Sind Massaker an Christen „Vergeltung” für Massaker an Muslimen?

Raymond Ibrahim, 29. April 2019 (Coptic Solicarity)

Islamische Terroristen massakrierten mit einer Bombenserie, die Sri Lanka am Ostersonntag, 21. April erschütterte, mehr als 300 Menschen. Drei der tödlichsten Bombenexplosionen fanden in vollgepackten Kirchen statt, in denen die Auferstehung Christi gefeiert wurde.

Obwohl dein Erzbischof aus Sri Lanka sagte, dass „wir nie erwarteten, dass so etwas geschieht und besonders nicht an Ostersonntag“, sind islamische Terroranschläge gegen Christen während oder um Ostern herum kaum etwas Ungewöhnliches.

Stark beachtenswert waren Bombenanschläge von islamischen Terroristen auf zwei koptisch-christliche Kirchen währen der Palmsonntagsmese 2017 in Ägypten, mit der die Osterwoche beginnt und bei der es 50 Tote und 120 Verletzte gab.

Während die parallelen Bomben auf Kirchen und das Massakrieren von Christen um Ostern herum offensichtlich sind, gibt es eine weitere, subtilere – und groteskere Parallele. Sowohl beim Beispiel aus Sri Lanka als auch dem aus Ägypten, die beide der Islamist Staat für sich beanspruchte, wurden „Kränkungen“ angeführt, um ihren Terrorismus zu rechtfertigen, den sie offenbar als „Vergeltung“ darstellen wollen.

Zwei Tage nach den Anschlägen auf Sri Lanka sagte ein nachrangiger Verteidigungsminister: „Erste Ermittlungen haben ergeben, dass, was in Sri Lanka geschah, als Vergeltung für den Anschlag auf Muslime in Christchurch erfolgte.“ Dort hatte letzten Monat ein Mann aus Neuseeland etwa 50 Muslime in zwei Moscheen getötet.

Gleichermaßen und den meisten nicht bekannt, führte der Islamische Staat „Kränkungen“ an, um sein grausames Abschlachten von 21 Christen – von denen 20 Kopten waren – am lybischen Meeresufer im Jahr 2015 zu rechtfertigen.

Ein Artikel in Dabia, dem englischsprachigen Online-Magazin des Islamischen Staates, trug die Überschrift „Rache für die Muslimat [muslimischen Frauen], die von koptischen Kreuzzüglern Ägyptens verfolgt werden“. Darin wurde behauptet, das die 21 Christen als „Rache“ für zwei zwei koptische Frauen abgeschlachtet wru den, di e2010 und nach Angaben islamischer Propgganda von Ägyptens koptisch-orthodoxer Kirche gezwungen wurden ihren Übertritt zum Islam zu widerrufen und zum Christentum zurückzukehren.

Tatsächlich stellten sie den verstorbenen koptische Papst Schenuda III damals dar als „US-Spion, ein Entführer und Folterer weiblicher muslimischer Konvertiten vom Christentum, der in Klöstern und Kirchen Waffen hortet, mit der Absicht Krieg gegen die Muslime zu führen und Ägypten zu teilen, um einen koptischen Staat zu schaffen“.

So sieht die Natur der islamischen Propaganda und Projektion aus – immer anderen dessen beschuldigen, was Islamisten gewohnheitsmäßig selbst tun.

Das Magazin des Islamischen Staats zitierte weiter den Bombenanschlag auf die Erlöserinnen-Kirche im Irak 2010 als Produkt der „Rache“ für dieselben angeblichen Rück-Konvertierungen der Frauen in Ägypten zum Christentum. Damals stürmten bewaffnete Jihadisten die irakische Kirche während des Gottesdienstes, eröffneten wahllos das Feuer, bevor sie ihre Selbstmord-Westen zündeten, die „mit Kugellager-Kugeln gefüllt warne, um so viele Menschen wie möglich zu töten“. Fast 60 Christen – darunter Frauen, Kinder und sogar Babys (Bilder, wie es danach aussah) – wurden abgeschlachtet.

Zwei Punkte strafen all solche Behauptungen islamischer „Vergeltung“ aufgrund von „Kränkungen“ Lügen:

Erstens: Seit wann brauchen islamische Terrororganisationen, die regelmäßig Hass auf andere predigen – an erster Stelle davon steht der Islamische Staat – jemals einen Grund oder eine Ausrede, um Nichtmuslimen, in erster Linie Christen, das Leben zur Hölle zu machen? Ich habe zum Beispiel seit Juli 2011 die monatlichen Berichte zur „muslimischen Christenverfolgung“ zusammengestellt (veröffentlicht auf Gatestone Institute). In praktisch jedem dieser monatlichen Berichte (aktuell 91) bombardieren, verbrennen oder verbieten Muslime Kirchen und terrorisieren allgemein Christen. Sollen wir ernsthaft glauben, dass das alles aus muslimischer „Gekränktheit“ gegen entmachtete christliche Minderheiten in ihrer Mitte geschieht?

Zweitens: Was genau haben braune Christen in Sri Lanka mit einem weißen Terroristen in Neuseeland zu tun? Was haben die irakischen Christen in der Erlöserinnen-Kirche oder der eine geköpfte Ghanaer mit den eingebildeten Verbrechen der koptischen Kirche zu tun?

Tatsache ist, dass säkulares westliches Handeln, das absolut nichts mit der Christenheit zu tun hat, regelmäßig von Muslimen angeführt wird, die ihre Wut an den verletzlichen christlichen Minderheiten in ihrer Mitte auslassen.

Das geht bis ins Mittelalter zurück, als Muslime wie der „großherzige“ Saladin „Vergeltung“ an den europäischen Kreuzrittern übte, indem er koptische Christen in Ägypten kreuzigte und ihre Kirchen teerte (dokumentiert in Adel Gundys anstehendem Buch A Sword Over the Nile).

Kurz gesagt: In der Vergangenheit wie in der Gegenwart haben Muslime keine „Kränkungen“ gebraucht, um Christen und andere „Ungläubige“ anzugreifen – obwohl sie sie gegenüber den Naiven in der westlichen Welt immer freudig angeführt haben.

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Die Erfindung der Islamophobie

Islamophobie wurde erfunden, um diejenigen Muslime zum Schweigen zu bringen, die den Koran infrage stellen und die Gleichberechtigung der Geschlechter fordern.

Pascal Bruckner, signandisght.com, 1. März 2011

Ende der 1970-er Jahre erfanden iranische Fundamentalisten den Begriff „Islamophobie“, der in Analogie zu „Xenophobie“ (Fremdenfeindlichkeit) gestaltet wurde. Das Ziel dieses Wortes bestand darin den Islam für unantastbar zu erklären. Wer immer diese Grenze überschreitet, wird für einen Rassisten gehalten. Dieser totalitärer Propaganda würdige Begriff ist bewusst unspezifisch dazu gehalten, ob er sich auf eine Religion bezieht, auf ein Glaubenssystem oder auf seine gläubigen Anhänger weltweit.

Aber Bekenntnis hat weniger mit Rasse gemein als mit säkularer Ideologie. Muslime wie auch Christen kommen aus der arabischen Welt, Afrika, Asien und Europa, genauso wie Marxisten, Linke und Anarchisten von überall kommen und kamen. In einer Demokratie ist niemand verpflichtet Religion zu mögen und bis das Gegenteil bewiesen wird, haben sie das Recht sie als rückschrittlich und irreführend anzusehen. Ob man es legitim oder absurd findet, dass manche Leute den Islam mit Misstrauen betrachten – wie sie mal mit dem Katholizismus machten – und seinen aggressiven Bekehrungseifer und Anspruch auf total Wahrheit ablehnen – das hat nichts mit Rassismus zu tun.

Reden wir über „Linkenphobie“ oder „Sozialistenphobie“, wenn jemand sich gegen die Verteilung von Wohlstand und Marktbeherrschung ausspricht? Oder sollten wir die Blasphemie, die von der Revolution 1791 abgeschafft wurde, wieder als Straftatbestand einführen, ganz auf der Linie der jährlichen Forderung der „Organisation der Islamischen Konferenz“? Oder auch des französischen Politikers Jean-Marc Roubaud, der angemessene Strafe für jeden fordert, der „religiöse Gefühle einer Gemeinschaft oder eines Staates verächtlich macht“? Offene Gesellschaften sind angewiesen von friedlicher Koexistenz des Grundsatz-Glaubenssystems und dem Recht auf freie Meinungsäußerung. Religionsfreiheit wird garantiert, so wie die Freiheit Religionen zu kritisieren garantiert wird. Die Franzosen, die sich von Jahrhunderten kirchlicher Herrschaft befreit haben, ziehen Diskretion vor, wenn es um Religion geht. Ein separates Recht für die eine oder andere Gemeinschaft zu fordern, gegen das Recht auf Infragestellung von Dogma Einschränkungen zu verhängen, ist eine Rückkehr zum Ancien Regime.

Der Begriff „Islamophobie“ bedient eine Reihe von Funktionen: Er bestreitet die Realität einer islamischen Offensive in Europa, damit diese umso mehr legitimiert wird; er greif den Säkularismus an, indem dieser mit Fundamentalismus gleichgesetzt wird. Vor allem aber will er all diejenigen Muslime zum Schweigen bringen, die den Koran infrage stellen, die Gleichberechtigung der Geschlechter fordern, die das Recht in Anspruch nehmen die Religion aufzugeben und die ihren Glauben frei und ohne sich den Diktaten der Bärtigen und Doktrinären unterwerfen zu müssen. Es folgt, dass junge Frauen stigmatisiert werden, wenn sie den Schleier nicht tragen, wie französische, deutsche oder englische Bürger maghrebinischer, türkischer, afrikanischer oder algerischer Herkunft, die das Recht auf religiöse Gleichgültigkeit fordern, das Recht nicht an Gott zu glauben, das Recht während des Ramadan nicht zu fasten. Auf diese Abtrünnigen wird mit Fingern gezeigt, sie werden der Wut ihrer religiösen Gemeinschaften ausgeliefert, um alle Hoffnung auf Veränderung bei den Anhängern des Propheten zu unterdrücken.

Auf globaler Ebene begünstigen wir die Erstellung eines neuen Gedankenverbrechens, eines, das stark an die Art erinnert, wie die Sowjetunion mit „Volksfeinden“ umsprang. Und unsere Medien und Politiker geben ihnen ihren Segen. War es nicht der französische Präsident – nie einer, der keinen Missgriff auslässt – höchstselbst, der Islamophobie mit Antisemitismus vergleich? Rassismus greift Menschen für das an, was sie sind: schwarz, arabisch, jüdisch, weiß. Der kritische Verstand  andererseits untergräbt offenbarte Wahrheiten und unterwirft die heiligen Schriften Exegese und Transformation. Die beiden durcheinander zu bringen bedeutet die religiösen Fragen von einer intellektuellen auf eine juristische Ebene zu verschieben. Jeder Einwand, jeder Witz wird zum Verbrechen.

Die Schändung von Gräbern oder heiligen Stätten ist natürlich eine Sache für die Gerichte. In Frankreich sind es zum größten Teil christliche Friedhöfe oder Kirchen, die davon betroffen sind. Wir wollen nicht vergessen, dass heute das Christentum von allen monotheistischen Religionen die am stärksten verfolgte ist – insbesondere in islamischen Ländern wie Algerien, dem Irak, Pakistan, der Türkei oder Ägypten. Es ist einfacher in London, New York oder Paris Muslime zu sein als Protestant oder Katholik im Nahen Osten oder Nordafrika. Aber der Begriff „Christenphobie“ wirkt nicht – und das ist gut so. Es gibt Worte, die die Sprache beflecken, die Bedeutung vernebeln. „Islamophobie“ ist eines der Worte, die wir dringend aus unserem Vokabular löschen müssen.

Antisemitismus kann nicht mit Islamophobie vermengt werden

Zebya Nur, American Thinker, 28. März 2019

Mit dem Aufstieg antimuslimischer Stimmungen im Westen gibt es einen zunehmenden Trend Islamophobie mit Antisemitismus zu vermengen. Nach dem Anschlag auf die Moschee in Neuseeland behauptete der Journalist Mehdi Hassan, Antisemitismus sei auf eine Art stigmatisiert worden, wie es mit Islamophobie nicht getan wird Hassan sinnert zudem:

Stellen Sie sich vor ein BBC-Moderator fragt eine jüdischen Gast nach den Schüssen in der Synagoge von Pittsburgh: „Denken Sie, Ihre Gemeinde tut genug um Israels Besatzung zu verurteilen?“

Mehdi Hassen offenbart unwissentlich eine antisemitische Art zu denken, von der er annimmt, sie werde ihm einen Freifahrtschein verschaffen, weil sie in antizionistischem oder antiisraelischem Gewand daherkommt; Juden sind für die israelische Besatzung das, was Muslime für den extremistischen Islam sind. Viele Muslime behaupten antizionistisch, aber nicht antisemitisch zu sein. In Wahrheit ist das wenig anders als eine irreleitende Finte, die in der westlichen Welt unter dem Deckmantel der Menschenrechte Unterstützung gewinnen soll, wo Aufrufe zur Vernichtung Israels (wie sie in muslimischen Ländern üblich sind) nicht toleriert werden würden.

Die Verschmelzung von Antisemitismus und Islamophobie kann in einer Reihe von Punkten energisch hinterfragt werden:

  1. Die logische Verschmelzung würde darin bestehen, Juden mit extremistischem Judentum zu vergleichen. Aber natürlich wird das Judentum im Westen nicht auf die Weise als Bedrohung gesehen wie der Islam. Selbst der linksextreme Antisemitismus, der in Großbritannien unter Jeremy Corbyns Labour Party popularisiert wurde, wurzelt im marxistischen Glauben, dass Juden reiche Kapitalisten sind.
  2. Muslime sind, wie Christen, eine religiöse Gruppe, während Juden sich als ethnoreligiöse Gruppe definieren: Jüdisch sein folgt weiblicher Erblinie. Islamophobie ist ein Hass, der sich gegen die Religion des Islam richte. Hass gegen Muslime sollte vielleicht Muslimphobie genannt werden, damit diese Gewalt gegen Muslime bekämpft werden kann, ohne Kritik am Islam zu unterdrücken. Der Islam sollte nicht vor demselben Level an Kritik abgeschirmt werden, das andere Religionen unter der freien Meinungsäußerung erdulden.
  3. Islamophobie wird von Muslimen oft als Mittel verwendet legitime Diskussion über den Islam zu verhindern. Das Scharia-Recht, wie es von den Hauptzweigen des Islam befürwortet wird, ist inkompatibel mit westlicher Demokratie, nicht zuletzt weil der Islam keine Reformation gehabt hatte. Das bewies sich durch die fehlgeschlagenen Versuche der Organisation der Islamischen Kooperation im Westen Blasphemiegesetze einzuführen.
  4. Muslime selbst sind oft die größten Lieferanten von Antisemitismus. Muslimische Opposition gegen Israel ist in islamischen Vorherrschafts-Lehren verwurzelt, einer Ersetzungstheologie, die selbst eine Form des Antisemitismus ist. Wenige Muslime werden behaupten, dass Pakistan ein britisches Kolonialunterfangen ist, wie sie es fälschlich mit Israel tun. Als ich aufwuchs, hörte ich eines Tages, der Islam würde Israel auf dieselbe Weise besiegen wie die Kreuzritter vor Jahrhunderten. Es heuchlerisch von Muslimen gegen den Zionismus zu sein und sich dann mit den Juden in einen Topf zu werfen und zu behaupten demselben Feind gegenüber zu stehen und vorzugeben, der Zionismus habe nichts mit dem Judentum zu tun. Denn würde das stimmen, würden mehr als 700.000 Juden des Nahen Ostens nicht vertrieben oder gezwungen worden zu sein ihren Besitz und Vermögen zurückzulassen, als sie vor arabischer Gewalt und Verfolgung vor und nach der Gründung Israels im Jahr 1948 flohen. Diese Heuchelei ist ein Trick, um die etablierteren jüdischen Organisationen zu mobilisieren Islamohpobie für die Muslime zu bekämpfen.
  5. Eine Menge der antimuslimischen Stimmung im Westen ist Folge der illiberalen und extremistischen Überzeugungen und Praktiken von Muslimen. Zum Beispiel behauptete der Moschee-Attentäter von Neuseeland, er nehme Rache für die Massenvergewaltigungen durch Versklavungsbanden in Rotherham, begangen von Männern, die hauptsächlich pakistanisch-muslimischer Mirpur-Herkunft in England. Im Vergleich dazu sind die orthodoxen Strömungen des Judentums liberal und gut integriert sowie mit westlichen Demokratien kompatibel. In Großbritannien haben die strikt Orthodoxen sogar die geringsten Verbrechensraten des Landes, während Gefängnisstatistiken zeigen, dass demografisch eine höhere Verbrechensrate pro Kopf haben als die Gesamtbevölkerung.
  6. Die rechtsextreme, weiß-nationalistische Ideologie ist eine rassistische, aber das bedeutet nicht notwendigerweise, dass jeder Gegner des Islam ein Rassist ist. Viele, die die Scharia als inkompatibel mit liberalen westlichen Werten, lehnen gleichermaßen die rechtsextreme Ideologie ab. Andere Minderheiten, die selbst oft aus denselben Ländern wie muslimische Immigranten stammen, sehen sich nicht demselben Maß an Feindseligkeit gegenüber. Warum hören wir nichts von Buddhistophobie? Hinduphobie? Sikhphobie?
  7. Die Zunahme der Islamophobie im Westen ist eine Reaktion auf den Typ islamischen Extremismus, der von Al-Qaida und ISIS entfesselt wurde. Kulturelle Praktiken in einigen muslimischen Ländern wie weibliche Genitalverstümmelung und Ehrenmorde sind ein treibender Faktor. Noch ein Grund ist die unverhältnismäßige Zahl muslimischer Männer, die in Skandalen zum Heranziehen von Sexsklavinnen in England beteiligt sind. Es hilft nicht, dass die politisch korrekte Kultur eine ehrliche Diskussion religiöser und kultureller Praktiken in vielen Teilen der Welt üblich ist. Es gibt muslimische Männer, die glauben, dass Frauen, die sich nicht verschleiern und die an sexuelle Befreiung glauben, keinen Grund haben sich darüber zu beschweren, dass Männer sie vergewaltigen. In der jüdisch-christlichen Tradition ist der Mann verpflichtet die Sexualität zu kontrollieren, aber in der islamischen Kultur muss eine Frau sicherstellen, dass sie den Mann nicht erregt. In muslimischen Ländern wird eine vergewaltigt Frau oft für das Verbrechen verantwortlich gemacht den Mann angestachelt zu haben. Soziale Normen diktieren, dass Themen wie sexueller Missbrauch (ob von Frauen oder von Kindern) unter den Teppich gekehrt werden, um die Familienehre zu wahren. Wenn Männer aus solchen Kulturen in den Westen ziehen und diese Praktiken mitbringen, dann kann man erwarten, dass es Gegenreaktionen gibt.

Für Muslime wäre es vielleicht produktiver diese Sichtweisen und Bräuche infrage zu stellen oder zu reformieren und nicht vorzugeben, Islamophobie und Antisemitismus seien zwei Seiten derselben Medaille. Die Bräuche des ISIS-Kalifats jesidische Frauen als Sexsklavinnen zu halten und zu vergewaltigen, werden vom Koran genehmigt. Historisch kann man sehen, dass die Praxis des osmanischen Kalifats christliche Frauen als Sexsklavinnen zu versklaven, in denselben Lehren wurzelt.

Natürlich befürworten nicht alle Muslime diese Auffassungen und viele andere halten sie für überholt. Aber leider hat nicht es denselben Eifer muslimischer Führer und Geistlicher gegeben, um für Reform zu werben, wie es ihn gegeben hat die Vernichtung Israels anzustreben. Im Gegenteil, man kann gemeinsame Bemühungen erkennen die Aufmerksamkeit von traditionellen islamischen Lehren abzulenken und stattdessen die Rassenkarte zu spielen, um sich als Opfer darzustellen. Gruppen für Muslimrechte wie die Hamas – in den USA mit CAIR verbunden und in Großbritannien mit dem Muslim Council of Britain – werden eine unmäßige Menge an Energie aufwenden, die liberale Muslime untergräbt und Islamismus fördern, während sie behaupten die Opfer von Rassismus und Islamophobie zu sein.

Islamophobie und Antisemitismus sind zwei verschiedene Dinge, die nicht vermengt werden sollten.