Warum die Hamas Israel bekämpft

Clifford May, The Washington Times, 27. Oktober 2021

2005 führten die Israelis ein mutiges Experiment durch. Die vorherrschende Weisheit behauptete, dass der palästinensisch-israelische Konflikt die Folge von Israels „Besatzung“ zweier „palästinensischer Territorien“ sei. Wenn das stimmte, sollte nicht den Palästinensern eines dieser Territorien zu geben – den Gazastreifen – den Konflikt entschärfen? Verhandlungen über das andere „besetzte Gebiet“, die Westbank, könnten folgen und zur Lösung des Konflikts führen.

Sprung in den letzten Mai, als die den Gazastreifen beherrschende Hamas einen Krieg mit Israel anfing – zum vierten Mal. Offensichtlich ist Israels Experiment fehlgeschlagen.

Genauso offensichtlich: Die Israelis können nicht aus der Westbank abziehen, bis sie Sicherheitsgarantien der palästinensischen Autonomiebehörde (PA) haben, also des Gremiums, das dieses Gebiet regiert. Und wenn das heißt, dass den Juden des jüdischen Viertels der Altstadt von Jerusalem keinen Ben&Jerry’s Chunky Monkey verwehrt wird, dann ist es halt so.

Werden Sie sich von mir auf etwas tiefer eintauchen lassen? Als die Israelis – jeder Soldat jeder Bauer, jedes Grab – aus dem Gazastreifen abzogen, erwarteten sie, dass die PA die Kontrolle übernehmen würde. Aber die Hamas führte und gewann einen Bürgerkrieg gegen die PA. Seit 2007 hat PA-Präsident Mahmud Abbas es nicht gewagt einen Fuß in den Gazastreifen zu setzen.

Aus dem Gazastreifen ein Mittelmeer-Singapur zu machen hat nie auf der To-do-Liste der Hamas gestanden. Was darauf stand: Terrortunnel nach Israel graben, Brandballons schicken, um israelische Felder und Wälder abzubrennen und Raketen auf israelische Dörfer und Städte zu schießen. 2008, 2012, 2014 und erneut dieses Jahr waren die Salven heftig genug, um Kriege auszulösen.

Die Israelis versuchen die Waffenlieferungen an die Hamas zu begrenzen. Israels Feinde bezeichnen das als „Blockade“ und geben vor, das sei die Ursache – nicht das Ergebnis – des Hamas-Terrorismus. Sowohl Lebensmitte als auch Medikamente und andere nicht militärische Waren werden täglich aus Israel wie auch aus Ägypten in den Gazastreifen gebracht.

Was oft missverstanden wird: Obwohl die Israelis den Palästinensern den Gazastreifen gaben, nahmen sie ihn den Palästinensern nie weg. Das Gebiet war in osmanischem Besitz, bis deren Reich kollabierte. Es war in britischem Besitz, bis deren Empire daraus abzog. 1947 schlug die UNO die Teilung Palästinas in zwei Länder vor: einem sehr kleinen für die jüdischen Palästinenser, einem größeren für die arabischen Palästinenser (die da noch nicht darauf bestanden, dass nur sie „Palästinenser“ genannt werden können).

Die Juden stimmten zu. Die Araber nicht. 1948 begannen die Palästina umgebenden arabischen Staaten einen Krieg, um die Juden ins Meer zu treiben.

Die Juden kämpften um ihr Leben und gewannen einen unabhängigen Staat in Teilen ihres uralten Heimatlandes. Aber Ägypten eroberte den Gazastreifen. Und Jordanien eroberte Judäa und Samaria, Gebiete, die es in Westbank umbenannte und aus dem alle Juden vertrieben wurden. Kein Staat versuchte aus diesem Territorium in einen Palästinenserstaat zu machen.

1967 begannen Ägypten, Jordanien und andere arabische Staaten das, was als Sechstage-Krieg bekannt wurde. Sein Ziel war die Auslöschung Israels. Sein Scheitern ließ den Gazastreifen und die Westbank in der Hand Israels.

Wenn diese kurze und faktisch korrekte Geschichte Ihnen unbekannt ist, dann wahrscheinlich wegen der ständigen Verbreitung von Fehlinformationen und Desinformation über Israel – in den Medien, an Universitäten und durch Organisationen wie die UNO und Human Rights Watch.

Damit im Hinterkopf hat Jonathan Schanzer, mein Kollege am FDD, schnell, aber sorgfältig ein das erste Buch über den Krieg von diesem Jahr geschrieben. „Gaza Conflict 2021: Hamas, Israel and Eleven Days of War“ (Der Gaza-Konflikt 2021: Hamas, Israel und elf Tage Krieg) übernimmt die Aufgabe „diesen Krieg im Nachhinein besser zu erklären, als er damals erklärt wurde“.

Er untersucht, was die Hamas wirklich motivierte Israel in diesem kritischen Moment anzugreifen und welche Rolle die anderen Akteure spielten, insbesondere die Islamische Republik Iran, die der Hamas „die finanzielle Hilfe sowie auch Training und Waffen“ zur Verfügung stellt und den Gazastreifen als Teil ihres sich ausweitenden Imperiums betrachtet.

Er bietet historischen Kontext, der nicht mit den Narrativen konform geht, die von Antizionisten und Antisemiten verkündet werden (aber ich wiederhole mich).

Schanzer erzählt auch ein paar gute Kriegsgeschichten; die beste davon ist die, wie die IDF am 13. Mai eine Erklärung twitterte, die andeutete, dass Bodentruppen in den Gazastreifen eingedrungen seien. Westliche Reporter brachten das. Im Gegensatz dazu suchten die israelischen Medien Bestätigung.

„Die Hamas drängte ihre Sonderkräfte – von denen viele im Iran ausgebildet wurden – sich in die, so der israelische Spitzname, ‚Hama-Metro‘“, schreibt Schanzer. „Die Metro war ein Labyrinth an Tunneln, die zu graben die Hamas Jahre und hunderte Millionen Dollar gebraucht hatte. Die Terrororganisation hoffte die in den Gazastreifen einmarschierenden israelischen Truppen mit plötzlich auftauchenden und schnell wieder in den vielen Öffnungen der Metro verschwindenden Kommandokämpfern zu überraschen. Ihr Ziel bestand darin möglichst viele IDF-Soldaten zu entführen oder zu töten.“

Israelische Bodentruppen kamen nie. Stattdessen „warfen 160 Flugzeuge bei einer intensiven Operation 450 Flugkörper auf 150 Ziele im nördlichen Gazastreifen ab. Die Metro trug beträchtlichen Schaden davon und viele der Kommandotruppen wurden getötet, auch wenn über die genaue Zahl immer noch diskutiert wird. Israelische Panzer, Artillerie und Infanterie-Einheiten in der Nähe des Gazastreifens zielten auf Raketenmannschaften, die auftauchten um Israel zu beschießen.

Gibt es eine diplomatische Lösung für den Konflikt der Hamas mit Israel? Schanzer bezweifelt das. „Die Hamas existiert um Israel zu bekämpfen“, schließt er. Die Schirmherren der Hamas – neben der Islamischen Republik Qatar und die Türkei – „liefern aus genau diesem Grund Geld und Hilfen“. Er sagt voraus: „Krieg wird leider wieder kommen.“

Könnten die Israelis die Hamas eines Tages entscheidend besiegen? Möglicherweise, aber was passiert am Tag danach? Die meisten Israelis wollen die Last den Gazastreifen zu besetzen und zu regieren nicht. Genauso wenig wollen sie die Expeditionsstreitkraft der PA werden, die es seit Jahren abgelehnt hat ernsthaft mit ihnen zu verhandeln.

Schanzer kommt zu dem Schluss, dass die Israelis keine andere Wahl haben, als endlose Kriege und endlose „Kriege zwischen Kriegen“ gegen die Hamas, die Hisbollah im Libanon (die 150.000 auf Israel ausgerichtete Raketen hat) und gegen die iranischen Schirmherren beider zu führen. Ändern wird sich das, wenn der Löwe sich zum Lamm legt.

Die Welt schweigt, während die Hamas weiter Israel bedroht

Die Terrororganisation gibt einmal mehr zu, dass ihr Endziel ist den Staat Israel vom Angesicht der Erde zu wischen.

Nadav Shragai, Israel HaYom, 11. Oktober 2021

Vor 52 Jahren veröffentlichten drei Newsweek-Journalisten einen Roman mit dem Titel Wenn Israel den Krieg verloren hätte. Die Autoren Richard Chesnoff, Robert Littell und Edward Klein beschrieben einen erschreckenden alternativen Ausgang des Sechstage-Kriegs, bei dem die arabischen Staaten über den jungen Staat Israel siegen.

Das Buch ließ keine Details aus. Es beschrieb Massenfolter und Massaker an Israelis, Hinrichtung von gefangenen Soldaten, Missbrauch israelischer Frauen, grausame Ermordungen israelischer Führer und sogar die Gründung von Institutionen, die die des israelischen Staates ersetzen würden.

Inspiriert von solcher Literatur haben palästinensische und muslimische Extremisten ihren Anteil an ähnlichen „Endzeit“-Dokumenten geschrieben, deren jüngstes von der Terrororganisation Hamas inspiriert und finanziert wurde.

Das am 30. September geschriebene Versprechen für danach – Nach der Befreiung von Palästina enthält fast alle der Elemente, die die Newsweek-Journalisten in ihrem Buch vor über einem Jahrhundert nutzten, so den Völkermord an den Juden und die Schaffung eines „Rückkehrrechts“ für Palästinenser, die ihre Häuser auf den Ruinen Israels bauen würden.

Es ist entscheidend, dass die Welt von dieser Existenz solcher „Literatur“ weiß, weil viele in Europa, den Vereinigten Staaten und anderen Ländern weltweit vor kurzem aufgehört haben die Hamas als Terrororganisation zu behandeln. Der erste, der das machte, war der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan, der oft erklärt hat, die Hamas sei „eine Widerstandsbewegung, die an der Befreiung der besetzten Gebiete für die Palästinenser arbeitet“, keine Terrororganisation. Und Erdoğan ist nur die Spitze des Eisbergs.

Vor zwei Jahren führte Israels Ministerium für strategische Angelegenheiten eine Untersuchung des Verhaltens der Hamas in westlichen Ländern durch und deckte auf, dass sie über hunderte zivilgesellschaftlicher Organisationen agiert und ihre radikale Agenda vorantreibt. Das Ministerium äußerte die Sorge, dass die Budgets, staatliche Zuschüsse und Spenden einiger dieser Organisationen – insbesondere an palästinensische, britische und amerikanische – bekannte Terrororganisationen, darunter die Hamas, finanzieren.

Noch unglaublicher ist, dass die einzige von den Ergebnissen dieser Untersuchung des Ministeriums bestätigte Instanz die Hamas selbst war. Der damalige Chef des Politbüros, Ismail Haniyeh, sagte: „Es gibt viele wichtige Variablen, darunter in westlichen Ländern, die genutzt werden können und auf die man sich verlassen kann, um unsere Strategie aufzubauen: die Boykottbewegung, BDS, Märsche und Solidaritätsproteste.“

Seit der Zeit, als der Bericht veröffentlicht wurde, hat sich kaum etwas geändert und Israel kämpft gegen oder versucht hart etwas gegen dieses Verhalten der Hamas zu unternehmen. Was der jüdische Staat tun muss, ist das Hamas-Dokument den Botschaften weltweit bekannt zu machen, in genau den Ländern, von denen der Hamas über zivilgesellschaftlichen Organisationen geholfen wird. Nach Angaben der aktuellsten Daten gibt es mehr als 300 solcher Gruppen.

Das ist natürlich nur eine Art, um westliche Länder und internationale Organisationen zu überzeugen die Verbindungen zur Hamas zu lösen, wobei das Endziel der Hamas – wie sie es oft erklärt, darin besteht den Staat Israel zu vernichten, die meisten seiner Einwohner zu vertreiben und zu ermorden und die Rückkehr der Palästinenser „aus der Diaspora“ herbeizuführen.

Eine Selbsttäuschung namens „Vereinbarung“

Israel wiederholt bei der Hamas im Gazastreifen denselben Fehler, den es mit der Fatah und der PLO unter Yassir Arafat machte, mit ähnlichen Resultaten.

Doron Matza, Israel HaYom, 7. Oktober 2021

Der Tod des Grenzpolizisten Barel Hadaria Schmueli, nachdem er von Schüssen schwer verletzt wurde, die ein Mitglied der Hamas an der Grenze zum Gazastreifen abgegeben wurden, ist nicht nur ein Spiegel eines taktischen Fehlers der IDF, sondern einer pervertierten Strategie. Israel sehnt sich, wie die USA in Sachen Iran, danach die Dinge mit der Hamas hinzubiegen. Und wie bei den Amerikanern ist auch das ein Wunsch, der eine fehlgeleitete Lesart der Hamas unter Gaza-Führer Yahya Sinwar verbirgt, die das israelische Versagen widerspiegelt Yassir Arafats Fatah oder PLO zu begreifen.

1991 übernahm Israel die Sichtweise, um eine „politische Vereinbarung“ zu erzielen. Die Annahme, die sich als unzutreffend erwies, lautete, einen Konsens des “Territorium für Frieden“ zu übernehmen, würde die palästinensische Kriegslust komplett erodieren.

Der Zusammenbruch des „Oslo-Prozesses“ infolge der zweiten Intifada, die ausbrach, nachdem Arafat Israels großzügiges Angebot eines dauerhaften Friedensabkommens ablehnte und Gewalt gegen Israel unterstützte, illustriert, dass die palästinensische Nationalbewegung den Konflikt nie in den klassischen Begriffen einer politischen Vereinbarung betrachtete, die über einen Kompromiss bei Territorium erreicht wird, sondern vielmehr als langfristigen Kampf, der schlussendlich den Zionismus besiegt.

Fast 30 Jahre nach dem Zerfall des Friedensprozesses besteht Israel immer noch darauf, genau denselben Fehler zu machen, jetzt mit der islamischen Widerstandbewegung im Gazastreifen – der Hamas. Diesmal wird die Sichtweise auf eine politische Vereinbarung von der Aussicht auf eine langfristige Wirtschafts-„Vereinbarung“ ersetzt, die auf der Anpassung der Idee von Sicherheit im Austausch für Territorium in einem Sicherheitskonzept im Tausch für Wirtschaft und der teilweisen Lockerung der „Blockade“ des Gazastreifens basiert.

In den letzten Jahren ist diese Sichtweise zur Grundlage von Israels Politik gegenüber dem Gazastreifen geworden. Sie fügt sich in Israels Abneigung im Gazastreifen militärisch einzugreifen. Israel klammert sich so stark daran, dass es dazu tendiert hat den fortgesetzten Terrorismus der Hamas blind als „Schurken“-Taten zu betrachten, die nicht die offizielle Linie der Organisation repräsentieren, die Geburtswehen, die damit einhergehen, dass die Bewegung mit einer langfristigen „Vereinbarung“ (Hudna oder Waffenruhe) auf Linie kommt, zu der angeblich eine Bereitschaft gehört sich Terrorakten komplett zu enthalten.

Selbst die jüngste Runde der Feindseligkeiten mit der Hamas im Mai schaffte es nicht irgendetwas an Israels Sichtweise zu ändern. Im Gegenteil. Sie verankerte die Annahme, dass nach den Kämpfen jetzt die Zeit für eine langfristige Vereinbarung sei. Es gab kein Verständnis dafür, dass die Hamas, wie Arafats PLO, die im Namen des ewigen Prinzips des Konflikts, nie bereit war diesen zu beenden und Gewalt mit Dialog mischte, ihre eigene Strategie in Begriffen von Realität betrachtet, die Verhandlungen mit Terrorismus kombiniert. Das ist die Strategie des „beides“ (eine Vereinbarung plus Widerstand), die den Iran kennzeichnet (der Gespräche mit den USA, aber auch Atomwaffen will) und es ist das Gegenteil der israelischen Strategie, die auf einem „Entweder – oder“-Konfliktmodel oder einer Abmachung basiert.

Die Lektion, die die Geschichte uns lehren kann, liegt nicht nur in der Tatsache, dass es keinen wirklichen Unterschied zwischen der säkularen PLO-Fatah und der islamistischen Hamas gibt, sondern auch die Einsicht, dass Israel dazu tendiert den Fehler zu wiederholen westliches Denken auf seine Gegner zu projizieren, ganz zu schwiegen von der Tatsache, dass politisches Opfer zu sein keine Sache des Schicksals ist.

Haben wir erst einmal die Illusion einer langfristigen politischen Vereinbarung oder Regelung hinter uns gelassen, dann wird es möglich sein aus der Idee einer Wirtschaftsvereinbarung aufzuwachen oder zumindest die Tat zu erkennen, dass eine solche Vereinbarung nicht notwendigerweise eine Realität der Ruhe an der Sicherheitsfront garantiert.

Die Hamas legt auf einer Konferenz fest, was mit den Juden nach der „Befreiung Palästinas“ zu tun ist

Elder of Ziyon, 1. Oktober 2021

Am Dienstag veranstaltete die Hamas im Commodore Hotel in Gaza eine Konferenz mit dem Titel „Das Versprechen für danach – Palästina nach der Befreiung“, eine Science Fiction-Fantasie dessen, wie die Dinge aussehen würden, wenn die Hamas Israel besiegt.

Die Abschlusserklärung der Konferenz beschrieb z.B. Sachverhalte, wie dass das neue Palästina Israels Grenzen mit Ägypten und Jordanien sowie maritime Abkommen mit Griechenland erben würde.

Aber was würde mit den Juden geschehen?

Hier ist, was nach Angaben der Abschlusserklärung mit den Juden Israels passieren würde.

Mitglieder der IDF müssen bekämpft und voraussichtlich getötet werden.

Jüdische „Entflohene“ können für ihre Verbrechen vor Gericht gestellt werden.

„Pazifisten“, die sich der Hamas ergeben und ihre Rolle akzeptieren „können untergebracht werden oder dürfen ausreisen“ – das ist ein Thema, das nach Angaben der Erklärung genauere Betrachtung verdient. Also würden selbst Juden, die als Dhimmis Bürger zweiter Klasse unter muslimischer Herrschaft zu werden bereit sind, nicht automatisch Staatsbürger werden.

Aber die Hamas will nicht alle diese Juden sofort ethnisch säubern. Immerhin sind die Juden schlau und wissen, wie man einen Staat führt!

Wir müssen die Juden, Wissenschaftler und Experten im Bereich der Medizin, Ingenieurwesen, Technologie, ziviler und militärischer Industrie, eine Zeit lang behalten und sie nicht mit dem Wissen, der Lehre und der Erfahrung abziehen lassen, die sie erwarben, während sie in unserem Land wohnten und unser Gutes aßen und wir den Preis für all das mit unserer Demütigung, Armut, Krankheit, Entbehrung, getötet zu werden und Inhaftierung zahlten.

Es ist schon lustig, dass sogar die Hamas zugibt, dass Palästinenser einen Staat nicht führen können, ohne das Nötige dazu von den Juden zu lernen.

Zudem gibt es eine Priorität israelische Geheimdienstinformationen zu übernehmen, um Juden und Freunde von Juden in aller Welt zur Strecke zu bringen:

Vom ersten Moment des Zusammenbruchs „Israels“ an müssen die Sicherheitsdienste der Übergangsregierung die Daten der Besatzungsagenten in Palästina, der Region und der Welt und die Namen jüdischer und nichtjüdischer Rekruten vor Ort und international beschlagnahmen, die als großer Informationsschatz betrachtet werden und nicht verloren gehen dürfen. Mit diesem Schatz können wir Palästina und die arabische und islamische Welt von dem verlogenen Abschaum reinigen, der dem Land verheerenden Schaden zugefügt hat. Er bietet wichtige Informationen zur Verfolgung flüchtiger Krimineller, die unser Volk geschädigt haben.

Beachten Sie, dass es hier nichts gibt, das es Juden erlaubt als gleichberechtigte Bürger „Palästinas“ zu bleiben.

All die Peter Beinarts[*] der Welt beharren darauf, dass Palästinenser lediglich gleiche Rechte mit Juden haben wollen, aber wenn man ihre eigenen Worte auf Arabisch liest, wird ziemlich deutlich, dass dies niemals Teil palästinensischer Wünsche war.


[*] Ein jüdischer, israelfeindlicher, weit links stehender Journalist in den USA.

Hamas interessiert das Wohlergehen der Palästinenser nicht

Hugh Fitzgerald, Jihad Watch, 5. September 2021

Die Gleichgültigkeit der Hamas gegenüber dem Wohlergehen derer, die zu repräsentieren und sich um sie zu kümmern sie behauptet – die Palästinenser – ist durchaus bekannt. Immerhin ist der Modus operandi der Terrorgruppe so gestaltet, dass er die palästinensischen Zivilisten maximal in Gefahr bringt. Im Gazastreifen versteckt die Hamas ihr gewaltiges Waffenarsenal in Wohnhäusern, Schulen, Krankenhäusern; sie bringt ihre Kommando- und Kontrollzentren in Hochhäusern unter; sie schießt ihre Raketen aus denselben zivilen Gebäude oder aus ihrer Nähe nach Israel – Wohnhäuser, Schulen, Krankenhäuser. Wenn Israel dann auf eine Salve Hamas-Raketen reagiert, muss es notwendigerweise auf diese Stellen schießen, von denen aus sie die Raketen abschießen, wo diese Waffen gelagert werden, in denen die höheren Kommandeure der Hamas sich verstecken, ihre Plane schmieden. Die IDF unternimmt große Anstrengungen die Zivilisten vor bevorstehenden Angriffen zu warnen. Sie nutzt Flugblätter, Telefonanrufe, E-Mails und ihre „auf dem Dach anklopfen“-Technik, alles, um die Zahl ziviler Opfer zu minimieren. Die Hamas hofft natürlich auf das Gegenteil; sie will, dass mehr palästinensische Zivilisten getötet werden; solche Tote lassen den jüdischen Staat schlecht aussehen und für die Hamas zählt einzig das, nicht das Wohlergehen dieser Zivilisten.

Ein Bericht über die aktuellsten Beweise der Abgebrühtheit der Hamas – und des PIJ – gegenüber den Palästinensern ist hier: „Die wirkliche Sorge der Hamas und des Islamischen Jihad um die Palästinenser nach Treffen zwischen Gantz und Abbas entlarvt“ von Rachel O’Donogue, The Algemeiner, 2. September 2021:

Sollte es noch Bedarf an irgendwelchen Beweisen gegeben haben, dass sich die Hamas-Herrscher des Gazastreifens der Vernichtung Israel verpflichtet haben – und sich nicht um die Verbesserung der Lebensbedingungen der Palästinenser kümmern (siehe z.B. hier und hier) – so kam der jüngste Beleg in einer Äußerung, die nach dem Treffen des israelischen Verteidigungsministers Benny Gantz und PA-Präsident Mahmud Abbas vom 29. August veröffentlicht wurde.

Über das Tete-a-tete zwischen Gantz und Abbas wurde weithin berichtet; es gipfelte in einer offenkundigen Vereinbarung zu wirtschaftlichen Maßnahmen, die den Palästinensern in der Westbank helfen sollen; dazu gehörte ein Kredit von 500 Millionen Schekeln (€133m Millionen) gegen Steuern und Zölle, die Jerusalem für die PA sammelt und an sie überweist – die aber gemäß eines israelischen Gesetzes, das gegen Ramallahs „Geld für Mord“-Politik zurückgehalten werden, mit der monatliche „Gehälter“ an Terroristen und ihre Familien gezahlt werden.

Es gab auch eine Vereinbarung über eine Initiative, die weiteren 16.000 Palästinensern das Recht gibt in Israel zu arbeiten, sowie die Genehmigung palästinensischer Bauprojekte in Area C der Westbank.

Sowohl der €133 Millionen-Kredit, den Israel der PA zu geben zugestimmt hat, wie auch das Angebot des jüdischen Staats, weitere 16.000 Palästinenser – sowohl aus der Westbank als auch dem Gazastreifen – in Israel arbeiten zu lassen, werden die Verhältnisse der verzweifelten Palästinenser im Gazastreifen verbessern.

Hamas-Sprecher Abd al-Latif al-Qanou beschrieb das Treffen zwischen Gantz und Abbas als einen „Stich in den Rücken des palästinensischen Volks und was es geopfert hat“, und fügte hinzu, das sei ein „Verrat am Blut der Märtyrer“.

Offenbar ist es ein „Stich in den Rücken des palästinensischen Volks“ in der Lage zu sein, 16.000 weiteren Palästinensern Arbeit in Israel zu bieten. Es ist ein „Stich in den Rücken“, dass Mahmud Abbas einen dringend benötigten Kredit von €133 Millionen von Israel annimmt. Es ist zweifellos ein „Stich in den Rücken“ seitens der PA, wenn sie hilft Israel zu überzeugen die palästinensischen Fischern zur Verfügung stehende Fischereizone auf 15 Seemeilen zu erweitern und mehr Waren in den Gazastreifen einführen zu lassen, darunter einige Dual-Use-Produkte wie Zement. Die meisten Palästinenser würden solche „Stiche in den Rücken“ willkommen heißen.

Ein weiterer Sprecher für die von den USA als Terrororganisation eingestufte Gruppe beschuldigte Abbas der „Ermutigung arabischer Länder die Beziehungen zu Israel zu normalisieren“. Diese Verurteilung ist köstlich, bedenkt man, dass PA-Vertreter mehrere arabische Staaten heruntermachten, als sie vor kurzem unter dem Patronat der Abraham-Vereinbarungen diplomatische Beziehungen zum jüdischen Staat aufnahmen.

Abbas und seine Kumpane in der PA haben die Abraham-Vereinbarungen nie gefördert, mit denen vier arabische Staaten sich entschlossen in Verfolgung ihrer nationalen Interessen die Beziehungen zu Israel zu normalisieren. Die PA hat sie durchweg angegriffen, was die Hamas durchaus weiß. Die Terrororganisation hofft ihr Publikum habe vergessen, was die PA schon immer über die Vereinbarungen gesagt hat. Auf jeden Fall weiß die Hamas, dass es nicht schadet die Wahrheit falsch darzustellen – heißt: zu lügen. Sie hat das seit ihrer Gründung 1987 mit großem Erfolg bereits gemacht.

In Anlehnung an die Gefühle der Hamas krähte Tariq Silmi, ein Vertreter des Palästinensische Islamische Jihad: „Das Blut der von der Armee auf Gantz‘ Befehl getöteten Kinder ist noch nicht getrocknet, als sich Präsident Abbas mit ihm in Ramallah trifft.“

Das Treffen von Gantz und Abbas in Ramallah war für die PA eindeutig ein Nettogewinn. Abbas kam mit einem großen Kredit von €133 Millionen für die PA dort raus, dazu mit Genehmigungen, dass 16.000 weitere Palästinenser in Israel arbeiten dürfen. Und kurz nach diesem Treffen und in seinem Geist kündigte Israel an, es werde die Fischereizone für Gazas Fischer – auf 15 Seemeilen – vergrößern, dazu soll weiteren Güter in den Gazastreifen über den von Israel kontrollierten Übergang Kerem Schalom importiert werden dürfen, darunter „Dual-Use“-Zement.

Nach allen dreien bisherigen Konflikten zwischen Hamas und Israel wurden der Hamas Hilfsgelder zur Reparatur der Schäden geschickt. Einiges von diesen Hilfsgeldern haben Hamas-Führer sich selbst eingesteckt (nur zwei von ihnen, Khaled Meschaal und Mousa Abu Marzouk, haben es geschafft Vermögen von mindestens $2,5 Milliarden anzuhäufen), einiges von den Hilfsgeldern floss in den Wiederaufbau der Waffenlieferungen der Hamas und um zu helfen das Netzwerk an Terrortunneln aufzubauen. Der Rest ging dann in den „Wiederaufbau“. Israel war entschlossen, dass diesmal die von Qatar angebotenen Hilfsgelder – $10 Millionen jeden Monat – nicht an die Hamas ging, sondern stattdessen direkt den 100.000 ärmsten Familien im Gazastreifen zugänglich gemacht, die Terrororganisation übergangen würde. Israel kümmert sich um das Wohlergehen der Palästinenser im Gazastreifen; die Hamas, der es in den Fingern kribbel die gesamten qatarischen Hilfsgelder in die Hände zu bekommen – Geld, das Israel zu sammeln half – tut das nicht.

Für die Hamas ist das ein Hafen im Sturm. Der 52. Jahrestag des Anschlags auf die Al-Aqsa durch einen geistesgestörten Australier wird so gut wie alles andere als Ausrede dienen, um Krawalle von Palästinensern an Israels Sicherheitszaun zu schüren. Und sobald die Krawalle im August begannen, sind sie allabendlich von der Hamas fortgesetzt worden und zum Zeitpunkt dieses Artikels gab es keine Anzeichen, dass das aufhört.

Die Hamas nahm Mitte August ihren früheren „Großer Rückkehr-Marsch“ (von 2018/19) wieder auf, bei dem tausende Palästinenser jeden Freitag so nahe wie möglich an Israels Sicherheitszaun marschierten und versuchten in zu durchbrechen. Die Hamas hat jetzt die Palästinenser nicht wöchentlich geschickt, sondern jeden Abend, um nahe an den Zaun zu gehen und, einmal dort, Felsbrocken und Molotowcocktails auf die israelischen Soldaten auf der anderen Seite zu werfen; in einem Fall schoss ein Palästinenser mit einer Pistole aus kürzester Distanz auf einen Grenzpolizisten, der inzwischen deswegen starb. Israel setzt Tränengas, Gummigeschosse und Blendgranaten ein, um die Randalierer vom Durchbrechen des Grenzzauns abzuhalten; es wird nur in den gefährlichsten Situationen mit scharfer Munition schießen und versucht dann auf die Beine derer zu zielen, die es aufhalten will. Israel will schwere Verletzungen und Tote bei palästinensischen Zivilisten minimieren.

Die Hamas andererseits will, dass mehr von diesen Demonstranten verletzt oder getötet werden. Sie stellt auch sicher, dass Kinder in Dienst genommen werden, man sie an die Spitze der Marschierer oder in ihrer Nähe platziert, damit eine größere Chance besteht, dass sie verletzt werden. Wen in der Hamas kümmert es schon, wenn einige dieser Demonstranten verletzt werden oder ihnen schlimmeres zustößt? Die Hamas findet Wohlgefallen daran, wenn Demonstranten schwer verletzt oder getötet werden; das bietet mehr Munition für die Propagandamühlen der Terrororganisation.

Wäre die Hamas wirklich am Wohlergehen der Palästinenser im Gazastreifen interessiert, dann würde sie aufhören ihre Waffen in, unter oder in der Nähe von Wohnhäusern, Schulen, Krankenhäusern und Hochhäusern im Streifen zu verstecken. Sie würde keine Raketen auf Israel aus, von unter oder aus der Nähe derselben Wohnhäuser, Schulen, Krankenhäuser und Hochhäuser schießen. Sie würde palästinensische Zivilisten nicht den Gefahren israelischer Vergeltungsschläge aussetzen, womit sie sie gezielt Gefahren aussetzen und dazu ermutigen den Versuch zu unternehmen den Zaun zu durchbrechen. Seit 2018 sind 36.000 palästinensische Demonstranten – die meisten sehr leicht – am oder nahe des Sicherheitszauns verletzt worden, weil solche Verletzungen trotz Israels größter Bemühungen weniger schädliche Mittel (Tränengas, Gummigeschosse, Blendgranaten) einzusetzen, um die Demonstranten aufzuhalten, unvermeidbar sind. Tränengas und die Behälter, in denen es sich befindet, können Verletzungen verursachen, ebenso Gummigeschosse – obwohl daraus selten ernste Verletzungen entstehen.

Israel hat trotz jeder vorstellbaren Provokation seitens der Hamas sein Möglichstes getan, um das Leben der Palästinenser in der Westbank wie dem Gazastreifen weniger beschwerlich zu machen. Das ist der Grund, weshalb Verteidigungsminister Benny Gantz Mahmud Abbas den €133 Millionen-Kredit und Arbeitsgenehmigungen für weitere 16.000 Palästinenser in Israel versprach. Es ist der Grund, dass Israel die für Fischer des Gazastreifens zugängliche Zone erweiterte und beschloss mehr Waren in den Gazastreifen zu lassen, von denen einige sogar „Dual-Use“ sind. Die Hamas hingegen begann einen Krieg mit Israel, den vierten in einer Serie, nur um zu zeigen, dass sie – und nicht die PA – der wahre „Widerstand“ gegen den jüdischen Staat ist. Wie die vorherigen drei Kriege endete auch dieser damit, dass ein großer Teil der Infrastruktur des Gazastreifens in Trümmern lag. Warum sollte die Hamas das kümmern? Sie erklärte, sie habe gesiegt und wartet auf das Geld, das hereinfließt. Nur wird die Hilfe – aus Qatar, dem einzigen arabischen Staat, der bereit ist die Palästinenser zu finanzieren – diesmal die Hamas umgehen und direkt an die beabsichtigten Empfänger gehen, die am stärksten verarmten Menschen im Gazastreifen. Das wurde gemacht, weil Israel darauf bestand, dem – anders als der Hamas – tatsächlich etwas am Wohlergehen der Palästinenser liegt.

Töricht: Die These „Wirtschaft für Frieden“

Dr. Doron Matza, BESA Center Perspectives Paper Nr. 2.2159, 24. September 2021

Hamas-Mitglied, Bild via Israel a Catalunya

Zusammenfassung: Ganz ähnlich der Oslo-Illusion, die postulierte, dass territoriale Zugeständnisse an die PLO Frieden mit den Palästinensern herbeiführen würde, ist die Hoffnung, dass wirtschaftliche Erleichterungen im Gazastreifen würden den Terrorismus der Hamas mäßigen, ein fehlgeleiteter Versuch eine westliche Logik des Konfliktsmanagements auf einen palästinensischen Feind anzuwenden, dessen Definition vom Ende des Konflikts mit Israel nicht im politisch-kulturellen Lexikon des Westens enthalten ist.

Die jüngsten tödlichen Schüsse auf den Grenzpolizisten Feldwebel Barel Hadaria Schmueli durch einen Hamas-Terroristen, der aus kürzester Entfernung feuerte, spiegelt nicht nur einen ernsten taktischen Fehler seitens der IDF, sondern eine strategische Deformierung. Israel sehnt sich, wie die USA im Kontext Iran, nach einer Regelung mit der Hamas. In beiden Fällen offenbart dieses Verlangen die Unfähigkeit die Natur und Absichten akkurat wahrzunehmen. Diese Fehlwahrnehmungen erinnern stark an das israelische Versagen Yassir Arafat und die Wahrnehmung von „Frieden“ durch die PLO zu begreifen.

In den frühen 1990-er Jahren übernahm Israel das Konzept des „Land für Frieden“, gemäß dem zu erwarten sei, dass den Palästinensern von Israel überlassenes Territorium die palästinensische Militanz aufhebt und ein neues Zeitalter des Friedens herbeiführt. Als aber Israel Arafat ein gewichtiges Angebot machte, mitsamt großzügigen territorialen Zugeständnissen, antwortete er damit seinen Terrorkrieg auszulösen (die „al-Aqsa-Intifada“). Das führte letztlich zum kompletten Zusammenbruch des Oslo-Prozesses.

Arafats Entscheidung Israels Friedensangebot trotz beträchtlicher territorialer Zugeständnisse zurückzuweisen machte deutlich, dass die palästinensische Nationalbewegung kein Kampf um eine politische Regelung auf Grundlage von territorialem Kompromiss war. Es handelte sich und ist weiterhin eine langfristige Kampagne mit dem Endziel der kompletten Vernichtung des Staates Israel.

Zwanzig Jahre nach dem Kollaps des politischen Prozesses besteht Israel jetzt darauf gegenüber der Hamas genau denselben Wahrnehmungsfehler zu wiederholen, mit der Idee, dass eine „wirtschaftliche Regelung“ den Platz einer politischen Regelung einnehmen wird. Wirtschaftliche Erleichterungen und eine teilweise Lockerung der sogenannten israelischen „Belagerung“ des Gazastreifens sollen, wie die verschmähten territorialen Zugeständnisse der 1990-er, die Hamas und all die anderen palästinensischen terroristischen Elemente im Gazastreifen anregen ihre Waffen niederzulegen und mit Israel Frieden zu schließen.

In den letzten Jahren ist diese Vorstellung zu einem Eckpfeiler der Politik Israels gegenüber dem Gazastreifen geworden, was mit Israels Widerwillen zu tun hat weitere militärische Feldzüge im Streifen zu führen. Israels Bindung an diese fehlgeleitete Idee ist so stark geworden, dass es angefangen hat den Hamas-Terrorismus falsch als „Ungehorsam“ zu darzustellen, der nichts mit dem offiziellen Ziel der Organisation zu tun hat den jüdischen Staat zu vernichten, was zu verbergen die Hamas nicht einmal versucht.

Nicht einmal die Gewalt des Gaza-Kriegs im Mai konnte bei den Israelis diese Sichtweise ändern. Im Gegenteil: Er verankerte die Annahme, dass eine wirtschaftliche Regelung möglich sei. Diese Auffassung offenbart, dass die Israelis die Tatsache noch nicht verinnerlicht haben, dass die Strategie der Hamas, wie bei der PLO, die nicht bereit war die Existenz Israels in welcher Form auch immer anzuerkennen und diese Ansicht mit Gewalt zu Ausdruck brachte, während sie vorgab zu verhandeln, auf einer Kombination von Verhandlungen und Terrorismus gründet. Diese Kombination aus einer verlogenen Bereitschaft zu verhandeln und ständigem gewalttätigen Verhalten charakterisiert auch den Iran in seinen Beziehungen zu den USA, während er versucht einen Weg zu Atomwaffen aufzubauen. Dieser Ansatz funktioniert für Terrororgane gut, weil ihre westlichen Feinde, egal ob Amerikaner oder Israelis, auf die Idee des „entweder – oder“ festgelegt sind – entweder Krieg oder Zugeständnisse sind der Weg zu Frieden.

Es gibt keine fundamentalen Unterschiede zwischen der PLO und der Hamas. Soweit es Israel angeht, fühlen sie dasselbe: Das Ziel ist die völlige Vernichtung Israels. Dennoch wiederholt Israel seine Fehler, indem es künstlich seinen Feinden westliche Denkmuster überstülpt.

Politische Torheit ist jedoch kein Schicksal. Es ist an der Zeit, dass Israel ernüchtert und erkennt, dass wirtschaftliche Regelung keinerlei Art von Versprechen eines sicheren Friedens mit sich bringt.