Gewalt in der Bibel vs. Gewalt im Koran

Michael Lumish, Israel Thrives, 7. Januar 2018

Während der Westen allmählich gegenüber dem Aufstieg des politischen Islam und der Zuwanderungskrise in Europa erwacht, wird manchmal auf die Frage der Gewalt im Koran gegenüber der Gewalt in der Bibel verwiesen.

Der Grund dafür liegt in der Verwirrung um die Quellen der jihadistischen Aggression gegen den Westen. Ist das so wegen des westlichen Imperialismus oder infolge wesentlicher islamischer theologischer Quellen?

Oder eine Kombination aus beidem?

Wenn Jihadisten Menschen in die Luft jagen oder bei lebendigem Leibe verbrannt werden, handeln sie koranisch oder aus rechtschaffener Empörung gegenüber den imperialen Vordringen des habgierigen Westens?

Unabhängig von der Antwort auf diese spezielle Frage möchte ich gerne vorschlagen, dass biblische Gewalt allgemein beschreibend ist, während die Gewalt im Koran allgemein normativ bindend.

Wenn Sie „violence in the quran vs violence in bible“ (Gewalt im Koran vs Gewalt in der Bibel) googeln, erhalten Sie eine ganze Reihe Diskussionen über die Frage, welche Buch das gewalttätigste ist, die hebräische Bibel, das Neue Testament oder der Koran?

Das allererste Ergebnis auf meinem Bildschirm stammt von einem soziologisch-statistischen Text von Samual Osborne im Independent mit dem Titel „Violence more common‘ in Bible than Quran, text analysis reveals“ (Textanalyse zeigt: Gewalt ist in der Bibel üblicher als im Koran).

Osborne schreibt:

Eine Analyse dazu, ob der Koran gewalttätiger ist als die Bibel, stellte fest, dass Töten und Zerstörung in den christlichen Texten häufiger vorkommt als in den islamischen.

Um zu untersuchen, ob der Koran wirklich gewalttätiger ist als seine jüdisch-christlichen Gegenüber, ließ der Softwareingenieur Tom Anderson den Text der heiligen Bücher durch ein Computerprogamm laufen, um herauszufinden, wer mehr Gewalt beinhaltet.

In einem Blogeintrag erklärt Anderson: „Das Projekt war von der laufenden Diskussion inspiriert, ob im Vergleich mit anderen großen Religionen mit islamischem Fundamentalismus zusammenhängender Terrorismus etwas Inhärentes und ausgeprägt Gewalttätiges im Islam gibt oder nicht.“

Anderson schließt seine Analyse mit der Feststellung:

Beim Vergleich der drei religiösen Texte zu den acht wichtigsten Emotionen stellen wir fest, dass das Alte Testament das „wütendste“ ist (einschließlich der meisten Erwähnungen von „Abscheu“; es enthält auch die geringste Anzahl an „Freude“.

Wenn die Frage der Gewalt in der Bibel gegenüber der im Koran aufgeworfen wird, wird das fast immer getan, um den Islam von jeglicher Schuld an den Ergebnissen seiner eigenen theokratisch-ideologischen Neigungen zu befreien. Daher lassen Statistiker wie Anderson die Texte der Bibel, des Neuen Testaments und des Koran durch Computerprogramme laufen, die Gewaltverweise innerhalb dieser Texte tabellarisch darstellen.

Die Ergebnisse demonstrieren, dass die Bibel mehr Gewaltakte darstellt als es der Koran tut.

Das überrascht angesichts der Länge und des Alters der Bibel kaum, allerdings geht das komplett an dem vorbei, worum es geht.

Während die Bibel, das Neue Testament und der Koran voller Gewalt sind, tendieren Gewalt in der Bibel und dem Neuen Testament dazu beschreibend zu sein, während Gewalt im Koran dazu tendiert Gewalt vorzuschreiben.

Die Bedeutung dieser Unterscheidung ist der Schlüssel für die Art der unterschiedlichen Quellen.

Wir lesen zum Beispiel in 2. Könige 2,23-25 zu Elisa, dem Nachfolger Elias:

23 Von dort ging er nach Bet-El. Während er den Weg hinaufstieg, kamen junge Burschen aus der Stadt und verspotteten ihn: Sie riefen ihm zu: Kahlkopf, komm herauf! Kahlkopf, komm herauf!
24 Er wandte sich um, sah sie an und verfluchte sie im Namen des Herrn. Da kamen zwei Bärinnen aus dem Wald und zerrissen zweiundvierzig junge Leute.
25 Von dort ging er zum Berg Karmel und kehrte dann nach Samaria zurück.

Das ist aber mal ein Bild.

Nach Angaben der Bibel schickte Gott ein Paar Bärinnen aus dem Wald um zweiundvierzig Kinder zu ermorden oder anderweitig zu verletzen, weil sie es wagten einen Propheten Judas zu verspotten.

Im Koran lesen wir in Sure 5,33, der Sure Al-Ma’idah, jedoch dies:

Der Lohn derer, die Krieg führen gegen Allah und Seinen Gesandten und Unordnung im Lande zu erregen trachten, wäre der, dass sie getötet oder gekreuzigt werden sollten oder dass ihnen Hände und Füße an den gegenüberliegenden Seiten abgeschlagen werden sollten für den Ungehorsam oder dass sie aus dem Lande vertrieben würden. Das würde eine Schmach für sie sein in dieser Welt; und im Jenseits wird ihnen schwere Strafe;

Obwohl das Abschlagen von Händen und Füßen an den gegenüberliegenden Seiten des Körpers ein mächtig interessanter und widerlicher Ansatz des islamischen Rechtswesens ist, ist das nur ein Beispiel der vielen, vielen gewalttätigen Beschreibungen in diesen Büchern.

Man aus einem einzelnen Beispiel kann keine endgültigen Schlüsse zur Natur der Text ziehen, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass meine provisorische Schlussfolgerung zum Unterschied des Beschreibenden/Vorschreibenden zwischen Bibel und Koran Bestand haben würde.

Als Minimum steht es für einen gerechtfertigten Erklärungspunt in Sachen Forschung.

Die erste Frage, die man also stellen sollte, ist nicht die nach der Quantität der Gewalt in der Bibel oder dem Neuen Testament gegenüber dem Koran, sondern die Absicht und die Natur dieser Gewalt.

Soweit ich es sagen kann, so voreingenommen, wie ich bin, fordert der Koran die Unterwerfung oder Ermordung der Ungläubigen.

Die Bibel der Juden tut es nicht.

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Warum Medien und Amtsträger „Allahu Akbar“ falsch übersetzen

Muslimführer „wollen , dass die wahre Bedeutung der Redewendung im Dunklen bleibt“

Art Moor, WoldNetDaily, 2.November 2017

Video von Sayfullo Saipov, nachdem er am 31. Oktober 2017 mit einem Mit-Laster über einen Fahrradweg in Lower Manhattan gefahren sein und acht Personen getötet sowie 12 verletzt haben soll.

Als Dienstag die furchtbare Sondermeldung kam, dass der Fahrer eines Mietlasters von Home Depot in New York City Fußgänger und Radfahrer niedergefahren hatte, kam den meisten Amerikanern natürlich der Begriff „Terrorismus“ in den Sinn.

Als Berichte aufkamen, dass Zeugen den Täter „Allahu Akbar“ schreien hörten, gestanden selbst Gesetzeshüter, die normalerweise zögern solchen Vorfällen das Etikett Terrorismus zuzuweisen, ein, dass sie sich mehr als einen tragischen Unfall ansahen.

„Allahu Akbar“ ist eine arabische Redewendung, die für diese Zeit nach dem 9/11 von Bedeutung geworden ist, doch in der Folge des Anschlags von Dienstag, bei dem acht Personen getötet und ein Dutzend verletzt wurden, wurde sie von einem Amtsträger nach dem anderen und einem Nachrichtenorgan nach dem anderen falsch übersetzt, die darauf bestanden sie bedeutet „Gott ist groß“.

Eine exakte Übersetzung – und das bestätigt selbst Google Translate – lautet „Allah ist der Gröte“ oder wörtlich: „Allah ist größer“, wie in: Der Gott Alah ist größer als alle anderen Götter.

Die Interpretation ist wichtig, argumentiert der Islamexperte Robert Spencer, den sie macht klar, dass die Bedrohung, der sich die westliche Zivilisation gegenüber sieht, in einem historischen Dogma globaler Eroberung ihre Wurzeln hat.

„‘Gott ist groß‘ ist eine nichtssagende, fromme Äußerung. „Allah ist größer“ ist eine Erklärung von Vorherrschaft und Überlegenheit und des Siegs über die Ungläubigen“, sagte Spencer gegenüber WND.

„Ersteres ist nur ein Ausdruck, Letzteres eine Kriegserklärung und eine des Sieges in diesem Krieg“, sagte Spencer, der Direktor von Jihad Watch und Autor von 17 Büchern über den Islam.

In voller Kenntnis der Angst, die „Allahu Akbar“ bei Amerikanern hervorruft, brachte die New York Times am Donnerstag einen Artikel mit der Überschrift „‘Allahu Akbar!’ An Everyday Phrase, Tarnished by Attacks.“ (‚Allahu Akbar‘, eine Alltags-Redewendung, auf die Anschläge getrübt worden sind.)

Times-Reporter Eric Nagourney übersetzte die Redewendung auf typische Weise falsch, als er schrieb: „Die arabische Redewindung, die einfach ‚Gott ist groß‘ bedeutet, ist, so scheint es, inzwischen mit Terror verknüpft.“

CNNs Jake Tapper übersetzte sie nach dem Anschlag von Dienstag falsch, als er kommentierte: „Allahu Akbar“ ist „wird manchmal unter den wunderbarsten Umständen gesagt“.

TApper, der mit Fox News-Moderator Sean Hannity wegen dieses Kommentars in ein Gefecht auf Twitter geriet, sagte einem Gast seiner Sendung „The Lead“: „Der arabische Anfeuerungsruf ‚Allahu Akbar‘, Gott ist groß, wird manchmal unter den wunderbarsten Umständen gesagt. Und allzu oft hören wir ihn in Momenten wie diesen.“

„Harmloser Ausdruck“

Nagourney von der Times vermerkte jüngste Beispiele dafür, dass Terroristen bei Anschlägen „Allahu Akbar“ brüllen, darunter der verdächtige Sayfullo Saipov vom Dienstag. Aber er schrieb, für den Durchschnittsmuslim „ist Allahu Akbar ein so gewöhnlicher Spruch, dass es absolut nicht wert ist das zu hervorzuheben“.

Er zitierte einen Religons- und Politikwissenschaftler der arabischen Welt, H. A. Hellyer, der sagte: „Es ist ein ziemlich harmloser Ausdruck.“

H. A. Hellyer

Der in London beheimatete Hellyer sagte, wen er mit seiner Familie spazieren geht, dann kommen manchmal Fremde auf ihn zu und sagen „Allahu akbar“!

Nagourney stellte fest: „Viele Westler mögen es heutzutage kaum glauben, aber Herr Hellyer fährt da nicht vor Angst zusammen.“

„Ich gehe mit meinen Kindern spazieren“, sagte Hellyer, „und jemand sagt: ‚Oh, die sind aber süß! Allahu akbar.‘ Und ich witzele: ‚Danke – hören Sie jetzt auf mit meinen Kindern zu reden.“

Spencer erklärte gegenüber WND, warum Establishment-Medien wie die New York Times damit davonkommen, ständig Fehlübersetzungen der Wendung zu veröffentlichen.

„Sie können auf die Ignoranz der meisten ihrer Leser zählen, auf den stillschweigenden Beifall von Muslimführern, die die wahre Bedeutung der Wendung verschleiert sehen wollen, sowie auf die Zusicherung, dass keiner ihrer Kollegen sie für diese Ungenauigkeit zur Rechenschaft ziehen werde, weil die Wahrheit ‚islamophobisch‘ sein würde“, sagte er.

Gefragt, ob es irgendeinen muslimischen Führer oder Wissenschaftler geben oder nicht geben würde, den die Times interviewen könnte, der die Dinge richtigstellen könnte, antwortete Spencer: „Nicht dass ich wüsste.“

Omar Ahmad, Gründer und früherer Vorsitzender von CAIR

Führer amerikanischer islamischer Organisationen wie das prominente Council on American-Islamic Relations (CAIR) mit Sitz in Washington haben Erklärungen islamischer Überlegenheit abgegeben. WND fand beträchtliche Beweise dafür, um die Behauptung eines Reporters zu stützen, dass CAIR-Mitgründer Omar Ahmad Muslimen bei einem Treffen in der San Francisco Bay Area sagte, der Islam „ist nicht in Amerika, um mit anderen Religionen gleichgestellt zu sein, sondern um dominant zu werden“, und der Koran „sollte die höchste Autorität in Amerika sein und der Islam die einzige anerkannte Religion auf der Erde“. CAIR-Sprecher Ibrahim Hooper sagte 2003 in einem Interview mit Michael Medved: „Wenn Muslime jemals die Mehrheit in den Vereinigten Staaten stellen, dann kann man sicher davon ausgehen, dass sie die US-Verfassung durch islamisches Recht ersetzen werden, da die meisten Muslime glauben, dass Gottes Gesetz menschgemachten Gesetz überlegen ist.“

„Allahs Vormachtstellung über alle anderen Gottheiten“

„Allahu Akbar“ nur als „‚Gott ist groß‘ zu übersetzen nimmt der Wendung ihren entscheidenden Aspekt der Vormachtstellung Allahs über alle anderen Gottheiten“, schrieb Yigal Carmon vom Middle East Media Research Institute (MEMRI) am Mittwoch.

Carmon zitierte MEMRIs Analyse vom Oktober 2016 zu Allahu Akbar, die erklärte, wie und warum die Wendung im Westen falsch verstanden und falsch übersetzt wid.

Der Bericht bestätigte: „Konzepte aus einer Sprache in eine andere zu übersetzen ist ein schwieriges Unterfangen. Konzepte zu übersetzen, die in der Zielsprach keine Entsprechung haben, ist noch schwieriger. Religiöse Konzepte für eine Kultur zu übersetzen, in der die Religion aufgehört hat eine zentrale Rolle im Leben des Einzelnen und in der Gesellschaft zu spielen, ist das Schwierigste überhaupt.“

Die Ka’aba in der Al-Haram-Moschee während des Beginns der jährlichen Pilgerfahrt Haddsch im November 2001

Einer der Gründe für solche Falschübersetzungen, sagt MEMRI, „ist die Tatsache, dass in der modernen westlichen Welt der Kampf um Vormachtstellungen unter Religionen fast komplett eingestellt worden ist, bis zu dem Punkt, dass er, wo es ihn noch gibt, gewaltfrei ist.“

„Daher fehlt Erklärungen religiösen Glaubens, die einen kontinuierlichen Kampf um göttliche religiöse Vormachstellung verkörpern, eine moderne religiös/kulturelle konzeptionelle Basis, durch die sie im Westen verstanden werden kann; folglich fehlt ein linguistisches Äquivalent.“

Die amerikanischen Medien, sagte MEMRI, „sehen sich dem Risiko gegenüber bei der Übersetzung dieser islamischen Konzepte nicht verstanden zu werden und ziehen es vor eine ungefähre Übersetzung zu bieten, obwohl es durch diese von Haus aus fehlleitet.“

Der Bericht bestätigte, dass „Allahu Akbar“ im Verlauf der Jahrhunderte ebenfalls von nichtreligiösen Muslimen in den Mund genommenen wird, sogar von christlichen Arabern.

Aber das hat eine Vielzahl von Bedeutungen befördert und eine „Übersetzung sollte immer den Kontext, den Sprechenden und seine Absicht spiegeln“.

Sayfullo Saipov

Was in den US-Medien oft geschieht, sagte MEMRI, „ist, wenn Allahu Akbar von einem Jihadisten gesagt wird, dann wird es übersetzt, als sei es von einem nicht religiösen Muslim oder einem christlichen Araber gesagt worden“.

„Das ist absolut falsch“, hieß es im MEMRI-Bericht. „Und wenn solche Falschübersetzungen immer wieder stattfinden, ob vorsätzlich oder aus Ignoranz, dann hat das eine zutiefst rechtfertigende Fehldarstellung des Konzepts und seiner kulturellen und religiösen Bedeutung zur Folge.“

Der Begriff Allahu Akbar, sagte MEMRI, verkörpert „den Kampf um die Vorherrschaft des Islam, Allahs und der wahren Gläubigen: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft; tatsächlich und symbolisch; militärisch, kulturell oder mittels Naturgewalten, die von Allah kontrolliert und dirigiert werden.

Er ist der Schlachtruf und die Hymne dieses Kampfs um die Vorherrschaft. Ein Sieg der Muslime ist ein Sieg des Islam und des Monotheismus und er ist Allahs Sieg über die falschen Göter.“

Der arabische Satz „la ilaha illa Allah“ wird von den Medien ebenfalls oft missverstanden; sie geben ihn als „Es gibt keinen Gott außer Gott“ wieder statt „Es gibt keinen Gott außer Allah“.

Die Erklärung der Vormachtstellung Allahs in diesem Satz schafft einen logischen Trugschluss, stellte MEMRI fest, „der an die Unsinn-Verse von Lewis Carroll erinnert.“

Der Bericht erzählt „den Kampf zur Etablierung der Vormachtstellung des monotheistischen Islam über die heidnischen Götzen Mekkas im siebten Jahrhundert“:

Damals war es ein Kampf um Vormachtstellung über andere Religionen, einschließlich monotheistischer, auf der Arabischen Halbinsel, der die Vertreibung der Nichtmuslime aus Mekka zur Folge hatte, wie es in der Zusammenstellung der Hadithe im Namen des Propheten Mohammed weitergegeben ist: „Ich werden die Juden und die Christen von der Halbinsel vertreiben“ – eine Verbannung, die bis heute gegen nichtmuslimische religiöse Institutionen in Kraft ist. Später war es ein Kampf gegen andere religiöse Reiche wie die Perser und die Byzantiner.

„Wenig echte Bedeutung“

Die Story der Times vom Donnerstag sagte „die Wendung ist auch – zum Betrübnis vieler Muslime – von Jihadisten aufgenommen worden, die behaupten der Islam rechtfertige ihre Anschläge im Namen Gottes auf unschuldige Zivilisten“.

Der arabische Gelehrte Hellyear aber, berichtete die Times, „wies jedoch darauf hin, dass das am Ende wenige echte Bedeutung hatte.

Die Menschen mögen die Schlagzeile über den Anschlag lesen und sagen: ‚*Oh, er sagte Allahu Akbar‘, das hat also eine Bedeutung‘“, sagte Hellyer. ‚Nun, wahrscheinlich bedeutet es, dass er glaubt es bedeute etwas – aber das sollte nicht bedeuten, dass jeder, der Allahu Akbar sagt, plötzlich kurz davor steht eine Gewalttat zu verüben. Weit gefehlt.“

Nagourney sprach auch mit Mohamed Andeel, einem ägyptischen Karikaturisten und Autor, der, wie der Reporter schrieb, „sich fragt, ob es das wert ist Nichtmuslime die wahre Bedeutung von Allahu Akbar zu lehren.“

Andeel asgte: „Wenn man Leuten sagt, sie sollten keine Angst vor etwas haben, dann werden sie im Grunde lernen vor etwas anderem Angst zu haben.“

Die wahren Opfer der „Islamophobie“

Judith Bergman, Gatestone Institute, 14. November 2017

  • Örtliche Behörden, die Polizei, Lehrer und Parlamentarier haben alle mit MEND zusammengearbeitet, obwohl die Organisation „der Definition der Regierung für Extremismus entspricht“ und „regelmäßig illiberale, intolerante und extremistische islamische Redner zu Gast hatte … offen angestrebt hat die Terrorbekämpfungsgesetze zu untergraben und gegen Extremismusbekämpfungsbemühungen vorzugehen; zusätzlich haben sie ihre eigenen Linksextremisten…“
  • Obwohl auf sie die Definition der Regierung für eine extremistische Gruppe zutrifft, organisiert MEND eine Reihe von Veranstaltungen für den „Islamophobie-Bewusstseinsmonat“ an britischen Universitäten.
  • Man kann sich kein anderes Thema denken, das einen „Achtsamkeitsmonat“ im Vereinten Königreich mehr verdient, besonders weil viele der Menschen, die von diesem Problemen betroffen sind, die Folgen der britischen Obsession mit „Islamophobie“ gelitten haben.

In Britannien ist Labour-Chef Jeremy Corbyn zusammen mit dem Parteichef der Liberaldemokraten Vince Cable das Aushängeschild für den „Islamophobie-Bewusstseinsmonat“, eine jährlich stattfindende Kampagne, die seit 2012 unter der Führung der islamistischen Gruppe Muslim Engagement and Development (MEND – muslimisches Engagement und Entwicklung) stattfindet.

„Wir müssen Rassismus in jeder Form aus unserer Gesellschaft verjagen“, sagte Corbyn – dessen eigene Labour Party nie antisemitischer war und der Hamas- und Hisbollah-Terroristen als „Freunde“ betrachtet. Die Botschaft kam eingewickelt in ein Propaganda-Video, in dem er als Star der Kampagne mitmacht. „Islamophobie“, fuhr er fort, „ist etwas Furchtbares, verursacht furchtbaren Schmerz und furchtbare Leiden.“

„Ich heiße den Beitrag herzlich willkommen, den MEND dazu leistet das Bewusstsein für dieses Thema steigern und Menschen in der politischen Welt und anders wo dazu zu mobilisieren Islamophobie zu bekämpfen“, fügt Cable in dem Video hinzu.

Hier sind zwei Führer britischer Oppositionsparteien, die vor MEND niederknien, einer Gruppe, die vor kurzem als „Islamisten, die sich als bürgerliche Libertäre ausgeben“, beschrieben wurde.

Corbyn und Cable sind jedoch nicht die einzigen, die nach der Gesellschaft islamischer Herrenmenschen gieren. Örtliche Behörden, Polizei, Lehrer und Abgeordnete haben allesamt mit MEND gearbeitet, obwohl auf die Organisation „die regierungseigene Extremismus-Definition zutrifft“ („lautstarke oder aktive Opposition gegen fundamental britische Werte, einschließlich der Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, individuelle Freiheit und gegenseitiger Respekt und Toleranz unterschiedlicher Religionen und Überzeugungen“) und „hat regelmäßig illiberale, intolerante und extremistische islamistische Redner zu Gast gehabt … hat offen angestrebt hat die Terrorbekämpfungsgesetze zu untergraben und gegen Extremismusbekämpfungsbemühungen vorzugehen; zusätzlich haben sie ihre eigenen Linksextremisten…“

Zusätzlich:

Mehrere der Beschäftigten der Organisation und Freiwilligen, darunter ranghohe Persönlichkeiten, haben öffentlich eine Reihe beunruhigender Ansichten zu Terrorismus und Antisemitismus zum Ausdruck gebracht. Dazu gehörten Unterstützung von Terroristen im Ausland, das Abtun der jüngsten Terroranschläge im Königreich, die Werbung für antisemitische Verschwörungstheoriren und sogar die Aufforderung an britische Moscheen Gebete für „die Mudschaheddin“ zu veranstalten.“

Obwohl sie die Definition der Regierung für eine extremistische Gruppe erfüllt, organisiert MEND gleichwohl eine Reihe Veranstaltungen für den „Islamophobie-Bewusstseinsmonat“, der „positive Beiträge britischer Muslime feiert, übliche Märchen über britische Muslime aus dem Weg schafft und die Rolle der Medien bei der Aufrechterhaltung antimuslimischer Vorurteile“ an der Brunel-University, SOAS, der London School of Economics and Political Science, dem King’s College und anderen herausstellen.

Letztes Jahr schloss sich die Polizei von Bedford der Kampagne „Islamophobie-Bewusstseinsmonat“ an, zog dann aber nach Nutzung des Kampagnen-Logos wieder zurück, nachdem das von ISIS-Jihadisten genutzte Handzeichen ähnelt. Ein Jahr später nutzt die Kampagne immer noch dasselbe Einfinger-Logo, wofür sie nicht überzeugend behauptet, es stehe für „I“ wie in „Islamophobie“.

Das Vereinte Königreich ist fast klinisch besessen von „Islamophobie“-Bewussteinskampagnen. Vor nur ein paar Wochen tat sich die Polizei von London mit den Behörden der Tranpsort for London zusammen, um Menschen zu ermutigen während der „National Hate Crime Awareness Week“ (Landesweite Bewusstseinskampagne für Hassverbrechen) hassverbrechen zur Anzeige zu bringen; diese lief vom 14. bis 21. Oktober. Die Veranstaltungen zielten hauptsächlich auf Muslime, wobei Beamte die Moschee East London besuchten, um zur Anzeige von Hassverbrechen zu ermutigen.

Man kann sich andere Themen denken, die einen „Bewusstseinsmonat“ in Großbritannien mehr verdienen, insbesondere weil viele Menschen, die von diesen Dingen betroffen sind, die unter Folgen der britischen Besessenheit von „Islamophobie“ gelitten haben.

Britische Behörden, besonders die Polizei und Sozialarbeiter, wandten sich von tausenden Mädchen auf kriminelle Weise ab, die in industriellem Ausmaß“ von muslimischen Vergewaltigungsbanden besonders in der Stadt Rotherham zur Prostitution herangezogen und vergewaltigt wurden. Beamte ließen diese Kinder auf die furchtbarste Weise genau deshalb im Stich, weil sie dazu konditioniert worden waren entlang der Linien von „Islamophobie“ zu denken. Sie missachteten grob ihre Plichten die Öffentlichkeit zu schützen, weil sie sich mehr Sorgen darum machten als „islamophob“ oder „rassistisch“ etikettiert zu werden, als um die vielen jungen, unschuldigen Leben, die zerstört wurden. Warum gibt es keine laufende landesweite Bewusstseinskampagne für das Entdecken solcher Heranziehungsaktivitäten, einschließlich einer Kampagne für Beamte ihre professionellen und ethischen Verpflichtungen vor das zu stellen, was andere von ihnen denken könnten?

Britische Polizei und Sozialarbeiter wandten sich auf kriminelle Weise von tausenden Mädchen ab, die „in industriellem Ausmaß“ von muslimischen Vergewaltigungsbanden besonders in der Stadt Rotherham (im Bild) zur Prostitution herangezogen und vergewaltigt wurden. Foto: Anthony Devlin/Getty Images.

Opfer von sogenannten Ehrenverbrechen – Gewalt gegen Frauen durch ihre Familien, um die „Ehre“ der Familie zu retten, einschließlich Ehrenmorden – müssen ebenfalls dringend eine Bewusstseinskampagne bekommen. Jüngste Zahlen zeigen, dass nur 5% der bei der Polizei angezeigten Fälle von Ehrenverbrechen 2016/17 an die königlichen Staatsanwaltschaft weitergegeben wurden, trotz der starken Zunahme der entdeckten Fallzahlen. 2016/17 wurden mehr als 5.000 Ehrenverbrechen bei der Polizei zur Anzeige gebracht. Fakt ist, dass die Polizei verprügelte Frauen oft direkt zurück in die Probleme schicken, aus denen sie kamen; man sagte ihnen, sie sollten nach Hause gehen – was bedeuten konnte, dass diese Frauen voraussichtlich nicht nur Opfer von Gewalt, sondern von tatsächlichen Ehrenmorden werden.

Oper von weiblicher Genitalverstümmelung (FGM) könnten ebenfalls eine Bewusstseinskampagne brauchen. 2016/17 wurden mehr als 9.000 FGM-Fälle ermittelt – kaum weniger als im Jahr davor.

Das Vereinte Königreich benötigt ebenfalls eine Bewusstseinskampagne zu Antisemitismus, der in Großbritannien in den letzten drei Jahren dramatisch zugenommen hat, den die Justiz jedoch weitgehend ignoriert. 2016/17 strengte die königliche Staatsanwaltschaft (CPS) in 14.480 Fällen Prozesse wegen Hassverbrechen an, doch nach Angaben der Campagin Against Antisemitism

wir müssen immer noch ein Jahr erleben, in dem es mehr als ein paar Duzend antisemitische Hassverbrechen gibt, die strafrechtlich verfolgt werden. 2017 sind uns bisher 21  Verfahren bekannt, 2016 gab es 20 und 2015 waren es nur 12. So ernst dieses Versagen der CPS zu handeln ist derart ernst, dass wir alle mutmaßlichen Antisemiten über private Klagen selbst verfolgen und die CPS über auf dem Rechtsweg herausfordern mussten; den ersten solchen Fall gewannen wir im März. Letztes Jahr wurden nur 1,9% der Hassverbrechen gegen Juden gerichtlich verfolgt, was den Polizeikräften signalisierte, dass ihre Bemühungen Hassverbrechen gegen Juden vergeudet sein könnten; und es vermittelte den Antisemiten eine starke Botschaft, dass sie das Gesetz nicht fürchten müssen … Jedes Jahr seit 2014 ist ein rekordverdächtiges Jahr für antisemitische Verbrechen gewesen: von 2014 bis 2016 stiegen antisemitische Verbrechen um heftige 45% an.“

Die regierungseigene Antiterrorkampagne „Make Nothing Happen“ (Lass nichts geschehen) – eine im März 2017 begonnene landesweite öffentliche Bewusstseins-Werbekampagne, die die Bürger drängt die Polizei bei verdächtigen Aktivitäten kontaktieren – riskiert, von der fortgesetzten Voreingenommenheit mit „Islamophobie“ auf den Kopf gestellt zu werden. Das Risiko besteht darin, dass Menschen zögern und verdächtige Aktivitäten nicht berichten werden, weil sie Angst haben als „rassistisch“ oder „islamophob“ etikettiert zu werden. In den USA meldete vor dem Terroranschlag von San Bernardino ein Nachbar der Angreifer Syed Rizwan Farook und seiner Frau Washfeen Malik deren von ihm beobachtete verdächtige Aktivitäten außerhalb von deren Wohnung offenbar genau aus dieser Angst heraus nicht.

Diese Angst als islamophob oder rassistisch bezeichnet zu werden scheint in der westlichen Psyche tief verwurzelt zu sein. Vermutlich billigt niemand, dass jemand aufgrund einer Ethnie oder Religion herabgewürdigt oder dass eine Gruppe mit einer breiten, willkürlichen Bürste diffamiert wird. Menschen unternehmen sogar enorme Anstrengungen um zu vermeiden ungerechtfertigt irgendjemanden oder irgendeine Gruppe zu kritisieren, selbst wenn Kritik verdient sein sollte, wie im Fall der Prostitutionsbanden im englischen Rotherham. Die Rassismus- und Islamophobieanschludigungen scheinen dazu gedacht zu sein Menschen davon abzuhalten Missbräuche aufzuzeigen, noch bevor sie begangen werden, so dass die Täter frei bleiben können sie zu begehen. Die andere Frage, die praktisch niemals gestellt wird, lautet: Wenn Muslime wegen Islamophobie aufgebracht sind, wie kommt es dann, dass im Vergleich mit anderen Religionsgruppen, so viele von ihnen weiter „Munition“ liefern, die eine solche Sichtweise nur unterstützt und verstärkt – besonders wenn andere Muslime weiter schweigen, es versäumtn Anschläge namentlich zu verurteilen oder nichts zu tun scheinen, um einen Versuch zu unternehmen sie zu verhindern? Zusätzlich gibt es die Frage der Wechselseitigkeit: Wie kommt es, dass es schienbar kein Bedauern über ständige Verunglimpfung von Juden als Nachkommen von Affen und Schweinen gibt;  zu sagen, dass Juden „dreckig“ sind, „ausgelöscht“ werden sollten oder gar Völkermord empfohlen wird? Das sind echte Fragen, in ganz ehrlich gestellt.

In New York erzählte der stellvertretende Polizeipräsident den Amerikanern, dass der tödlichste Anschlag in New York seit dem 9/11 – der von dem Jihadisten Sayfullo Saipow begangene Auto-Rammanschlag – „nichts mit dem Islam zu tun“ hatte. Personen, die es wagen würden auf diesen jihadistischen Mord mit dem Begehen von (nicht definierten) „Einseitigkeitsvorfällen“ oder „Hassverbrechen“ zu reagieren, würden „mit dem vollen Ausmaß des Gesetzes verfolgt“ werden.

Die Behörden in Großbritannien, Europa und den Vereinigten Staaten nähren keine Atmosphäre, die effektiver öffentlicher Sicherheit, Polizeiarbeit oder Terrorbekämpfung förderlich ist. Ganz im Gegenteil. Erkennen sie das überhaupt?

Den Feind beim Namen nennen

Daniel Pipes, New York Post, 17. August 2004

In einem erstaunlichen Eingeständnis sagte George W. Bush neulich: „Wir haben dem Krieg gegen den Terror eigentlich einen falschen Namen gegeben. Er sollte Kampf gegen ideologische Extremisten genannt werden, die nicht an freie Gesellschaften glauben und zufällig Terror als Waffe benutzen, um das Bewusstsein der freien Welt zu erschüttern.“

Dieses wichtige Eingeständnis folgt wachsender Kritik an dem fehl leitenden Begriff „Krieg gegen den Terror“ (wie kann man eine Taktik bekämpfen?) und ersetzt ihn durch den genaueren des „Kriegs gegen ideologische Extremisten“. Mit dieser Veränderung kann die Schlacht der Ideen beginnen.

Wer genau sind aber diese ideologischen Extremisten? Präsident Bush muss sie im nächsten Schritt beim Namen nennen.

Tatsache ist, dass er sich seit dem 11. September gelegentlich offen zu ihrer Identität geäußert hat. Bereits im September 2001 beschrieb er den Feind als „eine Randerscheinung des islamischen Extremismus“, der versucht „Christen und Juden zu töten, alle Amerikaner zu töten und der keinen Unterschied zwischen Soldaten und Zivilisten, einschließlich Frauen und Kindern macht“. Dieser islamische Extremismus ist auch Erbe „all der mörderischen Ideologien des zwanzigsten Jahrhunderts“, einschließlich „Faschismus, Nationalsozialismus und Totalitarismus.“

Im Januar 2002 wurde Präsident Bush noch genauer und fügte an, dass die terroristische Unterweltgruppen wie Hamas, Hisbollah, den Islamischen Jihad und Jaish-i-Mohammed“ einschließt. Im Mai 2002 stellte er heraus, dass eine „neue totalitäre Bedrohung“ existiert, deren Anhänger „durch ihren Hass definiert sind: sie hassen … Juden und Christen und alle Muslime, die nicht ihrer Meinung sind“ (voraus gesetzt sie sind Muslime). Diese Anhänger, sagte er, fühlen sich ermächtigt „im Namen einer falschen religiösen Reinheit“ zu töten.

Ein Jahr später, im Mai 2003, lieferte der Präsident Details zu den Zielen der Islamisten; er stellte fest, dass „neunzehn üble Männer – Stoßtrupp einer Hass erfüllten Ideologie – Amerika und der zivilisierten Welt eine Ahnung von ihren Zielen vermittelten. Sie stellten sich vor – wie es Ramzi Binaldschib ausdrückte, der Al-Qaida-Führer, dem vorgeworfen wird die Operation am 11.9. geleitet zu haben – dass der 11. September der ‚Anfang vom Ende Amerikas‘ sein würde.“

Die Terrorakte der letzten zwei Jahrzehnte, führte Bush im April 2004 an, sind das Werk fanatischer, politischer Ideologen, die „im Mittleren Osten und darüber hinaus die Tyrannei haben wollen. Sie wollen Frauen unterdrücken und verfolgen. Sie wollen den Tod von Juden und Christen und jedem Muslim, der Frieden dem theokratischen Terror vorzieht.“

Letzten Monat benutzte Bush zum ersten Mal den Begriff „islamische Militante“, vielleicht die bisher deutlichste Bezugnahme auf die islamistische Bedrohung; da sagte er, dass die Benevolcence International Foundation, eine so genannte islamische Wohlfahrtsorganisation aus Illinois, habe bis zu ihrer Schließung „Geld an islamische Militante weiter geleitet“.

Wenn man diese Kommentare in ein einzelnes Statement zusammenfasst, zeigt sich, wie Präsident Bush – und damit die gesamte US-Regierung – den Feind sehen: Eine falsche Doktrin islamischer Reinheit inspiriert eine totalitäre Ideologie der Macht und Dominierung. So erbarmungslos und mörderisch sie ihre Ziele verfolgt, erinnert sie an die Ideologien der Nazis und der Kommunisten. Die Extremisten, die diese Doktrin vertreten, betrachten Amerika als Haupthindernis für das Erreichen ihrer Ziele. Um Amerika zu besiegen, streben sie erst einmal Washingtons Rückzug aus der Außenwelt an. Letztendlich hoffen sie, dass sie den Zusammenbruch Amerikas herbeiführen, wie es ist. Um das zu erreichen sind sie bereit, jede beliebige Zahl an Amerikanern umzubringen.

Das ist eine gute Beschreibung des Islamismus, seiner Mentalität, Vorgehensweise und dazu benutzten Mittel. Sie zeigt auch, dass Präsident Bush die feine Unterscheidung zwischen persönlichem islamischem Glauben und der politischen Ideologie des Islamismus (oder militanten Islam) zieht.

Damit geht er mit dem konform, was eine Reihe muslimischer Führer sagten, darunter sogar einige Saudis. Nach Terroranschlägen in Riyadh im Mai 2003 schrieb Innenminister Prinzi Naif öffentlich diese Gewalt „Ideologie“ und „fanatischen Ideen“ zu. Und wenn Naif – selbst ein Islamist – das Problem letztlich nicht den Gewaltakten zuschreibt, sondern den hinter diesen stehenden Ideen, dann brauchen Amerikaner sich sicher nicht zurückhaltender zu äußern.

Präsident Bush hat bereits darauf angespielt, dass die Vereinigten Staaten sich der Konfrontation mit der dritten totalitären Ideologie stellen müssen. Jetzt muss er diese Ideologie beim Namen nennen. Ich hoffe, er wird sich mit einer Gruppe hervorragender antiislamistischer Muslime aus dem In- und Ausland umgeben und formell verkünden, dass Amerika die Führung im Krieg gegen den Islamismus annimmt.

Nur mit solcher Bestimmtheit kann die zivilisierte Welt anfangen den Weg zum Sieg über diese jüngste Manifestation der Barbarei zu gehen.