 bis 2004, bestätigte, dass der Konflikt nicht ohne das Recht des Palästinensers auf seine volle nationale Einheit sein wird.

Das ist eine schwierige und komplexe Situation.

Der „immerwährende Krieg“ gegen den Westen

Clifford D. May, The Washington Times, 9. August 2022

Vor kaum weniger als einem Jahr stellte Präsident Biden die Frage: „Welches Interesse haben wir zu diesem Zeitpunkt in Afghanistan, wo Al-Qaida weg ist?“

Vor gerade mal einer Woche lieferte er die Antwort. Auf seinen Befehl hin zielten zwei Raketen einer Hellfire-Drohne auf Aymanal-Zawahiri, den 71-jährigen Emir von al-Qaida, der auf dem Balkon eines gut ausgestatteten Hauses in einem exklusiven Viertel seinen Morgentee von Kabul trank.

Al-Zawahiri war sozusagen aus der Kälte hereingekommen. Er hatte sich seit 2011 in entlegenen Gebieten versteckt, nachdem das Seal Team Six Osama bin Laden, den Gründer und ersten Führer der al-Qaida tötete. Trotz der Isolation erreichte er Ziele: Al-Qaida kontrolliert mehr Territorium als jemals zuvor, mit Ablegern im Indo-Pazifik, dem Nahen Osten und Afrika.

Nach dem chaotischen Abzug der US-Streitkräfte aus Afghanistan und der folgenden Übernahme durch die Taliban im letzten Jahr war er offenkundig zu der Überzeugung gelangt, er könne in die Hauptstadt zurückkehren, um gemütlich und sicher zu arbeiten. Das war ein fataler Fehler.

Das Haus, in dem Al-Zawahiri wohnte, gehört Sirajuddin Haqqani, einem von zwei stellvertretenden Taliban-Emiren. Im Februar 2020 räumte ihm die New York Times Raum für ein Op-Ed ein (übrigens ohne dass das den Zorn der Mitarbeiter der Zeitung erregte, wie es der Fall war, als Senator Tom Cotton dasselbe Privileg eingeräumt wurde); darin behauptete er: „Berichte über Auslandsgruppen in Afghanistan sind politisch motivierte Übertreibungen kriegslüsterner Spieler auf allen Seiten des Krieges.“

Taliban-Unterhändler versprachen später, nicht mit Al-Qaida oder anderen Gruppen zu kooperieren, „die die Sicherheit der USA und ihrer Verbündeten bedrohen“. Präsident Trump und Präsident Biden glaubten ihnen offenbar. Auch das war ein fataler Fehler.

Terrorführer zu eliminieren ist nützlich. Aber diejenigen, die das führen, was sie als 1.400 Jahre alten Jihad gegen Ungläubige, Häretiker und vom Glauben Abgefallene betrachten, neigen dazu hartnäckig zu sein. Der Ausdruck „immerwährender Krieg“ entmutigt sie nicht. Er inspiriert sie.

Die Herrscher Chinas und Russlands führen auch eine Art Krieg gegen den Westen. Neo-Isolationisten – sie bevorzugen es „Verzögerer“ genannt zu werden – werden argumentieren, dass man nicht mit allen diesen Bedrohungen gleichzeitig fertig werden kann. Aber um im Dschungel zu überleben, muss man sich nicht nur gegen Löwen verteidigen. Auch Krokodile können dich fressen.

Die Israelis kommen mit dieser Realität klar. Die Herrscher des Iran drohen ihnen mit Völkermord, genauso die Hisbollah, Teherans Stellvertreter im Libanon. Gegen diese und andere Feinde kämpfen Israelis sowohl Kriege als auch „Kriege zwischen den Kriegen“.

Sie haben andere Herangehensweisen ausprobiert. 2005 zogen sie aus dem Gazastreifen ab, den sie im Verteidigungskrieg von 1967 von Ägypten erobert hatten. Sie hofften, dass die Palästinenser das Gebiet in ein Dubai am Mittelmeer verwandeln würden. Stattdessen führte die Hamas einen „Bürgerkrieg“ gegen die palästinensische Autonomiebehörde (PA) und übernahmen 2007 entschlossen die Macht.

Die Hamas lädt PA-Präsident Mahmud Abbas nicht zum Besuch ein. Aber sie toleriert einen weiteren Rivalen: den Palästinensischen Islamischen Jihad (PIJ), der komplett von den Herrschern des Iran finanziert, bewaffnet und geführt wird. (Auch wenn die Hamas ebenfalls Waffen und Geld von Teheran erhält, bleibt ihr etwas mehr Unabhängigkeit.)

Nach elftägigen Kampfhandlungen mit der Hamas im Mai letzten Jahres haben die Israelis versucht den Gazanern das Leben leichter zu machen. Das hat bedeutet bei Bemühungen zu helfen die Infrastruktur wieder aufzubauen und verlässliche Stromversorgung zu bieten. Bis zu 14.000 Gazanern ist erlaubt worden nach Israel zu gehen, um zu höheren Löhnen zu arbeiten, als sie sie zuhause erhalten könnten. Die strategisch denkenden Hamas-Führer sind nicht unkooperativ gewesen.

Der PIJ hingegen kann nicht einmal eine zeitweilige Entspannung aushalten. Israelische Geheimdienste erfuhren, dass die Gruppe nicht nur einen Terroranschlag aus dem Gazastreifen vorbereitete, sondern auch aus der nordwestlichen Westbank, wo PIJ-Kämpfer allmählich die Sicherheitskräfte der PA verdrängten und sich Zusammenstöße mit den Israelischen Verteidigungskräften (IDF) liefert, die auf eine Welle von Terroranschlägen reagiert haben, die seit März das Leben von 19 Israelis gefordert hat. Mit dem Wissen über die Absichten des PIJ beschlossen die Israelis, dass es notwendig war zu tun, was ihnen möglich war, um die Fähigkeiten der Gruppe zu vermindern.

Am Montag verhaftete die IDF den PIJ-Führer in der Westbank, Bassem al-Saadi. Am Freitag führte die IDF einen Präzisions-Luftangriff im Gazastreifen aus, mit dem der PIJ-Kommandeur der nördlichen Gaza-Division Taysir al-Jabari getötet wurde. Am Samstag tötete die IDF den Kommandeur der südlichen Gaza-Division Khaled Mansour und mehrere andere ranghohe PIJ-Vertreter.

Der PIJ schoss mehr als eintausend Raketen auf israelische Städte und Orte. Viele flogen zu kurz und töteten Palästinenser, darunter vier Kinder in Jabalya im südlichen Gazastreifen, so Vertreter Israels. Andere Raketen wurden vom Abwehrsystem Eiserne Kuppel zerstört. Am Montag wurde, wobei Ägypten als Vermittler agierte, ein Waffenstillstand verkündet.

PIJ-Führer Ziyad al-Nakhaleh verbrachte das Wochenende in Teheran und traf sich mit Ibrahim Raisi, dem Präsidenten der Islamischen Republik. Was planen sie als nächstes? Was Sie vermuten ist nicht schlechter als das, was ich vermute, wenn auch vielleicht nicht so gut wie das, wie die Vermutungen des Mossad.

Die Israelis haben heute mehr Frieden mit ihren Nachbarn als jemals zuvor. Obwohl sie immer bereit für „Friedensgespräche“ sind, begreifen sie die reaganeske Doktrin, dass Frieden durch Stärke erreicht wird. Und Stärke muss demonstriert werden – wiederholt und konsequent.

Al-Qaida und der PIJ sind hart getroffen worden. Aber weder die eine noch die andere Organisation werden in naher Zukunft „weg“ sein.

Die Al-Qaida wird bald einen neuen Emir haben. Der Spitzenkandidat scheint Saif al-Adel zu sein, ein 62-jähriger ehemaliger Oberst der ägyptischen Spezialkräfte und langjähriger Al-Qaida-Führer, der als Gast des Regimes im Iran gelebt hat.

Was den PIJ angeht, denke ich, die Herrscher des Iran werden ihren Stellvertreter besser wieder aufbauen. Das wird teuer sein, aber die Administration Biden hat diesen Herrschern hunderte Milliarden Dollar angeboten, mit denen sie alle Terror-/Jihad-Organisationen unterstützen können, die sie wollen. Alles, was im Gegenzug von ihnen verlangt wurde, ist ein Versprechen bei ihrem Atomwaffen-Entwicklungsprogramm langsam zu machen. Einem solchen Versprechen zu glauben, wäre ein fataler Fehler.

Israel versorgt den Gazastreifen mit mehr Strom, als Sie glauben – aber Ägypten hat mehr Treibstoff geliefert

Elder of Ziyon,1. August 2022

Der monatliche UNO-OCHA-Bericht zum Gazastreifen für den Juli ist veröffentlicht worden und sie haben ein paar Grafiken hinzugefügt, die ich bisher nicht gesehen hatte.

Diese zeigt, dass Israel den Gazastreifen mit nicht weniger als zehn gesonderten Strom-Einspeisungen versorgt, von denen drei im Gazastreifen selbst aufgeteilt werden. Israel versorgt den Gazastreifen mit weit mehr Strom als es das Kraftwerk des Gazastreifens macht.

Aber ich war überrascht zu sehen, dass zwar Israel große Pipelines gebaut hat, um Treibstoff in Kerem Schalom sicher weiterzuleiten, die Hamas es aber vorzieht den Großteil ihres Treibstoffs aus Ägypten zu beziehen. Industrie-Treibstoff kommt ausschließlich aus Israel, aber alles andere kommt zum größten Teil aus ägyptischen Quellen.

Ägyptische Treibstoff-Importe:

Israelische Treibstoff-Importe:

Ich vermute, dass ägyptischer Treibstoff billiger ist und die Hamas vielleicht den ägyptischen Treibstoff leichter für eigene Zwecke besteuern und umleiten kann.

Im Mai und Juni nahm israelischer Export von Kochgas weit stärker zu, während ägyptische Exporte einbrachen. Offenbar sind die Kosten ägyptischen Kochgases sprunghaft gestiegen (manche machen die Hamas verantwortlich, die Hamas schreibt die Schuld neuen Vorschriften zu) und es scheint so, als würde israelisches Gas dem gegengegenüber erschwinglicher. Die Gazaner sind sehr wütend auf die Hamas, weil jemand die Rohkosten für Kochgas in Ägypten veröffentlichte und die Kosten im Gazastreifen lagen doppelt so hoch.

Wie üblich ist das, was wir in den Medien sehen, nur ein Bruchteil dessen, was offenen Quellen uns sagen können und die offenen Quellen sind nur ein Bruchteil dessen, was wirklich abgeht. Sogenannte Experten arbeiten mit sehr begrenzten Informationen, dennoch erzählen sie voller Überzeugung jedem anderen ihre Analysen, als würden diese auf allen Informationen gründen – und das tun sie nie.

Ungewöhnliche Gewalt bei andauernden, effektiven Terrorbekämpfungseinsätzen

Ein Vertreter der Sicherheitsorgane erklärte, dass bei der Razzia am Sonntag in Nablus, bei der es einen dreistündigen Feuerwechsel zwischen israelischen Kräften und palästinensischen Terroristen gab, so gestaltet war, „sie in die Flucht zu schlagen“.

Yoav Limor, Israel HaYom, 26.Juli 2022

Eine Operation am [letzten] Sonntagmorgen, bei der zwei bewaffnete Palästinenser getötet und neun verwundet wurden, war Teil der intensiven IDF-Aktionen in Judäa und Samaria. Trotzdem war das ein besonders gewalttätiger Vorfall, bei dem ein Teil des Hauses, in dem die Terroristen sich versteckten, zerstört und eine beträchtliche Anzahl Waffen beschlagnahmt wurden, von denen einige benutzt worden waren um Terroranschläge in Samaria zu verüben.

Die Aktion, die in der Kasbah (alten Zitadelle) von Nablus stattfand, war eine der kompliziertesten, die in der Gegend in den letzten Jahren durchgeführt wurde. Das Haus, in dem die Terroristen sich versteckten, befand sich im Bereich enger, überfüllter Gassen, die es den israelischen Kräften schwer machten das Ziel zu erreichen. Nach Angaben vorläufiger Informationen, die der Schin Bet veröffentlichte, war klar, dass es in dem Haus viele Waffen gab, also wurde die Operation die Hände der Terrorbekämpfungs-Sondereinheit der israelischen Polizei gegeben wurde, die sich auf Operationen dieser Art spezialisiert hat. Das Terrorbekämpfungspersonal arbeitete zusammen mit Aufklärungs-Soldaten der Givati-Einheit, die den Bereich absperrten, um Flüchtige davon abzuhalten zu fliehen bzw. andere Terroristen davon dazuzukommen.

Nachdem das Haus umstellt war, forderten die Kräfte die Flüchtigen auf herauszukommen. Die Terroristen begannen zu schießen und in Reaktion darauf begannen die israelischen Kräfte das „Dampfkochtopf“-Protokoll, indem sie ein paar Raketen auf das Haus feuerten und später damit begannen Teile davon mit einem Bulldozer einzureißen. Das Gefecht dauerte mehr als drei Stunden und weitete sich in Schießereien in anderen Teilen der Kasbah aus. Palästinensisch Berichte behaupteten, dass zwei der Terroristen getötet worden waren, aber Israel glaubt, die Zahl ist höher. Als die Operation vorbei war, wurden alle Waffen im Haus beschlagnahmt, einschließlich derer, die während der Razzia selbst abgefeuert wurden. Die Operation verursachte schwere Schäden.

Die Operation richtete sich gegen palästinensische Terroristen, zumeist Mitgli4eder der Tanzim, den bewaffneten Arm der Fatah. Einige sind an aktuellen Schießangriffen beteiligt gewesen. Seit Anfang 2022 hat es einen starken Anstieg der Gewalt und Terroraktivitäten im nördlichen Samaria gegeben und mehr als 75% der Anschläge sind von Terroristen aus diesem Bereich verübt worden.

Israel glaubt, dass diese Aktivität nicht von oben gelenkt wird und dass PA-Präsident Mahmud Abbas und die palästinensischen Sicherheitskräfte sogar dagegen sind, weil sie fürchten, dass sich früher oder später gegen sie richten könnte. Aber sie haben wenig willen etwas zu unternehmen das zu stoppen und lokale Terror-Aktive das ausnutzen, um ihren Zugriff auf den Bereich zu festigen und manchmal andere Elemente wie Kriminelle ebenfalls involviert werden können.

Seit der Welle an Terroranschlägen letzten März und April haben die IDF und der Schin Bet zunehmend Verhaftungen in Judäa und Samaria durchgeführt. Jede Nacht werden als Teil der Operation Wellenbrecher ein einige Verhaftungsrazzien durchgeführt, aber die Operation in Nablus war ungewöhnlich, was das Niveau der Gewalt angeht, die sie mit sich brachte. Sicherheitbeamte sagten, die relativ frühe Ankunft in der Kasbah zusammen mit der vergleichsweise harschen Reaktion auf die Schüsse auf die israelischen Kräfte sollte den Palästinensern klar machen, dass die IDF nicht davon abzuschrecken ist wo auch immer und zu welcher Zeit auch immer in Judäa und Samaria vorzugehen.

„Die Idee dahinter ist sie auf Trab zu halten. Ihnen ihre sicheren Orte zu nehmen und es für sie und die Leute, die sie verstecken, unsicher zu machen“, erklärte ein Vertreter des Militärs.

Am Sonntag wurden in der PA Gerüchte verbreitet, dass das Ziel der Operation in Nablus Ibrahim al-Nablusi war, Mitglied einer Terrorzelle, die die Terrorbekämpfungstruppe der Polizei letzten Februar bei einer Operation am hellichten Tag zerschlug, die ebenfalls ungewöhnlich gewalttätig war. Drei Terroristen, die an einer Reihe Schießanschläge auf IDF-Kräfte in Samaria beteiligt waren, wurden tödlich getroffen. Seitdem hat Al-Nablusi sich in der Kasbah versteckt und ist zu einem lokalen Helden der Tanzim-Jugend geworden. Sowohl die IDF als auch der Schin-bet bestritten, dass er das Ziel war.

In der Zwischenzeit schreibt Israels Sicherheitsapparat die relative Ruhe der jüngsten Vergangenheit den intensiven nächtlichen Aktivitäten in Judäa und Samaria zu. Einweitere rGrund dafür ist die zunehmende Stationierung von Kräften entlang des Grenzbereichs, was es Palästinenser ohne Papiern erschwert nach Israel einzudringen. Offizielle Vertreter sagten, angesichts dessen, dass es keinen Rückgang der Alarme und Terrorpläne gibt, sei zu erwarten, dass hohe Niveau der Verhaftungsaktivitäten fortgesetzt wird. Tatsächlich gab es bei diesen Aktivitäten nur eine kurze Pause vor dem Besuch von US-Präsident Joe Biden und sie begannen erneut, nachdem dieser den Nahen Osten verließ.

Die starke terroristischen Aktivitäten, die seit Jahresbeginn andauern, geben Israel Anlass zur Sorge, insbesondere angesichts des Kampfs der PA zu regieren. All das könnte sich intensivieren, wenn Abbas stirbt. Abbas hat Hussein al-Scheik als Nachfolger ausgesucht und ihn dieses Jahr zum Vorsitzenden des PLO-Exekutivkomitees ernannt, aber es ist unwahrscheinlich, dass er in der Lage sein wird einfach die Leitung aller palästinensischen Fraktionen zu übernehmen.

Dieses Szenario beunruhigt Israel und vor kurzem hat der Staat begonnen Vorbereitungen für den Fall zu treffen, dass es eintritt. Die meiste Aufmerksamkeit wird der Hamas gewidmet, die immer versucht Terroranschläge von Judäa und Samaria aus in Gang zu bringen, bisher dank der Arbeit des Schin Bet bei ihrer Vereitelung ohne Erfolg. Diese Fehlschläge sind Teil des Gründe, dass ie Hamas ihre Bemühungen militärische Einheiten in den Flüchtlingslagern im Libanon zu gründen zu intensivieren, Anstrengungen, die von der Hamas im Ausland von Salah al-Arouri  beaufsichtigt werden, der auch für viele der Versuche verantwortlich ist Zellen in der Westbank für Anschläge anzuwerben.