Als der „Held“ der Türkei 800 Christen köpfte, weil sie den Islam ablehnten

Raymond Ibrahim, 14. August 2020

Die Kathedrale von Otranto beherbergt die Überreste von 800 enthaupteten Christen.

Die rituelle Enthauptung von 800 Christen am 14. August 1480, die es ablehnten den Islam anzunehmen, wirft viel Licht auf zeitgenössische Fragen zum anhaltenden Konflikt zwischen dem Islam und dem Westen.

Hintergrund: Als er 1453 Konstantinopel brandschatzte, war der osmanische Sultan Mohammed erst 21 Jahre alt – was bedeutet, dass noch viele Jahrzehnte Jihad vor ihm lagen. Er setze die Expansion in den Balkan fort und marschierte in seinem Bestreben seine Pferde auf dem Altar der Petrus-Basilika zu füttern – muslimische Prophetien erklärten, dass „wir Konstantinopel erobern werden, bevor wir Rom erobern“ – in Italien ein und eroberte 1480 Otranto. Mehr als die Hälfte der 22.000 Einwohner wurden massakriert, 5.000 in Ketten verschleppt.

Um seine „Großzügigkeit“ zu demonstrieren, bot Sultan Mohammed 800 in Ketten gelegten christlichen Gefangenen die Freiheit an – unter der Bedingung, dass sie alle den Islam annehmen. Stattdessen entschieden sie sich geschlossen gemäß der Worte eines der ihren zu handeln: „Meine Brüder, wir haben gekämpft, um unsere Stadt zu retten; jetzt ist es an der Zeit um unsere Seelen zu kämpfen!“

Wütend, dass seine Einladung verschmäht wurde, befahl Mohammed am 14. August die rituelle Enthauptung dieser 800 Unglücklichen auf einer Hügelkuppe (die in der Folge „Hügel der Märtyrer“ genannt wurde). Ihr Erzbischof wurde unter dem Spott und „Allahu Akbar!“-Triumphgeschrei langsam in zwei Hälften gesägt. (Die Skelettteile einiger dieser trotzenden Christen wurden aufbewahrt und sind bis heute in der Kathedrale von Otranto zu sehen.)

Jetzt überlegen Sie, wie dieses Ereignis mit den aktuellen Realitäten in Zusammenhang steht.

Erstens: Wann immer islamische Einzelne oder Organisationen Gewalt gegen Nichtmuslime verüben – und den Islam als ihre Motivation anführen – wird uns auf der Stelle das Gegenteil gesagt, dass sie einfache Kriminelle und Psychopathen seien und dass ihr Handeln „nichts mit der Wirklichkeit des Islam zu tun hat“.

Es waren jedoch keine Allerwelts-„Muslime“, die auf dem Hügel der Märtyrer Gräueltaten begingen, sondern der, der praktisch der Führer des sunnitischen Islam war, der Sultan selbst, der immer eine Meute muslimischer ulema – Kleriker, Gelehrte und Muftis – um sich hielt, um ihn zu leiten und seine Entscheidungen bezüglich der Ungläubigen zu bestätigen (einschließlich des Massakers an denen, die den Islam ablehnen).

Zufälligerweise ist Mohammed II. für die Türkei und ihren Präsidenten Erdoğan ein Held, der vor kurzem die Hagia Sophia in eine Moschee umwidmete, zum Teil um den mörderischen Sultan zu ehren.

Auch Otranto war keine Anomalie. Im Verlauf von fast 14 Jahrhunderten sprachen und handelten offizielle Führer und Sprecher des Islam – von Sultanen und Kalifen bis zu ulema und Scheiks – immer nur wie der Islamische Staat (oder umgekehrt).

Ebenfalls interessant zu überlegen ist, wie oft selbst damals, vor mehr als einem halben Jahrtausend, westliche Staaten es vorzogen Nichtwahrhabenwollen und Wunschdenken zu betreiben, statt sich mit der Wirklichkeit auseinanderzusetzen oder ihren belagerten Glaubensgeschwistern zu helfen. Entsprechend rügte kurz nach dem Massaker von Otranto Papst Sixtus IV. den gleichgültigen Westen.

Lasst sie nicht glauben, dass sie vor Invasion geschützt sind, diejenigen, die sich in einiger Entfernung vom Kriegsschauplatz befinden! Auch sie werden sich unter das Joch beugen und vom Schwert gefällt werden, außer sie treten vor und treffen den Eindringling. Die Türken haben die Auslöschung des Christentums geschworen. Ein Waffenstillstand den Sophistereien! Jetzt ist nicht die Zeit zu reden, sondern zu handeln und zu kämpfen!

Solche Klagen waren nicht ungewöhnlich. Fast ein Jahrhundert später, 1565, segelte eine massive islamische Armada zu der kleinen Insel Malta um sie zu belagern; Papst Pius IV., der versuchte eine Armee aufzustellen, klagte, dass der König von Spanien „sich in die Wälder zurückgezogen hat und Frankreich, England und Schottland von Frauen und kleinen Jungen regiert werden“.

Schließlich und heute nicht viel anders, war zwar eine Menge Menschen im Westen ignorant gegenüber dem, was der Islam tut, aber eine Minderheit war sich dessen immer bewusst, auch aus historischer Perspektive. Bedenken Sie Sebastian Brants (geb. 1457) Narrenschiff, ein satirisches Gedicht zur allmählichen Natur des Fortkommens des Islam gegenüber einer „schlafenden“ Christenheit:

Unser Glaube war stark im Orient / Er herrschte in ganz Asien / In Maurenländern und in Afrika / Aber heute [seit dem 7. Jahrhundert] sind diese Länder für uns weg… / Wir gehen alle schlafend zugrunde / Der Wolf ist ein den Stall gekommen / und stiehlt die Schafe der heiligen Kirche / Während der Schäfer schlafend liegt / finden dich vier Schwestern unserer Kirche / sie sind von der patriarchalischen Art / Konstantinopel, Alexandria, Jerusalem, Antiochia / Aber sie sind verloren und geplündert / und bald wird der Kopf [Rom] wird angegriffen.

Wie der Fortbestand des Gedichtes nahelegt, sahen gelehrte Europäer die Geißel der Osmanen als jüngste in einem Kontinuum des islamischen Terrors: denn während die Araber die „ersten Truppen der Heuschrecken“ waren, die „um das Jahr 630 erschienen“, um einen zeitgenössischen englischen Geistlichen zu zitieren, sind „die Türken, eine Vipernbrut, schlimmer als ihre Eltern … die Sarazenen, ihre Mutter“.

Gleichermaßen sind die heutigen jihadistischen Organisationen – der Islamische Staat, Al-Qaida, Boko Haram, Hamas, Hisbollah, al-Schabaab et. al. – die jüngste „Vipernbrut“, die vom immerwährenden Jihad ausgebrütet wurde.

Die historischen Teile dieses Artikels sind Auszüge aus und dokumentiert in Ibrahims „Sword and Scimitar: Fourteen Centuries of War between Islam and the West“.

Es ist DEIN Fehler, wenn SIE gewalttätig werden

Raymond Ibrahim, 10. Juni 2020

Gemäß dem Narrativ der Medien beweist, wie unangenehmes Verhalten eine Person oder Gruppe auch an den Tag legt – von Kriminellem bis zu purem Terrorismus – wenn du weiß bist und die anderen nicht, ihr Verhalten gänzlich dein Fehler ist. Dein unerträglicher Rassismus und deine Fremdenfeindlichkeit haben sie es übertreiben lassen; ihr kriminelles Verhalten ist ein Spiegel ihrer vielen Klagen, die sie wegen dir haben.

Das würde natürlich nach Besserung verlangen, wenn es denn wahr wäre. Was nicht heißen soll, dass es keinen Rassismus oder Fremdenfeindlichkeit gibt, Dinge, gegen die nicht „gesetzlich geregelt“ werden können; es soll vielmehr heißen, dass die überwältigende Mehrheit des kriminellen Verhaltens immer von etwas anderem als von beklagten Missständen getrieben wurde.

Nehmen wir zum Beispiel den Islam. Nach den barbarischen Terroranschläge vom 9/11 war die große Frage: „Warum hassen sie uns?“ Die Antwort der Medien und ihr Aufgebot an „Experten“ lautete, dass sie Beschwerden wegen Amerika hätten.

Danach folgte eine Liste an Litaneien angeblicher amerikanischer/westlicher Verbrechen an Muslimen: Ursprünglich waren es politische „Sünden“ des Westens – von den Kreuzzügen über den Kolonialismus bis zur Gründung Israels. Aber mit jedem neuen islamischen Terroranschlag oder Wut hatten die „Klagegründe“ der Muslime zugenommen: dazu gehörten freie Meinungsäußerung, Kirchen, sogar Teddybären.

Die Medien hätten durchaus auch deine schiere Existenz als freier Ungläubiger als Klagegrund anführen können, was näher an der Wahrheit gelegen hätte. Immerhin begannen ungerechtfertigte muslimische Angriffe auf den Westen vor fast 1.400 Jahren, ein paar Jahre nach der Geburt des Islam; sie gingen ein Jahrtausend lang weiter, schluckten drei Viertel der christlichen Welt und bombardierten jeden Winkel Europas, von wo viele Millionen Sklaven verschleppt wurden.

Sogar Amerikas erster Krieg als Nation fand gegen nordafrikanische Muslime statt, die amerikanische Schiffe überfielen und die Mannschaften versklavten. Als Jefferson und Adams den Berber-Botschafter fragten, welche „Verletzungen“ der neu entstandene amerikanische Staat möglicherweise begangen haben könnte, um solche Angriffe zu provozieren, „antwortete der Botschafter uns“, schrieb Jefferson 1786 an den Kongress, „dass das in den Gesetzen ihres Propheten gründete, dass es in ihrem Koran geschrieben stand,… dass es ihr Recht und ihre Pflicht sei Krieg gegen sie [die Nichtmuslime] zu führen, wo immer sie sie fänden und sie alle zu Sklaven zu machen.“

Muslime Angriffe gegen den Westen nahmen im frühen 19. Jahrhundert endlich eine Auszeit, als Europa, das die islamischen Plünderungen satt hatte, in die muslimische Welt eindrang und sie kolonisierte. Selbst dieser „Prozess der europäischen Expansion und des europäischen Imperialismus“, erklärt Bernard Lewis, „hat seine Wurzeln im Zusammenstoß von Islam und Christentum … Die siegreichen Befreier [Europäer] verfolgten ihre früheren Herren nach der Befreiung ihrer eigenen Territorien [von den Muslimen] dorthin, woher sie gekommen waren.“

Trotzdem wird der Westen von der Propaganda „das ist dein Fehler“, muslimischen „Gründen zu Klagen“ und „Islamophobie“ ihrer eigenen Medien derart überschwemmt, dass der Islamische Staat (ISIS) höchstselbst sehr darauf achtete klarzustellen, dass er den Westen vor allem hasst, weil das islamische Gesetz von den Muslimen verlangt das zu tun, egal wie der Westen sich verhält.

Oder bedenken Sie die unterirdische Art, wie muslimische Staaten die eigenen Minderheiten, vornehmlich Christen behandeln. Wie könnten diese friedlichen, winzigen und politisch entrechteten Gemeinschaften Muslime „in ihren Rechten beeinträchtigen“? Sie sind oft von derselbe Rasse, Ethnie, sprechen dieselbe Sprache wie ihre muslimischen Gegenüber; man kann sie nicht von ihnen unterscheiden, außer in der Religion – und das ist der „Grund zur Klage“, den ihre Verfolger haben: Nichtmuslimische Minderheiten sind „Ungläubige“ und müssen daher verachtet und unterdrückt werden.

Trotz solch abscheulicher Verfolgung, die oft monatlich zur Ermordung mehrerer Christen führt, erwähnen westliche Medien selten dieses wirklich systemische und endemische Thema und wenn, dann nie ehrlich: Das zu tun würde Sand ins Narrativ werfen, dass muslimisches Fehlverhalten ein Nebenprodukt der „Klagegründe“ gegen den Westen ist.

Jetzt bedenken Sie, wie die Medien dasselbe Klage-Paradigma einsetzen, um eine andere Form von Hass und Gewalt zu rechtfertigen: Ein schwarzer Mann wurde von einem Polizisten getötet; obwohl letzterer ordnungsgemäß verhaftet und des Mordes angeklagt wurde, reicht das nicht. Wenn du weiß bist, ist der aktuelle Aufruhr – die Plünderungen, Brandstiftungen und Tötungen – wieder und letztendlich dein Fehler: „Beschwerdegründe“ rächen sich; oder, wie eine aktuelle Schlagzeile von Politico es formuliert: „Der Westen zählt auf Rassismus.

Und doch ist das „black lives matter“-Narrativ der Medien, wie beim Islam, extrem selektiv und manipulativ: Der kaltblütige Mord an mehreren bewundernswerten schwarzen Amerikanern wie dem 77-jährigen Polizei-Captain a.D. David Dorn, der tragischerweise erschossen wurde, weil er seine Pfandleihe vor Plünderern schützen wollte, spielt offenbar keine Rolle (wer „protestiert“ für sie?); genauso wenig die vielen Leben von hart arbeitenden amerikanischen Schwarzen, deren Geschäfte geplündert und zerstört wurden.

Übrigens spielt auch die Tatsache, dass jedes Jahr mehrere tausend schwarze Leben von anderen Schwarzen ausgelöscht werden (amerikanische Schwarze haben zwischen 1979 und 2014 324.000 andere Schwarze getötet). Was die Tatsache angeht, dass Schwarze etwa 15 Prozent der US-Bevölkerung stellen, aber die Hälfte aller Morde begehen – was zumindest bedeutet, dass sie oft in tödlichen Konfrontationen mit der Polizei landen – wen interessiert das?

Nur die sehr, sehr wenigen schwarzen Leben, die möglicherweise dazu gebracht werden können sich dem Beschwerden-Narrativ anzupassen, werden für die Medien jemals eine Rolle spielen.

Die Ironie von all dem ist, dass nur ein von Natur aus fair eingestelltes Volk zulassen würde, dass man sich darum kümmert, geschweige denn die Beschuldigung zulässt, dass man seinen Minderheiten gegenüber nicht fair genug ist. Versuchen Sie einem nicht westlichen Staat (wir haben bereits gesehen, wie das unter dem Islam läuft) zu erzählten, dass dort die Minderheiten misshandelt werden – oder besser, dass sie auf die Knie gehen und sich für ihre Rasse entschuldigen müssen – und schauen Sie, wohin Sie das bringt.

Die Schlacht von Manzikert: Die „Unterwerfung der Christenheit durch den Islam“

Raymond Ibrahim, 26. August 2020

Gemälde von Romanus Diogenes‘ Gefangennahme in Manzikert; (rechts: Skizze seines letzten Widerstands)

Am 26. August 1071 fand eine der entscheidendsten Schlachten der Weltgeschichte statt – die von Manzikert, die die Gründung des modernen Staates Türkei im ehemals christlichen Kleinasien initiierte.

Was an diesem Tag und den zu ihm führenden geschah, ist es wert erneut berichtet zu werden.

1019 „betraten erstmals die blutrünstigen Bestien … die barbarische Nation Ungläubiger, genannt Türken, Armenien“ in Ostanatolien „und schlachteten unbarmherzig die christlichen Gläubigen mit dem Schwert“, schreibt ein Chronist. In den folgenden Jahren und Jahrzehnten wurde praktisch ganz Armenien dezimiert: Hunderttausende wurden abgeschlachtet oder versklavt und tausende Kirchen niedergebrannt oder geschändet, einschließlich ihrer Umwidmungen in Moscheen:

Wer ist in der Lage das Geschehen und die ruinösen Ereignisse zu berichten, die den Armeniern widerfuhren, denn alles war mit Blut bedeckt. … Wegen der großen Zahl an Leichen stank das Land und ganz Persien war mit zahllosen Gefangenen gefüllt; so wurde diese gesamte Nation betrunken vom Blut. Alle menschlichen Wesen christlichen Glaubens waren in Tränen aufgelöst und in trauriger Bedrängnis…

Auch gab es wenig Zweifel darüber, was die Feindschaft der Türken antrieb: „Diese Nation der Ungläubigen“, erklärte ein Militärkommandeur, „kommt wegen unseres christlichen Glaubens gegen uns und sie haben vor die Verordnungen der Anbeter des Kreuzes zu zerstören und die christlichen Gläubigen auszulöschen.“ Daher „passt es und ist richtig, wenn alle Gläubigen mit dem Schwert hingehen und für den christlichen Glauben sterben.“ Viele waren derselben Meinung; die Berichte erzählen von Mönchen und Priestern, Vätern, Ehefrauen und Kindern, alle lumpig bewaffnet, aber pflichteifrig bereit ihre Lebensart zu schützen, herzuzukommen, um sich den Invasoren entgegenzustellen – nur um abgeschlachtet oder versklavt zu werden.

Die türkischen Horden waren unter der Zuständigkeit des aufsteigenden Stammes der Seldschuken mit Armenien auch nicht zufrieden; sie ritten weiter gen Westen über die Ebene Anatoliens, damals Teil des oströmischen Reiches („Byzanz“), wo sie eine Spur aus Rauch und Zerstörung hinterließen. Als er 1068 Kaiser wurde, machte Romanus Diogenes es sich zur Aufgabe zu handeln. 1069 hatte er eine gewaltige Armee zusammengezogen und war tief nach Kleinasien hineinmarschiert, wobei er zahlreiche Städte von den Türken befreite.

Die beiden Streitkräfte trafen schließlich nahe der Stadt Manzikert, direkt nördlich des Sees Van, aufeinander. Der türkischer Sultan Mohammed bin Dawud – der Nachwelt besser bekannt als „Alp Arslan“ oder „heldenhafter Löwe“ – schickte eine Delegation, um mit Romanus über „einen Vorwand für Frieden“ zu verhandeln, wohingegen in Wirklichkeit „Zeit geschunden“ werden sollte, erklärte Michael Attaleiates, der dabei war. Das „ermunterte den Kaiser nur zum Krieg“.

Romanus wies die Emissäre ab, zwang sie vor ihm auf die Knie zu gehen und befahl ihnen ihrem Sultan zu sagen, dass „es keinen Vertrag geben wird … und keine Rückkehr nach Hause, außer nachdem ich den Ländereien des Islam angetan habe, was den Ländereien Roms [Byzanz] angetan worden ist“. Nachdem er „die Botschafter mit größter Verachtung entlassen“ hatte, stachelte Romanus seine Männer „mit Worten außerordentlicher Gewalt“ zum Krieg auf.

Mohammed hielt seine Männer zum Jihad an und erinnerte sie an ihr Win-Win-Szenario: „Wenn uns der Sieg über sie gegeben wird, [nun gut]. Wenn, nicht werden wir als Märtyrer in den Garten einziehen.“ „Wir sind bei dir!“, brüllten die Männer im Gleichklang, als er seine Tirade beendete, gefolgt von einer Salve an „Allahu Akbar“, die Berichten zufolge „die Berge schüttelte“.

So trafen, als „Militärmusik von beiden Seiten erschallte und der Staub des Schlachtfeldes aufstieg wie Wolken im Himmel“, die beiden Armeen an diesem schicksalhaften Freitag, dem 26. August 1071 aufeinander.

Die Schlacht verlief wie üblich: Türkische Reiter in Sichelformation, die ihre wenigen Mitglieder verbarg, preschten voran und schossen Salven von Pfeilen ab, bevor sie sich rasch zurückzogen. Scharen römischer Männer und Pferde fielen; einige verließen sogar die Reihen und flohen. Unerschrocken behielt Romanus die Linie zusammen und marschierte mit seinen Kräften voran; aber weil den Türken unbegrenzt Terrain zur Verfügung stand, um sich zurückfallen zu lassen, gelang es der christlichen Armee nicht sie zu stellen und zu erledigen, während die Türken weiterhin effektive Taktiken des Zuschlagens und Zurückziehens anwandten.

Als der Tag fast vorbei war, befahl Romanus eine Kehrtwende zurück ins Lager, den einzigen Ort, wo seine Männer verpflegt und ihre Pferde getränkt werden konnten. Sobald er zurückkehrte, begannen die Türken einen umfassenden Angriff, „warfen sich wild, mit furchterregendem Geschrei auf die Römer“. Chaos setzte ein. „Alle schrien wirr durcheinander und ritten in Unordnung durcheinander; niemand konnte sagen, was vorging… Es war wie ein Erdbeben mit Geheul, Schweiß und einem raschen Ansturm von Angst, Staubwolken und vor allem ritten Türken überall um uns herum“, erinnerte sich Attaleiates später.

Romanus‘ Varangianergarde (die aus nordischen Kriegern bestehende Eliteeinheit des Imperiums, die immer an den Kaiser gebunden war, dem sie diente) wurde umzingelt und obwohl sie heldenhaft kämpfte bis auf den letzten Mann getötet. Als er sah, dass er „verlassen und komplett von Hilfe abgeschnitten war, zog [Romanus] sein Schwert aus der Scheide und war sich auf seine Feinde, tötete viele von ihnen und schlug andere in die Flucht. Aber er wurde von einer Menge Feinde umringt und an der Hand verwundet. Sie erkannten ihn und er wurde komplett umzingelt; ein Pfeil verwundete sein Pferd, das ausglitt und hinfiel, seinen Reiter mit sich zog. So wurde der Kaiser der Römer gefangen genommen und in Ketten vor den Sultan geführt.“

Schlimmer noch: Der einst stolze und kaiserliche Romanus wurde der erste römische Kaiser in mehr als tausend Jahren, der die schmähliche Erfahrung machte auf dem Schlachtfeld gefangengenommen zu werden. „Diejenigen, die entkamen, waren ein winziger Bruchteil“, vermerkt ein weiterer Chronist. „Von der Mehrheit wurden einige gefangen genommen, der Rest massakriert.“ Ein muslimischer Chronist bestätigt, dass die Christen „in einem solchen Ausmaß getötet wurden, dass ein Tal, in dem die beiden Seiten aufeinandertrafen, [mit ihren Leichen] gefüllt war.“

Sultan Mohammed erklärte den Sieg und sandte schnell in aller Eile „das Kreuz und was den Byzantinern abgenommen worden war“ nach Bagdad und „der Kalif und die Muslime frohlockten. Bagdad wurde in nie da gewesener Weise geschmückt und Kuppeln errichtet. Es war ein großer Sieg der Art, wie der Islam ihn zuvor nicht gesehen hatte“, schreibt ein Historiker aus Damaskus.

Die Schlacht öffnete darüber hinaus die Tür für die dauerhafte Eroberung Kleinasiens. Bevor er ermordet wurde, hatte der heldenhafte Löwe den Türken befohlen „wie die Löwenjungen und die Adlerjungen, die Tag und Nacht die Landschaft durchstreifen, die Christen erschlagen und der römischen Nation keine Gnade geben“. Das machten sie; und „die Emire verbreiteten sich wie Heuschrecken über das Antlitz des gesamten Landes“, drangen in jede Ecke Anatoliens vor, brandschatzten die meisten wichtigen Städte, einschließlich Ephesus, Heimat des heiligen Johannes des Evangelisten, Nicäa, wo im Jahr 325 das Bekenntnis des Christentums formuliert wurde und Antiochia, den ursprüngliche Sitz des heiligen Petrus.

„Alles, was übrig gelassen wurde, waren verwüstete Felder, umgeschlagene Bäume, verstümmelte Leichen und von Angst in den Wahnsinn getriebene oder in Flammen stehende Städte.“ Berichtet wurde, dass hunderttausende anatolische Christen massakriert oder versklavt wurden. Bis Anfang 1090 hatten die Türken die letzte christliche Bastion genommen, Nicomedia, nur knapp einen Kilometer vor Konstantinopel, vor der engsten Stelle des Bosporus.

Fünf Jahre später war der erste Kreuzzug im Gang.

Mohammed bin Dawud sollte von den Muslimen allgemein und besonders von den Türken geehrt werden. Denn der „Sieg des Seldschuken-Sultans in Manzikert war nicht nur ein militärischer Triumph über den byzantinischen Kaiser“, erklärt die Historikerin Carole Hillenbrand. „Seine Gefangennahme symbolisierte die Unterwerfung der Christenheit durch den Islam. Manzikert wurde als erster Schritt einer monumentalen Geschichte wahrgenommen, in der von Türken geführte Dynastien die Christen besiegen und den Triumph des Islam erklären sollten“.

Kein Wunder also, dass zusammen mit einem anderen Mohammed – dem Sultan, der 1453 Konstantinopel eroberte, der türkische Präsident Erdoğan es niemals versäumt diesen Sultan Mohammed bin Dawud, den „heldenhaften Löwen“ und Geißel der Christenheit, zu ehren (wenn nicht ihn nachzuahmen.

Was ist mit den 17 Millionen Sklaven in der islamischen Welt?

Alle Kulturen sind von Verbrechen verunreinigt, aber nur die westliche Kultur kennt den Schmerz der Schuld. 17 Millionen Menschen waren Sklaven der muslimischen Welt. Op-Ed.

Giulio Meotti, Israel National News, 11. August 2020

Auf einer Black Lives Matter-Demo geschwenkte PLO-Flagge (Reutes)

In Fort-de-France auf Martinique rissen Aktivisten ein Straßenschild mit dem Namen Victor Hugo nieder, bevor sie es verbrannten. „Wenn Victor Hugo unwürdig ist, ist niemand würdig“, sagte die International League Against Racism and Anti-Semitsm.

Auch die Statue von Josephine, Ehefrau Napoleons, wurde in Fort-de-France geköpft und abgerissen.

Dasselbe Schicksal gab es für das Monument von Victor Schoelcher, den französischen Abgeordneten, der die Sklaverei abschaffte.

Die Entkolonisierung der Erinnerung schreitet nicht nur in ehemaligen Kolonien voran, sondern auch in Paris, wo der erste, der unter den Schlägen der Cancel Culture leiden musste, Voltaire war, dessen Statue in dieser Stadt verunstaltet wurde. Dann die von Huber Lyautey, Kriegsminister während des Ersten Weltkriegs. Dann Jean-Baptiste Colbert, Autor des Dokuments, das die Bedingungen der Sklaverei festlegte. Auf seinem Sockel die Inschrift: „Staats-Negrophobie“.

Jetzt gibt es einen Aufruf französischer Intellektueller: „Hände weg von meiner Geschichte.“ Unterschrieben vom Philosophen Alain Finkielkraut, dem Essayisten und Schriftsteller Pascal Bruckner, der Wissenschaftlerin Bérénice Levet, dem ehemaligen Premier Manuel Valls erklärte der Aufruf: „Dieser Import der amerikanischen politisch Korrekten ist absolut katastrophal“; und „Wir riskieren einen Prozess in Gang zu setzen, der kein Ende haben wird, der nicht enden kann. Heute ist es Colbert, morgen ist es Jules Ferry, weil er von der Pflicht sprach ‚die Tiefergestellten zu zivilisieren“. Wir müssen in diesem Kontext Geschichte erneut lesen und nicht unsere aktuellen Obsessionen in die Vergangenheit projizieren.“

Die Vergangenheit des Rassismus zu beschuldigen, zu erklären, dass alle Kulturen gleichwertig sind, „würde uns daran hindern Ausrottung, Polygamie oder Zwangsehen nachdrücklich – und überall – zu verurteilen. Wir werden davon geführt die Geschichte in ein Gerichtsverfahren mit einer endlosen Liste Angeklagter umzugestalten.“

Geschichte ist Wissen, fahren sie fort. „Wir müssen über Sklaverei reden, aber wir müssen in all ihren Dimensionen darüber reden. Natürlich ist der Sklavenhandel ein Verbrechen an der Menschheit. Aber Sklaverei gab es in Afrika, Afrikaner waren Teil des Strangs. Es gab unter den europäischen Verträgen elf Millionen Deportierte, aber unter dem östlichen Sklavenhandel gab es siebzehn Millionen Sklaven, Sklaven der muslimischen Welt.“

Zwar sind alle Kulturen von Verbrechen beschmutzt, schreiben sie, aber „nur westliche Kultur kennt den Schmerz der Schuld“. Zusätzlich war Frankreich das erste Land der Welt, das 1794 die Sklaverei abschaffte, es ist das Land der Erklärung der Rechte von Mensch und Bürger, das erste, das die Juden emanzipierte (wie ironisch – heute müssen Juden vor dem Antisemitismus in Frankreich fliehen).

Der französische Historiker Sylvain Goughenheim, ein Mittelalterkundler an der École Normale Supérieure in Lyon, schrieb im Buch „Aristoteles in Mont-Saint-Michel“, dass das griechische Erbe im Mittelalter von Konstantinopel nach Westeuropa übermittelt wurde, nicht von der islamischen Welt. „Die griechische Kultur kehrte nicht Dank des Islam in den Westen zurück: um die antiken Philosophen vor der Vergessenheit zu retten war es vor allem die Arbeit der östlichen Christen gewesen, die unter muslimische Herrschaft fielen und daher arabisiert wurden.“ Im Skriptorium der antiken Abtei, die dem Buch seinen Titel gab, wurden im zwölften Jahrhundert die Arbeiten des Aristoteles von den Kopisten-Mönchen direkt aus dem Griechischen übersetzt.

Es folgten Serien-Petitionen gegen Gouguenheim.

Derweil bekam ein weiterer französischer Historiker, Olivier Pétré-Grenouilleau, Ärger wegen des Buchs „La Traite des Noirs“ (Der Vertrag der Schwarzen), in dem er erklärt: „Die Zahl der von Muslimen geplünderten christlichen Sklaven geht über die der Afrikaner hinaus, die in die Amerikas deportiert wurden.“

Es gibt keine fruchtbarere Zeit um historische Tabus aufzubauen, als den Krieg gegen die Geschichte. Aus Unordnung erwächst eine neue Ordnung. Die New York Times fragte gerade: „Sollten wir Aristoteles löschen?“

 

Mit Hass indoktriniert: Palästinensische Schulen sind typisch muslimische Schulen

Raymond Ibrahim, 24. Juli 2020

Palästinensische Schulkinder mit Hass zu indoktrinieren und gegen die Existenz Israels zu sein grassiert, stellte eine gerade durchgeführte Studie fest, nachdem fast 400 Schulbücher und mehr als 100 Lehrerhandbücher untersucht wurden, die das Bildungsministerium der palästinensischen Autonomiebehörde zwischen 2013 und 2020 ausgegeben hat.

Nach Angaben des Autors Dr. Arnon Groiss vom Meir Amit Intelligence and Terrorism Information Center hat diese Bildung der Aspekte:

[1] Delegitimierung der Existenz des Staates Israel und die Anwesenheit von Juden im Land Israel, einschließlich der Ablehnung der Existenz von jüdischen heiligen Stätten im Land Israel; [2] Dämonisierung Israels und der Juden: „Der zionistische Feind“ ist gemäß der Beschreibung in den Schulbüchern insgesamt böse und stellt eine existenzielle Bedrohung für die Palästinenser dar, die als ultimative Opfer beschrieben werden, ohne gemeinsame Verantwortung für den Konflikt; und [3] Heranabildung zu einem gewalttätigen Kampf zur Befreiung des Landes Israel (Palästina) ohne Bildung zu Frieden und Koexistenz. In keinem der PA-Schuldbücher ist irgendeine Aufforderung zur friedlichen Lösung des Konflikts oder irgendeine Erwähnung der Koexistenz mit Israel zu finden.

Ein ausgesprochen religiöses Element durchdringt weiterhin die palästinensischen Ansichten zu Israel, soweit sie sie nicht sogar dominiert. Nach Angaben eines früheren Berichts zu diesem Thema, ebenfalls von Groiss, werden „Juden außerhalb des Konflikts auch im religiösen Kontext dämonisiert. Sie werden als seit Beginn an korrupte Nation und als Feinde des Islam seit den frühesten Tagen dargestellt.“

Unter Anführung des Koran und anderer islamischer heiliger Schriften lehren palästinensische Schulbücher: „Die Korruption der Kinder Israel auf Erden war der Grund für ihre Vernichtung und wird es sein“; und obwohl er mit ihnen verbündet war, war sich Mohammed „der Hinterlist und Verschwörungen der Juden bewusst“.

Darüber hinaus „islamische traditionelle Ideale des Jihad und des Märtyrertums werden verherrlicht und ihnen einen besondere Rolle im Befreiungskampf zugewiesen. Tatsächlich gibt es eine Sprachübung, die zu Märtyrertum besonders ermutigt.“

Dass palästinensische Schulkinder dazu indoktriniert werden Juden zu hassen scheint zwar eine Besonderheit des israelisch-palästinensischen Konflikts zu sein – heißt, es mag als Produkt von Politik und Missständen erscheinen – aber tatsächlich ist es Teil eines größeren Trends: Schulbücher in einer Vielzahl anderer muslimischer Staaten lehren ebenfalls Hass auf „andere“ – selbst diejenigen, die weit von einer Position entfernt sind Muslime zu „unterdrücken“ werden in Wirklichkeit von diesen unterdrückt.

2018 zum Beispiel gab die US-Kommission für internationale religiöse Freiheit eine Erklärung aus, in der es hieß, es sei „enttäuschend, in saudischen Schulbüchern aufhetzerische Inhalte zu finden, von denen man vorher annahm, dass sie entfernt worden seien“. Die Kommission „entdeckte Inhalt, der für Gewalt und Hass auf religiöse Minderheiten und andere wirbt“, oft in Verbindung zur islamischen Doktrin der „Loyalität und Feindseligkeit“, die von Muslimen auf Grundlage des Koran (z.B. Sure 60,4) verlangt zu lieben, was Allah liebt und zu hassen, was Allah hasst – wozu „Ungläubige“, also Nichtmuslime, gehören.

Ein gesonderter Bericht, veröffentlicht von Human Rights Watch im Jahr 2017, berührte den Indoktrinationsprozess: „Schon im ersten Schuljahr werden Schüler in saudischen Schulen Hass auf alle gelehrt, die als einen anderen Glauben habend oder einer anderen Denkschule angehörig wahrgenommen werden … Die Lektionen in Hass werden mit jedem folgenden Jahr verstärkt.“ Weiter Besorgnis erregend ist, dass solche hasserfüllten Texte nicht auf saudische Schulen begrenzt sind, sondern weiterhin weithin in Madrassen in der ganzen Welt, einschließlich in den USA, verbreitet werden.

Schulen in Pakistan lehren ihre Kinder weiterhin „Christen und andere religiöse Minderheiten zu hassen“, stellte ein Bericht aus 2017 fest.

Statt Hass-Material zu verringern und von religiösem Extremismus abzubringen [wie die Regierung es nach einem besonders tödlichen islamischen Terroranschlag auf eine Schule versprach, bei der im Jahr 2014 132 Schüler getötet wurden] scheint das Gegenteil zu geschehen, wobei der Trend zu einem noch einseitigeren Lehrplans zuzunehmen scheint und in Pakistans öffentlichen Schulen noch mehr religiöser Extremismus gelehrt wird.

Ein pakistanisch-christlicher Leiter sagte 2019, dass religiöse „Minderheiten als Ungläubige betrachtet und in Schulbüchern negativ dargestellt werden, die Vorurteile gegen Minderheiten propagieren.“ Deswegen:

Geben viele Minderheiten ihren Kindern islamische Namen, damit sie nicht als Christen ausgesondert zu potenziellen Zielen für Diskriminierung in Grund- und Mittelschulen sowie auf Oberschulebene werden… in vielen Fällen werden Minderheiten angehörende Schüler in öffentlichen Schulen misshandelt.“

Auch Schulbücher in der Türkei dämonisieren Nichtmuslime. Eine ehemalige Muslima, die zum Christentum konvertierte, sprach aus eigener Erfahrung, als sie erklärte, dass „ihre Meinung von Christen sehr schlecht war, wegen all der Dinge, die sie und andere in einer muslimischen Gesellschaft über Christen gelehrt wurden“. Nach Angaben der Konvertitin, die heute in den USA lebt und das Pseudonym Cerya Little angenommen hat, „ist eine christenfeindliche Gesinnung ein großer Teil der nationalen Identität, deshalb steht jeder oder alles, was Christliches propagiert, automatisch unter Verdacht“.

Schulbücher lehrten sie, dass „es die Christen waren, die das Land und die Reichtümer der muslimischen Welt plündern wollen“ und dass Türken nur damit reagierten „zu verteidigen, was rechtlich ihres war“. (In Wirklichkeit besteht die heutige Türkei aus Gebieten, die mehr als ein Jahrtausend christlich waren, bevor sie im Namen des Jihad brutal erobert wurden.)

„Alles wird verwendet, um die Christen wie Verbrecher aussehen zu lassen“, sagte sie und fügte hinzu: „Das ist in allen muslimischen Ländern dasselbe.“

Und das ist der Punkt. Wenn palästinensische Schulkinder indoktriniert werden Israel und Juden zu hassen, weil sie „ihnen das Land gestohlen“ hätten und sie überhaupt unterdrücken, was erklärt dann die Tatsache, dass andere Kinder überall in der islamischen Welt ebenfalls indoktriniert werden andere Nichtmuslime zu hassen, insbesondere entrechtete christliche Minderheiten, die, weit davon entfernt über Muslime zu „herrschen“, jetzt von ihnen verfolgt werden?

Die Antwort – das im Islam tiefsitzende Gefühl von Herrenmenschentum und Hass auf „den anderen“ – sollte offensichtlich sein.

Stattdessen hilft Hass auf entmachtete religiöse Minderheiten tatsächlich zu erklären, warum Israel derart verunglimpft wird. Wenn, wie es muslimischen Kindern gelehrt wird, Ungläubige immer zu ihren Füßen legen müssen – „Muslime sind die Herren Jerusalems und keine Stimme soll höher sein als ihre Stimme [dort]“, lehren palästinensische Texte – dann wird wohl nur kriegerische Empörung übrig bleiben, wo immer Muslime sich unter der Obrigkeit von „Ungläubigen“ befinden.

In der Corona-Krise: Tot den „dreckigen“ Christen, Liebe für „reine“ Muslime

Raymond Ibrahim, 6. April 2020 (FrontPage Magazine)

Salim Masih, bevor er infolge der Folter starb, der er wegen „Verschmutzung“ muslimischen Wassers unterzogen wurde.

Die islamische Weltsicht – selbst in Bezug auf Dinge wie eine Seuche (d.h. den Coronavirus) – basiert im Wesentlichen auf einer Gegensätzlichkeit: Alles und jedes nicht Islamische ist böse, dreckig, muss gemieden, gehasst und bekämpft werden („jihad“); alles Islamische ist gut, sauber, muss begrüßt und dafür muss gekämpft werden.

Ein christlicher Jugendlicher fand das vor kurzem auf die harte Tour heraus. Saleem Masaih (22) wurde gefoltert und getötet, weil er in Pakistan Wasser aus dem Brunnen seines Arbeitgebers nutzte. Empört beschuldigten die Muslime ihn ein „dreckiger Christ“ zu sein, der „das Wasser verschmutzt hatte“. Eine Reihe gleichermaßen erboster Muslime, die daran Anstoß nahmen, „schworen ihm eine Lektion zu erteilen“, sie „schleppten ihn zu ihrer Rinderfarm, wo sie ihm die Hände fesselten, seine Füße zusammenketteten und ihn fortgesetzt mit Stöcken und Eisenstangen folterten“. Bevor er infolge seiner schweren Wunden starb, erzählte Saleem seiner Familie, dass er „nur gefoltert wurde, weil er Christ war“. Was den Arbeitgeber angeht, bestand der darauf, dass er kein Verbrechen begangen hatte; es war immerhin der ermordete Christ, der „das Verbrechen begangen hatte ihr Wasser zu verunreinigen“, sagten seine muslimischen Mörder und daher war diese Strafe – Folter und Tod – „gerechtfertigt“.

Gewalttätige und mörderische Ausbrüche von Muslimen, wo immer „dreckige“ Christen Wasser ersterer trinken oder nutzen, sind nicht unüblich. Allein in Pakistan wurde Javed Anjum, ein weiterer junger Christ, getötet, nachdem er in eine Falle gelockt und volle fünf Tag lang gefoltert wurde, weil auch er die Frechheit hatte Wasser aus einer Madrassa zu trinken. Und dann gibt es natürlich einen überaus berüchtigten Fall von Christenverfolgung in Pakistan, den von Asia Bibi: Sie wurde angegriffen, geschlagen, fälschlich der Blasphemie beschuldigt und entsprechend ein Jahrzehnt lang inhaftiert – alles, weil auch sie, damals Arbeiterin auf einer Farm, muslimisches Wasser getrunken hatte.

Das ist weniger ein pakistanisches als vielmehr ein islamisches Phänomen. Dr. Abdulla Badr – ein ägyptischer-muslimischer Gelehrter mit Abschluss von der al-Azhar Universität und ehemaliger Professor für islamische Exegese – erklärte einmal während einer auf Video aufgezeichneten Konferenz, dass er derart „angewidert“ von Christen ist, dass er, sollte ein Christ seine Tasse berühren, nicht daraus trinken würde: „Ich werde so angeekelt, Mann, ich kann ihren Geruch nicht ausstehen … Ich mag sie nicht, das ist meine Entscheidung. Und sie ekeln mich an; ihr Geruch, ihr Aussehen, alles. Ich verspüre Ekel, Ekel!“

Badr fügte hinzu, dass er einmal in Ägypten ein Geschäft  betrat, um Essen zu kaufen, aber als er die Kreuze und christliche Ikonen an der Wand sah und begriff, dass der Inhaber Christ war, gab er das Essen auf der Straße sofort weg.

Vergleichen Sie solches Verhalten mit muslimischem Verhalten gegenüber ihren Glaubensbrüdern; da ist nichts zu „ekelhaft“, anscheinend weil ein Muslim niemals etwas verschmutzen kann. Tatsächlich ermutigen derzeit Muslime andere Muslime miteinander in körperlichen Kontakt zu treten, trotz weltweiter Ängste sich mit COVID-19 anzustecken. „Von einem anderen Muslim gegessenes Essen zu teilen führt zu Shifa (Heilung) und nicht zu Corona“, erklärte gerade ein muslimischer Mann in den sozialen Medien. „Der Islam lehrt uns, dass Händeschütteln Liebe verbreitet, nicht den Coronavirus“, sagte ein anderer. (Behalten Sie im Hinterkopf, dass Hände schütteln auf Mitmuslime beschränkt bleiben sollte; gemäß eines recht bekannten Hadith ordnete Mohammed an, dass Muslime den Gruß Salaam nicht Juden und Christen entbieten, sondern sie stattdessen in enge Seitengassen drängen sollten.)

Andernorts in der islamischen Welt protestieren Muslime gegen die Idee einer vorübergehenden Schließung von Moscheen, weil ganz klar nichts, was mit dem Islam und besonders mit islamischem Gottesdienst zu tun hat sie krank machen kann. Folglich haben „radikale schiitische Kleriker im Iran ihren Druck auf Ayatollah Ali Khamenei erhöht die größten heiligen Stätten des Staates offen zu halten – wo die Schreine zu küssen und zu berühren üblich ist; damit befindet sich das islamische Regime in einer heiklen Lage, nachdem einer der prominentesten Ärzte warnte, dass Millionen an der chinesischen Coronavirus-Infektion sterben könnten“.

Ein anderer Bericht von Breitbart hält fest, dass „Online-Videos auftauchten, die zeigen, wie Gläubige Schreine ablecken und küssen, um zu zeigen, dass sie keine Angst davor haben, sich während des eskalierenden Coronavirus-Ausbruchs in der Islamischen Republik zu infizieren“. Hussein Ravazadah, dessen Titel „Experte zu iranisch-islamischer Medizin“ lautet, gibt an: „Wir sind nach Qom gekommen, in die Moschee und zu privaten Treffen, wir werden jedermann küssen. Wir werden uns mit jedem treffen.“ Breitbart fährt fort: „Irans heilige Orte ziehen Schiiten aus der ganzen muslimischen Welt zu Pilgerreisen an, womit sie wahrscheinlich den Virus über die gesamte Region verbreiten.“

Wenn Muslime des Iran so überzeugt sind, dass nichts an ihrem Glauben oder den Gläubigen jemals Seuchen verbreiten kann, dann sollte es nicht überraschen, dass Muslime in praktisch jedem Staat, in dem die Obrigkeit vorläufig Versammlungen in Moscheen verboten hat, ebenfalls protestieren. In Bangladesch „schrien zehntausende Muslime auf … während sie den Behörden trotzten, um öffentliche Massengebetsversammlungen zu veranstalten, gerade zu dem Zeitpunkt, als die südasiatischen Staaten die ersten Toten der globalen Pandemie berichteten.“ Bilder dieser gewaltigen Zahlen zeigen dicht gedrängte Muslime, die praktisch übereinander stolpern.

In Ägypten erzählte der salafistische Kult-Scheik Mustafa al’Adawi Muslimen: „Lasst die Politiker nicht auf diese Weise über euch bestimmen, die Obrigkeit sind Säkularisten, die die Religion [Islam] ohnehin nicht lieben und das als Vorwand benutzen. Geht überall mit Leuten auf der Straße beten, selbst im Dreck, denn die Erde ist eine Moschee [wörtlich: ein masjid, ein Ort zum Knien] und ihr Boden ist rein“, zitierte er Mohammed in einem Hadith.

All das – sowohl die irrationalen Aversion gegen „Ungläubige“ wie die irrationale Akzeptanz von Mitmuslimen, selbst in Zeiten endemischer Krankheit – spiegelt diese eine Doktrin, aus der alle Uneinigkeit entsteht, al-wala‘ w’al bara, die wechselnd als „Loyalität und Feindschaft“ oder „Liebe und Hass“ übersetzt wird: „Alles und jedes Islamische muss geliebt werden, darauf gehofft werden, ihm geholfen werden und natürlich darf man keine Angst davor haben; alles und jedes Nichtislamische muss gehasst, verachtet, abgelehnt und ihm entgegengewirkt werden. Wie inzwischen offensichtlich sein sollte, wird, obwohl die physischste und deutlichste Erscheinungsform dieser Doktrin der Jihad ist, praktisch alles in der muslimischen Weltsicht von dieser Doktrin gefärbt – Gut oder Schlecht gründet ausschließlich auf seiner Affinität zum Islam oder deren Fehlen.

Die neuesten „Rassisten“: Die europäischen Vergewaltigungsopfer des Islam

Raymond Ibrahim, 13. Juli 2020 (auch auf Gatestone Institute)

Die weit verbreitete Vorstellung, dass, wann immer die Rassen aufeinanderprallen, nur Minderheiten die Opfer sein können, ist wohl kaum auf die jüngsten Proteste/Krawalle in Amerika beschränkt. Elemente dieses Denkens tauchen oft in anderen, besonders in bizarren Zusammenhängen auf.

Beispielsweise werden britische Frauen, einschließlich tatsächlicher Vergewaltigungsopfer, die die Aufmerksamkeit auf das Phänomen „asiatischer“ (muslimisch-pakistanischer) Prostitutionsbanden, lenken, vom „Woke“-Establishment attackiert.

Vor kurzem wurde in Großbritannien Sarah Champion, eine Labour-Politikerin und Abgeordnete für Rotherham (dem Epizentrum der Prostitutionsringe) beschuldigt, „die Flammen des Rassenhasses zu schüren“ und „wie eine neofaschistische Mörderin zu agieren“. Ihr Verbrechen: Sie hatte es gewagt zu behaupten: „Britannien hat damit ein Problem, dass britisch-pakistanische Männer weiße Mädchen vergewaltigen und ausbeuten.“

Dieselben Elemente, die Champion beschuldigen eine „Mörderin“ zu sein, charakterisierten das Programm Großbritanniens zur Bekämpfung von Extremismus, Prevent, als eines, das „auf einer Grundlage von Islamophobie und Rassismus aufbaut“.

Ein paar Wochen zuvor verriet ein Artikel mit dem Titel „I was raped by Rotherham grooming gang—now I still face racist abuse online“ (Ich wurde von Prostitutionsbande in Rotherham vergewaltigt – jetzt werde ich online rassistisch beleidigt“), dass ihr muslimischer Vergewaltiger sie während der mehr als 100 Male, die sie in ihrer Jugend von der pakistanischen Prostitutionsbande vergewaltigt wurde, als „eine weiße F*tze, eine weiße Hure und eine weiße Schlampe“ bezeichnete.

„Wir müssen radikale und religiös Schwerverbrechen begreifen, wenn wir sie verhindern und die Menschen davor beschützen wollen, und auch um sie korrekt zu verfolgen“, sagte sie in ihrem letzten Interview.

Vorbeugung, Schutz und Strafverfolgung – allesamt werden behindert, weil wir uns weigern die religiösen und rassistischen Projekte der Prostitutionsbanden anzusprechen… Diese Weigerung sagt ihnen, dass es in Ordnung ist Weiße zu hassen.

Ellas Versuch die „religiösen und rassistischen Aspekte“ des Missbrauchs von ihr und vielen anderen Mädchen hervorzuheben, führt nur zu „jeder Menge Beschimpfungen durch Linksextreme und radikalfeministische Akademiker“, sagte sie: Solche Gruppen „gehen online und versuchten jedem Widerstand zu leisten, den sie als Nazi, Rassist, Faschist oder weißen Herrenmenschen betrachten“:

Rassismus gegen Weiße ist ihnen egal, weil sie zu glauben scheinen, diesen gebe es nicht. Sie haben versucht mich niederzustrecken und kritisieren mich ständig und das geht schon Monate so. Sie versuchen mich abzuschalten, mich mundtot zu machen … ich habe in meinem Leben nie einen solchen Hass erlebt. Sie beschuldigen mich „für weiße Pädophile einzutreten“ und etwas „finster Dämonisches“ zu sein.

Die Schuld oder zumindest die Verantwortung dem Opfer zuzuweisen ist nicht auf Großbritannien beschränkt. Nach Angaben eines Berichts vom 9. August 2019 „wurden in der schwedischen Stadt Uppsala … vier Frauen in genauso vielen Tagen vergewaltigt“. Obwohl die Polizei es versäumte die Beschreibung der Vergewaltiger zu veröffentlichen – in der Regel ein sicheres Zeichen für ihre Herkunft – gaben sie Warnungen aus, Frauen sollten „darüber nachdenken, wie sie sich verhalten“, „vorausdenken“ und „nicht alleine aus dem Haus gehen“.

In Deutschland vergewaltigten sieben muslimische Migranten eine Teenagerin in einem Park, nachdem sie sie in einer Disco in Freiburg unter Drogen setzten. Der Polizeichef warnte deutsche Frauen davor „sich durch Alkohol oder Drogen verwundbar zu machen“.

Ratschläge gegen Alkohol, Drogen und rücksichtsloses Verhalten wären willkommener und ernster zu nehmen, würden sie nicht unter Zwang erfolgen. Und wie die Dinge stehen, ist das ein Ablenkungsmanöver.

Nachdem Mobs muslimischer Migranten zum Beispiel sage und schreibe eintausend Frauen am Sylvesterabend 2016 in Köln sexuell belästigten, rief Bürgermeisterin Henriette Reker die Frauen auf „besser vorbereitet zu sein, besonders im anstehenden Karneval. Dafür werden wir online Leitfäden veröffentlichen, die diese jungen Frauen sich durchlesen können, um sich vorzubereiten“.

Ähnlich wurde in Österreich eine 20 Jahre alte Frau, die in Wien an einer Bushaltestelle wartete, von vier muslimischen Männern angegriffen, geschlagen und ausgeraubt – von denen einer, der „damit anfing seine Hände durch mein Haar zu ziehen und klar machte, dass es in seinem kulturellen Hintergrund kaum blonde Frauen gibt“ – und die Polizei reagierte damit dem Opfer zu sagen, sie solle sich die Haare färben:

Zuerst hatte ich Angst, aber mehr als alles andere bin ich jetzt wütend. Nach dem Übergriff sagte man mir, dass Frauen nach 8 Uhr abends nicht alleine auf der Straße sein sollten. Und sie gaben mir noch einen anderen Rat, sagten mir, ich solle mein Haar dunkel färben und mich auch nicht so provokativ kleiden. Indirekt bedeutet das, dass ich zum Teil an dem Schuld war, was mir zustieß. Das ist massiv beleidigend.

In Norwegen besteht Unni Wikan, eine Professorin für Sozialanthropologie an der Universität Oslo, darauf, dass „norwegische Frauen ihren Teil der Verantwortung für diese Vergewaltigungen zu übernehmen haben“, weil muslimische Männer ihr Kleidungsverhalten provokativ finden. So viel zu der feministischen Behauptung, dass Frauen sich anziehen und so promiskuitiv und provokant verhalten können, wie sie wollen – und wehe dem Mann, der das fehlinterpretiert (es sei denn, er gehört einer rassischen oder religiösen Minderheit an).

Professorin Wikans Schlussfolgerung lautete nicht, dass im Westen lebende muslimische Männer sich westlichen Normen anpassen müssen, sonder genau umgekehrt: „Norwegische Frauen müssen erkennen, dass wir in einer multikulturellen Gesellschaft lieben und sich dem anpassen.“

Selbst wenn es um Vergewaltigung geht, dann ist das Opfer, wenn sie weiß ist und der Vergewaltiger nicht, überhaupt kein Opfer; schlimmer: sie ist eine „Rassistin“ und „Hasserin“, die womöglich verdient, was ihr widerfuhr und mehr. „Dem Opfer die Schuld geben“ ist mit aller Macht zurück und gewinnt überall im Westen an Boden.