Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (29.03.-04.04.2015)

Sonntag, 29.03.2015:

Quellen aus der IDF geben an, dass der IS im südlichen Jordanien an Unterstützung gewinnt und an der Grenze zu Israel aufmarschiert.

Der UNO-Sicherheitsrat soll nach Angaben von Frankreichs Außenminister eine Frist für das Ende des israelisch-palästinensischen Konflikts setzen. Innerhalb von zwei Jahren soll es einen endgültigen Palästinenserstaat geben.

Jordanien bestreitet Gerücht, dass Landkarten im Schulunterricht Israel zeigen werden

Elder of Ziyon, 14. März 2015

Israels Kanal 10 soll gestern erklärt haben, dass Jordanien beschloss das Wort „Israel“ dürfe auf Landkarten im Geografieunterricht in Schulen vorkommen. Die Nachricht wurde von einer Analyse von „Experten“ begleitet, mit der gesagt wurde, das bedeute, Jordanien versuche dem Westen zu zeigen, dass es moderate ist oder dass es versucht den israelische-arabischen Konflikt angesichts der Drohungen durch den IS herunterzuspielen.

Das Gerücht wurde unverzüglich von arabischen Medien angeprangert. Die jordanische Ad-Dustour forderte, es müssen jede Erwähnung Israels aus den Büchern herausgerissen werden und sie „müssen hingetan werden, wohin sie gehören: in die Mülltonne der Geschichte“.

Heute bestritt Jordaniens Bildungsministerium die Story rundweg. Das Ministerium sagte, sie sei komplett unwahr und dass Israel in keinerlei jordanischem Schulmaterial auftauche.

Puh!

Es stellt sich heraus, dass Jordaniens Bildungsministerium letztes Jahr etwas machte, das fast genauso umstritten war: Ein Schulbuch mit dem Titel „Juden erkennen Urkunden und Verträge nicht an“ wurde aus Schulbibliotheken genommen, weil es Proteste der jordanischen Muslimbruderschaft und anderen Islamistengruppen auslöste.

Facebook findet Antisemitismus ganz in Ordnung (2)

Facebook, 23.03.2015

FB+Antisemitismus_NadafDie Seite wurde wegen Hassreden und Hasssymbolen im Inhalt gemeldet. Facebook antwortete:

… Wir haben die von Ihnen … gemeldete Seite überprüft und festgestellt, dass sie unsere Gemeinschaftsstandards nicht verletzt…

Kommentar des Einstellenden:

OK, liebe Facebook-Admins, wie muss die Seite denn heißen damit sie wegen hate speech gelöscht wird?

Antisemitismus ist Antiislamismus?

UN Watch berichtet, dass der UNO-Menschenrechtsrat einen 79-jährigen Algerier nomiert hat einem Gremium vorzustehen, das eingerichtet wird, US-Sanktionen gegen Schurkenregime als Verletzung der Menschenrechte einzstufen. (Die Einrichtung dieses Komitees wird natürlich von solchen Menschenrechtsgrößen wie Kuba gestützt.)

Dieser Idriss Jazairy ist ein glühender Israelfeind, der gerne mit falschen Angaben operiert. So behauptet er, die Opfer von Antisemitismus seien Arbaber und Muslime. Über den Antisemitismus befindet er:

Antisemitismus-antimuslimisch

Jawoll, Juden sind nicht betroffen! Die einzigen Opfer sind immer und überall ausschließlich „Araber und Muslime“!

Nachtrag: Für diejenigen, die nicht wissen, was Antisemitismus definitionsgemäß bedeutet – das weiß sogar Wikipedia!

Jüdische Friedhöfe in Ägypten werden jetzt zum Müllabladen genutzt

Elder of Ziyon, 17. März 2015

Vetogate aus Ägypten hat eine Artikelserie über den erbärmlichen Zustand der jüdischen Friedhöfe im Land.

Die Leiterin der fast nicht mehr existierenden jüdischen Gemeinschaft, Magda Haroun, sagte, sie habe einen Friedhof besucht und sah Jungs, die auf die Grabsteine urinierten.

Vetogate besuchte der Friedhof in Alexandria (Bild oben) und berichtete,, er werde als Müllhlade benutzt und übermäßig von Straßenhändlern missbraucht. Grabsteine und Mausoleen sind aufgebrochen, zerschlagen oder anderweitig in schlimm verfallen.

Die Zeitung schreibt von einem Friedhof, der die nach dem Ölberg zweitälteste jüdische Begräbnisstätte der Welt ist. Dort liegen berühmte Rabbiner wie Saadia Gaon.

Die Zeitung interviewte auch eine Reihe islamischer Kleriker, die alle sagten, der Respekt für die Toten habe im Islam hohe Priorität und es gebe keine Rechtfertigung diese Friedhöfe schlecht zu behandeln.

Die Zeitung fährt mit dem Aufruf zur Wiederherstellung dieser Friedhöfe fort – und die Wiederaufnahme des Tourismus zu ihrem Besuch.

(Kaum zu glauben!) EU lobt Israel, kritisiert PA und Araber heftig wegen Gaza-Wiederaufbau

Elder of Ziyon, 8. März 2015

Das war unerwartet:

Die fünf größten EU-Mitgliedsstaaten – Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien – protestierten letzte Woche bei der palästinensischen Autonomiebehörde, dass sie nicht genug tut um den Gazastreifen wieder aufzubauen, sagten europäische Diplomaten und hochrangige Vertreter des israelischen Außenministeriums.

Botschafter aus den fünf Staaten trafen sich letzten Donnerstag mit Alon Ushpiz, einem hochrangigen Diplomaten des Außenministeriums, zu Gesprächen, die sich hauptsächlich auf die Lage im Gazastreifen konzentrierten. Während des Treffens im Außenministerium in Jerusalem lobten die Repräsentanten Europas überraschenderweise Israels Handeln im Verlauf der letzten Monate, mit dem für den Wiederaufbau des Gazastreifens und der Linderung der humanitären Krise dort geworben wurde.

Die Europäer lobten Israels Kooperation mit den Wiederaufbau-Appart, den die UNO betreibt, dass Israel die Wasserversorgung des Gazastreifens verdoppelt und die Lockerung der Export-Restriktionen aus dem Gazastreifen nach Israel, in die Westbank und ins Ausland. Die Repräsentanten Europas forderten zudem die Erhöhung des Umfangs und des Tempos des Transfers von Gütern aus Israel über den Übergang Kerem Shalom im südlichen Gazastreifen.

Die Diplomaten erwähnten, dass sie sich auch mit der PA-Führung in Ramallah, der ägyptischen Führung in Kario und einer Reihe arabischer Regierungen getroffen hatten.

Nach Angaben eines hochrangigen Beamten im Außenministerium merkten die europäischen Diplomaten an, dass die Generalkonsule ihrer Länder vor ein paar Tagen ein Treffen mit hochrangigen PA-Vertretern hatten, bei dem sie der PA-Führung einen scharfen Protest wegen des Fehlens ausreichender Kooperation zu allem übermittelten, was mit dem Wiederaufbau des Gazastreifens zu tun hat.

Ein europäischer Diplomat, der mit den Einzelheiten des Treffens vertraut ist, bestätigte, dass ein solcher Protest übermittelt wurde. Er sprach unter der Bedingung anonym zu bleiben. „Sie übermittelten eine eindeutige Botschaft, dass die PA mehr zur Förderung des Wiederaufbaus des Streifens tun kann und dass weiteres internes politisches Gezänk zwischen Fatah und Hamas sich nachteilig auf die humanitäre Lage im Gazastreifen und das Tempo und der Umfang des Wiederaufbaus auswirkt“, sagte der europäische Diplomat.

Der europäische Diplomat sagte, in dem Treffen zwischen Repräsentanten der fünf EU-Staaten und hochrangigen Vertretern des ägyptischen Außenministeriums in Kairo gaben die Europäer der Sorge Ausdruck, dass Ägypten dem Wiederaufbauprozess im Gazastreifen nicht hilft und weiterhin den Übergang Rafah über ausgedehnte Zeiträume schließt.

„Sie sagten den Ägyptern, dass wir ihre Kooperation brauchen, um die Lücken zwischen Fatah und Hamas zu schließen und dass sie den Wiederaufbauprozess hinauszögern“, sagte der EU-Diplomat. Gleichzeitig ist schwer erkennbar, dass die Ägypter angesichts der Tatsache positiv reagieren, dass erst letzte Woche das Staatsgericht urteilte, die Hamas sei eine Terrororganisation.

Gleichermaßen hatten die Diplomaten der fünf EU-Mächte Gespräche mit einer Reihe Golfstaaten, darunter Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Kuwait und Qatar, um sich zu beschweren, dass diese Länder die Hunderte Millionen Dollar für den Wiederaufbau des Gazastreifens zugesagten noch nicht gezahlt haben, was die Lösung der Krise weiter verzögert.

„Es gibt positive Bewegung auf der israelischen Seite zu allem, was Gaza angeht“, sagte der EU-Diplomat. „Man braucht zwar immer mehr, aber die Israelis beseitigen Hindernisse und helfen beim Wideraufbau. Gleichzeitig steckt der Wiederaufbau wegen der internen Kämpfe auf der palästinensischen Seite, des Verhaltens Ägyptens und den nicht gelieferten, von den arabischen Staaten zugesagten Gelder, immer noch feststeckt. Wir befürchten, wenn sich in Sachen Wiederaufbau des Gazastreifens nichts tun wird, wir uns vor einer weiteren Runde der Gewalt dort gegenüber sehen.“

Das ist 100% korrekt, aber dennoch unerwartet.