Tony Blinken, die Golanhöhen und Fakten vor Ort

Hugh Fitzgerald, Jihad Watch, 19. Februar 2021

Tony Blinken, Bidens Außenminister, wurde vor kurzem gefragt, wie die Administration zu den Golanhöhen steht. Ein Bericht zu seiner Antwort und was Israel tun muss, um sicherzustellen, damit sein Anspruch auf den Golan niemals preisgegeben wird, findet sich hier: „Verstärkung der jüdischen Präsenz auf dem Golan muss sein“ von Nadav Shragai, JNS.org, 15. Februar 2021:

In einem Interview am Montag äußerte US-Außenminister Tony Blinken Unterstützung dafür, dass Israels die Kontrolle über die Golanhöhen behält, aber nur „solange [der syrische Präsident Baschar] Assad in Syrien an der Macht und solange der Iran in Syrien anwesend ist“, denn sie stellen für den jüdischen Staat eine erhebliche Bedrohung dar.

Das war nicht die Antwort, die Israel zurecht hätte erwarten können. Blinken sagte, dass Israel „vorläufig“ die Kontrolle behalten muss, aber nur solange wie Assad an der Macht bleibt. Das reicht nicht aus. Blinken scheint zu vergessen, dass die Assads nicht die einzigen syrischen Herrscher sind, die Israel vom Golan aus bedrohten. Hafez al-Assad kam 1966 an die Macht, also hatte er nur ein Jahr, um israelische Zivilisten vom Golan aus anzugreifen, bevor er das Territorium im Sechstage-Krieg verlor. Jedes Regime in Damaskus davor ab 1948 hatte den Golan als Ausgangspunkt dafür genommen Raketen, Artilleriegranaten und Scharfschützenkugeln auf jüdische Bauern im Hule-Tal und auf jüdische Fischer auf dem See Genezareth regnen zu lassen. Es gibt keinen Grund zu glauben, dass irgendein Nach-Assad-Regime in Damaskus, würde es den Golan wiedererlangen, solche Aktivitäten nicht wieder beginnt. Israel braucht den Golan darüber hinaus nicht nur, um das Feuer auf israelische Bauern und Dorfbewohner zu stoppen, sondern auch um einen möglichen Vorstoß der syrischen Armee in einem zukünftigen Krieg ins nördliche Israel zu verhindern.

UNO-Resolution 242 erlaubte Israel Territorium zu behalten, das es im Sechstage-Krieg eroberte und das es brauchte, um „sichere [d.h. zu verteidigende] und anerkannte Grenzen“ zu erhalten. Es war nicht nur das israelische Militär, das den Besitz des Golan aus Sicherheitsgründen für unerlässlich erachtete. Präsident Johnson ließ den Generalstab eine Militärdelegation schicken um die Sicherheitsnotwendigkeiten des Landes zu analysieren; sie berichteten, dass unter den Territorien, von denen sie glaubten, Israel müsse sie behalten, der Golan und das Jordantal zu denen mit höchster Priorität auf der Liste gehörten. Kennt Tony Blinken diesen Bericht?

Ohne das zu wollen offenbarte Blinken Israels Achillesferse auf dem Golan: dass jüdische Gemeinden dort spärlich bevölkert sind…

Wie bei Jerusalem und Teilen von Judäa und Samaria, wo der Kampf von in der Gegend siedelnden Juden bestimmt war, gilt das auch für die Golanhöhen. Jüdische Gemeinden zu bauen ist das, was den Unterschied machen wird. Handeln, nicht reden.

Die Fakten vor Ort werden die Dauerhaftigkeit des israelischen Zugriffs auf den Golan bestimmen. Mit Fakten vor Ort meinen wir die Zahl der dort lebenden Juden. Das unterscheidet sich nicht von der Situation in Judäa und Samaria (alias der Westbank). Heute leben 750.000 Juden in Ostjerusalem und der Westbank; 750.000 Gründe, warum die Israelis ihre Städte und Dörfer in Bereichen nicht einfach aufgeben werden. Gäbe es dort nicht 750.000 Israelis, sondern nur 7.500 von ihnen, würde Jerusalems Zugriff weit unsicherer sein. Die Israelis erinnern sich immer noch an das nationale Träume der Räumung von 21 Siedlungen im Gazastreifen, als nur ein paar tausend Israelis entwurzelt wurden; es gibt kein Verlangen nach einer Wiederholung dieses Vorfalls in weit größerem Ausmaß.

Der Golan wurde als derart wichtig für Israels Sicherheit betrachtet, dass er 1981 annektiert wurde; er ist seit vierzig Jahren Teil Israels. Soweit es Israel betrifft, ist der Status des Golan nicht mehr offen für Diskussion – aber Tony Blinken hat andere Vorstellungen.

Das ist der Grund, weshalb Israel so schnell wie möglich weitere Fakten vor Ort herstellen sollte.

Leider hat die Regierung Israels, einschließlich der von Premierminister Benjamin Netanyahu, Generationen lang die Bedeutung des Aufbaus jüdischer Gemeinden vernachlässigt und unterschätzt.

Juden haben die ganze Geschichte hindurch auf den Golanhöhen gelebt. Es gibt dort kein demografisches Problem und die Region ist für Israels Sicherheit äußerst wichtig, dennoch ist sie von Juden weiter nur spärlich besiedelt. Innerhalb der letzten 53 Jahre zogen nur 25.000 Juden dorthin. Das ist weniger als 10 Prozent derer im befreiten Jerusalem und weniger als 5 Prozent derer in Judäa und Samaria…

Die Golanhöhen sind ein untrennbarer Teil Israels, aber solange es dort keine beträchtliche Besiedlung durch hunderttausende jüdische Siedler in der Region gibt, wird es jedem ausländischen Staatsmann möglich sein es wegzunehmen und Syrien zu übergeben.

Der Golan muss und wird nicht von „hunderttausenden jüdischen Siedlern“ bewohnt werden. Vielleicht meinte Shragai mit „in der Region“ auch Teile des direkt am, aber nicht auf dem Golan liegenden Galiläa. Eine realistische Zahl, die der Festigung des Anspruchs des jüdischen Staates auf das Gebiet ausreichen würde, läge näher an 100.000, wozu weitere 77.000 Juden auf den Golan oder an seinen Fuß ziehen müssten, was auf etwas mehr als 1% der jüdischen Bevölkerung Israels hinauslaufen würde. Das ist absolut machbar, wenn die Regierung die Besiedlung des Golan zu einer Priorität erhebt und wirtschaftliche Anreize bietet, darunter subventionierten Wohnraum, damit mehr Juden für das Gebiet gewonnen werden.

Der Autor, Nadav Shragai, ist zu pessimistisch, wenn er behauptet, dass es ohne eine solche demografische Zunahme „jedem ausländischen Staatsmann möglich sein wird es wegzunehmen und Syrien zu übergeben“. Das stimmt nicht. Was stimmt, ist aber, dass ohne eine solche demografische Zunahme der Druck auf Israel zunehmen wird den Golan abzugeben – durch die amerikanische Regierung, durch die EU und vielleicht sogar durch seine neuen arabischen Verbündeten.

Sie [diese „ausländischen Staatsmänner] werden Israel dasselbe sagen, was Blinken am Montag sagte: dass das Thema Golanhöhen im Moment nicht auf der Agenda steht, aber „wenn die Situation in Syrien sich ändert, ist das etwas, was wir uns ansehen werden“.

Israels Geschichte auf den Golanhöhen ist eine ruhmreiche, von König David und dem Zweiten Tempel bis zum Heldentum der Juden während der Belagerung von Gamla und der Zeit des Talmud.

Dasselbe gilt für die jüngere Geschichte. Die Golanhöhen wurden dem französischen Mandat als Teil einer kolonialistischen Vereinbarung übergeben und Syrien, das 1946 unabhängig wurde, herrschte über einen winzigen Teil seines Territoriums und selbst das nur zwei Jahrzehnte lang.

Die Diktatoren aus Damaskus machten sich das zunutze, um Israel von der Landkarte zu beseitigen. Mit ihren Raketen zielten sie auf israelische Gemeinden entlang der Grenze, griffen Fischer auf dem See Genezareth an, versuchten sein Wasser abzuleiten und machten das israelische Leben in den Golanhöhen zur puren Hölle.

Die Golanhöhen wurden von Israel 1967 in einem legitimen Verteidigungskrieg erobert. Bis heute hat Israel es versäumt eine nicht rückgängig zu machende Besiedlung der Gegend zu schaffen. Es ist noch nicht zu spät.

Der Golan war ursprünglich für das Territorium des Mandats Palästina vorgesehen, aber stattdessen stimmte Großbritannien zu es den Franzosen zu übergeben, die das Völkerbund-Mandat über Syrien und den Libanon erhielten. Er war ein wichtiger Teil der jüdischen Geschichte, wie Shragai festhält; dazu verweist er auf die Belagerung von Gamla, im Jahr 66 n.Chr. die wichtigste Stadt auf dem Golan, wo 9.000 Juden während einer sieben Monate dauernden Belagerung 60.000 römische Soldaten aufhielten.

Der historische Anspruch der Juden auf den Golan wird von dem durchaus festgelegten Prinzip des öffentlichen internationalen Rechts untermauert, dass einem Aggressor in einem Verteidigungskrieg abgenommenes Territorium behalten werden darf, um weiterer Aggression vorzubeugen.

Aber der Anspruch auf den Golan muss mit einem massiven Zustrom von Juden gefestigt werden, die „Fakten vor Ort“ ähnlich dem schaffen, was seit 1967 in der Westbank erreicht wurde. Diese Fakten vor Ort bestehen aus den Juden, die jetzt zum Beispiel über Anreize wie subventionierten Wohnraum ermutigt werden können auf den Golan zu ziehen. So wie in der Westbank sollten Israelis auf dem Golan in der Lage sein größeren Wohnraum zu günstigeren Preisen zu erwerben, als er innerhalb Israels Grüner Linie verfügbar ist. Die Regierung kann günstigere Hypotheken, einfachere Rückzahlungsmodelle und Steuererentlastungen für Wohnungskäufer zur Verfügung stellen. Sie kann auch Steuererleichterungen für Firmen anbieten, die bereit sind auf den Golan zu ziehen. Sie könnte „Anker“-Institutionen auf dem Golan schaffen, zum Beispiel ein Forschungsinstitut der Regierung, das etwa die Umwelt erforscht oder ein Golan-College ähnlich dem, das in der Siedlung Ariel gebaut wurde aus dem irgendwann zu einer respektierten Universität wurde.

De facto wird das neue Normal der „Homeoffice“-Arbeit für viele Israelis wahrscheinlich weiter gehen, nachdem die Pandemie vorbei ist und diejenigen, die einst schief auf die Pendler von den Golanhöhen betrachteten, jetzt feststellen, dass sich die Zahl der Einwohner des Golan, die solche Pendelstrecken aushalten müssen, stark verringert hat.

Das hätte alles schon vor langer Zeit geschehen sollen, angefangen sobald Israel den Golan 1981 annektierte. Aber es ist immer noch Zeit, insistiert Nadav Shragai (und ich stimme zu), dass die israelische Regierung die jüdische Bevölkerung des Golan verdrei- oder vervierfacht und diese „Fakten vor Ort“ – heißt, eine beträchtliche Anzahl jüdischer Einwohner, die nicht ohne nationales Trauma entwurzelt werden können – schafft, die den Anspruch des jüdischen Staats auf dieses Gebiet festigt.

Gleichzeitig sollte Israel eine Hasbara-Kampagne betreiben, besonders in den USA und in der EU, um die historische Verbindung der Juden zum Golan zu erklären, wozu die Belagerung von Gamla im Jahr 66 angeführt werden kann; um die Verwendung des Golan durch Syrien einzig zur Verwendung als Ausgangspunkt für Angriffe auf Israelis weiter unten zu unterstreichen; um den Schluss zu erklären, zum dem sowohl israelische wie amerikanische Militärs kamen, dass der Besitz des Golan für die Verteidigung Israels unerlässlich ist; um festzuhalten, dass der Golan 1981 als permanenter Teil Israels annektiert wurde; und schließlich um die große Zahl Juden aufzuzeigen, die jetzt auf den Golan strömen, um dort zu leben, zu lernen und zu arbeiten und die der Staat keinesfalls dort herausreißen will. Es ist möglich, dass selbst Tony Blinken und Joe Biden, deren Verständnis der Bedeutung des Golan viel zu wünschen übrig lässt, das wahrnehmen werden. Der Golan wird nicht abgegeben.

Die muslimische Aneignung Mariens

Raymond Ibrahim, 21. Februar 2021

In „Vatican Mary is Catholic-Muslim Bridge“ werde ich von Juls Gomes von Church Militant interviewt.

Vatikanstadt (ChurchMilitant.com) – Die Pontificia Accademia Mariana Internazionale (PAMI) wirbt nach dem Pakt von Abu Dhabi zwischen Papst Franziskus und dem Großimam der Al-azhar, Ahmed Al-Tayyeb, für die Gesegnete Jungfrau als Brücke, die den Islam und den Katholizismus miteinander versöhnt.

Am Donnerstag startete die Marienakademie in Rom eine zehnwöchige Webinar-Serie mit dem Titel „Maria, ein Vorbild für Glauben und Leben für die Christenheit und den Islam“ in Zusammenarbeit mit der Großen Moschee in Rom und dem Islamischen Kulturzentrum Italiens.

Auf der Grundlage des Glaubens, dass Maria „eine jüdische, christliche und muslimische Frau“ ist, versucht Fr. Gain Matteo Roggio, der Organisator der muslimisch-christlichen Dialogserie die Gottesmutter Maria als Vorbild für „ offene Grenzen“ zwischen religiösen und multikulturellen Welten zu mobilisieren.

Maria antwortet „auf die genetischen Codes von Judentum, Christentum und Islam“, bestätigt Roggio, Mitglied des religiösen Ordens der Missionare unserer Jungfrau von La Salette mit einem Text in der italienischen liberalen katholischen Zeitschrift Famiglia Cristiana.

Der Islam-Historiker Raymond Ibrahim sagte gegenüber Church Militant: „Diese Serie ist ein weiterer Versuch die Katholiken zu überzeugen, dass der Islam irgendwie ihrem eigenen Glauben ähnelt, obwohl der Islam sich in Wirklichkeit die Namen und heiligen Auren biblischer Personen aneignet, sie aber dann mit völlig anderen Merkmalen umdichtet – einer, die den Islam als den „wahren“ Glauben bestätigt.

Ibrahim, ein erfolgreicher Autor, aktuell mit dem Bestseller Sword and Scimitar: Fourteen Centuries of War Between Islam and the West, erklärte:

Zum Beispiel bestehen die Organisatoren der Serie darauf, dass Maria eine „jüdische, christliche und muslimische Frau“ war, was nur zu zwei Dritteln stimmt. Ja, sie war Jüdin durch ihre Rasse und ihren Hintergrund; und ja, sie war Christin in dem Sinn, dass sie buchstäblich Christ(entum) gebar, aber sie war gewiss keine Muslima – ein Begriff und eine Religion, die es bis 600 Jahre nach dem Ende ihres irdischen Lebens gar nicht gab.

„Schlimmer ist: Weit davon entfernt die Ewige Jungfrau zu sein, wie sie das für 1,5 Milliarden Christen – Katholiken und Orthodoxe – ist, präsentiert der Islam Maria, die Mutter Christi, als im Paradies mit Mohammed ‚verheiratet‘ und mit ihm ‚kopulierend‘“, gab Ibrahim preis.

In einem Artikel für das Frontpage Magazine mit dem Titel „Mohammed und die Jungfrau Maria: Eine im Himmel geschlossene Verbindung?“ zitierte Ibrahim einen Hadith (islamische kanonische Tradition), in dem Mohammed, der Prophet des Islam, erklärt: „Allah wird mich im Paradies mit Maria, der Tochter Imrans, verheiraten.“

Weit davon entfernt die Ewige Jungfrau zu sein präsentiert der Islam Maria, die Mutter Christi, als im Paradies Mohammed „verheiratet“ und „kopulierend“. (Tweet)

Wenige Christen wissen von dieser Behauptung, aber mittelalterliche Christen, die unter islamischer Besatzung lebten, waren damit vertraut, weil ihre muslimischen Eroberer sie mit diesem Text regelmäßig demütigten, um den Anspruch der Kirche auf Marias ewige Jungfräulichkeit zu widerlegen, schreibt Ibrahim.

Fakt ist: Ägyptens ehemaliger stellvertretender Minister für religiöse Stiftungen, Dr. Salem Abdul Galil, erklärte offen, dass unter anderen biblischen Frauen wie Moses‘ Schwester und Pharaos Frau „unser Prophet Mohammed – Gebete und Friede sei mit ihm – im Paradies mit (der Jungfrau) Maria verheiratet sein wird“.

Ibrahim bekam ein arabisches Video mit Galil, der dies im Fernsehsender Mahwar erklärte.

„Weit davon entfernt ‚Gemeinsamkeiten‘ zu schaffen, sollte klar sein, dass solche Aneignung Konflikt schafft“, sagte Ibrahim gegenüber Church Militant.

Maria ist eine jüdische, christliche und muslimische Frau. Der erfolgreiche Autor führt näher aus:

Stellen Sie sich über Analogie vor, dass Sie einen Großvater haben, den sie besonders mögen und aus heiterem Himmel sagt ein Fremder: „Hey, das ist mein Großvater!“ Dann – damit Sie nicht glauben, dieser Fremde versuche irgendwie Ihr Freund zu sein – fügt er hinzu: „Und alles, was du über Großvater zu wissen glaubtest, ist falsch!“ Würde das diesem Fremden Ihre Zuneigung verschaffen?

Die Webinare werden während des Monats Ramadan im Konferenzraum der Großen Moschee von Rom mit „Marias Datteln“ enden – ein Verweis auf die Frucht der Dattelpalme und ein Vers aus dem Koran (Sure 19,22-26).

Die Verse beschreiben, wie Maria angeblich getrieben durch ihre Geburtswehen, zum Stamm einer Dattelpalme getrieben wurde, wo eine Stimme aus dem Himmel sagte: „Schüttle den Stamm dieser Palme auf dich zu, er wird frische, reife Datteln auf dich fallen lassen. Also iss und trink und ruhe dein Herz aus.“

Roggio hofft, dass die Reihe in der Moschee, sobald die Sonne untergeht, mit einem Mahl aus Freundschaft und Bruderschaft zu Ende geht, als greifbarer Pakt des Bundes für den Dienst am gemeinsamen Guten für alle.

Das, schreibt Roggio, ist Gehorsam gegenüber dem, was das Abu Dhabi-Dokument als „Auffassung der großen göttlichen Gnade, das aus allen Menschen Brüder macht“, versteht.

Die Vorträge der Reihe werden gemeinsam von katholischen und muslimischen Rednern gehalten, die „Dialog, Wissen und Zusammenarbeit“ zu Themen wir „Maria, eine Frau des Glaubens“ sowie Gebet, Reinheit, Gastfreundschaft, Gewaltlosigkeit, Bußfertigkeit, Fasten und Staatsangehörigkeit anstrebt.

Zu den Mitorganisatoren der Reihe gehören über den Lehrstuhl Dun Scotus für Marienstudien die Päpstliche Universität von St. Anton (Antonianum) sowie die Internationale Islamisch-Christliche Marien-Kommission.

„Jihadisten-Beihilfe“ im Westen

Raymond Ibrahim, 8. Februar 2021

Khuram Butt und der bei dem Terroranschlag verwendete Van; Anjem Choudary (rechts)

Wenige Beziehungen haben eine Seite, die einfach offen gibt und eine andere, die nur nimmt, wie es die Beziehung zwischen dem Westen und dem Islam ist. Nach Angaben eines Berichts vom 1. Februar 2021 hat „der britische Steuerzahler der Witwe des Planers hinter dem Anschlag auf der London Bridge im Jahr 2017 mehr als £15.000 gelöhnt, während die Familien von Opfern gleiche finanzielle Unterstützung versagt wurde.“

Zahran Rehmans Eheman Khuram Butt und zwei weitere Muslime töteten bei diesem Anschlag acht Menschen und verletzten weitere 48, indem sie sie mit einem Van überfuhren und mit Messern auf sie einstachen. Hätte die Polizei es nicht geschafft die drei Terroristen zu erschießen, wären wahrscheinlich viele weitere Passanten getötet worden.

Der von einigen Briten gefühlte Widerwille, als sie erfuhren, dass ihre Steuergelder an die Frau eines barbarischen Terroristen gingen, wird von der Tatsache noch verbittert, dass die Beweise –trotz ihrer Behauptungen, das sei nicht so – nahe legen, dass sie seine „ISIS-Weltanschauung“ kannte und sogar geteilt haben dürfte: „Ich wusste, es bestand die Möglichkeit, dass er nach Syrien gehen wollte“, gestand sie ein, „aber er sagte mir nie, dass er dieses Land hasst und dieses Land angreifen wollte.“ Eine solche Verteidigung ist mehr als dumm: Nach Syrien gehen und für den Islamischen Staat kämpfen zu wollen, ist gleichbedeutend damit Britannien und jede „Ungläubigen“-Nation zu hassen. Darüber hinaus

ist Frau Rehman auf in der Anhörung zur Verfügung gestellten Videobeweisen zu sehen, wie sie mit ihrem extremistischen Ehemann darüber redet britische Flughäfen nach radikalen Islamisten zu benennen… Ein weiteres vor der Ermittlung vorgelegtes Video zeigte das Paar auf seiner Hochzeitsreise in Pakistan und wie ihr Ehemann „Dawlat al-Islamiyah“ bejubelt – ein Spitzname für den Islamischen Staat. Rehman bestreitet, da sie verstand, was Butt sagte und behauptet, sie würde Arabisch nicht verstehen.

An einer Stelle im Video schlug sie sogar vor einen Londoner Flughafen nach dem berüchtigsten Hassprediger Großbritanniens zu benennen, Anjem Choudary, einem Mann, der half ihren mörderischen Ehemann zu „radikalisieren“ und wegen seiner Verbindungen zu ISIS fünf Jahre im Gefängnis verbrachte. Mit ihrem Vorschlag konfrontiert, tat sie das als „nur einen dummen Witz“ ab.

Es ist noch ironischer – oder vielsagender – dass sie Anjem Choudary erwähnte (mit ich einmal eine Debatte führte). Das ist derselbe Mann, der – während er all die üblichen Überzeugungen hatte, die derzeit als „extremistisch“ bezeichnet werden – auch noch Muslime ermutigte Sozialleistungen von ihren gehassten Feinden, den Ungläubigen, zu bekommen, so wie Rehman davon profitiert.

2013 wurde Choudary heimlich auf Video aufgenommen, wie er einem muslimischen Publikum sagte, es solle seinem Beispiel folgen und von der Regierung „Jihad Seeker Allowance“ („Jihadisten-Beihilfe“) zu erhalten [ein Wortspiel zu „Job Seeker’s Allowance – Arbeitslosengeld]. Der vierfache Vater, der damals jährlich mehr als 25.000 Pfund Sterling an Sozialleistungen erhielt, bezeichnete britische Steuerzahler als „Sklaven“ und fügte hinzu:

Wir nehmen die Jizya, die unser haq ist [Arabisch für „Recht“], auf jeden Fall. Die normale Situation ist übrigens, Geld von den Kafir [Ungläubigen] zu nehmen, nicht wahr? Das ist also die normale Situation. Sie geben uns das Geld – ihr arbeitet, gebt uns das Geld, Allahu Akbar! Wir nehmen das Geld. (Anmerkung: Das Video von Choudary, wie er das sagt, wird in „Lights Out: When Islam Rules America“ [Lichter aus: Wenn der Islam Amerika beherrscht] gezeigt, das auf BitChute HIER und auf YouTube HIER zu finden ist.)

Gemäß Sure 9,29 des Koran ist Jizya ein finanzieller Tribut, den unterworfene Nichtmuslime (dhimmis) an Muslime als Preis dafür zahlenmüssen, dass man sie nicht tötet. Diese Praxis wurde, dank europäischem Eingreifen, erst (formell) im 19. Jahrhundert abgeschafft.

Coudarys Haltung zum Akzeptieren von Geld von Ungläubigen – und dass Rehman das akzeptiert – stammt nicht aus dem islamischen Mainstream. Etwas früher zum Beispiel sah ich eine Diskussion am runden Tisch über US-Auslandshilfe für Ägypten im Al-Hafiz TV, einem arabischsprachigen islamischen Sender. An einer Stelle bestand einer der Gäste, ein Kleriker, darauf, dass die USA mit Verachtung behandelt werden müssen, wie ein niederer und geknechteter Dhimmi; dass Ägypten die USA dazu bringen muss seinen Forderungen nachzukommen; und dass dann all das Geld, das die USA Ägypten an Auslandshilfe anbieten, als rechtmäßig verdiente Jizya genommen werden kann.

Der muslimische Kleriker empfahl darüber hinaus, dass Ägypten den USA gegenüber weniger kooperativ sein sollte – während es gleichzeitig mehr monetäre Hilfe fordert. Dann „wird Amerika akzeptieren; es wird unsere Hände küssen; und es wird auch seine Hilfe verstärken. Und wir werden seine Hilfe als Jizya betrachten, nicht als Hilfe. Aber zuerst müssen wir ihm Pflichten auferlegen.“

Als der Moderator den gelehrten Kleriker fragte: „Schulden die Amerikaner uns Jizya?“, antwortete dieser: „Ja“ – das ist der Preis, den die Amerikaner zahlen müssen, „damit wir sie in Ruhe lassen können!“

Auf jeden Fall haben wir hier eine weitere Weise, wie die liberale Linke und der illiberale Islam einander ergänzen: der eine gibt dumm, während der andere egoistisch nimmt – und seinen Wohltäter verachtet und seine Vernichtung plant.

Besonders Großbritannien lebt davon diesem Modell zu entsprechen. Nach Angaben eines aktuellen Berichts soll ein Verbot, das Anjem Choudary vom Predigen abhält – er hatte neben Butt mehrere andere muslimische Mörder „radikalisiert“ – im Mai 2021 aufgehoben werden „und jetzt fürchten die Sicherheitskräfte, dass Choudary seine Kampagne zur Radikalisierung junger Muslime sofort wieder aufnehmen wird“.

Was auch sonst.

Westler preisen Saeb Erekat als jemanden, der für den Frieden lebte – aber das palästinensische Gedenken erwähnte Frieden nicht einmal

Elder of Ziyon, 13. November 2020

Gedenkreden zu Saeb Erekat betonen ausnahmslos, wie passioniert er dem Frieden, einer Zweistaatenlösung und dem Finden eines Weges zum Beenden des Konflikts gegenüber war.

Typisch dafür ist dieser Artikel von NPR:

Aber Erekat hatte seine Bewunderer, darunter Joel Singer, einer seiner israelischen Verhandlungspartner während des Oslo-Prozesses.

„Ich betrachte ihn als einen mutigen Palästinenser, der sein Leben der Suche nach Frieden mit Israel widmete, Frieden zu Bedingungen, die für das palästinensische Volk akzeptabel sein würden“, sagte Singer. „doch anders als einige andere Palästinensergruppen, die keinen Frieden mit Israel erreichen wollen, wollte er aufrichtig Frieden erreichen und gab niemals auf.“

Frieden kam zu Erekats Lebzeiten nicht – etwas, über das er in seine seinen Gesprächen mit NPR 2010 nachdachte.

„Wir haben einen langen Weg hinter uns. Wir haben einen langen Weg hinter uns“, sagte Erekat NPR, womit er sich sowohl auf die Palästinenser als auf die Israelis bezog. „Wir sind unterschiedliche Völker. Leider haben wir keinen Frieden.“

Aktuelle und ehemalige westliche Führungspolitiker beschrieben Erekat gleichermaßen als sich dem Frieden verschrieben habend. Diese Erklärung von Tony Blair ist typisch:

Saeb Erekat und ich hatten viele Differenzen wegen des Friedensprozesses und wie man ihn zu einem erfolgreichen Abschluss bringen kann. Aber ich zweifelte nie auch nur einen Moment lang an seiner Ernsthaftigkeit, seiner Kenntnis oder seiner tiefen und bleibenden Hingabe an das palästinensische Volk und den Frieden. Er war ein legendärer Unterhändler, der sich jeder Schwierigkeit und jeden Details der ‚Zweistaatenlösung‘ bewusst war und unermüdlich für sie eintrat. Er widmete sein Leben der Sache eines unabhängigen souveränen Staates Palästina und es ist tragisch, dass er ihn zu Lebzeiten nicht entstehen sah. Aber wenn er entsteht, wird man sich seiner als einem seiner Kern-Architekten erinnern. Meine Gedanken und Beileid sind bei seiner Familie. Möge er in Frieden ruhen.

Sehen wir uns jetzt einen Nachruf des PLO-Verhandlungsministeriums an, dem Erekat vorstand:

Mit herzzerreißender Trauer und Schmerz verabschieden wir uns heute von Dr. Saeb Erekat. Ein leidenschaftlicher Kämpfer, stolzer Patriot, Mensch, mitfühlender Vater, Freund und ein außergewöhnlicher Kollege. Besonders in dieser herausfordernden  Phase der Geschichte unserer Sache werden wir einen hartnäckigen und entschiedenen Kämpfer für Palästina vermissen.

Dr.Erekat widmete sein Leben der Verteidigung von und dem Kampf für die Erfolg unseres Rechts auf Freiheit, Selbstbestimmung, nationaler Unabhängigkeit und der Rückkehr der Flüchtlinge Palästinas. Die Erinnerung an ihn wird für das Bewusstsein seines Volkes ewig erleuchtend sein, bis zur Erfüllung dessen, das zu erreichen er mit ihnen kämpfte: Das Ende der brutalen israelischen Besatzung und der Verwirklichung der Unabhängigkeit Palästinas mit Jerusalem als seiner Hauptstadt.

Wir beten zum Allmächtigen Gott, er möge Dr. Erekat mit dem Atem seiner Gnade segnen und ich in seiner Geräumigkeit wohnen lassen. Unser tiefes Beileid für Dr. Erekats Familie und das Volk von Palästina. Möge Gott uns allen Geduld und Trost gewähren, um diesen bedeutenden Verlust zu ertragen.

Nicht ein einziges Wort über „Frieden“ oder „Dialog“ oder „Zweistaatenlösung“.

Sehen wir uns genauso an, was PA-Präsident Abbas über ihn sagte:

Der Präsident des Staates Palästina, Mahmud Abbas, betrauerte heute, Dienstag, im seinem Namen und im Namen der Palästinenserführung und der Regierung zu den Massen unseres Volks und unserer arabischen und islamischen Nation und Freunden in der Welt, den großen nationalen Führer und den Märtyrer Palästinas, den Sekretär des Exekutivkomitees der PLO, Mitglied des Zentralkomitees der Fatah und prominenten Akademiker Saeb Erekat, der sein Leben als Kämpfer und harter Unterhändler zur Verteidigung Palästinas, seiner Sache, seines Volks und seiner unabhängigen nationalen Entscheidung verbrachte.

Präsident Abbas sagte: „Der Abgang des Bruders und Freundes, des großen Kämpfers Dr. Saeb Erekat, stellt einen großen Verlust für Palästina und unser Volk dar und wir sind tief traurig durch seinen Verlust, besonders angesichts dieser schwierigen Umstände, vor der die palästinensische Sache steht.“

Der Präsident fügte an: „Palästina vermisst heute diesen patriotischen Führer und großen Kämpfer, der eine große Rolle beim Hissen des Banners Palästinas und der Verteidigung der Rechte unseres Volkes und seiner nationalen Konstanten, in allen internationalen Foren spielte und er hatte eine herausragende Rolle, als er Mitglieder der palästinensischen Delegation bei der Madrid-Konferenz für Frieden 1991, Minister für lokale Regierung war und unermüdlich als Vorsitzender des Verhandlungsministeriums der PLO und Mitglied des palästinensischen Legislativrats in zwei aufeinander folgenden Amtszeiten war, die in seiner Amtszeit als Sekretär und Mitglied im Exekutivrat der PLO gipfelte.“

Und der Präsident fügte hinzu: „Unser Volk wird sich an den großen, verstorbenen Dr. Saeb Erekat, den Gerechten Sohn Palästinas erinnern, der an vorderster Front bei der Verteidigung der Sache seines Heimatlandes und seines Volk auf dne Feldern der Arbeit und des nationalen Kampfes und in der internationalen Arena stand.“

Er erwähnt die Friedenskonferenz von Madrid, aber er sagt nichts über Erekat und Friedensschluss.

Es scheint so, dass Leute ihre eigenen Gefühle und Wünsche auf Erekat projizieren und mit dem Lesen ihrer Beschreibung seiner Person beschreiben sie in Wirklichkeit sich selbst.

Der PLO-Führer zeigt damit, dass er das Wort „Frieden“ in seiner Beschreibung Erekats praktisch vermeidet, dass sie diejenigen sind, die nie wirklich Frieden wollten. Für sie wäre Erekat mit Frieden zu assoziieren eine Beleidigung, kein Kompliment.

Geköpfte Ungläubige gegen Angst vor Islamophobie

Politische Korrektheit wird sicherstellen, dass im Westen weiter nichtmuslimische Köpfe rollen

Raymond Ibrahim, FrontPage Magazine, 22. Oktober 2020

Ein 18-jähriger muslimischer Mann köpfte letzten Freitag [16.10.2020] in Frankreich einen Lerher, weil der seinen Schülern im Zug der Diskussion über freie Meinungsäußerung eine Karikatur des islamischen Propheten Mohammed zeigte.

Einige Wochenspäter tötete ein anderer Muslim in Pakistan einen amerikanischen Bürger ebenfalls wegen „Blasphemie“. Gegen den ermordeten Mann, Tahir Naseem, wurde gerade wegen Blasephmie vor Gericht verhandelt – was als Höchststrafe den Tod hat – als Faisal Khan (15) hereinkam und das Feuer auf ihn eröffnete. Während Kahn „das Gesetz brach“, indem er die Waffe einsetzte, ist das pakistanische Recht mitfühlend gegenüber der Ansicht des Mörders, dass Blasphemie ein Verbrechen ist, das mit dem Tod bestraft werden muss.

In Frankreich gibt es kein Blasphemie-Gesetz und freie Meinungsäußerung ist oder wurde als grundlegendes Recht aller Bürger erachtet. In diesem Sinne würde die Regierung Frankreichs, anders als die Regierung Pakistans, den geköpften Lehrer Samuel Paty offensichtlich nicht wegen irgendeiner Blasphemie zur Verantwortung ziehen.

Und doch scheinen hier die Unterschiede zwischen Frankreich und Pakistan innerhalb des Kontextes dieser beiden Verbrechen zu enden: Während Pakistan und viele andere muslimische Staaten die Blasphemiegesetze des Islam aufrecht erhalten, tun Frankreich und andere westliche Staaten so, als habe der Islam keine Blasphemie-Gesetze. Immerhin soll anzuerkennen, dass der Islam in der Tat die Bestrafung und den Tod von „Gotteslästerern“ gegen Mohammed – ganz zu schweigen von jeglicher Zahl anderer „problematischer“ Scharia-Bestimmungen wie dem Tod für vom Glauben Abgefallene – fordert, „islamophob“ sein.

Kurz gesagt: Während muslimische Staaten wie Pakistan die Blasphemie-Gesetze des Islam aktiv bestätigen, dulden westliche Staaten wie Frankreich sie passiv, indem sie vorgeben, es würde diese nicht geben und sie müssten daher nicht thematisiert werden.

Das Ergebnis ist dasselbe: Muslime – ob nun in islamischen oder in westlichen Staaten – lernen und verbreiten weiter die unverfälschten Lehren des Islam, ungehindert.

Ein Unterschied ist natürlich, dass Muslime sich zwar frei fühlen können ihren Überlegenheitsanspruch in der islamischen Welt offen zu zeigen – Khan ist in Pakistan praktisch ein Nationalheld, weil er Naseem tötete – im Westen aber lernen ihn zu verbergen und sich „an die Regeln zu halten“, soweit sie das tun müssen; und westliche Obrigkeiten leisten nur allzu fröhlich Gegenleistung – bis zu einem Zeitpunkt, an dem einer der Muslime entgleist; an diesem Punkt geben die Behörden vor schockiert zu sein und reden von „Problemen mit der Geistesgesundheit“, „Missständen“ oder „Extremismus“.

Damit und trotz der Tatsache, dass Muslime in Vergangenheit und Gegenwart „Gotteslästerer“ töten, eine gut dokumentierte Tatsache des Lebens ist, sagten französische Beamte: „Es gibt immer noch Fragen dazu, ob der Mörder radikalisiert wurde oder ob es ein anderes Motiv gegeben haben könnte.“ Nicht nur ist die Vorstellung, dass es ein „anderes Motiv“ gegeben haben könnte, völlig abwegig; die einzige Alternative, dass er „radikalisiert“ wurde, impliziert zudem, dass Gotteslästerer zu töten für den Islam irgendwie seltsam oder „extrem“ sei, obwohl das immer Standard war und noch ist.

Oder beachten Sie die widersprüchliche Botschaft des französischen Präsidenten. Während er über die Enthauptung von Paty sprach, sagte Emmanuel Macron:

Es war kein Zufall, dass der Terrorist einen Lehrer tötete, weil er die Republik und ihre Werte töten wollte. Die Aufklärung ist die Möglichkeit unserer Kinder, woher auch immer sie kommen, woran auch immer sie glauben, ob sie glauben oder nicht, welche Religion auch immer sie haben, zu freien Bürgern zu werden.

Bedenken Sie, wie völlig blind für die Realität des Islam – die sich um eine berüchtigte drakonische Reihe an Gesetzen, die Scharia, dreht – die Behauptung ist, dass „Kinder, woher auch immer sie kommen, woran auch immer sie glauben … welche Religion auch immer sie haben“ sich einfach in „freie Bürger“ entwickeln sollen, selbst wenn das, was sie glauben und ihre Religion sie lehrt, genau das Gegenteil ist.

Macron fuhr fort: „Sie werden uns nicht spalten. Das ist das, was sie schaffen wollen und wir müssen zusammenstehen.“

Wer sind „sie“? Die offizielle Antwort lautet, dass es typische „Terroristen“ sind, die die ansonsten „friedlichen“ Lehren des Islam „verdrehen“.

In Wirklichkeit sind es nicht „sie“, die „uns spalten“ wollen, sondern der Kern der Lehrern ihrer Religion, die – weit davon entfernt Muslime aufzufordern mit Nichtmuslimen „zusammenzustehen“ –sie dazu auffordert abseits zu stehen (über die hoch polarisierende Koran-Doktrin des Hassen und Lieben für den Islam).

Bis zu der Zeit, in der solch einfache Wahrheiten anerkannt werden – und ihnen gemäß gehandelt wird – werden weiter die Köpfe von Ungläubigen rollen und Politiker werden weiterhin bedeutungslose Plattitüden von sich geben.

Der Mythos des „Land für Frieden“

Die Verwendung des Ausdrucks „besetzte Palästinensergebiete“ ist ein unaufrichtiger Begriff, der die internationale Gemeinschaft täuscht

Eli E. Hertz, Israel National News, 14. April 2019

Israelis und Freunde des jüdischen Staats sind gleichermaßen an die nie endende Verachtung gewöhnt, mit der die Vereinten Nationen auf die einzige freie Demokratie des Nahen Ostens überhäufen, ungeachtet ihrer Sehnsucht nach Frieden mit ihren arabischen Nachbarn. Es mag daher unergründbar zu sein, dass es genau diese Institution [die UNO] war, die letztlich die Verantwortung für die Gründung des Staates Israel trug.

1917 gab Minister Arthur Balfour schlicht Großbritanniens Ansicht des Wohlwollens gegenüber „der Gründung einer nationalen Heimstatt für das jüdischer Volk in Palästina“ Ausdruck.

Dagegen ist das Mandat die multilateral bindende Vereinbarung, die die jüdischen juristischen Rechte sich überall im Palästina genannten geografischen Bereich niederzulassen festlegte, in dem Land zwischen Jordan und Mittelmeer – ein berechtigter Anspruch, der im Völkerrecht unverändert besteht.

Das Mandat war keine naive Vision, die die internationale Gemeinschaft sich kurzzeitig zueigen machte. Der gesamte Völkerbund – 51 Länder – erklärte am 24. Juli 1922 einstimmig: „In Anbetracht dessen, dass der historischen Verbindung des jüdischen Volks zu Palästina Anerkennung gezollt wird und zu den Gründen zur Wiederherstellung ihrer nationalen Heimstatt in diesem Land…“

Das Mandat unterscheidet eindeutig zwischen politischen Rechten bezüglich jüdischer Selbstbestimmung als eines entstehende Gemeinwesens – und bürgerlichen und religiösen Rechten mit Bezug auf Garantien gleicher persönlicher Freiheiten für nichtjüdische Einwohner als Individuen und innerhalb ausgewählter Gemeinden. Nicht ein einziges Mal werden Araber im Mandat für Palästina als Volk angeführt. Nirgendwo in dem Dokument werden Arabern politische Rechte gewährt.

Artikel 2 des Dokuments „Mandate for Palestine“ fordert das Land „unter derartige politische, administrative und wirtschaftlich Bedingungen zu stellen, die die Gründung der jüdischen nationalen Heimstatt sicherstellt, wie in der Präambel festgelegt und die Entwicklung autonomer Institutionen sowie Sicherung der Bürger- und religiösen Rechte aller Einwohner Palästinas ungeachtet von Rasse und Religion“.

Artikel 5 des „Mandate for Palestine“ erklärt eindeutig: „Die Mandatsmacht [Großbritannien] soll verantwortlich sein dafür zu sorgen, dass kein Palästina-Territorium an die Kontrolle der Regierung oder einer fremden Macht abgegeben oder verpachtet wird.“ Das Territorium Palästinas war ausschließlich für die jüdische nationale Heimstatt vorgesehen.

Artikel 6 des „Mandate for Palestine“ erklärt: „Die Verwaltung Palästinas soll, bei Sicherstellung, dass die Rechte und Stellung der anderen Teile der Bevölkerung nicht beeinträchtigt werden, jüdische Zuwanderung unter geeigneten Bedingungen fördern und soll, in Zusammenarbeit mit der auf in Artikel 4 verwiesenen Jewish Agency, dazu ermutigen, einschließlich auf Staatsland und Ödland, das nicht für öffentliche Zwecke benötigt wird.“

Entsprechend macht dieser Artikel deutlich, dass jüdische Siedlungen nicht nur zulässig sind, sondern dazu angespornt wurde. Jüdische Siedlungen in Judäa und Samaria (alias der „Westbank“) sind damit absolut legal. Die Verwendung des Ausdrucks „besetzte Palästinensergebiete“ ist ein arglistiger Begriff, der die internationale Gemeinschaft irreführt, während die palästinensischen Araber ermutigt werden alle Mittel zu nutzen um Israel anzugreifen, einschließlich des Einsatzes von Terrorismus.

Das Mandat wurde in der Folge von Artikel 80 der UNO-Charta geschützt, der die fortgesetzte Gültigkeit der allen Staaten oder Völkern gewährten Rechte und bereits bestehenden internationalen Instrumenten, einschließlich den vom Völkerbund beschlossenen, anerkennt. Der Internationale Gerichtshof hat durchweg anerkannt, dass das Mandat den Untergang des Völkerbundes überlebte.

Abgesehen von juristischen Argumenten ist es wert festzuhalten, dss die Araber nie einen Palästinenserstaat gründeten, als die UNO 1947 empfahl Palästina zu teilen und „einen arabischen und einen jüdischen Staat“ zu gründen – keine „Palästinenserstaat“, sollte angemerkt werden. Ebenso wenig erkannten die arabischen Länder während der zwei Jahrzehnte vor dem Sechstage-Krieg einen Palästinenserstaat an oder gründeten ihn, als die „Westbank“ unter jordanischer Kontrolle und der Gazastreifen unter ägyptischer Kontrolle stand. Die palästinensischen Araber schreien in diesen Jahren auch nicht nach Autonomie, Unabhängigkeit oder Selbstbestimmung.

Das politische Recht auf Selbstbestimmung in Form eines Staatswesen für Araber wurde vom Völkerbund in vier weiteren Mandaten garantiert: Libanon, Syrien, Irak und Transjordanien.

 

* Der Text des Mandatsbeschlusses des Völkerbunds findet sich hier (als PDF).

Erinnern Sie sich an die furchtbaren Dinge, die Trumps Anerkennung der Annexion des Golan folgten? Ich auch nicht.

Elder of Ziyon, 8. Juli 2020

Ich stolperte gerade über diesen Artikel von Aaron David Miller – eines der Experten, über die wir so viel hören.

Kommentar: Trumps Anerkennung des Anspruchs Israels auf den Golan schafft nur neue Probleme.

Millers vorhergesehene Problem sind ein wenig wahllos.

Er sagte siegessicher voraus, es würde es unwahrscheinlich machen, dass Saudi-Arabien den Friedensplan von Trump unterstützt. Trotzdem nahm Saudi-Arabien – nur drei Monate später – am Wirtschaftsgipfel in Bahrain teil, der der erste Teil von Trumps Plan war.

Miller sagt, dass die Annexion des Golan Frieden mit Syrien unwahrscheinlicher macht. Ich bin nicht sicher, was unwahrscheinlicher als unmöglich ist, aber gut.

Und schließlich sagt Miller, die Anerkennung des Golan mache es weniger wahrscheinlich, dass der Deal des Jahrhunderts akzeptiert wird. Ich glaube, wir können zuversichtlich sagen, dass dies überhaupt kein Faktor war.

Am interessantesten zum Golan ist, dass er eine echte Annexion war, die Israel 1981 vornahm. Die Welt endete nicht, niemand sagt, dass die Araber des Golan in „Aparatheid“ leben und wenn überhaupt, dann hat die Anerkennung durch die USA sie genug entspannt, um nicht nervös zu werden, dass sie per Verhandlungen an Syrien zurückgeben werden, wo sie ins Gefängnis gesteckt oder als israelische Spione hingerichtet werden könnten.

Aaron David Miller mag sehr kundig sein, aber Wissen übersetzt sich nicht in Weisheit – oder in die Fähigkeit vorauszusagen, was in der Zukunft geschehen wird.

Genauso, wie die gesamte Welt die furchtbaren Dinge vorhersagt, die sich einstellen würden, wenn Israel sein Recht auf Teile von Judäa und Samaria ausweitet. Alles, was sie tun müssen, ist den Golan zu betrachten, weil das die beste Analogie für das ist, was in den Gebieten passieren wird.