Es gibt Zwang im Glauben

Hugh Fitzgerald, Jihad Watch, 24. September 2008 (nicht mehr online)

Die fortgesetzte Betonung eines einzelnen Verses durch muslimische und nicht muslimische Apologeten des Islam – „Es gibt keinen Zwang im Glauben“ – wird nur deshalb erlaubt, weil das ungläubige Publikum keine Vorstellung davon hat, was an hunderten anderer Stellen an Relevantem gesagt wurde, im Koran wie in den Hadithen, und das nicht nur, weil sie sich auch nicht der genauen Bedeutung bewusst sein, die diesem Satz „es gibt keinen Zwang im Glauben“ durch muslimische Rechtsgelehrte gegeben wird. Wenn sie dem nachgingen, könnten sie feststellen, was die „offensichtliche“ Bedeutung der Worte – also die Bedeutung, mit der wir Ungläubigen uns entscheiden diesen Satz auszustatten – überhaupt nicht die ist, die muslimische Gelehrte meinen. Sie meinen, dass man letztlich tiefen Glauben den Leuten nicht aufzwingen kann, obwohl man sie dazu zwingen kann ihn äußerlich einzuhalten, auch durch Androhung der Todesstrafe. Und das ist es, was der Islam dabei ist zu tun: zur äußerlichen Einhaltung zu zwingen, unter Androhung von Strafen, die durchaus den Tod einschließen können und es oft getan haben.

Es gibt aber noch etwas, das auf jeden Fall als Einspruch angegeben werden sollte, wenn irgendein Trottel daher kommt und leichtgläubig dieses „Es gibt keinen Zwang im Glauben“ verbreitet und von uns erwartet, dessen westliches Verständnis davon zu glauben. Das ist das beobachtbare Verhalten der Muslime über 1350 Jahre hinweg. Was haben Muslime getan, wenn sie nicht muslimisches Länder und Völker eroberten, gewaltsam oder anders? Sie boten drei Möglichkeiten an: Tod, Übertritt und, jedenfalls denen, die als ahl al-kitab oder „Völker des Buches“ mit dem permanenten Status als Dhimmis klassifiziert werden können, mit einer Haufen politischer, wirtschaftlicher und sozialer Behinderungen, die sich zu einem Leben der Erniedrigung, Herabsetzung, physischen Unsicherheit, von denen sie manchmal – aber nur manchmal – von der gelegentlichen Sanftheit eines bestimmten muslimischen Herrschers erlöst wurden. Ein dünner Halm, auf den man sein Glück da gründen soll. Und so konvertierten im Laufe der Zeit viele Nichtmuslime zum Islam, um diesen Bedingungen der Herabsetzung, Erniedrigung und physischen Unsicherheit zu entgehen.

Warum sonst akzeptierten Hindus den Islam? Und die Muslime Pakistans, Bangladeschs und Indiens von heute, wären sie ziemlich ehrlich mit sich selbst, würden sie erkennen, dass sie Nachfahren derer sind, die praktisch gezwungen wurden oder es als absolut notwendig erachteten zu konvertieren – und wenn sie das erkannten, könnten sie zurückkonvertieren. Warum konvertierten die Vorfahren derer, die wir heute „Bosnier“ nennen (d.h. die Muslime des Balkans) unter ottomanischer Herrschaft zum Islam, wenn nicht, um dem Zustand des Dhimmi (und solcher Dinge wie der devshirme oder erzwungener Steuern für christliche Kinder) zu entkommen? Warum wurde Nordafrika, einst christlich (sowohl Tertullian und der Heilige Augustin kamen von dort), islamisiert und dann arabisiert? Warum verschwanden die Christen und Juden des Irak weit gehend und ließen bis heute nur den kläglichen Rest übrig, der den Irak auch verlässt, da er ohne den „säkularen“ Despoten Saddam Hussein, der ihn beschützte, erneut bedroht ist? (Sein „Säkularismus“ war eine Antwort auf die Notwendigkeit seinen sunnitischen Despotismus zu verbergen und ihn „für alle offen“ zu machen, einschließlich der unauffälligen und harmlosen Christen.)

Wurden sie alle vertrieben oder konvertierten einige von ihnen im Lauf der Zeit, um ihrem Zustand als Dhimmis zu entkommen? Was geschah mit den Christen von Byzanz? Gingen sie alle fort oder wurden viele von ihnen die Vorfahren derer, die heute so entschieden überzeugt sind, dass sie seit undenkbaren Zeiten „Muslime“ und „Türken“ gewesen sind?

Wir alle kennen die Antwort auf diese Fragen. Und wie viele von uns würden, wenn wir den Dhimmi-Status ertragen müssten und jedes Jahr zum Biespiel die Jizyah-Steuer von, sagen wir, $20.000 zu zahlen hätten, Nichtmuslime bleiben? Wie viele können sagen, dass ihr Kinder oder Enkelkinder ebenfalls bereit bleiben würden lieber die Steuer zu zahlen als Muslime zu werden?

Natürlich gibt es „Zwang im Glauben“ in den Ländern des Islam. Die den Nichtmuslimen aufgebürdeten Lasten sind einfach zu drückend, als dass man sie ignorieren könnte und viele haben, wenn sie unter muslimischer Herrschaft lebten, in den letzten 1350 Jahren nachgegeben, um dem Dhimmi-Zustand zu entgehen.

Und dieses Nachgeben, dieses sich Ergeben demonstriert perfekt den „Zwang im Glauben“, den der Islam verlangt, welch naive und ungelehrte Interpretation der Sure 2,256 irgendein ungläubiger Idiot ihr auch zu geben sich entscheidet. Die Muslime wissen es besser.

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Gewalt in der Bibel vs. Gewalt im Koran

Michael Lumish, Israel Thrives, 7. Januar 2018

Während der Westen allmählich gegenüber dem Aufstieg des politischen Islam und der Zuwanderungskrise in Europa erwacht, wird manchmal auf die Frage der Gewalt im Koran gegenüber der Gewalt in der Bibel verwiesen.

Der Grund dafür liegt in der Verwirrung um die Quellen der jihadistischen Aggression gegen den Westen. Ist das so wegen des westlichen Imperialismus oder infolge wesentlicher islamischer theologischer Quellen?

Oder eine Kombination aus beidem?

Wenn Jihadisten Menschen in die Luft jagen oder bei lebendigem Leibe verbrannt werden, handeln sie koranisch oder aus rechtschaffener Empörung gegenüber den imperialen Vordringen des habgierigen Westens?

Unabhängig von der Antwort auf diese spezielle Frage möchte ich gerne vorschlagen, dass biblische Gewalt allgemein beschreibend ist, während die Gewalt im Koran allgemein normativ bindend.

Wenn Sie „violence in the quran vs violence in bible“ (Gewalt im Koran vs Gewalt in der Bibel) googeln, erhalten Sie eine ganze Reihe Diskussionen über die Frage, welche Buch das gewalttätigste ist, die hebräische Bibel, das Neue Testament oder der Koran?

Das allererste Ergebnis auf meinem Bildschirm stammt von einem soziologisch-statistischen Text von Samual Osborne im Independent mit dem Titel „Violence more common‘ in Bible than Quran, text analysis reveals“ (Textanalyse zeigt: Gewalt ist in der Bibel üblicher als im Koran).

Osborne schreibt:

Eine Analyse dazu, ob der Koran gewalttätiger ist als die Bibel, stellte fest, dass Töten und Zerstörung in den christlichen Texten häufiger vorkommt als in den islamischen.

Um zu untersuchen, ob der Koran wirklich gewalttätiger ist als seine jüdisch-christlichen Gegenüber, ließ der Softwareingenieur Tom Anderson den Text der heiligen Bücher durch ein Computerprogamm laufen, um herauszufinden, wer mehr Gewalt beinhaltet.

In einem Blogeintrag erklärt Anderson: „Das Projekt war von der laufenden Diskussion inspiriert, ob im Vergleich mit anderen großen Religionen mit islamischem Fundamentalismus zusammenhängender Terrorismus etwas Inhärentes und ausgeprägt Gewalttätiges im Islam gibt oder nicht.“

Anderson schließt seine Analyse mit der Feststellung:

Beim Vergleich der drei religiösen Texte zu den acht wichtigsten Emotionen stellen wir fest, dass das Alte Testament das „wütendste“ ist (einschließlich der meisten Erwähnungen von „Abscheu“; es enthält auch die geringste Anzahl an „Freude“.

Wenn die Frage der Gewalt in der Bibel gegenüber der im Koran aufgeworfen wird, wird das fast immer getan, um den Islam von jeglicher Schuld an den Ergebnissen seiner eigenen theokratisch-ideologischen Neigungen zu befreien. Daher lassen Statistiker wie Anderson die Texte der Bibel, des Neuen Testaments und des Koran durch Computerprogramme laufen, die Gewaltverweise innerhalb dieser Texte tabellarisch darstellen.

Die Ergebnisse demonstrieren, dass die Bibel mehr Gewaltakte darstellt als es der Koran tut.

Das überrascht angesichts der Länge und des Alters der Bibel kaum, allerdings geht das komplett an dem vorbei, worum es geht.

Während die Bibel, das Neue Testament und der Koran voller Gewalt sind, tendieren Gewalt in der Bibel und dem Neuen Testament dazu beschreibend zu sein, während Gewalt im Koran dazu tendiert Gewalt vorzuschreiben.

Die Bedeutung dieser Unterscheidung ist der Schlüssel für die Art der unterschiedlichen Quellen.

Wir lesen zum Beispiel in 2. Könige 2,23-25 zu Elisa, dem Nachfolger Elias:

23 Von dort ging er nach Bet-El. Während er den Weg hinaufstieg, kamen junge Burschen aus der Stadt und verspotteten ihn: Sie riefen ihm zu: Kahlkopf, komm herauf! Kahlkopf, komm herauf!
24 Er wandte sich um, sah sie an und verfluchte sie im Namen des Herrn. Da kamen zwei Bärinnen aus dem Wald und zerrissen zweiundvierzig junge Leute.
25 Von dort ging er zum Berg Karmel und kehrte dann nach Samaria zurück.

Das ist aber mal ein Bild.

Nach Angaben der Bibel schickte Gott ein Paar Bärinnen aus dem Wald um zweiundvierzig Kinder zu ermorden oder anderweitig zu verletzen, weil sie es wagten einen Propheten Judas zu verspotten.

Im Koran lesen wir in Sure 5,33, der Sure Al-Ma’idah, jedoch dies:

Der Lohn derer, die Krieg führen gegen Allah und Seinen Gesandten und Unordnung im Lande zu erregen trachten, wäre der, dass sie getötet oder gekreuzigt werden sollten oder dass ihnen Hände und Füße an den gegenüberliegenden Seiten abgeschlagen werden sollten für den Ungehorsam oder dass sie aus dem Lande vertrieben würden. Das würde eine Schmach für sie sein in dieser Welt; und im Jenseits wird ihnen schwere Strafe;

Obwohl das Abschlagen von Händen und Füßen an den gegenüberliegenden Seiten des Körpers ein mächtig interessanter und widerlicher Ansatz des islamischen Rechtswesens ist, ist das nur ein Beispiel der vielen, vielen gewalttätigen Beschreibungen in diesen Büchern.

Man aus einem einzelnen Beispiel kann keine endgültigen Schlüsse zur Natur der Text ziehen, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass meine provisorische Schlussfolgerung zum Unterschied des Beschreibenden/Vorschreibenden zwischen Bibel und Koran Bestand haben würde.

Als Minimum steht es für einen gerechtfertigten Erklärungspunt in Sachen Forschung.

Die erste Frage, die man also stellen sollte, ist nicht die nach der Quantität der Gewalt in der Bibel oder dem Neuen Testament gegenüber dem Koran, sondern die Absicht und die Natur dieser Gewalt.

Soweit ich es sagen kann, so voreingenommen, wie ich bin, fordert der Koran die Unterwerfung oder Ermordung der Ungläubigen.

Die Bibel der Juden tut es nicht.

20 Gründe, warum jede Botschaft des Auslands nach Jerusalem umziehen sollte

Der Welt sagen, was sie vor langer Zeit schon hätte einsehen müssen

Mordechai Kedar, Israel National New, 7. Dezember 2017

Arabische und muslimische Führer und Sprecher haben versucht die gesamte Welt einzuschüchtern, um weitere Staaten – ungeachtet Trumps Erklärung – davon abzuhalten Jerusalem als Israels Hauptstadt anzuerkennen und ihre Botschaften nach Jerusalem zu verlegen. Es ist an der Zeit der Welt zu sagen, was sie schon vor langer Zeit hätte einsehen müssen.

1. Jerusalem, die Hauptstadt des Staats des jüdischen Volks, ist eine der ältesten Hauptstädte der Welt. Sie wurde unter der Herrschaft König Davis zur Hauptstadt Israels – d.h. im Jahr 1003 vor unserer Zeitrechnung, vor 2030 Jahren, als die Hauptstädte der Länder, die die Anerkennung ablehnen, noch morastige Sümpfe, grüne Wälder oder unfruchtbare Wüsten waren. Die Geschichte der ältesten Nationen Europas, der Griechen und Römer, beweist ohne Zweifel, dass Jerusalem bereits die Hauptstadt der jüdischen Nation in uralten Zeiten war.

2. Die Juden sind das einzige indigene Volk des Landes Israel und lebten schon 1.613 Jahre vor der Geburt des Islam im Jahr 610 unserer Zeitrechnung in Jerusalem. Um es ganz direkt zu sagen: Die Juden lebten in Jerusalem, als die Vorväter des Islam immer noch heidnische Nomaden auf der Arabischen Halbinsel waren; was gibt also den Muslimen von heute das Recht dagegen zu sein, dass Jerusalem als Hauptstadt des jüdischen Staates anerkannt wird?

3. Kann sich irgendjemand vorstellen, dass muslimische Drohungen mit Terroranschlägen, Demonstrationen oder unkontrollierten Krawallen genug Einfluss haben, um die politischen Entscheidungen von Weltmächten einzuschränken oder steuern?

4. Gibt es in der Welt irgendein anderes Land, das die Diktate anderer Staaten bezüglich des Standorts seiner Hauptstadt akzeptiert?

5. Warum erkennt die Welt die israelische Souveränität in Jerusalem trotz Israels Befreiung des östlichen Sektors der Stadt von illegaler und illegitimer jordanischer Besatzung nicht an, die von der Welt nicht anerkannt wurde?

6. König Abdallah II., der Monarch von Jordanien, versucht Israel unter Druck zu setzen, dass es einen Palästinenserstaat auf den Hügeln von Judäa und Samaria mit seiner Hauptstadt in Ostjerusalem errichtet. Warum verzichtete sein Vater, König Hussein, der 1952 den Thron bestieg, darauf bis Israel Ostjerusalem, Judäa und Samaria 1967 von jordanischer Besatzung befreite?

7. Die Arabische Liga fordert, dass Israel einen Palästinenserstaat auf genau dem Gebiet gründet, der von Abdallah II. umrissen wurde. Warum forderte sie nicht dasselbe von König Hussein, der 1952 den Thron bestieg, sondern wartete stattdessen, bis Israel Ostjerusalem, Judäa und Samaria 1967 befreite?

8. Viele Regierungen und internationale politische Persönlichkeiten befürworten die Gründung eines Palästinenserstaats in Judäa und Samaria mit Ostjerusalem als Hauptstadt. Warum forderten diese furchtlosen Kämpfer für Gerechtigkeit dasselbe vor 1967 nicht von König Hussein, während er über Gebiete herrschte, die Israel zugestanden, aber von Jordanien illegal erobert wurden?

9. Während seines Wahlkampfs um die US-Präsidentschaft versprach Donald Trump unmissverständlich die US-Botschaft in Israel von Tel Aviv nach Jerusalem zu verlegen und man kann mit Sicherheit annehmen, dass viele Wähler, Christen wie Juden, als Folge davon für ihn stimmten. Er ist daher daran gebunden diese Versprechen zu erfüllen oder seine Glaubwürdigkeit zu verlieren, besonders weil nächstes Jahr Kongresswahlen anstehen, während Präsidenten- und Senatswahlen nur noch drei Jahre entfernt sind.

10. Ziehen erst einmal alle Botschaften nach Jerusalem, dann werden Israels Feinde erkennen, dass ihr Krieg gegen den jüdischen Staat gescheitert ist und dass sie diesen Fehlschlag nur noch eingestehen und Israel als Fait accompli akzeptieren können, das zu bekämpfen es keinen Grund mehr gibt. Das ist übrigens die Definition von „Frieden“ im Nahen Osten. Aus diesem Grund wird die Verlegung aller Botschaften des Auslands nach Jerusalem als beträchtlicher Schritt im Bemühen um Frieden zwischen Israel und der arabischen und islamischen Welt dienen.

11. Eine der internationalen Organisationen, die die Welt auffordern Jerusalem nicht als Israels Hauptstadt anzuerkennen, ist die Organisation der Islamischen Konferenz (OIC), die aus 57 islamischen Staaten weltweit besteht. Dies Organisationen wünschen neben anderen Zielen, dass ist gemäß des Völkerrechts illegal gemacht wird den Islam zu kritisieren, womit zwei fundamentale und wichtige Freiheiten abgeschafft werden würden, die für die moderne Kultur grundlegend sind: Die Gedankenfreiheit und die freie Meinungsäußerung. Jeder, der seine Gedankenfreiheit und freie Meinungsäußerung wertschätzt, ist verpflichtet alles zu unterstützen, wogegen diese Organisation ist und sicherzustellen, dass diese Organisation außerhalb des Bereichs der menschlichen Zivilisation gestellt wird.

12. Islamische Opposition gegen die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels entstammt dem Glauben des Islam, dass das Judentum und alle anderen Religionen überholt sind, was nur den Islam als wahren Glauben übrig lässt. Jerusalem als Israels Hauptstadt anzuerkennen gewährt dem Judentum den Status einer lebenden Religion, einer, die den Islam bedroht, der die Welt kam, um „alle bestehenden Religionen abzulösen“ (Koran, Sure 9,33). Die Welt muss den Muslimen mitteilen, dass von ihnen erwartet wird sich um ihre eigenen Angelegenheiten zu kümmern und die anderen Religion in Ruhe zu lassen. Das Judentum ist gesund und munter und stellt keine Bedrohung irgendeiner anderen Religion dar. Wenn der Islam unfähig ist in Frieden mit anderen Religionen zu leben, wird er überarbeitet werden müssen, um „andere“, auch die Juden, als Menschen mit anderer Religion und heiligen Stätten – z.B. Jerusalem – sowie das Recht sich ihnen entsprechend zu verhalten, wie sie sich entscheiden, zu akzeptieren.

13. Es ist kein Geheimnis, dass die meisten im Land Israel lebenden Araber (alias Palästinenser), ihre sie umgebenden Mitaraber und –muslime Israel nicht als legitimen Staat wo auch immer betrachten werden, denn gemäß dem Islam müssen die Juden (und ebenso die Christen) unter islamischer Dominanz und Schutz als demütige Dhimmis leben. Das bedeutet natürlich Bürger vierter Klasse zu sein, mit den eingeschränkten Rechten die ihnen vom Scharia-Gesetz gewährt werden. Die Scharia verweigert den Juden das Recht an eigenem Land und verweigert die Anerkennung Jerusalems als Israels Hauptstadt, weil das dem islamischen Recht widerspricht. Diesen Forderungen nachzukommen bedeutet im Wesentlichen, dass die moderne Welt sich zu ihrer Beschämung der islamischen Weltsicht und der islamischen Scharia beugt, die beide aus dem 7. Jahrhundert stammen. Kann sich irgendjemand, der an die Freiheit des Menschen und sein Recht auf Würde glaubt, ehrlich vorstellen das zu unterstützen?

14. Ein weiterer islamistischer Grund für die muslimische Gegnerschaft der Anerkennung Jerusalems als Israels Hauptstadt ist das islamische Religionskonzept von Land als Faktor in Israels Konflikt mit seinen Nachbarn.

Gemäß der Lehre des Islam kann jedes Land sich dem Islam anschließen und zum „Haus des Islam“ statt des „Hauses des Krieges“ werden. Es gibt gemäß dieser Denkweise keinen legitimen Weg dafür, dass ein Land aus dem Eigentum des Islam entfernt wird, wenn es erste einmal unter der Herrschaft des Islam stand, wie lange oder kurz auch immer das gewesen sein mag. Jerusalem als Israels Hauptstadt anzuerkennen stempelt ein Genehmigungssiegel  auf die Gründung des jüdischen Staats auf Land, das einst von Muslimen erobert wurde. Das steht daher in direktem Widerspruch zu der Art, wie der Islam die Staaten der Welt sieht. Diese Welt wird sich fragen müssen, ob sie bereit ist so zu handeln, wie der Islam die Welt betrachtet oder ob sie für die international anerkannten Verhaltensnormen einsteht, nach denen niemand darin eingreift, welche  Hauptstadt ein Land sich wählt.

15. Viele Muslime behaupten, die Jerusalemfrage müsse als Teil einer Friedensvereinbarung zwischen Israel und den im Land Israel lebenden Arabern (alias Palästinensern) gelöst werden. Was ist die Verbindung zwischen der Gründung eines zukünftigen Staates – sollte diese jemals sich jemals zutragen – und der der Anerkennung Welt für die Tatsache, dass Jerusalem die Hauptstadt der jüdischen Nation ist und immer gewesen ist?

16. Terrororganisationen wie Hamas, Islamischer Jihad und Hisbollah verkündeten lauthals ihre Opposition zur Anerkennung Jerusalems als Israels Hauptstadt. Diese Mitteilungen beinhalten versteckte Drohungen zu ihren Absichten auf die Anerkennung mit mittels Terroranschlägen zu reagieren. Hätte Präsdient Trump darauf verzichtet Jerusalem anzuerkennen, hätte das eine erbärmliche Kapitulation gegenüber dem Terror bedeutet, die nur zu weiteren Drohungen in der Zukunft geführt hätte. Die Zustimmungsrate dieser radikalen Gruppen geht in der muslimischen Welt nach oben, wenn Politiker und Staaten ihnen nachgeben, sie bringt mehr Freiwillige in ihre Reihen und erhöht die Spenden ihrer Anhänger. Die Anerkennung Jerusalems als Israels Hauptstadt versetzt dem Terror einen Schlag – einen Schlag für sein Image und seine Fähigkeit finanzielle Unterstützung und Freiwillige anzuwerben.

17. Die Araber eroberten 1948 Jerusalem, legten das jüdische Viertel der Altstadt in Trümmer und rissen Dutzende Synagogen ab. Während 19 Jahren der Besatzung – von 1948 bis 1967 – zerstörten sie mutwillig große Teile des uralten jüdischen Friedhofs auf dem Ölberg und nutzten die Grabsteine zum Bau von Häusern und um Straßen zu pflastern, verhinderten, dass Juden die heiligen Stätten besuchten, die in der heiligsten Stadt des Judentums liegen. Es ist wichtig das kriminelle Graben anzuführen, das die Islamische Waqf und die Islamische Bewegung – mit nichts weniger als Baggern – auf dem Tempelberg durchführte und so unschätzbar jüdische, christliche und andere Artefakte zerstörte. Wie die muslimischen Araber mit der Stadt, ihren Einwohnern, ihrer Vergangenheitsgeschichte und ihren heiligen Stätten umgehen, macht sie ungeeignet dafür eine Meinung zu ihrem Status und ihrer Zukunft zu bekunden. Wenn die Welt ihre Meinungen ignoriert und Jerusalem als Israels Hauptstadt anerkennt, dann haben sie einzig sich selbst etwas vorzuwerfen. Das nicht zu tun steigert ihre Hoffnungen wieder über die Stadt zu herrschen und zur Diskriminierung der Juden zurückzukehren, ihre Häuser und Synagogen zu zerstören und ihren Zugang zu den heiligen Stätten zu verhindern, wie sie es bis 1967 machten.

18. Während der 19 Jahre arabischer Besatzung von Ostjerusalem schossen und töteten arabische Heckenschützen unschuldige Juden, die auf den Straßen von Westjerusalem unterwegs waren, was Israel zwang Betonmauern entlang der Straßen und Bürgersteige zu bauen, um die Passanten zu schützen. Diese Scharfschützen zielten so, dass ihre Schüsse durch die Fenster in Privathäuser gingen, was die Ermordung und Verwundung vieler jüdischer Einwohner der Stadt zur Folge hatte. Die aufgeklärte Welt muss den Arabern sagen: „Ihr habe gezeigt, dass ihr es nicht wert seid diese heilige Stadt zu regieren, nicht einmal ihren östlichen Teil, denn wer kann garantieren, dass ihr nicht wieder zu dem Tun zurückkehrt, das ihr 19 Jahre lang an den Tag gelegt habt?“

19. Die letzten 50 Jahre hindurch, seit Israel Jerusalem von arabischer Besatzung befreite, ist es eine offene Stadt – offen für Juden, Christen, Muslime und jede andere Religion. Freie Religionsausübung wird allen garantiert (außer Juden, denen es nicht erlaubt ist uaf dem Tempelberg zu beten, weil die muslimischen Krawallbrüder mi Gewalt reagieren), es gibt freien Zugang zu allen heiligen Stätten. Millionen Touristen haben Jerusalem seit 1967 besucht und erzählen wie seine einzigartige Atmosphäre einen spirituellen Eindruck hinterlassen hatte. Israel hat bewiesen, dass es der einzige Staat in der Region ist, der es verdient Jerusalem zu verwalten und es frei zu halten – so wie es Israel selbst ist.

20. Am allerwichtigsten: Jerusalem wird in der Bibel hunderte Male mit verschiedenen Namen erwähnt, während es im Koran überhaupt nicht auftaucht, nicht unter irgendeinem der vier Namen, die es auf Arabisch für es gibt; sie lauten: Beis Almaquds (das Haus des Tempels) – ein Name, der in einem Hadith (islamischen mündlichen Gesetz) auftaucht; Ilya, eine Kurzversion von Ilya Capitolina, der Name, der der Stadt von den Römern gegeben wurde; Orschalem, das von den Christen verwandt wurde; und Al-Quds, ein jüngerer Name.

Jerusalem ist den Sunniten heilig, nicht den Schiiten. Die Sunniten wollen an einem Punkt in der Geschichte – ca. 682 – Mekkas Bedeutung herunterspielen und versuchten eine Haddsch-Pilgerreise nach Jerusalem statt nach Mekka zu initiieren. Diese auf islamischen Quellen basierende Tatsache macht aus jeglichem Anspruch Jerusalems als dem Islam innewohnend heilig in Fake News, die Machtkämpfen des siebten Jahrhunderts unter den Anhängern Mohammeds entstammt. Muss die Welt in Übereinstimmung mit diesen Lügen, falschen Fablen und großen Erzählungen von fliegenden Pferden handeln, die aus dem Islam des siebten Jahrhunderts stammen.

Zusammengefasst lautet das einzige Ergebnis, zu dem man aus den oben angeführten zwanzig Punkten kommen kann, dass es keine Logik in der Tatsache gibt, dass so viele Länder Jerusalem immer noch nicht als Israels Hauptstadt anerkennen. Es ist an der Zeit, dass sie sich eine Scheibe von Präsident Trump abschneiden und ihre Botschaften nach Jerusalem verlegen. Je eher, desto besser.

Stimmt es, dass die UNO Israel schuf? Siebzig Jahre nach der Resolution 181 der UNO-Vollversammlung

Dore Gold, Inistitute for Contemporary Affairs, 21. November 2017

Wir nähern uns jetzt dem 70. Jahrestag der Resolution 181 der UNO-Vollversammlung, die auch als Teilungsplan bekannt ist, die am 29. November 1947 beschlossen wurde. Es wird oft fälschlich behauptet, dass die Vereinten Nationen den Staat Israel mit der Resolution 181 schufen. Das ist völlig unzutreffend.

UNO-Resolution 181 nahm die Vorstellung auf, die um die 1917 um die Balfour-Erklärung aufkam, entstand auch mit dem Völkerbund-Mandat von 1922, de aber dann ausdrücklich einen unabhängigen jüdischen Staat an der Seite eines arabischen Staates forderte. Was Resolution 118 vor 70 Jahren machte: sie bot internationale Legitimität für den jüdischen Anspruch auf Eigenstaatlichkeit. Es war ein moralisch bedeutender Akt, aber wie alle Resolutionen der UNO-Vollversammlung war sie rechtlich nicht bindend.

Was Israel gründete, waren aber nicht die Handlungen der Vereinten Nationen. Was Israel tatsächlich gründete war die Unabhängigkeitserklärung durch Israels ersten Premierminister David Ben-Gurion am 15. Mai 1948. Bis heute sind nicht die Taten der der UNO das, was Staaten gründe, trotz dem, was Mahmud Abbas vielleicht hofft. Wenn man sich zuletzt gegründete Länder ansieht – Osttimor, Kosovo, den Südsudan – dann wurden sie alle durch eine Unabhängigkeitserklärung ihrer Führer gegründet. Selbst vor kurzem in Kurdistan gab es keine Unabhängigkeitserklärung. Sie haben keinen unabhängigen Staat.

Die Resolution 181 hat einen sehr wichtigen Teil, der die Internationalisierung Jerusalems durch die Schaffung einer separaten Einheit forderte, die auf Latein als corpus separatum bekannt ist. Das ist nicht nur ein Fall für Historiker, denn der in Resolution beinhaltete Internationalisierungsvorschlag kam über Jahre hinweg immer wieder auf. Zum Beispiel schrieb am 1. März 1999 der deutsche Botschafter in Israel eine Verbalnote an das Außenministerium Israels, in der erklärt wurde, dass das corpus separatum der Resolution 181 von 1947 die Basis für jegliche Lösung der Jerusalemfrage bildet. Deutschland hatte damals die EU-Präsidentschaft inne, also war das nicht einfach die Meinung des einen Landes; es ist denkbar, dass es sie alle europäischen Staaten repräsentierte.

Kurz darauf begann eine Kampagne bei den Vereinten Nationen, die die Wiederbelebung von Resolution 181 forderte; angeführt wurde sie von palästinensischen UN-Beobacher Nasser al-Qudwa. Sogar Yassir Arafat war im UNO-Hauptsitz gewesen und besuchte Generalsekretär Kofi Annan. Als ich das als israelischer Botschafter damals beobachtet, wandte ich mich an Premierminister Benjamin Netanyahu und Außenminister Ariel Sharon, um Weisung zu erhalten – und ich erinnere mich, als sei das gestern gewesen.

Sharon sage mir: „Geh zurück zu Ben-Gurions Rede in der Knesset vom Dezember 1949, denn Ben-Gurion machte klar, dass diese Klauseln der Resolution 181, die die Internationalisierung Jerusalems forderten, jetzt null und nichtig waren.“ Warum waren sie null und nichtig? Warum war das eine angemessene Reaktion? Denn die UNO schien über Resolution 181 die Verantwortung für Jerusalem zu übernehmen, aber als arabische Armeen gegen den entstehenden jüdischen Staat aufmarschierten, Jerusalem belagerten und die Altstadt von Positionen bei Bethlehem im Osten und im Norden bombardierten, unternahm die UNO nichts. Wie Ben-Gurion im Dezember 1949 in seiner Rede vor der Knesset erklärte: „Die UNO rührte keinen Finger.“

Als Ergebnis erklärte Ben-Gurion: „Wir können die Entscheidung vom 29. November 1947 nicht als im Besitz von welcher weiteren moralischen Kraft auch immer betrachtet werden, da die UNO ihre eigenen Entscheidungen nicht umzusetzen in der Lage war.“ Dann erinnerte er die UNO: „Das Volk, das 2.500 Jahre lang den an den Flüssen Babylons geleisteten Eid einlöste Jerusalem nicht zu vergessen – dieses Volk wird sich niemals mit der Trennung von Jerusalem versöhnen.“ Jerusalem musste Teil Israels sein.

Acht Tage später verkündete er der Welt: „Für den Staat Israel hat es immer und wird es immer nur eine Hauptstadt gegeben – Jerusalem, die Ewige.“ Ben-Gurion verhandelte nicht den Standort von Botschaften. Im Dezember 1949 verlegte er die Hauptstadt Israels von Tel Aviv nach Jerusalem, kurz nachdem der jüdische Staat wiedergeboren war.

Warum Medien und Amtsträger „Allahu Akbar“ falsch übersetzen

Muslimführer „wollen , dass die wahre Bedeutung der Redewendung im Dunklen bleibt“

Art Moor, WoldNetDaily, 2.November 2017

Video von Sayfullo Saipov, nachdem er am 31. Oktober 2017 mit einem Mit-Laster über einen Fahrradweg in Lower Manhattan gefahren sein und acht Personen getötet sowie 12 verletzt haben soll.

Als Dienstag die furchtbare Sondermeldung kam, dass der Fahrer eines Mietlasters von Home Depot in New York City Fußgänger und Radfahrer niedergefahren hatte, kam den meisten Amerikanern natürlich der Begriff „Terrorismus“ in den Sinn.

Als Berichte aufkamen, dass Zeugen den Täter „Allahu Akbar“ schreien hörten, gestanden selbst Gesetzeshüter, die normalerweise zögern solchen Vorfällen das Etikett Terrorismus zuzuweisen, ein, dass sie sich mehr als einen tragischen Unfall ansahen.

„Allahu Akbar“ ist eine arabische Redewendung, die für diese Zeit nach dem 9/11 von Bedeutung geworden ist, doch in der Folge des Anschlags von Dienstag, bei dem acht Personen getötet und ein Dutzend verletzt wurden, wurde sie von einem Amtsträger nach dem anderen und einem Nachrichtenorgan nach dem anderen falsch übersetzt, die darauf bestanden sie bedeutet „Gott ist groß“.

Eine exakte Übersetzung – und das bestätigt selbst Google Translate – lautet „Allah ist der Gröte“ oder wörtlich: „Allah ist größer“, wie in: Der Gott Alah ist größer als alle anderen Götter.

Die Interpretation ist wichtig, argumentiert der Islamexperte Robert Spencer, den sie macht klar, dass die Bedrohung, der sich die westliche Zivilisation gegenüber sieht, in einem historischen Dogma globaler Eroberung ihre Wurzeln hat.

„‘Gott ist groß‘ ist eine nichtssagende, fromme Äußerung. „Allah ist größer“ ist eine Erklärung von Vorherrschaft und Überlegenheit und des Siegs über die Ungläubigen“, sagte Spencer gegenüber WND.

„Ersteres ist nur ein Ausdruck, Letzteres eine Kriegserklärung und eine des Sieges in diesem Krieg“, sagte Spencer, der Direktor von Jihad Watch und Autor von 17 Büchern über den Islam.

In voller Kenntnis der Angst, die „Allahu Akbar“ bei Amerikanern hervorruft, brachte die New York Times am Donnerstag einen Artikel mit der Überschrift „‘Allahu Akbar!’ An Everyday Phrase, Tarnished by Attacks.“ (‚Allahu Akbar‘, eine Alltags-Redewendung, auf die Anschläge getrübt worden sind.)

Times-Reporter Eric Nagourney übersetzte die Redewendung auf typische Weise falsch, als er schrieb: „Die arabische Redewindung, die einfach ‚Gott ist groß‘ bedeutet, ist, so scheint es, inzwischen mit Terror verknüpft.“

CNNs Jake Tapper übersetzte sie nach dem Anschlag von Dienstag falsch, als er kommentierte: „Allahu Akbar“ ist „wird manchmal unter den wunderbarsten Umständen gesagt“.

TApper, der mit Fox News-Moderator Sean Hannity wegen dieses Kommentars in ein Gefecht auf Twitter geriet, sagte einem Gast seiner Sendung „The Lead“: „Der arabische Anfeuerungsruf ‚Allahu Akbar‘, Gott ist groß, wird manchmal unter den wunderbarsten Umständen gesagt. Und allzu oft hören wir ihn in Momenten wie diesen.“

„Harmloser Ausdruck“

Nagourney von der Times vermerkte jüngste Beispiele dafür, dass Terroristen bei Anschlägen „Allahu Akbar“ brüllen, darunter der verdächtige Sayfullo Saipov vom Dienstag. Aber er schrieb, für den Durchschnittsmuslim „ist Allahu Akbar ein so gewöhnlicher Spruch, dass es absolut nicht wert ist das zu hervorzuheben“.

Er zitierte einen Religons- und Politikwissenschaftler der arabischen Welt, H. A. Hellyer, der sagte: „Es ist ein ziemlich harmloser Ausdruck.“

H. A. Hellyer

Der in London beheimatete Hellyer sagte, wen er mit seiner Familie spazieren geht, dann kommen manchmal Fremde auf ihn zu und sagen „Allahu akbar“!

Nagourney stellte fest: „Viele Westler mögen es heutzutage kaum glauben, aber Herr Hellyer fährt da nicht vor Angst zusammen.“

„Ich gehe mit meinen Kindern spazieren“, sagte Hellyer, „und jemand sagt: ‚Oh, die sind aber süß! Allahu akbar.‘ Und ich witzele: ‚Danke – hören Sie jetzt auf mit meinen Kindern zu reden.“

Spencer erklärte gegenüber WND, warum Establishment-Medien wie die New York Times damit davonkommen, ständig Fehlübersetzungen der Wendung zu veröffentlichen.

„Sie können auf die Ignoranz der meisten ihrer Leser zählen, auf den stillschweigenden Beifall von Muslimführern, die die wahre Bedeutung der Wendung verschleiert sehen wollen, sowie auf die Zusicherung, dass keiner ihrer Kollegen sie für diese Ungenauigkeit zur Rechenschaft ziehen werde, weil die Wahrheit ‚islamophobisch‘ sein würde“, sagte er.

Gefragt, ob es irgendeinen muslimischen Führer oder Wissenschaftler geben oder nicht geben würde, den die Times interviewen könnte, der die Dinge richtigstellen könnte, antwortete Spencer: „Nicht dass ich wüsste.“

Omar Ahmad, Gründer und früherer Vorsitzender von CAIR

Führer amerikanischer islamischer Organisationen wie das prominente Council on American-Islamic Relations (CAIR) mit Sitz in Washington haben Erklärungen islamischer Überlegenheit abgegeben. WND fand beträchtliche Beweise dafür, um die Behauptung eines Reporters zu stützen, dass CAIR-Mitgründer Omar Ahmad Muslimen bei einem Treffen in der San Francisco Bay Area sagte, der Islam „ist nicht in Amerika, um mit anderen Religionen gleichgestellt zu sein, sondern um dominant zu werden“, und der Koran „sollte die höchste Autorität in Amerika sein und der Islam die einzige anerkannte Religion auf der Erde“. CAIR-Sprecher Ibrahim Hooper sagte 2003 in einem Interview mit Michael Medved: „Wenn Muslime jemals die Mehrheit in den Vereinigten Staaten stellen, dann kann man sicher davon ausgehen, dass sie die US-Verfassung durch islamisches Recht ersetzen werden, da die meisten Muslime glauben, dass Gottes Gesetz menschgemachten Gesetz überlegen ist.“

„Allahs Vormachtstellung über alle anderen Gottheiten“

„Allahu Akbar“ nur als „‚Gott ist groß‘ zu übersetzen nimmt der Wendung ihren entscheidenden Aspekt der Vormachtstellung Allahs über alle anderen Gottheiten“, schrieb Yigal Carmon vom Middle East Media Research Institute (MEMRI) am Mittwoch.

Carmon zitierte MEMRIs Analyse vom Oktober 2016 zu Allahu Akbar, die erklärte, wie und warum die Wendung im Westen falsch verstanden und falsch übersetzt wid.

Der Bericht bestätigte: „Konzepte aus einer Sprache in eine andere zu übersetzen ist ein schwieriges Unterfangen. Konzepte zu übersetzen, die in der Zielsprach keine Entsprechung haben, ist noch schwieriger. Religiöse Konzepte für eine Kultur zu übersetzen, in der die Religion aufgehört hat eine zentrale Rolle im Leben des Einzelnen und in der Gesellschaft zu spielen, ist das Schwierigste überhaupt.“

Die Ka’aba in der Al-Haram-Moschee während des Beginns der jährlichen Pilgerfahrt Haddsch im November 2001

Einer der Gründe für solche Falschübersetzungen, sagt MEMRI, „ist die Tatsache, dass in der modernen westlichen Welt der Kampf um Vormachtstellungen unter Religionen fast komplett eingestellt worden ist, bis zu dem Punkt, dass er, wo es ihn noch gibt, gewaltfrei ist.“

„Daher fehlt Erklärungen religiösen Glaubens, die einen kontinuierlichen Kampf um göttliche religiöse Vormachstellung verkörpern, eine moderne religiös/kulturelle konzeptionelle Basis, durch die sie im Westen verstanden werden kann; folglich fehlt ein linguistisches Äquivalent.“

Die amerikanischen Medien, sagte MEMRI, „sehen sich dem Risiko gegenüber bei der Übersetzung dieser islamischen Konzepte nicht verstanden zu werden und ziehen es vor eine ungefähre Übersetzung zu bieten, obwohl es durch diese von Haus aus fehlleitet.“

Der Bericht bestätigte, dass „Allahu Akbar“ im Verlauf der Jahrhunderte ebenfalls von nichtreligiösen Muslimen in den Mund genommenen wird, sogar von christlichen Arabern.

Aber das hat eine Vielzahl von Bedeutungen befördert und eine „Übersetzung sollte immer den Kontext, den Sprechenden und seine Absicht spiegeln“.

Sayfullo Saipov

Was in den US-Medien oft geschieht, sagte MEMRI, „ist, wenn Allahu Akbar von einem Jihadisten gesagt wird, dann wird es übersetzt, als sei es von einem nicht religiösen Muslim oder einem christlichen Araber gesagt worden“.

„Das ist absolut falsch“, hieß es im MEMRI-Bericht. „Und wenn solche Falschübersetzungen immer wieder stattfinden, ob vorsätzlich oder aus Ignoranz, dann hat das eine zutiefst rechtfertigende Fehldarstellung des Konzepts und seiner kulturellen und religiösen Bedeutung zur Folge.“

Der Begriff Allahu Akbar, sagte MEMRI, verkörpert „den Kampf um die Vorherrschaft des Islam, Allahs und der wahren Gläubigen: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft; tatsächlich und symbolisch; militärisch, kulturell oder mittels Naturgewalten, die von Allah kontrolliert und dirigiert werden.

Er ist der Schlachtruf und die Hymne dieses Kampfs um die Vorherrschaft. Ein Sieg der Muslime ist ein Sieg des Islam und des Monotheismus und er ist Allahs Sieg über die falschen Göter.“

Der arabische Satz „la ilaha illa Allah“ wird von den Medien ebenfalls oft missverstanden; sie geben ihn als „Es gibt keinen Gott außer Gott“ wieder statt „Es gibt keinen Gott außer Allah“.

Die Erklärung der Vormachtstellung Allahs in diesem Satz schafft einen logischen Trugschluss, stellte MEMRI fest, „der an die Unsinn-Verse von Lewis Carroll erinnert.“

Der Bericht erzählt „den Kampf zur Etablierung der Vormachtstellung des monotheistischen Islam über die heidnischen Götzen Mekkas im siebten Jahrhundert“:

Damals war es ein Kampf um Vormachtstellung über andere Religionen, einschließlich monotheistischer, auf der Arabischen Halbinsel, der die Vertreibung der Nichtmuslime aus Mekka zur Folge hatte, wie es in der Zusammenstellung der Hadithe im Namen des Propheten Mohammed weitergegeben ist: „Ich werden die Juden und die Christen von der Halbinsel vertreiben“ – eine Verbannung, die bis heute gegen nichtmuslimische religiöse Institutionen in Kraft ist. Später war es ein Kampf gegen andere religiöse Reiche wie die Perser und die Byzantiner.

„Wenig echte Bedeutung“

Die Story der Times vom Donnerstag sagte „die Wendung ist auch – zum Betrübnis vieler Muslime – von Jihadisten aufgenommen worden, die behaupten der Islam rechtfertige ihre Anschläge im Namen Gottes auf unschuldige Zivilisten“.

Der arabische Gelehrte Hellyear aber, berichtete die Times, „wies jedoch darauf hin, dass das am Ende wenige echte Bedeutung hatte.

Die Menschen mögen die Schlagzeile über den Anschlag lesen und sagen: ‚*Oh, er sagte Allahu Akbar‘, das hat also eine Bedeutung‘“, sagte Hellyer. ‚Nun, wahrscheinlich bedeutet es, dass er glaubt es bedeute etwas – aber das sollte nicht bedeuten, dass jeder, der Allahu Akbar sagt, plötzlich kurz davor steht eine Gewalttat zu verüben. Weit gefehlt.“

Nagourney sprach auch mit Mohamed Andeel, einem ägyptischen Karikaturisten und Autor, der, wie der Reporter schrieb, „sich fragt, ob es das wert ist Nichtmuslime die wahre Bedeutung von Allahu Akbar zu lehren.“

Andeel asgte: „Wenn man Leuten sagt, sie sollten keine Angst vor etwas haben, dann werden sie im Grunde lernen vor etwas anderem Angst zu haben.“

Kardinalfehler im Denken des Westens (2) – Führende Amerikaner zeigen täglich, dass sie den Nahen Osten nicht begreifen – und deshalb versagt ihre Politik

Der Westen hat immer und überall das Rezept parat, um den Nahost-Konflikt zu lösen. Seit Jahrzehnten wird das Rezept ausprobiert und sein Scheitern nicht akzeptiert – schon gar nicht als Anlass genommen, das Konzept zu überdenken.

Führende Amerikaner zeigen täglich, dass sie den Nahen Osten nicht begreifen – und deshalb versagt ihre Politik

Barry Rubin, 5. Juni 2009

General David Petraeus ist für seine schwere Arbeit im Irak in den höchsten Tönen gelobt worden und ich möchte ihm hier keinen Respekt verwehren. Aber jeden Tag äußern führende Amerikaner etwas, das ihr Versagen die Nahost-Politik zu begreifen zeigt; und das ist der Grund, dass ihre Politik nicht funktioniert.

Es ist nicht die Frage der Haltung zu Israel, die gewöhnlich das Problem ist, sondern die Karikatur arabischer Politik, die in ihren Köpfen sitzt.

Petraeus sagte in einem Interview mit der Zeitung al-Hayat – vorausgesetzt seine Worte sind vollständig und genau wiedergegeben worden – die US-Regierung betrachte die Hisbollah als Terror-Organisation, die nicht zur Stabilität des Libanon beitrage.

Wenn das stimmt, bedeutet es, dass eine von der Hisbollah dominierte Regierung oder selbst eine Koalition, in der die Hisbollah Veto-Macht hat, keine Unterstützung und Hilfe der USA erhalten wird. Wir werden sehen, ob das wirklich passiert.

Aber hier ist die Bemerkung, die ich herausheben möchte:

„Die Rechtfertigungen der Hisbollah für ihre Existenz werden nichtig, wenn die Palästinenserfrage gelöst wird. Eine Vereinbarung über einen Friedensprozess im Nahen Osten zu erreichen, wird für einige Gruppen die ‚Begründungen für ihre Existenz‘ eliminieren.“

Es ist wirklich schockierend. Erstens ist die Hisbollah eine Organisation, die – mit viel Erfolg – die Führung aller libanesischen Schiiten anstrebt. Von daher würde ein Ende des arabisch-israelischen Konflikts keine Auswirkungen welcher Art auch immer auf die Existenz der Gruppe haben.

Zweitens versucht die Hisbollah den Libanon im größtmöglichen Ausmaß zu beherrschen.

Drittens ist die Hisbollah ein Agent – keine Marionette, sondern ein echter Jünger, wenn auch mit ihrer eigenen, unabhängigen Entscheidungsgewalt – des Iran und Syriens. Selbst wenn die palästinensische Autonomie verschwinden sollte, würde Hisbollah weiter für die Interessen ihrer Sponsoren vertreten, die in ihren Absichten antiamerikanisch und Revolution ausübend sind.

Viertens ist die Hisbollah eine islamistische Gruppe, die den Libanon gerne in einen islamistischen Staat nach iranischem Vorbild verwandeln würde. Es ist nicht wahrscheinlich, dass das passiert, aber es ist ein Motiv, das über den arabisch-israelischen Konflikt hinaus geht und die Hisbollah weiter motivieren wird.

Und schließlich: Da die Hisbollah und ihre Sponsoren sich verschrieben haben den Konflikt für ihre eigenen politischen Zwecke zu nutzen und tatsächlich gegen Israels Existenz unter welchen Umständen auch immer sind, würde die Hisbollah, sollten Israel und die palästinensische Autonomie eine Friedensvereinbarung erzielen, extrem hart – und gewalttätig – daran arbeiten jegliche solche Vereinbarung zu sabotieren, sowohl durch Angriffe auf Israel aus dem Norden, als auch durch Unterstützung der Hamas beim Versuch die palästinensische Autonomiebehörde zu stürzen.

All dies ist elementar. Wenn Petraeus das nicht begreift, dann geht in der US-Politik etwas ernsthaft schief. Dass er das öffentlich sagt, ist noch schlimmer.

Nein, die arabisch-israelischen oder israelisch-palästinensischen Konflikte sind nicht der Kern von allem, das im Nahen Osten falsch läuft. Das von Petraeus gezeigte Denken ist das Gleiche, als würde man sagen, wenn der Westen der Sowjetunion die Kontrolle über Osteuropa gibt (1945) oder die USA Japan gegenüber genügend Respekt zeigt (1941) oder Großbritannien und Frankreich die westliche Tschechoslowakei Deutschland überlassen (1938), dann wird es keine Konflikte mit diesen Kräften mehr geben.

Die Hisbollah und andere radikale Islamisten mögen den Palästinensern helfen wollen Israel zu vernichten, aber sie existieren, weil sie Staatsmacht übernehmen und ihre Gesellschaften verändern wollen. Ist das wirklich so schwer zu begreifen?

Und selbst, wenn es eine vergleichbare Vereinbarung zur Beendigung des Konflikts gibt und die Palästinenser einen eigenen Staat erhalten, würden sie diese diplomatische Lösung ablehnen, sich also nicht völlig aus dem Geschäft zurückziehen.

Ironischerweise versteht das amerikanische Volk die Dinge oft besser als seine Eliten. In einer vor kurzem durchgeführten Umfrage von USA Today und Gallup bezweifelten die Amerikaner mit einer Marge von 66 zu 32 Prozent, „dass eine Zeit kommen wird, in der Israel und die arabischen Nationen in der Lage sein werden ihre Differenzen beizulegen und in Frieden zu leben“. Das ist die am wenigsten optimistische Einschätzung in Umfragen der letzten zehn Jahre.