Islamkritik = Rassismus?

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Der Islam ist keine Rasse. Er ist ein Satz an Ideengut.

Hör auf mich einen Rassisten zu nennen, weil ich etwas kritisiere, das keine Rasse ist.
Hör auf mir zu sagen, ich hätte kein Recht dazu.
Ich lebe in einer freien Gesellschaft, in der es den Menschen
erlaubt ist Ideen offen zu diskutieren und zu kritisieren.

Meine Kritik am Islam macht micht nicht zum Fanatiker.
Dass du mich zum Schweigen bringen musst, macht DICH zu einem.

Weltkarte: Gewaltsame Christenverfolgung durch Muslime

Die christliche Hilfsorganisation he Voice of the Martyrs Canada (VMO) hat eine neue „Gebets-Landkarte“ veröffentlicht, die weltweit die Länder hervorhebt, in denen Christen gewaltsamer Verfolgung durch islamische Extremisten ausgesetzt sind.

Die Organisation sagt, dass der Hauptzweck der Karte darin besteht „Menschen zu ermutigen für verfolgte Christen zu beten“. Ein kurzer Überblick über die Karte dient dazu viel über den Zustand der Christenverfolgung in der gesamten Welt zu erfahren, besonders durch den radikalen Islam.

Eine Landkarte zum Ausdrucken findet sich hier.

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Eingeschränkt: Die braunen Felder kennzeichnen Länder, in denen die Politik oder die Praxis der Regierung verhindern, dass Christen Bibeln oder christliche Literatur erhalten können. Ebenfalls dazu gehören Länder, in denen von der Regierung genehmigte Umstände oder antichristliche Gesetze dazu führen, dass die Glaubenden schikaniert, ins Gefängnis gesteckt, getötet oder ihrer Grundbedürfnisse beraubt werden.

Feindselig: Die grauen Felder kennzeichnen Länder, in denen Regierungen freie Religionsausübung in ihren Gesetzen oder der Verfassung verkünden, sich aber nicht darum kümmern, wenn Christen wegen ihrer Identität (Glauben) oder als Zeugen Opfer von Gewalt werden.

Unter Beobachtung: Die gelblichen Felder bezeichnen Länder, die beobachtet werden, weil es einen verstärkten Trend zu Verfolgung von Christen gibt, wo die Regelmäßigkeit oder Schwere der Verfolgung aber noch nicht die Kriterien für „feindselig“ erfüllen.

 

 

Informationen: Israel National News, 5. Februar 2016

 

Postmoderner kultureller Totalitarismus hat die menschliche Natur verändert

Kultureller Totalitarismus hat das Unmögliche geschafft – er veränderte die menschliche Natur. Eine abstrakte Ideologie hat Verstand und Gefühl verdrängt – und die Fähigkeit Mitgefühl mit echten Opfern zu haben.

Alexander Masitrovoy, Israel National News, 26 Januar 2016

In meiner Korrespondenz zu den Ereignisse in Köln fragte mich der Redakteur einer russischen Zeitung etwas Selbstverständliches, aber auch Entmutigendes: „Wo waren die deutschen Männer?“ Ich war perplex.

In der Tat: Für uns, die wir in Russland aufwuchsen, wäre es unvorstellbar, dass ein paar betrunkene junge Leute sich an Silvester im Zentrum von Moskau oder Sankt Petersburg öffentlich über Mädchen lustig machen und sie belästigen. Würden sie das wagen, würden sie den nächsten Morgen nicht erleben; sie würden „Märtyrer“ werden und sich in einem ganz anderen Gefilde ihre 72 Jungfrauen zu Willen machen.

Moralkodexe, die uns auf genetischer Ebene eingebettet sind, würden fordern, dass wir zugunsten der Frauen eingreifen. Besonders in einer Situation, in der normale erwachsene Menschen in größerer Zahl vorhanden sind als die Vergewaltiger und die Vergewaltiger selbst keine Terroristen, Cyborgs oder Außerirdische waren, sondern nichts als Straßenpunks.

Wie sich in Deutschland, Schweden, Österreich herausstellte – wurden diese Kodexe fatal verletzt. Eine große Anzahl solide gesunder Männer, die die jungen Frauen schreien und weinen hörten und die begangenen Verbrechen gesehen haben, unternahmen nichts, um die Opfer zu retten. In seltenen Fällen wurden die Mädchen von Migranten aus Osteuropa oder Ländern der Dritten Welt verteidigt.

Aber das ist nur die erste in einer langen Reihe einfacher Fragen. Wir könnten erwarten, dass Frauen, nachdem sie am nächsten Tag vom Missbrauch der jungen Frauen erfuhren, von kalter Wut gepackt sein würden. Schließlich gibt es bei jeder normalen Frau einen angeborenen Instinkt ein Kind zu retten oder ein Mädchen vor Missbrauch, Vergewaltigung oder Belästigung zu schützen.

Neuerdings funktioniert der genetische Code nicht. Wir hörten Frauen, die die Opfer beschuldigten und die Vergewaltiger verteidigten. Wir hörten Henriette Reker, Kölns Oberbürgermeisterin, die behauptete: „Es gibt immer die Möglichkeit eine gewisse Distanz von mehr als einer Armlänge zu einzuhalten.“ Claudia Roth von den Grünen beschuldigte einen „organisierten Mob“ im Internet „zu einer Jagd nicht weißer Menschen aufzurufen“. Wir erfuhren von Dutzenden Journalistinnen, die die Wahrheit verschwiegen, weil die Vergewaltiger „Flüchtlinge“ waren.

Feministen? Wir hörten ihre Stimmen nicht. Wir haben ihre Stimmen in Schweden, Norwegen und England nicht gehört, wo aus tausenden Mädchen schon lange in „weißes Fleisch“ gemacht worden ist.

Stattdessen ist alles, was wir hören, ein subtiles Gemurmel, wie das der Expertin Irmgard Kopetzky, die erklärte, dass „sexuelle Gewalt ein Thema für Menschen jeder ethnischer Herkunft ist“. „Zahlen zeigen, dass die Mehrheit der Menschen, die in Deutschland sexuelle Übergriffe ausüben, nicht aus einem Immigranten-Hintergrund kommen“, lässt sie wissen. Andrea den Boer von der University of Kent sieht die Wurzeln des Problems darin, dass „die Veränderung der Geschlechterrate bei der Bevölkerung der jungen Erwachsenen, die ebenfalls anormal aussieht, bei etwa 114 Jungen dieses Alters pro 100 Mädchen liegt (SIC)“. Wirklich?

In China, Armenien, Aserbaidschan gibt es ebenfalls mehr Jungen als Mädchen. Hat irgendjemand gehört, dass etwas Ähnliches in Beijing, Jerewan oder Baku geschieht? Warum gab es während Revolutionen in Rumänien, der Ukraine, Georgien und Moldawien keine Fälle von Gruppenvergewaltigungen von Mädchen bei Demonstrationen, wie sie auf dem Tahrir-Platz stattfanden?

Je weiter die Büchse der Pandora geöffnet wird, desto mehr Fragen kommen auf. Was ist mit den Politikern? Hat irgendeiner von ihnen – von rechts oder von links – das so genannt, wie sie es sahen? Nein. „Sexuelle Belästigung ist nicht automatisch an Migration und Immigration gebunden“, sagte der schwedische Premierminister Stefan Löfven in Davos. Klar doch!

Nach Angaben des Berichts des Schwedischen Nationalrats für die Verhinderung von Verbrechen (BRÅ) lag die vor 20 Jahren (1996) die höchste Rate der Verurteilungen wegen Vergewaltigung bei Personen aus Nordafrika und dem Irak. Sie wurden 17,5-mal häufiger wegen Vergewaltigung verurteilt als einheimische Schweden.

Wir reden von einer alltäglichen Situation, die für die patriarchalische muslimische Welt typisch ist – für Iraker, Afghanen oder Somalier – in denen eine nicht muslimische Frau nicht mehr als ein Sexobjekt ist, eine einfache und natürliche Beute, eine Hure. Koptische Frauen in Ägypten sind ständig unterliegen Belästigungen einfach deshalb, weil sie Christinnen sind. Der Bürgerkrieg im Libanon fand nicht zuletzt wegen der Massenvergewaltigungen von christlichen Frauen durch Palästinenser statt. Wie viel mehr bei europäischen Frauen, die an ihre freie Kleiderordnung gewöhnt sind und nicht von ihren Familien beschützt werden.

Wenn „Flüchtlinge“ es jemals Zuhause – in Algerien, dem Irak, Afghanistan und Somalia – gewagt hätten dasselbe mit muslimischen jungen Frauen zu tun, wären sie lebendig begraben worden. Es gibt strikte und repressive Gesetze von Clan-Rache und niemand wagt es eine Frau eines anderen Clans oder Stammes zu belästigen, ohne eine unvermeidlich grausame Bestrafung zu ertragen zu müssen. Europäische Frauen haben keine Schutz durch ihre Familien oder gar des Staats, wobei Letzterer sich auf die Seite der Täter stellt. Das ist der Grund, dass sie dem Untergang geweiht sind.

Warum sind westliche Politiker von Angst gelähmt? Warum wagen es nur die Führungspolitiker Osteuropas die Wahrheit zu sagen – Miloš Zeman und Bohuslav Sobotka, der Präsident und der Premierminister der tschechischen Republik, der slowakische Premierminister Robert Fico, der Premierminister Ungarns, Viktor Orbán?

Warum stellte sich heraus, dass sie die einzigen Führungspolitiker waren, die sowohl eine mutige als auch adäquate Antwort auf die Realität dieser Situation gaben? Diese kleinen Länder, eingequetscht zwischen Mühlsteine ehemaliger großer Reiche, nachdem sie den Sowjet-Despotismus überlebt haben, kennen heute den Wert von Freiheit und Würde. Sie wurden gegen universalistische Ideologien geimpft. Ist es nicht verwunderlich, dass die tschechische Republik und die Slowakei die einzigen Länder sind, die echte Flüchtlinge aufnehmen, denen ein furchtbares Schicksal droht – Christen und Jesiden aus dem Irak – aber nicht erwachsene und aggressive junge Männer, die wegen eines leichte Lebens und „weißem Fleisch“ nach Europa unterwegs sind?

Was ist mit der Welt passiert, dass Männer, Frauen, Politiker und die Elite ihre Töchter und Kinder verraten, um Neuankömmlinge mit ihren niedrigeren Instinkten und einem Kult männlicher Macht zufriedenzustellen?

Die Antwort ist traurig: Die Kultur des Postmodernismus hat geschafft, was selbst mit der kommunistische Propagandamaschine nicht erreicht werden konnte. Sie hat den Selbsterhaltungstrieb, natürliche, auf genetischem Level den Menschen verankerte Reaktionen, die Fähigkeit Mitgefühl zu empfinden und ein Opfer – eine Frau, ein Mädchen, ein Kind – zu beschützen abgebaut. Eine abstrakte Ideologie hat den Verstand und die Gefühle verdrängt.

I verließ die UdSSR als jemand, der den Sowjet-Totalitarismus hasste. Heute erkenne ich, dass der kulturelle Totalitarismus der politischen Korrektheit sich als weit verderblicher herausgestellt hat.

Das Sowjetregime diktierte harte Regeln und etablierte Zensur. Die Menschen blieben allerdings normale menschliche Wesen. Sie lachten die Obrigkeit aus, machten Witze über Breschnjew, drehten trotz der Zensur satirische Filme und lernten Zeitungen zwischen den Zeilen zu lesen. Das bezieht sich vor allem für die Intelligenzija.

Kultureller Totalitarismus hatte weit mehr Erfolg. Er bestätigte eine unerbittliche Selbstzensur, verwandelte Menschen in sterile Zombies und löschte die Grundgefühle der Verantwortung und Würde aus. Er veränderte die Natur des Menschen und tatsächlich war das ein einzigartiges Experiment seiner Befürworter an ihrem eigenen Volk.

Es gibt in Sibirien ein kleines, Fleisch fressendes Tier – ein Hermelin. Er jagt Kaninchen und Hasen, die beträchtlich schwerer, schneller und stärker sind. Er schleicht sich nicht an, sitzt nicht in einem Hinterhalt und fängt seine Beute nicht auf der Flucht. Er führt einen hypnotisierenden Todestanz vor ihr auf – schlängelt sich, macht akrobatische Sprünge und schlägt Purzelbäume. Der Hermelin verwirrt die Beute und nähert sich ihm allmählich und greift sie dann an der Kehle. Das Kaninchen stirbt an Schock. Warum erlaubt die Beute dem Hermelin sie zu verwirren und zu töten ohne Widerstand zu leisten? Biologen können das Rätsel des hypnotisierenden Hermelintanzes nicht lösen.

Westliche Eliten verurteilen ihr Volk im Voraus mit Purzelbäumen und akrobatischen Tricks zu demselben Schicksal wie das unglückliche Kaninchen. Der hypnotisierende Todestanz hat Fahrt aufgenommen.

Off topic: „Alle Männer sind potenzielle Vergewaltiger“

Zu „Köln“ und den Reaktionen der politisch korrekten Vollhonks von Links und wo sonst auch immer möchte ich eins sagen, weil ich immer wieder von gewissen Leuten in Führungs- und Meinungsmacher-Positionen den Satz aus der Überschrift höre:

Ihr beweist mal wieder, wie sehr ihr zweierlei Maß anlegt und wie verlogen das ist.

Ihr behauptet, diese sexuellen Übergriffe hätten nichts mit der Religion, der Nationale, der Herkunft, der Ethnie und schon gar nichts mit dem Islam zu tun.

Ihr fordert, dass man die Flüchtlinge „nicht unter Generalverdacht“ stellt.

Aber dafür stellt ihr dann eine viel größere Gruppe unter Generalverdacht, indem ihr Heuchler gleich ALLE Männer zu Tätern erklärt!

Geht’s noch?

Eine nachweisbare Gruppe Menschen (oder auch Unmenschen) benimmt sich schlimmer als die Axt im Walde und ihr sagt, alle andern Menschen desselben Geschlechts seien dieselben Schweine?

Was habt ihr eigentlich für ein Menschenbild? Ach ja: Männer sind alle Schweine. Und Frauen nicht. Ein Mann begeht ein Verbrechen an einer Frau und alle anderen Männer werden sind mitschuldig und werden mit verdammt.

DAS ist kollektive Bestrafung.

Ihr seid ein verlogenes Pack, das gehörig übers Knie gelegt gehört. Ihr habt keine Verstand, sondern seid von einer Ideologie besessen, die unsere Gesellschaft zugrunde richtet. Nicht weniger, eher mehr.

Ausgangssperre für wen?

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Golda+Frauenrechte
Als Golda Meir Premierministerin von Israel war, schlug ein Minister ihres Kabinetts
wegen einer Vergewaltigungsserie eine Ausgangssperre für Frauen vor.
Sie lehnte das ab und sagte:
“Es sind Männer, die die Frauen angreifen.
Wenn es eine Ausgangssperre gibt,
dann lasst die Männer Zuhause bleiben.”

„Aber ISIS tötet mehr Muslime als Nichtmuslime!“

Raymond Ibrahim, 17. Dezember 2015

Mit dem Aufstieg des Islamischen Staates (ISIS, ISIL oder IS) ist eine alte Rechtfertigung, die den Islam von der Gewalt entbinden soll, wieder bedeutend geworden. Weil ISIS andere Muslime tötet, so lautet das Argument, kann seine Gewalt offensichtlich nicht auf dem Islam gründen, der es Muslimen verbieten muslimische Glaubensbrüder in seinem Namen zu töten.

Dieser Punkt wird jedes Mal betont, wann immer islamische Jihadisten im Westen Massaker begehen. Kurz nach dem Terroranschlag in San Bernardino mit 14 Toten legte US-Präsident Barack Obama, der früher schon darauf bestand, dass der Islamische Staat „nicht islamisch ist“, genau dar:

ISIS spricht nicht für den Islam. Sie sind Strolche und Mörder, Teil eines Todeskults… Darüber hinaus ist die bei weitem überwiegende Mehrheit der Terroropfer der Welt Muslime. (Hervorhebung hinzugefügt)

Gleichermaßen veröffentlichte der Independent aus Großbritannien nach dem Terroranschlag in Paris im November, der 129 Menschen das Leben kostete, einen Artikel mit der Überschrift: „Pariser Anschläge: ISIS verantwortlich für mehr muslimische Tote als für westliche Opfer“. Und die Daily Beast argumentierte: „Vor dem Horror von Paris tötete ISIS tagtäglich Muslime., Wir Muslime hassen diese wahnsinnigen Leute mehr als sonst irgendjemand… Aber die Opfer Nummer 1 dieser barbarischen Terrorgruppe sind Muslime. Das ist unbestritten.“

Zusammen mit der Distanzierung des Islam von Gewalt – wahre Muslime sollen keine anderen Muslime im Namen des Jihad töten – vernebelt dieses Argument die Frage, wer das wahre Opfer islamischen Terrorismus ist: Warum über muslimisches Abschlachten von Nichtmuslimen reden – ob Westler in Paris oder Kalifornien oder christliche Minderheiten unter dem Islam – wenn es Muslime sind, die die vorrangigen Opfer sind, die das meiste Mitgefühl verdienen?

Dieses Argument ist jedoch auf mehreren Ebenen fehlerhaft. Erstens betrachtet der Islamische Staat seine Opfer nicht als Muslime. Tatsächlich betrachtet der sunnitische Mainstream-Islam – der dominierender Strang des Islam, an den ISIS sich hält – alle Nichtsunniten als falsche Muslime; bestenfalls sind sie Häretiker, die sich dem „wahren Islam“ unterwerfen müssen.

So verstehen Sunniten weithin Schiiten, umgekehrt genauso – daher ihr dauernder Krieg. Während westliche Fernsehsprecher dazu tendieren sie als „Muslime“ zusammenzuwerfen – worüber die falsche Schlussfolgerung erzielt wird, dass ISIS unislamisch ist, weil er „muslimische Glaubensgeschwister“ tötet – betrachtet jede Gruppe die andere als Feinde. (Er in jüngerer Zeit, in der beide Gruppen gegen den Westen und Israel Ränke spinnen, arbeiten sie gelegentlich zusammen.)

Insgesamt ist es also so: Wenn sunnitische Jihadisten Schiiten abschlachten – oder Sufis, Drusen und Bahai, die kleinere Gruppen sind, die in unterschiedlichem Maß mit dem Islam nahe stehen – dann tun sie das nach genau der Logik, nach der sie christliche Minderheiten oder europäische, amerikanische und israelische Staatsbürger abschlachten: Alle sind Ungläubige, die entweder den wahren Glauben annehmen, unterworfen oder sterben müssen.

Fakt ist, dass ISIS andere „Muslime“ nur tötet, um die Überlegehenheit beanspruchenden und intoleranten Aspekte des Sunnismus zu bestätigen. Sehen Sie sich nur unseren guten „Freund und Verbündeten“ Saudi-Arabien an, dessen offizielle Religion der sunnitische Islam ist und sehen sIe sich an, welcher Untermenschen-Umgang die schiitischen Minderheiten dort erfahren.

Aber was ist mit den Sunniten, die im Jihad des Islamischen Staats getötet werden? Diese werden als „Märtyrer“ wegerklärt – Kollateralschaden – der dazu bestimmt ist in das Paradies des Islam einzuziehen. Das Thema der während des Jihad getöteten Mitsunniten ist im Verlauf der Jahrhunderte durchaus weitgehend thematisiert worden. Es erhielt durch den Al-Qaida-Führer Ayman Al-Zawahiri in seinem Aufsatz „Jihad, Märtyrertum und das Töten von Unschuldigen“ (The Al Qaeda Reader, S. 137-171) eine umfassende Analyse. Nach seiner Schilderung, dass drei der vier sunnitischen Rechtsschulen – Hanafi, Schafi’i und Hanbali – das versehentliche oder unvermeidbare Töten von Muslimen im Jihad nicht verbieten, schloss Zawahiri:

Das einzige, was Mudschaheddin [Jihadisten] ausdrücklich tun müssen, sollten sie wissentlich einen Muslim töten [der sich zwischen den angezielten Ungläubigen befindet], ist Wiedergutmachung zu leisten. Blutgeld ist indes ein Weg ganz aus der Auseinandersetzung hinaus. Die Zahlung sollte nur geleistet werden, wenn es einen Überschuss an Geldern gibt, die nicht länger gebraucht werden, um den Jihad zu finanzieren. Das gilt wiederum nur, wenn ihr [muslimisches] Mischen mit den Ungläubigen au seinem legitimen Grund erfolgt, zum Beispiel wegen Geschäften. Und wir gehen davon aus, dass diejenigen, die getötet werden, Märtyrer sind und glauben, dass das, was der Scheik des Islam [Ibn Taymiyya] über sie sagte, gilt: „Diejenigen Muslime, die versehentlich getötet werden, sind Märtyrer und der verbindliche Jihad sollte nie aufgegeben werden, weil er Märtyrer schafft.“

Was ist aber mit den Sunniten, die ISIS absichtlich tötet? Hier verlassen sich die Jihadisten auf takfir, den Akt, dass eine sunnitische Gruppe eine andere sunnitische Gruppe als kafir verurteilt – also Nichtmuslime, Ungläubige, deren Blut ungestraft vergossen werden kann. Takfir hat fast seit seinem Beginn neben dem Islam existiert, angefangen mit den khawarij (Charidschiten) – die Muslime rituell schlachtete, weil sie nicht dem Buchstaben des Gesetzes folgten – und war/ist die Hauptratio, um Jihad zwischen unterschiedlichen sunnitischen Staaten und Reichen zu rechtfertigen.

Kurz gesagt sind nichtsunnitische Menschen für sunnitische Jihadisten – nicht nur ISIS, sondern auch Al-Qaida, Boko Haram, Hamas et.al. – allesamt Ungläubige und damit Freiwild. Was die Mitsunniten angeht, sind sie, falls sie versehentlich sterben, Märtyrer („und der verpflichtende Jihad sollte niemals aufgegeben werden, weil er Märtyrer schafft“); und wenn Mitsunniten bewusst im Weg stehen, werden sie als Ungläubige verurteilt und dementsprechend getötet.

Das Argument, dass ISIS und andere jihadistische Organisationen Mitmuslime töten, beweist nichts. Muslime haben von Anfang an Muslime wegen der Beschuldigung abgeschlachtet, die „nicht islamisch genug sind“. Was kann also der offene Nichtmuslim – wie westliche Ungläubige – erwarten?

Letztlich ist es einfach Jihad und mehr Jihad, für alle und jeden.