Die Palästinenser glauben wirklich, sie seien das Zentrum der Welt

Elder of Ziyon, 6. Januar 2022

Die jüngste Meinungsumfrage des Palestinian Center for Policy and Survey Research, veröffentlicht Ende Dezember, bringt keine wirklichen Überraschungen in den Antworten auf Fragen, die sie jedes Mal gestellt haben.

Es gibt immer noch eine Mehrheit, die glaubt, dass Terrorismus der beste Weg ist einen Staat zu bekommen, weit mehr als diejenigen, die Verhandlungen bevorzugen.

Allerdings offenbart eine neue Frage viel.

In Reaktion auf die Entscheidung der britischen Regierung die Hamas zur Terrororganisation zu erklären und der Idee britische Produkte zu boykottieren, gaben 49% ihrer Überzeugung Ausdruck, dass ein solcher Boykott effektiv dabei sein würde die britische Regierung zur Rücknahme ihrer Entscheidung zu bringen, während 45% glauben, der Boykott würde nicht effektiv sin. Die Überzeugung von der Wirksamkeit des Boykotts britischer Produkte ist in der Westbank höher (52%) als im Gazastreifen (45%), bei jungen Menschen im Alter von 18 bis 22 (54%) höher als denen im Alter ab 50 (45%), in Dörfern (57%) höher im Vergleich zu Flüchtlingslagern und Städten (jeweils 46% bzw. 48%) und bei Frauen (52%) höher als bei Männern (47%).

Erst einmal fragte PCPSR nicht einmal, ob die Leute zustimmen, dass die Hamas als Terrororganisation bezeichnet wird. Es wird angenommen, dass jeder Befragte dem nicht zustimmt, obwohl sie es besser wissen – sie sehen die Hamas-Propaganda aus erster Hand.

Aber bedenken Sie die Tatsache, dass die meisten derjenigen, die eine Meinung zum Ausdruck bringen, das Gefühl haben, ein Boykott britischer Produkte durch die Palästinenser würde die Briten dazu bringen ihre Meinung zu ändern.

Wie viel Handel gibt es zwischen Großbritannien und der palästinensischen Autonomiebehörde?

Nach Angaben des britischen Ministeriums für Internationalen Handel hat das Vereinte Königreich Importe aus den „Besetzten palästinensischen Gebieten“ im Bereich von £9 Millionen (€10,77 Millionen) in den vier Quartalen bis Ende des 2. Quartals 2021.

Die Palästinenser standen in diesen vier Quartalen auf Platz 184 der größten Handelspartner der Briten, auf sie entfiel weniger als 0,1% des gesamten Handels Großbritanniens.

Großbritannien hat mehr Handel mit bekannten Wirtschaftsriesen wie den kleineren US-Überseegebieten, Laos, Vanuatu, St. Kitts und Liechtenstein, als mit den Palästinensern.

Der jährliche palästinensische Handel mit Großbritannien ist weniger wert als zwei Stunden Handeln zwischen den USA und dem Vereinten Königreich.

Wenn die Palästinenser Großbritannien boykottieren wollen, würde niemand etwas davon merken.

Nach Jahrzehnten, in denen sie gewaltige Medienaufmerksamkeit erhielten, glauben die Palästinenser wirklich, sie seien der Welt wichtig und dass ihre Wirtschaft eine Großmacht auf die Knie zwingen könnte.

Diese Fantasiewelt, in der sie leben, ist ein weiterer Grund, weshalb Frieden unmöglich ist. Sie glauben immer, sie hätten die Oberhand und es gibt jede Menge Prominenter, die vorgeben mit ihnen „solidarisch“ zu sein, was diese Überzeugung stärkt. Warum also Kompromisse eingehen, wenn sie überzeugt sind, dass sie klar komplett werden?

Bassam Eid: Israel ist „der beste Ort, um Araber zu sein“

Hugh Fitzgerald, Jihad Watch, 26. Dezember 2021

Bassam Eid ist ein Palästinenser, der in Israel lebt, wo er eine weitreichende Karriere als Menschenrechtsaktivist gemacht hat. Ursprünglich konzentrierte er sich auf von den israelischen Streitkräften begangene Menschenverletzungen, aber seit vielen Jahren hat er seine Recherchen ausgeweitet, um Menschenrechtsverletzungen einzubeziehen, die die palästinensische Autonomiebehörde (PA) und die bewaffneten Kräfte der Palästinenser an ihrem eigenen Volk begehen. 1996 gründete er die Palestinian Human Rights Monitoring Group, die 2011 wegen des Fehlens jeglicher Kooperation seitens der PA aufgelöst wurde. Heute arbeitet er als politischer Analyst für das israelische Fernsehen und Radio.

Bassam Eid ist einer von einer Handvoll Palästinensern und israelischen Arabern – ein weiterer ist Khaled Abu Toameh – die es wagen die Wahrheit über Israel zu sagen, was bedeutet, dass ihre Artikel selten in den Mainstream-Medien des Auslands veröffentlicht werden, die einzig verdammende Storys über die Misshandlung der Araber durch den jüdischen Staat haben wollen. Sein aktuellster Text mit dem Titel „Israel – The Best Place to Be an Arab“ (Israel – der beste Ort um Araber zu sein) handelt davon, wie es Arabern in Israel tatsächlich ergeht, ganz anders, als es ihnen nach Aussage unter anderem der UNO-Vollversammlung, des UNO-Menschenrechtsrats, der EU, Ilhan Omars, Rashida Tlaibs, Roger Waters‘ und vielen anderen geht. Er ist steht hier: „Israel – the best place to be an Arab“ von Bassam Eid, The Times of Israel, 22. Dezember 2021:

Obwohl Israel der einzige jüdische Staat der Welt ist, ist es Heimat für eine freie und blühende arabische Gemeinschaft. Seit Jahrzehnten haben antiisraelische Aktivisten Israel als illegitimen Staat angeprangert, der Araber und Muslime unterdrückt. Israel ist fälschlich als Staat für „Siedler-Kolonialismus“ und Apartheid bezeichnet worden. Diese Grundsatz-Behauptungen könnten von der Wahrheit nicht weiter entfernt sein.

Forscher haben Meinungsumfragen dazu durchgeführt, die ein Licht auf den wahren Umgang mit in Israel lebenden Arabern werfen. Nach Angaben dieser Umfragen gibt es einen zunehmenden Trend, dass israelische Araber ihre frühere palästinensische Identität abstoßen und beginnen, sich stärker mit ihrer israelischen Nationalität zu identifizieren. Dieser Wechsel bei der nationalen Identität ist eine große Neuigkeit für jeden, der sich für den Nahen Osten interessiert. Er beweist, dass Araber in der Lage gewesen sind Israel ihre Heimat zu nennen, während Israel in der Lage ist seine jüdische Mehrheit beizubehalten. Obwohl es der einzige jüdische Staat ist, ist Israel ein vielfältiges Land, das eine blühende arabische Bevölkerung aufweist.

Araber in Israel beschreiben sich in immer größerer Zahl als „israelische Araber“ oder einfach als „Israelis“, werfen ihre Selbstidentifizierung als „Palästinenser“ ab. Sie identifizieren sich mit dem jüdischen Staat als auch ihrem Land. Ein herausstechendes Beispiel dafür war die aktuelle Äußerung von Mansour Abbas, dem Parteichef von Ra’am und Mitglied der israelischen Regierung, der verkündet hat, dass Israel als jüdischer Staat gegründet wurde und ein jüdischer Staat bleiben wird. Mansour Abbas erklärte, dass es in der Verantwortung der Führer der Araber in Israel liegt zu versuchen den Staat nicht zu untergraben, sondern als loyale Bürger an der Verbesserung des Lebens des von ihnen repräsentierten Volks zu arbeiten, indem sie sich auf Alltagsthemen konzentrieren, für Israels Araber so viel ökonomische Hilfe von der Regierung zu erhalten wie möglich, darunter Verbesserungen an der Infrastruktur – Straßen, Schulen, Sportstadien, Krankenhäuser – in arabischen Städten und Vierteln sowie mehr berufliche Ausbildung, Zugang zu Universitäten und Vorbereitung auf Jobs in Israels boomender Hightech-Industrie.

Eid fährt fort:

Araber stellen 20% der 8,8 Millionen Menschen betragenden Bevölkerung Israels. Israels Araber haben sich in die Gesellschaft integriert und leben in jeder Ecke des Landes. Israels Araber genießen dieselben Freiheiten wie ihre jüdischen Nachbarn. Im Gegensatz zu israelfeindlichen Kernfragen leben und arbeiten Israels Araber Seite an Seite mit Juden, Christen, Armeniern und allen andren, die Israel ihr Zuhause nennen. Wie in anderen westlichen Demokratien, können Araber wählen, Unternehmen besitzen, arbeiten, sprechen und ihren Glauben frei ausüben, wo immer sie in Israel ihr Zuhause haben. Bei den letzten Wahlen wurde Ra’am, eine pan-arabische Partei, Teil der Regierungskoalition Israels. Diese Ergebnisse könnten nicht deutlicher sein: Israel, eine heterogene Gesellschaft, gehört zu den führenden Nationen im Nahen Osten. Israels Araber haben davon Notiz genommen.

Israelische Araber genießen völlige religiöse Freiheit sowie rechtliche Gleichstellung mit israelischen Juden. Sie üben in Israel dieselbe freie Meinungsäußerung aus, die wir im fortgeschrittenen Westen als selbstverständlich ansehen, die aber in muslimischen und arabischen Ländern nirgendwo garantiert wird. Bassam Eid hatte nicht den Platz, um zur Groteske des Vorwurfs der „Apartheid“ mehr zu sagen, der oft gegen Israel erhoben wird, also lassen Sie uns hier näher auf seine Widerlegung eingehen. Araber sitzen in der Knesset, dienen am obersten Gerichtshof, gehen als Israel repräsentierende Botschafter ins Ausland. Sie besitzen nicht nur „eigene Unternehmen“, sondern können in Israels größten Konzernen weit aufsteigen. Der Vorstandsvorsitzende der größten Bank Israels, Bank Leumi, ist Araber. Juden und Araber arbeiten nicht nur in Büros und Fabriken zusammen, sondern besitzen gemeinsam Geschäfte, wie z.B. Restaurants. Die israelische Regierung hat besondere Ausbildungsprogramme eingerichtet, mit denen Araber darauf vorbereitet werden im Hightech-Bereich zu arbeiten; in der Start-up Nation ist Jerusalem entschlossen, kein Segment der Gesellschaft in der neuen Wirtschaft außen vor zu lassen. Araber und Juden werden in denselben Krankenhäusern behandelt, von jüdischen und arabischen Ärzten und Pflegern. Araber und Juden spielen in denselben Sportvereinen und in denselben Orchestern. Es gibt lediglich einen Unterschied in der Behandlung von Arabern und Juden: Juden müssen in der IDF dienen, während Araber es dürfen. Zunehmende Anzahlen israelischer Araber, besonders christlicher Araber, tun genau das.

Araber, egal wie lange sie Israelis gewesen sind, unterstützen ihr Heimatland zunehmend. Nach Angaben einer 2019 durch Dahlia Scheindlin und David Reis (zwei führende, progressive Meinungsforscher) durchgeführten Umfrage identifizieren sich 51% der Araber Israels als „arabisch-israelisch“ und 23 als „israelisch“. Die Umfrage deutete dann an, dass 76% der israelischen Araber auch sagten, dass die jüdisch-muslimischen Beziehungen innerhalb Israels überwiegend positiv sind und 58%, dass sie die Koexistenz und Verbesserung der Beziehungen zwischen Muslimen und Juden fortgesetzt sehen wollen.

Nach Angaben der Umfrage von 2019 identifiziert sich die Hälfte der israelischen Araber als „arabisch-israelisch“, während ein weiteres Viertel sich schlicht und vielsagend als „israelisch“ identifiziert. Beide Antworten signalisieren die zunehmende Bereitschaft arabischer Israelis, sich als anerkannten und organischen Teil des israelischen Gemeinwesens zu betrachten. Nur ein Viertel distanziert sich weiter, indem sie sich als „Palästinenser“ beschreiben. Dieselbe Umfrage zeigt auf, dass 76% der israelischen Araber glauben, die jüdisch-muslimischen Beziehungen in Israel sind „überwiegend positiv“. Das ist nicht das, was Kenneth Roth von Human Rights Watch Sie glauben machen will. Genauso wenig wie das Hampelmann-Gericht UNO-Menschenrechtsrat, wo Israel dauernd auf der Anklagebank sitzt. Genauso wenig wie die Israelhetzer in unseren großen Medien, z.B. die New York Times oder der Washington Post, die eine arabische Minderheit schildern, die ständig misshandelt und daher gerechtfertigterweise aufgebracht ist.

Wieder Bassam Eid:

Was an der Umfrage von Scheindlin/Reis noch mehr schockiert, waren Ergebnisse zu einem der umstrittensten Themen des israelisch-palästinensischen Konflikts: der Kontrolle über Jerusalem. Die von SFHA (einem palästinensischen Nachrichtenorgan) durchgeführte Umfrage deutet an, dass 93% der Araber [1.116 von 1.200], von denen niemand israelischer Staatsbürger ist, es vorziehen würden, dass Israel die Kontrolle über die Stadt behält. Von den 1.200 befragten Arabern sagten 79, dass sie es ablehnten ihre israelischen Personalausweise abzugeben. Nur 5 der 1.200 Befragten sagten, sie wollten, dass Israel die Kontrolle über Ostjerusalem an die PA abgibt und darüber hinaus sagten sie, sie würden bereit sein ihre israelischen Ausweise abgeben, die ihnen Freizügigkeit im gesamten jüdischen Staat erlauben.

Die Daten sprechen für sich: Muslime und Juden leben koexistent. Die größten Gewinner? Der Nahe Osten und die Menschenrechte. Das sind sehr gute Nachrichten für den sich entwickelnde Nahen Osten: Ein Israel, in dem Araber sich bevollmächtigt fühlen, ist etwas Machtvolles. Wenn Muslime und Juden in Frieden zusammenleben, gewinnt die Region. Als Israel gegründet wurde, wurde es geschaffen, um ein Ort nicht nur für das jüdische Volk zu sein, sondern für alle, die danach streben das Heilige Land zu einem besseren Ort zu machen und in Frieden Familien zu gründen. Araber sind immer ein willkommener Teil dieser Gleichung gewesen. Die einzige schlechte Nachricht lautet, dass israelfeindliche Aktivisten ihr Streben nicht aufgeben werden Muslime und Juden wegen Fragen des israelisch-palästinensischen Konflikts zu spalten. Trotzdem werden diese in dieser Umfrage reflektierten Gefühle Israel stärker und zu einem besseren Ort für Araber und Juden machen. Das Gerede des israelfeindlichen Mobs zu widerlegen wird es Israel erlauben ein Ort der Harmonie zu werden. Ich freue mich darauf zu erleben, dass Israel sich in einen Ort entwickelt, wo die Kinder Isaaks und Ismaels friedlich miteinander leben und arbeiten. Diese Entwicklung kennzeichnet einen seltenen Lichtpunkt, der eine Welt erleuchtet, die das dringend braucht.

Es stimmt, dass israelische Araber mehr und mehr das Gefühl haben, sie haben politischen Anteil am Land, durch ihre Vertreter in der Knesset und noch mehr ist es durch Mansour Abbas, den Parteichef der Ra’am, der sich der Koalitionsregierung angeschlossen hat; damit sind sie weniger von der breiteren Gesellschaft und dem Staat entfremdet und den Staat behandeln nicht als Feind. Bassam Eid und Mansour Abbas reden für die vielen israelischen Araber, die den jüdischen Staat nicht vernichten, sondern Vertreter in die Knesset wählen wollen, die für bessere Bedingungen ihrer Wähler kämpfen können, was Geld für Krankenhäuser, Schulen, Straßen, Bausubventionen und Arbeitsbeschaffungsprogramme bedeutet, einschließlich der Umschulung israelischer Araber für Jobs im Hightech-Bereich.

Es stimmt, dass die Israelis, als der Staat Israel am 14. Mai 1948 ausgerufen wurde, allen Arabern die Hand zu Frieden ausstreckten, aber besonders den Arabern, die innerhalb dessen lebten, was an diesem Datum der jüdische Staat wurde. Dennoch glaube ich, dass Bassam Eid übertreibt, wenn er behauptet, „als Israel gegründet wurde, war es um ein Ort nicht nur für das jüdische Volk zu sein, sondern für alle, die das Heilige Land zu einem besseren Ort machen wollten“. Ist das wahr? Oder ist das sein eigener hoffnungsvoller, aber nicht wirklich genauer Dreh zur Geschichte der Gründung Israels?

Egal, wie die Antwort lautet, die wir auf diese Frage geben: Als wortgewandter Palästinenser, der sich entscheidet im von Israel regierten Jerusalem zu leben, hat Bassam Eid mit seiner Bloßstellung all derer, die behaupten Israel misshandle seine arabischen Bürger, einen guten Dienst geleistet. Er hat uns daran erinnert, dass es in Israel keine „Apartheid“ gibt und dass drei Viertel der Araber in Israel sich als „arabische Israelis“ oder einfach und eindrucksvoll als „Israelis“ betrachten. Er hat die öffentliche Aufmerksamkeit auch – das kann gar nicht oft genug geschehen – auf die aktuelle  Umfrage unter Palästinensern in Jerusalem aufmerksam gemacht, von denen 93% weiter unter israelischer Herrschaft leben wollen statt unter der der PA. Bassam Eid kann, wie der andere Verteidiger der Ungläubigen, Othello, mit Artikeln wie diesem verdientermaßen beanspruchen: „Ich habe dem Staat einen Dienst erwiesen.“

Der Illusion von Ruhe verfallen

Eine ängstliche Regierung, die zu unwillig ist Gewalt entgegenzutreten – ob aus Gaza oder in der israelischen Gesellschaft selbst – ist faktisch für ihre Verbreitung verantwortlich.

Dan Schueftan, Israel HaYom, 21. Dezember 2021

Die Hamas will die Lage im Gazastreifen vorübergehend ruhig halten, damit sie sich für die nächste Runde der Feindseligkeiten stärken kann. Gleichzeitig steckt sie auch hinter Terrorismus in der Westbank und in Jerusalem, wo sie versucht für sich als Mäzen der Palästinenser in der Westbank und in Israel zu werben; und sie baut eine militärische Infrastruktur im Libanon auf, um weitere Konfliktschauplätze zu schaffen, möglicherweise gemeinsam mit der Hisbollah. Israel spielt ihr in die Hände, wenn es um Strategien geht, weil es einer operativen Ebene der schwachen „Ruhe“ an der Grenze zum Gazastreifen verfallen ist.

Unter den Umständen, die geschaffen wurden, nachdem Israel den militärischen Aktivposten der Hamas während der Operation Hüter der Mauern im Mai eine schweren Schlag verpasste, nach Fertigstellung der Untergrund-Sicherheitsbarriere, die die Möglichkeiten der Hamas einschränkt Terroranschläge auszuführen und nachdem sich herausstellte, dass die Isolation der Muslimbruderschaft in der arabischen Welt Israel die regionale Handlungsfreiheit gibt, hat Israel eine günstige Gelegenheit die Wiederbewaffnung der Hamas zu vernichten und ihre Führer auszuschalten.

Da es keine Chance gibt auf Dauer einen militärischen Konflikt zu vermeiden wäre es besser die Chance zu ergreifen und eine relativ geschwächte Hamas zu bekämpfen, wenn es für Israel günstig ist, statt zu warten, bis eine stärkere Hamas sich mit dem Iran und der Hisbollah zu einer Zeit zusammenschließt, die es für Israel schwierig machen wird die nötigen Ressourcen zu seiner Verteidigung abzustellen. Wichtig ist auch die Tatsache zu beweisen, dass eine Partei der islamischen Bewegung Teil der Koalition ist, nicht dafür sorgt, dass der palästinensische Terrorismus unbeachtet bleibt.

Der Gazastreifen ist der einzige de facto-Staat der arabischen Welt, der durch breiten Konsens von den antisemitischen Barbaren der Muslimbruderschaft kontrolliert wird, die dem Töten von Juden ergeben und dabei dem Schicksal ihrer eigenen Kinder gegenüber gleichgültig ist. Israel und seine arabischen Partner (in erster Linie Ägypten und Jordanien) haben ein strategisches Interesse daran das Versagen dieses leidigen und gefährlichen Modells vorzuführen, um andere Araber davon abzuhalten es zu übernehmen. Die Politik der Stärkung des „zivilen“ Sektors des Gazastreifens ist kurzsichtig und schädlich. Anders als bei anderen Feindeinheiten – der palästinensischen Autonomiebehörde oder sogar Syrien – spielt Israel ein Nullsummenspiel, wenn es um die Hamas geht. Was für die Hamas gut ist, ist schlecht für Israel, denn es ist gut für die Muslimbruderschaft im Gazastreifen. Die sprachlos machende Illusion von einer „langfristigen Vereinbarung“ (wozu manchmal sogar Trugbilder von einer künstlichen Insel und einem Seehafen für den Gazastreifen gehören) erinnert an die Annahme des späten Shimon Peres in den 1990-er Jahren, wenn Israel den Gazastreifen in Ruhe ließe, würde er sich in ein „Singapur“ verwandeln. Alles, was fehlte, war die Gazaner durch fleißige Singapurer zu ersetzen.

Jeder, der auf eine solche „Vereinbarung“ auf Grundlage zivilen Wiederaufbaus hofft, ohne die Hamas davon abzuhalten stärker zu werden, fördert deren Aggression und schwächt Israels Verhandlungsposition. Obwohl die Hamas ihre Aktivitäten in der Westbank, Jerusalem, unter arabischen Israelis und im Libanon hochfährt, macht seine Politik lohnenswert. Sie erlaubt es der Hamas Milliarden Dollar zum Zweck des Aufbaus ihrer militärischen Fähigkeiten von zivilem und von qatarischem Geld abzuzweigen, erlaubt 10.000 Gazanern in Israel zu arbeiten, nie da gewesene Erleichterungen für Importe und Exporte aus und in den Gazastreifen und die Einfuhr von Infrastruktur für Festungswerke, Krieg und Terrorismus, die als „Dual-Use“-Material getarnt sind, dazu dass die der Ägypter ermutigt werden ihre Einschränkungen am Grenzübergang Rafah zu lockern.

Mit der Zusage „die Jungs nach Hause zu holen“ stärkt Israel außerdem die Verhandlungsposition der Hamas, was strategisch schädlich und moralisch inakzeptabel ist. Im Gazastreifen gibt es zwei Leichen gefallener Soldaten und zwei bedauernswerte Gefangene. Ein Deal, der sie nach Israel bringt, wird dazu führen, dass Soldaten und Zivilisten von den freigelassenen Terroristen getötet werden und das wird zu Terrorismus anspornen wie bei der unverantwortlichen Vereinbarung, mit der der Soldat Gilad Schalit befreit wurde. Auf diese Weise freigelassene Terroristen haben Dutzende, wenn nicht hunderte Israelis ermordet und sie töten weiter.

Der unerträgliche Preis der Sucht Israels nach der Illusion von „Ruhe“ geht immer wieder ins Auge – die randalierenden Beduinen, die das Leben der Einwohner des Südens Israels stören, die Hilflosigkeit der Polizei angesichts arabischer Schutzgelderpressungen im Norden, die gerechtfertigte Angst, dass Krawalle in gemischten Städten weitergehen, die Kontrolle der Gefängnisse durch Terroristen angesichts der Schwäche der israelischen Gefängnisdienste, Vergebung der von der israelischen „Hilltop-Jugend“ begangenen Terrorakte, das Ausweichen bei Gewalt im arabischen Sektor, Akzeptanz organisierter Massengewalt in der hareidischen Gesellschaft und die lachhaften Strafen, die von „gnädigen“ Richtern verhängt werden, was alles zusammen Verbrechen in der israelischen Gesellschaft und allgemein fördert. Eine verängstigte Führung, die Angst hat der Gewalt entgegenzutreten, ist faktisch für ihre Verbreitung verantwortlich, bis zu dem Punkt, an dem härtere Maßnahmen erforderlich sind sie zu bekämpfen, als nötig sind, hätte man reagiert, als sie erstmals ihren Kopf erhob.

93% der Araber Jerusalems wollen, dass Israel die gesamte Stadt kontrolliert – und die meisten der übrigen 7% lügen

Elder of Ziyon, 13. Dezember 2021

Shfa News, ein palästinensischer Nachrichtensender, führte eine Meinungsumfrage bei Arabern in Jerusalem durch.

Die Stichprobe beinhaltete 1.200 arabische Einwohner Jerusalems, die einen israelischen Personalausweis haben.

Von den 1.200 sagten 1.116 (93%), sie ziehen es vor, dass Israel die Kontrolle über die gesamte Stadt behält. Nur 84 antworteten, sie würden es vorziehen, dass die politische Kontrolle an die palästinensische Autonomiebehörde übergeben wird.

Als diese 84 Leute zu ihrer Bereitschaft gefragt wurden, ob sie ihre Ausweise zugunsten eines der PA abgeben würden, wurden sie auf einmal zionistischer werden. 79 von ihnen sagten, sie würden es ablehnen den israelischen Personalausweis abzugeben, den sie jetzt haben, um ihn durch einen PA-Ausweis zu ersetzen.

Nur 5 Personen antworteten, dass sie bereit sind ihren derzeitigen israelischen Ausweis abzugeben.

Das sind 99,6%, die israelische Einwohner-Identitätsnachweise der palästinensischen Staatsbürgerschaft vorziehen.

Das wäre ein überraschendes Ergebnis für diejenigen, die behaupten Israel betreibe die ethnische Säuberung genau dieser Araber. Offenbar ziehen sie „Apartheid“ dem Leben in einem Palästinenserstaat vor.

Der internationale Tag zur Vernichtung des jüdischen Nationalbewusstseins

Elder of Ziyon, Nov. 29, 2021

Heute ist der „Internationale Tag der Solidarität mit dem palästinensischen Volk“, wie er 1977 mit einer Resolution der UNO-Vollversammlung ausgerufen wurde.

Das Datum wurde besonders ausgewählt, um mit dem Jahrestag der Resolution 181 der UNO-Vollversammlung von 1947 zusammenzufallen, die zu einer Teilung Palästinas in einen jüdischen und einen arabischen Staat aufrief. Die UNO-Internetseite zum Tag sagt: „Der Internationale Tag der Solidarität mit dem palästinensischen Volk wird jährlich am oder um den 29. November begangen; an ihm wird feierlich der Verabschiedung von Resolution 181 (II) durch die Versammlung am 29. November gedacht, die die Teilung Palästinas in zwei Staaten bestimmte.“

Der 29. November war für die Juden der Tag zum Feiern, da die UNO die Notwendigkeit eines jüdischen Staats in Palästina anerkannte.

Aber er bot auch den palästinensischen Arabern ihre eigene Unabhängigkeit von kolonialer osmanischer und britischer Herrschaft an. Wenn sie die Teilung akzeptiert hätten, wäre ihnen ihr eigener Staat gegeben worden. Sie wären in der Lage gewesen dieses Jahr ihren 73. Geburtstag zu feiern.

Stattdessen lehnten die palästinensischen Araber – und die gesamte arabische Welt – die Teilungsresolution gewalttätig ab und begannen innerhalb von Stunden nach der Abstimmung einen Krieg, drohten mit „heiligem Krieg“ und „Massakern“ an Juden nicht nur in Israel, sondern überall in der arabischen Welt.

Es gab eindeutig wenig Wunsch nach einem palästinensisch-arabischen Staat. Die Wut, Drohungen und Terroranschläge 1947 sollten einen jüdischen Staat aufhalten, nicht einen palästinensisch-arabischen Staat schaffen.

Mit der Wahl des 29. Novembers als Internationalem Tag der Solidarität mit dem palästinensischen Volk dehnt die UNO die Völkermord-Absicht der Araber von 1947 aus. Das hat nichts mit dem Wunsch nach einem Palästinenserstaat zu tun, sondern mit der Vernichtung des jüdischen Staats. Diese Wahl des Datums ist eine gezielte Beleidigung der Juden.

Es ist beachtenswert, dass die Palästinenser 1977, als die Resolution gemacht wurde, am besten als internationale Terroristen bekannt waren. Und kaum vier Monate nach dieser Resolution ermordete Yassir Arafats Fatah 38 israelische Zivilisten, darunter 13 Kinder beim Küstenstraßen-Massaker. Die UNO forderte Solidarität mit Mördern und Terroristen gegen Israel, nicht damit sie einen Staat aufbauen.

Gleichermaßen ist der „Nakba-Tag“ kein Datum irgendeines Massakers oder einer militärischen Niederlage oder Vertreibungen, sondern er ist an das Datum gebunden, an dem Israel seine Unabhängigkeit erklärte. Der Nakba-Tag gedenkt einer „Katastrophe“, weil das der erste ganze Tag der Unabhängigkeit Israels war.

Sowohl der Tag der Solidarität als auch der Nakba-Tag senden eine Botschaft, die israelfeindlich ist, nicht pro-palästinensisch. Sie sagen, jeder Tag, an dem Juden feiern, ist für die Welt ein Tag der Trauer.

Die Ausbrüche arabischer Gewalt in Palästina vor 1947 waren im Allgemeinen nicht darauf gerichtet die Kolonialherrschaft abzuwerfen oder für einen palästinensisch-arabischen Staat zu agitieren. Die Gewalt richtete sich allesamt in erster Linie gegen die Juden – gegen jüdische Immigration, gegen jüdischen Landbesitz, gegen jüdisches Nationalbewusstsein.

Denken Sie an die palästinensischen „roten Linien“ dafür Frieden mit Israel zu akzeptieren: Kontrolle der Altstadt von Jerusalem, ethnische Säuberung der Juden aus Judäa und Samaria, Beharren darauf, dass Millionen Araber das Recht auf „Rückkehr“ nicht in einen Palästinenserstaat, sondern in den verhassten jüdischen Staat haben, Freilassung von Terroristen, die Juden angegriffen haben aus dem Gefängnis . Nicht eine davon ist für einen Staat erforderlich. Alle sind jedoch bewusst dazu gedacht den jüdischen Staat und die jüdischen Verbindungen zur historischen jüdischen Heimat zu schwächen.

Ein Blick auf die letzten 140 Jahre des modernen Zionismus zeigt ein beständiges Muster des arabischen Wunschs das jüdischen Nationalbewusstsein zu vernichten und das palästinensische Nationalbewusstsein ist nur eine Fassade gewesen, die dabei helfen soll das Ziel zu erreichen, wenn militärische Mittel scheiterten.

Alles in der palästinensisch-arabischen Geschichte stimmt mit der Idee überein Israel als jüdischen Staat zu vernichten, einschließlich „Oslo“. Das ist der Grund, dass die Palästinenser selbst heute noch jede jüdische Verbindung zum Land – zu Hebron, zu Jerusalem, zu Bethlehem – bestreiten und warum sie die Geschichte umschreiben, um den Kern der jüdischen Verbindung zu Eretz Yisrael auszulöschen.

Der 29. November ist kein Tag der Solidarität mit den Palästinensern. Er ist ein weiterer Versuch das jüdischen Nationalbewusstsein zu vernichten.

Israel braucht eine Narrativ-Strategie. Hier der Grund.

Amerika und der Westen ignorieren die Realität des Iran und der Palästinenser und der Muslimbruderschaft, weil sie sich in die Fantasie flüchten, die Welt sei nach ihrem eigenen Bild geformt.

Melanie Phillips, Israel HaYom, 26. November 2021

Eine faszinierende Fernsehserie der BBC hat die Art untersucht, wie Großbritanniens frühere Labour-Premierminister Tony Blair und sein Nachfolger Gordon Brown ihre Partei revolutionierten, um die Wahlsiegmaschine von „New Labour“ zu schaffen.

In einem Augenblick schmerzlicher Klarheit dachte Blair über die verheerenden Fehler nach, die 2003 im Krieg gegen den Irak gemacht wurden, den er an der Seite von US-Präsident George W. Buch anführte, um den irakischen Diktator Saddam Hussein zu stürzen.

Saddams Beseitigung brachte Jahre konfessionellen Gemetzels im Irak. Im Programm sagt Blair, der größte Fehler bestand darin, dass man versäumt zu erkennen, dass den Machthaber des Irak zu stürzen die eine Sache beseitigt, die die einander bekämpfenden Stämme davon abhielt zu versuchen einander auszulöschen.

Viel zu spät kam Blair zu der Erkenntnis, dass zwar für den Westen skrupellose Macht Anathema ist, sie im Nahen Osten aber etwas viel Schlimmeres aufhalten kann.

Von Bagdad über Jerusalem bis nach Beijing und andernorts befindet sich der Westen immer und immer wieder auf dem Holzweg.

In Bezug auf den Iran machen die USA einen tödlichen Fehler. Während der gefährlichste terroristische Feind des Westens immer schneller auf das Ziel des Durchbruchs zur Atomwaffenfähigkeit zusprintet, scheint Amerika nicht nur nicht willens ihn aufzuhalten, sondern alles zu unternehmen, ihn darin zu stärken.

Obwohl Sanktionen gegen den Iran formell immer noch gelten, hat die Administration Biden aufgehört sie durchzusetzen und sogar Milliarden Dollar in direkter Entlastung zur Verfügung gestellt. Statt geschwächt zu werden, ist der Iran jetzt gut aufgestellt, um gleichgültigen Vereinigten Staaten bei den nächste Woche ein Wien beginnenden Atomgesprächen weitere Zugeständnisse abzupressen.

Die Administration Biden reißt sich nach einer Art von Deal, egal wie. Welche Form auch immer dieser haben wird, er wird unausweichlich die katastrophale Politik des ehemaligen Präsidenten Barack Obama wiederbeleben, ein Regime mit Geld zu versorgen, das seit mehr als vier Jahrzehnten Krieg gegen den Westen führt, während es unausweichlich der Bombe näherkommt.

Der Hauptgrund für diese katastrophalen Fehleinschätzungen ist die Unfähigkeit des Westens andere Kulturen zu verstehen, die nicht die eigene sind. Dan Schueftan, der Vorsitzende des National Security Studies Center an der Universität Haifa, formuliert es so, dass der Westen im Allgemeinen und Amerika im Besonderen es durchweg versäumt haben Radikalismus zu begreifen.

Sie nehmen an, dass solcher Extremismus lediglich auf leere Parolen hinausläuft und dass grundsätzlich „rationale“ Führer „pragmatisch“ handeln werden, wenn sie „etwas zu verlieren haben“. Das, sagt er, ist auch das, wie sie – um nur ein paar wenige Namen zu nennen – Adolf Hitler, Palästinenserführer Yassir Arafat, den syrischen Präsidenten Baschar Assad und den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan falsch verstanden.

„Eine ähnliche kulturelle Blindheit“, schreibt er, „hat auch die Amerikaner regelmäßig scheitern lassen, als sie versuchten Demokratie in den Irak, Pluralismus nach Libyen, Akzeptanz in die Muslimbruderschaft, Gleichberechtigung von Frauen nach Afghanistan und den Palästinensern Frieden zu bringen.“

Ein Grund für dieses Scheitern liegt in der monumentalen Arroganz des Westens. Er ist im Glauben, er sei das Zentrum des Universums, unfähig zu begreifen, dass andere Kulturen eine andere Denkweise als die eigene haben könnten. Er nimmt stattdessen an, dass jede andere Kultur ebenfalls von Rationalität und Eigeninteresse bestimmt wird. Er nimmt an, dass es keinen Konflikt gibt, der nicht über Kompromisse gelöst werden kann, für die die Seiten durch den überlegenen Intellekt des Westens die Köpfe zusammengeschlagen bekommen müssen, bis solche erreicht werden.

Diese Einstellung hat die klägliche Einmischung des Westens in den arabischen Krieg gegen Israel geleitet. Amerika, Großbritannien und Europa glauben unermüdlich an die „Zweistaatenlösung“ eines palästinensischen Staats an der Seite Israels.

Das ist jedoch eine Lösung für das falsche Problem. Denn die Frage in diesem hundert Jahre alten Konflikt ist nicht, wie der Westen sich selbst erzählt, die gerechte Verteilung von Land zwischen beiden Seiten mit einem vertretbaren Anspruch auf das Land. Vielmehr geht es um das Ziel der „palästinensischen“ Seite, die keinen juristischen, historischen oder moralischen Anspruch auf das Land hat, den Anspruch des jüdischen Volks zu zerstören, der der Einzige ist, der auf Rechtmäßigkeit und Geschichte gründet.

Der Westen missversteht das weiter, weil er nicht begreifen kann, dass der Kern der palästinensischen Verweigerungshaltung Antisemitismus und islamischem Extremismus sind.

Und der Grund dafür ist die Unfähigkeit des Westens zu begreifen, dass Antisemitismus nicht nur eine Form von Rassismus ist, sondern eine psychotische Geistesstörung; und als zunehmend säkulare Kultur begreift der Westen den Zugriff nicht, den religiöser Fanatismus auf den Verstand haben kann.

Großbritannien, wo die Sicherheitsdienste von radikalisierten britischen Muslimen praktisch so gut wie überwältigt sind, steht beim islamistischen Extremismus weiter vor einem absoluten Rätsel. Während vergeblich versucht wird solche Extremisten zu „entradikalisieren“, beharrt es darauf den islamistischen Faktor herunterzuspielen oder wegzuerklären.

Es erkennt den entscheidenden Punkt nicht – dass diejenigen Muslime, die sich in menschliche Bomben verwandeln, glauben, sie würden Gottes Werk tun und daher für Vernunft völlig unzugänglich sind.

In ähnlicher Weise schaffen es westliche Liberale nicht anzuerkennen, dass das iranische Regime von religiösen Fanatikern dominiert wird, die erpicht darauf sind eine Apokalypse zu provozieren, von der sie glauben, sie werde den schiitischen Messias auf die Erde bringen.

Dennoch bleibt Israel, das Land, das so viel dazu tun könnte den Westen gegenüber diesen Fehlern aufzuwecken, bemerkenswert unwillig das zu tun, nicht einmal um sich selbst zu helfen. Seine Feinde haben es erfolgreich als dämonisch verleumdet, um es zu delegitimieren und zu vernichten. Sie haben das mit Hilfe einer sechs Jahrzehnte durchgeführten Strategie gemacht, mit der im öffentlichen Diskurs Lügen und Mordverleumdungen gesät wurden.

Das hat nicht nur den palästinensischen Vernichtungskrieg gegen Israel als Unterdrückung der Palästinenser durch Israel neu geframt; es hat auch jeden, der Israel unterstützt, als durch Kontakt verunreinigt und zu Gift erklärt.

Angesichts dessen ist es absolut erstaunlich, dass Israel immer noch keine zentralisierte Kommunikationsstrategie hat. Stattdessen bekriegen sich verschiedene Organisationen, um mit weitgehend unkoordinierte Reaktionen den Propagandaansturm zu löschen, der die Sprache gekapert und die Juden fast aus ihrer eigenen Geschichte hinausgeschrieben hat.

Israel muss eine Strategie entwickeln, die das Narrativ formt, statt – wie aktuell – zu versuchen sich auf vom Feind gewählten Areal zu verteidigen. Statt nur auf die Angriffe zu reagieren, müsste es ständig notwendige, aber selten erklärte Wahrheiten in die Öffentlichkeit bringen.

Es müsste zum Beispiel herausstellen, dass es an seinen „Siedlungen“ nichts vom Völkerrecht untermauertes Illegales gibt. Es müsste westlichen Regierungen wegen der Falschdarstellung der Genfer Konventionen mit der falschen Behauptung „illegaler Besatzung“ kritisieren.

Es müssten ständig die Tatsache deutlich machen, dass die Juden das einzig übriggebliebene indigene Volk des Landes sind. Es müsste die naziartige Darstellung des jüdischen Volks als die Welt kontrollierende Blutsauger durch die palästinensische Autonomiebehörde publik machen – und herausstellen, dass diese widerwärtige Agenda im angeblich „antirassistischen“ Westen aktiv unterstützt und gefördert wird. Und so weiter.

Aber Israel hat keine derartige proaktive Strategie.

Verständlicherweise ist es mit der Notwendigkeit beschäftigt die unmittelbaren Bedrohungen für israelisches Leben durch seine völkermörderischen Feinde abzuwehren, die an seinen Grenzen und auf seinen Straßen haufenweise Waffen auffährt. Es hat zudem Angst die diplomatischen Regeln nicht einzuhalten und damit seine Freunde im Westen zu verstimmen, so falsch die auch liegen mögen.

Fundamentaler ist: Es glaubt, der Versuch Britannien oder Europa zu beeinflussen sei angesichts von deren furchtbarer Geschichte endemischen Antisemitismus eine vergebliche Mühe.

Das ist ein übler Fehler. Zumindest in Großbritannien unterstützen viele das palästinensische Lügennarrativ einfach nur deshalb, weil sie nicht die geringste Vorstellung von der Wahrheit haben. Und das ist der Fall, weil Israel sie ihnen nicht liefert.

Amerika und der Westen ignorieren die Wirklichkeit zum Iran oder den Palästinensern oder der Muslimbruderschaft, weil sie sich in die Fantasie flüchten, die Welt sei entsprechend ihres eigenen Bildes geformt.

Israel ist in der einzigartigen Position sowohl der Westen als gleichzeitig der Nahe Osten zu sein. Es ist daher einzigartig ausgerüstet den Westen aus diesem gefährlichen Hirngespinst herauszuinformieren. Dass es sich entscheidet das nicht zu tun, ist ein tragischer Fehler, sowohl für Israel selbst als auch für die Welt.