Mahnung eines Zugewanderten – mal nachdenken!

Ahmed Mansour hat das im öffentlich-rechtlichen Rundfunk gesagt (gefunden auf Facebook) – mal sehen, wie lange der wohl noch dort etwas von sich geben darf…

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Der Dhimmi, der davon kam

Michael Lumish, Israel Thrives, 24. September 2016

Israel ist der Dhimmi, der davon kam.

Die fundamentale Grundlage der nie endenden arabisch-muslimischen Aggression gegen die Juden des Nahen Ostens ist die muslimische Religion, wie sie im Koran und den Hadithen umrissen wird.

Punkt. Basta.

Es handelt sich nicht um eine Aggression, die auf Vorstellungen von sozialer Gerechtigkeit gründen, wie die palästinensischen Araber und ihre Freunde Sie glauben machen wollen. In Wirklichkeit ist Israel verglichen mit dem Rest des Nahen Ostens ein Schangri-La der sozialen Gerechtigkeit.

Der lange arabische Krieg gegen die Juden des Nahen Ostens ist ein Religionskrieg.

Und in den Primärquellen des islamischen Glaubens finden wir die Grundlage für diese Aggression gegenüber den verabscheuungswürdigen Ungläubigen, besonders gegenüber diesen Ärger bereitenden Juden.

Das jüdische Volk schaffte es allerdings – zusammen mit ein paar Christen – dem Dhimmitum zu entgehen – in Verletzung des islamischen theokratischen Imperativs – mit dem Fall des Osmanischen Reichs während des Ersten Weltkriegs und der Gründung des jüdischen Staats Israel nach dem Zweiten Weltkrieg.

Von jenen Tagen zu den heutigen sind die Juden des Nahen Ostens frei und den Arabern gefällt das nicht.

Als Mohammed den Islam als imperial-überlegene Religion schuf, die zu weltweiter Expansion entschlossen ist, gründete er sie als den Feind des jüdischen Volks, der Christen und aller anderen „Ungläubigen“.

Darüber hinaus ist sie ein erstaunliches Zeugnis für den Willen und die Intelligenz des Mannes, dass er das fast zustande brachte. Innerhalb nur eines Jahrhunderts nach dem Tod des Propheten schlugen die Muslime in ihrem Streben nach Eroberung, Sklaven und Beute bereits an Europas Tür.

Verstehen Sie aber bitte, dass die folgende Kritik sich nicht gegen Muslime als Einzelne richtet, sondern gegen die Folgen der islamischen Doktrin. Es ist der Islam als theokratisch-politische Ideologie mit weitreichenden Folgen für uns alle, die hier auf dem Prüfstand steht.

Der Koran und Mohammeds Machtwille

Der Koran ist ein dunkles und widersprüchliches Buch, aber es besteht keine Frage, dass die Verbreitung der Scharia und die Niederlage der Ungläubigen und „Nichtgläubigen“ in seinem Kern stecken. Was das bedeutet, muss nicht gesagt werden, ist Tod oder Übertritt für Heiden und Tod, Übertritt oder Dhimmitum für „Völker des Buchs“. Juden und Christen haben eine höhere Stellung in der Hierarchie der koranischen Religion und daher die Ehre zu wählen ihr Leben unter der Knute arabisch-muslimischer, imperialer Herrschaft zu leben. Das zieht die Zahlung von Schutzgeld (Jizyah) in einem System erzwungener Erniedrigung und Unterwerfung unter den Willen Allahs nach sich… was heißt: dem Willen der arabischen, theologisch-politischen Führung.

Es ist daher kein Zufall, dass der Islam für seine blutigen Grenzen berühmt ist und derzeit eine zwanglosen Ad-hoc-Völkermord an den Christen des nahen Ostens und eines Großteils Afrikas verübt. Der Völkermord ist zwanglos in dem Sinn, dass das niemanden, auch nicht den Papst höchstselbst, irgendwie juckt und die Araber ihn hier und dort, irgendwie Stück für Stück ausführen.

Der Grund für den endlosen arabisch-muslimischen Krieg gegen das jüdische Volk hat daher praktisch nichts mit jüdischen Fehlverhalten gegenüber Arabern und praktisch alles mit dem koranisch-religiösen Imperativ „Ungläubige“ in Unterwerfung zu halten zu tun. Viele Araber des Nahen Ostens wollen aus demselben Grund jüdisches Blut sehen, aus dem sie christliches Blut sehen wollen … weil beide Ungläubigen-Religionen sind, die es absolut ablehnen ihre Köpfe unter das Schwert des Propheten zu beugen.

Die Strafe für die Ablehnung der Unterwerfung unter das koranische Recht (Al-Scharia) ist der Tod, manchmal durch Kreuzigung, manchmal durch Kopfabschlagen und manchmal, wie wir in Sure 5,33 lesen, durch das Abhacken einer Hand und eines Fußen auf den gegenüberliegenden Körperseiten.

Der Lohn derer, die gegen Allah und Seinen Gesandten Krieg führen und Verderben im Lande zu erregen trachten, soll sein, dass sie getötet oder gekreuzigt werden oder dass ihnen Hände und Füße wechselweise abgeschlagen werden oder dass sie aus dem Lande vertrieben werden. Das wird für sie eine Schmach in dieser Welt sein, und im Jenseits wird ihnen eine schwere Strafe zuteil.

Die Christen des Nahen Ostens schließt natürlich die ägyptischen Kopten ein, die keine andere Schuld auf sich geladen haben außer Christen zu sein und für dieses Verbrechen brennen muslimische Extremisten – mit der Zustimmung ihrer Freunde – tausende Kirchen nieder, entführen junge Christenmädchen um sie zu vergewaltigen und/oder zum Islam zu konvertieren und gegen Christen zu wüten, wo immer sie zu finden sind.

Nichts davon geschieht aufgrund des Verhaltens von Christen.

Die Ursache ist der Koran, sein Bestehen auf muslimischen Vorrangs und Mohammeds Machtwille.

Der Dhimmi, der davon kam

Ein grundlegender Unterschied zwischen Juden und Christen in diesem Teil der Welt vis-a-vis der immerwährenden Aggression und Verachtung durch arabische Muslime besteht in der IDF. Die IDF ist der alleinige, einzige Grund, dass die Arber die Juden nicht „ins Meer getrieben“ haben, wie sie es während der aufrichtigeren Periode ihrer Geschichte einst versprachen.

Dreizehn lange Jahrhunderte setzten sich die arabischen Muslime gegen alle Nichtmuslime im Nahen Osten durch. Manchmal und mancherorts war Dhimmitum besser und zu manchen Zeiten und an manchen Orten war Dhimmitum schlimmer, aber es nie besser als die schlimmsten Jim Crows im amerikanischen Sünden des frühen zwanzigsten Jahrhunderts.

In Martin Gilberts In Ishmael’s House: A History of Jews in Muslim Lands lesen wir:

Es durften keine Synagogen oder Kirchen gebaut werden. Dhimmis durften keine Pferde reiten, sondern nur Esel; sie durften keine Sättel benutzen, sondern nur Damensättel verwenden. Darüber hinaus durften sie keine Muslime beschäftigen. Juden wie Christen mussten besondere Hüte, Umhänge und Schuhe tragen, um sie als anders als Muslime zu kennzeichnen. Sie waren sogar verpflichtet Zeichen oder Buchstaben und Farben auf der Kleidung zu tragen die anzeigten, dass sie keine Muslime waren, während gleichzeitig Kleidung vermieden werden musste, die irgendeine Verbindung zu Mohammed oder dem Islam hatte. Insbesondere war grüne Kleidung verboten.

Weiter Aspekte der Dhimmi-Existenz bestandendarin, dass Juden – wie auch Christen – keine muslimischen Namen gegeben werden durften, niemanden vom Übertritt zum Islam abhalten durften und ihnen keine Gräber gestattet waren, die höher als die von Muslimen waren. Männer durften öffentliche Bäder nur betreten, wenn sie ein besonderes Zeichen um den Hals trugen, das sie von Muslimen unterschied, während Frauen nicht muslimischen Frauen baden durften; sie mussten stattdessen getrennte Badehäuser benutzen. Sexuelle Beziehungen mit einer muslimischen Frau waren verboten, ebenso das verfluchen des Propheten in der Öffentlichkeit – alles Delikte, die mit dem Tod bestraft werden können

Unter den Dhimmi-Regeln durften weder Juden noch Christen Schusswaffen (als sie sich entwickelten) tragen, neue Gotteshäuser bauen oder alte reparieren, wenn sie die Erlaubnis nicht hatten; sie durften auch kein Gotteshaus bauen, das höher als eine Moschee war. Ein Nichtmuslim durfte nichts von einem Muslim erben. Ein nicht muslimischer Mann durfte keine muslimische Frau heiraten, obwohl ein muslimischer Mann eine christliche oder jüdische Frau heiraten durfte.

Martin Gilbert: In Ishmael’s House: A History of Jews in Muslim Lands. New Haven (Connecticut, Yale University Press), 2010, S. 32-22.

Die palästinensisch-arabische Führung und viele in ihrem Volk sind Aggressoren, die sich als Opfer darstellen um den islamisch-religiösen Imperative des Jihad voranzubringen.

Die palästinensischen Araber sind zudem der Knüppel, den der Rest der arabischen Welt gegen das freie Israel einsetzt.

Die Araber sind den Juden im Nahen Osten zahlenmäßig um einen Faktor von 60 bis 70 zu 1 überlegen. Es gibt im Nahen Osten rund 6 Millionen Juden, die von 300 bis 400 Millionen Araber umgeben sind. Diese Araber sind ganz und gar nicht glücklich über jüdische Souveränität in der uralten jüdischen Heimat und das nicht wegen Israels Menschenrechtsbilanz, die ihrer eigenen bei weitem überlegen ist.

Arabischer Hass gegenüber Israel besteht aus dem einfachen Grund, dass der Islam die jüdische Heimat als Teil des Dar al-Islam beansprucht und daher – entsprechend des islamischen Religionsgesetzes – auf immer und für alle Zeiten Teil des Dar al-Islam bleiben muss.

Bis aber die Araber es schaffen die Kontrolle über die uralte Heimat des jüdischen Volks wieder zu entreißen wird es, wie alles nicht muslimische Land Teil des Dar al-Harb, des „Haus des Krieges“ bleiben.

Und aus diesem Grund sind palästinensisch-arabische Mütter manchmal glücklich zu sehen, dass ihre Kinder auf den Straßen von Jerusalem oder Hebron Selbstmord durch Intifada – Jihad – begehen. Wenn sie bezüglich ihres islamischen Glaubens fundamentalistisch sind, dann glauben sie ehrlich, dass der gewalttätige Jihad eine religiöse Verpflichtung ist und dass ihre toten Söhne in ein ewiges Leben der Genüsse im Paradies eingehen.

Gleichwohl: Trotz chronischer und unablässiger arabisch-muslimischer, theokratischer Feindlichkeit gegenüber Juden sind wir das einzige einheimische Volk in der Geschichte des Planeten, das erfolgreich eine nationale Heimstatt auf dem Land seiner Vorfahren wiederherstellte, nach zwei Jahrtausenden der Diaspora und dreizehn Jahrhunderten des Dhimmitums.

Wir sind in der Tat der Dhimmi, der davon kam.

Ist Sklaverei schlecht? Kommt ganz drauf an

John Hinderaker, PowerLine blog, 11. Februar 2017

Von Rod Dreher kommt die Story eines linken Professors an der Georgetown University, der Sklaverei verteidigt. Das mag schockierend klingen, sollte aber nicht überraschen. Linke Akademiker überall in der Welt lehren, dass nur amerikanische (und vielleicht einige karibische und südamerikanische) Sklaverei wirklich schlimm war. Anderer Sklaverei – insbesondere afrikanische und islamische Sklaverei – war wirklich ein ziemlich guter Deal für die Sklaven. Diese linken Sohpisten argumentieren, unter anglo-amerikanischem Recht habe es keine Anerkennung der Sklaverei gegeben, daher mussten Sklaven Eigentum sein. Damit gab es „Eigentum-Sklaverei“, die angeblich viel schlimmer war als Sklaverei, wie sie überall (auf jedem Kontinent außer der Antarktis, wie Thomas Sowell oft herausgesetllt hat) praktiziert wurde.

Dreher tut das mit der Feststellung als Unsinn ab, dass es „bei Sklaverei, ob von Christen, Muslimen oder Heiden praktiziert, um den Besitz anderer Menschen geht, Punkt“.

Nun zurück zu Georgetown-Professor Jonathan Brown. Der hat den Al-Walid bin Talal-Lehrstuhl für Islamische Zivilisatino inne, was schon ein Warnhinweis ist. Brown argumentiert:

1) Sklaverei in der arabischen und türkischen Welt war ein prima Handel; „Slaven in der muslimischen Welt hatte ein ziemlich gutes Leben.“

2) In muslimischen Gesellschaften wurde Sklaverei nicht radikalisiert. Nur dass die Sklaven natürlich alle schwarz oder weiß waren und auf Arabisch Menschen mit schwarzer Haut automatisch als abeed (Sklave) bezeichnet wurden. Arabische Sklavenhändler kauften noch bis weit ins 20. Jahrhundert afrikanische Sklaven.

3) „Sklaven wurden von der Scharia geschützt“, sagt Brown. Aber die Scharia verhinderte nicht, dass Sexsklavinnen in Harems versklavt oder männliche Sklaven kastriert wurden, um sie zu Eunuchen zu machen. Ein Zyniker könnte sagen, dass die Scharia keinen sonderlichen Schutz bot! Doch Professor Brown glaubt, in einem muslimischen Land Sexsklavin zu sein sei nicht anders als eine arrangierte Ehe einzugehen. Es sei vielleicht sogar besser:

Brown fragt, worin der wirkliche Unterschied zwischen einer Sexsklavin im Islam (die von ihrem Herrn durchaus gut behandelt werden könnte) und einer mittelalterlichen Christin besteht, die einen Mann heiraten musste, den sie vielleicht nicht liebte und mit dem sie ein miserables Leben hatte.

„Der Unterschied zwischen diese Leuten ist nicht sonderlich groß“, behauptet Brown.

Ich habe den Verdacht, dass man, wenn man die betroffenen Frauen fragt, eine ziemlich andere Reaktion bekommen dürfte.

Aber Professor Brown muss sich nicht darum sorgen tatsächlich einen Streit zu gewinnen. Er ist ein unkündbarer Ordinarius und sein Lehrstuhl an der Georgetown – das einst einmal eine christliche Universität war! – ist von Al-Walid bin Talal gestiftet, einem saudischen Milliardär. Damit ist die Sache pro Sklaverei an der Georgetown für die absehbare Zukunft sicher. Mohammed selbst war Sklavenhalter – anders als, sagen wir, Jesus – also wird der Islam sich nie gegen die Sklaverei wenden wie es das Christentum mit entscheidender Wirkung im 18. und frühen 19. Jahrhundert tat.

Linke tendieren dazu ausgezeichnet mit der Sklaverei umzugehen. Nach einigen Berechnungen gibt es heute in der Welt genauso viele Sklaven wir sonst irgendwann in der Menschheitsgeschichte. Man sollte glauben, das sei für Linke ein Anliegen, aber da läge man falsch: Ihnen scheint die Sklaverei nicht die geringsten Sorgen zu bereiten, wenn sie nicht genutzt werden kann um politisch zu punkten.

Vor einigen Jahren – es ist lange genug her, dass es wahrscheinlich nicht im Internet aufbewahrt ist – trat eine Antisklaverei-Gruppe an die Organisation von Jesse Jackson heran; sie suchte nach Unterstützung für ihre Kampagne gegen Sklaverei in Afrika und den arabischen Ländern. Sie erhielten eine kalte Antwort von Jacksons Mitarbeitern: Nein danke. Sklaverei gehört nicht zu seinen Prioritäten.

Nein, natürlich nicht. Es ist Chinatown, Jake. Die Linken sind von ganz oben bis ganz unten ein einziger Schwindel.

Die Ausradierung des Christentums durch den Islam

Raymond Ibrahim, 14. Mai 2018 (FrontPage Magazine)

Ein gerade veröffentlichter Artikel mit dem Titel „Passages from the Bible discovered behind Qur’an manuscript“ (Entdeckt: Bibelverse hinter Koran-Manuskript) ist eine Erinnerung, dass de Islam Jahrhunderte lang buchstäblich und im übertragenen Sinn das Christentum ausradiert.

Der Bericht erzählt, dass festgestellt wurde, dass ein Koran aus dem achten Jahrhundert über ein christliches Buch geschrieben wurde, möglicherweise die Bibel: „Die französische Wissenschaftlerin Dr. Eléonoie Cellard … stellte fest, dass unter der arabischen Schrift schwach koptische Buchstaben erschienen. Sie kontaktierte [das Auktionshaus] Christie’s und sie schafften es den koptischen Text als aus dem Fünften Buch Mose im Alten Testament zu identifzieren – Teil der Thora und des christlichen Alten Testaments.

Was das bedeutet und wie westliche Forsche es verstehen, sind zwei verschiedene Dinge: „Das ist eine sehr wichtige Entdeckung für die Geschichte des Koran und es frühen Islam“, sagte Cellard. „Wir haben hier ein Zeugnis kultureller Interaktionen zwischen verschiedenen Religionsgemeinschaften.“ Christie’s Spezialist Romain Pingannaud pflichtet ihr bei: „Es zeigt den Konakt zwischen Gemeinschaften in den ersten Jahrhunderten des Islam“

Was euphemistisch als „kulturelle Interaktionen zwischen verschiedenen Religionsgemeinschaften“ und „der Kontakt zwischen Gemeinschaften in den ersten Jahrhunderten des Islalm“ bezeichnet wird, ist eine Verweis auf die kulturelle Beinahevernichtung der koptisch-christlichen Zivilisation durch den Islam in ihrer eigenen Heimat. Der Punkt, wo der Bericht den Fakten am nächsten kommt, ist mit der Aussage:

Christie’s … glaubt, dass die Manuskripte wahrscheinlich in Ägypten erstellt wurden, der Heimat der koptischen Gemeinschaft zur Zeit der Eroberung durch die Araber. Es heißt, dass die Fragmente „die historische Realität von Religionsgemeinschaften im Nahen Osten ausstrahlen und als solche ein unschätzbarer Überlebender aus den frühesten Jahrhunderten des Islam sind“.

Um einen ungenauen flüchtigen Blick auf diese „historische Realität“ zu werfen, muss man sich nur an Johann von Nikiu wenden, einen koptischen Bischof und Augenzeugen der muslimischen Invasion seiner ägyptischen Heimat im siebten Jahrhundert. Er erzählt von einer von den Muslimen an den einheimischen Christen begangene Gräueltat nach der anderen, einfach weil die muslimischen Invasoren „die Diener Christi für Feinde Allahs erachten“. Seine Chronik ist derart gespickt mit Blutvergießen, dass Johann schlicht zu dem Schluss kommt: „Aber lasst uns jetzt nichts weiter sagen, denn es ist unmöglich die Schrecken zu beschreiben, die die Muslime begingen…“

Nachdem die Eroberung erst einmal geschafft war, zwangen die „recht geführten Kalifen“ – Mohammeds Verwandte und Gefährten – die „Milchkamele [Ägyptens christliche Bevölkerung] mehr Milch zu geben“, indem sie ihren gesamten Wohlstand und Ressourcen austrockneten, schreibt ein arabischer Chronist. Apokalyptische Szenen durchziehen zeitgenössische Berichte zu diesen Zeiten umfassender Erpressung, gefolgt von Hungersnot: „Die Toten wurden auf die Straßen und Marktplätze geworfen, wie Fische, die das Wasser auf das Land wirft, denn sie fanden niemanden, der sie begrub; und manche der Leute verschlangen Menschenfleisch“ vor Hunger, schreibt der Chronist Severus Ibn al-Muqaffa (starb 987).

Kurz gesagt und um den Historiker des 19. Jahrhunderts Alfred Butler zu zitieren: „Dass sie [die ägyptischen Christen] verabscheuen die Religion des Islam wird durch jede Seite ihrer Geschichte bewiesen.“

Die islamische Übernahme und das finanzielle Bluten Ägyptens (in meinem Buch Sword and Scimitar dokumentiert) wurde bereits von einem Krieg gegen Ägyptens Erbe begleitet und fast ausgelöscht (wie es mit den ehemals christlichen Ländern von Nordafrika bis Anatolien machten).[1] Im elften Jahrhundert befahl der Fatimiden-Kalif Hakim bi-amr Allah die Zerstörung von 30.0000 Kirchen, darunter die heiligste Kirche der Christenheit, die Grabeskirche in Jerusalem. Saladin, der die Fatimiden stürzte, befahl, dass die Kirchen Ägyptens mit Matsch beschmiert und ihre Kreuze zerbrochen werden. Danach kamen fast drei Jahrhundert unter den Mameluken, die noch unterdrückerischer waren als ihre Vorgänger. Unter ihrer Herrschaft hörte Koptisch auf eine lebende Sprache zu sein, da zu den Bestrafungen dafür es zu sprechen das Abschneiden der eigenen Zunge gehörte.

So sehen die „kulturellen Interaktionen zwischen verschiedenen Religionsgemeinschaften“ aus, die die Forscher so faszinieren.

Die Bibel in koptischer Sprache und die Ersetzung durch den arabischen Koran ist eine Erinnerung an die Zwangsauslöschung aller christlichen Spuren in den Kernländern des Christentums. Je mehr der Islam sich in Ägypten etablierte, desto mehr verschwand langsam die koptische Kultur – von ihrer Sprache bis zu ihren Kirchen oder sie wurde durch eine Reihe Erlasse unsichtbar gemacht (allgemein als die Bedingungen des Omar bekannt).

Selbst auf den bereits zirkulierenden christlichen Münzen, die das Kalifat bewilligte, wruden die Kreuze so unkenntlich gemacht, dass sie Kreuzen nicht mehr ähnelten. Die Ausradierung des Christentums in seinen Stammländern geht bis heute weiter, einschließlich des Kriegs gegen die Kirchen, zudem auf subtilere Arten – so das buchstäbliche Ausradieren des Christentums aus den Geschichtsbüchern.

Dennoch behauptet Christie’s experte Romain Pingannaud, der gerade Fund des Koran aus dem achten Jahrhundert sei „recht außergewöhnlich … Er ist faszinierend, besonders weil er das einzige Beispiel ist, bei dem man einen arabischen Text hat, der über einen nicht arabischen Text geschrieben ist. Und was noch mehr fasziniert, ist, dass er sich über Steleln aus dem Alten Testament befindet.“ Der Bericht führt das näher aus, indem er sagt, dass solche Bücher („Schabtexte“/Palimpseste) „extrem selten sidn … nur eine Hand voll sind bisher registrierten, von denen keiner über einen christlichen Text geschrieben wurde“.

Christliche Bücher aus ihren heiligen Schriften auszulöschen und sie durch den arabischen Koran zu ersetzen, war eigentlich nicht anders zu erwarten. Dario Fernandez-Morera schreibt, dass ein gefeierter muslimischer Kleriker hält fest, „dass die heiligen Bücher der besiegten Christen verbrannt werden müssen, damit sie ‚verschwinden‘ – außer man kann ihren Inhalt komplett löschen, damit man die leeren Seiten verkaufen kann, um Gewinn daraus zu ziehen. Aber wenn man diese gelöschten Seiten nicht verkaufen kann, dann müssen sie verbrannt werden“ (The Myth of the Andalusian Paradise, S. 41).

Glücklicherweise – und wie diese jüngste Entdeckung eines christlichen Textes unter dem arabischen Koran nahelegt – wird früher oder später alles aufgedeckt – einschließlich der Augen westlicher Menschen gegenüber der Vergangenheit und Gegenwart des Islam.

[1] Wie Alfred Butler erklärte: „Die Lasten der Christen wurden proportional schwerer, wie ihre Zahlen abnahmen [das heißt, je mehr Christen zum Islam übertraten, desto mehr nahmen die Lasten für die verbleibenden Wenigen zu]. Das Wunder besteht daher nicht so sehr darin, dass viele Kopten sich der Strömung fügten, die sie mit durchschlagender Macht in den Islam hinüberzog, sondern dass eine so große Vielzahl an Christen sich gegen die den Strom stellten; genauso haben nicht all die Stürme des dreizehnten Jahrhunderts ihren Glauben nicht vom Felsen seines Fundaments bewegt.“

Die unausgeschlafenen Lügen der Taqqiya

Raymond Ibrahim, 27. April 2018 (FrontPage Magazine)

Versuche die islamische Doktrin der Taqqiya reinzuwaschen wird zunehmend verzweifelt.

Bedenken Sie BuzzFeeds aktuellen Artikel„‘Taqiyya’: How An Obscure Islamic Concept Became An Obsession Of Anti-Muslim Activists“.[1] E bietet dieselben Behauptungen und Rechtfertigungen, die bereits wiederholt diskreditiert worden sind.

Nachdem Ezra Levant, der Gründer von The Rebel Media, damit zitiert wurde, Taqiyya „bedeutet bewusste Irreführung von Ungläubigen, um ein islamisches Ziel zu fördern“ macht BuzzFeed so weiter: „Levant bezog sich auf eine falsche Interpretation eine undurchsichtigen islamischen Doktrin, die zur Grundüberzeugung antimuslimischer Autoren und Aktivisten geworden ist, von rechtsextremen Trollen und sogar des aktuellen Mitglieds im Kabinett Trump und ehemaligen Präsidentschaftskandidaten Ben Carson.“

Als Nächstes kommt bis zum Abwinken die Verteidigung:

Mohammed Fadel, ein Experte für islamisches Recht an der Universität Toronto, beschrieb Taqiyya (und ihre vielen alternativen Schreibweisen) als „eine Doktrin überlegter Verstellung“, die aus einer Zeit stammt, als Muslime Minderheiten und feindlichen Gesellschaften waren… „Der Koran erlaubt Muslimen in dieser Lage, die vor Tod oder Folter und anderer schlechter Behandlung flohen, ihren wahren Glauben zu verbergen. Und solange sie in ihren Herzen treu blieben, würden sie nicht als sündig betrachtet weden“, sagte Fadel gegenüber BuzzFeed News. Doch dieser Gedanke hat gewuchert, sagte Fadel, und zwar in der falschen Behauptung, dass es Muslimen erlaubt ist oder es ihnen Nichtmuslimen gegenüber sogar befohlen ist, als größeres Projekt westliche Länder zu übernehmen und die Scharia oder das islamische Recht zu verhängen. Er sagte, Taqiyya gestattet keine großen Täuschungen und hat keine Verbindung zu Scharia.

Die Ironie liegt hier darin, dass ich vor mehr als vier Jahren mit Ezra Levant und Mohammed Fadel in einem Gerichtsverfahren in Kanada involviert, in dem es um die Bedeutung der Taqiyya ging. Damals verklagte Khurrum Awan, ein Rechtsanwalt, Levant wegen Beleidigung auf $100.000, nachdem Letzterer ihn beschuldigt hatte Taqiyya zu betreiben. (Zuletzt hörte man, dass Awan seinen 77-jährigen Nachbarn verklagte, eine katholische Großmutter, weil sie in „großes christliches Kreuz“ in ihrem Garten stehen hat.)

Während der Verhandlung hatte Mohammad Fadel, BuzzFeeds Experte der Wahl, einen Expertenbericht zugunsten von Awan zum Wesen der Taqiyya vorgelegt, in dem alle möglichen Rechtfertigungen der muslimischen Doktrin lieferte. Er schloss seinen Bericht wie folgt:

Soviel ich weiß haben muslimische Theologen in keinem Fall die Position eingenommen, dass es allgemein erlaubt, geschweige denn verpflichtend ist, dass Muslime Nichtmuslime belügen, ob nun in Fragen zu religiösen Überzeugungen oder säkulare Bräuche… Obwohl es eine Klammer rechter Islamophobie in Nordamerika geworden ist, gibt es keine dogmatische Grundlage in authentischer islamischer Lehre um diese von Ezra Levant und anderen aufgestellte Behauptung zu unterstützen… dass Taqiyya alles andere als eine einzigartige Doktrin ist, gerechtfertigt unter Umständen extremem Zwang, die schlicht nicht auf in Kanada und den USA lebenden Muslime anwendbar sind.

In Reaktion darauf stellte mir Levant (schon 2013) einen Expertenbeicht zur Taqiyya zu schreiben, einschließlich einer Antwort auf Adels Behauptung. Das tat ich, einschließlich einer Analyse und Reaktion auf jeden von Fadel gemachten Punkt; ich kam zu folgendem Schluss:

Täuschung – unter dem weiten Begriff Taqiyya bekannt – ist im Islam erlaubt, weit über den begrenzten Fall des Selbstschutzes hinaus. Diese Erklärung ist nicht „islamophob“; sie ist wahr. Aus gesetzlicher Sicht und besonders mit dem Konzept der Tawriya, werden Täuschungen, solange sie inhaltlich  richtig sind („Ich habe keinen Pfennig in meiner Tasche“ – nur Dollars), nicht einmal als Lügen betrachtet. Der Prophet des Islam, Mohammed – das Beispiel, nach dem sunnitische Muslime ihr Leben besonders gestalten – nutzte regelmäßig Irreführung. Um eien Dichter (Ka’b ibn Ashraf) zu ermorden, der ihn beleidigte, erlaubte Mohammed einem Muslim den Poeten anzulügen. Von Mohammed ist weiter festgehalten, dass er erlaubte Eide zu brechen („Wenn etwas Besseres“ kommt) und seine Frau gegenüber und im Krieg offen zu lügen (ohne selbst Tawriya einzusetzen). Was Letzteres angeht, das einen ständigen Charakter in Gestalt von Jihad gegen Nichtmuslime, um den Islam (und die Muslime) uneingeschränkt herrschend zu machen (z.B. in Sure 8,39), sind Täuschung und Lügen natürlich statthaft.

Meine Antwort hatte offenbar den erwünschten Effekt; Levant drückte das in einer E-Mail an mich so aus: „Nach Erhalt des Berichts entschied er [Awan/der Klager] sich seinen eigenen Expertenzeugen [Fadel] nicht aufzurufen – der zufälligerweise ein Sympathisant der Muslimbruderschaft ist. Nachdem er unsere Widerlegung gelesen hatte, wollte er diese Diskussion liebe nicht führen.

Und hier führt Fadel wieder dieselben unhaltbaren Behauptungen zur Taqiyya und BuzzFeed zitiet sie.

Was uns zum ultimativen Punkt seines Posts bringt: all die Behauptungen der Taqiyya-Apologeten bloßzustellen – Fadel ließ in seinem Versuch den Begriff reinzuwaschen – nichts unversucht und wie auf sie zu antworten ist: Klicken Sie auf meinen Artikel „Taqiyya about Taqiyya“ von 12. Apil 2014, in dem ich jede mich mit jeder von Fadels Rechtfertigungen, einschließlich mit Zitierung von Quellen, methodisch auseinandersetze.

[1] Taqiyya: Wie ein obskures islamisches Konzept zur Obsession antimuslimischer Aktivisten wurde.

Muslime fordern ungewollt Verbot des Islam

Raymond Ibrahim, 23. April 2018 (PJ Media)*

Genau dieselbe Logik, die Muslime in westlichen Ländern für ihre fortgesetzten Bemühungen zur Kriminalisierung von antiislamischem Reden anführen, würde erfordern, dass der Islam selbst kriminalisiert wird.

Mohammed al-Issa, Generalsekretär der Muslimischen Weltliga, argumentiert: „Europa muss mehr tun um … religiöses Hassreden zu kriminalisieren.“ In einem Interview mit Reuters sagte dieser prominente Saudi am 9. April: „Wir glauben, dass die europäischen Länder, in denen es heute so viel Diskussionen gibt, und andere Länder rund um den Globus … Hass und Verachtung für Anhänger von Religionen kriminalisieren müssen, weil dies die Sicherheit der Gemeinschaft gefährdet.“

„Hass und Verachtung für Anhänger von Religionen“, über die sich Muslime beschweren, ist ein überkonfessionelles Codewort für „Islamophobie“. So verkündete am 5. April Ömer Serdar, ein ranghoher Vertreter der in der Türkei herrschenden Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung, dass er und eine „Gruppe türkischer Abgeordneter ins Herzen Europas reisen werden“, wo sie „untersuchen werden, ob die Behörden Maßnahmen gegen die Feindseligkeit der islamophoben Diskriminierung des Alltagslebens von Muslimen treffen“. Danach „werden sie sich während ihrer Besuche in Deutschland, Frankreich und Belgien mit staatlicher Obrigkeit treffen“ und „das Thema der Ausgrenzung diskutieren“.

All das steht im Einklang mit Politik der Organisation der Islamischen Zusammenarbeit (OIC), der „kollektiven Stimme der muslimischen Welt“ und zweitgrößten zwischenstaatlichen Organisation nach den Vereinten Nationen. Seit Jahren – besonders nachdem ein Muslim ein Dutzend Menschen in den Büros von Frankreichs Charlie Hebdo massakrierte, weil die satirische Karikaturen Mohammeds veröffentlichte – hat die OIC die Vereinten Nationen aufgefordert die „Verunglimpfung von Religionen“ zu kriminalisieren – heißt die Kritik am Islam.

Jeder – insbesondere Muslime – scheinen die große Ironie zu übersehen. Wenn internationales Recht Reden, Karikaturen, Bücher und Filme auf der Grundlage verbieten würde, dass sie Religionen verunglimpfen, dann würden diese Gesetze die gesamte Religion des Islam verbieten.

Bedenken Sie, was „Verunglimpfung“ bedeutet. Typische Wörterbuch-Definitionen beinhalten „verleumden des Rufs eines anderen“ und „falsche oder ungerechtfertigte Verletzung des guten Rufs eines anderen, so durch Verleumdung oder üble Nachrede“. Aber im muslimischen Gebrauch bedeutet Verunglimpfung einfach alles, was islamische Sensibilitäten verletzt oder beleidigt.

Um aber in der internationalen Gemeinschaft an Boden zu gewinne, bleiben die OIC und andere zynisch dabei, dass solche Gesetze alle Religionen vor Verunglimpfung schützen sollten, nicht nur den Islam (während muslimische Regierungen selbst Kirchen verbieten, Kruzifixe zerstören und Bibeln verbrennen). Unaufrichtige oder nicht, die Formulierung der OIC legt nahe, dass jede Äußerung, die die religiösen Gefühle anderer „beleidigt“, verboten werden sollte.

Was müssen wir dann mit den religiösen Kerntexten des Islam tun –angefangen beim Koran höchstselbst?

Der Koran verleumdet, verunglimpft und diffamiert wiederholt den Ruf bestimmter anderer Religionen. Beachten Sie diese Textstellen über das Christentum:

  • Sure 5,73: Fürwahr, ungläubig sind, die da sagen: «Allah ist der Dritte von Dreien.»
  • Sure 5,72: Fürwahr, ungläubig sind, die da sagen: «Allah ist kein anderer denn der Messias, Sohn der Maria.»
  • Sure 9,30: Die Christen sagen, der Messias sei Allahs Sohn. … Allahs Fluch über sie!

Das Wort „Ungläubiger“ (kafir) ist einer der abfälligsten Begriffe des Islam. Was wäre, würde ein Kerntext des Christentums – oder auch nur eine westliche Kariktur – erklären: „Ungläubige sind, die, die sagen Mohammed sei der Prophet Gottes – möge Gott sie verfluchen“?

Wenn Muslime das als heftige Verunglimpfung des Islam ansehen – und das würden sie, mit all den dazugehörigen Krawallen, Morden usw. – dann muss zugestanden werden, legt man dasselbe Maß an, dass der Koran Christen und das Christentum verunglimpft.

Bedenken Sie, wie das christliche Kreuz, von Milliarden verehrt, im Islam verunglimpft wird. Gemäß kanonischen Hadithen, wird Jesus (der „Prophet Isa“), wenn er wiederkehrt, alle Kreuze vernichten. Mohammed, der niemals erlaubte, dass das Kreuz in seiner Gegenwart auftauchte, befahl einmal jemandem, der ein Kreuz trug, „dieses Götzenstück von sich zu werfen“.

Was wäre, wenn christliche Bücher und westliche Filme besonders die heiligen Symbole des Islam – vielleicht den schwarzen Stein in Mekkas Kaaba – als „Götzentum“ bezeichneten, die Mohammed selbst bei seiner Wiederkehr zerstören wird? Wenn Muslime das als Verunglimpfung des Islam betrachten würden – und das würden sie, mit all den dazugehörigen Krawallen, Morden usw. – dann müsste, legt man dasselbe Maß an, eingestanden werden, dass islamische Lehre das christliche Kreuz verunglimpft.

Hier ist vielleicht die ausdrücklich widerlichste Form der Verunglimpfung christlicher Gefühle: Gemäß den höchst maßgeblichen Koranauslegern, einschließlich dem verehrten Ibn Kathir, wird Mohammed im Paradies mit der Jungfrau Maria verheiratet und mit ihr kopulieren.

Stellen Sie sich irgendetwas – in einem christlichen Kerntext oder einer Karikatur – vor, das, sagen wir, Mohammeds „Lieblingsfrau“ Aische, die „Mutter der Gläubigen, als im Himmel mit einem falschen Propheten verheiratet darstellt, mit dem sie Sex hat.

Wenn Muslime das als große Verunglimpfung des Islam betrachten – und das würden sie, mit all den dazugehörigen Krawallen und Morden usw. – dann müsste, legt man dasselbe Maß an, eingestanden werden, dass die maßgeblichsten Koranausleger die Jungfrau Maria verunglimpfen.

Solche Verunglimpfungen des Christentums ist kaum fast nicht auf die heiligen Kernschriften des Islam beschränkt. Fakt ist, dass moderne muslimische Gelehrte und Scheiks übereinstimmen: Es ist erlaubt das Christentum zu verunglimpfen und zu verspotten. „Islam Web“, das der Regierung von Qatar gehört, gab sogar eine Fatwa aus, die die Beleidigung des Christentums legitimiert.

Die größte Ironie in all dem besteht darin, dass die „Verunglimpfung“, über die die Muslime sich beschweren – und die immense Gewalt und Blutvergießen überall auf der Welt veranlasst – sich um Dinge wie Karikaturen und Filme dreht, die von Einzelnen gemacht werden, die nur sich für sich selbst stehen. Andererseits verleumdet und verurteilt der Islam – mit einem anderen Wort: „verunglimpft“ – über seine heiligsten und verbindlichsten Texte alle anderen Religionen.

Es ist dieses Problem – das gefühlt „göttliche“ Recht des Islam zu verunglimpfen und zu vernichten – das die internationale Gemeinschaft thematisieren müsste.

Und das Recht frei und offen den Hang des Islam zu Verunglimpfung und Vernichtung zu diskutieren ist das, was die internationale Gemeinschaft schützen muss.

* Ibrahim schreibt vom Christentum. Dasselbe gilt für den Umgang mit und das Verhältnis des Islam und seiner Gelehrten zum dem Judentum.