Palästinenser hassen Obama genauso, wie sie Trump hassen

Elder of Ziyon, 6. März 2020

Jedes Jahr befragt Gallup die Welt zu ihren Einstellungen zur amerikanischen Führung.

2013 waren 80% der Palästinenser mit der beruflichen Leistung der Administration Obama nicht einverstanden. Das war damals die höchste Missbilligungsrate der Welt.

Die Dinge änderten sich während seines letzten Jahres im Amt nicht viel, als die Missbilligungsrate für die US-Führung bei den Palästinensern bei 79% lag.

2007, unter Bush, betrug die Missbilligungsrate 83%.

Und heute? In der Umfrage von 2019 (für 2018) betrug die Missbilligungsrate der Palästinenser für die Administration 81%.

Die palästinensische Einstellung zu den USA veränderte sich unter der propalästinensischsten Administration kaum verglichen mit der vorigen und der folgenden Administration.

Bei vielen gibt es eine selbstsame Denkweise, wäre der Westen nur netter zu denen, die uns hassen, dann werden sie uns nicht mehr so hassen. Diese Leute glauben, dass guter Wille erwidert wird. Aber so funktioniert das nicht; das hat mit dem Iran nicht geklappt und es hat nicht mit den Palästinensern geklappt.

Wenn Menschen sagen, das sie dich hassen, macht ihren Forderungen nachzugeben dich nicht beliebter.

Sex-Sklaverei: ein islamisches Sakrament?

ISIS mag es popularisiert haben, aber das Konkubinat ist integraler Bestandteil des Islam

Raymond Ibrahim, FrontPageMag, 20. Februar 2020

Ist die sexuelle Versklavung nichtmuslimischer Frauen eine Idee des Islamischen Staats oder lediglich eine islamische Idee?

Erstens: Für den Fall, dass es noch Zweifel gibt, dass Mitglieder von ISIS nicht nur überzeugt waren, es sei ihr islamisches Recht „Ungläubige“ sexuell zu versklaven, sondern dass dies zu tun gottesfürchtig sei, bedenken Sie diesen Bericht von 2015: „In dem Augenblicken, bevor er das 12-jährige [nichtmuslimische] Mädchen vergewaltigte, nahm sich der Kämpfer des Islamischen Staats die Zeit ihr zu erklären, dass das, was er jetzt tun würde, keine Sünde sei. Weil das noch nicht 13 Jahre alte Mädchen eine andere Religion als den Islam praktizierte, gab ihm der Koran nicht nur das Recht sie zu vergewaltigen – er billigte und ermutigte das, insistierte er.“ „Er sagte“, erinnerte sich die 12-jährige, „dass er mit meiner Vergewaltigung Gott näher käme.“

Jedes Mal, wenn er kam um mich zu vergewaltigen, betete er“ erinnerte sich ein anderes Mädchen, das 15 Jahre alt war. „Er sagte, mich zu vergewaltigen sei sein Gebet zu Gott. Ich sagte ihm: ‚Was du mir antust, ist falsch und es wird dich nicht näher zu Gott bringen.‘ Und er sagte: ‚Nein, es ist erlaubt. Es ist halal.‘“

Solche Behauptungen stehen natürlich im Einklang mit einer Frage-und-Antwort-Broschüre zum Thema, die 2015 vom Islamischen Staat veröffentlicht wurde:

Frage 1: Was ist al-sabi?

Al-Sabi ist eine Frau aus den ahl al-harb [dem „Volk des Krieges“, das sind nicht unterworfene Nichtmuslime], die von Muslimen gefangen genommen wurde.

Frage 2: Was macht al-sabi zulässig?

Was al-sabi erlaubt macht [d.h. was es zulässig macht eine solche Frau gefangen zu nehmen] ist ihr Unglaube. Nicht glaubende [Frauen], die gefangen genommen und in den Wohnsitz des Islam gebracht wurden, sind uns erlaubt, nachdem der Imam sie [unter uns] verteilt.

Frage 3: Können alle ungläubigen Frauen gefangen genommen werden?

Es gibt keinen Konflikt unter den Gelehrten, dass es erlaubt ist nicht gläubige Frauen gefangen zu nehmen, die von ursprünglichem Unglauben gekennzeichnet sind [kufr asli], wie die kitabiyat [Frauen aus dem Volk des Buchs, d.h. Juden und Christen] und Polytheisten. Die Gelehrten streiten allerdings um die Frage der Gefangennahme der vom Glauben abgefallenen Frauen. Der Konsens neigt dazu sie zu verbieten, obwohl manche Wissende glauben, es sei erlaubt. Wir [ISIS] neigen dazu den Konsens anzuerkennen…

Frage 4: Ist es erlaubt Geschlechtsverkehr mit einer Gefangenen zu haben?

Es ist erlaubt mit einer Gefangenen Geschlechtsverkehr zu haben. Allah der Allmächtige sagte: „Denjenigen, die ihre Scham hüten, außer gegenüber ihren Gattinnen oder was ihre rechte Hand (an Sklavinnen) besitzt, denn sie sind (hierin) nicht zu tadeln…“ [Sure 23, 5-6]

Frage 5: Ist es erlaubt Geschlechtsverkehr mit einer Gefangenen zu haben, unmittelbar nachdem sie in Besitz genommen wurde?

Wenn sie Jungfrau ist, kann er [ihr Herr] Geschlechtsverkehr mit ihre haben, sobald er sie in Besitz genommen hat. Ist sie das nicht, muss jedoch zuerst ihr Uterus gereinigt werden…

In diesem kritischen Moment kommt eine wichtige Frage auf: Gründen diese Überzeugungen auf den eigenen Interpretationen des Islam durch ISIS – wie uns „Experten“ wiederholt erzählen – oder gründen sie auf islamischen Standardlehren?

Die Beweise deuten klar auf letzteres. Gerade erst berichtete zum Beispiel Reuters am 2. Februar 2020: „Der Mann, den die Polizei erschoss, nachdem er in einem Amoklauf mit einem Messer auf einer geschäftigen Londoner Straße zwei Menschen verletzte … beschrieb jesidische Frauen als Sklavinnen und sagte, der Koran habe es ihm erlaubt sie zu vergewaltigen.“ Ein paar Wochen früher, Ende Dezember, führten afrikanische Migranten in Paris „wiederholt Allah, den Koran und Mekka an“, während sie in Paris eine Minderjährige vergewaltigten (Original). Man kann immer so weiter machen; bedenken Sie nur die folgenden Zitate, die auf die andauernden Skandale der Banden in Großbritannien begrenzt sind, die junge Mädchen zu Prostituierten heranzogen:

  • Muslimische Missbrauchstäter zitierten den Koran als sie mich prügelten“, sagte eines der zahllosen Vergewaltigungsopfer.
  • Die Männer, die mir das antaten, hatten keine Gewissensbisse“, sagte ein anderes Opfer muslimischer Vergewaltiger.
  • Ein wegen Vergewaltigung verurteilter Muslim gab zu, nichtmuslimische Mädchen sexuell miteinander zu teilen sei „eine religiöse Vorschrift“.

Keiner diese Männer war Mitglied des Islamischen Staats; sie waren einfach Muslime. Wenn sie dieselbe Anschauung bezüglich der sexuellen Knechtschaft nicht muslimischer Frauen hatten, dann weil der Islam – nicht der Islamische Staat als Nebenprodukt – das propagiert.

Hier als Beispiel, wie der verstorbene amerikanische Professor Majid Khadduri (1909-2007), „international anerkannt als eine der führenden Autoritäten für islamisches Recht und Rechtslehre“, das Thema höflich anfasste – und nur im Plusquamperfekt, als wollte er sagen, dies ist es, wie die Muslime sich einst verhielten, jetzt aber nicht mehr. Aus War and Peace in the Law of Islam: Krieg und Frieden im Recht des Islam):

Der Begriff Beute (ghanima) wird besonders auf gewaltsam von Nichtmuslimen erworbenes Eigentums angewendet. Dazu gehören jedoch nicht nur (bewegliches und unbewegliches) Eigentum, sondern auch Personen, ob in der Kapazität des asra (Kriegsgefanger) oder sabi (Frauen und Kinder). … Wenn die Sklaven-Person eine Frau war, war es dem Herrn erlaubt eine sexuelle Beziehung mit ihr als Konkubine zu haben.

„Kriegsbeute“ ist natürlich korrekt. Ein Menschenrechtsaktivist sagte in einer Diskussion über die Vergewaltigung eines neunjährigen christlichen Mädchens durch einen Muslim in Pakistan: „Solche Vorfälle gibt es regelmäßig. Christliche Mädchen gelten als Ware, die nach Belieben beschädigt werden darf. Sie zu missbrauchen ist ein Recht. Gemäß der Mentalität der Gemeinschaft ist das nicht einmal ein Verbrechen. Muslime betrachten sie als Kriegsbeute.“

Darüber hinaus ist nichtmuslimische Frauen als „Kriegsbeute“ zu behandeln nicht nur auf die Welt alter religiöser Texte oder „extremistischer“ Gruppen beschränkt. Es war grundlegendes Merkmal – und oft Motivation – für mehr als ein Jahrtausend Krieg gegen die nichtmuslimische Welt (allein 15 Millionen Europäer wurde für sexuelle Zwecke versklavt – einschließlich Männer und Jungen).

All dies ist zudem eine Erinnerung, dass ISIS nicht – wie es vom westlichen Establishment immer gemacht wird – augenblicklich als Autorität zu islamischen Themen abgelehnt werden sollte. Tatsächlich – und wie der Rest seiner Frage- und Antwort-Broschüre zu Sexsklaverei klarstellt – folgt ISIS akribisch den obskuren Details der Scharia, um eine merkwürdige Fassade der „Moral“ beizubehalten (es gibt eine ganze Reihe an Einschränkungen) und geht sogar so weit anzudeuten, dass Sklaven zu befreien eine tugendhafte Tat ist (Q&A 27).

Der wirkliche Unterschied zwischen ISIS und anderen Muslimen besteht darin, dass erstere erfrischenderweise sehr unverblümt ist, was die Lehren des Islam angeht (so wie als sie deutlich machten, dass ihr Hass auf die westliche Welt auf der Scharia gründet, nicht auf Unmut, obwohl dieses Paradigma lange als Tarnung für islamische Terrorgruppen funktionierte, wie Al-Qaida durchaus wusste).

Mich erinnert das an eine alte Sendung auf Arabisch, bei dem die Moderatorin zwei prominente muslimische Kleriker fragte: „Ist gemäß der Scharia Sklavensex immer noch anwendbar?“ Die beiden ulema lehnten eine klare Antwort ab – hier heuchelten sie, da schweiften sie ab. Als sie nachhakte, stürmte einer der Kleriker aus dem Studio. Er kehrte schließlich zurück und die Moderatorin erklärte ihre unentwegtes Fragen höflich: „Neunzig Prozent der Muslime, mich eingeschlossen, verstehen das Thema des Sexsklaverei im Islam nicht und haben Schwierigkeiten es zu schlucken“, bat sie inständig, worauf der Scheik das Thema beendete, indem er sagte: „Das müssen Sie nicht verstehen!“

Jedenfalls wird von hier an klar, warum so viele muslimische Männer – über die Mitglieder von ISIS hinaus – „ungläubige“ Frauen in Europa und andernorts als „ein Stück Fleisch“ betrachten und so behandeln. So erklärt die hochwichtige Antwort auf die dritte Frage in der ISIS-Broschüre korrekt: „Es gibt keinen Streit unter den Gelehrten darüber, dass es erlaubt ist nicht gläubige Frauen [die durch ihren] ursprünglichen Glauben [kuft asli, was hießt, dass sie als Nichtmuslime geboren waren] beschrieben sind wie die kitabiyat [Frauen aus dem Volk des Buches, d.h. Juden und Christen] und Polytheisten gefangen zu nehmen.“

So sieht der Einfluss des islamischen „Sakraments“ aus, eingefangen im Koran (Sure 4,3; 23,5-6 usw.): Alle nicht muslimischen Frauen – seien sie Atheistinnen, Christinnen, Jüdinnen, Polythistinnen usw. – sind Freiwild für Entführung und Versklavung. Sie existieren ganz einfach für das „Vergnügen muslimischer Männer“, wie ein Möchtegern-Vergewaltiger einst einer unwilligen jungen Christin sagte, bevor er sie ermordete.

Aufgedeckt: Die Rolle des Islam im transatlantischen Sklavenhandel

Raymond Ibrahim, 10. Februar 2020

Die Geschichte des Islam mit dem Westen ist eine der unwandelbaren Feindseligkeit und seismischen Zusammenstöße, oft von ersterem initiiert. Nach den Standards der Geschichte ist nichts zwischen den beiden Zivilisationen so gut dokumentiert wie dieser lange Krieg. Entsprechend wussten mehr als ein Jahrtausend lang gebildete wie weniger gebildete Europäer – letztere vielleicht instinktiv – dass der Islam ein militanter Glaube ist, der Jahrhunderte lang angriff und in seinen Heimatländern Gräueltaten beging, alles im Namen von „heiligem“ Krieg“ oder Jihad.

Diese Tatsachen sind in jüngerer Zeit radikal „nachgebessert“ worden. Gemäß dem vorherrschenden Narrativ – wie es von Mainstream-Medien und Hollywood, Gelehrten und Politikern, Akademikern und „Experten“ aller möglichen Art hochgehalten wird – war der Islam historisch progressiv und friedfertig, während das vormoderne Europa fanatisch und räuberisch war.

Was immer sonst über solch auf den Kopf stellende Behauptungen gesagt werden kann – und davon gibt es vieles – sie werfen die Frage auf: Wenn eine früher bestens bekannte, gut dokumentierte und von Gräueln belastete Geschichte auf eine Art revidiert werden konnte, die ihre Antithese als Wahrheit präsentiert – bei wenig Widerspruch oder Anfechtung – wie sieht es dann mit den subtileren, aber ebenfalls negativen Einflüssen des Islam auf die Geschichte aus, die von der Art, die anders als die bereits erwähnten Jahrhunderte der Gewalt gegenüber Europa, nicht so umfassend dokumentiert oder so offensichtlich sind, sondern ernste historische Nachforschung erfordern?

Nehmen wir die Rolle des Islam bei der Ermöglichung  des transatlantischen Sklavenhandels – der ansonsten fast immer als exklusiv europäisches Unternehmen dargestellt wird.

Sklaverei ist natürlich so alt wie die Menschheit. Jahrhunderte vor dem Aufkommen des Islam waren Europäer – Athener, Spartaner, Römer – stark mit Sklavenhandel beschäftigt. Mit dem Aufkommen des Christentums und so wie es sich durch das römische und nachrömische Reich (circa im 4. bis 7. Jahrhundert) verbreitete, war die Institution der Sklaverei auf dem Wege unterzugehen.

Dann kam der Islam. Er war nicht der erste, der menschliches Fleisch ausbeutete, aber er war in der post-klassischen, mittelalterlichen, vormodernen und selbst modernen Zeit der Beste in seiner Perfektionierung und seinem Aufblühen, wobei durch die Jahrhunderte hindurch unzählige Millionen Nichtmuslime versklavt wurden (eine Quelle deutet an, dass allein 15 Millionen Europäer versklavt wurden).

Wie üblich war es für diejenigen, die nahe am Islam waren oder ständig mit ihm in Kontakt standen, nur natürlich, dass sie von demselben Laster der Entmenschlichung – und damit Ausnutzung – des „anderen“ angesteckt wurden. Schließlich sind die wenigen Fälle von Christen in Europa, die Sklaven kauften und verkauften weitgehend auf den langen Krieg mit dem Islam beschränkt. Maltas Johanniter-Ritter zum Beispiel reagierten auf die islamischen Sklavenraubzüge mit der Versklavung der Sklavenjäger und anderer Muslime. Gleichermaßen waren auch die zuerst in den afrikanischen Sklavenhandel involvierten Europäer – die Spanier und Portugiesen – ebenfalls diejenigen, die Jahrhunderte lang Seite an Seite mit Muslimen lebten (denwn von al-Andalus) – oft in Gewalt und selbst von ihnen versklavt.

Islamische Sklaven-Raubzüge nach Afrika begannen Mitte bis Ende des siebten Jahrhunderts; damals wurde nach Angaben muslimischer Quellen eine astronomische Zahl Afrikaner – Millionen – im Namen des Jihad versklavt. In der Zeit, als zur See fahrende Europäer die Küsten Westafrikas erreichten, war der islamische Sklavenhandel bereits ein Riesengeschäft.

Moderne westliche Historiker sind sich zwar bewusst, dass es afrikanische „Stammesangehörige“ waren, die feindliche Stammesmitglieder an Europäer verkauften, erwähnen aber nicht, dass die „Stammes“-Differenzen oft darum kreisten, wer Muslim war und wer nicht.

So erklärte John Alembillah Azumah, ein afrikanischer Akademiker und der Autor von The Legacy of Arab-Islam in Africa (Das Vermächtnis des arabischen Islam in Afrika) in einem Interview:

Die Sklaverei war ein sehr wichtiger Teil der islamischen Expansion in Westafrika und sogar im Sudan und das ab der frühesten Zeit islamischen Vordringens in Afrika. … Sklaverei war ein endemischer Teil der islamischen Interaktion mit Afrika. Und in Westafrika gehörten zur Periode des 18. und 19. Jahrhunderts massive Sklavenraubzüge und Sklavenhandel; und viele der Sklaven, die gefangen, verkauft und in den transatlantischen Sklavenhandel geschickt wurden [wurden von Muslimen gefangen]); die meisten derer, die damals Versklavung betrieben, waren muslimische Gemeinschaften. [Hervorhebung hinzugefügt]

Ein Blick auf  historische Landkarten scheint das zu bestätigen: Die Westküste Afrikas, wo Gefangene versklavt und an Europäer verkauft wurden, waren Brutstätten jihadistischer Sklavenraumzüge. Die Bevölkerungen vom Senegal bis nach Angola – die Regionen, wohin wohl die meisten Afroamerikaner ihre Stammbäume verfolgen können – waren vom 16. bis zum 19. Jahrhundert in etwa zur Hälfte islamisch, zur Hälfte heidnisch.

Genauer gesagt: Wenn heute, wo die Sklaverei im größten Teil der Welt endlich formell abgeschafft ist, muslimische Gruppen immer noch auf Sklavenhandel überall in Afrika bestehen – „Sklaverei ist in Afrika 400 Jahre nach Beginn des transatlantischen Sklavenhandels weit verbreitet“ lautete eine aktuelle Schlagzeile – sollte die Rolle, die Muslime bei der Ermöglichung des transatlantischen Sklavenhandels spielten, offensichtlich sein.

Leider und wie erwähnt ist es jedoch so, dass die offensichtlichen Dinge der islamischen Geschichte – wie mehr als ein Jahrtausend nicht provozierter Jihad-Angriffe auf Europa – auf eine Weise abgeändert wurden, die die Antithese als Wahrheit präsentiert; und die hinterhältige oder subtile Rolle des Islam die Geschichte hindurch, darunter die Ermöglichung des transatlantischen Sklavenhandels, wird ungehört bleiben.

Als Randbemerkung mag hier eine gute, allgemeine Faustregel helfen all die gefälschten, pro-islamischen und reingewaschenen Geschichten zu durchdringen, die verbreitet werden: Um zu wissen, was der Islam in der Vergangenheit machte, schauen Sie einfach darauf, was er in der Gegenwart tut; und dazu gehört ein florierender Untergrund– und natürlich auch offener Sklavenmarkt.

Derweil werden Europäer/Christen – die genau genommen diejenigen waren, die die Sklaverei international ächteten – weiter für diese tragische Episode der Geschichte allein verantwortlich gemacht werden.

Beweist Muslim-Gewalt gegen Muslime, dass Jihad politisch angetrieben ist?

Demontage einer weithin vertretenen – aber falschen – Ansicht.

Raymond Ibrahim, Front PageMag, 3. Februar 2020

Am 18. Januar begann eine schiitische Rebellengruppe einen Terrorangriff im Jemen, der 111 Menschenleben forderte.

Tage zuvor gewann ein pakistanischer General Volkes Stimmung, wann immer Muslime Mitmuslime töten, indem er sagte: „Diejenigen, die unschuldige [Muslime] in einer Moschee ins Ziel nahmen, können niemals wahre Muslime sein.“ Er bezog sich auf den Selbstmord-Bombenanschlag an einer Moschee, der 15 Leben forderte.

So lautet der Kern einer der größten Behauptungen, dass islamischer Terrorismus weit politischer als religiös getrieben sei. Damit erklärte, nach einem weiteren Terroranschlag, der 2016 das Leben von Muslimen in Bangladesch forderte, Premierminister Scheik Hasina: „Jeder, der an Religion glaubt, kann so etwas nicht tun. Sie haben keine Religion, ihre einzige Religion ist der Terrorismus.“

Vielleicht formulierte Barack Obama es am prägnantesten: Der Islamische Staat „spricht nicht für den Islam“, sagte er nach dem Terroranschlag in San Bernardino, der im Dezember 2015 14 Tote hinterließ. „Sie sind Verbrecher und Mörder, Teil eines Todeskults… Darüber hinaus sind die weit überwiegende Mehrheit der Terroropfer weltweit Muslime.“

Westliche Medien sind in diesem Punkt besonders lautstark. Nach dem Terroranschlag von Paris 2015, bei dem 130 Menschen getötet wurden, veröffentlichte der britische Independent einen Artikel mit dem Titel: „Paris attacks: Isis responsible for more Muslim deaths than western victims.“ (Anschläge von Paris: ISIS für mehr muslimische Tote als westliche Opfer verantwortlich). Das Daily Beast argumentierte: „Vor dem Horror von Paris tötete ISIS tagtäglich Muslime. Wir Muslime verachten diese wahnsinnigen Leute mehr als es jeder andere tut… Aber die Opfer Nummer Eins dieser barbarischen Terrorgruppe sind Muslime. Das ist unbestritten.“

Zusammen mit der Distanzierung des Islam von Gewalt – es ist nicht vorgesehen, dass wahre Muslime Mitmuslime im Namen des Jihad töten – vernebelt dieses Argument das Thema, wer die wahren Opfer des islamischen Terrorismus sind, weiter: „Warum wird das Abschlachten von Nichtmuslimen durch Muslime – ob nun Europäer, Amerikaner, Israelis oder christliche Minderheiten unter dem Islam – als ideologisch von einem „anti-Ungläubigen“-Animus getrieben dargestellt, wenn es Muslime selbst sind, die die Hauptopfer stellen?

Das Problem dieses allzu simplen Arguments besteht allerdings darin, dass Muslime, die andere Muslime bekämpfen, ihre Opfer nicht als Muslime betrachten. Tatsächlich betrachten Sunniten und Schiiten sich gegenseitig als falsche Muslime oder bestenfalls Häretiker, die sich dem „wahren Islam“ unterwerfen müssen. Daher ihr immerwährender Krieg. Während westliche Fernsehschwätzer dazu tendieren, alle als „Muslime“ in einen Topf zu werfen – womit sie zu dem irrigen Schluss kommen, dass Jihad-Gruppen unislamisch sind, weil sie „Mitmuslime“ töten – betrachtet jede Gruppe die andere als den Feind.

Ein dem muslimischen Propheten Mohammed zugeschriebener Spruch bestätigt diese Ansicht: „Diese, meine umma [Nation] wird sich in 73 Sekten spalten; eine wird im Paradies sein und 72 werden in der Hölle sein.“ Gefragt, welche Sekte die eine Wahre sei, antwortete der Prophet: „al-jama’a“, das ist die Gruppe, die dem Beispiel oder der „sunna“ Mohammeds am wörtlichsten folgt.

Das hat zu takfirk gefühft – einem arabischen Wort, das jeder Muslim fürchtet und das immer dann auftaucht, wenn eine einzelne muslimische Gruppe eine andere muslimische Einzelperson oder Gruppe beschuldigt kuffar zu sein – also Nichtmuslime, Ungläubige, deren Blut straflos vergossen werden kann. Takfirk hat es seit seiner Gründung neben dem Islam gegeben, angefangen mit den khawarij (Chardschiten) – die Muslime rituell schlachteten, weil sie dem Buchstaben des Gesetzes nicht folgten – und war/ist die Hauptbegründung, die für Jihad zwischen verschiedenen muslimischen Nationen und Reichen die Geschichte hindurch verwendet wurde.

Mit anderen Worten: Wenn Sunniten oder Schiiten einander abschlachten, dann tun sie das mit genau derselben Logik wie wenn sie christliche Minderheiten oder europäische, amerikanische und israelische Bürger abschlachten: Alle sind Ungläubige, die entweder den wahren Islam annehmen oder unterworfen werden oder sterben müssen.

Im November 2017 zum Beispiel übernahm der Islamische Staat die Verantwortung für einen Bombenanschlag auf eine saudische Moschee in Ägypten mit mehr als 300 Toten. Einige Zeit davor hatte ein ISIS-Kommandeur im Sinai „den Hass der Gruppe gegen Sufis und ihre Bräuche umrissen, darunter die Verehrung von Gräbern, die Opferschlachtung von Tieren und was er ‚Hexerei und Wahrsagerei‘ nannte“. ISIS hatte zudem den Sufismus als eine „Seuche“ bezeichnet, die „ausgemerzt“ gehört. Entsprechend köpfte ISIS vor einem Jahr Sulayman Abu Hiraz, einen Sufi-Kleriker, der über 100 Jahre alt sein sollte, aufgrund des Vorwurfs der Hexerei.

Muslime haben andere Muslime unter dem Vorwurf abgeschlachtet, sie seien „nicht islamisch genug“ oder von vornherein die falsche „Art“ von Muslimen. Wenn überhaupt, dann ist der Gedanke, dass Muslime mehr Muslime als Nichtmuslime töten, Grund für die Frage: Was können dann Nichtmuslime – wie der westliche Ungläubige – erwarten?

Der Minderwertigkeitskomplex der muslimischen Welt

Raymond Ibrahim, The American Thinker, 1. Februar 2020

Muslime in aller Welt sind begeistert von den aktuellen Nachrichten: „Die Universität Harvard stuft den Koran als bestes Buch zu Gerechtigkeit ein“, lautet die Schlagzeile eines Berichts, der am 20. Januar 2020 von Youm7 veröffentlicht wurde; Youm7 ist eine beliebte ägyptische Nachrichtenseite, die von Millionen Arabisch lesenden besucht wird. Dort heißt es:

Die offizielle Internetseite des World Muslim Communites Council sagte in sozialen Medien nach ausführlichen wissenschaftlichen Studien, die die Regeln des Rechts im Edlen Koran untersuchten, hat die amerikanische Universität Harvard den Edlen Koran als bestes Buch für Gerechtigkeit eingestuft. … In seiner abschließenden Bewertung zitierte das Klassifikationskomitee der Harvard University Verse aus dem Edlen Koran, die bestätigen, dass der Edle Koran ein Buch voller Regeln humanen Rechts ist … und dass der Islam keinen Raum für Ungerechtigkeit hat, sondern stattdessen Toleranz und Respekt für andere beinhaltet.

Mehrere andere führende Nachrichten-Internetseiten und Zeitungen – einschließlich Al-Ahram, Ägyptens am weitesten verbreitete Zeitung, zudem in Staatsbesitz, gegründet 1875 – brachten die Story, gefolgt von allen möglichen triumphierenden Feiern in den sozialen Medien.

Aber stimmt sie? Verkündete Harvard so etwas? Nein. Die wahre Geschichte lautet, dass schon 2012 eine Gruppe Jura-Studenten eine Reihe historischer Zitate auf die Wände eines Gebäudes in Harvards malte, die sich mit Recht beschäftigen. Als „Worte des Rechts“ bekannt, bestehen sie aus 33 Zitaten einer Vielzahl von Denkern und Zivilisationen – darunter afrikanische, chinesische, europäische und hinduistische – von 600 v.Chr. bis zur Gegenwart. Unter einigen der eher wiedererkennbaren zitierten Namen und Dokumente sind Cicero, Augustinus, Thomas von Aquin, die Magna Charta, Benjamin Franklin, Immanuel Kant, Gandhi und Martin Luther King Jr.

Unter diesen 33 befindet sich genau ein islamisches Zitat, das aus dem Koran abgeleitet ist:

O die ihr glaubt, seid Wahrer der Gerechtigkeit, Zeugen für Allah, auch wenn es gegen euch selbst oder die Eltern und nächsten Verwandten sein sollte! Ob er (der Betreffende) reich oder arm ist, so steht Allah beiden näher. Darum folgt nicht der Neigung, dass ihr nicht gerecht handelt! (Sure 4,135)

Das war’s – die gesamte Story. Es gab weder „ausführliche wissenschaftliche Studien“ noch „Klassifikationskomitees“, die Harvard dazu brachten zu verkünden, der Koran sei das „beste Buch zu Recht“. Stattdessen wurde ein islamisches Zitate für wert befunden in 32 weitere, nicht islamische Zitate einbezogen zu werden.

Was soll man mit dieser beschämenden Begebenheit anfangen? Warum sollten Muslime eine solche Geschichte erfinden? Wichtiger noch: Warum sollte es sie überhaupt kümmern, was das ungläubige Harvard denkt?

Für die Eingeweihten ist die Antwort einfach: Muslime suche immer und überall nach Bestätigung von außen. Warum? Weil eine zunehmende Zahl von ihnen den nagenden Verdacht haben, dass ihre Religion nicht gerecht ist.

Tatsächlich müssen sie nicht weiter weg suchen, als in genau dem Koran-Kapitel/der Sure (4, al-Nisa‘, „die Frauen“), aus der der viel gefeierte „Gerechtigkeits“-Vers (4,135) entnommen wurde; da begegnen Sie jeder Menge von entschieden ungerechten Versen, darunter die Erlaubnis Frauen sexuell zu versklaven – sie zu kaufen und zu verkaufen – die den Ehemännern erlauben ihre Frauen zu schlagen – weil Männer Frauen „überlegen“ sind (4,34) – und so weiter.

Was kann entsprechend beruhigender sein als intellektuelles Lob des Islam durch Westler?

Betrachten Sie dieses arabische Op-Ed zum „Minderwertigkeitskomplex“ des Iran, das ich 2011 übersetzt habe [ins Englische – heplev]. Obwohl sein Autor, Khaled Montaser, ein ägyptischer Intellektueller, sich auf all den Rummel konzentriert, der ausbricht, wenn ein Westler zum Islam konvertiert – tatsächlich oder nicht – trifft das Wesen dieses Arguments perfekt zu und wirft ein Licht auf dieses jüngste Harvard-Fiasko:

Wir Muslime haben einen Minderwertigkeitskomplex und sind furchtbar empfindlich der Welt gegenüber, haben das Gefühl, dass unsere islamische Religion ständige, praktisch tägliche Bestätigung durch Übertritte von Europäern oder Amerikanern zum Islam benötigt. Welch begeisterte Freunde überwältigt uns, wenn ein  Europäer oder Amerikaner seinen Übertritt zum Islam verkündet – Beweis, dass wir uns in einem ständigen Zustand der Angst, Alarm und chronischen Erwartung von westlicher  oder amerikanischer Validierung befinden, dass unsere Religion „okay“ ist. … Und [triumphierend] wir schlagen auf unsere Trommeln und blasen in unserer Hörner und ziehen den Konvertiten in unsere Rückständigkeit, damit er mit uns am Ende der Schlange der Faulheit steht, in der muslimischen Welt, in der in den letzten 500 Jahren keinerlei neue wissenschaftlichen Erfindungen auftauchten. Manchmal ziehen die Konvertiten in unsere Länder um – nur, um in ein kleines Boot zu steigen und über die Hochsee in ihre eigenen Länder zurückzukehren.

Dann geht er dazu über zu diskutieren, wie die arabische Welt – in Gestalt „unserer Medien und von Internetseiten … unserer Schriftsteller und Intellektuellen“ – frohlockte, als sie fälschlicherweise glaubte, der deutsche Autor Henryk Broder habe den Islam angenommen, auf Grundlage von sarkastischen Bemerkungen, die er machte: „Aber wir sind ein Volk, das nicht fähig ist Sarkasmus zu begreifen, denn dieser erforderte in wenig Denken und verstandesmäßige Betrachtung. Und wir lesen mit großer Schnelligkeit und einem hoffnungsvollen Auge, nicht mit einem Auge für die Wahrheit oder die Wirklichkeit.“

Montaser fährt fort:

Wie kommt es, dass Buddhisten für die, die zu ihrer Religion konvertieren, keine Feste veranstalten, wie wir es tun? Und einige dieser Konvertiten sind weit berühmter als Broder. Wussten Sie, dass Richard Gere, Steven Seagal, Harrison Ford – einige von Hollywoods berühmteste Schauspieler – zum Buddhismus konvertierten? Was machten die buddhistischen Länder Asiens bezüglich dieser Prominenten? Was machten die Buddhisten in China und Japan? Tanzten und sangen sie und priesen und marschierten durch die Straßen oder erkannten sie den Eintritt dieser Leute in den Buddhismus einfach als Sache freier Überzeugung an? … Es reicht den Buddhisten, dass diese Prominenten die elektronischen Güter ihrer Staaten kaufen – ohne jegliches Betteln oder Lockmittel.

Ein Schlussgedanke: Muslimische Begeisterung über ein kleines – und oft unaufrichtiges – Kompliment findet seine Parallele nur im Verhalten des westlichen Establishments: Regierung, Medien und akademische Welt haben alle die Gewohnheit ein kleines (und oft unehrliches) Kompliment für den Islam hervorzuheben und sich darauf zu versteifen – so wie das „andalusische Paradies“ (eine Mär) – während die zahlreichen Mängel des Islam verdrängt werden.

Und es ist eine Erinnerung, dass statt dem Islam zu schmeicheln, ihn offen und ehrlich zu kritisieren – objektiv, ohne Groll oder Übertreibung – das potenziell eine der machtvollsten, wenn auch weitgehend ungenutzten Strategien der westlichen Welt ist, die viel dazu beitragen könnte den Islam zu neutralisieren; und zwar ohne Gewalt.

Befreiung Palästinas oder islamische Eroberung?

Raymond Ibrahim, 30. Januar 2020

Der palästinensische Prediger Nidhal Siam ruft nahe der Al-Aqsa-Moschee zur islamischen Eroberung der Welt auf.

Was treibt muslimische Feindseligkeit gegenüber Israel an? Brüderliche Liebe zu „unterdrückten“ Palästinensern oder religiöser Hass gegen „ungläubige“ Juden?

Ein aktueller Vorfall in Jerusalem reicht weit zurück, um diese Frage zu beantworten. Hizb al-Tahrir – die „Befreiungspartei“ – veranstaltete eine große Außenveranstaltung nahe der Al-Aqsa-Moschee, um den Jahrestag der islamischen Eroberung von Konstantinopel (29. Mai 1453) zu begehen. Dort, machte der palästinensische Kleriker Nidhal Siam, wie er es schon früher tat, klar, dass aus einer islamischen Perspektive heraus Befreiung und Eroberung ein und dasselbe sind.

Nachdem all die tabkirs („Allah -Akbar“-Sprechchöre) abklangen, sprach Siam:

Oh Muslime, der Jahrestag der Eroberung (fath/فتح , buchstäblich: „Öffnung“) von Konstantinopel bringt Kunde von Dingen, die noch bevorstehen. Er bringt Kunde, dass Rom in der nahen Zukunft erobert werden wird. So Allah will… Wir nähern uns der Erfüllung dreier Prophezeiungen und wir beten, dass Allah diese Prophetien durch unsere Hände erfüllen wird. Die erste Prophetie ist die Gründung eines rechtgeleiteten Kalifats nach der Art des Propheten. Die zweite Prophetie ist die Befreiung der Al-Aqsa-Moschee und die Gründung Jerusalems als Hauptstadt des Kalifatstaats. Die dritte Prophetie ist, dass der Islam seine Nachbarn niederwirft und dass seine Reichweite sich über den ganzen Osten und Westen dieser Erde spannt. Das ist Allahs Versprechen und Allah bricht seine Versprechen nicht.

Er und die versammelte Menschenmenge skandierten dann wiederholt: „Über das Kalifat und die Festigung der Macht besiegte Mehmed der Eroberer Konstantinopel!“ und „Deine Eroberung, oh Rom, ist gewiss!“

Überlegen Sie einen Moment lang die Bedeutung dieser Aussagen – so wie sie von den Palästinensern kommen; die stellen sich, wenn sie sie aussprechen und Mitgefühl der internationalen Gemeinschaft anstreben, oft als unterdrücktes Volk dar, deren Land unrechtmäßig besetzt ist.

Zu allererst war die islamische Eroberung von Konstantinopel genau das – eine brutale und grausame Eroberung. deren einzige Legitimitierung in der Macht der Waffen bestand. Wie die Muslime es Jahrhunderte früher schon in Nordafrika und dem Nahen Osten gemacht hatten, drangen sie ein und eroberten „Neu-Rom“ – nicht weil es irgendeine Ungerechtigkeit begangen hatte, sondern weil der Islam die Unterwerfung von Nichtmuslimen befiehlt, wie Siam deutlich machte. Darüber hinaus hatte der Islam Konstantinopel als „ultimativen Preis“ schon lange ins Ziel genommen – angefangen mit seinem Propheten Mohammed, der die dortigen Frauen begehrte.

Was nach Rom führt: Was hat das mit dem arabisch-israelischen Konflikt zu tun, dass auch diese Stadt es verdient erobert zu werden? Absolut nichts – außer dass der  Islam seit der Eroberung Konstantinopels Rom als den symbolischen Kopf der christlichen Welt betrachtet hat und es daher dringend unterworfen werden muss. Oder mit den Worten des Islamischen Staats: „Wir werden euer Rom erobern, eure Kreuze zerbrechen und eure Frauen versklaven, mit Erlaubnis Allahs… [Wir werden] Angst in die Herzen der Kreuzesanbeter [gießen].“

Höchst aufschlussreich ist Siams Wortwahl „dritte Prophezeiung“ – unter donnerndem Applaus übermittelt: „…dass der Islam seine Nachbarn niederwerfen wird und er seine Reichweite über den Osten und den Westen dieser Erde erreichen wird“. Mit anderen Worten: Kein Nichtmuslim ist vor dem Schwert des Jihad sicher.

Das alles muss sicherlich surreal erscheinen, wenn es in Kontext gesetzt wird, oder? Wie können Muslime danach streben die Palästinenser als erobertes und unterdrücktes Volk zu präsentieren, deren Land gestohlen wurde – während sie im selben Atemzug ehemalige Eroberungen preisen und auf Eroberungen in der Zukunft hoffen, die voller Unterdrückung und Raub des Landes anderer Völker sind, nur weil sie Nichtmuslime waren/sind.

Weiter unterstreicht Siam die Idee, dass die „Befreiung Palästina“ aufs Engste mit der Eroberung der nichtmuslimischen Welt verbunden ist; er rief die Muslime auf daran zu arbeiten, dass die „drei Prophetien“ erfüllt werden, nämlich „(1) das Kalifat zu gründen, (2) die Al-Aqsa-Moschee zu befreien und (3) Rom zu erobern“.

Beachten Sie, dass die „Befreiung der Al-Aqsa“ sich um Vorstellungen umfassender Gerechtigkeit und die Beseitigung von Unterdrückung drehen könnte, es aber bei der Gründung eines Kalifats, wie es durch die gesamte Geschichte hindurch gewesen ist, um Eroberung und Ausdehnung geht – ganz abgesehen von dem offenen Wunsch Rom zu unterwerfen oder gar den gesamten „Osten und Westen dieser Welt“ zu erobern. Dennoch werden alle drei Ziele als Teil der nämlichen Vision des Islam vorgestellt.

Die Botschaft ist klar: Für zu viele Muslime sind Wünsche „Palästina zu befreien“ in Wirklichkeit Wünsche „Israel zu erobern“ – nicht weil Israelis ungerecht sind, sondern weil sie Ungläubige sind.

Die Terroristen können nichts falsch machen

Warum die Linke Iran unterstützt und Trump die Schuld zuweist.

Daniel Greenfield, FrontPageMag, 17. Januar 2020

Nachdem der Iran Ukraine International Airlines Flug 752 abschoss, füllten iranische Demonstranten die Straße und verurteilten das Kriegsverbrechen ihrer eigenen Regierung, während die [US-] Demokraten und ihre Medien Trump die Schuld zuschrieben.

„Das ist nur ein weiteres Beispiel für Kollateralschäden durch Taten, die vom Präsidenten der Vereinigten Staaten auf provokative Weise unternommen wurden“, sagte die Jackie Speier gegenüber CNN.

„Das ist eine dieser Folgen dieser Eskalation und dieses Kriegszustandes, in dem wir uns befinden. Mit Weitblick und in der Lage zu betrachten, welche Konsequenzen es hat gegen den Iran in den Krieg zu ziehen, denke ich, ist etwas Ernstes und Verantwortung für den aktuellen Oberkommandierenden“, insistierte die Abgeordnete Tulsi Gabbard.

In der Weltsicht von Linken wie Speier und Gabbard ist der Iran nicht wirklich für irgendetwas verantwortlich. Der islamische Terrorstaat initiiert nichts, er reagiert auf unser provokatives Handeln. Wenn der Iran ein ukrainisches Flugzeug abschießt, bedeutet das, dass Amerika etwas falsch gemacht haben muss, um den Angriff herbeizuführen.

Die Linke verbrachte die letzten 40 Jahre damit, beharrlich zu behaupten, der Iran könne für keines seiner Verbrechen verantwortlich gemacht werden, weil sie alle aus der Unterstützung Amerikas für den Schah stammen. Das ist nicht nur übertrieben. Es ist Regierungspolitik.

Obama sagte den Unterhändlern im Iran-Deal: „Teil der Psychologie des Irans wurzelt in dem Gefühl, dass ihr Land untergraben wurde, dass die Vereinigten Staaten oder der Westen in ihrer ersten Demokratie hineinpfuschten und dann den Schah unterstützten.“ Er drängte sie, dem „defensiven Iran gegenüber, der sich verletzbar fühlt“, sensibel zu sein.

Gemäß Obama entwickelte der Iran Atomwaffen nicht um Israel zu vernichten oder in der Region ein schiitisches Imperium zu schaffen, sondern weil er von der Politik der Administration Carter emotionelle Narben davontrug.

Dritte-Welt-Außenpolitik wandte die moralisch herablassende Haltung Linker gegenüber Minderheiten in globalem Ausmaß an. Dasselbe soziale Gerechtigkeitsdenken, dass Unterschicht-Kriminelle vor der Verantwortung für ihre Verbrechen befreite, indem eine unterdrückerische Gesellschaft für sie verantwortlich gemacht wurde, befreite ganze Staaten von moralischer Rechenschaftspflicht.

Die Theokraten des Iran sind, wie der Räuber an der Straßenecke, Opfer von Unterdrückung, nicht eigenverantwortlich Handelnde.

Dieselbe simplifizierende Mathematik der sozialen Gerechtigkeit teilt die Welt in die Unterdrücker und die Unterdrückten ein. Die Unterdrücker sind die Stärksten und die Fähigsten, die Kapitalistenschweine und die Fahnenschwenker westlicher Staaten, während die Unterdrücker jeder ist, der sie mit jedem Mittel bekämpft.

Nur die Unterdrücker haben moralische Instanz, während die Unterdrückten einzig auf ihre Unterdrückung reagieren.

Als das iranische Regime ein ukrainisches Verkehrsflugzeug abschoss, reagierte es auf Präsident Trumps Unterdrückung und die gesamte Geschichte amerikanischer Unterdrückung des Iran, die bis in die 1970-er Jahre zurückgeht. Nicht der Iran schoss das Flugzeug ab, das machten 40 Jahre amerikanischer Unterdrückung. So wie der Obdachlose einer alten Frau ins Gesicht boxte, das nicht tat. Gentrifizierung und unser Klassensystem machten das.

Das iranische Regime machte nichts aus eigener Initiative. So wie der Typ, der dein Auto aufbrach, nichts machte. Er ist ein Opfer der Gesellschaft. So wie General Soleimani. Und der Typ, der diese Raketen abfeuerte. Unterdrückte Leute haben keine moralische Instanz. Ihre einzige moralische Aktivität ist Widerstand. Und wenn der Widerstand einen ganzen Haufen iranischer Studenten am Himmel und auf der Straße tötet, dann ist das nachvollziehbar.

Ein gewisser Reporter der New York Times mit einem Pulizer-Preis sagte eins über kommunistische Massenmörder: „Um es brutal zu sagen – man kann kein Omelett machen ohne Eier zu zerschlagen.“ Denken Sie einfach von all diesen nach Kanada fliegenden Menschen als Eier und die Revolutionsgarden und Soleimanis alte Bande als die, die Omeletts von Utopia braten.

Die Linke reagiert auf eine Enthauptung durch MS-13-Mitglieder in einem Vorort an Washington DC oder auf Irans Raketenangriffe auf ein ukrainisches Passagierflugzeug mit der scharfen Antwort moralischer Idioten: „Was erwartet ihr von unterdrückten Leuten?“

Unterdrückte Leute haben keine moralische Instanz. Von ihnen kann man nicht erwarten keine Flugzeuge zu entführen, Millionen kambodschanische Bauern zu ermorden, ein Mädchen in Queens zu vergewaltigen, das von der Arbeit kommt oder einen koreanischen Lebensmittelstand umzuwerfen.

Sie sind unterdrückt.

Die traditionelle Religion glaubt, dass wir alle, Adlige wie Leibeigene, die Reichen und die Armen, die Oberen und die Niederen, eine moralische Beziehung zu Gott haben. Die Kirche der sozialen Gerechtigkeit lehnt diese göttliche Beziehung ab und definierten Moral über unsere feststehenden Macht-Beziehungen untereinander. Und diese Beziehungen wurden über Gruppenidentitäten definiert, zuerst nach Klassen, dann nach Rassen, Geschlecht, Religion, Sexualität und eine hereinkommende Masse neuer Identitäten , die von dem sich entwickelnden System des intersektionalen Opfertums vermittelt wird.

Die Mitglieder der mächtigen Gruppen waren die unterdrückerischen Sünder und die Unterdrückten waren die Heiligen.

Das einzige Gesetz war die Unterdrückung zu bekämpfen. Jedes Verbrechen existierte innerhalb dieses Kampfes, des Klassenkampfs, des Rassenkampfs und all der anderen vielfältigen Konflikte gegen Sexismus, Homophobie, Islamophobie, Transphobie und all die neuen Ismen und Phobien, ihre offensichtlichen Widersprüche innerhalb des größeren Kontextes sind irrelevant.

Es spielt keine Rolle, dass der Iran Schwule tötet, denn die wirklich Homophoben sind weiße amerikanische Christen. Genauso wenig spielt es eine Rolle, dass ein schwarzer Nationalist eine Synagoge mit einer Machete angriff, denn die wirklichen Antisemiten sind weiße amerikanische Christen. Es spielt keine Rolle, dass der Iran ein Passagierflugzeug mit eigenen Leuten abschoss, denn die wirklichen „Flugzeugabschießer“ sind Präsident Trump und seine Anhänger.

Das schlechte Verhalten unterdrückter Völker ist eine Reaktion auf unsere Unterdrückung. Sie internalisierten unsere Homophobie, Rassismus, Massenmord an braunen Menschen und wenn wir vernichtet werden, werden sie geläutert.

Wenn du begreifst, wie jeder Linke es tut, dass Amerika die Quelle des Bösen der Welt ist, dann wirst du begreifen, so wie Parlamentspräsidentin Pelosi, dass das, was der Iran mit dem Jet oder seinen Demonstranten tut, keine Rolle spielt.

Die Linke verteidigt die Architekten eines kommunistischen Völkermords in Kambodscha, bei dem Millionen getötet wurden, weil auf die Krise des amerikanischen Imperialismus reagiert wurde. Kommunistische Gräueltaten in China waren genauso eine Reaktion auf die US-Außenpolitik. Stalins Verbrechen, einschließlich seiner Allianz mit Hitler, wurden aus denselben Gründen verziehen, als Reaktionen auf amerikanische und europäische Politik gegenüber der UdSSR.

Selbst Hitler wurde anfänglich verteidigt, er würde auf die unfairen Lasten reagieren, die [Deutschland] am Ende des Ersten Weltkriegs auferlegt wurden.

Auf diese Weise kommen wir zu der Vorstellung, dass der Iran ein Passagierflugzeug abschießen kann und das unser Fehler ist.

Die Demokraten, die Medien, die akademische Welt und der Rest des Zugs der moralisch mit Fehlern behafteten und immerwährenden Widerstandskämpfer, die für Utopia eine Million Vorschriften und Leichen gleichzeitig aufrichten, betrachten jeden, der gegen Amerika ist, besonders gegen Präsident Trump, als Verbündeten ihres gerechten Widerstands.

In dieser Rückwärtsrechnung sind Iran und China Mitglieder des Anti-Trump-Widerstands, die Vorhut der unterdrückten Völker der Welt, während die Gegner dieser totalitären Regime, die ihr Leben riskieren um Xi und Khamenei zu verdammen, die Hunde der kapitalistischen Ordnung sind und es verdienen erschossen zu werden.

Die Unterdrücker sind die Unterdrückten. Und die Unterdrückten sind die Unterdrücker. Freiheit ist Sklaverei und Sklaverei ist Freiheit. Das ist so einfach, dass man keinen Doktorandenkus in Orientalismus braucht, um es zu verstehen.

Verbringen Sie einfach ein paar Wochen damit MSNBC zu sehen, bis Ihr Gehirn weich ist.

Ein Jahrhundert an Verbrechen wurde von Progressiven entschuldigt, die einen Kampf zwischen „uns/wir“ und „denen/die“ sahen. „Die“ waren Flaggen schwenkender, bougeoiser Kapitalistenabschaum, der sich dem Erhalt der bestehenden Ordnung verschrieben hat. „Wir“ waren eine zusammengewürfelte Mannschaft, zu der jeder gehörte, von westlichen Akademikern und Reportern bis zu massenmordenden Kommunisten und in jüngerer Zeit islamischen Terroristen, die für Allah Schwule von Gebäuden stürzen.

Was die „Wir“-Fraktion eint, war ihre Gegnerschaft zur unterdrückerischen Ordnung der Vereinigten Staaten. Die Mitglieder dieses „Widerstands“ könnten diese Gegnerschaft durch die Ermordung von Millionen Kambodschanern, russische Bauern verhungern zu lassen, Juden zu erschießen und ukrainische Verkehrsflugzeuge abzuschießen zum Ausdruck bringen, aber das sind reine Reaktionen auf die Unterdrückung durch die Vereinigten Staaten. Oder wie die Abgeordnete Speier sie beschreibt: „Kollateralschäden“.

Die Weltsicht, die die Ermordung von Brillen tragenden Kambodschanern erlaubt oder von iranischen Studenten, die nach Kanada unterwegs sind, geht davon aus, das das einzige moralische Ziel eine Weltrevolution gegen das Hauptübel Kapitalismus, Globalismus, Neoliberalismus ist oder wie auch immer der aktuelle Modebegriff für die bestehende Ordnung lautet.

Diese neue Weltordnung wird utopisch sein. Sie wird nicht länger Massaker an Protestierenden auf den Straßen, Bauern verhungern zu lassen benötigen; sie wird die Gänge der Revolution mit menschlichem Blut schmieren, sei es eine sozialistische, islamische oder sonstige.

Aber bis dieser gesegnete Tag kommt, kann niemand, der Überstunden leistet, um die bestehende Ordnung zu stürzen und die neue Ordnung einzuleiten, für die Verbrechen zur Verantwortung gezogen werden, egal, wie viele Millionen Menschen sie töten.

Die Ziele der neuen Weltordnung rechtfertigen jede und allen mörderischen Mittel.

Die Medien fühlen sich verpflichtet den Iran als Mitglied der Koalition des Widerstands gegen Amerika zu schützen. Und gegen die derzeitige reaktionäre Inkarnation in der Form von Präsident Trump, MAGA-Mützen und Anstecknadeln.

Sie konspirieren beim Massenmord brutaler Tyranneien im Namen einer besseren Welt.

Diese bessere Welt, wird uns erzählt, wird den Rassismus beenden. Aber Menschen ihrer moralischen Instanz zu berauben, weil sie anders sind, ist immer der wahre Rassismus gewesen. Es gibt kein schlimmeres Verbrechen als einem Menschen die Moral wegzunehmen.