10 Jahre Hamas-Herrschaft im Gazastreifen

gefunden auf twitter:

Im Verlauf der letzten 10 Jahre hätte Gaza Folgendes haben können:
50.000 neue Häuser, 4 neue Krankenhäuser, 10 neue Schulen.
Stattdessen stahl die Hamas $1,4 Milliarden, die Sie gespendet haben,
um 1.500 Terrortunnel zu bauen.
Das palästinensische Volk hat Besseres verdient.
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Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (13. – 19. August 2017)

Dieser Eintrag wird auf der Seite oben gehalten; die sonstigen Einträge folgen darunter.
Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2017 geführt.

Sonntag, 13.08.2017:

Ein Prediger der Al-Aqsa-Moschee verkündete, Muslime hätten das „Exklusivrecht“ an Jerusalem, das der Schlüssel zu Krieg und Frieden sei.

Trotz der ihren Anschlag beweisenden Videoaufnahmen bestreitet die Terroristin von gestern den Anschlag begangen zu haben. Ihr Ehemann wurde festgenommen; er will von ihrem Vorhaben nichts gewusst haben.

Die Hamas bezeichnet den Bau eines neuen Zauns am Gazastreifen als „Kriegserklärung“ und droht, man werde der Besatzung nicht erlauben ihre Verbrechen gegen das palästinensische Volk des Gazastreifens auszuführen und den Bau des Zauns „mit allen Mitteln verhindern“. Mit dem „neuen Zaun“ ist hauptsächlich die unterirdische Sperre gegen Terrortunnel gemeint.

Montag, 14.08.2017:

Der Hamas-Offizielle Ismail Radwan behauptet Israel versuche den Gazastreifen in einen Krieg zu ziehen, „dessen Ausgang niemand kennt“. Beweis dafür: Die Tunnel, die „als Vorwand genommen werden“, die israelische Öffentlichkeit auf diesen Krieg vorzubereiten. Und deshalb sind auch alle Palästinenserfraktionen gegen die unterirdische Mauer, die sei übrigens eine neue Belagerung der Einwohner des Streifens.

Ein offizieller Vertreter der PA lehnte Verhandlungen mit Netanyahu kategorisch ab. Man sei nicht daran interessiert mit jemandem zu verhandeln, der kurz davor stehe vor Gericht angeklagt zu werden. (Die Staatsanwaltschaft versucht seit langem Netanjahu ein Korruptionsverfahren anzuhängen.)

Dienstag, 15.08.2017:

Ein Geldschmuggelring wurde aufgedeckt, mit dem die Hamas Familien Terroristen unterstützte, die tödliche Terroranschläge in Israel verübten. Die Behörden konnten bei Familien in „Ost“-Jerusalem Bargeld im Wert NIS230.000 und ein Auto beschlagnahmen.

Ein Professor der Biologie im Gazastreifen ließ wissen, dass der „Gazastreifen ein Holocaust“ sei und Juden „biologisch nicht nach Palästina gehören“.

Die UNRWA hat einen Terrortunnel der Hamas versiegelt, der unter zwei UNO-Schulen hindurchführte.

Mittwoch, 16.08.2017:

Die Polizei nahm im Verlauf der letzten Tage 72 Araber fest, die in Jerusalems arabischen Vierteln randalierten. Gegen 43 wurde Anklage erhoben, sie bleiben in Untersuchungshaft.

Eine arabische Knessetabgeordnete „prophezeit“, dass Netanyahu einen Krieg anfangen wird, um seinen juristischen Problemen zu entgehen.

Donnerstag, 17.08.2017:

Kein Arbeitsunfall, sondern ein Terroranschlag, über den sich die Terrorgruppen ziemlich aufregen: Ein Mitglied des IS hat sich am (geöffneten) Grenzübergang Rafah selbst gesprengt und dabei einen Hamas-Terroristen und –Wachmann getötet sowie 5 weitere verletzt.

Hamas Terrorführer Yahya Sinwar hat Israel gewarnt, irgendwelche „Dummheiten“ Israels im Gazastreifen würden dazu führen, dass die IDF dort „zerquetscht“ werde. Israel wisse, dass die Streitkräfte der Hamas größer und stärker seien als 2014 und deshalb würden die IDF sich im Gazastreifen zurückhalten.

Die Hamas hat ein neues „Argument“ gegen Israels „unterirdische Mauer“: sie schädigt die Umwelt!

Freitag, 18.08.2017:

Der stellvertretende Führer der verbotenen Islamischen Bewegung in Israel beschwert sich darüber, dass er weiterhin nicht auf den Tempelberg darf. Aber seine Bewegung werde sich Drohungen und Unterdrückung nicht beugen.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (6. – 12. August 2017)

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Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2017 geführt.

Sonntag, 06.08.2017:

Mahmud Abbas will die Kürzung der Gelder für den Gazastreifen beibehalten, solange die Hamas dort herrscht. Die Hamas ihrerseits soll bereit sein einen von Ägypten vorgeschlagenen Einheitsdeal anzunehmen (den Abbas noch nicht angenommen hat, seit er ihm vom ägyptischen Präsidenten im Juli vorgeschlagen wurde).

Einem Terrorist, der 2015 bei einem Messeranschlag vier Israelis verletzte und zu 25 Jahren Gefängnis verurteilt wurde, wird zudem die israelische Staatsbürgerschaft aberkannt werden.

Montag, 07.08.2017:

Soldaten sicherten während der Nacht 1.000 Juden, die am Josefgrab in Schechem/Nablus beteten.

Die Polizei nahm zwei minderjährige Araber fest, die verdächtig sind letzten Monat Sprengsätze gegen das Rahelgrab geworfen zu haben.

Der Inlandsgeheimdienst bestätigte, dass es arabische Personengruppen gibt, die keine Laptops oder andere große elektronische Gerätschaften über den Übergang Eretz mitnehmen dürfen. Das gilt insbesondere für Personen, die nach Jordanien weiterreisen. Zu den nicht erlaubten Gegenständen gehören für diese Personen darüber hinaus auch armierte Koffer und Lebensmittel.

Die PA fordert von Präsident Trump, dass er die Gründung eines Palästinenserstaats entlang der „Grenzen von 1967“ zum Endziel der Verhandlungen mit Israel erklärt.

Dienstag, 08.08.2017:

Die vom Westen finanzierte „Nachrichtenagentur“ Ma’an veröffentlichte die „Geschichte eines Märtyrers“: eines Teenagers, der beim Anschlag auf israelische Polizisten getötet wurde. Ein Freund des Terroristen schrieb den mit antisemitischen Verunglimpfungen gespickten poetischen Text.

Offiziell hat die PA weiterhin die Sicherheitszusammenarbeit mit Israel eingestellt und nicht wieder aufgenommen. In aller Stille verhafteten PA-Sicherheitskräfte allerdings Verwandte eines Terroristen, der bei einem Anschlag von Soldaten erschossen wurde, ebenso mehrere „Aktivisten“ der Hamas und des Islamischen Jihad. Allerdings stellen die Terrorfürsten Forderungen an Israel: Alle Aktivitäten in von der PA kontrollierten Gebiete sollen eingestellt werden, PA-Araber müssen sich ohne Einschränkungen bewegen dürfen und die PA hat die Souveränität über die Grenzkontrollen zu erhalten.

Die Fatah bestreitet, dass es einen Einheitsvorschlag von Ägypten gibt, von dem Sonntag berichtet wurde.

Araber aus Jerusalem werden Genehmigungen erhalten, um geschäftlich in den Gazastreifen zu reisen und dort zu investieren. Damit soll die (private) Wirtschaft dort gestärkt werden.

Mittwoch, 09.08.2017:

Vier Hamas-Terroristen in israelischen Gefängnissen klagen gegen die Streichung der Besuche durch ihre Familien. Das sei inakzeptable Diskriminierung, die „fundamentale Rechte verletzt“. (Und das kommt von Leuten, deren Kumpane 2 Israelis und die Leichen zweier gefallener Soldaten festhält, ohne jegliche Information über sie zuzulassen.)

Die IDF hat inzwischen neben anderen Verwandten auch den Vater und einen Bruder des Terroristen von Halamisch festgenommen, die im Verdacht stehen ihm geholfen zu haben.

Das Hamas-Fernsehen (Al-Aqsa TV) feiert den Terroranschlag auf die Sbarro-Pizzeria vor 16 Jahren. Dabei wird die Jaffa-Straße in Jerusalem, an der das Restaurant sich beand, als „besetztes Jerusalem“ bezeichnet. Sie liegt in der „Neustadt“, von 1948 bis 1967 „Westjerusalem“. Die Explosion des gefeierten Selbstmord-Bombes ermordete 15 Zivilisten, darunter 7 Kinder und eine Schwangere; 130 wurden verletzt, eine Frau liegt heute noch im Koma. Al-Aqsa TV feiert nicht nur den Mord-Terroristen, sondern auch seine Haupthelferin, die ihn dorthin brachte; besonders hervorgehoben wird zu ihr, dass sie ihre lebenslange Freiheitsstrafe nicht verbüßen musste, weil sie in einem Austausch (gegen Gilad Shalit) frei kam.

Die PA macht Stimmung bei der UNO; Israel soll für keinen Posten dort kandidieren dürfen (es steht im Raum, dass Israel für den UNO-Sicherheitsrat kandidieren könnte). Israel würde die Geschichte der heiligen Stadt (Jerusalem) und habe von Beginn an die Umsetzung der UNO-Resolutionen 181 und 194 abgelehnt. (Ausgerechnet…)

Ma’ariv berichtet, dass die Polizei den Familien der Killer aus Um el-Fahm den Zutritt zum Tempelberg verwehrt. Die hatten geplant dort eine Szene zu machen.

Donnerstag, 10.08.2017:

Einmal mehr wurde von der PA ein Sommerlager mit dem Namen von Dalal Mughrabi versehen, die 1978 den „Küstenstraßen-Anschlag“ mit 37 ermordeten Israelis (darunter 12 Kinder) anführte.

Die Waqf veröffentlichte eine Stellungnahme, in der sie des Jerusalem International Center widersprach, der behauptet hatte Israel habe wichtige Dokumente aus dem Waqf-Archiv gestohlen. Es fehlt nichts. Allerdings hätte die Polizei bei „ungerechtfertigten Durchsuchungen“ eine Reihe von Lagerräumen gewaltsam geöffnet.

Die IDF will den Bau der unterirdischen Sperre am Gazastreifen voranbringen und hofft die Arbeiten innerhalb von zwei Jahren abgeschlossen zu haben.

Ein ranghoher Abbas-Berater warnte (erneut) davor, dass Israel die Al-Aqsa-Moschee „judaisieren“ will, um den Bau des „imaginären Tempels“ vorzubereiten.

Freitag, 11.08.2017:

Ein Fortbildungskurs des Internationalen Management-Institutes für Galiläa bringt Palästinenser, Jordanier und Israelis in der Stadt Nahalal zusammen. Sie sind allesamt Olivenöl-Produzenten und gelernte Bauern, die im Institut auf den Export von Avocados umgeschult werden. – Israel gibt mal wieder Wissen weiter, das Leuten hilft, die eigentlich seine Feinde sind (sein müssten).

Gegen zwei Brüder aus Um el-Fahm wurde jetzt Anklage erhoben, weil sie sich dem IS in Syrien anschließen wollten und illegal Waffen besaßen.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (30. Juli – 5. August 2017)

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Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2017 geführt.

Sonntag, 30.07.2017:

PA-Führer Rami Hamdallah pries die Randalierer für ihren „Kampf“ zur Entfernung der Metalldetektoren am Tempelberg und nannte die PalAraber die „souveränen Herren des Landes“.

Ein israelischer Journalist berichtete, dass Mahmud Abbas und die PA den Jerusalemer Arabern Geld und andere Anreize dafür bieten zu randalieren und israelische Sicherheitskräfte gewalttätig anzugreifen. U.a. wurde allen Waqf-Beschäftigten die Geldzahlungen angeboten. Schülern arabischer Colleges in „Ost“-Jerusalem wurde u.a. die Zahlung ihrer Schulgebühren angeboten. Insgesamt soll Abbas dafür $20 Millionen bereitgestellt haben.

Ein Vertreter der (verbotenen) Islamischen Bewegung behauptete, Israel habe die Schließung des Tempelbergs genutzt, um „gefährliche Chemikalien in der Moschee zu platzieren“.

Montag, 31.07.2017:

Die IDF hat die Mauern um das Rahelgrab erhöht, nachdem PA-Araber immer wieder mit Brandsätzen und Felsbrocken warfen.

Der Abbas-Vertraute Nabil Sha’at schloss Landtausch in einer Regelung mit Israel aus; diese Idee könne nur überlegt werden, wenn Israel Palästina als Staat in den „Grenzen von 1967“ anerkennt, wobei Landtausch in Jerusalem und an anderen Orten innerhalb der Grünen Linie  ausschloss.

Der Shin Bet gab bekannt, dass am Samstag eine Frau festgenommen wurde, deren beiden Söhne vor kurzem wegen des Verdachts auf Planung eines Terroranschlags festgenommen wurden. Sie hatte Geld dabei, das für Terroraktivitäten verwendet werden sollte.

Die (verbotene) Islamische Bewegung behauptete, Israel habe auf dem Tempelberg Dokumente gestohlen. Die Waqf (muslimische Verwaltung des Tempelbergs) dementierte das.

Nabil Sha’ath verkündete, dass die PA die zivilen Kontakte mit Israel wieder aufnehmen werde, um den Palästinensern das Leben zu erleichtern. Die Sicherheitskoordination werde aber weiter auf Eis liegen.

Dienstag, 01.08.2017:

Anlässlich von Tischa B’Av, der Gedenktag für die zerstörten Tempel besuchten mehr 1.263 Juden den Tempelberg. Mehrere Hundert warteten, konnten ihn aber nicht besuchen.

Die Polizei gab bekannt, dass sie im Verlauf der letzten zwei Wochen 94 israelische Araber wegen illegalem Waffenbesitz festgenommen hat; dabei wurden Schusswaffen, Granaten, Leuchtgeschosse, Munition und Drogen konfizsiert. 2017 wurden bereits mehrere hundert Schusswaffen beschlagnahmt.

Die Hamas hat wieder etwas Grundsätzliches wissen lassen: Angegriffene Israelis sind weder Zivilisten noch unschuldig.

Nach Angaben von WAFA hat Israel 21 PalArabern den Zugang zum Bereich der Al-Aqsa-Moschee verboten.

Es gibt ein palästinensisches Musikvideo (auf Hebräisch), mit dem zur Ermordung von Juden mit Messerangriffen ermutigt wird.

Die PalAraber haben, ermutigt durch ihren Sieg in der Frage der Überwachung und Kontrolle an den Eingängen zum Tempelberg-Plateau – eine neue Parole ausgegeben – sie wollen jetzt die Westmauer (Kotel, „Klagemauer“) „erobern“. Dazu verkündete WAFA bereits, dass „tausende Siedler den Platz an der Al-Buraq-Mauer schändeten, die Westmauer der gesegneten Al-Aqsa-Moschee“. Grund dieses „Angriffs“ (was nicht erwähnt wird) war Tischa B’Av, der Tag, an dem der Zerstörung der Tempel gedacht und diese bedauert wird.

Hanin Zoabi (arabische Knesset-Abgeordnete) hat ausdrücklich gesagt, dass der „Sieg“ über Israel auf dem Tempelberg genutzt werden muss um neue Forderungen zu stellen.

Saeb Erekat geifert weiter, diesmal gegen die USA. Weil die nichts gegen die „Siedlungen“ unternehmen, würden sie Apartheid fördern und die Zweistaatenlösung verhindern.

Mittwoch, 02.08.2017:

Sommerlager der Hamas: Kinder lernen auf „zionistische Schweine“ zu schießen, weil die „das heilige Areal in Jerusalem besudeln“. So sollen sie den Tempelberg befreien.

Die Fatah hat einmal mehr ein Sommerlager nach Dalal Mughrabi benannt, die einen Terroranschlag anführte, bei dem 37 Zivilisten, darunter 12 Kinder, getötet und mehr als 70 verletzt wurden.

Abschlussfeier eines Hamas-Sommerlagers im Gazastreifen: Die Jugendlichen „stürmen“ „Sicherheitsvorkehrungen“ am Tempelberg und töten israelische Soldaten. (Transkript)

Die PA-Nachrichtenagentur Ma’an hat ein Musikvideo veröffentlichte (u.a. auf YouTube, aber nur auf der arabischen Seite), mit dem eindeutig Israelis bedroht werden. (Nachdem Aussied Dave auf das Video aufmerksam machte, hat Ma’an es gelöscht und verbreitet die Lüge, sie hätten es nie genutzt, um damit Stimmung gegen Israel zu machen.)

Ein Mord aus dem Mai wurde aufgeklärt: Eine junge Israelin aus der Region Binjamin wurde von ihrem arabischen Freund getötet.

Arabische Knessetabgeordnete übten so viel Druck aus, dass arabische Ortsvorsteher ein Treffen mit Präsident Rivlin absagten.

Die Sicherheitsmauer bei Meitar (Hebron) wurde fertiggestellt. Sie ist fast 42km lang und ersetzt einen Zaun, der vor 10 Jahren errichtet worden war.

Donnerstag, 03.08.2017:

Die „Präsidentengarde“ der PA greift verbal ein und zitierte ihren Helden Yassir Arafat: Ein Volk wie das Volk Palästinas, das den Frieden mit dem Blut seiner Söhne gewässert hat, kann nur gewinnen.“ Bezogen ist das auf den „Sieg“ über Israel am Tempelberg, versehen mit dem Hinweis, dass dies nur eine Runde von weiteren gewesen sei.

Meinungsumfrage: Die meisten Israelis wie Araber glauben nicht, dass es innerhalb der nächsten 5 Jahre einen Palästinenserstaat geben wird. Beide befürworten ihn mit einer knappen Mehrheit, wobei die Befürwortung bei den Israelis abnimmt, während sie bei den PA-Arabern zunimmt.

Es gibt bisher von israelischer Seite werden nicht näher erläuterte Sicherheitsgründe angeführt: 10 Spielern der Gaza-Fußballmannschaft Shabaab Rafah ist die Genehmigung zur Reise zum Fußballpokalspiel nach Hebron verweigert worden.

Friedensabkommenspartner: 2 Drittel der Abgeordneten des jordanischen Parlaments unterschrieben eine Aufforderung an die Regierung den israelischen Botschafter auszuweisen und den jordanischen Botschafter aus Israel zurückzurufen.

Der Geheimdienst Shin Bet hat einen Kanal zur Versorgung der Hamas mit (Bar-)Geld auffliegen lassen. Aus dem Gazastreifen lieferte die Terrororganisation über die Türkei Gelder nach Judäa und Samaria, wo damit Terroranschläge finanziert werden sollten. Die Ermittlungen ergaben, dass etwa $200.000 auf diese Weise geflossen sind.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (23. – 29. Juli 2017)

Sonntag, 23. Juli 2017:

Neben den übrigen Maßnahmen hat Mahmud Abbas jetzt auch ausdrücklich die Sicherheitskooperation mit Israel ausgesetzt.

Die Polizei will die Metalldetektoren eventuell durch Sicherheitskameras ersetzen. Auch das wird von der Waqf abgelehnt (wie alle Sicherheitsmaßnahmen der Israelis).

Die 3 Todesopfer des Terroranschlags vom Freitagabend wurden heute in Modi’in beerdigt. An dem Begräbnis nahmen mehrere tausend Israelis teil (die die Opfer gar nicht kannten).

Das Zentralkommando der IDF hat 60 Reservisten zusätzlich zu einem Sondereinsatz einberufen; sie sollen kleine bzw. jüdische isolierte Siedlungen (besser) schützen.

Das „Nahost-Quartett“ äußert „Besorgnis wegen der Gewalt in Jerusalem“.

Ein Journalist besuchte die Eltern des Mörders von Freitagabend. Der Vater äußerte Kritik am Handeln seines Sohnes, die Mutter ist besonders stolz auf ihn.

Nach dem Terroranschlag vom Freitag ist der Zugang von PA-Arabern in israelische Orte in Judäa und Samaria eingeschränkt worden.

Benjamin Netanyahu hat angeordnet, dass das Haus des Terroristen von Halalmisch abgerissen wird.

Montag, 24. Juli 2017:

Fatah-Veröffentlichung: „Oh Allah, befreie unsere Moschee vom Dreck der Besatzung.“
Mahmud Abas: Die islamischen und christlichen heiligen Stätten müssen verteidigt werden.
Ein Abbas-Sprecher: Was Israel auf dem Tempelberg macht, ist ein Schritt auf dem Weg zum Bau des Dritten Tempels.
Editorial in der offiziellen Zeitung der PA: Den heiligen Stätten wird Schaden zugefügt, sie werden verjudet.

Ein PA-Araber, der im Februar 2014 versuchte Soldaten zu überfahren, machte das in der Gewissheit, dass die PA daraufhin seine Familie finanziell versorgt, wenn er getötet wird oder ins Gefängnis muss. So wollte er seine Schulden loswerden.

Trumps Sondergesandter für den Nahen Osten, Jason Greenblatt, ist in Israel, um die Lage um den Tempelberg zu beruhigen. Das wird wohl schlecht gehen, wenn es nach dem Islamistenführer Saleh geht – der fordert, dass beim Tempelberg keine Kompromisse gemacht werden.
Derweil fordert der UNO-Gesandte für den Nahen Osten, Nikolai Mladenow, dass die Krise bis Freitag gelöst wird, damit die Gewalt nicht weiter eskaliert.

Angeblich sollen König Abdallah von Jordanien und Netanyahu eine Lösung gefunden haben; demnach sollen die Metalldetektoren entfernt und anderer Sicherheitsmaßnahmen ersetzt werden.

Dienstag, 25. Juli 2017:

Die PA hat das Budget für die Zahlungen an die in Israel einsitzenden Terroristen und für deren Familien bzw. die Familien toter Terroristen im Jahr 2017 deutlich erhöht: Insgesamt stehen dafür jetzt mehr als 350 Millionen Dollar jährlich zu Verfügung.

Die IDF hat die Mutter des Halimisch-Terroristen festgenommen, nachdem sie die Palästinenser aufforderte weitere Juden zu töten.

Natürlich reicht es nicht, dass Israel die Metalldetektoren (und Kameras!) abbaut. Nein, die PA-Terroristen wollen mehr und deshalb bleiben laut Abu Mazen die Beziehungen zu Israel komplett eingefroren. Und auch die Waqf fordert die Muslime auf weiterhin nicht auf den Tempelberg zu gehen.

Mittwoch, 26. Juli 2017:

Mahmud Abbas und seine Fatah/PA-Führer ermuntern die PalAraber, dass sie weiter wegen des Tempelbergs randalieren sollen.

Meinungsumfrage: 67% der Israelis glauben, dass der Abbau der Metalldetektoren am Tempelberg ein Fehler ist. Nur 23% stützen die Entscheidung von Netanyahus Sicherheitskabinett. Volle 77% finden, dass Israel damit vor der Gewalt kapituliert hat.

Der Direktor der Al-Aqsa-Vereinigung lehnt Kameras auf dem Tempelberg ab. Im Übrigen sei das ein Eingang zu einer Moschee, nicht zu einem Restaurant und niemand müsse gute Laune haben, wenn er dorthin kommt.

Die Waqf hat Forderungen vorgelegt, um die Krise zu „beenden“ – es darf demnach keinerlei Sicherheitsmaßnahmen geben, die Muslime betreffen. Das ist keine „Rückkehr zur Situation vor dem 14.7., das ist viel mehr – nämlich „freie Fahrt“ für Terroristen.

Derweil feiert die Hamas im Gazastreifen den „Sieg über Israel“; trotzdem hat sie für Freitag zu einem „Tag des Zorns“ wegen der „israelischen Angriffe auf die Al-Aqsa-Moschee“ aufgerufen. Die PA hat sich dem Aufruf angeschlossen. Die Tanzim-Terroristen der Fatah wollen in Judäa und Samaria „demonstrieren“, Straßen blockieren und „Siedlungen isolieren“.

Die Hisbollah gratuliert den PalArabern zu ihrem „Tempelberg-Sieg“.

Und Erdowahn muss auch weiter seinen Senf dazugeben: Es reicht nicht, dass die Metalldetektoren abgebaut wurden. Es sei (für die Türkei!) inakzeptabel, wenn Muslimen Einschränkungen auferlegt würden. Im Übrigen wolle Israel den islamischen Charakter der Stadt vernichten – „mit täglich neuen Maßnahmen“.

Donnerstag, 27. Juli 2017:

Was für ein verlogener Haufen: Die PA lässt in ihrem Fernsehen behaupten, der Mörder von letztem Freitag, der drei Mitglieder einer Familie umbrachte und eine weitere Frau schwer verletzte, bevor er von einem Soldaten angeschossen wurde, habe aus Mitleid und Mitgefühl die Kinder nicht ermordet und auch die Frau nicht getötet. Er sei der Beweis dafür, dass es auch im Krieg Moral gebe. (Der einzige Grund, dass er Mutter und ihre Kinder nicht ermordete, bestand darin, dass der aufmerksame israelische Soldat ihn anschoss, bevor er sich gegen sie wenden konnte!)

Gegen die Mutter des Terrormörders von Halamisch wurde jetzt Anklage wegen Aufstachelung zu Gewalt erhoben.

Ein PA-Sprecher bezeichnete die „israelische Kapitulation am Tempelberg“ als „Sieg, der das Verschwinden der Besatzung näher bringt“.

Die Arabische Liga fordert „internationale Garantien, damit sich die israelischen Übertretungen auf dem Tempelberg nicht wiederholen. Die Eskalation auf dem Tempelberg bedrohe die gesamte Region.

Tausende nahmen in Um el-Fahm an der Beerdigung der 3 Tempelberg-Terroristen teil; dabei wurden auch PLO-Flaggen geschwenkt.

Ein arabischer Rechtsanwalt aus der PA: Juden sind wie streunende Tiere. (Was durch die Metalldetektoren bewiesen wird, die sie überall aufstellen.)

Ein PA-Araber, der bei „Zusammenstößen“ mit Sicherheitskräften in Hizme vor drei Tagen verletzt wurde, ist jetzt seinen Wunden erlegen.

Freitag, 28.07.2017:

Die IDF bilanziert: An den gewalttätigen Krawallen in Judäa und Samaria den Freitag über beteiligten sich mehrere Hundert Araber; sie warfen Molotowcocktails, Steine, 2 selbstgebaute Sprengsätze und verbrannten Reifen. 4 Personen wurden festgenomen.

Am Donnerstagabend wurde die Entscheidung getroffen das Haus des Terrormörders von Neve Tzuf (Halimisch) zu zerstören. Die Bewohner haben 72 Stunden das Haus zu verlassen oder eine Gegenklage einzureichen.

Am Nachmittag hob Israel die Altersbeschränkung für den Besuch des Tempelbergs auf; daraufhin strömten viele Araber auf das Plateau. Die Polizei bereitete sich auf weitere „Zusammenstöße“ nach den Abendgebeten vor.

Der PA-„Außenminister“ erklärte die „Schlacht um Jerusalem“ für eröffnet.

Arbeitsunfall: Ein Hamasnik wurde bei der Arbeit in einem Terrortunnel durch einen Stromschlag getötet.

Samstag, 29.07.2017:

Mahmud Abbas lässt wissen, dass die Sicherheitskooperation mit Israel nur allmählich wieder aufgenommen werden wird. Die Zusammenarbeit werde vom ungehinderten Zugang der Muslime zum Tempelberg abhängig gemacht.

Ein arabischer Mann wandte sich Hilfe suchend an Grenzpolizisten an einem Checkpoint nahe der Machpela in Heborn. Sein Sohn war gestürzt und hatte sich am Kopf verletzt. Ein israelischer Sanitäter versorgte den Jungen, bis ein Krankenwagen des Roten Halbmonds kam und ihn ins Krankenhaus brachte.