Mauer-Bauer (11) – Libanon

The Jewish Press, 20. November 2016

Die Sicherheitsmauer soll Konflikte zwischen PA-arabischen Einwohnern und den libanesischen Streitkräften verhindern.

Bauarbeiter begannen in der Woche vor dem 20. November mit dem Bau einer Sicherheitsmauer um das „Flüchtlingslager“ Ain al-Hilweh im Libanon. Die Heimat tausender Araber und ihrer Nachkommen aus Judäa und Samaria, die 1948 und 1967 flohen, liegt südlich der Hafenstadt Sidon.

Die Mauer wird vier Observatiosposten haben und wurde gemeinsam mit allen Fraktionen innerhalb der Gemeinschaft geplant. Dennoch waren die Einwohner empört, als die ersten Blöcke aufgestellt wurden. Sie gaben ihrem Frust in sozialen Medien Ausdruck und nannten das Projekt eine „Mauer der Schande“.

Wem gehört das Land?

Ruth Isaac, Facebook, 25. November 2016

Wem gehört das Land? Dem, der jubelt, wenn es verbrannt wird oder dem, der das Feuer gelöscht sehen will?

Einige Teile der arabischen Welt feiern jetzt, wo Israel brennt, genauso, wie sie es bei den Anschlägen vom 9/11 taten. Und völlig zurecht ziehen eine Menge Leute den Vergleich zu König Salomos Urteil darüber, wessen Baby es war – das der Frau, die es gerne töten lassen wollte oder der Frau, die wollte, dass das Kind lebt. Ich sage immer: Was kann man da verwechseln? Die Antwort ist sehr einfach. Die wahre Mutter und der wahre Hüter des Landes würde es immer schützen wollen.

Seltene Filmaufnahme des Muftis, wie er Hitler trifft

Point of No Return, 23. November 2016

Salim Fattal war der Leiter von Israels arabischem Fernsehsender in den 1960-er Jahren und erstellte eine Serie über die Juden des Irak. Diese Sendungen (auf Hebräisch und Arabisch) enthält einige faszinierende Szenen eines Gottesdienstes in der Meir-Tweg-Synagoge (der letzten aktiven Synagoge in Bagdad). Fattal interviewte 100 Juden zu ihren Erfahrungen in der Farhud, dem Massaker von 1941.  Selbst ohne die Sprache zu verstehen ist der es wert angesehen zu werden, denn er enthält seltene Aufnahmen des Muftis von Jerusalem, wie er Hitler trifft.