Für die „Progressiven“: Zwei Dinge zum Jihad

Michael Lumish, Israel Thrives, 17. Dezember 2016

Der vielleicht schwierigste Teil daran sich gegen den politischen Islam seine Stimme zu erheben, ist die Tatsache, dass so viele ansonsten intelligente Leute auf der Interpretation bestehen, dass Opposition ein irrationales Vorurteil oder, was öfter suggeriert wird, glatter Rassismus ist.

Lassen Sie uns das sofort abfertigen.

Gegen den Jihad (oder den politischen Islam oder Islamismus oder wie immer man das nennen will) zu sein stellt genauso ungerechten, intoleranten Fanatismus gegen Muslime dar, wie gegen den Nationalsozialismus zu sein ungerechten, intoleranten Fanatismus gegen Deutsche darstellt.

Soll heißen: Das ist nicht so und das war nicht so.

Warum haben so viele Menschen – ja, besonders der Linken – so große Schwierigkeiten eine solch grundlegende Vorstellung zu begreifen? Warum sind Westlich-Progressive, die sich selbst als die am besten gebildeten und niveauvollsten Menschen des Planten bauchpinseln, gleichzeitig diejenigen, die gegenüber dem Jihadismus (d.h. den verschiedenen Arten, auf die die Scharia vorangetrieben wird) und dem Spaß, den er in den letzten Jahren in Europa hatte, so stock-ignorant?

Wie kommt es, dass sie weiter jihadistische Aktivitäten in den Vereinigten Staaten ingorieren oder vorgeben, das sei etwas anderes als das, was sie sind? Barack Obama z.B. bezeichnete bekanntlich 2009 das Massaker in Fort Hood als „Gewalt am Arbeitsplatz“ .. und die besten Köpfe meiner Generation nicken in stillem Gehorsam.

Also hier zwei Punkte für euch Typen.

Nummer 1:

Gegen den Jihad zu sein hat nichts Rassistisches

Bitte lassen sie das einen Moment sinken.

Der Nationalsozialismus war eine herrenmenschliche Philosophie und gegen den Nationalsozialismus zu sein stellte keinen antideutschen Fanatismus dar.

Ähnlich ist die Scharia eine muslimische theologisch-herrenmenschliche Rechtsphilosophie und gegen sie zu sein stellt keinen Fanatismus gegen irgendjemanden dar. Im Gegenteil: Gegen die Scharia zu sein ist die „antirassistische“ Haltung.

Diejenigen von uns, die gegen den Aufstieg des politischen Islam – und damit der Scharia – sind, tun dies im Allgemeinen aus einem Engagement für säkularen Humanismus, in dem Menschen die Freiheit haben ihren Glauben auf jede Weise zu wählen, solange sie keine Schwulen von hohen Gebäuden werfen, Christen köpfen, ihre entführten Töchter zum Übertritt zwingen, Frauen in schwarze Kartoffelsäcke zwingen, in der ihre Individualität vernichtet werden kann oder den Völkermord an den Juden letztlich über die Eroberung Jerusalems anstreben.

Diejenigen unter uns, die lautstark ihr Missfallen gegenüber solchem Verhalten äußern, protestieren eigentlich gegen das Aufkommen einer weit verbreiteten theokratischen Bewegung, die zufälligerweise auch die eine erfolgreichste politische Bewegung dieses Jahrhunderts ist. Dabie geht es nicht um Muslime als Menschen. Es geht um eine herrenmenschliche Ideologie, die die meisten Länder des Nahen Ostens beherrscht, beträchtliche Vorstöße nach Europa unternimmt und die mich, meine Familie und alle meine Freunde entweder unterworfen oder tot sehen will.

Aber nicht alle Muslime befürworten die Scharia und die ersten Opfer des politischen Islam sind selbst Muslime. Antijihadisten sind keine Antimuslime. Antijihadisten sind fast immer für Demokratie, für Liberalismus, für Frauenrechte und für ethnische Minderheiten. Die Scharia ist antidemokratisch, antiliberal, gegen Frauen, gegen alle Nichtmuslime und würde mich dafür zum Tode verurteilen, dass ich die Frechheit besitze das zu sagen.

Trotzdem blicken in den Vereinigten Staaten [Anmerkung heplev: noch weit stärker in Europa] Progressive und Demokraten auf uns, die wir für universale Menschenrechte eintreten, indem wir gegen die Scharia opponieren, als rechte, konservative, fanatische Höhlenbewohner herab. Was die Linke aber begreifen muss: Mit der Akzeptierung des Aufkommens des politischen Islam – wie es zum Beispiel Obama mit seiner Unterstützung der Muslimbruderschaft in Ägypten machte – untergraben sie den ganze Zweck ihrer ideologischen Existenz.

Wenn die Progressiv-Linken nicht länger an die universalen Menschenrechte glauben, dann sie jetzt nicht länger an was auch immer, oder?

Nummer 2:

Der Jihad ist real

Es ist etwas seltsam, dass amerikanische Progressive es nach dem Jihad-Anschlag vom 9/11, dem Jihad-Anschlag beim Boston Marathon, dem Jihad-Anschlag von San Bernardino, dem Jihad-Anschlag auf den Schwulen-Club in Orlando und dem letzten Jihad-Anschlag an der Ohio State University – um nur ein paar wenige anzuführen – versäumen die Realität des Ganzen einzugestehen.

Der Jihadismus ist eine im Islam wurzelnde politische Bewegung, die anstrebt das Scharia-Recht in der gesamten Welt zu verbreiten. Die Gewalt ist ein Mittel zur Verbreitung von Angst in der Öffentlichkeit, um die Wahrscheinlichkeit eines politischen Zurückdrängens auszuhöhlen. Der Hauptweg dazu ist durch die Einschüchterung der Menschen bewerkstelligt worden, die ihre fundamentalen bürgerlichen Freiheiten weggeben. Damit wird freie Meinungsäußerung abgewürgt und die Menschen werden nicht allzu laut über die Zerstörung von Palmyra oder den Völkermord an den Christen im Nahen Osten Murmeln.

Natürlich bedeutet nichts davon, dass nicht vom Dhimmitum befallene Westler Muslime jagen sollten. Was es bedeutet: Im Westen ist eine ehrliche Diskussion der Bedeutung der Scharia in Begrifflichkeiten der US-Einwanderung lange überfällig. Weil gegen die Scharia zu opponieren von den Progressiv-Linken als „rassistisch“ betrachtet wird, zeigt die Demokratische Partei wenig Interesse an der Beobachtung ausgerechnet derer, die aus Teilen der Welt in dieses Land kommen, wo die Scharia vorherrscht. Auf diese Weise wird Nichtmuslimen aus muslimischen Ländern, die Amerikaner werden – und sich damit vom Leben unter der Scharia befreien – wollen, in Sachen Immigration und Einbürgerungsprozess nicht mehr Rücksicht zuteil als tatsächlichen Jihadisten.

Wenn die Progressiv-Linken und die Demokratische Partei einfach anerkennen würden, dass gegen die Scharia zu sein nicht rassistisch ist und dass das Aufkommen des politischen Islam ein ernstes Problem ist, dann können wir endlich anfangen ein rationales Gespräch über die US-Immigrationspolitik zu führen. Ein Aspekt dieser Diskussion sollte sich meines Erachtens mi der Notwendigkeit beschäftigen Nichtmuslime unterdrückerischen, von der Scharia beherrschten Ländern auf schnellstem Weg als Asylsuchende in die USA zu lassen.

1883 schrieb Emma Lazurus: „Gebt mir eure Müden, eure Armen, Eure geknechteten Massen, die frei zu atmen begehren,…“ Sie schrieb nicht: „Gebt mir eure Müden, eure Armen, Eure geknechteten Massen, die euch den Hintern küssen und den säkularen Humanismus aushöhlen wollen.“

Wir sollten Muslime in die USA hereinlassen, die sich danach sehnen frei zu atmen.

Die andere Art vielleicht nicht so sehr.

Anmerkung aus Facebook: „Das Konzept ist sehr einfach“

Michael Lumish, Israel Thrives, 16. November 2016

Es versetzt mich immer noch in Erstaunen, dass Leute es ablehnen das einfache Konzept zu begreifen, dass Opposition zum Islam als politische Bewegung kein „Rassismus“ oder eine vorgefasst Meinung gegenüber Muslimen ist.

Warum ist dieses Konzept so schwer zu begreifen?

Mein Verdacht ist natürlich, dass es nicht so schwer zu begreifen, sondern ausreichend sozial und politisch unbequem ist, um vielen Menschen zu verbieten die Frage auch nur zu denken.

Auf jeden Fall ist das meine Antwort an einen Herrn auf einer pro-israelischen Facebook-Seite, der sich wegen antimuslimischem Fanatismus innerhalb der jüdischen Gemeinschaft sorgt.

Es geht nicht um „alle Muslime“.

In Wirklichkeit ist das Konzept sehr einfach.

Das Scharia-Recht behauptet, dass nicht muslimische Ungläubige und die von uns, die als „Völker des Buchs“ betrachtet werden (Christen, Juden und Zoroastrier) zwischen Übertritt, Unterwerfung oder Tod wählen können. Schwule sind komplett verboten und Frauen sind bewegliches Gut.

Damit ist der politische Islam als die führende Bedrohung der Nichtmuslime, Schwulen und Frauen überall in der Welt aufgetreten.

Darüber hinaus sind Muslime im gesamten Nahen Osten in einem Maß antisemitisch, das von einem Prozentsatz von Mitte 70 (in den liberaleren Ländern) bis in die Mitte 90 in den sogenannte „Palästinensergebieten“ reicht.

Und es muss gar nicht erst gesagt werden, dass die Hauptopfer des Islam als politischem System Muslime sind, die nach Ansicht der sie Verfolgenden fromm genug sind.

Christen mögen in der Vergangenheit die Hauptverfolger der Juden gewesen sein, aber heute ist der Haupttäter der politische Islam, da er danach strebt das Wohlergehen des jüdischen Volks in der gesamten Welt zu untergraben und letztlich zu zerstören, indem man das Wohlergehen Israels aushöhlt.

In Europa macht muslimische Massenimmigration aus dem Kontinent ein blutiges Chaos, weil die muslimischen Immigranten es allgemein ablehnen sich anzupassen und eine ununterbrochen feindselige Haltung gegenüber ihren Gastgebern, inclusive des Desinteresses an der Staatsautorität oder der Würde nicht muslimischer Frauen, die allgemein als so etwas wie Huren betrachtet werden.

Bedeutet das, dass „alle Muslime“ schlechte Menschen sind?

Natürlich nicht.

Den Islam als politische Bewegung (politischer Islam, Islamismus, wie immer man das nennen will) zu verurteile ist nicht „rassistischer“ als sich gegen Nazi-Deutschland zu stellen deb Deutschen gegenüber „rassistisch“ war.

Darüber hinaus wird es schwierig zu verstehen, wie jemand sich als „progressiv“ oder „liberal“ bezeichnen oder sich mit den universalen Menschenrechten beschäftigen kann, wenn er es ablehnt sich gegen eine massive und zunehmende politische Bewegung zu stellen, die Schwule an Kränen aufhängt, Nichtmuslime als Bürger zweiter und dritter Klasse halten und Frauen buchstäblich verhüllt halten.

Alles wahren Progressiven stehen für die Rechte der Unterdrückten ein und ja, auch dann, wenn Muslime die Unterdrückenden sind.