Afrikanische feministische Sklavenhändler vs. weiße männliche Sklavenbefreier

Hollywood macht Filme über schwarze Sklavenhändlerinnen, aber nicht über die toten weißen Männer, die die Sklaverei beendeten.

Daniel Greenfield, FrongPage Mag, 20. September 2022

Angespornt vom Erfolg der Black Panther beschloss Sony aus den „Amazon“Agojie-Kriegern der Dahomey, der Inspiration der fiktiven Kriegerinnen eines Comic-Buchs, einen Film zu machen.

„Woman King“ hatte ein $50 Millionen-Budget, um die echte Wakanda zum Leben zu erwecken. Er stieg bei der Premiere ganz oben bei Box Office ein, als schwarz-nationalistische Geschichte weiblicher Ermächtigung über heldenhafte Sklavenhändler. Während nie ein Film, der die Konföderation feiert, gedreht werden würde, sind afrikanische Sklavenhändler, die hunderttausende Sklaven verkauften und Massenopfer darbrachten, Hollywood-Helden.

Trotz der Tatsache, dass der Film mit der weißen Schauspielerin Maria Bello aus Coyote Ugly, Gina Prince-Bythewood, entstanden war, wurde sichergestellt, dass „People of Color“ bei der Produktion federführend waren. Prince-Bythewood, die von ihrer leiblichen weißen Mutter zur Adoption freigegeben und von einem weißen Paar nahe der Weinberge von Monterey aufgezogen wurde, behauptete, sie habe „wegen ihrer Verbindung zum Material“ geweint, das einen der schlimmsten Sklavenhändler-Stämme in Afrika verherrlicht.

Die absurde Wokeness von Woman King weitete sich sogar so weit aus, dass Prince-Bythewood behauptete sie haben die Vergewaltigungsszene des Films an „Christine Blasey Fords Zeugenaussage bei der Nominierungsanhörung für Brett Kavanaugh zum Richter am obersten Gerichtshof“ angelehnt. Und die Medien schleimen entsprechend.

Aber dann begannen die Proteste in den sozialen Medien.

Die Dahomey und die Kriegerinnen hatten hunderttausende Mitglieder rivalisierender Stämme in die Sklaverei verkauft. Sie hatten auch die grausamen Massenopfer-Rituale an ihren Sklaven beaufsichtigt.

Während schwarz-nationalistische Filme routinemäßig Geschichte ignorieren, traf dieser bei einigen Nachkommen von Sklaven einen Nerv, besonders auf den Bahamas. Die von den Dahomey verkauften Sklaven wurden meistens nach Brasilien verschifft, das für seine Massen an toten schwarzen Arbeitern berüchtigt war. Die von der britischen Marine abgefangenen Sklavenschiffe ließen die Sklaven allerdings gelegentlich auf den Bahamas frei.

Die tatsächliche Geschichte der Dahomey der „Sklavenküste“ hat sabotiert, was als geschmeidige Einführung für The Women King und seine vermischte Geschichte von weiblicher Stärkung und schwarzem Nationalismus gedacht war. Aber während The Women Kings feministische Krieger im wahren Leben Verbrecher waren, die halfen zahllose Schwarze zu versklaven, gab es wahre Helden, die den Sklavenhandel bekämpften.

Leider waren das weiße Männer. Inzwischen lange tot und von linken, revisionistischen Historikern verleumdet.

Black Lives Matter veranstaltete zwar einen eigenen Amoklauf in Großbritannien, aber es war die britische Kriegsmarine, die afrikanische und muslimische Sklavenhändler bekämpfte. In Dahomey and the Dahomeyans beschrieb Frederick Forbes, ein britischer Marineoffizier, der sich aufmachte, um den Monarchen dazu zu bewegen den Sklavenhandel zu beenden, „Wachen an Amazonen“, die in einem Festzug einem Mitglied des Königsharems hinterhergingen und ihr mit Schirmen Schatten gaben. Ein solcher Schirm war „mit 1948 Kieferknochen verziert“.

Wenn reiche Dahomey starben, nahmen sie einige ihrer Frauen und Sklaven als menschliche Opfer mit. Es wurden groß angelegte Massenopfer dargebracht, darunter die brutale und schreckliche Tötung hunderttausender Sklaven zur Ehre der monströsen Monarchen der Dahomey.

Ein im Parlament vorgelegter Bericht von 1860 beschrieb, wie „eine große Grube gegraben wurde, die ausreichend menschliches Blut aufnehmen sollte um ein Kanu schwimmen zu lassen. 2.000 Personen werden bei dieser Gelegenheit geopfert.“ Die Getöteten waren Gefangene aus anderen Stämmen, wo die „jungen Leute dieser Gefangenen in die Sklaverei verkauft wurden und die Alten gemäß des großen Brauchs getötet werden“.

Die New York Times druckte eine Beschreibung ab, laut der „tausende Leuten geopfert wurden (geköpft und hinterher in Stücke geschnitten) und tausende wurden als Sklaven behalten werden“.

Das ist die echte Wakanda.

Es waren die Briten und die Amerikaner, die diesem Albtraum durch Kolonialismus und Imperialismus ein Ende setzten. Schon vor dem Bürgerkrieg hatten die Vereinigten Staaten den Webster-Ashburton-Vertrag (für Daniel Webster) unterschrieben, nach dem die US Navy und die Royal Navy Patrouille fuhren, um Sklavenschiffe abzufangen.

Bemühungen der US Navy Sklavenschiffe abzufangen reichen sogar bis 1820 zurück, als der Kongress den James Monroe Piracy Act verabschiedete. Sklaven zu importieren war bereits 1807 unter der Aministration Jefferson verboten worden, aber der Monroe Act setze den Sklavenhandel mit Piraterie gleich.

Jeder Amerikaner, der „an einer fremden Küste jeglichen Neger oder Mulatten ergreift, der nach den Gesetzen eines der Staaten oder Territorien der Vereinigten Staaten nicht zum Dienst oder Arbeit verpflichtet ist, mit der Absicht diesen Neger oder Mulatten zu einem Sklaven zu machen oder solch einen Neger oder Mulatten auf einem Schiff oder Fahrzeug mit der erwähnten Absicht in Empfang nimmt, so soll dieser Bürger oder diese Person als Pirat verurteilt werden; und bei Verurteilung deshalb soll er vor dem Bezirksgericht der USA in dem Bezirk, in den er verbracht oder gefunden wird, den Tod erleiden.“

Berühmte Navy-Fahrzeuge, darunter die USS Constitution, die USS Constellation und die USS Yorktown jagten Sklavenschiffe, die Sklaven aus Afrika in diese Hemisphäre brachten und brachten sie auf. Die African Squadron der US Navy, die vor der „Sklavenküste“ segelte und bis nach Kuba patrouillierte, schaffte es mehr als hundert Sklavenschiffe aufzubringen.

Aber es war das britische Embargo der Dahomey und Druck auf Brasilien und Portugal, das sich bei der Beendigung des Sklavenhandels als besonders effektiv erwies. All diese toten weißen Männer beendeten den Sklavenhandel über das Wasser. Später kämpften die britischen Imperialisten dafür den Handel mit Sklaven über Land nach Ägypten und in den muslimischen Nahen Osten zu beenden. Sie waren erfolgreich, bis das Ende des Kolonialismus die alten und neuen Arten des Sklavenhandels wiederherstellte, was Frachtladungen an Menschen aus Afrika und Asien in den Nahen Osten brachte, in brutale islamische Tyranneien wie Qatar, wo sie sich zu Tode arbeiten müssen, ganz ähnlich wie vor den grauenhaften Tagen des europäischen Imperialismus.

Das sind Filme, die gemacht werden und Geschichten, die erzählt werden sollten, die von britischen weißen Männern handeln, die schon lange tot sind, die ihr Leben riskierten, um den von der heldenhaften afrikanisch-feministischen Kriegern der Dahomey praktizierten Sklavenhandel zu stoppen. Und diese Filme werden nie gemacht werden, weil sie nicht ins Narrativ passen, das vom 1619-Projekt und Ibram X. Kendi vorgegeben werden, nach dem Sklaverei ein europäisches Verbrechen an Afrika war statt ein islamisches und afrikanisches Stammesverbrechen, das von Europäern beendet wurde.

Insbesondere vom europäischen Imperialismus und Kolonialismus, den Linke so gerne hassen.

Das Ausmaß des afrikanischen Sklavenhandels war massiv. Er umfasste einen Großteil der Geschichte und der bekannten Welt. Es gab schon vor über tausend Jahren schwarze Sklaven in China. Der Nahe Osten ist übersät mit großen Bevölkerungen ehemaliger schwarzer Sklaven und in einigen Fällen aktueller Sklaven. Die amerikanische Rolle beim Sklavenhandel war sowohl im Umfang und Ausmaß relativ kurz. Er ist eine Sünder, aber er war gewiss nicht, wie Obama es formulierte, unsere Ursünde. Er war ein Verbrechen, das in Afrika begann.

Westler hatten die Sklaverei nicht erfunden, aber sie unternahmen mehr als alle anderen um ihr ein Ende zu setzen.

Das ist eine Wahrheit, die nicht erzählt werden darf. Und Hollywood macht lieber Filme, die Sklavenhändler feiern, solange es sich um schwarze Frauen handelt, statt tote weiße Männer, die für das Ende der Sklaverei kämpften.

Wie die katholische Kirche zur Verteidigerin des Islam wurde

und die Christen dabei in die Irre führte.

William Kilpatrick, FrontPage Mag, 15. September 2022

Ende der 1930-er Jahre schrieb der katholische Historiker Hillaire Belloc:

„Er [der Islam] ist faktisch der beeindruckendste und hartnäckigste Feind, den unsere Zivilisation gehabt hat und könnte in der Zukunft jederzeit zu einer großen Bedrohung werden wie er es in der Vergangenheit gewesen ist…“

Das schien eine unwahrscheinliche Vorhersage zu sein. Damals war die islamische Welt praktisch dem Untergang geweiht. Ein Comeback schien nicht in den Karten zu stehen. Dennoch erwies sich Belloc als richtigliegend. Innerhalb von vier Jahrzehnten war der Islam wieder eine Macht, mit der man rechnen muss.

Wäre er noch am Leben, wäre selbst Belloc überrascht gewesen festzustellen, dass einer der wichtigsten Vertreter der Wiederbelebung des Islam seine geliebte katholische Kirche war. Obwohl Belloc den Islam als „beeindruckenden und hartnäckigen Feind“ bezeichnete, hätte am Ende des Jahrhunderts praktisch kein „seriöser“ Katholik den Islam als „Feind“ beschrieben. Im Gegenteil, der Islam war zu einem „abrahamitischen Bruderglauben“ geworden, der, so wird uns gesagt, viel mit dem Katholizismus gemeinsam hat.

Einst hatte die katholische Kirche den Westen gegen den Islam verteidigt, aber bei Beginn des 21. Jahrhunderts war die Kirche ein verlässlicher Verteidiger des Islam gegen seine Kritiker geworden.

Trotz reichlicher Beweise des Gegenteils versicherten katholische Leiter und Pädagogen die Welt, der Islam habe nichts mit Gewalt zu tun. Sie bestanden auch darauf, „Islam“ würde „Frieden“ bedeuten und dass „Jihad“ ein „innerer Kampf“ ist. Widerspricht man irgendeinem Teil davon, wird man als „islamophob“ abqualifiziert.

Aber ich greife vor. Der Auftrag der Kirche „Islamophobie“ zu bekämpfen kam später. Zuerst kam das Zweite Vatikanische Konzil und 1965 die Erklärung Nostra Aetate. Nostra Aetate sollte die Beziehung der Kirche zu nichtchristlichen Religionen untersuchen. Insbesondere wurde versucht zu berücksichtigen „was Menschen gemeinsam haben“.

Was haben Muslime und Christen gemeinsam? Hier ist die Schlüsselpassage:

„Sie verehren den einen Gott, der in sich selbst lebt und besteht; barmherzig und allmächtig, der Schöpfer des Himmels und er Erde, der zu Menschen gesprochen hat; sie machen sich große Mühe sich von ganzem Herzen sogar seinen unergründlichen Geboten zu unterwerfen, so wie Abraham, mit dem der Glaube des Islam sich vergnügt Gott verbindet, sich unterwarf. Obwohl sie Jesus nicht als Gott anerkennen, verehren sie ihn als Propheten Sie ehren auch Maria, seine jungfräuliche Mutter; manchmal rufen sie sie sogar mit Hingabe an. Zusätzlich warten sie auf den Tag des Gerichts, an dem Gott ihre Wüsten an all die, die von den Toten aufgeweckt wurden, zurückgeben wird. Schließlich wertschätzen sie das moralische Leben und beten Gott an, besonders durch Gebet, Almosen geben und Fasten.“

Kurz gesagt: Der Islam war genauso wie der Katholizismus … nur dass er das nicht war. Die Konzilsväter hatten eine Liste oberflächlicher Ähnlichkeiten zwischen Islam und Katholizismus erstellt, aber die großen Unterschiede ignoriert.

Zum Beispiel verehren Katholiken und Muslime angeblich denselben Gott. Und tatsächlich ist der von den Katholiken verehrte Gott „barmherzig und allmächtig“ – genauso wie der muslimische Gott. Aber anders als der der muslimische Gott ist er auch eine Dreieinigkeit – etwas, das Muslime vehement bestreiten. Er ist auch, aus der katholischen Sicht, ein Vater. Auch das wird von Muslimen vehement bestritten. Tatsächlich ist zu sagen, dass Gott ein Vater ist, ist aus muslimischer Sicht höchst gotteslästerlich. Darüber hinaus wird Allah in den islamischen heiligen Schriften immer mit dem Propheten Mohammed verbunden. Tatsächlich ist ein Muslim, bekennt, dass es „keinen Gott außer Allah gibt“, verpflichtet hinzuzufügen: „Und Mohammed ist sein Prophet.“ Dumm für die These vom „selben Gott“, dass der Name „Mohammed“ nirgendwo in der Bibel auftaucht.

Erster Schlag! Der fromme Glaube, dass Muslime und Katholiken denselben Gott verehren, ist nicht haltbar. Die These von der „gemeinsamen Grundlage“ ist auf sehr lausiger Forschung aufgebaut.

Aber Moment! Da gibt es im Koran einen Mann namens „Jesus“ und er wird als großer Prophet betrachtet. Man kann also zumindest sagen, dass Muslime und Katholiken beide Jesus „verehren“. Vielleicht ist die These von der „gemeinsamen Grundlage“ doch intakt. Das einzige Problem dabei lautet: Es handelt sich nicht um denselben Jesus. Auf der einen Seite haben wir den Jesus von Nazareth, auf der anderen haben wir den Jesus des Koran, der ersterem nicht ansatzweise ähnelt.

Jesus von Nazareth ist ein erkennbares menschliches Wesen, der isst und trinkt und mit seinen Jüngern auf erkennbar menschliche Weise redet. Er sagt auch erstaunliche und tiefgründig originelle Dinge, so das viele verwundert fragen: „Kein Mensch hat je so gesprochen.“

Der Koran andererseits liefert keine Einzelheiten zum Leben des koranischen Jesus. Er hat kein Wesen und praktisch nichts Interessantes zu sagen. Er ist wenige mehr als ein Pappaufsteller. Wenn Sie glauben, ich übertreibe, dann lesen Sie den Koran selbst. Damit werden Sie feststellen, dass Sie sich fragen, ob die Konzilsväter und ihre beratenden „Experten“ sich jemals die Mühe machten dasselbe zu tun.

Zweiter Schlag! Der fromme Glaube, dass der Jesus der Evangelien und der Jesus des Koran irgendetwas anderes als den Namen gemeinsam haben, ist völlig unhaltbar.

Aber was ist mit dem letzten Punkt? Dem, in dem die Konzilsväter uns versichern, dass „sie [die Muslime] das moralische Leben wertschätzen“? Das ist besonders irreführend, denn die Konzilsväter müssen gewusst haben, dass der muslimische Moralkodex sich in vieler Hinsicht deutlich vom katholischen Moralkodex unterscheidet. Der muslimische Moralkodex erlaubt Polygamie, Kinderbräute, das Schlagen von Ehefrauen, Steinigung wegen Ehebruch und die Hinrichtung wegen Abfall vom Glauben.

Oh! Es gibt noch etwas. Im letzten Satz des ersten Absatzes des Abschnitts „über die Muslime“ erwähnen die Konzilsväter, dass Muslime „Gott besonders mit Gebeten, Almosen und Fasten verehren“. Aber sie vergaßen den „Jihad“ zu erwähnen, obwohl der Koran ausdrücklich erklärt, dass Jihad Allah mehr erfreut als Gebet und Almosen zu geben.

Wie konnten sie vergessen das zu erwähnen, was Gott am meisten zufriedenstellt – nämlich Jihad? Es ist schwer den Eindruck zu vermeiden, dass die Autoren des Abschnitts über die Muslime vorsätzlich unehrlich waren.

Und die Irreführung geht weiter. Im Kielwasser des Konzils arrangierte die Kirche zahlreiche muslimisch-katholische Dialoge, Zentren für muslimisch-christliche Verständigung und abrahamitische Glaubensinitiativen verschiedener Arten. Und alle davon legen ein unverbesserlich optimistisches Porträt des Islam vor.

Als 1994 die englische Ausgabe des neuen Kathechismus der katholischen Kirche erschien, sagte er nicht viel über die Muslime – nur dass „sie zusammen mit uns den einen barmherzigen Gott verehren, den Richter der Menschheit am jüngsten Tag“. Es war nicht viel, um damit weiterzumachen, aber es schien nahezulegen, dass Muslime auf der Seite der Engel stünden. Als dann Muslime am 11. September 2001 in New York und Washington zuschlugen, schien es sicher anzunehmen, wie es viele in Regierung und Medien sagten, dass „dies nichts mit dem Islam zu tun hat“. Sobald bekannt wurde, dass Muslime Jesus verehren und Maria ehren, konnten alle folgenden islamischen Angriffe als Werk einer winzigen Minderheit abgetan werden, die die friedlichen Lehren des islamischen Glaubens missverstanden hatten. Und als Muslime anfingen millionenfach nach Europa überzusiedeln, mussten katholische Prälaten ihre Gemeinden daran erinnern, dass „wir im Gesicht der Migranten das Gesicht Jesu sehen“.

Andererseits zahlte es sich nicht aus das Gesicht Jesu im Gesicht verfolgter Christen zu sehen. Als Papst Benedikt XVI. mehr Schutz für verfolgte Christen in Ägypten forderte, brach Ahmed al-Tayeb, der Großimam der Al-Azhar-Universität den Dialog mit dem Vatikan ab und nahm ihn nicht wieder auf, bis Benedikts Nachfolger Franziskus zustimmte islamische Christenverfolgung nicht mehr zu kritisieren. Fanziskus glaubte natürlich, das sei ein guter Deal: Der Dialog wurde sein Lieblingsprojekt – eines, das um jeden Preis bewahrt werden muss.

Die Kirche war im Grunde zum Helfer des Islam geworden. Aber es war nicht wie die Beihilfe von früher. In der damaligen Zeit hätte der eine oder andere Verräter dem Feind die Tore der Stadt geöffnet. In der modernen Zeit warnt der Papst einfach die christliche Bevölkerung, wenn sie nicht die Grenzen Europas für die muslimische Masse öffnet, ist sie schuldig der Heiligen Familie die Tür vor der Nase zugeschlagen zu haben.

Belloc hatte Recht, was den Islam angeht. Er sollte als furchtbarer Feind der westlichen Zivilisation zurückkehren. Aber die westlichen Zivilisation – einschließlich der katholischen Kirche – konnte die Tatsache der Feindschaft nicht akzeptieren und erfand alle möglichen Gründe, warum der Islam und der Westen die besten Freunde seien. Die Kirche, die einst einen wohlverdienten Ruf hatte sowohl eine Kirche des Glaubens als auch der Vernunft zu sein, verwechselte den Islam mit einer Religion des Friedens.

Der Ayatollah Khomeini hätte das richtigstellen können. Der Mann, der den Schah von Persien stürzte, erklärte einmal:

„Diejenigen, die nichts vom Islam wissen, geben vor, der Islam rate von Krieg ab. Das ist einfältig. Der Islam sagt: Was immer an Gutem existiert, gibt es Dank des Schwertes … Leute können nicht gehorsam gemacht werden, außer mit dem Schwert! Das Schwert ist der Schlüssel zum Paradies, das nur für Heilige Krieger geöffnet werden kann.“

Trotz der Warnung des Ayatollah scheint es in der Kirche immer noch eine ständige Versorgung mit Einfältigen, die „vorgeben, dass der Islam von Krieg abrät“. Der wichtigste davon ist Franziskus, der in seiner apostolischen Mahnrede Evangelii Gaudium behauptete, der „authentische Islam und den Koran richtig zu lesen stehen jeder Form von Gewalt entgegen“.

Das ist eine bemerkenswerte Äußerung und nachweislich falsch. Darüber hinaus bringt es Christen in Gefahr, indem sie zum Wesen des Islam irreleitet. Katholische Apologeten des Islam haben seit Mitte der 1960-er Jahre ähnliche Lügen über den Islam wiederholt. Werden sie jemals zur Rechenschaft gezogen? Man hofft es doch sehr. [Allein, mir fehlt der Glaube – der Übersetzer]

„Wir übernehmen euer Land“: Der Baby-Jihad gibt Gas

Raymond Ibrahim, 12. September 2022 (The Stream)

Ein aktuelles Video von miteinander in streitenden Muslimen und Dänen in Dänemark ist auf mehr als eine Weise aufschlussreich – besonders für die, die über die Vorzüge der Großen Ersetzungstheorie in Betracht ziehen. In dem Video ist ein Muslim zu hören, der den Dänen die folgenden Worte zubrüllt:

Wir haben fünf Kinder, ihr habt nur ein oder zwei. In 10 bis 15 Jahren wird es mehr Pakistaner als Dänen in diesem Land geben! … Es gibt 5 Millionen Dänen, ihr werdet bald ausgelöscht [oder ausgestorben?] sein! Schaut euch die Schweden an, schaut euch die Norweger an, schaut euch die Finnen an! Wir sind Vielfache Millionen, Mann!

Der lautstarke Muslim beschuldigt die Europäer dann der Ehe Bestialität vorzuziehen, daher ihr Mangel an Fortpflanzung. Andere Muslime fallen bald ein. Einer sagt: „Ich habe gerade geheiratet und werden fünf Kinder haben.“ Andere fangen an zu brüllen, dass die „Mütter der Dänen schwanger wreden“, weil ihre Mütter und Schwestern „huren“ sind (die mutmaßlich mit Muslimen herumhuren). Andere skandieren: „Das ist nicht mehr Dänemark, das ist Paki-Land“, was sie mehrfach wiederholten. „Wir übernehmen euer Land.“

Was ist schon in einem Namen?

Mehrere  Indikatoren unterstützen diese Erklärung – angefangen mit dem, wegen dem der muslimische Mann in dem aktuellen Video herumbrüllte: Muslime bekommen sicherlich mehr Kinder als Europäer. Das ist durch die einfache Tatsache offenkundig, dass überall in Westeuropa der Name Mohammed entweder einer der populärsten Namen für neugeborene Jungen ist oder in einigen Länder und großen Städten – die Niederlande, England, BerlinDER beliebteste Name.

Das sagt nichts zu anderen arabischen/muslimischen Namen, die in den Charts der Babynamen ebenfalls weit oben stehen. Selbst in den USA schaffte es Mohammed vor kurzem in die Liste der Top 10 Baby-Namen. „Arabische Namen legen dieses Jahr zu“, erklärte das Baby Center, „wobei Mohammed und Aaliyah in die Top 10 einziehen und Mason und Layla verdrängen.“

All das mag völlig harmlos erscheinen; was sagt schon ein Name? In der Wirklichkeit allerdings betrachten viele Muslime, weil größere Anzahl mehr Einfluss und Macht bedeuten, ihre Nachkommen als ihren Beitrag zum Jihad – der „Anstrengung“ den Islam überlegen zu machen.

Der wahr gewordene muslimische Traum

„Wir haben in Europa 50 Millionen Muslime“, übertrieb Muammar Gaddafi 2006, bevor er realistischer hinzufügte: „Es gibt Zeichen, dass Allah dem Islam in Europa den sieg einräumt – ohne Schwerter, ohne Schusswaffen, ohne Eroberung – aus ihm innerhalb weniger Jahrzehnte einen muslimischen Kontinent machen wird.“

Laufende Berichte und Umfragen legen nahe, dass dieser lange geschätzte muslimische Traum nicht so weit hergeholt ist.

So haben in Großbritannien „muslimische Hass-Fanatiker vor Britannien zu übernehmen, indem sie mehr Babys bekommen und eine Bevölkerungsexplosion erzwingen“, deckte ein Bericht 2008 auf: „Die angeschwollene muslimische Bevölkerung würde ausreichen, um Britannien von innen heraus zu erobern.“

Ein Bericht von Pew stellte fest, dass 2070 einer von drei Menschen auf der Erde ein Muslim sein wird. Ein weiterer Bericht von Pew besagt, dass die muslimische Bevölkerung Europas sich bis 2050 verdreifachen könnte – genau dann, wenn all diese Baby-Mohammeds erwachsen werden.

Allein in Deutschland könnten 2050 fast 20 Prozent der Bevölkerung muslimisch sein; bedenkt man, dass der durchschnittliche muslimische Mann mehr Eifer für seine Art und (islamischen) Lebenszweck ist als der durchschnittliche deutsche Mann, dann könnten 20 Prozent für eine islamische Übernahme Deutschlands – oder zumindest für massenhaftes Chaos – durchaus ausreichen. Doch der Bericht stellt auch fest, dass Europas muslimische Bevölkerung selbst dann, „wenn alle Migration nach Eruopa sofort und dauerhaft stoppen sollte“ und wegen der beträchtlich höheren muslimischen Geburtsraten immer noch beträchtlich zunehmen würde, auf etwas 36 Millionen, fast doppelt so viele wie aktuell.

Der Baby-Jihad

Zufällig kann der Baby-Jihad sowohl mit muslimischen als auch mit ungläubigen Frauen erreicht werden. Als Beispiel des Letzteren wurde ein muslimischer Imam auf Video aufgezeichnet, wie er sagte, weil europäischen Männern Potenz fehle, würden Frauen Fruchtbarkeit bei muslimischen Männern suchen:

Wir werden ihnen Fruchtbarkeit geben! Wir werden Kinder mit ihnen ausbrüten, weil wir ihre Länder erobern werden! Ob ihr das mögt oder nicht, ihr Deutschen, Amerikaner, Franzosen und Italiener und all die, die euch ähnlich sind [westeuropäische Völker] – nehmt die Flüchtlinge auf. Denn bald werden wir sie [und ihren europäisch geborenen Söhnen] im Namen des kommenden Kalifats rufen! Und wir werden euch sagen: „Das sind unsere Söhne.“

Ähnlich hatte das Tagebuch von Patrick Kabele, eines afrikanischen Muslims, der in Britannien lehnte und wegen des Versuchs sich dem Islamischen Staat anzuschließen verhaftet wurde – sein Hauptmotiv war eine neun Jahre alte Sexsklavin zu kaufen – Verweise, die nur ähnlich denkende Muslime verstehen würden: Im Versuch europäische Frauen, wie der erwähnte Imam sagte, als Brutmaschinen zu nutzen und „mit ihnen Kinder zu züchten“, hielt Kabele fest, dass er „hier einige Frauen, britisch-weiße besamt hat“; er fügte hinzu: „Ich küsse nicht mehr.“ (Anders las direkte Partnersuche, wird Küssen als intimer Akt betrachtet und Muslime dürfen in Einhaltung der Doktrin des al-wala‘ ‚w‘al-bara niemals mit Nichtmuslimen intim werden, sie auf keinen Fall lieben – selbst wenn sie mit ihnen verheiratet sind – obwohl sie körperliche Beziehungen mit ihnen haben dürfen.)

Wie hier diskutiert, wird dieselbe Strategie in der muslimischen Welt gegen christliche Minderheiten angewandt. Aber anders als im Westen, wor Frauen sich Muslimen freiwillig hingeben, werden christliche Minderheiten aufgegriffen und von muslimischen Männern besamt.

Ein eifersüchtigerer Glaube

Trotzdem bleiben muslimische Frauen die Haupt-Brutmaschinen für den Jihad – und viele von ihnen betrachten es als ihre Pflicht. Eine christliche Freiwillige und Übersetzerin aus Eritrea, die in Migrationszentren in Deutschland arbeitete und von dem die Migranten oft annahmen, sie sei Muslima, räumte letztes Jahr ein, dass „muslimische Migranten ihr oft im Vertrauen von ihrer Abneigung gegenüber Christen erzählten“ und dass „eine Reihe muslimischer Migranten, mit denen sie sprach, einen Hass auf Christen offenbarten und entschlossen sind diese Religion zu vernichten“. Wie sie das zu tun planen, ist aufschlussreich: „Manche Frauen sagte mir: ‚Wir werden unsere Anzahl vervielfachen. Wir müssen mehr Kinder bekommen als die Christen, weil das der einzige Weg ist, dass wir sie hier vernichten können.‘“

Das scheint nicht allzu viele Westeuropäer zu kümmern; manche sind sogar froh zu sehen, dass ihre Art wegsterbt und durch Muslime ersetzt wird – so wie Dr. Stefanie von Berg, die vor der Hamburger Bürgeschaft (dem Stadtparlament) frohlockte: „Frau Präsidentin, meine Damen und Herren, unsere Gesellschaft wird sich ändern. Unsere Stadt wird sich radikal verändern. Ich bin der Auffassung, dass wir in 20, 30 Jahren gar keine ethnischen Mehrheiten mehr haben in unserer Stadt. … Und ich sage Ihnen noch ganz deutlich und gerade hier in Richtung rechts: Das ist gut so!

Von hier versteht man, die wahre Wurzel des unmittelbaren Problems – und wie üblich sind es nicht so sehr Muslime, sondern im ganzen Westen verteilte perverse Elemente. Mit der Abkehr von ihrem Gründungglauben hat eine sterbende Kultur – verkörpert von Nihilismus, Hedonimsu, Zynismus und im eigentlichen Sinne: fallenden Geburtenraten – schlicht wenig, für das es sich zu leben lohnt und weicht einer eifrig bemühteren.

Diese vielen Verteidiger des Westens, die im Verlauf vieler Jahrhunderte Flüsse an Blut verloren haben, um den einmarschierenden Islam zurückzuhalten, werden wohl in ihren Gräbern rotieren.

Die größte Angst der Linken: der Kirchen-Militante

Raymond Ibrahim, 8.September 2022 (The Stream)

Eines der Dinge, die die Linke fürchtet, und zwar so sehr, dass sie vorsichtig genug ist, um selten darauf anzuspielen, damit die eigene Schwäche nicht aufgedeckt wird, ist, dass westliche Menschen eines Tages ihr christliches Erbe zurückfordern könnten – ihr wahres christliches Erbe, nicht die Variante des „Fußabtreter-Christentums“, die von subversiven linken Elementen angefertigt, genährt und herbeigelogen wurde, von den Wölfen im Schaftspelz, die danach streben das jüdisch-christliche Ethos des Westens zu untergraben.

Bedenken Sie den antichristlichen Haudrauf-Text gegen den Rosenkranz, der vor kurzem im The Atlantic erschien. Viele haben ihn zurecht als armselige Verleumdung von Katholiken verurteilt. Dennoch berührt die darin enthaltene, wenn auch übertriebene Angst eine gewisse Wahrheit: Obwohl die Linke und all ihre verkommenen Elemente kaum befürchten müssen, dass Christen einen physischen „heiligen Krieg“ gegen sie führen, müssen sie die Auferstehung der „Kirchenmilitanten“ fürchten, die als „die christliche Kirche auf Erden“, die als „einen ständigen Krieg gegen ihre Feinde, die Mächte des Bösen, führend“ definiert wird.

Das wird deutlich klar, wenn The Atlantic sich über Seiten in den sozialen Medien beschwert, „die mit Bildern von Rosenkränzen getränktsind, die über Schusswaffen drapiert werden, Krieger im Gebet zeigen, Deus Vult (‚Gott will es‘)-Kreuzzügler-Mems zeigen und Männer ermahnen aufzustehen und Kirchen-Militante zu werden“.

Die Linken fürchten solche Bilder besonders, weil sie etwas von Haus aus Verlockendes heraufbeschwören. Zum Beispiel trugen die acht in meinem Buch Defenders oft he West: The Christian Heroes Who Stood Against Islam (Verteidiger des Westens: Die christlichen Helden, die sich dem Islam entgegenstellten) porträtieren Männer nicht nur den Rosenkranz in den Krieg, sondern die meisten von ihnen opferten ihr Leben – obwohl sie Kaiser, Könige und Adlige waren, die viel hatten, wofür sie lebten – in der Verteidigung des Glaubens.

Dazu gehörten Gottfried von Bouillon, ein reicher Herzog, der seine vielen Besitztümer in Europa aufgab, um das Kreuz zu nehmen und im Ersten Kreuzzug für die Sache des Christentums zu kämpfen; El Cid, der fast alleine die jihadistische Infiltration Spaniens aufhielt und sogar die Wende gegen sie einleitete; Richard Löwenherz, ein König, der bei seinem Versuch das Heilige Land zu befreien beinahe alles verlor – und vor Gott in der Art von Hiob klagte; der kastilische Monarch Ferdinand II., der die Reconquista anführte und Spanien von der islamischen Tyrannei befreite; Ludwig IX, der französische König und tragische Held, der sich nie beschwerte, alles für die Sache Christi opferte, was ihm lieb und wert war; Johannes Hunyadi, Ungarns Held, der sowohl die Jihadisten als auch ihre elitären westlichen Kollaborateure bekämpfte; Skanderbeg, der albanische Braveheart, der ein Leben in Reichtum und Ehre aufgab, um an der Seite seiner Landsleute im Namen der Freiheit zu kämpfen und zu sterben; und sogar Wlad, der Pfähler – Hollywoods Blut saugender „Graf Dracaula“ – der sein Königreich gegen islamische Invasionen verteidigte, einschließlich der Bekämpfung von Feuer mit Feuer (sprich: Pfählung mit Pfählung).

Das ansteckend-inspirierende Bild, das von diesen Männern aufgerufen wird, die mutig und unmissverständlich alles opferten, um ihren Glauben zu verteidigen, ist genau das, von dem die Linke nicht will, dass es die heutigen Christen, welcher Konfession auch immer, sie als Teil ihres Erbes sich wieder ins Bewusstsein holen, etwas, das ihnen in Krisenzeiten zur Verfügung steht, um dem nachzueifern.

Zufällig muss man nicht Katholik sein – ich bin keiner – um sich von den genannten Männern und ihrer selbstopfernden Hingabe inspirieren zu lassen: Viele orthodoxe und protestantische Christen opferten ebenfalls viel, um ihren Glauben zu verteidigen.

Auf jeden Fall erkennt man von hier aus, warum alle Bereiche der Linken – vom öffentlichen Schulsystem bis nach Hollywood – seit Jahrzehnten alles in ihrer Macht stehende unternommen haben, um 1) Männer zu entmannen und 2) „gutes“ und „wahres“ Christentum als nichts mehr als eine willkommene Fußmatte hinzustellen (die Antithese des Kirchen-Militanten).

So haben die Mächtigen die Verweiblichung vergöttert und die Homosexuellen gerühmt; sie haben Schwerter schwingende Frauen als die wahre und einzige Verkörperung von Mut, Heldentum und Selbstopfer dargestellt; sie haben Maskulinität – ohne die die Zivilisation untergeht – als „toxisch“ dämonisiert; und was am hinterhältigsten ist: sie haben jeden Christen, der etwas anderes tun möchte als „die andere Wange hinzuhalten“ als scheinheilig, feige, habgierig, eigennützig, unterdrückerisch usw. hingestellt.

Man kann immer damit weiter machen, wie die Linke alles unternommen hat, um subtil und zunehmend nicht so subtil Männer geschlechtslos zu machen, aber etwas sollte klar sein: Der allerwichtigste Feind von wem auch immer oder allem – in diesem Fall der Linken – sind Männer. Als solches ist Männer zu lehren keine Männer zu sein einer der strategischsten Wege gewesen Männer zu besiegen. Kein Wunder, dass die LGB-was-auch-immer-Agenda dazu gedient hat in die Geister von Kindern einzudringen und sie zu indoktrinieren – ob nun über Schulen und Büchereien oder Fernsehsendungen und Bücher für Kinder. Während diese Agenda an mehreren Fronten undeutlich ist, besteht eines ihrer Hauptziele darin Jungs ihre latente Männlichkeit zu nehmen, wenn sie noch jung und biegsam sind – sie sozusagen im „Keim“ zu ersticken, damit sie als Erwachsene gefügig werden.

Bevor wir zum Ende kommen und für’s Protokoll: Ich bin nicht hier, um irgendwelche physische Militanz zu verherrlichen oder dazu aufzurufen. Immerhin und anders als die angeführten Verteidiger des Westens, die keine andere Wahl hatten als zu kämpfen, müssen die Christen von heute die Waffen nicht physisch aufnehmen.

Würden die Männer von heute vielmehr ihre Männlichkeit zurückfordern und anfangen sich wie Männer zu benehmen –und am wichtigsten: an eine Sache zu glauben, die größer ist als sie – dann würden sich all die irrsinnigen Missstände, die die westliche Gesellschaft plagen, wie Dampf auflösen.

Die antisemitische Ersetzungstheorie weißer und islamischer Extremisten

First One Through, 18. Mai 2022 (mit Anmerkungen des Übersetzers)

Von einem gewalttätigen Extremisten wurde ein weiteres boshaftes Hassverbrechen begangen, diesmal von einem Weißen in Buffalo (New York) an Schwarzen. Nachdem er in einem Lebensmittelladen zehn Menschen ermordete, wurde sein Online-„Manifest“ gefunden, das rassistische und antisemitische Verleumdungen sowie eine Warnung enthielt, die USA würden in eine Land verwandelt, das von Nichtweißen beherrscht wird.

Die Vorstellung einer „Ersetzungstheorie“ ist in einer ganzen Reihe von Gemeinschaften zu finden und die Medien gehen sehr unterschiedlich damit um.

Die Ersetzungstheorie der weißen Rassisten

Immigrationsfeindlicher Eifer nahm 2015 in Europa zu, als vor Bürgerkriegen im Nahen Osten und Nordafrika (MENA) fliehende Muslime begannen den Kontinent zu fluten und eine Reihe terroristischer Angriffe begingen, unter anderem in Paris (Frankreich). Weil ihm vorgeworfen wurde bei der Neuansiedlung von MENA-Flüchtlingen nicht mitzumachen, nahm Präsident Obama in dem Jahr zehntausende weitere Flüchtlinge in den USA auf. Im Juni 2015 griff Donald Trump die öffentliche Angst vor potenziellem islamischem Terrorismus auf und kündigte seine Präsidentschaftskandidatur mit anti-immigrantischen Kommentaren an.[1] Nur zwei Tage später platzte ein Weißer in eine schwarze Kirche und tötete neun Menschen.[2] Die erklärte Motivation des Mörders war eine rassistische und antisemitische Wahrnehmung des Absturzes Amerikas, nachdem er die Black Lives Matter-Proteste sah.

„Ich hasse den Anblick der amerikanischen Flagge. Moderner amerikanischer Patriotismus ist ein absoluter Witz. Menschen, die vorgeben, sie hätten etwas, auf das sie stolz sind, während Weiße tagtäglich auf den Straßen ermordet werden… Wie wäre es, wenn wir die weiße Rasse beschützen und auch den Kampf für die Juden einstellten.“

Trump trat sein Amt im Januar 2017 an und gab eine Präsidentenverfügung aus, um den Zustrom von Flüchtlingen aus sieben überwiegend muslimischen Ländern zu begrenzen, wo die Grenzkontrollen als lasch betrachtet wurden und drängte auf den Bau einer Mauer an der Südgrenze, um den Zustrom von Immigranten aus Zentralamerika einzudämmen. Ein paar Monate später[3] marschierten im August 2017 weiße Rassisten in Charlottesville (Virginia) mit Rufen „Die Juden werden uns nicht ersetzen!“; sie verunglimpften liberale jüdische Gruppen wie HIAS, die nichtweißen Immigranten die Einreise in die USA ermöglichten. Im Oktober 2018 nahm ein weißer Rassist die Sache auf und erschoss in einer Synagoge in Pittsburgh (Pennsylvania) 11 Juden. Sein „Manifest“ sagte, HIAS „bringt gerne Invasoren ins Land, die unsere Leute töten.

Die Medien haben die Rhetorik der „Ersetzungstheorie“ der weißen Rassisten scharf kritisiert. PBS beschreibt die Theorie als „ein Komplott zum Untergraben des Einflusses der Weißen. Gläubige sagen, das Ziel werde sowohl über die Zuwanderung Nichtweißer in Gesellschaften erreicht, die lange von Weißen dominiert wurden, als auch über einfache Demografie, weil Weiße geringere Geburtenraten haben als andere Bevölkerungsteile. Die rassistischsten Anhänger der Verschwörungstheorie glauben, hinter dem sogenannten Ersetzungsplan stecken die Juden.“

An der Berichterstattung der Medien über die Ersetzungstheorie der weißen Rassisten ist interessant, dass Fiktion und Fakten zusammengemischt werden, um alles als rassistische Fiktion erscheinen zu lassen. In Wirklichkeit HABEN Weiße weniger Kinder als Nichtweiße (aber Geburtenraten von Nichtweißen sind stärker rückläufig als die von Weißen). Prognosen unparteiischer Gruppen wie Pew Research schätzen, dass die US-Bevölkerung bis 2050 von jetzt 67% auf 47% Weiße zurückgehen WIRD. Die fiktive Komponente der Ersetzungstheorie ist, dass diese Entwicklungen Teil eines abgestimmten, von Juden ausgebrüteten Komplotts sind statt natürliche Trends mit einer Vielzahl an Ursachen.

Die Ersetzungstheorie der radikalen Islamisten

Die Angst vor sich verändernder Demografie beschränkt sich nicht auf weiße Rassisten. Sie ist bei radikalen Islamisten, besonders bei palästinensischen Arabern, verbreitet. Ähnlich ihren rassistischen Waffenbrüdern töten auch sie Juden wegen ihrer wahrgenommenen Notlage.

Araber begannen 1920 zu fürchten, dass Juden nach Palästina ziehen, nachdem vier Weltmächte – Großbritannien, Frankreich, Italien und Japan – die Konferenz von San Remo einberiefen, um das besiegte muslimisch-osmanische Reich aufzuteilen. Zu den verschiedenen Mandaten gehörte auch das Mandat für Palästina (1922), das unter britische Kontrolle kam, wozu ein Aufruf zur Ermöglichung der Zuwanderung von Juden in ihre angestammte Heimat gehörte. Araber randalierten, metzelten Juden nieder und protestierten bei den Briten, um die Ankunft von Juden zu blockieren, obwohl Juden die einzigen waren, die während der letzten 100 Jahre osmanischer Herrschaft nach Palästina zogen.

Islamische Radikale massakrierten 1921, 1929 und während der mehrjährigen Pogrome von 1936 bis 1939 Juden im Heiligen Land im Versuch in Palästina eine mehrheitlich muslimische Bevölkerung zu erhalten. Als Holocaust-Überlebende nach dem Krieg nach Palästina kamen, brachen arabische Armeen über sie hinein, um sie für immer auszulöschen. Die Gegenden, in denen Islamisten Land eroberten – dem Gazastreifen und der „Westbank“ – säuberten sie alle Juden ethnisch aus der Gegend.


Zerstörte Synagoge in Berlin (10. November 1938)
Arabisches Treffen in London, um jüdische Zuwanderung zu stoppen.
Proteste gegen das von den Arabern unterstützte britische Weißbuch nach der Kristallnacht.

Palästinensische Araber gedenken immer noch der „Nakba“ von 1948, als sie damit scheiterten den jüdischen Staat bei seiner Gründung zu vernichten und konnten die Juden nur aus einem Teil des Landes tilgen. Bis heute fordern arabische Führer von den Briten sich von der Balfour-Erklärung zu distanzieren.

Aber die Medien merken nichts dazu an, dass die Ersetzungstheorie der Islamisten inhärent antisemitisch ist. Wenn muslimische Extremisten einen jüdischen Zivilisten mit einem Beil töten, übernehmen die Medien das Narrativ der Killer, sie würden „auf Gewalt zurückgreifen“, weil die Muslime „frustriert“ seien. Die Hamas-Charta – die schlimmste aller antisemitischen Programmschriften – und die Aufstachelung der Palästinenserführung zu Gewalt werden gewollt aus dem antisemitischen Narrativ der Medien weggelassen.

“United the Right” in Virginia August 2017
Israelfeindliche Kundgebung in New Jersey, Dezember 2017

Der demografische Aufbau des Großteils der Welt entwickelt sich weiter, besonders weil Menschen an andere Orte übersiedeln, die Freiheit und Chancen bieten. Die USA sind lange schon Ziel für Zuwanderer gewesen, wobei die Zusammensetzung der Herkunftsländer sich mit der Verabschiedung des Immigration and Naturalization Act von 1965 von Europa nach Asien und Lateinamerika verschiebt. In den 1950-er Jahren setzten sich die Zuwanderer zu 75% aus Europäern, 5% Asiaten und 9% Lateinamerikanern zusammen. Bis zu den 1980-er Jahren veränderten sich die Anteile auf jeweils 23%, 26% und 44%.

Die sich verändernde Demografie fand auch in Palästina statt, wo Muslime 1945 60% der Bevölkerung stellten und Juden eine Minderheit von 31% waren. Heute ist das Land zweigeteilt; Israel ist zu 74% jüdisch und zu 21% muslimisch, während von der PA kontrollierte Gebiete ihrem Streben nach einem judenreinen Land zu 100% arabisch sind. Juden zogen ins Land, bevor der jüdische Staat wiedergegründet wurde, weil es das Zentrum des Judentums und seit 1948 eine sichere Zuflucht vor Antisemitismus ist.

Die Angst vor rassistischen Weißen und Muslimen ist nicht unbegründet, weil sie sich auf verändernde Demografie bezieht. Die Giftigkeit ihrer Emotionen zeigt sich jedoch in dem Glauben, dass ihre neuen Nachbarn inhärent problematisch sind und dass die frühere Mehrheit Opfer sind, die Schutz benötigen.

  • Für weiße Rassisten sind die Opfer Weiße, die unter einer nichtweißen Invasion leiden; für radikale Islamisten sind die Opfer die arabischen Muslime, die mit jüdisch-„europäischen Kolonialisten“ klarkommen müssen (obwohl aus Europa gekommene Juden weniger als ein Drittel der Israelis ausmachen).
  • Weiße Herrenmenschen töten Schwarze und Juden im Versuch ihre Vision eines weißen Amerika zu schützen; Jihadisten töten Juden im Versuch „Palästina vom Fluss bis zum Meer“ von jüdischen Invasoren zu befreien.
  • Die Medien prangen den Rassismus und Antisemitismus der weißen Rassisten an; die Medien und die UNO prügeln JEDOCH auf jüdische Opfer ein und schützen palästinensische Rassisten, weil sie Angst haben, das offensichtlich Böse anzuprangern würde die Möglichkeit einer Zweistaatenlösung behindern.

Die Große Ersetzungstheorie wird in den Medien falsch dargestellt. Die Grundannahme stimmt, dass die Mehrheit zur Minderheit wird. Falsch ist: Eine solche Dynamik ist von Natur aus ein Problem; ist ein ausgemachtes „Komplott der Juden“; sie beschränkt sich nicht auf weiße Rassisten; und der giftige Hass wird nur in sozialen Medien genährt, denn die Mainstream-Presse und die UNO fördern ständig Antisemitismus und die islamistische Große Ersetzungstheorie.

In der Synagoge in Pittsburgh getötete Juden, Pennsylvania 2018
Mit dem Beil getötete Juden in einer Synagoge, Jerusalem 2014

[1] Anmerkung des Übersetzers: Das ist zu pauschal verkürzt: Er sprach sich gegen illegale und unkontrollierte Zuwanderung aus, nicht gegen Immigration allgemein.
[2] Anmerkung d. Übers.: Das suggeriert, der Mann habe auf Motivation von Trump gehandelt; das halte ich für sehr unseriös.
[3] Auch hier wird Trump als Ursache suggeriert, was ich für nicht seriös erachte.

Dieser Tag, mal wieder

21 Jahre danach: Wie viele Amerikaner kennen unseren Feind immer noch nicht?

Bruce Bawer, FrontPage Mag, 9. September 2022

Als die USA in den Zweiten Weltkrieg eintraten, verließ der Regisseur Frank Capra (It’s a Wonderful Life/Ist das Leben nicht schön?) Hollywood und verpflichtete sich im Alter von 44 Jahre in der Armee, wo General George C. Marshall ihn Aufnahmen der Kriegsanstrengungen machen ließ. Die Filme, von denen mehrere unter dem Obertitel Why We Fight (Warum wir kämpfen) erklären sollten, warum Amerika sich mit Deutschland und Japan im Krieg befand. Sie umrissen die Ideologien des Nationalsozialismus und des Schintoismus, untersuchten den Militarismus beider Feinde, ihren fanatischen Gehorsam, Herrenrassen-Mentalität und die Lust nach Eroberungen; zudem hielten sie die Verehrung fest, mit der Hitler in Deutschland und Hirohito in Japan behandelt wurden.

Der letzte dieser Filme Know Your Enemy: Japan begann mit einem Eröffnungs-Gekritzel, das die Zuschauer daran erinnerte loyale, Freiheit liebende japanische Amerikaner wie das Nisei-Regiment, das mutig auf dem europäischen Kriegsschauplatz kämpfte, mit dem Volk von Japan zu verwechseln, „für die das Wort Freiheit immer noch bedeutungslos ist“. Ein Erzähler nahm das Thema auf: „Wir werden das japanische Denken niemals komplett verstehen, aber umgekehrt verstehen sie unseres auch nicht… Aber wir müssen versuchen Japan zu verstehen, weil wir in die engste aller Beziehungen gesperrt: Krieg.“ Botschafter Joseph C. Grew führte denselben Punkt an, als er eine weitere Serie Kurzfilme vorstellte, The Enemies in Japan (1943): „Um die Japaner zu besiegen, den Job gründlich zu erledigen, müssen wir sie verstehen.“

Diese Filme waren nicht perfekt und Zuschauer von heute könnten finden, dass sie manchmal krude Stereotype begehen. Aber es handelte sich um ernsthafte Bemühungen den amerikanischen Kämpfern und den Amerikanern allgemein zu erklären, wie unsere Feinde tickten. Sie räumten ein, dass Menschen aus unterschiedlichen Kulturen unterschiedliche Denkweisen und Werte haben, auch wenn sie ganz richtig erkannten, dass sich Menschen, die in einer Kultur erzogen wurden, in einigen Fällen – so wie der der Nisei – sich in einer anderen assimilieren können. Das waren im Grunde Darbietungen von Respekt gegenüber dem amerikanischen Volk und besonders gegenüber Amerikas Gis. Man hatte das Gefühl, wenn Amerikaner bereit waren für den Sieg Opfer zu bringen und wenn mutige junge Männer bereit waren ihr Leben zu geben, dann verdienten sie die ungeschminkte Wahrheit darüber zu wissen, wen sie bekämpften und warum.

Am Abend des 11. September 2001 sprach Präsident George W. Bush im Fernsehen zur Nation. Seine Stimme war wohlüberlegt, aber hölzern. Sein Ton war völlig falsch. Kein gerechter Zorn. Er las offensichtlich ab. Er strauchelte über Worte, machte peinliche Pausen. Er sprach von „Müttern und Vätern“, als ob er bei einem Pfadfindertreffen sprach. Er sagte: „Tausende Leben wurden plötzlich beendet, durch böse, abscheuliche Terrorakte.“ Beachten Sie die passive Stimme, den Impuls zu anonymisieren.

Tatsächlich wurden die Tausende von saudi-arabischen Muslimen ermordet, die dem Aufruf ihrer Religion zum Jihad folgten. Aber Bush erwähnte weder den Islam noch den Jihad. Er sagte, die Terroristen seien gescheitert – nur ein paar Stunden nach dem Anschlag eine lächerliche Äußerung. Im Gegenteil, es war Bush, der, wie er sich entschied nicht offen über die Täter und ihre Motive zu reden, sein Land im Stich gelassen hatte. Er ließ die Toten im Stich. Und mit seinem Versagen hat er unser eigenes nationales Versagen während der nächsten mehr als zwei Jahrzehnte verursacht und vorweggenommen: unsere Feinde nicht zu kennen und damit nicht zu verstehen, wie vereitelt werden kann, dass sie ihre Ziele erreichen.

Bush änderte sein Lied nie. Bei der Gedenkveranstaltung am 14. September sagte er, die „Verantwortung der Amerikaner vor der Geschichte“ bestehe darin, „auf diese Anschläge zu antworten und die Welt vom Bösen zu befreien“. Lächerlich: Als würde die Welt jemals auf dieser Seite des Zweiten Kommens [des Messias] vom Bösen gereinigt werden. (Bush posierte als Experte für den Islam, schien aber nie seine eigene Religion zu begreifen.) Ja, genauso wie Bush vom „Bösen“ sprach, hatte Franklin D. Roosevelt von „Schande“ gesprochen. Aber FDR hatte den Feind auch benannt. Allerdings sollte Bush in späteren Reden manchmal auf Al-Qaida verweisen, aber mit bemerkenswerter Regelmäßigkeit zog er es vor abstrakt oder vage oder eng zu sein. (Daher „der Krieg gegen den Terror“ – des ersten Krieges, der jemals gegen etwas Abstraktes geführt wurde.)

Zwei Tage später sagte Bush im Islamic Center of Washington DC: „Das Gesicht des Terrorismus ist nicht der wahre Glaube des Islam… Wenn wir an den Islam denken, denken wir an einen Glauben, der einer Milliarde Menschen weltweit Trost bringt.“ Um am 19. September sagte er vor dem Kongress: „Die Terroristen sind Verräter am eigenen Glauben; sie versuchen faktisch den Islam zu kapern. Der Feind Amerikas sind nicht unsere vielen muslimischen Freunde.“ Wer war Bush – ein Ungläubiger – dass er vom „wahren Gesicht des Islam“ spricht und die Terroristen als „Verräter am eigenen Glauben“ zu bezeichnen? Tatsächlich hat Yussuf al-Qaradawi, der wichtigste lebende Theologe des Islam, gesagt, dass Jihadisten, die im Kampf gegen Amerikaner getötet werden, „Märtyrer“ der Sache der „Eroberung Roms“ (d.h. des christlichen Westens) sind. Was die „muslimischen Freunde“ angeht, so verbietet Koran-Sure 3,28 Freundschaft mit Ungläubigen.

Bush wiederholte sein Mantra immer weiter: „Wir führen keinen Feldzug gegen den muslimischen Glauben. Wir führen einen Feldzug gegen das Böse.“ (Chicago, 27. September) „Wir bekämpfen nicht den Islam, wir kämpfen gegen das Böse.“(Warschau, 6. November) Am 15. November verwies Bush sogar auf „den Heiligen Koran“ und beschrieb ihn als „Mildtätigkeit, Gnade und Frieden“ lehrend. Vier Tage später verwies er bei einem Iftar-Essen erneut auf „den Heiligen Koran“ und zitierte zusätzlich „den Propheten Mohammed“. Das war eine Desinformationskampagne, schlicht und einfach – eine, der sich andere führende amerikanische Denker begierig anschlossen, ob sie wussten, ob sie Lügen verbreiten oder nicht. Derweil wurden die wenigen Seelen, die es wagten die Wahrheit über den Islam zu sagen – z.B. zu erklären, dass der 9/11 nur ein Akt des Jihad in einem Jahrhunderte langen islamischen Eroberungskrieg war (und nicht, wie uns ständig gesagt wurde, eine Verzweiflungstat von ein paar armen, unterdrückten Opfern westlichen Imperialismus – als Fanatiker bezeichnet.

Ich behaupte nicht, dass die Mainstream-Medien und die meisten Politiker, hätte Bush eine andere Richtung eingeschlagen, nicht trotzdem die islamfreundliche Linie gefahren wären. Aber drei lang nach dem 9/11 hatte er die stärkste Kanzel. Hätte der die Wahrheit über den Islam gesagt, wäre sie öffentlich geworden. Und wenn er auf Grundlage dieser Wahrheit gehandelt hätte, hätte es andere politische Entscheidungen gegeben. Uns wären die tausenden Toten in Afghanistan und dem Irak erspart geblieben und auch die Terrorakte, die innerhalb unserer Grenzen von Muslimen begangen wurden, von denen einige Nachbarn, Kollegen oder lokale Polizisten – die die Botschaft aufgenommen hatten, dass Muslime als verdächtig zu betrachten gleichbedeutend mit Islamophobie sei – offensichtliche Warngeräusche ignorierten. Und statt die Freiheiten der patriotischen Amerikaner mit dem Patriot Act und dem Ministerium für Heimatsicherheit zu beeinträchtigen, hätte Bush etwas wegen der unzureichend überprüften muslimischen Immigranten tun können, die weiter ins Land strömten.

Stattdessen waren wir sieben Jahren nach dem 9/11 derart ahnungslos, was den Islam angeht,  dass wir, wie ich hier zur gleichen Zeit im letzten Jahr schrieb, „einen Mann ins Weiße Haus setzten, der der Sohn und Stiefsohn von Muslimen war und der viel Zeit seiner Kindheit im muslimischen Staaten Indonesien verbrachte, wo er in Schulen als Muslim eingeschrieben war, Koran-Unterricht nahm, muslimische Kleidung trug und zur Moschee ging“. Es wäre eines gewesen, hätte Obama sich entschieden vom Islam distanziert. Aber sein Buch Dreams from My Father zu lesen bedeutete einen Mann zu treffen, der schlichtweg tiefere emotionale Verbindungen zu Indonesien und Kenia als zu den USA und eine stärkere Verbindung zum Islam als zum Christentum hatte. Seine Rede in Kairo 2009 war pure Islam-Propaganda. Wie ich es letztes Jahr formulierte: „Wenn Bush den Islam reinwusch, dann hat Obama ihn verherrlicht.“

Er machte noch mehr. Nachdem er seinen Wahlkampf mit dem Versprechen führte die Amerikaner wieder zusammenzubringen, eiferte er uns zu teilen. Unterstützt von Wählern, die seine Wahl als triumphales Zeichen betrachteten, dass der Rassismus in Amerika praktisch tot war, gab er der Rassentrennung neues Leben – und half dem Prozess, mit dem der Islam praktisch auf magische Weise von einer Religion in eine Rasse überführt wrude, so dass Antipathie gegen seine abscheuliche, barbarische Ideologie jetzt auf Rassismus hinausläuft. Darüber hinaus versah Obamas Rassen-Besessenheit die boshaften Lieferanten der Kritischen Rassentheorie und der Lüge Weiße seien Rassisten mit Macht.

2016 hatten wir Glück. Entgegen aller Wahrscheinlichkeit zog ein die Wahrheit sagender Beltway-Außenseiter, der Amerika tatsächlich liebt, dem Amerikas Interessen am Herzen lagen und der tatsächlich wusste, wie man anführt, ins Weiße Haus ein. Am 11. September 2018 feierte ich die Tatsache, dass wir endlich einen Präsidenten hatten, der es begriff: Er erkannte die Bedrohung durch China, offener Grenzen, des Massenexports von Bluecollar-Jobs. Und wenn es um den Islam ging, hatte Trump „ISIS zerschlagen, islamischen Staatsoberhäuptern gezeigt, wer der Boss ist und (gegen den Widerstand der Partei-Establishments beider großen Parteien und des legislativen sowie juristischen Zweigs der US-Regierung) sein Bestes getan, um die Willkommensmatte einzuziehen“. Statt neue Nahost-Kriege zu beginnen, arrangierte er Friedensverträge zwischen Israel und mehreren islamischen Staaten. Endlich – Halleluja – schienen wir anzufangen die Post-9/11-Ära richtig zu verstehen.

Das hielt aber nicht lange an. Der globalistische Deep State, der schon von den Worten „America First“ abgestoßen war und der kein Problem damit hatte die Kinder Erbärmlichen in Schlachten zu schicken, erlegte ihn. Und wir fanden uns mit einer korrupten, autoritären und halbsenilen Schale eines Staatsoberhaupts wieder, unter dem, wie ich am letzten 10. September schrieb, nicht lange nach dem Fiasko des Afghanistan-Abzugs, „Amerika sich anfühlt wie eine beschädigte und herabgesetzte Nation anfühlt – seine Macht geschwächt, seine Bündnisse erschüttert, seine einst unerschütterlichen Kernüberzeugungen weitgehend zerrüttet, nicht zuletzt durch den selbstmörderischen Zwang über den Islam nur Gutes zu sagen“. Ein Jahr später, in der Folge von Bidens Nürnberg-Kundgebung vom 1. September in Philadelphia, steht es in allen Dingen sogar noch schlimmer.

Nein, es dreht sich natürlich nicht alles um den Islam Eigentlich ist Amerika unter der politischen Herrschaft von wem auch immer die Fäden von Joe Biden zieht und unter der bizarren soziokulturellen Herrschaft radikal-woker Aktivisten sehr schnell in ein Land umgeformt worden, das sich absolut dramatisch von dem unterscheidet, in dem wir am 10. September 2001 leben, dass der 21. Jahrestag dieser Gräueltat sich für unsere gegenwärtigen Sorgen und Schicksalschläge fast schon als irrelevant anfühlt. Aber wir sollten uns daran erinnern, dass es am 9/11 war, als unserem System der Schock versetzt wurde, der uns in der präzise falschen Art immer tiefer und tiefer in den aktuellen Dreck aus Zweifel, Täuschung und Spaltung waten ließ.

Es war am 9/11, dass George W. Bush, indem er uns Lügen über den Islam statt der Wahrheit andiente, uns half leichter in die Obama-Welt hineinzugleiten – und damit in die aktuelle tiefe, unehrliche Ära, in der die Eliten uns (mit zunehmend autokratischer Hand) regieren, unser Einverständnis zu einer Reihe grotesker, ideologisch verwurzelter Lügen über Geschlechte, Klima, Rasse, Zuwanderung und ja, dieselben alten Lügen zum Islam fordern. Kolossale Lügen auch über das, was Donald Trump im Amt machte und darüber, was seine Anhänger am 6. Januar 2021 taten.

Am 9/11 waren fast alle Amerikaner, so kurz das auch gewesen sein mag, Patrioten. Heute sind Patrioten laut der grotesken Chef-Marionette, eine „Bedrohung der Demokratie“, die einen „Extremismus verkörpern, der die Grundlagen unserer Republik bedroht“. Am 9/11 wurden wir von Terroristen getroffen; heute unternehmen unsere Führer alles, um tatsächliche Terroristen bei diesem Namen zu nennen, während sie gleichzeitig dieses Etikett friedlichen Trump-Wählern anhängen.  Vor nur ein paar Tagen sahen viele von uns Homeland und fieberten mit den CIA-Agenten mit, die, so glaubten wir, unsere Freiheiten beschützten; heute wissen wir, dass unsere Geheimdienste stasiartige Werkzeuge der Demokraten sind.

Am 9/11 sagte George W. Bush, die Terroristen hätten versagt. Haben sie? In Afghanistan sind die Taliban heute wieder an der Macht (und dank Biden üppig bewaffnet). In Westeuropa marschieren unsere Verbündeten – die ihren eigenen Anteil jihadistischer Anschläge erlitten haben – stetig in die totale Islamisierung. Und Amerika – wo zwei der mächtigsten Mitglieder des Kongresse Amerika hassende Muslime sind – ist offenkundig weniger frei, zuversichtlich, geeint, sicher, mächtig und prosperierend als am 10. September 2021. Bei der Gedenkveranstaltung zum 9/11 stellte Bush fest, dass die Amerikaner den 9/11 noch nicht „aus der Distanz der Geschichte“ betrachten könnten. Sind wir schon da? Ist der 9/11 heute Geschichte? Darf ich es wagen den Kurs zu beklagen, den diese Geschichte eingeschlagen hat und mir liebevoll vorstellen, wie anders die Dinge heute sein sürden, hätten wir am 9/11 Trump im Weißen Haus gehabt?

Klimawandel – Die neueste Rechtfertigung für Gemetzel an Christen

Raymond Ibrahim, 14. August 2022

Im Bild: Der blutverschmierte Boden der katholischen Kirche St. Franzisskus mik Bundesstaat Ondo in Nigera nach der dortigen Ermordung von 50 Christen am 5. Juni 2022 (Foto: AFP via Getty Images)

Politiker haben eine Möglichkeit gefunden zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen: Ignoriert das endemische Gemetzel an Christen überall in der muslimischen Welt, während gleichzeitig der Einfluss des Klimawandels mehr als übertrieben wird. Wie? Indem gesagt wird, dass der Klimawandel der wahre Motor ist, der die Verfolgung von Christen ist.

Am Pfingstsonntag, 5. Juni 2022 massakrierten Muslime rund 50 Christen in der St. Franziskus, einer nigerianischen Kirche (s. hier für mehrere weitere Beispiele  muslimischer Massaker an Gottesdienstbesuchern in ihren nigerianischen Kirchen). Zwei Tage später gab der Präsident Irlands, Michael Higgins, eine Erklärung zu dem Vorfall ab.

Darin verbindet er das Kirchenmassaker in Nigeria mit dem „Klimawandel“: Drei der vier Absätze der Erklärung behandeln globale Erwärmung, nirgendwo gibt die Stellungnahme islamische Radikalisierung und Terrorismus in der Region zu, ganz zu schweigen, dass das verurteilt wird – obwohl das exakt das ist, was zum Kirchenmassaker am Pfingstsonntag führte.

Tatsächlich und obwohl das von den sogenannten Mainstream-Medien nicht berichtet wird, werden die Christen von Nigeria laut mehreren NGOs mit einem Völkermord gesäubert werden. Laut eines Berichts vom August 2201 sind seit Beginn der islamischen Unruhen im Juli 2009 ernsthaft begannen, mehr als 60.000 Christen entweder bei jihadistischen Überfällen ermordet oder entführt worden, ohne dass man sie je wieder sah. Im selben Zeitrahmen wurden rund 20.000 Kirchen und christliche Schulen von „Allahu Akbar“ brüllenden Muslimen in Brand gesetzt und zerstört. 2021 ermordeten Muslime mindestens 4.650 nigerianische Christen wegen ihres Glaubens und fast 900 allein in den ersten drei Monaten diesen Jahres.

Statt auch nur im Entferntesten irgendeinen dieser beunruhigenden Trends einzugestehen, „verurteilte“ der irische Präsident Michael Higgins diejenigen, die „versuchen [muslimische] seelsorgerliche Menschen zu Sündenböcken zu machen, die zu den größten Opfern der Folgen des Klimawandels gehören.“ Das ist ein Hinweis auf die Fulani, islamische Hirten, die von jihadistischer Ideologie motiviert sind Christen zu überfallen und abzuschlachten, wie es heute aussieht, tagtäglich. Wie dieser Bericht andeutet, wird in Nigeria alle zwei Stunden ein Christ getötet – die meisten davon durch die Hände der Fulani.

Am 10. Juni antwortete Bischof Jude Ayodeji Arogundade von der christlichen Diözese, in der nigerianische Christen am Pfingstsonntag abgeschlachtet wurden, sowohl auf Higgins Behauptungen, der Klimawandel sei verantwortlich, als auch auf die obszöne Darstellung der Fulani durch den irischen Präsidenten, sie seien nicht weniger Opfer als die von ihnen abgeschlachteten Christen:

Auch wenn ich dem ehrenwerten Mr. Higgins dafür danke sich anderen anzuschließen, die den Angriff verurteilten und ihr Mitgefühl mit den Opfern ausdrückten, sind seine Gründe für eine Verbindung zwischen den Terroropfern und den Folgen des Klimawandels nicht nur irreführend, sondern reiben auch noch Salz in die Wunden all derer, die in Nigeria unter Terrorismus gelitten haben. Die Opfer des Terrorismus sind eine andere Kategorie, die mit nichts vergleichbar sind! Jedem, der die Ereignisse in Nigeria während der letzten Jahre genau verfolgt hat, ist klar, dass die zugrundeliegenden Probleme der Terroranschläge, des Banditentums und nicht nachlassenden Angriffe in Nigeria und der Sahelzone mit dem Klimawandel nichts gemein haben… Es ist völlig unangemessen in unserer aktuellen Situation auf irgendeine Form der Politik des Klimawandels anzuspielen… [Muslimische] Terroristen laufen frei herum, metzeln nieder, massakrieren, verletzen und versetzen verschiedene Teile Nigerias seit mehr als 8 Jahren in Terror, nicht wegen irgendeiner vernünftigen Sache, sondern weil sie böse sind. Punkt.

Genauso lautstark in seiner Verurteilung derer, die versuchen den Fokus von islamischem Terrorismus auf Klimawandel zu verschieben war Lord David Alton aus Liverpool, ein Menschenrechts-Verteidiger. Am 12. Juni schrieb er:

Die Politiker müssen ehrlicher zu dem werden das das Blutbad antreibt… Jedes [während des Anschlags auf die Kirche am Pfingstsonntag] stellt für einzelne Familien ein tragisches Herzleid dar… Es ist auffallend, wie wenig Interesse Mainstream-Medien daran gehabt haben ihre Geschichten ausführlich zu beschreiben. In Nigeria verlorene einzelne Leben sollten nicht weniger Nachrichtewert haben als in jedem anderen Teil der Welt. Und es ist auffallen, wie schnell Politiker und Kommentatoren dasselbe diskreditierte, banale Narrativ von sich geben, die Antriebe für solche Gemetzel seien Klimawandel und fehlende Ressourcen. Sie sagen, die Ursachen seien „kompliziert“ und erwähnen kaum einmal die jihadistische Ideologie, de hinter den endlosen Gräueltaten von ISIS und Boko Haram. Und dann sagen sie, dass jeder [Christen und Muslime] leiden und es eine Art Gleichwertigkeit der Opfer aus unterschiedlichen religiösen Hintergründen gibt. Sie sollten das den Familien derer sagen, deren Lieben tagein, tagaus das Ziel sind und sehen, welche Art von Antwort sie dann erhalten.

Ohne die Worte „Islam“, „Islamismus“ oder „radikaler Islam“ zu schreiben kommt Alton treffsicher, aber diplomatisch zum Schluss, indem er schreibt:

Es ist höchste Zeit, dass die Welt gegenüber der widerwärtigen Wahrheit aufwacht, dass dieselbe bösartige Kraft, die sich durch eine Gemeinschaft nach der anderen gemordet und verstümmelt hat, weiterhin brutal nigerianische Menschen ermordet und in der Lage gewesen ist, das ungestraft zu tun.

Weiter ist interessant festzuhalten, dass der Präsident Irlands, als er einen fast identischen Terroranschlag der Pfingstsonntags-Ermordung von rund 50 nigerianischen Christen – nämlich das Massaker von Christchurch, als ein Australier in Neuseeland 51 Muslime tötete – damals nichts von Klimawandel erzählte. Stattdessen hob er die wahre Ursache hervor (die auf beide Anschläge zutrifft) – die Religion. Nachdem er sagte, die Moschee-Anschläge in Neuseelen hätten „Menschen auf der ganzen Welt entsetzt“ – das Kirchen-Massaker in Nigeria erhielt in seiner Stellungnahme nie eine solches Schlagwort – fuhr Higgins fort:

Es kann keine Rechtfertigung für Gewaltakte und Diskriminierung auf Grundlage von Religion oder Überzeugungen geben. …Freie Religionsausübung ist ein Eckpfeiler jeder funktionierenden Demokratie und diese Rechte müssen allen Bürgern garantiert werden.

Irlands Präsident ist zufällig kaum der erste oder ranghöchste Politiker, der versucht islamischen Terrorismus dem Klimawandel anzuhängen. Im Dezember 2022 sagte UNO-Generalsekretär António Guterres: „Klimawandel“ … ist erschwerender Faktor für Instabilität, Konflikt und Terrorismus.“

Man begegnet dieser Behauptung selbst an den unwahrscheinlichsten Orten. In seinem aktuellen Buch The Politics of Persecution besteht der palästinensische Akademiker Mitri Raheb darauf, dass, was immer Christen im Nahen Osten vielleicht an Verfolgung erleben, nichts mit dem Islam zu tun hat. In seinem Versuch die Verantwortung allem und jedem sonst zuzuschreiben, bot er sogar in seinem Buch einen Abschnitt  zu „Klimawandel, der der christlichen Gemeinschaft seine Opfer abfordert“ an.

Das sind dann die verkommenen Anstrengungen, die manche Politiker, Akademiker und Medien zu unternehmen bereit sind.  Sie beuten schamlos das menschliche Leid von Christen und anderen aus, indem sie die Aufmerksamkeit  von ihrer wahren Ursache ablenken – islamischer Radikalisierung und Terrorismus – und sich ihren jeweiligen Lieblingsprojekten zuwenden, in diesem Fall dem Klimawandel.