Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (15.-21.02.2015)

Sonntag, 15.02.2015:

Tony Blair (offizieller Gesandter des Nahost-Quartetts) besuchte den Gazastreifen. Er warnte vor einem „weiteren Ausbruch“ in den PA-Gebieten. Diese Warnung scheint sich allerdings an die Hamas zu richten. The Times of Israel berichtet aber auch, dass Blair Ägypten und Israel aufforderte die Handelseinschränkungen für den Gazastreifen aufzuheben. Der Gazastreifen sollte nicht vom Rest der Welt und dem Rest der Palästinensergebiete getrennt sein. (Der Mann glaubt immer noch, wenn es den Menschen im Gazastreifen wirtschaftlich besser geht, würde der Konflikt enden…)

Nett: Die US-Regierung wird Israel nicht weiter über die Gespräche mit dem Iran informieren. Das soll wohl eine „Bestrafung“ dafür sein, dass Netanyahu vor dem Kongress reden wird.

Benjamin Netanyahu soll vorhaben die Patriarchenhöhle in Hebron zu besuchen. Fatah und Hamas „warnen“: Das sei eine „ernste Eskalation“. Der „Kriminelle Netanyahu“ wird vor den Folgen der „Stürmung und Schändung“ der „Ibrahimi-Moschee“ gewarnt.

Montag, 16.02.2015:

Mahmud Abbas‘ Fatah droht mit Raketenangriffen und dem „Ende von Israel“.

Dienstag, 17.02.2015:

Der oberste religiöse Führer der PA behauptet die Al-Aqsa-Moschee sei von Israel „bedroht“ und erneuert die Aufrufe, die im Oktober/November zu einer Terrorwelle führten. Angeblich will Israel jetzt schon wieder den Tempel bauen, „auf den Ruinen der gesegneten Al-Aqsa-Moschee“. Und Abbas‘ Berater für Religionsfragen fordert, dass die UNESCO Israel davon abhalten muss „das humanitäre Erbe in Jerusalem zu zerstören“.

Mittwoch, 18.02.2015:

Vor etwa zwei Jahren wurde die kleine Adele Biton durch einen Steinfwurf-Anschlag von Arabern extrem schwer am Kopf verletzt. Sie musste viele Operationen durchmachen, lag fast ein Jahr im Koma und behielt erhebliche Schäden. Diese schwächten sie so sehr, dass sie jetzt eine Lungenentzündung nicht überlebte; sie wurde 4 Jahre alt. Heute wurde sie beerdigt. Die Terroristen haben also auf Umwegen ihr Ziel des Judenmordes doch noch erreicht.

Donnerstag, 19.02.2015:

Mahmud Abbas‘ Fatah – die „Friedenspartner“ – pries drei japanische (kommunistische) Terroristen, die 1972 in Israel 24 Menschen (8 Israelis, 16 Touristen) ermordeten und mehr als 70 verletzten, als „Kämpfer für Palästina“ in einem Internet-Post, der auch das Denkmal für die Terroristen in Beirut zeigt.

Tony Blair hatte anscheinend eine unverschämte Frage gestellt: Ob die Hamas eine Islamistengruppe oder an Frieden interessiert ist. Die Hamas nahm das zum Anlass, ihm vorzuwerfen, er stelle „neue Vorbedingungen für den Wiederaufbau des Gazastreifens“.

Montag, 23.02.2015:

Die Terroranschläge in Jerusalem haben seit Oktober abgenommen, ihre Zahl ist aber immer noch sehr hoch.

Der Shin Bet hob im Januar in Hebron eine Terrorzelle aus, die eine Serie an Terroranschlägen plante, darunter auch Selbstmord-Bombenanschläge.

Knessetsprecher (Parlamentspräsident) Yuri Edelstein sagte in einer Ansprache bei der Jerusalem-Konferenz, dass er zwar ein Friedensabkommen mit der PA/PLO in den nächsten Jahren nicht für möglich hält, aber die Idee die arabische Bevölkerung „aus Israel hinauszutransferieren“ keine Option ist und von den Juden nicht ernsthaft erwogen wird. Juden und Araber müssten schlicht lernen miteinander zu leben.

Die Israel Electric Company hatte ihre Drohung wahr gemacht und wegen der unbezahlten Stromrechnungen die Lieferungen eingestellt – jedenfalls für zwei Stunden am Tag, eine Stunde am Vormittag, eine weitere am Abend.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (08.-14.02.2015)

Sonntag, 08.02.2015:

Das Nahost-Quartett fordert eine rasche Wiederaufnahme der Friedensgespräche zwischen Israel und den PalArabern. „Beide Seiten“ sollten alles vermeiden, das die Bemühungen zur Lösung des Konflikts untergraben könnte.
Allerdings wurde auch klar gemacht, dass Fakten durch Verhandlungen geschaffen werden sollen; das ist prinzipiell eine Kritik an den PalArabern, vor allem an den einseitigen Schritten der PA.

Ahmed Tibi, ein bekannter Hetzer und MK, der nichts unversucht lässt gegen Israel zu lügen, hat sich jetzt gemeldet, nachdem ein drusischer Soldat (in Zivil) am Wochenende in einem Lokal in Tel Aviv zusammengeschlagen wurde, weil er Arabisch sprach. Tibi behauptete die israelische Gesellschaft sei mit dem Virus des Rassismus infiziert und die arabische Gesellschaft sei Juden gegenüber sehr tolerant. Dass die Tat rassistisch war, ist wohl unbestreitbar; dass sie typisch für die israelische Gesellschaft ist, ist eine Lüge. Und dass die Araber den Juden gegenüber sehr tolerant seien, ist nun so falsch, dass es kaum noch das Gegenteil der Wahrheit genannt werden kann.

Montag, 09.02.2015:

Mahmud Abbas lässt wieder mal wissen, dass „Märtyrertod ein Schicksal ist, das wir bereitwillig und gelassen annehmen“. (Wenn dem so ist, warum gibt es dann immer so ein Geheule wegen der toten Terroristen?)

Letzten Monat schlossen 17.000 Jugendliche im Alter von 14 bis 21 Jahren die Ausbildung in militärischen Trainingslagern im Gazastreifen ab. Die Hamas prahlt damit, dass sie die nächste Generation zum Kampf gegen Israel vorbereitet. Die Absolventen wurden u.a. intensiv an leichten und schweren Waffen ausgebildet.

Dienstag, 10.02.2015:

Apartheid-Israel? In Aschkelon feierten und beteten 50 schiitische Muslime an einem Grab, von dem geglaubt wird, dass Mohammeds Enkel dort begraben ist. Das Grabmal steht auf dem Gelände des Barzilai-Krankenhauses, in dem regelmäßig Kranke und Verletzte aus dem Gazastreifen behandelt werden.

Mahmud Abbas sagte in Schweden, er wolle den Friedensprozess mit Israel wieder aufnehmen. Er entschied sich keine Fragen zum Ende des Konflikts und der Beziehung der PA zur Hamas zu beantworten.

Mittwoch, 11.02.2015:

Hanin Zoabi reagierte auf die Bemühungen sie von der Wahl zur Knesset auszuschließen. Natürlich wie üblich: Die ihr zugeordneten Zitate seien verkürzt und verzerrt und würden außerdem sie nicht beweisen, dass sie irgendwelche als Terroristen klassifizierte Gruppen unterstützt. (erwiesenermaßen Lüge)

Donnerstag, 12.02.2015:

Die PA „droht“ damit ihren Boykott auf weitere israelische Firmen im Lebensmittel und Getränkebereich auszudehnen, wenn Israel weiterhin die Gelder nicht freigibt, die die PA beansprucht.

Freitag, 13.02.2015:

Friedenerziehung a la PA: Die „Nationalen Sicherheitskräfte“ und die Präsidentengarde geben auf ihrer offiziellen Facebook-Seite, dass sie „ganz Palästina“ repräsentieren. In bisherigen Posts waren es Jaffa, Tiberias und der Negev, aktuell sind Akko, Safed, Nazareth und Galiläa „offiziell“ dazu gekommen.

Samstag, 14.02.2015:

Da dürfen wir raten, wer jetzt vom Westen unter Druck gesetzt wird – Mahmud Abbas: Keine Verhandlungen, solange in Siedlungen gebaut wird.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (01.-07.02.2015)

Sonntag, 01.02.2015:

Netanyahu: „Wir haben bewiesen, dass niemand immun gegen unsere Absicht ist, Angriffe auf uns zu vereiteln.“ Damit sollen wohl die Terroristen gewarnt werden, dass sie nirgendwo sicher sind.

Montag, 02.02.2015:

Die gestern auf dem Tempelberg von Arabern angegriffenen und von der Polizei festgenommenen 6 jungen Juden mussten die Nacht in Polizeigewahrsam verbringen.

Mittwoch, 04.02.2015:

Auf ihrer Facebook-Seite glorifiziert die Fatah maskierte Terroristen mit Raketenwerfern und legitimiert Terrorismus als Mittel des „Widerstands“.

Auf dem Golan trat eine Offizierin auf eine Landmine und wurde mittelschwer verletzt.

Wegen des Hisbollah-Angriffs vom 28. Januar gab es ein Treffen zwischen dem UNIFIL-Kommandeur im Libanon, hochrangigen Offizieren der libanesischen Armee und der IDF. Es ging darum, wie sichergestellt werden kann, dass Ruhe und Stabilität in der Region wiederhergestellt und erhalten werden kann.

Jibril Rajoub: PA-„Präsident“ Abbas stehe ganz oben auf der Abschussliste der „Neo-Nazi-Israelis“, der „Schlächter der Propheten“. Netanyahu sei eine verzerrte Kopie Adolf Hitlers.

Donnerstag, 05.02.2015:

Mahmud Zahar von der Hamas fordert eine vereinigte Terrorfront zur „Befreiung Palästinas“.

Freitag, 06.02.2015:

Ein PA-Kleriker nannte Juden im PA-Fernsehen „Affen und Schweine, Sklaven der Götzen“.

Samstag, 07.02.2015:

Mahmud Abbas ist dabei ein Komitee zu bilden, das die palästinensischen ICC-Fälle managen soll. Es soll von Saeb Erekat geführt werden.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (25.-31.01.2015)

Sonntag, 25.01.2015:

Mahmud Abbas: Die „israelischen Siedlungen und Angriffe“ müssen vor den Internationalen Strafgerichtshof gebracht werden. Die volle Mitgliedschaft der PA werde ab April aktiv sein.

Eine Propagandakampagne der PA macht „den Mossad“ und Netanyahu dafür verantwortlich, dass Charlie Hebdo Mohammed-Karikaturen veröffentlichte; damit sollte muslimische Gewalt provoziert werden, damit Juden nach Israel auswandern. 84% der PalAraber glauben den Schwachsinn.

Assad: Israel ist die Luftwaffe von Al-Qaida. Es ist „sehr klar“, dass die Israelis die Terroristen unterstützen.

Aufruf der Fatah: Die „Palästinenser“ sollen der IDF und den „Siedlern“ „Widerstand“ leisten (also Terroranschläger verüben).

Montag, 26.01.2015:

Die Hamas lässt jetzt doch „zionistische Produkte“ in den Gazastreifen importieren (Limonaden, Kleidung, Kaffee u.a.). Der Krieg vom Sommer habe die Produktion im Strip geschädigt, hieß es zur Begründung. Nach Angaben der Hamas soll das das erste Mal in fünf Jahren sein, dass ein solcher Import erfolgt. Lachhaft (wie Elder of Ziyon schon 2011 zeigte).

Ein moderater Hamasnik: Mahmud Zahar verkündete, dass „kein Jude jemals Gaza betreten wird“.

Dienstag, 27.01.2015:

Die Fatah lässt wissen, dass sie den Olivenzweig nicht aufgenommen hat, um das Gewehr fallen zu lassen und dass sie weiter dem „bewaffneten Widerstand“ verpflichtet sei.

 

Mittwoch, 28.01.2015:

Die Hisbollah hat Bilder veröffentlicht, die den Angriff auf israelische Soldaten von heute zeigen sollen (eine Rückverfolgung zeigt, dass sie aus dem Jahr 2008 und dem Irak stammen).

Nach Berichten in türkischen Medien evakuierte die Hisbollah in der Nacht auf Mittwoch ihre Einrichtungen im Südlibanon. (Der Anschlag war gut geplant und vorbereitet – auch auf die Reaktion Israels.)

Die Hamas lobt den Überfall der Hisbollah.
Der Iran bejubelt die zwei toten israelischen Soldaten.

Wegen des Beschusses durch durch die Hisbollah im Norden wurde der Hermon wieder evakuiert. Die Flugplätze Haifa und Rosh Pina wurden zeitweise geschlossen.

Viele Libanesen sind es leid, dass die Hisbollah Israel ihr Land als Angriffsbasis gegen Israel nutzt – weil sie wegen der Gegenschläge die Leidtragenden sind.
Die Regierung des Libanon dagegen verurteilt Israel, weil es sich gegen den Terror der Hisbollah wehrt. (Den Überfall der Hisbollah finden sie in Beirut in Ordnung…) Der libanesische Premierminister behauptete, sein Land sei der Resolution 1701 des UNO-Sicherheitsrats verpflichtet (der von den Arabern bisher nicht umgesetzt wurde) und kritisierte Israel dafür, dass es „die Eskalation der Spannungen verursacht“.

Wer verurteilt den Terrorangriff der Hisbollah?
die USA

Frankreich forderte wegen der Gewalt an der israelisch-libanesischen Grenze eine Dringlichkeitssitzung des UNO-Sicherheitsrats (die Hisbollah wurde nicht verurteilt).
Israels UNO-Botschafter forderte eine Verurteilung der Hisbollah wegen des Überfalls.

Donnerstag, 29.01.2015:

Die IDF gräbt weiter im Norden, um Terrortunnel an der Grenze zum Libanon orten.

Erst morden sie und feiern sich dafür, dann lassen sie Israel über Mittelsmänner wissen: Die Hisbollah will keine Eskalation an der Grenze.

Derweil macht der spanische UNO-Botschafter im Auftrag seiner Regierung Israel für die „Eskalation der Gewalt“ verantwortlich, die zum Tod eines spanischen Soldaten im Libanon zur Folge hatte.

Freitag, 30.01.2015:

Fatah und PLO organisierten diesen Monat ein Sportfest, das nach zwei ihrer mörderischsten Terroristen benannt wurde: Raed al-Karmi und Dalal Mughrabi, die zusammen 46 Israelis ermordeten.

Der PLO-Botschafter in Indien war von den Hisbollah-Morden im Norden Israels begeistert und sagte das auch.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (18.-24.01.2015)

Sonntag, 18.01.2015:

Die libanesische Armee hat eine Beschwerde bei UNIFIL eingereicht. Angeblich seien vier IDF-Fahrzeuge an die Grenze gekommen und es seien von Soldaten 2 Tränengasbehälter über den Grenzzaun geworfen worden. 3 libanesischer Soldaten hätten dadurch Verletzungen erlitten.

Mahmud Abbas prahlt, dass er sich dem Druck der USA widersetzt dem Internationalen Strafgerichtshof nicht beizutreten. Er hält den Antrag aufrecht.

Hisbollahs Al-Manar kündigt für den Angriff auf seine Terroristen schonmal Rache an. Und syrische Offizielle behaupten jetzt wieder den Beweis zu haben, dass Israel mit der Al-Nusra-Front zusammenarbeitet.

Montag, 19.01.2015:

Die IDF hat anscheinend die Eiserne Kuppel an der Grenze zu Syrien stationiert, weil Vergeltungsangriffe der Hisbollah befürchtet werden.

Dienstag, 20.01.2015:

Die IDF verstärkt jetzt wegen der Drohungen der Hisbollah auch ihre Kräfte an der Grenze zum Libanon.

Das Auto des pal-arabischen Professors, der eine Bildungsreise nach Auschwitz durchgeführt hatte, wurde abgebrannt. Der Professor ist sich sicher, dass das ein Anschlag arabischer Terroristen gegen ihn war.

Mahmud Abbas tönte wieder, als der japanische Premierminister bei ihm zu Besuch war: Israel muss zwischen Siedlungen und Frieden wählen. Wird Zeit, dass ihm jemand klar macht, dass er uns sein Kumpels mal wählen müssen – zwischen Friedfertigkeit und Anerkennung Israels einerseits und Konsequenzen andererseits.

Mittwoch, 21.01.2015:

Der terroristische Messerstecher stammt aus Tulkarm (PA-Gebiet); er hielt sich illegal in Israel auf. Er gab in der Vernehmung an, dass er „alles im Internet lernte“, was er für seine Tat brauchte.
Die Hamas bejubelte den Terroranschlag als „mutige Tat“. (Jede Menge PalAraber ebenfalls.)
Weniger als zwei Stunden nach der Tat gab es erste Karikaturen pal-arabischer Karikaturisen, die den Mordversuch bejubelten.
Der britische Außenminister Hammond nannte den Anschlag „feige und dumm“, den er untergrabe den Friedensprozess.

Am Magistratsgericht von Jerusalem wurde ein muslimischer Kleriker wegen Aufstachelung zu Gewalt und Rassismus angeklagt; er hatte in der Al-Aqsa-Moschee u.a. gepredigt, dass es an der Zeit ist die Juden abzuschlachten.

Heckmeck:
– Die EU-Außenbeauftragte Mogherini fordert einen „neuen Blick“ auf die Wiederbelebung der eingefrorenen Friedensgespräche zwischen Israel und der PA. Sie schlägt eine Erweiterung des „Nahost-Quartetts“ vor.

Donnerstag, 22.01.2015:

Beim gestrigen Terroranschlag in Tel Aviv wurden insgesamt 20 Personen verletzt. Inzwischen sind alle außer Lebensgefahr.

Die offizielle Hamas-Internetseite bezeichnet in einem Bericht über den Anschlag in Tel Aviv von gestern alle Israelis als „Siedler“.

Die US-Botschaft hat Amerikanern in Israel den Rat gegeben den Norden des Landes und öffentliche Verkehrsmittel in Tel Aviv zu meiden. Die Spannungen an den Grenzen zu Libanon und Syrien nehmen zu und in Tel Aviv gab es einen Terroranschlag.

Der iranische Verteidigungsminister hat gedroht, dass sein Land weiter die PalAraber in Judäa und Samaria mit Waffen versorgen und die Hisbollah stärken wird, um das „zionistische Gebilde“ zu bekämpfen.

Die ca. 10.000 israelischen Busfahrer sollen ein Training erhalten, das sie in die Lage versetzt Terroristen zu neutralisieren. Dazu gehört eine Ausbildung zur Erkennung von Verdächtigen, ein Kurs zur Entdeckung von Sprengsätzen und eine Krav-Maga-Ausbildung.

Die Einwohner des Nordens hören seit Jahren Geräusche, die sie für Grabungen von Terrortunneln durch die Hisbollah halten. Verteidigungsminister Ya’alon behauptete, das sei nicht so, sondern es handle sich um die Geräusche von Tierhufen. Jetzt ist ein Video veröffentlicht worden, das Ya’alons Behauptung wohl Lügen straft.

Ein vom PA-Fernsehen und vom PA-Tourismusministerium organisiertes Festival: Ein Mädchen tritt auf und singt von Safed, Tiberias, Akko, Haifa und Jaffa – als „Palästina“.

Freitag, 23.01.2015:

Drohungen von mehreren Seiten: Die Obama-Administration lässt wissen, dass Israel für Netanyahus Besuch im März „einen Preis zahlen“ wird. Ohne Obamas Wissen wurde er zu einer Rede in den Kongress eingeladen und hat diese Einladung angenommen. Ausgerechnet die Typen, die sich dem Israeli gegenüber die größten Unverschämtheiten herausgenommen haben, beschweren sich jetzt, dass Dinge gibt, die man einfach nicht macht und das gehöre dazu.
Die Hisbollah hat noch nicht konkret gedroht, aber dass sie etwas vor hat, scheint, um den Tod ihrer Terroristen in Syrien zu rächen, ist augenscheinlich.

Die arabischen Parteien haben sich jetzt doch entschlossen mit einer gemeinsamen Liste bei den Knessetwahlen anzutreten. Balad-Chef Jamal Zahalka lobt sich selbst über den grünen Klee, dass er und seine Partei das geschafft haben. Und er tönt: „Die vereinigte Liste ist unsere Antwort auf die rassistische Rechte und jeden, der die arabische Repräsentation in Israel eliminieren wollte.“ Also die übliche Hetze, wie gewohnt.

Samstag, 24.01.2015:

Die Fatah forderte – mal wieder – die PalAraber auf an Protestaktivitäten teilzunehmen und israelische Produkte zu boykottieren.

Ein arabischer Knessetabgeordneter warnte, Netanyahu und die Buchhandelskette Steimatzky würden für die Folgen verantwortlich sein, wenn das Satiremagazin Charlie Hebdo in Israel verkauft wird. Das sei ein sehr ernster, gefährlicher und dummer Schritt, der nichts mit freier Meinungsäußerung zu tun hat, sondern das Allerheiligste der Muslime prügelt und Unruhe und Wut unter den Arabern und Muslimen im Land bringen wird.
Steimatzky hat inzwischen den Verkauf der aktuellen Ausgabe in seinen Filialen abgeblasen; er wird nur online erfolgen. (Die Kette hat das Magazin seit Jahren verkauft und will das auch weiter tun, wurde angekündigt; der reine online-Verkauf gilt nur für die jetzige Ausgabe, nachdem es zuerst eine Sonderveranstaltung zum Verkauf der Ausgabe geben sollte.)

Wieder einer, der nicht begriffen hat, dass Appeasement nichts bringt: Avodas Schatten-Verteidigungsminister Amos Yadlin will Siedlern finanzielle „Anreize“ bieten, damit sie die Siedlungen verlassen.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (11.-17.01.2015)

Sonntag, 11.01.2015:

PalAraber in Samaria behaupten Juden hätten 50 Olivenbäume abgeholzt.

Montag, 12.01.2015:

Ein PA-Gericht hat geurteilt, dass die Olso-Verträge nicht länger gelten. (Heißt das, dass Israel ab sofort von seinen Verpflichtungen aus den Verträgen entbunden ist?)

Nur einen Tag, nachdem der Vorsitzende an einer Demonstration gegen Terror in Paris teilnahm, ließ seine Fatah (wieder einmal) Dalal Mughrabi hoch leben – die Terroristin, die mit ihrer Aktion 1978 dafür sorgte, dass 37 Juden (davon 12 Kinder) starben.

Dienstag, 13.01.2015:

Die Propagandaabteilung der Hamas hat ein Video produziert, das die Ermordung eines Jeschiwa-Schülers darstellt.

Heckmeck:
Mahmud Abbas in der Türkei: Wir werden dem UNO-Sicherheitsrat schon bald eine weitere Resolution zur Eigenstaatlichkeit vorlegen.

Mittwoch, 14.01.2015:

Ein Hamas-Offizieller warnte, der Gazastreifen werde zur Brutstätte von Terrorismus, wenn der Wiederaufbau nicht zügig in Gang käme. Als wenn er das nicht längst wäre – von der Hamas getrieben!

Donnerstag, 15.01.2015:

Fatah feiert wieder einen (toten) Terroristen und stellt ihn der Bevölkerung als leuchtendes Vorbild vor: Der 15. Januar 2015 ist der 13. Jahrestag des Todes von Raed Karmi, der an zahlreichen Terroranschlägen aktiv beteiligt war und junge Araber zu Terroristen ausbildete.

Außerdem stellte die Fatah Netanyahu mal wieder als Nazi in einer SS-Uniform dar. (Ist doch interessant, dass sie einerseits Hitler und seine Schergen immer wieder ehrend erwähnen, andererseits Juden als böse Nazis darstellen.)

Hassan Nasrallah will wieder mal Syrien „rächen“. Wegen wiederholter Angriffe Israels auf den Nachbarstatt (der sich weiterhin mit Israel im Krieg befindet) droht er mit Raketenangriffen der Hisbollah.

Heckmeck:
Abbas „großzügig“: Werden die Gespräche zwischen PA und Israel wieder aufgenommen, wird er keine Klagen in Den Haag einreichen, sagt er.
Das „Quartett“ will sich Ende Januar treffen, um die Lage im Nahen Osten, sprich den Weg zu einem Frieden zwischen Israel und den „Palästinensern“ zu besprechen.

Freitag, 16.01.2015:

Heckmeck:
– Die Außenminister der Arabischen Liga beschlossen eine Neuvorlage des Resolutionsentwurfs zur Anerkennung von „Palästina“ durch den UNO-Sicherheitsrat zu unterstützen.