Beurteilt den Islam nicht aufgrund der Taten von ein paar wenigen Muslimen

Sagte der muslimische Lieblings-Scheik von Papst Franziskus

Raymond Ibrahim, FrontPage Mag, 25. Juli 2022

Scheik Ahmed al-Tayeb – einer der einflussreichsten Muslime der Welt, dem so viele Führer des Westens, einschließlich Papst Franziskus, vertrauen und zuhören, sagte vor kurzem, während er „Islamophobie“ anprangerte:

Wir machen weder die christliche Religion, noch Christus [Friede sei mit ihm], noch Moses [Friede sei mit ihm] für die furchtbaren Massaker an Muslimen verantwortlich, die von Gläubigen anderer Religionen verübt wurden. Wir etikettieren keine Religion mit Terrorismus, Gewalt oder Brutalität. Wir sind uns des gewaltigen Unterschieds zwischen den Lehren einer Religion und den Religionsvermittlern äußerst bewusst.

Obwohl der einen hervorragenden Punkt anspricht – die Notwendigkeit zwischen religiösen Lehren und den sie Praktizierenden zu unterscheiden – unterstützt das nicht sein ultimatives Argument, dass der „Islam Gewalt unter Menschen jeglicher Religion ablehnt“.

Es stimmt, Menschen allerlei religiöser Hintergründe, darunter Juden und Christen, haben einige ziemlich entsetzliche Dinge getan und werden sie wahrscheinlich weiter tun. Genauso stimmt, dass ihre Religionen nicht mit ihren schlechten Taten verwechselt oder dafür verantwortlich gemacht werden kann.

Leider für al-Tayeb lassen sich jedoch eine Reihe „problematischer“ Aktivitäten von Muslimen direkt auf gewisse islamische Lehren und Erbe zurückführen. Dazu gehören Angriffe auf und/oder Tötung von Abgefallenen (als Muslime Geborene, die den Islam verlassen möchten) sowie von „Gotteslästerern“ (jeder, der sich kritisch über den Islam äußert); die Behandlung von Frauen als Eigentum, die Zulässigkeit von Polygamie (bis zu vier Ehefrauen) und Kinderehe; systematische Diskriminierung von allem Nichtmuslimischem (z.B. religiöse Minderheiten, Kirchen usw.); und natürlich Jihad – bewaffneter Krieg gegen Nichtmuslime um die gesamte Welt unter islamische Herrschaft zu bringen.

Dem kann man nicht entkommen: Die oben angeführten Aktivitäten, die den Werten der modernen Welt direkt entgegenstehen, werden in islamischen Texten gefördert und das sogar in moderner islamischer Literatur; sie werden in der gesamten Vergangenheit und Gegenwart der muslimischen Welt aktiv zur Schau gestellt.

Am schlimmsten ist, jedenfalls im Kontext dieses Artikels, dass ausgerechnet Scheik Ahmed al-Tayeb weiß, dass das wahr ist. Immerhin lehrt die von ihm geleitete Institution, die Al-Azhar-Universität in Ägypten, all diese Dinge in ihrem Fächerkanon.

So sagte Scheik Mohammed Abdallah Nasr, ein Gelehrter für islamisches Recht und Absolvent der al-Azhar, live im Fernsehen einmal auf die Frage, warum seine Alma Mater es ablehnt den Islamischen Staat als unislamisch zu verurteilen:

Das kann sie nicht. Der Islamische Staat ist ein Nebenprodukt des Programms der Al-Azhar. Kann also die al-Azhar sich selbst als unislamisch verurteilen? Die al-Azhar sagt, es muss ein Kalifat geben und dass es für die muslimische Welt verpflichtend ist [es zu gründen]. Die al-Azhar lehrt das Gesetz des Glaubensabfalls und die Abgefallenen zu töten. Die al-Azhar ist gegenüber religiösen Minderheiten feindlich eingestellt und lehrt Dinge wie keine Kirchen zu bauen etc. Die al-Azhar stützt die Institution der Jizya [von religiösen Minderheiten Tribut zu nehmen]. Die al-Azhar lehrt Leute zu steinigen. Kann die al-Azhar sich als unislamisch verurteilen?

Wie in diesem Artikel diskutiert, haben viele andere al-Azhar-Insider die islamische Universität genau die gleichen Dinge vorgeworfen.

Auf jeden Fall kann man von hier aus eine weitere Behauptung besser verstehen, die al-Tayeb während seiner Verurteilung von „Islamophobie“ aufstellte. Er sagte:

Bis jetzt haben wir nie etwas von Christenphobie, Judenphobie, Buddhismusphobie oder Hinduismusphobie gehört. Ich glaube, dass keine Zeitung oder Sender oder Fernsehsendung im Westen oder im Osten es wagt über eine Phobie gegenüber irgendeiner anderen Religion oder Überzeugung zu sprechen.

Natürlich tun sie das nicht. Der Grund ist: Während Leute wenig Grund haben das Christentum, das Judentum, den Buddhismus oder den Hinduismus zu fürchten, haben sie aus den oben erklärten Gründen guten Grund den Islam zu fürchten.

Das ist exakt der Grund, warum es „Islamophobie“ gibt, während es keine „Christenphobie, Judenphobie, Bhuddismusphobie oder Hinduismusphobie“ gibt.

Das Banner an Bostons Church of the Covenant und der Niedergang des Christentums

Was immer die Linke anrührt, das zerstört sie

Dennis Prager, FrontPage Mag, 21. Juli 2022

An der Front einer der ältesten und schönsten Kirchen der USA, der Church of the Covenant in Boston, hängt ein großes Banner; darauf steht geschrieben:

Und Gott sagte

Schützt den Zugang aller zu Abtreibung

Stellt sicher, dass schwarze Leben zählen

Ehrt körperliche Autonomie

Verteidigt LQGTQ+-Rechte

Beendet Wähler-Unterdrückung

Macht Kanonen zu Flugscharen

Gebt fossile Brennstoffe auf

Bietet Zufluchtsorte

Schafft die Gefängnisse ab

Entwaffnet den Hass

Sagt die Wahrheit

Atmet

Mit anderen Worten…

Liebt

Wenn Sie ein Beispiel dafür brauchen, wie zerstörerisch das Linkstum für das Mainstream-Christentum – das katholische wie das protestantische – und für das nichtorthodoxe Judentum geworden ist, dann würde dieses Banner ausreichen.

Gott sagt: „Schützt Zugang zu Abtreibung für alle“? Wo? Warum? Unschuldiges Leben zu beenden ist Gottes Wille? Gehören dazu Abtreibungen lebensfähiger Babys, die von gesunden Müttern durchgeführt werden? Ist auch das Gottes Wille?

„Stellt sicher, dass schwarze Leben zählen“? Schwarze, wie jede andere Rasse, Ethnie oder nationale Gruppierung von Menschen sind als Ebenbild Gottes geschaffen. Aber wenn dieses Banner Unterstützung für die Gruppe Black Lives Matter impliziert, ist das eine andere Sache. Gott verabscheut Gruppen, die Rassismus bejahen. Anders als die Linke weiß die Bibel, dass jeder – schwarz oder weiß – rassistisch sein kann.

Was LGBTQ+ angeht, gibt sich die Bibel alle Mühe die göttlichen Unterscheidungen wie Gut und Böse, Gott und Mensch, Mensch und Tier sowie männlich und weiblich zu schützen. Als Gott den Menschen schuf, bestätigt die Bibel diese letzte Unterscheidung so klar wie möglich: „Als Mann und Frau schuf er sie.“ (1. Mose 1,27)

„Macht Kanon zu Pflügen“ ist natürlich dem Ruf des Propheten Jesaja entnommen „Schwerter zu Pflugscharen zu schmieden“ (Jesaja 2,4). Dumm nur für die Church of the Covenant, dass ein weiterer biblischer Prophet genau das Gegenteil sagt: „Schmiedet Schwerter aus eure Pflugscharen … Der Schwache soll sagen: Ich bin ein Held.“ (Joel 4,10). Anders als die Linke begreift die Bibel, dass der ultimative Traum zwar darin besteht keinen Bedarf für Schwerter mehr zu haben, aber bis zu diesem messianischen Zeitalter brauchen die Schwachen Schwerter.

Was die Aufgabe fossiler Brennstoffe angeht, so sind diese allgegenwärtigen Energiequellen eines der Geschenke Gottes an die Menschheit. Ohne sie wäre die moderne Welt nicht möglich gewesen. Keine Krankenhäuser, keine verlässliche Wärme im Winter (ganz zu schweigen von Kühle im Sommer), keine Transporte, die über das Reiten auf Tieren hinausgeht. Keine moderne Medizin. Nichts, was moderne Technologie ist. Nur ein primitives Leben – und ein kurzes und schmerzhaftes dazu. Gott würde vor der Aufgabe dieser Brennstoffe sagen: Stellt sicher, das ihr einen verlässlichen Ersatz habt. (Haben wir: Atomenergie.) Bis dahin: Dankt Gott für sein Geschenk der fossilen Brennstoffe.

Was Zufluchtsorte angeht, so soll das Zuflucht für illegale Ausländer bedeuten; auf der Grundlage welcher biblischen Idee schlussfolgert die Church of the Covenant, dass Gott will, dass Amerika – oder irgendein anderes Land – offene Grenzen haben soll?

Allein „schafft die Gefängnisse ab“ ist eine Idee, die jedes rationale und moralische menschliche Wesen den Linken entfremden sollte. Gefängnisse abzuschaffen bedeutet zu erlauben, dass eine gewaltigen Zahl an unschuldigen Menschen ermordet und verprügelt wird, dass Frauen vergewaltigt, Geschäfte geplündert und Kinder belästigt werden. Nichts veranschaulicht die moralische Idiotie im Herzen des Linkstums so gut wie „schafft die Gefängnisse ab“.

Vielleicht sollte eine prominente konservativ-christliche Kirche ein Banner aufhängen, das dieselben Themen anspricht:

Gott sagte…

Schützt das Leben der Mütter – und ihrer ungeborenen Babys

Der Wert eines Menschen steht in keiner Beziehung zu seiner Rasse

Ehrt die körperliche Autonomie – beendet Impfpflichten

Es gibt nur zwei Geschlechter: männlich und weiblich

Schützt Wahlintegrität

Verteidigt euch und andere – besorgt euch eine Schusswaffe

Ich habe die Menschheit mit Energie gesegnet

Schützt eure Bürger, indem ihr eure Grenzen schützt

Inhaftiert die Schuldigen, um die Unschuldigen zu schützen

Wenn du mich liebst, dann hasse das Böse (Psalm 97,10)

Sagt die Wahrheit – weil es nur eine Wahrheit gibt

Mit andreren Worten…

Liebt

Würde eine traditionelle Kirche ein solches Banner aufhängen, würde es in den landesweiten Nachrichten kommen und ihre Leiter würden als rechtsextreme religiöse Eiferer abgelehnt, weil sie Gott Worte in den Mund legten. Nur linke Kirchen und Synagogen dürfen für den Allmächtigen reden.

Von allen zehn Geboten erklärt nur eines, dass es zu verletzen nicht vergeben werden kann. Es ist das dritte Gebot: „Du sollst den Namen JHWHs, deines Gottes, nicht missbrauchend in den Mund nehmen; denn JHWH lässt den nicht ungestraft, der seinen Namen missbraucht.“

Fast jeder, der mit den Geboten vertraut ist, glaubt die Gebote verbieten es das Wort „Gott“ außerhalb von Gebet oder Bibelstudium auszusprechen. Aber das kann es nicht bedeuten. Welche Art von Gott würde einem Mörder vergeben, aber nicht jemandem, der sagt: „Gott, heute hatte ich aber einen schweren Tag auf der Arbeit“?

Das dritte Gebot muss klar etwas anderes bedeuten. Und das tut es. Wie ich in meinem Bibelkommentar „The Rational Bible“ [Die rationale Bibel] erkläre, heißt es im Hebräischen  tatsächlich: „Trage den Namen des Herrn, deines Gottes nicht missbrauchend …“

„Tragen“, nicht „nehmen“.

In Gottes Namen Böses zu tun oder Gottes Namen mit falschen oder unmoralischen Vorstellungen in Verbindung zu bringen, ist die eine Sünde, die Gott nicht vergeben wird.

Und genau das ist die Sünde linker Kirchen und Synagogen. Sie tragen Gottes Namen missbrauchend im Mund. Fürwahr, sie schänden ihn.

Was in der Christenheit und im Judentum geschieht, bietet nur ein weiteres Beispiel des wichtigsten Prinzips des modernen Lebens: Was immer die Linke anrührt, das zerstört sie.

Seit Jahrzehnten gibt es einen „Marshall-Plan“ für die Palästinenser. Er hat nicht funktioniert.

Elder of Ziyon, 11. Juli 2022

Ronald Lauder, Präsident des World Jewish Congress, sorgte Anfang des Monats für Aufruhr, als er bei Arab News einen neuen „Marshall-Plan“ für die Palästinenser vorschlug, was helfe Frieden zu bringen.

Es mag angesichts der Jahrzehnte fehlgeschlagener Friedensbemühungen nicht eingängig erscheinen, aber ich glaube, das ist genau die richtige Zeit den Palästinenser eine neue Initiative anzubieten – eine die sie nicht ablehnen können. Ich schlage einen „Marshall-Plan“ vor, der der nächsten Generation der Palästinenser eine Zukunft in Wohlstand, Erfolg und Eigenständigkeit bieten würde, statt der trostlosen Aussichten der Vergangenheit.

So wie der Marshall-Plan Europa auf solide finanzielle Füße stellte, sollte sich der Palästinenser-Plan auf die Schaffung kleiner Geschäfte, Hausbau, Hotels, Restaurants und die Schaffung von Arbeitsplätzen konzentrieren, der der nächsten Generation eine positive Zukunft bieten würde.

Den jungen Unternehmern könnte eine festgelegte Summe Geld zur Verfügung gestellt werden, um neue Geschäfte zu schaffen, die genau beobachtet würden. Wenn sie sich als rentabel erweisen, aber nach einem Jahr eine Finanzspritze benötigen, könnte ein weiterer kleiner Zuschuss gewährt werden. Mit anderen Worten: Versorgt die Palästinenser mit allem, was Israel und andere Länder finanziell existenzfähig machte; das würde helfen ein neues und erfolgreiches Palästina zu schaffen.

Innerhalb von 3 bis fünf Jahren, glaube ich, würde der Pro-Kopf-Wohlstand sich jährlich verdoppeln. Je wohlhabender die Zukunft des palästinensischen Staates wird, desto wahrscheinlicher ist es, dass er das lebensfähige, erfolgreiche Land sein kann, das es sein sollte – und jedes Land in der Region würde von dieser Veränderung profitieren.

Das ist kurzsichtig – aus einer Reihe von Gründen.

Zu allererst, hat die Pro-Kopf-Hilfe für die Palästinenser seit Jahrzehnten alles in den Schatten gestellt, was jeder andere Staat erhält. Erhält. Mit anderen Worten: Sie sind bereits Empfänger des teuersten „Marshall-Plans“ der Geschichte geworden – und das hat sie kein bisschen moderater gemacht.

Pro Kopf erhaltene Hilfe – 2000 bis 2019

Beachten Sie, dass selbst 2019, als die USA unter Trump ihre Hilfe für die Palästinenser drastisch reduzierten, immer noch fast doppelt so viel Hilfe pro Kopf des nächsthöheren Empfängerbetrags und viermal so viele wie die Nummer 3 erhielten.

2009 erhielten sie rund sechsmal so viel wie das, was der nächstgrößte Empfänger erhielt. Aber das hielt drei weitere Kriege aus dem Gazastreifen nicht auf.

Dem Problem Geld hinterherzuwerfen löst nichts, was die Palästinenser betrifft.

Zweitens: Während das PA-Budget sich in einem sehr schlechten Zustand befindet, ist das zum großen Teilen deswegen so, weil die Regierung selbst darauf besteht einen beträchtlichen Anteil ihres Haushalts für die Belohnung von Terroristen auszugeben. Solange das geschieht, kann und darf die PA kein Hilfeempfänger sein, weder direkt noch indirekt. Die Botschaft der Welt muss lauten, dass das inakzeptabel ist – nicht dass wir noch mehr Geld schicken.

Drittens: Die Palästinenser selbst verspotten die Idee. Sie wollen Jerusalem und Hebron judenrein haben, sie fordern „Rückkehr“, um Israel demografisch zu vernichten, sie glauben, dass der IStGH du die UNO und „Menschenrechts“-NGOs Israel vernichten werden, wenn ihnen genug Zeit gegeben wird, so dass sie selbst sich zurücklehnen und abwarten können.

Was ist mit Hilfe für einzelne Unternehmer, wie Lauder sie vorschlägt? Das passiert ebenfalls schon. Die USA, Kanada und private Initiativen investieren bereits Dutzende Millionen, um palästinensischen Firmen zu helfen. Und das ist keine schlechte Idee. Die palästinensischen Hightech-Teams gehen bereits Partnerschaften mit ihren israelischen Gegenübern ein. Es wird erwartet, dass Israel den 4G-Funknetzstandard in den Gebieten während Bidens Besuch verstärkt, was palästinensischen Hightech-Firmen helfen sollte weltweit Partner zu finden. Die palästinensische Autonomiebehörde scheint nicht zu erkennen, dass Dienste, die aus der Ferne erledigt werden können, eine nationale Priorität haben sollten.

Kreative Palästinenser werden trotzdem Wege finden ihre Geschäfte aufzubauen. Aber sie sind nicht das Problem, das gelöst werden muss.

Das Hauptproblem ist, dass die Mehrheit der Palästinenser glaubt, Terrorismus sei die beste palästinensische Strategie, was sich in den jüngsten Meinungsumfragen zeigt.

Dass man Leuten Geld hinterherwirft, die an Terrorismus glauben, bringt keinen Frieden. Die PA, die Hamas und die, die die Ziele der Vernichtung Israels unterstützen, sollten weniger Geld bekommen, nicht mehr. Diese Verbindung sollte klar sein.

Was das ist, was Israel bereits macht. Es verbindet Arbeitsgenehmigungen mit Ruhe. Wenn es relativen Frieden gibt, können mehr Palästinenser die Vorteile genießen Nachbarn einer Wirtschaftsmacht zu sein. Sobald eine Rakete nach Israel geschossen wird oder ein Terrorist aus Jenin auf jemanden in Tel Aviv einsticht, wird die Grenze dicht gemacht – eine offensichtliche und logische Reaktion eines Landes, das angegriffen wird. Die Palästinenser können die Verbindung zwischen ihrem Tun und den Konsequenzen sehen und sie wollen nicht unter den Konsequenzen leiden. Selbst die Hamas hat so gehandelt, dass die Dinge ruhig bleiben.

Das ist kein Frieden. Bei der derzeitigen palästinensischen Einstellung wird das nie Frieden bringen. Aber es bringt Ruhe und das ist das Beste, was wir erhoffen können.

Dem Problem Geld hinterherzuwerfen gibt den Palästinensern Ermutigung NICHT mit Israel zu kooperieren. Es gibt den falschen Eindruck, dass sie nicht über Zusammenarbeit mit Israel nachdenken müssen, weil das Geld sowieso kommt.

Ihr Tun mit unmittelbaren Konsequenzen zu verbinden – positiv wie negativ – ist die beste und effektivste Art Leben zu retten und – letztlich – beiden Seiten zu erlauben zu gedeihen.

„Erlegt den Staat Israel“: Medien verschleiern das wahre Ziel der BDS-Kampagne in der Berichterstattung über Sally Rooney

Rachel O’Donogue, HonestReporting, 13. Oktober 2021

Die Diskussion darüber, dass die irische Schriftstellerin Salley Rooney ihre Verbindungen zu einem israelischen Verleger in Übereinstimmung mit ihrer Unterstützung der BDS-Bewegung (Boykott, De-Investitionen und Sanktionen) kappte, geht weiter.

In den letzten zwei Tagen haben zahlreiche internationale Medien Artikel über Rooneys Entscheidung veröffentlicht sich an einem „Kulturboykott“ des jüdischen Staates zu beteiligen, indem sie verhindert, dass ihr neuester Roman, Beautiful World, Where Are You?, vom Modan Publishing House ins Hebräische übersetzt wird.

Ein auffallendes, vielen dieser Zeitungsberichten gemeinsames Thema ist, wie gründlich sie die wahren Ziele der BDS-Bewegung verzerren und falsch darstellen, so dass sie dem uninformierten Leser annehmbar erscheinen.

Die BDS-Internetseite zeigt z.B. eindeutig Verfechter „eines Boykotts des gesamten Unterdrückungsregimes Israels“ und appelliert an Anhänger „Druck auf [ihre] jeweiligen Staaten auszuüben, um Embargos und Sanktionen gegen Israel zu verhängen.“

Doch die Washington Post verniedlicht das Ausmaß des Ziels der Bewegung in ihrem Artikel vom 12. Oktober Sally Rooney won’t release new bestseller in Israel, publisher says, intensifying debate on cultural boycott (Sally Rooney wird neuen Bestseller in Israel nicht veröffentlichen, sagte Verleger, was die Debatte über einen Kulturboykott intensiviert):

Die BDS-Kampagne zielt darauf Israels Politik gegenüber den Palästinensern zu verändern, indem zu Boykotten, dem Abstoßen von Aktien und Sanktionen gegen israelische und internationale Firmen ermutigt wird, die auf Land agieren, das Palästinenser als das ihre betrachten. Land, das Palästinenser als ihres betrachten, umfasst die Westbank und Ost-Jerusalem.

BDS unterscheidet jedoch nicht zwischen israelischen Firmen, die in den umstrittenen Gebieten operieren und denen, die das nicht tun. Stattdessen drängt sie dazu alle Firmen – israelische wie ausländische – auf schwarze Listen zu setzen, die jegliche Art von Geschäften mit dem jüdischen Staat machen.

Eine von BDSGuide veröffentlichte Liste, die die „Heuchelei von BDS“ entlarvt, stellt heraus, dass BDS-Befürworter Boykotte von Unternehmen fordern, zu denen Apple, Microsoft, Samsung, Amazon, Facebook, Google, eBay, Viacom, Universal Studios, Coca-Cola, Nestle, McDonald’s und Walmart gehören.

Würden die Leute den Forderungen der BDS-Bewegung komplett nachgeben, dann wäre es tatsächlich unwahrscheinlich, dass sie jemals wieder essen, trinken oder Technologie verwenden würden.

In seiner Zusammenfassung von BDS erklärt aber The Cut, das Teil des New York Magazin ist:

BDS hat ein paar Schlüsselziele: Die Israelis dazu zu bringen ihren palästinensischen Bürgern gleiche Rechte zu gewähren; die im Konflikt nach der Gründung Israels vertriebenen palästinensischen Flüchtlinge zurück in ihre Häuser zu lassen; und das besetzte Land zurückzugewinnen, das Israel im arabisch-israelischen Krieg von 1967 eroberte, einschließlich der Westbank. Im Dienste dieser Ziele propagiert BDS einen internationalen Boykott nach dem Vorbild desjenigen, der half die „Apartheid“ in Südafrika zu beenden.

The Cut plappert effektiv die Falschdarstellungen und unverblümten Lügen der Bewegung nach, indem sie sie als Fakten präsentieren.

Die Realität ist, dass es keine Gesetze in Israel gibt, die dem früheren Apartheidsystem Südafrikas auch nur ähneln, mit dem Bürger auf Grundlage von Rasse, Religion oder Ethnie diskriminiert wurden. Arabische Israelis, von denen sich nur ein geringer Anteil als Palästinenser identifiziert, stellen 20 Prozent der Bevölkerung Israels und haben volle Staatsbürgerschaft und gleiche Rechte.

Die Publikation zielt auch auf die, die BDS verurteilt haben:

Manche Kritiker interpretieren die Ziele der Bewegung als Ausdruck eines Wunsches Israel als jüdischen Staat abzuschaffen und als in ihren Inzielnahme Israels antisemitisch, während viele andere Länder ebenfalls Menschenrechtsverletzungen begangen haben.

Das legt nahe, dass es eine Handvoll Pro-Israelis gibt, die auf verschwörerische Weise die Ziele der BDS als „Spiegel eines Wunsches Israel als jüdischen Staat abzuschaffen“ verdrehen.

Omar Barghouti hingegen, Mitgründer der Bewegung, ist früher in seiner Ansicht schon eindeutig gewesen, dass ganz Israel palästinensisches Territorium ist, während er seine Opposition zu einem „jüdischen Staat in welchem Teil [des britischen Mandats] Palästinas auch immer“ bestätigte.

Gefragt, ob er eine Zweistaaten-Lösung unterstützt, ist Barghouti wiederholt für nur einen Staat eingetreten: einen palästinensisch.

Teen Vogue twittert seine verstümmelte Version der Geschichte an seine 3,2 Millionen Follower; darin stand folgender Satz:

BDS oder Boykott, De-Investitionen, Sanktionen, fordert die weltweiten Anhänger der Palästinenserrechte auf sich zu weigern Institutionen in Israel oder solche, die mit der israelischen Regierung verbunden sind finanziell zu unterstützen.

Zumindest macht das klar, dass BDS sich auf den Boykott ganz Israels konzentriert, nicht nur den jüdischer „Siedlungen“ in von den Palästinensern beanspruchten Territoriums.

Trotzdem würde der führende BDS-Aktivist und US-Collegeprofessor As’ad AbuKhalil höchstwahrscheinlich dieser zahmen Bewertung der Ziele der Bewegung widersprechen, bedenkt man, dass er einst unzweideutig erklärte, ihr Hauptmotiv sei es „den Staat Israel zu erlegen“.

Sally Rooneys Entscheidung ihren Roman nicht bei einer israelischen Firma zu veröffentlichen, mag ein symbolischer Sieg der BDS-Kampagne sein.

Aber das wäre unmöglich gewesen, hätten nicht so viele Medien die Realität der zentralen ziele der Bewegung verschleiert: sprich, die jüdische Selbstbestimmung in ganz Israel zu beenden.

Glauben wir alle an denselben Gott?

Eine Betrachtung dessen, was Allah im Koran über Juden und Christen sagt

Dr. Stephen M. Kirby, FrontPage Mag, 22. Dezember 2014

Eine oft gehört Behauptung lautet, dass Juden, Christen und Muslime alle an „denselben Gott“ glauben. Das sind tröstende Worte, die denen enorm helfen, die interreligiösen Dialog und und Projekte mit drei Religionen betreiben wollen. Aber stimmt das? Um diese Frage zu beantworten, wollen wir uns ansehen, was von Allah, dem Gott des Islam, und von Mohammed, Allahs Prophet, über Juden und Christen gesagt und gelehrt wird. Wir fangen mit dem Koran an.

Der Koran

Muslime glauben, dass der Koran unfehlbar, zeitlos und das perfekte Wort Allah sist. Was also sagt Allah im Koran über Juden und Christen?

Um die Bühne zu bereiten, erklärt Allah, dass die einzige für ihn akzeptable Religion der Islam ist (z.B. Sure 3,19 und 3,85). Und Allah erklärt, das der Islam allen anderen Religionen überlegen gemacht werden soll, selbst wenn die Nichtmuslime ihn nicht mögen (z.B. Sure 9,33, 48,28 und 61,9).

Allah erklärt, dass er böse auf die Juden ist und ie Christen in ihren Überzeugungen fehlgeleitet sind (Sure 1,7). Tatsächlich verflucht Allah die Juden und die Christen (Sure 9,30). Er erklärt, dass die Juden und Christen zu den schlimmsten Kreaturen gehören, die „im Feuer der Hölle sein werden“ (Sure 98,6), während Muslime die besten aller Geschöpfe sind (Sure 3,110 und 98,7). Er verbietet Muslimen sich mit Juden und Christen anzufreunden (Sure 5,51). Stattdessen befiehlt Allah den Muslimen die Juden und Christen zu bekämpfen, bis diese Juden und Christen die Jizya (Schutzsteuer) zahlen, sich bereitwillig unterwerfen und besiegt fühlen (Sure 9,29).

Allah erklärt ausdrücklich, dass die Juden zu den schlimmsten Feinde des Islam gehören (Sure 8,82).

Allah erklärt, dass das Christentum eine falsche Religion ist. Allah sagt, dass Jesus nicht gekreuzigt wurde, sondern es nur so schien (Sure 4,157-158). Allah erklärt, dass er Jesus leiblich ins Paradies aufnahm und einen seiner Jünger wie Jesus aussehen ließ; dieser Jünger war es, der gekreuzigt wurde. Muslime, die ihre Religion kennen, betrachten daher ein Kreuz oder ein Bild eines Kreuzes und sehen einen Betrüger am Kreuz hängen. Und natürlich gab es, wenn es keine Kreuzigung gab, auch keine Wiederauferstehung. Der Islam lehrt also, dass das Christentum auf einem Betrug gründet.

Allah erklärt auch, dass diejenigen, die glauben Jesus sei der Sohn Gottes, die eine im Islam unverzeihliche Sünde begehen: Schirk (z.B. Sure 4,48 und 4,116). Allah verflucht die Christen sogar eigens wegen dieser Überzeugung (Sure 9,30) und sagt, dass diejenigen, die das glauben, zur Hölle fahren werden (z.B. Sure 3,151 und 5,72-73).

Mohammed

Der Islam lehrt, dass Mohammed für Allah sprach (Sure 4,80) und Allah befiehlt allen Muslimen Mohammed zu gehorchen (Sure 59,7). Und Mohammed wird als der zeitlose Standard betrachten, nach dem Muslime sich in ihrem Verhalten richten müssen (Sure 33,21). Was also hat Mohammed zu sagen?

Er sagte, Juden und Christen sind nur halb so viel wert wie ein Muslime,[1] und er gab den folgenden Rat dazu, was zu tun ist, wenn man Juden und Christen trifft:

Grüße die Juden und die Christen nicht, bevor sie dich treffen und wenn du welche von ihnen auf der Straße triffst, zwinge sie an der niedrigsten Stelle davon zu gehen.[2]

Mohammed sagte, die Juden seien Grabräuber[3] und er sagte:

Mohammed sagte, dass am Tag der Wiederauferstehung, den Muslimen Berge an Sünden von den Schultern genommen und den Juden und Christen auferlegt werden.[5] Mohammed sagte sogar, dass Juden und Christen den Platz der Muslime in der Hölle einnehmen würden.[6]

Die Stunde wird nicht festgestellt, bis ihr die Juden bekämpft und der Stein, hinter dem sich ein Jude verstecken wird, wird sagen: „O Muslim! Da versteckt sich ein Jude hinter mir, als töte ihn.“[4]

Und auf dem Totenbett sagte Mohammed:

Ich werde die Juden und Christen aus der Arabischen Halbinsel vertreiben und werde niemanden außer Muslimen übriglassen.[7]

Wenn also Allah Gott ist und der Koran aus Äußerungen und Geboten Allahs besteht, wenn Mohammed für Allah sprach und wenn Juden, Christen und Muslime alle an denselben Gott glauben, dann glauben Juden und Christen an einen Gott und beten ihn an, der sie hasst und verflucht und sie schlicht deshalb zur Hölle verurteilt, weil sie keine Muslime sind.

Entweder wir reden von einem heidnischen Gott mit mehrfacher, der unterteilte Persönlichkeiten hat, oder die Behauptung, dass Juden, Christen und Muslime alle an denselben Gott glauben, ist theologischer Blödsinn.


[1] Muhammad bin Yazeed ibn Majah Al-Qazwini: Sunan Ibn Majah. übers. von Nasiruddin al-Khattab, Bd. 3 Riyadh, Königreich Saudi-Arabien, Darussalam, 2007, Nr. 2644, S. 521.

[2] Abu’l Hussain ‚Asakir-ud-Din Muslim bin Hajjaj al-Qushayri al-Naisaburi: Sahih Muslim. übers. von Abdul Hamid Siddiqi, Bd. 6. New Delhi, Adam Publishers and Distributors, 2008, Nr. 2167, S. 439.

[3] Muhammad bin Ismail bin Al-Mughirah Al-Bukhari: Sahih Al-Bukhari. übers. von Muhammad Muhsin Khan, Bd. 4. Riyadh, Königreich Saudi-Arabien, Darussalam, 1997, Book 60, Nr. 3452, S. 413.

[4] Sahih Al-Bukhari. Bd. 4, Book 56, Nr. 2926, S. 113.

[5] 110 Ahadith Qudsi: Sayings of the Prophet Having Allahs Statements. 3.Aufl., übers. von Syed Masood-ul-Hasan, Riyadh, Königreich Saudi-Arabien: Darussalam, 2006, Nr.  8, überschreiben mit: „Superiority of the believers in the Oneness of Allah and the punishment of Jews and Christians“, S.. 19-20.

[6] Sahih Muslim, Bd. 8, Nr. 2767R1, S. 269.

[7] Sahih Muslim, Bd. 5, Nr. 1767, S. 189. Sahih Muslim, Bd. 5, Nr. 1767, S. 189.

Jüdisches Leben in Deutschland „massiv bedroht“ – aber von wem?

Hugh Fitzgerald, Jihad Watch, 11. Juni 2022

[Vorbemerkung des Übersetzers für die, die sich so gerne künstlich aufregen: Es ist keine Frage, dass es rechtsextremen Antisemitismus gibt; und wenn in diesem Text „rechtsextrem“ in Anführungszeichen gesetzt ist, dann dort, wo dies als das Zitat falsch verwendeter Nutzung des Wortes durch die offiziellen Stellen gemeint ist.]

Hier ist ein Bericht über die Zunahme antisemitischer Taten in Deutschland: „Juden in Deutschland ‚massiv bedroht‘, warnt Gemeinschaftsleiter“ von Dion J. Pierre, Algemeiner, 8. Juni 2022.

Das jüdische Leben in Deutschland ist inmitten eines Wiederauflebens von weißem Nationalismus und antisemitischen Hassverbrechen „massiv bedroht“, warnte ein europäisch-jüdischer Leiter am Mittwoch.

Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, schlug nach der Veröffentlichung eines Regierungsberichts Alarm, der feststellte, dass Rechtsextremismus die deutsche Demokratie bedroht.

„Der neue Bericht zum Schutz der Verfassung zeigt, dass jüdisches Leben in Deutschland weiterhin massiv bedroht ist“, sagte Schuster. „Die größte Gefahr kommt aus der rechtsextremen Szene.“

Glaubt Schuster das wirklich? Wie kann er wissen, dass die „größte Gefahr“ für Juden von „Rechtsextremisten“ ausgeht? Ist das so, weil das das ist, von dem die Regierung will, dass es alle glauben? Berichten seine Mitjuden, dass ihre Hauptsorge darin besteht von „rechtsextremen“ Deutschen angegriffen werden – oder von Muslimen? Er kann sich kaum des plötzlichen Anstiegs an dokumentierten Anschlägen durch Muslime auf deutsche Juden seit 2015 nicht bewusst sein. Er weiß, was an den jährlichen Feiern zum Al-Quds-Tag vor sich geht, wo es beim Marsch tausender muslimischer Teilnehmer – keine „rechtsgerichteten deutschen Extremisten“ – regelmäßige Aufrufe zum Töten von Israelis und anderen Juden, zu zionistischen Verschwörungen und Sprechchören „Free Palestine from the river to the sea“ gibt. Flaggen von Terrororganisationen wie Hamas und Hisbollah werden zur Schau gezeigt und Imame predigen dem Publikum auf Farsi und Arabisch regelmäßig antisemitische Verse aus dem Koran. Von seinen Kollegen bei American Jewish Committee wie Rabbi Andrew Baker sollte er auch wissen, dass die deutsche Regierung antisemitische Anschläge durch Muslime als durch „Rechtsextreme“ begangen einordnen lässt, die nichts damit zu tun hatten [wie Cnaan Lipshitz schon 2019 berichtete; die folgenden Zitate stammen aus seinem Artikel]:

Unter dem Deckmantel der „Israelkritik“ nutzen sie [die Muslime] klassische antisemitische Stereotype, mit denen sie Israel als „jüdische Eigenschaften“ habend identifizieren: „herrschsüchtig“, „habgierig“ oder „Kindermörder“, bemerkte sie Soziologin Imke Kummer über die Teilnehmer des Marsches.

Die deutsche Regierung hat eine lange Bilanz des Herunterspielens des muslimischen und der Übertreibung des „rechtsexremen“ Antisemitismus. Eigenartig ist jedoch, dass einige der beim March zum Al-Quds-Tag in Berlin dokumentierten Vorfälle von den Behörden als Form rechtsextremen Antisemitismus eingestuft worden sind, haben unabhängige Watchdog-Gruppen entdeckt.

Kritiker sagen, das Beispiel des Marsches und anderer falsch eingeordneter Vorfälle ermöglichen es Versuche zu politisieren und erschweren den offensichtlich verloren gehenden Kampf ihn zu lösen.

„Das bedeutet, wir können die offiziellen Statistiken zu Antisemitismus in Deutschland nicht wirklich brauchen“, sagte Daniel Poensgen, ein Forscher der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) gegenüber der Jewish Telegraphic Agency.

Diese offiziellen Statistiken können nicht verwendet werden, weil sie völlig unzuverlässig sind. Die deutschen Behörden sind entschlossen die Fakten zu muslimischem Antisemitismus zu bagatellisieren und damit ihre eigene kriminelle Vernachlässigung, dass sie seit 2015 zwei Millionen muslimische Antisemiten ins Land gelassen haben.

Deutschlands Innenministerium reagierte nicht auf die Anfrage der JTA [Jewish Telegraphic Agency] mit Bitte um Kommentierung.

Zweifel zur Methodik des Ministeriums sind stärker geworden, weil seine Daten zunehmend von Informationen aus ganz Westeuropa – und von der Wahrnehmung der deutschen Juden selbst – abweichen.

Letzten Monat sagte Innenminister Horst Seehofer, dass Anhänger rechtsextremer Gruppen für rund 90 Prozent der 1.800 im Jahr 2018 dokumentierten antisemitischen Vorfälle in Deutschland verantwortlich sind, eine 20-prozentige Zunahme gegenüber dem Vorjahr.

Ich finde es verdächtig, dass Seehofer Daten aus 2018 veröffentlicht, aber nichts in den vier Jahren danach. Was verbirgt er? Und wer, der noch bei Verstand ist, glaubt, dass nur 10% der dokumentierten antisemitischen Vorfälle in Deutschland von Muslimen begangen wurden? Vergleichen wir die Daten mehrerer europäischer Länder in ähnlicher Lage.

In Frankreich werden dagegen mehr als die Hälfte der antisemitischen Vorfälle und praktisch alle gewalttätigen Taten von Immigranten aus muslimischen Ländern oder ihren Nachkommen verübt, so das Nationale Amt für Wachsamkeit gegen Antisemitismus.

In Großbritannien weist der Community Security Trust darauf hin, dass rechtsextreme Täter für 50 bis 60 Prozent der Vorfälle verantwortlich sind, bei denen Opfer eine physische Beschreibung der sie Angreifenden abgaben. Das geschah in rund 30 Prozent der 1.652 Fälle des Jahres 2018, eine Zunahme von 19 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Muslime, die rund 5% der Gesamtbevölkerung Großbritanniens ausmachen, sind also für 40 bis 50 Prozent der antisemtischen Vorfälle verantwortlich, bei denen Opfer eine physische Beschreibung der Angreifer geben konnten. Mit anderen Worten: Es ist in Großbritannien etwa zehnmal wahrscheinlicher, das Muslime antisemitische Anschläge verüben, als dass nichtmuslimische Briten das tun.

In den Niederlanden sagte der frühere Direktor von CIDI, der führenden Beobachtungsgruppe für Antisemitismus, dass Muslime und Araber für rund 70 Prozent aller Fälle eines jeden Jahres verantwortlich sind.

Wie kommt es, dass die Zahlen für Länder außer Deutschland viel höhere Anteile antisemitischer Attacken durch Muslime verzeichnen? In Frankreich werden fast alle gewalttätigen antisemitischen Angriffe von Muslimen begangen; in Großbritannien wird fast die Hälfte aller antisemitischen Angriffe von Muslimen begangen; in den Niederlanden sind 70% der antisemitischen Angreifer Muslime. Aber in Deutschland schreibt die Regierung viele Angriffe „rechtsextremen“ Extremisten zu, im Wunsch die Öffentlichkeit davor zu bewahren sich der Konsequenzen der starken muslimischen Migration bewusst zu werden, die die politische Klasse seit 2015 mit Merkels Millionen-Muslim-Marsch erlaubt hat. Und Innenminister Horst Seehofer wagt es sogar lächerlich zu behaupten, dass 90% der antisemitischen Vorfälle von nichtmuslimischen „Rechtsextremisten“ verursacht seien.

Bei einer Umfrage unter hunderten deutscher Juden, die antisemitische Vorfälle erlebt hatten, sagten 41 Prozent, der Täter sei „jemand mit einer muslimisch-extremistischen Auffassung“ gewesen und weiter 16 Prozent sagten, es sei jemand Linksextremes gewesen. Nur 20 Prozent identifizierten ihre Angreifer als rechtsexrem.

„Es gibt hier eindeutig eine Diskrepanz [zwischen dem, was deutsch-jüdische Opfer berichten und was die Regierung behauptet] und es spricht für die Ungenauigkeit der offiziellen deutschen Statistiken“, sagte RIAS-Forscher Poensgen.

Poensgen sagte, seine Wächterorganisation habe mit Beamten über die Statistik-Probleme gesprochen.

„Es gab Interesse an unserer Kritik, sie wurde angehört und untersucht, aber bis heute gibt es einen starken Widerwillen auf Bundesebene das Kategorisierungssystem zu ändern“, sagte Poensgen.

Das Vertrauen in die deutschen Behörden wurde 2014 untergraben, als ein deutsches Gericht urteilte, der Versuch dreier Palästinenser eine Synagoge in Wuppertal anzuzünden sei nicht von Antisemitismus motiviert gewesen.

Wie die beim Al-Quds-Marsch Sieg Heil brüllenden Muslime, ein klar antisemitischer Akt, der von der Regierung bewusst „Rechtsextremisten“ zugeschrieben wurde, wurde auch dieser Anschlag mit diesem Gerichtsurteil falsch zugeordnet – der Versuch dreier Palästinenser eine Synagoge abzubrennen habe nichts mit Antisemitismus zu tun. Wenige, die sich bei vollem Verstand befinden, könnten dem zustimmen.

Für manche Kritiker gibt es eine politische Dimension des offensichtlichen Widerwillens der deutschen Obrigkeit muslimische Immigranten für Antisemitismus verantwortlich zu machen. Umfragen legen nahe, dass diese Gruppe beträchtlich antisemitischer als Nichtimmigranten oder zumindest offener für Antisemitismus ist.

Aber „der neue muslimische Antisemitismus ist tabu, weil ihn anzugehen nur die Zuwanderungsgegner stärken würde“, schrieb Kristzina Koenen, eine Journalistin der Frankfurter Allgemeine Zeitung und der Welt, in einer Analyse, die sie im März im ungarisch-jüdischen Magazin Neokohn veröffentlichte.

Die Regierung von Kanzlerin Merkel hat sich wegen ihrer Entscheidung seit 2015 mehr als 2 Millionen Immigranten aus Syrien und den Nahen Osten ins Land zu lassen beträchtlicher Kritik gegenüber gesehen, darunter den, Antisemitismus zu importieren.

Natürlich gibt es in der deutschen Regierung und in der politischen Klasse allgemein viele, die daran beteiligt sind die Wahrheit über muslimischen Antisemitismus heute in Deutschland vor der Öffentlichkeit zu verbergen. Sie wollen nicht, dass die Öffentlichkeit erkennt, dass seit 2015 zwei Millionen muslimische Antisemitismusträger nach Deutschland gelassen wurden und vielen deutschen Juden das Leben höchst unangenehm und physisch gefährlich gemacht wird. Eine solche Erkenntnis würde ihren politischen Ruin bedeuten, bedenkt man, dass die deutsche Öffentlichkeit bereits angesichts der hohen Kriminalitätsrate von Muslimen, ihrem Widerwillen zu arbeiten und ihrer Unfähigkeit sich in die Gesamtgesellschaft zu integrieren, ihrer Bereitschaft jeden erdenklichen Vorteil zu nutzen, den ein großzügiger Wohlfahrtsstaat zu bieten hat, einschließlich kostenloser oder hoch subventionierter Unterkünfte, kostenloser medizinischer Versorgung, kostenloser Bildung, Familienbeihilfen und mehr, verstört ist.

Letztes Jahr gab sich eine deutsche Bundesinstanz große Mühe die Behauptung von importiertem Antisemitismus zu widerlegen. Die Studie der Berliner EVZ Stiftung behauptet, dass es keine Verbindung zwischen Antisemitismus und Zuwanderung gibt, obwohl einige Juden das Gegenteil angeben.

Dieser Schluss löste vernichtende Kritik durch Rabbi Andrew Baker aus, den Direktor für internationale Angelegenheiten beim American Jewish Committee, der auch Vorreiter in Sachen Antisemitismus in der OSZE ist. Er sagte, die Autoren des Berichts „ignorieren Daten, tun das Problem ab und schreiben den Opfern die Schuld zu“.

Es ist ein übles Geschäft, wenn die Forscher zu Antisemitismus in Deutschland von der EVZ-Stiftung, so Rabbi Andrew Baker vom American Jewish Committee, „die Daten ignorieren, das Problem abtun und die Opfer beschuldigen“. Wir müssen nur eine unerbittliche Tatsache kennen – das die EVZ-Stiftung bestreitet, dass es irgendeine Verbindung zwischen Antisemitismus und Zuwanderung gibt. Mit anderen Worten: Diese zwei Millionen muslimischen Migranten haben nichts mit der starken Zunahme des Antisemitismus zu tun, die in genau den Jahren – 2015 bis 2020 – stattfand, als diese in Deutschland ankamen. Nur ein Narr oder ein vorsätzlicher Heuchelnder könnte eine solch absurde Behauptung aufstellen.

Hier ist ein Beispiel von vielen, das Rabbi Baker dafür anführt, wie ein antisemitisches Ereignis vom Innenministerium falsch eingeordnet wurde:

2014 gab es solch einen falsch eingeordneten Vorfall, bei dem rund 20 Männer bei einem Al-Quds-Marsch die Nazi-Parole „Sieg Heil“ brüllten; der Marsch ist eine pro-palästinensische Veranstaltung, bei der zumeist muslimische Teilnehmer typischerweise israelfeindliche und amerikafeindliche Parolen skandieren. Der Begebenheit erschien in den Aufzeichnungen des Innenministeriums als rechtsextremer Vorfall.

Diese Palästinenser bei dem Al-Quds-Marsch hatten nichts mit Deutschlands „Rechtsextremen“ zu tun. Sie hatten ihren Antisemitismus vom Koran und den Hadithen gelernt.

Schusters Warnung kommt, während die deutsche Bundesregierung das Demokratie-Förderungsgesetz vorbereitet, eine Gesetzesinitiative zur Bekämpfung von radikalem und antisemitischem Fanatismus. Die Regierung hat auch eine Reihe zusätzlicher Sozialprogramme verfügt, die Bürger integrieren sollen, die am stärksten von Radikalisierung bedroht sind.

Deutschlands fast 100.000 Menschen große jüdische Gemeinschaft hat die Auswirkungen von Verschwörungen und Angstmacherei der letzten Jahre am stärksten zu spüren bekommen. 2021 waren die deutschen Juden das Ziel von 3.028 antisemitischen Hassverbrechen, zu denen verbale Übergriffe und Anschläge gehörten, darunter eine 12-prozentige Zunahme antisemitischer Verbrechen, die nicht von Rechtsextremisten begangen wurden. Fast die Hälfte aller erfassten Vorfälle, die gegenüber dem Vorjahr um 30% zunahmen, ereigneten sich während Israels Operation im Gazastreifen im Mai 2021.

Wenn es eine 12-prozentige Zunahme antisemtischer Verbrechen von „Rechtsextremen“ gab, aber einen 30-prozentigen Anstieg der Gesamtzahl antisemitischer Verbrechen, aus welcher Quelle auch immer, dann bedeutet das, dass weit mehr als 30% dieses Anstiegs der einzigen anderen Quelle des Antisemitismus zugeschrieben werden muss – Muslimen.

Antisemitismus in Deutschland hat sich in den letzten Jahrzehnten entwickelt, so ein Bericht des Bundesamts für Verfassungsschutz für 2020/21 zu Antisemitismus.

„So wie sich jüdisches Leben in Deutschland im Verlauf der letzen 30 Jahre verändert hat und oft diverser geworden ist, ist es auch mit dem Hass auf Juden, der seit Jahrhunderten und in einigen Fällen seit tausenden von Jahren besteht“, heißt es in dem Bericht. „Die Demonstrationen und Krawalle, die vor dem Hintergrund der Eskalation im Nahost-Konflikt im Frühjahr 2021 stattfanden, demonstrierten, wie der Antisemitismus sich in Deutschland derzeit und direkt offenbart.“

Der Bericht des Bundesamtes für Verfassungsschutz verwendet gequälte Wortwahl, aber die Bedeutung ist diese: Der Antisemitismus nahm genau im Vorfeld und während des Kriegs zwischen Israel und Hamas im Gazastreifen zu. „Rechtsextreme“ Deutsche hätten keinen Grund gehabt sich ausgerechnet wegen dieses Kriegs im Gazastreifen aufzuregen, um gegen Juden zu vorzugehen, aber Muslime waren über die „Zionisten“ erbost, die die Hamas gründlich besiegten und sie ließen ihre Wut an den Juden in Deutschland aus.

Antisemitismus der Rechtextremen, heißt es in dem Bericht, hat die deutsche Politik seit dem 19. Jahrhundert heimgesucht, als Nationalisten und Volkshass sich zum rassistischen Überlegenheitsdenken der Nazis zusammenschlossen.

Die deutsche Regierung will bei dem Antisemitismus bleiben, den sie kennt – den der „rechtextremen“ Art – und versucht den neuen, ansteckenderen und weiter verbreiteten Virus herunterspielen, den Muslime in ihrem mentalen Gepäck nicht deklariert mit nach Deutschland gebracht haben, so wie auch in andere Länder Europas. Josef Schuster sollte sich schämen, sich dem Versuch der Regierung angeschlossen zu haben die „Rechtsextremisten“ für so viele der antisemitischen Taten und Angriffe verantwortlich zu machen, die von Muslimen verübt wurden. Die Regierungsapparatschiks schützen sich selbst, indem sie die Aufmerksamkeit der deutschen Öffentlichkeit auf die „rechtsextremen“ Antisemiten ablenken und hoffen, dass die Öffentlichkeit dem offiziellen Drehbuch glaubt und damit nicht die politische Ebene dafür verantwortlich macht, seit 2015 zwei Millionen Muslime ins Land gelassen zu haben, von denen fast alle virulente Antisemiten sind. Aber die Juden, die ängstlich über ihre Schulter blicken, während sie zur Synagoge gehen oder während sie in einem koscheren Restaurant sitzen oder sich plötzlich mit einer Gruppe Muslime konfrontiert sehen, die darauf aus sind „einen dreckigen Juden“ zu verprügeln, können nicht zum Narren gehalten werden, nicht einmal von Josef Schuster, dem Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland. Sie wissen, wer sie „massiv“ bedroht – nicht die „Rechtsextremen“. Noch schlimmer ist: Glaubt Schuster, was er sagt sei wahr oder weiß er, dass das falsch ist? Wie immer die Antwort lautet, Josef Schuster muss abgelöst werden.

Warum die USA das Appeasement der Palästinenser nicht beenden werden

Es gibt auch eine tödliche Weigerung sich der Realität des Nahen Ostens zu stellen, die amerikanische Administrationen wie auch Regierungen in Britannien und Europa seit vielen Jahrzehnten kennzeichneten.

Melanie Phillips, Israel HaYom, 3. Juni 2022

Die Besessenheit der Administration Biden die Sache der Palästinenser auf Kosten Israels anzukurbeln, geht weiter.

Letzte Woche wurde berichtet, dass die Administration zögerlich ihren Vorschlag aufgegeben hat das Palästina-Konsulat in Jerusalem wieder zu eröffnen.

2019 hatte der ehemalige Präsident Donald Trump das Konsulat geschlossen. Israel war gegen den amerikanischen Plan der Wiedereröffnung, weil eine Mission, die die palästinensischen Araber bedient und von israelischem Territorium aus agiert, die israelische Souveränität beeinträchtigt.

Es würde den Eindruck verstärken, dass die USA die Teilung Jerusalems unterstützt, womit die mächtige Geste amerikanischer Unterstützung für Israels Hauptstadt durch Verlegung der US-Botschaft im Jahr 2018 aus Tel Aviv ins Konsulatsgebäude in Jerusalem untergraben wird.

Darüber hinaus erklärten der ehemalige US-Außenminister Mike Pompeo und andere, dass die Eröffnung eines Konsulats für die Palästinenser in Jerusalem laut der Genfer Konvention zu konsularen Beziehungen illegal wäre, was das Einverständnis des Gastgeberlandes zur Eröffnung genauso voraussetzt, wie der US Jerusalem Embassy Act von 1995, der Jerusalem als Israels Hauptstadt und ungeteilte Stadt anerkennt.

Es wurde berichtet, dass das Team Biden eine andere Taktik übernommen hatte, um die palästinensische Vertretung zu fördern, indem Hady Amr, der Staatssekretär für israelische und palästinensische Angelegenheiten, in die Rolle des Sondergesandten für die Palästinenser erhoben wurde.

Im Rahmen dieses Plans sollte Amr eng mit der Palestinian Affairs Unit zusammenarbeiten, die aktuell ein Zweig innerhalb der US-Botschaft in Israel ist. Das dürfte amerikanische Diplomaten, die die Palästinenser bedienen, von denen trennen, die die Israelis bedienen und damit den Status der Palästinenser aufwerten, indem ihnen direkter und öffentlicher Zugang zur US-Regierung gegeben wird.

Amr seinerseits hat eine Geschichte der Feindseligkeit gegenüber Israel. „Ich war von der palästinensischen Intifada inspiriert“, schrieb er 2001. Nachdem ein israelischer Luftangriff 2002 Scheik Salah Schahada, den Kopf der Issedin al-Qassam-Brigaden tötete, tönte Amr, die Araber würden „niemals vergessen, was das israelische Volk, das israelische Militär und die israelische Demokratie den palästinensischen Kindern angetan haben. Und es wird tausende geben, die versuchen werden diese brutalen Mörder Unschuldiger zu rächen.“

Amr wird als Schlüsselfigur hinter der Abkühlung der Administration Biden gegenüber Israel und ihrer Katzbuckelei vor den Palästinensern betrachtet, darunter zu den Plänen die Hilfe für die PA bedingungslos wiederherzustellen, die während Trumps Amtszeit gekürzt wurde.

Wie immer Amr’s tatsächliche Rolle aussieht, es scheint so, dass das Team Biden den Konsulatsplan nicht aufgegeben hat. Bei einer Pressekonferenz sagte diese Woche US-Außenamtssprecher Ned Price: „Wir bleiben der Eröffnung eines Konsulats in Jerusalem verpflichtet. Wir glauben weiter, dass das für unser Land ein wichtiger Weg sein kann mit dem palästinensischen Volk in Kontakt zu treten und es zu unterstützen.“

Die Verzögerung bei der Wiedereröffnung, sagte er, beinhalte „einzigartige Empfindlichkeiten … und wir arbeiten das Problem mit unseren palästinensischen und israelischen Partnern durch.“

Doch was die Palästinenser in letzter Zeit getan haben, berechtigt kaum zu solchem Respekt als „Amerikas Partner“ neben Israel.

Denn die PA stachelt wiederholt zu Gewalt gegen israelische Juden auf, wie man in dem Material sehen kann, das auf den Internetseiten von Palestinian Media Watch (PMW) und dem Middle East Media Research Institute (MEMRI) eingestellt ist.

Auf ihrer offiziellen Fatah-Facebookseite postete Mahmud Abbas‘ Partei, die die PA leitet, ein Video, das die Palästinenser anstachelt den israelischen nationalen Flaggenmarsch durch Jerusalems Altstadt letzte Woche aufzuhalten. „Jerusalem verteidigen“, hieß es dort, „ist nicht einfach normale Pflicht, sondern ein Test unseres religiösen und nationale Bewusstseins … Jerusalem wartet auf seine Beschützer, also seid nicht gleichgültig und lasst sie ihre Flaggen nicht an unserem Himmel schwenken.“

Die offizielle PA-Zeitung brachte eine Kolumne, die den Flaggenmarsch attackierte und einmal mehr die Juden aus ihrer eigenen nationalen Geschichte schrieb. Darin wurde fälschlich und haarsträubend behauptet, vor 5.000 Jahren habe eine palästinensische Nation mit Jerusalem als Hauptstadt existiert und die Tatsache bestritten, dass Jerusalem jemals die Hauptstadt eines antiken Königreichs Israel oder Judäa war.

In ähnlicher Weise behauptete sie auch, dass die Westmauer des Tempelbergs „einzig den Gläubigen der Religion des Islam“ gehöre und rief sie auf „die zionistischen Herden aus ihm zu vertreiben, die das palästinensische Land stehlen und das Judentum aus seinen Schlupfwinkeln zu werfen, bis es friedlich oder mit anderen Mitteln des Kampfes befreit wird“.

Während des letzten Ramadans ermutigte die PA Gewalt an der Al-Aqsa-Moschee und den sie umgebenden Plätzen sowie sonstigen Stellen in Israel. Ein Fatah-Offizieller schwor, die Fatah „wird weder das Gewehr absetzen, noch den Stein, noch irgendein anderes Mittel des Widerstands gegen die Besatzung“.

Diese und viele andere Aufrufe zu jihadistischer Gewalt hatte Terroranschläge im März und April zur Folge, durch die mindestens 19 Israelis ermordet wurden, darunter ein arabisch-israelischer Polizist.

Die Fatah hat zwei palästinensische Mörder, die während der Gewaltwelle bei zwei Terroranschlägen im Zentrum von Tel Aviv und in Bnei Brak acht Menschen töteten, als „heldenhafte Märtyrer“ bezeichnet. Ein offizieller Vertreter der Fatah erklärte: „Wir lieben den Märtyrertod so, wie ihr das Leben liebt“, während Palästinenser skandierten: „Wie süß ist es Juden zu töten!“

Obwohl solche Hetze vor kurzem einen Höhepunkt erreichte, verkündet die PA regelmäßig naziartige Ritualmordlügen und Verschwörungs-Irrsinn von „bösartigen Juden“, weist ihre Kinder an, dass ihre höchste Berufung darin besteht Israelis zu töten und ihr Land zu stehlen; und sie zahlt weiter Terroristen-Familien eine Belohnung für die Ermordung israelischer Juden.

In jedem zurechnungsfähigen und funktionierenden Universum würden solche Leute daher als soziale und politische Parias behandelt und für ihre mörderische Agenda zur Verantwortung gezogen.

Warum ist dann die Administration Biden so entschlossen sie stattdessen hochzuheben? Natürlich gibt es Elemente innerhalb der Administration widerliche Antizionisten oder judenfeindlichen Hass. Solcher Fanatismus kennzeichnet viele Palästinenser-Anhänger in progressiven Kreisen überall im Westen.

Es gibt aber auch eine todbringende Weigerung sich der Realität im Nahen Osten zu stellen, die amerikanische Administrationen, wie auch Regierungen in Britannien und Europa viele Jahre lang geprägt hat.

Das wurde von einer fundamentalen Fehlvorstellung gespeist, dass der gegen Israel geführte Vernichtungskrieg stattdessen ein Konflikt zwischen rivalisierenden Ansprüchen auf dasselbe Gebiet ist. Für diejenigen, die diese Scheuklappen tragen, muss die Lösung daher ein Kompromiss zwischen den beiden Seiten sein, bei dem das Land geteilt werden muss.

Weil es sich aber in Wirklichkeit um einen Vernichtungskrieg der palästinensischen Seite gegen Israel handelt, dienen alle solche Kompromissversuche stattdessen der Legitimierung, Anreiz für und Belohnung von Aggression – während Israel bestraft und geschwächt wird, weil es sich weigert vor einem existenziellen Feind zu kapitulieren.

Der große Trugschluss amerikanischer oder westlicher Liberaler besteht darin, dieses Bestehen auf Kompromiss sei der Beweis für ihre Objektivität.

Die Idee der Egalität und damit der moralischen Gleichwertigkeit ist ein vermeintlich grundlegendes Gebot liberalen Denkens. In Wirklichkeit hat es groteske und amoralische Ungleichheit zur Folge. Dadurch, dass auf Gleichwertigkeit zwischen Opfer und Aggressor bestanden wird, endet es immer damit den Aggressor zu begünstigen und das Opfer in noch größere Gefahr zu bringen.

Es ist unmöglich den Palästinenserstaat zu unterstützen, ohne Israel zu schaden. Palästinenser-Anhänger sagen sich selbst, sie würden denen helfen, die eines eigenen Staates beraubt worden sind. Tatsächlich helfen sie dem möglichen Einmarsch und Diebstahl des Landes von jemand anderem.

Westliche Liberale scheinen das nicht zu erkennen, aber ihre Unterstützung stellt die letzte Chance der Palästinenser dar Israel zu vernichten. Denn die arabische Welt hat sich weitgehend von ihnen abgewendet und statt zu versuchen Israel zu vernichten, „normalisieren“ die arabischen Staaten zunehmend die Beziehungen zum jüdischen Staat.

Kurz gesagt: Der mörderische palästinensische Zug hat den Bahnhof verlassen. Die Administration Biden und andere westliche Liberale – die sich an ihrer ideologisch verdrehten Fantasien über die Schaffung einer neuen Welt festklammern – sind offensichtlich die Letzten, die das mitbekommen.