Der ewige Jihad

Verstehen, was wirklich in Afghanistan geschah

Raymond Ibrahim, FrontPage Mag, 2. September 2021

Obwohl der 15. August 2021 als das Datum, an dem die Taliban Afghanistan zurückeroberten, für immer als Schande bleiben wird, war das Datum 13 Jahrhunderte lang wegen eines anderen Ereignisses berühmt – weil Konstantinopel das Kalifat am 15. August 718 besiegte. Diese zwei Ereignisse, durch genau 1.303 Jahre getrennt, sind zwar äußerst unterschiedlicher Natur – nicht zuletzt weil der Islam 718 verlor, während er 2021 gewann – aber sie bestätigen beide den einen unwiderstehlichen Punkt, den der verträumte Westen sich zu Herzen nehmen sollte: Die Hartnäckigkeit des islamischen Jihad – diese unnachgiebige Schlange des Krieges, die immer auf ihre Zeit wartet, selbst wenn sie dazu viele Jahrhunderte lang aufgerollt bleibt, bevor sie zuschlägt.

Betrachten Sie das erste Ereignis. 718 schlug das Oströmische Reich („Byzanz“) auf dramatische Weise die Araber zurück. Es war ein solch spektakulärer Sieg und die muslimischen Verluste waren derart hoch, dass sich die Kalifate viele Jahrhunderte lang nicht wagten einen weiteren Vorstoß gegen die Mauern Konstantinopels zu unternehmen.

Anders ausgedrückt: Viele Jahrhunderte lang nach dem Jahr 718 hätte jeder, der in Konstantinopel lebte, gedacht – und es wäre gerechtfertigt gewesen so zu denken – dass die islamische Bedrohung, wie immer sie andernorts aussah, deutlich hinter ihm liegt.

Und doch war sie Anfang des 15. Jahrhunderts – 700 Jahre nachdem die Menschen von Konstantinopel gedacht hatten, sie würden vom Jihad nichts mehr sehen – wieder da, belagerte sie und die Stadt fiel schließlich am 29. Mai 1453 an den Islam.

Bedeutender ist: Diejenigen, die Konstantinopel 1453 belagerten und eroberten, hatten wenig mit denen zu tun, die es im achten Jahrhundert belagerten. Damals waren es Araber unter dem Omajjaden-Kalifat mit seinem Zentrum in Damaskus. Diejenigen, die Konstantinopel tatsächlich eroberten, waren Türken, Adrianopel (heute Edirne) war ihre Hauptstadt.

Oberflächlich gibt es keine Verbindung oder Kontinuität zwischen denen, die im achten Jahrhundert die Eroberung versuchten, und denen, die Konstantinopel im fünfzehnten Jahrhundert eroberten – außer natürlich eine: Beides waren Muslime und beide artikulierten ihre Feindschaft gegenüber Konstantinopel und die Notwendigkeit es zu erobern in eindeutig jihadistischen Begriffen: Wie jeder andere Ungläubige hatte das christliche Königreich zwei Alternativen: sich dem Islam zu unterwerfen – was es ablehnte – oder zu kämpfen.

So lag der Jihad zwar im achten Jahrhundert am Boden, aber er war doch nie ausgezählt. Er wartete ab, während Imperien aufstiegen und stürzten und offenbarte sich schließlich wieder in Gestalt der jüngsten Neuankömmlings auf der Bühne der Eroberung der Welt, den Türken (die, was die Ironie noch steigert, den Jihad stärker verehrten und praktizieren als ihre arabischen Vorgänger).

So betrachtet waren Konstantinopels Todfeind niemals wirklich die Araber oder die Türken; es war der Islam, der, während er in den Jahrhunderten dazwischen Hochs und Tiefs erlebte, seine Anhänger – zuerst Araber, dann Türken – zu existenziellen Feinden machte, die sich dem Abschlachten und der Unterwerfung von Ungläubigen hingeben, wann immer das möglich ist.

Bedenken Sie jetzt, welchen Bezug diese „uralte“ und „ferne“ Geschichte zu den jüngsten Ereignissen hat. 2005, auf der Höhe des US-Siegs in Afghanistan, als sowohl Al-Qaida als auch die Taliban so gut wie ausgerottet waren, wurde Ayman al-Zawahiri (der aktuelle Führer der Al-Qaida) zum Status der beiden Organisationen gefragt, die im Einsatz verloren gegangen waren. Seine folgende Antwort hat sich nach dem 15. August 2021 als wahr erwiesen:

Jihad auf dem Weg Allahs ist größer als jeder Einzelne oder Organisation. Er ist ein Kampf zwischen Wahrheit und Falschheit, bis Allah, der Allmächtigte, die Erde und diejenigen, die auf ihr leben, übernimmt. Mullah Mohammed Omar und Scheik Osama bin Laden – möge Allah sie vor allem Übel schützen – sind lediglich zwei Soldaten des Islam auf der Reise des Jihad, während der Kampf zwischen Wahrheit [Islam] und Falschheit [Nicht-Islam] über die Zeit hinausgeht (Al Qaeda Reader, S. 182, Hervorhebung hinzugefügt)

Bedenken Sie ebenso, was Mohammed Arif Mustafa, ein Talibankommandeur, erst letzte Woche sagte:

Eines Tages werden die Mudschaheddin den Sieg haben und das islamische Gesetz wird nicht nur nach Afghanistan kommen, sondern in die ganze Welt. Wir haben keine Eile. Wir glauben, er wird eines Tages kommen. Der Jihad wird nicht vor dem letzten Tag enden. [Hervorhebung hinzugefügt]

Bedenkt man den Zustand der Welt, die aktuelle militärische und wirtschaftliche Dominanz des Westens und die allgemeine Schwäche der muslimischen Welt, dann klingen solche Behauptungen sicherlich lachhaft. Wie gesehen hat die Zeit hingegen eine Art die Tische zu drehen und was einst unmöglich schien unmittelbar bevorstehend zu machen.

Kurz gesagt: Solange der Islam existiert, mag der Jihad am Boden liegen, aber er ist niemals ausgezählt. Es mag Jahre dauern, Jahrzehnte und Jahrhunderte; sein Name und seine Gestalt mögen sich seit den arabischen Kalifaten des achten Jahrhundert über die türkischen Sultanate des fünfzehnten Jahrhunderts bis zu der lockeren Mischung aus ISIS, Al-Qaida, Taliban, Hamas, Hisbollah, Boko Haram, al-Schabaab usw. des 21. Jahrhunderts verwandeln und verändern – aber er ist immer vorhanden, oft schlummernd, ja, jedoch immer bereit bei der ersten sich ergebenden Gelegenheit zuzuschlagen.

Wie wird er genannt werden, welche Gestalt und welche neuen Überfälle wird er in den kommenden Jahrzehnten und Jahrhunderten wird er annehmen?

40 Jahre den Islam verkennen

Wann wird die Zeit sein dem zuzuhören, was die Jihadisten uns über ihre im Glauben gründende Feindschaft und Ambitionen erzählen?

Bruce Thornton, FrontPage Mag, 26. August 2021

Das Debakel in Afghanistan ist die erste und tonangebende Folge der spektakulären Inkompetenz des außenpolitischen Teams Biden. Einen festen Termin zum Abzug festzulegen war an sich bereits ein Fehler, der den Taliban signalisierte, dass alles, was sie tun mussten, war uns zu sagen, was wir hören wollten und dann abzuwarten; aber Truppen abzuziehen und die Luftwaffenbasis Bagram aufzugeben, bevor unsere Bürger evakuiert wurden, war vorsätzlich dumm. Das ließ die afghanische Armee wehrlos zurück und überließ den Himmel dem Feind. Das gleiche gilt dafür den Taliban Milliarden an fortschrittlichen Waffen zu hinterlassen. Es ist keine Frage, dass Bidens Name für immer mit einem der schlimmsten militärischen Fehler der Nachkriegsjahre verbunden bleiben wird.

Aber ein älterer Fehler bereitete die Bühne für üble Entscheidungen, die den modernen Jihadismus seit vierzig Jahren stärken – das Versagen die wahre Natur des Islam zu begreifen, wie er seit 1.400 Jahren in Praxis und Doktrin dokumentiert ist. Im Ergebnis haben wir eine illusorische Politik falscher Paradigmen betrieben.

Der erste Fehler war die iranische Revolution 1978/79 und die Entführung unserer Botschaftsmitarbeiter im November 1979 falsch gelesen zu haben. Jimmy Carters untauglicher Reaktion folgte das abgestandene Narrativ antikolonialen Widerstands gegen unsere eigennützige Missachtung der Bestrebungen nach nationaler Selbstbestimmung, politischer Freiheit und Menschenrechte. Unser Verbündeter, der Schah des Iran, fiel trotz der geostrategischen und wirtschaftlichen Bedeutung des Iran Carters naivem Glauben zum Opfer, dass „moralische Prinzipen“ und „Idealismus“ bedeutender seien als militärische Kampfbereitschaft und ein realistischer Wille Gewalt anzuwenden, um unsere nationalen Interessen und Verbündeten zu schützen. Von diesem Paradigma fehlgeleitet, hielt Carter Unterstützung für den Schah zurück; er nahm an, dass ihn eine säkulare Koalition ersetzen würde.

Gefangen im Paradigma neoimperialistischen Widerstands gegen Bewegungen nationalistischer Selbstbestimmung, versäumte Carter es die wahren Ursprünge der iranischen Revolution zu begreifen. In Wirklichkeit war die Revolution ein religiöses Phänomen, eine Antwort auf die Modernisierungs- und Säkularisierungspolitik des Schah wie der Emanzipation der Frauen und den Schutz von Minderheiten wie Juden und Bahai. Ayatollah Khomeini, der Pate der Revolution, machte sein Motiv 1963 deutlich, als er sagte, das Regime des Schah sei „fundamental gegen den Islam selbst und die Existenz einer religiösen Klasse eingestellt“.

Carters Denken fehlt die historische Rolle des Jihad in islamischen Reformbewegungen. Khomeinis Predigten und Bücher, letztere von unseren Sicherheitsdiensten verworfen, waren klar, was die religiöse Verpflichtung zur Schaffung einer politisch-sozialen Klassenordnung auf Grundlage des Islam und des Scharia-Rechts angeht. Nach der Machtübernahme im Iran artikulierte Khomeini die gewalttätige Natur des Jihad: „Der Islam ist für die Ungläubigen eine Religion des Blutes, aber für andere eine Religion der Führung.“ Und sein Ziel ist eine Religion des globalen Triumphs des Islam: „Wir werden unsere Revolution in die ganze Welt exportieren. Bis der Ruf ‚Es gibt nichts Gutes außer Allah‘ überall in der Welt erklingt, wird Jihad sein.“ Solche Äußerungen stimmen mit Koranversen wie „Erschlagt die Götzendiener, wo immer ihr sie findet“, oder „Bekämpft die, die nicht an Allah glauben“, oder „Oh ihr Gläubigen! Bekämpft die Ungläubigen, die in eurer Nähe sind und lasst sie eure Härte finden“, oder „Tötet sie, wo immer ihr sie findet“.

Keine dieser historisch ehrwürdigen Doktrinen scheint in die Gemüter unserer außenpolitischen Experten vorgedrungen zu sein. Nationale Selbstbestimmung und Reformen zur Einrichtung von auf westlichen Prinzipien – Menschenrechte, Trennung von Kirche und Staat, konfessionelle Toleranz, gleiche Rechte für Frauen – gründenden Regierungen wurden zum Ziel unserer Einmischung im muslimischen Nahen Osten.

Diese Überzeugung wurde stärker und nahm nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion einen missionarischen Eifer an; dieser Kollaps wurde als Sieg für die westlichen „Regeln auf Grundlage einer internationalen Ordnung“, weltweitem Freihandel, liberaler Demokratie und Menschenrechten interpretiert, von denen angenommen wurde, dass sie allesamt als von allen unterschiedlichen Völkern und Kulturen gewünscht sind. Diese „neue Weltordnung“, wie George H.W. Bush sie nannte, erhielt in den jihadistischen Anschlägen vom 11. September 2001 ihre Antwort, in denen ein Jahrzehnt Anschläge der Al-Qaida auf unsere militärischen Aktivposten und Personal im Ausland gipfelte.

George Bush Jr. reagierte ähnlich mit der Förderung universaler liberaler Demokratie als Antwort auf die Beharrlichkeit des Jihadismus: „Die Vereinigten Staaten müssen Freiheit und Gerechtigkeit verteidigen, weil diese Prinzipien für alle Völker überall richtig und wahr sind. … Amerika muss fest für die nicht verhandelbaren Forderungen der menschlichen Würde einstehen: Rechtstaatlichkeit, Grenzen für die absolute Macht des Staates, freie Meinungsäußerung, freie Religionsausübung, gleiches Recht, Respekt für Frauen, religiöse und ethnische Toleranz und Respekt vor Privateigentum“, wie er 2002 in der Strategie für Nationale Sicherheit schrieb. In seiner Rede zu seiner zweiten Amtseinführung bekräftigte er diesen wilsonartigen Idealismus, den er mit der nationalen Sicherheit verband: „Das Überleben der Freiheit in unserem Land hängt zunehmend vom Erfolg der Freiheit in anderen Ländern ab. Die größte Hoffnung auf Frieden in unserer Welt ist die Ausweitung der Freiheit überall in der Welt.“

Diese naiven Verallgemeinerungen ignorierten oder beschönigten die wesentliche Natur des Islam, die wir in 14 Jahrhunderten Doktrin und Praxis sehen können. Ibn Khaldun, Schriftsteller des späten 14. Jahrhunderts und einer der größten islamischen Historiker und Philosophen, schrieb in Muqaddimah: „In der muslimischen Gemeinschaft ist der heilige Krieg eine religiöse Pflicht, wegen des Universalismus des muslimischen Auftrags und der Verpflichtung jeden zum Islam zu konvertieren, entweder durch Überzeugung oder mit Gewalt.“ Wenn wir muslimische Gruppen wie die Taliban, Al-Qaida, den Islamischen Staat, die Mullahs des Iran oder andere sehen, wie sie in Treue zu diesem traditionellen religiösen Befehl töten und sterben, dann ist es gefährliche Blindheit seitens westlicher Säkularisten zu behaupten, es gebe keine Verbindung zwischen dem Islam und Jihad-Terrorismus.

Doch das ist genau das, was wir schon seit der Administration Clinton tun, als seine Außenministerin Madeline Albright den Islam als „ein Glaube, der Beratung ehrt, Frieden wertschätzt und als eines seiner grundlegenden Prinzipien die ihm innewohnende Gleichheit aller, die ihn annehmen“ bezeichnete. Befragen Sie die verängstigten Frauen in Afghanistan, die verzweifelt den brutalen, auf der Scharia gründenden Gepflogenheiten der Taliban zu entkommen versuchen, zu den Vorstellungen in „innewohnender Gleichheit“. Bill Clinton fuhr denselben Kurs, als er das „tiefste Sehnen aller – in Frieden zu leben“ des Islam behauptete, ein Anspruch, der von 14 Jahrhunderten islamischer Invasion, Besatzung, Plünderung und Versklavung widerlegt wird – alles vom Koran, den Hadithen und muslimischer Rechtslehre und Philosophen wie Ibn Khaldun gerechtfertigt.

Genauso frönte George W. Bush solch ahistorischen Rechtfertigungen: Die „Lehren“ des Islam, verkündete er, „sind gut und friedvoll und diejenigen, die Böses im Namen Allahs begehen, lästern den Namen Allahs.“ Aber was er als „Böses“ bezeichnete, sind für fromme Muslime wie Khomeini oder Osama bin Laden oder die Taliban heilige Pflichten zur Erfüllung des Willens Allahs, damit die ganze Welt den Islam, die einzig wahre Religion, annimmt. Es zeugt von westlicher Arroganz frommen Muslimen zu sagen, was ihre heiligen Schriften tatsächlich aussagen.

Mit einer solchen Tiefe historischer Ignoranz ist es kein Wunder, dass Bushs Versuche eine liberale Demokratie mit westlichen Vorstellungen von individuellen Rechten zu schaffen in Afghanistan auf unfruchtbaren Boden fielen; oder dass Barack Obama und jetzt Joe Biden erpicht darauf sind einen Deal mit Mitgliedern eines Glaubens abzuschließen, der historisch solche Verhandlungen und Verträge mit Ungläubigen als zeitlich begrenzte Zweckdienlichkeiten betrachtet, die verletzt oder verworfen werden können, wenn sie ihr von Mohammed befohlenes Ziel erreicht haben Jihad zu führen „bis der Schrei ‚Es gibt keinen Gott außer Allah‘ in der ganzen Welt erklingt“.

Dieses nutzlose Versagen der Vorstellungskraft, diese Unfähigkeit eine andere Kultur und einen anderen Glauben mit deren eigenen Begriffen zu betrachten, statt sie umzuformen, um unsere eigenen aufzudrücken, ist ein wichtiger Faktor bei dem Desaster in Afghanistan: Tausende Amerikaner sind praktisch Geiseln, Milliarden an Bewaffnung in den Händen eines eingeschworenen Feindes, das amerikanische Prestige zugunsten des Iran, Russlands und Chinas beschädigt und NATO-Verbündete brüskiert. Und vergessen Sie nicht die tausende Afghanen, von denen viele ihren Glauben reformieren und sich mit der Moderne aussöhnen wollten, jetzt aber die Ziele schrecklicher Rache sind.

Die Wahrheit über den traditionellen Islam zu verstehen ist keine Verurteilung eines jeden der 1,6 Milliarden Muslime. Abermillionen von ihnen haben es zweifelsohne geschafft treue Glaubende zu bleiben ohne die sakralisierte Gewalt islamsicher Doktrin und Bräuche zu befürworten. Aber wir wissen nicht, welcher Teil der Ummah – der globalen muslimischen Gemeinschaft – in diese Kategorie gehört. Die Hauptverantwortung unserer Regierung ist der Schutz der Sicherheit und Interessen unserer Bürger und das bedeutet, dass wir weiter auf die muslimischen Traditionalisten konzentriert bleiben müssen, die sehr klar zu diesen Überzeugungen stehen, die unsere Führungspolitiker als ein „Kapern“ des Glaubens oder „Irrlehren“ einer abtrünnigen Minderheit marginalisieren.

Nach 20 Jahren Fehlschlägen in Afghanistan ist es vielleicht an der Zeit dem zuzuhören, was die Jihadisten uns über ihre auf dem Glauben basierende Feindschaft und Ziele sagen. Vielleicht können wir dann den fehlgeleiteten Idealismus vermeiden, der unsere Sicherheit und Interessen gefährdet und tausende muslimischer Reformer einem grausamen Schicksal überlassen hat.

Jetzt gibt es sogar von den Wissenschaften Beweise für islamische Aggression

Raymond Ibrahim, 12. August 2021

Zusammen mit islamischer Doktrin und Geschichte kann man jetzt die Wissenschaften der Liste der Dinge hinzufügen, die islamische Aggression nachweisen.

Ancestry.com, eine Firma, die ein Netzwerk genealogischer und historischer Aufzeichnungen betreibt und DNA-Abstammungskits anbietet, bestätigte gerade, was die Geschichte bereits weiß: Die meisten der Bewohner der Türkei sind keine Türken, sondern vielmehr Nachkommen christlicher Völker, zumeist Griechen, die deutlich mehr als ein Jahrtausend in Anatolien lebten, bevor die Türken dort eindrangen; sie konvertierten aber infolge der drei Alternativen, die der Islam bietet (Konversion, Jizya/Unterwerfung oder Tod).

Wie man erwarten könnte, sind viele Türken, die dazu tendieren eifrig für ihr Erbe einzutreten, empört angesichts der Feststellung, dass ihre Vorfahren keine erobernden Türken, sondern eroberte Ungläubige waren. Diese Erkenntnis unterstreicht auch einen grausamen Kreislauf, den ich früher schon diskutiert habe: Die meisten der Muslime, die heute die indigenen Christen in ihrer Mitte verfolgen – und die Türken gehören dazu – sind selbst Nachkommen von Christen, die zum Islam konvertierten, um selbst nicht mehr verfolgt zu werden.

Man fragt sich, wie lange es dauert, bis DNA-Studien eine weitere, noch weniger schmeichelhafte Tatsache offenbaren: Die Blutlinie erobernder Muslime – darunter die Türken – wird weiter durch das Blut europäischer Konkubinen, Sexsklavinnen verfälscht, von denen viele Millionen im Verlauf der Jahrhunderte von Türken, Tataren, Berber-Korsaren und allerlei anderen muslimischen Völkern importiert wurden. Die historischen Aufzeichnungen dazu sind eindeutig.

Ein Beispiel: 1438 war Bartolomeo de Giano, ein italienischer Franziskaner Zeuge türkischer Sklavenzüge im gesamten Balkan. Aus Ungarn wurden 300.000 versklavt und „innerhalb weniger Tage weggeschafft“, schrieb er; aus Serbien und Transsylvanien wurden 100.000 „in Eisenfesseln weggeführt, die hinten an Pferde gebunden waren … Frauen und Kinder wurden von Hunden ohne Gnade oder Gottesfurcht wie Herden getrieben. Wenn eine von ihnen langsamer wurde, aus Durst oder Schmerz nicht in der Lage war weiterzugehen, O Herr Jesus!, sie beendete auf der Stelle ihr Leben hier in Qualen, in der Mitte durchgeschnitten.“

Ein Historiker hält fest: „Die massive Versklavung slawischer Bevölkerungen während dieser Zeit war sogar Anlass für unser Wort ‚Sklave‘: in Bartolomeos Zeit bedeute Sklave zu sein Slawe zu sein.“

Gleichermaßen schreibt der griechische Historiker Doukas (1400 – 1462) Folgendes über den Palast des osmanischen Sultans Bayezid:

Dort konnte man sorgfältig ausgesuchte Jungen und Mädchen finden, mit schönen Gesichtern, süße junge Jungs und Mädchen, die stärker als die Sonne schienen. Welchen Nationen gehörten sie an? Sie waren Byzantiner [Griechen], Serben, Wallachen, Albaner, Ungarn, Sachsen, Bulgaren und Lateiner … Er selbst [Sultan Bayezid] gab sich unablässig, bis zur Erschöpfung Vergnügungen hin, betrieb Ausschweifungen mit diesen Jungen und Mädchen.

Europäische Sklaven waren nicht nur, wie einige dieser Abschnitte nahe legen, für Vergnügungen da; Muslime pflanzten sich auch regelmäßig mit ihnen fort. Selbst dieser eine Türke, der von Erdoğans Türkei am meisten gefeiert wird – Bayezids Enkel Mohammed II, der Eroberer Konstantinopels – wurde war das Kind einer christlichen Sklavin. Das änderte die Tatsache nicht, dass er ein erklärter Feind des Christentums ist – der „Vorläufer des Antichristen“, wie er beschrieben wurde.

Darüber hinaus erklärt Darío Fernández-Morera, Autor von „Der Mythos des andalusischen Paradieses“:

Der Einfluss der christlichen Sklaven auf islamischem Land war so, dass viele der Omajjaden-Herrscher des islamischen Spanien, als Söhne von Sexsklavinnen, blaue Augen und blonde oder rote Haare hatten; und der Gründer der „arabischen“ Nasriden-Dynastie von Granada wurde wegen seines rötlichen Haars und Barts al-Hamar genannt, „der Rote“. … Die Arabistin Celia del Moral beobachtete, dass im omajjadischen Al-Andalus die begehrtesten und daher teuersten Sexsklavinnen Blonde und Rothaarige aus den nördlichen christlichen Regionen waren,

Fakt ist, dass gemäß Berechnungen des spanischen Arabisten Julian Ribera wegen der ständigen sexuellen Interaktionen mit europäischen Sklavinnen die genetisch arabische Komponente jeder Generation von Omajjaden-Herrschern halbiert wurde, so dass der letzte Omajjade, Hischam II. (976 – 1013) nur noch zu etwa 0,09 Prozent Araber war.

Das war auch kein Phänomen, das sich auf die muslimischen Eliten – Kalifen, Sultane, Emire und so weiter – beschränkte, weil die sich „gut besetzte“ Harems leisten konnten. Natürlich sind sie es, deren Taten aufgeschrieben wurden, denn es sind sie – die Herrscher, nicht die einfachen Muslime – von denen die Chronisten schrieben. Dennoch macht die Geschichte deutlich, dass europäische Sexsklavinnen, abhängig von Zeit und Ort, dem Durchschnittsmuslim reichlich zur Verfügung standen.

So erfahren wir, dass die Sklavenmärkte von Adrianopel (Edirne), früher die osmanische Hauptstadt, derart mit europäischem Fleisch überflutet waren, dass Kinder für Pfennige verkauft wurde, „eine sehr schöne Sklavin wurde gegen ein Paar Stiefel getauscht und vier serbische Sklaven wurden gegen ein Pferd gehandelt“.

Genauso gilt: Wenn man bedenkt, dass im 16. Jahrhundert „Algerien vor christlichen Gefangenen wimmelte und allgemein gesagt wurde, dass ein christlicher Sklave kaum ein fairer Handeln gegen eine Zwiebel war“, dann war es kein Wunder, dass Ende des 18. Jahrhunderts europäische Beobachter festhielten, dass „die Einwohner von Algiers einen eher weißen Teint haben“.

Wird ancestry.com oder eine ähnliche Organisation jemals diese andere ungeschminkte Tatsache bezüglich muslimischer Blutlinien über DNA darlegen? Unwahrscheinlich.

Das zitierte Material dieses Artikels wurde dem Buch Sword and Scimitar: Fourteen Centuries of War between Islam and the West entnommen und ist dort dokumentiert.

Muslimisches Durchhaltevermögen vs. westliche Kurzsichtigkeit: Die wahre Lektion aus Afghanistan

Raymond Ibrahim, 17. August 2021

Osama bin Laden, Mullah Muhammad und Aymon al-Zawahiri

In einem Interview aus dem Jahr 2005 wurde al-Qaidas Ayman al-Zawahiri zum Status von Osama bin Laden, dem damaligen Führer von al-Qaida, und Mullah Omar, dem damaligen Führer der Taliban gefragt – der beiden Männer, die am stärksten in die Terroranschläge vom 11. September 2001 auf die USA verwickelt waren (bin Laden für die Planung, Omar dafür die logistische Hilfe und Zuflucht zur Verfügung stellte).

Es waren vier Jahre vergangen, seit die USA in Afghanistan einmarschiert waren, die Taliban stürzten und Jihadisten aller Couleur in die Flucht geschlagen hatten; und es gab eine ganze Weile nicht einen einzigen Pieps, weder vom Führer der al-Qaida noch vom Führer der Taliban.

Al-Zawahiris Antwort, die ich für mein Buch The Al-Qaida Reader (2007) übersetzte, ist mir immer im Gedächtnis geblieben. Er sagte:

Jihad auf dem Weg Allahs ist größer als jeder Einzelne oder jede Organisation. Es ist ein Kampf zwischen Wahrheit und Lüge, bis Allah, der Allmächtige die Erde und die auf ihr leben übernimmt. Mullah Muhammad Omar und Scheik Osama bin Laden – möge Allah sie vor allem Übel schützen – sind lediglich zwei Soldaten des Islam auf der Reise des Jihad, während der Kampf zwischen der Wahrheit [Islam] und Lüge [Nichtislam] die Zeit überschreitet. (S. 182, Hervorhebung hinzugefügt)

Beachten Sie die Anwendbarkeit – wenn nicht gar prophetische Natur – dieser Antwort im Licht der aktuellen Entwicklungen: Vor zwanzig Jahren marschierten die USA – die einzige Supermacht der Welt – in Afghanistan ein, einem der schwächsten und ärmsten Länder; sie arbeiteten ihre Feinde schnell ab und schlugen ihre Zelte auf, betrieben Nation-Building und importierten „Demokratie“; und schließlich eliminierten sie ihre Erzfeinde, Osama bin Laden und Mullah Omar.

Für viele sorglose westliche Beobachter war es ein uneingeschränkter und durchschlagender US-Sieg.

Und doch … und doch haben die USA zwei Jahrzehnte, Milliarden US-Dollar und tausende amerikanischer Soldatenleben später nichts, was sie vorweisen können, sondern Afghanistan wird eine viel größere Bedrohung werden als je zuvor (nicht zuletzt, weil die Taliban – eine „radikalmuslimische“ Gruppe, die gerade das „islamische Emirat“ Afghanistan ausgerufen hat – amerikanische Waffen und Ausrüstung im Wert von Milliarden eroberten).

Was ging schief? Vielleicht kann der folgende Gegensatz – der eher Diktum – helfen: Während Muslime eine langfristige, geduldige Sicht auf die Geschichte haben, haben Westler eine sehr kurze, kurzsichtige Sichtweise; Muslime behalten ihre Gepflogenheiten bei und warten in Momenten der Niederlage auf den richtigen Augenblick („Wir mögen am Boden liegen – solange wir nicht tot sind, sind wir immer noch im Spiel“), Westler hingegen erkennen dem Vorübergehenden zu viel Bedeutung zu – besonderen Errungenschaften oder Markern in Zeit und Raum.

Ein konkretes Beispiel: Die wilde Euphorie, die die Medien nach dem Tod von Osama bin Laden 2011 im Sturm eroberte. Damals erklärte CNNs Sicherheitsanalyst Peter Bergen: „Bin Laden zu töten ist das Ende des Kriegs gegen den Terror. Wir können das jetzt sozusagen ankündigen.“ Bergen bestand darauf, dass die „ikonische Natur von bin Ladens Persönlichkeit“ nicht ersetzt werden kann und riet weiter: „Es ist an der Zeit weiterzugehen.“

Ein weiterer CNN-Analyst, Fareed Zakaria, versicherte uns: „Das ist ein gewaltiger, verheerender Schlag für al-Qaida, die bereits vom Arabischen Frühling verkrüppelt ist. Es ist nicht übertrieben zu sagen, dass dies im wahrsten Sinne des Wortes das Ende von Al-Qaida ist.“

Und doch … und doch ist ein ganzes Jahrzehnt nach bin Ladens Tod nicht nur sein ursprünglicher Rückzugsort, ein von den Taliban beherrschtes Afghanistan, wieder aktiv, sondern auch al-Qaida.

Warum? Zitieren wir wieder Ayman al-Zawahiri, den Führer der Terrororganisation: „Mullah Muhammad Omar und Scheik Osama bin Laden … sind nur zwei Soldaten des Islam auf der Reise des Jihad, während der Kampf zwischen Wahrheit [Islam] und Lüge [Nichtislam] die Zeit überschreitet.

Tötet diesen oder jenen Jihadisten; erobert dieses oder jenes muslimische Land; unterstützt diese oder jene Regierung und importiert diese oder jeden westliche Ideologie oder Art zu regieren – solange der Islam gesund und munter ist, wird auch die „Reise des Jihad“ weiter gehen, selbst wenn er ein unmerklicher Puls unter der Oberfläche ist, der sich nur dann  offenbart, wenn die richtige Zeit gekommen ist.

Darauf können Sie immer wetten.

Gedankensplitter: Linke – Weltfremd bis zum Geht-nicht-mehr

Nur mal zur Klarstellung: Die Taliban haben praktisch ganz Afghanistan eingesackt. Aus ihrer Sicht haben sie nicht nur die USA, sondern den gesamten Westen besiegt.

Aber Biden et.al. tönen rum, als könnten sie ihnen Vorschriften machen:

Joe Biden: „Sie wollen von der internationalen Gemeinschaft als legitime Regierung anerkannt werden.“

Botschafterin Linda Thomas: Der UNO-Sicherheitsrat hat eine scharf formulierte Presseerklärung ausgegeben, dass erwartet wird, dass die Taliban die Frauenrechte respektieren und das humanitäre Völkerrecht respektieren.

Außenminister Blinken „bestätigt“, dass Afghanen und internationale Bürger, die das Land verlassen wollen, erlaubt werden muss das zu tun. Straßen, Flughäfen und Grenzübergänge müssen offen bleiben und die Ruhe muss beibehalten werden.

Das US-Außenministerium ruft die Taliban auf auch Frauen in die Regierung aufzunehmen.

Ähnliche Äußerungen kommen von Heiko Maas und weiteren linken und grünen Politikern.

Was glauben die, wer die Taliban sind? Wie oben geschrieben: Die haben aus ihrer Sicht die gesamten Ungläubigen-Staaten besiegt!

Und jetzt glauben diese Witzbolde, die Taliban würden sich von solchen „Appellen“ beeindrucken lassen!

Diese Typen, die so weit weg von der Realität sind – sind die das aus Dummheit, Ignoranz oder schlicht ideologischer Verblendung?

Weiße Opfer muslimischer Vergewaltiger: Wer ist der wahre „Rassist“?

Raymond Ibrahim, 31. März 2021

Die unsichtbare Vergewaltigung Europas

Vier muslimische Migranten aus Nordafrika vergewaltigten zusammen eine 36-jährige Frau auf der spanischen Insel Gran Canaria, nachdem sie anhielt um zu fragen, ob sie ihnen helfen könne. Der Bericht vom 3. März gibt an:

Das mutmaßliche Opfer soll auf den Kanaren gelebt haben, während man glaubt, dass die Verdächtigen erst vor kurzem auf einem Boot angekommen sind… Ihnen wurden anfangs von der Regierung Unterkünfte zur Verfügung gestellt, die vom Roten Kreuz betrieben wurden, später wurden sie aber wegen Regelverletzungen vor die Tür gesetzt. Dann sollen sie im Park ihr Lager eingerichtet haben, wo die Frau mutmaßlich angegriffen wurde, nachdem sie nach ihrer Situation gefragt hatte. Die Frau fragte, ob sie ihnen irgendwie helfen könne, aber innerhalb „von Sekunden“ hatte das zu dem Angriff auf sie geführt…

Diese Frau, die entweder als Irin oder aus einem nordischen Land kommend beschrieben wurde, „gehört zu unzähligen anderen Europäerinnen – besonders solchen „aus nordischen Ländern“ – die von muslimischen Migranten vergewaltigt wurden.

In Schweden z.B. – der Vergewaltigungs-Hauptstadt Europas – decken Studien immer weiter auf, dass Migranten, zumeist aus Nordafrika, dem Nahen Osten und dem muslimischen Subsahara-Bereich, für die überwältigende Mehrzahl der Vergewaltigungen verantwortlich sind, wie die folgende Schlagzeile es einfängt: „Bericht: 9 von 10 Gruppenvergewaltigungen in Schweden haben ausländische Herkunft.“

Um diese Ergebnisse zu neutralisieren sagte der schwedische Rat für Verbrechensprävention („Brå”): „Die starke Überrepräsentation von Immigranten in den Statistiken zu Vergewaltigungen dürfte der Tatsache entstammen, dass schwedische Frauen eine Vergewaltigung durch Immigranten eher anzeigen als die durch Schweden.“ Stina Holberg, eine Forschungsberaterin beim Brå, führte näher aus:

Es könnte sein, dass Sie stärker dazu neigen etwas anzuzeigen, dem Sie [eine schwedische Frau] ausgesetzt gewesen sind, wenn das Verbrechen von jemandem begangen wurde, den sie als fremd empfinden und der einen niedrigen sozialen Status hat.

Skepsis gegenüber Vergewaltigungsberichten über nicht weiße Männer kehrt sich in offene Feindschaft, wann immer dieses Thema offen diskutiert wird, wie Sarah Champion, eine Politikerin der Labour Party und Abgeordnete für Rotherham (dem Epizentrum für Sexsklavenhaltung) letzten Sommer erfahren musste, als sie beschuldigt wurde „die Flammen des Rassenhasses zu schüren“ und sich „wie eine neofaschistische Mörderin zu verhalten“. Ihr Verbrechen? Sie hatte es gewagt zu behaupten, dass „Britannien ein Problem mit britisch-pakistanischen Männern hat, die weiße Mädchen vergewaltigen und ausbeuten“. (Dieselben Elemente, die Champion beschuldigten eine „Mörderin“ zu sein beschreiben auch – eher wenig überraschend – Großbritanniens Programm zur Bekämpfung von Extremismus, „Prevent“, als „auf einer Grundlage aus Islamophobie und Rassismus aufgebaut“.)

Am Vielsagendsten ist vielleicht ein Artikel vom April 2020 mit der Überschrift „Ich wurde von der Sexversklavungsbande in Rotherham vergewaltigt – und jetzt bin ich rassistischen Online-Schmähungen ausgesetzt“. Darin sagte eine Britin (Alias: „Ella“) aus, dass ihre muslimischen Vergewaltiger sie während der mehr als 100 Male, die die pakistanische Sexsklavinnenhalterbande sie in ihrer Jugend vergewaltigten, als „weiße Fotze, weiße Hure, weiße Schlampe“ bezeichneten.

„Wir müssen rassische und religiöse schwere Verbrechen begreifen, wenn wir sie verhindern und die Menschen davor beschützen wollen und wenn wir sie strafrechtlich richtig verfolgen wollen“, sagte Ella in einem aktuellen Interview.

Dass es bei der Epidemie muslimischer Vergewaltigungen europäischer Frauen „rassische“ und „religiöse“ Aspekte gibt, ist eine Untertreibung. Nach Angaben von Dr. Taj Hargey, einem britischen Imam, werden muslimische Männer gelehrt, dass Frauen „Bürger zweiter Klasse sind, wenig mehr als Vieh oder Besitztümer, über die man absolute Autorität hat“. Die Imame predigen darüber hinaus eine Doktrin „die alle Frauen abwertet, aber Weiße mit besonderer Verachtung behandelt“. Bedenken Sie ein paar frühere Beispiele:

  • Eine weitere britische Frau wurden nach Marokko verkauft, wo sie in die Prostitution gezwungen und von Dutzenden muslimischen Männern wiederholt vergewaltigt wurde. Sie „ließen mich glauben, dass sich nichts als eine Schlampe sei, eine weiße Hure“, erinnerte sie sich. „Sie behandelten mich wie eine Aussätzige, außer wenn sie Sex wollten. Ich war für sie weniger als menschlich, ich war Müll.“
  • Ein weiteres britisches Mädchen wurde unter muslimischen Männern „wie ein Stück Fleisch herumgereicht“, die sie im Alter von 12 bis 14 missbrauchten und vergewaltigten. Jetzt als Erwachsene berichtete sie vor Gericht, wie sie „auf einer dreckigen Matratze über einem Imbiss vergewaltigt und gezwungen wurde [Oral-] Sex auf einem Kirchhof zu verrichten“, und wie einer ihrer Schänder hinterher „als Akt der Erniedrigung auf sie urinierte“.
  • Ein muslimischer Mann bezeichnete eine 13-jähriger Jungfrau als „kleine weiße Slag“ – britischer Slang für „unmoralische, promiskuöse Frau“ – bevor er sie vergewaltigte.
  • In Deutschland stalkte eine Gruppe muslimischer Migranten eine 25-jährige Frau, riefen ihr „versaute“ Beleidigungen hinterher und stichelten höhnisch wegen Sex. Auch sie erklärten ihre Logik – „Deutsche Frauen sind nur für Sex da“ – bevor sie ihr an die Bluse griffen und sie begrabschten.
  • Ein anderer muslimischer Mann, der sein 25-jähriges deutsches Opfer beinahe tötete, als er sie vergewaltigte –und „Allah!“ brüllte – fragte hinterher nach, ob es ihr gefallen habe.
  • In Österreich näherte sich ein „arabisch aussehender Mann“ einer 27-jährigen Frau an einer Bushaltestelle, zog seine Hosen herunter und „alles was er sagen konnte, war „Sex, Sex, Sex“, was die Frau veranlasste zu schreien und zu fliehen.

Kurz gesagt: Es gibt natürlich einen „rassistischen“ Aspekt bei der Vergewaltigung europäischer Frauen durch Migranten – allerdings umgekehrt: nichtweiße, muslimische Männer neigen dazu weiße Frauen als Nymphomaninnen zu betrachten, die „heiß“ darauf sind erniedrigt und missbraucht zu werden – ein Stereotyp, das zufälligerweise bis in die Anfänge der islamischen Geschichte zurückreicht.

Trotzdem führten Ellas Versuche diese „religiösen und rassistischen Aspekte“, die den Missbrauch antreiben, den sie und andere europäischen Mädchen und Frauen erlebten – heißt, ihren Versuch die Zusammenhänge herzustellen, im Bemühen zu helfen dieses Phänomen zu beseitigen – nur zu „einer Menge Beschimpfungen durch Linksextremisten und radikalfeministische Akademiker“, sagte sie. Solche Gruppen „gehen online und sie versuchten jedem Widerstand zu leisten, den sie als Nazi, Rassisten, Faschisten oder weißen Herrenmenschen betrachten“.

Weißenfeindlicher Rassismus interessiert sie nicht, weil sie zu glauben scheinen, dass es ihn nicht gibt. Sie haben versucht mich mundtot zu machen und kritisieren mich ständig und das geht seit einigen Monaten schon so. Sie haben versucht mich zum Schweigen zu bringen, mich verstummen zu lassen … Ich habe in meinem ganzen Leben online nie solchen Hass erlebt. Sie beschuldigen mich „weißen Pädophilen Beistand zu leisten“ und „finster und dämonisch“ zu sein.

So sieht der Preis dafür aus unpopuläre Wahrheiten auszusprechen – besonders die, die dem offiziellen Narrativ widersprechen.

Die nicht gesehenen Opfer der Jihad-Gewalt

Westler begreifen die Bedrohung ihrer eigenen Sicherheit nicht. Der Grund dafür ist, dass es nicht ins linke Narrativ passt – dass Muslime die Opfer westlich-kolonialistischer Unterdrückung ist. Daher ist ihre Gewalt eine Art gerechtfertigter Widerstand. Op-ed.

Melanie Phillips, Israel National News, 30. Juli 2021

Jihad-Terrorist mit Schwert (Foto: Blog site)

Der Tod von Ruth Pearl im Alter von 85 Jahren erinnert uns einmal mehr an den unaussprechlichen Horror, der Ruth und ihrer Familie heimsuchte und der als besonders entsetzlicher Weckruf für die westliche Welt diente.

Im Januar 2002 wurde ihr Sohn, der Wall Street Journal-Reporter Daniel Pearl, von Al-Qaida entführt und neun Tage später geköpft.

Daniel Pearls (Reuters)

Die Elektroingenieurin Ruth und ihr Ehemann Judea, Professor für Computerwissenschaften und Statistik gründeten die Daniel Pearl-Stiftung, die Menschen aus unterschiedlichen Kulturen über Musikveranstaltungen, Vorträge, Journalismus-Stipendien und andere Aktivitäten zusammenbringt.

Ruths unmittelbare Familienmitglieder, die das Farhoud-Pogrom von 1941 in Bagdad überlebten, bei dem 180 Juden getötet und hunderte weitere verletzt wurden, waren Teil des späteren Massenexodus von Juden nach Israel im Jahr 1951.

Kurz danach starb Ruths Bruder im Kampf für die Israelischen Verteidigungskräfte.

Ein solcher Familienhintergrund mit der jüdischen Erfahrung von Verfolgung und Selbstverteidigung bedeutete, dass Daniel Pearls Aussage in die Videokamera der Al-Qaida kurz bevor er abgeschlachtet wurde sagte: „Mein Vater ist jüdische. Meine Mutter ist jüdisch. Ich bin jüdisch“, einen Nachhall hatte, der seinen Mördern entging.

Dieses abscheuliche Individuum Khalid Scheik Mohammed sagte dem FBI, er glaubte einen Juden zu töten würde machtvolle Propaganda schaffen und seine Mitjihadisten anspornen.

Denn Al-Qaida war nicht nur eine Terrororganisation, die der undurchsichtigen Geopolitik des Nahen Ostens entsprang. Ihre Agenda wurde von Judenhass getrieben.

Judenhass ist in der Tat zentral für das Ziel der Jihadisten den Westen für den Islam zu erobern.

Wie die Hamas-Charta es ausdrücklich formuliert, glauben Islamisten, dass seit der Französischen Revolution alles, was mit der Moderne zu tun hat, die zu zerstören sie gelobt haben, von Juden geschaffen wurde. Sie glauben, dass die Juden hinter allem stecken, was Muslime für schlecht halten und dass die perfekte Welt nur kommen wird, wenn die Juden vom Angesicht der Erde getilgt sind.

Diese psychotische Überzeugung trieb Osama bin Laden in den 1990-ern und den Großmufti von Jerusalem, Haddsch Amin al-Husseini, in den 1930-ern an. Heute treibt er die von der Fatah geführte palästinensische Autonomiebehörde, das iranische Regime und andere jihadistische Organisationen an. Solche Islamisten glauben, dass die Juden den Westen kontrollieren; also muss der Westen angegriffen werden, müssen die Juden angegriffen werden. Aber der Westen hat nie begriffen, welch zentrale Rolle der Judenhass im Denken der Jihadisten spielt.

Daher zäumt der Westen den Nahost-Konflikt komplett von hinten auf. Er glaubt, wenn Muslime Juden hassen, dass weil sie Israel hassen; in Wirklichkeit aber hassen Muslime Israel, weil sei die Juden hassen.

Nach den Lynchmorden an zwei israelischen Soldaten im Jahr 2000, die in Ramallah falsch abgebogen waren, sagte Scheik Ahmad abu Halabaya im Fernsehen von Gaza Stadt: „Es ist verboten in euren Herzen Mitleid für die Juden wo auch immer und in welchem Land auch immer zu haben. Führt Krieg gegen sie, überall, wo ihr euch selbst wiederfindet. An jedem Ort, wo ihr sie trefft, tötet sie.“

So sagte der ägyptische Kleriker Mohammed Hussein Yaqoup 2009 im Fernsehen: „Wenn die Juden Palästina verließen, würden wir anfangen sie zu lieben? Natürlich nicht. … Sie wären Feinde gewesen, selbst wenn sie nichts besetzt hätten … wir werden sie bekämpfen, besiegen und auslöschen, bis nicht ein einziger Jude auf der Erdoberfläche übrig ist.“

Weil sie das nicht begreifen, verstehen Westler das Wesen und das Ausmaß der Bedrohung ihrer eigenen Sicherheit nicht. Das ist so, weil es nicht ins linke Narrativ passt – dass Muslime die Opfer westlicher kolonialer Unterdrückung sind und dass daher ihre Gewalt eine Art gerechtfertigter Widerstand ist, zumindest in den Zielen, wenn nicht gar in seinen Methoden.

Diese Blindheit plagt die Administration Biden. Sie glaubt nicht nur, dass sie mit den völkermörderischen Judenhassern des Iran verhandeln kann. Sie hat auch beschlossen Abdul Latif Nasir aus dem Gefängnis freizulassen, den Al-Qaida-Kommandeur, der 2001 den Taliban half die Buddha-Statuen in Afghanistan zu sprengen.

Nasir, der nach Marokko zurückgeschickt wurde, wo das Polizeisystem von Islamisten kontrolliert wird, ist nicht nur ein tödlich gefährlicher terroristischer Sprengstoff-Ausbilder. Wie Daniel Greenfield berichtet, hat er eine Präferenz des Tötens von Juden zum Ausdruck gebracht und besonderes Lob für Gräueltaten geäußert, bei denen Juden die Ziele waren.

Es sind aber nicht nur die auf Juden zielenden Islamisten, die der Westen ignoriert. Viele Jahre lang hat es mörderische Jihadisten-Attacken auf Christen in Afrika, den Philippinen, Sri Lanka, Syrien, Ägypten und anderen Orten in Entwicklungsländern gegeben.

Nach Angaben eines Berichts von Genocide Watch im letzten Jahr sind seit 2015 in Nigeria 11.500 Christen ermordet worden. Tausende weitere wurden verstümmelt, entführt oder ihnen wurden Häuer und Lebensgrundlage zerstört.

Wie der Barnabas Fund berichtet, der sich für verfolgte Christen in aller Welt einsetzt, ermordeten die Muslime der Fulani in Nigeria Anfang des Juli im mehrheitlich von Christen bewohnten südlichen Bundesstaat Kaduna 28 Christen, als dort etwa 120 Schüler aus einer christlichen Schule entführt wurden.

Dennoch hat dieser anhaltende und grausame Ansturm auf die Christen i praktisch überhaupt keine Berichterstattung in den Medien m Westen erhalten. Der Grund lautet, dass es nicht ins Narrativ des „kolonialistischen“ christlichen Westens passt, der die muslimische Welt verfolgt.

Eine ähnliche Kurzsichtigkeit wird zu islamischen Angriffen auf Christen im Westen selbst zur Schau gestellt. Letztes Wochenende wurde die christliche Predigerin Hatun Tash an Speakers‘ Corner im Hyde Park der britischen Hauptstadt angegriffen. Das ist ein Ort, an dem jeder sich auf eine Kiste stellen kann, um eine Rede zu halten und damit ein ikonisches Symbol der historischen Hingabe Britanniens an die freie Meinungsäußerung.

Hatun ist eine Muslim-Konvertitin zum Christentum und Direktorin der Gruppe Defend Christ Critique Islam; ihr wurde von einem Angreifer das Gesicht aufgeschlitzt; dieser floh. Von Ihrem Angreifer wird vermutet, dass er ein Islamist ist, weil Hatun wiederholt das Opfer solcher Angriffe an Speakers‘ Corner gewesen ist.

Im September 2020 tauchte Bildmaterial eines islamischen Mobs auf, der sie umzingelte und ihr mit Mord drohte. Bei anderen Vorfällen wurde sie von muslimischen Männern geohrfeigt, geboxt und zu Boden geschlagen.

Dennoch haben die britischen Medien über den Messerangriff auf sie am letzten Wochenende auf zurückhaltende Weise berichtet, wenige Details darüber hinaus gebracht festzustellen, dass sie ein Charlie Hebdo-T-Shirt trug.

Dieses Detail ist aufschlussreich. Als Islamisten 2015 in das Pariser in die Büros des Satiremagazins Charlie Hebdo eindrangen und 12 Mitarbeiter ermordeten, machten viele im Westen praktisch die Belegschaft für ihre eigene Ermordung verantwortlich. Der Grund dafür war, dass das Magazin Karikaturen veröffentlicht hatte, die sich über den Gründer des Islam, Mohammed, lustig machten. Und viele westliche Linke pflichten den Muslimen bei, die darauf bestehen, dass Material, das für ihre Religion beleidigend ist, nicht veröffentlicht werden sollte.

Solche Linke nutzen auch die Waffe „Islamophobie“, das Gedankenverbrechen, das die Jihadisten der Muslimbruderschaft als Mittel der Unterdrückung jeglicher Kritik an der muslimischen Welt erfunden haben, egal wie gut begründet diese auch sein mag.

Und damit war Hatun Tash im linken Denken schuldig, eine „unterdrückerische“ Christin, die sich gegen den Islam ausspricht.

Also werden Versuche der Jihadisten die Christenheit weltweit auszulöschen ignoriert. Muslimische Angriffe auf Juden werden wegretuschiert und sogar Reform-Muslime werden als „islamophob“ verleumdet, wenn sie ihre Glaubensbrüder kritisieren. Weil nichts davon ins „Narrativ“ passt.

Und so lehnen diejenigen, die dieses „Narrativ“ im Westen kontrollieren, es ab das Wesen und die Agenda der Leute zu begreifen, die auch hinter ihnen her sind.

Eine zunehmende Zahl Muslime sind jedoch von solchen Exzessen entsetzt und wollen nur in Frieden und Sicherheit leben. Als Großbritanniens ehemaliger Oberrabbiner, der verstorbene Lord Sacks, Judea Pearl fragte, warum er an der Aussöhnung zwischen Juden und Muslimen arbeitet, antwortete der: „Hass hat meinen Sohn getötet. Daher bin ich entschlossen den Hass zu bekämpfen.“

Möge die Erinnerung an Ruth Pearl, ihren ermordeten Sohn und ihren getöteten Bruder ein Segen sein.