Geschändet und vollgekackt: Kirchen in Europa unter dem Islam

Raymond Ibrahim, 10. März 2021

„Kreuz“ aus Exkrementen an einer Kirche in Nimes, Frankreich

Ein paar Tage, nachdem muslimische Migranten eine 800 Jahre alte schwedische Kirche zweimal innerhalb von vier Tagen mit Brandbomben bewarfen – einmal am 20. Januar 2021 und ein weiteres Mal am 24. Januar – gab es am 4. Februar einen Bericht, in dem es hieß, dass allein von 2012 bis 2018 829 „Hassverbrechen“ gegen Kirchen in Schweden oder rund jedes Jahr durchschnittlich 138 Anschläge zur Anzeige gebracht wurden.

Damit schließen sich die Kirchen Schwedens denen anderer Staaten Westeuropas an, die beträchtliche Anzahlen muslimischer Migranten aufgenommen haben. In Frankreich werden z.B. jeden Tag zwei Kirchen mutwillig beschädigt. Nach Angaben eines Berichts von PI News wurden 2018 in Frankreich 1.063 Anschläge auf christliche Kirchen oder Symbole (Kruzifixe, Ikonen, Statuen) registriert. Das stellt eine Zunahme von 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (2017) dar, in dem 878 Anschläge registriert wurden – was bedeutet, dass solche Anschläge von schlimm zu schlimmer.

Sie werden zudem zunehmend widerlich. Zum Beispiel verwendeten Vandalen menschliche Exkremente, um 2019 ein Kreuz auf die Kirche Notre-Dame des Enfants in Nimes zu „malen“; auch  geweihtes Brot wurde draußen in Müll geworfen gefunden. Eine Woche später schändeten und zerschlugen Vandalen Kreuze und Statuen an der Kathedrale Saint-Alain in Lavaur, sie verstümmelten die Arme eines gekreuzigten Christus auf verhöhnende Weise und verbrannten Altarmaterialien.

Ähnliche Berichte kommen aus Deutschland. Nachdem es berichtete, dass 2019 vier unterschiedliche Kirchen im Verlauf von vier Wochen verwüstet und/oder in Brand gesetzt wurden, erklärte PI-News: „Auch hierzulande herrscht schleichender Krieg gegen alles, was Christentum symbolisiert: Angriffe auf Gipfelkreuze, auf Heiligenfiguren am Weg, auf Kirchen und neuerdings auch auf Friedhöfe.“

Obwohl Mainstream-Medien regelmäßig behaupten, die Vandalen – die selten gefasst werden, um ihre Identitäten zu verifizieren – „psychisch krank“ oder Teil „rechtextremistischer“ Gruppen sind, wie der aktuelle schwedische Bericht erklärt, offeriert PI-News einen Hinweis: „Es werden Kreuze zerbrochen, Altäre zerschlagen, Bibeln angezündet, Taufbecken umgestürzt und die Kirchentüren mit islamischen Bekundungen wie „Allahu akbar“ beschmiert.“

Gleichermaßen stellte ein weiterer deutschsprachiger Bericht von Ende 2017 fest, dass allein in den Alpen und in Bayern rund 200 Kirchen angegriffen und viele Kreuze zerbrochen wurden: „Die Kriminalpolizei hat es derzeit immer wieder mit Kirchenschändungen zu tun. Die Täter seien oft jugendliche Randalierer mit Migrationshintergrund.“

Ein weiterer, viel sagender Indikator ist, dass solche Regionen Europas mit großer muslimischer Migrantenbevölkerung oft einen Anstieg an Angriffen auf Kirchen und christliche Symbole erleben. Vor Weihnachten 2016 wurden in Nordrhein-Westfalen, wo mehr als eine Million muslimischer Migranten wohnen, rund 50 öffentliche Jesus-Statuen und weitere christliche Figuren geköpft und Kruzifixe zerbrochen.

Nach der Ankunft einer weiteren Million muslimischer Migranten sagte eine Lokalzeitung in Dülmen: „Es vergeht kein Tag“ ohne Angriffe auf christliche Statuen.

Frankreich, wo eine der größten muslimischen Bevölkerungen Europas lebt – und wo Kirchen jeden einzelnen Tag angegriffen werden – ist ebenfalls indikativ dafür, dass da, wo die Zahl der Muslime zunimmt, auch die Angriffe auf Kirchen zunehmen. Eine Studie vom Januar 2017 deckte auf, dass „islamistisch-extremistische Angriffe auf Christen“ in Frankreich um 38 Prozent zunahmen, von 273 im Jahr 2015 auf 376 im Jahr 2016; die Mehrheit ereignete sich während der Weihnachtszeit und „viele der Anschläge fanden in Kirchen oder anderen Gotteshäusern statt“.

Als typisches Beispiel beging ein muslimischer Mann 2014 „bedeutende Wandalismus-Taten“ innerhalb einer historischen katholischen Kirche in Thonon-les-Bains. Nach Angaben des Berichts mit Bildern (inzwischen gelöscht) „stürzte er zwei Altäre, die Kandelaber und Stehpulte um und zertrümmerte sie, zerstörte Statuen, riss ein Tabernakel nieder, verbog ein massives Bronzekreuz, zerschlug eine Tür der Sakristei und zerbrach sogar einige Buntglasfenster“. Zudem „trampelte“ er auch noch auf der Eucharistie herum.

Weitere Beispiele von Muslimen, die auf frischer Tat bei der Schändung von Kirchen in anderen europäischen Staaten ertappt wurden, finden Sie hier, hier, hier, hier und hier.

Sollte es immer noch irgendwelche Zweifel bezüglich der wahren Identität der am meisten Verantwortlichen für die Verwüstung von Kirchen überall in Europa geben, muss man sich nur an den Umgang mit Kirchen in der muslimischen Welt selbst zuwenden oder auch in Gegenden, die eine sehr große muslimische Bevölkerung haben.

So steckten Muslime in Kenia vom 20. Januar bis 24. Januar fünf Kirchen in Brand – genau in den Tagen, als Muslime zweimal eine 800 Jahre alte Kirche in Schweden mit Brandsätze bewarfen. „Eine Mehrheit der Kirchenmitglieder hatte nach dem Niederbrennen der Kirchen Angst Gottesdienste [in oder an den Ruinen] zu besuchen, weil sie befürchteten, die Brandstifter könnten ihnen nach Hause folgen und damit das Leben ihrer Familien gefährden“, sagte eine lokale Quelle.

Wie es geschah, als Wandalen in Frankreich 2019 menschliche Exkremente verwendeten, um ein Kreuz auf die Kirche Notre-Dame des Enfants zu schmieren, begingen auch diese kenianischen Brandstifter „diese abscheulichen Taten menschliche Fäkalien auf die Gebäude zu schaufeln“, fügte die Quelle hinzu.

Tatsache ist: die widerliche Schändung von Kirchen (einschließlich mit menschlichen Exkrementen) Jahrhunderte lang ein Markenzeichen der Muslime gewesen ist – eine Art „der Islam war hier“. Wie in „Sword and Scimitar: Fourteen Centuries of War between Islam and the West“ umfassend dokumentiert ist, haben Muslime bei ihren Invasionen in christlichen Nationen hunderttausende Kirchen rituell geschändet (allein Kalif Haim b’amr Allah zerstörte Berichten zufolge während des frühen elften Jahrhunderts 30.000 Kirchen). Denken Sie an das, was ISIS gemacht hat, allerdings auf exponentiellem Niveau – und nicht eine Handvoll Jahre lang, sondern über mehr als ein Jahrtausend in Dutzenden Nationen auf drei Kontinenten.

Gerade erst ist nach Angaben eines Berichts vom 17. Februar 2021 die neunte Kirche im mehrheitlich muslimischen Sudan in Brand gesetzt worden. Bevor sie in Flammen gesteckt wurde, warfen örtliche Muslime ein Licht darauf, warum sie Kirchen angreifen: „In jeder Stadt oder jedem Dorf, in dem Muslime leben, sollten sie nichts zulassen, das Ungläubigen gehört wie Kirchengebäude dort“, schrieb ein Muslim in den sozialen Medien; ein anderer bestand darauf, dass wo immer Muslime die Existenz einer Kirche gestatten, dieser Ort „geschändet“ ist. Kurz gesagt und mit den Worten von Rev. Kuwa Shamal von der sudanesischen Kirche Christi: „Sie nahmen die Kirche ins Ziel, weil sie kein Kreuzzeichen in der Gegend sehen wollen.“

Wie man aus dem erkennt, was Kirchen in ganz Westeuropa geschieht, teilen zumindest einige muslimische Migranten diese Ansicht, obwohl sie im Westen Minderheiten und Gäste sind.

„Jihadisten-Beihilfe“ im Westen

Raymond Ibrahim, 8. Februar 2021

Khuram Butt und der bei dem Terroranschlag verwendete Van; Anjem Choudary (rechts)

Wenige Beziehungen haben eine Seite, die einfach offen gibt und eine andere, die nur nimmt, wie es die Beziehung zwischen dem Westen und dem Islam ist. Nach Angaben eines Berichts vom 1. Februar 2021 hat „der britische Steuerzahler der Witwe des Planers hinter dem Anschlag auf der London Bridge im Jahr 2017 mehr als £15.000 gelöhnt, während die Familien von Opfern gleiche finanzielle Unterstützung versagt wurde.“

Zahran Rehmans Eheman Khuram Butt und zwei weitere Muslime töteten bei diesem Anschlag acht Menschen und verletzten weitere 48, indem sie sie mit einem Van überfuhren und mit Messern auf sie einstachen. Hätte die Polizei es nicht geschafft die drei Terroristen zu erschießen, wären wahrscheinlich viele weitere Passanten getötet worden.

Der von einigen Briten gefühlte Widerwille, als sie erfuhren, dass ihre Steuergelder an die Frau eines barbarischen Terroristen gingen, wird von der Tatsache noch verbittert, dass die Beweise –trotz ihrer Behauptungen, das sei nicht so – nahe legen, dass sie seine „ISIS-Weltanschauung“ kannte und sogar geteilt haben dürfte: „Ich wusste, es bestand die Möglichkeit, dass er nach Syrien gehen wollte“, gestand sie ein, „aber er sagte mir nie, dass er dieses Land hasst und dieses Land angreifen wollte.“ Eine solche Verteidigung ist mehr als dumm: Nach Syrien gehen und für den Islamischen Staat kämpfen zu wollen, ist gleichbedeutend damit Britannien und jede „Ungläubigen“-Nation zu hassen. Darüber hinaus

ist Frau Rehman auf in der Anhörung zur Verfügung gestellten Videobeweisen zu sehen, wie sie mit ihrem extremistischen Ehemann darüber redet britische Flughäfen nach radikalen Islamisten zu benennen… Ein weiteres vor der Ermittlung vorgelegtes Video zeigte das Paar auf seiner Hochzeitsreise in Pakistan und wie ihr Ehemann „Dawlat al-Islamiyah“ bejubelt – ein Spitzname für den Islamischen Staat. Rehman bestreitet, da sie verstand, was Butt sagte und behauptet, sie würde Arabisch nicht verstehen.

An einer Stelle im Video schlug sie sogar vor einen Londoner Flughafen nach dem berüchtigsten Hassprediger Großbritanniens zu benennen, Anjem Choudary, einem Mann, der half ihren mörderischen Ehemann zu „radikalisieren“ und wegen seiner Verbindungen zu ISIS fünf Jahre im Gefängnis verbrachte. Mit ihrem Vorschlag konfrontiert, tat sie das als „nur einen dummen Witz“ ab.

Es ist noch ironischer – oder vielsagender – dass sie Anjem Choudary erwähnte (mit ich einmal eine Debatte führte). Das ist derselbe Mann, der – während er all die üblichen Überzeugungen hatte, die derzeit als „extremistisch“ bezeichnet werden – auch noch Muslime ermutigte Sozialleistungen von ihren gehassten Feinden, den Ungläubigen, zu bekommen, so wie Rehman davon profitiert.

2013 wurde Choudary heimlich auf Video aufgenommen, wie er einem muslimischen Publikum sagte, es solle seinem Beispiel folgen und von der Regierung „Jihad Seeker Allowance“ („Jihadisten-Beihilfe“) zu erhalten [ein Wortspiel zu „Job Seeker’s Allowance – Arbeitslosengeld]. Der vierfache Vater, der damals jährlich mehr als 25.000 Pfund Sterling an Sozialleistungen erhielt, bezeichnete britische Steuerzahler als „Sklaven“ und fügte hinzu:

Wir nehmen die Jizya, die unser haq ist [Arabisch für „Recht“], auf jeden Fall. Die normale Situation ist übrigens, Geld von den Kafir [Ungläubigen] zu nehmen, nicht wahr? Das ist also die normale Situation. Sie geben uns das Geld – ihr arbeitet, gebt uns das Geld, Allahu Akbar! Wir nehmen das Geld. (Anmerkung: Das Video von Choudary, wie er das sagt, wird in „Lights Out: When Islam Rules America“ [Lichter aus: Wenn der Islam Amerika beherrscht] gezeigt, das auf BitChute HIER und auf YouTube HIER zu finden ist.)

Gemäß Sure 9,29 des Koran ist Jizya ein finanzieller Tribut, den unterworfene Nichtmuslime (dhimmis) an Muslime als Preis dafür zahlenmüssen, dass man sie nicht tötet. Diese Praxis wurde, dank europäischem Eingreifen, erst (formell) im 19. Jahrhundert abgeschafft.

Coudarys Haltung zum Akzeptieren von Geld von Ungläubigen – und dass Rehman das akzeptiert – stammt nicht aus dem islamischen Mainstream. Etwas früher zum Beispiel sah ich eine Diskussion am runden Tisch über US-Auslandshilfe für Ägypten im Al-Hafiz TV, einem arabischsprachigen islamischen Sender. An einer Stelle bestand einer der Gäste, ein Kleriker, darauf, dass die USA mit Verachtung behandelt werden müssen, wie ein niederer und geknechteter Dhimmi; dass Ägypten die USA dazu bringen muss seinen Forderungen nachzukommen; und dass dann all das Geld, das die USA Ägypten an Auslandshilfe anbieten, als rechtmäßig verdiente Jizya genommen werden kann.

Der muslimische Kleriker empfahl darüber hinaus, dass Ägypten den USA gegenüber weniger kooperativ sein sollte – während es gleichzeitig mehr monetäre Hilfe fordert. Dann „wird Amerika akzeptieren; es wird unsere Hände küssen; und es wird auch seine Hilfe verstärken. Und wir werden seine Hilfe als Jizya betrachten, nicht als Hilfe. Aber zuerst müssen wir ihm Pflichten auferlegen.“

Als der Moderator den gelehrten Kleriker fragte: „Schulden die Amerikaner uns Jizya?“, antwortete dieser: „Ja“ – das ist der Preis, den die Amerikaner zahlen müssen, „damit wir sie in Ruhe lassen können!“

Auf jeden Fall haben wir hier eine weitere Weise, wie die liberale Linke und der illiberale Islam einander ergänzen: der eine gibt dumm, während der andere egoistisch nimmt – und seinen Wohltäter verachtet und seine Vernichtung plant.

Besonders Großbritannien lebt davon diesem Modell zu entsprechen. Nach Angaben eines aktuellen Berichts soll ein Verbot, das Anjem Choudary vom Predigen abhält – er hatte neben Butt mehrere andere muslimische Mörder „radikalisiert“ – im Mai 2021 aufgehoben werden „und jetzt fürchten die Sicherheitskräfte, dass Choudary seine Kampagne zur Radikalisierung junger Muslime sofort wieder aufnehmen wird“.

Was auch sonst.

Die Verkaufsmasche des „Wie den Islam reformieren“

Raymond Ibrahim, 4. Februar 2021

Die Lieferanten des „moderaten Islam“ kommen zunehmend als Vertreter daher: Nachdem sie ihr „Kunden“-Problem groß im Detail beschreiben haben, präsentieren sie ihr „Produkt“ als Lösung – ohne sonderlich etwas zu erklären.

Nehmen wir einen aktuellen Artikel mit dem Titel „Wie man die islamische Welt weniger radikal macht“ von Yahya Cholil Staquf, der am 14. Januar 2021 im Wall Street Journal veröffentlicht wurde. Die erste Hälfte des Artikels fasst das Problem exakt zusammen und ist es wert ausführlich zitiert zu werden:

Fast eine Generation nach dem 9/11 hat die Welt wenig Fortschritt dabei bemacht sich von der Bedrohung durch den radikalen Islam zu befreien. Für jeden Osama bin Laden oder Abu Bakr al-Baghdadi, den die USA eliminieren, tauchen 100 Radikale auf.

Horrende Gewalt hat einen Großteil der islamischen Welt überflutet, von Zentralasien über den Nahen Osten bis nach Afrika. Sie bricht auch regelmäßig auf den Straßen von London, Paris und New York aus. Seit 2019 hat allein der britischen Inlandsgeheimdienst Beobachtungslisten mit mehr als 35.000 islamistischen Terrorverdächtigen geführt, von denen man annimmt, dass sie für das Königreich eine Bedrohung darstellen.

Warum wird die moderne Welt von islamischem Extremismus geplagt? Warum zeigen Al-Qaida, Boko Haram und der Islamische Staat eine solche Grausamkeit?

Wie ich vor kurzem der UNO-Vollversammlung sagte, können die Doktrin, die Ziele und die Strategie dieser Extremisten auf bestimmte Grundsätze des Islam zurückgeführt werden, die historisch praktiziert wurden. Teile des klassischen islamischen Rechts gebieten islamische Vorrangstellung, ermutigen zu Feindschaft gegenüber Nichtmuslimen und fordern die Gründung eines universalen islamischen Staates oder Kalifats. ISIS ist kein Ausreißer der Geschichte. […]

Die klassische islamische Orthodoxie schreibt als Bestrafung für Glaubensabfall den Tod vor und macht die Rechte von Nichtmuslimen vom Willen des muslimischen Souveräns abhängig, was Nichtgläubigen außerhalb dieses äußerst diskriminierenden Rahmens wenig Schutz bietet. Millionen frommer Muslime, einschließlich vieler in nichtmuslimischen Staaten, betrachten die volle Einführung dieser Grundsätze als zentrales Element ihres Glaubens.

So weit, so gut; aber dann legt Staquf nach der präzisen Beschreibung des Umfangs des Problems plötzlich (und subtil) den Rückwärtsgang ein:

Das Problem ist, dass diese Grundsätze, die den Kern islamistischer Theologie formen, der friedlichen Koexistenz in einer globalisierten, pluralistischen Welt abträglich sind. Aber wir können keine Ideologie aus der Existenz bomben. Fast ein Viertel der Menschen in der Welt sind Muslime und viele Muslime – mich eingeschlossen – sind bereit für unseren Glauben zu sterben. Die Welt wird den Islam nicht vertreiben, aber sie kann und muss die Geißel des islamischen Extremismus vertreiben. Das wird die Zusammenarbeit von Muslimen und Nichtmuslimen erfordern, dass sie sich friedlicher Aspekte islamischer Lehren bedienen, um zu Respekt für religiösen Pluralismus und die fundamentale Würde eines jeden menschlichen Wesens zu ermutigen.

Nachdem er korrekt bestätigte, dass die authentischen Lehren des Islam „islamische Vorherrschaft gebieten“, „zu Feindschaft gegenüber Nichtmuslimen ermutigen“ und dass „ISIS kein Ausreißer der Geschichte ist“, spielt Staquf also plötzlich das Thema herunter, indem er dies als „islamistische Ideologie“ und „islamischen Extremismus“ bezeichnet – als wolle er sagen, dass nichts von dem, worüber er redet, dem Islam angeboren sei. Er geht sogar so weit sich als bereit dafür zu sein zu erklären für den „wahren Islam“ zum „Märtyrer“ zu werden, was natürlich heißt offen dafür zu sein Händchen zu halten und mit Nichtmuslimen „zusammenzuarbeiten“.

Beachten Sie darüber hinaus, wie der die Optionen der muslimischen Welt einschränkt. Genau genommen ist nicht in der Lage zu sein „eine Ideologie aus der Existenz zu bomben“ nicht wahr. Wichtiger ist: Wer sagte, eine solch extreme Maßnahme sei nötig? Nur die Wahrheit sagen; den Islam zur Verantwortung ziehen; Sanktionen durchsetzen und Hilfe zurückhalten; und schlicht den Islam verbieten und die ihn praktizieren aus nicht muslimischen Staaten verbannen – alles Maßnahmen, die keinen Muslim „bombardieren“ oder töten würden – die viel zur Eliminierung des „islamischen Extremismus“ beitragen würden und das durch die Muslime selbst (wie es in der Kolonialzeit fast immer geschah).

Wie auch immer, nachdem er durch die Anfangspräsentation des Problems das Vertrauen des kritischen Lesers gewonnen und jede tatsächliche Lösung beiseite gewischt hat, geht Staquf zu seiner Lösung über:

Der dauerhafteste Weg eine extremistisch-religiöse Ideologie anzugehen, besteht darin ihre Lehren zu rekontextualisieren und sie von innen heraus zu reformieren. … Was nötig ist, ist eine glaubwürdige Alternative, die mit der islamischen Orthodoxie im Einklang steht und von denen entwickelt und verkündet wird, die in der muslimischen Welt über religiöse und politische Autorität verfügen.

Das klingt alles gut und schön, aber wenn die „islamisch Orthodoxie“ das Problem ist, wie Staquf selbst ursprünglich und richtig bestätigte, wie kann jegliche „Alternative“ – heißt, etwas, das der Orthodoxie widerspricht – jemals „glaubwürdig“ sein? Wenn der Koran und der Prophet deutlich und eindeutig die Bestrafung und den Tod von Apostaten sowie Feindschaft und diskriminierende Unterwerfung von Nichtmuslimen fordern – und das tun sie – wie kann der Aufruf zum Gegenteil von aufrichtigen Muslimen jemals für „glaubwürdig“ erachtet werden?

Offenbar spielen diese hochwichtigen Fragen keine Rolle; wichtig ist die Verkaufsmasche von Staqufs Produkt, die schließlich gegen Ende auftaucht:

Indonesiens Nahdlatul Ulama, die weltgrößte unabhängige Muslim-Organisation, deren Generalsekretär ich bin, wirbt für seine solche Alternative… Führer in der ganzen Welt können am besten dazu beitragen, indem sie das Verständnis des Islam untersuchen, das in Indonesien aufblüht.

Kein Zweifel: Die „Führer“ der Welt und jeder andere, der Staqufs Op-Ed liest, können auf andere Arten zu Indonesiens Nahdlatul Ulama „beitragen“ – zum „Produkt“, das dafür sorgt, dass ihr Problem („radikaler Islam“) verschwindet – wie es das Op-ed ihres Generalsekretärs verkauft.

Zufäligerweise darf man die Bemühungen muslimischer Reformer weder als vergeblich noch als unaufrichtig unterschätzen oder verurteilen, um die eine einfache Tatsache zu wahrzunehmen: Wo immer solche Reformer ihre Appelle oder Bemühungen direkt an uns – Nichtmuslime, „Ungläubige“, die per Definition null Einfluss auf islamisches Dogma haben – richten, statt an ihre Glaubensgeschwister, bei denen sowohl das Problem als auch die Lösung liegen, haben sie eine andere Agenda.

Verursacht Muslimen zu sagen, wie sie sich verhalten sollen, Hass und Terror?

Raymond Ibrahim, 14. Januar 2021


Germany’s Muslims; Helge Lindh pictured right.

Provoziert eine feste Haltung gegenüber dem Islam Wut, Feindseligkeit und Gewalt durch Muslime? Und gewinnt das Gegenteil – sich bei Muslimen anzubiedern und Appeasement zu betreiben – ihre Wertschätzung, Respekt und Kooperation?

Viel zu viele im Westen sind überzeugt, dass die Antwort auf beide Fragen ein nachdrückliches Ja ist.

Zum Beispiel griff vor kurzem, am 7. Dezember 2020 in Berlin im Bundestag Helge Lindh von den Sozialdemokraten an, was er als „Islamophobie“ bezeichnete und bestand darauf, die Deutschen müssten „Muslime verstehen, statt zu versuchen sie zu ändern… Lasst uns nicht weiter Muslimen erzählen, was der moderne Islam ist.“

Viele seiner Klagen richteten sich gegen die Alternative für Deutschland (AfD), die nicht nur eine feste Haltung gegen muslimische Zuwanderung einnimmt, sondern mich eingeladen hatte zum Islam zu sprechen – und das in den Tagen vor Lindhs Rede ankündigte. (Video auf Deutsch hier; auf Englisch anstehend.)

An einer Stelle sagte der Sozialdemokrat: „Wenn wir Muslimen sagen, was wir von ihnen erwarten, wie sie sich verhalten sollten, demütigen wir sie und ernten Hass.“

Stimmt das? Nein, ganz im Gegenteil.

Bedenken Sie die vergessenen Lektionen der (stark verzerrten) Kolonialzeit, als europäische Nationen einen Großteil der muslimischen Welt dominierten und kontrollierten. Nach 1.200 Jahren Jihad, der dauerhaft rund drei Viertel des Christentums eroberte und den Rest terrorisierte, schaffte es Europa den Islam im 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts militärisch in den Schatten zu stellen und praktisch unschädlich zu machen.

Alles andere als gekränkt zu sein und sich für den Jihad zu begeistern, stellten die Muslime die überlegene Kraft des Islam in Frage; zum ersten Mal in der Geschichte betrachteten Muslime den Westen mit Ehrfurcht und Respekt. Das Ergebnis waren Verwestlichung und Säkularisierung.

Es war eines, die Scharia und den Jihad zu befolgen, als der Islam Nichtmuslime eroberte und unterwarf, wie er das mehr als ein Jahrtausend lang gemacht hatte. Es war aber für Muslime etwas ganz anderes weiter auf den islamischen Weg zu vertrauen, als die verachteten Ungläubigen die Länder des Islam ohne große Schwierigkeiten eroberten und unterwarfen – wo ihre überlegenen Waffen und Technologie, ganz zu schweigen von all den anderen Vorteilen westlicher Zivilisation.

Ein  Historiker aus der Zeit formulierte es so: „Napoleons Invasion führte gebildete Ägypter in die Ideen der französischen Revolution ein“, was „bei ihnen ein nagendes und unbehagliches Gefühl hervorrief, dass die ‚Umma‘ [die islamische Gemeinschaft] nicht so perfekt oder so stark war, wie sie sich das vorgestellt hatten. Diese Ungewissheit war die Grundlage neuer Ideen und Auffassungen.“

Damit begannen Muslime – zum ersten Mal in mehr als einem Jahrtausend – den Westen in allem nachzuahmen, von Politik und Staatsführung bis zur Alltagskleidung und Etikette. Während der Kolonialzeit und bis Mitte des 20. Jahrhunderts wurde alles eindeutig Islamische – so die islamischen Kleriker, der „Hijab“ für Frauen und der salafistische Bart – von Muslimen zunehmend als Relikte einer rückständigen Ära betrachtet, die gemieden werden sollten. Viele „Muslime“ waren das nur noch dem Namen nach.

Man muss sich nur der Geschichte der Türkei zuwenden, um dieses vergessene Kapitel umfassender Nachahmung des Westens zu demonstrieren. Vor der Kolonialzeit war die Türkei Jahrhunderte lang der muslimische Jihad-Staat schlechthin (zuerst unter den Seldschuken, dann der Osmanen-Dynastie). Er betrieb den Jihad gegen Europa, schluckte Jahrhunderte lang einen Großteil des Balkans und setzte die Scharia durch.

Nach dem kometenhaften Aufstieg des Westens klammerte die Türkei sich jedoch nicht eisern an den Islam, sondern fiel bis auf den Namen von ihm ab. Sie schaffte das osmanische Reich, das letzte Kalifat der islamischen Welt, ab und distanzierte sich von seiner islamischen Identität und Erbe – rangierte sogar die einst sakrosankte arabische Schrift zugunsten des lateinischen Alphabets aus, um europäischer zu sein. Die Türkei wurde vom Standartenträger des Islam und der Verkörperung des Jihad seit 500 Jahren zur möglicherwiese am stärksten verwestlichten muslimischen Nation der Welt.

Genauso waren alle populären arabisch-nationalistischen Bewegungen, die im 20. Jahrhundert aufkamen, entschieden säkular und verwestlicht, allemal im Vergleich mit der religiösen Rhetorik, die in früheren Zeiten vorherrschte. Noch 1953 verhöhnte der ägyptische Präsident Gamal Abdel Nasser im ägyptischen Fernsehen vor einem großen Live-Publikum die Vorstellung, dass Frauen den Hijab tragen sollten – und erntete breites Gelächter und Zustimmung. (In den 1950-er Jahren trugen wenige Ägypterinnen den Hijab; heute verhüllt sich die Mehrzahl der Ägypterinnen.)

Es muss gar nicht erst gesagt werden, dass die europäischen Mächte, die die muslimischen Länder dominierten, eine viel strengere Herangehensweise an den Islam hatten, als jeder zeitgenössische Staat heute es überhaupt in Betracht ziehen würde; und dennoch folgte der muslimische Mainstream ihrer Führung, war weit davon entfernt „gedemütigt“ oder „gekränkt“ zu sein.

Tatsächlich ist es so, dass genau dann, als der Westen begann dem Rat zu folgen, den Lindh und zahllose andere wie er als Schlüssel zum „Gewinn muslimischer Herzen und Gemüter“ gibt – heißt: kriecherisch den Westen für alles verantwortlich zu machen und den Islam zu preisen – dass Muslime anfingen zu Scharia und Jihad zurückzukehren.

Es ist kein Zufall, dass die Rückkehr des „islamischen Fundamentalismus“ wie es in den 1970-er Jahren hieß, direkt der Kulturrevolution auf dem Fuß folgte, die den Westen in den späten 1960-er Jahren überrollte. Diese neue Kultur der sexuellen Freizügigkeit, des moralischen Relativismus, der Gottlosigkeit und des westlichen Selbsthasses veranlasste Muslime, die den Westen einst bewunderten und nachahmten, als er noch von moralischer Zurückhaltung bestimmt war, mit Verachtung zu reagieren. Ein weiterer Aspekt der 1960-er Jahre – Hyperkritik am Westen und seiner Werte durch westliche Intellektuelle – verschlimmerte die Dinge noch. Die muslimische Meinung zum Westen verbitterte sich rasch und wurde feindselig.

Der Westen hatte sich in der Ära westlicher Macht und Selbstvertrauens den muslimischen Respekt erworben. Aber als die 1970-er Jahre kamen, drückten die westlichen Intellektuellen die auf den Westen blickenden Muslime zurück in den Islam. Bedenken Sie allein den Bereich der historischen Studien: Die westliche Zivilisation wird heute nur als die Wurzel allen Übels der Welt dargestellt. Die islamische Zivilisation wird heute nur als weiteres edles Opfer der Verheerung durch den Westen geschildert. Die objektive Geschichte der Beziehung zwischen dem Islam und dem Westen ist auf den Kopf gestellt worden.

Wie Lindh legen westliche Akademiker und Intellektuelle heute Wert darauf muslimische Leistungen selbst da zu loben, wo es keine gibt – so wie Barak Obama die NASA anwies dafür zu sorgen, dass sich Muslime „wegen ihres historischen Beitrags zu den Naturwissenschaften gut fühlen“. Weit entfernt davon Muslime für sich zu gewinnen, veranlasste solche Selbstverachtung natürlich noch mehr Abscheu bei Muslimen – und so ist es weiterhin.

Als der Westen selbstbewusst und stolz auf sein Erbe war, war er für Muslime so attraktiv, dass sie ihn nachahmten – selbst als dieser über ihre Länder herrschte. Weil er sich andauernd für seine „Sünden“ entschuldigt und sein eigenes Erbe dämonisiert, während der Hedonismus und einen alles in allem unehrenhaften Lebensstil fördert, kann er nicht einmal zunehmend angewiderte Muslime davon abhalten ihn auf seinem eigenen Territorium anzugreifen. Deutschland, wo Politiker wie Lindh darauf bestehen: „Wenn wir Muslimen sagen, was wir von ihnen erwarten, wie sie sich verhalten sollen, werden wir sie demütigen und Hass ernten“, verkörpern das perfekt.

Kurz gesagt und wie es Osama bin Laden einst formulierte: „Wenn Menschen ein starkes Pferd und ein schwaches Pferd sehen, werden sie von Natur aus an dem starken Pferd Gefallen finden.“ Selbstvertrauen, Durchsetzungsvermögen sowie Macht sind attraktiver und erzeugen Verwunderung und Nachahmung – insbesondere bei denen, die bei mit der Vorstellung aufgezogen werden, dass Macht Recht schafft, was lange die zentrale Idee hinter dem Islam gewesen ist – während Verfall bei denselben Leuten Verachtung erzeugt.

Muslime predigen „christliche Passivität“, um Christen zu entwaffnen

Raymond Ibrahim, 4. Dezember 2020

Eine der in Vergangenheit und Gegenwart am wenigsten bekannte – und bis in die Moderne weitgehend vergeblichste – von Muslimen verwendete Taktik, um Christen zu entwaffnen, hat darin bestanden darauf zu bestehen, dass das Christentum allgemein gegen Krieg und Gewalt ist.

Diesbezüglich ist die aktuellste Muslima, die sich in die Hülle des christlichen Theologen kleidet, niemand anderes als die in Somalia geborene Abgeordnete Ilhan Omar aus Minnesota (Demokratin). Um den 18. November, nachdem Senator Marco Rubio (Republikaner aus Florida) den Senatskandidaten Raphael Warnock aus Georgia kritisierte, weil der behauptete Christen könnten nicht sowohl Gott als auch im Militär dienen, zitierte die Muslima Omar die Bibel (soll heißen: sie zitierte sie falsch). In einem Tweet mit einem Verlegenheits-Emoji, als wolle sie suggerieren, dass das, was Rubio sagte, derart verlegen machend sei – tatsächlich war das Emoji angemessen, allerdings wegen ihrer Rechtschreibfehler – postete sie:

Mathäus [sic] 6,24:
Niemand kann zwei Herren dienen; denn entweder wird er den einen hassen und den anderen lieben, oder er wird einem anhängen und den anderen verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem dMammon. [sic] Die Lügen und Verleumdungen der Republikanischen Partei haben keine Grenzen, aber das ist eine Blamage und schändlich.

Omar ist nicht die erste Muslima, die versucht christliche Theologie zum Nachteil der Christen und zu ihrem eigenen Schaden zu manipulieren. Vor fast einem Jahrtausend, vor der Belagerung Antiochias durch die Kreuzritter im Jahr 1098, wurden muslimische Emissäre zu Verhandlungen geschickt. Sie erzählten den Europäern, ihre Herren seien „erstaunt, dass ihr die Grabstätte eures Herrn als Bewaffnete sucht, ihr Volk [Muslime] in lange gehaltenem Land vernichtet – sie fürwahr mit dem Schwert abschlachtet, etwas, das Pilger nie tun würden.“

Natürlich sagten diese Diplomaten nichts darüber, was „ihr Volk“ christlichen Untertanen und Pilgern angetan hatte – heißt: sie zu erpressen, zu foltern, zu vergewaltigen und zu töten – was überhaupt erst die Kreuzzüge veranlasste.

Gleichermaßen würde Omar, die aus einer radikal-islamischen Nation (Somalia) stammt – die als drittschlimmster Christenverfolger der Welt gilt – lieber Christen „beschämen“ als sie mit Gewalt Widerstand leisten zu lassen, besonders der Gewalt durch Muslime.

Mit anderen Worten: Sie ist, wie so viele andere, eine Vertreterin des Fußabtreter-Christentums – einer passiven, nicht wertenden Form des Christentums, das es für tugendhaft hält sich vor dem Feind in den Staub zu werfen. Muslime und andere Elemente verfolgen weltweit Unschuldige? Zeigt Liebe und Toleranz, haltet die andere Wange hin, sprecht ein Gebet und fühlt euch wegen eurer eigenen Verbrechen – oder sogar die Verbrechen eurer Vorfahren – für schuldig, ist eine der dominierenden Verrenkungen dieser Sorte.

Fußabtreter-Christentum war während Barack Hussein Obamas Präsidentschaft regelmäßig zu sehen: „An Ostern denke ich über die Tatsache nach, dass ich als Christ lieben soll“, sagte er 2015 – drei Tage, nachdem ein islamischer Terroranschlag auf Christen in Kenia 147 Menschen tötete, was ein paar amerikanische Christengruppen dazu brachte Wut zu äußern. „Und ich muss sagen, dass ich mir manchmal, wenn ich von Christen weniger als liebevolle Äußerungen höre, Sorgen mache.“

Genauso führte Obama während des Nationalen Gebetsfrühstücks am 5. Februar 2015 Grundsätze des Fußabtreter-Christentums an, damit Christen sich dafür schämen, den Gräueltaten des Islamischen Staates gegenüber zu kritisch zu sein: „Damit wir nicht auf unser hohes Ross steigen und glauben, das [islamische Enthauptungen, Sexsklaverei, Kreuzigungen, rösten und beerdigen von Menschen bei lebendigem Leib] sei woanders einzigartig“, mahnte der amerikanische Präsident, „erinnern Sie sich daran, dass Menschen während der Kreuzzüge und der Inquisition im Namen Christi furchtbare Taten begingen.“

Was die Kreuzritter angeht: Wie reagierten diese, als muslimische Diplomaten sich schockiert zeigten, dass sie – christliche Pilger – mit dem Schwert gekommen waren? Mit mehr Wissen über die christliche Theorie eines gerechtfertigten Krieges als Omar, Obama und Ihresgleichen wollen, dass wir akzeptieren. Nach Angaben des Berichts von Robert dem Mönch, antworteten die Kreuzritter „einstimmig“:

Niemand mit etwas Verstand hätte überrascht sein dürfen, dass wir als bewaffnete Männer zum Grab unseres Herrn kommen und euch Leute von diesem Gebiet entfernen. Jeder von unseren Leuten, der mit Stab und Schriftstück hierher kam [d.h. unbewaffnete Pilger], wurde mit widerlichem Verhalten empfangen, erlitt die Schmach schlechter Behandlung und wurde in extremen Fällen getötet.

Das war noch untertrieben. Dreißig Jahre zuvor und nur als eines von zahllosen Beispielen schrieb ein Pilger über das, was Muslime einer „adligen Äbtissin mit ansprechendem Körperbau und religiösem Anblick“ antaten, die sich einer deutschen Pilgerreise nach Jerusalem angeschlossen hatte: „Die Heiden nahmen sie gefangen und vor aller Augen vergewaltigten diese schamlosen Männer sie, bis sie ihren letzten Atemzug tat, um alle Christen zu entehren. Die Feinde Christi vollführten solche Misshandlungen und andere wie diese an Christen.“

Vor den Mauern Antiochias, wo das Wort „Christen“ erstmals geprägt wurde, setzten die Kreuzritter ihre Antwort damit fort, dass sie feststellten, das Land „gehörte ursprünglich unserem Volk [Christen] und ihr Leute [Muslime] habt sie angegriffen und es ihnen niederträchtig weggenommen, was bedeutet, dass es nicht euch gehören kann, egal wie lange ihr es hattet.“ Entsprechend „wird durch fränkische Schwerter Vergeltung an euren Hälsen geübt werden“.

Dem modernen Leser wird ein solcher Denkansatz extrem erscheinen, auf jeden Fall „mittelalterlich“. Aber den Anhängern des Fußabtreter-Christentums wird nichts außer totaler Kapitulation genügen. So schalt die ehemalige Nonne, die sich heute für den Islam einsetzt, Karen Armstrong: „Während des 12. Jahrhunderts fochten Christen brutale heilige Kriege gegen Muslime, obwohl Jesus seinen Anhängern geboten hatte ihre Feinde zu lieben, nicht sie auszulöschen.“ Kein Wort davon, dass es Muslime waren, die diese „brutalen heiligen Kriege“ initiiert hatten und diejenigen, die zuerst anfingen Christen „auszulöschen“.

Kurz gesagt: Das Christentum bietet ausreichend Raum für gerechten Krieg – auch wenn diejenigen, die danach streben das zu untergraben, anders argumentieren.

Wie vertrauenswürdig sind muslimische Friedensschwüre?

Raymond Ibrahim, 14. Dezember 2020 (FrontPage Mag)

In einem langatmigen Artikel für das Cabinet Magazine mit dem Titel „Versteckte Feinde: Eine amerikanische Geschichte der Taqiyya“  spielt der Autor „Joshua Craze“ – offensichtlich ein Pseudonym für einen sich als Muslim identifizierenden Mann – die Gefahren der Taqiyya vorhersagbar herunter; dabei handelt es sich um eine islamische Doktrin, die es Muslimen erlaubt Nichtmuslime zu täuschen. Beachten Sie die folgenden Auszüge:

Die Taqiyya ist zu einer zentralen Säule der rechtsextremen Wiedergabe des Islam geworden. Weil ich Masochist bin, verbrachte ich ein paart Tage mit dem Versuch Quellen für alle Zitate in einem Bericht zu beschaffen, „Taqiyya about Taqiyya“ von Raymond Ibrahim, einem heftigen Islamophoben, der zu David Horowitz gehört… Es wäre zu einfach zu sagen, dass verzerrte Fakten und Zitate in solchen Texten wegen einer Missachtung der Wahrheit wuchern. Raymond ibrahim und seine Mit-Taqiyyisten haben übermäßigen Respekt für eine zentrale Wahrheit: dass der Islam böse ist. Diese Wahrheit streckt alles andere nieder – das siebte Jahrhundert und das einundzwanzigste bilden den Teil einer einfachen Darstellung des Verständnisses. Alles macht Sinn. Es ist unmöglich Ibrahim zu widerlegen. Er hat Gewissheit, wo ich nur Vieldeutigkeit und Nuancen anbieten kann. Das ist an Antwort nicht viel. Wie immer ist Paranoia weit schlüssiger als das reale Leben.

Was die Vorwürfe von „Craze“ angeht, so kann der Leser selbst meinen Artikel beurteilen, „Taqiyya about Taqiyya“ – ursprünglich der Teil des Expertenberichts meiner eidesstattlichen Aussage in einem Rechtsstreit über Taqiyya – und sehen, ob er „Fakten verzerrt“ und „die Wahrheit missachtet“. (Seltsamerweise versäumte es Craze, obwohl er jeden anderen Artikel, auf den er verwies, verlinkte und dokumentierte, einschließlich derer, die er kritisierte, zu meinem zu verlinken, der sich hier befindet.)

Von mehr Interesse ist an diesem Punkt, dass Menschen, wenn es um den Islam geht, lieber Gewissheit hätten – die offenbar in „Paranoia“ kulminiert – statt der von ihm angebotenen „Vieldeutigkeit und Nuancen“. Er fährt in diesem Sinne fort:

Während ich weitere Artikel las und tiefer in das Universum der Rechtsradikalen hineinscrollte, gab ich ihnen einen Namen: die Taqiyyisten. Die zentralen Pächter ihres Glaubens führten eine grundlegende erkenntnistheoretische Frage ein. Wenn Muslime Lügner seien und viele Muslime – wie ich selbst – uns verstecken, wie soll da man sagen können, wer die wahren Muslime sind?

In der Tat: Wie? Hier kommen wir endlich auf den Punkt, die Bedeutung dieses abschweifenden Textes: Wenn es Beweise gibt, dass Muslime dazu ermutigt werden Nichtmuslime zu täuschen – und die gibt es zuhauf – wie kann man dann wissen, wann ein Muslim täuscht oder nicht?

Grundsätzlich gibt es eine philosophische Frage von der Art der „Beweislast“: Von welcher der beiden Seiten wird verlangt etwas zu beweisen, um das Vertrauen der anderen zu gewinnen? Unter normalen Umständen wird Person X sich auf universale Kriterien stützen, wenn sie entscheidet, Person Y zu glauben oder nicht.

Wenn Y jedoch offen einem Glauben folgt – dem Islam – der seine Anhänger lehrt feindselig zu sein, gar Nichtmuslime zu hassen und praktisch alles Mögliche tut – einschließlich zu lügen – um über sie zu herrschen, dann muss die gesamte Rechnung geändert werden; dazu gehört die Beweislast den Muslimen aufzuerlegen, gewiss wenn es um sensible, möglicherweise tödliche Situationen geht.

Beachten Sie einen aktuellen britischen Bericht; er stellte fest, dass muslimische Häftlinge regelmäßig die Taqiyya einsetzen – die Worte des Berichts – um die Gefängnisse und das Justizsystem zu täuschen. Zum Beispiel war einer der beiden Muslime, die den 85-jährigen katholischen Priester Jacques Hamel 2016 in seiner Kirche in Frankreich köpften, vorher schon zweimal festgenommen worden, weil er versuchte nach Syrien zu gelangen und für den Islamischen Staat zu kämpfen. Alles, was er tun musste, war aber dem Richter zu sagen, was der hören wollte: „Ich bin ein Muslim, der an Gnade glaubt, daran Gutes zu tun. Ich bin kein Extremist … Ich will zurück in mein Leben, meine Freunde sehen, heiraten.“ Auf der Grundlage dieser Worte ließ ihn der Richter frei und bald darauf schlachtete dieser „Muslim, der an Gnade glaubt“, den alten Priester ab.

Genauso wurde Usman Khan, der „als Erfolgsgeschichte für einen Extremisten, der sein Leben umdrehte“, um den Bericht zu zitieren – nach seiner Inhaftierung wegen seiner Beteiligung an einem Bomben-Komplott vorzeitig entlassen. Nicht lange danach ging auch er auf einen Messer-Amoklauf, bei dem auf einer Brücke in London zwei Menschen getötet und drei weitere verletzt wurden. Und „viele der 40 weiblichen Insassen im Gefängnis Fleury-Mérogis in Paris haben Witze darüber gemacht, wie sie die Richter austricksten – zum Beispiel durch das Essen von Schweinefleisch, das im Islam verboten ist – um mildere Strafen zu bekommen.

Es sollte festgehalten werden, dass das Argument von Craze, nur „Paranoide“ würden erlauben, dass Taqiyya ihre Meinungen zu muslimischer Ernsthaftigkeit durchdrignt, Standard wird (eine Reflexion über die Schwierigkeiten die Taqiyya auf einer dogmatischen oder objektiven Ebene zu entkräften). Folglich machte Usama Hasan vom britischen Thinktank Quilliam in seiner neuesten Verteidigung der Taqiyya (hier zerpflückt) das folgende Eingeständnis:

Es stimmt, dass die hartgesottenen islamistischen Terroristen wie der Al-Qaida- und ISIS-Anhänger Usman Khan, der zwei Menschen in der Fishmongers‘ Hall ermordete [nachdem er vorgab „rehabilitiert“ zu sein] das Prinzip der Taqiyya missbrauchen, um ihre Sache zu fördern. Der Vorwurf jedoch, dass alle Muslime allgemein von der Religion dazu verpflichtet sind zu lügen und das routinemäßig zu tun, ist nicht nur gefährlich, sondern auch unwahr.

Noch einmal: Während dieser „Vorwurf“ in Einzelfällen unberechtigt sein mag, so ist er auch unvermeidbar. Wie soll der Nichtmuslim schließlich wissen, welcher Muslim „das Prinzip der Taqiyya missbraucht“ und welcher nicht? Darüber hinaus: Warum sollte die Beweislast beim Ungläubigen liegen – der dabei steht und oft leidet oder sogar getötet wird, weil er ständig das Wort des Muslim akzeptiert und die Rolle der Täuschung im Islam ignoriert – und nicht beim Muslim, der ein offener Anhänger einer Religion ist, die Feindschaft gegen und Täuschung von Nichtmuslimen erst zulässt? Das gilt besonders, weil mehr als ein paar „hartgesottene islamistische Terroristen“ überzeugt sind, dass ihr Glaube es ihnen erlaubt den Inhalt ihres Herzens zu verheimlichen – solange das zu tun als für die Sache des Islam hilfreich angesehen werden kann.

Es läuft auf Folgendes hinaus: Der Islam erlaubt Lügen und Täuschung um sich selbst mehr Macht zu verschaffen (man muss sich nur die Taktiken ansehen, die sein Gründer Mohammed anwandte). Dementsprechend und unter Berücksichtigung dessen, dass der Islam sich als in einem Dauerzustand des Krieges mit den Nicht-Islam betrachtet (versinnbildlicht von der klassischen Formulierung des Dar al-Islam gegen Dar al-Harb) hat jeder Muslim, der diese oder jene Täuschung des Ungläubigen als irgendwie dem Islam nützlich betrachtet – was auch als ihm selbst nützlich verstanden werden könnte – einen Blankoscheck fürs Lügen.

Von daher sind Sie nicht der „Bösewicht“, wenn Sie sich in der Situation wiederfinden, dass Sie muslimischen Friedensschwüren weniger vertrauen, besonders in Dingen von Belang; Sie sind lediglich angemessen vorsichtig.

Zum Scheitern verdammt: Frankeichs gesamte Antiterror-Initiativen

Raymond Ibrahim, 10. November 2020 (PJ Media)

Im Licht der aktuellen Flut tödlicher Terroranschläge in Frankreich und anderen europäischen Ländern kommt eine kritische Frage auf: Wie kann man ein und für allemal „Extremismus“ im Westen lebender muslimischer Gemeinschaften ausmerzen?

Westliche Führungspolitiker antworten gewöhnlich damit alles und jedes anzuführen, von neuen „Initiativen“ zur Förderung engerer Beziehungen zwischen muslimischen Gemeinschaften und ihren Gastgebernationen bis zu Maßnahmen zur Überwachung von Krisenherden und Moscheen.

Beklagenswerterweise hat die Geschichte bereits bewiesen, dass selbst weit drakonischere Maßnahmen gegen den Islam – von der Sorte, die moderne westliche Menschen sich nicht einmal vorstellen können, ganz zu schweigen von ihrer Umsetzung – zum Scheitern verurteilt sind.

Bedenken Sie die historischen Erfahrungen des Nachbarn Frankreichs: Spanien. Im achten Jahrhundert drangen Muslime aus Afrika auf die iberische Halbinsel vor und eroberten sie brutal. Christen wurden massakriert und unterjocht; Kirchen wurden zerstört und/oder zu Moscheen gemacht. Bis Ende des fünfzehnten Jahrhunderts jedoch – nach Jahrhunderten der Kriege, um Spanien vom Islam zu befreien (die Reconquista) – erstreckte sich die christliche Herrschaft auf jeden Flecken der Halbinsel.

Muslime blieben hingegen zumeist auf Granada konzentriert. Ursprünglich wurden ihnen milde Bedingungen gewährt. Muslime konnten weiter ihre Religion praktizieren, in ihren eigenen Gemeinschaften die Scharia zu vollziehen und sogar frei zu reisen.

Trotzdem rebellierten Muslime bei jeder sich bietenden Gelegenheit und begannen viele schwer zu unterdrückende Aufstände, von denen einige „die Steinigung von Christen, ihre Zerstückelung, Pfählung und Verbrennung bei lebendigem Leib“ gehörten. Muslime konspirierten zudem regelmäßig mit muslimischen Mächten des Auslands (d.h. Nordafrikanern, osmanischen Türken) im Bemühen Spanien wieder dem Islam zu unterwerfen.

Als die spanische Krone schließlich von diesem „inneren Feind“ die Nase voll hatten, verfügte sie 1501, dass alle Muslime die Wahl zwischen zwei Möglichkeiten hatten: Zum Christentum zu konvertieren oder Spanien zu verlassen. Die Motivation war weniger religiöser, sondern mehr politischer Art; es ging weniger darum Muslime zu „guten Christen“ und mehr darum sie zu „guten Staatsbürgern“ zu machen. Solange sie Muslime blieben – womit sie unter der hoch kontroversen Doktrin der „Loyalität und Feindschaft“ agierten – blieben sie dem christlichen Spanien gegenüber feindselig und illoyal; und Säkularismus, Atheismus, Multikulturalismus oder einfach „Wokeness“ waren damals keine Optionen, der einzig praktische Weg, wie Muslime ihren Tribalismus abstreifen und einem christlichen Königreich gegenüber loyal sein konnten, bestand darin, sich dessen Glauben zu eigen zu machen.

Spaniens gesamte muslimische Bevölkerung – hunderttausende Muslime – reagierte mit der offenen Annahme des Christentums, während sie Kryptomuslime blieben, in Übereinstimmung mit der muslimischen Doktrin der Taqiyya. Diese lehrt, wann immer Muslime sich unter der Obrigkeit von Ungläubigen befinden, dann dürfen sie fast alles sagen und tun – Mohammed verurteilen, sich taufen lassen und die Kommunion empfangen, der Kreuz verehren – solange ihre Herzen dem Islam treu bleiben. In der Öffentlichkeit gingen diese neu konvertierten „Christen“ also in die Kirche und tauften ihre Kinder; zuhause rezitierten sie den Koran, predigten unsterblichen Hass auf die Ungläubigen und schmiedeten Plänen, wie sie das christliche Spanien vernichten konnten.

Dass diese „Moriscos“ – das sind selbsterklärte muslimische Konvertiten zum Christentum, die immer noch „Mauren“, islamisch, waren, wie sie bekannt wurden – alles unternahmen, um den Spaniern ihre Täuschung unterzuschieben, kann nicht bezweifelt werden, wie ein Historiker erklärt:

Damit ein Morsico als guter Christ durchging, brauchte es mehr als eine einfache Stellungnahme in dieser Richtung. Es bedurfte einer anhaltenden Darbietung mit hunderten von Einzelaussagen und Taten unterschiedlicher Art, von denen viele wenig mit Glaubensaussagen oder Ritualen per se zu tun haben mussten. Verstellung [taqiyya] war eine institutionalisierte Praxis in Morisco-Gemeinschaften, die regelrechte Verhaltensmuster von einer Generation an die nächste weitergaben.

Trotz dieser aufwändigen Maskerade begriffen die Christen zunehmend, was los war: „Mit Erlaubnis und Lizenz, die ihre verfluchte Sekte ihnen gewährte“, bemerkte ein frustrierter Spanier, „konnten sie äußerlich jede Religion vortäuschen und ohne zu sündigen, solange sie ihre Herzen trotzdem ihrem falschen Betrüger von einem Propheten ergeben blieb. Wir sahen so viele von ihnen, die starben, während sie das Kreuz anbeteten und gut von unserer katholischen Religion sprachen, die aber im Innern exzellente Muslime waren.“

Christen versuchten anfangs mit den Morsicos zu argumentieren; sie erinnerten sie daran, wie sie überhaupt erst zu Muslimen wurden: „Euer Vorfahr war Christ, obwohl er sich selbst zum Muslim machte“, um Verfolgung zu entgehen oder seinen sozialen Status zu verbessern; also „musst du jetzt auch Christ werden“. Als das fehlschlug, wurden Korane beschlagnahmt und verbrannt; dann wurde Arabisch, die Sprache des Islam verboten. Als auch das nichts nutzte, wurden extremere Maßnahmen getroffen; das ging so weit, dass ein Morsico „nicht einmal ein Taschenmesser besitzen durfte, um damit zu essen, wenn es keine abgerundete Spitze hatte, damit er keinen Christen damit anfallen konnte“.

Ein muslimischer Chronist fasste diese Zeiten zusammen: „Solche Muslime, die weiter in Andalus verblieben, waren, wenn auch der Erscheinung nach Christen, das aber in ihren Herzen nicht; denn heimlich beteten sie Allah an. … Die Christen beobachteten sie mit größter Wachsamkeit und viele wurden entdeckt und verbrannt.“

Das waren die Ursprünge der spanischen Inquisition (die, anders als allgemein geglaubt, mehr die Muslime als die Juden zum Ziel hatte). Denn egal, wie sehr die Moriscos „das Erscheinungsbild einer überaus friedlichen Unterwerfung darboten“, schrieb ein Historiker des 19. Jahrhunderts, „blieben sie trotzdem grundsätzlich Muselmanen, die nach einer günstigen Gelegenheit suchten und geduldig auf die Stunde der Rache warteten, die von ihren Prophetien verheißen waren.“

Als 1568 ein Gerücht aufkam, dass endlich die osmanischen Türken eingetroffen waren, rastete daher Spaniens kryptomuslimische Fünften Kolonne „im Glauben, die Tage unter christlicher Herrschaft seinen vorbei“ aus; überall im Land wurden Priester angegriffen, verstümmelt oder ermordet; einige wurden bei lebendigem Leib verbrannt; einer wurde in ein Schwein eingenäht und gegrillt; die schönen christlichen Mädchen wurden emsig vergewaltig, einige in die Harems marokkanischer und algerischer Potentaten geschickt.“

Wenn Muslime ihren ungläubigen Obrigkeiten gegenüber nie loyal sein konnten – ständig mit ausländischen Muslimen konspirierten und den Staat untergruben, auch mit Auslandsmuslimen – und wenn der Übertritt zum Christentum keine Lösung war, blieb am Ende nur eine Lösung: zwischen 1609 und 1614 wurden alle Moriscos von der Halbinsel nach Afrika vertrieben, von wo aus der Islam fast ein Jahrtausend vorher erstmals nach Spanien eingedrungen war.

Die Entscheidung wurde nicht leichtfertig getroffen. Viele Christen in Spanien – und der Papst in Rom – fanden sie zu brutal; einige schlugen als Alternative die Kastration aller männlichen Moriscos vor. Doch am Ende kam die Monarchie zu dem Schluss, dass es keine andere Garantie gegen die ständigen Subversionen und sporadischen Anfälle an Terrorismus gab als die komplette Eliminierung des Islam aus Spanien.

Der Punkt hier ist, dass Spanien alles Menschenmögliche unternahm, um seine muslimische Bevölkerung zu assimilieren und ihren Hass auf christliche „Ungläubige“ aufzugeben – einschließlich sie zu zwingen zum Christentum zu konvertieren und ihre Kinder ins Christentum zu gebären und ihre Hingabe zu beobachten – und selbst das reichte nicht aus, Dank des religiösen Glaubenssystems der taqiyya, die Europas muslimische Bevölkerung immer noch durchdringt.

Als solche sind alle „Antiextremistismus“-Maßnahmen, die Frankreich und andere westlichen Staaten unternehmen – von denen keine einzige jemals auch nur ansatzweise so extrem sein wird wie die im vormodernen Spanien und von denen die meisten sich aktuell um dumme Plattitüden wie „sie werden uns nicht spalten“ drehen, um Macron nach der Enthauptung zu zitieren – zum Scheitern verurteilt.