Arabische Schritte zur Verbesserung der Menschenrechte gehören gelobt, nicht verhöhnt

Elder of Ziyon, 12. September 2021

Ende August kündigten die VAE an, dass sie eine Menschenrechts-Kommission gründen werden, die von der Regierung unabhängig ist und die Pariser Prinzipen für nationale Menschenrechts-Institutionen einhalten wird.

Es gibt Grund für Skepsis, wenn man solche Ankündigungen sieht. Die VAE haben nicht gerade eine herausragende Menschenrechtsbilanz. Es gibt dort eigentlich keine Pressefreiheit und politische Dissidenten werden inhaftiert.

Es ist möglich, dass sich um Reinwaschung handelt. Doch schon die Ankündigung zeigt eine Sensibilität für öffentliche Wahrnehmung von Menschenrechten in den Emiraten und das kann gut genutzt werden.

Human Rights Watch verspottete den Schritt der VAE. „Das ist nur wieder eine Taktik, Teil der Jahrzehnte alten Reinwaschungskampagne der VAE sich als tolerantes, respektvolles und offenes Land aussehen zu lassen“, sagte Hiba Zayadin, eine Forscherin bei HRW. Ken Roth tat die Nachricht kurzerhand ab.

Aber andere Menschenrechtsgruppen sagen zurecht, dass es zu früh ist etwas zu sagen und dass die neue Organisation schon früh genug anhand ihrer eigenen Standards beurteilt werden kann.

Alexis Thiry, juristischer Beirat der Rechtsberatungsorganisation MENA Rights Group in Genf, sagte DW, es sei zu früh um zu wissen, ob die neue Organisation der VAE sich an die Pariser Prinzipien hält, wie versprochen wurde. Der Grund dafür war, dass die Rechtegruppe noch nicht in der Lage gewesen ist eine öffentlich verfügbare Version des Gesetzes zu lesen, dem VAE-Bundesgesetz Nr. 12 von 2021, das die Erstellung der Institution ermöglichte, sagte Thiry.

„Es ist schwierig eine Meinung zu einer bevorstehenden Unabhängigkeit der Institution und einer Einhaltung der Pariser Prinzipien zu haben“, erklärte er. „Zu diesem Zeitpunkt ist es auch zu früh, um die Leistung der Institution zu kommentieren, da ihre Mitglieder unseres Wissens erst noch ernannt werden müssen.“

Das ist die passende Antwort – gesunde Skepsis, aber auf das Beste hoffend und ein Verlangen die VAE an ihren eigenen Standards zu messen. Verglichen mit der Reaktion von HRW klingt die MENA Rights Group wie eine verantwortliche Partei, die sich tatsächlich um Menschenrechte kümmert, nicht um Gerede.

Der ägyptische Präsident Abdel-Fattah El-Sisi nahm gestern in Kairo an einem Menschenrechtsforum teil. Er sagte, einige sehr positive Dinge über Religionsfreiheit in Ägypten: „Was ärgert dich als Muslim, wenn du eine Kirche oder eine Synagoge siehst? Wer immer konvertieren will, kann konvertieren und derjenige, der glauben will, glaubt und derjenige, der nicht glauben will, glaubt nicht … und das ist aus religiöser Perspektive Freiheit … Ich respektiere Nichtglauben, selbst wenn jemand sagt ich glaube an keine Religion… Wer immer glaubt, er besitze kulturelle Bedeutung und versucht sie anderen Gesellschaften aufzuzwingen, befindet sich auf einem diktatorischen Weg.“

Ägyptens Menschenrechtsbilanz wiederum ist grottenschlecht. Aber sollten solche Äußerungen gefeiert werden? Man kann eine Gesellschaft nicht innerhalb eines Tages umkehren und solche Äußerungen vom Präsidenten eines Landes zu hören ist wichtig.

Es scheint so, dass Gruppen wie HRW sich entscheiden gegen Länder zu schießen, die Beziehungen zu Israel aufbauten. Aber diese Beziehungen können nur dann einen positiven Effekt auf Menschenrechte in anderen Ländern haben, wenn mehr Araber der israelischen Gesellschaft ausgesetzt werden, wo Muslime volle Rechte genießen, die über die vieler europäischer Länder hinausgehen. Ihre Beziehungen zu Israel sind oft von positiven Schritten gegenüber den wenigen  Juden begleitet, die in diesen Ländern leben.

Menschen, die sich um Menschenrechte bemühen, sollten Frieden zwischen arabischen Ländern und Israel feiern, etwas, das wir seitens HRW und Amnesty nicht erlebt haben. Echte Menschenrechtsgruppen sollten die positive Botschaft nutzen, die von arabischen Ländern gegeben werden, ergänzt durch eine gesunde Dosis Skepsis. Zumindest können offizielle Ankündigungen zugunsten von Menschenrechten später genutzt werden, um diese offiziellen Vertreter zur Rechenschaft zu ziehen, da niemand als Lügner entlarvt werden will.

Es gibt nichts Negatives darin, dass arabische Staaten öffentlich Menschenrechte akzeptieren. Selbst wenn sie Heuchler sind, gibt das Menschenrechtsverfechtern Munition. Dass HRW diese Schritte miesmachen, deutet an, dass sie mehr daran interessiert sind sich um Menschenrechte kümmernd zu erscheinen als tatsächlich etwas zu tun sie zu fördern.

Wenn ein arabischer Führer, der Neujahrsgrüße auf Hebräisch gibt, dich verärgert, könntest du einfach ein Antisemit sein

Elder of Ziyon, 9. September 2021

Der Außenminister der VAE und der bahrainische Botschafter in Israel veröffentlichten beide zu Rosch HaSchanah am Sonntag auf twitter Neujahrsgrüße auf Hebräisch.

Beide richteten ihre Grüße an Juden weltweit.

Das brachte natürlich die arabischen und iranischen Antisemiten auf den Plan, die ihren Hass hinter dem Vorwand verbargen, diese Grüße gingen an Israel.

Irans Abna News schrieb, dass Araber wegen des Tweets überrascht und empört seien.

Jordaniens Al Majd, eine panarabische, nationalistische Internetseite, bezeichnete beide arabischen Offiziellen als „Verräter“, weil sie in Hebräisch twitterten und verurteile sie mit: „Allahs Fluch komme über sie.“

Abu Zayed hatte 2019 und 2020 Shana Tova-Grüße getwittert – vor den Abraham-Vereinbarungen. Auch zu diesen Gelegenheiten äußerten Araber Wut.

Warum Judäa und Samaria in Westbank umbenennen?

Dov Fischer, The Algemeiner, 22. August 2021

Ein Ausblick zeigt palästinensische Häuser im Westbank-Dorf Wadi Fukin mit der israelischen Siedlung Beitar Illit im Hintergrund, 23. Juni 2019. (Foto: Reuters – Mussa Qawasma)

Es gibt einen guten Grund, dass die arabische Welt und die antiisraelische Linke darauf bestehen den verlogenen und geografisch ungenauen Begriff „Westbank“ zu benutzen, wenn von Judäa und Samaria die Rede ist.

Denken Sie mal darüber nach: Stellen Sie sich eine Menschenrechtsbewegung vor, die um die Parole Verbietet Araber in Arabien! Aufgebaut ist. Eine solche Parole und Bewegung würde viele Fragen aufwerfen. Zum Beispiel: Wo sonst hätten Araber das Recht zu sein, wenn nicht in Arabien? Und wer könnten größeren Anspruch auf Arabien haben als Araber?

Obwohl freiheitsliebende Amerikaner endlos Gründe haben sich zu winden, wenn sie über Saudi-Arabien nachdenken (Freiheit hassende Amerikaner übrigens genauso), neigen wir alle dazu übereinzustimmen, dass anzunehmen ist, dass Araber, die dort leben wollen, das Recht haben das zu tun. Arabien für die Araber.

Irgendwo entlang der Litanei würde es Sinn machen zu sagen: Jehuda den Jehudim – d.h. Judäa den Juden. Selbst Antisemiten würde es schwer fallen sich hinter Parolen wie „Verbietet Juden in Judäa! Juden lebten nie in Judäa!“ zu stellen. Die Juden (hebräisch: Jehudim) des Stammes Judah (Jehudah) gaben dem Land Jehudah seinen Namen: Judäa, wie es in der Bibel transkribiert wird.

Es ist immer absurd gewesen Judäa und Samaria als „Westbank“ zu bezeichnen. Denken Sie an die berühmtesten Orten in der Bibel: Jerusalem, Hebron, Bethlehem, Nazareth, Bethel, Jericho, Schilo, Schechem (Nablus), Galiläa, Tekoa – alles Orte, an denen jüdische Patriarchen und Matriarchen, die Könige und Propheten unterwegs waren und lebten. Auch Jesus und die Apostel. Ihrer aller Leben war in Judäa und Samaria konzentriert. Diese Begriffe finden sich überall in der Bibel, wobei allein „Samaria“ mehr als 100-mal im Tanach (hebräische Bibel) und den christlichen Evangelien erwähnt wird.

In diesen Tagen gab es kein Tel Aviv, kein Herzliya, Haifa oder Netanya. Klar, die Zionisten besetzten dieses Land auch. Aber es in den Städten von Judäa und Samaria, wo die Samen westlicher Zivilisation gepflanzt wurden und Wurzeln schlugen.

Sie können praktisch jede der 140 jüdischen Gemeinden besuchen, in denen heute 800.000 Juden in Judäa und Samaria wohnen, und Sie werden keine Flussufer sehen. Es ist nicht wie in Jersey City (New Jersey, USA), wo man sich auf dem Westufer des Hudson River befindet. Niemand nennt Jersey City „die Westbank“. Warum nicht? Zu viel Geschichte? Zu viele biblischen Erinnerungen an Moses und Aaron, die Schuhe am Journal Square kaufen oder am Bahnhof Grove Street in die PATH-Züge steigen?

Die arabische Welt und ihre woken Verbündeten haben kein Problem damit jeden anderen Ort im Nahen Osten mit seinem biblischen Namen zu nennen: Beer Sheva, Galiläa, Jordan, Gaza, Damaskus, Libanon, Tyros, Sidon und natürlich Jerusalem, Hebron, Bethlehem und Nazareth. Selbst Amerikaner, die behaglich biblische Namen für so viele ihrer Städte verwenden: Hebron (Maryland), Jericho Turnpike (New York), Bethel (Indiana), Shilo (Tennessee), Manassas (= Menasche, Virginia).

Judäa und Samaria – Jehuda und Schomron – sollten mit ihren richtigen Namen genannt werden und nicht mit dem woken Ersatzbegriff, der 800.000 dort lebende Juden ihr Erbe und ihr Land nimmt. Denken Sie daran, wie ein Neugeborenes auf die Welt kommt, wie viele Stunden darüber nachgedacht wird, sogar innerhalb der Familie gestritten und verhandelt wird, wenn es um den Namen des Neulings geht. Namen haben große Macht und Bedeutung. Das ist der Grund, weshalb Israels Feinde Judäa und Samaria „die Westbank“ nennen.

Und weshalb wir Judäa und Samaria dazu sagen sollten.

Seit hundert Jahren lügen die Araber, dass Juden dabei sind die Al-Aqsa zerstören

Elder of Ziyon, 20. August 2021

The Guardian, 28. August 1924

In den 1920-er Jahren baute der berüchtigte antisemitische Mufti von Jerusalem – von den Briten ernannt – seine Machtbasis damit aufs, dass er in der arabischen Welt Geld für die Restaurierung der Al-Aqsa-Moschee und des Felsendoms Geld sammelte, die in 400 Jahren osmanisch-muslimischer Herrschaft verfallen waren.

Ein Teil seiner Verkaufsmasche lautete, die Juden hätten vor die Moschee zu zerstören, um einen dritten Tempel zu bauen. Er nahm Äußerungen von rabbinischen Leitern in Palästina über die messianische Ära und gab vor, Juden planten die Bauwerke auf dem Tempelberg abzureißen.

Das war eine machtvolle Botschaft, die die antisemitische arabische Welt begierig aufnahm. Es war die Lüge, die 1929 die Wurzel des tödlichen Massakers an Juden bildete.

Der Muslimische Kongress in Jerusalem 1931, angeführt vom Mufti, band diese Lügen geschickt mit „jüdischen Planungen“ zur Al-Aqsa an seinen Antisemitismus, als er alle jüdischen Reporter von der Berichterstattung über die Konferenz ausschloss.

1967 wurde die Lüge wieder aufgenommen, obwohl Israel die komplette Kontrolle über den Tempelberg hätte übernehmen können (und sollen).

Arabische politische Karikaturen puschen weiter die Lüge, dass Israel plant die Al-Aqsa und dne Felsendom abzureißen, obwohl es die Möglichkeit seit 54 Jahren gehabt hätte.

An jedem 21. August erreicht die Lüge einen fiebrigen Höhepunkt am Jahrestag des Anschlags eines geistesgestörten australischen Christen namens Denis Michael Rohan auf die Al-Aqsa.

Die palästinensisch-arabischen Medien lügen in der Regel rundheraus und sagen, Rohan sei Jude gewesen und dass diese Brandstiftung Teil eines zionistischen Komplotts zur Zerstörung der Al-Aqsa war.

Diese Lüge ist ein verlässliches Mittel die arabischen Leidenschaften zu entflammen, befeuert durch arabischen Antisemitismus. Sie ist besonders nützlich, wenn Palästinenserführer die Aufmerksamkeit von ihrem eigenen Versagen und den Problemen ihrer eigenen Leute ablenken wollen, indem sie ihren Judenhass als politisches Mittel einsetzen – genauso wie der Mufti es vor einem Jahrhundert machte.

Die Hamas will morgen Massenkundgebungen am Gaza-Zaun veranstalten, unter Nutzung dieses Jahrestages als Vorwand, um die Gazaner mit Hass anzuheizen. Die Jugendabteilung der Hamas hat eine Erklärung ausgegeben:

Die Feuer, die auf den Mauern und an den Seiten der gesegneten Al-Aqsa-Moschee seit 1969 entzündet wurden, sind noch nicht gelöscht worden. Der Geruch von schwarzem zionistischem Hass wabert immer noch umher und ihre Intrigen warten immer noch in der Al-Aqsa-Moschee, um die kriminellen Pläne gegen sie umzusetzen, angefangen mit der Absicht der Besatzung die Moschee in Zeit und Raum zu teilen, bis zur Idee sie abzureißen und an ihrer Stelle ihren angeblichen Tempel zu errichten.

Das entzündete Feuer war nicht, wie die Besatzung behauptet, eine Anomalie eines verrückten Menschen. Es handelt sich vielmehr um eine systematische Politik und eine feste Vision, die von der Besatzung seit dem ersten Tag an übernommen wurde, an dem sie ihre dreckigen Füße auf das reine Land  unseres Jerusalem setzte, deshalb richtete sie ihr Augenmerk auf das Projekt der Verjudung der Al-Aqsa-Moschee und Jerusalems.

Das Narrativ lautet, dass palästinensische „Standhaftigkeit“ das ist, was bisher die Juden von der Zerstörung des Gebäudes abhielt, also muss der Antisemitismus geschürt werden, um die Al-Aqsa gegen eine erfundene Bedrohung zu „verteidigen“.

Die gesamte Geschichte der Lüge ist mit Judenhass verbunden.

Warum machen drusische Dorfbewohner im Libanon den Job der UNO?

Emanuel Miller, HonestReporting, 9. August 2021

Zum ersten Mal seit dem Zweiten Libanon-Krieg (2006) hat die Hisbollah die Verantwortung für auf Israel geschossene Raketen übernommen. Am Freitag wurden 19 Raketen von vom Iran unterstützten Terrororganisationen geschossen.

Die Zahl hatte problemlos höher sein können.

Als drusische Bürger eines Dorfes im südlichen Libanon Hisbollah-Kämpfer ausmachten, umzingelten sie die Terroristen und vertrieben sie, wobei sie sie wütend beschuldigten aus einem zivilen Bereich heraus geschossen zu haben.

Der Libanon, der seit Jahren unter einer Wirtschaftskrise aufgrund von Korruption und iranischer Einmischung leidet, steht am Rande des Zusammenbruchs. Weit verbreitete Stromknappheit ist alltäglich und die Währung hat im Lauf des letzten Jahres beträchtlich an Wert verloren.

Das Letzte, was der Libanon braucht, ist ein Krieg mit Israel, aber die Hisbollah hat ein Arsenal von tausenden Raketen und hat gezeigt, dass er Israel angreifen kann.

UNIFIL, die UNO-Friedensschützer-Truppe in der Region, muss ihren Job tun und die Hisbollah davon abhalten den völligen Zusammenbruch des Landes herbeizuführen.

Weitere Informationen zu den Vereinten Nationen und warum ihnen nicht getraut werden kann den Frieden zu erhalten, finden Sie in den folgenden Quellen (auf Englisch):

Arabische Misshandlungen von Juden in Nordafrika Mitte des 19. Jahrhunderts

Elder of Ziyon, 1. August 2021

Fortsetzung meiner Auszüge aus den Reisen von Israel Joseph Bejamin, über die er in „Eight years in Asia and Africa from 1846-1855“ schrieb, sind hier einige Beobachtungen jüdischen Lebens in Tripoli und Tunis, die heute in Libyen und Tunesien liegen.

In all den oben erwähnten Dörfern sind die meisten Häuser erbärmlich. In den Wohnungen liegen Matten aus Palmzweigen auf dem Boden ausgebreitet und darauf ruhen die Einwohner; Teppiche sind nirgendwo zu finden. Ihre Kleidung ist schmutzig; sie besteht aus einem Fes, der mit einem Tuch rund gebunden ist, einem Gewand, das bis zu den Knien reicht und Hosen derselben Länger. Die tragen dieselben Kleidungsstücke weiter, bis sie zu Lumpen geworden sind, am Samstag jedoch wechseln sie die Wäsche. … Ihr Feiertagskleidung wird aber selten gewaschen; ihre Alltagskleidung nie, man kann sich daher leicht vorstellen, dass sie sehr schmutzig sind.

Ich nutzte die passende Gelegenheit nach meinen Glaubensbrüdern zu fragen, wie es kam, dass weder der Reinheit der Person noch der Kleidung so wenig Bedeutung gegeben wurde; denn neben dem unangenehmen Eindruck, den ihre Unreinheit auf jedermann machte, handelten sie darüber hinaus gegen das Gesetz, da die Bibel an mehreren Stellen Anweisung gibt die Kleidung zu säubern und zu waschen. Darauf wurde mir als Antwort gesagt, dies sei durch Angst vor den Arabern bedingt, die, wenn sie sie anders sehen, glauben würden, sie seien reich und sie dann tagtäglich ausplündern würden. Diese Rechtfertigung schien plausibel.

[In Djerba, Tunesien] hatte die Synagoge keine Fenster, wie es bei allen Synagogen an allen Orten in Tripoli der Fall ist. Mir wurde mitgeteilt, dass diese Arrangement getroffen worden war, um die Araber davon abzuhalten von außen Feuer ins Gebäude zu werfen.

Misshandlung von Juden in arabischen und muslimischen Ländern wird auf sachliche Weise das gesamte Buch hindurch übermittelt, als sei das die normalste Sache der Welt.

Und das war sie wahrhaftig, lange bevor der Zionismus dafür verantwortlich gemacht werden konnte.

Es ist die Religion, Dummkopf

Man kann keine Kompromisse mit Leuten zu schließen, die glauben, dass Allah ihnen den Marschbefehl gegeben hat das islamische Imperium wiederherzustellen. Für sie ist Israel ein Krebsgeschwür im Körper des Islam, das herausgeschnitten werden muss.

Mitchell Bard, Israel HaYom, 30. Juli 2021

Ich dachte über die verleumderische Gleichsetzung Israels mit dem Afrikander-Südafrika nach und mir fiel auf, dass die Entkräftungen, einschließlich der meinigen, ein zentrales Argument aussparen. In Südafrika betrachteten die Afrikander das Land als das ihre – die Schwarzen waren minderwertig und dass sie über sie herrschen konnten. Im Gegensatz dazu erkennen die Israelis palästinensische Ansprüche auf Teile des Landes an, betrachten sie nicht als minderwertig und wollen nicht ihre Herren sein. Tatsächlich sind es die Palästinenser, die glauben, das Land gehöre ihnen, dass sie den Juden überlegen sind und dass sie das Leben von Juden kontrollieren sollten.

Genauer gesagt sind es nicht alle Palästinenser, sondern Islamisten wie die Hamas und der Palästinensische Islamische Jihad. Das, nicht Streit um Siedlungen oder Jerusalem, ist die Wurzel des Konflikts, die bis in die 1920-er Jahre zurückverfolgt werden kann. Wenn es eine Person gibt, die mehr als jeder andere für die letzten 100 Jahre Kämpfe verantwortlich ist, dann ist es der Mufti von Jerusalem, der den ersten Präzedenzfall für einen heiligen Krieg schuf. Der Mufti wollte islamisches Land von den Juden säubern und stachelte Muslime gegen Juden auf, indem er Gerüchte verbreitete, die Juden würden die Al-Aqsa-Moschee zerstören (die Verleumdung „Al-Aqsa ist in Gefahr“), was Krawalle provozierte, die z.B. 1929 zum Massaker an 67 Juden in Hebron führte.

Während Muslime manchmal prahlen, wie gut Juden in der islamischen Welt behandelt wurden und sogar Juden von einem mythischen „Goldenen Zeitalter“ in Spanien reden, lautet die Wahrheit, dass Juden bestenfalls als Bürger zweiter Klasse behandelt wurden. Darüber hinaus ist es für Islamisten unvorstellbar, dass irgendein Gebiet dem jüdischen Volk gehören könnte oder dass Juden über Muslime herrschen.

Ehemalige Diplomaten und andere gescheit Redende, die vom Frieden zwischen Israelis und Palästinensern reden, lehnen es ab die religiöse Grundlage des Konflikts anzuerkennen. Die Arabisten befürworten Politik, die umzusetzen sie nicht in der Lage waren, weil Diplomatie ineffektiv ist, wenn es um den Umgang mit radikalen Muslimen geht, wie wir an unserer fehlgeschlagenen Politik gegenüber dem Iran gesehen haben (was Diplomaten aber nicht eingestehen wollen).

Mitglieder des Zweistaaten-Fanclubs ignorieren, was die Palästinenser sagen und tun, wenn es ihrer messianischen Vision widerspricht. Was, glauben sie, meinen die Palästinenser, wenn sie skandieren „From the river to the See, Palestine must be free“? Warum, glauben sie, zeigen ihre Logos und Landkarten ein Israel ersetzendes Palästina? Warum, glauben sie, werden Juden beschuldigt eine Bedrohung für den Tempelberg zu sein?

Die Islamisierung des Konflikts spiegelt sich in der Bereitschaft der Palästinenser Sprengstoff an ihre Körper zu schnallen und sich zusammen mit Männern, Frauen und Kindern zu sprengen, im Glauben, sie würden damit den Islam verteidigen, den Willen Allahs auszuführen und für ihr Tun im Jenseits belohnt werden. Sie haben kein Interesse an israelischen Zugeständnissen, Koexistenz oder sogar Unabhängigkeit; sie haben sich der Vernichtung Israels verschrieben.

Die Familien dieser „Märtyrer“ werden als Teil des Ansporn-Programms „Geld für Mord“ von der PA entlohnt. Man muss nicht erfolgreich Juden töten, der Versuch allein garantiert einen Zahltag für diejenigen, die jetzt in israelischen Gefängnissen sitzen.

Es ist wichtig festzuhalten, dass die religiöse Untermauerung des Konflikts sich nicht nur in der Überzeugung der Hamas und des PIJ spiegelt, sondern auch der angeblich säkularen PLO. Bei einer Ansprache vor Muslimen in einer Moschee in Südafrika sagte Yassir Arafat: „Ihr müsst kommen und den Jihad zur Befreiung Jerusalems, eures kostbaren Heiligtums, kämpfen.“ 1996 sagte Arafat einer Menschenmenge in Bethlehem: „Wir kennen nur ein Wort: Jihad, Jihad, Jihad.“ 2002 erklärte Arafat erneut: „Ja, Brüder, mit unseren Seelen und unserem Blut erlösen wir dich, o Palästina. … Dies ist ein heiliges Band. Wir sind für diese Pflicht bereit. Allah ist groß! Ehre sei Allah und seinem Propheten. Jihad, Jihad, Jihad, Jihad, Jihad!“

Von Israel gefangen genommene oder getötete Terroristen werden als Märtyrer für den Islam betrachtet. Der bewaffnete Arm der Fatah sind die Al-Aqsa-Brigaden. Mahmud Abbas ist kein Islamist, aber seine Wiederholung der Verleumdung die Al-Aqsa sei in Gefahr wiederholt den Mufti von vor einem Jahrhundert.

Seit Jahren behaupten die Palästinenser ihr Ziel sei ein „säkularer demokratischer Staat“ in Palästina. Diese Parole war für westlichen Konsum bestimmt und sie ist derart absurd, dass sie sich selten darum kümmern sie in ihrer Propaganda noch zu verwenden. Die Vorstellung eines demokroatischen Palästinenserstaates (Abbas befindet sich im 17. Jahr seiner vierjährigen Amtszeit) ist weit hergeholt; die Idee eines säkularen Staates befindet sich jenseits aller Vorstellungsmöglichkeiten. Entwürfe einer palästinensischen Verfassung erklären den Islam zur offiziellen Religion eines jeglichen zukünftigen Staates.

Lassen Sie mich deutlich sein: Der Krieg findet nicht zwischen dem Islam und Judentum oder dem Islam und Israel statt. Der Beweis dafür ist, dass muslimische Staaten Frieden mit Israel geschlossen haben. Das ist kein Widerspruch, denn diese Länder – Ägypten, Jordanien, Marokko, Bahrain und die Vereinigten Arabischen Emirate – sind am wenigsten fundamentalistisch und ihre Führer fürchten die Islamisten ebenfalls. Die lautesten Gegner des Friedens mit den Juden sind die Muslimbruderschaft und der Iran. Saudi-Arabien könnte die Beziehung zu Israel noch normalisieren, weil Mohammed bin Salman versucht das Land zu mäßigen und zu modernisieren, aber das Königreich wird von der puritanischen Wahhabi-Islamsekte dominiert und von Saudis finanzierte Schulen (einschließlich einer ein Virginia) haben z.B. lange gelehrt, dass am Jüngsten Tag die Bäume sagen werden: „Oh Muslim, oh Diener Allahs, hier versteckt sich ein Jude hinter mir. Komm und töte ihn.“

Der Konflikt mit den Palästinensern kann nicht gelöst werden, solange ihre Führer von einer religiösen statt einer politischen Agenda getrieben werden. Man kann keine Kompromisse mit Leuten schließen, die glauben, dass Allah ihnen den Marschbefehl gegeben hat das islamische Imperium wiederherzustellen und es dann – im Idealfall – weltweit auszudehnen. Für Sie ist Israel ein Krebsgeschwür im islamischen Körper, das herausgeschnitten werden muss. Israel kann jede einzelne Siedlung abbauen, sich auf die Waffenstillstandslinien von 1949 zurückziehen und den Zionismus für tot erklären, aber das würde sie nicht zufriedenstellen.

Überrascht es dann, dass die Palästinenser 1937, 1939, 1947, 1949 bis 1967, 1979, 2000 und 2008 Gelegenheit für Eigenstaatlichkeit abgelehnt haben?

In Bill Clintons Präsidentschafts-Wahlkampf 1992 lautete der Werbespruch: „Es ist die Wirtschaft, Dummkopf.“ Der Slogan war in der Einsicht konzipiert worden, dass der Konflikt zwischen Israel und den Palästinenser ein ähnliches Mantra annehmen sollte: „Es ist die Religion, Dummkopf.“