HRW sagt „Flüchtlingslager sollen abgerissen, Flüchtlinge integriert werden“ – bis auf eine Gruppe

Elder of Ziyon, 15. Mai 2016

Ken Roth, Leiter von Human Rights Watch, twitterte einen Artikel des ehemaligen britischen Außenministers David Miliband:

HRW-twitter-Roth-160515Es ist weit humaner Flüchtlinge sich in die Gesellschaft integrieren zu lassen als sie in Sackgassen-Lagern einzusperren. https://t.co/YJqW8yucJv pic.twitter.com/APUVvuh89B
– Kenneth Roth (@KenRoth), 15. Mai 2016

Im Artikel heißt es:

Der ehemalige britische Außenminister David Miliband hat ein Ende des Flüchtlingslager-System und eine Reform humanitärer Institutionen gefordert, „die wir für die Probleme von gestern schufen, nicht für die von morgen“.

Reiche Staaten sollten die 10% am meisten Gefährdeten der 19,5 Millionen Flüchtlinge der Welt aufnehmen und den weniger wohlhabenden Ländern wirtschaftliche Unterstützung für die Integration der Neuankömmlinge als Vollzeit-Einwohner geben, sagte Miliband.

Miliband, der Präsident des Internationalen Rettungskomitees (IRC), verwies auf den Fall Dadaab in Kenia, das größte Flüchtlingslager der Welt, das 330.000 Somalier direkt an der Grenze zu deren Heimatland beherbergt und sagte, es müsse einen „New Deal“ für ärmere Länder geben, die Flüchtlinge beherbergen.

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„Die neue Abmachung sieht vor, dass eine kleine Anzahl der Menschen – vermutlich bis zu 10% der Flüchtlinge, die am stärksten Gefährdeten – in reichere Länder umgesiedelt werden, in den Westen und andere Länder; Grund sind ihre medizinischen Bedürfnisse, denn sie sind Waisen usw.“, sagte er.

„Aber dann besteht die einzige Hoffnung für die überwiegende Mehrheit der Menschen darin, produktive Mitglieder der Länder zu werden, in die sie fliehen mussten.

Das ist ein massiver Aufruf an die betreffenden Länder, aber wenn wir sicherstellen können, dass sie internationale Finanzhilfe bekommen und ihre Wirtschaft wachsen kann, dann wird es eine Chance die Art von Situation langfristiger Unterbringung von Menschen wie in Dadaab an Orten zu vermeiden, die Magnete für Kriminalität und auch noch Terrorismus geworden sind.“

Dennoch hat HRW arabische Länder nicht ein einziges Mal aufgefordert palästinensische „Flüchtlinge“ der zweiten, dritten und vierten Generation dauerhaft zu integrieren, deren Zahl täglich zunimmt.

HRW hat ein Merkblatt, auf dem alle Arten aufgeführt werden, auf die arabische Länder Palästinenser diskriminieren. In einem „juristischen“ Dokument, das in den 1990-er Jahre geschrieben wurde, gibt HRW zu:

Alle Staaten sollten dabei helfen dauerhafte Lösungen für Flüchtlingsprobleme zu finden. Idealerweise besteht das darin jeder heimatlosen Person drei Möglichkeiten zur Auswahl zu geben: örtliche Integration, Neuansiedlung in einem Drittland und freiwillige Repatriierung. Im Kontext des Nahen Ostens sollten Länder, in denen heute Palästinenser wohnen, diesen die Möglichkeit der vollen Integration anbieten. Palästinensische Familien, von denen viele seit mehr als 50 Jahren in diesen Ländern leben, haben sich dort ein Leben aufgebaut; ihnen sollte die Möglichkeit gewährt werden dies weiter zu führen. Gleichermaßen sollte die internationale Gemeinschaft denen, die das wünschen, großzügig die Möglichkeit einer Ansiedlung in Drittländern und Hilfe für die dauerhafte Ansiedlung derer anzubieten, dies sich entschieden in der Region zu bleiben, wie auch denen, die die Ausübung ihres Rechts auf eine Rückkehr wählen.

Dann fügt er allerdings hinzu:

Weder die Möglichkeiten der örtlichen Integration und Ansiedlung in Drittländern, noch ihr Nichtvorhandensein sollten das Recht auf Rückkehr erlöschen lassen.

Obwohl also HRW lauwarm einräumt, dass arabische Länder im Idealfall diese Option anbieten sollten, ist die NGO vehement gegen die Vorstellung, dass voll integrierte Palästinenser jemals ihren Wunsch der Vernichtung Israels aufgeben, indem er ihnen sagt, sie allein hätten ein permanentes und unvergängliches „Recht auf Rückkehr“ in Land, in dem sie nie lebten.

In den etwa 20 Jahren seitdem das geschrieben wurde, hat HRW ganz und gar geschwiegen was die Forderung an arabische Länder angeht Palästinenser in ihre Gesellschaften zu integrieren, in denen sie seit 70 Jahren wie zweitklassige Fremde behandelt werden.

Aber heute, in einer brandneuen Flüchtlingskrise, mit Menschen, die in nur ein paar Jahren der letzten Zeit aus ihren Heimen getrieben wurden, wird deren Rückkehr nicht einmal mehr erwähnt und Neuansiedlung als einzige Möglichkeit gepuscht.

Ein HRW-Merkblatt aus dem Jahr 2003 über das „Rückkehrrecht“ in Kroatien zeigt die Scheinheiligkeit von HRW auf:

Wenn heimatlose Personen nicht in der Lage sind in ihre Heime zurückzukehren, weil ihr Besitz zerstört worden ist oder Ansprüche gegen derzeitige Besetzer erfolglos sind, dann haben sie Anspruch auf Entschädigung.

Was bedeutet, dass das „Recht auf Rückkehr“ ausschließlich das Recht auf die Rückkehr in das spezifische Haus der Familie ist, nicht dass die Nachkommen das Recht haben, en masse in ein Land zu ziehen.

Doch diese Vorstellung, dass das Rückkehrrecht nur besteht, wenn das spezifische Eigentum noch vorhanden ist, fehlt in jeder Diskussion um das palästinensische „Recht auf Rückkehr“ völlig, das als pauschales Recht sowie als individuelles Recht angesehen wird, ohne Einschränkungen durch Umstände.

Ken Roth beweist sich einmal mehr als Heuchler, der „Rückkehr“ nur für eine Gruppe Menschen unterstützt und der absolut dazu schweigt ihnen das Recht auf Staatsbürgerschaft in den Ländern zu geben, in denen sie geboren wurden.

Grafikdesign-Absolvent beginnt Praktikum bei ISIS zu bereuen

The Mideast Beast, 1. Mai 2016

Nach der letzten Enthauptung eines Kollegen begann Grafikdesign-Absolvent Mark Davis zu bereuen, dass er ein Praktikum bei Al-Hayat Media annahm, für das er sich während seines letzten Semester beworben hatte.

„Der Arbeitsmarkt ist für Leute, die gerade mit der Ausbildung fertig sind, ziemlich eng, wissen Sie. Also sah ich die Gelegenheit bei ISIS und ich musst die Gelegenheit beim Schopf packen“, sagte Davis in einem Exklusivinterview mit The Mideast Beast. „Ich werde nicht lügen, ich bekam eine echt großartige Erfahrung in der Postproduktion, also kann ich nicht sagen, dass ich es bereue, aber das ist nicht das freundlichste Arbeitsumfeld.“

Abgesehen von den regelmäßigen Schlägen und Enthauptungen führt Davis die „hochnäsige“ Bürokultur als den schlimmsten Teil des Ganzen. „Ich komme immer gut angezogen und gepflegt ins Büro. Ich finde einen Dreitage-Bart schon ganz gut, aber die bestehen auf einem vollen Bart. Ganz zu schweigen davon, dass sie den legeren Freitag durch den ‚Oranger Overall-Freitag‘ ersetzt haben, was gelinde gesagt etwas nervenaufreibend ist. Und vergessen Sie die Happy Hour nach der Arbeit.“

Davis fuhr fort: „Ich denke über eine Vollzeitstelle bei der Hisbollah nach, aber die bieten nur ein beschissenes Gehalt und sie zahlen keine Spesen, was Scheiße ist, weil ich weiß, dass sie eine riesige neue Geldquelle haben.“ Auf die Frage, ob er sich um eine Stelle im Wahlkampfteam von Ted Cruz bewerben würde, schoss Davis zurück, er haben „schon noch ein paar Prinzipien“.

Islam ist Kolonisierung, „Palästina“ ist Kolonisierung

Daniel Greenfield, Israel National News, 11. April 2016

In der Israel Apartheid Week behaupten Hasser auf dem Campus sie würden „Kolonialismus“ bekämpfen, indem sie Juden bekämpfen. Das Center for „Palestine“ Studies der Columbia University, das einem Land gewidmet ist, das es nicht gibt und das nichts produziert hat, was erwähnenswert wäre, bietet Schmähreden wie „Palestine Re-Covered: Reading a Settler Colonial Landscape“.[1] Dieser Wort-Salat ist ein giftiger Eintopf historischen Revisionismus, der dazu genutzt wird die muslimische Besiedlungs-Kolonisation der einheimischen jüdischen Kolonisation zu rechtfertigen.

Muslime marschierten ein, eroberten und besiedelten Israel. Sie zwangen der Bevölkerung ihre Sprache und ihre Gesetze auf. Das ist die Definition von Kolonialismus. Man kann nicht kolonisieren und sich dann beschweren, dass man kolonisiert wird, wenn die Einheimischen sich die Macht zurücknehmen, die man ihnen stahl.

Es gibt aus demselben Grund Muslime in Israel, aus dem es Muslime in Indien gibt. Sie sind die Überbleibsel eines muslimischen Kolonisierungsregimes, das die einheimische, nicht muslimische Bevölkerung vertrieb und unterdrückte.

Es gibt keine ernsthaften historischen Argumente, die dagegen angeführt werden können.

Die muslimischen Eroberungen und Invasionen sind gut dokumentiert. Die muslimischen Siedlungen passen in jede historische Schablone, komplett mit dem Import einer ausländischen Bevölkerung und sozialen System, die der einheimischen Bevölkerung aufgezwungen wurden. Bis sie anfingen Kriege gegen die indigene jüdische Bevölkerung zu verlieren, schämten die muslimischen Siedler nicht ihrer kolonialen Vergangenheit, sondern sie bejubelten sie. Ihr historisches Erbe gründete auf der Eroberung indigener Orte, sie in Besitz zu nehmen und sie nch den neuen Eroberern zu benennen.

Der einzige Grund, dass es eine Debatte um den Tempelberg gibt, besteht darin, dass Kalif Omar Jerusalem eroberte und den Bau einer Mosche auf einer heiligen jüdischen Stätte befahl. Der einzige Grund, dass es eine Diskussion zu Ostjerusalem gibt, ist, dass eindringende muslimische Armeen 1948 die halbe Stadt eroberten, Synagogen sprengten und die jüdische Bevölkerung ethnisch säuberten, um eine künstliche Mehrheit muslimischer Siedler zu erreichen.

Der einzige muslimische Anspruch auf Jerusalem oder jeglichen anderen Teil Israels gründet ausschließlich auf der Durchführung kolonialer Gewalt. Es gibt keinen muslimischen Anspruch an Israel, der auf irgendetwas anderem als Kolonisierung, Einmarsch und Besiedlung gründet.

Israel ist mit Omar-Moscheen übersät, darunter einer, die im Hof der Grabeskirche steht, weil der Islam ein koloniales Gebilde ist, dessen Moscheen seinem invasiven Ursprung durch Feier des Kolonialismus als seiner wahren Religion Zeugnis geben. Der Glaube des Islam ist die verschworene Religion des Schwertes.

Der Islam ist eine Religion des Kolonialismus, die sich durch Invasion, Siedlung und Eroberung ausbreitete. Seine Kalifen, von den ursprünglichen Invasoren, einschließlich Omar, bis zum aktuellen Kalifen des ISIS, übten und üben religiöse Autorität im Dienst des islamischen Kolonisierungsvorhabens aus.

Allah ist die Schirmherr-Gottheit des Kolonialismus. Jihad ist nur Kolonialismus auf Arabisch. Islamische Theologie ist nicht als das offenkundige Schicksal der muslimischen Eroberung der Welt, ein koloniales Siedlungsunternehmen, das in den duftigen Insignien der Religion, die aus dem Kult eroberter jüdischer und christlicher Minderheiten übernommen wurden, gekleidet wurde. Muslimischer Terrorismus ist eine reaktionäre koloniale Reaktion auf die Befreiungsbewegungen der indigenen jüdischen Bevölkerung.

Selbst „Allahu Akbar“ war ursprünglich kein religiöser Gedanke. Es bedeutet nicht „Gott ist groß“, wie es oft falsch übersetzt wird. Es war Mohammeds Verhöhnung der Juden, die er ethnisch säuberte. Seine Säuberungsaktion einer Minderheitengruppe bewies, dass „Allah größer war“. Islamischer Kolonialismus wird genutzt, um die Existenz Allahs zu demonstrieren. Und die beste Möglichkeit Allah anzubeten geht über die Kolonisation durch Jihad.

Der Islam hätte ohne Kolonialismus nicht existiert. Er kann immer noch nicht ohne ihn existieren. Das ist der Grund, dass die Gewalt weitergeht. Die einzige Möglichkeit die Gewalt zu beenden, besteht darin, dass die Muslime ihre Theologie des Kolonialismus zu verwerfen.

Doch statt die Eigentümerschaft ihrer wahren Geschichte in die Hand zu nehmen, geht die muslimische Siedlerbevölkerung durch Propaganda aus dem Weg, indem sie behauptet Opfer von Kolonialismus seitens der indigenen jüdischen Bevölkerung zu sein. Dieser verdrehte historische Revisionismus wird durch bizarren Unsinn gestützt wie der Behauptung, dass Jesus Palästinenser war oder dass die Araber von den Philistern abstammen. Die muslimischen Siedler bestehen darauf weiterhin Kolonialismus zu feiern, während sie behaupten eine indigene Bevölkerung zu sein, die schon immer in Israel lebte.

Ihr könnte das eine haben oder das andere. Ihr könnte eure Moscheen die Eroberung und die Unterdrückung der indigenen Bevölkerung feiern lassen oder eure Ansprüche als indigene Bevölkerung. Aber ihr könnt nicht zwischen den beiden Positionen hin- und herwechseln, mal die indigene Bevölkerung sein und mal die Eroberer, wann immer es eurer pseudohistorischem Narrativ passt. Ihr könnt nicht behaupten gleichzeitig Philister, die Juden und ihre islamische Eroberer zu sein.

Seit seinem römischen Ursprung ist „Palästina“ immer eine Kolonialfantasie gewesen, mit der Israel neu erfunden werden sollte, indem seine ursprüngliche jüdische Identität ausradiert wird. Die arabischen Söldner, die von den Römern in diesem ursprünglichen Unternehmen eingesetzt wurden, führten es als selbstständige Eroberer für ihr eigenes Kolonialrech fort. Der Name „Palästina“ bleibt eine linguistische Siedlung dafür ein Land neu auszudenken, ohne ein Volk und eine Vergangenheit, als unbeschriebenes Blatt, auf dem die koloniale Identität neu geschrieben werden kann. Das ist immer noch die Rolle, der der Mythos „Palästina“ und seiner Mythologie dient.

Abdul Rahim al-Shaikh beschwert sich über „linguistischen Kolonialismus“. Wenn Muslime die Quelle des Elischa, einer jüdisch-biblischen Person, in Ein as-Sultan umbenennen, um einen islamisch-kolonialen Herrscher zu ehren, dann ist das linguistischer Kolonialismus. Wenn Juden die ursprünglichen, indigenen Namen erneuern, die die jüdischen Stätten vor dem muslimischen Kolonialismus trugen, dann ist das keine Kolonisierung. Es ist genau das Gegenteil. Es ist Entkolonialisierung.

Für mythische Behauptungen eines „palästinensischen Staates“ zu werben ist keine Entkolonisierung, sondern es ist Kolonisierung. Verteidiger „Palästinas“ bekämpfen Kolonisierung nicht, sondern fördern sie. Sie treten für ein diskreditiertes muslimisches Siedler-Hirngespinst und gegen die indigene jüdische Bevölkerung Israels ein.

Abdul Rahim al-Shaikh beschwert sich über „geografische Amnesie“ bei den „Palästinensern“. Es gibt keine geografische Amnesie, weil man sich nicht an etwas erinnern kann, das es nie gab. Es gibt nur Paramnesie, denn es gab nie ein Land namens „Palästina“.

„Palästina“ hat keine Geschichte. Es hat kein Volk. Es hat keine Grenzen. Es ist nie irgendetwas gewesen außer einer kolonialen Erfindung. Es ist ein Name, der von einer Vielzahl fremder Siedler, die im Interesse kolonialer Reiche agierten.

Man kann „Palästina“ nicht entkolonisieren. Wie kann man ein koloniales Märchen kolonisieren? Man kann es nur entkolonisieren.

Jedes jüdische Haus, das auf Land gebaut ist, das einmal unter der Kontrolle der Kalifen stand, ist Entkolonisierung und Entkalifisierung.

Wenn Juden den Tempelberg hinaufsteigen, betreiben sie ebenfalls Entkolonisierung und Entkalifisierung.

Wenn die Befreiungskräfte der indigenen jüdischen Bevölkerung auf einen jihadistischen Kolonisten schießen, der dafür kämpft Israel einen weiteren islamischen Staat aufzuzwingen, dann ist auch das Entkolonisierung und Entkalifisierung.

Widerstand gegen islamischen Terrorismus ist Widerstand gegen Kolonisierung. Und Juden haben die längste Geschichte des Widerstands gegen den islamischen Staaten unter seinen verschiedenen Kalifen der Geschichte. Israel leistet immer noch Widerstand gegen die jihadistischen Kolonisierungspläne zur Wiederherstellung des Kalifats.

Der Zionismus ist eine Maschine, die die islamische Kolonisierung zerstört.

Dass Israel heute existiert, bedeutet nicht nur die Entkolonisierung von Abdul Rahim al-Shaikhs imaginärer Kolonialsfantasie von „Palästina“, sondern inspiriert den Widerstand in Völkern in der gesamten Region, die gegen den islamischen Kolonialismus kämpfen, von den Kopten zu den Berbern und säkularen Intellektuellen, die für die Freiheit kämpfen.

Islamischer Kolonialismus ist immer besiegt worden, ob vor den Toren Wiens oder in der Wüste Sinai. Seine Kolonialfantasien sind falsch und werden so oft besiegt werden, wie es nötig ist, ob nun als „Palästina“ oder als ISIS.

[1] Palästina wieder-entdeckt: Eine koloniale Siedler-Landschaft lesen

Wie der Nationalsozialismus „moderaten“ und „radikalen“ Islam erklärt

Raymond Ibrahim, 16. August 2015

Wenn islamische Doktrin in sich gewalttätig ist, warum ist dann nicht jeder einzelne Muslim auf der ganzen Welt, also zirka 1,5 Milliarden Menschen, gewalttätig?

Diese Frage bezeichnet eine der beliebtesten Apologien des Islam: Weil nicht alle Muslime gewalttätig und intolerant sind oder den Terror unterstützen (eine zutreffende Aussage), muss der Islam selbst unschuldig sein.

Beleuchten wir kurz diese Logik.

Erst einmal gibt es viele Menschen, die sich zwar als Muslime identifizieren, die sich aber nicht notwendigerweise den intoleranten und „Herrenmenschen“-Doktrinen des Islam anschließen. Wenn Sie je in einem Land mit muslimischer Mehrheit gelebt haben, dann wissen Sie, dass dies zutrifft.

Die wichtigste Frage dabei ist: Wofür stehen dann solche Muslime? Folgen sie einer legitimen, „moderaten“ Version des Islam — einer, die authentischer ist als die Terror-Version? Medien, Politiker und Akademiker möchten uns dies jedenfalls weismachen.

Diese Frage beantwortet man am besten durch Analogie:

Deutscher Nationalsozialismus ist wegen ihres („arischen/weißen“) Herrenmenschen-Elements eine weithin verurteilte Ideologie. Fakt ist aber, dass viele Deutsche, die der Nazi-Partei angehörten oder sie unterstützten, „gute“ Menschen waren. Sie wollten keine Juden und „Nicht-Arier“ verfolgen und einige halfen solchen „Unerwünschten“ sogar bei der Flucht, wobei sie kein geringes persönliches Risiko eingingen.

Nehmen wir Oskar Schindler. Als ethnischer Deutscher und formelles Mitglied der Nazi-Partei unternahm er viel, um Juden vor der Ermordung zu bewahren.

Wie bringen wir seine gute Tat mit seiner schlechten politischen Überzeugung in Einklang?

Praktizierte Schindler eine legitime, „moderate“ Form des Nationalsozialismus? Oder ist es vernünftiger zu sagen, er habe sich einigen Grundsätzen des Nationalsozialismus angeschlossen, aber als plötzlich seine Mitmenschen im Namen rassischer Überlegenheit ermordet wurden, gewann seine Menschlichkeit gegenüber dem Nationalsozialismus die Oberhand?

Tatsächlich schlossen sich viele Deutsche vor allem deshalb der NSDAP an, weil sie die „Gewinner“-Partei war und Hoffnung bot, weniger wegen ihrer Rassentheorien.

Andererseits schlossen sich andere Deutsche der NSDAP exakt aus diesem Grund an und freuten sich, dass die „Untermenschen“ endlich im Ofen verbrannt wurden.

Schauen wir jetzt einmal, wie diese Analogie auf Muslime und Islam passt: Erstens wurde die überwiegende Mehrheit der Muslime weltweit einfach in den Islam hineingeboren, anders als die Deutschen, die sich bewusst für die NSDAP entschieden; sie hatten keine Wahl. Und viele dieser Muslime kennen nur ein absolutes Minimum des Islam — die fünf Säulen — und wissen nichts von seinen Herrenmenschentheorien.

Fügen Sie der Mixtur das Glaubensabfall-Gesetz hinzu (das Verlassen des Islam kann einem die Todesstrafe einbringen) und es wird deutlich, dass es viele „Muslime“ gibt, die nur dem Namen nach Muslime sind und die dieses lebensgefährliche Risiko nicht eingehen möchten. Allerdings gibt es auch sehr viele Muslime, die die Lehren des Islam genau kennen — einschließlich Gewalt, Plünderung und Versklavung der Kuffar bzw. Ungläubigen — und die sich diesem Herrenmenschentum freudig folgen.

Sowohl im Nationalsozialismus als auch im Islam haben wir einerseits eine Herrenmenschenideologie und andererseits haben wir Menschen, die sich aus zahlreichen Gründen mit einer solchen Ideologie verbunden sehen: manche sind hineingeboren, manche schließen sich aus zeitweiligen Vorteilen an, manche sind leidenschaftlich und feurig Glaubende.

Der wesentliche Unterschied allerdings ist: Beim Nationalsozialismus stimmt die Welt überein, dass es sich um eine Herrenmenschenideologie handelt. Wer dem Nationalsozialismus bis in die letzte Konsequenz nachgefolgt ist, war ein „schlechter Mensch“. Beispiel: Adolf Hitler. Was die „guten Nazis“ betrifft, die verfolgte Juden untergebracht und andere altruistische Taten vollbracht haben, so spricht die Welt nicht von einer „moderaten“ Form des Nationalsozialismus, sondern beschreibt ihre Hingabe an das Nationalsozialismus höchstens als nonchalant.

Hier das zutreffende Paradigma für Islam und Muslime: Der Islam enthält gewalttätige und Herrenmenschen-Doktrinen. Das ist eine simple Tatsache. Wer dem Islam bis zur letzten Konsequenz nachfolgt, war und ist ein „schlechter Mensch“. Beispiel: Osama bin Laden. Es gibt aber auch „gute Muslime“. Sie sind aber nicht gut, weil sie einem guten, „moderaten“ Islam folgen, sondern weil sie dem Islam von vornherein nicht vollständig hingegeben waren.

Anders ausgedrückt: War Schindlers Altruismus ein Produkt eines „moderaten Nationalsozialismus“ oder gab es ihn TROTZ des Nationalsozialismus? Eindeutig Letzteres. Und behandelt ein Muslim einen Nichtmuslim mit Anstand und auf Augenhöhe, tut er dies dann im Rahmen einer legitimen Version eines „moderaten Islam“ oder tut er es trotz des Islam, weil sein innerer Anstand ihn dazu bringt?

Angesichts der Unmissverständlichkeit des islamischen Rechts, dass Nichtmuslime zu unterwerfen sind und als „Bürger“ dritter Klasse zu leben haben, verhält sich jeder Muslim unislamisch, der „Ungläubige“ auf Augenhöhe behandelt. (Die vielen Menschenrechtsverletzungen des Islamischen Staats gegenüber Nichtmuslimen sind ein direktes Nebenprodukt dieser Lehre.)

Warum also ist der Westen unfähig, das Nazi-Paradigma auf Islam und Muslime anzuwenden? Warum ist er unfähig anzuerkennen, dass islamische Lehren inhärent Herrenmenschenideologie vertreten, obwohl ganz offensichtlich nicht alle Muslime diesen Lehren folgen — ähnlich wie nicht alle Mitglieder irgendeiner anderen Religion ihrer Glaubenslehre in jedem Punkt folgen.

Diese Frage wird drängender, wenn man sich daran erinnert, dass der Westen den Islam über ein Jahrtausend lang als inhärent gewalttätigen und intoleranten Kult betrachtet hat. Lesen Sie die Schriften von Nichtmuslimen vom Anbeginn des Islam bis in die jüngste Zeit — von Theophanes dem Bekenner (gestorben 818) bis Winston Churchill (gestorben 1965) — und lesen Sie, wie sie alle den Islam als gewalttätiges Bekenntnis darstellen, der von Eroberung, Plünderung und der Unterwerfung der „Anderen“ lebt. (Hier sind die Gedanken Marco Polos.)

Das Problem heutzutage ist, dass das politisch korrekte Establishment, also die akademische Welt, die Mainstream-Medien, die Politiker und alle anderen einflussreichen Redner, die sich nicht um Realität oder Geschichte scheren, es als etablierte „Tatsache“ hingestellt haben, dass der Islam „eine der großen Religionen der Welt“ ist. Daher ist die Religion selbst unantastbar, nicht nur einige der sie Ausübenden.

Der Punkt ist, dass die Identifizierung negativer Elemente einer Ideologie und deren nachfolgende Verurteilung nicht so schwierig sind. Das haben wir beim Nationalsozialismus und anderen Ideologien und Kulten bereits getan. Und wir kennen den Unterschied zwischen denen, die solchen Herrenmenschenideologien folgen („schlechte“ Menschen), und denen, die als oberflächliche, nicht hingegebene Mitglieder gelten (gute oder neutrale Menschen).

In geistig gesünderen Zeiten, als der gesunde Menschenverstand noch atmen und gedeihen konnte, wäre eine solche Analogie völlig überflüssig gewesen. In der heutigen Zeit jedoch, in der von den Medien eine gewaltige Menge unsinniger Lärm in jede Ecke der Welt verbreitet wird, muss der gesunde Menschenverstand auf methodische Art und Weise erklärt werden: Ja, eine Ideologie bzw. Religion kann gewalttätig und sogar teuflisch sein. Nein, viele ihrer Anhänger müssen nicht gewalttätig oder teuflisch sein, sie können aus obengenannten Gründen durchaus auch gut sein.

Dies ist die objektivste Art und Weise, wie man die Beziehung zwischen dem Islam als Lehrsystem und den Muslimen als Einzelpersonen verstehen kann. Es ist gleichzeitig der beste Weg, wie man auf die Apologien antworten kann, warum denn nicht jeder einzelne Muslim gewalttätig und herrenmenschlich ist, wenn der Islam so ist.