Student verwendet Legosteine, um eine von Hamas-Raketen beschädigte Mauer in Ramat Gan zu reparieren

Raz Sror, der Architektur studiert, verbrachte mehrere Tage damit eine Schulaufgabe, indem er Löcher in einem Gebäude eines Vororts von Tel Aviv füllte.

Amy Spiro, The Times of Israel, 6. Juni 2021

Zur Reparatur der Mauer in Ramat Gan, die am 15. Mai 2021 von einer Gaza-Rakete getroffen wurde, verwendete Legos.

Nachdem er davon las, dass ein Gebäude in Ramat Gan während der jüngsten Eskalation der Gewalt zwischen Israel und der Hamas im Gazastreifen von Raketenfeuer beschädigt worden war, machte er sich daran die Löcher zu reparieren – mit Legosteinen.

„Ich hatte eine Idee für eine putzige Initative für Kinder des Gebäudes und der Gegend, wo alle die Löcher und Schäden im Umkreis des Gebäudes sehen“, schrieb er auf Facebook. „Wir können sie mit Legos füllen und ein Lächeln auf die Gesichter von allen Passanten bringen.“

Sror, der an der Ingenieurschule Shenkar Design und Kunst studiert, sagte gegenüber den Kanal 12-Nachrichten, dass er Legosteine kaufte und von Freunden erhielt, um die Hausaufgabe zu vervollständigen, die den Titel „Die Unvollkommenheit des Ganzen“ trug.

Ist möglicherweise ein Bild von außen

Ich wollte einen Kontrast zwischen der Zerstörung des Gebäudes mit etwas schaffe, das so völlig ohne Bezug dazu ist“, sagte er. „Es soll die Leute zum Lächeln bringen wird und es wird nichts sein, das unbemerkt bleibt.“

Letzten Monat startet Sror in der Facebook-Gruppe „Young People of Givatayim and Ramat Gan“ einen Aufruf an die Menschen sich ihm bei dem Projekt anzuschließen.

Es schloss sich zwar niemand bei der Arbeit an, aber viele Leute kamen seiner Aussage nach mit Unterstützungsbotschaften und Ermutigung. Er brauchte mehrere Tage, um die Lücken in der Fassade des Gebäudes mit Legosteinen und Kleber zu füllen.

„Das war einer der erfüllendsten Tage, die ich in meinem Leben hatte“, schrieb er auf Facebook, nach dem ersten Tag bei dieser Arbeit. „Danke euch allen in der Gemeinde, die kamen und endlos Komplimente machten.“

Während die meisten Mitglieder der Gemeinde die Initiative lobten, gab es auch einige, die über Srors Projekt weniger weniger erfreut waren.

Eine Frau sagte, ihr wäre es lieber, wenn die Mauern mit demselben Material repariert würden, aus dem sie gebaut wurden, „damit wir nicht jeden Tag an den Terror erinnert werden müssen.“ Sror antwortete, dass das Lego nur behelfsmäßig sei und in der Zukunft entfernt werden kann, um für eine dauerhafte Reparatur Platz zu machen.

Polizei und Rettungspersonal, nachdem die Stelle am 15. Mai 2021 von einer aus dem Gazastreifen gefeuerten Rakete getroffen wurde. (Tomer Nueberg/Flash90)

Sror sagte gegenüber der Website Archijob, dass er auf einen Facebook-Eintrag von Leuten im Viertel stolperte, die den Raketenschaden „als extremes Träume der Bewohner, Kinder und Passanten an der Kreuzung“ diskutierten, was ihn zu dem Projekt inspirierte.

„Ich wollte einfach alle Leute zum Lächeln bringen und dass sie die Mauer fotografieren, statt das beschädigte Gebäude, das von Raketensplittern getroffen worden war“, sagte Sror.

Raketen aus dem Gazastreifen während der Operation „Hüter der Mauern“, die 11 Tage im Mai dauerte, verursachten Schäden an dutzenden Gebäuden und Bauwerken in ganz Israel und töteten 12 Zivilisten. Während der Kämpfe schossen Terrorgruppen mehr als 4.300 Raketen und Mörsergranaten auf Israel und die IDF unternahm rund 1.500 Gegenschläge auf Hamas-Ziele im Streifen.

Seit am 21. Mai ein Waffenstillstand erklärt wurde, hat das ägyptische Militär Bemühungen angeführt einen langfristigen Waffenstillstand zwischen Israel und der Hamas auszuhandeln, zu dem ein Gefangenenaustausch gehören soll.

Warum eigentlich sollte Israel einen Friedhof beschießen?

Elder of Ziyon, 31. Mai 2021

Die offizielle palästinensische Nachrichtenagentur WAFA hat ein Video mit dem Titel: „Selbst die Friedhöfe werden beim israelischen Bombardement nicht ausgespart.“ Es zeigt eine Reihe großer Krater auf dem Friedhof al-Schuja’ixa, der am 14. Mai von israelischen Raketen getroffen wurde.

Der Eindruck, den sie hinterlassen wollen lautet: Israel greift sogar die Toten an.

Schon 2014 veröffentlichte die IDF Zahlen darüber, wie oft Gaza-Terroristen Raketen aus zivilen Bereichen schossen:

Ungefähr 260 Raketen wurden von Schulen aus geschossen.

Ungefähr 160 Raketen wurden von religiösen Stätten aus geschossen, darunter Moscheen.

Ungefähr 127 Raketen wurden von Friedhöfen aus geschossen.

Ungefähr 50 Raketen wurden von Krankenhäuser aus geschossen.

Friedhöfe sind ideale Raketenabschussstellenl und sie werden ständig genutzt.

Was macht mehr Sinn: dass Israel willkürlich Friedhöfe beschießt oder dass Israel Raketenabschussrampen beschießt, die ausgerechnet auf Friedhöfen aufgestellt wurden?

Das bemerkenswerteste Beispiel der Schonung von Zivilisten in der Kriegsgeschichte

Elder of Ziyon, 27. Mai 2021

In elf Tagen hat Israel mehr als 1.500 Terrorziele in einer stark bewohnten Gegend beschossen.

Wie viele Menschen würden normalerweise bei einer solchen Operation getötet? 3.000? 6.000? Eine einzige Bombe könnte leicht jede Menge Menschen töten.

Die Zahlen scheinen aber anzudeuten, dass etwa 300 Personen von Israel getötet wurden, von denen 200 Terroristen waren.

Angenommen diese Zahlen erweisen sich als richtig, dann ist dies eine beispiellose Leistung bei der Vermeidung ziviler Opfer in einem hauptsächlich städtischen Kriegsumfeld.

Nie in der Geschichte hat es in irgendeinem Krieg, in dem die Terroristen bewusst ihre Ziele unter Zivilisten platzieren, ein niedrigeres Verhältnis von zivilen zu Kämpfertoten gegeben. Und so tragisch zivile Tote sind, die meisten der Zivilisten wurden getötet, weil sie sich in der Nähe hochwertiger legitimer Ziele befanden.

Gemäß der Genfer Konvention sind militärischen Ziele nicht durch Zivilisten geschützt, außer ihr Verlust ist nicht verhältnismäßig. Die Regeln zur Verhältnismäßigkeit hängen von der Meinung eines „vernünftigen militärischen Befehlshabers“ in Anbetracht seiner verfügbaren Informationen zu diesem Zeitpunkt ab.

So bedauerlich der Tod von Zivilisten also ist, ist das legal und Teil des Krieges. Wenn ein Hamas-Kommandeur bei seiner Familie ist, hat Israel gemäß dem Völkerrecht alles Recht das Haus anzugreifen, in dem er sich befindet, selbst wenn seine Familie zweifelsfrei getötet wird. Das ist das, was mit Iyad Fathi Sharir geschah, dem Kommandeur der Panzerbekämpfungseinheit der Hamas, der zusammen mit seiner Ehefrau, einer Teenager- und einer Kleinkind-Tochter getötet wurde.

Israel ist buchstäblich das Vorbild für die Vermeidung unnötiger ziviler Toter. Es gibt Millionen dafür aus sicherzustellen, dass die Angriffe so genau wie möglich sind, die Waffen so wählen, dass sie groß genug sind das Ziel zu töten, aber klein genug, um den Schaden für Familien drum herum zu minimieren. Das erfordert ein unglaubliches Maß an Information und eine tief gehende Kenntnis des Gazastreifens, der Ziele und des Völkerrechts. Wohl oder übel hat Israel wahrscheinlich die meiste Erfahrung aller Staaten darin die Gesetze für bewaffnete Konflikte zu begreifen und zu interpretieren.

Trotz all dem wird Israel als schlimmster Menschenrechtsverletzer der Welt verleumdet.

Egal, dass seine Kritiker keine Zeit der Geschichte benennen können, in der eine Armee besser darin war zivile Opfer zu vermeiden. Das ist alles irrelevant. Obwohl dieser Krieg weniger Tote als der von 2014 verursachte, waren die Proteste weit zahlreicher und die Berichterstattung der Medien war weit negativer.

In Wirklichkeit protestieren die, die so energisch gegen Israel protestieren, genauso viel, wenn die Zahl der Toten 999 Hamas-Terroristen und einen Zivilisten betragen würde. Sie würden trotzdem sagen, Israel hätte tausend Unschuldige getötet.

Israel versucht die Zahl der auf beiden Seiten getöteten Menschen zu minimieren. Die Terroristen versuchen die Zahl der Toten auf beiden Seiten zu maximieren. Die angeblichen „Friedens“-Gruppen, die Fotos toter Kinder aus dem Gazastreifen hochhalten, stimmen mit der Hamas überein – sie lieben tote Gaza-Kinder. Die sind wunderbare Requisiten.

Israel kümmert sich mehr um diese Kinder als es die Heuchler tun.

Ähnlich wollen Israels Kritiker mehr getötete Juden sehen. Das ist der einzig mögliche Grund, dass sie eine Punkteliste dazu führen, wie viele auf jeder Seite getötet wurden – weil sie sagen wollen, es sei unfair, dass nicht genug Juden sterben.

Tote Zivilisten helfen nur der Hamas und Leuten, die die Hamas unterstützen. Israel hat kein Interesse daran Kinder zu töten. Israel will natürlich keine Reporter töten, wie „Menschenrechts“-Führer behaupten. Leute, die Israel beschuldigen auf Zivilisten zu schießen, sind Juden hassende Lügner. Es ist nicht einfach, 1.500 Bomben zu werfen und dabei nicht tausende Menschen zu töten.

Und doch können die Weltmedien einfache Fakten nicht aufspüren.

Wie hart wäre es einen ranghohen amerikanischen oder europäischen Offizier außer Dienst zu finden und ihn zu fragen, ob er glaubt Israel handle unangemessen? Wie schwer wäre es sie zu fragen, wie Israel mehr Opfer hätte vermeiden können? Oder sogar nach ihrer Meinung zu der aberwitzigen Vorstellung zu fragen, die in großen Medien veröffentlicht wird, Israel soll einfach zulassen, dass tausende Raketen auf israelische Bürger geschossen werden und beten, dass die Eiserne Kuppel ihre Arbeit tut?

Nicht ein einziger Reporter bemüht sich. Weil sie das antiisraelische Bild unterstützen statt der Wahrheit.

Es ist keine Paranoia, wenn die Welt wirklich gegen dich ist.

Israel will weiter so moralisch wie möglich handeln – das Leben seiner Bürger und die Zivilisten seiner Feinde sichern – egal, was andere sagen und wie sie lügen. Es wäre so einfach zu sagen: „Sie werden ohnehin Lügen erfinden, warum dann sorgen so hart an der Minimierung von Opfern arbeiten?“

Aber so denkt Israel nicht. Stattdessen sehen sich israelische Militärführer jetzt gerade die Ergebnisse an, lernen aus jedem Fehler und versuchen das unerreichbare Ziel zu erreichen, im nächsten, unausweichlichen Krieg nur Terroristen und niemanden sonst zu töten.

Und so wird es immer sein.

Foto des Jahres

Steven Hayward, PowerLine blog, 16. Mai 2021

Ich bin sicher, die meisten Leser haben dieses atemberaubende Foto aus Israel vor einigen Nächten gesehen; es zeigt einen Hamas-Raketenangriff, der wahrscheinlich versuchen sollte Israels Raketen-Verteidigungssystem „Eiserne  Kuppel“ zu überwältigen.

Die ersten Berichte zu diesem Foto machten nicht deutlich, welche von wem waren; ich nahm (wie sich herausstellte korrekt) an, dass die Raketen rechts die Hamas-Raketen sind und die ungewöhnlichen Wirbelmuster der Starts links die Abfangraketen der Eisernen Kuppel sind. Ich habe keine technische Expertise in diesem Bereich der Raketenabwehr, aber die räumlichen Muster der Eisernen Kuppel ist vermutlich durch die komplexen Zielerfassungsfunktion des Systems zu erklären. Es scheint keine allzu weit hergeholt zu sein diese als die Raketentechnologie des 21. Jahrhunderts zu sehen, die auf Raketentechnologie des 20. Jahrhunderts trifft. Ich lese, dass die Eiserne Kuppel den Erfolg hat bis zu 90 Prozent der von der Hamas gestarteten Raketen abzufangen.

Her ist ein weiteres Bild, genauso atemberaubend.

Und das hier kann nicht weiter warten (AP und Al-Jazira im „Medienhaus“ im Gazastreifen):

“Ich glaube nicht, dass die Typen im dritten Stock von der Hamas sind.
Die Typen im dritten Stock.

Und auch das hier nicht:

Weiter sterben Terroristen an ihren Verletzungen, darunter der Haupt-Raketeningenieur der Fatah

Elder of Ziyon, 27. Mai 2021

Der Blutzoll im Gazastreifen steigt weiter an du die meisten der sterbenden Menschen sind Terroristen.

Heute verkündete der Islamische Jihad den Tod von Ahmed Kamle Abdel Karim Ammar. Sie weisen seine Position in der Bewegung nicht, dafür aber sein Alter (33) und die Bedeutung der Ankündigung in den Medien des Islamischen Jihad deutet an, dass er eine wichtige Persönlichkeit war.

Der Fatah-Terrorist Mu’in Jamal al-Amst erlag am Sonntag seinen Verletzungen. Die Fatah ist nicht so empfindlich, wenn es darum geht, welche Aufgaben die zu „Märtyrern“ gewordenen hatten und al-Amsi war Mitglied des Militärrats der Nidal-Brigaden und Kommandeur ihrer Ingenieurs- und Fertigungseinheit.

Was heißt, dass er ihr Raketenchef war.

Die Fatah erstellte ein ganzes Video, das seine Leistungen bei der Fertigung hunderter Mörser und Raketen zeigt.

Ein weiterer Fatah-Terrorist erlag am Sonntag seinen Verletzungen. Mahmud Ammar Abu Jarad.

Sie alle starben nach den Kämpfen, die meisten davon in Krankenhäusern in Ägypten.

Eine Stimme aus dem Volk in Israel

Nicht die einzige, nicht repräsentativ. Gefunden auf Facebook, 21. Mai 2021:

Nun ist überall vom Waffenstillstand die Rede, der letzte Nacht, um 02:00 Uhr eingesetzt hat.

Um es gleich vorweg zu nehmen: Unter unserer Bevölkerung vernehme ich ausschliesslich Kritik dazu. Kritik, die so harsch ist, dass sie Netanjahu den Kopf (der ohnehin nicht mehr so fest auf den Schultern sitzt) kosten könnte.

Diese Kritik ist berechtigt und ich teile sie. Es gibt dabei zwei wichtige Punkte.

Der Eine ist, dass die Dshihadisten diesen Waffenstillstand als grandiosen Sieg verkaufen.Bereits zuvor schon haben sie Meldungen verbreitet, wonach Tel Aviv in Schutt und Asche gelegt worden sei und Tausende aus der Stadt geflohen seien. Über 2’000 Juden hätten sie getötet (in Tat und Wahheit waren’s deren 12, wovon mindestens zwei jedoch Araber waren). Doch wo eine strikte Pressezensur herrscht, bleiben solche Meldungen kaum widersprochen: Viele glauben diesen Unsinn.

Zum Waffenstillstand, also jetzt, behauptet die Hamas, sie habe Israel dazu zwingen können, nicht nur den Beschuss des Gaza einzustellen, sondern auch die Polizei vom Tempelberg und aus Ostjerusalem abzuziehen, sie habe die Al Aksa zurückerobert und sie habe erreicht, dass die zahlungsunwilligen Mieter in Sheik Yarah in ihren Wohnungen bleiben können.

Früher oder später wird selbst der hinterstletzte Dshihadist erkennen, dass all das nicht stimmt und er wird Israel des Vertragsbruchs beschuldigen.Es braucht kein besonders gutes Kristallglas, um zu erkennen, wohin das führen wird!

Die teilweise pogromartigen Unruhen mit arabischen Lynchmobs in den gemischt bewohnten Städten im Landesinnern haben wir noch immer nicht ganz im Griff…

Das Andere ist, dass Israel bisher erst rund 100km der „Metro“ (das Tunnelsystem, in welchen die Dschihadisten nebst sich selbst auch die meisten Waffen und Abschussvorrichtungen verstecken) zerstört und längst nicht alle Ziele, die sich die IDF und der Geheimdienst gesteckt hatten, erreicht hat. Noch gestern war von 50%, also von Halbzeit die Rede.

Nun also hat die Politik über das Militär und den Geheimdienst gesiegt. Weshalb das Sicherheitskabinett diesem Waffenstillstand zugestimmt hat, darüber lässt sich bloss spekulieren. Sie werden ihre Gründe gehabt haben. Andere Gründe als der Volkswille.

Wir, insbesondere die im Süden wohnenden Israelis, kennen dieses Spiel bereits zu Genüge: Die Dshihadisten in Gaza brauchen eine Feuerpause, eine Verschnaufpause, in welcher sie sich neu organisieren können (viele ihrer Führungskräfte haben die letzte Woche nicht übelebt), ihre Waffen, Munition und Abschuss-, Beobachtungs- sowie Kommunikationsvorrichtungen ausbuddeln und wieder funktionsfähig herrichten können.

Etliche Finanzhilfen aus dem Ausland werden ihnen dabei behilflich sein.Nun stellt sich also die Frage und wir dürfen gespannt sein: Wie lange wird sie anhalten, diese Feuerpause. Bislang sind es 13 Stunden.

(Anmerkung: Wie lange – das kann durchaus ein paar Jahre sein; von Fels in der Brandung bis Hüter der Mauern waren es gut sechs Jahre. Aber ist das ein Erfolg? Wenn die Terroristen irgendwann einfach weitermachen können? Und zwischendurch noch ein paar Verheerungsorgien fahren, wie die Terrorballon-Kampagne in den letzten Jahre?)