Araber in Jerusalem

First One Through, 22. Januar 2016

Hört man den Vereinten Nationen zu, dann könnte man befürchten, dass palästinensische Araber in Jerusalem durch israelische „Besatzung“ „ethnisch gesäubert“ werden. Hier sind ein paar Fakten (Stastiken von 2011, wie sie vom Jerusalem Institute for Israel Studies zusammengestellt wurden).

Am schnellsten wachsende Gruppe in Jerusalem
und dem größten Teil des Nahen Ostens

Die arabische Bevölkerung Jerusalems hat nicht nur zugenommen, sondern sie hat schneller zugenommen als die jüdische Bevölkerung in Jerusalem, schneller als die Araber sonst in Israel und schneller als Araber in den umgebenden Ländern.

  • Die jährliche Wachstumsrate von Arabern in Jerusalem lag 2011 um 3,2% höher als die der Juden, die nur um 2,1% zunahm.
  • Die Araber stellen heute 36% der Bevölkerung Jerusalems; bei der Wiedervereinigung der Stadt waren es 26%.
  • Von 1967 bis 2011 wuchs die arabische Bevölkerung um das 5,7-fache, während die jüdische nur um das 3,4-fache zunahm.
  • Die Araber Jerusalems stellen heute 18% der Araber in Israel.
  • Die Sterberate der Araber in Jerusalem (2,7 pro 1.000) ist niedriger als die der Juden (5,2 pro 1000).
  • Jerusalem führt im Land bei der Zahl der Geburten und die arabischen Geburten stellen denselben Anteil (36%) wie die Bevölkerung der Stadt. Juden hatten 27,8 Geburten pro 1.000 Einwohner, die Araber 27,9 Geburten pro 1.000 Einwohner. Beide Raten sind extrem hoch und sind typischerweise in Afrika zu finden, nicht in entwickelten Staaten.
  • Arabische Schüler stellen 38% im Schulsystem Jerusalems, mehr als die 36% der arabischen Bevölkerung.


Arabische Frauen in Jerusalem betreten den Platz vor der Westmauer
(Foto: First.One.Through)

Mulismische Araber ähnlich wie hareidische Juden

Die demografischen Daten der muslimischen Araber in Jerusalem ähneln stark der der ultraorthodoxen (hareidischen) Juden in Jerusalem. Beachten Sie Folgendes:

Jerusalem Kinder (0-14) Senioren (über 65) mittleres Alter
hareidishe Juden 42% 6% 18%
muslimische Araber 40% 3% 20%
restliche Juden 26% 14% 31%
christliche Araber 23% 13% 33%

Die Armutsrate unter den muslimischen Arabern ähnelt ebenfalls der der hareidischen Juden. Beide Gemeinschaften tendieren dazu weit größere Familien zu haben als der Rest der Bevölkerung (Araber haben 5,7 Personen pro Haushalt, Juden 3,4; die Rate liegt aber in der hareidischen Gemeinschaft weit höher). Das führt typischerweise zu weit ärmeren Lebensumständen für beide Gruppen als für den Rest der Stadt.

Rund 23% der Stadt bezeichnet sich selbst als hareidisch, 36% als arabisch. Diese beiden Gruppen bilden den Grund, dass 51% aller Einwohner Jerusalems als in der niedrigsten sozio-ökonomischen Kategorie lebend betrachtet werden. Alle der mehrheitlich arabischen Viertel und 24% der jüdischen Viertel (hauptsächlich die hareidischen) werden sozio-ökonomisch in die unterste Kategorie eingeordnet.

Hareidische Juden hatten eine um 20% niedrigere Rate der Beteiligung (44%) an der Erwerbsbevölkerung als andere Juden (65%). Religiöse Araber hatten einen noch schlechteren Anteil (13%), verglichen mit den weniger religiösen Arabern (59%), die eher säkularen Juden vergleichbar sind.

In Gesamtjerusalem ist die arabischen Bevölkerung religiöser als die jüdische Gemeinschaft. Rund 51% der Juden betrachten sich als entweder hereidisch (30%) oder praktizierend. Im Vergleich dazu betrachten sich 75% der arabischen Bevölkerung als sehr religiös. Beide Zahlen liegen deutlich höher als man sie in anderen Städten in Israel findet.

Da die religiös Eifrigeren mehr Kinder haben und arm sind, leben sie unter gedrängteren Lebensbedingungen. Der durchschnittliche jüdische Haushalt in Jerusalem hat 1 Person pro Raum, während der Durchschnitt bei arabischen Haushalten viel höher bei 1,9 pro Raum liegt. Wegen dieser Armut und gedrängten Lebensbedingungen nutzen viele Araber die Dienste von UNRWA: 2011 hatte das Flüchtlingslager Schuafat die stärkste Zunahme (690 Personen mehr), während das Viertel Schuafat außerhalb der UNRWA-Einrichtung um 360 Personen abnahm.

Zusammenfassung

Religiöse Araber in Jerusalem sind der hareidischen Bevölkerung der Stadt sehr ähnlich und sie stellen einen viel größeren Anteil der arabischen Gemeinschaft als die strikt praktizierende jüdische Gemeinschaft es in der jüdischen tut. Beide Gruppen wachsen sehr schnell. Die Größe und das Wachstum der Familien, zusammen mit der schwachen Beteiligung an der Erwerbsbevölkerungsrate haben beide Gruppen in Armut belassen.

Die ungeschminkte Realität ist die, dass sowohl die Juden als auch die Araber in Jerusalem in einer ähnlichen Falle gefangen sind: Religiöser Eifer führt oft zu Armut und gedrängten Lebensbedingungen. Seltsamerweise ist die Zufriedenheitsrate zu Lebensqualität und Arbeitsplatz bei den Einwohnern Jerusalems höher als sonst in Israel, während der Frust wegen des Einkommens in Jerusalem am höchsten war. Es scheint so, als wären sich sowohl die arabischen als auch die jüdischen Einwohner Jerusalems der Kosten-Nutzen-Abrechnung des Lebens als extrem Religiöse sehr bewusst.

Es überrascht nicht, dass die heilige Stadt Jerusalem viele religiöse Menschen anzieht – Juden, Muslime und Christen gleichermaßen. Die religiös eifrigen Juden und Muslimen haben das Bevölkerungswachstum der Stadt angekurbelt (viele religiöse Christen heiraten nicht oder haben keine Kinder) und zudem das Armutsniveau der Stadt verstärkt.

Religiöse Juden sind leicht zu erkennen: Männer an ihren schwarzen Hüten und schwarzen Kippot, Frauen an ihren Kleidern. Religiöse Araber sind schwieriger visuell festzulegen, aber sie sind in Jerusalem zu einem weit größeren Anteil vorhanden als Juden und verantwortlich für das rasche Wachstum der Zahl der Araber sowie der niedrigeren Lebensstandards.

Entgegen den Berichten der UNO und Jerusalem-„Experten“ wie dem linksradikalen Danny Seidemann, den die New York Times sich entschied in Artikeln wie „Evictions in Walled Old City Stir Up a ‘Hornet’s Nest’“ (Zwangsräumung in den Mauern der Altstadt sind ein Stich ins Hornissennest) zu zitieren, können Araber in Jerusalem jederzeit die israelische Staatsbürgerschaft beantragen, was auch viele tun. Aber wie bei den hareidischen Juden Jerusalems bedeutet israelischer Staatsbürger zu werden keine Fahrkarte aus der Armut.

Ob arm oder reich, die Araber in Jerusalem sind die am schnellsten wachsende Gruppe aller Hauptstädte im Nahen Osten.

Muslimische Staaten versprechen Gaza viel, geben wenig

Elder of Ziyon, 8. Januar 2015

Das Wall Street Journal brachte letzte Woche einen sehr guten Artikel über den Wiederaufbau des Gazastreifens:

Weniger als zwei Monate nachdem der letzte Krieg zwischen Israel und der Hamas Ende August 2014 endete und beide Seiten den Sieg für sich reklamierten, trafen sich Geber des Auslands in Kairo und versprachen $3,5 Milliarden Wiederaufbauhilfe für Gaza. Die arabischen Golfstaaten, wo die öffentliche Stimmung zugunsten der Palästinenser stark ist, versprachen mehr als die Hälfte der Summe oder $1,9 Milliarden.

Bis heute wurden allerdings $1,2 Milliarden der $3,5 Milliarden geliefert, wobei die Golfstaaten nur rund $170 Millionen ausgaben. Wie andere Geber haben die Regierungen am Golf Bedingungen daran geknüpft, wie ihre Hilfsgelder ausgegeben werden, heißt es von palästinensischen, UNO- und Weltbank-Offiziellen.

„Geber haben unterschiedliche Anforderungen und Prioritäten“, sagte Bashir Rayyes, der die Gaza-Hilfsanstrengungen für die Vereinten Nationen koordiniert und der PA berichtet, die die Westbank regiert.

Der wichtigste dieser Unterschiede ist ihre Meinung zu den Herrschern des Gazastreifens. Während Qatar die Hamas unterstützt, sind Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate in den letzten Jahren in ihrer Opposition zur Hamas, der Muslimbruderschaft und anderen islamistischen Gruppen der gesamten Region aggressiver geworden.

Mit dem Segen der Hamas hat Qatar ein Büro in Gaza, von dem aus es Bauunternehmer und lokale Arbeitskräfte beschäftigt, um Straßen, Schulen und Wohnhäuser zu bauen. Es hat nur einen Bruchteil der in Kairo versprochenen $1 Milliarde ausgegeben und stattdessen Gelder ausgegeben, die es dem Gazastreifen nach dem vorherigen Kriegs zwischen Israel und der Hamas im Jahr 2012 zugesagt hatte.

Ahmed Abu Rass, der das Büro leitet, sagte, Doha werde kein weiteres Geld im Gazastreifen löhnen, bis andere Geber ihre Anstrengungen zur Erfüllung ihrer Zusagen intensivieren. Ein halbherziger Versuch Hilfe zu leisten sät bei den Menschen im Gazastreifen nur weitere Verzweiflung und bereitet den Weg für eine weitere Runde der Kämpfe, was aus jeglicher Hilfe eine vergeudete Investition macht, sagte er.


Nicht gehaltene Zusagen
(Top 10 Geberländer – Anteil der verteilten Gelder – zugesagte Hilf in Milliarden Dollar)

Ich brachte schon die Zahlen der Weltbank (Stand vom letzten August). Zählt man nur die Staaten, zu denen Informationen vorhanden sind, versprachen muslimische Staaten $1,268 Milliarden, von denen nur $270 Millionen gezahlt wurden – 12,5%. Nichtmuslimische Staaten hatten $,1242 Milliarden zugesagt und $960 Milliarden ausgezahlt – mehr als 77%.

Der Artikel endet so:

Abdelraziq Harara (53) war einer allerdings der Glücklichen. Er war einer der ersten 1.000 Gazaner, dem Hilfe zum Wiederaufbau seines Hauses versprochen wurde, als Qatar vor drei Monaten endlich anfing Hilfe zu verteilen. Die $50.000 zum Wiederaufbau seines Hauses wurde in vier Raten ausgehändigt.

Als sein 65 Jahre alter Bruder Jihad dasselbe Büro des Ministeriums für öffentliche Bauarbeiten in Gaza Stadt besuchte, wurde ihm Geld versprochen – irgendwann. Letzten Monat wurde ihm gesagt, Kuwait würde das Geld zur Verfügung stellen, aber die Vorkehrungen für die Zahlungen würden immer noch mit der PA ausgehandelt.

Während Qatars kastanienbraune und weiße Flagge über einem völlig neuen Haus in der Nähe wehte, sagte Jihad er habe keine Kontrolle darüber, welches Land ihm hilft oder warum. Er hoffe einfach, dass das Geld bald kommen wird.

„Wenn die Israelis das Haus bauen würden, würde ich die israelische Flagge wehen lassen.“

Wäre es nicht großartig, wenn Israel auf das Angebot zurückkäme?

[Anmerkung heplev: Das würde dann allerdings wohl mehr als negative Konsequenzen für den Mann haben…]

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (27.12.2015-02.01.2016)

Sonntag, 27.12.2015:

Syrische Medien berichteten, dass Israel mindestens 7 Luftangriffe gegen die Hisbollah im Bereich Qalamoun flog. Die IDF lehnte jeden Kommentar ab; die Hisbollah streitet ab, dass ihre Positionen dort angegriffen wurden.

Ergänzung zum Hochzeits-Vorfall Mittwoch (Donnerstag berichet): Das Video wurde nicht vom von der Familie engagierten Fotografen gemacht; die Feier wurde aber offenbar von versteckten Kameras des Inlandsgeheimdienstes Schabak gefilmt. Die Tänzer waren weder der Familie noch von ihr befragten Gästen bekannt. Die Wache vor dem Saal berichtet, dass Undercover-Polizisten auf der Hochzeit waren, die sich ihm gegenüber auswiesen. (Die Familie gilt als extremistisch; es wäre also kein Wunder, wenn sich der Schabak da umsieht. Sie gilt aber auch als ehrlich, deshalb wird von manchen der Verdacht verbreitet, dass hier ein Komplott stattfand, um sie zu diskreditieren.) Es wäre offenbar auch nichts Neues, sollte der Schabak seine Finger hier im Spiel haben. Wir können es nicht wissen. Aber die ganze Sache spielt Leuten in die Hände, die „Interessen haben“.

Hassan Nasrallah ließ eine Tirade ab, in der er behauptete, die Hisbollah werde die „israelischen Ratten“ jagen.

Montag, 28.12.2015:

Auf der Autobahn 1 wurden 3 Personen festgenommen, weil sie illegal PA-Araber auf israelisches Staatsgebiet schmuggelten.

Eine Quelle aus der PA sagt, dass die Fatah zum bewaffneten Angriffen auf Israelis zurückkehren könnte.

Dienstag, 29.12.2015:

Die Fatah lehrt Kinder wieder Frieden (PMW): Wässer das Land mit Blut, um Israel zu vernichten.

Folge der Messer-Intifada: Die „palästinensische“ Wirtschaft hat seit Beginn der Stecherangriffe $1,3 Milliarden eingebüßt. Am härtesten betroffen sind Hebron, Bethlehem, Ramallah, Schechem/Nablus und „Ost“-Jerusalem. In letzerem laufen 60% der Geschäft Gefahr pleite zu gehen und zu schließen. Die Zahl der von Israel beschäftigten PA-Araber hat drastisch abgenommen. Die Krankenhauskosten der etwa 6.000 bei „Zusammenstößen“ verletzten PA-Araber hat die PA $65 Millionen gekostet. Der Tourismus nach Jerusalem und Bethlehem hat über Weihnachten enorm nachgelassen, ebenso der „interne“ Tourismus aus dem Gazastreifen. Die Banken in der PA haben enorme Verluste eingefahren. Das Heilmittel dafür laut einem ranghohen Typen im PA-„Wirtschaftsministerium“? Weniger in Israel hergestellt Produkte kaufen und direkten Handel mit arabischen und anderen Ländern suchen, um von der israelischen Wirtschaft unabhängig zu werden. (Der Tipp keine Juden mehr abzustechen dürfte wohl zu viel verlangt sein.)

Die IDF hat angefangen Betonbarrieren an der Straße 889 entlang der Grenze zum Libanon aufzustellen, um die Verkehrsteilnehmer und Einwohner dort vor Terroraktivitäten aus dem Libanon zu schützen.

Es gab heute ein Treffen von Palästinenser-Organisation in Ramallah, bei diskutiert wurde, wie die aktuelle Terrorwelle noch eskaliert werden kann. In einer abgegebenen Erklärung wurde gejammert, Israel ermorde „unser Volk“, was Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschheit sei. Gleichzeitig wurde zu einer Fortsetzung des Terrors aufgerufen (hauptsächlich an Dienstagen und an Freitagen), außerdem ein Boykott israelischer Waren gefordert.

Mittwoch, 30.12.2015:

Heute Morgen erlag ein 42-jähriger Mann seinen Verletzungen, die ihm ein terroristischer Messerstecher am 7. Dezember in Hebron zugefügt hatte.

Am Übergang Kerem Shalom wurden auf einem LKW kugelsichere Metallplatten (Panzerplatten) gefunden. Auf dem LKW sollten sich Auto-Ersatzteile befinden. Die Terroristen hätten die Panzerung zur Befestigung von Stützpunkten nutzen können.

Die IDF-Einheiten im Norden des Landes und auf dem Golan sind in Alarmbereitschaft; die Hisbollah hatte „Vergeltung“ für den Tod von Erzterrorist Samir Kuntar angekündigt, es wird mit Angriffen gerechnet.

Donnerstag, 31.12.2015:

Am Nachmittag wurde nach 15 Tagen ohne Zugang zu einem Anwalt oder der Familie ein weiterer des Duma-Attentats Verdächtigter Jugendlicher auf richterliche Anweisung entlassen. Der Schabak versprach dem Richter, der die Freilassung anordnete, innerhalb von 5 Tagen die Vorwürfe vorzulegen.

Wie jetzt bekanntgegeben wurde, planten 2 Araber aus Jerusalem einen Bombenanschlag in einem Hotel in Eilat; dieser konnte verhindert werden, gegen die Araber wurde heute Anklage erhoben.

Im November wurde eine Terrorzelle aus 4 (israelischen) Arabern festgenommen, die Terroranschläge planten und dafür schon Waffen gekauft hatten.

Nachricht von Israel an die PA: Stoppt die Terrorwelle und wir können verhandeln.

Quellen aus der Hamas haben erstmals zugegeben, dass die Terrororganisation zur militärischen Stufe der Intifada vorgerückt ist, zu der Selbstmordanschläge in Israel und Versuche das Leben ranghoher israelischer Politiker und Militärs zu beenden gehören.

Die Fatah feiert 51 Jahre Terror gegen Israelis – heißt, die Terroristen haben erst angefangen zu feiern. Das soll weitergehen.

Freitag, 01.01.2016:

5 Mitglieder einer Familie wurden in Rafah durch eine Rakete getötet, die in ihr Haus einschlug. Nach Angaben ägyptischer Sicherheitskräfte kam die Rakete aus dem Gazastreifen.

In der Rede zu den Feiern zu 51 Jahren PLO-Terror gegen Israel behauptete Mahmud Abbas gestern mal wieder Israel wolle keinen Frieden.

Der Kommandeur der Kfir-Brigade bestrafte Soldaten, die arabische Terrorverdächtige während deren Verhaftung geschlagen haben sollen.

Die drei wegen des „Hass-Tanzes“ auf einer Hochzeit am 7. Dezember festgenommenen Männer sind wieder frei.

Nach einer Woche fortgesetzter Proteste stimmte die IDF die Nutzung einer Straße in Samaria durch Palästinenser einzuschränken; auf dieser Straße hatte es häufig Anschläge gegeben und vor kurzem wurde auf ihr ein Paar von Terroristen aus einem fahrenden Auto heraus erschossen.

Samstag, 02.01.2016:

Es gab gestern in Tel Aviv einen weiteren Mord, etwa eine Stunde nach den Morden auf der Dizengoff-Straße; es wird spekuliert, dass der Täter derselbe ist.

Gestern Abend waren nicht 4, sondern 5 Raketen aus dem Gazastreifen geschossen worden; 3 davon schlugen noch dort ein, 2 in offenem Gelände im Kreis Sha’ar HaNegev.

Eine sich dem IS zurechnende Gruppe beansprucht die Raketen von letzter Nacht für sich.