80% der Palästinenser haben Zuhause Internet, fast jeder hat ein Smartphone

Elder of Ziyon, 25. Mai 2020

Das palästinensische Kommunikationsministerium veröffentlichte einige Statistiken, die zeigen, dass die Palästinenser zu den besser vernetzten Menschen der Welt gehören.

Rund 4,2 Millionen haben Handys – das entspricht 85% der Gesamtbevölkerung. Die Umfrage sagte allerdings auch, dass rund 75% aller im Alter über 10 Jahren ihre eigenen Mobiltelefone haben, während rund 87% aller über 10 Jahren ein Mobiltelefon nutzen, vermutlich ein Familienhandy.

Mehr als 80% der palästinensischen Familien Zuhause haben Internetzugang. 86% der über 10 Jahre nutzen soziale Netzwerke, die Zahl erreicht in der Westbank 90%.

Das hier sind nicht gerade Zahlen der Dritten Welt.

Wie und warum Muslime sich zum Islam selbst betrügen

Raymond Ibrahim, 12. Mai 2020

Scheik Ahmed al-Tayeb und Papst Franziskus

Ägyptens führender muslimischer Kleriker Scheik Dr. Ahmed al-Tayeb – auch bekannt als „der Wolf im Schafspelz“ von Papst Franziskus – behauptete vor kurzem eine nachweisbare Unwahrheit. Am 30. April 2020 erklärte der Großimam der angesehensten Universität der islamischen Welt, Al Azhar, während seiner Fernsehsendung, die jedes Jahr im Ramadan kommt und von Millionen in Ägypten und der arabischen Welt gesehen wird: „Der Islam strebt nicht nach Krieg oder Blutvergießen und Muslime wehren sich nur, um sich zu verteidigen.“

Dies ist natürlich eine Bestätigung der großartigen Schlussfolgerung, die bei einer kürzlich abgehaltenen Megakonferenz erreicht wurde, die sich der Suche nach Lösungen für „Extremismus“ widmet – und sie damit zum Gespött macht. In Ägypten von der Al-Azhar unter Teilnahme führender Repräsentanten aus 46 muslimischen Staaten veranstaltet, setzte al-Tayeb der zweitägigen Konferenz die Krone auf, indem er erklärte:

Jihad steht im Islam nicht synonym für Kampf; vielmehr ist der Kampf, der vom Propheten Mohammed und seinen Gefährten praktiziert wurde, nur einer seiner Typen; und das geschieht zur Abwehr der Aggression der Aggressoren gegen die Muslime, anstatt um die zu töten, die die Religion beleidigen, wie die Extremisten es behaupten.

Natürlich widersprechen solche Behauptungen mehr al einem Jahrtausend sowohl gut dokumentierter islamischer Lehre als auch islamischer Geschichte. Angefangen mit Mohammed – dessen spätere Kriege schwerlich defensiv, sondern Überfälle waren, die ihn und seine Anhänger stärken und im Ansehen über die Nichtmuslime erheben sollten – und unter den ersten „gerechten“ Kalifen und praktisch allen folgenden Sultanen und Herrschern bestand Jihad aus Überfällen, Abschlachten, Versklavung und im Idealfall der Eroberung von Nichtmuslimen, die die Einladung zur Annahme des Islam ablehnten. Man muss sich nur eine Landkarte der muslimischen Welt heute ansehen und erkennen, dass die riesige Mehrheit von all dem – der gesamte Nahen Osten, Nordafrika, die Türkei, Zentralasien im Osten bis nach Pakistan und darüber hinaus – durch gewalttätige Eroberung im Namen des Jihad in Besitz genommen wurde.

Statt aber Al-Tayeb einfach als weiteren Lügner abzutun, der versucht Gesicht zu wahren, lohnt es sich festzustellen, dass auf einer tiefer gehenden Ebene etwas anderes abgeht, wenn Muslime einander gegenüber darauf bestehen – in beiden Fällen sprach Al-Tayeb nicht zu Westlern, sondern zu anderen Muslimen – dass Jihad defensiver Natur ist.

Fakt ist, dass die überwältigende Mehrheit der Muslime, selbst die Terroristen, sich wie die meisten Menschen darauf festgelegt hat, sich und ihre Religion als „die Guten“ zu betrachten. Von daher gibt es eine implizite Übereinkunft zwischen ihnen ihre Religion immer mit angeborenen Konzepten von Gerechtigkeit darzustellen. Das hat verursacht, dass sie alles Erdenkliche tun, wie der aktuelle Fall nahelegt.

Zum Beispiel werden historische islamische Eroberungen in Arabisch oder anderen muslimischen Sprachen niemals als „Eroberungen“ bezeichnet; stattdessen sind sie futuhat – buchstäblich „Öffnungen“, durch die das Licht des Islam eintreten kann (oder fatah im Singular, wie die Palästinensergruppe sich bezeichnenderweise nennt). In diesem Zusammenhang erfolgte jeder Einfall in ein Land oder dessen Eroberung durch Muslime „selbstlos“, um widerspenstigen Ungläubigen den Islam zu bringen, die einfach, weil sie dem Islam Widerstand leisten, als die Aggressoren betrachtet werden.

Damit will gemäß einem Artikel mit dem Titel „The Wisdom of Jihad“ (Die Weisheit des Jihad), veröffentlicht von Islam Question and Answer (Islam – Frage und Antwort) der Jihad nicht „nur und einfach Nichtmuslime töten“; vielmehr „werden die Kuffar [Nicht-Muslime oder Ungläubige], die wir bekämpfen, selbst vom Jihad profitieren. Wir mühen uns gegen sie und bekämpfen sie, damit sie in die Religion Allahs eintreten, was Ihm genehm ist, was zu ihrer Rettung in dieser Welt und im Jenseits führen wird“.

Von daher ist zu verstehen, warum sogar sadistische Massenmörder und Pädophile wie der osmanische Sultan Mohammed (oder „Mehmet“) II. in der islamischen Geschichtsschreibung als „Mohammed der Öffner“ bekannt ist – denn es war er, der 1453 den widerstrebenden Bewohnern Konstantinopels das Licht des Islam brachte.

Dr. Ahmed ’Abdu Maher, ein ägyptischer Wissenschaftler und politischer Aktivist, verspottete einmal diese muslimische Logik in einem Video, in dem er eine hypothetische Frage stellte. Was, wenn Donald Trump – statt die Immigration aus ein paar terroristischen (zumeist muslimischen) Staaten zu verbieten und dafür als „Rassist“ verurteilt zu werden – der „selbstlosen“ Anschauung des Islams folgen und amerikanischen Muslimen Dreierlei zu Auswahl geben würde: Entweder ihr konvertiert zum Christentum oder ihr zahlt Jizya und lebt als Bürger zweiter Klasse oder ihr sterbt?

Wäre das rassistisch oder nicht? Wäre er ein Terrorist oder keiner? Wie können wir dann, wenn man bedenkt, dass wir in unserer islamischen Rechtsprechung, die ihr uns lehrt und von der ihr uns sagt, dass alle Imame übereinstimmen, dass die islamischen Öffnungen [d.h. Eroberungen] die Art sind, wie der Islam verbreitet wird? Diesem Wort „Öffnungen“ [futahat] gegenüber müssen wir sensibel sein! Diese islamischen Öffnungen bedeuten Schwerter und Töten.

Die islamischen Öffnungen, durch die Häuser, Festungen und Territorien verwüstet wurden, sind Teil eines Islam, dem zu folgen ihr uns motivieren wollt. Also frage ich, o Scheik, o Führer dieses oder jenes islamischen Zentrums in New York, würden Sie es mögen, wenn das Ihrer Frau und Ihrer Tochter angetan würde? … Dass Ihre Tochter [als Sklavin] an diesen Kämpfer geht oder Ihr Sohn an jenen Kämpfer, ein Fünftel [der Beute] an den Kalifen und so weiter? Ich meine: Ist das nicht das, was Sie als die Scharia Allahs bezeichnen?

Maher – dieser nominelle Muslim, der die hässlichen Realitäten der historischen Eroberungen des Islam erfasst hat – ist jedoch und leider in der muslimischen Welt ein seltenes Gut. Ein amerikanischer Islam-Historiker formulierte es so:

Die Eroberungen wurden von Anfang an als einer der unanfechtbaren Beweise für den Islam betrachtet. Sie zu bestreiten oder zu kritisch zu untersuchen – was in der muslimischen Welt erst noch geschehen muss – wird für Muslime, besonders Arabisch sprechende Muslime, sehr schmerzhaft werden. An jedem Punkt … hat, wenn Muslime versucht haben den militanten Jihad zugunsten des inneren, spirituellen Jihad aufzugeben… die Erinnerung an die Eroberungen und die Notwendigkeit sie zu rational zu machen, diese Bemühung überwältigt. Das Problem dürfte in dem Unwillen liegen sich der Tatsache zu stellen, dass die Eroberungen prinzipiell ungerechtfertigt waren. Sie waren keine „Befreiung“ und sie waren von den nicht muslimischen Völkern nicht gewünscht; sie wurden durchlitten und schließlich akzeptiert. [Understanding Jihad, S. 167]

Führer des Islam wie der Großimam al-Tayeb – den westlichen Mainstream kann man ebenfalls hinzurechnen – sind darauf festgelegt Muslime bezüglich der Vergangenheit des Islam (und daher der Gegenwart) zu täuschen. Und es wundert wenig; der „durchschnittliche“ Muslim, der die von der hässlichen Realität der Vergangenheit des Islam erfährt, fällt im Herzen oft von ihm ab, bleibt nur dem Namen nach Muslim.

Mit anderen Worten: Das Problem ist nicht nur, dass viele im Westen zum Islam und seiner Vergangenheit getäuscht werden; hunderte Millionen „normale“ Muslime werden ebenfalls getäuscht – und das aus genau demselben Grund.

Das Geheuchel der Welt über Israels Besetzung der Westbank

Jüdische Siedlungen sind nicht das Haupthindernis für Frieden mit den Palästinensern.

Eli Lake, Bloomberg, 28. Januar 2020

Blick auf die Westbank (Foto: Abir Sultan/AFP via Getty Images)

Zu einer Zeit, in der es sich der robustesten Wirtschaft in seiner Geschichte und tauender Beziehungen zu seinen arabischen Nachbarn erfreut, wird Israel zunehmend als Paria behandelt.

Israels Verbündete entziehen Organisationen den Gemeinnützigkeitsstatus, die Geld für jüdische Siedlungen sammeln. UNO-Organisationen wie der Menschenrechtsrat konzentrieren sich auf Israels Umgang mit den Palästinensern, während einige Menschenrechtsgruppen Airbnb unter Druck setzen Einträge aus der Westbank auszuschließen. Im Ausland verkaufte Waren, die von dort kommen, werden entsprechend etikettiert.

Israel hat die Westbank seit 1967 besetzt, als es das Gebiet im Sechstage-Krieg von Jordanien eroberte. Nach Angaben der Vereinten Nationen dürfen Staaten, die Territorium mit Gewalt erobern, dieses Territorium nicht mit seinen Bürgern besiedeln. Israel hat die jüdischen Siedlungen seit 1967 ausgeweitet, auf Land, das gemäß den Oslo-Vereinbarungen von 1993 den Großteil des zukünftigen Palästinenserstaats ausmachen wird. Gemäß den meisten Interpretationen sind diese Siedlungen illegal.

Das gilt auch für viele andere Besatzungen überall auf der Welt, vermerkt ein neuer Bericht der Foundation for Defense of Democracy. Aber wann war das letzte Mal, dass Sie etwas von einer Kampagne Boykott, De-Investition oder Sanktionen gegen Armenien wegen seiner Besetzung von Nargoni-Karabach in Aserbaidschan gehört haben?

Der Bericht untersucht, wie Völkerrecht in acht „eingefrorenen Konflikten“ angewendet wird, in denen ein Staat Territorium besetzt, das einem anderen gehört – und stellt zweierlei Maß fest, wenn es um Israel geht. „Das Problem besteht nicht einfach darin, dass die Vereinten Nationen, die Vereinigten Staaten, die Europäische Union, private Unternehmen und NGOs auf höchst wechselhafte Weise handeln“, heißt es darin. „Es ist so, dass ihre Politik selektiv ist und oft Einseitigkeiten offenbart, die tiefere Probleme im  internationalen System unterstreichen.“

Das Beispiel Russland ist aufschlussreich. 2020 hält Russland ukrainisches Territorium auf der Krim und im Donbass besetzt. Es besetzt die georgischen Provinzen Südossetien und Abchasien. Es besetzt das moldawische Territorium Transnistrien.

Aber Russland zahlt wirklich nur für seine Besetzung und Annexion der Krim einen Preis; diese hat dazu geführt, dass die USA und ihre europäischen Verbündeten Sanktionen gegen Teile der russischen Wirtschaft verhängen. Russland wurde ursprünglich wegen seiner Besetzung georgischen Territoriums sanktioniert, aber diese Sanktionen wurden 2009 nach einem unsoliden Waffenstillstandsabkommen aufgehoben, das von Russland gestützte Separatisten seitdem verletzt haben. Die EU behandelt transnistrische Waren als würden sie aus Moldawien kommen. Es gibt keine Handelsbeschränkungen aus dem georgischen Territorium, das Russland besetzt hält.

Die EU, hält der Bericht fest, hat ein „außergewöhnlich zusammenhangloses Herangehen an langgezogene Konflikte und Handel“. Zum Beispiel verlangt sie, dass alle aus israelischen Siedlungen exportierten Waren als aus besetztem Gebiet kommend etikettiert werden. Aber sie schließt die Region Westsahara, die von Marokko besetzt ist, als Teil des Freihandelsabkommens Marokkos mit der EU ein. Europa verbietet allen Handel mit der Krim, aber es reguliert keinen Handel mit Abchasien, Südossetien oder Transnistrien.

Teil des Problems ist gemäß des Berichts, dass mit Staaten, die sich entscheiden Territorium durch Stellfertreter-Streitkräfte zu besetzen wie das türkische Regime in Nordzypern oder die von Russland gestützten Separatisten im Donbass, selten auf die gleiche Weise umgegangen wird wie mit Staaten, die Territorium mit ihren eigenen Streitkräften besetzen. Ein weiteres Problem besteht darin, dass manche Institutionen der UNO aus Staaten zusammengesetzt sind, die ein politisches Interesse daran haben Israel zu dämonisieren.

Abgesehen davon ist Israel ein einzigartiger Fall. Es eroberte die Westbank in einem Krieg von einem von der UNO anerkannten Staat.[i] Heute argumentiert aber niemand, dass Israel das Land an Jordanien zurückgeben sollte. Stattdessen wird von Israel erwartet das von ihm eroberte Land zur Gründung eines neuen Staates zu übergeben. Das ist die wichtigste Weise, wie Israels Besatzung sich von den anderen eingefrorenen Konflikten unterscheidet, die so wenig Aufmerksamkeit erhalten.

Es ist allerdings wichtig anzumerken, dass Israels Besatzung nicht das Haupthindernis für Frieden im Nahen Osten ist. Palästinenserführer haben in der Vergangenheit Angebote für Eigenstaatlichkeit abgelehnt und bestehen immer noch darauf, dass jede Zweistaatenlösung den Nachkommen der vom Krieg 1948 verursachten Flüchtlinge die Rückkehr in ihre Häuser erlaubt. Während der Präsidentschaft von Barack Obama lehnten es Palästinenserführer ab sich mit Israels Premierminister zu treffen, selbst nach einem teilweisen Siedlungsbaustopp.

In diesem Sinne ist das zweierlei Maß in Bezug auf Israels Besatzung nicht nur unfair, es ist kontraproduktiv. Je eher die internationale Gemeinschaft die Illusion aufgibt, dass sie den jüdischen Staat zwingen kann einen palästinensischen Staat zu schaffen, desto schneller kann die harte Arbeit aus Kompromiss und Verhandlungen beginnen.

[i] Anmerkung heplev: Das Gebiet war von Jordanien zudem  illegal besetzt und es handelte sich um einen Verteidigungskrieg gegen arabische Aggressor-Staaten.

Beweist Muslim-Gewalt gegen Muslime, dass Jihad politisch angetrieben ist?

Demontage einer weithin vertretenen – aber falschen – Ansicht.

Raymond Ibrahim, Front PageMag, 3. Februar 2020

Am 18. Januar begann eine schiitische Rebellengruppe einen Terrorangriff im Jemen, der 111 Menschenleben forderte.

Tage zuvor gewann ein pakistanischer General Volkes Stimmung, wann immer Muslime Mitmuslime töten, indem er sagte: „Diejenigen, die unschuldige [Muslime] in einer Moschee ins Ziel nahmen, können niemals wahre Muslime sein.“ Er bezog sich auf den Selbstmord-Bombenanschlag an einer Moschee, der 15 Leben forderte.

So lautet der Kern einer der größten Behauptungen, dass islamischer Terrorismus weit politischer als religiös getrieben sei. Damit erklärte, nach einem weiteren Terroranschlag, der 2016 das Leben von Muslimen in Bangladesch forderte, Premierminister Scheik Hasina: „Jeder, der an Religion glaubt, kann so etwas nicht tun. Sie haben keine Religion, ihre einzige Religion ist der Terrorismus.“

Vielleicht formulierte Barack Obama es am prägnantesten: Der Islamische Staat „spricht nicht für den Islam“, sagte er nach dem Terroranschlag in San Bernardino, der im Dezember 2015 14 Tote hinterließ. „Sie sind Verbrecher und Mörder, Teil eines Todeskults… Darüber hinaus sind die weit überwiegende Mehrheit der Terroropfer weltweit Muslime.“

Westliche Medien sind in diesem Punkt besonders lautstark. Nach dem Terroranschlag von Paris 2015, bei dem 130 Menschen getötet wurden, veröffentlichte der britische Independent einen Artikel mit dem Titel: „Paris attacks: Isis responsible for more Muslim deaths than western victims.“ (Anschläge von Paris: ISIS für mehr muslimische Tote als westliche Opfer verantwortlich). Das Daily Beast argumentierte: „Vor dem Horror von Paris tötete ISIS tagtäglich Muslime. Wir Muslime verachten diese wahnsinnigen Leute mehr als es jeder andere tut… Aber die Opfer Nummer Eins dieser barbarischen Terrorgruppe sind Muslime. Das ist unbestritten.“

Zusammen mit der Distanzierung des Islam von Gewalt – es ist nicht vorgesehen, dass wahre Muslime Mitmuslime im Namen des Jihad töten – vernebelt dieses Argument das Thema, wer die wahren Opfer des islamischen Terrorismus sind, weiter: „Warum wird das Abschlachten von Nichtmuslimen durch Muslime – ob nun Europäer, Amerikaner, Israelis oder christliche Minderheiten unter dem Islam – als ideologisch von einem „anti-Ungläubigen“-Animus getrieben dargestellt, wenn es Muslime selbst sind, die die Hauptopfer stellen?

Das Problem dieses allzu simplen Arguments besteht allerdings darin, dass Muslime, die andere Muslime bekämpfen, ihre Opfer nicht als Muslime betrachten. Tatsächlich betrachten Sunniten und Schiiten sich gegenseitig als falsche Muslime oder bestenfalls Häretiker, die sich dem „wahren Islam“ unterwerfen müssen. Daher ihr immerwährender Krieg. Während westliche Fernsehschwätzer dazu tendieren, alle als „Muslime“ in einen Topf zu werfen – womit sie zu dem irrigen Schluss kommen, dass Jihad-Gruppen unislamisch sind, weil sie „Mitmuslime“ töten – betrachtet jede Gruppe die andere als den Feind.

Ein dem muslimischen Propheten Mohammed zugeschriebener Spruch bestätigt diese Ansicht: „Diese, meine umma [Nation] wird sich in 73 Sekten spalten; eine wird im Paradies sein und 72 werden in der Hölle sein.“ Gefragt, welche Sekte die eine Wahre sei, antwortete der Prophet: „al-jama’a“, das ist die Gruppe, die dem Beispiel oder der „sunna“ Mohammeds am wörtlichsten folgt.

Das hat zu takfirk gefühft – einem arabischen Wort, das jeder Muslim fürchtet und das immer dann auftaucht, wenn eine einzelne muslimische Gruppe eine andere muslimische Einzelperson oder Gruppe beschuldigt kuffar zu sein – also Nichtmuslime, Ungläubige, deren Blut straflos vergossen werden kann. Takfirk hat es seit seiner Gründung neben dem Islam gegeben, angefangen mit den khawarij (Chardschiten) – die Muslime rituell schlachteten, weil sie dem Buchstaben des Gesetzes nicht folgten – und war/ist die Hauptbegründung, die für Jihad zwischen verschiedenen muslimischen Nationen und Reichen die Geschichte hindurch verwendet wurde.

Mit anderen Worten: Wenn Sunniten oder Schiiten einander abschlachten, dann tun sie das mit genau derselben Logik wie wenn sie christliche Minderheiten oder europäische, amerikanische und israelische Bürger abschlachten: Alle sind Ungläubige, die entweder den wahren Islam annehmen oder unterworfen werden oder sterben müssen.

Im November 2017 zum Beispiel übernahm der Islamische Staat die Verantwortung für einen Bombenanschlag auf eine saudische Moschee in Ägypten mit mehr als 300 Toten. Einige Zeit davor hatte ein ISIS-Kommandeur im Sinai „den Hass der Gruppe gegen Sufis und ihre Bräuche umrissen, darunter die Verehrung von Gräbern, die Opferschlachtung von Tieren und was er ‚Hexerei und Wahrsagerei‘ nannte“. ISIS hatte zudem den Sufismus als eine „Seuche“ bezeichnet, die „ausgemerzt“ gehört. Entsprechend köpfte ISIS vor einem Jahr Sulayman Abu Hiraz, einen Sufi-Kleriker, der über 100 Jahre alt sein sollte, aufgrund des Vorwurfs der Hexerei.

Muslime haben andere Muslime unter dem Vorwurf abgeschlachtet, sie seien „nicht islamisch genug“ oder von vornherein die falsche „Art“ von Muslimen. Wenn überhaupt, dann ist der Gedanke, dass Muslime mehr Muslime als Nichtmuslime töten, Grund für die Frage: Was können dann Nichtmuslime – wie der westliche Ungläubige – erwarten?

Es ist der Frieden, Dummie

Elder of Ziyon, 31. Januar 2020

Eine der größten Klagen der antiisraelischen Schar gegen den Trump-Plan sind die angeblichen „Bantustans“ an palästinensischem Territorium, die nur durch Straßen, Brücken oder Tunnel miteinander verbunden sind. Das soll für einen souveränen Staat nicht hinnehmbar sein.

Aber wenn man sich in Wikipedia umsieht, dann erkannt man, dass es buchstäblich hunderte Beispiele gibt, bei denen das Territorium oder Territorien eines Staates voll oder funktional innerhalb des Territoriums eines anderen liegen, was man als Enklaven, Exklaven oder Varianten davon kennt. Das größte Beispiel der Welt (in Wirklichkeit eine Halb-Enklave) ist Alaska, das für den Rest der USA über Land nur über Kanada erreichbar ist.

Wir erwähnten beiläufig ein Beispiel, das der Grenze zwischen den Niederlanden und Belgien in Baarle-Hertog.

Das ist möglicherweise das komplizierteste Beispiel, aber es gibt eine riesige Menge von weiteren. Bis 2015 hatte die Grenze zwischen Indien und Bangladesch nicht nur mehr als hundert Enklaven, sondern Enklaven innerhalb von Enklaven (und ein Stück Land, das ein Stück Indien innerhalb von Bangladesch, innerhalb Indiens, innerhalb von Bangladesch war).

Es gibt sogar einige kleine kanadische Stücke Land, die nur über die USA zugänglich sind.

Wenn es  hunderte Beispiele solcher Arrangements gibt, die perfekt funktionieren, warum gibt es dann einen solchen Aufruhr wegen eines Pfades zum Frieden, der dasselbe für Palästina tun würde?

Die Antwort liegt in der Frage selbst. Die Israelhasser haben keinen Wunsch nach Frieden.

Es ist kein Zufall, dass der Trump-Plan „Frieden zu Wohlstand“ genannt wurde. Anders als jeder einzelne vorherige Plan ist dies der erste, der sich auf Frieden konzentriert, nicht auf Land.

Wenn es wahren Frieden gibt, dann kümmert sich niemand um die Enklaven palästinensischen Landes in Israel und israelisches Land innerhalb Palästinas (sprich „Siedlungen“).

Das Ideal, das der Plan vorsieht, besteht darin, dass Israel und Palästina wie Belgien und die Niederlande sein würden – zwei Partner in Frieden. Jeder Araber kann den Tempelberg besuchen, jeder Jude kann die Synagogen in Jericho und das Josefgrab in Nablus besuchen, ohne dass stark bewaffnete Sicherheitskräfte die Besucher beschützen müssen.

In wahrem Frieden sind Grenzen nicht wichtig.

Das ist der fundamentale Grund, warum Israel den Plan unterstützt und die Palästinenser so felsenfest dagegen sind. Nur Israel hat jemals echten Frieden gewollt, so wie Israel nach echtem Frieden mit Jordanien und Ägypten und dem Rest der arabischen Welt gedürstet hat.

Die „pro-palästinensischen“ Aktivisten wollen, obwohl viele Gruppen mit „Frieden“ im Namen angehören, keinen Frieden mit Israel. Sie wollen, dass Israel auf die eine oder andere Weise vernichtet wird; und sie – wie auch die Palästinenserführer – betrachten einen unabhängigen Palästinenserstaat als Waffe, um Israel zu erledigen, nicht als Ziel an sich.

Wenn die Palästinenser einen Staat wollten, hätten sie 2000, 2001 oder 2008 einen bekommen. Wenn sie Frieden wollten, könnten sie morgen schon einen Staat haben.

Oslo liegt 26 Jahre zurück, aber in all der Zeit hat keine palästinensische Schule – nicht eine einzige – die Schüler gelehrt, dass sie nach Frieden mit Israel dürsten sollten. Im Gegenteil, Israel ist immer der Feind und es muss eines Tages als „Palästina“ zurückerobert werden.

Aus irgendeinem Grund glaubt die Welt, dass die Existenz von zwei Staaten automatisch Frieden bringen würde. Jeder dreht es falsch herum. Es ist so, dass Frieden zwei Staaten bringen würde, weil Israel freudig die Verantwortung für die Regierung an einen Palästinenserstaat abgeben würde, der freundschaftlich wäre, wo die Grenzen so offen wären wie die zwischen den EU-Staaten.

Der Trump-Plan ist ein wahrer Friedensplan – eine Vision. wie Frieden und Wohlstand eine politische Lösung herbeiführen kann. Der Grund dafür, dass er unrealistisch ist, besteht darin, dass die Palästinenser von der Geburt an Hass gelehrt werden.

Und das ist das wahre Friedenshindernis.

Die Welt scheint vergessen zu haben, dass Frieden das Ziel ist.

„Experten“ perpetuieren Nahost-Mythen

Mehr als ein Jahrhundert lang haben Leute versucht die palästinensischen Araber mit Geld dazu zu bringen Frieden mit den Juden zu schließen und sie geben vor, dass ein paar terroristische Banden „moderater“ seien als andere.

Stephen M. Flatow, JNS.org, 7. Januar 2020

Egal, wie oft die Think-Tank-„Experten“ bezüglich ihrer Vorhersagen zum arabisch-israelischen Konflikt Lügen gestraft wurden, sie propagieren immer weiter dieselben alten Mythen.

Sie müssen glauben, dass die Öffentlichkeit ein sehr kurzes Gedächtnis hat.

Das Jerusalem Institiute for Strategy and Security (JISS) gab letzte Woche seine Empfehlungen für die israelische Politik für 2020 bekannt. Die Männer und Frauen, die bei ihm gelistet sind, haben eindrucksvolle Referenzen in ihren Fachgebieten.

Bemerkenswerterweise propagieren sie aber weiter politische Positionen, die immer wieder und wieder und wieder diskreditiert worden sind.

Mythos Nr. 1: palästinensisch-arabischer Terrorismus ist von Armut verursacht

2020 „wird die palästinensische Verstimmung hauptsächlich in internationale Schritte gegen Israel münden, nicht in gewalttätige Unruhen – außer die wirtschaftliche Lage in den Gebieten verschlechtert sich“, heißt es von der JISS.

Nennen wir es die „Barack Obama-Theorie für die Ursachen von Terrorismus“. In einem Interview in „This Morning“ auf CBS-TV am 4. Dezember 2015 erklärte der damalige Präsident Obama seine Ansicht zu dem, was Terrorismus verursacht: Der Klimawandel strapaziert die natürlichen Ressourcen rund um die Welt und „wenn Menschen nicht in der Lage sind ihren Lebensunterhalt zu verdienen oder für ihre Familien zu sorgen“, dann „verzweifeln sie“ und als „menschliche Wesen werden sie belastet, so dass Schlimmes passiert“.

Viele der modernen zionistischen Pioniere, die Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts am Wiederaufbau des Landes Israel beteiligt waren, glaubten genauso, dass die palästinensischen Araber ihre Gegnerschaft zu den Juden aufgeben würden, sobald sie erst einmal von jüdischer Zuwanderung profitieren.

Arbeit, fließend Wasser, Strom, Eisenbahn. Ihnen folgten Kühlschränke, Telefone, die Post und Autos. Araber aus Syrien, Ägypten und von der anderen anderes Seite des Jordan strömten in das Land und genossen bessere Jobs, bessere Häuser und bessere Lebensmittel. Aber das hielt sie nicht davon ab Juden zu hassen. 1920, 1921, 1929 und ständig von 1936 bis 1939 wurde von palästinensischen Arabern auf Juden im ganzen Land geschossen, eingestochen und Bomben geworfen, selbst wenn das ihr eigenes wirtschaftliches Wohlergehen untergrub.

Mythos Nr. 2: „Moderate“ Hamas und „extremistischer“ Islamischer Jihad.

Die Hamas wird „sich mittelfristig auf ‚Übereinkünfte‘ mit Israel zubewegen“, evaluiert das JISS. „Der vom Iran gestützte Palästinensische Islamische Jihad wird weiter versuchen solche Übereinkünfte scheitern zu lassen.“

Bevor die Hamas gegründet wurde, wurde uns gesagt, Yassir Arafat sei „moderat“, während andere PLO-Führer die „Verweigerer“ seien. Nachdem die Hamas hinzukam, wurde uns erzählt, dass die palästinensische Autonomiebehörde sei moderat, während die Hamas die Verweigerer seien. Heute sollen wir in der jüngsten Version der Gute Terroristen/Schlechte Terroristen glauben, dass die plötzlich vernünftige, flexible, rationale Hamas bereit ist eine Vereinbarung mit Israel einzugehen und der Islamische Jihad die Extremisten sind.

Die Wahrheit lautet: Arafat war genauso extrem wie andere PLO-Führer. Die PA war genauso extrem wie die Hamas. Und die Hamas ist genauso extrem wie der Islamische Jihad. Die Unterschiede zwischen den verschiedenen Fraktionen sind geringfügig, vorübergehend und rein taktischer Natur. Sie alle haben sich der Ermordung von Juden und der Vernichtung Israels verschrieben.

Mythos Nr. 3: Man kann Frieden mit dem Gazastreifen kaufen.

JISS empfiehlt: „Im Gazastreifen muss Israel sowohl auf härteres militärisches Vorgehen als jemals zuvor vorbereitet sein, um die Hamas abzuschrecken, als auch für großzügigere wirtschaftliche Absprachen als jemals zuvor, die die Ruhe mit der Hamas absichern könnte.“

Der Ausdruck „wirtschaftliche Absprachen“ ist vage. Er könnte Hilfe für den Gazastreifen von Seiten der USA, Europas oder arabischer Regime bedeuten; oder er könnte beinhalten, dass Israel den Gazanern gegenüber verschiedene Arten von Wirtschaftskonzessionen macht. Aber an welchen Mechanismus das JISS auch denken könnte, alle Optionen wurzeln in derselben diskreditierten Ansicht, dass mehr Gelder in den Gazastreifen zu pumpen zu „Ruhe mit der Hamas“ führen wird.

Das ist derselbe Unsinn, den offizielle Vertreter des US-Außenministeriums seit undenkbaren Zeiten propagieren. Dennis Ross übte Druck auf Israel aus, um der Hamas die Einfuhr von Beton zu gestatten. Solche „großzügiger als je zuvor gemachten wirtschaftlichen Absprachen“ würden bestimmt zu „Ruhe“ führen, versicherte er ihnen. Immerhin brauchten die Gazaner Beton um Häuser zu bauen. Ross gestand später ein, dass er falsch lag, als der Beton dazu verwendet wurde Terrortunnel zu bauen.

David Makovsky drängte Israel dazu täglich 100.000 Gazaner nach Israel hereinzulassen. Solche „Absprachen, die großzügiger sind als je zuvor“ würden sicher zu „Ruhe“ führen, insistierte er. Und dann wurden die Gazaner, denen gestattet wurde zur Arbeit oder medizinischer Versorgung oder aus anderen Gründen nach Israel gelassen wurden, dabei erwischt, wie sie Terrorismus betrieben. Große Überraschung.

Mehr als ein Jahrhundert lang haben Leute versucht die palästinensischen Araber zu bezahlen, um Frieden mit den Juden zu schließen; und sie geben vor, dass einige Terrorbanden „moderater“ als andere seien. Solche Mythen zu perpetuieren hat bisher nie zu Frieden geführt und es gibt keinen Grund zu glauben, dass es jetzt funktionieren wird, egal, was die „Experten“ behaupten.

„Besetztes palästinensisches Territorium, einschließlich Ostjerusalem“

First.One.Through, 18. November 2019

Die Vereinten Nationen stellten einmal mehr ihre Gegnerschaft zum jüdischen Staat und zu Fakten zur Schau.

Am 11. November 2019 veranstaltete die UNO-Vollversammlung eine Abstimmung zum Tagesordnungspunkt des „Sonderkomitees zu Politik und Entkolonialisierung“ zu Israel. Es verwies auf den „Staat Palästina“ als einen der Verfasser der Resolution, eine kuriose Besonderheit, da die UNO-Vollversammlung dem „Staat Palästina“ 2012 nur Beobachterstatus gewährte und nicht als einen offiziellen Staat, der Resolutionen vorlegen darf.

Der Punkt „Israelische Praktiken, die die Menschenrechte des palästinensischen Volks in den Besetzten Palästinensischen Gebieten, einschließlich Ostjerusalem beeinträchtigen“ verweist zwanzigmal auf Ostjerusalem als eine faktische Einheit und eine, die von Israel besetzt ist. Es war eine doppelte Merkwürdigkeit, das „Ost-Jerusalem“ zwischen1949 und 1967 nur einen kurzen Moment der Zeit als Sache eines Krieges existierte und dass die Gesamtheit von Groß-Jerusalem und Groß-Bethlehem NIE palästinensisches Territorium sein sollte.

Corpus Separatum

Die Vereinten Nationen stimmten mit Resolution 181 (29.11.1947) für die Teilung Palästinas in einen arabischen und einen jüdischen Staat und forderte sie erneut in Resolution 194 (11.12.1948). Diese Zweistaatenlösungen forderten ausdrücklich die Abtrennung von Groß-Jerusalem und Groß-Bethlehem in eine international verwaltetes „corpus separatum“, eine eingeständige Einheit.

Anhang B des Friedensplans der UNO von 1947 zeigt das Corpus Separatum aus Groß-Jerusalem und Groß-Bethlehem

Zwar stimmten die Juden für die Resolutionen, aber die Arber lehnten sie ab und begannen einen Krieg zur Vernichtung des jüdischen Staates. Am Ende des Krieges kontrollierte Israel den westlichen Teil Jerusalems und den Scopus-Berg, während die Araber alles andere kontrollierten, einschließlich des östlichen Teils Jerusalems und Groß-Bethlehem, wo sich alle Stätten befanden, die dem Judentum, der Christenheit und dem Islam heilig sind.

Corpus Separatumg (orange Linie) geteilt in einen jordanischen Bereich in Weiß und einen israelischen Bereich in Blau.

Nach dem Krieg, am 9. Dezember 1949, verabschiedete die UNO-Vollversammlung die Resolution 303, die einmal mehr erklärte, „dass Jerusalem unter eine dauerhafte internationale Ordnung gestellt werden sollte, die angemessene Garantien zum Schutz der heiligen Stätten ins Auge fassen sollte.“ Die Araber lehnten auch diese Lösung ab und Jordanien annektierte das gesamte Corpus Separatumg (s. Karte oben) und verbat Juden jeglichen Zugang zu ihren heiligen Stätten in „Ost-Jerusalem“. Diese Situation blieb bestehen, bis die Jordanier (und die Palästinenser, denen jordanische Staatsbürgerschaft gewährt wurde) Israel im Juni 1967 einmal mehr angriffen und die Kontrolle über das von ihnen illegale eroberte Land verloren.

„Ost-Jerusalem“ repräsentiert einen Grundsatz, den die Vereinten Nationen Jahrzehnte lang ausdrücklich ablehnte: Eine arabisch kontrollierte Stadt, die Juden verbot in der Stadt zu leben und ihre heiligen Orte zu besuchen und dort zu beten. Dass die Vereinten Nationen „Ost-Jerusalem“ als „besetztes palästinensisches Territorium“ bezeichnen ist sowohl eine Ablehnung der Geschichte als auch Anerkennung eines antisemitischen Credo.