Internationaler Holocaust-Gedenktag 2023

Heute „gedenkt“ „die Welt“ des Holocaust. Am Tag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz durch die Rote Armee 1945.

Offensichtlich eine reine Feigenblatt-Veranstaltung.

Früher hieß es mal „Nie wieder!“

Heute wird eine #WeRemember-Kampagne gefahren. (Und die sozialen Medien strotzen nur so vor Fotos mit Plakat dazu.)

Woran wird erinnert?

Da sind Millionen Menschen ermordet worden. Was für Menschen?

Laut der Antidiskrimnierungsbeauftragten der Scholz-Bundesregierung „queere“ und andere mit Buchstaben abgekürzte Leute. Juden kommen in der Verlautbarung dieser überbezahlten Beamtin nicht vor. Das ZDF scheint identisch zu agieren. Beim Grünen-Vorsitzende Omid Nuripur kommt das Wort „Jude“ in diesem Zusammenhang ebenfalls nicht vor.

#WeRemember wird haufenweise von Leuten propagiert, denen die Hetze gegen lebende Juden scheißegal ist, wenn sie nicht von „rechts“ kommt. Und die künstliche Rassismus-Vorwürfe dort konstruieren, wo sie zur Rechenschaft gerufen wird. Die sich zum Hüter des Gedenkens aufspielen, aber die aktualisierte Fassung des ältesten Hasses der Welt nicht nur ignorieren, sondern in vielen Fällen sogar bestreiten.

Zum Beispiel da, wo Araber/Muslime – meist in Form von Palästinensern – jüdische heilige Stätten für sich beanspruchen und Juden den Zugang verweigern. Das ist antisemitisch, aber die Heuchler in Politik und Medien wollen das nicht anerkennen. Wenn Juden am Rahelgrab in Bethlehem terrorisiert werden, faseln sie von Besatzung und Freiheitskampf gegen Unterdrücker. Wenn Muslime das Patriarchengrab in Hebron – eine der ältesten jüdischen heiligen Stätten überhaupt, älter als der Tempelberg – für sich beanspruchen und Juden den Zugang verweigern wollen, schweigen die Heuchler oder schimpfen auf die jüdischen „Besatzer“.

Apropos Tempelberg: der heiligste Ort des Judentum überhaupt. Den Muslime als rein muslimisch beanspruchen, der von Juden „nicht mit ihre dreckigen Füßen geschändet“ werden darf. Was ist daran nicht antisemitisch? Die Heuchler werden haufenweise Scheinargumente finden, um das zu rechtfertigen. Während arabischen Antisemiten weitergehen und inzwischen sogar die sogenannte „Klagemauer“ zum muslimischen Heiligtum erklären.

Bei uns gibt es ebenfalls Aneignungen. So haben Muslime den deutschen Nationalfeiertag, den 3. Oktober, zum „Tag der offenen Moschee“ erklärt. Damit wird die deutsche Wiedervereinigung annektiert und untergebuttert. Ein Datum besetzt, das eigentlich einem anderen Ereignis gehört.

Angesichts dieser Aneignungen sollte es nicht verwundern, dass das inzwischen auch hier weiter Überhand nimmt. Und so wird ausgerechnet am internationalen Holocaust-Gedenktag von Israel hassenden Judenfeinden in Berlin eine „Pro-Palästina-Demo“ angesetzt. Damit die Schoah und der moderne wie der alte Antisemitismus in den Hintergrund gedrängt werden, um den Juden mit gelogenen Vorwürfen Rassismus, Diskriminierung und Verbrechen anzuhängen. Dass ausgerechnet am Holocaust-Gedenktag mitten in Berlin dem Staat der Überlebenden der Schoah „Apartheid“ vorgeworfen wird, gehört wie selbstverständlich dazu.

Gegen diese Aneignungen wird nichts unternommen. Nichts gesagt. Es findet kein Aufschrei statt. Außer vielleicht, die Täter werden angeprangert. Im Zweifelsfall werden diejenigen, die darauf aufmerksam machen, angefeindet. So wie es allgemein der Fall ist, wenn man z.B. darauf aufmerksam macht, dass ein „Antisemitismusbeauftragter“ seinem Job nicht nachkommt, sondern ihn eher so versteht, dass er als Beauftragter FÜR die Verbreitung von Antisemitismus agieren soll statt diesen zu bekämpfen, dann sind die tatsächlich gegen Antisemitismus Aktivten auf einmal „rechte“ Trolle. Und Juden am Antisemitismus schuld.

Liebe #WeRemember-Schilderhalter: Ihr seid weitgehend scheinheilige Heuchler, denn ihr gebt lediglich billige Worthülsen von euch, die keinerlei Bedeutung haben – außer vielleicht dieser: „Wir machen das, aber nehmt uns nicht ernst, Wir trauern um vor 75 Jahren ermordete Juden (oder tun zumindest so), damit wir nicht wirklich etwas gegen Antisemitismus tun müssen. Denn das wäre mühsame Arbeit, bei der es Gegenwind ohne Ende gibt und das wollen wir in der Politik, den Medien usw. nicht. Denn das ist zu anstrengend. Und zu ehrlich. Und kommt uns bei unseren Lieblingsthemen ideologisch in die Quere. Also machen wir billige Symbolaktionen und scheißen auf echtes Handeln.“

Wenn ein Holocaust-Gedenktag zum Gedenktag an „LGBTQ“-Opfer reduziert wird, an dem die jüdischen Opfer praktisch rausfallen, dann läuft etwas gewaltig schief. Und ich habe den Verdacht, dass das nicht ungewollt ist.

Wie die Bekämpfung von „Islamophobie“ zu Theokratie führt

Daniel Greenfield, Sultan Knish, 13. Januar 2023

Die Entscheidung der Hamline University einen Kunstdozentin einer Minderheitengruppe zu entlassen, weil die ein schiitisches Gemälde Mohammeds zeigte, hat es von den Vororten von ein paar Blocks und einer Studentenzeitung des kleinen Privat-Colleges in St. Paul auf die Kunstseiten, eine Verurteilung von PEN und schließlich in die New York Times geschafft.

Erika Lopez Prater, eine Assistentin in Hamline, zeigte ihrer Klasse ein persisches Gemälde Mohammeds. Aram Wedatalla, Präsident der Muslim Student Association, legte Beschwerde ein. Die MSA versammelte sich zusammen mit ihrem Berater Nur Mood, dem stellvertretenden Direktor für Programme zur sozialen Gerechtigkeit, um sie zu anzuprangern. Die Dozentin, eine Latina, wurde abserviert und als islamophob verurteilt, Jaylani Hussein, Direktor von CAIR Minnesota, kam dazu, um eine Veranstaltung über Islamophobie  abzuhalten. Die MSA und CAIR stehen beide in Verbindung zur Muslimbruderschaft.

Als ein Religionsprofessor darauf hinwies, dass Muslime unterschiedliche Ansichten zu Gemälde von Mohammed haben, beschrieb Hussein solche Muslime als „Extremisten“ und argumentierte: „Man kann eine ganze Klasse lehren, warum Hitler gut war.“

Die New York Times beschrieb dann, dass „Frau Baker, die Abteilungsleiterin, und Dr. Everett, der Verwalter, getrennt voneinander, auf den Religionsprofessor zugingen, ihm die Hände auf die Schultern legten und sagte, dies sei nicht die Zeit diese Bedenken aufzubringen“.

Nach Jahre der Verspottung der Warnungen, dass ein Bündnis mit Islamisten es erfordern würde, dass sie das Scharia-Recht durchsetzen, machten Linke an der Hamline University genau das. Und diesmal waren ihre Ziele nicht weiße Männer, sondern eine Frau einer Minderheit und schiitisch-muslimische Gemälde.

Linke in Minnesota haben Diversität umarmt. Und manchmal erfordert Diversität, dass eine Latina-Akademikerin versucht Studenten über islamische Kunst zu lehren, gesäubert wird, weil sie Arbeit der schiitischen Seite des Spektrums verwendete, statt die sunnitische, zu der die Muslimbruderschaft gehört.

Eines der Gemälde ist von Raschid al-Dīn, ein Jude, der zum schiitischen Islam konvertierte. Seine Motive wie der weit überwiegenden Mehrheit der Konvertiten, bestand darin Verfolgung zu entgehen und weiterzukommen. Das Gemälde ist, wie die meiste bildnerische Kunst, objektiv schrecklich und könnte von einem mäßig talentierten Sechsjährigen verbessert werden. Der einzige Grund, dass islamische Kunst jemals gelehrt wurde, ist Diversität.

Der Islam wurde nach dem 11. September als Zeichen der Toleranz schnell überall hineingeworfen. Die früher  obskuren Muslime wurden zum Ground Zero für Diversität. Ein Markt für islamische Kunst heizte sich auf. Trotz starker Einschränkungen von Religion am Arbeitsplatz hatten Unternehmen und Regierungsdienststellen das Gefühl, sie müssten mit einer Demonstration der Unterstützung für Muslime Tugendsignale setzen. Das bedeutete Poster mit Hijab tragenden Frauen und eine Menge Koran-Kalligrafie an Orten, die niemals eine Bibel ausstellen würden.

Viele Muslime waren nicht glücklich damit israelische heilige Schriften an „dreckigen“ Orten ausgestellt zu sehen. Muslimische Gruppen hatten zuvor alles von einem Nike-Turnschuh bis zu eine Eiskrem-Strudel und  jegliche Kurven beschuldigt auf blasphemische Weise den Namen Allahs zu beinhalten. Sie waren aufgebracht ihn als Tattoo angeboten zu sehen oder dass er in der Toilette eines Urologen aufgehängt zu sehen.

Islamisen waren nie an „Diversität“ interessiert. Was sie wollten, war, dass jeder das islamische Recht respektiert. Im Namen der Toleranz wurden Linke zu Theokraten und Islamisten nutzten die Grammatik der Diversität zur Eliminierung jeglicher Diversität. Mit Einwänden konfrontiert, verfielen Hamlines Islamisten darauf schiitische Bilder Mohammeds mit Hitler oder den „N-Wort“ gleichzusetzen.

Linke, die die Prämisse akzeptierten, dass Toleranz Theokratie erfordert, sind nicht in der Lage mit dem Thema umzugehen. Die New York Times interviewte einen persisch-schiitischen Professor an der Duke University, der erklärte er liebe und zeige ständig Bilder Mohammeds. Der gesamte Artikel verwendet aber nie die Begriffe „sunnitisch“ oder „schiitisch“ und schlägt auch nicht vor, dass hier konfessionelle Unterschiede am Werk sind. Nachdem sie es auf sich genommen haben islamische Theokratie aufzubürden, sind sie abgeneigt darüber zu urteilen.

Und dennoch zeigt das, was an der Hamline University passierte, anders als die Mohammed-Karikaturen, dass die intersektionale Durchsetzung der islamischen Theokratie neben Black Lives Matter, LGBTQ und Planned Parenthood [Abtreibung] mehr erforderte als nur Kritik an Mohammed zu verbieten, sondern sogar andere islamische Doktrinen zugunsten des Vorrangs der sunnitischen Islamisten zu unterdrücken.

Alles andere ist ein Hassverbrechen.

Hamline Universitys Verwaltung für soziale Gerechtigkeit säuberte eine Latina-Kunstlehrerin, weil sei es wagte Arbeiten aus dem schiitischen Kanon zu zeigen, was Sunniten beleidigte, die mit der Muslimbruderschaft verbunden sind.

Linke fanden es sehr leicht islamisches Herrenmenschentum zu unterstützen, wenn es darum geht konservative Protestlern zu verbieten den Koran zu verbrennen oder zu erwähnen, dass Mohammed ein Kinderschänder war. Aber war nur die ins Zelt gesteckte Kamelnase. Der Rest des Kamels erfordert, dass Amerika in allen möglichen Details gründlich auf Linie des islamischen Rechts neugeordnet wurde.

Während Linke einen Unterschied zwischen einem verunstalteten Koran, einer Mohammed-Karikatur von Charlie Hebdo und einem schiitischen Gemälde Mohammeds machen, macht das für die Muslimbruderschaft keinen Unterschied. Und das politische Establishment der Demokraten und die linken kulturellen Gesprächspartner, die sich den Fassadengruppen der Bruderschaft ergeben haben, müssen entscheiden, wo sie die Grenze ziehen.

Der Islam hat sich den größten Teil seines Bestehens in einem Zustand immerwährenden Bürgerkriegs befunden. Muslimische Bürgerkriege haben in den letzten zehn Jahren weit mehr Menschen das Leben gekostet als all unsere Streitkräfte im Irak und Afghanistan.

Und wir haben diesen Bürgerkrieg nach Amerika importiert.

Das sind nicht einfach leeres Gerede oder Verschwörungstheorien. Die schlimmste Serie muslimischer Morde in Amerika wurden von einem afghanischen Sunniten verübt, der sich gegen afghanische Schiiten in Albuquerque richtete. Den Islam zu importieren bedeutet nicht nur Macheten-Angriffe am Times Square, sondern auch drei Teenager, die im November wegen der Planung alle Menschen in einer schiitischen Moschee in Chicago zu töten.

Die Linken, die mit den sunnitischen Islamisten ins Bett gehen, glaubten, dass alles, was sie tun müssten die Amerikaner nur dazu bringen sich der islamischen Theokratie zu fügen, aber Schulkinder dazu zu bringen Moscheen zu besuchen oder unsere Führungskräfte zu überzeugen Kritik am Islam zu verbieten, was der leichte Teil. Der schwere Teil ist zu tun, was die Muslime selbst niemals in der Lage waren über einen längeren Zeitraum zu tun: eine einheitliche Theokratie aufrechtzuerhalten.

Die Hamline University hatte viel mehr Sunniten als Schiiten. Ihre islamische Studentenorganisation ist die MSA. Und die Führung fand es zweckmäßig die sunnitisch-islamische Theokratie zu akzeptieren und schiitische Darstellungen Mohammeds anzuprangern. Landesweit ist es Linken weniger behaglich, was die Abmachung angeht. Der PEN hat Hamline verurteilt und die New York Times legt betreten nahe, dass es sich um ein komplexes Thema handelt.

Es ist komplex, aber keinesfalls so, wie die Medien oder ihre Partei es bereit sind zu diskutieren oder zu akzeptieren.

Die Islamisten erzählen uns wiederholt, dass es nicht „nur einen Islam“ gibt“. Was sie wirklich meinen, ist, dass es nur einen Islam gibt, den sie akzeptieren. Sunniten mit ihrer überlegenen Anzahl und die Organisation der von Ölgeld finanzierten Muslimbruderschaft, dominieren. Und es ist jetzt unser Job ihnen zu helfen diesen „einen Islam“ in Amerika durchzusetzen. Scharia bedeutet, dass wir ihre Religionspolizei sind.

Intersektionalität hat die Durchsetzung der islamischen Theokratie an die Gruppen für soziale Gerechtigkeit, Campus-Verwaltungen, Unternehmen, Regierungsbüros und all die woken Institutionen ausgesourct.

Wokeness ist Scharia. Das ist die unangenehme Realität, die sich in Hamline abspielt, die ihren ersten schwarzen Präsidenten ins Amt brachte, der akademische Freiheit anprangerte, weil sie die Ausstellung von Mohammed-Kunst erlaubt, wo Islamisten ernannt wurden, um soziale Gerechtigkeit zu handhaben und sich jetzt mit einer linken Gegenreaktion konfrontiert wird.

Aber die Gegenreaktion vermeidet sorgsam die Kernfragen, besonders den Zusammenhang von Theokratie und Toleranz, die im Kerze des dreckigen Deals der Zeit nach dem 9/11 ist, den Linke mit Islamisten schlossen.

Bis sie bereit sind diesen Deal zu überdenken, müssen sie in Amerika das islamische Recht durchsetzen.

Weihnachtszeit: Wenn der Westen Appeasement betreibt und der Islam metzelt

Raymond Ibrahim, 20. Dezember 2022 (The Stream)

Geköpfter Weihnachtsmann – typisches Bild, verbreite von „Extremisten“ in der christlichen Weihnachtszeit

Einer der abscheulichsten Aspekte des sogenannten Krieges gegen Weihnachten ist westliches Appeasement gegenüber muslimischen Empfindlichkeiten.

Betrachten sie die Ereignisse in Schweden, wo seit Jahrhunderten der Tag der Heiligen Lucia gefeiert wird. Laut der Britannica ist

der Tag der Heiligen Lucia ein in Schweden, Norwegen und den Schwedisch sprechenden Gegenden in Finnland am 13. Dezember gefeiertes Lichterfest zu Ehren der Heiligen Lucia… Das Fest beginnt mit einer Prozession, angeführt vom Lucia-Beauftragten, dem weiß gekleidete junge Mädchen, die erleuchtete Kränze auf ihren Köpfen tragen und in weiße, schlafanzugähnliche Kostüme gekleidete Jungen folgen, die traditionelle Lieder singen. Das Fest begeht den Anfang der Weihnachtszeit in Skandinavien und soll während der dunkelsten Zeit des Jahres Hoffnung und Licht bringen.

Das ist vorbei. Mindestens eine Schule in Schweden hat die Feier kompromittiert, um ihre muslimischen Schüler zu beschwichtigen. Ein schwedischer Bericht (englische Übersetzung hier) besagt:

Erwarten Sie Weihnachtsmänner, Sternsinger und Lebkuchenmänner in der Lucia-Prozession? Nicht an der Mariehemskolan (Schule der heiligen Maria) in Umeå. Dort wurde beschlossen, dass die etwa 40 Kinder im Alter von 7 bis 10, die an der Lucia-Prozession teilnehmen, das ohne die traditionellen Elemente der Lucia-Feier tun werden. Der Grund dafür ist, dass muslimische Kinder letztes Jahr nicht an dem Fest teilnahmen, weil ihren Eltern die Verbindung zwischen der Feier und Weihnachten nicht behagte… Die Kinder werden auch keine traditionellen Lucia-Lieder singen. Der Chorleiter sagt, dass in den letzten Jahren viele Kinder ausgeschlossen waren, weil schwedische Schulen sich so stark auf das Lucia-Fest konzentrierten und es sei „so unglaublich traditionell christlich“.

Beachten Sie, dass der Chorleiter es so aussehen lässt, als wären die muslimischen Kinder „ausgeschlossen“ worden, obwohl in Wirklichkeit sie bzw. ihre Eltern diejenigen waren, die sich für die „Ausschließung“ entschieden.

Jetzt von allen Weihnachts-/christlichen Insignien befreit, postete die Marienschule ein Bild einer der aktuellen und höchst „verwässerten“ Lucia-Proben – das ein sehr junges muslimisches Mädchen in vollem, schwarzem Hijab zeigte.

So sieht der laufende „Beitragt“ des Islam in Schweden aus. Seit der skandinavische Staat seine Türen für Multikulturalismus und Migration öffnete – deren überwiegende Mehrheit muslimisch gewesen ist – haben die gewalttätigen Verbrechen um 300% und Vergewaltigungen um 1.472% zugenommen. (Diese Zahlen basieren auf einem Bericht aus dem Jahr 2015; weil die muslimische Migration im Verlauf von fast acht Jahren weiter sprunghaft angestiegen ist, sind diese Statistiken wahrscheinlich schlimmer geworden.)

Abgesehen von einem exponentiellen Anstieg des Chaos löscht die zunehmende muslimische Bevölkerung, wie die aktuelle Entwicklung bezeugt, langsam aber sicher Schwedens indigene Kultur und ehemals christliches Erbe aus – sie wird „gecancelt“. In diesem Fall basiert ihr Erfolg allerdings komplett auf der bereitwilligen Kooperation Schwedens.

Schweden ist natürlich symbolisch für den Westen insgesamt. Ausdrucksformen für Weihnachten, insbesondere Krippenszenen, werden überall im Westen unterdrückt, um Muslime zu beschwichtigen. Ein paar Beispiele kommen aus Großbritannien (hier und hier), Italien (hier und hier), Deutschland (hier und hier) und Belgien (hier und hier).

In New York City wurde öffentlichen Schulen schon seit 2002 erlaubt die religiösen Symbole aller Religionen – einschließlich des Sterns und des Halbmonds des Islam – auszustellen, außer denen des Christentums, wobei das Verbot der Krippenszene besonders betont wurde.

Es lohnt sich auch festzuhalten, dass nicht wenige dieser Westler, die solche Selbstunterdrückung betreiben, sich als „Christen“ identifizieren – darunter auch der Papst.

Was all dieses Appeasement besonders abscheulich macht, ist, dass es von allen Nichtchristen ausgerechnet die Muslime waren, die – weit entfernt davon sich für solches „Feingefühl“ zu revanchieren – die Weihnachtszeit oft nichts anderes ankündigt als einen Anstieg der Verfolgung von christlichen Minderheiten in der gesamten muslimischen Welt.

Während Weihnachten 2015 habe ich zum Beispiel Wert darauf gelegt für einen Artikel Vorfälle von Verfolgung genau zu verfolgen und zusammenzutragen. Ein paar Beispiele:

  • USA: Muslimische Terroristen griffen eine Weihnachts-Party in San Bernardino an; dabei wurden 14 Menschen getötet, darunter eine Christin aus dem Iran, die glaubte, sie sei durch ihre Ankunft in Amerika erfolgreich der Verfolgung entkommen.
  • Nigeria: Muslimische Terroristen von Boko Haram schlachteten am Weihnachtstag 16 Christen ab, darunter Kinder. In anderen Jahren hat die Jihadistengruppe am Weihnachtstag auf mehrere gedrängt voll besetzte Kirchen Bombenanschläge verübt oder sie abgebrannt. Einer der tödlichsten Anschläge ereignete sich 2011, als die Jihadisten während der Weihnachtsmesse eine katholische Kirche bombardierten, wodurch 39 Menschen getötet und hunderte verletzt wurden.
  • Philippinen: Muslimische Terroristen metzelten an Heiligabend zehn Christen nieder, um „ein Statement abzugeben“.
  • Irak: An Heiligabend warfen islamische Terroristen Bomben auf zehn Häuser und eine Abtei eines christlichen Dorfes.
  • Bethlehem: Am Geburtsort des Christentums und Schauplatz der Krippe bewarfen Muslime einen christlichen Leiter; an einer anderen Stelle setzten sie einen öffentlichen Weihnachtsbaum in Brand.
  • Belgien: „Allahu akbar“ brüllende Muslime setzen in Brüssel einen großen öffentlichen Weihnachtsbaum in Brand.
  • Bangladsch: Die Mitternachtsmesser zu Weihnachten wurde aufgrund heftiger Terrordrohungen abgesagt.
  • Indonesien: Die Weihnachtsmesse wurde abgesagt, obwohl starke Sicherheitsmaßnahmen – Personalstärke 150.000 – infolge von Terrordrohungen überall um Kirchen stationiert waren.

Mancher mag argumentieren, dass die meisten dieser Beispiele das Werk von Terroristen oder andere „Extremisten“ waren – dass wahre Muslime Christen willkommen heißen.

Im Gegenteil. Während derselben Weihnachtszeit gingen die Behörden mehrere muslimischer Staaten „hart gegen Weihnachtsfeiern vor“.

Im Iran wurden 10 Christen, die still die Geburt Christi in einem Haus feierten, am Weihnachtstag verhaftet, in Ketten gelegt und abgeführt. Darüber hinaus verboten die Regierungen dreier anderer muslimischer Staaten – Brunei, Tadschikistan und Somalia – Weihnachten formell unter Androhung von langen Gefängnisstrafen. Die Verbote beinhalteten das Feiern der Geburtsgeschichte bis das Aufstellen von Bäumen, sich wie der Weihnachtsmann anzuziehen und/oder Geschenke zu machen. Die islamischen Kleriker von Brunei fassten die allgemeine Begründung zusammen: „Religiöse Symbole wie Kreuze, das Anzünden von Kerzen, Weihnachtsbäume aufzustellen, religiöse Lieder zu singen, Weihnachtsbotschaften zu schicken … sind gegen den islamischen Glauben.“

Obwohl die Beispiele oben nur aus einem einzigen Jahr stammen (2015), erlebt jede Weihnachtszeit davor und danach dieselbe Verfolgung durch Muslime. Zum Beispiel werden christliche Arbeiter in Amerikas großem „Freund und Verbündeten“ Saudi-Arabien, wenn sie verdächtigt werden, das sie – wie ein saudischer Beamter sich einmal beschwerte – „sich verschwören Weihnachten zu feiern“, verhaftet und bestraft.

Weihnachten 2022 ist noch nicht da und die islamische Feindlichkeit gärt bereits. Vor ein paar Tagen sägte in Frankreich ein Muslim einen Weihnachtsbaum ab, der von offiziellen Vertretern von Lormont in der Stadt aufgestellt worden war; ein paar Tage davor „terrorisierte“ ein Muslim in der italienischen Stadt Sora „alle“ Teilnehmer der Feier zur Entzündung eines Weihnachtsbaums. Damit der „religiöse Aspekt“ – heißt islamische Motivation – nicht übersehen wird, brüllten beide Muslime den uralten Kriegsruf des Islam: „Allahu Akbar!“.

Wenn das die Art ist, wie einige muslimische Minderheiten auf die öffentlichen Weihnachtssymbole  in westlichen Staaten reagieren, wo sie „Gäste“ sind, wie könnten sie wohl reagieren, wenn sie sich „zuhause“ fühlen, heißt in der muslimischen Welt selbst? Nun, in Tadschikistan, einem vermeintlich „säkularisierten“ Staat, die selten mit „Radikalismus“ in Verbindung gebracht wird, schrie ein Muslim „Ungläubiger!“ und erstach einen anderen jungen Mann – einfach deshalb, weil er als Weihnachtsmann gekleidet war. In Jordanien wurde ein Mann von der Polizei verhaftet, weil er sich als Weihnachtsmann angezogen hatte.

So sieht die beklagenswerte – wenn nicht ausgesprochen widerwärtige – Lage aus. Im Westen, wo Muslimen alle möglichen Arten von Zugeständnissen gemacht werden – angefangen mit dem Geschenk der Migration aus der Dritten in die Erste Welt – wird Weihnachten zunehmend unterdrückt, damit sie nur ja nicht beleidigt werden. Derweil gibt es in der Weihnachtszeit in der muslimischen Welt nur eine Steigerung der Verfolgung christlicher „Ungläubiger“.

Obwohl beides schlimm ist, sollte der Unterschied (der hier umfänglicher diskutiert wird) nicht übersehen werden: Weihnachten wird im Westen nicht wegen der Muslime angegriffen, sondern wegen einheimischer westlicher Elemente, die den christlichen Feiertag und alles, für das er steht, hassen. Statt ehrlich zu sein, nutzen sie jedoch die Muslime als Schachfiguren und Vorwand.

Das ist übrigens mit allem der Fall, wo Menschen im Westen gesagt wird, sie müssten es im Namen der „Inklusivität“ unterdrücken – angefangen bei ihrer Religion. Am Ende geht es bei dieser Übung in Selbstunterdrückung nicht darum Minderheitengruppen entgegenzukommen, sondern die westliche Zivilisation von innen heraus zu sabotieren.

Etwas über zwei Narrative

Da das zionistische Narrativ nachweisbar seine Richtigkeit gegenüber den unvereinbaren, sich gegenseitig ausschließenden Gegen-Narrativ der palästinensischen Araber bewiesen hat, ist es das zionistische Narrativ, das obsiegen muss. Op-Ed.

Dr. Martin Sherman, Israel National News, 9. Dezember 2022

Im Kern des israelisch-palästinensischen Konflikts liegt ein Zusammenprall zweier Narrative.

Auf der einen Seite befindet sich das bewegende, faktenbasierte zionistische Narrativ, auf der anderen das offen eingeräumt fingierte „palästinensische“ Narrativ – das, wie ein ranghoher PLO-Vertreter, offen zugab, „nur taktischen Zwecken“ dient und dessen einziger Zweck darin besteht als „neues Mittel im fortgesetzten Kampf gegen Israel“ wirkt.

Obwohl enorme internationale Anstrengungen in das vergebliche Unternehmen gesteckt wurden diese zwei Narrative als zusammenführbar darzustellen, lautet die Wahrheit, dass sie einander grundsätzlich und undwiderlegbar ausschließen. Entweder wird eines von ihnen obsiegen, absolut und ausschließlich, oder das andere wird das tun.

Der Grund für diese unglückliche Sackgasse ist – wie im Verlauf der Zeit immer klarer wird – dass die palästinensisch-arabische Feindschaft gegenüber einem jüdischen Staat durch nichts kommt, was die Juden tun, sondern von dem was die Juden sind.

Diese Feindschaft kann daher nur verschwinden, wenn die Juden aufhören zu existieren.

Aufeinanderfolgende israelische Regierungen, die von linken Eliten der Zivilgesellschaft eingeschüchtert wurden, haben es abgelehnt diese „unangenehmen Wahrheit“ auszusprechen und es unterlassen Politik zu formulieren, die das adäquat einbezieht.

Entsprechend  haben sie das Märchen lebendig erhalten, dass es irgendeinen fiktiven Mittelweg gibt, der, wenn er gefunden wird, beide Seiten nicht völlig unbeeinträchtigt lässt“, aber immer noch tolerabel zufriedengestellt, um Gewalt zu unterlassen.

Zusammenprall zweier Narrative

Wenn also das Auge des Sturms unvereinbare Ansprüche auf Souveränität über einen gegebenen geografischen Bereich, angetrieben von sich wechselseitig ausschließenden nationalen Narrativen sind, welcher Anspruch sollte obsiegen?

Obwohl es bei Politikwissenschaftlern selten Übereinstimmung bei Themen gibt, die mit Nationen und Nationalismus zu tun haben, gibt es Konsens, das eine erkennbar einzigartige Identität eine entscheidende Vorbedingung für die Bestätigung der Ansprüche auf das Recht auf nationale Souveränität und Nationalität ist.

Es ist eindeutig unbestritten, dass Juden einen weit stärkeren Anspruch auf eine ausgeprägte nationale Identität und daher das Recht auf souveräne Nationalität haben als die meisten Staaten – insbesondere die palästinensischen Araber.

Im Gegensatz dazu können die palästinensischen Araber auf nichts Einzigartiges in irgendeinem dieser Bereiche – nicht in der Sprache, nicht in der Religion, nicht in der Schrift, nicht in den Bräuchen…

Darüber hinaus geben die palästinensischen Araber zu, dass sie Teil einer breiteren nationalen Gruppierung sind. So verkündet Artikel 1 der palästinensische Nationalpakts: „Das palästinensisch-arabische Volk ist … Teil der arabischen Nation.“ Artikel 12 gibt unumwunden zu, dass eine separate palästinensische Identität lediglich eine vorübergehende List ist um breitere arabische Interessen zu fördern. So räumte König Hussein bei einem arabischen Gipfel in Amman 1987 ein, dass die palästinensische Identität lediglich eine Reaktion auf jüdische nationale Ansprüche war, nicht angetrieben von irgendeinem authentischen endogenes Gefühl der Einzigartigkeit.

Er erklärte: „Das Auftreten der palästinensischen nationalen Persönlichkeit kommt als Antwort auf Israels Behauptung, dass Palästina jüdisch ist.“ Daraus kommen wir zu dem Schluss veranlasst, dass es, wenn es keine jüdischen Ansprüche auf „Palästina“ gäbe, keine arabisch-palästinensischen Ansprüche geben würde – die damit nur eine Ableitung jüdischer Ansprüche sind, ohne die es sie niemals gäbe!!

Damit ist also, wenn der zionistische Anspruch nachweislich Gültigkeit gegenüber dem unversöhnlichen, sich gegenseitig ausschließenden Gegenanspruch der palästinensischen Araber hat, dann ist es sicher der zionistische Anspruch, der sich durchsetzen muss – ausschließlich und absolut.

Ausdruck jüdischer Souveränität

Daher sollte das jüdische Volk im daraus resultierenden jüdischen Nationalstaat die einzige und exklusive Quelle politischer Souveränität bilden.

Nichtjüdische Einwohner werden – wie es in Israels Unabhängigkeitserklärung ausdrücklich beschrieben wird – volle Gleichberechtigung bezüglich individuellen Bürgerrechten genießen, einschließlich des Wahlrechts – aber keine kollektiven nationalen Rechte.

In einem jüdischen Staat wird die Nationalflagge den Davidstern tragen, keinen Halbmond oder Kreuz; das Staatssymbol wird die Menora sein, kein arabischer Krummsäbel oder ein Kreuzritterschwert; die offizielle Ruhetag – der Sabbat – wird auf den Samstag fallen, nicht den Freitag oder Sonntag; die Nationalhymne wird auf die Sehnsucht einer jüdischen Seele Bezug nehmen, nicht auf ein multikulturelles oder ein „all-seine-Bürger“-Gefühl.

In einem jüdischen Staat wird es Gesetzgebung rund um das Judentum geben, das Rückkehrrecht für Juden in der Diaspora verankert, aber nicht das „Rückkehrrecht“ für palästinensische Diaspora-Araber.

Das öffentliche Leben wird entsprechend der jüdischen Tradition und des zionistischen Erbes geführt und der Jahreskalender entsprechend aufgebaut. Hebräisch, nicht Arabisch oder Englisch, wird das hegemonische Mittel der Kommunikation in Handel, akademischer Welt und Gerichtsverfahren sein.

Jeder Einzelne, der das aktiv ablehnt, sollte nicht weiter innerhalb der Grenzen des Landes leben. Es gibt absolut nichts Undemokratisches daran – tatsächlich ist es eine notwendige Voraussetzung für nachhaltige demokratischer Herrschaft.

Denn wie John Stuart Mill uns erinnert: „Freie Institutionen sind in einem Land unmöglich … ohne Mitgefühl … [erzeugt durch] Identität politischer Vorläufer; den Besitz einer nationalen Geschichte und daraus folgender gemeinschaftlicher Erinnerungen; kollektiver Stolz und Demütigung, vergnügen und Bedauern, verbunden mit denselben Vorfällen der Vergangenheit.“

Ohne das, warnt er, „kann die vereinte öffentliche Meinung, die für das Funktionieren einer repräsentativen Regierung notwendig ist, nicht existieren“.

Mehr als eine zufällige Mischung

Für diejenigen, die in Demonstration politisch-korrekten Erschreckens die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, sollten aktuelle Ereignisse in der Region als ernüchternde Erinnerung daran dienen, dass eine zusammenhaltende Nation – und damit eine stabile Nation – mehr ist als eine zufällige Mischung von Einwohnern eines gegebenen Territoriums, verbunden durch nichts weiter als den Zufall ihrer geografischen Verortung.

Jegliche Zweifel zur fortdauernden Gültigkeit dieser historischen Erkenntnis sollte schnell vom Spektakel von Blut und Eingeweiden in der zersplitterten arabischen Welt an Orten wie Syrien, Irak, Libyen und dem Jemen zerstreut werden, wo eindeutig „die vereinte öffentliche Meinung, die für das Funktionieren einer repräsentativen Regierung notwendig ist, [nicht] existiert“.

Natürlich muss noch viel in Sachen „intellektuelles Arsenal“ dargelegt werden, das zusammengestellt werden muss, damit Israel als Nationalstaat der Juden bewahrt werden kann. Aber eine klare Vorstellung der überlegenen jüdischen Ansprüche, des Ausdrucks dieser Souveränität im jüdischen Nationalstaat und der Notwendigkeit einer muskulären und angemessen finanzierten öffentlich diplomatischen Offensive ihn zu fördern und zu schützen, sind einige der unverzichtbaren ersten Bausteine, die benötigt werden, um die Anordnung eines solchen „Arsenals“ zu beginnen.

Ist Armenien die erste christliche Nation, die Gefahr läuft zu verschwinden?

Nicole Jansezian, Blog von Raymond Ibrahim, 9. Dezember 2022 (übernommen aus: AllArabNews)

Armenien beging vor kurzem (21. September) seinen 31. Unabhängigkeitstag, mit dem sei seine Freiheit nach der Auflösung der Sowjetunion 1991 feiert.

Aber dieser Tage sind viele Armenier stärker mit ihrer Existenz beschäftigt als mit ihrer Unabhängigkeit.

[…]

Ein verkleinertes Armenien erlag 1920 gewaltigen territorialen Gewinnen der Türkei und in jüngerer Zeit nach einem kurzen, aber verheerenden Krieg gegen Aserbaidschan.

Armenien ist Heimat für knapp 3 Millionen Einwohner, die in einer feindlichen Umgebung im Südkaukasus leben. Das vorwiegend christliche Land grenzt an Georgien im Norden und an seinen anderen Grenzen liegen muslimische Staaten, darunter seine Erzfeinde Türkei und Aserbaidschan sowie sein ironischer Verbündeter, der Iran.

Es handelt sich um eine komplexe Region, in der der Iran und Russland Verbündete Armeniens sind – doch beide haben ihre eigenen, komplizierten Beziehungen zur Türkei.

Eine der heutigen großen Sorgen Armeniens, sagte Dschernzian, ist, dass Aserbaidschan in Armeniens Region Syunik einmarschiert – eine Streifen Land, der Aserbaidschan von seiner autonomen Republik Nakhchivan trennt. Das zu tun könnte Armenien geografisch vom Iran abschneiden.

Aber das ist offenbar nicht das einzige gefährdete Gebiet. 2018 sagte Aserbaidschans Präsident Ilham Alijew, die armenische Hauptstadt „Eriwan ist unser historisches Land und wir, die Aserbaidschanis, sollten auf dieses Land zurückkehren“.

„Das ist unser politisches und strategisches Ziel und wir sollten es sukzessive erreichen“, fügte er in einer Rede hinzu, in der er auch die Region Zangezur im südlichen Armenien sowie die Region um den Sevan-See beanspruchte.

Territorialer Streit oder Jihad?

Ist der anhaltende Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan ein historischer Territorial-Streit oder, wie manche Vertreter von Christen sagen, ein religiöser?

„Oberflächlich und wie von den Medien weithin berichtet, ist das nur ein weiterer Territorial-Streit, diesmal zwischen dem (christlichen) Armenien und dem (muslimischen) Aserbaidschan. Unter der Oberfläche lauert hingegen diese alte muslimisch-christliche Spaltung, versinnbildlicht durch jihadistischen Hass gegen „Ungläubige“, schreibt Raymond Ibrahim, ein Autor, der regelmäßig über die Verfolgung von Christen durch Muslime berichtet.

Ibrahim, der den Konflikt verfolgt hat, argumentiert, dass die Beweise für aserischen Soldaten vorgeworfenen Gräueltaten, die größtenteils nicht in die Nachrichten kommen, auf den Islam hindeuten. Nehmen wir z.B. die Vergewaltigung und Verstümmelung einer armenischen Soldatin letzte Woche – die anscheinend nur in armenischen Medien berichtet worden ist und von All Arab News nicht unabhängig bestätigt werden konnte.

„Die in unseren Kampfstellungen begangenen Gräueltaten an unseren Soldaten, einschließlich Soldatinnen“, sagte Armee-Generalstabschef Edward Asryan in einem Briefing für Diplomaten. „Ich kann keine Worte finden, die beschreiben, wie sie eine Soldatin zerstückelten, ihr die Beine, Finger abschnitten und sie nackt auszogen. Das ist beispiellose Grausamkeit.“

Ibrahim schreibt, dass das „Abtrennen der Finger dieser Frau ein verdächtiges Zeichen dafür ist, dass hinter der Verstümmelung jihadistische Motive stecken.

Die Verbindung der Armenier zum modernen und uralten Israel

Die Armenier als Volksgruppe gehen bis ins 7. Jahrhundert v.Chr. zurück. 301 n.Chr. erklärte König Tiridates III. das Christentum zur Nationalreligion und so ist es die Jahrhunderte hindurch geblieben. Diese Entscheidung löste Pilgerreisen nach Jerusalem aus, um zu die Orte zu sehen, an denen Jesus gekreuzigt, begraben und auferstanden war. Und das ist das, was zum heutigen Armenischen Viertel in Jerusalems Altstadt führte.

Das Bibelmuseum in Washington DC plant eine Ausstellung, die sich auf Armeniens einzigartige Verbindung zum Christentum und der Bibel konzentriert, die als „Atem Gottes“ ins Armenische übersetzt wurde.

„2023 wird das Bibelmuseum eine bahnbrechende Ausstellung eröffnen, die sich auf die Bedeutung der Armenischen Kirche und das armenische Volk für die Geschichte der Bibel konzentriert. Die Bible, oder auf Armenisch ‚Der Atem Gottes‘; ist in der Kultur Armeniens tief eingebettet. In dieser Ausstellung werden die Gäste die Geschichte der Bibel in Armenien erkunden und sehen, dass sie uralt, außergewöhnlich und stabil ist“, sagt das Museum auf seiner Internetseite.

Für Dschernazian – den Engel von Überlebenden des Völkermords – und andere Armenier in Jerusalem bleibt eine tiefe Verbindung zu ihrer Heimat bestehen.

„Das Armenische Viertel in Jerusalem ist wie ein kleines Armenien“, fährt er fort. „Wir alle sorgen uns um seine Zukunft und die Fortsetzung der armenischen Präsenz hier und wie auch in Armenien. Beide Orte ergänzen einander, beide Orte sind Heimat für alle Armenier und so sehr wie uns unser Heim hier am Herzen liegt, so ist es auch mit unserem Heimatland Armenien.“

Lange ausgestorbenes Kloster wird zum „Beweis“ muslimischer „Toleranz“

Raymond Ibrahim, 5. Dezember 2022 (The Stream)

Luftbild des vor kurzem entdeckten Klosters

Vor kurzem wurde ein wichtiger archäologischer Fund gemacht, allerdings – und weil der Islam involviert ist – wird seine Bedeutung abgeändert.

Archäologen in den Vereinigten Arabischen Emiraten gruben gerade die Ruinen eines christlichen Klosters aus. Radiocarbon-Datierung deutet darauf hin, dass seine christliche Gemeinschaft dort bereits im Jahr 534 florierte – heißt fast ein Jahrhundert vor dem Aufstieg des Islam im Jahr 622 n.Chr. (Jahr eins des muslimischen Kalenders).

„Es handelt sich um einen seltenen Fund“, sagte Tim Power von der Universität der VAE, der Teil des Teams war, das das Kloster ausgrub. „Es ist eine wichtige Erinnerung an ein verloren gegangenes Kapitel der arabischen Geschichte.“

Sicher, Historiker haben schon lange gewusst, dass sowohl Christen als auch Juden vor der Ankunft des Islam überall auf der Arabischen Halbinsel lebten. Dabei handelt es sich darüber hinaus das zweite solche Kloster, das in den VAE ausgegraben wurde. Alles in allem sind bisher sechs antike Klöster an der Küste der VAE entdeckt worden.

Letztlich bestätigen diese Funde, dass das, was auf der Arabischen Halbinsel geschah, das ist, was im weiteren Nahen Osten und Nordafrika geschah. Im siebten Jahrhundert war die gesamte Region überwiegend christlich geprägt. Sobald ca. 630 der Jihad gegen die „Völker des Buchs“ (Christen und Juden) ausgerufen war, wurden alle diese ehemals christlichen Regionen gewaltsam geschluckt und islamisiert. Mit den Worten von Bernard Lewis:

Wir tendieren heutzutage dazu zu vergessen, dass das christliche Europa ungefähr eintausend Jahre lang, vom Beginn des Islam im siebten Jahrhundert bis zur Belagerung Wiens 1683 unter ständiger Bedrohung des Islam stand, was die doppelte Bedrohung durch Eroberung und Konversion darstellte. Die meisten der neuen muslimischen Herrschaftsbereiche wurden dem Christentum entrissen. Syrien, Palästina, Ägypten und Nordafrika waren alles christliche Länder, nicht weniger, eher mehr als Spanien und Sizilien. All das hinterließ ein tiefes Gefühl des Verlustes und eine tief sitzender Angst. [Hervorhebung hinzugefügt]

Der Fund des Klosters auf der Arabischen Halbinsel ist weiter nicht überraschend, wenn man bedenkt, wie gänzlich christlich der Nahe Osten war. Laut John Cassian, einem europäischen Mönch, der das benachbarte Ägypten etwa zweieinhalb Jahrhunderte vor der arabischen Invasion besuchte, „hätte der Reisende von Alexandria im Norden bis Luxor im Süden eine ganze Reise [rund 950 km zu Fuß] verteilt in der Wüste den Klang von Gebeten und Chorälen der Mönche in seinen Ohren, die aus den Klöstern und aus den Höhlen kamen, von Mönchen, Einsiedlern und Eremiten.“

Heute hat Ägypten, das vor dem Einmarsch des und der folgenden Eroberung durch den Islam, was gemessen an Bevölkerung und Einfluss wohl die christlichste Nation der Welt war, nur sehr wenige Klöster – und diese wenigen werden immer noch angegriffen.

Zweifellos brach über die Christen Arabiens ein noch schlimmeres Schicksal herein. Immerhin hat Mohammed selbst die Reinigung der Halbinsel von allen Religionen ausgewählt. Sein Wunsch auf dem Sterbebett lautete: „Es darf keine zwei Religionen auf der [Arabischen] Halbinsel geben.“ Das ist immer also so interpretiert worden, es heiße, dass nur der Islam auf der Halbinsel praktiziert werden darf (daher rufen die modernen Fatwas weiter zur Zerstörung jeder auf der Halbinsel zu findenden Kirche auf; daher werden christliche Migranten, die sich in ihren Häusern zu Gebet treffen, verhaftet und gefoltert).

Trotzdem wird das kürzlich ausgegrabene Kloster als – sie werden es ahnen – „Monument der Toleranz und einer Gesellschaft der Religionsvielfalt“ angeführt. Der Bericht erzählt:

Der Fund wirft auch ein Licht auf eine Zeit, in der das Christentum und der Islam zusammenlebten… Nach dem Aufstieg des Islam gab es, sagte Prof. Power, eine Periode von rund 300 Jahren, in der die zwei Religionen nebeneinander existierten.

Echt? In Wirklichkeit waren die ersten drei Jahrhunderte des Islam – als die meisten seiner Eroberungen stattfanden – bemerkenswert gewalttätig. Die Jahrhunderte lange Bilanz ist unbestreitbar; und Klöster gehörten zum ersten, was angegriffen, geplündert und/oder unter starke Einschränkungen gestellt wurde.

Allerdings „funktioniert das Narrativ gewalttätiger Eroberung nicht“, sagte Power, weil „es kein Zeichen von Verwüstung oder Gewalt oder Brand gibt. Es gab schrittweise kulturelle und soziale Veränderung, in der das Christentum langsam verschwand und der Islam dominant wurde. es handelt sich um ein Monument der Toleranz und einer Gesellschaft der Religionsvielfalt.“

Da haben wir es. Trotz der Tatsache, dass zeitgenössische historische Berichte deutlich machen, dass Klöster, Kirchen und ganze christliche Regionen im Namen des Jihad im Lauf der Jahrhunderte ausgerottet oder brutal unterworfen wurden, scheint die christliche Bevölkerung in diesem Fall „friedlich“ „schrittweise verschwunden“ zu sein. Warum? Weil „es kein Zeichen von Verwüstung oder Gewalt oder Brand“ an dem Gebäude gab.

Gemäß dieser „Logik“, dass an einem Gebäude keine Zeichen von Gewalt auftauchen – 14 Jahrhunderte nach der Tatsache – müssen seine Einwohner mit enormer Großzügigkeit behandelt worden sein. Das ist gleichbedeutend damit einer verprügelten Hausfrau zu sagen, dass ihre Zeugenaussage nicht gut ist, weil die Polizei am Ende keine Zeichen von Gewalt oder Feuer in ihrem Haus fand.

Newsflash an Power: Alle möglichen Arten hässlicher Dinge, einschließlich Gewalt und unverhohlenem Gemetzel, kann einem Volk zugefügt werden, ohne dass es in seinem Heim ein Zeichen davon gibt – besonders wenn die Überprüfung 14 Jahrhunderte später erfolgt.

So viel zu gesundem Menschenverstand. Alles, was für die von den VAE finanzierten Archäologen wichtig ist, ist offenbar, dass etwas gefunden worden ist, nach viel Anstrengung und Haarspalterei, das den Islam – die Religion ihrer Gönner – gut aussehen lässt. In Wirklichkeit und ohne sich auf offensichtliche Schlussfolgerungen zum Schicksal des Klosters zu verlassen, bleibt die unbestrittene Tatsache: Nach dem Aufstieg des Islam wurde dieses sogenannte „Monument der Toleranz und einer Gesellschaft vieler Religionen“ trostlos und vom Sand der Zeit geschluckt. Warum?

Welchen Grund auch immer man anführt, zu behaupten, dass die indigenen Christen dieses lange erloschenen Klosters freundlich behandelt wurden und beschlossen einfach aus eigenem Antrieb zu packen und wegzugehen – ohne jeden äußeren Druck oder schlimmeres seitens des umgebenden Islam – ist Wunschdenken.

Der unausgesprochene Völkermord an Christen in Nigeria

Raymond Ibrahim, 15. November 2022 (The Stream)

Wussten Sie, dass überall im Subsahara-Afrika – in Nigeria, Mosambik, der Zentralafrikanischen Republik, Mali, der Demokratischen Republik Kongo – Muslime seit vielen Jahren Christen terrorisieren und abschlachten.

Es ist auch keinerlei Hoffnung in Sicht: Probleme, die nicht ehrlich angegangen werden können, sind dazu verdammt auf ewig fortzubestehen.

Auftritt der sogenannten „Mainstream-Medien“. Soweit es sie angeht ist die Verfolgung von Christen in Afrika ein Nebenprodukt wirtschaftlicher und territorialer Missstände.

Ein Bericht, der den Titel „Wie Armut und Korruption überall in Afrika antreiben“ trägt, ist zeichenhaft. Nach Anführung eines Vorfalls, bei dem „Jihadisten“, die mit dem Islamischen Jihad verbunden sind, Dutzende niedermetzelten, besteht er darauf, dass solche Terroranschläge, die „überall auf dem afrikanischen Kontinent zunehmen“, eine „Folge von Armut, neuen wie alten heimischen Missständen sind…“

Das ist das Argument der Mainstream-Medien gewesen und sie halten daran fest – egal, dass es Berge an widersprechenden Beweisen gibt.

Nehmen wir den wenig bekannten Völkermord an den Christen in Nigeria. Laut eines Berichts vom August 2021 sind seit dem ernsthaften Beginn der islamischen Unruhen um Juli 2009 mehr als 60.000 Christen entweder bei Überfällen ermordet oder entführt worden; man hat sie nie wiedergesehen. Während desselben Zeitraums wurden annähernd 20.000 Kirchen und christliche Schulen von „Allahu Akbar“ brüllenden Muslimen abgefackelt und zerstört.

Nach Angaben der jüngsten Berichterstattung von World Watch List wurden 79 Prozent aller wegen ihres Glaubens getöteten Christen in Nigeria getötet, insgesamt 4.650.

Wer genau steckt hinter dieser Travestie? Hauptsächlich zwei Gruppen. Erstens ist es Boko Haram, Nigerias führende Terrorgruppe, deren voller Name „Sunnis für [islamische] Verbreitung und Jihad“ bedeutet. Ihre Spitzname „Boko Haram“ bedeutet „westliche Bildung ist eine Sünde“ (nicht „Wir töten, weil wir arm sind“). Ihr erklärtes Ziel ist die Gründung eines reinen Scharia-Staates und die brutale Unterwerfung oder Abschlachtung der Christen Nigerias.

Die andere Gruppe, die in den letzten Jahren sogar noch mehr Christen terrorisiert und abgeschlachtet hat als Boko Haram, sind die muslimischen Fulani-Hirten, die regelmäßig Dörfer von Christen überfallen und diese niedermetzeln. Auch sie handeln aufgrund von Jihad-lehren und Hass auf Christen.

Bedenkt man, dass im Durchschnitt in Nigeria jeden Tag 13 Christen wegen  ihres Glaubens abgeschlachtet werden, dann ist es fast sinnlos jeden einzelnen Vorfall aufzuführen. Die an dieser Tragödie Interessierten können meine Reihe „Muslim Persecution of Christians“ verfolgen, in der ich die wichtigsten Vorfälle der Verfolgung zusammentrage, die jeden Monat rund um die Welt in Erscheinung treten. Es muss nicht extra erwähnt werden, dass Nigeria dabei dominiert. Hier sind nur ein paar wenige davon, die im September 2022 auftraten:

  • 1. September: Muslimische Fulani-Hirten hackten 6 Christen mit Macheten zu Tode.
  • 11. September: Muslime ermordeten einen Christen, als sie einen Pastor entführten und seine Frau verletzten.
  • 18. September: Muslimische Fulani töteten drei Christen bei einem Überfall auf ein christliches Dorf, „nachdem sie in den letzten drei Wochen mindestens 22 andere in derselben Gegend massakrierten“.
  • 21. September: Weitere Macheten schwingende muslimische Hirten massakrierten 15 Christen bei einem mitternächtlichen Überfall auf zwei christliche Dörfer.
  • 23. September: Muslimische Fulani überfielen vorwiegend christliche Dörfer in derselben Region des Staates Benue. „Diese Angriffe der Hirten haben Dutzende Christen tot und mehrere weitere mit Wunden durch Schüsse und Macheten zurückgelassen“, sagte ein Einwohner.
  • 17. September: Während eines Gebets die ganze Nacht hindurch drangen muslimische Fulani ein und entführten Dutzende Christen. Weniger als eine Woche zuvor wurden 60 andere Christen derselben Konfession in einer anderen Region des Landes entführt.
  • 4. September: Bewaffnete entführten Dutzende Christen aus der Kirche, darunter den Sohn des Pastors.

In Reaktion auf diese und andere Angriffe hieß es in einer aktuellen Äußerung der Southern Kaduna Peoples Union:

Es gibt immer noch keine Atempause für christliche Gemeinschaften … weil Terroristen, Jihadisten, Banditen und bewaffnete Hirten weiter christliche Gemeinden ausplündern und vernichten…

Die Gräueltaten gehen in der Tat nonstop vor sich. Gerade erst laut eines Berichts vom 27. Oktober mit dem Abschlachten von 15 weiteren Christen – zumeist Frauen und Kinder, als sie nachts schliefen. Die muslimischen Fulani schnitten einer Christin auch ziemlich sadistisch die Brüste ab.

Trotz all dem bleibt der amerikanische „Mainstream“ entschieden dabei den Jihad als Nebenprodukt von „Ungleichheit“ und „Armut“ zu beschreiben, um Bill Clinton zu zitieren, als er einst erklärte, was „all diesen Kram antreibt“ (der „Kram“ war ein Verweis auf den Völkermord an den Christen in Nigeria).

In ihrem Streben allem und jedem statt der Realität die Schuld zu geben, ist selbst der Klimawandel ins Mainstream-Arsenal der Gründe aufgenommen worden, die den Jihad gegen Christen antreiben. Nachdem muslimische Fulani rund 50 Christen massakrierten, während sie am Pfingstsonntag (5. Juni 2022) friedlich in ihrer Kirche beteten, gab der Präsident von Irland, Michael Higgins eine Erklärung aus, die genau diese absurde Behauptung erhob.

Aber wie eine nigerianische Nonne, Schwester Monica Chikwe, einmal feststellte: „Es ist hart nigerianischen Christen zu sagen, dies sei kein Religionskonflikt, weil das, was sie sehen, komplett in schwarz gekleidete Fulani-Kämpfer sind, die ‚Allahi Akbar‘ skandieren und ‚Tod den Christen‘ brüllen.“ Oder wie die Christian Association of Nigeria einst fragte: „Wie kann es ein [säkularer oder wirtschaftlicher] Zusammenprall sein, wenn eine Gruppe [Muslime] andauernd angreift, tötet, verstümmelt, vernichtet und die andere Gruppe [Christen] wird ständig getötet, verstümmelt und ihre Gotteshäuser werden zerstört?“

Das vielleicht Allerschlimmste ist die Reaktion der Administration Biden gewesen. 2020 setzte Trump Nigeria auf die Liste der Länder von besonderer Sorge des Außenministeriums – das heißt, Staaten die Verstöße gegen die freie Religionsausübung betreiben oder tolerieren. Unter Biden entfernte das Außenministerium allerdings Nigeria – diesen Staat, in dem alle zwei Stunden Christen getötet werden – von der Liste.

Es muss gar nicht gesagt werden, dass viele Beobachter das Außenminister wegen dieses unerwarteten Schritts hart kritisiert. Sean Nelson, Rechtsberater von Global Religious Freedom für ADF International, hielt fest:

Der Aufschrei, weil das Außenministerium Nigeria den Status eines Landes besonderer Besorgnis aufgrund der Verletzung der freien Religionsausübung genommen hat, ist absolut berechtigt. Es wurden keine Erklärungen dafür gegeben, die diese Entscheidung rechtfertigen könnten. Wenn überhaupt, dann hat sich die Lage in Nigeria im vergangenen Jahr verschlimmert. Tausende Christen sowie auch Muslime, die den Zielen der Terroristen und Milizgruppen widersprechen, werden ins Visier genommen, getötet und entführt und die Regierung ist schlicht nicht bereit diese Gräueltaten zu stoppen… den Status eines Landes besonderer Sorge für Nigeria wirl die zunehmend autoritäre Regierung dort nur ermutigen.

Zufällig und was man ihm positiv anschreiben sollte, fragte Trump einmal geradeheraus den nigerianischen Präsidenten Muhammadu Buhari (dem, darauf bestehen viele nigerianische Offizielle, Obama half an die Macht zu bringen): „Warum bringt ihr Christen um?“

Wie auch immer, sieht die aktuelle Lage so aus: Gegen die christliche Bevölkerung Nigerias ist ein Jihad von Völkermord-Ausmaß erklärt worden – und ist seitdem in mehrere weitere Subsahara-Staaten übergeschwappt – während amerikanische Medien und die US-Regierung Nigerias Probleme in rein ökonomischen begriffen darstellen, die der Realität trotzen.

Die Unfähigkeit die einfachen Tatsachen zu akzeptieren; die Unfähigkeit ideologische oder existenzielle Motive zu berücksichtigen, einzig materielle Motive (Geld, Land usw.) zu sehen; die fast instinktive Schlussfolgerung, dass muslimische Gewalt klarer Nachweis für einen legitimen Missstand ist – all das sitzt derart im vorherrschenden Paradigma – von den Mainstream-Medien bis zu Mainstream-Politikern – und alle vergiften die westliche Zivilisation von innen und erodieren ihren Einfluss und die Fähigkeit von außen zu handeln.

Es bedeutet auch, dass für die meisten amerikanischen Medien und Politiker Schwarzes Leben keine Rolle spielt – zumindest nicht, wenn sie Christen sind und ihr Leben von Muslimen beendet wird.