Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (21.-28.06.2015)

Sonntag, 21.06.2015:

Der arabische MK Basel Ghattas will sich auf das Terrorschiffer-Boot begeben und droht Israel mit Gewalt, sollte das Schiffchen aufgebracht werden.

Was auch sonst? Die Hamas applaudiert begeistert dem Attentäter von heute.

Montag, 22.06.2015:

Die Fünfte Kolonne: Die „Vereinte Arabische Liste“ in der Knesset machte Dampf für die Terrorschiffer von der aktuellen Gaza-Flottille. Israels Blockade sei ein Verbrechen, ließen sie wissen und tönten, dass sie die Mitfahrt von MK Ghattas auf dem Terrorschiffchen unterstützen.

Dienstag, 23.06.2015:

Israel returnierte 19 konfiszierte Fischerboote in den Gazastreifen.

Es befinden sich mal wieder arabische Terrorhäftlinge in israelischen Gefängnissen im Hungerstreik. Ein arabischer Knessetabgeordneter drohte Ärzten, die überlegen, diese Häftlinge zwangszuernähren mit Mord.

Die aktuellen Terrorschiffer sind sich ziemlich sicher, dass Israel sie wegen internationalen Drucks nicht abfangen wird.

Mittwoch, 24.06.2015:

Die IDF hat den Soldaten Oron Shaul für tot erklärt; seine Leiche (sowie die eines weiteren Soldaten) hatte die Hamas nie freigegeben. Jetzt behaupten die Terroristen, der Soldat sei noch am Leben.

Eine Umfrage zeigt, dass nur noch 51% der Israelis die Zweistaatenlösung unterstützen (letztes Jahr waren es noch 61%). 54% sind dagegen, die „Siedlungen“ alle abzureißen (38% sind dafür). 56% der PalAraber sagen, Israel plane Judäa und Samaria zu annektieren und die Araber zu vertreiben.

Mahmud Abbas hat offenbar alle israelischen „Ramadan-Zugeständnisse“ abgelehnt und sorgt dafür, dass die PalAraber sie nicht wahrnehmen.

Die Hamas hat neue Fotos von Terroristen veröffentlicht, die in den Tunneln des Gaza-Grenzgebiets trainieren.

Donnerstag, 25.06.2015:

Jordanische Medien sind verärgert, dass die israelische Botschaft gegen ihr boshaftes Preisen von Palästinenser-Terror protestiert. Al-Dustur schimpft, die Israelis würden unbewaffnete Unschuldige ermorden, sie von ihrem Land vertreiben und ihre heiligen Städten schänden.

Die Fünfte Kolonne: Die arabischen Knesset-Abgeordneten blieben der Rede von Bundestagspräsident Lammert im israelischen Parlament fern. Der Besuch des Bundestagspräsidenten sei ein „diplomatisches Ereignis“ und diene israelischer Propaganda. Daran wollten sie sich nicht beteiligen.

Eine Drohne aus dem Gazastreifen drang in den israelischen Luftraum ein und stürzte ab, bevor die IDF entscheiden konnte, ob sie sie abschießt oder nicht.

Die PA hat offiziell die ersten Dokumente gegen Israel beim ICC eingereicht.

Ein arabischer Mob randalierte an der Quelle, an der letzte Woche ein 25-jähriger Israeli ermordet und sein Freund verletzt wurde. Offenbar versuchten die Araber die historische Quelle trockenzulegen.

Die PA veranstaltet in Abu Dis bei Jerusalem ein Jugend-Fußballturnier. Die Mannschaften des Turniers sind nach „Märtyrern“ (terroristischen Mördern von Juden) benannt, einer davon der Terrorist, der im Herbst versuchte Yehuda Glick zu erschießen.

Samstag, 27.06.2015:

Der Islamische Jihad droht damit den Waffenstillstand im Gazastreifen zu beenden, sollte Terrorführer Khader Adnan bei seinem Hungerstreik sterben. (Aber den Mann zu retten, wollen sie Israel genauso wenig erlauben…)

Sonntag, 28.06.2015:

Die Fatah-Terroristen zeigten stolz einem iranischen Reporter einen Tunnel im Gazastreifen, den sie gebaut haben. Er soll 3 km lang sein. Und sooo friedlich…!

Während der letzten zwei Wochen hat es auf dem Ölberg 90 Grabschändungen gegeben. Außerdem gab es 300 Vorfälle mit Steinwürfen in „Ost“-Jerusalem.

Ein Hamas-Führer bestätigte indirekte Gespräche mit Israel, um die Spannungen zu senken.

Sie verloren

gefunden auf Facebook und eingedeutscht:

1948_Araber-verloren

Abfinden wollen sie sich aber bis heute nicht damit. Der Jihad gegen Israel wird auf allen Ebenen fortgesetzt.
Das ist halt ihr Vorteil: Sie verlieren und setzen sich abwartend hin, bis sie wieder losschlagen können. Israel kann sich keine Niederlage leisten, denn dann existiert es nicht mehr.

Warum lehnen sie einen jüdischen Staat ab?

Ze’ev Jabotinski, Israel HaYom, 17. März 2015

Der Staat Israel fordert in den Verhandlungen mit den Palästinensern die Anerkennung als internationale Heimstatt des jüdischen Volks. Die Forderung klingt für Westler logisch und vernünftig. PA-Präsident Mahmud Abbas stemmt sich jedoch entschieden dagegen. Die Palästinenser und ihre Unterstützer in der Linken versuchen ihre Opposition kleinzureden; sie behaupten, die Forderung beschäftige sich mit Trivialitäten und sollte daher vom Verhandlungstisch genommen werden. Die traurige ist jedoch, dass die Forderung aufzugeben den Konflikt zwischen den Juden und Arabern in Israel verewigen wird. Warum?

1922 stimmte der Völkerbund einstimmig für den Text des Mandats für Palästina, womit die Existenz des jüdischen Volks, seine Verbindung zum Land Israel und seine Rechte dort einen Staat aufzubauen voll umfänglich anerkannt wurden. Darüber hinaus hatte der Völkerbund die Befugnis dies im Rahmen des internationalen Rechts als Anwendung der ihm zur Verfügung stehenden Macht zu tun.

Darüber hinaus macht das Dokument, das diese Abstimmung zu immer noch geltendem internationalem Recht macht, das jüdische Volk zu einer Ausnahme unter allen Einwohnern des Landes Israel. Nach diesem Dokument werden alle bürgerlichen und religiösen Rechten aller Einwohner eingehalten, aber poltische und nationale Rechte sind ausschließlich jüdischen Einwohnern vorbehalten. Genau dieselben Prinzipien leiten die gemeinsame Resolution des Repräsentantenhauses und des Sentas der USA (die ein von US-Präsident Warren Harding unterschriebenes Gesetz bestätigte) und eine von den Vereinigten Staaten und Großbritannien unterzeichnete internationale Konvention, die durch die Unterschriften von US-Präsident Calvin Coolidge und den britischen Monarchen König George V. ratifiziert wurde. Die Ratifizierung einer Konvention macht sie zum Teil der nationalen Rechtsordnung der Unterzeichnerstaaten.

Diese Anerkennung als Volk, unsere historische Verbindung zum Land Israel und unser Recht auf Souveränität darüber war der Grund für den Ausbruch des bewaffneten politischen Konflikts zwischen Juden und Arabern und die arabischen Krawalle der 1920-er Jahre; dieser Konflikt geht in verschiedenen Verkörperungen bis heute weiter. Das Ziel der Araber war es und ist es immer noch, die internationale Anerkennung unseres Rechts auf Israel zu eliminieren. Darum bezeichnen sie all diese Fakten als „das jüdische Narrativ“, um seine Bedeutung zu schmälern und die Tatsache zu verbergen, dass gegen diese Rechte zu opponieren im Widerspruch zum internationalen Recht steht. Um das jüdische Narrativ zu untergraben erfanden sie ein „arabisches Narrativ“, dessen Prinzipien 1964 in der Palästinensischen Nationalcharta aufgeschrieben wurden.

Die Begründung, auf der diese Charta aufbaut, lautet, dass Juden nur eine gemeinsame Religion haben, keine Nationalität; und daher haben sie kein Recht auf Souveränität. Die Schlussfolgerung: Ihr Staat muss vernichtet und auf den Ruinen muss Palästina gebaut werden.

Premierminister Yitzhak Rabin stimmte zu die Palästinensischen Befreiungsorganisation anzuerkennen und im Gazastreifen im Gegenzug für die Ausrangierung der Palästinenser-Charta den Palästinensern zu erlauben sich im Gazastreifen selbst zu regieren. Araber versprach als Reaktion darauf (hielt ich aber nicht daran) die Bestimmungen in der Charta zu ändern, die Israels Existenzrecht abstreiten. In seiner letzten Rede in der Knesset sagte Rabin, der sehe in diesen versprochenen Veränderungen den ultimativen Test des Willens und der Fähigkeit der PA; die versprochenen Änderungen werden ein wichtiger und ernster Prüfstein bei der Fortsetzung und Umsetzung der Vereinbarung als Ganzes sein. Die Änderungen müssen immer noch vorgenommen werden. Darüber hinaus lernen palästinensisch Schüler heute als Teil ihres Lehrplans die Charta auswendig – ohne die Änderungen.

Die Anerkennung Israels als nationale Heimstatt des jüdischen Volks ist eine öffentliche Erklärung der Tatsache, dass das arabische Narrativ, auf dem sie ihre mörderischen Aktivitäten gründeten, falsch ist. Sie ist die Anerkennung des Rechts des jüdischen Volks auf Souveränität über das Land Israel. Aus diesem Grund hat Abbas deutlich gesagt, dass er diese Anerkennung niemals geben wird; denn er hat nicht die Absicht den Konflikt zu beenden, bevor nichtalle Juden aus dem Land Israel entfernt wurden.