Ein Blick zurück auf die erste katastrophale „Zweistaatenlösung“

Victor Sharpe, The American Thinker, 12. Januar 2017

Die erste Zweistaatenlösung schuf vor 97 Jahren das neue arabische Gebilde namens Transjordanien, das sich über 89.000 Quadratkilometer oder fast vier Fünftel des ehemaligen Mandats Palästina erstreckte. Sofort wurde Juden verboten in diesem neuen arabischen Gebiet zu leben und daher ist es historisch korrekt zu sagen, dass Jordanien Palästina ist.

Kurz vor 12 in seiner armseligen Amtszeit im Weißen Haus stach Barack Hussein Obama sein Messer tief in das Herz des umkämpften jüdischen Staates.

Mit der von Präsident Obama und Außenminister Kerry dirigierten, erschreckend antiisraelischen Verabschiedung der Resolution 2334 des UNO-Sicherheitsrats wurde die Schuld für den israelisch-palästinensischen Konflikt fälschlich an das leichte Ziel weitergegeben: Israel und die sogenannten „Siedlungen“.

Vor dem Sechstagekrieg von 1967 gab es keine „Siedlungen“; damals überlebte der jüdische Staat einen weiteren arabischen Völkermord-Krieg und befreite den umkämpften Staat von den 16 bis 24 km frei lassenden Waffenstillstandslinien von 1947, die Israels damaliger Außenminister Abba Eban die Auschwitz-Linien nannte.

Der Konflikt mit der arabischen und muslimischen Welt oder den sogenannten Palästinensern begann nicht 1967. Um seine Ursprünge in vollem Umfang zu verstehen, müssen wir bis in die frühen Jahre des 20. Jahrhunderts zurückgehen.

1920 wurde Großbritannien vom Völkerbund die Verantwortung für die Beaufsichtigung des Palästina-Mandats gegeben, das den ausdrücklichen Auftrag hatte in diesem Territorium eine nationale jüdische Heimstatt wiederaufzubauen.

Der Völkerbund schuf eine Reihe Artikel im Einklang mit der ursprünglichen Absicht der Balfour-Erklärung vom 29. November 1917. In letzter Minute wurde allerdings vom britischen Kolonialbüro ein neuer Artikel eingeführt: der Artikel 25.

Es wurde offenkundig, dass Aufnahme dieses Artikels Großbritannien direkt ermöglichte 1921/22 das gesamte riesige Territorium östlich des Jordan abzuschneiden und es den arabischen Haschemiten zu geben. Das Gebiet, das Transjordanien und von Emir Abdallah geführt werden sollte.

Britische Offizielle behaupteten, dass das Geschenk des Mandats Palästina östlich des Jordan Dank an die Haschemiten für ihren Beitrag war die Türken zu besiegen. T.S. Lawrens beschreib allerdings die Rolle Haschemiten spöttisch als „die Nebenvorstellung einer Nebenvorstellung“.

Ironischerweise erhielten die Briten beim Sieg über das osmanisch-türkische Reich, das das geografische Palästina 400 Jahre lang beherrscht hatte, von der jüdischen Nili-Untergrund weit mehr Hilfe.

Das war die erste Teilung Palästinas, die erste Zweisaatenlösung; sie schuf vor 97 Jahren das neue arabische Gebilde namens Transjordanien, das sich über 89.000 Quadratkilometer oder fast vier Fünftel des ehemaligen Mandats Palästina erstreckte. Sofort wurde Juden verboten in diesem neuen arabischen Gebiet zu leben und daher ist es historisch korrekt zu sagen, dass Jordanien Palästina ist.

1923 spalteten die britischen und französischen Kolonialmächte dann noch den nördlichen Teil des Mandats Palästina ab. Großbritannien rannte die Golanhöhen (mit ihren antiken biblisch-jüdischen Wurzeln) ab und übergab es dem französisch besetzten Syrien.

Die von dem britischen Außenminister Lord Balfour abgegebene Balfour-Erklärung sah nie vor, dss der Jordan die östliche Grenze des wiederhergestellten jüdischen Heimatlandes sein würde.

Schon am 19. September 1919 wetterte die Londoner Times in einem Editorial: „Der Jordan wrid nicht als Ostgrenze Palästinas funktionieren. … Palästina muss eine gute militärische Grenze östlich des Jordan haben… Unsere Pflicht als Mandatsmacht besteht darin das jüdische Palästina nicht zu einem kämpfenden Staat zu machen, sondern zu einem, der in der Lage ist ein kraftvolles und unabhängiges Leben zu führen.“

Während es den Rest des Mandats Palästina bis 1947 verwaltete, schränkte Großbritannien jüdische Immigration und Landkauf massiv ein, während es bei der massiven, illegalen arabischen Zuwanderung aus den benachbarten, stagnierenden arabischen Gebieten in das Territorium wegsah.

Großbritanniens jämmerliche Bilanz des Appeasement der Araber auf Kosten des jüdischen Schicksals auf dem verbleibenden winzigen Territorium gipfelte im berüchtigten Weißbuch von 1939, das die jüdische Zuwanderung auf nur 75.000 Seelen für die nächsten fünf Jahre begrenzte. Diese drakonische Politik, wie sie unmittelbar vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs kam, war der Todesstoß für Millionen Juden, die versuchten vor der Auslöschung durch Nazideutschland zu fliehen.

Großbritanniens Missmanagement des Mandats führte schließlich zum UNO-Teilungsplan von 1947. Die Jewish Agency akzeptierte diese zusätzliche Zerstückelung dessen, was ihnen von der versprochenen jüdischen nationalen Heimstatt im Mandat Palästina übriggeblieben war.

Sie tat dies, um dem überlebenden jüdischen Rest des Holocaust und für Hunderttausende jüdischer Flüchtlinge, die überall in der arabischen Welt aus ihren Heimen vertrieben wurden, einen Zufluchtsort zu bieten. Im Gegensatz dazu lehnten die arabischen Regime den Teilungsplan ab. Damals wie heute gingen sie gegen die Existenz eines unabhängigen jüdischen Staates vor.

Israel wurde 1948 offiziell als souveräner Staat wiedergeboren und seine 600.000 Juden kämpften darum den massiven arabischen Angriff zu überleben, der den jüdischen Staat ausmerzen sollte.

1948 schloss sich Transjordanien, heute umbenannt in das Königreich Jordanien, den anderen arabischen Staaten beim Einmarsch in den jüdischen Staat an, vertrieb die jüdischen Einwohner aus Ostjerusalem und der Altstadt, annektierte das biblische und angestammte jüdische Kernland Judäa und Samaria und benannte es in Westbank um. Nur Großbritannien und Pakistan erkannten die illegale Annexion an.

Neunzehn Jahre später erklärten die arabischen Staaten wieder ihre bevorstehende Absicht Israel zu vernichten. Im Sechstagekrieg vom Juni 1967 befreite Israel in einem entscheidenden Krieg jüdische und christliche heilige Stätten in Jerusalem, Judäa und Samaria von Jordanien.

Israel bot törichterweise in der Hoffnung auf vollen und dauerhaften Frieden an, dem Haschemiten-Regime in Jordanien das gerade befreite Judäa und Samaria abzugeben. Doch die Arabische Liga, die sich im August 1967 in Khartum traf, verkündete die berüchtigten Drei Nein: Nein zu Frieden mit Israel, Nein zu Verhandlungen mit Israel, Nein zur Anerkennung Israels.

In diesem verbleibenden schmalen, 64km breiten Streifen Territorium für den jüdischen Staat (wenn man Judäa und Samaria einschließt) fordert die Welt nun die Gründung eines arglistigen arabischen Staates, der Palästina genannt werden soll – einen Staat, den es in der gesamten aufgezeichneten Geschichte niemals gegeben hat.

Hier haben wir also die nächste sogenannte Zweistaatenlösung, die das zerstückelt, was von Israel übrig ist und Hunderttausende jüdische Einwohner aus ihren Häusern, Dörfern und Bauernhöfen vertreiben wird – was eine feindliche Welt herabsetzend als „Siedlungen“ bezeichnet. Warum? Weil Juden, genau wie in Jordanien, nicht erlaubt werden wird auf muslimisch-arabischem Gebiet zu leben, während Araber frei bleiben in Israel zu leben.

Die schneidende Tragödie ist, dass die nächste Zweistaatenlösung für das jüdische Volk nur Vorbote einer weiteren Endlösung – der Euphemismus des deutschen Nazi-Regimes für den Holocaust – sein dürfte.

Tatsache ist, dass dies kein Disput um Grenzen ist. Es handelt sich um einen Religionskrieg und die Araber werden, solange die überwältigende Mehrheit muslimisch bleibt, niemals die Existenz eines nichtmuslimischen Staates auf Territorium akzeptieren, das sie im Namen Allahs erobert haben.

Vor fast siebenundneunzig Jahren wurde die ursprüngliche Zweistaatenlösung in Schande verordnet. Die aus dem Amt scheidende Obama-Administration und das gegenwärtige Außenministerium, könnten sich, so wie sie von ihrer Antiisraelfeindschaft verzehrt sind, gewiss nicht weniger um solche historische Richtigkeit scheren.

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eine Grafik dazu:

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Es ist mehr als Terror

Über die Wahrnehmung des Krieges gegen Israel

Yaffa Ganz, Isarel National News, 3. Juli 2003 

Israel und die arabischen Staaten befinden sich nicht länger im Krieg: „Terror und Gewalt“ ist in den Medien und im internationalen Sprachgebrauch der neueste Slogan für die vergangenen 55 Jahre Kampf im Nahen Osten. „Terror“ ist gewöhnlich das, was die Araber anrichten; „fortgesetzte Gewalt“ ist die jüdische Antwort. Zwei gleich hässliche Seiten einer fehlerhaften Münze.

Aber im Konflikt im Nahen Osten geht es nicht um Terror oder Gewalt. Das ist das unglückselige Ergebnis, nicht die Ursache. Und Israel kämpft nicht gegen Terror. Es kämpft um sein Überleben und um sein Existenzrecht als jüdischer Staat in seiner alt hergebrachten, historischen, universell anerkannten, nie aufgegebenen Heimat.

Das derzeit favorisierte Heilmittel unseres ewigen Marsches zum „Frieden“ ist die Roadmap, der jüngste einer Reihe von Plänen den jüdischen Staat aufzuteilen, zu schwächen, zu verstümmeln oder auf andere Art und Weise handlungsunfähig zu machen.

Seit der Balfour Declaration 1917 haben wir eine dauernde Parade von Vorschlägen und Aktivitäten erlebt – Teilungspläne, Grenzen, die wieder und wieder neu gezogen wurden, militärische Zusammenstöße, komplette Kriege, Waffenruhen, Waffenstillstandslinien, Resolutionen, nicht enden wollende Konferenzen und nun die Hudna (wir werden sehen, wie lange die dauern wird…). Alle wurden ersonnen, um den ultimativen Frieden im Nahen Osten zu erlangen. Es gab die Peel Kommission in den 30-er Jahren; den Teilungsplan der UNO; die Resolutionen 181, 194 und 242; den Rogers-Plan; die Konferenzen von Genf und Madrid und die viel umworbenen Oslo-Vereinarungen. Scharm-el-Scheik, Wye, Camp David, Taba – alle waren sie Gastgeber für Friedens- und Problemlösungs-Versammlungen. Kissinger, Reagen, Schultz, Baker, Ross, Clinton, Tenet, Zinni, die Saudis und nun Präsident Bush haben alle ihre vereinte Weisheit beigesteuert, leider Gottes vergeblich.

Das einzige, was jeder einzelne dieser Pläne, Vorschläge, Teilungen und Vereinbarungen mit den anderen gemein hatte, ist, dass jeder einzelne weitere israelische Rückzüge, Beschränkungen und Aufgaben mit sich brachte, kompensiert natürlich durch unveräußerliche internationale Garantien und Versprechen auf Unterstützung in der Zukunft. Die Araber akzeptierten oder unterzeichneten eine ganze Reihe dieser Vereinbarung und fuhren dann prompt fort, sie zu verletzen, zu brechen, darauf herumzutrampeln und jede einzelne von ihnen zur Farce zu machen. Wie im Fall der gegenwärtigen Hudna sind arabische Vereinbarungen mit dem Feind ein zeitweiser, taktischer Schachzug. Gerede von einer „Zweistaaten-Lösung“ ist ein Schritt in Richtung eines judenreinen Nahen Ostens. Ihr Krieg gegen die Juden ist keine politische Lage, die Kompromiss und Lösungsvorschläge zulässt; es geht in diesem Krieg um Sieg oder Tod, ein ehrbarer und historischer arabischer Lebensstil.

Als die jüdische Besiedlung Palästinas 200 Jahre vor der Gründung des jüdischen Staates zuzunehmen begann, als Palästina eine weit abgelegene Provinz des osmanischen Reichs war und die arabische Bevölkerung Palästinas (zu dem damals auch Transjordanien gehörte) sehr gering war und weit verstreut lebte, griffen die Araber trotzdem jedes Zeichen jüdischer Besiedlung an, führten Krieg gegen sie, terrorisierten, schlachteten sie ab, bestahlen sie und taten ihr Möglichstes, sie zu vernichten. Und trotzdem war diese Besiedlung das, was einen von Armut geschlagenen, trostlosen, leeren Landstrich in ein Land verwandelte, in dem Milch und Honig fließt.

Beim Ausbruch des Zweiten Weltkriegs beschrieben Franklin Roosevelt und Winston Churchill einen Prozess massiver arabischer Einwanderung nach Palästina.

Wo kamen sie her – all diese Immigranten – und warum tauchten sie plötzlich auf? Sie kamen aus den Ländern der Umgebung, weil die jüdische Besiedlung in Palästina ein neues und lebendiges wirtschaftliches Umfeld geschaffen hatte.

Und je mehr neue arabische Immigranten ankamen, desto mehr protestierten sie gleichzeitig gegen die jüdische Anwesenheit. Ihr nicht endender Krieg wurde in dieser Zeit vor der Staatsgründung und vor dem „Terror“ (!) „Anschläge“ oder „Pogrome“ genannt und ihre wahllosen Morde und Zerstörungen sind seitdem ohne Unterbrechung weiter gegangen – außer wenn wir sie selbst unterbrachen. Sie töteten und zerstörten vor der jüdischen Unabhängigkeit, bevor es ein „Flüchtlingsproblem“ gab, vor den 1967 erweiterten Grenzen, vor der Vereinigung Jerusalems und bevor es irgendwelche verstreuten Siedlungen oder Außenposten in der leeren, windigen Landschaft in Judäa und Samaria gab.

Nebenbei gesagt, die Araber sind das einzige Volk in der Welt, dessen „Flüchtlingsproblem“ seit 55 Jahren andauert, über drei bis vier Generationen hinweg. Sie sind die einzigen Flüchtlinge der Welt, die nie aussterben, die nie von der UN-Flüchtlingsliste gestrichen werden und die einzigen, die nicht in anderen Ländern aufgegangen sind, trotz eines riesigen „Mutterlandes“ Arabien mit seinen 22 Staaten, dreihundert Millionen Menschen (die fast alle eine gemeinsame Kultur, Sprache und Religion teilen), unendlicher Weiten leeren Landes und unbeschreiblichem Reichtum und Ressourcen. Auf UNRWA-Postern wurden die arabischen „Flüchtlinge“ als „Überlebende“ dargestellt. Das sind sie in der Tat.

Israel muss sich nicht bloß einer Gruppe – oder Gruppen – von isolierten Terroristen erwehren. Es muss mit einer kompletten Kultur von Gewalt, Hass, Blutfehden, Diebstahl und Ausweichen jeglicher Verantwortlichkeit klar kommen, die in muslimischen Ländern und muslimischer Kultur heimisch ist. Sogar „modernere“ arabische Staaten wie Ägypten oder Jordanien befinden sich ständig in der Gefahr, wieder in soziales Chaos und die blutige Vorstellungswelt islamischer Kriegsführung abzugleiten. Sie war brutal und ist es immer noch.

Die Araber führten Krieg mit den Juden, bevor es überhaupt den Gedanken einer arabisch-palästinensischen Nation oder eines entsprechenden Staates gab. Palästinenser waren die Juden Palästinas; die Araber waren einfach Araber – Teil des großen, arabischen Pan-Arabien – einer großen, zusammenhängenden arabische Nation, die sich über den ganzen Nahen Osten erstreckte und die gesamten, hoch homogenen arabischen Landstriche und ihre Bevölkerung umfasste. Und obwohl kleine Anzahlen Juden und Christen im Status der Dhimmis (ein Status der Semi-Dienstbarkeit, wie sie im Koran für Nicht-Muslime vorgeschrieben wird) leben mochten, waren Ungläubige (d.h. alle Nicht-Muslime) unwillkommen. In ihrem heiligen Krieg gegen die Juden erkennen die Araber keine Unschuldigen an, keine Nicht-Kombattanten, keine Frauen, keine Kinder. Alle sind der Feind; ganz Palästina ist heilige, „arabische“ Erde, und diese Erde muss judenrein sein.

Tatsächlich sind bereits aus einem großen Teil des Nahen Ostens die Juden entfernt worden. 850.000 verließen die arabischen Länder oder wurden 1948 systematisch aus den arabischen Ländern hinaus gezwungen; der Rest wanderte bald darauf aus. Statt der großen, blühenden und antiken Gemeinschaften bleiben nur ein paar winzige Überreste in wenigen Ländern wie Marokko, dem Iran oder Ägypten übrig (von denen alle nervös, gefügig, vorsichtig und verängstigt sind). Was Hitler in Europa nicht schaffte, hat der Islam im Nahen Osten erreicht.

Hitler hatte seine Endlösung; der Jihad wird die Länder des Islam reinigen, von Südostasien über den fruchtbaren Halbmond und Afrika bis zur Straße von Gibraltar, von Ägypten und dem Sinai im Süden bis zur Türkei, Südrussland und dem Balkan im Norden.

Das klingt verrückt? Arabische Führer aller Schattierungen erklären und deklamieren das in ihren täglichen Radio- und Fernsehsendungen, in ihrer Presse, in ihren Schulbüchern, in ihren Reden. Sie sagen es öffentlich, laut und deutlich, in allen Sprachen, aber hauptsächlich auf Arabisch. Ihre englischen Verkündigungen sind gedämpfter, berücksichtigen westliche Sensibilitäten. Aber lesen Sie einige Zeitungen auf Arabisch; hören Sie einigen wenigen Predigten in den Moscheen der ganzen Welt zu; setzen Sie sich in die Madrassas, die sich in der westlichen Welt ausbreiten, wo Millionen arabischer Kinder den Islam studieren. Oder – verbringen Sie ein paar Wochen in Israel und zählen Sie die Mörsergeschosse auf ruhige, zivile Zentren, die Schüsse auf nicht damit rechnende Unschuldige auf Autobahnen und die Selbstmord-Bomber, wo immer sie eindringen können.

Kürzlich wurde Anjem Choudary, der Führer von Al Muhajiroun in Großbritannien (einer islamischen Gruppe) von Ori Golan für die Jerusalem Post interviewt. Das Interview erschien in der Jerusalem Post vom 27. Juni 2003. Herr Choudary erklärte öffentlich und unverfroren: „In Israel gibt es keine Zivilisten. Sie müssen berücksichtigen, dass sie muslimisches Land besetzen.“ [Anmerkung d. Autorin: Er bezog sich ausdrücklich auf das gesamte Land Israel, nicht nur die 1967 eroberten Gebiete.]

Einschließlich Babys und alten Frauen??? Im Land sind diese Leute die Besatzer und Aggressoren und Teil der Grausamkeiten, die, so weit es uns betrifft, genauso schlimm, wenn nicht schlimmer sind als Nazideutschland.

Ist der Islam eine friedliche Religion? Nein, das können wir nicht sagen, weil die Wurzeln des Wortes Islam nicht „Frieden“ ist, sondern „Unterwerfung“ – komplette Unterwerfung unter den Schöpfer.

Was ist mit dem Briten, der den Selbstmordanschlag in Tel Aviv ausgeübt hat? Man muss sich freuen, wenn Mit-Muslime ihre Pflichten erfüllen. Es ist eine sehr noble Sache? Er wird ins Paradies eingehen.

Obwohl diese Dinge öffentlich in England ausgesprochen – und veröffentlicht – wurden, findet es der Westen immer noch schwierig (wenn nicht unmöglich) in diesen Begrifflichkeiten zu denken. Aber sollte es je einen heiligen Krieg gegeben haben, dieser ist es. Als solcher muss er nicht mit Stahl gekämpft werden, sondern mit Glauben. Die Araber glauben das. Das ist der Grund, warum ihre Selbstmordbomber so begierig darauf sind, sich in die Luft zu sprengen. Sie sind sicher, dass Allah auf sie wartet, um sie am Tor ins Paradies zu begrüßen. Und die, die sich nicht in die Luft jagen, stehen daneben und applaudieren. Der Rest der Welt spricht darüber, den Terrorismus zu bekämpfen, Frieden zu fördern, Grenzen zu ziehen, Vereinbarung zu unterschreiben. Der Westen tendiert dazu zu denken, dass alles sauber kontrolliert, geregelt und rational in Ordnung gebracht werden kann. Aber das ist Selbsttäuschung. Gewalt muss mit Gewalt begegnet, Feuer mit Feuer bekämpft, dem Bösen mit Gutem begegnet und verbogenem, mörderischem Glauben muss mit der Wahrheit entgegen getreten werden.

Amerika wachte nach dem 11.9. auf, entwickelte aber einen Tunnelblick. Obwohl endlich sensibilisiert für die möglichen Gefahren für das amerikanische Wohlergehen, scheint Präsident Bush zu denken, dass Gefahren für Israel ein geringeres Problem darstellen.

Dabei ist überhaupt Israels Existenz der Grund und die Rechtfertigung für arabischen Hass und Gewalt. Sogar die gut meinenden Völker der Welt werden nicht lange zustimmen, wegen eines winzigen Landstreifens in einem ständigen Alarmzustand und auf der Kippe zu einem Krieg zu leben. Der Preis für Israels Existenz könnte als zu hoch gewertet werden. Nationen werden sich fragen, was wichtiger ist: 300 Millionen Muslime zu beruhigen oder 4 bis 5 Millionen Juden zu schützen, bloß, weil deren Heimat in der falschen Nachbarschaft liegt? Und das Ergebnis wird sein, die Juden zu zwingen den jüdischen Staat einmal mehr um des „Friedens“ willen zur Kapitulation zu zwingen. Israel ist immerhin das ewige Opferlamm. Wenn die Alternative Weltkrieg heißt, ist ein winziger jüdischer Staat überflüssig.

Was soll dann getan werden? Gibt es eine Lösung des nie endenden arabischen Hasses und Kampfes?

Ja. Dies ist ein Jihad – ein heiliger Krieg – wir müssen ihn mit heiligen Waffen kämpfen. Wenn das jüdische Volk zu seinen grundlegenden Wahrheiten zurückkehrt, zu seiner Torah und zu seinem Land; wenn es versteht, wer es ist, warum es hier ist, die Bedeutung des Landes Israel begreift; wenn sich die Menschen zusammenschließen, nach Hause kommen und ihre historische Rolle und Aufgabe erfüllen, wird eine grundlegende Verschiebung in der kosmischen Konfiguration und der internationalen politischen Szene statt finden. Es gibt einen Gott und Er hat ebenfalls etwas zu den menschlichen Angelegenheiten zu sagen. Aber Er wartet darauf, dass die Menschheit den Ball ins Rollen bringt.

In der Zwischenzeit ist es an uns allen – und besonders am jüdischen Volk – die Standarte der Wahrheit und Gerechtigkeit in einer Welt voller Falschheit hoch zu halten und das Böse zu bekämpfen. Hitler war kein Märchen. Den Schrecken, den erzeugte, gab es wirklich und er musste besiegt werden.

Eines Tages werden unsere Schwerter tatsächlich zu Pflugscharen werden. Der Krieg wird vorbei sein und echter Friede – nicht ungerechte, aufgezwungene Kapitulation einer unschuldigen Nation – wird vollmächtig regieren. Bis dahin werden wir uns weiter anstrengen – und beten.

Besetzungen

Nissan Ratzlav-Katz, Israel National News, 26. Mai 2003

Einige Besetzungen sind gleicher als andere

Die Präambel der von den USA gesponserten Road Map zum Frieden im Nahen Osten, gerade von der israelischen Regierung, wenn auch mit Vorbehalt, akzeptiert, beinhaltet einen Bezug zu israelischer „Besetzung“, die 1967 begann, als Israel die Herrschaft über Judäa, Samaria und Gaza in den Schoß fiel. Präsident George W. Bush, der sich als mehr oder weniger konsequenter Typ erwiesen hat, war ziemlich geradeaus und offen über das, was ihm vor einem Jahr durch den Kopf ging. In seiner wichtigen Rede vom 24. Juni 2002 bezüglich des arabisch-israelischen Konflikts sagte Präsident Bush: „Israelische Siedlungsaktivität in den besetzten Gebieten muss aufhören.“

Dr. Arieh Eldad, Knesset-Mitglied der weit rechts stehenden Nationalen Einheitspartei, schrieb letzten Monat einen Brief an den amerikanischen Botschafter in Israel, Daniel Kurtzer, in dem er das umriss, was er als grundsätzliche Fehler der Road Map ansieht. In seinem Brief schreibt Dr. Eldad: „Der Begriff ‚Besetzung’ kann auf Gebiet nicht zutreffen, das schon unter jordanischer Besatzung stand und dessen Status rechtlich umstritten und unbestimmt war. Bereits diese falsche Definition der fraglichen Gebiete untergräbt … viel von der rechtlichen Basis der in der Road Map enthaltenen Vorschläge.

Premierminister Ariel Sharon seinerseits hat die amerikanischen Forderungen zu einem Einfrieren der Bautätigkeit und des Wachstums in jüdischen Gemeinschaften in Judäa, Samaria und Gaza abgelehnt. „Ich nenne sie nicht ‚Siedlungen’, sondern Gemeinden“, sagte Sharon während des jüngsten Besuchs von US-Außenminister Colin Powell in der Region und fügte hinzu: „Wir zwingen junge Mütter auch nicht zu Abtreibungen.“

Während wir alle einen Traum vom Frieden zwischen Arabern und Juden in Israel haben und während vernünftige Leute über die endgültige Form, die dieser Frieden annehmen wird, streiten können, gibt es keinen Grund, warum Juden als Vorbedingung zu seiner Erreichung davon ausgeschlossen werden sollten, ein normales Leben zu führen – einschließlich der Erweiterung ihrer Städte in Judäa, Samaria und Gaza. Die Forderung, dass Juden – und man merke an, ausschließlich Juden, nicht Araber – die Bautätigkeit in den Gebieten, die seit 1967 unter israelischer Kontrolle sind, einstellen sollten, beeinträchtigen den Ausgang der Verhandlungen. Es setzt voraus, dass das endgültige Arrangement eine Form des Transfers von Juden aus ihren Heimen in Judäa, Samaria und Gaza beinhalten wird. Ob das so ist oder nicht – und in welchem Ausmaß –, ist noch Teil des Streits zwischen beiden Seiten, trotz der jüngsten Erklärung von Premierminister Sharon über die Notwendigkeit „das Land zu teilen“.

Was die Ungerechtigkeit der amerikanischen Forderung vergrößert, ist, dass man es als Gegenstück dazu ansieht, dass die PLO gezwungen wird, ihren Terror gegen Israel einzustellen. Das bedeutet, dass es als genauso ungeheuerlich angesehen wird, dass Juden auf Land, das vor 1967 Staatseigentum war und es jetzt noch ist, ihren Dingen nachgehen, wie, dass arabische Terroristen unschuldige Zivilisten in Bussen, Autos, auf den Straßen und an Festhallen ermorden. Das ist eine orwell’sche Gleichung: Leben heißt Töten.

Weiterhin verschleiert die zwanghafte Konzentrierung auf Israels Kontrolle über Judäa, Samaria und Gaza – fälschlicherweise als „Besetzung“ bezeichnet – die weitaus heimtückischere, tatsächliche Besetzung, der nicht entgegen getreten wird, der eines ehemals souveränen Staates im Norden Israels.

Die syrische Besetzung des Libanon begann 1975 unter dem Vorwand einer bewaffneten syrischen Intervention, um einen von der PLO angestifteten Bürgerkrieg zu unterdrücken; sie weitete sich aber aus und vertiefte sich lange, nachdem die PLO durch Israel und freie libanesische Truppen zwischen 1982 und 1985 aus dem Libanon vertrieben wurde. Am 13. Oktober 1990 war die syrische Besetzung komplett, als syrische Soldaten den Präsidentenpalast bei Baabda unter ihre Kontrolle brachten. „Seit diesem Schicksalstag wurde der Libanon als Filiale im Besitz des syrischen Regimes betrieben“, erklärt Muhammed Mugraby, Rechtsanwalt und Menschenrechts-Verfechter aus Beirut. Es ist weitgehend bekannt, dass jede Regierungsentscheidung, jede militärische Initiative, jeder diplomatische Zug und jeder Wirtschaftsplan der libanesischen Regierung dem syrischen Veto unterworfen ist – wenn es nicht schon von Anfang an eine syrische Weisung ist. Bis heute, berichten im Westen lebende Exil-Libanesen, leiden die libanesischen Christen unter Einschüchterung, Einkerkerung und weitgehender Diskriminierung durch das Marionettenregime der Syrer.

Syrien hat den Libanon komplett übernommen. Es benutzt libanesisches Territorium, um seine terroristische Stellvertreter-Armee, die Hisbollah, zu betreiben; es benutzt den Libanon für Drogenhandel; es beutet die Ressourcen des Libanon für seine eigenen Zwecke aus; es hat eine Regierung seiner Gnaden eingesetzt; und es benutzt die Polizeistaats-Taktiken, um die Opposition auszuschalten. Und trotz all dem gibt es gerade einmal drei UNO-Resolutionen, die man als Aufruf zur Beendigung der syrischen Besetzung des Libanon auslegen kann.

Warum gibt es keine Road Maps für die Beendigung der syrischen Besatzung des Libanon? Wo ist die „Operation Freiheit für Libanon“? Ist nicht die offene Übernahme und die totale Unterjochung einer vorher schon bestehenden nationalen Souveränität mehr aktive, internationale Verurteilung und diplomatische Aktivität wert, als eine jüdische Familie, die ein Kinderzimmer an ihr Haus in Gaza baut?

Video: Arabisch-muslimische Auffassung zu Frieden

gefunden auf Facebook:

Ich ging in Gaza in die Grundschule. Und dort lernte ich
Hass, Rache und Vergeltung.
Frieden war nie eine Option.
Wir haben nie über Frieden geredet.
Wenn du in der arabischen Welt zur Schule gehst,
ist für jedes arabische Kind, nicht nur für mich,
alles, wovon wir reden Jihad.
Wir reden nicht über Frieden.
Und das ist übrigens kein Zufall.
Wenn Sie den Koran öffnen, dann geht es da ausschließlich um Jihad.
Die Kultur war also durch den Koran beeinflusst.
Das Wort Frieden wird im heiligen Buch des Islam nur einmal erwähnt.
Und jetzt raten Sie mal, was es dazu sagt.
„Warum um Frieden bitten, wenn du der Stärkere bist?“
Heißt: Warum Frieden wollen, wenn du stark bist?
Das ist also der einzige Wert von Frieden im heiligen Buch des Islam.
Und raten Sie mal: Haben sie je von Frieden geredet – in
politischen Reden im Nahen Osten? Haben sie je Artikel
über Frieden geschrieben und wie Frieden erreicht werden kann?
Glauben Sie, wenn die Arabische Liga sich trifft,
dann reden all die arabischen Staaten davon,
wie man mit Israel Frieden schließen kann?
Nein.
Glauben Sie, dass wir, als ich zur Schule ging,
über Frieden geredet haben?
Nein.
Tatsächlich ist es so: Wenn Sie über Frieden mit Israel reden,
dann sind Sie ein Verräter.
Das ist genau das Gegenteil des Wertesystems des Westens.

Terroristen beschwichtigen

Joseph Farah, WorldNetDaily, 8. Mai 2002

Als die Israelis vor zwei Jahren ihre Streitkräfte einseitig aus dem schmalen Korridor entlang seiner Nordgrenze zum Libanon zurückzogen, nahm die Welt des Terrorismus davon Kenntnis.

Hisbollah, die im Libanon stationierten islamischen Terroristen, die von Syrien und dem Iran den Rücken gestärkt bekommen, beanspruchte schnell den Verdienst für den israelischen Rückzug für sich. Die Hisbollah hatte einen Abnutzungskrieg gegen das israelische Militär und die Zivilisten im Südlibanon geführt, die vom jüdischen Staat Schutz erwarteten.

Israel mag andere politische Gründe für das Verlassen des Libanon gehabt haben, aber seine plötzliche Entscheidung, dies zu tun – was viele seiner arabischen Verbündeten der Gnade der Hisbollah auslieferte – sah tatsächlich wie eine Vietnam-artige Niederlage aus.

Der „Sieg“ der Hisbollah über die Israelis entging nicht der Aufmerksamkeit anderer terroristischer Gruppen – besonders derer, die mit Yassir Arafat verbunden sind. Hisbollah versuchte nie mit Israel zu verhandeln und Israel versuchte nie mit Hisbollah zu verhandeln. Hisbollah erreichte ihre kurzfristigen Ziele eines Israel-freien Libanon allein durch Guerilla-Krieg.

Der israelische Premierminister Ehud Barak mag gedacht haben, dass er mit dem Rückzug aus dem Libanon Punkte in der internationalen Gemeinschaft sammelt. Barak mag gedacht haben, dass er Arafat demonstrierte, wie vernünftig er war. He mag gedacht haben, der einseitige Rückzug würde eine Reduzierung der gewalttätigen Zusammenstöße an der Grenze und der Spannungen mit Arabern in den palästinensischen Gebieten bedeuten.

Was immer Barak dachte, er lag falsch. Wir können heute auf den israelischen Rückzug aus dem Libanon als den Schlüsselfehler der israelischen Politik zurückblicken, der zur massiven Eskalation des Terrorismus führte.

Arafat betrachtete den israelischen Rückzug als ein Zeichen der Schwäche – ein klein Beigeben gegenüber der skrupellosesten Terrororganisationen der Welt. Es ist recht plausibel, dass auch Osama bin Laden von dem Sieg seiner Verbündeten über Israel im Libanon inspiriert wurde. Die Lehre, die andere Terroristen aus Israels Erfahrungen im Libanon zogen, war, dass eine Kampagne von unbarmherziger Guerilla-Aktionen letztlich Erfolg bringen wird – je dreister die Aktionen, um so besser.

Arafat erhöhte die Gewalt schnell in seinem sich entfaltenden Intifada-Feldzug. Bin Laden griff New York und das Pentagon in einem koordinierten Selbstmord-Flugzeugentführungs-Versuch an. Arafats Streitkräfte übernahmen die Selbstmord-Bomber-Strategie.

Ich sage jetzt voraus, dass Hisbollah – unter der wachsamen Schirmherrschaft von Syrien und dem Iran – dabei ist, Israel stärker unter Druck zu setzen.

Hisbollah hat nach Geheimdienst-Berichten ein Arsenal von 10.000 Raketen, davon viele mit einer Reichweite von 70 Kilometern. Jetzt kontrolliert sie den von Israel verlassenen südlichen Libanon, von dem aus sie in der Lage ist, Verwüstung anzurichten. Sie macht gemeinsame Sache mit dem Generalkommando der PFLP, einem anderen von Syrien gestützten Verbündeten Arafats, um eine neue militärische Front an Israels Nordgrenze zu eröffnen.

Um sich auf die unvermeidbaren israelischen Vergeltungsmaßnahmen vorzubereiten, hat Syrien seine Armee im Libanon umgruppiert. Damaskus will sich nicht direkt in einem militärischen Zusammenstoß mit Israel engagieren. Statt dessen wünscht es, dass Hisbollah einen Stellvertreter-Krieg mit Israel führt – wobei es sich hinter den Röcken von Zivilisten versteckt. Hisbollahs Kommando- und Kontroll-Instanzen befinden sich in überfüllten städtischen Gebieten und können nicht ohne die Verursachung schwerer ziviler Verluste angegriffen werden – ein Vorgehen, das darauf abzielt, Israels Sorge um Menschenleben zum Verbündeten der Sache der Terroristen zu machen.

Aber ich muss leider sagen, dass es noch schlimmer kommt.

Geheimdienstberichte deuten auch darauf hin, dass bin Ladens Al Qaida und Hisbollah im Transport und der Lagerung von chemischen Waffen als Teil des Feldzugs zusammenarbeiten. Auch vom Iran wird gesagt, dass er den Terrorgruppen bei ihren Experimenten zur Bestückung dieser 10.000 Raketen mit chemischen Sprengköpfen hilft.

Wenn meine Vorhersage sich als richtig erweisen und Hisbollah, Syrien und der Iran die Einsätze im Nahen Osten erhöhen, könnten die vergangenen 18 Monate der Arafat-geförderten Gewalt gegen Israel im Vergleich wie ein Nebenvorstellung am Rande aussehen.

Und das wird das Ergebnis des Nachgebens gegenüber den Terroristen im Jahre 2000 sein.

Die Lehre ist eindeutig: Man kann nicht gewinnen, indem man den Terrorismus beschwichtigt. Man kann Terroristen nicht mit Freundlichkeit beeindrucken. Man kann Terroristen nicht mit Zugeständnissen umstimmen. Man kann mit Terroristen nicht verhandeln und man kann ihnen nicht Quartier bieten.

Israel machte den Fehler im Jahr 2000. Wird der Westen die Lehre daraus ziehen?

© WorldNetDaily.com, Inc. 2002

Die Rassisten seid ihr, nicht ich

Rachel Moore, The Times of Israel (blogs), 30. Dezember 2016

Ich bin eine orthodoxe jüdische Siedlerin, die in der Westbank sieben Kinder großzieht. Ich bin außerdem eine amerikanische Staatsbürgerin und habe für Donald Trump gestimmt. Jau, so eine bin ich. Ich habe ihr ein Geschäft eröffnet und ich machte das bewusst. – um auf die Antisiedler-Aktivitäten der BDS-Bewegung zu antworten, indem ich jüdische Einwohner der Westbank ermutige in der Westbank zu arbeiten und ihre eigenen Geschäfte vor Ort in der Westbank zu belassen. Ich glaube an Annexion und ich unterstütze die Zweistaatenlösung nicht.

Und das macht mich zu einer friedliebenden, Palästinenser respektierenden Person. Nicht ich bin rassistisch. Ihr seid es.

Ihr, meine linken, Antisiedler-, Anti-Trump-Freunde, die ihr meine Ansichten hasst – wenn auch mich (noch) nicht – seid die Rassisten. Ich habe eine Menge Zeit insbesondere in den letzten drei Monaten damit verbracht mir von Wählern der US-Demokraten und UNO-Fans sagen zu lassen, was für eine monströs rassistische Gruppe von Leuten wir sind, solche Leute „wie ich“.

Mir reicht es jetzt. Ich habe so viele von euch eingeladen sich mit echten Menschen zu beschäftigen und von ihnen zu hören, statt zu urteilen und ihr zeigt kein Interesse. Offenbar ist es vorzuziehen sich vom Fernsehen und der New York Times zu euren Ansichten über meine kleine Ecke der Welt informieren zu lassen.

Ich möchte mit den US-Wahlen beginnen. Ich habe einen Blogeintrag nach dem anderen gelesen, der mir erzählte, warum Trump-Wähler für ihn stimmten. Wie wir denken, wie wir fühlen, was uns wichtig ist (und was nicht, z.B. Frauen und/oder Minderheiten) und wer wir sind. Mit reichlich ernsten Beleidigungen. Aber ihr habt mich nicht gefragt. Und ihr wisst nicht wirklich, was ich denke oder fühle oder will oder warum ich gewählt habe. Ihr vorverurteilt mich. Auf Grundlage eines ganzen Haufens von Zeugs. Aber das ist Vorurteil, egal, wie ihr es dreht. Und ich habe– so gerade eben – acht Jahre einen Präsidenten ertragen, der mir nicht nur sagte, was ich zu denken und zu fühlen habe, sondern der Welt Unterstellungen über mich erzählte als weiße Person erzählte, die „privilegiert“ aufwuchs, die schlicht nicht stimmen. Ich habe zugesehen, wie meine Lebensentscheidungen und Werte als in der Westbank in Israel lebender Mensch vom Führer der westlichen Welt auf eine Weise zusammengefasst, beurteilt und betrachtet wurden, der schlicht falsch ist und mein Gefühl für Fairness, Gerechtigkeit und Menschlichkeit beleidigt. Ich bin ohne angemessenes Verständnis dessen, wie die Realität hier aussieht, fehlverurteilt und falsch charakterisiert, faktisch sogar bestraft worden.

Ich habe zugesehen, wie ein Präsident Exekutivgewalt an sich riss, während der Kongress schrie und die Bürger es ignorierten. Ich habe einem Präsidenten der politischen Linken zugesehen, der demokratisch gewählt wurde und einen Anspruch auf seine Ansichten hat, wie er eine Kultur der Dämonisierung der Rechten auf eine Art schuf, die für mich zeitlebens ohnegleichen ist. Ich sah Politik, die die USA in Richtung Sozialismus bewegte. Und ich stimmte gegen jedes weitere Jahr davon. Nicht, dass ihr mich gefragt hättet. Aber wenn ihr – oder er oder Hillary – mit frauenfeindlich oder rassistisch oder ein Schwein oder „erbärmlich“ nennt, weil ich so stimmte, wie ich stimmte, dann beurteilt ihr eine ganze Gruppe von „denen“, die nicht ihr seid. Un ich weiß, wie sehr ihr es hasst, wenn andere das tun.

Was ist damit, dass ich israelische Siedlerin bin? Ich lebe und arbeite mit und unter Palästinensern. Sie sind meine Nachbarn, meine Kollegen, meine Freunde und ja, meine Bedrohung. Sie, ihre Würde, ihr Schmerz, ihre Realität und Familien sind mir täglich vor Augen und in meinem Bewusstsein. Ich setze nicht voraus zu wissen, was alle Palästinenser als Gruppe denken oder glauben. Was ich weiß ist: Es gibt ein sehr breites Spektrum und jedem Menge Grau-Schattierungen ohne viel Schwarz und Weiß. Lasst mich damit beginnen euch zu fragen: Wusstet IHR das?

Währen die Welt zusieht, wie Aleppo brennt und syrische Kinder jedes Jahr zu tausenden abgeschlachtet werden, ohne auch nur einen einzigen Protest oder Aufruf zum Handeln, ist dieselbe Welt hinter uns her, um zu zeigen, dass israelische Besatzung eines anderen Volkes das wahre Böse in der Welt ist.

Und dass dieselbe von Vorurteilen volle Welt so lange mit einer Demokratie gelebt hat, dann denke ich, vielleicht habe ihr alle vergessen, was es wirklich heißt sie nicht zu haben. Hier ist das Problem, mit dem ich einen Moment ringen muss: Es gibt keine Option für eine Palästinenserführung, die dem Volk eine Stimme gibt, es stärkt und Frauen bildet, individuelle Freiheit schafft und aufbaut. Palästinensische Bürger Israels (viele von ihnen nennen sich stolz arabischen Israelis und nicht Palästinenser, wenn auch nicht alle, aber das ist Teil der Grautöne und für einen anderen Blog-Eintrag) haben heute Zugang zu subventionierter Bildung, allgemeiner Gesundheitsversorgung, können ein Geschäft eröffnen, Richter am Obersten Gerichtshof und Mitglied in Israels Parlament sein. Sie können auf legale Weise und von innen gegen das System kämpfen und in unserem Parlament, der einzigen Demokratie im Nahen Osten, aufstehen und erklären, warum Israels die Lage der heutigen Palästinenser verbessern müssen.

Wisst ihr überhaupt, welche „rassistische“ Realität es heute gibt? Israelis müssen dem Gesetz verpflichtet, auch in der „Westbank“, es befolgen und hochhalten. Das macht uns rechtlich und finanziell haftbar, sollten wir irgendjemandem oder irgendetwas Schaden zufügen. Aber ein Einwohner eines von der palästinensischen Autonomie kontrollierten Gebiets, nur ein paar Kilometer von meinem Haus, kann in die Seite meines Autos krachen, lachen und weggehen. Ein Palästinenser kann Land kaufen und darauf bauen. Ein Jude kann das nicht. Fakt ist: Ein Jude kann überhaupt nicht in von den Palästinensern kontrolliertes Gebiet reisen, ohne Angst zu haben, dass man ihn lnycht, verprügelt und ermordet. Was dann nicht nur nicht bestraft wird, sondern wenn das passiert, wird es auf den Straßen gefeiert. Das macht MICH hier in der Westbank zum Opfer von Rassismus und Apartheid. In Israel lebende Araber haben mehr Freiheit, mehr Bildung, mehr Demokratie, mehr Stimme und mehr Möglichkeiten als die Menschen der sich über tausende und tausende Kilometer erstreckenden Länder im Nahen Osten. Juden gibt es in diesen Ländern nicht mehr, weil der Rassismus/die Apartheid gegen sie dort so grassiert, so alltäglich ist und doch keine einzige Rede in der UNO oder im Weißen Haus veranlasst hat, die das verurteilt.

Wenn ich gegeißelt werde, weil ich die Annexion von Land befürworte, das einige fälschlich als „besetzt“ kennzeichnen (es ist umstritten, nicht besetzt, so sagt das Völkerrecht; schaut nach), dann sagt ihr mir, dass Palästinenser, deren aktuelle Lage weit, weit weniger als ideal ist und Wut und Trauer auslöst und verbessert werden muss, alle unter einem unterdrückerischen, diktatorischen, gangsterartigen Regime leben wollen, das Unterschlagungen begeht, Mädchen keine angemessen Ausbildung erlaubt, Hass einübt und keine Demokratie hat, nur weil es aus Palästinensern besteht. (Führungskräfte nach der Ethnie aussuchen? Ihr Rassisten!)

Ihr sagt mir, dass „sie“ sich das mehr wünschen als in 100% Freiheit und Demokratie in einem „jüdischen“ Staat zu leben, der arabische/muslimische Religionsrechte, Bildung, Gesundheitssystem hat und die Möglichkeit Veränderungen legal vorzunehmen und effektiv zu sein, indem sie in der Regierung dienen. Und wenn ihr mir sagt, was sie wollen, dann sagt ihr mir, dass ihr wisst, dass es das ist, was für sie am besten ist. Das ist die beste Alternative für die, die da draußen auf sie warten. Es ist auf jeden Fall die Alternative, die John Kerry gerade entwarf.

Ihr sagt mir, was sie wollen, was sie bevorzugen … Oder zumindest, dass ihr, die ihr da drüben in Massachusetts und Kalifornien (und Herzliya) sitzt, wisst, was sie wollen SOLLTEN. Was für sie am besten ist. Ihr nehmt eure westlichen Ideale und Annahmen und Wahlmöglichkeiten und verhängt sie über Menschen hier, ohne dass ihr tatsächlich das Volk, die Geschichte begreift. Ihr schluckt politische Rhetorik über eine Gruppe Menschen – über sie und über mich. Und das ist euer Vorurteil – euer Rassismus.

Annexion würde den Streit um umstrittene Gebiete beenden. Sie würde denen, die in den als „post-1967-Linien“ bekannten Gebieten leben, volle Rechte geben. Sie würde Juden und Arabern erlauben Land zu kaufen und bauen, wo sie leben. Und zu streiten und einander zu widersprechen und zu WÄHLEN. Und das System im Lauf der Zeit zu verbessern. Mit echter Demokratie. Sie würde Frauen erlauben Ärzte zu werden und Rechtsanwälte und berühmte Nachrichtensprecher, wie die arabischen Vorbilder, die Israel bereits hat! Sie würde Israel erlauben alle Terroristen rauszuwerfen und zu deportieren. Gleiche Gelegenheit die Bösewichter auszuweisen. Denn ich glaube, dass nicht terroristische Palästinenser nicht unter Terroristen leben wollen oder von Terroristen regiert werden oder Terroristen beschützen müssen. Oder von der Welt wegen dieser Terroristen abgestempelt zu werden. Ich denke über sie besser als so. Ihr auch?

Annexion würde, ja, „meine jüdische demografische „verdünnen“. Aber das macht mir keine Sorge und es macht mir keine Angst. Ihr habt einfach angenommen, dass es das tun würde – wegen eurer rassistischen Vorurteile gegen mich. Ich würde lieber Menschen aller Religionen auf der einen Insel der Demokratie, Freiheit und Hoffnung leben sehen, die inmitten einer geistesgestörten Welt der Gewalt, des Todes, der Klitorisbeschneidung, Kinderbräute und viel Schlimmerem existiert, die der Nahe Osten heute ist, statt die Palästinenser den Händen von Gangsterführern zu übergeben, die sie weder mögen noch respektieren, vor denen sie nur Angst haben und denen sie einfach gehorchen müssen. Was das ist, was diejenigen, die nicht damit gesegnet sind in „Kern“-Israel zu leben, heutzutage erleiden müssen.

Die im Gazastreifen lebenden Palästinenser werden im Hass erzogen. Sie haben Raketen in ihren Kindergärten und Kinderzimmern. Mädchen und Frauen können verprügelt werden, wie im größten Teil des Nahen Ostens, aufgrund der vorherrschenden Kultur und Führung. Währen ihr durchaus bereit zu sein scheint mit einer „Zweistaatenlösung“ einen offiziellen zu schaffen, in dem das das ist, wo die Latte angesetzt wird, habe ich keinen so geringen Respekt für palästinensisches Leben. Was kleine palästinensische Mädchen angeht, so will ich Besseres für sie. Israel kann ihnen Besseres geben – weil Israel es für viele bereits tut.

Ich denke, sie verdienen ein so reiches und wunderbares Leben, wie ich es zu haben gesegnet bin. Und Israel ist der einzige Ort im Nahen Osten, der ihnen das geben kann. Ihr wollt ihnen den Gazastreifen geben? Wie wäre es mit Aleppo? Oder Saudi-Arabien, wo Frauen nicht Auto fahren dürfen und wo im Fernsehen Lehrstunden dazu gegebenw erden, wie man Makeup nutzt, um die Spuren von Prügel abzudecken? Das, glaubt ihr, ist alles, was sie wert sind?

Wenn ihr so sehr für eine Realität kämpft, in der das das Beste ist, was sie bekommen können, dann werft einen Blick in den Spiegel, denn bin sicher nicht ich rassistisch. Ihr seid es.