Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (21. – 27. Mai 2017)

Sonntag, 21.05.2017:

Eine Gruppe arabischer Bürger Israel hat für Montag einen Generalstreik und einen „Tag des Zorns“ in Unterstützung der hungerstreikenden Terroristen ausgerufen.

Eine Gruppe arabischer Knessetabgeordneter hat sich auf den Tempelberg begeben. Es gibt ein Besuchsverbot für Knessetmitglieder, das sie gezielt missachteten (sogar „rechtsextreme“ religiöse Abgeordnete halten sich an die Anweisung; Premierminister Netanyahu will über eine Aufhebung des Verbots nach dem Ramadan „nachdenken“). Die Araber wurden von der Polizei vom Plateau geleitet.

Am Abend sprach Premierminister Netanyahu zur Eröffnung der Feierlichkeiten zum 50. Jahrestag der Wiedervereinigung Jerusalems. Er sagte, der Tempelberg und die Westmauer werden unter israelischer Souveränität bleiben.

Mehrere Dutzend der Hungerstreiker sind inzwischen im Krankenhaus. Weitere werden wohl folgen.

Die Tochter eines Hamas-Terroristen, der wegen 66-fachen Mordes in Israel einsitzt, hat ihrem Vater einen Brief geschrieben, wie stolz sie auf ihn ist.

Die IDF hat die Einsatzregeln bezüglich Personen geändert, die Soldaten Waffen stehlen wollen. Ab sofort darf auf solche Personen geschossen werden.

Jordaniens König rief am Freitag Präsident Trump an und wünsche sich, dass der Amerikaner an einer Lösung des palästinensisch-israelischen Konflikts arbeite. Eine Vereinbarung zwischen den Israelis und den Palästinensern sei unerlässlich für die Bekämpfung des Terrors.

Das israelische Sicherheitskabinett hat ein Paket an Gesten des Guten Willens den PA-Arabern gegenüber beschlossen. Unter anderem soll es deutlich mehr Baugenehmigungen für PA-Araber in Area C geben, die komplett von Israel kontrolliert wird.

Montag, 22.05.2017:

Für den Ramadan gibt es Sonderregelungen für PA-Araber; 200.000, die Familienmitglieder in Israel haben, bekommen Sondergenehmigungen zur Einreise für den gesamten Monat. Weitere 7.000 erhalten Genehmigungen für Id al-Fitr, direkt nach dem Ramadan. Männer über 40, Jungen unter 12 Jahren und Frauen können ohne Genehmigung den ganzen Monat hindurch freitags in Jerusalem auf dem Tempelberg beten gehen.

Mittwoch, 24.05.2017:

Am Montag setzten Araber als Teil ihres „Tag des Zorns“ eine Jeschiwa in Homesch in Samaria in Brand. Homesch wurde während der „Abkoppelung“ 2005 evakuiert. Die Jeschiwa wurde allerdings weiter betrieben. Der stellvertretende Knessetsprecher Bezalel Smotrich kommentierte, dass „aus jedem Ort, den wir verlassen haben, ein Ort des Horrors gemacht worden ist und heilige Stätten zerstört wurden“.

Eine Moderatorin im PA-Fernsehen hat Sehnsucht – nach den Tagen des palästinensischen Terrors; er beschwerte sich, dass es (heute) nicht genug Gewalttätigkeit (gegen Juden) gibt. Dabei lobte sie gerade in einem Interview einen Terrormörder, der damit prahlte bei seiner „Operation“ 16 Juden ermordet zu haben.

Mahmud Abbas hat gegenüber Trump behauptet, er sei bereit sofort wieder mit Verhandlungen mit Israel zu beginnen.

Benjamin Netanyahu stellte bei einer Feier auf dem Ammunition Hill richtig: Israel ist für die Verzögerung einer Lösung des Konflikts nicht verantwortlich. Außerdem sagte er: Der Tempelberg und die Westmauer werden immer unter israelischer Kontrolle bleiben.
Mahmud Abbas ließ daraufhin erklären, das sei falsch und schade den Friedensbemühungen. „Ost“-Jerusalem „mit seinen heiligen Stätten des Islam und der Christenheit ist die Hauptstadt des palästinensischen Staats und wir es für immer sein“. (So hat er mal eben wieder jüdische Verbindungen zum Tempelberg und Jerusalem bestritten!)

Donnerstag, 25.05.2017:

Auf der libanesischen Seite der Grenze zum Libanon versammelten sich mehrere Dutzend Personen anlässlich 17 Jahren Abzug Israels aus dem Libanon; sie schwenkten Hisbollah-Flaggen und warfen Steine auf den Grenzzaun. Soldaten gaben Warnschüsse ab.

182 der hungerstreikenden Terrorhäftlinge sind in Krankenhäuser gebracht um zu entscheiden ob sie medizinische Hilfe benötigen. Derzeit beteiligen sich noch 836 Terroristen an dem Hungerstreik.

Der Terrorist, der Anfang der Woche in Netanya zwei Personen verletzte und angeschossen wurde, erlag jetzt seinen Verletzungen.

Israel hat für 74 PA-Araber, die bei SodaStream arbeiten, die Arbeitserlaubnis erneuert, die nach dem Umzug aus dem Industriegebiet in Mischor Adumim nicht weiter erteilt worden war.

Foto der Woche: Miri Regev in Cannes

Israelis Kultur- und Sportministerin Miri Regev wurde in Cannes in einem Kleid fotografiert, das die Araber schäumen lässt. Es zeige die Verjudung Jerusalems und etwas Schlimmeres gibt es ja wohl nicht.

Aussie Dave fragt sich, ob die genauso heftig geifernden Linken/Hasser im Westen sich auch über andere „Mode“ so aufregen – was eine rein rhetorische Frage ist, weil längst beantwortet.

Eine Menge Leute einen Großteil der Zeit zum Narren halten

Clifford D. May, The Washington Times, 10. Mai 2017

“Die Hamas lässt den Ruf nach der Vernichtung Israels fallen”, titelte das Wall Street Journal letzte Woche. Die New York Times erzählte ihren Lesern: „Die Hamas mildert ihr Reden zu Israel.“ Und der britische Guardian kam zu dem Schluss, dass die Hamas ein Dokument angefertigt hatte, dass wahrscheinlich „den Friedensprozess erleichtert“.

All das große Neuigkeiten – oder wären es, wenn es denn wahr wäre. Ist es aber nicht. Nicht einmal annähernd. Stattdessen ist es: Mehr Beleg dafür, dass, wenn es um Islamisten geht, nur allzu viele Journalisten verlieren, was George Orwell den „ständigen Kampf“ darum zu sehen „was sich direkt vor der eigenen Nase abspielt“ nannte.

Um zu verstehen, was tatsächlich abgeht, fangen wir mit ein paar sachdienlichen Fakten an. Die Hamas, der palästinensische Zweig der Muslimbruderschaft, ist von den Vereinigten Staaten, Großbritannien und der Europäischen Union als Terrororgsanisation anerkannt. Nach Israels Abzug aus dem Gazastreifen im Jahr 2005 brach ein Bürgerkrieg zwischen der Hamas und ihrem Hauptrivalen, der von PA-Präsident Mahmud Abbas geführten Fatah aus.

Innerhalb von zwei Jahren hatte die Hamas obsiegt. Sie hat seitdem den Gazastreifen regiert, ihre Energien auf den Verschießen von Raketen, den Bau von Terrortunneln und der Provokation von drei Kriegen mit Israel gewidmet.

In ihrer Gründungscharta von 1988 macht die Hamas klar, dass ihr Ziel darin besteht Israel von der Landkarte zu wischen. Sie lehnt eine „Zweistaatenlösung“ ab, weil sie die islamischen heiligen Schriften so interpretiert, das jedes von Muslimen zu irgendeinem Zeitpunkt in der Geschichte eroberte Land als Geschenk Allahs an die Muslime ist. Niemand hat die Befugnis solches Territorium Nichtmuslimen zu überlassen.

Letzte Woche enthüllte die Hamas auf einer Pressekonferenz in Doha, der Hauptstadt Qatars, das, was sie ein „Dokument zu allgemeinen Prinzipien und Politik“ nannte. Die Hamas distanziert sich implizit von ihren Verbindungen zur Muslimbruderschaft, der Organisation, die vor 89 Jahren die modernen Islamistenbewegung begann. Sie erwähnte allerdings keine ideologischen Meinungsverschiedenheiten mit der Bruderschaft.

Warum also der augenscheinliche Bruch? Die Hamasführer hätten gerne mehr internationale Akzeptanz und besonders wollen sie, dass der ägyptische Präsident Abdel Fattah al-Sissi sie wohlwollender betrachtet. Und Ägypten, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate betrachten die Muslimbruderschaft allesamt als Terrororganisation.

In dem Dokument sagte die Hamas, dass sie bereit ist einen provisorischen Palästinenserstaat in den Linien von 1967 zu akzepteiren. Sie sagt aber nicht, dass sie bereits ist Israel jenseits dieser Linien zu akzeptieren.

Was diese Linie angeht, nehmen wir uns einen Moment, um uns zu erinnern, wie sie zustande kamen. Diesen Monat vor 69 Jahren erklärte Israel seine Unabhängigkeit innerhalb des Mandats Palästina, dem Territorium, das die Briten den Türken nach dem Ersten Weltkrieg abgenommen hatten. Der größte Teil dieses Territoriums war bereits zu dem geworden, was man als Jordanien kennt. Die UNO schlug vor den Rest in zwei Staaten zu teilen, einen jüdischen und einen arabischen. Die Israelis sagten, damit könnten sie leben. Die Araber sagten, sie würden das nicht tun.

Die Armeen von Ägypten, Syrien, dem Libanon und Jordanien drangen ein und versuchten den frischgebackenen jüdischen Staat zu vernichten. 1949 kam der Konflikt zu einem Stillstand. Die Waffenstillstandslinien hielten bis 1967, als ein zweiter Versuch unternommen wurde die Juden ins Meer zu treiben. Dieser Versuch schlug ebenfalls fehl und die Israelis hatten am Ende Ägypten den Gazastreifen und Jordanien die Westbank abgenommen. Seitdem haben sie versucht Land für Frieden einzutauschen. Sie haben offensichtlich keinen Erfolg damit.

Das neue Hamas-Dokument schließt weiterhin eine friedliche Koexistenz mit dem „Feind“ aus, der auch „das zionistische Projekt“ genannt wird. Es malt sich „die vollständige und komplette Befreiung Palästinas“ aus, „vom Fluss bis zum Meer“ – mit anderen Worten: jeden Zentimeter Israels. (Obwohl die Vorstellung, dass die Gazaner „befreit“ wurden, schlicht absurd ist.)

Genauso wenig distanziert sich die Hamas vom Terrorismus, den sie als „Widerstand“ schön redet; dazu vermerkt sie, dass sie „alle Mittel und Methoden“ – d.h. Selbstmord-Bombenanschläge, Kinder abstechen – als erlaubt und sogar als „durch göttliche Gesetze, Bräuche und das internationale Recht garantiert“ betrachtet.

Über das Wochenende ist die Hamas ein zweites Mal in die Nachrichten gekommen, als sie Ismail Haniyeh für die Position ihres obersten Führers benannte. Wenn er dem Beispiel seines Vorgängers Khaled Meschaal folgt, dann wird er jetzt aus dem Gazastreifen nach Qatar umziehen, wo er aus der relativen Sicherheit einer eleganten Hotelsuite in Doha herrschen wird.

Im Gazastreifen selbst wird Yahya Sinwar, Führer des militärischen Flügels der Hamas, die mächtigste Person sein; Journalisten beschreiben ihn oft als Hardliner. (Erwarten diese Journalisten wirklich, dass wir glauben, es gebe jihadistisch-terroristische Moderate?.

Man mag sich fragen: Was sieht der Standpunkt von Qatar aus? Als öl- und gasreiches Land an der Nordwestküste der Arabischen Halbinsel wird Qatar vom 36-jährigen Erb-Emir SCheik Tamim bin Hamad Al-Thani regiert. Er ist außergewöhnlich geschickt darin beide Extreme gegen die Mitte auszuspielen.

Er bietet der Hamas nicht nur eine Hauptstadt im Exil, sondern auch einen Großteil ihrer Finanzen. Er unterstützt weitere Organisationen der Muslimbruderschaft überall in der Region. Finanziers der Al-Qaida, der Taliban und anderer Terrorgruppen agieren offen in Qatar.

Gleichzeitig vermittelt der Emir rund um die Welt qatarische Blickwinkel – ein weniger höflicher Begriff wäre „islamistische Propaganda – über den vom Staat finanzierten internationalen Fernsehsender Al-Jazira.

Aber Qatar hat noch ein anderes Gesicht. Es ist Gastgeber der größten amerikanischen Militärbasis des Nahen Ostens. Es schießt amerikanischen Think Tanks Millionen Dollar zu. Und es bezuschusst verschwenderisch Satelliten-Campusse amerikanischer Universitäten, darunter Georgetown, Cornell, Carnegie Mellon, Northwestern, Texas A&M und Virginia Commonwealth.

Die Campusse befinden sich in „Education City“, wo die Hauptmoschee regelmäßig islamistische Kleriker auftreten. Zum Beispiel sagte Mudassir Ahmed letztes Jahr von der Kanzel: „Tötet die Ungläubigen … Zählt ihre Zahl und lasst nicht einen aus!“ Ein anderer Prediger rief Allah auf, er solle „die Brüder der Mudschaheddin … an jedem Ort siegreich sein lassen“ und „ihre Schüsse führen“.

Was sagen die Verwaltungen der amerikanischen Colleges zu all dem? Nicht ein einziges Wort. Wenn es um Islamisten geht, haben nur allzu viele Akademiker schon vor langer zeit den Kampf aufgegeben, das zu sehen, was sich vor ihren Nasen abspielt.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (14. – 20. Mai 2017)

Sonntag, 14.05.2017:

Kann man das „Gülle-Jihad“ nennen? Abwässer aus Ramallah fließen ungeklärt nach Zentral-Israel. Modi’in Illit ist davon besonders betroffen, die Mückenplage hat zugenommen und es werden dadurch verursachte Krankheiten befürchtet. Bei meinem letzten Besuch in Beer Sheva berichteten mir Freunde, dass auch sie unter ungeklärten Abwässern aus PA-Gebieten leiden.

Friedensbereitschaft widerlegt: In Hebron haben die PA-Araber einen Terroristen zum Bürgermeister gewählt, der für den Tod von 6 Juden verantwortlich ist.

Die offiziellen PA-Medien bezeichnen den am Samstag bei einem Terror-Messeranschlag verletzten Polizisten als gewalttätigen Rassisten, der für den Angriff auf sich selbst verantwortlich sei.

Marwan Barghouti hat sich wieder aus dem Gefängnis gemeldet. Per Brief forderte er „Einheit und nationalen Ungehorsam“. Außerdem rief er zur Versöhnung zwischen Fatah und Hamas auf.

Ein ranghoher Palästinenser sagte, er „hoffe“, dass Israel den Siedlungsbau einstellen wird, wenn von den USA geführte Friedensgespräche wieder aufgenommen werden; er ging allerdings nicht so weit das zu einer Vorbedingung zu machen.

Montag, 15.05.2017:

Abbas Zaki von der PA vor PA-Sicherheitsbeamten: Ihr werdet Jerusalem befreien und die Welt beherrschten. Die Israelis sind Esel. ISIS hätte Israel angreifen müssen.

Die Gemeinsame Arabische Liste beschuldigt die Regierung, sie würde arabische Aktivisten bekämpfen. Anlass ist ein Prozess gegen sechs Mitglieder der (verbotenen) radikalmuslimischen Hasstruppe „Islamische Bewegung“, der von den arabischen Knesset-Parteien als „kollektives Schlagen gegen die israelisch-arabische Gemeinschaft“ verurteilt wird.

Dienstag, 16.05.2017:

Der von Mahmud Abbas eingesetzte Leiter eines Schulsystems ließ wissen: Juden sind Wucherer, die das Geld, die Presse und die Ressourcen kontrollieren. Israel ist ein Krebsgeschwür.

Am nördlichen Gazastreifen gibt es schwerwiegende Verschmutzung des Wassers, weil im Bereich Beit Hanoun (nördlicher Gazastreifen) ungeklärte Abwässer in ein nach Israel führendes trockenes Flussbett gepumpt werden. Die Abwässer verschmutzen das gesamte Küstengrundwassersystem.

Heckmeck:
– Moderate arabische Golfstaaten sollen bereit sein bessere Beziehungen zu Israel zu schmieden, wenn es aus ihrer Sicht beträchtliche Bemühungen Israels zum Neustart der stagnierenden Friedensgespräche mit den Palästinensern gibt. (Kommentar: Wieder ist es Israel, das etwas tun soll, nicht die Terroristen!)^

Der PA-Parlamentarier Jamal Hawil von der Fatah wurde fotografiert – als er mit einer Steinschleuder Juden bewarf. Die Fatah sind die „moderaten“ (!) Terroristen.

Nur wenige Tage vor Trumps Besuch wurde in der „Westbank“ in Tulkarm ein Platz nach Maher Yunis, einem Terroristen benannt.

Mittwoch, 17.05.2017:

Den Widerspruch werden wohl nur unsere Gutmenschen nicht erkennen wollen: Bei seinem Besuch in Indien bejubelte Mahmud Abbas die pal-arabischen Terroristen und „Märtyrer“ – und behauptete gleichzeitig, er wolle Frieden mit Israel.

Einmal mehr ließ das PA-Fernsehen ein kleines Kind ein Gedicht aufsagen, das zu Krieg aufruft.

Ein „Geistlicher“ im PA-Fernsehen: Jude verbreiten in der arabischen Welt Korruption, Prostitution und Drogen.

Donnerstag, 18.05.2017:

Statistisches: Die PA hat insgesamt 28 Schulen nach Terroristen benannt. 3 weitere PA-Schulen tragen die Namen von Nazi-Kollaborateuren.

Formelle Botschaft aus dem Gazastreifen: keine Kompromisse – es gibt keine Lösung des Konflikts ohne die „Rückkehr“ aller „Flüchtlinge“ (natürlich nur arabischen nach Israel, nicht von Juden in die Gebiete), dazu ihre Entschädigung und dass sie „ihr“ Land zurückbekommen. Außerdem ist „Palästina“ der gesamte Bereich zwischen Jordan und Mittelmeer.

Mehrere Terrorgruppen im Gazastreifen riefen zu einem „Tag des Zorns“ in Unterstützung der Hungerstreikenden auf. Außerdem drohten sie mit Eskalation, sollten die Forderungen der Terror-Häftlinge nicht erfüllt werden. (Sollte man sich merken, wenn es die nächsten Eskalationsvorwürfe an Israel gibt.)

Freitag, 19.05.2017:

Friedensbotschaft des PA-Fernsehens: Im Kinderprogramm rezitiert ein kleines Mädchen ein Gedicht, mit dem sie behauptet die Israelis hätten Arafat ermordet.

Ein PA-Krankenwagenfahrer wurde festgenommen; er hatte gestern mit seinem Krankenwagen einen israelischen Autofahrer blockiert, der von einem Mob beinahe gelyncht wurde.

Samstag, 20.05.2017:

Ein offizieller Vertreter der PA (Saeb Erekat) tönt wieder: Ein Umzug der US-Botschaft nach Jerusalem würde den „Friedensprozess“ beenden.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (07. – 13. Mai 2017)

Sonntag, 07.05.2017:

Der Anführer des Hungerstreiks der Terrorhäftlinge, Marwan Barghouti, wurde erwischt, wie er heimlich aß. Israels Botschafter bei der UNO kommentierte passend, damit sei bewiesen, dass der „Hungerstreik“ lediglich ein Medien-Stunt ist.

Die PA-Araber behaupten wieder Juden würden abgerichtete Wildschweine auf sie loslassen; ein arabisches Mädchen wurde in die Hand gebissen, das können nur die Juden gewesen sein.

Der 6 Meter hohe Sicherheitszaun an der Grenze zum Libanon wird an zwei Abschnitten erneuert und verbessert.

Montag, 08.05.2017:

Die (verbotene) Islamische Bewegung (nördlicher Zweig) in Israel hat einen Marsch von Haifa nach Jerusalem begonnen. Die Teilnehmer wollen Jerusalem am Freitag erreichen.

Unterstützt (und eventuell angestiftet) von linken israelischen NGOs haben pal-arabische Bauern im Jordantal illegal gesperrtes Staatsland bestellt, das als Schießstand der IDF genutzt wird und teilweise auch noch vermint ist. Die Bauern verschwinden immer rechtzeitig beim Auftauchen des Militärs, so dass die Soldaten nicht feststellen können, wer sie sind.

Der Terror-Sportchef Jibril Rajoub will, dass die FIFA israelische „Siedler-Clubs“ vom Spielbetrieb ausschließt – und jetzt schimpft er, dass Netanyahu sich bei der FIFA dagegen ausspricht. Das ginge nicht, dass ein Politiker sich da einmischt und verlangt, dass der Punkt von der Tagesordnung genommen wird.

Dienstag, 09.05.2017:

Die Fünfte Kolonne: Ayman Odeh von der Gemeinsamen Arabischen Liste bezeichnet die in Israel einsitzenden Terroristen als „politische Gefangene“, die „einen gerechten Kampf zur Befreiung von einer ungerechten Besatzung führen“.

Scheinheilig: Mahmud Abbas behauptet weiter, er sei bereit sich mit Netanyahu zu treffen – vorausgesetzt, Trump ist dabei.

Noch scheinheiliger: Mahmud Abbas lässt wissen, dass es keine Alternative zu einer Friedenslösung gibt und die Zeit militärischer Optionen vorbei sei.

Die IDF geht seit einiger Zeit verstärkt gegen Waffenproduktionsstätten in Judäa und Samaria vor. Seit Anfang 2017 wurden 23 Werkstätten und mehr als 150 Waffen beschlagnahmt.

Mittwoch, 10.05.2017:

Marwan Barghouti ist seit dem Beginn des „Hungerstreiks“ der Terrorhäftlinge in Isolationshaft. Jetzt wurde seinem Anwalt eine Besuchserlaubnis gestrichen (vermutlich infolge von nach draußen geschmuggelten Interviews?). Eine Delegation des Roten Kreuzes kann ihn aber besuchen; das IKRK hatte diesen Besuch gewünscht.

Bei der Wahl zur Studentenvertretung der Universität Bir Zeit hat zum zweiten Mal in Folge die Hamas gewonnen.

Die Hamas bekommt Kritik wegen ihres neuen Strategiepapiers; sie versichert vehement, dass die Gruppe weiterhin die Vernichtung Israels anstrebt und nicht mit Israel über das Recht an „ganz Palästina“ verhandeln wird.

Donnerstag, 11.05.2017:

Während sich Abbas letzte Woche mit US-Präsident Trump traf, wobei er behauptete, die Palästinenser würden ihre Kinder zu Frieden erziehen, waren seine PA und die Fatah emsig damit beschäftigt 12 Terroristen zu ehren, die für die Ermordung von 95 Menschen verantwortlich sind. Außerdem wurde in Jenin eine Straße nach einem Entführer und Mörder benannt.

Es wird erwartet, dass für den Gedenktag zum Tode von Joseph tausende Juden dessen Grabmal in Schechem/Nablus besuchen wollen. Um das vorzubereiten, haben Aktivisten vom Militär eine Sondererlaubnis zum Besuch erhalten; sie werden alles putzen.

PA-Sicherheitskräfte haben in Judäa und Samaria anscheinend Terroranschläge verhindert, indem Hunderte Waffen beschlagnahmt wurden.

Vor einigen Wochen wurden sechs Aktivisten der „Islamischen Bewegung“ in Israel festgenommen; sie handelten in Erhalt und Ausübung von Aktivitäten der Tanzim-Bewegung in Jerusalem und verfügten über Bargeld aus dem Ausland im Wert von ca. 200.000 Schekeln.

Weisheit von Hisbollah-Führer Hassan Nasrallah: Israel ist schwach – es versteckt sich hinter Zäunen. (Vermutlich versteckt er sich deshalb die meiste Zeit vor Israel.)

Die PA-Repräsentantin bei der UNO hat wieder – diesmal in Briefen – dazu aufgerufen, dass die UNO zugunsten der Terrorhäftlinge eingreift. Er behauptete, der Gesundheitszustand der Hungerstreikenden verschlechtere sich rapide.

UNO-Botschafter Danny Danon legte bei der UNO Belege vor: 2016 hat die PA den Terroristen in den Gefängnissen $130 Millionen gezahlt, ihren Familien $175 Millionen.

Samstag, 13.05.2017:

Die PA wirbt für ein weibliches Vorbild: Die Mutter von vier Terroristen, die lebenslänglich in israelischen Gefängnissen einsitzen und deren fünfter Sohn als (Hamas-)Terrorist getötet wurde, wird von Abbas et.al. als Vorbild für die pal-arabische Jugend gefeiert. Bei einem Empfang letzten Monat betonte Abbas erneut, das die Terroristen-Häftlinge eines der Hauptanliegen seiner Regierung sind.

Jordanien hat den „abscheulichen Mord“ an dem Terroristen von heute verurteilt. Dabei wurde natürlich nicht erwähnt, dass der Mann ein Terrorist war, der gerade versuchte Israelis zu ermorden.