Der negative Einfluss des Islam auf das vormorderne Verhalten Europas

Uns wird nur die halbe Geschichte erzählt.

Raymond Ibrahim, 26. September 2019

Geschichte anzuführen – oder, wie wir sehen werden: Pseudogeschichte – ist eine der Hauptarten, wie Islam-Apologeten versuchen das Bekenntnis von Mohammed und seinen Anhängern zu adeln. Als eine Art Gegengewicht für angeblich noble Muslime werden vormoderne Christen diesbezüglich als Inbegriff der Scheinheiligkeit, Intoleranz und Habgier dargestellt. Üblicherweise führen Vlad, der Pfähler, Iwan der Schreckliche und Tomas Torquemada die Meute an (alle in dem Buch The Most Evil Men and Women in History von 2002 vorgestellt).

In Wirklichkeit wurden diese drei Männer – und die Kultur, in der sie lebten – jedoch erheblich vom Islam beeinflusst; alle drei waren ihr gesamtes Leben lang von Muslimen umringt und kämpften gegen sie. Diese unangenehme Tatsache wird selten angeführt.

Die historische Gestalt von Vlad II. (1430 – 1476) – auf dem die fiktive, blutsaugende Figur des Dracula aufgebaut ist – wird im Westen als sadistisches Monster dargestellt, das nichts mehr liebte als seine eignen Leute zu pfählen und ihr Blut zu trinken – auch noch oft während er Mönchen zuhörte, wie sie Kirchenlieder sangen. CNN behauptet sogar, dass der Islamische Staat seine sadistischen Foltermethoden und Hinrichtungen von Vlad gelernt habe.

Die Wirklichkeit erzählt eine andere Geschichte: Die „hässliche, kleine Angewohnheit“ des rumänischen Prinzen seine Feinde zu pfählen, wie ein Historiker es beschrieb, wurde von den Türken und ihren Agenten übernommen und ausschließlich gegen sie eingesetzt. Während seiner Jugend war Vlad Geisel eines der historisch verkommensten Sultane der Geschichte – Mohammed (oder „Mehmet“) II. der zudem Valds jüngeren Bruder als Lustknaben hielt. Vlad wurde durch diesen osmanischen Sultan erstmals in die „Kunst“ des Pfählens eingeführt, der sie regelmäßig einsetzte.

Schließlich und als Teil seiner Strategie sich von der muslimischen Herrschaft zu lösen, griff Vlad auf Pfählen als Art Gleiches mit Gleichem zu vergelten zurück – um den Osmanen zu zeigen, dass der und sein Volk Paroli bieten konnten. Daher die Ironie: Wenn Vlad im Westen als Blut trinkendes Monster gesehen wird, ist er in Rumänien ein Nationalheld, weil der den Islam so lang bekämpfte und ihm Widerstand leistete, wie er es tat.

Dann ist das Tomas Torquemada (1420 – 1498), der Großinquisitor des katholischen Spanien und das Gesicht der offenbar sehr missverstandenen spanischen Inquisition. Der Historiker Madden erklärt: „Die Inquisition wurde nicht aus dem Wunsch geboren Diversität zu zerschlagen oder Menschen zu unterdrücken; es war vielmehr ein Versuch ungerechte Hinrichtungen zu stoppen. Ja, das haben Sie richtig gelesen.“ Die beliebte Ansicht, dass Torquemada ein übler Fanatiker war, entschlossen Gewalt gegen Nichtchristen zu verüben, damit sie konvertieren, sonst…, wird fast immer in einem Vakuum unterbreitet.

Erst einmal wird der Hauptgrund, der die spanische Krone veranlasste die Inquisition einzurichten und Torquemada zu ernennen in erster Linie selten eingeräumt: Die letzte Bastion des Islam in Granada war unter christliche Herrschaft gebracht, als die Reconquista zu Ende ging; der halben Million muslimischer Bürger wurden milde Bedingungen gegeben, einschließlich des Rechts ins Ausland zu reisen und den Islam frei auszuüben. Aber sie missbrauchten das, „einschließlich des Beginns vieler schwer zu unterdrückender Aufstände – mehrere involvierten Steinigung, Zerstückelung, Enthauptung, Pfählung und Verbrennung von Christen bei lebendigem Leibe“ – und konspirierten regelmäßig mit fremden, zumeist muslimischen Mächten.

Wenn es hart auf hart kommt und um sich gegen Verdacht zu wehren täuschte eine halbe Million Muslime den Übertritt zum Christentum zu, gingen regelmäßig zur Kirche, tauften ihre Kinder und erlernten alle Einzelheiten der christlichen Kultur, während sie heimlich daran arbeiteten Spanien oder zumindest Granada zu unterwandern, um es zurück unter muslimische Herrschaft zu bringen. „Mit Erlaubnis und Lizenz, die ihre verfluchte Sekte erteilt“, merkte ein frustrierter Spanier mit Bezug auf die islamische Doktrin der taqiyya an, „konnten sie äußerlich jede Religion ohne zu sündigen vortäuschen, solange sie ihre Herzen trotzdem ihrem falschen Blender und Propheten zuwandten. Wir sahen so viele von ihnen, die starben, während sie das Kreuz anbeteten und gut über unsere katholische Religion sprachen, die aber im Inneren ausgezeichnete Muslime waren.“ (Sword and Scimitar, S. 201-202)

Die von Torqemada geführt Inquisition wurde zum einzigen Weg festzustellen – nicht so sehr, ob sie „gute“ Katholiken waren, sondern ob sie heimliche und subversive Muslime waren (entgegen gängiger Ansicht wurden weit mehr Muslime als Juden vor Gericht gestellt). Außerdem beeinflussten, genauso wie benachbarte Muslime Vlads Hang für Pfählungen beeinflussten, benachbarte Muslime Spaniens Hang zur Inquisition und Deportationen. In den vorhergehenden Jahrhunderte versuchten Muslime – insbesondere die Almorawiden- und die Almohaden-Dynastien – zahllose Spanier mit Folter, Deportation in die afrikanische Sklaverei oder sie glattweg zu töten zum Islam zu konvertien, in dem Glauben, dass sie keine wahren Muslime waren, sondern die Fünfte Kolonne, die ihren Mitchristen im nördlichen Spanien halfen.

Schließlich ist Iwan IV. („der Schreckliche“, 1530 – 1584) ein weiteres oft angeführtes Beispiel eines mittelalterlichen Christen – ein fromm praktizierender Orthodoxer seiner Zeit – der ein blutrünstiges Monster war, ein exemplarischer Tyrann. Ungesagt bleibt, dass etwa zwei Jahrhunderte zuvor, beginnend um 1300, Russland unter – und stark beeinflusst vom – Joch islamischer Tataren war, die die Russen im Namen des Jihad brutal behandelten und versklavten.

Noch nach 1480, als die Russen formell das Joch der Tataren abwarfen, und während der gesamten Herrschaft Iwans führten das Krim-Khanat zahlreiche verheerenden Sklavenraubzüge nach Russland; allein während Iwans Herrschaft wurden hunderttausende Slawen entführt und in islamische Sklaverei verkauft. „Jahrhunderte Tyrannei und Brutalität durch die Hände der islamisierten Mongolen und ihr türkischen Agenten machten aus Russland ein Land, in dem Despotismus als normal betrachtet wurde und in dem menschliches Leben billig war“, stellte ein Historiker fest. „Es ist vielleicht kein Zufall, dass diese Dinge sich in den russischen Charakter einschlichen“ – auch in den von Iwan.

Daher wird der Hintergrund von Ivan dem Schrecklichen, diesem „Monster“, selten eingeräumt, dessen Verhalten – wie das von Vlad III., Torquemada und vielen anderen – oft in einem Vakuum unterbreitet wird und ein Kommentar zur Scheinheiligkeit und Intoleranz, die den vormodernen Christen angeblich angeboren sein soll. (Nebenbei bemerkt und wegen ihre langen und innigen Geschichte mit dem Islam bleiben Osteuropäer – Russen, Rumänen, Polen, Ungarn usw. – argwöhnisch gegenüber dem Islam und leisten muslimischer Zuwanderung Widerstand.)

Der Islam beeinflusste nicht nur das persönliche Verhalten einzelner Europäer; er hatte einen formenden Einfluss auf komplette Kulturen (einschließlich der Mafia-Kultur). Während der Kreuzzüge z.B. war es nicht unüblich, dass Franken Muslime köpften (und ihre Köpfe per Katapult in muslimische Festungen schossen). Der zeitgenössische Historiker Guibert von Nogent (starb 1124) schrieb, dass sie diese untypische Taktik von ihren Feinden „lernten“ – dass es eine Art Retourkusche war, um muslimischen Kämpfern zu zeigen, dass die Kreuzritter so gut austeilen konnten, wie sie einstecken mussten. Gleichermaßen ist es unmöglich die Brutalität und den Fanatismus der spanischen Conquistatoren gegenüber den Einwohnern der Amerikas zu verstehen, ohne das zu Spaniens Überlebenskampf gegen den Islam zurückzuverfolgen, der die Schaffung einer fromm-militanten Kultur erforderte, um dem Jihad Widerstand zu leisten und schließlich den Spieß umzudrehen. Sobald der Islam weg war, konnte Spaniens Heilige-Krieger-Mentalität – wie sie über fast acht Jahrhunderte geschmiedet worden war – nicht einfach über Nacht verschwinden und fand neuen Auslass unter dem alten Kontext der Christen gegen die Ungläubigen.

Nichts von dem Angeführten soll mittelalterliche Christen  von ihrem eigenen Tun „freisprechen“ – am Ende ist jeder Einzelne für sein Verhalten verantwortlich – sondern es in Kontext stellen. Immerhin ist es ein Grundbestandteil der Nahost-Studien und damit auch der Medien und aller möglichen „Experten“, um westlichen Einfluss – von den Kreuzrittern bis zum Kolonialismus – als fundamental verantwortlich für die heutigen Probleme der islamischen Welt zu präsentieren. Von daher ist die Erkundung der Frage von einem umgekehrten Standpunkt aus berechtigt.

Das Mindeste, was aus all dem zu ziehen ist: Die Pseudogeschichte barbarischer Christen und nobler Muslime muss einer ernsten Nachprüfung unterzogen werden.

Die große Lüge der palästinensischen Identität platzen lassen

Melanie Phillips, JNS.org, 29. August 2019/Israel HaYom, 30. August 2019

Palästinenserführer Mahmud Abbas (Mitte) gibt auf einer Pressekonferenz in Ramallah am 18. Okt. 2014 eine Erklärung ab. (Foto: Flash90)

PA-Präsident Mahmud Abbas behauptete vor kurzem, dass die Palästinenser die Nachfahren der Kanaaniter seien. „Dieses Land ist für sein Volk, seine Einwohner und die Kanaaniter, die vor 5.000 Jahren hier waren – und wir sind die Kanaaniter!“, erklärte er und gelobte, jeder israelische Stein und jedes „auf unserem Land gebaute“ Haus, werde auf der „Müllhalde der Geschichte“ landen.

Jeder westliche Unterstützer der Palästinenser hätte perplex sein können. Immerhin gilt es unter den Israel feindselig Gestimmten als Glaubensgrundsatz, dass die eingeborenen Einwohner des Landes von jüdischen Besatzern verdrängte palästinensische Araber sind.

Da es von den Kanaanitern heißt, sie seien von den Juden erobert worden, beansprucht Abbas kanaanitische Abstammung, um den Palästinensern ein früheres Recht auf das Land Israel zu geben. Aber wenn sie tatsächlich Kanaaniter waren, dann können sie keine Araber gewesen sein, die viele Jahrhunderte später kamen, nämlich, wie der Name andeutet, von der Arabischen Halbinsel, so wie die Philister, von dem in anderen Stimmungen die Palästinenser ebenfalls behaupten abzustammen, aus Kreta kamen.

Abbas‘ Argument ist natürlich grotesk. Tatsache ist, dass die Juden das einzige Volk waren, für die das Land Israel jemals das ihr nationales Königreich war, mehrere Jahrhunderte vor der Gründung des Islam.

Die Juden sind das einzige erhaltene indigene Volk des Landes. Die palästinensische Identität wurde in den 1960-er Jahren erfunden, um den Anspruch der Juden auf Israel zu zerstören und sie aus ihrer eigenen Geschichte wegzuretuschieren.

Von Zeit zu Zeit ist diese unbequeme historische Wahrheit von Arabern selbst ausgeplaudert worden. 1937 sagte Auni Bei Abdul-Hadi, ein lokaler Araberführer, der Peel-Kommission, die letztlich die Teilung Palästinas vorschlug: „So etwas wie Palästina gibt es nicht! ‚Palästina‘ ist ein Begriff, den die Zionisten erfanden!“

1977 sagte Zahir Muhsein, Mitglied des PLO-Exekutivrats: „Das palästinensische Volk gibt es nicht. Die Gründung eines Palästinenserstaates ist nur ein Mittel zur Fortsetzung unseres Kampfes gegen den Staat Israel zu unserer arabischen Einheit. … Nur aus politischen und taktischen Gründen sprechen wir heute von der Existenz eines palästinensischen Volks, weil die nationalen arabischen Interessen es erfordern, dass wir die Existenz eines eigenständigen ‚palästinensischen Volks‘ für die Opposition gegen den Zionismus postulieren.“

2012 sagte der Hamas-Innenminister und Minister für nationale Sicherheit Fathi Hammad (s. auch hier): „Brüder, die Hälfte der Palästinenser sind Ägypter und die andre Hälfte sind Saudis. Wer sind die Palästinenser? Wir haben viele Familien, die Al-Masri heißen, deren Wurzeln ägyptisch sind. Ägyptisch! Sie können aus Alexandria sein, aus Kairo, aus Dumietta, aus dem Norden, aus Assuan, aus Oberägypten. Wir sind Ägypter. Wir sind Araber. Wir sind Muslime.“

All das ist von Westlern komplett ignoriert worden, die weiter die fiktive Identität der Palästinenser propagieren. Heute ist jedoch ein verblüffendes, wenn nicht gar ungewolltes Eingeständnis der Wahrheit aus einer unwahrscheinlichen Quelle aufgetaucht.

Nazmi al-Jubeh, Dozent für Geschichte und Archäologie an der Birzeit-Universität außerhalb von Ramallah, sagte einer UNO-Konferenz im letzten Juni, dass es keine Belege gebe, die die Juden mit Jerusalem in Verbindung bringen.

So weit, so vorhersagbar verlogen. Aber dank der Internetseite Elder of Ziyon ist jetzt ein 2006 von al-Jubeh geschriebener Text ans Licht gekommen, in dem er das Märchen der palästinensischen Identität dekonstruiert und klar macht, dass es nur zu dem einen Zweck erfunden wurde, den Zionismus und Israel zu vernichten.

Nicht dass er die Geschichte der Juden im Land anerkannte. Er verwies nebenher richtigerweise darauf, dass die Römer Judäa in „Palestina“ umbenannten, um „die Erinnerung an die Juden in Frage zu bestreiten“, nachdem die Römer „die jüdische Rebellion“ niederschlugen.

Doch er lieferte keinen Kontext dafür durch die Erklärung, dass die Römer das jüdische Königreich zerschlugen, das Jahrhunderte lang existierte, bevor es durch aufeinander folgende Wellen kolonialer Invasoren erobert wurde.

Stattdessen behauptete er, dass die „palästinensischen Juden, eine wesentliche Komponente des palästinensischen Volkes, am Anfang des 20. Jahrhunderts begannen sich mit der zionistischen Bewegung zu identifizieren, womit sie sich vom Rest des eigenen Volkes zu trennen…“

Trotz dieser ungeheuerlichen und absurden Verfälschung der jüdischen Geschichte ist das erstaunliche Element von al-Jubehs Darstellung sein Eingeständnis dessen, von dem wir wissen, dass es wahr ist – dass es von frühester Zeit an keine palästinensische Identität gab.

Die seit der Zeit der Römer in Palästina Lebenden, schrieb er, waren „zumeist Teil einer größeren regionalen oder internationalen Einheit, die überlicherweise mehreren Nationen, ethnischen Gruppen und Kulturen ein Zuhause bot.“

Gleichermaßen schrieb er, die heutigen Palästinenser „sind das Ergebnis aufgelaufener ethnischer, rassischer und religiöser Gruppen, die einst überall in diesem Streifen Land lebten, ihn eroberten, besetzten und hindurchzogen. Kriege und Invasionen haben die lokale Bevölkerung in jeder Periode der Geschichte nie komplett ersetzt; es war eher so, dass sie sich der lokalen Identität hinzufügten, mit ihr vermischten und die lokale Identität neu formten. Das palästinensische Volk sind die Kanaaniter, die Philister, die Jebusiter, die Assyrer, die Babylonier, die Ägypter, die Aramäer, die Griechen, die Römer, die Byzantiner, die Araber, die Türken, die Kreuzritter und die Kurden, die einst in Palästina siedelten, es eroberten, besetzten oder einfach hindurchzogen.“

Was den Palästinensern ihre Identität gab, sagte er, war ihr „Kampf“ gegen den Zionismus und den Staat Israel. „Es gibt keine Möglichkeit diese Identität ohne den Konflikt zu verstehen.“

Es wurde international als „Symbol für Befreiung und den antikolonialen Kampf“ anerkannt. Erst nach dem Sechstage-Krieg von 1967 begannen die Palästinenser den Versuch dies auszugestalten bewusst künstlerische Ausdrucksformen, Architektur und lokale Geschichte zu entwickeln.

Al-Jubeh schrieb schärfer, wenn die Geschichte der Region nach dem Ersten Weltkrieg anders gelaufen wäre, hätten die Palästinenser vielleicht nicht für einen Staat entschieden, in dem sie ihre Identität zum Ausdruck bringen.

Jahrzehnte lang vermarkteten sie den Konflikt mit Israel als „arabisch-israelisch“ und nicht als „palästinensisch-israelisch“. Die Vorstellung von einem Staat Palästina, schrieb er, kam erst Mitte der 1970-er Jahre auf, als die palästinensische Identität rund um das stark propagierte Image „einer kämpfenden Nation, die nach Freiheit strebt“ politisiert wurde. Dieses Bestreben wurde das Hauptmittel für die Bildung des aktuellen Gefühls der Palästinenser für sich selbst.

Mit anderen Worten: Die palästinensische Identität hat keine Bedeutung außer als Bewegung, die dem indigenen jüdischen Volk das Recht an seiner eigenen Heimat zu verweigern.

Die Behauptung der Palästinenser die rechtmäßigen Erben des Landes zu sein liegt im Kern der westlichen Feindseligkeit gegenüber Israel. Sie repräsentiert einen der erfolgreichsten, wenn auch teuflischsten Propagandaerfolge, die jemals zustande gebracht wurden – Millionen Menschen davon überzeugt zu haben, das diese groteske Fälschung eine unanfechtbare Wahrheit ist.

All die böswilligen Verleumdungen und Verfälschungen, mit denen Israel von westlichen Feinden beworfen wird, um es zu delegitimieren und zu vernichten, gründen auf einer historischen Lüge. Behauptungen Israel würde das Land eines anderen Volkes besetzen, sein Handeln sei illegal, es verhalte sich grausam und rücksichtslos, wie man es mit kolonialistischen Invasoren verbindet – all das und mehr stützt sich auf die Überzeugung, dass die Palästinenser die rechtmäßigen Erben des Landes sind.

Das ist der Grundstein einer Sache, von der westliche Liberale glauben, sie definiere sie als antikolonialistische Verteidiger der Rechte indigener Völker.

Es sind aber die Palästinenser – und hinter ihnen die arabische und muslimische Welt – die auf Kolonialismus und darauf erpicht sind das jüdischen Volk seiner rechtmäßigen und historischen Heimat zu berauben. Und es ist mehr als alles andere die Unterstützung für diese unehrenhafte Sache, die den moralischen Kompass des Westens zerstört hat.

Der Jihad gegen christliche Friedhöfe

Ein Hass, der Ungläubige noch nach dem Tod verfolgt.

Raymond Ibrahim, FrontPageMag, 30. August 2019

Obwohl die islamische Verfolgung echter, lebender Christen natürlich beklagenswerter ist, sind islamische Angriffe auf leblose christliche Symbole oft ein stärkerer Hinweis auf den existenziellen Hass auf den Anderen.

Bedenken Sie z.B. das Phänomen der Muslime, die christliche Friedhöfe und ihre Kreuze schänden und zerstören. Der Akt selbst ist zwar weitgehend „symbolisch“ – weil keine lebende Person verletzt wird – spiegelt aber auch einen engagierten, viralen Hass, der über subjektive Umstände hinaus geht. Mit anderen Worten: Während die Verfolgung des einen oder anderen Christlichen von bestimmten Umständen motiviert sein kann – Konflikte, sexuelle Anziehung, Bequemlichkeit, Bereicherung usw. – spiegeln Angriffe auf leblose christliche Symbole einen objektiven, überragenden Hass auf das Christentum und seine Anhänger, einem Hass, der keinen „Grund“ braucht und in seiner Bekundung nichts gewinnt.

Von einem Ende der islamischen Welt zur anderen – in arabischen, afrikanischen und asiatischen Staaten und zunehmend im Westen – wird diese Art von Hass zu einem regelmäßigen Ereignis. Eine kurze Liste folgte; sie ist nach von formellen Terroristen („ISIS“ usw.), informellen Terroristen (muslimische Mobs) und muslimischen Regierungen begangenen Schändungen geordnet.

Libyen: Im März 2012 erschien im Internet ein Video eines muslimischen Mobs, der einen Commonwealth-Friedhof bei Benghazi attackierte, auf dem britische Offiziere des Zweiten Weltkriegs begraben waren. Als die Vandalen Grabsteine mit Kreuzen umtraten, drängte der Mann, der sie aufnahm: „Brecht das Kreuz der Hunde!“, während er und andere „Allahu Akbar!“ riefen. An einem Punkt kichert er, als er einem übereifrigen Schänder sagt, er solle sich „beruhigen“. Als ein weiterer Muslim sich beschwerte, dass er nicht in der Lage ist einen bestimmten Stein umzutreten und sich fragt, ob das sei, weil „dieser Soldat gut zu seinen Eltern gewesen sein muss“, antwortet der, der das Video aufnimmt: „Ach komm, das sind doch alles Hunde, wen kümmert’s?“ Schließlich versammelt sich der Mob um das riesige Opferkreuz, das Ehrenmal des Friedhofs und beginnt auf ihn zu weiteren „Allahu Akbar“-Rufen einzuhämmern.

Dieselbe Szene wiederholte sich am 3. Juni 2015: Von Zeugen als „salafistische“ Muslime beschrieben – das sind Muslime, die in Wort, Tat und Kleidung versuchen ihren Propheten Mohammed und seine Gefährten nachzuahmen – wurden gesehen, wie sie Kreuze und Grabsteine zerstörten und Gräber im alten christlichen Sektor von Tripoli ausgruben.

Irak: Im April 2015 schändeten mit ISIS verbandelte Muslime Mossuls ältesten christlichen Friedhof, der dem Apostel Thomas geweiht ist. ISIS veröffentlichte Bilder seiner Anhänger, die Vorschlaghämmer benutzten, um Grabsteine zu zerstören und die darauf eingravierten Kreuze auslöschten; das war als dokumentarischer Beweis für ihre Kampagne zur „Auslöschung von muschrik-Symbolen“ (heidnische Symbole) gedacht.

Im November 2016 veröffentlichte eine Menschenrechtsgruppe Fotos des christlichen Friedhofs von Qarqoosch, der von ISIS-Anhängern verwüstet wurde. Unter anderem öffneten die Schänder Särge und plünderten die Toten aus; ein Bild zeigt den abgerissenen Schädel einer ehemals in Frieden ruhenden Leiche mit umhergeworfenen Kreuzen am Boden.

Syrien: Der Islamische Staat veröffentlichte am 16. Ai 2016 ein Video, das einen ISIS-Kämpfer zeigt, der christliche Gräber auf dem Friedhof Deir ez-Zor schändete.

Obwohl sogenannte „Mainstream-Medien“ einige dieser genannten Schändungen berichteten – zumeist, weil der Islamische Staat sie verübte und bereits publizierte – berichten sie selten die Tatsache, dass „Alltags“-Muslime diese makabere Praxis ebenfalls betreiben. Ein paar Beispiele folgen:

Indonesien: Im April 2019 gab es „eine Unmenge Schändungen an christlichen Gräbern in der Stadt Yogyakarta, eine Orgie, von der manche vor Ort Lebende glauben, dass es eher ein gezielter Akt er Intoleranz statt wahlloser Vandalismus war“. Ein paar Monate zuvor wurden eine Reihe anderer Kreuze und Grabsteine beschädigt, offenbar mit einem Hammer; Indonesien ist lange als das „moderateste“ muslimische Land der Welt angepriesen worden.

Pakistan: Im Mai 2019 wurden bei Lahore „38 christliche Gräber geschändet… Zusätzlich zur Schändung der Gräber entstellten unbekannte Angreifer zudem mehrere Kreuze, die an den Gräbern angebracht waren.“ Ein lokaler Christ sagte, der Vorfall „zeigt, dass einige religiöse Fanatiker ihre Wurzeln in dem Viertel haben und religiösen Hass in den Denkweisen der jungen Generation säen, was alarmierend ist.“

Algerien: Im September 2018 wurden mehr als 30 christliche Gräber auf dem Kriegsfriedhof La Reunion, einem der wenigen in dem muslimischen Land verbliebenen christlichen Friedhöfe, geschändet: „Die Gräber wurden geplündert und Grabsteine zerschlagen. Ermittler glauben, dass islamistische Motive im Spiel sind. Während die Regierung eine Ermittlung betreibt, kommt die Schändung dieser Gräber zu einer Zeit, in der die algerische Obrigkeit die Kirche zunehmend schikaniert. Im vergangenen Jahr ist eine Reihe von Kirchen von den Behörden geschlossen worden…“

Malaysia: Im Februar 2014 wurde in dem mehrheitlich muslimischen Staat mitten in der Nacht ein christlicher Friedhof geschändet. „Lokale Zeugen sagten, dass einige Grabsteine völlig zerschmettert und einige Kreuze zerbrochen wurden … Zudem wurden Blumentöpfe und andere steinerne Kennzeichen zerbrochen. Es scheint so, als hätten die Täter ein schweres Werkzeug verwendet, um den Schaden anzurichten.“

Senegal: Im Oktober 2012 wurden in dem mehrheitlich muslimischen Land mehr als 160 christliche Gräber geschändet. „Kruzifixe und andere steinerne Objekte wurden von Individuen, die noch nicht identifiziert werden konnten, aus ihren Gräbern auf den christlichen Friedhöfen Heiliger Lazarus von Bethanien und Bel Air geholt.

Den professionellen und nicht professionellen muslimischen Terroristen schließen sich muslimische Regierungen den Reihen derer an, die christliche Friedhöfe schänden:

Iran: Im April 2012 wurde „ein 200 Jahre alter christlicher Friedhof in der Provinz Kerman von den Behörden komplett zerstört“; sie wollten „historische christliche Grabmale zerstören und das christliche Erbe völlig aus dem Erscheinungsbild des Iran beseitigen“.

Ein paar Monate zuvor, im Februar 2012, wurde berichtet, dass der historische Friedhof englischer Christen in Buschir, der auch von der amerikanischen Gemeinde genutzt wurde, völlig verunstaltet und „alle Kreuze auf Gräbern wurden zerbrochen“. Der Bericht weiter: „Lange Zeit ist der Friedhof von den staatlichen Behörden von Buschir absichtlich nicht beachtet worden, weil er die Leichen von englischen Veteranen beherbergte. Diese Missachtung ging so weit, dass 2003 die Tourismusorganisation des Iran eine Steinmauer um den Friedhof baute, um Besucher am Zutritt zu hindern.“

Pakistan: Ein Bericht im August 2016 vermerkte: „Örtliche Christen behaupten, dass ihre Friedhöfe Abnutzung ausgesetzt sind, während die Behörden vor der Lage die Augen verschließen“. Ein paar Monate später, im Oktober 2016, wird berichtet, dass die Obrigkeit zuließ, dass der einzige christliche Friedhof während der letzen dreißig Jahre verfiel und keine Renovierungsmaßnahmen stattfanden, obwohl Christen wiederholt darum bettelten.

Tunesien: Im Mai 2012 wurden, nachdem der russische Botschafter in Tunis das Innenministerium des Staates um „Schutz“ für die orthodoxe Kirche von Tunis bat, sowohl der christliche Friedhof hinter der Kirche als auch die russische Schule mutwillig beschädigt. Die Kreuze des Friedhofs wurden zerstört, die Mauern der Schule und religiöse Fresken wurden mit Fäkalien beschmiert (wie es vor kurzem in Frankreich geschah).

Tatsächlich nimmt, während muslimische Bevölkerungen in westlichen Ländern anwachsen, dasselbe Phänomen, das in muslimischen Ländern vorkommt – nämlich die Schändung christlicher Friedhöfe – auch dort zu.

Bedenken Sie den einen westeuropäischen Staat mit der größten muslimischen Bevölkerung: Frankreich. Im April 2015 wurden 215 christliche Grabsteine und Kreuze auf dem Friedhof von Saint-Roch de Castres (Tarn) beschädigt und geschändet (Bilder hier). Nach Angaben des Anklägers in dem Fall wurde der Beschuldigte in traditioneller arabischer Kleidung gekleidet gesehen; er „wiederholt immer wieder muslimische Gebete, sabbert und mit ihm kann nicht kommuniziert werden: Sein Zustand wurde als unvereinbar mit vorläufiger Haft erklärt.“ Er wurde unter der Annahme ins Krankenhaus eingewiesen, dass er „mental unausgeglichen“ ist.

Weil es im Westen immer noch Minderheiten gibt, geben Muslime manchmal ihrer Feindseligkeit auf weniger direkte Weise Ausdruck. Nachdem Muslimen in Deutschland ein eigener Bereich auf einem Friedhof zugestanden wurde und nachdem ihnen erlaubt wurde eindeutig islamische Feiern durchzuführen, begannen sie zu fordern, dass christliche Symbole und Kreuze auf dem Friedhof während islamischer Beerdigungen entfernt oder abgedeckt werden.

In jüngerer Zeit unternehmen europäische Staaten Präventivmaßnahmen, um potenzieller muslimischer Wut vorzubeugen. In Italien sind im April 2019 „Kreuze und Gräber auf einem italienischen Friedhof in Pieve di Cento mit schwarzen Tüchern verdeckt worden, um diejenigen nicht vor den Kopf zu stoßen, die aus einer anderen Religion kommen“, ein Verweis auf muslimische Migranten. „Der Friedhof“, fügt der Bericht hinzu, „hat zudem nach Renovierung motorisierte Verdunklungsvorhänge in einer Kapelle, um während Feiern anderer Denominationen römisch-katholische Symbole zu verbergen“, erneut ein Verweis auf Muslime.

Kurz gesagt: Obwohl das westliche Establishment darauf besteht, dass islamischer Terror ein Produkt von allem und jedem ist, nur nicht von islamischer Lehre – Wirtschaft, Politik, Kränkungen usw. – spricht das weit verbreitete Phänomen, dass Muslime aus allen Schichten der Gesellschaft christliche Gräber und ihre Kreuze schänden, von einem intrinsischen Hass, der über alle weltlichen Überlegungen hinausgeht.

Die vielen Gesichter des Jihad

Raymond Ibrahim, 26 August 2019 (FrontPage Magazine)

Eine der langjährigsten Rechtfertigungen für den Islam lautet, dass das arabische Wort Jihad nicht „heiliger Krieg“ bedeutet, wie frühe Forscher (zumeist Orientalisten) es oft übersetzten. Stattdessen, werden wir wiederholt erinnert – besonders von den notorischen Weißwäschern des Islam – dass Jihad einfach „sich bemühen“ für etwas bedeutet, ohne notwendige Konnotation zu Gewalt.

Das stimmt zwar absolut, doch ironischerweise unterstreicht es auch nur, wie gefährlich, vielgesichtig und zersetzend der Jihad in Wahrheit ist.

Lassen Sie uns mit der Ethymologie beginnen. So übersetzt das maßgebliche Dictionary of Modern Written Arabic von Hans Wehr die Drei-Konsonanten-Wurzel j-h-d (von der das Wort Jihad sich ableitet): „streben, sich bemühen, hart arbeiten, bestrebt sein, und sich wegen oder für etwas [nämlich dem Islam] erschöpfen“.

1961 veröffentlicht – das heißt vor dem Zeitalter der politischen Korrektheit – legt das akademisch rigorose Wörterbuch auch Wert darauf, unter j-h-d und das passende Wort jihad zu schreiben und dieses als „Kampf, Schlacht“ zu übersetzen; „Jihad, heiliger Krieg gegen die Ungläubigen als eine religiöse Pflicht“.

Es gibt einen sehr guten Grund für diese eingetragene Unterkategorie. Historisch offenbarte sich der Jihad natürlich als ein „heiliger Krieg gegen Ungläubige“; er kreiste um die Ausweitung (gelegentlich, wie während der Kreuzzüge, Verteidigung) der Grenzen des Islam.

Jahrhundert um Jahrhundert bestand die einzige Art, wie muslimische Imperien auf nichtmuslimisches Territorium ausgedehnt werden konnten, in offensiver Kriegsführung. Nichtmuslime, pflichteifrig ihrem Glaubens und Erbe gegenüber, wollten sich dem Islam nicht ohne Kampf unterwerfen; Militär – islamische Invasion und Eroberung – war die einzige Möglichkeit.

Die Zeiten haben sich geändert. Mit dem modernen, meteorhaften Aufstieg des Westens – wirtschaftlich, militärisch und wissenschaftlich – hat eine laxe, wenn nicht gar leichtgläubige Einstellung obsiegt, die es einigen Muslime erlaubt mit der Wurzel der Bedeutung des Jihad zu spielen. Wenn sie den Ungläubigen nicht länger mit Hilfe von konventionellem Krieg unterwerfen können, dann können sie zumindest aus der erwähnten Definition zitieren: „sich bemühen, hart arbeiten, bestrebt sein, und sich wegen oder wegen etwas erschöpfen“ – und zwar den Islam stärker als den Westen zu machen. xxx

Eine der offensichtlichsten Möglichkeiten, die sowohl im Koran als den Hadithen empfohlen wird, kennt man als jihad al-mal – der „Geld-Jihad“. Statt physisch am Jihad teilzunehmen, unterstützt ein Muslim ihn finanziell oder materiell. Das war früher die Verantwortung des Kalifats; heutzutage und ohne Kalifat finanzieren Alltagsmuslime – einschließlich der im Westen lebenden – den Jihad mit ihren zakat oder „Almosen“. Zum Beispiel wies die US-Regierung die Holy Land Foundation – einst die größte islamische Wohlfahrtsorganisation in den USA – als Terrororganisation aus, die sich der Finanzierung des Jihad/Terrorismus gegen Israel widmete.

Zwei andere „Unternehmungen“ sind subtiler. Früher nutzlos gegen Europäer der Vormoderne, sind sie heute beide höchst effektiv gegen deren westliche Nachkommen – und werden von diesen weithin ignoriert.

Die erste ist der demografische Jihad – auch als „Baby-Jihad“ bekannt (jihad al-wilada). Muslimische Männer „streben“ danach sich mit so vielen Frauen wie möglich zu vermehren – muslimisch oder nichtmuslimisch – um die Reihen der Muslime gegenüber zunehmend  unreproduktiven Ungläubigen zu ehren. Das ist nicht nur eine wollüstige Rationalisierung für rechtswidrigen Sex; islamische Geistliche loben dieses „Bemühen“ als legitimen Jihad. Sein Erfolg ist in Westeuropa sichtbar, wo einige Regionen heute mehr neugeborene Babys namens Mohammed haben als traditionelle, lokale Namen. Das ist der wahre Impuls hinter dem Mantra „der Islam ist die am schnellsten wachsende Religion der Welt“.

Die andere besonders effektive Form des „Strebens“ hat viele arabische Namen, jihad al-kalam, jihad al-lissan, jihad al-galan –der Jihad der Worte, der Zungen, der Stifte – und kann mit Hilfe eines einzelnen Wortes verstanden werden: Propaganda. Ob schriftlich oder mündlich, hier besteht der Hauptzweck der Muslime darin den Islam mächtig zu machen und/oder den Westen zu demoralisieren. Dieser Jihad taucht in der Regel als Verteidigung des Islam und Polemik gegen den Westen auf – und vieles davon ist durch und durch gelogen ist; er kommt von muslimischen Akademikern, Aktivisten,  Journalisten, Politikern und anderen.

Zum Beispiel als der Schriftsteller Qasim Raschid seinen „Stift“ verwendete, um die ungläubige Leserschaft der Washington Post zum Wort Jihad zu täuschen – mit der Aussage, das gelte nur für defensiven, niemals für offensiven Krieg – betrieb er selbst Jihad. Ein weiteres aktuelles Beispiel betrifft das Council of American-Islamic Relations (CAIR), einen „Mitverschwörer“ der erwähnten Holy Land Foundation, das sich als „Bürgerrechtsgruppe“ ausgibt. Um das Wissen des US Army War College dazu lahmzulegen, wie man islamischen Terrorismus erfolgreich bekämpft, schrie CAIR „Rassismus“, was das College prompt zu Appeasement veranlasste.

Kurz gesagt: Ja, das Wort „Jihad“ meint nicht einfach „heiliger Krieg“ um den Islam stärker als die Ungläubigen zu machen; er bedeutet alle „Bestrebungen“, jede Art von „Streben“ oder „Mühe“, die den Islam gegenüber den Ungläubigen stärkt. Diese Tatsache anzuführen, wie die Apologeten es oft tun, sollte nicht weniger, sondern mehr Besorgnis bezüglich des Jihad schaffen.

Über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart nachzudenken bietet eine abschließende Lektion: Historisch hat keine Menge an Worten – Lügen, Propaganda, sogar Schmeicheleien – jemals ausgereicht den Islam stärker als den Westen zu machen. Die Europäer vor dem 20. Jahrhundert zu beschuldigen „islamophob“, „rassistisch“ zu sein oder „Multikulturalismus“ dringend zu benötigen, war, wie man sich vorstellen kann, nutzlos. Dazu brauchte es – Invasionen und Eroberungen (wie ich es in Sword and Scimitar umfassend dokumentiert habe) – altmodische Kriegsführung.

Heute bleiben viele Muslime auf den Jihad gegen den Westen und seiner Unterwerfung eingeschworen. Aber auch wenn sie nicht auf konventionellen Krieg zurückgreifen können – sie müssen das auch nicht. Worte, Worte und mehr Worte – verdreht und falsch und doch immer noch den Westen manipulierend – reichen völlig aus.

Ex-Muslima zur „Jerusalem Post“: Der Versuch den „naiven Westen“ über die wahre Natur des Islam aufzuklären

„In muslimischen Gemeinschaften wird das Wort Jude nicht nur abwertend verwendet, es wird als Schimpfwort benutzt. Das ist so durchdringender Hass dass er unsichtbar ist: Er wird einfach akzeptiert.“

Hannah Gal. The Jerusalem Post, 19. August 2019

Yasmine Mohammed (Foto: zur Verfügung gestellt)

Yasmine Mohammed hat eine Geschichte, die wie ein Abenteuerroman klingt. Die Ex-Muslima, wie sie sich selbst bezeichnet, entkam einer Zwangsehe mit einem Al-Qaida-Funktionär, der von Osama bin Laden höchstpersönlich auf Kaution aus dem Gefängnis geholt wurde.

Die Autorin von Confessions of an Ex-Muslim (Geständnisse einer ehemaligen Muslima) spricht heute offen über ihre Vergangenheit, damit sie anderen helfen kann, sagte sie der Jerusalem Post. Mohammed sagt, dass sie sich auf einer Mission befindet in mehrheitlich muslimischen Ländern lebenden, verborgenen Glaubensabtrünnigen zu helfen und dem „naiven Westen“ beizubringen, was die sie wahre Natur des Islam nennt.

Die Pädagogin und Autorin ist eine prominente Stimme innerhalb einer wachsenden globalen Gemeinschaft von Ex-Muslimen geworden, die ausgiebig vor weltweitem Publikum spricht.

Alles begann, als sie Kind war.

Mohammed wuchs in Kanada auf. Ihre typisch westliche Kindheit wurde unterbrochen, als ihre Mutter einen tiefgläubigen Muslim heiratete und das kleine Mädchen nicht mehr mit dem Fahrrad fuhr und schwimmen ging, sondern einen Hijab tragen und Schläge dafür ertragen musste, dass sie den Koran nicht auswendig lernte.

Jahre später sollte sie unter der Qual einer grausamen Zwangsehe mutig bei dem Versuch ihre Tochter vor der Bedrohung genitaler Verstümmelung zu retten ihr Leben riskieren.

„Ich lebte jeden Aspekt des Islam bis dahin aus, tatsächlich eine Jihadistin zu sein“, sagte Mohammed. „Ich war die Verkörperung einer extremistischen Muslima. Zu erleben, dass jemand wie ich sich derart entschieden in eine Person verändert, die in vielen Wegen das komplette Gegenteil dessen ist, was ich war, spricht für die Macht der menschlichen Widerstandsfähigkeit.“

Der „Katalysator“ dafür, dass Mohammed anfing zu reden, war der heute berühmte Zusammenstoß zwischen Ben Affleck und Sam Harris in der Bill Maher Show 2014, bei der sie über radikalen Islam diskutierten. Als ihre Facebook-Seite von Leuten überflutet wurde, die Affleck dafür priesen, wie der „diesen Rassisten Sam Harris“ niedergemacht habe, erkannte sie, dass die Dinge tiefgehend verdreht waren und es an der Zeit war sich zu äußern.

„Alles, was Sam Harris sagte, traf ins Schwarze“, erklärte Mohammed. „Ich konnte nicht verstehen, dass so viele Leute mit der Haltung von Ben Affleck übereinstimmten – und damit begann ein öffentliches Kapitel in meinem Leben. Ich entdeckte die globale säkular-humanistische Bewegung und nahm es auf mich andere aufzuklären.

Westliche Demokratien leiden unter einem toxischen Mix aus Arroganz und Naivität, die sie selbstgefällig machen“, sagte Mohammed, die diese Herausforderung nur Tage später bei einem Ausbruch zwischen Israel und der amerikanischen Linken wegen eines vorgeschlagenen Besuchs der BDS-freundlichen Abgeordneten Ilhan Omar und Rashida Tlaib herausstellte. „Sie unterschätzen die Macht des Islam, sie sehen das, was Islamisten in anderen Ländern getan haben und denken arrogant: ‚Das wird uns nicht passieren‘ – obwohl es direkt vor ihrer Nase schon geschieht.“

Im Kern dieser Naivität steht eine verstörende Allianz aus dem Islam und der Linken, sagte sie, eine toxische Partnerschaft, in der ranghohe Vertreter muslimische Traditionen mit „Gesten“ wie dem Hijab gut heißen.

Die Scheinheiligkeit der Linken wird nie stärker betont, als wenn es um das Thema des Hijab geht“, sagte Mohammed. „Als Frau im Westen für sich das Recht zu fordern, zu tragen, was man will – sogar oben ohne zu sein, wenn man das möchte – dieselben Frauen werden den Hijab feiern.

Sie patschen den Hijab auf Barbie-Puppen, auf (Mode-) Laufstege und auf die Titelseiten von Magazinen“, sagte Mohammed. „Ein Mittel der Unterdrückung – ein Kleidungsstück, das Vergewaltigungskultur verewigt – wird von Frauen gefeiert, die behaupten progressiv zu sein. Sie wollen Freiheit für sich selbst, freuen sich aber die Unterwerfung anderer Frauen zu unterstützen. Wenn es ihnen wirklich Sorge bereiten würde, würden sie die Frauen im Iran feiern, die dafür verhaftet werden, dass sie sich den verpflichtenden Hijab-Gesetzen widersetzen.“

Diese Heuchelei wird am besten durch die Art von Frauen-Marschierer demonstriert, die von Linda Sarsour angeführt werden.

„Wie kann eine Frau, die den antisemitischen, frauenfeindlichen, LGBT-feindlichen Louis Farrakhan feiert, einen liberalen Marsch anführen?“, fragte Mohammed. „Sie steht in konservativ-religiöser Kleidung da und behauptet, dass sie für progressive Werte steht; sie sagt, sie würde Israelis nicht vermenschlichen, während sie behauptete, dass Palästinenser entmenschlicht werden; sie ist beste Freundin von Terroristen wie Rasmeah Odeh, während sie vorgibt, dass es ihr ausschließlich um Frieden und Menschlichkeit geht.“

Mohammed startete den „Kein-Hijab-Tag“, mit dem die Millionen Frauen weltweit gefeiert werden, die sich den Gesetzen widersetzen und Gefängnis, Missbrauch und sogar Ehrenmord riskiert haben, indem sie das Stück Stoff von ihren Köpfen nehmen.

„Überall auf dem Planeten werden Frauen gezwungen es zu tragen“, sagte Mohammed, „von ihren Familien, die drohen sie zu töten, wenn sie es abnehmen, wie in meinem Fall. Oder sie werden tatsächlich dafür getötet, dass sie es abnahmen.“

Sie gründete auch die Organisation „Free Hearts Free Minds“ (Freie Herzen freie Geister), die Ex-Muslimen psychologische Unterstützung bietet, die in mehrheitlich muslimischen Ländern leben, in denen die staatlich zugelassene Strafe für das Verlassen des Islam der Tod ist.

Mohammed hat harte Worte für die Obama-Regierung, die „einen schwerwiegenden Fehler machte“, indem sie einen Islamisten hervorhob, der die Muslimbruderschaft pries. „Im Weißen Haus feierten sie eine Frau, die über die Tugenden der Scharia gesprochen hat“, fügte sie hinzu. „Weltführer sollten Zeit darin investieren die Geschichte des Islam zu studieren und sich den modernen Aufstieg des Islamismus über Gruppen wie die Muslimbruderschaft anzusehen.“

Über die Juden sagte sie, dass die allgemeine Erfahrung für Muslime in „allgegenwärtigem Hass auf jüdische Menschen“ besteht – und das wird von klein auf gelernt. In muslimischen Gemeinschaften wird das Wort für Jude nicht nur als Schimpfwort genutzt, es wird als Fluchwort verwendet. Dieser Hass ist derart durchdringend, dass er unsichtbar ist: Er wird einfach akzeptiert.

Nicht ein einziges Mal hielt ich als Muslima inne, um darüber nachzudenken, warum wir jüdische Menschen derart hassen“, sagte sie. „Es ist wie ein Kind zu fragen, warum es Monster hasst. Es ist einfach ein erlerntes Verhalten, das selten in Frage gestellt wird und der Hass auf Israel ist eine Erweiterung davon. Die Hoffnung alle jüdischen Menschen auszulöschen gründet in der Religion, die lehrt, dass es erst Frieden auf Erden geben wird, wenn alle Juden von rechtschaffenen Muslimen getötet worden sind.

Es gibt einen Hadith, der erklärt, dass Juden nicht in der Lage sein werden sich zu verstecken, weil sogar die Felsen und Bäume rufen werden: ‚Oh Muslim! Da versteckt sich ein Jude hinter mir!‘“

Mohammed ist „von Scham und Schuld verzehrt“ wegen des Hasses, den sie gegen das jüdische Volk zu empfinden gezwungen wurde und als sie anfing Juden zu treffen, erkannte sie das Gewicht der Lüge, die ihr erzählt worden war.

„Ich fühlte mich gedemütigt, weil nie auch nur eine einzige jüdische Person mir je gestattete diese Schuld zu fühlen; sie erinnerten mich immer schnell daran, dass ich ein Kind war und dass ich mir selbst vergeben sollte“, sagte sie. „Einer der ersten Juden, die ich traf, als ich noch ein Hijab tragendes Kind war, lächelte sofort und bezeichnete mich als Familie, Kusine – aber ich war beschämt und angewidert, dass diese Person mich mit ihnen verbinden wollte. So blind ist dieser Hass.“

Sich an diesen Vorfall zu erinnern, erklärte sie, ist „eine schockierende Erinnerung daran, wie sehr ich mich verändert habe – und Zeugnis für die Tatsache, dass jeder andere, der diesen Hass in sich trägt, sich auch verändern kann.“

Vergewaltigung und Sklaverei: Der tatsächliche „kulturelle Austausch“ des Islam mit dem Westen

Das British Musuem versucht einer üblen Wahrheit entgegenzutreten, die in westlicher lange festgehalten wurde.

Raymond Ibrahim, FrontPage Mag, 16. August 2019

Das British Museum kündigte vor kurzem eine „Sonderausstellung“ an, die im Oktober 2019 eröffnet werden soll und den Titel „Inspired by the East: How the Islamic World Influenced Western Art“ trägt (Inspiriert vom Osten: Wie die islamische Welt die westliche Kunst beeinflusste). Nach Angaben des Museums soll sie „Stereotype“ zu Muslimen überwinden und wird „hervorheben, wie ausgiebig und andauernd der kulturelle Austausch zwischen dem Westen und der islamischen Welt gewesen ist“.

Es gibt natürlich einen weniger bewundernswerten „kulturellen Austausch zwischen dem Westen und der islamischen Welt“, der Generationen von europäischen Malern „beeinflusste“ – einen, der erst vor kurzem Schlagzeilen machte, viele auf beiden Seiten des Atlantiks „triggerte“ und möglicherweise diese neue Ausstellung in Reaktion darauf auslöste: die sexuelle Versklavung europäischer Frauen durch Muslime.

Um den Mai 2019 – und um die offensichtliche Bedrohung herauszuheben, die muslimische Migranten für deutsche Frauen darstellen – begann die Alternative für Deutschland (AfD), eine 2013 gegründete politische Partei, ein Gemälde zu verwenden, das 1866 in Frankreich erschaffen wurde und den Titel „Sklavenmarkt“ trägt. Das Gemälde zeigt „einen schwarzen, offenbar muslimischen Sklavenhändler, der für eine Gruppe Männer eine nackte junge Frau mit weit hellerer Haut zur Untersuchung zur Schau stellt“, wahrscheinlich in Nordafrika. Die AfD setzte Bilder des Gemäldes auf Plakate mit dem Slogan: „Damit Europa nicht zu Eurabia wird.“

Der Direktor des Clark Art Institute in Williamstown (Massachusetts), das das Originalgemälde ausstellt, reagierte mit einem heftigen Protest und forderte die deutsche Partei auf „die Verwendung dieses Gemäldes zu unterlassen“ (obwohl es im öffentlichen Raum gezeigt wird). Andere Elemente in Deutschland reagierten mit Taten, so dass „Partei-Mitarbeiter wiederholt neue Plakate aufhängen mussten, nur um zu erleben, dass sie in der nächsten Nacht wieder zerstört wurden“.

Was soll man von all dem halten? Objektiv porträtiert das fragliche Gemälde „Sklavenmarkt“ eine Realität, die sich im Verlauf der Jahrhunderte unzählige Male abgespielt hat: Muslime aus Afrika und dem Nahen Osten haben es schon lange auf europäische Frauen abgesehen – dermaßen, dass sie über die Jahrhundert Millionen von ihnen versklavt haben.

Die muslimische Nachfrage nach – in den Worten eines Historikers – „Blondinen mit weißer Haut, mit glattem Haar und blauen Augen“ ist bis zum Propheten des Islam, Mohammed, zurückzuverfolgen, der seine Anhänger damit lockte Jihad gegen das benachbarte Byzanz zu führen, indem er anführte, blonde („gelbe“) Frauen würden als potenzielle Konkubinen auf sie warten.

Mehr als ein Jahrtausend lang danach überredeten islamische Kalifate, Emirate und Sultanate – der Variante Araber, Berber, Türken und Tataren – ebenfalls ihre Männer zum Jihad gegen Europa, indem sie dessen Frauen anführten (und später sexuell versklavten). Entsprechend, schreibt Dario Fernandez-Morera, wurde al-Andalus [das islamische Spanien], weil die Omajjaden blonde und rothaarige Frauen aus Franken und Galizien besonders schätzten, zum Zentrum für den Handel und die Verteilung von Sklavinnen“.

Tatsächlich war die unersättliche Nachfrage nach hellhäutigen Frauen so groß, dass es nach Angaben von M.A. Khan, einem indischen Autor und ehemaligen Muslim, „unmöglich ist den Islam vom Wikinger-Sklavenhandel zu trennen, weil die Versorgung absolut dazu gedacht war die nicht nachlassende Nachfrage nach hochpreisigen weißen Sklavinnen“ und „weißen Sex-Sklavinnen zu stillen“. Emmet Scott geht weiter und argumentiert: „Es war die Nachfrage des Kalifats nach europäischen Sklavinnen, die das Wikinger-Phänomen überhaupt erst herbeiführte“.

Was Zahlen angeht, gab es nach Angaben der konservativen Schätzung des amerikanischen Professors Robert Davis „[allein] von1530 bis 1780 fast mit Sicherheit eine Million und höchstwahrscheinlich bis zu eineinhalb Millionen weiße, europäische Christen, die von Muslimen der Berberküste versklavt wurden“, d.h. in Nordafrika, dem vielsagenden Schauplatz des Gemäldes. 1541 „wimmelte Algier vor christlichen Gefangenen [aus Europa] und es wurde zum allgemeines Sprichwort, dass ein christlicher Sklave selten ein fairer Tausch für eine Zwiebel war“.

Ohne zahllose sexuell versklavte europäische Frauen – manche aus so fernen Orten wie Dänemark und sogar Island entführt – die für den Preis von Gemüse verkauft wurden, wundert es kaum, dass europäische Beobachter im späten 18. Jahrhundert vermerkten, dass „die Einwohner von Algier eine recht weiße Hautfarbe haben“.

Um den habgierigen und unermüdlichen Drang der muslimischen Sklavenindustrie weiter zu unterstreichen, bedenken Sie Folgendes: Ihren ersten Krieg führten die Vereinigten Staaten – noch bevor sie einen Präsidenten wählen konnten – gegen dieselben islamischen Sklavenhändler. Als Thomas Jefferson und John Adams den Botschafter der Berber fragten, warum seine Landsleute amerikanische Seeleute versklavten, „antwortete der Botschafter uns, dass es in den Gesetzen ihres Propheten begründet sei, dass es in ihrem Koran geschrieben stand, dass … es ihr Recht und ihre Pflicht sei Krieg gegen sie [Nichtmuslime] zu führen, wo immer sie zu finden seien und alle zu Sklaven zu machen, die sei gefangen nehmen können“.

Man kann sagen, dass die Lage für Osteuropäer schlimmer war; die Sklavenmärkte des osmanischen Sultanats waren Jahrhunderte lang so überflutet mit Sklavenfleisch, dass Kinder für Pfennige verkauft wurden, „eine sehr schöne Sklavin wurde für ein Paar Stiefel getauscht und vier serbische Sklaven wurden für ein Pferd gehandelt“. Auf der Krim wurden etwa drei Millionen Slawen von den Tataren, muslimischen Verbündeten der Osmanen, versklavt. „Die jüngsten Frauen wurden für schmalose Genüsse behalten“, beobachtete in Litauer im siebzehnten Jahrhundert.

Ähnliche Gemälde wie das fragliche – so Jaroslav Čermák’s „Die Entführung einer herzegowinischen Frau“ (1861) – porträtieren diese osteuropäischen Realitäten: „Verstörend und extrem aufrüttelnd stellt es eine weiße, nackte Christin dar, die von den osmanischen Söldnern aus ihrem Dorf entführt wird, die ihren Ehemann und ihr Baby getötet haben.“

Selbst die Einzelheiten des Gemäldes/Posters „Sklavenmarkt“, das eine nackte und hellhäutige Sklavin darstellt, die von potenziellen Käufern begrabscht wird, geben die Realität wieder. Auf Grundlage eines Dokuments aus dem zwölften Jahrhundert, das sich mit Sklavenauktionen in Cordoba beschäftigt, rieben die muslimischen Händler „die Sklavenmädchen mit dunklerer Haut mit Salben ein, um sie ‚hübscher‘ zu machen“. Dann kleidete der muslimische Händler „sie alle in transparente Kleider“ und „sagt den Sklavenmädchen, sie sollten sich alten Männern und schüchternen Männern unter den potenziellen Käufern gegenüber kokett verhalten, um sie vor Verlangen verrückt zu machen“.

Kurz gesagt: Empörung über die Verwendung des Gemäldes „Sklavenmarkt“ durch die Alternative für Deutschland – die zum Teil von der neuen Ausstellung des British Museum als „Gegenmittel für Stereotype“ initiiert sein dürfte – ist nur ein weiterer Versuch die Wahrheiten der muslimisch/westlichen Geschichte zu unterdrücken und zu beschönigen, besonders ihre krasse Fortsetzung in der Gegenwart. Denn die Kernaussage dieses Gemäldes – muslimische Männer, die hellhäutige Frauen begrabschen und sie sexuell ausnutzen – hat in ganz Westeuropa ein alarmierendes Niveau erreicht, besonders in den beiden fraglichen Staaten Deutschland und Großbritannien.

Anmerkung: Die oben wiedergegebenen historischen Ereignisse, Statistiken und Zitate – und weitere dieser Art – sind in dem Buch des Autors vollständig dokumentiert: Sword and Scimitar: Fourteen Centuries of War between Islam and the West

Der gefährliche Drang Islamophobie mit Antisemitismus abzugleichen

Islamophobie gründet, wie ein Großteil des muslimischen Diskurses, auf Besitzergreifung und Umkehrung der jüdischen Erfahrungen und Prinzipien.

Melanie Phillips, JNS.org, 27. Juni 2019

Die in Somalia geborene Kongressabgeordnete Ilhan Omar (Demokratin, Minnesota), die eine Reihe antisemitischer Äußerungen getätigt hat, ist derzeit in eine Kontroverse um ihre Ehegeschichte verwickelt. Als die Behauptungen um ihre Bigamie und Immigrationsbetrug 2016 erstmals aufkamen, beschuldigte Omar die involvierten Journalisten der „Islamophobie“.

Omar erhob zudem eine Behauptung, die immer mehr zu hören ist: dass Muslime nur deshalb als Antisemiten bezeichnet werden, weil sie Muslime sind. Mit anderen Worten: Jeder, der muslimischen Antisemitismus anprangert, ist islamophobisch.

Diese verdrehte Behauptung ist eine Art muslimischen Antisemitismus unaussprechbar zu machen.

Die Behauptung ist zusammen mit der Botschaft zu hören, das Islamophobie das Äquivalent des Antisemitismus ist – eine Gleichsetzung, die auch von der Führung des britischen Judentums gemacht wird. Das ist erschreckend, weil es eine moralisch bankrotte und gefährliche Äquivalenz ist.

Zwar sind einige Menschen gegenüber Muslimen echt vorurteilsbelastet – so wie einig jeden hassen oder fürchten, der nicht wie er selbst ist – aber Islamphobie wurde von der Muslimbruderschaft als Möglichkeit erfunden legitime Diskussion jeglicher Fehler in der islamischen Welt zum Schweigen zu bringen.

Vor ein paar Tagen intensivierte Pakistan den Druck. Die UNO-Initiative stützend sagte Pakistans Botschafterin Maleeha Lodhi, Islamophobie sei „heute der am stärksten vorherrschende Ausdruck von Rassismus und Hass gegen ‚den Anderen‘.“

Das ist völlig falsch. Abgesehen von der Tatsache, dass der Islam keine Rasse, sondern eine Religion ist, ist der wahre Hass auf „den Anderen“ heute Antisemitismus. Und diejenigen, die dieses Gift aus Prinzip streuen, sind die politisch Linken zusammen mit der muslimischen Welt.

In Großbritannien ist die Labour Party erschüttert von seuchenartigem Antisemitismus ihrer Mitglieder. Eine detaillierte Umfrage der Universität Oslo aus dem letzten Jahr stellte fest, dass in Skandinavien, Deutschland, Großbritannien und Frankreich die meiste antisemitische Gewalt von Muslimen verübt wird.

Das ist wegen des als Islamophobie bezeichneten Terrors weitgehend unsagbar; diese ist Hohn, der gegen jeden angewendet wird, der muslimischen Antisemitismus anprangert. Aus diesem Grund ist die Erklärung von UNO-Generalsekretär António Guterres von dieser Woche, er würde „weiterhin antisemitischen Rassismus und jede andere Form von Hass anprangern“, womit aber auch alle Kritik am Islam unter exakt diesem Schirm verboten werden soll, gefährliche Heuchelei.

Denn muslimischer Antisemitismus schürt und legitimiert westlichen Antisemitismus und seine zeitgenössischen Mutationen: Antizionismus und die Dämonisierung und Delegitimierung Israels. Die Weigerung Muslime zu kritisieren bedeutet, dass der überreizte Diskurs antijüdischen Hasses, der durch die islamische Welt strömt, besteht aus Ritualmordvorwürfen, verwirrten Verschwörungstheorien und paranoiden Fantasien, die in der breiteren westlichen Gesellschaft normal geworden ist.

Muslimische Ideologen erklären offen, dass das, was sie vor allem motiviert, ihr Hass nicht nur auf Israel, sondern auf die Juden ist.

Der Führer der Hisbollah, Scheik Hassan Nasrallah, hat gesagt: „Wenn wir die gesamte Welt nach einer feigeren, abscheulicheren, schwächeren und kraftloseren Person absucht, was Psyche, Geist, Ideologie und Religion angeht, würden wir niemanden wie den Juden finden. Beachten Sie, dass ich nicht Die Israelis sage.“

Früher diesen Monat sagte der irakische Kleriker Abd Al-Salam Zain Al-Abidin im irakischen Fernsehen, dass der Koran sich so sehr auf die Juden konzentriert, wie er es tut, weil sie der „Erbfeind“ der Muslime sind.

Die palästinensischen Araber pumpen psychotische, naziartige Ehrverletzungen und Verleumdungen gegen Juden hinaus. Ende letzten Jahres sagte ein Prediger, typisch für das PA-Fernsehen, Juden „geben ihre Krallen, wann immer sich ihnen die Chance bietet … immer kämpfend, immer intrigierend und immer Verschwörungen gegen die Menschheit anzettelnd…“

Die erstickenden Auswirkungen des Islamophobie-gleicht-Antisemitismus-Sprachbildes bedeutet allerdings, dass wenige das Konzept der Islamophobie selbst fundamental antijüdisch ist.

Der Grund ist, dass Islamophobie, wie ein Großteil des muslimischen Diskurses, auf einer Inbesitznahme und Umkehrung jüdischer Erfahrung und Prinzipen gründet.

Die Islamisten erfanden „Islamophobie“, weil sie das bekommen wollten, von dem sie (fälschlich) glaubten), es seien die Vorteile des Antisemitismus für die Juden – Schutz vor Kritik. Das ist der Grund, dass sie behaupten, die beiden seien gleich.

Aber der große Unterschied ist, dass Antisemitismus ein wahres Vorurteil ist, denn Juden sind unschuldig, was die ihnen zugeschriebenen grotesken Untaten angeht. Im Gegenteil, während viele Muslime anständige Leute sind, die keiner Fliege etwas zuleide tun würden, ist der Islam eine reale, historische Quelle der Unterdrückung, fanatischen Gewalt und Kolonialkriege.

Immer wieder mal macht sich muslimisches Denken jüdische Erfahrungen zueigen und kehrt sie um, damit man Israel und die Juden dämonisieren kann.

Die Juden sind das einzige Volk, für das das Land Israel je das nationale Königreich war, hundert Jahre bevor der Islam auch nur gegründet wurde. Trotzdem sagen die Muslime (lächerlicherweise), dass sie das Eingeborenenvolk im Land sind.

Gazas islamistische Kriegsherren begehen Kriegsverbrechen, indem sie auf israelische Zivilisten zielen. Dennoch sagen Muslime, Israel sei Kriegsverbrechen schuldig, obwohl die IDF heldenhaft alles unternimmt, um keine arabischen Zivilsten zu töten und ein Verhältnis von toten Zivilisten zu Kämpfern, die drei- bis viermal besser ist, als das von amerikanischen oder britischen Streitkräften in ihren Kriegen erzielten.

Juden wurden aus arabischen Ländern ethnisch gesäubert; trotzdem behaupten Muslime, Israel würde die Palästinenser ethnisch säubern, eine aberwitzige Behauptung, bedenkt man, dass die arabische Bevölkerung in den umstrittenen Gebieten und dem Gazastreifen sich seit 1948 mehr als vervierfacht hat.

Israel gibt allen Juden das Recht nach Israel zurückzukehren; die Muslime behaupten ein „Rückkehrrecht“ in ihren angeblichen Staat Palästina zu haben, nicht Israel. Sie behaupten die Palästinenser seien die „neuen Juden“ der Welt.

In Großbritannien beschuldigt eine Kampagne der ehemaligen Vorsitzenden der Konservativen Partei, Baroness Warsi, Islamophobie zu ächten, die konservative Partei der institutionellen Islamophobie und der Leugnung der Islamophobie. Das ist eindeutig ein Versuch britischer Muslime sich die moralische Überlegenheit anzueignen, die heute angeblich die britischen Juden als Resultat des nicht angesprochenen Antisemitismus in der Labour Party belegt wird.

Antijüdische Aneignung und Umkehr sind für den Islam fundamental. Ein Grund, warum die Existenz Israels als jüdischer Staat Anathema ist, besteht darin, dass der Islam lehrt, die realen, authentischen Juden seien … die Muslime. Das erklärte Osama bin Laden in seinem Brief an das amerikanische Volk:

„Es sind die Muslime, die die Erben Mose (Friede sei mit ihm) sind und die Erben der wahren Thora, die nicht verändert wurde. … Wenn die Anhänger Moses in der Thora ein Recht auf Palästina versprochen worden ist, dann sind die Muslime die Nation, die dessen würdig ist.“

Da fromm Muslim glauben, der Islam sei perfekt und alles andere sei Gebiet des Teufels, wird muslimische Aggression gegen Juden und andere zu Selbstverteidigung, während Verteidigung dagegen zur Aggression wird.

Alle, die die Sache der Palästinenser befürworten, machen bei dieser surrealen Agenda der Aneignung und Umkehrung mit. Im Gegenzug spielt das direkt dem postmodernen Diskurs im Westen in die Hände, wo in Übereinstimmung mit dem Dogma der säkularen Ideologien vom Multikulturalismus bis zur Umweltschutzreligion Lügen als Wahrheit geglaubt werden und Wahrheit als Lügen verachtet wird.

Wie der Islam gründen diese Ideologien ebenfalls darauf die Welt perfektionieren zu wollen, Agenden, die keinen Widerspruch dulden und die verlangen, dass Abweichler vernichtet werden.

Wenn Sie das Gefühl haben in einem furchterregenden, verwirrenden und unheimlichen Spiegelkabinett zu Antisemitismus, Israel und Islamophobie zu leben, dann ist das der Grund dafür.